Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik 5V in 100V out


von Detlef _. (detlef_a)


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Hi,

bei nem Strom von 40mA auf der Hochspannungsseite. Sperrwandler oder 
einfacher Trafo? Externer MOSFET? Welches Trafo? Welcher Schaltregler?

Vielen Dank für die Hinweise.
THX
Cheers
Detlef

von Silvester (syntro)


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Ein Vierwatt Tortellini, bitte - oder wars Trottellini oder Trollini?

: Bearbeitet durch User
von Mani W. (e-doc)


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Kannst Du nicht normal schreiben?

von Michael B. (laberkopp)


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Detlef _. schrieb:
> Sperrwandler oder einfacher Trafo?

Damit ein Sperrwandler aus 5V satte 100V macht muss die Spule eine Güte 
von deutlich über 20 haben und das Tastverhältnis pendelt sich auf 5% 
ein.

Ungünstig, ein Trafo bzw. Spule mit Anzapfung ist günstiger.

Das geht nach der Art einer Nixie-Versorgung sogar mit einem MC34063

http://www.intusoft.com/onsemipdfs/AN920-D.pdf Figure 27

Beitrag "100V und mehr mit MC34063"

Beitrag "Re: Nixie-Netzteil"

4W sind bei 5V rein aber mit dieser Schaltung nicht erreichbar, eher so 
2.5

von Cartman E. (cartmaneric)


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Braucht aber viel Glück. ☺

von Joachim B. (jar)


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Detlef _. schrieb:
> Hi,
>
> bei nem Strom von 40mA

also rund 4W bei sowas habe ich schon mal mit

https://shop.schukat.com/de/de/EUR/HN-Power/SIM1-0524-SIL4/p/4080
Bitte beachten Sie, dass wir nicht an private Endverbraucher liefern!

upps

aufgebaut mit 4 Stück SIM1 0524 kommst du auf 96V wenns nicht reicht 
nimmst halt noch einen 0505 oder einen 0506 0512 dazu oder gar einen 
0524 + Längsregler nachgeschaltet, nach belieben, da würde ich keinen 
fetten Aufwand betreiben, die 5V Seite alle parallel mit einem Elko als 
Puffer und auf der 24V Seite alle in Reihe.

aber vielleicht findet man andere Anbieter

Beitrag "-28V Bias Spannung für Photomultiplier"

: Bearbeitet durch User
von Andreas B. (bitverdreher)


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So etwas lasse ich mir immer hier vorschlagen:
https://webench.ti.com/power-designer/
-> 24 Schaltungen ;-)

: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Einzelstück? Sperrwandler-Trafo aus einem Standby-Netzteil von einem 
PC-ATX-Netzteil "rückwärts" betreiben, würde ich aber mit einem externen 
FET an einem PWM-Regler-IC machen. Leider sind die 5V recht wenig für 
viele PWM-Regler-ICs, da wären 12V schöner wenn verfügbar.

Oder gleich einen Sperrschwinger bauen, endet aber mit Trafo selbst 
wickeln.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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https://www.elektronik-labor.de/Projekte/last.html
2.7.15: Labortagebuch: DCDC-Wandler 70 V aus 3 V
https://www.elektronik-labor.de/Projekte/Labortagebuch/Tagebuch0715.html

Leider leere Seite.

(Untedrückt weil über 60V als gefährdend gilt?)

Aber den gibt es noch mit bis zu über 200V:
https://www.elektronik-labor.de/Notizen/SinusWandler.html

: Bearbeitet durch User
von Uwe S. (bullshit-bingo)


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Ist dank nur 4W überhaupt kein Problem, auch nur mit Drossel. Wer da von 
Problemen spricht, hat noch nie einen halbwegs an der Zeit befindlichen 
Schaltregler gebaut...
Aber das ist auch kein Wunder, denn ihr nutzt ja immer nur Spezial-ICs, 
am besten nach Hersteller-Layout-Vorgabe. Wo soll das Wissen/Können denn 
da noch herkommen?!

von Hans F. (spartrafo)


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Michael B. schrieb:
> Damit ein Sperrwandler aus 5V satte 100V macht muss die Spule eine Güte
> von deutlich über 20 haben und das Tastverhältnis pendelt sich auf 5%
> ein.

Falsch. Das Tastverhältnis (eigentlich Tastgrad) pendelt sich auf 0,95 
(95%) ein.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Hans F. schrieb:
> Falsch. Das Tastverhältnis (eigentlich Tastgrad) pendelt sich auf 0,95
> (95%) ein.

Zugespitzt: Alles eine Frage der Perspektive
Helmut Schleich

Kommt immer darauf an, von Welcher Seite das aus betrachtet wird.
0.05 : 0.95

Von der Ruhephase (IGMler) aus oder von der Arbeitsphase (Freiberufler) 
aus.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Joachim B. schrieb:
> aufgebaut mit 4 Stück SIM1 0524 kommst du auf 96V wenns nicht reicht
> nimmst halt noch einen 0505 oder einen 0506 0512 dazu

Typische Bastleridee. Wenn man nur einen Hammer (5V auf 24V Module) hat, 
sieht jedes Problem aus wie ein Nagel. Statt 4 derartige Module zu 
ver(sch)wenden, baut man besser einen Sperrwandler selber auf.

Vorteil: man kann dabei etwas lernen!

Als Vorlage nimmt man einfach eine der unzähligen Nixie-Versorgungen aus 
dem Netz. Im einfachsten Fall halt ein 555 mit Transistor/MOSFET 
dahinter und ein selbst gewickelter Trafo.

Stepup nur mit einer Spule ist halt ungünstig, weil durch den geringen 
Stromflußwinkel sekundär viel Ripple entsteht. Wenn man wüßte, wofür das 
Ding sein soll, könnte man besser einschätzen ob das ok wäre.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Uwe S. schrieb:
> Ist dank nur 4W überhaupt kein Problem, auch nur mit Drossel. Wer
> da von
> Problemen spricht, hat noch nie einen halbwegs an der Zeit befindlichen
> Schaltregler gebaut...
> Aber das ist auch kein Wunder, denn ihr nutzt ja immer nur Spezial-ICs,
> am besten nach Hersteller-Layout-Vorgabe. Wo soll das Wissen/Können denn
> da noch herkommen?!

Mal wieder Bullshit, wie üblich.

von Thomas W. (goaty)


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von Joachim B. (jar)


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Axel S. schrieb:
> Typische Bastleridee. Wenn man nur einen Hammer (5V auf 24V Module) hat,
> sieht jedes Problem aus wie ein Nagel. Statt 4 derartige Module zu
> ver(sch)wenden, baut man besser einen Sperrwandler selber auf.
>
> Vorteil: man kann dabei etwas lernen!

manchmal wollen Chefs daß man weniger lernt sondern Ergebnisse schneller 
liefert, zu Hause am Basteltisch ohne daß die "Cheffin" drängelt mag das 
anders sein und manchmal ist der Weg das Ziel, oder es muß nie fertig 
werden.

von Vanye R. (vanye_rijan)


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> Ist dank nur 4W überhaupt kein Problem, auch nur mit Drossel. Wer da von
> Problemen spricht, hat noch nie einen halbwegs an der Zeit befindlichen
> Schaltregler gebaut...

Naja, man (Tietze&Schenk) sagt das so maximal 1:10 sinnvoll sind weil 
sonst Wirkungsgrad den Bach runter geht. Wenn man nur 1-2mA braucht geht 
das natuerlich trotzdem. Bei 40mA geht das vielleicht auch noch 
irgendwie, ist aber schon kacke. Eine angezapfte Spule ist schon besser. 
Heisst natuerlich selber wickeln und berechnen. Sollte einen nicht 
ueberfordern. :-D

34063 geht natuerlich, hat aber die Eigenschaft je nach Last verschieden 
hoch zu singen. Muss halt zur Anwendung passen.

Vanye

von Joachim B. (jar)


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für den TO diesen Thread im Auge behalten
Beitrag "[B] kurzfristige Mitbestellmöglichkeit bei Mouser"

https://www.mouser.de/electronic-components/
suche: DCDC isolated THT 1000V in5VDC out 24V power 1W

Mouser hat die von Recom, evtl. auch von Traco, falls schnelle Lösungen 
vor ewigen Bastelleien gewünscht werden.

von F. P. (fail)


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Joachim B. schrieb:
> https://shop.schukat.com/de/de/EUR/HN-Power/SIM1-0524-SIL4/p/4080
> Bitte beachten Sie, dass wir nicht an private Endverbraucher liefern!

Gibt es für private Endverbraucher z.B. bei Reichelt. DigiKey geht aber 
schneller.

Dioden nicht vergessen, sonst können beim Einschalten manche der in 
Reihe geschalteten Wandler eine negative Spannung am Ausgang abbekommen.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Uwe S. schrieb:
> Ist dank nur 4W überhaupt kein Problem, ...

Z.B. Resonanzkonverter. Für einen Anfänger vielleicht dann doch etwas zu 
schwer.

Wenn ganz unbekannt sein sollte, wo die Schaltung mal laufen soll:

Typische Werte für besondere Sicherheit
* < 60 V DC / 25 V AC: Hier kann auf Schutzmaßnahmen gegen Berührung oft 
gänzlich verzichtet werden.
* In Wasser (< 12 V AC / 25 V DC): Für Anwendungen wie Schwimmbäder 
gelten noch niedrigere, extrem sichere Werte.

von Andreas M. (elektronenbremser)


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Detlef _. schrieb:
> Hochspannungsseite

Wenn du die "nur 100 Volt" sekundärseitig meinst, das ist keine 
Hochspannung!

von Detlef _. (detlef_a)


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Ihr Lieben,

vielen Dank für die nützlichen Ratschläge. Ich werde einen Flusswandler 
bauen. Primärspule ist center tapped und ich schalte mit einem übrig 
gebliebenem timer im uC die beiden MOSFETs abwechselnd. Sekundärspule 
wird gleichgerichtet und fettes C dahinter. Die Regelung der Spannung 
mache ich mit einem übrig gebliebenem Comparator im uC, entweder mache 
ich die Blöckchen schmaler oder lasse welche aus ( Was ist besser ?). 
Das geht alles voll in Software.

Was für eine Spule nehme ich, Schalenkern oder Toroid? Wenn Toroid, 
welches Material, Eisenpulver?

Vielen Dank für die Hinweise.
Cheers
Detlef

PS
Detlef _. schrieb:
> Hochspannungsseite
Wenn du die "nur 100 Volt" sekundärseitig meinst, das ist keine
Hochspannung!

Achso.

: Bearbeitet durch User
von Marcel V. (mavin)


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Detlef _. schrieb:
> die beiden MOSFETs abwechselnd.

Dann ist es ein Gegentaktwandler!

Detlef _. schrieb:
> Was für eine Spule nehme ich, Schalenkern oder Toroid? Wenn Toroid,
> welches Material, Eisenpulver?

Für meinen Mosfet-Gegentaktwandler von 5V auf 24V habe ich einen 
Ferritschalenkern mit einem Durchmesser von 30 mm genommen, der macht 10 
Watt bei 20kHz. Die Kühlkörper werden überhaupt nicht warm.

2x15 Wdg. 0,5mm Cul. Draht auf der Primärseite und 1x80 Wdg. auf der 
Sekundärseite.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Marcel V. schrieb:
> Mosfet-Gegentaktwandler von 5V auf 24V
> und 1x80 Wdg  auf der Sekundärseite.

Marcels Schaltung wäre einfach auf 100V umdimensioniert:

Auf der Sekundärseite doppel so viele Windungen und dahinter eine 
Spannungsverdoppelungsschaltung mit der Delon-Brückenschaltung.
https://de.wikipedia.org/wiki/Spannungsverdoppler

von Nemopuk (nemopuk)


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Dieter D. schrieb:
> Auf der Sekundärseite doppel so viele Windungen und dahinter eine
> Spannungsverdoppelungsschaltung mit der Delon-Brückenschaltung.

Welchen Vorteil bringt die Delon-Brückenschaltung im Vergleich zu 
passendem Wicklungsverhältnis im Trafo?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Nemopuk schrieb:
> Welchen Vorteil bringt die Delon-Brückenschaltung im Vergleich zu
> passendem Wicklungsverhältnis im Trafo?

Eine entsprechende höhere Wicklungzahl ist für den Bau des ersten Trafos 
etwas kniffelig für Anfänger. Eine Person dort abholen, wo sie steht.

Mit zu dickem Draht reicht am Schluss der Wickelraum nicht mehr. Der 
passende Draht wird dann deutlich dünner werden. Der Draht reißt viel 
leichter beim Wickeln. Das saubere Legen der Lagen beim Wickeln ist mit 
dickerem Draht einfacher. Bei über 300 Wicklungen wird das halt 
kniffliger.

von Marcel V. (mavin)


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Dieter D. schrieb:
> Mit zu dickem Draht reicht am Schluss der Wickelraum nicht mehr.

Genau so sieht es aus. Mit 80 Windungen ist der Kunststoffwickelkörper 
für die Sekundärkammer schon prall gefüllt!

Für 160 Windungen sollte man dann sowieso eine Drahtstärke von nur 0,3 
mm oder noch weniger nehmen, sonst passt es nicht!

160 Windungen durch einen Ferritringkern zu stopfen, ist regelrechte 
Strafarbeit.

von Jochen F. (jamesy)


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Ich würde einfach einen Netztrafo "rückwärts" betreiben, so um 9 Volt 
sollte mit 5V Ansteuerung gehen. Als Treiber ein RC-Oszillator mit 
HC132, der auch invertiert und nichtinvertiert zwei FET-Halbbrücken mit 
FETs aus einem alten Motherboard treibt.

von Wolf17 (wolf17)


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Marcel V. schrieb:
> 160 Windungen durch einen Ferritringkern zu stopfen, ist regelrechte
> Strafarbeit.
Draht 5-fach drillen, 50% durch fädeln, dann 16Wdg links, 16Wdg rechts, 
dann Drahtstücke in Reihe löten.

von Michael B. (laberkopp)


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Detlef _. schrieb:
> Was für eine Spule nehme ich, Schalenkern oder Toroid?

Egal, oder E-Kern.

> Wenn Toroid,
> welches Material, Eisenpulver?

Für Flusswandler immer hochpermeables Ferrit für beste Kopplung, kein 
Luftspalt zur Energiespeicherung.

Der Flusswandler an sich transformiert immer im Windungsverhältnis, wenn 
deine 5V rein also geregelt sind macht 1:20 Windungsverhältnis 100V raus 
(abzüglich Gleichrichterdiodenverlust).

Soll ein Flusswandler regelbar sein, kommt vor den Elko eine Buck step 
down Spule mit Freilaufdiode und das ist dann eine mit Luftspalt z.B. 
aus Eisenpulver (gelb weiss).

Die vom Flusswandlertrafo erzeugte Spannung muss dann unter allen 
Umständen höher sein, z.B. 120V mit 1:24 Windungsverhältnis.

: Bearbeitet durch User
von Mani W. (e-doc)


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Dieter D. schrieb:
> Eine entsprechende höhere Wicklungzahl ist für den Bau des ersten Trafos
> etwas kniffelig für Anfänger. Eine Person dort abholen, wo sie steht.

Hast Du jemals irgendeinen Trafo gewickelt?

Dieter D. schrieb:
> Mit zu dickem Draht reicht am Schluss der Wickelraum nicht mehr. Der
> passende Draht wird dann deutlich dünner werden. Der Draht reißt viel
> leichter beim Wickeln. Das saubere Legen der Lagen beim Wickeln ist mit
> dickerem Draht einfacher. Bei über 300 Wicklungen wird das halt
> kniffliger.

KI-Antwort!


Eine Person dort abholen, wo sie steht.

Was soll das bedeuten, Dieter!


Ein normaler Mensch schreibt so etwas nicht...

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Mani W. schrieb:
> Hast Du jemals irgendeinen Trafo gewickelt?

Natuerlich. Von Hand. Da gab es keine Hilfen im Netz.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Dieter D. schrieb:
> Bei über 300 Wicklungen wird das halt kniffliger.

Windungen sind das! Ein Trafo mit 300 Wicklungen ist zwar nicht 
undenkbar, erfordert aber im Extremfall 600 Anschlüsse. Klein wird der 
also ohnehin nicht!

Marcel V. schrieb:
> Mit 80 Windungen ist der Kunststoffwickelkörper
> für die Sekundärkammer schon prall gefüllt!
>
> Für 160 Windungen sollte man dann sowieso eine Drahtstärke von nur 0,3
> mm oder noch weniger nehmen, sonst passt es nicht!

Ja. Und? 0.25mm ø ergeben 0.05mm² Querschnitt. Das reicht dicke für 
40mA.

> 160 Windungen durch einen Ferritringkern zu stopfen, ist regelrechte
> Strafarbeit.

Sicher. Schon deswegen würde man eher einen geteilten Kern mit 
Wickelkörper nehmen. Gibt es ja.

Wobei ich trotzdem einen Sperrwandler ins Auge fassen würde. Ein 
Windungsverhältnis von 20:1 braucht man da nicht. Da reicht auch 5:1 
oder 10:1. Macht weniger Arbeit und erhöht die Chance etwas passendes 
von der Stange zu finden. Den Gegentakt-Flußwandler würde ich nur 
nehmen, wenn die Ausgangsspannung ungeregelt sein kann. Aber zur 
Anwendung verliert der TO hatürlich kein Wort ...

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Axel S. schrieb:
> Da reicht auch 5:1 oder 10:1.

Zwei 1:10 kann man kaufen. Wenn zwei 1:10er primär parallel und sekundär 
seriell verschaltet werden, hätte man quasi 1:20 von der Stange.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Viele Wege führen nach Rom. Manche Wege sind länger, andere holpriger. 
Die Entscheidung an der Kreuzung muss der TO selber treffen.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Also ich habe für einen Kumpel mal eine 230V-Blitzlampe auf 12V umgebaut 
und dafür wie ich oben bereits schrieb einfach den besagten 
5V-Standby-Trafo aus einem ATX-Netzteil benutzt. Dessen Wicklung auf der 
230V Seite hat so 50..60 Windungen, keine 160. Für gerade mal 4..5W 
Leistung ist der Aufwand eines Gegentaktwandlers deutlich zu hoch.

von Detlef _. (detlef_a)


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So Ihr Lieben,
so siehts erstmals aus.

Als Schalenkern hab ich den ausgewählt
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/ferritkernsatz_4_9_h_material_t38-245942 
für schlanke dreineunzig.

Für das primäre Ampere benötige ich 0.2mm^2 Draht, sekundär 20mal 
weniger 0.01mm^2. Der Wickelraum ist ca. 5.6*2.4mm^2.
Bei N*0.2+10*N*0.01 = 5.6*2.4 kommt ungefähr N=40 raus.
In dem design sind so wenige Fehler dass man die nachher wahrscheinlich 
noch ausbügeln kann .

Ich betreibe ein wunderbares Ultraschall Anemometer. Die Geber werden 
von Würth Trafos mit 80V versorgt. Die haben wahrscheinlich einen 
Goldkern, sonst läßt sich der Preis nicht erklären. Mit den frischen 
100V steuere ich die direkt ohne Trafo an.

Vielen Dank.
Cheers
Detlef

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Ein Gegentaktwandler mit Einweggleichrichtung...

Und als Kernmaterial T38...

: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Was soll der Quatsch mit den vielen Kondensatoren und
den Symmetrierwiderständen? Ich dachte, es sind nur
100V und nicht 10kV ... muss ich mich wohl geirrt haben.

> Ein Gegentaktwandler mit Einweggleichrichtung...
Das kann man sogar machen, wird halt nur während einer Halbwelle 
Leistung übertragen, die andere ist der Wandler im Leerlauf.

: Bearbeitet durch User
von Detlef _. (detlef_a)


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Ben B. schrieb:
> Was soll der Quatsch mit den vielen Kondensatoren und
> den Symmetrierwiderständen? Ich dachte, es sind nur
> 100V und nicht 10kV ... muss ich mich wohl geirrt haben.

Die 'vielen' Kondensatoren sind notwendig weil ich geringe 
Restwelligkeit benötige und JLCPCB nur die 22u/25V billig hat, die 
kosten nen Cent. Die Widerstände sind Symmetrier- und Messwiderstände. 
Die sind mit 30V Maximalspannung gespect, deswegen die Anzahl.

> Ein Gegentaktwandler mit Einweggleichrichtung...
>Das kann man sogar machen, wird halt nur während einer Halbwelle
>Leistung übertragen, die andere ist der Wandler im Leerlauf.

Oh, ja. Vielen Dank für den Hinweis. Ich werde das Ding durch eine 
Graetz-Brücke ersetzen.

Cheers
Detlef

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ben B. schrieb:
> mit den vielen Kondensatoren

Vermutlich eine Tüte mit 22µF/25V Elkos gefunden oder geschenkt 
bekommen.
Die sollen jetzt verbraucht werden.

von Zino (zinn)


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Dieter D. schrieb:
> Vermutlich eine Tüte mit 22µF/25V Elkos gefunden oder geschenkt
> bekommen.
> Die sollen jetzt verbraucht werden.

Nö, er hat sogar die LCSC-Teilenummer reingeschrieben: C12891, das sind 
Samsung CL31A226KAHNNNE MLCC, die bei den hier vorliegenden 20V noch 
ganze 3µF Kapazität haben. Sind halt billig.

: Bearbeitet durch User
von Detlef _. (detlef_a)


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Zino schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Vermutlich eine Tüte mit 22µF/25V Elkos gefunden oder geschenkt
>> bekommen.
>> Die sollen jetzt verbraucht werden.
>
> Nö, er hat sogar die LCSC-Teilenummer reingeschrieben: C12891, das sind
> Samsung CL31A226KAHNNNE MLCC, die bei den hier vorliegenden 20V noch
> ganze 3µF Kapazität haben. Sind halt billig.

Oh. Sowenig. Gefühlsmäßig dachte ich 20% oder so. Vllt. ersetze ich sie 
durch Elkos, mal auf den Preis kucken

Cheers
Detlef

von Detlef _. (detlef_a)


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100u/100V für 5 Cent.
Da kann man nicht widerstehen.

THX
Cheers
Detlef

von Zino (zinn)


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Detlef _. schrieb:
> 100u/100V für 5 Cent.
> Da kann man nicht widerstehen.

Wenn Du mit 16Ω ESR (bei 100Hz) leben kannst und wirklich einen 
100V-Elko bei 100V ohne Sicherheitsabstand betreiben möchtest...

: Bearbeitet durch User
von Marcel V. (mavin)


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Zino schrieb:
> und wirklich einen 100V-Elko bei 100V ohne Sicherheitsabstand betreiben
> möchtest...

Er kann ja insgesamt vier Stück 100 uF Elkos verwenden. Jeweils zwei 
Elkos parallel und dann noch mal zwei in Reihe und diese noch jeweils 
mit je einen 47k Widerstand belasten, so dass die Elkos nur noch mit 50V 
geladen werden können.

Falls der Wandler mit 50 kHz betrieben wird, dann sollte man statt einem 
normalen 50Hz Brückengleichrichter, lieber 4 einzelne Schottky Dioden 
einsetzen. Die sind für diese hohen Frequenzen schneller.

von H. H. (hhinz)


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Zino schrieb:
> 100V-Elko bei 100V ohne Sicherheitsabstand betreiben möchtest...

Zum Ausgleich nimmt er Gleichrichter mit enormem Sicherheitsabstand...

von H. H. (hhinz)


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Marcel V. schrieb:
> normalen 50Hz Brückengleichrichter

US1M sind für deutlich mehr als 50Hz...

von Mani W. (e-doc)


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Dieter D. schrieb:
> Zwei 1:10 kann man kaufen. Wenn zwei 1:10er primär parallel und sekundär
> seriell verschaltet werden, hätte man quasi 1:20 von der Stange.

Du bist unschlagbar!

von Mani W. (e-doc)


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Dieter D. schrieb:
> Viele Wege führen nach Rom. Manche Wege sind länger, andere holpriger.
> Die Entscheidung an der Kreuzung muss der TO selber treffen.

Ja, Dieter der Messias hat gesprochen...

von Nemopuk (nemopuk)


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Detlef: hat dein Cad Programm kein richtiges GND Symbol?

von Detlef _. (detlef_a)


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Nemopuk schrieb:
> Detlef: hat dein Cad Programm kein richtiges GND Symbol?

KiCad 7. Doch. Das benötige ich aber für nen anderen GND.

>Zum Ausgleich nimmt er Gleichrichter mit enormem Sicherheitsabstand...

Die US1M ist die einzige fast recovery diode aus der basic parts liste 
von JLCPCB. Die kostet 1.1 Cent incl. Bestückung. Für den Preis nehme 
ich die überdimensionierte 1kV reverse breakdown voltage in Kauf.

Cheers
Detlef

Engineering is the art of making the things that you want from the 
things that you can get.

: Bearbeitet durch User
von Silvester (syntro)


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Axel S. schrieb:
> Windungen sind das!

Dein Geschrei ist genauso erbärmlich wie das einer Lehrerin, die ihre 
Liebesbriefe mit Rotstift korrigiert wegen unbedeutenden 
Rechtschreibfehlern. Ab ins Eck Du Allerwertester!

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Silvester schrieb:
> Dein Geschrei ist genauso erbärmlich

[Gestammel gelöscht]

Paul, bist du das? Nimm deine Pillen!

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