Hallo, ich wollte mir ein LC-Messgerät mit einem Mega8 bauen, und habe
auch einige Schaltungen im Netz gefunden. Das einzige was ich nicht so
recht deuten kann, ist ein Relais in den Schaltungen, welches einen
Kondensator auf Masse zieht. Weiss einer von Euch, was das genau zu
bedeuten hatt? Ist er nur zur Kallibrierung aktiv ?
Habe mal den Analogteil hochgeladen.
Danke !!!
Ja, so in etwa:
Die 1nF dienen als Referenz. Daraus wird die Spule und der andere
Kondensator berechnet.
Die Abweichung der Schaltung gegenüber den Messungen mit einem teuren
LCR Meter lagen bei <1% im Messbereich 10pF bis 100nF und 100nH-100mH.
Man muss nur aufpassen, denn die Schaltung kann nicht zwischen Spulen
und Kondensatoren unterscheiden: Misst man eine Spule und schaltet einen
Kondensator parallel, wird die Spule zu groß gemessen. Je nach Spule
kann dies schon >10% Fehler verursachen.
Daher habe ich bei mir einen zweiten Messmodus eingebaut, in dem der 1nF
Kondensator auch während der Messung verwendet wird, und so der
parasitäre Kondensator der Spule herausgerechnet wird.
>was spricht gegen den LM311?
Es spricht nichts gegen den LM311, es gibt viele Möglichkeiten einen
Oszillator zu realisieren.
Nur es gibt Momente in einem Leben, da hat man keinen LM311 zur Hand und
sucht eine Alternative ;)
So, habe die Hardware fertig. Eine frage zu der gemessenen Frequenz.
Rechnerisch müßte der Oszillator mit 740192,45 Hz schwingen. Mein
Programm zeigt mir 764500 Hz an. Ist das ok ?
>Rechnerisch müßte der Oszillator mit 740192,45 Hz schwingen. Mein>Programm zeigt mir 764500 Hz an. Ist das ok ?
Prüfe doch mal mit einem einfachen Frequenzgenerator die
Resonanzfrequenz Deines LC-Kreises.
Wie hoch ist die gemessene Resonanzfrequenz?
>Ich dachte das ist die>Resonanzfrequenz, da die Schaltung im leerlauf läuft ?
nicht ganz, es wird sicherlich Abweichungen geben,
hier ging es gerade um diese Thematik.
Beitrag "Kapazizäten von 0,5 nF bis ca. 1µF messen (10E-3-4)"
Wie hoch ist die gemessene Resonanzfrequenz, gemessen mit einem
Frequenzgenerator?
> ...messe ich 740045Hz
ziemlich große Unterschiede.
Hast Du Deinen DDS mal geeicht (justiert)?
Wenn Du einen Quarz-OSzillator (1MHz o.ä.) zur Verfügung hast, dann
prüfe mal damit? Die sind in der Regel schon hinreichend genau :)
Der DDS ist schon recht genau. Kann das am Programm liegen ?
Der Timer ist so eingestellt, das er 10 mal/sec. die Frequenz misst.
Inovf:
Incr Clkinovf
Return
Gateint:
Stop Timer0
Stop Timer1
Timer1 = Timervorgabe
Tmrtemp = Timer0
Ciotemp = Clkinovf
Timer0 = 0
Clkinovf = 0
Ciotemp = Ciotemp * 256
Freq = Ciotemp + Tmrtemp
Freq = Freq * 10
Start Timer1
Start Timer0
Return
>...das er 10 mal/sec. die Frequenz misst.
das kann sein,
sehe aber gerade, dass der Unterschied doch garnicht so groß ist,
die paar Hz unterschied, drücken wir mal in den Skat.
Jetzt koppelst Du mal bitte Deinen LC-Kreis von Deiner Schaltung ab,
hängst Dein Frequenzgenerator dran und einen Oszi o.ä. und versuchst mal
damit die Resonanzfrequenz zu ermitteln?
Also ich habe der einfachheit halber den LM311 aus der Fassung gehebelt.
DDS wider drann, und messe 740080 Hz, was mit dem Oszi überein stimmt.
Also 112 Hz weniger. Ist das OK ?
Die Resonanzfrequenz kann man wie folgt bestimmen:
EIn Frequenzgenerator speist über einen Widerstand (z.B. 1k) einen
LC-Parallelkreis.
Der Oszi misst die Spannung am Schwingkreis.
Jetzt wird am Frequenzgenerator so lange gedreht, bis die Spannung ihr
Maximum erreicht hat.
Die angezeigte Frequenz am Frequenzgenerator bei Maximum ist dann die
Resonanzfrequenz.
Hast Du es auch so getan?
>741700Hz, wenn ich alles richtig gemacht habe.........
Ich fasse mal zusammen:
740.192 Hz rechnerisch
741.700 Hz Resonanzmethode
764.500 Hz LMxxx
Du siehst selber, LMxxx Ergebnis ist ziemlich daneben.
Und nun nimmst Du einfach einen C und hängst ihn mal parallel und machst
das ganze Spielchen nocheinmal, und dann müssen wir mal rechnen.
Kann sein, dass sich die Fehler ausgleichen ;)
Bin selber gerade beim messen und rechnen,
allerdings mit der diskreten Transistor-Variante.
Wenn Du zwei gleiche Kondensatoren parallelschaltest, dann müsste die
Frequenz wie folgt sein:
f2 = f1 x Wurzel 2
Ich denke das liegt eher an den tolleranzen der im schwingkreis
verbauten teile (L und C). Wenn das ganze Programm fertig ist, soll es
nach der 2-frequenz-messung arbeiten, dann müßten sich doch die
Tolleranzen so ziemlich aufheben.
>Wenn das ganze Programm fertig ist, soll es>nach der 2-frequenz-messung arbeiten
Die Software kann aber nur die Daten berechnen, die zur Verfügung
stehen,
und wenn die Daten nicht korrekt sind, dann entstehen seltsame
Rechenergebnisse ;)
Aber wie soll ich die Tolleranzen weg beckommen? Ich habe ja einen
Referenzkondensator den ich beim Kallibrieren zu schalte. So erhelte ich
eine zweite frequenz. mit den beiden frequenzen kann ich L1 und C1 neu
berechnen, und diese werte für den rest der Lx und Cx berechnungen
nehmen.
Ich habe folgende Ergebnisse:
Zwei fast gleiche Kondensatoren 3,52 nF werden einer Induktivität
(ca.8,2mH) parallelgeschaltet.
Gemessene Frequenzen:
bei Kondensator 1 = 28.605 Hz
bei Kondensator 2 = 28.621 Hz
Kondensator 1+2 gemessen = 20.122 Hz (parallel)
Kondensator 1+2 rechnerisch = 20.226 Hz (parallel)
Meine Frage, wie hoch wäre die rechnerisch die Induktivität und die
parasitäre Kapazität ?
>Aber wie soll ich die Tolleranzen weg beckommen?
Schalte einfach mal einen zweiten Kondensator (möglichst gleich groß)
parallel und messe mal?
Brauchst mir nur die LMxxx Frequenz verraten ;)
>Ich habe ja einen>Referenzkondensator den ich beim Kallibrieren zu schalte
Das ist ja auch so genial an diesm System, ich bewundere diese Idee.
Nur bevor ich anfange ein Programm zu schreiben, muss ich wissen wo sind
die Grenzen der Hardware ;)
Meine Erfahrungen mit der LM311 Schaltung:
Diese ist etwas mit Vorsicht zu genießen:
Manchmal schwingt die Schaltung auf einer anderen Frequenz als die
eigentliche Resonanzfrequenz, oder aber die Amplitude ist so gering,
dass der LM311 keine sauberen Rechtecksignale mehr erzeugt sondern
stattdessen eine Art Prellen bei jeder Flanke erzeugt bzw. der uC nicht
sauber die Pegel erkennt. Das könnte die zu hohe Frequenz erklären.
Weiterhin ist die Schaltung etwas kritisch. Ich hatte die Schaltung mit
billigen Elkos aufgebaut und sie wollte nicht so recht schwingen. Erst
mit einen Keramik C parallel zu den Elkos lief alles.
Ein weiteres Problem ist, dass bei sehr hohem L/C oder C/L Verhältnis
die Schaltung auf verschiedenen Frequenzen schwingt, ne nachdem wie sie
startet.
Ich schalte dann einen Zusatzkondensator dazu und messe erneut. Per
Software rechne ich diesen heraus und die beiden gemessenen Spulenwerte
müssten dann eigentlich gleich sein. Aber das sind sie nicht immer, vor
allem bei größeren Spulen weichen die Werte etwas voneinander ab
(aufgrund der parasitären Spulenkapazität, die ich auch herausrechne)
oder ich bekomme total unterschiedliche Werte (wenige uH und >100mH).
Verwendet man nur einen Kondensator kann man schlecht beurteilen ob der
Oszillator sauber schwingt oder gerade so an der Grenze ist und daher
die Impulse nicht sauber sind.
@bernhard
einen ZW-LC-Filter habe ich noch nicht gemessen (habe sowas auch nicht
da) , dafür ist das Gerät auch nicht gedacht. Es soll nur Kondensatoren
und Spulen messen. Schliesst man einen Schwingkreis in irgendeiner Form
an kann ja nur Mist rauskommen.
@Benedikt
Ich betreibe das Messgerät seit 1996. Es war in Elektronic Kits 5/96
drin. Die Zeitschrift habe ich sogar noch.
Ich habe oft Vergleichsmessungen mit anderen Geräten durchgeführt, die
Abweichungen waren stets sehr gering. Meiner Ansicht nach das beste
Messprinzip.
@alle
die Grundschwingfrequenz ist völlig egal, die Genauigkeit ist nur von
dem zugeschalteten Kondensator abhängig, alles andere rechnet sich raus.
Mein Osszillator schwingt je nach Temperatur zwischen 740 und 760kHz,
trotzdem ist das Messergebnis immer korrekt und sogar die Messschnüre
werden rausgerechnet wenn man mit ihnen kalibriert.
@Stefan
Mess mal einen Netztrafo. Ich wette da kommt totaler Mist raus. Oder
sonst eine Spule im Bereich 100mH oder mehr (z.B. Hochspannungswicklung
von einem Zeilentrafo aus einem alten TV).
Das Messprinzip ist wirklich super, aber man kann alles noch
verbessern...
Benedikt K. wrote:
> @Stefan> Mess mal einen Netztrafo. Ich wette da kommt totaler Mist raus. Oder> sonst eine Spule im Bereich 100mH oder mehr (z.B. Hochspannungswicklung> von einem Zeilentrafo aus einem alten TV).> Das Messprinzip ist wirklich super, aber man kann alles noch> verbessern...
ja dafür hat man dann aber nochmal andere Messgeräte. Es gibt keine
Eierlegendewollmichsau.
Hier noch ein Link:
http://www.spettel.de/ralf/
unter Projekte LC-Meter
@Steffan, also ist die Frequenz von 764500 Hz richtig bei den
angegebenen größen der Induktivität und des Kondensators ? Entscheident
bei der ganzen sache ist ja die güte des C-Reff, mit dem ja die anderen
größen errechnet werden.
ja. Du brauchst einen Kondensator mit 1% Genauigkeit. Ich habe mir
mehrere gekauft mit einem sehr gutem Labormessgerät an der Uni
nachgemessen und mit einem Trimmer noch genau auf 1nF getrimmt. Man kann
natürlich auch mit anderen Werten rechnen.
Meine erste Schaltung sah so aus, dass ich nur einen Frequenzzähler
gebaut habe (TTL-Grab), die Daten an den PC übertrug und dann die
Rechnung per PC-Software gemacht habe.
Die zweite Schaltung war dann schon mit AVR aber die
Fließkommaarithmetik in Assembler konnte ich nicht richtig programmieren
(Basic, C u.s.w gabs damals noch gar nicht für Atmel) Deshalb wieder
PC-Auswertung.
@Benedikt
> Meine Erfahrungen mit der LM311 Schaltung:
Sehr gut beeschrieben, prima !!
Das Verfahren mit einem 2. Zusatzkondensator ist interessant.
@alle
Ich vermute, dass die erzeugte Schwingfrequenz einer LMxxx Variante
immer von der LC-Resonanzfrequenz "extrem" abweicht.
Scheint aber unterm Strich nicht viel auszumachen, da sich anscheind die
Frequenz-Fehler bei der Berechnung neutralisieren, oder?
Bernhard
Woher bekommt man Spulen mit einer hohen Güte?
Reichelt hat mehrere Alternativen im Programm:
LQH3c 47uH (SMD)
SMCC68uH (bedrahtet)
MISC 40uH
MESC 56uH
FED 64u
Welche Spule würdet ihr nehmen? Die unterschiedlichen Größen könnte man
ja in der Rechnung berücksichtigen.
Könnte man nicht die Grundfrequenz nicht erhöhen, um auch sicher
Kapazitäten mis 1uF messen zu können?
Betr.: Genauigkeit eines Referenzkondensator
Ich werde mir als Referenz einen 2,5%igen Styroflexkondensator kaufen
und im ersten Durchlauf von einer "absoluten" Genauigkeit ausgehen. Dann
werde ich verschieden 2,5%ige Styroflexkondesatoren ausmessen. Aus den
Abweichungen kann man dann über Mittelwertbildungen den
Referenzkondensator berichtigen.
Bei Reichelt gibt es Glimmerkondensatoren. Ich habe mir davon mal ein
paar gekauft und gemessen: Die lagen alle bei 1,00xxnF, also genauer 1%.
Alles was Entstördrossel heißt, hat keine hohe Güte. Die SMCC sieht noch
am besten aus, aber 1,35Ohm sind ziemlich viel. Eine hohe Güte wird man
damit nicht erreichen, es reicht aber.
@bernhard (Resonanzfrequenzmessungen):
stimmt nicht ganz, bei einem LC-Parallelschwingkreis bricht die Spannung
ueber dem Schwingkreis in Resonanz zusammen und wird nicht maximal. Die
Stroeme sind ja um 180 Grad phasenverschoben...
@Oliver
> bei einem LC-Parallelschwingkreis bricht die Spannung> ueber dem Schwingkreis in Resonanz zusammen
Nein, die Spannung wird bei Resonanz maximal.
Sonst würde kein Radio o.ä. funktionieren.
Beim Reihenschwingkreis dagegen wird sie NULL, man soricht auch vom
sogenannten Saugkreis, weil er alles wegsaugt ;)
Allen wünsche ich ein gesundes neues Jahr.
In der angehängten Excel-Tabelle habe ich den Rechenweg zur Berechnung
der unbekannten Kapazität Cx noch einmal einfach dargestellt.
Wer schon eine funktionstüchtige Oszillatorschaltung sein eigen nennen
kann und
über einen Frequenzzähler verfügt, braucht nur noch die Frequenzwerte
und die Referenz-Kapazität eingeben ;)
Zwischenzeitlich konnte ich auch zwei Oszillatorschaltungen testen.
Die besten Erfolge erziehlte ich mit einer OPV (Komerator) Schaltung.
Die Variante mit diskreten Transistoren war zwar schwingfreudiger, aber
aufgrund der der starken Kopplungseigenschaften etwas ungenauer.
Bernhard
@Benedikt
>Daher habe ich bei mir einen zweiten Messmodus eingebaut, in dem der 1nF>Kondensator auch während der Messung verwendet wird, und so der>parasitäre Kondensator der Spule herausgerechnet wird.
verstehe ich das richtig:
1. Kalibrierung,zuschalten des Cref
2. dazuschalten der Induktivität Lx
3. Messung der Frequenz
4. nochmaliges zuschalten des Cref
5. Messung der Frequenz
Bernhard
@Bernhard
Ich mache das nu so:
1.Leehrlauffrequenz messen und merken
2.Cref dazuschalten, frequenz messen und merken
3.aus F1 und F2 den C1 und L1 neu Berechnen
4.Kalibrierung beendet
5.Cref wegschalten, und mit den neuen werten für C1 und L1, Cx/Lx messen
@Bernhard
Ich mache das so wie Mr-400Volt beschrieben hat.
Das ist die Kalibrierung nach dem Einschalten.
Jetzt kenne ich L, C und den 1nF Kalibrierkondensator.
Schließt man jetzt ein unbekanntes L oder C an, kann man diesen anhand
der bekannten Werte berechnen.
Schließt man dagegen ein Lx und Cx gleichzeitig an, misst die übliche
Schaltung Mist.
Schaltet man dagegen den 1nF Kalibrierkondensator (oder einen anderen
bekannten bzw. gemessenen Kondensator dazu, kann man anhand der 2
gemessenen Frequenzen und der bekannten L, C, C+1nF Werte die
unbekannten Lx und Cx Werte gleichzeitig messen.
Das einzige Problem das sich ergibt:
Der parasitäre Kondensator parallel zur Spule liegt nicht parallel zu
dem Schwingkreis, da bei der Induktivitätsmessung die Spule in Reihe zur
anderen Spule geschaltet wird.
Wie sich da die Resonanzfrequenz berechnet weiß ich nicht, aber ich
hatte Testweise so gerechnet als wäre er parallel. Die gemessenen Werte
haben immer recht gut gepasst. (Bsp: 1mH Spule gemessen, 10nF parallel
gelegt: Die Induktivität hat sich nicht geändert, als Kapazität wurden
10nF angezeigt.)
> da bei der Induktivitätsmessung die Spule in Reihe zur> anderen Spule geschaltet wird.> Wie sich da die Resonanzfrequenz berechnet weiß ich nicht
Das ist auch eine sehr komplexe Rechnung, wenn die Serieninduktivität
eine ziemlich hohe parasitäre Kapazität aufweist.
Denn plötzlich hat man zwei Induktivitäten mit nicht bekannten
parasitären Kapazitäten.
Da gebe ich Mr-400-Volt Recht, im Zweifelsfall CX und LX messen,
vorausgesetzt, der Oszillator springt an ;)
Bernhard
@alle
Das Anschwingverhalten der LMxxx Oszillator Variante konnte ich
erheblich
mit dieser Schaltung verbessern.
Ich denke, mit normalen OPVs funktioniert diese Schaltung bis 1MHz.
Bernhard
Das Problem ist aber: Lx und Cx lassen sich nicht getrennt messen, wenn
der Kondensator parasitär in der Spule enthalten ist.
Ich habe bei meiner Schaltung nachgesehen:
Ich habe ein zusätzliches Relais drin, das die interne Spule in der LC
Messchaltung kurzschließt.
Im LC Messmodus wird also nur die externe Spule parallel zum internen
Kondensator geschaltet und zusätzlich nochmals mit den 1nF zusätzlich
gemessen. So kann ich L und C der Spule getrennt ausrechnen.
Was mich interessieren würde: Kann man irgendwie ein einfaches RLC Meter
bauen, das von jeder beliebigen RLC Schaltung die Werte bestimmen kann ?
Also im Prinzip ein Networkanalyser in einfach mit fester Frequenz ?
>kann man nicht einfach den internen quarz-oszi eines avrs nehmen und die>spule wie einen quarz (mit C und R) anschließen?
Gute Idee, aber
die Verstärkung (Oszillatorverstärkung) des µC ist meines erachtens
nicht sehr hoch, und gerade das führt zu Problemen, das Signal müsste
auch vorher noch invertiert werden.
Ein OPV hat bei Schwinkreisen mit schlechter Güte schon Probleme, s.
Beitrag vom Benedikt, deshalb habe ich obrige Schaltung mit 2 OPVs
realiert.
Ich habe mehrere Fragen:
- Welche OPVs würdet ihr wählen, wenn man die Variante von Bernhard S.
mit zwei OPVs aufbaut. Ist die Wahl kritisch?
- Bis zu welcher Frequenz, kann man in diesem Zusammenhang einen ATMEGA8
sinnvoll als Frequenzzähler einsetzen? Ist es sinnvoll die Grundfrequenz
des Schwingkreises zu erhöhen?
- Können die Ströme, die notwendig sind um kleine Reedrelais zu steuern,
den Schwingkeis stören? Nehmt ihr Reedrelais, Drehschalter oder
Halbleiter (welche?) zum Schalten?
- Welche Rolle spielt die Größe des Kopplungskondensators? Kann ich
statt 10uF (Tantal) beliebige Keramikkondensatoren im Bereich 1uF bis
10uF einsetzen? Bringt es Vorteile dem großen Kondensator einen 100nF
parallel zu schalten?
- In welchem Bereich könnt ihr Kapazitäten messen. Wie kann man den
Bereich nach oben erweitern?
Vor zwei Jahren habe ich die Grundschaltung mal provisorisch aufgebaut
und hatte Schwierigkeiten Kapazitäten über 150nF (ungepolt) zu messen.
- Der LM311 schwingt bis >10MHz. Das schafft ein normaler Wald und
Wiesen OP vermutlich nicht. Ich würde einfach mal ein paar schnellere
OPs durchprobieren und schauen wie weit es geht.
- Der mega8 kann bis max halber Quarztakt messen. Die Grundfrequenz
sollte also etwas darunter liegen. z.B. bei 1-5MHz wenn der AVR mit
16MHz läuft. Je nachdem wie stabil der Oszillator schwingt.
- 10uF Keramik sind aber OK. Der kleiner Keramik C parallel ist z.B. nur
bei Elkos notwendig damit alles sauber schwingt. Die Werte sollte man
nicht kleiner machen.
- Meine Schaltung geht ähnlich weit (>100nF geht nur noch mit guten
Kondensatoren). Wenn man die beiden 10uF Kondensatoren vergrößert, dann
könnte es weiter gehen. Vermutlich wird aber auch das C/L Verhältnis zu
groß, weshalb man eine größere Spule einsetzen müsste.
> Welche OPVs würdet ihr wählen, wenn man die Variante von Bernhard S.> mit zwei OPVs aufbaut. Ist die Wahl kritisch?
Ich habe einen uralten "B082" (DDR 1984) verwendet,
oberhalb von 1MHz sind sie ungeeignet.
Manche LC-Schwingkreise wollten bei der Variante mit einem OPV nicht
anschwingen, erst als der zusätzliche Verstärker dazukam (Verstärkung
auf ca. 20 eingestellt), begannen auch diese zu scchwingen.
> Welche Rolle spielt die Größe des Kopplungskondensators? Kann ich> statt 10uF (Tantal) beliebige Keramikkondensatoren im Bereich 1uF bis> 10uF einsetzen?
Dieser Koppelkondensator ist sehr wichtig und auch sehr kritisch,
aus unerklärlichen Gründen schwingt die Schaltung sehr schlecht,
wenn dieser keiner als 1µF ist.
Verwendet habe ich einen normalen 10µF Elko.
Bernhard
@alle
Ich habe versucht, alle Eure Erfahrungen und Ideen in diesen Schaltplan
einzubauen.
Drei Relais musste ich verwenden, um LX und Cx an den Eingängen
entsprechend umzuschalten.
Könnte man es so belassen?
Bernhard
Beim Projekt HFM9 ist ebenfalls ein LC-Messgerät optional eingebaut.
In der Beschreibung des Projekts
http://www.dl9an.de/home/download/Hochfrequenzmessplatz_HFM91.pdf
auf Seite 13 findet sich die Beschreibung dazu.
Ich habe das Teil aber erst kürzlich entdeckt (hier im Forum) und es
noch nicht ausprobiert.
Alternativ hat ELV ein sehr interessantes RLC-Meter, das aber nicht ganz
so einfach aufgebaut ist.
http://shop.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&detail=10&detail2=2219
Sicher auch ein interessantes Projekt; allein schon aus der
Schaltungsbeschreibung kann man viel lernen.
Gruß,
Degi
@Mr-400-Volt
@Benedikt
wenn ih es richtig gedeutet habe gibt es insgesamt 4 Mess Modis ?
(der Kalibrier-Modus ist nicht aufgeführt)
1. Cx messen
2. Lx seriell zu L messen
3. Lx parallel zu L messen
4. Lx und Cx (Schwingkreis) messen
Bernhard
@ Bernhard Schulz
Welchen OPV (2 mal LM311 ??)und was für Spulen (besonders gute?) hast du
genommen? Ist dein Aufbau kritisch gegen Störungen (z.B. Ansteuerströme
der Relais, usw )? Was meinst du mit 8,8mH?
Ich staune über den Messbereich, da bei mir immer bei ca. 150nF Schluss
war.
@ Bernhard
Hast du auch mal versucht kleine Werte (pF) zu messen ?
Die dürften jetzt schlecht gehen, da bei diesen dass L/C Verhältnis zu
groß wird.
Dagegen ist bei bei großen Kapazitäten aufgrund der großen Spule das L/C
Verhältnis besser, weshalb so große Kapazitäten messbar sind.
Hallo Gast,
> Welchen OPV (2 mal LM311 ??)
gegenwärtig verwende ich 2xB082 (NF-OPV DDR 1984), andere hab' ich
momentan nicht vorrätig
Besser wäre die Komination OPV mit hoher Grenzfrequenz + LM311,
vielleicht sogar 2x LM311, aber ich weiss nicht, ob der LM311 bei
starker Gegenkopplung (Verstärkung von ca. 20) zum schwingen neigt,
denn er ist als Komperator ausgelegt (schnelles Schalten)
> und was für Spulen (besonders gute?)
Nein, habe eine sttehende Induktivität 8,2 mH (Reichelt) verwendet
> Ist dein Aufbau kritisch gegen Störungen (z.B. Ansteuerströme> der Relais, usw )?
eigentlich unkritisch
> Was meinst du mit 8,8mH?
Das ist die verwendete Induktivität
Bernhard
Hallo Benedikt
>Hast du auch mal versucht kleine Werte (pF) zu messen ?
Ja, bin zu der Erkenntnis gekommen, dass man vielleicht sogar für die
kleinen Kapazitäten besser auch ein kleines L verwenden sollte,
um so genauer sind die Mess-Ergebnisse.
Bei mir wird ein zusätzliches Relais wird ein kleines L bereitstellen ;)
Bernhard
Das mein LC-Testgerät ab ca. 200nf spinnt, scheint an der Software zu
liegen. Hab mal einen 1,5 müF angelegt und am oszi gemessen, und das
signal ist einwandfrei ein schöner rechteck.
@Bernhard Schulz
Entspricht der B080 nicht dem TL082?
Bei 0 bis 5V wir der außerhalb seiner Spezifikation verwendet. Ist das
bei deinen B080 auch so?
Worauf sollte man bei Ersatztypen achten? Kann an irgendeinen schnellen
Rail-to-Rail OPV nehmen (zB OPA2350 35Mhz oder OPA2340 5,5MHz)? Oder ist
die Wahl übertrieben?
> wie habt ihr bei der Frequenzmessung den Timer eingestellt ?
Ich werde den ATmega8 verwenden,
Timer 0 ist verantwortlich für den Sekundentakt,
Timer 1 wird extern durch die Messfrequenz an (T1) hochgezählt
> Entspricht der B080 nicht dem TL082?
Ja, das müsste er sein, arbeitet ungefähr bis 500kHz
>Bei 0 bis 5V wir der außerhalb seiner Spezifikation verwendet. Ist das>bei deinen B080 auch so?
In versorge ich mit 9V
>Worauf sollte man bei Ersatztypen achten? Kann an irgendeinen schnellen>Rail-to-Rail OPV nehmen (zB OPA2350 35Mhz oder OPA2340 5,5MHz)? Oder ist>die Wahl übertrieben?
Ich vermute, dass diese Schwingschaltungen bis einige 100 kHZ mit dieser
hochohmigen Dimmensionierung schwingen kann.
Dimmensioniert man die Mittkopplung niederohmiger, wird die Messfrequenz
verfälscht.
Die Phasenverschiebungen der OPVs werden dem LC-Kreis zu schaffen
machen.
Wichtig ist, dass der Komerator OPV sehr schnell schaltet.
Einen normaler OPV ist als Komparator nicht so gut geeignet, es treten
interne Sättigungseffekte auf.
Einen 5,5MHz OPV? Einfach ausprobieren. Es lässt sich schlecht
voraussagen, ob es wesentliche Verbesserungen bringt.
Bernhard
Ich habe mir mal wärend einer Messung die Frequenz mit anzeigen lassen.
Wenn ich also z.b. 2*150nF parallel schalte, geht die angezeigte
Frequenz tatsächlich um das doppelte nach oben. Am Oszi gemessen geht
sie runter. Hat von euch jemand eine Idee worann das liegen könnte ?
> Hat von euch jemand eine Idee worann das liegen könnte ?
Teste es mal mit einem Frequenzgenerator?
Vielleicht ist das Eingangssignal nicht i.o.,
vielleicht schaltet der komparator beim Nulldurchgang mehrere male
durch?
Schalte mal einen kleinen C parallel zum Frequenzzähler-Eingang?
Bringt keine änderung. Die eingespeisten Frequenzen werden exact
widergegeben (habe sie direkt an Frequ.in eingespeist, ohne den LM311).
Der Frequenzzähler arbeitet also richtig.
>Das ist das Signal im leehrlauf.......
Meinst Du ohne Cx? Also nur mit C und L ?
>Und mit 300 nF, wo auch ab und an eine Phasenverschobene welle>auftaucht. Die 300 nF werden auch nicht angezeigt......
Ich kann nichts erkennen, hattest Du die x-Ablenkung geänderT?
Ich habe mal das Layout hochgeladen, vieleicht könnte der ein oder
andere mal drüberfliegen, ob ich vieleicht einen Bock eingebaut habe ?
Der Komparator ist nach der Schaltung aufgebaut, die am anfang des
Beitrages steht.
@ Mr-400-Volt
Kannst du deinen Schaltplan (aus dem gleichen Programm) posten.
Vielleicht fehlt eine Verbindung oder es wurde ein ähnlicher
Flüchtigkeitsfehler gemacht.
Der Schaltplan vom Komparator steht ganz oben am anfang des Beitrages.
Ich habe mittlerweile rausbeckommen, das das Programierkabel, welches
genau über den Messeingängen lag, sehr stark gestört hat. Also Kabel ab,
9V-Block drann, und siehe da, kann jetzt immerhin bis 500nF Messen.
> das das Programierkabel, welches> genau über den Messeingängen lag, sehr stark gestört hat
Na auf soetwas muss man ersteinmal kommen.
Vermutlich strahlte das Kabel in den hochempfindlichen
Komparator-Eingang,
wäre zumindest eine mögliche Erklärung.
Gerade wollte ich Dir den Tipp geben, dass Du den
Mittkopplungswiderstand (100k) veringern könntest, damit alles etwas
schwingfreudiger wird ;)
@alle
Ich programmiere gerade das Assembler-Programm.
Komme aber in's stolpern.
Die Frequenzen müssen doch quadriert werden,
100.000 KHz x 100.000 KHz = 5 Byte Zahl
Dividiert Ihr die Frequenzen vorher durch 10 ?
Aber dann wird das Ergebnis etwas ungenauer :(
Bernhard
Ich habe float genommen, denn nur so kann man den große Wertebereich
verarbeiten, der bei der Berechnung anfällt. Ich habe die Software auch
in C geschrieben, in Assembler wollte ich mir das nicht antun.
In Assembler würde ich mit 48 oder 64bit rechnen. Die mul und div
Routinen von Atmel kann man leicht an solche Zahlen anpassen.
@Alle
ich quäle mich gerade durch die Assemlerroutinen durch.
Wie genau sind denn Eure Rechenergebnisse?
Bei mir habe ich folgende Resultate:
Diese Frequenzen habe ich mal fest zugewiesen:
f1= 24.000 kHz (ohne Cref)
f2= 18.000 KHz (mit Cref)
Cref = 3520 pf
L + C errechnet:
L= 9.717 µH
C= 4.526 pF
Messung Cx (auch diese Frequenze habe ich mal fest zugewiesen):
f2= 18.000 KHz
C errechnet: 3521pf
Bernhard
@ alle
Ich versuche gerade die Schaltung von Bernhard Schulz nachzubauen. Bei
mir will sie nicht funktionieren. Hat von euch jemand diese Schaltung
schonmal nachgebaut? Wenn ja mit welchen OPVs?
Ich versuche es mit OPA2340 und LM311 (am Ausgang 1k gegen 5V). Ich
glaube das bei mir der Kondensator am ersten OPV kritisch ist. Mein
Aufbau verfällt manchmal in eine langsame Grundschwingung (1-5 Hz).
Euer moin
PS: Damit man in diesem langen Beiträgen nicht scrollen muss habe ich
die Schaltung von Bernhard angehängt.
Ich habe die Standartschaltung aufgebaut und die Werte der Bauteile so
verändert, dass die Schaltung besser schwingt.
Auch bei meinem Drahtverhau (s. Anhang) schwingt die Schaltung bis zu
einem Messkondensator von 470nF. In dieser Version wird der Kondensator
noch per Hand hinzugefügt. Die Standardwerte (s. 1. Beitrag) führten in
meinem wilden Aufbau schnell zu einem Abreißen der Schwingungen.
Im Anhang befindet sich auch ein Bild von einem 1,5uF Kondensator der
stabil mit der falschen Frequenz schwingt (Faktor 3). Die Gründe sind
für mich rätselhaft ;-((
meine lm311-steckbrettversion mit 68µH und 470pF und ansonsten
standardwerten schwingt einwandfrei. mit Cx=1µF und Lx=13mH
funktionierts noch; groessere werte hab ich nicht da.
@alle
das der komplette Schaltplan für die 1 bzw 2 OPV-Variante.
So hab' ich es derzeit realisiert.
Alle eventuell notwendigen Widerstände an den Ausgangspins sind
vorsichtshalber mit eingezeichnet.
Aber manche OPVs benötigen diese nicht unbedingt ;)
@moin
>Im Anhang befindet sich auch ein Bild von einem 1,5uF Kondensator der>stabil mit der falschen Frequenz schwingt (Faktor 3). Die Gründe sind>für mich rätselhaft ;-((
Fehlt nicht der Mitkopplungswiderstand?
@ALEX
>ich hab die 2-opv-variante mit lm358 und tl072 getestet. wollte bei mir>aber auch nicht schwingen.
Besitzen diese OPVs nocht ein open Kollektor Ausgang? Auch an den
Widerstand (Bertriebsspannung gegen Ausgang) gedacht?
Bernhard
@ Bernhard
Wenn ich ehrlich bin, funktioniert deine Schaltung bei mir immer noch
nicht ;-(
Ich habe den TL082 gegen eine TL072 (rauscharme Variante???) austauschen
müssen. Die Schaltung funktioniert nach dem Einschalten nur für kurze
Zeit in einem engen Frequenzbereich, dann fängt sie wieder an zu pumpen
oder sich kontinuierlich bei einer sehr niedrigen Fraquenz (1-10Hz)
einzuschwingen.
Meines Wissens sind die LM358 oder LT072 keine open Kollektor OPVs.
@moin
Irgenwo hast Du einen Fehler.
Teste mal folgendes:
Am Ausgang des Verstärkers (1.OPV) müsstest Du eine Gleichspannung von
ca. 2,5 V messen, wenn der Mittkopplungswiderstand (100k) nicht
zugeschaltet ist.
Die Verstärkung sollte nicht zu hoch gewählt werden (Potentiometer auf
hochohmig stellen), in diesem Fall ist nämlich weniger mehr.
Notfalls mal den 1. OPV entfernen, also die Schaltung nur mit dem
Komparator LM311 betreiben.
Der 1.OPV soll die Spannung am Schwingkreis nur um einige dB aufpeppen,
damit auch Schwingkreise mit niedriger Güte noch schwingen.
Bernhard
@alle
hat jemand von Euch schon mal die Formel umgestellt,
wenn Lx parallel zum Schwingkreis geschaltet wird ?
Bernhard
PS:
1/Lges = 1/L + 1/Lx
bzw:
Lges=L x Lx / (L+Lx)
@alle
das ist die Formel, wenn ein L parallel zu LC geschaltet wird,
besonders gut geeignet für große Induktivitäten.
Hatte heute zwischendurch doch noch mal 5 Minuten Zeit gehabt, die
Thomsonsche Schwingungsgleichung auf diesen Anwendungsfall umzustellen
:)
Bernhard
Mein LC-Meter geht um den Faktor 1000 falsch, statt 33p zeigt es 33n.
Ich denke es liegt an dem Glimmerkondensator den ich von Reichelt habe
(CY 22-3 1.0N), auf dem steht nur 1000 (also eine eins mit drei nullen).
1000 bedeutet doch 100 mit null folgenden Nullen, oder? Dann hätte der
Glimmerkondensator statt den 1nF nur 100pF.
Kennt sich jemand mit der Beschriftung von Glimmerkondensatoren aus?
Okay, Fehler gefunden... Ich habe das Relais falsch angeschlossen...
Also die Angabe auf dem Kondensator ist richtig.
Jetzt geht das LC-Meter auch richtig. Der 1000 pF Glimmerkondensator
wird jetzt mit 1001 pF angezeigt. Der 33 pF Keramikkondensator mit 31.75
pF. Und das obwohl das LC-Meter auf der Steckplatine aufgebaut ist.
So, habe mir nun auch endlich mal den LM311 besorgt.
Die Schaltung funktioniert. Hier mal Messergebnisse vom Oszillator:
Relays offen: 730.46 Khz
Relays geschlossen: 475.82 Khz.
Nach den anfänglichen Stolperfallen mit den Schaltern (Öffner,
Schliesser)
Ist die Schaltung nun eigentlich i.O.
Jedoch kommt das Teil nicht aus dem Kalibrieren raus! :-((
Der Taster zum kalibrieren ist auch richtig (öffner).
Nach dem Einschalten kommt für 3sek lang "wait", dann "calibrating"
wobei das Relays für etwa 1sek angezogen wird und den Cref dazuschaltet.
Das Ausgangssignal des LM311s sieht gut aus auf dem scope.
Eigentlich alles richtig, oder?
Hat jemand ne idee, was falsch sein könnte?
Gruß,
Wolfram.
>Mir erscheint die Frequenz ziemlich hoch, versuch's mal mit einer etwas>größeren Induktivität?
die frequenzen und bauteilwerte sind in ordnung, denk ich mal:
Oh nein...
War wohl etwas spät als ich alles überprüft habe...
:-)
Fehler gefunden!
Alles bis auf die Verbindung Oszillator -> PIC war richtig!
Die Verbindung zum Zähleingang des PICs hab ich vergessen..
Nun funktioniert es prima!
Gruß,
Wolfram.
Hallo Leute,
nachdem ich das LC-meter mit einem geeichten verglichen habe,
muss ich feststellen, daß diese Schaltung SEHR präzise arbeitet!
Die "Feinabstimmung" des Cref`s habe ich mit mehreren 15pF Kondensatoren
bewerkstelligt.
Heute war dann die Zeit, das "Teil" endlich hinter eine Frontplatte
einzubauen, die dann in meinen Kabelkanal, in dem noch mehr Messgeräte
eingebaut sind, eingesetzt wird.
Nach dem alles fertig war, war ich es auch:
Das Gerät zeigt pF wunderbar an, hänge ich jedoch einen 2.2uF dran,
zeigt es 2.2F !
Ebenso bei Spulen: anstatt mHy zeigt es Hy an!
Nach etwa 3 Std. Fehlersuche folgendes Ergebnis:
Da die Frequenzen des Oszillators immernoch stimmen, muss etwas anderes
sein und so war es!
Etwas völlig banales!
Durch den Einbau eines anderen LCD-Displays musste ich nun festsellen,
daß dieses LCD einfach kein mikro-zeichen kann!!!
Auf so einen Fehler muss man erstmal kommen!
Mal sehen, ob ich die stelle finde, an der im HEX File das mikro-zeichen
steht...
Gruß,
Wolfram.
so, geschafft!
Die HEX-Datei in eine BIN umwandeln (z.B. mit dem GALEP) und dann nach
den HEX Werten E4 suchen. Sind 3x zu finden. E4 steht für das
micro-zeichen.
Ich habe alle 3 E4`s gegen 75 ausgetauscht, also ein kleines u.
Nun klappts.
Wer das gepatchte File haben möchte, einfach bescheid sagen!
GRuß,
Wolfram.
Hallo,
suche ein aktuelles hex file für einen 16f84 für das LC-Meter nach
vk3bhr.
Gibt es vielleicht bei der Induktivmessung eine Anzeige in nH?
Für Infos wäre ich dankbar.
Danke + Gruß Heiko