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Forum: Markt VOLTCRAFT DSO-3062C 60 MHz = baugleich mit?


Autor: Mike (Gast)
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Hallo,

ich sah grade bei Conrad und Völkner das VOLTCRAFT DSO-3062C für 299,- 
im Onlineshop.
Nur: Das Datenblatt ist dürftig und die Abbildungen passen nicht ganz 
zur Produktbeschreibung:
Einmal ein Foto mit Logo Voltcraft + korrekter Bezeichnung aber 100 MHz 
Bandbreite, einmal ist ein Hantek abgebildet..

Weiß einer, welches Gerät baugleich mit dem Ding ist? Sind bei einem 
Kanal noch 1GS/s drin?

Der Preis wäre für ein 60 MHz Hantek/Tekway ja wirklich nicht schlecht, 
das ebenfalls mit 60 MHz Bandbreite angegebene TEKWAY DST1062B kostet ja 
um die 500,- brutto wenn man's in DE kauft..

Noch besser wäre natürlich jemand hätte schon so eins und würde einen 
kurzen Bericht schreiben.. :)

Danke für alle Informationen!

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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es ist natürlich ein Hantek/Tekway, genauer gesagt ein Hantek DSO5062C
mit maximal 500MS/s (entspricht dem Tekway DST4062B)

http://www.hantek.com/english/produce_list.asp?unid=77
http://www.tekway.net/news.asp?newsid=221

Die Hantek DSO5xxxC bzw. Tekway DST4xxxB habe ich nie in den händen
gehabt, auch nie Bilder davon gesehen (ich meine vom PCB).
Ich weiss das die noch kleinere modele kein 1MPoint SRAM haben,
und ganz andres layout.

Was hier anders ist kann ich nur spekulieren. Mag aber sein das es 
ausreichend wird model namen zu ändern (wie beim hack), zwei AD9288
bestücken und als 1GSs benutzen, ich würde aber nicht drauf blind 
wetten.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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übrigens, die Bilder die Conrad postet kannst Du sofort vergessen,
die entsprechen meistens nciht der Realität (bei dem DSO-3062C schon)

Beispiel VDO-2072A, VDO-2152A (usw, alle VDO-2xxx) - die ersten
Bilder sind 100% vom HanTekway, das letzte Bild vom GwInstek
(und die VDO-2xxx sind es eigentlich GWInstek Geräte), das kann nur
Conrad/Voltcraft machen.

Anscheinend waren 30jahre nicht lang genug um zu lernen das dies
Bertrug ist.

Autor: MaTT90 (Gast)
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Ich blicke da iwie auch nicht ganz durch.. falls jemand genaueres 
rausfindet wäre es super wenn er das berichtet. Ich hätte durchaus auch 
Interesse an diesem Geräte :)

Mfg

MaTT90

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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steht doch alles was du wissen muss:

Beitrag "Re: VOLTCRAFT DSO-3062C 60 MHz = baugleich mit?"

Es sind 500MSs geräte. punkt.
Für 1GSs braucht man mehr ADC. punkt.
Ob da welche noch reinpassen (sprich PCB passend) weisst keiner,
kauft es also, schraub auseinander, mach ein paar bilder und
ich kann dir dann mehr sagen. punkt.

Sollte das immer noch zu komplex sein dan brauchst du kein DSO. punkt.

Autor: Claudio (Gast)
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Hallo

Hab mir das Gerät letztens bestellt und gestern kams dann an. Ist mein 
erstes Oszilloskop, daher wars mir erst mal egal, dass es nicht so 
schnell messen kann (wollte halt erst ma was möglichst günstiges zum 
Einstieg).
Hatte dann (nach dem bestellen) doch mal wissen wollen welcher original 
Hersteller es ist und bin dann über die technischen Daten auf die Hantek 
Website gestoßen (exakt selbe Bedienungsanleitung nur HanTekway durch 
Voltcraft ersetzt).
Hab dann den Tekway-Thread hier im Forum entdeckt und größtenteils 
durchgelesen - nach einigem Überlegen ob ich das Teil von Conrad net 
abbestell und dafür dann das Tekway mit 1 GS/s bei Pinsonne bestell hab 
ichs aber erst ma gelassen (wären ja 200 EUR mehr gewesen - und wie 
gesagt Einsteiger).
So zum Gerät - hat bereits nen Lüfter verbaut, Voltcraft Bootlogo und 
Sprachvoreinstellung beim ersten einschalten auf Deutsch ansonsten wohl 
identisch mit den Tekways.

System Info:
model: DSO3062C
sw version: 2.06.3(111226.1)
hw version: 10070x555583e9
serial number: T 1G/012 XXXXXX
lcd.front.ts: 0.0.0 (ist auf den Screenshots im Tekway-Thread nicht 
vorhanden - deutet evtl. drauf hin, dass von HanTekway ein Modell mit 
touchscreen geplant ist?)

Die Firmware scheint identisch zu sein mit dem was im Tekway-Thread von 
Thomas R. beschrieben wurd (allerdings bleibt die gewählte Sprache auch 
nach aus/einschalten bestehen).
Frage an Thomas R.: würds gern ma aufschrauben (Garantie is mir egal) - 
hab 2 Schrauben bei den vorderen Klappfüßen gefunden - und anscheinend 
sind 2 Schrauben oben hinter dem ausklappbaren Griff - da komm ich aber 
nur ran wenn ich den Griff entfern - wie geht dass ohne selbigen  kaputt 
zu machen?

Autor: Helferlein (Gast)
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Der Griff muss drannbleiben. Du klappst in gerade soweit hoch, dass du 
mit einem schmalen Schraubendreher an die Schrauben kommst

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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den griff kann man auch abnehmen, einfach mit flachen schruabendreher
drucken von aussen link in die mitte (und aussen rechts in die mitte die
andere seite) und ziehen - das ganze am besten wenn der griff auf 45° 
steht

Es sind nur diese 4 schrauben (und dann drin noch ein paar für die PCB
abdeckung, die sind aber schmerzfrei).

sn: T 1G/012 und hw version: 10070x555583e9 klingt schon SEHR gut!

Wegen den ts font, heh, Tekway sagte zu mir "wir wollen nicht zu viel
sagen", Hantek behauptet ganz dumm "nö, welches touch?"
Man kann auch klar sehen das nciht nur das font sondern auch kernel
module für touch und auswertung in der firmware stattfindet, bis jetzt
funktioniert aber nicht. Der grund kann alles mögliche sein,
wahrscheinlich aber nur die tatsache wie das display eingebaut ist.

Autor: Claudio (Gast)
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@Helferlein - Danke hat gut geklappt.

@Thomas R.:
Hab ma Bilder von Main- und Powerboard angehängt.
Aufm Powerboard steht zumindest DSO5000 Series - aber denk ma des Board 
ist eh in allen Modellen gleich.
Falls die ADC's unter den kleinen Kühlkörpern sind - dann sind 4 aufm 
Board - die 2 auf dem Photo und 2 Stück leicht versetzt auf der 
Unterseite der Platine.
Wenns nun doch das Board der DST1XX2B Serie ist könnt ich theor. ja dann 
die Firmware dieser Modelle aufspielen? Geht jetz net direkt drum mehr 
Samplingrate oder Bandbreite zu haben (klar wär des dann auch nett g) 
- aber mir gehts dann eher drum noch Firmware Updates zu bekommen - weil 
ich net denk dass Conrad da zeitnah/oft Updates bringen wird - wenn 
überhaupt.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Claudio schrieb:
> Aufm Powerboard steht zumindest DSO5000 Series - aber denk ma des Board
> ist eh in allen Modellen gleich.

ja es ist gleich.


> Falls die ADC's unter den kleinen Kühlkörpern sind - dann sind 4 aufm
> Board - die 2 auf dem Photo und 2 Stück leicht versetzt auf der
> Unterseite der Platine.

ja das sidn ADCs!


> Wenns nun doch das Board der DST1XX2B Serie ist könnt ich theor. ja dann
> die Firmware dieser Modelle aufspielen? Geht jetz net direkt drum mehr
> Samplingrate oder Bandbreite zu haben (klar wär des dann auch nett g)
> - aber mir gehts dann eher drum noch Firmware Updates zu bekommen - weil
> ich net denk dass Conrad da zeitnah/oft Updates bringen wird - wenn
> überhaupt.

die firmware updates sind einfache sache, es sind (meistens) nur
ein paar shared files die bei allen modelen die selben sind
und dann die dso.exe (die DSO app selber)

Ich kann dir 100% bestätigen ob es geht und was geht (sprich ob
z.b. die 1GSs auch gehen) wenn du mir ein firmware backup
zumailst.

Das backup tool auf USB stick kopieren, stick rein und firmware update 
starten - es dauert dann einr paar min., am ende wird nachricht kommen
das du rebooten kannst - dann den stick raus, inhalt mit 7zip oder 
winrar
packen und irgendwo scheiben (oder per email zu mir).


Im prinzip, da 4 ADCs schon drauf sind, kann ich schon vermuten das es
fast direkt gehen wird - sprich sobald du den umbenennst (also genau
das was der hack macht) auf sagen wir DSO5202B wird es als 200MHz model
mit 1GSs funktionieren. Mag sein das das FPGA design file anders ist
(/dn.rbf ), daher will ich den backup. Sollte das so sein habe dann
eine passende file für das board um es tatsächlich 100% glcih mit
den B modelen machen (sprich mit den 1GSs modelen).

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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also wirklich, ich habe zwar viel unsinn gesehen, aber das ist
einmalig (habe backup von Claudio bekommen und aufgespielt bei mir).

Herzlichen glückwunsch Claudio!

Diese Voltcraft 500MSs scopes sind keine 500MSs, es sind 100% 1GSs,
man sieht es sogar (1ch an, 4ns/DIV, 4k samples an) im Utility-> seite 2 
von 3 und Sys Status - da steht 1GSs.

Es sind also Hantek DSO5062B und nciht 5062C, zum hacken
auf 200MHz model muss man lediglich die /dst1062b auf /dst1202b
umbenennen (ja, dst und nicht dso - obwohl von Hantek produziert sind es
immer noch eigentlich Tekway geräte und die heissen auch dstxxxxx)
Hacken auf 1GSs muss man nciht mehr weil die sowieso 1GSs machen.

Wem das blöde Voltcraft logo stört kann es natürlich ändern,
dafür braucht man entweder Tekway oder Hantek (oder eigene logos).
Natürlich muss dann auch die logotype.dis geändert werden damit
der LCD driver passende logo lädt, aber das ist kleinigkeit.

Die firmware die cih hier gespotet habe (da die hersteller unabhängig 
ist)
kannst du direkt instalieren (dst1kb_2.06.3_15202b_fact_120112.1_.up)

Beitrag "Re: TEKWAY DST1xx2B Oszilloskop"

Die meisten firmware versionen die Tekway oder Hantek postet sind
hersteller abhängig (eben diese logos sind anders und dementsprechend
anderes device driver für LCD, es lebe hardcoding!). Ich bekomme die 
auch
oft als hersteler unabhängig. Wobei letzte zeit beide Hantek und Tekway 
sehr faul sind und schon gar nicht mehr auf irgendein schutz achten.
Voltcraft benutzt den selben driver wie Hantek, man kann also Hantek
logos kopieren (siehe anhang), die logotype.dis abändert von

VOLTCRAFT_DSO3062C
auf
hantek_DSO5202B

wird sich dein scope wie ein echtes DSO5202B verhalten.

Jetzt noch ein besonderes bonbon, dein gerät war sogar als DSO5202B
produziert, es sind noch logs drauf das er umbenannt war auf niedrigeres
model. Das ist nciht untypisch, das macht sowohl Hantek als Tekway
sehr oft wenn keine geräte am Lager sind.

Ich glaube bald wird Conrad keine dieser geräte mehr am lager haben :P

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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ahja bevor ich vergesse, die dso.exe auf dem Voltcraft scope ist
natürlich extra für voltcraft compiliert damit einige "hersteller"
hinweise verschwinden. Man findet aber immer noch jede menge "Tekway"
und "Hantek" tags. An sonsten ist die gleich (habe mal eben decompiliert
und vergliechen mit gleicher org. manufacturer version).

Autor: Claudio R. (claudio1)
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Danke für die Infos Thomas R.
Hab die von dir verlinkte 120112er Firmware aufn Stick gezogen und die 
lies sich ohne Probleme installieren - (muss ich mir also erst ma kein 
UART Adapter holen - oder isses noch immer auf 60 MHz begrenzt so lang 
ich den Modellnamen net änder trotz der 15202B Firmware? - das hab ich 
noch net so ganz verstanden)
Voltcraft Bootlogo is geblieben - is mir aber schnuppe
Sysinfo zeigt neue Firmware Version aber als Modell noch "DSO3062C" - 
wie kann ich denn am besten überprüfen obs Update nun komplett geklappt 
hat (irgendwelche gravierenden Unterschiede zur 111226 Firmware an denen 
man es erkennen könnte?)
Hab vorm updaten auch noch ma geschaut - bei 4 ns/div hat die sysinfo 
tatsächlich schon 1GS/s angezeigt - frag mich warum Conrad dess dann net 
auch bewirbt - oder isses so wie du im andren Thread schon meintest - 
die kriegen halt grad des geliefert was HanTekway grad an Lager hat - 
dann kann man aber net sicher gehen bei jeder Bestellung von Conrad nen 
Modell mit 1 GS/s zu bekommen

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Claudio,

die firmware ist lediglich eine neuere firmware als die die
bei dir drauf war, die ändert auf nix an dem model!

Das sollte auch so sein, sonst würden die leute hier amok laufen
wenn ein firmware update deren geräte ändern würde.

Was du brauchst um die bandbreite zu hacken ist entweder ein
"TTL UART" kabel oder das tool hier:

http://www.eevblog.com/forum/general-chat/hantek-t...

einfach die DSO trieber installieren, DSO starten, über USB
mit PC verbinden, das tool starten und von 60MHz auf 200MHz wählen
- und das "change bandwidth" button betätigen .. das wars.
DSO wird dann rebooten (sollte es händen mach es selber), logo
bleibt wie ich gesagt habe beim Voltcraft, du wirst aber dann sofoer
200MHz bandbreite haben (leich erkennbar an dem 2ns/DIV timebase)


Claudio R. schrieb:
> frag mich warum Conrad dess dann net
> auch bewirbt - oder isses so wie du im andren Thread schon meintest -
> die kriegen halt grad des geliefert was HanTekway grad an Lager hat -
> dann kann man aber net sicher gehen bei jeder Bestellung von Conrad nen
> Modell mit 1 GS/s zu bekommen

die wissen es auch nciht, und falls doch ist das dem auch egal
bzw. wird vom Hantek auch nicht erlaubt sein zu werben als 1GSs model.

Ich glaube aber eher nciht bekannt, naja, wird es dann am montag sein.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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ups, etwas unfair, du brauchst natürlich passende treiber ... 
logischerweise bis Conrad welche hat werden wir schon jahr 2020 haben.
Nimm also die Hantek treiber:

http://www.hantek.com/Product/64Driver/DSO5000.rar

Autor: Claudio R. (claudio1)
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Vielen Dank @ Thomas R.
Mit dem Tool vom eevblog hats anscheinend geklappt - kann nun zumindest 
auf 2ns/div zoomen und die TTScope Softw. zeigt in der virtuellen 
Panel-Ansicht nun 200 MHz an.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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ja, damit ist es vollbracht! (wenn TTScope 200MHz Gerät anzeigt dann hat
man auch alle vorteile von so einem Gerät").

Der Rest (Logo, Gerätname) ist nur Kosmetik...

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo,

nur zur Info, ich habe heute ein Gerät beim Conrad bei der SCS/Vösendorf 
(Wien) gekauft, ein Stück ist noch dort, war so 14:00h.
Es hat die gleichen System Info-Daten wie von Claudio beschrieben.
Versuche jetzt auch so ein Upgrade durchzuführen.

Peter

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo Claudio R. und Thomas R.,

danke für die Infos, das Upgrade hat ohne Probleme funktioniert.
Nettes Teil, werde jetzt mal das Handbuch durcharbeiten. Ich besitze ein 
Hameg HM2008, da interessiert mich der Vegleich.

Schönen Gruß
Peter

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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super!

Ich empfehle die letzte firmware die ich hier gepostet habe
und nach dem warm ist selbstkaliebrerung.

Da du Hamed hast, deutsche menus sind übrigens besch*** beim 
Hantek/Tekway.

Autor: A. K. (prx)
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Was fängt ein DSO eigentlich mit Anschlüssen für Telefon und Mikrofon 
an? Auf den Bildern oben sind unbestückte Anschlüsse PHONE1 und MIC1 zu 
sehen. Sprachsteuerung? Wär manchmal ganz praktisch.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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hrhr, E.T. kennst du oder?

nein im ernst, ich dachte am anfang das der entwickler (nach dem Hantek 
sich beim Tekway eingekauft hat und entschieden hat neues board zu
designen) einfach nur dumm oder unheimich nett war und (blind) ein
SDK2440 board von Samsung kopiert hat.

Hantek hat mir aber irgendwann gesagt das der grund ein anderer war,
die haben anfragen von den Schulen/Trainingscentren in Indien/China
bekommen um ein DSO zu bauen der auch für Schulungszwecken benutzt
werden kann.

Das sind die BMV modele heute, die haben ein video player und
erlauben mehr oder weniger interaktion/was auch immer.
Die hier (B oder C modele) benutzten lediglich das selbe mainboard
und sogar die selbe firmware (wobei der player versteckt ist auf
den B/C/BM modelen).

Autor: ./. (Gast)
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Pr0n auf dem Oszi.
Das ist der wahre Grund für das GROSSE Display.

Autor: Hiro (Gast)
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Habe eine Frage zum VOLTCRAFT DSO-3062C.
Welche Funktionen bietet das MATH MENU?
Kann das Ossi +, -, / und *?

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Hiro schrieb:
> Habe eine Frage zum VOLTCRAFT DSO-3062C.
> Welche Funktionen bietet das MATH MENU?
> Kann das Ossi +, -, / und *?

ch1+ch2, ch1-ch2, ch2-ch1, ch1xch2, ch1/ch2, ch2/ch1, FFT
(hanning,flattop,rectangular,barlett,blackman window
als Vrms oder dBrms - mit 1x,2x,5x und 10x zoom).

Math ergebnisse lassen sich auch als ref werte speichern und
sind wieder einblendbar (auch FFT).

Autor: dunno.. (Gast)
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Hallo Thomas-


ich bin jetzt auch mal auf den zug aufgesprungen und hab einfach mal auf 
gut glück eins geordert.

kannst du beschreiben wo und wie man am firmware-backup erkennt, ob man 
evtl eins aus der gleichen charge wie claudio bekommen hat -
oder kommt man da ums aufschrauben nicht herum?

wenn ja, gibts am gehäuse ne intrusion detection, oder kann ichs nachm 
aufschrauben immernoch zurücksenden, falls es keins aus der reihe ist..?


dankeschön
dunno

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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dunno.. schrieb:
>
> kannst du beschreiben wo und wie man am firmware-backup erkennt, ob man
> evtl eins aus der gleichen charge wie claudio bekommen hat -
> oder kommt man da ums aufschrauben nicht herum?

Üblicherweise steht auf DSO gehäusen die maximale sample rate,
hier sollte eigentlich 1GSs und nicht 500MSs stehen.

Die user manual sagt "500MSs beim 2ch betrieb" - ja, das ist wahr für
ein scope der separate 500MHz ADCs hat und nicht shared. Weiter im text
steht "provides the real-time sample rates up to 500MSa/s" was schon
nicht stimmt da im ein kanal betrieb und kleinen timebase (ab 8ns/div)
dieses scope mit 1GSs sampled. Übrigens - bald evt. auch ab 800ns/div
so wie ich es immer in meinen firmwares patched habe (nicht in den
letzten), HanTekway arbeitet gerade an den FFT full span bug und etweder
müssen die FFT komplett neu programieren oder sample rate ab 800ns/div
bis 20ns/div um faktor 1.25 erhöhen (das war meine lösung).

Warum also Conrad ein 1GSs scope als 500MSs verkauft ist schwer zu 
sagen.
Man kann nur vermuten das jemand beim HanTekway geschlafen hat und
die software nicht angepasst hat auf immer max. 500MSs - das sind
gerade 4 zeilen im code. Das ist natürlich die dummste lösung aber
gleichzeitig die günstigste?? weil dadurch Hantek nur eine PCB version
bestücken muss (irgendwie schwer zu glauben das mit der bestückung).

Übrigens, Conrad preis ist günstiger als das was
man beim hersteller direkt bezahlt! Beim über 10stk bestellung
ist Conrad preis knapp 100EUR/stk günstiger als wenn ich beim Hantek
bestelle (+versand/steuern). Man kann also schon davon ausgehen
das alle händler Hantek fragen werden nach entweder neuen preisen
oder einer lösung. Tekway war immer ab werk teurer, die werden jetzt
total angep** sein.

Zurück zu deiner frage - Conrad wird jetzt nur die eine charge haben.
Mag sein das die den preis später eröhen (immerhin steht jubileumspreis)
oder das Hantek neue PCB produziert. Eine software lösung würde
jetzt wenig sinn machen da alle sowieso wissen das es die selbe
hardware ist wie beim den teuersten HanTekway modelen.

Im backup selber (root.bin) kann man lediglich sehen ob änderungen
vorgenommen sind, in dem NAND bleiben rückstände. Dazu muss man wissen
das die firmware beim model wechsel/fimrare update sys.inf (und 
manchmal)
i2c.log löscht und neu beschreibt. Und genau da drin stehen die 
änderungen.
Nimmt man jetzt backup von Claudio und nach diesen dateien sucht
(textsuche in dem dump) findet man schnell zeilen wo z.b.

[DST type]dst1202b
[soft version]2.06.3(111216.0)

steht. Nun Conrad verkauft mit firmware 2.06.3(111226.1) und nciht
2.06.3(111216.0), das bedeutet es handelt sich um ein altes eintrag.
Das model type verrät das (für Claudio) beste teil - es war mal
ein dst1202b also ein 200MHz bandbreite DSO. Der günstigste
preis für so ein Hantek DSO5202B (Tekway wird wie ich schon gesagt habe
ab werk teurer) ist 520EUR (ebay china import) oder 750EUR in EU.
Die PCB wird auch dementsprechend bestückt sein , sprich die paar
widerstände um tatsächlich 200MHz bandbreite und nicht 180-190Mhz
zu erreichen sind auch drauf.



>
> wenn ja, gibts am gehäuse ne intrusion detection, oder kann ichs nachm
> aufschrauben immernoch zurücksenden, falls es keins aus der reihe ist..?
>
>


k.a., im prinzip dürfte es egal sein da die sicherung drin auf
der netzteil PCB ist, die muss man auch tauschen dürfen?

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo dunno,

anbei ein Bild von der System-Info, direkt nach dem ersten Mal 
einschalten, also original Voltcraft.

Dann ein Bild vom System-Status, aber schon mit Hantek-Firmware. Aber da 
siehst du bei der Time Base-Einstellung von 4 ns, kleiner geht es im 
original nicht, beim System-Status oben die „Sample Rate: 1 GS/s“.

Das letzte Bild ist wieder die System-Info mit der Hantek-Firmware, die 
Thomas R. verlinkt hat hier im Thread.

Beim durchgehen des Handbuchs und nebenbei probieren, ist mir das DSO 
hängengeblieben. Da half kein Aus-/Einschalten und die Tasten reagierten 
nicht mehr. Das DSO-Reset-Tool von Thomas R. hat nicht funktioniert, da 
die USB-Verbindung nicht hergestellt wurde. Windows XP möchte dann immer 
Treiber installieren, schafft es aber nicht.
Darum würde ich empfehlen gleich den UART-Anschluß irgendwie zugänglich 
zu machen. Damit habe ich die „ /param/sav/run1kb*“-Datei gelöscht und 
das DSO reagiert wieder normal.
Anbei zwei Bilder mit temporärer Lösung.

Peter

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Peter Dreisiebner schrieb:
>
> Beim durchgehen des Handbuchs und nebenbei probieren, ist mir das DSO
> hängengeblieben. Da half kein Aus-/Einschalten und die Tasten reagierten
> nicht mehr. Das DSO-Reset-Tool von Thomas R. hat nicht funktioniert, da
> die USB-Verbindung nicht hergestellt wurde. Windows XP möchte dann immer
> Treiber installieren, schafft es aber nicht.

das nervt langsam :( Ich gucke später ob man so ein Conrad backup
basierendes system mit älteren FPGA design downgraden kann damit diese
abstürze nicht passieren.

Autor: dunno.. (Gast)
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das ist ja echt irre.

danke euch beiden für die infos. ich werd berichten, wenn ichs hab

mfg

Autor: masterreminder (Gast)
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Hat das VC DSO-3062C mit der aktuellen SW/FW auch die fail/pass-Funktion 
welche einige Tekwaygeräte mit der 2.06.3 bekommen haben? In der 
Anleitung zum Conrad-Model habe ich nichts darüber gefunden.

lg masterreminder

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo masterreminder ,

> Hat das VC DSO-3062C mit der aktuellen SW/FW auch die fail/pass-Funktion
> welche einige Tekwaygeräte mit der 2.06.3 bekommen haben? In der
> Anleitung zum Conrad-Model habe ich nichts darüber gefunden.

Zur original Firmware kann ich nichts mehr sagen, bei Hantek Firmware 
ist die Funktion dabei. Aber auch im Hantek Handbuch ist die Funktion 
nicht beschrieben, sind wohl nicht 'up to date'.

Anbei noch ein Bild und Vergleich der Tastköpfe. Gelb ist ein Hameg 
HZ200, blau ist der PP-80.
Übrigens genau bei dem Bildschirm und speichern auf USB-Stick ist das 
DSO wieder hängengeblieben. Diesmal hat aus- und einschalten gereicht 
zum Wiederbeleben.

Peter

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Was in der manual NICHT steht sind einige sachen:

horizontal menu
- timebase fine/coarse
- horizontal position fine/coarse (nicht in Voltcraft firmware)

math menu:
- ch1+ch2, ch1-ch2, ch2-ch1, ch1xch2, ch1/ch2, ch2/ch1, FFT,
die manual sagt nur ch1+ch2, ch1-ch2, ch2-ch1, FFT

- FFT gibts als folgende fensterfunktionen:
hanning,
flattop,
rectangular,
barlett,
blackman

mit ausgabe als Vrms oder dBrms - mit 1x,2x,5x und 10x zoom

In der user manual steht nur hanning,flattop,rectangular
und ausgabe als Vrms.


measure menu:
- user manual sagt 11 messungen, tatsächlich gibts mittlerweile 23 :
Frequency
Period
Mean
Pk-Pk
Cyc. RMS
Minimum
Maximum
Rise Time
Fall Time
PosWidth
Neg Width
Delay1-2Rise
Delay1-2Fall
+duty
-duty
Vbase
Vtop
Vmid
Vamp
Overshoot
Preshoot
Period Mean
Period RMS


menu cursor:
- user maual kennt noch kein tracking cursor (im waveform und FFT 
ansicht)


menu safe/recall
- user manual kent keine CSV
die kent auch keine option für speichern auf dem stick


menu acquire:
- user manual kennt nicht avg. sampling mit 40k samples depth.
Eigentlich ist die ganze acq. menu gar nicht richtig erklärt.


menu display:
- die user manual kennt keine display refresh auto/30/40/50 frames/sec
NICHT verwechseln mit wfrm/s !


menu utility:
die user manual kennt folgenden funktionen NICHT!

- pass/fail funktion
- filter funktion (gut die hat gerade 0 wirkung wird aber gefixt)
- waveform recorder
- HP printer screenprint
- bode analysis
- sys status anzeige


Ich habe garantiert noch etwas vergessen, sollte aber reichen als
übersicht von dem was drin/nicht drin steht.

Hantek hat user manual vom 2009 (noch eine pre-release) von Tekway
genommen, eigene logos reingepasted und gut ist. Und jetzt hat
Conrad genau das selbe gemacht. Da seit Dez. 2009 die firmware sich
sehr verändert hat ist eine andere geschichte. Ich habe mehrmals
sowohl Tekway als Hantek gefragt ob die es nicht mindestens auf
mehr aktuelle version updaten könnten (die aktuellste wird es nie sein,
Hantek/Tekway bauen ständig neue funktionen in die firmware rein).

Immerhin steht es jetzt auf "mal" endlosen "issue list"
die user manual zu bearbeiten, allerding als letztes eintrag.

Wichtiger sind firmware bugs, mittlerweile sind nur noch
- FFT fullspan "bug" (wer sich fragt was das ist bitte in dem
Tekway thread suchen Beitrag "TEKWAY DST1xx2B Oszilloskop")
- digitale filter (die waren mal eingeschaltet, haben aber nciht gut
 funktioniert daher sind die zwar sichtbar aber ohne funktion)
- SDK / LabView unterstüzung.
- neues FPGA design für alte geräte um jitter reduzieren
(was das ist siehe ebenfalls Tekway thread - übrigens die aktuelle
modele - auch Voltcraft - bekommen schon das neues design)


SDK (chinesiche version) habe eine vorab version (als zeichen das die
was tun ...) bekommen - die werde ich auch nciht posten, es ist
nur haufen zusammen kopiertes zeug und beinhaltet eigentlich weniger
information als was ich schon zusammen gesammlt/debugged habe.
D.h. die haben einfach "etwas" zugeschickt um mich zu verarschen
(ehm befriedigen?), das machen die gerne (z.b. Hantek calibration 
protokole - alle Handhelds bekommen genau das selbe protokol,
angesprochen auf die tatsache konnten die es nicht erklären warum).
Ich muss ehrlich sagen Hantek ist hin und wieder so eine typische china
firma, wäre es nciht Tekway gewesen (DSOs sind Tekway IP) würden die
auf gar keine emails beantworten. Hin und wieder wenn nix kommt
telefoniere ich mit Hantek, dann kommt immer bewegung für paar tage.
Das klingt zwar bescheuert, ist aber so. Ich kenne aber chinesen und
weisst das gespräch am tel. oder noch besser persönlich sehr hilfreich
ist. Genug gelabert :)


Digitale filter stehen als "fixen bis 20 März 2012", full span 25 März,
SDK steht kein datum ich werde aber die wenn sein muss jede woche 
nerven.
Bei user manual fix steht auch kein datum, ich schlage also vor frag
doch bitte beim conrad nach :) Sollen die etwas druck machen und
von Hantek neues manual verlangen (oder selber schreiben).

Autor: DSO (Gast)
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Vielen Dank für den Hinweis auf das Angebot und die zahlreichen Tipps 
insbesondere von Thomas R.!

War gerade auf der Suche nach einem Einsteiger Gerät bis 350 Euro aus 
Deutschland (wegen Garantie), da kommt mir das gerade recht.

Hoffe die selbe Version zu erhalten und das die Firmware Updates klappen 
;-)

Autor: egonotto (Gast)
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Hallo,

@ Thomas R danke.

Ich hab nun auch ein DSO-3062C mit originalem Bios (wegen 
Gewährleistung) und 200 MHz-Hack.

Mir ist aufgefallen, dass das Scope alle Nase lang abstürzt, wenn der 
Equivalent-Time-Mode eingeschaltet ist. Dann noch 2ns/Div einstellen 
bewirkt einen sicheren Absturz.

MfG
egonotto

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo egonotto,

wenn ich das Menü rechts nicht ausblende gibt es keinen Absturz, auch 
bei 2 ns nicht, aber sobald es weg ist, braucht es einen Neustart.

Peter

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Peter Dreisiebner schrieb:
> Hallo egonotto,
>
> wenn ich das Menü rechts nicht ausblende gibt es keinen Absturz, auch
> bei 2 ns nicht, aber sobald es weg ist, braucht es einen Neustart.
>

vorsicht, er hat die Voltcraft org. firmware während du schon Hantek 
firmware drauf hast. Interessant ist das ich weder das eine noch das 
andere nachsimulieren kann (mit beiden versionen nicht)

Also nochmal:
-acquise an
-8ns/div timebase
-menu sichtbar (oder ausgeblendet)
-umschaten von real auf equ mode
-timease ändern auf 2ns7div und absturz?

Schrieb bitte die firmware version und genau welche schritte du machst.
Am besten bitte auf english menu umschalten, einmal default settings 
drucken und dann die einstellungen machen (die zum absturz bringen)

Ich kenne zwar ein equ mode bug, der ist seit 2 jahren drin,
dan merkt man aber nicht sofort (equ an, 2ns/div, stop, und zoom out
auf 2ms/div - und schon fliegt der weg) und wird man damit auch
selten was zu tun habe da so eine kombination wenig sinn macht.

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo Thomas,

hier die Schritte, Voltcraft DSO-3062C mit Hantek Firmware 
"dst1kb_2.06.3_15202b_fact_120112.1_.up" und 200 MHz Bandbreiten-Hack.

1. "Default Setup" gedrückt.
2. Beide Kanäle aktiv.
3. "Aquire" -> Type "Real Time"
4. Time Base 8 ns -> Menü "Measure" eingeschalten
5. "Aquire" -> Type "Equ-Time"
6. Menü ausgeschalten -> alles ok
7. Time Base 4 ns -> links und rechts ~ 1/4 Div Störungen sichtbar 
(senkrechte Linien, so hoch wie das Signal)
8. Time Base 2 ns -> DSO ist eingefroren! Aus- und einschalten hilft.

Das gleiche mit nur einem Kanal funktioniert!
Man kann den zweiten Kanal bei 2 ns dazu schalten, darf aber das 
erscheinende Menü dann nicht ausblenden.

Peter

Autor: egonotto (Gast)
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Hallo Thomas,

 mein Scope:
Model:   DSO3062C
sw:      1.06.3(111226.1)
HW:      10070x555583e9
serial:  T 1G/012......
200 MHz-Patch

Folgendes führt zum Absturz:

Standartsetup
8ns/Div
acquire
Äqu-zeit
F1 (Menue zu)
2n/Div und tot :(

Wenn ich das Menue offen lasse, stürzt es nicht ab.

MfG
egonotto

Autor: Claudio R. (claudio1)
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Jup kann ich auch so reproduzieren - nen andren weg zum Absturz is 3. 
Seite Utility Menü, dann entweder ins Untermenü "Printer Cfg" oder 
"Option..." - sobald man den Help Knopf drückt frierts ein.
Denk ma weil für diese 2 Menüeinträge evtl. noch keine Hilfe vorhanden 
is (weil die Funktionen ja recht neu dabei sind)?
Noch was andres: Sobald ich im "Probe-Check" Menü auf "Check" klicke 
wird die Systemsprache temporär auf Deutsch gestellt - nur wenn man dann 
mit Beenden oder Abbrechen die Funktion verlässt wird wieder auf 
Englisch zurückgeschalten - ist das bei den original HanTekway Geräten 
auch so - oder ist da ausserhalb der DSO.EXE doch noch ein geändertes 
Configfile der Voltcraft Firmware?(hab noch kein UART Konverter und kann 
deshalb leider noch net ins System reinschaun)

PS: Die Abstürze wegen Help im Utility Menü waren auch direkt schon als 
das Gerät noch Out of the Box war - hat also nix mit irgendwelchen 
Firmwareupdates/-hacks zu tun.

Autor: Hartkäse (Gast)
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Frei dem IKEA-Werbe-Slogan:
Reparierst du noch dein Meßgerät, oder mißt du schon damit?

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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egonotto

deins bekomme nicht reproduziert...

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Claudio R. schrieb:
> Jup kann ich auch so reproduzieren

welches den?

> Seite Utility Menü, dann entweder ins Untermenü "Printer Cfg" oder
> "Option..." - sobald man den Help Knopf drückt frierts ein.

ja, keine hilfe eingebunden ... hilfe!

> is (weil die Funktionen ja recht neu dabei sind)?

ja die sind neu, denoch sollte so ein unsinn nicht drin sein

> Noch was andres: Sobald ich im "Probe-Check" Menü auf "Check" klicke
> wird die Systemsprache temporär auf Deutsch gestellt - nur wenn man dann
> mit Beenden oder Abbrechen die Funktion verlässt wird wieder auf
> Englisch zurückgeschalten - ist das bei den original HanTekway Geräten
> auch so - oder ist da ausserhalb der DSO.EXE doch noch ein geändertes
> Configfile der Voltcraft Firmware?(hab noch kein UART Konverter und kann
> deshalb leider noch net ins System reinschaun)

ja auch default stellt (mit deinem backup) zurück auf deutsch,
sollte aber english sein als defult .. ich such gerade was
die firmware für mist schreibt ... settings file (im param/sav)
ist es nciht, was anderes hardgecoded für Conrad.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Peter Dreisiebner schrieb:
> Hallo Thomas,
>
> hier die Schritte, Voltcraft DSO-3062C mit Hantek Firmware
> "dst1kb_2.06.3_15202b_fact_120112.1_.up" und 200 MHz Bandbreiten-Hack.
>
> 1. "Default Setup" gedrückt.
> 2. Beide Kanäle aktiv.
> 3. "Aquire" -> Type "Real Time"
> 4. Time Base 8 ns -> Menü "Measure" eingeschalten
> 5. "Aquire" -> Type "Equ-Time"
> 6. Menü ausgeschalten -> alles ok
> 7. Time Base 4 ns -> links und rechts ~ 1/4 Div Störungen sichtbar
> (senkrechte Linien, so hoch wie das Signal)
> 8. Time Base 2 ns -> DSO ist eingefroren! Aus- und einschalten hilft.
>
> Das gleiche mit nur einem Kanal funktioniert!
> Man kann den zweiten Kanal bei 2 ns dazu schalten, darf aber das
> erscheinende Menü dann nicht ausblenden.
>


deins bekomme auch nciht reproduziert.

Tut mir leid, keine ahnung was da schief läuft aber es muss was sein.
Es haben sich schon einige menschen gemeldet im Tekway thread, auch 
einige auf eevblog (und zwei händler) - alle mit der letzten hardwarare 
revision
und den letzte fpga design (hw1007, 83e9 design)
Alles habe immer irgendwelche seltsame fehler, abstürze hier und da, 
abstürze ohne grund (die dann verursachen das man über uart die run* 
löschen muss).

Ich habe selber die firmwares auf hw0 und hw1007 (also die letzte mir 
bekannte hardware) getestet - keine probleme. Es haben auch andere die
entweder hw0 oder hw1007 (83e8 fpga design) getestet und ebenfalls keine 
probleme.

Ich habe sogar backups (wie jtzt vom Claudio) restored auf meine NAND
speicher, damit hab ich alles (falls! das board nciht neu ist irgendwie)
genau das selbe und bekomme die abstürze nicht reproduziert (abgesehen 
von den hilfe abstürzen).

Von den bildern kann ich keine mainboard unterschiede erkennen, SoC CPLD 
und FPGA scheinen grog genau so geroutet zu sein (ja genau, grob).
Da gibts noch etwas was anders sein kann, CPLD programmierung!

Falls also jemand von euch hw1007 5555x83e9 hat und Altera JTAG kabel
dann bitte read back von dem MAX II machen und hier posten/mir 
zuschicken.

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo Thomas,

danke, kein Problem, die Zeit wird es schon lösen.
Mit JTAG usw. kann ich nicht helfen. Ich könnte nur Fotos vom Mainboard 
machen, oder andere Firmware-Versionen testen, das wäre kein Aufwand.

Peter

Autor: Claudio R. (claudio1)
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Also grad noch ma probiert -
-Default Setup
-nur 1 Tastkopf an CH1 der am ProbeCheck angeschloßen ist (CH2 gar nicht 
aktiviert)
-AutoSet
-dann im Acquire Menü von Real Time auf Equ-Time
-Menü mit F0 schließen
-auf 4 ns/div reinzoomen - nun kann man ca. alle 2 sec ein Artefakt am 
rechten Ende des Messfensters sehen
-auf 2 ns/div zoomen und Gerät friert sofort ein

Funktioniert aber nur mit Equivalent Messung UND das Signal muss korrekt 
getriggert werden (deshalb AutoSet) - ohne Triggerung kein Absturz und 
kein Artefakt

Andre Frage - würd gern des root.bin von meinem Dump zu einzelnen 
Dateien und Verzeichnissen entpacken - des scheint einfach nur ne 
Aneinanderreihung der Files zu sein mit ein paar Metadaten vor jeder 
Datei (also kein mountbares Dateisystemimage) - allerdings kann ichs 
weder mit tar, ar oder cpio aufsplitten - ne Ahnung auf welche weise 
nanodump die Dateien zusammenhängt?

Autor: Peter D. (Gast)
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Angehängte Dateien:

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Hallo,

falls jemand den Lüfter leiser machen will, der verbaute Lüfter läuft 
nicht mit 5 V an. Ich habe den 7812 Spannungsregler für den Lüfter gegen 
einen 7809 getauscht, und die Lüftungsschlitze entfernt. Die machen 
eigentlich den meisten Lärm. Es ist es immer noch hörbar aber 
angenehmer.
Größe vom Lüfter: 50 x 50 x 11 mm

Peter

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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das ist hardcode :)

Klar, die LDOs habe ich schon mal angespreochen das eigentlich ein
7805 ausreichend ist. An sich brauchen diese DSOs kein Lüfter für
die Hauptplatinne, dafür aber für das Netzteil. Der verbaute 3.3V LDO
kocht eigentlich schon. Ein DC/DC converter wie ich das mal gemacht
habe oder Micrel HELDO sind eine bessere Lösung. Danach reicht auch
komplet passiv gekühlt.

Autor: Pustekuchen (Gast)
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Den Lüfter hast Du auch auf Ansaugen statt auf Ausblasen montiert.
Dadurch wird er auch leiser. Noch besser wären Gummilager zur Montage.

An Stelle eines neuen Spannungsreglers, kann man auch 100 Ohm (2 x 47) 
in die Zuleitung einfügen. Mit einem Zwischenstecker bleibt das Gerät im 
Originalzustand.

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo Pustekuchen,

> Noch besser wären Gummilager zur Montage.

Der Tipp war gut, ich wußte ja warum ich die Gummilager aus den defekten 
CD-ROM-Laufwerken aufhebe. Jetzt ist es gut, zwar immer noch hörbar, 
aber nochmals leiser, der 'Sound' ist angenehmer.

Ich habe das Gerät nach dem Umbau eine Stunde laufen lassen und dann 
geöffnet. Auf dem Netzteil war alles nur lauwarm, konnte mit den Fingern 
keine heißen Stellen fühlen.

Peter

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo,

neue Entdeckung zum 2 ns Absturz.
Ich habe die Hantek-Logos und die angepasste logotype.dis auf das DSO 
kopiert, und siehe da, jetzt funktioniert es ohne Absturz. Ich habe 
sonst nichts geändert. Habe mehrmals aus-/eingeschalten, zusätzlich mit 
dem PC und gleichzeitig mit der Konsole verbunden, kein Absturz. Auch 
über die TTScope-Software kann man die 2 ns mit beiden Kanälen und ohne 
eingeblendeten Menü auswählen.
Zufall oder ?

Peter

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo Claudio R.,

> Andre Frage - würd gern des root.bin von meinem Dump zu einzelnen
> Dateien und Verzeichnissen entpacken - des scheint einfach nur ne
> Aneinanderreihung der Files zu sein mit ein paar Metadaten vor jeder
> Datei (also kein mountbares Dateisystemimage) - allerdings kann ichs

hier ist von Thomas R. etwas zum Format der drei *.bin-Dateien 
beschrieben:

http://www.eevblog.com/forum/general-chat/hantek-t...

Peter

Autor: Klaus Dieter (Gast)
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Wollte mir das Ding gerade bestellen... :-)
Und dann: lieferbar ab 20.04.2012
So ein Ärger! Wer weiß, was man dann für Hardware bekommt :-(

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Klaus Dieter schrieb:
> Wollte mir das Ding gerade bestellen... :-)
> Und dann: lieferbar ab 20.04.2012
> So ein Ärger! Wer weiß, was man dann für Hardware bekommt :-(

das ging schnell

Autor: dunno.. (Gast)
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naja, der preis ist aber auch heiß, oder? =)

Autor: Mike (Gast)
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OP hier.. hui, da schaut man mal kurz nicht hin und dann kriegt man mit, 
daß das Scope welches man am Mittag dann nach reichlicher Überlegung 
doch bestellt hat (um 14:00 wars noch als lieferbar gekennzeichnet :) 
nen gutes Schnappächen ist :)

Danke vor allem an Thomas und Claudio aber auch allen anderen!

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Claudio R. schrieb:
> Andre Frage - würd gern des root.bin von meinem Dump zu einzelnen
> Dateien und Verzeichnissen entpacken - des scheint einfach nur ne
> Aneinanderreihung der Files zu sein mit ein paar Metadaten vor jeder
> Datei (also kein mountbares Dateisystemimage) - allerdings kann ichs
> weder mit tar, ar oder cpio aufsplitten - ne Ahnung auf welche weise
> nanodump die Dateien zusammenhängt?

also wichtig zu wissen ist das nanddump mit oob block speichert,
das mögen irgendwelche splitt tools nicht. Du muss also erst
die oob blocks aus dem root.bin löschen (boot und kernel.bin haben die 
blocks auch) - nach je 512byte jeweils 16byte löschen.

Autor: DSO (Gast)
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Ich hab aufgrund des Threads hier gestern noch bestellt und es ist auch 
schon unterwegs.

Nochmal danke für den Hinweis ;-)

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo,

wenn ich das Voltcraft (jetzt Hantek) DSO mit dem PC per USB verbinde, 
und erst danach einschalte, will Windows XP hier immer einen Treiber für 
"SEC S3C2410X Test B/D" installieren.
Ich nehme an, dass hat was mit dem Samsung ARM zutun. Soll man das 
einfach ignorieren? Wenn das eingeschaltene DSO mit dem PC verbunden 
wird gibt es keine Nachfrage.

Peter

Autor: Rudi M. (rudimentaer)
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Mike schrieb:
> doch bestellt hat (um 14:00 wars noch als lieferbar gekennzeichnet :)
> nen gutes Schnappächen ist :)
>
> Danke vor allem an Thomas und Claudio aber auch allen anderen!

Ja, wird sich in kürze rausstellen ob alles die gleichen Scopes sind, 
oder ob es unterschiedliche Chargen sind. Bin auch mal gespannt.

Übrigens in den Läden in München gab es heute noch 7 Stück laut 
Lieferauskunft...
Für die die in der Nähe wohnen. Habs mir wegen der Rückgabemöglichkeit 
aber extra bestellt, just in case.

Danke auch von mir schon mal an Claudio, Peter und natürlich Tinman für 
die schnelle Arbeit., und an Mike fürs Thread aufmachen :-)
Rudi

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Peter Dreisiebner schrieb:
> Hallo,
>
> wenn ich das Voltcraft (jetzt Hantek) DSO mit dem PC per USB verbinde,
> und erst danach einschalte, will Windows XP hier immer einen Treiber für
> "SEC S3C2410X Test B/D" installieren.
> Ich nehme an, dass hat was mit dem Samsung ARM zutun. Soll man das
> einfach ignorieren? Wenn das eingeschaltene DSO mit dem PC verbunden
> wird gibt es keine Nachfrage.
>
> Peter

ja so ist es, der Samsung SoC s3c2440 meldet sich als solches
nach dem booten. Es gibt auch treiber dafür, die wird man gebrauchen
falls man später firmware restore machen will. An sonsten am besten
den PC kabel erst anschiessen nach de DSO gestarett hat. Keine ahnung
ob das immer so ist, früher hat die pc software gemeckert "dso nciht 
gefunden" usw.

Autor: Peter D. (Gast)
Datum:

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Hallo Thomas R.,

> ja so ist es, der Samsung SoC s3c2440 meldet sich als solches
> nach dem booten. Es gibt auch treiber dafür, die wird man gebrauchen
> falls man später firmware restore machen will.

danke, bin beim Sammlen der ganzen Informationen und Dateien die du 
bereitgestellt hast. Ist ja ein Wahnsinn, schläfst du überhaupt noch 
zwischendurch, oder hast du dir das abgewöhnt?

Danke vielmals für deine Beiträge.

Peter

Autor: DSO (Gast)
Datum:

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Ich hab mir jetzt mal den Thread auf eevblog überflogen, fühle mich aber 
etwas erschlagen von der Menge an Informationen?

Gibt es sowas wie ein Howto was zu tun ist nachdem das Ding angekommen 
ist?

Erstmal grundlegend testen ist klar.
Hantek Treiber installieren, ok

Dann das verlinkte Upgrade Tool ausführen?

Firmware Update? Sonst noch was zu machen?

Danke!

Autor: Rudi M. (rudimentaer)
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DSO schrieb:
> Ich hab mir jetzt mal den Thread auf eevblog überflogen, fühle mich aber
> etwas erschlagen von der Menge an Informationen?
>
> Gibt es sowas wie ein Howto was zu tun ist nachdem das Ding angekommen
> ist?
>
> Erstmal grundlegend testen ist klar.

Messen? Das ist doch der Grund warum Du ein DSO gekauft hast, oder?
Vielleicht noch aufschrauben und die ADC zählen, ob es das gleiche Board 
ist.
Dann in Ruhe den Blog lesen und wenn Du mit den Funktionen die Du 
vorfindest nicht mehr zufrieden bist und Du nicht mehr erschlagen bist 
kannst Du ja die FW upgraden.

Um die 200MHZ auch zu messen brauchst Du ja zumindest neue Tastköpfe.

Ach ja, starten solltest Du mit einem Backup der Originalfirmware...

Bei der Menge an Bestellern dieses Wochenende wird der Post sicher noch 
lang, und Hacken kannst Du ja auch noch in 4 Wochen ;-)

Rudi

Autor: Peter D. (Gast)
Datum:

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Hallo DSO,

ich kann dir nur sagen was ich gemacht habe, die Info war nur aus diesem 
Thread.

Voltcraft DSO-3062C nach Hantek DSO5202B konvertieren:

1. Firmware-Backup mit dem Tool von Thomas R. gemacht:
Beitrag "Re: VOLTCRAFT DSO-3062C 60 MHz = baugleich mit?"

2. Neue Firmware installiert:
http://www.mikrocontroller.net/topic/goto_post/2499669

3. Bandbreite für 200 MHz freigeschalten mit dem Tool:
http://www.eevblog.com/forum/general-chat/hantek-t...

4. Treiber am PC installiert:
http://www.hantek.com/Product/64Driver/DSO5000.rar

5. Software TTScope von Hantek-Seite geladen und installiert.

6. UART-USB-Adapter angeschloßen- ist wichtig. Hier das Foto von Thomas 
R.:
Beitrag "Re: TEKWAY DST1xx2B Oszilloskop"
Zitate von Thomas R.:
UART (115200, 8n1)
UART is 3.3V, also entweder CP2102, FTDI oder max3232 converter nehmen.
... dann über UART einlogen, mit strg+C laufendes DSO process killen

7. DSO-Reset-Tool zum Wiederbeleben, hat bei mir noch nicht 
funktioniert:
http://www.mikrocontroller.net/attachment/130963/D...

8. Sollte das DSO hängenbleiben, Punkt 6 erfüllen und die Datei 
"/param/sav/run1kb_*" am DSO löschen:
rm /param/sav/run1kb*
Aus-/Einschalten oder /dso.exe ausführen.

9. Ich habe noch die Hantek-Logos und die angepasste logotype.dis auf 
das DSO kopiert.
Beitrag "Re: VOLTCRAFT DSO-3062C 60 MHz = baugleich mit?"

Das war's meinerseits.

Peter

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo,

ich habe einen Blödsinn geschrieben, oben mit den 2 ns Absturz, der sich 
durch das Kopieren der Hantek-Logos in Luft aufgelöst hat:
Beitrag "Re: VOLTCRAFT DSO-3062C 60 MHz = baugleich mit?"

Die Abstürze sind immer noch da, ich habe sicher vergessen auf 
'Equ-Time' zu schalten, anders kann ich es mir nicht erklären.

Entschuldigung!

Peter

Autor: DSO (Gast)
Datum:

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Rudi M. schrieb:
> Bei der Menge an Bestellern dieses Wochenende wird der Post sicher noch
> lang, und Hacken kannst Du ja auch noch in 4 Wochen ;-)

Ja, so war es auch eher gedacht. Beim derzeitigen Hype ist es aber grad 
günstig Informationen für später zu sammeln ;-)

Über empfehlenswerte und günstige probes wird hier sicher auch noch 
diskutiert werden denke ich g

Autor: DSO (Gast)
Datum:

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Peter Dreisiebner schrieb:
> Das war's meinerseits.
>
> Peter

Danke!

Autor: Rudi M. (rudimentaer)
Datum:

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Ok, wenn noch so viele wach sind ;-)

Hat die original FW eigentlich mehr oder weniger Bugs als die Hantek 
oder hat die noch niemand ausprobiert? (speziell die Abstürze)

@Peter, danke für die Auflistung, braucht man Punkt 6 immer oder nur zum 
Wiederbeleben?

Rudi

Autor: Peter D. (Gast)
Datum:

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Hallo Rudi M.,

> Hat die original FW eigentlich mehr oder weniger Bugs als die Hantek
> oder hat die noch niemand ausprobiert? (speziell die Abstürze)

Sie ist nicht so aktuell wie die von Thomas R. verlinkte. Dort sind ein 
paar Neuheiten drinnen, aber genauen Vergleich habe ich keinen.

> @Peter, danke für die Auflistung, braucht man Punkt 6 immer oder nur zum
> Wiederbeleben?

Nur wenn sich das DSO nicht mehr bedienen läßt. Hier habe ich für die 
aktuelle Hantek-Firmware beschrieben, wie sich so ein Zustand bei mir 
immer herstellen läßt:
Beitrag "Re: TEKWAY DST1xx2B Oszilloskop"

Ob das auch mit der orignal Voltcraft-Firmware geht, habe ich nicht 
ausprobiert.

Peter

Autor: Old Papa (old-papa)
Datum:

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Klaus Dieter schrieb:
> Wollte mir das Ding gerade bestellen... :-)
> Und dann: lieferbar ab 20.04.2012
> So ein Ärger! Wer weiß, was man dann für Hardware bekommt :-(

Na dann versuch mal beim Völkner (ist ja auch ein Conradladen), da habe 
ich gestern (nur zum Gerät testen) bestellt...

Gruß
Old-papa

Autor: Oszibesitzer (Gast)
Datum:

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Peter Dreisiebner schrieb:
> (...)

Auch von mir ein herzliches Dankeschön.
Besonders für die Info das der UART mit 3.3V zu betreiben ist; alle 
Teile die ich hier habe laufen mit 5V, da hätte ich das gute Stück 
wahrscheinlich gleich gebraten...

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
Datum:
Angehängte Dateien:

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der hinweiss mit "scope muss triggern" war wichtig, habe
jetzt nochmal die bugs getestet, hier die ergebnisse:


timebase von 4ns/div auf 2ns/div ändern beim aktivierten
equ mode und ausgeblendeten menu bringt die dso.exe
zum absturz, neustart von DSO möglich.
- workaround - menu nicht abschalten oder real time
sampling benutzen (was eh mehr sinn macht bei einem
1GSs DSO mit max 480MHz bandbreite), mit avg mode
wenn sein muss, bringt eh mehr als equ mode.


sample speicher änderung von 4k auf 40k, 1M auf 4k, 4k auf 8k
(passiert versteckt beim umschalten von real time auf equ
mode sampling) bring die dso.exe zum absturz wenn 80ms/div
aktiviert sind, trigger steht auf auto und roll mode. Erneut
einschalten hilft nicht, absturz versaut die setup datei
(/param/sav/run1kb_******). Nur manuelles löschen hilft.
- workaround - siehe weiter unten


sporadische fehler bei der 111226.1 (werksfirmware)
und meiner 120112.1 bei den hw10070x555583e9 geräten.
Ergebniss ist wieder kaputte setup datei (/param/sav/run1kb_****** ). 
Wieder nur manuelles löschen hilft.
- workaround - siehe weiter unten


Diese o.g. fehler tauschen bei folgenden fw:
- Voltcraft 2.06.3 - 111226.1
- HanTekway 2.06.3 - 120112.1

Die fw von Hantek website (auch 111226.1) ist nicht betrofen,
aber wie wir schon wissen hat ein paar andere ugly bug, daher hat
HanTekway die 120112.0 und tag später 120112.1 rausgebracht
(und ich freundlicherweise von debug messages befreit habe)



Der absturz bug beim timebase wechseln ist unabhängig von der
FPGA design version, also vorhanden auf 83e8 und 83e9 geräten.
Die zwei anderen bei den 83e9 geräten ind viel schlimmer und müssen
beseitigt werden.


Diese artifakten übrigens kommen von irgendeinen buffer overflow
(bild speicher alelrdings) man sieht es wunderbar mit älteren fw
die mit 2ns/div nicht abstürzen. Ich würde es als halb so wild
bezeichnen (wer bitte benutzte equ mode bei einem 1GSs gerät
der eh max 480MHz bandbreite hat?) schön ist es trotzdem nciht
und kommt auf HanTekway "to do liste".



Man mag sich fragen woher auf einmal diese fehler kommen, die
gabs vorhin nicht. Der grund ist die lange fehler liste, ein von
den fehlern der von anfang an war ist die unglücklich gewählen teiler,
mal 8:4:2, mal 8:2.5:1 usw. Die letzten firmware versionen haben komplet
überarbeitete timebase steuerung - und natürlich dadurch hier und da
irgendwelche überlauf fehler. Nicht schön, aber "notwendig" in den
zwischenversionen ... (ja ich weiss, ich beschütze die wieder mal).



Als workaround habe ein firmware patch erstellt, der verändert die rcS.
Sollte ein absturz passieren und die setup datei weggeschossen sein
(sprich DSO reagiert auf gar nix nach dem einschalten) muss man 
lediglich
USB stick reinstecken (mit einer datei reset.me - grösse/inhalte egal)
und den scope neu starten - und schon wird rcS diekaputte
/param/sav/run1kb_****** löschen und der scope mit default einstelungen
startet.

In der rcS werden lediglich ein paar zeilen hinzugefügt:

sleep 3
mount /dev/sda1 /mnt
sleep 1
if [ -f /mnt/reset.me ]; then
   rm -f /param/sav/run1kb*
fi
sleep 1
umount /mnt
sleep 1

also nix wildes. Leider ist der usb agent wenig inteligent, ein usb
stick wird zwar direkt beim boot erkannt aber nicht gemoutet
obwohl der autoagent es machen sollte. Ist wurscht, manueles mount in
der rcS geht auch (mit etwas sleep). Habe mehrere male das ganze 
versucht,
mit 4 usb sticks, es hat immer funktioniert, sollte also bei den meisten
von euch auch laufen.

Um den patch aktivieren bitte die datei setfix.zip aus dem anhang auf
leeres usb stick kopieren, stick ins DSO und firmware update starten.
Nach dem update ist alles bereit. Ich weiss man kann das etwas
inteligenter lösen,z.b. tastenabfrage beim booten - falls taste
gedruckt /param/sav/run1kb* wird gelöscht aber ehrlich gesagt sollte
das nciht unsere sondern HanTekway/Conrad aufgabe sein.

Sollten die irgendwann auch verstaden haben das defualt button beim
booten sinvoll ist und eine lösung implementiert haben im form
von was auch immer (extra app im rcS, oder direkt die ersten init zeilen
im dso.exe) kann man den fw patch wieder deinstallieren.

Dafür einfach die unfix.zip entpacken auf ein leeres usb stick, stick
ins DSO und wieder mal firmware update starten. Damit wird die org. rcS
wiederhergestellt.

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo Thomas R.,

danke wieder für die viele Information.
Ich habe das 'setfix' installiert und danch das DSO abgeschossen. 
Ausgeschalten und USB-Stick mit der 'reset.me'-Datei angesteckt, 
eingeschalten und alles funktioniert wieder.
So muss man nicht mit der UART-Schittstelle basteln, echt super, aber 
wirklich traurig für die Hersteller.
Am besten auch gleich seine Einstellungen mit 'Save/Recall' einmal 
sichern, so kann man nach dem Reset das DSO schnell wieder in seinen 
gewünschten Zustand bringen.

Peter

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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naja, der hersteller ist informiert, die werden es besetigen.
Ich habe allerdings auch nach einer lösung für die zukunft verlangt,
meine lösung ist zwar gut (weil die funktioniert) aber ich hätte gerne
wie gesagt die taste "default setup" abgefragt beim booten.

Autor: DSO (Gast)
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Meins ist vorhin angekommen, System Info sieht so aus wie bei Claudio, 
es sind auch 4 ADCs vorhanden. Dürften wohl wirklich alle aus der selben 
Charge stammen.

Claudio schrieb:
> System Info:
> model: DSO3062C
> sw version: 2.06.3(111226.1)
> hw version: 10070x555583e9
> serial number: T 1G/012 XXXXXX
> lcd.front.ts: 0.0.0

Autor: Pustekuchen (Gast)
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Thomas R. schrieb:
> Der verbaute 3.3V LDO
> kocht eigentlich schon.

Den Lüfter habe ich schon gedrosselt, aber noch weniger Geräusch wäre 
schon besser. Am liebsten würde ich den 3V3-Regler ersetzen oder an 
anderer Stelle mit einem großen Kühlkörper versehen.
Weißt Du noch aus dem Kopf, welche Spannung an dem Regler abfällt und 
welche Verlustleistung dort (grob) auftritt?

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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5.2V sind am 5V ausgang, dann kommt eine schottky diode macht
also 0.5V weniger. Wie hoch der stromverbrauch in dem 3.3V path
ist weiss ich nicht mehr, max werden sowieso 3A sein da beide
LDO und Schottky 3A spezifiziert sind. Kannst also mit 3 bis 4W rechnen.

In einem DSO hatte ich Ti DC/DC, hier habe jetzt Micrel HELDOs drin,
digikey 576-2961-ND boards.

Autor: Micha Lange (Gast)
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Thomas R. schrieb:
> man kann also Hantek
> logos kopieren (siehe anhang), die logotype.dis abändert von
>
> VOLTCRAFT_DSO3062C
> auf
> hantek_DSO5202B
>
> wird sich dein scope wie ein echtes DSO5202B verhalten.

Sorry für die Frage, aber gibts auch eine Möglichkeit, die Logos 
hinzubekommen ohne extra einen UART-Konverter anzuschließen?

Autor: Benjamin R. (shooter_benny)
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Wie wäre es mit einem speziellen Silent-Lüfter.
Schau dich mal in der PC Ecke um.

mfg
Benny

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Micha Lange schrieb:
> Thomas R. schrieb:
>> man kann also Hantek
>> logos kopieren (siehe anhang), die logotype.dis abändert von
>>
>> VOLTCRAFT_DSO3062C
>> auf
>> hantek_DSO5202B
>>
>> wird sich dein scope wie ein echtes DSO5202B verhalten.
>
> Sorry für die Frage, aber gibts auch eine Möglichkeit, die Logos
> hinzubekommen ohne extra einen UART-Konverter anzuschließen?

klar, 2 sogar :

1- über selbstgebautes firmware update der bei deinem DSO
die logotype.dis ändert und logos kopiert (wobei wenn die mal geändert
ist wird die firmware von Hantek webseite die logos kopieren)
Wie baut man eine firmware ist auch hier beschrieben:

http://www.eevblog.com/forum/general-chat/hantek-t...

2- über das USB hack tool (auch schon hier gepostet). Alles was man
machen muss ist den source zu nehmen, die zeile "mv /dst dst" usw
umändern auf z.b. echo hantek_DSO5202B >logotype.dis
neu compilieren und benutzen

Autor: Pustekuchen (Gast)
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Thomas R. schrieb:
> max werden sowieso 3A sein da beide
> LDO und Schottky 3A spezifiziert sind. Kannst also mit 3 bis 4W rechnen.

Gut zu wissen, danke.
Ich dachte, es wäre ein 1A Regler, den man einfach ersetzen könnte.

Da ich jetzt auf 200MHz umgestiegen bin, hat ein besserer Tastkopf erst 
einmal die höhere Priorität für neue Anschaffungen :-)

Autor: Rudi M. (rudimentaer)
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DSO schrieb:
> Meins ist vorhin angekommen, System Info sieht so aus wie bei Claudio,
> es sind auch 4 ADCs vorhanden. Dürften wohl wirklich alle aus der selben
> Charge stammen.

Dito, sind auch bei mir 1GS.
Nach Backup der Originalfirmware habe ich im root.bin nachgesehen:
dst1062b

Nur noch mal zur Sicherheit, der einzige Unterschied zum 200MHz ist eine 
Widerstandsbestückung am ADC, oder war da noch mehr?

Also hat Hantek/Tekway wohl alles zusammengekratzt was sie noch an 
Boards da hatten und es an Conrad vertickert.
Kann es sein das ein neues Modell unmittelbar bevorsteht?

ADC habe ich nicht gezählt, muss aber nachher gleich aufmachen, das Ding 
ist ja furchtbar laut.

Aber ein echter Schnapper, gut das ich nach Weihnachten noch ein bischen 
gewartet hatte ;-)


Rudi

Autor: Gustav (Gast)
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Rudi M. schrieb:
> Nur noch mal zur Sicherheit, der einzige Unterschied zum 200MHz ist eine
> Widerstandsbestückung am ADC, oder war da noch mehr?

Soweit ich das verstanden habe, gibts da keinen Unterschied? Sobald der 
Name geändert ist läuft es bis 200MHz.

Rudi M. schrieb:
> das Ding ist ja furchtbar laut.

Was seid ihr alle empfindlich? Da ist der Lüfter meines BluRay-Players 
aber lauter.

Autor: Lukas P. (parsley)
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Ich habe mein Voltcraft heute Nachmittag bekommen und auch mal das 
root.bin dump file mit dem Hexeditor untersucht. Es gab Einträge zu 
dst1000b, dst1062b und zu dst1202b. Zum beispiel diesen hier:
[DST type]dst1202b
[soft version]2.06.3(111216.0)
[fpga version]0x555583e9

Insgesamt war ich überrascht wie oft "[DST type]" in dem file zu finden 
war! Ich hätte nur mit einer Hand voll gerechnet aber es waren sehr viel 
mehr!

Noch eine Frage zum 3,3V Regler:
Ein linear Regler sollte weniger Ripple haben als ein DC/DC Wandler. Ist 
der Tausch dennoch unproblematisch? Tut es jeder 5V/3,3V Typ, oder gibt 
es schon schlechte Erfahrungen mit bestimmten Wandlern? über 20eur plus 
gesalzenem Versand bei Digikey scheinen mir jedenfalls doch etwas heftig 
zu sein.

Autor: Klaus Dieter (Gast)
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Old -papa schrieb:
> Klaus Dieter schrieb:
>> Wollte mir das Ding gerade bestellen... :-)
>> Und dann: lieferbar ab 20.04.2012
>> So ein Ärger! Wer weiß, was man dann für Hardware bekommt :-(
>
> Na dann versuch mal beim Völkner (ist ja auch ein Conradladen), da habe
> ich gestern (nur zum Gerät testen) bestellt...
>
> Gruß
> Old-papa

Hab ich direkt nach dem gescheiterten Bestellvorgang bei Conrad 
versucht, erst stand dort noch verfügbar, als ich die Bestellung 
ausführen wollte, haben die das gleiche Lieferdatum angezeigt wie auf 
der Conrad Seite.

Autor: Rudi M. (rudimentaer)
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Gustav schrieb:
> Rudi M. schrieb:
>> Nur noch mal zur Sicherheit, der einzige Unterschied zum 200MHz ist eine
>> Widerstandsbestückung am ADC, oder war da noch mehr?
>
> Soweit ich das verstanden habe, gibts da keinen Unterschied? Sobald der
> Name geändert ist läuft es

So, habs wieder gefunden:

Beitrag "Re: TEKWAY DST1xx2B Oszilloskop"

Allerdings ist der Eintrag 1 Jahr alt, ev. wird selektiert oder 
mittlerweile nur noch eine Version produziert. Egal, 100Mhz reicht bei 
mir allemal die nächste Zeit.

Rudi

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Rudi M. schrieb:
> Gustav schrieb:
>> Rudi M. schrieb:
>>> Nur noch mal zur Sicherheit, der einzige Unterschied zum 200MHz ist eine
>>> Widerstandsbestückung am ADC, oder war da noch mehr?
>>
>> Soweit ich das verstanden habe, gibts da keinen Unterschied? Sobald der
>> Name geändert ist läuft es
>
> So, habs wieder gefunden:
>
> Beitrag "Re: TEKWAY DST1xx2B Oszilloskop"
>
> Allerdings ist der Eintrag 1 Jahr alt, ev. wird selektiert oder
> mittlerweile nur noch eine Version produziert. Egal, 100Mhz reicht bei
> mir allemal die nächste Zeit.
>
> Rudi



Evt. hast Du es falsch verstanden. Es gibt nur eine PCB version,
bestückt als 60/100/150/200MHz. Die unterscheide sind lediglich
in einer sektion - siehe Schaltplan seite 2 und 3
 http://www.mikrocontroller.net/attachment/116588/H...

Ohne "passende" Widerstände bekommt man 180-190MHz analog bandbreite
beim "freigeschalteten" 200MHz

Ein 100% passenden Schaltplan werde auch irgendwann posten wenn ich
alles ochmal validiert habe, allerdings reicht im prinzip auch
die hw0 version.

Autor: Rudi M. (rudimentaer)
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Lukas P. schrieb:
> Insgesamt war ich überrascht wie oft "[DST type]" in dem file zu finden
> war! Ich hätte nur mit einer Hand voll gerechnet aber es waren sehr viel
> mehr!

So, danke für den Tipp.

Hab jetzt auch mal das ganze file mit dem Hexeditor durchsucht, nicht 
nur in das Notepad geladen. Es stehen auch bei mir alle 3 Typen drin.

@Tinman, weist Du welches davon gilt (welche Adresse), oder sagt das 
doch nicht so viel aus?

Grüße,
Rudi

Autor: Rudi M. (rudimentaer)
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Thomas R. schrieb:
> Es gibt nur eine PCB version,
> bestückt als 60/100/150/200MHz.

Ja, das war mir schon klar. Nur eine Version Platine und etwas 
angepasste Eingangsstufen. Ev. wurde das ja mittlerweile auch 
vereinheitlicht?
Den letzten Schaltplan habe ich mir noch nicht zu gemüte geführt.

Danke nochmal!

Grüße,
Rudi

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Also nochmal etwas detaliert. Anfang 2009 hat Tekway angefangen
mit entwicklung von 3 neuen DSOs:
- DST1000B - 1GSs 1MPoint
- DST4000B - 500MSs 1MPoint
- DST3000B - 250MSs 4k/20kpoint


Entstanden sind mindestens 2 PCBs, zwei davon (DST1000B und DST3000B)
habe bereits gesehen. Die DST4000B sollte auch eine eigenständige
PCB haben da weder das FPGA design noch die originale Tekway firmware
für DST4000B auf dem DST1000B (getestet) oder DST3000B (passt nciht
wegen fehlenden SRAM) laufähig sind/sein können.

Ich habe alle FPGA designs hier, auch die alten org. Tekway/Hantek
firmwares gesammelt. Ein DST3000B sieht übrigens so aus:

http://www.mikrocontroller.net/attachment/131684/d...

kein externes sampling SRAM, 2 ADC ICs oben, FPGA direkt geroutet
(und nciht mapped über CPLD) an den SoC.

Ein DST1000B ist das was Tekway weiterhin verkauft, und natürlich
Hantek unter den namen DSO5000B (und mittlerweile als BM/BMV mit
2Mpoint speicher, video player, SD karte).  Wobei es gibt davon
modele mit 60/100/150/200MHz auf dem papier und mittlerweile nur
noch afaik 100/200MHz hergestellt. Das sind auch die HanTekway modele
aus den bekannten threads:

Beitrag "TEKWAY DST1xx2B Oszilloskop"
http://www.eevblog.com/forum/index.php?topic=1571.0

Übrigens - auch die neuesten Hantek Handhelds (DSO1000B) werden
afaik entweder als 100MHz PCBs oder wenn nix im Lager
200MHz PCBs hergestellt. Das macht durchaus sinn, es sparrt etwas geld.


Wenn man sich den datenblatt anguckt sollten die Conrad/Voltcraft
verkauften geräte sollten eigentlich dem Tekway DST4000B /
Hantek DSO5000C entsprechen. Sind es aber nciht. Es ist kein
versehen, es war schon absicht von Hantek die DSO5000B als DSO5000C
zu verkaufen. Es dürfte wohl günstiger gewesen die 1GS PCB zu nehmen
statt jetzt extra 500MSs PCBs zu produzieren oder entwickeln.
Entwickeln - richtig, als Hantek sich beim Tekway eingekauft hat gabs
noch die PCB rev hw0. Kurz danach hat Hantek wohl gestört von
dem logo und getrieben von eigener dummheit (ehm marketing strategie)
neue PCB produziert, hw1005. Die hat Tekway (als kleinere firma)
auch übernommen, leider war das ein fehler da hw1005 zur 90% nicht
lauffähig ist. So entstand hw1007, was eine simple mischung auf
hw1005 (extras, SoC routing) und hw0 (ADCs/FPGA) ist. Eine hw1007
PCB für DSO5000C gabs es wohl nie, die letzte echte DSO5000C
firmware ist vom April 2011 (sowohl Tekway als auch Hantek),
zu dem zeitpunkt gabs nur hw0.

Ich denke man hat erkannt das die nachfrage für 500MSs DSOs nicht so
gross sein wird, eine separate PCB wirtschaftliches unsinn bei einem
preis unterscheid von 10USD bei den ADCs (ja genau, es sind mittlerweile
keine AD9288-100 sondern wie beim Rigol AD9288-40 auf 100/125MHz
übertaktet). Ich denke Hantek sieht/hat immer noch genug gewinn und
erhofft sich einen verkaufsboom über Conrad. Auf der Conrad website
steht "Zusätzlich erhalten Sie zum 30-jährigen Jubiläum von VOLTCRAFT®
2 Tastköpfe zum Vorteilspreis", also sind nur die tastköpfe im
angebot nicht das gerät selber. Im prinzip egal, die konkurenz hat
auch die preise immer weiter nach unten gedruckt, warum also auch
nicht Hantek. Für die käufer ist es super, für händler etwas weniger
gut aber wem juckts (def. nicht Hantek).

Autor: Rudi M. (rudimentaer)
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Rudi M. schrieb unnötiges Zeug im Beitrag #2571155:
> Hab jetzt auch mal das ganze file mit dem Hexeditor durchsucht, nicht
> nur in das Notepad geladen. Es stehen auch bei mir alle 3 Typen drin.
>
> @Tinman, weist Du welches davon gilt (welche Adresse), oder sagt das
> doch nicht so viel aus?

Arg, Kurzzeitgedächtnisse sind auch nicht mehr das was sie mal waren...

weiter oben stand es ja:
> [DST type]dst1202b
> [soft version]2.06.3(111216.0)

> ... Nun Conrad verkauft mit firmware 2.06.3(111226.1) und nicht
> 2.06.3(111216.0), das bedeutet es handelt sich um ein altes eintrag.

Man muss also nach 111216.0 suchen um den Originaleintrag des DSO zu 
finden.

An der Stelle steht dst1202b, wurde also wohl auch erst später auf 
dst1062 umgelabelt.... (ich vermute mal das ist bei allen so)

R.

Autor: DSO (Gast)
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Rudi M. schrieb:
> An der Stelle steht dst1202b, wurde also wohl auch erst später auf
> dst1062 umgelabelt.... (ich vermute mal das ist bei allen so)

Kann ich für das mir gelieferte bestätigen, finde im Backup der Firmware 
die selben Einträge.

Hatte auch probiert ob es sich nach Umstellung in TTScope mit 200Mhz 
meldet, hat auch geklappt. Brauch ich aber derzeit nicht und hab auch 
noch keine passenden Probes, steht bei mit also erstmal wieder auf 
60Mhz.

Bootlogo und Modell hab ich auch gelassen, für eine kosmetische 
Operation ist mir die Fummelei mit UART Adapter oder selbstgestrickter 
Firmware zu aufwändig ;-)

Die PP-200 Probes finden sich übrigens für etwa 12 Euro / Stück auf 
Ebay. Gibt sicher bessere, aber wohl nicht zu diesem Preis. (Preis inkl. 
Versand)

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Rudi M. schrieb:
> Man muss also nach 111216.0 suchen um den Originaleintrag des DSO zu
> finden.
>
> An der Stelle steht dst1202b, wurde also wohl auch erst später auf
> dst1062 umgelabelt.... (ich vermute mal das ist bei allen so)
>

ja, FALLS 11216.0 die erste firmware version war auf dem DSO.

Ahja, nach dem "freischalten" sollte man auch (wenn das Gerät warm ist)
selbstkaliebrerung durchführen.

Autor: Jan S. (db8jo)
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Da oben einige Beiträge unter dem Namen DB8JO verfasst wurden, möchte 
ich richtig stellen, daß kein einziger von mir (dem Inhaber des 
Rufzeichens DB8JO) stammt. Um solchen Missbrauch zu verhindern, habe ich 
mich jetzt mit dem Rufzeichen hier registriert.
Ich bitte die Moderatoren die entsprechenden Beiträge zu löschen.
Danke, Jan

Autor: Rudi M. (rudimentaer)
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So, ich nochmal ;-)

@Tinman, ich überlege gerade wie man wieder auf die Originalsoftware 
(Voltcraft) zurückkommt nach einem upgrade auf die neueste Hantek..was 
auch immer...

hier steht: downgrade ist schwierig 
Beitrag "Re: TEKWAY DST1xx2B Oszilloskop"

Kann man sich aus den gebackupten Originalfiles wieder eine komplette FW 
zusammenbasteln und ähnlich wie das Backup Tool verwenden? Also am 
liebsten ohne UART

Oder, falls kompliziert, könntest/würdest Du so was bereitstellen?

Vielen Dank noch mal für Deine unermüdliche Hilfe,

Rudi

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo Rudi,

im EEVblog-Forum findest du eigentlich alle Links im ersten Eintrag des 
Threads:
Hantek - Tekway - DSO hack - get 200MHz bw for free
http://www.eevblog.com/forum/general-chat/hantek-t...

Und hier ist die Vorgehenweise sehr genau beschrieben:
you wish to restore your firmware backup (made with the backup tools 
from this thread), look here
http://www.eevblog.com/forum/index.php?topic=1571....

Peter

Autor: nicht Gast (Gast)
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Angehängte Dateien:

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Ich habe mir heute in München/Moosach auch eins geholt.
Das Ding kann schon mit der VOLTCRAFT Firmware 1GS/s.
Zumindest laut Systemstatus und Time/Div auf 4nS.

MfG
Chris

Autor: Rudi M. (rudimentaer)
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Peter Dreisiebner schrieb:

> im EEVblog-Forum findest du eigentlich alle Links im ersten Eintrag des
> Threads:
> ?..
> Und hier ist die Vorgehenweise sehr genau beschrieben:
> you wish to restore your firmware backup (made with the backup tools
> from this thread), look here
> http://www.eevblog.com/forum/index.php?topic=1571....

Hi Peter,
ja, Danke. Das hatte ich schon gelesen, und das war das was ich mit 
"kompliziert" gemeint hatte ;-) Nicht das ich das nicht hinkriegen 
würde, aber dazu braucht es doch den UART Anschluss, oder?

Allerding hatte ich den Text mit dem zusammenkopieren der Backupfiles 
dann doch nicht mehr auf die schnelle gefunden, bin vor lauter lesen 
schon etwas in die Irre gekommen, der Kaufzeitpunkt kam doch etwas 
überraschend am Sonntag, obwohl ich den Tekway Thread und auch Tinmans 
Blog sporadisch schon seit einiger Zeit verfolge.
Guter Tipp mit der 1. Seite...

Ich wollte wenn möglich nicht so viel dran rumbauen wg. Garantie, 
zumindest mal die ersten Monaten (sind ja 3 Jahre drauf)

Allerding habe ich heute mal die Kühlkörpertemperaturen gemessen, bei 
gedrosseltem Lüfter (2x 47 Ohm) sind es nach ca. 1 Stunde 53 bzw. 49 
Grad auf den beiden vorderen Kühlkörpern. Eventuell werde ich dann doch 
was machen, aber zuerst mal einen größeren Lüfter probieren.

Autor: Pustekuchen (Gast)
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Rudi M. schrieb:
> Allerding habe ich heute mal die Kühlkörpertemperaturen gemessen, bei
> gedrosseltem Lüfter (2x 47 Ohm) sind es nach ca. 1 Stunde 53 bzw. 49
> Grad auf den beiden vorderen Kühlkörpern. Eventuell werde ich dann doch
> was machen, aber zuerst mal einen größeren Lüfter probieren.

Die Temperatur ist doch völlig in Ordnung. Damit kann man noch in die 
Sauna gehen :-)
Mich würde interessieren, wie sie ganz ohne Lüfter ansteigt.
Natürlich irritiert es, wenn das Scope oben deutlich warm wird. Aber 
technisch kann die Kühlung noch völlig ausreichend sein.

Autor: Rudi M. (rudimentaer)
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Pustekuchen schrieb:
> Die Temperatur ist doch völlig in Ordnung. Damit kann man noch in die
> Sauna gehen :-)

Na ja, mit den Temperaturen kann man leben, aber der Lüfter ist mir noch 
ein bischen laut (lauter als mein Rechner)

Das Scope steht dabei 5 cm vor der Wand und hat gut Luft nach oben. Im 
Regal mit 4cm Platz nach oben ist es mit Lüfter aber nur ca. 2 Grad mehr 
als oben ganannt.

> Mich würde interessieren, wie sie ganz ohne Lüfter ansteigt.
> Natürlich irritiert es, wenn das Scope oben deutlich warm wird. Aber
> technisch kann die Kühlung noch völlig ausreichend sein.

Ja, es sind bestimmt auch nur sehr hochwertige Kondensatoren verbaut ;-)

Ohne Lüfter sind es 70 bzw. 60 Grad. Das Display ist auf der rechten 
Seite deutlich wärmer als links.
Erstaunlich das einer der Hauptvorteile die immer genannt waren das 
Lüfterlose design des Tekway war ;-)

Vielleicht arrangiere ich mich doch mit dem Lüfter...
Rudi

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Rudi M. schrieb:
> Ja, es sind bestimmt auch nur sehr hochwertige Kondensatoren verbaut ;-)

105° können die aber ab.


>
> Ohne Lüfter sind es 70 bzw. 60 Grad. Das Display ist auf der rechten
> Seite deutlich wärmer als links.

Halbe Stunde später sind BNCs auch schon angenehm "warm", auch im
Winter. Wobei 70° gehen noch, geht allerdings die Umgebunstemperatur
auf 36°+ wird schon langsam eng sein. Wenn es wenig platz gibt
drumherum und die Luftzirkulation dadurch gehindert wird sind die
70° auch schon grenzwertig für den Netzteil.


> Erstaunlich das einer der Hauptvorteile die immer genannt waren das
> Lüfterlose design des Tekway war ;-)
>

die ersten sind ohne Lüfter geliefert, gabs keine Probleme.
Irgendwann kammen kleine Kühlkörper für FPGA und ADCs, damit war
schon ausreichend vorgesorgt. Dann kamm das neue mainbaord und
die DSOs stürzten jede paar minuten ab. So kammen etwas grössere
Kühlkörper, Lüfter nur um festzustellen das es eigentlich am
fehlerhaftem FPGA design lag und miesen Lötkünsten.
Dann kamm hw1007 und FPGA Design vom hw0, die Lüfter sind gebleiben.
Warum? Naja, es gab einige Enduser die sich beschwert haben das die
DSOs sehr warm sind. Abgesehen davon es gab einige Garantiefälle - die
Käufer die schlau waren wollten hw0 tauschen auf hw1005 um dann nochmal
zu tauschen auf hw1007 ... kein Witz. Anscheinend hören einige auf das
was ich sage? Mag sein.

Wem also die warmen BNCs nciht stören, wer also genug Platz
um das DSO drumherum hat und wer nciht ewig die DSO behalten
möchte kann auch ohne Lüfter benutzen.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Bei der Menge die beim Conrad gekauft waren sollte evt. jemand
einfach eine kleine PCB produzieren, mit dem Micrel HELDO um 1:1
austauschen gegen den KA378R33.

Das würde schon ausreichend die Hitze auf dem Netzteil reduzieren.
Die auptplatinne wird zwar auch warm, aber eben nur warm und nciht
heiss, ohne hitzeaufbauenden Netzteil ist alles grün.

Autor: Old Papa (old-papa)
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Hallo Thomas,

ich habe seit gut 20 Minuten auch eins im Haus (bin gerade erst zuhause 
rein). Erster Test: Naja, gegenüber einem DSO mit CRT schon etwas 
anders. Pausenlos 3-4 Kurven im Abstand von ca. 0,5mm nebeneinander 
(Quelle: hochreiner Sinus 1kHz), diese mischen sich manchmal, wandern 
aber auch manchmal etwas weiter auseinander.

Erster Bug folgte auch prompt: Standardeinstellung (Autoset) mit 2x 
10MHz Rechteck (TTL). Dann etwas herumgespielt und im Menue "Display" 
auf XY-Modus gestellt. Sieht komisch aus, aber erstmal egal. Wieder 
zurück auf YT-Modus und die Triggerung ist im Orkus! Die Kurven laufen 
durch. Nichts geht mehr, selbst manuelles Einstellen auf die 
Triggerquelle und -pegel bringt absolut nichts. Selbst nach Power Off-On 
bleibt der Fehler. Erst wenn man wieder Autoset drückt ist man im grünen 
Bereich.

Firmware natürlich noch komplett im Auslieferungszustand.

Kannst Du mal konkretere Hinweise zum Netzteil geben, Da würde ich 
durchaus mal was anderes stricken, Platinen mach ich (bzw. mein 
Bastelkumpel) selber. Wo kann ich den von Dir benannten "Micrel HELDO" 
beziehen?

Ansonsten habe ich das Gerät eigentlich nur zum Testen gekauft, bin mit 
meinem guten Dutzend Oszis gut versorgt ;-) Doch wenns mir gefällt.....
Vor 2-3 Jahren hatte ich mal ein vergleichbares von einem anderen 
Händler gekauft (Modell weis ich nicht mehr), das war grottenschlecht 
und ging nach ein paar Versuchen zurück.

Gruß
Old-Papa

Autor: Martin S. (der_nachbauer)
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Hallo Leute.

Zunächst einmal ein dickes *Dankeschön !* für die Recherchearbeit und 
all die Informationen hier.

Ich habe mir also heute auch eines der letzten noch vorrätigen DSOs beim 
grossen C gekauft, ausgepackt, erste Messungen durchgeführt, Backup der 
originalen Firmware angefertigt und dann nach dem Rezept aus desem Forum 
"aufgewertet".

Beitrag "Re: VOLTCRAFT DSO-3062C 60 MHz = baugleich mit?" ( Punkte 1 - 5 )

Funktioniert soweit alles einwandfrei.

---

Thomas R. schrieb:
> ja, damit ist es vollbracht! (wenn TTScope 200MHz Gerät anzeigt dann hat
> man auch alle vorteile von so einem Gerät").
>
> Der Rest (Logo, Gerätname) ist nur Kosmetik...

Thomas, wenn ich die Angaben hier und im eevblog richtig verstanden 
habe, ist der übliche Weg, um diese Dinge anzupassen, die Verbindung per 
UART, korrekt ?

Was, wenn ich "nur" ein anderes Bootlogo verwenden möchte - besteht 
überhaupt keine Chance, das auch per USB Verbindung hinzubekommen ?


Gruss,

Martin

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Martin Schröer schrieb:
>
> Thomas, wenn ich die Angaben hier und im eevblog richtig verstanden
> habe, ist der übliche Weg, um diese Dinge anzupassen, die Verbindung per
> UART, korrekt ?
>
> Was, wenn ich "nur" ein anderes Bootlogo verwenden möchte - besteht
> überhaupt keine Chance, das auch per USB Verbindung hinzubekommen ?
>
>

Möglichkeiten gibts folgende (evt. noch mehr):
- eigens firmware update datei
- USB protocol

Eigenes firmware update bauen geht sehr einfach, beschrieben auf
eevblog. Allerdings wenn was scheif läuft guckt man blöd in die
röhre.

USB protokol ausnutzen (wie das USB hack und USB Reset tools es machen)
wird am sichersten sein, wobei die sicherheit hängt Benutzer.
Ich habe ein tool compiliert, DSOExec, siehe Anhang. Im prinzip kannst
die logo dateien auf USB stick kopieren, stick rein, DSO an PC
anschliessen, das tool starten und dann logos und die logotype.dis
(für DSO5202B im anhang) kopieren, einfach mit
 
cp /mnt/*.ico /logo/ 
abwarten bis USB stick aufhört zu blinken, dann noch zur sicherheit
sync
dann die logotype.dis kopieren:
cp /mnt/logotype.dis /
und nochmal
sync
ausführen und schon sind bist du fertig.

Ich würde bei verwendung von dem tool abraten von jeglichen
umleitungen oder komplexen aufgaben (nciht vergessen, DSO
pasted diese zeile als shell script und startet es).

Besser direkt ein shell script schreiben,auf stick kopieren,
von da auf DSO und dann starten mit dem DSOExec tool.

Beim längeren commands (wie z.b. ls) dauert eine weile hin und wieder
bis der recieve buffer wieder empty ist (die software wertet es nciht
aus, deswegen passiert sowas).

Autor: Gunther (Gast)
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ich bin mir sicher, dass hier sämtliche Händler weit und breit in Europa 
und in der Welt schnell pissed sind, wenn es das Gerät für nur 299,- 
brutto beim C gibt und daher dann Druck auf den Hersteller ausüben 
werden.
Ich an Eurer Stelle würde noch schnell die letzten aus den Filialen 
wegkaufen .... wer weiß, ob die nächste Ladung von C noch identisch sein 
wird - 8 Wochen Lieferzeit sind schon verdächtig. Evtl. müssen die den 
Preis bis dahin auch anziehen.
G.

Autor: Pustekuchen (Gast)
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Das ist jetzt meine Lösung: Lüfter direkt über dem NT-Ausgangsteil.
Die Bolzen sind 40mm lang mit 3mm Gewinde; 25mm FR4-Streifen mit 2 x 3mm 
Bohrung im Abstand 18mm und die bereits vorhandenen Schrauben.
Gedrosselt wird mit 2 x 47 Ohm in den Zuleitungen.

Resultat: oben aus dem Gehäuse weht ein sehr leises Lüftchen; etwas 
lauter als eine LCD-Uhr tickt :-)

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Old -papa schrieb:
>
> Erster Bug folgte auch prompt: Standardeinstellung (Autoset) mit 2x
> 10MHz Rechteck (TTL). Dann etwas herumgespielt und im Menue "Display"
> auf XY-Modus gestellt. Sieht komisch aus, aber erstmal egal. Wieder
> zurück auf YT-Modus und die Triggerung ist im Orkus! Die Kurven laufen
> durch. Nichts geht mehr, selbst manuelles Einstellen auf die
> Triggerquelle und -pegel bringt absolut nichts. Selbst nach Power Off-On
> bleibt der Fehler. Erst wenn man wieder Autoset drückt ist man im grünen
> Bereich.

noch nie gesehen, wobei ich benutze XY eigentlich gar nicht.
Ich würde empfehlen selbstkalibrierung zu starten, mir ist ausgefallen
das bei zwei Voltcraft geräten von den ich backups bekommen habe
keins die selbstkalibrierung hatte. Bei den einen ok - da war schon 
firmware update ausgeführt und damit auch die kalibrierung gelöscht,
der andere war aber noch nicht angefasst und da sollte eigentlich
die kalibrierung da sein (es sei den Conrad hat so viel bestellt
das Hantek keine zeit hatte zu kalibrieren nach dem die neue firmware
instaliert haben, würde mich bei Hantek gar nciht wundern).

In den 2 jahren mit den ich Tekway benutze habe aber bei einigen
firmware versionen und "fehleinstellungen" wunder erlebet mit
dem autosetup button. So ganz richtig ist das nicht, an sich
müsste es genau so gut von hand einstellbar sein wir mit auto.
Wobei mein altes Philips PM3295 auch solche scherze macht.


> Kannst Du mal konkretere Hinweise zum Netzteil geben, Da würde ich
> durchaus mal was anderes stricken, Platinen mach ich (bzw. mein
> Bastelkumpel) selber. Wo kann ich den von Dir benannten "Micrel HELDO"
> beziehen?

digikey 576-2961-ND ist ein dev board mit dem MIC38300HYHL,
kostet allerdings 25EUR (mit mwst). Der MIC38300HYHL selber
ist nicht so teuer, aber die powerpads erschweren das löten
ohne reflow/hl.

>
> Ansonsten habe ich das Gerät eigentlich nur zum Testen gekauft, bin mit
> meinem guten Dutzend Oszis gut versorgt ;-) Doch wenns mir gefällt.....
> Vor 2-3 Jahren hatte ich mal ein vergleichbares von einem anderen
> Händler gekauft (Modell weis ich nicht mehr), das war grottenschlecht
> und ging nach ein paar Versuchen zurück.

naja, testen tut nicht weh, und wenn es gut genug ist kann man
für das geld behalten.

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Old -papa schrieb:
> Erster Test: Naja, gegenüber einem DSO mit CRT schon etwas
> anders. Pausenlos 3-4 Kurven im Abstand von ca. 0,5mm nebeneinander
> (Quelle: hochreiner Sinus 1kHz), diese mischen sich manchmal, wandern
> aber auch manchmal etwas weiter auseinander.

Falsche Abtastfrequenz.

Autor: Lukas P. (parsley)
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Thomas R. schrieb:
>> Kannst Du mal konkretere Hinweise zum Netzteil geben, Da würde ich
>> durchaus mal was anderes stricken, Platinen mach ich (bzw. mein
>> Bastelkumpel) selber. Wo kann ich den von Dir benannten "Micrel HELDO"
>> beziehen?
>
> digikey 576-2961-ND ist ein dev board mit dem MIC38300HYHL,
> kostet allerdings 25EUR (mit mwst). Der MIC38300HYHL selber
> ist nicht so teuer, aber die powerpads erschweren das löten
> ohne reflow/hl.

Ich habe mit Sonderbestellungen bei Reichelt schon gute Erfahrungen 
gemacht. Da mir der Versand von DigiKey mit 18eur etwas zu viel ist, 
habe ich eine Anfrage an Reichelt geschrieben, ob die das Teil 
(MIC38300HYHL EV) auch besorgen können. (per mail an: 
anfrage(at)reichelt.de)
Wenn das noch mehr machen lohnt es sich vielleicht, weil Reichelt selbst 
dann gleich mehr ordern kann. Aber achtet auf das "EV" am Ende der Teile 
Nummer für das Evaluation-board. Sonst bekommt ihr nur den IC.

Edit: Habe die mail erst heute geschrieben, also noch keine Antwort. ;-)

Autor: Old Papa (old-papa)
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Hannes Jaeger schrieb:
> Old -papa schrieb:
>> Erster Test: Naja, gegenüber einem DSO mit CRT schon etwas
>> anders. Pausenlos 3-4 Kurven im Abstand von ca. 0,5mm nebeneinander
>> (Quelle: hochreiner Sinus 1kHz), diese mischen sich manchmal, wandern
>> aber auch manchmal etwas weiter auseinander.
>
> Falsche Abtastfrequenz.

Aha, muss das Ding erstmal verhirnen ;) Gestern war nur erster Test 
(also rumspielen) angesagt, war ja schon spät...

Gruß
Old-Papa

Autor: Benno (Gast)
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Thomas R. schrieb:
> Angehängte Dateien:
> all_logos.zip

Sory falls das jetzt ne blöde Frage ist, aber mit welchem Programm kann 
man sich diese .ico eigentlich ansehen? Weder unter Win noch unter Linux 
habe ich was passendes gefunden? Da es nur drei Voltcraft Icons gibt, 
denke ich man braucht dann

hantek_DSO5202B_down.ico
hantek_DSO5202B_mid.ico
hantek_DSO5202B_up.ico

damit es wie ein Original aussieht, oder?

Autor: Martin S. (der_nachbauer)
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Hallo Benno.

Das geht hervorragend z.B. mit dem GIMP [1], Du öffnest die Datei als 
"RAW image data" und nutzt parallel einen Hexeditor (z.B. [2]), in dem 
Du die Datei ebenfalls öffnest.

Die ersten 8 Bytes kodieren Breite und Höhe der enthaltenen Bilddaten.

Diese Angaben trägst Du dann beim Import im GIMP ein und schon siehst Du 
den Inhalt.

-

Interessant ist, dass in jeder der Dateien die eigentlichen Logos etc. 
gleich dreimal enthalten sind; ich vermute, dass damit ein Blendeffekt 
("weiche Schrift") realisiert wird.

Weiter habe ich damit auch noch nicht herumgespielt, möchte aber 
irgendwann mein Scope noch mit einem eigenen Bootlogo verzieren ;)

-----

[1] http://www.gimp.org
[2] http://mh-nexus.de/de/hxd/

Autor: Martin S. (der_nachbauer)
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Ach so - das schrieb Thomas in einem früheren Beitrag, ggf. auch auf 
eevblog:
Die drei Dateien enthalten die einzelnen Elemente des Bootlogos, also 
das "Herstellerlogo" oben (*_up.ico), die Type in der Mitte der Anzeige 
(*_mid.ico), sowie einen Fussbereich (*_down.ico).

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Martin Schröer schrieb:
>
> Interessant ist, dass in jeder der Dateien die eigentlichen Logos etc.
> gleich dreimal enthalten sind; ich vermute, dass damit ein Blendeffekt
> ("weiche Schrift") realisiert wird.
>

Keine ahnung von gimp, ich benutze immer noch flash_viewer von
http://www.mikrocontroller.net/user/show/zippi
und da wird das bild einmal angezeigt wenn man 8bit color wählt.

Aber auch mit gimp ist es sichtbar:
offset auf 8, länge/höhe aus dem hex editor, image type = indexed,
palette type = B, G, R, X (BMP style), palette offset = 0.

Palette file habe auch auf eevblog gepostet, siehe anhang damit
du nicht suchen muss. Die ist aus dem Hantek LCD device driver
exportiert, Tekway hat evt. andere palette (da die eigenen device driver
benutzen).

Autor: Old Papa (old-papa)
Datum:
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Hannes Jaeger schrieb:
> Old -papa schrieb:
>> Erster Test: Naja, gegenüber einem DSO mit CRT schon etwas
>> anders. Pausenlos 3-4 Kurven im Abstand von ca. 0,5mm nebeneinander
>> (Quelle: hochreiner Sinus 1kHz), diese mischen sich manchmal, wandern
>> aber auch manchmal etwas weiter auseinander.
>
> Falsche Abtastfrequenz.

Hallo Hannes,

daran liegt zumindest dieser Fehler (wenn es einer ist) nicht.
Doch der auch geschilderte Triggerfehler liegt genau daran!
Ich habe Rechtecksignal an beiden Kanälen und 400nS als Zeitbasis. Dann 
stelle ich unter "Display" auf XY und wieder zurück auf YT. Jetzt 
stolpert die Zeitbasis plötzlich bei 400µS herum, was erstmal sogar ein 
halbwegs passendes Bild erzeugt (und das zunächst nicht auffällt), doch 
auch auf der total falschen Abtastfrequenz sitzt. Dieses halbwegs 
passende Bild tanzt natürlich munter hin und her, da die Triggerung 
vergeigt ist.

Sowas kenne ich von meinem CRT-DSO natürlich nicht, ist ja auch ein HP 
;-))

Doch nun wieder eine macke: Ich habe vorhin erstmal die 
Selbstkalibrierung durchlaufen lassen (nach Anleitung) und machte 
kugelrunde Augen! Danach war nämlich alles auf Chinesisch umgestellt 
oder was auch immer, nur noch Krähenfüsse in den Menues ;-)
Im Blindflug wollte ich zurück, habe ich nicht gepackt, also Power-Off. 
Adrenalin runter und Power-On, ahhhh, zumindest wieder in Englisch 
(danach auf Deutsch gestellt). Ich stelle also fest, das Ding lebt!
Muss so sein, sonst würde es nicht diese komischen Messwerte auf den 
Bildschirm prömpeln (s. Foto)
Eingangssignal ist reines TTL mit 50Ohm abgeschlossen (liefert dann bei 
der Quelle so um 2,8Vpp) Das DSO-Dingens zeigt aber munter über 18Vpp 
an. Ich vermute, er denkt noch über einen 1:10-Tastkopf nach, ist aber 
direkt per Koax-kabel angeschlossen.

Naja, jetzt wird erstmal ins Brot gebissen, danach fummel ich weiter ;-)

Old-Papa

Autor: Gunther (Gast)
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äh,.... ist ja wohl klar, dass wenn Du den Kanal auf 1:10 einstellst, er 
davon ausgeht, dass ein 1;10 Tastkopf dranhängt. Wenn Du es direkt 
anschließt, musst Du natürlich auf 1:1 umstellen.

Meines stellt sich nicht auf Chinesisch um. Anscheinend hast Du ein 
Montagsgerät .... oder schlecht gehackt.
G.

Autor: Gunther (Gast)
Datum:

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Nachtrag zu "...musst Du natürlich auf 1:1 umstellen."
Musst Du natürlich nicht - aber die Werte stimmen halt nicht.

Autor: Gunther (Gast)
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Zitat: "Pausenlos 3-4 Kurven im Abstand von ca. 0,5mm nebeneinander ... 
diese mischen sich manchmal, wandern aber auch manchmal etwas weiter 
auseinander"

Wie wäre es mal mit Triggern?

Autor: Old Papa (old-papa)
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Gunther schrieb:
> Nachtrag zu "...musst Du natürlich auf 1:1 umstellen."
> Musst Du natürlich nicht - aber die Werte stimmen halt nicht.

Ähm, ich habe da nix auf 1zu10 eingestellt, ich weiss noch nicht mal wo 
das gemacht wird ;-) Da sollte also in den Tiefen der Menues noch 1:1 
stehen ;-)
Gehackt ist auch noch nicht, will ja das Original testen (kommt aber 
gaaanz sicher noch)

Du willst mich veräppeln, gelle?
Das man einen Oszi triggert habe ich vor etwa 30 jahren schon 
verinnerlicht... ;-)

Old-Papa

Autor: Micha (Gast)
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Die Umstellung machst Du im entsprechenden Kanal-Menue, also z.B: CH1 
MENU druecken und dann it F4 umschalten
Gruss Micha

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo Old -papa,

> anders. Pausenlos 3-4 Kurven im Abstand von ca. 0,5mm nebeneinander
> (Quelle: hochreiner Sinus 1kHz), diese mischen sich manchmal, wandern
> aber auch manchmal etwas weiter auseinander.

das kann ich leicht nachvollziehen. Wenn du Ch1 auf DC stellst, den 
Trigger aber auf AC, dann hast nur die knapp die untere Hälfte des 
sichtbaren Signals zum Tiggern.Sobald du mit dem Trigger in die Nähe der 
oberen Hälfte kommst, beginnt das Signal zu wandern bzw. es wird nicht 
mehr getriggert.

Ich probiere parallel mit dem Hameg HM2008, und merke das es schon 
Unterschiede gibt. Funktionen sind zwar die gleichen, verhalten sich 
aber doch etwas anders.
Bin angenehm überrascht von den DSO, die Triggerfunktionen können schon 
mehr.

Peter

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Old -papa schrieb:
>
> Du willst mich veräppeln, gelle?
> Das man einen Oszi triggert habe ich vor etwa 30 jahren schon
> verinnerlicht... ;-)
>
> Old-Papa

ja das mag sein, hier schnappen aber die DSO fallen.
Du hast bei dem DSO main timebase (M) und window timebase (W).
Window ist das was man sieht, M was gesammt maximal gesammpled
wird, kann je nach timebase einstellung, kannalanzahl nicht immer
optimal 100% sein aber das nächste was reinpasst (multiplizierte
window's).

XY mode ist hardgecoded auf 1MS/s, das ist je nach eingestellten
sample speicher eine andere W/M timebase.
Beim 4k speicher sind es 200uS main und genau so 200us window
weil es nciht mehr reinpasst. Stellst du zurück auf XT mode
bleibt die letzte eingestellte timebase, und zwar die die das DSO
selber gewählt hat um die 1MS/s zu erfühlen.
Jetzt was du siehst auf dem bild ist natürlich nur aliasing und nicht
das was du sehen solltest/möchtest. Stellst du auf 40kpoints
und machst das selbe wird die timebase aus 2ms umgeschatet bei wechsel
auf XY (und verbleibt beim 2ms wenn du wieder auf XY gehst) und
mit 2ms/div kannst du nur aliasing sehen bei einem 10MHz signal.
Das sieht schon wie "fast getrigert aber doch etwas wnadernd", ist
aber nur unsinn. Auc mit 512k pro kanal wird nciht besser, XY ändert
die timebase auf 20ms/div und da kann man nur aliasing sehen.


Klar, man könnte sagen es wäre besser wenn die timebase zurück
geändert wird auf das letzte wert wenn man vom XT->XY-XT geht.
Wenn ich mich noch richtig erinnere gabs das auch mal.


Old -papa schrieb:

> Doch nun wieder eine macke: Ich habe vorhin erstmal die
> Selbstkalibrierung durchlaufen lassen (nach Anleitung) und machte
> kugelrunde Augen! Danach war nämlich alles auf Chinesisch umgestellt
> oder was auch immer, nur noch Krähenfüsse in den Menues ;-)

das ist ein fehler, sowas darf nciht sein.
Du kannst gerne mir backup von deinen DSO zuschicken, ich
kann es mir angucken und dir sagen ob es soft oder hardware
fehler ist.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Peter Dreisiebner schrieb:
> Wenn du Ch1 auf DC stellst, den
> Trigger aber auf AC, dann hast nur die knapp die untere Hälfte des
> sichtbaren Signals zum Tiggern.Sobald du mit dem Trigger in die Nähe der
> oberen Hälfte kommst, beginnt das Signal zu wandern bzw. es wird nicht
> mehr getriggert.
>

ich teste das auch gerade, seltsam das man auch weit unter dem signal
level sauber triggern kan, also ob der "zero" punkt verschoben wäre.

Mal sehen wie andere firmware versionen es hinkriegen.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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dieser "fehler" ist auch in der allerersten firmware von
Tekway vorhanden (Nov 2009).

Im prinzip ist das ein denkfehler. Stell ein signal von +-2V amplitude,
und schon wird der AC gekoppelte triger richtig funktionieren.
Der tut ja auch nix anderes als das jeweilige DC signal AC gekoppelt
auswerten, die trigger grenzen stimmen überein mit dem was man erhält
wenn kanal kopplung auch auf AC steht.

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo Thomas R.,

es ist mir auch nicht wie ein richtiger Fehler vorgekommen, es war nur 
als Erklärung für das zitternde Signal von Old-papa gedacht. Man sieht 
am Display nämlich die Triggerart DC/AC usw. nicht. Dann denkt man 
vielliecht nicht sofort daran.Man drückt 'Set to 50%", und der Trigger 
springt zur Hälfte vom sichtbaren Signal und nicht vom Triggersignal, 
das ja dann am Fuß des Signals sein müsste. Kann aber sein, dass ich das 
noch nicht kapiert habe.

Peter

Autor: Lukas P. (parsley)
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Ich habe das noch ungehackte Voltcraft und habe diesen Triggereffekt 
auch gesehen:
Habe zum Test das 1kHz Signal benutzt.

Trigger coupling DC, CH1 dc = alles gut.
Trigger coupling DC, CH1 ac = alles gut.
Trigger coupling AC, CH1 dc = das trigger level stimmt nicht mehr mit 
dem signal überein, sondern ist soweit verschoben, als ob ch1 auch ac 
wäre.

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo,

ich habe das Triggern mit dem HM2008 verglichen, dort ist der 
Triggerbereich immer deckend mit dem Signal, egal wie die Einstellungen 
von Kanal und Trigger sind.
Das kann verwirrend sein.
Am Voltcraft/Hantek bezieht sich der Trigger beim Drücken von 
Trigger-Level und 'Set to 50%' anscheinend auf das sichtbare Signal, 
ohne Berücksichtigung der Kopplungsart.

Peter

Autor: Old Papa (old-papa)
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Die letzten Fotos für heute

Morgen werde ich mal das backup ziehen, dann kann Thomas ja mal drauf 
schauen.
Ansonsten komme ich inzwischen gut klar, einiges nervt aber noch.
Ich stell mal eine Liste zusammen, poste ich morgen.

Old-papa

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Lukas P. schrieb:

> Trigger coupling AC, CH1 dc = das trigger level stimmt nicht mehr mit
> dem signal überein, sondern ist soweit verschoben, als ob ch1 auch ac
> wäre.

das signal (für den trigger path) ist nicht mehr DC sondern AC
da es auch AC gekoppelt ist, soweit ist alles ok.

Peter Dreisiebner schrieb:
> Hallo,
>
> ich habe das Triggern mit dem HM2008 verglichen, dort ist der
> Triggerbereich immer deckend mit dem Signal, egal wie die Einstellungen
> von Kanal und Trigger sind.

sprich also HM2008 triggert nach bild und nicht nach signal,
oder besser gesagt zeigt es nur so während intern AC gekopplet wird.
Das ist auch gut für das Auge, man will nicht "berechnen" müssen
wo die mitte des signal ist und dann den trigger umändern sondern
dass die trigger hilfslinie automatisch verschoben wird.


> Das kann verwirrend sein.
> Am Voltcraft/Hantek bezieht sich der Trigger beim Drücken von
> Trigger-Level und 'Set to 50%' anscheinend auf das sichtbare Signal,
> ohne Berücksichtigung der Kopplungsart.
>

ja 50% taste setzt den trigger auf Vpp/2, soll ja auch
(das will das auge auch, siehe hm2008 beispiel). Das problem liegt
nicht bei der 50% taste sondern an der AC verscheibung die nicht
berücksichtig ist beim AC kopplung und ch1/ch2 als source.


Technisch ist an sich alles richtig, es ist AC, fürs Auge
wäre aber besser wenn die trigger anzeige automatisch verschoben wäre.
Die firmware hat soweit ich mich erinnern kann ja auch entsprechende
korrektur funktion,in vergangenheit gabs fix für ext und ext/5
trigger damit der trigger zeitpunkt richtig angezeigt wird.

Lustigerweise ist beim ext und ext/5 und AC triggerung alles richtig
(wenn man jetzt die HM2008 anzeige als "richtig" definiert).
Die hilflinie und trigger pfeil werden zwar nicht angezeigt,
der trigger zeitpunkt ist aber richtig, einfach ausnullen am besten
beim ext/5 und schon sieht man das es in der mitte (eigentlich
mittelwert wenn man mehrere signalformen vergleicht) des signal
liegt (und 0V zeigt) und nicht in der vertikalen mitte des
bildschirms.

Wenn man genau hinguckt merkt man auch das triggerzeitpunkt beim
trigger source ch1 und kopplung AC stimmt, nullt man trigger
level ist das "signal mitte" also der triggerzeitpunkt
(sinus sieht man am bestn) in der mitte des horizontales bildes,
also alles richtig.

Nur der trigger pfeil und die hilfslinie (und damit auch natürlich
der angezeigt level) sind verschoben durch die AC verschiebung
was fürs Auge sehr schlecht ist (man will auch die linie da sehen wo
es gerade der triggerzeitpunkt liegt und nciht irgendwo).
Das kann/muss also geändert werden ... ohje.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Old -papa schrieb:

> Ansonsten komme ich inzwischen gut klar, einiges nervt aber noch.
> Ich stell mal eine Liste zusammen, poste ich morgen.
>

mal sehen wie viel ich davon als unsinn und oder schön reden kann :)

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Hi,

ZUM TRIGGERPROBLEM BEI SINUS:

Old -papa schrieb:
> Erster Test: Naja, gegenüber einem DSO mit CRT schon etwas
> anders. Pausenlos 3-4 Kurven im Abstand von ca. 0,5mm nebeneinander
> (Quelle: hochreiner Sinus 1kHz), diese mischen sich manchmal, wandern
> aber auch manchmal etwas weiter auseinander.

Also mit der aktuell bei mir Installierten Firmware habe ich genau 
dieselben Probleme mit "guten" Sinussignalen vor wenigen Tagen 
festgestell. Ist mir also auch schon aufgefallen!
DA WIRD TATSÄCHLICH DER TRIGGERPUNKT NICHT ERKANNT!
Das hat also weder etwas mit Einstellungen noch mit Bedienerfahrung zu 
tun.

Das erste mal bemerkt habe ich diesen Effekt beim ansehen des 
Ausgangssignals vom mittlerweile allseits (zumindest aber dem 
Vorschreiber) bekannten Rubidium Normals FE5680A mit neuer Firmware.

Das 10MHz Signal läuft scheinbar durch, es wird nicht korrekt 
getriggert. Bei anderen "sauberen" Sinussignalen (andere Frequenzen) ist 
es identisch!
Sobald der Sinus etwas verzerrt ist geht es aber problemlos!

Allerdings MUSS dies irgendwie mit der Firmware zusammenhängen. ICh habe 
lange Zeit mit einem älteren relativ Bugfreien Firmwarestand gearbeitet, 
da waren dieselben Signale in ORdnung. Auch habe ich es mit den zwei 
Skopes verglichen die im Studielabor der FH stehen und immer noch den 
alten Firmwarestand haben und die triggerten sauber. (Diese aktualisiere 
ich immer erst wenn sich eine FW bei mir einige Wochen bewährt hat...)

Im Zusammenhang mit den anderen aufgetauchten Problemen denke ich gerade 
ernsthaft darüber nach noch einmal darüber nach wieder EINIGE Schritte 
zurück zu gehen.
Die HArdware KANN besseres und es gab schon deutlich stabilere 
Versionen!

Im Moment ist es wirklich schon fast nervig. Dieser Zustand ist so nicht 
gut. Allerdings weiß ich einerseits das ich, zwar mit etwas gefummel, 
auf den STand vor dem Update zurück kann, zum anderen das durchaus ja 
weiter gearbeitet wird.

ICh hoffe zur Zeit also das dieses Problem erkanntund behoben wird, da 
ich gerade nur reine Digitaltechnik mache und gar nicht in die REgionen 
mit den Abstürzen komme stört es mich aktuell nicht.
Aber wenn ich es mal wieder vollwertig brauche und bis dahin ist keine 
Lösung da mache ich halt ein DOWNDATE und nutze diese Firmware die für 
sich schon gutes PreisLeistungsverhältniss bietet so lange bis mal 
endlich wieder ein in diesen Punkten FEhlerfreies RElease erscheint.

Gruß
Carsten

Autor: Lukas P. (parsley)
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@Carsten:
Welche Version ist denn die letzte stabile, bzw welche Version ist auf 
den FH-Geräten?

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo,

ich habe hier einen analogen Sinusgenerator der bis 1 MHz geht. Wenn ich 
beim HM2008 und Voltcraft mit aktueller Hantek Firmware, die gleichen 
bzw. ähnlichen Einstellungen vornehme, ist das Zittern des Signals 
eigentlich gleich. Am Voltcraft wird die Darstellung besser wenn ich die 
'Refresh Rate' auf 50 Frames stelle.
Das Signal und Triggerung schaut am HM2008 besser aus, wird aber durch 
den Röhrenbildschirm etwas 'weichgezeichnet', auch ist die 
Bildwiederholrate viel höher. Wenn ich das jetzt direkt nebeneinander 
vergleiche ist das Signal und Triggerung gleich.
Anders im analogen Modus vom HM2008, das steht der Sinus wie angenagelt.

Peter

Autor: Pustekuchen (Gast)
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Ich füge mal ein Bild von einem 16MHz Sinus an.
Ist ja schon bescheiden :-(

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo Pustekuchen,

> Ich füge mal ein Bild von einem 16MHz Sinus an.
> Ist ja schon bescheiden :-(

erhöhe einmal den Speicher unter 'Acquire' -> ''Mem Depth', dann ändert 
sich das Bild. Man muss schon die Samplezeit und -speicher 
berücksichtigen.
Anbei ein Bild mit 1 Ms.

Peter

Autor: Pustekuchen (Gast)
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Peter Dreisiebner schrieb:
> Anbei ein Bild mit 1 Ms.

Da bekomme ich ca. 2 Anzeigen/s und die Bedienung ist nahezu lahmgelegt 
bis tot. Die Kurve 'hampelt' weiterhin, nur eben nicht so oft.
Das ist keine Lösung!

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo,

und noch als Vergleich ein Bild vom Hameg HM2008.

Peter

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo Pustekuchen,

Lösung wofür, was ist denn das Problem? Ich kann es ehrlich nicht 
erkennen, habe nicht das passende Wissen dazu.

Peter

Autor: Frank (Gast)
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Pustekuchen schrieb:
> Die Kurve 'hampelt' weiterhin, nur eben nicht so oft.

Also bei mir hampelt da nix. Im Gegenteil, ich bin überrascht wie gut 
und ruhig die Darstellung ist.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Pustekuchen schrieb:
> Peter Dreisiebner schrieb:
>> Anbei ein Bild mit 1 Ms.
>
> Da bekomme ich ca. 2 Anzeigen/s und die Bedienung ist nahezu lahmgelegt
> bis tot. Die Kurve 'hampelt' weiterhin, nur eben nicht so oft.
> Das ist keine Lösung!

vorschlag, kauf ein Tektronix für 20k, wird genau so schnell reagieren.
Es ändert zwar nix an dem problem, wird aber mehr weh tun als etwas
verzögerte reaktion auf bedienelemente wenn 1Mpoint eingeschaltet
sind bei einem <500EUR scope

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo Frank,

> Pustekuchen schrieb:
>> Die Kurve 'hampelt' weiterhin, nur eben nicht so oft.
>
> Also bei mir hampelt da nix. Im Gegenteil, ich bin überrascht wie gut
> und ruhig die Darstellung ist.

du hast die Darstellung auch auf 'Average', da ist die Darstellung 
natürlich viel besser.

Peter

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo Pustekuchen,

ansonst kannst du für periodische Signale auch unter 'Acquire' -> 'Type' 
auf 'Equ-Time' umstellen, das gibt am Bildschirm ein bessere 
Darstellung.

Peter

Autor: Pustekuchen (Gast)
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Keine Ahnung, aber es sieht mir so aus, als ob bei hohen 
Eingangsfrequenzen das überlagerte Eingangsrauschen die Kurvenglättung 
für die Anzeige in die Irre führt. Sinüsse mit tieferer Frequenz sehen 
'harmonischer' aus.
Wenn ich meine Beobachtungen schildere, sollte dies kein Grund sein, 
unsachlich zu werden.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Pustekuchen schrieb:
> Wenn ich meine Beobachtungen schildere, sollte dies kein Grund sein,
> unsachlich zu werden.

tut mir leid sollte nicht so verstaden werden

Autor: Old Papa (old-papa)
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So, gerade schweren Absturz gehabt!

Was habe ich gemacht?

1. DSO ist noch im Auslieferungszuistand (Voltcraft)
2. Erstmal ein BackUp gezogen (via "Update" auf USB-Stick wie oben 
beschrieben)
3. DSO rödelt Daten auf den Stick, nach einiger Zeit fertig
4. DSO sagt neu starten, also Power-Off.
5. Kurz gewartet und Power-On - Bumms mein Rechner (Win7-64bit) geht 
krachend in den Blue-Screen!

Ich hatte diesen zufällig noch mit dem DSO per USB-Kabel verbunden, 
hätte nicht gedacht, dass sowas passiert.

Old-Papa

Autor: Martin S. (der_nachbauer)
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Das habe ich auch schonmal beobachtet, jedoch ist mein Scope bereits wie 
hier im Thread beschrieben auf 200 MHz gehacked.

Scheint dann doch wohl am Treiber zu liegen.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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habe noch nie beobachtet iegt aber wohl daran das:
- mein DSO nie am USB kabel hängt, der grund ist ganz einfach, weder dir
firmware noch dir software mag es (mochte es, ob es heute so ist keine
ahnung)

- auch wenn durch zufall sowas passieren sollte (was durchaus passiert
bei dem ganzen herumtesten) stört mein rechner es nciht da ich die
passenden triber für den SoC/bootloader habe - so muss windof nicht
herumsuchen um gleich festzustellen das den gerät nciht mehr gibt dafür
aber ein anderes auf dem selben port.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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das schöne an chinsichen produkten sind die arbeitszeiten der
entwickler? nein, nicht wirklich.

Anbei die letzte firmware, vor 2std. bekommen. Man kann es sowohl
auf Voltcraft geräten (org. oder umgebaut) als auch auf
Hantek und Tekway geräten installieren (B,C,BM,BMV).
Es ist org. firmware, habe keine änderungen vorgenommen
die anzahl der debug nachrichten ok ist. Es ist auch nicht
übertaktet in den 800ns/div bis 20ns/div, das bedeutet im klartext
das der FFT full span bug vorhanden ist in diesen modes
(was das ist? kurztext - full span höher als sample rate/2,
z.b. 400ns/div ist full span 250MHz gesammpled wird aber mit 400MHz,
ergebniss sind evt. aliasing effekte im FFT falls harmonische
oder signal selber in dem betrofennen bereich liegt, also zwischen
200 und 250MHz in diesem beispiel).

- scroll bug ist weg (80ms/div scroll und speicher änderung)
  sollte jemand wieder (ein wiederholbares) absturz bekommen bei
  dem die einstellungen kaputt gehen bitte dann melden!
- auf den vorschlag einer separaten binary datei die den default
  button abhört beim booten haben die bis jetzt nicht reagiert.
  Weder eine neue binary noch etwas in der init der dso.exe ist
  geändert worden. Kommt aber noch, die firmware ist auch schon
  ein paar tage alt (oder zurück datiert)
- der 4ns->2ns/DIV im equ mode bug ist immer noch da, der ist aber
  "harmlos", DSO neustart immer möglich.


So ganz habe ich die Voltcraft firmare nicht verstanden, etwas in
dem file system zwingt die firmware im default modus mit
deutschen menus zu starten. Ja ich weis, das stört euch nicht
(die meisten, jemand hat es allerdings angemackert), intelligenter
wäre aber default=english. Die anderen dumps von letzten hw
revisionen machen es nicht, ich muss mal genauer angucken wo das
gespeichert ist. Zum glück (für mich) reicht wenn German.lan entfert
wird, ich mag weder halbdeutsch, ncoh deutsch - die firmware läuft
dann default auf english.


Den trigger bug kann ich nicht bestätigen (111226.1, 120112.1 und
die im anhang). Habe mit hw0, hw1007_83E8, hw1007_83E9 und hw_special
FPGA designs getestet (weil wenn dann liegt an dem FPGA design auch 
mit).
Bekomme einfach den 10 oder 16MHz sinus "leider" immer getriggert
(signal quellen Rubidium standard, R&S SMX, Yokogawa FG300).
Das kann aber an mir liegen, daher die frage was macht ihr genau
das es nciht geht ?

Carsten,
wenn möglich mach bitte erst upgarde mit der firmware aus dem anhang,
dann natürlich selfcal und berichte dann was du genau machst damit
der trigger nicht einrastet bei dem rubidium source.

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Hi,

gerade hatte ich ein "lustiges Elebnis"

ICh wollte die von "Pustekuchen" bemängelte darstellung mal 
verifizieren, habe es mit mühe und Not beim "wandernden" Sinus gemacht 
den ich trotz drehen bis zum "optischen" Anschlag und darüber hinaus 
(sowohl oben und unten am Bildschirmrand) nicht zum triggern bewegen 
konnte.
Dann habe ich am Funkmessplatz die Frequenz in 1Mhz Schritten erhöht, da 
ich mir die Sache mit dem Sinus und triggern genauer ansehen wollte.

Bei 74MHz triggert das Skope plötzlich und der Sinus steht wie eine 
EINS!
-> OK, habe mir gedacht, kommt bei höheren Frequenzen besser damit 
zurecht...

-> Dann aber zu meinem Erstaunen triggert das Skope jetzt auch bei 
niedrigen Frequenzen, also ganz normal, von der Kurvenform unabhängig, 
wie vor dem Firmwareupdate auch!
Egal ob sofort nach dem Einschalten oder ob es lange läuft...
Ich habe auch noch einmal ein Self.Cal gemacht um zu sehen was passiert:
Funktioniert weiterhin...

WARUM? Das kann ich nicht sage ;-)
(Was an der grundsätzlichen Kritik nichts ändert... Die Skopehardware 
ist für das GEld absolut in Ordnung. Und das es eine Firmware gibt die 
brauchbar funktioniert habe ich ja lange genug selbst erlebt. Aber die 
momentane Version ist für ein ernsthaftes Arbeiten nicht wirklich 
geiegnet, irgendwie habe ich in diese Version das vertrauen verloren. 
Aber ich hoffe auf besserung, alternativ besteht ja die Möglichkeit des 
Downgrade! Aber mit Thomas haben wir ja jemanden der dem HErsteller auch 
mal direkt die Meinung sagen kann und auf die kritischen Punkte fundiert 
verweist ;-) )

@Lukas
ICh schaue am Montag mal nach der Version, am WE bin ich leider voll 
Unterwegs, sonst würde ich kurz ins Labor fahren.

Pustekuchen schrieb:
> Ich füge mal ein Bild von einem 16MHz Sinus an.
> Ist ja schon bescheiden :-(

NAja, es findet halt kaum eine Aufhübschung statt!
Es gibt durchaus Geräte die mit denselben Daten im Speicher einen 
schöneren Sinus darstellen, aber eine bessere Kontrolle hast du damit 
auch nicht. Denn wie du schon selbst geschrieben hast, es ist die 
Kurvenglättung die hier nicht wie von dir gewünscht arbeitet.

Ein schönerer Sinus währe also auch nur Gelogen! Bestenfalls 
geschätzt...

Wobei, wenn du die Ablenkgeschwindigkeit um eine Stufe erhöhst, dir also 
die Kurve genauer ansehen willst, dann schaltet das Skope auch auf die 
höhere Abtastfrequenz, es liegen mehr Punkte vor und auch der 16MHz 
Sinus sieht wieder richtig Sinusartig aus...

Würdest du jetzt mit 200ns eine niedriegere Frequenz anschauen, dann 
würden die kleinen "Fehler" aufgrund der nicht kontinuierlichen 
Abtastung zwar genau so vorhanden sein, aber deutlich weniger ins 
gewicht fallen da ja dann evtl. die Kurvenspitze durch mehr als zwei 
Messwerte beschrieben wird.

Es gibt an der derzeitigen Firmware vieles zu bemängeln, aber genau das 
ist jetzt einfach der Funktionsweise eines DSO geschuldet und ein 
schöneres Bild würde nur eine Information vortäuschen die man gar nicht 
hat.

Gruß
Carsten

Autor: Martin S. (der_nachbauer)
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Carsten Sch. schrieb:
> Bei 74MHz triggert das Skope plötzlich und der Sinus steht wie eine
> EINS!

Korrigiert mich, wenn ich völlig daneben liege, aber:
Ist es nicht seltsam, dass das Scope ausgerechnet die lt. Carsten 
"schönste" Darstellung bei einem Signal liefert, dessen Frequenz 
ausserhalb des für das Gerät angegebenen Frequenbereiches ( > 60MHz ) 
liegt ?

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Martin Schröer schrieb:
> Carsten Sch. schrieb:
>> Bei 74MHz triggert das Skope plötzlich und der Sinus steht wie eine
>> EINS!
>
> Korrigiert mich, wenn ich völlig daneben liege, aber:
> Ist es nicht seltsam, dass das Scope ausgerechnet die lt. Carsten
> "schönste" Darstellung bei einem Signal liefert, dessen Frequenz
> ausserhalb des für das Gerät angegebenen Frequenbereiches ( > 60MHz )
> liegt ?

nein, sein gerät ist umgebaut auf 200MHz.

Ein 60MHz DSO triggert auch beim 100MHz, lediglich die amplitude
des angezeigtes signals ist verringert. Wenn ich mich richtig erinnere
sind 140MHz maximum für orgi. 60MHz gerät.

Baut man es um auf 200MHz liegt die grenze beim knapp 300MHz,
schaltet man den filter ab (dazu habe ich auch schon was geschrieben,
suche nach : [filter] = ) bzw. ändert man die eckfrequenz können
diese DSOs bis zum fmax vom ADC gehen, also 475MHz-490MHz.

Lediglich die ges. kapazitet zusammen geschalteten ADCs begrenz die
amplitude (da hilft nix, ausser man isoliert die ADCs, dann geht flach
bis knapp 350MHz, habe auch mal getestet).

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Martin Schröer schrieb:
> Carsten Sch. schrieb:
>> Bei 74MHz triggert das Skope plötzlich und der Sinus steht wie eine
>> EINS!
>
> Korrigiert mich, wenn ich völlig daneben liege, aber:
> Ist es nicht seltsam, dass das Scope ausgerechnet die lt. Carsten
> "schönste" Darstellung bei einem Signal liefert, dessen Frequenz
> ausserhalb des für das Gerät angegebenen Frequenbereiches ( > 60MHz )
> liegt ?

NAja, da hast du etwas durcheinandergebracht...
Ich selbst habe ja kein Voltcraft sondern das Baugleiche HANTEK DSO5062B 
welches auf 200MHz erweitert ist. ISt also ein Vollwertiges 200MHz GErät 
womit die 74 MHz ja innerhalb des Bereiches liegen.

Zudem liefert es JETZT wieder in allen Frequenzbereichen eine saubere 
Darstellung. NAch dem es EINMALIG wieder bei sauberen Sinus auf 74MHz 
getriggert hatte triggert es nun auch bei allen anderen Frequenzen bis 
hin zu 200MHz (darüber hinaus nochnicht getestet).

Wie vor dem Update auch.

Das merkwürdige, weswegen ich es erwähnt habe, ist dabei das seit einem 
Firmwareupdate der Trigger bei mir mit einigermaßen sauberen 
Sinussignalen scheinbar nicht zurechtkam, wobei ich aber nur bis 20Mhz 
getestet hatte.

Und das jetzt plötzlich, nur dadurch das ich im Betrieb eine höhere 
Frequenz eingespeist habe auf einmal scheinbar dauerhaft alles wieder in 
Ordnung ist.

Aber in einem Punkt hast du recht... Die derzeitige Konstellation von 
Hardware und aktueller Firmware sorgt für eine Menge seltsamer Effekte 
;-)

GRuß
Carsten

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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etwas enttäuscht bin ich schon, seit 40 minuten ist die
neueste firmware verfügbar und nur eine person hat es geladen ...

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Thomas R. schrieb:
> Carsten,
> wenn möglich mach bitte erst upgarde mit der firmware aus dem anhang,
> dann natürlich selfcal und berichte dann was du genau machst damit
> der trigger nicht einrastet bei dem rubidium source.

Gerade erst den FW Beitrag gelesen...

Wenn ich gleich wieder daheim bin nehme ich die änderung vor. Bin hier 
jetzt noch ca. 15Min beschäftigt (bzw. muss so lange warten und grimmig 
dreinschauen ;-) ) und bin dann 5-10min später wieder daheim.

Dann teste ich das ;-)
Evtl. kann ich auch dann wieder "NICHTTRIGGERN"

Gruß
Carsten

Autor: Rudi M. (rudimentaer)
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Thomas R. schrieb:
> etwas enttäuscht bin ich schon, seit 40 minuten ist die
> neueste firmware verfügbar und nur eine person hat es geladen ...

Das liegt am Zähler, hab es jetzt aus Mitleid ;-) auch mal geladen, 
müssten also mindestens 2 sein. Steht immer noch auf 1

Beitrag weiter oben:
> So ganz habe ich die Voltcraft firmare nicht verstanden, etwas in
> dem file system zwingt die firmware im default modus mit
> deutschen menus zu starten. Ja ich weis, das stört euch nicht
> (die meisten, jemand hat es allerdings angemackert), intelligenter
> wäre aber default=english.

Das gilt aber nur für das default setting, danach
startet es IMMER auf englisch, auch wenn ich beim letzten mal auf 
deutsch gestellt hatte.

Auf die Gefahr mit ein RTFM einzuhandeln...

Ist das noch ein Bug, oder hab ich das "save" übersehen?

Rudi

Autor: Rudi M. (rudimentaer)
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Rudi M. schrieb:
> müssten also mindestens 2 sein. Steht immer noch auf 1

Ah, steigt schon...

Autor: kein Gast (Gast)
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@tinman
Liegt vielleicht daran, daß die meisten noch in der Arbeit sind und 
nicht bei ihrem "Spielzeug" ;-)

MfG
Chris

Autor: Gunther (Gast)
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>etwas enttäuscht bin ich schon, seit 40 minuten ist die
>neueste firmware verfügbar und nur eine person hat es geladen ...
Naja, es sind von Dir ja keinen großen Neuerungen vermerkt und außerdem 
hast Du nicht geschrieben, dass du es empfehlen würdest.
Aber Danke erstmal fürs bereitstellen. Ich lade es mir gleich mal 
runter.
G.

Autor: Old Papa (old-papa)
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Thomas R. schrieb:
> etwas enttäuscht bin ich schon, seit 40 minuten ist die
> neueste firmware verfügbar und nur eine person hat es geladen ...

Gemach Gemach.... Ich zumindest werde schon noch laden, sitze aber noch 
im Büro... ;-)

Old-papa

PS: ich hätte auch lieber Deutsch im Default und natürlich wieder nach 
jedem Neustart!
(Oder Russisch, wenns die heiligen Programmierer können) ;-))))

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo,

ich habe jetzt auch die neue Firmware 
'dst1kb_2.06.3_15202b_fact(120224.0).up' eingespielt, DSO startet 
normal, Selbstkalibrierung habe durchgeführt.

Der 'Boot Count' und 'Upgrade Count' wurde auf Null gesetzt.
Im Utility-Menü Seite 3 unter 'Options' gibt es jetzt 'Wave'.

Aber irgendetwas ist jetzt nicht normal. Wenn ich beide Kanäle 
aktiviere, ändert sich ab 20ns/Div das Signal im  Sekundentakt wie in 
den Screenshots a.gif und b.gif. Als Vergleich das Signal am Hameg. 
Schalte ich einen Kanal weg, ist das signal ok. Über 20ns/Div gibt es 
keine Probleme.
Kabel und Signal ist in Ordnung, habe es jetzt mehrmals getestet und 
parallel das Hameg laufen. Im Moment verstehe ich nicht wo der Fehler 
sein könnte, auch 'Autoset' hilft nicht.

Peter

Autor: Benno (Gast)
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Thomas R. schrieb:
> So ganz habe ich die Voltcraft firmare nicht verstanden, etwas in
> dem file system zwingt die firmware im default modus mit
> deutschen menus zu starten.

Besonders nervend war immer, dass jeder Druck auf "DEFAULT SETUP" die 
Sprache wieder auf Deutsch (oder besser "Halbdeutsch" ;)) zurückgestellt 
hat. Seltsamerweise ist es seit ich die Hantek-Originallogos raufgemacht 
habe genau umgekehrt: Jetzt setzt er immer wieder auf Englisch zurück. 
Seltsam, aber mich störts nicht... :)

Bei der Gelegenheit nochmal Danke dafür, dass du dir die Mühe machst und 
hier so hervorragende Hilfe leistest.

Benno

Autor: dunno.. (Gast)
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Thomas R. schrieb:
> etwas enttäuscht bin ich schon, seit 40 minuten ist die
> neueste firmware verfügbar und nur eine person hat es geladen ...

gemach, gemach, lass uns doch erstmal nach hause kommen..

danke fürs uploaden..


@all:
kann man die normale voltcraft-FW eigentlich auch in der bandbreite 
verändern, oder geht das nur mit der hantek-FW?

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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dunno.. schrieb:

> kann man die normale voltcraft-FW eigentlich auch in der bandbreite
> verändern,

ja

Autor: Gunther (Gast)
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> Aber irgendetwas ist jetzt nicht normal. Wenn ich beide Kanäle
> aktiviere, ändert sich ab 20ns/Div das Signal im  Sekundentakt
> wie in den Screenshots a.gif und b.gif.

Das ist bei der alten Firmware auch so und tritt bei mir auch so auf. 
Das scheint noch ein Bug zu sein. Sobald die Sampling-Rate runtergeht, 
passiert genau das - man sieht es eben besonders an 
Nicht-Sinus-Signalen.
Man braucht nur ein Rechteck-Signal welches schnell genug ist, der 
andere Kanal braucht kein eigenes Signal, er muss nur eingeschaltet 
werden.
Allerdings reden wir hier von einer immer wiederkehrenden Form - G.

Es tritt auch auf wenn man z.B. mit F7 den Zoom Modus aufruft oder den 
größeren (langsameren) Speicher einschaltet. Könnte eine 
verbesserungswürdige Sin/x Behandlung sein - viele Messpunkte sind ja 
für die Darstellung nicht mehr vorhanden. Aber eigentlich gibt es ja 
speziell für wiederkehrende Signale den EQU Modus, da tritt das Problem 
natürlich nicht mehr auf.
G.

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo Gunther,

> Das ist bei der alten Firmware auch so und tritt bei mir auch so auf.
> Das scheint noch ein Bug zu sein. Sobald die Sampling-Rate runtergeht,
> passiert genau das - man sieht es eben besonders an
> Nicht-Sinus-Signalen.
> Man braucht nur ein Rechteck-Signal welches schnell genug ist, der
> andere Kanal braucht kein eigenes Signal, er muss nur eingeschaltet
> werden.

danke, ist mir vorher nicht aufgefallen. Bin zurück zur vorherigen 
Firmware, da ist es wirklich auch so. Dann halt wieder 'zurück' auf die 
neue Firmware.

Peter

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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kein Gast schrieb:
> @tinman
> Liegt vielleicht daran, daß die meisten noch in der Arbeit sind

mag sein, 4 leute waren aber fleissig genug und screenshots gepostet
von heute morgen.

Gunther schrieb:
>>etwas enttäuscht bin ich schon, seit 40 minuten ist die
>>neueste firmware verfügbar und nur eine person hat es geladen ...
> Naja, es sind von Dir ja keinen großen Neuerungen vermerkt und außerdem
> hast Du nicht geschrieben, dass du es empfehlen würdest.
> Aber Danke erstmal fürs bereitstellen. Ich lade es mir gleich mal
> runter.
> G.

naja, ich konnte selber nach 2std. keine böse fehler festellen.
Ich empfehle neue firmwares allerdings nicht ohne mir den
(disasm)code angeguckt haben. Manche sachen sieht man eben nur
im code und nciht anders.

Das habe ich jetzt gemacht und kann die firmware empfehlen,
speziel für die die 83E9 hardware haben oder 83E9 mit der firmware
111226.1 oder 120112.1.

Die weiteren neuerungen die ich entdeckt habe:
- waveform speichern auf usb, flash(internes NAND,also aufpassen!)
oder SD (falls jemand ein model mit SD karte hat)

Man kann also jetzt bis zu 100 waveforms speichern (intern oder extern)
und natürlich wieder abrufen. Die waveforms werden als 
laufendenummer.hsw
gespeichert (intern oder sd) oder laufendenumer.hws (auf usb).
Warum bin ich mir sicher das da jemand typo gemacht hat,
hexeditor wird wieder mal zuschlagen müssen ...

Diese hws/hws dateien sind binär format waveforms. Bis jetzt konnte man
lediglich als screentshot, csv oder binärwaveforms vom ref a und ref b
machen, oder mit recorder waveforms aufnehmen/abspielen - aber eben
nicht einzelne waveforms im binärformat. Jetzt bin ich endlich zufrieden
mit speichermöglichkeiten.

Man findet diese menu im utility, page 3/3, option, wave.
Jetzt kann HanTekway langsam die "save waveform" im utility, page1/3
umbenennen auf print screen.

Autor: egonotto (Gast)
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Hallo,

 ja der 200MHz-Patch geht auch mit der Voltcraftfirmware.

Allerdings arbeitet der Equivalent-Time-Mode ziemlich schlecht. Fast 
unbrauchbar :(

MfG
egonotto

Autor: Lukas P. (parsley)
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Über den 200MHz hack steht hier ständig etwas, aber über den 
zusätzlichen filter hack sehr wenig. Ich habe gerade noch mal das hier 
gefunden/gelesen:

Beitrag "Re: TEKWAY DST1xx2B Oszilloskop"

Fragen dazu:
1) Warum ist dieser zusatz Hack so unpopulär, hat man dadurch Nachteile?
2) Sind es nur "weiche" Filtersettings, oder wird dadurch irgendetwas 
störker übertaktet?
3) Was muss man bei einem Firmwareupdate berücksichtigen, falls man den 
Filterhack aktiv hat?
4) Wie macht man diese Einstellung rückgängig? Einfach tst file löschen 
und neu starten?

@Thomas R.:
Danke für deine tolle Arbeit!
Ich habe mein Gerät noch im original Voltcraft Zustand (+UART 
Angeschlossen). Kann ich dir/der Forengemeinschaft noch irgendwas gutes 
tun, bevor ich das Gerät auf aktuelle FW update und 200MHz hacke?

@Carsten:
Danke, kein Problem, nächste Woche ist früh genug. :-)

Autor: Artabanos (Gast)
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Thomas R. schrieb:
> Man kann also jetzt bis zu 100 waveforms speichern (intern oder extern)
> und natürlich wieder abrufen.

Speichern geht, Abrufen hingegen nicht. Die Buttons "Abruf", "Lösch" und 
natürlich "SdToUsb" sind stets ausgegraut.

"Help" führt in diesem Kontext wieder zum Absturz.

Ich habe es sowohl mit dem internen Speicher, als auch mit 2 USB-Sticks 
getestet.

DSO3062C
SW-Version 2.06.3(120224.0)
HW-Version 10070x555583e9

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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@Thomas

Ich habe gerade mal das FirmwareUpdate probiert.
Es läuft bis Schritt 08 und dann bekomme ich immer eine FEhlermeldung:
"Firmware update failed, error 0xfb, Failed to decompress upgrade File"

Gruß
Carsten

Autor: dunno.. (Gast)
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hilft dir jetzt nicht, aber bei mir gings (von der original-voltcraft FW 
aus)

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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egonotto schrieb:
>
> Allerdings arbeitet der Equivalent-Time-Mode ziemlich schlecht. Fast
> unbrauchbar :(
>

Equivalent mode ist unbrauchbar und seit Nov 2011 auf der liste der
sachen die verbessert werden sollen. Hantek hat ja auch nachgebessert,
es ist aber nciht was ich wollte.
Warum das so ist gleich, erstmal die frage wozu equ mode überhaupt?
Bei 1GSs DSO mit analog bandbreite von maximal 475MHz ist es
eigentlich sinnlos,schaltet man 2kanäle oder erhöht den speicher
von 4k auf 40k bis 2M sieht es natürlich anders aus. Da ist aus einmal
die (worst case) maximal sampling rate beim 250MSs (also ab 40k,
zwei kanäle aktiviert). Da wäre equ mode besser, ist es aber nicht
weil im equ mode sowieso der sample speicher auf max 8k (oder waren
das nur 6k? egal) hardgecoded. Also egal wie man das ganze angeht
ist es sinnlos.

Was ich eigentlich wollte war das HanTekway es anders macht,
1- mehr oder einstellbares speicher
2- statt alle ADCs zu benutzen nur maximal 2 um den reduzierten (clock) 
jitter ausnutzen.

Im züge dessen habe messungen gemacht und festgestellt das
die grundsätzlich ein problem haben, FPGA/ADC timing stimmt nicht
bei höheren sampling rates, siehe :

Beitrag "Re: TEKWAY DST1xx2B Oszilloskop"

Eigentlich hat HanTekway die ganze zeit herumgeschraubt und versucht
die wavefiorm distortion wegzurechnen/filtern anstatt an der quelle
zu arbeiten. Man kann jetzt lange debatieren ob die Hantek leute dumm
sind oder es nicht gesehen haben was Tekway entwicklet hat, spielt
keine rolle und ich habe es schon mehrmals hier und auf eeblog
versucht zu anlysieren (anhand von infos die ich bekommen habe).

Fakt ist das Hantek mittlerweile neues FPGA design gebaut hat,
ob es besser ist weiss ich ncoh nicht. Die testeversion die ich
bekommen habe war schon besser als org., viel wenigger jitter.
Leider ist sie nicht 1:1 austauschbar ohne factory cal, daher nicht
wirklich an enduser zu vergeben. Ich habe zwar den factory cal.
geknackt und details publiziert, ist aber laut Hantek nciht
dem enduser zumutbar. Die 83E9 geräte haben das design schon,
sobald ich die messungen vorgenommen habe werde auch die infos posten.

Mit reduziertem jitter kann Hantek natürlich den equ mode mit
allen ADCs fahren, die frage ob es sinn macht bleibt denoch im raum.



Peter Dreisiebner schrieb:

> Aber irgendetwas ist jetzt nicht normal. Wenn ich beide Kanäle
> aktiviere, ändert sich ab 20ns/Div das Signal im  Sekundentakt wie in
> den Screenshots a.gif und b.gif. Als Vergleich das Signal am Hameg.
> Schalte ich einen Kanal weg, ist das signal ok. Über 20ns/Div gibt es
> keine Probleme.

zwei kanäle aktiviert bedeutet 500MS/s pro kanal. Nimm man jetzt
sample rate/10 als maßstab für gutes oversampling sind es nur
signale mit 50MHz gut erfassbar.
Bei einem 16MHz rechteckt bedeutet es nur die 3te oberwelle, beim
1GSs passt die 5te, daher sieht die waveform anders wenn du zweites
kanal einschaltet. Liegt es an der grenze (die 7te oberwelle past
in deinem beispiel jede 9 cyclen alo beim 50screen refresh pro sek
kan blinke 5 mal pro sekunde).

Diese erklärung ist allerdings "etwas" unwahr, es reicht auch 2.5x
oversampling. Tatsächlich zusätzlich zu dem was ich gerade erklärt habe
verursacht sinx/dithering hier unangenehme effekte, wobei von dem was 
ich
sehen konnte (man kann wunderbar bei dieser firmware unterroutinen wie
filter abschalten und beobachten was passier) sind es eine art von
filter die die waveform distortion glätten sollen. Warum die da sind ist
klar, warum die so empfindlich sind kann nur mit dem etwas jitterigen
FPGA/ADC design (clocks) un dem versuch es in der ARM firmware anstatt
im FPGA code zu beseitigen.



Artabanos schrieb:

> "Help" führt in diesem Kontext wieder zum Absturz.

ja, klar, die sind nciht so schnell beim hilfe schreiben.


Artabanos schrieb:

> Thomas R. schrieb:
>> Man kann also jetzt bis zu 100 waveforms speichern (intern oder extern)
>> und natürlich wieder abrufen.
>
> Speichern geht, Abrufen hingegen nicht. Die Buttons "Abruf", "Lösch" und
> natürlich "SdToUsb" sind stets ausgegraut.
> Ich habe es sowohl mit dem internen Speicher, als auch mit 2 USB-Sticks
> getestet.
>

wähle internen speicher (flash) dass gehts. Warum ?
Das habe ich gerade erklärt, die haben typo gemacht, einmal
such die fw nach hsw und einmal nach hws dateien (wenn auf usb steht).


Was anders :

Übriegns, falls jemand von euch es nchit weisst - die aktuelle
firmware hat auch die sampling rate erhöht im long memory von
400MSs auf 500MSs pro kanal maximal.


Tut mir leid das ich so viele antworten auf einmal paste,
es gehört zu meiner taktik (verwirrung stiften)

Autor: Artabanos (Gast)
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Thomas R. schrieb:
>> Thomas R. schrieb:
>>> Man kann also jetzt bis zu 100 waveforms speichern (intern oder extern)
>>> und natürlich wieder abrufen.
>>
>> Speichern geht, Abrufen hingegen nicht. Die Buttons "Abruf", "Lösch" und
>> natürlich "SdToUsb" sind stets ausgegraut.
>> Ich habe es sowohl mit dem internen Speicher, als auch mit 2 USB-Sticks
>> getestet.
>>
>
> wähle internen speicher (flash) dass gehts. Warum ?
> Das habe ich gerade erklärt, die haben typo gemacht, einmal
> such die fw nach hsw und einmal nach hws dateien (wenn auf usb steht).

Nein, eben nicht. Ich schrieb ja, daß weder der interne, noch der 
USB-Speicher abrufbar ist. Auch ein umbenennen der Dateien auf dem 
USB-Stick führt nicht zum Erfolg.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Lukas P. schrieb:

> Über den 200MHz hack steht hier ständig etwas, aber über den
> zusätzlichen filter hack sehr wenig. Ich habe gerade noch mal das hier
> gefunden/gelesen:
>
> Beitrag "Re: TEKWAY DST1xx2B Oszilloskop"
>
> Fragen dazu:
> 1) Warum ist dieser zusatz Hack so unpopulär, hat man dadurch Nachteile?

ich würde nicht sagen unpopulär, es ist nicht immer verstanden worden
und benötigt UART+minimale lnux kenntnisse.

> 2) Sind es nur "weiche" Filtersettings, oder wird dadurch irgendetwas
> stärker übertaktet?

siehst du, da haben wir schon :) Da wird nix übertaktet sondern
nur der softwareseitiger filter in der firmware überschrieben.
Die firmware ist so gestrickt das je nach model ein anderes
bandbreitefilter aktiviert wird, 6 für 60MHz, 10 für 100MHz,
20 für 200MHz. Ab der eingestellten eckfrequenz wird das signal
dann abgeschwächt und erriecht dann irgendwann -60db und wird nicht
mehr messbar. Die abschwächung ist nicht die selbe, in unteren bereichen
(also beim 60MHz filter) sikern noch höhere freq. durch, im oberen
offiziele bereichen (beim 200MHz filter) sind es so um die 300MHz wo
das signal so abgeschwäct wird das es nciht mehr messbar ist.

Dieser hack benutzt den test modus für filter, man kann also
selber spezifiezieren wann die software anfangen soll zu filtern.
Ein 400MHz filter wird ja auch bis 500MHz signale zulassen,
ein 900MHz filter (maximum) geht auch, die ADCs sind aber schon
damit überfordert udn natürlich sampling viel zu gering
daher macht wenig sinn 900 einzutragen ( [filter] 90 )
Was dabei aber immer steigt ist die waveform distortion verursacht
durch die hohe frequenzen.

Muss man allerdings z.b. 433MHz signal messen ist es egal ob
das gemessene signal etwas verzerrt wird, bei der frequenz wird
es sinn machen acq. mode einzuschalten

Beim FFT messungen muss man natürlich im auge behalten das da
schon einige gesiter auftauchen werden wenn der filter zu hoch steht.
Ich benutze sehr oft [filter] 45, also 450MHz, dank dem zugriff
über netzwerk es ist immer ein klacks es zu ändern.


> 3) Was muss man bei einem Firmwareupdate berücksichtigen, falls man den
> Filterhack aktiv hat?

gar nix, bis dato können es alle firmware versionen mit
dem filter umzugehen (ich sehe auch kein grund warum HanTekway es
ändern sollte).

Der filter selber is in einer datei /tst definiert, die wird
von de firmware updates nicht angefasst.


> 4) Wie macht man diese Einstellung rückgängig? Einfach tst file löschen
> und neu starten?

genau

> Ich habe mein Gerät noch im original Voltcraft Zustand (+UART
> Angeschlossen). Kann ich dir/der Forengemeinschaft noch irgendwas gutes
> tun, bevor ich das Gerät auf aktuelle FW update und 200MHz hacke?
>

passt schon.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Carsten Sch. schrieb:
> @Thomas
>
> Ich habe gerade mal das FirmwareUpdate probiert.
> Es läuft bis Schritt 08 und dann bekomme ich immer eine FEhlermeldung:
> "Firmware update failed, error 0xfb, Failed to decompress upgrade File"
>
> Gruß
> Carsten

grrr, dein DSO zickt also mal wieder ... tjo, ich
würde sagen mach nen backup und schic mir rüber, ich gucke
mir was los ist.

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo Thomas R.,

> zwei kanäle aktiviert bedeutet 500MS/s pro kanal. Nimm man jetzt
> sample rate/10 als maßstab für gutes oversampling sind es nur
> signale mit 50MHz gut erfassbar.
> Bei einem 16MHz rechteckt bedeutet es nur die 3te oberwelle, beim
> 1GSs passt die 5te, daher sieht die waveform anders wenn du zweites
> kanal einschaltet. Liegt es an der grenze (die 7te oberwelle past
> in deinem beispiel jede 9 cyclen alo beim 50screen refresh pro sek
> kan blinke 5 mal pro sekunde).

danke für deine Erklärung, ganz klar ist mir das noch nicht. Mit dem 
Hameg kann ich das Signal auch mit 500 MS/s oder sogar 100 MS/s richtig 
darstellen. Hat sicherlich auch mit der Speichertiefe zutun, beim Hameg 
wird ja immer der gesamte Speicher benutzt. Da werd ich mich noch 
einlesen.

Aber zur neuen Firmware, anbei zwei Screenshots, beim Speicher größer 4k 
kann ich das Signal nicht mehr horizontal verschieben. Es bewegt sich 
nur die Positionsmarke.

Edit: auch das Window Timebase Fenster oben, ändert ständig seine Größe.
Edit 2: ab 800 ns/Div aufwärts funktioniert es.

Peter

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Artabanos schrieb:
>
> Nein, eben nicht. Ich schrieb ja, daß weder der interne, noch der
> USB-Speicher abrufbar ist. Auch ein umbenennen der Dateien auf dem
> USB-Stick führt nicht zum Erfolg.

ja, habs gefunden ... mein fehler. Beim linux 2.6.30.4 was bei den
BM/BMV modelen (mit SD karte) vorhanden ist wird ein verzeichniss
erstellt, siehe ARM code:

  LDR  R0, =aMkdirParamSav ; "mkdir /param/sav"
  BL  .system
  BL  CheckLinuxKernelIs26304
  MOV  R3, R0
  CMP  R3, #0
  BEQ  loc_7BC34
  LDR  R0,=aMkdirParamSavW ; "mkdir /param/sav/wave_sav"

diese DSOs sind aber kernel 2.6.13 basierend, da fehlt das verzeichniss
daher wird bei dir nix gespeichert. Bei mir schon, ohje.

Wenn du ein verzeichniss /param/sav/wave_sav erstellst wird
es auch bei dir gehen.

Ich glaube ich baue gleich ein eigenes fw update, mit berenigten
typo bei den hsw/hws datei erweiterung und mit script das fehlende
verzeichnisse erstellt (und neuer hilfedatei? nee zu viel arbeit sry)

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Thomas R. schrieb:
> Carsten Sch. schrieb:
>> @Thomas
>>
>> Ich habe gerade mal das FirmwareUpdate probiert.
>> Es läuft bis Schritt 08 und dann bekomme ich immer eine FEhlermeldung:
>> "Firmware update failed, error 0xfb, Failed to decompress upgrade File"
>>
>> Gruß
>> Carsten
>
> grrr, dein DSO zickt also mal wieder ... tjo, ich
> würde sagen mach nen backup und schic mir rüber, ich gucke
> mir was los ist.

Jup, werde ich machen!
Aber erst morgen, gerade ist Britta von der Arbeit heimgekommen und 
fordert etwas gemeinsame ZEit ein. Zudem bin ich heute Ausnahmsweise mal 
sehr früh aufgestanden (Zu einer ZEit wo ich sonst erst schlafen gehe), 
bin also eh nicht mehr wirklich Konzentriert ;-)

Gruß
Carsten

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Peter Dreisiebner schrieb:
> Aber zur neuen Firmware, anbei zwei Screenshots, beim Speicher größer 4k
> kann ich das Signal nicht mehr horizontal verschieben. Es bewegt sich
> nur die Positionsmarke.
>
> Edit: auch das Window Timebase Fenster oben, ändert ständig seine Größe.
> Edit 2: ab 800 ns/Div aufwärts funktioniert es.
>

Danke Peter,

sieht wie ein bug aus, ich notiere es.

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo,

bei Speicher über 4k funktioniert auch die Dual-Window Darstellung 
nicht. Ähnlicher Fehler wie oben beschrieben, ab 800 ns/Div geht's 
wieder.

Peter

Autor: dunno.. (Gast)
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wo wir grad von nicht mehr horizontal verschieben reden, ist es gewollt, 
dass wenn der trigger auf "normal" steht, und man ein einmaliges event 
(datenübertragung) aufgenommen hat, man (auch nach verkleinern der 
zeitbasis) nicht mehr horizontal scrollen kann?


wenn der trigger auf "auto" steht, und ich nur ne single seq aufnehme, 
klappts. ist aber nervig, weil ich dann bei jeder neuen übertragung neu 
scharfmachen muss..

mfg

Autor: Gunther (Gast)
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Was ich mir wirklich SEHR gerne wünschen würde, ist folgendes:
1) Display/Dots zeigt auch wirklich (gerade bei den kürzeren Zeitbasen) 
NUR die Messpunkte an - wofür gibt es diese Funktion sonst? Dann weiß 
ich auch, was ich als echt und was als dazuberechnet ansehen kann
2) Abschaltbare sin/x Funktion.

Beides sind Funktionen, die ich manchmal vermisse wenn es darum geht, 
was die ECHTEN Messergebnisse sind. Da bin ich doch garantiert nicht der 
einzige. Thomas: das hast Du doch bestimmt auch bereits einmal (oder 
öfter) angefragt. Was ist denn da die Hersteller-Stellungnahme zu?

>zwei kanäle aktiviert bedeutet 500MS/s pro kanal. Nimm man jetzt
>sample rate/10 als maßstab für gutes oversampling sind es nur
>signale mit 50MHz gut erfassbar.
>Bei einem 16MHz rechteckt bedeutet es nur die 3te oberwelle, beim
>1GSs passt die 5te, daher sieht die waveform anders wenn du zweites
>kanal einschaltet. Liegt es an der grenze (die 7te oberwelle past
>in deinem beispiel jede 9 cyclen alo beim 50screen refresh pro sek
>kan blinke 5 mal pro sekunde).

Naja, mein 100 Mhz Rigol kann das mit gleichem Signal hervorragend 
(ebenfalls mit 2 angezeigten Kanälen = 500Msa/s).

Danke
G.

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo,

einen Wunsch hätte ich auch, und zwar das die Gittereinstellung 
Punkt/Linie/Aus auch in der FFT-Ansicht übernommen wird. Dort kann man 
das Gitter z.B. nur über die Helligkeit ausblenden wenn es stört.

@dunno:
Kannst du das genauer beschreiben, ich kann das nicht nachvollziehen. 
Auch die Firmware wäre interessant.

Peter

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo,

bei einem langsamen Triggersignal von 0,5 Sek., wird der Bildschirm 
regelmäßig für ~ 15 Sek. nicht aktualisiert, wobei das Tiggersymbol im 
Takt blinkt, dann geht es wieder für 10 bis 20 Sek. normal bis das 
Signal wieder einfriert. Das wiederholt sich regelmäßig, egal ob der 
Trigger auf Auto oder Normal steht oder extern angeschloßen ist. Die 
Einstellungen sieht man am Screenshot.
Ob das mit der alten Firmware auch war, weiß ich nicht, fällt mir nur 
gerade auf.

Peter

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Gunther schrieb:
> Was ich mir wirklich SEHR gerne wünschen würde, ist folgendes:
> 1) Display/Dots zeigt auch wirklich (gerade bei den kürzeren Zeitbasen)
> NUR die Messpunkte an - wofür gibt es diese Funktion sonst? Dann weiß
> ich auch, was ich als echt und was als dazuberechnet ansehen kann
> 2) Abschaltbare sin/x Funktion.
>

offiziele antwort:

The interpolation only turn on at small timebase. For example,
when the memory depth is 4k, the interpolation can be open
below 8ns timebase. All in all, user can control the
interpolation's status by himself.

ja soweit stimmt es auch, die interpolation ist nur an in
kürzen timebase aktiv. Stell man z.b 20ns/div und dots
sieht man nur die dots, dreht man timebase kleiner wird
die waveform zoomend ohne zu interpolieren. Das ganze natürlich
in stop mode.


Peter Dreisiebner schrieb:
> Hallo,
>
> einen Wunsch hätte ich auch, und zwar das die Gittereinstellung
> Punkt/Linie/Aus auch in der FFT-Ansicht übernommen wird. Dort kann man
> das Gitter z.B. nur über die Helligkeit ausblenden wenn es stört.
>


ohja das macht sinn und sollte machbar sein



>
>>zwei kanäle aktiviert bedeutet 500MS/s pro kanal. Nimm man jetzt
>>sample rate/10 als maßstab für gutes oversampling sind es nur
>>signale mit 50MHz gut erfassbar.
>>Bei einem 16MHz rechteckt bedeutet es nur die 3te oberwelle, beim
>>1GSs passt die 5te, daher sieht die waveform anders wenn du zweites
>>kanal einschaltet. Liegt es an der grenze (die 7te oberwelle past
>>in deinem beispiel jede 9 cyclen alo beim 50screen refresh pro sek
>>kan blinke 5 mal pro sekunde).
>
> Naja, mein 100 Mhz Rigol kann das mit gleichem Signal hervorragend
> (ebenfalls mit 2 angezeigten Kanälen = 500Msa/s).
>

ja ich weiss, deswegen habe auch geschrieben

> Diese erklärung ist allerdings "etwas" unwahr, es reicht auch 2.5x
> oversampling. Tatsächlich zusätzlich zu dem was ich gerade erklärt
> habe verursacht sinx/dithering hier unangenehme effekte, wobei von
> dem was ich sehen konnte (man kann wunderbar bei dieser firmware
> unterroutinen wie filter abschalten und beobachten was passier)
> sind es eine art von filter die die waveform distortion glätten
> sollen. Warum die da sind ist klar, warum die so empfindlich sind
> kann nur mit dem etwas jitterigen FPGA/ADC design (clocks) un dem
> versuch es in der ARM firmware anstatt im FPGA code zu beseitigen.

es ist nicht so das mich das ganze nicht stören würde, aber in
meinen augen solange das FPGA design jitterig ist machen filter sinn.
Sollten der jitter klein genug sein werde beim Hantek die filter
anmeckern. Ich weiss die kann man weniger scharf machen, es war
auch so am anfang, daher muss auch wieder machbar sein.


Ich glaube jemand hat etwas geschalfen bei dieser firmware,
klar die ist frisch und evt. hat jemand die 2ch speicher fehler
nicht gesehn, etwa mehr als peinlich ist es schon.
Ich habe 2std lang getestet und den fehler auch nciht gesehen.
Bei dev firmware würde ich sagen "pech, neue version abwarten", es
ist aber offiziele version, daher peinlich hoch 3

Falls jemand ncoh was findet über weekend bitte posten,
montag morgen schicke ich dann die ergebnisse/bug list
zur Hantek/Tekway.

Autor: Old Papa (old-papa)
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So, ich habe mal wieder gezeichnet, was wird das wohl sein? ;-)

Prototyp wird morgen geätzt, dann sehn wir mal...

Gruß
Old-Papa

Autor: Manfred Jongens (Gast)
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Interessant. Macht der auch gleich die Wandlung von 5V (USB) auf 3.3V 
(RS232 im Scope)?

Autor: Old Papa (old-papa)
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Manfred Jongens schrieb:
> Interessant. Macht der auch gleich die Wandlung von 5V (USB) auf 3.3V
> (RS232 im Scope)?

So zumindest der Plan ;-)
Morgen sehe ich mehr...

Old-papa

Autor: Old Papa (old-papa)
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Hier nochmal eine veränderte (verbesserte?) version.

Jetzt wieder USB-Powered, dennoch 3,3V-IO. Ist mir sicherer als die 3,3V 
vom DSO zu beziehen.

Old-Papa

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo,

ich habe keine Fehler mehr gefunden, die nicht schon beschrieben wurden 
für die Firmware 120224.0.

Anbei eine Montage von der kompletten Aufzeichnung einer 
1-wire-Kommunikation zwischen DS18S20 und PIC12F509. Also mir gefällt 
das DSO, fehlt noch ein Protokollanalyzer :-)

Peter

Autor: Maria (Gast)
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Old -papa schrieb:
> Hier nochmal eine veränderte (verbesserte?) version.

Welchen Chip verwendest du?

Autor: Old Papa (old-papa)
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Maria schrieb:

> Welchen Chip verwendest du?

So viele gibbet ja nich.... Prolific ist mir der Treiber wegen ein 
Graus, mit diesen CP-irgendwas habe ich nie gearbeitet, bleibt noch FTDI 
;-)
ES ist ein FT232RL.

Platine wured nochmal gefinisht, geht jetzt auch einseitige.

Old-papa

Autor: Mischmasch (Gast)
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Peter Dreisiebner schrieb:
> Anbei eine Montage von der kompletten Aufzeichnung einer
> 1-wire-Kommunikation zwischen DS18S20 und PIC12F509. Also mir gefällt
> das DSO, fehlt noch ein Protokollanalyzer :-)

Der Protokollanalysator in der TTScope PC-Software taugt leider gar 
nichts.

Da es nicht sonderlich schwierig ist, einen Compiler für die CPU und das 
Linux im DSO zu bekommen habe ich ein bisschen in dem Oszilloskop 
rumgeschnüffelt. Leider und erwartungsgemäß habe ich keine einfache 
Methode gefunden eigene Software einzuschleusen, also die Möglichkeit

* irgendwo einen Menüpunkt hinzuzumogeln, mit dem zum Beispiel ein 
Protokollanalysator-Software gestartet werden kann,

* Zugriff auf die Tastenabfrage zu bekommen,

* Zugriff auf den Bildschirm oder ein Fenster zu bekommen,

* Zugriff auf die Rohdaten zu bekommen.

Alles ohne dass die dso.exe schlapp macht.

Ja, ja, ich sollte meinen Dealer wechseln :-)

Angeblich soll es auf dem DSO noch einen Video-Player geben. Da würde 
mich interessieren, wie der mit dso.exe zusammenspielt.

Autor: Lukas P. (parsley)
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Thomas R. schrieb:
> ich würde nicht sagen unpopulär, es ist nicht immer verstanden worden
> und benötigt UART+minimale lnux kenntnisse.

Achso, ok. Naja da ich kein Windows in Reichweite habe (z.Z. nur Mac und 
Linux) werde ich jetzt sowieso per UART hacken... ;-)
Danke nochmal für die Informationen!

Autor: Old Papa (old-papa)
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Ick wärd nochmal blääde..... ;)

Also noch eine Änderung. Habe mal Probeliegen mit einem Papierausdruck 
gemacht, Mist! Da ist ja ein 2mm-PinHeader drin (grummel)

Also hier die (hoffentlich) finale Version.

Mein Bastelkumpel macht mir gleich eoinen Prototypen, wenn der passt und 
funktioniert, kann er noch eine Europlatine ätzen.

Besteht Bedarf?

Old-Papa

Autor: Christian B. (christian_b)
Datum:

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Hallo Old-Papa,

Bedarf besteht auf jeden Fall !
Wenn Du eine Platine abgeben würdest würde ich sehr gerne mein Interesse 
bekunden. Natürlich gegen Bezahlung !

Und euch allen möchte ich gleich mal für eure tolle Arbeit danken.
Habe heute erst Zeit gehabt mein Scope zu erkunden und habe durch diesen 
Thread jede Menge gelernt. Danke !

Beste Grüße
Chris

Autor: Gunther (Gast)
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ist doch viel zu aufwändig.
Ich habe mir hier 
http://www.shop.display3000.com/elektronikmodule/u...
2 Stück Miniatur USB-RS232 Wandler für unter 6 Euro gekauft. Das sind 
schon nur die Materialkosten wert, außerdem schön klein.
Dann noch eine 2mm Buchse: 
http://www.shop.display3000.com/elektronikmodule/u... 
mit der Zange am Ende 4 rausgebrochen (der Stecker auf dem Oszi hat ja 
nur 6 Pins) und 3 Kabel drangelötet:  funktioniert super damit.
G.

Autor: Gunther (Gast)
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ich hatte damals Fotos gemacht - hier mal eines anbei. Den USB Stecker 
habe ich dann vorne an den freien Platz für die Netzwerkbuchse (dort ist 
auch extra genug Platz im Abschirmblech) mit doppelseitigem Klebeband 
angeklebt. Bei Interesse poste ich die Bilder vom Einbau auch gerne.
G.

Autor: Willi R. (wwr)
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sorry, wenn die Frage jetzt nicht zu den letzten paar Beiträgen passt, 
aber oben wurde nur erwähnt, dass im Manual nichts dazu steht:
Kann das Voltcraft DSO-3062 die Kurven als csv Dateien auf einen 
USB-Stick schreiben? (wäre mir zur Weiterverarbeitung in Octave/Matlab 
sehr wichtig)
Bilder/Screenshots sind ja möglich... in welchem Format eigentlich?
Danke und beste Grüße
Willi

Autor: Gunther (Gast)
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Hallo Willi
Screenshots sind BMP und GIF
CSV Export auf USB Stick ist möglich: Taste SAVE, dann Menüpunkt CSV
G.

Autor: Rudi M. (rudimentaer)
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Gunther schrieb:
> Bei Interesse poste ich die Bilder vom Einbau auch gerne.
Ja, war doch klar das wir die sehen wollen ;-)

Den gleichen Adapter gibts auch bei ELV, leider nicht die 2mm RM 
Stecker, die dafür aber bei Reichelt.

Schönere Stecker zum Crimpen gibts bei Conrad:
Stiftleiste, gerade RM 2,0 mm Serie PH Rastermaß: 2.0 mm Polzahl: 6 
Nennstrom: 2 A B6B-PH-K-S (LF)(SN) J.S.T.

Buchse und Crimpkontakte nicht vergessen ;-) Aber nicht die Crimpzange 
beim Conrad mitbestellen, die kostet so viel wie das DSO =8-o

Wenn man noch 4 Wochen Zeit hat gibts den USB Wandler auch direkt aus 
China für ca. 3,5 €, je nach gewünschtem Chipsatz. (e*ay natürlich)

@Old-papa, Du hast ja die USB Buchse abgesetzt, wie/wo baust Du die ein? 
vorne neben dem Stick oder hinten?

Ich hab das Lüftergeräusch jetzt praktisch weg, einen neuen Lüfter 
verbaut (Conrad 
http://www.conrad.de/ce/de/product/872057/NOISEBLO... 
) nicht ganz billig aber da Filiale in der Nähe schnell besorgt. 
Angeblich 11 db, mit 2x47 Ohm höre ich nichts mehr und habe noch 45 Grad 
am vorderen Kühlkörper. LCD ist jetzt auch spürbar kühler in der rechten 
oberen Ecke. (mit gedrosseltem Originallüfter waren es 53 Grad:
Beitrag "Re: VOLTCRAFT DSO-3062C 60 MHz = baugleich mit?"

Rudi

Autor: foka (Gast)
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Hallo,

mein Voltcraft Oszi ist gestern angekommen.
Habe heute die alte Frimware gebackup'd und die neue (120224.0)drauf 
gemacht.
Vielen Dank an dieser Stelle noch mal an Thomas R.!

Jetzt ueberlege ich noch den 200MHz hack zu flashen.
Leider habe ich hier kein Windows im Haus, also ist die oben genannte 
Methode:
http://www.eevblog.com/forum/general-chat/hantek-t...
bei mir nicht moeglich.

In dem DSO5xx2B Fred habe ich das hier gesehen:
Beitrag "Re: TEKWAY DST1xx2B Oszilloskop"

Ist das Firmware unabhaengig? Kann ich das ueber die 120224.0 Firmware 
legen?

Ausser dem wuerde gerne einen Blick in die Frimware werfen.
Leider ist:
# file dst1kb_2.06.3_15202b_fact\(120224.0\).up 
dst1kb_2.06.3_15202b_fact(120224.0).up: DOS executable (COM)

????

# file --version
file-5.04
magic file from /etc/magic:/usr/share/misc/magic

# lsb_release -a
No LSB modules are available.
Distributor ID:  Ubuntu
Description:  Ubuntu 11.10
Release:  11.10
Codename:  oneiric


Kann ich den Inhalt irgendwie extrahieren?
(Wie gesagt, ich habe kein Windows, nur das oben genannte und mac).

Danke im Voraus,

- foka

Autor: Willi R. (wwr)
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danke Gunther!

Autor: Gerhard W. (gewo)
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>
> Ausser dem wuerde gerne einen Blick in die Frimware werfen.
> Kann ich den Inhalt irgendwie extrahieren?
> (Wie gesagt, ich habe kein Windows, nur das oben genannte und mac).
>
http://www.eevblog.com/forum/general-chat/hantek-t...

Gerhard

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Gerhard W. schrieb:
>>
>> Ausser dem wuerde gerne einen Blick in die Frimware werfen.
>> Kann ich den Inhalt irgendwie extrahieren?
>> (Wie gesagt, ich habe kein Windows, nur das oben genannte und mac).
>>
> 
http://www.eevblog.com/forum/general-chat/hantek-t...
>
> Gerhard

und falls man neue/eigene firmware bauen möchte nicht das richtige
datum/version vergessen! Es muss immer höher sien als die die
gerade installiert ist.

Hantek hat mittlerweile auch verstanden das man dabei überblick 
verliehren kann und verwendet [soft version]2.99.9(999999.9)
also hauptversion 2.99.9, (jahr 99, monat 99 tag 99 unterversion 9)
in dem "update" script (der wird mit laufender fw version verglichen).
Dieser wert ist wie gesagt nur während des updates wichtig, nach dem 
reboot wird die version auf der dso.exe ausgelesen und in sys.inf 
geschrieben.

Autor: Old Papa (old-papa)
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Hallo,
kaufen kann ja jeder ;-) Mir macht es halt Spaß selbst Platinen zu 
entwickeln, zu löten und Freude am Eigenbau zu haben.  Ist ja auch was.

Ja, die abgesetzte Buchse kommt hinten an Stelle der Netzwerkbuchse 
rein, ist zumindest nach diesen Maßen gestrickt. Fotos gibt es morgen, 
noch habe ich ja die Platine nicht.
Wenn mehr als drei Leute HIER rufen, lass ich morgen die Europlatine 
fertigen. Für 1,50 kommt die zu Euch (natürlich incl. Porto&Pack)

Die Chinaplatine würde ich dennoch gerne sehen, man wird ja nicht dümmer 
davon. (oder isset meine?) ;-)))

Old-Papa

Autor: foka (Gast)
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@Gerhard
Habe ich total uebersehen:

> gpg -d dstxxxxxxx.up > dstxxxxxx.gz

... made my day!

Danke!

- foka.

Autor: Rudi M. (rudimentaer)
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Old Papa schrieb:
> Die Chinaplatine würde ich dennoch gerne sehen, man wird ja nicht dümmer
> davon. (oder isset meine?) ;-)))

Suche nach usb ttl oder usb rs232 und sortierung niedrigster Preis 
zuerst:

http://www.ebay.de/sch/i.html?_trkparms=65%253A12%...

Deine ist nicht dabei, ich habe auch keine mit FT232RL gesehen. CP2102 
ist aber auch weit verbreitet, wenn auch nicht bei den selberlötern ;-)

Rudi

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Mischmasch schrieb:
>
> Der Protokollanalysator in der TTScope PC-Software taugt leider gar
> nichts.

sagen wir so, funktioniert ist aber sehr überbewertet (von Hantek)


>
> Da es nicht sonderlich schwierig ist, einen Compiler für die CPU und das
> Linux im DSO zu bekommen habe ich ein bisschen in dem Oszilloskop
> rumgeschnüffelt.

decompiler/disassembler ist dein freund

> Leider und erwartungsgemäß habe ich keine einfache
> Methode gefunden eigene Software einzuschleusen, also die Möglichkeit
>
> * irgendwo einen Menüpunkt hinzuzumogeln, mit dem zum Beispiel ein
> Protokollanalysator-Software gestartet werden kann,

klar geht das

>
> * Zugriff auf die Tastenabfrage zu bekommen,

in der firmware selber mehrere möglichkeiten die scankey abzufragen,
über usb sowieso.

>
> * Zugriff auf den Bildschirm oder ein Fenster zu bekommen,

geht auch

>
> * Zugriff auf die Rohdaten zu bekommen.

dürfte auch gehen, ist aber etwas komplex da nix
dokumientiert ist. Man kann die daten vom FPGA direkt lesen,
man kann mitgelieferte tools benutzen (getdata und testacq),
oder in der dso.exe mitsniffen/mitlesen und etwas it den daten
machen, oder per usb (loop usb zur eigener app) daten abfragen
(etwas unsinn aber könnte auch gehen).

>
> Alles ohne dass die dso.exe schlapp macht.
>
> Ja, ja, ich sollte meinen Dealer wechseln :-)

nö, wer sagt sowas?

>
> Angeblich soll es auf dem DSO noch einen Video-Player geben. Da würde
> mich interessieren, wie der mit dso.exe zusammenspielt.

die firmare ist teilweise sehr lesbar geschrieben,
nimm ein ARM decompiler/disassembler und du wirst es auch sehen.
Teilweise schwer zu verstehen, man merkt gerade bei den neuen sachen das 
der team der die firmware entwickelt sich geändert hat.

Autor: Old Papa (old-papa)
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Rudi M. schrieb:
> Suche nach usb ttl oder usb rs232 und sortierung niedrigster Preis
> zuerst:
>
> 
http://www.ebay.de/sch/i.html?_trkparms=65%253A12%...
>
> Deine ist nicht dabei, ich habe auch keine mit FT232RL gesehen. CP2102
> ist aber auch weit verbreitet, wenn auch nicht bei den selberlötern ;-)
>
> Rudi

Ach soooo... ;-) Ich dachte für Drei-Fuffzig bekomme ich eine, die 
direkt gesteckt werden kann. Dann doch lieber meine ;-)

Hier mal die Bilder vom Probeliegen, sagt doch alles.

Gruß
Old-Papa

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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übrigens, hab ich euch schon gesagt das UART auch auf unbenutzte LAN 
RJ45 pins geroutet ist ?

Autor: Rudi M. (rudimentaer)
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Old Papa schrieb:
> Ach soooo... ;-) Ich dachte für Drei-Fuffzig bekomme ich eine, die
> direkt gesteckt werden kann. Dann doch lieber meine ;-)

Na wenn es so billig Selbstgebastelte gäbe ;-) war als alternative zu 
den Kaufoptionen gedacht.

Sieht ja so aus, als ob Du ein neues Oszi in Deiner Sammlung hast...
R.

Autor: Rudi M. (rudimentaer)
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Thomas R. schrieb:
> übrigens, hab ich euch schon gesagt das UART auch auf unbenutzte LAN
> RJ45 pins geroutet ist ?

Der ist gut ! Jedenfalls nicht in diesem Thread .

War da Lan over RS232 geplant gewesen g?

Verrätst Du uns das Pinout, oder müssen wir durchmessen ;-)
Rudi

Autor: Foka Mokra (foka)
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Sorry, wollte das nur etwas pushen...

foka schrieb:
> Jetzt ueberlege ich noch den 200MHz hack zu flashen.
> Leider habe ich hier kein Windows im Haus, also ist die oben genannte
> Methode:
> http://www.eevblog.com/forum/general-chat/hantek-t...
> bei mir nicht moeglich.
>
> In dem DSO5xx2B Fred habe ich das hier gesehen:
> Beitrag "Re: TEKWAY DST1xx2B Oszilloskop"
>
> Ist das Firmware unabhaengig? Kann ich das ueber die 120224.0 Firmware
> legen?


Danke,

- foka

Autor: Old Papa (old-papa)
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Rudi M. schrieb:
> Sieht ja so aus, als ob Du ein neues Oszi in Deiner Sammlung hast...
> R.

Ick sach mal so: Noch kann ich das Ding zurück schicken, wenn es sich 
(wie leider viele andere) als Möhre erweist. Nach einer Lötorgie 
natürlich nicht mehr ;-) Gestern hatte ich am HF-Generator sehr 
merkwürdige Kurven (so ab 20MHz), die waren am parallel angeschlossenen 
HP-DSO nicht. Das muss ich erstmal vertiefen, kann ja auch ein Fehler im 
Messaufbau gewesen sein. Zumindest ist ein Rechteck höchstens bis zu 
40MHz noch als solcher erkennbar, danach wirds zunehmend rund ;-) Bei 
200MHz/3dB (ist doch wohl so gedacht?) hätte ich erstmal mehr erwartet. 
Aber ok, für sowas nehm ich halt den HP (der seine 150MHz wirklich 
ausspielt), für das Geld ist das Voltcraft schon interessant. Muss 
natürlich auch in den propagierten Werten standhalten, da muss ich 
nochmal testen.

Old-Papa
PS: Die "Sammlung" wird demnächst ausgedünnt, mindestens drei sollen in 
gute Hände abgegeben werden.

Autor: Artabanos (Gast)
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Thomas R. schrieb:
> Mischmasch schrieb:
>>
>> Der Protokollanalysator in der TTScope PC-Software taugt leider gar
>> nichts.
>
> sagen wir so, funktioniert ist aber sehr überbewertet (von Hantek)

Also ich habe heute mehrere Stunden lang versucht damit ein I2C-Signal 
zu dekodieren. Erfolglos. Außerdem sind einige Einstellungen im Setup 
des Analyzers nicht erreichbar. Zum Beispiel bei "Start Condition Setup" 
befindet sich noch ein Eingabefeld unterhalb von "Build Time", von dem 
aber nur noch der obere Rand zu sehen ist.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Old Papa schrieb:
> Zumindest ist ein Rechteck höchstens bis zu
> 40MHz noch als solcher erkennbar, danach wirds zunehmend rund ;-) Bei
> 200MHz/3dB (ist doch wohl so gedacht?) hätte ich erstmal mehr erwartet.

es ist was es sein soll, hier mit custom filter (also 450MHz BW)
und ohne (also 200MHz BW). Source hat nur 850ps-1ns rise time
(also an sich schon viel zu langsam um die BW zu testen),
90cm RG178 in 50R terminiert.

Bilder sind vom Hantek Handheld DSO1202B, der aber eigentlich
baugleich zu den bench modelen ist (frontend, ADC, FPGA, SoC),
naja abgesehen vom extra DMM und sonstigen kram aber das was zählt
ist genau wie bei deinem model.

Beim vergleichen mit anderen scopes sollte man gitter grösse
nicht vergessen, HanTekway hat 50 pix hoch, 40 pix breit also
nocht 1:1 verhältniss (was durchaus verzerrt im vergleich)

Autor: Old Papa (old-papa)
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Hallo Thomas,

ich habe ein paar Videos gedreht, die rödeln gerade noch zu Youtube 
hoch. Sollten also bald sichtbar sein, ich stell die Links dann hier 
ein, inclusive meiner Kommentare dazu ;-))

Jetzt ist erstmal Boxen angesagt (Klitschko gegen irgendwas) danach kann 
ich ja mal nachsehen, was die Videos machen.

Gruß
Old-Papa

Autor: Mischmasch (Gast)
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Thomas R. schrieb:
> Mischmasch schrieb:
>> Da es nicht sonderlich schwierig ist, einen Compiler für die CPU und das
>> Linux im DSO zu bekommen habe ich ein bisschen in dem Oszilloskop
>> rumgeschnüffelt.
>
> decompiler/disassembler ist dein freund

Meine Kenntnisse von ARM-Assembler sind recht beschränkt. Bis ich 
beispielsweise alleine durch die ganzen Load/Store-Mnemonics mit all den 
Inkrement/Dekrement-Varianten durch bin hat Hantek schon zwei weitere 
Gerätegenerationen auf den Markt gebracht.

Mit dem Disassemblieren alleine ist es nicht getan. Ich müsste mir noch 
Hooks in dso.exe patchen, und ich habe seit ewigen Zeiten kein 
ELF-Binary mehr gepatcht. Zumindest nicht so, dass es danach noch lief 
:-)

> klar geht das

Gehen sicher, aber ich kann es nicht in vertretbarer Zeit. Ich habe nach 
einer für mich einfachen Methode gesucht irgendwo ein bisschen C-Code 
dranschrauben zu können aber nichts gefunden, was ich in ein oder zwei 
Tagen hinbekommen würde.

Autor: Foka Mokra (foka)
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Foka Mokra schrieb:
>> Jetzt ueberlege ich noch den 200MHz hack zu flashen.
>> Leider habe ich hier kein Windows im Haus, also ist die oben genannte
>> Methode:
>> http://www.eevblog.com/forum/general-chat/hantek-t...
>> bei mir nicht moeglich.
>>
>> In dem DSO5xx2B Fred habe ich das hier gesehen:
>> Beitrag "Re: TEKWAY DST1xx2B Oszilloskop"
>>
>> Ist das Firmware unabhaengig? Kann ich das ueber die 120224.0 Firmware
>> legen?

Na gut, ich habe Tomaten auf den Augen...
Thomas R. schreibt ja in dem Fred, es sei "universell"!

Nach dem Abendessen und etwas mehr Wein habe ich mich dann getraut. 
Und... es hat nicht funktioniert. Das DSO mekerte, die neue "Firmware" 
sei aelter als die aktuelle.

Freudlicherweise hat Thomas R. auch darueber etwas erwaehnt:
Beitrag "Re: VOLTCRAFT DSO-3062C 60 MHz = baugleich mit?"


Also, fuer alle die, wie Ich, das Krabbeln erst lernen:

1. Das file aus Beitrag "Re: TEKWAY DST1xx2B Oszilloskop" 
herunterladen und entpacken (ist auch weiter oben beschrieben/verlinkt).

2. In den files 'tekwayup_client/update' und 
'tekwayup_client/update.bak' die 'soft version' auf '2.99.9(999999.9)' 
aendern. (Ist es fuer die *.bak Datei auch notwendig?)

3. Alles wieder verpacken und encrypten.

4. Auf eine USB-Stick kopieren und Flashen.



Ich glaube bei mir hat's geklappt, siehe Bild.
Danke noch mal an Thomas R!

- foka

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Foka Mokra schrieb:
> Na gut, ich habe Tomaten auf den Augen...

schlimmer als bei mir kann es nicht sein, obwohl ich wusste das
es dumm ist die firmware 11xxxx zu benennen habe es trotzdem gemacht.

> Ich glaube bei mir hat's geklappt, siehe Bild.

sieht so aus

> Danke noch mal an Thomas R!
>
> - foka

Bitte schön.

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
Datum:
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Hi,

Old Papa schrieb:
> Gestern hatte ich am HF-Generator sehr
> merkwürdige Kurven (so ab 20MHz), die waren am parallel angeschlossenen
> HP-DSO nicht. Das muss ich erstmal vertiefen, kann ja auch ein Fehler im
> Messaufbau gewesen sein. Zumindest ist ein Rechteck höchstens bis zu
> 40MHz noch als solcher erkennbar, danach wirds zunehmend rund ;-)

wenn du die Skopes einfach so Parallel anschliesst könnte es passieren 
das dir dies "Dreckseffekte" einbringt. Kann gut sein - Muss aber nicht!

Zudem muss man natürlich auch immer im Auge behalten ob der Generator 
noch ein sauberes Signal liefert.

Ich habe aber mal vergleichende Messungen mit dreien von meinen Skopes 
gemacht. Einmal das Hantek, dann ein 2Ghz Skope von Phillips und ein 
Tektronix 60Mhz.
(Beim Phillips ist auf dem Foto Average (4x) eingeschaltet, allerdings 
nur für das Foto, die Kurvenform hat sich dadurch nicht verändert, 
Signal ist ja periodisch, die Kurve wird als Nebeneffekt dadurch aber 
heller)

Als Signalgenerator habe ich einen Phillips PM5715 50Mhz Pulse Generator 
verwendet. Wie man an den Bildern des 2GHz Skopes sehen kann liefert der 
bei 52Mhz schon ein reichlich rundes Signal
Ausserdem muss man bedenken das dort ein perfekter Abschluss vorhandne 
ist bei den beiden anderen Skopes habe ich nur mit T-Stück und 50Ohm 
abgeschlossen...

Messungen habe ich einmal mit 52Mhz und dann noch einmal mit ca. 11Mhz 
gemacht wo der Generator noch etwas sehr REchteckartiges liefert!

Aussagekräftiger währe hier jetzt ein besseres Eingangssignal, muss mal 
einen anderen Generator raussuchen und anklemmen ;-)

Gruß
Carsten

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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@Thomas

Ich habe gerade den FirmwareDump gemacht und dir zugeschickt!
Es sind zwei Mails mit je zwei Parts eines gesplitteten Archivs.
Falls es nicht ordentlich angekommen ist kurze Meldung...

(Nur zur Info - da der Server erst gemeckert hat und die Mails mit je 
8MB schon recht groß sind was bei mir manchmal Probleme macht...)

Gruß
Carsten

Autor: Peter D. (Gast)
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Hallo,

gibt es leichter verdauliche Information zu dem USB-Protokoll, außer den 
disassemblierten Listings die Thomas R. gepostet hast: 
TTScope_Disassembled.zip und dso_disasm.zip
Ich habe den Code vom DSOExec-Tool nach RealBasic übersetzt und es 
funktioniert auch. Würde gerne vorerst seine Idee von der USB-Shell 
umsetzen, könnte ganz nützlich sein.
Information generell über USB zum Programmieren habe ich, durch 
‘EZUSB-0’ bin auf Cypress gekommen, da gibt es Development Kits mit 
Header-Dateien. Ob das alles zusammenpasst ist mit noch nicht klar, da 
wären ein paar Brotkrumen denen man folgen kann sehr hilfreich :-)
Oder ist es besser auf das angekündigte SDK zu warten?

Peter

Autor: Benjamin R. (shooter_benny)
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Vielen Dank an alle für die zahlreichen Informationen und insbesonderst 
nochmal Danke an Thomas R. für die UART Beschreibung.

Ich habe mir auch so ein Scope zugelegt und wude gezwungen es zu öffnen 
um an die UART dranzukommen. Meines ist nämlich mit original Voltkraft 
Firmware ohnerlei Hacks abgeschmiert (dachte eigentlich das passiert 
erst bei den neueren FW Versionen von Hantek).



Rudi M. schrieb:
> Ich hab das Lüftergeräusch jetzt praktisch weg, einen neuen Lüfter
> verbaut (Conrad
> http://www.conrad.de/ce/de/product/872057/NOISEBLO...
> ) nicht ganz billig aber da Filiale in der Nähe schnell besorgt.
> Angeblich 11 db, mit 2x47 Ohm höre ich nichts mehr und habe noch 45 Grad
> am vorderen Kühlkörper. LCD ist jetzt auch spürbar kühler in der rechten
> oberen Ecke. (mit gedrosseltem Originallüfter waren es 53 Grad:
> Beitrag "Re: VOLTCRAFT DSO-3062C 60 MHz = baugleich mit?"
>
> Rudi

Hast du von diesem Umbau ein Bild. Die Bohrungen der Lüfter passen doch 
sicherlich nichmehr, da du ja nun einen größeren (60mm anstatt 50mm 
Seitenlänge) verbaut hast. Wie hast du diesen nun befestigt?

Gruß Benny

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Peter Dreisiebner schrieb:
> Information generell über USB zum Programmieren habe ich, durch
> ‘EZUSB-0’ bin auf Cypress gekommen, da gibt es Development Kits mit
> Header-Dateien. Ob das alles zusammenpasst

jein, man sollte EZUSB-0 name nicht überbewerten. Wer
weiss was der entwickler copy/pasted hat.


> Oder ist es besser auf das angekündigte SDK zu warten?
>

ja, SDK wird kommen (bzw. ist zugesagt worden)

Autor: Rudi M. (rudimentaer)
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Benjamin R. schrieb:
> Hast du von diesem Umbau ein Bild. Die Bohrungen der Lüfter passen doch
> sicherlich nichmehr, da du ja nun einen größeren (60mm anstatt 50mm
> Seitenlänge) verbaut hast. Wie hast du diesen nun befestigt?

Ja, hab auch sofort nach dem Zuschrauben gedacht, Mist Bild vergessen...
Aber für Euch mach ichs halt noch mal auf ;-)

Ich hab mit aus einem Stück Pertinax einen Adapter gebaut und mit 
gebogenen 3mm Gewindestangen etwas schräg eingabsut. Hatte leider die 
Stangen etwas zu lange, damit hat es an der Griffmulde gestört. Deshalb 
ist die eine Ecke abgerundet.

Die blauen Pümpel waren beim Lüfter dabei.

Es gibt auch Lüfteradapter: 
http://www.pcsilent.de/de-pd-extrasilent-fanadapte...

aber irgendwo ist dann auch wieder gut..

Die Zwingen rechts halten übrigens die Temperaturfühler.

Rudi

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Peter Dreisiebner schrieb:
> Hallo,
>
> gibt es leichter verdauliche Information zu dem USB-Protokoll, außer den
> disassemblierten Listings die Thomas R. gepostet hast:
> TTScope_Disassembled.zip und dso_disasm.zip

Ich habe so ziemlich alle "normalen" (0x43) Kommandos mitgelogt und 
größtenteils reverse-engineered. Wichtigste Ausnahme vielleicht das 
riesige Kommando zum Lesen/Setzen der meisten Oszilloskop-Einstellungen. 
Das zu dekodieren war mir zu viel. Bei einigen Kommandos die lange Werte 
zurück liefern hakt es ebenfalls.

Mit den Erkenntnissen habe ich mir was für Linux gebastelt. Allerdings 
ist das nicht vorzeigbar. Es hat böse Haken und Ösen.

Thomas müsste die Debugging-Kommandos (0x53) haben.

> Ich habe den Code vom DSOExec-Tool nach RealBasic übersetzt und es
> funktioniert auch.
> [...]
> Oder ist es besser auf das angekündigte SDK zu warten?

Wenn du was für Windows haben willst, dann würde ich ebenfalls empfehlen 
auf das SDK zu warten.

Hantek wird wahrscheinlich nichts für Linux machen, die haben noch nie 
Treiber oder ein SDK für Linux geliefert. Trotzdem sollte man 
wahrscheinlich auch für Linux erst einmal auf das Windows-SDK warten. 
Hantek würde ich zutrauen, dass die das gesamte Protokoll nochmal 
ändern. Das wäre nicht mal so schlecht, das jetzige ist nämlich ziemlich 
scheiße.

Autor: Rudi M. (rudimentaer)
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Rudi M. schrieb:
> Es gibt auch Lüfteradapter:
> http://www.pcsilent.de/de-pd-extrasilent-fanadapte...
>
> aber irgendwo ist dann auch wieder gut..

Die passen wohl auch garnicht, würden sich aber wohl mit 
Kunststoffschrauben in die richtige Position bringen lassen. Ich sehe 
gerade das es anscheinend keine Adapter 50 auf 60mm gibt nur 40/60. 
Nicht das den noch jemand bestellt...
Rudi

Autor: egonotto (Gast)
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Hallo,

 beim Voltcraft ist das *.csv nicht vertrauenswürdig.
Es handelt sich um ein 5MHz Sinussignal mit 5,1Vpp aufgenommen mit 40k 
Speichertiefe. Zumindest am Anfang und am Ende stimmen die Werte im 
*csv-File nicht

MfG
egonotto

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Hannes Jaeger schrieb:
> Peter Dreisiebner schrieb:
>> Hallo,
>>
>> gibt es leichter verdauliche Information zu dem USB-Protokoll, außer den
>> disassemblierten Listings die Thomas R. gepostet hast:
>> TTScope_Disassembled.zip und dso_disasm.zip
>
> Ich habe so ziemlich alle "normalen" (0x43) Kommandos mitgelogt und
> größtenteils reverse-engineered. Wichtigste Ausnahme vielleicht das
> riesige Kommando zum Lesen/Setzen der meisten Oszilloskop-Einstellungen.
> Das zu dekodieren war mir zu viel. Bei einigen Kommandos die lange Werte
> zurück liefern hakt es ebenfalls.
>
> Mit den Erkenntnissen habe ich mir was für Linux gebastelt. Allerdings
> ist das nicht vorzeigbar. Es hat böse Haken und Ösen.
>
> Thomas müsste die Debugging-Kommandos (0x53) haben.
>


ich habe die ~200byte (sind leider unterscheidlich beim handheld
und bench modelen) zerlegt und etwas dokumentiert.

Debug commando habe mir nur etwas angeguckt, was wichtig war ist DSO
zu steuern, daten zu lesen und verstehen.

Bald wird aber Hantek die SDK fertig haben, daher habe es nicht mehr
zeit da rein gesteckt. Evt. werde ich posten was ich weiss, je nach
dem wie gut deren SDK wird. Es sind keine gehemnisse, es wird aber
einiges an arbeit kosten, daher.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Hannes Jaeger schrieb:
> Hantek würde ich zutrauen, dass die das gesamte Protokoll nochmal
> ändern. Das wäre nicht mal so schlecht, das jetzige ist nämlich ziemlich
> scheiße.

die 200 byte und ein paar andere sachen sind von der ersten
firmware bis zu der aktuellsten genau so implementiert.
Die neueren sachen die im laufe der 2 jahren kammen sind teilweise
richtig implementiert, teilweise hat da jemand beim Hantek gepennt.
Du hast aber recht, man kann den eigentlich nicht vertrauen.
Ich habe immer druck gemacht wegen der SDK, das problem ist aber die DSO 
firmware selber. Würden die den ganzen protokol ändern wäre die SDK viel 
einfacher zu machen.

Autor: Old Papa (old-papa)
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