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Forum: Mikrocontroller und Elektronik xmega128 Xplain - Wie programmieren?

Autor: Omega G. (omega) Benutzerseite
Datum:

Hallo,
ich habe hier ein Xplain Board von Atmel mit einem ATxmega128 vor mir.

Ich habe mit Mirkocontroller von Atmel bisher noch nichts zu tun gehabt,
würde mich aber ganz gerne an diesem tollen Board versuchen. Ich habe
ein ganz kleines Testprogramm zum toggeln von PortF Bit 1 geschrieben.
(So sollte man an einer LED eine Frequenz messen können.

Problem: Wie flash ich jetzt das Programm? Ich vermute es geht direkt
über die USB Schnittstelle.

Ich bitte um Hilfe.

Grüße,
Omega
Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
Datum:

Das erste Problem ist, dass nur wenige Leute momentan mit Xmegas
arbeiten. Atmel konnte lange gar keine liefern, heutzutage gibt es
gerade mal zwei der angekündigten Typen im Handel.

Das zweite Problem ist, dass nur sehr wenige Leute ein Xplain Board
haben. Atmel verkauft die Boards nicht, sondern gibt sie nur in
speziellen Seminaren aus, und vielleicht noch an besondere Kunden. Ich
konnte bis heute keins ergattern. Atmel tut so ziemlich alles, um Leute
von den Xmegas abzuhalten. Du bist also ziemlich auf dich alleine
gestellt.

Nachdem, was ich über das Xplain-Board gehört habe, wird über USB und
einem normalen USB-AVR, der auch auf dem Board ist, der Xmega
programmiert. Keine Ahnung wie genau.

Geht das nicht, dann hat ein Xmega eine neue Programmierschnittstelle,
genannt PDI. Der Atmel AVRISP MkII Programmer dürfte der preiswerteste
Programmer sein, der das kann. Ebenso soll es übe JTAG gehen, aber die
JTAG ICE von Atmel sind teurer als der AVRISP MkII.
Autor: Thomas (Gast)
Datum:

Über USB geht es nur mit entsprechendem Bootloader.
Ansonsten "ISP-mk2" oder "JTAG-ICE-mk2", wie schon vom vorposter
erwähnt.
Autor: Omega G. (omega) Benutzerseite
Datum:

Okay, danke für eure Antworten. Ich habe befürchtet, dass es nicht so
einfach geht. Nach dem was ich bisher gelesen habe scheint Atmel es
nicht leicht zu machen mit dem Xmega, warum auch immer. Leider war auch
meine Suche nach dem Board recht erfolglos.
Die Dokumentation (zu dem Board selbst habe ich genau nichts bekommen
außer einem Karton und einer Antistatischen Tüte) sagt folgendes:
In addition to programming the XMEGA through the AT90USB1287, the XMEGA can
be programmed and debugged by connecting an external programming/debugging
tool to the “JTAG & PDI XMEGA” pin header (J100).

Demnach denke ich es MUSS wohl irgendwo gehen, nur wie?!?

Angenommen es geht nur über JTAG oder PDI, gibt es da Selbstbaulösungen,
ähnlich einfach wie JTAG Adapter für ARM Mikrocontroller?
Autor: avr (Gast)
Datum:

Schau mal die AVR1907 an:

http://www.atmel.com/dyn/products/tools_card.asp?t...

da sind Schaltbilder und als Software auch Hex-Files/Treiber.

Bei dem Seminar werden oft JTAGICE mkII mit AVR-Studio verwendet.
USB dient dann nur der Stromversorgung.

avr
Autor: Omega G. (omega) Benutzerseite
Datum:

Schaltbilder sowie Treiber und Hex-Files habe ich.

Gibt es keinen Weg, das Ding ohne einen Programmer kaufen zu müssen zu
flashen? Oder nur mit viel Aufwand?

Wenn ja, ist das für mich ein Grund mich nicht weiter mit Atmels
Mikrocontrollern zu beschäftigen und dieses Platinchen bewirkt genau das
Gegenteil, von dem was Atmel gewünscht wäre.
Autor: avr (Gast)
Datum:

Dann brauchst du jemand in deiner Umgebung, der dir einen
Boot-Loader auf den XMega spielt. Dann kannst du über den
AT90USB als USB-Umsetzer deine Programme übertragen.

Sonst ist ein AVRISP MKII mit PDI ist nicht so teuer und
es gibt Selbstbauclons mit ebensolcher PDI.

avr
Autor: Omega G. (omega) Benutzerseite
Datum:

Ich frage mich, was es für einen Sinn es macht, sowas unters Volk zu
bringen? Mich kann Atmel so nicht als Kunden gewinnen, wenn ich ihre
Hardware nur testen kann, wenn ich noch was zusätzlich kaufe.

Danke für eure Hilfe! (Mal sehen, ob ich jemanden in meiner Gegend finde
der das Ding mit nem Bootloader versehen kann, ansonsten wird es wohl
eingelagert werden, was schade wäre...)
Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
Datum:

Omega G. schrieb:
> Ich frage mich, was es für einen Sinn es macht, sowas unters Volk zu
> bringen?

Atmel dreht völlig am Rad. Große Ankündigungen, sonst nichts.

> Mich kann Atmel so nicht als Kunden gewinnen, wenn ich ihre
> Hardware nur testen kann, wenn ich noch was zusätzlich kaufe.

Du gehörst schon zu den Privilegierten. Du hast wenigstens Hardware zum
testen. Du könntest die Quelle von der du das Board hast mal
zusammenscheißen was das alles soll.

Oh, und es gibt keine Selbstbau PDI-Lösungen.

> Danke für eure Hilfe! (Mal sehen, ob ich jemanden in meiner Gegend finde
> der das Ding mit nem Bootloader versehen kann,

Es könnte sein, dass Atmel die Xplains mit einem Bootloader versehen
hat. Vielleicht auch nicht.

> ansonsten wird es wohl
> eingelagert werden, was schade wäre...)

Vertick es auf eBay. Es gibt vermutlich Atmel Fanboys die scharf auf
sowas sind.
Autor: Thomas (Gast)
Datum:

hey, stopp :-)

sicherlich sind die xmega's nicht mehr "so einfach" zu handeln wie die
normalen megas. hv-programmierung oder isp via lpt oder
com-schnittstelle war schon ein wirklicher luxus.

ich denke, dass der avr-dragon in naher zukunft auch pdi unterstützen
wird.

atmel jetzt die falsche politik vorzuwerfen halte ich nicht für
sinnvoll, zumindest nicht in diesem bereich. mei, dann kauft man sich
halt einen isp-mk2. kostet auch nicht die welt, oder? schaut mal daheim
in die bastelkisten welches "bargeld" dort in ungenutzten kondensatoren,
widerständen, spulen und sonstiges herumflackt ;-)

wenn man ein problem sehen will, dann sollte man auf die
crypto-peripheal-einheit schauen. wegen diesem peripheal unterliegt der
xmega einer exportkontrolle und da hört der spaß für den bastler auf -
zumindest wenn man bei ebay was umsetzen mag :-)
Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
Datum:

Thomas schrieb:
> ich denke, dass der avr-dragon in naher zukunft auch pdi unterstützen
> wird.

Das denke ich nicht.

> atmel jetzt die falsche politik vorzuwerfen halte ich nicht für
> sinnvoll, zumindest nicht in diesem bereich.

Ich werfe Atmel vor, dass man dort nicht ehrlich sagt was Sache ist. Ich
werfe Atmel die Schummelei mit der Ankündigung vom Februar 2008 vor, in
der es was von sofort verfügbar hieß. Ich werfe Atmel vor, dass man zwar
2008 Geld hatte dafür zu sorgen, dass man von EDN zum Produkt des Jahres
2008 gewählt wurde (obwohl es keine Xmegas im Handel gab), aber kein
Geld oder keine Lust hat die Xplain-Boards zu dokumentieren und zu
vernünftigen Preisen zu verkaufen.

Ich weiß nicht, warum es Atmel Entwicklern mit den Xmegas und den
Xplain-Boards so schwer macht. Hassen die ihre Entwickler, oder was?

> wenn man ein problem sehen will, dann sollte man auf die
> crypto-peripheal-einheit schauen. wegen diesem peripheal unterliegt der
> xmega einer exportkontrolle und da hört der spaß für den bastler auf -
> zumindest wenn man bei ebay was umsetzen mag :-)

Die Export-Sache halte ich für eine Ausrede von Atmel. Mehr als ein Jahr
nach der "sofort erhältlich" Ankündigung gab es keine Xmegas im Handel.
Heute gibt es zwei Typen im internationalen Handel, bei denen kein Hahn
nach Exportkontrolle kräht. Zehn weitere angekündigte Xmegas (alles
A-Typen) sind jedoch Vapourware. Die H-Versionen haben immer noch
Fehler. Die Xmegas ohne DES/AES-Unterstützung (D-Typen?) sind aus meiner
Sicht heute reine Fiktion. Full Production sieht anders aus.

Und Atmel? Atmel sagt nicht was los ist. Wenn man nicht mal ein
Dev-Board vom Hersteller kaufen kann, dann glaube ich, dass irgendwas
ganz gewaltig schief läuft.
Autor: Christian R. (supachris)
Datum:

Wozu ist auf dem Board dann eigentlich eine PDI Verbindung zwischen dem
AT90USB und dem ATXMega? Ist die nicht zum programmieren? Auf den ersten
Blick sieht es so aus, als wäre der AT90USB der Programmer...da ist doch
sicherlich die Firmware schon drin?
Autor: Omega G. (omega) Benutzerseite
Datum:

Ich hatte vor diesem Board noch nichts mit Atmels Mikrocontroller zu
tun, und aus meiner Sicht ist diese Werbung für die Xmegas irgendwie
eine negativ Werbung. So wirkt diese Aktion auf mich, einen der bisher
noch nichts damit zu tun hatte.

Ich werde mich wegen dem Board mal direkt an Atmel wenden, ob ich eine
Antwort oder sogar was nützliches erfahre weiß ich noch nicht. Aber
einen Versuch ist es wert.

Vielleicht wird die Xmega Serie von einer Abteilung von Atmel bewusst
unterdrückt?! Für mich (ich habe bisher nur Erfahrung mit ARM7 µC von
NXP) sieht der Xmega mit seinen Möglichkeiten sehr interessant aus, aber
was bringt mir Vapourware...

Joa, da ist schon eine Firmware drinnen, zumindest bekommt man es als
USB -> UART Umsetzer zum laufen... Oder muss man einen Jumper setzen?
Was müsste man in AVR Studio als Programmer wählen? Da fehlt auf
jedenfall die Doku!
Autor: TheMason (Gast)
Datum:

mal generell ne frage zu der politik von atmel ...

weiß irgendjemand warum die sich da so verhalten ?!
ich meine die xmegas sind von den features her doch nicht schlecht, und
warum sollte man gute produkte nicht auch supporten und entsprechend die
produktion dahingehend forcieren (bzw. als firma interesse daran haben
das das produkt auch schnell an den kunden geführt wird).
ich bin selbst ein wenig dahinter (aus hobbygründen) einen atmega1284p
zu bekommen. der ist zwar schon angekündigt, avr studio unterstützt den
auch, aber verfügbar ? fehlanzeige. nun gut hab ich mir gedacht,
schauste mal wie das mit den xmegas aussieht. hab da auch einen
passenden typen gefunden (aus platzgründen würd ich gerne einen qfp44
verwenden), aber auch hier : fehlanzeige, noch nicht lieferbar.
nun weiß ich allerdings auch nicht wann atmel die teile (also den
mega1284p und die xmegas [da vor allem den xmega128a3 bzw a4])
angekündigt hat, aber ich bin schon ein bissl enttäuscht das man da echt
nur spärlich infos bekommt. selbst die diistributoren wissen nicht wann
die teile verfügbar sind. die von MCS meinten irgendwas von Q3 09. na ja
... man kann ja mal gespannt sein. aber ich denke ich werde wohl oder
übel auf den SAM7 umsatteln müssen. das ist zwar eh das erklärte ziel,
aber ich hätte gerne noch eine zwischenstation mit dem mega1284p oder
einem xmega eingelegt da der code für den mega schon recht weit gediegen
ist.
Autor: Anonym (Gast)
Datum:

Omega G. schrieb:
>Ich frage mich, was es für einen Sinn es macht, sowas unters Volk zu
>bringen? Mich kann Atmel so nicht als Kunden gewinnen, wenn ich ihre
>Hardware nur testen kann, wenn ich noch was zusätzlich kaufe.

Und ich frage mich, warum Leute die offenbar überhaupt nichts damit
anfangen können so ein Board bekommen, während die, die etwas damit
anzufangen wüssten, leer ausgehen.
Autor: Omega G. (omega) Benutzerseite
Datum:

Tja, Glück, Pech, was weiß ich! Ich habe es nicht von Atmel bekommen.
Wenn mir eine Firma für meine Arbeit für sie u.a. so ein Board
überlässt... Hättest du auch machen könne, dann hättest du vielleicht
auch so ein Board bekommen.
Autor: Christian U. (z0m3ie)
Datum:

Ich weiss nicht warum so ein Wirbel um den Kram gemacht wird, Atmel hat
sich nunmal etwas verkalkuliert das passiert manchmal in Firmen die ein
Kommunikationsproblem oder Machtkämpfe zwischen den einzelnen
Abteilungen haben.
nach Aussagen der Distris ändert sich das jetzt aber alles da Atmel
anfängt die produktion zu Asiatischen Lohnfertigern zu verlagern. Und
die brauchen einen festen zeitplan. Wenn Atmel da sagt wir fertigen in
Q2/09 dann wird auch da gefertigt egal wie weit Atmel mit dem Chipdesign
ist und dann ist halt mal ne Million im Dreck versunken wenn Sie nicht
rechtzeitig fertig sind. Deshalb auch die neuen "A" typen der alten
Controller die sind einfach nur redesignt um die Controller den Prozess
des Lohnfertigers anzupassen.

Ich versteh aber den Wind um die XMegas auch nicht. Die sind nichts
wirklich supertolles neues. Das sind einfach nur 8-Bitter mit der
Periferie von 32-Bittern, und das zum Preis zu dem man heute auch schon
locker 32 Bitter z.b. von ST bekommt. Statt sich mit dem XMega
rumzuschlagen sollte man sich lieber mal die Cortex-M3 anschauen die
könenn wesentlich mehr, kosten weniger, sind verfügbar. Und das
Wichigste: Sie sind nicht nur von Atmel verfügbar. Dementsprechend gibts
auch Support udn preise weil die Hersteller sich um die Kunden schlagen
müssen...
Autor: Omega G. (omega) Benutzerseite
Datum:

Von Atmel habe ich erfahren, dass das Programmieren nur mit externer
Hardware geht. Zum programmieren wird AVRISPmkII, JTAGICEmkII, AVRONE!
oder ein STK600 benötigt, debuggen geht nur mit JTAGICEmkII oder AVRONE!

Das Günstigste zum Einstieg ist ein AVRISPmkII, damit kann der XMEGA
über PDI programmiert werden. Programmieren über die USB Schittstelle
des Xplain Boards ist nur möglich, wenn man einen entsprechenden
Bootloader einprogrammiert.

Das Xplain Board soll es noch dieses Jahr auch zum kaufen geben.

Gibt es zufälligerweise jemanden im Rhein Main Gebiet, der mir zum
Experimentieren einen Bootloader aufspielen kann, so dass ich über UART
bzw. dem AT90USB1287 den XMEGA flashen kann?
Autor: Fabian B. (fabs)
Datum:

Vielleicht geht das schon, denn der AT90USB hat eigentlich einen USB
Bootloader. Probier doch mal, ob du etwas mit dem FLIP! Tool (bei Atmel
runterladbar) ausrichten kannst. Damit kann man zumindest den AT90USB
über seinen Bootloader normalerweise ansprechen.

Gruß
Fabian
Autor: Omega G. (omega) Benutzerseite
Datum:

Habe ich versucht, der AT90 scheint gesperrt zu sein, zumindest über den
Bootloader. Zumindest konnte ich den Flash nicht auslesen und keinen
Blank Check machen. Blank Check failed. Ein Verify bringt: Device
Protection is set
Autor: Mars (Gast)
Datum:

Du musst den AT90USB zuvor in den Bootloader Modus zwingen, damit du mit
FLIP darauf zugreifen kannst.
Autor: Omega G. (omega) Benutzerseite
Datum:

Habe ich, sonst könnte ich mich nicht damit verbinden.
Autor: Leo "s." (gniap)
Datum:

Hallo pnuebergang,

wenn Du Dir gerne günstig ein solches Xplain "AVR1907" an Land ziehen
willst, könnt ich seit vorgestern weiterhelfen. Ich hatte nicht mal mit
einem Trostpreis bei der Fülle von Einsendungen zu der Ausschreibung
gerechnet, habe aber dann gleich eins der begehrten Teile bekommen. Es
kam in einer schlichten Schachtel ohne jegliche Beschreibung zusammen
mit einem Belegexemplar der ausschreibenden Zeitschrift.
Die PDF dazu fand sich aber sehr schnell unter:
http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/... . Die 3
Blätter hab ich bereits dazugelegt und das Ganze wieder ordentlich
verpackt.
Nur dass ich damit noch nicht sehr viel anfangen kann, da ich mich
bisher erst halb ins "PICmicro Profi-Buch" eingelesen habe.
Ich hoffe jetzt nur, mit meiner Offerte, nicht gegen eine evtl.
überlesene Regel dieses Forums verstoßen zu haben. Wenn ja, entschuldige
ich mich gleich hier heftigst dafür !!!

Beste Grüße

"gniap"
Autor: gast (Gast)
Datum:

Hallo,

hat schon mal jemand das Programmieren der "Xplain" mit dem
USB-AVR-Lab von Ulli gemacht.

http://www.ullihome.de/index.php/Hauptseite#USB_AVR-Lab

Wenn ja, dann mit welcher Firmware ud welcher AVR-Studioeinstellung?

Mit 15 € wäre das dann wohl die günstigste Möglichkeit ;)

Richtiges debuggen über JTag wäre natürlich noch besser ;D
Autor: Christian U. (z0m3ie)
Datum:

Das geht aber nur für den AT90usb, PDI kann das Lab (noch) nicht. Sobald
ich mein Xplain endlich mal bekomme könnt sich das aber auch ändern.
Autor: Frank F. (viper1209)
Datum:

Hey,
Da hier noch keine Lösung drin steht, antworte ich jetzt mal auf die
Gefahr hin, dass sich der Thread schon erledigt hat^^
man benötigt (außer dem Xplain selber) keinerlei kostenpflichtige
Hardware oder Software um das Xplainboart programmieren zu können. Ich
hab mir das xplain vor einigen Tagen gekauft und hab es nach
zwischenzeitlichem Verzweifeln endlich geschafft, es programmieren zu
können.
Das war eine sehr interessante Lösung, da man dem AT90 eine Gehirnwäsche
verpassen musste, damit er sich für ein AVRISP MKII hällt :-D
Zuerst muss man sich den WinAVR-Compiler runterladen(Linux benötigt
wahrscheinlich AVR-GCC, aber das hab ich nicht getestet)

Dann benötigt man LUFA
Wenn ihr das habt, dann öffnet ihr den Ordner
<LUFA-Ordner>/Projects/AVRISP-MKII und öffnet die Datei "makefile" mit
einem Texteditor
Dann sucht man den Text "BOARD = USBKEY" und ändert ihn in "BOARD =
XPLAIN" um, nun geht man über die Konsole des Betriebssystems in den
Ordner in dem das makefile ist und tippt "make all" (ohne"") ein, wenn
in der Konsole jede Menge unverständliches Zeug erscheint, hat man alles
richtig gemacht :-D
Wenn das dann alles durchgelaufen ist (dauert so 5-30sec) dann ist in
dem Ordner eine Datei "AVRISP.hex"
Nun geht es an das Xplain, zuerst müssen die USB-Treiber für das XPlain
installiert werden und der Jumper des AT90 muss auf die Pins
1+2(GND+TCK) gesetzt werden(Ich hatte die Jumper von beiden Chips so
gesetzt, aber der vom AT90 müsste reichen).
Wenn das Xplain korrekt vom Computer erkannt wird, dann öffnet man das
FLIP von Atmel.
Im Flip wählt man ein Gerät aus (auf dem Microchip klicken oder
Device/Select oder Strg+S) und wählt den AT90USB1287 aus. Dann klickt
man auf das Kabel neben dem Chip wählt USB und klickt auf "open". Danach
läd man das Hex-File, das man vorhin erzeugt hat ins Flip und klickt
unten auf "Run".
Wenn alles funktioniert hat, hällt sich der AT90 jetzt für ein
AVRISP-MKII.
Nun zieht man das Xplain vom Computer ab, setzt den Jumper des AT90 so,
dass er die Pins 9+10(GND+TDI) verbindet und schließt das Xplain wieder
an den Computer an.
Wenn alles geklappt hat meldet sich das Xplain jetzt als AVRISP-MKI am
Computer an und der XMega kann programmiert werden.
(Die Treiber für das AVRISP-MKII sind, falls nicht schon vorhanden, im
AVR-Studio mit drin)

Hier sind alle Links die man dafür braucht:
WinAVR:
http://sourceforge.net/projects/winavr/files/

LUFA: http://www.fourwalledcubicle.com/LUFA.php
(ganz unten auf der Seite ist der Download)

Xplain-Treiber:
http://www.atmel.com/dyn/products/app_notes_v2.asp...
(AVR1907 wird benötigt hab mir auch noch AVR1921 und AVR 1922 geladen)

FLIP:
http://www.atmel.com/dyn/products/tools_card.asp?t...

AVR-Studio:
http://www.atmel.com/dyn/products/tools_card.asp?t...
Autor: skriptkiddy (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hier habe ich mal "XPLAIN UART-to-USB bridge/PDI Programmer" von
http://www.fourwalledcubicle.com/LUFA.php compiliert.

Die AT90USB1287-Firmware unterstützt 2 Modi:
- AVRISP MKII
- USART Bridge

Bei Starten prüft die Firmware den TDI PIN am JTAGUSB Connector und
schaltet je nach Pegel auf den entspechenden Modus:
- High (3.3V)  USART           (Jumper über 7-9)
- LOW  (GND )  AVRISP MKII     (Jumper über 10-9)

Mit dem AVRISP MKII kann man den ATXMEGA auf dem XPLAIN ohne Probleme
flashen (AVRStudio, avrdude, .....).

Um die Serial-Bridge nuzen zu können braucht man noch die inf-Datei aus
dem Anhang, um Windows begreiflich zu machen, dass es einen
Standardtreiber nehmen soll.

Geflasht habe ich den AT90USB mit einem ATAVRDRAGON über Das JTAGUSB
Interface des XPLAIN Boards. Wenn man grad keinen JTAG-debugger zur Hand
hat, kann man auch mit FLIP flashen. Wie man das macht, steht in
folgender appnote:
http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/...

Das flashen über FLIP habe ich gerade eben unter Windows7 X64
erfolgreich getestet.

Hoffe ich konnte helfen.
Autor: Jonas Biensack (Gast)
Datum:

Ich habe nun auch so ein schönes xplain board. Noch ein Tip für alle Win
64 user. Eine fehlerhafte dll datei vehindert das erfolgreiche
kompilieren auf win 64 maschinen. Zudem darf avr studio nicht im
Standartverzeichnis installiert werden (...\Programme x86\...).
Schreibrechte in den Workspace setzen. Einfach mal bei google
suchen...ihr werdet es schon finden....
Ich habe als C einsteiger 5 Stunden gebraucht ;)
Noch ein Tip: Ich habe die Revision 2 des xplain boardes. Die Fuses sind
hier noch fehlerhaft :( Verhindert ein starten im dfu mode...

Habt spass...
Autor: rorrim (Gast)
Datum:

Nach umfangreichen Googeln bin ich hier mehrfach fündig geworden,
aber richtig geholfen hat es nicht, deshalb hier mein Beitrag, äh meine
Frage.
Ich stehe nach dem Kauf eines Xplain A0560/04, wahrscheinlich ähnlich
verzweifelt wie schon andere vor mir, vor dem Problem der
Inbetriebnahme.
Vorgestellt hatte ich mir eine Programmierung ohne zusätzliche Hardware
auf netzlosen  Laptop mit Windows 7-64. (Datentransfer per Stick zws.
Netzrechner und Laptop)
AVR Studio in der Version 4.14
Nachdem ich Probleme mit der anfänglichen Treiberinstallation hatte
(habe)
- via Rechte Mautaste; INF Datei unterstützt Installation nicht
- via Gerätemanager erfolgte: Treiber nicht gefunden
(passierte mit Treiber aus Atmels AVR1907/1922 und auch mit dem Win 7
Treiber http://www.avrfreaks.net/index.php?module=Freaks%2)
Dann kam ich auf die Idee erst mal alle zusätzliche Tools runterzuladen
(FLIP, LUFA,) und später mich weiterzutasten..
Jedenfalls bei dem nächsten TreiberInstall.-Versuch hat sich
Gerätemanager einen Treiber (wahrscheinlich) aus dem LUFA-Paket gekrallt
und meldet sich als ASF usb-serial Applikation unter COM-Port 12.
(Herausgeber Atmel Vers1.0.0.0 Datum15.10.2009)
Da ich dergleichen noch nichts gelesen habe glaub ich nicht, dass das
ein Fortschritt ist.
Das INF-Treiber-Install.-Problem besteht weiterhin, hier nun meine
Frage:
Gibt es eine Lösung für diese Misere? (konnte selbst keine finden)
Ich währe dankbar über ein paar schlau Ratschläge, vielleicht von denen
den es ähnlich erging.
Autor: Skript Kiddy (skriptkiddy)
Datum:

rorrim schrieb:
> Gibt es eine Lösung für diese Misere?

Ja. Flashe die LUFA-Bridge.
Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
Datum:

rorrim schrieb:
> AVR Studio in der Version 4.14

Zu alt.
Autor: Werner B. (werner-b)
Datum:

Hannes Jaeger schrieb:
> rorrim schrieb:
>> AVR Studio in der Version 4.14
>
> Zu alt.

Was Hannes Jaeger sagen will...

Die ATXMEGA werden von AVR Studio in der Version 4.14 noch nicht
unterstützt.
Wie sollte auch, die gab es "damals" noch nicht.

Besorge dir die Version 4.18 und den SP2 dazu.
(http://www.atmel.com/dyn/products/tools_card_v2.as...)

Evtl. von http://www.atmel.no/beta_ware/ den  "AVR Studio 4.18 Service
Pack 3 Release Candidate".
Autor: Klaus (Gast)
Datum:

Hier gibt es auch noch ein paar Hinweise und Programmbeispiele:

Beitrag "XMEGA/ AVR-EXPLAIN code examples und Diskussion"
Autor: rorrim (Gast)
Datum:

Besten Dank schon mal, werd mir erst mal die neuere Version besorgen.

Ungelöst ist aber immer noch das Treiber-Install.-Problem, so dass das
Flashen der LUFA-Bridge (muss noch rausbekommen wie genau das
funtioniert) schwierig werden dürfte.
Autor: Skript Kiddy (skriptkiddy)
Datum:

rorrim schrieb:
> Ungelöst ist aber immer noch das Treiber-Install.-Problem, so dass das
> Flashen der LUFA-Bridge (muss noch rausbekommen wie genau das
> funtioniert) schwierig werden dürfte.
Schau mal hier:
http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/...
Abschnitt 2.5
Der Treiber aus dem Flip-Verzeichnis sollte sich installieren lassen.
Hat bei mir bestens unter WIN7-X64 geklappt. Und dann konnte ich mit
Flip das Hexfile flashen. Wichtig ist, dass du am JTAG-USB-Header Pin1
und Pin2 brückst. Dann meldet sich ein anderes USB-Gerät am Rechner,
welches dir nach der Treiberinstallation das Flashen erlaubt.

Viel Erfolg.
Autor: rorrim (Gast)
Datum:

So, Studio läuft in 4.18SP2 Vers.

Skript Kiddy schrieb:
Der Treiber aus dem Flip-Verzeichnis sollte sich installieren lassen.
Hat bei mir bestens unter WIN7-X64 geklappt. Und dann konnte ich mit
Flip das Hexfile flashen. Wichtig ist, dass du am JTAG-USB-Header Pin1
und Pin2 brückst. Dann meldet sich ein anderes USB-Gerät am Rechner,
welches dir nach der Treiberinstallation das Flashen erlaubt.

Lässt sich das mit dem Treiber aus dem FLIP-Verzeichnis präzisieren?
(Welcher genau?)
Und
Ist die gewählte Jumpersetzung in beiden Fällen einzuhalten oder nur zum
Flashen?
Falls die Frage merkwürdig klingt.
In der Schule war immer alles fertig angeschlossen (eigentlich nur
Assembler geschrieben), so dass sich eine Installation erübrigte und mit
Treiber hat ich bis jetzt nicht viel zu tun.

Danke schon mal im voraus.
Autor: Skript Kiddy (skriptkiddy)
Datum:

rorrim schrieb:
> Lässt sich das mit dem Treiber aus dem FLIP-Verzeichnis präzisieren?
> (Welcher genau?)
Im Flip-Installationsverzeichnis ist ein Ordner "USB". In diesem
befindet sich der Treiber. Steht auch hier:
http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/...
Solltest du also eigentlich wissen, wenn du das gelesen hast.


> Ist die gewählte Jumpersetzung in beiden Fällen einzuhalten oder nur zum
> Flashen?
Nur zum Flashen der LUFA-Bridge.
Danach:
skriptkiddy schrieb:
> Bei Starten prüft die Firmware den TDI PIN am JTAGUSB Connector und
> schaltet je nach Pegel auf den entspechenden Modus:
> - High (3.3V)  USART           (Jumper über 7-9)
> - LOW  (GND )  AVRISP MKII     (Jumper über 10-9)

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