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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Geruchssensor - Air Wick Fresh Matic


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Autor: Martin N. (martin_n)
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Hi Leute,

meine Frau hat für 4,99€ einen von diesen Lufterfrischern gekauft: 
http://www.rossmannversand.de/produkte/haus-und-ha...

Das Teil hat einen Geruchssensor und reagiert angeblich auf schlechte 
Gerüche: 
http://www.lebensmittelpraxis.de/sortiment/neue-pr...

So ganz klappt das zwar nicht und ich finde die "Düfte" die das Teil 
versprüht auch nicht so toll, aber mich interessiert dieser Sensor! Da 
ich leider nicht alles auseinandernehmen darf, wollte ich mal fragen ob 
jemand weiß wie dieser Sensor funktioniert?

Witzig ist, wenn ich unter der Dusche stehe und mich so richtig schön 
mit meinem Duschgel einseife, dann "denkt" das Teil es stinkt und sprüht 
heftig dagegen an bis ich Tränen in den Augen habe. Muss jetzt immer die 
Batterien zum duschen rausnehmen ;-)

Geil ist auch wenn das Teil anfängt, nur weil man das Fenster öffnet und 
frische Luft reinlässt. Warum gibt es da keinen Schalter zum 
ausschalten?

Viele Grüße
Martin

Autor: Thomas S. (thomas_s74)
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Martin N. schrieb:
> Warum gibt es da keinen Schalter zum
> ausschalten?

Damit die Dose schneller leer ist und man neue kaufen muss. So kriegen 
die auch Dein letztes Geld aus der Tasche gezogen.

Zum Sensor kann ich nichts sagen.

Autor: Pete K. (pete77)
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Ein Sensor kann nur physikalische Größen messen und dann daraus 
abgeleitet Messwerte ausgeben.

Schraub das Teil doch mal auf und mach ein paar Fotos.

Autor: Tek (Gast)
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Martin N. schrieb:
> Da
> ich leider nicht alles auseinandernehmen darf...

Für 4,99€ kannst ja nochmal einen kaufen und nach Lust und Laune 
zerlegen  und Deine Frau hat auch gleich noch ne Ersatz Dose

Autor: Random ... (thorstendb)
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> Geil ist auch wenn das Teil anfängt, nur weil man das Fenster öffnet und
> frische Luft reinlässt. Warum gibt es da keinen Schalter zum
> ausschalten?

LOL ^^ so definiert die Firma also "frische Luft" (= nur das, was aus 
deren Dingens kommt). Auch ne gute Strategie, um seine Erfrischer 
loszuwerden.

Sprüht der auch, wenn du das Bad beim heissen Duschen eindampfst? Ist 
vllt nur ein Partikelsensor drin ...

Autor: Gernod (Gast)
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Diese Teile stinken so dermaßen, finde ich. Also permanent in der 
Wohnung möchte ich das nicht haben. Und der Geruch auf dem stillen 
Örtchen wird durch Zumischung des Sprühers auch nur unangenehmer.

Autor: Harry (Gast)
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hey,

wird wohl so sein, denn ein echter "Geruchsensor" (für Methangas ?) 
dürfte auch in der Massenfertigung nicht für deutlich unter 4,99 € 
herstellbar sein (die Zwischenhändler wollen ja schließlich auch was 
verdienen).
Da es ja bei den "Lufterfrischern" (noch...?) keine Vertragsbindung gibt 
wird das Teil sicherlich auch nicht subventioniert sein.
Wird sich wohl tatsächlich um eine Lichtschranke (Partikelsensor) 
handeln.

mfg
     "Harry"

Autor: Oliver Stellebaum (phetty)
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Der Sensor da drin würd mich auch interessieren.
In der Firma hat auch irgendein Idiot so ein Ding auf den 
Handtuchspender im Klo aufgestellt und jedesmal wenn man am Waschbecken 
steht, rotzt einem die Maschine geradezu ins Gesicht.

Autor: Frank Werner (wesoft) Benutzerseite
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Die Firma AppliedSensor wirbt damit, daß sie ihre Sensoren in die 
Dufterfrischer verbaut:
http://www.appliedsensor.com/pdfs/AppliedSensors_c...

Ich kauf mir mal so ein Teil und zerleg es. Bin auch am Sensor 
interessiert. Will mir eine Überwachung der Luftgüte bauen.

Weiß jemand wo man die AppliedSensors Sensoren (iAQ-engine) als 
Privat-Person in kleinen Stückzahlen bekommt? Falls so ein Teil in dem 
Dufterfrischer drin ist, dann weiß ich woher ich sie bekomme :-)

Autor: Andy D. (rackandboneman)
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@wesoft hast Du evtl irgendwo Doku dazu gefunden wie das Ding 
programmiert werden will? Das googlenotorische Datenblatt lässt zwar I2C 
erkennen aber kein Protokoll...

Autor: Frank Werner (wesoft) Benutzerseite
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Leider hab ich noch keine Info zum iAQ-engine. Ich hab den Herstellen 
angeschriebenund warte auf Antwort. Ich will den analogen Ausgang über 
einen AD-Wandler auf den 1-Wire-Bus locken ...

Wenn ich genauere Infos habe, geb ich sie hier preis.

Autor: mikrocontroller p_73 (dominik_p73)
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Ich könnnte unseren Freh Matic mal aufschrauben!

Autor: Frank Werner (wesoft) Benutzerseite
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Hau rein ... bin gespannt ... mach Fotos....

Autor: Ferdinand (Gast)
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mikrocontroller p_73 schrieb:
> Ich könnnte unseren Freh Matic mal aufschrauben!

Hau rein - stellste der Frau das leere Gehäuse einfach wieder hin - 
irgendwann kauft sie eh n neues.

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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Mich würde interessieren was passiert wenn man auf einem Tisch ein Gerät 
von R*ssmann und in 1m Abstand noch eines von Al*i hinstellt. Ob die 
sich untereinander riechen können? Kommen dann aus einer verstecken 
Klappe vielleicht noch kleine Maschinengewehre raus? ;)

Autor: Frank B. (frankman)
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DA!

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Ben _ schrieb:
> Ob die
> sich untereinander riechen können? Kommen dann aus einer verstecken
> Klappe vielleicht noch kleine Maschinengewehre raus? ;)

Au ja. Endlich mal wieder Action. Bitte auf Video aufnehmen.

Autor: Andy D. (rackandboneman)
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Der Gerätetyp findet sich auch bei Airwick nicht, bloss Geräte mit 
Bewegungsmelder...?

Und: Genau dieses Modul wird da wohl weniger drin sein, nicht bei 45mA 
Stromaufnahme, 15min Anheizzeit und Batteriebetrieb :)

Autor: Frank B. (frankman)
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Die IAQ-Engine ist aber genau das Gleiche, nur das der Sensor kleiner 
ist und nur I2C kann. Selbst die Stromaufnahme und die Aufheizzeit ist 
die gleiche....
http://www.appliedsensor.com/pdfs/APS_iAQEngine_0411.pdf
einen anderen Sensor habe ich bei denen bis jetzt jedenfalls nicht 
gesehen...

Autor: Frank B. (frankman)
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> Weiß jemand wo man die AppliedSensors Sensoren (iAQ-engine) als
> Privat-Person in kleinen Stückzahlen bekommt? Falls so ein Teil in dem
> Dufterfrischer drin ist, dann weiß ich woher ich sie bekomme :-)

Ich hab von denen mal ein Muster bekommen.
Allerdings war es für eine Firma...
Ich habe auch gleich einen Anruf vom Vertriebler bekommen. Das war zwar 
in Ordnung so und ich konnte auch gleich vieles mit Ihm klären, aber für 
private Bastler vielleicht nervig...

Aber ich werde in nächster Zeit ein paar Sensoren bei denen Bestellen.
Vielleicht geht ja was zusammen, wenn einer noch was braucht bestell ich 
das gerne mit...

Autor: Frank Werner (wesoft) Benutzerseite
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Was ist denn für eine Batterie in dem Duftgeber? Ist die austauschbar?

Autor: Alex W. (a20q90)
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Geplante Obsoleszenz

Kaufen für die Müllhalde:
http://www.youtube.com/watch?v=tI798T2tRrQ

Autor: Frank Werner (wesoft) Benutzerseite
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Frank B. schrieb:
> Aber ich werde in nächster Zeit ein paar Sensoren bei denen Bestellen.
>
> Vielleicht geht ja was zusammen, wenn einer noch was braucht bestell ich
>
> das gerne mit...

Ich wäre dabei ... hast Du eine Vorstellung, was die Sensoren kosten?

Autor: Frank B. (frankman)
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Also ich hab mit dem IAQ-2000 mal rumgebastelt. Das funktioniert 
einwandfrei.
Der IAQ2000 ist halt recht teuer. Aber ich hatte da ein RS232 kabel von 
FTDI rangestöpselt und hatte sofort Ergebnisse.

Wichtig bei den Sensoren ist, dass die NICHT CO2 messen können. Sondern 
NUR Gerüche... Das hatte ich am Anfang missverstanden.

Ich hatte da mal alle Schnittstellen ausprobiert. 0-5V RS232 und I2C.
Achtung bei 0-5V--> Die Schnittstelle ist recht eingeschränkt, der 
Sensor kann viel mehr messen. Aber da diese Schnittstelle hauptsächlich 
bei Lüftungen eingesetzt wird, reicht es wohl aus, wenn der Sensor bei 
2000ppm schon am Poller ( spricht 5V) hängt.
Der FAE sagte mir, das 2000ppm wohl schon sehr deutlich "richbar" seien.

Autor: Frank B. (frankman)
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Der IAQ2000 kostet wohl so um die 67Euro. Bei 100er Stückzahlen ist es 
weniger, ich schau mal nach...

Autor: Andy D. (rackandboneman)
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45mA kann unmöglich sein, dann muss da keine Batterie sondern ein RTG 
rein wenn es länger als maximal wenige Tage laufen soll.

Autor: ... (Gast)
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Frank B. schrieb:
> Wichtig bei den Sensoren ist, dass die NICHT CO2 messen können. Sondern
>
> NUR Gerüche

Definier doch mal "Gerüche". Das ist doch absolut Subjektiv. :(
Worauf reagiert denn der Sensor?

Autor: Klaus2 (Gast)
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...jetzt bin ich aber auch gespannt. los, riskier mal einer den zwist 
und opfer das teil, egal was die olle sagt. im zweifelsfall halt "wärend 
einer sie ablenkenden serie", gehäuse sofort zurückstellen.

ich vermute ja, das da nur ein licht / tempsensor drin ist und die das 
noch irgendwie mit dem zufall korrelieren und fertig.

Klaus.

Autor: Andy D. (rackandboneman)
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Warum soll der auch auf CO2 ansprechen - damit man in einem schlecht 
gelüfteten Raum noch schneller erstickt? ;)

Autor: Frank B. (frankman)
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Ich hab jetzt mal nen Artikel angefangen, der Rest folgt die Tage...

http://www.mikrocontroller.net/articles/IAQ-2000#....

Autor: Frank B. (frankman)
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... schrieb:
> Frank B. schrieb:
>> Wichtig bei den Sensoren ist, dass die NICHT CO2 messen können. Sondern
>>
>> NUR Gerüche
>
> Definier doch mal "Gerüche". Das ist doch absolut Subjektiv. :(
> Worauf reagiert denn der Sensor?


Schau mal auf die Homepage von denen, da stehts genauer...

Autor: tom (Gast)
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Bei der Firma

AppliedSensor GmbH
Gerhard Kindler Str. 8
Reutlingen, 72770

handelt es sich wohl um ein Unternehmen/Ausgründung das zur Bosch Gruppe 
gehört/e

Bosch Sensortec GmbH
Gerhard-Kindler-Straße 8
72770 Reutlingen

Also dürften sie Sensoren für die Automobilindustrie entwickelt worden 
sein.

Autor: Frank Werner (wesoft) Benutzerseite
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Frank B. schrieb:
> Ich hab jetzt mal nen Artikel angefangen, der Rest folgt die Tage...

Nimm doch gleich den iAQ-engine mit auf ...

Autor: Andy D. (rackandboneman)
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OK, mal gerade einen vom Rossmann-Laden besorgt und geöffnet, das ist 
jedenfalls nicht das Modell mit Geruchssensor (habs drauf ankommen 
lassen weil ich den eh gebrauchen kann und sauber wieder zusammengebaut 
habe).

Autor: Kurtchen (Gast)
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Oweh, "mikrocontroller p_73" hat das Ding aufgeschraubt
und meldet sich nicht mehr...

Hoffentlich war da nix Gesundheitschädliches drin!

Autor: Einhart Pape (einhart)
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Moin,

gerade habe ich so ein Ding ruiniert. Da steckt ein AS Chip drinnen. Das 
Gerät ist nicht verschraubt, sondern die Gehäusehälften und 
Sensorabdeckung sind punktuell verschweißt. Die rechteckige Abdeckung 
mit Loch auf der Geräterückseite muss vorsichtig entfernt werden. 
Darunter sitzt die Sensorplatine. Ich hab' das Silizium zerbröselt :-(

Auf der restlichen Elektronik sitz da noch ein (µC) Chip unter Epoxy.

Anbei ein Foto vom zerbrochenen Chip.

Zum Vergleich:
http://www.appliedsensor.com/pdfs/AS-MLV_0809.pdf

Gruß
Einhart

Autor: Frank Werner (wesoft) Benutzerseite
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... und so sieht der Sensor aus, wenn er nicht zerbröselt ist ... (ok, 
den unteren linken Bonddraht hab ich wohl auch zerstört) :-)

Autor: Einhart Pape (einhart)
Datum:
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  • preview image for uC.jpg
    uC.jpg
    170 KB, 2498 Downloads

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Also:

H und H1 sind Heizung + und -.
R und R1 der Sensorwiderstand.

Morgen kaufe ich nochmal ein Gerät und schaue, ob die Daten des Sensors 
zum genannten Datenblatt passen.

Für die Neugierigen:

Fotos der µC Platine.

Schönen Abend noch

Einhart

Autor: Einhart Pape (einhart)
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@Martin:
Die Sache mit dem Duschen ist damit auch geklärt. Zitat aus dem 
Datenblatt:

"Cross sensitivity: Limited cross-sensitivity to humidity, hydrogen and 
hydrocarbons"

speziell humidity ;-)

Autor: Alex W. (a20q90)
Datum:

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Frank Werner schrieb:
> ... und so sieht der Sensor aus, wenn er nicht zerbröselt ist ... (ok,
> den unteren linken Bonddraht hab ich wohl auch zerstört) :-)

Hä?

Das sieht ja aus wie ein verkehrtes Hakenkreuz! Ist das Ding aus China? 
Die rennen da anscheinend mit SS-Univormen rum...

Autor: Frank Werner (wesoft) Benutzerseite
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Zumindest der Heizwiderstand passt: gemessen 98,8 Ohm, laut Datenblatt 
sollen es 95 Ohm sein.

Meine Neugierde ist befriedigt ... hab jetzt die Platinen und den (fast 
heilen) Sensor übrig. Will das jemand haben?

Autor: Einhart Pape (einhart)
Datum:

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Zum Stromverbrauch:

Die Stromquelle für die Heizung des Sensors aus Q1, Q3, Q2 und R1 wird 
vom Controller gesteuert d.h. der Sensor wir immer nur kurz zum Messen 
mit 30 mA versorgt. Dann halten die 3 Mignon-Zellen länger.

Man könnte den Sensor z.B. zum Einschalten einer Dunstabzugshaube 
einsetzen - nette Spielerei!

@ Alex:
Das "Hakenkeuz" dient zur thermischen Entkopplung des Sensorchips. 
Deswegen ist er so empfindlich. Immerhin wird der Sensor auf 320° 
aufgeheizt.

Autor: Hakenkreuz Phobiker (Gast)
Datum:

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Alex W. schrieb:
> Hä?
>
> Das sieht ja aus wie ein verkehrtes Hakenkreuz! Ist das Ding aus China?
> Die rennen da anscheinend mit SS-Univormen rum...

Selten so einen Schwachsinn gehört ...

Autor: ... (Gast)
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@Alex

Hier noch was für die bildungsferne Schicht:

http://de.wikipedia.org/wiki/Swastika

Hakenkreuze sieht man in Asien öfter mal.

Autor: Frank B. (frankman)
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Ich hab jetzt nochmal den Artikel für den IAQ-2000 up-ge-dated.

Autor: Frank B. (frankman)
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Laut UL ist die Leiterplatte von folgender Firma:

DONG GUAN NEW ENERGY PRINTED CIRCUIT BOARD CO LTD  E206420
SHA YAO INDUSTRY AREA
SHI JIE TOWN
DONGGUAN, GUANGDONG 523290 CHINA

falls von Interesse

Autor: Sascha W. (arno_nyhm)
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Sind irgendwo Angaben zu finden, auf welche Stoffe dieser Sensor wie 
stark reagiert?

Autor: tomgr (Gast)
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Hallo
l.t.Datenblatt von der iAQ-engine
byte0 und byte1 = Luftgütewert
byte2 = Status(0x00=ok,0x01=busy,0x80=error)
Byte3 - Byte6 = Widerstandswert
The next four bytes contain the sensor resistance in Ohm. The fourth 
byte of the int32 variable is 0.

Achtung, die iAQ-engine läst sich per i2c Befehle(schreiben) ins 
jenseits befördern. Der iAQ-2000 ist dagegen geschützt.
Steht leider nicht im Datenblatt.

gruss tomgr

Autor: gaast (Gast)
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tom schrieb:
> Bei der Firma
>
> AppliedSensor GmbH
> Gerhard Kindler Str. 8
> Reutlingen, 72770
>
> handelt es sich wohl um ein Unternehmen/Ausgründung das zur Bosch Gruppe
> gehört/e
>
> Bosch Sensortec GmbH
> Gerhard-Kindler-Straße 8
> 72770 Reutlingen
>
> Also dürften sie Sensoren für die Automobilindustrie entwickelt worden
> sein.

Könnte hinkommen, da VW nach eigener Aussage in Autos mit Climatronic 
Luftgütesensoren verbaut, um festzustellen, ob es besser ist auf Umluft 
umzuschalten, anstatt von außen noch schlechtere Luft hineinzublasen.
Dass ein solcher Sensor zwar die Qualität der Luft an sich, aber kaum 
schlechte Gerüche an sich detektieren kann (was wohl kein leistbarer 
Sensor kann), und das ganze Ding wie bereits festgestellt nicht wirklich 
funktionieren kann, sollte selbsterklärend sein.

Autor: Michael H. (overthere)
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Frage: Wieso wird da so eine "schlechte" Platine verbaut. Diese sehen 
immer so dreckig aus, und man hat angst dass die auseinander fallen. Aus 
was für Material sind die?
FR4 ist doch in großen Stückzahlen echt billig, macht dieses andere 
Material einen so großen Unterschied?
Michael

Autor: Gonzo (Gast)
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Frank Werner schrieb:
> ... und so sieht der Sensor aus, wenn er nicht zerbröselt ist ... (ok,
> den unteren linken Bonddraht hab ich wohl auch zerstört) :-)

Wie bekommt man das Epoxyd runter ohne den Chip zu zerstören?

Autor: Frank Werner (wesoft) Benutzerseite
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Gonzo schrieb:
> Wie bekommt man das Epoxyd runter ohne den Chip zu zerstören?

Welches Epoxyd willst Du runterbekommen? Der Sensor ist direkt auf eine 
Platine gebondet. Der geht da nicht runter.

Autor: frankman (Gast)
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Hallo Tomgr, könntest Du das Datenblatt mit der Beschreibung der 
IAQ-Engine vielleicht auch in den Artikel einbinden? Ich hab auf der 
Homepage nur das Übersichtsblättchen gefunden.

Gruß Frank

Autor: tomgr (Gast)
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Hallo Frank,

ich bin hier nicht so aktiv, will aber mein Wissen weitergeben.

Daher nur die PDF als Anhang hier.
gruss tomgr

Autor: Noah (Gast)
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Michael H. schrieb:
> Frage: Wieso wird da so eine "schlechte" Platine verbaut. Diese sehen
> immer so dreckig aus, und man hat angst dass die auseinander fallen. Aus
> was für Material sind die?

Hartpapier.

Autor: gaast (Gast)
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Michael H. schrieb:
> FR4 ist doch in großen Stückzahlen echt billig, macht dieses andere
> Material einen so großen Unterschied?

Weil Hartpapier noch billiger ist, völlig ausreicht und zu guter letzt 
auch einfacher und billiger zu bearbeiten ist. Um nur mal beim bohren zu 
bleiben, HSS-Bohrer sind bei Glasfasermaterial in kürzester Zeit zum 
wegwerfen, während Hartmetall um ein vielfaches teurer und empfindlicher 
ist.

Autor: Frank B. (frankman)
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Wir sollten mal versuchen, den Sensor Schaltplan rauszubekommen...

Autor: Freshmaticer (Gast)
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@frankman
Was solls denn bringen? Was der Sensor darstellt ist doch bereits 
bekannt: ein chemo-resistiver Widerstand und eine Widerstandsheizung. 
Die ansteuernde Elektronik wäre nur dahin gehend interessant um die 
'Ansteuerparameter' (Strom/Spannung) der Heizung und vielleicht 
exemplarische Widerstandswert des Chemo-Resitives zu bekommen. Den 
vergossenen Controller kann man m.E. knicken wenn der Chip unterm Epox 
unbekannt ist. Oder hat jemand Ideen?
Übrigens, hat jemand eine Vorstellung wie man die Luftgüte mit einfachen 
Mitteln für einen (reproduzierbaren) Sensortest 'erzeugen' könnte? Mich 
würden z.B. stoff-/konzentrationsabhängige Kennlinien des Sensors in der 
Realität interessieren.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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gaast schrieb:
>> FR4 ist doch in großen Stückzahlen echt billig, macht dieses andere
>> Material einen so großen Unterschied?
>
> Weil Hartpapier noch billiger ist

Das hier ist kein Hartpapier ("Pertinax"), sondern was dazwischen, wie 
an der Gewebestruktur zu erkennen ist.

Autor: Andy D. (rackandboneman)
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CEM-1?

Autor: Einhart Pape (einhart)
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Die spezifische Empfindlichkeit auf Gase und Dämpfe gibt nicht einmal 
der Sensorhersteller an. Als Messgerät für bestimmte Gase sind die 
Sensoren eher nicht geeignet. Dazu ist die Querempfindlichkeit zu allem 
Möglichen wie Luftfeuchte und Dämpfen viel zu groß.

Ein bischen an Infos findet sich in einer Dissertation:
http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/volltexte/2004/...

Die Sache mit der Empfindlichkeit gegen Gerüche ist eher ein Wick 
Werbegack. Ein Test mit intensivem Zwiebelduft und Ausdünstungen von 
Lackresten ergab keine Reaktion. Alkoholdunst wird jedoch sofort 
erkannt.

Damit der "Lufterfrischer" auf dem Klo wirkt, muss man wahrscheinlich 
tonnenweise Bohnen fressen oder eine ausgewachsene Kuh auf die Brille 
setzen damit der Methananteil groß genug für den Sensor wird.

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Einhart Pape schrieb:
> Alkoholdunst wird jedoch sofort
> erkannt.

Na toll, wenn sowas im Auto eingebaut ist. Wenn dich nach Mitternacht 
eine Streife anhält und im Auto riecht es wie in einer Parfümerie, ist 
dir der Alkoholtest schon so gut wie sicher.

Gruss Reinhard

Autor: Florian Schütte (der_picknicker)
Datum:

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Hier nochmal ein teardown...hab ich grad auf hackaday gesehen

http://automaticgiant.blogspot.com/2011/09/airwick...

Der Vollständigkeit halber und so ;)

Autor: Frank B. (frankman)
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Servus zusammen,
ich bestelle die Tage IAQ-2000 Sensoren bei Applied Sensors,
wenn jemand auch einen möchte, bitte P.M.
Viele Grüße
Frank

Autor: Peter Diener (pdiener) Benutzerseite
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Hilft denn das Spray, zu dem der Sensor gehört überhaupt gegen die Gase, 
auf die er anspricht? Ich kann mir nämlich nicht wirklich vorstellen, 
dass man Gase wie Methan oder Schwefelwasserstoff durch den Inhalt einer 
solchen Dose abbauen kann.

Und da stellt sich mir gleich die nächste Frage: Wenn es nicht hilft, 
was macht die Spraysteuerung dann? Dauernd spühen und abwarten bis 
jemand lüftet? Weil regeln kann man ja darauf nicht, wenn sich die 
Stellgröße nicht auf den Messwert auswirkt.

Grüße,

Peter

Autor: Bastler (Gast)
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Gibt's auch als USB-Stick:
http://www.conrad.de/ce/de/product/101316/VOLTCRAF...
Man sollte den Sensor nach dem Auspacken 1-2 Tage einlaufen lassen und 
dann nochmal ein-/ausstecken. Habe einen am USB-Netzteil im Badezimmer, 
astreines Pupsometer :-)

Autor: Johannes O. (jojo_2)
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Hast du das Ding auch mal aufgemacht?
Auslesen der LEDs wäre ja überhaupt kein Problem, aber kommt man da 
evtl. noch besser an die Messwerte ran?

Überlege mir grad ob ich mir so ein Ding kaufe...

Autor: Bastler (Gast)
Datum:

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Man kann eine Software herunterladen und die Daten aufzeichnen. Steht 
alles in der Produktbeschreibung...

Autor: Johannes O. (jojo_2)
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Ja das hab ich natürlich auch schon gelesen.
Aber die Software wird kaum auf nem Atmega88 laufen -.-

Solange man nen PC dazu braucht ist es uninteressant und falls die 
Platine vergossen ist kann mans komplett vergessen.

Autor: Nitram L. (nitram)
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Johannes O. schrieb:
> Solange man nen PC dazu braucht ist es uninteressant und falls die
> Platine vergossen ist kann mans komplett vergessen.

Ist sie nicht...
http://picasaweb.google.com/lh/photo/4lGBO5vOAe59B_PjDwlslA

nitraM

Autor: Joachim K. (minifloat)
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Martin L. schrieb:
> Ist sie nicht...

Dann bedarf es ja "nur" noch einer eigenen Software für den 32u4 :)
mfg mf

Autor: Arno Nymus (Gast)
Datum:
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So sieht der Airwick-Sensor von Nahen aus. Die Beschriftung ist leider 
nur schlecht zu erkennen.(AS für applied sensor, QR-Code, 
(Serien?)nummer, Kennzeichnung der Heizanschlüsse mir "H")
Auf dem unterem Bild wurde die Platine von der Rückseite angeleuchtet. 
Hier sieht man schön die "Heizdrähte".

Autor: G. Stank (Gast)
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Der Link von oben ist jetzt 
http://automaticgiant.blogspot.com/2011/10/republi... 
aber hier sind mehr Infos zu finden.

Der Hubmagnet ist etwa 1.2x2x1 cm klein und speziell für die Betätigung 
der Spraydose ausgelegt; ihr 'Nippel' ist abgedichtet und wird durch 
einen hohlen Stößel in die Dose gedrückt, so dass das Zeug (von 
elektrischen Geräten fernhalten; Aerosol nicht einatmen; nur in gut 
gelüfteten Bereichen verwenden) durch den Kern und die integrierte 
Düse nach oben rausgesprüht wird.

Ein Appell an alle Duft-Fans: Luft wird nicht frischer, wenn man etwas 
hinzufügt. Insbesondere die Duftchemie (wisst ihr eigentlich, was ihr da 
einatmet?) kann nicht nur aufgrund der "Geschmacksrichtung" zu 
Unwohlsein führen, sondern sogar Allergien hervorrufen (Kopfschmerzen) 
oder auslösen. Brachialer Fäkalgestank auf dem kollegenfrequentierten 
Örtchen ist natürlich ein unangenehmes Problem (bis zum Brechreiz ist 
alles drin) aber noch natürliche Körperverletzung. Macht es wie in der 
Küche und installiert eine leistungsfähige Absaugung (Umluft mit 
Aktivkohlefilter?) und sorgt für parfümfreie Frischluft. Danke für die 
Aufmerksamkeit.

Autor: G. Stank (Gast)
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Korrektur: ein Magnet dieser Größe hat nicht die Kraft, den 'Nippel' in 
die Druckdose zu drücken. Das erfolgt beim Einlegen der Gestankpatrone. 
Es handelt sich also um ein Ventil mit Düse.
Vorsicht beim Abziehen des Steckers: der Hautwiderstand reicht aus, um 
den Transistor durchzuschalten.. das hält er nicht lange aus (heiß).

Autor: butsu (Gast)
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Die Anmerkunf weiter oben, dass die freigesetzten Duftstoffe sicher 
nicht zu einer Verringerung der Konzentration der detektierten VOCs 
führen ist richtig. Damit können die Geräte nicht regeln. Ich vermute, 
dass sie ab einem bestimmten Schwellwert einen Straystoß auslösen und 
dannach eine Todzeit haben, in der sie unabhängig von der Konzentration 
nicht sprühen.

Zur Frage der Dosis-Wirkungsbeziehung und wie man definierte 
Konzentrationen herstellen könnte: Man wähle eine leicht flüchtige 
Substanz, die einen interessiert (z.B. Ethanol). der Sensor kommt in ein 
definiertes Luftvolumen, z.B. 1m^3, welches dicht abgeschlossen und gut 
bewegt ist. Jetzt kann man definierte Mengen Ethanol einbringen und 
verdunsten lassen.

Gruß und viel Spaß. Ich halte diese AirWick teile für Verarsche und 
finde sie ebenfalls gesundheitlich bedenklich. Einen Sensor zur 
Ansteuerung einer Lüftung ist schon interessanter. Die kann man aber 
auch einfach mit dem Lichtschalter koppeln, wie's seit Jahrzehnten 
gemacht wird...

Gruß!

Autor: meister (Gast)
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der sogannante geruchssensor ist ein fake da in der forschung und 
entwicklung die japaner momentan einen "echten" geruchssensor bzw eine 
elektronische nase entwickelt haben die maximal 12 stunden 
funktioniert...


http://www.zdnet.de/news/41536786/forscher-entwick...

Autor: Frank B. (frankman)
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meister schrieb:
> der sogannante geruchssensor ist ein fake da in der forschung und
> entwicklung die japaner momentan einen "echten" geruchssensor bzw eine
> elektronische nase entwickelt haben die maximal 12 stunden
> funktioniert...
>
>
> 
http://www.zdnet.de/news/41536786/forscher-entwick...

Super Beitrag, echt...
der Sensor im Air wick ist KEIN Fake

Autor: Bastler (Gast)
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Es ist kein "Geruchssensor", sondern ein VOC sensor. Gerüche kommen 
gewöhnlich mit einer Vielzahl an geruchlosen Komponenten daher und der 
Sensor reagiert auch darauf.
"Elektronischen Nasen" sind ein alter Hut und das wird öfters 
aufgekocht, weil man dafür anscheinend immer noch Forschungsgelder 
abgreifen kann.

Ich erinnerem ich noch an den armen Kartoffelkäfer, dem man eine Nadel 
in den Nacken gesteckt und einen Fühler in Elektrolyt getaucht hat. Das 
war ein super Brandgasdektor (war irgendwan um 1996). Hier was 
ähnliches, dafür neuer, ist nur 11 Jahre alt :-)
http://www.springer.com/cda/content/document/cda_d...
S. 199, " Bekannt geworden ist ein Sensor, der mit einer immobilisierten 
Antenne des Kartoffelkäfers (Leptinotarsa decemlineata Say) arbeitet 
(Schroth et al. 2001)."

Der AirWick Sensor funktioniert. Stell dich vor das Gerät, flatulier und 
laß dich überraschen.

Autor: Lukas T. (tapy)
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Auf Alkohol und Gestank soll er reagieren?

Nichts leichter als das: eine goldbedampfte Oberfläche. Auf möglichst 
rauem Substrat. Sowohl Schwefel als auch Alkohole bilden Addukte. Ergo 
ändert sich Widerstand/Kapazität des Ganzen.

Autor: Mike (Gast)
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Nachdem dieser alte Thread wieder aufgewärmt wurde, hier meine Meinung:

Vermutlich handelt es sich um eine Variante des altbekannten Seiyama- 
Taguchi-Gassensors. Insbesondere die notwendige Heizung des Sensors 
spricht dafür. Eigentlich handelt es sich um einen Sauerstoffdetektor, 
die Leitfähigkeit des Halbleitermaterials ändert sich je nach 
Sauerstoffkonzentration an seiner Oberfläche. Oxidierbare Gase, z.B: 
Alkohol oder Methan verbrennen an der heissen Sensoroberfläche und 
verbrauchen dabei den Sauerstoff, wobei die Leitfähigkeit steigt. Die 
Dinger sind sehr empfindlich, aber eben wenig spezifisch und nicht allzu 
gut reproduzierbar. Als Geruchsdetektor aber gut geeignet.

Gruss Mike

Literatur:
Seiyama, T. , A. Kato, K. Fukkishi, and M. Nagatani, A new detector for 
gaseous components using semiconductive thin films, Anal. Chem. , 34: 
1502-1503 (1962)
Taguchi, N. , Gas-detecting device, US Patent 3,631,367 (1970)

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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> Stell dich vor das Gerät, flatulier und laß dich überraschen.
Kommt 'ne rote Lampe raus auf der steht "Bohneneintopf".

Was (einigermaßen) lustig ist, solche Raumlufterfrischer mit 
Pfefferspray zu laden ... ;)

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