Hallo bin auf der Suche nach einen neuen Logicanalyser. (Preis bis ca. 1500€ - Beruflich => Auftrag " Such was raus") In die engere Auswahl sind der Saleae Logic Pro 8 /16 Bisher hatte ich den 34 CHANNEL LA1034 LOGICPORT. War ganz zufrieden. Nur die Aufzeichnungstiefe war eng begrenzt und es gab keine SW weiterentwicklung. Anwendung ist meist Analyse I2C, SPI, QSPI, RS232.... Finde noch andere wie: - kan die aber gar nicht einschätzen... https://www.ikalogic.com/logic-analyzers/ Was ist eure Meinung und Tips? womit arbeitet Ihr (Privat/beruflich? Gruß Roger
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Einen originalen Saleae Pro 8 habe ich hier rumliegen. Macht genau das was es soll und funktioniert, und das auch unter Linux. Schön ist auch, dass er auf allen Ports auch gleichzeitig analog aufzeichnen kann. Damit werden schwache oder offene Signale sehr schnell offensichtlich. Privat habe ich auch einen LogicPort, aber hier ist ja die Aufzeichnungstiefe stark begrenzt. Ich hatte auch mal einen Ikalogic (älteres Modell, nicht mehr erhältlich), aber der ist mir kaputt gegangen. Nettes Feature bei einigen Modellen: Du kannst direkt RS232, RS485, CAN und LIN anklemmen und loggen. Das geht bei den meisten anderen Geräten so nicht. https://www.ikalogic.com/logic-analyzers/sp259/specs/ fchk
Roger P. schrieb: > In die engere Auswahl sind der Saleae Logic Pro 8 /16 Aus der Erfahrung kann ich darüber nur Gutes berichten! Die Software ist übersichtlich und gut gestaltet, die Hardware wertig. Macht Spaß, damit zu arbeiten.
Ich nutze ebenfalls den Saleae Logic 16 (älteres Model, ohne Analog Sampling). Tut was er soll. Sollte dieser mal den Geist aufgeben, dann wird es bestimmt der neue Saleae. Ob man nun wirklich 16 Kanäle benötigt, muss jeder selber wissen. Ich nutze meinstens max. 8.
Hallo, habe den Saleae (Software) mal mit einen 10€ China teil betrieben. Hat mir ganz gut gefallen. Klar- Bandbreite etc.. Kennt jemand Acute Travellogic: https://evision-webshop.de/acute/travellogic-tl4134e-analyzer-3354901140b64cbaa1b6b5605114650e PC-basiert, USB3.0-Schnittstelle, 34 Kanäle 2-GHz-Timing / 250-MHz-Zustandsanalyse 8 GB Speicher (max.) DSO kombinierbar, um ein MSO Mixed Signal Oszilloskop) zu bilden Daten sind ja toll. Gruß Roger
Roger P. schrieb: > Was ist eure Meinung und Tips? womit arbeitet Ihr (Privat/beruflich? Kann dir auch den Saleae empfehlen. Habe den 16pro beruflich schon länger, und privat dann mal günstig hier im Forum gekauft. (Habe privat auch noch einen HP16700, so ein richtiges „Eisenschwein“. Der hat halt noch lustige Möglichkeiten für die Triggerbedingungen und außerdem x-hundert Kanäle, aber groß und laut, und das 30 Jahre alte GUI auch nicht mehr so toll.)
Hallo Jörg, ja der HP16700 passt nicht ganz gut in die Nootebooktasche zum mitnehmen :-) Hat aber vor >30 Jahren ne ordenliche Stange Geld gekostet. Roger
Roger P. schrieb: > Hat aber vor >30 Jahren ne ordenliche Stange Geld gekostet. Ganz gewiss. Ich habe ihn dann schon recht preiswert bekommen, dürfte aber nun auch schon mehr als 15 Jahre her sein. Das Wiedersehen mit HP-UX (mit dem ich früher ab und an beruflich zu tun hatte) fand ich lustig. :) Das lustigste Feature am 16700, bei den Trigger-Optionen: "Trigger, and send E-Mail." Wenn man mal ein Ereignis gesucht hat, was statistisch erst nach vielen Stunden passiert, weiß man das sogar zu schätzen. ;-)
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Hallo, Hab auch noch diesen gefunden: https://www.dreamsourcelab.com/shop/logic-analyzer/dslogic-u3pro32/ Die Infos zur Software sind dünn... :-( Roger
DSLogic (ältere Version) funktioniert gut, auch mit der Open-Source SigRok Pulseview Variante. Vorteil: Man könnte kompliziertere Protokolle selber implementieren. Der U3 ist glaube ich noch nicht implementiert.
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Klare Empfehlung in Richtung Saleae zweite Generation mit Analogsampling.
Thomas W. schrieb: > Man könnte kompliziertere Protokolle selber implementieren. Kann man bei Saleae auch. Ich habe mal angefangen, einen Analyzer für IEEE488/IEC625 zusammen zu hacken.
Oliver J. schrieb: > Klare Empfehlung in Richtung Saleae zweite Generation mit > Analogsampling. Ja, das Analogsampling hat mir schon oftmals geholfen.
Ich hatte vor gut 7 Jahren einen von Ikalogic. Der ging mir irgendwann so auf den Sack, dass er sich auf einem Ambos zur Ruhe legen musste und den gezielten Schlag mit einem Hammer nicht überlebte. Aber die Oberfläche war echt schick und brauchbar. Was mich an den Dingern (ikalogic, Saleae etc.) masiv stört, ist, dass man nicht ordentlich triggern kann. Denn Pattern werden erst auf dem PC erkennbar. Mag inzwischen anders sein. Ja, ich weiß, meine Antwort erzeugt einen Aufschrei. Ich hab einige ältere LAs, und keiner davon kann serielle Protokolle. Schade! Aber ich hab auch einen W&G DA10. <hahaha> <Spinner> Ich hab aber auch ein Rigol MSO5000 und mit dem bin ich zufrieden. Hab keine LA-Option, brauch ich nicht. Das geht absolut identisch mit den analogen Kanälen. Der hat auch massig Speicher, damit kann man ganze Romane protokollieren. Notfalls kann man die Daten dann auch auf dem PC zerpflücken, hab ich aber noch nie getan. Wenn es rein um digitale Logik geht, nehm ich einen echten LA her. Hätte ich keinen, dann das Rigol mit LA-Pod. Was ein Argument für die "ikalogic-Klasse" WÄRE, ist, dass man Protokolldecoder schreiben kann. In meinem konkreten Anwendungsfall wäre das ein umfangreicheres Paketprotokoll über RS485 gewesen. Habs probiert, hat mich nicht überzeugt. Ich hab dann ein TCL-Script geschrieben, das weitaus komfortabler war. Zugegebenermaßen dürfte das aber eher nicht klappen, wenn man sowas mit I2C machen will. OK, ginge wenn man einen µC dazwischen hängt, der die Daten dann seriell ausgibt. Das lohnt sich aber eher nur, wenn es um komplexere Protokolle geht und man mit den Darstellungen am Oszi aufgrund der Masse nicht mehr zurecht kommt.
Nick schrieb: > Was mich an den Dingern (ikalogic, Saleae etc.) masiv stört, ist, dass > man nicht ordentlich triggern kann. Denn Pattern werden erst auf dem PC > erkennbar. Mag inzwischen anders sein. Nö, da die ja alle nach dem gleichen Prinzip arbeiten: die Hardware sammelt die Daten ein und pumpt sie per USB3 auf den Host. > Ja, ich weiß, meine Antwort erzeugt einen Aufschrei. Nö, ist halt der Nachteil dieses Prinzips. > Ich hab einige ältere LAs, und keiner davon kann serielle Protokolle. Geht mir mit dem HP16700 genauso. Allerdings kann man den Kram (über zwei Ecken) so exportieren, dass man halt hinterher das Scriptframework seiner Wahl drüber laufen lässt zum Decodieren. Dafür kann das Ding allen möglichen Kram für die Trigger, das wird wohl intern in einem FPGA erledigt, welches man live zurecht biegt.
Hallo Also bis auf die Speichertiefe war ich mit dem Intronix Logicport32 recht zufrieden. Aber es tut sich nicht mehr bei dem Ding. Die Triggeroptionen siehe Bilder. Ich denke ich werde den großen Saleae 16pro nehmen. Roger
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Ach, Nachtrag: Falls man einen "echten LA"[tm] oder ein Oszi verwendet: Man kann/könnte die runtergeladenen Daten am PC dann (nach Umformung) auch z.B. mit GTKWave anschauen. Vermutlich auch mit SigRock. Wobei GTKWave eher obsolet ist. Schaut euch mal das an: https://surfer-project.org/ Ich habs noch nicht ausprobiert, steht aber bald an.
Roger P. schrieb: > Die Triggeroptionen siehe Bilder. Sorry, aber: Lächerlich! Unter Trigger verstehe ich trigger auf z.B. Adresse, Pattern. Pre-Trigger, Post-Trigger, Triggersequenzen... Und Digitalelektronik lässt sich damit nicht sinnvoll analysieren, fehlersuchen. Man muss mal einen LA verwendet haben, um von den "Billigheimern" fern zu bleiben. Nur mal so als Anregung bezüglich trigger bei seriellen Protokollen (etwas arg langatmig): https://www.youtube.com/watch?v=fdwtc2C36kA
Nick schrieb: > Sorry, aber: Lächerlich! > Unter Trigger verstehe ich trigger auf z.B. Adresse, Pattern. Aus der Beschreibung vom Logicport:
1 | Trigger capability: |
2 | Edges - Rising, Falling, Either (multiple channels, any combination) |
3 | Patterns - True, False, Entered, Exited (across any / all channels) |
4 | Bus Value - Equal, Not Equal, Less Than, Greater Than, In Range, Not in Range |
5 | Occurrence Count - Range of 1 to 1,048,576 Consecutive or Cumulative |
6 | Duration - Equal, Less Than, Greater Than, Within Range (samples or time) |
Und das ist auch aus den gezeigten Screenshots abzulesen. Gerade die Triggermöglichkeiten des Logicport sind in dieser LA-Klasse ziemlich gut, keinesfalls lächerlich.
Nick schrieb: > Und Digitalelektronik lässt sich damit nicht sinnvoll analysieren, > fehlersuchen. Digitalelektronik besteht doch heutzutage aus einigen wenigen Drähten, die alles mit vielen GB/s transportieren … ;-) Der HP 16700 hier hat mehr als 300 Kanäle, nein, so viel Pods habe ich nicht dafür, aber die Zeiten, wo man das brauchte, dürften vorbei sein. Mehr als 16 Kanäle habe ich in der Tat schon mal gebraucht, aber eigentlich nur, weil ich zwei DUTs tracen wollte, die miteinander (über Funk) kommunizierten, und bei denen auf jedem mehr als nur ein SPI-Bus mitzumeißeln war.
Hallo Nick schrieb: > Sorry, aber: Lächerlich! > Unter Trigger verstehe ich trigger auf z.B. Adresse, Pattern. Und was zeigt uns nun das Video? Ein zappeldes Signal.. Wenn ich das sehen will nehme ich auch mein DSO (mit 16Kanal LA) Nun damit will ich nicht dauerhaft arbeiten. Ausser ich will die "Signalqualität" sehen. Roger
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Roger P. schrieb: > Und was zeigt und nun das Video? Leider nur so viel wie du dir ansehen willst. Tut mir leid, dass ich angenommen hast, dass du in der Lage bis in einem Video nach vorne zu scrollen.
Jörg W. schrieb: > Mehr als 16 Kanäle habe ich in der Tat schon mal gebraucht, Da sind wir uns schon einig. Mir ging es um die Triggermöglichkeiten, nicht die Anzahl der Kanäle. 16 sind genug für "normale" Aufgaben heutzutage. Ach, es gibt LAs die disassemblieren können. Ich hatte da mal so ein privates Projekt, das ich dann aber eingestampft hab weil ich das falsche Software-Werkzeug (rückblickend eine richtig blöde Auswahl) verwendet habe und mir der Zeitaufwand dafür zu viel wurde.
Hallo, rein privat verwende ich einen 16 Kanal Saleae China Klone. Hat keine analogen Eingänge. Die Software finde ich eben sehr gut zur Bedienung. Diese 2 älteren Threads könntest dir auch noch durchlesen. Beitrag "Welchen Logic Analyzer kaufen?" Beitrag "Kaufempfehlung Logic-Analyzer DSLogic Plus 16CH Logic Analyzer"
Falls jemand zuschlagen möchte. Ich habe leider schon einen. Der Preis ist sehr gut. https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/saleae-logic-8-original-usb-logikanalysator-8x-digital-analog-/3279335813-168-18686
Roger P. schrieb: > Die Infos zur Software sind dünn... :-( Hab mir damals aufgrund des verlinkten anderen Threads von den DSLogic Plus (https://www.ebay.de/itm/166880882148) geholt. Die Software ist die gleiche wie für DSLogic U3Pro16 / DSLogic U3Pro32. Für mich war damals der hohe Threshold ausschlaggebend. Aber sowieso nur für privaten Gebrauch. Die Software wurde seit 2024 nicht mehr aktualisiert und bedient sich scheinbar an open source von sigrok (ohne es zu erwähnen / erwähnt zu haben). Für meine bisherigen Projekte war der LA und die Software DSView bisher vollkommen ausreichend. Leider nicht mit sigrok kompatibel, da neuer FPGA Pango FPGA PGL12G. Die alten DSLogic Plus gingen noch damit. Die Software kannst du auch so runterladen und mit dem Demodevice ausprobieren.
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Auch von meiner Seite ganz klares Votum für Saleae. Nicht nur das Gerät ist klasse, man kann auch von einem wirklich vorhandenem Support sprechen. Und die Software geht kontinuierlich weiter, auch für ältere Geräte.
Rainer W. schrieb: > Veit D. schrieb: >> Die Software finde ich eben sehr gut zur Bedienung. > > Es gibt ja auch nur eine Man kann sich auch absichtlich doof stellen. Wenn ich nur von Saleae schreibe, welche Software werde ich dann wohl meinen?
Das hat sich wohl leider nicht durchgesetzt: https://github.com/steve-m/hsdaoh-rp2350 Sonst würde es schon lange was fertiges aus China geben.
Schwierig schrieb: > Das hat sich wohl leider nicht durchgesetzt: > https://github.com/steve-m/hsdaoh-rp2350 Der Ansatz ist nett, aber es gibt einfachere Methoden, eine USB3-Verbindung mit Daten zu füttern. Man kann auch einen µC verwenden, der einen USB3-Devicecontroller enthält, oder ein FPGA ... Und da man für die Signalerfassung eh' ein FPGA verwenden möchte, ist diese Kombination gar nicht so ungebräuchlich; was meinst Du wohl, was von Saleae in den aktuellen LAs verbaut wird? Eben.
Hallo, Danke für die rege Diskussion. Ich habe soeben den Saleae_Logic_ Pro16 ordern lassen. .... nun muss ich noch nach eine neues Oszi/MSO/DSO suchen Was für Arbeit :-)
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Roger P. schrieb: > Hallo, > Danke für die rege Diskussion. > Ich habe soeben den Saleae_Logic_ Pro16 ordern lassen. > > .... nun muss ich noch nach eine neues Oszi/MSO/DSO suchen > Was für Arbeit :-) Ein hervorragendes Brot & Butter Gerät und sein Geld absolut Wert. Der S8Pro sollte zur Grundausstattung eines jeden Embedded Entwickler gehören denn jeder verdödelte Tag kostet so viel wie ein Saleae (und Nerven, das darf man auch nicht vergessen). Würde mein Arbeitgeber mir keinen bezahlen, würde ich ihn selber kaufen oder wahrscheinlich den Arbeitsplatz wechseln.
Harald K. schrieb: > Schwierig schrieb: >> Das hat sich wohl leider nicht durchgesetzt: >> https://github.com/steve-m/hsdaoh-rp2350 > > Der Ansatz ist nett, aber es gibt einfachere Methoden, eine > USB3-Verbindung mit Daten zu füttern. Man kann auch einen µC verwenden, > der einen USB3-Devicecontroller enthält, oder ein FPGA ... Und die gibt es für 5 $? Und vor allem mit Software fertig, mit genormter Schnittstelle, nur zum zusammenstecken? > Und da man für die Signalerfassung eh' ein FPGA verwenden möchte Warum möchte man das? Das macht ja witzigerweise vollkommen ausreichend der Pico, falls du es noch nicht erkannt haben solltest. Und schiebt es am Flaschenhals USB 1.1 vorbei zum Rechner, wo praktisch endlose Resourcen zur Weiterverarbeitung zur Verfügung stehen. > ist diese Kombination gar nicht so ungebräuchlich; was meinst Du wohl, was von >Saleae in den aktuellen LAs verbaut wird? Keine Ahnung, ist mir aber auch egal. Und noch mal: Was kostet ein aktueller Saleae noch mal? > > Eben. Genau.
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Schwierig schrieb: > Und vor allem mit Software fertig, mit > genormter Schnittstelle, nur zum zusammenstecken? Software fertig? Welche Logikanalysatorsoftware kommt denn mit so einem HDMI-Grabber zurecht? Schwierig schrieb: > Warum möchte man das? Das macht ja witzigerweise vollkommen ausreichend > der Pico, falls du es noch nicht erkannt haben solltest. Mehr Kanäle, z.B. Bei dieser Lösung gehen ja einige der PIOs für die HDMI-Kiste verloren. Mit einem FPGA kann man halt mehr, denkbar wären Trigger in Hardware, denkbar wäre eine Kompression der anfallenden Daten, denkbar ist auch eine höhere Bandbreite als die < 200 MByte/sec, die die HDMI-Grabber-Variante hinbekommt.
Roger P. schrieb: > Hab auch noch diesen gefunden: > https://www.dreamsourcelab.com/shop/logic-analyzer/dslogic-u3pro32/ Ich habe einen älteren DSLogik-Plus. Ich hatte eine Zeit gebraucht, bis die Software unter Ubuntu lief, dann funktioniert er aber ausreichend gut. Beruflich hatte ich mit Salea gearbeitet und würde für Firmen auf jeden Fall Salea empfehlen. Die sind in jedem Aspekt durchdacht. Alleine schon das Gewicht des Gehäuses, dass das Gerät auf dem Tisch nicht wegrutscht.
> Was mich an den Dingern (ikalogic, Saleae etc.) masiv stört, ist, dass > man nicht ordentlich triggern kann. Das ist der Grund weshalb ich in der Regel ein MSO nutze. Sowohl ein R&S/RTB wie auch ein Hameg/HMO koennen das. Natuerlich ist man dann auf 8/16 Kanaele beschraenkt, aber das reicht heute ja fast immer. Es mag gelegentlich mal unzureichend sein bei exotischen Protokollen oder wenn man sehr lange Nachrichten hat, aber in der Regel brauch ich keinen extra Logicanalyzer. Vanye
Schwierig schrieb: > Das hat sich wohl leider nicht durchgesetzt: > https://github.com/steve-m/hsdaoh-rp2350 > Sonst würde es schon lange was fertiges aus China geben. Der Vollständigkeit halber erwähne ich noch einen low end Logicanalyzer auf Basis Raspberry Pi Pico. Bis zu 200/(400)MS/s. 24 Kanäle pro Pico Board. Bis zu 120 Kanäle wenn man 5 der Picos Chained. Die fertigen Boards gibt's bei Ali. PC Software ist auf Basis Sigrok. Mir ist klar dass das Teil keine mega geilen Trigger hat und auch nicht streamen kann durch das langsame USB. Aber für 90% der Fälle wo es um I2C oder SPI geht ist das Ding ausreichend. https://github.com/gusmanb/logicanalyzer Ansonsten kam vor nicht all zu langer Zeit noch der Sipeed SLogic_16_U3 raus. Für 60-70€ ein sehr ordentliches Preis Leistungsverhältnis. Und es soll demnächst auch der große Bruder (SLogic_32_U3) rauskommen der nochmal eine ordentliche Schippe drauf legen soll. https://wiki.sipeed.com/hardware/en/logic_analyzer/slogic16u3/Introduction.html
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Thomas T. schrieb: > siehe hier: > Beitrag "[V] 24-Ch. Logicanalyzer, Restposten" Öhm, es geht um eine Anschaffung für eine Firma …
N. M. schrieb: > PC Software ist auf Basis Sigrok. Das ist schon deutlich besser als das, was beim steinalten Intronix-Logikanalysator dabei ist, aber wenn man mal mit der Saleae-Software gearbeitet hat, ist man ... verwöhnt. Und gerade solche Software ist es auch, was einen sehr großen Unterschied zu einem MSO mit LA-Funktion ausmacht - einerseits kann man die auf einem vernünftigen Monitor mit anständiger Auflösung laufen lassen, andererseits ist ein MSO, egal wie gut die Oberfläche darauf auch ist, immer eine Einschränkung gegenüber einem mausbedienten PC. Der erste LA, mit dem ich mal herumgestümpert hatte, war eine ISA-Steckkarte in einem IBM PC/XT, und deren Software stellte 16 Signale mit CGA-Auflösung dar ... das sah für damalige Verhältnisse beeindruckend aus, war aber effektiv nutzlos. Zu wenig Speicher, zu geringe Samplerate, grottige Bedienbarkeit. Wenn Geld nicht die erste Rolle bei der Entscheidung spielt, würde ich zu einem Saleae-LA greifen. Für einfache Dinge nutze ich Klone der beiden Ur-Saleae-Modelle, auch mit der Saleae-Software. Hier gelegentliche aufflammende Diskussionen, daß das ja "unfair" wäre, halte ich für übertrieben. Einerseits könnte Saleae den Support für diese uralten Modelle auch einfach einstellen, andererseits ist das eine Vertriebshilfe. Darauf dürften die auch spekulieren. Und da die Software kein "windows-only"-Produkt ist, sondern auch unter macOS und Linux läuft ...
N. M. schrieb: > Schwierig schrieb: >> Das hat sich wohl leider nicht durchgesetzt: >> https://github.com/steve-m/hsdaoh-rp2350 >> Sonst würde es schon lange was fertiges aus China geben. > > Der Vollständigkeit halber erwähne ich noch einen low end > Logicanalyzer auf Basis Raspberry Pi Pico. > Bis zu 200/(400)MS/s. 24 Kanäle pro Pico Board. Bis zu 120 Kanäle wenn > man 5 der Picos Chained. > Die fertigen Boards gibt's bei Ali. > PC Software ist auf Basis Sigrok. > > Mir ist klar dass das Teil keine mega geilen Trigger hat und auch nicht > streamen kann durch das langsame USB. Aber für 90% der Fälle wo es um > I2C oder SPI geht ist das Ding ausreichend. > > https://github.com/gusmanb/logicanalyzer Genau das ist exakt das Teil, was ich verlinkt habe. Nur eben mit deutlich verbesserter USB-Geschwindigkeit, weil das der mit großem Abstand größte Flaschenhals bei dem Teil ist. Sigrok (inkl. Triggermöglichkeiten) haben mir bisher immer ausgereicht. Auch der 6 €-Klon, da ich eigentlich nur relativ langsame serielle Protokolle wie I2C, SPI und CAN genutzt habe.
Schwierig schrieb: > Genau das ist exakt das Teil, was ich verlinkt habe. In wie fern ist dass das gleiche? Auf deinem Link wird über HDMI und einen zusätzlichen HDMI Grabber Daten gestreamt. Im Projekt steht:
1 | Sample 16 GPIOs with the PIO and transfer the data, can be used as a 16 bit @ 32 MHz logic analyzer, or be adapted to 8 bit @ 64 MHz and so on. |
In dem Link von mir verwendeten sie USB. Nicht als Stream. Dafür mit bis zu 120 Kanälen und 200/(400)MSPS/s. In meinem Augen ist das nicht das selbe.
Harald K. schrieb: > Das ist schon deutlich besser als das, was beim steinalten > Intronix-Logikanalysator dabei ist Sigrok ist OK. Für privat vollkommen ausreichend. Gerade die Skript Fähigkeit was Protokolle angeht ist echt hilfreich. Auf Arbeit, wo auch 20k€ keine Rolle spielt, kann es natürlich was deutlich professionelles sein. Aber selbst bei professionellen Geräten geht oft nicht immer alles besser.
> Auf Arbeit, wo auch 20k€ keine Rolle spielt, kann es natürlich was > deutlich professionelles sein. Das lustige ist, auf der Arbeit entwickelst du Geraete die du genau kennst, wo du die Software im Source auf dem Rechner hast und eigentlich nur ein paar Detailprobleme debuggen musst. Naemlich nur soweit bist du ein Datenpaket erfolgreich uebertragen hast. Ich weiss es gibt Ausnahmen, aber in der Regel bist da mit so einem kleinen Analyzer ausreichend bedient. Zuhause wo du schonmal bei einem dir unbekannten Geraet wo du eben keinen zugriff auf den Source hast das Protokoll komplett verstehen willst, da ist eher was dickeres sinnvoll. Vanye
Ich denke Logicanalyser fallen heute in 2 Kategorien: 1) Sample & Stream, so schnell wie möglich Daten aufnehmen, minimale Puffer auf dem Logicanalyzer, die Daten ohne Unterbrechung an den PC weiterschicken. Auf dem PC spielt für die maximale Analysetiefe dann nur das RAM eine Rolle. Problem ist hier meist die maximale Datenrate mit der an den PC übertragen werden kann. Die ist meist durch die verwendete Schnittstelle, wie z.B. 5 GBps USB 3, begrenzt. Komplexe Trigger auf dem Gerät selbst sind dagegen weniger relevant, da ich einfach alles sample und die Software auf dem PC sich hinterher das relevante raussuchen kann. 2) Trigger & Sample. Auf dem Logicanalyser selbst ist eine komplexe Triggerlogik implementiert die die Aufnahme startet. Die Daten werden dann sehr schnell ins lokale RAM auf dem Logicanalyser gesichert und dann nach der Aufnahme in Ruhe auf den PC übertragen. Hier sind vor allem die Speichertiefe und die mögliche Triggerlogik ein Thema. Eigentlich sollte die Logik auf dem Gerät selbst das verwendete Protokoll verstehen um komplexe Trigger, z.B. für bestimmte Protokolladressen oder Befehlssequenzen, zu ermöglichen. Normal kann nur der Hersteller neue Protokolle hinzufügen und, wenn überhaupt verfügbar, lässt er sich das gut bezahlen. Vorteil dieser Lösung ist dass wesentlich höhere Geschwindigkeiten möglich sind als beim Streaming. Bei der Auswahl des Logicanalysers sollte man sich also überlegen welche der beiden Varianten besser passt. Die Streaming-Variante ist flexibler und die maximal mögliche Geschwindigkeit verschiebt sich immer weiter nach oben. Hier ist z.B. ein Modell für die nahe Zukunft angekündigt was 1500M @ 4CH kann: https://wiki.sipeed.com/hardware/en/logic_analyzer/slogic16u3/Introduction.html Erst wenn es wirklich schneller sein muss, z.B. für PCIe, USB 3 SS, JESD204 etc., würde ich die Kategorie 2 in Betracht ziehen. Dann wird aber auch die Signalintegrität ein ernstes Thema, man braucht also spezielle Tastköpfe um diese Geschwindigkeiten verlässlich abgreifen zu können und den zu messenden Kanal nicht durch Impedanzänderungen, Reflexionen etc. zu stören.
Vanye R. schrieb: > Das lustige ist, auf der Arbeit entwickelst du Geraete die du genau > kennst, wo du die Software im Source auf dem Rechner hast und eigentlich > nur ein paar Detailprobleme debuggen musst. Das kommt drauf an. Oft besteht das Gesamtsystem ja aus mehreren Komponenten die über diverse Schnittstellen miteinander reden. Den eigenen Code hat man da unter Kontrolle. Den fremden aber nicht. Ich glaube schon dass geschäftliche Problem oft komplexe sind als private. Zumindest ist es bei mir so. Gerd E. schrieb: > Komplexe Trigger auf dem Gerät selbst sind dagegen weniger relevant, da > ich einfach alles sample und die Software auf dem PC sich hinterher das > relevante raussuchen kann. Das Problem bei der Herangehensweise ist dass man den PC mit solch einer Datenmenge extrem zuscheißen kann. Innerhalb von 10s hast du eine Datenmenge die du nicht offline durchsuchen willst. Hier sind vernünftige Trigger schon hilfreich. Dann hast du nur die Daten die dich auch interessieren. Gerd E. schrieb: > Die Streaming-Variante ist flexibler und die maximal mögliche > Geschwindigkeit verschiebt sich immer weiter nach oben. Hier ist z.B. > ein Modell für die nahe Zukunft angekündigt was 1500M @ 4CH kann: > https://wiki.sipeed.com/hardware/en/logic_analyzer/slogic16u3/Introduction.html Ja, hatte ich oben auch schon verlinkt. Hört sich bis jetzt gut an. Mal schauen ob sie auch so liefern.
N. M. schrieb: >> Komplexe Trigger auf dem Gerät selbst sind dagegen weniger relevant, da >> ich einfach alles sample und die Software auf dem PC sich hinterher das >> relevante raussuchen kann. > > Das Problem bei der Herangehensweise ist dass man den PC mit solch einer > Datenmenge extrem zuscheißen kann. Innerhalb von 10s hast du eine > Datenmenge die du nicht offline durchsuchen willst. Was stört das? Nen normalen Desktop-PC kannst Du momentan mit bis zu 192 GB RAM ausrüsten, was für Entwickler-Maschinen oft sinnvoll und daher schon sowieso vorhanden ist. Bei 6 GBit/s Samplerate insg. wären das dann volle 256 Sekunden die Du aufnehmen kannst (Minus etwas fürs Betriebssystem etc.). Das reicht dann auch für nur seltener auftretende Fehlerereignisse etc. Das durchsucht man natürlich nicht mit der Hand. Sondern dafür nimmt man dann einen Filter in der Software der das auf das relevante reduziert. Aber im Gegensatz zu dem Hardware-Trigger aus meiner Kategorie 2 oben, dessen FPGA-Gateware nur der Hersteller anpassen kann, kannst Du hier alle möglichen z.B. in Sigrok verfügbaren Protokolldecoder verwenden oder bei Bedarf auch gezielt selbst Hand anlegen und einen erweitern oder selbst schreiben. Da sich das alles im RAM abspielt ist das auch nicht allzu langsam. Für manche Filter macht es auch Sinn die Grafikkarte als Beschleuniger hinzuzunehmen. Sowas kann z.B. https://www.ngscopeclient.org/ Bei Bedarf könnte man auch stufenweise filtern, also zuerst einen schnellen, protokollunabhängigen Grobfilter nehmen und das Ergebnis dann in einen komplexeren Protokolldecoder werfen etc. Natürlich kann man einfache Filter wie Rising Edge und Kombinationen davon auf mehreren Kanälen verwenden um erst bei Bedarf zu starten. Aber im Gegensatz zu Kategorie 2 (siehe oben) Logicanalysern ist das Angebot an Triggern im Gerät selbst eben nicht entscheidend für den Nutzen des LA für die verschiedenen Aufgabenstellungen.
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Gerd E. schrieb: > Was stört das? Nen normalen Desktop-PC Ich habe auf Arbeit Laptop Gerd E. schrieb: > kannst Du momentan mit bis zu 192 GB RAM ausrüsten, Hat zwar einen i9, aber trotzdem nur 64GB. Gerd E. schrieb: > Bei 6 GBit/s Samplerate insg. wären das dann volle 256 Sekunden In der Annahme dass dein Betriebssystem und sämtlichen anderen Programme keinerlei RAM benötigen? Real zieht sich das Windows wahrscheinlich schonmal 10GB. Bei mir wären dann vielleicht noch 40GB übrig. Was natürlich trotzdem noch üppig ist, aber halt nur noch 53s wenn die Applikation sämtlichen Restspeicher erhält. Gerd E. schrieb: > Da sich das alles im RAM abspielt ist das auch nicht allzu langsam. Ich würde behaupten tshark ist jetzt nicht all zu schlecht. Trotzdem bekomme ich es mit einem Embedded device so mit Telegrammen zugespamt dass es innerhalb weniger Sekunden abstürzt. Von der Applikation her auch nichts anderes als ein Logicanalyzer. Daten entgegennehmen, formatieren, Custom Interpreter/Dissectoren anwenden und ausgeben. Beim Logicanalyzer würde allerdings noch die Triggerbedingung in Echtzeit dazu kommen. Gerd E. schrieb: > kannst Du hier alle möglichen z.B. in Sigrok verfügbaren > Protokolldecoder verwenden Gerd E. schrieb: > Für manche Filter macht es auch Sinn die Grafikkarte als Beschleuniger > hinzuzunehmen. Die Sigrok Decoder (Python) können auf der Grafikkarte laufen? Prinzipiell stimme ich dir ja zu. Der Livestream mit 1.5GSPs ist schon cool. Es hat aber meiner Meinung nach beides seine Daseinsberechtigung. Das liest du schon alleine zwischen den Zeilen wenn Sipeed schreibt dass auf Windows nur 400M@4CH sind aufgrund "limited by Windows USB driver issues". Also bereits die Übertragung der Daten scheitert. Wie soll da noch eine Echtzeit Auswertung des streams passen?
Der Logic Pro 16 ist eines der wenigen technischen Geräte, dass im Laufe der Jahre immer teurer geworden ist. LG, Sebastian
N. M. schrieb: > Schwierig schrieb: >> Genau das ist exakt das Teil, was ich verlinkt habe. > > In wie fern ist dass das gleiche? > Auf deinem Link wird über HDMI und einen zusätzlichen HDMI Grabber Daten > gestreamt. Hast recht; habe es mit einer anderen Quelle verwechselt. Dieser SLogic16U3 scheint ja wirklich ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis zu haben. Schade nur, daß man anscheinend auf eine einzige und gepatchte Software angewiesen ist. Aber Sipeed scheint ja zum Glück keine kleine Eintagsfliege zu sein und man kann Hoffnung haben, daß da zukünftig was gepflegt wird.
N. M. schrieb: > Ich würde behaupten tshark ist jetzt nicht all zu schlecht. Trotzdem > bekomme ich es mit einem Embedded device so mit Telegrammen zugespamt > dass es innerhalb weniger Sekunden abstürzt. Wenns abstürzt ist das ein Bug im konkreten Programm, nicht ein generelles Problem des Konzepts. >> Für manche Filter macht es auch Sinn die Grafikkarte als Beschleuniger >> hinzuzunehmen. > > Die Sigrok Decoder (Python) können auf der Grafikkarte laufen? Nein. Aber das ngscopeclient mit seinen Filtern was ich oben genau wegen dieser Fähigkeit verlinkt habe. > Das liest du schon alleine zwischen den Zeilen wenn Sipeed schreibt dass > auf Windows nur 400M@4CH sind aufgrund "limited by Windows USB driver > issues". > Also bereits die Übertragung der Daten scheitert. Wie soll da noch eine > Echtzeit Auswertung des streams passen? Da lese ich zwischen den Zeilen dass man ein anderes OS booten sollte wenn es schnell sein soll.
Hallo, der "kleine" ist frisch aus Holland angekommen. Hat nur 2 Tage gedauert. 1298,95€ + Shipping 26,95€ (Ohne Märchensteuer) Nun geht an Ozi suchen... Roger
Harald K. schrieb: > Was soll das können? So viel wie der LA, nur billiger. :-) Ich weiß nicht, ob das Oszi für die Arbeit ist. Wenn ja, dann hätte ich zuerst das Oszi gekauft und dann ggf. den LA. Also ich, aber ... pfff ... das bedeutet auch nix.
Hallo, nach dem ich nun mit dem neuen Saleae etwas "gespielt" habe vermisse ich einige Dinge gegenüber dem LA1034 LOGICPORT. Aber locker zu Verschmerzen :-) ein Trigger mit "beiden flanken " oder das man die Threshold stufenlos einstellen kann. Oder ich habs noch nicht gefunden. Auch ein continuous Trigger such ich. Das heiß Trigger- darstellen und auf den nächsten Trigger warten und Screen überschreiben. Aber man hat sich aber auch auf seine voerherigen Werkzeuge eingewöhnt.... Zum Oszi kann ich noch nichts sagen. Denke der Preisrahmen wird ca. 3-4k€ sein.... evt auch etwas +/-. Roger
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Roger P. schrieb: > nach dem ich nun mit dem neuen Saleae etwas "gespielt" habe vermisse ich > einige Dinge gegenüber dem LA1034 LOGICPORT. Aber locker zu Verschmerzen > :-) Ich hatte vor vielen Jahren exakt die gleiche Erfahrung gemacht, kam ebenfalls vom LA1034. Man ist daran gewöhnt, sich Triggerbedingungen zu überlegen, damit man das Ereignis überhaupt in den Kasten bekommt. Der Salae nimmt einfach alles auf, suchen kann man später bequem in der Software. Nach all der Zeit hätte ich gar kein Bock mehr, mich mit dem Triggersystem des LA zu beschäftigen. Das Ding liegt ungenutzt in der Schublade.
Beim SLogic16U3 wird ja erwähnt, daß mit einem Erweiterungsmodul auch Oszilloskopbetrieb möglich sein soll. Aber dieses Modul ist selbst auf der Homepage des Herstellers nicht zu finden. Irgendwo meine ich 200 MS/s gelesen zu haben, finde aber nix. Das ist doch alles irgendwie wieder typisch China-Hardware ohne Support.
Schwierig schrieb: > Beim SLogic16U3 wird ja erwähnt, daß mit einem Erweiterungsmodul auch > Oszilloskopbetrieb Auf dem Hersteller Wiki lese ich nur beim 32er was von Oszi https://wiki.sipeed.com/hardware/en/logic_analyzer/slogic16u3/Introduction.html
N. M. schrieb: >> Beim SLogic16U3 wird ja erwähnt, daß mit einem Erweiterungsmodul auch >> Oszilloskopbetrieb > > Auf dem Hersteller Wiki lese ich nur beim 32er was von Oszi genau. Und der 32er ist noch nicht fertig, der ist erst angekündigt.
Hi, Author von hsdaoh/hsdaoh-rp2350 hier. Harald K. schrieb: > Software fertig? Welche Logikanalysatorsoftware kommt denn mit so einem > HDMI-Grabber zurecht? Ich verwende das mit Sigrok Pulseview, für mein aktuelles Bastelprojekt mit 8 Kanälen die ich mit 150 MHz abtaste. Ich sollte mal meinen libsigrok-Treiber für hsdaoh aufräumen und veröffentlichen, ist eigentlich ziemlich simpel. > Schwierig schrieb: >> Warum möchte man das? Das macht ja witzigerweise vollkommen ausreichend >> der Pico, falls du es noch nicht erkannt haben solltest. > > Mehr Kanäle, z.B. Das ist kein Problem mit dem RP2350B, da hat man 28 konsekutive Pins die man einfach mit der PIO abtasten kann. Die WeAct RP2350B-Boards kosten so um die 5€. > Bei dieser Lösung gehen ja einige der PIOs für die HDMI-Kiste verloren. Für HDMI nicht, dafür wird das HSTX peripheral verwendet. Es wird nur eine einzige State Machine von 12 vorhandenen für die Datenerfassung verwendet.
N. M. schrieb: > Auf dem Hersteller Wiki lese ich nur beim 32er was von Oszi https://linuxgizmos.com/slogic16u3-usb3-logic-analyzer-combines-compact-design-with-3-2-gbps-bandwidth/ https://www.google.com/url?sa=t&source=web&cd=&ved=2ahUKEwin7p-tnKaSAxX6BtsEHZUDDwwQFnoECC8QAQ&url=https%3A%2F%2Fwww.cnx-software.com%2F2025%2F11%2F12%2F69-sipeed-slogic16u3-low-cost-logic-analyzer-supports-3-2-gbps-bandwidth-150-protocols%2F&usg=AOvVaw3I_aZrXBElKXEeizU_Nfqd&opi=89978449 Da haben andere dann wohl was durcheinder bekommen. Unter Kubuntu 22.04 startet das Appimage noch nicht einmal. Das EEVBlog-Video ist auch desaströs...
Schwierig schrieb: > Da haben andere dann wohl was durcheinder bekommen. Ja das hatte ich später dann auch noch gesehen. Entweder es war Mal geplant für den 16er und es kam nicht mehr dazu oder die haben alle falsch abgeschrieben. Ich meine die Tabelle auf der 16er Seite war nicht immer da...
Steve M. schrieb: > Hi, Author von hsdaoh/hsdaoh-rp2350 hier. Danke für die ausführliche Rückmeldung und Klarstellung.
Harald A. schrieb: > --SNIP-- Man ist daran gewöhnt, sich Triggerbedingungen zu > überlegen, damit man das Ereignis überhaupt in den Kasten bekommt. Der > Salae nimmt einfach alles auf, suchen kann man später bequem in der > Software. > --SNIP-- Bin auch schon gewohnt einfach die Messung mitlaufen zu lassen. Hab auch schon teilweise mir Tools geschrieben die ne Messung umkonvertieren für bessere Auswertung und dass die Dinger (nutze nen Pro8) auch Analog können ist sehr praktisch wenn man den Verdacht hat dass da ne 0,5 auf der Leitung rumschwirrt die einem seltsame Fehler serviert
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