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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik RFM12 - Funkmodul


Autor: jonny (Gast)
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Hallo,
ich habe beim stöbern bei Pollin dieses Funkmodul gefunden:
http://www.pollin.de/shop/shop.php?cf=detail.php&p...

Meine Frage an euch ist:
Hat schon wer damit gearbeitet und ob es schwer ist diese Module für 
eine art Wetterstation zu nutzten um die daten zu übermitteln.

jonny

Autor: AVR-User (Gast)
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Sieht interessant aus. Nähere Informationen gibts hier:
http://www.hoperf.com/doce/pro/RFM12.html

(Im programming guide gibts auch ein Schaltplan-Beispiel mit AVR)

Autor: jonny (Gast)
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cool danke,
auf der Seite war ich auch schon^^ Leider muss ich mal wieder zum 
Augenarzt... xD

mfg
jonny

Autor: Werner Kraus (i-mon)
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Hallo,

weiß jemand, wie es da mit der Reichweite aussieht?

Gruß, Werner

Autor: Werner Kraus (i-mon)
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Ich habe gerade die Info gefunden. Bis zu 200m im Freien.

Für den Preis ist das ja echt in Ordnung, wenn es denn auch funktioniert 
;-)

Autor: AVR-User (Gast)
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Jonny:
Wenn du das Modul erfolgreich in Betrieb genommen hast, dann gib uns 
doch mal ne Rückmeldung.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Das sieht ja wirklich gut aus, vor allem für den Preis.

Autor: guest (Gast)
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also ich werde in naher zukunft erstmal keins dieser module 
ausprobieren, da ich noch andere dinge zu machen habe... klasse 10 
abschlussprüfungen (ja, sind neu) usw.... (leider nicht in informatik 
und physik xD)

Wenn es denn dann soweit ist melde ich mich aber nochmal. Wollte nur 
wissen wie es mit den modulen aussieht weil der preis recht ansprechend 
ist.

Autor: jonny (Gast)
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also der beitrag (1 über diesem) ist von mir hatte falschen namen drinn 
xD

Autor: dennis (Gast)
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..ich wäre an infos zu dem thema interessiert, meine module sind bereits 
auf dem weg zu mir.

ich habe gelesen das damit ü raten von 115,2 kbaud und entfernungen bis 
zu 100m möglich sind, zudem verfügen die module über einen angepassten 
antenneneingang.

die schnittstelle ist spi kompatibel....

wer weiß, bei dem preis ists wirklich ein versuch wert. habe auch das 
transceiver modul rmf12 bestellt.

ich hoffe das damit ein broadcast möglich ist...
d.

Autor: AVR-User (Gast)
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Die Datenraten sollte man lieber realistisch sehn. Laut Datenblatt sind 
im Idealfall(wohl weniger in der Praxis) Reichweiten über 100m bei 
1,2kbps erreichbar. Die Reichweite wird sicher merklich geringer bei 
höheren Datenraten.

Zudem werden im Demokit nur max. 19,7kbps verwendet. Ich vermute mal, 
dass die 115,2kbps in der Praxis nicht erreicht werden. Theoretische 
Werte halt ;)

Nicht desto trotz ein nettes Teil.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Selbst wenn es nur 300Baud sind, ist das ganze immer noch verdammt 
günstig.

Mich würde interessieren, wie hoch die Fehlerrate ist, also wie sicher 
man sein kann, dass die gesendeten Daten auch ankommen.

Die Übertragung scheint ja nur in eine Richtung zu laufen, also ohne 
Bestätigung vom Empfänger.

Autor: AVR-User (Gast)
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>Die Übertragung scheint ja nur in eine Richtung zu laufen, also ohne
>Bestätigung vom Empfänger.

http://www.hoperf.com/pdf/RF12TOOLS.pdf (letzte Seite)

Autor: jonny (Gast)
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es gibt ja drei module

1. sende -Y 4€
2. empfangen -> 4€
3. empfangen und senden -> 8€

kommt also drauf an was du machen und ausgeben willst :)

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Da macht aber der uC die Fehlerprüfung, oder ?

Ich habe mir mal von jedem Modul ein paar bestellt. Bei den Tranceivern 
habe ich ähnliches vor, bei den einfachen Sendern/Empfänger muss es ja 
ohne gehen.
Die Frage nach der Fehlerrate bleibt also.

Autor: W. Przybilla (przybilla)
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Ich kann das auch noch gar nicht glauben, dass die Teilchen so billig
sind, für dass was diese leisten.

Ich werde mich, sobald ich die Platinen von Pollin bekomme, auch gleich 
drannmachen die Beispielprogramme von Hoperf auf einem ATmega8
(wenns passt) umzusetzten.

@Jonny:  Das Sende - bzw. Empfangsmodul kosten rund 5€ nicht 4€   :)

Autor: voopster (Gast)
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ey saugeil, son ding kann ich optimal gebrauchen.

danke mann. bestell mir nachher auch nochn paar.

oa, pollin is so gut!

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ich versuche gerade das Datenblatt zu verstehen und eine 
Ansteuersoftware zu schreiben: Hat jemand eine Idee was das "Low 
Duty-Cycle Command" ist ?

Das Datenblatt kotzt mich auch schon wieder an: Den kompletten 
Beispielcode mitliefern, aber das Datenblatt kopiergeschützt gemachen 
!!!

Autor: W. Przybilla (przybilla)
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Ja das mit dem Kopierschutz tut mich mich das auch !!!

Vielleicht kann ich den umgehen. Mal gucken ob's klappt.


später mehr ...

Autor: mag (Gast)
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es gibt nen Tool mit dem man den c&p Schutz bei pdfs entfernen kann

aber keine ahnung wie das Teil hieß -> google

Autor: AVR-User (Gast)
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Also ich kann die Programmcodes problemlos unter Linux 
rauskopieren.(ohne Aushebelung von irgendwelchen Schutzfunktionen). Wo 
ist das Problem?
Ich häng nachher mal die Codes als Textfiles an...

Autor: AVR-User (Gast)
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Angehängte Dateien:

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So hier der komplette Code zum Atmel vom "programming guide". Falls die 
Zeilenumbrüche nicht hinhauen unter Windows -> mit Wordpad öffnen und 
neu speichern.

Autor: W. Przybilla (przybilla)
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Nur der Vollständigkeit halber : Zum entfernen des PDF-Kopierschutzes 
wäre ein
Programm " PDF Password Remover v2.5 " bei   www.chip.de/   eine Wahl.
Braucht man vielleicht doch öfter (unter Windows) :)

Autor: jonny (Gast)
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hier habe ich gerade gesehen xD

Funkplatine mit "Eval. Board"

http://www.pollin.de/shop/shop.php?cf=detail.php&p...

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Hat eigentlich schon jemand die Module am Laufen, und hat eine eigene 
Software dafür geschrieben ?
Ich komme mit den Datenblättern nicht so ganz klar:
Im RF01 Beispielcode wird 0x47 für 4800Baud verwendet, im RF02 
Beispielcode 0x23 für 4800Baud. Ist Data Rate die Bitrate vom Sender 
oder die Baudrate ? (Falls der Sender eine Manchester Codierung nutzt, 
wäre das eine ja genau das doppelte vom anderen.)

Autor: Bluescreen (Gast)
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@AVR-User

hab nochmal auf der Pollin-Homepage nachgeschaut, inzwischen gibts 
anscheinend auch dort für die module einen beispielcode in c, so wies 
ausschaut angepasst für die avr-evaluation-platine....

aber danke für deine mühe

Autor: przybilla (Gast)
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Hi Leute,

ich habe da auch eigentlich drauf gewartet und beim heutigem Stöbern bei 
Pollin auch die Beispielprogramme (von Pollin neu eingestellt) zu den 
Modulen entdeckt.

guckst du hier:
http://www.pollin.de/shop/shop.php


viel Spass damit , ich muss noch auf meine Hardware warten...

Autor: jonny (Gast)
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sieht recht einfach aus die zu benutzten

Autor: przybilla (Gast)
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Autor: Bluescreen (Gast)
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Sieht wirklich relativ einfach aus, vor allem ist der code so aufgebaut, 
dass man beliebige pins nutzen kann, oder auch kleine prozessoren, die 
keine spi-schnittstelle besitzen....
so für richtige minianwendungen

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Die Beispielcodes sind genau die Beispiele aus dem Datenblatt, mit genau 
denselben Fehlern.

Autor: dennis (Gast)
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wo liegen die fehler!?
d.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Das hatte ich weiter oben geschrieben: Einmal ist 0x23 der Wert für 
4800Baud, einmal 0x47. Da kann irgendwas nicht stimmen.

Autor: dennis (Gast)
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ok, wenn du "nur" das meinst ok... hörte sich so an, als würde das alles 
nicht funktionieren....
d.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Insgesamt finde ich die Datenblätter ziemlich schlecht. Ich möchte die 
Module jetzt nicht schlecht reden (der Preis ist wirklich spitze), aber 
in den Datenblättern sind zwar alle Register aufgelistet, aber leider 
gibt es nirgends eine Beschreibung was die Register bewirken. Das 
Datenblatt ist also schon etwas dürftig.
Wenn man den Beispielcode verwendet, und die Dinger einfach nur so 
laufen lässt, dann reichen die Infos, aber wenn man selbst Software 
schreibt und das allerletzte aus den Modulen rausholen möchte, dann 
merkt man schnell, dass doch einiges an Infos fehlt.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ich habe heute die Module bekommen, schreibe gerade die erste Software 
dafür und stolpere überall auf Fehler im Datenblatt:
Auf dem 4 Seitigen Blatt dass dem RFM12 beilag, steht:
0xC400    ;1,66MHz CLK-Pin, 2,2V Battery

Dasselbe auch im Beispielprogramm.

Laut dem Datenblatt beschreibt 0xC4xx aber das AFC Register ! Um den 
Takt einzustellen müsste man 0xC0xx schreiben.

Ich habe bisher 2 Register (dieses und die Baudrate) angeschaut und die 
Werte vom Beispielprogramm mit dem im Datenblatt verglichen. Beidesmal 
hat es nicht gepasst...

Entweder die Beispielprogramme oder das Datenblatt sind an mehreren 
Stellen falsch.
Welches von beiden, dass muss ich jetzt noch herausfinden.
Typisch Pollin: Einfach mal den Mist von anderen kopieren.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum:

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Ich habs mal ausprobiert: Die Angaben im Datenblatt scheinen zu passen 
(0xC0E0 setzt den Takt an CLK auf 10MHz), die Beispielprogramme sind 
also definitiv fehlerhaft.

Autor: Marc Gauger (marc_gauger)
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Ich habe meine Module ebenfalls bekommen. mir ist noch ein Fehler 
aufgefallen, bei der LED-Steuerung:

#define LED1_OUTPUT() DDRD|=~((1<<6)|(1<<4)) //+Module-Power
#define LED1_ON() PORTD&=~(1<<6)
#define LED1_OFF() PORTD|=~(1<<6)
#define MODULE_ON() PORTD&=~(1<<4)
#define MODULE_OFF() PORTD|=~(1<<4)

müsste doch eigentlich heißen:

#define LED2_OUTPUT() DDRD|=((1<<5)|(1<<4))//+Module-Power
#define LED2_ON() PORTD&=~(1<<5)
#define LED2_OFF() PORTD|= (1<<5)
#define MODULE_ON() PORTD&=~(1<<4)
#define MODULE_OFF() PORTD|= (1<<4)

damit leuchtet dann auch die LED ;-)

Hat schon jemand hinbekommen die dinger auf einer anderen Frequenz 
laufen zu lassen?

RFXX_WRT_CMD(0xA640);//A140=430.8MHz
(So wie es im Datenblatt steht sind es eher 434,0Mhz)
Jedoch empfange ich auf ca. 433,89Mhz ein Signal und bei 434 Mhz ist 
ruhe. Wenn ich das Register ändere, ändert sich an der Sendefrequenz 
nichts.

Hab bisher nur eine Platine aufgebaut, konnte also die Wualität der 
Übertragung noch nicht testen.

Gruß Marc

Autor: Marc Gauger (marc_gauger)
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Ok der eben benannte Fehler war in der RFM12_transmit.c
In der RFM12_receive.c ist auch ein Fehler, glaub ich zumindest:

#define LOW_SDO() PORT_SDO&=(1<<RFXX_SDO)
sollte doche eher heißen:
#define LOW_SDO() PORT_SDO&=~(1<<RFXX_SDO)

Die nehmens mit ihren ~ nicht so genau.

Falls ich mir irren sollte und es gar keine Fehler sind, dann seht es 
mir nach, bin erst seit ein paar Wochen in C "unterwegs".

Gruß Marc

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Hier nochmal der Hinweis, wo man mit solchen Modulen senden darf:
433.05 bis 434.79MHz.
Man muß vor Aufnahme des Sendebetriebs sicherstellen, daß das Signal 
komplett innerhalb der Bandgrenzen bleibt. Immer dran denken, die 
Empfänger solcher Funkmodule sind ziemlich taub, ein Signal, das für 
diese Module in 100m gerade noch empfangbar ist, kann mit guten 
Amateurempfängern je nach Topographie noch in mehreren Kilometern 
Abstand empfangen werden.

In dicht bebauten Umgebungen empfiehlt es sich evtl. ,
die 433.92MHz +- 100kHz zu meiden, da dort bereits so gut wie jedes 
kommerziell vertriebene Gerät arbeitet.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Tom Bear (Gast)
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>Empfänger solcher Funkmodule sind ziemlich taub, ein Signal, das für
>diese Module in 100m gerade noch empfangbar ist, kann mit guten
>Amateurempfängern je nach Topographie noch in mehreren Kilometern
>Abstand empfangen werden.

Dann müssen die ja in dem freq. bereich ein wahres durcheinander 
empfangen können bei der anzahl an geräten die auf der freq senden.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Auf dem Zettel der bei dem Modul dabei war steht:
"Die Konformitätserklärung ist im Bereich "Kontakt und Service" unter 
folgendender Internetseite veröffentlicht: http://www.pollin.de";

Hat das schon jemand gefunden ?
Ich habe zumindest nichts gefunden außer den normalen pdfs zu den 
Modulen, aber da steht nichts drin.

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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@Tom Bear: Das Chaos ist nur auf 433.92MHz, lasse ich da mal den Scanner 
stehen, schrappt und knirscht es da fast unentwegt, rundherum ist wenig 
los. Sitze hier aber auch in der 10. Etage. Zur Reichweite von den 
erlaubten 10mW: Vor einigen Jahren, als Sprechfunkgeräte für diesen 
Bereich in den Handel kamen, habe Hobbyfunker zwei von diesen Dingern 
als Relaisstation zusammengeklemmt und auf einen Berg in der Nähe von 
Bad Salzuflen aufgestellt. Diese Konstruktion war teilweise noch in 30km 
Abstand zu vernehmen. Leider konnten sich diese Hobbyfunker nicht 
benehmen, sodaß Regulierungsbehörde und Gesetzgeber dem Spaß schnell ein 
Ende setzten.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Der erste Frager (Gast)
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@Marc Gauger
läuft ein´Sende- Empfängerbetrieb mit einer Boudrate X mit dem Code?
Oder ist das Signal ev. von anderen Funkgeräten?

Autor: Christian C.-Z. (Gast)
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Moin,

ist Euch eigentlich in den beiden Datenblättern aufgefallen, dass der 
Configuration Command i Pollin-Datenblatt die Bits 5&4 fest auf 0,1 
stehen hat?

Wenn ich mir jetzt das Datenblatt von Hope RF anschaue, dann findet mit 
Hilfe dieser beiden Bits genau die Bandauswahl statt:

0, 0: 315 MHz
0, 1: 433 MHz (Pollin)
1, 0: 868 MHz
1, 1: 915 MHz

Alles bei Verwendung des 10MHz Quartzes auf dem Modul.

Gruss,
Christian

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Das liegt halt daran, dass die Module für 433MHz ausgelegt sind.
Das IC kann vermutlich alle Bereiche, nur der externe Schwingkreis ist 
warscheinlich für 433MHz ausgelegt.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Und noch mehr Fehler, diesmal im Datenblatt:
Beim Receiver Control Command steht als Standardwert 0x9080
Die Bits sind aber als 1100.... beschrieben. Dier ergibt aber 0xC...
Vermutlich sind die Bits falsch. 0xC wäre nämlich ein anderes Register.

Autor: Hagen Re (hagen)
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Und noch einer, Status Command 0x0000 liefert welchen Status ? Da 
scheint wohl das Papier im PDF Editor ausgegangen zu sein ;)

Ich werde heute auch mal anfangen eine Platine mit ATMega8 zu machen um 
meine Teile zu testen.

Gruß Hagen

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Wäre Cool wenn du mal berichten könntest, dann bestell ich mir auch mal 
welche mit Funk wollt ich eh schonmal experimentiern :)

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Auch bei der Beschreibung vom Timing Diagramm war anscheinend kein 
Papier mehr vorhanden. Ebenso beim Low Duty-Cycle Command Register.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Und noch mehr Fehler:
Beim Data Filter Command wird S1,S0 beschrieben, es gibt aber nur ein S 
Bit im Register.
Allerdings ist nebem dem S Bit eine 1. Würde man das als S1 betrachten, 
würde sich S1,0 = 10 ergeben was einen ungültigen Zustand bedeuten 
würde.

Ist denn in diesem sch... Datenblatt überhaupt was richtig ???

Autor: Thomas Kropf (thomas_k)
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Wär super wenn ihr vielleicht im Wiki eine Errata für das Datenblatt 
(mit Seitenzahlen usw.) machen könntet. Dann wäre das schön 
übersichtlich für alle :)
Danke!

Autor: Hagen Re (hagen)
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Die Maße stimmen auch nicht, ok das ist aber nur minimal und im zentel 
Millimeter Bereich.

Für Eagle habe ich auch schon alles fertig, wer's gebrauchen kann meldet 
sich per PN.

Gruß Hagen

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ich habe das Modul mittlerweile soweit bekommen, dass es ein Dauersignal 
sendet. Der IRQ Pin ändert sich bei mir aber nie, obwohl ich 30kByte/s 
rüberschiebe.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Anscheinend braucht das Modul einige 100ms nach dem Einschalten ehe es 
Daten empfangen kann.
Das Senden funktioniert jetzt wunderbar. Sendeleistung, Frequenzshift 
einstellen usw. alles kein Problem.
Das Empfangen scheint so zu funktionieren:
FIFO einschalten, FIFO fill enable bit setzen, jetzt wartet das Modul 
auf das  das Sync Word, (falls dieses eingeschaltet ist) und zeichnet 
danach alles mit der Bitrate auf. Egal ob was sinnvoles kommt oder 
nicht. Ist die Übertragung also beendet, dann sollte man das FIFO fill 
enable Bit löschen, um die Suche nach dem Sync Word neu zu staren. Das 
Sync Word müsste 0x2DD4 sein.

Gibt es irgendwo eine genau Liste der zulässigen Sendefrequenzen ?
Das einzige was ich gefunden habe, ist der Bereich 433,05 MHz bis 
434,79MHz, max 10mW, unbegrenzte Sendedauer.
Ich kann mich aber daran erinnern, dass es daneben noch andere 
Frequenzen gab, die härtere Einschränkungen hatten, und die daher nicht 
so überfüllt sind.
Die normalen Funkmodule arbeiten übrigends bei 433,92MHz.

Autor: Marc Gauger (marc_gauger)
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Hast du denn schon geschafft die Sende-Frequenz zu ändern? Also ich hab 
nur mal einen Sender aufgebaut und da kommts mir so vor als ob es dem 
egal ist was in dem Register steht er sendet immer auf der gleichen 
Frequenz, könnte jemand diese Aussage bestätigen, oder gar wiederlegen? 
Denn ich bin im Besitz einer Funklizenz und möchte gerne aus dem 
ISM-Band entweichen.

Gruß Marc

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Bei mir funktioniert das wunderbar. Ich habe es gerade mal ausprobiert: 
430,92MHz und 438,92MHz nimmt er an und sendet auch auf den Frequenzen.

Hast du zufällig eine Liste auf welchen Frequenzen man senden darf, (mit 
oder ohne Lizenz) und welche komplett verboten sind ?

Autor: Marc Gauger (marc_gauger)
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Also ich würd sagen das was im Frequenznutzungsplan steht müsste hier 
gelten:

http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/1820.pdf

sind ca. 660 Seiten (ich denk auf Seite244 (Eintrag 222003) 433,05- 
434,79 Mhz

Auf Seite 619 steht nochmal der Frequenzbereich.. Aber ich hab nichts 
genaueres über die Auflagen in diesem Bereich gefunden... (also 
bezüglich ob dauersender usw erlaubt ist oder nicht)

Kannst du mir deinen Quellcode mal schicken (Marc.Gauger@web.de) Also 
für beide Frequenzen? BEi mir scheint das irgendwie nicht zu 
funktionieren.

Danke

Gruß Marc

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Nochmal, ohne Lizenz darf man nur zwischen 433.05 und 434.79 MHz senden. 
Die exakte Frequenz ist egal, man muß aber soweit von den Bandgrenzen 
entfernt sein, das keinesfalls Signale durch die Modulation ausserhalb 
des zulässigen Bereiches abgestrahlt werden. Wer eine Amateurfunklizenz 
hat, darf den gesamten Bereich zwischen 430 und 440MHz nutzen. Das jetzt 
auf dieses Modul bezogen.
Funkamateure dürfen aber noch erheblich mehr:
http://www.bundesnetzagentur.de/enid/Frequenzordnu...

Eine gesamte Liste gibt es hier (Short Range Devices - SRD):
http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/6709.pdf
Für Sprechfunk gibt es noch weitere Bereiche:
446MHz Analog:
http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/315.pdf
446MHz Digital:
http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/5524.pdf
Freenet:
http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/916.pdf
CB-Funk:
http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/1533.pdf
Babyphone:
http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/283.pdf
Audioanwendungen:
http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/5005.pdf

So, ich hoffe, das klärt einiges.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Angehängte Dateien:

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Ich habe mal meine Routinen angehängt. Diese haben mit Sicherheit noch 
Fehler, das Senden scheint aber insgesamt schon ganz gut zu 
funktionieren.
Zumindest konnte ich immer in etwa das erwartete auf dem Spectrum 
Analyser sehen.

Die Initialisierung sieht so aus:
rf12_init();          // ein paar Register setzen (z.B. CLK auf 10MHz)
rf12_setfreq(RF12FREQ(433.92));  // Sende/Empfangsfrequenz auf 433,92MHz 
einstellen
rf12_setbandwidth(4, 1, 4);    // 200kHz Bandbreite, -6dB Verstärkung, 
DRSSI threshold: -79dBm
rf12_setbaud(19200);      // 19200 baud
rf12_setpower(4, 0);      // -12dBm Ausgangangsleistung, 120kHz 
Frequenzshift

rf12_mode(1,0);          // Sender einschalten
rf12_tx(0xAA);
rf12_tx(0xAA);
rf12_tx(0xAA);
rf12_tx(0x2D);
rf12_tx(0xD4);
for (c=0; c<255; c++)  // irgendwelche Daten übertragen
  rf12_tx(c++);
rf12_mode(0,0);          // Sender ausschalten

Die Frequenz wird über das Makro RF12FREQ() (aus der rf12.h) in den Wert 
für das Modul umgerechnet.

Autor: Marc Gauger (marc_gauger)
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Ok mein Fehler auf Seite 244 steht es ja, ich hab alle 
Nutzungsbestimmungen nachgeschaut...
Also im Frequenznutzungsplan (Link siehe oben) steht:

Relative Frequenzbelagerungsdauer: kleinergleich 100%

sprich Dauersenden ist erlaubt :-)

Gruß Marc

Autor: Marc Gauger (marc_gauger)
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Ok sehr schön, hast den Code selber geschrieben? hab nur den von Polling 
runtergeladen und der sieht etwas anders aus :-) Kann ich auch die 
global.h bekommen? Die fehlt zum kompilieren... Möchte das nur kurz auf 
meinen Mega8 programmieren um den sender zu testen... hab zwar nur 8 Mhz 
intern aber ich denk das sollte dennoch funktionieren.

Gruß Marc

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Der Code ist komplett von mir. Der Beispielcode ist ziemlich falsch, 
wenn der nicht funktioniert, dann wundert es mich nicht. Ein paar Sachen 
musste ich ausprobieren, da das Datenblatt an mehreren Stellen 
widersprüchlich ist.

In der global.h steht nur:
#ifndef cbi
#define cbi(sfr, bit)     (_SFR_BYTE(sfr) &= ~_BV(bit))
#endif
#ifndef sbi
#define sbi(sfr, bit)     (_SFR_BYTE(sfr) |= _BV(bit))
#endif

Autor: Marc Gauger (marc_gauger)
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Also ich bekomm deinen Code nicht zum laufen, wie hast du das Modul 
angeschlossen?

Also PortB

#define SDI    5 = SDI
#define SCK    6 = SCK
#define CS    7 = nSEL
#define SDO    0 = SDO
#define IRQ    1 = nINT oder nIRQ ? (hab beides versucht geht nicht.
#define RES    4 = nRes

was hast du mit:
-FSK
-FIIT
-und nInt bzw nIRQ gemacht? unbeschaltet gegen masse oder pullup?

Hab mir diese main-Routine geschrieben:

int main(void)
{
  unsigned char c;
  unsigned int i,j;
  rf12_init();          // ein paar Register setzen (z.B. CLK auf 10MHz)
  rf12_setfreq(RF12FREQ(433.92));  // Sende/Empfangsfrequenz auf 
433,92MHz einstellen
  rf12_setbandwidth(4, 1, 4);    // 200kHz Bandbreite, -6dB Verstärkung, 
DRSSI threshold: -79dBm
  rf12_setbaud(19200);      // 19200 baud
  rf12_setpower(4, 0);      // -12dBm Ausgangangsleistung, 120kHz
  //Frequenzshift
  LED1_OUTPUT();
  for(;;)
  {
    LED1_ON();
    rf12_mode(1,0);          // Sender einschalten
    rf12_tx(0xAA);
    rf12_tx(0xAA);
    rf12_tx(0xAA);
    rf12_tx(0x2D);
    rf12_tx(0xD4);
    for (c=0; c<255; c++)  // irgendwelche Daten übertragen
      rf12_tx(c++);
    rf12_mode(0,0);          // Sender ausschalten
    LED1_OFF();
    for(i=0;i<10000;i++)for(j=0;j<123;j++);//sleep 1 second appr.
  }
  return 0;
}

Die LED soll während dems enden leuchten und danach ausgehen.. sie geht 
niemals aus... hab ich was falsch gemacht?

Gruß Marc

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Marc Gauger wrote:
> Also ich bekomm deinen Code nicht zum laufen, wie hast du das Modul
> angeschlossen?

An einem tiny2313, so dass es alles ohne Lötbrücken möglich ist. Also 
angefangen bei PB0 mit SDO und die Reihe am Modul entlang. FSK und FFIT 
sind daher an 2 und 3 angeschlossen, diese Pins sind aber auf Eingang 
geschaltet.
nINT habe ich auf VDI (=Ausgang) geschaltet und unbeschaltet gelassen.
IRQ = nIRQ
Im Beispielprogramm setzen die nFFS auf High, bei mir ist dieser Pin 
aber Ausgang vom RFM12, daher habe ich den besser hochohmig angesteuert. 
Ebenso Reset (Was bitte heißt DIO ? Eingang oder Ausgang ???)

Damit ist es mir sogar gelungen Daten zu senden und mit einem anderen 
RFM12 zu empfangen.
Es kam aber nur jedes 2. Byte an, und danach hört der Empfang nie mehr 
auf, außer ich schalte die Spannung ab.

Jetzt muss ich noch rausfinden, ob es am Sender oder Empfänger liegt, 
daher wollte ich einen RFM02 als Sender verwenden. Dessen Datenblatt ist 
aber noch schlimmer: Bei dem beispielprogramm werden Befehle verwendet, 
die es garnicht im Datenblatt gibt.

Autor: Sven Günther (s705081)
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Hi,

DIO sollte ja eigentlich Data Input Output heißen aber die Datenblätter 
sind wohl nicht so gut.

Gruss Sven

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ich habe noch ein wenig gebastelt, aber es immer noch nicht geschaft 
Datenpackete konrolliert zu übertragen: Es kommen immer nur Teile bzw. 
sehr viele Nullen an.
Im Datenblatt (vor allem beim RFM02) fehlt eindeutig die Beschreibung 
des Timings der Pins (welcher SPI Modue wird verwendet, wann wechselt 
nIRQ usw).
Wenn man bedenkt, dass das Modul schon Rev 3.0 ist (steht auf der 
Rückseite der Platine) dann möchte ich nicht wissen, wie das Datenblatt 
bei Rev 1.0 ausgesehen hat...

Zur Sendefrequenz:
Stellt man z.B. 334MHz und 200kHz, positive Modulation ein, sendet das 
Modul ohne Daten und bei einer 0 auf 333,9MHz und bei einer 1 auf 
334,1MHz. Die Sendefrequenz ist also die Mittenfrequenz (und nicht wie 
ich zumindest anfangs dachte die Frequenz di bei einer übertragenen 0 
gesendet wird).

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ich habe was gefunden:
www.hoperf.com/pdf/RF01.pdf
www.hoperf.com/pdf/RF02.pdf
www.hoperf.com/pdf/RF12.pdf

Das sind die Datenblätter der auf den Modulen verbauten ICs. Die sind um 
einiges genauer und brauchbarer.

Autor: Martin (Gast)
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Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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@ Martin
Den Code brauchst du dir garnicht anschauen, der ist total fehlerhaft.


Ich habe es jetzt geschafft Daten richtig zu übertragen. Die Module 
(sind mit dem ordentlichen Datenblatt) eigentlich echt genial.
Ich schätze mal in den nächsten Tagen werde ich dann ein kleines 
Demoprogramm in die Codesammlung stellen. Im Laufe der Woche folgen dann 
Programme für RF01 und RF02.

Autor: jonny (Gast)
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schön, dass du es geschafft hast. Wenn ich meine Prüfungen hinter mir 
habe, werde ich mir auch welche kaufen und nen bissel basteln XD

jonny

Autor: Marc Gauger (marc_gauger)
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Also dein Code funktioniert bei mir jetzt.
Hab nur noch eine kleine Frage dazu.
Hab den Code auf nen Atmega 8 gemacht und der braucht dafür 61% des 
Speichers??? Hab mal geschaut was da so viel Platz brauch und ohne die 
delay.h  sind es nur noch 15% Speicher.. Hast du mir eine bessere 
Delay.h oder mach ich irgendetwas falsch? Kann doch nicht sein dass die 
so viel Speicher benötigt nur um eine kleine Pause zu machen.

Gruß Marc

Autor: Roland Schmidt (Gast)
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Optimierung einschalten (-Os), sonst wird die
Floatingpoint-Arithmetik mit eingebunden.

Autor: Christian Wimmer (Gast)
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Hallo zusammen,

hab das Modul auch per Zufall gefunden und finds toll, dass schon so 
viele Leute versuchen es zum Laufen zubringen ;)

Habt ihr schon Erfahrungswerte, wie schnell das Modul ist bzw. weit man 
damit kommt? Gibts auch schon Erfahrungen zur Übertragungssicherheit?

Auf dem Foto vom Demokit hab ich gesehn, dass ein Draht als Antenne 
verwendet wird, welche Länge verwendet ihr da? Gibts eventuell ein PCB 
Layout mit dem man eine bessere Sendeleistung bekommt?

Autor: dennis (Gast)
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...ich habe vor, das ganze mit einer externen stummelantenne zu 
betreiben, über smb oder bnc stecker und rg58 kabel aus dem gehäuse 
führen..., da wäre es auch interessant was die ü raten angeht...und die 
machbarkeit..

d.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Meine ersten Tests: Einmal quer durchs Haus (ca. 30m), durch mehrere 
Wände und 1 Decke mit 19200Baud und 15cm Draht als Antenne: Keine 
Probleme. Mehr als 99% der gesendeten Daten kamen fehlerfrei an, solange 
die beiden Antennen einigermaßen parallel waren. Die Angaben von >100m 
im Freien sind also meiner Meinung nach durchaus realistisch. Auf kurze 
Entfernungen (z.B. 5m im selben Raum) sind die hohen Datenraten 
(100kBit) kein Problem.
Da man an einem Pin auch das analoge Signal abgreifen kann, könnte man 
mittels Korrelation bestimmt >1km erreichen.

Zum Vergleich: Mit einem billigen AM Modul (z.B das von C oder eines aus 
einer Funk Haustürklingel) habe ich schon bei 2 Wänden und etwa 10m 
Probleme.

Auch der Softwareaufwand ist extrem gering: Nach der Initialisierung 
muss man nur den Sender einschalte, und die Daten rüberschieben. Keine 
Manchestercodierung, kein Bittakt usw ist notwendig.
Man sollte nur darauf achten, dass ausreichend Flanken im Signal 
enthalten sind, damit der Empfänger den Bittakt regenerieren kann. 
Solange man also nicht dauerhaft nur 0 oder 1 sendet, gibt es nichts zu 
beachten.

Den Code dazu habe ich in die Codesammlung gepackt:
Beitrag "Beispielprogramm für RFM12 433MHz Funk-Module"

Als nächstes mach ich mal die Ansteuerung für RFM01 und 02, dann weitere 
Tests der Reichweite und Datenrate.

Autor: maddin (Gast)
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...hätte ich die möglichkeit das ding direkt an txd und rxd zu hängen? 
im code sieht es so aus als müsste man dort noch eine menge 
einstellungen vornehmen, bandbreite etc...und ich dachte es hat eine spi 
schnittstelle - ist dort nicht ein taktsignal enthalten!?

maddin

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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txd und rxd klingt nach RS232. Das geht schonmal mit Sicherheit nicht. 
Was meinst du mit Taktsignal bei der SPI Schnittstelle ?

Autor: maddin (Gast)
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...ich wollte das ganze auf einem pic controller laufen lassen, 
programmiert in asm.

ich schätze ich muss die ganze sache wirklich auf hardware-ebene 
ansteuern.

PIN:  SCK Spi clock (da du geschrieben hast das kein bittakt nötig ist)


m

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Das mit dem Bittakt hast du falsch verstanden:
Bei dem SPI Interface ist schon der Takt notwenig. Das einzige was nicht 
notwendig ist, ist der Bittakt für die Daten die versendet werden. 
Dieser Takt wird intern erzeugt.
Wenn das Modul konfiguriert ist, sendet man die Daten als Byte Paket 
über SPI an das Modul. Dieses sendet dann mit der eingestellten Baudrate 
die einzelnen Bits nacheinander.

Autor: dennis (Gast)
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...danke, da haben wir aneinander vorbeigeredet:-)

tja dann muss ich mal sehen wíe ich das am besten realisiere. mit 
bitgeklimper anzufangen, ist nicht der richtige weg. aber noch einen 
dritten controller in das projekt zu holen (atmel incl. programm) ist 
auch nicht unbedingt der traum.

nett wäre eine umsetzung von spi mit modul und fertig programmiertem 
atmel auf rs232. damit lagst du übrigens richtig. dann könnte man die 
funkstrecke transparent an fast jedem controller betreiben. müsste ein 
atmel mit spi und serieller schnittstelle sein.

eckdaten müsste man festlegen, ganz klar, oder ein paar pre-sets für 
datenrate - reichweite Rx/tx / kanal usw... über dips anwählbar machen..

in meiner anwendung habe ich 1 sender, und 8 zuhörer, insgesamt benötige 
ich 9 module, es werden transceiver sein, so bleibt es flexibel..

das ganze müsste rs232 transparent sein, bis auf die zeitverzögerung 
durch das umwandeln der daten im atmel natürlich...

d.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Angehängte Dateien:

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Der gekennzeichnete Pin ist vermutliche der ARSSI Pin (Analog Receive 
Signal Strength Indicator).
An diesem Pin liegt eine dem empfangenen Signal proportionale Spannung 
an. Bei mir sind es etwa 0,6V ohne Signal und 0,3V ohne Signal, ohne 
Antenne. Mit einem Sender direkt daneben sind es rund 1V. Allerdings 
scheint das ganze durch eine AGC Schaltung zu laufen: Wenn ich kurze 
Impulse sende, erscheint an dem Pin 15mS lang 1V, dann 15ms lang etwa 0V 
und dann wieder 0,6V.

Autor: Hagen Re (hagen)
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Benedikt:

wenn ich das richtig lese dann wird im analogen Empfangsmodus, also ohne 
FIFO usw. am DCLK Ausgang einfach das I/Q Signal ausgegeben ? (über 
einen internen Widerstand von 10KOhm)

Gruß Hagen

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Den analogen Modus habe ich noch nicht ausprobiert.
Ich vermute, hier kommt einfach das FM demodulierte Signal raus. Im 
Datenblatt ist dies der Ausgang des I/Q Demodulators.

Autor: Hagen Re (hagen)
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Hm, das heist, ich sende im analogen Modus über DATA mein per FSK zu 
sendenden Bitstrom. Auf Empfängerseite werte ich im analogen Modus das 
FSK (I/Q Demodulator) am DCLK Pin aus. Man könnte so also seine eigene 
Kodierung benutzen. Ich denke da an ein Manchester kodiertes Signal das 
mit zb. 511 Bit langen MLS (maximum length random sequences) koderiet 
wurde. Sprich Spreizspektrum. Man sampelt das anaolge Signal an DCLK und 
wertet es im Dekoder per Kreuzkorrelation aus, sprich FHT (Fast Hadamard 
Transformation). So müsste man eine sehr hohe Reichweite erzielen, wenn 
auch mit geringer Datenübertragung. Statt mit so langen Sequenzen könnte 
man für erste Tests auch mit Barker Codes arbeiten.

Gruß Hagen

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ich muss zugeben, ich habe jetzt nicht allzuviel davon verstanden, aber 
es klingt interessant. Seit hier im Forum mal das Thema Korrelation kam, 
warte ich darauf, das irgendjemand mal eine einfache Software schreibt, 
die sowas macht und sogar auf einem AVR läuft.

Ich werde es mal ausprobieren, ob man den Sender als dummen Sender 
verwenden kann (0 rein -> 0V raus, 1 rein -> 5V raus).

Autor: Hagen Re (hagen)
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Die FHT benötigt N * Log2(N) Additionen und Subtraktionen. Ist also 
ziemlich schnell und macht sowas ähnliches wie eine FFT. Allerdings 
funktioniert sie nur mit orthogonalen Codes, zb. Barker Codes oder eben 
MLS. MLS sind nichts anders wie Shiftregister deren Polynom irreducibel 
sein muß. Sprich das LFSR erzeugt eine Pseudozufallssequenz mit 
maximaler Länge. Benutzt man zb. ein 8Bit LFSR als MLS so erzeugt man 
eine 255 Bit Sequenz. Man sampelt nun 255 "Bits", auch Chip genannt und 
lässt darüber die FHT laufen. Die FHT benötigt also 256 * 8 = 2048 
Additionen/Subtraktionen um die 255 ADC Samples zu korrelieren. Der 
maximale Ausschlag  nach dieser Korrelation gibt also den 
Synchronisationszeitpunkt an. Benutzt man die gleiche MLS einmal 
invertiert und einmal nicht invertiert so kann man die Bits 0 und 1 
kodieren. Pro Datenbis würde man also 255 Chips senden. Dies erklärt den 
hohen SNR des Spreizspektrum (bzw. Spreizcodierung).

Falls die RFM12 Teile also die analogen FSK Daten dekodiert ausgeben 
können so wäre das mal ein interessantes Experiment ;) Ich habe erstmal 
meine Platine im Eagle fertig und werde heut Abend ätzen ;)

Gruß Hagen

Autor: Marco S. (masterof)
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@Benedikt K.

Mache mal die Antenne ca 17,3 cm lang. Das wird vermutlich die 
reichweite noch mehr verbessern.
Da diese Antenne ihre Resonazfrequenz auf ca 433Mhz hat.
Die 15cm Antenne hat ihre Resonanzfrequenz auf 500 Mhz.

Autor: Sebastian (Gast)
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Hallo,

Nach ein kleine "research" im web habe ich entdeckt das die IC's

IA4220/IA4221 (Tx)
IA4320/IA4322 (Rx)
IA4420/IA4421 (Rx+Tx)

von firma Integration Associates die gleiche "Die" besitzen.
Die ISM funk IC's mit SPI interface haben die name "EZRadio".

Auf http://www.integration.com/resources.shtml sind alle Datasheets und 
Application Notes zu finden.

Interessant ist auch
http://www.integration.com/docs/IA_MSC-UGSB1.pdf
(C source fuer Microchip PIC).

Freundlichem Gruess aus Holland, Sebastian pe9sms






Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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@hagen
Ich habe den analogen Modus mal ausprobiert:
Am Ausgang kommen 5V Pegel raus, es scheint also intern schon eine 
digitale Entscheidung geben, ob die empfangene Frequenz < oder > als die 
center Frequenz ist. Allerdings ist das Signal manchmal etwas 
verrauscht, daher der Filter.

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Schaut man in die IA-Datenblätter (Besten Dank an Sebastian), so erkennt 
man, daß der Analogausgang ein RC-Tiefpaß, gefolgt von einem 
Schmitt-Trigger ist. Der Digitalfilter, der das I/Q-Signal auswertet, 
verhindert genau diese Rauschanteile, was aber auf die Datenrate geht.

Gruss
Jadeclaw

Autor: Hagen Re (hagen)
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@Benedikt: hast du auch den richtigen Modus gesetzt ? Der DCLK/CFIL/FFIT 
müsste als analoger Ausgang geschaltet sein. Das ist der Modus der bis 
zu 256kBit erlaubt und bei dem es keinen DCLK gibt. Lässt man nun den 
externen Kondensator weg dann müsste man direkt das analoge 
Ausgangssignal des I/Q Demodulators abgreifen können. Man verzichtet 
also auf den DATA Ausgang und den internen Schmitttrigger. Egal, meine 
Platinen sind fertig, morgen bestücke ich sie und dann werde ichs mal 
seber testen ;)

Gruß Hagen

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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@hagen
Ich denke schon.
Der Pin kann ja nur FIFO voll Interrupt, Baudrate und Analog.
Als ich das FIFO abgeschaltet hatte, kamen da 19200Hz raus, dann habe 
ich auf analogen Filter umgeschaltet, und es kamen die Rechteckimpulse 
raus, die ähnlich aussehen wie die Signale am Ausgang eines billigen AM 
433MHz Empfängers (Zufallswert wenn der Sender aus ist, mehr oder 
weniger saubere Daten wenn der Sender in der Nähe läuf).

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Die RFxx ICs sehen stark nach einer Kopie des IA4xxx aus. Ebenso das 
Datenblatt, das bis auf einige Kopierfehler nahezu identisch ist. Es 
wurde nur der Herstellername + Adresse geändert.

Es gibt einige interessante AppNotes zum Thema Antenne auf der Seite von 
Integration Associates. Mit einer Back IFA Antenne (was immer das auch 
ist), sollen angeblich 5km bei 9,6kBaud möglich sein.

Autor: Jörg B. (manos)
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Benedikt K. wrote:
> Mit einer Back IFA Antenne (was immer das auch ist), sollen angeblich 5km bei 
9,6kBaud möglich sein.
Das sollte auf jeden Fall für eine Wetterstation im Garten reichen^^

Autor: Christian Wimmer (Gast)
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Ich hab mich mal auf der Herstellerhomepage informiert, dort gibts 
unteranderem auch fertige module mit serieller schnittstelle mit rs232 
oder ttl pegel der preis beträgt 9USD (US Dollar)
http://www.hoperf.cn/pdf/HM-TR_EN.pdf

und für das Transivermodul 2,5USD... (leider sind die Versandkosten mit 
33USD recht hoch)

Danke Benediktfür deinen beispiel code!


Autor: dennis (Gast)
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...das ist genau das was ich suche...

klasse.

d.

Autor: dennis (Gast)
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gäbe es nicht die möglichkeit die transceiver module mit hilfe eines 
kleine atmel controllers mit spi und rs232 schnittstelle in der form aus 
zu bauen!?

im grunde genommen müsste man ja nur den code von benedikt, plus ein 
wenig uart ansteuerung in einen kleinen atmel packen, ich würde mich 
auch sehr gern dafür zur verfügung stellen. ich habe mit den atmels 
allerdings noch nichts am hut gehabt.

wenn jemand interesse daran hat, mache ich sonst auch gern ein layout 
o.ä. inclsive sma stecker und mit einem aufsatz für das rfm12 modul.

welcher controller wäre dafür eurer meinung verwendbar, aus der atmel 
reihe!?
eigenschaften.

- 1 uart
- 1 spi schnittstelle ( getrennt nutzbar)
- möglich ein 8pin gehäuse!?
- interner oszillator!?
- baudrate: 19,2kbaud (oder einstellbar über ein paar switches - dann 
allerdings mehr pins nötig)
- kanal einstellbar machen!?
- konfigurationen für lange weiten mit wenig baudrate, mittlere 
entfernung, mittlere baudrate, wenig entfernung, hohe baudrate
- dip für receiver oder sender - so kann man die module flexibel 
einsetzten - vielleicht auch einen switch pin zum auswählen über 
mikrocontroller...
- sma anschluss für antenne


d.

Autor: Andreas Lang (andi84)
Datum:

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Ich hab mal ein Keypad+GLCD-Modul für Modellroboter gebaut. Das wollte 
ich sowieso mal redesignen. Da kommt wohl auch noch ein Funktransceiver 
mit drauf und bastel noch einen Software-MAC dazu - dann hat man alles, 
was das Herz begehrt auf einem Modul (GLCD, Nummerntastatur, 
Echtzeituhr, Fühler für die Umgebungstemperatur und Funk und ggf. noch 
eine Akkuladeschaltung (mit zusätzlichem Modul für die 
Leistungselektronik)).Mal sehen, was draus wird.

Autor: dennis (Gast)
Datum:

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wie ich gerade sehe ist auf den modulen von:

http://www.hoperf.cn/pdf/HM-TR_EN.pdf

im grunde genommen nichts anderes enthalten, als das RFM12 mit einem 
zusätzlichen atmel und der option einen max 232 mit zu bestücken...

tja, ich habe meine module von pollin schon hier...

d.

Autor: berd (Gast)
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Guten Abend

Hat jemand jetzt schon eine Verbingung zwischen 2 Modulen hinbekommen? 
Also eine klassische Datenübertragung?

Grüsse

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ja.

Autor: Franz (Gast)
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@  Christian Wimmer

Wo stehen denn da Preise? Stückzahl?
Beim Transceiver-Preis von $2.50 könnte man in einer Sammel-Bestellung 
bestimmt noch deutlich unter den Preis von Pollin kommen!?

Autor: Franz (Gast)
Datum:

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Antenna Selection Guide for the
IA4220 and IA4320 ISM Band
FSK Transmitter/Receiver Chipset:

http://www.integration.com/docs/IA_ISM-AN1.pdf

"Modified Inverted (IFA) antennas, the
so-called “back IFA” antennas"

Enthält zahlreiche Antennenlayouts für die verschiedenen Frequenzen.


Ausführliche Beschreibung der Integration Module von:
CompoTRON Germany GmbH ist exklusiver Distributor der Firma Integration 
in Europa

www.compotron.de/daten/any/77_ISM_D.doc

Autor: Tino W. (beeblomarv)
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Ich habe es geschafft das das Modul etwas sendet, jedenfalls sehe ich 
auf dem Spektrum Analyzer etwas. Der Empfang funktioniert allerdings 
noch nicht, das Programm bleibt ewig in der void rf12_ready() Funktion 
hängen, der Sender sendet das Signal immer wieder aus doch ich kann 
nichts empfangen. Beim Sender habe ich den Code einfach so gelassen, 
beim Empfänger habe ich das Senden auskommentiert und nur noch das 
Empfangen drin.
Wie hast du es denn hinbekommen das du etwas empfängst?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Schau dir mal meinen Code an, der sollte funktionieren.
Teilweise musst ich schon ein wenig mit den einzelnen Bits spielen, bis 
alles lief.

Autor: Tino W. (beeblomarv)
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Den Code hab ich ja verwendet, und wie gesagt, das senden scheint zu 
funktionieren ich jetzt nur ein problem beim Empfang der uC bleibt in 
der Funktion rf12_ready() ewig hängen.

Autor: 433MHz-Frager (Gast)
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Mal was ganz anderes:
Dauern Bestellungen bei Pollin immer so lange ?
Ich habe vor fünf Tagen im Online-Shop die Module bestellt aber nur eine 
Zitat:
"Diese E-Mail ist keine verbindliche Auftragsbestätigung, sondern dient 
nur der Bestätigung des Eingangs Ihrer Bestellung. Eine Ausführung des 
Auftrages behalten wir uns im Rahmen unserer Liefermöglichkeiten vor."
erhalten :-/
Sollte ich da mal telefonisch nachhaken oder ist das bei Pollin so ?
Sorry ist das erste mal das ich dort was bestelle ;-)
Für Hinweise deswegen dankbar ;-)

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Unsere Lieferung hat gerade 4 Werktage gedauert.

Autor: Sven S. (Gast)
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@dennis

Ich wären an so einem Layout interressiert, wäre cool wenn du mal eins 
machen könntest.

Also controller würd ich nen Atmega48 oder 88 nehmen (wenn der code ein 
bischen grösser wird) in tqfp Bauform. Ein Attiny (8 Beinchen) wir dann 
doch eher umständlich da der nur 1 Universal Serial Interface hat. Der 
Atmega hat ein spi und ein uart was die sache doch vereinfacht.

Interner RC Taktgeber und uart verträt sich sowiso nicht.

gruss Sven

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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@Tino
Es scheint so, als wenn der Empfänger keine Daten bekommt. Ich habe es 
eben nochmal ausprobiert: Bei mir funktioniert der Code: Einmal senden 
auskommentiert, einmal empfangen.
Hast du die Taktfrequenzeinstellungen enstprechend angepasst und nFFS 
Pin auf high ?


Meine Bestellung der Module hat etwa 1,5 Wochen gedauert (es war 
allerdings über Ostern, Dienstags nach Ostern ging das Paket sofort 
raus.)
Bei mir ist es auch so, dass es generell 2 Tage bei einem Pollin Paket 
dauert, bis es ankommt. Also keine Angst: es kommt noch.

Autor: Tino W. (beeblomarv)
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Ich habe den Code so angepasst:
- Den Quarztakt auf #define F_CPU 7372800UL
- Am Sender das Empfangen auskommentiert
- Am Empfänger das Senden auskommentiert
- Ich verwende zwei ATMEGA32
- nFFS liegt über einen 4,7k Widerstand auf high

Senden geht an beiden Modulen, empfangen an keinem von beiden.

Autor: Christian Wimmer (Gast)
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Die Preise hab ich erfahren, als ich versucht habe ob man von denen 
vielleicht Samples erhält, falls jemand die Preise braucht schickt mir 
einfach eine mail. Die Bezahlung erfolgt über PayPal und die 
Versandkosten sind ca 33 USD. Wieviel noch an Zoll und Wechselgebüren 
dazu kommt weis ich noch nicht aber in einer Woche kann ich euch mehr 
dazu sagen... Der kaufmännisch (teilweise auch technische) Support ist 
klasse und ich hab (wenn ich innerhalb der "Geschäftszeiten" also in der 
Früh schrieb) nie lange auf eine Antwort warten müssen.


Könntet Ihr eure Schaltpläne oder Layouts vielleicht hier oder in nem 
neuen Thread veröffentlichen? Hat schon jemand das Layout von den 
PCB-Antennen von http://www.integration.com/ ausprobiert? Bringen die 
eine bessere Qualität als die Drahtantenne?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ich hatte heute früh überlegt mir mal diese Back IFA Antenne zu ätzen, 
aber:
- Ich finde nirgends die Abmessungen für 433MHz
- Man muss die Antennenanpassung vom Modul ablöten. Ich hatte keine Lust 
mein Modul zu zerstören.

Autor: Manuel Stahl (thymythos) Benutzerseite
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Warum nehmt ihr nicht den Takt von dem Modul für den Atmel? Das bietet 
sich doch an. Nur mal so als Tipp an die Layouter ;)

Autor: Hagen Re (hagen)
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Auf meinem Board habe ich das so geroutet. Ich werde den Takt 
auspropieren auch wenn im Errata des IA4320 davon abgeraten wird. Die 
Hoffnung besteht ja das es sich um einen  IA4321 Clone handelt.

Gruß Hagen

Autor: Hagen Re (hagen)
Datum:

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@Benedikt:

normale 1/4 Antennen bringen nach der großen Dipol-Schleifen Antenne die 
beste Leistung. Wenn alles bei mir läuft werde ich wohl eine 
Helixantenne benutzen.

Gruß Hagen

Autor: Franz (Gast)
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@ Christian Wimmer
Danke. Bin gespannt.

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Christian Wimmer wrote:
> Hat schon jemand das Layout von den PCB-Antennen von
> http://www.integration.com/ ausprobiert? Bringen die
> eine bessere Qualität als die Drahtantenne?
Nein.
1. Platinenmaterial hat grundsätzlich Verluste, die die Güte der Antenne 
beeinträchtigen. Durch den Einsatz von Teflon-Leiterplatten könnte man 
das  verhindern, eine Drahtschleife oder Wendelantenne im 
Kunststoff-Gehäuse ist da sicherlich der deutlich geringere Aufwand. 
Vorallem kostenmässig.

2. Platinenantennen machen nur Sinn, wenn möglichst klein gebaut werden 
soll, damit ist die Antenne aber sehr dicht an der restlichen Elektrik 
dran, ein Teil der Sendeenergie geht dadurch schlicht nach Gerätemasse 
weg. Das Layout ist daher als solches kritisch und ändert sich mit dem 
verwendeten Platinenmaterial.

Die technisch beste Lösung ist eine 1/4-Wellen-Groundplane, als 
zweitbeste Lösung nehme man eine sauber in Resonanz abgestimmte 
Wendelantenne. Man kann hier dann auch gleich versilberten Draht nehmen, 
bei einer Platinenantenne müsste man die Leiterplatte versilbern, um die 
Verluste etwas zu reduzieren.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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@jadeclaw und an alle anderen HF Spezialisten:

Wie ist das eigentlich, eine 1/4 Lambda Antenne braucht ja theoretisch 
eine unendlich große Grundplatte. Das Modul ist aber winzig klein, sogar 
kleiner als 1/4 Lambda.

Vielleicht könnte mal jemand erklären, was man am besten für eine 
Antenne an dieses Modul bauen könnte (also quasi eine kleine 
Bauanleitung), und zwar für folgende Fälle:
- Möglichst hohe Reichweite (d.h. kleine Richtantenne, oder zumindest 
mal eine die max 180° und nicht 360° wie es eine 1/4 Lambda Antenne 
macht, abdeckt).
- Möglichst klein (für den Einbau in ein Gehäuse)
- Möglichst einfach.

Autor: jack (Gast)
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Autor: Lai (Gast)
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Als richtantenne könnte man eine HB9CV nehmen
http://home.worldonline.nl/~moertje/jota/hb9-70cm.jpg

Gewinn  5    dBD
Länge   337   mm
Breite   90   mm

73

Autor: Sven S. (Gast)
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Hallo zusammen,

wie wärs denn mal mit ner Quad Antenne oder bi Quad
http://www.vallstedt-networks.de/?Fotogalerien/quad2

wär bei 433mhz dann aber nicht mehr ganz so klein.

gruss sven

Autor: Hagen Re (hagen)
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Dipol bzw. Schlaufenantenne soll bei 433MHz das beste Resultat liefern. 
Also 70 cm Draht als Schlaufe 32cm breit, an den Kanten 3 cm und unten 
in der Mitte die beiden Anschlüsse an das RFM12 Modul. Allerdings muß 
man die Antennenanpassung auf dem Modul auslöten ;(

Deshalb wird es wohl das Einfachste sein einen 16.5 bis 15.5 langen 
Draht senkrecht anzulöten. Der Draht wird dann Stück für Stück gekürzt 
bis Resonanz entsteht.

Will man das verkürzen (kleinere Bauform) dann kann man eine 
Wendel-/Helixantenne benutzen. Das ist im Grunde die Drahtantenne als 
Luftspule. Allerdings ist deren Leistung schon schlechter und ich habe 
bisher im WEB keine konkreten Berechnungsformeln dafür gefunden.

Im Attachment gibts ein Bespiel für so eine Wendelantenne.

Gruß Hagen

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Hagen Re wrote:
> Deshalb wird es wohl das Einfachste sein einen 16.5 bis 15.5 langen
> Draht senkrecht anzulöten. Der Draht wird dann Stück für Stück gekürzt
> bis Resonanz entsteht.

Wodurch kommt eigentlich die Länge von 15,5cm zustande ?
c / 433MHz = 70cm -> 17,5cm

Bei der Schlaufenantenne müsste man also einfach die komplette Anpassung 
entfernen, die Drahtschlaufe anlöten, und in deren Mitte eine Anzapfung 
an die 5V legen, da es eine Gegentaktendstufe ist ?

Autor: Lai (Gast)
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ich würde sagen die 16.5 bis 15.5 cm sind die wegen der
Impedanzanpassung auf die 50 Ohm
Weiters ergibt sich noch der Verkürzungsfaktor von 0,96 bei der
Verwendung von Luft als Dielektrikum (im gegensatz zu Vakuum mit 1)

73

Autor: hansjörg (Gast)
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ich würd eine triple-leg aufbauen.

btw:
oha, verabschiedungen mit 73' .. da hamwer funker dabei :)

Autor: Hagen Re (hagen)
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@Benedikt:

ich bin genauso unbeleckt wie du in diesem Falle. Habe aber bei so 
einigen Funkmodulherstellern in deren AppNotes für 433MHz gesucht und 
einiges gefunden.


1.) Schlaufenantenne, Gesamtlänge 70cm, 32cm Breite, 3cm Höhe, im 
unteren Zweig zwei Anschlüsse direkt an das Modul. Keine Mittenanzapfung 
oder so und man sollte sie nicht als Rundantenne bauen (also ein Ring 
mit 70cm Umfang). Ich weiß nicht so recht ob die Bezeichnung "Dipol" 
noch richtig ist, früher hatte man das so genannt.

2.) Whip-Antenne, einfacher Draht senkrecht: sollte zwischen 15.5 und 
17.5 cm maximal lang sein. Meistens werden 16.5cm empfohlen. Es gibt wie 
es Lai schon sagte einen Verkürzungsfaktor, deswegen fast nie 17.5 cm. 
Die Groundplane wird manchmal als wichtig und manchmal als unwichtiger 
beschrieben. Eine "echte" Groundplane gibts bei solchen Modulen sowieso 
nie. Expermimentell wird man mit 17.5 cm anfangen und schrittweise die 
Antenne solange kürzen bis die optimale Leistung erzielt wird. Das 
stelle ich mir mit Hobby-Equipment ziemlich schwierig vor, scheint aber 
schon praktisch durchgeführt worden zu sein. Also Antenne kürzen, 
Reichweite direkt ermitteln und Vorgang wiederholen. Naja, da würde ich 
gleich mit 16.5cm zufrieden sein ;)

3.) Wendel/Helix Antennen: darüber habe ich wenig konkrete Informationen 
gefunden. Interessant ist das das Material für diese Wendel wohl wichtig 
ist. Oft wird Silber erwähnt. Ich habe 2-3 fertige Dimensionierungen für 
433MHz gefunden (siehe oben im PDF) und damit werde ich wohl auch 
arbeiten.
Die Helix hat das beste "Preis-Leistungs-Platz-Hobby" Verhältnis.

4.) Plantinenantennen: da findet man einige konkrete Beispiele bei den 
einschlägigen Herstellern sammt Dimensionierung der Impedanzanpassung. 
Aus meiner Sicht irrelevant da diese Art der Antennen meistens nicht 
weniger Platz als eine Wendelantenne verbrauchen dafür aber exakter und 
besser abgestimmt sein müssen. Man kann also mehr falsch machen und 
erreicht längst nicht die Leistung einer Wendel/Whip Antenne. Zudem muß 
man sehr wahrscheinlich die RFM12 Platine umlöten und zusätzliche 
Imedanzanpassungen machen.

5.) das Modul auf 900Mhz umbauen. Dies wäre noch die interesanteste 
Alternative wenn es zulässig wäre. Von den Meßergebnisse beim IA4320 
ausgehend dürfte das die beste Leistung und kleinste Antennengröße 
abgeben.

Gruß Hagen

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Hagen Re wrote:
> 1.) Schlaufenantenne, Gesamtlänge 70cm, 32cm Breite, 3cm Höhe, im
> unteren Zweig zwei Anschlüsse direkt an das Modul. Keine Mittenanzapfung
> oder so und man sollte sie nicht als Rundantenne bauen (also ein Ring
> mit 70cm Umfang). Ich weiß nicht so recht ob die Bezeichnung "Dipol"
> noch richtig ist, früher hatte man das so genannt.

Bei dem Sendemodul handelt es ich aber um Open Collector Ausgänge, wenn 
ich das richtig gesehen habe (auf Seite 5 im RF02 Datenblatt ist genau 
solch eine Antenne abgebildet), daher die Mittelanzapfung.

Die Helixantenne wird bei billigen Sendern meist auch aus normalem 
Kupferdraht gemacht. Wie gut die dann ist, weiß ich nicht.
Ich vermute, diese hat auch eine andere Impedanz als die normale 
Lambda/4 Antenne: Ich habe einen Sender bei dem ich die orginale 
Helixantenne durch ein 16cm Drahtstück ersetzt habe, mit dem Ergebnis, 
dass die Reichweite schlechter wurde.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Hallo,

´tschuldigung, daß ich nachfrage: bei einer Helix muß der Draht, bevor 
er gewendelt wird, wie lang sein? Lambda oder Lambda/2 oder nichts von 
dem?

Autor: Lai (Gast)
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Das was ihr als Helix bezeichnet ist eigentlich eine Spulenantenne
http://de.wikipedia.org/wiki/Gummiwurst

Eine Helixantenne ist eine Richtantenne mit einer Zirkularenpolarisation
http://de.wikipedia.org/wiki/Wendelantenne
Eine Helixantenne ist für 70cm ein ganz schön großes Ding:
http://www.jrmiller.demon.co.uk/products/hlx70.html

73

Autor: Andreas Lang (andi84)
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Wenn ich mir die Beschreibung auf der Herstellerseite ansehe, habe ich 
irgendwie das Gefühl, dass die Module von Haus aus auch 868 MHz können 
sollten. Müsste man mal versuchen, das einzustellen.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ja, die Module können alle 315, 433, 868 und 915MHz.
Man muss dazu lediglich 3 Kondensatoren und 4 Spulen austauschen.
Oder die Antennenanpassung entfernen und direkt eine entsprechende 
Antenne anschließen.

Autor: Thomas V. (thomas_v)
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Hallo zusammen,

wollte auch mal wieder was beitragen - im Anhang eine Eagle-Lib für das 
RFM12-Modul. Vielleicht kann sie ja irgendwer gebrauchen ;-)

Gruß, Thomas

PS: Hat vielleicht irgendwer schon ein Programm zum Bidirektionalen 
Senden/Empfangen geschrieben (mit CRC und Rückmeldung zum erfolgreichen 
Empfang der Daten?

Autor: 433MHz-Frage (Gast)
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Hi,
gerade sind meine Module von Pollin gekommen ;-)
Die sind ja kleiner als gedacht :-P
Nun zu meiner Frage, wie habt Ihr die mit dem µC verbunden ?
Ich wollte eigentlich zwei Stiftleisten setzen und das Modul dazwischen 
schieben, sozusagen als Sockelersatz ;-)
Allerdings Frage ich mich wo ich solche Stiftleisten bekomme, denn das 
ist weder 1,27 noch 2,54 Raster :-/
Muß ich da jetzt im Layout einzelne Stifte setzen ?
Danke für jeden Tipp ;-)

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Das sind 2mm. Gibt es glaube ich bei Reichelt.
Da aber nur 6 Drähte reichen, kann man die auch über Kabel anschließen.

Autor: Uwe ... (uwegw)
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Ich hab das Modul auf Lochraster gepackt: Kupferseite nach oben, normale 
2,54er Stiftleisten am Rand einlöten, Mitte mit Klebeband isolieren, 
Modul mit dünnen Drähten an die Stiftleisten anschließen.
http://img158.imageshack.us/img158/5593/rfm12bondingxe3.jpg

Das Schreiben der Einstellungen in das Modul scheint mit dem Programm 
von Benedikt K. zu funktionieren, ich kann z.B. die Taktleitung 
einstellen. Aber  ich bekam erst keine Daten auf SDO zurück, daher blieb 
die Senderoutine auch immer bei Warten auf SDO hängen. Ich hab dann 
lange rumprobiert, und mit einem 10k Pullup an nFFS läuft es nun 
einwandfrei... da reicht wohl der interne 133k Pullup nicht aus.



Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Uwe ... wrote:
> Ich hab dann
> lange rumprobiert, und mit einem 10k Pullup an nFFS läuft es nun
> einwandfrei... da reicht wohl der interne 133k Pullup nicht aus.

Ich zitiere mich mal selber (aus dem Thread in der Codesammlung):
Benedikt K. wrote:
> Der FSK/DATA/nFFS Pin muss über einen Pullup (z.B. 1-10k) an VDD gelegt
> werden, damit alles richtig funktioniert.

Ich hatte diese Erfahrung nämlich auch schon gemacht, dass ohne den 
Pullup nichts geht, und es daher extra dazugeschrieben...

Autor: Andreas Schultze (elk)
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Hi!
Ich hätte da mal eine Zwischenfrage: nach kurzem Durchschauen der 
Datenblätter bin ich mir nicht sicher, ob man die aktuell empfangene 
Signalstärke vom Controller irgendwie auslesen kann. Also nicht nur 
gut/schlecht, sondern einen möglichst genau aufgelösten Wert. Zur Not 
ginge es wohl auch mit dem analogen Signalstärkeausgang, aber das wird 
vermutlich nicht allzu genau sein.
MfG
Andreas

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Digital scheint das nicht zu gehen, sondern nur an einem Kondensator auf 
der Platine als Spannung (0,3-1V).

Autor: Andreas Schultze (elk)
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aha...mit dem ADC des AVR wäre das dann ja auch auswertbar. Ist nur die 
Frage, wie sich die Ausgangsspannung verhält. Ich würde gerne auf diesem 
Wege die Entfernung des Senders vom Empfänger messen oder zumindest 
einschätzen. Oder ist das aussichtslos?
MfG
Andreas

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Schau mal ins Datenblatt, da ist der Zusammenhang erklärt.

Autor: Gast (Gast)
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Hallo Benedikt,

Du scheinst ja schon sehr weit mit dem Modul gekommen zu sein.
Meine sind noch unterwegs. ;-}

Hast Du schonmal probiert, wie sich der aus den empfangenen Signalen
wiedergewonnene Takt bei ausgeschaltetem FIFO in abhängigkeit vom
Modulationsschema verhält? Also etwa NRZ oder Manchester oder ähnliches.

Mir ist nur der Gedanke gekommen, das die Taktrückgewinnung ja irgendwie
mal Flanken haben muss. Dann weiter was für ein Verfahren wohl verwendet
wird.
Konnte leider weder bei Hope noch bei Integration fündig werden.

Gruss
Michael

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ich arbeite eigentlich nur mit dem FIFO, da dies einiges an CPU Leistung 
spart, und die Daten schon richtig schön angeordnet sind.
Wieviele 0en oder 1en man an einem Stück übertragen kann, ohne dass die 
Synchronisation verloren geht, habe ich noch nicht ausprobiert. Bisher 
habe ich nur Testdaten (z.B. die Zahlen von 0-255, oder Texte 
übertragen). Dies ging aber immer problemlos, wenn Fehler drin waren, 
dann waren einzelne Bits gekippt, aber ich hatte den Fall noch nie, dass 
Bits sich verschoben haben.
Meiner Meinung nach, braucht man sowas wie Manchester nicht, solange man 
nicht sehr viele 0en oder 1en am Stück überträgt.

Was bestimmt auch gut funktioniert: Der synchrone UART Modus. Aufgrund 
von Start/Stopbit sind in jedem Byte auf jedenfall Pegeländerungen 
vorhanden, und der Overhead beträgt nur 20% (im Gegensatz zu den 100% 
bei Manchester). Dazu müsse man Sender und Empfänger auf den Betrieb 
ohne FIFO einstellen, den AVR auf den UART im synchronen Modus, Slave. 
Der Takt ist dann jeweils der Bittakt vom Modul.

Autor: Gast (Gast)
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Hallo Benedikt,

aha. Danke.
Darf ich noch fragen was für eine Antenne Du benutzt?

Gruss
Michael

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Erstmal ein 16cm Stück Draht. Was ich später verwende, weiß ich nicht.

Autor: Uwe ... (uwegw)
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So, meine Module unterhalten sich! Reichweite etwa 100m, aus dem Haus 
raus und dann fast freie Sicht die Straße entlang. Aus dem Haus raus und 
durch das große Nachbarhaus durch bleiben noch etwa 80m.

Vielen Dank an Benedikt K. für den Code!

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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@ Benedikt K.:
> Was bestimmt auch gut funktioniert: Der synchrone UART Modus. Aufgrund
> von Start/Stopbit sind in jedem Byte auf jedenfall Pegeländerungen
> vorhanden

Synchrone serielle Übertragung funktioniert ohne Start/Stopbits. Für ein 
Byte werden ganau 8 Bits übertragen. Wenn keine Nutzdaten zu übertragen 
sind, wird ein spezielles Zeichen - SYNC - gesendet, um die 
Synchronisation zu erhalten.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Woher hast du diese Informationen ? Ich habe den synchronene Modus noch 
nie verwendet, aber da es im Datenblatt keine genauere Beschreibung des 
synchronen Modus gibt, gehe ich davon aus, dass diese Modus genauso 
funktioniert wie der asynchrone, nur dass es eben noch einen Takt gibt. 
Ansonsten würde doch bestimmt beim Start und Stopbit dabei stehen, dass 
diese Einstellungen nur im asynchronen Modus gültig sind.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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@ Benedikt K.

Aus einem Datenblatt von einem Z80-SIO-Baustein vor zig Jahren. Der Witz 
von Synchronübertragung ist, daß die Netto-Datenrate höher ist, als bei 
Asynchronübertagung - sonst bräuchte man sie nicht.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ich denke nicht, dass das beim AVR genauso ist:
Ich habe mal schnell den Z80-SIO überflogen:
Die ankommenden Daten werden mit einem einstellbaren Sync Word 
verglichen. Das ist beim AVR nicht möglich, also muss der Modus anderst 
funktionieren.

Autor: Andreas Lang (andi84)
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Der AVR-USART kann im synchronen Modus als SPI-ähnliche Schnittstelle 
genutzt werden. Der Takt liegt dann auf einem weiteren PIN an.

Autor: Andreas Lang (andi84)
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Aus dem Datenblatt des ATMega162
[quote]
When synchronous mode is used (UMSEL = 1), the XCK pin will be used as 
either clock input (Slave) or clock output (Master). The dependency 
between the clock edges and data sampling or data change is the same. 
The basic principle is that data input (on RxD) is sampled at the 
opposite XCK clock edge of the edge the data output (TxD) is changed.
[/quote]

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum:

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Genau. Wenn man sich jetzt dieses Diagramm anschaut, dann arbeitet der 
UART im synchronen Master Modus genau wie im Asynchronen Modus, nur dass 
zusätzlich noch der Bittakt an XCK ausgegeben wird.
Wenn das nicht so wäre, dann würde der SPI Modus des UART beim mega48 
keinen Sinn machen.

Autor: Bingo (Gast)
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Ich glaube die chip ist einer 4420 nicht 4421 , die spannung passt mit 
4420

http://www.integration.com/products/wireless_selector.shtml

Ich kaufe vielleicht ein paar RF12 module von Pollin , aber
ich wollte gern mit im einer sammelbestellung von HOPE , ob ich darf.


mfg
Bingo aus Dänemark
mikrocontroller.AT.luna.kyed.com

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Hier ist beschrieben, wie Synchronübertragung funktioniert:
http://einstein.informatik.uni-oldenburg.de/rechne...

Start- und Stopbits sind nicht notwendig, da die der zeichenweisen 
Synchronisation dienen. Die Übertragungsrate ist also deutlich höher bei 
gleichem Takt, als bei Asynchronübertragung.

Es würde mich doch wundern, wenn der AVR-USART sich da anders verhielte.

Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Usart

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum:

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Ich denke nicht, dass der AVR die ganzen Synchronisierungssignale 
erzeugt. Das würde doch eine Bytweise Übertragung garnicht erlauben, 
oder ?
Ich probiere er heute abend einfach mal aus, dann brauchen wir nicht 
länger rätseln.

Autor: 433MHz-Frager (Gast)
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Hallo,
ich wollte mal fragen wie das mit dem Sendercode aussieht, wenn ich 
nicht den IRQ vom Modul abwarte, sondern einfach in einem Timer-IRQ ca. 
66ms warte ?
Den Timer brauche ich wegen Tastenentprellung sowieso ;-)
Mit 66ms wäre ich doch sicherlich auf der sicheren Seite ?
Oder ist der Funk-IRQ zwingend notwendig ?
Danke ;-)
Zum Verständnis ich würde Benedikts Code dann so abwandeln:
void rf02_txdata(unsigned char *data, unsigned char number)
{  unsigned char i,j,wert;
  wert=0xC6;
  cbi(RF_PORT, CS);
  for (i=0; i<8; i++)
  {  if (wert&128)
      sbi(RF_PORT, SDI);
    else
      cbi(RF_PORT, SDI);
    sbi(RF_PORT, SCK);
    wert<<=1;
    _delay_us(0.2);
    cbi(RF_PORT, SCK);
  }
    rf02_shiftout(0xAA);
    rf02_shiftout(0xAA);
    rf02_shiftout(0xAA);
    rf02_shiftout(0x2D);
    rf02_shiftout(0xD4);
  for (i=0; i<number; i++)
    rf02_shiftout(*data++);
  sbi(RF_PORT, CS);
}
Und den TX-Off dann in die Timer-IRQ Routine verlegen ;-)
Klappt das oder habe ich da einen Denkfehler drin ?

Autor: Hagen Re (hagen)
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>Ich glaube die chip ist einer 4420 nicht 4421 , die spannung passt mit
>4420

Und ich meine es ist ein 4421. Die Spannungsangaben passen nämlich exakt 
überein, einfach mal im Datenblatt nach absolute Rating schauen.
Ein zweites Indiz ist das Kommando "Synchron Pattern Command" wird 
nämlich auch im RF12 Datenblatt beschrieben. Dieses Kommando wird vom 
4420 aber nicht unterstützt. Das gleiche gilt für das "PLL Setting 
Command"

Gruß Hagen

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Hier mal das Timing des synchronen UART modes:
Genau wie ich vermutet hatte, funktioniert der UART wie im asynchronen 
Modus, nur dass zusätzlich eben der Bittakt übertragen wird. Start und 
Stop Bit sind also vorhanden !
Übertragen habe ich 0xAA und 0xFF. Beim zweiten sieht man daher nur das 
Startbit.
Interessant ist, dass der Takt dauerhaft vorhanden ist. Im Slave Mode 
sollte dies kein Problem sein, wenn man das Funkmodul einschaltet ehe 
man den UART einschaltet.
Im Prinzip kann man den AVR UART also auch für das Funkmodul verwenden, 
wenn man dieses ohne FIFO verwendet.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Woraus schließt Du das?

Wie war den der USART eingestellt? Anzahl Startbits? Oder kann man das 
beim AVR nicht einstellen?

Wie erklärst Du Dir die große Lücke zwischen dem 0xAA und dem 0xFF?

Leider ist Zeitbasis nicht sehr gut an die Taktfrequenz angepaßt - da 
kann man eigentlich nur schätzen, was passiert.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum:

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Uhu Uhuhu wrote:
> Woraus schließt Du das?

Aus dem Datenblatt, meinen Vermutungen und dem Timing: Es passt alles 
zueinander.

> Wie war den der USART eingestellt? Anzahl Startbits? Oder kann man das
> beim AVR nicht einstellen?

Der USART wurde einfach eingeschaltet, Standardeinstellungen, also 8N1, 
nur zusätzlich noch das synchron-Modus Bit gesetzt.

> Wie erklärst Du Dir die große Lücke zwischen dem 0xAA und dem 0xFF?

Ich habe eine Pause eingebaut, damit man die einzelnen Bytes besser 
unterscheiden kann. Nur so kann man erkennen, dass der Takt immer läuft. 
Wenn ich 0xAA dauerhaft sende, dann sehe ich auf der Datenleitung die 
halbe Frequenz wie auf der Taktleitung, da die Bits immer abwechselnd 1 
und 0 sind.

Glaube es mir doch einfach: Der synchrone Modus überträgt die selbe 
Daten wie der asynchrone Modus, nur dass eben zusätzlich noch der Takt 
übertragen wird.
Wenn man nur die Daten abgreifen würde, könnte man diese problemlos mit 
jedem anderen asynchronen UART empfangen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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> Der synchrone Modus überträgt die selbe Daten wie der asynchrone Modus

Na ja, das sollte man auch erwarten.

Allerdings frage ich mich, was der Synchronmodus mit Start-/Stopbits 
eigentlich für einen Nutzen bringt.

Ich würde jeweils 1000 Zeichen synchron und asynchron und ohne Pausen 
ausgeben und die Zeit messen.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum:

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Uhu Uhuhu wrote:

> Allerdings frage ich mich, was der Synchronmodus mit Start-/Stopbits
> eigentlich für einen Nutzen bringt.

Sie signalisieren Beginn und Ende eines Bytes...
Ja, eigentlich ist zumindest das Stopbit überflüssig, aber anscheinend 
ist der synchrone Modus nur ein Zusatzfeature, dass sich leicht einbauen 
lies: Daszu musste lediglich der Takt auf extrem umschaltbar gemacht 
werden.
Da normalerweise der 16x Takt benötigt wird, um das asynchrone Signal zu 
synchronisieren, hat man so die Möglichkeit mit dem 4x Takt auszukommen. 
Immerhin ist damit die 4x Geschwindigkeit notwendig. Und noch ein 
Vorteil hat das ganze: Man braucht keinen Baudratenquarz, man kann jede 
noch so krumme Baudrate verwenden.

Autor: Oliver A. (oli82)
Datum:

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Hallo!

Bin recht neu hier und habe ein paar Fragen zu diesem Funkmodul!

Ist dieses Funkmodul dazu geeignet, serielle Daten per Funk zu 
übertragen?
Ich möchte damit nämlich eine Relaiskarte betreiben.

Was benötigt man noch, außer des Moduls um das zu realisieren?

Thx, Oli

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Oliver Appel wrote:
> Ist dieses Funkmodul dazu geeignet, serielle Daten per Funk zu
> übertragen?

Ja

> Was benötigt man noch, außer des Moduls um das zu realisieren?

Einen Mikrocontroller der das Modul ansteuert.

Autor: Oliver A. (oli82)
Datum:

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Okay. Dann werd ich mich mal mit der Thematik weiter beschäftigen und 
den Beitrag hier mal im Auge behalten.
Leider habe ich nicht besonders viel Ahnung von Controllern, dafür aber 
in C.

Danke für die Antwort

Autor: Steffen H. (mc_sho)
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ich finde die Module auch sehr interessant und habe heute mal Kontakt 
mit der Firma in China aufgenommen. Wie "Christian Wimmer " schon 
geschrieben hat kostet ein RFM12 2,50 USD. Die Versandkosten sind mit 50 
USD angegeben und eine Gebühr von 30 USD für Paybal wird auch noch 
verlangt. Mit den 30 USD kommt man da nicht hin. Die Lieferzeit liegt 
bei 2 bis 3 Wochen. Mit der richtigen Stückzahl bei einer Bestellung 
kann man mit allen Kosten einen Preis von 2,50 EUR bis 3,00 EUR 
erziehlen.

Gruss

Steffen

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum:

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Wenn ich die 2,5USD umrechne, sind das 2,3€ inkl Zoll und MwSt. Dazu 
kommen dann die 70€. Für die 2,5€ müsste man also mindestens 350Stk 
bestellen und für 3€ mindestens 100Stk wenn ich mich nicht verrechnet 
habe.

Autor: jonny (Gast)
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Ab 7-8 Stück die man bei Pollin bestellt kann man auch in China anfangen 
zu Bestellen.

s. anhang

Autor: Steffen H. (mc_sho)
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@Benedikt:

fast richtig. die 70 EUR sind 70 USD. Sonst habe ich den gleichen Preis 
raus. Ich denke mal, das meine Bestellung noch diese Woche raus geht.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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@ jonny
Schon mal was von MwSt und Zoll gehört ???

Davon abgesehen, habe ich bei Pollin noch nie Nachnahme und 
Versandkosten bezahlt.

@Steffen H.
Ich hätte interesse an ein paar Modulen, sagen wir mal mindestens 10Stk.

Autor: jonny (Gast)
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ich? klar^^ mir ging es auch nicht um die stückzahl um bei 3 € zu landen 
sonderm um einen vergleich zwischen pollin und china. Zoll und MwSt muss 
bei meiner rechnung bei der Cina angba noch drauf das stimmt :)

jonny

p.s. ich änder das mal eben xD

Autor: jonny (Gast)
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>> Davon abgesehen, habe ich bei Pollin noch nie Nachnahme und
>> Versandkosten bezahlt.

mhh, ich leider immer :) naja vergiss meine rechnung -.-

Autor: Thomas Kropf (thomas_k)
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@Steffen H.
Ähm wie was? Du bestellst in China?

Wenn ja, wieso machst du denn keine Sammelbestellung? Das wäre schon 
seeehr interessant.

Je nach Preis könnte ich schon einige Stück brauchen (beim Preis von 
Pollin würde ich mir 4 oder 5 Stück bestellen, beim halben Preis 
natürlich doppelt so viel).

Autor: Sven S. (Gast)
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ich wäre auch mit 5 bis 10 dabei je nach preis.

gruss sven

Autor: Oliver A. (oli82)
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An ner Sammelbestellung hätte ich auch Interesse und außerdem führen die 
auch eine Version mit direkter RS232 Unterstützung ;)

Autor: Steffen H. (mc_sho)
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ja, ne Sammelbestellung könnte man daraus auch machen, denn ich habe in 
meinen Bekanntenkreis schon 63 Stück (868MHz) auf Vorbestellung. Ich 
dachte so an 150 Stück. Bei den 434 MHz würde ich 100 Stück bestellen.

Autor: Funker (Gast)
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Würde auch 20 Stück (868MHz, optional mit RS232?) ordern.

Autor: Thomas Kropf (thomas_k)
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Ich bilde mir ein mal wo gelesen zu haben, dass man in Österreich Geräte 
mit 868MHz nicht betreiben darf. Deswegen würde ich 434MHz bevorzugen.
Ansteuerung über RS232 gibt es auch? Also nur Daten rein und am anderen 
Modul wieder raus? Klingt ja auch nicht schlecht.

Steffen H.:
Bestellst du also so oder so 100 Stück von den 434 Mhz Modulen?
Dann könntest du die Module sobald du sie hast um einen fixen und 
gesicherten Preis verkaufen. Würd ich ja persönlich am besten finden.

Autor: Steffen H. (mc_sho)
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ja, ich gebe den Preis einfach weiter. Angefragt habe ich 434MHz und 
868MHz ohne die RS232 weil es bei diesen Modulen ein Problem mit der 
Einfuhr gibt. Die benötigen eine Zulassung. Ein Modul ohne Prozessor ( 
eigene Intelligenz ) sind einfach Bestückte Leiterplatten.

Gruss

Steffen

Autor: Steffen H. (mc_sho)
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@Thomas Kropf:
ja, ich bestelle so oder so 100Stk. RFM12-434MHz.

Autor: Thomas Kropf (thomas_k)
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Aha super!
Und das sind dann genau die ganz gleichen Module wie bei Pollin?
http://www.pollin.de/shop/shop.php?cf=detail.php&p...

Autor: 433MHz-Frager (Gast)
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@ Steffen H.:
Also für 5,- Euro für ein RFM12-Modul würde ich noch sechs Stück nehmen 
;-)
Bei 3,- Euro auch zehn :-P
Stellst Du dann die Module in den Markt hier oder gibst Du eine 
Kontaktadresse an ?

Autor: Steffen H. (mc_sho)
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ich werde im "Markt" Bescheid geben, wenn die Module eingetroffen sind. 
Dann kann sich jeder bei mir melden, der Interesse hat.
Der Preis wird so um die 2,50 EUR sein.

Gruss

Steffen

Autor: Heinz (Gast)
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interesse an 10 stück rmf12 434 MHz - falls Du eine Sammelbestellung 
machst, kannst Du ja einen neuen thread aufmachen, bzw. deine e-mail 
angeben, um die informationen in diesem thread nicht zu verdünnen..

Autor: Andreas Lang (andi84)
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Hätte wohl so Interesse an 10 Modulen

Autor: Thomas Kropf (thomas_k)
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Also um 2,50 Euro nehm ich fix 10 stück rmf12 434 MHz!

Hoffentlich sind dann 100 Stück insgesamt nicht zu wenig!?

Autor: Steffen H. (mc_sho)
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habe jetzt im Markt einen neuen Thread aufgemacht um diesen Thread etwas 
zu entlasten.

@Thomas Kropf :
>Hoffentlich sind dann 100 Stück insgesamt nicht zu wenig!?
Das ist für mich erstmal ein Testkauf, denn die Firma kenne ich noch 
nicht. Die Vorfinanzierung ist nicht unerheblich.

Gruss

Steffen

Autor: Heinz (Gast)
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434 vs. 868

Wie unterscheiden sich eigentlich die beiden Bänder? Hat die größere 
Wellenlänge eine größere Reichweite?

868 ist in http://www.bundesnetzagentur.de/enid/a2.html nicht besonders 
ausdrücklich als ISM beschrieben, gute Quellen habe ich noch nicht 
gefunden.

Die Antenne wird damit aber kürzer..

Läßt sich mit den Modulen eigentlich auch analog funken, bzw. 
8Bit/8kHz/mono digital übertragen? Das wären dann allerdings 
64kbit/s..mhh.

Autor: Oliver A. (oli82)
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Ist das so ein großes Problem, das ihr 10 HM-TR433/232 für mich mit 
bestellt?

Sonst bräuchte ich nämlich ewig viel Hilfe, das mit dem RMF12 zu 
realisieren

Autor: Manuel Stahl (thymythos) Benutzerseite
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Ich würde vorschlagen mal im Wiki einen Artikel für ein einheitliches 
Basisboard mit AVR anzulegen...

Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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hat schonmal jemand versucht so ein modul per parallel port oder rs232 
port an den PC an zu schließen (ohne viel Zusatzbeschaltung dazwischen)?

Autor: Manuel Stahl (thymythos) Benutzerseite
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Hab mal versucht ein paar Dinge aus dem Thread hier zu sammeln: 
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_RMF12

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ich habe mir erlaubt das ganze mal ein wenig Informativer zu gestalten.

Frage zum Basisboard: Was soll das machen ?
Standalone RS232 <-> 433MHz <-> RS232 ? (bzw. I2C statt RS232.) Das 
ganze mit Fehlerkorrektur, Empfangsbestätigung usw ?
Falls ja, wer kennt sich mit Fehlerkorrektur aus ? Ich kann 
allerhöchstens eine Fehlererkennung schreiben.


Autor: Steffen H. (mc_sho)
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bei der  Fehlerkorrektur bin ich gerade. Die Möglichkeiten wie 
ECC,RS,FEC usw. machen die ganze Sache etwas langsam. Ich Denke, das ich 
ein Protokoll mit einer Prüfsumme ( z.B. aller 16 Bytes eine CRC16 ) 
fahren werde, wo ein beschätigter Block nochmal angefordert wird. Die 
Blocklänge kann man ja noch anpassen.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Mein Erfahrungen waren bisher: Entweder kommen die Daten korrekt an, 
oder es kommt garnichts an. Allenfalls waren mal 1-2Bits pro 32Byte 
gekippt. Also eine einfache Fehlerkorrektur die ein paar wenige Bist 
wieder richten könnte, wäre nicht schlecht. (Falls sowas ohne viel 
Aufwand möglich ist, ich habe auf dem Gebiet leider absolut keine 
Ahnung.)

Das Problem bei dem Anfordern von Daten ist, dass der Empfänger etwa 1ms 
braucht um zwischen Senden/Empfangen umzuschalten (was aber noch nicht 
heißt, dass der Empfänger dann auch direkt die 100%ige Empfangsleistung 
hat). Das macht das ganze halt relativ langsam. Zusätzlich halt noch das 
Timeout, falls der Sender auch diese Aufforderung nicht bekommt und die 
Anforderung nochmal geschickt werden muss.

Die optimale Version würde sich automatisch an die 
Übertragungsbedingungen anpassen. Man müsste also beim Empfänger die 
Signalstärke abfragen (->ADC), und den Data Quality Detector und den 
Sender dann darüber informieren wie gut er ankommt. Der könnte dann die 
Datenrate oder die Sendeleistung anpassen. Oder aber die Frequenz 
wechseln.
Ich denke in anbetracht der Kosten für diese Module (und der baldigen 
Verbreitung) kann man da ein wenig Arbeit investieren um alles aus den 
Modulen herauszuholen.

Autor: Steffen H. (mc_sho)
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ja, wobei ich da noch einige Test dazu machen werde. Von anderen 
Funk-Transceivern kenne ich das so nicht.
Bei der billigsten Fehlerkorrektur könnte man ja jedes Bit 3 mal senden 
und die Mehrheit siegt. Ist mal ein Anfang.

Autor: Bingo (Gast)
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Wann ich meiner module kriegt , ich will diser probiere

Hamming 7,4
http://michael.dipperstein.com/hamming/index.html

Source
http://michael.dipperstein.com/hamming/hamming-0.2.zip

Hamming 12,8 sind mehr effektiv (overhead) , aber am einer 8-bit'er 
(AVR) ich glaube er ist langsamer (processing) , 7,4 passt im einer 8 
bit register.

/Bingo
Dänemark

Autor: Manuel Stahl (thymythos) Benutzerseite
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Benedikt K. wrote:
> Ich habe mir erlaubt das ganze mal ein wenig Informativer zu gestalten.

Gerne

> Frage zum Basisboard: Was soll das machen ?
> Standalone RS232 <-> 433MHz <-> RS232 ? (bzw. I2C statt RS232.) Das
> ganze mit Fehlerkorrektur, Empfangsbestätigung usw ?
> Falls ja, wer kennt sich mit Fehlerkorrektur aus ? Ich kann
> allerhöchstens eine Fehlererkennung schreiben.

Fehlerkorrektur auf jedenfall. Schnittstellen sind noch die Frage. Ich 
überlege ein multifunktionales Layout zu machen, dass man für RS232 <-> 
433Mhz, USB <-> 433Mhz und/oder Aufsteckplatine mit µC + 433Mhz nutzen 
kann. Den Teil den man nicht benötigt (12Mhz Quarz für USB, etc) kann 
man beim Bestücken dann einfach weglassen.

Damit könnte man günstig ein einheitliches kleines Board fertigen 
lassen, dass von viele Einsatzzwecke abdeckt.

Die Frage ist noch, welcher Atmel am besten geeignet ist und wie stark 
miniaturisiert das ausfallen darf, damit niemand überfordert ist beim 
Bestücken.

Mein Vorschlag wäre ein ATmega8 (alternativ ATmega48 - pinkompatibel) im 
TQFP32 Gehäuse. Den kann man mit Lötpaste und nem Heißluftfön 
aufbringen.

Die Platine wäre dann nicht wesentlich größer als das RFM12 Modul.

Andere Vorschläge?

Autor: Manuel Stahl (thymythos) Benutzerseite
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Außerdem fehlt noch ein Antennenstecker (SMA oder was kleineres) und 
vielleicht ein RS232 Pegelwandler (am besten ohne Kondensatoren).

Autor: Uwe ... (uwegw)
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Meine Verschläge:
Für die Antenne nen SMA-Footprint, bei dem man auch einfach an das Pad 
für den Mittelkontakt eine Drahtantenne löten kann.

I2C-Schnittstelle sollte auch noch drauf sein.

Für RS232 würde ich das UART in TTL-Pegel+Versorgung auf ne vierpoligen 
Stiftleiste packen. Da kann man dann entweder nen MAX oder nen 
USB-Wandler anschließen. Oder nen zweiten µC...

Mega8 (bzw pinkompaktibel) find ich gut. TQFP ist für mich kein Problem. 
Wenn genügen Interesse besteht, kann man ja ne zweite Version in THT 
machen.

Der Takt sollte per Lötbrücke vom RFM zu holen sein, plus Footprint für 
nen extra Quarz. So kann man bei Bedarf nen Baudratenquarz einbauen.

Möglichst alle Pins des Moduls sollten angeschlossen werden, der Mega8 
hat schließlich genügend Pins. Dann kann man sämtliche Betriebsmodi 
nutzen. nIRQ und FFIT sollten auf nem externen Interrupt landen.

Ein oder zwei LEDs, um kleine Statusmeldungen zu geben.

Übrige IOs auf Lötpads/Stiftleisten, damit man kleinere 
(Fernschalt-)Aufgaben ohne zweiten Controller erledigen kann.




Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Klingt alles gut.
mega8 und mega48 haben beide Vor und Nachteile.
Beim mega8 wäre es u.a. der größere RAM (Sende/Empfangspuffer), aber 
dann kann man auch den mega88 nehmen, da hat man dann alle Vorteile 
zusammen.

Optimal wären verschiedene Modi in der Software die man beim compilen 
einstellen kann: z.B. Optimierung auf sichere Datenübertragung oder auf 
möglichst hohe Datenrate, oder Einstellmöglichkeiten bezüglich möglichst 
kuzer Antwortzeiten beim Senden/Empfangen usw. Die Daten müssen ja 
Paketweise  übetragen werden, denn nur so kann man trotz dem häufigen 
Umschalten zwischen Senden/Empfangen hohe Datenraten erreichen.

Autor: Manuel Stahl (thymythos) Benutzerseite
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Hier mal ein erster Vorschlag von mir, mit bitte um Anmerkungen.

Autor: Manuel Stahl (thymythos) Benutzerseite
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Und das Board (noch nicht geroutet).

Autor: Michael (Gast)
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Hallo Manuel!
Schöne Arbeit. Ich würde an den RESET vom ATmega noch eine Pull-Up 
machen.
Frage: Müssen wirklich so viele Pins nach außen geführt werden (JP1 und 
JP2)?
Wie wolltest Du den Controller programmieren? Ich würde aus Platzgründen 
nicht den 10-, sondern den 6-poligen (Atmel-Standard) Stecker nehmen.
Schön, dass das endlich mal Formen annimmt und sich so viele daran 
beteiligen!

ciao Michael

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Programmieren kann man doch über die Stiftleiste von PortB.
FFS\ muss auf High gelegt werden sonst geht nichts !
Den FSK/DATA Pin würde ich auch über einen Jumper an einen Pin legen. 
Wiso legst du den DCLK Pin an einen ADC Eingang ?
An Reset (vom AVR) ein Kondensator nach GND, und den Pullup.
Wiso verbindest du AREF mit AVcc ? Ich lasse den Pin immer offen (und 
hänge einen C nach Masse dran), so kann man per Software die Quelle 
wählen. Ist hier aber nebensächlich.
Ansonsten sieht es gut aus.

Autor: Manuel Stahl (thymythos) Benutzerseite
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Michael wrote:
> Frage: Müssen wirklich so viele Pins nach außen geführt werden (JP1 und
> JP2)?

Wenn dann alle, oder? Sonst vermisst wieder jemand was. Und das Modul 
wird dadurch auch nicht größer.

> Wie wolltest Du den Controller programmieren? Ich würde aus Platzgründen
> nicht den 10-, sondern den 6-poligen (Atmel-Standard) Stecker nehmen.
> Schön, dass das endlich mal Formen annimmt und sich so viele daran
> beteiligen!

Programmieren natürlich über den einen Port. Wenn man nur ein 
Standardkabel hat, muss man halt nen Adapter machen.

Benedikt K. wrote:
> Den FSK/DATA Pin würde ich auch über einen Jumper an einen Pin legen.

OK

> Wiso legst du den DCLK Pin an einen ADC Eingang ?

Liegt da nicht die Empfangsstärke analog an?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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>> Wiso legst du den DCLK Pin an einen ADC Eingang ?
>
> Liegt da nicht die Empfangsstärke analog an?

Nein, an dem Pin liegt der Bittakt im nicht FIFO Mode an (für den Fall, 
falls man diesen mal nutzen will, würde ich diesen und den DATA Pin über 
Lötjumper auch an digitale Pins legen.) An dem DCLK Pin liegen im 
analogen Modus auch die empfangenen (digitalen) Daten, allerdings 
ungefiltert. Diese sind meiner Meinung nacht nicht nutzbar, bzw. man 
muss für jede Baudrate das Filter anpassen. Also ist dieser Modus hier 
nicht brauchbar.

Die Signalstärke ist nicht direkt zugänglich, sondern liegt nur hier an:
http://www.mikrocontroller.net/attachment/22519/rfm01.JPG

Autor: Hobbytroniker (Gast)
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Wegen der Übertragungssicherheit würde ich an den 7,4 Hamming-Code noch 
ein Paritätsbit setzen, dann hat man einen 8,4 Hamming-Code und die 
vollen acht Bit einer Übertragung genutzt ;-)
Infos dazu z.B. hier
http://en.wikipedia.org/wiki/Hamming_code
http://de.wikipedia.org/wiki/Hamming-Code
http://www.exampointers.com/teletext/hamming.phtml
Für µC sollte eine ähnliche Version wie für DDS mit Sinus-Tabelle 
angewendet werden.
Wurde ja schon von "Bingo" erwähnt ;-)

Autor: Manuel Stahl (thymythos) Benutzerseite
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Benedikt K. wrote:
> Die Signalstärke ist nicht direkt zugänglich, sondern liegt nur hier an:
> http://www.mikrocontroller.net/attachment/22519/rfm01.JPG

Ah, OK. Dann kann ich ja ein Lötpad für n Kabel vorsehen oder so.

Welche Pins des AVR sollte ich denn für SEL, FSK und DCLK nehmen, ohne 
dass man viel verwendete Funktionen verschwendet.
Ich würde z.B. ungern PWM Ausgänge opfern. ADC sind ja eingentlich genug 
da. Für IRQ bleibt wohl nur INT0 oder INT1 (wobei ich INT0 für USB 
bräuchte).

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Wie wäre es mit folgender Belegung:
IRQ über Jumper an INT1 (da dieser beim Senden meiner Meinung nach eher 
gebraucht wird, als der Empfangs Interrupt.)
FFIT über Jumper an INT0. Soweit ich weiß, darf bei der USB Software 
sowiso kein anderer Interrupt aktiv sein. Da stört das dann auch nicht. 
Zur Not kann man das ja auch pollen.
FSK und DCLK könnte man über Jumper an PD5 und PD6 legen. Zusätzlich an 
FSK noch einen 10k Pullup (falls der Pin nicht verwendet wird, damit 
FFS\ auf high liegt.)
Sollte man SEL\ nicht vielleicht an einen anderen Port legen, damit man 
einen kompletten 8bit Port (PORTD) zur Verfügung hat (falls man es mal 
braucht) ? z.B. auf ADC3 könnte man diesen legen.
Dann hätte man in der Minimalversion nur PB3-5 + PC3 belegt, der Rest 
ist frei. ADC/PortC Pins gibt es ja genug.
Im Moment sind auch PD0-1 und PD2-3 doppelt rausgeführt (USB, RS232 und 
auf der PortD Leiste. Ich würde die nur 1x rausführen, dafür aber alle 
Pins auf die Stiftleisten legen. Vom Platz her müsste das reichen.
Die SMA Buchse ist im Moment eine nicht abgewinkelte Version, oder ?

Autor: Manuel Stahl (thymythos) Benutzerseite
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Benedikt K. wrote:
> Wie wäre es mit folgender Belegung:
> IRQ über Jumper an INT1 (da dieser beim Senden meiner Meinung nach eher
> gebraucht wird, als der Empfangs Interrupt.)

Jap.

> FFIT über Jumper an INT0. Soweit ich weiß, darf bei der USB Software
> sowiso kein anderer Interrupt aktiv sein. Da stört das dann auch nicht.
> Zur Not kann man das ja auch pollen.

Auch gut.

> FSK und DCLK könnte man über Jumper an PD5 und PD6 legen. Zusätzlich an
> FSK noch einen 10k Pullup (falls der Pin nicht verwendet wird, damit
> FFS\ auf high liegt.)

DCLK und FFIT ist der gleiche Pin am RFM12.

> Sollte man SEL\ nicht vielleicht an einen anderen Port legen, damit man
> einen kompletten 8bit Port (PORTD) zur Verfügung hat (falls man es mal
> braucht) ? z.B. auf ADC3 könnte man diesen legen.

Gute Idee!

> Im Moment sind auch PD0-1 und PD2-3 doppelt rausgeführt (USB, RS232 und
> auf der PortD Leiste. Ich würde die nur 1x rausführen, dafür aber alle
> Pins auf die Stiftleisten legen. Vom Platz her müsste das reichen.

Ich will das so machen, dass man auch direkt einen USB Stecker oder eine 
SUB-D Buchse dranlöten kann.

> Die SMA Buchse ist im Moment eine nicht abgewinkelte Version, oder ?

Richtig.

Bin mir nicht sicher, welcher Pegelwandler für RS232 leicht zu besorgen 
und möglichst klein ist...
Kann man nen MAX 487 für RS232 nehmen?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Für SJ4 reicht ein einfacher Jumper. R4 kann man ja einfach weglassen 
falls er nicht gebraucht wird.
Die RS232 Option wäre schön, aber braucht vermutlich viel Platz. Die TXD 
und RXD Leitungen rausführen würde eigentlich reichen.

Ist eine gewinkelte SMA Version kleiner (weniger hoch)? Wenn man die 
Buchse in Richtung RFM12 platzieren würde, würde diese über dem Modul 
liegen, und der Stecker + Kabel würden dann nicht stören wenn die etwas 
rauststehen. Nach oben hin macht es das ganze (meiner Meinung nach) nur 
unnötig hoch. Andererseits kann man stehend halt direkt eine stehende 
Antenne anschrauben.

Autor: Manuel Stahl (thymythos) Benutzerseite
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Welchen man reinlötet is eigentlich egal. Der Footprint von gerade und 
gewinkelt scheint gleich zu sein.

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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...wäre nicht noch eine Diode am VCC-Eingang vom USB-Anschluss sinnvoll?
(Damit man bei externer Speisung nicht versucht, den PC via USB zu
versorgen... ;-))

In SMD kann man den RS232-Teil aber auch recht klein bekommen (Siehe
Anhang - mein µBrain-Modul). Ok, die C's (0603) habe ich auf der 
Unterseite versteckt ;)

Gruß aus Berlin-Tempelhof,
Stefan

Autor: Michael (Gast)
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@Manuel: Soll das eigenltich eine einseitige (mit ein paar Brücken) oder 
eine zweiseitige Platine werden? Deshalb vorhin auch die Frage von mir, 
ob wirklich alle Pins des ATmegas rausgeführt werden müssen. Ich hatte 
nämlich eher an eine minimalistische Version in Form einer einseitige 
Platine gedacht, auf der wirklich nur das nötigste vorhanden ist, also 
ATmega, RFM12, RS232 nach außen geführt, 6-pol Programmierstecker, und 
eins zwei Kondensatoren. Die Antenne wollte ich in Form eines einfachen 
Stück Drahtes direkt ans Modul löten.
Wenn meine Module endlich da sind, werde ich mal ein Layout machen.

ciao Michael

Autor: Dan (Gast)
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Ich finde den Ansatz ein integrierte universell verwendbare transparente 
"Modem"-Platine zu entwickeln sehr interessant. Allerdings finde ich den 
Atmel uC etwas uninteressant. Wäre es nicht eine Idee einen MSP430 zu 
verwenden? Gerade im Hinblick auf Energie speziell bei Batterieanwendung 
ist eine MSP430 unschlagbar. Ich denke das an eine uC F1232 oder F123 
(8k, SPI) oder vergleichbar. Massig interruptfähige IOs sind dann noch 
für weitere Anwendungen da (einige fürden noch für eine Soft-Uart 
wegfallen...).
Platine würe ich so klein wie möglich machen 0603 und TQFP, etc. .....

Autor: Holger Menges (holger)
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@Dan:
Super Idee. Ich wäre für den F2131. Der kostet noch etwas weniger als 
der F1232 und läuft mit 16 MHz. Die Portanzahl müsste für diese 
Anwendung eigentlich ausreichen.

Autor: Dan (Gast)
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@Holger

Wozu benötigst du 16Mhz? Doch nicht im Ernst für ein transparentes 
Modem? Ich würde nur einen 32kHz Quarz für die Schnittstelle nach außen 
(oder zum weiteren uC) spendieren. Der Rest mit DCO und LPM-Modi....
Das Modul nimmt beim Senden und Empfangen schon für jede Batterie fast 
zu viel Strom auf....aber durch einen sinnvollen Duty-Cycle in 
verbindung mit viel Schlaf (LPM) sollte man einen Stromverbrauch im 
uA-Bereich realisieren können.

Autor: Manuel Stahl (thymythos) Benutzerseite
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@Stefan Wimmer: welchen Pegelwandler hast du genommen?

@Michael: genau das soll es nicht sein. Eine einseitige Platine kann 
sich fast jeder selber ätzen, dafür braucht man kein einheitliches 
Layout. Die Platine wird natürlich zweiseitig und möglichst klein, damit 
man sie in großen Stückzahlen herstellen lassen kann. Ich will dich aber 
sicher nicht davon abhalten ein einseitiges noch einfacheres Layout zu 
machen.

@Dan: ich kenn mich persönlich mit dem Atmel besser aus. Ich denke auch 
die AVR-Fraktion ist hier etwas größer (ich möchte ein möglichst breites 
Publikum ansprechen). Gibt es für den F2131 freie Compiler?

Bei mir gibts ein 16Mhz Quarz nur optional, falls man den 
Firmware-USB-Treiber verwenden will.

Autor: Holger Menges (holger)
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@Dan:
Natürlich sind 16 MHz für reine Modemanwendung absolut 
überdimensioniert, da hast du vollkommen recht.
Allerdings schwebt mir vor, die Platine dann auch zur Auswertung von 
Sensoren zu verwenden (Wetterstation).

@all:
Für den F2131 kann man einen Compiler bei TI herunterladen, der auf 8k 
begrenzt ist.

Autor: Dan (Gast)
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@holger
Ok dann verstehe ich dein Vorhaben. Aber ein transparentes Modem muss 
mit 4k Flash hinkommen und darf im Mittel bei entsprechendem DutyCycle 
nur wenige uA nehmen.... Das Modul muss ein universelles nachrüstmodul 
sein...nur dann ist es gut ;)
Preis sollte alles in allem 5€ sein... das wäre ein ziel....

Autor: dennis (Gast)
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das ganze entwickelt sich hier zu dem, was ich vor ca 100 posts schon 
vorgeschlagen habe, habe ich as gefühl..

was ist an dem modul:
http://www.hoperf.cn/pdf/HM-TR_EN.pdf
 auszusetzen?

warum nicht einfach den atmega verwenden, der dort enthalten ist, und 
das ding so aufbauen!? oder gleich das teil bestellen, oder habe ich 
etwas übersehen.

ich habe schon 10 RFM12 module hier, und muss den umweg über den 
zusärtlichen atmega gehen, allerdings bin ich auch an einer 
transparenten rs232 übertragungsstrecke interessiert,

ich benötige das ganze aber eh nur halbduplex und punkt zu multipunkt, 
aber zu dem thema gabs hier doch auch schon wirklich klasse ansätze, mit 
anpassung, fehlerbehandlung, kanalwechsel usw..

d.

Autor: Dan (Gast)
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@dennis

Weil es billig sein muss und der atmega ein stromfresser ist! Das 
fertige Modul Nachteile:

- Atmega =>5V =>energie:(
- zu teuer
- zu groß
- keine transparenz bezüglich der Funktionen, wenn ich selber ein 
Transparentfunkmodul schreibe, weiß ich was passiert und kann mir selber 
Gedanken zu Übertragungsverfahren etc. machen....

Aber nichts für ungut ;)

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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@ Dan
Mit ordentlicher Programmierung braucht ein mega48 auch kaum Strom: Ich 
hatte mal einen als Temperaturlogger mit 128kbyte Flash, LCD und DS1820 
etwa 1/4 Jahr mit 2x 1,5V Mignon Batterien laufen.

Bei den anderen Punkten stimme ich dir aber zu. Wenn ich mir die 
Datenblätter und Beispielcodes so anschaue, dann bezweifle ich, dass die 
Software auf der Platine gut ist...

Autor: dennis (Gast)
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ok,

meine randbedingungen sind etwas anders, aber das wird ja eh jedem hier 
so gehen...

-das du dich mit deiner software auskennst, das zweifelt auch keiner 
an...

zudem stand nirgentwo @Dan. Weiter oben im Thread sind nur atmegas in 
den schaltplänen, und genau von denen sprach ich.

ich bin eher daran interessiert das ding mit möglichst wenig aufwand 
einfach nur ein zu setzen.

für mich sind der energiebedarf sowie platz,preis und die abmessungen 
erstmal nicht die größte sorge...
d.

Autor: Avr Nix (avrnix) Benutzerseite
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Benedikt K. wrote:
> @ Dan
> Mit ordentlicher Programmierung braucht ein mega48 auch kaum Strom: Ich
> hatte mal einen als Temperaturlogger mit 128kbyte Flash, LCD und DS1820
> etwa 1/4 Jahr mit 2x 1,5V Mignon Batterien laufen.

  wie hast du das den geschafft ? waren es reguläre Migon Zellen?
die haben doch nur 500-600 mAh ( geschätzt )?
Was hat den deine Schaltung im Betriebverbraucht ?
Oder hast du nur einmal man Tag gemessen?

Ich weiss es ist ein wenig OT aber interresant!

Autor: Manuel Stahl (Gast)
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Hier kann mal jeder eintragen, für welche Funktionen er sich 
interessiert: http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_RMF12#Hardware

Dann kann man berücksichtigen, was die meisten haben wollen.

Autor: Jörg B. (manos)
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Im Power-Down Modus bekommt man die Stromaufnahme des Mega48 bis auf 
0,1µA bei 1,8V runter. Aufwecken durch Watchdog, externen Interrupt oder 
SPI.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Den Strom habe ich nie gemessen, da meine Messgeräte alle nur 0,1mA 
Auflösung haben. Der mega48 lief mit einem 32kHz Quarz, der den AVR alle 
5s aufweckte, und eine Messung startete und 1s später den auslas. 1x pro 
Minute wurde der Wert dann in den externen Flash (waren sogar glaube ich 
512kbyte) geschrieben. Das LCD war die meiste Zeit aus, da dieses 
eindeutig am meisten Strom verbrauchte. Das ganze lief wirklich 
dauerhaft. Mit den neuen Picopower AVRs sollte es noch besser werden.

Ich denke für dieses Projekt wäre ein AVR meiner Meinung nach besser 
geeignet, da dieser auch mit 5V läuft (im Gegensatz zum MSP430). Mit 
einem mega48 @ 3V im Powerdown Mode (was dank Levelgetriggertem 
Interrupt vom RFM12 kein Problem ist) sollte auch eine Stromaufnahme von 
nahe 1µA möglich sein.

Autor: Jörg B. (manos)
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Eine 2. Variante mit USB wäre nicht uninteressant, um den PC als 
Gegenstelle nutzen zu können. Als Standard würde ich USB ansonsten nicht 
vorsehen.

Autor: Jörg B. (manos)
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Da die Platine mit der Datenkommunikation alleine nicht ausgelastet ist 
würde ich die Nutzbarkeit der restlichen Ports vorsehen.
Man müsste sich dann allerdings später bei der Software überlegen, wie 
man zwischen Daten-Tunnel und lokalen Ports unterscheiden kann...

Autor: Andreas Lang (andi84)
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Soll das ganze eigentlich eine reine Funkstrecke sein oder sollen 
netzwerkartige FUnktionen mit rein?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ich denke mal eher ersteres, aber vielleicht kann man die Software ja 
schon so auslegen, das letzeres auch ohne großen Aufwand machbar ist.

Autor: Andreas Lang (andi84)
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@Benedikt

Ich hab mit den Modulen was ähnliches vor. Da soll dann aber 
Netzwerkfunktionalität mit rein und auf dem Modul sollen noch ein LCD, 
eine Echtzeituhr und ein Keypad unterkommen.

Autor: Andy (Gast)
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Hallo,

Ich habe einmal das Bascom Programm von Benedikt mit einem Mega8 
probiert, aber es will nicht so recht. Ich habe nach der RX-Routine in 
der for-Schleife ein "Print rfdata(count)" eingebaut, um zu sehen, ob 
der Text auch
übertragen wird, aber es kommt immer der Text "96" (ASCII 39 und 36)
heraus.

Kann es sein, das im Code noch Fehler sind? Ist da was bekannt?


Vielen Dank!!


Andy

Autor: Heinz (Gast)
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Ließe sich mit den Modulen Sprache Übertragen?

Autor: Jörg B. (manos)
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Im Prinzip war mein Vorschlag von oben nur als Hinweis, die IO-Kontakte 
auf der Platine verfügbar zu machen... Der Rest ist Software und könnte 
dann jederzeit angepasst/nachgerüstet werden.

So könnte man dann auch aus dem Daten-Tunnel durch Softwareänderung ein 
Mini-Funk-Endgerät machen - ohne Hardwareänderung.

Autor: Jörg B. (manos)
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Eine Kommunikation mit dem Mega müsste m.e. sowieso vorhanden sein (z.B. 
über ESC-Sequenzen) um bestimmte Parameter einstellen zu können 
(Baudrate sofern nicht Autodetect, Kanal, I2C-Adresse, etc...). Oder 
sollte das fest verdrahtet sein?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ich denke eine komplett universelle Lösung ist nicht immer das beste.
Zumindest die Schnittstelle (I2C + Adresse, UART + Baudrate etc.) sollte 
meiner Meinung nach per Software über defines fest eingestellt werden. 
Ebenso könnte man den Modus (Verbindung zweier Module oder Netzwerk) 
genauso einstellen.
Solche sachen stehen eigentlich immer schon bei der Entwicklung einer 
Schaltung fest.

Autor: Manuel Stahl (Gast)
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Sehe ich genauso. Die Hardware ist teuer nachträglich zu ändern, 
Software nicht so sehr.

Autor: Manuel Stahl (thymythos) Benutzerseite
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Hier mal ein Routingversuch.

Autor: jonny (Gast)
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bei mir liegt ein smd außerhalb der platine...

Autor: Manuel Stahl (thymythos) Benutzerseite
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Ich weiß, is noch nicht ganz fertig. Pegelwandler fehlt auch noch. Den 
Kondensator hab ich leider nicht in VCC-Nähe des RFM12 bekommen.

Autor: Manuel Stahl (thymythos) Benutzerseite
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Schaltung

Autor: Jörg B. (manos)
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Ist an dem Anschluss für die Serielle auch eine Dublette der 
Spannungsversorgung geplant? Ansonsten fände ich Pin1 und Pin12 (JP2) 
recht weit auseinander...

Autor: Manuel Stahl (thymythos) Benutzerseite
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Wollte das so machen, dass man direkt nen Sub-D dranlöten kann. Braucht 
man da Spannung?

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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Manuel Stahl wrote:
> @Stefan Wimmer: welchen Pegelwandler hast du genommen?

HIN202ECBN (Kann man im Bild doch ganz wunderbar lesen :o) )
Der ist kopmpatibel zum MAX232 ist aber billiger und bei meinem Dissi 
jederzeit ab Lager zu haben (mit Maxim habe ich da so meine anderen 
Erfahrungen...).

Gruß aus Berlin Tempelhof,
Stefan


PS: Mal abwarten, was da hier so an Hardware ausgeknobelt wird. MSP430 
wäre schon interessant. Wenn alle Stricke reissen nehme ich halt einfach 
mein µBrain und knote mit ein paar Drähten das Funkmodul dran. ;-)

PPS: Hab' da gerade 'ne Idee: 
Beitrag "kleines Quiz :-)"

:-))

Autor: Bingo (Gast)
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Elecont macht einer board wie Stefan's uBrain , kostet 9,45 oder 9,99 
Eur
M8 oder M168

http://www.elecont.de/EntwBoards.htm
http://www.elecont.de/Neue_Dateien/CB168Ad.pdf

mfg
Bingo

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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Bingo wrote:
>
> Elecont macht einer board wie Stefan's uBrain ...

Auch hübsch! (aber etwas größer als meine µBrains ;-)))
Und der Preis ist sehr fair.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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wäre es ne option ein Sende und ein Empfangsmodul (oben und unten 
vieleicht) zu verbauen? Dann könnte man zum Senden/Empfangen ne andere 
Frequenz wählen und könnte gleichzeitig senden und empfangen.

Autor: Jörg B. (manos)
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Manuel Stahl wrote:
> Wollte das so machen, dass man direkt nen Sub-D dranlöten kann. Braucht
> man da Spannung?
Zumindest benötigt die Schaltung einen zusätzliche Versorgungsspannung 
sofern sie nicht über USB versorgt wird. Ansonsten fände ich eine 
Zusammenlegung auf dem Connector auf Pin1/Pin2 oder Pin11/Pin12 besser.

Autor: Reiner (Gast)
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Das sieht nach einer schönen Funk-Entwicklung aus. Habt ihr auch an die 
Zertifizierung gedacht? EN 300220 etc. solltet ihr unbedingt tun

Autor: sepp (Gast)
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@Reiner:
ach gottchen, hamse Dir heute das Eisgeld weggenommen das Du Dich so 
provilieren musst.

Autor: Reiner (Gast)
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Wenn ihr schon so professionel seid, dann auch richtig - oder geht an 
der Stelle der Anspruch verloren.

Autor: Andreas Meier (Gast)
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Ich habe gerade bemerkt, daß www.hoperf.com nicht mehr erreichbar ist. 
Sollte die Firma etwa pleite sein (wäre schlecht für Nachbestellungen 
der schicken Module).
Weiß jemand genaueres ?

Autor: Jens (Gast)
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Nicht nur für Nachbestellungen. Steffen hat da immerhin 450 Module 
bestellt und schon bezahlt...

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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> Ich habe gerade bemerkt, daß www.hoperf.com nicht mehr erreichbar ist.
Ist wieder erreichbar, man sieht aber nur die Plesk-Defaultseite. 3 
Möglichkeiten:
1. Hoster nicht bezahlt
2. Site wurde defaced.
Da das Ganze auf einem Microsoft IIS läuft, ist Möglichkeit 2 für mich 
wahrscheinlicher. Firmenpleiten gehen eher langsam vonstatten. Die 
Website ist eher das letzte, was abgeschaltet wird.
3. Der Admin hat Mist gebaut. Auch soetwas findet man im Netz zuhauf.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Marco S. (masterof)
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und bei denen ist gerade 1:17 nachts kann sein das der Server neu 
aufgesetz wurde.

Autor: Uwe ... (uwegw)
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So, Seite ist wieder on...

Autor: Andreas Meier (Gast)
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Na da fällt mir aber ein Stein vom Herzen, ich hatte schon das 
schlimmste befürchtet.
Kann bitte jemand von denen, die in China bestellt haben, hier bescheid 
geben, wenn die Ware angekommen ist ?

Autor: Steffen H. (mc_sho)
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Hi,

für die Kommunikation mit dem PC, habe ich mich für den USB-BUS 
entschieden. Bei mir ist bis auf einen älteren PC, keiner mehr mit einer 
richtigen RS232. Dazu habe ich einen kleinen Stick mit dem RFM12 und 
einen C8051F320 entwickelt. Bitte nicht wundern, aber den C8051F320 habe 
ich von einem älteren Projekt da und ich konnte schon einiges an 
Software entwickeln. Ist aber noch nicht fertig und wird noch dauern. Es 
wird auch einen solchen Stick mit dem AT90USB162-16AU geben, wenn ich 
diese Teil mal bekommen sollte. Die LP und Doku ist dazu auch schon 
fertig.
Der Stick soll eigentlich nur über eine Software auf dem PC meine 
einzelnen Module ansprechen und die Daten dann zurück senden. Es wird 
für den Stick kein spezieller USB-Treiber nötig sein. Die Leiterplatten 
dazu werde ich in etwa 12 Tagen erhalten. Das Ganze ist mit Gehäuse nur 
60mmx35mm gross.
Im Dateianhang ist die derzeitige Dokumentation zu den Stick.

Gruss

Steffen

Autor: Andy (Gast)
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Hallo,

Ich habe einmal das Bascom Programm von Benedikt mit einem Mega8
probiert, aber es will nicht so recht. Ich habe nach der RX-Routine in
der for-Schleife ein "Print rfdata(count)" eingebaut, um zu sehen, ob
der Text auch
übertragen wird, aber es kommt immer der Text "96" (ASCII 39 und 36)
heraus.

Kann es sein, das im Code noch Fehler sind? Ist da was bekannt?

Ich verwende 2 Controller. Beim ersten führe ich die Senderoutine, beim 
zweiten die Empfangsroutine aus!! Hat es bei irgendjemanden schon 
funktioniert? Sind vielleicht andere Einstellungen notwendig?
Bitte helft mir weiter!

Vielen Dank!!


Andy

Autor: Avr Nix (avrnix) Benutzerseite
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@Andy hast du das Ausprobiert : 
Beitrag "Re: Beispielprogramm für RFM12 Funk-Module in BASCOM"

das ist das neuste

Autor: Manuel Stahl (Gast)
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Mein Board für den ATmega48 wäre soweit fertig. Hat jemand noch 
Verbesserungsvorschläge? Wenn Interesse für insgesamt ca 20 Platinen 
besteht würde ich welche fertigen lassen.

Autor: Manuel Stahl (Gast)
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Und hier die Bibliothek dazu.

Autor: Andy (Gast)
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Guten Morgen,

Ich habe den Code nun so weit, dass er sendet und empfängt, nur kommen 
beim Empfänger lauter Nullen an!

Kann ich irgendwie überprüfen, ob das Modul sendet bzw. empfängt? Kann 
man das irgendwie Messen (mit einfachen Mitteln)? Oder: Wie bemerke ich, 
ob ein Modul defekt ist?

Danke für eure Hilfe!!

mfg Andy

Autor: Jörg B. (manos)
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Manuel Stahl wrote:
> Mein Board für den ATmega48 wäre soweit fertig. Hat jemand noch
> Verbesserungsvorschläge? Wenn Interesse für insgesamt ca 20 Platinen
> besteht würde ich welche fertigen lassen.
Kannst Du die Platine vielleicht noch mal als Bild reinstellen (nicht 
jeder hat immer Eagle griffbereit).
Gibt es eine ungefähre Preisvorstellung für die Platine?

Autor: Manuel Stahl (Gast)
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Die aktuelle Version ist immer hier zu finden: 
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_RMF12#Platine

Bestellungen bitte auch nur dort und nicht im Forum.

Ich weiß noch nicht wo ich fertigen lasse, kennt jemand einen guten und 
günstigen Lieferanten? Kleinste Leiterbahnen sind 10mil.

Autor: Jörg B. (manos)
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Kann man die 0603 und den RS232 eigentlich noch löten oder muss man die 
backen, kochen oder grillen?

Oder besteht evtl. auch die Chance (was die Kleinteile angeht) schon 
bestückte Platinen zu bekommen?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum:

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Man kann eigentlich auch 0402 problemlos löten, wenn man nicht gerade 
ein 5mm Spitze auf dem Lötkolben hat.

Autor: Jörg B. (manos)
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Manuel Stahl wrote:
> Hat jemand noch Verbesserungsvorschläge?
Pin4 von J3 über Diode an Vcc

Autor: Manuel Stahl (Gast)
Datum:

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> Pin4 von J3 über Diode an Vcc
Ups vergessen...




> Kann man die 0603 und den RS232 eigentlich noch löten oder muss man die
> backen, kochen oder grillen?

Löten ist absolut kein Problem. Den RS232 hab ich schon verwendet. 
Lötpaste ist von Voteil.

> Oder besteht evtl. auch die Chance (was die Kleinteile angeht) schon
> bestückte Platinen zu bekommen?

Ja, gegen nen kleinen Aufpreis sicher.

Hab immernoch keinen Lieferanten...

Autor: Michael Rubitschka (rubi)
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Hallo

2 hochinteressante Links was man mit Funkmodulen außer Datenübertragung 
sonst noch so machen kann:
http://homepages.paradise.net.nz/peterfr2/avrs232sender.htm
http://homepages.paradise.net.nz/peterfr2/QAM.htm

LG
Michael

Autor: Jörg B. (manos)
Datum:

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Liegen J1 und J2 eigentlich "willkürlich" weit auseinander oder ist das 
Rastermaß (wegen Steckbrett)?

Autor: Jörg B. (manos)
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Manuel Stahl wrote:
> Hat jemand noch Verbesserungsvorschläge?
Eine optionalen Spannungsregler könnte man vielleicht noch vorsehen.
Vielleicht an Pin4 von J3 oder einen Pin5 einbauen...

Autor: Andreas Hmm. (dea)
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Hallo

ich möchte mit dem sender (also nur den RFM02) Daten von einer 
Vernsteuerung aus senden. Das ganze würde ich mit einem Atmega16 aus 
steuern. Allerdings kenn ich mich mit der Programmiersprache C überhaupt 
nicht aus. Ich programmiere normalerweise mit dem AVM Studio. Könnte mir 
da jemand mal n bischen aushelfen. Kennt da jemand evtl. ein 
"Übersetzungsprogramm" oder kennt ein Paar beispielprogramme. Wie muss 
ich den Funksender überhaupt an den atmega anschliesen.

danke für die Antworten

Autor: R. Max (rmax)
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Andreas Z. wrote:

> Kennt da jemand evtl. ein "Übersetzungsprogramm"

Klar - landläufig nennt man sowas auch "C-Compiler" ;)

Mit entsprechenden Parametern aufgerufen kannst Du den gcc dazu bringen, 
Dir Assembler-Code auszugeben, anstatt direkt Maschinencode zu erzeugen.

Autor: Jörg B. (manos)
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Vielleicht könnte der Beitrag für Dich interessant sein...

Beitrag "Beispielprogramm für RFM12 433MHz Funk-Module"

Autor: Andreas Hmm. (dea)
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Hallo zusamnmen

naja recht viel hat mir des nicht geholfen. Dann des zwar installieren 
aber nicht starten. Könnte mir jemand bei dems geht evtl. das C Programm 
als HEX form hochladen? Bin leider noch in Ausbilung und hab noch ned so 
fui ahnung davon. Danke.

PS. SPI Schnittstelle über 2 Leitungen funzt schon. Es wird also scho.

Autor: Steve Bennet (stevensen)
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Hi,

ich habe die Module Rfm01 und Rfm02 von Polli und habe noch keine 
Anhnung wie man die anspricht. Was muss man z.b. alles senden wenn man 
das Rfm02 initallisiern will. Und welche Werte muss ich nehmen, in 
manchen Beispielen finde ich z.b. bei der Bandbreite +- 90 KHz beim 
anderen 120 KHz. Könnte mir jemand auflisten was alles notwendig ist? 
Paar Tipps wären sehr hilfreich.

Autor: Uwe ... (uwegw)
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Autor: Wigbert Picht (wigbert) Benutzerseite
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Hallo Leute,
ich steuere mein RMF12 mit einem m8 mit externen Quuarz an.
Wenn ich die Spannung am RMF12 anlege schwingt CLK mit 1Mhz
nach den Start des Controllers Schwingt der RMF12 mit 10 Mhz.
Soweit wohl alles OK.
Wenn ich nun den Takt des RMF12 für den Controller benutze,
müsste der Controller bis zur Initialisierung nur mit 1 Mhz
Takt arbeiten. Das kann er?
Kann mir das mal jemand erklären?

Wigbert

Autor: Magnus Müller (Gast)
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Wigbert P. wrote:
> Wenn ich nun den Takt des RMF12 für den Controller benutze,
> müsste der Controller bis zur Initialisierung nur mit 1 Mhz
> Takt arbeiten. Das kann er?

Jau, das kann er. Wenn du willst, kannst du den Controller (AVR) sogar 
mit 1Hz oder weniger takten (er arbeitet dann halt auch dementsprechend 
langsam).

Gruß,
Magnetus

Autor: Jörg B. (manos)
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Wigbert P. wrote:
> Hallo Leute,
> ich steuere mein RMF12 mit einem m8 mit externen Quuarz an.
> Wenn ich die Spannung am RMF12 anlege schwingt CLK mit 1Mhz
> nach den Start des Controllers Schwingt der RMF12 mit 10 Mhz.
> Soweit wohl alles OK.
> Wenn ich nun den Takt des RMF12 für den Controller benutze,
> müsste der Controller bis zur Initialisierung nur mit 1 Mhz
> Takt arbeiten. Das kann er?

Irgendwas ist mir daran noch unklar...

Der M8 hat einen externen Quarz
Der initialisiert den RMF12 welcher anschließend mit 10 MHz läuft
...und dann soll der M8 auch mit diesen 10 MHz versorgt werden?

Dürfte nicht gehen wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, da man 
nicht zur Laufzeit die Fuses wechseln kann...

EDIT: Ist schon spät... denke mal der 1/10 MHz Takt ist wohl STATT dem 
Quarz gemeint...

Autor: Wigbert Picht (wigbert) Benutzerseite
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Hallo jörg,
der m8 soll generell vom RMF12 Takt versorgt werden.
Ich hatte Bedenken, das der m8 bis zur Initialisierung untertaktet wird.
Aber das kann er wohl.

Wigbert

Autor: Avr Nix (avrnix) Benutzerseite
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Hallo Wigbert,

Du stellst doch den M8 auf externen Takt welches vom RFM12 kommt ein.
Dann schwingen beide im selben Takt.

Du kannst sogar den Takt vom RFM12 vom verringern, das du den L Version 
nehmen kannst. Ich weiss aber nicht ob die PLL vom RFM12 selber wieder 
die 434MHz aufbauen kann wenn der Quarz kleiner wird (?) ich schätze mal 
ja, weis einer was darüber?

AVRNix
http://www.comwebnet.de

Autor: Uwe ... (uwegw)
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Um die Taktrate am CLK-Pin zu ändern, muss man den Quarz nicht tauschen! 
Das geht per Software!
Das Modul läuft immer mit 10MHz. FÜr den Taktausgang wird variabel 
runtergeteilt.
Für nen Mega8L könnte man das RFM einfach auf 1 MHz lassen (oder auf 
5Mhz schalten, das wäre dann der schnelllstmögliche Takt).

Autor: Lorenz (Gast)
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Hallo,

Ich habe mit 2 RFM12-Modulen versucht eine Verbindung aufzubauen - 
leider ohne Erfolg.
Als Hardware verwende ich auf der einen Seite ein 
Pollin-Evaluationsboard mit Atmel MEGA32, 16Mhz. Funkmodul ist das 
RFM12. Die Software von Benedikt (danke dafür) habe ich angepasst (Pins) 
und auch den auf dem Board vorhandenen Optokoppler zur Einschaltung der 
Spannungsversorgung eingebaut.
Ansonsten ist der Code auf senden eingestellt und broadcastet den 
Teststring.

Die Empfängerseite besteht aus einem Steckbrett mit Atmel Mega8 
(7,13Mhz), RFM12 als Steckmodul und ein LCD zur Debugausgabe. Dieser 
führt den gleichen Code von Benedikt mit der passenden Pinbelegung aus. 
Zusätzlich ist in die Routine noch eine LCD-Ausgabe der empfangenen 
Daten eingebaut. Die empfangenen Daten (Testweise auf 8bit in rxdata() 
routine abgeändert) werden dann zum LCD geschickt.

Habe ich das richtig verstanden: Die im Code angegebenen Pins 
entsprechen den Pins am Funkmodul. Ich muss SDI und SDO nicht 
vertauschen. SCK ist ja klar.

Hat irgendeiner von euch schon ein Pollin-Modul und darauf laufenden 
Code?

Ich komme hier nicht mehr klar, zumal kein Oszi greifbar ist. Wird wohl 
auf einen CLK-Test (1-Mhz oder 10Mhz) mit einem alten PC und 
"Soundkartenoszi hinauslaufen. Hoffe die alte ESS macht 5V mit, erst mal 
Datenblätter lesen.

Bin für alles hilfreiche dankbar.

Lorenz

Autor: R. Max (rmax)
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Lorenz wrote:
> Wird wohl auf einen CLK-Test (1-Mhz oder 10Mhz) mit einem alten PC undsp
> "Soundkartenoszi hinauslaufen.

Dazu müßtest Du den Takt vor der Soundkarte aber noch mindestens durch 
512 (besser 1024) teilen, denn mit einer normalen Soundkarte kannst Du 
nur Frequenzen bis ca. 20kHz aufnehmen und darstellen. Nach einer 
Teilung durch 1024 kannst Du die Frequenz aber auch einfach mit einem 
Lautsprecher oder Kopfhörer prüfen, denn knapp 1kHz läßt sich auch ohne 
absolutes Gehör ganz gut von knapp 10kHz unterscheiden.

Alternativ könntest Du den Taktausgang an den externen Zählereingang 
eines AVR hängen, der mit bekannter Taktfrequenz läuft und entweder die 
Zeit bis zum Überlauf messen oder den Zählerstand nach einer bekannten 
Zeit anschauen, um zu sehen, ob das Modul 1 oder 10MHz ausgibt.

Autor: Uwe ... (uwegw)
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Lorenz wrote:

> Ich komme hier nicht mehr klar, zumal kein Oszi greifbar ist. Wird wohl
> auf einen CLK-Test (1-Mhz oder 10Mhz) mit einem alten PC und
> "Soundkartenoszi hinauslaufen. Hoffe die alte ESS macht 5V mit, erst mal
> Datenblätter lesen.

Wozu so kompiziert? Den AVR damit takten, und dann ne LED im 
Sekundentakt blinken lassen!

Autor: Wigbert Picht (wigbert) Benutzerseite
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Hallo Lorenz,

>Hat irgendeiner von euch schon ein Pollin-Modul und darauf laufenden
>Code?

aber sicher.

Ich habe aber den Optokoppler weggelassen und durch eine Drahtbrücke
die Spannungsversorgung des RFM12 gewährleistet.
Ich musste feststellen, das die ISP-Programmierung nur bei
eingeschalteten RFM12 funktioniert.
Ansonsten schaltet der CLK-Pin nach der Initialisierung auf 10 Mhz
um. Ging auch "planmässig" auf Senden..... Anfängerglück.....
Benutze allerdings Soft-SPI in Bascom.

Wigbert

Autor: Manuel Stahl (thymythos) Benutzerseite
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Jörg B. wrote:
> Liegen J1 und J2 eigentlich "willkürlich" weit auseinander oder ist das
> Rastermaß (wegen Steckbrett)?

Die liegen auf 2,54 Raster, J3 auch. J4 hab ich mittig. Leider ist der 
breiteste Sockel den ich kenne ein bisschen zu schmal, sonst hätt ich J1 
und J2 dafür passend gemacht.

Statt Spannungsregler würde ich Widerstand und Z-Diode vorschlagen, oder 
reicht da der Saft über RS232 nicht?

J3 mach ich mal 5 polig, so dass man direkt nen RS232 Buchse dranlöten 
kann.

Autor: Kalli (Gast)
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Hallo alle,
ich suche hier im Forum schon lange nach der Lösung meines Problems: Die 
Inbetriebnahme des RFM01 - Empfang-Moduls bereitet mir kopfzerbrechen. 
Ich programmiere in Assembler einen PIC. Wie ich aus dem C-Code (C kann 
ich leider nicht) und dem Timingdiagramm  lese muss als erstes nSEL und 
SCK auf Lo, dann wird als erstes 0x0000 übertragen (SDI = 0, SCK taktet 
16 mal). Und da hakts schon. Wenn ich das mache, laufen alle weiteren 
Steuercodes wie z.B. Taktumschaltung am CLK-Pin ins Leere. Lasse ich 
diesen ersten Datensatz weg, schaltet der CLK-Pin um auf z.B 1.66MHz. 
Ich bekomme aber keine Daten aus dem Modul. Im C-Programm wird (vermute 
ich) beim Übertragen das der SDO-Pin auf H-Pegel geprüft. Der ist bei 
mir immer Lo. Auch ein Pull-Up an Pin DATA/nFFS hilft nichts. Es würde 
mir sehr helfen, wenn ich genau wüsste, in welcher Reihenfolge welche 
Signale am Modul anliegen sollen.
Vielen Dank

Autor: Jörg B. (manos)
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Vielleicht könnte der Artikel noch für Dich interessant sein...

Beitrag "Beispielprogramm für RFM12 433MHz Funk-Module"

Autor: hans (gast) (Gast)
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Wie sieht es eigentlich mit der Genehmigungspflicht bei solchen Modulen 
aus? Hat sich da schon jemand Gedanken gemacht? Darf ich sowas einfach 
einsetzen?

Gruß
Hans

Autor: Kalli (Gast)
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Danke für den Tipp.
Ich habe bereits mehrere Einträge hier gefunden, den auch.
Nach dem "Studium" der C-Beispiele habe ich meine Programme geändert, 
...nix.
Hilfreich ist zu Wissen, dass im Blatt von Pollin Fehler drin sind.
Da ich die C-Beispiele  nicht gut durchblicke und die Beispiele von 
Pollin unbrauchbar sind, hier noch mal eine Frage: Welche Register 
müssen mindestens im RFM01 und RFM02 mit welchen Werten beschrieben 
werden, damit eine Verbindung aufgebaut wird.
Im Moment sieht meine Einstellungen so aus :
Sender (aus dem Datenblatt von HOPE FR02) :
CC00, 8B61, A640, D040, C823, C220, C038 an SDI, dann 4*AA, und 2D, D4 
an FSK
Danach sende ich in einer Endloschleife Daten (A5). das kann ich auch am 
nIRQ und dem FSK- Pin zeitrichtig sehen.
Der Empfänger scheid zu laufen, da der Taktausgang programmiert werden 
kann und am Kondensator die Spannung auf ca 1,1 Volt angestiegen ist.

Autor: Steve Bennet (stevensen)
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@Kalli
Hi,
ich habe die gleichen Probleme wie Du aber leider keine Ahnung wie ich 
dir weiterhelfen könnte. Ausserdem progge ich in bascom, ... naja. Also 
ich habe folgende Werte für Rfm02

&Hc0e0
&H8e80  ' 5 Mhz
&Ha620  '433,92 MHz Freq Setting
&Hc823  ' Baudrate 4800 weiss nicht ob das stimmt
&Hc220  'bit sync ein
&Hc039  'TX aktivieren
dananch dann
 &HAA


Die Taktumstllung des CLK funktioniert habe ich mit dem Ozzi gecheckt. 
Wie kann ich feststellen ob der RFM02 sendet? Und was muss ich zum FSK 
schicken, ich dachte die Daten die über den SPI geschickt werden 
genügen?

Autor: Kalli (Gast)
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Hallo
ob er wirklich was sendet, weiß ich nicht. ich habe hier im Forum ein 
Bild von einem Empfänger gefunden, da dem ein Kondensator markiert war. 
da Sollen ca. 0,3-0,6V anliegen (genauen Werte weiß ich nicht mehr) wenn 
kein Signal in Reichweite ist und etwas über 1 Volt, wenn ein Signal 
empfangen wird. Schalte ich meinen Sender ab, sinkt das Signal dort von 
ca. 1,1 Volt auf ca. 0,5V ab. daraus schließe ich, dass der Sender 
sendet. Das die Programmierung klappt, sehe ich daran, dass ich die 
Frequenz am Ausgang des Senders (CLK) von standartmäßigen 1 MHz 
umschalten kann (wie auch bei Dir).
In der Dokumentation von HOPR RF zum Sendemodul steht ein 
Beispielprogramm für den Avr und den PIC abgedruckt. Da steht nach der 
Initalisierung über SDI  ein senden an FSK (4* 0xAA, danach 0x2d und 
0xd4). Habe ich so von da übernommen.
Ich bin erst kurz mit den Teilen beschäftigt und weiß nicht, ob das 
alles so richtig ist.

Deshalb wäre es toll, wenn jemand die Minimalstkonfiguration eines 
laufenden "Duos" aus RFM01 und RFM02 posten würde, nicht als C-Code, 
sondern nur wie Du die Adressen und Hexwerte für Sender und Empfänger

Baudrate: In dem Datenblatt steht 0xC823 = 4,8kbit/s , wenn ich die 
Rechnung  durchführe, die da abgedruckt ist, komme ich auf knapp 
9,6kbaud (????? Denkfehler oder Druckfehler --> Egal, wenn im Sender und 
Empfänger der gleiche wert steht, oder )

Autor: Kalli (Gast)
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