Hallo,
da ich immernoch auf meinen Umzug warte und an einige Gerätschaften
nicht zur Zeit rankomme, fehlte mir etwas ganz simples: ein
Logik-Prüfstift...
Nach durchkramen der greifbaren Materialvorräte kam etwas mehr dabei
raus.
"Multimeter" war die einzige Überschrift, die mir erstmal dazu einfiel.
Stand der Dinge:
Spannungsmesser (nur positive Gleichspannung) 0,00 - 9,99V und 10,0 -
30,0V mit automatischer Bereichsumschaltung.
Frequenzzähler 0...7,999 MHz (theoretisch...) mit automatischer
Umschaltung der Zeitbasis
Logiktester L - verbotener Bereich - H (eigentlich auch offene Leitung).
Die Hardware ist absichtlich minimalistisch, die Meßgenauigkeit
miserabel, Spannung ca. 2%, Frequenz ca. 0,1%.
Spannung liegt an ungünstigen Widerstandswerten (waren gerade in der
Kiste...), Frequenz an einem etwas ungünsitgen Counter-Handling.
Da werde ich für mich vielleicht noch nachbessern, allerdings reicht für
meine Verwendung diese Genauigkeit auch bei weitem aus...
Das Teil hat Prüfstift-Form, ist auf Lochraster verdrahtet (naja, nicht
unbedingt zu empfehlen in der Größe) und kommt ohne Spezialteile aus.
Schaltplan als Eagle-Datei:
http://www.roehres-home.de/avr/eagle.zip
Das AVR-Studio-Projekt:
http://www.roehres-home.de/avr/avrstudio.zip
Weiter Bilder zum Aufbau:
http://www.roehres-home.de/avr/bilder.zip
Software ist in Assembler, halbwegs kommentiert, halbwegs aufgeräumt...
Vielleicht interessiert es ja jemanden.
Gruß aus Berlin
Michael
Hallo,
die Schaltung mal als Bild noch hinterher, falls jemand nicht den Kram
ziehen will, nur um dann festzustellen, daß er es nicht braucht. ;)
Gruß aus Berlin
Michael
Hallo,
grrr, 16.000 kHz mit Tausender-Trenner...
Hätte ich den Punkt weglöschen können, ja...
16MHz ist für mich da immer falsch, weil Grundwellenquarze in kHz
angegeben werden (sollten...)...
Gruß aus Berlin
Michael
Ich finde es Übertoll !!!
Ich hatte ein Logic-Tester war immer sehr sehr nutzlich :-), aber hatte
keine Spannungs und Frequenz messung. (ein Freq teiler wie 74HC90 kann
die Freq messung einfacher/genauer machen in die hoch bericht).
Hallo,
ich bin ohnehin gerade am Überlegen, auf einem Zusatzstreifen
Leiterplatte einen 74HC73 raufzulöten, damit wäre dann 30MHz sicher
machbar, das reicht für alle üblichen AVR-Anwendungen dann aus.
Außerdem könnte ich da vielleicht noch einen Rail-To-Rail-OPV
unterbringen, dann könnte man auch negative Spannungen messen,
allerdings würde sich die Auflösung dann halbieren und an den Grenzen
auch sicher etwas ungenauer werden.
Die Genauigkeit muß garnicht so sonderlich gut sein, meist ist das
Problem ja nur, daß man schnell sehen will, ob etwas überhaupt noch etwa
da ist, wo es sein sollte.
Für genauere Messungen kann man ja weiter zur "richtigen" Meßtechnik
greifen.
Wenn er mir, wie im Beispiel, an einem 3,579MHz Quarz 3,582MHz anzeigt,
ist zumindest sicher, daß der schwingt.
Wenn der Eingang eines 7805 nur 6,41V bekommt, ist das normalerweise
zuwenig, egal, ob es genau 6,37V oder 6,45V sind...
Ansonsten soll es weiter ohne Spezialteile auskommen.
Softwareseitig könnte amn auch noch (sinusförmige) Wechselspannungen
messen, Tastverhältnis für PWM wäre sicher noch interessant,
Fernsteuerfreaks könnten sicher noch Servosignale auswerten oder sowas.
Mein Bekannter meinte gestern noch, eine 2mm Buchse einbauen, auf die
man einen Takt legt für die "Wiedererweckung" falsch gefuster AVR.
Mal schauen...
Gruß aus Berlin
Michael
Hallo Michael,
nettes kleines Ding. Sehr nützlich, und einfach zu bauen.
Was hälst Du denn von dem hier :
http://www.lcd-module.de/deu/pdf/doma/dips082.pdf
Kleines 2x8 Display 40x 20mm. Damit ließe sich der Stick sehr klein
machen.
Und Du hättest viel bessere Darstellungsmöglichkeiten.
Gibts glaub ich auch bei R*.
Also schönes Projekt und bleib dran.
Gruß aus Frankfurt (Oder)
Stephan
Hallo,
die Module sind gut, danke für den Tipp. Das 1x8 wäre wohl ideal, weil
die Ziffernhöhe mir da noch groß genug wäre.
R* hat die 1x8, aber nur ohne Hintergrundbeleuctung, der Preis ist auch
relativ heftig. :(
Ich habe gerade mal einen 74HC73 als 4:1 Vorteiler mit raufgelötet,
damit sind dann zumindest theoretisch 30MHz machbar.
Ich muß nur mal schauen, was für eine Trickschaltung mir für den
Frequenzeingang noch einfällt. Einerseits muß da noch ein recht
hochfrequentes Signal irgendwie durch, andererseits soll sie nicht mehr
Last als nötig darstellen und soll die Spannungsmessung nicht mehr
stären als unvermeidbar...
Für TTL-Pegel geht der alte Transistor-Trick ja noch halbwegs, der HC
kann auch ganz gut damit leben, daß der Eingang im verbotenen Bereich
betrieben wird. Irgendwelche Umschaltungen will da möglichst vermeiden,
kostet Bauteile und Aufwand.
Ich habe die Taste mal umgelagert, um den Capture frei zu bekommen.
Mal schauen, od da eine sinnvolle Periodendauer-Messung für niedrige
Freqnuenzen noch machbar ist.
Mit PWM habe ich eigentlich noch garnichts gemacht, hat da jemand eine
Ahnung, bis zu welchen Frequenzes da üblicherweise gearbeitet wird?
Gruß aus Berlin
Michael
Hallo Michael,
ich habe mal das Board überarbeitet (aufgeräumt),
damit ist es besser nachbaubar (einseitiges Layout).
Nur noch sieben Drahtbrücken, davon ließen sich zwei
an den beiden äußeren Displays auch einsparen (wer's mag).
Die SIL-Netzwerke habe ich durch normale Widerstände ersetzt.
Somit können andere 7-Deg. Displays einfacher angepasst werden.
Ich glaube, die Platine ist noch etwas kleiner geworden.
Auf SMD-Bauteile habe ich zunächst verzichtet (ggf. später).
Hier bieten sich die vier Transistoren und deren Basiswiderstände
für die Anzeigen an.
MfG cdg
Hallo,
vielen Dank für Deine Mühe.
Ich habe ja das Layout bisher völlig ignoriert, weil stückweise
handverdrahtet...
Die SIL-Netzwerke waren drauf, weil in meinen greifbaren Kisten keine 8
gleichen Widerstände zu finden waren.
Ich habe inzwischen mal einen 74HC73 als Vorteiler auf dem (bei mir noch
;)) vorhandenen Platz bestückt, damit geht Frequenz bei ca. TTL-Pegel
praktisch im Moment zuverlässig zwischen 8 MHz (hatte gerade nichts
anderes, am Quarz meines geänderten STK200 gemessen und ca. 7 kHz
unteres Ende. 16MHz hatt ich zwar an einem anderen AVR, da ist aber
CKOPT nicht gesetzt, dann reichte der Pegel nicht mehr. Allerdings
störte der Prüfstft auch nicht erkennbar, der Osszillator setzte
zumindest nicht aus.
Den Basiswiderstand mußte ich allerdings auf 2,2 MOhm erhöhen, Uce dann
2,3V. Mein 74HC73 stört sich da zumindest nicht dran...
Ich muß mal experimentieren, wenn ich den Capture-Eingang mit an den ADC
hänge, bei Spannungsmessung als Eingang ohne PullUp stört der da nicht
weiter, und den 10n + 68k ebenfalls abschaltbar machen, wie weit nach
oben eine Impulsbreitenmessung in Software dann am Capture-Pin noch
machbar ist.
Der Tiefpass wäre ja dann 200k / Verdrahtungskapazität+Eingangskapazität
des AVR
Im Moment ist die "Eingangsschaltung" noch so, daß man recht hemmungslos
in üblichen Logikschaltungen rumstochern kann und durchaus sinnvolle
Anzeigen ohne übermäßige Beeinflussung bekommt.
Viel Spielraum fällt mir da aber langsam nicht mehr ein. ;)
Gruß aus Berlin
Michael
Hallo,
mal der aktuelle Stand in den Archiven:
Das Bildarchiv ist unverändert mit den alten Bildern.
Die Eagle-Dateien:
http://www.roehres-home.de/avr/eagle.zip
das Board ist nicht geroutet, meine Freewareversion kam mit der Länge
nicht mehr klar...
An der Hardware werde ich jetzt nichts mehr ändern.
Die AVR-Studio-Files:
http://www.roehres-home.de/avr/avrstudio.zip
Etlliches geändert, speziell IRQ-Routinen, Frequenzen unter 10kHz jetzt
mit Periodendauer-Messung, Logik im Moment nur L/H...
Software wird mit Sicherheit noch weiter verändert.
Frequenz über 8MHz ist noch nicht getestet, nach unten ist bei 30Hz
Schluß, das könnte man aber auch noch in der Software ändern, wenn
nötig.
Gruß aus Berlin
Michael
Hallo,
ich habe die neue Version (mit Vorteiler)
ebenfalls als einseitiges Board umgesetzt.
Damit es mit der Freewareversion klappt,
habe ich den Vorteiler (74HC73) und den Eingangstransistor
in SMD auf die Unterseite gepackt.
Es ist bei den 6 Drahtbrücken geblieben.
Zur Unterscheidung, die neue Version ist Multimeter-2
cdg
Es hat mir keine Ruhe gelassen,
nun habe ich das DIL-IC doch reingeroutet.
Den SMD-Transistor (nun einziges SMD-Teil) habe ich drin gelassen.
Mit den sechs Drahtbrücken hatte ich gelogen,
es sind sieben Stück.
Aber die Brücke im rechten Display kann man rechts herum routen
und dann sind es nur noch sechs!
Wenn Interesse an dieser (DIL)-Version besteht,
setzte ich die Dateien rein.
cdg
Hallo,
erstmal Danke für Deine Mitwirkung, ich benutze Eagle eigentlich nur zum
Schaltpläne zeichnen...
Ich traue es mich garnicht zu sagen: es gibt noch eine kleine
Änderung.........
Schaltplan als Eagle-Datei:
http://www.roehres-home.de/avr/eagle.zip
Das AVR-Studio-Projekt:
http://www.roehres-home.de/avr/avrstudio.zip
Ich habe 2 Pins am PORT C vertauscht (Taster und den 1M Widerstand), ich
wollte den Widerstand vorsichtshalber weiter weg vom ADC-In haben...
Außerdem habe ich das letzte freie Pin PC1 über einen Schutzwiderstand
nach außen geführt, da gibt es jetzt eine 4. Menüstellung: Clock Out.
Da liegt ein Takt von ca. 1MHz an, damit man z.B. "verfuste" AVR
wiederbeleben kann.
Dafür kann Dein GND vorn herhalten, ich habe absichtlich alle Tests und
Messungen nur mit der Verbindung der Betriebsspannung (ca. 60cm 2-adrig)
des jeweiligen Boards gemacht, auch Takt am Quarz mit 8NHz wird
zuverlässig gezählt.
Die Beschaltung des ISP ist auch egal, der entspricht sowieso keiner
Norm, das passte nur gerade beim Verdrahten so. ;)
Der Eingang ist bei mir eine Tastspitze, den Clock-Out werde ich auf
eine Minibuchse oder einen versenkten Steckstift legen, man kann
antürlich vorn auch eine Minibuchse für GND einplanen.
Ich mache morgen um mein Machwerk irgendwas als Gehäuse drumrum und
werde es erstmal praktisch benutzen.
Die aktuellen Daten nochmal:
Spannung (nur positiv) 0,00...9,99V und 10,0...29,9V Autorange
Frequenz 30Hz...9999Hz mit Periodendauer, 10,00...9999kHz per Torzeit
mit Autorange
Logik: offen (-), L (bis 0,2V), verbotener Bereich (=), H (ab 3V),
Impulse (P)
Mit dem Logikkram bin ich nocht nicht so zufrieden, Einzelimpulse gehen
zu oft unter, wiederkehrende Impulse ab ca. 30Hz bis 10MHz werden sicher
angezeigt.
Zu hohe Eingansspannung (ab 30,0V) und Frequenz (ab 10MHz) geben E für
Error.
Wenn die Abstände am Eingang und die Widerstände geeignet wären, dürfte
das Ding selbst versentliche 230V noch überleben, im ungünstigsten Fall
sind 220k am Eingang, das sind dann Spitze rund 1,5mA verteilt auf 2
interne Schutzdioden (ADC und Capture-Eingang).
Der Transistor würde den Basisstrom auch überstehen, allerdings müßte
der 3,3n dann ein spannungsfester Typ sein.
Naja, ich werde das nicht probieren, aber es beruhigt doch etwas. ;)
Vielleicht findet sich Dank Deiner Mithilfe ja doch noch ein
Interessent, der das Ding zusammlötet und testet.
Tastverhältnis werde ich wohl noch irgendwie reinbauen, aber das ist
Softwaregeschichte.
Gruß aus Berlin
Michael
Hallo,
noch schnell einen Fehler behoben: maximale Spannung war noch von Testen
auf zu kleinem Wert und die Logik-Pulsauswertung hatte noch den falschen
Korrekturwert.
Gruß aus Berlin
Michael
Hallo Michael,
ich schaue es erst morgen an.
Änderungen sollten kein (großes) Problem sein.
Da Du mit dem Schaltplan und der ersten gerouteten Version
schon viel Vorarbeit geleistet hast,
will ich gerne meinen Beitrag dazu leisten.
Wie sieht es generell bei den Nachbauern mit
der Vorliebe (oder Abneigung) zu SMD aus ?
Ich löte lieber SMD's als zu bohren.
Gruss aus Osnabrück
cdg
...ich präferiere auch SMD (zumindest bis 'runter zu 0,5mm Pinabstand)!
Gibt's den aktuellen Schaltplan bitte auch noch mal als Bildchen für
Eagle-Abstinenzler (oder gerne auch im OrCAD, Protel oder EDIF-Format
;-)) ?
Irgendwo hatte ich mal so nette Prüfstift-Gehäuse (mit eingespritzter
Prüfspitze) gesehen - das hier wäre doch ein Fall für sowas...
(..oder sowas wie SP 2090 SW von Angelika)
Grüße aus Berlin-Tempelhof,
Stefan
cdg wrote:
> Wie sieht es generell bei den Nachbauern mit> der Vorliebe (oder Abneigung) zu SMD aus ?
Bin zwar nicht repräsentativ, aber mit ist
DIL und konventionell lieber. Da kann ich
als 'alter Mann' auch ein bischen zittern
und mit den Augen gehts auch leichter :-)
Ansonsten: wird Zeit ein virtuelles Bier auszugeben :-)
Wenn ich morgen (also heute ... schon so spät gähn) zeit hab probier
ich mich mal an nem SMD schaltplan, da ich auch lieber SMD löte als
viele löcher zu bohren ;)
Hallo,
@Karl heinz Buchegger: Du hast meine Beweggründe schon ziemlich komplett
aufgeführt, incl. dem 'alter Mann' ;)
@Stefan Wimmer: wer soviel Auswahl hat, kann auch noch Eagle
draufhaben... ;)
Schaltplan als JPG hängt dran.
Dazu kommt: sowas ist bei mir meist Eintagsfliege, ich brauche es, löte
es zusammen und benutze es dann so.
Kleine Änderungen, die sich ergeben, sind im Drahtverhau auf Lochraster
auch schnell noch gemacht. Wenn es dann spielt, habe ich normalerweise
wenig Anlaß, es nochmal neu zu bauen.
Ansonsten hätte ich aber auch nichts gegen eine nette SMD-Version in
einem schönen Gehäuse, die würde ich dann schon noch bestücken.
Da Ergonomie schon angesprochen wurde: die Anzeigen sollten dann
Richtung Prüfspitze verlagert werden und der Kram eben ans obere Ende.
So hätte man Spitze und Anzeige besser im Blick. Der Taster scheint an
der jetzigen Stelle recht brauchbar angeordnet zu sein.
Ansonsten ist der ganze Kram recht unempfindlich, Bauteilanordnung und
Leitungsführung scheinen nicht so kritisch.
Die Widerstände der Eingangsbeschaltung wären mit 300k / 100k für 10V
und 36k für 30V wohl noch günstiger, ob alle Mega8 da mit den
Messfehlern des S&H des ADC noch brauchbar sind?
Eine günstige Kombination könnte man ja noch ausrechnen, die Teiler
sollten so dicht wie möglich an der internen ARef bei Maximal-Spannung
landen, dürfen aber mit Widerstandstoleranzen nicht drüber gelangen...
Atmel gibt eine recht hohe Toleranz des internen Längswiderstandes an,
deshalb ja eigentlich eine recht niederohmige Quelle des ADC...
Der Kondensator am ADC-Eingang soll deshalb bei mir schnelle Änderungen
unterdrücken, der kann auch größer gemacht werden, er wird sowieso
abgeschaltet, wenn er nicht gebraucht wird.
In SMD sollte wohl auch der 2,2M Basiswiderstand des Eingangstransistors
als Einstellregler/Widerstandskombination ausgelegt sein, die Funktion
hängt davon ab, wie hoch die Stromverstärkung des Transitors ist. Uce
muß nahe der Schaltschwelle des AVR-Eingangs landen...
Die Stabilität der Geschichte selbst ist ausreichend, ich gehe von einer
Nutzung in normal warmen Räumen aus. ;)
So, ich höre hier erstmal auf, man kann das Ganze in SMD natürlich auf
gleicher Fläche aufwändiger gestalten...
Gruß aus Berlin
Michael
Hallo,
gerade noch 2 Experimente gemacht:
wie gaaaanz früher aus dünnem Leiterplattenmaterial angefangen, ein
"Gehäuse" zu feilen und zu löten. ;)
Außenmaße sind: Länge 108mm (vorn fehlen noch rund 8mm Verkleidung der
Schräge an der Tastspitze, wären also dann rund 116mm), Breite 27mm,
Höhe 14mm.
Dann habe ich das STK200 mal auf 3,3V gejumpert: alles läuft (fast) ohne
Probleme zumindest mit meinem Mega8-Exemplar. Reale Betriebsspannung
dürfte also so um 3V sein, stabil trotz 16MHz Takt.
Die Abweichung der Spannungsmessung muß ich mal genauer schauen, das
Ding geht im Moment sowieso etwas vor. ;)
Frequenz bei 8MHz ging direkt am Quarz des STK200 richtig, am 8515-Clock
Pin dagegen nicht. Der Arbeitspunkt des Transistors liegt ja
logischerweise auch anders, da muß ich mal drüber nachdenken...
Werde mal den Basiswiderstand provisorisch durch einen Einstellregler
ersetzen, ob es eine gemeinsam funktionierende Einstellung gibt.
Basisteiler und Emitterwiderstand würde ja auch gehen, aber ich weiß
noch nicht, ob ich das durchprobiere, auf meinem Lochraster ist der
Platz knapp. ;-)
Logik usw. ist ok.
Zumindest werde ich in der Software mal beim Init die Betriebsspannung
messen und bei 3V die Logikpegel anpassen.
Es macht wohl durchaus Sinn, 3,3V-Betrieb mit einzuplanen, selbst wenn
man "ausgesuchte" Mega8 nehmen muß. Könnte nur bei SMD ein Problem
werden.
Gruß aus Berlin
Michael
So, ich habe nun die letzten Änderungen eingebracht.
Das Ergebnis (siehe Bild) ist nun wieder ganz ohne SMD.
Die teilweise mit SMD-Version lässt sich auch so ändern,
bei Bedarf stelle ich die zugehörigen Eagle-Dateien hier ein.
Dann bitte DIL oder SMD zuschreiben.
Die Maße der obigen Platine sind 32 x 100 mm.
@Michael: Wenn ich in der SMD-Version den Quarz nach rechts rücke
(wie in der DIL-Version) ist noch Platz für weitere
Spielereien.
Die Anzeige nach unten in Richtung Prüfspitze zu bringen
halte ich nicht für gut.
Bei dieser Größe liegt die Anzeige genau richtig auf der Hand.
Manchmal muss man auch etwas innerhalb eines Gerätes prüfen,
dann ist eine unten liegende Anzeige schlecht ablesbar.
cdg
Hallo,
@cdg: Danke wiedermal.
Dein Argument mit den Anzeigen überzeugt, war auch nur so eine Idee.
Sieht dich sehr gut aus mit dem Layout. Bei meinen Anzeigen würden die
Kathodenbrücken sowieso ersatzlos entfallen können, die sind intern
verbunden. Allerdings sind das Schlachtteile, ich habe nicht
nachgesehen, wie es bei baugleichen Typen aussieht.
Ich bau an der Hardware jedenfalls jetzt erstmal nichts mehr um, die
Software ändere ich noch wie oben geschrieben für 3,3V und 5V.
Gruß aus Berlin
Michael
Hallo,
so, die Software misst jetzt beim PowerOn die Betriebsspannung und setzt
die H-Schwelle für die Logikanzeige auf 60% von Ub.
http://www.roehres-home.de/avr/avrstudio.zip
Gruß aus Berlin
Michael
Hallo cdg.
Also ich wäre an den Eagle Dateien Interessiert. Ich gebe zu ich wollte
ein SMD Layout machen aber ich habe soviel Layouts diese Woche gmacht.
Ich hbae auf gut deutsch "keinen Bock mehr". Wäre nett wenn du sie hier
reinstellen könntest.
Danke
Hallo,
beigefügt die aktuelle Platinenversion ohne SMD-Teile.
Alle vorstehend beschriebenen Änderungen und der Vorteiler sind drin.
Wenn in den Anzeigen die beiden GK-Anschlüsse PIN 1+6 intern verbunden
sind (wie bei Michael) können die 4 Drahtbrücken entfallen
und es gibt dann nur noch !! eine !! Drahtbrücke.
Die Masse wird nun an drei Seiten der Platine außen entlang geführt.
Prima zum Platinengehäuse anlöten geeignet.
Da ich nicht weiss, wie gut die im Layout verwendeten Anzeigen
erhältlich sind (die SC39-11 von Reichelt passen natürlich nicht),
habe ich auch ein angepasstes Layout dafür fertig.
@Michael: In der Größe der 4 LED-Anzeigen gibt es ja kleine LC-Displays.
Wie wäre es damit (wurde ja schon erwähnt) und dann einen
Lithium-Akku (aus Handy oder Kamera) unter das Display.
Beste Grüße, cdg
Hallo,
Danke für Deine Mühe, sicher auch im Namen der anderen Interessierten.
Ja, meine Anzeigen sind Ausbauteile, andere werden sicher ein
abweichendes Pinout haben.
LCD habe ich mir angeschaut und auch vorgemerkt, ich werde da aber in
absehbarer Zeit nichts machen. Wenn jemand das will und Probleme mit dem
Einbinden des Treibers hat, kann ich das gern machen. Ist ansich kein
Problem, den Multiplex aus der IRQ raus, die Segmentcodierung raus und
dann am einfachsten bei Änderung erstmal die ganze Displayzeile
rausschicken. Ich würde das 1x8 nehmen, mein Problem dabei ist die
Ablesbarkeit, LED sind aus ungünstigen Lagen auch gut erkennbar...
Akku könnte man sicher auch machen, dann käme man mit einer Masseklemme
aus. Bisher nutze ich es hier bei meinen Bastelein und da ist Ub
logischereise immer verfügbar. Naja, früher in TTL-Gräbern hätte man
eine DIL-14-Klemme nehmen können, da war immer ein passendes IC zur
Hand. ;)
So am Rande: ich bin gestern durch die LCD-Geschichte im Forum auf eine
andere Idee gekommen. Nach der Demontage von Steckboard-Aufbaute sammeln
sich bei mir meist etliche Widerstände an und irgenwann sortiere ich die
wieder halbwegs ein. Dann nerven mich die Farbcodes, ich kann die zwar
auswändig, aber das sind die Sachen, wo ich dann meine Brille brauche...
Multimeter ist auch nicht so toll, Meßbereich und gefummel.
Auf dem STK200 steckt hier im Moment ein Tiny2313, der den Wert eines
LDR anzeigt, nicht als Widerstandswert, nur als Counterwert. Ein BEreich
zwischen 10 Ohm und 10 MOhm läßt sich damit aber relativ genau
auswerten.
Also tiny2313, 3x 7-Segment (ich habe noch genug von den Dinger...) mit
Digit-Treiber und Segmentwiderständen und 1-2 Kondensatoren gibt einen
brauchbaren Autorange-Widerstands-Sortierer ab.
Der arme tiny wird allerdings da auch etwas gequält, die Stromspitzen
beim Messen dürften außerhalb der Spezifikation sein, allerdings lasse
ich das Impulsverhältnis so bei 1:10 bis 1:100, da kann er sich dann ja
erholen.
Ich schätze mal, E24 sollte sich noch sicher sortieren lassen...
Gruß aus Berlin
Michael
@Michael,
bist ja leider nur als Gast drin.
Kenne Dich über 3 Ecken vom Computerclub, jeden Freitag.
Bitte um Rückmeldung bei mir per euv-5820@freenet.de
Danke Stephan
Hallo,
freut micht, daß es spielt. :)
Mit den Stellen kann sein, ich habe das Ding mehr oder weniger 3x
komplett umgebaut und neu verdrahtet, habe ich vermutlich nicht auf die
Nummerierung geachtet...
Gruß aus Berlin
Michael
Hallo,
super Projekt, könnt ja mal drüber nachdenken. ob Ihr dem Teil nicht
noch eine serielle Schnittstelle spendiert, damit man z.B. Spannungen
über eine gewisse Zeitspanne mit dem PC mitloggen kann.
Ansonsten: weiter so!
Hallo,
da würde mir ja der Arm lahm werden vom Festhalten des Prüfstiftes. ;)
Im Ernst: Mega8, ein paar Widerstände, ein MAX232 in eine Schachtel rein
und fertig. Anzeige usw. fällt dann weg.
Wäre mir persöhnlich dann lieber, als "universell" zu weit zu treiben.
Gruß aus Berlin
Michael
ich hätte die treiber für die segmentanzeigen weggelassen. wenn man den
strom begrenzt tut der m8 völlig ausreichend.
wenn du es ganz weit treibst könnte man versuchen den m8 in smd zu
machen. spart ne menge platz
"wenn du es ganz weit treibst könnte man versuchen den m8 in smd zu
machen. spart ne menge platz"
Dann ist wohl nichts mehr mit einseitiger Platine.
Man kann die Platine aber falten,
d.h. Anzeige oben, Atmel unten.
Dazu müssen die Anzeigen abergedreht werden
und die Reihenfolge ändert sich (DIS4 liegt am Eingang)
Als Pegelwandeler der seriellen Schnittstelle täte
es auch ein bzw. zwei Transistor(en).
cdg
Hallo,
@basti: das hieße aber dann auf rund 40mA begrenzen, sind bei einer
8+Dezimalpunkt dann nur noch rund 4,5mA Segmentstrom, wäre mir a)
zuwenig im Multiplex und b) habe ich eine ziemliche Sammlung älterer
Ausbau-Anzeigen, die mit Sicherheit nicht unter super-hell einzustufen
sind.
zu seriell und SMD usw: man könnte das auch ziemlich ausbauen: richtige
Eingsschaltung für Frequenzzähler, OPV zur Pegelverschiebung, um
negative Spannungen messen zu können usw. usw.
Das Problem, das dann entsteht, ist meiner Meinung nach, daß es dann
richtig aufwändig wird. Spannungs- und Frequenzmessung sind z.B. ein
Widerspruch: für hohe Frequenzen muß das Ding relativ niederohmig im
Eingang sein, für Spannung aber hochohmig. Da wäre dann Umschaltung am
Eingang fällig, DIL-Relais o.ä., sonst dürfte es schwer werden, den
Eingang halbwegs überlastfest zu bekommen.
Will zumindest ich alles nicht machen. ;) Ich werde die Software noch
dahin erweitern, daß TTL- und CMOS-Pegelbereiche angezeigt werden, also
- für offen, l für TTL-Low, L für CMOS-Low, = für verbotener Bereich, h
für TTL-High und H für CMOS-High. Das läßt sich auch darstellen.
Vielleicht baue ich noch eine simple Wechselspannungs-"schätzung" ein,
eine Halbwelle und Effektivwert berechnen, reicht dann sicher, um eine
Trafospannung abzuschätzen.
Frequenz gefällt mir das Verhalten auch noch nicht so 100%tig, da bastle
ich vielleicht nochmal an den Werten rum.
Gruß aus Berlin
Michael
Ich habe das Ding jetzt auch nachgebaut. Kann es sein dass du Die
Anzeigen im Schaltplan vertauscht hast? Bei mir ist es so dass beim
Spanungsmessen die Deaktivierte Anzeige am Ende steht, und nicht wie auf
deinen Fotots am Anfang.
Oder hast du das Softwareseitig geändert?
In beidem. Nimm das Layout und verdrahte die Treiber-Transistoren neu,
so das die erste Stelle zur letzten und die letzte zur ersten Stelle
wird.
Die zwei Stellen in der Mitte tauscht du auch. Das wars.
Was ist denn daran so kompliziert?
Hallo,
da ich den Schaltplan mal gezeichnet hatte, und nur Änderungen an der
Eingansbeschaltung gemacht habe, ist es mir leider nie aufgefallen, daß
die Verdrahtung bei mir andersrum ist...
Das Layout wurde ja von cdg gemacht und der hatte ja nur meinen
Schaltplan zur Verfügung.
Ich werde mal den Multiplex wahlweise umdrehen, falls jemand
Leiterplatten gemacht hat und da nicht drauf rumkratzen will.
Komme ich aber erst am Sonntag zu.
Gruß aus Berlin
Michael
Nach Wolfgangs Angaben (Beitrag eins höher) habe ich mal Schaltbild und
Layout korrigiert und als Multimeter3_1-DIL beigefügt.
Ich hoffe die Angaben waren richtig.
cdg
Ich habe oben gelesen dass man z.B. Servosignale auswerten könnte. Da
fiel mir noch was ein. Könnte man nicht auch ein Schiebepote an die
Seite von dem Stift klatschen und Softwareseitig damit den Clock Out bei
etwa 50Hz bis 100Hz Pulsbreitenmoduliernen kann um ein Servo zu testen?
Dafür könnte man ein 5. Menü machen damit der Clock Out trotzdem auch
noch 1MHz für wiederbelebungszwecke hat.
Hallo,
prinzipiell ja, aber... ;)
1. Es wird schwierig bis unmöglich, ein ADC-Pin für ein Poti zu finden,
ohne alles mögliche umzubauen.
2. Ich habe mit Servos nichts am Hut, ich weiß, was sie machen und wie
sie es machen, benutze aber keine.
Kompromiß wäre vielleicht, Servoimpulse in festen Schritten zyklisch
auszugeben, also den Bereich in Schritten durchzufahren und den Wert
anzuzeigen. Dann ist es reine Software-Sache.
2. Variante wäre vielleicht, ein externes Poti zu benutzen und an den
normalen Eingang an dessen Schleifer zu halten. Wäre dann auch nur
Software. Mini-Poti mit Schalter intern würde auch gehen, verwirrt aber
dann alles, wenn es versehentlich eingeschaltet wäre.
Es sind ja bis jetzt nur rund 1,4k der 8k Flash belegt, Ram ist auch
fast alles frei, der EEPROM auch, dann kann man natürlich noch alles
mögliche unterbringen. Günstig wäre natürlich, die vorhandene Hardware
irgendwie zu nutzen und andere Funktionen nicht zu stören. Zusätzliche
Schalter, Anschlüsse, Probleme mit dem Stift oder in der Schaltung, in
der man misst, weil man einmal zu oft die Taste gedrückt hat, würden mir
nicht so gefallen.
Im Moment kann er dann zwar Müll anzeigen, es richtet aber keinerlei
Schaden an.
Gruß aus Berlin
Michael
Hallo Robin,
"Passt übrigens genau ein Etui-Gehäuse von Reichelt"
so groß ist das geworden?
Meine einseitige Platine ist 32x100 mm und passt somit
locker in das Gehäuse (das wäre mir aber zu groß).
Das erwähnte Reichelt-Gehäuse dazu:
Maße
Länge 129,0 mm
Breite 40,0 mm
Höhe 26,0 mm
Ich will ja nicht meckern, aber die Verwendung von SMD
bringt in Deinem Entwurf keine Vorteile, der Nachbau wird
durch "den Atmel auf die Lötseite setzen" erschwert.
Den Taster hast Du auf die falsche Seite gesetzt.
Das wurde bereits weiter oben als ungünstig erwähnt
weil man mit dem "Festhaltedaumen" unabsichtlich drankommt.
Nun sind Drahtbrücken drin, die vermeidbar sind.
Mir ging es um Nachbaubarkeit beim Layout, deshalb nur bedrahtet.
Wenn SMD, dann konsequent oder konsequenter.
Zum Beispiel: 74HC73, den Einganstransistor und die Widerstände darüber.
Die Kondensatoren über dem Quarz zur Seite bringen, die Elkos über der
Anzeige verrücken und die Platine könnte schmaler werden.
Ob das allerdings wichtig ist weiss ich nicht
Warum wer Interesse hat melden ?
Stell es doch einfach mal rein.
Gruß cdg
Hallo Robin,
hast Du das denn mit AutoCad gezeichnet ???
Was soll ein besseres .jpg ???
Wenn schon, dann etwas was man/ich weiterbearbeiten kann
(so wie die Files von Michael oder mir).
cdg
aktuelle Siebensegmentanzeigen haben die gem. Kathode/Anode auf den
Anschlüssen 3 und 8. Dein Layout ist für alte Anzeigen, die die gem. K/A
auf den Anschlüssen 5 und 6 haben.
SO habe das gerät jetzt aufgebaut. Funktionert auch alles soweit bis auf
den Frequenzzähler. Der geht bis ~5000Hz und dann zeigt er 0000 an.
Woran kann dass liegen?
Dann habe ich noch dass dass Voltmeter zeimlich genau 18mV zu wenig
anzeigt, köännte man die Softwareseitig irgendwie immer dazu addieren?
Danke
Achja An Quarz und Quarzoszillator zeigt er dementsprechend auch nichts
an.
P.S.:Ist die BAT49 wirklich nötig? Reichts nicht wenn ich die SPannung
an + und - UB Pins anschließe?
..warum nicht die platine nur so breit machen, wie der avr auch ist!?
wiederstände quer, passen genau in 4 lochraster breiten, charlieplexing,
keine transitoren, displays von vishay (TDSR 0750 in 7mm) sind so hoch
wie ein avr breit ist, und mit etwas würgen bekommt man die auch aufs
lochraster..
alles etwa so anordnen, lieber etwas länger, dfür aber schmaler, das
verleiht dem ganzen etwas mehr stift chrakter...
als gehäuse könnte man dann die tülle eines kleinen edding nehmen, und
die wäre noch zu dick :_)
dennis
ach ja, das sollte keine kritik sein, sondern nur etwas innovative
beisteuerung, ich finde das kleine projekt ist eine witzige idee und mit
einem edding gehäuse könnte man das ganze auch noch schön in der
werkzeugkiste mitnehmen, die stiftkappe würde sogar noch die messspitze
schützen...
als versorgung könnten knopfzellen herhalten, da das genäuse des edding
aus metall ist, könnte die sogar noch schirmung und masseführung
übernehmen, und mit etwas glück findet man sogar noch passende
knopfzellen für den durchmesser....
taster kann ober drauf, wie bei einem kugelschreiber....
dennis
@Robin: Dennis schrieb doch "Knopfzellen",
das wäre dann die Stromversorgung.
Zur Frage nach der BAT49, notwendig ist die nicht,
aber wer schon mal versehentlich falsch anschliesst sollte die als
Verpolungsschutz doch einbauen.
@Dennis: ich hatte das ganze als nachbaubares Projekt gesehen
und deshalb eine selbstätzbare einseitige Platine entworfen.
Deine Idee würde dann wieder fädeln bedeuten,
das ist fehlerträchtig und nicht jedermanns Ding.
Eine zweiseitige Platine scheidet wegen allgemeiner Nachbaubarkeit auch
aus.
Im entscheidenden Moment (Einsatz des Stiftes) sind Deine Knopfzellen
dann leer, also doch lieber aus dem zu prüfenden Gerät versorgen.
Und ... den Ein-/Ausschalter nicht vergessen ... beim
Knopfzellenbetrieb.
Wer (wie ich) weitere Messgeräte (Analyzer, Oszi, Multimeter usw.)
mitschleppen muss, dem ist die letztendliche Größe dieses nützlichen
Gerätes egal.
cdg
Hallo,
@Robin T.: 18mV? Ich zeige doch nur bis zur 10mV Stelle an...
Prinzipiell: Projekt in AVR-Studio reinladen, in definitionen.inc
ziemlich am Anfang sind OFFSET_10V und OFFSET_30V, per Versuch anpassen.
Die Rechnerei ist etwas tricky wegen des Wertebereiches, 100% genau wird
es damit nicht, mir aber genau genug.
Frequenzmessung: ich habe ihn jetzt mehrfach praktisch benutzt, mit
TTL-Signalen hat er bis 9,999MHz hier sicher gezählt, unerwartete starke
Schwankungen oder Anzeige 0 wenn Logikpegel P oder alle 3 Balken
anzeigt, zeigen nur, daß der Zählwert dann Schrott ist. Normalerweise
steht er stabil +- 1 Digit (wenn die Frequenz stabil ist).
Sonst den B-C Widerstand (2,2M) des Transistors etwas ändern, auch da
Versuch und Irrtum, die Kollektorspannung sollte etwa 2,3V bei 5V Ub
sein.
@dennis: wenn Du das Ding nicht gerade in Serie bauen willst, drahte ihn
doch so zusammen. :)
Ich bau mir solche Sachen normalerweise immer nur einmal...
Gruß aus Berlin
Michael
Hi Michael,
...wenn ich mal in versuchung kommen sollte, dann würde ich das auch so
machen:-)
Platinenentwicklung ist für Bastelzwecke immer in weiter ferne für
ich...schön Lackdraht - und ab. damit würde man das wirklich am
schnellsten schön klein hin bekommen...
ein wenig heißkleber zum fixieren, und damit es keiner sieht - schnell
ein kleines gehäuse drum rum...es muss dann nicht notwendiger weise
weniger lange halten... zumal ich für so spontane einflüge immer zu
wenig geduld hätte auf die platine zu warten....und selber ätzen habe
ich mir bis jetzt noch nie angetan....
d.
So habe nochmal ein schöneres Layout gemacht komplett SMD. Wems nicht
gefällt muss es ja nicht nachbauen. Ich finde es in diesem Gehüse von
Reichelt super. Und auch SMD löten ist was schönes. Ich hänge es als PDF
an. Bestückungsplan und Partliste folgen.
Hallo Robin,
"komplett SMD" ist aber gelogen.
Der Atmel, Quarz, 74HC73, Taster, die Anzeigen und 11 Drahtbrücken
erfordern Bohrlöcher (sind somit bedrahtete Teile).
cdg
Ups. Sry Hast natürlich recht. Den 74HC73 gabs leider nicht SMD bei
Reichelt. Den Atmel gabs nur in som sch... Gehäuse, und den Quarz wollte
ich bedrahtet lassen. Der Rest ist ja klar
tipp:
gebt mal "hdsp" bei ebay ein, und nehmt den ersten link unten in der
shopliste...
:25 Rote low current 7 segmentanzeigen für 10€. die 2,32 sind viel zu
teuer für dieses projekt...
damit lassen sich die gemuxten anzeigen auch direkt treiben, und es ist
insgesamt nicht wirklich viel teurer - nur das man dann 25 stück hat,
und somit auch noch mal ein wenig rumprobieren kann....zumal low
current!
dennis
ps.: ich denke die pinbelegung ist anders, als ich so auf den ersten
blick dem layout entnehmen konnte...:
.---------------.
o + ----- A o
| | | |
o F | | B o
| | | |
o G ----- C o
| | | |
o E | | DP o
| | | |
o D ----- o + o
'---------------'
Kann mir ma bitte einer die letzte ausbaustufe als SPL oder der gleochem
zukommen lassen? ich würde micvh gern ma anner fast Perfektem SMD
version versuchen! mail: DJ_SPEEDCAT@yahoo.de. die Jpg´s sind zu
undeutlich um die zu drucken und ob i eagle noch zu laufen bekomm steht
noch inna sternen. Gruß Maik
dennis wrote:
> ..warum nicht die platine nur so breit machen, wie der avr auch ist!?>> wiederstände quer, passen genau in 4 lochraster breiten, charlieplexing,> keine transitoren, displays von vishay (TDSR 0750 in 7mm) sind so hoch> wie ein avr breit ist, und mit etwas würgen bekommt man die auch aufs> lochraster..>> alles etwa so anordnen, lieber etwas länger, dfür aber schmaler, das> verleiht dem ganzen etwas mehr stift chrakter...>
Du meinen für die Hosentasche bzw für en Arbeitkittel?
> als gehäuse könnte man dann die tülle eines kleinen edding nehmen, und> die wäre noch zu dick :_)
Kommt druf an walscher eddig! ob 400er oder 4000er!
Hi,
@Michael U.
Ich mahce mir gerade eine Website wo ich alle meine gebastelten Projekte
veröffentlichen möchte.
Jetzt wolte ich fragen ob ich da deinen Namen:"Michael U." und einen
Link auf diesen Beitrag machen darf
Gruß
Robin T.
Könnte man den Spannungsmesser dahingehend erweitern, dass man die
Spannung mit Bezug auf 1/2 * Versorgungsspannung (über Spannungsteiler)
anschließt? Dann wäre es auch möglich negative spannungen zu messen
(natürlich nur mit "halber" Auflösung)
Hallo,
@Robin T.: ja, kein Problem. Wo findet man denn Deine Webseite?
@Marius Schmidt: habe ich mal mit rumexperimentiert, allerdings ohne
sinnvollen Erfolg. Vielleicht hast Du da ja eine sinnvolle Idee.
Ansonsten bliebe wohl nur, in einen 7660 und einen OPV zusätzlich zu
investieren. Dann klappt aber vermutlich die Trickschaltung mit Bereich,
Frequenz usw. nicht mehr so und... ...dann habe ich beschlossen, es so
zu lassen. ;-)
Gruß aus Berlin
Michael
Vielen Dank erstmal. Die Website findet man auf
http://toenniges.hobby-site.org läuft auf dem AVR-Webserver.
Befindet sich noch ganz am Anfang die Seite. Also wegen schlechten Fotos
und unvollsändigkeit bitte nicht mekern. :)
Nee gibt's ja gar nicht, dass du das dem AVR zumuten willst... aber ich
denke so lange du keine hunderttausend besucher pro tag hast wird das
schon passen :)
Ich hatte mir das so vorgestellt, dass du anstatt deine Spannung an
Masse an zu schließen, die an die halbe Betriebsspannung (über
Spannungsteiler) anschließt (natürlich auch mit entsprechenden
Spannungsteiler runter teilen). Hast du das mal so ausprobiert? was hat
denn da nicht funktioniert?
Wegen Frequenz hätte ich sowieso einen Komperator genommen um am Ausgang
immer ein Rechteck zu haben.
Hallo!
Interessantes Projekt. Hab die Beträge nicht großem Interesse gelesen.
Würde die Sache gerne Nachbauen. Leider sind inzwischen die meinsten
Links nicht mehr brauchbar.
Kann mir da noch jemand weiterhelfen
LG
iwiki
nabend,
da ich das Multimeter schon seit einem Jahr bauen wollte, hatte mich am
Wochenende der Bastlerwahn gepackt.
Platine ist neu geroutet da ich nur 14mm SC56 (Gelb)von Kingbright da
hatte. Die Pltine ist bei den Maßen H:32 B:100mm geblieben, dafür aber 9
Brücken. :-(
Das Multimeter ist eine geniale Sache und hat auch auf Anhieb
funktioniert, bis auf die Spannungsanzeige, die geht nur bis 9,99V.
Alles was darüber ist, spielt die Autorange verrückt, die dot's springen
hin u. her (Displaygezappel)! Könnte das an den Fuses liegen?
> Die aktuellen Daten nochmal:> Spannung (nur positiv) 0,00...9,99V und 10,0...29,9V Autorange> Frequenz 30Hz...9999Hz mit Periodendauer, 10,00...9999kHz per Torzeit> mit Autorange
...haut bei mir leider nicht hin, werde wohl o. übel nach einem
Schaltungsfehler suchen müssen, es sei denn, es fällt Jemanden was
ein?!?
Frequenzmessung ist von 514Hz - 8MHz TTL-Pegel möglich und das ziehmlich
genau!
Der untere Frequenzbereich sollte ja schon ab 30Hz beginnen
Anbei mal ein paar Fotos von Platine Aufbau und Messungen.
Gruß Michael
So, jetzt habe ich den Übeltäter für die Spannungsmessung ab 10V
lokalisiert!
Der Spannungsteilerwiderstand R7 27k war ein 2k7...mal voll vergriffen.
Das Teil getauscht und funktioniert wunderbar.
Abweichung im oberen Spannungs-Messbereich sind sogar nur 10mV(nach
Anpassung in der Software).
Mit der Frequenzmessung bin ich noch nicht so glücklich, da der unterste
Wert bei 123Hz (2,4 Volt Pegel) stehen bleibt, erwartet hätte ich 30Hz.
:-(
Anmerkung: Das Multimeter funktioniert noch zuverlässig bei 3,5 Volt und
benötigt einen Strom von 24mA, allerdings nicht die Frequenzmessung im
oberen MHz-Bereich.
Vielleicht interessiert es ja Jemand
Gruß Michael
Hallo,
schön, daß mein Projekt immernoch lebt. :-)
Zur Frequenzmessung: variiere mal den Basiswiderstand des Transistors.
Die Kollektorapannung sollte nahe der Umschaltschwelle des 74HC73
liegen, also etwa Ub/2. Ist natürlich ein Kompromiß wegen
Betriebsspannung 5V oder 3,3V.
Ich habe den Wert damals einfach ausprobiert...
Genauso sind R10 und C9 nur geschätzt, eben ein Kompromiß zwischen
halbwegs geringer Last und Beeinflussung der anderen Funktionen.
Mein Multimeter läuft auch mit 3,3V noch stabil mit dem zufällig
gegriffenen Mega8.
Gruß aus Berlin
Michael
Hallo Michael Berlin,
danke für das Projekt.
Leider sind die ersten Links nicht mehr aktuell, ich habe diesen
gefunden:
- http://www.roehres-home.de/avr/multimeter/index.html
Ist die Firmware - dort - die Letzte von Dir ?
VG Uwe
.
Michael D.,
die untere Grenzfrequenz wird auch durch C3 = 3,3nF begrenzt,
ich würde dort 1µF||10nF nehmen und einen BF199 als HF-Transistor.
R8 = 470R und R9 = 10k-27k (auf 2,5V am Kollektor anpassen).
So mache ich das immer bei meinen Frequenzzählereingängen.
Michael U. schrieb:
> Hallo,
auch hallo!
>> schön, daß mein Projekt immernoch lebt. :-)>
Selbsverständlich, hoch soll es leben! :-)))
> Zur Frequenzmessung: variiere mal den Basiswiderstand des Transistors.
sind momentan die 33k verbaut. Könnte man mal gegen 22k tauschen?!?
> Die Kollektorapannung sollte nahe der Umschaltschwelle des 74HC73> liegen, also etwa Ub/2. Ist natürlich ein Kompromiß wegen
also 2,5V? Sind im Moment 2,41V
> Betriebsspannung 5V oder 3,3V.> Ich habe den Wert damals einfach ausprobiert...> Genauso sind R10 und C9 nur geschätzt, eben ein Kompromiß zwischen> halbwegs geringer Last und Beeinflussung der anderen Funktionen.
Sollte C9 (3,3nF) erhöht werden? Ich dachte so an 5-10nF.
>> Mein Multimeter läuft auch mit 3,3V noch stabil mit dem zufällig> gegriffenen Mega8.
Ich habe hier auch mehrere rumliegen, einer davon war völlich daneben...
>> Gruß aus Berlin> Michael
Ich hänge mal ein paar Oszibilder an. Zwischen 512Hz bis runter 200Hz,
geht die Anzeige auf Null und fängt danach wieder an zu Zählen, obwohl
Amplitude und Signal sich kaum verändern, ist mir ein Rätsel!
Ab 2kHz bekommt die steigende Flanke einen Knick. Bei 122Hz geht die
Flanke halb hoch und bleibt da eine weile bis sie oben angekommen ist.
Bei 30Hz sieht das Signal am Kollektor gar nicht mehr gut aus.
Gruß Michael
Michael D.,
danke für die Bilder.
Der C-Strom ist (mir) zu klein gewählt, da gibt's auch noch C zwischen
Basis-Emitter und Basis-Kollektor, die wollen auch noch umgeladen
werden.
.
Uwe S. schrieb:
Ha, der Uwe! Du bist ja überall...so sieht man sich wieder!
> Michael D.,>> die untere Grenzfrequenz wird auch durch C3 = 3,3nF begrenzt,> ich würde dort 1µF||10nF nehmen und einen BF199 als HF-Transistor.
Das war auch mein Gedanke, siehe Post unten.
Ebenfalls wollte ich den BC547C gegen einen HF-Typen tauschen.
>> R8 = 470R und R9 = 10k-27k (auf 2,5V am Kollektor anpassen).
R8 sind 4k7 und R9 2M2. 27k scheinen mir sehr wenig, hattest du das mal
getestet? Wie sieht's dann mit der oberen Frequenzmessung aus, leidet
die nicht darunter?
>> So mache ich das immer bei meinen Frequenzzählereingängen.
Dein Schaltplan kommt mir bekannt vor! Für den J310 könnte ich einen
BF245 nehmen.
Jetzt ist auf der Platine kein Platz mehr, ich tausche erstmal die von
dir vorgeschlagenen Komponenten, dann schauen wir mal.
Danke für deine Vorschläge, spart mir eine Menge Zeit!!!
Ich werde dann berichten, Bebildert versteht sich.
Gruß Michael
EDIT: C zwischen Basis u. Emitter? Da sehe ich jetzt aber keinen,
welchen meinst du denn?
Michael D. schrieb:> Uwe S. schrieb:> Ha, der Uwe! Du bist ja überall...so sieht man sich wieder!
Zuordnen kann ich dich gerade nicht.
>> Michael D.,>>>> die untere Grenzfrequenz wird auch durch C3 = 3,3nF begrenzt,>> ich würde dort 1µF||10nF nehmen und einen BF199 als HF-Transistor.> Das war auch mein Gedanke, siehe Post unten.> Ebenfalls wollte ich den BC547C gegen einen HF-Typen tauschen.>>>> R8 = 470R und R9 = 10k-27k (auf 2,5V am Kollektor anpassen).> R8 sind 4k7 und R9 2M2. 27k scheinen mir sehr wenig, hattest du das mal> getestet? Wie sieht's dann mit der oberen Frequenzmessung aus, leidet> die nicht darunter?
Ich verwende auch die FET Eingangsstufe mit dem BF199 als Verstärker mit
den angegebenen Bauteilwerten: 10k und 470R Kollektorwidertand.
Ohne weiteren Vorleiter, außer dem 4:1 für ein 50:50 Tastverhältnis,
läuft dann der Frequenzzähler bis 38,9MHz mit einem atMega48 bei 20MHz
Quarztakt.
>> So mache ich das immer bei meinen Frequenzzählereingängen.> Dein Schaltplan kommt mir bekannt vor! Für den J310 könnte ich einen> BF245 nehmen.> Jetzt ist auf der Platine kein Platz mehr, ich tausche erstmal die von> dir vorgeschlagenen Komponenten, dann schauen wir mal.> Danke für deine Vorschläge, spart mir eine Menge Zeit!!!>> EDIT: C zwischen Basis u. Emitter? Da sehe ich jetzt aber keinen,> welchen meinst du denn?
Natürlich den im Transistor ! Ist zwar klein aber da.
> Zuordnen kann ich dich gerade nicht.
na hier warst du auch zugange...
Beitrag "Re: Frequenzzähler 1Hz - 40MHz"
...da fiel mir gerade ein, das du den Frequenzzähler für einen Mega48
umgeschrieben hattest! Hatte ich getestet, aber nur Wirrwarr auf dem
Display... :-(
> Natürlich den im Transistor ! Ist zwar kein aber da.
Du hast natürlich Recht, zwar nur im Picofaradbereich, reicht aber
schon!
Gruß Michael
Hallo Miteinander,
ich habe heute die Firmware auf atMegax8 "aufgebohrt".
Der atMega8 ist weiterhin vorhanden!
Im Vergleich zwischen der original Quelle und meinen Änderungen liefert
der Assembler das gleiche Hexfile für den atMega8 zurück.
Also alles richtig gemacht..
Im Zip-File liegt der AVRASM sowie die m48def.inc, m88def.inc und
m8def.inc vor, um "out the box" ein HEX-File erzeugen zu können.
Nun muss ich nur noch den Messstick aufbauen und auf einem atMega48
testen.
Danach werde ich den Quarztakt auf 20MHz erhöhen, so dass der
Frequenzzähler etwas weiter zählen wird.
.
Ok, ich habe mal die Komponenten der Eingangstufe getauscht wie folgt:
T5= BF311
Basis= C9 100nF
Kollektor= 470R
Basis-Kollektor= 27k
Das Signal am Kollektor von T5 sieht jetzt um einiges besser aus!
Siehe Bilder.
Was ich jetzt nicht nachvollziehen kann, ist das Verhalten wie vorher.
Das heißt, bis 122Hz wird die Frequenz angezeigt, darunter nur noch
0000, obwohl Amplitude und Signalform in Ordnung sind!
Kann mir das jemand erklären?
Ich hänge noch eine 100Hz u. 30Hz Messung mit an, die nicht angezeigt
wird.
Gruß Michael
Hallo Michael D.,
die Änderungen beziehen sich bisher nur auf die anderen Registernamen
bzgl. den atMega48, m88, m168 und m328.
Das Programm belegt nicht mal 2kByte ! Also reicht ein atMega48 aus.
Zwischen atMega8 und atMega88 gibt es noch Unterschiede beim ADC-Wandler
AVR094: Migrating from ATmega8 to ATmega88
- http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/doc2553.pdf
AVR095: Migrating between ATmega48, ATmega88 and ATmega168
- http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/doc2554.pdf
Diese sind noch nicht berücksichtigt und führen daher zu falschen
analogen Messergebnissen.
Hättest Du noch eine Platine übrig ?
Hallo,
man kann natürlich auch andere Transistoren nehmen (eben HF-Typen der
BF-reihe o.ä.), einen wirklichen Vorteil hat es eigentlich nichtm die
Transitfrequenz der BCxxx liegt irgendwo über 100MHz.
Ich versuche mal am Wochenende, wie meiner sich bei niedrigen Frequenzen
benimmt, nicht das da noch die Software ein Problem hat.
Frequenzmessung war bei mir mehr als Frequenzschätzung gedacht und
bisher nur über 1MHz in Benutzung. Ich werde mal den NF-Generator
ranhängen.
Kurvenformen usw. sind da eigentlich unkritisch, nur der Teiler muß eben
sicher getriggert werden.
PS: habe gerade im aktuellen Schaltplan oben gesehen, Du hast einen 7473
benutzt oder nur falsche Beschriftung?
Bei TTL-(kompatiblen wie 74HCT) ist die Schaltschwelle irgendwo im 1,5V,
da sollte dann Ube des Transistors auch niedriger liegen.
Man kann da natürlich verbessern, lag damals nuicht in meiner Absicht,
Zähler, der mit TTL-Pegel Rechtecken zählt, reichte mir erstmal.
Gruß aus Berlin
Michael
> Diese sind noch nicht berücksichtigt und führen daher zu falschen> analogen Messergebnissen.
in wie fern?
Ich habe auch gerade falsche Messergebnisse! Ab 122Hz-240Hz wird genau
gemessen. Von 240Hz-504Hz werden falsche Werte angezeigt!
Beispiel:
248Hz, angezeigt werden 55Hz
252Hz, " " 56Hz
300Hz, " " 66Hz
400Hz, " " 89Hz
473Hz, " " 105Hz
ab 504Hz bis 9MHz wird die exakte Frequenz angezeigt und das ohne
zicken.
Das könnte jetzt an der Software liegen, oder liege ich da falsch???
> Hättest Du noch eine Platine übrig ?
wieso, gefällt sie dir? :-)
Müsste ich erst herstellen.
Das Layout ist nicht so der Brüller, 9 Brücken habe ich drinnen, wegen
den 14mm SC56 Digis. 4 Brücken davon verlaufen ziehmlich ungünstig!
Gruß Michael
Hallo Michael,
Ich hatte deinen Schaltplan so übernommen und nicht auf die Beschriftung
geachtet. Verbaut habe ich einen M74HC73B1 von ST Microelectronics, ich
glaube nicht das es an dem liegt, zumal das zu verarbeitende Signal in
Ordnung ist.
Noch mal eine Oszimessung mit 400Hz auf Kanal-1 gemessen am Kollektor
des BF312 wo die Anzeige nicht korrekt ist.
Gruß Michael
Hallo,
so, gerade kurz geschaut:
es gibt wohl wirklich einen Softwarefehler im oben angegebenen Bereich.
Ich schau mir mal an, was ich da damals verbrüchen habe... ;-)
Gruß aus Berlin
Michael
nabend Michael,
> es gibt wohl wirklich einen Softwarefehler im oben angegebenen Bereich.
na, was ein Glück liegt's nicht an der Hardware, hatte schon den 74HC73
mehrmals gtauscht mit demselben Ergebnis!
Wo du schon dabei bist, könnte man die Spannungsmessung ab 10 Volt mit 2
Nachkommastellen statt nur Einer realisieren, oder ist das eher
ungünstig?
Des weiteren könnte man den "Clockausgang" weglassen und dafür einen
Tempfühler(z.B. KTY81-222) gegen A-Ref betreiben, fände ich vielleicht
nützlicher.
Gruß Michael
Hallo,
ich sehe keinen Vorteil darin, eine Auflösung und/oder Genauigkeit
vorzutäuschen, auf die das Ding (zumindest bei mir) nie angedacht war.
Ich werde aber niemanden daran hindern. ;-)
Den Clock-Ausgang habe ich bei mir nichtmal rausgeführt...
Für Temperaturen liegt hier ein (Billig-) IR-Thermometer rum und ein
9.95 Multimeter mit einem Fühler dabei.
Man kann das natürlich einbauen, genauso, wie den ganz oben mal
angedachten Servotester usw.
Bevor es aber falsche Hoffnungen weckt: ich werde es (schon aus
Zeitgründen) nicht machen.
Ich versuche aber morgen mal den Fehler bei der Periodendauermessung zu
beheben.
Gruß aus Berlin
Michael
Es war ja nur so eine Idee...
> Ich versuche aber morgen mal den Fehler bei der Periodendauermessung zu> beheben.
Das wäre klasse!
Mich wundert nur, das der Fehler noch Niemanden aufgefallen ist.
Einen schönen restlichen Sonntag nach Berlin,
Gruß Michael
Hallo Michael U.,
ich wollte mal nachfragen ob du inzwischen den Fehler in der SW für den
unteren Frequenzbereich ausmerzen konntest?
Ich wollte mein neues Layout mit Uwe's Eingangsstufe hier vorstellen,
nur wenn der Deckel drauf ist, kann ich nicht mehr flashen :-(
Gruß Michael D.
So, ich noch mal
Ich habe in das Multimeter die Vorstufe von Uwe reingequetscht sowie
einen ISP-Sockel, wer den nicht möchte, kann den ja weglassen!
Der Platine habe ich mal eine Spitzenform verpasst, dadurch wurde da
ganze etwas länger aber nicht breiter.
@Michael U.
> Ich versuche aber morgen mal den Fehler bei der Periodendauermessung zu> beheben.
schonmal der Sache auf den Grund gegangen? "stammel" :-)
Anbei der Schaltplan u. das Layout vom 'Update' in PDF.
Bei Interesse, lade ich die Eagle-Files hoch.
Gruß Michael
Hallo Michael,
hier noch auf die Schnelle die Transistorparameter von BFW92 und BF199.
Wie errechnet man nun den Basisvorwiderstand?
Mit den Messwerten erhalten wir für Ib = 100µA die Spannungsverstärkung
für die angegebene Uce.
wir legen für einen BFW92 fest
Uce = 2,5V
Ube = 0,6V
Rc = 470R
Hfe = 50
(1) Ic = 2,5V / Rc
(2) Rcb = (Uce - Ube) / (Ic / Hfe)
Ic = 2,5V / 470V/A = 5,32mA
Rcb = 1,9V / (5,32 *10-3A / 50)
Rcb = 1,9V / 1,064 *10-4A
Rcb = 17,86k Ohm (~18k Ohm)
Man sieht, bei meinem Messaufbau kann ich Rcb noch verringern.
/wir legen für einen BF199 fest/
Uce = 2,5V
Ube = 0,6V
Rc = 390R
Hfe = 70
(1) Ic = 2,5V / Rc
(2) Rcb = (Uce - Ube) / (Ic / Hfe)
Ic = 2,5V / 390V/A = 6,41mA
Rcb = 1,9V / (6,41 *10-3A / 70)
Rcb = 1,9V / 9,158 *10-5A
Rcb = 20,75k Ohm (~22k Ohm)
Ich kann erst seit ein paar Tagen meinen fertigen /Kennlinienschreiber
von DL4JAL/ nutzen, so dass vorher immer nur Werte aus den Datenblättern
vorlagen.
.
Hallo Forum!
Ich verfolge jetzt schon seit langer Zeit diese Beiträge, und nun will
ich auch so ein Wunderteil bauen!
Je länger dieser Thread aber ging, desto unsicherer wurde ich in
Hinsicht auf die letzte und optimale Version (hier und da gab es Fehler,
und es nahm kein wirkliches Ende...).
Vielleicht könnte jemand, bei dem alles geklappt hat die Endversion noch
ein letztes Mal hochladen (Programm und Schalplan).
Das wäre echt nett, vielen Dank!!
na toll, hier war bei mir die Mailbenachrichtigung abgeschaltet. :-(
Hallo Uwe,
da hast du einen mords Aufriss mit der Eingangsstufe veranstaltet,
Respekt!
...und sehr Hilfreich.
Weiter oben hatte ich ja schon mal das Layout überarbeitet.
Es müsste eben noch die Eingangsstufe mit den entsprechenden
Bauteilwerten angepasst werden!
Ohne ISP-Sockel, kommt man beim Layout mit nur 6 Brücken aus!
Ansonsten stelle ich mal die EagleCad-Files im Anhang zur Verfügung.
@Andi Arbeit
Und stimmt, in der Software ist noch ein Bug, den 'Michael U.' mal
beheben wollte. D.h. bei der Frequenzmessung hakt es(bei mir) im unteren
Bereich ab 122Hz abwärts, ab da bleibt die Anzeige auf "0".
Schön wäre gewesen, wenn wenigstens bis runter auf 30 oder 20Hz gemessen
werden könnte(besser noch weniger...), ob das machbar wäre, weiß nur der
Programmierer.
Gruß Michael
EDIT: Hier der Link für den Code den Uwe auf den Mega48/88 umgeschrieben
hat
Beitrag "Re: Multimeter"
Hallo,
ich versuche mal, am Wochenende mein Multimeter zu flashen und zu
schauen, ob es klappt.
Der Fehler dürfte in Funktionen.inc/get_periode sein. Ich hatte da
ursprünglich über 8 Messungen gemittelt, habe das dann auf 16 Messungen
erweitert. Entweder gibt es da einen Überlauf oder so...
Gruß aus Berlin
Michael
hi Michael
hast du vielleicht berechnungen für dein multimeter?
ich habe es mir zuhause gebaut und ein professor von mir ist so
begeistert das er es als projekt in der schule ausführen will, doch will
er von mir ein paar berechnungen ich habe zwar aus dem tread
rausgelesen das dies alles schätzwerte sind doch brauch ich bitte
berechnungen um diese werte begründen zu können. Ich bin noch anfänger
deshalb bitte ich um verständniss :D
gruß aus Österreich
Matthias
Hallo,
befasst sich noch jemand mit dem Projekt Multimeter, habe da eine Frage:
habe das Gerät jetzt nachgebaut im Schaltplan steht die
Anzeigenbezeichnung HD-F103 kann keine Anzeigen mit der Bezeichnung
finden.
Hat jemand eine Idee was sich hinter der Bezeichnung verbirgt?
Grüße Ronny
Nachdem ich mit meinem ursprünglichen Nachbau des Sticks hinsichtlich
des unteren Frequenzmessbereiches nicht so zufrieden war, habe ich ein
abgespecktes Design erstellt, das zur Frequenzmessung nur das klassische
Torzeit-Verfahren nutzt, ohne den 7473 Vorteiler auskommt und mit einem
übertakteten ATmega48 den vollen ursprünglich vorgesehenen
Frequenzbereich bis 9.999 MHz abdeckt. Die untere Grenze ist jetzt 1 Hz.
Bei der Gelegenheit habe ich die Hardware auch noch etwas vereinfacht:
Als Anzeige dient ein 4-stelliges LED-Display, bei dem die gleichnamigen
Segmente bereits untereinander verschaltet sind (LITEON LTC4627G, bzw.
YOUNG SUN YSD-439AK2B-35). Die Transistoren zur Ansteuerung der Digits
sind ebenfalls entfallen.
Die einseitig geroutete Platine ist so um 1,5cm kürzer geworden und
weist nur noch eine Drahtbrücke auf der Bestückungsseite auf. Die
Spannungsteiler für den ADC wurden ebenfalls für 1,1V interne
Referenzspannung (statt 2,56V beim ATmega8) angepasst.
Die überarbeitete Firmware und das Eagle-Layout sind beigefügt.
Hallo,
erstmal freut es mich doch, das dieses damalige "mal schnell" Projkt
immernoch auf Interesse stößt.
@Thomas N.: da mein damaliges Exemplar inzwischen dazu neigt auseinander
zu fallen, zwingst Du mich jetzt, das Ding neu aufzubauen.
Vielen Dank für Deine Mühe und daß Du Dich durch meine damalige Software
gewühlt hast.
Eine Frage: was macht das Teil bei 3,3V Versorgung? Spielt der MEGA48 da
noch mit?
Ich habe in meiner Kramkiste ein brauchbares LED-Modul gefunden,
natürlich gemeinsame Kathode und anderes Pinout. Aber gibt bei mir
sowieso wieder Lochraster, also was solls.
PS: 2007... wie die Zeit vergeht...
Gruß aus Berlin
Michael
Hallo,
auch bei 3,3V (=3V hinter der Schottky Diode) arbeitet der Stick noch.
Das Voltmeter zeigt die korrekte Spannung an, und der Logiktester ist
ebenfalls ok. Bei der Frequenzmessung wird die Anzeige oberhalb von
8,5MHz instabil. Das liegt vermutlich daran, dass sich der Arbeitspunkt
der Transistorvorstufe verändert hat. Diesen hatte ich auch schon für
den Betrieb an 5V nachjustieren müssen, ehe ich eine stabile Messung bei
10MHz bekam. Ist halt alles etwas "auf Kante genäht".
Gruß
Thomas
PS: Noch schöner wäre es natürlich, die Periodendauer-Messung des
ursprünglichen Designs zu überarbeiten. Daran habe ich mich bisher
erfolglos versucht.
Hallo,
sind bei 3V ja sowieso erstmal nur die Frage ob der übertaktete AVR noch
Lust hat und ob die Helligkeit der grünen Anzeigen reicht.
Ich hatte vor ewigen Zeiten schonaml wegen des Fehler bei der
Periodendauermessung geschaut, es gibt einen Überlauf in einem
bestimmten Frequenzbereich. Ist dann wieder eingeschalfen, weil die Zeit
nicht da war und die Interessen woanders...
Ich werde mir das wohl doch nochmal genau anschauen.
Daß alles "auf Kante genäht" ist, ist logisch, war eben eine Idee und
schnell mal zusammengelötet. Zeil war durchaus mit wenigen Bauteilen aus
der Kiste möglichst viel zu erreichen ohne übertreibene Ansprüche zu
stellen.
Die Eingangsschaltung ist ohnehin ein Kompromiss, weil ich den Eingang
halbwegs gegen Überlastung schützen wollte, wenn man z.B. mal an eine zu
hohe Spannung kommt.
Prinzipiell überlebt es auch kurz 220V, allerdings sind die Abstände
dafür nicht ausgelegt, der 10n an der Basis müßte ein 250V Typ sein usw.
Gruß aus Berlin
Michael
Hallo,
die Helligkeit der grünen Anzeigen (Pollin #121 142) ist bei 3,3V mit
den 330 Ohm Vorwiderständen schon sehr schwach. Da sind die roten YOUNG
SUN LEDs deutlich heller.
Anbei noch ein kleines Firmware Update mit neuem (kürzerem) Binär zu
7-Segment Dekoder, der zudem keine eigenen Register für die Packed BCD
Zwischenspeicherung benötigt (BIN2BCD16 entfällt). Hiermit verschwinden
auch die 3 Compilerwarnungen über doppelte Registerbelegung. Jetzt sind
4 Register frei.
Gruß
Thomas
Hallo,
hier mal ein etwas anderer Ansatz zur Periodenmessung für die
ursprüngliche Hardware von Michael U Die Messung erfolgt ohne
ICP-Capture Interrupt durch Zählen der CPU-Takte (16MHz/8) über eine
Periode der Eingangsfrequenz. Hierbei werden Start- und Stoppzeit
einfach durch Polling des Signaleingangs (PB0) bestimmt. Das
funktioniert erstaunlich gut.
Da mit 16 Bit gezählt wird, ergibt sich als untere Frequenzgrenze 2MHz /
65535 = 31Hz. Unterhalb dessen wird der Zähler-Überlauf ausgewertet und
0000 ohne Dezimalpunkt angezeigt.
Da mit zunehmender Frequenz die T1 Zählwerte immer kleiner werden, führt
die nachfolgende Division von Prozessortakt durch Zählerstand selbst bei
kleinen Schwankungen des Zählerstands zu großen Sprüngen auf dem
Display: Bei 9kHz Messfrequenz ergibt sich z.B. rechnerisch ein
Zählerstand von 222,22...also real entweder 222 oder 223. Als Anzeige
auf dem Display erschiene dann entweder 2MHz / 222 = 9009 oder 2MHz /
223 = 8968.
Bei kleineren Frequenzen reduziert sich dieser Effekt. Daher wird hier
die Periodendauer-Messung nur bis 2kHz benutzt und oberhalb von 2kHz
wieder auf die herkömmliche Frequenzmessung umgeschaltet. Zusätzlich
habe ich noch einen 2ms Frequenzmess-Zyklus ergänzt, der Messungen bis
ca 22MHz ermöglicht. Die Hardware mit 1:4 Teiler 74(HC)73 gibt das ja
her.
Eine neue ICP-Capture basierte Periodendauermessung läuft bei mir auch
schon ganz gut; diese werde ich bei Gelegenheit noch mal hier posten.
Gruß
Thomas
Hier nun auch die überarbeitete Periodendauermessung mit T1 Capture
Interrupt und Mittelwertbildung über 16 Messungen für den ursprünglichen
Mess-Stick von Michael U. Der uC-Takt wird hier per 24 Bit Zähler
erfasst ohne Umschaltung auf den 1:8 Prescaler. Die kleinste messbare
Frequenz liegt bei 33Hz. Unterhalb hiervon spricht das Timeout an. Durch
den höheren Zählertakt, die Mittelwertbildung und den "noise canceler"
sind die Werte stabiler als zuvor.
Gruß
Thomas
Hallo,
damit es nun zum Chaos wird... ;)
Im Anhang die korrigierte alte Software.
Fehler war, das ich vergessen hatte, das TOV1-Flag zu löschen...
Nach der Korrektur fiel dann auf, daß der Timeout bei ca. 120Hz
zuschlug, also zu kurz war.
Auch das noch korrigiert.
Bei mir am Signalgeneraor geht es jetzt sauber bis 31Hz runter,
darunter wird 0000 angezeigt.
Falls jemand noch meine "Original"-Hardware beutzt, wäre es nett, wenn
er es mal testen könnte.
Auf die Webseite habe ich auch die aktuelle Version gelegt.
http://www.avr.roehres-home.de/index.html
Ich werde zumindest den Text dort wohl noch aktualisieren müssen...
Gruß aus Berlin
Hallo,
@ Michael D. (mike0815): was sind schon 4 Jahre... ;-)
Zeit ist eben relativ, wie lang 5 Minuten sind hängt zum Beispiel davon
ab,
auf welcher Seite der Klo-Tür man sich befindet.
Ich hatte gestern etwas Zeit und ich gebe zu, die habe ich auch
gebraucht, um nach 8 Jahren wieder zu verstehen, was ich damals da
gemacht habe.
Gruß aus Berlin
Michael
Hallo,
mein Test mit der korrigierten Firmware war erfolgreich!
Allerdings streuen die Werte bei der Periodendauermessungen genau wie
bei meinen Versuchen mit zunehmender Frequenz (= kleinerer Divisor)
immer stärker. Bei 9000Hz Messfrequenz aus einem Quarztaktgeber bekomme
ich Werte zwischen 8.998 und 9.100kHz angezeigt. Bei 1100Hz sind es nur
1.099-1.102kHz. Aber damit muss man in diesem Fall wohl leben.
Gruß aus Bremen
Thomas
Hallo,
Danke für die Rückmeldung.
das ist zumindest eigenartig. Ich habe hier einen alten
Sinus/Rechteckgenerator dran gehabt, der geht von 20Hz bis 200kHz in 4
Bereichen. Die Werte stehen +-2 in der letzten Stelle.
Allerdings ist die Eingangsbeschaltung recht pegelempfindlich
(logisch...).
Ich habe jetzt mal nachgemessen, was aus dem Teil rauskommt: ca. 8Veff
bei Sinus, die hatte ich auch dran. Bei Rechteck mußte ich runterdrehen,
auch auf ca. 8V, da kommen sonst ca. 18V raus, da zeigte er nur noch
Unsinn an.
Ich glaube, ich ignoriere das auch weiterhin. ;-)
Gruß aus Berlin
Michael
Hallo,
ich hab mir damals die Bauteile gekauft gehabt, das Multimeter jedoch
nie zusammengelötet. Hab gerade geschaut, soweit wäre auch noch alles
da. Wenn Ihr schon dran wieder aktiv seit, könnte ich mich ja eigentlich
auch mal aufraffen.
Michael U. hatte hier mal die Idee der Widerstandsmessung geschrieben
gehabt:
Beitrag "Re: Multimeter"
Wenn ihr dem das auch noch beibbringen würdet, wäre es in meinen Augen
für 99% der Fälle ein vollwertiger Multimeter-Ersatz.
Vielen Dank für die bisherige Arbeit!!!
Hallo,
da ich derzeit dabei bin meine C-Kenntnisse etwas aufzufrischen, habe
ich mir mal das Multimeter als Übungsbeispiel hergenommen.
Herausgekommen ist die in der Anlage beigefügte Firmware lauffähig auf
der ursprünglichen Hardware von Michael U. mit 1:4 Teiler am Eingang.
Das Programm funktioniert (fast) genauso gut wie das "Original", ist
aber deutlich übersichlicher. Folgende Funktionen sind implementiert:
Voltmeter: 0..9,9V und 10..30V, Frequenz: 1Hz..22MHz unterhalb von 10kHz
als Periodendauer-Messung über eine mindest Zeitspanne. Logiktest: L
(<0,2V), H (>0,6*Vcc), - (dazwischen), Pulserkennung ab 100Hz,
Taktgenerator mit Festfrequenz ~100kHz. Bei Spannungs- und
Frequenzmessung automatische Bereichswahl. Bei Frequenzmessung und
fehlendem Eingangssignal Anzeige "tout" (Timeout) nach 1,5s.
Gruß aus Bremen
Thomas
Gerhard W. schrieb:> Wenn ihr dem das auch noch beibbringen würdet, wäre es in meinen Augen> für 99% der Fälle ein vollwertiger Multimeter-Ersatz.
Ja, das wäre super (Durchgangsprüfung & Ohmmeter; ich bin auf der Suche
nach sowas: Beitrag "DIY Messgeräte: Always-On Durchgangsprüfer und Ohmmeter?"). Aber wie? Es
sind keine IO mehr frei, und der ADC hängt hinter 200 kOhm (zur
Spannungsmessung werden 27k bzw. 1k8 als Spannungsteiler aktiviert).
Evtl. ließe sich der separate CLOCK-Ausgang umbiegen und als Quelle für
eine Durchgangsprüfung nutzen. Für eine brauchbare Widerstandsmessung
ist mehr Aufwand erforderlich.
Offenbar der letzte Schaltplan:
Beitrag "Re: Multimeter"