Forum: Markt [S] Einfaches Digital-Oszilloskop für Repair Cafe.


von Bastian K. (b0b45)


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Hallo zusammen,

für unser Repair-Café suche ich ein einfaches, kompaktes 
Digital-Oszilloskop, das wir vor Ort lagern können.

Gedacht hatte ich zum Beispiel an ein Gerät wie das Rigol DS1102Z-E. 
Zwei Kanäle und eine Bandbreite von 50 MHz wären für unsere Zwecke 
vollkommen ausreichend. Wichtig ist vor allem, dass das Gerät nicht zu 
groß ist.

Preisvorstellung liegt bei max. 200€. Abholung wäre im Raum 
Dortmund/Unna möglich, Versand natürlich ebenfalls.

Vielleicht hat ja jemand noch ein passendes Oszilloskop, das nicht mehr 
benötigt wird.

Schönen Sonntag
Bastian
von Thomas W. (goaty)


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https://www.voelkner.de/index.php?mp=products&file=info&ref=43&products_id=11864782

Braucht aber selbst ein paar "Reparaturen", sonst ist der Ripple bei 
200mV und 10V störend. Sonst vom Preis/Leistung unschlagbar.
: Bearbeitet durch User
von Bastian K. (b0b45)


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Hallo Thomas,

interessanter Vorschlag – die Geräteserie kannte ich bisher noch nicht. 
Ich werde mir die Modelle einmal genauer ansehen, auch was es für 
Modifikationen bedarf.

Vielen Dank für den Hinweis!
von Thomas W. (goaty)


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Zweikanal für 149€

Ich hab mir das 704 geholt und bereits modifiziert. Unglaublich (viel 
und recht gut) was man für das Geld bekommt.

Leider kein eingebauter Generator.
: Bearbeitet durch User
von D. S. (supernova01)


Angehängte Dateien:

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Hallo Bastian,

ich habe hier noch dieses Voltkraft Oszilloskop liegen - im wahrsten 
Sinne des Wortes.

Kurz zu den Hintergründen. Ich habe das Oszi 2012/2013 gekauft und 
direkt danach ein Haus. Dort das Bastelzimmer eingerichtet und das Oszi 
1x eingeschaltet und hingestellt und bis heute nicht 1x benutzt. Nun 
lese ich deinen Beitrag und denke: das kann weg.
Sollte es so etwas wie einen Betriebsstundenzähler darin geben, der 
steht auf NULL, aber das Gehäuse ist knackegelb und ein Knopf ist weg - 
keine Ahnung wo der ist und warum der fehlt, aber im Repaircafe sicher 
kein Problem.

Ich habe es eben hervorgekramt, es standen im Regal inzwischen lauter 
Sachen davor, eingesteckt - es läuft. Die Tastköpfe standen daneben, 
noch in ihrer OVP - nie benutzt. Aber kein Originalkarton mehr - leider.

Ich könnte mich von dem Teil trennen und es auch versenden sofern 
Interesse besteht - wie klingen 150€ inkl. Versand für dich - oder ist 
das zu teuer - zu billig? - keine Ahnung, habe mich nicht umgesehen, und 
möchte da auch gar nicht mehr groß gucken...

VG
DS
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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D. S. schrieb:
> wie klingen 150€ inkl. Versand für dich

Dafür gibts mittlerweile bessere Neugeräte.
von D. S. (supernova01)


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Wenn sich jemand umschaut - kann ja gern Schreiben was es wert sein 
sollte - aber bedenken, es hat im prinzip KEINE Betriebsstunden...

Displayfolie ist auch noch drauf...

Dann kann man ja gucken, wenn ich bereit bin es abzugeben und Bastian 
Interesse hat - dann gern...

H. H. schrieb:
> Dafür gibts mittlerweile bessere Neugeräte.

Wie gesagt - keine Ahnung. Ich bin seither fast ausschließlich draußen 
in der Werkstatt, Erdkabel legen, Dachpfannen flexen, Außenlampen 
anbauen, mal ein bisschen Elektronik klar, Kinderfahrrad reparieren, 
Radlager aus der Bremsscheibe kloppen, Bäume fällen... usw...

Bastian sucht was bis 200€, in dem Rahmen könnten wir uns ganz sicher 
einig werden...sofern das überhaupt interessant für Ihn ist...

Ich meine mich daran zu erinnern dass es zu dem Teil auch einen "Hack" 
gab, das war derzeit der Grund für den Kauf - dann geht das Ding bis 300 
MHz meine ich mich gaaaaaaaaaanz dunkel zu erinnern...
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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D. S. schrieb:
> es hat im prinzip KEINE Betriebsstunden...

Also wohl auch noch die Firmware mit einigen blöden Bugs drauf.

Und man muss auch noch den Drehgeber ersetzen, da ist ja die Achse 
abgebrochen.

Eigentlich ist das ein Hantek DSO-5062B.
von 🍅🍅 🍅. (tomate)


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Die 1GS/s Ramsch-Kisten gibts inzwischen mehr als genug, entsprechend 
auch der Preis, viel mehr als 100€ würde ich da nicht zahlen.

Ähnlich wie die 20-50MHz Analog-Oszis seit paar Jahren teils fast 
geschenkt bekommst.
Analog siehst auf beidem, wenn digital, dann ist 1GS/s Ramsch-Kiste oft 
zu lahm, um das Signal sauber darzustellen.
von H. H. (hhinz)


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🍅🍅 🍅. schrieb:
> Die 1GS/s

Reichen für die üblichen Aufgaben in einem Repaircafe ganz problemlos.
von Stefan K. (stk)


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Ich hatte zwar schon genug Oszilloskope aber habe mir trotz der 
bekannten Fehler auch noch das 70MHz Voltcraft DVO704 gekauft. Ich bin 
von dem Teil recht angetan obwohl ich die Harware noch nicht 
nachgebessert habe. Ich habe nur die von einem Nutzer des Eevblog-Forums 
bereitgestellte aktualisierte Owon Firmware V1.0.1.8.2 installiert. Die 
Darstellung auf dem Display ist deutlich besser als bei Oszilloskopen 
mit 8-Bit Wandlern, die Bandbreite liegt irgendwo über 150MHz und selbst 
bei Nutzung aller vier Kanäle ist eine Speichertiefe von 10M verfügbar. 
Zudem ist das Gerät kompakt aber nicht zu dünn und somit ausreiched 
standfest.

Was mir nicht so gefällt ist das 12V Netzteil mit USB-C Stecker. Nahe am 
Stecker ist zwar ein Warnhinweis angebracht dieses nur mit dem 
Oszilloskop zu nutzen, aber wenn man des versehentlich mal missachtet 
kann man das angeschlossene Gerät grillen.

Die Zweikanalversion DVO702 hat nur ein ADC-IC und schafft damit bei 
Zweikanalbetrieb max. 625MS/s. Die Vierkanalversion hat zwei ADCs und 
schafft die 625MS/s auch bei Nutzung aller Kanäle und im 
Zweikanalkbetrieb bei richtiger Auswahl auch 1,25GS/s. Die virrkanalige 
Version scheint mir die deutlich besser Wahl zu sein auch wenn man nur 2 
Kanäle benötigt.
von Magnus M. (magnetus) Benutzerseite


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D. S. schrieb:
> aber bedenken, es hat im prinzip KEINE Betriebsstunden...

Bedenke, dass das auch auf ein Neugerät vom Händler zutrifft.
von D. S. (supernova01)


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Magnus M. schrieb:
> Bedenke, dass das auch auf ein Neugerät vom Händler zutrifft.

Für den Kindergarten ist mir die Zeit zu schade - wenn jemand Interesse 
hat, gern melden - preislich werden wir uns sicher einigen.

Ich habs hier freundlich angeboten, mehr kann und werde ich nicht 
machen.

Gruß
DS
von Nick (b620ys)


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Ich hatte mir (auch mit der Ausrede) fürs Repaircaffee ein 
2-Kanal-Handheldscope (AKA Mäusekino) gekauft. Für das was man da in den 
zwei Stunden machen kann und ohne einen halben Container an Halbleitern 
und passiven Teilen mitzunehmen ist das mehr als genug. Signal wackelt, 
Netzteil funktioniert ohne Brumm, Stecker ist ab, ...

Wenn die Reparatur aufwändiger wird und man das zu Hause zu Ende bringen 
will, dann hat man alles - Überraschung - zu Hause.
von Martin S. (mmaddin)


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H. H. schrieb:
> Eigentlich ist das ein Hantek DSO-5062B.

Jo, hier dein Link von 2019 zur Software, Link geht sogar noch...

Beitrag "Re: VOLTCRAFT DSO-1062D Digital Scope Software"

H. H. schrieb:
> Und man muss auch noch den Drehgeber ersetzen

...auch wenns vielleicht ein anderer Fehler ist:

Beitrag "Oszilloskop: Drehimpulsgeber war defekt, ist repariert"

Beitrag "VOLTCRAFT DSO-3062C 60 MHz = baugleich mit?"

Beitrag "[V] Voltcraft Digitales Speicheroszilloskop DSO-1062D 60MHZ"

D. S. schrieb:
> Ding bis 300
> MHz

200 Mhz / ist egal, zum reparieren reicht das alles eh und hier waren 50 
Mhz gefragt, also eh nicht das Kernthema alles...

Nick schrieb:
> Repaircaffee

Repaircafé oder Repair Café ...

Caffee ist am ehesten das Getränk, aber auch dann noch falsch 
geschrieben...
: Bearbeitet durch User
von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Muesste ich dafuer Geld ausgeben und haette ich nicht schon eines, 
wuerde ich so ein Dingens kaufen:
Beitrag "Owon HDS242 bei Pollin"

Gruss
WK
von H. H. (hhinz)


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D. S. schrieb:
> Ich habs hier freundlich angeboten, mehr kann und werde ich nicht
> machen.

Ich hab hier freundlich näheres zum Gerät geschrieben, mehr kann und 
werde ich nicht machen.
von Gerd E. (robberknight)


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Dergute W. schrieb:
> Muesste ich dafuer Geld ausgeben und haette ich nicht schon eines,
> wuerde ich so ein Dingens kaufen:
> Beitrag "Owon HDS242 bei Pollin"

Hmm, das erfüllt zwar klar die Anforderungen an Preis und Kompaktheit, 
aber ich weiß nicht ob es für die geplante Aufgabe wirklich geeignet 
ist:

Die Bedienung ist fummelig und die Trigger-Möglichkeiten sehr begrenzt. 
Gerade wenn ich nicht weiß was für ich für ein Signal erwarte, oder das 
erwartete Signal durch Defekt stark von der Realität abweicht, steht 
zumindest mir die Bedienung und die Möglichkeiten so eines stark 
reduzierten Oszis ziemlich im Weg.

Ich würde daher eher in Richtung eines kleinen, aber "richtigen" Oszis 
gehen. Z.B. das Rigol DS1054Z war lange das Einsteiger-Gerät mit sehr 
gutem Leistungsniveau und Bedienbarkeit. Das gibt es zwar immer noch, 
wurde aber mittlerweile wohl vom Rigol DHO804 ersetzt - mehr Features 
zum gleichen Preis.

Ich weiß nicht wie sich das oben genannte VOLTCRAFT DOV704 gegen die 
schlägt.

Viele Consumer-Geräte, wie man sie im Repair-Cafe auf den Tisch bekommt, 
verwenden intern zwar Kleinspannung, isolieren diese aber nicht 
gegenüber dem Netz. Hatte ich z.B. neulich wieder bei einem Ventilator 
und einer mobilen Klimaanlage. Das steht nicht extra drauf und wenn man 
so ein Gerät reparieren will und nicht alles zerlegt hat ist das 
manchmal nicht so leicht zu erkennen. Das Messen mit dem Oszi kann dann 
aber schnell lebensgefährlich werden.

Ich würde daher zum Oszi zusätzlich noch einen Differenztastkopf 
empfehlen:
https://www.batronix.com/shop/measurement/probes/Micsig-DP700.html
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Gerd E. schrieb:
> Ich würde daher zum Oszi zusätzlich noch einen Differenztastkopf
> empfehlen:
> https://www.batronix.com/shop/measurement/probes/Micsig-DP700.html

Trenntrafo ist sinnvoller.

Natürlich fürs Gerät.
: Bearbeitet durch User
von Bastian K. (b0b45)


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Hallo zusammen,

vielen Dank für die Antworten.

Ich habe meinen Kollegen mal einen Link für das Voltcraft Gerät 
weitergeleitet.

Handheld Oszi hatte ein Kollege auch mal mitgebracht, war ein älteres 
von Micsig. Hatte aber weder ihm noch uns wirklich gut gefallen. Sonst 
hätten wir ihm das wohl einfach abkaufen können.

Differential Tastköpfe sind natürlich vorhanden. (Micsig 
Vorgänger-Generation).
von Martin S. (mmaddin)


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H. H. schrieb:
> Ich hab hier freundlich näheres zum Gerät geschrieben, mehr kann und
> werde ich nicht machen.

...er nicht dich zitiert, ganz im gegenteil, er hatte sogar um 
Meinungen, wie auch deine, gebeten...

D. S. schrieb:
> ...jemand ... kann ja gern Schreiben was es wert sein
> sollte...
: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Alles schön und gut.
Aber sobald ein Trenntrafo, umfangreiche Triggermöglichkeiten, ein 
differentieller Tastkopf, ... passende Ersatzteile ... Lötequipment für 
SMD ... entsteht ein Rattenschwanz der vor Ort nicht abbildbar ist.

Das ist vor Ort sinnlos. Für die Entscheidung Elektroschrott / Sicherung 
defekt / nehme ich gerne mit nach Hause, genügt das Owon Handheld.
von Gerd E. (robberknight)


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H. H. schrieb:
> Gerd E. schrieb:
>> Ich würde daher zum Oszi zusätzlich noch einen Differenztastkopf
>> empfehlen:
>> https://www.batronix.com/shop/measurement/probes/Micsig-DP700.html
>
> Trenntrafo ist sinnvoller.
>
> Natürlich fürs Gerät.

Ja, Trenntrafo ist oft besser. Und wie Du schon schreibst natürlich nur 
fürs Gerät und niemals fürs Oszi.

Problem ist dann aber oft die Leistung. Mein "normaler" 
Trenn-/Stelltrafo am Werktisch geht z.B. nur bis 800VA. Und der ist 
schon schwer genug, den würde ich nicht ins Repaircafe schleppen wollen. 
Und z.B. die mobile Klimaanlage die ich da neulich wegen defekter Tasten 
und Anzeige auf dem Tisch hatte ist da deutlich drüber in der Leistung.
von Heinz R. (heijz)


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Gerd E. schrieb:
> Hatte ich z.B. neulich wieder bei einem Ventilator
> und einer mobilen Klimaanlage.

braucht man für Reparaturen im Repaircafe bei so was wirklich ein Oszi?

Ich wunder mich da eh, da trifft man sich mal alle 2 Wochen für 3 
Stunden, 1/3 der Zeut geht mit Kaffee und Kuchen drauf

Soll jetzt nicht böse klingen, aber hat man da echt Zeit so tief 
einzusteigen das man mit dem Oszi misst?

Geht es da nicht mehr um das gebrochene Staubsaugerkabel usw?
von H. H. (hhinz)


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Heinz R. schrieb:
> braucht man für Reparaturen im Repaircafe bei so was wirklich ein Oszi?

Erleichtert z.B. die Suche nach tauben Elkos.
von Nick (b620ys)


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Heinz R. schrieb:
> Geht es da nicht mehr um das gebrochene Staubsaugerkabel usw?

Doch, hauptsächlich. Oder warum der Akkuschrauber mit eingebauten Akku 
und dem Ladegerät mit Trafo nicht mehr geht. Oder die Reparatur einer 
versifften Kaffeemaschine vom Aldi die noch nie entkalkt wurde. Oszi 
brauchte ich zwei mal um festzustellen, dass das nur zu Hause geht. Oszi 
war das Owon (es gibt noch Andere, ausser Fnirsi)
von Heinz R. (heijz)


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H. H. schrieb:
> Erleichtert z.B. die Suche nach tauben Elkos.

gerade hierfür gibt es doch mittlerweile viel einfachere Möglichkeiten?

Ich könnte jetzt sagen ein bisschen Show gehört auch dazu, tue ich aber 
nicht :-)
von Gerd E. (robberknight)


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Heinz R. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Erleichtert z.B. die Suche nach tauben Elkos.
>
> gerade hierfür gibt es doch mittlerweile viel einfachere Möglichkeiten?

Wenn Du den Elko auslötest kein Problem. Aber wenn Du ohne zu Löten 
(oder gar ohne Öffnen des ultraschallverschweißten Netzteils) den Effekt 
des tauben Elkos sehen willst geht das mit dem Oszi.

Toter Quarz/Resonator geht eigentlich auch nur mit nem Oszi. Die 
Frequenzanzeige von Multimetern geht meist nicht hoch genug.

Und wenn Du nen Teil einer Schaltung verstehen willst ohne alles im 
Detail rauszuzeichen ist Anschauen der Signalmuster oft sehr hilfreich.

Und immer öfters ist das Zeugs irgendwie "smart" und kommuniziert z.B. 
mit seinem Akku. Da habe ich zwar kein decodiertes Protokoll, aber ich 
kann zumindest mit dem Oszi das Muster des Datenstroms anschauen und 
abspeichern. Dann z.B. den Akku gegen einen funktionierenden austauschen 
und vergleichen. Dann sieht man schon mal ob das Problem etwas mit den 
übertragenen Daten zu tun hat oder nicht. Für sowas braucht man dann ein 
ordentlich bedienbares Oszi, so ein Owon-Multimeterverschnitt kann das 
nicht.
: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Heinz R. schrieb:
> gerade hierfür gibt es doch mittlerweile viel einfachere Möglichkeiten?

Auslöten und LCR? Lieber drinnenlassen und Restwelligkeit.
Danach gehts so weiter:
Hab ich nicht dabei
Könnte ich zu Hause haben, eher nicht
Muss ich bestellen, mach ich gerne, wenn die 75 € zusammen sind.


Rant:
Wenn dann das Bauteil 4,70 € gekostet hat, bekommt man ganz stolz 5.- 
mit der Bemerkung "Der Rest ist Trinkgeld". Mit dem Hintergedanken "Mehr 
ist mir das Geraffel sowieso nicht wert. Aber irgend ein Depp repariert 
es mir schon für wenig Geld".

Es gibt erkennbar Leute, denen z.B. die Nähmaschine wichtig ist und die 
kein Geld haben, sie zur Reparatur wegzugeben. Denen helf ich gerne. Die 
Anderen konnten mir immer mehr den Buckel runterrutschen.
Ich mach das nicht mehr, weil der Termin verschoben wurde auf Freitag 
13:00. Der Organisator konnte mir auch den Buckel runterrutschen.

Da war z.B. ein Elektriker unter den Reparateuren, der ein neues Kabel 
für ein Bügeleisen montiert hat. Der hat die gecrimpten Enden verdutzt 
angeschaut, den längeren PE gekürzt und abisoliert und dann ohne 
Endhülse im Bügeleisen festgeschraubt.
Nur gut, dass er einen Haftungsausschluss hatte.
von Heinz R. (heijz)


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Gerd E. schrieb:
> Und immer öfters ist das Zeugs irgendwie "smart" und kommuniziert z.B.
> mit seinem Akku. Da habe ich zwar kein decodiertes Protokoll, aber ich
> kann zumindest mit dem Oszi das Muster des Datenstroms anschauen und
> abspeichern. Dann z.B. den Akku gegen einen funktionierenden austauschen
> und vergleichen. Dann sieht man schon mal ob das Problem etwas mit den
> übertragenen Daten zu tun hat oder nicht.

und das machst dann in den 3 Stunden alle 2 Wochen von denen eine schon 
mit "Meet and Greet - Kaffee und Kuchen" verbucht ist?
von Gerd E. (robberknight)


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Heinz R. schrieb:
> Gerd E. schrieb:
>> Und immer öfters ist das Zeugs irgendwie "smart" und kommuniziert z.B.
>> mit seinem Akku. Da habe ich zwar kein decodiertes Protokoll, aber ich
>> kann zumindest mit dem Oszi das Muster des Datenstroms anschauen und
>> abspeichern. Dann z.B. den Akku gegen einen funktionierenden austauschen
>> und vergleichen. Dann sieht man schon mal ob das Problem etwas mit den
>> übertragenen Daten zu tun hat oder nicht.
>
> und das machst dann in den 3 Stunden alle 2 Wochen von denen eine schon
> mit "Meet and Greet - Kaffee und Kuchen" verbucht ist?

Nicht das Protokoll decodieren. Sondern schauen ob das Problem 
vermutlich etwas mit den übertragenen Daten zu tun hat oder etwas ganz 
anderes ist, z.B. eine kalte Lötstelle am Stecker im Ladegerät oder 
sowas.

Du hast ein Gerät vor Dir, oft nur ne sehr vage Fehlerbeschreibung und 
willst den Fehler schnell eingrenzen. Da auf ein Oszi zu verzichten 
schränkt Dich in Deinen Möglichkeiten sehr ein. Und es frustriert auch 
wenn Du weißt wieviel einfacher es mit brauchbarem Oszi wäre.
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