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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Düsseldorfer Rheinturm


Autor: Markus (Gast)
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Hallo an Alle,

wie es euch sicher freuen wird, bin ich ein weiterer Neuling im 
programmieren von Microkontroller und habe grade leider keinen schimmer 
wie ich mein Problem angehen soll.

Ich will mir gerne die Uhr vom Düsseldorfer Rheinturm bauen. 
(http://www.duesseldorf.de/thema/sights/rheinturm/uhr.shtml ; hier noch 
ein Flash damit ihr euch vorstellen könnt wie er bei der aktuellen 
Uhrzeit aufleuchtet: 
http://www.droste-orlowski.de/flash/Rheinturm-Uhr/... 
)Eigentlich hatte ich gehofft, dass das Programmieren leichter ist. Ich 
selber habe zwar sehr gute Kenntnisse von SPS-Programmierung 
(Logiksprache) aber von C,C++, und wie sie alle heißen keinen Plan. Von 
Pollin habe ich mir auch schon mal das Board zum üben gekauft + Software 
habe ich auch genug. Aber bringt mir wenig wenn ich noch nicht weiß wie 
ich es anzuwenden habe.

Hier habe ich dann einen Plan im Internet beo ELEKTOR gefunden. 
(http://www.elektor.de/jahrgang/1998/mai/rheinturmu...) 
Leider müsst Ihr euch anmelden damit ihr den Schaltplan seht, da ich ihn 
nicht veröffentlichen darf. Es schaut auch alles ganz einleuchtend aus. 
Nur in der Beschreibung steht nicht drin wie ich den µC zu programmieren 
habe.  Oder brauche ich das in diesem Fall gar nicht?
(Weiter unten steht auch ohne Anmeldung zu lesen: IC1 = 89C1051 od. 
89C2051 (ATMEL), programmiert (EPS 986505)- Was heißt das letztere?

Ich selber bin aber gerade dabei hier die Tutorials durchzugehen um 
wenigstens etwas zu verstehen. Und das schlimme ich muss das Ganze in 
den nächsten Wochen fertig haben (Geschenk).

Ich danke für eure Hilfe!

VG Markus

Autor: Volker R. (pcl86)
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Hallo Markus,

hört sich interessant an. Ich schau mir später mal den Elektor Artikel 
an.
Das benannte IC 89C1051 bzw. 89C2051 ist tätsächlich ein Mikrocontroller 
und EPS... heißt Elektor Programmier Service (oder so ähnlich) und 
benennt nur die Datei, die in den Mikro gebrannt werden muss (oder schon 
drin ist, wenn du den Mikro von Elektor kaufst). Aus den Nummer dahinter 
kannst du erkennen, in welchem Jahr und in welcher Ausgabe der Artikel 
erschienen ist.

Gruß
Volker

Autor: Markus (Gast)
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Hallo Volker,

sprich ich müsste mir also ein eigenes Programm schreiben mit deren 
Vorraussetzungen, wenn ich diesen µC bei denen nicht kaufen mag.

Oder kann man sich irgendwo schon so Grundgerüste eines Programm 
herrunterladen und dann evtl. abändern? Oder sogar jemanden beauftragen 
sowas zu schreiben?

Ich glaub bis ich mich da eingearbeitet habe, wird es noch eine Weile 
dauern.Aber Danke schon mal für deine Antwort!

VG Markus

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Markus schrieb:

> Pollin habe ich mir auch schon mal das Board zum üben gekauft + Software
> habe ich auch genug. Aber bringt mir wenig wenn ich noch nicht weiß wie
> ich es anzuwenden habe.

Leg deine Projektidee erst mal zur Seite und fang am Anfang an.
Ein guter Einstieg dazu sind erst mal die Tutorien.
AVR-Tutorium
AVR-GCC-Tutorium

Wenn du das mit C realsieren willst, solltest du dich erst mal 
unabhängig vom µC etwas mit C vertraut machen. Dazu ist Literatur 
angebracht.


> wenigstens etwas zu verstehen. Und das schlimme ich muss das Ganze in
> den nächsten Wochen fertig haben (Geschenk).

Das nächste mal vorher überlegen, was man in welcher Zeit zu stemmen 
vermag


PS: Gerade bei Elektor gibt es immer wieder auch Firmen, die deren 
Bauvorschläge als fertigen Bausatz verkaufen.

Autor: A. M. (am85)
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Markus schrieb:
> sprich ich müsste mir also ein eigenes Programm schreiben mit deren
> Vorraussetzungen, wenn ich diesen µC bei denen nicht kaufen mag.

So sieht es aus. Zumal der Artikel dort schon 12 Jahre alt ist und es 
fraglich ist, ob die das ganze noch anbieten.

Markus schrieb:
> Oder kann man sich irgendwo schon so Grundgerüste eines Programm
> herrunterladen und dann evtl. abändern? Oder sogar jemanden beauftragen
> sowas zu schreiben?

Erstes wohl eher kaum. Für letzteres wird sich vielleicht jemand hier im 
Forum finden. Ich könnte mir aber vorstellen, dass der/die das auch 
nicht ganz umsonst macht.

Markus schrieb:
> Ich glaub bis ich mich da eingearbeitet habe, wird es noch eine Weile
> dauern.Aber Danke schon mal für deine Antwort!

Nimms mir nicht übel, aber warum lässt du dich auf so etwas in so einem 
engen, zeitlichen Rahmen ein, wenn du gar keine Ahnung davon hast?

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Markus schrieb:

> Ich will mir gerne die Uhr vom Düsseldorfer Rheinturm bauen.

Ließe sich mit der WordClock-Hardware realisieren, siehe Thread:

Beitrag "Brauche Hilfe beim Bau einer Uhr"

und den dazugehörenden Artikel:

http://www.mikrocontroller.net/articles/Word_Clock

Ich habe gerade eine neue Sammelbstellung (mittlerweile die dritte) für 
die WordClock-Platinen gestartet, Auflage diesmal: 100 Stück. Davon 
könnte man durchaus ein paar Dutzend für die Düsseldorfer Rheinturm-Uhr 
verwenden :-)

Nötig wäre lediglich eine Anpassung der Software, die Hardware reicht 
für die Anforderungen vollkommen aus. Da die WordClock-Schaltung 
RGB-LEDs ansteuern kann, wären sogar wechselnde Farben drin.

Gruß,

Frank

Autor: Klaus De lisson (kolisson)
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hallo markus,

ich habe die rheinturmuhr so in den 80gern mal für einen freund 
realisiert.
die schaltung lief ohne microcontroller und war mit einzelnen ttl ic
aufgebaut.

vielleicht ist sowas für dich auch ne idee.
musste halt nur löten und nicht programmieren.

gruss klaus

p.s.
ansonsten könntest du das aber recht einfach mit der kostenlosen 
testversion
von bascom und einem atmega auch recht simpel lösen

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt, das auf Basis der 
Word-Clock- Hardware zu bauen.
Ich würde das aber nicht auf Basis der Streifen-Platinen oder der 
SMD-LEDs machen.


In der Vertikalen sind es 23 ständig leuchtende Lichter + 39 einzeln 
anzusteuernde. Dazu kommen die 8 Pulser.

Macht 62 vertikal.
Wenn man größere LEDs nimmt, könnte man eine Mannshohe Version in eine 
Zimmerecke einbauen.

10mm LEDs sind da eigentlich schon zu klein. Ideal wären LEDs in so 
einer Art matten Glühbirnengehäuse mit 2cm Durchmesser.
Nur müsste man sowas erstmal finden, vor allem zu erschwinglichen 
Preisen.

Autor: Sven (Gast)
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Das http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=31617;PROVID=2402 ist nicht 
groß genug? Geht leider nur Rot und Gelb, nicht weiss.

Ein Mega8, ein ULN2804, ein UDN28weissnichtmehr, paar Widerstände und 
Kondis und eine vernünftige Zeitbasis (DCF-Modul oder DS1307). 
Stromversorgung aus Steckernetzteil.

Die Dioden zu einer 8x8 Matrix verschalten, das Ganze auf Lochraster 
werfen, den Mega in Bascom programmieren. Sollte gut in einer Woche zu 
machen sein, da es einige ferige Sachen (DCF-Auswertung?) in Bascom wohl 
schon gibt.

Kleiner Tip für Lochraster: Den Schaltplan in Eagle zeichnen und die 
Bauteile auf dem Board auf einem 50-mil Raster hin- und herschubsen, bis 
man möglichst wenige Leitungskreuzungen und eine ansprechende Aufteilung 
hat. Verhindert beim Löten Flucherei, weil irgendwas nicht hinpasst.

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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Sven schrieb:
> Das http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=31617;PROVID=2402 ist nicht
> groß genug? Geht leider nur Rot und Gelb, nicht weiss.

Die hab ich noch nicht gesehen, gibt aber noch orange und grün.

Sven schrieb:
> Ein Mega8, ein ULN2804, ein UDN28weissnichtmehr, paar Widerstände und
> Kondis und eine vernünftige Zeitbasis (DCF-Modul oder DS1307).
> Stromversorgung aus Steckernetzteil.
>
> Die Dioden zu einer 8x8 Matrix verschalten, das Ganze auf Lochraster
> werfen, den Mega in Bascom programmieren. Sollte gut in einer Woche zu
> machen sein, da es einige ferige Sachen (DCF-Auswertung?) in Bascom wohl
> schon gibt.

Wie gesagt: warum nicht die Wordclock Hardware?
entweder man ändert das auf multiplexing, oder man lötet auf einer 
kleinen zusatzplatine eine weitere Shiftregister-Treiber-Kaskade an, 
dann spart man sich auch das Multiplexing

Sven schrieb:
> Kleiner Tip für Lochraster: Den Schaltplan in Eagle zeichnen und die
> Bauteile auf dem Board auf einem 50-mil Raster hin- und herschubsen, bis
> man möglichst wenige Leitungskreuzungen und eine ansprechende Aufteilung
> hat. Verhindert beim Löten Flucherei, weil irgendwas nicht hinpasst.

so kann man auch gut Streifenraster planen. man spart sich ein ganz paar 
zusätzliche Kabelbrücken.

Autor: Markus (Gast)
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also ich hatte mir zwei mögliche darstellungsvarianten ausgedacht. 
entweder drehe ich mir aus alsuminium den turm auf etwa 30cm höhe nach 
oder ich nehm ein foto von der düsseldorfer rheinpromenade und bau 
hinter das bild die ganze elektronik, das ein paar leds die altstadt 
beleuchten und dann als highlight die turmuhr zu sehen ist. ich hab mich 
für das bild entschieden. bin aber noch fleißig am programmieren 
lernen...

an die ttl lösung habe ich auch schon gedacht. ich habe mir einmal 
selber eine led uhr gebaut (vielleicht bekannt, wo der sekundenzeiger 
außen im kreis mittläuft) das war schon ziemlich aufwendig... und als 
ich jetzt die schaltung der turmuhr auf so einer kleinen platine gesehen 
habe, musste ich das einfach nachbauen ;o)

Autor: Klaus De lisson (kolisson)
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tja marcus,

(ich bin der mit den TTL und dem Freund in düsseldorf)

mein freund war damals als dreher bei mercedes benz in df tätig
und hat sich dann tatsächlich den turm aus alu-rundmaterial gedreht.
ich glaube das ganze biest war so 1 meter hoch und massstabsgetreu.
war damals wirklich ein dickes project.

er fragte mich dann nach der elektronic und ich hab sie gemacht.
damals hat man das layout für die ätzung noch mit klebeband auf 
klarsichtfolie geklebt.
also richtig fleissarbeit.

als dann alles fertig war, stellte sich heraus, dass er mir falsch 
erklärt hatte, was er wollte.
in meiner schaltung gingen z.b. für die minuten immer mehr leds an.
aber die logik des rheinturmes war anders.

nunja..  ein paar leiterbahnen wieder durchgesäbelt .. andere chips in 
die (gottseidank) vorhandenen sockel gestopft und alles war okay.

das nennt sich dann später "workaround"

wenn du sonst keine ahnung vom proggen hast, erkläre ich mich aufgrund 
meiner düsseldorfer vergangenheit bereit, dich zu unterstützen.

es scheint ja auch fast so, als wärest du wie mein dreher, eher an dem 
DRUMRUM interessiert als an der schaltung

gruss klaus


ps.:  es ist übrigens so, dass man sich hier im forum auch richtig 
anmelden kann.

der vorteil ist:

man ist kein gast
man kann pn bekommen
usw.

nachteile kenne ich keine.
nach meiner anmeldung vor einigen jahren ist noch nichteinmal das 
aufkommen von SPAM gestiegen.
und ob man ab und zu mal angeranzt wird oder nicht, scheint vom status 
unabhängig zu sein

also... nur mut

Autor: Bernd (Gast)
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Hallo,

wo bekomme ich den Bausatz für die Wordclock her ?

b_oss@gmx.net

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Bernd schrieb:

> wo bekomme ich den Bausatz für die Wordclock her ?

Siehe

  http://www.mikrocontroller.net/articles/Word_Clock

bzw.

  http://www.mikrocontroller.net/articles/Word_Clock...

Insbesondere zur Sammelbestellung der WordClock-Steuerplatine:

  http://www.mikrocontroller.net/articles/Word_Clock...

Gruß,

Frank

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