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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf private Rentenvorsorge


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Autor: Harald82 (Gast)
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Hallo!

Ich gehöre zum Baujahr '82 und habe mich bisher nie großartig um Rente 
etc. gekümmert. Ich bin im öff. Dienst untergekommen und bezahle ja 
schon vom Lohn 'ne Menge in die gesetzliche Rentenversicherung ein.

Ein Bekannter meinte jetzt, es würde Sinn machen, neben der gesetzlichen 
Versicherung noch eine private Rentenversicherung abzuschließen, um im 
Alter mehr geld zu haben und jetzt in den jungen Jahren noch von 
günstigen Beiträgen (~ 30.- Euro) profitieren zu können.

Ich stehe dem ganzen ein wenig skeptisch gegenüber:

- Ich zahle doch jetzt schon wesentlich mehr ein als ich aus der 
Gesetzlichen später einmal wieder rausbekomme, oder?

- Finanziere ich damit nicht irgendwelche "Finanzhaie"? Die private 
Versicherung geht pleite und dann? Weg ist die Kohle? Wie seht ihr das?

- Würdet ihr das machen bzw. habt ihr eine private Rentenversicherung?

Viele Grüße!
Harald

PS: ich hoffe das Thema gab es nicht schon zu Hauf!

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Grundsätzlich sollte man die Finger von allem lassen, das nicht von der 
gesetzlichen Einlagensicherung geschützt ist. Siehe Lehmann-Pleite. Für 
Angestellte kommen hauptsächlich Riesterverträge in Frage, da diese vom 
Staat bezuschußt werden. Aber Vorsicht, Riester geht mit vielen 
Vertragsarten, am schlechtesten sind Kapitallebensversicherungen und 
Fonds-basierte Verträge, da kann man richtig Miese machen, wenn Gebühren 
ohne Ende aufgeschlagen werden oder der Fonds den Bach runtergeht. 
Kapitallebensversicherer lügen auch gern das Blaue vom Himmel. Ach, und 
nochwas: Finger weg von sogenannten unabhängigen Finanzberatern (AWD, 
MLP), die sind alles andere, nur nicht unabhängig. Da kann man nur Geld 
verbraten.

Mein Rat: Finanzberatung bei der Verbraucherzentrale aufsuchen, kostet 
zwar ein paar Euronen (€ 10-30,-), aber das lohnt sich.

Gruß
Jadeclaw.

Autor: MaWin (Gast)
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> - Ich zahle doch jetzt schon wesentlich mehr ein als ich aus der
> Gesetzlichen später einmal wieder rausbekomme, oder?

Natürlich nicht.

Einfach überschlägig gerechnet:
Von 0-20 lernst du (verdienst nix)
von 20-60 arbeitest du, zahlst Rente.
von 60-80 lebst du von der Rente.

Du müsstest 33% von deinem Einkommen zurücklegen,
um eine gleich hohe Rente wie der Durchschnitt
deines Arbeitseinkommens zu haben (also durchaus
weniger als im letzten Arbeitsjahr).

Du zahlst aber nur 20% ein.

Du kommst also verdammt gut bei weg beim
gesetzlichen Rentensystem.

>  - Finanziere ich damit nicht irgendwelche "Finanzhaie"? Die private
> Versicherung geht pleite und dann? Weg ist die Kohle? Wie seht ihr das?

Wenn du in eine privat angebotene ansparversicherung einzahlst: 
Natürlich.

Es ist einfach de facto unmöglich, mit Geld irgendwie Geld zu verdienen, 
also Zinsen oberhalb der Inflation zu erhalten, denn dazu müsste sich 
die Geldmenge gegenüber der Warenmenge erhöhen ohne daß es Inflation 
gibt. Ganz klar ein Widerspruch zu den Grundgesetzen der 
Finenzwirtschaft.

Trotzdem versprechen dir alle Versicherungen, sie würden dein Geld 
vermehren. Da ist nur möglich, wenn sie es anderen wegnehmen. Aber es 
sind eher sie selbst, die es dir wegnehmen. Mehr Rendite gibt es eben 
nur gegen mehr Risiko, so daß im Endeffekt wieder gilt: Mit Geld lässt 
sich kein Geld verdienen.

> - Würdet ihr das machen bzw. habt ihr eine private Rentenversicherung?

Welch ein Widerspruch in sich. Privat wäre das Geld, wenn man es selbst 
behältst. Man gibt es aber jemand anderem, nämlich einem 
gewinnorientierten Konzern. Wie widersinnig ist das denn ?

Wer klug ist, behält sein Geld privat, und zwar in Form von produktiv 
nützlichem: Grundstücke, eigene Firma, Objekte von Wert.
Dann wirft es zur Rentenzeit auch noch Profit ab.

Wie schon gsagt: 33% müsstest du zurücklegen. Das geht bei 
Privatpersonen eigentlich nur wenn sie es in eigenes Haus und Grundstück 
stecken und dadurch wenigstens die Miete an sich selbst zahlen. Und zwar 
nicht auf Kredit, sondern immer nur so viel kaufen, wie man hat.

Denn auf Kredit kostet das 250000 Haus letztlich das doppelte, nämlich 
500000. Du würdest also ein Haus an die Bank verschenken.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Für Angestellte kommen hauptsächlich Riesterverträge in Frage, da diese vom
>Staat bezuschußt werden.

Bezuschußt? Einen Teil der Zinsen, die sie mit Deinem Geld 
erwirtschaften, geben sie Dir!

>von 60-80 lebst du von der Rente.

von 67 bis 76 lebst Du von der (gekürzten) Rente

>Welch ein Widerspruch in sich. Privat wäre das Geld, wenn man es selbst
>behältst. Man gibt es aber jemand anderem, nämlich einem
>gewinnorientierten Konzern. Wie widersinnig ist das denn ?

>Wer klug ist, behält sein Geld privat,

Full ack.

Autor: A. K. (prx)
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MaWin schrieb:

> Trotzdem versprechen dir alle Versicherungen, sie würden dein Geld
> vermehren. Da ist nur möglich, wenn sie es anderen wegnehmen.

Dieses System basiert(e) auf der Annahme, dass die Realwirtschaft auf 
Dauer permanent ansteigt. Dementsprechend darf das Geldvolumen 
ansteigen, ohne dass damit Inflation verbunden ist. Dann funktioniert 
das, weil es kein Nullsummenspiel ist, d.h. der Gewinn des Einen ist 
nicht automatisch ein Verlust des Anderen.

Das hat auch lange Zeit einigermassen funktioniert, wobei in letzter 
Zeit vermehrt Finanzblasen mehr Schein als Sein vorführten. Es ist 
freilich schon lange klar, dass das nicht ewig so weiter gehen kann, 
aber so lange das Prinzip noch mit Ach und Krach funktioniert will 
keiner raus. Auch deshalb, weil es an erstrebenswerten Alternativen 
mangelt und die weltweite Vernetzung lokale Varianten erschwert.

Autor: MaWin (Gast)
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> von 67 bis 76 lebst Du von der (gekürzten) Rente

Sicherlich muß es jeder mit seinen persönlich zutreffenden Zahlen 
ausrechnen, aber ich halte es für unwahrscheinlich, daß du bis 67 
arbeitest.

Und ich halte es für unwahrscheinlich, daß du deine Altersvorsorge
bewusst nur so auslegst, daß mit 76 dein Geld komplett verbraucht
ist.

Was ich vergass: Kinder sind die einzig sichere Rente, zumindest
wenn man mit ihnen nett umgeht und sie einen im Alter noch mögen.

Autor: MaWin (Gast)
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> Dementsprechend darf das Geldvolumen
> ansteigen, ohne dass damit Inflation verbunden ist.

Jein.

Theoretisch hast du das richtig begriffen und geschildert,

das was du beschriebst ist der Anstieg des Wohlstandes einer ganzen 
Gesellschaft.

Allerdings ist dieser in der gesetzlichen Rente bereits mit drin,
d.h. die Rente ist konzeptionell so ausgelegt, daß du genau so viel
bekommst (als 100% Vergleichswert) wie ein dann in deinem Job bzw.
einem vergleichbaren arbeitender Mensch durchschnittlich in seinen
Leben hat.

Da ist der steigende (oder fallende :-() Wohlstand der Gesellschaft
schon inbegriffen.

So wie heutige Rentner auch fernseher haben, obwohl sie damals, als
sie die arbeitende Bevölkerung waren, sie keine Fernseher hatten.

Daher gilt als Vergleichswert trotzdem das was ich geschrieben habe:
Es lässt sich aus Geld nicht mehr Geld machen, zumindest dann nicht
wenn es nicht nur um Einzelne geht (die anderen etwas wegnehmen)
sondern als gesamtgesellschaftliches Konzept: Alle legehn ihr Geld
an und alle bekommen dann später mehr, mehr im Sinne von mehr Wert,
raus. Das ist naturgesetzlich halt unmöglich (ausser man überfällt
den Rest der Welt und unterjocht ihn als Kolonie oder so...).

Dennoch wird diese Lüge dir jeden Abend vom Fernseher erzählt,
die Bank wirbt mit Zinsen, die Politiker mit Neuverschuldung (oder
auch nicht), der Wirtschaftsweise redet von Steigerung.
Alle von denen haben Grundlegendes nicht verstanden.
Aber das gilt als Wissenschaft, Finanzwissenschaft, doch Religion
wäre passender, oder Irrsinn.

Autor: Paul (Gast)
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>Sicherlich muß es jeder mit seinen persönlich zutreffenden Zahlen
>ausrechnen, aber ich halte es für unwahrscheinlich, daß du bis 67
>arbeitest.

Eben. Die Rente wird aber auf das neue gesetzliche Renteneintrittsalter 
von 67 berechnet -> für alle, die früher in Rente gehen müssen, ist es 
somit eine Rentenkürzung.

>Und ich halte es für unwahrscheinlich, daß du deine Altersvorsorge
>bewusst nur so auslegst, daß mit 76 dein Geld komplett verbraucht
>ist.

Auch das stimmt nicht. Die statistische Lebenserwartung für den 
deutschen Mann ist 76 Jahre. Die Rente ist also auf die Zeit von 67 bis 
76 ausgelegt.

>Was ich vergass: Kinder sind die einzig sichere Rente, zumindest
>wenn man mit ihnen nett umgeht und sie einen im Alter noch mögen.

Das haben schon viele geglaubt. Kein Mensch sollte sich auf die Fürsorge 
der Kinder verlassen. Da ist das nett gar nicht ausschlaggebend.

Autor: oszi40 (Gast)
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Ergänzend zu betrachten wäre auch der Wertverfall.
Meine Opa hatte 1923 für eine Schachtel Streichhölzer Millionen RM 
bezahlt. Das heißt sein Erspartes war nix mehr wert. Daraus schließe 
ich, das die alleinige private Vorsorge in Form von Geld NICHT 
ausreichend ist.

Eine Mischung von Rente, Sachwerten und Geld erscheint mir 
vorteilhafter.

Autor: GGast (Gast)
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Hallo, was noch viel lustiger ist:

Das Rentensystem ist ein "Umlagesystem" d.h. unsere Rente zahlen die 
Beitragszahler der Zukunft.

Nur welche Beitragszahler? Die sterben nämlich langsam aus :-)

Un dann wird folgendes passieren. Der Staat hat sehr wenig Rente an 
seine bedürftigen ( nicht berechtigten!!!) Bürger zu verteilen.

STAAT: Ach ja Herr Mustermann sie haben ja eine Privaterente und das 
ganze Leben was angespart. Ne Ne Sie brauchen unsere Hilfe nicht und 
Tschüssssss......

STAAT: Ach Herr Faulenzer sie haben ja gar nichts gespart und alles Geld 
das Sie jemals verdient haben in Alkohol und Frauen angelegt. Aber kein 
Problem Sie bekommen ja die gesetzliche Rente :-)

So wird's kommen.

Die Rente ist sicher .....

PS. Spar dein Geld Privat und verschwend es wenn's Dir gefällt :-)

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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Riester ist ja schön und gut. Macht aber auch nur dann einen Sinn, wenn 
man noch jung genug ist, und reichlich Jahre (z.B. 40 oder 45) einzahlen 
kann, so daß am Ende eine brauchbare Summe heraus kommt.

Außerdem kann man in Riester auch nicht beliebig viel einzahlen, der 
förderfähige Betrag liegt bei knapp über 100€ monatlich.

Ansonsten müßte man eine private Rentenversicherung abschließen, die 
nichts mit Riester und Rürup zu tun hat. Die wiederum, sind nicht 
Hartz-IV-geschützt.

Die Riesterei ging ja erst los, als ich nicht mehr weit von 50 entfernt 
war. Hätte also knapp 15 Jahre noch einzahlen können. Außerdem macht es 
da wohl auch nur Sinn, wenn das Leben bis 67 wie am Schnürchen läuft, 
und es keine Zwischenfälle (Arbeitslosigkeit, Teilzeit, prekäre 
Arbeitsverhältnisse) gibt. Denn, man bedenke: Aktuell sind nur 40% der 
50-jährigen in Arbeit, und nur noch 15% der 60-jährigen. Da ich selbst 
zur Zeit zu den älteren Erwerbslosen gehöre, macht es in meinem Fall 
keinen Sinn mehr, darüber nachzudenken. Und zu allem Überfluß wird ja 
Riester später auch noch voll auf die Aufstockung bei zu geringer 
gesetzlicher Rente angerechnet, wobei dann in solch einem Fall die 
eigene Mühe völlig umsonst war. Davor wurde auch an vielen Stellen schon 
reichlich gewarnt.

Vielleicht ist ein ganz normales Sparkonto nicht immer das 
allerschlechteste. Denn da bestimmt man zu jedem Zeitpunkt selbst über 
die Dinge.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

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MaWin schrieb:

> Alle legen ihr Geld an und alle bekommen dann später mehr, mehr
> im Sinne von mehr Wert, raus. Das ist naturgesetzlich halt unmöglich

Mit dem Begriff "Naturgesetze" wäre ich an dieser Stelle vorsichtig. 
Deine Beschreibung dieser Situation als Nullsummenspiel setzt 
(mathematisch) eine konstante Ressource voraus. Nur ist grad die vor dir 
beschriebene Summe der Werte keineswegs konstant, wie du selbst am 
Beispiel des Fernsehers angedeutet hast.

Natürlich sind die Resourcen irgendwo begrenzt und daher funktioniert 
das Ganze nur solange, wie man Resourcen nutzen kann, die bisher brach 
lagen. Andererseits wurden historisch immer wieder Resourcen nutzbar, 
die früher brach lagen. Die nun einen Wert bekamen und so in die 
Gesamtrechnung eingingen. Nur deshalb sind wir so weit gekommen.

> das was du beschriebst ist der Anstieg des Wohlstandes einer ganzen
> Gesellschaft.

Ja. Allerdings würde ich nicht drauf wetten, dass die gesetzliche Rente 
dafür stets passend liegt - das kann in beide Richtungen auseinander 
laufen.

Wobei die Gesellschaften gegenseitig ebenfalls kein Nullsummenspiel 
bilden, d.h. der Wohlstandszuwachs einer Gesellschaft geht nicht 
notwendigerweise mit einem Einbruch an anderer Stelle einher (sehr wohl 
aber einem relativen - aber das ist ein anderes Thema). Selbst bei 
kolonialartiger Ausbeutung von Bodenschätzen nicht unbedingt, da dabei 
Dinge einen Wert bekommen, den vorher nicht hatten (ich will das nicht 
schönreden, nur sind genau genommen keine Werte abgeräumt worden, wenn 
das Zeug vorher dort keinen Wert hatte).

Autor: Marx W. (Gast)
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Harald82 schrieb:
> Ich bin im öff. Dienst untergekommen und bezahle ja
>
> schon vom Lohn 'ne Menge in die gesetzliche Rentenversicherung ein.

du hast über die Zusatzversorgung deines Arbeitgeber schon eine 
zusätzliche Alterversorgung!

Ich würde (sofern noch nicht vorhanden) mir eine eigengenutzte Immobilie 
zulegen (Eigentumswohnung), die ist  Inflationssicher und du kannst im 
Alter dir die Miete sparen! Solltest du in ein Altenheim umziehen, 
kannst du die wieder verkaufen und die Wohnheimkosten teilweise damit 
bestreiten.
Spare ansonsten in einen global anlegenden Aktienfond, und lass die 
Finger von Rentenversicherung die ihre Beiträge in Staatsanleihen 
anlegen, den die sind absolut Inflationsgefährdet!

Autor: oszi40 (Gast)
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Marx W. schrieb:
> Solltest du in ein Altenheim umziehen,
> kannst du die wieder verkaufen und ...

WENN Du einen zahlungsfreudigen Käufer/Mieter findest. Sollte jedoch in 
der Zwischenzeit eine Kläranlage oder Atomkraftwerk hinter Deinem 
Gatenzaun entstehen, wäre mit "etwas" Wertverlust zu rechnen.

Der kluge Bauer legt nie alle Eier in einen Korb!

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Ich würde (sofern noch nicht vorhanden) mir eine eigengenutzte Immobilie
>zulegen (Eigentumswohnung), die ist  Inflationssicher und du kannst im
>Alter dir die Miete sparen! Solltest du in ein Altenheim umziehen,
>kannst du die wieder verkaufen und die Wohnheimkosten teilweise damit
>bestreiten.

Vorsicht, sowas funktioniert nur in guten Wohnlagen, wie München. In 
Wohnlagen mit großem Leerstand, ist die Eigentumswohnung nichts wert, da 
unverkäuflich und unvermietbar.

>Spare ansonsten in einen global anlegenden Aktienfond, und lass die
>Finger von Rentenversicherung die ihre Beiträge in Staatsanleihen
>anlegen, den die sind absolut Inflationsgefährdet!

Einen Teil auf ein deutsches! Tagesgeldkonto. Das ist sehr sicher und 
gibt bis 4% Zinsen.

Autor: MaWin (Gast)
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> Nur welche Beitragszahler? Die sterben nämlich langsam aus :-)

Auf das Palaver der privaten Rentenversicherer reingefallen ?
So oder so muß im Rentenalter die Arbeitsleistung zur Versorgung
der Rentner von der jüngeren Generation erbraucht werden.

> Herr Mustermann sie haben ja eine Privaterente und das
> ganze Leben was angespart.

Das nützt ihm überhaupt nichts, wenn zu der Zeit seiner späteren Rente 
nicht die Menschen da sind, die ihm das Essen kochen, den Po abwischen, 
medizinisch betreuen. Das muss so oder so die nachfolgende generation 
machen und von ihrer gesamten Arbeitsleistung abzwacken.

Und das werden die machen müssen, allerdings werden sie versuchen 
möglichst viel für sich selbst und nicht die Elterngeneration zu 
schuften, es ist also ein klassischer Verteilungskampe 
Rentenhöhe/Beitrgshöhe.

Die Verteilung ist gerecht, wenn beide Seiten jammern ....

Und wenn nur 1 Mio Junge 10 Mio Alte pflegen sollen, dann kostet halt 
die Pflegestunde 1 Mio EUR und dein gespartes Geld ist nichts mehr wert. 
Einfaches Angebot und Nachfrage Prinzip.

Du kannst mit kapitalgedeckter Rente dem Problem der wenigen Kinder 
nicht entkommen. Fall nicht auf die Lügen der privaten Versicherungen 
rein.

Zwar kann einer "dere Reichere" dem anderen "der Ärmere" den Jüngeren 
wegnehmen "du arbeitest zu doppelten preis für mich und nicht Hernn 
Meier" aber als gesellschaftliche Lösung ist das kapitalgedeckte System 
eine Sackgasse die nur den Zweck hat, Billionen 'zurückzulegen' damit 
andere dein Geld verzocken "ätsch, es ist nichts mehr du und du kannst 
uns schon gar nicht verklagen".

Autor: MaWin (Gast)
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> Deine Beschreibung dieser Situation als Nullsummenspiel
> setzt (mathematisch) eine konstante Ressource voraus.

Ja.

Was ich dabei als konstant voraussetze, ist die Bevölkerungszahl
und damit deren Arbeitsleistung.

Natürlich gibt es Länder in denen die Bevölkerung wächst, nahezu
explodiert, dort kann zeitweise also anders gerechnet werden,
aber so was klappt eben nicht auf Dauer und ist daher als
Gesellschaftskonzept untauglich.

Und unser Schrumpfen wird wohl durch Zuwanderung (aus jenen
Regionen) ausgeglichen werden, zumindest wäre man dumm es nicht
zu tun, aber Dumme hat es in unserem Staat ja zu oft gegeben,
ausschliessen kann ich eine schrumpfende Bevölkerung also nicht.


Aber WENN die Bevölkerung konstantt ist, ist es auch deren
effektiv nutzbare Arbeitsleistung. Ob 30 oder 40 Wochenstunden
gearbeitet wird, ist egal, denn über 168 Wochenstunden geht's halt
nicht, auch so ein Naturgesetz, und damit ist die Arbeitszeit
nicht als ausgleichender Faktor einer Schieflage bis in alle
Ewiggkeit brauchbar. Es kann nur effektiver=klüger gearbeitet
werden um in derselben Arbeitsstunde mehr zu schaffen. Das ist
die Quelle jeden (erarbeiteten, nicht gestohlenen oder
erzockten) Wohlstandes. Wir sind in effektiver Produktion nicht
schlecht, aber falls man wohlhabender werden will, ist konstante
Produktivitätssteigerung nötig.
Derzeit sieht es danach aus, als ob die zukünftige Generation
nicht so viel mehr Wohlstand haben wird, denn sie sind zu faul,
sinnvoll zu produzieren, und machen lieber den amerikanischen
Weg nach, mit Zockerei ihr Geld zu verdienen.
Das klappt aber nur, so lange es Dumme gibt, denen man es abnehmen kann,
und so weit ich mich erinnere waren bei amerikanisch/deutschen
Zockereien immer die Deutschen die Dummen. Deutsche Bank, HSH,
BayernLB, you name it.

> kann in beide Richtungen auseinander laufen.

Rente und Rentenbeitrag werden immer Schwankungen unterworfen sein,
jede Seite meckert, hat politisch mal mehr auf der Waage, aber es
wird ein pendeln um den sinnvollen Wert sein, ein auseinanderlaufen
ist schon von den zugrungeliegenden Konzept nicht möglich.
Die anchfolgende Genseration versorgt die ältere. Punkt. Mal besser,
mal schlechter, aber letztlich immer.

Autor: Marx W. (Gast)
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oszi40 schrieb:
> WENN Du einen.....
Na, immer noch besser als Lehman-Zertifikate sein eigen nennen!

Autor: A. K. (prx)
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MaWin schrieb:

> Was ich dabei als konstant voraussetze, ist die Bevölkerungszahl

Die noch mit der Produktivität multipliziert werden muss. Das ist der 
Knackpunkt in der historischen Entwicklung, nicht die Bevölkerungszahl.

Autor: Martin (Gast)
Datum:

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> Einen Teil auf ein deutsches! Tagesgeldkonto. Das ist sehr sicher und
> gibt bis 4% Zinsen.

Wo gibt es ein Tagesgeldkonto mit 4 % Zinsen?

Autor: MaWin (Gast)
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> > Was ich dabei als konstant voraussetze, ist die Bevölkerungszahl
> Die noch mit der Produktivität multipliziert werden muss.

Nur wenn man den Wohlstand wissen will.

Nicht wenn man die Rentenhöhe errechnen soll, denn die bemisst sich 
bereits am späteren (hoffentlich gestiegenen) Wohlstand durch 
Produktivitätssteigerung.

Den gibt's beim Prinzip der gesetzlichen Rente sozusagen gratis drauf, 
wie den Inflationsausgleich.

Autor: lucky (Gast)
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Von der Rister kann ich dir nur abraten. Ist der totale Müll. Hab 
letztens von einem Freund erfahren, der die gleiche Rister hat wie ich. 
Dass wenn er sich vom Ersparten z.b. eine Wohnung kauft wiederum Steuern 
bezahlen muss. Was natürlich die staatlichen Zuschläge für die Rister 
wieder fast aufhebt. Das beste ist aber, wenn man die Wohnung danach 
vermietet muss man die Miete noch zusätzlich wegen der Rister 
versteuern. Weiß nicht genau was für ein Betrag das ist, muss ich mich 
persönlich nochmal schlau machen. Aber im Grunde ist es so, dass du von 
den üblichen Abzügen der dir zukommenden Miete nochmal einen Abzug hast 
weil du die Wohnung über Rister gekauft hast und nicht SELBER nutzt. Der 
totale Witz.
Bin mittlerweile soweit, dass ich mein Geld auf ein Tagesgeldkonto packe 
(2,2% Zinsen) und fertig. Ein paar Bausparer noch und das wars. Da kann 
ich dann auch wenigstens an das Geld ran, wenn ich es denn mal brauche. 
Nicht so wie bei irgendwelchen anderen, ach so tollen Verträgen...
Sobald dann genug Geld auf der Seite ist --> Grundstück kaufen (Wohnung, 
Haus, Wald usw)
Da hat man zwar auch Risiken aber wenigstens gehört das ganze dann mir.

Autor: Axel (Gast)
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Das wichtigste ist, erstmal alle Schulden zu bezahlen. Wer seinen Dispo 
ausreizt, um davon die Riesterbeitäge/Rentenversicherung zu bezahlen, 
bekommt im Schnitt mit jeder Analage eine negative Rendite.

Ansonsten finde ich ein selbstbewohntes Einfamilienhaus nicht schlecht. 
Damit ist meine Unterkunft während der Rente auf jeden Fall gesichert. 
Zumindest so weit man das auf Sicht von 30 Jahren sagen kann.

Gruss
Axel

Autor: A. K. (prx)
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MaWin schrieb:

> denn die bemisst sich bereits am späteren (hoffentlich
> gestiegenen) Wohlstand durch Produktivitätssteigerung.

Die bemisst sich eher nach der Finanzierbarkeit, nicht nach dem 
Wohlstand.

Ich will darauf hinaus, dass in dem ganzen Wirtschaft/Kapitalkram immer 
wieder Nullsummenspiele reininterpretiert werden, wo keine sind. Der 
Wohlstand der arbeitenden Bevölkerung ist keines, der Wohlstand der 
Rentner ist keines und Kapitalanlagen sind es auch nicht. Die 
Vorstellung, dass auf einen Gewinner immer ein Verlierer kommt und sich 
das aufhebt, die stimmt einfach nicht. Ebenso kann es zwei Gewinner oder 
zwei Verlierer geben.

In der Nachkriegszeit war eine kapitalbasierte Rente im Nachhinein 
gerechnet sinnvoller als die gesetzliche Rente, und zwar nicht weil man 
damit jemand anderen seine Rente geklaut hätte. Andererseits haben in 
Währung lautende Anlagen (im Unterschied zu Sachanlagen wie Grundbesitz) 
den Krieg vielfach nicht wirklich überlebt, daher weiss man vorher auch 
nicht, welche Variante hinterher sinnvoller gewesen wäre.

Dass derjenige mit mehr Möglichkeit zu einer Kapital- oder Sachrente in 
der Vergangenheit bessere Chancen hatte, das nahm dem Anderen nichts 
weg, er sondern gab ihm lediglich weniger dazu. Effektiv profitierten 
beide von der Entwicklung, nur in unterschiedlichem Umfang.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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lucky schrieb:

>Was natürlich die staatlichen Zuschläge für die Rister
>wieder fast aufhebt.

Sorry, das hatte ich weiter oben noch ganz vergessen: Nachbesteuerung!

Autor: hghkg (Gast)
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>Ich würde (sofern noch nicht vorhanden) mir eine eigengenutzte Immobilie
>zulegen (Eigentumswohnung), die ist  Inflationssicher und du kannst im
>Alter dir die Miete sparen! Solltest du in ein Altenheim umziehen,
>kannst du die wieder verkaufen und die Wohnheimkosten teilweise damit
>bestreiten.

Und wenn du als Greis in ein Altenheim gehst und gar keine Rücklagen 
hast, so bezahlt alles der Staat. Da fragen sich manche zu recht, wieso 
sie Rücklagen bilden sollen. Oder sie schaffen sich verstecktes Vermögen 
an, also Edelmetalle und Kunstgegenstände, die nirgends registriert 
sind, die man aber immer verkaufen kann.

Von staatlichen Verträgen wie Riester oder ähnliches, halte ich garnix, 
obwohl ich anfangs so dumm war, mich auf so etwas einzulassen. Im 
Zweifelsfalle kann dir das auf die Rente angerechnet werden, auch wenn 
das heute noch verneint wird.

Fonds würde ich auch keine kaufen, da nachweislich weniger als 10% der 
Fonds besser performen als der DAX. Nur weiß im Voraus niemand, welche 
Fonds hinterher gut oder schlecht sein werden. Das ist ein reines 
Glückspiel. Nur eines ist sicher: Die Fondsgesellschaft verdient fast 
immer daran.
Dann besser gleich ein Indexzertifikat oder einen passiven Fonds auf den 
DAX kaufen, das hat die selbe Wertentwicklung wie der DAX, aber weniger 
Gebühren als normale Fonds. Aber nie alle Eier in einen Korb legen. In 
eine ordentliche Vermögensanlage gehören auch verschiedene Einzelaktien, 
Edelmetalle und Immobilien.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Wo gibt es ein Tagesgeldkonto mit 4 % Zinsen?

Die Tagesgeldzinsen werden vom Leitzins abhängig gemacht. Zur Zeit gibt 
es tatsächlich nicht viel 1-2%. Vor der Krise gab es 4,5% Zinsen 
(DC-Bank).

>Ansonsten finde ich ein selbstbewohntes Einfamilienhaus nicht schlecht.
>Damit ist meine Unterkunft während der Rente auf jeden Fall gesichert.
>Zumindest so weit man das auf Sicht von 30 Jahren sagen kann.

Hoffentlich hat es keine Treppen... Mal überlegt, wer dann die nötigen 
Reperaturen oder aber nur reinemacht?

Autor: Axel (Gast)
Datum:

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>Und wenn du als Greis in ein Altenheim gehst und gar keine Rücklagen
>hast, so bezahlt alles der Staat.

Der sucht dann aber auch Dein Altenheim aus. Und zwar möglicherweise 
(oder eher mit Sicherheit)  nach Kriterien, die Dir nicht passen. Ich 
möchte z. B. nicht in einem Zweibettzimmer wohnen, wenn die zweite 
Person nicht meine Ehefrau ist.

Gruss
Axel

Autor: Walter (Gast)
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lucky schrieb:
> Das beste ist aber, wenn man die Wohnung danach
> vermietet muss man die Miete noch zusätzlich wegen der Rister
> versteuern.

ja logisch musst du die Miete versteuern,
wenn ich meine Produkte verkaufe muss ich den Gewinn auch versteuern

Autor: Marx W. (Gast)
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hghkg schrieb:
> Dann besser gleich ein Indexzertifikat

Ja sowas wie die Lehman-Zertifikate!
Gute Idee, kommt halt von den ganz Schlauen die halt nicht Wissen was 
eine Inhaberschuldverschreibung ist, den sowas sind alle dieser 
Zertifikate "SCHULDVERSCHREIBUNGEN"!

Wenn der Emmittent seine Zertifikate nicht mehr einlöst, dann war`s dass 
mit der tollen Altersversorge!
Da sind Fonds als Sondervermögen eindeutig im Vorteil!


Hier zum lesen

EMITTENTENRISIKO
Der Begriff Emittentenrisiko kommt aus dem Bereich der 
Inhaberschuldverschreibungen. Zu diesen gehören Derivate wie 
Optionsscheine, Zertifikate oder Aktienanleihen.

Er beschreibt die Tatsache, dass bei diesen Arten von Wertpapieren zum 
Kursrisiko, welches für alle variabel verzinslichen Wertpapiere gilt, 
noch das Risiko der Zahlungsunfähigkeit des Emittenten, also des 
Herausgebers, kommt.

Eine solche Zahlungsunfähigkeit würde bedeuten, dass Investoren und 
Anleger am Ende der Laufzeit oder auch schon während der Anlagezeit 
dadurch Verluste erleiden, dass der Emittent seinen 
Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann.

Das Emittentenrisiko gilt nicht für Fonds, da bei dieser Anlageform die 
Kundengelder Sondervermögen darstellen, welches im Falle einer Insolvenz 
oder eines Konkurses der Fondsgesellschaft vor dem Zugriff durch 
Gläubiger geschützt ist.

Bei der Wahl der richtigen Geldanlage sollte dieses Emittentenrisiko 
immer mit einbezogen und die Bonität der herausgebenden 
Investmentgesellschaft immer sorgfältig geprüft werden.

Autor: lucky (Gast)
Datum:

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Walter schrieb:
> lucky schrieb:
>> Das beste ist aber, wenn man die Wohnung danach
>> vermietet muss man die Miete noch zusätzlich wegen der Rister
>> versteuern.
>
> ja logisch musst du die Miete versteuern,
> wenn ich meine Produkte verkaufe muss ich den Gewinn auch versteuern

na hast das zusätzlich überlesen oder was ist los? :D

Autor: Juppi J. (juppiii)
Datum:

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Axel schrieb:
> Ansonsten finde ich ein selbstbewohntes Einfamilienhaus nicht schlecht.
>
> Damit ist meine Unterkunft während der Rente auf jeden Fall gesichert.
>
> Zumindest so weit man das auf Sicht von 30 Jahren sagen kann.


Wenn nirgend wo vom Staat was zu holen ist,gibt es neue Gesetze
für alles was ein Haus/Wohnung belasten kann.

Sanierungsgebiete/Strassensanierung /Strassenerneuerung/Heizkosten usw. 
können den
angeblich abgesicherten Privatbesitzer an den Rand der Grundsicherung 
oder darunter treiben.
Gibt es schon heute.
Was den Menschen vor 40/50 Jahren vom Staat geraten wurde,ist doch 
inzwischen alles nur Täuschung.

Autor: GGast (Gast)
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>Was den Menschen vor 40/50 Jahren vom Staat geraten wurde,ist doch
>inzwischen alles nur Täuschung.

Und was den Leuten Heute geraten wird ist Verarschung

Die Politiker sind weit entfernt vom Volk ......

PS: Woher kommt den das Geld für die Beamtenpensionen????

3 x geraten

aus unseren Rentenzahlungen ....

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Wenn du in ein Pflegeheim kommst, kann dir als Normalbürger alles Wurst 
sein, was vorher war. Egal, ob du 10000€ oder 50000€ besessen hast, oder 
eine kleine Hütte hattest. Die Pflegesätze betragen da 4-5k€ im Monat, 
da ist der Besitz ganz schnell weg, schon in 2-3 Jahren. Dein ehemaliger 
Lebensmittelpunkt wird komplett aufgelöst und verschrottet. Dann gehen 
sie noch an gut verdienende Kinder heran, um sich da nochmal was zu 
holen.

Es gibt noch First-Class-Pflegeheime für wohlhabendere, wo abends am 
Flügel gespielt wird, und alle in gepflegter Atmosphäre singen, aber da 
kommt man erst ab Millionen € hinein.

Autor: lucky (Gast)
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Pflegeheime sind auch wieder so ne Sache. Ich bekomme die letzten Jahre 
immer mehr den Eindruck, dass auch hier in DE eigene Kinder die bessere 
Rentenversicherung sind. Wenn man sie richtig fördern kann, was mit 
einem Ing. Gehalt möglich sein sollte. Dann stehen die Chancen recht gut 
eben nicht in einem Pflegeheim zu laden.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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lucky schrieb:

>Pflegeheime sind auch wieder so ne Sache. Ich bekomme
>die letzten Jahre immer mehr den Eindruck, dass auch
>hier in DE eigene Kinder die bessere
>Rentenversicherung sind.

Das ist fifty-fifty.

Ich habe alte Eltern mit Besitz und guter Rente, und habe ein sehr gutes 
Verhältnis zu denen. Nun, wenn sie mal pflegebedürftig werden, und ich 
das nicht leisten kann, wird eben auch der gesamte Besitz aufgelöst und 
vom Pflegesystem verfrühstückt. Mit Erbe, rechne ich keineswegs.

Andererseits erlebte ich schon Kinder, mit denen es die Eltern gut 
meinten, und eine gute Ausbildung finanzierten. Sowas hab ich auch schon 
zwei mal erlebt, daß z.B. ein Schicky-Micky-Anwalt aus Düsseldorf seine 
eigenen Eltern entmündigen lies, um an den Besitz zu kommen, und sie ins 
Pflegeheim steckte...

Autor: lucky (Gast)
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tjoar, Risiko hast du immer, egal welche Form der Anlage gewählt wird.

Autor: Axel (Gast)
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>Wenn nirgend wo vom Staat was zu holen ist,gibt es neue Gesetze
>für alles was ein Haus/Wohnung belasten kann.

Das Problem hat man immer. Noch kann man Geld ausser Landes schaffen, 
aber die Amerikaner z. B. sind grundsätzlich in den USA steuerpflichtig. 
Das wird dann also auch bei uns kommen, wenn zu viele abhauen. Und die 
Lücken werden heute schon immer enger. Zumindest derzeit zahlt man auf 
Zinsen 25% Quellensteuer, die gesparte Miete muss nicht versteert 
werden. Sicher kann das kommen, aber die Eigenheimbesitzer sind eben 
auch Wähler.

>Die Pflegesätze betragen da 4-5k€ im Monat,
>da ist der Besitz ganz schnell weg, schon in 2-3 Jahren.
Bis so ein abgezahltes Eigenheim verfrühstückt ist, das dauert schon ein 
paar Jahre. Ein Teil der 4k zahlt ja die Pflegeversicherung, ein bischen 
kommt von der Rente. Und im Schnitt sind die Leute etwa 3 Jahre im 
Pflegeheim.

Gruss
Axel

Autor: Martin (Gast)
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...

Dann stehen die Chancen recht gut eben nicht in einem Pflegeheim zu 
laden.

...

Behauptung: Je höher die Bildung - desto schneller sind die Alten 
abgeschoben.

Autor: lucky (Gast)
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und wie kommts zu der Behauptung?

Autor: Juppi J. (juppiii)
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Habe einmal bei meiner Versicherung nachgefragt ,weil man mir immer 
wieder Versicherungen aufdrücken wollt.:
Suche eine Versicherung welche die Pflege zu 100 abdeckt.
Mittlerer Durchschnitt.
Haben sich nie wieder gemeldet,Die Beiträge haben bestimmt meine 
Rentenhöhe überschritten.
Muß mal wieder Nachfragen!
Meine Pflegeversicherung ,ist mein Insulin,wenn es nicht mehr geht
und ich meine Hände noch bewegen kann,dann werde ich selbst entscheiden.
(Tabletten habe ich auch einen Sack voll)
Lang lebe der Pflegebedürftige!

Autor: MaWin (Gast)
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> Die Vorstellung, dass auf einen Gewinner immer ein Verlierer
> kommt und sich das aufhebt, die stimmt einfach nicht

Na ja, nimm doch mal die Aktionäre.
Die glauben ja auch, sie gehören immer zu den Gewinnern, alle.

Sogar bei Firmen wie Google, die gar keine Dividenden zahlen.

Dabei ist eine Aktie zum Schluss immer 0 EUR wert.
Sie ist nichts mehr wert wenn die Firma erst pleite ist
und das passiert allen Firmen, immer, nur manche schaffen
es halt über ein Menschenleben hinaus.

Wenn jemand heute eine (neu emittierte) Aktie eines Unternehmens
kauft, gibt er damit dem Unternehmen sein Geld, damit das damit
wirtschaften kann. Das Unternehmen nimmt die Aktie normalerweise
nicht mehr zurück, obwohl es natürlich auch Rückkaufprogramme gibt.

Die Aktie wechselt nur den Besitzer, eben den Aktionär, zu
irgendwelchen Preisen die nichts mit dem ehemaligen Kaufpreis zu
tun haben. Mal mehr, mal weniger als beim letzten Handel.

Wenn also Person A die Aktie für 100 kauft, an B für 200 weiterverkauft,
B sie für 150 an C verkauft, C für 100 an D, D sie für 50 an E verkauft,
E die Pleite der Firma erleben muss, dann gibt es insgesamt 4 Verlierer
die insgesamt 200 EUR verlieren, und 1 Gewinner der 100 erhält und die 
Firma die auch 100 verpassen darf.

Natürlich gehört jeder Aktionär zu den Euphorischen, die SICHER mit
dem Deal nur GEWINN machen, dabei ist das ganze ein Nullsummenspiel,
auch wenn du es nicht glauben magst.

Einzig die Dividende kann die Bilanz retten.
Aber man kauft ja Aktien "nach der Phantasie im Preis", also auf gut 
Deutsch:
Im Irrglauben an durch keinerlei Fakten untermauerte Spinnerei.


Und auf ähnliche Art sind auch alle anderen wirtschaftlichen 
Gesamtrechnungen leider Nullsummenspiele. Nur im kleinen isolierten 
Maßstab bei dem die Verlierer nicht einberechnet werden lassen sich bei 
Finanzdingen dauerhafte Gewinne herleiten.
Klar, das ist einfach.
Und so blendet sich die Finanzindustrie seit Jahrzehnten selbst. Bis es 
alle Generation wieder zum RESET kommt, bei dem dann, ach wie 
überraschend, sich die Experten 'leider' geirrt haben (aber es ist 
niemals ihr Geld welches dann weg ist, äh, es ist ja nicht weg, es hat 
nur den Besitzer gewechselt, es ist ja ein Nullsummenspiel).

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Juppi J. schrieb:

>Haben sich nie wieder gemeldet,Die Beiträge haben
>bestimmt meine Rentenhöhe überschritten.

Warte mal ab. Die Pflegegelddiskussion wird 2011 wieder ausbrechen. Kurz 
nachdem die Krankenkassenbeiträge erhöht wurden. Das ist ja noch mal so 
ein Randthema zur Gesundheitsdebatte. Ich war vorige Woche beim Arzt, 
und zahlte meine 10€ Quartalsgeld. Habe mal vorsichtig gefragt, und sie 
sagten, sie wüßten noch nicht, wie es am 01.01.2011 denn ist, von wegen 
der 10€ pro Quartal, ob das so bleibt.

Autor: lucky (Gast)
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Hab jetzt zwar keine Quellen, hab aber letztens gehört, dass die AOK für 
dieses Quartal nur noch bei Notfällen bezahlt. Angeblich sind die 
Pleite. Sowas wie mal schnell Zähne prüfen lassen scheint erst nächstes 
Jahr wieder drin zu sein. Eigentlich krass, da kann man sich gleich 
Privatversichern

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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MaWin schrieb:
> Und auf ähnliche Art sind auch alle anderen wirtschaftlichen
> Gesamtrechnungen leider Nullsummenspiele.

Nicht schlecht deine Analyse - kann ich nur zustimmen.

Als Normalsterblicher kann man vielleicht Gold kaufen - immer so mal ein 
bisschen - nur wohin damit?

Am Ende wird es einem gestohlen oder weggenommen.

Vielleicht sollte man gut leben solange es geht und alles verprassen und 
auf die Rente pfeiffen und wenn es soweit ist, anständig abtreten und 
nicht als Pflegefall unwürdig dahinvegetieren.

Autor: Axel (Gast)
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>Dabei ist eine Aktie zum Schluss immer 0 EUR wert.
>Sie ist nichts mehr wert wenn die Firma erst pleite ist
>und das passiert allen Firmen, immer, nur manche schaffen
>es halt über ein Menschenleben hinaus.

Zum einen werden manche Firmen auch an andere Firmen verkauft und die 
Aktionäre bekommen ihr Geld. Zum anderen ist natürlich die Aussage, dass 
jede Firma mal pleite geht nicht zu widerlegen. Allerdings stellt Google 
durchaus einen erheblichen Wert dar, alleine die Rechenzentren, die die 
weltweit betreiben, sind Millionen(oder gar Milliarden) wert. Dieser 
Wert bleibt selbst dann, wenn Google Pleite gehen würde.

Wobei ich durchaus der Meinung bin, dass Aktien und darauf basierende 
Fonts eine sehr schlechte Anlageform für die Rente sind. Die derzeitigen 
hohen Kurse sind die Folge der vielen Milliarden, die die Babyboomer in 
ihre Altersvorsorge stecken. Wenn die aber in 30 Jahren alle ihre Aktien 
zu Kasse machen wollen, ist keiner da, der sie kaufen kann. Denn das 
Problem mit den demographischen Entwicklung haben selbst die Chinese, 
die Vergreisung findet weltweit statt.

Gruss
Axel

Autor: MaWin (Gast)
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> hab aber letztens gehört

Schwachsinn.

Da wollte sich jemand mal ganz wichtig machen,
und hat einfach was frei erfunden.

Glaube nicht jeder Lüge die durch's Dorf getrieben wird.

Es ist bei Ärzten weit verbreitet möglichst dreist zu lügen,
z.B. haben die jahrelang erzählt, am Ende des Quartals würden sie
ohne Bezahlung arbeiten.

Ich auch, ich bekomme eigentlich nur an einem Tag im Monat
Geld überwiesen, die restlichen Tage arbeite ich auch ohne
Bezahlung.

Dieses Niveau hatte deren Gejammer.

> Eigentlich krass, da kann man sich gleich Privatversichern

Warum überhaupt versichern ? Notfälle behandeln deutsche
Ärzte und Krankenhäuser auch ohne daß du versichert bist
(zumindest wenn sie sich so verhalten, wie sie sagen).

2/3 der amerikanischen Bürger, die in Privatinsolvenz sind,
haben dieses ihrer ach so tollen privaten Krankenversicherung
zu verdanken.

Im deutschen Gesundheitssystem steckt eine Menge Geld, viel
Geld, deutlich mehr als in vielen anderen Ländern, nur die
Leistungen sind eher schlecht. Kein Wunder bei einem System
welches die falschen Leistungsanreize setzt. Hier darf eine
Firma ein Medikament verkaufen ohne daß der Käufer es einfach
aus dem Ausland bezieht. Es ist also immer noch das üblich,
was vor Jahren den Autoherstellern satte Gewinne bei notorisch
überteuerten deutschen Neuwagen verschafft hat. Da muß man
sich nicht wundern, wenn Ärzte und Pharmakonzerne zu den
Bestverdienern Deutschlands gehören.

So lange ein Rösler als FDP Lobbytreiber an der Macht ist,
wird sich daran auch nichts ändern, der lügt dir dermassen
die Hucke voll, beim Amtsantritt:
"Gesundheit sollte besser und dabei nicht teurer werden"
am 28.11.2009: "Gesundheit wird nicht billiger"
derweil hat er Milliarden an die eh schon bestens verdienenden
Ärzte verschenkt und erhöht deine Beiträge.

Autor: MaWin (Gast)
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> 3 x geraten aus unseren Rentenzahlungen ....

Falsch geraten, aus deinen Steuern.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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lucky schrieb:

>Eigentlich krass, da kann man sich gleich
>Privatversichern

Vergiß die Privatversicherung mal ganz schnell.

Ein Bekannter ist Kleinstunternehmer. Der ließ sich am Anfang auch mal 
mit den Privatversicherungsargumenten ködern. Damals wohl etwa den 
Betrag der Gesetzlichen, aber Chefarztversorgung und Premium-Behandlung. 
Als ich ihn das letzte mal sah, stöhnte er nur noch: Liegt nach 100€ 
Erhöhung dieses Jahr schon bei 700€ Beitragszahlung monatlich. Und kommt 
da nicht mehr raus, egal wie gut oder schlecht sein sehr kleines 
Geschäft läuft. Er müßte insolvent werden. Er hatte mal einen guten 
Mitarbeiter, der jetzt plötzlich langfristig krank wurde. Muß nach einem 
neuen geeigneten Mitarbeiter suchen. Das Unternehmen krebst an der 
Grenze zu Wachstum und Nichtwachstum. Mein Bekannter arbeitete da im 
Handwerk hauptsächlich selbst mit, wurde aber selbst auch krank, ist 
fast 50. Seinen guten Mitarbeiter, hatte er jetzt nach langer Wartezeit 
gekündigt, nach dem dieser aber auch darum gebeten hatte, alles in gutem 
Einvernehmen.

Autor: A. K. (prx)
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MaWin schrieb:

> Warum überhaupt versichern ? Notfälle behandeln deutsche
> Ärzte und Krankenhäuser auch ohne daß du versichert bist
> (zumindest wenn sie sich so verhalten, wie sie sagen).

Schon mal ausprobiert? Vielleicht hast du ja mehr Glück, aber beim 
hiesigen Krankenhaus sollte man in Notfällen die Notaufnahme stets 
horizontal betreten, vertikal ist mal dort per Definition kein Notfall.

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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MaWin schrieb:
> Hier darf eine
> Firma ein Medikament verkaufen ohne daß der Käufer es einfach
> aus dem Ausland bezieht.

Ja, das ist derb - ich kaufe auf meinen Englandreisen mal immer so für 
10 EUR Medikamente ein für die du hier 1000 EUR bezahlst.
Frage ich vorher immer rum, wer was braucht und nehme eine Liste mit.
(Eigenbedarf ist kein Problem, aber ich bin noch nie kontrolliert 
worden)

Du kannst in England Aspirin für 10 ct. (umgerechnet) im Supermarkt 
kaufen - und das wird mit Gewinn verkauft! Allerdings hat man in England 
nicht alle 100 m eine Apotheke mit Angestellten - so wie bei uns hier.
Man geht in dem Bereich einfach von aufgeklärten Menschen aus - die 
keine Apotheke benötigen die ihnen irgendwas zum 100fachen Preis 
verkaufen.

Habt ihr euch schon mal gefragt wer das eigentlich bezahlt?

Man profitiert von der Dummheit der Patienten - die bezahlen gern für 
ihr Medikament 50 EUR, auch wenn das nur 1 EUR kostet - sowas nennt man 
Abschöpfung von Kapital. In jedem Mediamarkt wird jeder Artickel hart 
verhandelt von den gleichen Leuten die dann unwissend wie Kinder das 
10-100fache bezahlen - triffst du sie in einer Apotheke.

Und die Apotheken rechtfertigen sich durch Beratung.
Da ich nun Spezialwissen habe, frage ich ab und an wirklich nach - und 
stelle fest: Es gibt keine Beratung, sondern nur Dummheit und 
Abschöpfung von Kapital.

Autor: MaWin (Gast)
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> vertikal ist mal dort per Definition kein Notfall

Richtig.
Wird aber einer wenn du vor Ort umfällst.
Falls es jemand merkt.
http://www.ksta.de/html/artikel/1214978317834.shtml

Autor: lucky (Gast)
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ich glaube die Zustände vom Amiland kann man mit unseren dann noch nicht 
ganz vergleichen.
Allerdings stimmt es schon, in der Notaufnahme bist eventuell nach 5,6 
und noch mehr Stunden erst dran. Da ruf ich doch lieber gleich den Sanka

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

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> Dieser Wert bleibt selbst dann, wenn Google Pleite gehen würde.

Bloss bekommst du den als Aktionär nicht.
Eine Aktie wird nicht zurückbezhlt.

(Im Gegensatz zu einer Anleihe der Firma, die ein Laufzeitende hat und 
dann zurückbezahlt wird, zumindest wenn die Firma bis dahin nicht 
Konkurs ist, und bei Firmenpleite eben diese Rechenzentren als Gegenwert 
hätte).


Als Aktionär weisst du schon beim IPO, daß dein Geld weg ist und nun von 
der Firma verprasst wird (wie es viele Firmen im Neuen Markt der DotCOM 
Blase taten). Deine einzige Hoffnung ist also nur daß du einen noch 
Dümmeren findest, dem du dieses wertlose Papier für noch mehr Geld 
andrehen kannst.

Autor: lucky (Gast)
Datum:

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jeden Tag steht ein Dummer auf, man muss ihn nur finden. Wenn man sich 
die Aktienmillionäre so ansieht scheint die Chance dafür sogar recht gut

Autor: Axel (Gast)
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>Bloss bekommst du den als Aktionär nicht.
>Eine Aktie wird nicht zurückbezhlt.

Wo steht das ?

Als Aktionär bist Du der (Mit-)Eigentümer der Firma. Du kannst die Firma 
auflösen, alles Inventar (also im Fall von Google die Suchmaschinen, die 
Software und die Gebäude) verkaufen und dann hast Du das Geld. Das ist 
genau das Geschäftsmodell der Heuschrecken, die sich Firmen suchen, bei 
denen die Aktien weniger kosten als das Inventar wert ist.

Wenn Du natürlich nur eine einzelne oder wenige Siemens Aktien hast, 
musst Du die anderen Miteigentümer erst überzeugen, wenn Du sowas vor 
hast. Die werden allerdings wohl lieber weiter am Wachstum der Firma 
teilhaben wollen, als die Firma zu verschrotten.

Gruss
Axel

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Juri Parallelowitsch schrieb:

>Habt ihr euch schon mal gefragt wer das eigentlich
>bezahlt?

Ich kaufte in meiner Apotheke mal Isopropanol. Ist, glaube ich, auch 
Ethanol. Medizinischer Alkohol. Für meinen Schallplattenspieler als 
Naßabspielmittel.

Mann, hatten die da komische Staffelpreise: Stark logarithmisch.

10ml 2€, 100ml 4€, 1000ml 6€, usw... So ist das auch real mit den 
Medikamentenpreisen... Die sollte es im Supermarkt geben, wie in 
England.

Mit meiner Hausärztin, hatte ich das Thema zu Medikamenten auch mal: Sie 
weiß, daß ich Ingenieur bin, und gerade so die 4 Grundrechenarten etwas 
beherrsche. Sie sagte, sie wäre in der Pharma-Forschung gewesen. Und 
heute würde was zum Gramm-Preis verkauft, was eigentlich den 
Kilogramm-Preis hätte...

Autor: MaWin (Gast)
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> Das ist genau das Geschäftsmodell der Heuschrecken

Richtig, bei so einer Aktienmehrheit hat man natürlich die Gelegenheit, 
eine Firma wie eine Weihnachtsgans auszunehmen, obwohl die Firma selbst 
nie vor hatte, ihre Aktieneinnnahmen jemals wieder zurückzuzahlen 
(ausser in Form von Dividenden).

> Innerhalb dieses Zeitraums ist es nicht einmal
> rein finanziell betrachtet ein Nullsummenspiel

Richtig.
Für dich als Privatperson ist es ein Verlustgeschäft,
denn die Profis der Investmentbanken,
die Aktienhandel den ganzen Tag lang beruflich betreiben,
sind dir immer einen Schritt voraus.

Autor: dahergelaufner (Gast)
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Krass, was hier für Unwahrheiten kursieren, vor allem zum Thema Aktien, 
Börse und Volkswirtschaft.

1. Die Wirtschaftsleistung eines Landes kann auch locker bei 
schrumpfender Bevölkerung steigen. Stichwort: Produktivitätssteigerung!

Das ist übrigens die letzten Jahrzehnte passiert. Die Bevölkerungsgröße 
stagnierte, das BIP, also die Wirtschaftsleistung von Deutschland, stieg 
und gleichzeitig wurden viele arbeitslos (vorallem in der Industrie).

Das lag an der Produktivitätssteigerung (techn. Fortschritt, 
Automatisierung, etc.).

Schrumpfende Bevölkerung?
Na und! Wir haben heute bereits 3 Mio. Arbeitslose (mindestens). Würden 
mehr Kinder geboren, gäbs zwar theoretisch mehr Erwerbstätige pro 
Rentner. Die bräuchten aber erst mal Jobs, um die Beiträge zu bezahlen.

Weiß gar nicht, warum sich alle über schrumpfende Bevölkerung 
beschweren. Die Überbevölkerung der Erde ist unser größtes Problem. 
Fehlende Arbeitskräfte sind leichter zu kompensieren, als "menschlichen 
Überschuss" zu verwalten/versorgen.

2. Mit Geld kann man sehr wohl Geld verdienen. Das ist die Grundlage der 
Marktwirtschaft. Stichwörter: 
Investitionen/Anschubfinanzierung/Kapitalbedarf decken

@MaWin
das gilt vor allem dir:

Hättest vor einem Jahr BMW Aktien gekauft, dann hättest du heute 100% 
Gewinn (minus Abgeltungssteuer). Das schafft man mit keiner 
Immobilienvermietung.

Leider sind Aktien in D sehr verpönt. Das ist traurig, bergen sie doch 
enorme Gewinnchancen. Natürlich muss man sich kümmern. Aktien bloß zu 
besitzen bringt gar nix, man muss sie auch handeln.

Aktien sind auch guter Inflationsschutz, da sie Sachwerte sind. Bei 
großen Dax-Werten kann man eigentl. nix falsch machen, im Gegensatz zu 
irgendwelchen SDAX-Krüken.

Auch wenn der deutsche Michel immer wieder auf die Mär vom "bösen 
Kapital" reinfällt: Es gibt nahezu keinen Wirtschaftsbereich, der 
ähnlich zugänglich ist wie der Kapitalmarkt.

Unabhängig von Bildung, Geschlecht, Religion, Abstammung, etc. kann dort 
jeder Geld anlegen und Gewinne erzielen.

Dadurch wird es Firmen wie BMW erst möglich, viel Geld für F&E 
auszugeben, bevor das erste Produkt verkauft ist. Letztendlich werden so 
auch die übertariflichen Gehälter der Leute am Band möglich.

Ich kauf Aktien und Derivate. Vom erzielten Gewinn zahl ich meinen 
Handwerker und finanzier mir mein zukünftiges Haus. Ich geh davon auch 
einkaufen. Durch den Kapitalmarkt werden letztlich doch reale Werte 
geschaffen. Soviel zum Thema böser Kapitalismus.

Geld bringt Geld.  Also setzt einen Teil eures Geldes auch für 
Wertpapiere ein. Ihr unterstützt damit unsere Unternehmen.

Ein Hoch auf den Kapitalismus!!!

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

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> Das lag an der Produktivitätssteigerung

Richtig, und ohne die wäre es nämlich nicht möglich gewesen. Daher habe 
ich sie auch genannt, als einzigen Faktor.

> Hättest vor einem Jahr BMW Aktien gekauft

Dann wäre ich saublöd gewesen, denn Infineon hätte 129% gebracht (wenn 
man beim DAX bleibt), Isuzu 180% (wenn man bei Autos bleibt) und die 
Grammer AG sich gar verdreifacht

HINTERHER weiss man es immer besser, dann sollte man allerdings Loot 
spiele, da wäre der Gewinn grösser (und steuerfrei).

http://www.onvista.de/aktien/top-flop/?RANGE=52W&T...

> Ein Hoch auf den Kapitalismus!!!

sagt ein dahergelaufner Ewiggestriger.

Autor: Lakel (Gast)
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Man hätte auch BVB Aktien kaufen können als sie bei ca. 1€ stand. 
Kürzlich war die Aktie vom BVB bei 3€. Sind 300% Steigerung.

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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>Hättest vor einem Jahr BMW Aktien gekauft, dann hättest du heute 100%
>Gewinn

Und, hat sich der innere Wert von BMW tatsächlich um einen Faktor 2 
verändert ?

Im Prinzip bestätigt Du damit nur das, was MaWin geschrieben hat, es 
geht Dir nur darum, nach einer gewissen Zeit jemandem, der noch dümmer 
ist, das Papier für mehr Geld anzudrehen, als Du selbst bezahlt hast. 
Und eine Aktie, sei es Dax oder Dow Jones max. ein Jahr zu halten ist 
nichts anderes als Roulette. Dass Du jetzt gewonnen hast, ist schön für 
Dich, sagt aber nichs über Deine Fähigkeiten als Kapitalist aus. Es sagt 
eher was über das lemmingartige Verhalten der Börsianer aus.

Gruss
Axel

Autor: dahergelaufner (Gast)
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MaWin schrieb:
>> Ein Hoch auf den Kapitalismus!!!
>
> sagt ein dahergelaufner Ewiggestriger.

Du wirst doch wohl nicht die Systemfrage stellen wollen? Ich hoffe 
nicht, denn die Sache mit Hammer und Sichel war ja auch nicht das wahre. 
Diesbezüglich gab es ja groß angelegte Feldversuche. Das Ergebnis dürfte 
bekannt sein.

Wenn ich Kapitalismus sage, dann mein ich nicht Exzesse o. 
Spielbank-Mentalität bei Bankern.
Die Boni-Praxis wie zur Zeit in den USA widert mich an. Auch das niemand 
wegen der Krise zu Verantwortung gezogen wird. Und das man einen 
Nonnenmacher (HSH) mit Millionen "einkauft", weil er eine so fähige 
Fachkraft ist, ist traurig.

Aber: Das kapitalistische System ist alternativlos!

Ich finds nur schade, dass man in D immer drüber redet, was man hätte 
verlieren können, anstatt darüber, was man hätte gewinnen können.

Auch ist es bedauerlich, dass sich soviele Leute bei Finanzfragen von 
irgendwelchen "Finanzberatern" helfen lassen. Die Informationen, um eine 
ausgewogene Finanzstrategie fahren zu können, sind überall zugänglich. 
Eine gute Tageszeitung reicht da oft schon aus.

Gerade auch junge Leute haben von Finanzdingen keine Ahnung, was sich 
oftmals erst nach 20, 30 Jahren negativ bemerkbar macht.

Wär finanz-technisch gesehen eher konservativ ist, muss wohl mit Tages- 
und Festgeldkonten arbeiten. Zusätzlich sollte er einen Immobilienbesitz 
anstreben, fürs Alter. Kinder sind auch ne gute Investition. Wurde ja 
schon alles gesagt.
Mit diesem Profil sollte man sich aber von niemanden 10% Rendite o. mehr 
aufschwatzen lassen. Das geht nur mit entsprechender 
Risiko-Bereitschaft.

Autor: dahergelaufner (Gast)
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Axel Laufenberg schrieb:
> Im Prinzip bestätigt Du damit nur das, was MaWin geschrieben hat, es
> geht Dir nur darum, nach einer gewissen Zeit jemandem, der noch dümmer
> ist, das Papier für mehr Geld anzudrehen, als Du selbst bezahlt hast.
> Und eine Aktie, sei es Dax oder Dow Jones max. ein Jahr zu halten ist
> nichts anderes als Roulette. Dass Du jetzt gewonnen hast, ist schön für
> Dich, sagt aber nichs über Deine Fähigkeiten als Kapitalist aus. Es sagt
> eher was über das lemmingartige Verhalten der Börsianer aus.

Das ist das Prinzip Angebot und Nachfrage. Würde niemand meine Aktien 
kaufen, müsste ich sie behalten.

Außerdem hab ich in einer schlechten wirtschaftlichen Zeit an ein 
Unternehmen geglaubt, bin ein gewisses Risiko eingegangen und wurde 
dafür belohnt.

Ob sich der "innere Wert" verdoppelt hat, weiß ich nicht. War es 
richtig, dass er sich in der Krise um 50% verringert hat?
Die Fabriken und Maschinen gab es ja auch in der Krise.

Jetzt (!) wird der Wert des Unternehmens vom Markt deutlich höher 
eingeschätzt. Das zählt! Das man jemanden eine 100-%-ige Wertsteigerung 
innerhalb eines Jahres schlecht "nahe" bringen kann, ist irgendwo 
verständlich. Aber warum sollte es mich davon abhalten, trotzdem in den 
Genuss dieses Wertzuwachses zu kommen. Mit "bloßer" Arbeit ist das - 
leider - nicht möglich.

Eine Firma wie Google ist am Markt über 100 Mrd. wert. Dabei besteht sie 
nur aus ein paar Hallen voll mit Computern, auf denen gewisse 
Algorithmen und Software läuft.
Vom gesunden Menschenverstand her, sollte BMW mit all seinen Fabriken, 
Immobilien und Maschinen deutlich mehr wert sein als Google. Der 
Kapitalmarkt sieht das anders. Diese unterschiedlichen Bewertungen sind 
rational schwer nachvollziehbar.

Aber warum sollten mich die o. g. Umstände davon abhalten, aus Kapital 
mehr Kapital zu machen. Ich nutze nur Marktmechanismen.

Mit dem erzielten Gewinn betreibe ich reale Wertschöpfung. Ich geh zum 
Bäcker, in die Kfz-Werkstatt, zum Friseur, zahl Steuern auf den Gewinn 
und kauf letztlich vielleicht davon einen BMW ;). Wenn das schlecht sein 
soll, weiß ich auch nicht.

Der Wertzuwachs der Aktien ist also nicht nur "virtuell", wie viele 
Kleingeister gern glauben. Er schafft reale Werte in der realen Welt.

Autor: MaWin (Gast)
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> Wenn ich Kapitalismus sage, dann mein ich nicht Exzesse o.

Schau dahergelaufner, du hast die letzten 10 Jahre des Neoliberalismus 
und Turokapitalismus wohl nicht mitbekommen, als der Kapitalismus Stück 
für Stück auseinandergefallen ist.

Es gibt das Eine nicht ohne das Andere.

Es sind keine Exzesse, sondern es ist die logische Konsequenz von 
falschen Grundregeln.

Um so länger ein bestimmtes System besteht, um so besser finden sich 
Einige darin zurecht, und nutzen es (aus).

> Die bräuchten aber erst mal Jobs, um die Beiträge zu bezahlen

Jobs sind Arbeit und Arbeit hätte man ohne Ende in Deutschland, z.B. 
Überdachung der Fussgängerzone bei dem Sauwetter.

Arbeit ist nicht das Problem, es ist ein Problem der Bezahlung.

Und Geld ist auch nicht das Problem in Deustchland, wir sind eines der 
reichsten Länder der Welt (es bleiben nach Abzug der Schulden immer noch 
Billionen übrig).

Das Geld reicht offenkundig auch aus, um alle Bürger durchzufüttern, es 
reicht also sogar für alle.

Aber trotzdem fehlt das Geld um Leute zu bezahlen durchaus sinnvolle 
Tätigkeiten auszuführen. Warum ? Weil sich Einige in diesem System mehr 
genommen habe als ihnen zusteht, ist nichts übrig für Andere. Ein 
Ackermann nimmt 300 Bürgern ihr Einkommen für sinnvolle Arbeit weg. Die 
Arbeit bleibt dadurch liegen, und der Ackermann schafft als Schweitzer 
das weggenommene Geld ausser Landes.

Deutschland hat eine Geldverteilungsproblem, es ist ein Problem des 
Kapitalismus, das er übrigens schon mehrmals in der Geschichte hatte, es 
endet normalerweise in Revolution und Krieg.

Das System ist inhärent instabil. Aus ELektronikersicht also Pfusch.

Autor: Panzer H. (panzer1)
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MaWin schrieb:
> Dann wäre ich saublöd gewesen, denn Infineon hätte 129% gebracht (wenn
> man beim DAX bleibt), Isuzu 180% (wenn man bei Autos bleibt) und die
> Grammer AG sich gar verdreifacht

Hm, Infineon hätte aber auch ca. 3800% bringen können, bei einem 
Einstieg Anfang 2009. Aus 100€ wären 3800€ abzüglich Steuern geworden...

Autor: Marx W. (Gast)
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Panzer H. schrieb:
> Einstieg Anfang 2009

Da waren die auch Pleite!
Heute sind die auch fast Pleite!

Autor: oszi40 (Gast)
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Panzer H. schrieb:
> Hm, Infineon hätte aber auch ca. 3800% bringen können, bei einem
> Einstieg Anfang 2009. Aus 100€ wären 3800€ abzüglich Steuern geworden...

Ein gutes Beispiel,
nur schade daß z.B. einige Amis ihre Altersvorsorge auch mit Aktien 
betrieben haben, die dann zum Zeitpunkt, als sie dieses Geld brauchten 
im KELLER waren...

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Marx W. schrieb:
> Panzer H. schrieb:
>> Einstieg Anfang 2009
>
> Da waren die auch Pleite!
> Heute sind die auch fast Pleite!

Wen juckt das?
Der Aktienkurs ist heute 35 mal höher.
100 oder 200€ Investition wären Spielgeld gewesen.

Autor: Lehmanns Erben (Gast)
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Panzer H. schrieb:
> Der Aktienkurs ist heute 35 mal höher.
> 100 oder 200€ Investition wären Spielgeld gewesen.

...und wie ist er in 20 Jahren wenn Du das Geld fürs Alter brauchst ???

Autor: A. K. (prx)
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Yep. Trags es zu den Banken, über die man sich so das Maul zerreisst, 
und lasst statt dessen die mit dem Geld spekulieren. Aber sei sicher, 
eine zu nehmen, die als systemrelevant vom Staat gestützt wird, sonst 
isses nämlich u.U. im Alter ebenfalls weg. Die stopfen dein Geld ja auch 
nicht unters Kopfkissen, sondern es landet in einem Sammelsurium von 
Geldanlagen, wie Aktien, Immobilien und natürlich Krediten (guten und 
faulen). Bei einem Zusammenbruch des Systems ist es folglich ebenfalls 
weg.

Dahinter steht das durchaus sinnvolle Prinzip Hoffnung, nämlich darauf, 
dass die Banken beim Arbeiten mit dem ihnen zur Verfügung gestellten 
Geld besser sind als du. Wenns nicht grad mörderisch kracht vermeidet 
das grössere Verluste, aber von einem möglichen Gewinn kriegst du nur 
einen Teil, der Rest macht die Banker reicher. Beides hat seine 
Berechtigung - Aktien sind eben riskanter mit höheren Vor- und 
Nachteilen.

Der magische Begriff heisst also Risikostreuung. Die staatliche Rente 
ist finanziell die schwächste, dafür aber krisenfester als alle anderen 
Varianten.

Autor: oszi40 (Gast)
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A. K. schrieb:
> Trags es zu den Banken,
> Risikosteuung

... und mach nie das wenn Dich ein Berater anruft! Er muß nur verkaufen.
Kauf auch keinen Wald, wenn keine Ahnung von den Folgekosten hast.

Autor: Axel (Gast)
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Ich glaube, man sollte die kurzfristige Zockerei von der langfristigen 
Anlage für die Altersvorsorge trennen.

Sicher kann man kurzfristig mal ordentlich Geld machen, wenn man in 
einer Krisensituation Aktien kauft. Allerdings spricht die Statistik 
nicht dafür, dass man damit wirklich Geld verdient. Die meisten  Leute 
erzählen ja gerne grossspurig, mit welchen Aktien sie abkassiert haben, 
vergessen aber dabei zu erwähnen, wieviel Lehrgeld sie gezahlt haben.

Und meine Meinung zur langfristigen Aktienentwicklung habe ich ja schon 
geschrieben.

Gruss
Axel

Autor: GGast (Gast)
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>Die staatliche Rente
>ist finanziell die schwächste, dafür aber krisenfester als alle anderen
>Varianten.

?? Was ist da Kriesenfest ??

Die steckt in der Kriese, jeder weiß es und keiner tut was dagegen .....

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Was ist der Unterschied zw. krisenfest und kriesenfest?

Autor: A. K. (prx)
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42.300 gegenüber 921 Suchergebnisse.

Autor: hghkg (Gast)
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> hghkg schrieb:
> > Dann besser gleich ein Indexzertifikat

> Ja sowas wie die Lehman-Zertifikate!
> Gute Idee, kommt halt von den ganz Schlauen die halt nicht Wissen was
> eine Inhaberschuldverschreibung ist, den sowas sind alle dieser
> Zertifikate "SCHULDVERSCHREIBUNGEN"!

Das sollte jedem bekannt sein und zwar auch, dass der 
Einlagensicherungsfonds der Banken auch nicht absolut sicher ist weil es 
eine freiwillige Leistung der Banken ist, die im Fall der schlimmsten 
Fälle auch abgesagt werden kann. Nachzulesen auf der Homepage der 
Bundesbank
 http://www.bundesbank.de/bildung/bildung_glossar_e.php
und in den Satzungen der Banken.
Siehe auch
http://www.voeb.de/download/satzung_einlagensicherungsfonds
(siehe § 13 "Ausschluss von Rechtsansprüchen")

Hättest du meinen Beitrag verstanden, so wäre dir klar geworden, dass 
ich für Streuung plädiere. Du sollst nicht nur Zertifikate immer vom 
selben Emittenten kaufen und du sollst nicht nur Zertifikate kaufen. 
Alternativen habe ich genannt. Aktiv gemanagte Fonds gehören aber, wie 
gesagt und begründet, nicht dazu. Ebensowenig Riesterpläne oder 
ähnliches.

Autor: hghkg (Gast)
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> Als Normalsterblicher kann man vielleicht Gold kaufen - immer so mal ein
> bisschen - nur wohin damit?
>
> Am Ende wird es einem gestohlen oder weggenommen.

Warum sollte man einen Teil des Vermögens nicht in Gold anlegen? Gold 
fällt nie auf den Wert 0 zurück, im Gegensatz zu jeder Papierwährung. 
Gold ist also eine Versicherung. Wenn niemand weiß, dass du welches 
hast, will es dir auch niemand wegnehmen oder stehlen. Es ist selbst vor 
dem Staat sicher, auch ein Goldverbot kann da nichts ändern.

Autor: Axel (Gast)
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>Warum sollte man einen Teil des Vermögens nicht in Gold anlegen?
Weil Du damit seit den 80ern immer noch 50% in den Miesen wärst. Die 
historische Rendite von Gold ist unterirdisch, mit der gesetzlichen 
Rentenversicherung wärst Du besser gefahren.

>Gold fällt nie auf den Wert 0 zurück, im Gegensatz zu jeder Papierwährung.
Naja, das tun ach Aktien nicht. Aber das ist ja nun auch kein 
ausreichender Grund nun in Gold zu investieren.

>Gold ist also eine Versicherung.
Für was ?

>Wenn niemand weiß, dass du welches hast, will es dir auch niemand wegnehmen >oder 
stehlen. lem ist nat
Sobald Du es verkaufen willst, weiss man es. Aber es besteht auch sonst 
die Gefahr des Verlustes. Ein Bekannter von mir hat im Keller eines 
Hauses, was er gekauft hat, einen Goldbarren gefunden. Wusste auch 
keiner was von und der Eigentümer war verstorben. Die Erben haben davon 
nichts gewusst.

Wenn es nur um den reinen Erhalt des Vermögens geht, mag das ja mit dem 
Gold noch funktionieren, aber eine Rendite, die Dir ein AUskomen späer 
sichert, bekommt man damit nicht.

Gruss
Axel

Autor: oszi40 (Gast)
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Axel schrieb:
> historische Rendite von Gold ist unterirdisch,
http://www.goldtrend.de/goldpreis/analyse/goldprei...

Benzin kaufe ich immer da, wo es billig ist. Warum sollte ich nun gerade 
HEUTE Gold kaufen, wenn es so teuer ist? Um Spekulanten zu füttern?

Lies mal Kostolany http://de.wikipedia.org/wiki/Andr%C3%A9_Kostolany

Autor: Axel (Gast)
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Ich kenne Kostolany.

Und schon in Deinem Link steht, was er zum Thema Gold denkt:

Zitat: "Laut Kostolany ist die Anlage in Gold "totes Kapital""

Und so sehe ich das auch.

Und das mit dem Timing gilt für allen Anlageformen. Das Dumme ist nur, 
dass man das erst hinterher weiss. Kostolany war übrigends einige Male 
völlig pleite.

Gruss
Axel

Autor: oszi40 (Gast)
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Man kann auch aus Fehlern lernen.
Kein kluger Bauer legt alle Eier in einen Korb (siehe oben).

Autor: Marx W. (Gast)
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oszi40 schrieb:
> Benzin kaufe ich immer da, wo es billig ist. Warum sollte ich nun gerade
>
> HEUTE Gold kaufen, wenn es so teuer ist? Um Spekulanten zu füttern?
Hm, wer glaubt, das Gold steigen wird, kann auch andere Rohstoffe als 
Wertanlage bunkern!

(Aber jetz bitte nicht 10000l Benzin im Keller einlagern!)

Wer an einen stabilen Euro glaubt soll,  soll sich halt Staatsanleihen 
der Eurozone zulegen!

Wer glaubt, morgen geht die Welt unter, der soll halt ins Puff gehen und 
es noch mal richtig krachen lassen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Autor: Martin (Gast)
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> Zitat: "Laut Kostolany ist die Anlage in Gold "totes Kapital""

> Und so sehe ich das auch.

Es kommt immer darauf an, wann du das Gold erworben hast. Vor 10 Jahren 
lag der Preis bei 300 Euro, heute liegt er bei 1400 Euro. Jährlicher 
Zuwachs: ca. 16 Prozent.

Spekulation hin oder her, die Schlauen & die Gerissenen, die die 
Spekulation anschieben und die Gier der Menschen einrechnen, die 
verdienen auch daran. Es sind natürlich nicht unbedingt die, die jetzt 
erst "einsteigen". Mir fällt zum Thema immer der Tulpenwahn ein, der 
Holland im frühen 17. Jahrhundert (?)  befallen hat.

Autor: hu (Gast)
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>>Gold ist also eine Versicherung.
>Für was ?

> Wenn es nur um den reinen Erhalt des Vermögens geht, mag das ja mit dem
> Gold noch funktionieren, aber eine Rendite, die Dir ein AUskomen späer
> sichert, bekommt man damit nicht.

Bingo. Langsam verstehst du es doch. Es gibt immer Anlagen, die besser 
performen als Gold. Bei Gold geht es in erster Linie um Werterhalt und 
Versicherung für den Währungscrash. Alle Währungen kehren irgendwann zu 
ihrem inneren Wert zurück, nämlich 0. Das wusste sogar Alan Greenspan.

Autor: Axel (Gast)
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>Vor 10 Jahren lag der Preis bei 300 Euro, heute liegt er bei 1400 Euro. 
>Jährliche Zuwachs: ca. 16 Prozent.

Im Jahre 1700 lag der Preis für eine Tulpenzwiebel bei 1 Holländischen 
Gulden, keine 10 Jahre später bei 1000.000.

Und ?

Ist doch eine super Anlage.

>Spekulation hin oder her, die Schlauen & die Gerissenen, die die
>Spekulation anschieben und die Gier der Menschen einrechnen, die
>verdienen auch daran.

Man sollte davon ausgehen, dass man nicht dazu gehört. Wer schlau und 
gerissen war, weiss man ja immer erst nachher. Von den anderen redet 
keiner mehr.

>Bei Gold geht es in erster Linie um Werterhalt und
>Versicherung für den Währungscrash.

Werterhalt ?!?!?

Gold ist über die letzten 30 Jahren mal gerade wieder auf dem Niveau 
welches es mal hatte. Inflationsbereinigt hat es den Wert seitdem 
halbiert.

Und die damaligen Höcststände basierten auch auf Panikscenarien, die 
Deine Eltern damals geglaubt haben und alle nicht eingetreten sind.

Und wenn man sich mal reale Scenarien ansieht, merkt man, dass Gold in 
wirklichen Krisenzeiten auch nichts Wert ist. In der Zeit nach dem 
letzten Weltkrieg haben die Leute ihr Gold und Schmuck gegen einen Laib 
Brot getauscht.

Gruss
Axel

Autor: Gästchen (Gast)
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Das Ganze (wie auch Riester-Rente) ist im Endeffekt eine Verarsche dass 
die Arbeitnehmer enteignet werden und ihr Leben lang in dem Topf 
einzahlen und davon nix haben. Währenddessen wird mit diesem Geld 
gezockt und z.B. in illegale Waffen investiert wie das bei Riester-Rente 
und Streubomben der Fall ist. (googeln)
Die Banken machen die Geschäfte mit der Angst dass sie einem einreden 
dass man in Armut leben wird. Ob man sich auf ihre Prognose verlassen 
kann braucht man hoffentlich keinem mehr zu erklären. Außerdem ist eine 
Langzeitprognose kaum machbar.
Die Rente zu zahlen ist Aufgabe des Staates weil die Arbeitnehmer ihr 
Leben lang einzahlen, und daran muss sich nichts ändert. Heute wird ein 
Teil des Rententopfes zweckentfermdet. Wenn man in der Zukunft das Geld 
nur für Rentner verwendet und z.B. Krieg in Afghanistan stoppt, gibt es 
genug Geld für alle Rentner.

Hier, wenn jemand was Anderes ausrechnen kann: 
www.riesterrentenbetrug.de

Autor: MaWin (Gast)
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> Gold ist also eine Versicherung.

Bullshit. Gold ist ein (immerhin unverderblicher) Rohstoff, dessen Preis 
je nach Angebot und Nachfrage schwankt.

Derzeit sehr teuer, weil Millionen Deppen auf der Welt der 
Werbepropaganda einiger Goldspekulanten folgen und denen ihr Gold zu 
extrem überteuertem Preisen abkaufen.

Wenn grössere Goldvorkommen gefunden werden oder preiswerte 
Herstellungsmethoden um aus Blei Goold zu machen, sackt der Preis ggf. 
ins unterirdische.

Stell dir vor statt Sand läge Gold an den Stränden der Welt und man 
müsste sich nur bücken und es aufheben, welchen Wert hat es dann ?

Richtig, 0, Gegenstände haben nie einen inneren Wert, sondern nur den 
Arbeitsaufwand den ihre Heranschaffung kostet.

Immerhin kostet das Spekulieren mit Gold keine Steuer, im Gegensatz zu 
Silber oder anderen Rohstoffen.

Autor: Paul (Gast)
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>Warum sollte man einen Teil des Vermögens nicht in Gold anlegen?

Also jetzt würde ich nicht unbedingt Gold kaufen, wo es alle tun... 
(Außer zur Zahnsanierung)

>Das Ganze (wie auch Riester-Rente) ist im Endeffekt eine Verarsche...

Gästchen, Dein Post trifft die Sache zu 1000%.

Hinzu kommt, daß nicht alle in den Topf einzahlen, die auch daraus 
bekommen. Das Ziel des Staates ist klar. Privatisierung und Abkehrung 
vom Solidarsystem (Rente, Pflege, Krankenkasse) - Es lebe der Egoismus!

Autor: MaWin (Gast)
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> www.riesterrentenbetrug.de

Geile Seite,
irgendein Spinner schreibt davon, daß kein Seitenbesucher ihm 
geschrieben hätte daß seine Berechnungen irgendwie falsch wären, aber 
auf der ganzen WebSite ist keine einzige eMail-Adresse angegeben und 
kein Kontaktformular, zumindest keine die ich gefunden hätte.

So kann man natürlich die Kritik fernhalten.

Die Berechnungen sind gnadenlos naiv, so übersieht er komplett die 
Steuerersparnis beim Einzahlen und die Inflation, geht von konstanter 
und aktuell zu hoher Verzinsung aus, ignoriert die Abgeltungssteuer die 
bei einem Ansparplan die Rendite deutlich senkt aber Versicherungen 
natürlich nicht zahlen müssen, und übersieht die wahren Probleme 
unterschiedlicher Riester-versicherungen, nämlich wenn man die Beiträge 
nicht mehr zahlen kann, den Vertrag vorzeitig kündigt oder stilllegt, 
die Pfändbarkeit und das Problem sich ständig ändernder Gesetze auf die 
man mit inflexibler Anlage natürlich nicht reagieren kann.

Im Kern hat er aber natürlich recht, Riester ist Betrug am Volk und 
lohnt sich nur für die Versicherungsanbieter.

Autor: xy (Gast)
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> Und wenn man sich mal reale Scenarien ansieht, merkt man, dass Gold in
> wirklichen Krisenzeiten auch nichts Wert ist. In der Zeit nach dem
> letzten Weltkrieg haben die Leute ihr Gold und Schmuck gegen einen Laib
> Brot getauscht.

Immerhin ein Brot. Für Geld hättest du nichts bekommen.
Gold ist ja nicht nur für während der Krise. Da zählen nämlich 
hauptsächlich verwertbare Naturalien, alltägliche Verbrauchsgüter, 
Werkzeuge und Drogen. Aber man kann mit Gold sein Vermögen über die 
Krise hinweg retten für den Neuanfang. Denn Gold ist schon seit über 
1000 Jahren etwas wert. Nenne mir eine Währung, die das geschafft hat.
Informiere dich mal was in Argentinien, Zimbabwe und Kroatien war, bevor 
du hier schlaue Reden schwingst.

> Derzeit sehr teuer, weil Millionen Deppen auf der Welt der
> Werbepropaganda einiger Goldspekulanten folgen und denen ihr Gold zu
> extrem überteuertem Preisen abkaufen.

Wer der Depp ist, wird die Zukunft zeigen. Derjenige der Euros hortet 
oder derjenige der Gold, Aktien und Immobilien hat.

> Es lebe der Egoismus!

Es lebe Eigenverantwortlichkeit. Die derzeitige Vollkaskomentalität der 
meisten Leute, kann nur in die Katastrophe führen.

Autor: Paul (Gast)
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> Die derzeitige Vollkaskomentalität der
>meisten Leute, kann nur in die Katastrophe führen.

Wenn man die Leistungen ("Vollkasko") senkt, sollte man mal auch die 
Beiträge senken. Sonst wird es oder besser ist es Betrug 
(Arbeitlosenversicherung). Das sind keine Allmosen, sondern 
Versicherungsleistungen.

Autor: MaWin (Gast)
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> mal auch die Beiträge senken

Hat man, wiederholt:

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Senkung-A...
http://www.shortnews.de/id/730269/Arbeitslosenvers...

> Allmosen

Was ist das ?

Autor: Paul (Gast)
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>Hat man, wiederholt:

Auch entsprechend der Leistungssenkung? Das ist sehr fraglich.

Bisher gab es noch ein Übergangsgeld. Das wurde auch ersatzlos 
gestrichen.

>> Allmosen

>Was ist das ?

Almosen (PS.: Was ist das ? -> Was ist das?)

Autor: Arc Net (arc)
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MaWin schrieb:
>> - Ich zahle doch jetzt schon wesentlich mehr ein als ich aus der
>> Gesetzlichen später einmal wieder rausbekomme, oder?
>
> Natürlich nicht.
>
> Einfach überschlägig gerechnet:
> Von 0-20 lernst du (verdienst nix)
> von 20-60 arbeitest du, zahlst Rente.
> von 60-80 lebst du von der Rente.
>
> Du müsstest 33% von deinem Einkommen zurücklegen,
> um eine gleich hohe Rente wie der Durchschnitt
> deines Arbeitseinkommens zu haben (also durchaus
> weniger als im letzten Arbeitsjahr).
>
> Du zahlst aber nur 20% ein.
>
> Du kommst also verdammt gut bei weg beim
> gesetzlichen Rentensystem.

Ja sicher...
Renteformel: Rmonat = E x Z x R x A
E = Entgeltpunkte (Durchschnittsverdiener mit z.Z. 30 k€/Jahr = 1 
Punkt/Jahr, max (Beitragsbemessungsgrenze) 2 Punkte/Jahr)
Z = Zugangsfaktor z.Z. 1 beim Renteneintritt mit 65, mit 60 wären es 
0.892
R = Rentenart 1 bei Altersrente
A = Rentenwert z.Z. 27.20 € West/24.13 € Ost
Macht bei angenommenen 40 k€ pro Jahr
(40k/30k x 40) x 0.892 x 1 x 27.20 € ~ 1294 €/Monat
Eingezahlt wurden 40000 / 100 x 20 x 40 = 320000 €.
320000 / (12 Monate * 20 Jahre) ~ 1333 €
Hätte man die ~667 € monatlich eingezahlt und nur 2% Verzinsung jährlich 
erhalten, hätte man nach den 40 Jahren ~488 k€ (~2 k€/Monat für die 20 
Jahre), bei 3% ~612 k€ (~2.5 k€/Monat), bei 4% ~775 k€ (~3.2k€/Monat).
Dann mal kurz in Richtung Inflation und steigende Transferzahlungen 
schauen und man wird feststellen, dass dieses System tot ist.

> Denn auf Kredit kostet das 250000 Haus letztlich das doppelte, nämlich
> 500000. Du würdest also ein Haus an die Bank verschenken.

Richtig.

Autor: franz (Gast)
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Kauf Die jedes Monat ein paar Kilo Kupfer und verbuttle es im Garten -
ohne dass jemand davon etwas weiß.

Denke über Vor- und Nachteile nach.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Arc Net schrieb:
>> Denn auf Kredit kostet das 250000 Haus letztlich das doppelte, nämlich
>> 500000. Du würdest also ein Haus an die Bank verschenken.
>
> Richtig.

Anders schenkt man halt seinem Vermieter ein ganzes Haus. Oder zwei.

Autor: MaWin (Gast)
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> Renteformel: Rmonat = E x Z x R x A

Echt ? Das würde ja heissen, daß die Ossis, die sowieso weniger Lohn 
bekommen, für denselben eingezahlten Loch auch noch weniger Rente 
rausbekommen. Oder gilt das nur für deren Einzahlungen in DDR-Mark ?
Es ist wohl umgekehrt.

> Hätte man die ~667 € monatlich eingezahlt und nur 2% Verzinsung jährlich
> erhalten, hätte man nach den 40 Jahren ~488 k€ (~2 k€/Monat für die 20
> Jahre), bei 3% ~612 k€ (~2.5 k€/Monat), bei 4% ~775 k€ (~3.2k€/Monat).
> Dann mal kurz in Richtung Inflation und steigende Transferzahlungen
> schauen und man wird feststellen, dass dieses System tot ist.

Falsch.

Du rechnest dir einen angeblichen Zins auf dein erspartes Geld aus, 
belässt aber die Höhe der in 40 Jahren ausgezahlten staatlichen Rente 
gleich auf dem heutigen Vergleichswert.

Dabei ist die staatliche Rente durch die Ankopplung an die Löhne bereits 
inflationskorrigiert, und dein Zins gleicht im langjähigen Durchschnitt 
gerade mal die Inflation aus, spätestens wenn du Abgeltungssteuer 
einrechnest.

Richtig ist also:

Wenn du derzeit im Durchschnitt 2.5k verdienst, also 30k im Jahr,
dann bekommst du nach 40 Jahren Renteneinzahlung mit 67 den vollen 
Rentensatz von netto 66% des ehemaligen Nettoeinkommens von 1500 EUR,
also 1000 EUR(inflationskorrigierter Gegenwert, real höher) für den Rest 
deines Lebens, geschätzte 20 Jahre.

Legst du die bei 2.5k im Monat sonst üblichen 250 EUR eigener 
Rentenbeitrag und 250 EUR Arbeitgeberrentenbeitrag also 500 EUR gesamt 
in 40 Jahren bei 0%(realer Zinssatz bei schon abgezogener Inflation) an 
hast du 240k(realer Gegenwert, inflationskorrigiert dann höher) oder 
1000 EUR(inflationskorrigierter Gegenwert, real höher) im Monat für 20 
Jahre und nach 20 Jahren musst du sehen wie du klarkommst.

Gesetzlicher Rentenanspruch und selbstverwaltete Vermögen kommt also von 
der Höhe oder "Rendite" her auf dasselbe raus, welch ein Wunder auch, 
woher sollte das Geld auch gezaubert werden, nur bei der 
selbstverwalteten Rente hast du keine Chance der statistischen 
Schwankung deines realen Alters zu begegen während das bei der 
gesetzlichen Rente sich auf alle Bürger verteilt und du nicht nur die 20 
Jahre, sondern dein ganzes Leben lang Rente bekommst.

Was ist nun besser ?

Was war überhauptder Sinn des Rentensystems ?

Richtig, die statistische Schwankung des Restlebens durch die grosse 
Masse der Versicherten auszugleichen.

Das macht es perfekt.

Aber nie die Gier des Einzelnen zu befriedigen.

Der muß schon in die Politik gehen, wo er nach nur 1 Legislaturperiode 
schon aus dem vollen der Pensionsansprüche schöpfen kann.


Und wenn du dich fragst, wie ich auf die dreiste und allen 
Sparkassenwerbeblättern widersprechende Aussage komme, daß mit Geld kein 
Geld zu verdienen ist, also der real erwirtschaftete Zins gerade mal die 
Inflation ausgleicht, dann überlege einfach eines: Wen ALLE Leute 
sparen, woher soll denn der (über den allgemeinen Wohlstandszuwachs 
hinasugehende und in die Rente durch Lohnankopplung bereits 
eingerechnete) Gewinn FÜR ALLE herkommen ? Eben, geht nicht.  Nur 
einzelne können Geld anderen wegnehmen, aber eine ganze Gesellschaft hat 
niemandem, dem sie es wegnehmen kann.

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

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> Anders schenkt man halt seinem Vermieter ein ganzes Haus.

Anders sollte man erst mal bei den Eltern wohnen und sparen
und dann eine Einzimmerwohnung kaufen,
dann die verkaufen und eine Wohnung kaufen,
dann die verkaufen und ein kleines Haus kaufen,
und dann reicht es zum Schluss auch für die Villa.

So kommt man auch ohne wesentlichen Kredit aus.

Nur wollen die wenigsten Leute anfangs in einem kleinen Zimmer
wohnen. Es ist die Gier nach mehr Luxus, die sie in die Fänge
der Kreditgeber treibt. Und die falsche Lebensplanung, erst alles
im JKOnsum zu verzcoken "weil man jung ist und es sich gönnen kann"
und dann später zu bemerken, daß man nichts gespart hat.

Autor: alf (Gast)
Datum:

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> Gesetzlicher Rentenanspruch und selbstverwaltete Vermögen kommt also von
> der Höhe oder "Rendite" her auf dasselbe raus,

Ich behaupte, dass ich durch sinnvolle Geldanlage einen höheren Zinssatz 
als beim Sparbuch raushole.

> Was ist nun besser ?
>
>Was war überhauptder Sinn des Rentensystems ?
>
>Richtig, die statistische Schwankung des Restlebens durch die grosse
>Masse der Versicherten auszugleichen.

Selbstverwaltetes Vermögen ist besser. Bringt in vielen Fällen mehr 
Rendite wenn man sich nicht ganz blöd anstellt. Ist teilweise, abhängig 
davon wie man es organisiert, besser vom Zugriff des Staates gesichert 
(Vermögenssteuer, Hartz IV). Und wenn ich früher sterbe, dann erben es 
die Kinder während die Renteneinzahlungen weg sind.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

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MaWin schrieb:

> sparen, woher soll denn der (über den allgemeinen Wohlstandszuwachs
> hinasugehende und in die Rente durch Lohnankopplung bereits
> eingerechnete) Gewinn FÜR ALLE herkommen?

Ja, liegt es im Wesen dieses Wohlstands, dass niemals alle besser besser 
leben können. Weil nämlich dieser statistische Wohlstand per Definition 
einen Mittelwert darstellt.

Daher hast du natürlich unbestreitbar recht. Der Mittelwert wird nie 
über dem Mittelwert liegen. ;-)

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
Datum:

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Das die Rendite der gesetzlichen Rentenversicherung nicht der Hit ist, 
ist ja nichts Neues. Selbst wenn man Dinge wie den 
Erwerbsunfähigkeitsschutz, Witwenrente etc. rausrechnet.

Andererseits sind Anleihen mit ähnlichem Sicherheitsniveau (also 
Bundesschatzbriefe mit sehr langer Laufzeit) derzeit auch nicht so toll.

Und das mit dem Streuen ist natürlich ein guter Rat gegen einen 
Totalverlust, erhöht aber andererseits das Risiko, dass eine der Anlagen 
verlustig geht und dann die Rendite völlig versaut.

Gruss
Axel

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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>>Richtig, die statistische Schwankung des Restlebens durch die grosse
>>Masse der Versicherten auszugleichen.

>Selbstverwaltetes Vermögen ist besser. Bringt in vielen Fällen mehr
>Rendite wenn man sich nicht ganz blöd anstellt.

Jaa, das behaupten alle, dass sie besser sind als der Schnitt. Da aber 
im Schnitt nicht mehr rauskommt, liegt die Hälfte von denen letztlich 
falsch.

Wissen tut man es erst nachher, allerdings ist es dann schon Sch.... 
wenn man bis 75 arbeiten muss, weil man dann doch feststellen musste, 
dass man zur schlechteren Hälfte gehört hat.

Ich finde es immer wieder erheiternd, wie sich jedesmal, wenn die Börse 
mal etwas aufwärts geht, die Kommentare wiederholen. Bin ja nun schon 
ein paar Jahre älter und beobachte das jetzt zum dritten oder vierten 
Mal. Jedesmal wenn eine etwas längere Hausse vorhält, halten sich eine 
Menge Leute für die grossen Helden, die den Markt schlagen und 
spätestens mit 45, wenn es gaaaanz schlecht läuft vielleicht mit 50 in 
Rente gehen können. Unvergessen der Spruch: "Ich denke schon, dass ich 
auf lange Sicht 10% im Jahr machen kann, immerhin habe ich 25% im 
letzten Jahr geschafft."

Naja, die werden dann fast alle ein paar Jahre später sehr ruhig. wobei, 
ein paar schaffen es. Immerhin schneiden ja statistisch ein paar Leute 
besser ab als der Schnitt.

Gruss
Axel

Autor: dirk (Gast)
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Es ist gar nicht nötig, besser als der Schnitt (DAX) abzuschneiden. 
Besser als die staatliche Rente schafft man es aber sehr wahrscheinlich.

Autor: Juppi J. (juppiii)
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dirk schrieb:
> Besser als die staatliche Rente schafft man es aber sehr wahrscheinlich.

wer es glaubt!

Autor: MaWin (Gast)
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> Es ist gar nicht nötig, besser als der Schnitt (DAX) abzuschneiden.

Seit 1960 (bis 2005) hat er die Inflation um glatt 1.86% geschlagen
http://finance.corelogics.de/dax-inflationsbereinigt/
und seit 2000 ist die Entwicklung jedes Jahr negativ.

Jede blöde Staatsanleihe war besser, doch inzwischen weiss auch da 
jeder, daß bei denen nicht nur Argentinien ausfallen kann.

Aber viel Spass noch beim Spielen.

Autor: Arc Net (arc)
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MaWin schrieb:
>> Renteformel: Rmonat = E x Z x R x A
>
> Echt ? Das würde ja heissen, daß die Ossis, die sowieso weniger Lohn
> bekommen, für denselben eingezahlten Loch auch noch weniger Rente
> rausbekommen. Oder gilt das nur für deren Einzahlungen in DDR-Mark ?
> Es ist wohl umgekehrt.

Nein.
http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/Sha...

> Du rechnest dir einen angeblichen Zins auf dein erspartes Geld aus,
> belässt aber die Höhe der in 40 Jahren ausgezahlten staatlichen Rente
> gleich auf dem heutigen Vergleichswert.
> Dabei ist die staatliche Rente durch die Ankopplung an die Löhne bereits
> inflationskorrigiert, und dein Zins gleicht im langjähigen Durchschnitt
> gerade mal die Inflation aus, spätestens wenn du Abgeltungssteuer
> einrechnest.

http://de.wikipedia.org/wiki/Aktueller_Rentenwert
Wo ist dort die Inflation korrigiert bzw. gibt es z.Z. zwar eine 
Kopplung an die Löhne, die Löhne selbst sind aber nicht gekoppelt!
Siehe Entwicklung der Reallöhne http://de.wikipedia.org/wiki/Reallohn
http://de.wikipedia.org/wiki/Rentenanpassungsformel

> Was ist nun besser ?

Ein System das mehr nach Schweizer Modell aussieht: Drei Säulen, keine 
Beitragsbemessungsgrenzen kennt und alle Einkommensarten berücksichtigt.

Autor: MaWin (Gast)
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> Nein.
> http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/Sha...

Da steht zu den Zahlen nichts.

Hiernach doch:

http://www.vergleichsrechner-altersvorsorge-vergle...

Ist ja auch logischer.

> Wo ist dort die Inflation korrigiert

Durch die Kopplung an die Löhne

> die Löhne selbst sind aber nicht gekoppelt

Dennoch folgen sie der Inflation.

> > besser ?
> Ein System das mehr nach Schweizer Modell aussieht:

Oje, du wirst noch erleben, wie es zusammenbricht.
Besser wäre die Bürgerversicherung,
bei der alle, auch Selbständige und Beamte und Politiker,
nach genau derselben Formel behandelt werden wie normale Menschen,
und bei der jeder seinen Rentenbeitrag höher einzahlen kann
(dann mit mehr Anspruch später) um kurze Arbeitsjahre mit viel
Verdienst, viel mehr als er zum Leben braucht, zum Ausgleich von
schlechten Jahren wo er wenig einzahlte, nutzen zu können.

Autor: huch (Gast)
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> und bei der jeder seinen Rentenbeitrag höher einzahlen kann
> (dann mit mehr Anspruch später) um kurze Arbeitsjahre mit viel
> Verdienst, viel mehr als er zum Leben braucht, zum Ausgleich von
> schlechten Jahren wo er wenig einzahlte, nutzen zu können.

Du kannst doch mehr privat vorsorgen wenn du überflüssiges Geld hast. 
Wieso brauchst du dazu den Staat?

Autor: Paul (Gast)
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>Kauf Die jedes Monat ein paar Kilo Kupfer und verbuttle es im Garten -
>ohne dass jemand davon etwas weiß.

Wenn das der Staat rausbekommt, schicken sie Dir die Bundeswehr zu 
"friedenserhaltenden Maßnahmen" in den Garten, wie jetzt in Afghanistan.

>Echt ? Das würde ja heissen, daß die Ossis, die sowieso weniger Lohn
>bekommen, für denselben eingezahlten Loch auch noch weniger Rente
>rausbekommen. Oder gilt das nur für deren Einzahlungen in DDR-Mark ?
>Es ist wohl umgekehrt.

Genauso ist es. Die Rentenpunkte des Ossis sind zwar mehr, aber weniger 
wert. Nur hat dieser keine Betriebsrenten und keine anderen Rücklagen, 
weil es nicht üblich war und heute die Arbeitskarrieren das nicht 
zulassen (Arbeitslosigkeit, Billigjobs). Die werden natürlich bei der 
statistischen Erhebung nicht dargestellt. Außerdem sind alle 
hochdotierten Posten in Westdeutschland verbeamtet (Lehrer, 
Bahnangestellte usw.) Die fließen in die Rentenbetrachtung Ost/West gar 
nicht mit ein, so daß am Ende die Westrente niedriger auf dem Papier 
erscheint, als die Ostrente. Tricky.

>Besser wäre die Bürgerversicherung,
>bei der alle, auch Selbständige und Beamte und Politiker,
>nach genau derselben Formel behandelt werden wie normale Menschen,

Das würde schon eine Menge bringen, zusammen mit der Verringerung der 
Arbeitslosigkeit und der Vermittlung in seriöse Jobs, von dessen Lohn 
auch ordentlich wieder ins Sozialsystem fließen kann. Es ist eine 
einzige Vertuschungskampagne.

PS.: So knapp scheint das Systen aucn wieder nicht bei Kasse zu sein, 
wenn man den Arbeitgeberanteil deckeln kann ;-)

Die Wahrheit ist: Nach und nach wird der Arbeitgeber aus der Pflicht 
entlassen und man soll sich dafür von seinem Netto zusätzlich 
versichern. Klassisch Geld umverteilt in Richtung Arbeitgeber.

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

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> Du kannst doch mehr privat vorsorgen wenn du überflüssiges Geld hast.
> Wieso brauchst du dazu den Staat?

Na weil der es besser macht.
Keine gierigen Investmenbankster die es nur auf mein Geld abgesehen 
haben.
Kein Wertverfall bei Inflation.
Keine Politik die die Bankster noch unterstützt das Geld wegzunehmen,
sondern sogar das politische Interesse diesen Rentenanspruch zu retten.

Ich selbst als Privatperson rette mein Geld über 40 Jahre ohne 
Schiffbruch zu erleiden ? Sorry, so selbstüberheblich bin ich nicht.

Da zeigt sich daß das Haus leider am falschen Fleck stand und nicht mehr 
sondern weniger wert wird.

Das Unternehmen, welches man gegründet hat, musste leider nach 10 Jahren 
Insolvenz anmelden und wurde nicht zum Global Player.

Auch das teure in der Garage aufgehobene Auto enbtwickelt sich nicht so 
im Wert wie vorhesehen, sondern wird zu Schrott.

Da scheitert mal ganz unvorhergesehen ein Staat "Staatsanleihen sind 
sicher, noch nie hat ein Staat seine Schulden nicht bedient" 
(Argentinien)

Die Briefmarkensammlung und Münzsammlung, in den 70gern angelegt, ist 
zur Altpapierwüste geworden.

Von Aktien gar nicht zu reden, aus irgendwelchen Gründen hat man immer 
die falschen.

Es gibt Millionen Möglichkeiten, sein Geld zu vernichten. Nur 
Selöbstüberhebliche glkauben, da sind reinzufallen.

Autor: Paul (Gast)
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>Keine Politik die die Bankster noch unterstützt das Geld wegzunehmen,
>sondern sogar das politische Interesse diesen Rentenanspruch zu retten.

Die Poltitk hat den Versicherungen/Bankinstituten doch erst mal Anleger 
verschafft (Riester), zu denen sie sonst nie gekommen wären. Dasselbe 
mit dem Studienkredit. Kaltaquise.

Autor: Juppi J. (juppiii)
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Paul schrieb:
> Die Rentenpunkte des Ossis sind zwar mehr
.der Punkt Ost ist weniger Wert.
Alle welche im Osten arbeiten werden immer betrogen.
.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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MaWin schrieb:

>Auch das teure in der Garage aufgehobene Auto
>enbtwickelt sich nicht so im Wert wie vorhesehen,
>sondern wird zu Schrott.

Es sei denn, man hat da noch einen kaum gefahrenen Opel GT oder Manta A 
oder nen 180-er Benz stehen. Da ist sogar ein Popel noch was wert. Nicht 
den neuen 180, sondern den 180D von 1955.

>Die Briefmarkensammlung und Münzsammlung, in den
>70gern angelegt, ist zur Altpapierwüste geworden.

Gibt es da Info bzw. Quellen zu?

Autor: lach (Gast)
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>> Du kannst doch mehr privat vorsorgen wenn du überflüssiges Geld hast.
>> Wieso brauchst du dazu den Staat?
>
>Na weil der es besser macht.

Jedes Tagesgeldkonto ist besser. Staatliche Rente lohnt sich höchstens 
wenn du über 120 Jahre alt wirst. Ansonsten ist es der reinste Betrug 
weil es nicht vererbt wird wenn du früher stirbst. Und wenn du mit einer 
Hyperinflation rechnest, dann ist dein Geld so oder so weg. Also 
investierst du auch in Silber und Gold und in ein paar Aktien. Ohne 
Risiko geht das alles nicht und Garantieen gibts demzufolge auch nicht. 
Aber die gibts beim Staat auch nicht, bei geringerer Rendite. Mir fallen 
nur ganz wenige Dinge ein, die der Staat besser könnte als eine 
Privatperson.
Das Problem wird eher sein, dass du keine Verantwortung für dich selber 
übernehmen willst und hinterher wenn es schief geht über jemanden 
anderen (den Staat) schimpfen willst.

Autor: MaWin (Gast)
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> Mir fallen nur ganz wenige Dinge ein, die der Staat besser
> könnte als eine Privatperson.

Das mag sein, liegt aber an dir.
Mir fallen sehr sehr viele Dinge ein, weit mehr sogar als er
heute tut.
Vor allem wenn es um Grosses geht oder eben um statistischen
Ausgleich.

Ich kann dir sagen, daß meine Eltern sehr gut damit gefahren
sind, dem Staat zusätzliche Rentenbeiträge zu geben.

Aber ich weiss, DU kannst es besser, klar doch, träum weiter.

Autor: lach (Gast)
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>Ich kann dir sagen, daß meine Eltern sehr gut damit gefahren
>sind, dem Staat zusätzliche Rentenbeiträge zu geben.

Meine Eltern auch. Aber die Zeiten ändern sich.
In Bismarcks Zeiten klappte es aus Sicht des Staates noch besser, da 
damals erst ab 70 Rente ausbezahlt wurde, aber nicht so viele Leute 
wirklich so alt wurden. Die Leute hatten also quasi nichts davon.

> Aber ich weiss, DU kannst es besser, klar doch, träum weiter.

dto
Auf Beleidigungen um Polemik lasse ich mich hier nicht ein. Wer so 
kommt, der tut mir noch nicht mal leid.

Autor: Paul (Gast)
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>>lle welche im Osten arbeiten werden immer betrogen.

Das stimmt nicht. Gegenbeispiele: Herr Biedenkopf, Herr Späth, Herr 
Milbradt.

Gemeinsamkeiten: Sind alles Wessis, die im Westen nichts geworden sind 
und dann im Osten die große Karriere durch Postenschacherei hingelegt 
haben. An den Unis sieht es ähnlich aus. Der habilitierte Ostprof. sitzt 
an der TH, die der Westkultusminister zur FH gemacht hat. An der Uni der 
Juniorprof. aus dem Westen ohne Habilitation.

>In Bismarcks Zeiten klappte es aus Sicht des Staates noch besser, da
>damals erst ab 70 Rente ausbezahlt wurde, aber nicht so viele Leute
>wirklich so alt wurden. Die Leute hatten also quasi nichts davon.

Ist das nicht heute auch so mit der Anhebung des Renteneintrittsalters? 
Nur daß heute die älteren nicht mal Arbeit haben.

Autor: Juppi J. (juppiii)
Datum:

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Paul schrieb:
>>>lle welche im Osten arbeiten werden immer betrogen.
>
>
>
> Das stimmt nicht. Gegenbeispiele: Herr Biedenkopf, Herr Späth, Herr
>
> Milbradt.

...ach ,die arbeiten?

Ich meinte die Rentenpunkte Ost,du weist das,aber viele Andere hier 
immer noch nicht.
Die "Linken wollen dies 2011 wieder mal in Angriff nehmen.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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dahergelaufner schrieb:
> Gerade auch junge Leute haben von Finanzdingen keine Ahnung, was sich ...
... dann für die auszahlt, die ein Auge darauf haben.
Denn wenn alle sehr bedacht auf die Kurse ihrer Aktien schauen würden, 
dann däre der D-Anteil der Regelung extrem. Schon bei der geringsten 
Schwankung nach unten würden alle verkaufen, was natürlich die 
Schwankung verstärken würde...

Aktien sind für mich keine Inhaberpapiere mehr, sondern nur reine 
Zockerpapiere. Der Aktienmarkt ist ein Schattenmarkt, der basierend auf 
Glauben irgendwelche Pseudowerte von Firmen ermittelt.

lach schrieb:
> Mir fallen nur ganz wenige Dinge ein, die der Staat besser könnte
> als eine Privatperson.
Da scheint etwas aus dem Fokus gekommen zu sein: der Staat ist die 
Gesamtheit der darin lebenden Privatpersonen.
Ich möchte dich als Privatperson mal außenpolitisch handeln sehen...

Autor: Paul (Gast)
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Ich möchte dich als Privatperson mal außenpolitisch handeln sehen...

Schlimmer als Westerwelle kann's nicht werden. Der wurde durch seinen 
eigenen Sekretär als unfähig gemeldet.

Autor: MaWin (Gast)
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> Aktien sind für mich keine Inhaberpapiere mehr, sondern nur reine
> Zockerpapiere. Der Aktienmarkt ist ein Schattenmarkt, der basierend auf
> Glauben irgendwelche Pseudowerte von Firmen ermittelt.

Das gilt aber nicht nur für Aktien.

Dank der ständigen immensen Ausweitung der Geldmenge "um die Konjunktur 
anzukurbeln" (=um seinen Amigos das zu schenken was sie wollen, nämlich 
Billionen) durch alle westlichen Staaten ist inzwischen nur noch 10% der 
kursierenden Geldmenge notwendig um den tatsächlichen Warenhandel und 
die reale Wirtschaft zu versorgen, und 90% des umlaufenden Geldes ist 
komplett überflüssig für die Realwirtschaft sondern steckt in 
Spekulationsblasen auf den Pokertischen der Nationen.

Davon ist Aktienhandel mit seinen im Schnitt 4 mal über Wert (=Rendite 
durch Dividende / Rendite Rentenpapiere) gehandelten Papieren nur ein 
Bereich, der andere ist Kunsthandel wo für simpelstes Aufeinanderstellen 
von Schrott Millionen bezahlt wird, Immobilienhandel wo alte Häuser 
teurer als Neubauten gehandelt werden, Sammlerobjekte wie Gold wo es 
keinen Gegenwert für's Geld gibt, und leider auch Spekulationen mit 
Nahrungsmitteln und Rohstoffen durch deren in Spekulationsblasen 
hochgetriebenen Preise wirklich Menschen sterben weil denen die Preise 
wirklich zu hoch sind, die müssen nämlich mit echtem, erarbeiteten Geld 
zahlen und können sich nicht 0% Zinsgeld neu drucken lassen für ihre 
Spielchen.

Würde man von heute auf morgen die Spekulationen verbieten, würde das 
ganze Geld derzeit in überhöhten Aktienkursen etc, steckende Geld in die 
Realwirtschaft drängen, würden alle Produkte auf den 10-fachen Preis 
steigen. Wir haben also schon eine Inflaiton von 900%, es merkt nur noch 
keiner weil Bankster es als Spielgeld verwenden. Man müsste es von heute 
auf morgen vernichten, damit es die reale Wirtschaft nicht schädigt. 
Aber das traut sich natürlich kein Politker.

Autor: Martin (Gast)
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>> Schlimmer als Westerwelle kann's nicht werden. Der wurde durch seinen
>> eigenen Sekretär als unfähig gemeldet.

Der hat nur bestätigt, dass die Amerikaner das wissen, was alle anderen 
schon lange wussten.

Autor: oszi40 (Gast)
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das Überflüssige von heute-
> auf morgen vernichten, damit es die reale Wirtschaft nicht schädigt.
> Aber das traut sich natürlich kein Politker.

Den Dollar gibt es schon lange. Er wir fleißig gedruckt.
Von RM bis DM zu € wurde schon mehrfach was abgeschnitten.

Problem heute ist die Verteileung des Geldes. Es gibt z.B. Leute, die 
noch 200€ vom Amt bekommen, weil der mickrige Lohn unter dem 
Existenzminimum ist. WIE sollen diese Leute für die Rente "vorsorgen" ??

Folgen: Unser Durchschnitt sinkt! Unser Steuergeld sind diese 200€, die 
dann für andere Sachen wie Schule, Uni, Infrastruktur, Gesundheitswesen, 
Rente usw. fehlen!

Autor: Philosoph (Gast)
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> Sammlerobjekte wie Gold wo es keinen Gegenwert für's Geld gibt

Das ist wie in der Mathematik, dort nennt es sich Axiom: Man definiert 
es einfach als gegeben. Ohne Axiome geht es nicht, denn sonst gibt es 
letztlich für nichts auf der Welt einen Gegenwert. Jedes 
realwirtschaftliche Produkt bezieht seinen Wert ja auch nur daraus, dass 
es Leute gibt die es haben wollen weil sie ihm einen Wert zusprechen 
(weil sie es zum Beispiel nützlich finden). Mit der Arbeitskraft eines 
einzelnen kann man auch schlecht definieren. Auch Arbeitskraft hat nicht 
einfach so "Wert". Es würde nämlich voraussetzen, dass die Arbeitskraft 
eines anderen in Anspruch zu nehmen einen Wert darstellt (für die 
allermeisten Menschen wird dies so sein, aber von den allermeisten wird 
auch Gold als wertvoll angesehen). Wer den Acker lieber selbst bestellt 
und erntet für den hat die Arbeitskraft eines anderen auch keinen 
Wert...

Autor: Philosoph (Gast)
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Lothar Miller schrieb:
> Aktien sind für mich keine Inhaberpapiere mehr, sondern nur reine
> Zockerpapiere. Der Aktienmarkt ist ein Schattenmarkt, der basierend auf
> Glauben irgendwelche Pseudowerte von Firmen ermittelt.

Nein. Wenn du ein gebrauchtes Auto kaufst entscheided auch dein Glauben 
und der Glauben des Verkäufers über den Wert darüber ob ein Handel zu 
stande kommt. Warum sollte das beim hypothetischen Verkauf einer Siemens 
AG in Form vieler kleiner Anteilsscheine anders sein ? Wie will man den 
Wert eines Unternehmens analytisch bestimmen ? Einfach den Wert aller 
Sachwerte addieren ? Wenn du ebensoviele Computer, Schreibtische und 
Kugelschreiber wie Siemens besitzt kaufen würdest, könntest du dann den 
gleichen Umsatz damit erwirtschaften ?

Autor: MaWin (Gast)
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> Wer den Acker lieber selbst bestellt und erntet für den hat
> die Arbeitskraft eines anderen auch keinen Wert...

Doch schon, die Arbeitskraft die den LCD-Fernseher baut,
und dafür arbeitet er gar mehr auf seinem Acker um eben
auch noch diesen Elektronikbauer durchzufüttern.

Arbeitskraft ist der einzige Wert, völlig richtig erkannt,
und mit Geld möchte man immer Arbeitskraft (=ein Teil der
Lebenszeit von jemand anderem) eintauschen.

Wenn ich für dich arbeite, und du mir dafür Geld gibt, dann
erwarte ich, daß ich eines Tages dieses Geld für die Ergebnisse
der Arbeitskraft auch von irgendjemand anderem eintauschen kann.

Nicht unbedingt 1 Stunde zu 1 Stunde, aber es ist meine
Entscheidung wann es mit preiswert genug ist.

Wenn kollektiv die Leute (amerikanische Häuslebauer) zwar das
Geld genommen haben gegen das Versprechen, später dafür zu
arbeiten, nun aber kollektiv keinen Bock haben ihre Schuld
abzuarbeiten, dann bekomme ich weniger Arbeitsleistung zurück
als erwartet, mein Geld wird weniger wert, es inflationiert
sich.

Sachen haben keinen inneren Wert. Ein Staudamm mag wertvoll sein
weil dessen Energie die Arbeit vieler Menschen effektiver machen
kann, aber wenn der Staudamm wegen Dürre leer ist, hat er keinen
Wert mehr, die Arbeitskraft ihn zu bauen war also verplempert.

Eine Firma an sich hat auch keinen Wert, aber sie liefert eine
geballte Arbeitskraft für die Kunden zahlen. Aktionäre möchetn
von dieser Arbeitskraft einen Prozentsatz abbekommen, in Form
von Dividenden. Nun gibt es manche Firmen, wie Google, die
erklärtermassen gar keine Dividende zahlen. Solche Anteile sind
nichts wert.

Aber das hält Spekulanten nicht davon ab, mit deren Aktien zu
handeln. Spekulation war es auch, abtelefonierte Telefonkarten
zu sammeln. Das Ergebnis kennen wir.

Autor: Axel (Gast)
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>Nun gibt es manche Firmen, wie Google, die
>erklärtermassen gar keine Dividende zahlen. Solche Anteile sind
>nichts wert.

Na, das ist aber eine ziemlich gewagte Aussage.

Letztlich ist das ja nichts anderes, als dass die Zinsen/Dividenden 
sofort wieder angelegt werden, um vom Zinseszinseffekt zu profitieren. 
Gerade Google investiert seine Gewinne in neue Projekte wie z. B. 
Streetview, mit denen man den Gewinn für die Zukunft weiter und stärker 
steigern will. Das bedeutet dann, man bekommt am Ende für den gleichen 
Einsatz wesentlich mehr Dividende. Und weil die Leute dieses 
Geschäftsmodell für sinnvoll und erfolgversprechend halten und so viele 
an den Gewinnen der Zukunft teilhaben wollen, sind die Aktien so teuer.

Und wenn ein Unternehmensführer tatsächlich nichts besseres mit den 
Gewinnen zu tun weis, als sie auszuzahlen, sollte er den Job aufgeben.

Gruss
Axel

Autor: egon (Gast)
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Mavin, Du hast in vielen Dingen recht.

Einen Gedanken hätte ich noch: Der Philosoph Sloderdijk hat in einer 
Philosophiesendung etwas zum Wert des Gelde gesagt. "Geld ist ein 
Glaubenssystem"

Erklärung: Der Wert eines 100Euro Scheins entsteht nur durch den 
Glauben, das der Schein 100Euro Wert ist. Der Wert lässt sich auch 
leicht nachprüfen: man geht in den Baumarkt und tauscht den Schein gegen 
eine Maschine auf deren Preisschild 100Euro steht.

Der Schein verliert seinen Wert, wenn keiner mehr an den Wert dieses 
Scheines glaubt. Also z.B. Du gehst in den Baumarkt, willst eine 
Maschine kaufen, die geben Dir die Maschine nicht, obwohl den 100Euro 
Schein auf den Tisch legst ( kann passieren, wenn sie vom Glauben 
abgefallen sind ). In den meisten Staaten leben die Menschen noch in 
einer Gemeinschaft der "Gläubigen" ( gläubig im Sinne von dem Glauben an 
den Wert des 100Euro Scheins ).
Gefährlich wird es, wenn plötzlich alle vom Glauben abfallen, was in 
einer Hyperinflation passieren kann ( und schon mehrmals passiert ist )

>Dank der ständigen immensen Ausweitung der Geldmenge "um die Konjunktur
>anzukurbeln" (=um seinen Amigos das zu schenken was sie wollen, nämlich
>Billionen) durch alle westlichen Staaten ist inzwischen nur noch 10% der
>kursierenden Geldmenge notwendig um den tatsächlichen Warenhandel und
>die reale Wirtschaft zu versorgen, und 90% des umlaufenden Geldes ist
>komplett überflüssig für die Realwirtschaft sondern steckt in
>Spekulationsblasen auf den Pokertischen der Nationen.

Für diese Aussage müsste man Dich wahrscheinlich als "Ketzer" 
bezeichnen. Wie es scheint, ist Dein Glauben an den Wert des 100Euro 
Scheins nicht mehr wirklich rein.

Autor: ☞ J-A von der Heyden ☜ (desinfector)
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Ist irgendwie genauso wie mit einer Ü-Ei Figur.
Wenn Du daran glaubst, dass Dir jemand für einen Schlumpf 350EUR 
bezahlt, dann ist dieses Teil Dir soviel wert, dass Du es vielleicht 
noch mit anderen Figuren zusammen in eine Glasvitrine stellst.

ansonsten ist das nur ein Stück gepresstes Plastik für vielleicht 5 
Pfennig.

und zur Privatvorsorge:
Solange es so ist, dass die staatliche Rente um den Betrag der 
ausgezahlten Privatrente gekürzt wird, ist das ganze nur Betrug.
Das hat man irgendwie immer gerne verschwiegen.

Honi soit qui mal y pense

Autor: A. K. (prx)
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Guck mal aufs Datum und lass die Leiche ruhen.

Autor: Danilo (Gast)
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MaWin schrieb:
> Richtig ist also:
>
> Wenn du derzeit im Durchschnitt 2.5k verdienst, also 30k im Jahr,
> dann bekommst du nach 40 Jahren Renteneinzahlung mit 67 den vollen
> Rentensatz von netto 66% des ehemaligen Nettoeinkommens von 1500 EUR,
> also 1000 EUR(inflationskorrigierter Gegenwert, real höher) für den Rest
> deines Lebens, geschätzte 20 Jahre.

Das wäre schön wenn es so wäre. Das war früher so.

Heute gibt es 50 % vom Netto (ca.) bzw. in 10 -15 Jahren leider nur noch 
43 %! Das muss man jetzt mal realisieren. Dazu gibt's kein 13. Gehalt!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Danilo schrieb:
> Heute gibt es 50 % vom Netto (ca.) bzw. in 10 -15 Jahren leider nur noch
> 43 %! Das muss man jetzt mal realisieren. Dazu gibt's kein 13. Gehalt!

Genau!
Deshalb sollte man ned direkt in Rente Gehen, sonder nochmal Stempel 
bevor man in Rente geht!
Vllt nochmal für 6-12 Wochen Krankengeld?
In der Summe kann man damit 2 Beitragsjahre gemütlich überbrücken um 
dann vorzeitig wg. AL ohne Abschläge in Rente zu gehen!

Johann-Andre von der Heyden schrieb:
> und zur Privatvorsorge:
> Solange es so ist, dass die staatliche Rente um den Betrag der
> ausgezahlten Privatrente gekürzt wird, ist das ganze nur Betrug.
> Das hat man irgendwie immer gerne verschwiegen.
>
> Honi soit qui mal y pense

Wo haste diese Info her?


Normal sind private Renten "steuerlich" priveligiert.
Aber eine Kürzung der staatlichen Rente wg. privater Rente habe ich echt 
nicht gehört.
Wenn du aber hier auf Sozialhilferenten hinaus willst.
Also alles was irgendwie einen Bonus gibt, so kann es durchaus sein, 
dass du hier die private Rente angerechnet bekommst.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Danilo schrieb:
> Heute gibt es 50 % vom Netto (ca.) bzw. in 10 -15 Jahren leider nur noch
> 43 %! Das muss man jetzt mal realisieren. Dazu gibt's kein 13. Gehalt!

Eben, aber deshalb sollte man nicht in eine private Rente (vllt. eine 
Fondsrente) investieren.
Wenn, dann eine kleine Wohnung mit 2-3 Zimmer als Rentensitz.( ab 80 
geht`s den meisten doch dann so, dass die ins Pflegeheim müssen, und da 
ist die Wohnung wg. der Kosten so oder so futsch!). Da hat man 
Inflationsgeschütz sein Geld angelegt!
Und was mehr ist, legt man Inflationsgeschütz in Investmentfonds 
(Indexfonds) an. Keine Zertifikate, den die sind Schuldverschreibungen, 
die beim "EX" des Schuldners (Emmitent) nicht mal mehr Papier sind.

Autor: Danilo (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Eben, aber deshalb sollte man nicht in eine private Rente (vllt. eine
> Fondsrente) investieren.
> Wenn, dann eine kleine Wohnung mit 2-3 Zimmer als Rentensitz.

Sehe ich auch so.
Wenn man es schafft die Kaltmiete einzusparen weil einem das Teil gehört 
ist man schon mal einen Schritt weiter.

Und wenn es für 80 m² nicht reicht, dann halt 67 oder 57 m² (Single).

Und komme mir keiner mit 150.000 € die solch eine Wohnung kostet. 
Stadtnah gibt es auch was Erschwingliches. Falls der Euro platzt 
sowieso. LOL

Bei der Rente (staatlich) musst Du auch noch sehen, dass da KV und PV 
abgehen (nochmals 12 % weniger).

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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A. K. schrieb:
> Guck mal aufs Datum und lass die Leiche ruhen.

Genau, aber immer noch heiß der "Body"!

Autor: Gästchen (Gast)
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Harald82 schrieb:
> Ein Bekannter meinte jetzt, es würde Sinn machen, neben der gesetzlichen
> Versicherung noch eine private Rentenversicherung abzuschließen, um im
> Alter mehr geld zu haben

Man kann sich selbst auch mal Gehalt bezahlen um im Alter noch Geld zu 
haben, oder? Jetzt mal im Ernst: die Menschen werden so lange mit Medien 
bearbeitet (private Vorsorge aus allen Kanonenrohren) bis sie das nur 
noch wie Zombies wiederholen. Wie es in der Zukunft aussieht weiß kein 
Mensch, die Banken-Prognosen sind ausschließliche Schwarzmalerei. Wenn 
man heute "blühende Landschaften hätten" und man nicht wüsste womit mit 
Geld, könnte man auch in zweite Versicherung investieren.
Die Zahlung der Rente ist Aufgabe des Staates. Tut er das nicht müssen 
andere Politiker gewählt werden die die Bürger nicht enteignen sondern 
für angemessene Rente sorgen. Das ist einfache Sache: das Geld kann man 
nur einmal ausgeben. Stattdessen wird versucht letzten Cent aufzusparen 
um in der Rente zu überleben. Davon werden nur Versicherungskonzerne 
reich, mehr auch nicht.

Unser Land hätte mehr davon wenn jeder seinen eigenen Kopf benutzt hätte 
und nicht wie Lemminge hinterher laufen würde was die Medien/Bankster 
ihm erzählen.

Autor: ☞ J-A von der Heyden ☜ (desinfector)
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A. K. schrieb:
> Guck mal aufs Datum und lass die Leiche ruhen.

sorry, die Schrift ist hier immer so klein.
-nee hab ich echt übersehen.

Autor: EloQuent (Gast)
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Private RV lohnt momentan nur, wenn man schon eine hat oder eine 
kostenfrei abschliessen kann, sonst Finger weg! Von Riester ist 
abzuraten, weil sich das für die Besserverdienenden (>60k) nicht lohnt. 
Da ist Rürup besser. Momentan kann man 80% von der eingezahlten Masse 
absetzen.

Von 100,- sind als 80,- macht 40,- gespart. Die 60,- die man quasi 
abgibt, wirken sich aber wie 75,- aus, wenn man die kritische Marke von 
82 erreicht (63 + 19). Die Leute, die jünger sind, müssen ja bis 67 
arbeiten, daher müssen die etwa 86,- werden.

Wer nicht damit rechnet die 80 zu erreichen, der sollte sein Geld nicht 
in die RV schmeissen, sondern privat anlegen und später abfeiern. Da 
kommt mehr bei rum.

Autor: EloQuent (Gast)
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Auch so, die 75 sind die garantierte Minimalrente. Hinzu kommen noch 
Gewinnbeteiligungen, aber auch die darf man nicht vertrauen, weil die 
Drecksäcke alles verbraten.

Neu abschließen würde ich eine Rürup momentan nur, wenn man wirklich 
deutlich über der RV-Grenze verdient (also 70k aufwärts) und sonst keine 
Möglichkeit der Geldanlage hat. Sagen wir also 80k Brutto, rund 75k zu 
versteuern. Dann könnte man noch so etwa 5000 steuermindernd einzahlen.

Selbständige entsprechend mehr, bis sie die 20k Maximum erreichen, oder 
an den Punkt der endenden Steuerprogression kommen.

Autor: Ing. (Gast)
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Danilo schrieb:
> Falls der Euro platzt
> sowieso. LOL

Ich warte schon sehnsüchtig um abzuräumen!

Autor: ☞ J-A von der Heyden ☜ (desinfector)
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und...
Steuern?
spätere "Abgleichungen" in den Bestimmungen?
das ist doch heute schon so, dass man im Alter am besten kein eigenes 
Geld übrig haben sollte, wenns mal in Richtung Rente kommt. erst recht 
wenns in Richtung Pflegefall kommt.
Ihr werdet dereinst noch Euer klein-Häuschen verbraten dürfen, bevor der 
Staat an eine Rentenauszahlung denkt.

Autor: testtest (Gast)
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Jetzt nimm doch den Buben nicht die Hoffnung. Schließlich erzählt doch 
jeder daß man ohne private Altersvorsorge in die Altersarmut gerät.

Autor: genervt (Gast)
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testtest schrieb:
> Jetzt nimm doch den Buben nicht die Hoffnung. Schließlich erzählt doch
> jeder daß man ohne private Altersvorsorge in die Altersarmut gerät.

Man wird irgendwann feststellen, dass man diese Einkünfte entsprechend 
besteuern könnte... Und schwupps steht man genau so gut da, wie wenn man 
es gleich versteuert hätte (oder sogar noch schlechter)

Mit dem Geld haben dann zwischenzeitlich die Versicherungen gespielt - 
die wollen ja schließlich auch von was leben.

Autor: Danilo (Gast)
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Johann-Andre von der Heyden schrieb:
> und...
> Steuern?
> spätere "Abgleichungen" in den Bestimmungen?
> das ist doch heute schon so, dass man im Alter am besten kein eigenes
> Geld übrig haben sollte, wenns mal in Richtung Rente kommt. erst recht
> wenns in Richtung Pflegefall kommt.
> Ihr werdet dereinst noch Euer klein-Häuschen verbraten dürfen, bevor der
> Staat an eine Rentenauszahlung denkt.

Wenn das kommt dann gute Nacht.

Der Staat nimmt es halt von den Lebendigen. Betriebsrenten bzw. 
Direktversicherungen müssen doch jetzt auch versteuert werden (und KV 
nachgelatzt werden).

Richtig ist: Am besten hast Du nix, oder es steht namentlich auf einen 
anderen gemeldet in den Büchern.

Autor: Sepp (Gast)
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genervt schrieb:
> Man wird irgendwann feststellen, dass man diese Einkünfte entsprechend
> besteuern könnte... Und schwupps steht man genau so gut da, wie wenn man
> es gleich versteuert hätte (oder sogar noch schlechter)

Ist doch bereits jetzt so.
Die Rente wird ab 2042(?oder so) voll versteuert.
Und in Zukunft (in 30Jahren) ist quasi jeder im Spitzenseteuersatz.
Der geht schon bei ca. 50k los.
--> Es gibt also keinen Steuervorteil!!

Autor: Hausverkäufer (Gast)
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Wohnung kaufen und einigermassen in Schuss halten und nach 5 Jahren 
wieder abstossen, dann ist die Bude noch nicht komplett abgeranzt und 
man bekommt noch was dafür. Nach 10 Jahren sind die Neubauten mit 
Eigentrumswohnungen schon stark sanierungsbedürtig, das Wohngebiet hat 
sich evt. zum Schlechten entwickelt .... Wer dann verkauft bekommt die 
Bude nur noch unter Wert los und legt drauf.

Ein Haus als Altersvorsorge geht nur wenn man Doppelverdiener oder sehr 
gut verdient, nur wird das alles unsicher, wer weiss wie es in 30 Jahren 
aussieht. Bis dahin ist das Lohnniveau schon soweit abgesenkt dass du 
dir die Bude nicht mehr leisten kannst, das geht schon seit über 15 
Jahren so, schleichend dass es die Mehrheit nicht merkt.
Dann kommen Reparaturen, die Gemeinden sind auch immer erfinderischer in 
Umlagen,... Da gibts fälle man pauschal zur Kasse gebeten wird weil die 
Strasse "saniert" wird,.... Was früher mal eine gute Lage war, kann in 
30 Jahre zum Ghetto mutiert sein. Ich sehe es doch hier in meinem 
Viertel: immer mehr Pack das sich die alten Häuser leisten kann, die 
Erben wollen schnell Geld sehen, energetisch alles Katostrophen. Wer 
kauft sowas? Asoziale, "Osteuropäer" oder die Gemeinden die 
Hartzer/Flüchtlinge reinstecken, sowas haste dann als Nachbarn. Da nützt 
es dir dann auch wenig wenn du dein Haus gut erhalten hast, das Umfeld 
enttwertet automatisch deine Bude, "Haus im Asiviertel" will keiner zum 
Preis den man sich vorstellt. Hier im Ort gibts ganze Strassenzüge die 
sich die letzen 10 Jahre komplett gewadelt haben. Häuser mit 
Geschäftsräumen bekommst du für ein Appel und Ei, weil hier keiner mehr 
ein Gechäft aufmacht, nicht die mal die üblichen Verdächtigen wie 
Handyladen, Nagelstudio.... selbst die haben es mittlerweile begriffe 
dass die Innenstadt tot ist. Zudem Altbau, sanieren darft du nicht wie 
du willst, da haste gleich den Denkmalschutz am Sack, das sind 
Geldgräber die heute keiner mehr haben will oder sich leiste kann. Vor 
20 Jahren war das noch anders, da waren die Dinger heiss begehrt, heute 
freut man sich wenn ein naiver Touri auf die Idee kommt so ne Bude sich 
ans Bein zu nageln, passiert aber nur alle paar Schaltjahre und die 
stossen die Buden auch schnell wieder mit Verlust ab.

"Ein Haus als Altersvorsorge, inflationsfrei...." reingefallen aufs 
Bausparerversicherer/....-Geschwätz. Was früher z.T. richtig war, gilt 
nicht automatisch bis in alle Ewigkeit.

Autor: testtest (Gast)
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genervt schrieb:
> Mit dem Geld haben dann zwischenzeitlich die Versicherungen gespielt -
> die wollen ja schließlich auch von was leben.

Ich hab mal so ein 'Angebot' durchgerechnet. Die Versicherung und der 
Vertreter kassieren die ersten Jahre. Erst danach wird das Vermögen 
aufgebaut. Leute, lest ihr nie die Verträge durch die ihr unterschreibt?

Autor: Tmega (Gast)
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Harald82 schrieb:
> und jetzt in den jungen Jahren noch von
> günstigen Beiträgen (~ 30.- Euro) profitieren zu können.

Das hilft aber nicht, weil das Geld dann jetzt weg ist ;)
Und auch wenn es später teurer ist, haste vorher nix bezahlt...

Autor: ich (Gast)
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testtest schrieb:
> Die Versicherung und der
> Vertreter kassieren die ersten Jahre. Erst danach wird das Vermögen
> aufgebaut.

Das ist doch allgemein bekannt. Nur wollen sich die meisten Leute nicht 
selber um ihr Geld kümmern und lassen sich dann auf sowas ein.

Autor: g. k. (jlagreen)
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EloQuent schrieb:
> Private RV lohnt momentan nur, wenn man schon eine hat oder eine
> kostenfrei abschliessen kann, sonst Finger weg! Von Riester ist
> abzuraten, weil sich das für die Besserverdienenden (>60k) nicht lohnt.
> Da ist Rürup besser. Momentan kann man 80% von der eingezahlten Masse
> absetzen.

Kommt drauf an, ich zahle p.a. 2100€ in einen Riestervertrag ein, mein 
Eigenanteil beträgt ca. 1200€. Der Rest kommt vom Staat (ich bin 
Single), von daher vermehrt sich mein eingezahlter Betrag bereits ohne 
jegliche Renditen aus dem Vertrag selbst. Dieser ist ein Fondssparplan, 
so dass ich da durchaus mit einer positiven Rendite nach Inflation 
rechne. Allerdings ist die Riesterrente sicher nicht mein Zugpferd für 
den Ruhestand, sondern ein kleiner Bonus und wird als Unterstützung beim 
PKV-Beitrag dienen.

Darüberhinaus habe ich noch eine LV sowie RV, die beide steuerfrei sind. 
Aber auch die betrachte ich nur als kleinen Zusatz im Alter. 
Hauptbestandteil wir das Vermögen sein, das ich bis dahin aufbaue. Mit 
einer mtl. Sparrate von über 50% und 90% Investition in Aktien/ETFs sehe 
ich der Zukunft recht gelassen entgegen zudem ich in ein paar Jahren 
sowieso mietfrei wohne. Die staatl. Rente ist bei mir im Ruhestand nicht 
eingeplant, falls da was kommt, ist es also ein Benefit :P.

Hausverkäufer schrieb:
> Wohnung kaufen und einigermassen in Schuss halten und nach 5 Jahren
> wieder abstossen, dann ist die Bude noch nicht komplett abgeranzt und
> man bekommt noch was dafür. Nach 10 Jahren sind die Neubauten mit
> Eigentrumswohnungen schon stark sanierungsbedürtig, das Wohngebiet hat
> sich evt. zum Schlechten entwickelt .... Wer dann verkauft bekommt die
> Bude nur noch unter Wert los und legt drauf.

Hmm, ob man alle 5 Jahre umziehen will? Denn nur bei Selbstnutzung macht 
der Verkauf Sinn, sonst fällt Spekulationssteuer an. Weiteres Problem 
ist, dass die Kommunenen gerne an der Grunderwerbssteuer schrauben und 
bei Immos ist 1% mehr Gebühr schon spürbar.
Außerdem ist meine Erfahrung bisher, dass auch Wohnungen durchaus einen 
Wertverlust haben. Vielleicht nicht so stark wie Autos, aber doch 
merklich. Und als kurzfristiges Investment würde ich es nicht für 
geeignet halten. Als ich meine Wohnung kaufte, hatte sie 150.000€ 
gekostet und sie war 10 Jahre alt. Meine Nachbarn haben neu einen Preis 
von 205.000€ für die identische Wohnung einen Stock drüber gezahlt.

Autor: Sepp (Gast)
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g. k. schrieb:
> Kommt drauf an, ich zahle p.a. 2100€ in einen Riestervertrag ein, mein
> Eigenanteil beträgt ca. 1200€. Der Rest kommt vom Staat (ich bin
> Single), von daher

Du zahlst dann in der Rente Steuern drauf! Weißt du das?
Wahrscheinlich ca. 40%. (Steuersätze werden nicht (genug) der Inflation 
angepasst!)

g. k. schrieb:
> Darüberhinaus habe ich noch eine LV sowie RV, die beide steuerfrei sind.
> Aber auch die betrachte ich nur als kleinen Zusatz im Alter.

DAS kann sich noch ändern.

Autor: Kolophonium (Gast)
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>Du zahlst dann in der Rente Steuern drauf! Weißt du das?
>Wahrscheinlich ca. 40%. (Steuersätze werden nicht (genug) der Inflation
>angepasst!)


Der gemeine Ingenieur ist nach den üblichen Forumsjammerern doch sowieso 
nur knapp über H4 entlohnt.
Entsprechend ist die Rente ebenfalls maximal auf Grundsicherungsniveau.
Also kein Grund sich Sorgen über Besteuerung machen

Autor: Sepp (Gast)
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Kolophonium schrieb:
> Der gemeine Ingenieur ist nach den üblichen Forumsjammerern doch sowieso
> nur knapp über H4 entlohnt.

Stimmt! Hatte ich vergessen :-)

Autor: FPGA-Pongo (Gast)
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Als Rentner zahlt man nur 40% wenn man richtig viel Rente hat. Das hat 
aber doch kaum einer. Die 2500,- die ich mal bekomme, sind ja keine 40k 
im Jahr und werden daher "oben", also den hohen Euros mit gerade 30%-35% 
versteuert. Man wird dann ja auch was zum Abziehen haben, z.B. die 
Krankenkassenbeiträge, Freibeträge. Da kommt ein zu versteuerndes 
Einkommen von maximal 25k zustande von denen die Hälfte im Freigetrag 
versickert.

> Re: private Rentenvorsorge

1) Ein Haus, in dem man selber drin wohnt
2) Ein Geschäft nebenher, aus dem man nich gekündigt werden kann
3) Ein Haus, in dem man nicht wohnt sondern Miete kassiert
4) Kinder, die einen finanzieren
5) Eine private Rente, die vor 2004 abgeschlossen wurde
6) Aktien von einem Weltkonzern, die nicht kaputtgehen
7) Eine Rüruprente, wenn man sehr viel verdient
8) Eine Riesterrente, wenn man sehr wenig verdient
9) Geld auf der Bank
10) Geld im Ausland auf der Bank

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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g. k. schrieb:
> EloQuent schrieb:
>> Private RV lohnt momentan nur, wenn man schon eine hat oder eine
>> kostenfrei abschliessen kann, sonst Finger weg! Von Riester ist
>> abzuraten, weil sich das für die Besserverdienenden (>60k) nicht lohnt.
>> Da ist Rürup besser. Momentan kann man 80% von der eingezahlten Masse
>> absetzen.
>
> Kommt drauf an, ich zahle p.a. 2100€ in einen Riestervertrag ein, mein
> Eigenanteil beträgt ca. 1200€. Der Rest kommt vom Staat (ich bin
> Single), von daher vermehrt sich mein eingezahlter Betrag bereits ohne
> jegliche Renditen aus dem Vertrag selbst. Dieser ist ein Fondssparplan,
> so dass ich da durchaus mit einer positiven Rendite nach Inflation
> rechne. Allerdings ist die Riesterrente sicher nicht mein Zugpferd für
> den Ruhestand, sondern ein kleiner Bonus und wird als Unterstützung beim
> PKV-Beitrag dienen.
>

Gerade die Fontssparpläne sind eine einzige Katastrophe für den Sparer.

Zum Einen werden die Aktien sofort verkauft und in Anleihen 
umgeschichtet, wenn die Börse mal schwächelt, um die garantierte 
Sicherheit zu gewährleisten. Da das fast sicher während der Laufzeit 
passiert, ist der Aktienanteil über die Laufzeit zu vernachlässigen.

Zum Anderen sind die Gebühren von der angesparten Kapitalhöhe abhängig. 
D. h., wenn man nach 30 Jahren ein ordentliches Sümmchen hat, werden die 
Gebühren auf Basis dieser Summe berechnet, so dass praktisch die 
gesammte Sparrate für Gebühren draufgeht.

Die sind echt super für die Versicherungen.

Gruss
Axel

Autor: Sepp (Gast)
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FPGA-Pongo schrieb im Beitrag #4019279:
> Als Rentner zahlt man nur 40% wenn man richtig viel Rente hat. Das hat
> aber doch kaum einer. Die 2500,- die ich mal bekomme, sind ja keine 40k
> im Jahr und werden daher "oben", also den hohen Euros mit gerade 30%-35%
> versteuert. Man wird dann ja auch was zum Abziehen haben, z.B. die
> Krankenkassenbeiträge, Freibeträge. Da kommt ein zu versteuerndes
> Einkommen von maximal 25k zustande von denen die Hälfte im Freigetrag
> versickert.

Typisches gequatsche der Versicherungsagenturen.
Punkt 1.) Die Steuersätze (und auch Freibeträge) in 30 Jahren KANN man 
nicht kennen. Also grenzt allein so eine Aussage schon an Betrug.
Punkt 2.) in 30 Jahren wirst du kaum von 2500 € leben können. Das wäre 
dann wirklich fast schon Grundsicherung. Denn 2500 wären dann noch 1000€ 
"wert". Annahme: Inflation von 3% (die wir ja im Prinzip haben, wenn man 
realistische Warenkörbe verwendet).

Autor: Entwickler (Gast)
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Sepp schrieb:

> Typisches gequatsche der Versicherungsagenturen.
> Punkt 1.) Die Steuersätze (und auch Freibeträge) in 30 Jahren KANN man
> nicht kennen. Also grenzt allein so eine Aussage schon an Betrug.
> Punkt 2.) in 30 Jahren wirst du kaum von 2500 € leben können. Das wäre
> dann wirklich fast schon Grundsicherung. Denn 2500 wären dann noch 1000€
> "wert". Annahme: Inflation von 3% (die wir ja im Prinzip haben, wenn man
> realistische Warenkörbe verwendet).

Genau so ist es. Alles andere kann man nur als naive Leichtgläubigkeit 
einer kurzsichtigen Generation bezeichnen.

Autor: Maggiwürzer (Gast)
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g. k. schrieb:
> Kommt drauf an, ich zahle p.a. 2100€ in einen Riestervertrag ein, mein
> Eigenanteil beträgt ca. 1200€. Der Rest kommt vom Staat (ich bin
> Single)

Das verstehe ich nicht...seit wann unterstützt der Staat den 
Riestervertrag mit 900€ im Jahr? Weil man Single ist?

Eigenbeitrag um die höchsten Zuschuss von glaube ich 159€ (oder 157€, 
weiß ich gerade nicht genau) ist doch 2100€-Zuschuss/12Monate also so 
ungefähr 162€ im Monat - ca. 1942€ im Jahr....oder wenn man die 2100€ 
nicht berappen kann 4% vom Rentenbrutto aber gleiche Formel...

Autor: Danilo (Gast)
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Axel Laufenberg schrieb:
> Zum Anderen sind die Gebühren von der angesparten Kapitalhöhe abhängig.
> D. h., wenn man nach 30 Jahren ein ordentliches Sümmchen hat, werden die
> Gebühren auf Basis dieser Summe berechnet, so dass praktisch die
> gesammte Sparrate für Gebühren draufgeht.
>
> Die sind echt super für die Versicherungen.
>
> Gruss
> Axel

Bitte keine Nebelkerzen zünden sondern Fakten bereitstellen.

Autor: Tom (Gast)
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Maggiwürzer schrieb:
> g. k. schrieb:
>> Kommt drauf an, ich zahle p.a. 2100€ in einen Riestervertrag ein, mein
>> Eigenanteil beträgt ca. 1200€. Der Rest kommt vom Staat (ich bin
>> Single)
>
> Das verstehe ich nicht...seit wann unterstützt der Staat den
> Riestervertrag mit 900€ im Jahr? Weil man Single ist?
>
> Eigenbeitrag um die höchsten Zuschuss von glaube ich 159€ (oder 157€,
> weiß ich gerade nicht genau) ist doch 2100€-Zuschuss/12Monate also so
> ungefähr 162€ im Monat - ca. 1942€ im Jahr....oder wenn man die 2100€
> nicht berappen kann 4% vom Rentenbrutto aber gleiche Formel...

Exakt so sieht es aus. Aber da der Kollege ja nicht auf den Kopf gefalln 
ist, hat er höchstwahrscheinlich noch die Steuererstattung in seine 
Berechnung mit einbezogen.

Cheers

Autor: Maggiwürzer (Gast)
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Ok. Gut. Das könnte durchaus sein.

Autor: Sepp (Gast)
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Tom schrieb:
> Exakt so sieht es aus. Aber da der Kollege ja nicht auf den Kopf gefalln
> ist, hat er höchstwahrscheinlich noch die Steuererstattung in seine
> Berechnung mit einbezogen.

Und mein Beitrag oben erklärt, wieso das Humbug ist.
Ich finde ernsthaft, dass Behauptungen wie
"sie sparen ja die Steuern, so müssen sie nur 1200 ausgeben, um 2100 
einzuzahlen, blah blah..."
nichts anderes als Betrug sind!
Nur keiner regt sich da auf.

Autor: Tom (Gast)
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Sepp schrieb:
> Tom schrieb:
>> Exakt so sieht es aus. Aber da der Kollege ja nicht auf den Kopf gefalln
>> ist, hat er höchstwahrscheinlich noch die Steuererstattung in seine
>> Berechnung mit einbezogen.
>
> Und mein Beitrag oben erklärt, wieso das Humbug ist.
> Ich finde ernsthaft, dass Behauptungen wie
> "sie sparen ja die Steuern, so müssen sie nur 1200 ausgeben, um 2100
> einzuzahlen, blah blah..."
> nichts anderes als Betrug sind!
> Nur keiner regt sich da auf.

Du hast natürlich recht!
Aber warum sollte man dem Staat jetzt ein zinsfreies Darlehen 
überlassen, wenn ich doch eh weiß, dass ich später auf meine private 
Rente Steuern zahlen darf. Wenn die Steuerersparnis sinnvoll und 
gewinnbringend re-investiert werden kann, so könnte der daraus 
resultierende Gewinn später die Steuern der privaten Rente finanzieren.
Ich weiß, alles die optimale Wunschvorstellung, aber wenn man schonmal 
Steuern nachzaheln und Vorauszahlungen leisten durfte sieht man das 
alles ein wenig verklärt ;)

Cheers

Autor: Danilo (Gast)
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Tom schrieb:
> Exakt so sieht es aus. Aber da der Kollege ja nicht auf den Kopf gefalln
> ist, hat er höchstwahrscheinlich noch die Steuererstattung in seine
> Berechnung mit einbezogen.
>
> Cheers

Ich weiss dass die Banken mit der Steuererstattung locken (u.a. bei 
Riester).

Grundsätzlich sehe ich gar nicht ein für z.B. 3 % Zinsen auf 100 k 
Kapital Steuern zu bezahlen wenn ich Rentner bin.

Habe ich die dann in einer ETW investiert muss ich eben diese 
Kapitalertrags- oder Einkommensteuer nicht zahlen (dafür allerdings 
andere z.T. andere Abgaben).

Autor: Kassandra (Gast)
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Bei diesem schwierigen Thema möchte ich mal meine (sehr allgemeine) 
Meinung zur Diskussion stellen.: Ich fange da ganz weit oben an:

Schon die Threadüberschrift halte ich für verfehlt: Rente ist ein 
ausschließlich monetärer Begriff da er eine Geldzahlung beschreibt. 
Diese muss ja aus irgendwas erfolgen.

Das einzige Geldsystem das sich als stabil erwiesen hat ist die deutsche 
Rentenversicherung. In ihr zahlen die Arbeitsfähigen in einen Topf ein 
aus dem die Renten im gleichen Monat ausgezahlt werden (der sog. 
Generationenvertrag). Gleichzeitig ist es ein Umlageverfahren und 
selbige sind inhärent inflationsgesichert da Sie Vermögenslos arbeiten.

Leider leben wir aber in einem Feudalstaat von gigantischen Ausmaßen. 
Die Rentenkassen wurden für alles möglich missbraucht (zuletzt zur 
Mitfinanzierung der DDR Renten) bis alle Rücklagen verzehrt waren.

Auch zahlen dort nur noch abhängig Beschäftigte ein. Der Rest hat sich 
in eigene Kassen ausgeklinkt (Ärzte, Steuerberater, Anwälte sog. 
Künstler usw.) und wird gleichzeitig von Kartellen und 
Preisfestsetzungen gegen interne und externe Konkurrenz geschützt.

Das ist alles kein Zufall sondern Klientelpolitik (der Bundestag besteht 
hat hauptsächlich aus diesen Berufsgruppen). Die Struktur im Land bilden 
Sie unter der Reichstagskuppel nicht annähernd ab. Einzige Ausnahme sind 
Geschlechtsmerkmale (wohl die Spitze der Perfidie).

Das produziert Fehlsteuerungen ohne Ende. Der Staat wird immer dadurch 
gezwungen sein sich über "die anderen" zu finanzieren.

Lebensversicherung z.B. sind von der Struktur her ein alter Bekannter. 
Das Konstrukt ist an die Mefo Wechsel aus dem III Reich angelehnt. Wie 
damals landen durch die Ausgestaltung die Einzahlungen beim Staat. 
Aktuell z.B. in Staatsanleihen. Daher auch die hohen "Abschlusskosten". 
Diese sind durchaus auf der "Markthöhe von kriminellen Vereinigungen.

Auch auf alle anderen Vermögen hat der Staat Zugriff. Immobilien z.B. 
werden im Fall des Falles durch ein Schutzgeld das sich Zwangshypotheken 
nennt belastet. Aktien und andere Papiere geraten durch simples 
schließen der Handelsplätze in die Hand des Staates.

Wer von Gold als Wertanlage träumt hat vermutlich noch nie vom 
Besitzverbot in privater Hand gehört. Diese in Verbindung mit den 
modernen Metalldetektoren macht den Besitz im worst case Fall im Inland 
wertlos (Niveau ca. 100 Messingschrauben 10x50).

-

Vielleicht ist das alles "Spinnkram". Aber nicht nur Griechenland, 
Spanien Italien Portugal Frankreich etc sind Pleite. Der ganze westliche 
Kulturkreis ist Bankrott. Die derzeitige Lage in den südlichen Ländern 
ist mit dem "schwarzen Freitag" und der Weltwirtschaftskrise ab 1929 
nicht vergleichbar. Sie übertrifft diese in Kennzahlen und Kenngrößen. 
Durch den Umstand das alle diese Länder in den vergangenen 80-90 Jahren 
um so viel reicher geworden sind erst einmal keine Hungersnöte zu 
erwarten.

Merkel/Stoiber haben auch vollkommen recht. Ihre Handlungen innerhalb 
des herrschenden Systems sind alternativlos. Blöd nur das Sie de 
nNachsatz immer vergessen. Ihre Alternativlosigkeit mündet im Krieg.

Im Krieg. Wer das nicht glaubt sollte besser täglich das STOP PUTIN 
Poster des ehemaligen Nachrichtenmagazins betrachten. Im Vergleich dazu 
war Hugenberg Amateur.

Und Gegenmaßnahmen?  Keine Ahnung. Aber ein Volk das über die 
Jahrtausende verfolgt wurde hat Strategien entwickelt um unter den 
Umständen ständiger Verfolgung Vermögenserhalt zu betreiben.

Es hat Israel gegründet.

My2cts,
Hoffentlich nicht zu weit weg von euch

Beitrag #4026138 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Joachim B. (jar)
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GGast schrieb:
> Die Rente ist sicher .....

als Blüm das gesagt hatte meinte er seine eigene!

Autor: Gonzo (Gast)
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genervt schrieb im Beitrag #4026138:
> Kassandra schrieb:
> Das einzige Geldsystem das sich als stabil erwiesen hat ist die deutsche
> Rentenversicherung.
>
> Was muss man saufen, um das zu glauben?
>
> Die GRV ist ein einziges Verlustgeschäft.

Hier geht es um das Umlageverfahren, und ja, das ist stabil, weil es 
immer direkt einen Teil des heute erwirtschafteten Geldes nimmt und den 
Rentnern auszahlt.

Eine kapitalgedeckte Rente hat dagegen immer die Unsicherheit, von der 
Inflation aufgefressen zu werden oder dass eine Währung zwischendurch 
den Bach runtergeht.

Autor: Karl Käfer (Gast)
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Hallo Harald,

Harald82 schrieb:
> Ich gehöre zum Baujahr '82 und habe mich bisher nie großartig um Rente
> etc. gekümmert. Ich bin im öff. Dienst untergekommen und bezahle ja
> schon vom Lohn 'ne Menge in die gesetzliche Rentenversicherung ein.
>
> Ein Bekannter meinte jetzt, es würde Sinn machen, neben der gesetzlichen
> Versicherung noch eine private Rentenversicherung abzuschließen, um im
> Alter mehr geld zu haben und jetzt in den jungen Jahren noch von
> günstigen Beiträgen (~ 30.- Euro) profitieren zu können.
>
> Ich stehe dem ganzen ein wenig skeptisch gegenüber:
>
> - Ich zahle doch jetzt schon wesentlich mehr ein als ich aus der
> Gesetzlichen später einmal wieder rausbekomme, oder?

Ja, das stimmt, und deswegen ist es -- vor allem, wenn man noch jung ist 
wie Du -- zusätzlich zur gesetzlichen noch eine private Vorsorge zu 
treffen. Je früher Du damit anfängst, desto mehr profitierst Du dann von 
den langen Laufzeiten, also: Zins und, vor allem, Zinseszins.

> - Finanziere ich damit nicht irgendwelche "Finanzhaie"?

Möglich. Aber wenn Du hinterher ein paar hundert Euro Rente mehr hast, 
wirst Du froh sein, die "Finanzhaie" finanziert zu haben. Außerdem 
kannst Du durch eine entsprechende Wahl Deiner Versicherung 
beeinflussen, wie die Finanzhaie Dein Geld investieren. Aber, natürlich, 
wie jeder Dienstleister (und vermutlich auch Du) wollen auch die für 
ihre Arbeit bezahlt werden.

> Die private Versicherung geht pleite und dann?

Für solche Fälle gibt es eine Einlagensicherung.

> - Würdet ihr das machen bzw. habt ihr eine private Rentenversicherung?

Es gibt im Versicherungsbereich mittlerweile so genannte 
"Honorarberater". Die leben nicht von Versicherungsprämien, sondern Du 
bezahlst sie selbst, und sie sind ausschließlich von Dir beauftragt und 
handeln (hoffentlich, natürlich gibt es auch da schwarze Schafe) in 
Deinem Interesse. Aber die mußt Du eben auch selbst bezahlen (das machst 
Du sonst über die Prämien auch, aber dann fällt es Dir nicht so auf).

HTH,
Karl

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Kassandra schrieb:
> Das einzige Geldsystem das sich als stabil erwiesen hat ist die deutsche
> Rentenversicherung. In ihr zahlen die Arbeitsfähigen in einen Topf ein
> aus dem die Renten im gleichen Monat ausgezahlt werden (der sog.
> Generationenvertrag). Gleichzeitig ist es ein Umlageverfahren und
> selbige sind inhärent inflationsgesichert da Sie Vermögenslos arbeiten.

Richtig - insbesondere hat diese zwei Weltkriege recht problemlos 
überstanden, genauso wie die GKV.

> Wer von Gold als Wertanlage träumt hat vermutlich noch nie vom
> Besitzverbot in privater Hand gehört. Diese in Verbindung mit den
> modernen Metalldetektoren macht den Besitz im worst case Fall im Inland
> wertlos (Niveau ca. 100 Messingschrauben 10x50).

Das halte ich allerdings für Unsinn. Das Besitzverbot würde mich bspw. 
nicht im geringsten kümmern. Und natürlich würde man dann ins Ausland 
gehen.

Welche Metalldetektoren sollen das sein?

Gold kannst Du praktisch überall verstecken - das muss nicht einmal das 
eigene Grundstück sein. Im Krisenfall kann man das sehr schnell 
"auslagern" und man kann nicht alle Häuser gleichzeitig "scannen" - wie 
auch immer das gehen soll.

> Vielleicht ist das alles "Spinnkram". Aber nicht nur Griechenland,
> Spanien Italien Portugal Frankreich etc sind Pleite. Der ganze westliche
> Kulturkreis ist Bankrott.

Nein, sie sind natürlich nicht bankrott. Da stehen nur einfach ein paar 
Zahlen auf einem Papier. Kraft eines Gesetzes können die jederzeit 
verschwinden. Ist in der Vergangenheit schon viele Male geschehen.

Trotzdem stehen die für dieses Geld geschaffenen Gegenwerte weiterhin: 
Straßen, Infrastruktur usw.

Es wäre nur das Geld diverser Kapitalanlageformen weg - ein Grund mehr, 
auf die einzige wirklich nachhaltige Form der GRV zu setzen (und deren 
Einlagen natürlich nicht zu verschleudern :-(

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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Chris D. schrieb:
> Kassandra schrieb:
>> Wer von Gold als Wertanlage träumt hat vermutlich noch nie vom
>> Besitzverbot in privater Hand gehört. Diese in Verbindung mit den
>> modernen Metalldetektoren macht den Besitz im worst case Fall im Inland
>> wertlos (Niveau ca. 100 Messingschrauben 10x50).
>
> Das halte ich allerdings für Unsinn. Das Besitzverbot würde mich bspw.
> nicht im geringsten kümmern. Und natürlich würde man dann ins Ausland
> gehen.
>
> Welche Metalldetektoren sollen das sein?
>
> Gold kannst Du praktisch überall verstecken - das muss nicht einmal das
> eigene Grundstück sein. Im Krisenfall kann man das sehr schnell
> "auslagern" und man kann nicht alle Häuser gleichzeitig "scannen" - wie
> auch immer das gehen soll.
>

Was willst Du denn mit dem Gold machen, wenn Du es verstecken  musst ? 
Im Garten vergraben nützt es Dir nichts.

Und man muss sich nur mal ansehen, was Gold in echten Kriesenzeiten noch 
wert war. 1946 gab es wurde es mit Brot aufgewogen.

Letztlich läuft es immer darauf hinaus, dass Sicherheit kostet. Das gilt 
für die Schweizer Banken, die für ihr Bankgeheimniss horrende Gebühren 
kassierten wie für die deutsche Rentenversicherung, die relativ niedrige 
Renditen abwirft, aber über zwei Kriege hinweg funktioniert hat. Wer 
keinem Staat traut hat mitlerweile sowieso ein massives Problem, Geld 
vor dem Staat zu verstecken ist mitlerweile praktisch unmöglich 
geworden.

Gruss
Axel

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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> Wer
> keinem Staat traut hat mitlerweile sowieso ein massives Problem, Geld
> vor dem Staat zu verstecken ist mitlerweile praktisch unmöglich
> geworden.
>
> Gruss
> Axel

Die Frage ist: "Wer ist der Staat?"

Ansonsten sollte man sich klar werden, das in D-land die 
10%-Gesellschaft das sagen hat.
Also Beamte, Freiberufler und Unternehmer.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Axel Laufenberg schrieb:
> Was willst Du denn mit dem Gold machen, wenn Du es verstecken  musst ?
> Im Garten vergraben nützt es Dir nichts.

Nein, das nimmt man mit, wenn man das Land verlässt (verlssen muss).

> Und man muss sich nur mal ansehen, was Gold in echten Kriesenzeiten noch
> wert war. 1946 gab es wurde es mit Brot aufgewogen.

Aber eben auch nur hier in DE. Wenn Du mit dem Gold damals den Kontinent 
verlassen hast (und nur dafür habe ich es), dann war das ein sehr 
hübsches "Starterpaket".

> Letztlich läuft es immer darauf hinaus, dass Sicherheit kostet. Das gilt
> für die Schweizer Banken, die für ihr Bankgeheimniss horrende Gebühren
> kassierten wie für die deutsche Rentenversicherung, die relativ niedrige
> Renditen abwirft, aber über zwei Kriege hinweg funktioniert hat.

Und sie würde noch viel besser funktionieren, wenn sich die Politik 
nicht immer wieder großzügig bedient hätte, um andere Löcher zu stopfen.

Grundsätzlich wäre ich auch dafür, dass wir Selbstständigen dort 
einzahlen (so wie auch in die GKV).

Und natürlich wird das Renteneintrittsalter (oder die Beiträge) weiter 
steigen müssen, wenn das Modell weiterhin funktionieren soll.

67 wird dauerhaft nicht reichen. Dazu muss man nur in die aktuellen 
Todesanzeigen schauen. Über 80 Jahre ist die Regel, längst nicht mehr 
die Ausnahme.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Sepp (Gast)
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Karl Käfer schrieb:
> Für solche Fälle gibt es eine Einlagensicherung.

Völlig wertlos. Nicht einmal EINE Großbank könnte die Stützen.
Faäält z.B. die *K*ommerzbank, sind alle Einlagensicherungen weg...

Autor: Kassandra (Gast)
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genervt schrieb im Beitrag #4026138:
> Die GRV ist ein einziges Verlustgeschäft.

Schon unter reinen Renditegesichtspunkten ist das zweifelhaft. Die sehr 
hohe Sicherheit rechtfertigt aber sogar eine evtl. wenn auch geringe 
Negativrendite. Auch kannst du deine Rücklagen nicht verzehren weil sie 
halt bis zum letzten Tag zahlt (welchen Betrag auch immer).

In 5 Minuten auf den Punkt gebracht:

Volker Pispers: Die Rentenlüge
Youtube-Video "Volker Pispers: Die Rentenlüge"


Chris D. schrieb:
> Das halte ich allerdings für Unsinn. Das Besitzverbot würde mich bspw.
> nicht im geringsten kümmern. Und natürlich würde man dann ins Ausland
> gehen.

Das meinte ich u.a. mit allgemein weil nicht jeder die Möglichkeit zum 
Auswandern hat. Schmuggel ist außerdem auch nicht Jedermanns Sache.

Einen Staat interessieren kleine Fische nicht. Ihm reicht es den Schwund 
einzudämmen. Die Geschichtsbücher sind da auch sehr Lehrreich. Da steht 
dann unter anderem das es für eingezogenes Gold Sicherungsscheine gab 
die dann ein paar Jahre später zu einem Drittel des Wertes liquidiert 
wurden.


> Nein, sie sind natürlich nicht bankrott. Da stehen nur einfach ein paar
> Zahlen auf einem Papier. Kraft eines Gesetzes können die jederzeit
> verschwinden. Ist in der Vergangenheit schon viele Male geschehen.
>
> Trotzdem stehen die für dieses Geld geschaffenen Gegenwerte weiterhin:
> Straßen, Infrastruktur usw.
>
> Es wäre nur das Geld diverser Kapitalanlageformen weg - ein Grund mehr,
> auf die einzige wirklich nachhaltige Form der GRV zu setzen (und deren
> Einlagen natürlich nicht zu verschleudern :-(

Kluge Worte und sicher richtig.

Erklär aber dem fleißigen Sparer mal das es seine "Lebensversicherung" 
ist die in diesen Anlageformen steckt. Vermutlich wird Sie da auch als 
erst herausgezogen werden wenn alle anderen ihre Schäfchen im trockenen 
haben. Da  wird er sich dann wohl Fragen ob er das nicht selber besser 
gekonnt hätte.

Nach den letzten Gesetzesänderungen ist er sogar verpflichtet seine 
Beiträge weiter zu entrichten selbst wenn ein Totalausfall zu befürchten 
ist.


Karl Käfer schrieb:
> Ja, das stimmt, und deswegen ist es -- vor allem, wenn man noch jung ist
> wie Du -- zusätzlich zur gesetzlichen noch eine private Vorsorge zu
> treffen. Je früher Du damit anfängst, desto mehr profitierst Du dann von
> den langen Laufzeiten, also: Zins und, vor allem, Zinseszins.

Halte ich für Suboptimal da es kaum noch Erträge gibt. Besser z.B. in 
Aktien investieren noch besser streuen (wenn die Mittel reichen). Risiko 
gibt es überall, aber warum soll man den Audi vom Versicherungsvertreter 
den Ferrari von seinem  Boss und die goldenen Löffel der Fondsmanager 
mitbezahlen.

Vom Lerneffekt gar nicht zu reden und Lehrgeld zahlt man überall, gerade 
im Haifischbecken Finanzbranche. Aber es schult.

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
Datum:

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Chris D. schrieb:
> Axel Laufenberg schrieb:
>> Was willst Du denn mit dem Gold machen, wenn Du es verstecken  musst ?
>> Im Garten vergraben nützt es Dir nichts.
>
> Nein, das nimmt man mit, wenn man das Land verlässt (verlssen muss).
>
>> Und man muss sich nur mal ansehen, was Gold in echten Kriesenzeiten noch
>> wert war. 1946 gab es wurde es mit Brot aufgewogen.
>
> Aber eben auch nur hier in DE. Wenn Du mit dem Gold damals den Kontinent
> verlassen hast (und nur dafür habe ich es), dann war das ein sehr
> hübsches "Starterpaket".
>

Anscheinend gehen wir von unterschiedlichen Definitionen von "Ernstfall" 
aus. Wenn ich für die Flucht noch mein Auto verwenden kann, bekommt man 
auch jedes andere Wertpapier etc. über die Grenze (inkl. des Wertes des 
Autos selbst). Wenn es wirklich ernst wird und das Auto schon 
konfisziert ist, bekommt man kein Gold mehr im Gepäck mitgenommen. Gold 
ist extrem schwer und fällt bei einer Gepäckdurchsuchung bei der 
Ausreise sofort auf.

Gruss
Axel

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Axel Laufenberg schrieb:
> Anscheinend gehen wir von unterschiedlichen Definitionen von "Ernstfall"
> aus. Wenn ich für die Flucht noch mein Auto verwenden kann, bekommt man
> auch jedes andere Wertpapier etc. über die Grenze (inkl. des Wertes des
> Autos selbst). Wenn es wirklich ernst wird und das Auto schon
> konfisziert ist, bekommt man kein Gold mehr im Gepäck mitgenommen. Gold
> ist extrem schwer und fällt bei einer Gepäckdurchsuchung bei der
> Ausreise sofort auf.

Nun, dieses Luxusproblem löst man wie folgt:

Wertpapiere: Welche Bank macht für's Depot noch physische 
Stückeverwahrung bei Privat anlegern? Sind eh 99,95% Streifbanddepots. 
Somit schleppt man das im Ernstfall nicht mit sich rum, man kommt gar 
nicht erst dran .-)

Statt Gold nimmt man einfach 100..200 Gramm lupenreine Brillianten.

10 kg Gold  hat man eh immer im Handgepäck, für die Portokasse.

scnr.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Axel Laufenberg schrieb:
> Anscheinend gehen wir von unterschiedlichen Definitionen von "Ernstfall"
> aus. Wenn ich für die Flucht noch mein Auto verwenden kann, bekommt man
> auch jedes andere Wertpapier etc. über die Grenze (inkl. des Wertes des
> Autos selbst).

Das Problem ist nur, dass der Zahlungsverkehr dann vermutlich überwacht 
wird und Wertpapiere eben auch ganz schnell wertlos werden können.

> Wenn es wirklich ernst wird und das Auto schon
> konfisziert ist, bekommt man kein Gold mehr im Gepäck mitgenommen. Gold
> ist extrem schwer und fällt bei einer Gepäckdurchsuchung bei der
> Ausreise sofort auf.

Axel! :-) Ich dachte, wir sind hier in einem Elektronikforum :-)

Es gibt viele Mittel und Wege, um etwas Kleines außer Landes zu bringen, 
ohne dass es entdeckt wird. Früher waren es Modellflugzeuge/Ballons, 
heute nimmt man wohl eher Quadrokopter/Drohnen. Die gibt es mittlerweile 
preiswert autonom fliegend über viele Kilometer per Initialplattform 
oder GPS (könnte man ja stören) und die landen punktgenau.

Kokain wird so schon geschmuggelt, Dinge in den Knast auch.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Kassandra (Gast)
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Axel Laufenberg schrieb:
> Anscheinend gehen wir von unterschiedlichen Definitionen von "Ernstfall"
> aus.

Solcherart Szenarien halte ich für wenig zu Ende gedacht. Die Erfahrung 
lehrt das die öffentliche Ordnung in Old Germany nicht zusammenbricht 
sondern das genaue Gegenteil passiert.  Faschismus und Diktatur bilden 
sich und die Germanen scharen sich unter ..... . Die Blockwarte die auch 
hier ihr Unwesen treiben warten doch nur ;-).


Flüchtlinge wird es eher in der Gegenrichtung geben (außer bei Typen wie 
mir die ihren Mund nicht halten können ;-).

Sinnvoller wäre evtl. ein paar Feldbetten zu kaufen und die "Gäste" zum 
ackern in deinem Schrebergarten zu verdingen.

Des weiteren: Jenseits der Grenze sehen Sie dich kommen. Alle! Gold ist 
schwer konvertibel und wo willst du hin? Selbst der ach so seriöse 
Banker will sein Schnäppchen machen und du stehst in der Schlange hinter 
all den anderen die es geschafft haben "raus zu kommen".

Ne Hütte in Schweden nebst guten Nachbarn wäre imho eine viel bessere 
Lebensversicherung als alle Vermögenswerte die man auf diesem schönen 
Erdball so an sich raffen kann. Von den namensgleichen Produkten welche 
die Verbraucherzentralen als legalen Betrug bezeichnen (übrigens mit mit 
höchstrichterlichem Segen) gar nicht zu reden.

Chris D. schrieb:
> Es gibt viele Mittel und Wege, um etwas Kleines außer Landes zu bringen,
> ohne dass es entdeckt wird. Eines davon wären Modellflugzeuge/Ballons,

U-boot Modelle hast du vergessen.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Kassandra schrieb:
> Des weiteren: Jenseits der Grenze sehen Sie dich kommen.

Und? Selbst wenn - ein paar Goldmünzen, und das Problem ist gelöst.

> Gold ist schwer konvertibel.

Nein, gar nicht. Man nimmt natürlich keine Barren sondern Münzen. Die 
wirst Du ohne Probleme weltweit los - zu einem guten Kurs, gerade in 
Krisenzeiten.

> U-boot Modelle hast du vergessen.

Stimmt :-)

Aber jetzt wollen wir mal nicht zu schwarz malen: ich gehe einfach davon 
aus, dass wir unseren Lebensabend ruhig genießen können. Wobei ich nicht 
vor habe, wirklich "in Rente zu gehen".

Warum sollte ich mein Hobby aufgeben?

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Gästchen (Gast)
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Kassandra schrieb:
> Ne Hütte in Schweden nebst guten Nachbarn wäre imho eine viel bessere
> Lebensversicherung als alle Vermögenswerte die man auf diesem schönen
> Erdball so an sich raffen kann.

Da stimme ich dir zu. Eine Immobilie, auch wenn eine ganz einfache, 
zählt in den Ländern die nicht nach radikalen Marktregeln leben viel 
mehr. Auch von der Lage her halte ich Nordeuropa selbst im Ernstfall für 
viel sicherer, selbst das hat sich schon in beiden Weltkriegen 
bewahrheitet. Selbst sprachlich kommt man dort problemlos mit Englisch 
aus. Die momentane Lage in der Ukraine ist schon sehr angespannt, 
alleine schon durch dumme Zündelei unsere Politiker und auch vor dem 2WK 
gab es auch reichlich Redner mit "Ich habe das nie gedacht dass....".

Gruß.

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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Chris D. schrieb:
> Kassandra schrieb:
>> Des weiteren: Jenseits der Grenze sehen Sie dich kommen.
>
> Und? Selbst wenn - ein paar Goldmünzen, und das Problem ist gelöst.
>
>> Gold ist schwer konvertibel.
>
> Nein, gar nicht. Man nimmt natürlich keine Barren sondern Münzen. Die
> wirst Du ohne Probleme weltweit los - zu einem guten Kurs, gerade in
> Krisenzeiten.

Gerade Münzen haben schon in dem Moment, wo Du sie kaufst, die Hälfte 
ihres wertes verloren. Und das schon ohne, dass Du in einer schlange am 
Bankschalter zwischen hunderten anderen Flüchtlingen mit dem gleichen 
Problem stehst.

>
>> U-boot Modelle hast du vergessen.
>
> Stimmt :-)
>
> Aber jetzt wollen wir mal nicht zu schwarz malen: ich gehe einfach davon
> aus, dass wir unseren Lebensabend ruhig genießen können. Wobei ich nicht
> vor habe, wirklich "in Rente zu gehen".
>
> Warum sollte ich mein Hobby aufgeben?

Die Ausgangsfrage war ja, was passiert, wenn das Rentensystem wirklich 
zusammenbricht.

Ich denke auch, dass internationale Aktien längerfristig die richtige 
Wahl sind, spannend wäre dann allenfalls noch, wie man an so ein Depot 
ran kommt, wenn tatsächlich Steuern und Abgaben in Deutschland durch die 
Decke gehen, um die Beamten und Rentner bei Laune zu halten. Evtl. 
sollte man so ein Depot bei einer ausländischen Bank halten, man kann es 
ja trotzdem in Deutschland versteuern, so lange man hier wohnt.

Gruss
Axel

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Chris D. schrieb:
> Und natürlich wird das Renteneintrittsalter
politisch nicht durchsetzbar
> (oder die Beiträge) weiter
> steigen müssen, wenn das Modell weiterhin funktionieren soll.
Beiträge rauf? Da müssten die AG aber auch mitzahlen.
Ergo, kommt nicht in die Tüte.

Im Ende wird es so laufen, dass die Rentner auf ihre Rücklagen 
angewiesen sind, oder aber sich über 450€ Jobs ihren Konsum finanzieren 
müssen.
Ansonsten leben die auf dem Niveau von HIV als Grundsicherung.

Autor: Kassandra (Gast)
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Gästchen schrieb:
> Die momentane Lage in der Ukraine ist schon sehr angespannt,

Naja, zur Zeit beharken Sie sich in Kleinstädten an der russischen 
Grenze. Der Rest wird (wie immer) von diversen Oligarchen ausgepresst. 
Zur Zeit sind die halt Pro-EU, falls mehr Rubel rollt wird halt wieder 
gewechselt.

Meiner Meinung nach versuchen sich die Herrschaften in Berlin und 
Brüssel ohne allzu viel Gesichtsverlust rauszuziehen. Das Desaster das 
Sie angerichtet haben und die vielen Toten sind schon schlimm genug.

Da werden jetzt noch ein paar Reiseverbote hier und Gemüseboykotte da 
erlassen, dann beruhigen sich die Typen wieder.

Aber das ist Politik und somit off topic.

Autor: genervt (Gast)
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Kassandra schrieb:
> genervt schrieb:
>> Die GRV ist ein einziges Verlustgeschäft.
>
> Schon unter reinen Renditegesichtspunkten ist das zweifelhaft. Die sehr
> hohe Sicherheit rechtfertigt aber sogar eine evtl. wenn auch geringe
> Negativrendite. Auch kannst du deine Rücklagen nicht verzehren weil sie
> halt bis zum letzten Tag zahlt (welchen Betrag auch immer).

Die Rendite wäre bei Wohneigentum deutlich höher und das braucht man ja 
auch bis zum letzten Tag.

Autor: Dirk K. (Gast)
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genervt schrieb:
> Die Rendite wäre bei Wohneigentum deutlich höher und das braucht man ja
> auch bis zum letzten Tag.

Aber dann nicht unbedingt die Hütte, die du dir mal mit 30 Jahren 
hingestellt hast: Haus zu groß, nicht altersgerecht ausgebaut, usw.

Autor: Kassandra (Gast)
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Axel Laufenberg schrieb:
> Die Ausgangsfrage war ja, was passiert, wenn das Rentensystem wirklich
> zusammenbricht.

Das würde ich ganz entspannt angehen. Wenn das System zusammenbricht 
brauchst du dir keine Sorgen mehr zu machen. Es wird durch menschliche 
Arbeit am Leben erhalten und hat selbst zu k.u.k. Zeiten funktioniert.

Der "Lender of last resort" ist nicht der Staat sondern die Summe der in 
ihm lebenden (und arbeitenden) Menschen. Wohl eine Binse, wird aber oft 
vergessen.



genervt schrieb:
> Die Rendite wäre bei Wohneigentum deutlich höher und das braucht man ja
> auch bis zum letzten Tag.

Aber auch das Risiko. Gute Lagen sind selten teuer und meist überpreist. 
Davon abgesehen ist bei der heutigen bauweise auch nicht gesagt das die 
Hütte in 40 Jahren noch was Wert ist.

Und nicht jeder ist in der Lage sich selbiges zu erwirtschaften. Wäre 
dem nicht so gäbe es keinen Mietermarkt weil keine Mieter existieren.

Autor: genervt (Gast)
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Dirk K. schrieb:
> genervt schrieb:
>> Die Rendite wäre bei Wohneigentum deutlich höher und das braucht man ja
>> auch bis zum letzten Tag.
>
> Aber dann nicht unbedingt die Hütte, die du dir mal mit 30 Jahren
> hingestellt hast: Haus zu groß, nicht altersgerecht ausgebaut, usw.

Ja, aber die Hütte werd ich dann für einen netten 6-Stelligen Betrag 
wieder los und im Falle des frühzeitigen Ablebens haben die Erben auch 
was davon.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Axel Laufenberg schrieb:
> Gerade Münzen haben schon in dem Moment, wo Du sie kaufst, die Hälfte
> ihres wertes verloren.

Naja, nicht die Hälfte - aber schon einiges.

Aber: es kommt ja nicht darauf an, was die Münzen jetzt wert sind, 
sondern dann, wenn ich sie benötige, wenn es also eine richtig dicke 
Krise gibt. Und da ist Gold immer noch das Zahlungsmittel, das am 
beständigsten ist. Aktien etc. können wegbrechen, Depots mit einem Klick 
gesperrt werden: der Goldpreis hingegen steigt in Krisenzeiten und man 
kann es leicht dorthin mitnehmen, wo man hin möchte.

Gold ist für mich auch keine Anlage mit Rendite oder so. Der aktuelle 
Rückkaufswert ist mir vollkommen egal. Es ist einfach nur eine 
Sicherheit für das kleine Köfferchen, falls alles den Bach runtergeht 
:-)

> Und das schon ohne, dass Du in einer schlange am
> Bankschalter zwischen hunderten anderen Flüchtlingen mit dem gleichen
> Problem stehst.

Ich hab meine Münzen natürlich hier :-)

Cha-woma M. schrieb:
> Beiträge rauf? Da müssten die AG aber auch mitzahlen.
> Ergo, kommt nicht in die Tüte.

Ach, diese Aufteilung 50/50 ist doch sowieso Augenwischerei. Für mich 
als Arbeitgeber ist es vollkommen egal, wer wieviel bezahlt. Letztlich 
habe ich für den Arbeitnehmer X Euro an Kosten. Wie sich das intern 
aufteilt, interessiert mich nicht.

Ich wäre für eine längere Lebensarbeitszeit, aber mit entsprechenden 
flexiblen "nordischen" Modellen. Viele stellen bspw. nach zwei Jahren 
Weltreise und "Nichtstun" fest, dass sie doch gerne wieder etwas 
arbeiten würden, vielleicht halbtags oder ein bis zwei Tage in der 
Woche. Diesen Leuten sollte man Möglichkeiten geben. Ausschleichen 
lassen halte ich persönlich auch für viel gesünder als den plötzlichen 
Schnitt.

Autor: Dirk K. (Gast)
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Also neben der gesetzlichen Rentenversicherung, in die ich bereits den 
Höchstbetrag gemäß RV-Bemessungsgrenze einzahle, habe ich noch folgende 
Vorsorge:

Riester-Banksparplan mit Förderhöchstbeitrag
Betrieblich Altersvorsorge mit Förderhöchstbeitrag
Betriebsrente (dort zahlt nur der Arbeitgeber für mich ein)
Private Rentenversicherung

Ich hoffe, das genügt für ein auskömmliches Leben im Alter? Zumindest 
sorge ich mehr vor als meine Kollegen, so scheint mir.

Für eine Rürup-Rente zahle ich übrigens nicht ein, mir gefällt nicht, 
dass dieses Konstrukt komplett unflexibel ist.

Autor: Kassandra (Gast)
Datum:

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Chris D. schrieb:
> Axel Laufenberg schrieb:
>> Gerade Münzen haben schon in dem Moment, wo Du sie kaufst, die Hälfte
>> ihres wertes verloren.
>
> Naja, nicht die Hälfte - aber schon einiges.

Also wenn die Goldart eure Sorge ist, da hab ich was.
Abtrennbare 1g Täfelchen mit Degussa Stempel

http://www.edelmetall-handel.de/goldtafel-50-x-1g.html

Designt und produziert für den Apokalyptiker von heute

Autor: Kassandra (Gast)
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Autor: ☞ J-A von der Heyden ☜ (desinfector)
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Hier zeigen sich doch eindeutig die negativen Auswirkungen der von der 
Wirtschaft bezahlten Politik.

diese hat nämllich dazu geführt, dass sich zuviele Leute von der 
Beitragsfinanzierten Altersvorsorge ausklinken konnten.
eine Privatversicherter trägt nicht zur sozialen Umlage bei.

dann die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze.
man beachte das da drin enthaltene Wort "GRENZE" (!)
das ist sozusagen ein Schutzzaun für die Reichen.

Die unteren Gehaltsschichten zahlen 20% vom Brutto
ab (welcher Betrag jetzt genau?)
ca 850EUR monatl. Rentenbeitrag muss man nicht mehr bezahlen.
Der Renten-Anteil des Brutto sinkt mit steigendem Gehalt.

da hat man doch wieder eine perfekte Lobbyarbeit geleistet.
Backschich für eine für den Geldzahler günstige Entscheidung.

weisst Du Wie man das nennt, wenn Du das privat machst?
-Bestechung.
so werden wir regiert.

und wer was anderes behauptet gehört mit zu solchen Kreisen, die sofort 
hinter Schloss und Riegel gehören

Eine Abhilfe wäre:
JEDER zahlt den gleichen Prozentsatz in die Sozialkasse ein.
Auch Banker, Beamte und Architekten.

wer meint, eine Sonderversicherung zu brauchen,
kann den zusatz dann privat versichern.

da braucht es keinen SozVers-Experten das kann man mit dem Bildungsstand 
der Mittelstufe überschlagen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Johann-Andre von der Heyden schrieb:
> Eine Abhilfe wäre:
> JEDER zahlt den gleichen Prozentsatz in die Sozialkasse ein.
> Auch Banker, Beamte und Architekten.
>
> wer meint, eine Sonderversicherung zu brauchen,
> kann den zusatz dann privat versichern.

Wahre Worte.

MfG Paul

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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@ Johann-Andre:

Ja klar - das ist dasselbe Spiel wie bei der GKV.

Ich wäre für eine verpflichtende Lösung für alle ohne obere und untere 
Schranken bei der GKV und GRV.

Wer mehr möchte, kann das ja dann privat tun.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: ☞ J-A von der Heyden ☜ (desinfector)
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@ Threadesteller
(liesst der das hie rüberhaupt noch??

Ein Sozialsystem soll allerdings auch keine Geldanlage sein.
sondern eine Absicherung für ein würdevolles Auskommen im Alter.

es soll ja auch  keine "Anleihe" darauf sein, wie schnell man in's Gras 
beisst und sich die Sargbretter von innen anguckt.
wenn Du mit 63 in Pension gehst und mit 66 dicke Backen machst hatst Du 
auf dem Papier ja auch nix gewonnen.

es kann jedenfalls nicht verkehrt sein,
in jungen Jahren nicht alles zu verhuren (Party Party Party)

Ich frag mich in dieser Thematik immer wie es angehen kann, dass in den 
Ländern mit dem höchsten Steuer und Abgabesätzen die Zufriedenheit in 
den Studien diesbezüglich immer so ziemlich am höchsten ist.

Dänemark, Scheden, Norwegen.
Und Aussterben tun die Skandinavier mit ihren paar Einwohnern auch nicht
(Norwegen gerade mal 5Mio)

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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Mich irritiert immer wieder warum alle Leute der Meinung sind ihr Geld 
müsse sich vermehren bis zur Rente. Geld leistet keine Arbeit. Geld ist 
ein Maß für geleistete Arbeit. Naturgemäß verliert diese geleistete 
Arbeit im laufe der Zeit an Wert.

Wenn man das Geld aus der Gleichung nimmt wird es offensichtlich. Nehmen 
wir an ein geschickter Bastler baut im Jahr 2005 ein Top-Smartphone. 
Weils eines der ersten ist, Ist es 1000€ Wert. Wenn er es jetzt aber 30 
Jahre unters Kopfkissen legt und versucht es dann zu verkaufen ist es 
nur noch 5€ Wert..
Arbeitsleistung der Vergangenheit wird eben immer Wertloser.

Sogesehen kann man schon froh sein, wenn die Geldanlage keinen Wert 
VERLIERT.

Fondssparen & co sind letztlich nichts anderes als Glücksspiel.

Die Sicherste Altersvorsorge ist eine Wohnung in der man entweder selbst 
wohnt, oder in der man im alter selber wohnen kann (Barrierefrei). Wie 
bei jeder Wohnung muss man aber 2-3% vom Wert Pro Jahr als 
Rennovierungsrücklage bereithalten. Kein Haus steht ohne Instandhaltung 
für 100 Jahre.
Energetische Zwangsmaßnahmen vom Staat kann es zwar immer geben, aber 
bei Häusern aus den 20xx-Jahren ist bei weiten nicht mehr so viel 
Einsparpotential wie bei Häusern aus den letzten 100 Jahren.

Und das Rentner später 40% Steuern zahlen ist auch Blödsinn, nachdem 
selbst "reiche" Rentner im schnitt weniger Rente beziehen als der 
durcschnittsarbeitnehmer verdient.
(Ein aktueller Rentner mit 75RV-Punkten (ehehm. Gutverdiener) würde 
akutell immerhin 100€ Steuern zahlen im Jahr) Wenn der "reiche" Rentner 
mit seinen 15k(infaltionsbereinigt) 40% Steuern zahlt, dann zahlt 
absolut JEDER im Land 40% steuern.
Auch mit 400€ Riester-Rente kommt man kaum auf einen messbaren 
Steuersatz.
Die Besteuerung von Rentnern betrifft nur SEHR gut verdienende Renter..

: Bearbeitet durch User
Autor: ☞ J-A von der Heyden ☜ (desinfector)
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bei Riester kannst Du dich entscheiden, ob der Betrag einmalig 
ausgezahlt werden soll, oder monatlich. beim Einmaligen kommt die 
Steuer.
beim Monatlichen wird der angesammelte Betrag so monatlich gestaffelt, 
dass manschon sehr alt werden muss um schon nur NullKommaNull zu haben. 
für 2% müstest Du schon jetzt anfangen, klösterlich zu leben. kein 
Sonnenbraten, kein Rauch, keinen Alkohol. Insbesondere die letzten 
beiden Punkte sind schon recht ambitionierte Vorhaben grins

Die Politik macht derzeit die SozialRente systematisch kaputt.
gepaart mit Stammtischreden wie
Die Ausländer wandern ins Sozialsystem ein rollen sich mir dabei die 
Fussnägel auf.
denn die meisten Ausländer wollen hier auch arbeiten nur lässt man sie 
allzuoft nicht(!)

Eine Einwanderung wäre sogar das beste, was uns im Sozialsystem 
passieren kann.

Wenn das Rentensystem 2 Weltkriege und damit auch den 2.WK überlebt hat, 
kann das umlagenfinanzierte System so schlecht nicht sein.

Was ich von den Politikern alleine deswegen schon halte,
schreibe ich hier am besten garnicht,
Denn die Begriffe, die mir dazu einfallen wären nicht jugendfrei.

O_°

: Bearbeitet durch User
Autor: Danilo (Gast)
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Fabian F. schrieb:
> Die Sicherste Altersvorsorge ist eine Wohnung in der man entweder selbst
> wohnt, oder in der man im alter selber wohnen kann (Barrierefrei). Wie
> bei jeder Wohnung muss man aber 2-3% vom Wert Pro Jahr als
> Rennovierungsrücklage bereithalten. Kein Haus steht ohne Instandhaltung
> für 100 Jahre.

Sehe ich das richtig, dass dieser 2-3 %-Wert real anzusetzen ist?

Dann hat mein Bekannter eine Milchmädchenrechnung mit seinem (mit 
gepumpten Geld gekauften und vermietetem) Haus aufgemacht.

Der rechnet so:
200 k € Gesamtkredit zu 4 % geliehen (ca.): 8.000 € Zinsen im Jahr

Mieteinnahme ca. 11.000 € jährlich

Dann verdient er paar Hundert € jährlich (den Ärger mit den Mietern und 
den Zeitaufwand macht der für lau). LOL

Wobei es hier ja um eine selbst genutzte Wohnung geht.

Autor: Sepp (Gast)
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Fabian F. schrieb:
> Und das Rentner später 40% Steuern zahlen ist auch Blödsinn, nachdem
> selbst "reiche" Rentner im schnitt weniger Rente beziehen als der
> durcschnittsarbeitnehmer verdient.
> (Ein aktueller Rentner mit 75RV-Punkten (ehehm. Gutverdiener) würde
> akutell immerhin 100€ Steuern zahlen im Jahr) Wenn der "reiche" Rentner
> mit seinen 15k(infaltionsbereinigt) 40% Steuern zahlt, dann zahlt
> absolut JEDER im Land 40% steuern.
> Auch mit 400€ Riester-Rente kommt man kaum auf einen messbaren
> Steuersatz.
> Die Besteuerung von Rentnern betrifft nur SEHR gut verdienende Renter..

Manche wollen mich nicht verstehen.
Ja, in 30 (40?) Jahren zahlt JEDER 40% (oder was auch immer) Steuern.
Die Sätze werden nicht (oder nicht genug) angepasst.

Das ist seit den 60ern so.

Bitte selber googeln....

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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Danilo schrieb:
> Fabian F. schrieb:
>> Die Sicherste Altersvorsorge ist eine Wohnung in der man entweder selbst
>> wohnt, oder in der man im alter selber wohnen kann (Barrierefrei). Wie
>> bei jeder Wohnung muss man aber 2-3% vom Wert Pro Jahr als
>> Rennovierungsrücklage bereithalten. Kein Haus steht ohne Instandhaltung
>> für 100 Jahre.
>
> Sehe ich das richtig, dass dieser 2-3 %-Wert real anzusetzen ist?
>
> Dann hat mein Bekannter eine Milchmädchenrechnung mit seinem (mit
> gepumpten Geld gekauften und vermietetem) Haus aufgemacht.
>
> Der rechnet so:
> 200 k € Gesamtkredit zu 4 % geliehen (ca.): 8.000 € Zinsen im Jahr
>
> Mieteinnahme ca. 11.000 € jährlich
>
> Dann verdient er paar Hundert € jährlich (den Ärger mit den Mietern und
> den Zeitaufwand macht der für lau). LOL
>
> Wobei es hier ja um eine selbst genutzte Wohnung geht.

Die meisten Komponenten an Häusern halten 30-40 Jahre. Teilweise 
begrenzt durch Gesetzesänderungen (z.B. Heizkesselaustausch).

Sogesehen muss man im Schnitt alle 40 Jahre mehr oder weniger alle Teile 
des Hauses (Außer Wände) austauschen. Nachdem Reparatur im allgemeinen 
etwas teurer als Neubau ist (Z.B muss man in einem altes Haus erstmal 
die Fliesen runterkopfen, bevor man neue legen kann) muss man schon 
großzügig kalkulieren.
Von da sind 2-3% ein realistischer Wert um den Wert zu erhalten. Man 
kann ein Haus natürlich auch "abwohnen". Das sind dann die 200m²-Häuser 
die man für 100.000€ hinterher geworfen bekommt.
Wenn man sein Haus aber bis zum Renteneintritt in Schuss gehalten hat, 
kann man es dann über die nächsten 20-30 Jahre abwohnen und nur das 
nötigste reparieren. Dann kommt man auch mit wenig Rente aus.

Autor: Sepp (Gast)
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http://de.wikipedia.org/wiki/Einkommensteuer_%28De...

Sieht man sehr gut in Tabelle "Beginn der letzten Tarifzone":
1958: ca. 56k€
2014: ca. 53k€

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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Sepp schrieb:
> Fabian F. schrieb:
>> Und das Rentner später 40% Steuern zahlen ist auch Blödsinn, nachdem
>> selbst "reiche" Rentner im schnitt weniger Rente beziehen als der
>> durcschnittsarbeitnehmer verdient.
>> (Ein aktueller Rentner mit 75RV-Punkten (ehehm. Gutverdiener) würde
>> akutell immerhin 100€ Steuern zahlen im Jahr) Wenn der "reiche" Rentner
>> mit seinen 15k(infaltionsbereinigt) 40% Steuern zahlt, dann zahlt
>> absolut JEDER im Land 40% steuern.
>> Auch mit 400€ Riester-Rente kommt man kaum auf einen messbaren
>> Steuersatz.
>> Die Besteuerung von Rentnern betrifft nur SEHR gut verdienende Renter..
>
> Manche wollen mich nicht verstehen.
> Ja, in 30 (40?) Jahren zahlt JEDER 40% (oder was auch immer) Steuern.
> Die Sätze werden nicht (oder nicht genug) angepasst.
>
> Das ist seit den 60ern so.
>
> Bitte selber googeln....

Wenn man das googlt stellt man fest das z.B. der Grundfreibetrag seit 
1995 mehr als verdoppelt wurde.
Das die kalte Progression den durchschnittlichen Steuersatz in 30 Jahren 
auf >30% anhebt, ohne das sich der ein oder Andere aufmuckt, wage ich 
doch zu bezweifeln. Seit 1990 ist der durchschnittliche Steuersatz immer 
wieder in Richtung 25% gewandert und wurde immer wieder nach unten 
angepasst.

Autor: Danilo (Gast)
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Fabian F. schrieb:
> Die meisten Komponenten an Häusern halten 30-40 Jahre. Teilweise
> begrenzt durch Gesetzesänderungen (z.B. Heizkesselaustausch).
>
> Sogesehen muss man im Schnitt alle 40 Jahre mehr oder weniger alle Teile
> des Hauses (Außer Wände) austauschen. Nachdem Reparatur im allgemeinen
> etwas teurer als Neubau ist (Z.B muss man in einem altes Haus erstmal
> die Fliesen runterkopfen, bevor man neue legen kann) muss man schon
> großzügig kalkulieren.
> Von da sind 2-3% ein realistischer Wert um den Wert zu erhalten. Man
> kann ein Haus natürlich auch "abwohnen". Das sind dann die 200m²-Häuser
> die man für 100.000€ hinterher geworfen bekommt.
> Wenn man sein Haus aber bis zum Renteneintritt in Schuss gehalten hat,
> kann man es dann über die nächsten 20-30 Jahre abwohnen und nur das
> nötigste reparieren. Dann kommt man auch mit wenig Rente aus.

Ja danke. Besser kann man es nicht erklären

Dann gilt dies auch umgerechnet auf eine 60 m²-ETW.
100 k Wert / 25 k Eigenkapital
Jedes Jahr 2.500 € zurücklegen für Instandhaltung/ Rep.
4.000 € Zinsen
5.000 € abtragen

Da brauchst Du 15 Jahre um das Ding abzubezahlen.

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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Danilo schrieb:
> Fabian F. schrieb:
>> Die meisten Komponenten an Häusern halten 30-40 Jahre. Teilweise
>> begrenzt durch Gesetzesänderungen (z.B. Heizkesselaustausch).
>>
>> Sogesehen muss man im Schnitt alle 40 Jahre mehr oder weniger alle Teile
>> des Hauses (Außer Wände) austauschen. Nachdem Reparatur im allgemeinen
>> etwas teurer als Neubau ist (Z.B muss man in einem altes Haus erstmal
>> die Fliesen runterkopfen, bevor man neue legen kann) muss man schon
>> großzügig kalkulieren.
>> Von da sind 2-3% ein realistischer Wert um den Wert zu erhalten. Man
>> kann ein Haus natürlich auch "abwohnen". Das sind dann die 200m²-Häuser
>> die man für 100.000€ hinterher geworfen bekommt.
>> Wenn man sein Haus aber bis zum Renteneintritt in Schuss gehalten hat,
>> kann man es dann über die nächsten 20-30 Jahre abwohnen und nur das
>> nötigste reparieren. Dann kommt man auch mit wenig Rente aus.
>
> Ja danke. Besser kann man es nicht erklären
>
> Dann gilt dies auch umgerechnet auf eine 60 m²-ETW.
> 100 k Wert / 25 k Eigenkapital
> Jedes Jahr 2.500 € zurücklegen für Instandhaltung/ Rep.
> 4.000 € Zinsen
> 5.000 € abtragen
>
> Da brauchst Du 15 Jahre um das Ding abzubezahlen.

Fast richtig. Mit Wert des Hauses/Wohnung meine ich aber das eigentliche 
Gebäude. Das Grundstück selbst bedarf natürlich keiner 
Reparaturrücklage. Bei uns z.B. waren die Herstellungskosten der Wohnung 
120.000€, der Gesamtpreis aber 345.000€. Das heißt jetzt natürlich 
nicht, dass wir 7000€/jahr Reparaturrücklage bilden müssen, sondern um 
die 2200€
Bei einer 60m²/Wohnung wären demnach 1500-1800€ eine angemessene 
Rücklage.

Wenn man noch einen Berg schulden hat macht es aber mehr Sinn die zuerst 
zu tilgen und bei Bedarf einen kleineren Kredit für Reparaturen 
aufzunehmen, nachdem einen frühe Tilgung tausende Euro Zinseszinsen 
sparen kann..

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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Im selbstbewohnten Haus kann man natürlich auch eine Menge selbst 
machen, was diese Werte doch erheblich relativiert.

In einer Eigentumswohnung sieht das natürlich ganz anders aus.

Gruss
Axel

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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Axel Laufenberg schrieb:
> Im selbstbewohnten Haus kann man natürlich auch eine Menge selbst
> machen, was diese Werte doch erheblich relativiert.
>
> In einer Eigentumswohnung sieht das natürlich ganz anders aus.
>
> Gruss
> Axel

Klar, wenn man Handwerklich begabt ist, kann man sich da viel sparen. In 
einer ETW kann man sogar noch Geld verdienen.
Bei uns in der Wohnanlage wohnt eine alte Witwe, die den Garten in 
Schuss hält. Wir sparen uns einen kommerziellen Gärtner und sie bessert 
ihre Rente auf.

Autor: oszi40 (Gast)
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> ... 06.12.2010 12:00
Fabian F. schrieb:
> Klar, wenn man Handwerklich begabt ist, kann man sich da viel sparen. In
> einer ETW kann man sogar noch Geld verdienen.

Bei einer Eigentumswohnung mußt Du aber auch das erdulden was die 
ANDEREN so wollen. Wenn die Eigentümerversammlung beschließt, dass z.B. 
rosa Blumenkästen überall angebracht werden, dann bist DU auch dabei! 
Bei an DEINEM Eigenheim könntest Du selbst entscheiden.

Allerdings ist die private Altersvorsorge heute nicht einfacher 
geworden. Niedrige Sparzinsen und Aktienkurse, die später zu Deiner 
Rentenzeit im Keller stehen sind durchaus genauso möglich wie 
Mietnomaden in Deiner Altersvorsorge-ETW. Einige Bilder dazu fand eine 
bekannte Suchmaschine: 
https://www.google.de/search?q=mietnomaden&biw=988...
Das Einzige was hilft, ist Risikoverteilung sofern man genug zum 
Verteilen hat. Besser wäre jedoch, wenn die übliche Rente im Alter zum 
Leben reicht! Im Gegensatz zu Deinem Konto wurden die Renten im letzten 
Jahrhundert auch nach der Inflation 1923 angepasst.

Autor: Franz Eder (Gast)
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Hausverkäufer schrieb:
> "Ein Haus als Altersvorsorge, inflationsfrei...." reingefallen aufs
> Bausparerversicherer/....-Geschwätz. Was früher z.T. richtig war, gilt
> nicht automatisch bis in alle Ewigkeit.

Komisch, immer wenn es um München geht, dann heißt es gleich: Da kann 
man sich ja kein Haus kaufen, deswegen ist München doof.

Autor: Danilo (Gast)
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Fabian F. schrieb:
> Fast richtig. Mit Wert des Hauses/Wohnung meine ich aber das eigentliche
> Gebäude. Das Grundstück selbst bedarf natürlich keiner
> Reparaturrücklage. Bei uns z.B. waren die Herstellungskosten der Wohnung
> 120.000€, der Gesamtpreis aber 345.000€. Das heißt jetzt natürlich
> nicht, dass wir 7000€/jahr Reparaturrücklage bilden müssen, sondern um
> die 2200€
> Bei einer 60m²/Wohnung wären demnach 1500-1800€ eine angemessene
> Rücklage.
>
> Wenn man noch einen Berg schulden hat macht es aber mehr Sinn die zuerst
> zu tilgen und bei Bedarf einen kleineren Kredit für Reparaturen
> aufzunehmen, nachdem einen frühe Tilgung tausende Euro Zinseszinsen
> sparen kann..

Du hast da recht, obwohl mir da schlecht wird bei solchen Zahlen.

Alles über 80´T€ ist für mich nicht mehr darstellbar (höheres Alter).
Für einen Single ist es denke ich noch schwieriger sowas zu realisieren.

Nicht ohne Grund gibt es auch eher selten Single-Frauen, die sich 
selbständig eine entsprechende ETW hinbasteln (finanziell).

Autor: bau (Gast)
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Lohnt sich denn heute noch ein Bausparvertrag wenn man die Rendite plus 
staatliche Förderung betrachtet? Was meint ihr?

Autor: ☞ J-A von der Heyden ☜ (desinfector)
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scheinbar nicht, denn Du kannst nie wissen, wann die Bank dich aus einem 
Bausparvertrag rauskauft.
wenn der die Zinsen nämlich zu hoch sind, will die dich am liebsten los 
werden.

und wenn Du mit

>Pacta sunt servanda>

kommst?

>>hahaha Du Komiker ey.<<


aber hab du mal nur einen Thaler Schulden...

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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bau schrieb:
> Lohnt sich denn heute noch ein Bausparvertrag wenn man die Rendite plus
> staatliche Förderung betrachtet? Was meint ihr?

Wir haben 2 "kleine" Wohnriester  Verträge mit 50k bzw. 70k die 
eigentlich eine ganz ordentliche Rendite haben.
Gleich am Anfang reißt sich die Bank 1% Gebühren unter den Nagel and 
dann 25€ jedes Jahr, aber dafür gibts dann die Förderung.
Wir haben je ein Kind auf dem Vertrag, also kriegen wir 2x154+2x300=908€ 
Förderung.
Wir zahlen dann noch 3292€ selbst dazu, die wir von der Steuer absetzen 
können(Nochmal ca. 900€).
In 10 Jahren haben wir also 32.920€ eingezhalt aber 42.000€ auf den 
Konten (Die Kontoführungsgebühren und die 0,3% Zinsen heben sich etwa 
auf)
Das entspricht einer durchschnittlichen Rendite von 2,4%. Nicht 
Phänomenal, aber besser und sicherer als das meiste andere die Tage.
Wenn man noch die Steuerrückzahlung dazu nimmt kommt man auf rund 
52.000€, was dann schon einer Rendite von ca. 5,1% entspricht, was sehr 
gut ist.
Zu einem gewissen Grad ist das aber ein Kredit den man von sich selbst 
nimmt, nachdem man die 42k versteuern muss, wenn man in Rente geht. Da 
ist natürlich der Steuersatz niedriger. Wenn man alles auf einmal 
versteuert gibt's dann noch 30% Rabatt.
Wenn man also z.B. 15% Pers. Steuersatz hat in Rente, müsste man 4410€ 
(inflationsbereinigt) Steuern nachzahlen.
Der Haupt vorteil für uns ist allerdings, das wir für dies 80k 
Bausparkredit nur 2,24% Zinsen zahlen müssen von 2023-2033, egal wie 
sich der Markt bis dahin entwickelt. Damit ist unsere Finanzierung für 
20 Jahre gesichert. Wenn wir dann kein Geld mehr brauchen, muss man aber 
keinen Kredit nehmen.

Normale Fonds-riester lohnen sich nur Bedingt wegen der Astronomischen 
Gebühren. Lohnt sich vor allem dann, wenn man einen hohen Steuersatz 
hat, nachdem dann die Steuererstattung mehr ausmacht als die Förderung. 
Muss man dann aber anderweitig fürs alter anlegen (z.B. Interantionale 
Index-fonds)

Man kann den Banken nicht mal einen Vorwurf machen, was die Gebühren 
angeht. Der bürokratische Aufwand ist Enorm auf beiden Seiten, wie immer 
wenn der Staat seine Finger im Spiel hat. Wenn ich meinen Stundensatz zu 
den Gebühren dazurechnen würde, kämen da noch mal 1000€ Gebühren pro 
Vertrag drauf.

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Du weißt leider nicht welcher Steuersatz in 30 Jahren gilt. Und wenn 
deine Vorsorge mit der gesetzlichen Rente verrechnet wird hast du nichts 
gewonnen.

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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Michael X. schrieb:
> Du weißt leider nicht welcher Steuersatz in 30 Jahren gilt.
Das weiß keiner. nachdem das Einkommen im Rentenalter zumindest 60% 
niedriger ist als als Berufstätiger ist es äußerst unwahrscheinlich, das 
die Steuern auch nur ansatzweise so hoch sind wie heute als 
Berufstätiger.
Insbesondere in einem Land in dem es mehr und mehr Rentner gibt, will 
ich die Regierung erstmal sehen die 40% Steuern für Rentner durchsetzt.

Mal abgesehen davon hält Rentner wenig davon ab das Land für immer zu 
verlassen wenn ihnen die Steuern nicht passen.

> Und wenn deine Vorsorge mit der gesetzlichen Rente verrechnet wird hast du
> nichts gewonnen.

Das wäre schlichtweg Diebstahl. Wenn man das annimmt kann man auch 
annehmen das die Regierung morgen die Armee losschickt und einfach alle 
Besitztümer aller Bürger konfisziert. Ist man derart paranoid ist die 
einzige Vernünfige Vorgehensweise eine Bombe im Keller zu bauen uns sich 
in die Luft zu sprengen wenn man das Rentenalter erreicht.

Autor: Alex (Gast)
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Fabian F. schrieb:
> Mal abgesehen davon hält Rentner wenig davon ab das Land für immer zu
> verlassen wenn ihnen die Steuern nicht passen.

Das glaube ich mal nicht. Die meisten Rentner würden noch nicht mal ins 
Nachbardorf ziehen. Schon gar nicht wenn sie in der eigenen Immobilie 
wohnen. Die wenigsten wollen das aufgeben oder verkaufen was sie über 
Jahre aufgebaut haben. Dazu kommt noch die allgemeine Unflexibilität im 
Alter und die Angst vor Neuem.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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genervt schrieb:
> im Falle des frühzeitigen Ablebens haben die Erben auch
> was davon.

Ich wär lieber lebendig.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Fabian F. schrieb:
> Das wäre schlichtweg Diebstahl. Wenn man das annimmt kann man auch
> annehmen das die Regierung morgen die Armee losschickt und einfach alle
> Besitztümer aller Bürger konfisziert.
Ach, wie naive immer noch einige sind!

Autor: ☞ J-A von der Heyden ☜ (desinfector)
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viele Rentner ziehen durchaus ins Ausland.
Thailand, Florida etc. wo es schön warm ist.
Problem ist speziell in ärmeren Ländern immer nur die 
Gesundheitsversorgung.
Dann kommt man wenns drauf ankommt nämlich oft doch wieder zurück.

von daher macht das der Ex-Senator von HH ("Richter Gnadenlos" Schill)
schon ganz richtig. In D gemeldet bleiben aber im Ausland wohnen,
damit man vor allem die "Senatoren-Rente" weiter beziehen kann.

-is' wohl doch nicht so schlecht in D

: Bearbeitet durch User
Autor: Gästchen (Gast)
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Johann-Andre von der Heyden schrieb:
> viele Rentner ziehen durchaus ins Ausland.
> Thailand, Florida etc. wo es schön warm ist.
> Problem ist speziell in ärmeren Ländern immer nur die
> Gesundheitsversorgung.

Es muss kein armes Land sein, du hast hier sogar Florida erwähnt, viele 
deutschen Rentner kehren aus USA zurück weil man ja öfter zum Arzt muss 
wenn man älter wird (und wehe man wird schwer krank in USA) und was die 
Gesundheitsversorgung in USA kostet und wie sie aussieht ist bekannt. 
Hier aber haben diese älteren Personen nie in die Sozialkassen was 
eingezahlt, tja.

Gruß.

Autor: Gästchen (Gast)
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Fabian F. schrieb:
> Die meisten Komponenten an Häusern halten 30-40 Jahre. Teilweise
> begrenzt durch Gesetzesänderungen (z.B. Heizkesselaustausch).
> Sogesehen muss man im Schnitt alle 40 Jahre mehr oder weniger alle Teile
> des Hauses (Außer Wände) austauschen. Nachdem Reparatur im allgemeinen
> etwas teurer als Neubau ist (Z.B muss man in einem altes Haus erstmal
> die Fliesen runterkopfen, bevor man neue legen kann) muss man schon
> großzügig kalkulieren.

Hallo,
welche Kompomenten wären das?
Das ist total übertrieben. Es gibt Mietshäuser wo man seit 70-er Jahre 
praktisch nichts außer Tapeten getauscht hat, es sieht zwar hässlich 
aus, aber es hält. Schlösser tauschen/schmieren, mal was streichen ist 
doch alles kur Kleinkramm. Etwas Grösseres, wenn z.B. das Dach 
durchhängt, da sind schon mindestens 50 Jahre um, meist aber deutlich 
mehr. Wenn die Wände keine Spannung abgekommen, muss man sie auch nicht 
verputzen, keine Risse etc. Die Reparaturen sind nicht teuerer als 
Neubau. Ein Umbau kann teuerer sein, muss aber nicht, das kann regional 
abhängig sein. Z.B. in Bayern ist fast jeder Neubau teuerer als jeder 
Umbau aufgrund hoher Grunstückspreise.

Ein wichtiger Faktor ist noch wiewiel man selbst machen kann. Wenn man 
für jedes Bohrloch Handwerker holt, dann muss man nat. anders 
kalkulieren, aber es ist die allgemeine Tendenz dass die Anzahl der 
Menschen die handwerklich selbst was können immer weniger wird.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Gästchen schrieb:
> Etwas Grösseres, wenn z.B. das Dach
> durchhängt, da sind schon mindestens 50 Jahre um, meist aber deutlich
> mehr. Wenn die Wände keine Spannung abgekommen, muss man sie auch nicht
> verputzen, keine Risse etc. Die Reparaturen sind nicht teuerer als
> Neubau.

Das kann ich hier zumindest bestätigen. Unser Haus hier ist Baujahr 1976 
und die Dachdeckerin, die letztes Jahr oben war um eine vom Sturm 
verschobene Schindel zu richten, meinte, dass das Dach noch sehr gut in 
Schuss ist. Das Dach (bzw. nur die Schindeln!) auf dem Haus meiner 
Eltern (Bj. 1909) wurde erst 1990 erneuert und war zu dem Zeitpunkt noch 
komplett dicht.

> Ein wichtiger Faktor ist noch wiewiel man selbst machen kann. Wenn man
> für jedes Bohrloch Handwerker holt, dann muss man nat. anders
> kalkulieren, aber es ist die allgemeine Tendenz dass die Anzahl der
> Menschen die handwerklich selbst was können immer weniger wird.

Wichtiger Punkt.
Wer Hauseigentümer ist, sollte zumindest den Willen zum Selbermachen 
haben. Selbst ohne Talent kann man dann eine Menge Geld sparen. Und 
meist hat man auch nicht "zwei linke Hände", es wird einem nur 
eingeredet. Wenn ich überlege, was wir hier und meine Eltern alles 
selbst machen: müsste man dafür jedes Mal Handwerker holen - es wäre 
kaum bezahlbar.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

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Gästchen schrieb:
> Es muss kein armes Land sein, du hast hier sogar Florida erwähnt, viele
> deutschen Rentner kehren aus USA zurück weil man ja öfter zum Arzt muss
> wenn man älter wird (und wehe man wird schwer krank in USA) und was die
> Gesundheitsversorgung in USA kostet und wie sie aussieht ist bekannt.
> Hier aber haben diese älteren Personen nie in die Sozialkassen was
> eingezahlt, tja.
>
> Gruß.

Liegt daran, dass die Versicherungen Altersgrenzen haben ab denen es 
keine "billige" Auslandskrankenversicherung mehr gibt!

Autor: Sepp (Gast)
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Fabian F. schrieb:
> Mal abgesehen davon hält Rentner wenig davon ab das Land für immer zu
> verlassen wenn ihnen die Steuern nicht passen.

Einach das Gesetzt ändern: Wer im Ausland lebt, bekommt keine Rente.
Ist das nicht sogar jetzt schon so?

Fabian F. schrieb:
> Das wäre schlichtweg Diebstahl. Wenn man das annimmt kann man auch
> annehmen das die Regierung morgen die Armee losschickt und einfach alle
> Besitztümer aller Bürger konfisziert.

Na! Schau mal an, was Hartz4 jetzt schon macht. Die Idee sowas auch mit 
der Rente zu machen ist bereits mehrfach im Bundestag erwähnt worden. 
Unser Herr Schröder hat ja auch die Besteuereung der Rente durchgesetzt.
Man macht sowas natürlich versteckt, oder vertschiebt es in die Zukunft 
(die Rentenbesteuereung greift erst voll erst ab 2040 (oder so)). Dann 
trifft es die jetzigen Wähler (=Rentner) nicht und für die Jungen ist 
das soweit weg, dass sich auch keiner aufregt.
Wir haben halt das Problem, dass das Geld nicht reicht. Das ist mal 
Fakt. Selbst bei Rekordsteuereinahmen reichts gerade mal so. Folge: Es 
wird noch viele kreative Ideen geben, an Dein Geld zu kommen. Die können 
wir uns jetzt noch gar nicht vorstellen. Deshalb halte ich 
RentenSparVerträge für schlecht, weil man die nicht verstecken kann!

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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>Einach das Gesetzt ändern: Wer im Ausland lebt, bekommt keine Rente.
>Ist das nicht sogar jetzt schon so?

Es kriegen sogar NS-Kriegverbrecher in Südamerika ihre Rente ausbezhalt, 
was vor ein paar Jahren ein Punkt war, der zu Empörung geführt hat.
So leicht lässt sich da nicht ändern. Sogar die Kürzung von 
Rentenansprüchen in Einkommensschwachen Ländern wurde gekippt. Meine 
Großtante in Thailand bekommt jetzt ihre volle Rente.

>Na! Schau mal an, was Hartz4 jetzt schon macht.
Jedenfalls keine Altersvorsorge angehen. Meine Nachbarin ist 
H4-empängerin und ist Eigentümerin einer 200.000€ Wohnung. Nachdem die 
Größe der Wohnung aber angemessen ist, bekommt sie volles H4

>Hallo,
>welche Kompomenten wären das?
>Das ist total übertrieben. Es gibt Mietshäuser wo man seit 70-er Jahre
>praktisch nichts außer Tapeten getauscht hat, es sieht zwar hässlich
>aus, aber es hält. Schlösser tauschen/schmieren, mal was streichen ist
>doch alles kur Kleinkramm. Etwas Grösseres, wenn z.B. das Dach
>durchhängt, da sind schon mindestens 50 Jahre um

Klar "halten" die länger, aber sie sind nach 50 Jahren nicht mehr so 
viel Wert.
10A-Stromkabel aus den 50ern ohne Schutzleiter sind nicht mehr Zeitgemäß 
und Drücken den Preis.
Das Haus meiner Großeltern in Hamburg produziert 250kWh/m² Heizkosten, 
was den wert massiv drückt.
Sogar der Gesetzgeber geht davon aus, das ein Haus in 50 Jahren seinen 
kompletten Wert verliert, nachdem er vermietern 2% Abschreibung pro Jahr 
zugesteht.
Fehlender DSL- oder Kabel-Anschluss drückt ebenfalls den Preis gewaltig.

Fliesenkleber macht nach 40-50 jahren auch die Grätsche (Was recht 
praktisch war, als wir das Bad meiner Eltern renoviert haben. Man musste 
die Fliesen nur schief ansehen und die kommen runter)
Wenn der Kleber
nicht versagt das ist es schicht der Stil. Wer will heute noch ein Bad 
in Olivgrün aus den 70ern.

Schau dir einfach mal Preise von Häusern an. Die Makler drücken es meist 
Diplomatisch als "Heimwerkerparadies" aus.
Hier im Ort gibts seit Jahren ein Bauernhaus aus den 70ern zum Verkauf.
Das Haus hat 600m² Garten und 190m² Wohnfläche. Als wir damals gesucht 
haben, sollte es 320.000€ kosten. Anfang des Jahres ist es jetzt bei 
180.000€ verschwunden.
Ein unfertiges Haus mit Erbbaurecht von 2012 mit 170m² Wohnfläche und 
435m² Garten kostet 640.000€ (+ca. 80.000€ für die Fertigstellung).

: Bearbeitet durch User
Autor: Dipl. - Ing (FH) (Gast)
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Gästchen schrieb:
>> Die meisten Komponenten an Häusern halten 30-40 Jahre. Teilweise
>> begrenzt durch Gesetzesänderungen (z.B. Heizkesselaustausch).
>> Sogesehen muss man im Schnitt alle 40 Jahre mehr oder weniger alle Teile
>> des Hauses (Außer Wände) austauschen.

> Hallo,
> welche Kompomenten wären das?

Nach 40 oder 50 Jahren sind die Wasserrohre verstopft, die 
Firschwasserrohre und noch häufiger der Abfluss der Toilette. Bei 
letzterem genügt es nicht die Kloschüssel zu erneuern, weil das ganze 
Rohr mit einem Kalk/Urinsteingemisch zu ist. Das ist ein ganz hartes 
Zeug, das bekommt kein Fachbetrieb nicht mit einer elektrischen Spirale 
und sonstigem Spezialwerkzeug weg. Da helfen nur neue Rohre. Auch die 
Fenster sind nach sovielen Jahren fast Schrott, zumindest ist an 
Wärmedämmung da nur bei Kompletterneuerung zu denken. Die Heizung muss 
auch ausgetauscht werden, auch wenn sie noch nicht kaputt ist. Die 
gesetzlichen Vorgaben erzwingen das.

Autor: ☞ J-A von der Heyden ☜ (desinfector)
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Fenster mit altersbedingter "Zwangslüftung" haben auch ihr gutes.
Kein Schimmel im Raum, das ist ein sehr gesundes Raumklima.

grins

Autor: g. k. (jlagreen)
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Sepp schrieb:
> g. k. schrieb:
>> Kommt drauf an, ich zahle p.a. 2100€ in einen Riestervertrag ein, mein
>> Eigenanteil beträgt ca. 1200€. Der Rest kommt vom Staat (ich bin
>> Single), von daher
>
> Du zahlst dann in der Rente Steuern drauf! Weißt du das?
> Wahrscheinlich ca. 40%. (Steuersätze werden nicht (genug) der Inflation
> angepasst!)

Ja, das weiß ich! Meine Hoffnung ist es auch als Rentner am 
Spitzensteuersatz zu bleiben und weißt du wieso? Weil ich dann 
entsprechend auch ein gutes Einkommen habe! Ich mache Riester nicht um 
Steuern zu sparen, sondern um mein Geld zu streuen.

So investiere ich die 900€ vom Staat (ja ist die Zulage + 
Steuererstattung) in die Börse. Wer Börse für ein Glücksspiel hält, hat 
keine Ahnung und es verwundert kaum wieso die Deutschen eher im 
Tagesgeld liegen während der Dax in den letzten Wochen mehr Rendite 
erbracht hat als das Tagesgeld wohl in den nächsten 5-10 Jahren wird.

Und die 160€ für die Riesterrente werden bei mir durch der Überschuss 
seit dem Wechsel von GKV in PKV aufgewendet. Die Riesterrente soll vor 
allem die teure PKV im Alter soweit wie möglich abdecken. Der Wechsel 
hat sich bisher auch gelohnt, da ich jung und gesund bin, erhalte ich 
derzeit ~ 5,5 Monatsbeiträge voll zurück. Ich zahle im Jahr 2600€ p.a. 
für die Krankenkasse bzw. wegen AG-Anteil eigentlich nur 1300€. Bei der 
GKV hatte ich diese Summe schon in 3 Monaten. D.h. die "gesparten" 3900€ 
werden in Riesterrente, LV und RV gepackt. In der GKV wäre das Geld 
einfach weg, so aber bleibt ein Teil erhalten und kann sich über 
Jahrzehnte vermehren. Natürlich gibt es ab einem bestimmten Alter den 
Break-Even Point und die PKV wird deutlich teurer, aber dafür habe ich 
ja auch das Geld aus den Versicherungen.

Mein klares Ziel ist Vermögensaufbau und vor allem der Wohlstand im 
Alter. Früher war ich auch Konsument, aber zum Glück habe ich dem Konsum 
irgendwann den Rücken gekehrt, seit dem lebe ich auch viel 
ausgeglichener und zufriedener. Beim Konsum ist nicht nur das 
Geldausgeben das Problem, sondern auch der soziale Vergleich. Z.B. 
leistet man sich etwas und sieht dann das Andere sich mehr bzw. etwas 
besseres leisten können, frustriert das. Früher war ich beim Anblick von 
Luxus im Bekanntenkreis neidisch, heute lässt er mich kalt, mein Leben 
ist viel zielgerichteter.

Sepp schrieb:
> g. k. schrieb:
>> Darüberhinaus habe ich noch eine LV sowie RV, die beide steuerfrei sind.
>> Aber auch die betrachte ich nur als kleinen Zusatz im Alter.
>
> DAS kann sich noch ändern.

Vieles kann sich ändern, du scheinst eine ziemlich pessimistische 
Sichtweise zu haben bzgl. der Zukunft. Was ist denn deine Strategie bzw. 
hast du überhaupt eine? Wie gesagt, ich streue mein Geld, die 
Versicherungen auf denen rumhackst sind nur ein kleiner Teil. Dazu wohne 
ich in Eigentum und investiere in die Börse, von daher sehe ich mich gut 
aufgestellt.

Chris D. schrieb:
> Und natürlich wird das Renteneintrittsalter (oder die Beiträge) weiter
> steigen müssen, wenn das Modell weiterhin funktionieren soll.
>
> 67 wird dauerhaft nicht reichen. Dazu muss man nur in die aktuellen
> Todesanzeigen schauen. Über 80 Jahre ist die Regel, längst nicht mehr
> die Ausnahme.

Richtig, daher ist meine langfristige Strategie, dass ich mein 
persönliches Renteneintrittsalter selbst aussuchen kann. Die dazu nötige 
finanzielle Unabhängigkeit soll ab 55 Jahren erreicht werden. D.h. 
nicht, dass ich dann aufhöre zu arbeiten, aber ich will entgegen dem 
Trend meine Arbeitszeit im Alter eher reduzieren als erhöhen.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #4033713 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Flatu Lenz (Gast)
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Johann-Andre von der Heyden schrieb:
> Fenster mit altersbedingter "Zwangslüftung" haben auch ihr gutes.
> Kein Schimmel im Raum, das ist ein sehr gesundes Raumklima.
>
> grins

Stimmt!

Autor: oszi40 (Gast)
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g. k. schrieb:
> In der GKV wäre das Geld einfach weg, so aber bleibt
> ein Teil erhalten und kann sich über Jahrzehnte vermehren.

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ob Dein verstreutes Papiergeld mehr bringt 
als die Rentenpunkte, wäre noch genauer zu betrachten. Wenn Du als 
Rentner Deine Million zusammengespart hast, könnte sie auch für eine 
Briefmarke reichen wie 1923? Wiki 
https://de.wikipedia.org/wiki/Inflation#mediaviewe...

Autor: Volker S. (sjv)
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Johann-Andre von der Heyden schrieb:
> Wenn das Rentensystem 2 Weltkriege und damit auch den 2.WK überlebt hat,
> kann das umlagenfinanzierte System so schlecht nicht sein.

Das heutige Rentensystem ist aber erst nach dem 2.Weltkrieg entstanden 
und enthält die falsche Annahme das Kinder (Einzahler) immer geboren 
werden.
Adenauer? hatte nicht mit der Anti Baby Pille gerechnet.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Volker S. schrieb:
> Johann-Andre von der Heyden schrieb:
>> Wenn das Rentensystem 2 Weltkriege und damit auch den 2.WK überlebt hat,
>> kann das umlagenfinanzierte System so schlecht nicht sein.
>
> Das heutige Rentensystem ist aber erst nach dem 2.Weltkrieg entstanden

Nein. Das umlagefinanzierte Rentensystem gibt es schon seit 1891. 
Übrigens war Deutschland mWn damals das erste Land, das dieses 
einführte.

> und enthält die falsche Annahme das Kinder (Einzahler) immer geboren
> werden.
> Adenauer? hatte nicht mit der Anti Baby Pille gerechnet.

Natürlich muss man da Anpassungen vornehmen (Altersgrenze heraufsetzen 
usw.). Mittlerweile nimmt die Bevölkerung in DE aber durch Einwanderung 
wieder deutlich zu.

Und: das Rentensystem wäre noch gesünder, wenn Politiker in der 
Vergangenheit nicht hemmungslos die gesammelten Gelder zum Stopfen 
diverser Haushaltslöcher verwendet hätten.

Trotz natürlich vieler Baustellen und Unzulänglichkeiten bleibt die 
umlagefinanzierte Rentenversicherung (außer eigenen Kindern) eine 
wirklich nachhaltige Form der Altersvorsorge (im Gegensatz zur 
kaptialgedeckten): es wird das verteilt, was erwirtschaftet wird.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: MaWin (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Nein. Das umlagefinanzierte Rentensystem gibt es schon seit 1891.
> Übrigens war Deutschland mWn damals das erste Land, das dieses
> einführte.

Nein. Damals war es nicht umlagefinanziert. Das ist es erst nach dem 
Krieg (nachdem das angesparte weg war).

> Natürlich muss man da Anpassungen vornehmen (Altersgrenze heraufsetzen
> usw.). Mittlerweile nimmt die Bevölkerung in DE aber durch Einwanderung
> wieder deutlich zu.

Nein, nicht deutlich zu, nur nicht mehr so stark ab.

> Trotz natürlich vieler Baustellen und Unzulänglichkeiten bleibt die
> umlagefinanzierte Rentenversicherung (außer eigenen Kindern) eine
> wirklich nachhaltige Form der Altersvorsorge (im Gegensatz zur
> kaptialgedeckten): es wird das verteilt, was erwirtschaftet wird.

Ja, ansparen funktioniert prinzipbedingt nicht. Schon gar nicht wenn 
eine gierige Bank dazwischen ist.

Autor: genervt (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Trotz natürlich vieler Baustellen und Unzulänglichkeiten bleibt die
> umlagefinanzierte Rentenversicherung (außer eigenen Kindern) eine
> wirklich nachhaltige Form der Altersvorsorge (im Gegensatz zur
> kaptialgedeckten): es wird das verteilt, was erwirtschaftet wird.

Nur wird es nicht gerecht verteilt, da Kinderlose ebenso viel erhalten, 
wie Leute mit Kindern.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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MaWin schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Nein. Das umlagefinanzierte Rentensystem gibt es schon seit 1891.
>> Übrigens war Deutschland mWn damals das erste Land, das dieses
>> einführte.
>
> Nein. Damals war es nicht umlagefinanziert. Das ist es erst nach dem
> Krieg (nachdem das angesparte weg war).

Stimmt - das war mein Fehler.

>> Natürlich muss man da Anpassungen vornehmen (Altersgrenze heraufsetzen
>> usw.). Mittlerweile nimmt die Bevölkerung in DE aber durch Einwanderung
>> wieder deutlich zu.
>
> Nein, nicht deutlich zu, nur nicht mehr so stark ab.

Das statistische Bundesamt sagt (glücklicherweise) anderes:

https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pr...

2014 gab es übrigens auch einen hohen "Überschuss".

Immerhin seit vier Jahren ein deutlicher Zuwachs :-)

Mit einer vernünftigen Einwanderungspolitik (wenn sie denn endlich mal 
umgesetzt würde) sehe ich DE und die Rente langfristig auf einem guten 
Weg.

>> Trotz natürlich vieler Baustellen und Unzulänglichkeiten bleibt die
>> umlagefinanzierte Rentenversicherung (außer eigenen Kindern) eine
>> wirklich nachhaltige Form der Altersvorsorge (im Gegensatz zur
>> kaptialgedeckten): es wird das verteilt, was erwirtschaftet wird.
>
> Ja, ansparen funktioniert prinzipbedingt nicht. Schon gar nicht wenn
> eine gierige Bank dazwischen ist.

Ja - und man darf nicht vergessen: für Zinsen und Ausschüttungen 
arbeitet jemand anderes, der das Geld dann nicht für sein Alter zur 
Verfügung hat.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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genervt schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Trotz natürlich vieler Baustellen und Unzulänglichkeiten bleibt die
>> umlagefinanzierte Rentenversicherung (außer eigenen Kindern) eine
>> wirklich nachhaltige Form der Altersvorsorge (im Gegensatz zur
>> kaptialgedeckten): es wird das verteilt, was erwirtschaftet wird.
>
> Nur wird es nicht gerecht verteilt, da Kinderlose ebenso viel erhalten,
> wie Leute mit Kindern.

Solange er seinen Beitrag geleistet hat, sehe ich da kein Problem: wer 
dasselbe einzahlt, soll auch dasselbe erhalten.

Davon abgesehen: wer Kinder hat, erhält schon recht viele 
Vergünstigungen und Hilfen - sogar in Vorleistung (Kindergeld usw.)

Ich halte auch nichts davon, Kinderlose gegen Kinderhabende 
auszuspielen.

Wenn man es böse formuliert, könnte der Kinderlose auch sagen: "Woher 
weiss ich denn, ob die Kinder nicht später arbeitslos sind?".

Streicht man den Eltern dann nachträglich die Rentenbezüge? Oder gibt es 
erst dann mehr Rente, wenn das Kind einen gesicherten Arbeitsplatz hat?

Das grundsätzliche Problem wird sich sowieso nur durch vernünftige 
Zuwanderung lösen lassen.

Autor: genervt (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Solange er seinen Beitrag geleistet hat, sehe ich da kein Problem: wer
> dasselbe einzahlt, soll auch dasselbe erhalten.

Warum einen so eingeschränkten Blickwinkel? Ein Rentensystem kann nur 
Funktionieren, wenn es später Leute gibt, die für das Geld der Rentner 
arbeiten wollen.

Der Beitrag sollte aus einem finanziellen Teil bestehen, der bei der 
Auszahlung mit der Zahl der Kinder variiert.

Chris D. schrieb:
> Davon abgesehen: wer Kinder hat, erhält schon recht viele
> Vergünstigungen und Hilfen - sogar in Vorleistung (Kindergeld usw.)

Hartes Stück! Hast du mal die Brotkrumen gegen das was Kinder kosten 
aufgerechnet? So wie du argumentierst wohl eher nicht.

Chris D. schrieb:
> Ich halte auch nichts davon, Kinderlose gegen Kinderhabende
> auszuspielen.

Tut man ja auch nicht, das Ziel ist doch nur für eine gerechte 
Verteilung zu sorgen.

Chris D. schrieb:
> Wenn man es böse formuliert, könnte der Kinderlose auch sagen: "Woher
> weiss ich denn, ob die Kinder nicht später arbeitslos sind?".
>
> Streicht man den Eltern dann nachträglich die Rentenbezüge? Oder gibt es
> erst dann mehr Rente, wenn das Kind einen gesicherten Arbeitsplatz hat?

Quatsch, warum sollte man hier vom Solidarprinzip abweichen?

Chris D. schrieb:
> Das grundsätzliche Problem wird sich sowieso nur durch vernünftige
> Zuwanderung lösen lassen.

NUR? Warum nicht durch eine Erhöhung der Geburtenrate?

Dieser Naive "Zuwanderungsoptimismus" ist ja mittlerweile zu eine echten 
Seuche geworden. Was wenn der Zuwanderungsstrom plötzlich einbricht? Das 
ist ja genau so schlau, wie auch eine reine Aktienrentenversorgung!

Zudem: Man setzt bei der Zuwanderung ja nur drauf, dass qualifizierte 
Leute einwandern, d.h. die Arbeit die Kinder Großzuziehen und 
auszubilden dürfen andere machen.

Autor: MaWin (Gast)
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genervt schrieb:
> Warum einen so eingeschränkten Blickwinkel?

Weil er nicht versucht einzelne Lobbyistenansprüchen gerecht zu werden.

> Tut man ja auch nicht, das Ziel ist doch nur für eine gerechte
> Verteilung zu sorgen.

Seit wann ist es gerecht, wenn einer mehr bekommt alks der andere ?

> Der Beitrag sollte aus einem finanziellen Teil bestehen, der bei der
> Auszahlung mit der Zahl der Kinder variiert.

Achsoja, weil du einer der bist, der dann mehr bekommt...

Scheiss Lobbypolitik.

Nur Frauen sollen Rente bekommen, schliesslich bekommen auch nur die die 
Kinder die die Rentner dann versorgen. Upps, damit bist du auch nicht 
zufrieden, tja, Pech, die Lobby der Frauen war besser als du.

genervt, du nervst.

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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Chris D. schrieb:

>
> Solange er seinen Beitrag geleistet hat, sehe ich da kein Problem: wer
> dasselbe einzahlt, soll auch dasselbe erhalten.

Nein, hat er nicht. Er hat keine Kinder groß gezogen. Das ist definitiv 
eine Leistung. Statistisch gesehen werden die Kinder genauso viel zur 
Rente beitragen, wie die Eltern. Wenn also jemand kein Kind hat, müsste 
er den fehlenden Beitrag seiner inexistenten Kinder ausgleichen. Der 
Rentenbeitrag müsste also für Kinderlose ca. doppelt so hoch sein, wie 
für Leute mit Kindern.

> Davon abgesehen: wer Kinder hat, erhält schon recht viele
> Vergünstigungen und Hilfen - sogar in Vorleistung (Kindergeld usw.)

Kindergeld ist nichts anderes als die Vorrauszahlung der 
Steuererstattung für das EXISTENZMINIMUM des Kindes, das von der 
Steuerlast abgezogen wird. Bei geringverdienern bleibt etwas mehr über, 
als die Steuererstattung bringen würde, aber die Durchschnittsfamilie 
kriegt nichts geschenkt.

> Ich halte auch nichts davon, Kinderlose gegen Kinderhabende
> auszuspielen.
>
> Wenn man es böse formuliert, könnte der Kinderlose auch sagen: "Woher
> weiss ich denn, ob die Kinder nicht später arbeitslos sind?".
> Streicht man den Eltern dann nachträglich die Rentenbezüge? Oder gibt es
> erst dann mehr Rente, wenn das Kind einen gesicherten Arbeitsplatz hat?
>
Das Sozialsystem funktioniert so nicht. Statistisch gesehen sind die 
Kinder ein Nettogewinn. Die einzelnen Totalausfälle trägt die 
Gemeinschaft.

> Das grundsätzliche Problem wird sich sowieso nur durch vernünftige
> Zuwanderung lösen lassen.

Mehr eigene Kinder wäre wohl der einfachere Weg. Dafür müsste man vor 
allem noch die Kinderbetreuung weiter ausbauen. Die meisten meiner 
kinderlosen Kollegen/Bekannten haben (berechtigte) Sorgen, dass die ihr 
Kind in keiner Krippe unterbringen.
Selbst wenn man einen Krippenplatz hat, hat die irrsinniger weise mehr 
Schließtage, als der Durchschnittsarbeitnehmer Urlaub hat.
Kindergärten die um 14 Uhr schließen helfen auch keinem weiter.

Immigration ist auch ein Mittel,  sollte aber nicht als Allheilmittel 
angesehen werden.
Gerade qualifizierten Immigranten wird es in Deutschland schwer gemacht 
einen Job zu finden und ein Bleiberecht zu bekomme. Meine Frau und ich 
mussten uns durch Berge von Papieren wälzen und insgesamt 1300€ Gebühren 
zahlen bis nach 8 jahren der deutsche Pass auf dem Tisch lag.
Nebenan steckt Erkan aus Anatolien  seinen Lümmel in seine Cousine 
Aischa aus D und rammelt sich so sein Bleiberecht in 5 min zusammen...
Die Einwanderungspolitik in D ist ein Albtraum.

Autor: genervt (Gast)
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MaWin schrieb:
> Nur Frauen sollen Rente bekommen, schliesslich bekommen auch nur die die
> Kinder die die Rentner dann versorgen. Upps, damit bist du auch nicht
> zufrieden, tja, Pech, die Lobby der Frauen war besser als du.

Kinder sind also Frauensache? Männer haben damit nix zu tun? Willkommen 
im 21. Jahrhundert MaWin. ;)

Autor: genervt (Gast)
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Ohhh und tolle Aussichten:

http://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/rente/...

Quelle ist zwar Focus/Bild, aber mancht deutlich, wohin die Reise geht.

Riester und Steuern sparen... das wird sicher noch ein Spass!

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Fabian F. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>
>>
>> Solange er seinen Beitrag geleistet hat, sehe ich da kein Problem: wer
>> dasselbe einzahlt, soll auch dasselbe erhalten.
>
> Nein, hat er nicht. Er hat keine Kinder groß gezogen. Das ist definitiv
> eine Leistung.

Sicherlich. Aber wir als Eltern sollten doch nicht so tun, als wäre das 
eine außergewöhnliche Leistung. Milliarden Eltern ziehen Kinder auf - 
die meisten schaffen das recht gut und ohne großes Tamtam.

Wenn man das weiterdenkt, dann müsste man auch für Ehrenamtliche die 
Rente oder anderes raufsetzen oder Vergünstigungen gewähren. Auch für 
jahrzehntelanges Engagement und viele Leistungen in diesem Breich gibt 
es keinen Cent. Das kann man endlos weitertreiben: irgendwann gewährt 
man dann Rauchern Rabatte, weil die frühzeitig ableben.

Ganz außen vor - und ein immer größeres Problem - wären Paare, die keine 
Kinder haben können. Wo will man unterscheiden zwischen denen, die nicht 
wollen und denen, die nicht können?

>> Das grundsätzliche Problem wird sich sowieso nur durch vernünftige
>> Zuwanderung lösen lassen.
>
> Mehr eigene Kinder wäre wohl der einfachere Weg.

Dafür ist es schon lange zu spät - bis diese Kinder etwas zu den 
Systemen beitragen, vergehen 20 bis 25 Jahre.

> Dafür müsste man vor
> allem noch die Kinderbetreuung weiter ausbauen. Die meisten meiner
> kinderlosen Kollegen/Bekannten haben (berechtigte) Sorgen, dass die ihr
> Kind in keiner Krippe unterbringen.
> Selbst wenn man einen Krippenplatz hat, hat die irrsinniger weise mehr
> Schließtage, als der Durchschnittsarbeitnehmer Urlaub hat.
> Kindergärten die um 14 Uhr schließen helfen auch keinem weiter.

Damit wird man die Geburtenrate nur minimal und nicht ausreichend 
steigern. Die meisten Leute bekommen keine Kinder, weil sie einfach 
keine möchten oder weil sie sehen, dass mit Kindern ein enormer Aufwand 
und Stress verbunden ist - der dann nochmal ansteigt, wenn es zur 
Trennung kommt, wie in fast 50% der Fälle.

Wenn Eltern hier schon schief angeschaut werden, weil ihr Kind 
nachmittags keine Förder- oder Vorschulkurse besucht sondern mit Lego 
spielt, dann stimmt etwas nicht. Dieser gesellschaftliche Druck ist 
enorm und natürlich vergällen solche Beispiele im Bekanntenkreis anderen 
die Lust an Kindern: man hat den Eindruck, als gäbe es außer den Kindern 
kein anderes Leben mehr. Früher zu Zeiten der hohen geburtenraten liefen 
Kinder einfach so "mit" - es wurde viel weniger behütet und bemuttert 
und von 14 bis 18 Uhr waren wir grundsätzlich für unsere Eltern 
unauffindbar ;-)
Der Begriff "Helikoptereltern" trifft die Exzesse recht gut - aber 
selbst "normale" Eltern kümmern sich heute ein Vielfaches mehr als vor 
vielleicht 40 Jahren.

Man sieht an den Geburtenraten praktisch aller wohlhabenden Länder, dass 
die staatliche Förderung nur sehr begrenzt Auswirkungen auf die 
Bereitschaft der Eltern hat, Kinder zu zeugen.

Je wohlhabender die Paare sind, desto geringer ist im Mittel der Wunsch 
nach Kindern. Die Quoten in der USA oder auch Frankreich sind deswegen 
höher, weil die