Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Bertrandt gut?


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von Basti (Gast)


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Ich habe die Tage ein Vorstellungsgespräch dort allerdings nur als 
Werksstudent. Bin mal gespannt!

von Normalo (Gast)


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Also die meisten haben hier totalen Realitätsverlust. Wenn Absolventen 
rumheulen, dass man nur 47000€ bekommt oder irgendwelche „super“ Meister 
Gehälter von Ingenieuren haben wollen.
Man sollt hier nochmal richtig stellen, dass Bertrandt keine 
Zeitarbeitsfirma ist sondern ein Dienstleiter welche Projekte 
selbstständig bearbeitet.

MFG

von Ich (Gast)


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Normalo schrieb:
> Man sollt hier nochmal richtig stellen, dass Bertrandt keine
> Zeitarbeitsfirma ist sondern ein Dienstleiter welche Projekte
> selbstständig bearbeitet.

2300€/brutto also knapp 30.000€ (incl. Weihnachtsgeld) halte ich bei 
einem Meister mit Berufserfahrung für einen Scherz, egal ob Zeitarbeit 
oder Dienstleister.

Absolventen, die rumheulen, weil sie nicht sofort 47k€/a bekommen, 
kotzen mich (auch) an.

von kalle (Gast)


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Guten Abend nochmal,

Naja Realitätsverlust würde habe ich mit meiner Quali bestimmt nicht.
Ich schrieb ja schon das ich seit 20 Jahren als Meister im Geschäft bin 
und schon einiges an Projekten gestämmt habe, angefangen vom Versuchsbau 
bis zur Produktionsplanung war alles dabei, und neben mir auf Augenhähe 
haben Ingenieure und Techniker gearbeitet. Das heißt ich habe eine Menge 
Erfahrung in der wirklichen Praxis wo so schnell kein Techniker oder 
Ing. hinkommt, seidenn diese sind auch schon 20 Jahre dabei.
Nein ich will auch nicht das Dicke Gehalt, aber angemessen, und das wäre 
laut ERA ca bei knapp 45000,- jährlich. So nicht eingeschnappt sein ich 
bin knapp 50 und habe Erfahrung, übrigens ein Ingenieur oder Techniker 
ist von den selben Vorraussetzungen natürlich erfahrungsgemäß schneller.

Zeitarbeit oder Dienstleister Disskussion @ Normalo?
Mensch ist alles das selbe egal ob die Projekte auch bei Bertrandt 
durchgeführt werden oder bei einem anderen Dienstleister oder 
Zeitarbeit, man arbeitet für den Kunden und bekommt in der Regel weniger 
Gehalt als festangestellte.

Das ist heut zu tage so.

von Outsider (Gast)


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kalle schrieb:
> Zeitarbeit, man arbeitet für den Kunden und bekommt in der Regel weniger
> Gehalt als festangestellte.

Dafür sind aber mehr Leute in Lohn und Brot, auch wenn es mehr ein 
teures Durchfüttern auf Kosten der Zeitarbeiter ist. Aber was tut man 
nicht alles für die wichtigste Statistik Deutschlands.

von Undecided (Gast)


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Normalo schrieb:
> Also die meisten haben hier totalen Realitätsverlust. Wenn Absolventen
> rumheulen, dass man nur 47000€ bekommt ...

Also um mal eins klarzustellen, rumheulen tue ich wegen 47k die mir 
angeboten wurden nicht. Finde das Angebot eigentlich sogar ganz ok und 
dass ich quasi den "Kunden", bei dem ich direkt arbeiten würde, schon 
gut kenne ist auch ein Pluspunkt.
Die Dienstleisterthematik hat für mich nur einen schlechten Beigeschmack 
aufgrund der artverwandten Personal-Leasing-Thematik. Ich seh nicht so 
recht ein warum neben Staat und dem Unternehmen für das ich eigentlich 
Arbeite, noch eine dritte Partei gut an meiner Arbeitskraft verdienen 
soll.
Um ehrlich zu sein, würd ich mich auch mit weniger zufrieden geben, 
falls ich eine Stelle angeboten bekäme für die ich meine derzeite 
Wohnsituation vorläufig beibehaten könnte.

Und die Sache, dass man problemlos innerhalb der Probezeit kurzfristig 
kündigen kann, hab ich noch garnicht bedacht. Da muss ich mal drauf 
achten was dazu genau im Vertrag steht.
Wenn das keine Nachteile hat könnt ich mich ja weiterhin auf andere 
Stellen bewerben und einfach kündigen wenn ich was besseres find. Sieht 
dann eben nur im Lebenslauf komisch aus, aber wenigstens käm direkt was 
in die Kasse.

MfG

von ex. (Gast)


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Undecided schrieb:.
>
> Da muss ich mal drauf
> achten was dazu genau im Vertrag steht.


6 Monate Probezeit, ein Monat Kündigungsfrist(zum 15 oder Monatsende)

von Arne (Gast)


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Ich schrieb:
> Absolventen, die rumheulen, weil sie nicht sofort 47k€/a bekommen,
> kotzen mich (auch) an.

Vor zehn Jahren (für Dich: das war 2001) bin ich mit 43k€ eingestiegen. 
Wenn ein Absolvent heute 47k€ verlangt, halte ich das für das mindeste! 
Mein Gehalt war damals Durchschnitt - ~10% in 10 Jahren ist eher 
zuwenig, als zuviel!

von Ich (Gast)


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Arne schrieb:
> Vor zehn Jahren (für Dich: das war 2001) bin ich mit 43k€ eingestiegen.

Also 85.000 DM, Gratulation, wenn du das als Absolvent bekommen hast.
Ich weiss nicht, ob das der Durchschnitt war, je nach Branche, insgesamt 
war das aber eher überdurchschnittlich. (Nicht das du das nicht Wert 
warst (bist).

Wer glaubt unberechtigterweise mit 47k€ Einstiegsgehalt, egal ob bei 
Bertrandt etc. abblitzt, dem steht die Welt offen.

47k€ sind in Stuttgart, München etc. anders zu bewerten als in 
ländlichen Gebieten.

Hier sind aber auch Gehälter von Putzfrauen und Altenpfleger im Umlauf, 
die sind wohl mehr Wunschvorstellung (nicht das ich denen das nicht 
gönnen würde).

von Undecided (Gast)


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Irgendwie nimmt mir die Diskussion hier einen falschen Lauf :/

Das Einstiegsgehalt sei mal so dahin gestellt. Der OEM selbst würde wie 
gesagt 48k für Absolventen zahlen, dass aber bei ner 35Std. Woche. Wenn 
ich das hochrechne auf die 40Std. komm ich auf fast 55k.
Von ländlicher Gegend kann bei dem Arbeitsplatz auch keine Rede sein, 
weswegen ich ja anfangs schon erwähnt hab, dass mich da die 
Lebenshaltungskosten höher kommen.

Und Danke für den Hinweis was zur Kündigungsfrist in etwa im Vertrag 
stehen wird. Die 6 Monate Probezeit waren mir klar, bloß die 
Kündigungsfrist nicht.

Nachwievor hat aber noch niemand was dazu geschrieben wie das bei B 
später mit Gehaltserhöhungen ausschaut. Zeigen die sich da relativ 
kulant um die Leute länger zu halten, oder muss ich davon ausgehen dass 
man versucht mich so lange wie möglich beim Einstiegsgehalt zu halten?
Kann jemand der bei B schon länger arbeitet mal schildern zu welchen 
Zeitpunkten und wieviel er/sie dabei jeweils mehr Gehalt bekam?

Gruß

von Wilhelm F. (Gast)


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Der Preisunterschied zwischen ländlicher Gegend und einer attraktiven 
Großstadt beschränkt sich hauptsächlich auf Wohnungsmieten und 
Wohneigentumspreise. Das ist aber teilweise auch extrem! Dafür braucht 
man auf dem Land mehr Zeit und für jeden Scheiß ein Auto, was einige km 
rennt, was das wiederum etwas ausgleicht.

Lebensmittel, Nebenkosten, Energie, sind bundesweit fast überall gleich. 
Ein Aldi in Kleinkaltnackisch hat die selben Preise wie in München.

Bekannte aus meiner Gegend (Eifel) fuhren sogar mal Samstags nach Köln, 
um sich neu einzukleiden. Das war wiederum billiger als in der 
Provinzstadt.

Altenpfleger, kenne ich zur Zeit nur welche, die an die 50 sind, und am 
laufenden Band für Hartzens anschaffen gehen, am letzten Tag der 
Probezeit planmäßig gekündigt werden. Weil draußen Frischfleisch wartet, 
für die selbe Prozedur in Grün.

von Arne (Gast)


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Ich schrieb:
> 47k€ sind in Stuttgart, München etc. anders zu bewerten als in
> ländlichen Gebieten.

Definitiv. In M hatte ich ein Angebot von IIRC 2000,- Brutto p.a. mehr. 
Lohnt nicht. Bin dann in die Nähe von Rastatt. Wobei das genauso teuer 
ist wie Bodensee hier. Wohnung (70-75qm) hat mich warm mit Garage auch 
700,-€ gekostet. Wobei ich zugeben muss, dass Januar 2001 noch Boom war. 
Wie die Gehälter danach abgeflacht sind, weiss ich nicht. Aber mal 
ehrlich: die 10% mehr brutto in 10 Jahren sind netto ein Verlust, da sie 
nicht die gestiegenen Lohnnebenkosten/Inflation wett machen. Von daher 
finde ich die Gehälter, die Einsteigern geboten werden erbärmlich. Man 
kann jetzt sagen: dann muss man ins Ausland gehen! Ist das wirklich DIE 
Lösung, die uns weiter bringt? Kann die Nachbarn in der EU durchaus 
verstehen, die fordern, dass hier die Lohnschraube gelockert werden 
soll.

von mike (Gast)


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Undecided schrieb:


...>
> Nachwievor hat aber noch niemand was dazu geschrieben wie das bei B
> später mit Gehaltserhöhungen ausschaut. Zeigen die sich da relativ
> kulant um die Leute länger zu halten, oder muss ich davon ausgehen dass
> man versucht mich so lange wie möglich beim Einstiegsgehalt zu halten?
> Kann jemand der bei B schon länger arbeitet mal schildern zu welchen
> Zeitpunkten und wieviel er/sie dabei jeweils mehr Gehalt bekam?
>
> Gruß


hi, also ich arbeite seit 2 jahren bei b in wob und bin nach kurzer zeit 
dann wegen einem projekt zu vw "entliehen" worden. nach dem ersten jahr 
gab es keine lohnerhöhung aufgrund der wirtschaftskrise. außerden hatte 
vw die personalkosten für dienstleister um 5% gedrückt.jetzt nach dem 2. 
jahr und mit dem boom bei vw gab's seitens b. 9% mehr gehalt + einmalige 
prämie.

du hast sowieso jedes jahr einmal ein gespräch mit deinem chef, wo du 
auch das thema gehaltserhöhung ansprechen solltest und dein chef eh 
damit rechnet, dass du das thema ansprichst. wenn du allerdings zu lange 
bei b. bleibst, dann wird sich dein gehalt nicht mehr großartig 
steigern, da b. ja dann mit dir (also wenn du z.b. bei vw "entliehen" 
bist) nicht mehr so viel gewinn einfährt.
ich glaub bei knapp über 4000 brutto is da grad die grenze. wenn du mehr 
möchtest, müßtest du dann schon als team- oder projektleiter bei b. 
direkt einsteigen.

bzgl. deiner 47k als einstiegsgehalt für ne 35h woche, kann ich nur 
persönlich sagen, man sollte auch mal die kirche im dorf lassen.
erstmal was leisten und dann kann man auch berechtigt fordern.

du kannst ja auch mal beim vdi den gehaltscheck machen lassen. da haben 
mittlerweile zig tausend leute ihre daten hinterlassen und man bekommt 
schon eine recht veranschaulichte übersicht, wo man persönlich im 
vergleich mit anderen arbeitnehmern und entsprechender qualifikation und 
berufserfahrung steht.

von ING (Gast)


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von Wilhelm F. (Gast)


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Zuckerle schrieb im Beitrag #2107501:

> Der Unterschied zwischen einem Ingenier-Dienstleister und einem
> Sklavenhändler ist der gleiche wie zwischen einem Hamburger-Zigeuner-
> Hacksteak und einer Bulette.

Der Mann kennt sich aus.

von mike (Gast)


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kalle schrieb:
> Hallo,
>

> Das zweite was mir persönlich sauer aufgestoßen ist, ist diese arrogante
> Art und weise wie der dicke (sogenannte)Abteilungsleiter rüber kam er
> wollte mich doch tatsächlich für 2300,- brutto, ja brutto einstellen.
> Der sagte ein Ingenieur verdiene hier auch nicht mehr.
>
> Naja ich habe meine Jacke genommen und bin wortlos raus.
> Ich denke die suchen wirklich leute die gerad von der Schule kommen die
> Sie ausheitzen können.
> Aber nicht mit Kalle;-)

hi kalle,

das ist bei bertrandt leider normal. die haben keinen tarif für ältere 
erfahrenere mitarbeiter. es wird zwar ab und zu intern drüber 
gesprochen, vorallem da man mittlerweile dringend neue mitarbeiter für 
alle bereiche sucht, aber entschieden wurde da bisher nix.

von Verleihnix (Gast)


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Kann sein dass es wie ein Märchen klingt für Neider oder welche die vom 
schlechten Mitbwerb hier mitlesen. Kann euch leider nicht sagen für wen 
ich im Club arbeite, Bertrandt wäre sicher die letzte Firma, sie 
unterbietet jeden Mitbewerber um ca 20% damit ja jeder Auftrag gewonnen 
wird, aber wovon können die dann leben? Auch Volke ist nicht berühmt für 
hohe Gehälter. Durch den Preisdruck leidet auch die Qualität weil 
langjähriges Wissen für die OEMs verlorengeht. Aber Geiz ist geil. Der 
Einkauf wird nach Einsparpotential bezahlt nicht für Mitleid. Damit 
müssen langjährige erfahrene Familienväter einen neuen Job suchen oft 
mit Gehaltseinbussen, da die Dienstleister immer weniger zahlen wollen. 
Sieht fast aus als ob der Einkauf von denen gesponsert wird oder 
umgekehrt damit die Löhne bundesweit gedrückt werden können. Der Erfolg 
gibt den OEMS recht. Durch Einsparen von neuen Mitarbeitern und 
Preisdruck auf die Lieferanten können wieder satte Bonis an die 
Festangestellten bezahlt werden.Die Leiharbeiter gehen leer aus, sind 
halt Menschen 2ter Klasse und werden oft auch so behandelt bei gleicher 
Ausbildung wohlgemerkt.
Wohlgemerkt - es gibt bei Dienstleistern auch Stellen über 50K mit 
Berufserfahrung. Vor allem wer als Anfänger unter 35 k arbeitet ist 
selbst schuld haben bereits mehrere GF von Dienstleistern zu mir gesagt. 
Jeder bekommt wenig wenn er nicht mehr verlangt oder bei der Frage nach 
dem Grund der Gehaltshöhe einknickt. Damit steigt auch der Firmengewinn. 
Die Dienstleister kassieren übrigens zwischen 46 und 55 Euro die 
Ingenieur-Stunde(auch Techniker) vom OEM. Manchmal bei Projektmanagern 
auch mal 90 euro. Also mal scharf nachrechnen wer damit alles 
mitverdient. Natürlich gibts auch Bürokosten etc.Trotzdem!
Ein Gutes Beispiel aus einer anderen Brache. Ein Freund von mir arbeitet 
als Salesmanager ca 50 St. Woche bei einem bekannten Unternehmen (nicht 
automotive)und verdient 80K (90%fixum) sein neuer Kollege arbeitet für 
40K für die gleiche Arbeit, als er sich beschwerte sagte sein Chef, sie 
haben ja nicht mehr verlangt, dann müssen Sie richtig Leistung zeigen 
dann können Sie das auch irgendwann mal verdienen. Der Mitarbeiter 
arbeitet seit 2 Jahren derzeit ca 80 Stunden die Woche und die Messlatte 
wird monatlich höhergeschraubt - das Gehalt aber nicht.
Und jetzt können die bekannten Neider und Mitbewerber die als normale 
Leser sich outen diese Angaben verleugnen und schlechtreden. Mir machts 
nichts aus, ich weiss dass es so ist. Jeder bekommt was er verdient.

von Bertrandtler (Gast)


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Zur Abwechslung mal was konkretes:

Ich verdiene mit 5 Jahren BE bei Bertrandt 52k/a.
Nicht besonders viel, aber für mich in Ordnung.

von Ich (Gast)


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Bertrandtler schrieb:
> Ich verdiene mit 5 Jahren BE bei Bertrandt 52k/a.
> Nicht besonders viel, aber für mich in Ordnung.

Beim Kunden vor Ort, oder "inhouse" ?
52k/a Gehalt oder incl. Auslösung etc. ?
Basis welcher Stundenwoche ?

von Bertrandtler (Gast)


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Inhouse, keine Auslöse, 40h.

von Ich (Gast)


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Ich nehme mal an, du wohnst nahe deines inhouse Einsatzes.
Umziehen würde ich für so ein Unternehmen nicht.

von Normalo (Gast)


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@Bertrandtler

Also 52K/a ist doch voll i.O?!!!
In welcher Abteilung bist du und was machst du da??(meine Welche 
Position)

Und an alle die hier Dienstleister mit Sklavenhändler gleichsetzten, 
also ihr habt das Prinzip einer Dienstleitung nicht verstanden!!!
Jedes Autohaus(z.B.) ist ein Dienstleitungsunternehmen und Arbeiten im 
Kundenauftrag!!! Die kassieren vom Kunden auch mal das 3-6 fache von dem 
was die Leute in der Werkstatt verbienen(sprich:Kunde bezahlt 40-50€/h 
und Facharbeiter verdient 6-10€/h) und da regt sich keiner auf, dass da 
so viele mitverdienen!!!
Und das man als "kleines" Unternehmen nich die überzogenen Gehälter, 
fürs Nichtstunder, der OEM´s zahlen kann ist doch klar(siehe aktuell 
Deutsche Bahn und die kleinen Privaten)!!!

MFG

von Hans Peter (Gast)


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@Zuckerle

Wars du schon für B tätig???

von Hans Peter (Gast)


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Dir ist aber schon klar, dass nicht alle beim OEM sind, sonder auch 
Inhouse!!! Also bekommt man auch Verträge wenn man nicht "direkt" für 
den OEM arbeitet!!!

Aber so wie sich das anhört bist du ja der absolute Überflieger dem die 
Firmen hinterherrennen!!!!

von Bertrandtler2 (Gast)


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Bei mir sinds 51,5k mit 2,5 Jahren BE bei 40 h, ebenfalls "Inhouse". 
Überstunden können abgefeiert werden: Übrigens können die einzelnen 
Niederlassungen sehr stark voneinander abweichen, wieviel mit AÜ 
gearbeitet wird. Grundsätzlich gibts noch einene riesen Unterschied ob 
man bei den Bertrandt Ingenieurbüros oder bei Bertrandt Services 
angestellt ist. Bertrandt Services ist reine Zeitarbeit - da gibts 
nichts schön zu reden. Extern beim OEM ist übrigens auch nicht immer das 
schlechteste, da dies die einzig realistische Chance ist, beim OEM ohne 
Vitamin B reinzukommen. Zumindest meiner Meinung nach, wobei ich diese 
Entwicklung auch nicht besonders toll finde.

von Luk (Gast)


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Bertrandtler 2 das ist doch gut:) welch ein Standort? In München z.b.ist 
bertrandt einer der sehr guten Dienstleister auch was die Bezahlung 
betrifft. Der Standort Wolfsburg ist damit garnicht zu vergleichen, da 
stellen sie teilweise jungingenieure für 2300,-per month ein. Wenn man 
Glück hat bekommt man als it- diplomer Einstieg mit 3000,- ansonsten 
stimmt es wie bertrandtler 2 sagt bertandt ist nicht bertrandt oder es 
herrscht nicht die gleiche zahlmoral, Wolfsburg ist ein reiner 
Durchlauferhitzer, und das schlägt sich auf die Arbeitsmoral und 
Motivation nieder. Vielleicht wachen die ma von b mal auf und gründen 
einen Betriebsrat. Bertrandt expandiert fährt perverse Gewinne ein und 
der Kelch geht an den ma vorbei. Wehrt euch.  Gruß auch ein externer 
nicht von b:)

von Holger (Gast)


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Zuckerle schrieb im Beitrag #2123936:
>> Autor: Hans Peter (Gast)
>> Datum: 29.03.2011 12:55
>

> Pilotenschein habe ich nicht. In meinem Alter und in meiner Position
> läßt man sich fliegen.
>
> Der Rest stimmt.


Warum geglückst du nicht andere Foren mit deinen Weisheiten. 
Mittlerweile kennen hier doch alle deine Meinung, dass Bertrandt einen 
nur ausnutzt usw.

Wer nicht bei einem OEM arbeitet, sondern bei nur bei einem 
Dienstleister, weil u.a die OEMs nicht immer direkt einstellen, der ist 
dann halt aus deiner Sicht zu blöd. Also was soll's.

von Holger (Gast)


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Nachtrag:

Rechtschreib- und Grammatikfehler aus meinem vorherigen Post darf der 
Finder gerne behalten ;-)

von Holger (Gast)


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Zuckerle schrieb im Beitrag #2125132:
>> Autor: Holger (Gast)
>> Datum: 30.03.2011 12:24
>
> Es kann keiner was dafür
> das du noch nichts anständiges gefunden hast und immer noch für einen
> Hungerlohn beim Seelenverkäufer den Kasper spielst! Biste selber schuld!
>


Der Kommentar von dir hier zeigt sehr schön, wie respektvoll du mit den 
Meinungen anderen Usern umgehst. Glückwunsch dazu.

von exbertrandtler (Gast)


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Hallo,

ich war bei B in WOB fast 1 1/2 Jahre.

Es stimmt das man nach den 2 Monaten Einarbeitungszeit eine kleine 
Präsentation über ein kleines Projekt halten muss. Ist nichts wildes.
Was eher nervig ist, dass man den ganzen Stammbaum von B auswendig 
lernen muss.

Ich kann dem nur Zustimmen, das B sich keine Mühe gibt Leute zu halten.
Das habe ich an meiner eigenen Person gemerkt.

Wurde nach meinen 2 Monaten in ein Projekt gesteckt, wofür man absolut 
keine Schule hätte besuchen müssen.
Dies habe ich dann auch nach ein paar Monaten kommuniziert, das dieses 
Projekt überhaupt nicht meiner Qualifikation entspricht und das man dort 
verblödet. Habe über 8 Monate keine Reaktion von B gehört, bis ich die 
Kündigung eingereicht habe. Dann hatte man auf einmal alternativ 
Projekte. Aber auch nur wenn ich vorher meine Kündigung zurück ziehe. Ja 
ne ist klar und dann wird das Projekt nichts und dann steht man da.

Daher kann ich euch nur einen guten Rat geben, seit euch sicher, das ihr 
auch als Ing. eingestellt werdet und nicht als tech. Angestellter. Somit 
geht ihr sicher das ihr auch sinnvolle Arbeiten ausführen könnt.

Die Bezahlungen liegen eigentlich im Durchschnitt und B bezahlt für 
Anfänger die gerade aus dem Studium kommen nicht schlecht. (42K)

Der weitere Vorteil ist, das B viele Inhausprojekte hat. Hat den 
Vorteil, dass wenn man mal nicht im Projekt ist, nicht direkt gefeuert 
wird.

Hatte aber das Gefühl, das B nicht die Schlüsselpositionen beim Kunden 
besetzt. D.h. sind nicht viel bei Entwicklungen beteiligt.( Ist mein 
Eindruck, kann sich mittlerweile geändert haben)

Für mich war halt die Betreuung super schlecht und man hat meine Arbeit 
nicht wirklich angesehen, bzw. war einem die Peron nichts wert.

So war mein Empfinden und wenn ich dem Arbeitgeber nicht wichtig bin, 
brauche ich auch nicht für ihn arbeiten und ihm das grosse Geld 
besorgen.


Bin zwar nun zum anderen Dienstleister gewechselt, aber die Betreuung 
ist super, bin nun beim Kunden in der Entwicklung und kann meine 
Kenntnisse weiterentwickeln.

Für mich war der Wechsel superm und das beste was ich machen konnte.


Wünsche euch allen viel Erfolg beim Bewerben.

von Holger (Gast)


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exbertrandtler schrieb:

>
> Bin zwar nun zum anderen Dienstleister gewechselt, aber die Betreuung
> ist super, bin nun beim Kunden in der Entwicklung und kann meine
> Kenntnisse weiterentwickeln.
>
> Für mich war der Wechsel superm und das beste was ich machen konnte.
>
>
Dito.

von Hans Peter (Gast)


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Da hier viele nur am meckern sind und regelrecht Rufmord an Bertrandt 
betreiben, frage ich mich wie "so eine" Firma zu ca 7000 Mitarbeiter 
gekommen ist.
Würde doch keiner dableiben um nur ein Job zu haben, bei solch 
schlechten Bedingungen!!
Ich persönlich kenne auch jemanden der 8 Jahre da ist und er ist 
vollkommen zufrieden!!!!
Und die ganzen sachen wie Schulungen oder auch den Aufstieg in 
Führungspositionen, der bei Bertrandt ja "unmöglich" ist, ist auch beim 
OEM nicht viel einfacher!!!!

von Thomas1 (Gast)


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exbertrandtler schrieb:
> Ich kann dem nur Zustimmen, das B sich keine Mühe gibt Leute zu halten.


Bei Perschau ist es noch schlimmer. Denen laufen die Mitarbeiter weg.

von wurst (Gast)


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Warum sollte man auch nicht wechseln, wenn man einen besseren Job 
(Aufgaben, Geld, etc.) kriegt.

von dj (Gast)


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Vor einigen Monaten hatte ich keine Ahnung von den Dienstleistern. 
Nachdem ich hier in Foren verschiedenes gelesen habe, würde ich niemals 
zu denen gehen. Es sei denn, überhaupt keine andere Option.

So schlimm kann es doch nicht sein. Ich habe Vgs bei einigen gehabt, und 
ich hab im allgemeinen guten Eindruck bekommen, nette Leute usw. Aber 
irgendwie habe ich kein Vertrauen auf die Laden. Ich glaube, es ist auch 
so für viele mitleser hier.

Echter Rufmord für alle Diensleister!!

von John Q. (Firma: Johnq) (johnq)


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Hi.
Ich habe mich bei Bertrandt beworben,wurde quasi angenommen,die haben 
mir den Arbeitsvertrag per Post gesendet ;ich habe ihm unterschrieben 
wieder zurück gesendet mit alle anderen Dokumente die verlangt  wurden 
und natürlich mein alten Job gekündigt.
Kurze Zeit vor Arbeitsbeginn dann passiert das schlimmste was einen im 
Job passieren kann...Leider haben Sie sich doch anders entschieden und 
können mich "leider" nicht mehr nehmen.
Was soll ich dazu noch sagen ???
Ist das seriös ???
Kann leider nichts Positives über das Unternehmen berichten.

von dj (Gast)


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John Qqqq schrieb:
> ich habe ihm unterschrieben
> wieder zurück gesendet mit alle anderen Dokumente die verlangt  wurden
> und natürlich mein alten Job gekündigt.
> Kurze Zeit vor Arbeitsbeginn dann passiert das schlimmste was einen im
> Job passieren kann...Leider haben Sie sich doch anders entschieden und
> können mich "leider" nicht mehr nehmen.

Das glaube ich nicht! Aber du hattest doch denn einen Vertrag. Für 
sicher wärst du für eine Entschädigung berechtigt?

von Alex (Gast)


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> Was soll ich dazu noch sagen ???

nichts sagen, verklagen und Schadensersatz fordern..

von Alex (Gast)


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> Bei Perschau ist es noch schlimmer. Denen laufen die Mitarbeiter weg.

Sehr gut, genauso muss es sein..

von Alex (Gast)


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Hallo zusammen,
Ich habe mich auch bei Bertrandt beworben. Ich bin Diplom-Ing. 
Automatisierungstechnik (1 Jahr Berufserfahrung), Kandidat Master in 
Elektrotechnik /Informationstechnik. Die haben mir angeboten im Testing 
von Funktionen im C-code einzusteigen. Auf meine Gehaltsvorstellungen 
45k/Jahr für eine 40 Stunden/Woche reagierten nicht besonders froh. Aber 
ich muss von der Kostendeckung ausgehen, ich bin verheiratet, habe ein 
Kind.
Niederlasssung ist in München. Was haltet ihr dafür?

von dj (Gast)


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Alex schrieb:
> Hallo zusammen,
> Ich habe mich auch bei Bertrandt beworben. Ich bin Diplom-Ing.
> Automatisierungstechnik (1 Jahr Berufserfahrung), Kandidat Master in
> Elektrotechnik /Informationstechnik. Die haben mir angeboten im Testing
> von Funktionen im C-code einzusteigen. Auf meine Gehaltsvorstellungen
> 45k/Jahr für eine 40 Stunden/Woche reagierten nicht besonders froh. Aber
> ich muss von der Kostendeckung ausgehen, ich bin verheiratet, habe ein
> Kind.
> Niederlasssung ist in München. Was haltet ihr dafür?

Meinst du es für ernst, oder trollst du hier?!

Warum Automatisierungstechnik und dann C-Code testing!! Bewirb dich 
weiter. Z.B. hier:

http://www.inpro-electric.de/index.php?id=55

Sie suchen ständig Mitarbeier. Man muss halt bisschen reisebereit sein.

Bleib auf jeden Fall bei Automatisierungstechnik wenn du über DL 
arbeiten möchtest. Nach 2-3Jahren Berufserfahrung, könntest du bestimmt 
was besseres finden.

von Thomas1 (Gast)


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John Qqqq schrieb:
> Kann leider nichts Positives über das Unternehmen berichten.


Na da kenne ich von Perschau richtig schlimme Sachen mit einseitig 
veränderten Arbeitsvertrag und nicht anerkannten Bildungsabschlüssen aus 
der BRD usw. Das sind Betrüger!

von Wilhelm F. (Gast)


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Alex schrieb:

> Auf meine Gehaltsvorstellungen
> 45k/Jahr für eine 40 Stunden/Woche reagierten nicht besonders froh. Aber
> ich muss von der Kostendeckung ausgehen, ich bin verheiratet, habe ein
> Kind.
> Niederlasssung ist in München. Was haltet ihr dafür?

45k ist in München einen Tropfen auf den heißen Stein. Da mußt du schon 
fast eine Wohnung im Asi-Viertel suchen, bzw. in einer völlig 
unattraktiven Wohngegend. Ich forderte dort immer über 50k als 
Einzelperson. Es wurde nie beanstandet. Und zu dritt, wie ihr es seid, 
ist es teuerer. Verheiratet, hat man aber auch weniger Abgaben.

von Alex (Gast)


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Als Elektrotechniker verfüge ich über unzureichende 
Programmierkenntnisse.
Ich muss jetzt noch ein Monat in C einarbeiten, dann findet das 
Endgespärch statt. Danke für den Hinweis

von Alex (Gast)


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Habe ich auch gedacht, die Mieten sind schon echt hoch.

von exbertrandler (Gast)


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@dj:

Das ist kein Rufmord.
Das einzige worauf ich euch aufmerksam machen will, ist das man beim 
Dienstleister drauf achten sollte in welche Niederlassung man kommt.

Sicher gibt es DL mit guten Ruf. Aber es kann sein das die eine oder 
ander Niederlassung das nicht so gut umsetzt.D.h. wenn die Betreuung 
schelcht ist, der DL keine guten Projekte bekommt usw. Das kann aber in 
einer anderen Niederlassung ganz anders sein.

Genauso auch der umgekehrte Weg. Das ein DL in einer Niederlassung einen 
schlechten Ruf hat aber die andere Niederlassung alles super macht.

Auch darauf sollte man achten.


Gruß

von Stefan (Gast)


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Bertrandt?! Um bei dem Kern der Frage zu bleiben, bertrandt bloß nicht 
der letzte laden vor allem Niederlassung Wolfsburg. Gehaltserhöhung 50,- 
Euro. Nach 2 Jahren?! Bin Techniker und verdiene jetzt 2200,- Euro und 
werde 33 Jahre. Da Krise wahr bin ich eingestiegen mit dem Gehalt, mein 
teaml. Sagte nach nen Jahr legt er ne Schippe drauf, und jetzt hänge ich 
ich mit 50 Euro mehr, und die stellen ein und bauen eine Halle nachder 
anderen, mein schônes Geld und der meiner Kollegen wird dort verballert. 
Ich hoffe das recht sich. Ärger, schnief, Trauer.

von Maxi (Gast)


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Hallo, ich bin Uni Absolvent Maschinenbau (Dipl.) und habe mich auch bei 
B (Niederlassung München) beworben. Nach dem ersten Vorstellungsgespräch 
habe ich erfahren, der Einstiegsgehalt liegt jetzt zwischen 40 und 43. 
Ist dies in Ordnung in München oder ein bisschen zu wenig?

von Anele (Gast)


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Ich habe 45K genannt auch in Niederlassung Neckarsulm und Ingoldstadt.
Hasst du noch 2.Vorstellungsgespräch? Ist der Gehalt wirklich in 
Probezeit niedriger?

von Ich (Gast)


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Anele schrieb:
> Ist der Gehalt wirklich in Probezeit niedriger?

Hatte mal, nicht bei B., während der Probezeit 10% weniger als 
gefordert.

von Bertrandtler2 (Gast)


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Anele schrieb:
> Ich habe 45K genannt auch in Niederlassung Neckarsulm und Ingoldstadt.
> Hasst du noch 2.Vorstellungsgespräch? Ist der Gehalt wirklich in
> Probezeit niedriger?

In Ingolstadt kenne ich keinen einzigen Fall, wo das so wäre. Vermutlich 
wirst du 43 k angeboten bekommen, falls sie dich nehmen.

von Martin (Gast)


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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Verheiratet, hat man aber auch weniger Abgaben.

Ohne daß ich jetzt speziell dich ansprechen wollte: warum sieht man 
eigentlich ständig dieses völlig überflüssige (weil falsche) Komma?

Sowas sieht man mittlerweile in jedem dritten Posting.

Macht ihr da beim Sprechen ne Pause und glaubt daher, daß da ein Komma 
hin muß? Falls ja, ist das dialektbedingt?

von Wilhelm F. (Gast)


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Martin schrieb:

> warum sieht man
> eigentlich ständig dieses völlig überflüssige (weil falsche) Komma?

Ich schenke es dir, es gehört somit dir.

Du bist hier im falschen Forum. Es ist kein Germanistenforum, und auch 
kein Pedantenforum.

von Martin (Gast)


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Laß mich einfach in Frieden, du Beleidiger.

von Holger (Gast)


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Stefan schrieb:
> Bertrandt?! Um bei dem Kern der Frage zu bleiben, bertrandt bloß nicht
> der letzte laden vor allem Niederlassung Wolfsburg. Gehaltserhöhung 50,-
> Euro. Nach 2 Jahren?! Bin Techniker und verdiene jetzt 2200,- Euro und
> werde 33 Jahre. Da Krise wahr bin ich eingestiegen mit dem Gehalt, mein
> teaml. Sagte nach nen Jahr legt er ne Schippe drauf, und jetzt hänge ich
> ich mit 50 Euro mehr, und die stellen ein und bauen eine Halle nachder
> anderen, mein schônes Geld und der meiner Kollegen wird dort verballert.
> Ich hoffe das recht sich. Ärger, schnief, Trauer.

das liegt eher daran, dass du "nur" techniker bist.
bei den dipl.-ings. gab es in der wob niederlassung ca. 200-300 euro 
mehr in dieser gehaltsrunde. ;-)

von Norf (Gast)


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Holger schrieb:
> Stefan schrieb:
>> Bertrandt?! Um bei dem Kern der Frage zu bleiben, bertrandt bloß nicht
>> der letzte laden vor allem Niederlassung Wolfsburg. Gehaltserhöhung 50,-
>> Euro. Nach 2 Jahren?! Bin Techniker und verdiene jetzt 2200,- Euro und
>> werde 33 Jahre. Da Krise wahr bin ich eingestiegen mit dem Gehalt, mein
>> teaml. Sagte nach nen Jahr legt er ne Schippe drauf, und jetzt hänge ich
>> ich mit 50 Euro mehr, und die stellen ein und bauen eine Halle nachder
>> anderen, mein schônes Geld und der meiner Kollegen wird dort verballert.
>> Ich hoffe das recht sich. Ärger, schnief, Trauer.
>
> das liegt eher daran, dass du "nur" techniker bist.
> bei den dipl.-ings. gab es in der wob niederlassung ca. 200-300 euro
> mehr in dieser gehaltsrunde. ;-)



Wow "nur" Techniker,
 ca 200,- bis 300,- für dipl ings.
mal gut das der Kunde nach Aufgabenfeld und nicht nach Titel bezahlt du 
Held;-)

von Holger (Gast)


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Norf schrieb:


> Wow "nur" Techniker,
>  ca 200,- bis 300,- für dipl ings.
> mal gut das der Kunde nach Aufgabenfeld und nicht nach Titel bezahlt du
> Held;-)


alles klar.
ich werd ab jetzt hier keine erfahrungsberichte mehr bzgl. bertrandt 
posten. ist ja hier scheinbar nicht erwünscht.

viel spaß beim diskutieren noch.

von Holger (Gast)


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letzte anmerkung noch bzgl. techniker bei bertrandt.

wenn ich die techniker in der wob niederlassung von bertrandt so sehe 
und was diese dort leisten, dann würd ich auch nicht mehr bezahlen. was 
da teilweise für "bauern" arbeiten, dass darf man eigentlich keinem 
kunden antun ;-)

von Norf (Gast)


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Holger schrieb:
> letzte anmerkung noch bzgl. techniker bei bertrandt.
>
> wenn ich die techniker in der wob niederlassung von bertrandt so sehe
> und was diese dort leisten, dann würd ich auch nicht mehr bezahlen. was
> da teilweise für "bauern" arbeiten, dass darf man eigentlich keinem
> kunden antun ;-)

Sag mal Holger, hast Du irgendwelche Komplexe oder warum musst Du Dein 
Ego mit so welchen unkonstruktiven Beiträgen aufputschen?! Findest Du es 
nicht krass das Deine Kollegen so wenig Erhöhung nach 3Jahren bekommen? 
Ich meine bei mir in der Abteilung sind wir 4 Ingenieure und 3 
Techniker, glaub mal ja nicht das die weniger verdienen als wir. Und 
nehm nicht alles persönlich das ist nur ein Forum wo über Bertrandt 
diskutiert wird ohne Wertung der einzelnen Personen und derer Qualis, 
letztendlich verdienen alles das Geld für Bertrandt. Gruß

von Alex (Gast)


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> Mal was anderes ; habe leuten gehört das Bertrand von einem anderen
> "Dienstleister" übernommen wurde. Ist da was drann oder heiße Luft.

Diese Bastar.. !! Tschuldigung. Wenn das stimmt, dann ist das der faule 
und zurzeit einzige Schachzug der Sklavenfirmen, um kommende 
Rückforderungen
von Arbeitnehmern, Sozialversicherungen und Krankenkassen zu umgehen, 
die im Zusammenhang mit dem kürzlich vom Bundesarbeitsgericht gefällten 
Urteil über die nicht tariffähigkeit der CGZP.
Leider weiß ich jetzt nicht, ob auch B mit/über CGZP-Tarife ihre 
Mitarbeiter versklavten.
Die Info habe ich von einem Arbeits/ AÜ - Rechstanwalt. Ich erwäge 
gerade selbst über eine Anklage gegen eine kleine Sklavenfirma, in der 
ich mal vor meiner Studienzeit gejobbt hatte. Bei mir geht es um ~4000 
Euro Rückforderung ohne Steuer, Krankenkassenbeitrag und 
Sozi.versicherung und der Anwalt ist da bester Laune, denn das Geld 
dürfte bei mir praktisch schon in der Tasche sein!
Bin gerade dabei meine damaligen Kollegen abzukloppen, um die auf das 
aktuelle Thema aufmerksam zu machen. Durch die vielen Klagen hoffe ich 
das dieser Sklavenverein bald verreckt und danach sieht es zurzeit auch 
aus!

Jeder, der 2008 - 2010 bei einer Leihbude beschäfftigt war mit den 
entsprechenden Tafifverträgen von CGZP, steht im Arbeitsvertrag meist im 
ersten §, kann seine Bude verklagen und für diesen Zeitraum Nachzahlung 
fordern und zwar in der Höhe, die die Festangestellten in den Betrieben, 
wo man gearbeitet hatte pro Stunde verdienten.
Wenn die Sklavenbude schon insolvent ist, um so besser und wenn nicht, 
dann muss diese nach der aktuellen Rechtslage auf jeden Fall zahlen!
Es sei denn irgend eine andere Firma hat die Sklavenbude 
gekauft/übernommen, wonach der Neuerwerber nicht für die Forderungen 
gegenüber seine Neuanschaffung gerade stehen muss.
Nichtsdestotrotz am Fiskus kommen die meisten von diesen Buden nicht 
vorbei und bei Insolvenz gehen da die Forderungen direkt auf die 
früheren Entleiher über.... Ahhhh herrlich...

nähere Infos von Fachanwälten zum Thema findet man unter:

http://www.anwaltbund.de/news/2011/03/11-03-28-cgzp-leiharbeit-wirtschaftswoche.php

Die käuflichen Medien..., wo sind die nun, warum wird das Thema nicht 
flächendeckend verbreitet? Je mehr Kläger, desto mehr Schaden und 
Firmenpleiten bei den Sklavenhändlern... . Ahhhh herrlich...

von Bertrandtler (Gast)


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Falsches Thema! Bertrandt ist keine Leihbude und zahlt auch nicht nach 
Sklavenhaltertarif. Genauer gesagt nach gar keinem Tarif.
Die Gehälter orientieren sich am OEM und liegen dann 10...20% drunter.

von Bertrandtler2 (Gast)


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Hier sind wohl einige nicht mal in der Lage Google zu verwenden. Die 
Hauptaktionäre sind Porsche, Boysen und LBBW.

von Exbertrandtler (Gast)


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Guten Morgen,

@ Alex: Bertrandt ist in keinem Tarif, von daher wird nicht nach Tarif 
bezahlt.

Das Bertrandt übernommen wurde, habe ich nichts von gehört.


Wer sich bei Bertrandt bewerben möchte und in Süddeutschland wohnt, 
sollte ich sich bei B. in Ingolstadt bewerben. Dort ist B. sehr gut 
positioniert.
Sie machen viele Projekt (Prüfstände) für Audi. Die Leute aus Wob sind 
dort auch immer hingefahren um sich die Prüfstände für die 
Inhausprojekte anzuschauen.

Nach dem Motto Copy and Paste =)

Ansich sei noch gesagt, das die Stadt WOB auch nicht so der Hit ist. 90% 
der Arbeiter sind Tag oder Wochenendpendler.


Gruß,

von Thomas1 (Gast)


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Exbertrandtler schrieb:
> Die Leute aus Wob sind
> dort auch immer hingefahren um sich die Prüfstände für die
> Inhausprojekte anzuschauen.
> Nach dem Motto Copy and Paste =)

Bayreuther lernweise eben. :-) So wirds gemacht. China ist damit auch 
sehr erfolgreich.



> Ansich sei noch gesagt, das die Stadt WOB auch nicht so der Hit ist.

WOB besteht fast nur aus dem Werk und etwas Wohnhäuser darum. Man könnte 
es als Industriekaff bezeichnen.

von Martin (Gast)


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Bertrandtler schrieb:
> Falsches Thema! Bertrandt ist keine Leihbude und zahlt auch nicht nach
> Sklavenhaltertarif. Genauer gesagt nach gar keinem Tarif.
> Die Gehälter orientieren sich am OEM und liegen dann 10...20% drunter.


Hallo und einen schönen Abend,

@Bertrandtler wie kommst Du darauf das Bertrandt keine Leihbude ist?
Man sitzt mit seinem vielleicht baldigen Teamleiter beim Kunden und wird 
vorgestellt.
"Bei Bertrandt" und nicht Bertrandt Service, Bertrandt Service bietet 
überall Leute an selbst beim Bäcker.
Bertrandt hauptsächlich für Ingenieurdienstleistung.

Also mehr Leihbude geht nicht.

PS:Einige Standorte fangen langsam an mehr Prüfstände und Klimakammern 
zu beschaffen für weitere Projekte oder um sich vom Image der Leihbude 
weg zu arbeiten.
Aber man kann vieles nicht überdecken, die Leute kann man alle nicht die 
ganze Zeit verarschen. Viele Kunden machen das auch nicht lange mit das 
die MA ständig bei Bertrandt kündigen.

Mein fazit sowas müsste alles verboten werden.
Nur zu gleichen Konditionen der Festangestellten des Kunden.

By by

von Sebi (Gast)


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Martin schrieb:
> Bertrandtler schrieb:
>> Falsches Thema! Bertrandt ist keine Leihbude und zahlt auch nicht nach
>> Sklavenhaltertarif. Genauer gesagt nach gar keinem Tarif.
>> Die Gehälter orientieren sich am OEM und liegen dann 10...20% drunter.
>
>
> Hallo und einen schönen Abend,
>
> @Bertrandtler wie kommst Du darauf das Bertrandt keine Leihbude ist?
> Man sitzt mit seinem vielleicht baldigen Teamleiter beim Kunden und wird
> vorgestellt.
> "Bei Bertrandt" und nicht Bertrandt Service, Bertrandt Service bietet
> überall Leute an selbst beim Bäcker.
> Bertrandt hauptsächlich für Ingenieurdienstleistung.
>
> Also mehr Leihbude geht nicht.
>
> PS:Einige Standorte fangen langsam an mehr Prüfstände und Klimakammern
> zu beschaffen für weitere Projekte oder um sich vom Image der Leihbude
> weg zu arbeiten.
> Aber man kann vieles nicht überdecken, die Leute kann man alle nicht die
> ganze Zeit verarschen. Viele Kunden machen das auch nicht lange mit das
> die MA ständig bei Bertrandt kündigen.
>
> Mein fazit sowas müsste alles verboten werden.
> Nur zu gleichen Konditionen der Festangestellten des Kunden.
>
> By by

Naja aber Bertrandt gibt sich doch solche mühe die MA zu behalten und 
während der Krise nicht zu Kündigen oder bei Konjunkturschwäche:-)

Rein ironisch. Bertrandt hat sich auch von vielen getrennt, wie alle 
anderen leihbuden auch.
:-)

von exbertrandt (Gast)


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Hallo ihr lieben,

Geld ist nicht alles und wenn es einem bei Bertrandt gefällt warum dort 
auch nicht alt werden wollen?!
Es ist ja richtig das man auch mit seinem Arsch an die Wand kommen muß, 
aber weniger Geld heißt ja nur länger sparen.

Also konzentriert euch lieber auf eure Freizeit.

Ist doch egal wenn der Kollege 1000,- euro mehr verdient oder der 
Nachbar Arzt ist, man muß halt länger für seine Sachen sparen.

Kopf hoch.

Arbeit ist nicht alles.

Lieben Gruß

von Exbertrandt (Gast)


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Zuckerle schrieb im Beitrag #2134578:
>> Autor: exbertrandt (Gast)
>> Datum: 06.04.2011 14:44
>
>> Ist doch egal wenn der Kollege 1000,- euro mehr verdient oder der
>> Nachbar Arzt ist, man muß halt länger für seine Sachen sparen.
>
> Mag sein. Ist aber ein Unterschied ob man 1 Jahr für was spart oder 200.
>
> Ob man mit gleicher Leistung 1000,- oder 5000,- mehr hat.
>
> Bleib du noch 150 Jahre bei Bertrand, ich gehe lieber 1 Jahr auf IBN.

Hey zuckerle, du hast doch recht deswegen bin ich doch auch 
exbertrandt:-) ich find es auch nicht richtig wenn so ein Riesen 
Unterschied ist, bloß was ich damit sagen will ist dass man entweder 
damit lebt bei bertrandt zu arbeiten, mit allen Konsequenzen oder sein 
leben selbst in die Hand nimmt und sich verbessert. Ich habe mich für 
das 2te entschieden, denn ich will auch voran kommen;-)

von exbertrandt (Gast)


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Zuckerle schrieb im Beitrag #2135296:
> man sollte sich aber schnell
>
> nach
>
> Alternativen umschauen. Die gibt es nämlich.


Dem stimm ich Dir voll und ganz zu.
Für 2 bis 3 Jahre Berufserfahrung falls man nichts besseres findet und 
dann weg.

von Gästin (Gast)


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Habe in MÜ 3400 Monatsgehalt angeboten bekommen. 13.MG und Weinachtsgeld 
mache 20% von 3400.

von Ich (Gast)


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Gästin schrieb:
> Habe in MÜ 3400 Monatsgehalt angeboten bekommen. 13.MG und Weinachtsgeld
> mache 20% von 3400.

Als was, wo (Braunschweig,München,...), mit welcher Berufserfahrung?

von Gästin (Gast)


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Als Projektingenieur Fahrzeugsicherheit.
40 Stunden pro Woche.
relevante Berufserfahrung- keine, Berufseinsteiger.
Mit der 13.Monatsgehalt bin noch nicht sicher, muss noch mal 
Anstellungsvertrag durchlesen.

von Wilhelm F. (Gast)


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Für ein paar Kröten kann man auch in München leben. In verkommenen 
Asi-Hochhausblöcken gleich an der Autobahn. Und 60dB Lärmpegel trotz 
Doppelglas nachtsüber. Feinstaubbelastung. LKW-Verkehr rund um die Uhr, 
und meist befahrene Straßen Deutschlands. Sicherlich gibt es da solche 
Gegenden wie Berlin-Marzahn, oder Köln-Chorweiler. In Chorweiler war ich 
immer als Service-Monteur unterwegs, Halleluja!!! Die lagen zwar nicht 
gleich an der Autobahn, aber es gab andere Probleme: Z.B. Aufzug vom 
Hund vollgeschissen, mangels Gassi. Eingetretene und angezündete und 
aufgebrochene Privatkeller. Und vieles ähnliches.

Und München hat mitnichten eine bayrische Ausstrahlung. Wegen 
Wohngegend, sollte man sich sowas besser nicht suchen. Ist wie Mülheim, 
Duisburg, Oberhausen, oder Essen, im Ruhrpott. Dagegen ist auf jeden 
Fall Köln noch besonders positiv herausstechend.

Ganz schlimm fand ich dort in München die Arbeitsbuchten, 
Arbeitsschluchten, Hochhausbürogebäude, wenn ich mal zu 
Vorstellungsgesprächen war. Wo kaum ein Auto dazwischen passt. Sowas 
fand ich in ganz Deutschland so nirgendwo mehr. Es wirkte auf mich 
menschlich psychisch sehr bedrohlich und räumlich einengend. Z.B. 
Frankfurter Ring.

von tema (Gast)


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@Zuckerle, Alex usw. Jungs, vielen Dank für eure Kommentare,

hab nach dem durchlesen meine Bewerbung von B. direkt zurückgezogen!!

Vorher kam ich garnicht drauf, dass es sich um eine Sklavenfirma 
handelt, haben sie aber alles auf ihrer Seite schön vertuscht!

Dachte es handelt sich um ein seriöses Ingenieurbüro!

Gruß
tema

von Gästin (Gast)


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Wo gibt es  faires Gehalt? Bei OEM gibt es kaum passende Stellen :(

von ku (Gast)


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von ku (Gast)


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(duck und wech)

von Peter (Gast)


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Servus,

bin bei bertrandt in der Rüsselsheimer Niederlassung.

Sklaventreiber ist nicht wirklich zutreffend. Man wird schon gut 
behandelt,
je nach Chef ist es halt unterschiedlich.

Mein Chef ist ein sehr netter Mensch, kann soweit nicht klagen.
Ist manchmal etwas lethargisch und stellt sich hin-und wieder 
ungeschickt an, aber sonst passt es.


Die Teamleiter sind schon sehr lange dort und somit eine wichtige 
Stütze.
Es ist sehr unterschiedlich dort, manche Teamleiter sind fachlich sehr 
fit, manche halt auf einem schwachen Niveau.


Es gibt sehr viele inhouse jobs (in der Niederlassung arbeiten geschätzt 
150 Leute vor Ort + die Kollegen die beim Kunden vort Ort arbeiten).

Ja, bis vor kurzem waren noch sehr viele Erfahrene Kollegen im Haus. Die 
jetzige Einstellungswelle bei OPEL und anderen OEMs habe einige gut 
genutzt-ich gönne es denen vom ganzen Herzen.
Somit fehlen in vielen Projekten erfahrene Mitarbeiter und die Kunden 
sind deshalb sehr verärgert.

Bei bertrandt ist Karriere kaum möglich, wer was anderes sagt lügt!
Gruppenleiter werden vorwiegend extern rekrutiert.
Ich habe nur einige wenige gesehen, die intern LEAD Engineer geworden 
sind und ncoh viel weniger, die Teamleiter wurden.

Teamleiter: Weniger als 15 Mitarbeiter bedeutet Gehaltseinbußen...auf 
Dauer verliert man dann auch seinen Job!
Gehalt ist hier von 4500 bis 6000€ Brutto. Bonus 1,5 * Monatsgehalt bei 
erreichen der Vorgaben.

Abteilungsleiter:
Auch hier droht Rückstufung der Position auf Teamleiter, falls die 
Personalstärke runter geht. Klar, das Gehalt wandert auch Talwärts..
Gehalt ist hier ca. 7000 bis 8000€ Brutto. Bonus 1,5 * Monatsgehalt bei 
erreichen der Vorgaben.

Karriere kann so aussehen:

Projektleiter/ Lead Engineer: Gehalt ist möglich von 3000 bis 4500€ 
Brutto, allerdings Überstunden sind damit abgegolten!

Die Meisten sind so bei 3800€ Brutto.
Personalverantwortung habt ihr keine, nur fachlich dürft ihr Anweisungen 
erteilen.
Aber ihr seid die Ersten, die angezählt werden, falls das Projekt 
supoptimal läuft...

Hier gilt: Sein Gehalt gut verhandeln, die meisten unterschätzen die 
Arbeit, den Stress und haben finanziell wenig davon!




Bertrandt sucht jetzt Händerringend nach neuen Leuten und somit könnt 
ihr gut verhandeln!

Ich bin Techniker und mein Gehalt beträgt 3300€ im Monat. Habe 9 Jahre 
Berufserfahrung in der Konstruktion.

Es gibt einige ganz wenige Kollegen, die als Techniker 3500€ monatlich 
verdienen. Die meisten bewegen sich bei 2800 bis 3300€.

Die haben sich gut verkauft als sie gewechselt sind, darauf kommt es an.

Bei Ingenieuren ist es ähnlich wie bei den Technikern, da beide 
Berufsgruppen konstruktiv arbeiten und somit nahezu die gleich Arbeit 
machen.

OPEL und die OEMS zahlen für Ings. einige € pro Stunde mehr, deshalb ist 
das Gehalt im Vergleich zum Techniker (bei gleicher Arbeit) ca. 100 bis 
400€ höher. Aber nur für den, der hart fightet!

Wer nicht gut pokert, der hat bei späteren Gehaltsverhandlungen keine 
Chance, denn eine Steigerung mehr als 200€ Brutto im Monat ist praktisch 
unmöglich und nur bei idealen wirtschaftlichen Vorraussetzungen 
möglich...

In 2008 (im Besten Geschäftsjahr Betrandts) gab es für die meisten 50€ 
Gehaltserhöhung und eine 300 bis 1200€ Einmalzahlung.

In 2009 gab es keine Gehaltserhöhung aufgrund der miesen 
wirtschaftlichen Lage, denn ca. 70% waren in Kurzarbeit. Der Hauptkunde 
ist dort nun mal OPEL.


In 2010 gab es auch keine Gehaltserhöhung (wurde von der 
Geschäftsleitung so angeordnet), einige wenige auserwählte haben dennoch 
nach harten Verhandlungen etwas erhalten.
Die anderen Dienstleister haben aber die Gehälter erhöht... bertrandt 
halt nicht..muss man sich merken für die Zukunft!

In 2011 gab es endlich mal wieder eine Gehaltserhöhung, wer schon gut 
verdient, der bekommt nur eine Einmalzahlung von 500-1500€ und fertig.


Wer deutlich weniger als seine Kollegen vedient hat (bei gleicher 
Arbeit, Alter und Erfahrung), der erhielt dann eine Lohnerhöhung von 50 
bis 150€.

Die Gehälter bei bertrandt werden mit allen Niederlassungen verglichen, 
große Ausreisser nach oben sind somit nicht möglich-egal wie gut man 
ist.

Somit wird das Leistungsprinzip etwas unterwandert, leider.

Allerdings gabe es die letzten Jahre, je nach Chef, 500 bis 1000€ 
zusätzliche Prämie im Dezember als Dankeschön für die gute Arbeit.
Somit zusätzlich zum 13 Gehalt und freiwillig. Das ist doch wirklich 
gut.

Ich fasse zusammen:

Berufseinsteiger erhalten:

Ingenieure (BA/FH/UNI):
- als Ingenieur(egal ob FH oder UNI) ca. 2300 bis 2800€ Brutto monatlich
- falls man vor dem Studium schon eine Ausbildung als Zeichner, etc. 
hatte und mit etwas Berufserfahung, dann ist bis zu 3000€ Brutto mtl. 
möglich

Nach einigen Jahren Berufserfahrung ist mann dann bei 3300 bis max 3800€ 
Brutto angelangt, was auch das Ende der Fahnenstange bedeutet.


Techniker:

Gehalt reicht von 2100 bis 3600€ Brutto, 2100€ falls man NULL 
Berufserfahrung nach der Berufsausbildung vorzuweisen hat (und sich 
schlecht verkauft) und 3600€ Brutto (hat ein Kollege von mir) mit mehr 
als 15 Jahren Berufserfahrung.

Ganz wichtig:

Ihr könnt bei bertrandt nur einmal Pokern!

Nennt ein hohes aber realistisches Gehalt für euren Job, falls ihr zu 
bertrandt wechseln wollt, dann könnt ihr derzeit einige 100€ Brutto 
monatlich mehr verdienen als eure Kollegen bei vergleichbarer Erfahrung 
derzeit.

Was will ich damit sagen?

- ihr habt später keine Möglichkeit mehr größere Gehaltssprünge zu 
machen
- ihr werdet später sehr frustiert sein, wenn ihr erfahrt, dass eure 
Kollegen bei gleichen Vorraussetzungen massiv mehr verdienen.
- später ist ein Gehaltsdeckel drauf und eure Gehälter werden sich kaum 
noch steigern-egal wie gut ihr seid!
-wollt ihr mehr vediene, dann müsst ihr euch was anderes suchen...oder 
bei der Konkurrenz anfragen
- Leistungsprinzip ist kaum finanziell spürbar
- Frauen verdienen doch merklich weniger als Männer, allerdings haben 
wir sehr wenig Frauen in Ginsheim-Gustavsburg (NL Rüsselsheim)

Weshalb ist es so?

Nun, die Chefs (Teamleiter, Abteilungsleiter) haben ein Budget für 
Gehaltserhöhungen. Wird dieses überschritten bekommen die weniger Boni, 
somit führt jeder EURO bei euch zu einem WENIGER beim Chef...

In der Krise 2009 sind einige wenige (ca.10 Mitarbeiter-genau weiß ich 
es nicht) entlassen worden, das waren aber allesamt Leute die eher 
schlecht performten... was zwar unschön ist, aber verständlich ist( 
solange es einen nicht irgendwann selbst trifft!)

Bei den Konkurrenten ist es letzendlich ähnlich, auch dort ist nicht 
alles Gold was glänzt..


Woher weiß ich das mit den Gehältern?

Ich habe mal eine Gehaltstabelle der Mitarbeiter (durch einen 
ausscheidenden Chef) erhalten, die Gehaltsspannen liegen sehr stark 
auseinander für gleiche Vorraussetzungen, Erfahrung, etc.

Welche sind die Konkurrenten bertrandts?

Diese Dienstleister (in Rüsselsheim) sind erheblich kleiner als 
bertrandt (NL Rüsselsheim):

- invenio (haben viele Inhouse-Aufträge und Fokus ist auf Ausleihen beim 
Kunden )
- RLE (haben viele Inhouse-Aufträge  und Fokus ist auf Ausleihen beim 
Kunden )
- inform  (extrem wenig Inhouse-Aufträge- Fokus ist auf Ausleihen beim 
Kunden)
- EDAG (haben viele Inhouse-Aufträge  und Fokus ist auf Ausleihen beim 
Kunden )
- Ferchau (nur Ausleihen beim Kunden)
- Manpower (ja, mittlerweile leihen die auch Ingenieure an OPEL & Co 
aus)
- TPL  (nur Ausleihen beim Kunden)
- ivm semcon (haben viele Inhouse-Aufträge und Fokus ist auf Ausleihen 
beim Kunden )

und noch einige andere Klitschen

von autscheka (Gast)


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>Ingenieure (BA/FH/UNI):
>- als Ingenieur(egal ob FH oder UNI) ca. 2300 bis 2800€ Brutto monatlich
>- falls man vor dem Studium schon eine Ausbildung als Zeichner, etc.
>hatte und mit etwas Berufserfahung, dann ist bis zu 3000€ Brutto mtl.
>möglich

Erstmal danke für den aufklärenden Beitrag Peter. Die Gehaltsspanne ist 
ja ein absoluter Witz. Hatte mich letztes Jahr auf der Suche nach einer 
Diplomarbeit mitunter bei denen in Ingolstadt beworben und ein längeres, 
freundliches Telefoninterview geführt. Nachdem ich klarstellte, dass mir 
mehrere Zusagen vorliegen, haben sie mir direkt 800€ angeboten- nicht 
schlecht. Dennoch habe ich mich gegen diese Firma entschieden- google 
war in diesem Fall sehr aufschlussreich.

2 Dienstleister möchte ich noch empfehlen:

MBTech und vor allem die IAV. Die zahlen immerhin ein ordentliches 
Gehalt. Von EDAG würde ich abraten- ein absoluter Chaosladen, aber bevor 
man garnichts bekommt immer noch eine Option.

von Alex (Gast)


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> Dennoch habe ich mich gegen diese Firma entschieden

Sehr gute Entscheidung!!!

von Leo (Gast)


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Bertrandt ist einer der schlechteren Dienstleister.

von Ich (Gast)


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Leo schrieb:
> Bertrandt ist einer der schlechteren Dienstleister.

Sehe ich nicht so, nach unten ist sehr viel Platz!

Bertrandt bleibt aber eine bessere Zeitarbeitsfirma, besser als nix.

autscheka schrieb:
> MBTech und vor allem die IAV.
Selbst MBtech stellt Leute über Dienstleister ein.
Hatte vor einiger Zeit ein Telefoninterview mit MBTech als "Kunden".

von Thomas1 (Gast)


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Leo schrieb:
> Bertrandt ist einer der schlechteren Dienstleister.


Ferchau ist der schlechteste davon.

von Torsten (Gast)


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Furchtbar was hier geschrieben wird, und erstaunlich wie die Aussagen 
von ein paar Schreibern, die weniger als über ein gesundes Halbwissen 
verfügen, das Image eines Unternehmens schädigen können.

Es sind nur ein paar Autoren dabei, die wirklich am eigenen Leibe 
Bertrandt "erlebt" haben. Aber auch diese Aussagen spiegeln nicht ein 
ganzen Unternehmen wider, sondern eben nur Einzelfälle.
Dort wurden Vorstellungsgespräche mit Teamleitern geführt, die 
vielleicht unprofessionell oder unfreundlich rüberkamen. Aber es gibt 
bei Bertrandt auf die ANDEREN Teamleiter, die andere 
Vorstellungsgespräche führen.
Es wurde von Gehältern gesprochen, die Betrandt zahlt oder im 
Vorstellungsgespräch angeboten hat. Manche waren ok, manche niedrig, 
manche sehr niedrig, andere gingen garnicht. Aber es gibt auch die 
ANDEREN Gehälter. Ich verdiene zum Beispiel sehr gut. Ich arbeite für 
Bertrandt. Und das seit 5 Jahren.

Wenn die Frage gewesen wäre "Siemens gut?" hätten wir wahrscheinlich 
ähnliche Aussagen erhalten. Denn wie ist es denn meistens? Wann schreibt 
man den einen Kommentar im Internet? Wenn man super zufrieden ist? Viele 
nutzen die Plattform doch, um sich mal richtig auszukotzen. So wie ich 
jetzt, weil mich die Kommentare so angenervt haben.
Der Kollege aus Rüsselsheim zum Beispiel. Er kotzt sich nicht aus. Er 
will sachlich informieren und schildert Bertrandt aus seiner Sicht. Er 
sagt uns, wie Bertrandt am Standort Rüsselsheim funktioniert. Er denkt, 
so ist das mit den Gehältern dort, weil er einmal eine Tabelle gesehen 
hat, die er vielleicht nicht hätte sehen sollen.
Ich arbeite auch in Rüsselsheim. Ich verdiene mehr als er es in der 
Tabelle gesehen hat. Sehr viel mehr. Vielleicht war die Tabelle aus dem 
Krisenjahr? - Als viele andere Automobilzulieferer Insolvenz anmelden 
mussten. Bertrandt hat sich in dieser Zeit auch von ein paar 
Mitarbeitern trennen müssen. Aber denken wir doch mal zurück, so lange 
ist es doch noch garnicht her: Bertrandt hat versucht, an seinen 
Mitarbeitern festzuhalten. Die meisten sind geblieben, während andere - 
so noble "nicht Dienstleister" - ihre Leute rausgeschmiessen haben.

Bertrandt nutzt als Entwicklungsdienstleister auch die Möglichkeit die 
Mitarbeiter vor Ort beim Kunden einzusetzen. Das passiert nun mal im 
Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung oder im Rahmen eines Dienstvertrages. 
Dadurch ist das Unternehmen aber kein Zeitarbeitsunternehmen oder 
Sklavenhändler. Auch Siemens, Bosch etc. setzen Ihre Mitarbeiter 
teilweise vor Ort beim Kunden oder Tochterunternehmen etc ein. Das 
bekommt die Masse da draußen aber garnicht mit.

Und nun noch ein Satz an "Zuckerle". Wie wäre es, wenn jemand den 
richtigen Namen von dir rausbekommen würde und im Internet verbreitet, 
dass du ein perverser Phädophiler bist. Ohne dich näher zu kennen. 
Einfach nur so, weil man gerade Spass daran hat und weil man dich hier 
durch deine Beiträge so unsympathisch findet. Ein paar würden es 
vielleicht glauben und weitererzählen.

Das würde ich nicht tun. Ich würde aber auch kein Unternehmen im 
Internet schlecht machen, dass ich nur dadurch kennen gelernt habe, weil 
ein Vertreter mal bei mir am Tisch saß und vielleicht einen schlechten 
Eindruck bei mir hinterlassen hat.

Du kennst Bertrandt doch überhaupt nicht. Bertrandt hat den neuen 
Prototypen von Porsche gebaut. Nein, ich meine nicht, dass irgenwelche 
Mitarbeiter von Bertrandt bei Porsche im Rahmen der 
Arbeitnehmerüberlassung eingesetzt waren und dort dann an einem 
Prototypen gebaut haben. Ich meine, dass Bertrandt den Auftrag für 
dieses Gewerk erhalten hat und dann inhouse im eigenen Technikum 
umgesetzt hat. Der Markt kennt dieses Auto noch garnicht. Bei Bertrandt 
steht er 1:1 in Eingangsbereich der Holding. Bertrandt kann ein 
komplettes Auto alleine entwickeln und als Prototypen bauen.
Das kann kein Adecco, Ferchau oder Brunel. Deswegen kann man hier auch 
eine Diplomarbeit schreiben, deswegen schickt Daimler seine Mitarbeiter 
zu Schulungen zu Bertrandt, deswegen schreibt Bertrandt eigene Bücher zu 
Entwicklungsthemen wie zum Beispiel zum Thema Sitzentwicklung, deswegen 
ist Porsche zu 25% an Bertrandt beteiligt, deswegen bekommt Bertrandt 
jedes Jahr 50.000 Bewerbungen von Menschen, die auch dort arbeiten 
wollen


und deswegen ist es schön für Bertrandt zu arbeiten.

von Klugscheißer (Gast)


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Und deswegen ist die Bezahlung auch so beschissen, weil dort alle so 
toll sind.

von Ich (Gast)


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Torsten schrieb:
> Ich verdiene zum Beispiel sehr gut. Ich arbeite für
> Bertrandt. Und das seit 5 Jahren.

Wo arbeitest du bei/für Bertrandt ?
Inhouse, also in einer Bertrabdt-Niederlassung, oder vor Ort beim 
Kunden?
Wie lange arbeitest du dort, also 5 Jahre am Stück oder mehrere 
Einsatzorte?

von Rainer S. (Gast)


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Hallo Zuckerle,

warum unterstellst du User Torsten solche Dinge?
Das Forum hier ist doch dazu da, dass Leute, welche bei Bertrandt 
arbeiten oder vllt. mal gearbeitet haben, anderen Bertrandt 
Interessenten mal einen Einblick aus Mitarbeitersicht zu geben.

Was soll daran so falsch sein?

von Maggiwürzer (Gast)


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Zuckerle unterstellt dies, weil er allwissend und das Zentrum des 
Universums ist...sowas wie Gott halt.

Wie er Bertrandt durch seine Inbetriebnahmetätigkeiten (falls es stimmt) 
kennengelernt hat ist mir schleiherhaft aber doch ziemlich egal. Bevor 
ich auf solche Meinungen und Posts (wie die von Zuckerle) was gebe, gehe 
ich lieber aufs Bahnhofsklo und lecke verschissene Toiletten aus.

Wahrscheinlich ist er ein kleiner verbohrter 5.-Klässler ohne Freunde...

Aber zum Thema:
Ich hatte schon mehrere Projekte mit Bertrandt in Gaimersheim/Ingolstadt 
wobei es sich um Zulieferteile im Vorbau handelte.
Die Bertrandt-Leute haben bei mir stets einen sehr kompetenten Eindruck 
hinterlassen. Auch menschlich war die Zusammenarbeit immer freundlich 
und bei Problemen von Sachlichkeit geprägt. Kurzum...es war angenehm mit 
den Bertrandt-Leuten zu arbeiten.
Ich kann mir bei besten Willen nicht vorstellen, dass diese Leute 
unterbezahlt wurden. Natürlich...sie machen AÜ...aber was ist daran 
verwerflich, dass beim OEM ein Resident vor Ort beim Kunden 
sitzt...eben, garnichts.

Ich kann Torsten nur zustimmen....

von Dipl.-Ing. (Gast)


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@Rainer S. und @Maggiwürzer:

Ignoriert den Spinner einfach, alleine seine Argumentation offenbart 
seine begrenzten Fähigkeiten.

Lasst ihn labern, mehr kann er eh nicht. Abgesehen davon, wiederholt es 
sich von Woche zu Woche unentwegt, also langweilig. Das häufigste Wort 
der Forumsbeiträge ist zwischenzeitlich höchstwahrscheinlich 
"Inbetriebnahme" und "Ar***loch", wahrscheinlich das erste Mal, das 
Zuckerle in seinem bald 60-jährigen Leben auf Platz 1 gelandet ist. Da 
gratulieren wir doch!

An euren Beiträgen kann inzwischen jeder erkennen, wie viele "Freunde" 
er hier hat :-)))

von Ich (Gast)


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Maggiwürzer schrieb:
> Die Bertrandt-Leute haben bei mir stets einen sehr kompetenten Eindruck
> hinterlassen. Auch menschlich war die Zusammenarbeit immer freundlich
> und bei Problemen von Sachlichkeit geprägt. Kurzum...es war angenehm mit
> den Bertrandt-Leuten zu arbeiten.

Da zweifelt keiner dran.

Maggiwürzer schrieb:
> Ich kann mir bei besten Willen nicht vorstellen, dass diese Leute
> unterbezahlt wurden.

Sicher? Was heisst unterbezahlt?

von Torsten (Gast)


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Wo arbeitest du bei/für Bertrandt ?
Inhouse, also in einer Bertrabdt-Niederlassung, oder vor Ort beim
Kunden?
Wie lange arbeitest du dort, also 5 Jahre am Stück oder mehrere
Einsatzorte?


Ich arbeite seit 5 Jahren inhouse bei Bertrandt, und ich gehöre nicht zu 
den Führungskräften. Die Arbeit macht mir Spaß, die Themen sind 
technisch interessant und mein Gehalt ist gut. Ich verdiene mehr als in 
der Tabelle steht. Habt aber Verständnis, dass ich nicht sage wieviel 
ich verdiene. Momentan regen sich alle auf, dass man bei Bertrandt so 
wenig verdient. Wenn ich aber sage wieviel ich verdiene, regt man sich 
wieder auf, weil die Unterschiede ja sooooo groß sind. Egal was man hier 
sagt, alles wird Bertrandt zu Lasten gelegt.

Das Gehalt wird eben bestimmt durch die Qualifikation, durch die bei der 
Einstellung bestehenden wirtschaftlichen Lage (hohe Nachfrage an 
Mitarbeitern oder eben nicht) und zu letzt natürlich auch durch 
Verhandlung.

Da agiert Bertrandt wohl nicht anders als andere Unternehmen auch.

von insider (Gast)


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> Ich arbeite seit 5 Jahren INHOUSE bei Bertrandt, und ich gehöre nicht zu
> den Führungskräften. Die Arbeit macht mir Spaß, die Themen sind
> technisch interessant und mein Gehalt ist gut.

wow.. Da bist Du einer der ganz wenigen Glückspilze bei Bertrandt. 
Ehrlich, solche Leute habe ich bei B. gesehen, aber von 100 vielleicht 
grade 2. Auch allgemein 5 Jahre durchhalten ist nicht üblich, 90% sind 
nach der Zeit weg

von Prädator (Gast)


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Torsten schrieb:
> 25% an Bertrandt beteiligt, deswegen bekommt Bertrandt
> jedes Jahr 50.000 Bewerbungen von Menschen, die auch dort arbeiten
> wollen
>
>
> und deswegen ist es schön für Bertrandt zu arbeiten.

Und deswegen gibt es auch keinen Ingenieurmangel. ;)

von zettixzehner (Gast)


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Ich hatte auch die Chance dort einzustegen und hätte es auch getan wenn 
ich nicht ein interessanteres und besseres Angebot bekommen hätte. Geht 
allerdings nur um eine Werksstudentenstelle. Ich war wirklich positiv 
angetan zumindest was das Vorstellungsgespräch und die schnelle Zusage 
angeht. An einer Diskussion über das Arbeiten bei Bertrandt kann ich 
leider nicht teilnehmen. Aber es wird wohl wirklich einer der besseren 
Dienstleister sein.

von Leo (Gast)


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guten morgen,

also ich war auch ein paar jahre bei bertrandt hauptsächlich projekte 
beim kunden in wolfsburg.
ich kann von mir und meinen direkten kollegen sprechen, die bezahlung 
ist im gegensatz zur edag, volke, intech, iav absolut unterbezahlt, im 
schnitt werden bei bertrandt 25% weniger bezahlt, achtung spreche hier 
vom standort wolfsburg.die meisten kollegen verdienen je nachdem wieviel 
berufserfahrung vorhanden ist und welche qualifikation vorhanden und 
natürlich in welch einer abteilung man bei bertrandt eingesetzt ist.
im versuch werden die geringsten gehälter gezahlt ca 2100 für 
jungtechniker und 2300 für jungbachelor/ingenieur.
in der konstruktion steigt man in der regel mit 2400,-ein und als 
erfahrener mit 2700,-
die gehaltssprünge werden jährlich ausgehandelt, bei bertrandt gab es 
seit 2009 keine erhöhung erst ab 04/2011, diese wurden aber im november 
2010 ausgehandelt.

die geschäftsführung wollte so raffiniert sein und so tun das nach der 
krise für die ma mal wieder was bezahlt wird.

merkt ihr etwas, die haben 3 jahre keine erhöhung herausgegeben obwohl 
bei bertrandt die krise nur 2009 war ab 2010 wieder einstellungen und 
investitionen ohne ende vorhanden!

das klima bei bertrandt hingegen empfand ich unter den kollegen immer 
sehr gut und auch die komunikation unter den mitarbeitern.

bei den führungskräften war es leider tatsächlich so das es selten dort 
kompetente leute gab mit denen man wirklich zusammen arbeiten konnte.
man merkte das man wirklich nur eine nr ist/war die vom kunden das geld 
bringen soll. es gibt aber auch andere führungskräfte die bemüht waren 
auf ihre ma einzugehen und diese auch zu fördern. fördern und 
weiterbilden ist auch ein punkt wo ich mich schließlich gegen bertrandt 
entschieden habe. ich habe oft mit den teamleiter gesprochen immer wurde 
jaja gesagt doch ich war nicht innerhalb von 4 jahren in einer 
weiterbildung und so ging es den meisten kollegen auch.

mein fazit ist für ein paar jahre berufserfahrung sammeln um interessant 
für die konkurenz zu werden und dann das weite suchen.

so fair muß ich auch sein: bertrandt gibt absolventen den einstieg in 
die arbeitswelt leichter.warum das so ist? die sind günstiger.

da sollte man vielleicht auch mal drüber nachdenken.

ich hoffe das es einige brauchbare informationen sind, möchte bertrandt 
nicht schlecht machen, es gibt auch leute die dort super chancen 
bekommen haben, in die führungsebene aufgestiegen sind und weiter an 
ihrer karriere arbeiten können, das sind ca 10% der rest muß überlegen 
ob es ihnen genügt mit dem gehalt,stellung bei bertrandt usw.

einen schönen sonntag noch.

von Enrico (Gast)


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Hallo,

ich habe mir einmal die letzten Beiträge hier durchgelesen und möchte 
daher nun einmal meine eigenen Erfahrungen mit Bertrandt darstellen.

An der Stelle sollte ich vllt. vorab erwähnen, dass ich eine 
abgeschlossene Berufsausbildung habe. Dennoch entschloss ich mich 
nochmal auf die Schulbank zu setzen und habe an einer FH ein Dipl.-Ing 
Maschinenbaustudium (Schwerpunkt Konstruktion) begonnen und auch im 
vorgegebenen Zeitrahmen (Jahre) mit der Gesamtnote 2,0 abgeschlossen.

Ich bin bei Bertrandt in/bei Wolfsburg angestellt. Vor ca. 2,5 Jahren 
habe ich dort angefangen, also zu der Zeit, wo es generell auf dem 
Arbeitsmarkt wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht so gut aussah. 
Ich hatte mich sowohl bei OEMs als auch bei Dienstleistern beworben. Von 
den OEMs kam aber leider nicht mal eine Antwort, ob die Bewerbung 
bearbeitet bzw.abgelehnt wurde.
Bei Bertrandt hatte ich dann nach ca. 2 Wochen, nachdem ich mich dort 
beworben hatte ein Vorstellungsgespräch. Das Gespräch fand ich recht 
angenehm, da sowohl der Teamleiter als auch die Angestellte aus der 
Personalabteilung sehr freundlich zu mir waren. Letztendlich wurde mir 
eine Woche später dann ein unterschriftsreifer Vertrag zugeschickt.

Im nachhinein muß ich sagen, dass ich mit meiner Qualifikation beim 
Einstiegsgehalt hätte mehr rausschlagen können/müssen (3100 brutto wollt 
ich und das bekam ich dann auch) Hinterher is man aber immer schlauer 
;-)

Wie mein Vorredner schon schrieb, gab es dann die nä. 2 Jahre nicht mehr 
Geld. Zum 01.04.2011 hab ich dann aber bei meinem Arbeitgeber 10% mehr 
Gehalt durchsetzen können. Was mir dann letztendlich nochmal 
verdeutlicht hat, dass mein Anfangsgehalt doch recht tief angesetzt war 
von mir ;-)

Mittlerweile bin ich vor Ort beim OEM eingesetzt und fühl mich da ganz 
wohl. In der Abteilung, wo ich da arbeite wurden zuletzt auch externe 
Mitarbeiter verschiedenster Dienstleister übernommen. Leider bin ich 
bzgl. dieser Runde noch zu kurz beim OEM. Aber vllt. sieht das in der 
nä. Übernahmerunde schon ganz anders aus ;-)

In diesem Bewußtsein werd ich im nä. Jahr bei der Gehaltsrunde bei 
Bertrandt wohl 7-8% mehr Gehalt zur Sprache bringen. Immerhin verdient 
Bertrandt sehr gut an mir und die Lage beim OEM in meiner Abteilung 
sieht derzeit so aus, dass bis mindestens Anfang 2014 genügend Arbeit 
garantiert da ist.

Vllt. sollte an dieser Stelle mal erwähnt werden, dass der OEM für 
externe Dienstleister mehr Gehalt zahlt, als für seine eigenen 
Mitarbeiter. Letztendlich kommt aber beim interenen Mitarbeiter mehr an, 
da das Unternehmen Bertrandt ja mitverdient. Weiterhin leistet sich der 
OEM diesen Luxus, mehr für einen Externen zu bezahlen, weil dieser dann 
jeweils quartalsmäßig "entlassen" werden kann, was ja bei den Internen 
so einfach nicht möglich ist ;-)

Was mir bei Bertrandt gefällt ist, dass es Weihnachts- / sowie 
Urlaubsgeld gibt. Weiterhin gibt es auch eine Erfolgsprämie (wenn der 
Konzernumsatz stimmt). Ist zwar nicht die Welt, aber haben oder nicht 
haben.

Dauerhaft kann ich mir nicht vorstellen bei Bertrandt zu arbeiten, da 
wie mein Vorredner schon bemerkte, die Aufstiegs- bzw. 
Weiterbildungschancen im Unternehmen eher sehr begrenzt sind. Ich habe 
in meinen 2,5 Jahren bei Bertrand bisher auch keine 
Weiterbildungsmaßnahme bewilligt bekommen, obwohl diese beim 
FDZ-Gespräch so vereinbart wurden. Weiterhin geht mir so langsam auch 
die Bindung zu Bertrandt verloren, da ich tagtäglich beim OEM mit den 
Mitarbeitern dort vor Ort zu tun habe und mich mitlerweile dort auch 
sehr wohl fühle (auch wenn ich 5 Stunden pro Woche mehr arbeiten muß und 
ca. 25% weniger Gehlat als ein Interner bekomme).

Letztendlich muß jeder für sich selberentscheiden, ob er bei einem 
Dienstleister anfängt oder nicht. Jedoch sollte man bedenken, dass der 
direkte Einstieg beim OEM auch in der jetzigen Zeit nicht gerade einfach 
ist. Hierzu muß man unserer Regierung danken, welche die Grundlagen für 
die Arbeitnehmerüberlassung gelegt hat und welche sich der OEM eben zur 
nutze macht.

von passenger (Gast)


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Torsten schrieb:
> und deswegen ist es schön für Bertrandt zu arbeiten.

..da wird sich der Bichler (Bertrandt-Vorstand) aber bestimmt sehr 
freuen, das manche Mitarbeiter kostenlose Imagepflege für Bertrandt 
betreiben!

von ÖSI (Gast)


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Moin ihr Klugscheißer,

ihr habt es doch zu keiner Zeit geschafft direkt z.B. beim VW
einzusteigen...

Ich habe viele gute Kollegen mit denen ich hier glücklich bin. Jeder von
euch hat doch die Wahl sich für oder gegen einen Dienstleister zu
entscheiden. Ich habe viele tolle Jahre bei BT erlebt und verdanke denen
jetzt eine Festeinstellung beim OEM. Ohne hätte ich die Chance nicht
bekommen. Ich wetten mit euch, dass die meisten der Querulanten es nicht
mal zum VW assessment geschafft haben.  Man hat euch einfach nicht
gewollt... höhö. Mich damals auch nicht und jetzt habe ich es nur durch
nen  geilen  Job  vor Ort geschafft. Also macht es mal gut ihr
Querulanten und immer schön aufregen! PS. Auch ein Dienstleister wie
Bertrandt nimmt nicht jeden ;-))
Euer ÖSI

von Ich (Gast)


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ÖSI schrieb:
> und verdanke denen jetzt eine Festeinstellung beim OEM.

Denen oder dir ?

Die Übernahme durch den Kunden bleibt die Ausnahme.
Du hast es geschafft, sehe das als Glück an oder als Grund für deine 
Fähigkeiten.

von Wirklich22 (Gast)


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Hallo,
ich wollt nur mal sicher gehen, ob ich das richtig verstanden habe: Als 
Berufseinsteiger FH Ing. bei Betrandt bei Rüsselsheim kriegt man nur ca. 
2100-2800 Brutto? Was macht das dann als Jahresgehalt? 2100*13= 27300€ ? 
Da verdiene ich ja als Produktionsarbeiter mehr.
Kann die Zahlen bitte noch jemand bestätigen? Ich hatte schon gehofft 
auch bei Dienstleistern ca. 40t zu erhalten.

von Mark B. (markbrandis)


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Wirklich22 schrieb:
> Ich hatte schon gehofft auch bei Dienstleistern ca. 40t zu erhalten.

Das ist definitiv möglich, aber eben nicht garantiert.

von Dipl.-Ing. (Gast)


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Wirklich22 schrieb:
> Hallo,
> ich wollt nur mal sicher gehen, ob ich das richtig verstanden habe: Als
> Berufseinsteiger FH Ing. bei Betrandt bei Rüsselsheim kriegt man nur ca.
> 2100-2800 Brutto? Was macht das dann als Jahresgehalt? 2100*13= 27300€ ?
> Da verdiene ich ja als Produktionsarbeiter mehr.
> Kann die Zahlen bitte noch jemand bestätigen? Ich hatte schon gehofft
> auch bei Dienstleistern ca. 40t zu erhalten.

Falls es sich im Bruttolöhne handeln sollte, gebe ich dir vollkommen 
recht.

Schön blöd, wer als Ing. für solche Löhne arbeitet.

von Dipl.-Ing. (Gast)


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Mark Brandis schrieb:
> Das ist definitiv möglich, aber eben nicht garantiert.

Sollte man mal lesen:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,670474,00.html

Bertrandt gut? Nein. Wer gute Arbeit nicht angemessen bezahlt, ist kein 
guter Arbeitgeber, sondern ein Ausbeuter. Interessante Aufgaben hin- 
oder her.

von gökhan (Gast)


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bertrandt ist einer der schlechtesten ingenieurdienstleister (für an)
neben schlechter bezahlung werden unerfahrene berufseinsteiger binnen 
weniger jahre 'verheizt'

von Ich (Gast)


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gökhan schrieb:
> bertrandt ist einer der schlechtesten ingenieurdienstleister ...

Dann kennst du sehr wenige Dienstleister.

von Alex R. (Gast)


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> bertrandt ist einer der schlechtesten ingenieurdienstleister

ALLE Dienstleister / Sklavenfirmen sind Ausbeuter...

von WIN-WIN (Gast)


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Alex R. schrieb:
> ALLE Dienstleister / Sklavenfirmen sind Ausbeuter...
Höchstens ein Parasit. Die müssen halt auch von was leben. Mit 
Dienstleistung gibt es mehr Beschäftigung, da ja jetzt der Ingenieur 
verwaltet werden muss. Also mindestens ein Harzer weniger.
Die Beziehung Dienstleister <--> Ingenieur lässt sich mit der Beziehung 
der Ameise und der Blattlaus bezeichnen. Der Ingenieur ist die 
Blattlaus.

von Rosa-Kleidchen (Gast)


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>Die Beziehung Dienstleister <--> Ingenieur lässt sich mit der Beziehung
>der Ameise und der Blattlaus bezeichnen. Der Ingenieur ist die
>Blattlaus.
Guter Vergleich. Dienstleister ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der 
einen Seite bietet es Einsteigern einen recht schnellen Einstieg ins 
Berufsleben und derjenige kann sich seine Firma aussuchen, auf der 
anderen Seite leben einige Protagonisten mit obskuren Jobbezeichnungen 
von der Dienstleistung. Mir ist nur der Trend im Moment etwas suspekt. 
Kaum eine Firma stellt ein, sondern lassen Dienstleister für sich die 
hochqualifizierten Arbeitskräfte anschaffen. Für die Zukunft der Ings 
und der Firmen selber keine Option, meiner Meinung nach...
Rosa

von Ich (Gast)


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Jan schrieb im Beitrag #2227938:
> Mittlerweile bearbeite ich erfolgreich mein 5. Projekt. Die Projekte
> wurden mit der Zeit immer anspruchsvoller und komplexer. Gerade die
> Erfahrung in verschiedenen Firmen hat mich enorm weitergebracht.

Waren die Firmen in einer Gegend, musstest du umziehen, ggf. Reisekosten 
?

Jan schrieb im Beitrag #2227938:
> Übernahmeangebote hatte ich übrigens auch schon. Aber ich
> werde auf jeden Fall noch ein paar Jahre bei Bertrandt bleiben. So viel
> und schnell kann man sonst nicht lernen!

Übernahmeangebote, waren die so unattraktiv?
Kann man nicht in einem Unternehmen lernen?
Ich kenne auch einige Firmen, bei manchen würde ich auch nicht anfangen 
wollen.

Jan schrieb im Beitrag #2227938:
> Gerade die Erfahrung in verschiedenen Firmen hat mich enorm weitergebracht.

Wie? Mach doch mal ein Beispiel.

Gruss an Claudia, Alexander, Jan, ...

von Dipl.-Ing. (Gast)


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Rosa-Kleidchen schrieb:
> Auf der
> einen Seite bietet es Einsteigern einen recht schnellen Einstieg ins
> Berufsleben...

Als es noch keine Dienstleister gab, stellten Firmen direkt und selbst 
ein. Bezahlung ging direkt an den Ingenieur. Da gab's auch einen 
schnellen Einstieg, folglich ist dein Argument falsch. Zudem überwiegt 
der Nachteil, dass an die wirklich interessanten Jobs beim Kunden die 
eigenen festen Mitarbeiter arbeiten, damit das Know How im Haus bleibt. 
Wieder ein Nachteil für den Leiharbeitnehmer, da er so nie weiter kommt.

> ... und derjenige kann sich seine Firma aussuchen,

nein, die sucht der Dienstleister aus und entsendet den Ingenieur.

von Dipl.-Ing. (Gast)


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Jan schrieb im Beitrag #2227938:
> So viel
> und schnell kann man sonst nicht lernen!

Ach nein? Musst wenig gesehen haben, wenn du so einen Blödsinn 
verbreitest. ISt nicht so, dass Bertrandt den Nichtdienstleistern voraus 
wäre, eher umgekehrt.

Jan schrieb im Beitrag #2227938:
> Mittlerweile bearbeite ich erfolgreich mein 5. Projekt. Die Projekte
> wurden mit der Zeit immer anspruchsvoller und komplexer. Gerade die
> Erfahrung in verschiedenen Firmen hat mich enorm weitergebracht. Mir
> liegt es einfach, mich schnell in neue Aufgaben und Strukturen
> einzuarbeiten. Übernahmeangebote hatte ich übrigens auch schon.

Ach du dickes Ei, na das klingt nun wirklich wie ein Bericht für die 
Powerpoint-Präsentation der nächsten Anwerber-Messe.

Jan schrieb im Beitrag #2227938:
> Aber ich
> werde auf jeden Fall noch ein paar Jahre bei Bertrandt bleiben.

Na klar, auf jeden Fall...

Jan schrieb im Beitrag #2227938:
> Noch kurz zum Gehalt. Geld ist für mich zwar nicht alles, aber das
> Gehalt hat hier von Anfang an gepasst.

Aber ja doch. Also Gehalt ist für mich auch nicht alles, aber arbeitet 
man ohne Dienstleister, passt das Gehalt noch besser, glaub's mir!

Jan schrieb im Beitrag #2227938:
> Es gab deutlich mehr, als bei den
> meisten Mittelständlern.

... und deutlich weniger als in den meisten AGs. Vergleiche bitte 
richtig anstellen.

Jan schrieb im Beitrag #2227938:
> Leistung zahlt sich besonders aus, und so
> konnte ich mein gutes Anfangsgehalt schon kräftig steigern.

Echt? Ich auch, bezweifle aber, dass du meine Knete verdienst :-)!

Jan schrieb im Beitrag #2227938:
> Bertrandt ist ganz klar eine Empfehlung.

Genau, die da lautet: "Geh da nicht hin!"


Netter Versuch, Betrandt, aber datt war nix! Schaut man in die 
Jobsuchmaschinen, kann man eure Not verstehen, aber macht euch eines 
klar: es hat sich bis zum 1.Semester herumgesprochen "Geht nicht zum 
Dienstleister!".

War 2003 mal bei euch in der Bewerbung - nie wieder! Selbst 42k brutto 
waren euch zu viel für einen Ing. mit Berufserfahrung. Sorry, aber als 
Entwickler die geistige Schwerstarbeit verrichten und dann nichts 
verdienen, damit oben abgesahnt wird?

Träumt weiter, aber lasst das posten hier bleiben, ihr seit ja schon zu 
dämlich, eure Anonymität zu waren.


WEG MIT DEN DIENSTLEISTERN, HIN WIEDER MEHR ZUR EIGENVERANTWORTUNG DER 
EIGENTLICHEN ARBEITGEBER!

von Klaus (Gast)


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Dipl.-Ing. schrieb im Beitrag #2228101:
> Ich werde das Gefühl nicht los, dass dieser Abschnitt hier eigentlich
> nicht auftauchen sollte

Jepp, sieht ganz so aus oder es erlaubt sich einer einen Scherz, aber 
das würde mich schon arg wundern.

Jan schrieb im Beitrag #2227938:
> Noch kurz zum Gehalt. Geld ist für mich zwar nicht alles, aber das
> Gehalt hat hier von Anfang an gepasst. Es gab deutlich mehr, als bei den
> meisten Mittelständlern.

Ich verdiene bei einem mittelständigen Automotive-Zulieferer signifikant 
mehr Geld als zwei ehemalige Kommilitonen die im Luftfahrtbereich bei 
Bertrandt Bremen und Hamburg untergekommen sind - und die 
Zulieferindustrie ist nun nicht gerade dafür bekannt besonders üppige 
Gehälter zu zahlen.

Und stimmt: Geld ist nicht alles. Meine Ex-Kommilitonen haben z.B. 
keinen Kontakt zu Kunden. Kontakt mit Lieferanten läuft nur übers 
Telefon oder per Mail. Nichts mit mal hinfahren, sich vor Ort die 
Fertigung anschauen und die Leute kennen lernen. Auch glaube ich nicht, 
dass meine Firma die einzige ist, die ihre Kernkompentenzen irgendwo 
definiert hat und in diesen Bereichen externe Mitarbeiter nicht oder nur 
sehr begrenzt einsetzt.

von Dipl.-Ing. (Gast)


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Sorry, kann's nicht lassen, aber dieser geschmierte Beitrag ist wirklich 
die Wucht:

Jan schrieb im Beitrag #2227938:
> Es wurde mein Lebenslauf besprochen und meine Stärken
> ermittelt.

Aaah ja, das ist ja toll. Also wenn man der absolute Vollpfosten ist und 
seine eigenen Stärken nicht kennt, geht man zu Bertrandt, wo dann Leute 
sitzen und die eigenen Stärken direkt nach der Besprechung des 
Lebenslaufes analysieren. Geht ja schnell, dachte bis dato immer, dass 
man dazu erst einmal ein Projekt braucht, wo sich sowas rausstellt?!


Na dann gute Nacht.

von Archie F. (archie)


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Jan schrieb im Beitrag #2227938:
> Hallo Claudia,
>
> hier das neue Testimonial für die Internetforen. Bitte heute noch
> bearbeiten. Falls nötig wie üblich auf 2 - 3 besonders negative
> Statements eingehen.
>
> Gruß, Alexander
>
>
> Testimonial, Int.-Nr: 57261-11-06-16:
>
>
> Ich möchte auch mal kurz über meine Erfahrungen mit Bertrandt berichten.
>....
> Noch kurz zum Gehalt. Geld ist für mich zwar nicht alles, aber das....
>
> Bertrandt ist ganz klar eine Empfehlung.
>
> Gruß, Jan

Alexander Grab ist der Bertrandt-Sprecher, Claudia ist für Online 
Marketing zuständig. (www.remsing.de/zur-person.html)

Kann man nun davon ausgehen, dass hier tatsächlich zuviel vom Guten per 
copy/paste reincopiert wurde?

von Rosa-Kleidchen (Gast)


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Ups,

so etwas habe ich mir schon immer gedacht. Es wird in der Anonymität 
gelogen und betrogen, wo es nur geht. Danke für nichts..
Rosa

von yellowstone (Gast)


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Ich musste echt gut lachen! XD
Ich warte ja noch darauf das dieser Thread per Gerichtsbeschluss 
gesperrt wird.
DAS machen also die ganzen Sozial-Media-Fuzzis den ganzen Tag.
Und dafür studiert man Betriebswirtschaft?

von PostMortem (Gast)


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Ist wirklich der Brüller. ;)

von Klaus (Gast)


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Archie F..... schrieb:
> Alexander Grab ist der Bertrandt-Sprecher, Claudia ist für Online
> Marketing zuständig. (www.remsing.de/zur-person.html)
>
> Kann man nun davon ausgehen, dass hier tatsächlich zuviel vom Guten per
> copy/paste reincopiert wurde?

Wahahaaaaa, wie geil :-) Damit ist es fast 100% sicher, das Bertrandt 
auch hier versucht potentielle Mitarbeiter zu belügen!

von Dr. Goebbels (Gast)


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Klaus schrieb:
> Wahahaaaaa, wie geil :-) Damit ist es fast 100% sicher, das Bertrandt
> auch hier versucht potentielle Mitarbeiter zu belügen!

Diese Masche wird von beauftragten Marketingagenturen auch für die 
Werbung des Ingenierberuf durchgezogen. Mit gestelzten 
Erfahrungsberichten in Studiforen/Boulevardforen über Top-Chancen, wenig 
Bewerbungen, gute Bezahlung, guten Zukunftsaussichten und alles mit 
Noten wie der typische Durchschnittsstudent.
Und negative Aussagen werden gleich diskreditiert.
Es geht einfach um zuviel Geld für die Industrie, als dass man da nicht 
gezielt lenken muss.

von Peter (Gast)


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So, da bin ich wieder.

Eben bin ich auf dieses gestoßen:

Youtube-Video "Über Ingenieursdienstleister und einen Audi-Personalchef in Erklärungsnot"


Schaut euch dieses an, dann wisst ihr, wofür ihr studiert habt  :(

Wer beim Dienstleister arbeitet, der weiß schon wie die OEMs ticken.

Die Zukunft sieht düster aus trotz Studium.

Es gibt jetzt schon die 2. Klassengesellschaft:

Mitarbeite beim OEM 2 Jahren Berufserfahrung, die 4500 € Brutto 
verdienen
und die beim Dienstleister mit 12 Jahren nur 3800€ Brutto verdienen (Ein 
Kollege...)

von Peter (Gast)


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So, youtube gibt noch etwas her:

Youtube-Video "Hochschulabsolventen in China überschwemmen den Arbeitsmarkt"

Ganz klar: Je mehr Bewerber, desto geringer die Chancen einen (gut 
bezahlten) Job zu finden.

von Insider (Gast)


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Peter schrieb:
> So, da bin ich wieder.
>
> Eben bin ich auf dieses gestoßen:
>
> Youtube-Video "Über Ingenieursdienstleister und einen Audi-Personalchef in Erklärungsnot"
>
>

Die Quote sollte bei ~ 40% liegen. Obwohl je nach Abteilung es anders 
aussehen kann. Die Zahl habe ich neulich aus einem Gespräch mit einem 
Abteilungsleiter bei einer Kaltakquisetour mitgenommen. Die Zahlen 
werden von oben gesetzt.

von kjkajhw3t4 (Gast)


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Wer als Interner bei Audi nicht mindestens 3 Externe hat ist ja nix ...

von rotkappchen (Gast)


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Fakten Bertrandt Koeln, D-50769.

Nachteile / Cons:

* 80% ANU/AÜ/Werkvertrag bei Kunden, < 20% Inhouse oder Overheadstaff 
(Teamleiter, Abteilungsleitern, Verwaltung);
* Die Gehaltssteigerung ist erbärmlich oder gleich an 1%;
* Billig Dienstleistung einkaufen und teurer verkaufen;
* Stellen Hauptsächlich Mitarbertern ein onhe Erfahrung;
* Uberstunden werden pro Stunde bezahlt mit  1/173 x Brutto Monat Fix 
Gehalt, (nicht bei All-inklusive Vertrag);
* Kunden Projekten werden Inhouse teilweise komplett durch geführt mit 
Azubis und Studenten;
* Mitarbeitern verlauf ist gross;
* 70% Teamleiters ohne Ahnung und sind nicht Kompetent;
* Alle Bertrandt Standorte sind eigenständig und und unabhängig 
voneinander, haben nichts miteinander zu tun.
  Wenn die in A keinen Job mehr für dich haben, kannst du nicht so 
einfach vom Standort B weitervermittelt werden,
  es sei denn du bewirbst dich dort neu. Bertrandt USA kann man also 
vergessen;
* Die Gehälter orientieren sich am OEM;
* Bertrandt ist in keinem Tarif, von daher wird nicht nach Tarif 
bezahlt;
* Ein Aktiengesellschaft ohne Betriebsrat (Bertrandt hat +7600 
Mitarbeitern);
* Bei bertrandt ist Karriere kaum möglich;
* Die kaum realisierbare Gehaltserhöhung wird kein Fix Gehalt und kann 
jeder Zeit gestrichen werden;
* Mitarbeitern Gesprach, die Bewertung, die Zielvereinbahrung und das 
Ablauf Prozess ist schwach;
* Mitarbeitern Umfrage auf Deutsch, so das die Ausländische Mitarbeitern 
es nicht verstehen koennen;
* Mitarbeitern Umfrage Ergebnis 2010 und 2009 ist slecht, Maßnahmen 
unklar oder gar kein Maßnahmen durch Management;
* Kaum Teammeetings;


Vorteile / Pros:

* Aktien Paket Angebot: 10 kaufen - 10 geschenkt bekommen;
* Uberstunden bezahlt oder Gleizeit (nicht bei All inklusive);
* Poolcars (Wenn verfügbar);
* Sommerfest und Weihnachtsfeier;
* Parkplatz ist Kostenlos;
* Kaffee inklusive bei Inhouse Projekten;
* Fortbildungskurse, aber nur wenn genehmigt durch 
Teamleiter/Abteilungsleiter;
* Solange du im Projekt bist und Geld bringst ist alles super;
* Bertrandt sucht Mitarbeitern die Schlau und Naive sind;
* Klima unter den Bertrandt Kollegen immer sehr gut.

von rotkappchen (Gast)


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Zwischen Claudia (Markgröningen) und Alexander (Holding - Ehningen) ist 
nur 40 km.

von Markus (Gast)


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mein Gott, dass mit Claudia und Alexander ist echt peinlich

Ich arbeite selbst bei Bertrandt - als Führungskraft - ja, richtig, laut 
meinen Vorrednern gehöre ich wohl zu den Sklaventreibern. Sehe ich 
natürlich nicht so. In meinem Team gibt es keinen Ingenieur 
(Berufsanfänger), der unter 40TEuro p.a. verdient. Aber, egal, glaubt ja 
sowieso keiner, und dank Claudia und kann ich hier auch schreiben was 
ich will, Bertrandt wird weiterhin ziemlich blöd dastehen. Und da ich ja 
Führungskraft bin, gehöre ich zu der hier benannten inkompetenten 
Gruppe. Also zusammengefasst - inkompetenter Sklaventreiber, der die 
Unwahrheit sagt.


Bin aber auch nur einer, der einfach mit seinem Team einen guten Job 
machen will. Und das geht nur mit zufriedenen Mitarbeitern, die nicht 
denken, dass sie unterbezahlt sind und ausgebeutet werden. Hat mir von 
meinen Mitarbeitern auch noch keiner gesagt. Entweder sind bei mir alle 
glücklich oder sie schreiben lieber im Internet ein paar nette Zeilen, 
als mich auf solche Themen anzusprechen.


Glaube ich aber nicht, habe mir nämlich nur kompetente Mitarbeiter 
ausgesucht, die auch nicht auf dem Mund gefallen sind. Und das geht eben 
auch nur, wenn man den Bewerbern kein Sklavengehalt bietet. Für wenig 
Geld bleiben eben nur die, die woanders keinen besseren Job bekommen 
oder vom Typ her nicht besonders pfiffig sind. Bertrandt Führungskräfte 
machen das wohl in einigen Niederlassungen anders. Da wird besonders auf 
den Profit geachtet, um sich einfach auch die Marktstellung halten zu 
können. Wenn man aber nur auf den Profit achtet, passiert das, was hier 
beklagt wird.


Schade, ich finde nämlich, dass Bertrandt ein gutes Unternehmen ist. 
(aber wie gesagt - ich gehöre zu den "Sklaventreibern".

von 214558 (Gast)


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Sklaventreiber werden die Unternehmen genannt, nicht die Gruppenleiter 
o.ä. Klar machst du nur deinen Job. Finde dass du eine gesunde 
Einstellung hast, leider, wie du schon sagst, wird in solchen Firmen 
viel zu oft auf das Profit geachtet.

Zu der Aussage:
>Schade, ich finde nämlich, dass Bertrandt ein gutes Unternehmen ist.
Ja aus Sicht einer Führungskraft und für die Leute, die keine 
Alternative haben. Mir kann keiner erzählen, dass man aus einer 
Festeinstellung mit mehr Gehalt wie von Siemens mit ERA12 bei einer 
35h/Woche freiwillig zu einem "Sklaventreiber" wechselt oder sich nach 
dem Diplom bei euch bewirbt, weil das Unternehmen so toll ist.

Mir wurden z.B. bei Ferchau Märchen über Perspektiven, Weiterbildungen 
und und und erzählt, wie toll da alles ist und letztendlich ein Gehalt 
von 30k/Jahr angeboten. Zur gleichen Zeit hatte ich ein anderes Angebot 
von einer 20 Mann Firma wo ich mit 42k anfangen konnte. 
Bewerbungsgespräch führte ich mit dem Geschäftsführer persönlich, der 
selbst ein Ing war. Da wurden mir keine Geschichten aufgetischt, sondern 
konkret besprochen was ich machen werde (hat sonst alles gepasst). Rate 
mal wo ich angefangen habe? Richtig, da wo ich 8k netto mehr auf die 
Hand hatte.

von Wilhelm F. (Gast)


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214558 schrieb:

> Mir wurden z.B. bei Ferchau Märchen über Perspektiven, Weiterbildungen
> und und und erzählt, wie toll da alles ist und letztendlich ein Gehalt
> von 30k/Jahr angeboten.

Bei Perschau drückten sie mir am Hauseingang auch gleich einen 
Hochglanzprospekt in die Hand. Die halbe Vorderseite handelte davon, wie 
toll das Unternehmen sei, und besonders die Weiterbildungsangebote.

Auf die Frage hin, ob ich noch weitere Fragen zum Unternehmen hätte, 
sprach ich das an. Der Personaler sagte mir: Das ist nichts für sie, 
kommt für sie nicht in Frage.

Aber für wen denn sonst?

Mir fällt da nur der Begriff Roßtäuscher ein. Aber das reicht noch 
nicht. Ich war nur für hohle Luftblasen da, die gar nicht existieren. 
Reisekosten zahlten sie auch nicht, und meinen Tag persönlichen Einsatz 
und die Reise erst recht nicht.

Das ist aber auch Vergangenheit, mache sowas nie mehr. Käse von gestern.

Für solche Geschichten, blase ich hier an meinem Küchentisch allenfalls 
eine Feder in die Luft, mehr nicht.

von absolvent (Gast)


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Also ich bin schockiert über die Zahlen hier.
Aus sicherer Quelle weiß ich, dass die großen INgenieurdiensleister z.B. 
für eien Master direkt nach dem Abschluss 46 bis 48k p.a zahlen. (bei 
40h/Woche)

Wer das gleiche Gehalt oder mehr bei 35h/Woche haben möchte, sollte 
direkt zum OEM oder zu einem Tarifgebundenen Zulieferer gehen.

Alle Angaben beziehen sich auf die Fahrzeugtechnikindustrie und 
Fzgtechnik Ings...

von PostMortem (Gast)


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Markus schrieb:
> In meinem Team gibt es keinen Ingenieur
> (Berufsanfänger), der unter 40TEuro p.a. verdient.

Hallo Markus,

du machst einen anständigen Eindruck und schreibst offensichtlich deine 
ehrlichen Gedanken auf, das finde ich gut. Aber dennoch muss ich dir 
"leider" verraten, dass in meinem Team (ich bin nicht der Teamleiter) 
keiner (auch nicht die Berufsanfänger-Ing.'s!) unter 55.000 € 
verdient...großes Tarifunternehmen in München.

Klar, das ist sicher die Spitze vom Eisberg, dessen bin ich mir bewusst. 
Dennoch ist das genannte Gehalt von 40.000 € ("keiner unter 40.000 €" 
heißt für mich, dass die Anfänger genau auf diesem Wert liegen bei 
euch...) mau und stellt zumindest für einen Dipl.-Ing. die absolute, 
kaum noch erträgliche Untergrenze dar, zumindest in den einigermaßen 
besiedelten Gebieten der alten Bundesländer...

Ein Unternehmen, das Ingenieuren 40.000 € Gehalt zahlt, ist für mich 
kein gutes Unternehmen und kommt für mich auch maximal als 
Not-/Übergangslösung in Betracht. Ich bin sicher nicht geldgeil, aber 
ich werde das maximal Mögliche rausholen selbstverständlich. Da kann man 
mit 5-6 Jahren Studium deutlich mehr verlangen.

Manchmal glaube ich, dass die Dienstleister im Wesentlichen 
Unerfahrenheit und Zeitvorteil ausnutzen, um Ingenieure zu solchen 
Gehältern zu ködern. Man kommt als Absolvent daher, wird direkt 
zugespamt wie blöd von Ferchau und Konsorten und denkt, man sei die ganz 
große, begehrte Nummer. Zack, sofort Vorstellungsgespräch und Vertrag 
mit 40k € unter die Nase gehalten, da wird man - aus ärmlichen 
Studentenverhältnissen kommend - schnell schwach, anstatt sich auf den 
beschwerlichen "Klinkenputzer"-Weg normaler Bewerbungen einzulassen. Von 
daher will ich gar nicht mal grundsätzlich die Dienstleister verteufeln, 
denn im Grunde wird niemand gezwungen, dort für 40k € zu arbeiten. Viele 
Absolventen sind glaube ich auch einfach nur naiv, sozial inkompetent 
und in Sachen "grundsätzlichem Alltagsdenken" bzw. "gesunder 
Menschenverstand" kolossal verblödet und verkaufen sich daher völlig 
unter Wert. Wobei das gerade so manchen Ingenieurfreaks wirklich auch 
vollkommen egal zu sein scheint, die würden wohl auch für ein 
900€-WiHi-Gehalt ihr Leben lang abreiten gehen...

von Absolvent (Gast)


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PostMortem schrieb:
> Aber dennoch muss ich dir
> "leider" verraten, dass in meinem Team (ich bin nicht der Teamleiter)
> keiner (auch nicht die Berufsanfänger-Ing.'s!) unter 55.000 €
> verdient...großes Tarifunternehmen in München.

Diese Summe mag sein, wenn man eine gute Jahresprämie draufrechnet. Ohne 
Prämie zahlt das wohl keine Firma für einen Einsteiger.

Ein OEM aus Ingolstadt :-) wirbt ja auch auf der Homepage mit 
Einstiegsgehältern um die 50k, dann noch die Prämie drauf... Und schon 
hat man 56k... :-)

von Peter (Gast)


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absolvent schrieb:
> Also ich bin schockiert über die Zahlen hier.
> Aus sicherer Quelle weiß ich, dass die großen INgenieurdiensleister z.B.
> für eien Master direkt nach dem Abschluss 46 bis 48k p.a zahlen. (bei
> 40h/Woche)
>
> Wer das gleiche Gehalt oder mehr bei 35h/Woche haben möchte, sollte
> direkt zum OEM oder zu einem Tarifgebundenen Zulieferer gehen.
>
> Alle Angaben beziehen sich auf die Fahrzeugtechnikindustrie und
> Fzgtechnik Ings...


Das hört sich ja auch immer toll an, sich direkt beim OEM zu bewerben 
und direkt dort anzufangen. Dies ist allerdings nich so leicht. Speziell 
VW besetzt neue offene Stellen zunächst nämlich fast ausschließlich mit 
Dienstleistern. Vllt. hat man dann später mal die Chance von VW 
übernommen zu werden. Allerdings ist diese Chance nicht so groß.

Wer bei VW direkt einsteigen möchte, u.a. schon seine Ausbildung bei VW 
machen. Oder aber er muß als Student sein Praktikum und anschließend 
seine Abschlußarbeit dort schreiben bzw. er muß ein duales Studium bei 
VW absolvieren. Danach werden diese dann meist auch übernommen.
Oftmals hilt natürlich auch Vitamin B.

Als Quereinsteiger hast man bei VW kaum eine Chance als Ingenieur direkt 
einzusteigen. Ausnahme ist es, wenn man einen Dr.-Titel hat.

von PostMortem (Gast)


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Absolvent schrieb:
> Diese Summe mag sein, wenn man eine gute Jahresprämie draufrechnet. Ohne
> Prämie zahlt das wohl keine Firma für einen Einsteiger.

Nein, das stimmt nicht. Diese Summe ist normaler EG10A-Tarif in Bayern, 
ohne Prämien oder sonstige Späße, ausschließlich sicheres, fest 
vereinbartes Gehalt.

von Absolvent (Gast)


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PostMortem schrieb:
> Absolvent schrieb:
>> Diese Summe mag sein, wenn man eine gute Jahresprämie draufrechnet. Ohne
>> Prämie zahlt das wohl keine Firma für einen Einsteiger.
>
> Nein, das stimmt nicht. Diese Summe ist normaler EG10A-Tarif in Bayern,
> ohne Prämien oder sonstige Späße, ausschließlich sicheres, fest
> vereinbartes Gehalt.

ich glaubs nicht. Evtl ist das die Zieleinstufung.
Falls du das bekommst: Glückwunsch!

von Wilhelm F. (Gast)


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Peter schrieb:

> Wer bei VW direkt einsteigen möchte, u.a. schon seine Ausbildung bei VW
> machen.

Ooh, da tut sich aber mancherorts was ganz anderes.

Und zwar war vor 2-3 Jahren mal eine Doku zu Dienstleistern im TV. Die 
schien auch seriös, auf den öffentlich-rechtlichen.

Irgendwann landete im Verlauf der Sendung ein Zeitarbeiter bei Opel. 
Dort fand man draußen vor dem Werkstor nach Feierabend (denn die 
Redakteure hatten keine Zutrittsberechtigung) auch 2 Azubis, die offen 
darüber sprachen, daß sie nach der Ausbildung an einen Dienstleister 
übergeben werden, der für das Unternehmen arbeitet. Die beiden waren 
überhaupt nicht so erfreut, sprachen über ihre düsteren 
Zukunftsaussichten und Lebensplanung.

von Sandra (Gast)


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So, ihr Lieben,

jetzt mal ein Feedback von einem Headhunter. Die Firma, in der ich 
arbeite besetzt Managementpositionen auf der ersten und zweiten Ebene in 
Unternehmen durch Direktansprache. Aber auch akademische Berufsstarter. 
Es ist kein Personaldienstleistungsunternehmen oder ein 
Rekrutierungsunternehmen - wie man sie etwa an jeder Ecke findet. Ein 
klassischer Headhunter tritt nach außen garnicht so in Erscheinung, da 
wir ja keine Anzeigen schalten, keine Werbung machen etc.  Ich arbeite 
bei dem größten renommierten Executive Search Unternehmen der Welt. 
Kennt man aber meistens bloss, wenn man mal von uns angesprochen wurde.

Wir Headhunter sind häufig in Branchen spezialisiert. Da jede Branche 
seine eigenen Anforderungen an die Mitarbeiter hat. Wir bekommen einen 
Auftrag von unserem Kunden - die oder jende Position zu besetzen, Mit 
sämtlichen Informationen zu der Arbeitsumgebung und natürlich auch 
Informationen über das Gehalt.

Die Kandidaten, die wir dann identifizieren (bei Headhuntern heißt das 
so), sagen uns dann auch was sie verdienen in ihrer jetzigen Position 
(ok, da muss man dann einen gewissen Prozentsatz für Übertreibungen 
abziehen) und natürlich was sie in der nächsten Position verdienen 
wollen.

Warum sage ich euch das alles - weil man als Headhunter durch die vielen 
Gespräche mit den Vorständen der großen Unternehmen dieser Welt einen 
guten Überblick über das Gehaltsgefüge in den Unternemhen hat.
Und das was ich sagen kann, ist folgendes: Ihr habt irgendwie alle 
Recht. Die, die sagen es wird bei uns nicht unter 55 TEuro gezahlt, und 
die, die sagen, bei dem Dienstleister gibt es nur unter 40 TEuro.

Aber warum gibt es für einen Berufsanfänger mit einer bestimmten 
Qualifikation bei einem Unternemhen nur 36 TEuro und bei dem anderen 
Unternehmen 55 Teuro?

1. Es kommt auf die Branche an. Es gibt Branchen, die zahlen gut - weil 
die Unternehmen aber auch selbst viel Kohle machen. Wie z.B. die Chemie 
und Pharmaindustrie oder auch die Automobilhersteller.
Und es gibt natürlich auch Branchen, in denen in der Regel wenig 
verdient werden kann. Das große Beispiel hier ist die 
Dienstleistungsindustrie. Darunter fallen auch die Ingenieurbüros und 
Engineering Dienstleister wie Bertrandt, Ferchau, Brunel etc. Warum 
zahlen die so schlecht? Weil sie selbst nicht viel verdienen (also 
versteht mich nicht falsch. Sie verdienen schon gut, aber schleckt im 
Vergleich zu den Mitarbeitern, die bei den Herstellern arbeiten).

Jetzt ist Bertrandt, Ferchau etc. nicht pasé ein fieses Unternehmen. Sie 
haben einfach weniger Geld zum Ausgeben. Das führt mich zu dem zweiten 
Punkt:

2. Die Größe des Unternehmen spielt natürlich auch eine Rolle. Was meint 
ihr mit wievielen GF ich schon gesprochen habe, die einen Mitarbeiter 
suchen und klagen, dass sie keinen finden, weil sie im Vergleich zu den 
großen Unternehmen nicht so viel zahlen können? Diese GF hätten gerne 
mehr bezahlt. Man hat aber nicht die Möglichkeiten, weil kein Geld, und 
weil sie ansonsten natürlich das bestehende Gehaltsgefüge zerschießen, 
sollten sie mal jemanden mehr bezahlen.

3. Und es ist nicht nur die Größe. Es liegt natürlich auch daran, wo man 
in der Prozesskette als Unternehmen steht. Herrsteller zahlen mehr als 
Zulieferunternehmen. Ganz hinten stehen wieder die Dienstleister. Weil 
die grundsätzlich (Außnahmen bestätigen die Regel: Bosch etc), eine 
schlechtere Verhandlungsposition gegenüber dem Hersteller haben und 
damit wiederum weniger Geld in der Tasche.

Es gibt noch einige weitere Punkte, aber das ist eigentlich egal. Was 
ich sagen will ist, dass ein Unternehmen schlechter bezahlt als andere 
Unternehmen, liegt nicht unbedingt daran, dass dort die Manager ihren 
Mitarbeitern nichts gönnen oder sogar ausbeuten wollen. Jeder zahlt mehr 
oder weniger eben nach seinen Möglichkeiten.

Bei einem OEM zu arbeiten, setzt die Wahrscheinlichkeit hoch, zu den 
Besserverdienenden zu zählen. Aber wieviele OEM´s gibt es denn? Und 
wieviele Absolventen? Man ist also nicht unbedingt blöd, wenn man bei 
einen Ingenieurbüro arbeitet, der weniger bezahlt. Das geht vielen 
vielen anderen auch so.
Also seid froh, wenn ihr als Absolvent 55TEuro verdient und ärgert euch 
nicht, wenn ihr weniger als 40 Teuro habt. Das ist nämlich in vielen 
Branchen auch normal. Schaut nnicht nur aufs Geld, sondern auch auf die 
Aufgabe an sich. Will man mit 60 Leuten im Großraumbüro bei Opel jeden 
Tag linke Aussenspiegel konstruieren? Oder in einem kleinen 
Entwicklungsteam spannende Entwicklungslösungen Lösungen suchen - aber 
für weniger Geld? Das muss jeder selbst entscheiden und darauf hoffen, 
dass sich daa Unternehmen eures Herzens für Euch entscheidet.

Und meine persönliche Meinung: 55 Teuro für einen Hochschulabgänger, der 
von Tuten und Blasen noch keine Ahnung hat, und den man erst noch 
anlernen muss, ist eine Menge Gras. Es gibt Geschäftsführer von kleinen 
Unternehmen, die bekommen nicht mehr.

Ahoi

von Mark B. (markbrandis)


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Juhu, es gibt auch vernünftige Beiträge im Forum Ausbildung, Studium & 
Beruf. ;-)

von PostMortem (Gast)


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Absolvent schrieb:
> ich glaubs nicht. Evtl ist das die Zieleinstufung.
>
> Falls du das bekommst: Glückwunsch!

Du das hat nichts mit Glauben zu tun, das sind beweisbare Fakten. Die 
ERA-Gehaltstabellen sind schließlich frei im Internet abrufbar. Schau 
halt nach und überzeuge dich selbst.

von Tom (Gast)


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Sandra schrieb:
> Und meine persönliche Meinung: 55 Teuro für einen Hochschulabgänger, der
> von Tuten und Blasen noch keine Ahnung hat, und den man erst noch
> anlernen muss, ist eine Menge Gras. Es gibt Geschäftsführer von kleinen
> Unternehmen, die bekommen nicht mehr.

Bleibt mal auf dem Boden. Selbst in der IG Metall Gehaltsstudie, in der 
die Einstiegsgehälter von großen IGM Tarifunternehmen(!) enthalten sind, 
ist 55k bei weitem nicht der Durchschnitt. Die oberen 10% (mit Diplom, 
Uni) liegen über 53k. Es gibt solche Fälle, aber sie sind sehr selten. 
Zumal man davon ausgehen kann, dass diese Leute nicht frisch von der Uni 
kommen, sondern schon BE im Zielunternehmen gesammelt haben

von Absolvent (Gast)


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PostMortem schrieb:
> Absolvent schrieb:
>> ich glaubs nicht. Evtl ist das die Zieleinstufung.
>>
>> Falls du das bekommst: Glückwunsch!
>
> Du das hat nichts mit Glauben zu tun, das sind beweisbare Fakten. Die
> ERA-Gehaltstabellen sind schließlich frei im Internet abrufbar. Schau
> halt nach und überzeuge dich selbst.

Kannst du vllt mehr informationen dazu geben??

Man bekommt eine ZIELeinstufung und einen entwicklungsABZUG.

Also die Einstufung mit der man startet mal wie viele Monatsgehälter 
ergibt denn 55k???

Achso, wusstest du, dass man zumindest in BW zu Beginn KEIN volles 
Weihnachtsgeld bekommt???

somit gilt für das erst Jahr und das Fixgehalt irgendwas mit 13 x 
Monatsgehalt.

Aber solange man nicht über die Wochenstunden redet, hinkt der 
vergleich.
Beispiel: 35/Woche Jahreseinkommen 48k
40h/Woche Jahreseinkommen 55k...

von Ich (Gast)


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Sandra schrieb:
> So, ihr Lieben,
>
> jetzt mal ein Feedback von einem Headhunter.

schön und sehr sachlich geschrieben.

Gehalt ist nicht alles, stimmt, bei manchen Konzernen möchte ich nicht 
arbeiten.
Wenn ein Absolvent 55k€/a bekommen sollte, erzählt er das eher, als wenn 
ein erfahrener Ing. nur knapp 40k@/a bekommt.


Aber der ganze Arbeitsmarkt ist derzeit versaut durch Dienstleister.
Die Nachfrage nach dem genau passenden Turnkey-Ingenieur steigt, das 
vermeintliche Angebot durch die Dienstleister auch.
So kann es durchaus vorkommen, das ein Personaler von Bertrandt, 
Ferchau, Brunel, ... mehrfach ein und den selben, vielleicht passenden 
Ingenieur auf dem Tisch hat.
Natürlich bekommt der günstigste Dienstleister den Zuschlag.

Zur Arbeit, die besteht nicht nur aus einem Gehalt, das ich für eine 
Leistung bekomme, sondern auch aus einem beruflichen Umfeld, meist 
längerfristigen Perspektive, Kollegen, Arbeitsort, ..., das man im 
Einklang mit einem privaten Umfeld bringt, Lebenspartner(in), 
Freundeskreis, Kinder, Häuschen, ... .

Letzteres ist bei einer Anstellung bei einem Dienstleister dauerhaft 
nicht möglich.

Was tun?
Auf einen Anruf von Sandra warten?
Wechseln, wenn ein anderer Dienstleister 100€/Monat mehr zahlt?
Sich ständig nach einem anderen Job, außerhalb der Dienstleister 
umschauen?
(...)

Es ist eine Mischung aus Hoffnung, das es man bei einem heimatnahen 
Einsatz möglichst lange angefordert bleibt und Frust über die 
Unplanbarkeit seiner beruflichen und privaten Zukunft.

Höhere Kündigungsswahrscheinlichkeit bei Dienstleistern als bei normalen 
Firmen
Schlechtere Bezahlung als die festangestellten Kollegen
Bei hoher Mobilität (wechselnde bundesweite Einsätze) meist nur eine 
Kostenbeteiligung an für ein möbliertes Zimmer und erhöhte Fahrtkosten.
(...)

Es toben zu eindeutig zu viele Dienstleister am Markt rum.
Viele Personaler bei den Dienstleistern (schließe jetzt mal Headhunter 
aus) haben von dem, was diese vermitteln keine Ahnung.
BWL-Azubis haben nunmal keine Ahnung von Ingenieuren und dem was diese 
tun, woher auch.

Also, man kann arbeitssuchenden Ingenieuren nur raten, wenn man sich 
sschon bei Dienstleistern bewerben will oder muss sich auf sehr wenige 
große oder spezialisierte Dienstleister zu beschränken.
Sonst macht man sich ggf. selbst Konkurrenz.
Achtet auf Reisekostenregelungen, sofern bundesweit im Vertrag steht 
(steht im Prinzip immer drin), sonst kommt nicht nur privat, sondern 
auch finanzieller Frust auf und ein Ingenieur landet dann mal schnell 
bei 1400€/Monat realnetto, nach Abzug von Zweitwohnung etc.

Wer ein Mittel gegen die so viele Dienstleister hat, bitte melden.

von dfsfdsfdsaafd (Gast)


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Sandra schrieb:
> So, ihr Lieben,
>
> jetzt mal ein Feedback von einem Headhunter. Die Firma, in der ich
> arbeite besetzt Managementpositionen auf der ersten und zweiten Ebene in
> Unternehmen durch Direktansprache. Aber auch akademische Berufsstarter.
> Es ist kein Personaldienstleistungsunternehmen oder ein
> Rekrutierungsunternehmen - wie man sie etwa an jeder Ecke findet. Ein
> klassischer Headhunter tritt nach außen garnicht so in Erscheinung, da
> wir ja keine Anzeigen schalten, keine Werbung machen etc.  Ich arbeite
> bei dem größten renommierten Executive Search Unternehmen der Welt.
> Kennt man aber meistens bloss, wenn man mal von uns angesprochen wurde.
>

So so Executive Search Unternehmen, man könnte die auch 
Personalvermittlung nennen, aber das würde nicht so toll klingen und 
gleich die Anspruchlosigkeit der Tätigkeit offenlegen. Hausmeister 
klingt halt nicht so toll wie Facility Manager.


> Wir Headhunter sind häufig in Branchen spezialisiert. Da jede Branche
> seine eigenen Anforderungen an die Mitarbeiter hat. Wir bekommen einen
> Auftrag von unserem Kunden - die oder jende Position zu besetzen, Mit
> sämtlichen Informationen zu der Arbeitsumgebung und natürlich auch
> Informationen über das Gehalt.
>
> Die Kandidaten, die wir dann identifizieren (bei Headhuntern heißt das
> so), sagen uns dann auch was sie verdienen in ihrer jetzigen Position
> (ok, da muss man dann einen gewissen Prozentsatz für Übertreibungen
> abziehen) und natürlich was sie in der nächsten Position verdienen
> wollen.
>
> Warum sage ich euch das alles - weil man als Headhunter durch die vielen
> Gespräche mit den Vorständen der großen Unternehmen dieser Welt einen
> guten Überblick über das Gehaltsgefüge in den Unternemhen hat.
> Und das was ich sagen kann, ist folgendes: Ihr habt irgendwie alle
> Recht. Die, die sagen es wird bei uns nicht unter 55 TEuro gezahlt, und
> die, die sagen, bei dem Dienstleister gibt es nur unter 40 TEuro.
>
> Aber warum gibt es für einen Berufsanfänger mit einer bestimmten
> Qualifikation bei einem Unternemhen nur 36 TEuro und bei dem anderen
> Unternehmen 55 Teuro?
>
> 1. Es kommt auf die Branche an. Es gibt Branchen, die zahlen gut - weil
> die Unternehmen aber auch selbst viel Kohle machen. Wie z.B. die Chemie
> und Pharmaindustrie oder auch die Automobilhersteller.
> Und es gibt natürlich auch Branchen, in denen in der Regel wenig
> verdient werden kann. Das große Beispiel hier ist die
> Dienstleistungsindustrie. Darunter fallen auch die Ingenieurbüros und
> Engineering Dienstleister wie Bertrandt, Ferchau, Brunel etc. Warum
> zahlen die so schlecht? Weil sie selbst nicht viel verdienen (also
> versteht mich nicht falsch. Sie verdienen schon gut, aber schleckt im
> Vergleich zu den Mitarbeitern, die bei den Herstellern arbeiten).
>

Es ist ganz einfach, die Dienstleistungsindustrie ist direkt abhängig 
von den OEMs, teilweise werden diese Dienstleister von den OEMs 
gegründet(Autovision, MBtech,etc.) oder haben Beteiligungen daran 
(Bertrandt,etc.). Es gibt allerdings auch unabhängige (Brunel, Ferchau).

Der Vorteil von Dienstleistern liegt in folgenden Bereichen 
(hauptsächlich): Löhne drücken und/oder Arbeitsplatzunsicherheit 
schaffen.

Denn anders würde ein Unternehmen kein "know how" in "externe" 
Unternehmen (manche Dienstleister sind ja nicht wirklich extern, s.o.), 
bzw. Mitarbeiter verlagern.

> Jetzt ist Bertrandt, Ferchau etc. nicht pasé ein fieses Unternehmen. Sie
> haben einfach weniger Geld zum Ausgeben. Das führt mich zu dem zweiten
> Punkt:
>
> 2. Die Größe des Unternehmen spielt natürlich auch eine Rolle. Was meint
> ihr mit wievielen GF ich schon gesprochen habe, die einen Mitarbeiter
> suchen und klagen, dass sie keinen finden, weil sie im Vergleich zu den
> großen Unternehmen nicht so viel zahlen können? Diese GF hätten gerne
> mehr bezahlt. Man hat aber nicht die Möglichkeiten, weil kein Geld, und
> weil sie ansonsten natürlich das bestehende Gehaltsgefüge zerschießen,
> sollten sie mal jemanden mehr bezahlen.
>
Die armen Unternehmer... Wer kein Geld hat um Mitarbeiter Marktgerecht 
zu bezahlen, der hat auch kein Recht auf dem Markt zu bestehen. Und das 
mit dem "bezahlen können" glaube ich per se sowieso nicht, woher will 
ein Headhunter (auch ein schönes Wort für einen Personaler) sowas auch 
wissen, ist doch klar, dass der Unternehmer erstmal rumjammert.

> 3. Und es ist nicht nur die Größe. Es liegt natürlich auch daran, wo man
> in der Prozesskette als Unternehmen steht. Herrsteller zahlen mehr als
> Zulieferunternehmen. Ganz hinten stehen wieder die Dienstleister. Weil
> die grundsätzlich (Außnahmen bestätigen die Regel: Bosch etc), eine
> schlechtere Verhandlungsposition gegenüber dem Hersteller haben und
> damit wiederum weniger Geld in der Tasche.




> Es gibt noch einige weitere Punkte, aber das ist eigentlich egal. Was
> ich sagen will ist, dass ein Unternehmen schlechter bezahlt als andere
> Unternehmen, liegt nicht unbedingt daran, dass dort die Manager ihren
> Mitarbeitern nichts gönnen oder sogar ausbeuten wollen. Jeder zahlt mehr
> oder weniger eben nach seinen Möglichkeiten.
>
> Bei einem OEM zu arbeiten, setzt die Wahrscheinlichkeit hoch, zu den
> Besserverdienenden zu zählen. Aber wieviele OEM´s gibt es denn? Und
> wieviele Absolventen? Man ist also nicht unbedingt blöd, wenn man bei
> einen Ingenieurbüro arbeitet, der weniger bezahlt. Das geht vielen
> vielen anderen auch so.


Also wirklich, wenn die ganzen OEMs wie noch vor ein paar Jahren, die 
ganzen Ingenieurarbeiten inhouse erledigen würden, dann gebe es dort 
auch viele Tausend Arbeitsplätze mehr oder im Umkehrschluss die 
Dienstleister nicht. Schuld sind die Arbeitsmarktgesetze von ROT/GRÜN 
ohne die wäre die Ausbeuterei gar nicht in dem Ausmaß möglich geworden.

> Also seid froh, wenn ihr als Absolvent 55TEuro verdient und ärgert euch
> nicht, wenn ihr weniger als 40 Teuro habt. Das ist nämlich in vielen
> Branchen auch normal. Schaut nnicht nur aufs Geld, sondern auch auf die
> Aufgabe an sich. Will man mit 60 Leuten im Großraumbüro bei Opel jeden
> Tag linke Aussenspiegel konstruieren?

Würden viele gerne machen, bei einem OEM anspruchsvolle Arbeiten  machen 
(oder glauben Personaler wirklich (also BWLer, Psychologen, 
Sozialwissenschaftler), dass linke Außenspiegel zu konstruieren so 
einfach sei) und die dann auch noch gut bezahlt bekommen, zudem mit 
relativ großer Arbeitsplatzsicherheit. Ich würde sogar so weit gehen, 
dass dies die meisten Absolventen das gerne machen würden.

>Oder in einem kleinen
> Entwicklungsteam spannende Entwicklungslösungen Lösungen suchen - aber
> für weniger Geld? Das muss jeder selbst entscheiden und darauf hoffen,
> dass sich daa Unternehmen eures Herzens für Euch entscheidet.
>

Mach micht nicht fertig, als ob Klitschen wie Bertrandt mit den vielen 
Tausend Ingenieuren wirklich nur spannende Aufgaben hätten. Oder der 
Dienstleister, der an OEM die Sklaven weiter vermietet und die Sklaven 
dann in seperaten Räumen die Hilfsaufgaben machen dürfen.

> Und meine persönliche Meinung: 55 Teuro für einen Hochschulabgänger, der
> von Tuten und Blasen noch keine Ahnung hat, und den man erst noch
> anlernen muss, ist eine Menge Gras. Es gibt Geschäftsführer von kleinen
> Unternehmen, die bekommen nicht mehr.
>
> Ahoi

Toll, du entscheidest also was viel und was wenig ist, du entscheidest 
also auch, dass Hochschulabgänger von Tuten und Blasen keine Ahnung 
haben.

Zum ersten Punkt: dazu gibt es Tarifverträge die zwischen Arbeitnehmer- 
und Arbeitgeberseite ausgehandelt wurden, dass nennt man 
Tarifpartnerschaft in einer sozialen Marktwirtschaft, die uns sehr gut 
getan hat in den letzten 60 Jahren Bundesrepublik.

Das entscheidest also ganz bestimmt nicht DU nach deinem subjektiven 
Gerechtigkeitsempfinden und dass kleine Unternehmen schlechter zahlen, 
heißt nicht, dass Arbeitnehmer in gut verdienenden Großunternehmen 
weniger bekommen sollten.


Zum zweiten Punkt, nicht jeder Absolvent kommt von der Hochschule und 
kann gar nichts, viele haben Praktika und Abschlussarbeiten in einer 
länger von jeweils bis zu sechs Monaten gemacht. Vielleicht auch noch im 
selben Themenbereich? Oder gar im selben Unternehmen oder der selben 
Abteilung. Oder eine Werkstudententätigkeit über mehrere Jahre?
In manchen Fällen ist deshalb ein Absolvent schon kurz nach Eintritt in 
das Unternehmen schon produktiv.


Dienstleister sind und bleiben der letzte Dr##k auch wenn einige es 
immer veruschen wollen, die hier schön zu schreiben.

Man kann allen Absolventen oder Arbeitnehmer nur raten einen weiten 
Bogen darum zu machen und lieber in kleinere, dafür aber Tarifgebundene 
Unternehmen zu gehen. Ja die gibt es noch, man muss nur ein wenig suchen 
und es gibt sogar ziemlich viele davon (teilweise mit ein paar Hundert 
Mitarbeitern).

von PostMortem (Gast)


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Absolvent schrieb:
> Kannst du vllt mehr informationen dazu geben??

Von Zieleinstufung und Entwicklungsabzug weiß ich nichts. In Bayern gibt 
es für EG10A bei 40h-Woche 4.221 € im Monat. Dazu kommen 70% eines 
Gehalts für die Urlaubsmehrvergütung im Jahr. Bei uns werden außerdem 
25% eines Gehalts als Sonderzulage über das Jahr verteilt gezahlt. Macht 
knapp 55.000 € im Jahr.

Im Übrigen kann ich dfsfdsfdsaafds Beitrag nur absolut zustimmen.

von Absolvent (Gast)


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PostMortem schrieb:
> Absolvent schrieb:
>> Kannst du vllt mehr informationen dazu geben??
>
> Von Zieleinstufung und Entwicklungsabzug weiß ich nichts. In Bayern gibt
> es für EG10A bei 40h-Woche 4.221 € im Monat. Dazu kommen 70% eines
> Gehalts für die Urlaubsmehrvergütung im Jahr. Bei uns werden außerdem
> 25% eines Gehalts als Sonderzulage über das Jahr verteilt gezahlt. Macht
> knapp 55.000 € im Jahr.
>
> Im Übrigen kann ich dfsfdsfdsaafds Beitrag nur absolut zustimmen.

Ok, ich stimme dir voll zu! 4221 sind realistisch bei 40h/Woche!
Da ist sogar noch Luft nach oben...

Generell:
Wer 40 statt 35h/Woche arbeitet bekommt 14,3% mehr BruttoGehalt... Bei 
einem Tarifgebundenen Unternehmen

Ich habe beim Beruseinstieg kein 40h Vertrag angeboten bekommen. Es hieß 
das würde man als Berufseinsteiger nicht bekommen... Aber das hängt 
immer von der Firma ab.

von PostMortem (Gast)


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Absolvent schrieb:
> Ich habe beim Beruseinstieg kein 40h Vertrag angeboten bekommen. Es hieß
>
> das würde man als Berufseinsteiger nicht bekommen... Aber das hängt
>
> immer von der Firma ab.

OK, mir wurde nur der 40h-Vertrag angeboten (was mir sehr Recht war). 
Wenn man als junger Absolvent startet, kann man eigentlich das Geld 
besser gebrauchen als die 5h mehr Freizeit, finde ich.

von Absolvent (Gast)


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@ PostMortem:
Darf ich fragen, was für einen Abschluss du hast?
Arbeitest du bei einem OEM?

von Rene (Gast)


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Sandra schrieb:
> So, ihr Lieben,
>
...
>
> 1. Es kommt auf die Branche an. Es gibt Branchen, die zahlen gut - weil
> die Unternehmen aber auch selbst viel Kohle machen. Wie z.B. die Chemie
> und Pharmaindustrie oder auch die Automobilhersteller.
> Und es gibt natürlich auch Branchen, in denen in der Regel wenig
> verdient werden kann. Das große Beispiel hier ist die
> Dienstleistungsindustrie. Darunter fallen auch die Ingenieurbüros und
> Engineering Dienstleister wie Bertrandt, Ferchau, Brunel etc. Warum
> zahlen die so schlecht? Weil sie selbst nicht viel verdienen (also
> versteht mich nicht falsch. Sie verdienen schon gut, aber schleckt im
> Vergleich zu den Mitarbeitern, die bei den Herstellern arbeiten).
>
> Jetzt ist Bertrandt, Ferchau etc. nicht pasé ein fieses Unternehmen. Sie
> haben einfach weniger Geld zum Ausgeben.

...


vw zahlt z.b. an bertrandt für einen "ausgeliehenen" ingenieur zur zeit 
ca. 95.000 - 100.000 euro p.a. und da willst du mir erzählen, dass es 
bertrandt nicht hinbekommt, diesem mitarbeiter 50.000 brutto p.a. zu 
zahlen. selbst mit dem dazugehörigen arbeitgeberanteil beim lohn kommt 
bertrandt da mx. auf 75.000 bis 80.000 ausgaben für seinenmitarbeiter.
macht also immernoch ein gewinn von min. 15.000 p.a. was einer 
gewinnmarge von über 15% entspricht.

von PostMortem (Gast)


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Absolvent schrieb:
> @ PostMortem:
> Darf ich fragen, was für einen Abschluss du hast?
> Arbeitest du bei einem OEM?

Ich bin Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt.Ing. Elektrotechnik und arbeite bei einem 
OEM (nicht Automotive, bzw. nur sehr geringer Anteil).

von PostMortem (Gast)


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Rene schrieb:
> macht also immernoch ein gewinn von min. 15.000 p.a. was einer
> gewinnmarge von über 15% entspricht.

Ich persönlich denke auch, dass die Dienstleister richtig Kohle 
schaufeln, sonst würde das "Geschäftsmodell" ja nicht aktuell wie 
Unkraut aus dem Boden sprießen...

Es ist ja schon praktisch nicht mehr zählbar, wie viele 
(Wohnzimmer-)Dienstleister es mittlerweile gibt, das ist ja eine 
richtige Pest geworden. Es kann mir also kein Mensch erzählen, dass sich 
das nicht lohnen bzw. nur wenig abwerfen würde.

von Dipl.-Ing. (Gast)


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Sandra schrieb:
> So, ihr Lieben,

Hallo liebe Sandra,

jetzt mal ein Feedback von einem Ingenieur, der nach dem Studium in der 
New Economy - Krise bei Ferchau angefangen und dort ca. 2,5 Jahre 
gearbeitet hatte in verschiedenen Projekten bei verschiedenen großen wie 
kleinen Unternehmen.

Insgesamt ist das, was du schreibst schlüssig und mag auch, von 
persönlichen Wertungen abgesehen, stimmen.

Die große Ungerechtigkeit liegt aber außerhalb der von dir genannten 
Punkte: Warum bitte muss es überhaupt Dienstleister und Headhunter 
geben?

1.) Headhunter:

Dieser Begriff hat mich schon Ende der 90er angewidert (geht jetzt nicht 
gegen dich persönlich) und tut es noch heute, stammt er doch aus dem 
Amerikanischen und besitzt dort eher eine negativ anmutende Rolle des 
Möchtegern-Cowboys, der in Selbstjustiz Leute aufspürt und bis zur 
Ablieferung den Helden spielt. Könnt ihr euch keine deutschen 
Berufsbezeichnungen suchen, die seriöser klingen?

2.) Dienstleister:

Wie ist es denn überhaupt zum Boom der Dienstleister gekommen? Da hat 
ein sozialdemokratischer Bundeskanzler eine Agenda auf den Weg gebracht, 
um das Land von seinen verkrusteten Strukturen (etwas) zu befreien.

Anfang 2000 ging's dann damit los, der jungen arbeitenden Generation zu 
erklären, dass sie zukünfitg mehr Eigenverantwortung bei der 
Rentenversicherung, bei der Krankenversicherung, bei der 
Berufsunfähigkeitsversicherung usw. übernehmen müsse, und hat so einiges 
aus dem Sozialgesetzbuch (SGB) für die Jahrgänge ab 1969 gestrichen.

Da freuten sich v.a. die Versicherungen verschiedenster Coleur über das 
fette Geschäft mit der sich nicht zu Wort meldenden jungen Generation.

Dann öffnete Herr Schröder den deutschen Markt für angelsächsische 
Finanzinverstoren, die kerngesunde Mittelständler ruinierten und 
steuerfrei ihre Gewinne mitnehmen durfte, während der zurückgelassene 
finanzielle Schrotthaufen auch den letzten Arbeitnehmer in die 
Arbeitslosigkeit trieb (Stichwort: Heuschrecken, Hedgefonds).

Und als wenn das alles noch nicht reichte, wurden die privaten 
Jobvermittler rechtlich zugelassen, traditionelle Dienstleister 
witterten die fette DM/ EURO, neue kamen hinzu. Alle wollten 
mitverdienen, bis heute.

Schaut man sich den Arbeitsmarkt heute an, so bieten nur noch relativ 
wenige Firmen direkt ihre Jobs an, gehen lieber den Weg über Ferchau, 
Bertrandt, Brunel und Co., und halten sich so sogar die 
Vorstellungsgespräche vom Hals, haben keine Probleme damit, einen 
Mitarbeiter schnell wieder loszuwerden, wenn die Zeiten mal wieder 
schlechter werden und übernehmen für die Generation, denen unsere 
Politik so viel Eigenverantwortung aufgebrummt hat, nicht die 
Verantwortung, damit diese die Aufgaben der Rettung des Sozialstaates 
überhaupt übernehmen können!

Dienstleister sind eine rechtlich legale Massnahme den Kündigungsschutz 
in Deutschland zu umgehen.

Erst war es so (auch noch zu meiner Zeit bei Ferchau), dass die Kunden 
die Arbeitehmerüberlassung nur einmal um 1 Jahr verlängern durfte, um 
eigentlich fest zu besetzende Stellen nicht mit eingearbeiteten 
Leiharbeitnehmern dauerhaft zu besetzen. Inzwischen ist das ja wohl auch 
aufgehoben, so dass Konzerne oft bei schlechterer Bezahlung die 
Geliehenen 5 Jahre und mehr einsetzen - eine absolute Ungerechtigkeit! 
Hinreichend durch die Medien bekannt.

Nun zum Geld:

> Also seid froh, wenn ihr als Absolvent 55TEuro verdient und ärgert euch
> nicht, wenn ihr weniger als 40 Teuro habt. Das ist nämlich in vielen
> Branchen auch normal. Schaut nnicht nur aufs Geld, sondern auch auf die
> Aufgabe an sich. Will man mit 60 Leuten im Großraumbüro bei Opel jeden
> Tag linke Aussenspiegel konstruieren? Oder in einem kleinen
> Entwicklungsteam spannende Entwicklungslösungen Lösungen suchen - aber
> für weniger Geld? Das muss jeder selbst entscheiden und darauf hoffen,
> dass sich daa Unternehmen eures Herzens für Euch entscheidet.

55T sind sicher für einen Absolventen gutes Geld. Unter 40T geht das 
Problem aber schon los. Warum?

Erst einmal ist ein Ingenieursstudium eine "Branche" für sich, oft 
schwieriger als andere Studiengänge, unterliegt so schnellen Änderungen 
mit Erneuerung des Fachwissens wie selten in anderen Berufen. Stammt 
nicht von mir, kenne ich aber aus Erfahrung.

Es gibt genügend Studien darüber, dass der Reallohnverlust seit 1991/92 
in vielen Berufen bei ca. 40-50% liegt, v.a. begründet durch Inflation 
und Einführung des Euro. Ingenieure und Informatiker sind davon auch 
eher negativ betroffen, von Ausnahmen einmal abgesehen.

Ich besitze noch eine Tabelle der durchschnittlichen Einstiegslöhne von 
1989 in den verschiedenen wissenschaftlichen Berufen, unterteilt in Uni- 
und FH-Abschlüsse. Der Elektroingenieur-Absolvent (TH) lag demnach bei 
bis zu 72.000DM, der FH-Absolvent bei ca. 69.000DM. Rechnet man das in 
Euro um, kommt man auf ca. 36T bzw. 35T Jahresbrutto.
Selbst wenn damals Ingenieure auch weniger verdient haben und für diese 
die genannten Durchschnitte nicht galten, dann vergleiche mal die 
heutigen Einstellungsgehälter der Jungingenieure mit denen von damals 
unter Berücksichtigung von 22 Jahren Inflation.
Tut mir leid, da sind Gehälter unter 40T bei der von mir oben 
ausgeführten Sozialverantwortung mehr als schlecht, v.a., wenn ältere 
Ingenieure in guten Positionen mit Kündigungsschutz noch fette Gehälter 
haben, und von den o.g. Sozialreformen nicht betroffen sind.

> Und meine persönliche Meinung: 55 Teuro für einen Hochschulabgänger, der
> von Tuten und Blasen noch keine Ahnung hat, und den man erst noch
> anlernen muss, ist eine Menge Gras. Es gibt Geschäftsführer von kleinen
> Unternehmen, die bekommen nicht mehr.
>
> Ahoi

Also ich hatte nach dem Studium jedenfalls so viel Ahnung, dass ich 
gleich produktiv für Ferchau schwarze Zahlen geschrieben habe und wurde 
von niemandem angelernt. Letzteres macht doch heute eh keiner mehr, 
deswegen wollen sie ja gerade die haben, die schon ALLES können und 
kommen mit absolut unrealistischen Kenntnisforderungen daher.

Ferchau hat damals beim Kunden für mich direkt nach der Hochschule, aber 
mit Industrieerfahrung, 12.000DM brutto pro Monat beim Kunden kassiert, 
davon habe ich 5200DM brutto gesehen. Nach meiner Probezeit und einer 
Gehaltserhöhung auf 5400DM brutto haben sie dann beim nächsten Kunden 
gleich 13.000DM brutto pro Monat kassiert.

Bis Mitte der 90er gab es eine Zeit ohne Headhunter und Dienstleister, 
wo Absolventen wie Erfahrene die Vorstellungsgespräche mit 
Personalverantwortlichen und Fachabteilungsleitern direkt führten und 
gerechte Gehälter zahlten. Heute kassiert ihr und die Dienstleister fett 
mit ab und gespart wird am Ingenieursgehalt, damit der potentielle 
Arbeitgeber keinen Cent mehr zahlt.

Folge: Leute, die keine Lust mehr haben, diese Berufe überhaupt noch zu 
studieren, andere, die abwandern und eine Industrie, die zukünftig Angst 
vor Fachkräftemangel hat, weil die fetten Gewinne nicht mehr reinkommen 
könnten.

Selbst schuld! Und bitte erlaube dir hier keine Äußerungen wie: 
>Hochschulabgänger, der von Tuten und Blasen noch keine Ahnung hat, und 
>den man erst noch anlernen muss
, denn das kannst du mit deiner Qualifikation weder beurteilen noch 
nimmt sich heute jemand die Zeit, junge Ingenieure anzulernen.

Ich bin seit mehr als 13 Jahren erfolgreicher Ingenieur, war nie 
arbeitslos und habe auch schon einige harte Zeiten erlebt, würde auch 
jedem Jungabsolventen raten, lieber den Weg über den Dienstleister zu 
gehen, als völlig in der Arbeitslosigkeit unterzugehen, allerdings nur, 
weil der ganze Arbeitsmarkt von Investoren, Dienstleistern, Lobbyisten 
und einer geldgeilen Managergeneration versaut ist. Da nutzt auch der 
interessanteste Job nichts, wenn man nicht halbwegs davon leben kann und 
der Studierte schlechter dasteht als der einfache Facharbeiter.

Das schon deswegen, weil der Techniker und Ingenieur heute wegen des 
enormen Zuwachses an Fachwissen bei gleichzeitig hohem Leistungsdruck 
mehr bringen muss, als irgendeine Generation zuvor.

Schönes Wochenende.

von Ich (Gast)


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Dipl.-Ing. schrieb:
> Inzwischen ist das ja wohl auch
> aufgehoben, so dass Konzerne oft bei schlechterer Bezahlung die
> Geliehenen 5 Jahre und mehr einsetzen - eine absolute Ungerechtigkeit!
> Hinreichend durch die Medien bekannt.

Bei Hilfskräften und "einfachen" Facharbeitern mag das so stimmen, 
leider ist das im Ingenieurbereich nicht so bekannt, wie ich mir das 
wünschen würde.


Dipl.-Ing. schrieb:
> würde auch
> jedem Jungabsolventen raten, lieber den Weg über den Dienstleister zu
> gehen, als völlig in der Arbeitslosigkeit unterzugehen, allerdings nur,
> weil der ganze Arbeitsmarkt von Investoren, Dienstleistern, Lobbyisten
> und einer geldgeilen Managergeneration versaut ist. Da nutzt auch der
> interessanteste Job nichts, wenn man nicht halbwegs davon leben kann und
> der Studierte schlechter dasteht als der einfache Facharbeiter.

Den Jungingenieuren bleibt nichts anderes übrig.
Nur die Loyalität zu einem Arbeitgeber oder Kunden sollten sie direkt 
nicht aufkommen lassen.
Von einem Dienstleister zum anderen zu wechseln ist kein Jobhopping, 
sondern Selbstverteidigung.

von Dipl.-Ing. (Gast)


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Ich schrieb:
> Bei Hilfskräften und "einfachen" Facharbeitern mag das so stimmen,
> leider ist das im Ingenieurbereich nicht so bekannt, wie ich mir das
> wünschen würde.

Sicher, verallgemeinern kann man das nicht, kenne es von dem Bruder 
eines Kollegen. Beides ist nicht tragbar, da gebe ich dir vollkommen 
recht.

Ich schrieb:
> Den Jungingenieuren bleibt nichts anderes übrig.
> Nur die Loyalität zu einem Arbeitgeber oder Kunden sollten sie direkt
> nicht aufkommen lassen.
> Von einem Dienstleister zum anderen zu wechseln ist kein Jobhopping,
> sondern Selbstverteidigung.

Kann ich gut verstehen. Deswegen habe ich ja auch in einem anderen 
Thread empfohlen den Weg über den Dienstleister zu gehen, um so 
wenigstens den Kontakt zu den Konzernen überhaupt zu bekommen und die 
Wahrscheinlichkeit einer Festanstellung zu erhöhen.

Wenn's nach mir gänge würden die Dienstleister weitestgehend 
verschwinden und die Firmen wieder mehr zur Eigenverantwortung 
gezwungen. Bei der Politik der letzten 10-15 Jahre ist das aber 
Wunschdenken, weshalb ich ebenfalls als Anfänger versuchen würde über 
den Dienstleister in den Job zu kommen, bevor es durch zu lange 
Auszeiten zu spät ist.

von Sandra (Gast)


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Hier ist die Sandra nochmal,

sorry - auch der linke Aussenspiegel ist ein wichtiges, nicht einfach zu 
konstruierendes Produkt (viele Freiformfläche, tückische Toleranzen 
etc.). Es war nur ein Bespiel dafür, dass man immer nur ein Produkt 
macht. Das kann langweilig werden. Dafür ist man dann aber auch 
Spezialist für linke Außenspiegel.

Und natürlich entscheide ich nicht was gerechte Bezahlung ist. Wenn man 
genau liest, sieht man aber auch, dass es meine persönliche Meinung war, 
die ich kundgetan habe.

Klar hat sich etwas seit den 90ern verändert. Das betrifft jetzt aber 
die Personaldienstleistungsbranche.

Ich unterscheide da auch noch zwischen Engineering Dienstleistern und 
Ingenieurbüros. Brünel, Ferchau, Hays, Manpower Engineering sind 
Engineering Dienstleister. Bertrandt, EDAG, Rücker sind Ingenieurbüros. 
Auch die machen Arbeitnehmerüberlassung. Der Großteil sind aber 
Entwicklungsprojekte die inhouse abgewickelt werden.

Bevor ich Beraterin wurde, war ich Geschäftsführerin eines großen 
Automobilzulieferers in den USA. Da hat man es hautpsächlich mit 
Engineering Dienstleistern zu tun. Die EDAG und Bertrandt haben aber 
eigenes Entwicklungs Know-how. Das ist ein riesen Unterschied.

Und da ich auch Ingenieurin bin, habe ich auch meine eigene Meinung zu 
Hochschulabsolventen. Die meisten sind im Vergleich zum Ausland ganz 
toll ausgebildeste Ingenieure. Trotzdem, jemand der von der Hochschule 
kommt, muss man erst anlernen. Und wenn Ferchau dich gleich bei einem 
Kunden eingesetzt haben, dann hattest du hoffentlich dort einen 
Ansprechpartner, der auch deine Arbeit draufgeschaut hat und gemeckert 
oder gelobt hat.

Das Wort Executive Search kommt aus den USA. Nach dem zweiten Weltkrieg 
gab es nicht genügend Politiker für den Senat. So ist dann ein 
Rechtsanwalt auf die Idee gekommen, im ganzen Land potentielle 
Kandidaten für diese politischen Postionen anzusprechen. Das Ganze wurde 
dann auf Spitzenpositionen in der Wirtschaft erweitert.

Ein Personalvermittler erhält seinen Auftrag oft von einem 
Personalleiter. Ein Berater von einem Executive Search Unternehmen 
erhält seinen Auftrag von Vorsitzenden vom Aufsichtsrat, vom Vorstand 
oder der Geschäftsführung. Man erhält dann nicht nur eine 
Stellenanzeige, sondern eine 30 bis 50 seitige Spezifikation mit Infos 
zum Unternehmen, Image des Unternehmens auf dem Markt, Marktposition, 
Wettbewerb, Zahlen etc.
Oft sind die Kandidaten auch handverlesen. Für die Vorstandsposition der 
Deutschen Telefom gibt es eben keine 15 Kandidaten. Da gibt es 
vielleicht nur 3 Kandidaten und die sitzen in irgendwelchen anderen 
Spitzenpositionen auf dieser Welt. Die Aufgabe des Executive Search 
Beraters ist dann nicht diese zu identifizieren, denn die Namen sind dem 
Kunden häufig bekannt. Die Problematik des Beraters liegt eher darin, 
den Kandidaten von der tollen Position des Vorstand der Telekom zu 
überzeugen. Und das kann man nur, wenn man tiefgehende Informationen zu 
dem suchenden Unternehmen hat. Ansonsten legt der potentielle Kandidat 
nach 4 Minuten den Hörer auf.

Das ist der Unterschied zwischen Personalvermittler, die eine Anzeige 
schalten und Kandidatne in xing ansprechen und einem Executive Search 
Unternehmen.
Ich mache das jetzt seit Jahren. Glaubt mir die Vorstände der großen 
Unternehmen kennen sich alle. Spielen zusammen Golf und treffen sich auf 
Sommerpartys. Die Berater die auch beim Golfen sind, sind tiefer im 
Unternehmengesehen drin als so manche Führungskraft direkt unter dem 
Vorstand.

Personaldienstleister sind sinnvoll für gewerbliches Personal. Sorry - 
als ex-Geschäftsführerin eines Produktionsunternehmens muss ich das mal 
sagen. Sie sind ideal um Spitzen abzudecken. Engineering Dienstleister 
wie Ferchau und Brünel sind gut, wenn ein Unternehmen Ingenieure 
braucht, aber die Führungskräfte die Budgets dafür nicht haben. 
Entwicklungsbüros wie Bertrandt sind ideal, wenn eine 
Entwicklungsabteilung mal ein externes know-how benötigt.

Schönes Wochenende

von TrauSchauWem (Gast)


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Welche Agentur das Testimonial von "der Sandra" wohl verfasst hat?

von Ich (Gast)


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Sandra schrieb:
> Sie sind ideal um Spitzen abzudecken.

Zustimmung zu den Spitzen, nur wird Spitzen derzeit eher als "alles über 
der fast pleite" definiert, also immer, nicht nur bei rein gewerblichen 
Mitarbeitern.

Sandra schrieb:
> Entwicklungsbüros wie Bertrandt sind ideal, wenn eine
> Entwicklungsabteilung mal ein externes know-how benötigt.

Es wird mal wieder, kurzfristig, eben externes Know-How benötigt, woher 
Bertrandt (oder welches Dienstleistungs/Ingenieurbüro auch immer) das 
kurzfristig bekommt, ist fraglich.

Nicht das es bei Bertrandt diese Leute nicht geben kann, sondern sind 
diese nicht immer verfügbar.
Bertrandt & Co. sind also nicht immer ideal um externes Know-How 
einzukaufen, schon gar nicht kurzfristig, wie sehr oft vom Kunden 
angefordert.

von Wolfram (Gast)


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Sandra schrieb:
> Also seid froh, wenn ihr als Absolvent 55TEuro verdient und ärgert euch
> nicht, wenn ihr weniger als 40 Teuro habt.

Also viel weniger als 40.000 Euro darf es nicht sein, zumindest bei 40 h 
die Woche und gar im Süden - alles andere ist übelste Ausbeute. Leider 
wird der Ingenieurüberhang gnadenlos von dem Markt ausgenutzt und  und 
studierwilliger Nachwuchs von vorne bis hinten über Gehälter und 
Arbeitsplatzaussichten belogen. Der Ingenieurmarkt ist so kaputt wie der 
IT-Markt um die Jahrtausendwende. Was hat man von der IT in den 90er als 
Garant für gute Karriere gefaselt und die Absolventenzahlen 
hochgejubelt. Am Ende waren die Gehälter komplett im Arsch und viele 
wegen Alternativlosigkeit fachfremd unterwegs. Jetzt sind schon seit ca. 
6 Jahren die Zahl der Absolventen in der IT gesunken und die Gehälter 
steigen wieder. Die neue Rolle der IT hat jetzt der Maschinenbau inne. 
Hohe Absolventenzahlen, fallende Reallohngehälter, viel Dienstleister 
und  fallende Chancen überhaupt einen Job zu finden. Die E-Technik ist 
Gott sei dank noch nicht/kaum betroffen von dem Ingenieurüberhang.

von Tom (Gast)


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Wolfram schrieb:
> Also viel weniger als 40.000 Euro darf es nicht sein, zumindest bei 40 h
> die Woche und gar im Süden - alles andere ist übelste Ausbeute.

Ich sehe folgende Zahlen als gutes Gehalt für den Süden (Bayern, BW) bei 
einer 40h Woche an:
0 Jahre BE -> 50k
5 Jahre BE -> 65k
10 Jahre BE -> 80k

Bei 85k ist wohl das obere Ende für einen normalen Ingenieur ohne 
Führungsverantwortung, angestellt.

von 45455 (Gast)


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@Sandra

Sehr guter, seriöser Beitrag. Auch wenn ich nicht überall deiner Meinung 
bin, muss ich sagen, endlich mal ein sachlicher Beitrag ohne Hetze oder 
Ideologie.

@die anderen

Bitte vergrault nicht wieder andere User (z. B. Sandra) mit billigen und 
persönlichen Beleidigungen, bloß weil sie anderer Meinung sind als ihr.

Auch Verschwörungstheorien wie "Die Dienstleister-Mafia schreibt jetzt 
auch Beiträge in Onlineforen" könnt ihr euch schenken. Es gibt eben 
nicht nur schwarz und weiß!

Natürlich hat Rot-Grün damals schreckliche Fehler bei der 
Liberalisierung des Arbeitsmarktes gemacht. Die haben z. B. versäumt, 
das Prinzip "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" einzuführen. Aber 
Reformen waren nun mal nötig.

Würde der deutsche Michel nicht so sehr auf seinen Kündigungsschutz 
bestehen, wäre die ganze Zeitarbeits- und Dienstleisterbranche gar nicht 
erst entstanden. In Dänemark gibts quasi keinen Kündigungsschutz und es 
funktioniert super.

Natürlich setzt das dänische Modell Flexibilität voraus. In Deutschland 
wird es vom Arbeitnehmer aber schon als Beleidigung und Zumutung 
aufgefasst, wenn man einen Job im Nachbar-Landkreis antreten soll.

Diese mangelnde Flexibilität rächt sich jetzt aber doppelt:

1. Der Unsicherheitsfaktor, wie er bei schwachem Kündigungsschutz 
auftritt und vor dem man in D so viel Angst hatte, ist jetzt durch die 
Zeitarbeit quasi durch die Hintertür trotzdem eingeführt worden. 
Eigentor für den deutschen Michel!

2. Mit dem Aufstieg der Zeitarbeitsbranche kam zusätzlich auch das 
Lohndumping auf, das heute so viele Probleme macht. 2. Eigentor!

Der Kündigungsschutz ist bis heute die heilige Kuh im deutschen 
Arbeitsrecht. Doch Zeitarbeit und Dienstleister haben ihn längst 
verwässert, sodass er quasi bedeutungslos ist.

Jetzt hat man also beides verloren: Die Sicherheit und das 
Gehaltsniveau.

Gleichzeitig verdienen sich Personaldienstleister eine goldene Nase. 
Sogar der DGB hat kapituliert und einen "Tarifvertrag" mit dem BZA 
geschlossen. Die Dienstleister schreiben jetzt rotzfrech in ihre 
Stellenanzeigen "tarifliches Gehalt" oder sogar "übertarifliches 
Gehalt".

Ein Ing. verdient nach dem BZA-Tarif zw. 14 und 17 €/Std. Die 
Zeitarbeitslobby hat es also sogar geschafft, das Wort "Tarifgehalt" für 
sich zu vereinnahmen, obwohl man darunter landläufig ein IGM- oder 
Verdi- der IG-BCE-Gehalt versteht.

Daher bleibt in der Öffentlickeit immer öfter der Aufschrei aus, wenn 
der BZA und seine Mitglieder mit "Tariflöhnen" werben. Ein Tariflohn 
suggeriert eben "gute" Bezahlung.

von Ich (Gast)


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45455 schrieb:
> Würde der deutsche Michel nicht so sehr auf seinen Kündigungsschutz
> bestehen, wäre die ganze Zeitarbeits- und Dienstleisterbranche gar nicht
> erst entstanden. In Dänemark gibts quasi keinen Kündigungsschutz und es
> funktioniert super.

Wenn ein Däne seinen Job verliert (2 Wochen Kündigungsfrist?) dann 
bekommt er 90% seines letzten Lohns als Arbeitslosengeld (bitte um 
Korrektur).

Also, nur den Kündigungsschutz abschaffen geht nicht.

Ich glaube, viele sind flexibler, als man annimmt, Ausnahmen gibt es 
immer.

"Übertarifliche" Bezahlung ist üblich bein ganzen Dienstleistern.
Dummerweise sind diese übertarifliche Zulagen freiwillig und ggf. bei 
Tariferhöhungen des Grundlohns, um diesen Betrag gekürzt.

Also was tun?
Von politischer Seite sehe ich da keinen Ansatz, zu viel Regulierung ist 
genauso schädlich, wie der Neo-Liberalismus eines Herrn WW.

von Dipl.-Ing. (Gast)


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Sandra schrieb:
> Ich unterscheide da auch noch zwischen Engineering Dienstleistern und
> Ingenieurbüros. Brünel, Ferchau, Hays, Manpower Engineering sind
> Engineering Dienstleister. Bertrandt, EDAG, Rücker sind Ingenieurbüros.
> Auch die machen Arbeitnehmerüberlassung. Der Großteil sind aber
> Entwicklungsprojekte die inhouse abgewickelt werden.

Das ist mir bereits bekannt.

Sandra schrieb:
> Die EDAG und Bertrandt haben aber
> eigenes Entwicklungs Know-how. Das ist ein riesen Unterschied.

Meinetwegen, dass hatte jede Entwicklungsabteilung großer Konzerne aber 
auch schon vor den Zeiten von Bertrandt und ist auch heute noch so. 
Arbeite in der Entwicklung mit einem Gehalt, dass mir ein Bertrandt nie 
bezahlen würde.

Sandra schrieb:
> Und da ich auch Ingenieurin bin, habe ich auch meine eigene Meinung zu
> Hochschulabsolventen.

Steht dir zu, aber wie viel Praxiserfahrung als Ingenieurin hast du 
selbst, sprich, kannst du z.B. ein Steuergerät layouten und die Firmware 
entwickeln, oder bist du aus dem eigentlichen Ingenieurberuf 
ausgestiegen, mehr ins Management gegangen - DAS ist entscheidend?! Denn 
sein wir mal ehrlich, letzteres ist schon oft aus finanziellen Gründe 
weitaus interessanter, ersteres genau das Problem: schlechte Bezahlung 
und geistig extrem anspruchsvoll. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.

Sandra schrieb:
> Die meisten sind im Vergleich zum Ausland ganz
> toll ausgebildeste Ingenieure.

Das weiss ich, arbeite in einer großen ausländischen AG mit mehr als 30 
Niederlassungen weltweit. Was man da teilweise als Ingenieur bezeichnet, 
ist schon recht merkwürdig. Ein Grund mehr, deutsche Ingenieure im 
internationalen Vergleich gerechter zu bezahlen. Hier zählen nicht nur 
die Absolutbeträge der Gehälter zum Vergleich alleine, diese müssen 
immer auch mit den Gesamtlebenskosten betrachtet werden.

Sandra schrieb:
> Trotzdem, jemand der von der Hochschule
> kommt, muss man erst anlernen.

Das musst du bei JEDEM Hochschulabsolventen JEDES Studiengangs, oder 
glaubst du, dass sei auf Ingenieure begrenzt?! Trotzdem steigen 
Juristen, Mediziner oder Kaufleute i.d.R. entgegen dem medialen Gejammer 
mit höheren Gehältern ein und deren Ausfstiegschancen sind i.d.R. oft 
mit besseren Gehältern verbunden. Ich habe da genügend Kontakte und 
Erfahrungen.

Was das Anlernen angeht: machen wir uns doch bitte nichts vor! Anlernen 
kostet Zeit und Geld, das wollen die Konzerne in Zeiten der 
Gewinnmaximierung doch alle kaum noch investieren. Vorbei die Zeiten der 
80er, wo z.B. Siemens die Absolventen erst einmal 1-2Jahre durch die 
Abteilungen schickte, um sie mit diversen Projekte bekanntzumachen und 
dann einen Ingenieur praxistauglich machte.
Meinetwegen ist das heute so nicht mehr möglich, Zeitdruck, Konkurrenz, 
Kostendruck, alles sicher ein Argument dagegen, aber seit den 80ern ist 
das Fachwissen mit der Mikroelektronik explodiert, da kann man von einem 
Absolventen kaum erwarten, dass er das alles mitbringt, das leisten ja 
die Hochschulen schon nicht mehr.
Die Industrie vertritt hier eindeutig die Meinung, je weniger das 
Anlernen, desto billiger die Kosten. Da war Betrandt auch 2002 kein 
bisschen anders als die anderen, als ich diese als Option zur Bewerbung 
betrachtete und mich dort einmal vorstellte. An meinen bisherigen 
praktischen Projekten hatte man dort auch wenig Interesse bei der 
Niederlassung in Köln.

Was das Anlernen angeht, liebe Sandra, ich bin Jahrgang Anfang der 70er, 
habe schon mit 6 meine ersten Radios gebaut, 1981 meinen ersten 
Mikrocomputer besessen, die ganze Schiene der Homecomputer bis in die 
90er, wo ich schon auf der Uni die Mikroprozessoren studierte, die ich 
sowohl bei meiner externen Diplomarbeit wie auch direkt bei meinen 
ersten Projekten produktiv programmieren konnte. Was ich damit sagen 
will ist, dass es immer eine Frage der konkreten Projekte ist, ob jemand 
wirklich von vorne angelernt werden muss oder schon selbstständig gut 
durchstarten kann.

Mein Vorstellungsgespräch bei Bertrandt war recht freundlich, bei der 
Nennung meiner Gehaltsvorstellung 2002 lag ich mit mehr als 3 Jahren 
Berufserfahrung aber schon mit 42T etwas über der Grenze, was mir am 
Ende des Gesprächs auch mitgeteilt wurde. Gut, habe 
Verhandlungsbereitschaft signalisiert. Ebenfalls mitgeteilt, dass 
freiwillige Überstunden in der Einarbeitungsphase für mich kein Problem 
darstellen würden, um möglichst schnell in konkreten Projekten produktiv 
sein zu können.
Am Ende habe ich von Betrandt nie wieder etwas gehört. Ich denke, die 
Ablehnung eines Kandidaten ist nun einmal eine der beiden Optionen, 
damit muss man eben rechnen. Aber einen Bewerber völlig in der Luft 
hängen zu lassen, auch nach dem 3. Anruf immer noch vertröstet zu werden 
mit der Frage, ob Herr X mich noch nicht zurückgerufen hätte? "Der ruft 
sie in ein paar Tagen dann an" - Entschuldigung, das hat weder mit 
Anstand noch mit dem Bild eines seriösen Arbeitgebers zu tun. Ich 
schildere diesen Fall nur mal als Beispiel, man liest und hört aber oft 
von solchen Verhältnissen.
Im Nachhinein habe ich direkt bei einer AG, nicht Dienstleister, in der 
Entwicklung zu weitaus besseren Konditionen angefangen, mein Chef hat's 
bis heute nicht bereut und ich kann klar sagen, dass solche Gehälter 
Bertrandt nie bezahlen würde. Tja, Leute, da ist euch ein zuverlässiger 
Ingenieur mit Motivation voll durch die Lappen gegangen.

Was Ferchau angeht: klar hatte ich da einen Ansprechspartner. In der 
Zeit bei Ferchau war ich bei Mittelständlern, Delphi, Visteon und Ford 
und habe dort an großen Projekten mitgearbeitet, u.a. mit 
Hotelaufenthalt mit mehreren 100km von zu Hause entfernt. Interessierte 
Betrandt bei der Bewerbung irgendwie auch nur nebenläufig. Da hätten sie 
mich nicht mehr viel anlernen brauchen.

Sandra schrieb:
> Ein Berater von einem Executive Search Unternehmen
> erhält seinen Auftrag von Vorsitzenden vom Aufsichtsrat, vom Vorstand
> oder der Geschäftsführung. Man erhält dann nicht nur eine
> Stellenanzeige, sondern eine 30 bis 50 seitige Spezifikation mit Infos
> zum Unternehmen, Image des Unternehmens auf dem Markt, Marktposition,
> Wettbewerb, Zahlen etc.

Diese "tollen" Unterlagen kenne ich aus diversen Firmen auch. Da wird 
oft Schönfärberei für die Manangement-Ebene betrieben, wo stolz auf die 
Leistungen des Unternehmens verwiesen wird. Von mir aus.

Sandra schrieb:
> Oft sind die Kandidaten auch handverlesen. Für die Vorstandsposition der
> Deutschen Telefom gibt es eben keine 15 Kandidaten. Da gibt es
> vielleicht nur 3 Kandidaten und die sitzen in irgendwelchen anderen
> Spitzenpositionen auf dieser Welt. Die Aufgabe des Executive Search
> Beraters ist dann nicht diese zu identifizieren, denn die Namen sind dem
> Kunden häufig bekannt. Die Problematik des Beraters liegt eher darin,
> den Kandidaten von der tollen Position des Vorstand der Telekom zu
> überzeugen. Und das kann man nur, wenn man tiefgehende Informationen zu
> dem suchenden Unternehmen hat. Ansonsten legt der potentielle Kandidat
> nach 4 Minuten den Hörer auf.

Sorry, reden wir hier jetzt über vergleichsweise Positionen von Rene 
Obermann oder über Absolventen oder erfahrene Ingenieure, die einfach 
einen gerecht bezahlten Job haben möchten? Da liegen wohl Welten 
zwischen, weshalb dein Vergleich an dieser Stelle nichts mit den 
Problemen derer zu tun hat, die hier schreiben.

Sandra schrieb im Beitrag #2266285
> Ich mache das jetzt seit Jahren. Glaubt mir die Vorstände der großen
> Unternehmen kennen sich alle. Spielen zusammen Golf und treffen sich auf
> Sommerpartys. Die Berater die auch beim Golfen sind, sind tiefer im
> Unternehmengesehen drin als so manche Führungskraft direkt unter dem
> Vorstand.

Glaub mir, dass wissen oft auch die einfachsten Angestellten dieser 
Vorstände und selbst die Führungskräfte, von denen du da sprichst :-) 
Dies zeigt aber auch die ganze Arroganz dieser Klasse, dass solche Dinge 
auf dem Golfplatz abgesprochen werden, statt den tatsächlichen 
Personalbedarf mit den Fachabteilungsleiter im Unternehmen zu klären, 
und statt Jungmanagern gleich einen Dienstwagen vor die Tür zu stellen, 
die dann anschließend vor unterbesetzten Fachabteilungpersonal vom 
"sparen müssen" reden. Vorstände sind wie einfach Angestellte auch eben 
nur Angestellte der Unternehmen, sie meinen aber, ihnen würde es 
gehören. Wahres, aber trauriges Bild, dass du hier zeichnest.

Sandra schrieb:
> Personaldienstleister sind sinnvoll für gewerbliches Personal. Sorry -
> als ex-Geschäftsführerin eines Produktionsunternehmens muss ich das mal
> sagen.

Klar, dass du diesen Standpunkt vertrittst, klar aber auch, dass der 
Einsatz von Personaldienstleistern ein Ergebnis der Optimierungsprozesse 
zur Senkung von Personalkosten ist, selbst wenn der Dienstleister erst 
einmal teurer scheint, langfristig kostet es weniger und damit es sich 
für Kunde wie Arbeitgeber lohnt, zahlt man einfach dem Ingenieur kein 
zeitgemäßes Gehalt mehr.

> Sie sind ideal um Spitzen abzudecken.

Kenne diese Argumentation, komisch nur, dass bei manchen Unternehmen 
diese Spitzen verdammt lange anhalten.

> Engineering Dienstleister
> wie Ferchau und Brünel sind gut, wenn ein Unternehmen Ingenieure
> braucht, aber die Führungskräfte die Budgets dafür nicht haben.
> Entwicklungsbüros wie Bertrandt sind ideal, wenn eine
> Entwicklungsabteilung mal ein externes know-how benötigt.

Weder noch. Letztendlich profitiert ein Unternehmen am meisten davon, 
wenn sie langfristig Know-How in den eigenen vier Wändern aufbauen. 
Dafür brauchen sie kompetentes Stammpersonal mit dem Ziel, dieses 
langfristig für das eigene Unternehmen zu begeistern. Dazu zählen 
interessante Projekte, Fortbildung und gerechte Bezahlung. Das 
Unternehmen bekommt dafür motivierte Mitarbeiter, gute Ergebnisse, wenig 
Krankenstand und ein gutes Betriebsklima. DAS ist die eigentliche 
Win-Win-Situation.

Die von dir genannten Unterschiede kann man als geltend akzeptieren, 
aber sie lösen ein Problem nicht: Know How kann sich so nicht konsequent 
aufbauen, das Unternehmen macht sich abhängig und ist angreifbarer denn 
je zuvor. Der Ingenieur, der bei Betrandt trotz 
Geheimhaltungsvereinbarung heute für Mercedes arbeitet, wendet sein 
Wissen morgen bei Skoda an.

Es nutzt Alles nichts, wenn heute Facharbeiter in der Produktion bei 
Mercedes, BMW, Ford oder sonstwo mehr verdienen als Hochqualifizierte, 
wo Konzerne oft schon das Risiko eines potentiell unfähigen Kandidaten 
scheuen und die Latte so hoch ansetzen, dass sie das Angebot nicht mehr 
annehmen, stattdessen Eierlegendewollmilchsäue zum Flatratetarif haben 
wollen, dann bekommen sie eben kein Fachpersonal mehr.

Du willst hier Überzeugungsarbeit leisten, weil der Ruf der 
Dienstleister dahin ist. Gut, das ist dein gutes Recht dies zu 
versuchen. Tatsache aber ist, dass eine rücksichtslose Generation an 
Personalern und Managern in den letzten Jahren gewinnbringende Konzepte 
umgesetzt haben, die ein Ausnutzen von Absolventen wie auch den von euch 
so toll klingenden "Silverstars" (wieder so ein Unwort) zur Folge hat - 
bis heute.
Entweder stimmen die Profile nicht, oder die Leute sind zu alt, ergo zu 
teuer. Wer so sucht, findet den Baum nicht, wenn er vor einem steht.

Auch die Versuche, die Bundesregierung zum Öffnen des osteuropäischen 
Arbeitsmarktes zwecks Anwerben billiger Fachkräfte ist fehlgeschlagen, 
weiss doch heute jeder Pole oder Russe, warum die Deutschen ihn haben 
wollen.
Der Versuch, die Einkommensbemessungsgrenze auf 40.000 brutto für 
ausländische Ingenieure zu senken war ja der letzte verzweifelte Versuch 
der Industrie, doch noch die Kurve zu bekommen - glaub's mir, auch das 
wird fehlschlagen. Selbst wenn sie kommen würden, würde die Industrie 
recht schnell merken, dass deren Anspruch nicht mit dem Bildungsstand 
des ausländischen Ingenieurs übereinstimmt.

Das eure "tollen" Konzepte weder für Dienstleister noch Kunden aufgeht, 
sieht man inzwischen hinreichend an den Stellenangeboten, die ihr 
raushaut und damit die Jobsuchmaschinen zuspamt. Wenn ihr so toll seit, 
warum will keiner mehr zu euch? Die Frage müsstest ihr euch erst einmal 
stellen, dann Lösungen und Änderungen herbeiführen und ein Umdenken 
initialisieren, statt hier mit Hochglanzbrochüren, Golf spielenden 
Managern mit Klüngelmanier und der Bereitschaft für Dumpinglöhne zu 
arbeiten, zu werben.

Bin von all dem nicht direkt betroffen, habe einen sicheren Job, gut 
bezahlt und interessante Aufgaben in Festanstellung jenseits jeden 
Dienstleisters.
Bin auch kein Mensch, der mit Neid auf Leute mit höherem Gehalt schaut, 
weil erst einmal der Job Spaß machen muss, aber was sich heute die 
einfachsten Jungmanager an Arroganz und Ignoranz erlaubt, widerspricht 
sowohl meinem Gerechtigkeitsempfinden als auch dem, was meine Eltern 
mich gelehrt haben: Anstand.

von Dipl.-Ing. (Gast)


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45455 schrieb:
> @die anderen
>
> Bitte vergrault nicht wieder andere User (z. B. Sandra) mit billigen und
> persönlichen Beleidigungen, bloß weil sie anderer Meinung sind als ihr.
>
> Auch Verschwörungstheorien wie "Die Dienstleister-Mafia schreibt jetzt
> auch Beiträge in Onlineforen" könnt ihr euch schenken. Es gibt eben
> nicht nur schwarz und weiß!

Zustimmung.

45455 schrieb:
> Natürlich hat Rot-Grün damals schreckliche Fehler bei der
> Liberalisierung des Arbeitsmarktes gemacht. Die haben z. B. versäumt,
> das Prinzip "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" einzuführen. Aber
> Reformen waren nun mal nötig.
>
> Würde der deutsche Michel nicht so sehr auf seinen Kündigungsschutz
> bestehen, wäre die ganze Zeitarbeits- und Dienstleisterbranche gar nicht
> erst entstanden. In Dänemark gibts quasi keinen Kündigungsschutz und es
> funktioniert super.

Der Kündigungsschutz tritt für einen Absolventen wohl erst einmal kaum 
in Erscheinung.

Reformen waren notwendig, keine Frage, nur sind sie bis heute sehr 
einseitig und das Erfüllen der Forderungen durch die Politik ist wohl 
kaum möglich, wenn die Leute a) zu wenig verdienen und b) keinen Job 
bekommen, weil die Chance dazu ja oft gar nicht gegeben ist.

45455 schrieb:
> Der Kündigungsschutz ist bis heute die heilige Kuh im deutschen
> Arbeitsrecht. Doch Zeitarbeit und Dienstleister haben ihn längst
> verwässert, sodass er quasi bedeutungslos ist.

Für die Älteren ist er noch da, auf Kosten der Jüngeren. Kenne das aus 
der eigenen Firma. Die Älteren kommen auch noch in den Genuss der 
Altersteilzeit, weil sie die Chance hatten, seit der Lehre im selben 
Betrieb bis zur Rente zu arbeiten. Die Rente dieser Generation ist 
vergleichsweise zu dem, was die jüngere mal zu erwarten hat, recht gut.
Private Vorsorge und vergleichsweise hohe Rentenbeiträge vom Berufsstart 
an sind für die Jüngeren nur dann zu schultern, wenn die Gehälter 
stimmen und ihnen überhaupt erst der Einstieg ins Berufsleben ermöglicht 
wird.

DA liegen die Fehler von rot/grün! Wenn Herr Riester heute bei einer 
großen Versicherung für Altersvorsorge seine eigenen Konzepte gutbezahlt 
verkauft, mag das Modell für ihn aufgehen, für die, für die es 
eigentlich mal gedacht war, nicht.

Na ja, der Kündigungsschutz mag eine Ursache sein, stimme dir zu, aber 
das rechtfertigt nicht, dass die Gehälter sich zu Managern stark nach 
oben verschoben haben, während sie bei denen, die die Produkte 
eigentlich entwicklen, seit Jahren stagnieren oder verschlechtern. Hier 
hat die gesamte Politik vollkommen versagt.

... und Herr Wulf wundert und beklagt sich, dass das Ansehen der 
Politiker beim Bürger unten durch ist - diese Dreistheit muss man erst 
einmal besitzen!

Politiker sind Gewählte, keine Auserwählten, hat Willi Brandt einmal 
gesagt. Nun ja, wer Doktortitel im Versandkatalog bestellt, versteht 
wohl nicht mehr, was Willi damit sagen wollte.

von Thomas1 (Gast)


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Dipl.-Ing. schrieb:
> Wenn Herr Riester heute bei einer
> großen Versicherung für Altersvorsorge seine eigenen Konzepte gutbezahlt
> verkauft, mag das Modell für ihn aufgehen, für die, für die es
> eigentlich mal gedacht war, nicht.

 Da liegt auch die Schuld bei Maschmeyer.

von Rene (Gast)


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Sandra schrieb:
> Hier ist die Sandra nochmal,
>
...
>
> 1. Ich unterscheide da auch noch zwischen Engineering Dienstleistern und
> Ingenieurbüros. Brünel, Ferchau, Hays, Manpower Engineering sind
> Engineering Dienstleister. Bertrandt, EDAG, Rücker sind Ingenieurbüros.
> Auch die machen Arbeitnehmerüberlassung. Der Großteil sind aber
> Entwicklungsprojekte die inhouse abgewickelt werden.
>
...
>
> 2. Personaldienstleister sind sinnvoll für gewerbliches Personal. Sorry -
> als ex-Geschäftsführerin eines Produktionsunternehmens muss ich das mal
> sagen. Sie sind ideal um Spitzen abzudecken.

...
>
> Schönes Wochenende


zu 1. Bei Bertrandt in WOB wird zur Zeit jeder 2. neu eingestellte 
Ingenieur "verliehen", weil Betrandt dadurch hohe Gewinne einfährt. 
Braucht der Kunde den Bertrandler vor Ort nicht mehr, muß dieser ja 
theoretisch mit Inhouse-Projekten beschäftigt werden, da die meisten 
einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten. Nur leider gibt es nicht 
bei der Masse so viele Inhouse-Pprojekte. Was passiert also, der 
Bertrandtler mit unbefristetem Arbeitsverhältnis wird aufgrund der 
"schlechten Wirtschaftslage" dennoch gekündigt.
Was ich damit sagen möchte, Bertrandt (zumindest in WOB) ist derzeit 
auch eher ein Personaldienstleister.

zu 2. Das mag ja so sein. Allerdings haben die Firmen plötzlich recht 
lange nicht erklärbare Spitzenzeiten abzudecken.

von Sandra (Gast)


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Hallo Dipl. Ing.

Ich glaube garnicht, dass wir uns so in unseren Meinungen unterscheiden.

du hast geschrieben:

...Weder noch. Letztendlich profitiert ein Unternehmen am meisten davon,
wenn sie langfristig Know-How in den eigenen vier Wändern aufbauen.
Dafür brauchen sie kompetentes Stammpersonal mit dem Ziel, dieses
langfristig für das eigene Unternehmen zu begeistern. Dazu zählen
interessante Projekte, Fortbildung und gerechte Bezahlung. Das
Unternehmen bekommt dafür motivierte Mitarbeiter, gute Ergebnisse, wenig
Krankenstand und ein gutes Betriebsklima. DAS ist die eigentliche
Win-Win-Situation...

Das sehe ich auch so. Und ich denke, dass das bei EDAG und Bertrandt der 
Fall ist. Dort ist eigenes Entwicklungs-know-how vorhanden. Und das nur, 
weil es ein langjähirges Stammpersonal gibt, die dieses know-how in den 
langjährigen Projekten in den eigenen vier Wänden gewonnen haben. Ich 
glaube, dass diese Unternehmen hier in einen falschen Topf geworfen 
werden. Grundsätzlich ist das nicht mein Problem. Möchte nur meine 
Erfahrung mit diesen Unternehmen mitteilen. Heißt natürlich nicht, dass 
es dort auch Mitarbeiter gibt, die "schlecht"  bezahlt werden.
Und jetzt spreche ich mal an alle Ingenieure. Wer ein komplette Auto 
eigenständig entwickeln kann, ist für mich nicht nur ein 
"Verleihunternehmen". Dazu gehört eigenes unternehmensinternes Know-How, 
erfahrene Projektmanager und erfahrene Projektingenieure. Niemand weiß 
das wohl besser als ihr. Wer Bertrandt kennt, weiß, dass die sowas 
machen können. Ich weiß aber auch, dass Bertrandt einige Mitarbeiter an 
die OEM´s verleiht. Wer davon betroffen ist, lernt das Unternehmen eben 
aus einer anderen Sicht kennen. Da entsteht wohl schnell der Gedanke, 
dass es sich um einen reinen Ingenieur-Verleih-Unternehmen handelt.
Mir egal. Weder will ich dort arbeiten, noch Mitarbeiter für Bertrandt 
suchen. Der Vorstandsvorsitzende ist seit Jahren in seiner Position und 
Bertrandt kann garnichts besseres passieren, als das er noch lange dort 
bleibt - sagen die Analysten und Sandra .-)

von Ich (Gast)


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Sandra schrieb:
> Da entsteht wohl schnell der Gedanke,
> dass es sich um einen reinen Ingenieur-Verleih-Unternehmen handelt.
> Mir egal. Weder will ich dort arbeiten, noch Mitarbeiter für Bertrandt
> suchen.


Sollte mir ein Headhunter einen Job bei Bertrandt, würde ich ablehnen.

Ich unterscheide dabei Betrandt von Unternehmen wie Ferchau.

Zum Verdienst:

aus der Bertrandt-Homepage: 
http://www.bertrandt.de/Zahlen-und-Fakten.html

9/2010 : Konzernumsatzerlöse: 429.000 Tausend Euro / 6250  Mitarbeiter 
(aufgerundet) macht 69.000€ Umsatz/Mitarbeiter.
Davon müssen Kosten wie Miete etc. bezahlt werden, der Rest bleibt bei 
den Mitarbeitern, davon viele Ingenieure.

Teilen wir dann 69.000€ / 1800Arbeitsstunden pro Jahr landet man bei 
einem Stundensatz von knapp über 38€/h.

Ferchau kommt nach http://www.ferchau.de/unternehmen/#ZahlenDatenFakten 
auf
knapp 73.000€ Umsatz pro Mitarbeiter.
Sieht also auch nicht besser aus, nebenbei ist Ferchau im Gegensatz zu 
Bertrandt wirklich eine Leihbude.

Rechne ich da falsch?

von Dipl.-Ing. (Gast)


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Sandra schrieb:
> Ich glaube garnicht, dass wir uns so in unseren Meinungen unterscheiden.

Das mag in Teilen stimmen, in anderen nicht. Sehe ich aber auch nicht 
als problematisch, Meinungsfreiheit soll in legalen Grenzen ja 
schließlich erlaubt sein.

Sandra schrieb:
> Das sehe ich auch so. Und ich denke, dass das bei EDAG und Bertrandt der
> Fall ist. Dort ist eigenes Entwicklungs-know-how vorhanden. Und das nur,
> weil es ein langjähirges Stammpersonal gibt, die dieses know-how in den
> langjährigen Projekten in den eigenen vier Wänden gewonnen haben.

Das denke ich, kann man so stehen lassen.

Sandra schrieb:
> Ich
> glaube, dass diese Unternehmen hier in einen falschen Topf geworfen
> werden. Grundsätzlich ist das nicht mein Problem. Möchte nur meine
> Erfahrung mit diesen Unternehmen mitteilen. Heißt natürlich nicht, dass
> es dort auch Mitarbeiter gibt, die "schlecht"  bezahlt werden.

Es ist sicher so, dass Ingenieurbüros schon immer schlechter bezahlt 
haben, als z.B. große Fachabteilungen der Konzerne. Es ist sicher auch 
so, dass der Leistungsdruck in Ingenieurbüros schon immer gegenüber dem 
Kunden recht hoch war, wodurch aber auch gutes Personal enstanden ist, 
im Hinterkopf habe ich dabei die Büros der 80er, auch kleine 
Mittelständler.

Was Bertrandt angeht, ist dieses Unternehmen ja kein klassisches 
Ingenieurbüro, sondern eine AG. Die Verpflichtung gegenüber dem Aktionär 
besteht im Erzielen guter Gewinne, wie in unserem Unternehmen auch. Das 
bedeutet i.d. Praxis, die Lohnkosten moderat zu halten, damit am Ende 
des Geschäftsjahres genug Dividende abspringt.
Zur Erfüllung dieser Zielvorgaben wird dann eben versucht, möglichst 
viele junge Ingenieure zum Dumping-Einstiegslohn zu bekommen, die schon 
alles können, damit die Anlernphase minimiert werden kann und möglichst 
schnell Profit mit der Produktivität des Jungingenieurs erwirtschaftet 
werden kann.

Die Dienstleistung von Bertrandt besteht zum einen in der Erfüllung von 
Kundenaufträgen, zum anderen im Verleih ihrer Fachkräfte an die Kunden, 
somit ist Bertrandt ein Dienstleister, womit sie ja auch selbst werben.

Die Entwicklungsabteilung in Köln habe ich selbst schon von innen 
gesehen während der Bewerbung. Man bot mir aber auch an, direkt bei Ford 
nebenan zu arbeiten, was dem Verleih entsprach. Ich denke, ich weiß 
wovon ich da spreche.

Das Bertrandt über die Fähigkeit ein Auto bauen zu können verfügt, 
bestreite ich nicht, aber damit haben sie auch schon 2002 geworben, 
kenne die Prospekte. Auf der anderen Seite machen das an vielen Unis 
schon Studenten, wenn auch nicht so professionell - logisch.

Das es Unterschiede zwischen Ferchau, Brunel und Bertrandt u.a. gibt, 
will ich nicht bestreiten und ist mir seit langem bekannt. Das ändert 
aber alles nichts an dem Kernproblem:

Die Einstiegsgehälter und die Gehaltsentwicklung ist bei Ingenieuren eh 
bescheiden gegenüber Kaufleuten mit vergleichbaren Werdegängen. Bei 
Dienstleistern ist diese Situation noch schlechter.

Kurzum: zahlt anständig, nehmt in Kauf, dass ein Absolvent Zeit zur 
Einarbeitung braucht und die Unternehmen diese eben zahlen müssen und 
wenn ihr erfahrene Leute braucht, eben den 50Jährigen endlich mal wieder 
Chancen geben müsst, auch wenn sie teurer sind.
Für den Wasserkopf an Managern sind übermäßige Bezahlung plus 
Dienstwagen doch auch drin?! Spart ihr eben da mal ein wenig mehr bei 
denen, schmeisst mal 50% an Anzugträgern raus - dann sind's immer noch 
mehr als vergleichsweise im Ingenieursbereich - und stellt an der Basis 
mal wieder nach langer Zeit zu fairen Bedingungen ein, dann löst sich 
das Problem des "Fachkräftemangels" ruck zuck von alleine.

Wollt ihr das nicht, dann wundert euch bitte nicht, dass unten die 
Arbeit nicht mehr gemacht werden kann, mit der oben ein Schweinegeld 
verdient werden soll. So ist nun einmal die Realität.

Und: Gehälter in größeren Unternehmen unter 40T entsprechen dem Stand 
von 1989. Ich bleibe dabei: über 20 Jahre Inflation machen diese 
Angebote in gut wirtschaftenden Unternehmen zu einer Unverschämtheit, 
auch bei Bertrandt und Co.

Lieber Personaler, liebe Headhunter & Consultants, Recruiting People, 
wir Ingenieure haben nicht studiert, um euch mit harter Arbeit die 
Grundlage eurer Existenz zu vergolden, um uns von allen anderen 
auslachen lassen zu müssen.

Zahlt oder geht von mir aus pleite.


Ende.

von Rene (Gast)


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Sandra schrieb:


...

> 1. Das sehe ich auch so. Und ich denke, dass das bei EDAG und Bertrandt der
> Fall ist. Dort ist eigenes Entwicklungs-know-how vorhanden. Und das nur,
> weil es ein langjähirges Stammpersonal gibt, die dieses know-how in den
> langjährigen Projekten in den eigenen vier Wänden gewonnen haben. Ich
> glaube, dass diese Unternehmen hier in einen falschen Topf geworfen
> werden. Grundsätzlich ist das nicht mein Problem. Möchte nur meine
> Erfahrung mit diesen Unternehmen mitteilen. Heißt natürlich nicht, dass
> es dort auch Mitarbeiter gibt, die "schlecht"  bezahlt werden.
> Und jetzt spreche ich mal an alle Ingenieure. Wer ein komplette Auto
> eigenständig entwickeln kann, ist für mich nicht nur ein
> "Verleihunternehmen". Dazu gehört eigenes unternehmensinternes Know-How,
> erfahrene Projektmanager und erfahrene Projektingenieure. Niemand weiß
> das wohl besser als ihr. Wer Bertrandt kennt, weiß, dass die sowas
> machen können.

> 2. Ich weiß aber auch, dass Bertrandt einige Mitarbeiter an
> die OEM´s verleiht. Wer davon betroffen ist, lernt das Unternehmen eben
> aus einer anderen Sicht kennen. Da entsteht wohl schnell der Gedanke,
> dass es sich um einen reinen Ingenieur-Verleih-Unternehmen handelt.

zu 1. Bertrandt entwickelt keine kompletten Autos. Dazu fehlt u.a. das 
Entwicklungs-Know-How im Bereich Motorenentwicklung (entsprechende 
Fachkräfte) usw. Da traut sich Bertrandt nämlich garnicht ran. Denn dann 
wären sie ja auch Konkurrenz für die OEMs (VW). Außerdem könnte B. die 
Gehälter dieser Entwicklungsingenieure garnicht bezahlen.

zu 2. Bertrandt verleiht nicht nur "EINIGE" Mitarbeiter an die OEMs, 
sondern speziell in WOB 50% der Mitarbeiter. Und da ich sowohl Inhouse 
bei B. gearbeitet habe und auch für B. beim OEM kann ich mir da ganz gut 
ein Urteil bilden.

von Dipl.-Ing. (Gast)


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Rene schrieb:
> zu 1. Bertrandt entwickelt keine kompletten Autos.

Ja da hsst du recht, da lassen sich technische Laien oft von tollen 
Prospekten blenden. Wie du es beschreibst, ist es eben ein Unterschied, 
ob ich ein Auto entwickle oder die Komponenten dafür kaufe und um ein 
paar eigene Entwicklungen ergänze. Bei Bertrandt war das wohl mal so, 
dass sie mit einem Demoprojekt ausprobieren wollten, was geht. Das hält 
sich dann über Jahre und es wird toll damit geworben, einmal ein Auto 
gebaut zu haben.

Das macht Wiesmann aber auch mit weniger Leuten, in dem z.B. bei Audi 
oder sonstwo ein Motor gekauft wird. Jeder erfahrene Schrauber kann so 
ein Auto bauen (jetzt nicht unbedingt einen Wiesmann :-))

Ist also alles mehr Schein als Sein, auch wenn ich nun die Leistungen 
der Leute dort nicht pauschal schlecht machen möchte.

Besser wäre es, die OEMs würden wieder selber mehr Entwicklung 
betreiben, ihr Stammpersonal aufbauen und langfristig denken. Dann 
können sie a) besser bezahlen, weil der Verwaltungsapparat z.B. bei 
Betrandt wegfällt, und b) würden sie auch mehr Leute bekommen, mit 
Motivation und Eigenverantwortung, die teilweise durch schlechtbezahlte 
und demotivierte Mitarbeiter in den letzten Jahren den Bach 
verständlicherweise runtergegangen ist.

Betrandt, Ferchau und Co. könnten dann zwar einpacken, aber worin 
besteht deren Daseinsbereichtigung denn überhaupt? Das immer wieder 
gebrachte Argument des Ausgleichs von Spitzen mag stimmen, wurde aber in 
den letzten 10 Jahren mehr ausgenutzt als tatsächlich gebraucht.

Deswegen, liebe Dienstleister: zahlt, kommt von eurem hohen Roß 
herunter, denn euer Ruf ist inzwischen da, wo ihr ihn selbst 
hinkatapultiert habt: im Eimer.

von Tom (Gast)


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Dipl.-Ing. schrieb:
> Besser wäre es, die OEMs würden wieder selber mehr Entwicklung
> betreiben, ihr Stammpersonal aufbauen und langfristig denken.

BMW und Audi bauen doch derzeit ihr Stammpersonal auf. Natürlich steigt 
die Anzahl der Externen deutlich stärker, aber es werden auch beim OEM 
neue Planstellen geschaffen.

von Rene (Gast)


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Tom schrieb:
> Dipl.-Ing. schrieb:
>> Besser wäre es, die OEMs würden wieder selber mehr Entwicklung
>> betreiben, ihr Stammpersonal aufbauen und langfristig denken.
>
> BMW und Audi bauen doch derzeit ihr Stammpersonal auf. Natürlich steigt
> die Anzahl der Externen deutlich stärker, aber es werden auch beim OEM
> neue Planstellen geschaffen.

Du schreibst es doch selber. Die Zahl der externen Mitarbeiter steigt 
höher an, wie im Vergleich die Zahl des Stammpersonals. Und genau das 
ist doch der falsche Weg.

Bei VW in Wob und in BS ist es zur Zeit ähnlich. Es wurden Externe 
übernommen, aber gleichzeitig wurden min. ein Ersatz bzw. sogar 2 Leute 
noch zusätzlich eingestellt. Das Verhältnis Interer zu Externer passt 
doch überhaupt nich.

von Rene (Gast)


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Dipl.-Ing. schrieb:
> Rene schrieb:
>> zu 1. Bertrandt entwickelt keine kompletten Autos.
>
> Ja da hsst du recht, da lassen sich technische Laien oft von tollen
> Prospekten blenden. Wie du es beschreibst, ist es eben ein Unterschied,
> ob ich ein Auto entwickle oder die Komponenten dafür kaufe und um ein
> paar eigene Entwicklungen ergänze. Bei Bertrandt war das wohl mal so,
> dass sie mit einem Demoprojekt ausprobieren wollten, was geht. Das hält
> sich dann über Jahre und es wird toll damit geworben, einmal ein Auto
> gebaut zu haben.
>
> Das macht Wiesmann aber auch mit weniger Leuten, in dem z.B. bei Audi
> oder sonstwo ein Motor gekauft wird. Jeder erfahrene Schrauber kann so
> ein Auto bauen (jetzt nicht unbedingt einen Wiesmann :-))
>
> Ist also alles mehr Schein als Sein, auch wenn ich nun die Leistungen
> der Leute dort nicht pauschal schlecht machen möchte.
>
> Besser wäre es, die OEMs würden wieder selber mehr Entwicklung
> betreiben, ihr Stammpersonal aufbauen und langfristig denken. Dann
> können sie a) besser bezahlen, weil der Verwaltungsapparat z.B. bei
> Betrandt wegfällt, und b) würden sie auch mehr Leute bekommen, mit
> Motivation und Eigenverantwortung, die teilweise durch schlechtbezahlte
> und demotivierte Mitarbeiter in den letzten Jahren den Bach
> verständlicherweise runtergegangen ist.
>
> Betrandt, Ferchau und Co. könnten dann zwar einpacken, aber worin
> besteht deren Daseinsbereichtigung denn überhaupt? Das immer wieder
> gebrachte Argument des Ausgleichs von Spitzen mag stimmen, wurde aber in
> den letzten 10 Jahren mehr ausgenutzt als tatsächlich gebraucht.
>
> Deswegen, liebe Dienstleister: zahlt, kommt von eurem hohen Roß
> herunter, denn euer Ruf ist inzwischen da, wo ihr ihn selbst
> hinkatapultiert habt: im Eimer.

Seh ich ähnlich wie du.
Ich persönlich hab j anix dagegen, wenn es vllt. 3-4 große Dienstleister 
gibt. Das würde aus meiner Sicht auch sinn machen. Aber leider gibt es 
ja mittlerweile an jeder Ecke sowas + reine Personaldienstleister und 
das alles legitimiert durch die Bundesregierung. Die unternehmen jutzen 
das halt nur zu ihrem Vorteil aus.

PS: Übrigens Wiesmann kauft bei BMW die M3-Motoren ein ;-)

PPS: Ich meine auchzu wissen, dass bei VW max. 5% der Leute Leiharbeiter 
sein dürfen. Das steht da sogar in den Tarifverträgen mit der IG-Metall 
und würde auch so mit dem VW-Betriebsrat kommuniziert.

Aber scheinbar zählz unter Zeitarbeiter halt nicht der 
"leih-Ingenierur", denn in WOB und BS ist die Quote der Externen in 
manchen Abteilungen bei knapp 30%.

von Ich (Gast)


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Rene schrieb:
> Aber scheinbar zählz unter Zeitarbeiter halt nicht der
> "leih-Ingenierur"

Viele Leih-Ingenieure wissen oft nicht, ob sie "verliehen" (AÜ) sind 
oder im Bereich Werkvertrag tätig sind.

von Tom (Gast)


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Rene schrieb:
> Du schreibst es doch selber. Die Zahl der externen Mitarbeiter steigt
> höher an, wie im Vergleich die Zahl des Stammpersonals. Und genau das
> ist doch der falsche Weg.

Was ist daran jetzt falsch? Für die neu eingestellten internen MA 
bedeutet dies eine höhere Jobsicherheit. Die Automobilbranche ist sehr 
starken Schwankungen unterworfen, da ist es doch legitim, die 
Schwankungen durch externe MA auszugleichen. Oder sollte ein OEM bei der 
nächsten Krise dann größere Teile der Stammbelegschaft entlassen?
Die OEMs wären mit Sicherheit nicht so gut durch die letzte Krise 
gekommen, wenn sie nicht große Teile der Externen/Leiharbeiter/etc. 
"rausgeworfen" hätten.

von Rene (Gast)


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Tom schrieb:
> Rene schrieb:
>> Du schreibst es doch selber. Die Zahl der externen Mitarbeiter steigt
>> höher an, wie im Vergleich die Zahl des Stammpersonals. Und genau das
>> ist doch der falsche Weg.
>
> Was ist daran jetzt falsch? Für die neu eingestellten internen MA
> bedeutet dies eine höhere Jobsicherheit. Die Automobilbranche ist sehr
> starken Schwankungen unterworfen, da ist es doch legitim, die
> Schwankungen durch externe MA auszugleichen. Oder sollte ein OEM bei der
> nächsten Krise dann größere Teile der Stammbelegschaft entlassen?
> Die OEMs wären mit Sicherheit nicht so gut durch die letzte Krise
> gekommen, wenn sie nicht große Teile der Externen/Leiharbeiter/etc.
> "rausgeworfen" hätten.

Daran ist nix falsch. aber wenn ich einen "Externen in ein Internes 
Arbeitsverhältnis übernehme und dann einen neuen "Externen" einstelle, 
dann verschiebt sich ja das Verhältnis "Interner" zu "Externer" in 
Richtung mehr Stammpersonal. Wenn allerdings mehrere "Externe" 
zusätzlich eingestellt werden, aber vllt. nur 1-2 in ein "Internes 
Arbeitsverhältnis" übernommen werden, dann erhöht sich das Verhältnis 
"Extern" zu "Intern" doch wieder.

Mener Meinung nach sollte der OEM sowieso nach 2-3 Jahren dem "Externen" 
ein Vertragsangebot machen. Denn wer dann so lange als "LEihing." beim 
OEM im Einsatz ist, kann doch nicht so viel beim OEM vor Ort falsch 
machen. Immerhin kostet den OEM der "Externe" an Gehaltskosten mehr wie 
seineigener "Interner".

Die OEMs fahren jedoch dennoch die "Leihschine", weil sie sich so im 
Fall der Fälle schnell und unbürokratisch von den "Externen" trennen 
können. Also ganz ohne Kündigungsschutz und Abfindungen.

Gegen einen geringen Prozentsatz "Externer" hab ich persönlich ja auch 
nix. Allerdings bedienen sich die Unternehmen dank der 
Regierungsbeschlüsse zu sehr dieser leider legitimen Methode.

von Tom (Gast)


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Rene schrieb:
> Mener Meinung nach sollte der OEM sowieso nach 2-3 Jahren dem "Externen"
> ein Vertragsangebot machen. Denn wer dann so lange als "LEihing." beim
> OEM im Einsatz ist, kann doch nicht so viel beim OEM vor Ort falsch
> machen. Immerhin kostet den OEM der "Externe" an Gehaltskosten mehr wie
> seineigener "Interner"

Ich bin mir nicht sicher, ob ein Externer mehr kostet. Angenommen ein 
Ing ist in Bayern in EG12b mit 14% Leistungszulage eingestuft - was ja 
im Konzern durchaus üblich ist. Dann sind das pro Monat 4668*1,14=5322€ 
bei einer 35h Woche(!).
Schätzen wir mal konservativ bei einem OEM mit 14 Monatsgehältern, d.h. 
pro Jahr sind es dann ca. 74500€. Die Arbeitgeberbelastung ist dann 
85700€. In dem Betrag sind die Goodies (VWL, Betriebsrente, sonstige 
Zuschüsse) für den AN noch gar nicht eingerechnet und die 86k beziehen 
sich auf eine 35h Woche.
Bei einer 40h Woche, die für Externe üblich ist, sind wir dann bei über 
95k.

Es gibt Dienstleister, die ihre MA auch für 60 Euro in der Stunde 
anbieten, d.h. für den OEM ist der Externe nicht teurer und zusätzlich 
bekommt er ihn leichter los.

von 123 (Gast)


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Hallo zusammen,
kennt zufällig jemand Inventive Engineering (Ingenieurdienstleister) mit 
Sitz in München und Stuttgart?
Irgendwelche positiven oder negativen Erfahrungen damit gemacht?

Danke im Voraus

von PostMortem (Gast)


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Tom schrieb:
> Ich bin mir nicht sicher, ob ein Externer mehr kostet. Angenommen ein
>
> Ing ist in Bayern in EG12b mit 14% Leistungszulage eingestuft - was ja
>
> im Konzern durchaus üblich ist.

Nee, EG12B ist schon mindestens Abteilungsleiter, und den kriegst du 
über einen Dienstleister vermutlich überhaupt nicht. EG10B ist ein 
realistischer Vergleich für die unqualifizierten Absolventen, die man 
über den Dienstleister bekommt...

von 45455 (Gast)


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Tom schrieb:
> Ich bin mir nicht sicher, ob ein Externer mehr kostet. Angenommen ein
> Ing ist in Bayern in EG12b mit 14% Leistungszulage eingestuft - was ja
> im Konzern durchaus üblich ist. Dann sind das pro Monat 4668*1,14=5322€
> bei einer 35h Woche(!)

Lol!

EG12b ist eben nicht üblich, eher EG10b. Und die Leistungszulage liegt 
bei manchen Firmen auch unter 10 %.

Außerdem leihen die OEMs kaum Leute für Jobs aus, die auf dem Level von 
EG12 (Gruppen-/Bereichsleiter)sind, denn die sind so selten, dass man da 
gleich direkt einstellt. Außerdem sind EG12-Jobs weniger 
konjunkturanfällig.

Externe holt man sich vor allem für konjunkturanfällige Jobs im 
Fertigungsbereich oder für das Abarbeiten von Aufträgen/Projekten.

Fakt ist jedenfalls, dass Externe teurer kommen als Festangestellte.

Die OEMs könnten Leute auch für 1 oder 2 Jahre befristet einstellen. Das 
wär für den Mitarbeiter zwar auch nicht optimal, dafür würde er 
wenigstens ein anständiges Gehalt kassieren und hätte den Fuß schon mal 
in der Tür.

Dass die Firmen Spitzen flexibel abdecken können müssen, ist 
nachvollziehbar. Dafür wären Dienstleister auch gut geeignet, wenn sie 
nicht das Gehaltsniveau senken würden.

Das Prinzip "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" müsste flächendeckend 
gelten. Da liegt der Hund begraben.

Und da Dienstleister schneller einstellen und weniger anspruchsvoll 
sind, wäre die AÜ gerade für Absolventen ein super Möglichkeit, 
wenigstens schnell einzusteigen und Berufserfahrung sammeln zu können.

von Dipl.-Ing. (Gast)


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123 schrieb:
> Hallo zusammen,
> kennt zufällig jemand Inventive Engineering (Ingenieurdienstleister) mit
> Sitz in München und Stuttgart?
> Irgendwelche positiven oder negativen Erfahrungen damit gemacht?
>
> Danke im Voraus

Hat das was mit dem Thema zu tun? Nein, dann mach doch bitte einen neuen 
Thread auf.

Danke im Voraus.

von Dipl.-Ing. (Gast)


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Tom schrieb:
> Was ist daran jetzt falsch? Für die neu eingestellten internen MA
> bedeutet dies eine höhere Jobsicherheit. Die Automobilbranche ist sehr
> starken Schwankungen unterworfen, da ist es doch legitim, die
> Schwankungen durch externe MA auszugleichen. Oder sollte ein OEM bei der
> nächsten Krise dann größere Teile der Stammbelegschaft entlassen?
> Die OEMs wären mit Sicherheit nicht so gut durch die letzte Krise
> gekommen, wenn sie nicht große Teile der Externen/Leiharbeiter/etc.
> "rausgeworfen" hätten.

Wenn die ganze Dienstleisterbranche so gut bezahlen würde, wie die OEMs, 
dann wäre nichts falsch daran. Die Flexibilität des Angestellten beim 
Dienstleister ist schon alleine durch wechselnde Kunden und Projekte 
recht groß, sein Gehalt i.d.R. kleiner, auch wenn er den OEM mehr 
kostet.

Das mit den Mehrkosten des Leiharbeitnehmers o.ä. für den OEM ist ja 
auch relativ zu sehen. Eben weil er recht schnell gegenüber 
Stammpersonal auf die Straße gesetzt werden kann, kostet er den OEM 
durch leichtes Entlassen in wirtschaftlich schlechten Zeiten insgesamt 
weniger.

Ob's dem OEM nun hilft oder nicht, für den Ingenieur, der in diese 
Situation gerät, ist es auf jeden Fall schlechter: von der Bezahlung 
wird er immer klein gehalten, von der menschlichen Seiten ist es auch 
nicht unbedingt schön, dauern zu wechseln und nie richtig dazuzugehören. 
Kenne ich alles aus eigener Erfahrung.

Außerdem wollen wir mal nicht immer von der Krise reden, davor und auch 
jetzt lief bzw. läuft's gut. Würde in guten Zeiten Kapital für schlechte 
Zeiten zurückgelegt, könnte man diese auch mit Stammpersonal locker 
überbrücken.
Aber wer will soweit heute noch denken und handeln, wo die Umgehung von 
Verantwortung und Kündigungsschutz Ziel der Arbeitgeber war und ist.

von Rene (Gast)


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Tom schrieb:
> Rene schrieb:
>> Mener Meinung nach sollte der OEM sowieso nach 2-3 Jahren dem "Externen"
>> ein Vertragsangebot machen. Denn wer dann so lange als "LEihing." beim
>> OEM im Einsatz ist, kann doch nicht so viel beim OEM vor Ort falsch
>> machen. Immerhin kostet den OEM der "Externe" an Gehaltskosten mehr wie
>> seineigener "Interner"
>
> Ich bin mir nicht sicher, ob ein Externer mehr kostet. ...


Nochmal für dich.

VW (Umkreis WOB)zahlt derzeit ca. 100.000 p.a

Is einfach nen FAKT.

von Ich (Gast)


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Rene schrieb:
> VW (Umkreis WOB)zahlt derzeit ca. 100.000 p.a
> Is einfach nen FAKT.Beitrag melden

Was kostet ein Interner?

Bei den Externen sind das "nur" die Rechnungen der Dienstleister.
Sonstige Kosten, Büro, Schreibtisch, Computer, Softwarelizenzen, etc. 
sind da noch nicht eingepreist.

von Tom (Gast)


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Ich schrieb:
> Was kostet ein Interner?
>
> Bei den Externen sind das "nur" die Rechnungen der Dienstleister.
> Sonstige Kosten, Büro, Schreibtisch, Computer, Softwarelizenzen, etc.
> sind da noch nicht eingepreist.

Ich habe doch oben geschrieben, dass ein Interner 100k kosten kann, wenn 
er in EG12b eingestuft ist, was nicht so selten ist.

von PostMortem (Gast)


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Tom schrieb:
> Ich habe doch oben geschrieben, dass ein Interner 100k kosten kann, wenn
> er in EG12b eingestuft ist, was nicht so selten ist.

Und ich schreibe nochmal, dass das für den Vergleich mit einem Externen 
Blödsinn ist! EG12B ist mindestens Abteilungsleiter! Der wird doch nicht 
vom Dienstleister geholt, wie kommst du auf sowas? Vergleichen kannst du 
die Externen nur mit den "normalen" Positionen, sprich: EG10A oder 
EG10B. Und die kosten bei weitem keine 100.000 €.

Externe sind immer teurer als Interne, definitiv. Da will noch ein 
Dritter im Bunde mitverdienen, das ist der Grund.

von Dipl.-Ing. (Gast)


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PostMortem schrieb:
> Externe sind immer teurer als Interne, definitiv. Da will noch ein
> Dritter im Bunde mitverdienen, das ist der Grund.

Stimmt, und genau da liegt das Problem. Denn:

- es ist schon eine Ungerechtigkeit, dass ein Dritter an der Arbeit 
eines Ingenieurs mitverdient, nur weir erfolgreich vermittelt und von 
einem Dritten verwaltet wird, auch wenn das heute (leider) zum Standard 
geworden ist,

- der vermittelte Ingenieur dann auch nur recht bescheiden verdient, 
weil der Dritte selbst noch mit Gewinn verdienen will und jeder 
Facharbeiter an der Linie schon mehr oder mindestens das Gleiche hat.


Wenn die deutsche Industrie nur deswegen so erfolreich ist, weil sie die 
produktivsten Köpfe unter Wert bezahlt und das nur noch auf der 
Dienstleister-Schiene geht, dann stimmt etwas nicht.

Was der OEM für den Vermittelten beim Dienstleister zu zahlen hat, 
interessiert mich als Ingenieur relativ wenig, ich lebe schließlich von 
dem, was auf meinem Konto landet.
Und wenn es dem OEM zu teuer wäre, wenn der Dienstleister gerechte Löhne 
zahlen müsste, bitte, dann soll er eben direkt selber einstellen und 
vielleicht den Wasserkopf des Managements beschneiden, Dienstwagen 
streichen und all die anderen Privilegien, die in solchen Hierarchien 
noch immer Gang und Gäbe sind.

Kann ja wohl nicht angehen, dass wir am Ende darüber diskutieren, dass 
es OK sei, die Ingenieure noch heute mit Gehältern der 80er abzuspeisen.

Wenn wir hier über 100k sprechen, wäre mal interessant zu erfahren, 
wieviel davon der eigentliche Leistungsträger brutto verdient? Also, was 
bekommt ein Ingenieur, der 100k brutto pro Jahr kostet?

von Tom (Gast)


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PostMortem schrieb:
> Und ich schreibe nochmal, dass das für den Vergleich mit einem Externen
> Blödsinn ist! EG12B ist mindestens Abteilungsleiter!

Nein, das ist kein Blödsinn. Abteilungsleiter beim OEM ist AT, d.h. du 
darfst auf das Grundgehalt von EG12b nochmal 30% draufrechnen.

von PostMortem (Gast)


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Tom schrieb:
> Abteilungsleiter beim OEM ist AT, d.h. du
>
> darfst auf das Grundgehalt von EG12b nochmal 30% draufrechnen.

Fakt ist, dass niemand mit EG12B einsteigt beim OEM, das ist keine 
normal dotierte Stelle. Die gibt es nämlich - wie bereits zweimal von 
mir gesagt - "nur" mit EG10A. EG12 setzt 18 Monate Mitarbeit sowie 
Führungsverantwortung voraus. Für die Absolventen vom Dienstleister gilt 
daher: Vergleiche nur mit EG10A, maximal EG10B, alles Andere ist albern 
und entbehrt jeder Wahrheit.

von Tom (Gast)


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PostMortem schrieb:
> Fakt ist, dass niemand mit EG12B einsteigt beim OEM, das ist keine
> normal dotierte Stelle. Die gibt es nämlich - wie bereits zweimal von
> mir gesagt - "nur" mit EG10A

Das ist doch Blödsinn. Bei einem OEM sind EG11/EG12 in Bayern oder 
EG15/EG15 in BW der Standard für normale Ingenieure, auch wenn es hier 
manche nicht wahr haben wollen.
Natürlich wird man nicht in EG12b eingestellt, aber nach einigen Jahren 
beim OEM hat man EG12b erreicht. Ein Interner ist also über mehrere 
Jahre gesehen nicht günstiger als ein Externer. Will der OEM den 
Arbeitnehmer kündigen, so wird es für ihn recht teuer (1-2 
Bruttomonatsgehälter pro Beschäftigungsjahr)

von PostMortem (Gast)


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Tom schrieb:

> Das ist doch Blödsinn. Bei einem OEM sind EG11/EG12 in Bayern oder
> EG15/EG15 in BW der Standard für normale Ingenieure, auch wenn es hier
> manche nicht wahr haben wollen.

Das stimmt schlichtweg nicht. Nach ERA wird die Stelle bezahlt, nicht 
die Person. Du kannst niemals durch Betriebszugehörigkeit alleine auf 
EG12B steigen, das ist einfach unmöglich. Du kannst nur durch 
Verantwortungsgewinn bzw. Steigerung der Stellenanforderungen (= 
Führungsverantwortung) in den Stufen hochkommen. Dann bist du aber 
keinesfalls mehr gleichwertig zu einem Dienstleister-Ingenieur, der 
garantiert nicht mit einer solchen Verantwortung einsteigt.

von Tom (Gast)


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PostMortem schrieb:
> Das stimmt schlichtweg nicht. Nach ERA wird die Stelle bezahlt, nicht
> die Person. Du kannst niemals durch Betriebszugehörigkeit alleine auf
> EG12B steigen, das ist einfach unmöglich

Schau doch einfach mal auf die intern ausgehängten Stellenanzeigen beim 
OEM, dann siehst du die Eingruppierung der Stelle. Die meisten 
Ingstellen sind in dem von mir genannten Bereich.

von PostMortem (Gast)


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Tom schrieb:
> Schau doch einfach mal auf die intern ausgehängten Stellenanzeigen beim
>
> OEM, dann siehst du die Eingruppierung der Stelle. Die meisten
>
> Ingstellen sind in dem von mir genannten Bereich.

Bei Siemens und Ablegern jedenfalls nicht, soviel kann ich mit 
Sicherheit sagen.

von Sonnenschein (Gast)


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ich find Bertrandt gut :-)

von Dipl.-Ing. (Gast)


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Sonnenschein schrieb:
> ich find Bertrandt gut :-)

1.) Einsatz in-house oder beim Kunden?

2.) Jobbeschreibung?

3.) Wie lange bei Bertrandt?

4.) Wie viele Jahre Berufserfahrung?

4.) Wochenarbeitszeit & Verdienst?

Gruß

von Ich (Gast)


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Dipl.-Ing. schrieb:
> Sonnenschein schrieb:
>> ich find Bertrandt gut :-)
>
> 1.) Einsatz in-house oder beim Kunden? (...)


Ich glaube kaum, da es darauf eine Antwort gibt, ev. von Claudia oder 
Alexander :-).

von Dipl.-Ing. (Gast)


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Ich schrieb:
> Dipl.-Ing. schrieb:
>> Sonnenschein schrieb:
>>> ich find Bertrandt gut :-)
>>
>> 1.) Einsatz in-house oder beim Kunden? (...)
>
>
> Ich glaube kaum, da es darauf eine Antwort gibt, ev. von Claudia oder
> Alexander :-).

Scheint so :-)

von Sonnenschein (Gast)


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Ich heiße weder Claudia noch Alexander - und finde Bertrandt trotzdem 
gut.
Nettes Betriebsklima, betriebliche Altersversorgung, private 
Unfallversicherung, schöne Räumlichkeiten, moderne PC´s, Kantine, 
Weihnachtsfeier, Sommerfest, keine Arbeitslosigkeit im Krisenjahr etc 
etc.
Warum sollte es mir da nicht gutgehen?

von Ich (Gast)


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Sonnenschein schrieb:
> Nettes Betriebsklima, betriebliche Altersversorgung, private
> Unfallversicherung, schöne Räumlichkeiten, moderne PC´s, Kantine,
> Weihnachtsfeier, Sommerfest, keine Arbeitslosigkeit im Krisenjahr etc
> etc.
> Warum sollte es mir da nicht gutgehen?

Super, wo arbeitest Du, also "inhouse" oder beim Kunden vor Ort?

Wie lange arbeitest Du dort schon bzw. wie häufig bist du schon 
gewechselt (beim Kunden oder inhouse-Standorten)?

Wie sieht es bei dir mit Fortbildungsmaßnahmen aus?
Falls du unterwegs bist für B., wie sehen die Reise- und Fahrtkosten 
aus.

von Sonnenschein (Gast)


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Ich bin seit 5 Jahren dort, immer inhouse und war auf 6 oder 7 
Seminaren.
Während der Seminarzeit wurden mir Reisekosten und 
Verpflegungsmehraufwand gezahlt. Ansonsten war es bisher ja noch nicht 
notwendig, da ich - wie viele andere auch - immer inhouse war.
Klar, es gibt es Kollegen, die sitzen beim Kunden vor Ort. Darüber haben 
wir ja hier schon viel gelesen. Aber, es gibt eben auch die 
Entwicklungsprojekte, die inhouse abgewickelt werden. Ich weiß, dass es 
an jedem Bertrandt Standort eigene Reiserichtlinien gibt, da es alles 
selbständige GmbH´s sind. Es gibt wohl auch Standorte, wo viele extern 
arbeiten und Standorte, wo viele intern arbeiten.

Für meinen Fall kann ich sagen: ich fühle mich wohl.

Und Zuckerle, wer bezahlt dich für deine negativen Pauschalaussagen?

von Dipl.-Ing. (Gast)


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Sonnenschein schrieb:
> Ich bin seit 5 Jahren dort, immer inhouse und war auf 6 oder 7
> Seminaren.
> Während der Seminarzeit wurden mir Reisekosten und
> Verpflegungsmehraufwand gezahlt. Ansonsten war es bisher ja noch nicht
> notwendig, da ich - wie viele andere auch - immer inhouse war.
> Klar, es gibt es Kollegen, die sitzen beim Kunden vor Ort. Darüber haben
> wir ja hier schon viel gelesen. Aber, es gibt eben auch die
> Entwicklungsprojekte, die inhouse abgewickelt werden. Ich weiß, dass es
> an jedem Bertrandt Standort eigene Reiserichtlinien gibt, da es alles
> selbständige GmbH´s sind. Es gibt wohl auch Standorte, wo viele extern
> arbeiten und Standorte, wo viele intern arbeiten.
>
> Für meinen Fall kann ich sagen: ich fühle mich wohl.
>
> Und Zuckerle, wer bezahlt dich für deine negativen Pauschalaussagen?

Gut,

was du berichtest will ich gar nicht in Frage stellen und klingt jetzt 
auch für mich nicht unglaubwürdig. Das Bertrandt Reisekosten und 
Verpflegungspauschalen zahlt, ist wohl nichts Besonderes, wäre eher 
unnormal, wenn nicht. Zahlt Ferchau auch, wenn's zwischen den 
Unternehmen auch Unterschiede geben mag.

Und wo liegt dein Verdienst, wie viele Arbeitsstunden pro Woche? Wie 
viele Jahre Berufserfahrung?

von Bachelor (Gast)


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momentan haben die 1200 Stellen offen da solte ja für jeden was dabei 
sei

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