www.mikrocontroller.net

Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Energie kontaktlos übertragen


Autor: Redegle (Gast)
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Hallo,

ich suche nach Informationen wie man eine Energie >= 10W über eine 
Distanz von 10cm übertragen kann.
Auf der sekundärseite bräuchte ich nachher 5V DC.

Bei google finde ich ganz viele Artikel, dass es bis zu 1000W möglich 
ist aber keine konkrete Informationen was hierzu notwendig ist.

: Verschoben durch Admin
Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Am besten geht sowas mit auf die Übertragungsfrequenz abgestimmten 
Schwingkreisen mit Halbschalenkernen und entsprechend hohen Frequenzen.

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Induktionskochfeld

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Redegle (Gast)

>ich suche nach Informationen wie man eine Energie >= 10W über eine
>Distanz von 10cm übertragen kann.
>Auf der sekundärseite bräuchte ich nachher 5V DC.

Mit einem Trafo. Nur dass der halt ein wenig anders aufgebaut ist wie 
ein klassicher Trafo, nämlich mit einem ziemlich grossen Luftspalt. Das 
Stichwort lautet Resonanzwandler und Royer Converter.

>ist aber keine konkrete Informationen was hierzu notwendig ist.

Möglichst grosse, flache Spulen. Bei 10cm Luftspalt sollte man schon 
mind. 20cm Spulendurchmesser wählen, besser mehr.

MfG
Falk

Autor: Redegle (Gast)
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@  Falk Brunner

ich glaube wenn ich mir deine Daten so anschaue, dass mir da die Physik 
ins Vorhaben spielt.

Um konkret zu werden ich möchte einen LED-Globe siehe Links mit einer 
induktiven Kupplung mit Energie versorgen.

Youtube-Video "3D led display globe"
Youtube-Video "Led Globus Maturski rad / Led Globe project"



Meint ihr so etwas ist privat realisierbar?
Z.B. 2 Spulen selber Wickeln und eine mit einer Reckteckspannung takten.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Redegle (Gast)

>ich glaube wenn ich mir deine Daten so anschaue, dass mir da die Physik
>ins Vorhaben spielt.

Wenn ich mir dein Vorhaben so anschaue, frage ich mich, wie man da auf 
10cm Luftspalt kommt?

>Um konkret zu werden ich möchte einen LED-Globe siehe Links mit einer
>induktiven Kupplung mit Energie versorgen.

Und warum sagst du das nicht gleich? Dort braucht man nicht mal 10mm 
Luftspalt! Und das bei konzentrischen Spulen!

>Meint ihr so etwas ist privat realisierbar?

Ja.

>Z.B. 2 Spulen selber Wickeln und eine mit einer Reckteckspannung takten.

In Prinzip ja, ABER!!

Besser ist aber wie bereits gesagt ein Royer Converter. Denn der hat 
KEINERLEI Probleme mit Streuinduktivitäten, d.h. "überschüssige" Energie 
im Magentfeld, welche nicht von der Sekundärspule erfasst wird, wird 
hier zu 100% recycled und wiederverwendet.
Womit das Ganze ziemlich sinnvoll wird.

Vielen Bastlern fehlen viele Grundlagen. Die takten einfach wild eine 
Spule mit nem NE555 und nem BUZ11 hintendran und wundern sich, dass das 
alles schweineheiss wird und nicht viel Energie auf der Sekundärseite 
ankommt.
SO geht es auch nicht ;-)
Stichwort Trafo, Wechselspannung und so.

MfG
Falk

Autor: Redegle (Gast)
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Mit der Aussage, das mir die Physik in die Quer kommt meine ich, dass 
der Luftspalt von 10cm nicht möglich ist.

Hmm schade, dass das mit NE555 und BUZ11 nicht geht, aber ganz so 
primitiv sollte es dann doch nicht werden.

Werde mal Royal Converter googlen und schauen was ich finden kann. 
Normalerweise gibt es doch für die ganzen Wandler schon fertige ICs wenn 
ich mich nicht irre. Naja wollte auf der Festen Seite des Globuses 
sowiso noch einen Mikrocontroller anbringen. Vielleicht könnte man also 
damit etwas anfangen, um einen Schaltimpuls zu erzeugen.

Autor: Redegle (Gast)
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Bin leider nicht angemeldet, kann also nicht editieren.

Natürlich sollte es Royer Converter heißen.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Redegle (Gast)

>Mit der Aussage, das mir die Physik in die Quer kommt meine ich, dass
>der Luftspalt von 10cm nicht möglich ist.

Das ist er, die Frage ist nur wie gross man die Spulen dafür machen 
muss.
Aber für deinen LED-Globe braucht man keine 10cm!

>Hmm schade, dass das mit NE555 und BUZ11 nicht geht,

Es geht schon, wenn man ein paar Kleinigkeiten beachtet. Diese 
Billiglösig stellt quasi einen (schlechten) Flusswandler dar. Man kann 
ihn auch als Sperrwandler betreiben, ob das dann besser ist kann ich so 
pauschal nicht sagen.
Aber dennoch sind beide Topologien sehr sensibel bezüglich 
Streuinduktivitäten, uind die sind bei dem Aufbau nunmal unvermeidlich.

>Werde mal Royal Converter googlen und schauen was ich finden kann.

http://www.serious-technology.de/kleiner-wandler.htm

Nur dass dein Trafo nicht 450 Windungen auf der Sekundärseite hat, eher 
die Hälfte der Primätrseite. Der Trafo muss neu dimensioniert werden, 
weil du keinen Ferritkern hast.
Pi mal Dauem kann man mal mit 2x50 Windungen primärseitig anfangen und 
ca. 1x20 Windungen sekundärseitig.

>Normalerweise gibt es doch für die ganzen Wandler schon fertige ICs wenn
>ich mich nicht irre.

Wenn du glaubst, dass du eine einfache Black Box dafür kaufen kannst, 
dann muss ich dich leider enttäuschen.

>sowiso noch einen Mikrocontroller anbringen. Vielleicht könnte man also
>damit etwas anfangen, um einen Schaltimpuls zu erzeugen.

Vergiss es. Mach erstmal was einfaches, klassisch analoges, dann reden 
wir weiter.

MFG
Falk

Autor: Route_66 (Gast)
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Nimm doch einfach einen AC- oder DC-Generator. Die Achse von dem bildet 
gleichzeitig die Achse Deines Globe, steht also still. Um den Generator 
herum baust Du die sich drehende Elektronik. Aus Sicht der Elektronik 
steht der Genarator jetzt also still und die ganze Welt dreht sich 
drumherum. Ich habe vor langer Zeit sowas für ein kleines Projekt mal 
mit 'nem Fahrraddynamo gemacht

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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@Falk: Mal was zu dem Royer Converter. Bin da letztens schon mal drüber 
gestolpert, kann aber nicht wirklich viel dazu finden. Gibts da noch 
andere Suchbegriffe für das gleiche Schaltungsprinzip? Würde das ganze 
vielleicht mal ausprobieren und verstehen wollen.

Autor: Falk Brunner (falk)
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Suchbegriffe dafür sind

royer converter
resonance converter
Resonanzwandler
resonant switch mode power supply

http://electronichobby.blogspot.com/2004/12/ccfl-b...
http://www.diodes.com/_files/products_appnote_pdfs...
http://cds.linear.com/docs/Design%20Note/dn164f.pdf

MfG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
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So, hier der brandneue Artikel Royer Converter, jetzt auch mit 
praktischem Beispiel und realen Messergebnissen.

MFG
Falk

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Wow, cool. Das sieht spitze aus. Muss ich bei Gelegenheit mal 
ausprobieren :D

Autor: Redegle (Gast)
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Vielen Dank @  Falk Brunner,

sieht echt klasse aus.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Schöner Artikel.
Aber wäre für die L1 eine Schaltnetzteilspule nicht besser geeignet als 
eine Entstörspule?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Benedikt K. (benedikt) (Moderator)

>Aber wäre für die L1 eine Schaltnetzteilspule nicht besser geeignet als
>eine Entstörspule?

Sicher, hatte aber nix gescheites an der Hand.

MFG
Falk

Autor: Redegle (Gast)
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Hätte gerade mal 2 Fragen zu dem Royer Converter.

1. Ich kann zwar die Frequenz berechnen. Aber wie hoch sollte diese 
sein?
2. Ich habe mal eine Schaltung zur Simulation in LTspice aufgebaut 
(Anhang) schaffe es jedoch nicht die Ausgangsspannung über 6V zu 
bekommen.
Kann mir jemand sagen, welche Werte ich verändern muss um die 
Ausgangsspannung zu erhöhren.

Diese Formel habe ich übrigens gesehen.
http://www.mikrocontroller.net/wikifiles/math/6/5/...
Jedoch erziehle ich trotz erhöhen der Sekundärinduktivität keine 
Erhöhung der Sekundärspannung.

Autor: Redegle (Gast)
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Anhang vergessen

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Redegle (Gast)

>1. Ich kann zwar die Frequenz berechnen. Aber wie hoch sollte diese
>sein?

Möglichst hoch, sodaß man mit kleinen Induktivitäten/Kapazitäten 
auskommt.
Möglichst niedrig, damit die Transistoren schnell genug sind.

Die BC337 haben noch ordentlich Reserve. Ich sag mal bis 500kHz sollten 
die noch gut mitmachen.

>(Anhang) schaffe es jedoch nicht die Ausgangsspannung über 6V zu
>bekommen.
>Kann mir jemand sagen, welche Werte ich verändern muss um die
>Ausgangsspannung zu erhöhren.

Die Kopplung der Spulen kannst du nicht so einfach angeben.

L2, L3 und L4 haben einen sehr hohen Kopplungsgrad, so 0,9 und mehr. Die 
0,45 im Artikel sind nur zwischen L3 L4 und L5.

Ach ja, bei 70uH für die Primärwicklung haben L2 und L3 jeweils 70/4 uH, 
weil L proportional  N^2 ;-)

>Jedoch erziehle ich trotz erhöhen der Sekundärinduktivität keine
>Erhöhung der Sekundärspannung.

Mach erstmal Leerlauf, dann sehen wir weiter. 2,5 Ohm Last hinter dem 
Linearregler? Bissel wenig, nicht?

MfG
Falk

P S Dein Screenshot sieht komisch aus.

Autor: Redegle (Gast)
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Erstmal Danke für die schnelle Antwort.

Wegen dem Kopplungsfaktor hast du recht. Aber ich brauchte mal 
irgendwelche Werte zum Simulieren.
Habe mir aber nocheinmal Gedanken um die Kopplungsfaktoren gemacht.

Würde mir den Aufbau wie auf dem Angehängten Bild vorstellen, wenn es so 
möglich ist.

Die Primärspulen haben einen sehr hohen Kopplungsfaktor, da sie direkt 
miteinander gewickelt werden.
Die Primärspule gegenüber der Streuspule sollte etwas kleiner sein, da 
eine Distanz zwischen ihnen ist sonst bekommt man schnell Probleme mit 
den 5V zwischen Basis und Collektor. Das könnte man ggf. beim Aufbau 
anpassen.
Die Primärspule und die Sekundärspule währen bei mir einige cm von 
einander entfernt.


Das mit der Frequenz klingt logisch.
Werd mal bisschen Simulieren und schauen was passiert, wenn ich die 
Frequenz erhöhe.


Wegen der Last. Mir fehlen zwar die mathematischen Grundlagen zur 
Rechnung mit Koppelfaktoren etc. aber ich denke die Spannung der 
Sekundärspule sinkt wegen dem geringen ohmschen Widerstand. Aber ich 
muss nunmal einen Strom von ca. 2A auf der Sekundärseite bereitstellen 
können.

Bei einem besseren Koppelfaktor oder einer geringen ohmschen Last müsste 
die Formel ziemlich genau stimmen.

Autor: Redegle (Gast)
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>Ach ja, bei 70uH für die Primärwicklung haben L2 und L3 jeweils 70/4 uH,
>weil L proportional  N^2 ;-)

Ich dachte bei einer Reihenschaltung könnte man die Induktivitäten 
addieren oder spielt hier die Kopplung eine rolle?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Redegle schrieb:
> Die Primärspule gegenüber der Streuspule sollte etwas kleiner sein, da
> eine Distanz zwischen ihnen ist sonst bekommt man schnell Probleme mit
> den 5V zwischen Basis und Collektor. Das könnte man ggf. beim Aufbau
> anpassen.

Was ist die Streuspule? Meinst du damit die Rückkopplungswicklung? Diese 
sollte auch eine gute Kopplung zur Primärwicklung haben. Notfalls 
einfach die Windungszahl reduzieren. 2Vss reichen hier.

> Die Primärspule und die Sekundärspule währen bei mir einige cm von

> Wegen der Last. Mir fehlen zwar die mathematischen Grundlagen zur
> Rechnung mit Koppelfaktoren etc.

Da wirst du auch nicht viel rechnen können, denn es läuft schnell auf 
ziemlich komplizierte Integrale hinaus. Und selbst diese Rechnung ist 
nur eine Näherung für einen idealen Aufbau.
Mit anderen Worten: Es ist nicht so einfach möglich anhand der 
Abmessungen der Spule den Koppelfaktor genau zu bestimmen. Da hilft nur 
grob abschätzen, bzw. nachmessen.

> Ich dachte bei einer Reihenschaltung könnte man die Induktivitäten
> addieren oder spielt hier die Kopplung eine rolle?

Ja und ja. Sind beide Spulen getrennt, addieren sich die Induktivitäten. 
Sind diese dagegen mit einem Kopplungsfaktor von 1 verbunden, ändert 
sich die Induktivität quadratisch mit der Windungszahl.

Autor: Redegle (Gast)
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>Was ist die Streuspule? Meinst du damit die Rückkopplungswicklung? Diese
>sollte auch eine gute Kopplung zur Primärwicklung haben. Notfalls
>einfach die Windungszahl reduzieren. 2Vss reichen hier.

Ja
Die Streuspule ist die Rückkopplungswicklung.
Werde die beiden dann direkt bei einander Wickeln.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Redegle (Gast)

>Würde mir den Aufbau wie auf dem Angehängten Bild vorstellen, wenn es so
>möglich ist.

Was soll die Streuspule sein? Im Artikel gibt es eine STEUERspule. Die 
ist dicht mit der Primärwicklung verbunden.

>Die Primärspule gegenüber der Streuspule sollte etwas kleiner sein, da
>eine Distanz zwischen ihnen ist sonst bekommt man schnell Probleme mit
>den 5V zwischen Basis und Collektor. Das könnte man ggf. beim Aufbau
>anpassen.

Nöö, das macht man über die Windungszahl der Steuerspule.

>Die Primärspule und die Sekundärspule währen bei mir einige cm von
>einander entfernt.

Ist kein grosses Problem.

>Sekundärspule sinkt wegen dem geringen ohmschen Widerstand. Aber ich
>muss nunmal einen Strom von ca. 2A auf der Sekundärseite bereitstellen
>können.

Bei welcher Spannung?

Aber auch da ist machbar, mein 0815 Aufbau macht ja schon 300mA. Man 
muss die Spulen nur gross genug machen (Durchmesser), damit 
relativierien sich ein paar cm Abstand und der Koppelfaktor steigt. Wenn 
es baulich möglich ist, kann man mit Ferritschalenkernen den 
Koppelfaktor weiter verbessern. Dann ist nur direkt zwischen den Spulen 
Luft.

MFG
Falk

P S Benedikt, wir müssten mal die Formel für die maximal übertragbare 
Energie herleiten, die sollte auf den ersten Blick stark vom 
Koppelfaktor und der Frequenz abhängen.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Redegle schrieb:
>Sekundärspule sinkt wegen dem geringen ohmschen Widerstand. Aber ich
>muss nunmal einen Strom von ca. 2A auf der Sekundärseite bereitstellen
>können.

Um mehr Energie zu übertragen muss das Magnetfeld stärker werden. 
Konkret bedeutet dies also weniger Windungen auf der Primärspule oder 
eine höhere Spannung.

Falk Brunner schrieb:
> P S Benedikt, wir müssten mal die Formel für die maximal übertragbare
> Energie herleiten, die sollte auf den ersten Blick stark vom
> Koppelfaktor und der Frequenz abhängen.

Ich bin schon dabei, da genau das mich auch interessiert. Es wäre ganz 
interessant ein paar Faustregeln zu haben um abschätzen zu können 
wieviel Energie bei einem bestimmten Spulendurchmesser, Abstand y und 
Frequenz erreichbar ist. Und wie man den Energietransfer maximiert, ohne 
gleich Besuch von der BNetzA zu bekommen.
Die Leerlaufspannung ist direkt proportional zum Kopplungsfaktor, das 
ist logisch. Der Kurzschlussstrom bei niedrigen Kopplungsfaktoren auch. 
In Richtung 1 steigt er dann aber plötzlich sehr schnell an (auch klar, 
bei 1 muss er bei unendlich liegen).
Die Formel dürfte aber vermutlich relativ aufwendig werden, denn 
aufgrund der Frequenzänderung bei hohen Kopplungsfaktoren holt man sich 
eine zusätzliche Beeinflussung dazu.
Ich denke ein guter Ansatz dürfte erstmal die vereinfachte Lösung mit 
fester Frequenz sein.
Bisher dachte ich immer, die maximale Energieausbeute wäre bei 
Uleer*Ikurz/2 wie es bei ohmschen Quellen und Lasten ist, aber das 
stimmt hier nicht, denn aufgrund des Blindwiderstands der 
Streudinduktivität die hier ja als begrenzender Faktor arbeitet verhälte 
es sich ja etwas anders, da man mit komplexen Zahlen rechnen muss.

Autor: Redegle (Gast)
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@ Falk hab auf deinem Bild des Aufbaus die Drossel L1 mit der Streuspule 
verwechselt.

Steuerspule war ein Schreibfehler.

Habe nun verstanden, dass die Streuspule und die Primärspule bei 
einander sein sollten.


Kann ich sagen, dass der Koppelfaktor die maximal übertragbare Leistung 
bestimmt?
Habe eine Seite gefunden mit verschiedenen Koppelfaktoren.
http://www.wolfgang-wippermann.de/koppelfa.htm

Kann das sein, dass ich bei 2 Luftspulen nur einen Koppelfaktor von 0,14 
habe?
http://www.wolfgang-wippermann.de/kf5.gif

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Redegle schrieb:

> Kann ich sagen, dass der Koppelfaktor die maximal übertragbare Leistung
> bestimmt?

Ja.

> Kann das sein, dass ich bei 2 Luftspulen nur einen Koppelfaktor von 0,14
> habe?

Kommt auf die Anordnung an. Wenn die Luftspulen weit auseinander sind, 
könnten es sogar noch deutlich weniger sein.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Redegle (Gast)

>Habe nun verstanden, dass die Streuspule und die Primärspule bei
>einander sein sollten.

Es gibt keine Streuspule ;-)

>Kann ich sagen, dass der Koppelfaktor die maximal übertragbare Leistung
>bestimmt?

Er ist ein wichtiger Faktor.

>Habe eine Seite gefunden mit verschiedenen Koppelfaktoren.
>http://www.wolfgang-wippermann.de/koppelfa.htm

Kenn ich.

>Kann das sein, dass ich bei 2 Luftspulen nur einen Koppelfaktor von 0,14
>habe?

Nein, das gilt nur für DIESE Anordung.

>http://www.wolfgang-wippermann.de/kf5.gif

Mal abgesehen davon, dass hier ein Ringkern im Spiel ist. Besser wäre 
diese Betrachtung.

http://www.wolfgang-wippermann.de/kf1.gif

Immerhin schon 24%.

Aber auch das ist nur für diese spezielle Anordnung gültig.

Pi mal Daumen.

Wenn man die Spulen sehr gross und flach macht und nah zueinander 
anordnet, hat man einen Koppelfaktor nahe 1.

Z.B. 200mm Durchmesser bei 10mm Abstand. Was da real rauskommt muss man 
messen, geht aber leicht. Ausserdem sollte man entgegen dem Aufbau im 
Artikel die Primärspule KLEINER als die Sekundärspule machen. Dann 
landet mehr Fluß in der Sekundärspule, der Koppelfaktor steigt. Wird 
auch bei normalen Trafos oft so gemacht. Werd ich demnächst mal 
probieren.

MfG
Falk

Autor: A. R. (redegle)
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Bin mittlerweile weiter in meiner Planung.

Könnte vielleicht jemand über meine Schaltung schauen, hauptsächlich 
nach der Dimensionierung und ob es eventuell Verbesserungsvorschläge 
gibt.

Habe mich dafür entschieden Mosfets statt Bipolaren Transistoren zu 
nehmen. Somit entfällt die Steuerspule.

Die Eingangsspannung soll zwischen 20V und 30V liegen. Somit komme ich 
auch eine Spannung im Primärkreis von ca. 100V. Die Mosfets könnten 150V 
abhaben. Sollte also reichen.

Die Frequenz im Primärkreis beträgt laut Simulation 110kHz. Wollte 
unbedingt über 20kHz kommen. Damit ich kein Pipsen höhre

Des weiteren habe ich den Kondensator C1 verkleinert um den Strom im 
Primärkreis zu senken.

Wenn die Frequenz weiter steigt bekomme ich Probleme mit der Ansteuerung 
der Mosfets. Hoffe also ich habe hier ein aktzeptables Mittel gefunden.

Dennoch beträgt der Strom im Primärkreis 8A peak im Leerlauf. Sollte 
aber kontrollierbar sein.

Eine wichtige Frage noch. In wie fern ist die Spannung der Sekundärspule 
von der entnommenen Leistung abhängig. Gibt es dort große Schwankungen 
oder kann man mit weniger als 15% rechnen? Bei der Frage geht es mir 
Hauptsächlich um die Glättung der Sekundärspannung. Lässt sich dort eine 
lineare Regelung realsieren oder sollte man auf Grund der 
Spannungsdifferenzen auf einen Step-down-Wandler zurückgreifen?


Als Spule wollte ich 2 Spulen dieser Bauform verwenden.
http://www.oppermann-electronic.de/assets/images/B...
Die Sekundärspule würde ich mit einem Durchmesser von 13mm um eine 
Eisenstange wickeln.
Die Primärspule würde ich mit einem Durchmesser von 20mm Wickeln und 
über die Sekundärspule stülpen.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Andreas R. (redegle)

>Dennoch beträgt der Strom im Primärkreis 8A peak im Leerlauf. Sollte
>aber kontrollierbar sein.

Naja, deine Spulen sind recht klein vom ihrer Induktivität, sieht nach 
sehr wenig Windungen aus.

>Eine wichtige Frage noch. In wie fern ist die Spannung der Sekundärspule
>von der entnommenen Leistung abhängig.

Je nach Koppelfaktor mehr oder weniger stark.

> Gibt es dort große Schwankungen
>oder kann man mit weniger als 15% rechnen?

Nur bei hohem Koppelfaktor. Ausserdem ist das auch eine Frage der 
Schwankung deiner Last.

> Bei der Frage geht es mir
>Hauptsächlich um die Glättung der Sekundärspannung. Lässt sich dort eine
>lineare Regelung realsieren

Sicher.

> oder sollte man auf Grund der
> Spannungsdifferenzen auf einen Step-down-Wandler zurückgreifen?

Kann man pauschal nicht sagen.

>Als Spule wollte ich 2 Spulen dieser Bauform verwenden.
>http://www.oppermann-electronic.de/assets/images/B...

Eher ungünstig. Wie gesagt, man sollte bei koplanaren Spulen gross und 
Flach bauen. Konzentrisch mit wenig Luftspalt. Oder zusätzlich mit 
Ferritschalenkern.

Beitrag "Re: Ferrit-Topfkern"

>Die Sekundärspule würde ich mit einem Durchmesser von 13mm um eine
>Eisenstange wickeln.

GANZ schlechte Idee! Eisen als Eisenkern bei den Frequenzen kannst du 
vergessen. Das muss Ferrit sein. Sonst baust du nur eine 
Induktionsheizung, aber keinen Trafo. Wenn die Eisenstange aber nur als 
Wickelhilfe dienen soll, dann ist das OK.

>Die Primärspule würde ich mit einem Durchmesser von 20mm Wickeln und
>über die Sekundärspule stülpen.

Naja, kann man machen. Ob aber bei deinen recht kleine Geometrien 10W 
übertragbar sind kann ich nicht abschätzen. Messen, rechen, probieren.

MFG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Andreas R. (redegle)

>Dennoch beträgt der Strom im Primärkreis 8A peak im Leerlauf. Sollte
>aber kontrollierbar sein.

Ja, ist aber deutlich zu hoch dimensioniert. Schliesslich willst du ja 
nur 5V/2A auf der Sekundärseite haben. Da sollten 2..3A auf der 
Primärseite locker reichen.

MFG
Falk

Autor: A. R. (redegle)
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Danke für die Hinweise.

Jetzt muss ich erstmal überdenken.

Um den Einsenkern komme ich nicht drum herrum. Der ist mechanisch 
bedingt notwenidig. Habe eine Eisenstange mit einem Durchmesser von 12mm 
und einer Länge von ca. 200mm. Die Spule muss ausenrum.

Würden die Verluste im Eisen sinken, wenn ich die Frequenz senke und den 
Spulendurchmesser erhöhe und mich somit weiter vom Eisenkern entferne?

Vielleicht könnte man die Spulen ähnlich wie auf diesem Bild bauen.
http://4hv.org/e107_files/public/1249943491_89_FT0...
Statt einer Primätwicklung würde ich 2 Spulen nebeneinander setzen und 
in entgegengesetzer Richtung betreiben um somit eine "bifilar" 
gewickelte Spule zu erzeugen.

Wie würde ich dann die Induktivität berechnen?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Andreas R. (redegle)

>Um den Einsenkern komme ich nicht drum herrum. Der ist mechanisch
>bedingt notwenidig. Habe eine Eisenstange mit einem Durchmesser von 12mm
>und einer Länge von ca. 200mm. Die Spule muss ausenrum.

Schon klar, aber . .

>Würden die Verluste im Eisen sinken, wenn ich die Frequenz senke

ja.

> und den
>Spulendurchmesser erhöhe und mich somit weiter vom Eisenkern entferne?

Ja.

Ist aber alles nur halbgar. Nimm zwei Schalenkerne, dann kannst du deine 
Eisenstange in der Mitte durchführen. Siehe meine Links. Wobei für 12mm 
Durchmesser schon ein VERDAMT grosser Kern nötig ist. Hmmm.

Du kannst die Eisenstange, welche ich eher als Stahlachse bezeichnen 
würde, durch eine Hülse aus Ferrit abschirmen. Nicht zu 100%, aber 
deutlich.
Wenn du kannst nimm Edelstahl, der hat eine schlechte Leitfähigkeit, das 
senkt die Verluste zusätzlich.

>http://4hv.org/e107_files/public/1249943491_89_FT0...

Der Server mag keine Links.

>Statt einer Primätwicklung würde ich 2 Spulen nebeneinander setzen und
>in entgegengesetzer Richtung betreiben um somit eine "bifilar"
>gewickelte Spule zu erzeugen.

Kann dir nicht so recht folgen.

>Wie würde ich dann die Induktivität berechnen?

Messen ist meist einfacher.

MFG
Falk

Autor: A. R. (redegle)
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Sry wegen dem Link.

Das sollte helfen.
h.ttp://4hv.org/e107_files/public/1249943491_89_FT0_slika1_large.jpg
Einfach den Punkt in h.ttp entfernen.

Hoffe jetzt kann man es besser erkennen.

Die Primärspule würde ich 2 mal wickeln. Also 2 offene Kreise.
Beide nebeneinander. Somit habe ich 4 Anschlüsse. Zwei auf einer Seite 
zusammenlöten. Hierraus wird mein Mittelabgriff. Die beiden freien Enden 
währen dann meine Spulenanschlüsse.

Durch die wenigen Wicklungen könnte ich dann ohne Probleme sehr dicke 
Adern nehmen. Den Kondensator vergrößeren, wodurch die Frequenz sinkt 
und der Strom steigt.

Autor: A. R. (redegle)
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Sorry wegen Doppeltpost.

Wenn ich den Kondensator vergrößere sinkt die Frequenz und der Strom 
steigt.
Der Strom wird größer, dass Magnetfeld verstärkt sich aber das Eisen 
muss nicht mehr so häufig umgeladen werden.
Werden dadurch die Verluste im Eisen gesenkt oder steigen sie?
Die Frequenz geht linear in die Verluste ein. Aber wie verhält sich der 
Strom.

Autor: Sven (Gast)
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Muss das Eisen sein? Geht nicht was anderes?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Andreas R. (redegle)

>h.ttp://4hv.org/e107_files/public/1249943491_89_FT0_slika1_large.jpg
>Einfach den Punkt in h.ttp entfernen.

Das Ding kenn ich, sehr schön gemacht.

>Die Primärspule würde ich 2 mal wickeln. Also 2 offene Kreise.
>Beide nebeneinander. Somit habe ich 4 Anschlüsse. Zwei auf einer Seite
>zusammenlöten. Hierraus wird mein Mittelabgriff. Die beiden freien Enden
>währen dann meine Spulenanschlüsse.

Kann man machen, wenn gleich das nicht optimal ist.

>Durch die wenigen Wicklungen könnte ich dann ohne Probleme sehr dicke
>Adern nehmen.

Schon klar, aber dennoch muss man

a) einen halbwegs gescheiten Koppelfaktor erzielen
b) ein Minimum an Induktivität aufbauen.

> Den Kondensator vergrößeren, wodurch die Frequenz sinkt
>und der Strom steigt.

Jaja, Kraft durch Freude ;-)

Das hat aber nur begrenzt Sinn.

  Andreas R. (redegle)
Datum: 30.12.2009 02:54

Sorry wegen Doppeltpost.

>Wenn ich den Kondensator vergrößere sinkt die Frequenz und der Strom
>steigt.
>Der Strom wird größer, dass Magnetfeld verstärkt sich aber das Eisen
>muss nicht mehr so häufig umgeladen werden.
>Werden dadurch die Verluste im Eisen gesenkt oder steigen sie?

Sie steigen.

>Die Frequenz geht linear in die Verluste ein. Aber wie verhält sich der
>Strom.

Quadratisch.

MfG
Falk

Autor: A. R. (redegle)
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@ Sven

Das Eisen ist leider schon verbaut. Hatte schon genug Probleme, dass so 
hinzubekommen.

@ Falk

>> Den Kondensator vergrößeren, wodurch die Frequenz sinkt
>>und der Strom steigt.

>Jaja, Kraft durch Freude ;-)

>Das hat aber nur begrenzt Sinn.

Mit dem begrenzten Sinn hast du recht.
Ich vermute das müsste man mal berechnen oder ggf überschlagen.

Beginn Rechnung:

L = konstant
U = konstant
Also kann ich I und f berechnen mit folgenden Formeln.

Als nächste bräuchte ich eine Formel für die Verluste in abhängigkeit 
von f und I.
Kann ich sagen

  

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Andreas R. (redegle)

>Das Eisen ist leider schon verbaut. Hatte schon genug Probleme, dass so
>hinzubekommen.

Jaja. Eh wir jetzt anfangen, alles auf dünnes Eis zu bauen, poste mal 
lieber ein Bild von deinem Aufbau und wie du dort die Spulen anbringen 
willst. Dann reden wir weiter. Denn mit reinen Spulen mit deinem 
"Eisenkern" ohne Ferrit wird das sowieso nix.

MFG
Falk

P S Es wäre nicht falsch, sich VOR dem posten des Bildes über 
Bildformate schlau zu machen.

Autor: A. R. (redegle)
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Hab jetzt 2 Bilder gemacht.

Aber erstmal zurück zu meiner Rechnung. Wenn die Bedingungung
gegen ist, dann währe es für die Leistung im Eisen irrelevant, wie groß 
C ist. Die sinkende Frequenz und der steigende Strom würden sich 
aufheben.

Nun zu meinen Bildern. Ich hoffe man kann das Wichtige erkennen.

Auf dem ersten Bild ist der Aufbau zu erkennen. In dem Rot markieren 
Kasten sollen sich die Spulen befinden. Die Entfernung gibt den 
maximalen Radius an. Es sind eigendlich 140mm, 120mm ist der Radius des 
Globes.

Auf dem 2ten Bild kann man erkennen, wie ich die Spulen gerne wickeln 
würde. Die Äußere Spule ist die Primärspule die innere die 
Sekundärspule. Beide Spulen sollen später konzentrisch um die 
Eisenstange.

PS. Das Bildformat steht doch unter dem Fenster zum Anhängen des Bildes.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  A. R. (redegle)

>      Aufbau.JPG
>      650,6 KB, 1 Downloads
>      Spule.JPG
>      778,8 KB, 1 Downloads

>Hab jetzt 2 Bilder gemacht.

Und was für welche? Bin ich zu anspruchsvoll oder die Welt zu dämlich? 
Lies den Artikel Bildformate noch einmal. Langsam. Und denk früber 
nach, was du falsch gemacht hast.

>Auf dem ersten Bild ist der Aufbau zu erkennen. In dem Rot markieren
>Kasten sollen sich die Spulen befinden.

Prinzipiell erstmal richig.

> Die Entfernung gibt den
>maximalen Radius an. Es sind eigendlich 140mm, 120mm ist der Radius des
>Globes.

Ist für die Energieübertragung vollkommen egal.

>Auf dem 2ten Bild kann man erkennen, wie ich die Spulen gerne wickeln
>würde. Die Äußere Spule ist die Primärspule die innere die
>Sekundärspule. Beide Spulen sollen später konzentrisch um die
>Eisenstange.

In die scheinst du ja richtig verliebt zu sein. Aber du hast doch schon 
zwei Schleifkontakte. Deine Kugellager!

Einfach oben und unten Saft drauf, fertig.
OK, deine metallwinken müssen dann noch gegen die Metallschiene isoliert 
werden, aber das ist das kleinste Problem.

Wenn du dennoch die Energie per Royer Converter übertragen willst, musst 
du mehr oder weniger von deiner geliebten 12mm Eisenstange weg. Such dir 
ein anderes Kugellager und nimm eine 4..5mmm Stange. Dort kannst du die 
gängigen Schalenkerne draufstecken und alles wird gut.

http://www.ferrite.de/Ferritkerne/P-Kerne/

P36/22 ist OK, der hat 5,4mm Bohrung. Ideal für ein 5er Stange mit M5 
Gewinde zu festschrauben. Sollte für deinen Globus reichen. Auswuchten 
musst du sowieso.

>PS. Das Bildformat steht doch unter dem Fenster zum Anhängen des Bildes.

Lies den Artikel.

MfG
Falk

Autor: Mike J. (emjey)
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> Aber du hast doch schon zwei Schleifkontakte. Deine Kugellager!

Wenn sich der Ring ordentlich schnell dreht hat man da keinen Kontakt 
mehr.
(wenn im Lager nur etwas Fett oder Öl ist)

Autor: Sven Klass (mueslifresser)
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ohne den ganzen thread gelesen zu haben. ich gebe zu bis zum ersten 
youtube-video :-) aber genau das brachte den aha ...

http://www.emsp.tu-berlin.de/lehre/Projekt-Elektro...

habe das ding schonmal in aktion gesehen. schon schick!!!

ich sehe gerade das es keinen online-abschlußbericht gibt! aber der 
exestiert sonst bekommen die studenten keine noten. am besten mal beim 
betreuer achim volmer anfragen (findest du unter mitarbeiter). wenn das 
nicht hilft nochmal bei mir fragen, ich würde dann mal auf die suche 
gehen :-)

grüße,
sven

Autor: A. R. (redegle)
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>Und was für welche? Bin ich zu anspruchsvoll oder die Welt zu dämlich?
>Lies den Artikel Bildformate noch einmal. Langsam. Und denk früber
>nach, was du falsch gemacht hast.

- Format ist JPG sollte stimmen.
- Größe ist knapp über 500kB sollte auch stimmen.
- Auflösung hätte ich reduzieren können. Bring aber nur wenig Vorteile.
- Bildschärfe sollte auch ok sein.

Ich bitte dich mich genauer auf den Fehler hinzuweisen. Werde dann das 
nächste mal Versuchen, es besser zu machen.



>In die scheinst du ja richtig verliebt zu sein. Aber du hast doch schon
>zwei Schleifkontakte. Deine Kugellager!

Das Prinzip gefällt mir und die Spulen sehen gut aus, wenn sie schön 
gewickelt sind.

>Einfach oben und unten Saft drauf, fertig.
>OK, deine metallwinken müssen dann noch gegen die Metallschiene isoliert
>werden, aber das ist das kleinste Problem.

Das stelle ich mir aus 2 Gründen nicht so Praktikabel vor.
1. Das Innere Lager gleitet wie Mike J. (emjey) bereits erwähnt hat auf 
einem Ölfilm.
2. Wenn es einen kurzen Kontakt gibt bricht dieser sofort wieder ab, 
wodurch ein Verschleiß der Lager entsteht. Ich stelle mir das ähnlich 
vor wie bei einem mechanischen Schalter. Nur mit wesentlich höheren 
Schaltfrequenzen.


>Wenn du dennoch die Energie per Royer Converter übertragen willst, musst
>du mehr oder weniger von deiner geliebten 12mm Eisenstange weg. Such dir
>ein anderes Kugellager und nimm eine 4..5mmm Stange. Dort kannst du die
>gängigen Schalenkerne draufstecken und alles wird gut.

Die 12mm wollte ich wegen der Stabilität verwenden. Bei 4-5mm wird es 
unter anderem extreme Probleme geben den Ring zu befestigen.

Das nächste Problem ist, dass ich dort keine Ferrite anbringen kann.
Bei hohen Umdrehfrequenz wird der Globe Oval. Dadruch wird die untere 
Eisenstage nach oben gezogen.

Fazit: Ich habe das Problem mit der Eisenstange wohl unterschätzt.
Kann mir das aber auch nur schwer vorstellen, wie viel Leistung dort 
verschwindet.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  A. R. (redegle)

>- Format ist JPG sollte stimmen.

Ja.

>- Größe ist knapp über 500kB sollte auch stimmen.

Nein. Siehe Anhang. Ist die Bildqualität deutlich eingeschränkt?
Kann man es ohne Zoom auf einem normalen Monitor betrachten?
Denk dran, du postet keine Bilder an National Geographic für's 
Titelbild!

>- Auflösung hätte ich reduzieren können. Bring aber nur wenig Vorteile.

Wenig? Siehe Anhang.

>- Bildschärfe sollte auch ok sein.

ja.

Gut, die Kugellager vergessen wir mal wieder, blöder Ölfilm ;-)

>ein anderes Kugellager und nimm eine 4..5mmm Stange. Dort kannst du die
>gängigen Schalenkerne draufstecken und alles wird gut.

>Die 12mm wollte ich wegen der Stabilität verwenden. Bei 4-5mm wird es
>unter anderem extreme Probleme geben den Ring zu befestigen.

Wieso? Eine M5 Schraube ist nicht aus Pappe!

>Das nächste Problem ist, dass ich dort keine Ferrite anbringen kann.
>Bei hohen Umdrehfrequenz wird der Globe Oval. Dadruch wird die untere
>Eisenstage nach oben gezogen.

Das musst du halt gescheit verhindern. Entweder duch ein Gegenlager, 
oder indem du den Motor auch unten anbringst und das offene Ende oben 
hinmachst.

>Fazit: Ich habe das Problem mit der Eisenstange wohl unterschätzt.

Sieht so aus.

>Kann mir das aber auch nur schwer vorstellen, wie viel Leistung dort
>verschwindet.

Ziemlich viel, es sein denn, du machst die Wicklungen 50mm im 
Durchmesser und grösser. Und nimm KupferLACKdraht, keinen normalen 
Schaltdraht. Sieht besser aus, braucht weniger Platz und wird besser 
gekühlt.

MFG
Falk

Autor: A. R. (redegle)
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>Kann man es ohne Zoom auf einem normalen Monitor betrachten?

Also wenn ich nicht zoome, kann ich alles ohne Probleme erkennen. Kann 
es sein das mein Firefox das Bild automatisch an meine 
Bildschirmauflösung anpasst und alle ohne Firefox das Bild in voller 
Auflösung sehen?

Wenn dem so ist stimme ich dir zu, dass es besser ist, die Auflösung zu 
reduzieren.

>Das musst du halt gescheit verhindern. Entweder duch ein Gegenlager,
>oder indem du den Motor auch unten anbringst und das offene Ende oben
>hinmachst.

Aus rein mechanischer Sicht existiert keine Notwendigkeit die axialen 
Kräfte aufzufangen. Hierzu währe ein mechanisch extrem hoher Aufwand 
notwendig.
Btw. ich habe zu Hause weder Drehmaschine noch Fräsmaschine.
Ich könnte auch die Spule oben anbringen. Dann muss ich den Motor nicht 
versetzen.

>Ziemlich viel, es sein denn, du machst die Wicklungen 50mm im
>Durchmesser und grösser. Und nimm KupferLACKdraht, keinen normalen
>Schaltdraht. Sieht besser aus, braucht weniger Platz und wird besser
>gekühlt.

Gute Hinweis mit dem KupferLackdraht.
50mm das sind 5cm
Meinst du den Durchmesser der Wicklung oder des Drahtes?
Größer als 5cm kann ich ohne Probleme realisieren.
Auf der Primärseite könnte ich auch 500mm realisieren wenn es sein muss. 
Nur die Sekundärseite ist auf 250mm Durchmesser begrenzt.

Ggf. könnte man auch dadrüber nachdenken eine 12mm Kunststoffstane zu 
verwenden.
Es gibt auch Ferrithülsen mit 16mm Innendurchmesser. Wenn das Hilft 
könnte ich solche verwenden.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  A. R. (redegle)

>Aus rein mechanischer Sicht existiert keine Notwendigkeit die axialen
>Kräfte aufzufangen. Hierzu währe ein mechanisch extrem hoher Aufwand
>notwendig.

Wieso? Einfach deine geliebte Eisenstange durchgängig machen!

>50mm das sind 5cm
>Meinst du den Durchmesser der Wicklung oder des Drahtes?

Na was wohl?

>Größer als 5cm kann ich ohne Probleme realisieren.
>Auf der Primärseite könnte ich auch 500mm realisieren wenn es sein muss.
>Nur die Sekundärseite ist auf 250mm Durchmesser begrenzt.

Man muss es nicht übertreiben. Der Witz dabei ist, möglicht viel 
Magnetfeld am Eisen vorbeizumogeln.

>Es gibt auch Ferrithülsen mit 16mm Innendurchmesser. Wenn das Hilft
>könnte ich solche verwenden.

Versuch erstmal die 50mm Wicklung.

MFG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
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Kleines Update von der Royer Converter-Fraktion ;-)

Mit einer Primärspule mit 2x4 Windungen, 1,2mm Drahtdurchmesser und 55mm 
Spulendurchmesser sowie Sekundärspule mit 1x5 Windungen und 65mm 
Durchmesser, schafft meine Primärelektromik 14W an 2,2Ohm bei 74% 
Wirkungsgrad, allerdings ohne Gleichrichter getestet, der schluckt dann 
noch bissel. Eine M10 Schraube in der Mitte der Spulen bewirkt keine 
nennenswerte Stromerhöhung am Eingang, kannst also deine Eisenstange 
lassen wie sie ist ;-)
Das ganze schwingt jetzt mit 210kHz, da schnaufen die fetten 
Transistoren ein wenig. Geht aber.

MFG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
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OK, mit 2x8 Windungen gehts sogar noch einen Tick besser, halber 
Leerlaufstrom (0,2A), jetzt 122kHz Arbeitsfrequenz. Würde ich so lassen 
wollen.

Autor: A. R. (redegle)
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Danke für das austesten.

Werde dem nächst die Teile bestellen und es selbst versuchen. Kann aber 
noch durchaus 2-3 Wochen dauern. Denke ich werde recht wenig Zeit haben.

Autor: A. R. (redegle)
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Habe den Aufbau jetzt vor mir. Problem ist, dass es nicht funktioniert. 
Aber als erstes werde ich mal den Schaltplan und andere wichtige Dinge 
anhängen.

Der IRF540 ist Pinkompatible mit dem FQP19N20C

Datenblatt FQP19N20C
http://www.fairchildsemi.com/ds/FQ/FQPF19N20C.pdf
Datenblatt BZX84C12L
http://www.datasheetcatalog.org/datasheet2/0/0113h...

Ich habe die Schaltung direkt an einen Trafo mit Gleichrichter 
angeschlossen.
Spannung 30V
Für ca. 3 Sekunden nimmt die Schaltung sehr viel Strom auf, dann erwärmt 
sich das Polyswitch und begrenzt den Strom.


Bin etwas am verzweifeln. Habe mehrmals nachgeprüft ob alle Bauteile in 
Eagle richtig sind. Kann leider kaum etwas messen, da die Schaltung nach 
wenigen Sekunden schon in einen statischen Zustand über geht.

Autor: Falk Brunner (falk)
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Wie sieht denn deine Spule in der Zuleitung und dein Royer Trafo aus?
Und deine Schaltpläne sind unleserlich.

MFG
Falk

Autor: A. R. (redegle)
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Die Schaltpläne werde ich nocheinmal etwas größer anhängen.

Der Royerconverter ist wie folgt gewickelt worden.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/34...
Jedoch habe ich die Spule zu einem einzigen Ring zusammengedrückt.

Die beiden Spulen werde ich gleich fotografieren.

Autor: A. R. (redegle)
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So hier sind die beiden Spulen.

Autor: Falk Brunner (falk)
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Ich wette, du hast bei der Bifilarwicklung die beiden Teilwicklungen 
falsch verschalten. Du must das umgeschlagene Ende auftrennen und das 
eine Ende der einen Wicklung mit dem anderen Ende der anderen Wicklung 
zur Mittelanzapfung verbinden (vorher einfach mit dem DMM 
durchklingeln).

MFG
Falk

Autor: A. R. (redegle)
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Könntest du das bitte etwas bildlicher Beschreiben?
Z.B. mit Variablen bennen

Ende1 = A
Ende2 = B
Mittelabgriff--> MC und MD

Gewickt ist die im Moment genau wie auf dem Wikilink.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/34...
Der Mittelabgriff ist ganz rechts.

Was ist DMM?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  A. R. (redegle)

>Könntest du das bitte etwas bildlicher Beschreiben?

Hab ich das nicht?

>Gewickt ist die im Moment genau wie auf dem Wikilink.
>http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/34...
>Der Mittelabgriff ist ganz rechts.

Genau DAS ist FALSCH! Das rechte Ende muss aufgeschnitten werden!
Denk mal drüber nach!

Schneide das rechte Ende mit der Schlaufe auf. Du erhälst zwei 
Wicklungen, welche parallel gewickelt sind. Nun muss das rechte Ende von 
Wicklung A mit dem linken Ende von Wicklung B zur Mittelanzapfung 
verbunden werden. Die übrig bleibenden Ende sind die beiden Ende deiner 
Primärwicklung mit Mittelanzapfung

>Was ist DMM?

DigitalMultiMeter ;-)

MFG
Falk

P S Was ist das für eine riesige Drossel?
P P S Für die einfache Schaltung hätte es auch Lochraster getan. Nobel 
geht die Welt zu grunde ;-)

Autor: A. R. (redegle)
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Die Spule habe ich jetzt wie gewollt verbunden.

Mittelabgriff - Anschluss A --> 4760nH
Mittelabgriff - Anschluss B --> 5064nH
Anschluss A   - Anschluss B --> 17097nH

Macht irgdwie mehr Sinn.
Andersder währe die Gesammtinduktivität von A nach B ca. 0

>P S Was ist das für eine riesige Drossel?
Hatte mal bei Pollin "Elektroschrott" bestellt da war die Spule dabei. 
Denke es stammt aus einer Frequenzweiche.

>P P S Für die einfache Schaltung hätte es auch Lochraster getan. Nobel
>geht die Welt zu grunde ;-)
Das ist meine erste Platine. Da reicht etwas einfaches bevor ich mich an 
großere Sachen wage und 100V auf Lochraster. Da bin ich eher vorsichtig.


So Schaltung spinnt immernoch. Am Problem hat sich nichts geändert.
Hab mir mal einen weiteren Tastkopf zu Hilfe genommen.

Sobald ich einschalte springt die Gatespannung eines Mosfets auf 3,9V 
die Spannung des anderen auf 4,1V und beide bleiben dort für 2s dann 
schaltet der Polyswitsch.

Die Dioden sind noch funktionsfähig.
Kann es sein, dass die Mosfets schon defekt sind?

EDIT: Nur 4 V am Gate, da wegen der hohen Last die Eingangsspannung 
zusammenbringt.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ A. R. (redegle)

>Macht irgdwie mehr Sinn.

Eben ;-)


>Das ist meine erste Platine. Da reicht etwas einfaches bevor ich mich an
>großere Sachen wage und 100V auf Lochraster. Da bin ich eher vorsichtig.

Wie hoch sit den die Spannung aus deinem Netzteil?
Ist nach dem Gleichrichter auch ein fetter Elko zum Glätten dran?
Ach ja, für erste Einschalttest ist ein strombegrenztes Labornetzteil 
nicht zu verachten . . .

>Kann es sein, dass die Mosfets schon defekt sind?

Möglich. Aber was soll der 3. MOSFET? Als Hauptschalter? Hab ich bisher 
nicht gebraucht. Mach den mal raus. Ausserdem hast du möglicherweise die 
MOSFETs falsch angeklemmt und Drain und Source vertauscht. Kann man 
leicht prüfen, indem man die beiden Gate mit Masse verbindet. Dann 
sperren beide und die Spannung darf nicht einbrechen.

MFG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ A. R. (redegle)

>Macht irgdwie mehr Sinn.

Eben ;-)


>Das ist meine erste Platine. Da reicht etwas einfaches bevor ich mich an
>großere Sachen wage und 100V auf Lochraster. Da bin ich eher vorsichtig.

Wie hoch sit den die Spannung aus deinem Netzteil?
Ist nach dem Gleichrichter auch ein fetter Elko zum Glätten dran?
Ach ja, für erste Einschalttest ist ein strombegrenztes Labornetzteil 
nicht zu verachten . . .

>Kann es sein, dass die Mosfets schon defekt sind?

Möglich. Aber was soll der 3. MOSFET? Als Hauptschalter? Hab ich bisher 
nicht gebraucht. Mach den mal raus. Ausserdem hast du möglicherweise die 
MOSFETs falsch angeklemmt und Drain und Source vertauscht. Kann man 
leicht prüfen, indem man die beiden Gate mit Masse verbindet. Dann 
sperren beide und die Spannung darf nicht einbrechen.

MFG
Falk

P S uuuups! Was sehe ich denn da? Kann es sein dass das an den Dioden am 
Gate ein Kreuzungspunkt fehlt und die damit gar nicht am Gate 
angeschlossen sind? Dann ist klar wieso die Spannung einbricht.

Autor: Falk Brunner (falk)
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Ahhhhhh, jetzt seh ich es!

Schau dir mal dein Layout an!

Q4 ist um 180 verdeht! Und ich wette Eagle meckert da und du hast es 
ignoriert (DRC, Design Rule Check!)

MfG
Falk

P S Dein Layout ist auch ansonsten sehr, ähhhh, eigentümlich ;-)

Autor: Max M. (xxl)
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Hallo ihr beiden.
Ich will die holde Zweisamkeit nicht stören und nur einen Link anbieten
den ich zu diesem schon fortgeschrittenen Projekt gefunden hatte.
http://www.mikrocontroller.net/articles/Royer_Converter

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Max M. (xxl)

>Ich will die holde Zweisamkeit nicht stören und nur einen Link anbieten
>den ich zu diesem schon fortgeschrittenen Projekt gefunden hatte.
>http://www.mikrocontroller.net/articles/Royer_Converter

Du bist ja ein ganz Schneller.
Hast du mal den Thread glesen?

Beitrag "Re: Energie kontaktlos übertragen"

MFG
Falk

Autor: A. R. (redegle)
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Ah vielen dank Falk. Das ist jetzt natürlich schwer ärgerlich. Hatte 
mehrmals über den Schaltplan drüber geschaut und es trotzdem nicht 
entdeckt.
Habe als mit dem LTspice Schaltplan verglichen. Dort ist der Mosfet 
genau um 180° gedreht.
Jetzt springt es richtig ins Auge.


>Wie hoch sit den die Spannung aus deinem Netzteil?
>Ist nach dem Gleichrichter auch ein fetter Elko zum Glätten dran?
>Ach ja, für erste Einschalttest ist ein strombegrenztes Labornetzteil
>nicht zu verachten . . .

Die Spannung ist 30V. Dachte zuerst die Strombegrenzung würde die 
Schaltung am Einschwingen hindern und habe es deswegen ohne versucht.


>Möglich. Aber was soll der 3. MOSFET? Als Hauptschalter? Hab ich bisher
>nicht gebraucht. Mach den mal raus. Ausserdem hast du möglicherweise die
>MOSFETs falsch angeklemmt und Drain und Source vertauscht. Kann man
>leicht prüfen, indem man die beiden Gate mit Masse verbindet. Dann
>sperren beide und die Spannung darf nicht einbrechen.

Er fungiert als Verpolungsschutz.

>P S Dein Layout ist auch ansonsten sehr, ähhhh, eigentümlich ;-)

Würde mich über Verbesserungsvorschläge freuen. Wir möchten doch, dass 
das nächste Layout etwas besser wird.
Das man non SMD Bauteile nicht von oben verlöten sollte habe ich auch 
schon gemerkt.

Autor: A. R. (redegle)
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Nocheinmal richtig Glück gehabt.

Drain ist in der Mitte. Muss den Mosfet also einfach nur umdrehen.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  A. R. (redegle)

>>P S Dein Layout ist auch ansonsten sehr, ähhhh, eigentümlich ;-)

>Würde mich über Verbesserungsvorschläge freuen. Wir möchten doch, dass
>das nächste Layout etwas besser wird.

Die Schaltung ist sehr einfach, das bekommt man problemlos einlagig hin.
Man muss es mit der Leiterbreite an den Kondensatoren nicht übertreiben.
Die Masseleitung an die MOSFETs ist zu dünn.
SMD-Bauteile bringen hier nix.
Deine Spule würde ich kritisch betrachten. Wenn man Pech hat, hat die 
viel Windungskapazität und wirkt bei deiner Arbeitsfrequenz nicht mehr 
voll.

MfG
Falk

Autor: A. R. (redegle)
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>Man muss es mit der Leiterbreite an den Kondensatoren nicht übertreiben.
An den Kondensatoren fließt doch nachher extrem viel Strom wegen der 
Resonanz.
Laut Simulation 7A.

>Die Masseleitung an die MOSFETs ist zu dünn.
Das sieht man vielleicht nicht gut. Aber ganz außen sind 2 gestichelte 
Rechtecke. Ich habe die gesammte obere Lage als Massefläche konzipiert.

>SMD-Bauteile bringen hier nix.
Sind einfacher zu löten, kosten weniger und sparen das Löcher bohren. 
Aber ich denke das ist geschmackssache.

>Deine Spule würde ich kritisch betrachten. Wenn man Pech hat, hat die
>viel Windungskapazität und wirkt bei deiner Arbeitsfrequenz nicht mehr
>voll.

Würde die parasitäre kapazität nicht auch die Arbeitsfrequenz 
beeinflussen? Ich dachte die parsitäte Kapazität addiert sich zu der 
verbauten Kapazität.



Mit geändertem Mosfet funktioniert die Schaltung. Nimmt nur extrem viel 
Leistung auf und ich muss schauen, wo diese bleibt.
0,6A bei 30V also 18W.

Laut Spice sollten es 5W Verlustleistung sein.
Jeweils 0,6W an den Vorwiderständen der Mosfets.
0,82W an den Z-Dioden
2,5W an der Spule.
Der Rest ist vernachlässigbar gering.

Spice:
Oszillation 82kHz
7A rms in dem Kondensator.

Realer Aufbau:
Oszillation 86kHz
Strom in der Spule unbekannt. Sie wird aber signifikant heiß. Könnte 
auch an der Wickelart liegen. Da die Drähte sich berühren kann die Wärme 
nicht an die Luft abgegeben werden.
7A bei 1mm² sollte normal kein Problem darstellen.

Eigendlich bleiben alle Bauteile außer der Spule kalt.

Es sind diese Kondensatoren verbaut.
http://de.rs-online.com/web/search/searchBrowseAct...
Hab mich extra an deinen Artikel gehalten und verlustarme gekauft Also
PLYP also Polypropylen

Ich stelle nochmal ein Bild des Oszilloskops hoch. Zu sehen ist dort die 
Gatespannung und die Spannung an der Spule.

Autor: Max M. (xxl)
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@Falk

Hast du mal den Thread glesen?

>Beitrag "Energie kontaktlos übertragen"

Teilweise, aber der vorgeschlagene Link war noch nicht erwähnt worden.
Ich schrieb ja auch ...fortgeschrittenen Projekt...
Habs ja nur gut gemeint oder hab ich nur gestört?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  A. R. (redegle)

>>Man muss es mit der Leiterbreite an den Kondensatoren nicht übertreiben.
>An den Kondensatoren fließt doch nachher extrem viel Strom wegen der
>Resonanz.
>Laut Simulation 7A.

Deine Masseflächen reichen für 100A ;-)

>Rechtecke. Ich habe die gesammte obere Lage als Massefläche konzipiert.

Ist vollkommen Overkill.

>Sind einfacher zu löten, kosten weniger und sparen das Löcher bohren.

Hmm, gerade bei DER platine fällt das ja auch ins Gewicht . . .

>Aber ich denke das ist geschmackssache.

Quasi.

>Würde die parasitäre kapazität nicht auch die Arbeitsfrequenz
>beeinflussen?

AFAIK nein.

> Ich dachte die parsitäte Kapazität addiert sich zu der
>verbauten Kapazität.

Nicht bei der Spule.

>Leistung auf und ich muss schauen, wo diese bleibt.
>0,6A bei 30V also 18W.

Klingt aber plausibel.

>Jeweils 0,6W an den Vorwiderständen der Mosfets.
>0,82W an den Z-Dioden
>2,5W an der Spule.

Die 2,5W scheinen mir deutlich zu wenig.

>7A bei 1mm² sollte normal kein Problem darstellen.

das ist schon sehr ordentlich. Bei Trafos geht man von 2-5A/mm^2 aus.

>Eigendlich bleiben alle Bauteile außer der Spule kalt.

Klingt schon mal gut.

>http://de.rs-online.com/web/search/searchBrowseAct...

Passt.

>Ich stelle nochmal ein Bild des Oszilloskops hoch. Zu sehen ist dort die
>Gatespannung und die Spannung an der Spule.

Sieht gut aus.

MfG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Max M. (xxl)

>Teilweise, aber der vorgeschlagene Link war noch nicht erwähnt worden.

Aber sicher!
Als direkt verlinkter Artikel. Click mal auf das blaue Wort . . .

>Habs ja nur gut gemeint oder hab ich nur gestört?

Nein, das hast du nicht. Aber es war schon ein wenig altklug.

MfG
Falk

Autor: A. R. (redegle)
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OK hast recht.
http://www.multipcb.de/ger/sites/pool/index.html?/...

Die Leiterbahnen hätten ein klein wenig kleiner ausfallen können.
Bei 7A währen 2,5mm ok. Aber mehr schadet nicht.

>das ist schon sehr ordentlich. Bei Trafos geht man von 2-5A/mm^2 aus.
Bei Hausinstallation reicht 1mm² für 10A.

Aber klar die Differenz kommt durch die Wicklung. Mehr Draht auf einem 
kleinen Volumen erzeugt eine höhere Wärme. Wollte ursprünglich eine 
zylinderförmige Spule wickelt. Dort währe das kein Problem gewesen. 
Jedoch hilt diese ihre Form nicht.

>Die 2,5W scheinen mir deutlich zu wenig.

Mal kurz meine Rechnung überprüfen.
Verwickelt wurden 3m Draht.
Querschnitt 1mm²
Spezifischer Widerstand von Kupfer: 16,78*10^−3 ohm*mm²/m
R=kappa*s/A
R=0,01678ohm*mm²/m*3m/1mm²
R=0,05034ohm

P=I²*R
P=7²*0,05
P=49*0,05
P=2,5W

Autor: A. R. (redegle)
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Die Frage wegen dem Energieverbrauch hat sich erledigt.

Nenndurchmesser ungleich Durchmesser vom Kupfer.

Autor: Falk Brunner (falk)
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Die Frage nach dem Projektstatus sthet aber immer noch ;-)

Autor: A. R. (redegle)
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Ok tut mir leid nach dem 21.02.2010 15:32 kam keine Rückfrage mehr.

Die Platine funktioniert genau so wie sie soll. Musste nur aufgrund der 
höheren Leistungsaufnahme eine größere Polyfuse benutzen.

Die Mosfets bleiben trotz nicht perfekter Flanken kalt.

Hatte dir eine PN geschrieben. Anscheinden kann man diese zwar 
verschicken. Habe aber leider noch nichts gefunden, wo man diese 
einlesen kann. Vielleicht ist soetwas auch gar nicht implementiert.

Habe nocheeinmal 2 Bilder zum Status des Gesammtprojekts angehangen.
Was noch fehlt ist eine Ansteuerung der LEDs. Habe schon Vorstellungen 
wie. Jedoch fehlt mir neber dem Studium im Moment die Zeit deswegen ist 
das Projekt auf Eis gelegt.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  A. R. (redegle)

>Die Platine funktioniert genau so wie sie soll. Musste nur aufgrund der
>höheren Leistungsaufnahme eine größere Polyfuse benutzen.

Schön zu hören.

>Hatte dir eine PN geschrieben.

Hab ich auch mal bekommen, allerdings stand da nix davon, dass die 
Stromversorgung gut läuft.

> Anscheinden kann man diese zwar
>verschicken. Habe aber leider noch nichts gefunden, wo man diese
>einlesen kann. Vielleicht ist soetwas auch gar nicht implementiert.

Wie einlesen?

>Habe nocheeinmal 2 Bilder zum Status des Gesammtprojekts angehangen.

Sieht gut aus! Bei den Spulen hast du ja viel Abstand drin, das begrenzt 
die Maximalleistung. Wenns aber reicht, alle LEDs voll leuchten zu 
lassen, so what.

>wie. Jedoch fehlt mir neber dem Studium im Moment die Zeit deswegen ist
>das Projekt auf Eis gelegt.

Schade! Vielleicht wird es ja irgendwann fertig. Ich drück dir die 
Daumen!

MfG
Falk

Autor: A. R. (redegle)
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>Wie einlesen?

Ob du die lesen kannst.
Aber wenn du die bekommen hast ist alles in Ordnung.

>Schade! Vielleicht wird es ja irgendwann fertig. Ich drück dir die
>Daumen!

Danke

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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A. R. schrieb:
>>Wie einlesen?
> Ob du die lesen kannst.
> Aber wenn du die bekommen hast ist alles in Ordnung.

Wenn du hier im Forum jemandem eine Nachricht schreibst, landet die 
einfach in seinem eMail Postfach.

Autor: cl (Gast)
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Zum Video Youtube-Video "Wireless power transfer via inductive coupling" .

Stört so ein Projekt eigentlich nicht die RegTP oder übersehe ich da 
was? Oder liegt hier keine "Abstrahlung" vor?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  cl (Gast)

>Stört so ein Projekt eigentlich nicht die RegTP

Naja, streng genommen wahrscheinlich schon. Praktisch aber nicht, weil 
es im Umkreis von 100m keine Dienste oder Geräte gibt, die auf den 
Frequenzen arbeiten. Wo kein Kläger, da kein Richter.

> oder übersehe ich da was? Oder liegt hier keine "Abstrahlung" vor?

Doch, das Ding strahlt schon einiges ab.

MfG
Falk

Autor: A. R. (redegle)
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Habe leider noch keine Ahnung von Antennen.

Dachte jedoch bis jetzt, dass eine Abstrahlung erst erfolgt wenn sich 
die Leitungslänge der Wellenlänge nähert.

Autor: Christoph Lechner (clechner)
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Die Funkamateure hier können das sicherlich besser beantworten.

Hier könnte evtl. eine Magnetantenne vorliegen.

Autor: Michael_ (Gast)
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Was ist denn das nun schon wieder, eine "Magnetantenne"?
Das kommt wohl von dort, wo es "Tiefsetzsteller" gibt!

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Michael_ (Gast)

>Was ist denn das nun schon wieder, eine "Magnetantenne"?

Ein Antennte, welche vor allem den magnetischen Anteil vom 
elektromagnetischen Feld abstrahlt, mal ins Unreine gesprochen.

>Das kommt wohl von dort, wo es "Tiefsetzsteller" gibt!

Nöö, das ist ein ganz gängiger Begriff, sogar im Englischen. Magnetic 
loop.

Tante Goggle weiß mehr.

MFG
Falk

Autor: didadu (Gast)
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Falk Brunner schrieb:
> hier der brandneue Artikel Royer Converter

Könntest Du im Artikel die .sch-Datei zum Schaltbild stellen?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@didadu (Gast)

>Könntest Du im Artikel die .sch-Datei zum Schaltbild stellen?

Könnte ich, mach ich aber nicht ;-)
Weil diverse Bauteile ein Fake sind, u.a. L1 und der Trafo. Den Rest hat 
man selber in 10min zusammengeclickt.

MFg
Falk

Autor: HF Laie (Gast)
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Hallo zusammen,

mal im ernst, was sagen die Funk-Amateure im Forum denn dazu,
ich würde mir gerne mal so einen Royer Converter zusammenbauen, ich bin 
mir aber nicht sicher ob ich mir hier nicht einen dicken Sender 
zusammenlöte.

Wenn ich das richtig verstanden habe verbleibt die nicht abgeforderte 
magnetische Energie im Schwingkreis, koppel ich jetzt einen Verbraucher 
magnetisch ein dann saugt der sich die Energie aus dem Konverter.
Also sollte eigentlich ausser die differenz von Wirkungsgrad zu 100% 
nicht an "Sendeenergie" raus gehen.

Ich bin HF mässig nicht so auf dem laufenden, aber lt. 
Bundesnetzargentur gibt es ja auch gerade für Induktive Anwendungen eine 
Allgemeinzuteilung.
Wenn ich jetzt ca. 20 W induktiv in einen Sekundärkreis übertragen 
möchte und der Schwingkreis schwingt auf 150KHz bleibe ich dann mit dem 
Royer Konverter innerhalb der Grenzwerte, oder laufe ich gefahr das die 
Jungs von der Bundesnetzargentur meine Schaltung für mich ausmessen?

Nicht falsch verstehen, ich finde die Schaltung echt elegant, aber ich 
möchte bevor ich mir soetwas zusammlöte, mal eine grobe 
Risikoabschätzung.

Gruß

HF Laie

Autor: A. R. (redegle)
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Bei 140-148,5kHz haben wir 37,7dbµA/m.

Höher würde ich nach dieser Tabelle nicht gehen, denn dann sinken die 
Werte extrem ab.

Kann mir jemand erklären? Wie ich mit der Einheit umzugehen habe?
DB ist doch normlerweise immer eine Abschwächung bezogen auf eine 
Referenzgröße.

Haben wir eine solche?

Kennt jemand eine Formel zum analytischen Berechnen des H-Feldes bei 
einer Luftspule mit einer Zylinderform, bei der die Länge << Breite.

Normalerweise heben sich die Felder außerhalb der Spule Gegenseitig 
auf,ob dies reicht, damit die Felder in 10m Entfernung klein genug sind 
weiß ich jedoch nicht.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  A. R. (redegle)

>Bei 140-148,5kHz haben wir 37,7dbµA/m.

>DB ist doch normlerweise immer eine Abschwächung bezogen auf eine
>Referenzgröße.

Es sind hier aber dbµA/m, nicht einfach dB.

>Haben wir eine solche?

Ja. Die Bezugsgröße ist 1µA/m.

MfG
Falk

P S Wer sich Gedanken um möglich Abstrahlung macht, kann das Ganze auch 
in eine Weißblechkiste oder ähnliches packen, das vermindert die 
Abstrahung erheblich. Oder teilweise oder vollständig einen magnetischen 
Kern verwenden.

Autor: HF Laie (Gast)
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Hallo zusammen,

wenn ich es aber doch richtig sehe, ist doch die Spule die eigentliche 
"Antenne". Wenn ich jetzt vorhabe eine Ladevorrichtung ähnlich der 
"PowerMat" zu basteln, dann liegt meine Spule doch auch wieder offen rum 
und strahlt fröhlich vor sich hin.




P.S. PowerMat ist so eine Art Matte mit Spule drin, wo man sein 
präpariertes Handy zum laden drauflegt

Gruß

HF Laie

Autor: HF Laie (Gast)
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@A. R.

Die 37,7dBµA/m sind aber auch in 10m entfernung gemessen. Die Frage ist 
wie mist man soetwas. Mit einer in Resonanzfrequenz abgestimmter 
"Magnetantenne"?
Also im besten Fall mit meiner Sekundärspule?

Gruß

HF Laie

Autor: A. R. (redegle)
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Kann man die Feldstärke nicht berechnen?

Ich habe meine Spule leider nicht mehr komplett im Kopf.
Sie bestand aus ca. 5 Windungen.
Der Durchmesser betrug etwa. 12cm also 0,12m.
Die Spule besitzte keine Länge wie etwa eine Zylinderspule. Denn die 
Drähte der Wicklungen befinden sich alle möglichst dicht aneinander.

Wenn ich den Drahtdurchmesser vernachlässige und einen 2Dimensionalen 
schnitt durch die Spule mache. Dann sehe ich 2 parallele Leiter.
Der Strom in Leiter 1 fließt in das Blatt hinein.
Der Strom in Leiter 2 fließt aus dem Blatt herraus.

Die Feldstärke von Leiter 1 ist H1=Ig/2/PI/r
Die Feldstärke von Leiter 2 ist H2=Ig/2/PI/r

Ig in diesem Fall ist die Summer aller Ströme.
Also I=16A und Ig=I*N = 16A*5=80A

In dem Zentrum gilt dann H1=H2=H
Beide Felder addieren sich. -->
Hges=2H
Gges=2 * Ig/ 2/PI /r= Ig/PI/R =60A/3,14/0,06m= 320A/m

@ HF Laie
Ich bin übrigens auch noch ein HF Laie.
Außerhalb heben sich die Felder auf.
x = Position
x=0--> Position der Windung.

H1=Ig/PI/x
H2=Ig/PI/(x+0,12)

Hg= H1 - H2 =Ig/PI/x - Ig/PI/(x+0,12)
Hg= 19,09/x - 19,09/(x+0,12)

Das Feld verläuft dann nach dieser Funktion

http://www.wolframalpha.com/input/?i=Plot%5B19.09%...

H(10) =22,64mA/m

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ A. R. (redegle)

>H(10) =22,64mA/m

naja, wenn der Grenzwert bei 37dB uA/m liegt, sind das 2,6mA/m. Damit 
liegt deine Spule um den Faktor 10 drüber, sprich 20dB ;-)

MFG
Falk

Autor: HF Laie (Gast)
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Hallo nochmal,

ich habe jetzt alle Sorgen über Bord geworfen und das Teil mal 
nachgebaut.
Was soll ich sagen, trotz suboptimalem Aufbau mit 2 BC546 und miserabel 
gewickelten Spulen aus Kunstoff ummantelten Schaltdraht komme ich auf 
eine Resonanzfreq. von 102,4 kHz. Die Primärspule hat 2x10 wdg auf 80mm, 
Steuerspule 1 wdg auf 80mm, Sekundär 13 wdg auf 80mm.

Auf 5cm bekomme ich eine direkt an die Sek. Spule angelötete blaue LED 
zum leuchten. Leerlaufstromaufnahme 60mA bei 12V.

Ich denke, das schreit danach, nochmal anständig aufgebaut zu werden.

Gruß

HF Laie

Autor: HF Laie (Gast)
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@Falk

Aber die schreiben doch im Abstand 10 Meter !

Gruß

HF Laie

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  HF Laie (Gast)

>Aber die schreiben doch im Abstand 10 Meter !

Das hat doch A.R. grob berechnet. H(10) ist die mag. Feldstärke im 
Abstand von 10m. Wenn gleich ich nicht so ganz sicher bin, ob man das 
hier so einfach rechnen kann. Kompetente Amateurfunker anwesend?

MFG
Falk

Autor: HF Laie (Gast)
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Nachtrag:

2 x 33nF Parallel zur sek. Spule und ich komme auf 10 cm Reichweite.
Gerechnet sollte meine Spule 31µH haben also bräuchte ich 77nF um auf 
Resonanzfreq. zu kommen.

Gruß

HF Laie

Autor: A. R. (redegle)
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@ Falk
Das ist eine gute Frage.
Ich bin von einer geschlossenen Spule ausgegangen also etwas 
vereinfacht.
Sollte aber eigendlich so ca. stimmen.
Denke der Ansatz ist korrekt.

Ausgehen von einem geschlossenem Ring ist das Feld absolut 
radialsymmetrisch.

Leider kenne ich mich mit der Einheit dB nicht so gut aus. Hab schon 
immer meine Probleme mit logarithmen gehabt.

Im Internet steht eine Formel:
http://upload.wikimedia.org/math/f/e/c/fec5896d92e...

Heißt das, dass ich Lp=10* log(0,005/1µ)*dB
rechnen muss um auf die Einheit dB zu kommen.

Dann währen nämlich die 37dB = 5mA

Autor: Thorsten Erdmann (bluescreen)
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Auch ich trage mich mit dem Gedanken einen LED Globe zu bauen, aber 
einen großen. 30cm Durchmesser mit SMD RGB-LEDs rundrum, das werden dann 
rund 210 RGB LEDs. Damit kommt da schon gut Leistung zusammen. Gehe ich 
von 20mA pro LED und Farbe aus, komme ich mal eben auf knapp 13A bei 6V 
= 78W!!! Und das sind nur die LEDs, dazu kommt noch ne ganze Menge 
Elektronik.

Sowas ist vermutlich unrealistisch mit der Versorgung via Induktivität, 
oder wie seht ihr das?

Eine generelle Frage zu dieser induktiven Übertragung. Normalerweise hat 
man bei solch Rotationsgebilden ja eine Stahlachse die zentrisch durch 
die Spule läuft. Ist das ein Problem (Wirbelströme, Wärme, ...)? Eine 
"Achse" aus Ferrit wäre vermutlich besser aber mechanisch zu instabil. 
Evtl. Kunstoffachse mit Ferritkern drumrum (falls man sowas bekommt).

Viele Grüße
Bluescreen

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Thorsten Erdmann (bluescreen)

>von 20mA pro LED und Farbe aus, komme ich mal eben auf knapp 13A bei 6V
>= 78W!!!

Naja, mit kleinen Projekten gibt sich heute wohl keiner mehr ab . . .

>Sowas ist vermutlich unrealistisch mit der Versorgung via Induktivität,

Geht schon, ist aber sportlich.

>die Spule läuft. Ist das ein Problem (Wirbelströme, Wärme, ...)?

Mal den Thread gelesen?

Beitrag "Re: Energie kontaktlos übertragen"
Beitrag "Re: Energie kontaktlos übertragen"

> Eine
>"Achse" aus Ferrit wäre vermutlich besser

Nö.

>aber mechanisch zu instabil.

Eben, das Zeug ist spröde und nicht sonderlich belastbar.

>Evtl. Kunstoffachse mit Ferritkern drumrum (falls man sowas bekommt).

Unnötig. Eine Stahlachse ist OK.

MFG
Falk

Autor: ich (Gast)
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Wer eine billige einfache Lösung sucht, kann dazu
ne elektrischr Zahnbürste aussschlachten.
Reicht für geringe Reichweite und Leistung.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  ich (Gast)

>Wer eine billige einfache Lösung sucht, kann dazu
>ne elektrischr Zahnbürste aussschlachten.
>Reicht für geringe Reichweite und Leistung.

Und wer mal drei Minuten Ruhe bewahrt und den Tread liest, findet den 
Artikel Royer COnverter, womit er kein Dentalinstrument 
zweckentfremden muss.

MFG
Falk

Autor: Martin (Gast)
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Problem: http://www.mikrocontroller.net/articles/Royer_COnverter

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auf den anderen Seiten suchen, in den zugehörigen Logbüchern suchen oder 
diese Seite bearbeiten.

Autor: A. R. (redegle)
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Versuch mal diesen Link.

http://www.mikrocontroller.net/articles/Royer_Converter

Bei niedrigen Frequenzen sollte eine Eisenstange kein Problem sein.
Bei sehr hohen Frequenzen treten Ummagnetisierungsverluste auf.

Wenn ich meine Applikation (ca. 120kHz) neber eine massive Eisenplatte 
halte lässt sich eine erhöhte Sromaufnahme erkennen.

Autor: byte (Gast)
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Autor: Hanno Winter (hannow)
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Hallo zusammen,
ich versuche auch gerade einen Royer Converter zu basteln. Er soll auf 
der Sekundärseite ca. 7V und 4A bei einer Eingangsspannung von 24V 
liefern.

Habe bisher recht viel zu dem Thema gelesen, was mir allerdings noch 
nicht klar ist, warum braucht man für die Mosfets keine Steuerspule?

MfG
Hanno

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Hanno Winter (hannow)

>nicht klar ist, warum braucht man für die Mosfets keine Steuerspule?

Weil die über Kreuz durch die Drainspannung gesteuert werden können.

MFG
Falk

Autor: Hanno Winter (hannow)
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Ok, vielen Dank schon mal..

Ich habe mal alles in LTSpice so aufgebaut wie es weiter oben auf dem 
Bild zu erkennen ist (Artikel vom 20.02.2010 um 19:05), aber die 
Simulation funktioniert nicht richtig. An den beiden Primärspulenhälften 
messe ich immer die gleiche Spannung? Muss ich noch irgendwelche 
besonderen Parameter angeben?

MfG
Hanno

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Hanno Winter (hannow)

>Simulation funktioniert nicht richtig. An den beiden Primärspulenhälften
>messe ich immer die gleiche Spannung? Muss ich noch irgendwelche
>besonderen Parameter angeben?

Du musst die Schaltung leicht asymetrisch aufbauen, sonst schwingt sie 
nicht an. Oder du musst per Schalter, der irgendwann öffnet, die 
Schaltung anstoßen. Und R1, D3 und M3 kannst du weglassen, die spielen 
keine echte Rolle, ist nur ein Verpolschutz.

MFG
Falk

Autor: Hanno Winter (hannow)
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ok, die Simulation läuft jetzt...wie sollte ich denn jetzt am besten 
weiter vorgehen?
Muss ich den Lastwiderstand meiner späteren Anwendung schon genau 
kennen? Und wie genaue fange ich an die Spulen zu dimensonieren, kann 
ich dafür das Excel Sheet nehmen und einfach meine Windungszahlen und 
Induktivitäten eintragen?

MfG
Hanno

Autor: Michael S. (fendt939)
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googlet mal nach Prof. Meyl da findet ihr was...
gruss

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Hanno Winter (hannow)

>ok, die Simulation läuft jetzt...wie sollte ich denn jetzt am besten
>weiter vorgehen?

Du solltest ruhig bleiben und erstmal sagen was du denn überhaupt machen 
willst. Wieviel W willst du ungefähr übertragen? Bei welcher Spannung? 
Etc.

>Muss ich den Lastwiderstand meiner späteren Anwendung schon genau
>kennen?

Nein, aber zumindest die Größenordnung. 1K oder 10 Ohm sind schon ein 
gewaltiger Unterschied.

> Und wie genaue fange ich an die Spulen zu dimensonieren, kann
>ich dafür das Excel Sheet nehmen und einfach meine Windungszahlen und
>Induktivitäten eintragen?

Naja, für den ersten Schuss vielleicht machbar. Wie immer sollte man 
eine grobe Vorstellung haben, was man will. Wie groß sollen die Spulen 
werden? Welche Frequenz will ich benutzen? Etc.

Vorausdenken ist wichtig, aber man sollte sich nicht irre machen 
(lassen).

MFG
Falk

Autor: Hanno Winter (hannow)
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> Wieviel W willst du ungefähr übertragen? Bei welcher Spannung

Ich und ein Freund versuchen gerade eine Art Propelleruhr zu bauen. Mit 
64 RGB LEDs wollen wir ein Bilderzeugen. So grob rechnen wir mit einer 
benötigten Leistung von 30Watt bei einer Spannung von 5V. Da wir die 
LEDs multiplexen, können sehr hohe Ströme (ca. 4A) fließen.

> Nein, aber zumindest die Größenordnung. 1K oder 10 Ohm sind schon ein
> gewaltiger Unterschied.

Die Größenordnung dürfte dann wohl ehr im Kiloohm bereich liegen.

> Wie groß sollen die Spulen
> werden? Welche Frequenz will ich benutzen?

Die LEDs sollen auf ein Fahrradrad montiert. Welche Frequenz sinnvoll 
ist weiß ich noch nicht?

MfG
Hanno

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Hanno Winter (hannow)

>Ich und ein Freund versuchen gerade eine Art Propelleruhr zu bauen. Mit
>64 RGB LEDs wollen wir ein Bilderzeugen. So grob rechnen wir mit einer
>benötigten Leistung von 30Watt bei einer Spannung von 5V. Da wir die
>LEDs multiplexen, können sehr hohe Ströme (ca. 4A) fließen.

Machbar, aber nicht ganz einfach.

>> Nein, aber zumindest die Größenordnung. 1K oder 10 Ohm sind schon ein
>> gewaltiger Unterschied.

>Die Größenordnung dürfte dann wohl ehr im Kiloohm bereich liegen.

???

4A bei 5V sind bei mir 5V/4A = 1,25 Ohm. Hmmm.

>Die LEDs sollen auf ein Fahrradrad montiert. Welche Frequenz sinnvoll
>ist weiß ich noch nicht?

Ich sag mal zwischen 50-200kHz. Fangt mal mit 100kHz an. Aber besser 
erstmal ne Nummer kleiner, irgendwas mit 5W oder so. Wenn das läuft 
reden wir weiter.

MFg
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
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Noch was. Für den ersten Test kann man besser einen Akku nehmen, der ist 
absolut einfach handhabbar, einfach ein fettes Teil aus dem Modellbau 
nehmen.

MFG
Falk

Autor: Hanno Winter (hannow)
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Ok, dann werde ich mal ein bisschen basteln und mich dann nochmal 
melden. Kann vielleicht ein bisschen dauern, habe gerade recht viel für 
die Uni zu machen...

MfG
Hanno

Autor: Hanno Winter (hannow)
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So, in der Simulation läuft jetzt alles, so wie ich das gerne hätte. 
Werde das jetzt mal so aufbauen, oder gibt es noch etwas das ich 
übersehen habe?
Die Ströme sind zwar relativ hoch (ca. 15A Spitze im 
Primärschschwingkreis und 9A Spitze im Sekundärkreislauf), aber das ist 
der beste Kompromiss den ich gefunden habe für die benötigte Leistung.
Die Spulen wollte ich als Zylinderspulen ausführen, ist da ein 
Koppelfaktor von 0,8 zu hoch gegriffen?

Grüße
Hanno

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Hanno Winter (hannow)

>Die Ströme sind zwar relativ hoch (ca. 15A Spitze im
>Primärschschwingkreis und 9A Spitze im Sekundärkreislauf),

Mit den richtigen Kondensatoren kein Problem.

>Die Spulen wollte ich als Zylinderspulen ausführen, ist da ein
>Koppelfaktor von 0,8 zu hoch gegriffen?

nein, das schafft man.

MFG
Falk

Autor: holger (Gast)
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>Ich und ein Freund versuchen gerade eine Art Propelleruhr zu bauen. Mit
>64 RGB LEDs wollen wir ein Bilderzeugen.

>Die LEDs sollen auf ein Fahrradrad montiert. Welche Frequenz sinnvoll
>ist weiß ich noch nicht?

So schnell kannst du gar nicht fahren das da ein stehendes
Bild bei rauskommt;)

Autor: A. R. (redegle)
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Ein Fahrradreifen hat einen Durchmesser in der Größenordnung um die 
66cm.
U=PI*d= 2m
Geschwindigkeit könnte ca. 20km/h bis 30km/h sein.
Das sind 5,5m/s bis 8,3m/s
Also zwischen 2 und 4 Umdrehungen pro Sekunde.

Ich habe übrigens nicht gelesen, dass der mit dem Rad fahren möchte.
Wenn das Rad mit einem Motor angetrieben wird empfehle ich dir eine 
Frequenz >= 20Hz zu wählen.

Autor: Hanno Winter (hannow)
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Am Anfang soll das Rad erstmal mit einem Motor angetrieben werden. Wenn 
wir dann ein gutes Bild haben, kann man sich noch weitere Gedanken 
machen, wie man es schafft auch mit "normalem Antrieb" ein gutes Bild zu 
erhalten. Prinzipiell müsste es aber gehen, siehe:
http://www.monkeylectric.com/m464q.htm

Autor: Michael Roek (mexman) Benutzerseite
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>
> Ich habe übrigens nicht gelesen, dass der mit dem Rad fahren möchte.

Ich habe uebrigens auch nicht gelesen, dass er nur einen LED-Streifen 
radial anordnen will.

Wenn er die 64 LED in 4 Streifen zu 16 Stuck anordnet, ergibt sich mit 
12Hz schon was ganz anstaendiges......er will ja sicher nicht HDD 
wiedergeben ;-)

gruss

Michael

Autor: Hanno Winter (hannow)
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Hallo zusammen,

habe ja recht lange nichts mehr von mir hören lassen. Der Royer 
Converter funktioniert jetzt! Ich habe mal ein paar Bilder angehängt.

Die Eckdaten:
-Uein =24V
-C    =264nF
-Npri =6
-Nsek =5
-Lpri =ca.14µH
-Lsek =ca.3µH
-k    =0,6
-f    =83kHz
-Paus =25Watt
-Wirkungsgrad = 50% Mit Gleichrichter + Spannungsregler (5V an 1Ohm)

Eigentlich wollte ich ja zwei Zylinderspulen wickeln, da habe ich 
allerdings einen so niedrigen Koppelfaktor gehabt, dass es nicht möglich 
war die gewünschte Leistung zu übertragen. Außerdem wurde die 
Primärseite extrem heiß. Mit dem Schalenkern gehts schon deutlich 
besser, aber für weitere Ideen bin ich immer offen?

Der Wirkungsgrad könnte denke ich mal noch deutlich besser sein, da am 
Spannungsregler einiges an Leistung verloren geht. Gibts da auch 
verlustärmere für diesen Bereich(5V, 5A)?

Grüße,
Hanno

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Hanno Winter (hannow)

>habe ja recht lange nichts mehr von mir hören lassen. Der Royer
>Converter funktioniert jetzt! Ich habe mal ein paar Bilder angehängt.

Sieht ganz gut aus. Aber ein paar Bemerkungen.

Deine Schaltpläne sind sehr schlecht lesbar, siehe Bildformate.
Ein Elko als Pufferkondensator hinter dem Gleichrichter ist bei 83 kHz 
schon arg grenzwertig. Hier nimmt man besser einen Folienkondensator. 
Denn der muss bei 83 kHz nicht sehr groß sein, ein paar Dutzen 
Mikrofarad reichen.

>-Wirkungsgrad = 50% Mit Gleichrichter + Spannungsregler (5V an 1Ohm)

Deine Daten sehen brauchbar aus, 50% Wirkungsgrad ist natürlich nicht so 
der Hit. Aber L1 scheint mir etwas groß. 1mH braucht man dort denke ich 
nicht, 100-200µH sollten reichen. Hoffentlich sättigt die Drossel nicht. 
Wird sie sehr warm? Was machen die MOSFETs?

>Eigentlich wollte ich ja zwei Zylinderspulen wickeln, da habe ich
>allerdings einen so niedrigen Koppelfaktor gehabt, dass es nicht möglich
>war die gewünschte Leistung zu übertragen.

Das geht schon, muss man halt ein wenig probieren und optimieren.

> Außerdem wurde die Primärseite extrem heiß.

Kann an einer ungünstigen Dimensionierung liegen.

>Der Wirkungsgrad könnte denke ich mal noch deutlich besser sein, da am
>Spannungsregler einiges an Leistung verloren geht.

Wie hoch ist denn die Spannung hinter dem Gleichrichter?

> Gibts da auch verlustärmere für diesen Bereich(5V, 5A)?

Naja, ein LM1084 ist fast LOW drop, der braucht nur knapp 1V bei 
Volllast. Eine Zweiwegegleichrichtung tut bei niedrigen 
Ausgangsspannungen besonders weh, weil man 2x1V verliert. Besser ist 
hier ein Gleichrichter mit Mittelpunktabgriff, spart zwei Dioden und die 
Flußspannung einer Diode, macht bei 5A Ausgangsstrom immerhin satte 5W!

http://de.wikipedia.org/wiki/Gleichrichter#Mittelp...

Ziel muss es sein, die Ausgangsspanung hinter dem Gleichrichter knapp 
über 6V bei Volllast zu halten, dann hast du minimale Verluste. Ein 
Schaltregler könnte die Sache noch ein wenig verbessern, aber nicht 
viel. Denn ein Linearregler hat hier 5V/6V = 83% Wirkungsgrad, das ist 
schon recht brauchbar.

MfG
Falk

Autor: Hanno Winter (hannow)
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> Ein Elko als Pufferkondensator hinter dem Gleichrichter ist bei 83 kHz
> schon arg grenzwertig. Hier nimmt man besser einen Folienkondensator.
> Denn der muss bei 83 kHz nicht sehr groß sein, ein paar Dutzen
> Mikrofarad reichen.

Ich dachte, dass es nach dem Gleichrichter nicht mehr so wichtig ist, 
was da für ein Kondensator zum Einsatz kommt? Aber ich werde es in 
Zukunft berücksichtigen.

> Aber L1 scheint mir etwas groß. 1mH braucht man dort denke ich
> nicht, 100-200µH sollten reichen. Hoffentlich sättigt die Drossel nicht.
> Wird sie sehr warm? Was machen die MOSFETs?

Weder die Spule noch die Mosfets erwämen sich nennenswert. Das einzige 
was warm wird, ist der Spannungsregler und die Primärspule auch etwas.

>>Eigentlich wollte ich ja zwei Zylinderspulen wickeln, da habe ich
>>allerdings einen so niedrigen Koppelfaktor gehabt, dass es nicht möglich
>>war die gewünschte Leistung zu übertragen.
>
> Das geht schon, muss man halt ein wenig probieren und optimieren.
>
>> Außerdem wurde die Primärseite extrem heiß.
>
> Kann an einer ungünstigen Dimensionierung liegen.

Hast du da noch irgendwelche Tipps? Z.B. Primärspule innerhalb von der 
Sekundärspule oder umgekehrt? Bezieht sich hier "Dimensionierung" auf 
die Induktivität der Spulen, oder auf was anderes?

> Wie hoch ist denn die Spannung hinter dem Gleichrichter?
Unter Last beträgt die Spannung ziemlich genau 7V und die braucht der 
Spannungsregler auch um 5V zu liefern. Weiß auch nicht genau, warum ich 
hier 2V brauche. Vielleicht, weil der Spannungsregler schon ziemlich 
warm wird?

> Besser ist hier ein Gleichrichter mit Mittelpunktabgriff, spart zwei Dioden und
> die Flußspannung einer Diode, macht bei 5A Ausgangsstrom immerhin satte 5W!
Das ist eine gute Idee, das werde ich aufjedenfall noch machen!

Gruß
Hanno

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Hanno Winter (hannow)

>was warm wird, ist der Spannungsregler und die Primärspule auch etwas.

Ist normal.

>Hast du da noch irgendwelche Tipps?

Im Moment nicht.

> Z.B. Primärspule innerhalb von der
>Sekundärspule oder umgekehrt?

Kann man experimentieren, wird aber wenig bringen.

> Bezieht sich hier "Dimensionierung" auf
>die Induktivität der Spulen,

Ja, und auf den Primärkondensator.

>Unter Last beträgt die Spannung ziemlich genau 7V und die braucht der
>Spannungsregler auch um 5V zu liefern.

Macht bei 5A satte 10W. Und das ohne Kühlkörper? Keine gute Idee!

> Weiß auch nicht genau, warum ich
>hier 2V brauche.

Weil das der IC so will, laut Datenblatt 1,5V@5A. Naja, 5A ist schon 
ordentlich.
Keine Ahnung ob es da Low Drop Linearregler gibt, die vielleicht mit nur 
500mV auskommen.

MFG
Falk

Autor: Johannes L. (johannesl)
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Kann man das auch mit über 50% Wirkungsgrad auf 10m ausdehnen?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Johannes L. (johannesl)

>Kann man das auch mit über 50% Wirkungsgrad auf 10m ausdehnen?

Alles nur eine Frage der Spulengröße ;-)

MFG
Falk

Autor: Harald Wilhelms (Gast)
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Falk Brunner schrieb:
> @  Johannes L. (johannesl)
>
>>Kann man das auch mit über 50% Wirkungsgrad auf 10m ausdehnen?
>
> Alles nur eine Frage der Spulengröße ;-)
>
> MFG
> Falk

Etwa in der Grösse :-))  :
http://www.raonline.ch/images/edu/nw2/ph/cern_geneva01.gif
Gruss
Harald

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Ist das nicht sehr anstrengend, alle Metallgegenstände im Umkreis von 10 
Metern zu meiden?

Autor: Johannes L. (johannesl)
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Falk Brunner schrieb:
> Alles nur eine Frage der Spulengröße ;-)

Und wie Groß muss die Spule bei 20W und 10m sein?

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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ca. 10m Durchmesser. Die Leistung wäre dann kein Problem mehr.

Autor: Johannes L. (johannesl)
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Abdul K. schrieb:
> Ist das nicht sehr anstrengend, alle Metallgegenstände im Umkreis von 10
> Metern zu meiden?

Abdul K. schrieb:
> ca. 10m Durchmesser. Die Leistung wäre dann kein Problem mehr.

Ist das jetzt ein Scherz?

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Da es sich um induktive Kopplung handelt, ist es kein Scherz. Mach dich 
einfach über diese Kopplungsart schlau. Einfache Regel: 
Spulendurchmesser entspricht in etwa der Reichweite.
Dann kannst du deine 20W auf den gesamten Spulenkörper gleichmäßig 
verteilen, was lokal dann sicherlich nicht sonderlich heizt.


Ehrlich gesagt, es langweilt mich, daher fange ich dann an zu 
provozieren.

Autor: Johannes L. (johannesl)
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Welche Frequenz sollte man bei 20W erreichen?
Der empfänger kann doch auch aus einer Spule mit Mittelanzapfung 
bestehen Mittelpunktgleichrichter oder geht das nicht, das ganze ist ja 
auch eine art Trafo.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Sag doch erstmal wofür das gedacht ist? Keiner will hier endlose Texte 
schreiben.

Autor: Helmut S. (helmuts)
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Johannes L. schrieb:
> Welche Frequenz sollte man bei 20W erreichen?
> Der empfänger kann doch auch aus einer Spule mit Mittelanzapfung
> bestehen Mittelpunktgleichrichter oder geht das nicht, das ganze ist ja
> auch eine art Trafo.

Bei dem Experiment "Witricity" haben sie bei ca. 1m Spulendurchmesser 
und 3m Abstand eine Frequenz von 10MHz genommen. Sprich, du brauchst 
einen Hochfrequenzgenerator.
Allerdings musst du beidseitig einen Resonazkreis verwenden. Nur so 
erreicht man brauchbare Kopplung bzw. Energieübertragung. Klassisches 
Trafoprinzip mit Primär- und Sekundärwicklung bei beleibiger Last kannst 
du da vergessen.

Autor: Johannes L. (johannesl)
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Der Artikel ist ja ganz interresant, gibt es davon auch einen 
Schaltplan?

Autor: Falk Brunner (falk)
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Welcher Artikel? Royer Converter?

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Nee Falk, es geht um Witricity. Ist halt mal wieder so ein Hype, der 
gewisse Zeit zum Totlaufen brauch. In der Zwischenzeit wird man mit 
sowas belästigt. Ein aufladendes Handy auf einem Mauskissen wäre vor 20 
Jahren vielleicht mal was neues gewesen. Also aussitzen.

Autor: Falk Brunner (falk)
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http://www.witricity.com/

Das hier? Hmmm. Tesla lebt?

"Imagine a future in which wireless electricity makes everyday products 
more convenient, reliable, and environmentally friendly."

Naja, zumindest die Marketingabteilung ist gut.

"Non-Radiative Energy Transfer is Safe for People and Animals

WiTricity’s technology is a non-radiative mode of energy transfer, 
relying instead on the magnetic near field. Magnetic fields interact 
very weakly with biological organisms—people and animals—and are 
scientifically regarded to be safe. Professor Sir John Pendry of 
Imperial College London, a world renowned physicist, explains:  “The 
body really responds strongly to electric fields, which is why you can 
cook a chicken in a microwave.  But it doesn't respond to magnetic 
fields. As far as we know the body has almost zero response to magnetic 
fields in terms of the amount of power it absorbs."  Evidence of the 
safety of magnetic fields is illustrated by the widespread acceptance 
and safety of household magnetic induction cooktops."

Naja, kann man diskutieren.

"Scalable Design Enables Solutions from milliwatts to Kilowatts

WiTricity systems can be designed to handle a broad range of power 
levels. The benefits of highly efficient energy transfer over distance 
can be achieved at power levels ranging from milliwatts to several 
kilowatts. This enables WiTricity technology to be used in applications 
as diverse as powering a wireless mouse or keyboard (milliwatts) to 
recharging an electric passenger vehicle (kilowatts). WiTricity 
technology operates in a “load following” mode, transferring only as 
much energy as the powered device requires."

Beispiele?

http://www.witricity.com/pages/application.html

Dort steht NICHTS konkretes, schon gar nichts, was mit der angepriesenen 
Resonanzübertragung und damit einhergehender Reichweite arbeitet. Und 
induktive Energie- und Datenübertragung ist so alt wie der Trafo selber 
und wird seit Jahrzehnten genutzt, nur halt mit begrenzter Reichweite 
und Geometrie.

Aber wir wollen mal nicht alles schlecht reden. Die Zukunft wird zeigen, 
ob sich a) die Laborexperimente in praxistaugliche Geräte umformen 
lassen und b) daraus merktreife, nachgefragte Produkte werden. Und nicht 
nur Geek-Zubehör.

Aber wir bleiben hoffungsvoll . . .

MFG
Falk

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Falk, jetzt haste auch noch Werbung für die gemacht. Wenn so eine 
anerkannte Persönlichkeit wie du nicht dagegen redet, muß doch jeder 
Laie der Ansicht sein, das es wohl gut ist. Doch nicht etwa dein neuer 
Arbeitgeber? Man weiß ja nie.

Autor: Flip B. (frickelfreak)
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Eine mögliche und garnicht allzu futuristische Anwendung ist das 
Kontaklose laden kleiner akkubetriebener Elektrogeäte. Wenn ich mir eine 
Spule in die Tischplatte versenke und die andere in den Deckel von 
meinem Handy sind das nur einige mm. Damit ließe sich genug leistung 
übertragen und die Sache wäre dann noch nicht einmal unpraktisch.

Autor: Johannes L. (johannesl)
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Eigentlich bezog ich mich 
hierrauf:http://www.buzzle.com/articles/witricity-wireless-...

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Philipp Bigott schrieb:
> Eine mögliche und garnicht allzu futuristische Anwendung ist das
> Kontaklose laden kleiner akkubetriebener Elektrogeäte. Wenn ich mir eine
> Spule in die Tischplatte versenke und die andere in den Deckel von
> meinem Handy sind das nur einige mm. Damit ließe sich genug leistung
> übertragen und die Sache wäre dann noch nicht einmal unpraktisch.

Die Hersteller konnten sich aber nicht einigen. So blieb es eben bei der 
einzigen relevanten Anwendung: Zahnputzmaschine


http://www.buzzle.com/articles/witricity-wireless-...
Zitat:
"What's so Unique about Soljacic's experiment?

What Soljacic's team has done is that they have specifically tuned the 
transmitting unit to the receiving device. The transmission is also not 
hindered by the presence of any object in the line of sight. If the 
object to be charged is in the vicinity of the WiTricity source, then 
the energy transfer will undoubtedly take place.

In this 'coupling resonance' system, the electric energy that is not 
used up by the receiver does not get radiated into the surrounding 
environment, but remains in the vicinity of the transmitter. This 
ensures safety as well as minimal wastage of power. One of the five 
researchers, Dr. Aristeidis Karalis says that their coupling resonance 
system is one million times more efficient as compared to that of Nikola 
Tesla."

Also bin ich ein Laie, Tesla wohl auch.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Philipp Bigott (frickelfreak)

>Kontaklose laden kleiner akkubetriebener Elektrogeäte.

Gibt es schon, wenn gleich noch etwas sinnlos, weil nicht ins Handy 
integriert.

Youtube-Video "Power Mat Home/Office and Portable Review"

Man müsste die Gegenstelle in die Geräte bringen, dann ist das sinnvoll. 
Wird schon, Ipohone V7 hat das bestimmt ;-)
Ist aber "nur" klassische induktive Kopplung.

>meinem Handy sind das nur einige mm. Damit ließe sich genug leistung
>übertragen und die Sache wäre dann noch nicht einmal unpraktisch.

Naja, wird irgendwann vielleicht mal kommen. Ist weniger ein technisches 
Problem, eher ein Problem der Standardisierung.

@ Abdul K. (ehydra) Benutzerseite

>Falk, jetzt haste auch noch Werbung für die gemacht.

Naja, nicht wirklich.

> Wenn so eine
>anerkannte Persönlichkeit wie du nicht dagegen redet, muß doch jeder
>Laie der Ansicht sein, das es wohl gut ist.

Ist es eventuell auch.

> Doch nicht etwa dein neuer Arbeitgeber?

Nein.

Im Moment ist es nur ein Laborversuch und bissel "wir sind vom MIT" 
Gesülze. Kennen wir alle noch aus der guten alten Dot-Com Zeit. Wann man 
ein reales Produkt sehen kann, bleibt abzuwarten.

Ausserdem gibt es schon einen Standard, wo hab ich den letztens gesehn?

Aha, hier

http://focus.ti.com/docs/prod/folders/print/bq500110.html

MfG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Abdul K. (ehydra) Benutzerseite

>researchers, Dr. Aristeidis Karalis says that their coupling resonance
>system is one million times more efficient as compared to that of Nikola
>Tesla."

>Also bin ich ein Laie, Tesla wohl auch.

Hahaha! Typisch Amis, die große Klappe bis zum Umfallen.

Naja, lass sie mal etwas Venture Capital suchen und mal sehen was 
rauskommt. Wahrscheinlich 1.000.000. mal mehr heiße Luft als aus Teslas 
Teekessel ;-)

Autor: Falk Brunner (falk)
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OK, wie wäre es mit http://www.royer-technology.com

Ich bin CEO and CTO, wer macht mit? ;-)

Autor: Falk Brunner (falk)
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http://www.wirelesspowerconsortium.com/

Das scheint die offizielle Stelle zu sein.

Autor: Falk Brunner (falk)
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http://www.wirelesspowerconsortium.com/

Das scheint die offizielle Stelle zu sein.

http://www.wirelesspowerconsortium.com/technology/...

Naja, mehr als nettes Spielzeug ist das kaum, von dem UW-Stecker und 
Implantaten mal abgesehen.

Irgenwo hab ich letztens eine Kamera gesehen, die man schlucken kann! 
Wirklich wahr. Die haben dann mit ultraeffizenter Kodierung nach aussen 
gesendet, Video!

MFG
Falk

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Laßt uns jede Zahnbürste und jede Zahnplombe mit ARM-Cortex versehen. 
(Mal wieder ein doppeldeutiger Satz)

Falk, deine Seite ist gerade nicht erreichbar.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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http://www.peiker.de/de/presse/pressemitteilungen/...

Naja, das sieht doch hier ganz gut aus ;))

Schon komisch, oder? woanders werden Netzabfallschütze(oder wie die 
Dinger heißen) verbaut, damit der Elektrosmog vom Schlafzimmer 
ferngehalten wird und auf der anderen Seite werden induktive Ladesachen 
angepriesen.

Müssten wir nicht alle Kopfschmerzen haben?

Viele Grüße
Axelr.

PS ich habe die Sache der Energieübertragung mittels 
SerienResonanzwandler (IR2153) gelöst und übertrage gut 16Watt. Aber nur 
auf 2-3mm

Autor: Falk Brunner (falk)
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"Ein neuartiges Konzept für das so genannte „Wireless Charging“ 
ermöglicht das positionsunabhängige, drahtlose Laden von mobilen 
Endgeräten im Fahrzeug, ohne dass Abstriche an der Verbindungsqualität 
gemacht werden müssen. Denn durch die Ankopplung an die Außenantenne des 
Fahrzeugs ist bester Empfang garantiert und eventuelle Handystrahlungen 
bleiben außerhalb des PKWs."

"Da die Qualcomm Technologie für die mechanische Ausrichtung der 
Endgeräte auf einen Magneten verzichtet, sondern auf einen 
10-Watt-Sender zurückgreift, werden Störungen und negative 
Beeinflussungen vermieden. Für die Sicherheit vor schädlichen 
Strahlungen werden ebenfalls die entscheidenden Standards erfüllt."

Hihi, da macht man sich um ZWEI Watt Sendeleistung des Handy Sorgen 
(böse gepulste Strahlung) und ballert dann den gesammten Innenraum mit 
10W Magnetfeld voll. Verkehrte Welt. Und ich bin gespannt wie sie die 
10W so ausrichten, das mal wenigstens 1W im Gerät ankommt. 
Lageunabhängig!

MFG
Falk

P S Naja, warten wir's mal ab was aus dieser PR-Show werden wird.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Qualcomm waren schon immer große Schaumschläger. Das ist die Firma, die 
auch hinter dem amerikanischen Mobilfunknormen steckt.

Ich bin dafür, das es zusammen mit dem Thread DigitalStrom in die neue 
Kategorie Astrologie verschoben wird.


PS: Warum muß ich mich so oft einloggen? Ihr wollt mich wohl loswerden??

Autor: Johannes L. (johannesl)
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Ich habe jetzt mal in Spice Simuliert und bin auf eine Freqenz von 
1,9MHz gekommen kann man das MKP Kondis noch zumuten?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Johannes L. (johannesl)

>Ich habe jetzt mal in Spice Simuliert und bin auf eine Freqenz von
>1,9MHz gekommen kann

Was muss man da simulieren, das kann man einfach ausrechnen.

> man das MKP Kondis noch zumuten?

Kommt auf den Strom an.

MFG
Falk

Autor: Johannes L. (johannesl)
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Falk Brunner schrieb:
> Was muss man da simulieren, das kann man einfach ausrechnen.

Wie?

Autor: Falk Brunner (falk)
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Mal den Artikel Royer Converter gelesen?

Autor: herbert (Gast)
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Bei deinem Ansinnen scheint es auch wichtig zu sein auf die Problematik 
bezüglich der EMV hinzuweisen.Dieses Problem dabei zu lösen glaube ich 
ist die größere Hürde.

Autor: Johannes L. (johannesl)
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herbert schrieb:
> Bei deinem Ansinnen scheint es auch wichtig zu sein auf die Problematik
> bezüglich der EMV hinzuweisen.Dieses Problem dabei zu lösen glaube ich
> ist die größere Hürde.

Wie wird das den bei der Elek. Zahnbürste gelöst?

Autor: herbert (Gast)
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Johannes L. schrieb:
> Wie wird das den bei der Elek. Zahnbürste gelöst?

Ich habe keine und von innen habe ich die auch noch nicht gesehen.Machen 
die Probleme ? Wenn man 10 Watt induktiv mit einer hohen 
Rechteckfrequenz nackt übertragen will dann stelle ich mir vor dass sich 
da kein Rundfunkempfänger freut.;-) Gestern musste ich feststellen,dass 
mein portable UKW RX von meiner Energiesparlampe in der Küche ziemlich 
gestört wird wenn ich ein paar Meter daneben stehe.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  herbert (Gast)

>> Wie wird das den bei der Elek. Zahnbürste gelöst?

>Ich habe keine und von innen habe ich die auch noch nicht gesehen.

Die hat einen Ferritkern auf beiden Seiten.

>die Probleme ? Wenn man 10 Watt induktiv mit einer hohen
>Rechteckfrequenz nackt übertragen will

Was hast du denn für eine riesige Zahnbürste? Und wer sagt, dass es 
Rechteck sein muss?

http://www.chemiephysikskripte.de/zahn/zahn.htm
http://www.uni-kiel.de/piko/downloads/Physik_Im_Al...

Seite 34

MFG
Falk

Autor: Johannes L. (johannesl)
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Wie entstört man den Sowas?

Autor: Johannes L. (johannesl)
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Hab es jetzt mit 47nf auf gebat, die Spule zirpt und die Fets werden 
heiß.
Was habe ich falsch gemacht?

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Auf was beziehst du dich? Vermute mal, zu viel Streuinduktivität. Der 
Royer steuert sich ja selbst.

Autor: Johannes L. (johannesl)
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Ich verwende MOSFets brauche also keine Streuinduktivität.
Wenn ich das Teil anschliße werden nach 10Sec die Fets so heiß,dass ein 
Teil meines Pflasters am Finger daran Kleben bleibt!
Wie kann ich verhindern das die Fets so heiß werden?

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Die Streuinduktivität ist ein parasitäres Element jeden Trafos. 
Normalerweise versucht man sie zu minimieren. Manchmal kann man sie 
vorteilshaft als weiteren Filterpol benutzen.

Wenn die FETs heiß werden:
- werden sie nicht vollständig durchgesteuert
- ist der Drain-Strom jenseits der Sättigungsgrenze
- ist VDS bereits übern Breakdown-Voltage
- ist die Sperrerholzeit der Rückwärtsdiode zu groß bzw.
- der Rückwärtsstrom zu groß und damit der Spannungsabfall
- VGS über Breakdown-Voltage
- der FET thermisch überlastet mangels passender Kühlung
- der MOSFET bereits tot oder schlicht falsch angeschlossen.

Such dir was aus. Messen ist einfacher.

Autor: Johannes L. (johannesl)
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Ich habe mal die 30V schottky Dioden gegen 1N4841ser getauscht un siehe 
da das Teil schwingt mit 150Khz werde mir demnäst mal 400V Fets und 
Dioden kaufen und gucken obs dann besser läuft.

Helmut S. schrieb:
> Bei dem Experiment "Witricity" haben sie bei ca. 1m Spulendurchmesser
> und 3m Abstand eine Frequenz von 10MHz genommen. Sprich, du brauchst
> einen Hochfrequenzgenerator.
> Allerdings musst du beidseitig einen Resonazkreis verwenden

Wo kriege ich Schottky Dioden mit 400V(Ich schätze mal Silizium schafft 
keine 10Mhz)?
Wie berrechne ich einen Resonanzkreis?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Johannes L. (johannesl)

>Ich habe mal die 30V schottky Dioden gegen 1N4841ser getauscht

Unnötig, Schotty ist schnell genug. Der Fehler war woanders, ggf. ein 
Kurzschluß oder kalte Lötstelle.

> un siehe
>da das Teil schwingt mit 150Khz werde mir demnäst mal 400V Fets und
>Dioden kaufen und gucken obs dann besser läuft.

Lass das besser sein.

>Wo kriege ich Schottky Dioden mit 400V(Ich schätze mal Silizium schafft
>keine 10Mhz)?
>Wie berrechne ich einen Resonanzkreis?

Diese und viele andere Aussagen disqualifizieren dich für Bastelein über 
24V. Let it be.

MfG
Falk

Autor: Johannes L. (johannesl)
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Falk Brunner schrieb:
> Unnötig, Schotty ist schnell genug. Der Fehler war woanders, ggf. ein
> Kurzschluß oder kalte Lötstelle.

Glaube ich nicht ich habe nähmliche 180V gemessen.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Ich wäre ja bereit zu helfen. Aber die Aussagen sind einfach unklar, 
abstrus. Kannst du keine Scope-Bilder posten? Es reicht ja ein 2-Kanal 
Analog völlig aus.
Die 1N4148 hat wohlmöglich eine kleinere Kapazität als die Schottkys 
(Typ?).
Außerdem kann es sein das der Wandler nicht startet, weil er zu 
symmetrisch ist. DIAC einbauen bzw. irgendwie leichte Asymmetrie 
erzeugen.

Autor: Johannes L. (johannesl)
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Abdul K. schrieb:
> Kannst du keine Scope-Bilder posten?

Nein ich habe kein Oszilloskop.

Abdul K. schrieb:
> Außerdem kann es sein das der Wandler nicht startet, weil er zu
> symmetrisch ist. DIAC einbauen bzw. irgendwie leichte Asymmetrie
> erzeugen.

Der Wandler startet und läuft mit 130-140 Khz.
Ich schätze, dass die Fets heiß werden  weil die Drossel nicht geeignet 
ist. Ich habe diese: 
http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=7637;GROU... 
verwendet

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Johannes L. (johannesl)

>ist. Ich habe diese:
>http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=7637;GROU...
>verwendet

Die ist OK.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Die Beschreibung der Drossel stimmt aber nicht. Ein Metallpulverkern 
kann bei den wenigen Windungen keine 100uH haben. Das wird Ferrit sein.

Wo war der Schaltplan von Johannes?

Autor: Johannes L. (johannesl)
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Hier der Schaltplan.

Autor: Johannes L. (johannesl)
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Update: Mit 0,5K Gate Wiederstand stegt die Freqenz auf 280Khz und die 
Fets bleiben kalt aber jetzt wird die Spule heiß!

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Abdul K. (ehydra) Benutzerseite

>Die Beschreibung der Drossel stimmt aber nicht. Ein Metallpulverkern
>kann bei den wenigen Windungen keine 100uH haben.

Aber sicher.

>Das wird Ferrit sein.

Kann sein, muss nicht, ist eher untypisch.

http://www.mikrocontroller.net/articles/Spule#Kerne_recyceln

100µH bei 50 Windungen macht ein AL von 40nH/N^2, klingt gut.

Der Aussendurchmesser beträgt 26mm, macht Pi Mal Daumen ca. 60mm 
mittlere magnetische Weglänge. Querschnitt ca. 1cm^2. Macht also ein µr 
von ca. 19. Klingt mir sehr nach Eisenpulver ;-)

http://www.reichelt.de/Amidon-Eisenpulver-Ringkern...

Der hier ist in etwa vergleichbar, hat etwa doppeles µr und damit 
doppeltes AL.

MFG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Johannes L. (johannesl)

>Update: Mit 0,5K Gate Wiederstand stegt die Freqenz auf 280Khz

Womit misst du, wenn du kein Oszi hast?

>und die
>Fets bleiben kalt aber jetzt wird die Spule heiß!

Klingt nach einem guten Royer Converter ;-)

MFG
Falk

Autor: BMK (Gast)
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Falk wrote:

>Der Aussendurchmesser beträgt 26mm, .....

ja, aber abgerechnet 1mm CuL x 2 wird der Kern eher 24mm haben.
Der T94-18 passt imho gut - siehe Bild.

Bestätigt unter dem Strich aber deine These.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Falk Brunner schrieb:
> @  Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
>
>>Die Beschreibung der Drossel stimmt aber nicht. Ein Metallpulverkern
>>kann bei den wenigen Windungen keine 100uH haben.
>

>
> Der hier ist in etwa vergleichbar, hat etwa doppeles µr und damit
> doppeltes AL.
>

Ich laß das jetzt einfach mal so stehen. Falk hat ja genug Sachkenntnis. 
Vielleicht sind meine Kerne einfach immer zu klein und ich hab das daher 
falsch abgeschätzt.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Johannes L. schrieb:
> Hier der Schaltplan.

Also in LTspice funzt deine Schaltung offensichtlich. Bei dem Übertrager 
fehlt die Induktivität der Wicklungen. Und noch mehr Punkte. Warum 
postest du nicht ein funktionierendes Projekt?

Hast du nun ein Scope oder nicht? Kannst dich ja notfalls vorher 
ausloggen ;-)

Ohne wirds schwierig, wenns nicht laufen will.

Der Übertrager kann heiß werden (Ist 'die Spule' damit gemeint?), wenn 
die Schaltfrequenz viel zu hoch ist oder schlicht mehrere Wicklungen 
gleichzeitig gegeneinander arbeiten. Dann würden aber auch die FETs heiß 
werden.

Dann, ist der Aufbau halbwegs 'HF'-gerecht? Mach ein Bild!

Falls die Drossel heiß wird, dann ist sie in der Sättigung angekommen 
und die FETs sehen einen mehr oder weniger Kurzschluß.


So, dann das alte Problem: Was stand vorher im Thread überhaupt? Dein 
erster Post war wohl der hier:
Beitrag "Re: Energie kontaktlos übertragen"

Da frage ich mich nun, ob du den Übertrager eng gekoppelt hast? Wenn 
nicht, schaukelt sich die Spannung an den MOSFETs immerweiter auf...

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Abdul K. (ehydra) Benutzerseite

>fehlt die Induktivität der Wicklungen. Und noch mehr Punkte. Warum
>postest du nicht ein funktionierendes Projekt?

Wär ja zu einfach ;-)

>Der Übertrager kann heiß werden (Ist 'die Spule' damit gemeint?), wenn
>die Schaltfrequenz viel zu hoch ist

Jain, wesentlicher Punkt ist die Blindleistung bzw. der Blindstrom im 
Primärschwingkreis, siehe Artikel.

> oder schlicht mehrere Wicklungen
>gleichzeitig gegeneinander arbeiten.

Da arbeitet nix gegeneinander, bei Falschpolung der Primärwicklung 
schwingt nämlich gar nichts.

Beitrag "Re: Energie kontaktlos übertragen"

>Dann, ist der Aufbau halbwegs 'HF'-gerecht?

Naja, der Royer Converter ist da recht gemütlich.

>Da frage ich mich nun, ob du den Übertrager eng gekoppelt hast? Wenn
>nicht, schaukelt sich die Spannung an den MOSFETs immerweiter auf...

Keine Sekunde. Eine schlechte Kopplung zur Sekundärseite verringert nur 
die maximal verfügbare Leitstung, aber die Schwingung im Primärkreis 
beeinflußt es nicht. Klingt komisch, ist aber so. Denn der [[Royer 
Converter]] ist problemlos leerlaufstabil.

Bestenfalls könnte eine SEHR schlechte Kopplung der beiden Häften der 
Primärwicklung zu schlechten Eigenschaften führen.

MFG
Falk

Autor: Johannes L. (johannesl)
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Falk Brunner schrieb:
> Womit misst du, wenn du kein Oszi hast?

Abdul K. schrieb:
> Also in LTspice funzt deine Schaltung offensichtlich. Bei dem Übertrager
> fehlt die Induktivität der Wicklungen. Und noch mehr Punkte. Warum
> postest du nicht ein funktionierendes Projekt?
Die Primärwiklungen haben so um die 50µH

Abdul K. schrieb:
> Hast du nun ein Scope oder nicht? Kannst dich ja notfalls vorher
> ausloggen ;-)

Nei ich habe kein Scope, ich messe die Frqenzu mit meinem Multimeter.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Falk Brunner schrieb:
> @Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
>> oder schlicht mehrere Wicklungen
>>gleichzeitig gegeneinander arbeiten.
>
> Da arbeitet nix gegeneinander, bei Falschpolung der Primärwicklung
> schwingt nämlich gar nichts.
>

Beide MOSFETs würden aber leitend wegen der kuriosen Gate-Ansteuerung.


>
>>Dann, ist der Aufbau halbwegs 'HF'-gerecht?
>
> Naja, der Royer Converter ist da recht gemütlich.

Ist vielleicht alles fliegend verdrahtet mit Krokos. Ich weiß es nicht 
und daher sollte das geklärt werden.


>
>>Da frage ich mich nun, ob du den Übertrager eng gekoppelt hast? Wenn
>>nicht, schaukelt sich die Spannung an den MOSFETs immerweiter auf...
>
> Keine Sekunde. Eine schlechte Kopplung zur Sekundärseite verringert nur
> die maximal verfügbare Leitstung, aber die Schwingung im Primärkreis
> beeinflußt es nicht. Klingt komisch, ist aber so. Denn der [[Royer
> Converter]] ist problemlos leerlaufstabil.
>
> Bestenfalls könnte eine SEHR schlechte Kopplung der beiden Häften der
> Primärwicklung zu schlechten Eigenschaften führen.
>

Hm. Ist ein lastabhängiger Arbeitspunkt beim MOSFET. Daher schwierig zu 
beurteilen. Eine Simulation in LTspice ist sicherlich der schnellste Weg 
solche Fragen zu beantworten.
Ich habe noch nie einen Royer aufgebaut.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Johannes L. schrieb:
> Falk Brunner schrieb:
>> Womit misst du, wenn du kein Oszi hast?
>
> Abdul K. schrieb:
>> Also in LTspice funzt deine Schaltung offensichtlich. Bei dem Übertrager
>> fehlt die Induktivität der Wicklungen. Und noch mehr Punkte. Warum
>> postest du nicht ein funktionierendes Projekt?
> Die Primärwiklungen haben so um die 50µH

Aha.

>
> Abdul K. schrieb:
>> Hast du nun ein Scope oder nicht? Kannst dich ja notfalls vorher
>> ausloggen ;-)
>
> Nei ich habe kein Scope, ich messe die Frqenzu mit meinem Multimeter.

Dann kauf dir schnellstens eines. Dank ebay alles kein Problem mehr. 
Mein erstes mußte ich mir in den Kleinanzeigen der lokalen Zeitung 
ergattern.


Aber nochmals: Solange du nich gewillt bist ALLE Fragen zu beantworten, 
werde ich nichts mehr an Arbeit reinstecken. Bin doch nicht dein Neger. 
Warum postest du dein offensichtlich fertiges LTspice-Projekt nicht? 
Glaubst du im Ernst, ich hocke mich für dich hin und klicke den Kram 
zusammen, mache dann Simulationen mit einer Werte-Schar, weil ich ja 
nicht weiß welche Parameter du verwendest?? Nee Junge! Du läst uns ja 
sogar raten, welche Versorgungsspannung du hast. Kann 12V sein, ja, 
vielleicht.

Autor: A. R. (redegle)
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Ich bin per E-Mail darum gebeten worden, den Schaltplan unter 
Beitrag "Re: Energie kontaktlos übertragen" hochzuladen. Leider 
habe ich nicht mehr genau diesen gefunden aber einen ähnlichen (siehe 
Anhang).

Das Schaltregler IC ist nur notwendig, damit LTSpice die Simulation des 
Wirkungsgrades freischaltet. Die "vielen" Widerstände in der Schaltung 
wurden eingefügt um die Verluste zu simulieren.

Die nicht sinusförmigen Ströme in der Spule entstehen durch die nicht 
lineare Last rechts im Schaltplan (Gleichrichter + Widerstand).

Autor: Klaus (Gast)
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Hallo,

das ist bisher eine sehr Interresante Diskussion.
Habe mir daraufhin selbst einen Royer-Converter nach Vorbild des 
"Royer_Converter_4.asc" gebaut.

Die Übertragung funktioniert einwandfrei. Das einzige, was mich noch 
stört, ist die Tatsache, dass bei nicht aufgelegter Sekundärspule ein 
sehr hoher Strom in der Primärspule fließt. Jetzt habe ich mir überlegt, 
wie man darin eine Art "Stand-by Schaltung" integrieren kann, welche 
eventuell auch erkennt, ob auch wirklich die Spule und nichts anderes 
aufliegt.

Habe dabei aber noch keinen wirklich guten Ansatz gefunden und wäre 
deshalb über konstruktive Vorschläge sehr erfreut.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Klaus (Gast)

>stört, ist die Tatsache, dass bei nicht aufgelegter Sekundärspule ein
>sehr hoher Strom in der Primärspule fließt.

Ist halt so.

> Jetzt habe ich mir überlegt,
>wie man darin eine Art "Stand-by Schaltung" integrieren kann, welche
>eventuell auch erkennt, ob auch wirklich die Spule und nichts anderes
>aufliegt.

Sicher. 10s ausschalten, Anschalten, Stromaufnahme messen, entscheiden, 
Goto 1. Machen so ziemlich alle induktiven Ladestationen so, u.a. auch 
Induktionskochfelder.

MfG
Falk

Autor: Klaus (Gast)
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Alles klar, ich werds mal mit nem Komparator probieren.

Thx

Autor: Udo Schmitt (urschmitt)
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Falk Brunner schrieb:
> Sicher. 10s ausschalten, Anschalten, Stromaufnahme messen, entscheiden,
> Goto 1. Machen so ziemlich alle induktiven Ladestationen so, u.a. auch
> Induktionskochfelder.

Hallo Falk,
korrigiere mich wenns nicht stimmt: aber der hohe Strom fliesst doch nur 
im Parallelschwingkreis. Es muss also auch innerhalb des Schwingkreises 
messen.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Udo Schmitt (urschmitt)

>korrigiere mich wenns nicht stimmt:

Korrektur.

> aber der hohe Strom fliesst doch nur
>im Parallelschwingkreis.

Ja.

> Es muss also auch innerhalb des Schwingkreises messen.

Nein. Er misst einfach die Stromaufnahme der Schaltung. Liegt die 
unterhalb eines Minimalstroms, ist Leerlauf (ach nee ;-).
Liegt der Strom darüber, hängt eine Last dran. Kann man mit einem 
einfachen Widerstand im Massezweig des Royer-Converters messen. 
Komparator ala LM393 dahinter, fertig. Und ebenso einfach an gleicher 
Stelle mit einem MOSFET schalten. Das Ganze kann man auch ohne uC und Co 
steuern. Ein NE555 als astabiler Multivibrator mit ca. 10s Periodendauer 
und ein FlipFlop ala 74HC74. Alle 10s schaltet der NE555 den MOSFET 
kurz ein (Preset am FlipFlop), dabei wird der Strom gemessen. Das 
Ergebnis wird im FlipFlop gespeichert. Siehe Anhang.

MFG
Falk

Autor: JBK (Gast)
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Redegle schrieb:
> Werde mal Royal Converter googlen
Ein königlicher Konverter :-)

@Falk: Der Artikel im Wiki ist gut. Leider wird der - wie viele andere - 
nur sehr schlecht gefunden. Man müsste sich mal überlegen, wie man das 
verbessern kann - z.B. durch Stichworte oder echte links, wie im 
Wikipedia.

Autor: Udo Schmitt (urschmitt)
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Falk Brunner schrieb:
> Nein. Er misst einfach die Stromaufnahme der Schaltung. Liegt die
> unterhalb eines Minimalstroms, ist Leerlauf (ach nee ;-).

Richtig, war zu dumm weiter zu denken, danke.
Nach dem einschwingen fliesst ja nur noch soviel Strom um den Rest der 
Schaltung zu versorgen und die Verluste auszugleichen.

Edit: Ist die Load Sense Schaltung schon im Wiki Artikel? Falls nicht 
könntest du die reinmachen?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Udo Schmitt (urschmitt)

>Edit: Ist die Load Sense Schaltung schon im Wiki Artikel?

Jetzt schon.

> Falls nicht könntest du die reinmachen?

Ist verlinkt.

MFG
Falk

Autor: Bastler (Gast)
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Was passiert bei einer Trägerfequenz von 77,5 khz und einer Funkuhr 
neben an?

Autor: Falk Brunner (falk)
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Die Funkuhr empfängt nichts mehr.

Autor: Michael Roek (mexman) Benutzerseite
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> Die Funkuhr empfängt nichts mehr.

Korrektur: Die Funkuhr empfängt den Royer Konverter ;-)


Gruss
Michael

Autor: C. P. T. (jimpanse)
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Ich weiß, dass der letzte Beitrag schon etwas länger her ist,
dennoch wollte ich keinen neuen Thread erstellen.
Ich habe mich gefragt, wie der Royal Converter skaliert werden kann.
Insbesondere frage ich mich, wie ich die Spitze-Spitze-Spannung der 
Steuerwicklung beeinflussen kann.5V sollen dabei nicht überschritten 
werden.
Die hab ich aber schon bei 12V Eingangsspannung erreicht.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  C. P. T. (jimpanse)

>Ich habe mich gefragt, wie der Royal Converter skaliert werden kann.

So edel ist der nicht, Es ist nur der Herr Royer, dem er seinen Namen 
verdankt. ;-)

>Insbesondere frage ich mich, wie ich die Spitze-Spitze-Spannung der
>Steuerwicklung beeinflussen kann.5V sollen dabei nicht überschritten
>werden.

Indem man wenig Windungen für die Steuerwicklung verwednet.

>Die hab ich aber schon bei 12V Eingangsspannung erreicht.

Ggf. muss man mehr Windungen für die Primärwicklung verwenden.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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C. P. T. schrieb:
> Ich weiß, dass der letzte Beitrag schon etwas länger her ist,
Um um das zu erfahren musste ich jetzt erst mal einige 2 1/2 Jahre alte 
Beiträge lesen! Mach in Zukunft bitte einfach einen neuen Thread auf und 
verlinke auf den "alten"...

Autor: A. R. (redegle)
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Vor längerer Zeit hatten wir hier mal eine Diskussion wegen EMV und den 
Grenzwerten. Hierzu ein Nachtrag:

Ausgehend von einer runden Spule, rotationssymmetrisch um die z-Achse in 
der x-y-Ebene liegend mit einem unendlich kleinen Querschnitt und dem 
Radius r lässt sich das Feld in z-Richtung auf der z-Achse wie folgt 
berechnen:

Autor: Markus B. (rusticus)
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Schön das das Thema passend wieder aufgegriffen wurde, gibt es i-welchen 
Formeln die die Form mit einbeziehen?

Ist der Unterschied von einer Runden zu einer "rechteckigen" Spule 
gravierend?

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Markus B. schrieb:
> Schön das das Thema passend wieder aufgegriffen wurde, gibt es i-welchen
> Formeln die die Form mit einbeziehen?
>

Es gibt Paper, die die Sache halbanalytisch, halb empirisch genau genug 
ermitteln.


> Ist der Unterschied von einer Runden zu einer "rechteckigen" Spule
> gravierend?

Nein. Der Unterschied ist eher praktischer mechanischer Natur.

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