Hallo,
Ich habe folgendes Problemchen:
Ich möchte am Ausgang vom µC (5V) RGB LEDs mit common Kathode schalten.
Sprich, die Positive Spannung muss an die einzelnen Anoden geschaltet
werden.
Um die Sachen was einfacher zu machen sollen die LEDs mit 12V betrieben
werden.
Also muss an den Ausgang des µC eine kleine Verstärker-schaltung mit
Transistor oder MOSFET.
Mit P-Kanal MOSFETs wäre die sache ja ziemlich einfach. Aber die sind
nich so einfach zu bekommen und bei Reichelt is mir Versand zu teuer...
Daher meine Frage, kann man das Problem mit N-Kanal MOSFETs oder mit
gewöhnlichen Bipolar transistoren lösen?
Eigentlich sollte das doch gehen, oder?! allerdings funktioniert es bei
mir einfach nicht....
Vielen Dank
Mike
sicher geht es mit einem NPN + PNP Transistor:
+---+--- +
| |
R |
3 |
| v
+--<
| |
R R
2 4
| |
µc-[R1]-< LED
v |
| |
+---+--- -
R1 ~ 10K
R2, R3 ~ 1K (oder weniger je nach gewünschter
Stromstärke/Stromverstärkung)
R4 ~560 Ohm für 20mA LED
Gruß
Roland
na bei 60mA und 12 V haben wir ja gerade mal 0,72W Leistung (damit sich
nicht wieder jemand an mA=Leistung stört) :-)
Dafür sollte ein PNP locker reichen. Aber warum die 12V?
@Mike
Erklär mir doch mal bitte was die 12V einfacher machen? Wenns nur 1 RGB
LED wäre könnte man das mit einem AVR direkt ansteuern da jeder Pin max.
40mA schafft bzw. Jeder Port 100mA (max).
Also sind die 12V wohl für eine Reihenschaltung von LED's was aber bei
gemeinsamer Kathode evtl. auch nicht ganz einfach wird - und für eine
Parallelschaltung der Dioden benötigt man wiederum keine 12V, da würde
auch 5V reichen.
Also wenn ich das richtig verstehe, willst du die RGB einzeln ansteuern
vom mc.
Also kannst dir den/die Transistoren sparen.
Gehst einfach von 3 Pins vom mc über 3 Vorwiderstände auf die drei
Anoden der LED und dann von der Kathode auf Masse.
Was hat der PNP mit Leistung zu tun? Nichts, oder?
Machs so, wie Roland es gemalt hat. Passt schon.
Den NPN vornweg brauchst Du, um die BasisEmitterSpannung des PNP wieder
gegen NUll gehen zu lassen, damit dieser sicher sperrt. U_R3 ==
U_BE_PNP.
AxelR.
Wenn die LED Betriebsspannung == VCC, dann kannst Du den NPN weglassen.
Die Idee von " Gad Zinkler" ist gut.
(12V) (12V) (12V)
^ ^ ^
| | |
| | |
(Pin1) _|/ (Pin2) _|/ µC(Pin2) _|/
|\> |\> |\>
| | |
| | |
--- --- ---
| | | | | |
| | | | | |
| | | | | |
--- --- ---
| | |
| | |
LED_1 LED_2 LED_3
| | |
| | |
--- --- ---
(GND) (GND) (GND)
Zwischen der Basis und dem Pin solltest du einen 1K Ohm Widerstand
setzen (nur wenn du den BC846C nimmst, der verstärkt den Strom um das
450-Fache)
Ich nehme zu sowas immer SMD-NPN-Transistoren ( BC846C Imax = 100mA )
(damit das auf der Platine nicht so auffällt ;-) )
Das ist bei mir ein NPN-Transistor: _|/
|\>
___________________________________________________________________
Zur Leistung:
12V - 1V (Transistor) = 11V
Welche Spannung braucht eine rote/grüne/blaue LED ?
(Reichelt: LED RGB-5 KLAR
Vollfarb-LED, 5mm transparent-klar)
rot: 2,0V @ 20mA
grün: 2,2V @ 12mA
blau: 4,5V @ 20mA
rot: 2V @ 20mA -> 9V mit dem Widerstand verbraten
(wenn du nicht volle Leuchtkraft braucht nimm größere Widerstände)
R(rot) = 9/0,02 = 450 Ohm (470 Ohm)
R(grün) = 8,8 / 0,02 = 440 Ohm (470 Ohm)
R(blau) = 6,5/0,02 = 325 Ohm (330 Ohm)
Verlust an:
R(blau) = 0,176W
R(rot) = 0,180W
R(grün) = 0,106W
Dafür reicht jeweils ein 1/4W Widerstand aus.
- Möchtest du damit dann alle Farben darstellen ?
- Machst du das dann per PWM ?
lg
P.S.: Ist das eigentlich richtig, was ich hier geschrieben habe ?
ich mach dies ähnlich wie atmega8, nur häng ich den Emitter direkt auf
masse, und die led mit dem vorwiderstand an 24V und den Colletor,
natürlich mit passendem vorwiderstand an der basis, falls nötig...
funktioniert tiptop
Hallo,
@Atmega8 Atmega8: hast Du ATMega mit 12V-Ausgängen?
Deine Schaltung ist ein Spannungsfolger, die Emitterspannung ist Ub-Ube,
also bei 5V H-Pegel vom Pin max. 4,4V. Der Rest wird am Transistor
verheizt.
Gruß aus Berlin
Michael
>Zwischen der Basis und dem Pin solltest du einen 1K Ohm Widerstand
setzen (nur wenn du den BC846C nimmst, der verstärkt den Strom um das
450-Fache)
Gerade wenn die Stromverstärkung soo hoch ist, ist kein
Basisvorwiderstand erforderlich.
wenn "hinten" 100mA fliessen sollen, dann Fliesst bei einem hfe von 450
ein Basisstrom von lächerlichen 200µA. Wen die Stromverstärkung nur 50
beträgt, beträgt der Basistrom 2mA. Auch kein Problem für den Portpin.
U_out = U_in - U_BE (wurde aber schon gesagt).
Einziger Vorteil : schön schnell ;-))
(12V)
^
|
---
| |
| |
| |
---
|
|
LED_1
|
|
(Pin_1) _|/
|\>
|
|
|
---
(GND)
@ Daniel - So ist besser ...
@ Axel - Da hast du ja sowas von recht! :-)
@ Michael U.
>Deine Schaltung ist ein Spannungsfolger, die Emitterspannung ist Ub-Ube,>also bei 5V H-Pegel vom Pin max. 4,4V. Der Rest wird am Transistor>verheizt.
-Ich glaub das nicht so ganz. Kann mir das jemand erklären was er meint?
-Willst du sagen dass zwischen Diode und Vorwiderstand dann nur 4,4V
abfallen ? (bei der alten Schaltung)
@ Atmega8 Atmega8
>-Ich glaub das nicht so ganz. Kann mir das jemand erklären was er meint?>-Willst du sagen dass zwischen Diode und Vorwiderstand dann nur 4,4V>abfallen ? (bei der alten Schaltung)
Kollektorschaltung und Emitterschaltung.
http://www.mikrocontroller.net/articles/Transistor
MfG
Falk
Okay, was wichtiges gelernt!
>>Meine Schaltung Datum: (17.04.2007 13:51 ) ist zum Schalten von 12V mit 5V >>absolut ungeeignet!
Aber mit ihr kann man coole Dinge machen :-)
Hi,
Oh man, ich bin doof!!
Jörg B. hat das schon richtig erkannt!
Ich hatte (aus welchem Grund auch immer) gedacht, ich würde immer 3 RGB
LEDs in Reihe Schalten....
Was aber garnicht möglich ist, bei gemeinsamen Kathode!!
aber ich würde trotzdem gerne +12V mit einem Ausgang vom µC schalten...
da ich eine Art Haupt-Steuereinheit bauen will, an der ich dann alles
mögliche anschliessen werde.(einzelfarb LEDs und RGB-LEDs).
Dann versuch ichs mal mit der Schaltung von Roland Praml.
Danke euch allen für die Hilfe
@Atmega8: den gleichen Fehler hatte ich auch gemacht.... :)
Mike
>aber ich würde trotzdem gerne +12V mit einem Ausgang vom µC schalten...>da ich eine Art Haupt-Steuereinheit bauen will, an der ich dann alles>mögliche anschliessen werde.(einzelfarb LEDs und RGB-LEDs).
Dann solltest du meinen Link folgen und Dir die Zeichnung mit offenen
Augen anschaun.
Hab ich gemacht und funzt super! :)
Danke!!!
Deine Schaltung is ja im Prinzip die gleiche wie die von Roland.
Hab jetzt auch verstanden wieso und weshalb es so klappt.
Also nochma Danke an alle!!
Mike
@Dieter
Das is ja schön und gut, hilft mir aber nicht!! :)
Es ging ja darum mit den 5V vom µC +12 Volt zu schalten!
Die schaltung von Atmega8 schaltet ja GND an die LED und die +12V liegen
immer an!
dieter wrote:
> und das geht super mit Mosfets:>> (12V)> ^> |> ---> | |> | |> | |> ---> |> |> LED_1> |> |> (Pin_1) _||'-_> ||'-^> |> |>> |> ---> (GND)>> dieter
Das geht doch so. Weshalb sollte das nicht gehen ?
Und die selbe Schaltung mit einem NPN-Transistor müsste eigentlich auch
so funktionieren.
MosFET ist natürlich viel, viel besser :-)
Du könntest auch eine gemeinsame + Leitung machen und ein Netzteil, dass
dann logischerweise -5V und -12V erzeugt:
0V ----+------------+
| |
----------- |
| + | v
| Atmega 8 |--R1-<
| - | \
----------- |
| |
-5V ----+ o
o
|
-12V ----------------+
Mann muss aber bei solchen Schaltungen ziemlich "ums Eck" denken können.
Keine gemeinsame Masse mit Programmer etc...
Gruß
Roland
Ja Problem ist gelöst!
Die beiden Schaltungen die du nochmal verlinkt hast (vom Prinzip sind
sie gleich) funktionieren!
Die anderen (von atmega8 und Dieter) lösen das Anfangsproblem NICHT! da
die + Leitung geschaltet werden muss!
Nochmals Danke an alle!
Mike
Hallo Leute,
der Post ist zwar schon alt, aber ich bin auf eine neues problem
gestoßen!!
Es ging ja darum +12V mit den 5V aus dem µC zu schalten
Die obige Schlatung mit dem NPN vor einem PNP hat super funktioniert,
und tut es auch weiterhin....
AABER jetzt soll der Strom der vom PNP geschaltet wird höher (max
10A)sein, und das funktioniert nicht so ganz...
erstmal erreicht der Strom eine Art Grenze, und zweitens sinkt die
Spannung am Ausgang.
Woran kann das liegen? funktioniert das mit einem P-Kanal Mosfet besser?
gibt es überhaupt welche dafür? die sind so schwer zu bekommen.
ich abreite im moment mit BC337-25 als NPN und BD438 als PNP.
Sind die vielleicht dafür ungeeignet?
Das ganze ist ein cotroller der LEDs mittels PWM dimmt, und wenn ich
halt zu viele LEDs dranhänge, treten die beschriebenen Probleme auf.
Danke im Voraus
Mike
ach ja, nur zum klarstellen ich MUSS die +12V schalten, da ich common
Kathode LEDs habe. Das nur, um Posts wie 'benutz doch einfach nen BUZ11'
zu vermeiden :)
>der Strom der vom PNP geschaltet wird höher (max.10A)sein...>ich abreite im moment mit BC337-25 als NPN und BD438 als PNP.>Sind die vielleicht dafür ungeeignet?http://www.datasheetcatalog.com/datasheets_pdf/B/D/4/3/BD438.shtml
Der BC438 ist absolut ungeeignet. Der Kollektorstrom ist mit 4 Ampere
angegeben. Die Stromverstärkung fällt bei 4A auf 40 zurück.
Eine geeignete Schaltung findest Du im Anhang...
AxelR.
der BD438 geht nur bis 4 A.
Du könntest einen IRF9Z34 + NPN-Transitor nehmen. S an +12V zwischen
S+G einen Widerstand von ca 1K. von G einen Widerstand ca 100 Ohm auf C
vom Transitor. E vom Transistor auf GND. B über Vorwiderstand in den
Controller.
Wenn du das Ganze kurzschluss und Überlastfest machen möchtest, könntest
auch einen Profet von Infineon verwenden.
Gruß
Roland
Sollte vielleicht dazu schreiben, dass meine Schaltung (im Gegensatz zu
der von Axel) hohe Umschaltverluste hat und deshalb für schnelle PWM's
eher ungeeignet ist.
Hi,
Also der BD438 ist noch nich ausgelastet. Die Probleme entstehen schon
bei ca 1A. Kennt jemand nen geeigneteren PNP, oder nen Darlington
Transistor den ich dafür nehmen könnte?!
Werd auch ma versuchen den IRF9Z34 aufzutreiben. kennt jemand da ne
quelle?
Mike
Den IRF4905 gibt es bei Reichelt. Warum willst Du einen IRF9Z34
einsetzen?
Wenn dein BD438 bereits bei 1A warm wird, reicht a)der Basisstrom nicht
aus oder/und b)die Schaltverluste sind zu hoch, da die Ladungsträger aus
der Basis nicht schnell genug ausgeräumt werden. Bei 1A ist die
Stromverstärkung ca. 150, 100mA Basisstrom sollten es aber schon sein,
um die Restspannung am PNP auf ein Minimum zu senken. Kleiner 0.2V
wird's aber nicht. 100mA Basisstrom + 1Ampere Kollektorstrom macht im
besten Fall (0.1Ax0.7V)+(1Ax0.2V)=270mWatt.
Das sollte eigentlich, statisch betrachtet, erstmal nichts groß warm
werden.
Welche Werte haben deine Widerstände in der vorhandenen Schaltung? Mit
welcher PWM-Frequenz steuerst Du alles an? Wie sieht dein Aufbau aus?
So ganz trivial ist das alles nicht...
AxelR.
HI,
danke für die hilfe erstmal.
ALso die schaltung ist wie im Anhang.
Die PWM-Frequenz ist so 100 HZ denk ich mal.
An den Ausgang vom PNP werden dann LEDs parallel mit eigenem
Vorwiederstand angeschlossen und dann über den µC gepulst.
Das ganze dann 4 mal, um RGB LEDs und UV LEDs anzusteuern. aber das ist
wohl uninteressant für mein Problem.
Im moment sind so 50 LEDs dran, und dabei sinkt die Spannung am Ausgang
schon.
Mike
Hi Mike B.
Gute Schaltung (von oben), funktioniert:
> (12V)> ^> |> ---> | |> | |> | |> ---> |> |> LED_1> |> |> (Pin_1) _||'-_> ||'-^> |> |>> |> ---> (GND)
(ich mach das auch so, allerdings ohne Widerstand, ich nutze dafür noch
eine Spule und eine Diode)
Bei mir kommt da noch ein Treiber aus eintweder 2 NPN + Diode oder 1NPN
+ 1PNP an den µC Ausgang.
@Hans
Mike MUSS den Plus durchschalten...
@Mike
100Hz, denkst Du oder weist Du?
Nimm mal den 10K Ohm vom uC ab und lege an den Vorwiderstand mal 5Volt
an.
Jetzt messen (unter Last 1A ->10-15Ohm Lastwiderstand oder 12Watt
Glühlampe):
Wie hoch ist die Spannung zwischen Emitter und Kollektor des BC337?
Wie hoch ist die Spannung zwischen Emitter und Kollektor des BD438?
Bitte DIRKET an den Anschlüssen der Transistoren messen...
Mir erscheinen die 10K zu hoch. Aber miss erstmal.
Hast Du ein Ostziehloskop?
AxelR.
Hi Axel,
genau, ich muss die PLUS!! 12Volt schalten.
Also ich hab mal gemacht was du gesagt hast....
Hab erst die LEDs direkt an 12V angeschlossen, es floss ein Strom von
860mA, was ja dann einen Wiederstand von ca 13 ohm bedeutet.
Dann 5Volt an den Vorwiederstand der Basis des BC337.
Gemessene Werte:
UCE vom BC337 = 0,07V
UCE vom BD438 = 0,62V
Weiß zwar nicht genau was mir diese Werte sagen sollen?! Aber hoffe du
kannst mir damit mal weiterhelfen...
Ansonsten hab ich heute bei Ebay, ein paar P-kanal MOSFETs bestellt.
Wenn ichs mit den bipolar nicht hinkrieg versuch ichs damit. Aber würd
mich schon interessieren wieso es nicht klappt.
Achso... Die Messung mit dem Oszilloskop hat ne PWM frequenz von ca
180Hz ergeben. Weiß leider nicht wie genau das Ergebnis ist, da das
Oszilloskop wahrscheinlich schon älter ist als ich :)
Gute Nacht
Mike
Hallo
Der Spannungsteiler für den BD438 ist nicht optimal. Die
Teilerwiderstände würde ich bis ca. 100r verkleinern. Dann müssten ca.
100mA Basisstrom
für den BD438 fliessen. Der absolut maximale Basisstrom beträgt 1A.
Damit wärst du noch weit unter der Spezifikation.
Der Fehler wird sein, das der Basisstrom von ca 20mA, so wie er im
Moment ist,
grad so ausreicht um knapp 1A zu schalten. Wenn du über die maximale
Last gehst muss die die Spannung zusammenbrechen.
Oh oh.....
hab grad nochmal alles gemessen.... möglicherweise ist mein Netzteil
nich ganz so stabil wie ich gedacht hatte.....
Verwende ein PC Netzteil, und hab gerade festgestellt, dass wenn die
Last am 5V ausgang nicht sehr hoch ist, das ganze ding nicht wirklich
Stabil läuft...
Hab zwar schon ne Festplatte als last dran, aber denke mal die reicht
nicht.
Werd das morgen alles nochmal richtig überprüfen...
Falls es am Netzteil liegt, kennt jemand ne andere billige 12V Quelle
die mir ein paar Ampere liefern kann?
Mike
Hallo,
die 0.62V lassen schonmal darauf schließen, das der BC438 nicht richtig
durchsteuert.
Wenn Du jetzt die beiden 470 Ohm Widerstände auf - wie schon
vorgeschlagen - 100 Ohm verringerst, wirst Du aller Wahrscheinlichkeit
nach auch den 10K kleiner machen müssen.
Die 0.07V überm BC337 sehen jedenfalls gut aus. Wenn die etwas
ansteigen, ist das nicht weiter soo schlimm, von der etwas erhöhten
Verlustleistung des BC337 mal abgesehen.
Mach also mal aus den beiden 470R 100R und aus dem 10K einen 1K.
die beiden 100 Ohm werden dann etwas warm:-)) drann denken.
Zum PC-Netzteil möchte ich nichts weiter ausführen. Das halte ich für
solche Experimente einfach für ungeeignet:
a) ist die Regelung auf die 5Volt bezogen
b) lieferts (wenns denn mal läuft)soo viel Strom, das bei einem Fehler
in deiner Schaltung gleich alles wegglüht.
Man kann die Regelung auch auf die 12V Schiene legen, diese Information
hast Du aber nicht von mir! (Mach da blos nichts auf ;-)) )
AxelR.
Hallo,
Könnte ihr mir sagen wie man vorgeht bei der auswahl des transistors und
der wiederstände?
Ich bekomme zur ansteuerung der lichter 5v mit max 20mA, die lampen
brauchen 12v und 400mA pro farbe (rgb led lichtstreifen)
Bin schon eine weile dabei, aber komme einfach nicht vorran. Entweder
hab ich an der basis zu viel strom oder der transistor geht mir durch
und wird gehimmelt.
Die leds haben einen gemeinsamen plus pol
Reicht ein transistor und ein vorwiederstand, oder brauch ich auch einen
pull down widerstand?
Lg maik
Danke im vorraus
Mit welchem Transistor willst du denn was schalten?
Den Transistor wählt man in erster Linie nach der Last. Wieviel Strom
sie benötigt, wieviel Spannung geschaltet werden muss und wie schnell
geschaltet werden muss. In zweiter Linie kommt dann die Baugröße, wie
hoch die Verlustleistung sein darf usw.
Wenn man das dann erstmal weis kann man weiter mit der Auslegung der
Widerstände fortfahren.
das ist der link zur steuerung meiner lampen
http://www.youritronics.com/shop/20-band-audio-spectrum-analyzer-unassembled-p-3.html
auf der schaltung ist ein atmel verbaut und angegeben sind 8mhz.ist das
dann auch die frequenz in der die ausgänge geschaltet werden?
normalerweise ist an dieser schaltung eine platine mit led´s mit je
20mA.
Ich brauche jedoch eine verstärkerschaltung die mir die signale der
ausgänge (atmel) so verstärkt das ich 12v und 1,5A schalten kann mit
einer max freq von 8mhz.
wie könnte diese schaltung aussehen?
lg maik
@ Maik (Gast)
>Die leds haben einen gemeinsamen plus pol>Reicht ein transistor und ein vorwiederstand, oder brauch ich auch einen>pull down widerstand?>das ist der link zur steuerung meiner lampen>http://www.youritronics.com/shop/20-band-audio-spe...>auf der schaltung ist ein atmel verbaut und angegeben sind 8mhz.ist das>dann auch die frequenz in der die ausgänge geschaltet werden?
Nö.
>Ich brauche jedoch eine verstärkerschaltung die mir die signale der>ausgänge (atmel) so verstärkt das ich 12v und 1,5A schalten kann mit>einer max freq von 8mhz.
Naja, 8 Mhz sicher nicht, das ist bestenfalls PWM mit ein paar hunder
Hz. Nimm ein paar IRLZ34N und pack sie an die Steuerung, das passt. Dazu
noch ein kleiner Pull-Down am Gate, sagen wir 10K. Fertig.
>wie könnte diese schaltung aussehen?
So wie hier, wenn gleich die Relais durch deine LEDs + Vorwiderstand
ersetzt werden.
Relais mit Logik ansteuern.
@ maik (Gast)
>würde jeder N-Kanal MOSFET (IRL) der den strom aushält gehen?
Nein, es muss ein Logic Level Typ sein, der mit 5V schon voll
durchsteuert.
> also zb der IRL510 ?
Der ist zu hochohmig.
hallo,
hab den IRLZ34N getestet unt klappt super vielen dank.
Das ganze muss ich jetzt auch noch bauen für die + seite der LED´s, also
12v min 1,5A und ansteuerbar wieder durch PWM 5V.
hab schon einige stunden verbracht im netzt ein passenden MOSFET P-Kanal
zu finden aber es heisst die sind ehr selten da sie schwer herzustellen
sind.
habt ihr ne Idee?
Lg maik
ja, die liste hab ich auch gesehen ,nur sagte man mir das ich einen
mosfet mit logik brauche also für GND den IRLZ34N für +12V hab ich
keinen passenden gefunden dabei.
lg
@ maik (Gast)
>ja, die liste hab ich auch gesehen ,nur sagte man mir das ich einen>mosfet mit logik brauche also für GND den IRLZ34N für +12V hab ich>keinen passenden gefunden dabei.
Da reicht ein normaler. Du brauchst sowieso einen Pegelwandler, der
kann dann auch 12V schalten.
@ Mike (Gast)
Was reden die hier von LogicLevel?
Lass dich nicht verwirren.
Der IRLZ34N ist ein N-Kanal Typ.
Willst du von deiner LED nun die Masse wegnehmen (N-kanal) oder die
Versorgungsspannung ausknipsen (P-Kanal) ?
Bei deinem P-Kanal MosFET:
Source an +12V
Drain an deine LED oder deren Vorwiderstand
Gate mit einem 100k Widerstand gegen Source schalten
An deinem I/O-Pin dann einen Widerstand, der geht zu einem
NPN-Transistor BC847C, dieser zieht das Gate nach Masse wenn er
durchschaltet, das
+-----------+--- +12V
| |
R |
3 |
| |---Source
+--Gate-|
| |---Drain
R |
2 |
| ---
µc-[R1]-< BC547 \ / LED
v ---
| |
| R4
| |
+----------+---GND
R1 = 1 bis 10k
R2 und R3 = Spannungsteiler, auf 1/ der maximal zulässigen Gate Spannung
dimensionieren
R4 = dein Vorwiderstand
hey,
hab ich es dann richtig verstanden das ich mit dem IRLZ34N auch die
"Versorgungsspannung ausknipsen" kann, indem ich dazu (wie in deiner
schaltung) nur noch einen Transistor vorschalte?
lg
maik schrieb:> hey,> hab ich es dann richtig verstanden das ich mit dem IRLZ34N auch die> "Versorgungsspannung ausknipsen" kann
Nein, das hast du falsch verstanden. Die Schaltung von B.A. ist
lediglich ein P-Kanal-Mosfet mit vorgeschaltetem Pegelwandler.
Mit der P-Kanal Schaltung kannst du die Versorgungsspanung der
eingezeichneten LED abschalten.
Eigentlich brauchst du hier im Forum oder den Artikeln nur etwas zu
suchen, da findest du alles mögliche, für fast jeden Anwendungsfall.
...also ersetzt der transistor quasi die "logik" die ich benötige damit
ich mit meiner pwm den mosfet ganz durchschalten kann?
vielen dank für eure tolle hilfe !!!!!!!!!!!!!
lg maik
nachtrag !!
hatte n kleinen denkfehler...ich hab ja einen positiven ausgang der
Steuerung und an einem P-Kanal mosfet brauche ich am Gate ja eine
negative spannung.
:-)
maik schrieb:> nachtrag !!>>> hatte n kleinen denkfehler...ich hab ja einen positiven ausgang der> Steuerung und an einem P-Kanal mosfet brauche ich am Gate ja eine> negative spannung.
Das stimmt, aber nur negativ zu Source. Da ändert sich zwar die
Pfeilrichtig, aber Source hängt an +12V und das Gate an 0V und somit
passt das.
0V - +12V = -12V Ugs
ok,
noch eine frage zum wiederstand. bei dem N-Kanal mosfet sagte man mir
das ich einen kleinen Gate/Source wiederstand brauche (IRLZ34N). muss
ich bei dem p-Kanal mosfet jetzt auch drauf achten wie groß der
wiederstandswert da ist oder ist das nicht so wichtig ?
Welchen könnte ich verwenden bei einem Source/Drain strom von min 2A?
lg Maik
maik schrieb:> ok,> noch eine frage zum wiederstand.
Antwort aus dem Horizontalgewerbe:
"Und sie fummelte an dem Ding, bis er wieder stand"
Antwort aus der Elektrotechnik:
"Der elektrische Widerstand ist ein Maß dafür, welche elektrische
Spannung erforderlich ist, um einen bestimmten elektrischen Strom durch
einen elektrischen Leiter (Widerstand) fließen zu lassen."
sorry, musste jetzt sein.
Der Widestand ist eigentlich nur dann erforderlich wenn du mehrere
MosFETs parallel schaltest. (die können in Schwingungen geraten)
Pro MosFET nutze ich einen 3 bis 10 Ohm Widerstand.
Torben schrieb:> hat es einen tieferen Sinn, dass es umbedingt ein teurer Mosfet sein> muss oder warum geht kein PNP Transistor?
Es geht genau so, man kann damit aber die Verluste am Transistor senken.
Wenn er die 20mA pro LED nach Masse schalten will kann er auch NPN
Transistoren (wie z.B. BC847) nehmen.
Wenn er die Versorgungsspannung mit 1.5A schalten möchte sind das bei
einem PNP-Transistor 0.2V * 1.5A = 0.3W an Verlustleistung.
Bei einem kleinen MosFET mit einem Innenwiderstand von 60mOhm liegt
diese Verlustleistung bei 0.135W.
Kannst du mal eine kleine Skizze von dem malen was du hast (Netzteil,
LED)?
Dann kann man dir eine Hilfestellung geben wie du sie am besten
verschaltest, wie du den Strom begrenzt und an welcher Stelle die
Schalter angebracjht werden können.
sorry das es etwas länger gedauert hat aber mit kam immer wieder was
dazwischen. :)
Dann versuch ich mal mein vorhaben zu erklären.
Ich hab mir bei einem online Shop eine Steuerung namens "Spektrum
Analycer" gekauft. Diese Schaltung hat einen Atmel der ein Audiosignal
in einzelne Frequenzbereiche aufteilt und sie mit Hilfe von LED Balken
darstellt.
Diese LED´s werden in einer Matrix angesteuert, und zwar 20Pins
horizontal für die Spalten(GND) und 20Pins horizontal für jede einzelne
Reihe(VCC)
insgesamt also 400 LED´s.
Diese LED´s will ich durch je 10cm RGB-Streifen mit je 3LED´s in reihe
ersetzen und ansteuern.
jetzt wird´s kompiziert ^^
Da ich RGB-LED´s auf diesen Streifen habe will ich natürlich auch mit
einem Steuergerät die gewünschte Farbe aussuchen können.
Dazu habe ich bereits eine Schaltung gebaut mit der ich 10A pro Farbe
(rot,grün,blau) ausgeben kann.(siehe Bild)
Was ich jetzt noch benötige sind zwei kleine Verstärkerschaltungen mit
der ich mit Hilfe des Controlers...
1.die einzelnen Farben (GND, ca5A) und
2.die einzelnen 12V (VCC, ca.5A)
...zu den LED-Streifen durchschalten kann.
Ich hoffe ich konnte es einigermaßen gut erklären :)
LG MAik
Falk Brunner schrieb:> Darauf hat die Welt gewartet.
Zumindest befand sich die Schärfenebene im Bild. ;-)
Hmm, irgendwie scheint der Webserver meine Anforderung, das Bild zu
verkleinern, nun gleich zweimal ausgeführt zu haben. :-o
maik schrieb:> Was ich jetzt noch benötige sind zwei kleine Verstärkerschaltungen mit> der ich mit Hilfe des Controlers...>> 1.die einzelnen Farben (GND, ca5A) und> 2.die einzelnen 12V (VCC, ca.5A)>> ...zu den LED-Streifen durchschalten kann.
Jetzt musst du noch zwei Platinen mit je aufbauen, eine mit je 20 N und
eine mit 20 P-Kanal MosFETs, und alles so verbinden dass es dann wie
eine Matrix aussieht.
Artikel: LED-Matrix
Wie befestigst du die LEDs?
Nutzt du ein Brett/Acrylglasplatte wo du die RGB-Streifen aufklebst?
@ Jörg
Das mit den Bildern passt so, man sieht alles.
Huu Huu,
ja stimmt soweit bis auf das ich insgesamt 60 N MOSFETS brauche (20
Reihen mit je 3Farben)
Genau dafür brauche ich eine passende Schaltung.
Die RGB-Streifen haben ein Doppelseitiges Klebeband auf der Rückseite
und kommen auf eine Holzplatte die gefräßt wird und dann vertifungen hat
das die led´s mit der Oberfläche bündig sind.
Gerne versorge ich euch gegen sachliche Kretik und Hilfe mit weiteren
Fotos :D
LG MAik
Huhu
habe die Schaltung von Roland Prahl (2. oberster Eintrag) nachgebaut um
eine LED über einen uC via PWM anzusteuern. Die LED leuchtet, es liegen
immer schön 12V an (Spannungsfolger..).
Jedoch würde ich gerne die Intensität variieren. Dazu lese ich den
Analogwert eines Potis ein, mape den Wert auf einen Wert von 0 bis 255
(0 LED aus, 255 voll gas Leuchten) und regle so mein PWM Signal. Nur, es
passiert nichts.... die LED leuchtet immer gleich hell.
npn: MPSA06G
pnp: MPSA56G
Mein Verständnis für Transistoren ist leider noch sehr beschränkt. Ist
es grundsätzlich mit dieser Schaltung garnicht möglich die, Intensität
via PWM zu regeln weil sich die Spannung eh auf Vcc regelt? Ich dachte
schon dass dies möglich sein sollte. Oder habe ich mit dem
Widerstandsverhältnis noch nicht das Optimum umgesetzt? (habe eins zu
eins die selben Werte wie oben vorgeschlagen genommen)
Ansonsten werde ich wohl sonst ein (Überlegungs-)Fehler gemacht haben.
Aber um wenigstens zu wissen, dass es mit dieser Schaltung theoretisch
möglich sein sollte die LED in der Intensität zu regeln wäre schon sehr
hilfreich.
Danke für jeden Tip!