Forum: Offtopic Zeigt her Eure interessanten historische Bauelemente


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Holm T. (Gast)


Lesenswert?

Timm T. schrieb:
> Michael L. schrieb:
>> Grau: Taster mit Hallsensor B461, 4 Pin SIL (DDR-Typ, international
>> SAS261S4), schön zu sehen die beiden Magnete auf Bild 2
>
> Da hatte ich mal eine ganze Tastatur abgestaubt, aber mangels
> Anwendbarkeit auseinandergenommen.
>
> Die Tasten habe ich als sehr unergonomisch in Erinnerung, da die rein
> federbelastet waren gab es keinen richtigen Druckpunkt.

...den man aber auch nicht als Rückmeldung brauchte. Taste 
gedrückt->Buchstabe erzeugt fertig. Ich liebe die Dinger..und ich 
besitze noch solche Tastaturen nebst Rechnern.
Gruß,

Holm

von Günther L. (lause)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Ich wärm das mal auf. Zählt das als historisch :-)

Wurde vor vielen Jahren bei der Modernisierung des Physikunterrichts an 
einen Schüler abgegeben. Von mir stark eigestaubt auf dem Dachboden 
gefunden und notdürftig gereinigt.

Zeiger bewegt sich frei. Elektrisch ungeprüft.

von Rainer D. (rainer4x4)


Lesenswert?

Gerald B. schrieb:
> Wo braucht man 23 KA? Kraftwerk, Galvanik, Elektrolyse,
>
> Galvanik, da waren es 2,5 KA und das war schon tüchtige
23kA sind in der Elektrolyse nicht viel. Die Anlage, die ich als 
Betriebselektriker betreut hatte, nahm bei 500V Gleichstrom etwa 500kA 
auf. Die 2000 parallel geschalteten 600A Gleichrichterdioden waren auf 
Kühlwasser durchflossenen Kupferschinen montiert.
Das ist über 50 Jahre her. Heute braucht die Anlage dank neuem 
Anodenmaterial nur noch ca 250kA.

von Wolle G. (wolleg)


Lesenswert?

Rainer D. schrieb:
> Heute braucht die Anlage dank neuem Anodenmaterial nur noch ca 250kA
"neuem Anodenmaterial nur noch ca 250kA";  Das glaub ich nicht.
Dafür muss es einen anderen Grund geben.

: Bearbeitet durch User
von Jens M. (schuchkleisser)


Lesenswert?

Rainer D. schrieb:
> 250kA.

Merkt man da schon den Magnetismus? Also "in der Nähe kann man 
Schraubendreher hinstellen" und "die Schlüssel reißen Löcher in die 
Hosentasche"?

von Rainer D. (rainer4x4)


Lesenswert?

Jens M. schrieb:
> Rainer D. schrieb:
>> 250kA.
>
> Merkt man da schon den Magnetismus? Also "in der Nähe kann man
> Schraubendreher hinstellen" und "die Schlüssel reißen Löcher in die
> Hosentasche"?
Oh ja. Man hatte üblicherweise dickere Ringschlüssel in der Seitentasche 
der Arbeitshose. Der hat sich verschiedentlich eigenmächtig entfernt.
Am meisten hat mich geärgert als ich vergessen hatte meine mech. 
Armbanduhr abzulegen. Eines der Zahnräder konnte man als Abdruck im 
Ziffernblatt erkennen. 500kA Gleichstrom sind wirklich kein Pappanstiel.


Wolle G. schrieb:
> Rainer D. schrieb:
>> Heute braucht die Anlage dank neuem Anodenmaterial nur noch ca 250kA
> "neuem Anodenmaterial nur noch ca 250kA";  Das glaub ich nicht.
> Dafür muss es einen anderen Grund geben.

Mag sein. Die 500kA flossen zur Zeit als ich dort Betriebselektriker 
war. Über 50 Jahre her. 250kA wurden genannt als ich vor etwa 10 Jahren 
mit den Kollegen meines letzten AGs dort im Rahmen eines Betriebsausflug 
hinging. Die neu entwickelten Graphitanoden wurden als Grund genannt. 
Dazwischen liegen rund 40 Jahre. Wer weiss was da sonst noch verändert 
wurde, vielleicht sogar die Suppe die da elektrolysiert wurde. Keine 
Ahnung, hab die Zahl einfach so mitgenommen. Hieß mal ECI:
https://www.chemie.de/news/28744/eci-ist-jetzt-akzo-nobel-base-chemicals.html

von Jens M. (schuchkleisser)


Lesenswert?

Sach nich du kommst aus Ibbenbüren? :D

von Bernd F. (metallfunk)


Lesenswert?

Für meine historische Modellbahn (Teile 60-100 Jahre alt),
überlege ich wegen einer Wendeautomatik.
Das gibt es als fertiger Baustein für 30,-€.
Langweilig.

Da hatte ich mal was in der Bucht gefunden, aber nicht gekauft.
https://www.ebay.de/itm/335256451465
Ein mechanischer Treppenhausautomat.
Wie hätte ein Bastler um 1930 so eine Wendeautomatik realisiert?
Die Lok soll 10-100 Sekunden abwarten, bevor sie in anderer
Richtung fährt.

Grüße Bernd

von Udo S. (urschmitt)


Lesenswert?

Bernd F. schrieb:
> Wie hätte ein Bastler um 1930 so eine Wendeautomatik realisiert?

Idee: Kreuzschalter und mechanisches Uhrwerk. Wird manuell aufgezogen.

von Bernd F. (metallfunk)


Lesenswert?

Udo S. schrieb:
> Bernd F. schrieb:
>> Wie hätte ein Bastler um 1930 so eine Wendeautomatik realisiert?
>
> Idee: Kreuzschalter und mechanisches Uhrwerk. Wird manuell aufgezogen.

Das hätte das antike Teil alles gehabt. Der Startpreis war aber
deutlich höher, ich hatte mich gar nicht getraut, so einen
Preisvorschlag abzugeben.

Eventuell lässt sich sowas nochmal finden.
Dieses Geräusch, wenn die Zeit abläuft.....

Grüße Bernd

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

> Teledyne-Relais
schon acht Jahre her, hier ein Foto meiner Platine mit Teledyne 720-5 
Relais. Ein Datenblatt der Serie 722 gibt es noch, die Series 720 hab 
ich auf die Schnelle nicht gefunden.
https://www.teledynedefenseelectronics.com/relays/Datasheets/722%20Datasheet%20-%20092021.pdf

: Bearbeitet durch User
von Roland E. (roland0815)


Lesenswert?

Bernd F. schrieb:
> Für meine historische Modellbahn (Teile 60-100 Jahre alt),
> überlege ich wegen einer Wendeautomatik.
> Das gibt es als fertiger Baustein für 30,-€.
> Langweilig.
>
> Da hatte ich mal was in der Bucht gefunden, aber nicht gekauft.
> https://www.ebay.de/itm/335256451465
> Ein mechanischer Treppenhausautomat.
> Wie hätte ein Bastler um 1930 so eine Wendeautomatik realisiert?
> Die Lok soll 10-100 Sekunden abwarten, bevor sie in anderer
> Richtung fährt.
>
> Grüße Bernd

Gabs in der DDR:
Bimetallrelais. Das Bimetall wurde duch einen Heizdraht erwärmt, die 
Stellschraube entschied wie weit es sich verbiegen musste. Extrem 
robust, aber mit leichtem Zufallsfaktor, jenachdem wie viele sonstige 
Verbraucher am Zubehörtrafo hingen.

PS:
http://www.haeszler.de/plaene.php?seite=4#pzeitrelais_bttb_8420_1

: Bearbeitet durch User
von Thomas (db8nr)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Die alten Quarze müssten vor 1940 gebaut sein und so sah 1991 ein 
Musterkoffer aus.
Rechts noch ein Natur-Kristall vor dem sägen. Heutige Kristalle werden 
nur noch synthetisch hergestellt.
Ich finde die alten Quarze sind schöner, oder?

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


Lesenswert?

Thomas schrieb:
> Ich finde die alten Quarze sind schöner, oder?

Ich finde die neuen Quartze erstaunlich klein.
Wenn man sich vorstellt, dass die alle auf dem physikalischen Prinzip 
des sich verformenden Kristalls beruhen, finde ich erstaunlich wie die 
immer kleiner werden können bei gleicher Frequenz.

von Günter R. (guenter-dl7la) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

und hier hätte ich noch von S&H einen frühen Ge-Flächentransistor TF71K 
zu zeigen. Gain ist zwar nicht berühmt, aber immer noch >1...

von Peter N. (alv)


Lesenswert?

Germanium und NPN? Das ist auch selten...

von Gerhard O. (gerhard_)


Lesenswert?

Peter N. schrieb:
> Germanium und NPN? Das ist auch selten...

Moin,

Im "Zeitalter der Transistoren" gab es für sogenannte "eisenlose NF 
Endstufen" komplementierte Pärchen mit ähnlichen hfe Werten. Z.B:

AC187(K), AC88(K)
AC153, AC176
AD161,162
AC127, AC128

Die ungerade Zahl kennzeichnete dann in der Regel das NPN Exemplar.

Die wurden dann später von Tausendfüßler die z.B. auf den Namen wie 
TAA611, TAA621/641, TBA800, TBA810, A211D, LM386, TDA2003 hörten, 
erbarmungslos niedergemetzelt.

Die Germanen hatten übrigens noch den einen kleinen Vorteil gegenüber 
Silizium Transistoren, daß sie nämlich etwas weiter aussteuerbar waren. 
Da konnte man bei gegebener Versorgungsspannung doch noch etwas mehr 
NF-Leistung herauskitzeln.

Man findet sie aber heute meist nur noch in Museumsgeräten aus diesen 
Jahren oder bei den Sammlern.

Als Schüler baute ich mir meinen ersten Transistor NF-Verstärker mit dem 
Endstufenpaar AC187K/188K. Die Freude war groß, weil es gleich nach dem 
ersten Einschalten, ohne den Rauch freizulassen, funktionierte. Das 
Pärchen hatte auch aufgebrachte viereckige Kühlklötze mit M3 Loch zur 
bequemen Ableitung der anfallenden Verlustwärme mittels Kühlblech.

Gerhard

: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


Lesenswert?

Gerhard O. schrieb:
> Die ungerade Zahl kennzeichnete dann in der Regel das NPN Exemplar

AC121
AC125 ??

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


Lesenswert?

Gerhard O. schrieb:
> Im "Zeitalter der Transistoren" gab es für sogenannte "eisenlose NF
> Endstufen" komplementierte Pärchen

Das dürfte allerdings mindestens eine Dekade später gewesen sein als der 
oben gezeigte Transistor. Für den wundert mich einen Zonenfolge von npn 
schon ein wenig, denn die ersten "Germanen" waren so ziemlich alle pnp 
(und daher die Endstufen damit eben nicht "eisenlos").

von Gerhard O. (gerhard_)


Lesenswert?

Manfred P. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Die ungerade Zahl kennzeichnete dann in der Regel das NPN Exemplar
>
> AC121
> AC125 ??

Ausnahmen bestätigen doch bekanntlich die Regeln:-)

von Dieter W. (dds5)


Lesenswert?

Jörg W. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Im "Zeitalter der Transistoren" gab es für sogenannte "eisenlose NF
>> Endstufen" komplementierte Pärchen
>
> Das dürfte allerdings mindestens eine Dekade später gewesen sein als der
> oben gezeigte Transistor. Für den wundert mich einen Zonenfolge von npn
> schon ein wenig, denn die ersten "Germanen" waren so ziemlich alle pnp
> (und daher die Endstufen damit eben nicht "eisenlos").

Vielleicht auch 2 Dekaden später.
In der Franzis Dioden und Transistortabelle von 1968 sind einige der 
TF.. Typen von Siemens verzeichnet. 70, 71 und 72 sind tatsächlich npn 
und außer TF78 sind alle schon als veraltet/nicht für Neukonstruktion 
gekennzeichnet.

von Rainer D. (rainer4x4)


Lesenswert?

Jens M. schrieb:
> Sach nich du kommst aus Ibbenbüren? :D

Auch darauf passt mein obiges Geschreibsel: ..... ist 50 Jahre her 
......

von Günter R. (guenter-dl7la) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Historisch vielleicht interessant, wie die Umrisse des State of Texas in 
so  viele Firmenlogos einflossen, links ein Quarz von Texas Crystals um 
1952 herum. Rechts etwas OT zumindest heute eine gewisse Rarität: 
fremdbeheizte NTCs zur Pegelregelung (Heizwiderstand 100 oder 400 Ω, NTC 
im kΩ-Bereich). Die waren schon im Einsatz, als ich Anfang der 60er 
Praktikant bei Siemens im Weitverkehrsprüffeld für Trägerfrequenzanlagen 
spielte. Noch 1987 werden die in der Siemens-Lagerliste erwähnt 
(Q63075-1, zu Preisen zwischen 38 und 52 DM). Ob es heute Vergleichbares 
noch gibt?

von Al. K. (alterknacker)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Hier DDR Transistoren der Altzeit...

MfG
alterknacker

von Jens M. (schuchkleisser)


Lesenswert?

Günter R. schrieb:
> ein Quarz von Texas Crystals um
> 1952 herum

Warum kommt "Texas Crystals" aus Illinois?

von Günter R. (guenter-dl7la) Benutzerseite


Lesenswert?

Tja, lt. Wiki ist Texas wohl einer der Staaten, wo das 'rockhounding' 
nach edleren Steinen und Mineralien besonders lohnend sein soll und also 
vielleicht deswegen der Klau des Logos. Die Firma hatte noch zwei andere 
Standorte in Floridas Ft. Myers und in LA, die wenigstens in sehr sehr 
grober Nähe von Texas; wir assoziieren TX ja eher mit TEXACO-
Öl.

: Bearbeitet durch User
von Wollvieh W. (wollvieh)


Lesenswert?

Jens M. schrieb:
> Günter R. schrieb:
>> ein Quarz von Texas Crystals um
>> 1952 herum
>
> Warum kommt "Texas Crystals" aus Illinois?

Gegründet vom Ex-Boxer Joe Chicago, Kampfname Kid Minneapolis, bis sie 
von Tex Colorado übernommen wurden. :)

https://www.youtube.com/watch?v=cEjo0ajod1M&t=34s

Die Umrisse von Texas sind eine Mischung von Bauhaus und Jugendstil. 
Kubismus und natürliche Formen.

von Al. K. (alterknacker)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Hoffe das dies als historisch durchgeht, aber Anfang der 1960er ist auch 
schon über 60 Jahre her und auch noch ein altes DDR Produkt.
In der damaligen zeit hatte ich das Teil in einer Stromversorgung.
Messbereichsumschaltung,Sekundärspannung des Netztrafos umschalten und 
ähnliches.
Hat schon viel mitgemacht..


MfG
alterknacker

von Mark S. (voltwide)



Lesenswert?

Die Philips Tauchtrimmer 3-30pF haben es mir schon immer angetan. Sie 
waren dank Spindel fein einstellbar und sehr präzise. Genau das Richtige 
für UKW-Taschensender.Diese entdeckte ich nun wieder auf dem Internet. 
Allerdings nicht von Philips, sondern von einem anderen Hersteller - und 
in noch besserer mechanischer Qualität als die "Originale".
Das inspirierte mich dazu, eine moderne Neuauflage eines kleinen 
UKW-FM-Transmitters in die Tat um zu setzten. Wen es interessiert - der 
Spulenkörper ist unter der Bezeichung M5x10mm Nylonschraube auch 
heutzutage erhältlich.

: Bearbeitet durch User
von Lodda (ol_grumpy)


Lesenswert?

Mark S. schrieb:
> Die Philips Tauchtrimmer 3-30pF haben es mir schon immer angetan.

dito

Zum Abgleich derselben habe ich hier noch ein selbstgebasteltes Tool: 
Ein Kunststoffröhrchen dessen Ende zur Aufnahme einer Schskantmutter 
aufgeweitet wurde.

von Al. K. (alterknacker)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Hier noch einige Alten Teile ehe sie verschwinden.
Ob interessant, möge der Betrachter beurteilen.

MfG
alterknacker

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


Lesenswert?

Thyristoren in TO-220 gibt's heute auch noch zur Genüge. Die 
winziglichen VQB37 sind schon recht historisch.

Aber du hättest sie natürlich noch leuchten lassen können fürs Foto. ;-)

: Bearbeitet durch Moderator
von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


Lesenswert?

Yepp... Bubble-Displays. Schöne Teile!

von Al. K. (alterknacker)


Lesenswert?

Jörg W. schrieb:
> Aber du hättest sie natürlich noch leuchten lassen können fürs Foto. ;-)

Wenn ich meine Augen op hinter mir habe werde ich daran denken.
Dachte eigentlich das waren Thyristoren welche ich in einer "Lichtorgel"
Anfang der 80er eingesetzt hatte.

Denke noch mit grauen an die Störungen.
Auf Dörfern wo das Netz noch schlechter war wie in der Stadt, mussten 
die durch Lautstärke von der Band übertönt werden.;-))


MfG
alterknacker

von Günter R. (guenter-dl7la) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Hier ein noch nicht soo historisches, aber seltenes Teil: ein 
8-pF-Trimm-C mit fast konstanter Kapazität (WTF?), aber variablem 
Temperaturkoeffizienten; die Bimetallzunge schwenkt den 'Stator' je nach 
sich ändernder Innen-Temperatur stärker in das Rotorpaket.

Hersteller-Logo fehlt leider. Habe so ein Teil in einem uralten 
Siemens-'Schwebungssummer' (Röhre) gesehen, wo ein fester Oszillator bei 
1 MHz gegen einen variablen gemischt wurde und man so in einem Rutsch 20 
Hz bis 25 kHz abstimmen konnte.

: Bearbeitet durch User
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


Lesenswert?

Hallo Günter R.

Günter R. schrieb:
> Hier ein noch nicht soo historisches, aber seltenes Teil: ein
> 8-pF-Trimm-C mit fast konstanter Kapazität (WTF?), aber variablem
> Temperaturkoeffizienten; die Bimetallzunge schwenkt den 'Stator' je nach
> sich ändernder Innen-Temperatur stärker in das Rotorpaket.

Eine Schaltung für einen Wetterballon, wo die Sendefrequenz direkt 
Aufschluss über die Umgebungstemperatur bietet? Das muss ja alles leicht 
und primitiv sein, aber ich denke so eine Vorrichtung muss präziese und 
darum sehr teuer sein, darum vermutlich eher nicht.

> Habe so ein Teil in einem uralten
> Siemens-'Schwebungssummer' (Röhre) gesehen, wo ein fester Oszillator bei
> 1 MHz gegen einen variablen gemischt wurde und man so in einem Rutsch 20
> Hz bis 25 kHz abstimmen konnte.

Sollte das Bauteil dort eventuell für eine (brutale) 
Temperaturkompensation dienen?

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Günter R. (guenter-dl7la) Benutzerseite


Lesenswert?

Klar, der Anteil der 8 pF an der Gesamtkapazität war bestimmt gering und 
insofern wenig brutal.

OT:  Wettersonden waren bestimmt nicht so professionell gerüstet, eher 
auf 'a fonds perdu' gebaut. Im Wettermuseum Lindenberg gibt es BTW eine 
hochinteressante Sammlung dieser Spezialelektronik seit Beginn der 
Ballonaufstiege aus vieler Herren Länder, lohnt sich.

Grüße

: Bearbeitet durch User
von H.Joachim S. (crazyhorse)


Lesenswert?

Wolfgang R. schrieb:
> Yepp... Bubble-Displays. Schöne Teile!

Ich fand die grässlich hässlich, obwohl meine Augen damals noch >100% 
waren. Ich hatte die reichlich (vom Band gefallen) und habe die 10:1 
gegen VQB71 getauscht, das war der echte Goldstaub...

von Günter R. (guenter-dl7la) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

à propos Displays: hier ein frühes VFD aus den 50ern des vorigen 
Jahrhunderts, das die ASCII-Zeichen &#33 Hier als ! gezeigt) und &#46 
(.) anzeigen konnte

;-)

: Bearbeitet durch User
von Peter N. (alv)


Lesenswert?

DM71 mit Stiften?

Ich kenne die nur mit Drahtanschlüssen...

von Günter R. (guenter-dl7la) Benutzerseite


Lesenswert?

richtig, die mit den Drähten war die DM70.
Grüße

von Gerhard O. (gerhard_)


Lesenswert?

Moin,

Vor ungefähr 11 Jahren unterlief mir ein bedauerlicher Fehler. Da lief 
mir ein DR-200 EDA Event Recorder zu. Nicht wirklich nützlich 
erscheinend, entschloß ich mich ihn zu zerlegen. Eingebaut war ein 21 
stelliges Epson Druckmodul, welches ich später auch zerlegte, weil es 
einen schönen BLDC Motor und vieles Andere Nützliches hatte. Kürzlich 
mußte ich aber durch Zufall erfahren, daß dieses Druckermodul historisch 
große Bedeutung hatte. War es doch der erste Digitale Drucker den Epson 
mit dem EP-101 in die Welt brachte. Dieser Drucker kam bei den 1964 
Olympischen Spielen in Japan zu einen erfolgreichen Einsatz. Konnte 
immerhin drei Zeilen per Sekunde drucken.

Leider kann ich nur diese Links beitragen:

https://corporate.epson/en/about/history/milestone-products/1968-9-ep-101.html
https://datasheet.datasheetarchive.com/originals/crawler/global.epson.com/5bd93e20d0045c5b9abcb6add812ab78.pdf
https://www.youtube.com/watch?v=SQFQ1Iz1ffA

Manchmal ist man schon ein großer Esel...

Gerhard

: Bearbeitet durch User
von Jens M. (schuchkleisser)


Lesenswert?

Sehr schön auch die Erklärung des Namens EPSON: Die Firma wurde 
umbenannt in der Hoffnung, erfolgreiche Söhne (SONs) des EP 
herzustellen, nachdem der so ein Knaller war.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Weil wir ja neulich bei diversen Displays waren, habe ich noch diese 
VQC32 in der Kiste gefunden.

: Bearbeitet durch Moderator
von Al. K. (alterknacker)


Lesenswert?

Damit hatte ich damals ein "Digitales V-Messinstrument" aufgebaut.
...aber einige Balken hätten auch leuchten können.;-))

: Bearbeitet durch User
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.