Moin, ich habe ein Problem mit meiner Küchenwaage. Leider funktioniert seit gestern das Display nicht mehr, die Waage lässt sich nicht mehr einschalten. Wenn ich das Netzteil anschließe leuchtet die LED für die Spannung (rot wenn der Akku geladen wird, grün wenn der Akku voll ist), aber mehr passiert nicht. Es handelt sich um eine Kern EFC 100K-3L Waage. Geprüft und meiner Meinung nach OK sind: -Das Netzteil liefert 5V DC -Der Einschalter/Taster hat beim Drücken Durchgang -Der Akku hat 4V DC Ich weiß leider nicht, wo ich ansetzen soll. Ich kenne mich wenig mit Platinen aus. Zur Hand habe ein Multimeter, sowie einen Lötkolben. Vielen Dank im Voraus!
Immerhin hast Du den "Schalter" gefunden, der es im Normalfall verhindert, überdimensioniert aufgeblasene Fotos unkomprimiert hier reinzurotzen. Warum hast Du das abgeschaltet?
Wer braucht so viele Knöpfe an einer Waage? Meine hat Waage hat nur einen Knopf. Da steht Wägebereich 150 kg. Die ist sicherlich zu oft überlastet worden. Statt EEEEEE anzuzeigen, geht und bleibt diese einfach aus. ;)
Ralf X. schrieb: > Immerhin hast Du den "Schalter" gefunden, der es im Normalfall > verhindert, überdimensioniert aufgeblasene Fotos unkomprimiert hier > reinzurotzen. Trotzdem kann man den Aufdruck auf den ICs und Widerständen nicht lesen.
Wenn du nicht sehr an der Waage hängst, würde ich sie ohne lange zu fummeln durch eine neue ersetzen. Die Dinger für den Haushalt kosten doch nur noch 10 bis 15€.
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Hier noch ein paar Bilder. Der rot eingekreiste Chip war mal bei einer anderen Platine defekt (keine Waage, eine Waschmaschine), könnte das hier auch der Fall sein?
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Die Dinger haben ein kleines Schaltnetzteil. Wenn der Kondensator nachläßt, dann schlägt der Hazard-Erkenner-Schutz zu und Dein Ding bleibt dunkel. D.h. es wäre zu suchen, wo die Spannungsversorgungen her kommen und dort als erstes zu messen.
Und wiederum kann man die Typenbezeichnungen nicht lesen. Ist es so schwer, anständig zu belichten?
Rico schrieb: > Der U2 Typ ist schwer zu lesen, ich denke es ist: GUOY Man muss den Hals verdrehen wie eine Eule. Oder man postet es gleich ordentlich. Mal sehen was mir zu dem einfällt. Edit: Ein BL8028, was merkwürdig ist. Ich hatte einen Aufwärtsregler erwartet.
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Rico schrieb: > Der rot eingekreiste Chip war mal bei einer > anderen Platine defekt (keine Waage, eine Waschmaschine), könnte das > hier auch der Fall sein? Der Akku wurde geladen, also ist er ok. Entweder schwingt der uC nicht oder nur der Displaytreiber, dummerweise haben beide interne Oszillatoren. Nemopuk schrieb: > Wenn du nicht sehr an der Waage hängst, würde ich sie ohne lange zu > fummeln durch eine neue ersetzen. Die Dinger für den Haushalt kosten > doch nur noch 10 bis 15€. Rico schrieb: > Kern EFC 100K-3L Oder halt 400€, Dummschwätzer.
Michael B. schrieb: > Nemopuk schrieb: >> Wenn du nicht sehr an der Waage hängst, würde ich sie ohne lange zu >> fummeln durch eine neue ersetzen. Die Dinger für den Haushalt kosten >> doch nur noch 10 bis 15€. > > Rico schrieb: >> Kern EFC 100K-3L > > Oder halt 400€, Dummschwätzer. Küchenwaage ???
Stephan S. schrieb: >> Oder halt 400€, Dummschwätzer. > > Küchenwaage ??? Eher nicht für eine Haushaltsküche.
Michael B. schrieb: > Entweder schwingt der uC nicht oder nur der Displaytreiber, dummerweise > haben beide interne Oszillatoren. Zunächst mal die Versorgungsspannung messen. Der BL8028 ist auf 3,5V eingestellt.
H. H. schrieb: > Michael B. schrieb: >> Entweder schwingt der uC nicht oder nur der Displaytreiber, dummerweise >> haben beide interne Oszillatoren. > > Zunächst mal die Versorgungsspannung messen. Der BL8028 ist auf 3,5V > eingestellt. Der TM1629D, Segmenttreiber und Tasterabfrage, benötigt lt. DB 5V, +/-10%. An dem kann der TO mal messen. https://www.mikrocontroller.net/attachment/694306/TM1629D.PDF Wenn der Fehler nicht in der Stromversorgung liegt und nicht sichtbar ist benötigt er vermutlich ein Oszilloskop.
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Nemopuk schrieb: > Wenn du nicht sehr an der Waage hängst, würde ich sie ohne lange > zu fummeln durch eine neue ersetzen. > Die Dinger für den Haushalt kosten doch nur noch 10 bis 15€. Die Waage ist kein Billigteil, da lohnt ein Reparaturversuch schon. https://hr-waagenvertrieb.de/Kern-EFC-100K-3L-Plattformwaage-150-kg-10g?
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Jörg R. schrieb: > Der TM1629D, Segmenttreiber und Tasterabfrage, benötigt lt. DB 5V, Deshalb hatte ich ja einen Aufwärtsregler erwartet, von den 3-4,2V eines LiIon auf die 5V.
H. H. schrieb: > Jörg R. schrieb: >> Der TM1629D, Segmenttreiber und Tasterabfrage, benötigt lt. DB 5V, > > Deshalb hatte ich ja einen Aufwärtsregler erwartet, von den 3-4,2V eines > LiIon auf die 5V. Selbst wenn der TO ein defektes Bauteil identifizieren würde wäre er wohl kaum in der Lage es zu wechseln..schon gar nicht wenn es ein IC ist. Messequipment und entsprechendes Löt/Entlötwerkzeug ist auch nicht vorhanden. Er sollte sich auf jeden Fall Hilfe vor Ort suchen, jemanden der Fachkenntnisse hat. Wir stochern eh nur im Nebel. Im Bereich der Stromversorgung könnte er natürlich schon mal messen, ein Multimeter hat er ja.
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Rico schrieb: > Leider funktioniert seit gestern das Display nicht mehr, die Waage lässt > sich nicht mehr einschalten. Elektronik fällt selten aus heiterem Himmel aus. Die Vorgeschichte könnte einen Hinweis auf den Ausfallgrund geben.
Moin, vielen Dank für die Hilfe soweit. Ich habe versucht etwas zu messen. Beim TM1629D habe ich zwischen Pin6 und Pin14 quasi Durchgang gemessen 5 Ohm. C19 hat ebenfalls im eingelöteten Zustand Durchgang, uF sind nicht messbar, also 0 uF. Unter Spannung kommt bei Pin14 0V an. Beim BL8028 habe ich leider nicht verstanden welche Pins ich messen soll. Es gibt mehrere Varianten bei denen die Pins immer anders Belegt sind. Können diese Angeben weiterhelfen? Bitte schreibt mir welche Pins ich genau messen soll. Danke!
Rainer W. schrieb: > Rico schrieb: >> Leider funktioniert seit gestern das Display nicht mehr, die Waage lässt >> sich nicht mehr einschalten. > > Elektronik fällt selten aus heiterem Himmel aus. Die Vorgeschichte > könnte einen Hinweis auf den Ausfallgrund geben. Es gab keine Vorgeschichte. Die Waage ist einfach nicht mehr angegangen.
Rico schrieb: > vielen Dank für die Hilfe soweit. Ich habe versucht etwas zu messen. > Beim TM1629D habe ich zwischen Pin6 und Pin14 quasi Durchgang gemessen 5 > Ohm. Das wäre zwischen Vdd und GND. > C19 hat ebenfalls im eingelöteten Zustand Durchgang, uF sind nicht > messbar, also 0 uF. Dann löte den mal aus und miss nochmal zwischen PIN6 und 14. Miss auch noch mal den ausgelöteten Kondensator.
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Jörg R. schrieb: > Rico schrieb: >> vielen Dank für die Hilfe soweit. Ich habe versucht etwas zu messen. >> Beim TM1629D habe ich zwischen Pin6 und Pin14 quasi Durchgang gemessen 5 >> Ohm. > > Das wäre zwischen Vdd und GND. > >> C19 hat ebenfalls im eingelöteten Zustand Durchgang, uF sind nicht >> messbar, also 0 uF. > > Dann löte den mal aus und miss nochmal zwischen PIN6 und 14. Miss auch > noch mal den ausgelöteten Kondensator. Pin6 und Pin14 weiterhin 5 Ohm (Kondensator C19 entlötet) C19 soll 220uF haben und hat 230uF.
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Rico schrieb: > Jörg R. schrieb: >> Rico schrieb: >>> vielen Dank für die Hilfe soweit. Ich habe versucht etwas zu messen. >>> Beim TM1629D habe ich zwischen Pin6 und Pin14 quasi Durchgang gemessen 5 >>> Ohm. >> >> Das wäre zwischen Vdd und GND. >>> C19 hat ebenfalls im eingelöteten Zustand Durchgang, uF sind nicht >>> messbar, also 0 uF. >> Dann löte den mal aus und miss nochmal zwischen PIN6 und 14. Miss auch >> noch mal den ausgelöteten Kondensator. > Pin6 und Pin14 weiterhin 5 Ohm (Kondensator C19 entlötet) > C19 soll 220uF haben und hat 230uF. Dann versuche als nächstes die Leiterbahnen zu verfolgen um an mögliche andere Bauteile (Wandler) zu kommen. Vermutlich ist ein Mosfet, Diode oder ggf. ein Kondensator die Ursache. SMD-Bauteile mit 2 oder 3 Anschlüssen lassen sich noch problemlos auslöten. Natürlich kann auch einer der Chips die Ursache sein. Da würde ich, und vermutlich auch andere User hier, vorsichtig mit einem LNT arbeiten und Spannung auf die Schaltung geben..und prüfen ob etwas warm wird. Jedenfalls hast du schon mal einen Ansatz.
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Ich hab mal etwas am BL8028 gemessen. Zwischen den im Bild markierten Pins habe ich beim drücken der Eintaste 4,5 V gemessen, wenn die Eintaste nicht gedrückt wird sind es 0,5 V.
Rico schrieb: > Ich hab mal etwas am BL8028 gemessen. > > Zwischen den im Bild markierten Pins habe ich beim drücken der Eintaste > 4,5 V gemessen, wenn die Eintaste nicht gedrückt wird sind es 0,5 V. Rico schrieb: > Pin6 und Pin14 weiterhin 5 Ohm (Kondensator C19 entlötet) Darauf musst du dich auf den Kurzschluss konzentrieren. In der Schaltung liegt quasi ein Kurzschluss vor, auch wenn er keine 0 Ohm hat.
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Ok. Hast du eventuell Informationen zu diesem Bauteil U3 (A7y04). Es glänzt, als ob etwas ausgetreten wäre.
Rico schrieb: > Ok. > Hast du eventuell Informationen zu diesem Bauteil U3 (A7y04). Es glänzt, > als ob etwas ausgetreten wäre. Das ist ein 3,3V LDO Spannungsregler, und völlig unverdächtig.
So, jetzt ein Bildchen zum BL8028. Es werden 3,5V erwartet, sofern die Waage eingeschaltet ist. Und zum LDO: https://chipower.com.c*n/shows/54/13.html "*" entfernen!
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H. H. schrieb: > So, jetzt ein Bildchen zum BL8028. Es werden 3,5V erwartet, sofern die > Waage eingeschaltet ist. > > Und zum LDO: > https://chipower.com.c*n/shows/54/13.html > "*" entfernen! Hallo hier die Messwerte von U2/ BL8028. Wenn das Netzteil unter Strom ist, sind 0 V zu messen. Sobald man den EIN Taster drückt geht die Spannung auf 0,04 V. Die selben Werte messe ich, wenn ich das Netzteil ausstecke und nur der Akku die Platine versorgt.
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Rico schrieb: > Hallo hier die Messwerte von U2/ BL8028. > Wenn das Netzteil unter Strom ist, sind 0 V zu messen. Sobald man den > EIN Taster drückt geht die Spannung auf 0,04 V. Die selben Werte messe > ich, wenn ich das Netzteil ausstecke und nur der Akku die Platine > versorgt. Und vor dem BL8028?
> Und vor dem BL8028?
Ohne drücken des EIN Tasters 0,1V.
Beim drücken des EIN Tasters 4,5V, nach los lassen des Ein-Tasters
schlagartig auf 0,6V und dann langsam immer weiter absinkend über die
nächsten Minuten.
Rico schrieb: >> Und vor dem BL8028? > > Ohne drücken des EIN Tasters 0,1V. > Beim drücken des EIN Tasters 4,5V, nach los lassen des Ein-Tasters > schlagartig auf 0,6V und dann langsam immer weiter absinkend über die > nächsten Minuten. Dann ist entweder der BL8028 defekt, oder es gibt einen Kurzschluss an dessen Ausgang.
Einen möglichen Kurzschluss prüfen: 3,5V Ausgang gegen GND mit dem Ohmmeter. Platine muss dafür vollkommen stromlos sein, nach dem Abstecken eine Minute warten. Mögliche Messpunkte für Ohmmeter im Bild.
Harald A. schrieb: > Einen möglichen Kurzschluss prüfen: 3,5V Ausgang gegen GND mit dem > Ohmmeter. Platine muss dafür vollkommen stromlos sein, nach dem > Abstecken eine Minute warten. > Mögliche Messpunkte für Ohmmeter im Bild. Moin, hier die Werte. Wenn ich wie im Bild messe, bekomme ich 5,5 Ohm angezeigt. Bedeutet das jetzt, das dort der Kurzschluss liegt? Kann mir einer von euch sagen, wo ich dieses Bauteil mit der gleichen Pin Belegung bestellen kann? Vielen Dank im Voraus!
Rico schrieb: > Wenn ich wie im Bild messe, bekomme ich 5,5 Ohm angezeigt. Bedeutet das > jetzt, das dort der Kurzschluss liegt? 5,5 Ohm ist jedenfalls viel weniger als zu erwarten wäre. Aber welches der Bauteile an dieser 3,5V Schiene defekt ist, das ist so einfach nicht zu ermitteln. Mit viel Glück ist es der kleine Keramikkondensator C13.
H. H. schrieb: > Rico schrieb: >> Wenn ich wie im Bild messe, bekomme ich 5,5 Ohm angezeigt. Bedeutet das >> jetzt, das dort der Kurzschluss liegt? > > 5,5 Ohm ist jedenfalls viel weniger als zu erwarten wäre. Aber welches > der Bauteile an dieser 3,5V Schiene defekt ist, das ist so einfach nicht > zu ermitteln. Mit viel Glück ist es der kleine Keramikkondensator C13. Habe C13 ausgelötet. Kondensator hat 1,3 uf. Die Messung des Widerstands (vormals 5,5 Ohm) auf der Platine ergibt jetzt 5,2 Ohm.
Rico schrieb: > Habe C13 ausgelötet. Kondensator hat 1,3 uf. > Die Messung des Widerstands (vormals 5,5 Ohm) auf der Platine ergibt > jetzt 5,2 Ohm. Dann wars der Kondensator leider nicht. Man wird die 3,5V Schiene verfolgen müssen, schauen was damit alles versorgt wird. Und dann Bauteil für Bauteil auslöten...
Klaus R. schrieb: > ...wärmemethode? vll hat er ja ne FLIR im zugriff? ;) Ja, die wäre hilfreich. Labornetzteil dazu noch.
Ich habe noch kein Labornetzteil, könnt ihr mir eins empfehlen, dann würde ich das bestellen. Ich wüsste nicht worauf ich achten soll bei den Netzteilen. Danke
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Beitrag "[S] Labornetzteil in etwa 0..40V 0..10A" Beitrag "Suche leises Labornetzteil" Beitrag "Brauche Kaufempfehlung für Labornetzteil (ca. 0-5V / 0-300mA)" Beitrag "Neue Korad Netzteile KKG305D, KKG305P, KKG605P"
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Rico schrieb: > Ich habe noch kein Labornetzteil, könnt ihr mir eins empfehlen, dann > würde ich das bestellen. Ich wüsste nicht worauf ich achten soll bei den > Netzteilen. > Danke Ein weites Feld. Kommt sehr auf die persönlichen Bedürfnisse an. Richtig gute Labornetzteile kosten eine Stange Geld. Die sind dann auch u.a. sicher gegen Lastrückwirkungen oder rotzen keine fiesen Spannungsspitzen raus, wenn man die Spannung verändert. Wenn Du kein Labornetzteil hast, war ja bisher anscheinend auch kein Bedarf. Soll sich das ändern oder ist das etwas für ab und zu? Für ab und zu könnte ich das Fnirsi DPS-150 empfehlen, bezieht seine Energie aus einem USB-Netzteil. Alle Funktionen sind ganz brauchbar, sehr kompakt zum Aufbewahren in der Schublade. Für den Einsatz als mobiles Netzteil z.B. im Repaircafe benutze ich es mittlerweile recht gerne. Mit einem speziellen USB-Trigger Kabel hat man dann ein bis zu 28V/5A Netzteil, den USB-Part kann man dann auch noch als Ladequelle für anderes Equipment nutzen. Auf Ali bekommt man es für 50€.
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Harald A. schrieb: > Ein weites Feld. Kommt sehr auf die persönlichen Bedürfnisse an. Richtig > gute Labornetzteile kosten eine Stange Geld. Die sind dann auch u.a. > sicher gegen Lastrückwirkungen oder rotzen keine fiesen Spannungsspitzen > raus, wenn man die Spannung verändert. > Wenn Du kein Labornetzteil hast, war ja bisher anscheinend auch kein > Bedarf. Soll sich das ändern oder ist das etwas für ab und zu? > > Für ab und zu könnte ich das Fnirsi DPS-150 empfehlen, bezieht seine > Energie aus einem USB-Netzteil. Alle Funktionen sind ganz brauchbar, > sehr kompakt zum Aufbewahren in der Schublade. Für den Einsatz als > mobiles Netzteil z.B. im Repaircafe benutze ich es mittlerweile recht > gerne. Ich würde es nur ab und zu (5 mal im Jahr) benutzen, um defekte Platinen zu reparieren. Das Fnirsi DPS-150 finde ich gut, da es nicht groß ist. Kann ich mit dem auch den Kurzschluss ermitteln, in dem ich Spannung/ Strom auf die Platine gebe, bis das defekte Bauteil heiß wird?
Rico schrieb: > Harald A. schrieb: >> Für ab und zu könnte ich das Fnirsi DPS-150 empfehlen, bezieht seine >> Energie aus einem USB-Netzteil. Alle Funktionen sind ganz brauchbar, >> sehr kompakt zum Aufbewahren in der Schublade. Für den Einsatz als >> mobiles Netzteil z.B. im Repaircafe benutze ich es mittlerweile recht >> gerne. Ich würde dem TO zu dem hier im Forum schon oft besprochenen Korad NT raten. > Kann ich mit dem auch den Kurzschluss ermitteln, in dem ich > Spannung/ Strom auf die Platine gebe, bis das defekte Bauteil heiß wird? Nein, wir können dir auch nicht garantieren dass diese Methode funktioniert. Sie ist auch mit der gebotenen Vorsichtig anzuwenden. Du kannst nicht beliebig viel Strom auf die Platine geben, sonst besteht die Gefahr dass Leiterbahnen abbrennen.
Harald A. schrieb: > Für ab und zu könnte ich das Fnirsi DPS-150 empfehlen, Anstatt China-Firlefanz besser etwas "richtiges" wie Jörg R. schrieb: > Ich würde dem TO zu dem hier im Forum schon oft besprochenen Korad NT > raten
Rico schrieb: > Kann ich mit dem > auch den Kurzschluss ermitteln, in dem ich Spannung/ Strom auf die > Platine gebe, bis das defekte Bauteil heiß wird? Das funktioniert so: Du stellst dein Netzteil auf 3,5V und erstmal 1A Strombegrenzung. Dann speist Du parallel zum Regler auf der Platine ein und schaust wo es warm wird. Isopropanol, Kältespray oder eine Wärmebildkamera kann bei der Lokalisierung helfen. Man kann mit dem Strom vlt. auch noch höher gehen, aber man muss dafür Gefühl haben, wo man aufhören muss.
Was ist eigentlich mit den gelben Tantalkondensatoren? Wurden die schon gemessen?
Um zu schauen, wohin der Strom auf einer Platine fließt, habe ich öfters eine drei-vier-Punkte Methode verwendet. Dazu wurde mit einem Messgerät die Platine durchgepiepst, wohin die Leiterbahnen der Versorgung auf der Platine hingehen. Je nach Spannung wurde über einen Widerstand zur Strombegrenzung vom NiCd-Mignonzellen-Batteriekasten an verschiedenen Punkten der Leiterbahn eingespeist. Über ein empfindliches Messgerät im mV-Bereich wurden die Spannungsabfälle im Detail zwischen zugänglichen Lötstellen und Bauteilbeinchen gemessen.
Manfred P. schrieb: > Harald A. schrieb: >> Für ab und zu könnte ich das Fnirsi DPS-150 empfehlen, > > Anstatt China-Firlefanz besser etwas "richtiges" wie > > Jörg R. schrieb: >> Ich würde dem TO zu dem hier im Forum schon oft besprochenen Korad NT >> raten Ja, Manfred, genau das Ding tauchte bei uns in der Firma auf. Aus mehreren Erfahrungswerten empfehle ich es auf keinen Fall, gerade Lastwechsel sind eine Katastrophe. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass der TE nicht unbedingt ein „solches Format“ für max. 3 Anwendungen im Jahr haben möchte. Ich weiß schon, welchen (Erst-)Eindruck das Fnirsi macht. Es ist allerdings besser als gedacht. Für gelegentliche Nutzung ist es okay. Als reiner DCDC Umsetzer hat das FNIRSI auch den leichteren Job, verglichen mit einem herkömmlichen LNT.
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Harald A. schrieb: > Manfred P. schrieb: >> Harald A. schrieb: >>> Für ab und zu könnte ich das Fnirsi DPS-150 empfehlen, >> >> Anstatt China-Firlefanz besser etwas "richtiges" wie >> >> Jörg R. schrieb: >>> Ich würde dem TO zu dem hier im Forum schon oft besprochenen Korad NT >>> raten > > Ja, Manfred, genau das Ding tauchte bei uns in der Firma auf. Aus > mehreren Erfahrungswerten empfehle ich es auf keinen Fall, gerade > Lastwechsel sind eine Katastrophe. Ich kenne einen Test bei dem der Lastwechsel überhaupt kein Problem darstellt. Deine Aussage ist daher recht pauschal. Von Korad habe ich 2 LNT. Für den Alltagsgebrauch sind die Teile ihr Geld wert. Es gibt Schwächen, die aber nicht gravierend sind oder sich leicht beheben lassen..z.B. der Lüfter. > Außerdem hatte ich das Gefühl, dass der TE nicht unbedingt ein „solches > Format“ für max. 3 Anwendungen im Jahr haben möchte. Es sind 5. Ich halte das Korad zudem für benutzerfreundlicher, und so groß ist es auch nicht. Das FNIRSI mag praktisch sein, für mich ist es aber eher ein Spielzeug, so wie auch viele andere Klicki-Bunti-Geräte von FNIRSI. Wenn man es mal richtig unter die Lupe nimmt werden sich mit Sicherheit einige Schwächen zeigen. Ich sage allerdings nicht dass die Teile keine Daseinsberechtigung haben. Die Bedienung von „klassischen“ LNT gefällt mir auch besser. Ich habe auch einige „hochwertige“ Labornetzgeräte, u.a. von Keysight. Für den täglichen Gebrauch ist bei mir meistens das Korad im Einsatz.
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Harald A. schrieb: > Ein weites Feld. Kommt sehr auf die persönlichen Bedürfnisse an. Richtig > gute Labornetzteile kosten eine Stange Geld. Da die modernen Schaltnetzteile billig zu produzieren sind (kaum Kühlkorper, kein grosser Trafo, viel SMD) haben es alte gebrauchte schwer ihren alten Preis zu erzielen, man findet auf Kleinanzeigen oft gute alte Geräte für einen kleinen Preis unter 30€.
Alles gut, bitte keine Netzteil-Diskussion - wollen wir beim Thema bleiben? Vlt. sollte sich der TE mit den bisherigen Erkenntnissen an ein Repaircafe wenden, da sollte die Ursache schnell gefunden sein.
Harald A. schrieb: > Alles gut, bitte keine Netzteil-Diskussion - wollen wir beim Thema > bleiben? > > Vlt. sollte sich der TE mit den bisherigen Erkenntnissen an ein > Repaircafe wenden, da sollte die Ursache schnell gefunden sein. Der TO hat nach einer Empfehlung für ein LNT gefragt. Deshalb ist die Diskussion über vorgeschlagene Geräte schon angebracht und legitim.
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Hey Rico, was denn nun los? Alle Bauteile raus und immer noch Kurzschluss oder erst Werkstatt einrichten und später weiter Suchen? Gruß Harald A. schrieb: > Was ist eigentlich mit den gelben Tantalkondensatoren? Wurden die schon > gemessen? ???
Thorsten S. schrieb: > Harald A. schrieb: >> Was ist eigentlich mit den gelben Tantalkondensatoren? Wurden die schon >> gemessen? > > ??? Er stellt Tantaliden unter Generalverdacht.
Beitrag #8033767 wurde vom Autor gelöscht.
Moin, ich habe ein Netzteil bestellt, dieses sollte morgen Nachmittag ankommen. Die gelben Kondensatoren c1 c16 c17 c18, haben alle ca. 100uf im eingebauten zustand. Morgen würde ich versuchen mit dem LNT den Kurzschluss zu finden, indem ich die Platine mit Isopropanol einpinsel und dabei Strom vom LNT einspeise.
Rico schrieb: > Morgen würde ich versuchen mit dem LNT den > Kurzschluss zu finden, indem ich die Platine mit Isopropanol einpinsel > und dabei Strom vom LNT einspeise. Ich drück dir die Daumen!
Rico schrieb: > Morgen würde ich versuchen mit dem LNT den > Kurzschluss zu finden, indem ich die Platine mit Isopropanol einpinsel > und dabei Strom vom LNT einspeise. Erst einspeisen und warten. Dann mit Isopropanol einpinseln und beobachten wo es schnell verdunstet. Kältespray ginge auch. Ideal wäre eine Wäremebildkamera, hab ich aber leider auch (noch) nicht. Ich würde mit 500mA anfangen, das sind bei 5R schon 1,2W die in Wärme umgesetzt werden. Steigern kannst du dann immer noch vorsichtig. H. H. schrieb: > Rico schrieb: >> Morgen würde ich.. > Ich drück dir die Daumen! Da schließe ich mich an.
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https://www.ebay.de/itm/389032338451 Besser als man denkt. https://www.ebay.de/itm/317821809679 https://www.ebay.de/itm/335818526531 Rico schrieb: > ich habe ein Netzteil bestell Welches?
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Thorsten S. schrieb: > Welches? Moin, ich habe mich für das kleine DPS-150 entschieden. Ich habe es kurz mal versucht aber ich habe mich gewundert, dass kein Strom geflossen ist. Ich habe 1V und 0,5A eingestellt (Das Netzteil der Waage hat 5V 1A). Ist das richtig? Ich konnte mit dem Isopropanol nichts erkennen, aber ich denke es lag daran das keine Last da war. Soll ich mit den Volt langsam hochgehen bis der Strom anfängt zu fliesen oder muss ich die Spannung irgendwo anders einspeisen? Anbei ein Bild vom Versuchsaufbau. Danke.
Rico schrieb: > Moin, ich habe mich für das kleine DPS-150 entschieden. Interessant. Rico schrieb: > aber ich denke es lag daran das keine Last da war Hallo Rico, wenn kein Strom fließt, wird auch nichts warm:-) Rico schrieb: > Ich habe 1V und 0,5A eingestellt so hast du 0,5W im Fehlerfall eingestellt, das ist schon recht viel. Ich würde erstmal die Strombegrenzung auf 10mA stellen, Dann die Spannung auf 5V, sofern das die Betriebsspannung ist, anklemmen und schauen ob etwas fließt. Dann mit der Strombegrenzung langsam hoch gehen. Diesen Ablauf würde ich vorher an einem Widerstand mal durchspielen! Wenn das Labornetzgerät neu ist, passieren gerade bei den digitalen Dingern gern mal schnell Bedienungsfehler und man stellt sich einen völlig falschen Strom ein und schon raucht was ab...
Bei 5V fliest etwas Strom aber sehr wenig?! Anzeige am Netzteil 5,00V 0,003A 0,01W. Eingestellt habe ich 5V 0,5A.
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Dann ist dort kein "Kurzschluss" in diesem Moment... Rico schrieb: > Eingestellt habe ich 5V 0,5A. Beratungsresistent...wie meine Oma schon immer sagte, wer nicht hören will muss fühlen :-)
Dann messe die Spannung am Schaltregler, da wo die 3,5V zu messen waren. Oder geht die Waage gar bei Einspeisung von 5V von deinem Netzteil? Schon probiert?
Thorsten S. schrieb: > Ich würde erstmal die Strombegrenzung auf 10mA stellen, Dann die > Spannung auf 5V, sofern das die Betriebsspannung ist, anklemmen und > schauen ob etwas fließt. Bei 10mA ist genau soviel Strom Wie bei 0,5A geflossen.
Hab das Problem, ich muss auch den EIN Taster drücken, damit was passiert. XD Sorry, gebt mir noch ein paar Minuten.
Der Strom den du einstellst, ist die Strombegrenzung! Das ist der maximal mögliche Strom der fließt, wenn es etwas niederohmiges gäbe. Siehe auch ohmsches Gesetz. Wenn der nicht fließt, gibt es nichts niederohmiges, also keine Kurzschluss oder defekt, entweder weil du noch einschalten musst, oder weil ein anderer Fehler vorliegt. 5V * 0,5A sind 2,5 Watt, das ist sehr sehr viel für kleine Bauteile!
Äh, ja - dann stelle die Strombegrenzung meinetwegen auf 200mA - damit wird auf jeden Fall nichts wild abfackeln. Das im Moment des nackten Anlegen einer Spannung nichts passiert ist schon mal gut. Normalerweise wird mit einer ON-Taste der 3,5V-Schaltregler aktiviert - dann springt der Mikrocontroller an und übernimmt die Selbsthaltung. Nach Ablauf einer Zeit oder beim erneuten Drücken des ON/OFF-Tasters wird dann die Selbsthaltung nach dem Loslassen des Tasters zurückgenommen und die Waage geht aus.
Kurze Zusammenfassung: Ich habe mich schrittweise bis an 0,2A hochgearbeitet, es ist keine Wärmeentwicklung mit Isop. zu erkennen. Ohne Drücken des EIN-Tasters fliesen 0,003A, mit drücken sind es 0,02A (eingestellt am Gerät 0,2A). Display der Waage bleibt weiterhin aus. Messwerte nach U2/ BL8028. (Wie vor einigen Tagen gleichgeblieben) Es sind 0 V zu messen. Sobald man den EIN Taster drückt geht die Spannung auf 0,04 V. Messwerte vor U2/ BL8028. (Wie vor einigen Tagen gleichgeblieben) Ohne drücken des EIN Tasters 0,1V. Beim drücken des EIN Tasters 4,5V, nach los lassen des Ein-Tasters schlagartig auf 0,6V und dann langsam immer weiter absinkend über die nächsten Minuten. Seltsam ist das die Strombegrenzung von 0,2A bei weitem nicht erreicht wird?!
Dann speise direkt 3,5V dort ein (gleiche Punkte wie bei der Messung), Strombegrenzung vlt. erstmal auf 100mA. Den Schaltregler brauchst Du nicht ausbauen, die Einspeisung geht parallel.
Harald A. schrieb: > Dann speise direkt 3,5V dort ein (gleiche Punkte wie bei der Messung), > Strombegrenzung vlt. erstmal auf 100mA. Den Schaltregler brauchst Du > nicht ausbauen, die Einspeisung geht parallel. Meinst du so wie auf diesem Bild?
Rico schrieb: > Beim drücken des EIN Tasters 4,5V, nach los lassen des Ein-Tasters > schlagartig auf 0,6V und dann langsam immer weiter absinkend über die > nächsten Minuten. Dann ist die Selbsthaltung mit einem MOSFET/Transistor vor dem BL8028 realisiert und funktional. Da Du zuvor einen recht kleinen Widerstand auf der 3,5V Seite gemessen hast wird der Kurzschluss hinter dem BL8028 liegen.
Ja, das Meckern bei zu großen Bildern treibt dann so seine Blüten in die negative Richtung... auf dem 7,6kB Bild erkennt man nichts. Ich hatte weiter oben mal Messpunkte vorgeschlagen, dort! Absolut sicher vorgehen, nur die 3,5V einspeisen, höhere Spannung wird die Komponenten auf der Seite zuverlässig töten.
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Rico schrieb: > Ohne Drücken des EIN-Tasters fliesen 0,003A, mit drücken sind es 0,02A > (eingestellt am Gerät 0,2A). https://de.wikipedia.org/wiki/Strombegrenzung Rico schrieb: > Ich habe mich schrittweise bis an 0,2A hochgearbeitet Das wiederspricht dieser Aussage: Rico schrieb: > mit drücken sind es 0,02A Demnach hast du dich bis 0,02A "hochgearbeitet". Wenn der Strom nicht weiter steigt, liegt nichts stark niederohmiges vor, somit kann auch nichts warm werden... Das bedeutet: entweder ein anderer/es Fehler oder Problem vor oder die Grundbedingungen stimmen immer noch nicht...
Harald A. schrieb: > Ja, das Meckern bei zu großen Bildern treibt dann so seine Blüten in die > negative Richtung... auf dem 7,6kB Bild erkennt man nichts. > Ich hatte weiter oben mal Messpunkte vorgeschlagen, dort! > > Absolut sicher vorgehen, nur die 3,5V einspeisen, höhere Spannung wird > die Komponenten auf der Seite zuverlässig töten. Diese?
Rico schrieb: > Kurze Zusammenfassung: > Ich habe mich schrittweise bis an 0,2A hochgearbeitet, es ist keine > Wärmeentwicklung mit Isop. zu erkennen. > > Ohne Drücken des EIN-Tasters fliesen 0,003A, mit drücken sind es 0,02A > (eingestellt am Gerät 0,2A). Das mit dem niedrigen Strom wird wohl auch so bleiben, ein höherer Strom wird aller Wahrscheinlichkeit nach nur für die Anzeige gebraucht. Und die arbeitet nicht, also, -> kein höherer Strom. Der Fehler liegt in der Ansteuerung der Anzeige und das wird man über die Betrachtung des Stromes nur schwerlich finden können.
Thorsten S. schrieb: > Das bedeutet: entweder ein anderer/es Fehler oder Problem vor oder die > Grundbedingungen stimmen immer noch nicht... Kann ich den erzwingen das mehr Strom fliest? Nein oder?
Rico schrieb: > Thorsten S. schrieb: > >> Das bedeutet: entweder ein anderer/es Fehler oder Problem vor oder die >> Grundbedingungen stimmen immer noch nicht... > > Kann ich den erzwingen das mehr Strom fliest? Nein oder? Nein, kannst Du nicht erzwingen, es gilt das ohmsche Gesetz. Du kannst nur die Spannung hochtreiben (hier bitte nicht) oder den Widerstand verkleinern (kannst Du ebenfalls hier nicht), um den Strom zu erhöhen. Ansonsten, ja, die Einspeisepunkte sind richtig. Kannst auch direkt an den Elko neben der Spule gehen, wenn man da besser rankommt - aber vermutlich ist das Display da drüber.
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Harald A. schrieb: > Ansonsten, ja, die Einspeisepunkte sind richtig. Kannst auch direkt an > den Elko neben der Spule gehen, wenn man da besser rankommt - aber > vermutlich ist das Display da drüber. Ja dort ist das Display auf der Rückseite, ich habe wie im Bild eingespeist 3,5V. Die Spannung ist auf 0,5V zusammengebrochen der Strom lag direkt bei der 0,1A Begrenzung.
Rico schrieb: > Ja dort ist das Display auf der Rückseite, ich habe wie im Bild > eingespeist 3,5V. Die Spannung ist auf 0,5V zusammengebrochen der Strom > lag direkt bei der 0,1A Begrenzung. Dann dreh jetzt auf 0,5A auf.
Ich will den Rico nichts vermiesen oder Ihn schlecht machen - aber so wird dass hier nur undendlich weiter gehen und nichts werden oder es wird im besten Fall duch Zufall das defekte Bauteil gefunden. Das gab es hier schon öfters dass die Diskussion dann im Sande verlaufen ist, der Fragesteller aufgegeben hat und Funkstille war. Ein paar Basics in der Fehlersuche,Schaltungsgrundlagen etc. sollten schon vorhanden sein. Alternativ hilft ein netter User und opfert sich und Rico schickt Ihm dass "Gedöns" dann zu. Anscheinend "nur" ein Problem dass eine Spannung fehlt bzw. wegen eines eventuellen "Kurzschluss" einbricht. Im schlimmsten Fall ist noch eine Wandler hinüber. Wieviele Jahre hat dann dass Ding auf den Buckel und wie sind die Umgebungsbedingen in der Küche (Temperatur, Feuchtigkeit usw.) ? Elkos altern bei höherer Temperatur schneller und steigen nach Jahren auch mal komplett aus.
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H. H. schrieb: >> eingespeist 3,5V. Die Spannung ist auf 0,5V zusammengebrochen der Strom >> lag direkt bei der 0,1A Begrenzung. > > Dann dreh jetzt auf 0,5A auf. Langsam! Und beobachte dabei die Spannung und die Leistung!
Rico schrieb: > Kann ich den erzwingen das mehr Strom fliest? Nein oder? Ein höherer Strom fließt nur bei einem niedrigerem Widerstand. Deswegen fließt bei einem Kurzschluss ja auch ein sehr sehr hoher Strom, da der Widerstand sehr klein ist, und die Sicherung kommt...oder es wird etwas heiß... Wenn kein hoher Strom fließt, ist kein Kurzschluss da... Wenn ein höherer Strom fließt als eingestellt/erwartet, bricht dir die Spannung ein, das ist eine Folge der Strombegrenzung. Dann bist du auf dem richtigen Weg....sofern der Strom der fließt ungewöhnlich hoch ist...mehr als "erwartet". Dein Netzteil geht dann in die Stromregelung... Genau deswegen u.a. der Vorschlag das VORHER an einem Widerstand mal auszuprobieren... statt direkt am Objekt...
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Neue Erkenntnisse: Beim Einspeisen der 3,5V mit schrittweiser Erhöhung bis auf 0,5A ^^, hat sich was getan. Die Spannung ist auf 1,6V zusammen gebrochen. Nach Drei Sekunden hat die Platine angefangen zu Piepsen, das hat die Waage bei jedem Einschaltvorgang gemacht und ist ein Selbsttest. Leider ist das Display dunkel geblieben. Zu erkennen war das U2 warm wurde, da das Isop. dort schnell verdunstet ist.
Rico schrieb: > Zu erkennen war das U2 warm wurde, da das Isop. dort schnell verdunstet > ist. Dann löte den aus, so du das kannst. Anschließend zunächst messen, ob der Kurzschluss (die 5 Ohm) beseitigt ist. Dann nächster Versuch mit 3,5V und 0,5A.
Andreas S. schrieb: > Wieviele Jahre hat dann dass Ding auf den Buckel und wie sind die > Umgebungsbedingen in der Küche (Temperatur, Feuchtigkeit usw.) ? > Elkos altern bei höherer Temperatur schneller und steigen nach Jahren > auch mal komplett aus. Die Waage haben wir 03/2023 gekauft. Feuchtigkeit ist vorhanden. Normale Temperaturen im Raum.
U2 ist der BL8028, den kannst Du ja einfach auslöten. jeweils die 3 beinchen auf jeder Seite in Zinn einkleistern und dann sollte der schnell rausgehen. Alles mit Gefühl, die Leiterbahnen sind schnell ruiniert.
Ersatz zu bekommen wird nicht einfach sein - Gehäuse,Ref Spannung usw. müssen auch stimmen. Hat jemand eine Idee ?
Andreas S. schrieb: > Ersatz zu bekommen wird nicht einfach sein - Gehäuse,Ref Spannung > usw. > müssen auch stimmen. > Hat jemand eine Idee ? Den BL8028 kann man ganz einfach kaufen.
...wieso nicht erstmal nur den Vout des SOT23-5 loslöten und dabei anheben (nadeldrunter, erhitzen, hochbiegen) und dann mal sehen ob der kurze weg ist? Klaus.
H. H. schrieb: > Den BL8028 kann man ganz einfach kaufen Finde den aber nur bei Ali : https://de.aliexpress.com/i/1005003519132013.html Daher meine Frage nach einen Vergleichstyp der auch hier in DE leicht zu beschaffen wäre.
Wo würdest Du den BL8028 - in seinem Fall als Einzelstück- kaufen? Ich hätte noch den SY8089AAAC ausgemacht als direkten Ersatz - zumindest auf ebay für 5,41€ 10Stück zu beschaffen. Bei einem China-Hersteller mag die Fake-Wahrscheinlichkeit nicht so hoch sein.
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Klaus R. schrieb: > ...wieso nicht erstmal nur den Vout des SOT23-5 loslöten und dabei > anheben (nadeldrunter, erhitzen, hochbiegen) und dann mal sehen ob der > kurze weg ist? > > Klaus. Gute Idee. Oder Spule auslöten, mag für Leute mit wenig Löterfahrung einfacher sein.
Harald A. schrieb: > Wo würdest Du den BL8028 - in seinem Fall als Einzelstück- kaufen? LCSC Harald A. schrieb: > hätte noch den SY8089AAAC ausgemacht als direkten Ersatz - zumindest auf > ebay für 5,41€ 10Stück zu beschaffen. BL8028 gibts auch via Aliexpress. Aber ob die echt sind?
Hallo, hier ein kurzes Feedback. Der BL ist raus, leider ist dieser auch nicht mehr zu gebrauchen. Positiv ist, dass der Kurzschluss wohl jetzt beseitigt ist. Wo ich vorher 5,5 Ohm gemessen habe, sind es nun 150-300 kOhm schwankend/steigend. Das ganze sieht jetzt so aus. Wenn ich 3,5V einspeise funktioniert das Display wieder. Vielen Dank an euch allen für die Geduld die ihr mit mir hattet ^^. Jetzt muss ich noch den Ersatz bestellen und einlöten.
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Rico schrieb: > Jetzt muss ich noch den Ersatz bestellen und einlöten. Dann drück ich mal die Daumen, dass das klappt.
H. H. schrieb: > Rico schrieb: >> Jetzt muss ich noch den Ersatz bestellen und einlöten. > > Dann drück ich mal die Daumen, dass das klappt. Ich auch👍 Endlich mal ein TO der mitarbeitet und Feedback gibt.
Achtung beim Bestellen: es gibt 2 Pinouts, Du brauchst die ohne B am Ende
Andreas S. schrieb: > aber so > wird dass hier nur undendlich weiter gehen und nichts werden... Rico schrieb: > funktioniert das Display wieder Top - weiter so. :-) Ich drücke ebenfalls die Daumen!
Harald A. schrieb: > Achtung beim Bestellen: es gibt 2 Pinouts, Du brauchst die ohne B > am > Ende Auf jeden Fall den BL8028CB5TR bestellen, ganz genau diesen.
Wenn Du dein neues Netzteil später noch einmal komplettieren möchtest, kann ich Dir dieses Triggerkabel empfehlen: (Typ -5525) https://de.aliexpress.com/item/1005006308989103.html Das fordert von einer passenden USB-Stromquelle mit PD3.1 28V/5A ab, sprich bis zu 140W. Es gibt sowohl passende Powerbanks als auch Wandwarzen mit 140W (auf PD3.1 bzw. 28V/5A achten). Getestete Gerätschaften: Baseus 140W Powerbank mit 24Ah, Baseus Enerfill USB C Ladegerät 140W, 4-Ports Das DPS-150 selber kann nämlich nur PD3.0, dann ist bei 20V/5A Schluss, etwas unglücklich für 24v Gerätschaften.
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