Datum: 01.10.2007 23:47
Guten Abend Zusammen, ich habe vor kurzem mein Dip. (Elektrotechnik an der Uni). abgeschlossen und schon 2 Vorstellungsgespräche gehabt das 1 bei Brunel und das 2 bei Ferchau. bei Ferchau würde ich 41000 jährlich bekommen( 13 Gehälter) wie ist ist es von der Bezahlung her ? sollte man nicht mehr verlangen als Absolvent ? was wisst ihr über beide Dienstleister und für welchen sollte man sich am bestenentscheiden. wie ist es mit der Gehaltserhöhung nach der Probezeit, wenn man nach einem IG Metall-Tarif bezahlt wird also wie hoch ist diese Erhöhung prozentual ? MFG
Datum: 02.10.2007 01:17
Wer in der derzeitigen Situation bei einem Dienstleister (der von manchen hier wörtlich als "Ausbeuer" bezeichnet wurde) anheuert, der muss eine Null sein, denn für Uniabsolventen war die Zeit nie so gut wie jetzt. Trotzdem wäre 41.000 für Frchau sehr viel, würde ich mal sagen. Ich hatte vor 10 Jahren (auch Uniabsolvent Etechnik) ein Angebot von 62.500. Bekommen habe ich dann 75.000 - bei einem "Grossen".
Datum: 02.10.2007 08:47
Ich war vor 2 Wochen bei Brunnel und wir haben uns auf 31.200€ronen geeinigt (und das als gelernter Fachinformatiker mit 1,5J Berufspraxis!!!) Gut, hab den Vertrag dann nicht angenommen und habe mich bei einer anderen Firma "Eingeschrieben" aber Brunnel war Gehaltstechnisch wirklich Prima!!! -> Was mir besonders gefallen hat war, das ein 2. Wohnsitz von Brunnel Finanziert wird damit: Zitat "Keine finanziellen Defizite entstehen"
Datum: 02.10.2007 16:28
Hab nächste Woche auch ein Vorstellungsgespräch bei Ferchau. Hab mich gar nicht richtig beworben, sondern einfach nur einen Beweberbogen hingeschickt. Ich weiß nicht, in seriösen Zeitungen wird Ferchau immer als Top-Arbeitgeber beschrieben.
Datum: 02.10.2007 16:43
31,000 ? Die preisen dich als IT-FAckfrat an und kassieren von den Endkunden das dreifache !
Datum: 02.10.2007 20:58
Wie ist den das jetzt? Bekommt man als externer von Ferchau nur die Drecksarbeit aufgehalst, oder wir man ganz normal in die Projektarbeit mit einbezogen?
Datum: 02.10.2007 21:20
Hat Ferchau überhaupt "interne"? :-) Ich sage mal, das hängt vom Kunden und der eigenen Leistung ab: Ist man Experte, dann ist man gefragt und wird automatisch für gute Projekte gebucht
Datum: 03.10.2007 11:43
Welchen Stundensatz berechnen diese Dienstleister eigentlich für einen E. Technik Ingenieur.
Datum: 03.10.2007 12:06
>Welchen Stundensatz berechnen diese Dienstleister eigentlich für einen >E. Technik Ingenieur. Für einen Absolventen ohne mehrjährige Berufs-/Praxiserfahrung werden ca. 60-90 Euro berechnet.
Datum: 03.10.2007 13:52
Siemens zahlt je nach Kategorie und Ausbildung (FH,TH) und Erfahrung (Jahre, Siemenszugehörigkeit, Abteilungeerfahrung) für einen Ingenieur ab 60,- Euro bis zu gut 70,- Nur ein Sonderfällen gibt es mehr. Für den Ingenieur bleiben 46,- bis 58,-. Die Spanne liegt also um die 12,-. Z.T. kann der ING mehr bekommen, wenn der DL gut verdient hat und nochmals einen verlängerten Vertrag erwirkt oder aber ganz neu in eine Abteilung rein will und besonders billig bietet. Das extremste mir bekannte Beispiel war ein berechneter Stundensatz von nur 63,40 bei gezahlten 55,50 an den Ing. Oft sind es aber auch bis zu 15,- Differenz für den DL, je nach Auftrag. Die Beispiele gelten für Ingenieure und konkrte die Dienstleister Axeneon, Axis, Heitec und Hays für die Bereiche Siemens A&D, MED und VDO in der Region Regensburg, Erlangen und Fürth. Ferchau und Brunel sind bei den mir bekannten Siemensabteilungen so gut wie nicht vertreten, bis auf die Bereiche Automation / Automotive. Von den Sätzen liegt Brunel da leicht unter den anderen, was sie mit den für sie günstigen temporären Verträgen / Festanstellungen abfangen dürften. Brunel müsste damit dieselben Gewinne machen, wie die anderen - in z.T.sogar härter umkämpften Bereichen. Da sie aber in der Vergangenheit immer schlechtere Leute lieferten, sind sie nicht mehr unbedingt präferierter Anbieter. Ferchau liegt in den Sätzen nochmal leicht unter Brunel. Beide dürften dies aber wie gesagt an ihre Projektnehmer weitergeben, womit die Ingenieure sicher selten über 50,- liegen sollten, was aber auch korrekt ist, da der durchschnittliche Bildungs- und Erfahrungsgrad von speziell den Ferchauleuten deutlich niederiger liegt, als die, die z.B. von Axis oder Axenoen vermittelt wurden.
Datum: 03.10.2007 13:58
>Für den Ingenieur bleiben 46,- bis 58,-.
Bei einer 40h Woche hätte der Ingenieur dann ca. 96.000,00 Euro Brutto
pro Jahr.
Janeeisklar...
Was ich damit sagen will, der Ingenieur bekommt sehr vie weniger als von
dir angegeben.
Datum: 03.10.2007 14:15
Ich kann Dir versichern, daß die Eingangssätze absolut stimmen und ich kann Dir auch versichern, daß ebenfalls die Spannen stimmen. Die Sätze für Informatiker mit Orga- und Planungserfahrung liegen sogar noch etwas höher. Wir beschäftigen einen Ingeneur im Projektmanagement für exaxt 57,50 Ausgang und 67,00 Eingang von Siemens. Die von Dir aufgemachte Rechung von bis zu 90000 im Jahr ist stimmig, es muss aber berücksichtigt werden, das dies nur bei Vollbeschäftigung erreicht wird. Eine solche Summe erfordert aber deb Daueraufenthalt beim Kunden, was wiederum rechnerisch 200 Tage an Hotel und Unterbringungskoten nach sich zieht. Das reduziert den Gewinn schon auf 80.000. Abzüglich der sonstigen Kosten kommen viele Ingenieur kaum über 70.000. Für wen das nun viel klingt, der mag darüber nachdenken, daß keinerlei Sozialabgabgen gezahlt werden, womit dies einem verlgeichbaren Gehalt von eher 65.000 entspräche und das ist für einen Projektleiter eher wenig.
Datum: 03.10.2007 15:35
Ah ok, das habe ich nicht berücksichtig. So ist es natürlich klarer...
Datum: 07.10.2007 13:44
@ Blackfinman Also ich hatte als Absolvent (FH) 60000 Euro gefordert, letztendlich aber 64000 Euro bekommen. Wenn du auch so eine geile Sau bist, solltest du das auch bekommen. Natürlich nicht beim Dienstleister. Da gibt es so 43000 Tacken. Damit kannste nicht überleben.
Datum: 07.10.2007 14:40
@Shunk: 60000 als Abgänger oder was? Das kann es sich nicht sein. Mehr als 45000 bekommt ein Abgänger mit FH wohl kaum. Wofür auch ? @CVV und Tom: Der Freiberufler bkommt dafür aber auch den vollen Fahrkostenersatz für alle km und nicht nur die halben. Auch hat er einen Verpflegungsmehraufwand, den er absetzen kann. Dadruch wird das nicht so teuer, wie es auf den ersten Blick aussieht. Das einzig richtig teure sind die Schulungen, die man selber zahlen muss und wo einem noch die Arbeitzeit verloren geht. Das sind um die 1000,- Euro brutto je Tag.
Datum: 07.10.2007 14:48
@Karl "Mehr als 45000 bekommt ein Abgänger mit FH wohl kaum. Wofür auch ?" Warum pointierst du dieses "FH" so? Mit Uniabschluss kannste auch nicht mehr. 45000 Euro sind korrekt, aber ich erwähnte ja bereist, dass ich für potentielle Arbeitgeber wohl eine ziemlich geile Sau bin. Daher waren die 64k auch gerechtfertigt.
Datum: 15.10.2007 21:13
Hab da mal folgende Frage:
Was bekommt eigentlich der Dienstleister (Arbeitgeber) und was der beim
Dienstleister angestellte Arbeitnehmen von dem was der Kunde bezahlt.
Welche Verhältnisse sind für eine erfahrene Elektro Ing. Tätigkeit
üblich.
Kunde zahlt pro Stunde logisch 100%
Dienstleister 50% Angestellter 50%
oder
Dienstleister 60% Angestellter 40%
oder
Dienstleister 40% Angestellter 60%
Wenn der Angestellte 43000Eur pro Jahr bekommt hat der Kunde dann
86000Eur
gezahlt und es landen halt nur 50% beim Angestellten?
Oder fällt das Verhältnis eher zugunsten des Dienstleisters aus?
Weiss da jemand was genaueres ???????
Datum: 18.10.2007 00:42
So extem ist es nicht. Das mieste bleibt schon beim Ingenieur hängen.
Datum: 01.11.2007 16:31
"Das mieste bleibt schon beim Ingenieur hängen." Ein großer Automobil-OEM in Süddeutschland zahlt einen halbwegs bekannten Dienstleister für einen normalen Ingenieur (ET) z.B. im Bereich Systemintegration ca. 60€/Stunde, mit ein wenig "Projektleitung" unter 70 Euro.
Datum: 14.11.2007 21:24
Kann jemand mir sagen wie viel ein Elektrotechniker (FH) mit 2 Jahren Berufserfahrung jährlich Brutto verdienen kann? (bei Siemens A&D) Besten Dank vorab...
Datum: 22.11.2007 17:52
>>"Das meiste bleibt schon beim Ingenieur hängen." > Ein großer Automobil-OEM in Süddeutschland zahlt einem halbwegs > bekannten Dienstleister für einen normalen Ingenieur (ET) z.B. im > Bereich Systemintegration ca. 60€/Stunde, mit ein wenig "Projektleitung" > unter 70 Euro. Kann ich bestätigen! Eingangssatz für Entwickler bei Siemens A&D: 62,- bis 68,- im Bereich Layout und Elektronik. Software liegt etwas höher. >Kann jemand mir sagen wie viel ein Elektrotechniker (FH) mit 2 Jahren >Berufserfahrung jährlich Brutto verdienen kann? (bei Siemens A&D) 55.000 sind mindestens drin, bei gefragtem Knowhow mindestens 60.000.
Datum: 22.11.2007 18:06
> Da gibt es so 43000 Tacken. Damit kannste nicht überleben.
Bischen größenwahnsinnig was?
Datum: 22.11.2007 21:50
>>Für den Ingenieur bleiben 46,- bis 58,- >Bei einer 40h Woche hätte der Ingenieur dann ca. 96.000,00 Euro Brutto pro Jahr. Auch wenn manche dies nicht glauben, so sind das doch die realen Sätze. Bei genauerer Betrachtung und Abzug der Kosten, bleiben davon aber nur noch geschätzte 90 Tausend. Rechnet man nun Sozialversicherungsbeiträge weg, so liegt man in der Region eines gut bezahlen Ingeniuers mit Verantwortung - allerdings einem, mit mindestens 10 Jahren Erfahrung. Für Jüngere sind solche Stundensätze in keinem Fall zu erreichen. Mit nur 5 Jahren Erfahrung wird es schwer, über 50,- zu kommen und als Anfänger dürfte es ein Problem sein, überhaupt ein Projekt zu bekommen.
Datum: 27.11.2007 21:47
erst mal danke schön an Allen... Man hat mir gesagt werde ich zwischen 45-48 Euro pro Stunde bekommen.Es geht um allerdings nicht Bereich Elektrik und Layout sondern Large Drivers. Mehr sollte nicht drin sein.... Soll ich mich damit glücklich geben? Ich bin sehr verzweifelt...
Datum: 29.11.2007 12:04
MAchs dpoch einfach mal, 46 Euro x 1700h im Jahr (40h-Woche) sind rund 78000 brutto. Das entspricht je nach persönlicher Situation etwa 65000 Angestelltenbrutto. Da gibt es Leute, die deutlich weniger haben.
Datum: 01.12.2007 00:31
"...das entspricht je nach persönlicher Situation etwa 65000 Angestelltenbrutto. Da gibt es Leute, die deutlich weniger haben..." In der Tat! Ich bekomme insgesamt 55.000,- EUR pro Jahr, inkl. allem. Und das als Uniabsolvent Maschinenbau mit Prädikatsabschluss und mehrjähriger Berufserfahrung, Lehre im Maschinenbau etc. Und es ist kein Dienstleister! Ich dachte immer, gute Unileute bekommen T6 in großen Unternehmen des Maschinenbaus und der Automobil(zuliefer-)industrie. Seltsamerweise ist das nicht immer der Fall. Und selbst in der heutigen Zeit des angeblichen Ingenieurmangels fängt man mit der Qualifikation mit T4 an und endet mit T5... (laut Personalchef eines bekannten Unternehmens). Ich verstehe nicht, dass man bei einem Bewerbungsgespräch solche Fakten vorgetragen bekommt mit solcher Qualifikation. Und dann wundern sich die Firmen, wenn sie keine Ingenieure bekommen... Alles sehr seltsam, ich frage mich wirklich, warum ich mir diese jahrelangen Mühen auf mich genommen habe, wenn man als Techniker mit nur 2 Jahren Fachschulbesuch das gleiche Gehalt bekommt wie ein Ingenieur. Dabei hat man als Ingenieur mit Hochschulreife 5-9 Jahre (FH - Uni mit Abitur) ins Lernen gesteckt und nix verdient, ein Techniker aber nach der mittleren Reife und 2 Jahren Fachschule schon richtiges Geld in der Tasche. Wie soll ich das bitte schön jemals aufholen (können)? Aber anschließend gehen die Techniker zu den Ingenieurskollegen und stellen dauernd Fragen, wie man in Entwicklungsfragen vorgeht und Lösungen erarbeitet etc. ... Na wunderbar! Mußte mich mal auskotzen, jetzt geht´s mir etwas besser... Danke!
Datum: 01.12.2007 12:07
@Thesis >>Alles sehr seltsam, ich frage mich wirklich, warum ich mir diese >>jahrelangen Mühen auf mich genommen habe, wenn man als Techniker mit nur >>2 Jahren Fachschulbesuch das gleiche Gehalt bekommt wie ein Ingenieur. 1. Ein Techniker wird normaler Weise in T3 eingestuft und bekommt somit nicht das gleiche 2. Lese Dir mal die Kriterien zu den Einstufungen durch dann wirst Du das verstehen... 3. T6 ist meines Wissens mit einer Erweiterung der Verantwortung (wie Budget, Führungsverantwortung etc.) verbunden - Machst Du einen solchen Job, solltest Du auch danach bezahlt werden - Hast Du "nur" normale Entwicklerverantwortung wirst Du auch so bezahlt Allgemein (also nicht auf Thesis bezogen): Mich wundert es immer wieder, wie unkritisch mit z.B. Führungspositionen umgegangen wird (zum Thema T6) - wer noch nie in einer entsprechenden Position war, bzw. sich kein Bild darüber machen konnte was z.B. Personalverantwortung (bitte nicht Führungsverantwortung oder fachliche Führung) für einen Rattenschwanz an Konsequenzen, Arbeit und Verantwortung mit sich zieht, sollte sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen. Grüsse Auch ein Gast
Datum: 01.12.2007 12:23
@Gast: "1. Ein Techniker wird normaler Weise in T3 eingestuft und bekommt somit nicht das gleiche" Bei uns bekommen die Techniker in der Entwicklung das gleiche Gehalt wie ein Ingenieur, machen aber definitiv nicht die gleiche Arbeit! Oder warum muss ich denen immer wieder erklären, wie man Lösungsansätze erarbeitet, umsetzt etc. Ich kann nicht als Techniker ein Ingenieurgehlat bekommen und gleichzeitig das Ingenieurswissen bei den Kollegen abgraben... "2. Lese Dir mal die Kriterien zu den Einstufungen durch dann wirst Du das verstehen..." Habe ich schon verstanden, siehe aber zu 1.! "3. T6 ist meines Wissens mit einer Erweiterung der Verantwortung (wie Budget, Führungsverantwortung etc.) verbunden - Machst Du einen solchen Job, solltest Du auch danach bezahlt werden - Hast Du "nur" normale Entwicklerverantwortung wirst Du auch so bezahlt" Wenn ich sehe, dass die anderen 60.000,- und mehr bekommen für eine normale Entwicklertätigkeit (siehe auch die anderen Threads hier im Forum), ist T6 nicht für leitende Positionen. Definitiv kenn ich niemanden, der Personalverantwortung hat und nicht AT wäre!!!
Datum: 01.12.2007 12:39
>>@Gast: >>"1. Ein Techniker wird normaler Weise in T3 eingestuft und bekommt somit >>nicht das gleiche" >>Bei uns bekommen die Techniker in der Entwicklung das gleiche Gehalt wie >>ein Ingenieur, machen aber definitiv nicht die gleiche Arbeit! Oder <<warum muss ich denen immer wieder erklären, wie man Lösungsansätze >>erarbeitet, umsetzt etc. Ich kann nicht als Techniker ein >>Ingenieurgehlat bekommen und gleichzeitig das Ingenieurswissen bei den >>Kollegen abgraben... Dann hast Du Recht - das ist ungerecht - stellt sich nur die Frage ob die Techniker zu viel oder Du zu wenig verdienen. (Führt automatisch dazu, dass man sich ungerecht behandelt fühlt) >>"3. T6 ist meines Wissens mit einer Erweiterung der Verantwortung (wie >>Budget, Führungsverantwortung etc.) verbunden - Machst Du einen solchen >>Job, solltest Du auch danach bezahlt werden - Hast Du "nur" normale >>Entwicklerverantwortung wirst Du auch so bezahlt" >>Wenn ich sehe, dass die anderen 60.000,- und mehr bekommen für eine >>normale Entwicklertätigkeit (siehe auch die anderen Threads hier im >>Forum), Glaub nicht alles was Dur hörst und 60.000 kann man auch ohne T6 verdienen (übertarifliche Zulage) >>ist T6 nicht für leitende Positionen. Definitiv kenn ich >>niemanden, der Personalverantwortung hat und nicht AT wäre!!! War so nicht gemeint - war gemeint als Budgetverantwortung oder Führungsverantwortung (Projektleiter z.B.) Die Äußerung mit der Personalverantwortung war als getrennt zu sehen (allgemein in den Raum geschmissen), war aber wohl etwas missverständlich ausgedrückt von mir... Übrigens Vorsicht - Fachliche Personalführung, Führungsverantwortung und Personalverantwortung sind nicht das gleiche...
Datum: 01.12.2007 13:42
>Definitiv kenn ich niemanden, der Personalverantwortung hat und nicht AT wäre!!! Doch, doch - viele Arbeiten im normalen Tarifverbund, sie haben aber ein noch übertariflicheres Gehalt, als die Entwickler. Nicht AT heisst nicht, daß man nicht entsprechend verdient - im Gegenteil. >wenn ich sehe, dass die anderen 60.000,- und mehr bekommen für eine normale Entwicklertätigkeit Entwickler ist nicht gleich Entwickler! Es ging Dinge, wie normale Programmiertätigkeit nach PH, die ma mit 1-2 Jahren gut kann und nach 5 Jahren perfekt kann. Nach 5 Jahren ist man da am Anschlag und es geht gehaltsmäßig nicht weiter. Wenn man aber Systeme entwicklet braucht man Kenntnisse in Software, in der Historie der eigenens Geräte, der Zielvorsteööungen der Geschäftsleitung, bez. der Fehigkeiten der eigenen Leute, um Dinge so zu planen und zu entickeln, daß sie optimal für die Firma werden. Das erfordert eher die Dreifach Erfahrungung. Leider gibt es dafür nicht das dreifache Gehalt :-) Aber es gibt immerhin das Doppelte - auch für den "normalen" Entwickler.
Datum: 03.12.2007 16:13
Ferchau knallt mir schon wieder die X-te Pauschalanfrage in die mailbox. Dabei habe ich denen schon dreimal gemeldet, daß sie immer denselben anmailen. Die kapieren nicht mal, daß sie immer dasselbe Monsterprofil anschreiben, obwohl ja eine Nummer dabei steht.
Datum: 17.12.2007 01:44
Zu der Firma Ferchau möchte ich hier konkret nichts sagen. Ich verweise aber einfach mal auf diesen thread Beitrag "Die Aufs und Abs im Berufsleben" und bitte um aufmerksames Studium der Grafik. Damit möchte ich aber nichts gesagt haben. :-) An QLL: >erst mal danke schön an Allen... > >Man hat mir gesagt werde ich zwischen 45-48 Euro pro Stunde bekommen. >Soll ich mich damit glücklich geben? Ich bin sehr verzweifelt... Diese Sätze sind für Einsteiger normal. Wenn man 2-3 Projekte vorzuweisen hat, geht es höher. Ich hatte zu Beginn auch nicht mehr, aber wenn man etas machen will, dann muss man eben dort zuschlagen. Bedenke: Jedes Projekt bringt mehr Erfahrung! Wenn Du 3- Jahre Erfahrung hast und ein passendes Anschlussprojekt bekommst, sind 50-60 Euro drin. Für einen mittleren Stundensatz von 50,- gilt: Sobald man mehr als 1300-1400h im Jahr arbeitet, lohnt sich die Selbständigkeit finanziell und übersteigt die Nettosumme , die der Angestellte bei gleicher Arbeitszeit hätte um mehr als 10%. Arbeitet man mehr als 1700h, steigt der Vorteil auf über 20%.
Datum: 02.01.2008 11:58
Zu Ferchau kann ich nach 4 Jahren Berufstätigkeit nur folgendes sagen: Ferchau ist im Notfall gut wenn man arbeitsloser Abenteuerer ohne Zukunftsncen ist. Das betrifft ganz besonders die Ausbeuter der Niederlassung München. Young, really dumb and eager to screw you over. Hire and fire at its best! Der junge unerfahrene Manager Alex: Totalversager bei Mercedes in Stuttgart wurde auf ein Niederlassungs-Umbau-Abenteuer nach München geschickt, hatte als arbeitsloser Stuttgarter Metzger schliesslich rein gar nichts zu verlieren ... ... war völlig unerfahren und überfordert und begann gleich damit alle MA auszumobben die mehr Erafhrung hatten als er und wussten wie das Geschäft wirklich läuft. Jetzt wisst Ihr´s. Good for the really wild, no matter what they tell you. Just do it for the money and get your honey, bunny!
Datum: 02.01.2008 15:40
Ferchau München kenne ich nicht, ich war da weiter westlich tätig. Ich habe aber den schweren Eindruck, daß Ferchau Akademiker aus bestimmten Regionen nicht für ganz voll nimmt. Wer das kein (West-)deutscher ist, ist sozusagen Ingenieur zweiter Klasse. Mir (Burgenländer) hat man für ein und dieselbe Stelle weniger geboten, als einem Kollegen aus Dresden, der selber wieder noch einbischen weniger bekommen sollte, als der Konkurrent aus dem badischen.
Datum: 02.01.2008 15:44
Roman Schlager wrote: > Ferchau München kenne ich nicht, ich war da weiter westlich tätig. Ich > habe aber den schweren Eindruck, daß Ferchau Akademiker aus bestimmten > Regionen nicht für ganz voll nimmt. Wer das kein (West-)deutscher ist, > ist sozusagen Ingenieur zweiter Klasse. Mir (Burgenländer) hat man für > ein und dieselbe Stelle weniger geboten, als einem Kollegen aus Dresden, > der selber wieder noch einbischen weniger bekommen sollte, als der > Konkurrent aus dem badischen. Ist das Burgenland denn in Deutschland?
Datum: 03.01.2008 09:33
Ich habe bei Ferchau als FH Absolvent in Berlin 32500 angeboten bekommen. Eine Woche später meldete sich eine andere Firma und bot mir 38000 an. Das sind 5,500 € mehr im Jahr. Für was habe ich mich da wohl entschieden?
Datum: 03.01.2008 10:07
>Ist das Burgenland denn in Deutschland? Das Pfälzer Burgenland liegt aber in D... (fast schon in F.) >Für was habe ich mich da wohl entschieden? Für Ferchau, denn wer will schon sein ganzes Leben in einer Firma arbeiten. Als Einstieg direkt nach dem Studium finde ich Verleiher eine praktische Einrichtung: Man kann sich verschiedene Firmen angucken, sammelt Berufserfahrung und wird u.U. auch noch abgeworben. Ich hatte in meiner Gruppen einen Elektroniker von Vedior, Anfang 50, arbeitslos geworden, weil die Firma dicht gemacht hat. Er kriegt zwar seiner Aussage nach weniger Gehalt/Lohn als er Arbeitslosengeld hatte, dafür hat er was zu tun, kann stolz darauf sein, dass er sein Geld verdient (Sozialhilfe ist kein Einkommensersatz, auch wenn viele der Meinung sind, dass dem so sei). Ausserdem wäre das Arbeitslosengeld I ja eh nacheiniger Zeit im ALGII geworden. Ohne die Existenz einer Verleihfirma würde er wohl ALG-II bekommen...
Datum: 03.01.2008 10:38
>Ohne die Existenz einer Verleihfirma würde er wohl ALG-II bekommen...
...und müsste sich nicht den Buckel krumm machen bzw. sich ausbeuten
lassen.
Datum: 03.01.2008 11:38
@STK500-Besitzer es geht um die Moral der Geschicht. Auf dem Rücken dieses Herren, stoßen sich andere dumm und dämlich. Es ist nicht nur der Verleiher, der gut verdient indem er seinem Mitarbeiter wenig bezahlt, es ist auch der Entleiher, der günstig entwickelt. Da macht einer quasi die gleiche Arbeit wie sein Arbeitskollege einen Meter nebenan und bekommt viel weniger Lohn. Also ich kann ja verstehen, wenn man in einer Firma eine zeitliche Überkapazität an Arbeit hat, weil die Weltwirtschaft derzeit ordentlich brummt, dass man dann einen ausleiht, der diese Überkapazität abdeckt. Dieses ausleihen, sollte dann aber fürstlich belohnt werden. Warum, weil der Ausleiher kein Risiko eingeht. Ist die Überkapazität an Arbeit abgebaut, kann er den geliehenen wieder in die Wüste schicken. Stattdessen, verhalten sich Ausleiher und verstärkt Verleiher fast wie "Geier" und denken wie kann es in dieser Welt anderst sein an ihren eigenen Profit und protzen dann mit ihren Gewinnen, welche nicht sie sondern andere für sie erwirtschaftet haben. Nu, es gibt alte Ingenieure, die keine Anstellung mehr finden. Die finden bei manchem Dienstleister ein Auskommen. An der ganzen Sache stört mich nicht, dass da jemand wenig verdient. Es stört mich dass sich manche bevorteilen indem sie andere benachteiligen. Jedoch muß man auch fairer Weise sagen, dass jemand der gut ist, auch ein ordentliches Gehalt bei einem Dienstleister aushandeln kann. Wenn nicht, kann der vermeintlich gute jederzeit wo anderst unterkommen. Die letzten (schwachen) beißen bekanntlich die Hunde. So isses nunmal auf dieser Welt.
Datum: 03.01.2008 11:42
>> Für Ferchau, denn wer will schon sein ganzes Leben in einer Firma arbeiten.
Sicherlich nicht, denn bei 5,5k mehr im Jahr kann man sich einen Urlaub
leisten, bei Ferchau würde man existieren um zu arbeiten.
Datum: 03.01.2008 11:47
>bei Ferchau würde man existieren um zu arbeiten.
Völliger Quatsch! Wer das natürlich niedrige gehaltsangebot sofort
akzeptiert, ist selbst schuld. Als Absolvent kann man auch bei Ferchau
45000 im Jahr bekommen, und das weis ich mit Sicherheit.
Datum: 03.01.2008 12:00
Und bei Ferchau hast du ebenso Urlaub wie bei jeder anderen Firma auch.
Datum: 03.01.2008 12:05
Carmen wrote:
> Und bei Ferchau hast du ebenso Urlaub wie bei jeder anderen Firma auch.
Hat man bei anderen Dienstleistern leicht keinen Urlaubsanspruch :-/ ??
Datum: 03.01.2008 13:25
Urlaub? Was ist das? Carmen hat das was wohl nicht ganz verstanden. Wenn man für einen Dienstleister arbeitet, hat man zwar genug zum Leben, aber Extras wie teuerer Urlaub sind u.U. nicht drin. @Gast: Schon richtig, dass derjenige mehr Geld verdient, da er ja die Spitzen einer Firma abarbeiten soll. Die Verleihfirmen argumentieren aber dann auch gerne damit, dass die Leute ja einen unbefristeten Vertrag haben, und auch bei Nichtbeschäftigung weiterbezahlt werden. Dazu gehört auch der Krankheitsfall oder Urlaub des Mitarbeiters, der natürlich nicht vom Kunden bezahlt wird. Dann muß man mit dem eingenommenen Geld auch noch die Verwaltung (und deren Dienst-Audis) bezahlen, und die arbeiten auch nicht nur für ein trockenes Brötchen (wie leitenden Angestellte nun mal so sind...). Es gab mal einen Fall, dass ein Abteilungsleiter eine Lohnerhöhung für eine Leihkraft durchgesetzt hat. Dabei hat er mit der Mitarbeiterin die Lohnerhöhung abgesprochen und entsprechend mehr an die Verleihfirma gezahlt. Interessanterweise mußte er dann noch mal bei der Firma nachfragen, wieso die Mitarbeiterin nicht die komplette Lohnerhöhung bekommen hat. Im nächsten Monat hatte sie dann die komplette Erhöhung... Wir haben übrigens 2007 63 Leute eingestellt. Einer wurde auch abgeworben.
Datum: 03.01.2008 13:49
>Hat man bei anderen Dienstleistern leicht keinen Urlaubsanspruch :-/ ??
Wenn Du festangestellt bist, hast du selbverständlich einen Anspruch.
Ich mache nur Projekte und habe keinen. Allerdings kann ich auch
Stundensätze oberhalb der 50,- bekommen und mir so den bezahlten Urlaub
dreimal finanzieren.
Datum: 03.01.2008 14:15
R.I. wrote:
> [...] und mir so den bezahlten Urlaub dreimal finanzieren.
Was nützt dir das, wenn du keine Zeit hast in Urlaub zu gehen?
Datum: 03.01.2008 21:01
>Wenn man für einen Dienstleister arbeitet, hat man zwar genug zum Leben, >aber Extras wie teuerer Urlaub sind u.U. nicht drin. Ich habe das wirklich nicht ganz verstanden. Vielleicht erklärst du mir diesen Satz mal? Meinst du jetzt in finanzieller Hinsicht oder wie? Wenn dem so ist, dann muss ich entschieden widersprechen oder woher nimmst du deine Erkenntnis? Ich bin selbst bei einem Dienstleister angestellt und wie ich oben schon schrieb, 45000 pro Jahr Anfangsgehalt ist drin. Ist natürlich die Frage, was du unter "teurer" Urlaub verstehst. 10 Wochen im Luxushotel in Dubei wirst du dir auch bei keiner anderen Firma leisten können.
Datum: 03.01.2008 22:35
The Devil, Du hast schon irgendwie Recht, aber ganz so schlimm ist es
schon nicht: Ich mache seit 15.12. Urlaub und werde erst gegen Ende
Januar wieder bei einem neuen Kunden sein. Dazwsichen mache ich jetzt
Softwarepflege daheim am Laptop. Das sind rund 80 Stunden, die ich
mache, 100, die ich abrechne und damit soviel Geld netto einnehme, daß
der Urlaub finanziert ist.
> 10 Wochen im Luxushotel in Dubei
Sicher nicht, aber 3 Tage St.Moritz sind drin - auf Geschäftskosten. Du
must dort nur zu einem Kongress fahren, zu dem Dich einer einlädt und
dort mal auftauchen. Auch lässt Du das Doppelzimmer als Einzelzimmer
schreiben.
Ausgaben :
3 x 129,- Hotel, 76,- Geschäftskosten, 72,- Diesel. mit Kleinkram 550,-
Davon die MwSt weg und die Steuererersparnis, macht nur gut 200,- Kosten
für 2 Personen. Hinzu kommen die km fürs Fahrtenbuch, die mir wieder den
steuerpflichtigen Provatanteil senken.
Datum: 04.01.2008 07:01
R.I. wrote: > Ich mache seit 15.12. Urlaub und werde erst gegen Ende > Januar wieder bei einem neuen Kunden sein. Fauler Sack ;-)
Datum: 04.01.2008 16:22
Hallo zusammen, ich bin sehr froh, dass ich hier so ein forum gefunden habe :-). Dank an alle zuerst! ich habe mich auch bei brunel beworben, als BWLer und meine gehaltsvorstellung 46,000 p.a. mitgeteilt. der betreuer hat gesagt, mit den reisenkosten würde ich das gehalt bekommen. hat jemand erfahrung damit? die firma, die brunel mir vorgeschlagen hat, liegt ca. 50 km weit von wo ich wohne. für den job muss ich ein auto anschaffen -- das kostet auch was...
Datum: 15.01.2008 17:11
FERCHAU Engineering GmbH, die Brunel GmbH und viele andere bezeichnen sich selbst "Engineering-Dienstleister", sind aber Zeitarbeitsfirmen, die Mitarbeiter vermieten oder sich an kleinere Projekte per Auftragen versuchen ... Die Bezahlung, wie auch die Arbeitsplatzsicherheit ist dem entsprehcned. Was man wissen mu
Datum: 15.01.2008 19:49
Hallo, ich verstehe gar nicht, warum Engineering Dienstleister ein so schlechtes Image haben. Sicher, es gibt schwarze Schafe, aber die gibt es auch bei Firmen, die bspsw. selbst Produkte herstellen. Ich bin selbst bei einem sog. Dienstleister in einem großen Automobilkonzern tätig und kann mich nicht beschweren. Das Gehalt ist überdurchschnittlich, man kann viel Erfahrung sammeln und es wird sogar verlangt, dass man mindestens 1-2 Jahre an einem Projekt mitarbeitet. Die Arbeitsplatzsicherheit ist nicht besser oder schlechter als bei einem Produktanbieter, da die gößte Unsicherheit immer die Projektarbeit ist.
Datum: 16.01.2008 07:30
@ mark Du hast es recht simpel auf den Punkt gebracht! Ich kann jetzt nur aus 6 Monaten Brunel Erfahrungen sprechen. Die Bezahlung ist für einen Dienstleister angemessen. Die Arbeitsplatzsicherheit ist „auch“ gegeben nur sollte man sich im Klaren sein, dass du jederzeit zu einem anderen Kunden kommen kannst und ein Umzug notwendig werden kann. Was aber sehr enttäuschend war, war die Tatsache, dass du als externer Brunel-Mitarbeiter keine wichtigen Aufgaben im Projekt bekommst sondern nur die unwichtigen „irgendeiner muss es ja machen“ Reste bearbeiten darfst. Die Unternehmen lassen sich da halt ungern in die Karten schauen. Schaut euch mal hier um, Beitrag "Dienstleister, Brunel GmbH" ich kann den meisten negativen Erfahrungsberichten leider nur beipflichten.
Datum: 16.01.2008 17:50
@Gast: Es mag schon, dass es einige gibt, die schlechte Erfahrungen mit Dienstleistern gemacht haben. Ich bin nur dagegen, alle über einen Kamm zu scheren.. Ich kenne auch etliche Fälle, bei denen die Externen über Jahre in größere Projekte eingebunden sind (z.B. bei Bertrandt)
Datum: 16.01.2008 19:39
Leute von Ferchau und Brunel müssen oft die Sachen machen, die die internen Leute nicht machen wollen. Von DRecksarbeit würde ich nicht sprechen, eher schon von den stressigen Jobs, wie Inbetriebnahme und Fehlersuche, sowie die Langeweilersachen, wie reine Doku, Gute Entwicklungsprojekte bekommt man da kaum, schon garnicht als Anfänger. Bei Dienstleistern wie Brunel und Ferchau bekommt man auch was das Gehalt angeht nur dann gute Verträge, wenn man Spitzenkraft mit Erfahrung ist. Dann aber gibt es bei den meisten anderen mehr, Ich habe schon so viele male Angebote von Ferchau und Brunel gehabt (ich stamme aus der Nähe von Frankfurt, wo die sitzen) und musste immer feststellen, daß deren Sätze locker 10%-20% niedriger ausfielen, als die von typischen Informatikdiesntleistern oder Projektanbietern für Engineering. Ich arbeite seit nunmehr 7 Jahren selbständig. 20% der Projekte sind Kleinprojekte zwsichendurch mit einer Dauer von 1-3 Monaten, für die ich 70,- bis 80,- die Stunde kalkuliere und auch bekomme. Mit all dem Drumherum landet man dann effektiv bei rund 60,- bis 65,- Euro Umsatz je Stunde effektiv geleisteter Arbeit. 80% der Projekte stammen von Dienstleistern wie Axis, Axeneon, IT-Specialsts, IT-Power People, Hays, CS2-Informatik, Topjects und IXtra. Dort bekommt man so etwa 55,- bis 66,- je Stunde. In jüngster Zeit wieder mehr.
Datum: 16.01.2008 19:47
@Chefingenieur: Ich bin in der Elektrik/Elektronikentwicklung bei einem großen Autokonzern über einen Dienstleister angestellt. Wenn ich mir die Tätigkeiten der internen so anschaue, dann machen diese auch alles andere als Entwicklung. Stattdessen werden Spezifikationen etc. geschrieben, organisiert, etc. Die Softwareentwicklung an sich findet nur bei den Zulieferern statt.
Datum: 16.01.2008 19:54
Hallo, ich kann den Beitrag von Christoph nur bestaetigen.
Datum: 17.01.2008 23:50
@Christoph und Daniel: Softwareentwicklung findet auch auf dem Papier statt: Besprechung, Abstimmung, Festlegung, Definition, Keymanagement ect. Das ist der qualifizierte Teil der Softwareentwicklung! Alles andere ist Programmieren und wird an Anfänger mit 2 BE weitergegeben oder geht ganz weg nach Indien. Oft genug wird auch mit Codegeneratoren gearbeitet sodaß das Programmieren immer unwichtiger wird. Entwicklung ist die Betreuung des gesamten Zyklus bis zur Auslieferung. Das, was viele Entwicklen nennen, ist ja nur der geringe Teil davon.
Datum: 18.01.2008 08:02
Hi, hat jemad Erfahrung als Führungskraft oder mit Führungskräften bei BRUNEL? Gelten die gleichen negativen Einträge für "die andere Seite"? Habe mich auf eine Stelle als Führungskraft beworben, die Projektteams zusammenstellen und neue Ingenieure rekrutieren soll ... 'Ne Antwort wäre sehr hilfreich ....
Datum: 23.01.2008 16:45
Führungskraft bei Brunel: Einmal und nie wieder. Du bist doch nicht etwa mein Nachfolger ?
Datum: 08.02.2008 01:19
Hallo, habe gehört, dass Dienstleister häufig unbefristete Rahmenverträge einsetzen, mit denen der "Freiberufler" für längere Zeit mit langen Kündigungsfristen, Kundenschutzklauseln und Wettbewerbsverbot an die Firma gebunden wird. Wenn dann mal ein Projekt anliegt, gibt es einen befristeten Dienstvertrag. Wenn keine Projekte anliegen, ist man wohl gekniffen, denn es gibt keine Kohle und man darf sich nicht woanders bewerben (das Wettbewerbsverbot ist glaube ich mittlerweile aufgehoben, wenn der Dienstleister keine entsprechende Karenzzahlung leistet) Meine Fragen: 1. Hat jemand von euch schon eine solche Erfahtung gemacht? 2. Ist man dann überhaupt noch "Freiberufler", wenn man einen unbefristeten Vertrag hat? Würde mich über eure Meinungen und Erfahrungen hierzu freuen!
Datum: 18.07.2008 14:16
Nein, dem ist nicht so, du kannst natürlich über einen anderen DL etwas anderes machen. Sie können also nicht verhindern, daß du arbeitest. Nur, wenn du fest bist, kannst Du nichts machen, das verbietet Ferchaus ausdrücklich. Aber dann hast du ja Dein Gehalt. Was mich bei Ferchau immer wieder aufregt ist die Art, wie sie einen hinhalten: Hatte letzte Woche wieder einen Anfrage für ein Projekt und mit dem Typen telefoniert: Er sagte zu mein Profil bei dem Kunden vorstellen zu wollen. 2h später kam über meine andere mail, die als Eingang für einen andere Plattform fungiert, wieder dieselbe Anfrage rein: Er sucht also weiter, obwohl er mir zugesagt hat, mich dort reinbringen zu wollen. Ich habe jetzt die Nase voll von denen!
Datum: 18.07.2008 15:02
Habe mich (Dipl.-Ing. (FH) E-Technik) schon mehrfach bei Ferchau und Brunel beworben, jeweils an anderen Standorten. 3-4 Monate nach dem Vorstellungsgespräch kamen die Absagen. Mein Fazit: Als Absolvent hat man keine Chance. Die nehmen nur Spezialisten mit Berufserfahrung, denn diese können sie besser an ihre Kunden verkaufen/vermitteln.
Datum: 18.07.2008 18:52
>Mein Fazit: Als Absolvent hat man keine Chance. Die nehmen nur >Spezialisten mit Berufserfahrung, denn diese können sie besser an ihre >Kunden verkaufen/vermitteln. Nö, das glaube ich nicht, weil ich es anders erlebt habe.