Hallo zusammen, für unser Repair-Café suche ich ein einfaches, kompaktes Digital-Oszilloskop, das wir vor Ort lagern können. Gedacht hatte ich zum Beispiel an ein Gerät wie das Rigol DS1102Z-E. Zwei Kanäle und eine Bandbreite von 50 MHz wären für unsere Zwecke vollkommen ausreichend. Wichtig ist vor allem, dass das Gerät nicht zu groß ist. Preisvorstellung liegt bei max. 200€. Abholung wäre im Raum Dortmund/Unna möglich, Versand natürlich ebenfalls. Vielleicht hat ja jemand noch ein passendes Oszilloskop, das nicht mehr benötigt wird. Schönen Sonntag Bastian
https://www.voelkner.de/index.php?mp=products&file=info&ref=43&products_id=11864782 Braucht aber selbst ein paar "Reparaturen", sonst ist der Ripple bei 200mV und 10V störend. Sonst vom Preis/Leistung unschlagbar.
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Hallo Thomas, interessanter Vorschlag – die Geräteserie kannte ich bisher noch nicht. Ich werde mir die Modelle einmal genauer ansehen, auch was es für Modifikationen bedarf. Vielen Dank für den Hinweis!
Zweikanal für 149€ Ich hab mir das 704 geholt und bereits modifiziert. Unglaublich (viel und recht gut) was man für das Geld bekommt. Leider kein eingebauter Generator.
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Hallo Bastian, ich habe hier noch dieses Voltkraft Oszilloskop liegen - im wahrsten Sinne des Wortes. Kurz zu den Hintergründen. Ich habe das Oszi 2012/2013 gekauft und direkt danach ein Haus. Dort das Bastelzimmer eingerichtet und das Oszi 1x eingeschaltet und hingestellt und bis heute nicht 1x benutzt. Nun lese ich deinen Beitrag und denke: das kann weg. Sollte es so etwas wie einen Betriebsstundenzähler darin geben, der steht auf NULL, aber das Gehäuse ist knackegelb und ein Knopf ist weg - keine Ahnung wo der ist und warum der fehlt, aber im Repaircafe sicher kein Problem. Ich habe es eben hervorgekramt, es standen im Regal inzwischen lauter Sachen davor, eingesteckt - es läuft. Die Tastköpfe standen daneben, noch in ihrer OVP - nie benutzt. Aber kein Originalkarton mehr - leider. Ich könnte mich von dem Teil trennen und es auch versenden sofern Interesse besteht - wie klingen 150€ inkl. Versand für dich - oder ist das zu teuer - zu billig? - keine Ahnung, habe mich nicht umgesehen, und möchte da auch gar nicht mehr groß gucken... VG DS
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D. S. schrieb: > wie klingen 150€ inkl. Versand für dich Dafür gibts mittlerweile bessere Neugeräte.
Wenn sich jemand umschaut - kann ja gern Schreiben was es wert sein sollte - aber bedenken, es hat im prinzip KEINE Betriebsstunden... Displayfolie ist auch noch drauf... Dann kann man ja gucken, wenn ich bereit bin es abzugeben und Bastian Interesse hat - dann gern... H. H. schrieb: > Dafür gibts mittlerweile bessere Neugeräte. Wie gesagt - keine Ahnung. Ich bin seither fast ausschließlich draußen in der Werkstatt, Erdkabel legen, Dachpfannen flexen, Außenlampen anbauen, mal ein bisschen Elektronik klar, Kinderfahrrad reparieren, Radlager aus der Bremsscheibe kloppen, Bäume fällen... usw... Bastian sucht was bis 200€, in dem Rahmen könnten wir uns ganz sicher einig werden...sofern das überhaupt interessant für Ihn ist... Ich meine mich daran zu erinnern dass es zu dem Teil auch einen "Hack" gab, das war derzeit der Grund für den Kauf - dann geht das Ding bis 300 MHz meine ich mich gaaaaaaaaaanz dunkel zu erinnern...
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D. S. schrieb: > es hat im prinzip KEINE Betriebsstunden... Also wohl auch noch die Firmware mit einigen blöden Bugs drauf. Und man muss auch noch den Drehgeber ersetzen, da ist ja die Achse abgebrochen. Eigentlich ist das ein Hantek DSO-5062B.
Die 1GS/s Ramsch-Kisten gibts inzwischen mehr als genug, entsprechend auch der Preis, viel mehr als 100€ würde ich da nicht zahlen. Ähnlich wie die 20-50MHz Analog-Oszis seit paar Jahren teils fast geschenkt bekommst. Analog siehst auf beidem, wenn digital, dann ist 1GS/s Ramsch-Kiste oft zu lahm, um das Signal sauber darzustellen.
Ich hatte zwar schon genug Oszilloskope aber habe mir trotz der bekannten Fehler auch noch das 70MHz Voltcraft DVO704 gekauft. Ich bin von dem Teil recht angetan obwohl ich die Harware noch nicht nachgebessert habe. Ich habe nur die von einem Nutzer des Eevblog-Forums bereitgestellte aktualisierte Owon Firmware V1.0.1.8.2 installiert. Die Darstellung auf dem Display ist deutlich besser als bei Oszilloskopen mit 8-Bit Wandlern, die Bandbreite liegt irgendwo über 150MHz und selbst bei Nutzung aller vier Kanäle ist eine Speichertiefe von 10M verfügbar. Zudem ist das Gerät kompakt aber nicht zu dünn und somit ausreiched standfest. Was mir nicht so gefällt ist das 12V Netzteil mit USB-C Stecker. Nahe am Stecker ist zwar ein Warnhinweis angebracht dieses nur mit dem Oszilloskop zu nutzen, aber wenn man des versehentlich mal missachtet kann man das angeschlossene Gerät grillen. Die Zweikanalversion DVO702 hat nur ein ADC-IC und schafft damit bei Zweikanalbetrieb max. 625MS/s. Die Vierkanalversion hat zwei ADCs und schafft die 625MS/s auch bei Nutzung aller Kanäle und im Zweikanalkbetrieb bei richtiger Auswahl auch 1,25GS/s. Die virrkanalige Version scheint mir die deutlich besser Wahl zu sein auch wenn man nur 2 Kanäle benötigt.
D. S. schrieb: > aber bedenken, es hat im prinzip KEINE Betriebsstunden... Bedenke, dass das auch auf ein Neugerät vom Händler zutrifft.
Magnus M. schrieb: > Bedenke, dass das auch auf ein Neugerät vom Händler zutrifft. Für den Kindergarten ist mir die Zeit zu schade - wenn jemand Interesse hat, gern melden - preislich werden wir uns sicher einigen. Ich habs hier freundlich angeboten, mehr kann und werde ich nicht machen. Gruß DS
Ich hatte mir (auch mit der Ausrede) fürs Repaircaffee ein 2-Kanal-Handheldscope (AKA Mäusekino) gekauft. Für das was man da in den zwei Stunden machen kann und ohne einen halben Container an Halbleitern und passiven Teilen mitzunehmen ist das mehr als genug. Signal wackelt, Netzteil funktioniert ohne Brumm, Stecker ist ab, ... Wenn die Reparatur aufwändiger wird und man das zu Hause zu Ende bringen will, dann hat man alles - Überraschung - zu Hause.
H. H. schrieb: > Eigentlich ist das ein Hantek DSO-5062B. Jo, hier dein Link von 2019 zur Software, Link geht sogar noch... Beitrag "Re: VOLTCRAFT DSO-1062D Digital Scope Software" H. H. schrieb: > Und man muss auch noch den Drehgeber ersetzen ...auch wenns vielleicht ein anderer Fehler ist: Beitrag "Oszilloskop: Drehimpulsgeber war defekt, ist repariert" Beitrag "VOLTCRAFT DSO-3062C 60 MHz = baugleich mit?" Beitrag "[V] Voltcraft Digitales Speicheroszilloskop DSO-1062D 60MHZ" D. S. schrieb: > Ding bis 300 > MHz 200 Mhz / ist egal, zum reparieren reicht das alles eh und hier waren 50 Mhz gefragt, also eh nicht das Kernthema alles... Nick schrieb: > Repaircaffee Repaircafé oder Repair Café ... Caffee ist am ehesten das Getränk, aber auch dann noch falsch geschrieben...
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Moin, Muesste ich dafuer Geld ausgeben und haette ich nicht schon eines, wuerde ich so ein Dingens kaufen: Beitrag "Owon HDS242 bei Pollin" Gruss WK
D. S. schrieb: > Ich habs hier freundlich angeboten, mehr kann und werde ich nicht > machen. Ich hab hier freundlich näheres zum Gerät geschrieben, mehr kann und werde ich nicht machen.
Dergute W. schrieb: > Muesste ich dafuer Geld ausgeben und haette ich nicht schon eines, > wuerde ich so ein Dingens kaufen: > Beitrag "Owon HDS242 bei Pollin" Hmm, das erfüllt zwar klar die Anforderungen an Preis und Kompaktheit, aber ich weiß nicht ob es für die geplante Aufgabe wirklich geeignet ist: Die Bedienung ist fummelig und die Trigger-Möglichkeiten sehr begrenzt. Gerade wenn ich nicht weiß was für ich für ein Signal erwarte, oder das erwartete Signal durch Defekt stark von der Realität abweicht, steht zumindest mir die Bedienung und die Möglichkeiten so eines stark reduzierten Oszis ziemlich im Weg. Ich würde daher eher in Richtung eines kleinen, aber "richtigen" Oszis gehen. Z.B. das Rigol DS1054Z war lange das Einsteiger-Gerät mit sehr gutem Leistungsniveau und Bedienbarkeit. Das gibt es zwar immer noch, wurde aber mittlerweile wohl vom Rigol DHO804 ersetzt - mehr Features zum gleichen Preis. Ich weiß nicht wie sich das oben genannte VOLTCRAFT DOV704 gegen die schlägt. Viele Consumer-Geräte, wie man sie im Repair-Cafe auf den Tisch bekommt, verwenden intern zwar Kleinspannung, isolieren diese aber nicht gegenüber dem Netz. Hatte ich z.B. neulich wieder bei einem Ventilator und einer mobilen Klimaanlage. Das steht nicht extra drauf und wenn man so ein Gerät reparieren will und nicht alles zerlegt hat ist das manchmal nicht so leicht zu erkennen. Das Messen mit dem Oszi kann dann aber schnell lebensgefährlich werden. Ich würde daher zum Oszi zusätzlich noch einen Differenztastkopf empfehlen: https://www.batronix.com/shop/measurement/probes/Micsig-DP700.html
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Gerd E. schrieb: > Ich würde daher zum Oszi zusätzlich noch einen Differenztastkopf > empfehlen: > https://www.batronix.com/shop/measurement/probes/Micsig-DP700.html Trenntrafo ist sinnvoller. Natürlich fürs Gerät.
Hallo zusammen, vielen Dank für die Antworten. Ich habe meinen Kollegen mal einen Link für das Voltcraft Gerät weitergeleitet. Handheld Oszi hatte ein Kollege auch mal mitgebracht, war ein älteres von Micsig. Hatte aber weder ihm noch uns wirklich gut gefallen. Sonst hätten wir ihm das wohl einfach abkaufen können. Differential Tastköpfe sind natürlich vorhanden. (Micsig Vorgänger-Generation).
H. H. schrieb: > Ich hab hier freundlich näheres zum Gerät geschrieben, mehr kann und > werde ich nicht machen. ...er nicht dich zitiert, ganz im gegenteil, er hatte sogar um Meinungen, wie auch deine, gebeten... D. S. schrieb: > ...jemand ... kann ja gern Schreiben was es wert sein > sollte...
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Alles schön und gut. Aber sobald ein Trenntrafo, umfangreiche Triggermöglichkeiten, ein differentieller Tastkopf, ... passende Ersatzteile ... Lötequipment für SMD ... entsteht ein Rattenschwanz der vor Ort nicht abbildbar ist. Das ist vor Ort sinnlos. Für die Entscheidung Elektroschrott / Sicherung defekt / nehme ich gerne mit nach Hause, genügt das Owon Handheld.
H. H. schrieb: > Gerd E. schrieb: >> Ich würde daher zum Oszi zusätzlich noch einen Differenztastkopf >> empfehlen: >> https://www.batronix.com/shop/measurement/probes/Micsig-DP700.html > > Trenntrafo ist sinnvoller. > > Natürlich fürs Gerät. Ja, Trenntrafo ist oft besser. Und wie Du schon schreibst natürlich nur fürs Gerät und niemals fürs Oszi. Problem ist dann aber oft die Leistung. Mein "normaler" Trenn-/Stelltrafo am Werktisch geht z.B. nur bis 800VA. Und der ist schon schwer genug, den würde ich nicht ins Repaircafe schleppen wollen. Und z.B. die mobile Klimaanlage die ich da neulich wegen defekter Tasten und Anzeige auf dem Tisch hatte ist da deutlich drüber in der Leistung.
Gerd E. schrieb: > Hatte ich z.B. neulich wieder bei einem Ventilator > und einer mobilen Klimaanlage. braucht man für Reparaturen im Repaircafe bei so was wirklich ein Oszi? Ich wunder mich da eh, da trifft man sich mal alle 2 Wochen für 3 Stunden, 1/3 der Zeut geht mit Kaffee und Kuchen drauf Soll jetzt nicht böse klingen, aber hat man da echt Zeit so tief einzusteigen das man mit dem Oszi misst? Geht es da nicht mehr um das gebrochene Staubsaugerkabel usw?
Heinz R. schrieb: > braucht man für Reparaturen im Repaircafe bei so was wirklich ein Oszi? Erleichtert z.B. die Suche nach tauben Elkos.
Heinz R. schrieb: > Geht es da nicht mehr um das gebrochene Staubsaugerkabel usw? Doch, hauptsächlich. Oder warum der Akkuschrauber mit eingebauten Akku und dem Ladegerät mit Trafo nicht mehr geht. Oder die Reparatur einer versifften Kaffeemaschine vom Aldi die noch nie entkalkt wurde. Oszi brauchte ich zwei mal um festzustellen, dass das nur zu Hause geht. Oszi war das Owon (es gibt noch Andere, ausser Fnirsi)
H. H. schrieb: > Erleichtert z.B. die Suche nach tauben Elkos. gerade hierfür gibt es doch mittlerweile viel einfachere Möglichkeiten? Ich könnte jetzt sagen ein bisschen Show gehört auch dazu, tue ich aber nicht :-)
Heinz R. schrieb: > H. H. schrieb: >> Erleichtert z.B. die Suche nach tauben Elkos. > > gerade hierfür gibt es doch mittlerweile viel einfachere Möglichkeiten? Wenn Du den Elko auslötest kein Problem. Aber wenn Du ohne zu Löten (oder gar ohne Öffnen des ultraschallverschweißten Netzteils) den Effekt des tauben Elkos sehen willst geht das mit dem Oszi. Toter Quarz/Resonator geht eigentlich auch nur mit nem Oszi. Die Frequenzanzeige von Multimetern geht meist nicht hoch genug. Und wenn Du nen Teil einer Schaltung verstehen willst ohne alles im Detail rauszuzeichen ist Anschauen der Signalmuster oft sehr hilfreich. Und immer öfters ist das Zeugs irgendwie "smart" und kommuniziert z.B. mit seinem Akku. Da habe ich zwar kein decodiertes Protokoll, aber ich kann zumindest mit dem Oszi das Muster des Datenstroms anschauen und abspeichern. Dann z.B. den Akku gegen einen funktionierenden austauschen und vergleichen. Dann sieht man schon mal ob das Problem etwas mit den übertragenen Daten zu tun hat oder nicht. Für sowas braucht man dann ein ordentlich bedienbares Oszi, so ein Owon-Multimeterverschnitt kann das nicht.
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Heinz R. schrieb: > gerade hierfür gibt es doch mittlerweile viel einfachere Möglichkeiten? Auslöten und LCR? Lieber drinnenlassen und Restwelligkeit. Danach gehts so weiter: Hab ich nicht dabei Könnte ich zu Hause haben, eher nicht Muss ich bestellen, mach ich gerne, wenn die 75 € zusammen sind. Rant: Wenn dann das Bauteil 4,70 € gekostet hat, bekommt man ganz stolz 5.- mit der Bemerkung "Der Rest ist Trinkgeld". Mit dem Hintergedanken "Mehr ist mir das Geraffel sowieso nicht wert. Aber irgend ein Depp repariert es mir schon für wenig Geld". Es gibt erkennbar Leute, denen z.B. die Nähmaschine wichtig ist und die kein Geld haben, sie zur Reparatur wegzugeben. Denen helf ich gerne. Die Anderen konnten mir immer mehr den Buckel runterrutschen. Ich mach das nicht mehr, weil der Termin verschoben wurde auf Freitag 13:00. Der Organisator konnte mir auch den Buckel runterrutschen. Da war z.B. ein Elektriker unter den Reparateuren, der ein neues Kabel für ein Bügeleisen montiert hat. Der hat die gecrimpten Enden verdutzt angeschaut, den längeren PE gekürzt und abisoliert und dann ohne Endhülse im Bügeleisen festgeschraubt. Nur gut, dass er einen Haftungsausschluss hatte.
Gerd E. schrieb: > Und immer öfters ist das Zeugs irgendwie "smart" und kommuniziert z.B. > mit seinem Akku. Da habe ich zwar kein decodiertes Protokoll, aber ich > kann zumindest mit dem Oszi das Muster des Datenstroms anschauen und > abspeichern. Dann z.B. den Akku gegen einen funktionierenden austauschen > und vergleichen. Dann sieht man schon mal ob das Problem etwas mit den > übertragenen Daten zu tun hat oder nicht. und das machst dann in den 3 Stunden alle 2 Wochen von denen eine schon mit "Meet and Greet - Kaffee und Kuchen" verbucht ist?
Heinz R. schrieb: > Gerd E. schrieb: >> Und immer öfters ist das Zeugs irgendwie "smart" und kommuniziert z.B. >> mit seinem Akku. Da habe ich zwar kein decodiertes Protokoll, aber ich >> kann zumindest mit dem Oszi das Muster des Datenstroms anschauen und >> abspeichern. Dann z.B. den Akku gegen einen funktionierenden austauschen >> und vergleichen. Dann sieht man schon mal ob das Problem etwas mit den >> übertragenen Daten zu tun hat oder nicht. > > und das machst dann in den 3 Stunden alle 2 Wochen von denen eine schon > mit "Meet and Greet - Kaffee und Kuchen" verbucht ist? Nicht das Protokoll decodieren. Sondern schauen ob das Problem vermutlich etwas mit den übertragenen Daten zu tun hat oder etwas ganz anderes ist, z.B. eine kalte Lötstelle am Stecker im Ladegerät oder sowas. Du hast ein Gerät vor Dir, oft nur ne sehr vage Fehlerbeschreibung und willst den Fehler schnell eingrenzen. Da auf ein Oszi zu verzichten schränkt Dich in Deinen Möglichkeiten sehr ein. Und es frustriert auch wenn Du weißt wieviel einfacher es mit brauchbarem Oszi wäre.
Nick schrieb: > Rant: > Wenn dann das Bauteil 4,70 € gekostet hat, bekommt man ganz stolz 5.- > mit der Bemerkung "Der Rest ist Trinkgeld". Mit dem Hintergedanken "Mehr > ist mir das Geraffel sowieso nicht wert. Aber irgend ein Depp repariert > es mir schon für wenig Geld". > > Es gibt erkennbar Leute, denen z.B. die Nähmaschine wichtig ist und die > kein Geld haben, sie zur Reparatur wegzugeben. Denen helf ich gerne. Die > Anderen konnten mir immer mehr den Buckel runterrutschen. > Ich mach das nicht mehr, weil der Termin verschoben wurde auf Freitag > 13:00. Der Organisator konnte mir auch den Buckel runterrutschen. (Auch wenn es nicht mehr direkt mit meiner Anfrage zu tun hat.) Solche Fälle hatten wir bisher recht selten. Im Regelfall geben die "Kunden" faire Spenden, nicht selten sogar sehr großzügige. Was nun dazu geführt hat, dass wir ein Teil unserer Spenden an lokale Organisationen weitergeben haben, die das Geld dringender benötigen. Was ich aber oft auch feststelle, wie wichtig hier eine gute Organisation und Leitung eines solchen Repair Cafes ist. Es muss jemand die Verantwortung haben und sich kümmern. (Alle 2 Wochen, Samstag Vormittags bis Nachmittags inkl. gemeinsamen Frühstück) Thema Oszi: Ein Oszi ist auch für uns nicht das wichtigste Tool und der Bedarf ist auch selten, aber wenn man mal eins braucht, wäre es schön ein einfaches im Schrank zu haben.
Bastian K. schrieb: > Solche Fälle hatten wir bisher recht selten. Im Regelfall geben die > "Kunden" faire Spenden, nicht selten sogar sehr großzügige. Mir ging es nie um irgendwelche Spenden. Mir macht es Spaß Zeug zu reparieren. Und wenn ich dabei Leuten helfen kann, die es nötig haben, um so besser. Deren Freude und Dankbarkeit im Gesicht ist mir Lohn genug. Ich hab dann keinerlei Spenden angenommen. Erst recht die abwertenden 5 €. Ist aber OT, ich hör schon auf.
Nick schrieb: > Mir ging es nie um irgendwelche Spenden. Mir macht es Spaß Zeug zu > reparieren. Und wenn ich dabei Leuten helfen kann, die es nötig haben, > um so besser. Deren Freude und Dankbarkeit im Gesicht ist mir Lohn > genug. ganz genau so geht es mir auch - für Freunde und Freunde von Freunden die zu Freunden werden Ich bin zugegeben sehr skeptisch was diese Reparatur Cafés angeht - das ist irgendwie wieder so eine verschworene Vereinsmeierei?
Sorry, wenn ich jetzt doch mit OT weitermache :-( Heinz R. schrieb: > Ich bin zugegeben sehr skeptisch was diese Reparatur Cafés angeht - das > ist irgendwie wieder so eine verschworene Vereinsmeierei? Ja, bissl Wahrheit steckt da mit drinnen. Ich mach diese Repaircaffee (egal wie man es sonst noch falsch schreiben will) einfach weiter für mich. Ich schneide einem Bauern den alten Kellertank mit dem Plasmaschneider raus. Bekomme nichts dafür und bin zufrieden. Ich reparier ihm das Bedienteil für den Stallroboter und bekomme nichts dafür. Schweiß die Radladerschaufel, reparier den Mähdrescher am Sonntag während der Ernte, schweiß einen kleinen Masten für ein Windrad, das Alu-Gußteil vom Güllefass, ... nie für Geld. Notfalls 20.- fürs Argon oder 10 € fürs Material. Aber immer nur, wenn es mir aufgenötigt wird. Aber immer kann ich zu den Leuten gehen und sie um einen Gefallen bitten den sie mir dann gerne geben. Unter dem Gesichtspunkt ist das ReparaturHeißgetränkeLaden-Dingens nur ein weiterer Beitrag zur Anonymisierung. Eine aus dem Dorf hat an die ReparaturClique 1000 € (tausend) gespendet. Keine Ahnung wo das Geld geblieben ist.
Da interessiert mich jetzt doch das OT. Ok, beim Netzteil schaut man auf die Restwelligkeit und überlegt sich, ob die plausibel ist. Falls nicht, mal testweise tauschen oder provisorisch einen weiteren Elko parallel. Wenn es dann läuft, war es das. Bevor das jetzt vollkommen OT wird, hat jemand Links für "Repaircafe für Anfänger"?
Ich habe auch OT-Anekdoten [OT] Ich hab da nämlich auch mal mitgemacht bei "sowas". Bin ich aber nicht links genug für, wie es scheint. Nee - nicht meins. Wir haben in der DDR lange genug "Frieden, Freundschaft, Solidarität" gerufen. Ich mach da beim Timur Trupp nicht mehr mit. Alles für "lau" für Leute, die es sich locker leisten könnten, eine Reparatur auch würdig zu entlohnen. Geht gar nicht, finde ich. Das mit den Fünf Euro habe ich genauso erlebt! Auch geht das, teils doch sehr naive, Weltbild vieler Protagonisten dort nicht mit meinem einher. Ganz selten kommt mal ne Omi mitm RG28 oder ähnlichem. Da hilft man natürlich gern, iss ja klar. Ansonsten: Können sie alle machen, aber mich dort heraushalten. Es soll auch niemand sagen, ich hätte nicht probiert, mich dort einbringen zu wollen. Hab ich wohl. Dann diese schwarzen Nerd-T-Shirts mit "Widerstand zwecklos" und anderen dämlichen Sprüchen. Es kommt eines zum anderen. leider zu oft auch olfaktorisch. Man muss die auch mal Mutti mit in die Wäsche geben. Ich finde RiepärKaffeeh daher ganz schlimm. -- Aber vielleicht bin ich auch einfach nur viel zu alt. Das wird es wohl sein. [/OT] Oszi hab ich verschenkt, hab im Moment keins übrig. War auch n analoges EO213.
Heinz R. schrieb: > Ich bin zugegeben sehr skeptisch was diese Reparatur Cafés angeht - das > ist irgendwie wieder so eine verschworene Vereinsmeierei? Du fragst das, weil die meisten Repair Cafe entweder das --ursprünglich aus Holland stammende " RC symbol tragen? Oder weil Dir aufgefallen ist, das da oft ein "e.V." angehängt ist? Falls Dich das Triggerte, dann ist die Erklärung leicht lieferbar: Die stets in den Raum geworfene "Wer haftet bei (Folge-) Schäden?" -Frage der Grudn ist. Im Verein ist es -- zumindest hier in BaWü, vermutlich auch anderswo, einfacher die rechtliche Absicherung und -Versicherung hinzukriegen. Ebenso hat die holländische "Stifitng Repair Cafe" ein recht umfangreiches Anleitungswerk rausgegeben, wie die Absicherung erfolgen soll um die Helfer vor unübersehbaren Forderungne zu schützen. Wie alles juristische: 100% gibt es nicht .-) > Mir ging es nie um irgendwelche Spenden. Mir macht es Spaß Zeug zu > reparieren. Und wenn ich dabei Leuten helfen kann, die es nötig haben, > um so besser. Deren Freude und Dankbarkeit im Gesicht ist mir Lohn > genug. Das geht mir genauso. Und ja, Spenden sind leider nötig -- denn Raummiete, KAffee&Kuchen, Materilien, Werkzeuge müssen halt auch bezhalt werden. > Bevor das jetzt vollkommen OT wird, hat jemand Links für "Repaircafe für > Anfänger"? ja habe ich -- wenn Du mal spezifischer festlegst, was Du damit im Detail haben willst, kriegste die gern.
Bastian K. schrieb: > Preisvorstellung liegt bei max. 200€. Abholung wäre im Raum > Dortmund/Unna möglich, Versand natürlich ebenfalls. Wie wäre Herne? > > Vielleicht hat ja jemand noch ein passendes Oszilloskop, das nicht mehr > benötigt wird. Dutzende verfügbar, schau mal -- das Philips 3070 wäre mein favourit wegen der LEistugn zu PReis, das FNIRSI als "spielgerä2 wei les sehr kompakt ist. Also gerade Oszi und Netzgeräte bekommst Du für wenig Geld bei kleinazeigen zum Holen.
Andrew T. schrieb: > schau mal -- das Philips 3070 wäre mein favourit wegen der LEistugn zu > PReis, 1 Kanal defekt.
Nimm einfach ein Owon HDS2102S Handoszi... https://www.pollin.de/p/owon-lcd-oszilloskop-mit-multimeter-und-funktionsgenerator-hds2102s-2-kanal-100-mhz-831129 100 MHz Bandbreite, Multimeter und Funktionsgenerator eingebaut. Akku-Betrieb mit 2x 18650 und somit erdfrei. Sollte für ein Repair-Cafe völlig ausreichend sein. Gibt es auch als 70 MHz oder 40 MHz Variante. Decoder gibt es leider nicht, TV-Triggerung auch nicht (braucht man auch nicht mehr), aber sonst ziemlich gut und brauchbar für unterwegs oder eben wo der Tischplatz knapp ist. Viele Grüße! Sven
Sven L. schrieb: > Nimm einfach ein Owon HDS2102S Handoszi... Kein schlechter Vorschlag. Man muss sich eben an die andere Bedienung gewöhnen.
Stefan K. schrieb: > Was mir nicht so gefällt ist das 12V Netzteil mit USB-C Stecker. Das kann man einfach wegwerfen oder den Stecker abschneiden und einen Hohlstecker anlöten, um es einer anderen Verwendung zuzuführen. Das Oszilloskop selbst funktioniert mit einem richtigen USB-PD-Netzteil, sofern es 12 V mit 3 A liefern kann. Und das tut das 13-Euro-Modell von Ikea (65-Watt-Variante von "Sjöss"). Mit einer entsprechenden Powerbank kann man das Gerät dann auch komplett autark verwenden - und damit auch logischerweise komplett vom Netz getrennt. Das Gerät bietet deutlich mehr, als ein Reparaturcafé üblicherweise erfordert, aber beim derzeitigen Preis von nur 180 Euro ist ein Vierkanaler ein nur schwer auszuschlagendes Angebot. Zumal es dank des Android-Unterbaus auch viele Möglichkeiten bietet, die andere Geräte kaum haben - man kann einen HDMI-Monitor anschließen, das Gerät kann eine Videoaufzeichnung von sich selbst machen ... Sven L. schrieb: > Nimm einfach ein Owon HDS2102S Handoszi... Das kostet mehr und ist an praktisch jedem Ende schlechter. Die einzigen Vorzüge ist der werksseitig vorgesehene Akkubetrieb und der eingebaute Funktionsgenerator. Aber sonst: - winziges Display mit lächerlicher Auflösung (320 x 240 statt 1024 x 600) - keine 12-Bit-ADCs - nur zwei Kanäle - nur 8 k Samplespeicher, keine Protokollanalyse
Harald K. schrieb: > Stefan K. schrieb: >> Was mir nicht so gefällt ist das 12V Netzteil mit USB-C Stecker. > > Das kann man einfach wegwerfen oder den Stecker abschneiden und einen > Hohlstecker anlöten, um es einer anderen Verwendung zuzuführen. Das mitgelieferte Natzteil hat immerhin den Vorteil, dass der Minuspol des Ausgangs geerdet ist und man so auf eine zusätzliche Erdung verzichten kann.
Ich lasse immer alles kostenlos bei Repaircafe fixen. Einfach geil zu qucken und Kaffee trinken.
Kurze Rückmeldung, nach Rücksprache mit meinen Kollegen wurde heute Morgen ein Voltcraft DOV bestellt. Viele Grüße und danke für die Anregungen. Bastian
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Diese Modifikation ist eine Möglichkeit den Ripple bei 200mV und 10V (Einstellung des Einganges '1X') zu entfernen/verringern. https://www.eevblog.com/forum/testgear/voltcraft-dov-series/msg6296726/#msg6296726
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Thomas W. schrieb: > Diese Modifikation ist eine Möglichkeit Es gibt eine bessere, im gleichen eevblog-Thread beschrieben. Da bleibt der OpAmp bestückt, nur ein paar Widerstände werden geändert und ein zusätzlicher Kondensator eingelötet. Siehe https://www.eevblog.com/forum/testgear/voltcraft-dov-series/msg6305488/#msg6305488 und Umgebung.
Harald K. schrieb: > Thomas W. schrieb: >> Diese Modifikation ist eine Möglichkeit > > Es gibt eine bessere, im gleichen eevblog-Thread beschrieben. Da bleibt > der OpAmp bestückt, nur ein paar Widerstände werden geändert und ein > zusätzlicher Kondensator eingelötet. > > Siehe > https://www.eevblog.com/forum/testgear/voltcraft-dov-series/msg6305488/#msg6305488 > und Umgebung. Ja äh. Das mit den geänderten Bauteilen hab ich ausprobiert. Ist gut aber ohne OpAmp ist es besser von der Signalqualität.
Nick schrieb: > Da war z.B. ein Elektriker unter den Reparateuren, der ein neues Kabel > für ein Bügeleisen montiert hat. Der hat die gecrimpten Enden verdutzt > angeschaut, den längeren PE gekürzt und abisoliert und dann ohne > Endhülse im Bügeleisen festgeschraubt. Der Herr ist Fachkraft, hatte früher mal etwas gelernt und dann sich erinnert, daß es nur dann ordentlich aussieht, wenn alle Drähte gleich lang sind und nichts in Schlaufen herumfliegt. mfg
Als Fachkraft wäre ihm dereinst eingebleut worden, daß der PE länger gelassen wird, um als letzter Draht abzureissen. Etliche Schukostecker haben mechanisch einen versetzten PE-Anschluss, der gleiches bewirkt: Versagt die Zugentlastung hat der PE als letzter abzureissen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass man mal ein Oszi im Repaircafé braucht, ist nach meiner Erfahrung sehr gering. Wir haben unser Repaircafé erst seit März, und ich habe beim ersten Treffen ein altes Oszi von mir dort deponiert. OK, ist nur ein einkanaliges Voltcraft. Haben wir aber noch nie gebraucht. Da reicht ein Oszi im Multimeterformat, oder sogar ein DSO138 oder wie der Bausatz für ca 20 € heisst. https://www.amazon.de/Komplett-montiert-Oszilloskop-Waveform-Parameter/dp/B06X9331HK? Das kann dann aber nur 50 V. Wir bekommen eigentlich nur Kaffeeautomaten und Staubsauger, ab und an mal ne Küchenmaschine, E-Werkzeug mit Kabelbruch, oder einen Thermomix. Das Highlight letzten Samstag war ein edler Marantzreceiver Modell 2258B, ein sehr schönes Teil, 17 Kg schwer mit Elkos, so gross wie Kaffeebecher. Ganz was analoges nach meinem Geschmack. Drucker sind auch öfters mal Patienten. Normal ist ja ein Reparcafé eine Einrichtung, in der die "Kunden" mit eingebunden werden sollten, um sie zu ermutigen, selbst mal ihre Geräte auseinanderzuschrauben, und zu reparieren. Geht natürlich nicht unbedingt bei einem Verstärker oder Drucker. Aber einfache Reparaturen eben, die nicht unbedingt mit Netzspannung zu tun haben. Klappt bei uns aber irgendwie auch nicht so richtig, denn die Geräte werden abgeliefert, dann wird Kaffee getrunken, und bei kleinen Mängeln gibt es das Gerät zeitnah zurück. Manche sind aber während der Reparatur aktiv beteiligt, und ich kann nebenher auch andere Geräte reparieren. Kabelbruch an E-Werkzeugen ist z. B. so ein Fall. Das können die Kunden unter Aufsicht auch selber machen, und sie lernen dann auch, dass man Leitungen nicht einfach so in die Klemmen schraubt, sondern Endhülsen verwendet. Spass macht die Arbeit auf jeden Fall, und es geht auch darum E-Schrott zu vermeiden, denn wenn an einem Fön oder Bügeleisen nur die Zuleitung gebrochen ist, und das Teil nur 10 € gekostet hat, kann man das auch noch reparieren, anstatt es zu entsorgen, und das war eigentlich der Grundgedanke der Gründerin des ersten Repaircafés.
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Thomas S. schrieb: > Spass macht die Arbeit auf jeden Fall,... kann man das auch > noch reparieren, anstatt es zu entsorgen, und das war eigentlich der > Grundgedanke der Gründerin des ersten Repaircafés. Da stimme Thomas ich vollkommen zu. Und natürlich im Repair -- wie in jedem Ort dieser Welt an dem Menschen zusammenkommen -- hängt die Qualität und Arbeitsausführung halt ab von den Leuten die dort sind. D.h. da gibt es eine Spannbreite. Diese "bash down" Erfahrungen von Nick (seine Beiträge oben) habe ich in noch keinem RC (an dem ich teilnahm) erlebt. Schade das er seine Kompetenz da nicht positiv eingebracht hat -- statt "es laufen zu lassen".
Ich hab RepairCafe probiert. War mir zu wenig Zeit für die wenigen Reparaturen die man schafft. Ich mache privat Reparaturen nur noch Zuhause, da hab ich meine Ruhe. In den paar Stunden schafft man ja kaum was, was etwas komplizierter ist. Und dann kommen lauter ekliges Zeug wie Heißluftfritteuse und elektrische Zahnbürsten. Naja vielleicht bin ich zu empfindlich.
Thomas W. schrieb: > Und dann kommen lauter ekliges Zeug Ich hab die Erfahrung gemacht, dass die Leute Geräte bringen, die offensichtlich schon ein paar Jahre in irgendeinem Regal im Keller rumstanden. Der Staub wurde nicht entfernt und wenn es ein Küchengerät war, ist es auch kaum gereinigt worden. Und das wird einen dann auf den Tisch gestellt, dass man das Gerät doch so möge und ob man es nicht reparieren könnte. Meine Erwartungshaltung ist da schon so dass die Geräte vor dem RC wenigstens gereinigt werden. Aber das eklige Fett/Staubgemisch wollen sie sich auch nicht antun. Oder der überfüllte Staubsaugerbeutel schon zu Hause entnommen. Wird auch nicht gemacht. Es ist nicht immer so aber zu häufig. Ich finde das respektlos. Wenn man das dann sachlich erwähnt, sind sie auch mal beleidigt. Thomas W. schrieb: > In den paar Stunden schafft man ja kaum was, was etwas komplizierter > ist. Das ging mir auch so. Hin und wieder repariere ich jetzt etwas zu Hause. Da kommt das eher aus dem Bekanntenkreis und ich kann mir vorher ansehen und entscheiden was ich mir auf den Tisch stelle. Ein fettverklebtes Gerät sicher nicht und Zeit habe ich dann auch und kann das entspannt machen. Ein Freund von mir lässt sich davon nicht beeindrucken. Der repariert im RC. Und er nimmt regelmäßig Geräte mit nach Hause. Was der repariert bekommt ist tatsächlich beeindruckend. Wenn es nötig ist, versucht er sogar aufwendigen IC Tausch. Und das klappt oft. Und der braucht auch ein Oszilloskop für die Reparaturen dann. Aber zu Hause. In dem RC wo er arbeitet, hat er auch eins hingestellt. Wie oft er das braucht, weiß ich allerdings nicht. Aber gebraucht wird es dort. Ich halte es auch für sinnvoll in einem RC.
Thomas W. schrieb: > Ich hab RepairCafe probiert. War mir zu wenig Zeit für die wenigen > Reparaturen die man schafft. Da hast du schon recht. Wir haben auch immer nur jeden zweiten Samstag von 09:30-13:00 Uhr offen, aber wir treffen uns auch gelegentlich unter der Woche, wenn sich zu viel angesammelt hat. Oft geht auch erstmal keine Reparatur, weil der Kunde dann erst die Ersatzteile besorgen muss. Manche elektronischen Geräte nehme ich auch mit heim, da ich dort die besseren Möglichkeiten, ein grosses Ersatzteilsortiment, und mehr Zeit habe. Da wir aber zu jedem Gerät einen Zettel mit den Kundendaten haben, rufen wir an, wann das Gerät abgeholt werden kann.
Thomas S. schrieb: > Oft geht auch erstmal > keine Reparatur, weil der Kunde dann erst die Ersatzteile besorgen muss. > Manche elektronischen Geräte nehme ich auch mit heim, da ich dort die > besseren Möglichkeiten, ein grosses Ersatzteilsortiment, und mehr Zeit > habe. warum macht man das, mit fremden anonymen Leuten? Von den meisten kommt wie hier geschrieben kaum Dankbarkeit zurück - vielleicht mal ein mitgebrachter Kuchen oder ein Heiermann auf den Tisch? Den Leuten denen ich helfe - ich weiss das sie auch mir helfen im Rahmen ihrer Möglichkeiten, und sei es nur irgendwas zu schleppen
Heinz R. schrieb: > warum macht man das, mit fremden anonymen Leuten? > Von den meisten kommt wie hier geschrieben kaum Dankbarkeit zurück - > vielleicht mal ein mitgebrachter Kuchen oder ein Heiermann auf den > Tisch? Nun, manche machen das aus Idealismus, andere, weil sie was daraus lernen, noch andere, weil es ihnen einfach Spass macht, Leute glücklich zu machen, und weitere, weil sie so unter Leute kommen, und sich mit Erfolgserlebnissen belohnen möchten. Und ein Heiermann ist selten. Klar, wenn man nur eine Bügeleisenschnur etwas kürzt, weil sie an der Tülle gebrochen ist, kann man nicht erwarten, dass da ein Zwanni in der Spendenkasse landet. Aber ich habe mal nur zwei Thermosicherungen in einem Kaffeeautomaten gewechselt, der 600 € kostete, da landeten 50 € in der Kasse. Für einen Drucker/Scanner für sechs Stunden Fehlersuche immer so zwischendrin mal, 20 €, man darf da nicht auf den Stundenlohn schauen. Bei Epson wären die Reparaturkosten wahrscheinlich höher gewesen als der Neuwert, der bei 249 € lag, und ich habe wieder was dazugelernt. Im Lauf der Zeit lernt man die fiesen Varianten der Schnappverschlüsse der Gehäuse kennen, und die Repararuren gehen immer schneller von der Hand 😊
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