Flipflop

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Ein Flipflop (Abk. FF) ist ein Logikelement mit 2 stabilen Zuständen. Die gängigste Variante ist das D-Flipflop mit

- mindestens zwei Eingängen

  • D - Data, Dateneingang
  • Clk - Clock, Takteingang
  • taktunabhängigen Set/Reset-Eingängen (optional)

- einem oder zwei Ausgängen

  • Q - Datenausgang
  • /Q - komplementärem Datenausgang (optional)

Sobald der Takteingang von LOW nach HIGH wechselt (steigende Taktflanke) wird das Signal vom Dateneingang auf den Datenausgang übernommen (gespeichert) und bleibt so lange erhalten, bis die nächste steigende Flanke am Takteingang einrifft. Ein FlipFlop ist ein flankengesteuertes Speicherelement, im Gegensatz zum Latch.

Das IC 74xx273 enthält 8 Flipflops mit einm gemeinsamen Takt und Reset-Eingang. Mit diesen ICs kann man eine Porterweiterung vornehmen, beispielsweise um einen gemultiplexten Adress-/Datenbus anzusteuern.

In Digitalschaltungen in FPGAs oder CPLDs sollten möglichst nur Flipflops verwendet werden, da sie günstigere Eigenschaften bezüglich des Zeitverhaltens aufweisen als Latches.