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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik [S] Leute die eine "Grafikkarte" für uC bauen wollen


Autor: Michael K. (kichi)
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Ich würde mir gerne eine Grafikkarte zum Anschluss an µC bauen und suche 
"Mitstreiter" dafür. Das Teil kann z.B. an AVR, AVR32, ARM, usw. 
betrieben werden und Displays (TFT, LCD) und CRTs bis 800x600x16 oder 
TV-Geräte ansteuern.

Das Gerätchen ist etwa ab hier 
Beitrag "Re: VGA Grafikkarte mit AVR und 8MB SDRAM" entstanden.

Ich habe die Schaltung in folgenden Punkten abgeändert:
- S1D13506 und EDO-RAM werden mit 3,3V betrieben, da ich nur 3,3V-RAM
  gefunden habe (für "PAL-Betrieb" sind dennoch 5V Eingangsspannung
  nötig)
- Ausgangstreiber wurden ersetzt (wegen Umstellung auf 3,3V) und sind
  nun TSSOP- statt SO-Bauform
- LT3463-Schaltung hinzugefügt um evtl. nötige LCD-(Bias-)Spannungen
  (max. +40V & max. -40V) "onboard" generieren zu können

Beide Versionen sind Pinkompatibel, allerdings verträgt die "neue" 
Version max. 3,8V an den Eingängen und KEINE 5V-Pegel.

LT3463- und/oder CRT/TV-Teil können auch weggelassen werden, falls nicht 
benötigt.

Der LT3463 dürfte etwas schwierig zu Löten sein. Ich habe das Decal so 
erstellt, dass jedes Pad etwa 1mm über den Bauteilrand ragt und denke 
dass es so lötbar ist.


Von dieser neuen Version existiert noch kein Prototyp, weswegen es keine 
Funktionsgarantie geben kann. Die Usprungsversion funktioniert aber und 
die Daten zur neuen Version wurden mehrfach geprüft.


Preislich liegt das Ganze zwischen ~20€ und ~30€, je nach Ausbaustufe, 
zzgl. PCB.
Für die Platine kommen dann noch max. $9,53 (6,20€) plus anteiliges 
Porto dazu.
Und zuletzt noch das Porto zu euch (6€ für versicherten Versand inkl. 
einem kleinen Aufpreis für Zoll).

Im Zip-File findet sich eine Aufstellung der Bauteile und Preise und der 
Schaltplan.

Falls Interesse besteht würde ich die Platinen, die Sachen bei Digikey 
und die EDO-RAMs bestellen und dann an euch verschicken.

Zuerst geht es aber nur um generelles Interesse.

Autor: Michael K. (kichi)
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Mit dem Controller können sowohl Monochrom- als auch Farb-LCDs und TFTs 
mit einer Auflösung von max. 800x600 (und max. 16bit Farbtiefe) 
angesteuert werden. Es ist auch möglich ein LCD und ein CRT gleichzeitig 
zu betreiben.

Um die Kostengeschichte etwas übersichtlicher zu machen habe ich die 
Excel-Datei etwas überarbeitet. Es sind nun alle nötigen Teile enthalten 
und der Endpreis kann berechnet werden. Dazu einfach in Spalte G hinter 
den Bauteilbezeichnungen eingeben wie viele "Sets" gewünscht sind (also 
nicht 3 bei den Treibern eingeben, sondern 1).

"Minimal" beinhaltet nur den Hauptteil ohne TV und LCD-Bias-Teile 
(~28€), bei "Maximal" sind alle Teile enthalten (~37€). Bei Versand- und 
Platinenkosten bin ich von 10St. ausgegangen - wenn mehr Leute mitmachen 
wird es noch günstiger.

Es ist natürlich auch möglich nur Platinen oder nur Teile zu bekommen.

Autor: Siegfried (Gast)
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Hallo,

wird es auch eine fertig bestückte Platine geben?

Viele Grüße

Siegfried

Autor: Michael K. (kichi)
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Es war nicht geplant sowas anzubieten.

Hast du Bedenken wegen der Löterei oder möchtest du es getestet haben?

Autor: Siegfried (Gast)
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Mein Problem ist das Löten.

Kalkulier doch bitte den Preis einer bestückten Platine und poste den 
Betrag. Vielleicht melden sich noch ein paar Leute, die auch einen 
fertigen Grafikcontroller möchten.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Das mit dem Bestücken ist vermutlich nicht so einfach: Bei so kleinen 
Stückzahlen, lohnt sich industrielles Bestücken nicht.
Löten in einem Lötofen wird auch zu teuer, da alleine die Schablone für 
die Lötpaste schon irgendwo bei 50€ liegt. Da sollten es schon 
mindestens 20-30 Platinen sein, damit sich das lohnt.
Bleibt also nur Handlöten, verbunden mit dem Risiko für den Lötenden. 
Wenn ich das also löten würde (was ich aber nicht mache, da 0,4mm für 
mich wirklich teilweise echt grenzwertig ist, und es daher bei mir nicht 
wirklich gut aussieht), würde ich schon 10-20€ dafür verlangen.

Autor: Omega G. (omega) Benutzerseite
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Für mich wäre es machbar 0,4mm Pitch von Hand zu löten. Wenn Interesse 
besteht schaue ich mir mal die Platine an.
Je nach dem würde ich es anbieten, diese für 15-20€ zu bestücken, aber 
ohne Funktionsgarantie!

Autor: Siegfried (Gast)
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Mir ist schon klar, dass eine Serie sich erst ab 50 Stück - oder so - 
lohnt. Aber es kann gut sein, dass sich im Laufe der kommenden Woche 
noch Leute melden, die auch an einer bestückten Platine interessiert 
sind.

Hier ein fünf Punkte Plan:

- Bestellungen annehmen
- Geld einsammeln
- Platinen fertigen
- Pakete versenden
- Grafikcontroller einsetzen

Beim zweiten Punkt sehe ich natürlich die üblichen Probleme.

Autor: Michael K. (kichi)
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Naja wenn es bei ein paar Ausnahmen bleibt, würde ich mich evtl. schon 
bereit erklären die anspruchsvolleren Bauteile (vor allem S1D13506 und 
LT3463 und evtl. noch die xxx245) zu löten. Ohne Funktionsgarantie - ich 
habe da aber keine Bedenken.

Die restlichen Teile sind ja mindestens 0805 oder größer und dürften 
kein Problem sein, oder doch?

@ Siegfried
> - Platinen fertigen
> - Pakete versenden
> - Grafikcontroller einsetzen
Was meinst du bei diesen Punkten im Einzelnen?

Bei Punkt 2 habe ich weniger Bedenken - bei meiner 
MiniLA-Sammelbestellung vor ein paar Monaten gab es keine Probleme.
Aber trotzdem: toitoitoi...

Autor: Udo S. (udo)
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Hallo Michael,

klar das ich dabei bin.
Ich nehme 1 mal die max.Bestückung + Leiterplatte

Gruß
Udo

Autor: DevMo (Gast)
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Hallo Michael, mich würde eine Sammelbestellung für ein funktionierendes 
projekt auch interessieren, ich habe in dem anderen Thread langsam den 
Überblick verloren, gibt es einen Ort, wo alles zum Projekt, also 
Schaltplan, Layout, Sourcecodes etc in aktueller Version vorhanden ist? 
Soweit ich verstanden habe bezieht sich dein Board auf jenes Projekt, 
und ist nur in der HW leicht unterschiedlich, und ich nehme an 
unkritisch (wenn die 3 Dinge die einzigen Änderungen sind). Ich würde 
dann auch gerne bei einer Sammelbestellung+Sammellayoutfertigung 
mitmachen...

Gruß
Moritz



(email: nemidunam at aol punkt com)

Autor: Daniel Schäfer (Gast)
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Michael,
wenn das wieder so gut wie beim minila läuft, wo ich genau gesagt 
bekomme
was ich noch zusätzlich kaufen muss und danach nur noch alles
zusammenlöten muss.
na dann bin ich wieder dabei.

mein minila läuft klasse und für so ne vga karte htte ich auch 
verwendung!
 Daniel

Autor: Josef S. (gast) (Gast)
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Hallo Michael

Auch ich hätte Interesse an einer solchen Graka.

Gruß
Josef

Autor: Siegfried (Gast)
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@Michael

Mein Gedanke war, dass jemand 50 Grafikkarten komplett aufbaut und 
anbietet. Die 5 Punkte sind einfach so aus dem Stegreif entstanden.

Autor: Sebastian W. (mrhack)
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Hallo Michael,

 ich bin auch interessiert an einem Max-Paket + Leiterplatte

gruß
 Sebastian

(Sebastian.Wawersig aet googlemail dot com)

Autor: Michael K. (kichi)
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Ich habe die Schaltung nochmal etwas geändert, so dass der S1D13506 und 
das RAM auch mit 5V betrieben werden können. Um passenden Speicher müsst 
ihr euch aber selber kümmern - ich habe nichts gefunden.

@ Siegfried
Das ist mir etwas zu heikel - ich werde nur soviel bestellen, wie Leute 
mit machen wollen und bezahlt haben.

Autor: Aufreger deluxe (Gast)
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>Mein Gedanke war, dass jemand 50 Grafikkarten komplett aufbaut und
>anbietet.

Mit komplett anbieten wird das schwierig, schon wegen der rechtlichen 
Situation. Also besser als Bausatz...

Autor: Omega G. (omega) Benutzerseite
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Wer sich's nicht zutraut SMD zu löten, dem kann ich's löten. Aber auch 
ohne Garantie oder sonst was, nur löten. Ich kann's nicht testen und 
übernehme gar nichts außer einen "Lötdienst".

Preise habe ich genannt, genaueres nachfragen.

Autor: Michael K. (kichi)
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Wer Interesse hat aber keine Email von mir erhalten hat soll mir doch 
bitte schreiben:
myscha ät web punkt de

Ich würde gerne wissen wer welche Version möchte und ob (teil-) bestückt 
oder in "Einzelteilen"...

Autor: Klaus R. (ruebi)
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Wenn Dein Board zu dem Pollin-Display (siehe 
Beitrag "G-LCD bei Pollin") passt, wäre ich auch dabei 
(Set zum Selbstlöten).

Autor: Michael K. (kichi)
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@ Klaus R.
Es passt leider nicht: 
Beitrag "Re: G-LCD bei Pollin"

Autor: Michael K. (kichi)
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Für die die "bestellen" möchten: ich muss folgendes wissen
- Vcc?   (3,3V oder 5V; die 5V-Version ist ohne RAM)
- LCD-Spannung?   (3,3V oder 3,3V/5V)
- inkl. CRT/TV oder ohne?
- inkl. LT3463 & zugehörigem Hühnerfutter oder ohne?
- (teil-) bestückt oder Bausatz?

Autor: David D. (dagron)
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Hallo Miachael,

hätte auch intresse an dem maxiaml Paket.

- Vcc   3,3V
- LCD-Spannung    3,3V/5V geht das?
- inkl. CRT/TV
- inkl. LT3463 & zugehörigem Hühnerfutter
- (teil-) bestückt

bitte um Antwort dagron at gmx.de

mfg Dagron

Autor: Vajk .v.i. (vajk)
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hallo, haette auch Interesse an so einer Platine ... Preis?

Autor: Michael K. (kichi)
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Kommt drauf an was du alles haben willst...

Autor: Maxim S. (maxim) Benutzerseite
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Ich bin zur Zeit knapp bei Kasse, aber ich werde das hier mitverfolgen. 
Ein funktionierendes Gerät (nur für LCD) wird mit allem Drum und Dran 
etwa 50€ kosten. Dann fehlt da noch der Speicherbaustein. Bekommt man 
die wirklich nicht bei Digikey?

Im Datenblatt der Controllers steht auch nichts vom SDRAM (nur DRAM). 
Kann der Controller auch mit SDRAM umgehen?

Wäre nicht schlecht, wenn man die Schaltpläne einsehen könnte.

Pollin hat noch alte SD-RAM Riegel im Angebot. Man könnte sich doch 
zusammenlegen und ein paar kaufen. Da sind 8 bis 16 Bausteine pro Riegel 
drauf. Die kann man durchsägen und jeder bekommt ein RAM-Bausteine.

Autor: Michael K. (kichi)
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@ Maxim S.
Es wird etwas günstiger als 50 Euro sein. Das ist dann aber inklusive 
RAM (außer du willst 5V Vcc haben).

Die RAMs gibt's bei Digikey, allerdings mit 80St. Mindestabnahme und 
dann kostet eins ~3,44 Euro zzgl. 19%.

Der Controller "unterstützt" EDO- oder FPM-DRAM. Ich kenne mich da nicht 
100%ig aus, aber ich denke nicht dass der mit SDRAM so ohne weiteres 
läuft.

Wenn du die 2,37 Euro für's RAM sparen willst kannst du natürlich auf 
alten EDO-Riegeln suchen gehen. Das geht solange es sich um ein paar 
dreht, aber wenn man dann 10St. braucht wird's schon schwieriger. Und 
wir sollten es vermeiden, unterschiedliche zu verbauen - das wird sonst 
lustig wenn's bei den einen geht und bei den anderen nicht...

Anbei Schaltplan, Stückliste, "Bestell-File" und Layout.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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SDRAM gehen nicht, dafür bräuchte man den S1D13513. Der ist dann nochmal 
eine ganze Nummer größer. Allerdings würde ich beim 13506 bleiben, der 
ist die verbesserte Version des 13504. Der 13513 dagegen eher eine 
Neuentwicklung mit etlichen unschönen "Features".
Bezüglich DRAM verträgt der 13506 so fast jeden 256-1Mx16 DRAM. Bei mir 
hat bisher jeder DRAM funktioniert.

Autor: Udo S. (udo)
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Hallo,

alte EDO-Riegel hab ich letztens noch gefunden.

Gruß
Udo

Autor: Michael K. (kichi)
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@ Udo
... und schon entsorgt?

Falls nicht kannst du ja mal schauen was für Chips drauf sind. 
Vielleicht macht es Sinn die Riegel auszuschlachten... Gerade 5V-Typen 
könnten für den ein oder anderen interessant sein.

Autor: Udo S. (udo)
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Aus der Entsorgung gefischt... ;)

Schreib ich morgen mal was da für Chips drauf sind.

Gruß
Udo

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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An EDO Riegeln sind 4 und 8MB Typen mit 2 ICs pro Seite geeignet. Das 
sind dann nämlich immer 1Mx16 DRAMs.

Autor: Udo (Gast)
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Also, auf den EDO-Riegeln, die ich hier habe, sind folgende 
Speicherbausteine verbaut:

SEC     KM44C4104CK-6
Toshiba TC514400ASJ-70
Siemtek IPC5117405BJ-60
Siemens HYB5117405BJ-60
?       VG2617405DJ-6
TI      TMS417409DJ-60

dann hab ich noch andere RAM-Karten mit

SEC KM23C4100CG-100
?   M5M44800CJ-7
?   M5M44260CJ-6
HP  LH5B8GYA
drauf.

Kann man damit was anfangen?

Gruß
Udo

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Udo wrote:

> SEC     KM44C4104CK-6

4Mx4

> Toshiba TC514400ASJ-70

1Mx4

> Siemtek IPC5117405BJ-60

4Mx4

> Siemens HYB5117405BJ-60

4Mx4

> ?       VG2617405DJ-6

4Mx4

> TI      TMS417409DJ-60

4Mx4


> dann hab ich noch andere RAM-Karten mit
>
> SEC KM23C4100CG-100

irgendein ROM

> ?   M5M44800CJ-7

512k x8

> ?   M5M44260CJ-6

256k x16

> HP  LH5B8GYA

irgendwas kundenspezifisches von Sharp

Die ganze Arbeit hättest du die sparen können, wenn du auf mich gehört 
hättest:

> An EDO Riegeln sind 4 und 8MB Typen mit 2 ICs pro Seite geeignet.

Deine haben dagegen 8 ICs pro Seite.

Autor: Udo S. (udo)
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OK....wer braucht 4Mx4 Ram-Bausteine????  ;))

@Benedikt
war keine Arbeit.....

Aber das nächste mal hör ich auf dich... :)

Du weißt doch, die Hoffnung stirbt zuletzt....

Gruß
Udo

Autor: Michael K. (Gast)
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Wir können ja 2x M5M44800CJ oder 4x M5M44260CJ stacken... Sieht bestimmt 
witzig aus und macht das Ganze interessanter... ;)


Hat noch jemand Interesse und sich bisher nicht gemeldet weil er sich 
nicht zutraut den S1D13506 zu löten?


@ Siegfried
Wie sieht's bei dir aus?

Autor: Michael K. (kichi)
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Es sollten jetzt alle, die mitmachen, meine Kontodaten bekommen haben - 
falls ich jemanden vergessen habe bitte ich um Entschuldigung und 
Meldung... ;)

Autor: Michael K. (Gast)
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Hier: Beitrag "Re: ARM7 Board kauffertig mit Grafikcontroller ?" gibt es auch 
ein paar Beiträge zum Thema.

Autor: Berny (Gast)
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Hallo Michael, hallo Benedikt,
ich interessiere mich auch für das Thema und habe eine Frage:
Mit welchem µC steuert ihr den S1D13506 an? Und wie schnell ist dann der 
Bildaufbau bei welcher Auflösung und Farbtiefe? Sprich, könntet ihr mir 
die Parameter eures Testaubaus nennen und die Geschwindigkeit des 
Bildaufbaus.

Welchen µC-Type müste man verwenden um ca. 5 Bilder\s bei ~640x480 8bit 
hin zu bekommen?

Gruß Berny

Autor: Christian J. (elektroniker1968)
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Hi,

Platine könntest Du von mir haben, da ist nur ein Pad abgebrochen am 
TQFP Footprint, der sich aber mit einer Minibrücke wieder anschliessen 
lässt, wenn der Chip drauf ist. Sind die wichtigsten Bauteile dabei, nur 
der Epson Chip fehlt, den habe ich leider getoastet.

Falls Interesse, für 15 Euro ist sie Dein.

Ansteuerung ideal mit einer 32 Bit Maschine, schon wegen dem 32 Bit 
Daten/Adressbus.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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32bit müssen es nicht unbedingt sein, da der Controller nur über einen 
16bit Datenbus verfügt, aber unter 16bit würde ich garnicht erst 
anfangen. DMA wäre natürlich auch nicht schlecht, ansonsten ist der µC 
nur am Daten rüberschaufeln.

Autor: Berny (Gast)
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Wow, das geht ja schnell ;-)

@ Christian K.
Ja, warum nicht, da kann ich gleich testen. Schicke mir deine Kontakt 
und Kontodaten an MicroC.berny Ät web de

 @ Benedikt K.
Also ein ARM7 wäre da schon was? Die von Atmel haben doch glaub ich DMA, 
meinst Du da würde man meine oben beschrieben Bildaufbaugeschwindigkeit 
hinbekommen? Wie schnell st dein System. Musst jetzt nicht messen, nur 
schätzen.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Das einzige Problem bei den ARMs ist, dass die meisten keinen Wait/Ready 
Eingang besitzen, um die RD/WR Signale zu verlängern, wenn der 13506 
noch nicht bereit ist.
Aufgrund des DRAMs der nur im Page Modus richtig schnell ist, werden die 
meisten Zugriffe gebuffert und irgenwann ist des Buffer voll bzw. beim 
Lesen weiß der 13506 nicht welche Adresse als nächtes gelesen wird, und 
braucht dann erstmal eine Weile bis er die Daten aus dem DRAM gelesen 
hat. Wenn man nur Schreiben möchte, dann funktioniert es mit etwas 
großzügigeren Wait States auch ohne dieses Signal. Allerdings auf Kosten 
der Geschwindigkeit.

Ich betreibe den 13506 an einem AVR (wenns einfach sein soll) oder an 
einem M16C62 wenn es schneller sein soll. Das ist der einzige Controller 
mit 16bit Bus und Wait Eingang, den ich bekommen konnte.
Ich benutze den Controller weniger für Vollbildanimationen und 
ähnliches, aber Datenraten von ein paar MByte/s sollten kein Problem 
sein. Wichtig ist halt, dass der Controller die Daten ausreichend 
schnell beischaffen kann. Ich weiß nicht wo du die Daten herbekommst, 
aber die Bilddaten zu berechnen dürfte weitaus mehr Zeit benötigen, als 
das reine Übertragen der Daten an den Controller.
Falls die Daten nicht komplett neu berechnet werden müssen, kann man 
immer noch die Features des 13506 wie BitBLT oder ähnliches verwenden. 
Damit kann man die Ausgabe nochmal um einiges Beschleunigen.

Autor: Berny (Gast)
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Vollbildanimationen sollen es ja nicht werden. Höchstens auf kleineren 
Flächen, z.B. wir die kleine Eieruhr in Windows.
Ich wollte die Bilddaten in SDCards speichern und bei Bedarf von dort 
direkt zum Controller schicken.
Welche Controller haben den noch einen Wait-Eingang? Kann auch ruhig 
32Bit sein.
Ein paar MByte\s ist ja dann schon ausreichend für meine Anfordungen.

Kennst Du den S1D13748? Der hat SRAM mit an Bord. Währe fürs Layout 
einfacher.

Sorry, wenn ich dich so löchere, aber Du hast wohl, so wie man lesen 
kann schon einiges mit Grafik gemacht.

Gruß Berny

Autor: Michael K. (Gast)
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Ich möchte den Epson mit einem AT32UC3A0xxx ansteuern. Der hat auch 
einen Wait-Eingang. Das Board dazu befindet sich aber noch in der 
Entwicklung.

Autor: Berny (Gast)
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@ Michael K.
Das hört sich interessant an mit dem AT32UC3A0xxx! Hab jetzt nur mal 
kurz drüber geschaut. So von der Ausstattung und Geschwindigkeit kommt 
das so nach ARM7, nur mit Waiteingang ;-) Programmiert werden die Dinger 
mit JTAGICE MKII, AVR Studio gibt es auch. Da fühlt man sich als 
AVR-USER gleich zuhause. Ich glaube, da werde ich mich mal einlesen. 
Hast Du da schon was damit gemacht. Wie sieh das mit der 
C-Programmiererei mit dem Studio aus? Taugt das was?

Gruß Berny

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Berny wrote:
> Vollbildanimationen sollen es ja nicht werden. Höchstens auf kleineren
> Flächen, z.B. wir die kleine Eieruhr in Windows.

Dafür würde ich dann z.B. die Sprites oder den Ink Layer verwenden. Dann 
kann man vieles in Hardware vom Controller erledigen lassen.
Ich lade z.B. die Schriftarten zunächst komplett in den DRAM (2MB sind 
ja groß genug) und verwende dann die BitBLT Engine um die Buchstaben von 
1bpp auf 8/16bpp zu erweitern und an die entsprechenden Stellen im Bild 
zu schreiben.
Ebenso bei kleineren Animationen: Die kann man entweder über Sprites in 
das Bild einblenden oder mittels BitBLT aus einem Speicherbereich in das 
Bild kopieren lassen.
So reduziert sich der Softwareaufwand auf einige Registerbefehle.

Ich hatte mal Just-for-Fun ein kleines GUI geschrieben, das eine Windows 
ähnliche Bedienoberfläche mit dem 13506 erzeugt. Mit einer Maus dran 
usw.
Damit habe ich dann BMP Bilder von einer SD Karte geladen die man per 
Mausklick anzeigen konnte. Das Laden war aber relativ langsam, da viel 
per Software gemacht werden musste (Dateisystem, Umrechnen 24bpp->16bpp 
usw.)

> Kennst Du den S1D13748? Der hat SRAM mit an Bord. Währe fürs Layout
> einfacher.

Ich hatte ihn noch nie in der Hand, aber ich habe das Datenblatt schon 
gelesen. Er scheint nicht schlecht zu sein, hat zwar kaum Features und 
ist daher eher als Zusatz zu einem schnellen µC gedacht, aber wenns 
langsam gehen darf, ist der auch OK.

Autor: Berny (Gast)
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...Windows ähnliche Bedienoberfläche  Interessant!

Aha, diese BitBLT scheint wohl DIE Hardware-Waffe des 13506 zu sein. Ich 
bin ja erst am Chip suchen für mein Project und der 13506 gefällt mir 
immer besser. Kannst Du mir kurz beschreiben, was man mit dem BitBLT 
machen kann, so in wenigen Worten. Bis ich das im Datenblatt verstanden 
habe... Was natürlich nicht heissen soll, das ich das, wenn ich damit 
arbeite noch lesen muss ;-).

Gruß

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Vereinfacht gesagt ist BitBLT eine Art DMA:
Man kann Speicherbereiche kopieren, löschen usw. und dabei auch logische 
Verknüpfungen zwischen Daten machen, also verodern, invertieren usw. Man 
kann  z.B. sagen, überall wo das Bild rot ist, sollen die Pixel durch 
ein zweites Bild ersetzt werden oder ähnliches.
Man sagt dem IC was es machen soll, und es macht das dann von alleine. 
Man muss nur warten bis es fertig ist.

Autor: Berny (Gast)
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Das hört sich gut an. Also kann man z.B. kleine Bildbereiche 64x64 Pixel 
(Icons) dadurch schnell ersetzen?

Autor: Christian J. (elektroniker1968)
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Benedikt,

da der ARM ja nur Wait States hat und keinen Wait Eingang, macht es dann 
überhaupt Sinn die Epson Chips an den zu verbauen? Würde es helfen den 
Chip für gewisse Zugriffe runterzutakten und die Wait States auf 32 zu 
setzen? Oder ist da Chjaos vorprogrammiert?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Berny wrote:
> Das hört sich gut an. Also kann man z.B. kleine Bildbereiche 64x64 Pixel
> (Icons) dadurch schnell ersetzen?

Ja.
Die müssen vorher aber alle ins Grafikram kopiert werden.

Christian K. wrote:
> Würde es helfen den
> Chip für gewisse Zugriffe runterzutakten und die Wait States auf 32 zu
> setzen? Oder ist da Chjaos vorprogrammiert?

Gute Frage. An einem ATmega8515 habe ich den 13506 schon mit 1 Wait 
State ohne den Wait Pin betrieben. Nur das Lesen (des RAMs) war eine 
Glückssache. Leider gibt es keine Angaben wie lange das Lesen maximal 
dauern kann, da das ganze von sehr vielen Dingen abhängt, aber ich denke 
so 1µs kann schonmal erreicht werden (worst case).
Für das Schreiben gilt ähnliches: Wenn die Zeit zwischen den Zugriffen 
ausreichend groß ist, dann geht das Schreiben auch ohne viele Wait 
States, denn der 13506 besitzt einen 1 Word FIFO, um Schreibzugriffe zu 
beschleunigen. Man schreibt also nicht direkt ins RAM sondern in das 
FIFO und der 13506 schreibt den Wert dann in den Speicher. Wenn der 
nächste Schreibzugriff zu schnell kommt, wird der solange ausgebremst, 
bis das andere Byte geschrieben.

Autor: Christian J. (elektroniker1968)
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Hi Benedikt,

wenn das so ungewiss ist, dann werde ich wohl doch den alten 13705 mit 
80k internem RAM verwenden. Der hat zwar auch ein WAIT aber vielleicht 
äussert es sich da nicht so. Für s/w reicht der eh und 
Farbprogrammierung ist ja auch unendlich aufwendig für leute die das 
nicht jeden Tag machen und auch keine 3D- Videospiele programmieren 
wollen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es keinen plug & play GC für den 
ARM7 geben soll. Die müssen das doch bedacht haben.

Kann man den LPC nicht einfach irgendwie "stoppen" wenn WAIT kommt? zB 
ihm den Takt einfach abdrehen? Wenn man statt über einen Quarz über ein 
Gatter geht, dann müsste man doch den Chip kurz anhalten können. 
Zumindest wenn der voll statisch ist.

Möchte mit meinem Design nur keinen teuren Fehlschuss hinlegen...

Christian

Autor: Michael K. (Gast)
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> Wenn man statt über einen Quarz über ein Gatter geht, dann müsste man doch
> den Chip kurz anhalten können.
Ich denke, dass Benedikt hier 
Beitrag "Re: VGA Grafikkarte mit AVR und 8MB SDRAM" auch sowas macht...

Autor: Christian J. (elektroniker1968)
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Ja, für den AVR aber wie stehts mit dem NXP Derivat LPC.....?

Im Datenblatt steht, dass der über 100pf entkoppelt werden muss, wenn er 
an einen Taktgeber angeschlossen ist.

Ich denke aber schon, die 1-2 us muss er verpacken können, sonst hätte 
er kein Controller werden dürfen :-)

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Naja, der ARM hat eine PLL drin. Die interessiert es erstmal nicht, wenn 
der Takt gestoppt wird, denn die läuft für einige Takte noch weiter.
Man müsste also den ARM ohne PLL betreiben (keine Ahnung ob das geht), 
oder lässt diese Pfusch Lösung sein.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Benedikt K. wrote:
> Naja, der ARM hat eine PLL drin. Die interessiert es erstmal nicht, wenn
> der Takt gestoppt wird, denn die läuft für einige Takte noch weiter.
> Man müsste also den ARM ohne PLL betreiben (keine Ahnung ob das geht),
> oder lässt diese Pfusch Lösung sein.

Außerdem muss die PLL danach erst einmal wieder anlaufen.

Autor: Michael K. (kichi)
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> Hast Du da schon was damit gemacht. Wie sieh das mit der C-Programmiererei mit
> dem Studio aus? Taugt das was?
Ne, bisher habe ich noch nichts damit gemacht. Irgendwo hier im Forum 
gibt's aber ein Thema dazu - musst mal suchen. Ich bin derzeit noch am 
layouten...

Autor: Christian J. (elektroniker1968)
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Hallo,

ich habe das Problem mal nach Epson in den USA geschickt, die antworten 
so binnen einer Woche. Die Kollegen mit denen ich das bekakelt habe sind 
der Ansicht: Passt nicht! Einen uC anzuhalten ist Murks und nicht 
praktikabel.

Alternative wäre eine Softwareschnittstelle, ich weiss nur nicht ob der 
ARM Bus auch als IO nutzbar ist.

Meiner Ansicht nach sind diese S1D1 Chips gar nicht für den ARM 
geeignet, da der AMBA Bus kein WAIT kennt. Da ich aber denke, dass ARM 
daran gedacht haben muss werden die sicherlich Grafikchips empfehlen 
können die dazu passen.

Gruss,
Christian

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Christian K. wrote:

> ich habe das Problem mal nach Epson in den USA geschickt, die antworten
> so binnen einer Woche.

USA oder Kanada ?
Da bin ich mal gespannt, ob die einen Vorschlag dazu haben. Bisher war 
meine Kommunikation mit denen nie besonders ergebnisreich.

> Alternative wäre eine Softwareschnittstelle, ich weiss nur nicht ob der
> ARM Bus auch als IO nutzbar ist.

Von Software würde ich abraten, beim Bittoggeln ist ein AVR fast 
schneller (kein Witz, ohne die fast IOs ist ein AVR wirklich 
schneller)...

> Meiner Ansicht nach sind diese S1D1 Chips gar nicht für den ARM
> geeignet, da der AMBA Bus kein WAIT kennt. Da ich aber denke, dass ARM
> daran gedacht haben muss werden die sicherlich Grafikchips empfehlen
> können die dazu passen.

Würde mich auch mal interessieren. Außer von Epson kenne ich nur noch 
einige Controller von Fujitsu die man nirgends bekommt. Der Rest sind 
ASICs.

Autor: Berny (Gast)
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Sind eigendlich so Controller wie der AT91SAM9261 oder die grossen AVR32 
mit LCD Controller eine Alternative für die S1D1 Chips? Jetzt nur von 
der Grafikgeschichte her betrachtet.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ich hab noch nie mit denen gearbeitet, aber dem nach was das Datenblatt 
des AVR32 verspricht: Ja. Nur sind die halt nicht mehr per Hand lötbar.

Autor: Berny (Gast)
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Ach ja richtig, ich dachte der AT32AP7001 hätte auch einen 
LCD-Controller. Schade eigendlich.
Aber solchen internen LCD-Controllern, fehlen dann doch bestimmt so 
Sachen wie BitBLT oder Hardware-curser usw.

Autor: Christian J. (elektroniker1968)
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>>Aber solchen internen LCD-Controllern, fehlen dann doch bestimmt so
>>Sachen wie BitBLT oder Hardware-curser usw.

Benny...... bevor Du sowas hinkriegst wirst Du erst einmal ganz viel 
fluchen. Es sind viele hundert Zeilen Programm nötig um Grafik auf dem 
Bildschirm zu haben. Die musst Du da erstmal reinkriegen, ohne SD Card 
mit FAT Treiber nix zu machen. Du arbeitest da auf Pixel Ebene und musst 
Dir alles selbst strukturieren, es sei denn Du verwendest Linux, da sind 
die High Level Routinen schon fertig und Du musst "nur" den Treiber 
anpassen, die set_pixel(x,y) Routine.

Generell bieten ja auch NVidia, Herkules und ATI Grafik Chips an, mit 
einer 3D Engine, Rendering und Shading :-) Gern auch mit Do-it-yourself 
Ballgrid für den Heimwerker ;-) Vielleicht kommt ja bald der erste, der 
Doom III oder Unreal auf dem ARM oder AVR32 zum Laufen gekriegt hat.

Handbuch so ca 1500 Seiten. Oder man nutzt gleich DirectX ;-)

Am besten erstmal mit einem blinkenden Cursor anfangen....

Autor: Berny (Gast)
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@Christian K.
Nee, ist schon klar. Bis ich da was hin bekomme, geht viel Zeit ins 
Land.
Ich bin ja noch ganz am Anfang mit diesem Projekt. Muss ja erstmal 
ausloten, welche Hardware ich benötige um das umzusetzen, was ich vor 
habe.
Bisher geht's so Richtung AVR32 und S1D13506.
Linux werde ich wohl nicht verwenden, da kenne ich mich gar nicht aus. 
Und das bremmst doch auch bestimmt die ganze Sache?!

Handbuch so ca 1500 Seiten.....

Naja, die Datasheets der genannten Controller plus diverse 
Foren-Threads,
da kommt auch einiges zusammen ;-)

Aber Step by Step und dann wird's auch was.

Autor: Christian J. (elektroniker1968)
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>>Linux werde ich wohl nicht verwenden, da kenne ich mich gar nicht aus.
>>Und das bremmst doch auch bestimmt die ganze Sache?!

Irrtum! Enormer Vorteil: Das Rad nicht neu erfinden müssen. Du hast eine 
dokumentierte API, die nur noch an die Hardwareschicht angepasst werden 
muss. Die Routinen sind leer, die musst Du nur noch anpassen. Ab ARM9 
ist sowas Standard, da wird nicht mehr ohne ein Betriebsystem 
gearbeitet.
Zieh Dir auch mal ein freies FAT System von sourceforge.net. Kompiliert 
einwandfrei durch, volle DOS Funktionalität und ist wirklich 
easy-to-use.
Fast 9000 Zeilen Code....

Autor: Berny (Gast)
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Prinzipiell habe ich nichts gegen Linux. Aber, wenn wir beim "Rad" 
bleiben wollen, wenn ich mein "Rad" neu erfinde, weiss ich warum es sich 
dreht. Das mit dem Linux ist für mich eine grosse Unbekannte. Zu 
verstehen, wie Linux aufgebaut ist, bekommt man ja noch so einigermassen 
hin, die Serielle Schnittstelle oder sowas anzusprechen, sprich Sachen 
von denen es Treiber gibt, wird auch noch zu schaffen sein. Aber dann 
für spezielle Sachen einen Treiber programmieren, das stelle ich mir 
schwierig vor.
Im Moment wüste ich noch nicht einmal, wie man ein I/O-PIN auf high 
setzt.

Oder stelle ich mir das zu kompliziert vor? Kennst Du einen guten 
Einstieg in die Linuxwelt für µC? Wenn möglich auf deutsch ;-)

Autor: Christian J. (elektroniker1968)
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Aber klar doch:

http://elmicro.com/de/bu-emblinux.html

Grundsätzlich kann man gleich hiermit anfangen, der Coldfire hat auch 
einen SVGA Contróller onboard: http://elmicro.com/de/cobra5329.html

Nur mit 499 Euro nicht ganz billig.

Wobei der nächste Schritt dann der ist sich einen ganz normalen PC 
hinzustellen, der zudem viel billiger ist :-)

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Berny wrote:
> Ach ja richtig, ich dachte der AT32AP7001 hätte auch einen
> LCD-Controller. Schade eigendlich.
> Aber solchen internen LCD-Controllern, fehlen dann doch bestimmt so
> Sachen wie BitBLT oder Hardware-curser usw.

Also ich glaub viel näher kommst du nicht mehr an den Grafikspeicher 
dran, wenn der LCD-Controller direkt im Mikrocontroller sitzt.

Autor: Berny (Gast)
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@Christian K.
Ja, genau sowas meinte ich :-)
Das Buch scheint, für den Anfang, brauchbar zu sein. Werd' ich mir mal 
zulegen. Es behandelt nur in einem Kapitel die erwähnte Hardware, sonst 
überwiegend die Software. Also ist, so denke ich, dieses Board nicht 
sooo dringend notwendig. Und wenn ich dann so den ersten Einblick in die 
Linuxwelt habe, kann ich mir ja dann überlegen, welche Hardware ich 
verwende.

@ Simon K.
Ja, da hast Du vollkommen Recht. Doch wie gesagt, die externen haben 
halt auch mehr Features. Und das gilt es abzuwägen.

Autor: Christian J. (elektroniker1968)
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Berny,

ich denk es ist klar geworden. Man sollte sich bewusst machen was man 
will. irgendwann hört es mit der Mikrocontrollerei auf und man bohrt das 
Ganze soweit auf, dass man sich genausogut einen PC hinstellen kann. Ich 
werde mein Board auch mit dem 13705 machen, der ist zwar älter und hat 
weniger Features aber dafür leicht verständlich aber eben nur 
schwarz/weiss für monochrom Displays. habe noch so 10 Stück so schöne 
640x480 LCD Displays ohne Hintergrundbeleuchtung von Laptops der ersten 
Generation. Das reicht auch für eine Anzeigeeinheit total aus, jedes 
bisschen Farbe braucht sowieso gleich Megabytes an Platz und man kann 
sich mit diesen Farbpaletten herumschlagen. ben.

Autor: Christian J. (elektroniker1968)
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Benedikt,

schau Dir doch mal das Design hier an:
http://www.olimex.com/dev/images/ARM/LPC/LPC2478-STK-sch.gif

und versuche mal rauszukriegen welcher Grafikcontroller das ist. Ich 
habe nichts gefunden, 0.0.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Der interne des LPC2478...

Autor: Berny (Gast)
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@ Christian K.

Ja, das kann man wohl soweit treiben, bis zum PC. Wenn man bedenkt, dass 
mein erster PC 16MHz hatte ;-).
Ich habe bisher nur mit AVR gearbeitet und möchte eben eine Stufe höher. 
So ein Zwischending. So für Handheld-Anwendungen mit Grafik. Das System 
muss halt so schnell sein, dass der Aufbau eines Bildes weniger als eine 
Sekunde dauert. Ich denke mit dem AVR32 + S1D13506 bekommt man das gut 
hin. Ich habe mal in Youtube nach AVR32 gesucht und war überascht, was 
da grafikmäßig geht. Gut das waren die grossen AVR32, aber die haben da 
teilweise Computerspiele drauf laufen!
Mit Linux, werd' ich erstmal warten, wenn ich ohne nicht mehr weiter 
komme, werd' ich#s mal mit versuchen ;-)

Autor: Christian J. (elektroniker1968)
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Hallo,

schonmal die Spec vom LPC2478 angeschaut? Boaaah... ey!
Leider unterstützt mein Rowley das nicht mit Linkerfiles, der Chip ist 
erst 2 Monate alt. Aber mit allem drum und dran.

http://www.standardics.nxp.com/products/lpc2000/da...

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Berny wrote:
> @ Simon K.
> Ja, da hast Du vollkommen Recht. Doch wie gesagt, die externen haben
> halt auch mehr Features. Und das gilt es abzuwägen.

Ne, das stimmt nicht. Der Haken ist, dass, wenn der Controller direkt im 
Prozessor sitzt und direkt den Bildschirmspeicher aus dem RAM nimmt, man 
alle "Features" wie zum Beispiel BitBLT auf einfachste Weise selbst 
implementieren kann. BitBLT ist nämlich nur ganz einfaches kopieren 
(u.U. mit logischer Verknüpfung). Sprich: Eine kleine Schleife, die die 
Daten von Buffer X mit Buffer Y verknüpft und nach Y schreibt, Fertig.

Mit externen Controllern bist du doch viel unflexibler, weil du erst 
alles über eine definierte (langsamere) Schnittstelle in das externe 
Grafikram kopieren musst und nicht die eingebauten Maschinenbefehle 
benutzen kannst.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Berny wrote:
> Ich denke mit dem AVR32 + S1D13506 bekommt man das gut
> hin. Ich habe mal in Youtube nach AVR32 gesucht und war überascht, was
> da grafikmäßig geht. Gut das waren die grossen AVR32, aber die haben da
> teilweise Computerspiele drauf laufen!
> Mit Linux, werd' ich erstmal warten, wenn ich ohne nicht mehr weiter
> komme, werd' ich#s mal mit versuchen ;-)

Wenn du einen externen Grafikspeicher benutzt, kriegst du garantiert 
kein Doom I zum laufen. Du musst den internen benutzen, weil der 
Grafikspeicher eben direkt im RAM liegt. Das heißt, die Anwendung kann 
über Linux's Framebuffer-Treiber direkt in den Grafik-RAM schreiben, das 
geht um einiges schneller, als erst über SPI o.ä. die ganze Soße 
herauszutakten.

Autor: Berny (Gast)
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@ Simon K.

Das mit dem Doom, war ja nur ein Beispiel, was möglich ist. Ob jetzt 
intern oder extern... Ich weiss nicht, wie die das hin bekommen haben. 
So etwas ist auch nicht mein Ziel.

...als erst über SPI o.ä.
Der S1D13506 wird ja schon über eine externes Memoryinterface 
angeschlossen, also die Daten werden parallel geschaufelt.

... die Anwendung kann über Linux's Framebuffer-Treiber direkt in den 
Grafik-RAM schreiben,
Für den S1D13506 gibt es auch Treiber, soviel ich weiss.


Jetzt nur so eine Überlegung, ohne Ahnung zu haben...
So ein µC mit internem LCD-Controller, hat ja nur einen begrenzten 
internen RAM. Wenn man Bilddaten für z.B. 640x480 8Bit Farbe hat, ist 
der Ram ja zu klein, also muss man externen Speicher anschliesen. Hast 
Du einen µC plus externem LCD-Controller, der wiederum externen Memory 
hat, hast Du wieder die Bilddaten auf externem RAM. Aber was ist 
schneller, was ist einfacher?

Autor: Christian J. (elektroniker1968)
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@Berny:

Ich habe Deine Mail verloren. Geld ist angekommen, die Platine geht 
morgen abend auf die Reise.

Bitte maile mir nochmal Deine Adresse an admin_at_der-scirocco.de

Autor: Udo (Gast)
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Hab noch EDO-Riegel mit NEC 4218165-60 / 42pol. drauf gefunden.

Gruß
Udo

Autor: Katherine J. (katherine)
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Hallo zusammen,

ich räume gerade meinen Schreibtisch auf. Habe mir darmals auch so eine 
Platine zugelegt, aber nie dazu gekommen mit dieser zu experimentieren.

Der EPSON s1d135 und der DC/DC IC im 10DFN Package ist bereits bestückt.

Habe für Platine und Bauteile seinerzeit ca. 50 Euro hingelegt und 
verkaufe das nun für lau.

Wer Interesse an der Platine und den Teilen hat, bitte mit Vorstellung 
was man ausgeben möchte bei mir melden.

Fetten Gruß
Katherine

Autor: Steffen H. (Gast)
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Hallo Katherine

Ich weiß ist schon wieder über einen Monat her, aber hast du die Platine 
noch? Was für ein EPSON Controller ist da nochmal genau drauf? 
Vielleicht kannst du nochmal ein schärferes Bild von der Platine machen. 
Wenn es der EPSON S1D13506 ist, würd ich die nehmen.

Gruß Steffen

Autor: Katherine J. (katherine)
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Moin Steffen,

sorry, die ist schon längst weg.

Fetten Gruß
Katherine

Autor: Wolle (Gast)
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Hallo zusammen,

ich habe bei mir noch drei TFTs herum liegen und möchte diese gerne für 
ein Projekt (fast Wetterstation ;) ) verwenden. Bisher habe ich mich mit 
TFTs noch nicht beschäftigt. Seit ca. drei Tagen bin ich nur noch am 
googeln um mich da etwas einzulesen.

Jetzt bin ich auf diesen Beitrag hier gestoßen, der zwar schon etwas 
älter ist doch eigentlich genau das richtige für mich ist, oder?

Wäre es damit möglich die TFTs zu betreiben? Gibt es alternativen?

Es müssen keine schnelle Grafiken geladen werden. Wäre evtl. sogar 
denkbar, Grafiken in einem Eprom zu speichern und diese dann zu 
verwenden.

Wenn diese GraKa nichts sein sollte, was gibt es denn für Alternativen?

In den Angehängten Dateien sind die Datenblätter der TFTs.

Gruß Wolfgang

Autor: Frank K. (fchk)
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Wolle schrieb:

> Wäre es damit möglich die TFTs zu betreiben? Gibt es alternativen?

So wie ich den Thread eben beim überfliegen verstanden habe, braucht der 
Grafikcontroller EDO-DRAM. Das war anno 2008 schon alt und ist heute 
erst recht nicht mehr zu bekommen.

Aktuell würde ich sagen:

NXP LPC2478. Das Teil hat 80k internes RAM, aber nur 16k davon sind für 
den LCD-Controller nutzbar. Du brauchst also externes RAM. TQFP208, d.h. 
208 einzelne Pins im 0.5mm Raster wollen verlötet werden. Das ist 
machbar.
NXP hat einen Nachfolger mit Cortex M3 Kern in Arbeit, aber der ist wohl 
noch nicht wirklich lieferbar.

Microchip PIC24FJ256DA210. TQFP100, d.h. noch gut lötbar. 98k internes 
RAM, ist recht viel, reicht aber für VGA trotzdem nicht aus, d.h. 
externes RAM braucht man ohnehin. Das wäre jetzt der Controller, den ich 
mir am ehesten anschauen würde, einfach weil der Aufwand begrenzt ist.

Alle anderen Controller mit internem Grafikcontroller sind schon BGA und 
damit nicht mehr einfach so mit Hausmitteln verarbeitbar. (abgesehen 
davon, dass das Layout dann 4 oder 6 Lagen haben müsste)

Ansonsten: Spartan 3A FPGA, 512k SRAM dran, und los gehts mit 
VHDL-Programmierung.

fchk

Autor: Wolle (Gast)
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Hallo Frank,

hab mir das mal angeschaut, die Alternativen werden schon ne Nummer zu 
viel für mich.

Das Löten ist kein Problem. Hab alles was man so braucht. In der Fa kann 
ich auch BGA löten und einen Reflow Ofen hab ich hier auch stehen.

Den DRam der in der Steuerung angegeben ist würde ich auch noch 
bekommen. Ist zwar nicht mehr ganz so leicht aber er ist noch verfügbar.

Meinst Du das es dann damit geht?

Gruß Wolfgang

Autor: Frank K. (fchk)
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Wolle schrieb:

> hab mir das mal angeschaut, die Alternativen werden schon ne Nummer zu
> viel für mich.

Was meinst Du mit "zu viel"?

> Das Löten ist kein Problem. Hab alles was man so braucht. In der Fa kann
> ich auch BGA löten und einen Reflow Ofen hab ich hier auch stehen.
>
> Den DRam der in der Steuerung angegeben ist würde ich auch noch
> bekommen. Ist zwar nicht mehr ganz so leicht aber er ist noch verfügbar.
>
> Meinst Du das es dann damit geht?

"Kriechen" meinst Du wohl? In Prinzip ja. Leider hast Du für die 
STN-Panels keine vollständigen Datenblätter, sondern nur Product Briefs 
reingestellt, daher kann ich hier nur raten, aber ich rate mal ja. 4 Bit 
Farbtiefe solltest Du hinbekommen. Mehr geht mit dem Epson-Controller 
nicht.

An was für einem Controller willst Du das Zeug betreiben? 160k und mehr 
mit einem 8-bitter zu verwalten macht heutzutage eigentlich keinen Sinn 
mehr, wo 32 Bit Controller nicht mehr unbedingt teurer sind. Das sind 
dann zu viele Klimmzüge, die das ganze nachher unnötig langsam macht.

Ich halte einen LPC2478 eigentlich für die angemessene Lösung für solche 
Displays. Ich habe hier auch ein Board dafür rumliegen, das aber für STN 
Monochrom Panels vorgesehen war und deswegen kein externes RAM brauchte. 
Ich habe sogar schon die Nachfolgeversion mit externem RAM designt, aber 
daraus ist nie fertige Hardware geworden. Das ließe sich aber ändern.

fchk

Autor: Wolle (Gast)
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Ich meine das diese Alternativen für mich zu viel sind, da ich mich mit 
C nicht wirklich auskenne. Bisher habe ich das Ganze mit Bascom gelöst 
bekommen. Ich habe mir auch schon oft vorgenommen mich endlich mit C zu 
beschäftigen doch um dieses als "Lernprojekt" zu verwenden, ist wohl zu 
viel.

Eigentlich bräuchte ich eine Lösung die wie eine "Grafikkarte" für die 
AVRs funktioniert. Für das Projekt, für das ich das Display verwenden 
will, ist noch kein AVR festgelegt. Dies kann gerne ein 16 oder 32er 
sein.

Ich bin wohl für dieses Thema doch noch zu viel "Anfänger" :(

Gruß Wolfgang

Autor: Frank K. (fchk)
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Wolle schrieb:
> Ich meine das diese Alternativen für mich zu viel sind, da ich mich mit
> C nicht wirklich auskenne. Bisher habe ich das Ganze mit Bascom gelöst
> bekommen. Ich habe mir auch schon oft vorgenommen mich endlich mit C zu
> beschäftigen doch um dieses als "Lernprojekt" zu verwenden, ist wohl zu
> viel.

Ja, genau. Lerne erstmal C, dann hast Du was fürs Leben, und dann sehen 
wir weiter.

> Eigentlich bräuchte ich eine Lösung die wie eine "Grafikkarte" für die
> AVRs funktioniert. Für das Projekt, für das ich das Display verwenden
> will, ist noch kein AVR festgelegt. Dies kann gerne ein 16 oder 32er
> sein.

Bascom ist hierfür das falsche Werkzeug, und der AVR ist auch nicht 
unbedingt eine sinnvolle Wahl für diese Displays.(*) Nimm besser 
irgendwelche kleinen Textmodus-Displays, das passt besser zu Deinem AVR, 
und fange JETZT mit C an.

(*) Ja, natürlich werden jetzt irgendwelche Fanboys mit ihrem 
beschränkten AVR-Horizont kommen und sagen, dass es doch geht, aber 
ehrlich, es gibt auch ein Leben jensets von AVR.

fchk

Autor: W.S. (Gast)
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Naja, du brauchst für diese Displays 512Kx16 und schätzungsweise einen 
Pixeltakt von mindestens 16 MHz. Sowas kannst du noch mit statischem RAM 
(2x 256Kx16, 10ns) und einem CPLD hinbekommen. Ein CPLD mit 128 
Macrozellen dürfte grad eben so ausreichen.
Ich erwähne deshalb die CPLD-Variante, weil man damit das Display 
gegenüber dem Controller als ein zwar langsames (ca. 5..7 Waitstates), 
aber simples RAM erscheinen lassen kann und weil das Ganze an jedem 
ausreichend großen Controller läuft (mind. 18 Adressbit und 16 Datenbit) 
und keinen Setup benötigt. Strom ein und geht. Dann vom Programm nur 
noch ablöschen und fertig. Die Farben würde ich auf 16 Bit reduzieren: 5 
Rot, 5 Blau, 6 Grün.
Im Prinzip würdest du einen 32 MHz Takt brauchen, wo abwechselnd CPU und 
Bildschirm auf das RAM zugreifen können. Für die CPU braucht es dann 16 
Latches, wo die Daten gepuffert werden und die Zugriffszeit der CPU muß 
deutlich länger als 63 ns sein, da ihre Daten ja nur im 16 MHz-Takt 
gespeichert / gelesen werden können.

W.S.

Autor: Michael K. (kichi) (Gast)
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Frank K. schrieb:
> So wie ich den Thread eben beim überfliegen verstanden habe, braucht der
> Grafikcontroller EDO-DRAM. Das war anno 2008 schon alt und ist heute
> erst recht nicht mehr zu bekommen.
Ich hatte den seinerzeit über ebay bei nem Kerl aus den Staaten 
bekommen. Wenn man etwas Zeit in die Suche inverstiert, halte ich das 
auch jetzt noch für möglich.

Ich kann aber auch mal nachsehen, ob ich noch welche übrig habe. Ich 
hatte damals mehr bestellt als ich brauchte.

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