Elektronik-Fotos

Gast #781952
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Ich glaube du bist hier an der falschen Adresse, wenn ich die Kommentare 
lese. Continental Drift ist schon extrem hart ^^


Schau halt mal bei einer Foto-Community wie Pixelio oder so vorbei, die 
Leute kennen sich teilweise auch mit Makro- bzw. Produktaufnahmen aus. 
Oder willst du das nur zum Spaß machen weil Bilder von Platinen dich 
antörnen ? :)
Gast #781957
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Wieso, nicht wenige Profis verkaufen Ihre Produkte über gute Bilder. 
Elektronik gehört zweifelsohne auch dazu.

Natürlich mag es auch Leute geben, die ihr zusammengeklopftes Zeug 
keinem Zeigen möchten.
Gast #781960
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Ansonten halt ein paar Tips für brauchbare Bilder:

Unterlage: weiss
Perspektive: angle View, d.h. z.B. von einer Ecke der Platine auf leicht 
von oben nach unten fotografieren
Beleuchtung: flächig, z.B. Tageslicht oder Leuchtstoffröhren - keine 
Halogenlampen

Der Rest passiert im Bildbearbeitungsprogramm -  ausschneiden (kann 
richtig aufwändig werden), Farb- und Kontrastkorrekturen sowie 
eventuelle Effekte (z.B. Schattenwurf der Platine in´s weisse ...)
Gast #781980
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Er hat schon recht, je nach angesprochenem Konsumentenkreis können 
professionelle Bilder sehr viel bringen.

Das schliesst ja nicht auss, dass die Produkte nicht auch technisch gut 
sind.

Habe meine Ausbildung mal im Einzelhandel gemacht und war auch viel für 
die Onlineangebote inkl. der passenden Bilder zuständig. Wenn ein 
Hersteller / Vertrieb keine vernünftigen Bilder liefern kann (bzw. hier 
wird man wohl eher der Hersteller sein) muss man eben selber ran. Was 
sieht besser aus - ein Produkt in der richtigen Ansicht auf weißem 
Hintergrund oder ein auf einem 0815-Tisch abgelichteter Artikel nach 
Ebay-Privatverkäufer-Manier ?
Gast #782055
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@Hans: stimmt, habe auch noch mal ein Redesign gemacht, war mal wieder 
die erste Platine nach rund 20 Jahren.
Schöner als Fotos sind oft die Povray-gerenderten 3D Bilder, da gibts 
dann auch keinen Staub und keine schlechten Lötstellen...
Und noch schönere Bilder hatte EBV in verschiedenen Elektronik 
Zeitschriften. Gut, von Elektronik war da wenig zu sehen...
http://www.ebv.com/en/products/highlights/freescale_dragonfire.htm
http://www.ebv.com/en/products/highlights/snakebytes.html
(Firma: TU Wien) #782168
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Hallo,
anbei mal drei Fotos, die ich neulich gemacht habe.

Sind alle auf einem Tisch aus weißen Plexiglas entstanden, der von unten 
mit einem Blitz und von oben zwei Blitzen mit großen Softboxen 
beleuchtet wurde. Die Fotos wurden mit einer Nikon D200 und einem alten 
manuellen Makroobjektiv mit 105 mm Brennweite gemacht. Es sollten keine 
arg schönen Bilder werden, sonder in erster Linie wollte ich die Teile 
Dokumentieren und zwar so, dass ich Notfalls auf dem Foto die einzelnen 
Fädeldrähte nachvollziehen kann. (1.jpg ist ein Ausschnitt aus 4.jpg.)

Grüße
Flo
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Gast #782229
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Hallo,

hiermit bekomme ich sicher die goldene Zitrone: es handelt sich um einen 
ATmega48 im QFN-Gehäuse als IR-Empfänger für die Fernsteuerung eines 
Mikro-Flugmodells (wiegt unter 3 g); PWM für den Motor und die 
Aktuatoren. Freitragende Verdrahtung auf einem 0,5 mm Balsebrettchen, um 
Gewicht zu sparen.

Gruß

Fred
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Persönliche Seite #782272
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Warum hast du denn so dicke Drähte und riesige Chip Widerstände genommen 
(0402!)? Die Elektronik kannst mit doppelseitigen Klebeband auf den LiPo 
kleben (aber nur ein paar kleine Fetzen Klebeband, weil das wiegt auch 
was).

Ziemlich nettes Modell - was für eine reichweite hast du mit der RX und 
TX Kombination?

Die "Servos" sind elektromagneten? Wie hast du die aufgebaut / 
angesteuert?
Gast #782282
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Hallo Marius,
> Warum hast du denn so dicke Drähte und riesige Chip Widerstände genommen
> (0402!)?
Draht ist 0,1mm, wenn ich mich richtig erinnere.

> Ziemlich nettes Modell - was für eine reichweite hast du mit der RX und
> TX Kombination?
Geht problemlos "um die Ecke" von einem Zimmer ins nächste, wenn die Tür 
offen ist, da ich senderseitig ziemlich viele IR-Dioden nehme und die 
Wände gut reflektieren.
> Die "Servos" sind elektromagneten? Wie hast du die aufgebaut /
> angesteuert?
Nichts weiter als ein 1mm oder 1,5mm Neodym-Magnet in einer Spule, die 
über zwei Port-Pins des Atmega angesteuert wird, so dass ich den 
Magneten in beide Richtungen bewegen kann. PWM, um die Kraft zu ändern. 
Spule: siehe Bild.

Viele Grüße

Fred
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Gast #782336
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Das Modul mit den BGAs ist ein PHYcore-MPC565 von Phytec.
Ich sprühe meine Platinen immer vor dem Löten mit Plastikspray ein, 
das geht super so!
Beide Platinen sind übrigens doppelseitig gefräst.
#782603
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@holger:

Sind das die 58mm 7 Segment Anzeigen von Kingbright?
Wenn ja -
Wuerde es dir was ausmachen mir den Schaltplan zukommen zu lassen, ich 
bastle auch gerade mit den Dinger. Ich habe vor eine Platine zu machen 
die genau so grosz ist wie das Anzeigemodul und I2C Controller + PWM 
Dimmung usw alles oben hat.

s.oberpeilsteiner@vcnc.org

lg Stefan
Moderator Persönliche Seite #783342
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Naja, leg' mal die Worte von nicht registrierten Gästen nicht so sehr
auf die Goldwaage.  Ich für meinen Teil sortiere Leute, die nichtmal
einen Namen zu besitzen behaupten, implizit bis zum Beweis des
Gegenteils immer erstmal in die Kategorie ,,Troll'' ein.

Wie geschrieben, ich fand das Blaulicht aus 0402-LEDs schon nett.

Ich weiß auch nicht, ob der Initiator des Threads nun mehr Fotos im
Sinne von ,,künstlerisch wertvoll'' oder ,,technisch interessant''
im Sinne hatte (beides ist denkbar).
Gast #783408
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> Ich weiß auch nicht, ob der Initiator des Threads nun mehr Fotos im
> Sinne von ,,künstlerisch wertvoll'' oder ,,technisch interessant''
> im Sinne hatte (beides ist denkbar).

Das Eine schließt das Andere nicht aus. Leider gelingt es offensichtlich 
zu selten, ein technisch interessantes Produkt auch künstlerisch 
wertvoll abzubilden. In diversen Elektronik-Zeitschriften gibt es eine 
Unmenge von Beispielen zu dieser Behauptung. Offensichtlich 
indentifizieren sich die Fotomacher meist kaum mit den abzubildenden 
Elektroniken. Ich hatte gehofft, dass es hier anders sein könnte.
Gast #783429
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> Hat zwar nicht direkt etwas mit elektronik zu tun ist dafür aber
> original ohne Nachbearbeiten so geworden.

Wer sich LEDs und anderes Leuchtzeugs in den Computer baut, hat was an 
der Waffel und gehört umgehende in die Klatsche eingewiesen!
Gast #783459
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@Unbekannter:
Aha, und wie belegst du diese Behauptung?
Ich sage ja auch nicht das alle Briefmarkensammler pedophiel sind oder?
Wirklich traurig dieser enge Horizont.

@all:
Sorry für offtopic.
Gast #783490
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>Das ist aber doch 'ne Fotomontage ;)

Nein ... ! Habs gemacht mit ner ganz normalen Digi-Knipse.
Die Röhre hat die ganze Zeit schön stillgehalten bei den Aufnahmen, war 
sehr fotogen und daher konnte ich ne Menge Fotos schießen ;-) Ja Baby 
gib mir alles...

>geplatzten Elko
Das ist mir ein einziges mal mit 11 oder 12 Jahren passiert und kurz 
vorher hatte ich noch den Kopf daneben.
Seitdem hab ich immer drauf geachtet
#783513
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mal ein etwas älteres Projekt:

eine 3-Achsen-Schrittmotorsteuerung incl Ausgabe der Signale für 
Kühmittel, Spannzange und Frässpindel.

Der Aufbau erfolgte auf FR4 und besitzt Lötstopp und bestückungsaufdruck 
in Siebdrucktechnik.

Platinenbauer

Edit: die Platine wurde komplett von Anfang bis Ende von mir selbst 
gefertigt.
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Persönliche Seite #783625
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Falk Brunner wrote:
> @  Maxim W. (maxim)
>
>>Mein "laufendes" Projekt (habe zur Zeit Abi am Hals).
>>Neunfache 10-Bit PWM.
>
> ???
> Und dazu braucht man drei Controller? Mit drei Quarzen? Mit Soft-PWM
> reicht einer, wenn die Frequenz nicht zu hoch ist.
>
> MFG
> Falk

Das ist soft-PWM. Ein Mega8 hat keine 10-Bit-PWM. Damit erreiche ich 
etwa 100Hz bei 16MHZ Quarz.
Persönliche Seite #783638
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Falk Brunner wrote:
> @ Maxim W. (maxim)
>
>>Das ist soft-PWM. Ein Mega8 hat keine 10-Bit-PWM.
>
> Das stimmt nicht.

Wo steht es im Datenblatt?

>> Damit erreiche ich etwa 100Hz bei 16MHZ Quarz.
>
> Und wozu drei AVRs?

Weil die Frequenz umgekehrt proportional zu der Anzahl der Kanäle ist. 
Mehr Kanäle -> LED flimmern. Außerdem wollte ich etwas Erfahrung mit 
serieller Datenübertragung sammeln.

Quellcode im Anhang.
Angehängte Dateien:
Gast #783774
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Jörg Wunsch wrote:
> Simon K. wrote:
>
>> Fehlt nur noch jemand, der Bilder in der Qualität einer Webcam
>> hochlädt... ;)
>
> Naja, Makroaufnahmen einer 0402-LED sind auch nicht gerade die Stärke
> von Feld-, Wald- und Wiesen-Digicams, und nicht jeder nennt eine
> digitale Spiegelreflex sein eigen (ich hab' auch nur eine analoge).

Es gibt allerdings auch günstigere Digicams, mit denen sich schöne 
Makroaufnahmen realisieren lassen.

Mein Favorit ist nach wie vor meine uralte CASIO QV-8000SX (1,3MPixel; 
8x [!] opt. Zoom; schwenkbares Objektiv; 2,5" LCD). Im Makromodus 
fokussiert die Optik bis auf wenige mm vor die Linse ! Das Problem 
dabei ist nur, dass man dann Probleme bekommt, das abzulichtende Objekt 
mit ausreichend Licht zu versorgen ;)

Im Anhang mal ne Makroaufnhame von einem 20€-Schein.
Angehängte Dateien:
#783805
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@  Maxim W. (maxim)

>> Und wozu drei AVRs?

>Weil die Frequenz umgekehrt proportional zu der Anzahl der Kanäle ist.
>Mehr Kanäle -> LED flimmern.

Aber das schafft ein Mega8 auch für alle 9 Kanäle allein.

MfG
Falk

P.S. Da hat wohl jemand die Wertetabelle aus dem LED-Fading Artikel 
abgeschrieben ;-)
Gast #784063
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> Aha, und wie belegst du diese Behauptung?

Schau Dir z.B. mal die Fotos von Mario an und zieh selbst Vergleiche.

Nach meiner Einschätzung ist Mario ein ideenreicher Perfektionist mit 
großem handwerklichem Geschick und umfangreicher Wissensbasis. Diese 
Kombination an Eigenschaften ist leider sehr selten anzutreffen.
Gast #784416
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Vorsicht Leute!

Mit so einem Thread animiert ihr auch Forenfremde hier Bilder
einzustellen, die möglicherweise nicht lizenziert sind! Das könnte
Andreas Schwarz schnell eine saftige Abmahnung einbringen, für die dann
keiner die Verantwortung übernimmt. Zweifelhafte Bilder sollten die Mods
hier besser löschen.

Vor kurzem wurde ein Fall bekannt, wo mit manipulierten google Einträgen
Kochrezepte und insbesondere Obstbilder immer ganz vorne in
Trefferlisten bei Stichwortsuche (nicht nur zu Kochrezepten, sondern
sogar zu Fragen der Ernährung) erscheinen, damit diese Bilder dann
möglichst oft in Foren in Diskussionen Verwendung finden. Hinter diesen
Bildern steckt ein Anwalt, der SOFORT OHNE VORWARNUNG abmahnt, wenn er
eines dieser Bilder in Foren wiederentdeckt. Ein Abgemahnter wehrte sich
.. fühlte sich über den Tisch gezogen .. zog vor Gericht .. und ..
VERLOR! Der Anwalt klagt nämlich grundsätzlich am Hamburger Landgericht
und dort entscheidet man quasi IMMER PRO Abmahnung und GEGEN Kläger die
sich wehren.

Sein Elektronik-Bild kann man auch mal in die "übliche" Diskussion 
zwischen
Bauteilen, Platinen u. dergleichen zur Auflockerung platzieren.
Gast #784422
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Ich raff' den Thread hier eh nicht. Für so Kram gibt's Imageshack und 
wie die alle heißen, warum hier? Genau den Katzenmüll...ich ja süss 
nur...egal, lassen wir es.

Statt ihr mal ein Bild von eurer Freundin reinstellt...
Gast #784429
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he ha! :( Poster von 23:18

Nicht einfach meinen Beitrag duplizieren! Der Bezog sich auf 
Kitty-Bilder und nicht auf Elektronik-Basteleien. Die hat nicht jeder 
sofort griffbereit und lockt auch die Trolle nicht so an, wie 
Tierbilder.
(Firma: TU Wien) #784431
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Hallo

> Ich raff' den Thread hier eh nicht.

Naja, so ganz sinnlos ist das nicht, es ging ja um die Frage wie man 
Elektronik "gut" fotografiert und vielleicht auch was man unter "gut" 
verstehen kann. Das passt schon hierher, ein bisschen jedenfalls. :-)

Wenn man ein gutes Foto will sollte man's wohl einfach einen guten 
Fotografen machen lassen. Der weiß dann nur nicht, was der da 
fotografiert, das macht die Sache sicher schwierig.

Wenn man's selber machen will braucht man IHMO mindestens eine 
Spiegelreflex und ein Makroobjektiv, am besten eines mit Tilt und Shift. 
Durch schiften kann man perspektivische verzerrungen beseitigen, das 
schient mir bei Elektronik so wichtig wie in der Architekturfotografie. 
Es gibt ja schon auf den ersten Blick eine formale Ähnlichkeit zwischen 
einer bestückten Platine und einer Stadt. Durch verkippen des Objektives 
(tilten) bekommt man die Schärfe in den Griff und kann die Schärfeebene 
in die Objektebene legen (oder vielleicht auch gerade nicht, wie es die 
Gestaltung eben erfordert). Stichwort: Scheimpflugsche Regel

Und dann wäre da noch das Licht,. Die Hauptbeleuchtunge wird wohl i.A. 
eher weich sein, ein Lichtzelt wär vielleicht gut. Auf jeden Fall ist 
ein durchscheinender weißer Hintergrund, den man von hinten beleuchten 
kann hilfreich, mit dessen Hilfe lassen sich die Schatten des Objekts 
auf dem Hintergrund verhindern. Wenn man die Beleuchtung durch Blitze 
realisieren kann ist er erheblich leichter scharfe Bilder zu bekommen, 
sonst braucht man grade im Makrobereich ein sehr gutes und stabiles 
Stativ.

Die Blitze könnte man ja per funk mit RFM12 Modulen auslösen, damit's 
on-topic bleibt.

Grüße
Flo
Moderator Persönliche Seite #784482
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Florian Rist wrote:

> Wenn man's selber machen will braucht man IHMO mindestens eine
> Spiegelreflex und ein Makroobjektiv, am besten eines mit Tilt und Shift.

Naja, mit viel Licht lässt sich die Schärfe erst einmal durch reichlich
Abblenden in den Griff bekommen.  Das Entzerren bekommt man dan auch
mit dem Gimp wieder hin.

Der OP hätte natürlich mal deutlich machen können, dass es ihm mehr
auf die fotografischen Qualitäten denn eine pure technische Doku-
mentation ankommt.
Gast #784563
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Steven Wetzel wrote:
> Board ist handgelötet und eingescannt.
>
> Gilt das als Foto :-)

Nein, aber als "Bild".

Ich verstehe nicht, warum viele Leute bei Hilfegesuchen Bilder ihrer 
Bauteile / Platinen einstellen, welche mit einer völlig ungeeigneten 
Kamera aufgenommen wurden und damit Bilder im vielfachen 
Megapixelbereich erzeugen, welche durch so extreme Unschärfe und 
Unterbelichtung hervorstechen, dass es einem schlecht wird. Warum kommt 
kaum einer auf die Idee, sein Problemkind mal auf den Scanner zu legen?

Dein Scan ist übrigens sehr gut gelungen. Ich tippe mal darauf, dass es 
sich entweder um einen Scanner mit stationärer CCD-Zeile, oder zumindest 
um einen mit mehrfacher Umlenkung des Strahlenganges mit zentraler 
Optik/Linse handelt. Sprich: kein Scanner mit seitebreiter CCD-Zeile. 
Die Letzteren sind nicht in der Lage, Objekte, welche sich weiter von 
der Glasplatte weg befinden (was bei deiner Platine an den meisten 
Stellen der Fall ist), einigermassen scharf abzubilden.

Gruß,
Magnetus
#784582
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Magnus Müller wrote:
> Sprich: kein Scanner mit seitebreiter CCD-Zeile.
> Die Letzteren sind nicht in der Lage, Objekte, welche sich weiter von
> der Glasplatte weg befinden (was bei deiner Platine an den meisten
> Stellen der Fall ist), einigermassen scharf abzubilden.

Daher nennen die sich ja auch CIS (Contact Image Sensor)...
#784627
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@ Magnus Müller (magnetus)

>Ich verstehe nicht, warum viele Leute bei Hilfegesuchen Bilder ihrer
>Bauteile / Platinen einstellen, welche mit einer völlig ungeeigneten
>Kamera aufgenommen wurden und damit Bilder im vielfachen
>Megapixelbereich erzeugen, welche durch so extreme Unschärfe und
>Unterbelichtung hervorstechen, dass es einem schlecht wird. Warum kommt
>kaum einer auf die Idee, sein Problemkind mal auf den Scanner zu legen?

Weil sich keiner über Bildformate informiert ;-)

>Optik/Linse handelt. Sprich: kein Scanner mit seitebreiter CCD-Zeile.
>Die Letzteren sind nicht in der Lage, Objekte, welche sich weiter von
>der Glasplatte weg befinden (was bei deiner Platine an den meisten
>Stellen der Fall ist), einigermassen scharf abzubilden.

Das halte ich für ein Gerücht. Das hängt NICHT davon ab ob da eine 
breite oder schmale CCD-Zeile drinsteckt, sondern von der 
Schärftentiefe, welche duch das optische System bestimmt wird. Und da 
reicht auch ein einfacher Spiegel + Linse, wie in den meisten billigen 
Scannern. Beiweis? Siehe Anhang. Mit Trust SCSI Connect 19200 gescannt, 
der hat nur ne einfache Linse + Spiegel.


MFG
Falk
Angehängte Dateien:
#784635
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Falk Brunner wrote:

>>Optik/Linse handelt. Sprich: kein Scanner mit seitebreiter CCD-Zeile.
>>Die Letzteren sind nicht in der Lage, Objekte, welche sich weiter von
>>der Glasplatte weg befinden (was bei deiner Platine an den meisten
>>Stellen der Fall ist), einigermassen scharf abzubilden.
>
> Das halte ich für ein Gerücht. Das hängt NICHT davon ab ob da eine
> breite oder schmale CCD-Zeile drinsteckt, sondern von der
> Schärftentiefe, welche duch das optische System bestimmt wird. Und da
> reicht auch ein einfacher Spiegel + Linse, wie in den meisten billigen
> Scannern.

Du hast das falsch verstanden, bzw. Magnus hat das schlecht beschrieben. 
Er meint die CIS Scanner, die keinen Spigel haben, sondern nur eine DIN 
A4 breite CCD Zeile mit vielen kleinen Linsen die sehr nah an der 
Glasplatte liegen.
Und diese Scanner haben in der Tat praktisch keine Tiefenschärfe.
#784665
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@ Benedikt K. (benedikt)

>Er meint die CIS Scanner, die keinen Spigel haben, sondern nur eine DIN
>A4 breite CCD Zeile mit vielen kleinen Linsen die sehr nah an der
>Glasplatte liegen.

Aha, wusst gar nicht dass es sowas gibt. Danke für die Information.

>Und diese Scanner haben in der Tat praktisch keine Tiefenschärfe.

Die hat sowieso niemand. Denn es heisst Schärfentiefe ;-)

http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%A4rfentiefe

MFG
Falk
Gast #785272
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Wolfgang Birner wrote:
> woher stammt denn diese Aufnahme? Kann es sein, das der MC falsch
> eingelötet ist? Auf der Platine ist ein kleines Kreuzchen zu sehen, der
> PIN1 des QDIP64, kann ich mich erinnern, ist aber an anderer Stelle ....

Hab ich selbst aufgenommen. Nein, der Controller ist nur  lose in die 
nackte Platine gesteckt, um die Echtheit der Aufnahme zu betonen. Pin 1 
ist (fast) mittig an der linken oberen Kante, was du eigentlich an der 
Einkerbung hättest erkennen müssen ;)

Gruß,
Magnetus
Gast #785345
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Ein Hinweis darauf, dass es editiert ist sind die fehlenden EXIF Daten, 
hättest du das Bild direkt aufgenommen und hochgeladen könnte man sehen 
welche Kamera du benutzt hast. Normalerweise überschreibt auch photoshop 
diese daten nicht sondern schreibt sich nur mit rein. Deshalb schließe 
ich darauf, dass sie absichtlich entfernt wurden.
Gast #785693
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Benedikt K. wrote:
> Ist das IC oder das Bild ein Fake ?

Beides.

Lupin wrote:
> Magnus: woher hast du den? Ich hab noch nie einen QDIP64 Baustein
> gesehen, kann mir aber vorstellen, dass es welche gibt - dann wäre es
> ein leichtes den in photoshop um zu labeln...

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es dieses Gehäuse gibt.

Lupin wrote:
> Ein Hinweis darauf, dass es editiert ist sind die fehlenden EXIF Daten,

Stimmt. Ich muss mal sehen, ob ich die da noch rein bekomme ;)

> hättest du das Bild direkt aufgenommen und hochgeladen könnte man sehen
> welche Kamera du benutzt hast. Normalerweise überschreibt auch photoshop
> diese daten nicht sondern schreibt sich nur mit rein. Deshalb schließe
> ich darauf, dass sie absichtlich entfernt wurden.

Wurde nicht absichtlich entfernt. Habe übrigens eine Kombination aus 
COREL Photo Paint[r], Paint (WINDOWS[r]) und WORD[r] verwendet.

prima wrote:
> Stell mal das Datenblatt vom ATtiny128 zur Verfügung.Vielleicht

Das traue ich mir nun wirklich nicht zu ;)

> entwickelt dann Atmel einen.Prima Fake.

Danke für das Lob!

Nun zur Entstehungsgeschichte:

Von diversen MOSFET- und Billighalbleiterfälschungsthreads, sowie von 
diesem Thread angeregt, kam ich auf die Idee, meine eigene "Fälschung" 
eines (nicht existenten) ICs zu kreieren. Ausserdem wollte ich mal 
sehen, was man mit COREL so anstellen kann.

Verwendete Materialien:

   - Olympus E10 (digitale Spiegelreflexkamera)
   - Lochrasterplatine (160x100mm²)
   - ein altes IC im DIP40-Gehäuse
   - Styroporplatte

Es wurden mehrere Aufnahmen der Platine mit dem gesteckten DIP40 
(jeweils verschiedene Positionen und Ausrichtungen des ICs) gemacht, 
welche dann Photomontagemässig zusammengefügt wurden.

Die Beschriftung wurde in WORD erstellt und mit dem ATMEL-Logo aus einem 
Datenblatt zusammengefügt. Dieser Beschriftung wurde dann mit COREL eine 
Perspektive, Rauschen, Unschärfe und ein leicher Farbstich verpasst. 
COREL wurde auch verwendet, um die Beschriftung mit dem fake-IC zu 
verheiraten.

Ich kann ja heute abend noch das eine oder andere Ausgangsbild posten.

Gruß,
Magnetus
Gast #785716
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Das witzige ist ja, das wenn man bei google nach attiny128 sucht, es 
auch noch Seiten gibt, die sowas drin stehen haben.

Aber ein QDIP Gehäuse für den Mega128,  das wäre ja mal was ;-P

Echt prima gemacht !
Moderator Persönliche Seite #787929
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Bernd Gansert wrote:

> Das es ein Prototyp war, ist es meine eigene
> Handbestückung und -lötung.

Dafür sieht's natürlich richtig gut aus.  Trotzdem hat man in der
Regel professionell die bessere Ausrüstung dafür als ein Hobbyist.

> Die Leiterplatte habe ich allerdings nicht
> selber geätzt. ;-)

...und sicher auch nicht in einer Stunde ,,gemalt''.
Gast #787977
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Fye F. wrote:
> @berndg:
> Was ist denn das schwarz-rote oben rechts für ein Bauteil?

Ich sag es nicht gerne: Es ist eine hornalte LED-Punktmatrix Hex-Anzeige
von TI, genauer eine TIL 311 (integrierter Dekoder!). Die mußte dringend 
mal weg - ich kann ja nicht alles wegschmeißen - und auf einem
Prototypen für den internen Gebrauch spielt es keine Rolle.
Gast #788302
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Schickt doch mal die Anregungen an Atmel. Wenn es diese MC's in Natura 
gäbe, würde sich manch einer sehr freuen. Das ist etwas Anderes als der
SMD-Kram, der immer in den Fugen der Werkbänk verschwindet. ;-))

MfG Paul
Gast #788546
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....Auch mal ein Bild von mir.

@Jörg
>Kaufst du die erste Million davon? ;-)
...wenn Du mir ein paar abnimmst.....:-)

OT:

Nein, im Ernst: Es würde mich interessieren, in welche Stückzahlen AVR's
überhaupt gefertigt werden. Aber das werden die Kollegen wohl nicht 
veröffentlichen.

Aber: Wenn man einen neuen Typ herstellt, weiß man ja zunächst auch 
nicht, ob den überhaupt jemand braucht. ??

MfG Paul
Angehängte Dateien:
Moderator Persönliche Seite #788622
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Paul Baumann wrote:

> Nein, im Ernst: Es würde mich interessieren, in welche Stückzahlen AVR's
> überhaupt gefertigt werden.

Millionen auf jeden Fall.  Interessanterweise verdient es sich
offenbar selbst mit den billigen davon gar nicht schlecht, da sie
größere Stückzahlen erreichen als die Boliden.

Aber das wird jetzt OT für den Thread.  Mach doch ggf. einen neuen
dafür auf.
Gast #788783
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Robert Schilling wrote:
> Gibts zu diesem Attiny auch mehr Infos? auf der Atmel Seite konnte ich
> nichts brauchbares finden.

Nicht verzweifeln. Auch ich hab bei Atmel keine Infos über diesen 
(höchst innovativen) Käfer gefunden ;) Aber wie bereits erwähnt, handelt 
es sich hierbei wohl um einen µC im Teststadium (Beta-Phase).

Siehe auch: Beitrag "Re: Elektronik-Fotos" und der 
Folgepost.

Gruß,
Magnetus

(kopfschüttel)
Gast #788816
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>Gibts zu diesem Attiny auch mehr Infos? auf der Atmel Seite konnte ich
>nichts brauchbares finden.

Schreib doch mal an den Support von Atmel ;-)

Wenn wir Glück haben, stellen sie ihn ja auf der Embedded World vor :-)

(P.S. Falls die Frage Ernst war : Es ist ein Fake. )
Moderator Persönliche Seite #788857
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dl3daz wrote:

> Schön ist er nicht, aber zeigt, daß man alles, was man sieht, auch
> anlöten kann ;-)

Dead bug.  Hatte ich mir für den Test der Ansteuerung einer weißen
LED mit TPS61028 auch überlegt.  Konnte mich dann aber nicht
überwinden und habe doch lieber eine Experimentierplatine gebaut.
Hat vermutlich nicht wirklich länger gedauert, ist aber etwas
stabiler.

Bessere Beleuchtung hatte ich leider gerade nicht dafür.
Angehängte Dateien:
Gast #789137
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Marius Schmidt wrote:
> Respekt, das du in deiner Jugend schon Ing. warst. Was macht das ding
> genau?

Dipl.-Ing war ich erst mit 23 Jahren. Ja, ja... die Bäume wuchsen noch 
in den Himmel, kennt man ja alles.

Die Platte hat einen ATmega128, eine zweistellige 
Siebensegment-Hex-Anzeige mit parallel betriebener Bargraph-Anzeige 
(manchmal will man ja wissen, was es in Bit ist), Tatataturmatrix 4 x 4 
mit Interruptbetrieb, Resettaste, V.24-Schnittstelle, I2C-Schnittstelle, 
4-M-Flash, SPI-Schnittstelle, einen 27-MHz-Oszillator mit angeflanschter 
DDS zur Erzeugung von Taktfrequenzen bis ca 30 MHz, LVDS-Treiber für 
Ausgabe des 27-MHz-Taktes und der DDS-Frequenz. Anschluß für VFD- oder 
LCD-Anzeige.

Das war die Prototypbaugruppe für die Entwicklung eines professionellen 
Videoencoders (FBAS nach MPEG 2/ASI-Transportstrom) mit SAA 6752 als 
Hauptkomponente. Alle geräteinternen Steuerfunktionen wurden im 
wesentlichen mit I2C erledigt. 27 MHz ist die Leib- und Magenfrequenz 
aller Fernseh-Digitalos.

Eine spezifische Boardsoftware gibt es also nicht, das muß jeder mit 
Keil-MDK oder ähnlichen Sachen selbst machen.
Moderator Persönliche Seite #789183
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Alexander N. wrote:

> Wieso hast du die Massefläche so gerastert und nicht vollflächig ?

Weil ich zu Hause die Positive für die Platinen nur mit dem
Laserdrucker auf Folie drucken kann.  Laserdrucker sind aber nicht
sonderlich gut darin, große Flächen mit Toner zu füllen, während sie
in der Nähe von Kanten eine gute Deckung erreichen.  Damit riskiert
man bei großen Flächen auf Grund der schlechten Tonerdeckung ein
leichtes Anätzen der Cu-Fläche, was zumindest mal nicht sehr schön
aussieht.  Das Gitter dagegen ist sauber gekommen, impedanzmäßig ist
es besser für die Massefläche als paar Leiterzüge, und zumindest
etwas Ätzmittel spart man auch noch dabei.  Wahrscheinlich sollte ich
beim nächsten Mal die Stege auch noch breiter rastern lassen, das
spart noch mehr Ätzmittel.

Für eine kommerziell gefertigte Platine würde ich dagegen eine
durchgehende Fläche erzeugen lassen.
#789622
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Ich hab mich auch mal an 'nem QFN-Gehäuse versucht. Im Nachhinein 
muss/kann ich sagen, dass das Verlöten des Pegelwandlers im Vordergrund 
komplizierter war. QFN ist mit genug Flussmittel gar nicht so schwer. 
Allerdings sollte bei diesem Teil das PAD auf der Unterseite zum Glück 
auch nicht kontaktiert werden.
Angehängte Dateien:
Persönliche Seite #789681
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Andreas W. wrote:
> Ich hab mich auch mal an 'nem QFN-Gehäuse versucht. Im Nachhinein
> muss/kann ich sagen, dass das Verlöten des Pegelwandlers im Vordergrund
> komplizierter war. QFN ist mit genug Flussmittel gar nicht so schwer.
> Allerdings sollte bei diesem Teil das PAD auf der Unterseite zum Glück
> auch nicht kontaktiert werden.

Einfach ein VIA unter die Unterseite setzen und von dort das Via quasi 
mit Zinn auffüllen :-)
Gast #793455
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Hallo
kleine Modellbahnsteuerung
8 Gleisabschnitte
8 Abfragen Kontaktlos über Strommessung
8 Weichen

1 C-Control/basic    (lag rum)
AD-Wandler  2genutzt
DA wanler zur Geschwindigkeitssteuerung
 Serielle Kommunikation mit dem PC über VB2005.net   96000 baud
Pc als Steuerung,Überwachung und Anzeige.
Gerät ohne PC  eigenständig

MfG
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Gast #793721
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>Hi ein schönes Beispiel, was Bestücker alles falsch machen können.

Hatte neulich auch was lustiges...da kam ne bestückte Leiterplatte vom 
Bestücker zurück und ein IC in SO16 war um 90° (!) verdreht.
Gast #793853
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das ganze ist ein 8-kanal dimmer in einem hutschienengehäuse. der 
eigentliche dimmer sitzt in der unterschale des gehäuses und ist auf dem 
zweiten bild ein bisschen zu sehen.
das gehäuse ist praktisch "gebraucht", daher habe ich die unbrauchbaren 
löcher mit epoxidharzkleber vergossen und die oberseite danach 
plangefräst. das ganze wird entweder noch lackiert oder mit folie 
beklebt, sodass die frontseite auch ansehnlich ist.

technische seite: 1,1" osram oled in gelb, mit 3 leds hinterleuchteter 
drehimpulsgeber mit taster und wenn die zeit da ist, wird da ein 
hübsches menü draus ^^ unter dem drehimpulsgeber ist eine mini-usb 
buchse (im zweiten bild zu sehen), über die der atmega8 per spi 
programmiert wird. also nix mit echter usb-schnittstelle ^^ darüber ist 
noch ein taster vorgesehen, für den ich noch die taste selbst baun muss. 
der kleine schlitz unter dem display ist ein micro-sd-slot, der auf 
einer platine mit angelötetem kabelbaum direkt an die innenseite des 
gehäuses geklebt wurde.

dazu kommt ein web-interface mit einem atmega32 und dem enc28j60, das 
per i2c mit der unteren dimmer-platine verbunden ist. die angezeigt 
website soll von der micro-sd-karte gelesen werden und natürlich 
features zur steuerung des dimmers enthalten. über meinem grazilen 
daumen kann man die aussparung für die magjack rj45 buchse erkennen. die 
platine und wie sie auf mit der oberen verschraubt ist, kann man auf dem 
zweiten bild sehen. hier erkennt man auch die fünfte platine im bunde, 
die hinter das oled geklebt ist und zugleich mechanische basis zur 
befestigung darstellt.

ahja, fairer weise muss man noch sagen, dass die leistungs-elektronik 
(triac, usw) in einem extra gehäuse untergebracht ist.
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(Firma: TU Wien) #868077
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Hallo Andreas

> Die benutzte Kamera hat 'ne Serienbildfunktion und trotzdem waren nur
auf 3 von 100 Bildern Funken zu sehen, aber ich finde es hat sich
gelohnt.

Falsche Strategie. Verdunkel den Raum, etwas, stell eine eher kleine 
Blende und eine lange Belichtungszeit (vielleicht 1-10 Sekunden). Jetzt 
kannst Du einmal Auslösen und hast dann recht bequem Zeit den Funken zu 
triggern, und bekommst ihn recht sicher auf's Bild.

Grüße
Flo
#868274
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Hier mal noch ein Bild mit verschiedenen Belichtungseinstellungen. Es 
ist oft nicht einfach ein realistisches Bild zu machen, denn je nach 
Einstellung kann man das sehr verfremden, wie auf diesen 3 Bildern. Das 
mittlerste kommt der Realität am nähesten.

Wo wir schon bei dem Thema sind:
Weiß zufällig jemand, wie man z.B. LEDs ordentlich fotografiert ? 
Entweder passen die Farben nicht (z.B. rot wird zu orange), oder man 
sieht die LED nicht leuchten.
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Gast #868287
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Die Farbe sollte eigentlich kein Problem sein. Notfalls hilft ein 
Bildbearbeitungsprogramm.
Um den LED-Lichtkegel zu erhalten, fotographiere gegen ein schräg 
gestelltes weißes Blatt Papier. Auch ein Sternfilter kann ggf. hilfreich 
sein.
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#868339
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Benedikt K. wrote:
> Auf diesem Bild von Martin sieht man schön das Problem bei der LED das
> ich meine: In der LED ist die Farbe gesättigt, und ins gelbe hin
> verfälscht.
> Eine LED alleine fotografieren ist ja ok, aber eine LED in einer
> Schaltung habe ich noch nie hinbekommen.

Das sieht mir nach punktueller Überbelichtung aus. Dafür würde sich 
eigentlich dieses digitale Fotoverfahren anbieten - komme gerade nicht 
auf den Namen -, bei dem man eine Reihe von identischen Aufnahmen mit 
stark unterschiedlicher Belichtungseinstellung macht und anschließend 
per Programm ein Bild erzeugt, das aus den jeweils optimal belichteten 
Teilen der verschiedenen Bilder zusammen gebaut wird.
Gast #868343
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> Eine LED alleine fotografieren ist ja ok, aber eine LED in einer
> Schaltung habe ich noch nie hinbekommen.

Dann mach einfach zwei Fotos mittels Stativ. Auf dem ersten Bild ist die 
Platine richtig belichtet und die LED am besten ausgeschaltet. Auf dem 
zweiten Bild ist die Platine mächtig unterbelichtet aber die LED richtig 
belichtet. Nach dem Zusammenfügen beider Aufnahmen mittels 
Bildbearbeitungsprogramm sind sowahl Platine, als auch die LED richtig 
belichtet.
Gast #868361
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> Spiegelungen vom Blitz auf der Platine.

Abhilfe: Gegen die weiße Decke blitzen oder Pol-Filter verwenden.

Ohne Doppelbelichtung mußt Du die Platine ähnlich hell wie die LED 
ausleuchten, sonst wird der Kontrastumfang zu groß.
Persönliche Seite #868373
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> Wo wir schon bei dem Thema sind:
> Weiß zufällig jemand, wie man z.B. LEDs ordentlich fotografiert ?
> Entweder passen die Farben nicht (z.B. rot wird zu orange), oder man
> sieht die LED nicht leuchten.

Wenn es um eine Digitalkamera geht: Unbedingt den automatischen 
Weißabgleich deaktivieren und eine feste zur aktuellen 
Beleuchtungssituation ohne LED passende Farbtemperatur einstellen.
Gast #868378
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> Mit einer normalen Digicam unmöglich ?

Nein, lenke den (fest eingebauten) Blitz mittels vorgehaltenem Spiegel 
oder weißem Blatt Papier gegen die Decke. Mit etwas Glück schafft das 
die Belichtungsautomatik.

Der zweite Weg der sehr hellen Ausleuchtung durch eine helle Lampe 
(sicher geht es auch mit der Sonne) klappt aber bestimmt mit etwas 
tüfteln.
#879585
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Mal zwei Bilder von unserem Letzsemstrigen Uniprojekt "Oncilla"
Eine Digitaluhr rein mit Elektronenröhren aufgebaut...das technisch 
modernste in der Uhr dürften Siliziumdioden sein ;-)
Zum Einsatz kamen hauptsächlich E92CC von IBM und E1T von Valvo (nur zur 
Takterzeugung).
Gesamtansicht: 
http://www.emsp.tu-berlin.de/lehre/mixed-signal-baugruppen/oncilla1/image
Taktteiler: 
http://www.emsp.tu-berlin.de/lehre/mixed-signal-baugruppen/oncilla3/image

Über Sinn und Zweck darf man sich hier nicht streiten, das ist klar, 
aber es war ungemein lehrreich!

Gruß
Fabian
Gast #879634
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Was tut man, wenn man mal kein Oszi zur Verfügung hat, aber trotzdem 
überprüfen will, ob ein vom AVR generiertes Signal (mit nicht zu hoher 
Frequenz) das gewünschte Muster hat?  Man steuert damit eine LED (hier 
eine auf dem STK500-Board) an, stellt seine Digitalkamera auf eine 
Belichtungszeit von zwei Sekunden ein, und zieht sie gleichmäßig, 
während der Verschluss offen ist, in einem halben Meter Abstand über die 
LED hinweg.  Anbei der Beweis, dass es funktioniert :-)  Die beiden 
grünen und der rote Streifen auf dem Foto stammen von den Status-LEDs 
des STK500, die gelbe "Perlenschnur" vom Signal.  Jede sichtbare kurze 
Leuchtphase der gelben LED ist übrigens 1 ms lang.
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