Freilaufdode

OP #7984398
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Ich möchte die folgende Schaltung von B.Kainka nachbauen https://www.elektronik-labor.de/Projekte/Gamma9.html er erzeugt damit die Hochspannung für ein Zählrohr.

Muss da nicht parallel zur Primärwicklung des Hochspannungstrafos eine Freilaufdiode rein?

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#7984400
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L.S. schrieb:

Ich möchte die folgende Schaltung von B.Kainka nachbauen https://www.elektronik-labor.de/Projekte/Gamma9.html er erzeugt damit die Hochspannung für ein Zählrohr.

Muss da nicht parallel zur Primärwicklung des Hochspannungstrafos eine Freilaufdiode rein?

Wenn Du Die Freilaufspannung verhindern willst, und damit auch die Hochspannung auf Nutzseite, dann ja, ansonsten eher nicht. Zweiteres ist vorteilhafter für eine Hochspannungserzeugung ...

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Gast #7984401
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L.S. schrieb:

Ich möchte die folgende Schaltung von B.Kainka nachbauen https://www.elektronik-labor.de/Projekte/Gamma9.html er erzeugt damit die Hochspannung für ein Zählrohr.

Muss da nicht parallel zur Primärwicklung des Hochspannungstrafos eine Freilaufdiode rein?

Nein, da darf keine rein, aber ein Klemmglied wäre sinnvoll. Und die 1N4007 sind eher wenig geeignet, UF4007 wäre sinnvoller.

#7984421
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L.S. schrieb:

Muss da nicht parallel zur Primärwicklung des Hochspannungstrafos eine Freilaufdiode rein?

Nein, dann würdest du ja gerade die Hochspannungserzeugung auf Sekundärseite kurzschliessen.

ABER: neben der Trafokopplung gibt es auch eine Streuinduktivitat und die produziert einen höheren Spannungsimpuls der irgendwohin muss.

Daher enthalten gute Flyback-Wandler einen DRC Snubber

1
plus
2
  |
3
  +---+-----+
4
  |   |     |
5
  R   C     S:Trafoprimarspule
6
  |   |     |
7
  +---+-|<|-+
8
      BA157 |
9
   ----1k--|< BF420
10
            |E
11
          Masse

Aber keine 1N4007, viel zu langsam, zumindest BA157, und am C entsteht normalerweise die rücktransformierte Ausgangsspannung (z.B. Eingang 10V, Trafo 1:5, Ausgangsspannung darf bis 1000V erreichen, dann entstehen am C 1000/5=200V, das ist normal, so viel muss der Transistor aushalten, und darüberhinaus wird noch Energie der Streuinduktivität dorthin geleitet und die soll vernichtet werden (uber den R der den C kontinuierlich entlädt) ohne dass die Spannung relevant weiter steigt.

Insgesamt ist die Schaltung von Kainka grober Laienmurks, kein Überstromschutz, kein Snubber, zu langsame Diode, ungeeigneter Transistor, zu schwache Transistoransteuerung.

Er hätte den MC34063 verwenden können der dafür gebaut ist oder MAX1771

Beitrag "Re: LT1073 Datenblatt: Ladungspumpe? Kaskade?"

macht ohne extra Schalttransistor 450V/1mA dank selbstgewickeltem Flyback-Trafo.

Oder eben ein Sperrschwinger mit 1 Transistor

Beitrag "Geigerzähler Hochspannung"

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(Firma: Privat) #7984477
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von L.S schrieb:

Muss da nicht parallel zur Primärwicklung des Hochspannungstrafos eine Freilaufdiode rein?

Nein, dann würde keine Hochspannung mehr rauskommen. Sinnvoll wäre aber die Hochspannung parallel zum Ladekondensator auf 400V zu begrenzen. Geht mit Glimmlämpchen, die zünden bei etwa 100V. Es müßten dann vier Stück in Reihe geschaltet werden.

https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/subminiatur-glimmlampe_230_v_0_25_w-320350

(Firma: L-E-A) #7986331
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Günter L. schrieb:

Sinnvoll wäre aber die Hochspannung parallel zum Ladekondensator auf 400V zu begrenzen.

Eleganter ist es, die Spannung über den ADC des Tiny13 zu messen. Dazu einen (hochohmigen) Spannungsteiler zwischen dem Ausgang der Sekundärwicklung und der Diode (UF4007) gegen Masse schalten. Die Spannung muss dann während der Ausspeicherphase des Sperrwandlers, d.h. (kurz) nach dem Ausschalten des Transistors, gemessen werden, während die Diode leitet. Vorteil: Der Spannungsteiler entlädt den Speicherkondensator nicht, was bei Batteriebetrieb von Vorteil wäre.

Grüßle, Volker

#7986358
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Michael B. schrieb:

ABER: neben der Trafokopplung gibt es auch eine Streuinduktivitat und die produziert einen höheren Spannungsimpuls der irgendwohin muss.

Der Spannungsimpuls auf der Primärseite wird aufgrund der - durch die Streuinduktivität verursachten - verzögerten Kommutierung zur Sekundärseite erzeugt, aber nicht durch die Streuinduktivität selbst.

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