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Forum: Mikrocontroller und Elektronik Projekt: DDS basierter Funktionsgenerator mit AD5930

Autor: branadic (Gast)
Datum:

Guten Abend,

immer wieder ist die Frage nach Funktionsgeneratoren für den
Hobbybereich im Gespräch.
Es gibt einige DDS-Boards, mit denen war ich aber nie wirklich
zufrieden.

Als ich angefangen habe mich mit DDS zu beschäftigen habe ich zudem
wieder einmal feststellen müssen, dass man nur mühselig sämtliche
wichtige Informationen zusammengetragen bekommt. Eben wie immer :)

Zudem kann ich selbst einen Funktionsgenerator gut gebrauchen. Es
scheitert nicht daran mir einen fertigen zu kaufen, vielmehr reizt es
mich einen solchen selbst einmal zu entwickeln und aufzubauen. Daher
habe ich das folgende Projekt ins Leben gerufen.
Das Herzstück des Funktionsgenerators soll der AD5930 sein. Die Gründe
für die Auswahl habe ich in der Projektbeschreibung festgehalten.
Es sollen möglichst viele Informationen auch für den Einsteiger in DDS
festgehalten werden, sodass es andere einmal deutlich leichter haben.

Jeder der mag ist aufgerufen sich daran zu beteiligen. Und hier ist der
entsprechende Artikel zum Projekt:

http://www.mikrocontroller.net/wikisoftware/index....

Einen schönen Sonntag,
branadic
Autor: branadic (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo,

um die Diskussion vielleicht ein wenig anzuregen hier mal ein erster
Schaltplan, mit dem ich derzeit experimentiere (siehe Bild).

Das Filter ist ein elliptisches 15MHz Filter 7. Ordnung von Coilcraft
mit 50R Eingangs- und Ausgangsimpedanz. Deswegen befindet sich an dessen
Eingang ein Differenzverstärker, der zum Einen das differentielle
Ausgangssignal des AD5930 verstärkt und zum anderen die Impedanzen
anpasst.

In Bild2 ist das Ausgangssignal bei Abschluss mit 50R in der Simulation
zu erkennen.

Die Verstärkung ist so gewählt, dass am Ausgang des Filters bei
Abschluss um die 1Vpp zu messen sind.

Das ist der aktuelle Ansatz. Ursprünglich war ein Übertrager statt des
OpAmps angedacht, jedoch verschiebt sich dann die minimale
Ausgangsfrequenz hin zu höheren Frequenzen.
Es hätte ein 1:1 Übertrager gewählt werden müssen, der aus dem
symmetrischen Signal ein unsymmetrisches macht und damit ein
Rekonstruktionsfilter mit einer Eingangsimpedanz von 400R erfordert.
Wählt man einen 4:1 Übertrager, der die Anpassung an 50R vornimmt, so
ergibt sich eine weitere Verschiebung der minimalen Ausgangsfrequenz zu
höheren Frequenzen.
Als Grundlage für diese Aussagen wurden die Datenblätter der
Breitbandübertrager WP3010 (1:1 Übertrager 0.005 - 100MHz) und WP3040
(4:1 Übertrager 0.2 - 300MHz) der Firma Coilcraft gesichtet.

Im Bereich der Eigenbau-Netzwerkanalysatoren kommen zum Teil
selbstgewickelte Übertrager zum Einsatz, bspw. aus dem Material N30,
allerdings sind die minimalen Ausgangsfrequenzen deutlich höher (ab
100kHz) und die Übertrager dämpfen in den unteren Frequenzbereichen das
Ausgangssignal sehr stark.

Daher fiel die Wahl auf den OpAmp.

Für Diskussionspartner wäre ich sehr dankbar, nur Mut :)

branadic
Autor: Guido (Gast)
Datum:

Hallo branadic,

ich weiß noch nicht, ob ich mich an diesem Projekt beteilige, da es
mir langsam zuviel wird.

Zwei Anmerkungen:

Die max, Ausgangsfrequenz ist sehr ehrgeizig gewählt, was das Filter
betrifft. Aller Erfahrung nach wird es damit nicht gelingen das
Alias-Signal fosc-fout ausreichend zu bedämpfen.

Den FTDI-Chip würde ich weglassen. Lieber gleich einen µC einplanen,
wenn auch zunächst mit eingeschränkter Funktionalität. Sonst wird
der Kreis der Mitentwickler ev. schnell auf ein bestimmtes
Betriebssystem o.ä. beschränkt.

Viel Erfolg, Guido
Autor: branadic (Gast)
Datum:

Hallo Guido,

schön dich hier zu lesen. An der maximalen Ausgangsfrequenz habe ich
just während deines Posts gearbeitet und die Angaben leicht modifiziert
:)
Der grauen Theorie dahinter bin ich mir durchaus bewusst, finde jedoch
immer wieder Bauberichte, die den Übergangsbereich durch eine
Nachregelung der Amplitude (Amplitudenkorrekturwert am FSAdjust) auch
noch mit nutzen. Die 25MHz waren sicherlich etwas zu optimistisch
gewählt, aber 20MHz sollten durchaus drin sein.

Da ich selbst mit µCs und deren Programmierung nicht viel am Hut habe,
behelfe ich mir lieber mit einfachen Mitteln, wie zum Beispiel dem
FTDI-Chip. Es gibt genug Jungs da draußen, für die die Programmierung
eines µC ein Kinderspiel ist und für die ein solches Projekt keine
besondere Herausforderung mehr darstellt.
Das Projekt richtet sich daher eher an die Analogiker, die mit möglichst
wenig µC-Aufwand an einem solchen Projekt teilnehmen wollen.

branadic
Autor: branadic (Gast)
Datum:

Eventuell sollte ich das hier kurz noch richtig stellen:

Programmierer sind natürlich auch herzlich mit eingeladen. Allerdings
wird, zumindest wenn man PWM-Signale im Frequenzbereich bis ebenfalls
20MHz mit realisieren möchte, der AVR auch wieder etwas uninteressant.
Es sei denn man schraubt die Anforderungen an die PWM-Signale deutlich
nach unten.
Grundsätzlich ist die SPI-Schnittstelle leicht nach außen geführt,
sodass jeder mit einem µC den AD5930 bedienen kann.

Darüber hinaus ist auch eine Software für die direkte Programmierung des
AD5930 via FT232 vom PC aus eine Aufgabe für sich, also das Erstellen
einer Softwareoberfläche und das Bit Banging des FT232.

Für den Anfang behelfe ich mir wie gesagt mit dem Tool. Wenn sich
allerdings jemand dazu berufen fühlt, so ist er herzlich eingeladen.

Gruß, branadic
Autor: Jobst M. (jobstens-de)
Datum:

Zital aus dem Artikel:
> Als Beispiel soll gezeigt werden, wie ein 1MHz Sinussignal schnell per
> Hand mit diesem Tool programmiert werden kann:
>
>    * 06db - setzt die notwendigen Einstellungen in ControlRegister
>    * d051 - MSB der Startfrequenz für 1MHz
>    * ceb8 - LSB der Startfrequenz für 1MHz
>    * 3000 - MSB des Frequenzinkrements
>    * 2000 - LSB des Frequenzinkrements
>    * 1002 - minimalste Anzahl der Frequenzinkremente
>
> Die Programmierung ist kinderleicht und kann bequem als PC-Software
> ausgeführt werden, sodass hierfür kein Mikrocontroller zum Einsatz
> kommen muss.

Na, das ist ja praktisch und Analogiker werden sich wie zuhause fühlen
...



Gruß

Jobst
Autor: branadic (Gast)
Datum:

Hallo Jobst,

ich höre Ironie in deinen Worten?
Das diese Art der Programmierung nicht optimal ist steht außer Frage,
aber immer noch bequemer als erst einen µC programmieren zu müssen, um
den DDS-IC ansprechen zu können.
Vielmehr sollte damit gezeigt werden, dass es Mittel und Wege gibt um
eine Programmierung herum zu kommen man sich dennoch behelfen kann und
dass der Funktionsgenerator als PC-Gerät nicht zwingend über einen µC
verfügen muss.

Gruß, branadic
Autor: Michael D. (mike0815)
Datum:

Hallo branadic, (immer noch Gast??? )

und ja, die Frage eines FG's besteht auf jeden Fall!
Verfolge wohl auch das 200MHz  Projekt, ist mir aber im Moment etwas zu
komplex. Da sind dann doch eher die 'Hochfrequenzspezialisten' in ihrem
Element.
Dein Projekt ist da für mich etwas mehr in Praxisnähe, da ich ja mit
Stefan schon im November damit begonnen hatte.
es geht wohl etwas schleppend vorwärts, da er ja mitten im
Studiumsstress ist, da lass ich ihn erstmal in ruhe seine Sachen machen.

Die Teile sind schon fast alle vorhanden, ausser die Samples, die hat
der Stefan noch.

In deinem Schaltplan habe ich den OPA656 geortet mit einer BW von 500MHz
und einer Slewrate von 170V/µs.
Wir planten den LT1227( da auch gerade vorhanden bzw. schon bestellt
war) mit einer BW von 140 MHz und einer SR von 1100V/µs als Verstärker,
würde der ausreichen ohne das Signal zu versauen?
Dann würde ich vorschlagen mit dem FT232 erst mal, wie in deiner
Schaltung implentiert ist, den AD5930 zu bedienen, was wohl im Moment
etwas komfortabler erscheint!
Wenn das Projekt fortgeschrittener ist, kann man ja immer noch einen µC
einsetzen.

Gruß Michael
Autor: Michael D. (mike0815)
Datum:

na toll, die letzten beiden Sätze hätte ich mir sparen können, stehen ja
wohl schon auf der Projektseite...grummmel!
Autor: branadic (Gast)
Datum:

@ Michael,

ich kenne euer Konzept für einen Funktionsgenerator nicht, aber soweit
ich weiß setzt ihr auf den AD5932?

Die Gründe, die mich veranlassen den AD5930 einzustetzen, findet man im
Artikel.

Da der LT1227, im Übrigen ein Current Feedback OPV, BW=140MHz hat, kommt
ihr auf eine maximale Verstärkung von 7 am OP, wenn man mal unterstellt
das ihr den AD5932 bis 20MHz ausnutzen wollt.
Ich unterstelle weiterhin einfach mal, dass der Ausgang des OPV 50Ω
betrage.
Das heißt also, dass die 580mVpp an 200Ω des AD5932 am Ausgang des OPV
mit 50Ω abgeschlossen nur noch 2.03mVpp sind. Zugegeben, ich spekuliere
jetzt nur und ich weiß nicht wie eure Schaltung tatsächlich geplant ist,
ich sehe jetzt aber ehrlich gesagt noch keine Vorteile.
Aber dafür ist ja diese Diskussionrunde hier gedacht. Vielleicht
stelltst du einfach mal euer Konzept vor, damit man mehr dazu sagen
kann.

Gruß, branadic (nicht immer noch, einfach nur nicht eingeloggt)
Autor: A. B. (branadic)
Datum:
Angehängte Dateien:

Guten Abend,

auch wenn es hier im Moment noch recht ruhig zugeht, so will ich dennoch
weiter machen, vielleicht finden sich ja doch noch Mitstreiter?

Heute soll es um das Rekonstruktionsfilter gehen, das als elliptisches
Filter ausgeführt ist. Der OPV am Ausgang sorgt für eine
Impedanzanpassung auf 50Ω, sodass nicht nur fertig erhältliche Filter
eingesetzt werden können, sondern auch selbst dimensionierte.
Um beim Beispiel des Coilcraftfilters (auf Keramiksubstrat aufgebaut) zu
bleiben, so kann man bei einer Simulation feststellen, dass dieses als
ideal modelliertes Filter (Spule und Kondensator verlustfrei, keine
parasitären Effekte) einen Passbandripple von 10mdB aufweist. Falls
Fragen aufkommen, ich bin mir des Wertes 10mdB durchaus bewusst.

Also orientiere ich mich einmal an diesem Filter und habe mir einmal
zwei  mit AADE Filter Design bemessen lassen. Das erste Filter ist eines
7. Ordnung, dass zweite eines 9. Ordnung.
Die Filterparameter waren bei beiden wie folgt:

fmax = 20MHz
fstop = 30MHz (entsprechend fclk - fmax = 50MHz - 20MHz)
Apass = 10,m
Zin = 50Ω
Zout = 50Ω

FG-AD5930-3.png zeigt die Bauteilbemessung des Filters 7. Ordnung und
FG-AD5930-4.png die entsprechende Filterkurve. Es lässt sich ein Wert
von etwa -69.5dB @ 30MHz ablesen. Für Frequenzen >30MHz wird ein Wert
von -68.11dB nicht überschritten. Die Dämpfung der Frequenzen >30MHz
liegt, gegenüber unserem Ausgangssignal, bei > -60dBr.

FG-AD5930-5 zeigt die Bauteilbemessung des Filters 9. Ordnung und
FG-AD5930-6 die entsprechende Filterkurve. Hier kann man einen Wert von
ca. -99dB @ 30MHz ablesen. Für Frequenzen >30MHz wird ein Wert von
-96.3dB nicht weiter überschritten, entsprechend einer Dämpfung vom
-90dBr gegenüber dem Ausgangssignal mit -6.02dB.

Der nächste Schritt ist nun beide Filter in reale Bauteilbemessungen zu
überführen und sich in einer Simulation diese reale Bauteilbemessung
anzuschauen.

Ist das Filter dann immer noch mit "gut" zu bewerten erfolgt der Aufbau
und das Durchmessen dieses Filters. Hier kommt uns wieder zugute, dass
das Filter mit 50Ω Eingangs- und Ausgangsimpedanz ausgelegt worden ist
und die "Impedanzanpassung" vom OPV durchgeführt wird. Das erleichtert
das Ausmessen des real aufgebauten Filters an einem Spektrumanalysator
oder einem Netzwerktester.

Soweit für den Moment. Für Reaktionen bin ich nach wie vor dankbar.

branadic
Autor: A. B. (branadic)
Datum:
Angehängte Dateien:

Ich führe meinen Monolog einmal weiter...

In der Zwischenzeit habe ich das letztere Filter, also das elliptische
Filter 9. Ordnung, in reale Bauteilwerte überführt. (Blick bei den
Distributoren hilft bei der Bauteilbemessung).
Nachfolgend ist die Bauteildimensionierung zu sehen und die simulierte
Filterkurve. Nach wie vor immer noch verlustfrei betrachtet.

Die Simulation zeigt einen Ripple von 43mdB, -96.78dB @ 30MHz und
mindestens -95.45dB > 30MHz. Schaut insgesamt doch gut aus oder?

Man könnte nun noch hergehen und versuchen, mehr Informationen aus den
Datenblättern der Bauelemente zu ziehen, um die Simulation der Realität
weiter anzunähern oder das Filter einfach einmal aufbauen und messen.
Letzteres wird der nächste Schritt sein, schließlich soll man nur soviel
wie nötig und nicht soviel wie möglich simulieren.

Genug für heute.
Grüße, branadic
Autor: branadic (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Guten Abend,

entgegen meinem letzten Post habe ich das Filter nun doch einmal weiter
simuliert.
Die erste Kurve (grün) zeigt das Filter mit den errechneten
Bauteilwerten, die zweite Kurve (blau) das Filter mit realen
Bauteilwerten für Kapazität und Induktivität.
In der dritten Kurve (rot) sind zusätzlich noch die parasitären
Parameter anhand von bei Fastron erhältlichen Induktivitäten in 0805 und
in der letzten Kurve von Induktivitäten in 0603 berücksichtigt.
Man erkennt, dass das 0603-Package ungeeigneter scheint, da die ohmschen
Beiträge hier größer sind.

Gruß, branadic
Autor: Guido (Gast)
Datum:

Nabend branadic,

jetzt kannst du noch 1 pF pro Anschluss (mit GND-Polygon) zu GND
und ca.10 nH für die Verbindung bei deiner Reihenschaltung von
Ls dazunehmen und solltest damit fast schon ein
Worst-Case-Szenario haben.

Abhängig vom Aufbau dürfte die max. Dämpfung bei ca -60 dB
liegen, mehr ist auch mit Abschirmblechen kaum zu schaffen.

Gruß, Guido
Autor: branadic (Gast)
Datum:

Hallo Guido,

schön wenigstens ab und zu mal einen Kommentar zu bekommen. Dank dir ;)

Was das Filter anbelangt, so gehe ich doch mit etwas mehr Optimismus an
die Sache.
Zum Einen habe ich keine durchgehende Massefläche unter den
Filterkomponenten vorgesehen um parasitäre Kapazitäten zu reduzieren,
zum Anderen werden die Spulen geometrisch um 90° verdreht zueinander
angeordnet, aber dennoch die Leitungswege sehr kurz gehalten. Eine
Schirmung hatte ich aber dennoch angedacht.

Ich bin aktuell noch dabei meine Simulation etwas zu erweitern, da ich
eh nicht daheim bin und Bauteile bestellen kann. So habe ich
mittlerweile die komplett verfügbare Produktserie von Fastron
eingebunden, als auch die von Coilcraft. MuRata wird noch folgen, sodass
man zumindest zwischen einigen Herstellern die verschiedenen
Produktserien nach dem Optimum analysieren kann.
Wenn man es korrekt machen möchte, dann müsste man eigentlich auch eine
kombinatorische Simulation zwischen den Herstellern durchführen, um das
"Best off all"-Ergebnis zu erzielen, aber das wäre dann doch zuviel
Aufwand.

Zumindest kristallisieren sich so geeignete Produktserien heraus, mit
denen ich das Filter aufbauen werde.

Gruß, branadic
Autor: branadic (Gast)
Datum:

Nabend,

nach dem Filter kommt logischerweise der Part Verstärker bzw. die
Pegelkorrektur als Rückkopplung zum DDS-IC.
An dieser Stelle muss man die Randbedingungen festklopfen, was die
Ausgangsamplitude des Funktionsgenerators betrifft.
Nach dem Filter stehen etwa 1Vss zur Verfügung, mit 20Vss entspricht das
Gain=20 und das bis 20MHz. Das ist natürlich schon eine kleine
Herausforderung. Man könnte die Herausforderung für den Anfang aber erst
einmal reduzieren auf 10Vss mit Offsetverschiebung ±5V.

Hat jemand zufällig eine schnuckelige Schaltung in Petto, die man als
(Diskussions-)Grundlage verwenden kann?

Ich bin noch schwer am Überlegen, wie wohl der richtige Ansatz ist:

1. Verstärker + schaltbares Dämpfungsglied (wie es bei Signalgeneratoren
gemacht wird) + anschließender Verstärkerstufe fester Verstärkung mit
Offsetverschiebung

2. variabler Verstärker mit anschließender Verstärkerstufe fester
Verstärkung und Offsetverschiebung

3. programmierbarer Verstärker mit anschließender Verstärkerstufe fester
Verstärkung und Offsetverschiebung


Alles hat seine Vor- und Nachteile, die Frage ist, was sinnvoll für den
Heimbereich ist.

Gibt es vielleicht noch einen anderen Ansatz den ich jetzt nicht genannt
habe? Ich bin offen für eine nette Diskussion zu diesem Thema.

Gruß, branadic
Autor: Martin Ernst (mrtnernst)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hi,

ich weiß nicht ob ich das in diesen Teil den Forums schreiben sollte.
Ich bin gerade dabei auch so einen Generator mit dem verwandeten
Baustein AD5932 und einem Atmega88 zu bauen. Ich habe momentan rießige
Probleme eine richtige frequenz aus dem Baustein zu bekommen. Ich muss
ihn mehrmals programmieren bis ein sauberes Signal heraus kommt, aber
die Frequenz ist nicht die von mir gewünschte. Ich möchte z.B. 50 Hz am
Vour als Sin bzw. Dreieck. Ich hänge mal den Schaltplan und meinen
C-Code an. Bei der Schaltung arbeite ich noch ohne die Ausgangsendstufe
mit dem OP und dem Poti. Es muss ja erst was vernünftiges am AD5932
selbst raus kommen. Vielleicht fällt euch ja was auf. Im anderen Forum
bekam ich bis jetzt noch keine Antwort deshalb mal hier.

Ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen.

Mar
Autor: branadic (Gast)
Datum:

Hallo Martin,

ich denke nicht, dass es an deiner Schaltung liegt, sondern vielmehr der
AD5932 nicht richtig programmiert wird.
Die Programmierung des AD5930/5932 ist eigentlich ganz leicht. Ich mach
das mal anhand des Beispieles für einen Sinus von 1MHz fest:

06db - setzt die notwendigen Einstellungen in ControlRegister
d051 - MSB der Startfrequenz für 1MHz
ceb8 - LSB der Startfrequenz für 1MHz
3000 - MSB des Frequenzinkrements
2000 - LSB des Frequenzinkrements
1002 - minimalste Anzahl der Frequenzinkremente

Der CTRL-Pin ist dabei die ganze Zeit auf low. Wenn du jetzt einen Puls
am CTRL-Pin auslöst, also einen Wechsel von low --> high sollte die
richtige Frequenz herauskommen. Ich empfehle die Application Note
AN-1044 von Analog.

Den Schaltungsteil hab ich mir jetzt im Detail nicht angeschaut, aber
hast du dein Filter mal vermessen?
Wie sind deine Anforderungen an die Schaltung?

Soweit für den Moment.

Beste Grüße, branadic
Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
Datum:

@Martin Ernst:
Schmeiß das Dallas-Epoti aus der Schaltung. Das macht dir das Signal
kaputt. Die Dinger taugen maximal für NF.
Autor: Martin Ernst (mrtnernst)
Datum:

Hallo  Michael X.,

wie sollte ich denn deiner Meinung nach eine Amplitudenregelung usw.
realisieren? Ich möchte das ganze ja über Taster steuern(Frequenz
erhhöhen bzw. erniedrigen) und später eventuell eine Schnittstelle für
einen PC vorsehen, von dem auch alle notwendigen Parameter für die
Einstellungen geschickt werden können. Ich dachte mir das geht mit
digital Potis ganz gut.

Soll ich ein anderes Poti nehmen?


Martin
Autor: stephan (Gast)
Datum:

Du könntest das dig. Poti benutzen um die Verstärkung eines OPv zu
regeln.
So mache ich das beim Akkulader.
Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Zu dem Poti kann ich nix sagen. Vermutlich stimmt es aber mit der
HF-Untauglichkeit.

Wie wäre es mit einem PIN-Dioden Abschwächer?
Autor: branadic (Gast)
Datum:

Hallo Martin,

das Poti wird dir eh nicht viel nützen, wenn du die Wobbelfunktion
nutzt. Dann stimmt die Amplitude vielleicht für die Startfrequenz, nicht
aber mehr für die Stopfrequenz. Der Grund ist hauptsächlich das Filter.
Ich weiß nicht wieviel Wert du darauf legst, aber genau das ist der
Grund, warum ich den AD5930 verwende. Dieser verfügt über eine
Möglichkeit die Amplitude zu korrigieren, was dem AD5932 fehlt.

Gruß, branadic
Autor: Stefan E. (stefan_e)
Datum:

Hallo zusammen.

Habe gerade davon erfahren, dass ihr hier einen Frequenzgenerator
zusammen schustert. (War schon lange nicht mehr im anderen Thread ...)
Ganz gelesen hab ich es noch nicht. Werde ich aber noch machen.

Wie hab ihr euch das mit dem Rechteck-Signal gedacht? Muss das auch über
den Filter oder gibt es da einen Bypass?

Habt ihr schon Erfahrungen mit dem Bit-Bang-Modus vom FTDI? Oder sogar
schon ein Programm angefangen?

Gruß,
Stefan
Autor: branadic (Gast)
Datum:

Hallo Stefan,

der AD5930 verfügt zwar über einen Ausgang der sich MSBOUT nennt, wo die
Frequenz als Rechtecksignal anliegt, allerdings weiß ich aus eigener
Erfahrung und Auskünften vom Analog Support, dass dieser Ausgang für
Rechtecksignale ungeeignet ist und Analog schlägt selbst vor, das
Sinussignal über ein Filter zu geben und anschließend einen Komparator
zu verwenden.
Der Grund hierfür ist der doch recht erhebliche Jitter am MSBOUT.
Das soll auch hier gemacht werden. Ein Bypass ist also nicht vorgesehen.

Ja, mit dem Bit Bang-Modus am FTDI hab ich schon Erfahrung, wenn du das
so nennen willst. Ich hab damit schon einen programmierbaren Verstärker
(VGA) konfiguriert. Klappt ganz hervorragend.
In der Projektübersicht findest du auch den Link mit dem Tool und soweit
ich weiß den Sourcen.
Nähere Informationen zu Bit Bang-Modus finden sich wohl auch im
Datenblatt des FT232R.

Ich bin derzeit noch am Konzeptionieren des Verstärkung und der
Pegelregelung. Da nebenbei noch ein paar andere Projekte anliegen, werd
ich immer mal wieder hier dran arbeiten.

Bisher ist das Interesse an diesem Projekt noch nicht wie ursprünglich
gedacht, deswegen halte ich mich im Moment da auch etwas bedeckter.

Beste Grüße, branadic
Autor: Michael D. (mike0815)
Datum:

Hallo branadic,
wie ich bereits erwähnte, wollte ich den Stefan erstmal in Ruhe seine
Klausuren machen lassen, nur gestern war es endlich mal an der Zeit im
mal bescheid zu geben, das dein Projekt genau unser Ding ist!!!

Ich verfolge sehr wohl mit großem Interesse deine Sache, möchte nur
nicht irgentwelche unqualifizierten Kommentare abgeben und sammele
derzeit soviel Informationen wie ich kann!
Zwischendurch muß ich halt auch noch ein paar Brötchen verdiehnen.

Vielleicht meint der Eine oder Andere das 20MHz, die ja schon in den
HF-Bereich fallen, pillepalle sind!
Meiner Meinung nach weit gefehlt, denn die 20MHz müssen ja erstmal
sauber erzeugt werden, was schon eine Kunst für sich ist!!!
Fängt schon bei der Strom-bzw. einer eiwandfreien Spannungsversorgung
ohne Ripple an bis hin zur Verstärkung mit einem OPAmp (der das Signal
ja auch versauen kann) und hört mit dem Layout der Platine, zu langen
Leitungswegen,  Abschirmung auf...
Also das alles aufeinander abzustimmen bedarf wissen u. jede Menge know
how, lieg ich da richtig?
Das war jetzt aber ein langer Senf.

Gruß Michael
Autor: Michael D. (mike0815)
Datum:

Hallo branadic,

Habe heute den AD5930 und den AD5932 erhalten. Der FT232 ist ebenfalls
vorhanden.
Als Verstärker steht leider nur, wie schon erwähnt, der LT1227 zur
Verfügung.
Was noch fehlt, sind die SMD-Filter, hast du noch dies bezüglich
experimentiert?
Ich und auch der Stefan, würden jetzt gerne etwas mit mischen wenn es
Recht ist, da wir ja schon seit Oktober letzten Jahres bei den
Vorbereitungen sind.
Sollte es jetzt mal ein bißchen vorwärts gehen!

Mich würde mal interessieren, wie du denn deinen Testaufbau gestaltet
hast!
Die Chips sind ja jetzt nicht gerade handlich und bei
Schaltungsveränderungen, eben mal schnell aus und wieder einlöten, ist
nicht.
Ich habe dafür eine kleine Adapterplatine im Kopf, die man, solange das
ganze noch in der Testphase ist, als Huckepackversion besser handeln
könnte

Pulsgenerator, an welchen der 74-Reihe dachtest du da? Hatte gerade
einen CMOS-PLL 74HC-Reihe in der Hand, der geht bis 19MHz, was ich so
überflogen habe.

Gruß Michael
Autor: Martin Ernst (mrtnernst)
Datum:

Hallo zusammen,

ich weiß ich bin hier nicht ganz an der richtigen Stlle aber dennoch
meine Frage. Ich kann das POTI DS1867 nicht für die Woppelfunktion
richtig nutzen, aber, wenn ich es sowieso erstmal ohne bauen möchte und
die Wobbelfunktion später in einer nuen Version einplane. Jetzt mein
Problem, wie steuer ich das Poti mit dem ATMega88 über die SPI an. Ich
verstehe nicht wie ich die Bits der Reihe nach übertragen muss weil es
17 bits sind und im Datenblatt steht sie müssten immer komplett gesendet
werden. Vielleicht hat jemand schoneinmal den DS1867 mit einem ATMega
angesteuert und kann mir mal den C-Code dazu zeigen odr mir sagen wie
ich es versuchen könnte?

Martin
Autor: Stefan E. (stefan_e)
Datum:

Hi branadic,

-im Artikel steht:

>6.32dB oder 483mV, bei 0,5dB sind es 0,472mV und

Entweder 472mV oder 0,472V

-Legst du f_stop auf 30 Mhz, weil durch Intermodulation der 50Mhz und
der Ausgangsfrequenz f<=20Mhz Frequenzen >=30Mhz entstehen? Sehe ich das
richtig?

- weiter oben schreibst du
>am Ausgang des OPV mit 50Ω abgeschlossen nur noch 2.03mVpp

Meinst du da nicht 2,03Vpp?

Gruß,
Stefan
Autor: branadic (Gast)
Datum:

Hallo Stefan,

Stefan E. schrieb:
> -im Artikel steht:
>
>>6.32dB oder 483mV, bei 0,5dB sind es 0,472mV und
>
> Entweder 472mV oder 0,472V

danke für den Hinweis. Wenn du solche Fehler entdeckst, dann entferne
sie einfach, hat ja jeder Zugriff auf den Text. Manchmal sind die Finger
einfach schneller.

Stefan E. schrieb:
> -Legst du f_stop auf 30 Mhz, weil durch Intermodulation der 50Mhz und
> der Ausgangsfrequenz f<=20Mhz Frequenzen >=30Mhz entstehen? Sehe ich das
> richtig?

Richtig, es entstehen Intermodulationsprodukte, aber nicht nur mit der
Samplefrequenz fs und der ausgegebenen Frequenz, sondern auch Vielfachen
von fs. Das Spektrum zeigt Frequenzen von f=k*fs±fo.

Stefan E. schrieb:
> - weiter oben schreibst du
>>am Ausgang des OPV mit 50Ω abgeschlossen nur noch 2.03mVpp

Stimmt, hat sich doch ein "m" eingeschlichen. Passiert, geht auf's Haus.
>
> Meinst du da nicht 2,03Vpp?

Michael D. schrieb:
> Was noch fehlt, sind die SMD-Filter, hast du noch dies bezüglich
> experimentiert?

Nein, das Filter habe ich noch nicht aufgebaut.

Michael D. schrieb:
> Mich würde mal interessieren, wie du denn deinen Testaufbau gestaltet
> hast!
> Die Chips sind ja jetzt nicht gerade handlich und bei
> Schaltungsveränderungen, eben mal schnell aus und wieder einlöten, ist
> nicht.

Geplant ist da eine Prototypenleiterplatte fertigen zu lassen oder
selbst zu fertigen, je nach Gusto und Wetterlage. Der Umgang mit den
Packages ist keine neue Herausforderung für mich, Adapterplatinen fallen
in meinem Fall also komplett aus.

Gruß, branadic
Autor: Michael D. (mike0815)
Datum:

Hallo branadic,

hast den Martin vergessen...

und den CMOS für den Pulsgenerator! Die Frage war, welcher Typ dir da
vorschwebt? Ich nehme mal an, das dieser ein Rechtecksignal erzeugen
soll...


Also mit den Packages habe ich jetzt auch kein Problem...
Existiert schon ein Grund-Layout der Platine? Einseitig oder
Doppelseitiges Layout?
Wenn Doppelseitig dann würde ich bei der nächsten Bestellung welche
ordern!
Ich würde diese gerne selber herstellen, kommen ja dann nur die
Photobeschichteten in Frage, den Film mache ich dann mit dem Laser...

Gruß Michael
Autor: branadic (Gast)
Datum:

@ Michael,

den Martin hab ich nicht vergessen, ich werde mich nur nicht seinem
Problem annehmen, wie er sein Poti zu programmieren hat.

Deiner Frage nach dem Pulsgenerator kann ich nicht folgen, ich weiß
nicht was du da genau mit meinst und was du da mit einem PLL-Baustein
willst.

Ein erstes Layout aus einem anderen Projekt mit dem AD5930 von mir
existiert bereits, zumindest kommt ein Teil davon bei mir wieder zum
Einsatz. Ist ein doppelseitiges Layout. Es orientiert sich am Layout vom
Evalboard. Da es aber momentan noch nicht vollständig ist, sprich der
Verstärker nicht mit im Schaltplan ist, macht es momentan keinen Sinn es
zur Verfügung zu stellen. Sowieso ist der Schaltplan konzeptionell noch
nicht vollständig.

Gruß, branadic
Autor: Michael D. (mike0815)
Datum:

Stimmt, habe da jetzt was durcheinander gewürfelt!
Der 74er selbst sollte das Signal ja garnicht erzeugen...

Hier der Originaltext:

------Implus-Signale-------
Für die Ausgabe von Impulsen kann die Burst-Funktion des AD5930
verwendet werden. Die minimale Impulslänge wird dann durch die maximale
Ausgangsfrequenz des AD5930 bestimmt. Dazu kann das Signal durch einen
schnellen Baustein der----- 74er Reihe ---geschickt werden, sodass
Impulse von 20ns vorstellbar sind.

Den Teil, meinte ich

Gruß Michael
Autor: branadic (Gast)
Datum:

@ Michael

Das ist ganz einfach zu verstehen. Der AD5930 kann einen Burst, also
eine vorgegebene Anzahl an Signalperioden, ausgeben.
Koppelt man das Signal jetzt bspw. über einen Kondensator aus und
verwendet man jetzt noch einen Komparator, dessen Schaltschwelle minimal
über 0V liegt, dann bekommt man am Ausgang des Komparators einen Puls
mit der länge der halben ausgegebenen Signalfrequenz, d.h. die
Pulsbreite wird, in erster Näherung, nur über die Frequenz festgelegt.
Statt des Komparators könnte man auch einen schnellen Baustein der
74-Serie verwenden, da hier die Anstiegszeiten ebenfalls mit in die
Pulsbreite einfließen.

branadic
Autor: branadic (Gast)
Datum:

Nabend zusammen,

Filterplatine ist entworfen und gelayoutet. Sobald die Leiterplatte da
ist, werd ich das Filter aufbauen und vermessen. Es wird also
weitergehen.
Über Reaktionen würd ich mich nach wie vor freuen.

Gruß, branadic
Autor: Guido (Gast)
Datum:

Tsstsstss,

so ein Beitrag, während in Old-Trafford dramatische Dinge passieren?

Wir warten alle gespannt auf die Messergebnisse am Filter. ;-)

Gruß, Guido
Autor: Michael D. (mike0815)
Datum:

...deswegen darf das Leben nicht still stehen!

Guido schrieb
> Wir warten alle gespannt auf die Messergebnisse am Filter. ;-)

...allerdings, und ich erst! Habe die meisten Bröckchen schon auf Lager.

Ein Foto von der Platine?
Vielleicht mal das Layout hier rein setzen???

Schon mal ein Lob für dein Werk!

Gruß Michael

PS. ist der Stefan mit dem Projekt auch noch zu Gange?
Autor: Jobst M. (jobstens-de)
Datum:

Guido schrieb:
> so ein Beitrag, während in Old-Trafford dramatische Dinge passieren?

Musste eben erst mal googlen, was denn da schon wieder passiert ist.
Flugzeugunglück? Atomunfall? Terroranschlag? ... nein - Fussball.
Wie man sich dafür begeistern kann, wird mir immer ein Rätsel bleiben.

branadic schrieb:
> gelayoutet

Auch schön :-)


Hast Du nur eine Filterplatine gemacht oder gleich mit dem AD und FT
drauf?


Ich überlege schon die ganze Zeit, ob ich mir nicht auch so ein Teil
bauen sollte. Dann allerdings als eigenständiges Gerät mit uC drauf.
Ich würde dafür den AT89S52-24JU einsetzen (8051er PLCC).
Wenn jemand mitzieht, setze ich mich dran und mache Software.
(SW mache ich auch so, aber dann mache ich vermutlich auch mein eigenes
Board)
Drin sollte sein: LCD, RS232 (mit einem Adapter für 10€ macht man USB
davon), Drehgeber ... - weitere Vorschläge?


Gruß

Jobst
Autor: Michael D. (mike0815)
Datum:

Jobst M.
> Ich überlege schon die ganze Zeit, ob ich mir nicht auch so ein Teil
>
> bauen sollte. Dann allerdings als eigenständiges Gerät mit uC drauf.
>
> Ich würde dafür den AT89S52-24JU einsetzen (8051er PLCC).
>

...ist doch geplant! Mir wäre da ein Atmega8 oder 16 lieber, da die,
glaube ich, jeder hier vorrätig hat?!?

> Wenn jemand mitzieht, setze ich mich dran und mache Software.

auf alle Fälle!

>
> (SW mache ich auch so, aber dann mache ich vermutlich auch mein eigenes
>
> Board)

hmm, wäre schick, wenn das Projekt hier benutzt würde.

>
> Drin sollte sein: LCD, RS232 (mit einem Adapter für 10€ macht man USB
>
> davon), Drehgeber ... - weitere Vorschläge?

LCD ist klar und auch für später angedacht, siehe  branadic's
Projektseite!

...mit dem FT232 wird doch USB zu RS232 realisiert!?! Der Chip ist doch
gemacht dafür...

Jobst M. schrieb:
> Flugzeugunglück? Atomunfall? Terroranschlag? ... nein - Fussball.
>
> Wie man sich dafür begeistern kann, wird mir immer ein Rätsel bleiben.

...wird mir auch immer ein Rätsel bleiben, obwohl ich selber mal
gespielt habe, nur dieser übertriebene Fanatismus, hat auch schon
Menschenleben und kaputte Ehen gekostet!!!

Gruß Michael
Autor: Bernd N (Gast)
Datum:

>> Ich würde dafür den AT89S52-24JU einsetzen (8051er PLCC).
>> Wenn jemand mitzieht, setze ich mich dran und mache Software.

Mitziehen würde ich auch aber dann lieber ne vernünftige Tastatur statt
einem Drehgeber. Da dreht man sich nen Wolf bei der Eingabe.

MC kann auch gern ein 8x51 Typ sein aber dann lieber nen ED2.
Graphisches Display sollte auch mit drauf sein.
Autor: Jobst M. (jobstens-de)
Datum:

Michael D. schrieb:
> ...ist doch geplant! Mir wäre da ein Atmega8 oder 16 lieber, da die,
> glaube ich, jeder hier vorrätig hat?!?

Hmmm, also ich habe hier stangenweise 8051er Derivate rumliegen.
Gut, auch mal 20 ATmega48 oder sowas. Aber der ist schon wieder
outdated.
(Die aktuelle Version trägt ein P dahinter)


> hmm, wäre schick, wenn das Projekt hier benutzt würde.

Mit AVR wäre ich aber raus ... könnte dann bitte ein Steckverbinder für
die Konfiguration des AD5930 mit auf dem Board sein?


> ...mit dem FT232 wird doch USB zu RS232 realisiert!?! Der Chip ist doch
> gemacht dafür...

Dann muss man aber beides auf dem Board vorsehen: RS232 / USB alternativ
oder kombiniert bestücken zu können.


Bernd N schrieb:
>>> Ich würde dafür den AT89S52-24JU einsetzen (8051er PLCC).
>>> Wenn jemand mitzieht, setze ich mich dran und mache Software.
>
> Mitziehen würde ich auch aber dann lieber ne vernünftige Tastatur statt
> einem Drehgeber. Da dreht man sich nen Wolf bei der Eingabe.

Also eine richtige alphanumerische Tastatur - okay, ja, sehe ich ein.
Man kann ja beides - in Kombination oder alternativ - machen.

> MC kann auch gern ein 8x51 Typ sein aber dann lieber nen ED2.
> Graphisches Display sollte auch mit drauf sein.

Die ED Teile sind mir zu teuer.
Man könnte auf dem Board 3 Varianten vorsehen:
1. AT89S52 mit ISP-Connector
2. -ED2 Variante mit den beiden Tastern - RS232 ist ja vorhanden, Tasten
auch.
3. AT89S52 und noch ein AT89S52, welcher den ersten per ISP und RS232
flasht. (Ist immer noch günstiger als ein ED2)
Dann könnte jeder seine Variante bestücken.

Wozu ein grafisches Display?
Ich dachte ehr an so ein standard Dotmatrix-LCD-Textdisplay HD44780-Typ
...



Gruß

Jobst
Autor: Bernd N (Gast)
Datum:

Hallo Jobst,

ich habe, basierend auf einem AD9833, einen Frequenzgenerator gebaut.
Ist schon 4 Jahre her aber alle deine Wünsche waren darin enthalten
(USB, LCD etc.etc.). Ich kann heute abend mal Photos reinstellen wenn
gewünscht.

Meine Erfahrung ist, ein 4 Zeilen a 16 Zeichen Display ist je nach
Menuführung schon etwas knapp. Ein graphisches LCD ist größer und kann
mit entsprechenden Font's bis zu 8 Zeilen darstellen, ebenso Symbole.

Der AT89c51ED2 kostet 5,55 Euro bei Reichelt... das sollte doch gehen
:-)

Warum überhaupt einen größeren ? Ich würde gerne die USB Schnittstelle
gegen eine Ethernet Schnittstelle austauschen. Am liebsten wäre mir der
ATMEGA 644p aber es kann auch gerne ein 8x51 Typ sein.

Vielleicht machen wir erst einmal eine Wunschliste und einigen uns dann
auf die Hardware.

Gehäuse mit Folientastatur war folgende:

http://www.bopla.de/de/produktkatalog/gehaeusetech...

Wie gesagt, kann gerne Bilder hereinstellen.
Autor: Jobst M. (jobstens-de)
Datum:

Bernd N schrieb:
> Meine Erfahrung ist, ein 4 Zeilen a 16 Zeichen Display ist je nach
> Menuführung schon etwas knapp. Ein graphisches LCD ist größer und kann
> mit entsprechenden Font's bis zu 8 Zeilen darstellen, ebenso Symbole.

Hmmm. Magst Du mir Deine Menustruktur mal zeigen?


> Der AT89c51ED2 kostet 5,55 Euro bei Reichelt... das sollte doch gehen
> :-)

Der AT89S52 kostet 1,10 - auch bei Reichelt. Und er liegt hier
stangenweise herum ;-)


> Warum überhaupt einen größeren ? Ich würde gerne die USB Schnittstelle
> gegen eine Ethernet Schnittstelle austauschen. Am liebsten wäre mir der
> ATMEGA 644p aber es kann auch gerne ein 8x51 Typ sein.

TCP finde ich aber dann doch schon etwas oversized ... ist das nötig?
Also doch nur RS232 und jeder dockt dort an, was er benötigt ;-)


> Vielleicht machen wir erst einmal eine Wunschliste und einigen uns dann
> auf die Hardware.

Gut.


> Gehäuse mit Folientastatur war folgende:
>
> http://www.bopla.de/de/produktkatalog/gehaeusetech...

Ich dachte ehr an ein Tischgerät.


> Wie gesagt, kann gerne Bilder hereinstellen.

Mach mal!


Gruß

Jobst
Autor: branadic (Gast)
Datum:

Hallo die Herren,

@ Guido,

ich setze heute noch das Nutzen für die Leiterplatten und dann muss ich
warten bis die ankommen. Sobald das Filter aber aufgebaut und vermessen
ist lasse ich Bilder/Ergebnisse sprechen.
Ging leider alles nicht früher, du kennst ja eine der anderen
Baustellen.
Im Übrigen interessiert mich der Sack Reis in China doch mehr als das
Geschehen in Old-Trafford :)

@ all,

ich denke ich werde das Board so modular wie möglich halten, deswegen
werden die Spannungsversorgung und die SPI-Schnittstelle(n) an dem
ansonsten gekapselten Modul zur Verfügung stehen. Was als Ansteuermodul
verwendet wird ist dann jedem selbst überlassen, ebenso welcher µC die
Ansteuerung übernimmt.
Wenn ihr da aber etwas gescheites beisteuern könnt, dann immer her
damit.

Nebenbei baue ich mir gerade den SYN200 auf. Der ist ebenfalls modular
aufgebaut und verfügt über eine USB-Schnittstelle. Herzstück ist hier
übrigens ein ATMega128. Als Standalone-Gerät ist ein 6,4" VGA TFT samt
Pico ITX-PC vorgesehen, alles in einem schicken Gehäuse. Also ein
richtig schnuckliges Gerät. Wird aber noch eine Weile brauchen, bis der
soweit ist. Momentan warte ich auch hier auf Bauteile.

Gruß, branadic
Autor: branadic (Gast)
Datum:

@ Michael

> Ein Foto von der Platine?

Geht nicht, hab die Leiterplatte ja noch nicht.

> Vielleicht mal das Layout hier rein setzen???

Im aktuellen Stand macht das noch keinen Sinn, zumal ich mit mir
schaltungstechnisch noch über einige Dinge übereinkommen muss.

@ Jobst

Ich hab erst einmal nur das Filter gelayouted, um das zu vermessen.
Immer eine Baustelle nach der anderen. Das Filter kann ich außerdem
direkt an eine ohnehin schon vorhandene Leiterplatte anklemmen.

Sobald ich mit mir über die nachfolgende Verstärkerschaltung samt
Offsetverschiebung und Pegelkorrektur einig geworden bin kann ich die
Eagle-Dateien zur Verfügung stellen.

Gruß, branadic
Autor: Bernd N (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:
  • FG.rar (181,9 KB, 64 Downloads)

Ich habe die Bilder mal angehangen, somit bekommst du eine Idee wie ich
mir das Ganze vorstelle. Meine Schaltung ist, wie gesagt, schon ein paar
Jahre alt aber funktioniert soweit.

>> Sobald ich mit mir über die nachfolgende Verstärkerschaltung samt
>> Offsetverschiebung und Pegelkorrektur einig geworden bin kann ich die
>> Eagle-Dateien zur Verfügung stellen.

Genau das interessiert mich. Ich habe seinerzeit noch bedrahtete
Bauelemente verwendet und für den AD-9833 eine Adapterplatine gebaut.
Bezüglich der Ausgangsschaltung war ich nicht so erfolgreich (bin
sicherlich kein Kenner von hochfrequenten Verstärkerschaltungen). Ab ca.
7 MHz bekomme ich schon Probleme, Fmax. ist bei mir allerdings 10 MHz.

Meine Vorstellung geht in folgende Richtung:

- graphisches Display (Gründe, siehe oben)
- Tastatur statt Drehgeber zwecks einfache Bedienung
- Ethernet statt USB

Einiges an Code kann ich sicher übernehmen, respektive existiert
bereits. Auf den originalen Code werde ich nicht mehr zurückgreifen (War
in ASM geschrieben). Ich kann den Code übrigens immer noch lesen :-)
aber die Netzwerkgeschichten sind fertig und sind in C geschrieben.

Wenn wir uns auf eine gemeinsame Hardware verständigen können dann wäre
ich sehr daran interessiert. Ansonsten kann ich auch unabhängig daran
arbeiten.

@ branadic

Bin sehr gespannt auf den Ausgang deiner Testschaltung und verfolge den
Thread weiter. Gibt es, was die Funktionen / Software betrifft bereits
konkrete Vorstellungen deinerseits ?

>> Als Standalone-Gerät ist ein 6,4" VGA TFT samt
>> Pico ITX-PC vorgesehen, alles in einem schicken Gehäuse.

Macht es Sinn überhaupt über eine gemeinsame Hardware nachzudenken ?

@ Jobst, du möchtest ein Tischgerät ? naja, schau dir mal die Bilder an,
ich tendiere zu einem Handgehäuse welches noch kleiner ausfallen soll.
Autor: Michael D. (mike0815)
Datum:

Hallo Bernd,

Sehr interessantes Gerät!

Wäre ja wohl kein Problem, wenn es Jemand möchte, dieses auch in ein
anderes Gehäuse zu stecken.

Soweit wie ich das sehen konnte, hast du als Spannungsregler
Stepdownwandler benutzt. Sehr ökonomisch, nur gibt es da keine Probleme
mit den vorhandenen Schwingungen in den LM2576?
Wie hoch sind denn die restlichen Ripplspannungen?



Gruß Michael
Autor: Bernd N (Gast)
Datum:

Hallo Michael,

die Stepdown Regler sind kein Problem.

Betreffend Gehäuse kann natürlich jeder machen was er will, ich wollte
nur zeigen wo ich hin will :-) Ich denke man kann es soweit "schrumpfen"
das es noch kleiner wird.

Das Gerät habe ich, wie gesagt, vor Jahren gebaut und war mein erster
Versuch mit DDS Bausteinen. Die Datenblätter sind recht optimistisch bei
den Specs., ich habs nicht hinbekommen wirklich bis 10 MHz sauber
herauszukommen. Das Signal ist aber auch schon dirket am Ausgang des DDS
Chips nicht mehr ordentlich.

Ich bin wirklich gespannt darauf was sich aus diesem Projekt ergibt.
Jedenfalls habe ich wieder Lust mich mit dem Thema zu beschäftigen :-)

Ich denke wir sollten mal Ideen sammeln und sehen wo wir dabei
herauskommen. Ich habe noch kein völlig festgefahrenes Konzept und laß
mich überraschen.
Autor: branadic (Gast)
Datum:

@ Bernd

> Gibt es, was die Funktionen / Software betrifft bereits konkrete
> Vorstellungen deinerseits ?

Die Funktionen die ich mir vorstelle findet du allesamt im Artikel
dokumentiert. Was die Software angeht, so hoffe ich immer noch ein Stück
weit, dass mein Kollege meine Vorstellungen umsetzt. Als Grundlage für
die Softwareoberfläche hatte ich den AFG3022B hergenommen und etwas
modifiziert. Mein Kollege wollte das auch angehen, wann er aber welchen
Stand erreicht, keine Ahnung.

> Macht es Sinn überhaupt über eine gemeinsame Hardware nachzudenken ?

Du hast mich scheinbar falsch verstanden, der SYN200 ist ein anderes
Projekt von mir, an dem ich gerade dran bin und der hat mit dem
Funktionsgenerator nichts zu tun.
Allerdings ist ein solcher Aufbau natürlich inspirierend für andere
Projekte. Kannst ja mal nach SYN200 im Netz suchen.

Bedrahtete Bauelemente sind bei mir im besten Fall Pinheads oder
vielleicht noch Anschlüsse für die Spannungsversorgung, der Rest ist SMD
:)
Das Package 0805 sollte für jeden handlebar sein, denke ich.

Gruß, branadic
Autor: Bernd N (Gast)
Datum:

>> Bedrahtete Bauelemente sind bei mir im besten Fall Pinheads oder
>> vielleicht noch Anschlüsse für die Spannungsversorgung, der Rest ist SMD

So solls sein :-) deswegen auch eine Neuauflage.

Ich schau mir den Artikel nochmal an, hatte aber im Gedächtnis das du
zunächst ja ohne Controller arbeitest.
Autor: branadic (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hier mal die Platine für das Filter.
Falls Fragen aufkommen sollten warum das gerade so ausschaut, die
Induktivitäten sind jeweils aus zwei verschiedenen Werten (siehe weiter
oben) zusammengesetzt. Um die gegenseitige Beinflussung zu reduzieren
sind die Induktivitäten im 90° Winkel zueinander angeordnet.
Ansonsten ist derzeit nicht sehr viel drauf, außer noch zwei
SMB-Anschlüssen.

SMB ist bei mir hier zum Standard geworden, weil es die Buchsen etc.
vergleichsweise günstig bei Reichelt gibt (im Vergleich zu anderen
Distributoren meine ich) und weil sich die Lötbuchsen und Lötstecker
(für RG174) als deutlich besser verarbeitbar herausgestellt haben als
SMA. Die Investition in eine Crimpzange lohnt sich für mich nicht, daher
eben die Wahl auf SMB.

Gruß, branadic
Autor: Franz Ringel (Gast)
Datum:

Hallo Bernd,

in Deiner Vorstellung "graphisches Display" muß ich Dir beipflichten,
da meistens bei den dargestellten Infos die Frequenz schwer ablesbar
ist.
Wichtig wäre die Frequenzanzeige in dezimal darzustellen.
Ich erwähne das nur, weil bei einigen Bauprojekten im Web die
Frequenzanzeige
in HEX erfolgt (Vielleicht Gehirntraining für den Programmierer).

Zu der Menüführung tentiere ich mehr zu einer Tasten/encoder Version
evtl.
mit Tasten die Frequenzstelle (einer, Zehner,usw.)markieren und mit dem
Encoder den Wert verändern.Geht vielleicht schneller wenn man nur einen
Stellenwert verändern möchte.

Schnittstelle ?? egal.

MC ??  egal.

Viele Grüße

Franz
Autor: Michael D. (mike0815)
Datum:

Bernd N schrieb
> die Stepdown Regler sind kein Problem.

Dann würde mich interessieren, wie du die Reglerschaltung gestaltet
hast, da ich diese in kürze einsetzen möchte, schon allein wegen der
Wärmeentwicklung gegenüber Linear-Reglern!
>
>
>
> Betreffend Gehäuse kann natürlich jeder machen was er will, ich wollte
> nur zeigen wo ich hin will :-) Ich denke man kann es soweit "schrumpfen"
> das es noch kleiner wird.

...kann ja dann durch SMD - Technik realisiert werden, wie branadic
schon erwähnt hat!
0805er Gehäuse sind da kein Problem.
>
>
>
> Das Gerät habe ich, wie gesagt, vor Jahren gebaut und war mein erster
> Versuch mit DDS Bausteinen. Die Datenblätter sind recht optimistisch bei
> den Specs., ich habs nicht hinbekommen wirklich bis 10 MHz sauber
> herauszukommen. Das Signal ist aber auch schon dirket am Ausgang des DDS
> Chips nicht mehr ordentlich.

Das finde ich jetzt sehr ärgerlich, wenn da schon am direkten Ausgang
was nicht stimmt...
...man bräuchte einen Vergleich um festzustellen, ob es am Chip selbst
liegt oder an der Beschaltung, denke ich!
Vielleicht setzt du mal den Schaltplan hier rein?

Eine Adapterplatine für den AD5930 hatte ich auch schon mal in Erwägung
gezogen...existiert da ein Layout?


Hallo branadic,
ich bin beeindruckt, das Layout sieht gelungen aus! Wie bist du auf die
90 Grad gekommen?

Mit den SMB-Buchsen muß ich dir beipflichten, diese sind absolut
HF-tauglich und die Stecker sind schnell aufgesteckt und bleiben auch
dort, wo sie sind!
Autor: Jobst M. (jobstens-de)
Datum:

Bernd N schrieb:
> - graphisches Display (Gründe, siehe oben)

Franz Ringel schrieb:
> da meistens bei den dargestellten Infos die Frequenz schwer ablesbar
> ist.

Was wollt Ihr denn alles darauf darstellen?



> Wichtig wäre die Frequenzanzeige in dezimal darzustellen.

Hmmm, ich dachte ehr an ein 11er oder 7er System ... +kopfschüttel+


Gruß

Jobst
Autor: Bernd N (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

@ Franz, auf die Idee eine HEX Schreibweise für die Frequenz zu
verwenden bin ich noch nicht gekommen :-) klar wirds dezimal sein.

@ Michael, ich habe mal einen Auszug für die Stepdown Wandler
angehangen. Eigentlich habe ich da garnicht viel herumprobiert. Der
Aufbau sollte den Datenblättern entsprechen.

@ Jobst, ich hatte seinerzeit diverse Menus. Du kannst ja sehen das die
Tastatur über F Tasten (F1-F5) verfügt.

Bei F1 war ein einfaches Frequenzmenu wo du die Frequenz in Hz eingibst
und mit Enter bestätigst und gut ist. Neben der Frequenz wurde auch der
Signaltyp (Rechteck  Dreieck  Sinus) angegeben.

F2 war identisch aber mit eingeschränktem Bereich da die
Ausgangsfrequenz nun im Puls/Pausenverhältnis zu verändern war (0-100%)
PWM Mode.

F3 konnte Frequenzbereiche mit 3 Stellen hinter dem Komma (Rechteck über
Teilerkette).

F4 Setup der Signalformen.

F5 USB Betrieb über PC.

Da kommt also schon was zusammen und ich brauche Platz auf dem Display
:-)

>> ich bin beeindruckt, das Layout sieht gelungen aus! Wie bist du auf die
>> 90 Grad gekommen?

Das frag ich mich auch :-) HF ist schon eine andere Welt. Bin auch immer
wieder beeindruckt wenn es um solche Details geht.
Autor: Bernd N (Gast)
Datum:

Achso, bei einem graphischen Display könnte man die F-Tasten zu Softkeys
werden lassen und die ganze Menuführung wäre erheblich besser.
Autor: Franz Ringel (Gast)
Datum:

Jobst M. schrieb:

> Was wollt Ihr denn alles darauf darstellen?

Na mindestens die Frequenz, die Signalform und evtl den
Ausgangspegel.

> +kopfschüttel+

Richtig!

Gruß

Franz
Autor: branadic (Gast)
Datum:

Hallo,

die Anordnung der Induktivitäten im 90°-Winkel ist nichts besonderes
oder neues. Das hat man schon zu Röhrenzeiten mit Trafos so gemacht und
ich verwende diese Anordnung eben bei dem Filter.

Gruß, branadic
Autor: Guido (Gast)
Datum:

Die Anordnung der Induktivitäten im 90 ° Winkel vermindert
die magnetische Kopplung der Spulen. Damit wird das Übersprechen
reduziert und eine Vergrößerung der Gesamtinduktivität
vermieden.

Gruß, Guido
Autor: Michael D. (mike0815)
Datum:
Angehängte Dateien:

Guido schrieb im Beitrag:
> die Anordnung der Induktivitäten im 90°-Winkel ist nichts besonderes
> oder neues. Das hat man schon zu Röhrenzeiten mit Trafos so gemacht
>
....und ich Blödel habe die wieder gerade gerückt!


branadic, hast du inzwischen mal einen Testaufbau mit dem AD5930
gemacht?

Mich überascht ein wenig die Aussage, das an Bernd's Chip das Signal
nicht ok war!

Ich spiele gerade mit einem XR2206 herum und habe den Krüppel mit einem
TL081 auf über 4MHz gebracht, siehe Foto

Gruß Michael
Autor: branadic (Gast)
Datum:

Hallo Guido,

danke, man hätte es natürlich auch so einfach erklären können wie du.
Fällt einem manchmal aber einfach schwer.

Grüße
Autor: Wenzel H. (Gast)
Datum:

Jobst M. schrieb:

>Hmmm, also ich habe hier stangenweise 8051er Derivate rumliegen.
 Hoffendlich hat nicht noch jemand ne Kiste alter Röhren.... "SORRY"

>Wozu ein grafisches Display?
>Ich dachte ehr an so ein standard Dotmatrix-LCD-Textdisplay HD44780-Typ
 Richtig, bei einer gut durchdachten Menüführung sollte ein 20x2 Display
 genügen.

>TCP finde ich aber dann doch schon etwas oversized ... ist das nötig?
>Also doch nur RS232 und jeder dockt dort an, was er benötigt ;-)
 Richtig!


 Gruss

 Wenzel
Autor: Jobst M. (jobstens-de)
Datum:

Wenzel H. schrieb:
>>Hmmm, also ich habe hier stangenweise 8051er Derivate rumliegen.
>  Hoffendlich hat nicht noch jemand ne Kiste alter Röhren.... "SORRY"

Ich denke 8051er sind beständiger als ATmegas.


Gruß

Jobst
Autor: branadic (Gast)
Datum:

Hallo und guten Tag,

damit der Thread hier nicht zu sehr versackt oder irgend jemand davon
ausgeht es würde nichts mehr passieren, die Leiterplatten sind bestellt.
Allerdings werde ich aus beruflichen und privaten Gründen in den
nächsten Wochen sehr viel unterwegs sein, sodass ich davon ausgehen
muss, dass erst im Juni das Filter aufgebaut und vermessen werden kann.
Nichts desto trotz werde ich mich in der Zwischenzeit mit meiner
Schaltungstopologie beschäftigen und versuchen die einzelnen Stufen
auszulegen.
Wie bereits erwähnt werden die Schnittstellen an Pfostenwannen o.ä. zur
Verfügung stehen, sodass die Controllerplattformen individuell
entwickelt werden können, eine allgemeine Basislösung wäre aber nicht
schlecht.

Mein Kollege hat darüber hinaus mit einer PC-GUI begonnen, die über
einen µC die Generatorplatine ansteuern können soll.

Gruß, branadic
Autor: Jobst M. (jobstens-de)
Datum:

Ich erstelle gerade ein Layout für den AD5932 (von denen ich hier nun
auch welche habe) um darauf dann die SW zu entwickeln. Lediglich die
Burst-Geschichte kann der nicht - aber das kann man ja schon mal
vorbereiten.

Ich überlege im übrigen, den MCLK für den Chip umschaltbar oder
dynamisch (PLL) zu gestalten, da im unteren Bereich die Auflösung zu
wünschen übrig lässt.

Also: Auch hier geht es voran!


Gruß

Jobst
Autor: branadic (Gast)
Datum:

Hallo Jobst,

keine ganz schlechte Idee. Man könnte dann bspw. einen 10MHz
Quarzoszillator verwenden und dann zwischen den 50MHz und den 10MHz
umschalten. Damit ergäbe sich eine untere Frequenz von ca. 0,5Hz.
Ich für meinen Teil hatte sowieso XO91-Oszillatoren (SMD-Package)
vorgesehen, da käme es auf einen zweiten mit nem 2 auf 1
Multiplexer/Demultiplexer auf der Leiterplatte auch nicht mehr drauf an.
Einen geeigneten Typen habe ich übrigens schon im Einsatz.

In den nächsten Tagen will ich mal noch den Test machen und am
SpekAnalyser messen wie stark sich die Versorgungsspannung auf das
ungefilterte Ausgangssignal auswirkt. Unter Umständen kann es sinnvoll
sein den AD5930 nur mit 3,3V zu betreiben anstatt mit 5V, um die
Störungen am Ausgang des DAC zu reduzieren. Etwas ähnliches hatte ich in
einem anderen Projekt einmal gelesen.

Ein einfaches Layout für den AD5932 habe ich bereits. Es orientiert sich
an den Vorgaben des Evalboards zum AD5930/AD5932 und ist eine stark
reduzierte Version davon, also ohne den Cypress-Chip.

Beste Grüße, branadic
Autor: Jobst M. (jobstens-de)
Datum:

Ich denke gerade über den Einsatz des CDCE913 von TI nach.
Das ist ein (VC)XO-PLL-Teiler-Baustein bis 160MHz.
Der bekommt einen 12,288MHz Quarz, damit lassen sich alle nötigen
Frequenzen erzeugen.


Gruß

Jobst
Autor: branadic (Gast)
Datum:

Hallo Jobst,

einziges Problem wäre bei der Geschichte, dass man ein zweites
Rekonstruktionsfilter für die zweite Taktquelle bräuchte, sprich ein
Filter für 50MHz Taktfrequenz am DDS und eines meinetwegen für 10MHz
oder kleiner.

Daher ist eine variable Taktfrequenz nicht empfehlenswert.

Mit dem umgeschalteteten Takt müsste man dann auch das
Rekonstruktionsfilter umschalten.

Wenn wir da klar die Grenzen abstecken, also mit welcher Taktfrequenz
welcher Frequenzbereich abgedeckt werden soll, dann könnte man die
Schaltungstopologie besser auslegen.

Der Gedanke ist aber grundsätzlich interessant. Für den Frequenzbereich
0,2 - 20MHz könnte man bspw. einen Breitbandübertrager wie den WB3040
von Coilcraft einsetzen, mit dem man die Impedanzanpassung von 200 Ω
symmetrisch auf 50 Ω unsymmetrisch vornimmt und im Bereich unterhalb der
200 kHz würde man dann einen Impedanzwandler vorsehen unter Verwendung
eines rauscharmen OPV mit geringerem GBW.

Ich lasse mir den Ansatz mal durch den Kopf gehen.

Beste Grüße, branadic
Autor: Jobst M. (jobstens-de)
Datum:

Hallo Branadic,

daß das Filter dann nicht mehr passt, ist mir klar gewesen, hatte dies
für mein Probeboard aber für nicht so wichtig gehalten. Sollte dieses
Feature in dieses Projekt einfliessen, muss sich hierüber natürlich
Gedanken gemacht werden.

Dabei habe ich mir gerade nochmal Deine Ausgangsschaltung angesehen und
habe hier ein paar Einwände:
- Die Ausgänge am AD5930 sind Stromausgänge. Wieso arbeitet der
nachfolgende OP nicht als I/V-Wandler?
- Derzeit werden die Ausgänge unterschiedlich stark belastet. Somit
liegen auch unterschiedlich große Spannungen an ihnen.

Ich hätte die Idee, an beide Stromausgänge jeweils einen OP als
I/V-Wandler anzuschliessen, dem einen folgt Dein Rekonstruktionsfilter,
dem anderen ein einfacher Tiefpass (24dB/Okt) ab z.B. 10MHz (oder was
immer der Erbauer des jeweiligen Gerätes dort einsetzen möchte - evtl.
auch umschaltbar).
Beide Ausgänge werden herausgeführt.
Sollte sich der Erbauer für eine der beiden Varianten entscheiden, legt
er den anderen Ausgang des AD5930 auf Masse und bestückt den Rest
dahinter einfach nicht.

Des weiteren würde ich den AD5930 gerne leicht 'übertakten' und mit
50331648 Hz anstelle von 50000000 Hz betreiben. Grund: Es ist einfach
eleganter mit einer Frequenz im 1,5Hz Raster, als im 1,49011...Hz Raster
zu arbeiten.


Gruß

Jobst
Autor: Berichter (Gast)
Datum:

Hallo Jobst,

>Dabei habe ich mir gerade nochmal Deine Ausgangsschaltung angesehen und
>habe hier ein paar Einwände:
>- Die Ausgänge am AD5930 sind Stromausgänge. Wieso arbeitet der
>nachfolgende OP nicht als I/V-Wandler?
>- Derzeit werden die Ausgänge unterschiedlich stark belastet. Somit
>liegen auch unterschiedlich große Spannungen an ihnen.

Ich habe mich hier am Datenblatt des AD5930 orientiert und das sagt:

19 IOUT
Current Output. This is a high impedance current source output. A load
resistor of nominally 200 Ω should be connected between IOUT and AGND. A
20 pF capacitor to AGND is also recommended to act as a low-pass filter
and to reduce clock feedthrough. In conjunction with IOUTB, a
differential signal is available.

20 IOUTB
Current Output. IOUTB is the compliment of IOUT. This pin should
preferably be tied through an external load resistor of 200 Ω to AGND,
but can be tied directly to AGND. A 20 pF capacitor to AGND is also
recommended as a low-pass filter to reduce clock feedthrough. In
conjunction with IOUT, a differential signal is available.

Wie du sicherlich gesehen hast, habe ich den OPA656 als Impedanzwandler
im Einsatz und der besitzt einen FET-Eingang und damit eine hohe
Eingangsimpedanz, gegenüber den 200 Ω an den beiden IOUT.
Das das auch funktioniert habe ich hier in einem Testaufbau auch schon
bewiesen ;)

>Ich hätte die Idee, an beide Stromausgänge jeweils einen OP als
>I/V-Wandler anzuschliessen, dem einen folgt Dein Rekonstruktionsfilter,
>dem anderen ein einfacher Tiefpass (24dB/Okt) ab z.B. 10MHz (oder was
>immer der Erbauer des jeweiligen Gerätes dort einsetzen möchte - evtl.
>auch umschaltbar).
>Beide Ausgänge werden herausgeführt.
>Sollte sich der Erbauer für eine der beiden Varianten entscheiden, legt
>er den anderen Ausgang des AD5930 auf Masse und bestückt den Rest
>dahinter einfach nicht.

Diese Idee finde ich nicht so toll, denn der AD5930 verfügt nun mal über
einen differentiellen Ausgang und dessen Vorteile sollte man auch
nutzen.

Es ist nicht so, dass ich imun gegenüber anderen Ideen bin, allerdings
verfolge ich da eine klare Strategie, daher habe ich heute mal Samples
von dem Coilcraft-Übertrager bestellt, ist eine Sache die man sich mal
anschauen sollte. Die Idee hatte ich früher bereits einmal, hatte sie
dann aber wieder verworfen.

>Des weiteren würde ich den AD5930 gerne leicht 'übertakten' und mit
>50331648 Hz anstelle von 50000000 Hz betreiben. Grund: Es ist einfach
>eleganter mit einer Frequenz im 1,5Hz Raster, als im 1,49011...Hz Raster
>zu arbeiten.

Das macht die PLL und einen entsprechenden (programmierbaren?)
Frequenzteiler dann aber zwingend notwendig, aber du meinst 3Hz Raster
oder?

50,331648 MHz / 2^24 = 3 Hz

Beste Grüße, branadic
Autor: Jobst M. (jobstens-de)
Datum:

*Bevor wir nun aneinander vorbei reden: Ich spreche von dieser Schaltung
Beitrag "Re: Projekt: DDS basierter Funktionsgenerator mit AD5930"
... eine neuere Version habe ich auch jetzt nicht gefunden ...*




Berichter schrieb:
> Ich habe mich hier am Datenblatt des AD5930 orientiert und das sagt:
[schnipp-schnapp]

Ja, die Zeilen habe ich auch gelesen. Aber ich habe die Erfahrung
gemacht, daß Stromausgänge von DACs die beste Performance bringen, wenn
sie bei einer konstanten Spannung betrieben werden.

> Wie du sicherlich gesehen hast, habe ich den OPA656 als Impedanzwandler
> im Einsatz

Nein, hast Du nicht. Das ist ein (einfacher) Differenzverstärker.

> und der besitzt einen FET-Eingang und damit eine hohe

Selbst ein Eingangswiderstand von 20kΩ wäre in Deiner Schaltung
vernachlässigbar.

> Eingangsimpedanz, gegenüber den 200 Ω an den beiden IOUT.

Am positiven Eingang hängen parallel zu den 200Ω noch 182Ω und 665Ω in
Reihe - ingesamt belastet dies den AD5930 mit 162Ω

Am negativen Eingang des OPs hast Du durch die Gegenkopplung die selbe
Spannung wie am positiven Eingang des OPs. Dadurch fliesst durch R2 ein
größerer Strom als durch R4. Ich habe einen effektiven Widerstand (incl.
der 200Ω) von 67Ω ausgerechnet.

> Das das auch funktioniert habe ich hier in einem Testaufbau auch schon
> bewiesen ;)

Sicherlich wird dort etwas heraus kommen. Aber symetrisch belastet ist
der AD5930 nicht.

>>Ich hätte die Idee, an beide Stromausgänge jeweils einen OP als
>>I/V-Wandler anzuschliessen [...]
>
> Diese Idee finde ich nicht so toll, denn der AD5930 verfügt nun mal über
> einen differentiellen Ausgang und dessen Vorteile sollte man auch
> nutzen.

Lt. Datenblatt ist es ein komplementärer Ausgang, welchen man dann
natürlich auch differenziell benutzen kann, aber nicht muss.
Und mit dem OP machst Du im Moment zuallererst ein asymetrisches Signal
davon.

Im übrigen denke ich, daß es dem Signal zuträglich ist, wenn ich nicht
über einen kleinen Widerstand eine kleine Spannung erzeuge und diese
dann mit einem OP verstärke, wenn ich diesen Strom direkt als den Strom
durch die Gegenkopplung nutzen kann.

Evtl. wäre ein voll symetrischer OP wie
http://focus.ti.com/docs/prod/folders/print/ths4503.html eine Lösung ...

> [...], allerdings verfolge ich da eine klare Strategie [...]

Mag sein, daß sich da die Interessen momentan etwas beissen, aber
vielleicht finden wir ja doch eine gemeinsame Lösung.


>>Des weiteren würde ich den AD5930 gerne leicht 'übertakten' und mit
>>50331648 Hz anstelle von 50000000 Hz betreiben. Grund: Es ist einfach
>>eleganter mit einer Frequenz im 1,5Hz Raster, als im 1,49011...Hz Raster
>>zu arbeiten.
>
> Das macht die PLL und einen entsprechenden (programmierbaren?)
> Frequenzteiler dann aber zwingend notwendig,

Jain.
Derjenige, der den CDCE913 einsetzt, könnte das Filter mit den Werten
für 50,331648 MHz bestücken, die anderen mit Werten für 50MHz.

> aber du meinst 3Hz Raster
> oder?
>
> 50,331648 MHz / 2^24 = 3 Hz

Den Chip kann man mit seinen 24 Bit aber vermutlich nur bis 25Mhz
einstellen, daher

25,165824 MHz / 2^24 = 1,5 Hz

Ich denke nicht, daß der gespiegelte Bereich oberhalb der maximal
nutzbaren Ausgangsfrequenz, in der oberen Hälfte der Werte verfügbar
ist.
Das Datenblatt lässt sich darüber aber nicht aus.



Gruß

Jobst
Autor: branadic (Gast)
Datum:

Hallo Jobst,

>Nein, hast Du nicht. Das ist ein (einfacher) Differenzverstärker.

Gute, dann hab ich mich vielleicht nicht ganz korrekt ausgedrückt, der
Differenzverstärker dient zugleich als Impedanzwandler und transformiert
die vierfach höhere Eingangsimpedanz herunter, indem er 50Ω an seinem
Ausgang erwartet.
Mit dem Differenzverstärker war ein erster Versuch, man könnte genauso
gut einen Instrumentationsverstärker hernehmen.

>Evtl. wäre ein voll symetrischer OP wie
>http://focus.ti.com/docs/prod/folders/print/ths4503.html eine Lösung ...

Ich kenne den OPV. An irgendeiner Stelle der Schaltung muss man wieder
unsymmetrisch werden, also warum nicht am Ausgang des OPVs?
Kennst du zufällig den Artikel zum SYN500 aus der Zeitschrift
Funkamateuer? Ähnlich wird dort auch mit einem AD995x verfahren. Die
beiden (in diesem Fall 50Ω-) Ausgänge werden als differentielle Ausgänge
an einen Übertrager 1:1 geklemmt, der aus dem symmetrischen Signal ein
unsymmetrisches auf der Sekundärseite macht, danach folgt das Filter und
eine Verstärkerstufe.

>Lt. Datenblatt ist es ein komplementärer Ausgang, welchen man dann
>natürlich auch differenziell benutzen kann, aber nicht muss.
>Und mit dem OP machst Du im Moment zuallererst ein asymetrisches Signal
>davon.

Ja, schon recht, allerdings erwarte ich dadurch ein geringeres
Störspektrum bereits vor dem Filter, was sich auch positiv auf das
Signal am Ausgang des Filters auswirken wird.

>Den Chip kann man mit seinen 24 Bit aber vermutlich nur bis 25Mhz
>einstellen, daher

>25,165824 MHz / 2^24 = 1,5 Hz

Du interpretierst die Formel falsch, der korrekte Ausdruck ist:

M = f(out) x 2^n / f(MCLK)

f(MCLK) sind deine 50,331648MHz Taktfrequenz, mit der der AD593x
betrieben wird, nicht die maximal mögliche auszugebende Frequenz

n sind die 24bit Auflösung des AD593x

f(out) ist die auszugebende Frequenz

M ist das zu schreibende Frequenzwort

Stellt man diese Formel um, so ergibt sich für das Frequenzwort M=000001
eine Ausgangsfrequenz von f(out)=3Hz.

Gruß, branadic
Autor: Jobst M. (jobstens-de)
Datum:

branadic schrieb:
> Hallo Jobst,
>
>>Nein, hast Du nicht. Das ist ein (einfacher) Differenzverstärker.
>
> Gute, dann hab ich mich vielleicht nicht ganz korrekt ausgedrückt, der
> Differenzverstärker dient zugleich als Impedanzwandler und transformiert
> die vierfach höhere Eingangsimpedanz herunter, indem er 50Ω an seinem
> Ausgang erwartet.

Er hat aber gar keine (2x) 200Ω Eingangsimpedanz.
Wobei der AD5930 ja auch keine Ausgangsimpedanz von 200Ω hat.
Wenn Du schon an den beiden 200R gegen Masse festhalten möchtest, würde
ich zumindest die Beschaltung des OPVs etwas hochohmiger wählen. (Faktor
100) Der 49.9 bleibt natürlich so.


> Mit dem Differenzverstärker war ein erster Versuch, man könnte genauso
> gut einen Instrumentationsverstärker hernehmen.
>
>>Evtl. wäre ein voll symetrischer OP wie
>>http://focus.ti.com/docs/prod/folders/print/ths4503.html eine Lösung ...
>
> Ich kenne den OPV. An irgendeiner Stelle der Schaltung muss man wieder
> unsymmetrisch werden, also warum nicht am Ausgang des OPVs?

Warum nicht am Ausgang eines symetrischen OPVs als IU-Wandler?
(Und schon hätte man den zweiten Ausgang wieder) :-)


> Ja, schon recht, allerdings erwarte ich dadurch ein geringeres
> Störspektrum bereits vor dem Filter, was sich auch positiv auf das
> Signal am Ausgang des Filters auswirken wird.

Das ist ein Argument.

>>25,165824 MHz / 2^24 = 1,5 Hz
>
> Du interpretierst die Formel falsch, der korrekte Ausdruck ist:
>
> M = f(out) x 2^n / f(MCLK)

Woher hast Du die Formel?
Im Datenblatt habe ich sie auch nach längerem suchen nicht gefunden.
Und ich habe schonmal danach gesucht.

Aber grundsätzlich bleibt das Problem das gleiche.


Gruß

Jobst
Autor: branadic (Gast)
Datum:

Guten Morgen,

symmetrischer I-U-Wandler könnte man machen, keine Frage.

Zwecks der Formel, schau mal bei Analog auf der Seite unter dem AD5930.
Dort findest du dann eine Application Note die da irgendwie heißt
"Programming the AD5930" oder so und in der findest du die Formel dann.

Gruß, branadic
Autor: Jobst M. (jobstens-de)
Datum:

branadic schrieb:
> Guten Morgen,

dito.

> Zwecks der Formel, schau mal bei Analog auf der Seite unter dem AD5930.
> Dort findest du dann eine Application Note die da irgendwie heißt
> "Programming the AD5930" oder so und in der findest du die Formel dann.

Und ich habe es wirklich im Datenblatt erwartet. :-P


Gruß

Jobst
Autor: branadic (Gast)
Datum:

Ja, würde man da eigentlich erwarten, aber wir wurden eines Besseren
belehrt.
;)

Gruß, branadic
Autor: Franz Ringel (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Da es jetzt hier so ruhig geworden ist nun mal eine Anregung für das
Display-Menü.
Das im Anhang dargestellte 4 zeilige Display stellt allerdings die
Frequenz in "hex" dar.

Grüße

Franz
Autor: branadic (Gast)
Datum:

Hallo,

es ist ruhig geworden, da ich die letzten Tage auf der Hannovermesse war
und nun eine Woche Urlaub in der Heimat mache. Außerdem warte ich auf
die Leiterplatten. Es wird aber weiter gehen, keine Frage.

Gruß, branadic
Autor: Josef Klein (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Franz Ringel schrieb:
> Das im Anhang dargestellte 4 zeilige Display stellt allerdings die
> Frequenz in "hex" dar.

Hmmmm,
ich kenne da eine andere Version.

Im Menü (4.Displayzeile) können 3 Untermenü durch drehen des Encoder
aufgerufen werden:
1. SIG-FORM
   Durch drücken der Encoder-Taste können die Signalformen "Sinus,
   Rechteck,Dreieck und Sägezahn eingestellt werden.
2. Pegel:
   Verändern des Ausgangpegel mittels Encoder
3. Frequenz:
   Einstellen der Frequenzschritte 0,1Hz 1Hz 10Hz 100Hz 1Khz 10kHz und
   Verändern mittels Encoder.
Meiner Meinung nach ist die Menüführung einfach und die Darstellung auf
dem Display 20x4 übersichtlich.

Viele Grüße

Josef
Autor: Michael D. (mike0815)
Datum:

Hallo Josef,

das Display vom Franz wurde laut Readme von Atmel's:
Main_Control.aps  Firmware für atMEGA8515 (Steuerung)
MiniDDS.aps       Firmware für atTINY2313 (Generator)

...angesteuert

Welcher Prozessor steuert denn dein Display?

Gruß Michael
Autor: Josef Klein (Gast)
Datum:

Michael D. (Firma: Auto-Design) schrieb:
>Welcher Prozessor steuert denn dein Display?

Hallo Michael,

die Displaysteuerung und die Signalerzeugung erfolgt durch einen
atMEGA32 und DAC0808, also kein DDS Chip.
Funktioniert auch nur bis 2MHz.

Die Menüführung habe ich nur als Beispiel hier dargestellt.

Gruß

Josef
Autor: Bernd_Stein (Gast)
Datum:

Hallo zusammen,

vielleicht nützlich.

http://www.heise.de/ct/artikel/Schwingungsformer-291122.html


Bis demnächst
Bernd_Stein
Autor: Holger.S (Gast)
Datum:

Hallo

wollte mal höflich nachfragen ob noch jemand an dem Projekt aktiv ist,
oder das Ganze schon gestorben ist.

Mfg.


Holger
Autor: Kurt Bohnen (kurt)
Datum:

branadic ist noch im Urlaub.
Autor: Werner.B (Gast)
Datum:

Hallo

Kurt Bohnen schrieb:
>branadic ist noch im Urlaub
Anscheinend ist von den Entwicklern nur noch einer übrig.
Schade dass sich die anfängliche Begeisterung und der Tatendrang
so schnell gelegt haben.

Mfg.

Werner
Autor: branadic (Gast)
Datum:

Hallo zusammen,

ich bin mittlerweile aus meinem Urlaub zurück. In Spanien (bis runter
zur Costa del sol) war doch etwas besseres Wetter als hier in
Deutschland, sodass man sich mit dem Sonnenentzug erst etwas anfreunden
muss.

Jedenfalls lagen nach meinem Urlaub auch die Filterplatinen im
Postkasten. Ab nächster Woche wird es da dann auch weiter gehen, dann
werde ich das Filter mal aufbauen und vermessen. Es ist also nichts
eingestampft oder so.

Gruß, branadic
Autor: branadic (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Tag auch,

Filter ist mal auf die Schnelle zusammengelötet (siehe Bild) und kurz
vermessen worden. Hier die dazugehörigen Bilder des Filters am
SpecAnalyser, mit dem Marker an verschiedenen Positionen.
Das Filter wird noch mal ganz genau vermessen und die Werte bei
verschiedenen Frequenzen aufgenommen.
Was man jetzt schon sehen kann ist, dass die Grenzfrequenz von 20MHz
nicht ganz getroffen wurde, was auf parasitäre Kapazitäten zurückgeführt
werden kann, dennoch sollte man mit der Amlitudenkorrektur des AD5930 in
der Lage sein dies zu kompensieren.

Soweit an dieser Stelle, branadic
Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
Datum:

Gibts irgendwo noch mehr Informationen zu deinem Filter?
Autor: branadic (Gast)
Datum:

Hallo Simon,

wenn du diesen Thread, der ja noch nicht wirklich lang ist, vom Anfang
bis zu Ende komplett durchschaust, findest du alle Infos zum Filter.

Indutivitäten sind von Fastron aus der AS-Serie in 0805, ansonsten sind
noch 0805-Keramikkondensatoren verbaut.

Hier das Bild zum Schaltplan/Bauteilplan:

http://www.mikrocontroller.net/attachment/70886/FG...

ansonsten gibt es auch im zugehörigen Artikel weitere Informationen:

http://www.mikrocontroller.net/articles/DDS_basier...

Im Artikel findet man auch, wie die Kondensatoren zusammengesetzt worden
sind. Die 43pF und 30pF wurden gestapelt, alle anderen Kondensatoren
nebeneinander angeordnet (siehe Foto und Layout).

Gruß, branadic
Autor: branadic (Gast)
Datum:

Vielleicht noch ein kurzes Wort zu der ersten Messung. Es wurde der
interne Tracking Generator des SpecAnalysers verwendet. Morgen werden
ausführlichere Messungen durchgeführt und die Filterkennlinie mit der
simulierten verglichen.

Gruß, branadic
Autor: branadic (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Tag zusammen,

mittlerweile ist das Signal des Signalgenerators (Amplitude=1Veff bzw.
13dBm) mit den Messleitungen und einer SMB-Kupplung anstelle des Filters
und anschließend mit Filter vermessen worden, um daraus die
Übertragungsfunktion Ua/Ue in dB bilden zu können.
Diese ist zusammen mit der in LTSpice simulierten Übertragungsfunktion
des realen Filters in einem Diagramm festgehalten worden.

Es zeigt sich, dass das Filter gar nicht so schlecht gelungen ist, wie
auf den ersten Blick am SpecAnalyser vermutet, aber schaut selbst.

Damit ist, zumindest aus meiner Sicht, die Baustelle
Rekonstrukionsfilter abgeschlossen und die Bauteilwerte können so in die
weitere Planung einfließen.

Gruß, branadic
Autor: A. B. (branadic)
Datum:

Hallo und guten Abend,

ich hoffe ihr habt das sonnige Wochenende gut überstanden.

Da das Rekonstruktionsfilter abgeschlossen ist, ist der nächste logische
Schritt die Pegelregelung und daran anschließend die Verstärkerstufe.

Da ergeben sich folgende Fragestellungen:

a) Wer ist noch mit am Projekt beteiligt?

b) Welche Anforderungen an die Endstufe habt ihr?

c) ...

Um mal Beispiele zu formulieren:

Ich habe auf Arbeit ein AFG3022B von Tektronix, an diesem lässt sich die
Spannung von 10mVpp bis 10Vpp in 0,1mV Schritten einstellen. Zugegeben,
ist ein arbiträrer Funktionsgenerator, wo man die Last sogar von 10Ω bis
High Z einstellen kann, aber das soll nicht zur Diskussion stehen.

Weiterhin habe ich noch ein Cleverscope mit Funktionsgenerator, der sich
von 100mVpp bis 10Vpp in 100mV Schritten einstellen lassen soll,
effektiv geht es aber erst ungefähr ab 600mVpp, natürlich an 50Ω.

Aus meiner Sicht wären 10mVpp bis 10Vpp in 1mV-Schritten für den
Hobbybereich eine echte Bereicherung.

Da sich aus diesen Anforderungen heraus das Konzept der Endstufe
formuliert wäre eure Meinung wichtig. Ich hatte zwar bereits weiter oben
mal eine Anforderung gestellt, jedoch stand das nie zur allgemeinen
Diskussion. Jetzt wäre die Möglichkeit noch Einfluss auf das Projekt zu
nehmen.

Schönen Abend erst einmal, branadic
Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
Datum:

Wir sind ja bei DC-20MHz, richtig? Da wäre ein Verstärker bis 10Vp-p
durchaus möglich. Gibts da was nettes integriertes? Oder Oldskool mit
Gegentaktendstufe?
Autor: branadic (Gast)
Datum:

@ Michael,

ist so ohne weiteres nicht einfach zu beantworten. Kommt eben auf die
Spannungsauflösung drauf an. Daher war ja die Frage in die Runde, wer
welche Anforderungen hat.

@ all:

Solange dies noch zur Diskussion steht, habe ich mal Jobst's Idee mit
dem CDCE913 aufgegriffen, weil sie mir nach reichlicher Überlegung sehr
gut gefallen hat und habe einen entsprechenden Abschnitt im Artikel dazu
verfasst:

http://www.mikrocontroller.net/articles/DDS_basier...

Kommentare sind wie immer herzlich willkommen, denn leider hab ich im
Moment irgendwie wieder das Gefühl Einzelentwickler zu sein.

Gruß, branadic
Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
Datum:

Der CDCE913 sieht ja nett aus. Und ist einigermaßen erhältlich.
Was hälst du vom AD603 als VCA und anschließend einen Strombuffer?
Autor: branadic (Gast)
Datum:

Ist ein erster Vorschlag. Der AD603 hat ein ziemlich heftiges Peaking,
wäre zu prüfen, ob das Schwierigkeiten macht.
Nichts desto trotz sind die Anforderungen an die Endstufe noch nicht
formuliert. Sollen wir die 10mVss bis 10Vss in 0,1mV oder 0,2mV
Schritten angehen? Wie stark soll die DC-Offsetverschiebung ausfallen?

Das sollten wir zunächst festnageln, damit man auch in die richtige
Richtung entwickelt.
Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
Datum:

Gut, also als Vorschlag 0,1mV Auflösung. Offsetverschiebung 2,5V, dann
hat man TTL-Signale zur Verfügung. Ein durchaus nützliches Feature für
diverses Digitalzeugs. Mehr würde ich nicht brauchen.
Autor: branadic (Gast)
Datum:

Hallo,

ich habe jetzt bewusst mal eine Weile gewartet, ob es irgendwelche
Rückmeldungen gibt. Dem ist aber nicht so. Daraus folgere ich, dass
quasi kein Interesse vorhanden bzw. die Leute an einer Hand abzählbar
sind.

Das ist ziemlich schade und deswegen werde ich die nächste Zeit im
stillen Kämmerlei weiter werkeln.

branadic
Autor: Klaus Bauer (Gast)
Datum:

Hallo

branadic schrieb:
>Daraus folgere ich, dass
>quasi kein Interesse vorhanden bzw. die Leute an einer Hand abzählbar
>sind.
Interesse ist nach wie vor vorhanden, doch werden die meisten
Interessenten
wenig für die Softwareentwicklung beitragen können.

Von den anfänglich superwichtigen Beiträgen (Jobst M. und Bernd N)ist
weniger als lauwarme Luft übrig geblieben.
Wenn es drauf ankommt, dann langen die Programmierkentnisse gerade noch
für LED blinken (ist bei mir auch so).

Aber lasse Dich davon nicht entmutigen und mach weiter so.

Viele Grüße
Klaus
Autor: Steve (Gast)
Datum:

Hi.

Klaus Bauer schrieb:
> Interesse ist nach wie vor vorhanden, doch werden die meisten
> Interessenten
> wenig für die Softwareentwicklung beitragen können.

Vollkommen verständlich, dass sich branadic zurück zieht. Was nützen die
10 besten Programmierer, wenn nur ein einzelner an der analogen Hardware
arbeitet und keiner sich überhaupt zu den Anforderungen äußert? Ich
glaube die Softwareentwicklung dürfte hier das kleinste Problem sein.
Ohne Hardware ist jede Software überflüssig, daher hat er mein vollstes
Verständnis.

Ich habe leider einen alten HAMEG-Funktionsgenerator, daher ist das
Projekt für mich von geringerem Interesse.

Grüßle, Steve
Autor: Commtel @msn (commtel)
Datum:

Hallo branadic,

lass dich auf keinen Fall entmutigen. Ich selber versuche mich auch
gerade
in der DDS Technik aber auf FPGA basis.

Was ich beitragen könnte wäre ein paar schaltpläne diverser Endstufen
aber alle mit Transitoren aufgebaut.

Ich hoffe das dieser Thread trotzdem weitergeht.

c.u
Commtel
Autor: Michael D. (mike0815)
Datum:

Commtel @msn schrieb

> Hallo branadic,
>
> lass dich auf keinen Fall entmutigen. Ich selber versuche mich auch
> gerade
> in der DDS Technik aber auf FPGA basis.
>
> Was ich beitragen könnte wäre ein paar schaltpläne diverser Endstufen
> aber alle mit Transitoren aufgebaut.

...die Endverstärkung, soweit wie ich das hier verfolgt habe, ist mit
Amps wohl doch ein größeres Problem. Die Frequenzgänge, Rauschen,
Peaking, Jitter, etc.
Was spricht da gegen einen diskreten Aufbau mit Komplentärendstufen?
Habe selbst einen kleinen FG bis 1MHz (sauberes Rechteck bis 2MHz, Sinus
geht bis 4MHz)und mußte feststellen, das die Transistortechnik doch
überlegener war, kommt natürlich auf den Typ an.
Alternativ könnten noch MosFet's in Frage kommen, oder?

...nur mal so nebenbei bemerkt:
Da wäre noch ein unkomplizierter Chip mit Namen 'ICL511', ist quasi ein
Frequenzverdoppler bzw. 8 fach.
Wäre vielleicht zu Testzwecken an den AD5930 nachzuschalten
>
> Ich hoffe das dieser Thread trotzdem weitergeht.
>
...das hoffe ich auch, wäre schade, wenn das hier auch im Sand verlaufen
würde!

> c.u
> Commtel

Gruß Michael
Autor: TrippleX (Gast)
Datum:

An Branadic:

Ich habe keine Ahnung von Signalprozesorik oder der gleichen, vorallen
bei diesen hohen Freqeunzen, aber ich lese von Anfang an hier mit weil
mich dieses Thema doch irgenwdie reizt und es schön mitzulesen ist was
für Fortschritte passieren.

Ich habe schon seid vielen Monaten ein Projekt selber am laufen und
komme nur langsam vorran und somit weiß ich ganz genau wie es dir geht,
aber lass den Kopf nicht hängen. Du machst deine Arbeit echt gut.

Obwohl mein Projekt komplex ist, ist meins im Vergleichzu deins nur
ein feuchter Pups. Deswegen ziehe ich meinen Hut vor dir symbolisch
Autor: Michael Jogwich (jogibaer)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo,

schau mal in den Anhang, besonders Bild 101/104.

Eine solche Endstufe wäre auch eine gute Wahl.

Bei höheren Spannungen und 50 Ohm würde ich keine OPVs mehr verwenden.
Besonders nicht bei 20 Mhz.
Da gab es mal mehrere Diskussionen auf de.sci.electronics zu dem Thema.
Das Hauptproblem scheint zu sein, daß die hochgezüchteten OPVs einfach
abbrennen z.b. THS3xxx.
Dazu kommen noch Stabilitätsprobleme.

Ergebnis der ganzen Diskussion -> Bilder 101/104.


Jogibär

PS: Commtel, könntest Du mal Deine Schaltungen zeigen ?
Autor: Commtel @msn (commtel)
Datum:

Also ich bin am Wochenende wieder zuhause und werd mal posten was ich
auf meiner Plate finde zum Thema Endstufe mit Transitoren.

Was ich aber feststellen muste das die meisten Transitoren schwer
beschaffbar sind oder nicht mehr hergestellt werden.
D.h wir müsten uns selbst was zusammenschrauben hätten aber
anhaltspunkte.
Alle Endstufen waren Gegentakt,Widerstände Metalfilm und ein OP Amp vor
der Endstufe also Standart Konfigeration.
Alternative war bei ELV eine die ich auf eine Lochrasterplatine
gelötet habe.
Getestet bis 100khz. Ja richtig 100khz weil weiter geht mein
Testgenerator nicht.
Ich werd in nächster Zeit bei digikey paar D/A wandler bestellen für
mein FPGA um die 100khz hinter mir zu lassen.
Autor: Commtel @msn (commtel)
Datum:

Hallo Jogibär

ich hatte gerade das gleiche gelesen wie du mit dem THS3xxx.
Schau mal hier:
http://cp.literature.agilent.com/litweb/pdf/33220-90012.pdf
seite 175
Autor: Michael Jogwich (jogibaer)
Datum:

Hallo,

interessant,die haben gleich 4 Stk. parallelgeschaltet.

Jogibär
Autor: Klaus Bauer (Gast)
Datum:

Hallo,

Steve schrieb:
>Was nützen die 10 besten Programmierer, wenn nur ein einzelner an
>der analogen Hardware arbeitet.

Das Problem zur Hardwareentwicklung stellt sich folgendermaßen:

Um z. B. Endstufen und Pegelreglung zu testen würde man dazu ja einen
Funktionsgenerator benötigen.
Diejenigen welche so einen besitzen haben wenig Interesse an dem
Projekt.

Mein Vorschlag:

Software für die DDS entwickeln, dann kann jeder das mal prov. aufbauen
und die Komponenten testen.
Dazu müssten sich eben Softwareentwickler melden, welche Ihre
Fähigkeiten und Möglichkeiten hier bekanntgeben.

Über Änderungen an der Menüführung kann man später immer noch
diskutieren.

Grüße

Klaus
Autor: Steve (Gast)
Datum:

Hallo,

Klaus Bauer schrieb:
> Um z. B. Endstufen und Pegelreglung zu testen würde man dazu ja einen
> Funktionsgenerator benötigen.
> Diejenigen welche so einen besitzen haben wenig Interesse an dem
> Projekt.
>
> Mein Vorschlag:
>
> Software für die DDS entwickeln, dann kann jeder das mal prov. aufbauen
> und die Komponenten testen.
> Dazu müssten sich eben Softwareentwickler melden, welche Ihre
> Fähigkeiten und Möglichkeiten hier bekanntgeben.

das sehe ich leider komplett anders. Der Amplitudengang des
Gesamtsystems sollte möglichst von unten bis oben konstant sein, also
muss das Gesamtsystem Funktionsgenerator vermessen werden und nicht die
Endstufe allein.
Daher braucht es auch keinen Funktionsgenerator zum Testen, sondern ein
Oszi, noch besser aber ein Spektrumanalysator.
Daher bleibe ich bei der Meinung, Software macht ohne Hardware keinen
Sinn.

Das verstehen die meisten Programmierer aber einfach nicht oder wollen
es nicht verstehen, das darfst du dir selbst aussuchen.
Immerhin hat branadic am Anfang des Projektes gezeigt, dass man den
AD5930 auch ohne einen einzigen Programmierer parametrisieren kann. Der
Schwerpunkt sollte also primär auf der Hardware liegen, so wie es der
Initiator zu Anfang des Projektes auch formuliert hat und nicht auf der
Software.
Wahrscheinlich liegt aber genau hier das Problem, keiner der hier
anwesenden kann wirklich zur analogen Hardware beitragen, sondern weiß
nur wie man Hühnerfutter/µCs programmiert und das ist unterm Strich
wenig bis gar nicht hilfreich.

Wie schon erwähnt habe ich einen Funktionsgenerator. Ich vertrete
dennoch die Meinung, dass eine Endstufe mit Abschwächer, anschließendem
programmierbarem OPV (VGA) und darauf folgendem Treiber/Buffer mit
festem Verstärkungsfaktor sicherlich ein guter Ansatz wäre.

Vielleicht sollte man sich auch im Bereich Amateurfunk umschauen. Ich
denke da an breitbandige QRP-Linearendstufen:

Bausatz für eine Linearendstufe - Hinweise zur Montage der QRP-PA

http://www.box73.de/catalog/pdf/4901.pdf?osCsid=98...

Breitbandige QRP-Linearendstufe mit HF-Leistungs-MOSFET

http://www.box73.de/catalog/pdf/PLB-15.pdf

Grüßle, Steve
Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
Datum:

Steve schrieb:

> Wahrscheinlich liegt aber genau hier das Problem, keiner der hier
> anwesenden kann wirklich zur analogen Hardware beitragen, sondern weiß
> nur wie man Hühnerfutter/µCs programmiert und das ist unterm Strich
> wenig bis gar nicht hilfreich.

Naja, das blöde an diesen Gemeinschaftsprojekten ist daß in der
Engeneering-Phase viel heiße Luft kommt und anschließend ein Vakuum.
Siehe Autoradio...
Was einen Funktionsgenerator betrifft: Ich werde mir einen 5930/5932
Generator bauen. Die Abschwächung geht dann per AD603, die
Stromverstärkung mit Transistoren. Angesteuert wird das ganze von eine
LPC mit integriertem DA-Wandler. Mehr brauch ich nicht.
Autor: Commtel @msn (commtel)
Datum:

Also was auffällt das die "grobe" Dämpfung meist nach den Endstufen
gemacht wird.Vermute Signal Rauschabstand.

Siehe
http://cp.literature.agilent.com/litweb/pdf/33250-90011.pdf

c.u
Commtel
Autor: Commtel @msn (commtel)
Datum:
Angehängte Dateien:

so ich fang mal an

15 MHz Endstufe

kommt noch mehr
Bitte etwas geduld
Autor: Commtel @msn (commtel)
Datum:
Angehängte Dateien:

ELV nachgebaute Endstufe
kann aber nicht den kompletten Frequenzbereich testen
Autor: Commtel @msn (commtel)
Datum:
Angehängte Dateien:

8112A 50 MHz Programmable Pulse Generator
Autor: Commtel @msn (commtel)
Datum:
Angehängte Dateien:

nächste
Autor: Commtel @msn (commtel)
Datum:
Angehängte Dateien:

gleich kommt was vom wavetek
Autor: Commtel @msn (commtel)
Datum:
Angehängte Dateien:

hab noch ein paar
Autor: Commtel @msn (commtel)
Datum:
Angehängte Dateien:

noch eine hab ich
Autor: Commtel @msn (commtel)
Datum:
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letzte
Autor: branadic (Gast)
Datum:

Hallo zusammen,

@ Commtel,

schön das du hier so viele Skripte verlinkst, allerdings habe ich im
Moment nicht die Zeit alle durchzuackern.

@ all,

ich bin beruflich momentan etwas eingespannt, dennoch ist geplant einen
Aufbau mit AD5932 und aktivem Filter als Rekostruktionsfilter für den
unteren Frequenzbereich bis 1 MHz aufzubauen und zu testen.

Damit wäre dann der "fein" aufgelöste Frequenzbereich (Taktfrequenz des
DDS fclk=3,3554432 MHz) von 0 Hz .. 1 MHz mit 0,2 Hz/Inkr. durch das
aktive  und der "grobe" Frequenzbereich (Taktfrequenz des DDS
fclk=50,331648 MHz) von   0 Hz .. 20 MHz mit 3 Hz/Inkr. durch das
passive Rekonstruktionsfilter (siehe Projektartikel) abgedeckt.

Je nach Frequenzbereich wird zwischen den Filtern umgeschalten.

Gruß, branadic
Autor: Commtel @msn (commtel)
Datum:

Hallo,

ich wollt mal wissen ob meine postings (endstufen) was gebracht haben?

c.u
commtel

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