ich heiße Steven
bin 48J komme aus dem südlichen Speck Gürtel von HH
lese hier schon seit einigen Jahren immer mal wieder mit.
nun habe ich mal eine Frage
Mir ist meine alter Weller Lötkolben vor 2 Jahren kaputt gegangen den ich seit meiner Schulzeit hatte.
dann hat meine frau mir zum Geburtstag eine Lötstation vom Lidl geschenkt , habe gedacht für gelegentlich Reparaturen Kabel löten IC auseinlöten usw. geht das schon . Leider geht es nicht mit dem teil machst mehr kaputt als heile .
ich habe mich schon etwas eingelesen
und habe schon 2 Modelle favorisiert.
Einmal die YIHUA 982
und die KSGER V3.1S T12
ich wollte bis 50€ ausgeben vielleicht auch ein Groschen mehr wenn es mehrwehrt hat .
Nun meine 3 fragen.
1 welches gerät ist das bessere ?
2 Beide haben direkt geheizte spitzen ?
3 gibt es in der Preisklasse auch was wo schon eine Heißluft düse mit bei ist ?
Nimm die Dxchmei T12 und mach ggf eigene Firmware drauf.
KSGER V3.1S hat 24V=>3.3V Linearregler auf dem Board, überhitzt und schaltet ab, Dxchmei T12 hat Schaltregler.
Nimm die Dxchmei T12 und mach ggf eigene Firmware drauf.
KSGER V3.1S hat 24V=>3.3V Linearregler auf dem Board, überhitzt und
schaltet ab, Dxchmei T12 hat Schaltregler.
Finde ich bei alli nicht bist du sicher das der so heisst
finde was bei ebuyz aber die hat nur 3 stellen lcd ich glaube das nicht mein fall , da soll das einstellen sehr kompliziert sein ,
will auch erlich gesagt nix flashen
aber danke für den tip hast noch anderes ?
was spricht den gegen die YIHUA 982 ?
da ist ja eigendlich alles bei Station mit Kolben halter usw.
@ Tomate ich bevorzuge da lieber eine out of the box lösung
Flaschen möchte ich nicht.
Und das Teil sollte gute verfügbarkeit haben, den von github finde ich auch nicht bei Alli.
Wie wirkt sich der der fehler aus den du bei beschreibst beim
KSGER V3.1S hat 24V=>3.3V Linearregler auf dem Board, überhitzt
wann tritt es auf bei welcher betribszeit usw .
Naja ich habe bis jetzt hauptsächlich das gelesen was mir bei meinen Reparaturen geholfen hat .
das Thema Werkzeug habe ich immer vernachlässigt hatte was, was funktioniert hat damit war ich zufrieden.
Die habe ich seit ein paar Monaten und bin sehr zufrieden. Aber: Die eignet sich für feine Elektronik Lötstellen, ideal Platinenbestückung. Schon mit etwas dickeren Kupferleitungen schwächelt sie.
So ein typischer am Freitag gestarteter Thread von einer Neuanmeldung. Oh man ...
1 welches gerät ist das bessere ?
Wir sollen für dich die Stiftung Warentest spielen und garantieren dass du für die 50 Euro das Maximum an Lötstation bekommst. Selber Verantwortung für deine Entscheidung und den Kauf übernehmen willst du nicht.
2 Beide haben direkt geheizte spitzen ?
3 gibt es in der Preisklasse auch was wo schon eine Heißluft düse mit
bei ist ?
Googeln willst du auch nicht, und du plenkst.
Weißt du, ich habe den Verdacht das Problem mit deiner jetzigen Lötstation liegt nicht an der Lötstation.
So ein typischer am Freitag gestarteter Thread von einer Neuanmeldung.
Oh man ...
1 welches gerät ist das bessere ?
Wir sollen für dich die Stiftung Warentest spielen und garantieren dass
du für die 50 Euro das Maximum an Lötstation bekommst. Selber
Verantwortung für deine Entscheidung und den Kauf übernehmen willst du
nicht.
2 Beide haben direkt geheizte spitzen ?
3 gibt es in der Preisklasse auch was wo schon eine Heißluft düse mit
bei ist ?
Googeln willst du auch nicht, und du plenkst.
Weißt du, ich habe den Verdacht das Problem mit deiner jetzigen
Lötstation liegt nicht an der Lötstation.
Ich habe höflich eine Frage gestellt
hätte eine höfliche Antwort erwartet .
Die Verantwortung für meinen Kauf übernehme ich schon oder zahlst du meine Rechnung?
Und endschuldige das ich am Wochenende die Zeit finde mich am Computer zu setzten, aber irgendwer muss in der Woche Geld machen.
Und es geht nicht um die 50 Euro ich habe auch eine Station in raum geworfen die knappe 100 kostet. ich möchte einfach nur eine passable nutzbare Station haben. und ich kann Google benutzen was meinst du wie ich auf die anderen Stationen gefunden habe. Die lagen nicht bei meinem Bäcker in der Auslage.
Ich wünsche dir noch einen schönen Samstag und möchte dich bitten dich an meinen Beiträgen nicht mehr aktiv zu beteiligen.
Das sind beides Nachbauten zweier sehr unterschiedlicher Lötstationen mit direktbeheizten Lötspitzen.
Die Yihua 982 ist ein Nachbau des JBC-Systems (Spanien), und kann --je nach angeschlossenem Handstück-- mit C245 oder C210 verwendet werden.
C245 sind größer, C210 sind schon sehr filigran.
Es gibt auch eine 982-III, die ist primär für die Verwendung mit C210 und den nochmal deutlich kleineren C115 vorgesehen; es gibt dafür wohl auch ein Handstück für C245, aber da kann sie prinzipbedingt nicht die volle Heizleistung liefern.
Die KSGER T12 ist ein Nachbau einer Lötstation von Hakko (Japan). Dieses System verwendet deutlich größere Lötspitzen als das JBC-System, die aber auch direktbeheizt sind.
Für beide Systeme gibt es via aliexpress eine große Auswahl an Lötspitzen; am größten ist die Auswahl bei C245, aber das ist bei den Anforderungen, die ich beim Threadstarter annehme, nicht das entscheidene Kriterium.
Man braucht ein 24-V-Netzteil mit ausreichend Leistung (3 A genügt), einen Arduino und eine Handvoll weiterer Teile.
Das KSGER-Gerät dürfte diesem Selbstbauvorschlag recht ähnlich sein.
Es gibt T12-Löt"kolben" auch in einer Ausführung, bei der die komplette Elektronik im Handgriff untergebracht ist, man braucht nur ein geeignetes Netzteil mit Hohlstecker. Da funktioniert, bei etwas geringerer Leistung, auch ein altes Notebooknetzteil mit 19 V.
(finde gerade kein Angebot bei Ali, deswegen entfällt der Link)
Als Gegenentwurf gibt es für das JBC-System auch USB-Lötkolben, die mit einem PD-fähigen Netzteil oder einer PD-fähigen Powerbank betrieben werden.
Für die entfällt das im folgenden Absatz gesagte!
Ein deutlicher Unterschied beider Systeme ist beim Ablegen des Lötkolbens zu erkennen - das JBC-System (Yihua und andere) kommt mit einem integrierten Lötkolbenhalter, bei dem die Lötstation erkennt, daß der Kolben hineingesteckt wird, und sofort die Leistungszufuhr drosselt. Diese Erkennung erfolgt durch einen elektrischen Kontakt, deswegen ist der Lötkolbenhalter auch fest mit dem Gehäuse der Station verbunden.
Beim T12-System gibt es meist einen Erschütterungsschalter im Handgriff, der diese Aufgabe mehr schlecht als recht übernimmt.
Beim JBC-System können die Lötspitzen ohne Werkzeug gewechselt werden; beim T12-System muss eine potentiell heiße Überwurfmutter gelöst werden, um die Spitze herausziehen zu können, und die potentiell immer noch heiße Überwurfmutter wieder nach dem Wechsel angebracht werden.
Tja. Eine wirkliche Kaufentscheidung ist ohne Kenntnis dessen, was der Threadstarter damit löten möchte, schwer zu treffen -- aus dem Bauch heraus würde ich T12 empfehlen, das ist näher an dem, was mit
Beim JBC-System können die Lötspitzen ohne Werkzeug gewechselt werden;
beim T12-System muss eine potentiell heiße Überwurfmutter gelöst werden,
um die Spitze herausziehen zu können, und die potentiell immer noch
heiße Überwurfmutter wieder nach dem Wechsel angebracht werden.
Das ist ein Handstück für JBC C470 - dem großen Bruder von C245. Und das
ist nicht ansatzweise irgendwie für T12 geeignet.
Steht sogar in der Anzeige dabei.
Aber mal am Rande: Du warst auch schon in einem älteren Beitrag sehr beeindruckend was die Löttechnik betrifft. Sind Lötstationen dein Hobby!
Bisher habe ich noch niemanden erlebt der so gut informiert ist.
Das ist wirklich echt beeindruckend.
Der Verdacht kommt mir langsam auch ... ja, irgendwie hab' ich jahrzehntelang meiner Magnastat die Treue gehalten, aber frische Konvertiten sind ja immer die schlimmsten.
Und ich hab' mich langsam 'rangetastet, das erste war der Wagiminator-T12-Nachbau (allerdings mit eigener Platine auf Lochraster, auf die ich einen Arduino Mini gesteckt habe). Das war schon ganz nett; bevor ich mir aber ein Gehäuse dafür schnitzte, lief mir ein "fertiger" T12 mit der Elektronik im Handgriff über den Weg. Den benutze ich für gröberes, und auch für Kokeleien (Kunststoff verschmelzen etc., dafür hab' ich eine der "Messer"-Lötspitzen abgestellt).
Naja, und dann wurd' ich halt neugierig. Die 982 gabs irgendwann auch mal günstig. Und dann war ich erst recht angefixt.
Und so bin ich einigermaßen froh, um nicht zu sagen eiteln, daß ich trotz auch schon etwas fortgeschrittenem Alters damit auch noch Fädeldraht an QFN im 0.4mm-Raster angelötet bekomme.
Mit der Magnastat würde ich das nicht machen wollen, da ist der Abstand zwischen Fingern und Lötspitze zu groß ...
Richtig, ich habe nämliche versehentlich das falsche ausgewählt.
OK, akzeptiert. Dann bitte ich für die etwas direkte Formulierung um Verzeihung. Und danke für den Link - das Ding sieht interessant aus, ist schön dünn.
Hi,
ich freue mich, dass doch noch einige Leute nette Infos hatten, und bedanke mich gleich dafür.
Ich versuche mal, meine Anforderungen etwas besser zu formulieren.
Ich löte gelegentlich an allen möglichen Dingen, die ich zu reparieren versuche. Das geht im Haushalt von Solarlampen über Waschmaschine und Trockner bis hin zu Basteleien mit dem Raspi – was genauso auch mal kaputtgeht.
Zum Beispiel habe ich eine kaputte Fritz!Box mit WLAN-Defekt bekommen, die ich gerne wieder fit machen würde. Im Groben versuche ich noch zu lernen, Sachen zu reparieren.
Ich denke, meine Lötspitzengröße wäre C210. Damit kann ich SMD, aber auch mal größere Sachen löten. Das ist aber nur eine Vermutung, da ich solche Lötspitzen noch nie bewusst gesehen habe.
Als Referenz habe ich nur meinen alten Weller-Kolben aus den 1980er-Jahren, und das lässt sich nicht wirklich vergleichen.
Ich habe mir vier Geräte ausgesucht, alle mit beheizten Spitzen.
Mein momentaner Favorit ist der FNIRSI DWS-200 (200 W).
Optisch sagt er mir sehr zu, ich finde den Aufbau und die Möglichkeiten zur Unterbringung der Spitzen sehr gut. Außerdem punktet er mit hoher Leistung, und die anderen technischen Versprechungen klingen ebenfalls gut. Leider stört mich der Preis, vor allem falls das Gerät am Ende doch nicht hält, was es verspricht.
Auf Platz 2 ist die AIFEN A9ED Lötstation (180 W).
Im Prinzip wie Platz 1, nur mit weniger Leistung und optisch nicht ganz so ansprechend.
Nummer 3 ist dann die YIHUA 982.
Die wirkt optisch etwas billig und hat nur 40 Watt, was für meine Bedürfnisse eventuell zu wenig sein könnte.
Zum Schluss kommt die T12, die viele empfehlen. Ich verstehe allerdings nicht so ganz, warum.
Optisch sieht sie nicht besonders gut aus, hat auch keinen Ständer bzw. wirkt auf mich eher wie ein Lötkolben mit Netzteil. Klar, sie kostet nicht viel – ich finde sie ab etwa 30 € –, aber ich sehe bei diesem Modell den Vorteil nicht zu meinen anderen Modellen.
aber das kann meine technische Unkenntnis sein
Die 982-III hatte ich mir auf eine Empfehlung von dir, aus einem noch früheren Beitrag von dir, gekauft. Wenn auch mit dem kleineren Griffstück, so hat sie doch mehr Leistung beim Nachziehen der Temperatur, als meine Ersa Pico. Doof nur, ich hatte noch gerade für die Pico Teile für über 100 Euro gekauft. Die Pico hatte ich dann schnell abgebaut.
Hätte ich vorher von deinem umfangreichen Wissen gewusst, dann hätte ich mich vorher von dir beraten lassen.
Hier Beitrag "Re: Lötstation Quikko / Ksger T12 dtl Vorteil?" habe ich
mal
verschiedene Lötspitzen und Handstücke/Lötkolben zum Größenvergleich
nebeneinandergelegt.
Nach dem ich den verlinken Beitrag gelesen hatte muss ich dann doch ehr sagen das meine standart grösse zum löten die c245 wäre und nur gelegendlich c210 für kleine SMD in der zukunft .
ich heiße Steven
bin 48J komme aus dem südlichen Speck Gürtel von HH
lese hier schon seit einigen Jahren immer mal wieder mit.
nun habe ich mal eine Frage
Mir ist meine alter Weller Lötkolben vor 2 Jahren kaputt gegangen den
ich seit meiner Schulzeit hatte.
dann hat meine frau mir zum Geburtstag eine Lötstation vom Lidl
geschenkt , habe gedacht für gelegentlich Reparaturen Kabel löten IC
auseinlöten usw. geht das schon . Leider geht es nicht mit dem teil
machst mehr kaputt als heile .
ich habe mich schon etwas eingelesen
und habe schon 2 Modelle favorisiert.
Einmal die YIHUA 982
und die KSGER V3.1S T12
ich wollte bis 50€ ausgeben vielleicht auch ein Groschen mehr wenn es
mehrwehrt hat .
Nun meine 3 fragen.
1 welches gerät ist das bessere ?
2 Beide haben direkt geheizte spitzen ?
3 gibt es in der Preisklasse auch was wo schon eine Heißluft düse mit
bei ist ?
Ich bedanke mich schon mal für eure Hilfe
TLDR aber da war noch was, was nicht rechtschreibmäßig passt:
Finde ich bei alli nicht bist du sicher das der so heisst
finde was bei ebuyz aber die hat nur 3 stellen lcd ich glaube das nicht
mein fall , da soll das einstellen sehr kompliziert sein ,
will auch erlich gesagt nix flashen
aber danke für den tip hast noch anderes ?
was spricht den gegen die YIHUA 982 ?
da ist ja eigendlich alles bei Station mit Kolben halter usw.
dann gibt er sich wieder Mühe und holt weit aus, zu weit:
Hi,
ich freue mich, dass doch noch einige Leute nette Infos hatten, und
bedanke mich gleich dafür.
Ich versuche mal, meine Anforderungen etwas besser zu formulieren.
Ich löte gelegentlich an allen möglichen Dingen, die ich zu reparieren
versuche. Das geht im Haushalt von Solarlampen über Waschmaschine und
Trockner bis hin zu Basteleien mit dem Raspi – was genauso auch mal
kaputtgeht.
Zum Beispiel habe ich eine kaputte Fritz!Box mit WLAN-Defekt bekommen,
die ich gerne wieder fit machen würde. Im Groben versuche ich noch zu
lernen, Sachen zu reparieren.
Ich denke, meine Lötspitzengröße wäre C210. Damit kann ich SMD, aber
auch mal größere Sachen löten. Das ist aber nur eine Vermutung, da ich
solche Lötspitzen noch nie bewusst gesehen habe.
Als Referenz habe ich nur meinen alten Weller-Kolben aus den
1980er-Jahren, und das lässt sich nicht wirklich vergleichen.
Ich habe mir vier Geräte ausgesucht, alle mit beheizten Spitzen.
Mein momentaner Favorit ist der FNIRSI DWS-200 (200 W).
Optisch sagt er mir sehr zu, ich finde den Aufbau und die Möglichkeiten
zur Unterbringung der Spitzen sehr gut. Außerdem punktet er mit hoher
Leistung, und die anderen technischen Versprechungen klingen ebenfalls
gut. Leider stört mich der Preis, vor allem falls das Gerät am Ende doch
nicht hält, was es verspricht.
Auf Platz 2 ist die AIFEN A9ED Lötstation (180 W).
Im Prinzip wie Platz 1, nur mit weniger Leistung und optisch nicht ganz
so ansprechend.
Nummer 3 ist dann die YIHUA 982.
Die wirkt optisch etwas billig und hat nur 40 Watt, was für meine
Bedürfnisse eventuell zu wenig sein könnte.
Zum Schluss kommt die T12, die viele empfehlen. Ich verstehe allerdings
nicht so ganz, warum.
Optisch sieht sie nicht besonders gut aus, hat auch keinen Ständer bzw.
wirkt auf mich eher wie ein Lötkolben mit Netzteil. Klar, sie kostet
nicht viel – ich finde sie ab etwa 30 € –, aber ich sehe bei diesem
Modell den Vorteil nicht zu meinen anderen Modellen.
aber das kann meine technische Unkenntnis sein
naja, der beitrag hätte auch in drei kurzen Sätzen gut gepaßt, aber was solls, wir haben ja Platz ohne Ende und Webspace kostet nix...
solls, wir haben ja Platz ohne Ende und Webspace kostet nix...
etc. usw.
Aus diesem Grund kann ich deinen Beitrag nicht nachvollziehen.
Meiner Wahrnehmung nach gibt es hier viele sachliche und hilfsbereite Mitglieder, die unabhängig von meinen Wissensstand mich oder auch andere unterstützen und ihre Erfahrungen teilen.
Gleichzeitig gibt es auch Beiträge, wie deine die ich persönlich nicht als hilfreich empfinde.
Daher möchte ich dich bitten, dich künftig nicht weiter an meinen Beiträgen zu beteiligen.
Nummer 3 ist dann die YIHUA 982.
Die wirkt optisch etwas billig und hat nur 40 Watt, was für meine
Bedürfnisse eventuell zu wenig sein könnte.
200W, 180W, 40W?
Die C210-Lötspitzen leisten bei Betriebsspannung 40W, die C245-Lötspitzen leisten 110W. Die Yihua 982 hat bei Betrieb mit C245-Lötspitzen dementsprechend auch eine Leistungsaufnahme von gut 100W: Beitrag "Re: [Kaufberatung] Lötstation & Labornetzteil - oder doch die YiHua 853D ?". Was da mit angeblich 180W oder 200W geworben wird, erschließt sich mir überhaupt nicht!
@Sebastian
Danke, das wusste ich bisher nicht, dass die Leistung von den Spitzen abhängig ist.
Wenn ich darüber nachdenke, ergibt das Sinn.
Genau das ist allerdings etwas, das ich bei chinesischen Anbietern oft befürchte:
Es wird versucht, sich gegenseitig zu überbieten, um mehr zu verkaufen oder gezielt Kunden wie mich anzusprechen.
Im Groben versuche ich noch zu lernen, Sachen zu reparieren.
Ich denke, meine Lötspitzengröße wäre C210. Damit kann ich SMD, aber
auch mal größere Sachen löten.
Da täuscht du dich, es sei denn, du bezeichnest TO-92 als "größer" ;-)
Im Groben versuche ich noch zu lernen, Sachen zu reparieren.
Ich denke, meine Lötspitzengröße wäre C210. Damit kann ich SMD, aber
auch mal größere Sachen löten.
Da täuscht du dich, es sei denn, du bezeichnest TO-92 als "größer" ;-)
Ich habe die halbe Nacht gelesen und bin inzwischen ziemlich verwirrt, welche Größe überhaupt die richtige ist.
Ich denke, ich brauche die mittlere Größe für Kabel und Ähnliches, aber für kleine SMD-Bauteile wahrscheinlich eine kleinere.
Zurzeit tendiere ich zu 210 und 245.
Ob das wirklich passt, kann ich allerdings erst sagen, wenn ich sie in der Hand halte.
Ich habe die halbe Nacht gelesen und bin inzwischen ziemlich verwirrt,
welche Größe überhaupt die richtige ist.
Ist doch klar: Es gibt nicht das eine "Löten", also gibt es auch nicht den einen, richtigen Kolben. Mein extremster ist ein 300W-Dachpfannenbrateisen mit dicker Kupferspitze (35€ vom Pollin) und ab und zu leistet der hervorragende Dienste: Ein Forist hier bezeichnete das als die Megaklecks-Methode zum Auslöten. Und mit dem Kolben fluppt das Teil in Sekunden raus!
Ja, so ein Teil habe ich auch, da kommt eine Gaskartusche mit Schlauch dran.
Aber fällt das noch unter Weichlöten?
Spaß beiseite:
Ich glaube, ich werde dieses Modell kaufen,FNIRSI DWS-200 200W
davon verspreche ich mir am meisten.
sie wird auch bei reichelt verkauft unter den namen PCE Instruments Lötstation PCE-SST 200
Es hat das meiste Zubehör, sechs Spitzen in der Größe 245.
Es kommt aus der EU, also fallen keine Steuern an.
Von den angegebenen Daten erhoffe ich mir, dass es meinen Anforderungen entspricht.
Ich denke, ich brauche die mittlere Größe für Kabel und Ähnliches, aber
für kleine SMD-Bauteile wahrscheinlich eine kleinere.
Zurzeit tendiere ich zu 210 und 245.
Fang' einfach mit C245 an. Das ist schon deutlich kleiner als das, was z.B. bei der guten alten Magnastat üblich war - hat aber mehr "Wumms".
Und die Auswahl von Lötspitzen ist enorm - da gibt es fette Klopper mit über einem Zentimeter Breite, aber auch sehr feine Spitzen, mit denen man problemlos das etwas gröbere SMD-Zeug löten kann. Das feinere Zeug fordert dann auch die Feinmotorik und vor allem die Sehfähigkeit -- die meisten jenseits der 35 brauchen dafür ein Mikroskop, oder mindestens 'ne gute Lupe.
Der kleinere Abstand Finger - Lötspitze ist hier jedenfalls auch hilfreich. Und via Aliexpress kosten die Lötspitzen nicht die Welt, auch wenn natürlich die üblichen Scheißhausparolen "China!" hier gerne zum besten gegeben werden. Die mögen vielleicht nicht die Standzeit der Lötspitzen aus Barcelona haben, aber Du verdingst Dich ja auch nicht als Lohnbestücker, bei dem der Lötkolben 40 Stunden in der Woche gefordert ist.
fordert dann auch die Feinmotorik und vor allem die Sehfähigkeit -- die
meisten jenseits der 35 brauchen dafür ein Mikroskop, oder mindestens
'ne gute Lupe.
Im Grunde habe ich kein Problem mit China-Ware.
Klar, deren Beschreibungen sind oft mehr Schein als Sein, aber das weiß man.
Wenn ich in den Baumarkt fahre und mir ein No-Name-Werkzeug kaufe, kommt es meist ebenfalls aus China.
Oft ist es dasselbe Produkt, das man auch bei Ali kaufen kann, nur mit Labels wie CMI, Topcraft, Meisterkron(e) usw. versehen – kostet dann aber das Drei- bis Vierfache.
Als erstes Projekt möchte ich eine Fritz!Box 7590 reparieren, bei der das WLAN ausgefallen ist.
Ich denke, dafür sollte der Lötkolben ausreichen.
Eine spezielle Sehhilfe brauche ich auch noch.
Ich dachte an eine Stirnlupe mit Licht und hoffe, dass das genügt.
Oder braucht man dafür zwingend ein Stereomikroskop?
Als erstes Projekt möchte ich eine Fritz!Box 7590 reparieren, bei der
das WLAN ausgefallen ist.
Hast Du schon /irgendeine/ Löterfahrung?
Ich denke, dafür sollte der Lötkolben ausreichen.
Hängt von den Bauteilen ab, die Du da verarbeiten willst. QFN auslöten (Schaltregler in Fritzbox) ist damit nicht drin, zweipolige Bauteile nur mit "fluten" mit viel Lötzinn (um beide Enden gleichzeitig zu erwärmen).
Für SMD-Reparaturen ist Heißluft oft deutlich zielführender, aber gerade bei einer Platine wie der von Fritzboxen (Multilayer, große thermische Massen) auch für geübte Löter eine Herausforderung.
Oder braucht man dafür zwingend ein Stereomikroskop?
Das hängt ganz stark von der individuellen Sehfähigkeit ab.
Ich (mit knapp 60) nehme einfach meine Brille ab, aber ich bin relativ stark kurzsichtig, so daß die Altersweitsichtigkeit sich anders auswirkt /und/ ich habe bislang wohl auch einfach großes Glück.
Als erstes Projekt möchte ich eine Fritz!Box 7590 reparieren, bei der
das WLAN ausgefallen ist.
Also den berühmten 0402 tauschen. Habe schon ein paar repariert und habe 40+ Jahre Löterfahrung - trotzdem ist es nicht als einfach zu bezeichnen. Die Platine hat eine hohe Wärmekapazität, auch gerade weil darüber die WIFI Chips sitzen, die viel Wärme loswerden müssen. Heißluft mit Heizplatte von der anderen Seite geht noch am besten.
Manchmal ist es nicht nur der Kondensator, sondern auch der MPS Schaltregler. In einem Fall hat der statt 1.1V 1.3V rausgegeben und damit den WIFI-Chip gegrillt. Selbst nach Austausch des MPS und korrekten 1.1V war die Box dann nicht zu retten weil die WIFI-Chips bereits geschädigt waren (wurden brüllend heiß). Der WIFI-Chip ist zweireihig QFN (2. Reihe innenliegend, hatte ich so noch nicht gesehen), extrem schwierig zu reparieren. Selbst das Auslöten ist sehr schwer, weil direkt daneben (1mm) liegen 0402-Antennen-Matching Elemente.
Kurzum: Wenn Du die 7590 retten möchtest würde ich die nicht zum Erstprojekt definieren.
Ja, ich habe bereits etwas Löterfahrung, bisher allerdings hauptsächlich ICs und Widerstände getauscht.
Außerdem habe ich Steuerungen von Waschmaschinen und Trocknern repariert – die klassischen BSH- oder Bauknecht-Krankheiten.
In den 90er-Jahren habe ich auch PlayStations umgebaut, und das über längere Zeit sehr intensiv damit habe ich mir sogar mein erstes Auto finanziert.
Meine Sehfähigkeit hat allerdings nachgelassen.
Zurzeit liege ich bei etwa +3 Dioptrien für das normale Sehen.
eine endsprechende Heisluft lötsation lege ich mir grade zu
dazu eine sehhilfe, und noch etwas anderes werkzeug wollte mich einmal komplett ausstaten.
Das geht mit einer meißelförmigen Lötspitze, die gut einen Millimeter breit ist. Genügend Lötzinn dran, um beide Enden des Bauteils gleichzeitig zu erhitzen, und dann vorsichtig zur Seite wischen.
Die Frage ist, ob für so etwas eine Stirnlupe reicht oder ein Mikroskop nötig ist.
Für dieses kleine, beginnende Hobby möchte ich nämlich nicht 300 € für eine Lese- bzw. Sehhilfe ausgeben.
Das geht mit einer meißelförmigen Lötspitze, die gut einen Millimeter
breit ist
Den alleine ja, stimme ich zu. Nach den ganzen Reparaturen muss ich allerdings sagen, dass es aber eine gute Idee ist, den MPS auch zu tauschen, da der mindestens massiv gelitten hat oder gar schon vorgeschädigt ist. Zumindest den 1.1V, mir scheint die beiden 3.3V sind nicht so stark belastet.
Daher möchte ich dich bitten, dich künftig nicht weiter an meinen
Beiträgen zu beteiligen.
Du verkennst leider etwas Wesentliches:
Kein Beitrag gehört Dir & Beitragseigentum ist Deine rechtlose Illusion.
Falls Du keine Kritik verträgst, schrei(b) nicht in den Wald.
Das war eine Bitte, das steht oben auch.
Und wenn man höflich ist und es möglich ist, kommt man einer Bitte nach.
Das nennt man gute soziale Kompetenz.
Das hat außerdem nichts mit Besitz oder Ähnlichem zu tun.
Und wenn jemand seine Lebensgeschichte erzählt, kann man zuhören oder es lassen.
Aber man begegnet dem nicht mit Renitenz und tritt jemandem zu nahe.
@Gunnar F
Welche Preisklasse würdest du für einen Einstieg bei einem Mikroskop empfehlen?
Ja, und? Und dann meinst Du einschätzen zu können, daß der nicht mit einer besseren Lupe zurechtkommt? Die Sehfähigkeit setzt sich aus vielen Parametern zusammen; wer beispielsweise Astigmatismus hat, hat andere Probleme, als jemand, der wirklich nur stinknormale sphärische Korrekturgläser braucht.
Am besten kann es der Threadstarter selbst einschätzen, womit er wie gut sehen kann. Er kann ja einfache Sichtübungen machen, indem sich beispielsweise Platinen mit kleinen SMD-Widerständen ansieht -- wenn er die Beschriftung lesen kann, hat er schon ganz gute Chancen.
Wichtig ist vor allem auch eine gute Beleuchtung. Nicht spiegelnd, nicht schattenwerfend, aber hell - denn bei Helligkeit ziehen sich die Pupillen zusammen, was das Sehvermögen verbessert.
(Aus genau diesem Grund ist der ach so beliebte "dark mode" auch ergonomisch gesehen ein Griff ins Klo)
Sehfähigkeit hat nur bedingt mit Dioptrien zu tun. Du musst selbst
rausfinden, womit du klar kommst.
Ja das muss man selbst herausfinden.
Ich habe so eine einstellbare Brille. Richtig teuer, nur benutzte ich die nicht. Ich benutze eine mit +4.0 Dioptrien und manchmal sogar über die Lesebrille (nur weil ich die nicht immer wechseln will).
Ist für mich immer noch das beste Gefühl für die Sache.
Mit Mikroskop kann ich überhaupt nicht arbeiten.
Ich habe mir bei einer der Optikeraktionen eine Brille mit +5 Dioptrien für meine Augen machen lassen. Damit bin ich immer noch zufrieden. Der Arbeitsabstand ist zwar nur so 10cm, aber das schafft meine Augenmuskulatur noch. Und das Sehfeld ist natürlich ggü. einem Mikroskop fantastisch. 0402 bestücke ich allerdings nur noch wenn absolut nötig ...
Wie ich schon schrieb, ich habe eine einstellbare Brille, da bist du weiter weg und kannst den Bereich im Rahmen der Möglichkeit einstellen. Hatte aber um die 180 Euro gekostet.
Wie ich schon schrieb, ich habe eine einstellbare Brille, da bist du
weiter weg und kannst den Bereich im Rahmen der Möglichkeit einstellen.
Hatte aber um die 180 Euro gekostet.
Euro oder Cent?
Hier gibt es eine für 319 Cent (+165 Cent Versandkosten):
Also, ich habe mal ein bisschen rumgeguckt.
6-fach bei einer Stirnlupe scheint wohl die Grenze zu sein, und dann soll das Objekt etwa 10 cm vor der Nase sein – das habe ich so in den Amazon-Bewertungen usw. gelesen.
Eine einstellbare Brille könnte etwas besser sein, aber ich vermute, dass das nicht viel besser ist. aber ich bestell mal eine bei amazon
Ich denke, ich könnte mir vorstellen, damit zu arbeiten: TOMLOV DM9 Max 10,1 Zoll HDMI Digitales Mikroskop 1500× 24 MP.
Klar, es ist kein Ersatz für ein echtes Mikroskop und es hat bestimmt auch eine gewisse Latenz.
Aber ich kann damit erst einmal sehen, Bauteile in Position bringen und verlöten.
Und kein räumliches Sehen unter einer Kamera. Zusammen mit der Latenz und dem typischen Pixelmatsch macht das keinen Spaß. Und last but not least: Gerade bei diesem Typ Mikroskop kann der freie Platz unter dem Objektiv unpraktisch klein werden.
sind die schon von der Beschreibung her "-6D To +3D"
völlig ungeeigneter Plastikschrott
Das muss nicht prinzipiell sein; erstgemeinte optische Geräte verfügen über einen Dioptrienausgleich, der durchaus in diese Rahmen liegen kann. Das hat man bei Ferngläsern, Kameras mit optischem Sucher, Mikroskopen etc. Bei Geräten für stereoskopisches Sehen zwar oft nur auf einem Okular (das andere erreicht man dann durch anderes Focussieren), aber das besagt nicht, daß das Prinzip nicht auch für beide Augen angewandt werden könnte.
Damit das aber /wirklich/ was taugt, muss auch der Augenabstand und die Lage der optischen Achsen justiert werden können, denn die sind hochgradig individuell.
Ein "one-size-fits-all"-Ansatz, wie er bei "Sehhilfen" aus dem Grabbelregal im Drogeriemarkt verfolgt wird, kann dem nicht gerecht werden.
Wer nichts anderes gewohnt ist, kann mit einem Gang zu einem guten Optiker überrascht werden; das aber setzt natürlich auch voraus, daß einem das Sehen auch etwas wert ist.
Wer nichts anderes gewohnt ist, kann mit einem Gang zu einem guten
Optiker überrascht werden; das aber setzt natürlich auch voraus, daß
einem das Sehen auch etwas wert ist.
Ja, aber man sollte sich vom Optiker nicht über den Tisch ziehen lassen.
Sag offen, dass dir der Preis zu hoch ist, und frage nach einer Lösung ohne überhöhte Marge.
Ja, aber man sollte sich vom Optiker nicht über den Tisch ziehen lassen.
Ich schrieb "guter Optiker". Ich gebe zu, so etwas ist selten, aber so etwas gibt es. Als jemand, der schon seit Jahrzehnten mit Brillen lebt (also nicht erst im Zusammenhang mit Altersweitsichtigkeit), habe ich diesbezüglich sowohl Erfahrungen als auch Ansprüche. Für mich ist die Brille halt deutlich mehr als nur eine Krücke, damit ich "warum müssen die das auch immer so klein drucken?" lesen kann, sondern ein Teil meines Lebens.
Deswegen habe ich auch keine Probleme damit, für tatsächliche Qualität ein paar hundert Euro auszugeben; andersrum gehe ich mit meiner Brille auch pfleglicher um als viele, für die die nur eine lästige Krücke ist, und daher hält die auch entsprechend lange.
Gute Optiker sind selten irgendwelche Ketten, die Reklame mit möglichst billig machen, gute Optiker sind auf keinen Fall irgendwelche Versandunternehmen, aber auch nicht jedes schon lange bestehende Familienunternehmen muss ein guter Optiker sein. Wer das lokale Altersheim versorgt, der kann die Qualität schleifen lassen, die Geronten bekommen das ja eh' nicht mit ...
Das gleiche trifft übrigens auch auf Hörgeräteakustiker zu; leider musste ich mich letztes Jahr auch damit auseinandersetzen. Da ist der Schmu und die Abzocke noch übler, denn die Zielgruppe ist meistens nochmal deutlich älter. Ich hatte Glück und bin an einen hervorragenden Einzelkämpfer geraten, der trotz meiner Hinweise, daß ich für ein besseres Gerät auch mehr Geld auszugeben bereit wäre, mir nur das einfache Standardgerät anpasste und klar machte, daß ich nichts von dem, was teurere Geräte liefern, brauchen würde.
Komm zu uns aufs Land:
Da ist der Optiker der Bruder vom Pastor, der Schwager vom Arzt und der Onkel vom Bürgermeister – Einzelkämpfer.
Zu hohe Preise oder schlechte Arbeit kann er sich nicht erlauben, denn jeder kennt jeden.
Und du musst mit deinen Kunden leben; neue Kunden aus der Umgebung bekommst du nur über gute Mundpropaganda.
Deswegen will kaum jemand aufs Land – Optiker, Ärzte usw.
Wenn du hier Mist baust, bist du weg vom Fenster.
Aber nur, solange Du nicht das Monopol innehast. Hast Du das, kannst Du abliefern, was Du willst - zu jemand anderem können Deine Opfer ja nicht gehen.
Und wenn Du auch noch im Gemeinerat sitzt und da tonangebend bist, dann ...
Ganz so idyllisch ist das auf dem Land auch nicht.
Ich denke, ich könnte mir vorstellen, damit zu arbeiten: TOMLOV DM9 Max
10,1 Zoll HDMI Digitales Mikroskop 1500× 24 MP.
Klar, es ist kein Ersatz für ein echtes Mikroskop und es hat bestimmt
auch eine gewisse Latenz.
Ich habe schon seit Längerem ein ähnliches Mikroskop mit einfacherer
Ausstattung für unter 50 €:
Ich benutze es zwar nicht zum Löten, da ich eh kurzsichtig bin, kann mir
aber gut vorstellen, dass es dafür durchaus tauglich wäre. Die native
Vergrößerung (bezogen auf das eingebaute 7"-Display) reicht von 6 bis
55.
Ich habe gerade mal so getan, als ob ich darunter etwas löten würde,
dazu ein Raspberry Pi daruntergelegt und versucht, kleine Bauteile
mittels spitzer Pinzette und und 0,7mm-Lötspitze so anzufahren, wie ich
es auch beim realen Ein- und Auslöten tun würde. Die kleinste
Vergrößerung von 6 ist dafür völlig ausreichend. Damit bleiben zwischen
Mikroskop und Platine noch 11 cm Luft, also genügend Freiraum für das
Herumfuchteln mit Pinzette und Lötkolben.
0805-, 0603- und 0402-Bauteile konnte ich problemlos anfahren und würde
sie auch zuverlässig verlöten können. Auch 0201 geht prinzipiell noch,
dazu würde ich aber die Vergrößerung verdoppeln, wodurch den Abstand
zwischen Mikroskop und Platine halbiert wird. Bei so kleinen Bauteilen
müsste ich allerdings erst noch etwas üben, um halbwegs reproduzierbar
eine entsprechend winzige Menge Lötzinn auf der Platine zu applizieren.
Lötpaste anstelle von Lötdraht könnte hier hilfreich sein.
Da die vordere Objektivlinse schlecht zugänglich ist und somit nur mit
Aufwand gereinigt werden kann, sollte man das Mikroskopobjektiv vor
Flussmitteldämpfen schützen, sei es durch eine dünne Glasscheibe oder
durch ein Gebläse, das die Dämpfe wegpustet.
Ein Stereomikroskop ist natürlich eine feine Sache, wenn man dessen
deutlich höheren Preis akzeptieren kann. Bei einem Monomikroskop kann
man sich damit behelfen, dass man die Platine von der Seite her
anleuchtet, so dass die verwendeten Werkzeuge (Pinzette und Lötspitze)
einen klar erkennbaren Schatten werfen. Dadurch bekommt man auch in der
2D-Ansicht ein sehr gutes Gefühl für den vertikalen Abstand zwischen
Werkzeug und Platine. Ich persönlich empfinde es auf Dauer auch als
etwas angenehmer, auf ein Display statt in zwei Okulare zu schauen.
Wenn ich die Zeit dafür finde, werde ich mal versuchen, das Ganze an
einer Schrottplatine in die Realität umzusetzen.
Ja, einen HDMI-Ausgang gibt es nicht. Ist das Mikroskop über USB an
einen PC angeschlossen und in den PC-Modus geschaltet, präsentiert es
sich dem PC als UVC-Kamera¹, so dass der PC-Monitor als Ausgabegerät
genutzt werden kann. Dann ist allerdings das interne Display
deaktiviert. Ich benutze dieses Feature nur dann, wenn ich Bilder oder
Videos auf dem PC ohne Umweg über eine SD-Karte abspeichern will. Sonst
ist für mich die Ausgabe auf dem internen Display praktischer, da sich
dieses direkt am Ort des Geschehens befindet.
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¹) maximale Auflösung 1280×720, das scheint auch die native Auflösung
des Bildsensors zu sein)
Ich denke, ich werde es einmal mit so einem Gerät versuchen.
Bis etwa 100 € wäre ich bereit auszugeben.
Ich hatte mir gedacht, es so aufzubauen, dass ich es auf einem 27-Zoll-Monitor laufen lasse, der direkt hinter dem Mikroskop steht.
Dann habe ich ein großes, hochauflösendes Display und dazu eine gute Beleuchtung – dann kann das vielleicht klappen.
Ja, das ist auch eine sehr gute Idee für den Anfang, da bin ich gar nicht drauf gekommen.
Ist das ein Standard-Handy oder so ein Mega-Telefon mit XXX-Megapixel-Kamera von Samsung/Apple?
Es war ein Google Pixel 7. Mit einem Samsung S10e hatte ich den Versuch auch gemacht und es sah ebenfalls gut aus.
Ich hab mir ein Stativ mit Ringbeleuchtung (so eines für die YouTube Selbstdarsteller ;) ) besorgt dafür. Dann hat man gleich gutes Licht. Das Smartphone war ca. 30cm über der Platine. Also viel Platz.
Ich denke, ich werde es einmal mit so einem Gerät versuchen.
Falls du damit das von mir beschriebene Gerät von Banggood meinst, hier
noch ein paar Hinweise zu den teils arg geschönten Angaben im Angebot,
damit du ggf. nicht negativ überrascht sein wirst:
"kontinuierlicher Zoom von 1-1200X"
Wie ich oben schon schrieb, ist die tatsächliche, native Vergrößerung
bezogen auf das interne Display 6- bis 55-fach (einstellbar über die
Vertikalverschiebung der gesamten Mikroskopeinheit). Es gibt noch einen
Software-Zoom von 2× und 4×, aber auch diese Faktoren stimmen nicht.
Tatsächlich steigt die Vergrößerung selbst bei 4×-Zoom nur um gefühlt
20%. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was daran so schwierig sein
soll, ein Bild um einen ganzzahligen Faktor (2 oder 4) zu vergrößern. Da
aber Software-Zoom ohnehin nur Augenwischerei ist, stört mich das nicht
weiter.
Die 1200× sind streng genommen nicht gelogen, denn sie werden real, wenn
man das Bild über einen PC mit angeschlossenem Beamer ausgibt, der ein
Bild mit einer Diagonale von 4 m an die Wand projiziert ;-)
"Digitales Mikroskop mit 12MP"
Die 12 MPixel beziehen sich auf die höchste Auflösung, in der
Standbilder auf einer SD-Karte (nicht im Lieferumfang) abgespeichert
werden können. Vieles deutet aber darauf hin, dass die native Auflösung
des Bildsensor nur 1280 × 720 beträgt. Zum einen bietet das Mikroskop
bei der Nutzung als UVC-Kamera am PC maximal diese Auflösung an, zum
anderen sieht man den hochaufgelösten JPEGs ein wenig an, dass die durch
Hochskalierung aus einem niedrigaufgelösten JPEG enstanden sind, so dass
sich die jeweiligen Blockartefakte überlagern. Die 12MP sind also nicht
gelogen, nur kann man auf den 12MP-Bildern nicht mhr Details erkennen
als auch den 720p-Bildern ;-)
Ebenfalls unschön: Die meisten angebotenen Bildformate für die
Speicherung auf SD-Karte haben ein Seitenverhältnis von 4:3, der Sensor
hat aber 16:9. Bei der Konvertierung werden die Bilder aber nicht
beschnitten, sondern in x- und y-Richtung unterschiedlich skaliert, so
dass ein Kreis im Screenshot als Ellipse erscheint. Das einzige Format,
bei dem dies nicht geschieht, ist 1280 × 720 (im Menü als 1280 × 960
angeboten ;-)). Dieses Bild entspricht wohl tatsächlich dem, was der
Sensor liefert und ist von ordentlicher Qualität (wenn auch deutlich
dunkler, als es auf dem Display erscheint).
Es gibt aber auch Positives zu berichten:
Die Optik des Mikroskop übertrifft alle meine (angesichts des günstigen
Preises zugegebenermaßen eher bescheidenen) Erwartungen. Das Objektiv
ist praktisch völlig frei von Verzeichnungen. Man kann ein Lineal ganz
an den Rand des Sichtfelds legen und auch im Bild davon keinerlei
Krümmung erkennen. Es gibt auch keine nennenswerten Farbfehler, und die
Bilder sind bei korrekt eingestelltem Fokus auch bei hoher Vergrößerung
recht scharf.
Das Objektiv entspricht dem S-Mount-Standard (M12×0.5-Gewinde) und ist
austauschbar (zwar nicht geschraubt, sondern nur kraftschlüssig ins
Gehäuse gesteckt). Wenn die maximale Vergrößerung von 55 nicht
ausreicht, könnte man also für ein paar Euro einfach ein anderes
Objektiv einsetzen.
Was mich angesichts der bereits schon genannten Softwarefehler positiv
überrascht hat: Obwohl das interne Display eine andere Auflösung (800 ×
480) und ein anderes Seitenverhältnis als der Bildsensor hat und zudem
dessen Pixel nicht quadratisch sind (1926 µm × 1790 µm), ist die x- und
y-Skalierung so angepasst, dass ein Kreis tatsächlich perfekt auf einen
Kreis abgebildet wird.
Falls du damit das von mir beschriebene Gerät von Banggood meinst, hier
noch ein paar Hinweise zu den teils arg geschönten Angaben im Angebot,
Ich muss mich da erst einmal ausgiebig einlesen.
Und ich werde das erst einmal mit dem Handy ausprobieren, denn das liegt hier herum.
Wenn das funktioniert, kostet mich das ja gar nichts.
Ja, das ist auch eine sehr gute Idee für den Anfang, da bin ich
gar nicht drauf gekommen.
Ist das ein Standard-Handy oder so ein Mega-Telefon mit
XXX-Megapixel-Kamera von Samsung/Apple?
Müsste man suchen, habe bei Aliexpress mal Linsenaufsätze zur Auflichtmikroskopie für Smartphones gesehen. Ich glaube unter 10€. Nicht passgenau, aber man kann das ja in einen Aufbau integrieren.
nein, mein Schwiegervater ist unerwartet verstorben.
Deshalb liegt das Thema aktuell erst einmal auf Eis, da ich mich um andere Dinge kümmern muss.
Es ist jedoch nicht vom Tisch und ich melde mich wieder, sobald es möglich ist.