Operationsverstärker - Die-Bilder

Gast #6546383
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Guten Morgen,

vielen Dank für die wie immer interessanten Bilder!
Hätte nicht gedacht, das das Design des PA240 noch so "jung" ist mit 
(c)2004.

Und so habe ich mich durch die anderen Leistungs-OPs durchgeklickt und 
weiß wieder, dass der OPA541 mit seinem Januarbild unseren 
Treppenaufgang ziert.
Ein geschickter Schachzug ;-)

Beste Grüße, Marek
OP #6609307
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Dieter W. schrieb:
> Einen 741 mit FET Eingängen gab es auch von Intersil als ICL8007.
> Die ersten waren auch hybrid, spätere Ausgaben monolithisch.
> Schau doch mal bei meinen Goodies ob da nicht zufällig einer dabei ist.


So, hier hätten wir dann auch den ICL8007:

https://www.richis-lab.de/Opamp29.htm

Die Bezeichnungen im Intersil Data Book und im Datenblatt sind ganz 
schön verwirrend. Und dann scheint es tatsächlich mal zwei verschiedene 
Designs gegeben zu haben: mit und ohne Justagemöglichkeit für den 
Offset.

Die Eingangsbeschaltung ist interessant. Aber seht selbst...
OP #6609391
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Beim unteren Q5 fehlt auch ein Bommel. Das ist der Transistor, der den 
Basisstrom für den Stromspiegel liefert.
Ein einfacher Stromspiegel würde aus dem linken Zweig einen gewissen 
Strom entnehmen, um die beiden Basen zu versorgen, das macht ihn 
unsymmetrisch.
Q5 versorgt den Stromspiegel zu einem Großteil aus der Versorgung des 
Operationsverstärkers und das Ganze wird symmetrischer.
Gast #6617028
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Richard K. schrieb:
> Bei TIC denke ich an Texas Instruments,

TIC war ein Halbleiterhersteller in den USA. Vor fast vierzig Jahren 
kaufte ich mal Transistoren von denen mit dem Aufdruck: "TIC BDX67". 
Sehr edle Teile im Vollkupfergehäuse. Diese Firma ist offenbar 
vollständig in der Versenkung verschwunden.
OP #6617161
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Danke, das habe ich jetzt aus einer anderen Quelle auch schon gehört.
Transitron hieß die Firma. Das T mit dem Schnörkel würde dazu passen.
Ein TIC60005 ist zwar in deren Katalogen nicht zu finden, es könnte sich 
aber um eine Spezialanfertigung oder zumindest eine kundenspezifische 
Bezeichnung handeln.
Ich bekomme jetzt noch die offizielle 709-Variante von Transitron, mal 
sehen wie es darin aussieht. Das könnte noch etwas Licht ins Dunkel 
bringen.
Gast #6646959
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Richard K. schrieb:
> Heute mal wieder etwas anderes:
> Ruhla Kaliber 15-02, eine einfache digitale Armbanduhr.

Nachdem ich nun reichlich IC's von innen gesehen habe, werden die 
Defekte/Schäden immer spannender, die du so schön hervorhebst und 
beschreibst.

Weißt du was: Das könnte man mal in einer Kunstgalerie ausstellen.
OP #6647911
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Hoppla, mir ist gerade erst aufgefallen, dass mir der Uhrenschaltkreis 
in den Operationsverstärker-Thread gerutscht ist. Naja, bei der Menge an 
Teilen kann das schon mal vorkommen. :)

Ich konnte die Analyse von heute morgen mit etwas Hilfe noch etwas 
ergänzen:
Der Controller in der Kaliber 15-02 ist ein russischer КБ1004ХЛ5-4. In 
Russland gab es eine ganze Reihe von Uhren-Schaltkreisen mit der 
Grundbezeichnung 1004ХЛ.

https://www.richis-lab.de/clock01.htm
OP #6867476
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Richard K. schrieb:
> Guten Abend!
>
> Sollen wir für normale Operationsverstärker einen eigenen Thread
> aufmachen oder fassen wir alles unter dem dann nicht mehr ganz passenden
> Titel zusammen?
>
> Heute habe ich einen LM318 von 1975:
>
> https://richis-lab.de/Opamp05.htm
>
> Interessant sind vor allem die variablen Kapazitäten. Ich könnte mir gut
> vorstellen, dass da 1975 wirklich noch Masken nachgearbeitet wurden...


Seit dem LM318 hänge ich hier auch die normalen Operationsverstärker 
auf.
Den Titel kann man nachträglich nicht mehr ändern, oder? Moderator?
OP #7181470
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Abdul K. schrieb:
> Aber High Power ist das alles nicht.

Richtig, das Thema hatten wir schon mal:

Richard K. schrieb:
> Richard K. schrieb:
>> Guten Abend!
>>
>> Sollen wir für normale Operationsverstärker einen eigenen Thread
>> aufmachen oder fassen wir alles unter dem dann nicht mehr ganz passenden
>> Titel zusammen?
>>
>> Heute habe ich einen LM318 von 1975:
>>
>> https://richis-lab.de/Opamp05.htm
>>
>> Interessant sind vor allem die variablen Kapazitäten. Ich könnte mir gut
>> vorstellen, dass da 1975 wirklich noch Masken nachgearbeitet wurden...
>
>
> Seit dem LM318 hänge ich hier auch die normalen Operationsverstärker
> auf.
> Den Titel kann man nachträglich nicht mehr ändern, oder? Moderator?

Ich könnte natürlich einen neuen Thread aufmachen, aber wie so oft im 
Netz hat sich der Thread hier schon etwas verselbstständigt und sehr 
viele "Low-Power-Operationsverstärker" aufgenommen. Ein neuer Thread 
würde es wohl eher unübersichtlicher machen.
Ideal wäre es den Titel anzupassen, aber das steht nicht in meiner 
Macht...
Gast #7202273
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Gerhard O. schrieb:
> Solange man durch schleifende Bearbeitung keinen BeO2 Staub produziert
> ist dieses Material, so wie eingesetzt, durchaus gesundheitsunschädlich.
Ich hatte einmal einen 150MHz-Verstärker (40kW Peak) im Labor, da waren 
auch Berylliumoxid verbaut. Für den Fall, dass der Verstärker hoch geht, 
gab es eine extra Sicherheitsanweisung: Lüftungsanlage ausschalten, die 
Tür zum Raum mit einem bereitstehenden Gaffa-Klebeband luftdicht 
abkleben, Warnschild an die Tür kleben. Der Raum wäre dann von einem 
Dekontaminationsteam gereinigt worden. Die Befürchtung war, dass wenn es 
die Dies zerlegt, das BeO2 fein zerstäubt wird.
OP #7213710
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Danke!

Die Frage nach dem Hintergrund der Leiterbahnformen hatten wir schon mal 
und die hat jemand recht kompetent beantwortet, ich weiß aber leider aus 
dem Stand nicht mehr wo der Beitrag versteckt ist.

Bei den Frequenzen, die hier so vorkommen, macht es keinen Unterschied, 
ob die Leiterbahnen rund oder eckig sind, das wird erst bei sehr viel 
höheren Frequenzen interessant. Man muss bedenken, dass die Leitungen 
gleichzeitig extrem kurz sind.

Ganz früher, wo die Leiterzüge quasi per Hand "gemalt" wurden, hatte man 
sehr viele Freiheitsgrade bei den Formen. Da sieht man öfter noch 
schräge Elemente. Runde Leitungen gibt es kaum, wahrscheinlich weil der 
Aufwand einfach höher war.
Mit der Automatisierung der Prozesse musste man sich vor allem 
anfänglich auf gerade Leiterzüge und rechte Winkel beschränken, da die 
einfacher abzubilden waren.
OP #7323013
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Klaus R. schrieb:

Richard K. schrieb:

LMC662

Richard K. schrieb:

Hier haben wir den LMC662 von National Semiconductor:

https://www.richis-lab.de/Opamp62.htm

Ein sehr interessanter Baustein!

1998 war der sicher interessant. mfg Klaus

Technisch interessant ist der LMC662 auch heute noch. Ob er interessant für eine Neuentwicklung ist, steht auf einem anderen Blatt.

Und in diesem Rahmen hier kann man die Frage, ob interessant oder nicht sowieso nur subjektiv beantworten. :)

#7328262
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Richard K. schrieb:

AD549, ein sehr schöner Operationsverstärker mit einem typischen Eingangsstrom von 40fA. Das ist ein Elektron alle vier Mikrosekunden, faszinierend!

Ist mir für gute Messungen noch zu hoch mit dem Leckstrom, vor allem ist mir Offset und Offsetdrift viel zu groß, was den Messbereich nur unnötig einschränkt. Ich nehme da lieber diesen hier https://www.analog.com/media/en/technical-documentation/data-sheets/ADA4530-1.pdf und dann als zweite Stufe noch einen weiteren ultralow-offset-OPV hinterher. Der hier https://www.ti.com/lit/ds/symlink/lmp7721.pdf?ts=1674671457456 geht eigentlich auch noch. Hat etwas mehr Verstärkungsbandbreite, wobei man für die Messung von einzelnen pA die Bandbreite sinnvollerweise auf wenige Hz beschränkt.

OP #7328323
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Jörg B. schrieb:

Richard K. schrieb:

Hier haben wir den LMC662 von National Semiconductor:

https://www.richis-lab.de/Opamp62.htm

Ein sehr interessanter Baustein!

Die 2 fA Eingangsstrom würde ich anzweifeln, das ist fast gar nicht zu messen, und im Diagramm weiter hinten im Datenblatt sieht das auch eher nach 40-60 fA bei 25°C aus.

Wie ich geschrieben habe, beschreibt das IEEE-Paper einen Leckstrom von 50fA durch die Dioden. Es existiert anscheinend auch ein älteres Datenblatt, in denen 40fA spezifiziert sind. Vermutlich konnte oder wollte man keinen niedrigeren Strom spezifizieren, hat aber später festgestellt, dass man typischerweise 2fA angeben kann. Das Diagramm dürfte noch aus den "alten Zeiten" stammen.

Natürlich gibt es noch bessere Operationsverstärker. Der AD549 und der LMC662 sind ja schon ein paar Jahre alt.

OP #7339920
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Das Die wird entweder geklebt oder gelötet. Es wäre ein zu großer Aufwand, wenn man versuchen würde das so genau zu machen, dass man "blind bonden" kann. Es ist daher sinnvollere ein gewisses Wegrutschen zuzulassen und dann mit optischen Feedback zu bonden. Ob das Die dann nur ein bisschen weg rutscht oder gleich ein größeres Stück ist dann irrelevant.

OP #7345142
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Abdul K. schrieb:

Richard K. schrieb:

Hier haben wir den LMC662 von National Semiconductor: https://www.richis-lab.de/Opamp62.htm Ein sehr interessanter Baustein

Hat jemand eine Idee, wie die interne Funktion anhand des Blockschaltbildes aussieht? Warum findet man die anscheinend nirgendwo sonst in einem Produkt?

Du meinst das Blockschaltbild aus dem Datenblatt? Naja, man hat die Funktion schon extra außergewöhnlich dargestellt und beschrieben.

Besonders herausgekehrt wird der fehlenden Ausgangspuffer. Tatsächlich übernimmt die Endstufe eben einen zusätzlichen kleinen Teil der Spannungsverstärkung. Das ist nicht üblich, aber auch nicht so außergewöhnlich.

Etwas komplexere Feedforward-Kapazitäten sieht man ebenfalls öfter (OP284).

Wenn man dann noch jede zweite Transistorstufe als Verstärker darstellt, dann sieht es eben so aus wie im LMC662 Blockschaltbild.

Der LMC662 ist in meinen Augen durchaus schaltungstechnisch interessant, aber als extrem außergewöhnlich würde ich ihn auch nicht bezeichnen. Das ist zumindest meine Meinung.

#7349393
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Richard K. schrieb:

Das Die wird entweder geklebt oder gelötet. Es wäre ein zu großer Aufwand, wenn man versuchen würde das so genau zu machen, dass man "blind bonden" kann. Es ist daher sinnvollere ein gewisses Wegrutschen zuzulassen und dann mit optischen Feedback zu bonden. Ob das Die dann nur ein bisschen weg rutscht oder gleich ein größeres Stück ist dann irrelevant.

Ah, ja danke. Hatten denn die "damals" ( vor ca. 40 Jahren ) schon die Moeglichkeit einer automatischen Bilderkennung beim bonden oder wurde das von Hand gemacht ?

OP #7397036
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Ich habe meine Operationsverstärker-Rubrik etwas besser strukturiert:

Kleinsignal-Operationsverstärker (Bipolar/JFET/MOSFET): https://www.richis-lab.de/Opamp.htm

Leistungs-Operationsverstärker: https://www.richis-lab.de/Opamp_pwr.htm

Instrumentenverstärker (da kommen demnächst noch ein paar): https://www.richis-lab.de/Opamp_instr.htm

Komparatoren: https://www.richis-lab.de/Opamp_comp.htm

Spannungsfolger (keine Ahnung, wann/ob es da noch weitere geben wird): https://www.richis-lab.de/Opamp_vfol.htm

OP #7645599
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Der optische Aufbau versteckt sich im HowTo-Bereich:

https://www.richis-lab.de/Howto_Optik.htm

Ja, da drehe ich den Fokusring mit der Hand weiter, nicht zu weit und immer mit der notwendigen Vorsicht, damit nicht zu viel "Bewegung" zwischen den Bildern entsteht.

Die 52 Bilder, die ich mit Fokus-Stacking aufgenommen habe, bestehen im Schnitt jeweils aus 40 Bildern.

Sagen wir mal so, ich habe mittlerweile etwas Übung in den Fingern. :)

Der LH0101 zählt aber auch zu den aufwändigeren Projekten mit seinen vielen Elementen, die ich alle einzeln und möglichst optimal abbilden wollte. Das Endergebnis war dann leider nicht immer optimal, so dass manche Aufnahmen doppelt gemacht wurden. Bei den meisten Projekten reichen deutlich weniger Bilder.

Grüße,

Richard

#7645602
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Moin,

Richard K. schrieb:

Ja, da drehe ich den Fokusring mit der Hand weiter, nicht zu weit und immer mit der notwendigen Vorsicht, damit nicht zu viel "Bewegung" zwischen den Bildern entsteht.

Geduldig....

Ich fürchte automatisierbare Lösungen wären ganz schnell ganz schön teuer. Hatte irgendwann mal mit einem Positioniersystem von PI zu tun IMO 100nm Auflösung, 1um Genauigkeit, 10mm Fahrweg Linearachse. Noble Preise, nicht so ganz Hobbyniveau.

Die 52 Bilder, die ich mit Fokus-Stacking aufgenommen habe, bestehen im Schnitt jeweils aus 40 Bildern.

Ach so, also 'nur' 40 Bilder für einen solchen Stack.

Sagen wir mal so, ich habe mittlerweile etwas Übung in den Fingern. :)

g

Gruß, Roland

OP #7645605
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Helicon Focus bietet soweit ich weiß auch eine Steuerung des Objektivs, die dann vom PC aus über USB und einen Adapterring erfolgt. Ich bezweifle aber, dass das für meine Anwendung genau genug wäre und es würde den Platz zwischen Objektiv und Objekt noch weiter einschränken.

Das "tiefste" Bild besteht hier aus 84 Einzelbildern. Das dürfte schon ungefähr das Maximum sein, das ich mit dem Fokusring durchfahren kann.

Grüße,

Richard

#7645664
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Richard K. schrieb:

Ja, da drehe ich den Fokusring mit der Hand weiter, nicht zu weit und immer mit der notwendigen Vorsicht, damit nicht zu viel "Bewegung" zwischen den Bildern entsteht.

Die (Film-)Kameraleute haben dafür so mechanische Umlenkungen, das nennt sich "Schärfezieheinrichtung". Damit hat man einen großen Drehknopf mit butterweichem Gleichlauf und kann sich teilweise noch Rastpunkte setzen. Sowas müsste sich auch an die Rändelung eines Fotoobjektivs adaptieren lassen.

#7645847
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Ich finde das Bild "https://www.richis-lab.de/images/Opamp/02x15.jpg" am besten.

Mit dem Handy mache ich ja auch nahe Aufnahmen von irgend welchen Platinenausschnitten, dabei habe ich die Unschärfe auch immer als störend empfunden.

Wie machst du das mit ImageJ eigentlich?

  1. Erst mal mehrere Bilder machen, jeweils mit unterschiedlichem Fokus und diese in ImageJ als Image Sequenz importieren.
  2. Mit dem Plugin "Stack Focuser (extended depth of field)" die Bilder bearbeiten lassen ist offenbar nicht genug, weil die Einzelbilder alle nicht ganz perfekt übereinander gelegt werden und dann alles irgend wie verschwommen aussieht. Es muss also vorher perfekt übereinander passen.

Macht man das für jedes Bild per Hand oder kann man mit Hilfe eines anderen Plugins die Positionierung finden und das jeweilige Bild entsprechend anpassen?

OP #7645866
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https://www.richis-lab.de/images/Opamp/02x15.jpg Heute würde ich das Bild besser hinbekommen. Da finden sich schon noch einige Artefakte.

ImageJ nutze ich nur zum Vermessen von Objekten. Das Fokusstacking übernimmt bei mir Helicon Focus: https://www.richis-lab.de/Howto_Focus.htm Helicon Focus arbeitet sehr gut eigenständig, wenn man die Grundeinstellungen mal passend gewählt hat. Je nach Objekt braucht es danach natürlich noch etwas Nacharbeit.

#7646041
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Moin,

Richard K. schrieb:

ImageJ nutze ich nur zum Vermessen von Objekten. Das Fokusstacking übernimmt bei mir Helicon Focus: https://www.richis-lab.de/Howto_Focus.htm

Hugin soll das auch können. Und ist umsonst. Habe da aber meine Bedenken, ob das so immer gut funktioniert, insbesondere bei Handyfotos. Weil: Da haben die verschiedenen Fotos nicht nur verschiedene Fokusebenen sondern sind auch noch perspektivisch versetzt. Hugin kann das genau dann ausgleichen, wenn die Bilder nur lateral verschoben sind, bei Drehung der Kamera dürfte aber Schrott herauskommen. Ein gutes Prog solle die Bilder relativ zueinander verschieben bezogen auf die Stelle, um die es genau gerade geht und nicht global nur einmalig zur bestmöglichen Deckung bringen wie Hugin das tut.

Was macht Helicon, wenn die Bilder aus geringfügig verschiedenen Perspektiven fotografiert sind, also sich durch Skalieren und Verschieben immer nur partiell zur Deckung bringen lassen aber nicht global?

Gruß, Roland

OP #7646045
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Ich habe mir mal angeschaut wie Hugin funktioniert und hatte den Eindruck, dass dort mehr manueller Aufwand notwendig war. Dazu kommt, dass mir das GUI und die Funktionsweise von Helicon Focus ganz gut gefallen hat.

Helicon Focus kann mit verschobenen Bildern umgehen. Die werden dann entsprechend passend justiert. Dafür gibt es eine Einstellung in den Optionen erhöht man den "Verschiebebereich" wird das Tool toleranter gegenüber solchen Fehlern, kommt aber auch schneller durcheinander. Sich dauernd wiederholende Strukturen wie man sie in Speichern findet sind dafür anfällig. Die werden dann versetzt zueinander zusammengesetzt.

Grundsätzlich gilt natürlich: Je besser die Bilder (Ausrichtung, Licht, Fokusschritte), desto besser das Endergebnis.

Grüße,

Richard

OP #7656949
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Richard K. schrieb:

TLC1051, ein Zero-Offset-Operationsverstärker, sehr interessant:

https://www.richis-lab.de/Opamp85.htm

Dank einem User im EEVblog-Forum haben wir jetzt auch einen Schaltplan für den TLC1051:

https://www.richis-lab.de/Opamp85.htm#schematic

Und ich habe noch ein Detail-Bild der Eingangstransistoren von gm1 eingefügt, weil die eine interessante Struktur haben.

Persönliche Seite #7660382
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Soul E. schrieb:

Sowas müsste sich auch an die Rändelung eines Fotoobjektivs adaptieren lassen.

Ich denke gerade darüber nach, ob man da nicht einen Crayford-Auszug nehmen könnte, wie wir sie an den Telekopen benutzen. Die sind meistens in 10:1 Übersetzung. Die haben 2,5 Zoll und erlauben auch Vollformat. An die lassen sich direkt die einschlägigen Kameraadapter anbringen.

Richard K. schrieb:

TLC1051, ein Zero-Offset-Operationsverstärker, sehr interessant:

Sowas hatte ich überlegt, in einem aktuellen Projekt einzubauen, kam aber spannungsmäßig nicht hin. Und: Man muss sehen, dass noch mehr in der Schaltung herumturnt, das temperaturabhängig ist und kompensiert werden muss. Da muss also doch immer SW dran.

OP #7660397
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Jürgen S. schrieb:

Soul E. schrieb:

Sowas müsste sich auch an die Rändelung eines Fotoobjektivs adaptieren lassen.

Ich denke gerade darüber nach, ob man da nicht einen Crayford-Auszug nehmen könnte, wie wir sie an den Telekopen benutzen. Die sind meistens in 10:1 Übersetzung. Die haben 2,5 Zoll und erlauben auch Vollformat. An die lassen sich direkt die einschlägigen Kameraadapter anbringen.

Soul E., deinen Vorschlag hatte ich irgendwie überlesen. Die Schärfenzieheinrichtung wäre vielleicht eine Option. Der Crayford-Auszug könnte auch nützlich sein. Bei jedem Umbau muss ich aber darauf achten, dass der gesamte Aufbau stabil bleibt und ich nicht andere "Funktionen" behindere. Mal sehen...

Richard K. schrieb:

TLC1051, ein Zero-Offset-Operationsverstärker, sehr interessant:

Sowas hatte ich überlegt, in einem aktuellen Projekt einzubauen, kam aber spannungsmäßig nicht hin. Und: Man muss sehen, dass noch mehr in der Schaltung herumturnt, das temperaturabhängig ist und kompensiert werden muss. Da muss also doch immer SW dran.

Wie es eben oft läuft: Man korrigiert einen Makel und stellt dann fest, dass der Rest der Schaltung auch nicht perfekt ist. :)

#7868868
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Richard K. schrieb:

LM2904B, zumindest mit hoher Wahrscheinlichkeit

TI hat den LM358B/LM2904B zuerst als separates Produkt eingeführt, und dann, als es bei den Kunden keine großen Probleme gab, die Opamps ohne B auf die selben Dies umgestellt.

https://www.ti.com/document-viewer/lit/html/SLOA277B#GUID-504A92A3-E5EC-4C4B-BA6F-73F472BC27A9/TITLE-SLOA277ID-8A6FC610-69A1-47C8-9123-A5D9CF07B78A beschreibt die Unterschiede.

(Bei den Komparatoren gab es Umstellungs-Probleme; siehe https://www.ti.com/document-viewer/lit/html/SNOAA35F#GUID-DEDCD5E3-2657-4759-9F0F-B21FC3255335/GUID-A75D3679-F7A7-4745-AF61-313512B02521.)

sowohl das Texas Instruments Logo als auch der Streifen am linken Rand fehlen

Diese Änderung hat mit der Umstellung der Dies eigentlich nichts zu tun; siehe https://mm.digikey.com/Volume0/opasdata/d220001/medias/docus/4884/PCN20211123004.0.pdf.

Besonders ungewöhnlich erscheinen die RC-Glieder an den Eingängen des Differenzverstärkers.

"… integrated EMI and RF filters enable the LM358B and LM2904B devices to be used in the most rugged, environmentally challenging applications."

OP #7868881
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Clemens L. schrieb:

TI hat den LM358B/LM2904B zuerst als separates Produkt eingeführt, und dann, als es bei den Kunden keine großen Probleme gab, die Opamps ohne B auf die selben Dies umgestellt.

https://www.ti.com/document-viewer/lit/html/SLOA277B#GUID-504A92A3-E5EC-4C4B-BA6F-73F472BC27A9/TITLE-SLOA277ID-8A6FC610-69A1-47C8-9123-A5D9CF07B78A beschreibt die Unterschiede.

Interessant! Steht die Umstellung der nicht-B-Varianten auf das neue Die irgendwo hinter dem Link? Das habe ich nicht gesehen.

sowohl das Texas Instruments Logo als auch der Streifen am linken Rand fehlen

Diese Änderung hat mit der Umstellung der Dies eigentlich nichts zu tun; siehe https://mm.digikey.com/Volume0/opasdata/d220001/medias/docus/4884/PCN20211123004.0.pdf.

Besonders ungewöhnlich erscheinen die RC-Glieder an den Eingängen des Differenzverstärkers.

"… integrated EMI and RF filters enable the LM358B and LM2904B devices to be used in the most rugged, environmentally challenging applications."

Super, danke für die Infos! Ich hab´s ergänzt.

#7868882
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Clemens L. schrieb:

(Bei den Komparatoren gab es Umstellungs-Probleme; siehe https://www.ti.com/document-viewer/lit/html/SNOAA35F#GUID-DEDCD5E3-2657-4759-9F0F-B21FC3255335/GUID-A75D3679-F7A7-4745-AF61-313512B02521.)

wow, in was für einem Detail die die Unterschiede dokumentieren und Hinweise zur Anpassung geben ist beachtlich. Sowas sieht man heute leider nur noch selten.

#7868993
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Richard K. schrieb:

Steht die Umstellung der nicht-B-Varianten auf das neue Die irgendwo hinter dem Link?

Offiziell gibt es nur eine PCN: https://mm.digikey.com/Volume0/opasdata/d220001/medias/docus/5488/PCN20230627002.1.pdf Aber die erwähnt nicht, dass das neue Die mit -B identisch ist (der angehängte Qualification Report ist aber vom LM358B kopiert), oder dass die alten Dies eingestellt werden.

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