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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf unterschied zwischen Ing und Techniker


Autor: Ahnungsloser (Gast)
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Hallo Leute,

mich würde mal interessieren was es eigentlich für konkrete Unterschiede 
zwischen Ingenieuren und Technikern gibt. Ich meine speziell in der 
beruflichen Laufbahn bzw im beruflichen Alltag. Der Unterschied wie man 
zu den besagten Berufen kommt ist mir klar, Studium etc, würde nur mal 
gern wissen wie stark sich beide Berufe voneinander abheben.

gruß Ahnungsloser

Autor: Rosemarie Nitribitt (Gast)
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Der Techniker arbeitet, der Ing. denkt, er arbeitet und treibt sich 
dabei in Meetings rum.

Autor: Gast (Gast)
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Der Ing bekommt mehr Geld und der Techniker arbeitet dafür mehr.

Autor: Mr. Mister (Gast)
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>Der Ing bekommt mehr Geld und der Techniker arbeitet dafür mehr.
Etwas fies dargestellt, aber nicht ganz falsch!

Ich stelle es mal wie folgt dar: Positionen werden heute sehr stark so 
besetzt, dass die skill genau passen. Somit macht jeder das, was er 
gerade machen kann und darf.

Ingenieure erdenken Neues, legen Dinge fest, setzen möglichst wenig 
selber um.

Techniker setzen mehr um, legen weniger fest, bauen auf, reproduzieren.

Hauptaufgbae von Technikern im direkten Umfeld, wo beide aktiv sind, ist 
Prototypenbau, einfache Layouts, Reihenmessungen, Installation, Service 
vor ort

Autor: IGBT (Gast)
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Also ist der Unterschied zwischen Techniker und einem (Fach-)Arbeiter 
gleich null...

Autor: The one (Gast)
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Ahhh

Autor: i5017 (Gast)
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> Also ist der Unterschied zwischen Techniker und einem (Fach-)Arbeiter
> gleich null...
Genau. Wie offensichtlich auch zwischen Techniker und Ing. Also ist ein 
Facharbeiter ein Ing. Alles klar?

> Der Techniker arbeitet, der Ing. denkt, er arbeitet und treibt sich
> dabei in Meetings rum.
Hier sieht man wieder wie wichtig die Kommasetzung doch ist. Wenn der 
Schuss nicht mal nach hinten losging. :-)

Autor: andi (Gast)
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wir haben in unserem Team auch einen Techniker. Also, seine Aufgabe ist 
Muster aufbauen/umbauen nach Schaltplan eines Dipl.Ings, Prototypen 
löten, Bauteile organisieren, Listen führen, Bestellungen machen, etc. 
Also, zusammengefaßt gesagt, er schraubt weder an Schaltplänen rum, noch 
macht er selber welche. Er schafft nach der Anleitung eines Dipl.Ings.

Das ist aber von Techniker zu Techniker unterschiedlich und auch von 
Firma zu Firma. In meiner Ex-Firma war ein Techniker. Er hat Schltpläne 
gemacht, Layouts erstellt, Firmware programmiert. Quasi die Arbeit eines 
Dipl.Ings. gemacht, war aber günstiger im "Unterhalt".

Autor: Paul (Gast)
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>Wie offensichtlich auch zwischen Techniker und Ing. Also ist ein
>Facharbeiter ein Ing. Alles klar?

Drum freue ich mich immer über Stellenanzeigen, in denen geschrieben 
wird:

"Sie sind Dipl.-Ing. oder Techniker oder Meister" Wohlgemerkt soll eine 
Stelle besetzt werden. Na mei, was suchen die eigentlich? 
Qualifikationsstufe egal?

Autor: markus Ll. (Gast)
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würdet ihr denn sagen..wenn es hard auf hard kommen würde, das Techniker 
und Ingenieur das selbe Wissen haben und das selbe im stande sind 
leisten zu können? Jetzt mal abgesehen von den alltäglichen Aufgaben im 
Betrieb, sondern vielleicht im direkten Vergleich:

Autor: Andy (Gast)
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Der berufliche Unterschied zwischen Techniker und Ing ist fließend.Zum 
Fachlichen kann ich nichts sagen.

Wir haben in unserem Unternehmen Kommunikationselektroniker die 
Technikerarbeit machen(Die Ausschreibungen für diese Stellen waren für 
Techniker, ich kann aber nicht beurteilen ob das nun auch wirklich einen 
Techniker erfordert hätte). Unser Abteilungsleiter der Produktion ist 
Techniker. Und mein Ausbilder hat eine auf einen Techniker zugeschnitte 
Stellenbeschreibung ist aber Dipl. Ing.
Ich denke es kommt darauf wieviel man selber leisten kann und wieviel 
Glück man hat. Wobei ich auch denke dass zweitens nicht ganz unerheblich 
ist.

Gruß Andy

Autor: Paul (Gast)
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>würdet ihr denn sagen..wenn es hard auf hard kommen würde, das Techniker
>und Ingenieur das selbe Wissen haben und das selbe im stande sind
>leisten zu können?

Rein mathematisch betrachtet hat ein Dipl.-Ing. (FH) 7200 h 
theoretisches Wissen gebunkert, der Unidiplomer 9000 h, der Techniker 
2400 h.
Alles ohne den Aufwand für das Abi/FHR einzurechnen.

Natürlich gibt es in der Praxis auch herausragende Techniker und 
Vollpfosten Diplomer.

Da die meisten Arbeiten nur Bruchteile dessen fordern, was man in der 
Fachschule bzw. FH/Uni gelernt hat, fällt der Qualifikationsunterschied 
oft nicht  ins Auge.

Autor: --- (Gast)
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Arbeiter   - Facharbeiter  - Techniker  - Dipl. Ing - Doktorant

Fussgänger - Fahrradfahrer - Autofahrer - Pilot     - Astronaut

Autor: Dieter Werner (dds5)
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> Doktorant

Ist das jetzt von Theo-dorant abgeleitet? ;-)))

Autor: Gast (Gast)
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"Doktorant"

Es heisst Doktran"d". Ist nicht ganz konsistenz, aber ist so!

Autor: AC/DC (Gast)
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Die Betitelung ist doch nur eine Konzession an das Bedürfniss des
Arbeitgebers sich den Richtigen (Deppen) aussuchen zu können der
für Ihn die Arbeit für lau macht, ihm aber ein Vermögen einbringt
oder erspart. Eben Handverlese. Egal, welche Berufsbezeichnung man
hat, was man kann, das kann man, bzw. was man nicht kann, wird man
auch nicht in 100 Jahren können. Alles ein Frage der Sichtweise.
Mein Nachbar ist Dipl.Ing. Doktor, kann aber noch nicht mal nen
Blech an seine Wohlstandsmühle schweißen und was glaubt ihr, wer
das kann?

Autor: juppi (Gast)
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AC/DC (Gast)
Richtig!

>Mein Nachbar ist Dipl.Ing. Doktor, kann aber noch nicht mal nen
>Blech an seine Wohlstandsmühle schweißen und was glaubt ihr, wer

Dieses Beispiel ist nicht gut gewählt.

Autor: Ohne Worte (Gast)
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Techniker sind die, die in Foren ihre Minderwertigkeitskomplexe 
diskutieren, Ingenieure die, die statt dessen lernen und am Ende besser 
dastehen.

Autor: Micha (Gast)
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> Rein mathematisch betrachtet hat ein Dipl.-Ing. (FH) 7200 h theoretisches
> Wissen gebunkert, der Unidiplomer 9000 h, der Techniker 2400 h.
... und der Techniker hat schon ein paar Jährchen Berufserfahrung.

> Natürlich gibt es in der Praxis auch herausragende Techniker und
> Vollpfosten Diplomer.
Es soll Diplomanden geben, die zum Zeitpunkt ihrer Diplomarbeit nicht 
wissen was ein Pull-Up ist...

Autor: Rosemarie Nitribitt (Gast)
Datum:

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> Arbeiter   - Facharbeiter  - Techniker  - Dipl. Ing - Doktorant

Ergänzung:

Arbeiter   - Facharbeiter  - Techniker  - Ing. - Doktorant - Unternehmer

Techniker und Ingenieure sind die, die in Foren ihre 
Minderwertigkeitskomplexe diskutieren, Unternehmer sind die, die statt 
dessen Facharbeiter und Techniker einstellen und Ingenieure, nur auf 
Empfehlung, zum Bewerbungsgespräch einladen.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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> Mein Nachbar ist Dipl.Ing. Doktor, kann aber noch nicht mal nen
> Blech an seine Wohlstandsmühle schweißen und was glaubt ihr, wer
> das kann?

Die, die dafür keine gew. Differentialgleichung lösen können?

Wie man sieht, ist es doch völlig nonsens, so zu argumentieren. 
Schließlich kann weder der tolle Techniker, noch der Dipl.-Ing. 
professionell ein Brötchen backen.

Es werden alle Berufe und alle Quelifikationsgruppen gebraucht, nur 
sollte man eben einsehen, daß der Dipl.-Ing. mit seinen 7200 (FH) bzw. 
9000 h (Uni) mehr theoretisches Wissen beigebracht bekommen hat, als der 
Techniker in 2400 h. Ansonsten hieß das ja, daß alle Hochschulstudenten 
etwas lernbehindert seien.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Arbeiter   - Facharbeiter  - Techniker  - Ing. - Doktorant - Unternehmer

Zu den Unternehmern zählt übrigens auch der Wurstverkäufer mit dem 
Bauchladen auf dem Marktplatz ;-)

Autor: Tobi (Gast)
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Es schweift zwar gerade ein bisschen vom Thema ab, aber weil gerade die 
Rede vom "nicht Schweiß-fähigem Doktor - Ing." war:

Ich habe während meines Studiums (FH) in den Semesterferien als 
Elektriker am Bau gearbeitet. Alles war solange in Butter, bis 
irgendeiner erfahren hatte, dass ich studiere. Und schon war ich unten 
durch....
Plötzlich hieß es, du kannst ja eh nix, ausser dumm daherreden! Komisch, 
denn 2 Wochen davor wurde ich noch gelobt, so schnell und sauber zu 
arbeiten. (ich meine Schlitze in Wände schlagen, Kabel reinnageln, Dosen 
setzten und Schaltschränke verklemmen).
Ich denke bei manchen ist das infach nur der Neid, weswegen man sich 
Dinge sucht, die ein "studierter" halt nicht wissen kann (z.B. ein 
Doktor wird nicht schweissen können).
Irgendjemand muss das Blech schweissen und ein Anderer ein Raumschiff 
entwickeln und der dritte bäckt das Brot, das die anderen 2 essen :-). 
Jedem das Seine...

Autor: Gast (Gast)
Datum:
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z.B.

Autor: Tobi (Gast)
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So kann man

F=m*a

auch darstellen :-)

Autor: Weiterer Physiker (Gast)
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Wobei genau genommen gilt:

F = m mal dv/dt + v mal dm/dt

Autor: Mr. Mister (Gast)
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Vorsicht : Differentialquotienten und Differenzenquotienten nicht 
verwechseln.

>Techniker sind die, die in Foren ihre Minderwertigkeitskomplexe
>diskutieren, Ingenieure die, die statt dessen lernen und am Ende besser
>dastehen.

Sehr gut!

>Ich habe während meines Studiums (FH) in den Semesterferien als
>Elektriker am Bau gearbeitet. ...
>Ich denke bei manchen ist das infach nur der Neid, weswegen man sich
>Dinge sucht, die ein "studierter" halt nicht wissen kann

Deshalb arbeite ich nicht auf dem Bau!
Zuviele Neider, Primitive und Minderprivilegierte da.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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Woher sollte ein Techniker oder Arbeiter auf dem Bau wissen, wozu ein 
Ing. gut ist?
Dazu müssten Sie wenigstens einen Blick auf Studieninhalte werfen und 
das tut nun mal keiner.

Der Strom kommt aus der Steckdose und der Beton wird schon hart werden.
Hoffentlich!

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Deshalb arbeite ich nicht auf dem Bau!
>Zuviele Neider, Primitive und Minderprivilegierte da.

Die gibt's doch überall, nicht nur auf dem Bau.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Dazu müssten Sie wenigstens einen Blick auf Studieninhalte werfen und
>das tut nun mal keiner.

Selbst wenn, kommen dann solche Kommentare: "Das hatten wir auch"

Immer wieder gern:

Differentialgleichungen - hatten wir auch. Sie meinen allerdings 
Differentialrechnen (Klasse 11)

oder

Fourier - hatten wir auch
Kommt nur drauf an, ob man es mal als Bild gesehen hat oder auch 
berechnen mußte, evtl. noch als FFT programmieren

usw.

Autor: Philipp B. (philth)
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Die letzten vier Kommentare gefallen mir am besten ...

Maschinenbau genau das Gleiche, sinngemäß: "Was, du weißt nicht, das das 
YX-Mopped noch den bla-blubb-Vergaser hatte? Was macht ihr denn an der 
Uni?"

Informatiker müssen Computer reparieren können und mind. 10 
Programmiersprachen beherrschen, Mediziner müssen immer auf den ersten 
Blick erkennen, wo es klemmt und Psychologen analysieren grundsätzlich 
ihre Mitmenschen und können dir nach 2 Minuten Konversation den IQ 
verraten.

Autor: Steffen (Gast)
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ich denke, mit steigender Qualifikation steigt das Wissen über 
Gesamtzusammenhänge. Man wird bei einer universitären Ausbildung (ich 
denke auch bei der FH) dazu erzogen, über den eigenen Tellerrand zu 
schauen und gezielt nach Lösungen für (komplexe) Fragestellungen zu 
suchen. Diese sollten dann in strukturierter Art und Weise näher 
untersucht werden. Weiterhin ist bei höherer Qualifikation meist zu 
erkennen, dass häufiger die "Warum machen wir das so oder so und nicht 
anders" Frage. Bei (Fach)Arbeitern, Techniker oft auch Meistern wird 
oftmals die Aufgabe des "Vorgesetzten" einfach hin genommen.

Ausnahmen bestätigen hier wie immer die Regel. Ich denke, ein guter 
Techniker hätte bestimmt auch einen guten Ing. abgegeben. Im praktischen 
Einsatz gibt es dann sicherlich auch eine Reihe an Jobs, bei den ein 
guter Techniker oder Ing. den Job ähnlich gut machen.

Was nicht vergessen werden sollte, ist auch das Einsatzfeld: Also jemand 
der z.B. spezielle Hochfrequenzbauelemente o.ä. komplexe Sachen 
entwickelt kann wahrscheinlich nur noch in wenigen Spezialfällen durch 
einen Techniker ersetzt werden (behaupte ich jetzt einfach mal so). Ein 
Ing. im Vertrieb oder mit Verwaltungsaufgaben ist sicherlich einfacher 
zu ersetzen.

Steffen.

Autor: Philipp B. (philth)
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Ich gehe inzwischen dazu über, einigen Nicht-Akademikern nur noch sehr 
vorsichtig fachliche Fragen zu stellen. Manche tendieren nämlich dazu, 
diese indirekte Anerkennung ihres ausgezeichneten (praktischen) 
Fachwissens zu übersehen und die Fragerei stattdessen als Unfähigkeit zu 
deklarieren.

Autor: gast (Gast)
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So jetzt muss auch ich mal was dazu sagen.
Ich habe vor ca. 8 Jahren den staatlich geprüften Techniker 
(Elektrotechnik/Datentechnik) erfolgreich abgeschlossen.
Im Anschluss danach bin ich zu einer Firma. Allerdings musste ich als 
Techniker feststellen, dass man in geweisse Bereiche wie Entwicklung 
(Software/Hardware) nur sehr sehr schwer reinkommt. Es fehlen nun halt 
mal sehr viel theoretisches Fachwissen, wie zum Beispiel die 
Systemtheorie.
Das hat man in der Technikerschule nicht. Nun vor ca. drei Jahren habe 
ich mich entschlossen Nachrichtentechnik zu studieren. Mit dieser Wahl 
bin ich sehr zufrieden. Das Studium ist zwar sehr sehr hart, aber es 
lohnt sich.
Also ich finde es auf jedenfall falsch, wenn manche behaupten ein 
Techniker kann man einem Dipl.-Ing. gleichsetzen. Das theoretische 
Fachwissen ist bei einem Dipl.-Ing. um einiges voraus.

Autor: Gast (Gast)
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Ich kenne da Leute die haben den Dipl.-Ing. eher gewonnen :-)
Ich denke es gibt in jeder Sparte die einen oder anderen die sich
etwas herauskristallisieren. Wenn einer den Dipl.-Ing. nur gemacht hat, 
weil er sich leicht im lernen tut, heißt das noch lange nicht das er was 
davon verstanden hat...?! Dipl.-Ing. heißt nur das man sich viel in 
kurzer Zeit merken kann. Ein Techniker aus Leidenschaft, mit 10Jahren 
Berufserfahrung macht auch noch den Dipl.-Ing. was vor. Bei einer 
Einstellung zählen meistens eher die Referenzprojekte! Es gibt 
Dipl.-Ing. (kenn i selber welche) die haben einen 1.0 Abschluss, sind 
aber nicht fähig ein kleines Projekt selber umzusetzen...? Ein anderer 
bekannter Elektroniker entwickelt die tollsten Sachen und Programmiert 
auch noch die Software selber...!
Wie bereits oben erwähnt, es gibt überall Spezialisten.... bei den 
Technikern und bei den Dipl.-Ing.. Es kommt immer nur drauf an mit 
wieviel Leib und Seele der gute Mann(Frau) dabei ist :-)

Autor: Gast (Gast)
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Es macht doch keinen Sinn einen Zufalls-Ing. mit einem Vollbluttechniker 
zu vergleichen. Das macht doch die Berechtigung der Ausbildung nicht 
aus. Die Wirtschaft braucht beides. Jemanden der sich mit den 
theoretischen Grundlagen auskennt und jemanden, der etwas mit diesen 
Erkenntnissen baut.
Von einem Ing. verlange ich eben genau das und von einem Techniker eben 
was anderes. Wenn der Ing. ein Volltrottel ist schmeiße ich ihn raus, 
basta.

Autor: Paul (Gast)
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Genau. Man kann nicht den Supertechniker mit der Flachfeile von der 
Uni/FH vergleichen und dann beruhigt feststellen: Der Techniker kann 
mehr.
Man muß den schlechten Techniker mit dem schlechten Ing. und den guten 
Techniker mit dem guten Ing. vergleichen. Und dann hat im theoretischen 
Bereich der Ing. die Nase vorn. Wäre ja auch Blödsinn auf einen Menschen 
Abi/FHR und 4 bzw. 5 Jahre Studium einprasseln zu lassen, und dann kann 
der Techniker das auch nach 2 Jahren.
Bei der Arbeit ist allerdings meist nicht viel Theorie gefragt. Dann 
sieht man den Unterschied auch nicht.

Autor: Gast (Gast)
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Da haben wir doch unseren Unterschied!

Dipl. Ing. = Theoretiker
Techniker = Praktiker

Zur Beruhigung Ing. ist nicht geschützt und so darf sich jeder nennen.
Somit ist z.B. in den USA ein Electronic Engineer lol

Autor: Gast (Gast)
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Sorry, Fehler :-)
Somit ist z.B. in den USA ein Electronic Engineer lol.

Soll eigentlich heißen:
Somit ist z.B. in den USA ein Electronic Engineer ein ganz einfacher 
Elektriker...

Autor: AC/DC (Gast)
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Im Langenscheid steht für den Techniker:
(Technical) Engineer.
Andere Länder ,andere Sitten, andere Berufsbezeichnungen.

Ich beobachte in letzter Zeit das Tätigkeiten vermehrt an
Techniker vergeben werden um Resourcen der raren Ingenieure
besser nutzen zu können. Auch eine Methode, das Fachkräfteproblem
in den Griff zu bekommen. Besser wäre allerdings Arbeitsmarkt-
transparenz. Das haben Erfahrungsgemäß nur die Unternehmen.

Autor: ex-Ösi Roman (Gast)
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>Ich beobachte in letzter Zeit das Tätigkeiten vermehrt an
>Techniker vergeben werden um Resourcen der raren Ingenieure
>besser nutzen zu können. Auch eine Methode, das Fachkräfteproblem
>in den Griff zu bekommen.

Das ist aber oft nur eine Notlösung der Firmen.

Autor: phil (Gast)
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> Ich habe während meines Studiums (FH) in den Semesterferien als
> Elektriker am Bau gearbeitet.

Hätte ich auch gemacht. Aber leider traut man Studenten nicht zu, einen 
Schraubendreher zu benutzen wenn sie keine Berufsausbildung haben.

Autor: phil (Gast)
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Die Jobs, die früher Techniker gemacht haben, werden heute fast nur noch 
an Ingenieure vergeben. Es gibt eben zuviele Ingenieure. Diese müssen 
sich billig verkaufen um einen Job zu bekommen.

Autor: ex-Ösi Roman (Gast)
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>Die Jobs, die früher Techniker gemacht haben, werden heute fast nur noch
>an Ingenieure vergeben. Es gibt eben zuviele Ingenieure. Diese müssen
>sich billig verkaufen um einen Job zu bekommen.

Wo und in welchem Land soll das der Fall sein?

Der Tenor der oben aufgestellten Thesen ist ja eher der Gegeteilige, 
oder?

Wenn, dann würde ich behaupten, daß viele Stellen deshlab an ING gehen, 
weil die Anforderungen steigen.

Autor: Herbert (Gast)
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Die meisten Techniker, die ich kenne, sind nur durch Arbeitslosigkeit 
auf die Technikerschule gegangen, bzw. wurden über die Bundeswehr 
gefördert.

Da ich selbst Dipl.-Ing. mit Facharbeiter und Meisterbief bin, kann ich 
nur sagen: Vorsicht !

Viele Techniker schätzen sich zu hoch ein.

Gruß
Herbert

Autor: OIOIOI (Gast)
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Techniker?

Sind das die, die mir morgens den Kaffee bringen oder die, die wissen, 
wie man die Kaffeemaschine bedient?
Ich glaube letzteres, denn meist bringt mir meine Sekretärin den Kaffee 
:-))))))))))))))))))))))))))

Autor: Bernd (Gast)
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Der Ingenieur weiss alles besser und der Techniker kann alles besser.

Autor: juppi (Gast)
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OIOIOI (Gast)
Du hast keine Sekretärin!
nur viel "Nullen"

Autor: Gast (Gast)
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Ich binlange genug in den Geschäft und muss sagen das ein Ing. nicht 
gleich Ing. ist.... das ist Fackt! Das gilt auch für andere wie 
Techniker und Meister... Solange einer den Job macht nur weil er dafür 
Geld bekommt, würde ich Ihn nicht einstellen, es muss schon ein wenig 
Herzblut dabei sein. Un die meisten Führunskräfte wissen das auch. Wenn 
ein Ing. im ersten Berufsjahr noch nicht mal einen sauberen Schaltregler 
designen kann, würde ich nicht dafün sprechen das Ing. = Ing. ist!

Autor: Gast (Gast)
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Übrigens arbeiten Ing. Techniker in einen Betrieb meist Hand in Hand, da 
sollten beide auch gut miteinader auskommen und der eien vom anderen 
Lernen!

Darüber sollte der eine oder andere eingebildete ... mal nachdenken!

Autor: Martin (Gast)
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>>Die Jobs, die früher Techniker gemacht haben, werden heute fast nur noch
>>an Ingenieure vergeben. Es gibt eben zuviele Ingenieure. Diese müssen
>>sich billig verkaufen um einen Job zu bekommen.
>
>Wo und in welchem Land soll das der Fall sein?

Das ist in Deutschland der Fall. Als Berufseinsteiger/Absolvent mit 
durchschnittlichem Abschluss hat man keine reelle Chance. Als erfahrener 
Spezialist hat man gute Chancen.

>Der Tenor der oben aufgestellten Thesen ist ja eher der Gegeteilige,
>oder?

Das sind die Statements der Arbeitgeber. Die wollen natürlich eine hohe 
Anzahl an Bewerbern, um sich die, die die besten zu sein scheinen, 
heraussuchen zu können. Der Slogan "Es fehlen Fachkräfte" heißt 
übersetzt: Wir finden keine Ingenieure mit mehrjähriger Berufserfahrung 
zum Gehalt eines jungen Technikers.

Autor: Mario S. (mario100)
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Ich bin selbst FH- ud Uni-Ing. und bilde mittlerweile Techniker aus.
Ich kann dazu sagen: Es gibt von jeder Sorte wiederum alle Sorten: Ein
paar sind richtig gut, viele Mittelmaß und einige schlecht. Durch die
starke Vorsortierung durch vorherige Prüfungen gibt es deutlich weniger
schlechte Ingenieure als Techniker, aber es gibt sie, denn man kann sich
auch durchs Studium schummeln.
Was Techniker betrifft, so sind einige wirklich richtig gut, die landen
dann auch früher oder später auf Ingenieurstellen, viele sind Mittelmaß,
diese finden ihre Nische, und die schlechten arbeiten halt als
Elektriker, diese haben dann eben während der Ausbildung zum Techniker
noch einmal ihre Elektrikerkenntnisse aufgefrischt.

Arroganz ist komplett unangebracht, denn alle können von allen lernen:
Ingenieure von Technikern, aber auch von Elektrikern, aber auch von
Kaufleuten!! Umgekehrt gilt das natürlich ebenso!!!

Erschreckend ist es, dass so viel Neid herrscht. Bei einem meiner
Praktika hörte ich auch solche Sprüche wie "Du studierst doch, du musst
das doch wissen." Und ein Ende nimmt das erst, wenn man zeigt, dass man
auch mit dem Schraubendreher umgehen kann, dann ist man akzeptiert. Und
diese Sprüche wie "Die in der Konstruktion haben eh keine Ahnung" kann
ich schon nicht mehr hören. Sollen doch die Facharbeiter Maschinen,
Autos und Anlagen konstruieren. Die Autos wären doppelt so schwer bei
halber Motorleistung, denn auf Sicherheit kann jeder gehen (außer die
Insassensicherheit, die wäre dann nicht mehr gegeben, da das Auto dann
keine Knautschzone mehr hätte). Wo aber die technologischen Grenzen
sind, findet man nur heraus, wenn man einiges an Theorie kennt und diese
auch anwendet, und auch Versuche macht, und Fehler, und daraus lernt!

Also: Gemeinsam gehts voran, nicht gegeneinander. Und Titel sollten
eigentlich nicht zählen (tun sie aber leider, deshalb habe ich ja noch
den Uni-Ing. nachgemacht!).

Autor: Betrachter (Gast)
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Sehr gut Mario.
Ich denke auch das es solche und solche gibt. Gibt gute und schlechte 
Ing. Techniker und Facharbeiter.
Von den Jobs her denk ich auch, dass es gewisse Stellen gibt die von 
beiden besetzt werden können, sprich die Aufgaben können von einem Ing. 
und Techniker gemacht werden , und eben Jobs die eher oder nur für Ing. 
sind und welche die eher oder nur für Techniker sind.
Um in die Führungspositionen zu kommen tut man sich als Ing. in der 
Regel leichter, da ist es als Techniker schon etwas schwieriger und in 
der normalerweise auch begrenzt.

Autor: OIOIOI (Gast)
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@juppi

> Du hast keine Sekretärin!
> nur viel "Nullen"

Ich habe eine Sekretärin!
Und viele "Nullen" hab ich auch.
Aber meinst Du damit die Techniker oder die Stellen hinter der 1 auf 
meinem Gehaltscheck? ;-)

Autor: Sonnenschein (Gast)
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Habe schon erlebt, das ein Techniker mehr drauf hatte als sein Ing 
Kollege. Der Techniker war schon etwas länger im Betrieb und der Ing 
wollte sich bei nichts helfen lassen, er hat ja auch studiert.

Es kommt also darauf an, was man aus seinem Job macht. Wenn man ihn nur 
wegen des Geldes macht, dann ist das schon mal sehr schlecht. Viele sind 
dann aber zu träge, sich etwas Neues zu suchen.

Autor: Helmut (Gast)
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Es kommt immer darauf an, was man daraus macht. Henry Ford hat nicht 
studiert und das fallem mir noch viele Beispiele ein.
Ein Studium kann direkt zu einem Beruf berechtigen (Arzt, 
Rechtsanwalt..) oder aber (in der Technik) der Einstieg  ins lebenslange 
Lernen oder Handeln sein.

Autor: Techniker (Gast)
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[quote]Rein mathematisch betrachtet hat ein Dipl.-Ing. (FH) 7200 h
theoretisches Wissen gebunkert, der Unidiplomer 9000 h, der Techniker
2400 h.
Alles ohne den Aufwand für das Abi/FHR einzurechnen.
[/quote]

Zu diesem Vergleich:
Der Techniker wird in den 10 Jahren, bevor der Ing. überhaupt seine 
ersten beruflichen Gehversuche unternimmt, je nach vorherigem Beruf, 
fachlich (technisch) durch weitere Lehrgänge und diese enorme 
Praxiserfahrung einfach ganz anders zu berechnen sein als Deine 
"Berechnung". Wie gesagt, je nach Beruf und Einsatzgebiet aber so 
vergleichen würd ich das lieber nicht.
Aber nur mal dazu als Denkanstoss bei solchen übereilten Sprüchen.

In meiner letzten und jetzigen Firma, sitzen techniker auf leitenden 
Positionen
- vor Ingenieuren - in der Entwicklung.

Es gibt aber auch Techniker, die sind zu gar nichts zu gebrauchen:
Erfahrungsgemäss aus der Praxis meist die, die sich das aus der 
Arbeitslosigkeit vom Staat bezahlen lassen haben.
Muß ich leider einmal so feststellen.
Da sind so einige gute Facharbeiter die deutlich bessere Besetzung für 
den Job!
(Das sind auch die, die sich oftmals dann in Fernstudium- oder 
Aberndform noch an das Technikerstudium setzen
und nachher auch so einigen Ingenieuren etwas vormachen können!)

Alles ist relativ.

Ciao

Autor: AC/DC (Gast)
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@Techniker

Interessante Aussagen.
Dabei wird allerdings übersehen das die Berufsbezeichnung nur ein
Hilfsmittel der Arbeitgeberinteressen sind um eine bessere Handverlese
(glauben die) bei der Stellenbesetzung zu haben. Mal eine richtige 
Aufgabenbeschreibung zu erstellen sind die hohen Herren entweder
zu faul oder zu dumm. Alleswisser/könner ist da der Normalanspruch.
Wenn dann nachher Probleme wegen fehlender Kenntnisse oder Erfahrungen
auftauchen wird der schwarze Peter stehts dem Arbeitnehmer zugeschoben.
In einigen Betrieben wird Wissensweitergabe sogar regelrecht verweigert.
Unter solchen Bedingungen kann kein vernünftiger Mensch sinnvoll 
arbeiten.
Gerade Diplomierte sind da schlimmer als Techniker.

Autor: Sonnenschein (Gast)
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Techniker? Sind das nicht die, die sich ein Studium nicht zutrauen?

Autor: The Devil (devil_86)
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Sonnenschein wrote:
> Techniker? Sind das nicht die, die sich ein Studium nicht zutrauen?

Oder die, die lieber Geld verdienen?

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Wie gesagt, je nach Beruf und Einsatzgebiet aber so
>vergleichen würd ich das lieber nicht.
>Aber nur mal dazu als Denkanstoss bei solchen übereilten Sprüchen.

Wenn man objektiv was vergleichen will, muß man normieren. Kein Mensch 
kann wissen, was ein Techniker in seiner Berufszeit gelernt hat oder 
nicht. Also kann ich nur objektiv die Ausbildungszeiten werten, die 
jeder Techniker bzw. Ing. durchlaufen muß, wenn er diesen Titel bekommen 
will. Und das sind nun mal 2400 vs. 7200/9000 h. Schließlich kann auch 
ein Ing. noch prakt. Erfahrungen haben und dann sieht nach Deiner 
dehnbaren Einschätzung der Techniker voll alt aus.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Ist doch im endeffekt wurscht. Wenn sich einer Mühe gibt und bei der 
Sache ist, hat der Techniker immerhin den Schein n bissl was zu dürfen, 
hat er teilzeit gemacht, so ist auch die Belastungsfähigkeit bewiesen.

Für viele Jobs braucht man zwar jemand mit fundiertem allrounderwissen, 
der sich auch gut in was hineinarbeiten kann, jedoch nicht unbedingt das 
Niveau eines dipl-Ings, der dir alles physikalisch und mathematisch 
beweisen kann. Ich denke dass der Techniker aufgrund seiner 
Theoriekenntnisse "Ingenieur Light" und seine praxiserfahrung genau das 
bekommt was er tut und ist: Ingenieur Light  mit i.d.R mehr 
Praxiserfahrung/bezug. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Autor: AC/DC (Gast)
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Techniker = Ingenieur Light
Gefällt mir, leider nicht anwendbar weil der Techniker nur ne 
ungeschützte Berufsbezeichnung ist. Der Ing. ist ja geschützt.
Wenn man sich so im Berufsleben bezeichnen würde kämmen gleich wieder
Verbände mit Ihren Abmahnanwälten an.

Autor: juppi (Gast)
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>Der Ing. ist ja geschützt.


der
Ingenieur
ist kein Titel

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Ich bin eh dafür dass der Techniker wieder ein Ingenieur mit irgendeinem 
Zusatz wird. Früher hatten wir den Ing. (FS). Und ich finde genau das 
wurde der Sache gerecht.

Mit "Techniker" kann in vielen BEtrieben keiner der einen HErrschaften 
so recht was anfangen. Was meint ihr was los wäre wenn es den 
Ausbildungsberuf "Zahningenieur" gebe?

Da hat die Technikerlobby einfach mal 30 Jahre gepennt. Ein Techniker 
ist im Sprachgebrauch nicht von einem Hiwi der Serveraccounts verwaltet 
zu unterscheiden, und das stört mich schon irgendwie.

Autor: Rolf (Gast)
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Das würde dann dazu führen, daß man mit dem Begriff "Ingenieur" nichts 
mehr anfangen kann, wenn jeder Schraubenzieherhalter sich so nennt.

Eine genauere Betrachtung, was das Wort eigentlich heisst, liefert die 
Erkenntnis, daß es um das Erfinden und Schaffen von Neuem geht.

All jene, auf die das nicht zutrifft, sind auch keine Ingenieure (und 
selbst dann, wenn! sie einen Titel haben)

Autor: Gast (Gast)
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"Ingenieur" darf sich jeder nennen!
Du musst nur das Dipl. weglassen ;-)

"Ingenieur" ist nicht geschützt!

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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@Rolf: laut deinition sollte ja ein (guter) Techniker auch in der 
Entwicklung  mitarbeiten und eben auch "Ingenieursarbeiten" durchführen, 
nur nicht mit dem riesen-Background. Sagen wir mal ein Audioverstärker, 
der sollte wohl beiden zuzutrauen sein, ein Mainboard ist vl doch wieder 
was für den Ing (allein vom Routing her). Aber entwicklungsarbeit ist 
beides.

Laut deiner definition ist nur Ing wer etwas völlig neues, noch nie 
dagewesenes kreiert.

Ich finde der Techniker hat einach eine Abgrenzung zum Facharbeiter 
verdient.
Die Leute haben eben keine Ahnung was wer macht. Was ein Ingenieur ist 
wiess jeder, aber ansonsten?

Ich bin Elektroniker und mach Techniker, was meinst du wie ot die Leute 
uns fragen ob wir Elektriker oder Hiwis sind (und das obwohl sie uns 
gerade LOBEN wollen, es liegt definitiv nicht an "anspruchslosem 
rugelunger").

Die meisten, vor allem Akademiker usw, was ja mal potentielle 
Vorgesetzte sind, haben einfach keinen Plan was für Berufsstufen und 
Abschlüsse es unter einem Diplom gibt.

Was dagegen spricht den Techniker als Ing. light zu bezeichnen weiss ich 
nicht, denn das ist er ja schon laut definition.

Autor: Betrachter (Gast)
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@Gast : Die Berufsbezeichnung Ing. ist schon geschützt.

Autor: juppi (Gast)
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Ing.
kann sich jeder nennen.

Autor: Betrachter (Gast)
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Autor: juppi (Gast)
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Wo werden in Deutschland Ingenieure ausgebildet?


Wogegen würde ich verstoßen

Ing. für dreieckige Pflasterstein bemalung

Autor: Paul (Gast)
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An Berufsamademien, FH's und Unis. Ingenieur ist in Dtl. eine geschützte 
Berufsbezeichnung. Dipl.- in Wortverbindung sowieso. Bachelor und Master 
auch.

Autor: AC/DC (Gast)
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Geschützt oder ungeschützt sollte man erst mal unbetrachtet lassen.
Darüber kann man hier mehr nach lesen
http://de.wikipedia.org/wiki/Ingenieur

@Juppi
>>Ing.kann sich jeder nennen.

Ne, technisch (aus)gebildet oder veranlagt,bzw.erfahren sollte 
derjenige
schon sein damit das ganze ins Berufsbild bei der Normalbevölkerung
passen soll.

Putzfrauen, Köche, Steuerberater, Kaufleute etc. passen da wohl nicht, 
oder?

Autor: löti (Gast)
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es kann sich definitiv nicht jeder Ingenieur nennen...weder Ingenieur 
noch Diplom-Ingenieur. Die Berufsbezeichnung ist in Deutschland 
geschützt. Wer es nicht glaubt kann es ja gerne ausprobieren.
In Österreich sieht die ganze Geschichte etwas anders aus. Wie das in 
den usa oder anderen Ländern ist weiss ich nicht.

Autor: juppi (Gast)
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>es kann sich definitiv nicht jeder Ingenieur nennen...weder Ingenieur

da irrst du gewaltig!

Autor: löti (Gast)
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wohl kaum

Autor: juppi (Gast)
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Ich könnte es dokumentieren ,aber was solls.

Autor: löti (Gast)
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dann dokumentiere es..es würde mich schon mal interessieren

Autor: juppi (Gast)
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suche alles über "juppi"
dann findest du möglicherweise die Lösung.

Die Dokumentierung würde sehr "privat" sein.

gut nächt'le

Autor: Betrachter (Gast)
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Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Es geht doch eigentlich garnicht darum sich einfach "Ingenieur" zu 
nennen. Aber es gibt ein paar Ideen die so rumschwirren die vl etwas 
treffender als "Techniker" sind, bzw einfach nen besseren Eindruck als 
"Waschmaschinen- und Holzklotz- Servicetechniker bei Quelle" 
hinterlassen.

Ing (FS)
Dipl. Techniker
Faching.
Praktischer Ing

usw.

ist es z.b. eigentlich zulässig sich "Techniker (FS)" zu nennen, oder 
isst man an den "staatlich anerkannten Techniker gebunden?

Es geht mir weiss gott nicht darum mich im Licht der Dipl-Ings zu 
Sonnen, aber da ich wenn ich fertig bin einfach etwas höher qualifiziert 
bin als ne tippse, und darauf auch stolz bin, finde ich hat man dafür 
auch eine entsprechende geschützte Bezeichnung verdient.

Hätten die Techniker die letzten 40 Jahre etwas Lobby-Arbeit geleistet, 
dann wäre vl der "Techniker" einfach ein ähnlich geschütztes "Wort" wie 
Meister und Ingenieur.

just my 2 cents.

Autor: AC/DC (Gast)
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>>Ing (FS)
so hieß das ,glaub ich, bis Anfang der 70er, bis man das geändert hatte.
>>Dipl. Techniker
Seid wann schreiben Techniker eine Diplomarbeit?
>>Praktischer Ing
und was wäre ein Theoretischer Ing. dann?

>ist es z.b. eigentlich zulässig sich "Techniker (FS)" zu nennen, oder
>isst man an den "staatlich anerkannten Techniker gebunden?

Was sollte das bringen? Es geht doch um den Sprachgebrauch und die 
Anrede.
Eben um den Glanz, was man erreicht hat. Ich möchte eben, das meine 
Berufsbezeichnung mit Würde und Respekt behandelt wird. Hat ja
schließlich auch viel Zeit und Mühe gekostet die Qualifikation zu 
erreichen. Nur das Ansehen läßt noch zu Wünschen übrig.

>höher qualifiziert bin als ne tippse
Na, Na, wie viel Anschläge pro Minute kannste denn?

>Hätten die Techniker die letzten 40 Jahre etwas Lobby-Arbeit geleistet,
>dann wäre vl der "Techniker" einfach ein ähnlich geschütztes "Wort" wie
>Meister und Ingenieur.

Da mußte dich beim VDE (Verband deutscher Elektrotechniker) beschweren.
Geschützt ist die Berufsbezeichnung "staatlich geprüfter Techniker" 
aber.
Steht auch im Wiki
http://de.wikipedia.org/wiki/Berufsbezeichnungen
Leider wird das immer mit dem "Techniker" (Leute die einen 
Schraubendreher halten können)in einen Topf geworfen. Und jedesmal den 
langen prefix
"stattlich gepr." zu nennen klingt irgendwie hilflos und doof.
Da wäre mir
Ing.(light) oder
Ing.(FS) oder
Ing.(Etech)
schon lieber und wird auch mehr respektiert. Welchen Ausbildungsgrad
(FH, Bachelor, Maste, Diplom...)ist dabei schnurz.

Autor: Berater (Gast)
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Mann, jetzt sage ich mal was dazu aus dem Bauch:

TECHNIKER IST TECHNIKER !

So dolle ist das nicht. Ich bin gerade in einem Grosskonzern (genau 
genommen in DEM Grosskonzern) für Elektronik und hier laufen 300-400 
Techniker in den Hallen rum. Das ist hier das Fussvolk!

Was will man da an Anerkennung haben ?

Autor: keiner (Gast)
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Was regt ihr euch drüber auf, dass keiner was eure Berufsbezeichung 
richtig einordnen kann? Wenn ich jemanden erzähle, dass ich 
Nachrichtentechnik studiere kommt als Antwort: "Ohh, ist garantiert 
interesant als Nachrichtensprecher. Wo willst du danach hin? .. zur 
ARD?".
Man kann sich halt nicht alle Unterscheide an Berufsbeziechungen merken. 
Ich wußte auch nicht was ein Verwaltungsfachangestellter ist, ist mir 
auch recht egal.
Bei Rettungsdienst ists ähnlich. Da geht die Reihenfolge Rettungshelfer 
=> Rettungssanitäter => Rettungsassistent. Aber für die meisten Menschen 
sind alles Sanitäter. "Guten Tag ich bin Herr XY, ihr Rettungssanitäter 
und das ist mein Assistent." Wenn man da schafft gewöhnt man sich an das 
Unwissen.
Wie gesagt mir recht egal, ob Leute auf der Straße wissen was ich mache. 
Die Leute, die im entsprechenden Bereich arbeiten, kennen aber meist die 
Unterschiede und können dann die Fähigkeiten entsprechend zuordenen. 
Solange mein Chef weis was ich kann und mir das entsprechene Gehalt 
zahlt ist alles ok. :-)

Autor: Paul (Gast)
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>Ing (FS):

Diese Bezeichnung gab es in der DDR bis 1990 für den Fachschulingenieur 
(3 Jahre Fachschule nach Klasse 10). Allerdings ging der ein Jahr länger 
als der Techniker und man hatte am Ende eine fachg. Hochschulreife. Also 
wenn man diesen Titel wieder einführt, muß man entsprechend die 
Technikerschule um ein Jahr aufbohren.
Das Problem ist dann aber wieder dasselbe wie zur Wende: Ein Ingenieur 
ist in Westeuropa zwingend ein Hochschulberuf. Ihr würdet mit dem 
Fachschulabschluß im Ausland nicht anerkannt.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
Datum:

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Muss ja nicht zwingend etwas in die Richtung sein, nur nervt es eben 
teilweise wenn gar niemand kapiert dass man nicht Dieter Bürgi ist.

Zu dem Beispiel mit den 300 Technikern in einer Halle: Es finden sich 
bestimmt auch flecken auf der Erde mit mehr als 20 Ings auf nem Fleck, 
worau sollen die dann stolz sein?

Bei mir ist es so dass ich viel mit Akademikern zu tun habe, und alles 
was nicht irgendwie "elegant" oder zumindest nach "was geleistet" klingt 
ist für die ungebildeter Pöbel.

Zum Diplom Techniker bzw das ganze Faching oder sonst wie zu nennen 
(oder auch Ing (FS))

Es gibt ja leider große unterschiede zwischen den Ländern, in manchen 
gibt es keine richtige Abschlussprüung, in anderen ist man mit Prüfungen 
und Technikerarbeit schon auf dem Niveau dass man das ganze wohl als 
abgespeckte Diplomarbeit anerkennen könnte.

Scheiss eigene Suppe in D-Land bei allem was über Realschule hinuasgeht.

Autor: AC/DC (Gast)
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>Zum Diplom Techniker bzw das ganze Faching oder sonst wie zu nennen
>(oder auch Ing (FS))

Fehlt da nicht was? Absatz angefangen und weiter?

>Es gibt ja leider große unterschiede zwischen den Ländern, in manchen
>gibt es keine richtige Abschlussprüung, in anderen ist man mit Prüfungen
>und Technikerarbeit schon auf dem Niveau dass man das ganze wohl als
>abgespeckte Diplomarbeit anerkennen könnte.

Das der Techniker in einigen BL ohne Abschlußprüfung abgelegt werden
kann, hab ich so auch noch nicht gehört.
Na, eine Diplomarbeit ist da schon ein bischen aufwendiger als du hier
vermitteln willst, vor allem weil man das Thema der DA selbst festlegen
kann anstelle einer Technikerarbeit die der Dozent für alle gleich
vorgibt. Irrtum vorbehalten.
Diplom-Techniker würde mich vom Sprachgebrauch jedenfalls nicht
sonderlich zufrieden stellen.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Die Arbeit wird vorher abgesprochen, aber nicht für alle gleich 
vorgegeben, man muss sich sien Abschlussprojekt aber genehmigen lassen.

Autor: Elmar (Gast)
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Hallo,

auf was wollt Ihr stolz sein und für was respektiert werden?
Titel, Diplom und Berufsbezeichnung?

Das wäre mir zu wenig. Bei mir zählt in erster Linie, was jemand 
fachlich leistet und welche sozialen Kompetenzen er hat. Und in unserem 
Unternehmen wird diese Ansicht auch in den Führungsebenen gelebt.


Gruß
Elmar

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Erklär das mal der breiten masse die dich am Titel/Berufsbezeichnung 
estmacht.

Autor: Jürgen (Gast)
Datum:

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>Und in unserem Unternehmen wird diese Ansicht auch in den Führungsebenen gelebt.

Ach was! Meiner Beobachtung zufolge ist es eher so, daß in den 
Führungsetagen die rumlaufen, die genug schleimen können oder hart genug 
sind, um Projkete brutal druchzuziehen.

>Was regt ihr euch drüber auf, dass keiner was eure Berufsbezeichung
>richtig einordnen kann? Wenn ich jemanden erzähle, dass ich
>Nachrichtentechnik studiere kommt als Antwort: "Ohh, ist garantiert
>interesant als Nachrichtensprecher. Wo willst du danach hin? .. zur

Ich kannte mal einen, der mutmasste, daß man mit einem Studium der 
Nachrichtentechnik, beim Nachrichtendienst einsteigen könnte, was ja gut 
wäre, da es "öffentlicher" Dienst beim bund sei.

Ich musste ihm erklären, daß die NT eher Elektro ist und er selbst wenn 
er dort einsteigt, alles andere, als "öffnetlich" arbeiten wird.:-)

Man glaubt es manchmal nicht ...

Autor: juppi (Gast)
Datum:

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@Elmar (Gast)

das ist gut ??
>auf was wollt Ihr stolz sein und für was respektiert werden?
>Titel, Diplom und Berufsbezeichnung?

Autor: Out of University (Gast)
Datum:

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Hallo,

leider gibt es das große Problem in unserem Land, daß die Ausbildung 
ausserhalb von Gymnasien, Fachhochschulen und Universitäten, nicht die 
Anerkennung bekommt, die Ihr eigentlich zusteht. Diese Diskriminierung 
schadet uns allen. Die Ausbildungsinhalte sind nun mal, auf Grund der 
unterschiedlichen Zielrichtungen der Ausbildungen anders. Bei dem 
Berechnen von Stundenvergleichen ist hier ein einfacher vergleich 
zwischen Facharbeiter mit vorher mittlerer Reife und dem Abiturient 
aufgezeigt.

Facharbeiter: Theorie: 1300 UE a 45 min (1 Schuljahr) +  460 Vollstunden
                       Lernen zu Hause also 1450 h Vollstunden
              Praxis:  4375 Vollstunden  (2,5 Jahre) lernen im Betrieb.
              Summe:   5825 Vollstunden in 3,5 Jahren.

Abiturient:   Theorie: 3900 UE a 45 min (3 Schuljahre) +  1380 
Vollstunden
                       Lernen zu Hause
              Summe:   4305 Vollstunden in 3,0 Jahren

Der Abiturient hat zweifellos eine gute bis sehr gute Allgemeinbildung
mit 13. Schuljahren.
Der Facharbeiter hat sicherlich eine befriedigende Allgemeinbildung,
mit 11 Schuljahren und mit 2,5 Jahren Berufsausbildung eine gute 
Berufspraxis und ausreichende theoretische Berufskenntnisse.

Nun das Gegenüberstellen zwischen FH Absolvent und staatlich geprüfter 
Techniker.

Hinweis:
Um zur Ausbildung des Technikers zugelassen zu werden, ist der 
Facharbeiterbrief und 2 Jahre Berufspraxis erforderlich.

Um zur FH zugelassen zu werden ist FH-Reife und 1/2 Jahr Berufspraxis 
(wird an der Fachhoschule erworben durch Berufspraktika)erforderlich.

Techniker:
2 Jahre Berufspraxis mit 3500 Vollstunden und 300 Vollstunden weitere 
Bildungen berufsbegleitend; also 3800 Vollstunden.
2 Jahre Schulausbildung zum großen Teil auf der Ebene der Hochschule
mit Zusatzunterricht zur FH-Reife von 240 UE ergibt 2640 UE + 600 h 
Lernen zu Hause, also 2580 Vollstunden.
Summe somit 6380 Vollstunden.

FH-Ingenieur (Abiturient)
10 Semester an der FH (5 Jahre mit Diplomarbeit)
1 Schuljahr hat 900 bis 1000 UE und 500 h Vollstunden Lernen zu Hause.
Rechnung:
3000 Vollstunden(4000 UE)+ 2000 Vollstunden lernen zu Hause + 700 
Vollstunden Berufspraktika + 600 Vollstunden für die Diplomarbeit
ergibt 6300 Vollstunden.

Somit hat der staatlich geprüfte Techniker eine sehr gute 
Allgemeinbildung,
eine gute theoretische Berufsbildung und eine sehr gute praktische 
Berufsbildung.

Der FH-Ingenieur (Abiturient) hat zweifellos eine sehr gute 
Allgemeinbildung, eine gute bis sehr gute theoretische Berufsbildung, 
aber eine mangehafte bis ausreichende praktische Berufsbildung.

Schlussfolgerung:
Der FH-Ingenieur (Abiturient) hat noch 3 Jahre Training im Betrieb 
notwendig. Vor dem Studium oder begleitend ist der Facharbeiter dringend 
gefordert. Auch ist eine Ausbildung zum IHK Fachwirt angeraten.
Der Techniker sollte zusätzlich das verkürzte Abitur in eine Abendschule 
nachholen und eine Ausbildung zum Fachwirt IHK oder den staatlich 
geprüften Betriebswirt noch draufsatteln.

Feststellung:
Ab dem 35. Lebensjahr relativiert sich der Bildungsstand bei beiden 
Bildungsprofilen, da das lebenslange Lernen langsam zum tragen kommt.

Mit 50 Jahren bin ich als Freiberuflicher Unternehmensberater tätig; in 
verschiedenen Bereichen von Industrieunternehmen. Täglich muß ich bereit 
sein weiter zu lernen. Mit Hochschulabsolventen arbeite ich dabei in 
Projektteams und den Facharbeitern an den Anlagen zusammen.

Leider bekomme ich nicht immer die gesellschaftliche Anerkennung, die 
ich mir erarbeitet zu haben glaube oder die Zulassung zu betimmten 
Tätigkeiten wird mir verwärt. Gerne würde ich an einer Fachhochschule 
oder Universität 1 Jahr in kauf nehmen, um eine Diplomarbeit machen zu 
können.

Unser Bildungssystem lässt dieses gewollt nicht zu. Auch wird gesetzlich 
gefordert, das maximal 50% eines Studiums ausserhalb der Hochschule 
erworben sein dürfen. Jemand, der älter als 50 ist, wird daher kein 
Hochschulstudium beginnen, da er nach der Ausbildung an der Hochschule 
keine Arbeit mehr bekommt.

Und das bei immer stärker werdenden Fachkräftmangel und einer immer 
komplexer werdender Technik!!!!!!!!!!

Einfach Toll!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Autor: Karlchen (Gast)
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Deine Rechung in Ehren, aber Du unterschlägst, daß schon vor dem Abitur 
eine Zugangsfilerung erfolgt und es einen qualitativen Unterschied 
macht, wo man lernt und wo man studiert. Da ist nicht einfach nur eine 
Frage der Menge.

Im Beruf ist es dasselbe: Ingenieure haben ständig mit neuen Dingen zu 
tun, Uniingenieure zusätzlich noch mit mathematisch anspruchsvollen 
Dingen oder der Forschung, während die Facharbeiter mit hoher Redundanz 
arbeiten.

Im Einzelfall mag es anders sein, aber es steht ja jedem offen, SEINEN 
Werdegang drzustellen und vom Arbeitgeber interpretieren zu lassen.

Hat jemand ständig mit neuen Themen zu tun, entwickelt er sich auch 
weiter.

Autor: Mad Max (Gast)
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Techniker sind die Leute, die die dicksten Autos fahren aber nie genug 
Geld in der Tasche haben, nach Rasierwasser stinken und angeblich 
unterbezahlt werden. Sie halten sich für die besseren Ing. bekommen aber 
selten etwas richtig hin, wenn es ums Eingemachte geht.

Ing. fahren alte Schrottkisten, werden angemessen bezahlt und können die 
Identitätskriese der Techniker nicht nachvollziehen. Die Kleidung dieser 
Herren ist im allgemein gewöhnungsbedürfig. Für sie hat das Geldausgeben 
den gleichen Stellenwert wie der Gang zum Zahnarzt.

MAD MAX

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Somit haben wir mehrSpass im Leben:-)

Autor: Harald (Gast)
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Jens, Du bist Techniker?

Autor: warlord (Gast)
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Hallo,
da ist etwas dran. Das Gejammer und die Minderwertigkeitskomplexe der 
Techniker ist ganz schön nervig. Es steht doch jedem frei seinern 
Hintern zu bewegen und nochmal die Schulbank zu drücken. Danach darf 
sich auch der ehemalige Techniker mit dem Titel Dipl. Ing. schmücken.

Gruß
Willi Warlord

Autor: Harald (Gast)
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Man braucht ja nicht den Titel, sondern nur vorweisbare Ergebnisse, die 
zu mehr befähigen. Nur kriegen Techniker keine Aufgaben, die etwas 
erfordern, wozu es Kenntnisse aus einem Studium braucht. Der Zwei bleibt 
ihnen verwährt.

Autor: Ing (Gast)
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Techniker sind toll
Ings sind supertoll

duck_und_wech

Autor: Igor Metwet (bastel-wastel)
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Wir sollten auf den BWL-ern rumhacken. Davon sind keine hier, um sich zu 
verteidigen ;-)

Autor: Master Kowa (Gast)
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Die Techniker jammern, daß die Ingenieure nichts können und zuviel 
bekommen, die Ingenieure jammern, daß die Projektleiter nichts können 
und zuviel bekommen und diese jammern, dass die BWLler zuviel bekommen 
und nichts können und die alle jammern, daß die Manager nichts taugen 
aber viel zu viel verdienen.

Jeder kritisiert den über sich, und nur, weil er die Entscheidungen 
nicht versteht und neidisch ist, dass er selbst nicht dort ist.

Autor: Paul (Gast)
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>daß schon vor dem Abitur eine Zugangsfilerung erfolg


So tolle ist die auch nicht: 2,5 in Klasse 4!

Es ist auch leidlich, Praxis- mit Theoriezeiten zu verglichen. Ein Abi 
gibt es für Theorie, einen akademischen Grad von Uni oder FH gibt es für 
Theorie.
Einen Facharbeiter für 1/3 Theorie und  2/3 Praxis und als Techniker 
seid ihr doch sonst immer so stolz auf eure Praxiserfahrung. Also wenn 
man eine akademischen (= weltfremd als Synonym) Grad haben wollt, müßt 
ihr auch den weltfremden Stoff an der Uni oder FH (Grundstudium) machen.

Eine einj. Berufspraxis oder den Facharbeiter vor dem Studium zu 
fordern, führt uns wieder zum Ing. bzw. Ing. grad. Den hat man nicht 
umsonst abgeschafft, weil er zu nah am Techniker war und lt. EU nicht 
als Ingenieur anerkannt wurde, weil dort jeder Ing. einen 
Hochschulabschluß haben muß mit der vorausgegangenen 
Hochschulreifeprüfung.

Autor: Gast (Gast)
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>lt. EU nicht
>als Ingenieur anerkannt wurde, weil dort jeder Ing. einen
>Hochschulabschluß haben muß mit der vorausgegangenen
>Hochschulreifeprüfung.

Ich fände es auch nicht erstrebenswert, das Abi vor dem Studium zu 
streichen. Wir haben genug Fachidioten, die sich nur für Technik 
interessieren und in anderen Disziplinen nicht bewegen können. Wer das 
(Umgqang mit Geschichte, Ethik, Sozialkunde sowie Sprachen) nicht 
wenigstens ausreichend kann, kriegt kein Abi und studiert an keiner Uni. 
Das ist der entscheidende Unterschied zwischen Universitätsabgängern und 
FH-Fachingenieuren und vermutlich auch Technikern, die einseitig 
technisch orientiert sind.

Autor: warlord (Gast)
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Das halte ich für ein absurdes Gerücht. Ich habe auf der Fachhochschule 
studiert und macher Pfeifenkopf mit Abi ist da gescheitert. Außer dummen
Sprüchen kamm da gar nichts.

Gruß
Willi Warlord

Autor: Robin (Gast)
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Wer die Theorie an Hochschulen kritisiert und für unnötig hält 
disqualifiziert sich selbst für diese Diskussion, da er beweist, dass er 
von tuten und blasen keine Ahnung hat. Das Fachwissen muss ja die Tiefe 
einer Pfütze haben.

Zum Abitur (Paul): Die Filterung ist also nur die 2,5 in der 4. Klasse? 
Und warum hast du das dann nicht geschafft, wenn das so einfach ist? 
Bist du so schlecht (um es mit deinen Worten aus der anderen Perspektive 
zu sagen) ?
Ausserdem kommt da nach der 4. Klasse noch einiges, das schwerer zu 
schaffen ist als die 2,5 in der 4. Und das ist selbst auf einem 
schlechten Gymnasium nicht mit der PillePalle (und schon gar nicht dem 
langsamen Lerntempo) von der Realschule zu vergleichen.
Ausserdem merke ich jeden Tag, wie viel grundsätzliche Allgemeinbildung 
selbst den Leuten vom technischen Gymnasium fehlt, wie ist das erst bei 
Leuten ohne Abitur?

Und an die Techniker, die so stolz sind auf ihre Praxis während der 
Ausbildung: Die hat in Ingenieur nach dem Studium auch, und zwar in 
einer Tiefe und in einer Geschwindigkeit, da kann so ein 
halbausgebildeter Techniker garnicht zusehen. Wie soll er denn auch, ihm 
fehlen ja die theoretischen Grundlagen und die Abstraktionsfähigkeit für 
simpelste Zusammenhänge.
Ausserdem darf man die "Theoriephasen" eines Technikers nicht mit einem 
Studium vergleichen, was in einer Vorlesung durchgenommen wird, lernt 
der Techniker nicht in 2 Wochen.

Ihr verdrängt einfach, dass auf dem Gymnasium und beim Studium auf einem 
ganz anderen Niveau und mit einem ganz anderen Tempo gelernt wird als 
bei Realschule, Ausbildung + Techniker.

Was ich hier geschrieben habe, trifft bestimmt nicht auf alle Techniker 
zu, aber auf die Schmalspurtechniker die sich hier so tummeln und sich 
für besser als Ingenieure halten. Gute Techniker haben das nicht nötig.

Autor: Betrachter (Gast)
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Also mit dem Beitrag schießt du dich selbst in AUS.

Autor: Paul (Gast)
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>Und warum hast du das dann nicht geschafft, wenn das so einfach ist?

Wie kommst Du darauf, daß ich es nicht geschafft habe. Ich habe das 
Vollabi zu einer Zeit gemacht, als die Zugangsvoraussetzung eine 1,3 in 
Klasse 8 war. Abwählen gab es auch nicht. Ich war Thomaner, also kein 
Schmalspurtechnikbegeisterter. Und mein lieber: an den FH's studieren 
heute bis zu 80% Abiturienten. Und nicht nur die vom schlechten 
Gymnasium. Weil die sich die FH erst angeschaut haben, ehe sie über sie 
herziehen.

Autor: M.Sc. (Gast)
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Bei der ganzen Diskussion gibt es doch wieder ein einfaches Ergebnis:
Der Techniker möchte den Ingenieur abwerten, um mit einem 
Hochschulabsolventen auf einer Stufe zu stehen. Gibt es eigentlich auch 
noch andere Berufszweige wo sich Leute mit einer Ausbildung und einer 
etwas bessern Fortbildung mit Hochschulabsolventen vergleichen? 
Vergleicht sich eine Fachkrankenschwester mit einem Arzt oder ein Maurer 
mit Weiterbildung mit einem Architekten? Irgendwie kommt diese 
Diskussion immer nur bei Technikern auf, die sich mit dem Ingenieur 
gleich stellen möchten. Man kann hier ja schon fast davon sprechen, dass 
Äpfel mit Birnen verglichen werden!

Zu meiner  Beruhigung habe ich festgestellt, dass Techniker niemals das 
gleiche Geld bekommen werden wie Ingenieure; und das mit Recht!

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Das PRoblem ist dass der Techniker nach wie vor im Ingenieursbereich 
arbeitet, aber von Otto Normalverbraucher als 
"Waschmaschinenservicetechniker Dieter Bürgi" wahrgenommen. Ich bin 
NICHT der Meinung dass der Techniker das selbe sein soll wie ein 
"vollwertiger" Uni- oder FH- Ing. Aber dass der Techniker etwas mehr 
ansehen erlangt, das fänd ich gerechtfertigt. Da wären wir wieder bei 
den Bezeichnungen. Und da wären immerhin fast alle (sinnvollen) 
Möglichkeiten besser als unser verwaschenes "Techniker", welches noch 
nicht mal als Bezeichnung geschützt ist. Kein Mensch würde Zahnmeister 
oder Zahningenieure ausbilden. Lobby halt.

Autor: Betrachter (Gast)
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"Der Techniker möchte den Ingenieur abwerten, um mit einem
Hochschulabsolventen auf einer Stufe zu stehen. Gibt es eigentlich auch
noch andere Berufszweige wo sich Leute mit einer Ausbildung und einer
etwas bessern Fortbildung mit Hochschulabsolventen vergleichen?
Vergleicht sich eine Fachkrankenschwester mit einem Arzt oder ein Maurer
mit Weiterbildung mit einem Architekten? Irgendwie kommt diese
Diskussion immer nur bei Technikern auf, die sich mit dem Ingenieur
gleich stellen möchten. Man kann hier ja schon fast davon sprechen, dass
Äpfel mit Birnen verglichen werden!"

Ich denke nicht, dass der Techniker den Ing. abwerten möchte, es geht 
vielmehr um den Punkt, der vom Vorposter schon genannt wurde.
Der Techniker möchte kein Hochschulabsolvent sein, aber sich eben vom 
Waschmaschinentechniker oder Servicetechniker oder sonst irgendwelchen 
Nicht Fachschultechnikern abgrenzen.
Ach ja, es gibt natürlich auch andere Berufszweige bei denen so 
diskutiert wird. Schau dir mal die BWLer an. Allerdings gibts da noch 
mehr, da die Bezeichnung Betriegswirt nicht nur für die Hochschüler 
reserviert ist.
z.B. den SgB, den Betriebswirt(IHK).
Sind aber alles Betriebswirte.
Äpfel und Birnen vergleicht man keinesfalls, wenn dann zwei verschiedene 
Apfelsolrten.

"Zu meiner  Beruhigung habe ich festgestellt, dass Techniker niemals das
gleiche Geld bekommen werden wie Ingenieure; und das mit Recht!"

Wo hast du das den festgestellt? Mit welchen Recht sollten sie denn 
niemals so viel Geld wie ein Ing. bekommen? (kenne genug Gegenbeispielen
:-) )

Autor: Gast (Gast)
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>Das halte ich für ein absurdes Gerücht. Ich habe auf der Fachhochschule
>studiert und macher Pfeifenkopf mit Abi ist

Da steckt wieder ein Denkfehler drin: Diejenigen Abiturienten, die Du an 
der FH abkacken siehst, sind in keinster Weise repräsentativ, denn die 
meisten Abiturienten gehen an eine Uni, besonders die, die sich ein 
Studium zutrauen. Unter den Anfängern an FHs sind nur wenige, die begabt 
sind und trotz ABi den FH-Weg wählen - die meisten dieser Abiturienten 
waren schon vorher skeptisch und haben den einfacheren Weg gewählt. Da 
der aber so sehr einfacher nicht ist, fliegen sie dort eben auch raus.

>an den FH's studieren heute bis zu 80% Abiturienten.

Heute ja, früher nein.

>Ausserdem merke ich jeden Tag, wie viel grundsätzliche Allgemeinbildung
>selbst den Leuten vom technischen Gymnasium fehlt, wie ist das erst bei
>Leuten ohne Abitur?

Sehr wahr, wobei ja viele Industriebosse eine noch weitere und frühere 
Spezialisierung wollen gleichzeitig aber fehlendes Allgemeinwissen 
bemängeln. Irgendwann muss man sich mal entscheiden, denke ich.

>Zu meiner  Beruhigung habe ich festgestellt, dass Techniker niemals das
>gleiche Geld bekommen werden wie Ingenieure; und das mit Recht!

In Einzelfällen schon: Ein erfahrener Techniker kriegt bisweilen soviel, 
wie ein Anfänger von der FH. Und auch zurecht, sage ich mal so.

>unser verwaschenes "Techniker", welches noch nicht mal als Bezeichnung
>geschützt ist.
Ingenieur ist auch nicht wirklich geschützt. Nur das Dipl davor!

> Kein Mensch würde Zahnmeister oder Zahningenieure ausbilden.
Wie ist das gemeint?

>Äpfel und Birnen vergleicht man keinesfalls, wenn dann zwei verschiedene
>Apfelsolrten.
Das sehe ich anders: Es sind Äpfel und Glühbirnen! Die 
Technikerausbildung geht, wie alle Ausbildungen in eine total anderen 
Zielrichtung, als die theoretische Ingenieurausbildung. Daß sich die 
Leute später - bedingt durch die Tätigkeiten - wieder etwas annähern 
oder in benachbarten Feldern arbeten, liegt in der Natur der Sache, aber 
beim ING kommt es eben genau auf diese Komponenten an, wenn man ihn 
braucht und einsetzt. Umgekehrt können Techniker, z.B. Elektrofachkräfte 
Dinge, die der Ing nicht kann oder darf und durch die sie sich abheben.

Autor: Betrachter (Gast)
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"In Einzelfällen schon: Ein erfahrener Techniker kriegt bisweilen 
soviel,
wie ein Anfänger von der FH. Und auch zurecht, sage ich mal so."
Stimmt. Selsbt erfahrene Techniker können so viel verdienen wie ihre 
erfahrenen Ingeneurskollegen. Es kommt aber auch darauf an welchen Job 
sie machen und bei welcher Firma sie sind.

"Das sehe ich anders: Es sind Äpfel und Glühbirnen! Die
Technikerausbildung geht, wie alle Ausbildungen in eine total anderen
Zielrichtung,"
Würde ich nicht so extrem sagen. Die Orientierung, Ausrichtung und 
Ausbildung ist anders, aber das Ziel (im Ingenieurbereich eingesetzt zu 
werden) ist bei beiden recht ähnlich. (aber natürlich nicht zu 100% 
haargenau gleich, nur falls es falsch verstanden wird g )

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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@ Gast (Gast)

Das meine ich in der Hinsicht dass die Handwerkskammer ihre Meister und 
der VDI seine Ings so gut vertreten, dass eine Lobby da ist, welche 
dafür sorgt, dass mit verschiedenen 
Vorschriften/Richtlinien/Anforderungen usw einfach ein Meister und ein 
Ingenieur überall als das angesehen werden was sie sind. Da wissen die 
Leute einfach wer/wie das ist. Bei den Technikern ist das anders. 
"Techniker" ist ja im Sprachgebrauch jeder Depp der Firefox installieren 
oder das Rohr durchblasen kann. Ich selbst bin zwar noch nicht fertig, 
kenne es aber von einem bekannten (auch Etechniker), dass er schon auf 
folgende Art angesprochen wurde: "Sie sind doch Techniker?"-"ja"-"achso, 
na dann würde lieber mit ihrem Meister reden".

Das kanns doch nicht sein, oder?

Das ist wie Rettungsassistent/Rettungssanitäter. Da sind die 
Bezeichnungen ja auch total unpassend. Bei uns hier auch: 1 Azubi, 2 
Gesellen, 2 Meister, aber alle werden wir dauernd "Techniker" genannt. 
(Wobei sich die Leute als mal vorstellen dass wir einfach nur Hiwis oder 
Hausmeister sind.......)

Es gibt ja z.B. auch noch den Ausbildungsberuf Zahntechniker/In. Was 
soll denn das? Und genau da setzt meine Äußerung an. Meinst du jemand 
würde sich trauen Brötchenmeister oder Heizungsingenieur als 
Ausbildungsbezeichnung zu fordern? Nein! Da sitzen die Lobbys dagegen.

Da finde ich z.B. den Schweizer "Diplom Techniker" wesentlich 
Glücklicher gewählt. Von mir aus auch Faching oder wieder der Ing. Grad. 
(den kennen ja eh noch viele) oder irgendwas. Dieses "Staatlich 
anerkannter Techniker der Elektrotechnik, Vertiefungsrichtung Daten- und 
Informationstechnik" klingt ja mal grausam, und vor allem weiss keiner 
was dahinter steckt.

Man sollte auch mal dazu sehen, dass die Anforderungen an einen 
Techniker von Bundesland zu Bundesland und von Schule zu Schule 
variieren.

Wir müssen eine Abschlussarbeit vorlegen (und da gibt es teilweise 
bessere Technikerarbeiten wie Diplomarbeiten (aussreisser natürlich, 
aber es gibt sie trotzdem)), wochenlang Abschlussprüfungen usw.

Bei uns wird z.B. durch erweiterte Mathe auch die Fachhochschulreife mit 
erlangt. Ich weiss, dass z.B. die Technikerschule auf der ich jetzt bin 
ein wesentlich höheres Niveau hat, als die Technikerschule in meiner 
ehemaligen Berufsschule.

ICh hoffe es ist jetzt mal verstänlich geworden was ich eigentlich mit 
der Diskussion bezwecken will. Nicht "runte rmit den Ingenieuren" 
sondern "ein stück rauf mit den Technikern" im ansehen. Wer mag es schon 
nach 7 Jahren Ausbildung und Berufserfahrung mit dem Hirnlosen PC-Affen 
im Mediamarkt gleichgesetzt zu werden?

BTW: Ingenieur zählt in Deutschland zu den geschützen 
Berufsbezeichnungen.
Man darf zwar sagen "Ich arbeite ALS Milchtüteningenieur", aber man darf 
nicht behaupten "Ich BIN Milchtüteningenieur".
(So vereinfacht hat mans zumindest mal mir erklärt.)

Grüßle,

Jens

Autor: Gast (Gast)
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Dann nenne Dich (staatlich) geprüfter Techniker, IHK-geprüfter 
Techniket, geprüfter Fachtechniker oder technischer Spezialist für XY.

Es ändert aber alles nix: Du bleibtst ein TECHNIKER !

Autor: Sven L. (friemler)
Datum:

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Gast wrote:
> Dann nenne Dich (staatlich) geprüfter Techniker, IHK-geprüfter
> Techniket, geprüfter Fachtechniker oder technischer Spezialist für XY.
>
> Es ändert aber alles nix: Du bleibtst ein TECHNIKER !

Was ist denn daran so schlimm Techniker zu sein? Ich kenne einige von 
dieser Sorte, denen kann noch nicht einmal ich das Wasser reichen. 
Andererseits hab ich Uni-Ings. kennen gelernt, die mit ihrem Wissen nur 
noch schwebten, der Nutzen für die Firma war allerdings gering.

Ich kenne viele Leute die einfach glücklich in ihrem (teils einfachen) 
Beruf sind und jedesmal, wenn ich sie treffe, sich das für mich auch 
bestätigt.

Abgesehen davon kenne ich ein Mädl (sie ist bei der Steuer), bei der 
alles was nicht mit Büro und Verwaltung zu tun hat gleich Techniker ist. 
Sie gehört übrigens nicht zu der Pisa-Generation.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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@Gast (Gast) es geht nicht darum was am Techniker-sein zu ändern, 
sondern am sprachgebrauch. Wenn morgen ne Richtlinie rauskommt dass man 
nur noch stattlich geprüfte Techniker Techniker nennen darf, dann solls 
mir recht sein. Es geht mir nur darum dass der Pöbel weiss was ein 
Meister ist, und auch weiss was ein Ing ist. Aber der Pöbel weiss nicht 
was ein Techniker ist. Das Wurmt mich. Das da nochmal ein (Theorie-) 
Qualifikationsunterschied zu FH und Uni ist weiss ich auch.

Autor: Gast (Gast)
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Dann betätige Dich eben wie ein Agitator und poste die Foren mit Deinen 
Plädoyers bezüglich einer Haltung voll und kläre die anderen auf. Du 
könntest auch noch ein Uni-Diplom nachmachen und anschließend über das 
Thema promovieren:

"Die in der postmodernen Gesellschaft unterschätzte Bedeutung des 
Technikers als Säule für Wirtschaft und Forschritt", 
Inauguraldisseration, vorgelegt von Dr. phil Dr. h.c. Jens Plappert.

Kann natürlich sein, daß Du von den anderen aber dann genau in die 
ungewollte Ecke des nach dem Ansehen der Ingenieure Strebenden gesteckt 
wirst.

Ich promoviere dann über die:

"Psychosomatische Erkrankungen bei gering respektierten Technikern 
infolge von chronischen Minderwertigkeitskomplexen und 
Streitargumentationen in öffentlichen Foren"

Homo Gastus

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

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""Psychosomatische Erkrankungen bei gering respektierten Technikern
infolge von chronischen Minderwertigkeitskomplexen und
Streitargumentationen in öffentlichen Foren""
So ein Schmarrn.
Man könnte den Spieß auch umdrehen.

Autor: Robin (Gast)
Datum:

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"Bei uns wird z.B. durch erweiterte Mathe auch die Fachhochschulreife 
mit
erlangt."

- lol - Ihr bekommt erst während der Techniker-Ausbildung in Mathe auf 
ein Niveau, mit dem ihr die Zugangsberechtigung zur FH hättet. Und zwar 
nur zur FH, nicht zur Uni oder BA. Zugangsberechtigung

Und solche Techniker (abgesehen von denen, die sich ausserhalb ihrer 
Ausbildung jahrelang intensiv mit Mathe und anderen Fächern beschäftigt 
haben), wollen sich in irgendeiner Art und Weise mit Ingenieuren messen? 
Die haben Mathe bis zur 12. Klasse, lol.

Sorry, bis grad eben hatte ich Techniker noch deutlich überschätzt!

@Paul: Bei mir gings überhaupt nicht um FHs, sondern um Techniker <-> 
Ingenieur

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

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Na dann könnte man den FHler auch so dumm anreden, der bekommt auch erst 
mit dem Diplom die allgemeine HZB.

Autor: Robin (Gast)
Datum:

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Aber der FHler hat bei Studienbeginn mindestens die Mathekentnisse, die 
ein Techniker erst nach dem Abschluss hat. Und nach Studienbeginn gehts 
nochmal auf einem ganz anderen Level bergauf in Mathe!

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

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Und am Ende hat er die Kenntnisse die ein Abiturient hat.

Autor: Robin (Gast)
Datum:

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Nein, eben nicht. Sondern die, die man mit der FH-Reife (~12. Klasse 
Gymnasium) hat. Und Selbst die Kentnisse eines Abiturienten sind nicht 
sonderlich beeindruckend, wenn man mal etwas mehr hat.

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

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Ich meinte auch, dann hat der FHler auch nur Mathekenntnisse wie ein 
Abiturient. g

Autor: M.Sc. (Gast)
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Wenn ein FH-Absolvent nach dem Studium Mathematik-Kenntnisse hätte wie 
ein Abiturient, dann wäre Deutschland aber arm dran. Bei uns an der Uni 
war Mathe ein Fach, bei dem die Studenten reihenweise Aufgegeben haben 
bzw. wurden. Aus dem Bekanntenkreis weiß ich, dass es an den FHs nicht 
anders ist. Wer Laplace-Transformationen durchführen möchte, dem reicht 
halt kein Abitur-Mathematik!

"Ingenieur ist das höchste was ein Mensch werden kann" ;-)

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

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""Ingenieur ist das höchste was ein Mensch werden kann" ;-)"
gg

War auch nicht so ganz ernst gemeint mit den Mathekenntnissen, war nur 
auf den dummen Kommentar bzgl. der Techniker bezogen.

Autor: Sonnenschein (Gast)
Datum:

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So, liebe Techniker, jetzt hört mal auf euch aufzuregen, geht wieder 
zurück an die Arbeit und tut was der Herr Dipl.-Ing. euch sagt.

Autor: Gast (Gast)
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Und wenn ihr Fragen habt, dann könnt ihr gerne kommen! Wir helfen euch 
dann weiter.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Wenn ihr uns nicht grad dumm anscheisst :-).....

Autor: holger (Gast)
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>Der FH-Ingenieur (Abiturient) hat zweifellos eine sehr gute
>Allgemeinbildung, eine gute bis sehr gute theoretische Berufsbildung,

Danke

>aber eine mangehafte bis ausreichende praktische Berufsbildung.

Wer verbreitet hier eigentlich so einen Unsinn?
Gerade FH Ings haben oft eine Ausbildung gemacht
und auch eine Zeit lang praktisch gearbeitet.

Das war dann auf Dauer nicht genug und so ging es dann
ins Studium. So, nun bin ich Ing !
In meiner tiefsten Seele aber immer noch ein Schrauber.
Ausgestattet mit handwerklichen Fähigkeiten und zusätzlich
mit einem tiefergehenden Wissen um die Dinge die da so
zu erledigen sind. Wissen das ein Techniker nun mal nicht hat.

Das ist der Unterschied.

Autor: St. gep. Techniker (Gast)
Datum:

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Ihr seit alle doof!

Was ein St. gep. Techniker kann (können soll) findet man in Lehrplänen 
z.B.: 
http://alt.bbs.bildung-rp.de/materialien/lehrplaen...

Techniker ist mehr Praxis orientiert, was Theorie angeht kann man denn 
überhaupt nicht mit Dip. Ing. vergleichen.

Noch was, was nützt dem Ing. sein Mathe wissen wenn dem Hände aus dem 
Arschh gewachsen sind???

Autor: Alex W. (a20q90)
Datum:

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An oberster Stelle steht der Kunde!

Ohne Kunden hättet ihr keine Aufgaben!

Dann kommt der Chef / Geschäftsinhaber für den ihr arbeitet!

Egal wie kompetent einer von Euch sein mag, der Chef hat mehr in der 
Tasche (vorausgesetz ihr seid nicht der Chef)!

Autor: holger (Gast)
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>Noch was, was nützt dem Ing. sein Mathe wissen wenn dem Hände aus dem
>Arschh gewachsen sind???

Lass uns doch einfach mal um die Wette ein TQFP100 Gehäuse per Hand
auf ne Platine löten. Oder mal 100 Löcher in eine Platine bohren.

Ich wette das ich schneller fertig bin als du und auch weniger
Bohrer abbreche (keinen ;).

Der FH Ing zeigt dir schon wie man das richtig macht.

Autor: Betrachter (Gast)
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Ing.: ICh bin der beste
T.:Nein, ich bin genauso gut
Ing.:Nein bist du nicht ich kann mehr Theorie und Mathe
T.: Dafür hab ich praktisches Verständnis
Ing.: Theorie ist aber besser
T.: Nein, die braucht keiner
Ing,: Doch, ihr seid doch bloß neidisch
T.: Nein sind wir nicht aber wir sind auch gut
Ing.: Aber nicht so gut wie wir
T.: Doch, das kann aber sein
Ing.: Nein sowas gibts nicht, wir haben viel mehr Mathe und tiefere 
Theorie
T.: Dafür haben wir Praxiserfahrung
Ing.: Die holen wir in einem Monat auf, wir sind sowieso viel besser
T.: Nein, wir sind genauso gut


usw.
;-)

Autor: Paul (Gast)
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"Wer Laplace-Transformationen durchführen möchte, dem reicht
halt kein Abitur-Mathematik!"

Die Techniker denken doch wirklich, Laplace hat man schon im Abi ;-) 
Hätten sie Abi gemacht, wüßten sie, daß Laplace dort nicht dran kam. Mit 
der allgemeinen HZB nach Abschluß des FH-Studiums ist auch falsch 
verstanden worden. Zur Aufnahme eines FH-Studiums benötigt man entweder 
die allg. Hochschulreife, die fachg. Hochschulreife oder die 
Fachhochschulreife. Sollte man nur die FH-Reife haben, erhält man am 
Ende die allg. Hochschulreife, weil der Stoff an der FH weit über das 
Abi hinausgeht, das Studium das Abiniveau quasi mit einschloß. Ich als 
Vollabiturient kann sagen, daß der Stoff im Abi Pille palle war gegen 
die Mathe und Physik an der FH.

Und, daß an den FH's so viele Abiturienten sind, liegt nicht daran, daß 
es nur Doofies sind, sondern daran, daß es manche Studiengänge in 
manchen Städten gar nicht an der Uni gibt. Wer E-Technik z. B. in 
Leipzig studieren will, kann dort nicht zur Uni, weil sie die 
Ingenieursfächer gar nicht anbieten. Da übernimmt die FH - die aus einer 
TH hervorging - die Ausbildung der Abiturienten. Dort sind eben 80% 
Abiturienten an der FH zu finden. In Städten wie Bremen, wo es Uni und 
FH gibt, ist wohl klar, daß der Abiturient sich erst mal an der Uni 
versucht.

Übrigens gibt es die leidliche Techniker vs. Ing.-Diskussion in anderen 
Bereichen nicht, weil es die Ebene der Techniker, z. B. im 
Gesundheitswesen gar nicht gibt. Da kommt die Krankenschwester als 
Erstberuf! von der Fachschule und der Arzt von der Uni. Außerdem achten 
die Ärzte sehr auf die Wahrung ihres Standes. Wenn da eine 
Krankenschwester behauptet, sie habe ein Fachschulstudium belegt - was 
Techniker immer wieder gerne sagen - werden sie erheblich über ihre 
nichtakademische Ausbildung in die Schranken verwiesen. Der Arzt ist da 
weit weniger lasch und geduldig wie sein technisches Pendant, nämlich 
der Ing.

Autor: Betrachter (Gast)
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Gegen ein Fachschulstudium ist auch nichts einzuwenden, eine akademische 
Ausbldung ist es aber nicht, das sagt ja auch keiner von seinem Studium. 
Ein Studium ists aber in der Tat, dazu einfach mal im Duden nachschauen.
Dann bräue der Ing. sich auch nicht lächerlich machen wenn er versucht 
jemanden in die Schranken zu weisen, den es garnicht zu weisen 
bedarf...:-)
Bei den BWLer gehts übrigens auch so ähnlich ab wie bei den Technikern 
und Ing..
Diese sind also nicht die einzigen.
Bei den Informatiker kommts auch vor wie ich schon gelesen habe, da 
kommt aber sogar noch der Fachinformatiker dazu. ;-)

Autor: Eis (Gast)
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Also wenn hier Mathematiker das lesen wuerden wär mal eins gesagt:

Ingenieure können gar net richtig Mathe. Die krazen nen bisl an der 
Oberfläche.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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JEtzt mal ohne jemanden direkt anpissen zu wollen, aber könnt ihr noch 
was anderes als Stolz auf höhere Mathe zu sein?

Autor: P. S. (Gast)
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Ja, ich kann einen Techniker anweisen, mir den TQFP100 zu loeten. Geht 
total schnell, sowas!

"Du, mach das!"

Ziiiipp, Problem geloest.

Autor: Gast (Gast)
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>Lass uns doch einfach mal um die Wette ein TQFP100 Gehäuse per Hand
>auf ne Platine löten. Oder mal 100 Löcher in eine Platine bohren.

Das ist doch so ein Punkt. Erstens würde ein Ingenieur, als jemand der 
Denken kann, nie auf die Idde kommen, ein solches Kriterium als 
Tauglichkeitsbeweis heranzunehmen, zweitens gibt es genug Ingenieure, 
die wi ich massenhaft Schaltungen gebaut haben, bovor sie überhaupt mit 
dem Abi fertig waren. Ein TQFP kam mir damals nicht vor, ich hatte es 
aber mit TSSOP zu tun. Am Ende alles eine Frage der Übung.

Um aber die Frage zu beantworten: Der Techniker braucht 20min, um das 
Ding per Hand einzulötebn, der ING 2min im reflow-Ofen.

Autor: Mad Max (Gast)
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Hallo

Ich benutze für so etwas den Pizzaofen aber nur wenn meine Frau nicht zu 
Hause ist.
Wer als Techniker keine Lust mehr hat als Kofferschlepper vom
Ing. angesehen zu werden kann sich ja im nächsten Semester bei der FH 
einschreiben. Die meisten werden nach dem erstes Semester sowieso wieder 
löten. Die das Studium aber erfolgreich beenden werden dann den 
Unterschied zwischen Techniker und Ing. kennen.

Gruß
MAD MAX

Autor: Mario (Gast)
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So langsam frage ich mich wirklich, was das alles hier soll.
Alle haben ihre Daseinsberechtigung und es gibt von allen gute und 
schlechte und die Übergänge sind fließend. Ich gehe auch nicht gerne zu 
jedem Zahnarzt, da gibts auch gute von und eben auch Flachpfeifen.

Und wenn hier irgendwelche Leute meinen, man müsste als Techniker oder 
Ingenieur unbedingt in der Lage sein, irgendwelche SMD-Bauteile auf Zeit 
einzulöten dann frage ich mich wirklich, ob das nicht entweder besser 
eine Maschine macht (der Ofen) oder vielleicht ein Elektriker oder eine 
angelernte Löterin, die ja gar keine Ausbildung hat. Der Techniker oder 
Ingenieur ist dazu sicherlich überqualifiziert!

Und diese ewige Streiterei, ich kanns nich mehr hören: Die aus der 
Produktion meinen, die in der Entwicklung hätten keine Ahnung, einige 
aus der Entwicklung denken, die Produktion hat keine Ahnung, die 
technischen Berufsfelder denken, die BWLer seien dumm und die Kaufleute 
halten die technischen Mitarbeiter eh für unterbelichtet. Ich kann nur 
sagen: Die Übergänge sollten fließend sein; es schadet nichts, wenn man 
mal in das andere Gebiet hineinschnuppert, dann merkt man zwei Dinge 
sehr schnell: Erstens, es wird überall nur mit Wasser gekocht udn 
zweitens, man bracuht für mancherlei Dinge weitere 
Hintergrundinformationen, um zu verstehen, warum etwas in einer 
bestimmten Art und Weise gemacht wird (wobei ich nicht behaupte, dass 
immer alles richtig gemacht wird). Und wenn die Disziplinen sich mal 
vorurteilsfrei an einen Tisch setzen würden, so könnten sicherlich 
Einsparungen für den Produktionsprozess herausspringen, was ja 
sicherlich was nettes ist.

Deshalb: Lasst diese ganzen Diskussionen!

Autor: Betrachter (Gast)
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@Mario: Das ist doch mal ein guter Beitrag.
Diese Neiddebatte wer besser oder schlechter ist, ist bescheuert.
Denn weder der eine ist besser oder schlechter als der andere.

Autor: Steffen (Gast)
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>Diese Neiddebatte wer besser oder schlechter ist, ist bescheuert.

Aber durchaus witzig - das musst du zugeben :-)

Autor: Betrachter (Gast)
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Es läuft halt immer wieder ins lächerliche, weil sich jeder gleich 
angegriffen fühlt und runtergemacht fühlt.
Aber es kommt halt auch darauf an wie man was sagt. Manchmal macht ein 
einziges Wort schon was aus um dem Beitrag einen negativen Charakter zu 
verleihen.

Autor: Dipl..... (Gast)
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Der unterschied zwischen Ing und Techniker ist, das beide für gewöhnlich 
genauso viel Mist bauen, der Ing aber auf gerügfügig höherem 
niveau.......

Autor: Paul (Gast)
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"Also wenn hier Mathematiker das lesen wuerden wär mal eins gesagt:

Ingenieure können gar net richtig Mathe. Die krazen nen bisl an der
Oberfläche."

Dafür wird wohl im Mathestudium die Schaktungstechnik und TET nicht 
vorkommen. Was soll das? Rege ich mich auf, daß ein Mathematiker keinen 
lambda/4-Trafo kennt? Jeder ist Spezialist auf seinem Gebiet.

Autor: Thomas Ulrich (Gast)
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>Schaktungstechnik
Das gibt es in der E-Technik auch nicht :-)

Mal ehrlich: Der Unterschied von Uni-Ing-Mathe und FH-Ing-Mathe ist doch 
sehr erheblich. Das meiste, was kompliziert ist, fehlt.

Autor: Eis (Gast)
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@Paul:

Ich hab das geschrieben weil hier alle Ing. ach so toll meinen wie gut 
doch ihr Mathe sei im Vergleich zum Techniker. Nix anderes.

Die Dikussion wird uebrigens solangsam Witzlos...

Autor: Mad MAX (Gast)
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Bei der Firma wo ich gelernt habe war es ganz einfach.
Der Facharbeiter trug einen Blaumann, der Techniker oder Meister einen 
Grauen Kittel. Der Ingenieur trug einen weißen Kittel mit Schlips und 
der Betriebsleiter einen Anzug mit Schlips und ohne Kittel.
So einfach kann die Welt sein.

Gruß
MAD MAX

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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So ist das ja dann auch in Ordnung würd ich sagen.

Autor: Warlord (Gast)
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Diese Kleiderordnung sollte in den Betrieben wieder eingeführt werden.

Gruß Warlord

Autor: joep (Gast)
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@ Thomas Ulrich
>>Mal ehrlich: Der Unterschied von Uni-Ing-Mathe und FH-Ing-Mathe ist doch
>>sehr erheblich. Das meiste, was kompliziert ist, fehlt.

Wer entscheidet eigentlich welches Thema kompliziert ist?
Meinst du nicht, dass es auch stark auf jeden selbst ankommt wie 
kompliziert er ein Thema sieht?

Ich habe mal einen Dipl. Mathematiker getroffen und mich ein bisschen 
mit ihm über die Mathe aus meinem E-Technik Studium unterhalten. Der 
meinte dann Fourier- und Laplacetransformation wären ja so kompliziert 
gewesen, damit wäre er überhaupt nicht klar gekommen.
Ich hatte damit während meines Studiums keine Probleme...

Autor: bij (Gast)
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@joep:

Also da besteht noch nen Unterschied: E-Techniker machen auch an der Uni 
in der Regel keine richtige Mathematik. Bewiesen wird wenig bis nichts.
Fourier wird da oft auf nem Niveau gemacht, das man nur als 
Formelauswendiggelerne bezeichnen kann.

Autor: Warlord (Gast)
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Wenn du so toll bist in Mathe, dann erkläre mir bitte warum du von einer 
unendlichen Sinusschwingung keine Fouriertransformation hin bekommst 
wohl aber eine Laplace-Transformation. Bitte nicht einem Buch 
nachschauen.


Gruß
Dipl. Ing. (FH)
Willi Warlord

Autor: bij (Gast)
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Willi: Du scheinst beleidigt zu sein.

1) Ich habe überhaupt nicht behauptet "so toll" in Mathe zu sein.
2) Auf deine "Herausforderung" geh ich jetzt einfach nicht ein, das hat 
doch mit dem Thema nichts zu tun. Das darfst du jetzt gerne als 
Eingeständnis werten.
3) Ich habe eine überprüfbare These aufgestellt. Setz dich doch mit der 
auseinander, alles andere ist doch nur Gezänk.

Autor: Warlord (Gast)
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Danke für die ehrliche Antwort.

Die Lösung ist ganz einfach.
Das Laplaceintegral ist für alle Funktionen
die nicht stärker steigen als eine e-Funktion bestimmt.

( Hätte das auch ein TECHNIKER gewust ? )

Gruß Willi

Autor: Thomas U- (Gast)
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> Wer entscheidet eigentlich welches Thema kompliziert ist?
> Meinst du nicht, dass es auch stark auf jeden selbst ankommt wie
> kompliziert er ein Thema sieht?

Ganz einfach, das Komplizierte baut auf dem Einfachen auf und später in 
höheren Semestern. Diese gibt es an der FH nicht.

Autor: Tobi (Gast)
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Ich denke es kommt auch auf die jewielige FH an.
Bei uns (Südbayern) begann die E-Technik (Grundstudium!!) Vorlesung mit 
den Maxwell-Gleichungen.
Andere FHs (auch Südbayern) fangen mit der Knotenregel an.
Je nachdem, was dem Prof besser gefällt.

Aber Fakt is:
An der Uni wird mehr mehr bewiesen. Ich kann jetzt nur E-Technik FH mit 
Maschinenbau Uni vergleichen, aber ich denke in Mathe ist das Niveau 
E-Technik und Maschinenbau ähnlich.
Mir ist aufgefallen, der Stoff ist oft ähnlich, bloß an der FH heisst es 
oft, dass ist halt so. An der Uni wird dieser Sachverhalt dann bewiesen.

Autor: Dieter Werner (dds5)
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Um das Niewo noch etwas herunter zu ziehen:

> Paul wrote
> ... daß ein Mathematiker keinen lambda/4-Trafo kennt?

Der weiss halt genau, dass es nur Lampda ganze und Lampda kaputte gibt.
 ;-)))

Autor: Hä? (Gast)
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@Dieter Werner

Meinste "Niveau"?

Autor: joep (Gast)
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>Ganz einfach, das Komplizierte baut auf dem Einfachen auf und später in
>höheren Semestern. Diese gibt es an der FH nicht.

Ich hoffe jetzt einfach mal, dass das keine ernst gemeinte Antwort 
war...

Autor: joep (Gast)
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>Also da besteht noch nen Unterschied: E-Techniker machen auch an der Uni
>in der Regel keine richtige Mathematik. Bewiesen wird wenig bis nichts.
>Fourier wird da oft auf nem Niveau gemacht, das man nur als
>Formelauswendiggelerne bezeichnen kann.

Also bei uns wurde so ziemlich alles bewiesen. Und bei Fourier war erst 
Recht kein Formeln auswendiglernen angesagt (könnte allerdings auch am 
Prof liegen der doch einen starken Hang zur Mathematik hatte).
Natürlich machen die Mathematiker in ihrem Studium viele Dinge, die die 
E-Techniker nicht machen (ich denke da z.B. an solche Beweise wie, warum 
gibt es nur eine 0 usw.) und haben so natürlich einen viel größeren 
Überblick über das gesamte Gebiet (bei vielen E-Techniker dürfte 
beispielsweise auch die Stochastik sehr wenig behandelt worden sein).
Aber wie gesagt, es kommt doch auf den einzelnen an was er als 
kompliziert und was er als einfach ansieht. Die E-Technik behandelt eben 
nur einen kleinen Teil der großen Mathematikwelt. Ob dieser kleine Teil 
nun zu den komplizierteren oder weniger komplizierten Gebieter gehört 
sei mal dahin gestellt und ist denke ich doch sehr stark von jedem 
selbst abhängig.

Autor: Mad Max (Gast)
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Hallo Dipl. Ing. mit oder ohne (FH)

Wir wollen hier die aufmüpfigen Techniker belehren und nicht uns selber 
gegenseitig mit Dreck bewerfen.

Gruß MAD MAX

Autor: Paul (Gast)
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>>Mal ehrlich: Der Unterschied von Uni-Ing-Mathe und FH-Ing-Mathe ist doch
>>sehr erheblich. Das meiste, was kompliziert ist, fehlt.Das meiste, was

So erheblich auch wieder nicht. Versuche doch heute mal ein 
Ing.-Lehrbuch allein für Unis zu bekommen. Wird schwer fallen, sind 
meist für Uni/FH geschrieben  Cave: Frühere Ing.-schule nicht mit FH 
verwechseln!

Autor: Betrachter (Gast)
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"Wir wollen hier die aufmüpfigen Techniker belehren "
Wer war denn aufmüpfig? Die hochnäsigen Ingenieure? ;-p

Autor: Dummy (Gast)
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Ein Uni/FH Student muss am Ende seines Studiums eine wissenschaftliche 
Arbeit in Form einer Diplomarbeit verfassen, um die erworbene Wissen und 
Erkenntnisse unter Beweis stellen.
Ein Schüler der Technikerschule muss keine wissenschaftliche Arbeit 
nicht verfassen.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Aber er macht immerhin eine Technikerarbeit. Klar ist eine diplomarbeit 
in den allermeisten Fällen wesentlich anspruchsvoller, aber Techniker 
soll ja was praktisches abliefern. Redet doch nihct immer alles so 
schlecht....

Autor: Betrachter (Gast)
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"muss keine wissenschaftliche Arbeit
nicht verfassen."
Ja was jetzt? ;-)

Der Student der Technikerschule muss wie schon erwähnt ne Projekt- bzw. 
Technikerarbeit schreiben. Früher wars aber "nur" die staatl. Prüfung 
soweit ich weiß, in der der angehende Techiker sein erworbenes Wissen 
unter Beweis stellen musste. Also geschenkt bekommen die ihren Abschluss 
auch nicht :-)

Autor: Dummy (Gast)
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He Leute,
Es muss nicht so pingelig sein ;-). Also ich kenne da einen Techniker, 
der bis zum Abteilungsleiter eines Großunternehmens geschafft hat.
Das Hochschulstudium führt nicht automatisch zum Erfolg im Job. Wichtig 
ist was man damit anstellt.

Der Telekom Chef Obermann hat sein Studium nicht abgeschlossen und hat 
so gesehen gar keinen Beruf. Bill Gate und Dell haben das Studium auch 
abgebrochen. Aber wie man sieht. :)

Autor: walchhofer (Gast)
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Der Herr Obermann ist ja auch des Beste Beispiel für jemanden der von 
unten kommt und einen Konzern prima führt, gelle?
Dasselbe gilt für den ebenfalls von unten kommenden Kleinfeld

Autor: Ladi (Gast)
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Nachdem ich hier einige Male gelesen habe, die Bezeichnung "Ingenieur" 
sei nicht geschützt, nur "Diplom-Ingenieur", hier mal ein Link auf 
Artikel 1 des "Gesetz[es] zum Schutze der
Berufsbezeichnung "Ingenieur und Ingenieurin"
(Ingenieurgesetz - IngG)" in Bayern (Andere Bundesländer haben ähnliche 
Gesetze)

http://by.juris.de/by/IngG_BY_Art1.htm

(man beachte die Formulierung "allein oder in Wortverbindung"


Leute, die nicht zu dem eingeschränkten Personenkreis zählen, sich aber 
dennoch "Ingenieur" nennen dürfen, haben diese Bezeichnung schon vor 
Inkrafttreten dieser Gesetze geführt.

Blöderweise darf man allerdings den Titel aus dem Ausland "mitbringen", 
obwohl er dort vielleicht deutlich einfacher zu erhalten ist.

Ist wie mit den Doktoren aus Österreich.

Autor: Oliver N. (neufranke)
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>Ist wie mit den Doktoren aus Österreich.
Ja, die schmeissen mit den Titeln um sich, dass es nur so kracht. Hier 
mal eine Umrechnungstabelle:

--------------------------
Österreich | Deutschland
--------------------------
ING        | Facharbeiter
--------------------------
FH-ING     | Ingenieur BA
--------------------------
Uni-ING    | FH-Ingenieur
--------------------------
Dr.-Ing    | Uni-Ingenieur
--------------------------

Autor: Karsen W. (Gast)
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Naja, bin kein Freund der HTL, aber einen staatl. gepr. Techniker oder 
den Fachschuling. (Ing. bzw. Ing. grad.) von früher kann man denen schon 
zugestehen.

Der Unterschied zwischen Techniker (SGT) und Ingenieur ist der 
Bildungsgrad.

Ein Techniker ist ein Fachschulabschluß, der Dipl.-Ing. (FH oder Uni) 
ein Hochschulabschluß.

Beim Ing. gibt es von dieser Regel zwei Ausnahmen:

-Die BA ist bis jetzt keine Hochschule.
-Die Fachschulings von früher sind auch keine Hochschulabsolventen.

Autor: mccloud (Gast)
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@ ahnungsloser

wieso hast du im thread den namen ingenieur zu erst geschrieben?

das sollte deine frage von alleiner beantworten ;)

Autor: Gast (Gast)
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Der Techniker ist der Kollege der gerne als Ingenieur arbeiten möchte 
und nie eine FH von innen gesehen hat sondern eine Art verlängerte 
Berufsschule gemacht hat.
Wenn du also halbwegs was im Kopf hast, würde ich dir wärmstens 
empfehlen zu studieren, wenn du nicht dein Leben lang löten oder bohren 
willst.
Der Unterschied ist nur der dass es sich beim Techniker um einen mit 
Komplexen behafteten Kollegen handelt, der nur Baugruppen testen darf 
oder sonst gerufen wird wenn irgendwas nicht funktioniert. Und natürlich 
ausschließlich auf Anweisung der Ingenieure arbeitet: ohne Studium 
selbstständige Entscheidungen zu treffen wird wirklich heikel.
Der Techniker versucht sich oft als Ingenieur ohne ein Studium geschafft 
zu haben. Dies geht in der Regel in die Hose da ihm im Wesentlichen 
gehörig wissenschaftlicher Hintergrund fehlt. Ohne diese soliden 
Grundlagen und Wissen entsteht bei ihm typische Unsicherheit im 
Berufsleben die ich bis jetzt bei allen Technikern, die mir als Helfer 
über den Weg gelaufen sind, beobachtet habe. Gerade Kreativität ist ein 
Punkt in dem sich ein Techniker vom Ingenieur unterscheidet. Ohne jede 
solide Basis kann ein Techniker nicht kreativ arbeiten.
Bei uns nebenan ist eine Handwerker-Firma, wo Installateure Kabel 
verlegen. Sie haben das Kabel auch bei uns gelegt und diese drei Jungs 
sind alle Techniker. Wie sie mir selbst gesagt haben, ist es sehr 
einfach den Techniker zu machen. Als Döner-Typen machen sie nicht gerade 
einen akademischen Eindruck und da sieht man schon Z.B. im 
Sprachgebrauch dass diese Art der Ausbildung der FH nicht mal annähernd 
Wasser reichen kann. Aber fürs Kabelverlegen reicht es halt.
Mal haben wir uns zwei Zeitarbeitstechniker ausgeliehen. Sie konnten 
annähernd nichts, haben aber uns viel Geld gekostet. Ich wollte sie mal 
ansprechen und als sie erfahren haben dass sie mit einem Ingenieur 
sprechen, war bei denen gleich Neid ausgebrochen. Da war nix mehr mit 
freundlich und nett.

Ich meine: versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen Techniker. 
Halbwissende braucht auch unsere Firma für Routinenaufgaben wie Löten, 
Löcher bohren und ESD-Schuhe ausgeben. (So eine Art technischer El 
Bundy, sorry, kann ich mir nicht verkneifen)
Es gibt natürlich auch besonders gute Techniker die Layout machen oder 
Bauteile bestellen. Aber wie bekannt, der Regelfall ist das nicht.

So, und nun bin ich gespannt auf Beleidigungen und Neidsprüche von 
unseren Technikern hier im Forum. Wie man es sagt: von nichts kommt 
nichts.

Autor: Paul (Gast)
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Mal objektiv:

Techniker -> 2 jähriger Fachschulabschluß nach Klasse 10
Ingenieur -> 3-5 jähriger Hochschulabschluß nach Klasse 12

(Ausnahme sind der Fachschulingenieur und bis vor kurzem die 
Berufsakademie(kein Hochschule).

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Wobei sich die Berufsakademie mittlerweile "Duale Hochschule" nennt.

Autor: Paul (Gast)
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Deswegen stand da auch bis vor kurzem...

Autor: hmmm (Gast)
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@ gast

Ja ist ja schön aber sonst kommst du klar mit deinem Leben...
Ich strebe selber einen Ingenieur Titel an allerdings denke ich, dass 
deine Behauptungen teilweise stark an den Haaren herbeigezogen sind.
Mir ist auch ein Techniker bekannt der dich in sachen Grundlagen 
Elektrotechnik wahrscheinlich locker in die Tasche stecken würde...

Autor: Gast (Gast)
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>Ingenieur -> 3-5 jähriger Hochschulabschluß nach Klasse 12

Zu meiner Zeit waren da 14 Semester Schnitt ->

Ingenieur -> 6-8 jähriger Hochschulabschluß nach Klasse 13

Autor: Markus F. (pippo)
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Paul schrieb:
> Rein mathematisch betrachtet hat ein Dipl.-Ing. (FH) 7200 h
> theoretisches Wissen gebunkert, der Unidiplomer 9000 h, der Techniker
> 2400 h.
Wo kommen eigentlich diese falschen Zahlen her, die sich durch den 
ganzen Thread ziehen? Ich war auf der FH und hab jetz den Techniker 
gemacht. Bin jetz zu faul die genauen Stunden auszurechnen, aber der 
Ing. (FH) hat ca. 1,5x soviel theoretischen Unterricht wie der 
Techniker. Faktor 3 ist ja jenseits von gut und böse.

Rechnet man nun den ganzen misst weg, den der Ing. umsonst lernt, tut 
sich zum Techniker hin nicht mehr viel. Und das, was noch fehlt, kann 
sich der Techniker ggf. selbst beibringen, da genug Grundverständnis da 
sein "sollte".

Autor: yannik (Gast)
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techniker haben aber dafür noch sport, philosophie, sozialkunde, deutsch 
(d.h. z.B. wortarten und satzglieder bestimmt)  etc ;)
das kann man sich mit den stunden an einer fh kaum vergleichen

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

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Ich bezweifle, dass Techniker viel Systemtheorie inklusive der 
zugehörigen Mathematik hören. Ohne die ist aber ein tieferes Verständnis 
von Regelungstechnik und Signalverarbeitung nicht möglich.
Dass in manchen Bereichen ein Techniker auch nicht viel schlechter ist 
als ein Ingenieur, mag ja sein. Aber in allen? Kaum glaubhaft.

Autor: Markus F. (pippo)
Datum:

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Philosophie und Sport ??? Systemtheorie kam bei uns auch nicht zu knapp 
vor. Ich sag mal so: Es wurde ein breites Grundwissen mit einzelnen 
Vertiefungen vermittelt, die es jederzeit ermöglichen tiefer 
einzusteigen. Muss aber dazusagen, dass ich an einer sehr guten 
Technikerschule bin.

Ich hab damals die FH abgebrochen und würde es sofort wieder tun. Ein 
Ingenieur ist meiner Erfahrung einfach nur ein Theoretiker, der 
teilweise keinen Bezug zur Praxis hat.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Markus F. (pippo)

>Ein
>Ingenieur ist meiner Erfahrung einfach nur ein Theoretiker, der
>teilweise keinen Bezug zur Praxis hat.

;-)
Dann ist deine Erfahrung ja "riesig" . . .

Autor: Markus F. (pippo)
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Ich denk 5 Jahre sollten reichen um sowas einschätzen zu können ;) Den 
Ingenieur möcht ich mal sehen, der was anderes von sich behauptet. Woher 
soll die Praxiserfahrung auch kommen? Doch bestimmt nicht von dem 1 
Praxissemester

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Also von Sport, Philosophie, Sozialkunde und Deutsch seh ich bei uns 
wenig. Mag er das mit der Berufsschule verwechseln?

Schwer vorzustellen dass man auch was im Kopf haben kann, ohne studiert 
zu haben. Ich weiss. Und 4 Jahre Teilzeit mit guten Noten tun sich auch 
nur die dümmsten der Dummen im Land an. Klar....

Autor: Schwups... (Gast)
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@Falk
Wenn du schon so schlau daher redest, erzähl mal etwas über deine
Fähigkeiten/Qualifikationen/Erfahrungen. Dadurch kannste deine
Kompetenz enorm aufwerten (oder auch abwerten).

Autor: Auch ein Techniker (Gast)
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Da war wohl ein Ing nicht in der Lage das Datum zu lesen und hat das 
alte Ding hier wieder rausgekramt... :P

Ich find das aber sehr interessant: in anderen Threads regen sich die 
Ings darüber auf, dass man heute an Hochschulen nichts mehr lernt und in 
diesem Thread hört sich das wieder ganz anders an...

Aber seid friedlich alle miteinander: nur weil jemand den Techniker 
gemacht und nicht studiert hat, heißt das nicht, dass er zu dumm dazu 
war und weniger kann. Ebenso wie jemand mit nem Ing-Titel nicht 
automatisch was taugt... Ich habe inzwischen schon einige Diplomanden 
betreut, bei denen ich mich gefragt habe wie die das Studium geschafft 
haben. Bei uns in der Firma arbeiten Ings und Techniker GLEICHBERECHTIGT 
MITEINANDER (ebenso wie Drs. und Ings)... Von anderen Firmen kenne ich 
das ebenfalls.

Autor: Schwups... (Gast)
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>Bei uns in der Firma arbeiten Ings und Techniker GLEICHBERECHTIGT
>MITEINANDER (ebenso wie Drs. und Ings)... Von anderen Firmen kenne ich
>das ebenfalls.
Was ist denn das für ein Laden(Name, Gewerbezweck, Firmensitz, etc.)?
Hört sich ein wenig wie Utopia an?

Hier wird ohnehin nur auf Ingenieurniveau geredet,
als gäbs nichts anderes. Das ist bestenfalls deprimierend.
Ich hab einige(nicht alle) Ings. etwas hochnäßig
und arrogant empfunden, wenig bereit, Wissen und Können
weiterzureichen.

Autor: xing (Gast)
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"technicher Al Bundy" HAHAHAH XD

Autor: Auch ein Techniker (Gast)
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>Hier wird ohnehin nur auf Ingenieurniveau geredet, als gäbs nichts anderes. >Das 
ist bestenfalls deprimierend. Ich hab einige(nicht alle) Ings. etwas >hochnäßig 
und arrogant empfunden, wenig bereit, Wissen und Können
>weiterzureichen.
Meiner Meinung nach disqualifizieren sich viele (vermutliche) Ings von 
oben selbst durch ihre Aussagen und ihre Arroganz. Was halten die egtl. 
von Facharbeitern oder gar ungelernten?

>"technicher Al Bundy" HAHAHAH XD
Du schreibst den Hrn. Bundy wenigstens richtig...

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Ein Fahcarbeiter darf z.B. höchstens Kaffe Kochen oder in 
Menschenunwürdigem Siff Kabel verlegen. Sobald er auch nur eine Sekunde 
nachdenken müsste, muss er heulend in ein Ingenieursbüro rennen und um 
Hilfe flehen. Was wenns jetzt schwarze statt grauen drähten wie früher 
gibt?

So weit kann ein Facharbeiter nie von alleine denken.

Der Meister hat dann eventuell mal was von andersfarbigen Leitungen 
gehört.

Der Techniker weiss sogar wo man die bestellen kann.

Und der Ingenieur baut sich nebenher aus Kaffefiltern n Fluxkompensator.

So sieht die sinnvolle Staffelung der Kompetenzen aus und nicht anders.

Autor: Egmont (Gast)
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"Unterschied zwischen Ingenieur und Techniker?"

Phaa, was für eine belanglose Frage!

Und was für peinliche, eifersüchtige Antworten!

Das meint:

Egmont, der
ausgebildeter Elektriker mit Weiterbildung zum Elektronik-Techniker und 
seit 30 Jahren selbständiger Unternehmer.

Autor: Techniker (Gast)
Datum:

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>Und der Ingenieur baut sich nebenher aus Kaffefiltern n Fluxkompensator.
>So sieht die sinnvolle Staffelung der Kompetenzen aus und nicht anders.

Für sinnvoll halte ich es aber nicht.
Das wäre mir aber neu dass Ingenieur sich was nebenher baut. Viele 
wissen nicht von welcher Seite sie Lötkolben anfassen. Eher ist es ein 
Techniker der es macht. Der Ingenieur wird es sagen wir mal, simulieren 
und berechnen können. Obwohl der Techniker das auch könnte wenn er mit 
Tools vertraut wäre.

PS: Eine Firma braucht keinen Fluxkompensator sondern konkurenzfähige 
Produkte. Viele Ingenieure sind in unserer Firma daran gescheitert weil 
sie nur rechnen konnnten und wurden zum Fensterjob (Technischer Leiter) 
versetzt. Die Entwicklung haben Techniker übernommen und die Firma macht 
Gewinne mit dem ausgereiften Produkt.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

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Diese so wenig praktisch veranlagten Ingenieure müssen wohl von der Uni 
gewesen sein. ;o)

Autor: P. S. (Gast)
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Techniker schrieb:
>>Und der Ingenieur baut sich nebenher aus Kaffefiltern n Fluxkompensator.
>>So sieht die sinnvolle Staffelung der Kompetenzen aus und nicht anders.
> Für sinnvoll halte ich es aber nicht.

Tja, waerst du Ingenieur, haettest du die Ironie bemerkt...

> Obwohl der Techniker das auch könnte wenn er mit Tools vertraut wäre.

Ein Techniker, der das Wissen eines Ingenieurs hat, kann, was ein 
Ingenieur kann - ueberraschend.

Autor: Techniker (Gast)
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>Tja, waerst du Ingenieur, haettest du die Ironie bemerkt...

Richtig, ich bin keiner. Ich bin eher ein Techniker der mehr technischen 
Sinn hat als ironischen. Die Technik ist der Sinn dieser Ausbildung und 
keine Schauspielerei.

Autor: Paul (Gast)
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>Zu meiner Zeit waren da 14 Semester Schnitt ->

>Ingenieur -> 6-8 jähriger Hochschulabschluß nach Klasse 13

Ich rede hier von Regelstudienzeiten. Die tatsächlichen Studienzeiten 
weichen nach zu individuellen Gründen ab, als daß sie berücksichtgt 
werden können. Nur so ist ein objektiver Vergleich möglich. Bei den 
Diplomen galt Uni: 5 Jahre, FH 4 Jahre Regelstudienzeit. Das Gym geht 
heute meist 12 Jahre, früher eben 13 (außer Sachsen und die DDR-EOS -> 
auch Samstag). Die FOS 12 (ohne Berufsausbildung).
Nimmt man Statistiken der Hochschulberichte der Länder braucht man an 
der Uni ca. 13 Semester, an der FH 10 bis zum Abschluß

>Wo kommen eigentlich diese falschen Zahlen her, die sich durch den
>ganzen Thread ziehen?

Ein ECTS gibt den Arbeitsaufwand von 30 h wieder:

Diplom Uni/Master 300 ECTS * 30h = 9000 h
Diplom FH 240 ECTS * 30 h = 7200 h
Bachelor 180 ECTS *30 h = 5400 h
Bachelor 210 ECTS * 30  h = 6300 h

Dazu muß man noch die Stundendifferenz Klasse 12 (13) zu Klasse 10 
rechnen, die ein SGT meist nicht hat.

Techniker: ca. 2400 h (Steht in den Rahmenanforderungen der KMK zur 
Vergabe des staatl. Titels "SGT")
Meister: ca. 1000 h (dito)

>techniker haben aber dafür noch sport, philosophie, sozialkunde, deutsch

Diese Leistung und zusätzlich noch Eure Mathe/Physik hat der FHler 
/Uniler bereits im Abi/Fachabi erbracht. Schließlich wollt ihr mit dem 
Techniker auch die FHR. Da sollte man sich eben auch mal die o. g. 
Fächer auf Oberschulniveau irgendwann mal reingezogen haben. Bei Euch 
geschieht das eben nicht im Gym/FOS, sondern an der Fachschule 
(Technikerschule).

Ich finde es immer wieder erstaunenswert, daß manche den Wert des Abis 
nicht kennen.

Autor: Gast X (Gast)
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"Was ist denn das für ein Laden(Name, Gewerbezweck, Firmensitz, etc.)?
Hört sich ein wenig wie Utopia an?"

Das ist in recht vielen Firmen so. Wieso auch nicht.


"Der Techniker ist der Kollege der gerne als Ingenieur arbeiten möchte
und nie eine FH von innen gesehen hat sondern eine Art verlängerte
Berufsschule gemacht hat.
Wenn du also halbwegs was im Kopf hast, würde ich dir wärmstens
empfehlen zu studieren, wenn du nicht dein Leben lang löten oder bohren
willst."

Da hat wohl jemand keine Ahnung was ein Techniker ist und noch dazu ein 
gefrustetes Leben.  Wohl neidisch auf die Techniker die auf gleicher 
Augenhöhe mit ihm gearbeitet haben und dann noch besser waren.
:-)

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Wohl neidisch auf die Techniker die auf gleicher
>Augenhöhe mit ihm gearbeitet haben und dann noch besser waren.

Also ich habe bisher immer versucht mit Fakten zu operieren, aber hier 
muß man mal persönlich werden: Das Wort "neidisch" ist wohl an dieser 
Stelle völlig falsch gewählt. Wie kann ein ABsolvent einer FH oder gar 
Uni neidisch auf jemanden sein, der eindeutig unter ihm qualifiziert 
ist? Neid lösen doch nur Reize "von oben" aus.

Hat mein Nachbar das billigere Auto, die unattraktivere Frau usw. kann 
man doch nicht neidisch werden. Ebenso gilt das für 
Qualifikationsebenen.

Autor: Gast X (Gast)
Datum:

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Dann bezeichnen wir es eben als Ängste.
Allerdings kann man natürlich neidisch sein, denn es geht nicht alleine 
um die Qualifikation sondern auch was man daraus macht. Demnach ist es 
möglich, das ein gewisser Neid aufkommt wenn ein geringer Qualifizierter 
im Job besser ist oder einen besseren Job hat.

Autor: yannik (Gast)
Datum:

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der techniker werden doch auch idr an beruflichenschulen ausgebildet;)

zu den stunden(schulstunden) 2*Deutsch,
                             1*Phil.,
                             2*Sozialkunde,
                             (mit sport hast du anscheint recht - 
etweder das findet gar nicht statt od. zumindest nicht durchgängig
gesamt Unterrichtsstunden in der Woche 38

Autor: Paul (Gast)
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>Demnach ist es möglich, das ein gewisser Neid aufkommt wenn ein geringer 
>Qualifizierter im Job besser ist oder einen besseren Job hat.

Also ich als "bemittleidenswerter, arroganter" Ingenieur muß ich sagen, 
daß ich bis jetz noch keinen Techniker kennenlernen durfte, der besser 
war. Das kann allein daran liegen, daß ich bisher immer nur in der 
SOft-/Hardwareentwicklung beschäftigt war und dort die Technikerrate 
eher dünn gesät ist. Warum wohl? Der Techniker wurde für diesen Job nie 
ausgebildet, das ist nicht der Sinn einer Technikerschule. Wenn er das 
trotzdem kann, nur durch Eigenleistung. Und diese Techniker sind rar. 
Die meisten hingegen überschätzen die Technikerschule um Längen

Zum zweiten Punkt dem besseren Job. Das ist keien Kunst. Schicke einen 
Ingenieur nach Ostdeutschland und den Facharbeiter nach 
Westdeutschlande. Ich weiß schon jetzt, wer besser bezahlt wird, nur 35 
h arbietet, bessere vrmögenswirksame Leistung bekommt und obendrein den 
sicheren Job hat. Das ist  wenig abhängig von der Quali oder dem Können.

Autor: Paul (Gast)
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@ Yannik:

Man sollte trotz gegenteiliger Meinung schon bei der Wahrheit bleiben: 
Techniker oder exakter SGT werden an Fachschulen ausgebildet. Hierzu 
benötigt man eine Berufsausbildung und 1 Jahr BE.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
Datum:

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Also wie gesagt, Deutsch, Phil/Ethik, Sozialkunde usw hatten wir während 
der Lehre noch, aber nicht mehr auf der Fachschule.

In der FS haben wir an "Fachfremden" (=Nicht-Technik) Fächern BWL, 
Technisches Englisch und Betriebliche Kommunikation 
(Präsentationstechniken und so'n Kram).

Der Rest geht auf Fächer wie Mathe, Etechnik, anlagentechnik, 
Digitaltechnik, Sicherheitstechnik, techn. Informatik usw.

Wir machen ja hier auch eine fachgebundene Hochschulreife mit und kein 
Vollabi.

Autor: yannik (Gast)
Datum:

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Paul:techniker werden an idr an beruflichen schulen ausgebildet!
die fachschulen sind wie fachgymnasium, fachoberschulen ein teil der 
beruflichen schulen!

ebenso stimmen die stunden angaben!

Autor: yannik (Gast)
Datum:

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ich bezeifel sehr das ihr eine fachgebundene Hochschulreife erwerbt.
Kann es sein das du die fachhochschulereife meinst?
(nicht zuverwechseln mit der fachgebunden hochschulreife)

und wie gesagt hier der plan der beruflichenschule an der ich meine 
ausbildung gemacht habe (hatte über legt danach techniker zumachen daher 
sind mir auch die stunden pläne vertraut)

http://www.bs-metall-hro.de/Fachschule-fuer-Techni...



"Deutsch                                                       120
Englisch                                                       160
Philosophie oder Religion                                      80
Sozialkunde                                                    120"

Wie gesagt zumindest einer hier schreibt die Wahrheit...

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Aber mit "Berufsschule" meint man im Volksmund schon ziemlich Eindeutig 
den Schulischen Teil der Dualen Ausbildung. Zusammengefasst heisst das 
dann übrigens Berufsbildungszentrum.

Das mit den 2400 Stunden stimmt, wobei jedoch sehr wenig Fachfremdes 
stattfindet in dieser Zeit.

Autor: Gast X (Gast)
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"Die meisten hingegen überschätzen die Technikerschule um Längen"

Nicht wirklich! :-)
Eher unterschätzen.

Autor: Auch ein Techniker (Gast)
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>Deutsch                                                       120
>Englisch                                                      160
>Philosophie oder Religion                                      80
>Sozialkunde                                                   120
Das ist aber nicht auf jeder Schule so, siehe: 
http://www.elektronikschule.de/forms/fte.pdf. Sozialkunde, Sport oder 
Religion gibt es da (definitiv) nicht.

>Die meisten hingegen überschätzen die Technikerschule um Längen
Ist das bei einem Studium anders?

Autor: yannik (Gast)
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hm - das ist quatsch, der volksmund sagt (zumindest in diesen teil 
deutschlands) nicht berufliche schule sondern Berufsschule!
Eine Entschuldigung wäre durchaus angemessen...

zumindest machen deutsch,philo und sk 13% der Unterrichtseinheiten aus

(320/2400*100=13,33)
(und soviel wie mir erzähl wurde fangen die bei englisch fast bei 0% 
soll angeblich  unter FOS Niveau sein - von daher wären sicher ein teil 
der Stunden des Englisch Unterrichts auch als allg. Bildung zu werten)

Autor: yannik (Gast)
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Das ist aber nicht auf jeder Schule so, siehe:
http://www.elektronikschule.de/forms/fte.pdf. Sozialkunde, Sport oder
Religion gibt es da (definitiv) nicht.

Ich weiß das es in MV und SH so ist mag in anderen BL durchaus anders 
sein und zumindest sh und mv dürften bezogen auf Fläche pro Einwohner 
durch aus zu den größen Bundesländern gehören:D

Autor: Bernd (Gast)
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Ich weiß gar nicht was diese Theater soll

Eine Erstausbildung egal welcher Art ist dazu da um einen Einstieg mit 
einem gewissen Grundwissen in den gewünschten Beruf zu haben.
Meistens lässt sich dieser Einstieg weiter ausbauen.
Ich habe bisher nur zu oft die Erfahrung gemacht, das sich die 
Hochschulabsolventen nach deren Abschluß auf den erreichten Lorbeeren 
ausruhen. Die erforderlichen Fachkompetenzen werden von Untergebenen 
verlangt,mit deren Erfolg man sich gerne nachher schmückt.
Grade in der Entwicklung beruht die Weiterentwicklung der angeboten 
Produkte auf der Erfahrung des Fußvolkes. Komplette Neuentwicklungen am 
grünen Tisch haben ohne passende Erfahrung noch nie so funktioniert wie 
sei sollten.
Eine Qualifikation und das Ansehen steigt mit der Erfahrung und dem 
Fachwissen und nicht nur mit einem von beiden.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Ja ok. Fachhochschulreife. Hab ich jetzt (mal wieder) durcheinander 
gebracht. Sorry dafür.

Aber ausser Englisch kommt von den von dir genannten Fächern keines vor.
Wie gesagt, Betriebliche Kommunikation gibts noch. Leider kann ich es 
dir gerade nicht "beweisen" weil von uns kein Schulspezifischer Lehrplan 
online ist.

Es hat halt alles seine zwei Seiten.

Einige Techniker sind der Meinung sie sind ganz einfach die besseren 
Ings. Das kann einfach nicht sein und ist auch nicht so gedacht.

Der Techniker hat einen völlig anderen Ansatz als der Ing, was aber 
nicht heisst, dass der Techniker deswegen in der Entwicklung gar nichts 
taugt.

Wenn ich mir nur mal überlege was wir schon "nur zum Spaß an der Übung" 
an Digitaltechnik gemacht haben....

Natürlich wird sich der Techniker schwer tun ein DSL-Modem zu 
entwickeln.
Aber kommen wirklich in jeder Entwicklungsabteilung permanent Designs 
vor, in denen man nur mit den abgefahrensten Mathetricks weiterkommt?

Einige die Techniker sind überschätzen sich sicherlich, aber der 
Techniker wird auch von oben herunter gerne Unterschätzt. Es ist ja nun 
nicht so, dass man in 3 Jahren Ausbildung und 2 (4) Jahren Techniker 
garnichts lernt.

Der Techniker soll die Lücke zwischen Meister und Ingenieur schliessen.

Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Nochmal zu der Problematik die Fachschule als "Berufsschule" zu 
bezeichnen:
Ich denke keiner will dass man eine Uni als "Ingenieursschule" 
tituliert, oder?

Ich bin GEGEN eine Anerkennung des Technikers als Ingenieur, jedoch FÜR 
die Schaffung von Kompakten aufbaustudien für Techniker.

Gehen wir mal von der BA aus (BA nach der alten Ordnung, mit dem neuen 
kenn ich mich nicht ganz aus).

Wo liegt den der Unterschied zwischen einem BA'ler und einem Techniker?

Ich würde mal sagen dass der Unterschied hauptsächlich von Niveau und 
Tiefe in Mathe und Physik herrührt. Habs mal mit BA'lern aus Stuttgart 
verglichen, in Digitaltechnik z.B. gibts Quasi keine Unterschiede.

Ich denke auch dass sich in den "Faktenfächern" wie 
Planung/Dokumentation/Layout, Elektronik usw keine Himmelweiten Abgründe 
auftun.

BA sind 1,5 Jahre Theorie. Techniker sind 3+2. Ok Techniker auf 
nichtakademischem Niveau.

Wieso bietet man nicht einfach einen Aufbaukurs an, in dem sagen wir mal 
nochmal 1-1,5 Jahre teilzeit eben Hauptsächlich die Lücken in Mathe und 
Physik gestopft werden?

Das wird sicherlich nicht jeder Techniker so machen, aber ich denke die 
besseren von uns wären schon daran interessiert.

So wie viele Bachelor eben nach dem Master "gieren", sind eben auch 
viele Techniker heiss auf den Bachelor (Klassenziel="Ingenieur").

Ich will hier nichts geschenkt bekommen, aber als dumm/unwissend möchte 
ich mich nach 4 Jahren FS Teilzeit dann eigentlich auch nicht hinstellen 
lassen.

Was haltet ihr von so einer Durchlässigkeit?

Gruß,
Jens

Autor: Gast X (Gast)
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"Der Techniker hat einen völlig anderen Ansatz als der Ing, was aber
nicht heisst, dass der Techniker deswegen in der Entwicklung gar nichts
taugt."
Natürlich gibts auch hier gute Leute. Manche fangen "klein" an und 
wachsen in die Aufgaben hinein, wohingegen ein Ing. schon von Anfang an 
mit komplexeren Dingen konfrontiert wird.

"Einige die Techniker sind überschätzen sich sicherlich, aber der
Techniker wird auch von oben herunter gerne Unterschätzt."
Ja solche Leute hat man natürlich, ebenso wie manche Ing..

Im Prinzip sollte man miteinander können, jede der beiden Ausbildungen 
hat ihre Vor und Nachteile, weswegen man auch voneinander lernen kann.
Der eine kann etwas besser als der andere, dafür kann dieser wiederum 
etwas anderes besser und hat in einem anderen Gebiet den besseren 
Durchblick/die bessere Lösung oder etwas mehr Wissen.
Wichtig ist, dass man sich als "gleichwertige" Kollegen sieht um gut 
zusammenarbeiten zu können und sich gegenseitig mit dem nötigen Respekt 
behandelt.

Autor: Egmont (Gast)
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> "Die meisten hingegen überschätzen die Technikerschule um Längen"

Noch nie waren die Ingenieurschul-Absolventen( ;-) ) so Ahnungslos wie 
heute!

Das dauert Jahre bis die mal was gerafft haben.

Techniker sind mir allemal lieber:
- Die können unter Produktions- und Termindruck arbeiten
- Die praktische Ausbildung einschl. Lehre macht Techniker robust und 
souverän
- Ein guter Techniker kann sich locker und nebenbei fachlich 
weiterbilden und so angebliches Ingenieuswissen aneignen.
- Mit dieser Kombination in Theorie und Praxis, ist der Techniker dem 
Ingenieur mit < 10 Jahren Berufspraxis, weit überlegen.
- Ein Techniker baut mir eine Mustersteuerung mit allem Drum und Dran, 
von grundlegenden Schaltungsdesign übers Layout bis zum fertigen 
Gehäuse. Wenn es sein muss, greift der Techniker selber zu Säge und 
Feile. Am Ende steht dann ein fertiges Mustergerät für die electronica. 
Ein Ingenieur kann(will) das niemals leisten.
- Leider musste ich mal einen dieser guten Techniker gehen lassen, der 
hat sich Selbständig gemacht.

Meine Erfahrungen gelten allerdings nur für meine KMU. In Konzernen, in 
denen nicht mehr gearbeitet wird, sondern mehr deligiert wird, sind 
Ings. besser aufgehoben.
Wenn wir von einem Konzern einen Entwicklungsauftrag bekommen, dann 
haben wir es IMMER mit Ings zu tun, die selber dieses Ingenieuring 
niemals leisten können. Mir soll das recht sein, kann ich mich doch auf 
meine Techniker verlassen...

Egmont, der
ausgebildeter Elektriker mit Weiterbildung zum Elektronik-Techniker und
seit 30 Jahren selbständiger Unternehmer.

Autor: yannik (Gast)
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"Nochmal zu der Problematik die Fachschule als "Berufsschule" zu
bezeichnen:
Ich denke keiner will dass man eine Uni als "Ingenieursschule"
tituliert, oder?"

ich bin dahalt von Mv ausgegangen und der Name der schulen ist nun 'mal

"Berufliche Schule der Landeshauptstadt Schwerin
-Technik-"

"Berufliche Schule der Hansestadt Rostock -Metalltechnik-"
etc.

und an der ist die Fachschule eine sektion.
Damit nimmt man meines Erachtens keine Wertung vor.



Zumindest darfst du dich Ing. nennen wenn du das nach den techniker 
machst
http://www.fwt-clz.de/OK.htm

Und einige Hochschulen scheinen Leistungen anzurechnen z.b.
http://www.hamburger-fh.de/service/download/pdf/wr...
(siehe letzte Seite)- das hängt also von der Hochschule ab.

Ich glaube viele Bachelor Studenten würde die Konkurrenz durch die ehm. 
Techniker stören - zumal es finanziell sicher fragwürdig wäre da 
wahrscheinlich mehr Techniker einen verkürzten Bachelor machen würden 
als jetzt an die Fh gehen dh. die Hochschulen bräuchten mehr Geld usw...

Aber zumindest für die Techniker wäre es sicherlich ganz gut...
(wenn das möglich wäre hätte ich vermuttlich auch Techniker gemacht da 
man zumindest nach den Techniker bereits einen berufsqualifizierenden 
Abschluss über den Facharbeiter hat)

Ich bezweifel aber das es fair ist da es vermuttlich einfacher ist gutte 
Noten in Fachschule zu erhalten als an der Fh - womit die Studenten die 
den weg übers Abi gemacht haben am ende schlechter dastehen würden...

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Hmm,

es muss ja nicht unbedingt sein dass man danach direkt auf Augenhöhre 
mit den FHlern steht. Ich habe ja da eher in Richtung "alte BA" 
geschielt.

Eben "weg von Endstufe Facharbeiter" zu "Grundstufe Ingenieur" wenn du 
verstehst was ich meine.

In den 70ern hätte ich vermutlich einfach eine "normale" 
Ingenieursschule oder etwas in der Art (das waren meines Wissens nach 
Berufsaufbauende Fachschulen, 3-Jährig, oder?) gemacht.

Diese Oberklasse-Ding hört sich irgendwie danach an als ob das nur in 
Niedersachsen was gilt.

Aber die prinzipielle Richtung dürfte wohl das sein was ich meinte.

Autor: Tobias (Gast)
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Wenn ein Techniker noch nichtmal nen OpAmp richtig beschalten kann
sagt das doch alles. Wohlgemerkt, nach zwei Jahren Berufserfahrung
in der Sensorentwicklung ...
Das Thema Techniker vs. Ing. ist schlicht und ergreifend obsolete.
Wie hier schon gesagt wurde kann ein Techniker mit 2400 Stunden
theoretischem Input niemals gegen einen Ing. mit mindestens
dem dreifachen an Input mithalten. Zumindest nicht in der F&E ...

Autor: Paul (Gast)
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>Ich denke keiner will dass man eine Uni als "Ingenieursschule"
>tituliert, oder?"

Ich denke, die meisten hier wissen auf Grund ihres Alters gar nicht, was 
die Ingenieurschule eigentlich war. Die Ingenieurschule hatte viel 
Ähnlichkeit mit der Technikerschule von heute:

gleich zur Technikerschule war:

- war eine Fachschule
- nach Abschluß erhielt man einen staatl. Titel
- nach Abschluß erhielt man die fachg. Hochschulreife/FHR
- Zugangsvoraussetzung war die Klasse 10, Berufsausbildung und 1 Jahr BE
- Lehrpersonal waren Ing., Dipl.-Ing., Studienräte

Unterschiede:

- die Ingenieurschule ging 3 Jahre, die Technikerschule 2
- der Abschluß lautete Ing. (ost) oder Ing. grad. (west)

Die Uni hatte noch nie Probleme mit der Ingenieurschule verwechselt zu 
werden, die FH durch politische Mauschelein jedoch bis heute.

Einem Ing. bzw. Ing. grad. wurde in den 70er Jahren (west) und 90er 
Jahren (ost) durch den Staat nach Nachweis von einschlägiger 
Berufstätigkeit das Recht zugestanden, den staatl. Titel Dipl.-Ing. (FH) 
zu tragen. Da dieser durch den Staat verliehene Titel den gleichen 
Wortlaut wie die akademischen Grade der FH haben, kam natürlich im Volk 
und bei den Ingenieurschulabsolventen schnell der Gedanke auf, der Ing. 
grad und Dipl.-Ing. (FH) sei ein und dasselbe. DIe FH sei nur eine 
umbenannte Ingenieurschule. Nur wenige bekamen mit, daß bei Gründung der 
FH praktisch die Zugangsvoraussetzungen um 2 Jahre erhöht wurden, das 
Lehrniveau auf Hochschulniveau gehoben, die Lehrkräfte gegen 
promovierte/habilitierte Professoren getauscht und die Regelstudienzeit 
auf 4 Jahre erhöht wurden. Nur wenige wissen, daß die FH eine Hochschule 
ist und akad. Grade verteilen darf.

>Ich bezweifel aber das es fair ist da es vermuttlich einfacher ist gutte
>Noten in Fachschule zu erhalten als an der Fh - womit die Studenten die
>den weg übers Abi gemacht haben am ende schlechter dastehen würden...


 An diesem Laster durch den Staat hat die FH bis heute zu kauen, obwohl 
ihre Absolventen (Diplom) 3 Jahre mehr Bildung bzw. Arbeitsaufwand 
hatten, als ein Absolvent der Ingenieurschule. Manche Uniprofessoren 
haben es bis heute noch nicht geschnallt, was eine FH eigentlich ist. Im 
Osten ist FH im Volksmund ganz selbstverständlich das Synonym für die 
damaligen Ingenieurfachschulen. Da haben manche FHen im Osten angeblich 
besucht, als es die im Westen noch gar nicht gab!. Hier wird ein 
Ausdruck benutzt, den sie eigentlich  gar nicht kennen. Alles zu 
Leidwesen der echten Dipl.-Ing. (FH).

Autor: Auch ein Techniker (Gast)
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>Wenn ein Techniker noch nichtmal nen OpAmp richtig beschalten kann
>sagt das doch alles.
Den "Techniker" kann man 1 zu 1 durch "Ing." ersetzen, wenn man gerade 
eh schon am verallgemeinern ist...

Autor: yannik (Gast)
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Paul: Also zu deinen Aussagen über den Osten muss ichs agen das ich dem 
nicht zustimmen kann.
Aber vielleicht liegt das auch einfach daran das ich nicht allzu viel 
Kontakt zu Leuten habe die in der DDR den Fach Ing. gemacht haben.
Aber idr. ist den leuten bewusst das die meisten heutigen FHs im Osten 
bis 92-94 technische Hochschulen waren.
Mir ist auch nur ein ehemaliger Fach Ing. bekannt der darauf besteht 
vollwertiger Diplom-Ing (Fh) zu sein und der war Ausbilder in einen 
Bildungszentrum in den ich während meiner Ausbildung Lehrgänge hatte.

Ist es nicht ohne hin viel interessanter was die Personaler denken? (und 
die dürften doch mit den ganzen Titel halbwegs vertraut sein - sollte 
man zumindest hoffen;))

Autor: Paul (Gast)
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Das kommt auf die Arbeitsumstände und Familienumstände an.

Hat ein ehemaliger FS-Ing. ein Kind, was heute eine FH besucht, muß er 
zwangsläufig sehen, daß es was anderes ist. Hat ein FS-Ing. im Beruf mit 
"origonal" FHler zu tun, merkt er es auch (schon durch Gespräche unter 
Kollegen). Dann gibt es Leute, die in Rente sind und dadurch keine 
Kontakt mit FH-Absolventen haben, die in einem anderen Beruf arbeiten, 
welche, die unbelehrbar sind und Politiker.

Selbst Kultusministermitglieder im Osten sprechen vom Fachschuldiplom, 
wenn sie das FH-Diplom meinen. FS-Ing., die Lehrer an der 
Technkikerschule sidn, erzählen dem Techniker, daß die "FH" auch nicht 
viel mehr verlange usw.

Ich habe 2 Kollegen mit diesem Abschluß und ein gutes Verhältnis, beide 
wissen, daß sie eigentlich keine FH besucht haben. Mich nerven nur 
Leute, die ihren Lebenslauf so ändern, als wären sie tatsächlich an der 
FH gewesen.

Die lieben Personaler schreiben in ein und dieselbe Anzeige:
"
Suchen Dipl.-Ing. (FH/TU)
Sie sollten eine Uni bzw. Fachschule zum Dipl.-Ing. TU bzw. FH 
abgeschlossen haben" LOL.

Aber das alles nur am Rande, wichtig war mir, daß der Begriff 
Ingenieurschule mal deutlich in Erinnerung kam. Ist ja auch 40 (West) 
bzw. 20 (Ost) Jahre her.

Autor: Gast (Gast)
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Und immer dieses „Es gibt auch gute Techniker“. Es gab auch Kühe die 
versucht haben zu fliegen und sind von der Klippe gestürzt.
Leute… jeder BWL-ler, jeder Personaler sortiert Techniker-Unterlagen in 
den Papierkorb wenn ein Entwickler gesucht wird. Ihr müsst doch so was 
wissen. Außer ESD-Schuhe ausgeben, Löten und die Stühle im Labor zurecht 
zu rücken machen die Techniker bei uns nichts, trotz ihrer angeblich so 
tollen Ausbildung. Diese Ausbildung reicht gerade um als Assistent 
arbeiten zu können, auf Anweisungen von Ingenieuren. Der Markt ist 
selbstregelnd und erkennt schon ob jemand für eine Stelle geeignet ist 
oder es einfach vorgaukelt. Wenn man es nicht bringt, ist man weg vom 
Fenster. Übrigens hat sich bei uns ein Techniker durch seine 
Eigeninitiative (Hochstapler) gemeldet VHDL programmieren zu wollen. Nun 
sitzt er dran und ich muss mir jeden Tag ansehen wie er immer mehr daran 
scheitert weil ihm der gesamte theoretische Hintergrund komplett fehlt. 
Ich freue mich schon auf den Tag wenn er zurück zu den ESD-Schuhen 
versetzt wird (Al Bundy unter Ingenieuren so zu sagen, oder der übliche 
Versager, Studiumabbrecher)
Ich bin immer wieder erstaunt auf welche dumme Ideen manche kommen ohne 
jemals einen Prof oder FH von innen gesehen zu haben.
Techniker mit Ingenieur zu vergleichen ist wie eine Kuh mit Flugzeug zu 
messen.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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Kurz gesagt:

Uni-> Schwerpunktmäßig: Grundlageforschung wie Chemie, Physik, Bio, 
Medizin, Mathematik, Politwissenschaft, Wirtschaftwissenschaft, 
Sprachwissenschaft, Pädagogik,, Informatik usw..

FH (University for Applied) -> Schwerpunktmäßig: Anwendung der Forschung 
(angewandte Forschung) Maschinenbau (Physik, Mathe), EL (Physik, Mathe, 
Informatik), Automation(Physik, Mathe, Informatik), Robotik (Physik, 
Mathe), Wirtschaft Informatik (Wissenwirtschaft, 
Informatik,Sprachwissenschaft) usw..

Techniker Schule: -> um auf Meister und Handwerker herabzuschauen und zu 
ärgern (manchmal auch Ing zu ärgern ! wie hier im Forum).

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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Wobei noch zu klären wäre, wo bei Jura und Pädagogik (Lehramt) an der 
Uni geforscht wird. ;-)

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Und bei Wirtschaftskunde, pardon ich meine Betriebswirtschaftslehre.

Autor: Paul (Gast)
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Naja da schon eher, jedenfalls in VWL. Wie erfolgreich die Forschung 
dort ist, steht auf einem anderen Blatt (nicht wahr, Herr Sinn?).

Autor: Gast X (Gast)
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@Gast: Mag wohl bei dir in der Firma so sein, aber sonst ist es 
definitiv nicht so!!!

Du solltest mal etwas von deinem hohen Ross runter kommen und deine 
abwertende Meinung zügeln.

Wenn es bei euch wirklich so ist und die Techniker nur als Assistenten 
arbeiten und nur auf Anweisung vom INg. arbeiten, dann tun sie mir echt 
leid.

Autor: hmmm (Gast)
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[ironie_ein]
Wie kann es, dass ich einen audio spectrum analyzer entwickelt habe und 
noch nichteinmal irgendein abschluss habe. Sogar eine einfache 
Facharbeiter ausbildung würde mich ja komplett überfordern, und da, wie 
ich hier in diesem thread gelesen habe, ein facharbeiter nichtmal ein 
paar leitungen richtig anbringen kann sollte sich das von mir 
vollbrachte ja um ein ding der unmöglichkeit handeln.
[ironie_aus]

Den analyzer habe ich allerdings wirklich entwickelt aber nen abschluss 
habe ich auch nicht...

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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@ Gast: Wenn bei euch die Techniker wirklich dazu da sind Stühle 
zurechtzurücken für die grauen Eminenzen, dann sind die entweder 
scheisse oder ihr habt einen an der Waffel.

5,5 Jahre Ausbildung für Praktikanten-Tätigkeiten. Alles klar.
Was stellst du dir eigentlich vor wie die Welt funktioniert wenn alles 
unter Studium Vollidioten sein sollen?

Autor: Techniker (Gast)
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Wenn die Techniker so dumm sind wie die Ingenieure hier schreiben, dass 
sie nicht wissen wie man Kabel anschliesst, wie kommt es denn:

*Dass ich die Smart-Phone-Plattform für Ericsson entwickelt habe?
*Dass ich die GSM-Plattoform für Ericsson entwickelt habe?
*Dass ich die 3G Mess- Verifikationsumgebung Level 1 mit Labview mit 
mehreren komplexen Messgeräten für mobile Telefonie entwickelt habe?
*Dass ich ein Gerät entwickelt habe zum Ermitteln der Viren im Blut?
*Dass ich ein Gerät entwickelt habe zum berührungslosen Rost-Ermittlung 
auf Metalloberflächen?
*Dass ich überhaupt schon seit 10 Jahren als Entwickler in 
internationalen Projekten arbeite?

Das was ich bis jetzt gemacht habe lässt so einige Ingenieure erblassen.
Also: immer ruhig bleiben und vom hohen Ross runterkommen.

Autor: horst (Gast)
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Die graue Theorie:
Der Dipl-Ing findet Lösungen.
Der Techniker kennt Lösungen.
Der Meister weiß, wie man die Lösungen umsetzt.
Der Azubi darf dann produktiv arbeiten.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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horst schrieb:
> Die graue Theorie:
> Der Dipl-Ing findet Lösungen.
> Der Techniker kennt Lösungen.
> Der Meister weiß, wie man die Lösungen umsetzt.
> Der Azubi darf dann produktiv arbeiten.

Ich kenn das hier:
Der Student muss es wissen.
Der Assistent muss wissen, wo es steht.
Der Prof muss wissen, wo der Assistent ist ;-)

Autor: P. S. (Gast)
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hmmm schrieb:

> Den analyzer habe ich allerdings wirklich entwickelt aber nen abschluss
> habe ich auch nicht...

Schoen. Ein paar der besten Kollegen, die ich hatte, haben nie eine 
Hochschule von innen gesehen. Und was heisst das? Nur eins: Man kann 
auch ohne Hochschulbildung gut sein. Wer meint, das bedeutet, dass der 
Abschluss nichts bedeutet, sollte sich mal in einen Stochastik-Kurs 
setzen.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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Das heißt moch was anderes: Ausnahmen bestätigen die Regel. Wieviele 
nichtstudierte (SGT oder sonst was) können daß? Promille!. Wieviele 
studierte können das? Viele, weil es von ihnen gemäß ihrer Ausbildung 
erwartet wird. Und hier wird wohl über den Durchschnitt geredet und 
nicht das einsame "Wunderkind".

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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@Techniker (Gast)
Ich kenne keinen einzigen Techniker der nicht auf Anweisungen von 
Ingenieuren arbeitet. Für so etwas fehlt einem Techniker der solide 
theoretische Studiums-Hintergrund. Hier im Forum kann man alles 
schreiben was man will: vielleicht waren die Techniker schon von 
Ingenieuren auf dem Mond, wer weiß. Die Projekte die du aufgelistet hast 
können unmöglich von einem Techniker stammen. Wahrscheinlich warst du 
nur als Zeitarbeiter dabei beteiligt der die Entwicklungsboards auf 
Anweisungen von Ingenieren gelötet hat und sie im Schrank gelagert hat. 
Das wird eher der Fall sein und keine Entwicklung der Projekte.
Im Übrigen stimme ich Jens Plappert vollkommen zu dass ein Techniker 
nicht einmal das farbige Kabel selbstständig anschließen kann und 
vollkommen auf Ingenieure angewiesen ist. So sieht’s nämlich aus.

PS1: Der Mythos mit dem fehlenden Praxisbezug bei Ingenieuren ist die 
übliche Neidmasche von denen die sich auf den Schlips getreten fühlen, 
denn das umfangreiche Wissen eines Ingenieurs kann schon mal zur 
Verunsicherung beim Fußvolk führen.

PS2: Übrigens ist unser VHDL-Techniker endgültig daran gescheitert 
programmieren zu können. War schon amüsant nach der Hochstaplerei diese 
Verzweiflung zu sehen. Unbezahlbar.

Autor: NochGast (Gast)
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Einige hier sollten Grund und Folge nicht verwechseln:

Die Ingenieure sind im Schnitt alle recht intelligent. Deswegen haben 
sie ein Studium geschafft und nicht: weil sie ein Studium geschafft 
haben sind sie intelligent.

Autor: Auch ein Techniker (Gast)
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@ Gast (08.07.2009 18:13)
>Die Projekte die du aufgelistet hast können unmöglich von einem Techniker 
>stammen.
LOOOOL - du musst es ja wissen... Es setzt dir wohl zu wenn ein 
Techniker Sachen entwickelt, von denen du nichtmal wusstest, dass sie 
existieren...

Ich frage mich nur wer die ganzen gefertigten Fluxkompensatoren 
zusammenbaut und vor dem Versand prüft, wenn ein Techniker nichtmal 
farbige Kabel (wahrscheinlich meinst du Leitungen) anschliessen kann und 
Meister und Facharbeiter noch weniger taugen... Die Reinigungskraft 
vielleicht?

[OT]
Genauso wie ich mich gelegentlich frage was die BWLer verkaufen wollen, 
wenn sie Fertigung und Entwicklung eingespart oder durch Bürokratie 
Handlungsunfähig gemacht haben. Aber das ist eine andere Geschichte.)
[/OT]

@ NochGast (08.07.2009 18:43)
>Einige hier sollten Grund und Folge nicht verwechseln:

>Die Ingenieure sind im Schnitt alle recht intelligent. Deswegen haben
>sie ein Studium geschafft und nicht: weil sie ein Studium geschafft
>haben sind sie intelligent.
Wie wahr. Siehe Gast (u.a. 08.07.2009 18:13)...


Keiner behauptet, dass ein beliebiger Techniker gleich viel (leisten) 
kann wie ein beliebiger Ing. Es gibt (sehr) gute Techniker und es gibt 
(sehr) schlechte Ings. Also verallgemeinern kann man hier auf keinen 
Fall und zwar weder in die eine, noch in die andere Richtung. Aber das 
was hier einige (angebliche Ings) von sich geben kanns ja nicht sein. 
Die einzigen Erklärungen die mir dazu einfallen:
1. extrem gefrustet, weil irgendwann einmal in die Schranken gewiesen 
worden
2. Troll(e)

Daher bin ich jetzt raus...

Autor: Gast (Gast)
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>LOOOOL - du musst es ja wissen... Es setzt dir wohl zu wenn ein
>Techniker Sachen entwickelt, von denen du nichtmal wusstest, dass sie
>existieren...
An dem Niveau und an dem lauten "LOOOOL" erkennt man schon den 
hochgebildeten Techniker. Vielleicht solltest du wissen dass Ericsson 
seine Projekte nur von Ingenieuren entwickeln läßt. Für die letzten 3 
Stellenanzeigen von Ericsson kamen 600 Bewerbungen rein, alle von 
Ingenieuren. Du glaubst doch nicht im ernst dass sie dann Techniker 
einstellen? Hier kannst du wieder dein lautes "LOOOOL" auspacken.

>Ich frage mich nur wer die ganzen gefertigten Fluxkompensatoren
>zusammenbaut und vor dem Versand prüft, wenn ein Techniker nichtmal
>farbige Kabel (wahrscheinlich meinst du Leitungen) anschliessen kann und
>Meister und Facharbeiter noch weniger taugen... Die Reinigungskraft
>vielleicht?
Es gibt sogar Inbetriebnahme-Ingennieure, wenn dir das überhaupt was 
sagt.

>Keiner behauptet, dass ein beliebiger Techniker gleich viel (leisten)
>kann wie ein beliebiger Ing. Es gibt (sehr) gute Techniker und es gibt
>(sehr) schlechte Ings. Also verallgemeinern kann man hier auf keinen
>Fall.
Nein, wir verallgemeinern mal. Die Mehrheit von Ingis kann das was die 
Mehrheit von Technikern überhaupt nicht kann. Kannst du es jetzt endlich 
verstehen?

>Die einzigen Erklärungen die mir dazu einfallen:
>1. extrem gefrustet, weil irgendwann einmal in die Schranken gewiesen
>worden
>2. Troll(e)
Diese "wissenschaftliche" Analyse brauche ich jetzt wohl nicht zu 
kommentieren.

Autor: Auch ein Techniker (Gast)
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>An dem Niveau und an dem lauten "LOOOOL" erkennt man schon den
>hochgebildeten Techniker.
Ich habe mich niveaumäßig nur angepasst...

>Es gibt sogar Inbetriebnahme-Ingennieure, wenn dir das überhaupt was sagt.
Und die sitzen den ganzen Tag vor nem Prüfgerät und prüfen eine 
Baugruppe nach der anderen? In welcher Firma arbeitest du, dass das bei 
euch so ist?

Autor: yannik (Gast)
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Jens Plappert:
http://www.techniker-forum.de/studium-nach-technik...

also im Techniker-forum steht das die bennante hochscule für den dt. 
techniker 120credits anrechnet...

also damit sollte jeder techniker mehr als zufrieden sein (ich bezeifel 
das da dt. hs in den nächsten ajhren mitziehen werden)

Autor: Techniker (Gast)
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Oh ja, wie toll. Die Runde des narzistischen Stidium-Selbstfetischismus 
geht also weiter. Schon arm dass jemand so etwas nötig hat.
Ich als Techniker habe nie behauptet dass ich fest bei Ericsson 
angestellt bin. Ericsson vergibt genug Projekte nach außen, unter 
anderem an Ingenieurgesellschaften wo einige Techniker als Entwickler 
tätig sind. Genau so ist es bei mir.
Und nein, zu deiner Enttäuschung war ich im Smart-Phone-Projekt weder 
Löter noch Lager-Arbeiter sondern Hardware-Designer. Hab da z.B. 
Prozessoren von TI und Ericsson eingelebt. Übrigens, damit du bischen 
Einblick bekommst: solche Projekte werden international auf einem sehr 
hohen System-Level aufgesetzt. Vorab gibt es sehr viele Diskussionen mit 
Software-Entwicklern und Prozessoren-Herstellern aus verschiedenen 
Ländern (war in dem Fall WM6). Schon die Kommunikation, wofür man 
absolut tadelloses fließendes Englisch braucht, ist eine 
Herausforderung, ganz zu schweigen von den Datenblättern für diese 
ASIC’s aus mehreren Tausenden von Seiten. Und natürlich weitere Phasen 
des Projektes wie Prestudy, Schematics usw.

PS: Du kannst mich mal gerne zu den Ericsson-Prozessen befragen, wie 
Entwicklungen gemacht werden usw, eventuell bringt es dich weiter. 
(Damit du auch siehts was für ein Löter ich bin) lol
Und ein einzelnes „Wunderkind“ als Techniker bin ich bestimmt nicht, 
denn so wie es hier behauptet wird dass Techniker zu blöd sind ein Kabel 
anzuschließen, es kann doch einfach nur Blödsinn sein und es kann nicht 
auf Mehrheit der Techniker bezogen werden.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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@ Yannik: Genau das Modell mit der Wrexhamer HS meinte ich.

Jetzt ist es natürlich so dass man nicht immer gerade Zeit und Geld für 
sowas über hat, aber schön wäre so etwas.

Wenn sich die dt. Hochschulen zu so etwas runterlassen würden, könnte 
man das ja auch in 2 Jahren Teilzeit anbieten.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Techniker schrieb:
> Schon die Kommunikation, wofür man absolut tadelloses fließendes Englisch
> braucht, ist eine Herausforderung

Ja nee, is klar. "Jeder" kann fließend Englisch - aber wenn ich vor 
allem so die älteren Vorgesetzten Englisch sprechen höre oder ihre 
englischen Texte lese... da müsste es eigentlich Schmerzensgeld geben 
;-)

> ganz zu schweigen von den Datenblättern für diese ASIC’s aus mehreren
> Tausenden von Seiten.

Ein Prof an meiner ehemaligen FH pflegte in der Vorlesung Mobilfunk zu 
sagen:
"Der GSM-Standard hat 1600 Seiten. Kein Mensch hat die alle gelesen."

Autor: Panzer H. (panzer1)
Datum:

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Moin Ober-Techniker,

Du hättest das ICH grösser schreiben sollen. Du hast natürlich alles 
ganz allein entwickelt. ;-) Du bist wohl nicht teamfähig. Kann es sein, 
dass Du leicht grössenwahnsinnig bist?

Techniker schrieb:
> *Dass ich die Smart-Phone-Plattform für Ericsson entwickelt habe?
> *Dass ich die GSM-Plattoform für Ericsson entwickelt habe?
> *Dass ich die 3G Mess- Verifikationsumgebung Level 1 mit Labview mit
> mehreren komplexen Messgeräten für mobile Telefonie entwickelt habe?
> *Dass ich ein Gerät entwickelt habe zum Ermitteln der Viren im Blut?
> *Dass ich ein Gerät entwickelt habe zum berührungslosen Rost-Ermittlung
> auf Metalloberflächen?
> *Dass ich überhaupt schon seit 10 Jahren als Entwickler in
> internationalen Projekten arbeite?
>
> Das was ich bis jetzt gemacht habe lässt so einige Ingenieure erblassen.
> Also: immer ruhig bleiben und vom hohen Ross runterkommen.

Autor: Techniker (Gast)
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>Moin Ober-Techniker,
>Du hättest das ICH grösser schreiben sollen. Du hast natürlich alles
>ganz allein entwickelt. ;-) Du bist wohl nicht teamfähig. Kann es sein,
>dass Du leicht grössenwahnsinnig bist?
Kann es sein dass du etwas auf dem Schlauch stehst? Lese dir erst mal 
den ganzen Thread durch bevor du hier jemanden falsche Vorwürfe machtst, 
z.B. die Behauptung von Jens Plappert dass Techniker zu dumm sind ein 
farbiges Kabel anzuschließen.
Mit deinen Vorwürfen kann ich nichts anfangen da sie zu meinen Beiträgen 
zu wenig Bezug haben.

PS: Zum fließenden Englisch. Wenn die Firmensprache Englisch ist, wo 
soll da das Problem sein? Während deiner Arbeit verbesserst du dein 
Englisch laufend. Ah ja, ich weiß. So viele Ingis sind schon daran 
gescheitert. Oh, weija.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Sachmal liest eigentlich irgendjemand die Beiträge wirklich durch?

Hast du in meinem Beitrag die Ironie denn nicht verstanden? Nachdem ich 
in dem Thread schon um die 20 Lanzen FÜR Techniker gebrochen habe?

Ich bin selbst angehender Techniker wenns dich beruhigt, und wenn du 
richtig lesen würdest, müsstest du mich jetzt nicht auch noch zu den 
FS-Bashern stellen.

Autor: Paul (Gast)
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>also im Techniker-forum steht das die bennante hochscule für den dt.
>techniker 120credits anrechnet...

Im Technikerforum werden dauernd Wege gesucht, wie man am deutschen 
Hochschulsystem vorbei zu dem Titel "Ing." kommen könnte. Warum wohl? 
Traut man dem eigenen Leistungsvermögen nicht, einen Hochschulabschluß 
nach deutschen Normen zu schaffen. 120 credits ist nicht gleichbedeutend 
mit 120 ECTS und auch die müssen erst akkreditiert sein, um einen 
seriösen Eindruck zu hinterlassen. Was dieser Techniker vor hat, nannte 
man früher Fachschulingenieur: In 3 Jahren nach Klasse 10 und mit 
Berufsausbildung zum Ingenieur. Schon 1970 wurden diese Abschlüsse 
international nicht mehr als Ingenieur anerkannt. Deshalb hat man dieses 
Ausbildungsniveau für Ingenieure aufgegeben. Kein Personaler in Dtl. 
wird übersehen, daß das Abi/FHR fehlt (wenn es nicht Bestandteil des 
Technikers war). Trotzdem fehlen dann noch 3 Jahre Hochschulbesuch, um 
auf legalem Wege nach deutschem Recht zum Bachelor zu kommen. Ein 
ähnliches Vorhaben ist in diesem Forum in Form eines 
Oberklasse-Lehrgangs im Bergbau beschrieben. 10 Monate nach dem 
Techniker darf man sich Ing. nennen. Das Problem ist nur, daß nicht alle 
Bundesländer diesen Abschluß als Neuabschluß anerkennen. Die spätere 
Tätigkeit entspricht auch eher der eines Technikers. Es ist also 
Selbstbetrug oder nur der Wille, den Titel Ingenieur zu tragen, ohne die 
Leistung an einer Hochschule zu erbringen.

Autor: Gast (Gast)
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Gibt es denn keinen Mod der sich erbarmt und diese sinnlose und 
größtenteils
unsachliche Diskussion endlich schließt?

Autor: Techniker (Gast)
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>Hast du in meinem Beitrag die Ironie denn nicht verstanden? Nachdem ich
>in dem Thread schon um die 20 Lanzen FÜR Techniker gebrochen habe?

>Ich bin selbst angehender Techniker wenns dich beruhigt, und wenn du
>richtig lesen würdest, müsstest du mich jetzt nicht auch noch zu den
>FS-Bashern stellen.

Aber Hallo. Du weißt doch dass dieses Thema höchst umstritten ist und 
die Techniker deshalb nicht selten zu leiden haben. Glaubst du dass 
Ironie hier richtig plaziert ist?
Dass du selbst ein Techniker bist oder wirst, spielt für mich überhaupt 
keine Rolle.
Wichtig ist die Leistung die man bringt. Das ist alles.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

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Techniker schrieb:
> PS: Zum fließenden Englisch. Wenn die Firmensprache Englisch ist, wo
> soll da das Problem sein? Während deiner Arbeit verbesserst du dein
> Englisch laufend. Ah ja, ich weiß. So viele Ingis sind schon daran
> gescheitert. Oh, weija.

Bitte? Mein Vor-Vorgesetzter telefoniert andauernd mit USA/Kanada und 
sein Englisch ist so schlecht wie eh und je ;-)

Autor: Paul (Gast)
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Wenigstens mußte ein Ing. schon mal eine 2. Fremdsprache gehabt haben 
(wegen Abi). Die meisten Hochschulen haben ein Hochschulsprachenzentrum 
und verlangen mindestens 4 SWS Fachenglisch im Grundstudium. Beim 
Techniker ist das nicht garantiert.

Autor: P. S. (Gast)
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Gast schrieb:
> Gibt es denn keinen Mod der sich erbarmt und diese sinnlose und
> größtenteils unsachliche Diskussion endlich schließt?

Schonmal darueber nachgedacht, wessen Geistes Kind solche Forderungen 
sind?

Autor: P. S. (Gast)
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Paul schrieb:
> Wenigstens mußte ein Ing. schon mal eine 2. Fremdsprache gehabt haben
> (wegen Abi).

Fuer einen Ingenieur 2 Fremdsprachen zu verlangen, ist nun wirklich 
Quatsch. Und gluecklicherweise auch nicht wirklich noetig, die 
fachgebundene Hochschulreife gibt es auch mit einer Fremdsprache.

> Die meisten Hochschulen haben ein Hochschulsprachenzentrum
> und verlangen mindestens 4 SWS Fachenglisch im Grundstudium. Beim
> Techniker ist das nicht garantiert.

Das ist wohl ein Thema fuer sich - selbst Hauptschueler haben mindestens 
5 Jahre Englisch hinter sich. Eigentlich sollte es nicht noetig sein, 
noch Englischunterricht an der Hochschule anzubieten. Leider ist der 
Sprachunterricht an den Schulen eine grosse Zeitverschwendung. Selbst 
Abiturienten haben kaum gesprochene Erfahrung in den Fremdsprachen, die 
gelernt haben.

Autor: Paul (Gast)
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Ich finde auch, man sollte einen Thread nicht mal so schließen, weil die 
Antworten nicht passen oder man sich angeblich im Kreis dreht. Ein Mod 
hat auf gute Sitten und das Einhalten von Forumsregeln zu achten, aber 
keine Zensur vorzunehmen, der die Meinungsfreihiet einschränkt. Bis 
jetzt sehe ich keinen Anlaß, diesen Thread zu schließen.

Autor: Gast (Gast)
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"Schonmal darueber nachgedacht, wessen Geistes Kind solche Forderungen
sind?"

Nein, bitte kläre mich auf.
Ich bin nur der Meinung dass dieses Forum keine Techniker vs. 
Ingenieure,
Uni vs. FH und Bachelor vs. Diplom Dikussionen braucht.

Autor: Paul (Gast)
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>Fuer einen Ingenieur 2 Fremdsprachen zu verlangen, ist nun wirklich
>Quatsch.

Ich habe deshalb auch nur das Abi hingeschrieben, weil es jedenfalls zu 
meiner Abizeit Pflicht war, 2 Fremdsprachen zu beherrschen, sonst hätte 
man nur ein Teilabi bekommen. Wenn man Deinen Gedanken weiterverfolgt, 
kann man auch fragen, wozu ein Ing. im vorhergehenden Abi/Fachabi Musik, 
Deutsch, Literatur usw. benötigt. Ich finde es schon wichtig und bin 
auch stolz darauf, nicht zu einem hochgezüchtetem Fachidiot mutiert zu 
sein, sondern auch links und rechts meiner Profession etwas Wissen 
mitgenommen zu haben. Das erst macht m. E. einen Akademiker aus. Und 
dazu hat das Abi/Fachabi einen gewichtigen Beitrag geleistet.

>Das ist wohl ein Thema fuer sich - selbst Hauptschueler haben mindestens
>5 Jahre Englisch hinter sich. Eigentlich sollte es nicht noetig sein,
>noch Englischunterricht an der Hochschule anzubieten.

So selbstverständlich ist das nicht, zu meiner Zeit konnte man als 
Hauptschüler/Realschüler (POS) überhaupt kein Englisch haben, dafür 
Russisch. Der Englischunttericht an den Hochschule ist auch nicht ein 
Einstiegskurs, sondern baut auf Schulkenntnissen auf und ergänzt um 
fachspezifisches.

Wo ich Recht gebe, ist, daß ich auch nach 8 Jahren Englischunterricht 
nicht (mehr) flüssig sprechen kann, allein weil es kaum Möglichkeiten 
dazu gibt. Dafür sitzt das Verstehen und Lesen prima. Und mindestens das 
Lesen breaucht man als Entwickler auch täglich (Datenblätter).

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

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Gast schrieb:

> Ich bin nur der Meinung dass dieses Forum keine Techniker vs.
> Ingenieure, Uni vs. FH und Bachelor vs. Diplom Dikussionen braucht.

Und was du ueberfluessig findest, sollte verboten werden, ja? Tu mir 
doch bitte den Gefallen und fange bei deinen Zensurforderungen mit dir 
selbst an.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
Datum:

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Zum Technikerforum: Da sind natürlich ein paar Knallköppe unterwegs, die 
meinen man müsste einen Tehniker einem Bachelor gleichsetzen. Das kanns 
natürlich auch nicht sein. Davon distanziere ich mich auch ausdrücklich.

Dieser Bergbau-Ing kommt mir auch sehr suspekt vor.


@Techniker(Gast)

Ich habe hier dermassen viele Antworten geschrieben, dass es wohl 
wirklich nicht zu viel verlangt ist meine Intention zu erkennen. 
Ausserdem war der Facharbeiter zu dumm für die neuen Farben, der Meister 
weiss dass es andere Farben gibt, und der Techniker weiss sogar wo man 
die Bestellen kann.

Der Ingenieur plant derweil im Alleingang ein Raumschiff mit 
Tachionenantrieb.

Und daran soll jetzt keine Ironie erkennbar sein?

Soryy, aber werd mal locker, mann.

Zu dem "Kunden" der hier meinte er habe noch nie einen Techniker ohne 
Ingenieursanweisung arbeiten gesehen:
Dir ist schon bewusst dass man sich als Techniker auch selbstständig 
machen darf, ja?

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
Datum:

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@Paul:

und du meinst auf der FS fängt man wieder mit "Hello, I am Kevin from 
Dover. Tom is very lively" an?

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>und du meinst auf der FS fängt man wieder mit "Hello, I am Kevin from
>Dover. Tom is very lively" an?

Das habe ich überhaupt nicht gesagt. Ich habe gesagt, daß durch das 
Verlangen eines Abis/Fachabis durch die Hochschulen i. d. R. sicher 
gestellt ist, daß man eine 1./2. Fremdsprache gehabt haben muß, da das 
die Forderung im Abi (2 Fremdsprachen)/Fachabi (1 Fremdsprache) war. Es 
ist damit eigentlich verbrieft, auch in der DDR-EOS (Gym des Ostens). 
Dort noch eine Altsprache zusätzlich. Bei einem Realschüler je nach 
Herkunftsschule eben nicht. Beispiel: Abschluß Klasse 10 POS und kein 
freiwilliges Englisch während der POS gewählt. Bewirbt sich dieser an 
einer Technikerschule wird er in Englisch wohl oder übel bei Null 
anfangen müssen, weil er dafür 5 Jahre Russisch hatte.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
Datum:

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Okay, aber mal ehrlich: wie viele Leute fangen heutzutage noch ein 
Studium/Fachschule an, die nicht in der Schule Englisch hatten?

Heutzutage ist in jeder Schule Englisch Pflicht soweit ich weiss. (oder 
zumindest die verbreitetste Fremdsprache)

Zumindest ist das hier in RLP und BaWü so.

Autor: Techniker (Gast)
Datum:

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>Bitte? Mein Vor-Vorgesetzter telefoniert andauernd mit USA/Kanada und
>sein Englisch ist so schlecht wie eh und je ;-)
Und das soll er für ein Ausgängeschild sein und für was, dein 
Vorgesetzter? Müssen denn alle so schlecht sein, oder was? Wenn er nur 
mit USA/Kanada telefoniert, so heißt es nicht dass Englisch euere 
Firmensprache ist, oder? Dazu gehört aber wesentlich mehr.

Autor: Techniker (Gast)
Datum:

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>Zum Technikerforum: Da sind natürlich ein paar Knallköppe unterwegs, die
>meinen man müsste einen Tehniker einem Bachelor gleichsetzen. Das kanns
>natürlich auch nicht sein. Davon distanziere ich mich auch ausdrücklich.
Du musst endlich mal differenzieren für was du stehst. Einmal sind 
Techniker für dich Knallköpfe, einmal stehst du zu deinem Techniker. 
Also was denn? Im Berufsleben wirst du keine wohlwollende und tolerante 
Ingenieure treffen, deshalb ist dieses Gutmensch-Getue mit viel Toleranz 
nur Wunschdenken.
Wenn du es im Techniker-Forum richtig gelesen hättest, würdest du sehen 
können dass niemand die Gleichstellung zu Bachelor verlangt (nur 
Überschrift ist blöd gewählt), aber sehr wohl die Berücksichtigung der 
Techniker-Ausbildung z.B. in der Form der Credit Points oder was auch 
immer, denn ein Techniker hat auch keine Dölmchen gedreht. Dass es 
angeblich jemanden in Wales schon gelungen ist, zeigt doch dass es nicht 
unbedingt der falsche Weg ist.

Gruß.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

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Techniker schrieb:
> Und das soll er für ein Ausgängeschild sein und für was, dein
> Vorgesetzter? Müssen denn alle so schlecht sein, oder was?

Jüngere Deutsche können meist besser Englisch als ältere Deutsche. Schon 
mal aufgefallen?

> Wenn er nur mit USA/Kanada telefoniert, so heißt es nicht dass Englisch
> euere Firmensprache ist, oder? Dazu gehört aber wesentlich mehr.

Der Hauptsitz der Firma ist in Kanada.

Was ich eigentlich sagen will ist:
Vom jungen Arbeitnehmer verlangt man perfektes Englisch. Bei älteren 
scheint es den Firmen grad egal zu sein, wie schlecht das Englisch da 
ist, obwohl sie gerade als Vorgesetzte es ja eigentlich schon gut können 
sollten. Im Prinzip müsste man für diejenigen, die es nicht so gut 
können, entsprechende Sprachkurse anbieten. Aber da sind viele Firmen 
wohl zu geizig.

Ah ja, nochwas: Der deutsche Jungingenieur muss perfekt Englisch können, 
damit er dann mit Leuten aus Indien und China sprechen kann, deren 
Aussprache und Grammatik jenseits von Gut und Böse ist ;-)

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
Datum:

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Ich meine nicht nur diesen Thread, solche Forderungen gab es ja schon 
öfter, und der BVT hatte ja da für seine Bautechniker auch mal ganz 
lustige Forderungen gestellt.

Ausserdem: Im Technikerforum sind ein paar Knallköppe != Alle Techniker 
sind Knallköppe

Ich lobe nicht jede Aussage in den Himmel nur weil sie von einem 
Techniker kommt. Etwas skeptisch kann man ja den "Eigenen Reihen" 
gegenüber schon sein. Immerhin haben die Verbände ausser heisser Luft in 
den letzten 30 Jahren auch nicht so wirklich was bahnbrechendes 
erreicht. Da zanken die Verbände untereinander, weils eben alles 
typische Kleinvereinspolitik/Gewerkschaftsstil-Gelaber ist. Der einzige 
Verband von dem noch ein bisschen was kommt ist der VDT und selbst da 
hört man nur sporadisch dass irgendwo wohl was war. Ergebnisse bleiben 
auch aus.

Ich stehe sehr wohl zum Techniker, und die Fähigkeit einen Sachverhalt 
etwas Objektiv zu betrachten macht mich nicht gleich zum Desserteur.

Autor: Techniker (Gast)
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Ja ja, die nutzlosen Verbände und lustige Forderungen.
Ich will wetten dass deine Einstellung sich ändern wird sobald du im 
Berufsleben stehst und mit fehlender Anerkennung, Arroganz und Ignoranz 
anderer konfrontiert wirst. Wie ein Gast hier schrieb, bohren viele 
Techniker löcher und geben ESD-Schuhe aus. Das ist leider wahr. Mal 
sehen ob du es lustig finden wirst, wenn du solche Aufgaben machen muss 
trotz deiner umfangreichen Ausbildung.
Daher fand ich deine Ironie schon etwas seltsam.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>aber sehr wohl die Berücksichtigung der
>Techniker-Ausbildung z.B. in der Form der Credit Points oder was auch
>immer, denn ein Techniker hat auch keine Dölmchen gedreht.

Das sicher nicht, aber manche Techniker vergessen, daß ihr 
Mathe/Physik-Stoff nicht Hochschulniveau hatte, sondern die 
Technikerschule u. a. die Aufgabe hat, den Stoff der Oberschule in 
diesen Fächern beizubringen, also das, was man sonst am Gym gemacht 
hätte. Schließlich verleiht ja die Technikerausbildung auch die FHR. 
Plötzlich wollen die Techniker aber diese Leistung bereits in 
Hochschulcredits anerkannt haben. Und bei den technischen Fächern ist es 
schlichtweg unmöglich, von einer Hochschule zu verlangen, jedes Fach an 
der Fachschule zu scannen, ob nicht schon Leistungen erbracht worden 
sind. Zudem kann man an einem Regellehrplan schlecht die Tiefe erkennen 
und da hat eine Hochschule mit Sicherheit mehr Anspruch.

Übrigens steht es jedem frei an einer Hochschule Vorlesungen und 
Seminare auszulassen und sich nach Ablegen der Scheine sofort zur 
Prüfung einzuschreiben. Das könnten auch die Techniker machen, wenn sie 
überzeugt sind, das Gebotene bereits gehabt zu haben. Dadurch könnte man 
die Zeit sparen, die immer wieder verrechnet werden soll.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
Datum:

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@ Techniker: Vielleicht bin ich ja sogar Mitglied in einem dieser 
Verbände, und vielleicht bleibe ich trotzdem Objektiv genug um zu sehen 
dass sich im Moment rein garnichts tut.

Autor: Siggi (Gast)
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Fakt ist, ich kann das Dipl.Ing(FH) im Adressfeld vor mein
Servus setzen, ein Techniker kann das nicht ... das Thema ist
damit gegessen. Wenn ich sehe wie einige offenkundige Techniker
hier versuchen auf ihre Ausbildung ein Loblied zu singen wird
mir schlecht.
Vor meinem Hochschulabschluss hatte ich ebenfalls die Freude
eine Ausbildung als Techniker, damals nach dem Besuch der MBS,
zu machen.
Ich kann also durchaus beurteilen wie "fundiert" die Ausbildung
im Vergleich zu einem 8 semestrigen Fachhochschulstudium ist.
Das es Techniker gibt die nach ein paar Jahren mit einem frischen
Ing. mithalten können, kann und will ich nicht abstreiten.
Diese Leute wissen dann aber was sie nach der Arbeit und
im Hobby gemacht haben um auf den selben Wissensstand zu kommen.

Mfg,
Siggi

Autor: Gast X (Gast)
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Wow, man kann sich den Dipl. INg. vor den Namen setzen und jetzt, 
deswegen ist er auf jeden Fall besser oder wie?
Toll, der Bachelor wird dahinter gesetzt und jetzt?
Theoretisch kann ich mir alles vor den Namen schreiben ;-)

"Wenn ich sehe wie einige offenkundige Techniker
hier versuchen auf ihre Ausbildung ein Loblied zu singen wird
mir schlecht."
Ach dürfen nur die Ingenieure ihre Ausbildung loben und als gut 
empfinden?

@Gast der was gegen die Techniker hat.
Was für ein Problem hast du denn? Bekommst du als INg. nichts auf die 
Reihe?
Mach die Augen auf und halte dich etwas mit deinen abwertenden Aussagen 
zurück, da sie definitiv nicht stimmen!


@Paul:
Abgesehen von den Fächern Mathe und Physik gibt es noch mehrere Fächer 
bei denen man durchaus etwas anrechenen kann.

Autor: yannik (Gast)
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wenn der uk bachelor akkreditiert ist - ist es doch vollkommen ok diesen 
weg zu gehen... man denke nur an die medzinier die den weg über 
östereich und ungarn zum studium nehmen.
in der europäischen union werden schlüsse gegenseitig anerkannt - ist 
doch auch ein ziel von Bologna,oder?;)

und der pberklassen ing ist nach den niedersächsischen recht,ok.

und was solls es gibt auch viele diplom(ba) die über die open university 
ein richtigen akademischen titel erhalten haben - heute wäre das ja 
zumindest in BW nicht mehr nötig...

Autor: yannik (Gast)
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... am ende entscheidet doch sowieso die personal abteilung...

Autor: Paul (Gast)
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>Abgesehen von den Fächern Mathe und Physik gibt es noch mehrere Fächer
>bei denen man durchaus etwas anrechenen kann.

Welche denn? Alle Schulfächer an der Technikerschule laufen auf 
Oberschulniveau. Alle übrigen können nur auf dem Niveau laufen, das die 
Vorbildung hergibt. Und bei der Vorbildung ist man dabei, die Oberschule 
zu absolvieren (FHR). Eine Hochschule behandelt den Stoff mit der Tiefe, 
die man einem Studenten mit mindestens FHR zumuten kann. Ihr seid in der 
Technikerschule erst mal dabei, die FHR zu machen.

Also ich habe bestimmt nichts gegen den Techniker an sich, aber man muß 
seine Leistung auch realistisch einschätzen können. Ich habe auch nicht 
gedacht, nach meinem Abi bereits Wissen zu haben, das man mit einem Teil 
eines Hochschulstudiums verrechnen kann.

Autor: Moep (Gast)
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Ich möchte mal sehen wie ein Techniker einen Kalman Filter
entwirft ... die ganze Diskussion ist witzlos.
Ich könnte noch 100 Beispiele nennen, die für einen
Techniker schlicht und ergreifen nicht möglich sind,
weil er sich niemals von alleine das notwendige,
fachspezifische Wissen aneignen wird.

Autor: Gast2 (Gast)
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Meine Schwester hat letztes Jahr ihren 2jährigen Techniker beendet. Die 
hatten gerade mal ein Jahr Mathe. Differntialrechnung kam gar nicht 
dran, von Integralrechnung ganz zu schweigen.
Beides sind Grundlagen, ohne die ein Ing. nicht auskommt.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Das variiert zwischen Schulen und Bundesländern. Bei uns kommt 
Differentialrechnen und Integralrechnen mit rein. Ncith jeder 
Technikerkurs macht automatisch die FHR mit.

Autor: HansWurst (Gast)
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Bist du sicher, dass sie den Techniker gemacht hat? Das kann doch 
garnicht sein. Was soll das für ein Techniker sein? 
Müllentsorgungstechniker(...um die Diskussion am laufen zu halten!)

Autor: hmmm (Gast)
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Es ist sowas von heftig hier, wie kann man sich in diesem scheiß Thread 
(entschuldigt meine Ausdrucksweise) so lange hochziehen?
Ist doch komplett egal ob jetzt Ing oder Techniker schließlich sollen 
beide Berufe im Arbeitsleben miteinander harmonieren, also kommt klar 
und hört auf irgend eine Scheiße zu schreiben.

Autor: Gast (Gast)
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>Der Techniker möchte den Ingenieur abwerten, um mit einem
>Hochschulabsolventen auf einer Stufe zu stehen.
>Gibt es eigentlich auch noch andere Berufszweige wo sich Leute mit einer
>Ausbildung und eineretwas bessern Fortbildung mit Hochschulabsolventen 
>vergleichen?
>Vergleicht sich eine Fachkrankenschwester mit einem Arzt oder ein Maurer
>mit Weiterbildung mit einem Architekten? Irgendwie kommt diese
>Diskussion immer nur bei Technikern auf, die sich mit dem Ingenieur
>gleich stellen möchten. Man kann hier ja schon fast davon sprechen, dass
>Äpfel mit Birnen verglichen werden!

100% richtig.
Was würde ein Prof zu dieser Diskussion sagen ? :).

Autor: Gast2 (Gast)
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Jep, Techniker mir Fachgebundender Hochschulereife. Als Titel hat sie 
"staatlich geprüfte Elektrotechnikerin"

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Das kommt mir jetzt aber irgendwie sehr spanisch vor, weil eben Integral 
und Differential zur FHR gehören.

Autor: HansWurst (Gast)
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Hat sie das auch alles richtig in der Schule verstanden? Weil ohne 
Integral- und Differenzialrechnung besteht man die Fachhochschulreife 
nicht!!!
Das kann ich echt nicht ganz glauben.

Autor: Gast2 (Gast)
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Tja, ich dachte auch, dass gehört dazu, nur was will man in einem Jahr 
Mathe machen?

Autor: HansWurst (Gast)
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Das was man in einem Jahr Fachhochschulreife auch macht, oder verstehe 
ich das falsch. Da macht man das alles auch, oder nicht?
Jetzt interessiert mich es aber doch, was für ein Techniker und was für 
ein Bundesland.

Autor: Gast (Gast)
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>Es ist sowas von heftig hier, wie kann man sich in diesem scheiß Thread
>(entschuldigt meine Ausdrucksweise) so lange hochziehen?
>Ist doch komplett egal ob jetzt Ing oder Techniker schließlich sollen
>beide Berufe im Arbeitsleben miteinander harmonieren, also kommt klar
>und hört auf irgend eine Scheiße zu schreiben.

Das ist ja das Hauptproblem.:). Diese Harmonie ist immer moment stark 
gestört. Wenn jeder weiß wo sei