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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Mehrere LEDs an einem Widerstand


Autor: Andreas R. (blackpuma)
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Guten Morgen!

Auf vielen Development Boards sind LED angeschlossen. Dabei hat jede LED 
einen eigenen Widerstand.

Kann man nicht die Masse aller LED zusammennehmen und nur einen 
Widerstand verwenden? (Natürlich einen mit mehr Leistung)

LG
Andreas

Autor: Lupin (Gast)
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nein weil die Vorwärtsspannung der einzelnen LEDs unterschiedlich ist. 
Der Strom würde sich ungleichmäßig aufteilen.

Auch beim parallel schalten von Transistoren nimmt man deshalb für jeden 
Transistor kleine Vorwiderstände (die natürlich meist Kontraproduktiv 
sind) um die einzelnen Transistoren zu symmetrieren.

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Kann man nicht die Masse aller LED zusammennehmen und nur einen
> Widerstand verwenden?
Das geht idR. nur wenn immer alle eingeschaltet oder
immer alle ausgeschaltet sind. Wenn du einen Vorwiderstand für z.B. 16 
LEDs parallel berechnest, aber nur 1 LED einschaltest, dann bekommt die 
den Gesamtstrom für alle LEDs ab. Das schränkt die Lebensdauer der Diode 
u.U. stark ein  :-o

Autor: Lupin (Gast)
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Ja, gehen tut das schon ist aber Pfusch.

Autor: Andrew T. (marsufant)
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Andreas Riegebauer wrote:
> Guten Morgen!
>
> Auf vielen Development Boards sind LED angeschlossen. Dabei hat jede LED
> einen eigenen Widerstand.
>
> Kann man nicht die Masse aller LED zusammennehmen und nur einen
> Widerstand verwenden? (Natürlich einen mit mehr Leistung)
>
> LG
> Andreas

Lies doch einfach im Forum:

http://www.mikrocontroller.net/articles/LED

sowie

dort: LED FAQ

Autor: Klaus (Gast)
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Bei vielen Auto sind RÄDER dran.
An jeder Ecke ist ein RAD.
Kann man nicht alle RÄDER durch EIN RAD ersetzen ?

===>  Ja, gehen tut das schon ist aber Pfusch.

Autor: Hagen R. (hagen)
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Natürlich geht das und es ist uU. auch kein Pfusch.
Wenn man weiß das immer nur eine der LEDs leuchten kann dann kann man 
das so machen. Wenn man nun noch die LEDs per PWM multiplext dann erhöht 
sich zwar der Aufwand in Software (evtntl. sowieso so geplant) und man 
sieht denoch alle LEDs "geichzeitig" leuchten.

Es hängt bei einer Bewertung dieses Vorgehens also wie immer von der 
Betrachtung des jeweiligen Anwendungsfalles ab. Einfach die eigene 
Aussage zu pauschalisieren ist Pfusch.

Gruß Hagen

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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>>> Auf vielen Development Boards sind LED angeschlossen.
Es geht nicht um die (trickreiche) Ausnutzung eines Widerstands, sondern 
um die grundsätzliche Frage, ob denn nicht ein einziger 
LED-Vorwiderstand pro Eval-Board ausreichen würde.

Und hier gilt ganz klar: NEIN.

Wenns nur um die LEDs ginge, würde es sogar reichen, gar keinen 
Vorwiderstand zu verwenden. Der Kanalwiderstand des P-FET im uC wird den 
Strom schon begrenzen. Allerdings gibt es dann keinen High-Pegel mehr 
:-/

Autor: S. F. (deffman)
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Hi,

das Problem ist, dass wenn aus irgendeinem Grund beispielsweise eine LED 
kaputtgeht, der Strom der durch diese LED geflossen ist, sich auf die 
anderen Knoten verteilt (also jede LED mehr Strom abbekommt). Das kann 
evtl. zu einer Kettenreaktion führen und eine LED nach der anderen würde 
abrauchen.

Und der andere Grund ist wie oben schon erwähnt wurde, dass LEDs nicht 
baugleich sind und jede LED so unterschiedlich viel Strom aufnehmen 
würde und nicht gleich hell leuchten würde.

Gruß

Autor: Thomas O. (kosmos)
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nimm einfach einen SIL 9-8 Widerstandsnetzwerk da sind 8 Widerstände 
integriert die dann gemeinsam auf Masse gelegt sind.
http://www.reichelt.de/bilder//web/artikel/B400/!SIL10_9.jpg

Oder du legst an den gemeinsamen Pin High Pegel und schaltest mit dem µC 
gegen Masse

Und wenn die Spannung passt kannst du sie ganz ohne Widerstand 
betreiben, dann sollte es aber wirklich eine Konstantspannung sein ein 
Netzteil mit einer hoher Leerlaufspannung wäre dann tötlich für die LEDs

Autor: Michael (Gast)
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Ich kann sowieso nicht verstehen warum die Leute immer ausgerechnet an 
Widerständen zu sparen versuchen.

Ja ja ich weiß, die sind so unglaublich teuer und nehmen soviel Platz 
weg.

Da versuch doch lieber Strom zu sparen und mach die Widerstände größer 
die  meisten Led´s leuchten auch bei 5-10mA da brauch man keine 20mA 
durchjagen. Da spart man auf die dauer gesehen mehr.

Autor: Knausriger (Gast)
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> ganz ohne Widerstand betreiben, dann sollte es aber wirklich
 > eine   Konstantspannung sein

Oh ja, es wird nur etwas kniffelig, an dem Netzteil die sechste Stelle 
nach dem Komma des V-Bereichs einzustellen.
Wenn Du auf Widerstände verzichten willst, nimm solche IC´s in denen 
Stromquellen eingebaut sind.

Autor: Lupin (Gast)
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> Ich kann sowieso nicht verstehen warum die Leute immer ausgerechnet an
> Widerständen zu sparen versuchen.

Ist bei manueller Bestückung ziemlich viel Bestückungsaufwand.
Mein lieblings Trick zum Rs ein zu sparen ist externe Transistoren per 
µC Pull-Up an zu steuern :)

Autor: thomas (Gast)
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ich muß micha beipflichten.....an widerstände sparen....tz tz tz

kopfschüttelne grüße

Autor: Thomas O. (kosmos)
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die 6te Stelle nach dem Komma ist garnicht nötig, ich betreibe einen 
UV-Belichter mit 135 UV-LEDs parallel ohne Widerstände und er 
funktioniert einwandfrei. Und wenn man die LED mit etwas Reserve unter 
Ihren max. zulässigen Dauerstrom von hier 30 mA betreibt passiert auch 
nichts wenn sich der Strom mininal wegen der Erwärmung ändern sollte.

Autor: Ganymed (Gast)
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S. F. wrote
>Und der andere Grund ist wie oben schon erwähnt wurde,
>dass LEDs nicht baugleich sind und jede LED so unterschiedlich
>viel Strom aufnehmen würde und nicht gleich hell leuchten würde.

Das habe ich bis jetzt auch immer behauptet ;-)
Ein Freund von mir, hat 20 blaue LED direkt
parallel geschaltet und mit einem Vorwiderstand
an 12V (14V) gelegt.
Alle leuchten exakt gleich hell und zwar schon
ziemlich lange.
Siehe auch Beitrag von Thomas O.

Autor: S. F. (deffman)
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Ja dann hat er Glück gehabt und hochwertige LEDs erwischt. Das gleiche 
habe ich in meinen Anfängen nämlich auch gemacht, und die haben nicht 
gleich stark geleuchtet. Der Unterschied war zwar nicht groß, aber 
wahrnehmbar.

Gruß

Autor: Knausriger (Gast)
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Herstellerangaben und Literaturhinweise sind kein Hirngespinst.
Gleiche Vereinfachungen gab es hier auch mit Leuchtstofflampen.

Autor: Der wohla hanungslose (Gast)
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Morgen

Meines Wissens ist es doch so, daß eine LED, je wärmer sie wird, Ihren 
Widerstand verringert.
Sobald die Dingers leuchten, werden sie warm (also wärmer als vorher), 
veringern ihren Widerstand, mehr Strom fließt, Widerstand veringert sich 
....

Also theoretisch dürfte eine vorwiderstandslose LED nicht lange in Ihren 
Parametern laufen.

Autor: Thomas O. (kosmos)
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einen Widerstand hat man aber immer sei es die Zuleitung oder das 
Netzteil selber. Angenommen man hat ein Netzteil das 2,5 A schafft
135 x 18,5 mA = 2,5A jetzt erwärmen sich die LEDs und der Strom steigt 
pro LED um 5mA an dann hätten wir schon 3,2 A Belastung für das Netzteil 
die Spannung wird also definitiv abfallen bzw. ab einem gewissen Wert 
nicht mehr steigen.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Man kann LEDs problemlos parallelschalten, wenn man sich klar macht, was 
man da überhaupt tut.
LEDs sind Halbleiter und leiten (im Gegensatz zum Stück Draht) besser, 
wenn sie sich erwärmen. Tut das eine der LEDs stärker als die anderen, 
kommts zum 'thermal runaway', die läuft einfach weg (...).
Dem kann man recht einfach entgegenwirken, indem man die LEDs mit 
möglichst kleinem Strom fährt, was zu geringerer Eigenerwärmung führt, 
und dann noch dicht nebeneinander montiert, sodass sie sich einigermaßen 
gleichmäßig erwärmen.
So funktioniert das in meinem Wecker schon seit zwei Jahren, ohne dass 
irgendeine LED heller als die anderen leuchtet.

Autor: Andreas W. (Gast)
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@haku

würdest du diesen Wecker jetzt in die Massenproduktion geben? und 
tausendfach verkaufen?

@all
Es ist immer keine gute Idee LEDs parallel zu schalten ohne 
Vorwiderstand. Selbst die Leute die es machen und bei denen es seit 
Jahren funktioniert, werden spätestens wenn mal eine LED stirbt probleme 
mit den Ersatz haben. Die Chance eine baugleiche LED für ein Model zu 
bekommen was vor 5 Jahren gebaut wurde ist praktisch gleich Null. Man 
kann schon Pech haben die Parameter von Wafer zu Wafer unterschiedlich 
sind.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Andreas W. wrote:
> @haku
>
> würdest du diesen Wecker jetzt in die Massenproduktion geben? und
> tausendfach verkaufen?
Nö, ich würde die LEDs in Serie schalten und mit höherer 
Versorgungsspannung arbeiten ;-)

Aber wenn man sich mal anguckt, was in so mancher LED-Lampe, 
Taschenlampe, Nachttischlampe... fürn Mist steckt --

Hab ich vergessen, zu erwähnen: Meine LEDs kamen in der Tüte des 
Herstellers aus einer Charge.
Wie gesagt, man sollte dabei wissen, was man tut und was schiefgehen 
kann und darf.

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>würdest du diesen Wecker jetzt in die Massenproduktion geben? und
>tausendfach verkaufen?

Andere machen das. Viele LCD-Berleuchtungen (z.B. Dog-Displays) arbeiten 
mit parallel geschalteten Leds.

MfG Spess

Autor: H.D. M. (simpit)
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Sorry, daß ich diesen uralt-Thread wieder aufwärme mit folgender Frage:

Klar ist, daß es herrschende Praxis ist, parallel geschaltete LEDs mit 
einem Widerstand zu sichern. Man kann das ja deutlich zum Beispiel bei 
handelsüblichen LED-Spotlights sehen: Vor je 3 in Reihe geschaltete LEDs 
hängt ein Widerstand...

Mir leuchtet nur beim besten Willen nicht ein, warum?

Kann mir das jemand nochmal technisch bzw. physikalisch genau erklären?

Mir ist nicht klar, warum sich LEDs, die parallel nebeneinander hängen 
gegenseitig beeinflussen sollen. Das gilt um so mehr, als eine 
abgeschaltete LED logischerweise keinen Durchgang hat. Aber auch eine 
abgebrannte LED ist doch ein vollständiger Isolator, oder? Habe extra 
eine LED testweise mit 12 V abgeschossen und den Durchgang in beide 
Richtungen gemessen: OL! DA könnt ich also auch ein Kunststoffkabel 
zwischen + und - hängen, da passiert doch gar nix!? Aber selbst wenn ein 
vollständiger Durchgang da wäre - warum beeinflusst das die anderen 
LEDs, die hier parallel zwischen + und - hängen. Übrigens mein 
Anwendungsbereich ist aktuell kein Mikrocontroller, sondern eine bloße 
Panelbeleuchtung (s. unten). Als Spannungsquelle verwende ich übrigens 
ein ASUS 450W - PC Netzteil auf der 5V-Schiene mit R100 an 12 Stück 
1,8mm Standard-LEDs 4500 mcd (alle baugleich).

Bitte seid nachsichtig, da ich kein Elektronik-Experte bin, sondern nur 
Hobby-Anwender.

: Bearbeitet durch User
Autor: Crazy H. (crazy_h)
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Nimm mal 5 LEDs parallel mit sagen wir mal 3.5V Vorwärtsspannung und je 
30mA Strom an 12V an. Berechne den Vorwiderstand. Dann nimm an, daß 3 
LEDs ausfallen und berechne den Strom durch die verbliebenen 2 LEDs wenn 
der vorher berechnete Vorwiderstand in der Schaltung ist. Fällt dir was 
auf?

Autor: batman (Gast)
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Simpel gesagt, die parallelen LEDs teilen den Strom unter sich auf. 
Fällt eine aus, bekommen die anderen mehr (zuviel) ab.

Autor: H.D. M. (simpit)
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Ich versteh´s immer noch nicht.

Nach meinem rudimentären Grundwissen würde das stimmen für in Reihe 
geschaltete LEDs, wenn zum Beispiel bei 3 LEDs eine ausfiele und vollen 
Durchgang hätte. Dann würde der Vorwiderstand nicht mehr ausreichen und 
es würde zu hohe Spannung an den anderen beiden anliegen. Aber bei 
parallel geschalteten LEDs holt sich doch jede LED den Strom, den sie 
braucht, nicht mehr und nicht weniger, oder? So erkläre ich mir, daß 
immer alle LEDs gleich hell leuchten, egal ob 1 oder 100 parallel 
geschaltet sind (hab´s gerade mit 2x3mm weiß 10000 mcd erprobt an 
Computernetzteil 3,4 V- Ausgang - ohne Res leuchten gleich hell, egal, 
ob eine oder 2) . Wenn ich eine abgebrannte zusätzlich parallel 
dazwischen schalte ändert sich doch auch nichts. Bitte klärt mich auf, 
wahrscheinlich fehlen mir noch Detailkenntnisse.

Autor: JojoS (Gast)
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Zum parallel schalten fällt mir nur ein : "kann man so machen, aber dann 
ist es halt Kacke".
Leider ist das eine billige Lösung die man in der Praxis doch immer 
wieder findet, hatte vor kurzem selber so einen Fall: 
Beitrag "LED parallel schalten"
So blöde LED können als wirklich einen Zimmerbrand auslösen.

Autor: Helmut L. (helmi1)
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H.D. M. schrieb:
> Aber bei
> parallel geschalteten LEDs holt sich doch jede LED den Strom, den sie
> braucht, nicht mehr und nicht weniger, oder?

Eben nicht, eine LED ist ein stromgesteuertes Bauteil, die Spannung an 
der LED ergibt sich dabei und ist nicht genau spezifiziert. Hier gilt da 
ohmische Gesetzt nicht mehr das der Spannungsabfall proportional dem 
durchfliessendem Strom ist. Dabei kann die eine LED ein paar mV mehr 
haben als die andere. Umgekehrt heist das wenn alle an der gleichen 
Spannung haengen fliessen bei der einen LED ein paar mA und bei der 
anderern ein paar dutzend mA, deshalb geht es nicht und man benuzt 
Widerstaende um das auszugleichen.

Autor: Falk B. (falk)
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@ H.D. Mer (simpit)

>Nach meinem rudimentären Grundwissen würde das stimmen für in Reihe
>geschaltete LEDs, wenn zum Beispiel bei 3 LEDs eine ausfiele und vollen
>Durchgang hätte. Dann würde der Vorwiderstand nicht mehr ausreichen und
>es würde zu hohe Spannung an den anderen beiden anliegen.

Nein, am Vorwiderstand. Die Flußspannung der LEDs ist in erster Näherung 
konstant.

> Aber bei
>parallel geschalteten LEDs holt sich doch jede LED den Strom, den sie
>braucht, nicht mehr und nicht weniger, oder?

Oder.

>dazwischen schalte ändert sich doch auch nichts. Bitte klärt mich auf,
>wahrscheinlich fehlen mir noch Detailkenntnisse.

Ja.

Siehe LED, da steht alles drin, auch in den diversen Links.

Autor: Dussel (Gast)
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Man kann mehrere LED an einen Vorwiderstand hängen
- Wenn der Vorwiderstand so groß ist, dass er maximal den Maximalstrom 
einer LED fließen lässt.
- Wenn man frühe Zerstörung in Kauf nimmt. (Muss nicht sein, kann aber.)
- Wenn man sie in Reihe schaltet.
(- Wenn man sie nach gleicher Flussspannung auswählt?)

Was fehlt noch?

Autor: batman (Gast)
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H.D. M. schrieb:
> an
> Computernetzteil 3,4 V- Ausgang - ohne Res leuchten gleich hell, egal,
> ob eine oder 2

Ja, ohne Widerstand gibt es keine Strombegrenzung. Das war aber nicht 
die die gefragte Situation: "Mehrere LEDs an einem Widerstand". Versuch 
es mal damit und schon siehst du, wie die Helligkeiten sich mit der 
Anzahl LEDs ändern.

Autor: H.D. M. (simpit)
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Helmut L. schrieb:
> Eben nicht, eine LED ist ein stromgesteuertes Bauteil, die Spannung an
> der LED ergibt sich dabei und ist nicht genau spezifiziert. Hier gilt da
> ohmische Gesetzt nicht mehr das der Spannungsabfall proportional dem
> durchfliessendem Strom ist. Dabei kann die eine LED ein paar mV mehr
> haben als die andere. Umgekehrt heist das wenn alle an der gleichen
> Spannung haengen fliessen bei der einen LED ein paar mA und bei der
> anderern ein paar dutzend mA, deshalb geht es nicht und man benuzt
> Widerstaende um das auszugleichen.

Ok, verstehe (Habe auch schon SMD-Widerstände 2010, 0,75 Watt für die 
nächsten Panels bestellt ;-) ).

Aber könnte man das ausgleichen, indem man einen deutlich höheren 
Widerstand vor mehrere parallel geschaltete LEDs setzt (z.B. statt 
rechnisch 82 Ω einen 100 Ω R)?

> .... Zimmerbrand...

Tatsächlich?

: Bearbeitet durch User
Autor: F. F. (foldi)
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Autor: batman (Gast)
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Von 2009?

Autor: F. F. (foldi)
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batman schrieb:
> Von 2009?

Habe ich nicht gesehen und stand auch kein roter Text drunter.
Also mal wieder auf eine Leiche rein gefallen.

Autor: H.D. M. (simpit)
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batman schrieb:
> H.D. M. schrieb:
>> an
>> Computernetzteil 3,4 V- Ausgang - ohne Res leuchten gleich hell, egal,
>> ob eine oder 2
>
> Ja, ohne Widerstand gibt es keine Strombegrenzung. Das war aber nicht
> die die gefragte Situation: "Mehrere LEDs an einem Widerstand". Versuch
> es mal damit und schon siehst du, wie die Helligkeiten sich mit der
> Anzahl LEDs ändern.

Du hast Recht, hab´s ausprobiert und eine LED mit eigenem 100Ω res 
parallel zu meinem Panel geschaltet. Sie ist etwa doppelt so hell!

Noch ne Frage: Wenn ich jetzt den 100Ω-res am Panel belasse und das 
Funzellicht so akzeptiere und am Panel eine LED nach der anderen 
ausfällt, dann ist doch im schlimmsten Fall derselbe Zustand erreicht, 
wie bei der einzelnen LED, die jetzt - technisch korrekt - mit ihrem 
eigenen Vorwiderstand parallel eingebaut ist, oder?

Sorry, daß ich so renitent bin - aber mich interessieren einfach die 
Details. Danke für Euer Verständnis.

Autor: Helmut L. (helmi1)
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H.D. M. schrieb:
> Aber könnte man das ausgleichen, indem man einen deutlich höheren
> Widerstand vor mehrere parallel geschaltete LEDs setzt (z.B. statt
> rechnisch 82 Ω einen 100 Ω R)?

Nein, jede LED braucht ihren eignen Vorwiderstand.

Autor: Patrick J. (ho-bit-hun-ter)
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Hi

Ab hier:
Beitrag "Re: Mehrere LEDs an einem Widerstand"
Ist es 2017 ,,,

F. F. schrieb:
> batman schrieb:
>> Von 2009?
>
> Habe ich nicht gesehen und stand auch kein roter Text drunter.
> Also mal wieder auf eine Leiche rein gefallen.

Dito :/

MfG

Autor: Dussel (Gast)
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Patrick J. schrieb:
> Hi
> [Zitatzeilenreduktion]
> MfG
Natürlich noch einer.
Ich sage es ja schon seit langem, alte Beiträge sollten einfach mal in 
einer anderen Farbe markiert werden, dann würde das schnell auffallen. 
Das sollte doch nicht so ein großes Problem sein.

Autor: batman (Gast)
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Na das wird schön bunt, bei den Dauerthreads, die jedes Jahr ein Stück 
wachsen. :)

Autor: Dussel (Gast)
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Es würde ja schon reichen, wenn Beiträge älter als sechs Monate zum 
Beispiel eine rote Titelzeile hätten.
Dann würde man das beim ersten Beitrag sehen und könnte nachsehen, wie 
weit das Rote geht.
Die meisten Beiträge sind ja aktuell, deshalb gucke ich nicht ständig 
auf das Datum. So eine Warnung 'guck mal auf das Datum' könnte da schon 
hilfreich sein.

Autor: HumDiDum (Gast)
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Klar geht das, und zwar so:
Alle LED schaltet man dann in Serie.
Und dann überbrückt man einzelne LED z.B. mit einem Relais, um sie 
auszuschalten.

Für 5 LED mit 1,2V Vorwärtsspannung könnte man dan einen einzelnen 
Widerstand mit z.B. 3k3  nehmen und als Versorgungsspannung 24V.

Die hohe Spannung ist nötig, weil sonst der Strom zu stark schwanken 
würde, wenn mehrere LED überbrückt werden.

Statt den Relais könnte man auch Photomos verwenden.

Natürlich ist es einfacher, für jede LED einen Widerstand zu setzen, 
aber das wollte man ja nicht.

Autor: batman (Gast)
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Dussel schrieb:
> Es würde ja schon reichen, wenn Beiträge älter als sechs Monate zum
> Beispiel eine rote Titelzeile hätten.

6 Wochen fänd ich auch schon alt. Oder 6 Tage?

Autor: Einhart P. (einhart)
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Dussel schrieb:
> Man kann mehrere LED an einen Vorwiderstand hängen
> - Wenn der Vorwiderstand so groß ist, dass er maximal den Maximalstrom
> einer LED fließen lässt.
> - Wenn man frühe Zerstörung in Kauf nimmt. (Muss nicht sein, kann aber.)
> - Wenn man sie in Reihe schaltet.
> (- Wenn man sie nach gleicher Flussspannung auswählt?)
>
> Was fehlt noch?

- Wenn man weit von der Maximalleistung der LEDs entfernt bleibt.

Autor: Helmut L. (helmi1)
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HumDiDum schrieb:
> Natürlich ist es einfacher, für jede LED einen Widerstand zu setzen,
> aber das wollte man ja nicht.

Dem technischen Aufwand sind keine Grenzen gesetzt.

Autor: batman (Gast)
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H.D. M. schrieb:
> Noch ne Frage: Wenn ich jetzt den 100Ω-res am Panel belasse und das
> Funzellicht so akzeptiere und am Panel eine LED nach der anderen
> ausfällt, dann ist doch im schlimmsten Fall derselbe Zustand erreicht,
> wie bei der einzelnen LED, die jetzt - technisch korrekt - mit ihrem
> eigenen Vorwiderstand parallel eingebaut ist, oder?

Schon, aber wenn dann wird die helle wohl eher durchbrennen als die 
funzeligen. Bei wenig Strom besteht i.d.R. auch wenig Gefahr.

Autor: HumDiDum (Gast)
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batman schrieb:
> H.D. M. schrieb:
>> Noch ne Frage: Wenn ich jetzt den 100Ω-res am Panel belasse und das
>> Funzellicht so akzeptiere und am Panel eine LED nach der anderen
>> ausfällt, dann ist doch im schlimmsten Fall derselbe Zustand erreicht,
>> wie bei der einzelnen LED, die jetzt - technisch korrekt - mit ihrem
>> eigenen Vorwiderstand parallel eingebaut ist, oder?
>
> Schon, aber wenn dann wird die helle wohl eher durchbrennen als die
> funzeligen. Bei wenig Strom besteht i.d.R. auch wenig Gefahr.

Ein Widerstand kostet zum Beispiel € 0,0005:
http://at.farnell.com/multicomp/mcwr06x5101ftl/dickschichtwiderstand-5k1-1-0/dp/2446721

Für einen einzigen Euro bekommt man davon 2000 Stück.
Selbst wenn man die Dinger einzeln bei Reichelt kauft, muss man schon 
mächtig dumm sein, ausgerechnet hier "Einsparungspotential" zu suchen.

Ich mache seit langem immer ein Pareto-Diagramm über meine Stücklisten. 
Standardwiderstände und 100nF-Kerkos waren IMMER in Summe < 0,5% der 
Kosten. Da kann man woanders besser sparen...

Autor: Georg (Gast)
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HumDiDum schrieb:
> Da kann man woanders besser sparen...

Das geht an der Sache vorbei, LEDs ohne Vorwiderstand sind eine 
Ideologie, dagegen kann man mit Fakten oder gar mit physikalischen 
Gesetzen nichts ausrichten, und auch nicht mit Betriebswirtschaft. Alle 
Wissenschaftler und Techniker lügen, siehe Klimaerwärmung.

Georg

Autor: batman (Gast)
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HumDiDum schrieb:
> Ein Widerstand kostet zum Beispiel € 0,0005:
> 
http://at.farnell.com/multicomp/mcwr06x5101ftl/dickschichtwiderstand-5k1-1-0/dp/2446721
>
> Für einen einzigen Euro bekommt man davon 2000 Stück.

Für einen einzigen Euro bekommt man dort gar nix, ebenso wie bei 
Reichelt etc. Ansonsten wiedermal eine schöne, völlig unnüzte Rechnung.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Andreas R. schrieb:

> Kann man nicht die Masse aller LED zusammennehmen und nur einen
> Widerstand verwenden? (Natürlich einen mit mehr Leistung)

Aha, jetzt wird nicht mehr von Parallel geschalteten LEDs gesprochen,
sondern zur Tarnung von "Mehrere LEDs an einem Widerstand". :-(
nochmal zur X-ten Wiederholung: Parallelschaltung von LEDs ist nur
in wenigen Ausnahmefällen möglich. Typischerweise müssen dabei die
verwendeten LEDs einzeln ausgemessen und gepaart werden.

Autor: batman (Gast)
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Das sieht die Industrie leider anders.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Thomas O. schrieb:

> ich betreibe einen
> UV-Belichter mit 135 UV-LEDs parallel ohne Widerstände und er
> funktioniert einwandfrei.

Ich bin auch schon bei Rot über die Strasse gegangen
und ich lebe noch immer. :-)

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Sven P. schrieb:

> Hab ich vergessen, zu erwähnen: Meine LEDs kamen in der Tüte des
> Herstellers aus einer Charge.

Nun, wenn die Leds aufeinanderfolgend aus einem Gurt geschnitten
wurden, ist die Wahrscheinlichkeit gross, das sie von einem Chip
stammen und deshalb ähnliche Daten haben. Aber irgendwann ist
der Chip zu Ende und ein neuer Chip beginnt. Dieses Chipende
wird m.W. nicht auf dem Gurt vermerkt und schon hat man LEDs
mit ganz anderen Daten in der gleichen Tüte.

Autor: Guest (Gast)
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H.D. M. schrieb:
> Klar ist, daß es herrschende Praxis ist, parallel geschaltete LEDs mit
> einem Widerstand zu sichern. Man kann das ja deutlich zum Beispiel bei
> handelsüblichen LED-Spotlights sehen: Vor je 3 in Reihe geschaltete LEDs
> hängt ein Widerstand...

Wie jetzt?
Du solltest dir zuerst mal über die Begriffe parallel, seriell, in Reihe 
klar werden

Autor: H.D. M. (simpit)
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Georg schrieb:
> HumDiDum schrieb:
>> Da kann man woanders besser sparen...
>
> Das geht an der Sache vorbei, LEDs ohne Vorwiderstand sind eine
> Ideologie, dagegen kann man mit Fakten oder gar mit physikalischen
> Gesetzen nichts ausrichten, und auch nicht mit Betriebswirtschaft. Alle
> Wissenschaftler und Techniker lügen, siehe Klimaerwärmung.

Ich hab ja schon bei Beginn der Fortsetzung des Alt-Threads geschrieben, 
daß niemand bestreitet, daß die Lösung pro parallel geschaltete LED ein 
res die Ideallösung und immer anzustreben ist. Auch wirtschaftlich - 
keine Frage - 100 SMD-res = 2,98 € , also lächerlich. Mich interessieren 
einfach die Zusammenhänge und- nur am Rande: Wenn man in 20 Panels je 18 
LEDs einlöten muß, spielt es schon eine Rolle, ob bei jeder ein winziger 
SMD-res von Hand eingelötet werden muß. Aber das will ich gar nicht 
diskutieren.

Noch eine Frage: Wenn ich mehrere parallel geschaltete LEDs mit 3.4 V 
Durchlaßspannung an eine 3.4 V-Quelle hänge, brauche ich dann auch einen 
Widerstand vor jeder LED und wenn ja, welchen (ich tippe: Nein!)?

p.s.: Wenn noch jemand einen Tipp zur Verbesserung der Panel-Beleuchtung 
(s. Bild oben) hat, wäre ich für Anregungen sehr dankbar.

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Autor: batman (Gast)
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H.D. M. schrieb:
> Noch eine Frage: Wenn ich mehrere parallel geschaltete LEDs mit 3.4 V
> Durchlaßspannung an eine 3.4 V-Quelle hänge, brauche ich dann auch einen
> Widerstand vor jeder LED und wenn ja, welchen (ich tippe: Nein!)?

Also nochmal: Grundsätzlich JA.
Der Strom durch LEDs muß begrenzt werden, damit sie nicht durchbrennen 
können. Die LEDs haben selbst keinen Stromregler eingebaut. Das steht 
alles detailliert in jedem LED-Tutorial/Wiki etc.

Nun kann dir hier keiner sagen, was da bei unbekannten Chips bei 
unbekannter Temperatur für ein Strom fließen wird und ob das ganze 
vielleicht mehr schlecht als recht auch ohne Widerstand ein Weilchen 
oder länger funktioniert.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Thomas O. schrieb:
> die 6te Stelle nach dem Komma ist garnicht nötig, ich betreibe einen
> UV-Belichter mit 135 UV-LEDs parallel ohne Widerstände und er
> funktioniert einwandfrei.

Oh Mann, ist der Thread nur lang genug, kommt immer ein Hirnie, der

"ich geh bei rot über die Ampel und habe überlebt"

sagen muss. Und das schon vor 8 Jahren...

Um's kurz zu sagen:

a) Dein UV-Belichter ist Scheisse, weil die LEDs dank unterschiedlichem 
Spannungsbedarf ohne kontrollierete Stromverteilung unterschiedlich hell 
leuchten werden, und zwar um mehr als 1:2 was zwar mit dem Auge gerade 
eben erst erkennbar ist, aber bei Belichtungen schon relevant ist weil 
man ja nicht einen Teil der platine doppelt so lange wie den andeen 
belichten kann

b) Dein UV-Belichter ist Scheisse, weil die teuren LEDs vorzeitig kaputt 
gehen werden, wie das auch bei billigen China-LED-Lampen mit direkt 
parallel geschalteten LEDs passiert. Da braucht man gar nicht weit 
gucken, jede Woche kommt hier so eine Meldung:

Beitrag "Re: Schlechter Kontakt bei LED-Taschenlampen aus geschraubten Alu-Segmenten"
Beitrag "100W LED Strahler ständig Ausfälle"

c) Zudem altern UV LEDs rapide
 http://www.ledstyles.de/ftopic11720.html
 http://lib.semi.ac.cn:8080/tsh/dzzy/wsqk/SPIE/vol6134/61340P.pdf
 Beitrag "UV LEDs braun geworden" (UV LED braun geworden)
 http://www.hexatechinc.com/uv-c-led.html (UV-C LEDs 250nm)

: Bearbeitet durch User
Autor: H.D. M. (simpit)
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batman schrieb:
> Also nochmal: Grundsätzlich JA.
> Der Strom durch LEDs muß begrenzt werden, damit sie nicht durchbrennen
> können. Die LEDs haben selbst keinen Stromregler eingebaut. Das steht
> alles detailliert in jedem LED-Tutorial/Wiki etc.
>
> Nun kann dir hier keiner sagen, was da bei unbekannten Chips bei
> unbekannter Temperatur für ein Strom fließen wird und ob das ganze
> vielleicht mehr schlecht als recht auch ohne Widerstand ein Weilchen
> oder länger funktioniert.

Ok, aber ich muß den Widerstand ja irgendwie berechnen (z.B. so: 
http://www.pur-led.de/online/rechner/). Wenn Durchlaß- und 
Betriebsspannung gleich groß sind, kann nach den gängigen Formeln ja nur 
ein kleiner Widerstand in Betracht kommen, z.B. 5 Ohm für jede LED, 
oder?

Autor: Helmut L. (helmi1)
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H.D. M. schrieb:
> Wenn Durchlaß- und
> Betriebsspannung gleich groß sind, kann nach den gängigen Formeln ja nur
> ein kleiner Widerstand in Betracht kommen, z.B. 5 Ohm für jede LED,
> oder?

Deshalb wählt man die Betriebsspannung auch etwas höher als die 
Durchlassspannung der LED. So wird dann der LED Strom unabhängiger von 
Parameter/ Temperatur Äenderungen.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Ein guter Wert sind 300mV über der Betriebsspannung. Damit sind die 
meisten Streuungen der LEDs ausgeglichen. Wenn es genauer sein soll: 
Einen FET als KSQ davorhängen.

Autor: H.D. M. (simpit)
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Ingenieur schrieb:
> Ein guter Wert sind 300mV über der Betriebsspannung. Damit sind die
> meisten Streuungen der LEDs ausgeglichen. Wenn es genauer sein soll:
> Einen FET als KSQ davorhängen.

Ok, verstehe, also ca. 20 Ohm für jede LED in meinem Beispiel! Werde 
sogleich mal smd-widerstände bestellen.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Das ist der Wert für GLEICHE LEDs und GLEICHEM Strom wohlgemerkt.
Wenn die LEDs erwartungsgemäss etwas mehr auseinanderliegen, dann geht 
man mit der Spannung (und den Verlusten) höher.

Autor: H.D. M. (simpit)
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Ist klar, man verwendet ja ohnehin in einem Aufbau i.d.R. dieselben LED, 
möglichst aus der selben Charge.

Heute sind meine Monster-smd-LEDs R100 (Typ 2010) angekommen. Bin 
gespannt, wie sie sich löten lassen. Wenigstens kann man sie mit der 
Pinzette noch greifen. Gut für Tests.

Autor: H.D. M. (simpit)
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So dürfte es korrekt sein, oder? Bin offen für Verbesserungen.

Autor: H.D. M. (simpit)
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Habe noch 2 Fragen:

1) Hat jemand einen Tipp, wie ich die Leiterbahnen am sichersten 
isoliere. Auf die Rückseite kommt nämlcih eine Aluminium-Backplate, die 
möglischt eng anliegen sollte.

2) Spricht etwas dagegen, vor die je mit Vorwiderstand gesicherten LEDs 
nochmals einen (logarithmischen) Drehpoti zu setzen (um zu dimmen). Es 
muß aber ein Drehwiderstand sein (glaube die elektronischen Dimmer haben 
allesamt Taster).

Autor: Ranseier (Gast)
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H.D. M. schrieb:
> So dürfte es korrekt sein, oder? Bin offen für Verbesserungen.

LOOOOOOOL!!!!!

Nicht böse gemeint, aber das könnte ein Bild aus einer Gallerie der 100 
krassesten Murksereien sein. Der Grund ist keine Gehässigkeit, sondern 
schlicht der, dass SMD-Widerstände nicht dafür ausgelegt ist, 
irgendwelche Kräfte aufzunehmen. Die Kappe des Widerstandes hält so 
wenig aus, man könnte meinen, die wäre mit Spucke angeklebt.

Mir sind da schon einige bei SMD Rework Arbeiten kaputt gegangen.

Also so Konstruktionen, wo man an beiden Enden ein Stück Draht anlötet, 
gehen gar nicht.

Autor: Ranseier (Gast)
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Mein Vorschlag: Kleb doch auf der anderen Seite des Widerstands noch ein 
Stück Kuperfolie, dann kannst du den SMD Widerstand wie industriell 
üblich platzieren und er nimmt keine unkalkulierbaren Kräfte auf.

Warum nimmst du eigentlich keinen THT Widerstand? Die gibts auch in 3mm 
Bauweise. Da hättest du dir die Kleberei sparen können. Draht wird 
mitgeliefert.

Autor: Ranseier (Gast)
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H.D. M. schrieb:
> Habe noch 2 Fragen:
>
> 1) Hat jemand einen Tipp, wie ich die Leiterbahnen am sichersten
> isoliere. Auf die Rückseite kommt nämlcih eine Aluminium-Backplate, die
> möglischt eng anliegen sollte.

Tesafilm. Bei hohen Spannungen Isolierband.

> 2) Spricht etwas dagegen, vor die je mit Vorwiderstand gesicherten LEDs
> nochmals einen (logarithmischen) Drehpoti zu setzen (um zu dimmen). Es
> muß aber ein Drehwiderstand sein (glaube die elektronischen Dimmer haben
> allesamt Taster).

Der Drehpoti muss im Extremfall 50% der Nennleistung abführen können, 
ohne gegrillt zu werden.

Autor: Ranseier (Gast)
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Und nicht vergessen: P=RI²!

0805er Widerstände sind nur für 125mW zugelassen. Bei 100 Ohm wären das 
dann maximal 35mA Dauerbelastung.

Autor: LED (Gast)
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Ihr wisst schon, dass der TE seit 68 Beiträgen nicht mehr geantwortet 
hat?
Aber klar, nutzt den Thread für eine weitere Runde "Glaubenskrieg".

Autor: Der Andere (Gast)
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LED schrieb im Beitrag #5120251:
> Ihr wisst schon, dass der TE seit 68 Beiträgen nicht mehr geantwortet
> hat?

Du weisst schon daß der TE! schon seit 8 Jahren nicht mehr antwortet?
Und dass
Autor: H.D. Mer (simpit)
den Thread gekapert hat.

Autor: H.D. M. (simpit)
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Ranseier schrieb:
> Mein Vorschlag: Kleb doch auf der anderen Seite des Widerstands noch ein
> Stück Kuperfolie, dann kannst du den SMD Widerstand wie industriell
> üblich platzieren und er nimmt keine unkalkulierbaren Kräfte auf.
>
> Warum nimmst du eigentlich keinen THT Widerstand? Die gibts auch in 3mm
> Bauweise. Da hättest du dir die Kleberei sparen können. Draht wird
> mitgeliefert.

1. Geanu das hab ich mir auch schon überlegt, nachdem ich die Lötung 
ausgeführt hatte, zumal die Lötung dann noch flacher wird. Wird aber 
etwas fitzelig, da ja zwischen den beiden Kupferbahnen ein deutlicher 
Spalt sein muß - aber ich probiers. Kräfte wirken hier nicht, da das 
fest und stationär eingebaut wird (nicht in einem realen Fahrzeug!!!!). 
Da ich noch teste werd ich das acuh erproben.

2. Die üblichen Standard-THT-Widerstände sind viel zu klobig. Große 
smd-res sind ideal.

3. Diese Widerstände sind lt. Hersteller für 750 mW ("0,75 W": 
Ebay-Artikel Nr. 191519438072) 
zugelassen. 1 LED hat Durchlaß 3,4 - 4 V und max 40 mA. Müßte also dicke 
reichen - ist sogar noch viel Luft drin, wenn ich nur eine LED betreibe, 
oder habe ich falsch gerechnet. Aber ich teste mal, ob er heiß wird, um 
auch hier nichts zu versäumen.

4. @admin: Sorry, soll ich einen eigenen Thread aufmachen?

Autor: DEL (Gast)
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Gerade wurde ein unbeleuchteter Hohlraum entdeckt.

Autor: DEL (Gast)
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H.D. M. schrieb:
> Sorry, soll ich einen eigenen Thread aufmachen?

Für eine gute Lösung würde ich halten, eine Antwort abzuwarten - man 
könnte den Thread ab dem Zeitpunkt Deiner "Piraterie" in einen neuen 
stecken.
Denn jetzt steht es nunmal schon da.

Für die Zukunft vielleicht merken: Neue Threads verursachen kaum Kritik, 
das "Kapern" fremder älterer schon.

Autor: DEL (Gast)
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DEL schrieb:
> Gerade wurde ein unbeleuchteter Hohlraum entdeckt.

...war übrigens an "LED" gerichtet, als Bekräftigung
des Beitrages von "Der Andere". Also nicht an Dich, "H.D.".

Autor: H.D. M. (simpit)
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Da hab ich schon öfter in Foren erlebt: "Lies mal den ..... Tread ..., 
da steht alles drin" oder so ähnlich. Ziehe aber auch gern um, wenn 
gewünscht.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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H.D. M. schrieb:

> Da hab ich schon öfter in Foren erlebt: "Lies mal den ..... Tread ...,
> da steht alles drin" oder so ähnlich.

Wenn Du einen Tritt verträgst...
https://www.google.de/search?q=tread

Autor: H.D. M. (simpit)
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Ranseier schrieb:
> H.D. M. schrieb:
>> So dürfte es korrekt sein, oder? Bin offen für Verbesserungen.
>
> LOOOOOOOL!!!!!
>
> Nicht böse gemeint, aber das könnte ein Bild aus einer Gallerie der 100
> krassesten Murksereien sein. Der Grund ist keine Gehässigkeit, sondern
> schlicht der, dass SMD-Widerstände nicht dafür ausgelegt ist,
> irgendwelche Kräfte aufzunehmen. Die Kappe des Widerstandes hält so
> wenig aus, man könnte meinen, die wäre mit Spucke angeklebt.
>
> Mir sind da schon einige bei SMD Rework Arbeiten kaputt gegangen.
>
> Also so Konstruktionen, wo man an beiden Enden ein Stück Draht anlötet,
> gehen gar nicht.

Also da mußt du eine ganz miese Qualität erwischt haben. Habe bei meinen 
(die allerdings nicht gerade die billigsten waren), mal gerüttelt, 
geschoben und versucht die Lötbereiche mit der Pinzette abzuziehen. Bei 
den smds, die ich im Einsatz habe, sitzen sie (wenn es überhaupt 
"Kappen" sind), bombenfest - jedenfalls mehr als ausreichend für meine 
Anwendungszwecke.

Hinsichtlich der Höchstlast: Bei 1 Min. und 30 mA nicht einmal handwarm, 
also keinerlei Erwärmung feststellbar.

@Harald Wilhelms: Sorry, meinte natürlich "Fred" ;-).

: Bearbeitet durch User
Autor: H.D. M. (simpit)
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Jede LED mit 1 smd res R100. Geschätzt doppelt so hell als zuvor 
(s.unten). Danke nochmal für die Tips.

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