Nach dem zweiten Batteriewechsel an den ferngesteuerten
Weihnachtsbaumkerzen kam letztens die Frage auf, ob man nicht teurere
Markenzellen kaufen sollte, damit die länger halten. Also orderte ich
spontan AAA-Zellen von vier Herstellern bzw. Marken und unterzog sie im
SkyRC MC3000 jeweils drei Messungen bei verschiedenen Konstantströmen.
Das Ergebnis überraschte mich wenig, überzeugt nun jedoch auch die
letzten Zweifler im Familienkreis. Diese Zellen waren dabei:
- AAA Duracell Plus, MHD 03/2035, Preis für 10er Pack 9,98€
- AAA Varta Industrial Pro, MHD 12/2035, Preis für 10er Pack 6,10€
- AAA Wilhelm Universal, MHD 12/2034, Preis für 10er Pack 4,83€
- AAA Active Energy (ALDI), MHD 02/2030, Preis für 10er Pack 1,59€
Gemessen wurde mit Konstantstrom bis runter auf 0,9V. Als Ergebnisse
sind Kapazität C, Anfangsspannung Ustart bei Entladestart (unter Last,
nicht Leerlauf), Durchschnittsspannung Umittel und Innenwiderstand Ri
angegeben.
1
Spaltenaufbau:
2
Marke / C / Ustart / Umittel / Ri
3
4
Konstantstrom 50mA
5
Duracell / 1061mAh / 1,65V / 1,27V / 32mOhm
6
Varta / 1156mAh / 1,57V / 1,23V / 30mOhm
7
Wilhelm / 1045mAh / 1,57V / 1,22V / 37mOhm
8
Active Energy / 1115mAh / 1,57V / 1,24V / 34mOhm
9
10
Konstantstrom 100mA
11
Duracell / 895mAh / 1,64V / 1,25V / 29mOhm
12
Varta / 1047mAh / 1,56V / 1,20V / 25mOhm
13
Wilhelm / 960mAh / 1,56V / 1,19V / 34mOhm
14
Active Energy / 1008mAh / 1,56V / 1,20V / 35mOhm
15
16
Konstantstrom 250mA
17
Duracell / 725mAh / 1,59V / 1,21V / 29mOhm
18
Varta / 849mAh / 1,50V / 1,15V / 33mOhm
19
Wilhelm / 773mAh / 1,49V / 1,14V / 37mOhm
20
Active Energy / 801mAh / 1,50V / 1,15V / 33mOhm
Die Zahlen sprechen für sich, schlußfolgern darf jeder selbst.
[Mod: pre-Tags eingefügt]
Icke ®. schrieb:> Die Forensoftware hat meine> obige Formatierung irgendwie verändert.
Sowas muss man als Code eingeben, dann hat man gleiche Breiten der
Buchstaben und Leerräume
Icke ®. schrieb:> Nach dem zweiten Batteriewechsel an den ferngesteuerten> Weihnachtsbaumkerzen kam letztens die Frage auf, ob man nicht teurere> Markenzellen kaufen sollte, damit die länger halten.
Und warum keine Akkus verwenden? Sind die Weihnachtsbaumkerzen so
minderwertig, daß die mit NiMh-Akkus nicht funktionieren?
Wenn man nicht gerade Zink-Kohle Billigzellen (Varta gelb) kauft, kann
man eigentlich nicht viel falsch machen.
Die ca. 10% Kapazitätsunterschied machen den Kohl nicht fett. Ich kaufe
bei Pollin, meist Ansmann Industrial als 20er oder 42er Pack und bin
zufieden, bzw. die Frau als Hauptnutzer
Gerald B. schrieb:> Wenn man nicht gerade Zink-Kohle Billigzellen (Varta gelb) kauft, kann> man eigentlich nicht viel falsch machen.> Die ca. 10% Kapazitätsunterschied machen den Kohl nicht fett.
Naja, lt. obiger Liste kostet bei cc 100 mA die Ah bei Duracell 7 mal
soviel wie bei Aldizellen.
Soll Leute geben, die das schon interessiert.
Ralf X. schrieb:> Naja, lt. obiger Liste kostet bei cc 100 mA die Ah bei Duracell 7 mal> soviel wie bei Aldizellen.> Soll Leute geben, die das schon interessiert.
Mich auch.
Da zu vermuten ist, das es weit weniger echte Hersteller als Marken gibt
und die Zellchemie ebenfalls Limits setzt, die inzwischen von allen
Fertigern ausgereizt sind, kann man ebensogut beim günstigsten Angebot
zugreifen
Ich hatte damals eine besondere Zelle von Varta gefunden, die als
besonders Leistungsstark z.B. für Blitzgeräte angepriesen wurde. Bei
einem hohen Lastrom um 1A stach sie tatsächlich mit gut doppelter
Laufzeit heraus. Allerdings war sie auch sehr teuer - noch viel teurer
als Duracell.
Ein interessanter Test, mit Daten, die schon immer interessierten, keine
Frage und gut, das hier zu teilen.
Aber:
Icke ®. schrieb:> Nach dem zweiten Batteriewechsel an den ferngesteuerten> Weihnachtsbaumkerzen kam letztens die Frage auf, ob man nicht teurere> Markenzellen kaufen sollte, damit die länger halten.Harald K. schrieb:> Und warum keine Akkus verwenden? Sind die Weihnachtsbaumkerzen so> minderwertig, daß die mit NiMh-Akkus nicht funktionieren?
Genau das fragte ich mich nach dem allerersten Satz im Eingangsbeitrag
ernsthaft auch. Selbst eneloop AAA ist nicht teurer als die getesteten
Markenzellen, die Standardzellen werden mit 800 mAh angegeben, die
"Pro"-Version mit 930 mAH.
Schon traurig, dass Weihnachten 2025 Leute immer noch Primärzellen
kaufen.
Harald K. schrieb:> Und warum keine Akkus verwenden? Sind die Weihnachtsbaumkerzen so> minderwertig, daß die mit NiMh-Akkus nicht funktionieren?
Der werden schon mit Akkus funktionieren, aber davon braucht man dann
auch 16 Stück und ein Ladegerät. Für die wenigen Wochen und bei den
geringen Preisen für Primärzellen lohnt sich das nicht.
Rainer Z. schrieb:> Selbst eneloop AAA ist nicht teurer als die getesteten Markenzellen
Die "Marken"zellen habe ich nur zwecks Test gekauft, ansonsten nehme ich
welche vom Discounter. Und 16 Stück Eneloop AAA kosten ca. 40€.
Im Übrigen würde ich selbst keine batteriebetriebene Baumbeleuchtung
kaufen, die hängt nur bei der Verwandtschaft ;-)
Icke ®. schrieb:> Der werden schon mit Akkus funktionieren, aber davon braucht man dann> auch 16 Stück und ein Ladegerät.
Keine Arme, keine Kekse. Wenn man in einem komplett technologiefreien
Haushalt lebt, dann sind das natürlich unlösbare Probleme, sonst haben
sich sowohl Akkus als auch Ladegeräte in gewissen Stückzahlen in den
letzten Jahren angefunden.
Mein NiMh-Ladegerät hab' ich irgendwann vor 20 Jahren oder so
angeschafft, das war noch bevor Panasonic mit "eneloop" die ersten
wirklich tauglichen NiMh-Akkus eingeführt hat.
Das Gerät lädt nach wie vor hervorragendst.
AAA-Akkus gibts unter dem Namen "Ladda" bei Ikea, und in den meisten
Haushalten sollten sich auch andere Anwendungen für Akkus finden lassen.
Wenn man schon so etwas ... überflüssiges wie fernsteuerbare elektrische
Weinachtsbaumkerzensurrogate benötigt, dann muss man dafür auch den
nötigen Einsatz zeigen.
Ergänze mal Deine Tabelle um die Preise für eine einzelne Primärzelle.
Harald K. schrieb:> Wenn man schon so etwas ... überflüssiges wie fernsteuerbare elektrische> Weinachtsbaumkerzensurrogate benötigt, dann muss man dafür auch den> nötigen Einsatz zeigen.
'nen Scheiß muss i.
> Ergänze mal Deine Tabelle um die Preise für eine einzelne Primärzelle.
Im Kopf durch 10 teilen bekommen sogar Grundschüler hin.
NiMH ist Mist.
Immer, wenn man sie braucht, sind sie leer.
Meine Taschenlampe mit 3 x D Zellen bestückt, ist auch nach über einem
Jahr noch hell.
BTW: Für bestimmte Geräte braucht man die "Primärzellen". Die Uhren zum
Beispiel, solche mit einer 1,24 NiMH laufen garnicht erst.
Generell Batterien zu verteufeln, würde ich so nicht unterschreiben.
Ganz anders verhält es sich mit den LiIon. Die musste ich überhaupt noch
nicht nachladen. Trotz Lagerzeit von fast 1,5 Jahren. NiMHs wären da
schon spätestens nach ein paar Wochen selbst entladen.
ciao
gustav
Karl B. schrieb:> NiMH ist Mist. Immer, wenn man sie braucht, sind sie leer.> NiMHs wären da schon spätestens nach ein paar Wochen selbst entladen.
????
Kann es sein, dass deine Erfahrung auf Produkten aus dem vergangenen
Jahrtausend beruht? Die üblichen NiMH Rundzellen kann man problemlos ein
Jahr lagern und dann noch benutzen.
> Für bestimmte Geräte braucht man die "Primärzellen".
Ja, kenne ich. Das ist aber kein Grund, generell auf Akkus zu
verzichten.
Icke ®. schrieb:>> Ergänze mal Deine Tabelle um die Preise für eine einzelne Primärzelle.>> Im Kopf durch 10 teilen bekommen sogar Grundschüler hin.
Naja, etliche brauchen dazu den Rechner auf ihrem Smartphone
Icke ®. schrieb:> 'nen Scheiß muss i.
Na dann. Dann kauf halt weiterhin Primärzellen.
Icke ®. schrieb:> Im Kopf durch 10 teilen bekommen sogar Grundschüler hin.
Kindchen, ich hab die korrigiert formatierte Tabelle angesehen, nicht
Deinen unstrukturierten Fließtext, und ja, ich habe Deine
Zehnerpreisangaben tatsächlich übersehen.
Icke ®. schrieb:> AAA Duracell Plus, MHD 03/2035, Preis für 10er Pack 9,98€> AAA Varta Industrial Pro, MHD 12/2035, Preis für 10er Pack 6,10€> AAA Wilhelm Universal, MHD 12/2034, Preis für 10er Pack 4,83€> AAA Active Energy (ALDI), MHD 02/2030, Preis für 10er Pack 1,59€
Wenn man das betrachtet, und vergleicht mit
https://www.ikea.com/de/de/p/ladda-akku-aufladbar-hr03-aaa-1-2-v-90509819/
dann sind natürlich alle zunächst günstiger als die Akkus (12.50 Euro
für zehn Stück).
Aber das scheint Dir ja eh' egal zu sein. Stattdessen hängst Du
Elektronikmüll in den Weihnachtsbaum. Kann der wenigstens schicke
Farbwechsel und Flackerblitzprogramme? Sonst könnte ja möglicherweise
entspannte Stimmung aufkommen ...
Icke ®. schrieb:> Im Übrigen würde ich selbst keine batteriebetriebene Baumbeleuchtung> kaufen, die hängt nur bei der Verwandtschaft ;-)
Okay, mit solch einer Verwandtschaft bist Du bereits sehr hart bestraft.
Ist trotzdem kein Grund, für Billo-Aldi-Batterien zu werben.
Mea maxima culpa,
das hier habe ich im Eifer des Gefechts übersehen:
Icke ®. schrieb:> Im Übrigen würde ich selbst keine batteriebetriebene Baumbeleuchtung> kaufen, die hängt nur bei der Verwandtschaft ;-)
Bitte ignorier' die zu boshaften Anmerkungen von mir.
Harald K. schrieb:> ...
Versuch dich mal wieder in den Griff zu bekommen.
Icke lässt uns hier an seinen Vergleichsmessungen teilhaben und wird von
dir völlig unnötig angegangen.
Reagier dich wo anders ab. z.B Schnee schippen.
Karl B. schrieb:> NiMH ist Mist.> Immer, wenn man sie braucht, sind sie leer.
Nur bei dir, mit deinen prähistorischen Akkus. Aktuelle Eneloop haben
noch 70% Ladung nach 10 Jahren Lagerung, garantiert.
Arno R. schrieb:> Aktuelle Eneloop haben> noch 70% Ladung nach 10 Jahren Lagerung, garantiert.
Kosten aber auch ca. 18 Euro auf 4 Stück, für das Geld bekomme ich ca.
120 Stück Primärzellen beim Discounter, das rechnet sich also erst nach
30 Ladungen. Das ist eine ganze Menge, viele Geräte die selten benutzt
werden erreichen diese Nutzungsdauer einfach nicht.
Bernhard S. schrieb:> Kosten aber auch ca. 18 Euro auf 4 Stück, für das Geld bekomme ich ca.> 120 Stück Primärzellen beim Discounter, das rechnet sich also erst nach> 30 Ladungen. Das ist eine ganze Menge, viele Geräte die selten benutzt> werden erreichen diese Nutzungsdauer einfach nicht.
dafür laufen die Eneloops auch nicht aus und zerstören Fernbedienungen
und Anderes nicht!
Primärzellen in den Mengen, bis sie gebraucht werden haben sie sich
selber zerstört oder sind nur leer.
Bernhard S. schrieb:> Kosten aber auch ca. 18 Euro auf 4 Stück, für das Geld bekomme ich ca.> 120 Stück Primärzellen beim Discounter, das rechnet sich also erst nach> 30 Ladungen. Das ist eine ganze Menge, viele Geräte die selten benutzt> werden erreichen diese Nutzungsdauer einfach nicht.
Hinzu kommt, dass die nicht ganz so Technik-affinen Mitbürger (dem
Vernehmen nach soll das die große Mehrheit sein) gerne mal die Ketten
anlassen bis die Lampen endgültig ausgehen. Oder sie über Nacht
eingeschaltet vergessen. Oder, oder,…
Eine leer gelutschte Primärzelle für 12½cent wirft sich leichter weg als
ein kaputter/umgepolter 4½€ Akku.
Bernhard S. schrieb:> Arno R. schrieb:>> Aktuelle Eneloop haben>> noch 70% Ladung nach 10 Jahren Lagerung, garantiert.>> Kosten aber auch ca. 18 Euro auf 4 Stück,
Beim schwedischen Händler nur 5€.
Norbert schrieb:> ein kaputter/umgepolter 4½€ Akku.
da pole ich meine Enloops eben wieder um!, 2 Zellenhalter parallel, im
Ladergerät laden und die verpolte parallel zur unverpolten, wenige
Sekunden und schon haben die Ex-Verpolten wieder die richtige Polarität.
Manchmal stecke ich die auch in Mobilteile von DECT Telefone und
Aufladestation.
Also das "re-umpolen" funktioniert schon jahrelang mit weißen Eneloop,
bis nach 5-7 Jahren auch mal ein neuer Satz fällig wird.
H. H. schrieb:> Beim schwedischen Händler nur 5€.
Frage ist wie gut die sind. Ich habe Akkus die "EneReady" heißen, kennt
die jemand? Ich hatte gerade erst den Fall dass sie sofort leer sind
nach ca. einem Dreivierteljahr Lagerung.
Bernhard S. schrieb:> Frage ist wie gut die sind.
Gut genug, durchaus brauchvar.
> Ich habe Akkus die "EneReady" heißen, kennt die jemand?
Kenne ich, habe ich. Sind auch OK.
Selbst mit "Tronic"-Akkus von Lidl habe ich bisher erstaunlich gute
Erfahrungen gemacht. Ca. 4,50 Euro für vier Stück.
H. H. schrieb:> Beim schwedischen Händler nur 5€.
Eben! Und das sind umgelabelte eneloops.
1,2 Volt Akkus kommen mir nicht mehr ins Haus rein! Einige Geräte
funktionieren schon unter 1,3 Volt nicht mehr! Die Akkus müssen außerdem
ständig von meinem Geld neu aufgeladen werden und da muss man sich
regelrecht drum kümmern, das empfinde ich als total lästig, da habe ich
echt keine Lust drauf! Batterien kaufe ich einfach neu und werfe sie
hinterher einfach weg, fertig!
Einfacher geht's nicht!
Toilettenpapier stecke ich nach dem Hintern abwischen schließlich auch
nicht in die Waschmaschine und verwende es nach dem Trocknen auf der
Wäscheleine noch mehrere Male!
Also, noch Fragen?
Nemopuk schrieb:> Benutzt du Handtücher auch nur einmal?
Okay, auch wenn der Vergleich ein wenig wie an den Haaren herbeigezogen
klingt, aber jetzt versteht ihr wenigstens die Sinnlosigkeit von Akkus!
Marcel V. schrieb:> die Sinnlosigkeit von Akkus!
Auch wenn ich eher Primärzellen gegenüber Akkus bevorzuge ist das zu
drastisch formuliert. Bei Geräten die sehr viel benutzt werden haben
Akkus auf jeden Fall eine Berechtigung.
900ss schrieb:> Rainer Z. schrieb:>> Eben! Und das sind umgelabelte eneloops.>> Hast du bitte eine verlässliche Quelle für diese Aussage?https://www.t-online.de/digital/hardware/id_100258354/ikea-ladda-geheimtipp-guenstige-akkus-mit-markenqualitaet-.html
Derlei "Mutmaßungen" gibt's im Netz durch die Bank. Google ist Dein
Freund. Übrigens amortisiert sich selbst ein "Tronic"-Akku vom Lidl
bereits nach einer einzigen Wiederaufladung. Also komme mir hier nicht
mit blöden Argumenten gegen Akkus! Primärzellen verwenden doch nur noch
ewiggestrige Tattergreise.
Weiterer Vorteil ist die Auslaufsicherheit gegenüber Primärzellen.
Rainer Z. schrieb:> Also komme mir hier nicht> mit blöden Argumenten gegen Akkus!
Wo siehst du die von mir?
Ich fragte lediglich nach einer belegberen Quelle von der Aussage. Eine
Suchmaschine bemühen kann ich auch. Und da findet man in der Tat viele
dieser Aussagen. Alle schreiben voneinander ab.
Beim Nachmessen findet man dann die Wahrheit.
Rainer Z. schrieb:> Übrigens amortisiert sich selbst ein "Tronic"-Akku vom Lidl> bereits nach einer einzigen Wiederaufladung.
Wie soll das gehen? Du bekommst doch nie und nimmer Akkus zum Preis von
Primärzellen.
900ss schrieb:> Beim Nachmessen findet man dann die Wahrheit.
Mach' es einfach. Ich z.B. will nicht von den "Tronic"-Akkus von Lidl
schwärmen, weil mir Hersteller und Herkunft unbekannt sind. Und auch
wechseln könnten. Trotzdem sind meine Erfahrungen bisher durchwegs
positiv. Wie gesagt, schon bei mehr als einmaliger Wiederaufladung
amortisieren sich jede Akkus, egal mit welchen Primärzellen und auch
unter Berücksichtigung eines Ladegerätes. Diese zu erwerben sollte
wirklich keine große Herausforderung sein, oder???
Icke. schrieb:> Die "Marken"zellen habe ich nur zwecks Test gekauft,
Guckt mal da: Beitrag "Re: Batterien ganz verbrauchen"
(https://www.mikrocontroller.net/attachment/611844/Energizer_AAA_AA_AlkaliMangan_Bild.pdf)
Inzwischen habe ich weitere gemessen, die größte Kapazität zeigte eine
"star" als Hausmarke von Netto. Marke lohnt nicht.
Harald K. schrieb:> Und warum keine Akkus verwenden?
Wieviele Akkus soll er denn kaufen, für einmal im Jahr wenige Tage?
Unter Beachtung der Sonderangebote waren AA / AAA in 24er- oder
50er-Packs unter 15ct Stückpreis zu haben.
Harald K. schrieb:> Icke. schrieb:>> Der werden schon mit Akkus funktionieren, aber davon braucht man dann>> auch 16 Stück und ein Ladegerät.> Keine Arme, keine Kekse. Wenn man in einem komplett technologiefreien> Haushalt lebt, dann sind das natürlich unlösbare Probleme, ...
Großmaul.
Karl B. schrieb:> NiMH ist Mist.> Immer, wenn man sie braucht, sind sie leer.
Stimmt, weshalb ich gerne mit Lithium-Akkus spiele.
> Meine Taschenlampe mit 3 x D Zellen bestückt, ist auch nach über einem> Jahr noch hell.
Bis die dann auslaufen.
> BTW: Für bestimmte Geräte braucht man die "Primärzellen". Die Uhren zum> Beispiel, solche mit einer 1,24 NiMH laufen garnicht erst.
Ich habe zwei DCF-Analoguhren, die mit Akku laufen, weitere 8 wollen
nicht. Zwei dieser haben einen 18650-LiIon samt 1V5-LDO bekommen.
Nemopuk schrieb:> Kann es sein, dass deine Erfahrung auf Produkten aus dem vergangenen> Jahrtausend beruht? Die üblichen NiMH Rundzellen kann man problemlos ein> Jahr lagern und dann noch benutzen.
Kann man nicht, und die mit geringer Selbstentladung (RTU oder LSD) gibt
es nicht als Monozelle.
Nemopuk schrieb:>> Für bestimmte Geräte braucht man die "Primärzellen".> Das ist aber kein Grund, generell auf Akkus zu verzichten.
Das hat hier niemand behauptet, aber Augenmaß je nach Anwendung
angemahnt.
Arno R. schrieb:> Karl B. schrieb:>> NiMH ist Mist.>> Immer, wenn man sie braucht, sind sie leer.> Nur bei dir, mit deinen prähistorischen Akkus. Aktuelle Eneloop haben> noch 70% Ladung nach 10 Jahren Lagerung, garantiert.
Die bekommt er auch als Monozelle?
Bernhard S. schrieb:> Frage ist wie gut die sind. Ich habe Akkus die "EneReady" heißen, kennt> die jemand?
Ich habe solche vor vielen Jahren bei Reichelt gekauft, die
funktionieren in meinen Heizkörperventilen unauffällig.
Rainer Z. schrieb:
[Ikea = eneloop]
> Derlei "Mutmaßungen" gibt's im Netz durch die Bank. Google ist Dein> Freund.
Also Internetdummlall, jeder schreibt von jedem ab und eine seriöse
Quelle gibt es nicht.
> Übrigens amortisiert sich selbst ein "Tronic"-Akku vom Lidl> bereits nach einer einzigen Wiederaufladung. Also komme mir hier nicht> mit blöden Argumenten gegen Akkus! Primärzellen verwenden doch nur noch> ewiggestrige Tattergreise.
Verbohrter Spinner mit Rechenschwäche. Für den Akkupreis bekomme ich bis
zu zehn Primärzellen.
900ss schrieb:> Alle schreiben voneinander ab.
Jou!
> Beim Nachmessen findet man dann die Wahrheit.
Nö, auch wenn die Kapazität zu Beginn passt, müssen die nicht vom selben
Hersteller sein. Original und Nachbau werden sich nach ein paar Dutzend
Zyklen und/oder geringer Überladung trennen.
Bernhard S. schrieb:> Rainer Z. schrieb:>> Wie gesagt, schon bei mehr als einmaliger Wiederaufladung>> amortisieren sich jede Akkus>> Zu welchem Preis bekommst du Akkus?
In den letzten Jahren(!) habe ich eher Tronic-Akkus von Lidl gekauft,
Vierer-Pack AA und AAA für jeweils 4.50...5,00 Euro.
Eneloop habe ich gekauft, als sie neu erschienen, die höhere Kapazität
gegenüber NiCd hatte mich fasziniert, das war vor ca. 20 Jahren. Fast
alle Akkus funktionieren noch heute!!
Zu Deiner Frage: Wenn ich nochmals Nachschub benötigen sollte, siehe die
erwähnten Preise für die Tronic-Akkus bei Lidl oder die eneloop-Preise
bei idealo.de oder "Ladda" bei IKEA (habe ich noch nicht probiert).
Nochmals: Schon die Auslaufsicherheit ist ein Riesenvorteil der Akkus.
Karl B. schrieb:> BTW: Für bestimmte Geräte braucht man die "Primärzellen". Die Uhren zum> Beispiel, solche mit einer 1,24 NiMH laufen garnicht erst.
Ja, solche Geräte gibt es. Aber die sind meiner Meinung nach kaputt by
Design. Eine Primärzelle ist erst dann leer, wenn sie 0,9 V hat. Wenn
die Geräte bei 1,25 V schon nicht mehr laufen, würde man nicht leere
Batterien weg werfen. So etwas ist Mist. Deshalb habe ich mir angewohnt
beim Kauf von neuen Geräten sofort mal mit Labornetzteil zu testen, ab
welcher Spannung sie nicht mehr arbeiten. Und wenn das dann so ein Gerät
ist, kommt es sofort wieder zurück zum Händler.
Rainer Z. schrieb:> Fast alle Akkus funktionieren noch heute!!
Dann machst du irgendwas anders als ich - ich habe immer wieder tote
Akkus. Wenn man welche braucht dann gehen sie nicht! Das ist doch Mist.
Die Primärzellen, ok manche laufen aus, das stimmt, aber die nicht
ausgelaufenen funktionieren zuverlässig.
Arno R. schrieb:> Karl B. schrieb:>> NiMH ist Mist.>> Immer, wenn man sie braucht, sind sie leer.>> Nur bei dir, mit deinen prähistorischen Akkus. Aktuelle Eneloop haben> noch 70% Ladung nach 10 Jahren Lagerung, garantiert.
Das Problem ist, dass viele Geräte (z.B. Weihnachtskerzen,
Taschenlampen, etc.) im Betrieb keine funktionierende Abschaltung haben.
D.h. sie entladen den Akku bis die Elektronik aufgibt, oder die LED nur
noch glimmt. Und da ist dann die Entladeschlussspannung meist deutlich
unter 0,9 Volt. Leergelutschte Eneloops quittieren das meiner Erfahrung
nach mit einer deutlichen Erhöhung des Innenwiderstandes. Deshalb habe
ich schon diverse Eneloops entsorgen müssen, speziell die AAA Version.
Bernhard S. schrieb:> Auch wenn ich eher Primärzellen gegenüber Akkus bevorzuge ist das zu> drastisch formuliert. Bei Geräten die sehr viel benutzt werden haben> Akkus auf jeden Fall eine Berechtigung.
ja, fertige Akkupacks für den AKkuschrauber usw - aber einfache
AA-Zellen, die tue ich mir als Akku auch nicht an
Fast alles wo AA-Zelen hier drin sind sind Verbraucher wie Uhren,
HZK-Thermostate usw, die Batterien halten 1-2 Jahre
Bei den Weihnachtsbaumkerzen sollte man die Batterien heraus nehmen,
wenn sie bis nächste Weihnachten in der Schachtel liegen...
Da diese Kerzen mit IR Ein/Aus geschaltet werden gibt es folglich
einen geringen Stromverbrauch im Empfänger...
Die Weihnachtsbaumkerzen zeigen eine zu leere Batterie durch Blinken an
(es wird wohl die Spannung ausgewertet). Bei einem eingesetzten
NiMH-Akku blinken sie sofort. Wenn nun alle Kerzen am Baum blinken,
irritiert das schon nach kurzer Zeit. Alle notorischen Batteriehasser
dürfen das gerne mal ausprobieren bzw. haben das noch nie praktisch
gemacht.
Mein Weihachts-Schmaus war um Größenordnungen teurer als die paar
AAA-Batterien beim Discounter.
Man darf übrigens sowohl Batterien als auch Akkus benutzen, je nach
sinnvoller Anwendung.
Interessant wäre auch die Schaltungstechnik der Weihnachtsbaumkerzen zu
erfahren, ich hatte mal eine fernsteuerbare ohne Fotodiode zerlegt, die
Elektronik unter einem Plastikklecks verborgen, kein Erfolg.
Nemopuk schrieb:> Auch dort war Duracell die> schlechteste.
Ich habe immer Varta Industrial gekauft und hatte ständig Probleme mit
ausgelaufenen Batterien. Sowohl verbaut in Geräten als auch gelagert bei
moderaten und weitgehend konstanten Temperaturen und das oft schon nach
1-2 Jahren. Keine Ahnung warum das bei mir so war. Nach dem Umstieg auf
Duracell sind die Probleme nie wieder aufgetreten.
Thorsten
Nur so viel Kommentar zur Glaubensfrage Akku vs. Primärzelle. Wie schon
angedeutet, erachte ich persönlich Baumbeleuchtungen und Ähnliches nicht
als sinnvoll für Batteriebetrieb geeignet. Aber es gibt halt ästhetisch
bewußte Menschen, die sich von der Kabelage in ihrem Schönheitsempfinden
beeinträchtigt fühlen. Die mit AAA bestückten Kerzen sind immerhin schon
ein beachtlicher Fortschritt gegenüber ihren Vorgängern, die in zwei
Wochen einen ganzen Eimer voller CR2032 auffraßen.
Mir ging es eigentlich nur um die nüchterne Analyse, ob für viel mehr
Geld auch viel mehr Energie drin ist. Mein aus praktischem Betrieb von
diversen Taschenlampen und anderen Geräten resultierendes Bauchgefühl,
daß dem nicht so ist, wurde nunmehr meßtechnisch bestätigt. Es ist wohl
tatsächlich so, daß Material und Fertigungstechnik Grenzen setzen und
diese im Wesentlichen ausgereizt sind. Im Großen und Ganzen liegen die
Zellen technisch alle in einer akzeptablen Range, +-10% sind keine
dramatischen Ausreißer. Eine andere Nummer ist natürlich die
Preisgestaltung. Fairerweise müßte man bei den direkt im Aldi gekauften
Active Energy noch einen kleinen Versandaufschlag einrechnen, der bei
den anderen drei online georderten Zellen schon eingepreist ist.
Nichtsdestotrotz wüßte ich nicht, wie die eklatanten Preisaufschläge bei
den Markenzellen zu rechtfertigen wären. Zumal ausgerechnet
Preisspitzenreiter Duracell die schlechteste Performance liefert. Einzig
die etwas höhere Spannungslage könnte in Einzelfällen nützlich sein.
Ansonsten ist das in meinen Augen unverschämter Nepp.
Thorsten .. schrieb:> Ich habe immer Varta Industrial gekauft und hatte ständig Probleme mit> ausgelaufenen Batterien. Sowohl verbaut in Geräten als auch gelagert bei> moderaten und weitgehend konstanten Temperaturen und das oft schon nach> 1-2 Jahren.
Ich nutze deswegen bei Geräten, die sehr lange nicht im Fokus der
Aufmerksamkeit stehen und wo die Zellen nur selten gewechselt werden
müssen, Energizer Lithium. Energizer garantiert sogar, daß die Zellen
lithiumbasierten Zellen NICHT auslaufen:
https://energizer.com/eu/germany/battery-leakage/
Ja, die sind sündhaft teuer. Dies fällt aber bei alle paar Jahre
Wechselzyklus nicht ins Gewicht. Ich verwende sie u.a. auch in
Heizkörperthermostaten, dort halten sie i.d.R. mehr als zwei Jahre.
Icke ®. schrieb:> Energizer Lithium
Ich habe Varta Lithium einige und das stimmt, die sind zwar sehr teuer
aber sehr gut. Meine Messung ergab 4 mal so viel Energie im Vergleich zu
Lidl/Aldi bei einer Messung mit 1700mA und 0.85V Ende (ich habe eine
Taschenlampe die diesen Strom zieht). Hier meine Ergebnisse für AA
Zellen:
*** AA Mignon 1700mA bis 0.85V ***
Aerocell (Lidl) 606mAh --> 3811 mAh/€
Tronic (Lidl) 567mAh --> 3658 mAh/€
Tronic 28.2.25 581mAh --> 3503 mAh/€
A-Force (Action) 564mAh --> 3112 mAh/€
ActivEnergy (Aldi) 542mAh --> 2724 mAh/€
Energizer 769mAh --> 1927 mAh/€
Ansmann Alkaline 496mAh --> 1890 mAh/€
Varta Ultra Lithium 2540mAh --> 1798 mAh/€
Varta Universal Energy 420mAh --> 1440 mAh/€
Duracell Industrial 377mAh --> 1216 mAh/€
Bei 200mA bis 1.15V (ein anderes Gerät von mir zieht diesen Strom und
läuft bis 1.15V pro Zelle):
*** AA Mignon 200mA bis 1.15V ***
Aerocell (Lidl) 1351mAh --> 8497mAh/€
A-Force (Action) 1336mAh --> 7371mAh/€
Tronic (Lidl) 1195mAh --> 7710mAh/€
ActivEnergy (Aldi) 1164mAh --> 5849mAh/€
Ansmann Alkaline 1074mAh --> 4091mAh/€
Energizer 1346mAh --> 3373mAh/€
Duracell Industrial 964mAh --> 3110mAh/€
Varta Ultra Lithium 2857mAh --> 2023mAh/€
Also bei mir liegen Lidl knapp vor Aldi bei Kapazität pro Zelle und
Preis/Leistung, die Lithium Dinger sind aber die stärksten mit Abstand.
Preise beziehen sich auf damalige Werte, die meisten Messungen sind
schon ein paar Jahre alt.
Danke für die Daten. Daran sieht man auch gut, daß die Lithiumzellen bei
höheren Strömen nicht so stark an Kapazität verlieren. In speziellen
Anwendungen kann das den hohen Preis durchaus rechtfertigen.
Icke ®. schrieb:> Die Zahlen sprechen für sich, schlußfolgern darf jeder selbst.
Danke für Deine aktuellen Test. Letztlich wurden ähnliche Ergebnisse vor
Jahren von c't und Stiftung Warentest berichtet. An der Kasse im
Supermarkt steh ich manchmal vor dem Problem, anderen Kunden vom Kauf
der überteuerten 'Markenbatterien' abzuraten. Ich lasse es sein :-(
Gerade bei Weihnachtszeug bin ich dazu übergegangen, überzählige
USB-Ladegeräte als Stromversorgung anzuklemmen. Gut geht es bei 3 x
AA/AAA Versorgung. In der Regel reicht ein Vorwiderstand. Die Sachen
laufen dann Tag und Nacht durch. Ein Ausschalter wäre zu aufwendig ;-)
Wenn es mobil sein muß, dann eben doch billige Zellen oder wenn man sie
günstig 'abschiessen' kann, 1,5 V Zellen auf LiIon-Basis mit
Aufladebuchse.
Generell noch zu den Testbedingungen: 0,9 V Endspannung ist etwas
realitätsfern, da (LED-)Beleuchtung schon oberhalb 1,x V deutlich
schwächelt. Ich würde 1,2 V ansetzen.
Thorsten .. schrieb:> Nach dem Umstieg auf> Duracell sind die Probleme nie wieder aufgetreten.
Dann bist Du einer der ganz wenigen Menschen, bei denen Duracell nicht
auslaufen. Bei anderen tun sie's, wie alle anderen
Alkaline-Primärzellen auch.
Werner H. schrieb:> Die Weihnachtsbaumkerzen zeigen eine zu leere Batterie durch Blinken an
Kaum, wozu sollten sie das machen?
Die brennen bis sie nur mehr glimmen, dann ist aber meist Schluss mit
IR...
Ich schrieb es schon, dass bis nächste Weihnachten die Batterien
raus gehören, sämtliche Batterien meiner Kerzen hatten
nur mehr 0,18 V, heißt, in einem Jahr sind die sicher entladen...
Harald K. schrieb:> Thorsten .. schrieb:>> Nach dem Umstieg auf>> Duracell sind die Probleme nie wieder aufgetreten.>> Dann bist Du einer der ganz wenigen Menschen, bei denen Duracell nicht> auslaufen. Bei anderen tun sie's, wie alle anderen> Alkaline-Primärzellen auch.
Was das Auslaufen betrifft hatte ich mit keinen Zellen so schlechte
Erfahrungen wie mit denen von Duracell. Die kaufe ich schon seit Jahren
nicht mehr.
Mani W. schrieb:> Werner H. schrieb:>> Die Weihnachtsbaumkerzen zeigen eine zu leere Batterie durch Blinken an>> Kaum, wozu sollten sie das machen?
Es gibt einige IR gesteuerte, welche das tatsächlich machen. Aber eher
ein kurzes Blitzen alle zwei Sekunden.
Norbert schrieb:> Aber eher> ein kurzes Blitzen alle zwei Sekunden.
Weil die Batteriespannung steigt und fällt, kann man bei
vielen Solarlaternen beobachten, dort geht das dann an und aus...
Mani W. schrieb:> Norbert schrieb:>> Aber eher>> ein kurzes Blitzen alle zwei Sekunden.>> Weil die Batteriespannung steigt und fällt, kann man bei> vielen Solarlaternen beobachten, dort geht das dann an und aus...
Die blinken auch kurz zur Bestätigung wenn man neue Zellen einsetzt.
Und wenn sie einmal aus sind, dann bleiben sie aus.
Das Blinken ist also kein 'Schmutzeffekt', sondern gezielt. Und sehr
gleichmäßig.
Norbert schrieb:> Die blinken auch kurz zur Bestätigung wenn man neue Zellen einsetzt.
Passiert bei vielen beim Einlegen neuer Zellen, als Bestätigung
kann man es sehen, es ist aber keine Absicht des Herstellers
von diversen Weihnachtsbaumkerzen...
Norbert schrieb:> Das Blinken ist also kein 'Schmutzeffekt', sondern gezielt. Und sehr> gleichmäßig.
Sicher nicht gezielt...
Es ergibt sich aus der Schaltung und dem Anlegen der Spannung...
Marcel V. schrieb:> Toilettenpapier stecke ich nach dem Hintern abwischen schließlich auch> nicht in die Waschmaschine und verwende es nach dem Trocknen auf der> Wäscheleine noch mehrere Male!
Angesichts des geringen Verschmutzungsgrads (95% der Fläche sind
vollkommen unbenutzt!) und der hohen Wasserempfindlichkeit von Klopapier
läßt man es ungewaschen gut durchtrocknen und klopft die Rückstände dann
ab.
Das ist Sparsamkeit. Wenn man aber schon am Mittwoch das Klopapier vom
Montag wiederverwendet, ist das Geiz. :)
ObAkku:
Die kleinen grauen von Ikea, also AAA, machen sich auch sehr gut im
Dect-Fon. Laut einem älteren ELV-Lader haben sie nach einigen Jahren
noch 670 von 750 mAh. Und sie halten gut durch, im Gegensatz zu
"irgendwelchen vollen Eneloop" aus der Grabbelkiste. Da stimmt
vermutlich der Innenwiderstand nicht mehr, was dann zu sehr plötzlichen
Gesprächsabbrüchen führt.
Mi N. schrieb:> Gerade bei Weihnachtszeug bin ich dazu übergegangen, überzählige> USB-Ladegeräte als Stromversorgung anzuklemmen. Gut geht es bei 3 x> AA/AAA Versorgung. In der Regel reicht ein Vorwiderstand. Die Sachen> laufen dann Tag und Nacht durch. Ein Ausschalter wäre zu aufwendig ;-)
Das hab ich mir auch schon überlegt. Aber warum der Vorwiderstand? Und
was für einer? So das tatsächlich 4,5V über der Beleuchtung abfallen?
Ist das notwendig?
Harald K. schrieb:> Thorsten .. schrieb:>> Nach dem Umstieg auf>> Duracell sind die Probleme nie wieder aufgetreten.>> Dann bist Du einer der ganz wenigen Menschen, bei denen Duracell nicht> auslaufen. Bei anderen tun sie's, wie alle anderen> Alkaline-Primärzellen auch.
Die Frage ist, wieviele Jahrzehnte das her ist. Tatsächlich hatten wir
mit Varta immer Ärger und mit Duracell nicht - vor ca. 40 Jahren, als
Duracell tatsächlich noch ein europäischer Hersteller war.
Seit vielen Jahren gehört Duracell einem der höchst unseriösen
Markenrechteinhaber, die den Namen auf Billigplunder drucken lassen und
ist qualitativ Unterkante.
Was mir hier noch fehlt, ist Gold-Peak, im Privatbereich als Golden
Power vermarktet. Im gewerblichen Bereich hatten wir mit deren Akkus
Ärger, privat fielen mir Alkali-Primärzellen durch geringe Kapazität und
sogar Totalausfälle auf. Also eher Golden Plunder als -Power.
Norbert schrieb:> Das hab ich mir auch schon überlegt. Aber warum der Vorwiderstand? Und> was für einer? So das tatsächlich 4,5V über der Beleuchtung abfallen?> Ist das notwendig?
Bei der heute typischen LED-Beleuchtung geht es nicht darum, eine
konstante Spannung einzustellen sondern den Strom durch die LEDs. Für
grüne LEDs reichen zwei Zellen mit nominell 3 V bei weißen LEDs müssen
es > 3 V sein.
Ferner möchte man auch die teilweise integrierte Blinkminik umgehen,
sodaß man die Lichterkette direkt ansteuert.
Darum muß man messen und/oder probieren und berücksichtigen wie viele
LEDs insgesamt betrieben werden. Bei einer grünen 10er-Lichterkette habe
ich beispielsweise 2 mA eingestellt, um angenehmes Licht zu erhalten:
Vorwiderstand 2,2 kOhm. Bei anderen waren 'nur' 220 Ohm sinnvoll.
Probiere es aus!
Mi N. schrieb:> Probiere es aus!
Das mach ich jetzt nach Weihnachten mal, da ist's auch nicht schlimm,
wenn's kaputt geht. Klar, die LEDs brauchen konstanten Strom, aber ich
dachte die Widerstände dazu sind "in" den LEDs. Aber wenn die natürlich
in der Batterie Box sind, dann muss man das natürlich ersetzen. Guter
Hinweis. Danke.
Manfred P. schrieb:> vor ca. 40 Jahren, als> Duracell tatsächlich noch ein europäischer Hersteller war.
Duracell wurde als Markenname 1964 eingeführt, dahinter steckt der vor
über hundert Jahren gegründete US-Konzern Mallory. Europäisch war da nie
irgendwas, außer daß es wohl ein Werk in Großbritannien gab.
@ Icke ®:
Wenn Du Lust auf Spass hast:
Kauf mal Primärzellen bei T€DI und teste die.
Und lege die mal auf die Küchenwaage und vergleiche das
Gewicht mit anderen. ;-)
Thomas V. schrieb:> Kauf mal Primärzellen bei T€DI und teste die.> Und lege die mal auf die Küchenwaage und vergleiche das> Gewicht mit anderen. ;-)
Lass mich raten: die schwimmen sogar in Milch?
Harald K. schrieb:> Europäisch war da nie> irgendwas, außer daß es wohl ein Werk in Großbritannien gab.
Die hießen in DE mal Daimon-Duracell.
ciao
gustav
Mi N. schrieb:> Lass mich raten: die schwimmen sogar in Milch?
Das wohl nicht, aber wenn ich raten müsste, dann würde ich sagen, dass
die Batterien nach dem Entladen etwas leichter geworden sind, wenn auch
nicht viel. Was ja eigentlich auch irgendwie logisch ist.
Marcel V. schrieb:> Mi N. schrieb:>> Lass mich raten: die schwimmen sogar in Milch?>> Das wohl nicht, aber wenn ich raten müsste, dann würde ich sagen, dass> die Batterien nach dem Entladen etwas leichter geworden sind, wenn auch> nicht viel. Was ja eigentlich auch irgendwie logisch ist.
Beim Aldi kann man immer wieder Leute sehen, die verschiedene
Batteriepackungen in den Händen abwägen, um die besten zu erwischen.
Ralf X. schrieb:> Beim Aldi kann man immer wieder Leute sehen, die verschiedene> Batteriepackungen in den Händen abwägen, um die besten zu erwischen.
So nach dem Motto, je schwerer die Batterien, desto mehr kostbare
Elektronen stecken da drin. Dabei wiegt ein Elektronen nur 31 kg x 10
hoch -9!
Ich frage mich sowieso, wo ein Elektron die Energie hernimmt, um ewig um
den Atomkern drum rum kreisen zu können? Bei der geringen Schwungmasse
muss doch irgendwann einmal die Schwungenergie zu Ende sein und das
Elektron in den Atomkern reinstürzen!
Marcel V. schrieb:> Das wohl nicht, aber wenn ich raten müsste, dann würde ich sagen, dass> die Batterien nach dem Entladen etwas leichter geworden sind, wenn auch> nicht viel.
Nach E=mc² möglich, wird aber schwierig zu messen sein.
Marcel V. schrieb:> Das wohl nicht, aber wenn ich raten müsste, dann würde ich sagen, dass> die Batterien nach dem Entladen etwas leichter geworden sind, wenn auch> nicht viel. Was ja eigentlich auch irgendwie logisch ist.
Die werden nur messbar leichter wenn sie auslaufen.
Marcel V. schrieb:> Dabei wiegt ein Elektronen nur 31 kg x 10> hoch -9!
Da liegst du um viele Größenordnungen daneben. 31µg könnte man mit
Mikrowaagen durchaus messen.
Es sind 9,11*10^-31kg.
Harald K. schrieb:> Duracell [...]. Europäisch war da nie> irgendwas, außer daß es wohl ein Werk in Großbritannien gab.
Ich habe bei Duracell die Aufschrift "Belgien" in Erinnerung. Oder
täusche ich mich?
Edit: Hab mich nicht getäuscht, wie Google gerade verriet. Kirnbichler
lag falsch.
Clara schrieb:> Da liegst du um viele Größenordnungen daneben. 31µg könnte man mit> Mikrowaagen durchaus messen.> Es sind 9,11*10^-31kg.
Stimmt, jetzt sehe ich klarer. Ich hatte den Exponenten mit dem
Zahlenwert vertauscht.
😬
Habe in Köln sogar bei denen gearbeitet.
Der alte Lagerstandort war, wo heute POCO Außenlager Köln-Ossendorf,
Köhlstrße 8 steht.
Aber die firmierten explizit unter dem Doppelnamen Daimon-Duracell
Wann "Daimon" aus dem Handelsregister gestrichen wurde, entzieht sich
meiner Kenntnis. Jedenfalls war der Name Daimon mit den Taschenlampen
ein feststehender Begriff.
ciao
gustav
Martin L. schrieb:> Ich habe bei Duracell die Aufschrift "Belgien" in Erinnerung. Oder> täusche ich mich?>> Edit: Hab mich nicht getäuscht, wie Google gerade verriet. Kirnbichler> lag falsch.
Du möchstest also suggerieren, daß "Duracell" ein belgischer
Batteriehersteller wäre?
Thomas V. schrieb:> Kauf mal Primärzellen bei T€DI und teste die
Ich kenne die blauen, das sind Zink-Kohle, steht aber auch drauf. Klar
haben die weniger Kapazität, aber auch nach Jahren des Rumliegens sind
noch alle trocken.
Aus wikipedia:
Duracell war ursprünglich eine Batteriemarke aus den USA und ist seit
1978 Firmenname für den nichteuropäischen Teil und den Geschäftsbereich
Batterien der P.R. Mallory Company.[2][3]
...
Der Markenname wurde im Jahr 1964 bei P.R. Mallory Company eingeführt
und stellt ein Kofferwort dar, zusammengesetzt aus der Bezeichnung
englisch durable cell battery, deutsch „dauerhafte Batterie“.[6]
Die Geschichte von Duracell ist durch folgende Firmenverkäufe und
Übernahmen der Markenrechte gekennzeichnet: Die P.R. Mallory Company
wurde 1978 von Dart Industries aufgekauft,[2] es folgte 1980 durch
dessen Verschmelzung[7] die Übernahme durch die Kraft Foods Group. Die
Marke wurde 1988 von der Beteiligungsgesellschaft Kohlberg Kravis
Roberts & Co. aufgekauft,[2] 1996 übernahm die Markenrechte die Firma
The Gillette Company.[8] Gillette samt der Marke Duracell wurde 2005 von
Procter & Gamble aufgekauft. Im Oktober 2014 wurde bekannt, dass Procter
& Gamble die Marke Duracell auslagern will,[9] es folgte im November
2014 die Übernahme um 4,7 Milliarden US-Dollar von Duracell durch
Berkshire Hathaway, eine US-amerikanische Holdinggesellschaft von Warren
Buffett.[10]
...
1983 wurde der deutsche Mitbewerber Daimon übernommen.[
Daimon wurde verboten, nachdem immer mehr Kinder in die Batterien
bissen. Habe ich irgendwo gehört. :)
Ralf X. schrieb:> Beim Aldi kann man immer wieder Leute sehen, die verschiedene> Batteriepackungen in den Händen abwägen, um die besten zu erwischen.
Solche Dussel, dafür gibts doch die Waagen beim Gemüse. :)
(Bei Tomaten kann man auf diese Weise locker pro Packung 50 Gramm
holländisches Leitungswasser mehr ergattern.)
Harald K. schrieb:> Du möchstest also suggerieren, daß "Duracell" ein belgischer> Batteriehersteller wäre?
Wir nehmen ungefragt Teil an der Offenbarung des Charakters.
Harald K. schrieb:> Martin L. schrieb:>> Ich habe bei Duracell die Aufschrift "Belgien" in Erinnerung. Oder>> täusche ich mich?>>>> Edit: Hab mich nicht getäuscht, wie Google gerade verriet. Kirnbichler>> lag falsch.>> Du möchstest also suggerieren, daß "Duracell" ein belgischer> Batteriehersteller wäre?https://www.duracell.de/europa-und-afrika/
Seit 1967 auch Werke in Belgien.
Martin L. schrieb:> Harald K. schrieb:>> Duracell [...]. Europäisch war da nie>> irgendwas, außer daß es wohl ein Werk in Großbritannien gab.> Ich habe bei Duracell die Aufschrift "Belgien" in Erinnerung. Oder> täusche ich mich?
Du nimmst es mir vorweg, Belgien ist mir auch bekannt.
Für Harald K. (kirnbichler): Belgien liegt in Europa, weshalb ich die
Frechheit besaß, "europäischer Hersteller" zu schreiben.
Karl B. schrieb:> Aber die firmierten explizit unter dem Doppelnamen Daimon-Duracell
Mit Daimon Primärzellen habe ich keine Erfahrung, ein paar NiCd-Akkus
sind mir in schlechter Erinerung.
Manfred P. schrieb:> Für Harald K. (kirnbichler): Belgien liegt in Europa, weshalb ich die> Frechheit besaß, "europäischer Hersteller" zu schreiben.
Nach der Logik ist Tesla ein europäischer Hersteller.
Thomas V. schrieb:> Wenn Du Lust auf Spass hast:> Kauf mal Primärzellen bei T€DI und teste die.> Und lege die mal auf die Küchenwaage und vergleiche das> Gewicht mit anderen. ;-)
Kenn ich. Beim Edeka laufen diese Zink-Kohle unter Camelion.
Gibt bestimmt noch ein paar Dutzend Marken/Pseudomarken, die zu testen
wären. Sehr viel Unterschied wird nicht sein, aber wenn mir welche in
die Hände fallen, vermesse ich bei Gelegenheit noch weitere.
Bernhard S. schrieb:> Arno R. schrieb:>> Aktuelle Eneloop haben>> noch 70% Ladung nach 10 Jahren Lagerung, garantiert.>> Kosten aber auch ca. 18 Euro auf 4 Stück, für das Geld bekomme ich ca.> 120 Stück Primärzellen beim Discounter, das rechnet sich also erst nach> 30 Ladungen. Das ist eine ganze Menge, viele Geräte die selten benutzt> werden erreichen diese Nutzungsdauer einfach nicht.
mit Primärzellen funktionieren Geräte,
in denen normalerweise Akkus drin sind zwar auch,
es könnte aber interesante Effekte geben,
wenn man ein Telefon-Mobilteil eben DOCH wieder in die Ladestation
steckt.
So aus reiner Gewohnheit.
.● Des|ntegrator ●. schrieb:> es könnte aber interesante Effekte geben,> wenn man ein Telefon-Mobilteil eben DOCH wieder in die Ladestation> steckt.
Kontakte abkleben, mit Nagellack versiegeln oder noch besser: Akkus
nehmen.
Icke ®. schrieb:> Kenn ich. Beim Edeka laufen diese Zink-Kohle unter Camelion.
Gibt es eine Anwendung, wo man diese noch unbedingt braucht? Für mich
sind die nur Müll.
.● Des|ntegrator ●. schrieb:> ach!
Ich hatte Dich schon verstanden und es war eine Anspielung auf Personen,
die zuvor nichts gelesen haben und dann mit schlauen Sprüchen kommen ;-)
Mi N. schrieb:> Gibt es eine Anwendung, wo man diese noch unbedingt braucht?
Die dürften ein anderes Auslaufverhalten haben als Alkaline-Zellen,
und sie sind halt etwas billiger. Oder sollten es sein.
Vielleicht gibt es die Dinger, weil sie so schön "retro" sind, denn zu
"retro" gehört auch dazu, wie schlecht viele Dinge damals waren.
.● Des|ntegrator ●. schrieb:> Bernhard S. schrieb:>> Arno R. schrieb:>>> Aktuelle Eneloop haben>>> noch 70% Ladung nach 10 Jahren Lagerung, garantiert.>>>> Kosten aber auch ca. 18 Euro auf 4 Stück, für das Geld bekomme ich ca.>> 120 Stück Primärzellen beim Discounter, das rechnet sich also erst nach>> 30 Ladungen. Das ist eine ganze Menge, viele Geräte die selten benutzt>> werden erreichen diese Nutzungsdauer einfach nicht.>> mit Primärzellen funktionieren Geräte,> in denen normalerweise Akkus drin sind zwar auch,> es könnte aber interesante Effekte geben,> wenn man ein Telefon-Mobilteil eben DOCH wieder in die Ladestation> steckt.> So aus reiner Gewohnheit.
Das hat eine inzwischen verstorbene Bekannte über Jahre mit den
Aldi-Batterien und ihren beiden Schnurlosteilen gemacht.
Klappte immer über ein paar Wochen, dann wurden die generierten
Gesprächszeiten ihr zu kurz und die zwei nächsten frischen Batterien
kamen rein..
Ich selber habe ihr dann dennoch mal frische Akkus reingemacht, aber
selber auch schon immer wieder mal Primärzellen nachgeladen und das ohne
Bedenken oder jemals Probleme damit zu haben, ausser dass es bei manchen
nicht (mehr) funktionierte.
Welche "interessanten" Effekte erwartest Du da?
Ralf X. schrieb:> Ich selber habe ihr dann dennoch mal frische Akkus reingemacht, aber> selber auch schon immer wieder mal Primärzellen nachgeladen und das ohne> Bedenken oder jemals Probleme damit zu haben, ausser dass es bei manchen> nicht (mehr) funktionierte.
Primärzellen laden ist keine gute Idee, da sie recht schnell auslaufen.
Hatte ich auch mal getestet.
Beitrag "Re: Verwendung für "leere" Alkali-Mangan-Zellen (Batterien)!?"
Interessant war nur, daß die Zink-Kohle als einzige nicht ausliefen.
.● Des|ntegrator ●. schrieb:> mit Primärzellen funktionieren Geräte,> in denen normalerweise Akkus drin sind zwar auch,> es könnte aber interesante Effekte geben,> wenn man ein Telefon-Mobilteil eben DOCH wieder in die Ladestation> steckt.
Im Garmin Oregon 600 (Handheld GPS, das mit 2x AA Akkus oder
Primärzellen betrieben wird) ist angeblich ein DS2712 verbaut, um zu
verhindern, daß Primärzellen geladen werden:
https://www.analog.com/en/products/ds2712.html
Ob in einem DECT-Telefon ein ähnlicher Aufwand betrieben wird?
Arno R. schrieb:> Karl B. schrieb:>> NiMH ist Mist.>> Immer, wenn man sie braucht, sind sie leer.>> Nur bei dir, mit deinen prähistorischen Akkus. Aktuelle Eneloop haben> noch 70% Ladung nach 10 Jahren Lagerung, garantiert.
Ich denke, du verwechselst Kapazitätserhalt mit Ladungserhalt. Der
Hersteller schreibt dazu:
Behält 70 %* nach 10 Jahren
Wir haben das Metallhydrid-Legierung Gittersin Ihrem eneloop-Batterie so
verbessert, dass er auch nach 10 Jahren Lagerung noch 70 %* Kapazität
behält. Das Design widersteht auch Spannungsabfällen während der
Entladung und minimiert Kapazitätsverluste. Nach dem Aufladen können Sie
darauf vertrauen, dass eneloop wie eine Trockenbatterie funktioniert,
und ihre lange Lebensdauer ist in Notfällen großartig.
* Kapazitätserhaltung basierend auf der in IEC 61951-2 (7.3.2)
festgelegten Prüfmethode bei Lagerung bei 20 °C (basierend auf der
Einschätzung von Panasonic) und im Vergleich zur Mindestkapazität.
Variiert je nach Einsatzbedingungen.
Ralf X. schrieb:> Welche "interessanten" Effekte erwartest Du da?
Wenn z.B. durch das Abkleben der Ladekontakte das Mobilteil
nicht mehr gerade in der Ladestation steckt.
ich kenne schon mal eine Person, die dann irgendwann
auf den Trichter kommt MUSS ABBA GERADE!!!
Also das abgeklebte ab und reinstecken.
-was machen Monozellen dann?
Interessante Effekte.
WDR Fernsehen zeigte am 14.01.2026 in der Sendung Markt einen Test von
Mignonzellen.
Gibt es leider nur komplett, Batterien ab Minute 19:30
https://wdr-progressive.ard-mcdn.de/medp/ondemand/weltweit/fsk0/342/3420882/3420882_65589477.mp4
Da soll Duracell recht gut abgeschnitten haben, aber keinen hohen Strom
mögen und hat beim Hoppelhäschen nicht die längste Laufzeit erreicht.
Zum Testsieger erkoren sie Star, eine Hausmarke von Netto.
Primärzellentests gibt es eigentlich alle Nase lang, hier ein neuerer
https://youtu.be/-wOTgop9Lis
kommt immer was anderes raus, aber jedesmal dass die billigen nicht so
viel schlechter sind, wie die teureren teurer.
Michael B. schrieb:> Primärzellentests gibt es eigentlich alle Nase lang, hier ein neuerer>> https://youtu.be/-wOTgop9Lis
Das ist der gleiche wie oben drüber in dem MP4, nur extrahiert.
Die nächsten vier sind schon im Test. Es zeichnet sich wenig
Überraschung ab, außer das eine Zelle wirklich ganz besonders schlecht
ist. Ich stell die Ergebnisse dann hier rein.
Michael B. schrieb:> Primärzellentests gibt es eigentlich alle Nase lang,> [ .. ]> kommt immer was anderes raus, aber jedesmal dass die billigen nicht so> viel schlechter sind, wie die teureren teurer.
Leider immer nur AA, wo die Unterschiede überschaubar gering sind.
Es müsste sich mal jemand mit Li-Knöpfen wie CR20xx befassen, die immer
mehr zum Einsatz kommen. Da habe ich gegenteilige Erfahrungen, so
ziemlich alles NoName taugt nichts.
Icke . schrieb:> Die nächsten vier sind schon im Test. Es zeichnet sich wenig> Überraschung ab, außer das eine Zelle wirklich ganz besonders schlecht> ist.
Ausreißer?
Zufällig von Gold Peak?
Ich hatte es bei Reihenschaltung zweier mehr als einmal, dass nur eine
total tot war.
Manfred P. schrieb:> Es müsste sich mal jemand mit Li-Knöpfen wie CR20xx befassen, die immer> mehr zum Einsatz kommen. Da habe ich gegenteilige Erfahrungen, so> ziemlich alles NoName taugt nichts.
Das ist wohl bei allen Knopfzellen so. Die meisten leiden unter
schneller Selbstentladung. Etwa jede zweite (!) läuft sogar aus, bevor
sie verbraucht oder überlagert (>5 Jahre) ist.
Nemopuk schrieb:> Das ist wohl bei allen Knopfzellen so. Die meisten leiden unter> schneller Selbstentladung. Etwa jede zweite (!) läuft sogar aus, bevor> sie verbraucht oder überlagert (>5 Jahre) ist.
Das kann ich nicht bestätigen. Die CR2032 auf Mainboards halten meist 10
Jahre oder länger. Manche sind bis auf 0V entladen, aber eine
ausgelaufene habe ich dort noch nicht erlebt. An schneller
Selbstentladung leiden die gewöhnlich auch nicht, es sei denn, sie
sind/waren hohen Temperaturen ausgesetzt, bspw. durch Anlöten von
Drähten.
Manfred P. schrieb:> Zufällig von Gold Peak?
Nein. Aber es handelt sich um ein Zink-Kohle. Ergebnisse morgen.
> Es müsste sich mal jemand mit Li-Knöpfen wie CR20xx befassen,
Das ist wegen der geringen Entladeströme natürlich sehr viel
langwieriger. Wahrscheinlich müßte man dafür erst ein Meßgerät
improvisieren.
Icke . schrieb:> Nemopuk schrieb:>> Das ist wohl bei allen Knopfzellen so. Die meisten leiden unter>> schneller Selbstentladung. Etwa jede zweite (!) läuft sogar aus, bevor>> sie verbraucht oder überlagert (>5 Jahre) ist.>> Das kann ich nicht bestätigen. Die CR2032 auf Mainboards halten meist 10> Jahre oder länger. Manche sind bis auf 0V entladen, aber eine> ausgelaufene habe ich dort noch nicht erlebt.
Ja, Stefan bezieht das wohl auf alle Arten, die Alkali wie z.B. LR44
sabbern gerne und werden dick. Ausgelaufene Li-Knöpfe kenne ich auch
nicht.
Was ich Dir nicht abkaufe, sind 10 Jahre und mehr auf Mainboards. Und es
gibt, meine eigene Erfahrung, bei den CR_xxyy heftige
Kapazitätsdifferenzen Billigheimer gegenüber Marke.
Icke . schrieb:> Manfred P. schrieb:>> Zufällig von Gold Peak?> Nein. Aber es handelt sich um ein Zink-Kohle. Ergebnisse morgen.
ZnC hättest Du gleich sagen können.
Icke . schrieb:>> Es müsste sich mal jemand mit Li-Knöpfen wie CR20xx befassen,> Das ist wegen der geringen Entladeströme natürlich sehr viel> langwieriger. Wahrscheinlich müßte man dafür erst ein Meßgerät> improvisieren.
Die Hersteller geben Stunden mit einem Festwiderstand an, das ist
einfach zu realisieren. Es wird, Da hast Du recht, sehr langwierig, z.B.
Varta CR2032 460h@5k6 oder CR2450 sogar 1250h. Es gibt auch Kurven mit
höheren Lasten, wobei "hoch" dort sehr relativ ist.
Icke ®. schrieb:>> Das ist wohl bei allen Knopfzellen so.> Das kann ich nicht bestätigen. Die CR2032 auf Mainboards halten meist 10> Jahre oder länger.
Sorry, ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Ich meinte, dass wohl
alle Noname Knopfzellen schlecht sind.
Manfred P. schrieb:> Was ich Dir nicht abkaufe, sind 10 Jahre und mehr auf Mainboards.
Dein Glaube sei dir unbenommen, ist aber praktische Erfahrung. Ich nehme
öfters alte Rechner auseinander, um die Boards zu verwerten. Gerade erst
welche mit Core i3/i5 der 3. und 4. Generation in der Mache gehabt, d.h.
die stammen aus der Zeit von ca. 2012 bis 2015. Bei den meisten reichte
die Zelle noch, um das CMOS zu erhalten, wenn auch die Spannung schon
deutlich unter 3V abgesunken war. ASUS hat bspw. CR2032 der Marke
"Newsun" verbaut und wenn die noch drauf sind, kann man davon ausgehen,
daß es die originalen sind.
Icke ®. schrieb:> Nach dem zweiten Batteriewechsel an den ferngesteuerten> Weihnachtsbaumkerzen kam letztens die Frage auf, ob man nicht teurere> Markenzellen kaufen sollte, damit die länger halten. Also orderte ich> spontan AAA-Zellen von vier Herstellern bzw. Marken und unterzog sie im
Geheimtipp! Ich habe ein dünnes Kabel in Baumfarbe von einer zur
nächsten Kerze gelegt und die dann an die Steckdose angeschlossen.
Seitdem hab ich keine Probleme mehr mit dem ökologisch wertvollen
DreiKönigsBatteriehaufen.
Christian M. schrieb:> von einer zur nächsten Kerze gelegt und die dann an die Steckdose> angeschlossen
:-))
Ohne Batterie- oder Akkubetrieb ist das sowas von Out und sogar
umweltfreundlicher. Du scheinst ein Außenseiter zu sein. Ich dachte, ich
bin alleine ;)
Christian M. schrieb:> Geheimtipp! Ich habe ein dünnes Kabel in Baumfarbe von einer zur> nächsten Kerze gelegt und die dann an die Steckdose angeschlossen.
Oh, vielen Dank! Nur, isch habe gar keine Christbaum...
Die Kapazität der Zelle von Woolworth ist selbst für eine Zink-Kohle
unterirdisch und nicht mal die 10 Cent wert. Gemessen am Preis hätte ich
von der Energizer Lithium doch etwas mehr erwartet. Immerhin liefert sie
die Kapazität auch bei höheren Strömen. Bisheriger Spitzenreiter bei den
Alkalizellen ist trotz des abgelaufenen MHD die Ja! vom Rewe. Hier fällt
die niedrige Durchschnittsspannung bei 50mA auf. Möglicherweise
Meßfehler, ich wiederhole das bei Gelegenheit nochmal. Repräsentativ ist
der Test ohnehin nicht, da müßte man größere Mengen und verschiedene
Chargen usw. ausmessen. Aber als grobe Orinentierung reicht es.
Icke ®. schrieb:> Die Kapazität der Zelle von Woolworth ist selbst für eine Zink-Kohle> unterirdisch und nicht mal die 10 Cent wert.
Leg die mal auf die Briefwaage!
Interessant ist, daß an der sezierten WEnergy keine
Auflösungserscheinungen zu erkennen sind. Der Zinkbecher sieht äußerlich
und innerlich aus wie neu und auch sonst ist keine "chemische Brühe"
vorhanden. Die schwarze Masse sollte eigentlich MnO2 (Braunstein) sein,
sieht für mich aber aus wie Aktivkohle und ist trocken. Gespart wurde
hier anscheinend nur am Elektrolyt.
Icke ®. schrieb:> Ergebnis der letzten Messung:
Danke für die Messungen, aber wie und bis wohin entlädst du, und kannst
du die Tabelle der Übersichtlichkeit halber um €/mAh ergänzen?
Und: Teste bitte auch mal Lidl/Aldi-Eigenmarken, die dürften am
einfachsten zu bekommen sein, den Laden gibt's ja überall.
Und das ist doch letztendlich der Wert der interessiert: Das Gerät
braucht x mAh im Jahr (oder so), und wie bekommt man die da am
billigsten rein.
Für spezielle Anforderungen wie "ich will nicht 3x im Jahr auf die
Leiter" kann man dann ja immer noch auf die größte Kapazität wechseln.
Jens M. schrieb:> Danke für die Messungen, aber wie und bis wohin entlädst du, und kannst> du die Tabelle der Übersichtlichkeit halber um €/mAh ergänzen?> Und: Teste bitte auch mal Lidl/Aldi-Eigenmarken, die dürften am> einfachsten zu bekommen sein, den Laden gibt's ja überall.
Bitte mal den Thread von ganz oben durchlesen, die Meßmethodik steht im
Eingangspost. Die Zelle vom ALDI war schon beim ersten Mal dabei, LIDL
kommt ggfs. später noch.
Manfred P. schrieb:> Was ich Dir nicht abkaufe, sind 10 Jahre und mehr auf Mainboards.
In meinem Autoschlüssel steckt eine CR2025. Die musste ich nach
vierzehn Jahren erstmalig auswechseln. "Erstausstatterqualität"?
(Und die Batterie wird für die Zentralverriegelung benötigt, die ist da
nicht nur Deko)
Icke. schrieb:> Gemessen am Preis hätte ich> von der Energizer Lithium doch etwas mehr erwartet.
Ich hatte mir mal für unverschämt teuer Geld zwei Li-AA gegönnt und in
meine Wanduhren gesetzt. Ich war enttäuscht, die Laufzeit war nur
geringfügig länger als bei üblichen Alkalis.
> Immerhin liefert sie die Kapazität auch bei höheren Strömen.
Deine Messung bestätigt Empfehlungen zum Einsatz in Geräten mit hohen
Laststpitzen, z.B. Kameras.
Mani W. schrieb:> Ich finde die Arbeit von Icke echt super!
Jou!
> Man sieht schön, wie die Kapazität bei der Energizer auch bei> 250mA schön gehalten wird...
Dafür will sie sein und lässt sich das fürstlich bezahlen.
Icke ®. schrieb:> Bisheriger Spitzenreiter bei den> Alkalizellen ist trotz des abgelaufenen MHD die Ja! vom Rewe. Hier fällt> die niedrige Durchschnittsspannung bei 50mA auf. Möglicherweise> Meßfehler, ich wiederhole das bei Gelegenheit nochmal.
Eine zweite Messung hat das Ergebnis bestätigt. Die
Durchschnittsspannung lag wieder bei 0,93V. Kann aber möglicherweise am
Alter der Zellen liegen (MHD 06/2025).
Als nächstes sind AAA von DM, Lidl und Energizer Max dran.
Christian M. schrieb:> Geheimtipp! Ich habe ein dünnes Kabel in Baumfarbe von einer zur> nächsten Kerze gelegt und die dann an die Steckdose angeschlossen.
Jetzt noch schnurlose Steckdosen einbauen und man kann sie zusammen mit
dem eingesteckten Baum beliebig im Raum positionieren. :)
Der Vollständigkeit halber habe ich noch Zellen von Lidl (Tronic), DM
(Paradies) und Energizer ausgemessen. Diesmal hänge ich die komplette
Tabelle mit allen Ergebnissen als PDF an. Die teuerste Zelle (Energizer
Max, 1,06€) ist ironischerweise wieder die schlechteste, auf dem Niveau
der Duracell. Ich denke, weitere Tests würden keine wesentlich neuen
Erkenntnisse liefern, daher war es das vorerst. Die anfängliche
Vermutung, daß für mehr Geld nicht adäquat mehr Kapazität drin ist,
manifestiert sich als Fazit. Mit Ausnahme der Zink-Kohle liegen alle
Zellen in einem akzeptablen Bereich. Wie die Preise bei den sogenannten
"Markenzellen" zustandekommen bzw. zu rechtfertigen sind, ist allerdings
fragwürdig, zudem teilweise für sehr viel mehr Geld auch noch weniger
Kapazität drin ist. Einzig die Energizer Lithium liefert etwas bessere
Ergebnisse. Allerdings zum gepfefferten Preis, was sie nur für
ausgesuchte Spezialfälle interessant macht. Bei den Alkalizellen fällt
mir kein Grund ein, diese nicht beim Discounter zu kaufen. Aber wer für
den guten Namen den vielfachen Preis bezahlen möchte, kann das natürlich
gern tun.
Danke für deine Mühe, deine Erkenntnisse decken sich mit meinen. Einzig
über das schlechte Abschneiden der Lithium AAA wundere ich mich, die
Varta Lithium AA die ich getestet habe hatten viel mehr Kapazität als
die Alkaline, ich hatte da 2 bis 5 mal mehr Kapazität ermittelt je nach
Strom.
Keine Ursache, war von eigener Neugier getrieben. Die Messungen der
Energizer Lithium korrelieren mit deren Datenblatt, sind also plausibel:
http://data.energizer.com/pdfs/l92.pdf
Wieviel Kapazität hast du bei den Varta Lithium AA gemessen und bei
welchem Strom?
Icke ®. schrieb:> Wieviel Kapazität hast du bei den Varta Lithium AA gemessen und bei> welchem Strom?
Ich habe 2540mAh bei 1.7A bis 0.85V runter, da liefern die Discounter AA
nur ca. 600mAh, bei 200mA bis 1.15V runter bekomme ich 2857mAh für die
Lithium und ca. 1300mAh für die Discounter Zellen.
Bernhard S. schrieb:> ca. 1300mAh für die Discounter Zellen.
Das klingt nach Zink-Kohle. Ich hatte vor einer Weile schon mal AA von
Aldi und Netto bei 100mA gemessen. Da kamen 2494 bzw. 2538mAh raus.
Nemopuk schrieb:> Als ich vor einigen Jahren AA Zellen ausgemessen hatte, kamen sie alle> (bis auf eine bessere) ebenfalls auf ca. 2500 mAH
Ohne Entladestromangabe ist das witzlos.
Ralf X. schrieb:> Ohne Entladestromangabe ist das witzlos.
Immer abwechselnd 9s lang 100 mA und 1s lang 1A. Due Messung lief so
lange, bis die Spannung zweimal hintereinander unter 0,9V fiel (beim 1A
Impuls).
Nemopuk schrieb:> Ralf X. schrieb:>> Ohne Entladestromangabe ist das witzlos.>> Immer abwechselnd 9s lang 100 mA und 1s lang 1A. Due Messung lief so> lange, bis die Spannung zweimal hintereinander unter 0,9V fiel (beim 1A> Impuls).
Aber wie kommst du gerade auf diese Werte..die scheinen doch recht
willkürlich gewählt zu sein?
Jörg R. schrieb:> Aber wie kommst du gerade auf diese Werte..die scheinen doch recht> willkürlich gewählt zu sein?
Ich hatte Akkus damals hauptsächlich für einen Fotoapparat und
Kinderspielzeug verwendet. Mit dem Test wollte ich deren wechselnde
Stromaufnahme grob nachbilden.
Nuja, irgendwas muss er nehmen, aber es wäre zugegeben günstiger was
übliches zu nehmen.
Die hier getesteten 50/100/200mA Dauerstrom sind m.E. auch nicht reell,
aber ergeben vergleichbare Werte.
Die AAAs in meinem Haushalt werden auch mit Impulsen belastet, nehme ich
an: dauerhaft so gut wie nix und dann ab und an das Funkmodul.
Da merkt man dann auch: die Geräte sterben, weil der Widerstand hoch
geht.
Restkapazität und -spannung für ne billige Taschenlampe ist noch da,
aber die Sensoren melden "Batterie schwach".
Auch Fernbedienungen mit AAA zeigen dann das gleiche: Funktion ist da,
aber schlechter Empfang.
Da sich Einmalzellen leider nur individuell messen lassen und die Werte
somit stark streuen dürften kann man die Tabelle nur als Anhaltspunt
nehmen, aber ich zeichne Batteriewechsel auf und habe ebenfalls
festgestellt das billigere Zellen vom Discounter zwar in der Regel
schlechter sind (also: kürzer laufen) aber sie sind im Verhältnis
wesentlich billiger.
Wenn ein Wechsel also einfach geht, spart man mit Discounterbatterien
Geld.
Nemopuk schrieb:> Jörg R. schrieb:>> Aber wie kommst du gerade auf diese Werte..die scheinen doch recht>> willkürlich gewählt zu sein?>> Ich hatte Akkus damals hauptsächlich für einen Fotoapparat und> Kinderspielzeug verwendet. Mit dem Test wollte ich deren wechselnde> Stromaufnahme grob nachbilden.
In diesem Thread geht es um Batterien, besser gesagt um Primärzellen.
Primärzellen haben einen anderen Innenwiderstand als Akkus, vor allem
wenn der Ladezustand sinkt. Eine Primärzelle knickt da viel eher ein.
Daher macht deine Messung/Kommentar keinen Sinn.
Manfred P. schrieb:> WDR Fernsehen zeigte am 14.01.2026 in der Sendung Markt einen Test von> Mignonzellen.
Dazu gabs doch was von Zerobrain alias BrainReactor oder umgekehrt...
https://www.youtube.com/watch?v=L2MB8TPpAKUJoachim B. schrieb:> Also das "re-umpolen" funktioniert schon jahrelang mit weißen Eneloop,> bis nach 5-7 Jahren auch mal ein neuer Satz fällig wird.Rainer Z. schrieb:> Eneloop habe ich gekauft, als sie neu erschienen, die höhere Kapazität> gegenüber NiCd hatte mich fasziniert, das war vor ca. 20 Jahren. Fast> alle Akkus funktionieren noch heute!!
Hier würde mich mal interessieren ob orginal Sanyo oder Panasonic:
Das mal ein neuer Satz fällig wird, oder FAST alle Akkus noch
funktionieren ist hier noch nicht vorgekommen, es funktionieren seit
Bestehen noch alle originalen Sanyo Akkus (ca 20-30 gemischt AA AAA),
zwischendurch und zum Vergleich gekaufte GP ReCyko Akkus scheitern hier
erbärmlich.
Der Durchlauf nach Laden beträgt hier so ca 1-3 Jahre, genutzt in Uhren,
Wetterstationen, elektronischen Thermostatventilen, usw...
Jörg R. schrieb:>> Ich hatte Akkus damals hauptsächlich für einen Fotoapparat und>> Kinderspielzeug verwendet.> In diesem Thread geht es um Batterien, besser gesagt um Primärzellen.
Stimmt, habe mich verschrieben. Ich meinte Primärzellen.
Peter N. schrieb:> Hier würde mich mal interessieren ob original Sanyo oder Panasonic:> Das mal ein neuer Satz fällig wird, oder FAST alle Akkus noch> funktionieren ist hier noch nicht vorgekommen, es funktionieren seit> Bestehen noch alle originalen Sanyo Akkus (ca 20-30 gemischt AA AAA),
Deine Frage bezieht sich offenbar auf meinen Beitrag. Ich habe noch
etliche Eneloops von Sanyo. Meines Wissens wurde Sanyo von Panasonic
übernommen und die Eneloops wurden weiter in Japan produziert.
Muss dazu sagen, dass die Zyklenzahl der Ladungen meiner Akkus nicht
exorbitant hoch ist. Ich verwende die Akkus in allen möglichen Geräten.
Dazu gehörten Mini-Maglites (mit hohem Verbrauch) ebenso wie PC-Mäuse
oder Nasenhaarschneider mit eher geringem Verbrauch.
> zwischendurch und zum Vergleich gekaufte GP ReCyko Akkus scheitern hier> erbärmlich.
Ja, ein Vierer-Pack NiMH-Akkus von Aldi habe ich auch mal gekauft. Ist
längst entsorgt, das war nix. Nie wieder Aldi-Akkus. Akkus von Lidl -
Handelsmarke "Tronic" - schlagen sich hingegen verblüffend gut.
Es bleibt dabei: Akkus schlagen Primärzellen bezüglich Lebensdauer,
Kosten, Ökologie und Auslaufsicherheit um Längen. Dass es Geräte geben
soll, die nur mit Primärzellen funktionieren, finde ich lachhaft.
Primärzellen haben eine deutlich steilere Entladekurve. Wenn ein Gerät
tatsächlich auf einen Bedarf von 1,5 Volt hergestellt ist, ist die
Primärzelle auch nach allerkürzester Zeit am Ende.
Icke. schrieb:> Diesmal hänge ich die komplette> Tabelle mit allen Ergebnissen als PDF an.
Wenn bei Deinen Tronic MHD 03/2023 tatsächlich stimmt, müssten die um 7
Jahre alt sein und würden beweisen, dass keine relevante Selbstentladung
stattfindet.
Ich habe im November '25 eine Waage gekauft, die zwei AAA im
Lieferumfang hatte. Da findet sich am Boden (Minus) 2025, auf dem Mantel
aber 2030.
> Bei den Alkalizellen fällt> mir kein Grund ein, diese nicht beim Discounter zu kaufen.
Dir nicht und mir schon länger nicht mehr. Ich hatte hier einige
Energizer aus Sonderangeboten, 35ct pro Zelle fand ich noch akzeptabel.
Ich habe aber den Eindruck, dass die Preise der Eigenmarken in den
letzten Monaten gefallen sind.
> Aber wer für> den guten Namen den vielfachen Preis bezahlen möchte, kann das natürlich> gern tun.
Als Viererpacks an der Kasse sind das im Discounter die Gewinnbringer,
weil die trottelige Hausfrau jetzt und sofort eine Batterie braucht. Da
sehe ich Preise bis 4,99 Euro für vier AA, wer doof ist, ...
Rainer Z. schrieb:> Dass es Geräte geben soll, die nur mit Primärzellen funktionieren, finde> ich lachhaft.
Ich habe hier eine DCF77 Uhr mit 2x AA Zelle. Wenn die Zellen unter 1.2V
gehen, funktioniert die Uhr nicht mehr richtig.
Zugegeben, ist das einzige Gerät und auch schon 40 Jahre alt.
Die Batterien halten allerdings locker 2 Jahre durch in der Uhr.
Verblüffend eigentlich.
Peter N. schrieb:> Hier würde mich mal interessieren ob orginal Sanyo oder Panasonic:> Das mal ein neuer Satz fällig wird, oder FAST alle AkkusRainer Z. schrieb:> Ja, ein Vierer-Pack NiMH-Akkus von Aldi habe ich auch mal gekauft. Ist> längst entsorgt, das war nix. Nie wieder Aldi-Akkus.
Haut ab hier, verschwindet mit Eurem Akku-Kram.
Dieser Thread geht um Primärzellen , womit sich Icke eine Menge Mühe
gemacht hat.
900ss schrieb:> Ich habe hier eine DCF77 Uhr mit 2x AA Zelle. Wenn die Zellen unter 1.2V> gehen, funktioniert die Uhr nicht mehr richtig.
Das habe ich auch bei jenen mit einer Zelle, die trotzdem ihr Jahr
schaffen. Wenige andere können weiter herunter, aber laufen dennoch
nicht nennenswert länger. Man weiß nie, was man bekommt, manche bekommen
das Jahr nicht voll.
> Die Batterien halten allerdings locker 2 Jahre durch in der Uhr.> Verblüffend eigentlich.
Nö. Meine älteste DCF-Wanduhr mit zwei AA kommt auf über drei Jahre. Auf
dem Uhrwerk steht "Made in Germany", das einzige hier.
Manfred P. schrieb:> Icke. schrieb:>> Diesmal hänge ich die komplette>> Tabelle mit allen Ergebnissen als PDF an.>> Wenn bei Deinen Tronic MHD 03/2023 tatsächlich stimmt, müssten die um 7> Jahre alt sein und würden beweisen, dass keine relevante Selbstentladung> stattfindet.>> Ich habe im November '25 eine Waage gekauft, die zwei AAA im> Lieferumfang hatte. Da findet sich am Boden (Minus) 2025, auf dem Mantel> aber 2030.
Herstelldatum und MHD.
Jörg R. schrieb:>> Wenn bei Deinen Tronic MHD 03/2023 tatsächlich stimmt, müssten die um 7>> Jahre alt sein und würden beweisen, dass keine relevante Selbstentladung>> stattfindet.>>>> Ich habe im November '25 eine Waage gekauft, die zwei AAA im>> Lieferumfang hatte. Da findet sich am Boden (Minus) 2025, auf dem Mantel>> aber 2030.>> Herstelldatum und MHD.
Darauf wäre ich ohne Dich niemals von selbst gekommen, danke.
Dir kommt nicht der Gedanke, was ich mit diesem Beitrag hinterfragen
wollte:
>> Wenn bei Deinen Tronic MHD 03/2023 tatsächlich stimmt,
Manfred P. schrieb:> Jörg R. schrieb:>>> Wenn bei Deinen Tronic MHD 03/2023 tatsächlich stimmt, müssten die um 7>>> Jahre alt sein und würden beweisen, dass keine relevante Selbstentladung>>> stattfindet.>>>>>> Ich habe im November '25 eine Waage gekauft, die zwei AAA im>>> Lieferumfang hatte. Da findet sich am Boden (Minus) 2025, auf dem Mantel>>> aber 2030.>>>> Herstelldatum und MHD.>> Darauf wäre ich ohne Dich niemals von selbst gekommen, danke.
Deswegen schreibe ich es dir.
> Dir kommt nicht der Gedanke, was ich mit diesem Beitrag hinterfragen> wollte:>>>> Wenn bei Deinen Tronic MHD 03/2023 tatsächlich stimmt,
Ich habe auf deinen Kommentar geantwortet, nicht auf das was du
vielleicht hinterfragen wolltest. Drücke dich doch einfach
verständlicher aus.
Manfred P. schrieb:> Wenn bei Deinen Tronic MHD 03/2023 tatsächlich stimmt, müssten die um 7> Jahre alt sein und würden beweisen, dass keine relevante Selbstentladung> stattfindet.
Danke für deine Aufmerksamkeit, das ist tatsächlich ein Tippfehler von
mir. Richtig müßte es hei0en 03/2030. Im Anhang die korrigierte Tabelle.
Bei den Ja! stimmt das abgelaufene Datum jedoch. Die hatte ich beim Rewe
gekauft und nicht drauf geschaut. Ist erst beim Messen aufgefallen. Da
die meisten Hersteller 10 Jahre Shelf Life (Lagerfähigkeit) angeben,
kann die Selbstentladung aber wirklich nicht erheblich sein. Sollte mir
mal eine unbenutzte, weit überlagerte Zelle in die Hände fallen, messe
ich nach.
900ss schrieb:> Manfred P. schrieb:>> weil die trottelige Hausfrau>> Männern passiert das natürlich nicht. Die sind ja nicht trottelig ;)
Das hast Du ja noch freundlich kommentiert.
Richtige Männer greifen natürlich zu den Zigaretten an der Kasse -
kosten natürlich nen Tacken mehr. Besonders trottelige Männer springen
sogar auf U-Bahn Schienen und nehmen dort ihren letzten Zug :-(
900ss schrieb:> Ich habe hier eine DCF77 Uhr mit 2x AA Zelle. Wenn die Zellen unter 1.2V> gehen, funktioniert die Uhr nicht mehr richtig.>> Zugegeben, ist das einzige Gerät und auch schon 40 Jahre alt.>> Die Batterien halten allerdings locker 2 Jahre durch in der Uhr.> Verblüffend eigentlich.
Ja, dort amortisiert sich der Akku nicht. Wegen der Auslaufsicherheit
probiere ich in solchen Fällen trotzdem Akkus. Wenn's bei 1,2 Volt nicht
funktioniert, geht's eben nicht.
Ich habe offenbar ausschließlich Geräte, die mit Akkus funktionieren.
Die halten z.B. auch verblüffend lange in Bluetooth-Mäusen, obwohl ich
sie viel benutze (privat und beruflich). Die Mäuse (Logitech) machen
erst unter 0,9 Volt Alarm. So soll's sein.
Icke . schrieb:> Manfred P. schrieb:>> Wenn bei Deinen Tronic MHD 03/2023 tatsächlich stimmt, müssten die um 7>> Jahre alt sein und würden beweisen, dass keine relevante Selbstentladung>> stattfindet.>> Danke für deine Aufmerksamkeit, das ist tatsächlich ein Tippfehler von> mir. Richtig müßte es hei0en 03/2030.
Das war ja einfach, obwohl ich mich "nicht verständlich" (Joerg)
ausgedrückt hatte. Hätte ja auch eine Fehlinterpretation der Bedruckung
sein können, bei manchen Herstellern ist nicht klar, ob MHD oder
Produktionsdatum drauf steht.
> Bei den Ja! stimmt das abgelaufene Datum jedoch. Die hatte ich beim Rewe> gekauft und nicht drauf geschaut. Ist erst beim Messen aufgefallen. Da> die meisten Hersteller 10 Jahre Shelf Life (Lagerfähigkeit) angeben,> kann die Selbstentladung aber wirklich nicht erheblich sein.
Deine ja! zeigt trotz ihres Alters eine sehr gute Kapazität, also ein
klares Indiz für wenig Selbstentladung.
10 Jahre ist selten, auf meinem Bild der Tronic-AAA sind es 5 Jahre,
meine 2021er Energizer 7 Jahre.
Wenn Du den Kassenzettel noch hast, trage den Rest zu Rewe zurück und
beklage, dass Deine Fernbedienung damit nur wenige Wochen funktioniert
hat.
> Sollte mir> mal eine unbenutzte, weit überlagerte Zelle in die Hände fallen, messe> ich nach.
Zu dem Zweck habe ich noch zwei Energizer von 2021 aufgehoben. Ich hatte
mal eine drei Jahre alte Varta im Test, die war unauffällig. Allerdings
nicht so aufwendig wie Du, einfach nur AAA mit 30mA und AA mit 70mA
entladen.
Nemopuk schrieb:> Manfred P. schrieb:>> einfach nur AAA mit 30mA und AA mit 70mA entladen.>> Vermutlich umgekehrt, denn AAA sind die kleineren
Und die sollen mit dem höheren Strom entladen werden?