Datum: 30.12.2009 22:16
Ich will mal das Gehalts-Posting für 2010 eröffnen : Berufserfahrung : 17Jahre Ausbildung : FH Ing. Arbeitszeit : 35h Jahreseinkommen brutto : 80k Bereich : Elektro Betriebsgröße : ~110.000 (so genau weiss man das nicht, weil nur noch entlassen wird) Gruß, Topas
Datum: 30.12.2009 22:30
Dann ziehe ich mal mit. Berufserfahrung: 0 Jahre Ausbildung : FH Ing. Arbeitszeit : 40h Jahreseinkommen brutto : 42k Bereich : Anlagenbau Betriebsgröße : ~250 Gruß vom Gastposter
Datum: 30.12.2009 22:43
Berufserfahrung: 2 Jahre Ausbildung: Informatiker, B.Sc. (Uni) Arbeitszeit: 40h Jahreseinkommen brutto: 28k Bereich: SW-Entwicklung i.d. angewandte Forschung Bereich: Informatik Betriebsgröße: ~100 Grüße
Datum: 30.12.2009 23:34
Berufserfahrung: 3 Jahre Ausbildung: Dipl. Ing (Uni), E-Technik Arbeitszeit: 38,5h Jahreseinkommen brutto: 55k Bereich: Energie- und Hochspg.technik Betriebsgröße: ~1200
Datum: 31.12.2009 00:02
Berufserfahrung: seit Oktober 09 im Job Ausbildung: B.Sc. (Uni) Prozess- und Energietechnik Arbeitszeit: 40h Jahreseinkommen brutto: 25k € Bereich: Umwelttechnik/Anlagenbau Betriebsgröße: ~200 Werde WS 10/11 den Master machen, kann nur besser werden. absolut beschissene Zeit zum einsteigen.
Datum: 31.12.2009 00:09
25k sind wirklich wenig. Da gibt's Altenpfleger in Vorpommern(!), die nur knapp darunter liegen. Ich will deren Arbeit nicht schlecht reden, er ist sicherlich körperlich und mental sehr anspruchsvoll, wenn die Alzheimerkranken mal wieder gedreht werden müssen. Aber die studieren nicht und es ist nur Vorpommern.
Datum: 31.12.2009 00:39
Berufserfahrung: 1 Jahr Ausbildung: FH Ing. Arbeitszeit: 40h Jahreseinkommen brutto: 58k Bereich: Elektronik Betriebsgröße : 300 Region: Berlin
Datum: 31.12.2009 00:48
Berufserfahrung: 5,5 Jahre Ausbildung: Dipl.-Ing. (FH) Arbeitszeit: 40h/Woche Jahreseinkommen brutto: 72k p.a. Bereich: Automotive Betriebsgröße : 270.000 Region: Stuttgart
Datum: 31.12.2009 01:00
Was gibt das nun wieder? 28000€ Jahresgehalt für einen Uni Absolventen? Das macht 2333€ Monatsgehalt. Ich hatte als Elektroingenieur vor 12 Jahren 3760€ Anfangsgehalt nach Tarif IG Metall. Das war damals T6, heute heisst es ERA und ist noch genausoviel. Also was soll dieses dumme Gelaber???
Datum: 31.12.2009 01:24
Du hattest 3760 DM, nehme ich an, nicht Euro.
Datum: 31.12.2009 01:26
Nein. ERA ist nicht genausoviel. Mit ERA werden die Gehälter unter dem Deckmäntelchen der gerechten Entlohnung langfristig deutlich nach unten korrigiert. Damit werden Einstiegsgehälter reichlich gesenkt, und die, die schon ne Weile dabei sind und angemessenes Salär beziehen, als "Überschreiter" deklariert und solange eingefroren, bis es in die ERA Schubladen paßt. Anyway : Berufserfahrung: 19 Jahre Ausbildung: Dipl.-Ing. (FH) Arbeitszeit: 39.5h/Woche Jahreseinkommen brutto: 42k p.a. Bereich: Informatik/E-Technik (öff. Dienst) Betriebsgröße : - Region: Ulm
Datum: 31.12.2009 02:13
@wickelbaer Nein, 3760€. Ich habe es nämlich "umgerechnet". @Thisamplifierisloud Bei uns in der Firma fangen die Absolventen mit ERA13 an (BW). Das sind laut Tabelle, Stand Juni 2008, 3583,5€, bezogen auf ein 35h Woche. Dazu kommt bei ERA noch eine Leistungszulage von 0..30%, die nach Betriebsvereinbarung im Abteilungsmittel bei 12% liegen soll. Jetzt würde mich mal interessieren, wie man dann auf 28000€ Jahresgehalt kommen will.
Datum: 31.12.2009 03:00
Berufserfahrung: 3 Jahre Ausbildung : FH Ing. Nachrichtentechnik Arbeitszeit : 40h Jahreseinkommen brutto : 35k Bereich : Entwicklung/Diagnose/Integration/Test von Funk/Hochfrequenztechnik Betriebsgröße : ~500 Wichtige Angabe die fehlt: Berlin Alter: 30
Datum: 31.12.2009 03:03
> Jahreseinkommen brutto: 58k > Bereich: Elektronik > Betriebsgröße : 300 > Region: Berlin Wow! Kann ich kaum glauben...die Firma mit "R" am Anfang Pothead? Hab ihr noch irgendwas frei? :-D
Datum: 31.12.2009 03:06
staman schrieb: > Jetzt würde mich mal interessieren, wie man dann auf 28000€ Jahresgehalt > kommen will. Seit wann wird überall nach ERA bezahlt?
Datum: 31.12.2009 07:33
Berufserfahrung: 0 Jahre Ausbildung: Dipl.-Ing. (FH) E-Technik Arbeitszeit: 40h/Woche Jahreseinkommen brutto: 31k Bereich: Maschienenbau Automatisierungstechnik SPS Betriebsgröße: ~700 Region: NRW
Datum: 31.12.2009 07:49
Berufserfahrung: 5 Jahre Ausbildung: Dipl.-Ing. (FH Arbeitszeit: 40h/Woche Jahreseinkommen brutto: 25k Bereich: Maschienenbau (Tätigkeit als Facharbeiter) Betriebsgröße: ~1700 Region: NRW
Datum: 31.12.2009 08:45
Berufserfahrung: 5 Jahre Ausbildung: Techniker Arbeitszeit: 40h/Woche Jahreseinkommen brutto: 46k Bereich: Elektronik Betriebsgröße: ~35 Region: BW
Datum: 31.12.2009 09:16
Würd mich ja schon auch mal interessieren welcher Ingenieur für 25k arbeitet. Da hat ich ja nach der Ausbildung mehr. Aber muss jeder selber wissen. Ich dacht schon wir haben wenig... Berufserfahrung: 1 Jahre Ausbildung: Techniker Arbeitszeit: 37h/Woche Jahreseinkommen brutto: 37k Bereich: Maschienenbau Automatisierungstechnik SPS Betriebsgröße: ~100 Region: BY Übrigens kein ERA
Datum: 31.12.2009 09:23
Berufserfahrung: 4 Jahre Ausbildung: Dipl. Ing. (FH) Arbeitszeit: 40h/Woche Jahreseinkommen brutto: 50k Bereich: Elektronik Betriebsgröße: 270.000 Region: Nördliches Bayern
Datum: 31.12.2009 09:27
Dr. Wolfram Draht schrieb: > Autor: > > > Dr. Wolfram Draht (Gast) > > > Datum: 31.12.2009 00:09 > > > > > 25k sind wirklich wenig. Da gibt's Altenpfleger in Vorpommern(!), die > nur knapp darunter liegen. Ich will deren Arbeit nicht schlecht reden, > er ist sicherlich körperlich und mental sehr anspruchsvoll, wenn die > Alzheimerkranken mal wieder gedreht werden müssen. Aber die studieren > nicht und es ist nur Vorpommern. Zwingt einen ja keiner zum Studieren, und mehr Arbeit verrichtest du bestimmt micht (sicher nicht) ..... . Der Krankenpfleger ist nicht überbezahlt, eher einer wo bei einer Wochenarbeitszeit von 35 Stnden 80k bekommt.
Datum: 31.12.2009 09:30
@Matzematze Meinst du mich? Ich bin als Facharbeiter eingestellt und nicht als Ingenieur. Den Anforderungen bin ich nicht gewachsen (kein technisches Verständnis) und habe daher eine Anstellung in meinem alten Ausbildungsberuf angenommen.
Datum: 31.12.2009 10:56
Berufserfahrung: Seit 01.09.2009 im Job Ausbildung: Dipl.- Inform. Arbeitszeit: 40h Jahreseinkommen brutto: 37k, Steigerung auf 40k am 1.9.2010 Bereich: Webportal / Werbeagentur Bereich: Informatik Betriebsgröße: ~100
Datum: 31.12.2009 10:57
> Zwingt einen ja keiner zum Studieren, und mehr Arbeit verrichtest du > bestimmt micht (sicher nicht) ..... . Der Krankenpfleger ist nicht > überbezahlt, eher einer wo bei einer Wochenarbeitszeit von 35 Stnden 80k > bekommt. "Dann geh doch nach drüben." - Wenn ich eine Sorte von Leuten nicht leiden kann, dann solche, die immer sagen, man solle nach drüben gehen, oder einfach nicht studieren oder dies und jenes machen. Ich will die Arbeit von Altenpflegern nicht gering reden, die arbeit viel, körperlich hart, was anstrengend ist. Aber die Kopfarbeit ist auch anstrengend. Viele Akademiker machen freiwillig Überstunden und wenn sie Feierabend haben, nehmen sie ihre Arbeit mit nach Hause, z.B. wenn man über ein Bug grübelt, der im Softwaresystem existiert, das man gerade programmiert. Ein Altenpfleger hat einfach Feierabend. Und angesichts der Qualifikation sollte ein Akademiker, ein Absolvent eines harte Studienganges mehr als €28k bekommen. €34k ist schon die unterste Grenze. €80k bei 35h ist wirklich sehr viel. Ich will keine Neiddiskussion schüren, aber man selbst fühlt sich doch regelrecht verarscht, wenn man weniger als die Hälfte bekommt und dann auch noch 40h pro Woche arbeiten muss. Das war bei meinem letzten Arbeitgeber der Fall, war aber ein Kleinunternehmen. Ich würde mir wünschen, dass wir mehr Transparenz in der Sache Arbeitsentgelt hätten. Wenn ich mich bewerbe, weiß ich leider nie, ob ich mit meiner Gehaltsvorstellung zu hoch oder zu niedrig liege.
Datum: 31.12.2009 12:15
>Meinst du mich? Ich bin als Facharbeiter eingestellt und nicht als >Ingenieur. Den Anforderungen bin ich nicht gewachsen (kein technisches >Verständnis) und habe daher eine Anstellung in meinem alten >Ausbildungsberuf angenommen. Hut ab vor Deiner Ehrlichkeit. Von Deiner Sorte gibt es nicht viel.
Datum: 31.12.2009 13:22
Dr. Wolfram Draht schrieb: > Und angesichts der Qualifikation sollte ein Akademiker, ein Absolvent > eines harte Studienganges mehr als €28k bekommen. Warum? > €34k ist schon die unterste Grenze. Warum? Man kann es nicht oft genug wiederholen: Es ist eben nicht so, dass man mit einem schwereren Studium auch mehr Gehalt bezieht. Einen Anspruch auf ein höheres Gehalt gibt es schon gar nicht. Entscheidend ist, ob Leute bereit sind, für Deine Arbeit entsprechend zu zahlen. Wenn ich dringender einen Handwerker benötige als einen Ingenieur, dann bezahle ich dem Handwerker mehr. Ganz einfach. Handwerker werden händeringend gesucht, Ingenieure nicht (auch, wenn der BDI jammert). Chris D.
Datum: 31.12.2009 13:33
Berufserfahrung: 6J Ausbildung: Dipl.- Nachrichtentechnik (FH) Arbeitszeit: 40 regulär ca.43 ist Überstunden nicht bezahlt. Jahreseinkommen brutto: 50k Bereich: BW/ Freiburg Bereich: Medizintechnik, Entwicklung Betriebsgröße: ~100 Manche haben hier Gehälter von ca. 28000€ Brutto einstieg genannt. Diese Tiefe ist mir neu. Kann aber sagen, dass ich ebenfalls jemanden kenne, der mir 2400€ Monatsbrutto als Dipl. Ing. E. bei 40h genannt hat. Mit Urlaubs, Weihnachts und sonstigem Schnick macht das vielleicht 31.200€ Brutto im Jahr. ---------------------------------------------------------- Noch meine Persöhnliche Meinung. Es mag sein, das es Unternehmen gibt, die nicht mehr zahlen können, weil sie wirtschaftlich nicht mehr können. Dann hätte ich auch keine Probleme damit, für eine Zeit unter Leistung bezahlt zu werden. Habe aber sehr stark das Gefühl, dass viele Unternehmen dieses Überangebot an Arbeitskräften schamlos ausnutzen und sich BEREICHERN. Solange wir Leistung und Geld (Macht) vergöttern, wird das immer so bleiben! Mercedes zahlt seinen Bandarbeitern z.B. auch nicht mehr wie früher. Die neuen sind weit tiefer eingestuft als die alten Verträge. --> Das ist die Zeit in der wir Leben und WIR haben es zu verantworten. Das einzige was uns wirklich fehlt ist Verantwortungsbewustsein und ein Gespür und Taktgefühl für moralisch vertretbare Handlungen im Umfeld. (Was mir nicht soll wiederfahren, das füge ich auch keinem anderen zu) Soweit können scheinbar manche nicht denken! Das narzistische Wesen wird in der Medien- Gesellschaft hofiert. Könnte noch mehr meine Meinung schreiben über Recht und Unrecht....führt zu weit und bringt in einer diesbezüglich eher stumpf gehaltenen Umgebung nichts. Die Welt bräuchte eine Instanz, die den Menschen zu einer globalen ausgeglichenheit und Harmonie und Fair Play zwingt. Die Politik und deren Herren (Geldhalter) verarschen ihre Wähler weltweit. Nur für Interessierte: http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/916564_... Wer das Buch nicht lesen will: Wesentliche steht hier. http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Globalisierungsfalle Ist meine Meinung. Muß nicht darauf eingegangen werden. Tja Tja, jeden Tag ein mm in die Richtung. Gruß
Datum: 31.12.2009 13:37
Berufserfahrung: 5 Jahre Ausbildung: Techniker Arbeitszeit: 40h Jahreseinkommen brutto: 38k Bereich: Maschinenbau Tätigkeit: Automatisierungstechnik Betriebsgröße : ca. 180 Region: NRW/OWL
Datum: 31.12.2009 14:00
Berufserfahrung: 2,5 Jahre Ausbildung: Dipl. Ing. (FH) Arbeitszeit: 40h/Woche + Ü ( werden bezahlt ) Jahreseinkommen brutto: 48k Bereich: SW-Entwicklung ( Automotive ) Betriebsgröße: 5 Region: NRW
Datum: 31.12.2009 14:06
> Maschienenbau
Leute, das macht keinen Sinn wen ihr hier mit erfundenen Zahlen
rumzulügen versucht.
Datum: 31.12.2009 14:07
Berufserfahrung: 6 Monate Ausbildung: B.Sc. Maschinenbau FR Verfahrenstechnik Arbeitszeit: 40h Jahreseinkommen brutto: 32600€ Bereich: Versorger(Wasser/Abwasser) Tätigkeit: Betriebsing Betriebsgröße:>1000 Region: Berlin/Brandenburg eingestuft nach TVV , EG9 !
Datum: 31.12.2009 14:35
Berufserfahrung: 15 Monate Ausbildung: Dipl.-Ing. (FH), Technische Informatik Arbeitszeit: 38h Jahreseinkommen brutto: 46.680 EUR Bereich: Automotive Tätigkeit: SW-Test Betriebsgröße: > 3.000 Region: Niedersachsen
Datum: 31.12.2009 15:06
Hallo zusammen : Berufserfahrung: 18 Jahre Ausbildung: Techniker Arbeitszeit: 40h/Woche + ca 5-10 Überstunden/Woche Jahreseinkommen brutto: 31k kein Urlaubsgeld kein Weihnachtsgeld ! Bereich: Elektronik Fertigung/Entwicklung Betriebsgröße: 40 Region: Bayern mfg,
Datum: 31.12.2009 15:18
@Onko Kapotto: > Viele Akademiker machen freiwillig Überstunden und wenn sie > Feierabend haben, nehmen sie ihre Arbeit mit nach Hause, z.B. wenn man > über ein Bug grübelt, der im Softwaresystem existiert, das man gerade > programmiert. Ein Altenpfleger hat einfach Feierabend. Mir kommen die Tränen. Über einen Bug grübeln. Ich dagegen lasse meinen Rücken natürlich auf der Station zurück. Ist schon klar.
Datum: 31.12.2009 16:00
NTler schrieb: > Wow! Kann ich kaum glauben... Da bist du nicht allein. Aber warum sollte ich hier anonym Lügenmärchen erzählen? NTler schrieb: > die Firma mit "R" am Anfang Pothead? "R"? Nein. Welche Firma soll das sein?
Datum: 31.12.2009 16:13
Chris D. schrieb: > Warum? > > Man kann es nicht oft genug wiederholen: > Es ist eben nicht so, dass man mit einem schwereren Studium auch mehr > Gehalt bezieht. Einen Anspruch auf ein höheres Gehalt gibt es schon gar > nicht. Schon. Andererseits: Wenn die Jahre des Studiums sich nicht nicht auch (!) finanziell lohnen, warum sollte man dann überhaupt studieren? So viel Idealismus haben Arbeitgeber schließlich auch nicht, da kann man ihn nicht von den Arbeitnehmern erwarten.
Datum: 31.12.2009 16:57
> warum sollte man dann überhaupt studieren?
- damit man heutzutage wenigstens die Chance auf Arbeit hat
- damit man dem elendigen Schicksal von H4 oder Monkeyarbeit entgeht
Datum: 31.12.2009 17:43
Der elende Pessimismus geht mir langsam auf den Geist. Nur haben seit mindestens zehn Jahren ein Trend dahin, dass man anspruchsvolle Denkaufgaben immer mehr vernachlässigt. Was Informatiker, Ingenieure und Mathematiker tun, ist nunmal vornehmlich das Denken. Stattdessen wird in den Firmen immer geschwätzt. Wenn die Unternehmen meinen, auf MINT-Leute verzichten zu können bzw. sie so zu traktieren, als wären sie ein Klotz am Bein, dann wird sich das für diese Unternehmen rächen. Meine Prognose ist, dass wir in spätestens fünf Jahren eine Gegenbewegung haben werden. Vielleicht findet in der Finanzkrise auch endlich ein Umdenken statt, dass Wirtschaft nicht nur heißt, bestehende Prozesse zu optimieren und Geld hin- und her zu schieben. Vielleicht lernt man auch, dass nicht jede Innovation innerhalb eines halben Jahres entwickelt werden kann, sondern dass manche Sachen länger bedürfen. Gut Ding will Weile habe. Vielleicht lernen die Entscheider auch endlich mal wieder, dass im Grunde jedes Geschäft, das Gewinn abwirft, eine Berechtigung hat, mag er auch noch so bescheiden sein. Die lassen Geschäfte sausen, wenn sie sehen, dass weniger als x Prozent Rendite dabei rauskommt. Lassen wir ein Geschäft sausen, wenn es Gewinn abwirft? Angenommen man bringt die Müll raus und unten vor der Mülltonne wird man angesprochen, dass man uns den Müll für einen Euro abkauft. Jeder würde drauf eingehen, es sei denn, die Müllabfuhr würde mehr zahlen.
Datum: 31.12.2009 18:15
"Wenn die Jahre des Studiums sich nicht nicht auch (!) finanziell lohnen, warum sollte man dann überhaupt studieren? So viel Idealismus haben Arbeitgeber schließlich auch nicht, da kann man ihn nicht von den Arbeitnehmern erwarten." Zum Beispiel: um umfangreicheres Wissen zu erlangen, um Aufgaben erledigen zu können die andere ohne das Wissen nicht erledigen können, um etwas bessere Chancen auf bestimmte Jobs zu haben. Nur der Studienabschluss rechtfertigt nicht automatisch generell einen höheren Verdienst. Da kommt mehr zusammen und gehört auch mehr dazu. Bei den meisten Postern hier schaut der Verdienst ja ganz gut aus. Außreißer nach unten und auch nach oben wird es immer geben. Es kann sich nicht für jeden gleich lohnen oder zur gleichen Zeit lohnen. Manch einer profitiert gleich vom Studium ein anderer erst zu einem späteren Zeitpunkt.
Datum: 31.12.2009 21:21
Berufserfahrung: 5 Jahre Ausbildung: Techniker Arbeitszeit: 40h Jahreseinkommen brutto: 44k Bereich: Automatisierungstechnik Betriebsgröße: 5 Region: NRW
Datum: 02.01.2010 00:53
Berufserfahrung: 2 Tage Ausbildung: Frittenbrutzler Arbeitszeit: 4h Jahreseinkommen brutto: 4400k Bereich: Pommes Betriebsgröße: 1 Region: NRW Ob ich meinen Master noch mache?
Datum: 02.01.2010 01:58
Berufserfahrung: 3 1/2 Jahre Ausbildung: Mechatroniker Arbeitszeit: 40h Jahreseinkommen brutto: 40k Bereich: Automobilindustrie Betriebsgröße: ~ 100 Region: Saarland
Datum: 02.01.2010 08:26
Berufserfahrung: 4,5 Jahre Ausbildung: Dipl.-Ing. (FH) Arbeitszeit: 40h/Woche Jahreseinkommen brutto: 68k p.a. Bereich: Anlagenbau Betriebsgröße : 20.000 Region: Amberg
Datum: 02.01.2010 20:48
> Jahreseinkommen brutto: 68k p.a.
Wahnsinn da verdienst Du in der Tat dopplet so viel wie ich als FH-Ing
in Berlin bei einer Top-IT Firma in der HF-Hardwareentwicklung.
Berufserfahrung ist vergleichbar, ich hätte nicht gedacht das die
Unterschiede doch so gewaltig sind in Deutschland!
Was machst Du da für die Kohle konkret wenn ich fragen darf? Und welchen
Abschluss hast Du?
Datum: 03.01.2010 03:41
> Wahnsinn
So wahnsinnig finde ich das nicht, muss ich sagen. Die anderen verdienen
ähnlich. Ich mache etwa zur Hälfte Entwicklung und zur Hälfte
Projektabwicklung. Ich sitze meistens mit am Tisch, wenn mit den Kunden
verhandelt wird, definiere die Prozesslandschaft und lege schon mal
fest, was wir liefern müssen. Mein Bereich ist dabei die PLC-Schiene,
CAN und sowas. Die echte Hardware, also vorwiegend Mechanik machen dann
ältere Kollegen. Ich selber mache dann meistens die CAN Software.
Ich habe in Elektrotechnik abgeschlossen, aber schon neben dem Studiem
viel programmiert und bin 2004 mit 47.000 eingestiegen, zum Jahresende
hat man mich auf 51.200 gewertet. (6M Gespräch). Ich bin dann im März
2006 mit 60k zu einer anderen Firma gewechselt und im März 2008 zu
meiner jetzigen Firma mit 65k. Lief über head hunter. Sobald die Krise
rum ist, will ich auf 70k kommen. Es wird aber immer schwerer, weil ich
hier jetzt schon am Anschlag bin. Was man vielleicht sagen sollte: Ich
kann sehr gut englisch.
Datum: 03.01.2010 04:23
Wirklich sehr interessant. In welcher Branche war das nochmal? Ich denke es größtenteils Branchen und Regionsabhängig, was man verdient. Die IT/Telekommunikation scheint ein Armenhaus geworden zu sein :-( > Ich habe in Elektrotechnik abgeschlossen, aber schon neben dem Studiem > viel programmiert und bin 2004 mit 47.000 eingestiegen, zum Jahresende > hat man mich auf 51.200 gewertet. (6M Gespräch) 47 Riesen kriegen bei uns in Berlin die alten Hase, also welche die 10 Jahre im Job sind und ne Menge Verantwortung haben - auch gute ET-Ingenieure.
Datum: 03.01.2010 07:46
Damian schrieb:
> Was man vielleicht sagen sollte: Ich kann sehr gut englisch.
Daran kann's nicht liegen, es gibt Gruppenleiter und Abteilungsleiter
deren Englisch miserabel ist...
Datum: 03.01.2010 11:24
Damian schrieb: > Ich habe in Elektrotechnik abgeschlossen, aber schon neben dem Studiem > viel programmiert und bin 2004 mit 47.000 eingestiegen, zum Jahresende > hat man mich auf 51.200 gewertet. (6M Gespräch). Ich bin dann im März > 2006 mit 60k zu einer anderen Firma gewechselt und im März 2008 zu > meiner jetzigen Firma mit 65k. Lief über head hunter. Sobald die Krise > rum ist, will ich auf 70k kommen. Es wird aber immer schwerer, weil ich > hier jetzt schon am Anschlag bin. Wenn Du weiter so häufig wechselst, wirst Du bald Probleme bekommen, einen neue Stelle zu finden. Immer nur zwei Jahre sind auf Dauer viel zu wenig.
Datum: 03.01.2010 11:26
NT-Ing schrieb: > 47 Riesen kriegen bei uns in Berlin die alten Hase, also welche die 10 > Jahre im Job sind und ne Menge Verantwortung haben - auch gute > ET-Ingenieure. Dass in Berlin beschissen bezahlt wird, ist bekannt. Da gibt es wahrscheinlich viel zu viele Ingenieure, die zu unflexibel sind, mal für einen anständigen Lohn umzuziehen.
Datum: 03.01.2010 11:38
Berufserfahrung: 17 Jahre Ausbildung: Dipl.-Ing. (FH) Arbeitszeit: >40h/Woche Jahreseinkommen brutto: 66k p.a. Bereich: Industrie Betriebsgröße : 30 Region: Freiburg
Datum: 03.01.2010 13:45
@ Kurze Nudel Berufserfahrung: 2 Tage Ausbildung: Frittenbrutzler Arbeitszeit: 4h Jahreseinkommen brutto: 4400k Bereich: Pommes Betriebsgröße: 1 Region: NRW Ob ich meinen Master noch mache? 4400k sind 4,4 Millionen Euro. Donnerwetter, das schafft keiner. Vergiss den Master.
Datum: 03.01.2010 13:52
@ Dr. Wolfram Draht: Sie haben ganz einfach recht.
Datum: 03.01.2010 13:54
Berufserfahrung: 22 Jahre Ausbildung: Dr.-Ing. Arbeitszeit: >40h/Woche Jahreseinkommen brutto: 38k p.a. Bereich: IT Betriebsgröße : >1000 Region: Frankfurt am Main Muste leider in der Krise vor ein paar Monaten in diese neu Stelle wechsel.
Datum: 03.01.2010 14:04
Alex schrieb: > Muste leider in der Krise vor ein paar Monaten in diese neu Stelle > wechsel. Aber bestimmt nicht als "Doktor". Und es ist auch sehr fraglich, ob ein Arbeitgeber überhaupt einen Doktor mit so viel Berufserfahrung (Alter > 50?) für eine niedere Stelle mit dieser niederen Bezahlung einstellt. Stichwort: Überqualifizierung und reichhaltiges Arbeitnehmerangebot Dauert garantiert nicht mehr lange und in dem Thread tauchen die ersten Nobelpreisträger auf, die wegen Krise einen Job als Lagerist für 14400 Euro p. a. annehmen mussten. :-)
Datum: 03.01.2010 14:19
@ Alex: willst du uns auf den Arm nehmen? Ab Alter 45 bist du als Ingenieur überhaupt nicht mehr gefragt, egal ob hochqualifiziert. Da kannst du nur noch in Rente gehen und endlich mal die jungen ranlassen. Du blockierst nur noch die Arbeitsplätze.
Datum: 03.01.2010 14:38
"Ab Alter 45 bist du als Ingenieur überhaupt nicht mehr gefragt, egal ob hochqualifiziert." Entschuldige bitte, aber solch dummes Geschwätz könnt ihr Euch hier so langsam sparen. Was soll der 45-jährige Ingenieur dann tun, so mit geschätzten 750,-EUR Rentenanspruch? Hartz IV, unter der Brücke hausen oder doch lieber gleich an den nächsten Baum hängen? Kaum ein normaler Angestellter hat bis 45 die notwendigen Rentenansprüche, um davon dauerhaft leben zu können. Nach Deiner Theorie müsste jeder Ingenieur dauerhaft verarmen.
Datum: 03.01.2010 14:41
"Stichwort: Überqualifizierung und reichhaltiges Arbeitnehmerangebot" Ja klar, wieseo soll der SG für 38k/a einen guten Mann nehmen, wenn er auch einen schlechten bekommen kann. Totaler Quark, den Leuten hier weismachen zu wollen, dass man wesentlich besser geringqualifiziert und mit schlechter Leistung durchs Leben kommt. Hat Euch der Silvesterchampagner die Birne matschig geklopft, oder warum wird hier so ein Dreck verzapft?
Datum: 03.01.2010 14:42
@ Alex in dieser Welt wundert mich aber auch gar nix mehr. Du schreibst selber " Muste leider in der Krise vor ein paar Monaten in diese neu Stelle wechsel." Da nehme ich mir mal heraus, dass du weiter suchst, da nicht zufrieden. Das kann 4Monate oder 12Monate dauern. Dann haste was neues gefunden. Die 38k kriegste ÜBERALL. Kann Deine Lage aber nicht beurteilen. Wohl aber das dein Arbeitgeber wohl ein Arsch ist. Da hat doch der Depp der dich eingestellt hat fast noch Unkosten. Er muß auch noch deinem Nachfolger Einarbeitungszeit geben. Gier frisst Hirn! Wir haben keinen Fachaarbeitermangel noch einen Hochqualifiziertenmangel, noch einen Hilfsarbeitermangel. Wir haben einen Mangel an vernünftigen Managern, Bankern, Politikern und Journalisten. Sonst ist in diesem Land alles ok.
Datum: 03.01.2010 15:04
Gast007 schrieb: > Totaler Quark, den Leuten hier weismachen zu wollen, dass man wesentlich > besser geringqualifiziert und mit schlechter Leistung durchs Leben > kommt. > Ja klar, wieseo soll der AG für 38k/a einen guten Mann nehmen, wenn er > auch einen schlechten bekommen kann. Also so wie es das momentan mitbekommmen habe, sind die Gehälter bei Fachkräften zwar etwas gesunken, man hat sich aber noch nicht der Sittenwidrigkeit bedient. Man kann es auch nicht damit erklären, dass der Arbeitsplatz nicht diese Qualifikation erfordern würde, da die AG in den seltensten Fällen einen hocherfahrenen, promovierten Ingenieur einstellen, wenn es die Position nicht erfordert. Aus diversen Gründen, obwohl es auf den ersten Blick wie ein lohnendes Geschäft für den AG aussieht. Das war mit ein Grund, warum so oft nur durchschnittlich gute Physiker elendig lange auf Jobsuche waren. Waren auf dem Arbeitsmarkt als Physiker für nicht tauglich erklärt worden, gleichzeitig aber für jeden anderen Job der Welt überqualifiziert. Bei Durchschnittsmathematikern ähnliches Spiel.
Datum: 03.01.2010 15:18
Berufserfahrung: 1 Jahr Ausbildung: Dipl.-Ing. (FH) Arbeitszeit: 40h Jahreseinkommen brutto: 39k Bereich: Embedded Software Betriebsgröße: ~120 Region: Niedersachsen
Datum: 03.01.2010 15:24
"Ab Alter 45 bist du als Ingenieur überhaupt nicht mehr gefragt, egal ob hochqualifiziert. Da kannst du nur noch in Rente gehen und endlich mal die jungen ranlassen. Du blockierst nur noch die Arbeitsplätze." Deswegen sitzen die auch alle auf der Straße. ;-pp, genau. Schonmal was von BErufserfahrung gehört? Die deutlich mehr wert als der ein oder andere vielleicht denkt. Und da hat ein 50 jähriger nunmal deutlich mehr als ein 30 jähriger. Auch wenn der 30er vielleicht frischer ist und noch nicht so ausgepowert und eventuell innovative Ideen hat, fehlt die Erfahrung beim Einschätzen und gestalten von diversen Geschäftsprozessen, die der 50 jährige etwas mehr hat. Eine gute Mischung als jung und alt ist nicht verkehrt.
Datum: 03.01.2010 15:52
Berufserfahrung: 1 Jahr Ausbildung: Dipl. Ing (Uni), E-Technik Arbeitszeit: 40h Jahreseinkommen brutto: 39k Bereich: Embedded HW & SW Betriebsgröße: <10 Region: NRW Überstundenausgleich (Freizeit), jährliche Bonuszahlung 0-100% eines Monatsgehalts, kurzer Fahrweg, gutes Arbeitsklima, interessante Aufgaben mit gelegentlichen Außeneinsätzen, eigenverantwortliches Arbeiten. Bin eigentlich zufrieden, kommt mir im Vergleich aber trotzdem wenig vor.
Datum: 03.01.2010 15:58
>Auch wenn der 30er vielleicht frischer ist und noch nicht so ausgepowert >und eventuell innovative Ideen hat, fehlt die Erfahrung beim Einschätzen >und gestalten von diversen Geschäftsprozessen, die der 50 jährige etwas >mehr hat. Bei uns ist es eher so, dass die 50 Jährigen oft mal was verplanen, wo man sich dann an den Kopf greift, wenn zB. ein offensichtlicher Fehler nicht bemerkt wurde und dann in tausenden Produkten steckt, einfach aus Schlampigkeit oder weil die Übersicht verloren gegangen ist, so richtig versteh ich das auch nicht, das Lustige ist dann noch das sie selbst sich einbilden die Grössten zu sein... Zum Ausbügeln werden dann die Jungen genommen, die vllt. erst 2-3 Jahre im Job sind. Hinter den Alten aufräumen..
Datum: 03.01.2010 16:24
"Bei uns ist es eher so, dass die 50 Jährigen oft mal was verplanen, wo man sich dann an den Kopf greift, wenn zB. ein offensichtlicher Fehler nicht bemerkt wurde und dann in tausenden Produkten steckt, einfach aus Schlampigkeit oder weil die Übersicht verloren gegangen ist, so richtig versteh ich das auch nicht, das Lustige ist dann noch das sie selbst sich einbilden die Grössten zu sein... Zum Ausbügeln werden dann die Jungen genommen, die vllt. erst 2-3 Jahre im Job sind. Hinter den Alten aufräumen.." ja klar, das alte Gammelfleisch liegt ja auch schon im demnenziellen Vollstadium. Die jungen können immer alles besser, sind besser. Nur gut, dass diese Proleten nicht älter werden. Im Ernst: diese unbeschreibliche Arroganz, der Egoismus und die Verachtung der älteren Mitbürger ist bei den jüngeren Generationen ist ein großes Problem. Liegt vermutlich daran, dass denen niemand mehr zeigt, wo der Hammer hängt. Ich weiß, wo von ich rede. Habe seit Jahren eine Realschülerin per Nachhilfe unterstützt. Sie studiert jetzt. Ich bin 40 Jahre alt. Vor kurzem hatte sie mir ein Referat zur Korrektur gegeben. Bei den Gesprächen bin ich manchmal fast vom Stuhl gefallen wegen der Ansichten der jungen Dame, besonders der älteren Generation gegenüber. Sie ist so etwa 23 Jahre alt. O-Ton: "Wenn ich morgen aufwachen würde und wäre 40, dann würde ich mich umbringen". Sie erzählt mir immer wieder, wie ungluablich oberflächlich, dekadent und arrogant viele ihrer Kommilitonen und Kommilitoninen sind. Ich kann es manchmal kaum glauben. Bei den Leuten zählt nur noch protzen um jeden Preis.
Datum: 03.01.2010 16:44
Außerdem ist 45 oder 50 nicht nicht wirklich alt. Wenn jemand das meint, dann sollte er vielleicht mal in die Realität zurück kommen. Selbst mit 60 ist man in der regel noch nicht verkalkt und normalerweise auch noch recht fit im Kopf. Es kommt aber auch auf den einzelnen an und was er sonst so macht. Ich kenne einige Leute mit Mitte bis Ende 50, die sind keineswegs "alt" so wie es manch einer meint.
Datum: 03.01.2010 16:52
Na dann will ich mich mal beteiligen: Berufserfahrung: 18 Jahre Ausbildung : Energieanlagenelektroniker dann staatl.gepr.Techniker (E-Technik, Elektronik, SPS, Mikroprozessoren) Wochen-Arbeitszeit : 40h + 3h(für den Chef) Jahreseinkommen brutto : 42k Bereich : Wartung und Reparatur von unseren Maschinenpark, Maschinen-Neubauten (SPS) für den eigenen Betrieb Betriebsgröße : ~200 in NRW Alter: 42
Datum: 03.01.2010 16:53
> Im Ernst: diese unbeschreibliche Arroganz, der Egoismus und die > Verachtung der älteren Mitbürger ist bei den jüngeren Generationen ist > ein großes Problem. Ich verachte die nicht. Ganz im Gegenteil! Aber wenn mir dann son Experte übern Weg läuft, der nur Scheisse macht und sich einbildet er ist der Größte, dann kippt bei mir die Stimmung. Bei uns wurde neulich ein junger Kollege rausgeschmissen, weil er angeblich nicht gut genug war, jedoch hat zum gleichen Zeitpunkt ein 15 Jahre erfahrenerer Kollege den grossen Mist mehrmals verzapft. Die Sau hat sogar noch am Stuhl des jüngeren Kollegen gesägt...aber was will man machen als Aussenstehender, die alten Säcke stecken fest in irgendeinem Firmenklüngel. Bei mir auf Arbeit hat ein Alter mal eine Messaufgabe total falsch lösen wollen, ich habe gepredigt wie ein Blöder und allen ganz nett erklärt wie es richtig gemacht wird. Mein Chef meinte dann zu mir was ich sage ist ihm (wortwörtlich) scheiss egal, es wird so gemacht wie der Alte es will. (Im Endeffekt hab ich dann aber Recht behalten, weil es nur so ging wie ich meinte.) Das Problem ist einfach das die Alten sich auf Grund ihres Alters viel zu oft viel zu viel auf sich einbilden.
Datum: 03.01.2010 17:13
Hallo Agent 007, Das mit dem Protzen um Jeden Peiß und sich dabei noch wunder Toll finden ist nicht ganz aus der Welt gegriffen. In den Genen liegt wohl nicht die Hauptursache dafür. Warum ist das aber so? Ich bin "erst" 36 und kann deine Aussage unterstreichen. Hat es vielleicht etwas damit zu tun, das WIR nur noch Leistungsorientiert sind? Die "Kinder - Junge Menschen oder Menschen im Allgemeinen" kriegen das mit und legen ihr Verhalten danach aus. Welche beachtung schenkt unsere Gesellschaft den zweiten oder dritten? Das von wem auch immer, das uns auferlegte überdrehte Leistungsdenken bringt uns alle nochmal in letzter Konsequenz an Arsch aber das ist eine andere Geschichte. Wenn man nur noch über Leistung und oder Materielle Potenz definiert wird, dann darf sich unsere "Denkende" Gesellschaft über nichts wundern. Wenn Resourchen wie Liebe, Arbeit, Rohstoffe, .... rar werden, dann wird der Wind eben stärker. Da ist sich jeder der Nächste. Und das ist kein Geheimnis. Unsere Gesellschaft tut alles um Arbeit rar werden zu lassen. Alles andere, von leeren Kassen allerorts bis Wohlbefinden ist unmittelbar davon abhängig. Wo kann man eigentlich das Wir Gefühl lernen? Wo wird einem gesagt, was du nicht willst, das dir passiert, füge auch keinem anderen zu? Uns wird nur latent vermittelt, "the winner takes it all". Solange das so ist, brauchste über solches Verhalten nicht staunen. Unsere Jugend wird in der Regel nicht dümmer. Sie sind Aufgeklärter den je. Sie sind ein Spiegel des Systems. So wie wir in den Wald rufen, so schallt es zurück. Traurig nur um die die Vernunft hochhalten. Die kommen in der heutigen Zeit leicht ins Hintertreffen.
Datum: 03.01.2010 17:22
Ich kann da haha nur zustimmen. In unserer Gruppe waren auch 2 "Kollegen", die beide um Mitte 50 waren. Die wollten immer alles besser wissen. Wir die Jüngeren wurden als dumm und unerfahren hingestellt. Es blieb nichts anderes übrig als die "Kollegen" aus unserer Gemeinschaft auszuschließen, bis diese endlich von selbst in eine andere Abteilung gingen. Die 2 neuen Kollegen sind in unserer Altersstufe und ab da gings besser. Vielleicht sollte man ab einem gewissen Alter alle in eine Abteilung stecken, damit man auch konzentriert sieht, was für Unsinn die anstellen.
Datum: 03.01.2010 17:28
@GERD: Da bin ich mal gespannt, wie du Regairen wirst, wenn du in eine anderen Abteilung abgeschoben wirst. Oder meinst du die Zeit geht an dir vorbei!? Bin selber <30j, aber so eine Kursichtigkeit ist schon krass, hoffe Ihr macht in eurer Firma nichts wo FUSI von Nöten ist, weil dann sag ich nur prost Mahlzeit!
Datum: 03.01.2010 17:54
"Aber wenn mir dann son Experte übern Weg läuft, der nur Scheisse macht und sich einbildet er ist der Größte, dann kippt bei mir die Stimmung. Bei uns wurde neulich ein junger Kollege rausgeschmissen, weil er angeblich nicht gut genug war, jedoch hat zum gleichen Zeitpunkt ein 15 Jahre erfahrenerer Kollege den grossen Mist mehrmals verzapft. Die Sau hat sogar noch am Stuhl des jüngeren Kollegen gesägt...aber was will man machen als Aussenstehender, die alten Säcke stecken fest in irgendeinem Firmenklüngel." Die Scheiße können auch die jüngeren Mitarbeiter bauen. Da gibts auch genug die sich für die besten halten nur weil sie ihr Diplom/ Zeugnis in der Hand haben und meinen sie wissen alles. Auch hier gibt es welche die mit Händen und Füßen und dampfplauderei nach oben wollen und dabei alles tun. "Die 2 neuen Kollegen sind in unserer Altersstufe und ab da gings besser. Vielleicht sollte man ab einem gewissen Alter alle in eine Abteilung stecken, damit man auch konzentriert sieht, was für Unsinn die anstellen." Um dann die jungen alleine machen zu lassen bis sie nicht mehr weiter wissen weil ihnen die Erfahrung fehlt. Da hält wohl einer sehr viel auf sich. Aber auch diese jungen fallen damit auf die Sch... Alt und jung sollte sich gegenseitg akzeptieren. Die älteren müssen einsehen, dass es auch anders geht und auf neuere eventuell bessere Vorschläge und Lösungen eingehen, die Ideen anhören und die jüngeren auch machen lassen, dabei die eigenen Erfahrungswerte mit einbringen. Auf der anderen Seite müssen die Jüngeren auch die älteren akzeptieren und von ihrem hohen Ross herunter kommen auf dem manche sitzen. Die Berufserfahrung und bereits erbrachten Leistungen der älteren Arbeitnehmer anerkennen, sich Tipps abschauen wie was gehandhabt wird, wie man mit welchem Kunden umgeht, wie bestimmte Prozesse ablaufen usw. und um mit ihnen zusammen zu arbeiten und nicht dagegen. Denn auch hier kann man noch viel lernen. Manch junger, dynamischer, vor Energie und Ideen sprudelnder Absolvent unterschätzt dies gerne. Ebenso wie manch älterer auch die jungeren gerne unterschätzt und nicht zum ZUge kommen lässt, deswegen MITEINANDER arbeiten und gegenseitig akzeptieren.
Datum: 03.01.2010 17:54
Bitte die ganze Müll-Diskussion hier herauslöschen. Liest sowieso niemand. Sollte eine Gehaltsumfrage werden...
Datum: 03.01.2010 22:18
Berufserfahrung : 1,5Jahre Ausbildung : Dipl.-Inf Arbeitszeit : 40h Jahreseinkommen brutto : 45k Bereich : Automotive Betriebsgröße : ~5500 Bundesland: Bayern
Datum: 04.01.2010 00:37
Berufserfahrung : 3 Jahre Ausbildung : Dipl.Ing. (FH) Arbeitszeit : 37,5h Jahreseinkommen brutto : 38k Bereich : SW-Entw. embedded Betriebsgröße : ~40 Bundesland: NRW, ländliches Gebiet kein Urlaubsgeld / Weihnachtsgeld Es gibt in DE so etwas wie ein Nord-Süd-Gefälle in Sachen Gehälter. Außerdem sollte man noch zwischen Ballungszentren und ländlicheren Gebieten unterscheiden, damit diese Liste aussagekräftiger wird. so long
Datum: 04.01.2010 03:07
Berufserfahrung : 4 Jahre Ausbildung : Dipl.Ing. (FH) Arbeitszeit : 40h Jahreseinkommen brutto : 56k Bereich : SW-Entw. embedded Branche: Automotive Betriebsgröße : sehr groß Bundesland: NRW, am Rand von nem Ballungsgebiet > Berufserfahrung : 3 Jahre > Ausbildung : Dipl.Ing. (FH) > Arbeitszeit : 37,5h > Jahreseinkommen brutto : 38k > Bereich : SW-Entw. embedded > Betriebsgröße : ~40 > Bundesland: NRW, ländliches Gebiet > > kein Urlaubsgeld / Weihnachtsgeld > > Es gibt in DE so etwas wie ein Nord-Süd-Gefälle in Sachen Gehälter. > Außerdem sollte man noch zwischen Ballungszentren und ländlicheren > Gebieten unterscheiden, damit diese Liste aussagekräftiger wird. > > so long Muss nicht unbedingt immer was mit Nord/Südgefälle zu tun haben.
Datum: 04.01.2010 04:22
Ich habe einige Repräsentanten rauskopiert:
Firma: Automotivezulieferer in NRW
Größe: Riesengross
Abteilung: HW+SW
Alle haben 40h
Fall 1) Dipl.-Ing. (Uni) Elektrotechnik, 8 Jahre BE
Senior Software Entwickler, €76.xxx,-
Fall 2) Dipl.-Ing. (Uni) Informatik, 6 Jahre BE
Senior Software Entwickler, €72.xxx,-
Fall 3) Dipl.-Ing. (FH) Informatik, 7 Jahre BE
Senior Software Entwickler, €67.xxx,-
Fall 4) Dipl.-Ing. (FH) Informatik, 5 Jahre BE
Senior Software Tester, €62.xxx,-
Fall 5) Dipl.-Ing. (FH) Informatik, 3 Jahre BE, Einsteiger 2007
Junior Software Entwickler, €54.xxx,-
Fall 6) Dipl.-Ing. (FH) Elektrotechnik, 1.2 Jahre BE, Einsteiger 2008
Junior Software Tester, €51.xxx,-
Fall 7) Dipl.-Ing. (FH) Elektrotechnik, < 1 Jahr BE, Einsteiger 2009
Junior Software Tester, €45.xxx,-
Fall 8) Dipl.-Ing. (FH) Elektrotechnik, 7 Monate BE, Einsteiger 2009
Junior Software Tester, €41.xxx,-
Man beachte die Gleichhehandlung der Fälle 6-8. Bald ist ganz Schluss
mit lustig. Die Geschäftsleitung hat eine Klitsche in Polen gekauft, die
Software entwickeln. Ganze Pakete sollen nach Polen gehen, obwohl keiner
je dort war und die Leute dort gesehen hat.
Die haben folgende Gehälter:
Fall a) Master of Engineering (electronics), 8 Jahre, €54.000
Fall b) Bachelor of Engineering (electronics), 5 Jahre, €38.000
Fall c) Master of Computer Science (software), 11 Jahre, €57.000
Fall d) Bachelor of Copmuter Science (firmware), 7 Jahre, €35.000
Fall e) Bachelor of Computer Science (firmware), 3 Jahre, €31.000
Fall f) Bachelor of Commuter Science (firmware), 1 Jahre, €22.000
Einige sollen demnächst zur Schulung kommen und hier mitarbeiten.
Ich habe die Geschäftleitung hieraus aufmerksam gemacht:
http://ingenieurgemeinschaft.foren-city.de/topic,1...
Mal sehe, ob sie reagieren.
Datum: 04.01.2010 04:51
Berufserfahrung : 2 Jahre Ausbildung : Dipl.- Ing.(FH) Mechatronik Arbeitszeit : 35h Jahreseinkommen brutto : 51k Bereich : hardwarenahe SW Betriebsgröße : 2000 Bundesland: BW
Datum: 04.01.2010 08:16
Berufserfahrung : 15 Jahre im aktuellen Job 37 jahre in der Firma Ausbildung : Techniker Arbeitszeit : 37,5h Jahreseinkommen brutto : 78k Bereich : Prozessleittechnik Betriebsgröße : 1000 Bundesland: NRW
Datum: 04.01.2010 11:12
Schon wieder ein "Wer hat den größeren?" Vergleich...Leider können die angegebenen Zahlen hier überhaupt nicht verifiziert werden. Ich bin gespannt, wie sich die Gehälter im Automotive Bereich in den nächsten Jahren entwickeln werden. Ich kenne viele (große und kleine) Firmen, in denen heuer Nullrunden geplant sind. Wahrscheinlich werden die Gehälter im Zuge der Krise weiter gedrückt. (Noch?) Glücklich können sich derzeit die älteren schätzen, die zu einem anständigen Gehalt eingestiegen sind und die jedes Jahr ordentliche Gehaltssteigerungen bekommen haben. Gehälter über 60k sind schon sehr gut, finde ich. Die jüngeren (Absolventen, Leute mit geringer BE) bleiben derzeit auf der Strecke. Damit ich ontopic bleibe: Berufserfahrung : 3 Jahre Ausbildung : Dipl.Inf.(Uni) Arbeitszeit : 40h Jahreseinkommen brutto : 48k (->viel zu wenig, finde ich) Bereich :Software Ingenieur (Automotive) Betriebsgröße : 250 Bundesland: Bayern
Datum: 04.01.2010 12:04
sagt man in bayern jetzt auch schön heuer, oder ist das der schleichende Anschluss Bayerns an die Bundesrepublik Österreich ? ;)
Datum: 04.01.2010 13:49
Thomas schrieb: > Ich bin gespannt, wie sich die Gehälter im Automotive Bereich in den > nächsten Jahren entwickeln werden. War doch schon vor dem Einbruch ein ultrahartes Geschäft? Die meiste eigentliche Entwicklungs- und Konstruktionsarbeit ist doch outgesourced. Entweder ganze Projekte oder man hat Leihsklaven. Das geht sogar soweit, dass Projekte vom Autohersteller und z. T. große Komponentenhersteller an Dienstleister und Ingenieurbüros vergeben werden, die sich oft dann wiederum einen Teil der Fachkräfte aus darauf spezialisierten Überlassungsunternehmen ausleihen. Da bleibt für den Sklaven am Ende der Kette natürlich nicht mehr viel hängen. 30.000 € sind Einstiegsgehalt und nach 5 Jahren Berufserfahrung sind 40.000 Euro drin bei Arbeitsverfügbarkeit in ganz Süddeutschland. Zwischen dem 5. und 10. Jahr muss man sehen, dass man irgendwo fest unterkommt oder den Automotivebereich wechselt, weil man sonst wegen Überalterung gekicked wird. Nur ganz wenige Glückliche verdienen dick Kohle direkt beim Hersteller, die 2. Garde hat es noch zu größeren Kopmonentenhersteller geschafft oder zu Betrandt u. ä. Das Gros, die 3. Garde, hat schon immer gedarbt. Von Automotive kann man nur abraten, ein härteres Geschäft als die Luft- und Schifffahrt zusammen. Warum aber trotzdem soviele Studenten bei ihrer späteren Wunschbranche nach Automotive schreien und ihre Schwerpunkte drauf ausrichten, bleibt mir ein Rätsel?
Datum: 04.01.2010 14:29
Alter: 30 Berufserfahrung : 1.5 Jahre Ausbildung : Dipl.- Ing.(FH) Nachrichtentechnik Arbeitszeit : 38h Jahreseinkommen brutto : 51k bei 13 Gehältern Bereich : Instandsetzung (Entwicklung) Betriebsgröße : ~3000 Weltweit Bundesland: BW
Datum: 04.01.2010 19:44
Dicker Brocken schrieb: > 30.000 € sind Einstiegsgehalt und nach 5 Jahren Berufserfahrung sind > 40.000 Euro drin bei Arbeitsverfügbarkeit in ganz Süddeutschland. Komisch, wieso hatte ich dann 39.000 Euro als Einsteiger über einen Dienstleister... war freilich vor zweieinhalb Jahren, als die Lage noch deutlich besser war.
Datum: 05.01.2010 00:24
Berufserfahrung : 8 Jahre Ausbildung : Dr.-Ing Arbeitszeit : > 40 h Jahreseinkommen brutto : 115 k plus Bonus Bereich : IT im Finanzsektor Betriebsgröße : >1000 Bundesland: Hessen
Datum: 05.01.2010 17:35
Berufserfahrung : 20 Jahre Ausbildung : Industriemechaniker Arbeitszeit : durchschn. 36,5h Jahreseinkommen brutto : 60k Bereich : Montage Betriebsgröße : Bundesland: BW, Sindelfingen und Untertürkheim
Datum: 05.01.2010 17:42
Berufserfahrung: 11 Jahre, selbstständig Ausbildung: Dipl.-Ing. (FH) Elektronik/Technische Informatik Arbeitszeit: 50+ Jahreseinkommen brutto (umgerechnet auf Angestellte): ca. 40k Bereich: Automatisierungstechnik, Automotive, SW-Entwicklung Bundesland: BW
Datum: 05.01.2010 22:32
Berufserfahrung : 9 Jahre Ausbildung : Dipl.Ing. (FH) Arbeitszeit : 40h Jahreseinkommen brutto : 64k Bereich : embedded SW Entwickler Branche: Automotive Betriebsgröße : ~500 Bundesland: Stuttgart
Datum: 05.01.2010 23:51
@Einstern>4Ringe Hallo, habe auch einen Kumpel, den ich gut leiden kann, der bei Mercedes schafft. Seit 18Jahren inklusive Ausbildung. Der ist 35 und hat mit mir zeitgleich die Ausbildung in dem Laden gemacht. Er, seit der Ausbildung beim Stern gearbeitet und hat ebenfalls ca. 60k am Jahresende. Dafür aber Schichtarbeit. Im Job füllt er leere Materialbehälter auf. (Logistik) ist locker flockig wie er meint. Er, ein 3 Familienhaus mit 2 Mietpartien, die ihm die Hütte mit ihm zusammen nach ca.15 Jahren abbezahlen. Dazu hat er noch eine bereits ihm gehörende Eigentumswohnung und die vermietet. Also Mieteinnahmen mit seiner eigenen Miete ink. also netto ca. 18.000/Jahr Mieteinnahmen. Dazu noch sein hübsches Gehalt von bereits erwähnten 60k im Jahr. Macht also zusammen 78k im Jahr. Finanziell kann bei dem nicht mehr viel schiefgehen. Ach er hat auch eine Familie. Ich, nach der Ausbildung -> Zivi dann Bk dann studiert. Mein Jahresverdienst als HW SW Entwickler in Süddeutschland bei 43h Woche 50k / Jahr. Hier ist natürlich noch Steigerungspotential. (Bildung wird unterm Strich halt teuer bezahlt Würde es wohl dennoch wieder so machen---vielleicht.)
Datum: 06.01.2010 15:38
<ironie> Wohoooo!!! Bei uns gibt es eine Gehaltssteigerung für 2010 von ganzen 0,5%. freumichweg <ironie> Ne, mal im Ernst. Ich weiss nicht ob ich mich freuen soll. Angesichts der uns in den Medien suggerierten Wrtschaftslage sollte ich mich ja freuen. Aber irgendwie kommt das nicht so richtig durch mit der Freude.
Datum: 06.01.2010 16:11
Ich weite das mal aufs benachbarte Ausland (Niederlande) aus: Berufserfahrung : 1 Jahr Ausbildung : Dipl.Ing. (FH) Informationstechnik Arbeitszeit : 40h (38 bezahlt, 2 auf ein Konto, ergeben 13 zusätzliche freie Tage pro Jahr, die als Brückentage oder für kurzfristige Termine genutzt werden können) Jahreseinkommen brutto : 30k exkl. Urlaubsgeld und Gewinnbeteiligung Bereich : Hardware Engineer, speziell VHDL Programmierung Branche: Bild-Digitalisierung, Kameratechnik Betriebsgröße: weltweit etwa 1500 Bundesland: Groningen (Niederlande) Die Gehälter und deren Entwicklung in diesem Land sind mit denen in Deutschland schwer zu vergleichen, da Arbeitsverträge, Krankenversicherung (kostet gehaltsunabhängig immer 95 Euro p.m.) und Steuersystem hier anders sind. Bin jedoch voll zufrieden
Datum: 06.01.2010 16:44
Zum Thema "Einstern>4Ringe" und 60k Als Ing könnte man da wirklich das kalte Kotzen kriegen, besonders wenn sich die faulen Säcke vom Band noch bei jedem Pups vors Tor stellen und demonstrieren. Ich hab da mal "um zu sehen, wie es am Band läuft" 3 Wochen mitgemacht und kann also sagen "BTDT" - die sind definitiv überbezahlt...und die 85s Taktzeit ließ sogar noch Freiraum um die ganze Zeit Prnovideos via BT zu tauschen. Kein Kommentar. Ob "Einstern>4Ringe" ordentlich arbeitet und einfach nur zu der alten, gut bezahlten Stern-Sippe gehört, kann ich natürlich nicht beurteilen. Aber ich würde mir inständig wünschen, dass "besagte Leute" mal 3 Wochen Müll abholen, damit sie wissen, wie gut es ihnen aktuell überhaupt (noch) geht...aber, da kann man nix machen, das Volk wird man leider nicht mehr los. Berufserfahrung : 2 Jahre Ausbildung : Dipl.Ing. (FH) Arbeitszeit : 35h Jahreseinkommen brutto : 55k (13,3) Bereich : SW Entwickler (Targetlink) Branche: Automotive Betriebsgröße : ~300000 Bundesland: BW (Stgrt)
Datum: 06.01.2010 17:03
Wenn man die Gehälter bei besagtem Hersteller (Einstern>4Ringe und Thomas Weber) so vergleicht, könnte man meinen, es gäbe keinen Mangel an Ingenieuren, sondern einen Mangel an angelernten Bandarbeitern. Erstaunlich...
Datum: 06.01.2010 17:40
Angelernt? Ich habe pro Tag eine Station gelernt und in Taktzeit gearbeitet. Meine "Ausbildung" dauerte also genau 1 Tag pro Station. Pommes machen ist definitiv komplizierter. Schichten sind zwar kein Zuckerschlecken, ganz klar, aber vom Intellekt her waren da nur 20% unterfordert - der Rest wurde quasi fürs Band geboren. Aber genug jetzt, das Glück ist ja schließlich mit die Dummen. Gruß, TW.
Datum: 06.01.2010 18:11
Hallo,
ihr versteht die Wirtschaft (unser System überhaupt nicht)
Besagter Autohersteller verdient sich dümmlich.
--> Belegschaft will natürlich auch was abhaben.
--> Das ist auch gut so.
Der Gewinn soll natürlich unters Volk.
Sollte der Gewinn denn nur auf die wenigen Manager verteilt werden?
Also, das die Sternarbeiter gut verdienen ist OK.
Von der Putze bis zum Manager.
Was ist in dem System nicht ok.
Der Stern macht um sich zu behaupten kleine Autobauer nicht aktiv
sondern passiv kaput. Die sind halt nicht gut genug um am Markt zu
bestehen wie man so schön sagt.
Die freigewordene Lücke versucht man dann halt mit eigenen Produkten zu
füllen. Die freigesetzten Menschen dürfen sich selbst auf den Mond
schießen. Arbeit fehlanzeige.
Ergo, der Sternarbeiter schafft dank maschineller Unterstützung für 2
und bekommt auch das Geld für 2.
Schaut mal wie wenig Menschen in solchen Fabriken arbeiten und wieviel
Autos da hinten ausgespuckt werden pro Tag!
Unser System ist das. Und nun nich heulen sondern denken.
Gruß
(Lieber Moderator. bitte nicht Löschen.
Manche Leut müssen verstehen, warum manche für einen einfache Tätigkeit
überbezahlt werden.)
Das ist die Welt an der wir alle arbeiten.
Datum: 07.01.2010 09:13
Hallo, eine kleine Bereicherung zur Diskussion der Gehälter bilden diese beiden Artikel im heutigen Handelsblatt: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-ver... http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nac...
Datum: 07.01.2010 09:32
Ich nehme bezug auf den Poster oben, mit Berufserfahrung: 11 Jahre, und 40k Berufserfahrung: 14 Jahre, selbstständig Ausbildung: Dipl.-Ing. (Uni) Elektronik/Technische Informatik Arbeitszeit: 30-60h, im Jahr jeweils 1600h - 1900h Jahresumsatz: 90k - 130k, je nach Auslastung - bei 1700h etwa 110k. Jahresgewinn nach Kosten: bei 110k = 93k Jahreseinkommen (umgerechnet auf Angestellte): 81k + "Dienstwagen" Bereich: Allesmögliche Bundesland: Süddeutschland und Mitteldeuttschland
Datum: 07.01.2010 09:37
Hallo, sehr Interessant was ihr da über die Gehälter in Deutschland sagt. Ich bin Dipl.Ing. Elektrotechnik (5 Jahre Uni, 3 Jahre Berufserfahrung ) und Lebe zur Zeit im Ausland, Portugal. I habe mich für eine Stelle in NRW beworben die sehr viele In und Auslandsreisen erfordert. Ich wurde gefragt was für eine Gehaltsvorstellung ich habe. Meine Antwort war 48000 Euro p.a. Was nach euren berichten hier richtig zu sein scheint. Ich wollte gern fragen wie viel das ungefähr netto ist (Verheiraten mit 2 Kindern) und ob es spezielle Vergütungen für Geschäftsreisen gibt. Danke Berufserfahrung : 3 Jahre Ausbildung : Dipl.Ing. Elektrotechnik (Uni) Arbeitszeit : 50h Jahreseinkommen brutto : 35k Bereich : Telekommunikation Betriebsgröße : ~300 Land: Portugal
Datum: 07.01.2010 10:04
Berufserfahrung: 0J Ausbildung: Dipl.- Nachrichtentechnik (FH) Arbeitszeit: 38h Jahreseinkommen brutto: 41k Bereich: BW Bereich: Elektrotechnik Betriebsgröße: ~30
Datum: 07.01.2010 10:15
Berufserfahrung : 2 Jahre Ausbildung : Dipl.Ing. (FH) Softwaretechnik, Dipl.Ing. (Uni) Maschinenwesen Arbeitszeit : 42.5h Jahreseinkommen brutto : 72k (13,0) Bereich : SW Entwickler Branche: Maschinenbau Betriebsgröße : ~65 Bundesland: Nordschweiz
Datum: 07.01.2010 10:33
Berufserfahrung: 18 Jahre Ausbildung: Dr. Informatik, Dipl.-Ing. Maschinenbau Arbeitszeit: 44h/Woche Jahreseinkommen brutto: 72k p.a. + Firmenwagen Bereich: Beratung Automotive, Bahn Betriebsgröße : 1.000 Region: München, Stuttgart viel Reisetätigkeit, viel Akquise
Datum: 07.01.2010 13:55
Berufserfahrung: 0 Jahre nach dem Studium, 3 Jahre Werkstudent Ausbildung: Diplom-Informatiker(Uni), Nebenfach BWL ( Schnitt 1.5 ) Arbeitszeit: 40h/Woche, Überstunden werden nicht vergütet Jahreseinkommen brutto: 52 k p.a. Bereich: IT Beratung / Entwicklung Betriebsgröße : 300 Region: BaWü bin extrem zufrieden, gerade jetzt mitten in der Krise, hätte mit deutlich weniger gerechnet
Datum: 07.01.2010 14:53
Wenn ich das hier so lese kann ich mich nicht beschweren. Berufserfahrung: 3 Jahre Ausbildung: Dipl.Ing (FH) Elektrotechnik / Mikrosystemtechnik Arbeitszeit: 40h Jahreseinkommen Brutto: ca. 40k Bereich: Hardwareentwicklung (Layouts, Embedded Systems) Betriebsgröße: 6(!!!) Region: Sachsen Das Betriebsklima ist spitze, das Finanzielle passt und dürfte, nach dem was ich hier so sehe auch im Gesamtdeutschen, Durchschnitt sein. Allerdings bei einer 6 Mann Firma das Durchschnittsgehalt gezahlt zu bekommen und dann noch im Osten. Na, ich würd sagen, perfekt getroffen :)
Datum: 07.01.2010 15:48
@"Momentan mal Gast": wo denn hier in sachsen, und was macht ihr genau?
Datum: 07.01.2010 16:09
Berufserfahrung: 14 Jahre Ausbildung: Dipl.-Ing. Systemorientierte Informatik Arbeitszeit: 38h/Woche + Selbstständig (ca. 10h / Woche) Jahreseinkommen brutto: 62k p.a. + Einkünfte aus SS (2009 etwa 30k) Bereich: Bahn, Automotive Betriebsgröße : 160 + 1 Region: Braunschweig, Zwickau
Datum: 08.01.2010 06:49
@olla in Chemnitz, Hauptsächlich machen wir Leiterplattenlayouts, High Speed Anwendungen in erster Linie aber auch High Power. Hauptsächlich ist High Speed das Standbein (Bildverarbeitende Systeme z.B.) mit einem Diplomanten sind wir (resp. ich) aktuell noch an der Entwicklung eines Gerätes beteiligt, das ist aber mehr ein Versuchsballon.
Datum: 08.01.2010 11:19
Berufserfahrung: 3.5 Jahre Ausbildung: Dipl.-Ing.(FH) Technische Informatik Arbeitszeit: 38h/Woche Jahreseinkommen brutto: 41k Bereich: Elektronik Betriebsgröße : ~40 Region: BW, Mannheim
Datum: 08.01.2010 11:44
Berufserfahrung: 1 Jahre Ausbildung: Dipl.-Ing. (FH) Arbeitszeit: 42.5h/Woche Jahreseinkommen brutto: >85.000 SFr. p.a. ab Februar Bereich: Informatik / Medizinaltechnik Betriebsgröße: >400 Unternehmensgröße: Region: Schweiz
Datum: 08.01.2010 11:50
Berufserfahrung : 10Jahre Ausbildung : FH Ing. Elektrotechnik Arbeitszeit : 35h/Woche Jahreseinkommen brutto : 62k Bereich : HW+SW Entwicklung Consumer Bereich Betriebsgröße : ~4.000 Region: BW Gruß IrgendwerInBW
Datum: 08.01.2010 18:04
Berufserfahrung: 0.5 Jahre (4 Jahre Werkstudent) Ausbildung: Dipl.-Ing.Inf. (UNI) Arbeitszeit: 40h/Woche (Überstunden werden nicht vergütet) Jahreseinkommen brutto: 45500 (13), 3500/Monat Bereich: Embedded Software Betriebsgröße: ~10 Region: BW
Datum: 08.01.2010 18:18
Schweiz würde ich derzeit nicht arbeiten wollen, da herrscht derzeit regelrechte Progromstimmung gegen deutsche Akademiker ...
Datum: 09.01.2010 01:31
Gast3 schrieb: > Also, das die Sternarbeiter gut verdienen ist OK. > Von der Putze bis zum Manager. Ja, dass ist ja auch grundsätzlich richtig, allerdings ist die Frage, ob das Verhältnis zwischen einem wenig qualifizierten Arbeiter und einem hochqualifizierten Ingenieur stimmt (60k vs 80k). Hinzu kommt noch, dass gerade bei den Arbeitern die Unzufriedenheit extrem hoch ist, obwohl sie paradiesische Arbeitsbedingungen vorfinden (vgl. z.B. Kfz-Mechniker beim Daimler mit dem einer Hinterhofwerkstatt hinsichtlich Verdienst, Arbeitszeiten, Belastungen, etc). Ich kann die Ansichten von Thomas Weber zu 100% teilen und dies können auch viele weitere Kollegen von mir. Gruß, ein Daimler-Ing. P.S.: Ich möchte hier ausdrücklich betonen, dass nicht jeder Arbeiter zwangsweise niedrig qualifiziert, geschweige den ein Ing. hochqualifiziert ist. Ich möchte nur die Extrema aufzeigen, die allerdings meiner Erfahrung nach sehr häufig vorzufinden sind. Und ob das Verhätlnis zwischen einem Angestellten und einem Topmanager stimmt, möchte ich auch noch bezweifeln.
Datum: 09.01.2010 02:18
@Gast33 bzw. Daimler Ing : ich habe schon öfter gehört, dass Daimlerarbeiter so gut verdienen. Ich kenne auch jemanden, der in den Semesterferien da am Band gejobbt hat und mir von dem Verdienst dort berichtet hat. Allerdings halte ich die 60k schon etwas für zu hoch, lasse mich gern eines besseren belehren. Kannst Du diese Zahl durch einen Tarifvertrag beweisen ? weil Daimler zahlt ja wohl nach einem Tarif. Dass teilweise 40k + Schichtzulagen für Facharbeiter bei Daimler drin sind, habe ich schon mal gehört. Ansonsten sind die 60k eine Zahl die seit Jahren durch die Medien geistern. Einige komplett weltfremde Politiker verdrehen das sogar so, dass sie sagen "es kann nicht sein dass ein durchschnittlicher Facharbeiter mit 60 k im Jahr schon Spitzensteuersatz bezahlt". Der normale Facharbeiter hat in D ganz sicher keine 60 k. Bei normalen Firmen abseits von Daimler, Porsche und Bosch können Facharbeiter froh sein, nach zig Jahren mal auf 30 k zu kommen
Datum: 09.01.2010 11:36
>Schweiz würde ich derzeit nicht arbeiten wollen, da > herrscht derzeit regelrechte Progromstimmung gegen > deutsche Akademiker ... Gerücht oder Erkenntnis?
Datum: 09.01.2010 11:59
Gast33, schön, dass das auch jmd so sieht wie ich (und scheinbar auch seine Kollegen). Aber wir wollen das nicht weiter hier erörtern, wäre sicherlich nicht im Sinne der Firma :) Guten start dann am Montag! Gruß, TW.
Datum: 09.01.2010 13:59
jaromir schrieb:
> Gerücht oder Erkenntnis?
Das ist eine Erkenntnis. Progromstimmung ist zwar übertrieben, aber eine
Aversion ist vorhanden. Richtet sich aber nicht nur gegen Akademiker und
auch nicht nur gegen Deutsche, sondern gegen alle Nichtschweizer. Wer
sich als Nichtschweizer in der Schweiz eine neue Stelle suchen will, hat
derzeit schlechte Karten. Bei der Kündigung steht man auch an oberster
Stelle. Ist aber kein Wunder, die Schweiz hat einen Einbruch im
Arbeitsmarkt zu verkraften, der ihr in den vergangenen Jahren komplett
unbekannt war. Da sind Panik und Aggression gegen einen "Feind"
natürlich schnell vorhanden und Einheimische werden aus Solidaridät bei
den paar verbliebenen Stellen bevorzugt - menschlich und verständlich
nachvollziehbare Entscheidung.
Kenne eine handvoll Techniker und Ingenieure persönlich, die gegen Ende
des 3. Quartals 09 wieder den Rückweg nach Deutschland angetreten haben,
da sie in der Schweiz gekündigt wurden und bei zahlreichen Bewerbungen
nur fadenscheinige Absagen bekommen haben.
Datum: 09.01.2010 14:35
Vielleicht sollte in Deutschland dieselbe Stimmung herrschen. Ich hätte nichts dagegen.
Datum: 09.01.2010 14:59
Berufserfahrung: 20 Jahre Ausbildung: Prof. Dr.-Ing. habil. Arbeitszeit: 40h/Woche oder auch mal 80h/Woche Jahreseinkommen brutto: 44k Bereich: Maschinenbau Betriebsgröße: 5000 Studenten Region: öffentlicher Dienst
Datum: 09.01.2010 17:43
Gastprof schrieb: > Berufserfahrung: 20 Jahre > Ausbildung: Prof. Dr.-Ing. habil. > Arbeitszeit: 40h/Woche oder auch mal 80h/Woche > Jahreseinkommen brutto: 44k > Bereich: Maschinenbau > Betriebsgröße: 5000 Studenten > Region: öffentlicher Dienst 44000 Euro brutto mit 20 Jahren Berufserfahrung? Da will uns wohl jemand was vom Pferd erzählen. ;-)
Datum: 09.01.2010 19:25
Oder der Idealist jat ne Junior-Professur mit W1-Besoldung angenommen. Allerdings wäre die Idee dazu recht spät gekommen bei 20 Jahren Erfahrung. Da sollte dann schon W3 drin sein.
Datum: 09.01.2010 21:24
ich glaube kaum das nen juniorprof habillitiert ist,normalerweise gibts bei Juniorprofessuren ne max Altersgrenze, mit 40 ist schicht im schacht
Datum: 09.01.2010 21:49
Berufserfahrung : 8 Jahre Ausbildung : Dipl.Ing. (FH) Arbeitszeit : 42.5h Jahreseinkommen brutto : 92k CHF p.a Bereich : HW/SW Entwickler Branche: Sensorik Betriebsgröße : ~250 Bundesland: Nordschweiz
Datum: 10.01.2010 00:17
Berufserfahrung : 0 Jahre Ausbildung : Bachelor BWL Arbeitszeit : 35 h Jahreseinkommen brutto : 70k Bereich : Verkauf Branche: Tabak Betriebsgröße : ~1150 Bundesland: Hamburg
Datum: 10.01.2010 00:32
Tja, ich wusste es doch immer: BWLer (oder wie mein ehemaliger Physik-Prof dazu sagte: "Wir sind keine Dünn-Brett-Bohrer wir machen hier Machinenbau") sind maßlos überbezahlt! ;)
Datum: 10.01.2010 02:00
reg dich nicht auf, die meisten BWLer verdienen nicht das große Geld sondern arbeiten irgendwo als kleiner Sachbearbeiter, tippen zahlen in den PC, machen Ablage und träumen von der großen Manager Karriere
Datum: 10.01.2010 02:15
Na, keine Sorge, eine Aufregung meinersets sieht anders aus. Zum Kollegen da oben sei noch folgendes gesagt: "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull: Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull. Der Memoiren erster Teil ist ein Roman von Thomas Mann, der in den Jahren 1909 bis 1911 und zwischen dem 26. Dezember 1950 und dem 16. April 1954 entstand." Soviel dazu....gute Nacht allerseits.....
Datum: 10.01.2010 10:36
@Tom: Bravo! Der erste, dem es auffällt. ;-)
Datum: 10.01.2010 12:20
Mark Brandis schrieb: > Gastprof schrieb: >> Berufserfahrung: 20 Jahre >> Ausbildung: Prof. Dr.-Ing. habil. >> Arbeitszeit: 40h/Woche oder auch mal 80h/Woche >> Jahreseinkommen brutto: 44k >> Bereich: Maschinenbau >> Betriebsgröße: 5000 Studenten >> Region: öffentlicher Dienst > > 44000 Euro brutto mit 20 Jahren Berufserfahrung? Da will uns wohl jemand > was vom Pferd erzählen. ;-) Ich wollte euch nichts vom Pferd erzählen, sondern von der Realität an deutschen Bildungseinrichtungen. Schaut euch doch mal die Ausschreibungen auf Professorenstellen an FH's an. Fast alles W2-Besoldung. Rechnen kann jeder. http://www.w-besoldung.net/ Grundgehalt W2 = 3724 €/Monat, 44688€/Jahr Zulagen gibt es meißt nicht. Was meint ihr wieviel qualifizierte Bewerbungen auf solche freien Stellen einlaufen? Oft genug genau Null, auch bei mehrmaliger Ausschreibung!
Datum: 10.01.2010 12:33
Gastprof schrieb: > Was meint ihr wieviel qualifizierte Bewerbungen auf solche freien > Stellen einlaufen? Oft genug genau Null, auch bei mehrmaliger > Ausschreibung! Richtig so.
Datum: 10.01.2010 12:34
Dafür hat man als Beamter ein sicheres Plätzchen, eine Pension und keine Rente, also auch mehr netto. Es sind viele Vorteile.
Datum: 10.01.2010 14:07
"Ja, dass ist ja auch grundsätzlich richtig, allerdings ist die Frage, ob das Verhältnis zwischen einem wenig qualifizierten Arbeiter und einem hochqualifizierten Ingenieur stimmt (60k vs 80k)." Wie sollte das VErhältnis denn dann sein? 30k vs 100k ?? Wenn ein qualifizierter Bandarbeiter durch seine Schichten so viel Geld zusammenbringt, dann ist das natürlich viel Geld, ist aber O.K. wenn dadurch entsprechend viele Schichten gearbeitet wurde. Der Büroarbeiter hingegen verbirngt die Feiertage daheim mit deiner Familie oder die Nacht mit seiner Frau. Bei der entsprechenden Position hat er regelmäßig genauso viel, und hat keine Abhängigkeit von Schichten und Feiertagen, oder hat sogar noch mehr. Ich finde 60k für einen Facharbeiter schon auch sehr viel, nicht das mich einer falsch versteht, aber wenn dadurch auf anderen Wegen einbußßen gemacht wurden, dann kann ich des demjenigen gönnen wenigstens eine finanzielle entschädigung zu bekommen.
Datum: 10.01.2010 15:23
Gastprof schrieb: > Ich wollte euch nichts vom Pferd erzählen, sondern von der Realität an > deutschen Bildungseinrichtungen. Schaut euch doch mal die > Ausschreibungen auf Professorenstellen an FH's an. Fast alles > W2-Besoldung. Rechnen kann jeder. > http://www.w-besoldung.net/ > Grundgehalt W2 = 3724 €/Monat, 44688€/Jahr > Zulagen gibt es meißt nicht. > Was meint ihr wieviel qualifizierte Bewerbungen auf solche freien > Stellen einlaufen? Oft genug genau Null, auch bei mehrmaliger > Ausschreibung! Wie wäre es, wenn man eine offizielle Quelle nimmt und nicht irgend eine veraltete Homepage? Besoldungstabelle vom Bundesministerium: http://www.bmi.bund.de/cae/servlet/contentblob/132... Demnach W2 = 4175,91 Euro. Mal 12 = 50110,92 Euro. Ist nicht super üppig, aber als sicheres Grundgehalt (habt Ihr schon jemals erlebt, dass ein Prof entlassen wurde?) ist es so schlecht nun auch wieder nicht. Freilich, in der freien Wirtschaft kann ein promovierter Ingenieur besser verdienen. Fragt sich nur wie lange noch ;-)
Datum: 10.01.2010 15:30
50000 nicht üppig? Einige verlieren langsam die Relationen. Wer 40000 Euro und mehr verdient, darf sich glücklich schätzen. Außerdem hat der Professor mehr netto vom brutto, weil er nicht in die Rentenkasse einzahlt oder in die Arbeitslosenversicherung.
Datum: 10.01.2010 15:47
@Draht: Bei 44k liegt etwa das Durchschnittsgehalt aller Vollzeitbeschäftigten. Der Median wird wohl drunter liegen. Problem ist, dass die SV plichtige Vollzeitbeschäftigung seit einigen Jahren immer mehr abnimmt. Laut der Statistik der Arbeitsagentur vom Dzember wurden im Zuge der Wirtschaftskrise bereits ca. 400.000 Vollzeitstellen abgebaut. Nur durch den Anstieg der Teilzeitbeschäftigung ist die Arbeitslosigkeit nicht in dem Maße angestiegen. Trotzdem finde ich, dass es Lohndumping ist, wenn ein Ingenieur für ein Gehalt < 40k arbeiten muss. Das ist Ausbeutung, mehr nicht.
Datum: 10.01.2010 15:56
Man muss aber auch berücksichtigen, von welchen Ingenieuren man spricht. Mich interessieren eher die Leute mit weniger oder gar keiner Berufserfahrung. Das Prinzip, dass mit zunehmenden Alter mehr verdient muss, finde ich ohnehin falsch an unserer Gesellschaft. Natürlich muss Berufserfahrung honoriert werden, aber der Lohnsteigerungsautomatismus ist krank und wer da nicht mitspielt, z. B. wegen der Liebe eine Firma verlässt und Gehaltseinbußen hinnimmt, gilt ja auch gleich als Verlierer. Und als 30-jähriger Berufsanfänger sollte man froh sein, etwas zu € 40k zu finden. Wer von € 2000 monatlich netto nicht leben kann, ist selbst schuld. Ich finde es ganz putzig, wenn Leute mein Gehalt wissen wollen und drauflos spekulieren. Dann fallen da so Zahlen wie 3000 Euro netto.
Datum: 10.01.2010 16:12
Es geht doch nicht darum, ob man von 2000€ netto im Monat leben kann? Natürlich kann jeder davon recht gut leben, sofern er nicht in einem Ballungszentrum wie München wohnt. Da es aber für die meisten Ings ab 50 Jahren im Beruf schwieriger wird, sollte man sich möglicht früh ein finanzielles Polster aufbauen. Ich sehe außerdem nicht ein, warum ein einfacher Bankkaufmann mit einer 35h Woche nur 100-200€ weniger im Monat bekommt. Wo ist hier das Leistungsprinzip? Nein, ein Ingenieursfach darf man nicht studieren, wenn einem nur das Geld wichtig ist. Da gibt es einige Berufe, in denen man mit weniger Aufwand, Stress ein ähnlich hohes Gehalt erlangt.
Datum: 10.01.2010 16:27
"Das Prinzip, dass mit zunehmenden Alter mehr verdient muss, finde ich ohnehin falsch an unserer Gesellschaft." Es muss nicht zwingend mehr verdient werden, aber wie du selbst sagst, die BE muss honoriert werden, bzw. die erbeachten Leistungen innerhalb der Berufszeit. "Ich sehe außerdem nicht ein, warum ein einfacher Bankkaufmann mit einer 35h Woche nur 100-200€ weniger im Monat bekommt. Wo ist hier das Leistungsprinzip?" Dann sollte der Absolvent erstmal ein paar Jahre arbeiten und seine Leistung für das Unternehmen bringen. Dann wächst der Abstand zum einfachen Bankkaufmann auch wieder.(der nach der Lehre voll einsatzfähig ist wenn er übernommen wird)
Datum: 10.01.2010 16:31
Dr. Wolfram Draht schrieb: > 50000 nicht üppig? Einige verlieren langsam die Relationen. Wer 40000 > Euro und mehr verdient, darf sich glücklich schätzen. Als promovierter und forschender Akademiker mit Veröffentlichungen (die in aller Regel für eine Professur gefordert werden) sollten die 50k schon drin sein. Leistung soll sich schließlich lohnen. Was bekommt denn ein Studienrat bzw. Oberstudienrat so an Gehalt? (bin grad zu faul zum Nachgooglen)
Datum: 10.01.2010 16:51
>>"Ich sehe außerdem nicht ein, warum ein einfacher Bankkaufmann mit einer >>35h Woche nur 100-200€ weniger im Monat bekommt. Wo ist hier das >>Leistungsprinzip?" >Dann sollte der Absolvent erstmal ein paar Jahre arbeiten und seine >Leistung für das Unternehmen bringen. Dann wächst der Abstand zum >einfachen Bankkaufmann auch wieder.(der nach der Lehre voll einsatzfähig >ist wenn er übernommen wird) Warum soll ein Absolvent erstmal ein paar Jahre arbeiten? Die meisten haben während ihres Studium schon diverse Praktika, Werkstudententätigkeiten, etc. geleistet und damit schon Berufserfahrung gesammelt. Wenn die Schwerpunkte im Studium zudem praxisbezogen waren, dann ist auch ein Absolvent sofort voll einsatzfähig.
Datum: 10.01.2010 17:54
Gast1 schrieb: > Dann sollte der Absolvent erstmal ein paar Jahre arbeiten und seine > Leistung für das Unternehmen bringen. Man darf nicht vergessen, dass der Absolvent einen Teil seiner Ausbildung selber bezahlt und ca. 4 Jahre auf ein Gehalt verzichet. Der Bankkaufmann hat 3 Jahre seine Ausbildung vergütet bekommen, obwohl er nicht immer als Azubi produktiv für die Bank ist. Im 4. Jahr verdient er schon ein sattes Gehalt. Da ist es verständlich, dass der Ingenieurabsolvent etwas mehr verlangt. Für FH-Abschlüsse sehe ich 36.000 Euro p. a., sprich, schön glatte 3000 Euro/Monat bei 40 h/Woche als untere Einstiegsbasis an. Aktuell malen solche Forderungen allerdings vielen Arbeitgebern die Zornesfalten ins Gesicht.
Datum: 10.01.2010 18:00
naja, viele profs sind noch ander weitig aktive zB institutte etc. (erhalten sie dafür kein geld?) der ein oder andere erhält auch noch tantieme für bücher so dürfte der herr Papula doch durchaus einen nett zusatz verdienst gehabt haben;D
Datum: 10.01.2010 18:13
"Die meisten haben während ihres Studium schon diverse Praktika, Werkstudententätigkeiten, etc. geleistet und damit schon Berufserfahrung gesammelt. Wenn die Schwerpunkte im Studium zudem praxisbezogen waren, dann ist auch ein Absolvent sofort voll einsatzfähig." Wobei Praktika nicht mit einer kompletten Lehre vergleichbar sind. Fängt der Student nach dem Studium in der Firma neu an, ist er mit Sicherheit nicht voll einsatzfähig. Hat er diverse Praktika oder sogar eine Werkstudententätigkeit gehabt, hat er einen Bonus. "Im 4. Jahr verdient er schon ein sattes Gehalt. Da ist es verständlich, dass der Ingenieurabsolvent etwas mehr verlangt." Dagegen ist nichts einzuweden und ist auch normalerweise üblich, dass der Ingenieurabsolvent mehr bekommt.
Datum: 10.01.2010 19:13
Berufserfahrung: 1,5 Jahre Ausbildung: Dipl. Ing. (TU9) Arbeitszeit: 40h/Woche Jahreseinkommen brutto: 57k Bereich: Elektrotechnik Anlagenbau Energietechnik Betriebsgröße: > 100.000 Region: BY
Datum: 11.01.2010 16:50
>Zum Thema "Einstern>4Ringe" und 60k >Als Ing könnte man da wirklich das kalte Kotzen kriegen, besonders wenn >sich die faulen Säcke vom Band noch bei jedem Pups vors Tor stellen und >demonstrieren. Ich hab da mal "um zu sehen, wie es am Band läuft" 3 >Wochen mitgemacht und kann also sagen "BTDT" - die sind definitiv >überbezahlt...und die 85s Taktzeit ließ sogar noch Freiraum um die ganze >Zeit Prnovideos via BT zu tauschen. Kein Kommentar. >Ob "Einstern>4Ringe" ordentlich arbeitet und einfach nur zu der alten, >gut bezahlten Stern-Sippe gehört, kann ich natürlich nicht beurteilen. >Aber ich würde mir inständig wünschen, dass "besagte Leute" mal 3 Wochen >Müll abholen, damit sie wissen, wie gut es ihnen aktuell überhaupt >(noch) geht...aber, da kann man nix machen, das Volk wird man leider >nicht mehr los. ich kann deinen Unmut schon verstehen. Man darf aber nicht verallgemeinen. Ich kenne da jemanden, der beim Daimler in der Gießerei schafft. Der Job ist echt knockenhart. Hier spricht man von Schmerzengeld statt Lohn. Es gibt nicht viele, die diesen Job länger als 10 Jahre machen (können). Danach ist man total kaputt.
Datum: 11.01.2010 20:02
>Ausbildung: Dipl. Ing. (TU9)
Führt man jetzt neuerdings (TU9) als Zusatz zum Titel in München, um
sich von den anderen minderleister TU's abzugrenzen?
Datum: 11.01.2010 22:03
Berufserfahrung : 1,5 Jahre Ausbildung : Dipl. Ing. (FH) Elektrotechnik Arbeitszeit : 33h / Woche Jahreseinkommen brutto : 50k Bereich : KFZ Betriebsgröße : sehr groß Bundesland: BW
Datum: 11.01.2010 22:33
Ich muss sagen, dass einige hier verdammtes Glück haben, mehr als 50000 € p.a. zu verdienen und das bei wenig Berufserfahrung.
Datum: 11.01.2010 22:46
Bin seit 5 Jahren selbstständig und kann dazu nix sagen, 2009 war zB ein beschissenes Jahr, da 2/3 meiner Kundschaft an der Automobilindustrie dranhängt. Aber WOW! Erschreckend wie groß die Unterschiede hier sind. Und bin auch der Meinung, dass man ab 40k€ / Jahr brutto nicht mehr zum Niedriglohnsektor gehört und ganz zufrieden sein kann.
Datum: 11.01.2010 23:41
Berufserfahrung : 1,25 Jahre Ausbildung : Dipl. Ing. (FH) Elektrotechnik Arbeitszeit : 35h / Woche Betätigung: Hard- und Softwareentwicklung (überwiegend Embedded Systeme) Jahreseinkommen brutto : 47k Bereich : Schiffbau Betriebsgröße : ~1000 Bundesland: HH Die Gehälter unserer Schweizer Kollegen sehen ja bombig aus. Wie sehen denn dort die Lebenshaltungskosten aus bzw. Abzüge vom Brutto, Mieten und so weiter?
Datum: 12.01.2010 06:58
GastTV schrieb: > ich kann deinen Unmut schon verstehen. Man darf aber nicht > verallgemeinen. Ich kenne da jemanden, der beim Daimler in der Gießerei > schafft. Der Job ist echt knockenhart. Hier spricht man von > Schmerzengeld statt Lohn. Es gibt nicht viele, die diesen Job länger als > 10 Jahre machen (können). Danach ist man total kaputt. kenn da auch einige Beispiele. Ich selbst verdiene als Ing zwar sehr gutes Geld, hatte echt Glück beim Berufseinstieg, bei anderen aus meinem Jahrgang sieht es echt mau aus. Wenn man dann sieht, was da mancher Facharbeiter bei Daimler und den Zulieferern sogar noch mit Kurzarbeitergeld bekommt, bekommt man einen leichten Hass. Beispiel aus der Verwandschaft : 23 Jahre alt, Facharbeiter bei nem Daimlerzulieferer, 3 Jahre BE als Einrichter, macht nebenbei etwas Maschinenwartung, 3er Schicht, 35 h / Woche, Überstunden werden selbstverständlich erfasst und ausbezahlt oder abgefeiert. Kenne seine Lohnabbrechnung, da ich sein Gehalt in einem Gespräch erst als total utopisch hielt. Nun er bekam 2008 ( noch ohne Kurzarbeit ) rund 34 Euro Brutto Grundgehalt + 5 Euro Brutto Tagschichtzulagen, macht 39 k Euro was normal versteuert wird, plus 6 k Euro steuerfreie Wochenend - und Nachtzulagen. Das sind quasi 45 k Euro Brutto, da aber die 6 k Euro Zulage nicht versteuert werden, entspricht das einem Netto, wofür man als Ing 50 - 55 k Euro / Jahr bräuchte, bei 35 h Woche wohlgemerkt. Netto macht das bei Stk1, ohne Kinder, rund 2500 Euro im Monat, da der Junge 2008 auch im Schnitt 40 h / Woche gearbeitet hat, hatte er auch noch 3 Monate Urlaub. Auf Kurzarbeit hatte der Einrichter nur eine 3 Tage Woche und hatte immer noch etwa 1700 - 1800 netto im Monat. Dafür würden sich viele Ings hier im Forum oder auch bei mir im Jahrgang sich bei 40h+ / Woche die Finger danach lecken ! Wenn man dann hier im Forum oder auch im Jahrgang hört, was gute Ings im Mittelstand oder bei Zeitarbeitsfirmen so zum Einstieg bekommen, dafür auch deutlich über 40 h / Woche arbeiten müssen, dann kann man den Unmut schon verstehen. Dieser Einrichter aus meiner Verwandschaft überlegte auch mal, seinen Techniker zu machen. Aber als er erfuhr, dass er danach WENIGER hätte als jetzt, lies er schnell davon ab Soll keine Neiddiskussion sein, ich verdiene als Ing sehr gutes Geld, bin sehr zufrieden mit meinem Job und wollte auf keinen Fall Einrichter auf Schicht sein. Aber in der deutschen Öffentlichkeit wird das immer total anders dargestellt, nämlich der Arbeiter sei das arme, ausgebeutete Opfer der habgierigen Ingenieure, die den letzen Arbeitsplatz noch wegrationalisieren
Datum: 12.01.2010 09:19
Berufserfahrung : 1,25 Jahre Ausbildung : Dipl. Ing. (BA) Mechatronik Arbeitszeit : 35h / Woche Betätigung: Konstruktionsentwicklung Jahreseinkommen brutto : 54k Bereich : E-Motoren Betriebsgröße : ~100.000 Bundesland: BW Wollte an dieser Stelle auch die ehemalige Berufsakademie ins Spiel bringen - heißt inzwischen DHBW. Wie der o.g. Banker habe auch ich während meiner Studienzeit eine monatliche Vergütung erhalten, da dieses Studium unter Vertrag bei einer Firma abgeschlossen wird, über die ich mich keinesfalls beschweren konnte (also weder über die Firma noch über die Vergütung ;)). Also warum sich hier einige studierte/studierende Leute über diejenigen, die eine Ausbildung vorziehen mokieren, weil sie hier bereits schon verdienen anstatt zu "blechen", verstehe ich daher überhaupt nicht. Wer sich ordentlich informiert über unsere nunja inzwischen schon unzähligen Varianten von (Hoch)Schulsystemen, wird feststellen, dass es nunmal Alternativen zur "normalen" FH oder Uni gibt. Ferner bin ich der Meinung dass es hier auch fehl am Platz ist seinen privaten Haushaltsetat aufzulisten oder wer wie sein Haus abbezahlt.
Datum: 12.01.2010 09:59
"Wenn man dann sieht, was da mancher Facharbeiter bei Daimler und den Zulieferern sogar noch mit Kurzarbeitergeld bekommt, bekommt man einen leichten Hass." Bevor hier ein Hass hochkommt, wäre es wohl auch interessant was entsprechene Ingenieure und Techniker doet bekommen. Ob dann der leichte Hass immernoch hochkommt...;-) "Dieser Einrichter aus meiner Verwandschaft überlegte auch mal, seinen Techniker zu machen. Aber als er erfuhr, dass er danach WENIGER hätte als jetzt, lies er schnell davon ab" Dann denkt er wahrscheinlich nicht weiter in die Zukunft oder weit genug über seinen Arbeitsplatz hinaus. :-)
Datum: 12.01.2010 10:11
"immer noch etwa 1700 - 1800 netto im Monat. Dafür würden sich viele Ings hier im Forum oder auch bei mir im Jahrgang sich bei 40h+ / Woche die Finger danach lecken !" -> Naja, dann läuft aber auch alles nicht so rosig, 3.3k sollten da schon mindestens drin sein (ausser im Osten :) ) "Bevor hier ein Hass hochkommt, wäre es wohl auch interessant was entsprechene Ingenieure und Techniker doet bekommen. Ob dann der leichte Hass immernoch hochkommt...;-)" -> Glaub mir, der Hass bleibt :) - Gießerei ist aber echt kein Spaß, war mir das neulich mal anschauen. Andererseits bekommen die auch gutes Geld dafür mit wenig Verantwortung und Hirneinsatz - einfach nur schawwe. Gruß, TW.
Datum: 12.01.2010 10:26
Wahrscheinlich wird dieser Hass/Neid in beide Richtungen immer bleiben. Die einen sind neidisch weil sie der Meinung sind die Arbeiter bekommen so viel und sowieso zu viel, müssen nichts zun und bekommen alle Überstunden und Schichtzuschläge und machen dort Geld ohne Ende; die anderen sind allerdings auch neidisch weil sie der Meinung sind die Ingenieursfraktion bekommt so viel und steckt sich das Geld in den Rachen, sitzt im kühlen Büro und trinkt den ganzen Tag Kaffee und diskutiert ein bisschen über irgendwelche Zaheln rum. Vielleicht sollten beide mal für eine Zeit lang tauschen um zu sehen wie die Arbeit so ist und was an Geld dabei rausspringt. ;-) BTW: Ich würde nicht gerne mit einem Arbeiter tauschen und Schichten schaffen. Auch wenn die Nachtschicht und Feiertagsschicht gutes Geld bringt, bin ich lieber bei der Frau und hab auch nicht weniger Geld.
Datum: 12.01.2010 10:31
"Vielleicht sollten beide mal für eine Zeit lang tauschen um zu sehen wie die Arbeit so ist und was an Geld dabei rausspringt. ;-)" Wie gesagt, BTDT: Ich war 3 Wochen am Band schrauben, ich weiß, wovon ich rede. Aber ein Leben lang könnte ich das aus einem einzigen Grund nicht machen: Ich würde aufgrund des dummen Gelabers und der geistigen Unterforderung nach 3 Monaten wahnsinnig. DAS trifft aber auf die meisten Bandis eben nicht zu, die sind genau für diesen Job geboren und können auch garnichts anderes (nur 3 Leute waren da definitiv am falschen Plkatz, weil sehr intelligent, aber leider "falsch abgebogen" in der Ausbildung...Schule versaut etc). Ich gönne denen das Geld für die Schichten etc, aber was mir TIERISCH auf die Nüsse geht, ist das ewige lamentieren über die Ausbeutung und die ach so schlechten Bedingungen. Wären die alle so loyal wie 80% der Ings und WÜSSTEN, wie gut es ihnen geht, wäre ja alles ok. Aber dieses Rumgeseier ist echt zum ko**en. TW.
Datum: 12.01.2010 10:34
"Auch wenn die Nachtschicht und Feiertagsschicht gutes Geld bringt, bin ich lieber bei der Frau und hab auch nicht weniger Geld." Dumm nur, dass ein großer Teil der Ingenieure, zumindest in meinem Bereich, den größten Teil des Jahres im Hotel wohnen. Das war's dann mit "zu Hause" und so! Dann lieber Schichtarbeit und dafür im eigenen Bett schlafen. Die Ings. die dauernd im In- und Ausland unterwegs sind, oder des Jobs wegen eine Wochenendbeziehung pflegen, haben hier wirklich die A....karte gezogen, vor allem, wenn man mal die Gehälter mit denen ihrer "sesshaften" Kollegen (gibt's die überhaupt noch?) vergleicht. Bei mir war es schonmal so, dass ein Kunde nur einen Teil der Unterkunft und Reisekosten übernahm. Daraus resultierte, dass mit zunehmender Entfernung vom Heimatort immer weniger Geld übrig blieb. Seltsame Blüten, die die "neue Wirtschaftsordnung" heute so treibt.
Datum: 12.01.2010 10:37
"...vor allem, wenn man mal die Gehälter mit denen ihrer "sesshaften" Kollegen (gibt's die überhaupt noch?) vergleicht." Hier grad noch weitere ~7000 :) Also, mal ehrlich - nicht jeder muss bei einem DL anfangen! Und die reisenden machen das meistens wegen der Kohle (Inbetriebnahme, was zB mein Kumpel in der Schweiz (Steuern) mal ein paar Jahre macht um dann ganz schnell ein haus in D hinzustellen...). Und der Rest konnte es sich halt nicht aussuchen, weil nicht flexibel bei der Jobwahl (warum auch immer). Gruß, TW.
Datum: 12.01.2010 12:20
"Dumm nur, dass ein großer Teil der Ingenieure, zumindest in meinem Bereich, den größten Teil des Jahres im Hotel wohnen. Das war's dann mit "zu Hause" und so! Dann lieber Schichtarbeit und dafür im eigenen Bett schlafen." Das hängt natürlich ganz vom Job ab und davon ist allgemein nur ein gewisser Teil betroffen und nicht die Mehrheit der Ingenieure.
Datum: 12.01.2010 12:56
Es ist schon unterschiedlich. Hängt auch sehr wohl von der Herkunft ab. Ing aus dem Ausland eingestellt in der Tarifgruppe T3 vor 9 Jahren. Jahresgehalt über 27k. Nach 8 Jahren großzügige Umgrupierung in T4 bedeutet jetzt über 35k. Die deutschen Kollegen fangen mit t5.1 ein -> jetzt unter 40k bis t6.1 -> über 44k. Also nicht schlecht im Schnitt. Heidelberg - Firma 600 Leute , ein bekannter Space und Flugzeug -Elektronikhersteller, erfinderin des ABS Systems - jetzt in Amerykanischen Händen. Alle 2-3 Jahre finden hier die internen Umfragen statt. Frage: Ob es Andersfarbige oder Auslandkollegen benachtaligt werden wird stätig zu 100% mit nein beantwortet.
Datum: 12.01.2010 13:46
Gastxyzz schrieb: > steuerfreie Wochenend - und Nachtzulagen. Die wird es vermutlich nicht mehr sehr lange geben. beobachter schrieb: > Heidelberg - Firma 600 Leute , ein bekannter Space und Flugzeug > -Elektronikhersteller, erfinderin des ABS Systems - jetzt in > Amerykanischen Händen. Sag doch gleich Rockwell Collins.
Datum: 12.01.2010 14:57
Ich verstehe nicht, warum die Branche der Zeitarbeitsfirmen in Ingenieurskreisen ein schlechtes Image besitzt. Wir bieten Ingenieuren, die bei Firmen keine Festanstellung finden, eine Möglichkeit Berufserfahrung zu sammeln und ein gewisses finanzielles Auskommen zu erlangen. Dass hierbei auch ein Verhältnis von Angebot und Nachfrage besteht, liegt in der Eigenschaft der Marktwirtschaft. Auch dass die Gehälter in einem Zeitarbeitsvertrag geringer sind, liegt in der Konstruktion der Zeitarbeit. Es ist schließlich jedem Ingenieur freigestellt, innerhalb eines solchen Arbeitsverhältnisses zu arbeiten. Bewerber sind mehr als genügend vorhanden, und zwar mit steigender Tendenz.
Datum: 12.01.2010 15:06
"Auch dass die Gehälter in einem Zeitarbeitsvertrag geringer sind" das widerspricht aber grob Artikel 23 der allg. Erklärung der Menschrechte der UN! Und ist daher m.E. vom rechtlichen Status durchaus mit den Nürnberger Gesetzten zuvergleichen!
Datum: 12.01.2010 15:14
@yannik: Ach du lieber Gott! Meine Güte, was für ein Schwachsinn! Nicht das gleich noch ein Bezug zu den Regenwürmern in meinem Garten hergestellt wird!
Datum: 12.01.2010 15:18
all. erklrung der Menschrechte Artikel 23 Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit. dh wer da gegen verstößt müste doch mit den Menschenrechten brechen ergo ist er jemeand der verbrechen an der Menscheit begeht,oder?
Datum: 12.01.2010 15:19
Time, was glaubst du, wieviele von diesen Bewerbern wirklich bei euch arbeiten WOLLEN? Die meisten heulen dann hier rum, wie scheiße das doch alles ist aber das ihnen leider nix anderes übrig bleibt. Und da haben sie aktuell leider mehr Recht denn je. Die Frauen in Thailand (o.ä.) prostituieren sich ja auch nicht freiwillig, die brauchen halt auch nur Geld, du verstehen? Klaus.
Datum: 12.01.2010 15:31
Hier gleich mit Menschrechtsverstößen anzukommen ist nicht gerechtfertigt. Es wird niemand gezwungen einen Vertrag zu unterschreiben. Auch kann man uns keinen Vorwurf machen. Die kaufmännischen Abteilungen verhandeln eben bevorzugt mit einem Unternehmer, der nicht Personen, sondern nur die Arbeitskraft zur Verfügung stellt. Der Vorteil für den Auftraggeber besteht darin, dass er jederzeit die Person austauschen kann, wenn die Arbeitskraft nicht seinen Anforderungen entspricht. Diese Forderungen werden von den Kaufleuten und den Fachabteilungen gestellt und diese bestehen auf diesen Forderungen. Auch der Anteil für die Entlohnung der Zeitarbeitskräfte wird vom Auftragsgeber vorgegeben. Hier besteht nur geringer Spielraum. Aber die Gestaltung der Verträge bewegt sich durchaus im gesetzlichen Rahmen.
Datum: 12.01.2010 15:36
"Es wird niemand gezwungen einen Vertrag zu unterschreiben." artikel 23 der menschenrechte hat nichts mit vertrags freiheit od. zwangsarbeit zutun! Und was ändert es in wie fern man sich an einen Verbrechen (nach meiner Interpreation der Menschenrechte) beteiligt! siehe herr Demjanjuk...
Datum: 12.01.2010 15:39
Wenn ein gestetz gegen die menschenrechte verstößt - wiederspricht es dem GG (m.E.) Artikel 1 (2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt. Darf man einen Gesetz befolgen das die Menschrechte und das GG verletzt?!
Datum: 12.01.2010 15:44
@yannik: Kann selber googlen. Du kannst nicht jede Leiharbeitsfirma gleich schlecht machen und pauschal als Sklaventreiber abstempeln. Das dort eventuell weniger verdient wird, als maximal möglich, liegt auf der Hand, schließlich lebt die Firma von dem, was der Leiharbeitnehmer erwirtschaftet. Sowas weiß man vorher, und wem's nicht passt, der lässt es eben! Im Umkehrschluss würde es aber bedeuten, dass jede Festanstellung direkt bei einer Fa. gleich besser bezahlt wird. Das ist eben pauschal auch nicht der Fall, weil gerade Firmen, die sich an einen Mitarbeiter binden, oft auch weniger bezahlen. Schau dir doch dazu die Gehälter hier an! Wenn ich da was von 30k lese, ist das weniger, als ich z.B. 2001 bei Ferchau verdient habe, viel weniger. Es gibt für die gleiche Arbeit ohne Dienstleister, sondern direkt bei verschiedenen Firmen angestellt, auch Gehaltsunterschiede. Die müsste man dann ja alle als "Verbrecher", wie du es nennst, bezeichnen. Es steht jedem frei, ein Arbeitsangebot anzunehmen oder nicht. Wenn Ingenieurdienstleister heute massig vorhanden sind, dann deshalb, weil deren Kunden eben der Verantwortung zur Festanstellung nicht mehr nachkommen wollen und lieber die Spitzenzeiten mit flexiblen Kräften ausgleichen wollen. Wer ist dann der eigentliche Urheber? Die Zeitarbeitsfirma oder deren Kunde? Es gibt überall schwarze Schafe, auch unter den Leiharbeitsfirmen. Die seriösen Firmen versuchen ihre Mitarbeiter zu halten, bezahlen diese auch, wenn gerade keine Vermittlung möglich ist, und sind eine Alternative zur Arbeitslosigkeit. Außerdem kommt man so in andere Firmen rein und kann sich selbst unter Beweis stellen, so dass die Aussicht auf Übernahme vorhanden sein kann. Also, nicht immer alles in einen Topf werfen und gleich pauschalieren. Meine Erfahrungen bei Ferchau vor über 6Jahren waren nicht unbedingt so schlecht für einen Berufsanfänger, der Ruf war schlechter als nötig. Juristisch haben seriöse Leiharbeitsfirmen nichts mit Verbrechern und Artikel 23 zu tun. Man sollte nicht gleich bekannte Ausbeuter aus der Reinigungsbranche auf alle anderen runterbrechen.
Datum: 12.01.2010 15:54
Time schrieb: > Ich verstehe nicht, warum die Branche der Zeitarbeitsfirmen in > Ingenieurskreisen ein schlechtes Image besitzt. Weil sie gemessen am eingesetzten Aufwand unverhältnismäßig viel Geld verdient. Ähnlich wie ein Immobilienmakler. Entsprechend ist dann auch das Image. Außerdem gibt es gesetzliche Fehlkonstruktionen im Arbeitsrecht, die es überhaupt erst mit ermöglicht haben dass Zeitarbeit so extrem zugenommen hat (und teilweise ohne jede Vernunft, siehe Schlecker).
Datum: 12.01.2010 16:00
@Mark Brandis: Das stimmt allerdings auch. Die Relationen zwischen dem, was die Zeitarbeitsfirma verdient und dem, was der Angestellte davon bekommt, differieren auch meiner Meinung nach zu stark. Da ist die Branche selbst schuld, wenn ihr Ruf den Bach runtergeht. Hängt allerdings auch wieder vom Dienstleister ab.
Datum: 12.01.2010 16:07
Berufserfahrung : 0 Jahre Ausbildung : Uni Arbeitszeit : 38h Jahreseinkommen brutto : 53k Bereich : Elektro, Drives Betriebsgröße : ~12.000 Gruß, Robert
Datum: 12.01.2010 16:17
Gunb schrieb: > @Mark Brandis: > > Das stimmt allerdings auch. Die Relationen zwischen dem, was die > Zeitarbeitsfirma verdient und dem, was der Angestellte davon bekommt, > differieren auch meiner Meinung nach zu stark. Da ist die Branche selbst > schuld, wenn ihr Ruf den Bach runtergeht. Hängt allerdings auch wieder > vom Dienstleister ab. Das meine ich unter anderem mit "gesetzlicher Fehlkonstruktion". Es gibt keine Richtlinie, nach der ein Zeitarbeitsunternehmen festlegen muss, wieviel Prozent von den Einnahmen an den Angestellten geht und wieviel bei der Zeitarbeitsfirma verbleibt.
Datum: 12.01.2010 16:18
Es ist eine Zumutung seriöse Zeitarbeitsfirmen mit Schecker zu vergleichen!!! Wären die Zeitarbeitsfirmen in Deutschland nicht vorhanden, würden die Leistungen eben ins Ausland vergeben. Dies würde hier nicht einen Arbeitsplatz mehr schaffen. Es ist auch schon seit Jahren offensichtlich, dass der MINT-Sektor überlaufen ist. Aber zur Zeit werden immer mehr junge Leute in diese Falle gelockt. Dadurch wird das Angebot an MINT-Fachleuten immer größer und die Bereitschaft der Industrie angemessen zu vergüten fällt weiter.
Datum: 12.01.2010 16:21
Wenn sich seriöse Zeitarbeitsfirmen an den schwarzen Schafen in ihrer Branche so sehr stören, dann könnte man das doch sicher über den Dachverband der Zeitarbeit regeln? Ach so. Moment. Das war ja auch noch so ein Problem: Es gibt keine Vereinigung, die den Großteil der Zeitarbeitsfirmen vernünftig repräsentiert und die in der Lage wäre, verbindliche Regeln für ihre Mitglieder aufzustellen.
Datum: 12.01.2010 17:03
Berufserfahrung : 5 Jahre Ausbildung : FH Arbeitszeit : 40h+ Jahreseinkommen brutto : 41,5k Bereich : Firmware für FPGAs und µC, PC-Software Betriebsgröße : ~150 angefangen hatte ich auch mit 28€ und über die Jahre ist es mehr geworden. Viel finde ich es jedoch trotzdem nicht, wenn man überlegt das man ständig zu Hause weiter über die Probleme nachdenkt. Oft kommen mir auf KLO oder unter der Dusche dann die Lösungen, jedoch bezahlt wird dies immer nicht ^^
Datum: 12.01.2010 17:06
Gnub: dann lies dir artikel 23 der allg. erklrung der menschenrechte durch. und die menschrechte sind zuachten! wer das nicht macht ist halt nicht besser als besagte NS-Verbrecher m.E. (auch dort haben Firmen seiner zeit arbeitskräfte rekutiert (auch das wurde seiner zeit als ok empfunden und entsprach vielleicht sogar der staatlichen rechtssprechung) UN Artikel 23 2.Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit. theoretisch heißt das doch das jmd. der h4 bezieht (also schon am minimum ist) wenn er die stelle ablehnt nocht schlechter egstellt wird - ergo exestiert doch in gewisser hinsicht einzwang,oder?
Datum: 12.01.2010 17:38
Wie ist es eigentlich im Ausland (dh findet dort zeitarbeit statt -od gibts die wegen geringeren kündigungsschutz nicht) ?
Datum: 12.01.2010 18:15
Gunb: die menschenrechte? ich glaube es ist nicht sinnvoll dieses topic damit zubelasten. hier ollen nur aktuelle gehaltsdaten gepostet werden
Datum: 12.01.2010 18:28
"Es gibt überall schwarze Schafe. Auch unter Dienstleistern." Kann mir jemand ein weißes Schaf unter den Dienstleistern nennen? Ich habe gehört, Frechau sei noch einer der seriösesten, aber aus eigener Erfahrung weiß ich, was für ein Saustall das ist. Man möge mir den harschen Tonfall verzeihen, aber es ist leider so. Man muss sich die Dienstleisterangestellten, und damit meine ich die Personalfritzen dort, mal bei Xing reinziehen. Das ist ein Gruselkabinett. Welche Arbeit mag wohl entwürdigender sein? Dort als Ingenieur zu arbeiten oder als Ingenieursherumschubser?
Datum: 12.01.2010 19:01
Berufserfahrung: 14 Jahre Ausbildung: Dr.-Ing. Nachrichtentechnik-Hochfrequenztechnik Arbeitszeit: >40h/Woche Jahreseinkommen brutto: 55k Bereich:Luft-und Raumfahrt Betriebsgröße : >5500 Region: Norddeutschland
Datum: 12.01.2010 20:01
yannick: Du schweifst hier mit unsachlichen Vergleichen vom Thema ab und forderst andere auf, dies zu unterlassen. Poste einfach deine Jobbeschreibung und dein Gehalt und gut ist. Eimer Weise.
Datum: 12.01.2010 20:06
@Mutti Kaputti: oder doch "Onko Kapotto", "Onki Kaputti" oder wie du auch sonst hier immer auftauchst?! Sehr originell, der neue Name, lässt so gar nicht auf den alten schliessen! Würde sagen, du motzt ja über alles, weisst alles und meinst dich immer in den Vordergrund stellen zu müssen. Was du nicht alles weißt! Mal ehrlich, dich nimmt hier doch keiner mehr für voll :-)))
Datum: 12.01.2010 20:16
Eimer Weise: ich habe lediglich geantwortet auf eine frage die im verlauf des topics aufgekommen ist - und ebenso habe ich angedeutet das es sich langsam zuweit vom thema entfernt! das ist durch auslegetim nur weil du nicht in der lage bist bestimmte gedanken gänge in ihrer tiefe nachzuvollziehen sind sie nicht unsachlich! (ich habe ein nicht zulegunen rechtlichen aspekt dargestellt! Im GG steht eindeutig ein verweiss auf die Menschrechte!) aber nun unterlasse ich es auch weiter darauf einzugehen
Datum: 12.01.2010 20:24
yannick: >und ebenso habe ich angedeutet das >es sich langsam zuweit vom thema entfernt! Genau, womit du ja den Anfang gemacht hast. >nur weil du nicht in der lage bist bestimmte gedanken gänge in ihrer >tiefe nachzuvollziehen sind sie nicht unsachlich! (ich habe ein nicht >zulegunen rechtlichen aspekt dargestellt! Im GG steht eindeutig ein >verweiss auf die Menschrechte!) AAaajaaa, gut das ich das jetzt weiß! Ein wenig mehr Rechtschreibung wäre vielleicht ganz gut, dein Kauderwelch zu entschlüsseln. >aber nun unterlasse ich es auch weiter darauf einzugehen Schön, dann komm doch selbst mal auf's Thema zurück: Gehalt & Job. Habe noch keinen Beitrag von dir gesehen (bevor wir wieder vom Thema abkommen und bei den Menschrechten landen ;-) ) Amen
Datum: 12.01.2010 20:51
@Peter
Es ist doch egal, wie ich mich nenne, entscheidend ist doch das, was ich
hier zu sagen haben. Setzt dich doch mal mit dem auseinander, was ich
gesagt habe. Im Gegensatz zur dir haben so etwas wie eine Haltung und
leider ist das heute nur ungern gesehen. Meine Anonymität ist mir
wichtig.
Ich habe ganze sechs Wochen Dienstleistererfahrung. Keine guten. Und ich
gebe zu: Noch nie waren mir so oberflächliche und rücksichtslose
Menschen untergekommen. Und dann sind auch noch zu blöd, um das eigene
Geschäft zu besorgen, d.h. mich zu vermitteln. Die wollten mich sogar
als fertigen Hochschulabsolventen verkaufen, obwohl meine
Diplomverteidigung noch ausstand. Ich habe abgelehnt, weil das Betrug
ist und dann habe ich hinterher noch ein Verfahren am Hals. Das Wort
Sklaventreiber habe ich noch nicht in den Wort genommen, aber unwürdig
ist das ganze Prozedere dort in jedem Falle. Ich verurteile Zeitarbeit
nicht als solche, sondern so, wie sie hier ausgestaltet ist. Es gibt ein
Bedarf für Spezialisten, aber der Bedarf ist nicht so, dass man die
Spezialisten ein Leben lang anstellen muss. Wenn Agenturen oder Firmen
sich darum bemühen, diese Spezialisten zu vermitteln, hat das aus
volkswirtschaftlicher Sicht seine Berechtigung. Die Firma Hays gibt's
sogar schon ein paar Jahrhunderte. Woanders ist dieses Geschäftsmodell
sogar erfolgreich und zufriedenstellend für alle Parteien, nur in
Deutschland nicht, weil die Sozialpolitik den unselbständigen
Arbeitnehmer anbetet und erwiesenermaßen Freiberufler gegenüber
Zeitarbeitern benachteiligt.
Natürlich gibt's auch immer diejenigen, die gleich wieder schreien:
Selbst schuld, wenn du da hingehst. Wie konnte ich das vorher wissen,
was mir das blüht? Ich war ziemlich blauäugig und ich bin natürlich auch
auf die zahlreichen wohlklingenden Stellenanzeigen der Zeitarbeitsfirma
reingefallen ("Applikationssoftwareentwickler", was immer das sein mag,
aber die Anforderungen klangen interessant) und habe schon nach wenigen
Tagen gemerkt: Das ist totaler Rotz und die Vermittlerin, mit der du
ständig telefonierst, nimmt dich auf den Arm. Eine kleine Episode: In
einer Stellenanzeige stand als Anforderung "Gnu". Na was denn? Gnu
kochen, Gnu braten, Gnu in Aspik? Ich fragte die Vermittlerin, ob
vielleicht der GCC gemeint sei. Sie, obwohl Diplom-Informatikerin und
ihr täglich Brot, Softwareentwickler und ähnliches zu vermitteln, hat
selbst davon keine Ahnung.
Ich musste schnell feststellen: Obwohl ich schlecht darin bin, mich
selbst zu verkaufen und ich zu diesem Zeitpunkt auch noch ein besonders
beschissenes Bewerbungsfoto hatte, war ich doch damit erfolgreicher als
die große Zeitarbeitsfirma (immerhin Marktführer in D.), erst recht, als
ich meine Bewerbungsunterlagen nochmals überarbeitete und mit einem
neuen Bewerbungsfoto (übrigens selbst geschossen und mit Gimp
nachbearbeitet; der Fotograf, der das erste Foto geschossen hatte, hatte
wohl seinen Beruf verfehlt.) ins Rennen ging. Und das war im
August/September 2008, als sich die große Krise abzeichnete.
Ich kann allen nur raten: Nehmt die Sache selbst in die Hand, denn die
hiesigen Zeitarbeitsfirmen sich einfach nur unfähig und die zocken nicht
nur die eigenen Arbeitnehmer ab, sondern auch ihren Kunden. Ich habe
selbst jetzt, während die Krise allgegenwärtig erscheint, einige
Gespräche gehabt und was anständiges gefunden, was hoffentlich etwas
langfristiges ist, weil ich nicht alle zwei Jahre etwas neues suchen
möchte.
Und ob mich die Leute für voll nehmen oder nicht, ist mir sowas von
egal. Da mache ich mir auch überhaupt keine Sorgen. Hauptsache, meine
Äußerungen regen den einen oder anderen Gedanken an und bewahren
Absolventen vor einem Zeitarbeitsunternehmen.
Datum: 12.01.2010 20:56
@Mutti Kaputti: Uaaaah, wer soll denn so einen Roman lesen? Da fang' ich gar nicht erst an. Poste doch einfach dein Gehalt, dass ist interessanter, ansonsten bist du in diesem Thread falsch.
Datum: 12.01.2010 21:00
>Berufserfahrung: 14 Jahre >Ausbildung: Dr.-Ing. Nachrichtentechnik-Hochfrequenztechnik >Arbeitszeit: >40h/Woche >Jahreseinkommen brutto: 55k >Bereich:Luft-und Raumfahrt >Betriebsgröße : >5500 >Region: Norddeutschland Sorry Klaus, sollten deine Angaben stimmen, hast Du bei deinem Brutto-Einkommen wohl ein wenig geflunkert. Astrium, Airbus oder auch Premium Aerotec zahlen doch wesentlich besser für Ingenieure mit einer solchen Ausbildung und der Berufserfahrung. Da dürfte doch wohl eher etwas um die 70k€+ stehen.
Datum: 12.01.2010 21:19
Berufserfahrung: 1,1 Jahre Ausbildung: Diplom-Informatikerin Arbeitszeit: 40h/Woche Jahreseinkommen brutto: 43k + Boni Bereich: Softwareentwicklung für spezielle Branche, dich nicht verrate Betriebsgröße : ca. 200, die Muttergesellschaft hat aber mehr als 5000 Region: Norddeutschland, aber nicht Hamburg ---------------------------------- Ich hoffe, der Peter ist nun zufrieden. Ich bin jedenfalls mit meinem Gehalt zufrieden, deswegen verstehe ich den Unmut vieler Jungspunde hier im Forum, die mehr als 50k verdienen, einfach nicht. Baden-Württemberg ist doch wie das Schlaraffenland. Übrigens scheinen sich an der Lohndrückerei sogar die Arbeitsämter und Vermittler zu beteiligen, die einfach dem Bewerber einreden, dass die Gehaltsvorstellung utopisch sei. Beispiel: Mehrjährige Berufserfahrung, Gehaltsvorstellung 50k und man würde ich München abgelehnt. Das wurde mir so gesagt. Ich bin froh, dass ich nicht in München wohnen muss. Da zahle ich im Norden für einen eigenen Wohnung und für ein Zimmer zur Untermiete zusammen weniger als in München nur für eine Wohnung, die man dort wahrscheinlich auch nur mit einem Makler bekommt. Ich habe auch einen guten Eindruck von meiner jetzigen Firma, was auch gerade daran liegt, dass dort auch alte Leute arbeiten. Ich kann mich nämlich nicht mit einem Unternehmen identifizieren, das alte Leute ausgrenzt. Schön, dass es das noch gibt. Sogar das Putzpersonal ist dort richtig angestellt, natürlich nur halbtags, und arbeitet nicht über Putzfirma dort. - Das sind so Kleinigkeiten, die kaum ins Auge fallen, aber wenn man dieses und jenes schon gesehen hat, dann fällt das positiv auf.
Datum: 12.01.2010 21:31
"Jahreseinkommen brutto: 43k + Boni" 43k + 1.000.000 Boni? SCNR!
Datum: 12.01.2010 21:41
Mutti Kaputti aka Onkel Kapotto aka Dr. Wolfram Draht usw. , so wie du dich gegenüber anderen aufführst, andere arrogant von oben betrachtet (die dumme Diplom Informatikerin, der dumme Fotograf), ist es kein wunder das du nichts bekommst. Änder mal dein Auftreten gegenüber anderen, dann findest du auch ne Anstellung.
Datum: 12.01.2010 21:50
@Time: "Ich verstehe nicht, warum die Branche der Zeitarbeitsfirmen in Ingenieurskreisen ein schlechtes Image besitzt." Verstehen Sie das tatsächlich nicht? OK, ich will Ihnen mal ein wenig helfen, dazu zitiere ich Ihr Posting: "Es ist schließlich jedem Ingenieur freigestellt, innerhalb eines solchen Arbeitsverhältnisses zu arbeiten." "Bewerber sind mehr als genügend vorhanden, und zwar mit steigender Tendenz." Diese herablassende, arrogante Art müsste Ihnen doch verdeutlichen, warum intellektuell doch eher bessergestellte Akademiker zu derartigen Verleihern schon aus Prinzip keinen Kontakt haben möchten. Ich möchte nun Ihre Aussagen gerne einzeln kommentieren: "Dass hierbei auch ein Verhältnis von Angebot und Nachfrage besteht, liegt in der Eigenschaft der Marktwirtschaft." Was genau möchten Sie mit diesen Allgemeinplätzen sagen? "Auch dass die Gehälter in einem Zeitarbeitsvertrag geringer sind, liegt in der Konstruktion der Zeitarbeit." Ach ja? Welche genaue Eigenschaft der Konstruktion der Zeitarbeit bedingt dieses unterschiedliche Gehaltsnieveau? Die fehlende Arbeitsplatzsicherheit, die fehlenden Sozialleistungen, fehlende Karrieremöglichkeiten, wechselnde Einsatzorte? Oder habe ich etwas vergessen? "Es ist schließlich jedem Ingenieur freigestellt, innerhalb eines solchen Arbeitsverhältnisses zu arbeiten." Eben aus diesem Grund würde ich das auch nicht tun. Aber so lange ich selbst in der Krise mehr als genug Aufträge habe, und das im Automotive-Bereich, mache ich mir auch wenig Gedanken darüber, in diese Verlegenheit zu kommen. "Bewerber sind mehr als genügend vorhanden, und zwar mit steigender Tendenz." Insgesamt passt Ihre Antwort zum Bild der Zeitarbeitsfirmen. Glücklicherweise wird sich das Blatt mit anziehender Konjunktur schnell wenden. Ich bin ja versucht, selbst so eine Zeitarbeitsfirma zu gründen. ;-) Ein fairer Laden müsste sich lohnen. Mal sehen, Kontakte sind da, Equipment ist da...
Datum: 12.01.2010 22:05
1. Habe ich eine Stelle. 2. Und warum darf ich mich nicht über bestimmte Leute aufregen. Eine Diplom-Informatikerin, die Entwickler in den Embedded-Software-Bereich vermitteln will, muss doch wissen, was GCC und Linux sind, weil das wichtige Themen sind. Ich habe mich gar nicht getraut, ob auch Cross-Compiling in der Firma angewandt wird. ;-) 3. Der Fotograf war schlecht. Ich habe im Dezember mal wieder Fotos schießen lassen, aber das war professioneller, obwohl das Hippies waren, was man nicht als Beleidigung auffassen sollte. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. 4. Ich bin der Auffassung, dass es schlecht um eine freie Gesellschaft steht, wenn sie jegliche Kritiker, auch wenn dann manchmal deftige Worte fallen, einzulullen versucht, indem man sie als "arrogant" bezeichnet. Ich jedenfalls bin äußerst bemüht, die Anonymität der Betroffenen zu wahren. 5. Arrogant finde ich mich nicht und es wurde mir auch noch auch nie ernsthaft vorgeworfen, allenfalls sehr oberflächlich: "Wie, du hörst Klassik und keine Popmusik? Das ist arrogant."* - Wenn das schon arrogant sein soll, bitte. Dann bin ich sogar stolz drauf. Ich habe noch sehr viel drauf gegeben, wenn andere sich mal wieder oberflächlich irgendein Urteil erlauben. Ich bin meinen Weg gegangen, Gruppenzwang kenne ich kaum... Das macht selbstbewusst. *Der Dialog fand wirklich mal statt: In der allgemeinen Grundausbildung bei der Bundeswehr.
Datum: 12.01.2010 22:08
Johnny schrieb: > Astrium, Airbus oder auch Premium Aerotec zahlen > doch wesentlich besser für Ingenieure Die vieleicht, aber da fehlt 'ne Firma und die zahlt nicht so gut :-) Nur passt dann die Betriebsgrösse nicht.
Datum: 12.01.2010 22:16
Berufserfahrung: 1,5 Jahre Ausbildung: Dipl.-Ing. (FH) Arbeitszeit: 40h Jahreseinkommen brutto: 41k Bereich: Embedded Software Betriebsgröße: ~16000 Region: Hessen
Datum: 12.01.2010 22:33
>> Astrium, Airbus oder auch Premium Aerotec zahlen >> doch wesentlich besser für Ingenieure >Die vieleicht, aber da fehlt 'ne Firma und die zahlt nicht so gut :-) >Nur passt dann die Betriebsgrösse nicht. Hilf mir schnell auf die Sprünge....achso...nein doch nicht OHB hat keine 5500 Angestellten.
Datum: 13.01.2010 06:53
Berufserfahrung: 4,0 Jahre Ausbildung: Dipl.-Ing. (FH) Arbeitszeit: 40h (Gleitzeit) Jahreseinkommen brutto: 38,5k Bereich: Hardware, Embedded Software, Support, (alles was anfällt) Betriebsgröße: 80-100 Region: Niedersachsen - Unterdurchschnittliche Bezahlung - maximale Steigerung 2% pro Jahr - mittelmäßiges Betriebsklima - zu viele Aufgaben für zu wenig Geld + Sicherer Job Wenn ich hier manche Thread lese, komme ich zum Schluss unterbezahlt zu sein. Gut, mit in einigen Threads angesprochenen Jobs würde ich nicht tauschen wollen.
Datum: 13.01.2010 09:18
@Mutti Kaputti: WEN INTERESSIERT'S?
Datum: 13.01.2010 09:38
Voltavi (u) schrieb: > Die Gehälter unserer Schweizer Kollegen sehen ja bombig aus. Wie sehen > denn dort die Lebenshaltungskosten aus bzw. Abzüge vom Brutto, Mieten > und so weiter? Ihnen kommen die Trennen, wenn Sie ein mal in Coop oder Migros einkaufen gehen. Die Mieten hier im Zürich und Umland zählen zu grossten der Welt. Als Beispiel: meine Wohnung 40 m2 kostet um 700 Euro. Und das nennt man hier günstig.
Datum: 13.01.2010 12:06
Berufserfahrung: 0 Jahre Ausbildung: Dipl.-Ing. (FH) Arbeitszeit: 35h Jahreseinkommen brutto: 39k Bereich: Automatisierungstechnik Betriebsgröße: ~100 Region: Hessen
Datum: 13.01.2010 12:17
Berufserfahrung: 3,5 Jahre Ausbildung: Dipl.-Ing. Metallbau (BA) bzw. jetzt (DH) Arbeitszeit: 40h+ (Überstunden werden nicht vergütet) Jahreseinkommen brutto: 47k Bereich: Projektingenieurin Geschlecht: Weiblich Betriebsgröße: ~600 Mutterunternehmen wesentlich größer Region: BY (ländlich) Ich finde daß Gechlecht wäre oft auch noch interessant, da ich erst vorher wieder nen Artikel gelesen habe in dem stand, daß in Deutschland weibliche Ingenieure im Schnitt 11,7% weniger als ihre männlichen Gleichgesinnten!!
Datum: 13.01.2010 12:46
...hier werden sich leider so wenige weibl melden, dass du keinen durchschnitt errechenn kannst (zumindest nichts repräsentatives). aber mit 47k nagst du ja auch nicht am hungertuch. Klaus.
Datum: 13.01.2010 15:07
> Ich bin meinen Weg gegangen, Gruppenzwang
kenne ich kaum...
nach aussen siehts aber trotzdem nach Eigenbrödtler aus ...
Datum: 13.01.2010 20:22
Berufserfahrung: Hochschulabsolvent (3 Monate) Ausbildung: M.Eng. Elektrotechnik (FH) Arbeitszeit: 40h/Woche Jahreseinkommen brutto: 38k Bereich: ITSec-Bereich Software Entwicklung/Projektmanagement Betriebsgröße: ~120 Region: Bayern Ich muss dazu sagen, dass ich eine Klausel im Vertrag habe dass Überstunden bis 15% der Wochenarbeitszeit verfallen. Das heißt ich muss in der Woche mindestens 5h Mehrarbeit leisten, damit diese auf mein Überstundenkonto angerechnet wird. In der Praxis schaffe ich ca. 2-3h pro Woche zusätzlich, welche meist verfallen :-( Wenn sich was geeignetes findet bin ich auf jeden Fall weg. Auch wenn es vom sozialen im Betrieb gut passt, die Vergütung ist Mist. Ein Kommilitone der seine Werkstudententätigkeit bei einem Konzern trotz Krise in eine Festanstellung wandeln konnte ist bei 42k eingestiegen und jetzt nach ca 6 Monaten schon bei 48k. Bei 35h/Woche versteht sich.
Datum: 13.01.2010 20:49
Berufserfahrung: 4 Jahre Ausbildung: Informatikerin (Univ.) Arbeitszeit: 40h (Überstunden incl.) Jahreseinkommen brutto: 34k Bereich: IT-Sicherheitstechnik, Netzwerkinfrastruktur Betriebsgröße: ~2000 Region: Bayern, Burghausen
Datum: 13.01.2010 21:21
Peter schrieb: > @Mutti Kaputti: > > WEN INTERESSIERT'S? Dich offensichtlich. Du hast ja danach gefragt. Deine Pöbeleien sind ziemlich armselig und weisen kein Niveau auf. Was juckt's mich, wenn ein Peter schreit? Hätte ich mich jedesmal umgeschaut, wenn so ein Halbstarker herumgepöbelt hätte, wäre ich heute nicht da, wo ich bin, mit einem Diplom, in einem anspruchsvollen Studiengang und in einer guten Firma.
Datum: 13.01.2010 21:27
derzilp schrieb:
> nach aussen siehts aber trotzdem nach Eigenbrödtler aus ...
Wieso Eigenbrötler? Ich habe so viele Freunde mitgebracht: Onkel Kapott,
Felix Krull und den sogar Dr. Wolfram Draht. :-) Ich finde diese Namen
übrigens sehr amüsant, einfach köstlich.
Ich weiß aber selbst nicht, ob ich mich als gesellig bezeichnen soll.
Ich mag eigentlich angenehme Gesellschaft, mag gemeinsames Essen, aber
keine Saufgelage.
Datum: 14.01.2010 00:29
> Dr. Wolfram Draht. :-) Ich finde diese Namen > übrigens sehr amüsant, einfach köstlich. Ich finde das auch urkomisch. Es ist wirklich angenehm zu beobachten, dass es noch Ings/Infs gibt, die ein Gefühl für die feinen Nuancen der deutschen Sprache haben.
Datum: 14.01.2010 01:11
Nadja schrieb: > Berufserfahrung: 4 Jahre > Ausbildung: Informatikerin (Univ.) > Arbeitszeit: 40h (Überstunden incl.) > Jahreseinkommen brutto: 34k > Bereich: IT-Sicherheitstechnik, Netzwerkinfrastruktur > Betriebsgröße: ~2000 > Region: Bayern, Burghausen das ist ja nen Trinkgeld für einen Uni Informatiker. Wobei mir die Tätigkeit auch nicht unbedingt danach aussieht, dass man dafür studiert haben muss. Darf man fragen, warum jemand als Uni Informatiker sich mit Netzwerkinfrastruktur für gerade mal 34 k beschäftigt ? für die Tätigkeit und das Gehalt hätte es auch ne Fachinformatiker oder Systemelektroniker Ausbildung getan
Datum: 14.01.2010 07:32
Es war der Wiedereinstieg nach der Mutterschaftspause. Die Vorgängerfirma hatte mich bei Beginn der Krise während dieser Pause leider auf die Straße gesetzt. Mit Rechtshilfe wurde mir wenigstens eine kleine Abfindung zugestanden.
Datum: 14.01.2010 13:53
Berufserfahrung: 11 Jahre Ausbildung: Dipl.-Ing.(TH) Nachrichtentechnik Arbeitszeit: 50h-60h Jahreseinkommen brutto: 70k Bereich: F&E Fachgebiete: Embedded Software, Betriebssysteme, DNT, Mikroelektronik Betriebsgröße: 20.000 Region: NRW
Datum: 14.01.2010 14:48
TinkiWinki schrieb: > Wenn sich was geeignetes findet bin ich auf jeden Fall weg. Auch wenn es > vom sozialen im Betrieb gut passt, die Vergütung ist Mist. > In der Praxis schaffe ich ca. 2-3h pro Woche zusätzlich, welche meist > verfallen :-( Die Vergütung geht eigentlich. Was nicht geht, sind die regelmäßigen, überlangen, unvergüteten Arbeitszeiten. Wenn das bei euch bei fast jedem Mitarbeiter der Fall sein sollte, dann besteht dringend Bedarf an neuem Personal und es muss unverzüglich neu eingestellt werden. An der Anzahl der zu Verfügung stehenden Kandidaten auf dem Markt wird es sicherlich nicht mangeln. In guten Betrieben beträgt selbst die vetragliche Arbeitszeit maximal 38,5 h und Überstunden sind nicht die Regel, sondern Ausnahmen und werden vergütet. Es ist einfach nur noch eine Sauerei, was in vielen Firmen abläuft. Ich würde in den 2 bis 3 Stunden pro Woche, die ich zusätzlich für lau aufwenden soll, möglichst unauffällig einen schönen Ruhigen machen. You get what you pay for.
Datum: 14.01.2010 15:17
"Es ist einfach nur noch eine Sauerei, was in vielen Firmen abläuft." Das war bei mir schon 1998, als ich in den Beruf eingestiegen bin, so: die ersten zehn Überstunden waren unbezahlt. Das trieb dann seltsame Blüten: Über den Monat z.B. noch keine zehn Überstunden angefallen, dann Samstag gearbeitet (geht in meinem Bereich oft nicht anders), also z.B. zehn Stunden gearbeitet, auch noch mit dem privaten PKW zum Kunden gefahren. Im Ergebnis bin ich also manchmal Samstag morgen um 07:00 aus dem Haus gegangen, zum Kunden gefahren, zehn Stunden gearbeitet, wieder nach Hause gefahren. Das ganze war dann für den Chef gratis. Im Gegenzug wurden dem Kunden natürlich mindestsn 25% Zuschlag berechnet. Ich habe für solche Tage dagegen sogar draufgelegt, da ich ja mit dem Privat-PKW zur Arbeit fuhr. Das Problem mit solchen Verträgen ist: Die Bezahlung liegt auf niedrigem Niveau, und dazu werden dann noch Klauseln dazugenommen, wie sie eigentlich nur in den oberen Einkommensbereichen üblich sind. Die Überstundenklauseln, vor allem solche mit Überstunden ohne Geld- oder Zeitausgleich, sollten sehr genau gerechnet werden. Denn diese Klauseln können das Stundensatzniveau deutlich verzerren. Übrigens: wenn man die Chance hat, einen Geschäftswagen zu bekommen, zugreifen! Das lohnt sich für den AN immer, trotz steuerlicher Mehrbelastung.
Datum: 15.01.2010 00:12
Berufserfahrung : 1,5 Jahre Ausbildung : Dipl.-Phys. (Uni) Arbeitszeit : 35 h Jahreseinkommen brutto : 55k Bereich : Entwicklung Branche: Automobil Betriebsgröße : ca. 1000 Bundesland: BW
Datum: 15.01.2010 00:27
Berufserfahrung : 0 Jahre Ausbildung : Elektrotechnik (ETH) Arbeitszeit : 40 h Urlaub: 6 Wochen Jahreseinkommen brutto : 86'000 SFr. + Bonus (ca. 5% des Jahreseinkommens) Bereich : F & E Betriebsgröße : >1000 Kanton: Solothurn, Schweiz
Datum: 15.01.2010 10:17
Klaus schrieb: > Berufserfahrung : 0 Jahre > Ausbildung : Elektrotechnik (ETH) > Arbeitszeit : 40 h > Urlaub: 6 Wochen > Jahreseinkommen brutto : 86'000 SFr. + Bonus (ca. 5% des > Jahreseinkommens) Hallo Klaus, gewährt der ABB wirklich 6 Wochen Urlaub? Nach meinen Erkenntnissen sind die Bedingungen für die Schweiz wirklich ungewöhnlich. Gruss
Datum: 15.01.2010 13:42
Berufserfahrung: 1,5 Jahre Ausbildung: Dipl.Ing.(FH) Arbeitszeit: 40h Jahreseinkommen brutto: 50k Bereich: Maschinenbau Betriebsgröße: 75 Region: Niedersachsen
Datum: 15.01.2010 17:31
Berufserfahrung: 5 Jahre Ausbildung: Dipl.Ing.(FH) Arbeitszeit: 40h Jahreseinkommen brutto: 52k Bereich: Automatisierungstechnik Betriebsgröße: ~100 Region: NRW
Datum: 16.01.2010 11:29
Berufserfahrung: 6 Monate Ausbildung: M.Sc. ET - elektrische Antriebstechnik Arbeitszeit: 40h Jahreseinkommen brutto: 28k Bereich: Antriebstechnik Betriebsgröße: k.a. Region: Berlin
Datum: 16.01.2010 11:31
28k fürn Master, alter Schwede da hälst den Negativrekord, ich dachte mit meinen 35k in berlin tu ich mir schon was an. Warum machst den Job für das Geld, sonst garnichts gefunden?
Datum: 16.01.2010 12:26
Berufserfahrung: 0 Jahre, 5 Monate Ausbildung: Dipl.-Ing. (FH) Mechatronik Arbeitszeit: 40h/Woche Jahreseinkommen brutto: 39k (danke Wirtschaftskr.) Bereich : Entwicklung Tätigkeit: Embedded Systems Eng. Branche: Maritime Systeme Betriebsgröße: ~200 Region: Bayern
Datum: 16.01.2010 12:35
Scherbo schrieb: > Branche: Maritime Systeme > Betriebsgröße: ~200 > Region: Bayern Maritime System in Bayern? Das ist so, als würde man Hautbräunungscreme in Afrika entwickeln.
Datum: 16.01.2010 17:07
Berufserfahrung: mit Ausbildung fast 3 1/2 Jahre Ausbildung: Mechatroniker Arbeitszeit: 36h/Woche Jahreseinkommen brutto: 35k Bereich : Produktion Tätigkeit: Montage Branche: Schienenfahrzeugtechnik Betriebsgröße: ~2000 Region: Brandenburg Find es krass wie wenig manche Ingeneure verdienen! Ich hab bloß einen Facharbeiter und bekomm genausoviel wie einige Ingeneure. Hab noch nen Abi vorher gemacht und will etweder nen Techniker machen oder eben studieren. Natürlich will ich nach dieser Weiterbildung mehr Geld verdienen als jetzt.
Datum: 16.01.2010 17:11
hatte noch nen Angebot in Süddeutschland für 34k, aber abzgl Lebenserhaltung würde das nen Nullsummenspiel sein. Übrigens bin ich bis jetzt der einzige der nen Job von unserem Masterjahrgang (10 Leute) hat.
Datum: 16.01.2010 18:14
Ganz so schlimm ist es zum Glück nicht, aber der örtliche Bezug zur Küste könnte schon stärker ausgeprägt sein ...
Datum: 16.01.2010 19:15
Berufserfahrung: 0 bis 30J Ausbildung: Elektrofachkraft bis Uni Arbeitszeit: ? Jahreseinkommen? brutto: 8,10€/h + Zulagen ca 1€ Bereich : Produktion Tätigkeit: Montage Branche: Schienenfahrzeugtechnik Betriebsgröße: ~2000 Region: Brandenburg Ihr kompetenter Partner für profilgenaue Jobvermittlungen und Zeitarbeit sucht Sie zur Verstärkung seines Teams
Datum: 17.01.2010 01:03
> hatte noch nen Angebot in Süddeutschland für 34k, aber abzgl > Lebenserhaltung würde das nen Nullsummenspiel sein. Übrigens bin ich bis > jetzt der einzige der nen Job von unserem Masterjahrgang (10 Leute) hat. Krass Pille, wo hastn studiert? Haben die Ärsche euch auch vorher gesagt, dass ihr nen Job findet und gut bezahlt werdet?
Datum: 17.01.2010 01:12
> Jahreseinkommen brutto: 35k > Bereich : Produktion > Tätigkeit: Montage > Branche: Schienenfahrzeugtechnik > Betriebsgröße: ~2000 > Region: Brandenburg Hehe ich denke mal Du bist bei Bombardier? Ich krieg hier in B als Ing auch 35k aber nur incl. 13. Gehalt! Dh. normalerweise verdienst mehr als ich dummer Hochfrequenz-Ingenieur. Hastn festen Vertrag? Ich bekomm nur befristet lol.
Datum: 17.01.2010 08:26
Berufserfahrung: 2 Jahre Ausbildung: Dipl.-Ing. (FH) Arbeitszeit: 40h/Woche Jahreseinkommen brutto: 24k (Praktikumsstelle, befristet 2 Jahre) Bereich : Entwicklung Branche: Kfz-Elektronik Betriebsgröße: >1000 Region: Thüringen Mit mir wurden noch 2 "Prktikanten" befristet eingestellt, alle mit BE um 2 Jahre. Aussage der Personalabteilung: der Beste wird nach 2 Jahren übernommen, fragt sich zu welchem Gehalt. Die Stimmung in Abteilung ist nicht gut. Jeder hat Angst um seinen Arbeitsplatz und läßt uns fühlen, dass wir nicht willkommen sind. Sobald die Krise vorbei, ist werde ich wechseln.
Datum: 17.01.2010 10:35
Berufserfahrung: 12 Jahre Ausbildung: Dipl.Ing.(FH) Arbeitszeit: 39h Jahreseinkommen brutto: 46k Branche: Luft-und Rauumfahrt Bereich: Nachrichtentechnik-Hochfrequenztechnik Aufgaben: Projektleitung, Entwicklung Betriebsgröße: 5000 Region:Norddeutschland
Datum: 17.01.2010 11:03
Schon erschreckend, wie bei manchen hier die Gehälter im Zuge der Wirtschaftskrise gefallen sind. Die Unternehmen nutzen die derzeitige Lage auf den Arbeitsmarkt schamlos aus. Meine Konsequenz daraus ist, dass ich beim nächsten Aufschwung oder früher meinen dereitigen Arbeitgeber verlassen werde. In der Krise erkennt man die wirklich guten Arbeitgeber bzw. Führungskräfte.
Datum: 17.01.2010 12:37
@Praktikant Sorry, aber das kauf ich dir beim besten Willen nicht ab. 2 Jahre Praktikum , das trifft man bei Geisteswissenschaftlern vielleicht an, aber nicht bei Ingenieuren. Genauso die anderen unter 30k verdienern hier. Sieht für mich eher nach Zahlenerfinder + Trollgeposte aus. Selbst die Sachbearbeiterings bekommen bei uns 36k, hört auf hier absolute unrealistisch tiefe Zahlen zu erfinden .
Datum: 17.01.2010 12:49
@GASAG : Das ist keine Erfindung. Das sind auch keine Einzelfälle. Ist ganz einfach nachzuprüfen. Am besten einmal selbst zu Probe in Thüringen bewerben. Danach wirst auch du anders reden.
Datum: 17.01.2010 12:51
@Gasag: Nein, ich kann die Aussagen hier schon bestätigen. Vielleicht arbeitest Du derzeit in einer Branche, die von der Krise nicht besonders hart getroffen ist? Bei meiner Firma (Automobilzulieferer) werden Ingenieure nur noch befristet (1 Jahr) eingestellt, erhalten deutlich schlechtere Gehälter als zum Zeitpunkt meines Einstiegs und für alle bestehenden MA gibt es heuer eine Nullrunde. Und von anderen Firmen höre ich nichts anderes.
Datum: 17.01.2010 13:32
Ja aber doch nicht für so einen Preis. Die Techniker bei uns, meist alles Energieanlagenmonteure, Mechatroniker, Industriemechaniker verdienen ja schon 2300 brutto wenn sie aus der Lehre kommen . PS: Ich arbeite in der Energieversorgerbranche als Betriebsing
Datum: 17.01.2010 13:37
@Gasag: Die Energieversorger Branche gehört noch immer zu den am besten bezahlenden Branchen, das ist Dir schon bewußt, oder? In dieser Branche haben die Firmen quasi eine Monopolstellung; Konkurrenzdruck, Kostendruck wie z.B. in der Automobilbranche gibt es dort nicht oder nur sehr begrenzt.
Datum: 17.01.2010 13:48
>Berufserfahrung: 12 Jahre >Ausbildung: Dipl.Ing.(FH) >Arbeitszeit: 39h >Jahreseinkommen brutto: 46k >Branche: Luft-und Rauumfahrt >Bereich: Nachrichtentechnik-Hochfrequenztechnik >Aufgaben: Projektleitung, Entwicklung >Betriebsgröße: 5000 >Region:Norddeutschland Ralf, bist Du im selben Unternehmen wie Klaus (weiter oben im Thread)? Ich halte diese Zahlen für unrealistisch bei der Berufserfahrung. Wie heisst der Arbeitgeber?
Datum: 17.01.2010 13:56
Berufserfahrung: 0 Jahre Ausbildung: Dipl.Ing. (Uni) Arbeitszeit: 40 h Jahreseinkommen brutto: 40.500 € Branche: Metall Bereich: Elektronik Aufgaben: Entwicklung Betriebsgröße: 300 Region: Norddeutschland
Datum: 17.01.2010 22:33
@GASAG : Für das Gehalt eines Energieanlagenmonteurs würde ich sofort wechseln. Aber in meiner Branche wird zu Zeit sehr schlecht bezahlt. Sehr viele Kollegen ohne oder mit ca 2 Jahren sind ohne Anstellung oder ebenfalls in befristeten Stellen. Die würden auch viel dafür geben in so einer Facharbeiterposition zu arbeiten.
Datum: 19.01.2010 15:09
Berufserfahrung: 2 Jahre Ausbildung: Dipl.Ing. (FH) Arbeitszeit: 40 h Jahreseinkommen brutto: 56.000 € Branche: Elektrotechnik Bereich: Elektronik Aufgaben: Entwicklung Betriebsgröße: 1.300 Region: Bayern
Datum: 21.01.2010 00:29
Nur mal hier zum Vergleich, was man so mit einem MBA (master of business administration) meint, wert zu sein: http://www.wiwi-treff.de/home/lounge/read.php?ukat...
Datum: 21.01.2010 08:50
> was man so ... meint, wert zu sein: ... Womit wir wieder beim Dunning-Kruger-Effekt wären: http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlb... http://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt Zur Sache: Berufserfahrung: 17 Jahre Ausbildung: Dipl.Ing.FH Arbeitszeit: 40h (Überstunden in Gleitzeit) Jahreseinkommen brutto: 75k€ Branche: Machinenbau Bereich: Elektronik Aufgaben: Entwicklung Betriebsgröße: 350 (Konzern: 2500) Region: BW
Datum: 21.01.2010 09:32
"Nur mal hier zum Vergleich, was man so mit einem MBA (master of business administration) meint, wert zu sein: http://www.wiwi-treff.de/home/lounge/read.php?ukat..." WOW! Die backen ja ganz andere Brötchen wie wir hier <Große Augen mach> Ich komme mir so klein vor, die Arbeitsmotivation für heute ist fast bei null!
Datum: 21.01.2010 09:56
>WOW! Die backen ja ganz andere Brötchen wie wir hier <Große Augen mach> >Ich komme mir so klein vor, die Arbeitsmotivation für heute ist fast bei >null! Son Blödsinn. Wenn ich mein Einstiegsgehalt bei einer 40h Woche auf eine 70h Woche (wie diese in der Beratung zum guten Ton gehören) umrechne relativiert sich das gesamte Gefüge ziemlich schnell. Also, nur nicht immer blenden lassen...
Datum: 21.01.2010 10:14
@Tom Das meinte er ganz sicher ironisch. Der Thread ist totaler Bullshit. Schau mal in andere Threads in dem Forum. Die sind nicht alle so panne die da verkehren.
Datum: 21.01.2010 10:21
Berufserfahrung: 0 Jahre Ausbildung: B. Eng. Arbeitszeit: 40h Jahreseinkommen brutto: 45k + 13. & 14. Monatsgehalt jew. Juni + Nov Bereich: Qualitätsingenieur im Bereich Chemie / Pharma Betriebsgröße: 110 Region: BW
Datum: 21.01.2010 11:09
>WOW! Die backen ja ganz andere Brötchen wie wir
Zwischen Anspruch und Wirklichkeit liegen Welten. Habe eine Bekannte,
die an der HHL BWL studiert hat. Die HHL gilt schon als bessere Adresse.
Die ist heute Marktleiterin in einer Mc Doof-Filiale. WOW. Das Gehalt
ist auch nicht berauschend. Eine ehemalige Klassenkameradin hat an der
Uni BWL studiert und verkauft heute Reisen zum Himalaya.
Datum: 21.01.2010 19:11
McKinsey zahlt sicher gut, aber die nehmen vielleicht die besten fünf Prozent der Absolventen, wenn überhaupt. Und dann ne 70-Stunden-Woche? Nee danke, da bin und bleib ich lieber Ingenieur. :-)
Datum: 21.01.2010 19:30
Gast1 schrieb: > "Nur mal hier zum Vergleich, was man so mit einem MBA (master of > business administration) meint, wert zu sein: > http://www.wiwi-treff.de/home/lounge/read.php?ukat..." > > WOW! Die backen ja ganz andere Brötchen wie wir hier <Große Augen mach> > Ich komme mir so klein vor, die Arbeitsmotivation für heute ist fast bei > null! Wenn man die Ausbildung der MBAs sieht, ist das Einstiegsgehalt eigentlich in Ordnung. Der MBA ist ja oft genug das zweite Studium und aufgrund der Kosten dafür, sind MBA-Absolventen auch noch Mangelware. Ich beschwere mich da nicht, da ich den Bildungsabschluss als Richtschnur für das Einstiegsgehalt wichtig finde. Wer beliebig Gehälter verteilt, schafft eine missgünstige im Unternehmen. So sollte der frische FH-Absolvent nicht deshalb mehr bekommen als der Uni-Absolvent, weil ersterer ein Bruder eines guten Freundes ist. Diese Klüngeleien sind äußerst schädlich. Wer aus Köln kommt, weiß, wovon ich rede. Eine Softwareklitsche funktioniert ja auch kaum anders als die Kölner Stadtverwaltung.
Datum: 21.01.2010 22:01
"McKinsey zahlt sicher gut, aber die nehmen vielleicht die besten fünf Prozent der Absolventen, wenn überhaupt." Immer noch besser als bei uns Ingenieuren, wo überhaupt nur die besten 5% Aussicht auf einen Arbeitsplatz haben. Die Gehälter kennen wir ja inzwischen auch einigermaßen.
Datum: 21.01.2010 22:04
Link zum stern Gehaltsreport. http://www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/kar... Elektroingenieure verdienen demnach inflationsbereinigt gegenüber 1990 19% weniger.
Datum: 21.01.2010 22:26
Mark Brandis schrieb: >> McKinsey zahlt sicher gut, aber die nehmen vielleicht die besten fünf >> Prozent der Absolventen, wenn überhaupt. Und dann ne 70-Stunden-Woche? >> Nee danke, da bin und bleib ich lieber Ingenieur. :-) Gast1 schrieb: > Immer noch besser als bei uns Ingenieuren, wo überhaupt nur die besten > 5% Aussicht auf einen Arbeitsplatz haben. Die Gehälter kennen wir ja > inzwischen auch einigermaßen. Bei den Top-Ingenieuren kommt wenigstens noch was raus. Bei McKinsey und Konsorten handelt es sich hingegen aber um perfekt organisierte, korrupte Institutionen mit mafiaähnlichen Strukturen. Die lösen finanziell hochdotierte Aufgaben wie "Warum ist LIDL und Aldi so erfolgreich?" und bringen dabei erstaunliche Erkenntnisse zu Tage. Die Überstunden bei den Heinis kommen auch nur dadurch zustande, dass Besuche im Puff, auf der Rennstrecke und auf dem Golfplatz ebenfalls zur Arbeitszeit gezählt werden. Berufsgruppen, die die Welt absolut nicht braucht http://www.youtube.com/watch?v=ko5CCSomDMY
Datum: 21.01.2010 22:40
Chucky schrieb: > Elektroingenieure verdienen demnach inflationsbereinigt gegenüber 1990 > 19% weniger. Was sind eigentlich Verwaltungsfachleute? Warum gehen die als satte Gewinner bei den Gehaltssteigerung hervor? Und warum verdienen die deutlich mehr als ein Ingenieur? Makler und Grafiker sind auch ganz vorne dabei. Der Ingenieur steht finanziell zwischen den Stühlen von einfachen "Arbeitern" und den oben genannten Kräften. Das lobbyangetriebene Fachkräftegeschwurbel hat also fette Früchte getragen. Markt total übersättigt mit duldsamen und machtlosen Ingenieuren. Jetzt treibt man mittels Bologna nochmals den Dolch weiter ins Gehaltsfleisch. Den Rest erledigt wohl die Krise.
Datum: 21.01.2010 23:13
"Der Ingenieur steht finanziell zwischen den Stühlen von einfachen "Arbeitern" und den oben genannten Kräften." Hmm, Industriemechaniker 2660€ und Maschinenbauingenieur 4400€, Elektriker ca. 2700€ und Elektroingenieur ca. 4100€.
Datum: 01.02.2010 13:08
Berufserfahrung: 10 Monate Ausbildung: Dipl.-Ing. (Uni) Arbeitszeit: 40h Jahreseinkommen brutto: 35k, nach 1/2 Jahr Probezeit 40k Bereich: Embedded Software (Spezialmasch.bau) Betriebsgröße: ~140 Region: Schleswig-Holstein
Datum: 01.02.2010 20:43
Hi: Berufserfahrung: 3 Jahre Ausbildung: Physikingenieur Arbeitszeit: 40h/Woche Jahreseinkommen brutto: 68k Bereich: Statistik (Market Research Company) Betriebsgröße: ~20 Region: Boston mfg,
Datum: 09.02.2010 21:38
Berufserfahrung: 0 Jahre Ausbildung: Projektingenieur Arbeitszeit: 40h/Woche Jahreseinkommen brutto: 45k Bereich: Anlagenbau Betriebsgröße: 180
Datum: 09.02.2010 22:16
Berufserfahrung: 1 Jahr Ausbildung: Dipl. -Ing. (FH) Allg. Maschinenbau Arbeitszeit: 40h/Woche (inkl. 5 Ü-Std./Monat) Jahreseinkommen brutto: 39k Bereich: Elektrotechnik, Maschinen- & Anlagenbau Betriebsgröße: 150 Region: Frankfurt a. M.
Datum: 11.02.2010 21:26
Berufserfahrung: 1,5 Jahre Ausbildung: Dipl.-Ing. (Uni) Arbeitszeit: 35h/Woche Jahreseinkommen brutto: 52k p.a. Bereich: Automotive Betriebsgröße : > 50.000 Region: Baden-Württemberg Hatte ich damals ein Riesenglück, dass ich kurz vor der Krise fertig war und ne Festanstellung bekommen habe...
Datum: 11.02.2010 22:01
Berufserfahrung: ca. 3 Jahre Ausbildung: B.Eng. Arbeitszeit: 37,5h/Woche Jahreseinkommen brutto: ca. 50k € Bereich: Anlagenplanung Betriebsgröße : ca. 150 Region: D
Datum: 11.02.2010 22:55
Berufserfahrung: 4,75 Jahre Ausbildung: Dipl. Ing. (FH) E-Technik Arbeitszeit: 40h/Woche Jahreseinkommen brutto: ca. 44k € Bereich: Ing.-Dienstleister Betriebsgröße : ca. 70 (Muttergesellschaft: 2000) Region: Nds. Tätigkeit: SW-Testingenieur Hab bisher Systemtests im Telekombereich (3J. davon insgesamt ca. 1 Jahr in SWE, z.T. Testleitung) gemacht, sowie 1J. im Bahnbereich Zugleitsysteme getestet. Derzeit bin ich für Testmanagement/Test von Netzmanagementsoftware wiederum Telekombereich zuständig, diesmal aber dt. Firma. Mich würde eure Meinung interessieren, was denn bei einer Bewerbung wohl als Gehaltsforderung angemessen wäre, wenn ich mich als 1. Senior Tester 2. Testmanager bewerbe. Kommt natürlich auf die Region,... an. Vllt. könnt ihr ja angeben, was wie wo denkbar ist. Vielen Dank
Datum: 12.02.2010 06:37
Hm hier im Süden momentan so ca. 50k würde ich sagen.
Datum: 12.02.2010 13:41
@berliner: >Elektriker 2700? >Bin Berliner HF-Entwicklungsing und verdiene mit 3 Jahren Erfahrung in >sehr guter Firma auch 2700... Selber schuld. Vielleicht gute Firma, aber sicher schlechtes Gehalt. Mein Beileid.
Datum: 12.02.2010 13:45
@berliner: > Mich würde eure Meinung interessieren, was denn bei einer Bewerbung wohl > als Gehaltsforderung angemessen wäre, wenn ich mich als > 1. Senior Tester > 2. Testmanager >36k! Quatsch. Wenn's ein Ingenieur ist, dann 42k mindestens, eventuell etwas höher pokern, damit die 42k dann als Einigung herauskommen. Ein Senior Tester hat meinem Verständnis nach schon Berufserfahrung, also würde ich da schon versuchen 45k rauszuholen, und je nach Region ist das auc normal, wenn's nicht gerade unsere Pleite-Hauptstadt ist. Echt, 36k zeugt von wenig Ahnung. Amen.
Datum: 13.02.2010 12:06
An den Berliner: warum bleibst du in Berlin für soeinen Hungerlohn, in meinen Augen hat die Stadt ausser günstiges Wohnen nix zu bieten.
Datum: 13.02.2010 13:01
Der Hotte schrieb: > An den Berliner: warum bleibst du in Berlin für soeinen Hungerlohn, in > meinen Augen hat die Stadt ausser günstiges Wohnen nix zu bieten. Man merkt: Du hast Ahnung.
Datum: 17.02.2010 12:09
Berufserfahrung: ca. 15 Jahre Ausbildung: Techniker Arbeitszeit: 35h/Woche Jahreseinkommen brutto: ca. 53k € Bereich: Luftfahrttechnik Betriebsgröße : ca. 118.000 Region: Bayern
Datum: 17.02.2010 20:28
Berufserfahrung: ca. 4 Jahre Studium: E-Technik Arbeitszeit: 50h/Woche Jahreseinkommen brutto: ca. 134k € Bereich: Unternehmensberatung Betriebsgröße : ca. 500.000 [Region: weltweit]
Datum: 17.02.2010 22:36
>Berufserfahrung: ca. 15 Jahre >Ausbildung: Techniker >Arbeitszeit: 35h/Woche >Jahreseinkommen brutto: ca. 53k € >Bereich: Luftfahrttechnik >Betriebsgröße : ca. 118.000 >Region: Bayern Hallo Herr Nachbar....ich vermute in Ottobrunn?
Datum: 18.02.2010 07:41
>Hallo Herr Nachbar....ich vermute in Ottobrunn?
Nein, in DON.
Datum: 18.02.2010 08:57
TK schrieb: >>Hallo Herr Nachbar....ich vermute in Ottobrunn? > > Nein, in DON. Oh ein Eurocopter B-)
Datum: 18.02.2010 10:10
Hm, hatte schon Angst, dass es gar nicht soviel ist was ich verdiene, da ich vorher schon Mechatroniker war und da schon gut verdient hatte, mit Schicht usw. Bin aber ganz zufrieden, wenn ich hier das alles so lese. Berufserfahrung: 0 Jahre Ausbildung: Dipl. Ing. Feinwerktechnik Arbeitszeit: 35h/Woche Jahreseinkommen brutto: ca. 47k € Bereich: Motorenentwicklung Betriebsgröße : sehr groß Region: Nürnberg
Datum: 18.02.2010 15:31
Berufserfahrung: 3 Jahre Ausbildung: Dipl. Ing. Maschbau Arbeitszeit: 40h/Woche Jahreseinkommen brutto: ca. 60 k € Bereich: Betriebsing. Betriebsgröße : 3.000 Region: Düsseldorf Wen es interessiert der findet das ganze was wir hier machen kompakt mit direkter Vergleichsmöglichkeit unter http://www.gate4engineers.de/ingenieur-karriere/ge... Das ist teilweise erschreckend was die Kollegen verdienen! Locker bleiben, Hauptsache Job im Moment, oder!
Datum: 18.02.2010 16:15
@berliner: > Mich würde eure Meinung interessieren, was denn bei einer Bewerbung wohl > als Gehaltsforderung angemessen wäre, wenn ich mich als > 1. Senior Tester > 2. Testmanager Hallo. Ich arbeite in Schleswig-Holstein und arbeite in meinem Unternehmen als Testmanager bzw. Teilprojektleiter. Ich verdiene nach Tarif und bekomme noch einen (Erfolgs-)Bonus. Ich habe 6J Berufserfahrung. Mein derzeitiges Gehalt liegt all inclusive bei ca. 70k. Laut ERA verdient man in ERA-10: ~4800K brutto p.M. (bei 40h Vertrag). Das ganze mal 13.25 macht ~63K Tarigehalt pro Jahr. Dazu kommt je nach Vereinbartung noch ein Bonus von 10-15% des Jahresbruttos machst summa summarum knapp 70K. Meine Testkollegen als "Nicht-Testmanager" liegen ohne ZV also um die 63k. Wie gesagt das sind Standardgehaelter laut IGM-Vertrag. Auch die meisten Software-Designer oder Architekten sind in ERA-10 eingruppiert. Als Gesamt-Projektleiter-/Manager ist man ERA-11 oder AT (Je nach Groesse und Budget des Projekts). Wer die Zahlen nicht glaubt kann gerne auf der Homepage der IGM-Kueste nachschauen. Aber Achtung, die Zahlen in der Tabelle sind fuer 35h Vertraege berechnet diese muessen fuer einen 40h Vertrag noch mit dem Faktor 40/35 multipliziert werden. Gruesse Holsteiner Bub Gruss
Datum: 18.02.2010 16:31
Gast1 schrieb: > "Der Ingenieur steht finanziell > zwischen den Stühlen von einfachen "Arbeitern" und den oben genannten > Kräften." > > Hmm, Industriemechaniker 2660€ und Maschinenbauingenieur 4400€, > Elektriker ca. 2700€ und Elektroingenieur ca. 4100€. Deine Facharbeiterlohnvorstellung sind nicht schlecht! Ich arbeite Fahrzeugbau, also ERA, da gibt's 2100€, egal ob Elektriker, Schlosser oder Mechatroniker. Die Jungs von der Zeitarbeit gehen bei gleicher Arbeit mit 1400€ nach Hause.
Datum: 19.02.2010 09:08
Nein aber gleich nebenan ;-) bei S...
Datum: 19.02.2010 10:44
An Holsteiner Bub Eine Frage noch. Vor zwei Jahren hatte ich als Uni Absolvent ein Angebot vom Siemens in Görlitz, ERA-11 mit allem 44.600 für 38.5 St/Woche. Wie muss dann der Gehalt in 6 Jahren steigen. Wenn ich Ihre Zahlen ankucke dann muss es eine jährliche Steigerung von 10-12% sein. Ist es so? Ich habe eine andere Stelle angenommen mit 54 000 für 42.5 St/Woche. Und die Lohnsteigerung sieht hier ist hier eher mässig aus.
Datum: 19.02.2010 12:00
Ja es kommt ja nicht immer auf die ERA Einstufung an. Ich hatte keine Chance als Konstrukteur mit ERA 10 bekomme jetzt nur ERA 9. Mir war aber der Gehalt zuwenig und habe bei dem Vorstellungsgespräch verhandelt, dass ich soviel Leistungszulage bekomme, dass ich jetzt gerade 1300€ unter ERA 10 liege. Anscheinend ist es leichter, ne Leistungszulage zu bezahlen, als den Ingenieur höher einzustufen.
Datum: 19.02.2010 12:27
Berufserfahrung: 0,75 Jahre + Ausb. + Arb. 1,5 Jahre Ausbildung: Dipl. Ing. (FH) Maschinenbau Arbeitszeit: 40h/Woche Jahreseinkommen brutto: ca. 45k € Bereich: Angestellter an der Hochschule Region: BW, Breisgau Wundert mich schon teilweise und bringt mich fast dazu doch hier länger an der Hochschule zu bleiben als eigentlich gewollt. Würde gerne in die Industrie wechseln, aber bei den Konditionen? Für mich heißt es also, aussitzen?
Datum: 19.02.2010 12:58
@Russe ERA != ERA. Es gibt je nach Bundesland unterschiedliche ERA-Stufen. Es gibt Laender mit 13 oder 14 Stufen und Laender mit 11 Stufen. Dementsprechend kann die Eingruppierung unterschiedlich ausfallen und ERA 10 in SH kann hoeher sein als ERA 11 in Goerlitz. Dazu musste Du Dir die ERA Tarifliste Deines Bundeslandes besorgen und kannst dann vergleichen. Die Lohnsteigerung liegt natuerlich nicht bei 10-12%. Sondern nur bei der IGM ausgehandelten Tarifsteigerungen, also eher 2-3% tariflich. Darueber hinaus ist jeder seines Glueckes Schmied und kann natuerlich zusaetzlich Saldierung aushandeln. Gruesse
Datum: 19.02.2010 16:40
An Holsteiner Bub Was ist eine zusaetzlich Saldierung? Wird die beim Projektleiter ausgehandelt? Gruss
Datum: 20.02.2010 13:51
Alter: 27 Berufserfahrung: 1,5 Jahre Ausbildung: Dipl. Ing. (TU) Energietechnik Arbeitszeit: 40h/Woche Jahreseinkommen brutto: ca. 28k € Bereich: Anlagenbau Energie/Umwelttechnik Mitarbeiter: ~50 Region: Berlin, Speckgürtel Wechsel des Arbeitgeber zum 01.07. Arbeitszeit: 40h/Woche Jahreseinkommen brutto: ca. 52k € Bereich: Anlagenbauer (Chemie/Energie) Mitarbeiter: > 1000 Region: NRW
Datum: 20.02.2010 21:39
Jung-Ing. schrieb: > Alter: 27 > Berufserfahrung: 1,5 Jahre > Ausbildung: Dipl. Ing. (TU) Energietechnik > Arbeitszeit: 40h/Woche > Jahreseinkommen brutto: ca. 28k € > Bereich: Anlagenbau Energie/Umwelttechnik > Mitarbeiter: ~50 > Region: Berlin, Speckgürtel Krass!
Datum: 21.02.2010 16:27
Richtig, wer nicht anständig zahlt, den soll man verlassen. Der muß dann einen neuen Mann anwerben, einweisen,.... Kosten,Kosten, Kosten ....aber hauptsache dem gegangenen ein Hungerlohn als Ing. gezahlt. Der neue Mann, der das gleiche lacher Gehalt bekommt wird es, sobald was neues lacht, genauso machen. Dazu noch das Know How das ständig weitergereicht wird. Dazu kommt noch, dass nur die aller Besten sone Stelle besetzen. Wie Blöd sind Personaler eigentlich??
Datum: 21.02.2010 19:36
dere schrieb:
> Wie Blöd sind Personaler eigentlich??
Die Personaler bekommen doch auch nur die Richtlinien vorgesetzt und
zwar vom Inhaber. Und der Inhaber bekommt seine Richtlinien aus dem
freien Markt. Beispielsweise war es im Maschinenbau in kleineren,
mittelständischen Betrieben schon vor der Krise in "Mitteldeutschland"
Usus, dass das ein Dipl.-Ing. mit bestenfalls 30.000 € pro Jahr
einstieg. Der Maschinenbau ist bei uns nur so ein Exportschlager
gewesen, weil wir ausschließlich über den Preis unsere Konkurrenten
ausgeboten haben.
Der Preisdruck kommt global und auch von den großen Unternehmen. Damit
in den großen Unternehmen die Leute noch gescheit verdienen können, ohne
dass die Konkurenzfähigkeit leidet, müssen die Zulieferer, also die
Kleinen, ohne Ende geknebelt und erpresst werden.
Man braucht als Ingenieur in der Regel gar nicht auf faire Bezahlung
hoffen, wenn die Mitarbeiterzahl nicht mindestens bei 200 ist.
Ingenieurbüros und Ähnliches ausgenommen.
Die einzigen Kleinen, die faire Gehälter zahlen, sind die, die irgendwie
geartet den staatlichen Subventionstropf anzapfen konnten.
Deshalb wollte auch jeder klar denkende nicht High Potential in Umwelt-
und Solarbranche bzw. in die Medizinsparte. In einer "Klitsche" als
Ingenieur anfangen, beispielsweise für Konstruktion Sondermaschinenbau,
ist finanzieller Selbstmord im Vergleich zu den schönen Tarifgehältern.
Datum: 22.02.2010 15:54
Berufserfahrung: ca. 17 Jahre Ausbildung: Dipl. Ing. (FH) Arbeitszeit: 38h/Woche Jahreseinkommen brutto: ca. 68k € Bereich: Telekommunikation, Netzwerkplanung Betriebsgröße : ca. 46.000 abnehmend Region: Bundesweit
Datum: 02.03.2010 18:39
Leider geht der Trend zu einem niedrigen Gehalt.. Kenne es von meinem Kumpel, hat 2008 mit 3500 €/Mon. als techn. Einkäufer angefangen, aber als Techniker. Als Ing. unter ~ 60k€/Jahr Anfangsgehalt mit 15J. Berufserfahrung geht schon mal überhaupt nicht. Das muß so sein und damit bewerbe ich mich auch. In NRW hat man mir schon ein entsprechendes Angebot gemacht, als Fertigungsplaner. Sehe ich auch so... !!!! und kann es nur unterstreichen : wer nicht anständig zahlt, den soll man verlassen. --"Leider nicht so einfach bei der derzeitigen Lage... der Markt ist so.." Der muß dann einen neuen Mann anwerben, einweisen,.... Kosten,Kosten, Kosten ....aber hauptsache dem gegangenen ein Hungerlohn als Ing. gezahlt. Der neue Mann, der das gleiche lacher Gehalt bekommt wird es, sobald was neues lacht, genauso machen. --- "Ja, aber finden..... suche schon mind. 5 Monate... und die Angebote sind rar..." Dazu noch das Know How das ständig weitergereicht wird. ----- Firmenpech.... ;-)---- und gut für die Bewerber. Dazu kommt noch, dass nur die aller Besten sone Stelle besetzen. --- ja, es gibt zu viele Ing.s... Wie Blöd sind Personaler eigentlich?? Manchmal saublöd, um nicht zu sagen, ziemlich... !!! Gespräche von 2Std. sind aktuell üblich.. bei Ing.s. Habe es gerade in der Weiterbildun.... Personaler... Der Dozent erzählt, er hat bei mind. 300 Personalern gemerkt, daß von denen 10 überhaupt nur das erforderliche Wissen hatten..3%... das sagt dann alles... Idioten.. wie ich sie auch schon öfters kennengelernt habe... in kleinen und großen.... und bei amerikan. Unternehmen. Aber die Hoffnung nicht aufgeben....und durchhalten... und Frech sein.. denn frech kommt weiter, meine Devise, drücken tun die AG alle Mal... und Qualität hat seinen Preis. Punkt. Nicht zum Gehalt eines Facharbeiters von 2500.... wie die Zeitarbeitsfirmen ihre Sklaven bezahlen. Meine Person betreffend : Berufserfahrung: ca. 15 Jahre Ausbildung: Dipl. Ing. (FH) Arbeitszeit: 40/Woche Jahreseinkommen brutto: ca. 62k € Bereich: AV/Prod.ltg. Betriebsgröße : 420 Region: Berlin
Datum: 02.03.2010 22:55
Berufserfahrung: ca. 6 Jahre Ausbildung: Dipl. Ing. (FH) Energietechnik Arbeitszeit: 39h/Woche Jahreseinkommen brutto: ca. 48k Bereich: Projektierung, Anlagenbau Betriebsgröße : ca. 5.000 Region: München
Datum: 03.03.2010 20:42
hallo, bin ich unterbezahlt? bin dipl. ing. (fh), abschluß mit 1,9 in regelstudienzeit... mein gehalt liegt bei 38 k... berufserfahrung habe ich 5 monate...größe der firma ist 140, in nrw..ländliche gegend...
Datum: 03.03.2010 21:03
Berufserfahrung: ca. 5 Jahre Ausbildung: M.Sc. Informatik Arbeitszeit: exakt 40h/Woche, keine Überstunden Jahreseinkommen brutto: 67k (2009), geschätzt 65k f. 2010 Bereich : Entwicklung Maschinensteuerung Tätigkeit: SW-Entwickler Branche: Maschinenbau Betriebsgröße: > 5000 Region: Bayern
Datum: 03.03.2010 21:39
"hallo, bin ich unterbezahlt? bin dipl. ing. (fh), abschluß mit 1,9 in regelstudienzeit... mein gehalt liegt bei 38 k..." Ja..... mager.... :-((( Nee, im Ernst.... Ich denke, in ländlichen Regionen wird nicht mehr bezahlt. Das liegt sicher z.T. an der Gegend und an der schmalen Auftragslage sowie der Größe der Fa. (MA-Anzahl)
Datum: 04.03.2010 08:40
wishi schrieb: > bin ich unterbezahlt? > > bin dipl. ing. (fh), abschluß mit 1,9 in regelstudienzeit... > > mein gehalt liegt bei 38 k... > > berufserfahrung habe ich 5 monate...größe der firma ist 140, in > > nrw..ländliche gegend... Nein bist du nicht, da man 5 Monate nicht wirklich als BE bezeichnen kann.
Datum: 04.03.2010 14:10
Berufserfahrung: 11 Jahre Ausbildung: Ingenieur Feinwerktechnik (FH) Arbeitszeit: 40h Jahreseinkommen brutto: 38k = ca. 25k netto (umgerechnet in Euro) Bereich: Fahrzeugbau Tätigkeit: Versuch Betriebsgröße : ca. 45.000 Region: Schweden
Datum: 04.03.2010 15:33
Berufserfahrung: 1,5 Jahre Ausbildung: Dipl.-Ing. (FH) Arbeitszeit: 38h Jahreseinkommen brutto: 52k Bereich: Kommunikation Betriebsgröße : ca. 3k Region: BW
Datum: 04.03.2010 16:17
Berufserfahrung: ~10 Jahre Ausbildung: Ingenieur E-Technik (Uni) Arbeitszeit: 40h Jahreseinkommen brutto: ~80k Bereich: Medizintechnik Tätigkeit: Teilprojektleiter Elektronikentwicklung Betriebsgröße : ca. 10.000 Region: SH
Datum: 10.03.2010 12:57
Berufserfahrung: 4 Jahre Ausbildung: Dr.rer.nat. Dipl.Phys. (Uni) Arbeitszeit: 39h Jahreseinkommen brutto: 45k Bereich: physik. Grundlagenforschung Betrieb: Universität Region: Norddeutschland Mal sehen, wie sich das Gehalt bei Wechsel vom öffentlichen Dienst in die Wirtschaft entwickelt - scheint ja derzeit nicht so ganz einfach zu sein.
Datum: 10.03.2010 13:06
Berufserfahrung : 0 Jahre Ausbildung : Dipl.-Ing. (FH) Arbeitszeit : 40h Jahreseinkommen brutto : 30k Bereich : Hard- und Softwareentwicklung Betriebsgröße : 31 Region: Sachsen
Datum: 10.03.2010 18:18
Voltavi (u) schrieb: > Die Gehälter unserer Schweizer Kollegen sehen ja bombig aus. Wie sehen > denn dort die Lebenshaltungskosten aus bzw. Abzüge vom Brutto, Mieten > und so weiter? Ihnen kommen die Trennen, wenn Sie ein mal in Coop oder Migros einkaufen gehen. Die Mieten hier im Zürich und Umland zählen zu grossten der Welt. Als Beispiel: meine Wohnung 40 m2 kostet um 700 Euro. Und das nennt man hier günstig. Dafür kann man das Zeugs auch Essen. Die Qualität ist mit Aldi und Lidl absolut nicht zu vergleichen. 40m2 für 700 Euro ist wirklich extrem günstig. Ist das mit Parkplatz und Nebenkosten. Eine schöne Wohnung in dieser grösse ist normalerweise teuerer.
Datum: 10.03.2010 18:42
münchen ist mind. genauso schlimm, 650 Euro für ne 1 Mann Butze. Und dann will man noch 1000 Euro Kaution mit 1,5 Jahre Sperrfrist, wahrscheinlich kassieren die penner nochmal ordentlich zinsen. Wenn du extra wegen Praktikum da bist dann frists dir das ganze Praktikantengehalt weg.
Datum: 10.03.2010 19:57
Mieter schrieb: > Voltavi (u) schrieb: >> Die Gehälter unserer Schweizer Kollegen sehen ja bombig aus. Wie sehen >> denn dort die Lebenshaltungskosten aus bzw. Abzüge vom Brutto, Mieten >> und so weiter? > > Ihnen kommen die Trennen, wenn Sie ein mal in Coop oder Migros einkaufen > gehen. Die Mieten hier im Zürich und Umland zählen zu grossten der Welt. > Als Beispiel: meine Wohnung 40 m2 kostet um 700 Euro. Und das nennt man > hier günstig. > > Dafür kann man das Zeugs auch Essen. Die Qualität ist mit Aldi und Lidl > absolut nicht zu vergleichen. 40m2 für 700 Euro ist wirklich extrem > günstig. Ist das mit Parkplatz und Nebenkosten. > > Eine schöne Wohnung in dieser grösse ist normalerweise teuerer. Ich beklage mich zwar nicht und ich bin überhaupt froh, dass ich die Wohnung bekommen habe. Es gab etliche Mitbewerber. Die Wohnlage ist auch nicht besonders schön. Aber man hat gar keine Wahl. Man nimmt das, was angeboten wird. Aber die Familien tun mir leid. Als Ing gehört man automatisch zu oberen 20%. Aber wenn ein Bauarbeiter 4000 Fr nach Hause bringt und 2000 davon Miete zahlen muss, dann steigt bei mir Wut über die Immo-Milliardäre, die diese Horrende Preise verlangen.
Datum: 10.03.2010 22:33
>münchen ist mind. genauso schlimm, 650 Euro für ne 1 Mann Butze. Und >dann will man noch 1000 Euro Kaution mit 1,5 Jahre Sperrfrist, >wahrscheinlich kassieren die penner nochmal ordentlich zinsen. Wenn du >extra wegen Praktikum da bist dann frists dir das ganze >Praktikantengehalt weg. Also, neben München (lebe und arbeite dort) sind auch Hamburg, Köln, FFM und Stuttgart in diesen Bereichen zu sehen. Aber das mit einer Sperrfrist von 1,5 Jahren ist doch totaler Quatsch. Dies ist doch juristisch garnicht haltbar. Der Vermieter hat max. 6 Monate recht die Kaution einzubehalten um mögliche Schäden zu begleichen.
Datum: 11.03.2010 12:16
Das ist mir klar tom, aber wenn man den vermieter drauf angesprochen hat dann kam nix. Kannst dir ja übern Rechtsweg das Geld erstreiten, nur haste dann nix mehr davon da die Kosten dir die Kohle wegfressen.
Datum: 11.03.2010 13:28
>Das ist mir klar tom, aber wenn man den vermieter drauf angesprochen hat >dann kam nix. Kannst dir ja übern Rechtsweg das Geld erstreiten, nur >haste dann nix mehr davon da die Kosten dir die Kohle wegfressen. Daher immer auch eine Rechtschutzversicherung parat haben.
Datum: 11.03.2010 16:40
Berufserfahrung : 0 Jahre Ausbildung : Dipl.-Ing. (FH) Arbeitszeit : 40h Jahreseinkommen brutto : 40k Bereich : Hard- und Softwareentwicklung Betriebsgröße : >200 Region: Hamburg



