Gerhard O. schrieb: > Die Preise, waren aber bei Euch dann nicht hoch, relativ gesehen. Naja, was der Alte Knacker da genannt hat, waren auch die wirklich allerbilligsten Kameras: 6x6, Fixfokus, feste Belichtungszeit, einfachstes Plastikobjketiv. Richtige Kameras kosteten durchaus auch richtig Geld. Mein Onkel hatte mir eine Praktika zur Jugendweihe geschenkt, damit fing das bei mir dann an … er selbst machte auch schon länger S/W-Fotos selbst.
Jörg W. schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> Die Preise, waren aber bei Euch dann nicht hoch, relativ gesehen. > > Naja, was der Alte Knacker da genannt hat, waren auch die wirklich > allerbilligsten Kameras: 6x6, Fixfokus, feste Belichtungszeit, > einfachstes Plastikobjketiv. Ähnlich wie die Kodak Brownies oder Agfa Box Kameras. Ein Bekannter von mir machte in der jüngsten Zeit ein paar Versuche mit geschenkten Kameras. Ja, man merkt die Linsenqualität. Aber für Familienfotos reichte es damals für Viele. Meine Mutter hatte auch eine Boxkamera. > > Richtige Kameras kosteten durchaus auch richtig Geld. Mein Onkel hatte > mir eine Praktika zur Jugendweihe geschenkt, damit fing das bei mir dann > an … er selbst machte auch schon länger S/W-Fotos selbst. Leider war ich damals zu sehr in Elektronik und Funk verknallt. Musste erst bei Wiki nachsehen um zu lernen, um was es bei Jugendweihe geht. Das kannten wir in Ö nicht. Waren bei Euch dann Foto Entwicklungs-Chemikalien und Gerätschaften leicht erhältlich? Bin übrigens dabei eine zugelaufene Konica T3 zu überholen. Ist schon ein Abenteuer. Das Erneuern der Spiegel Lichtdichtungen und Dämpfung des Spiegels ist herausfordernd. Der Verschluss machte mir wegen verharztem Öl Schwierigkeiten. Musste ihn auseinander nehmen, mit Weissbenzin reinigen und dann alle Lager vorsichtig wieder mit Spezial Schweizer synthetisches Öl versehen. Jetzt läuft er "wie geschmiert";-) Ich habe das Zeitverhalten gemessen und alles stimmt wieder. Dieses Unterfangen ist eigentlich nur Übung, da ich meine erste T3 auch überholen muß. Auch die Lichtdichtungen der Filmseite müssen ersetzt werden, weil das Schaumstoffzeugs mittlerweile zerbröselt. Ist ein richtiges Winterprojekt. Auch habe ich die obsolete Quecksilber Stromversorgung der Kamera auf Silber (SR44) umgestellt. Das lässt sich leicht mit zwei BAT83 erzielen. Die Kalibrierung stimmt damit immer noch. Ich mag diese Mechaniktechnik solcher Kameras. Irgendwie kann man da auch dort eine Art mechanisches Logik-Design erkennen. Es ist schon interessant, wie kompliziert solche Instrumente sind. Gerhard
Jörg W. schrieb: > Richtige Kameras kosteten durchaus auch richtig Geld. Mein Onkel hatte > mir eine Praktika zur Jugendweihe geschenkt, damit fing das bei mir dann > an … er selbst machte auch schon länger S/W-Fotos selbst. Ich hatte hinsichtlich "guter" Fotografie auch mit einer Praktika angefangen, die gab es bei uns an der Schule und die hatten keine so schlechten Objektive am Start. In der Schule gab es darüberhinaus ein Fotolabor bzw. eine Dunkelkammer mit allen Chemikalien, die man brauchte. Als Ersatz für die gefälligen Praktika hatte ich mir dann eine gebrauchte Minolta SR gekauft. Die Sigma-Objektive, die zur Minolta passten, waren nicht teuer, aber teilweise echt top.
Moin, Ich fand hier einen historischen Überblick über die DDR Kamera Werdegang. Ist recht interessant: https://www.fotomagazin.de/test-technik/geschichte-test-technik/praktica-geschichte-einer-ddr-kameralegende/ Die Practica war doch eine tolle Kamera. Ich wäre damals mit so einer Kamera total Happy gewesen. Gerhard
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Gerhard O. schrieb: > Auch die Ohren?;-) Ist ein E-Drum mit Kopfhörern. Beitrag "Nostalgie verbotenerweise" Beitrag "Re: Nostalgie verbotenerweise" Damals mit der Mini Kamera heimlich aufgenommen. Film 27 Din Rodinal Entwickler, weniger Verdünnung und länger entwickelt. In der Halle war es recht dunkel. Beitrag "Re: Nostalgie verbotenerweise" Das war auch die Zeit. Vergrößert wurde aber mit einen gekauften Gerät. Alte Bilder kann ich erst suchen wenn sich meine Exfrau aus dem Bilderkarton geeignete für sich rausgenommen hat. Da gibt es wieder ein Mittagessen aus der Reihe. Sie Wohnt ja gleich im Block Nebeneingang.
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Rbx schrieb: > (...) keine so > schlechten Objektive am Start. Wer sich für ostzonale Optik interessiert: https://zeissikonveb.de/start/objektive/ Bis in die '70er waren die international gut dabei. Carl Zeiss Jena und Zeiss in Oberkochen haben noch relativ lange inoffiziell zusammengearbeitet.
Und dann gab es auch noch sowjetische Kameratechnik. Einerseits in Form von Leica-Nachahmungn (Zorki), andererseits in Form einer Hasselblad-Nachahmung (Kiev). Und natürlich auch als übler Schrott, der eine eigene Kunstform geprägt hat - die Lomographie. Ich hab' 'ne Kiev 88 und auch ein paar Objektive dafür - man merkt die oft stark schwankende Fertigungsqualität. Bei den heutigen Filmpreisen ist der Film dafür eher zu schade, bis auf das 30mm-Fischauge, das recht passable Qualität liefert. Das nutze ich dann aber lieber an meiner Mamiya 645, die macht zwar kleinere Negative, ist aber deutlich präziser und nicht gar so irrsinnig schwer. Und deren Objektive sind ebenfalls deutlich besser. Die meisten davon sind auch gut genug, um an meiner spiegellosen (Nikon Z7II) verwendet zu werden.
Rbx schrieb: > Die Sigma-Objektive, die zur Minolta > passten, waren nicht teuer, aber teilweise echt top. Kann ich bestätigen, ich hatte ein Sigma Zoom 80-200 mm zur Minolta XD-7. Das lieferte ordentliche Bilder. Original-Minolta-Zoomobjektive waren fast unbezahlbar. Ich vermute, die Kameras wurden von den Herstellern etwas "subventioniert", damit man sich auf ein System festlegte. Verdient wurde dann an den Objektiven. Denn ein Standard-Objektiv mit 50 mm-Brennweite alleine machte an einer Spiegelreflex-Kamera wenig Sinn, schöpfte ihre Möglichkeiten nicht aus. Anschaffungen von Weitwinkel-, Tele- und/oder Zoom-Objektiven folgten zwangsläufig.
Rainer Z. schrieb: > Rbx schrieb: >> Die Sigma-Objektive, die zur Minolta >> passten, waren nicht teuer, aber teilweise echt top. > > Kann ich bestätigen, ich hatte ein Sigma Zoom 80-200 mm zur Minolta > XD-7. > > Das lieferte ordentliche Bilder. Original-Minolta-Zoomobjektive waren > fast unbezahlbar. Ich vermute, die Kameras wurden von den Herstellern > etwas "subventioniert", damit man sich auf ein System festlegte. > Verdient wurde dann an den Objektiven. Denn ein Standard-Objektiv mit 50 > mm-Brennweite alleine machte an einer Spiegelreflex-Kamera wenig Sinn, > schöpfte ihre Möglichkeiten nicht aus. Anschaffungen von Weitwinkel-, > Tele- und/oder Zoom-Objektiven folgten zwangsläufig. Das habe ich auch bei der Konica T3 bemerkt. Positiverweise konnte ich im lokalen Fotospezialgeschäft einige Objektive sehr günstig nachkaufen. Interessanterweise kostet ein 24mm Hexar immer noch $270. Die anderen Objektiven kosteten zwischen 30-70$. Ich habe mir noch ein 35mm bestellt. Die Bildabbildung der Konica fand ich immer sehr gut. Man kann angeblich passende alte Objektive auch mit gewissen DSLRs einsetzen. Das machen scheinbar viele Leute.
Al. K. schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> Auch die Ohren?;-) > > Ist ein E-Drum mit Kopfhörern. Dann ist es nicht so schlimm für "Zwangszuhörer";-) > > Beitrag "Nostalgie verbotenerweise" > > Beitrag "Re: Nostalgie verbotenerweise" > > Damals mit der Mini Kamera heimlich aufgenommen. Was war das den für eine? > Film 27 Din Rodinal Entwickler, weniger Verdünnung und länger > entwickelt. > In der Halle war es recht dunkel. "Industrielle Spionage";-) > > Beitrag "Re: Nostalgie verbotenerweise" > Das war auch die Zeit. > Vergrößert wurde aber mit einen gekauften Gerät. Was gab es da bei Euch zu kaufen? Mir scheint Meopta war ziemlich verbreitet - auch hier, ich habe ja einen. > > Alte Bilder kann ich erst suchen wenn sich meine Exfrau aus dem > Bilderkarton geeignete für sich rausgenommen hat. Das würde mich sehr interessieren. > Da gibt es wieder ein Mittagessen aus der Reihe. > Sie Wohnt ja gleich im Block Nebeneingang.
Gerhard O. schrieb: > Ähnlich wie die Kodak Brownies oder Agfa Box Kameras. Mein erster Fotoapparat war eine Agfa Iso Rapid I, Fix-Focus, feste Blende und zwei Belichtungszeiten. Die nutzt 35mm-Film, der aber in einer eigenen Kasette ohne drehbare Spule steckt und nicht eingefädelt werden muß. Bildformat ist 24x24mm. Hat sich leider nicht am Markt etabliert und wurde durch die Kodak-Kasette überrollt, mit deren dämlichem 28mm-Filmformat. Später habe ich dem Vater die Taron Eyemax entzogen, mit Seleen-Belichtungsmesser und Schnittbildentfernungsmesser. Mit 1:1,8 war das ein erheblicher Fortschritt. Richtig gut wurde es dann mit der Canon EF. Und die war eine Basis, viel Geld ausgeben zu können!
Gerhard O. schrieb: > Die Practica war doch eine tolle Kamera. Ja, als Schüler hätte ich mir die nicht leisten können. Getoppt wurde das dann nur durch Mittelformat, aber das war fürs Hobby so gut wie unbezahlbar, sowohl Kamera als auch Dunkelkammer-Ausrüstung. Fotochemikalien gab es zumindest in den Bezirksstädten (die DDR war in 15 Bezirke eingeteilt) problemlos. Das Hobby hatte einige Verbreitung zu der Zeit, ich denke, dass es auch in kleineren Städten Drogerien gegeben haben wird, die sowas im Programm hatten. Reine Chemikalien (also „Zutaten“) habe ich teilweise auch in der Tschechoslowakei gekauft damals (die Grenze ist hier nur 50 km entfernt). Fotopapier war durchaus auch nicht ganz billig, aber konnte man sich als Schüler schon noch vom Taschengeld leisten. Als Vergrößerungsgerät hatte ich nur ein billiges polnisches, nicht so ein schönes Meopta wie du. ;) Vorteil war allerdings, dass das Objektiv ein M42x1-Gewinde hatte, sodass man auch die Kamera-Objektive einsetzen konnte. Habe ich teilweise genutzt, wenn ich mal besondere Anforderungen hatte, beispielsweise Vergrößerungen auf Fotoleinwand zu machen (dicke Leinwand mit Foto-Emulsion, davon sollte sogar noch was da sein im Keller).
Moin, in der Zwischenzeit machte ich einige Experimente mit LED-Beleuchtungsmitteln, um vom "Glühobst" mit seiner unvermeidlichen Hitzentwicklung in schlecht belüftbaren Umgebungen wegzukommen. Thermisch sind viele Vergrösserungsapparate bekanntlich schlecht in der Lage die entwickelte Hitze gut abzuführen und gleichzeitig ausreichend lichtdicht zu bleiben. Zumindest werden die Abdeckungen bei längerer Einschaltdauer sehr heiss. Es gibt bei uns 15W LED Lampen mit 5000K und 1680Lm. Bei näherer Untersuchung stellte ich heraus, daß die leuchtende Lichthülle streng sphärisch ausgeführt ist und für diese Anwendung gut geeignet sein könnte. Ein erster Test war überzeugend. Mit einem Luxmeter gemessen, ist die Beleuchtungshomogenität bei Mittelformat auch bei weiter Blendenöffnung nur 5% vom Ideal abweichend. Bei Blendenwerten von F8 oder F11 ist es nahezu perfekt. Die Beleuchtungsqualität ist besser. Die Glühobstversion brachte es bei F4 nur auf 30% Lichthomogenität. Da sind 5% bei der LED Version schon eine beträchtliche Verbesserung. Bald werde ich mit Abzügen anfangen. Auf jeden Fall scheinen die modernen LED Beleuchtungsmittel mit kugelförmigem Lichtverteiler für den gedachten Zweck sehr gut geeignet zu sein. Inwieweit die unterschiedliche Lichtwert Temperatur Einfluß auf Multi-Contrast Abzugpapier haben wird, muß ich erst feststellen. Die Original Lampe soll nach Osram Datenblatt 3200K haben. Meine LED Lampe hat 5000K und dieser Sachverhalt könnte potenziell ins Gewicht fallen. Vermutlich ist es aber kein Problem. Ich werde berichten. Ich habe mir übrigens von der Bucht einen Durst M606 hereingezogen. Da wird die LED Umrüstung wegen der 90 Grad Lichtumführung mit Spiegelung schwieriger durchzuführen sein. Aber es ist mit etwas Imagination machbar. Sobald das Teil eintrifft, werde ich mich diesbezüglich damit befassen. Der Durst M606 ist im Vergleich zum Meopta Optimatus Modell flexibler, was Objektiv Freiheit betrifft und lässt sich schnell zwischen 50mm und 75mm Brennweite umrüsten. 50mm Objektive lassen sich beim Meopta enttäuschenderweise leider aus mechanischen Gründen nicht umrüsten, weil der sich der Balg zur richtigen Scharfeinstellung nicht hoch genug zusammenpressen lässt und die Objektivplattform oben anstößt. Gruß, Gerhard
Gerhard O. schrieb: > Inwieweit die unterschiedliche Lichtwert Temperatur Einfluß auf > Multi-Contrast Abzugpapier haben wird, muß ich erst feststellen. Die > Original Lampe soll nach Osram Datenblatt 3200K haben. Meine LED Lampe > hat 5000K und dieser Sachverhalt könnte potenziell ins Gewicht fallen. Ich denke, dass die Farbtemperatur (Deine Lichtwert Temperatur) nur begrenzt aussagefähig ist. Wichtig dürfte sein, wie die spektrale Verteilung des 'weißen' LED-Lichtes ist. Mal kurz G* bemüht, finde ich ein Datenblatt, laut dem Blau relevant sein wird.
Manfred P. schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> Inwieweit die unterschiedliche Lichtwert Temperatur Einfluß auf >> Multi-Contrast Abzugpapier haben wird, muß ich erst feststellen. Die >> Original Lampe soll nach Osram Datenblatt 3200K haben. Meine LED Lampe >> hat 5000K und dieser Sachverhalt könnte potenziell ins Gewicht fallen. > > Ich denke, dass die Farbtemperatur (Deine Lichtwert Temperatur) nur > begrenzt aussagefähig ist. Wichtig dürfte sein, wie die spektrale > Verteilung des 'weißen' LED-Lichtes ist. Mal kurz G* bemüht, finde ich > ein Datenblatt, laut dem Blau relevant sein wird. Hallo Manfred, Dankeschön für das interessante Agfa Datenblatt. Ich lade übrigens gerade ein anderes Grosses (106MB!) herunter, der Download ist aber aus bestimmten Ursachen eher recht langsam;-) Ja, das müsste ich erst testen. Ich werde Vergleiche mit 3200K und 5000K Farbtemperatur anstellen. Es gäbe auch noch Ähnliche mit 4000K, sind aber schwieriger auffindbar. Der CRA Wert der 5000er is übrigens 93. die Originallampe ist deutlich etwas gelber. Ich hoffe die zugehörigen Kontrastfilter filtern was gebraucht wird und dass nur die Belichtungsdauer dann massgebend ist. Hier kann nur der Versuch Klarheit schaffen. Übrigens haben wir schon eine Zeitlang richtiges Hitzewetter - Die augenblicklichen Temperaturen sind 15-20 Grad höher wie sie sein sollten. Es soll noch eine Woche so bleiben. Dann wird der Polarvortex uns im Februar in einer Woche mit einer grimmigen Kälte bescheren - wäre nicht das erste Mal. Von Euch hört man übrigens herzlich wenig in den Nachrichten. Da ist es für uns fast umgekehrt. In Davis gab es ja Einiges zu hören. Gerhard
Gerhard, - google bitte mal "Selbstbau Multigrade farbkopf": Das Multigrade-Papier ist bei Gruen und bei Blau empfindlich (wie auf Seite 5 des Datenblattes fuer das MCC-Papier beschrieben). Der Trick waere also, gruenes und blaues Licht im passenden Verhaeltnis zu mischen (oder, Gluehlampenlicht mit Purpur-Filter macht hartes Papier, mit gelben Filter [Du hast ja die Multigrade-Filter als Beispiele in Deine DuKa griffbereit] bekommst Du weiches Papier). Diese Versuche mit selbst-gebauten Farbkoepfen sind leider Geschichte, es sind genuegend Farbkoepfe auf Ebay et al. fuer Wenig Geld verfuegbar (Du muss kalibrieren, die Empfindlichkeit des Papier ist Farbempfindlich. Kannst Du Licht-Intensitaeten vernuenftig bestimmen (also dI/d lambda)?). Der Aufwand ist wirklich nicht wert. Ich hatte mal "weisse" LEDs ins Spektrometer gepackt (einfaches Gitterspektrometer), es sieht zwar weiss aus, ist aber eine Mischung aus sehr diskreten Linien. Wenn Du mit Deinen Glueh-Obst (und Multigrade-Filtern) vernuenftig Ergebnisse bekommen hast (Dein Negativ sah ja nicht so schlecht aus) kannst Du Dich an Split-Grade-Printing versuchen (https://www.ilfordphoto.com/split-grade-printing/): Mit relativ wenig Aufwand kannst Du den Kontrast und tonalen Eindruck des Prints deutlich verbessern (ich schicke Dir noch einen Auszug von Way beyond Monochrome, dieses Split-Grade-Printing war zwar etwas auswaendiger als Standard, aber die Ergebnisse sind es wert.). Gruesse Th.
Gerhard O. schrieb: > in der Zwischenzeit machte ich einige Experimente mit > LED-Beleuchtungsmitteln, um vom "Glühobst" mit seiner unvermeidlichen > Hitzentwicklung in schlecht belüftbaren Umgebungen wegzukommen. Oh, da war ich auch mal kurz davor, vor einigen Jahren. Da hatte ich vor, mich mit "splitgrade"-Entwicklung zu beschäftigen, und hatte die Idee verfolgt, eine Lichtquelle mit zwei verschiedenen LED-Wellenlängen zu konstruieren ... Dann ist bei mir aber etliches dazwischengekommen und danach ruhte die Dunkelkammertätigkeit. Das Stichwort aber brachte mich dazu, ganz kurz zu recherchieren, und siehe da: https://www.fotoimpex.de/shop/fotolabor/heiland-electronic-led-kaltlichtquelle-fuer-durst-m805-mit-diffusorkopf.html Das könnte auch ein Selbstbauprojekt werden. Eine ausreichend große Anzahl von RGB-LEDs (da sollten die üblichen WS2812-Varianten im kleinen Gehäuse reichen) im Raster flächig auf einer Platine angeordnet, 'ne weiße Plexiglasplatte passender Opazität als Diffusor davor, und das dann in den Vergrößererkopf anstelle des Leuchtobstes einsetzen. Auf einen Kondensor müsste man dabei dann auch verzichten können (und auf den schwenkbaren Rotfilter vorm Objektiv auch ...)
Harald K. schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> in der Zwischenzeit machte ich einige Experimente mit >> LED-Beleuchtungsmitteln, um vom "Glühobst" mit seiner unvermeidlichen >> Hitzentwicklung in schlecht belüftbaren Umgebungen wegzukommen. > > Oh, da war ich auch mal kurz davor, vor einigen Jahren. Da hatte ich > vor, mich mit "splitgrade"-Entwicklung zu beschäftigen, und hatte die > Idee verfolgt, eine Lichtquelle mit zwei verschiedenen LED-Wellenlängen > zu konstruieren ... Hatte ich gemacht: Fuer wenig Geld einen Farbkopf auf Ebay gekauft, und das Splitgrade ging sehr gut. Der Aufwand ist signifikant, die Ergebnisse aber sehr gut. Was tut man nicht alles fuers Hobby. Die Selbstbauanleitungen waren damals mit gruen und blauen LEDs. Mit RGBs waere der Aufwand noch geringer. Aber erstmal braucht man erstmal gute Negative so dass sich der Aufwand auch lohnt. Gruesse Th.
Harald K. schrieb: > Das könnte auch ein Selbstbauprojekt werden. Eine ausreichend große > Anzahl von RGB-LEDs Ich habe das Agfa-Datenblatt nur grob überflogen und dort "Gelbfilter" gelesen. Gelb ist das Gegenteil von Blau, was einen erheblichen Anteil an weißem LED-Licht hat. Andersherum geraten, könnten also steuerbare blaue LEDs das gewünschte Ergebnis erheblich beeinflussen.
Harald K. schrieb: > Das Stichwort aber brachte mich dazu, ganz kurz zu recherchieren, und > siehe da: > https://www.fotoimpex.de/shop/fotolabor/heiland-electronic-led-kaltlichtquelle-fuer-durst-m805-mit-diffusorkopf.html > > Das könnte auch ein Selbstbauprojekt werden. Eine ausreichend große > Anzahl von RGB-LEDs (da sollten die üblichen WS2812-Varianten im kleinen > Gehäuse reichen) im Raster flächig auf einer Platine angeordnet, Du musst nur gucken, ob das blau und gruen genug getrennt ist. Wenn man die Selbstbauversuche in 2015-Zeit anguckt, kam man nur bis Gradation 4, weil doch noch etwas gruen bei den "blauen" LEDs mitleuchtete.
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Thomas W. schrieb: > weil doch noch etwas gruen bei den "blauen" LEDs mitleuchtete. Das klingt merkwürdig, auch 2014 konnte man blaue LEDs herstellen. Die in WS2812B verbauten LEDs sind mit 522-525 nm bzw. 465-467 nm spezifiziert, das liegt recht weit auseinander. (Steht im Datenblatt: https://cdn-shop.adafruit.com/datasheets/WS2812B.pdf)
Harald K. schrieb: > Thomas W. schrieb: >> weil doch noch etwas gruen bei den "blauen" LEDs mitleuchtete. > > Das klingt merkwürdig, auch 2014 konnte man blaue LEDs herstellen. > > Die in WS2812B verbauten LEDs sind mit 522-525 nm bzw. 465-467 nm > spezifiziert, das liegt recht weit auseinander. > > (Steht im Datenblatt: > https://cdn-shop.adafruit.com/datasheets/WS2812B.pdf) Ich lese gerade (mal wieder, als Refresher) Lambrecht, Woodhoose, Way beyond Monochrome. Sie berichten dass Farbkoepfe nicht so richtig ausreichend sind fuer Gradation 5 und lieber Halogenlampe und Filter Grad 0 und 5 benutzen. Sie haben auch Messdaten veroeffentlicht fuer die Papiere die es vor 20 Jahren gab. Fuer mich war das gut genug fuer mich, die Prozessstabilitaet war in meinem Badezimmer auch nicht so prall. Aber die Ergebnisse haben mir gereicht.
Moin, Versuche mit grünen und blauen LEDs als Ersatz für MC Filter möchte ich eigentlich nicht machen. Ich wollte lediglich vom Glühobst wegkommen. Recherchen im Internet scheinen ja vorläufig dahingehend zu bestätigen, daß 5000K LED Leuchtmittel mit VC Papier gut funktionieren. Daher bin ich schon geneigt vergleichende Tests zwischen Glühbirn-Beleuchtung und LED-Beleuchtung zu machen. Sonst bleibe ich halt bei der Glühbirnen Beleuchtung. Der CRI Wert ist ha nicht schlecht, was für die Belichtung möglicherweise doch Einfluß hat. Ein guter CRI bedeutet dann weniger Farbeinbrüche im Spektrum. Ich fürchte, nur Versuch macht hier klug.
Gerhard O. schrieb: > Versuche mit grünen und blauen LEDs als Ersatz für MC Filter möchte ich > eigentlich nicht machen. Ich wollte lediglich vom Glühobst wegkommen. Als weiß empfundene LEDs haben im Gegensatz zum Glühobst kein wirklich kontinuierliches Spektrum. Die Kombination LED-Lichtquelle und Farbfilter wird möglicherweise ganz neue, interessante Problemfelder eröffnen. Für die Raumbeleuchtung sind LEDs mittlerweile ein hervorragender Ersatz, aber für Lichtquellen, die man gezielt mit Filtern verwenden möchte, halte ich die für deutlich weniger geeignet, und ich halte auch den CRI hier nicht für eine wirklich belastbare Grundlage.
Harald K. schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> Versuche mit grünen und blauen LEDs als Ersatz für MC Filter möchte ich >> eigentlich nicht machen. Ich wollte lediglich vom Glühobst wegkommen. > > Als weiß empfundene LEDs haben im Gegensatz zum Glühobst kein wirklich > kontinuierliches Spektrum. Die Kombination LED-Lichtquelle und > Farbfilter wird möglicherweise ganz neue, interessante Problemfelder > eröffnen. > > Für die Raumbeleuchtung sind LEDs mittlerweile ein hervorragender > Ersatz, aber für Lichtquellen, die man gezielt mit Filtern verwenden > möchte, halte ich die für deutlich weniger geeignet, und ich halte auch > den CRI hier nicht für eine wirklich belastbare Grundlage. Ich möchte es nicht zu weit treiben. Angeblich soll es mit 5000K Full Spectrum Lampen brauchbar funktionieren. Ich werde es also testen und mit der Originallampe vergleichen. Sollten die Ergebnisse einigermassen übereinstimmen und der Kontrastbereich ähnlich bleiben, dann stelle ich permanent auf LED Beleuchtung um. Andernfalls bleibt es beim Alten. Der Blauanteil der LED Beleuchter ist ja nicht unbedingt ein Fehler. Nur wenn das Verhältnis zwischen Blau und Grün schlecht ist, könnte es möglicherweise Schwierigkeiten geben, die das Filter nicht mehr beherrscht. Man wird also sehen und Testen müssen. Sonst bleibe ich halt beim Glühobst. Ich habe genug Ersatz Speziallampen solange ich damit noch befassen werde. Abgesehen davon sind die Wellenlängenbereiche der Emulsion doch ziemlich breitbandig. Es wäre halt wünschenswert gewesen, von der vermaledeiten Hitzeentwicklung beim längeren Einstellen wegzukommen. Über allem muss ich mich erinnern, nicht vom eigentlichen Ziel, dem Fotografieren, abzukommen. Gruß, Gerhard
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Gerhard O. schrieb: > Über allem muss ich mich erinnern, nicht vom eigentlichen > Ziel, dem Fotografieren, abzukommen. Das hast Du sehr, sehr schön auf den Punkt gebracht. Passt unter nahezu jede Diskussion zum Thema Photographie. Wenn Landschaft Dein Ding ist, hast Du es ja nicht allzuweit ... Lebst Du direkt in Edmonton, oder nur in der Nähe davon?
Harald K. schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> Über allem muss ich mich erinnern, nicht vom eigentlichen >> Ziel, dem Fotografieren, abzukommen. > > Das hast Du sehr, sehr schön auf den Punkt gebracht. > > Passt unter nahezu jede Diskussion zum Thema Photographie. > > Wenn Landschaft Dein Ding ist, hast Du es ja nicht allzuweit ... > > Lebst Du direkt in Edmonton, oder nur in der Nähe davon? Ich wohne etwa 3km vom Stadtzentrum entfernt. Mich interessiert Landschaft, alte Architektur, Brücken, alte Kirchen, Stadt- und Bahninfrastruktur. Auch Makro-Nahaufnahmen von natürlichen Objekten faszinieren mich. Prinzipiell mag ich auch die Strassenfotografie - nur ist das leider hier aus sozial-technischen Gründen etwas problematisch. Wir haben leider auch wie in vielen anderen Großstädten das Problem mit Heimatlosen und Drogensüchtigen. Dazu gesellt sich die Frage, inwieweit man als Fotograf das Recht hat, dieses Mileu zu dokumentieren und die Würde jener als Foto Objekt. Da fühle ich mich eigentlich sehr unbehaglich. Momentan finde ich interessante Baum Strukturen im Winter mit Schnee von Interesse. Der Schnee, seitlich von der Sonne beleuchtet, ist oft sehr nuanciert und zeigt oft faszinierende Schatten Linien. Unser River Valley ist fotografisch definitiv von Interesse und eröffnet viele Möglichkeiten. Auch auf dem Land findet man Vieles. Man muß halt mit dem Gehirn als Auge sehen. Die Arbeit von Sergeo Larráin aus Chile begeistert mich übrigens sehr. Gerhard
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Moin, Falls ihr Euch wundert was es mit dem River Valley auf sich hat, gibt es in dem Video eine kleine Einführung: https://www.youtube.com/watch?v=NYK_QUg_AE8 https://www.youtube.com/watch?v=fU7HBOi-7uQ Gerhard
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Moin, Wenn es Euch interessiert: Heute stellte ich mir eine 23.5 mm x 0.5mm Objektiv Befestigungsringmutter her. Es ist nur ein erstes Experiment mit PVC als Grundstock. Ich wollte vorerst nur erfahren wie leichtgängig sich das Gewinde am Objektiv bewegen lässt. Später mache ich wahrscheinlich noch einige aus Messing. Ich bohrte mir auf der Drehbank aus einem gerade vorhandenem kurzem Stück PVC Rohr ein 23mm Loch für die Aufnahme des Fein-Gewindeschneiders. Danach drehte ich einen Ring ab, versah ihn mit zwei schmalen Schnitten für das Befestigungswerkzeug das ich später auch noch herstellen möchte. Diese Ringmutter lässt sich leicht, aber trotzdem ohne Spiel, mit dem Objektgewinde aufsetzen. An sich dürfte die PVC Mutter dauerhaft genug sein, da es ja keiner großen Belastung ausgesetzt ist. Gerhard
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Moin, Ich fertigte mir inzwischen zusätzliche M23.5x0.5 Objektiv Ringmuttern an. Zusätzlich, auch einen einfachen Stiftschlüssel mit Messing Backen die seitlich in Schlitzen in der ABS Hülse mit JBWeld geklebt, eingelassen sind. Da man beim Anziehen von Objektiv Befestigungen immer mit Gefühl vorgeht, braucht man keine großen Drehmomente zu befürchten - Deshalb auch kein Hebel. Der Durchmesser ist groß genug, um mit den Fingern den nötigen Drehmoment zu erzielen. Warum nicht aus Metall anfertigen? Ich bin der Meinung, daß Plastikmaterial beim Arbeiten mit delikaten Objektiv Mechanismen etwas sicherer im Umgang ist, weil man beim eventuellen Abrutschen keine harten Stähle mit der Linse berühren kann. Bei einstellbaren Schlüsseln offener Konstruktion ist die Gefahr eines Abrutschen doch akuter und wesentlich gefährlicher für empfindliche Teile wie die Glasoberflächen der Linsen. Gerhard
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Schön, dass es hier so viele Fotobegeisterte gibt. Ich lade gelegentlich auch gern mal eine Analoge mit einer Filmpatrone :-) Die Frage war ja "Bereiche, in denen analoge den digitalen überlegen sind". Da sehe ich für mich eher die ausgefallenen Sachen wie Ultralangzeitbelichtungen, Lochkamera, Solargraphie oder unvorhersehbare Effekte wie Lomographie. Das Unperfekte und Unerwartete eben, das sich so nicht digital erzeugen läßt (es sei dennmit KI, die das aber letztlich auch nur von Analogbildern gelernt hat). Die bewusstere Art zu fotografieren. Ich schraube mir auch gern mal Uraltglas auf die DSLR und reize die Schwächen gezielt aus.
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StefanK schrieb: > Ich schraube mir auch gern mal Uraltglas auf die DSLR und > reize die Schwächen gezielt aus. Aus verschiedenen Aufloesungen ("Ich bin jetzt Digital") habe ich relativ viel hochwertiges Glas. Z.B. S-M-C/Super Macro-Takumar 50mm F4 dass sich sehr gut mit einem Adapterring an eine Canon-Digital anschliessen laesst. OK, die Linse ist ungefaehr so alt wie ich, zeichnet sehr scharf, guter Kontrast. Automatiken gibt es natuerlich keine. Aber das Ergebnis ist nicht so schlecht.
Thomas W. schrieb: > StefanK schrieb: >> Ich schraube mir auch gern mal Uraltglas auf die DSLR und >> reize die Schwächen gezielt aus. > > Aus verschiedenen Aufloesungen ("Ich bin jetzt Digital") habe ich > relativ viel hochwertiges Glas. Z.B. S-M-C/Super Macro-Takumar 50mm F4 > dass sich sehr gut mit einem Adapterring an eine Canon-Digital > anschliessen laesst. OK, die Linse ist ungefaehr so alt wie ich, > zeichnet sehr scharf, guter Kontrast. Automatiken gibt es natuerlich > keine. Aber das Ergebnis ist nicht so schlecht. Eine alte Festplatte macht tatsächlich ein ausgiebiges Motiv. Hat einen dramatischen Flair.
StefanK schrieb: > Schön, dass es hier so viele Fotobegeisterte gibt. Ich lade > gelegentlich > auch gern mal eine Analoge mit einer Filmpatrone :-) > > Die Frage war ja "Bereiche, in denen analoge den digitalen überlegen > sind". Da sehe ich für mich eher die ausgefallenen Sachen wie > Ultralangzeitbelichtungen, Lochkamera, Solargraphie oder unvorhersehbare > Effekte wie Lomographie. Das Unperfekte und Unerwartete eben, das sich > so nicht digital erzeugen läßt (es sei dennmit KI, die das aber > letztlich auch nur von Analogbildern gelernt hat). Die bewusstere Art zu > fotografieren. Ich schraube mir auch gern mal Uraltglas auf die DSLR und > reize die Schwächen gezielt aus. Ich sage es mal so, Analog und Digitale Fotografie hat das Potenzial sich einander zu ergänzen. Bezüglich "HiFi" Bildabbildung leistet Digital mittlerweile Beeindruckendes. Wenn es um reine Kamera Einstellungen geht, die auch die versatileren DSLRs erlauben, kann man mit Digital eigentlich sehr ähnlich aussehende Abbildungen produzieren. Der Unterschied zu Digitaler Aufzeichnung ist dann das "Unberechenbare", die etlichen Prozess Variablen, der die Aufzeichnung und Abbildung in der Dunkelkammer ein Individuum macht. Natürlich geht das in ähnlicher Weise auch bei Digital mit PC-Nachbearbeitung. Prinzipiell sind da wenig philosophische Unterschiede. Vielleicht liegt es gerade an den Eigenschaften des Films, wie z.B. das Korn und die Möglichkeiten die Dynamik des Films voll ausschöpfen zu können und die künstlerische Vergrößerer Nacharbeit. Vielleicht liegt die Frage da, wenn man sich fragt, ob perfekte Digitale Bildabbildung dann einfach zu getreu funktioniert. Irgendwie könnte man argumentieren, daß dem digital produziertem Bild in sehr subtiler Weise der nur schwer beschreibbare "Charme" fehlt. Aber das ist eher ein Minenfeld der Gemüter, welches ich lieber vermeiden will. Daher bin ich der Ansicht, daß "Schwanz" Vergleiche zwischen den beiden Arten der Fotografie wenig Sinn haben und gleichberechtigt künstlerisch oder nutzbringend eingesetzt werden können. Ich bin mir sicher, daß auch ein Ansel Adams und alle Anderen Größen der bekannten historischen Fotografie Digital verwendet hätten, wenn es sie schon damals mit der heutig erzielbaren Leistung gegeben hätte - davon bin ich überzeugt. Gerade weil sie Experten waren, die die Welt so sahen, hätten sie kaum die Möglichkeiten die eine neue Technik bietet, ignoriert. In den letzten 20 Jahren hat sich auf dem digitalen Gebiet sehr viel getan. Trotzdem, Perfektion gibt es nicht, auch bei Digital. Deshalb gilt es, wie bei jedem Menschenwerk, die Gedanken des "Bildnehmers" zu ergründen die zu dem Bild führten. Das ist nicht viel anders wie in der Kunstgalerie. Als Betrachter wird einem diese Arbeit zum Glück nicht abgenommen und erfordert auch seine Beteiligung und gedanklichen Einsatz. Warum bin ich momentan an Filmfotografie interessiert? Zum Teil am nostalgischen Aspekt, weil ich immer noch alles wie Kameras und Duka Ausrüstung dazu habe, um mich auf diesen reizvollen Gebiet zu betätigen. Gerade der "Look" des Filmprozesses, die Artefakte, geben so einer Abbildung den Look, den historischen Hintergrund. Monochrome Fotografie erzieht den Inhalt mit geistigen Augen durch Schatten, Licht, und Form zu sehen, während Farbe eben eher zur naturgetreuen Wiedergabe des Vorhandenen neigt, wenn man von digitaler Kunstfotografie mal absieht. Der Könner wird meist das Erreichen können, was ihm vorschwebt. So gesehen ist genug Platz und Spielraum auf diesem Gebiet, und die Erkenntnis, daß Vorurteile müssig sind.
> Die Frage war ja "Bereiche, in denen analoge den digitalen überlegen > sind". Da gibt es IMHO nur eine einzige Sache. Ausbelichten von SW auf Barytpapier um Bilder zu schaffen die deine Urenkel noch an der Wand haengen koennen weil sie so haltbar sind. In allen anderen Sachen ist digital mittlerweile ueberlegen. Analog macht man nur noch weil man mit coolen alten Kameras hantieren moechte oder aus Nostalgiegruenden. Vanye
BTW: Wenn ich euer Augenmerk mal auf etwas sinnvolles fuer Analogfotografie richten darf: Kauft euch eine Seagull 6x6. Das ist ein chinesischer Nachbau einer Rolleiflex 6x6. Den Nachbau gibt es gebraucht so fuer 50-70Euro, ich hab mal 50DM gezahlt. Die Originale sind natuerlich deutlich teurer. Warum? Dadurch das man von oben nach unten in den Lichtschacht schaut fuehlen sie Menschen nicht von der Kamera beobachtet. Auch wenn das natuerlich eine Illusion ist, aber das aendert das Verhaeltnis zwischen Fotograf und Modell erheblich. Ihr werdet auf der Strasse auch als Interessant/Anders im freundlichen Sinne wahrgenommen. Das viereckige Bildformat passt gut zum Zeitgeist. Es wundert mich das die Jugend das noch nicht fuer sich entdeckt hat weil dort das Hochformat stark an Bedeutung gewonnen hat. Sobald das passiert werden vermutlich die Gebrauchtpreise durch die Decke gehen. .-) Vanye
Gerhard O. schrieb: > Eine alte Festplatte macht tatsächlich ein ausgiebiges Motiv. > Hat einen dramatischen Flair. Ja besonders wenn die geöffnet wurde. Ich verstehe nur nicht, warum Festplatten für Verkaufsbilder nur allzu oft geöffnet dargestellt werden. Per Bild bietet man dann defekte Ware an.
Vanye R. schrieb: > Dadurch das man von oben nach unten in den Lichtschacht schaut Das kann ich bei meiner Canon auch. Dafür habe ich einen Winkelsucher.
Vanye R. schrieb: > Das viereckige Bildformat passt gut zum Zeitgeist. Kameras, die keine viereckigen Bilder machen, sind extrem unüblich. Statt ein Seagull kann man auch eine Lubitel nehmen (russischer Plastikbomber), eine Flexaret (Meopta, Tschechien), eine Weltaflex (DDR), eine Voigtländer Brillant S (aufpassen, deren Vorgänger hatten keine Mattscheibe) oder eine von vielen anderen zweiäugigen Spiegelreflexkameras. Die Rolleiflex hatte mit der Rolleicord eine günstigere Schwester. Eine der letzten TLRs war die Yashica Mat 124 G (bis 1986 produziert). Nicht unerwähnt bleiben soll natürlich die Crème de la Crème der zweiäugigen: Mamiya 330s. Die hat Wechselobjektive. Und mit der kann man auch einen angreifenden Elefanten erschlagen. René H. schrieb: > Dafür habe ich einen Winkelsucher. Einen Schachtsucher kann man mit deutlich größerem Abstand nutzen. Mit 'ner Digitalknipse kann man das nachempfinden, sofern die ein Klappdisplay hat, das sich nach oben schwenken lässt. Einen richtigen Schachtsucher gab es auch bei einäuigen Spiegelreflexkameras - allen voran die klassische Hasselblad 500, der ukrainische Nachbau Kiev 88 und auch die Pentacon Six (DDR). Der Vorteil der (meisten) zweiäuigen Kameras war, daß sie viel leichter waren und daß das Geräusch des Zentralverschlusses erheblich leiser war als das beliebiger SLRs mit Schwingspiegel. Deswegen waren zweiäugige auch lange bei Hochzeitsphotographen beliebt, weil mit ihnen recht unaufdringlich photographiert werden konnte. Oh, es gab auch Schachtsucher bei Kleinbild-SLRs, wie z.B. der Pentax LX, aber wegen des winzigen Bildes wurde das nicht allzu oft verwendet (bei der LX war deswegen meist ein Prismensucher montiert).
> Das kann ich bei meiner Canon auch. Dafür habe ich einen Winkelsucher.
Soweit braucht man nicht mal zu gehen. Panasonic hatte auch mal eine
DSLR wo man den Sucher hochklappen konnte. Aber das hat mit dem Feeling
gar nichts mit einem Lichtschachtsucher zutun! Eventuell eine DSLR mit
hochgeklappten Display kommt da ran, wenn sie es denn kann nicht alle
DSLR koennen ja das hintere Display nach oben klappe, aber auch die hat
eine andere Aussenwirkung weil sie halt nach normaler Kamera aussieht
und nicht nach lustiger Keksdose.
Vanye
Ihr habt die EXA 1 und EXA 2 vergessen (DDR) Man konnte mit solchen Kameras nette Überkopf Bilder machen.... MFG der Alte
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Vanye R. schrieb: >> Das kann ich bei meiner Canon auch. Dafür habe ich einen Winkelsucher. > > Soweit braucht man nicht mal zu gehen. Panasonic hatte auch mal eine > DSLR wo man den Sucher hochklappen konnte. Aber das hat mit dem Feeling > gar nichts mit einem Lichtschachtsucher zutun! Bei einem Lichtschachtsucher ist Links/Rechts vertauscht (horizontal gespiegelt). Man muss schon darueber nachdenken.
> Bei einem Lichtschachtsucher ist Links/Rechts vertauscht (horizontal > gespiegelt). Ach merkst du garnicht. ICh sehe bei Youtube auch gerne mal Videos wo das ganze video gespiegelt ist ohne das der Poster das gemerkt hat. :-D Vanye
Vanye R. schrieb: > Ach merkst du garnicht. ICh sehe bei Youtube auch gerne mal Videos wo > das ganze video gespiegelt ist ohne das der Poster das gemerkt hat. :-D Das passiert oft bei den sogenannten "Selfis" Der Alte
Ich denke die ganze Technikdiskussion um Kameras ist recht nebensächlich. Im Laufe der Jahre haben sich bei mir viele Kameras angesammelt, von der Exa 1a über Practica, Olympus, Rolleiflex, Pentacon Six, Pentacon Ercona II, bis hin zum Großformat 4x5 und 13x18. Wenn ich mir all die Bilder aus der Vergangenheit ansehe, könnte ich oft nicht sagen, mit welcher Kamera sie entstanden sind. Die beste Kamera die ich je hatte, ist die, die ich täglich benutze – derzeit eine Olympus OM2.
Ich hatte mir zum Schluss noch einen großen Wälzer mit vielen August Sander - Bildern besorgt. Eigentlich mehr aus soziologischem Interesse - weswegen ich da bis heute auch schon lang nicht mehr reingesehen hatte. Eigentlich wollte ich noch ein paar eigene alte Bilder auf größeren Formaten oder auf einem Poster haben. Ein Motiv war z.B. ein großer alter Kastanienbaum, der an dem Tag im Mai wirklich toll ausgesehen hatte. Wenig später wurde dieser alte Baum zugunsten eines Autoladens entfernt bzw. zersägt. Der Baum selber war auch ein Zeit-Monument - früher jedenfalls. Mittlerweile sind ja viele bedeutsame Zusammenhänge im Mülleimer gelandet.
Moin, Obwohl ich mich zur Zeit im "Rabbit Hole" der Film Fotografie bewege, möchte ich doch gerne eine DSLR in meinem Stall beherbergen. Die Auswahl und Preisbereich ist leider sehr breit. Meine Canon G12 ist ja ganz brauchbar und handlich, aber das Objektiv lässt sich nicht auswechseln. Was mir momentan vorschwebt, sind folgende Eigenschaften: - Spiegelfrei (Mirror Less) (wegen Konica Objektiv Anflanschmöglichkeit) (DSLR mit Klapp Spiegel haben angeblich inkompatible Sensor zu Objektiv Distanzen) - die Möglichkeit meine vorhandenen Konica Objektive weiterhin in manuellem Modus verwenden zu können. - Full Frame Sensor, damit sich die Brennweite der angeflanschten Objektive nicht ändert - Traditionelle direkte Einsteller für Verschlusszeit, Empfindlichkeit, etz. - nach Möglichkeit einigermassen einfache Bedienung ohne Feature Overload und mögliche Bedienungsverwirrung für Leute wie mich;-) - Preis unter $2K - Genug Auflösung für angenehm ansprechende 28x42cm (11x17") Abzüge. - Gute Batterielaufzeit und geringe Selbstentladung, vergleichbar mit G12. - Zuverlässigkeit - Guten Sucher für alte Augen;-) (TFT LCD bei Sonnenlicht nicht brauchbar) (G12 hat noch optischen Sucher) - nicht wesentlich größer und schwerer als frühere SLRS, also keine Monster Bodies - Point and shoot nicht wichtig - ich nehme mir Zeit zum Einstellen und für Komposition. Wer kann mir ein bisschen raten? Ich suche nichts Extravagantes. Sozusagen eine digitale Version die in der Bedienung meiner Konica T3 nahe kommt. Also etwas einigermassen Unkompliziertes. Gibt es "Unkompliziert" noch, aufs Wesentliche beschränkt, aber trotzdem im Wesentlichen voll einstellbar? Ihr könnt mich dafür kritisieren, ich möchte aber wirklich nicht ein 500+ Seiten Manual durchgehen und komplizierte Bedienung lernen müssen, die man sich merken muß. Natürlich könnte die Auswahl unterschiedlich in DE und Kanada sein. Vermutlich gibt es bei uns nicht dieselbe Auswahl wie bei Euch. Besteht da realistische Hoffnung etwas zu finden, das meinen Vorlieben nahekommt? Gerhard
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Gerhard O. schrieb: > - Spiegelfrei (Mirror Less) (wegen Konica Objektiv Anflanschmöglichkeit) > (DSLR mit Klapp Spiegel haben angeblich inkompatible Sensor zu Objektiv > Distanzen) > - die Möglichkeit meine vorhandenen Konica Objektive weiterhin in > manuellem Modus verwenden zu können. > - Full Frame Sensor, damit sich die Brennweite der angeflanschten > Objektive nicht ändert Fuer Dich ist ja das weiterverwenden Deine Objektive wichtig, daher erst mal gucken, ob es irgendeinen Adapter von Konika AR -> Rest der Welt gibt. (diese Liste habe ich https://fotowalther.de/objektivanschluesse-bajonett-mount-klemmring-breech-lock-gewinde-screw-thread/ gefunden). Der Anschluss heisst auch Konica-Autoreflex (hence the AR): https://de.wikipedia.org/wiki/Konica_Autoreflex-Serie Wenn man etwas googled (https://www.google.com/search?client=firefox-b-e&channel=entpr&q=konica+AR+adapter) sieht man, es sind Adapter Konica AR -> Rest der Welt verfuegbar. Unsere verlaengerte Werkbank (China) bietet fast alles an, sogar https://www.kentfaith.ca/ Es muss Dir aber klar sein: Adaptieren geht zwar, meistens verliert man aber sehr viel an Komfort. Ob Dir der Full-Frame-Sensor wichtig ist, kann ich nicht einschaetzen. Denn leider ist Full-Frame-Sensor meistens full expensive und dann auch full size body mit extra weight (und natuerlich sind die Objektive schwerer). Gruesse Th.
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Hallo Thomas, Gerade gesehen. Die Links sind nützlich. Vielen Dank. Bis jetzt habe ich mir nur die Sony Alpha A7 näher angesehen. Für sie gibt es einen passenden Adapter. Naja, Eile besteht ja nicht, auch möchte ich mir noch gründlich überlegen, ob ich überhaupt diesen Weg gehen will. Schön wärs ja, alte Objektive weiter verwenden zu können. Ob die Sony bedienungsmässig für mich intuitiv genug ist, müsste ich auch erst ergründen. Vorerst möchte ich mich wieder mit der Film Fotografie beschäftigen und vorhandene Möglichkeiten ausnutzen, um Erfahrungen zu sammeln und Grenzen zu erkunden. An sich bin ich eher geneigt mit Wenigem nette Erfolge erzielen zu wollen, anstatt auf teure Technik zu setzen. Aber es wäre in der Tat nett, nachzurüsten, um nicht die modernen Möglichkeiten zu verfehlen. Für mich sind Digital und Film eher ergänzend anstatt als Alternative. Gerhard
Thomas W. schrieb: > Fuer Dich ist ja das weiterverwenden Deine Objektive > wichtig, daher erst mal gucken, ob es irgendeinen > Adapter von Konika AR -> Rest der Welt gibt. Das ist notwendig, aber nicht hinreichend: Das Auflagemaß der Objektive muss auch lang genug sein -- andernfalls kann man entweder nicht bis Unendlich fokussieren, oder man benötigt einen Adapter mit Optik. Das Auflagemaß von Konica AR ist angeblich 40,5mm; das ist relativ wenig. DSLR von Nikon, Pentax, Minolta haben alle längere Auflagemaße, soweit ich auf die Schnelle sehen konnte. Sieht also relativ schlecht aus...
Hippelhaxe schrieb: > Thomas W. schrieb: > >> Fuer Dich ist ja das weiterverwenden Deine Objektive >> wichtig, daher erst mal gucken, ob es irgendeinen >> Adapter von Konika AR -> Rest der Welt gibt. > > Das ist notwendig, aber nicht hinreichend: Das Auflagemaß > der Objektive muss auch lang genug sein -- andernfalls > kann man entweder nicht bis Unendlich fokussieren, oder > man benötigt einen Adapter mit Optik. > > Das Auflagemaß von Konica AR ist angeblich 40,5mm; das > ist relativ wenig. DSLR von Nikon, Pentax, Minolta haben > alle längere Auflagemaße, soweit ich auf die Schnelle > sehen konnte. > > Sieht also relativ schlecht aus... Ja. Deshalb ist die spiegellose DSLR, wenn auch teurer, die technisch bessere Wahl. Aber wie schon erwähnt, bin ich momentan nur am "träumen". Eile ist nicht geraten. Muß mir erst klar werden, ob ich mich wirklich in dieses Rabbit Hole stürzen möchte. Eine DSLR ohne Objektivfreiheit wäre finanziell ohnehin unattraktiv. ...
Hippelhaxe schrieb: > Thomas W. schrieb: > >> Fuer Dich ist ja das weiterverwenden Deine Objektive >> wichtig, daher erst mal gucken, ob es irgendeinen >> Adapter von Konika AR -> Rest der Welt gibt. > > Das ist notwendig, aber nicht hinreichend: Das Auflagemaß > der Objektive muss auch lang genug sein -- andernfalls > kann man entweder nicht bis Unendlich fokussieren, oder > man benötigt einen Adapter mit Optik. Das ist immer im Auge des Betrachters: Wenn ich beim kentfaith gucke (https://www.kentfaith.de/index.php?route=product/search&search=konica), bekomme ich (Linsen-freie) Adapter fuer Fuji X, M4/3, Nikon Z, Pentax Q, Sony E, L-Mount und Canon EOS R. Und alle die Adapter gehen bis unendlich (wg. Auflagemass). Ob diese Kameras (oder Kamera-System) so toll sind, weiss ich nicht. Man verliert auf alle Faelle die Automatik-Funktionen, vor allen Dingen den Autofocus (und die Offenblende). Das geht z.B. bei einem statischen Bild (z.B. bei dem Festplatten-Bildchen), aber wenn Du z.B. etwas Lebendiges photographieren willst, wird das schon schwierig (wg. nicht Autofocus und nicht Offenblende).
Gerhard O. schrieb: > Eine DSLR ohne Objektivfreiheit > wäre finanziell ohnehin unattraktiv. Wie meinst Du das? Alle Hersteller wollen Dich in den Vendor-Lock-In zwingen, das geht so weit, dass Du zwar mechanisch etwas anklemmen koenntest (Canon), aber das Protokoll Body <-> Objektiv nicht veroeffentlicht wird (d.h. Du musst Original-Objektive kaufen).
Ich könnte dir Nikon Zf empfehlen. Bedienung und Gehäuse wie früher und dank dem geringen Auflagemaß läßt sich jegliche alte Optik adaptieren. Adapter für Konica gibt es übrigens auch und der elektronische Sucher ist überragend. Und falls Du mal Autofokus brauchst, gibt es von Nikon und Fremdanbieter Gläser in Hülle und Fülle in wirklich atemberaubender opt. Leistung. Danach fasst Du kein Altglas mehr an, es sei denn du benötigst den spezielle Lock.
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Gerhard O. schrieb: > - Spiegelfrei (Mirror Less) (wegen Konica Objektiv > Anflanschmöglichkeit) (DSLR mit Klapp Spiegel haben > angeblich inkompatible Sensor zu Objektiv Distanzen) Das stimmt, ja. Das sog. "Auflagemaß" passt nicht. > - Full Frame Sensor, damit sich die Brennweite der > angeflanschten Objektive nicht ändert Hmm. Also, den Punkt würde ich nach meinen eigenen Erfahrungen nicht überbewerten. Wir verwenden alte M42-Objektive an APS-C-Kisten von Pentax (u.a. eine Pentax-Kx), und ich finde, man gewöhnt sich relativ schnell um. Ein 50er ergibt halt den Bildwinkel eines 80mm-Porträtobjektives an Kleinbild...
Ste N. schrieb: > Ich könnte dir Nikon Zf empfehlen. Bedienung und Gehäuse wie > früher und > dank dem geringen Auflagemaß läßt sich jegliche alte Optik adaptieren. > Adapter für Konica gibt es übrigens auch und der elektronische Sucher > ist überragend. Danke - ich habe mir sie ganz kurz angesehen und wäre als erster Eindruck definitiv ein Kandidat, auch preislich, obwohl es sie in verschiedenen teureren Ausstattungen gibt. Es ist zu blöd, daß ich niemanden kenne, der alte Objektive so verwendet, um mich damit vertraut machen zu können. Speziell die Bedienung wäre wegen ihrer Familiarität attraktiv.
Hippelhaxe schrieb: > Gerhard O. schrieb: > >> - Spiegelfrei (Mirror Less) (wegen Konica Objektiv >> Anflanschmöglichkeit) (DSLR mit Klapp Spiegel haben >> angeblich inkompatible Sensor zu Objektiv Distanzen) > > Das stimmt, ja. Das sog. "Auflagemaß" passt nicht. > >> - Full Frame Sensor, damit sich die Brennweite der >> angeflanschten Objektive nicht ändert > > Hmm. > Also, den Punkt würde ich nach meinen eigenen Erfahrungen > nicht überbewerten. > Wir verwenden alte M42-Objektive an APS-C-Kisten von Pentax > (u.a. eine Pentax-Kx), und ich finde, man gewöhnt sich > relativ schnell um. Ein 50er ergibt halt den Bildwinkel > eines 80mm-Porträtobjektives an Kleinbild... Das wäre also auch noch ein Faktor. Von den Zahlen her, dachte ich, daß die effektive Objekt Brennweite sich zu sehr ändern würde. Hmm. Schade, daß ich keine Gelegenheit zum Ausprobieren habe. Wenn ich mich dazu entschliessen würde, gäbe es mehr Möglichkeiten - Alleine das Auflagemaß wäre dann ein wichtiger Faktor, miteinzubeziehen. Ein Bekannter von mir kaufte sich vor Weihnachten eine Pentax K2 und schwärmte davon, daß seine alten Pentax Objektive damit noch verwendbar wären.
Thomas W. schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> Eine DSLR ohne Objektivfreiheit >> wäre finanziell ohnehin unattraktiv. > > Wie meinst Du das? Alle Hersteller wollen Dich in den Vendor-Lock-In > zwingen, das geht so weit, dass Du zwar mechanisch etwas anklemmen > koenntest (Canon), aber das Protokoll Body <-> Objektiv nicht > veroeffentlicht wird (d.h. Du musst Original-Objektive kaufen). Was soll nan da machen?;-) ist leider so. Naja, manuelle Einsteller bin ich ja gewöhnt. Da macht es wenig aus. Bei dem mitgelieferten Standard Objektiv sollte die Automatiken funktionieren. Aber andrerseits bin ich der Typ, der sich mit Komposition und Gedanken darüber, Zeit nimmt; da spielt dann Geschwindigkeit keine große Rolle.
Ste N. schrieb: > Ich könnte dir Nikon Zf empfehlen. Bedienung und Gehäuse wie früher und > dank dem geringen Auflagemaß läßt sich jegliche alte Optik adaptieren. > Adapter für Konica gibt es übrigens auch und der elektronische Sucher > ist überragend. > > Und falls Du mal Autofokus brauchst, gibt es von Nikon und Fremdanbieter > Gläser in Hülle und Fülle in wirklich atemberaubender opt. Leistung. > Danach fasst Du kein Altglas mehr an, es sei denn du benötigst den > spezielle Lock. Heutige Zoom-Objektive sind so gut geworden, dass Du eigentlich nur noch ein Glas mitnehmen musst (ich habe ein 24-105mm/4.0 fuer immer-dabei, zusammen mit der automagischen ISO-Umschaltung ist es gut von Sonnenschein bis Katakombe). Da ist schon Fortschritt zu sehen.
Thomas W. schrieb: > Ste N. schrieb: >> Ich könnte dir Nikon Zf empfehlen. Bedienung und Gehäuse wie früher und >> dank dem geringen Auflagemaß läßt sich jegliche alte Optik adaptieren. >> Adapter für Konica gibt es übrigens auch und der elektronische Sucher >> ist überragend. >> >> Und falls Du mal Autofokus brauchst, gibt es von Nikon und Fremdanbieter >> Gläser in Hülle und Fülle in wirklich atemberaubender opt. Leistung. >> Danach fasst Du kein Altglas mehr an, es sei denn du benötigst den >> spezielle Lock. > > Heutige Zoom-Objektive sind so gut geworden, dass Du eigentlich nur noch > ein Glas mitnehmen musst (ich habe ein 24-105mm/4.0 fuer immer-dabei, > zusammen mit der automagischen ISO-Umschaltung ist es gut von > Sonnenschein bis Katakombe). > > Da ist schon Fortschritt zu sehen. Hmm. Das wäre dann auch noch zu überlegen. Historisch hatten aber Zoom-Objektive oft/immer einen schlechten Ruf. Naja, vielleicht gab moderne Berechnungs- und Simulations Design Software neue Möglichkeiten zur besseren Performanz. ...
Gerhard O. schrieb: > Ein Bekannter von mir kaufte sich vor Weihnachten eine Pentax K2 und > schwärmte davon, daß seine alten Pentax Objektive damit noch verwendbar > wären. Frag ihn nach dem Sommer: Ohne Autofocus, ohne Schnittbild-Indikator, dummer Belichtungsmesser. Du kennst Du alle diesen neumodischen Kram nicht, aber wenn man sich einmal daran gewoehnt hat, will man es nicht mehr missen.
> Schön wärs ja, alte Objektive weiter verwenden zu können.
Ich kann mich jetzt nicht erinnern das Konica irgendwelche
erinnerungswuerdige Objektive hatte. (Zirkelschluss?) Daher gehe mal
davon aus das heute ein modernes 24-200 Zoom alle deine Objektive
abdeckt und technisch besser ist.
Ja ich weiss, jetzt haben gerade einen Menge Opas ihren Schlaganfall
bekommen. :-D Aber die Teile sind in den letzten Jahren wirklich
erstaunlich besser geworden im vergleich zu frueher. Die weitere
Verwendung alter Objektive lohnt nur in ganz speziellen Sonderfaellen.
Unabhaengig davon ob das Sinn macht sollte es technisch immer moeglich
sein weil DSLR durch den Wegfall des Spiegels ein geringeres
Auflagenmass haben.
Ausserdem solltest du die Bilder hinterher auch in 2m Groesse betrachten
wollen/koennen. Die Sensoren sind in den letzten Jahren so gut geworden
das APS sonst ausreicht. Obwohl ich alles im Vollformat habe nutze ich
mittlerweile ueberwiegend MFT. Solange man nichts groesseres wie einen
68" TV zum betrachten nimmt reicht auch das aus. Aber es traegt sich
angenehmer und erlaubt es vor allem unauffaelliger zu fotografieren.
Bezueglich der Bedienung, gehe in ein Fotogeschaeft und nehme dort alles
in die Hand. Alles andere ist Unsinn weil viel vom persoenlichen
Geschmack abhaengt.
Vanye
Gerhard O. schrieb: >> Heutige Zoom-Objektive sind so gut geworden, dass Du eigentlich nur noch >> ein Glas mitnehmen musst (ich habe ein 24-105mm/4.0 fuer immer-dabei, >> zusammen mit der automagischen ISO-Umschaltung ist es gut von >> Sonnenschein bis Katakombe). > > Hmm. Das wäre dann auch noch zu überlegen. Historisch hatten aber > Zoom-Objektive oft/immer einen schlechten Ruf. Naja, vielleicht gab > moderne Berechnungs- und Simulations Design Software neue Möglichkeiten > zur besseren Performanz. Mein EF 80-200mm/4.0 (vor 15 Jahren gekauft) hat eine deutlich bessere Abbildungsleistung als mein FD 200mm/2.8 das 40 Jahre alt ist. Schaerfe, Bokeh, Streulichtempfindlichkeit, ist alles um Klassen besser geworden (und das 40-jahre alte FD 200/2.8 ist schon gut, ich hatte Dir die Pinguine im Zoo geschickt). Ja, es ist vielleicht schoen, wenn man sein altes Glas weiter verwenden kann. Als Entscheidend wuerde ich nicht sehen.
Thomas W. schrieb: > Gerhard O. schrieb: > >> Ein Bekannter von mir kaufte sich vor Weihnachten eine Pentax K2 und >> schwärmte davon, daß seine alten Pentax Objektive damit noch verwendbar >> wären. > > Frag ihn nach dem Sommer: Ohne Autofocus, ohne Schnittbild-Indikator, > dummer Belichtungsmesser. Du kennst Du alle diesen neumodischen Kram > nicht, aber wenn man sich einmal daran gewoehnt hat, will man es nicht > mehr missen. Hmm. Genau wie das moderne Auto;-) Was Automation betrifft, verwöhnt sogar die G12. Ich sehe es mal so, Automation ist nützlich und in vielen Fällen angenehm; manueller Betrieb ist aber manchmal für spezielle Motivsituationen notwendig. Ich habe mich mit der G12 damit befasst und festgestellt, daß man mit manueller Blendeneinstellung viel machen kann. Leider ist der Bereich von unten her auf F8 begrenzt. Aber die Qual der Wahl und Kosten sind dann auch ein Faktor. So ein erwähntes 24 bis 200mm Zoom-Objektiv dürfte ziemlich kostspielig sein. Aber vielleicht lohnt es sich dann auch keine extra Objektive mitschleppen zu müssen.
Gerhard O. schrieb: > Ein Bekannter von mir kaufte sich vor Weihnachten eine > Pentax K2 und schwärmte davon, daß seine alten > Pentax Objektive damit noch verwendbar wären. Du hast komische Bekannte :o) An einer Pentax K-1 wären seine alten Objektive AUCH verwendbar... SCNR
Vanye R. schrieb: > Bezueglich der Bedienung, gehe in ein Fotogeschaeft und nehme dort alles > in die Hand. Alles andere ist Unsinn weil viel vom persoenlichen > Geschmack abhaengt. Der Fotohändler vor Ort freut sich, wenn Du die Kamera danach auch dort kaufst. Sag ihm ruhig wievielDu sonst auf Amazon bezahlen würdest. Ganz so weit wird er nicht runtergehen, aber in die Größenordnung kommt man schon. Hat bisher immer geklappt. Wenn das alle machen hat es den Vorteil, dass der Laden auch in zwei Jahren noch da ist. Klingt spießig, ist aber so.
Vanye R. schrieb: >> Schön wärs ja, alte Objektive weiter verwenden zu können. > > Ich kann mich jetzt nicht erinnern das Konica irgendwelche > erinnerungswuerdige Objektive hatte. (Zirkelschluss?) Daher gehe mal > davon aus das heute ein modernes 24-200 Zoom alle deine Objektive > abdeckt und technisch besser ist. > Ja ich weiss, jetzt haben gerade einen Menge Opas ihren Schlaganfall > bekommen. :-D Aber die Teile sind in den letzten Jahren wirklich > erstaunlich besser geworden im vergleich zu frueher. Die weitere > Verwendung alter Objektive lohnt nur in ganz speziellen Sonderfaellen. > Unabhaengig davon ob das Sinn macht sollte es technisch immer moeglich > sein weil DSLR durch den Wegfall des Spiegels ein geringeres > Auflagenmass haben. > > Ausserdem solltest du die Bilder hinterher auch in 2m Groesse betrachten > wollen/koennen. Die Sensoren sind in den letzten Jahren so gut geworden > das APS sonst ausreicht. Obwohl ich alles im Vollformat habe nutze ich > mittlerweile ueberwiegend MFT. Solange man nichts groesseres wie einen > 68" TV zum betrachten nimmt reicht auch das aus. Aber es traegt sich > angenehmer und erlaubt es vor allem unauffaelliger zu fotografieren. > > Bezueglich der Bedienung, gehe in ein Fotogeschaeft und nehme dort alles > in die Hand. Alles andere ist Unsinn weil viel vom persoenlichen > Geschmack abhaengt. > > Vanye Ja. Das ist ein guter Rat. Dieser Pfad würde dann ziemlich viel Freiheit erlauben. DSLR plus Weitbereich Zoom O. - Wäre dann eine gute Wahl und man verzichtet nicht auf die Vorteile des modernen Designs. Naja, da habe ich Dank Euch schon eine bessere Perspektive. ...
Thomas W. schrieb: > ... ohne Schnittbild-Indikator, ...diesen neumodischen > Kram Naja. Eine Mattscheibe mit Schnittbild-Idikator gab es sogar für die Exa... > aber wenn man sich einmal daran gewoehnt hat, will man > es nicht mehr missen. Das stimmt leider. Ich vermisse den Schnittbild-Indikator an der Pentax K-x; der Autofocus kann mir gestohlen bleiben...
Soul E. schrieb: > Vanye R. schrieb: >> Bezueglich der Bedienung, gehe in ein Fotogeschaeft und nehme dort alles >> in die Hand. Alles andere ist Unsinn weil viel vom persoenlichen >> Geschmack abhaengt. > > Der Fotohändler vor Ort freut sich, wenn Du die Kamera danach auch dort > kaufst. Sag ihm ruhig wievielDu sonst auf Amazon bezahlen würdest. Ganz > so weit wird er nicht runtergehen, aber in die Größenordnung kommt man > schon. Hat bisher immer geklappt. > > Wenn das alle machen hat es den Vorteil, dass der Laden auch in zwei > Jahren noch da ist. Klingt spießig, ist aber so. 100% ACK! Ich sehe das genauso - Die Leute die sich so benehmen, schaden sich nur selbst. Die Gründe liegen auf der Hand. Vermutlich tut man sich auch bei Reparaturfällen leichter, wenn es um die Instandsetzung delikater Instrumente handelt.
Hippelhaxe schrieb: > Gerhard O. schrieb: > >> Ein Bekannter von mir kaufte sich vor Weihnachten eine >> Pentax K2 und schwärmte davon, daß seine alten >> Pentax Objektive damit noch verwendbar wären. > > Du hast komische Bekannte :o) > > An einer Pentax K-1 wären seine alten Objektive AUCH > verwendbar... > > SCNR Daran habe ich überhaupt nicht gedacht - Andrerseits war mir damals Pentax Kn noch überhaupt kein Begriff.
Hippelhaxe schrieb: > Thomas W. schrieb: > >> ... ohne Schnittbild-Indikator, ...diesen neumodischen >> Kram > > Naja. > > Eine Mattscheibe mit Schnittbild-Idikator gab es sogar > für die Exa... > >> aber wenn man sich einmal daran gewoehnt hat, will man >> es nicht mehr missen. > > Das stimmt leider. > Ich vermisse den Schnittbild-Indikator an der Pentax K-x; > der Autofocus kann mir gestohlen bleiben... Das Fehlen des Schnittbild Indikators tatsächlich ein spürbares Manko zu sein. Daran dachte ich bezüglich manuellen Betriebs nicht. ... P.S. Wer sich über die drei Punkte wundert - ich werde dazu gezwungen - wegen zu viel Kommentar darüber.
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Gerhard O. schrieb: > Historisch hatten aber Zoom-Objektive oft/immer einen > schlechten Ruf. Naja, vielleicht gab moderne Berechnungs- > und Simulations Design Software neue Möglichkeiten zur > besseren Performanz. Auch -- aber nicht nur. Die Fertigungstechnik spielt auch eine große Rolle. Asphärische Flächen hat schon August Sonnefeld vor knapp 100 Jahren bei Zeiss verwendet -- aber das waren Astro-Optiken, bei denen die Fläche von Hand retuschiert wurde. Inzwischen kann das im Massenmarkt bei Photoobjektiven verwendet werden. Die Entspiegelung ist immer weiter verbessert worden; das ist für viellinsige Objektive entscheidend. Gar keine prinzipiell neue Sache -- aber doch wichtig. Nicht zu vergessen die "Floating elements"...
Gerhard O. schrieb: > Historisch hatten aber > Zoom-Objektive oft/immer einen schlechten Ruf. Ja, hatten sie. Aber das, was mit Spiegellosen (Du solltest für die übrigens den Begriff "DSLR" vermeiden, denn es sind eben keine) möglich ist, erlaubt es, aus Zoomobjektiven eine Bildqualität herauszuholen, die bislang nur mit Festbrennweiten möglich war. Das liegt daran, daß man bei Spiegellosen nicht mehr jeden möglichen Objektivfehler optisch im Objektiv korrigieren muss, sondern bestimmte Objektivfehler der Kamera überlassen kann. Denn das Korrigieren von Objektiven bedeutet, an mehreren sich widersprechenden Stellschrauben gleichzeitig zu drehen - das Objektiv soll ein möglichst ebenes Bildfeld haben, es soll möglichst scharf sein, es soll möglichst verzeichnungsfrei sein und es soll keine Farbsäume und dergleichen produzieren. Einige dieser Fehler lassen sich hervorragend nach der Aufnahme in der Kamera korrigieren, und dadurch gibt es mehr Spielraum bei den anderen "Stellschrauben", so daß in Summe ein besseres Ergebnis rauskommt, als wenn man versucht, diese "Stellschrauben" alle im Objektiv zu belassen. Ich hab' mir vor ein paar Jahren eine Nikon Z7II angeschafft. Die hat unter allen Kleinbildspiegellosen das kürzeste Auflagemaß (16 mm), was bedeutet, daß mit Adaptern die größte Anzahl von Fremdobjektiven adaptierbar ist. Das geht soweit, daß sogar das von Sony verwendete E-Bajonett (das gerade mal 2 mm mehr Auflagemaß hat) adaptiert werden kann, und das sogar mit vollem elektronischen Funktionsumfang. Nicht adaptierbar sind das RF-Bajonett von Canon, das hat zwar ein um 4mm längeres Auflagemaß, gerät aber mechanisch mit dem Z-Bajonett in Konflikt, und das gleiche ist auch zum L-Bajonett (Panasonic & Co.) zu sagen. So ziemlich alles andere aber lässt sich adaptieren. Bei der Kamera war als "Kit-Objektiv" ein 24-70mm/f4-Zoom dabei, und schon das steckt die meisten Festbrennweiten in die Tasche, die ich vorher an diversen Pentax-Kameras genutzt habe. Das (wegen der längeren Brennweite beschaffte) 24-120/f4 ist noch einen Hauch besser und daher mein meistgenutztes Objektiv.
Danke - ist gut zu wissen und sollte es für weitere Überlegungen berücksichtigen. Mit einem 24-120er sollte ich sicherlich auskommen. Bei der hohen Empfindlichkeit moderner Kamera Bildsensoren sollte die F4 kein Problem darstellen. Die Nikon Kameras scheinen anhand Deiner Informationen tatsächlich einer näheren Betrachtung wert sein. Aber wie gesagt, das ist alles Zukunftsmusik. Jetzt möchte ich mich vollkommen der Filmfotografie widmen. Abgesehen davon, muß auch dem hohen Anschaffungspreis Rechnung getragen werden - Impuls Kaufen liegt mir nicht. Gerade hier ist gründliche Vorarbeit unumgänglich.
Nicht zu vergessen die "Floating elements"... Danke. Das wusste ich nicht. Da hat sich auf diesem Gebiet anscheinend viel getan.
Minusmann - komm nicht ins Schwitzen! Du strengst Dich anscheinend heute sehr an;-)
Gerhard O. schrieb: > Minusmann minus 1 ist bedeutungslos. ..und sehr Viele auch! Gruß
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> Aber die Qual der Wahl und Kosten sind dann auch ein Faktor. So ein > erwähntes 24 bis 200mm Zoom-Objektiv dürfte ziemlich kostspielig sein. Ach was, einfach mal ueberlegen wieviel Stunden man frueher fuer seine Kamera gearbeitet hat und wieviel Stunden man heute dafuer arbeiten muss. Das bleibt sich vermutlich gleich. > Das Fehlen des Schnittbild Indikators tatsächlich ein spürbares Manko zu > sein. Daran dachte ich bezüglich manuellen Betriebs nicht. Das lustige ist, meine Vollformatkamera ist eine Pentax K1 mit Schnittbildmattscheibe. Die kann man da ja wechseln und das habe ich auch gemacht. Das ist in der Tat nett fuer Altglas, aber eigentlich an einer modernen Digitalkamera ueberfluessig. Die blenden dir die scharfen und unscharfen Stellen farbig markiert ins Bild ein wenn man das einschaltet. Und wenn das nicht reicht dann koennen sie den mittleren Teil eines Bildes auch noch vergroessern. Wenn heutige moderne Kameras ein Problem haben dann besteht das darin das du eine Woche jeden Tag 8h brauchst bist du alle Funktionen einer solchen Kamera verstanden hast und Monate bis sie dir unterwegs sofort einfallen. Und dann kannst du noch jede Funktion auf jede Taste anders umprogrammieren. Meine Zweitkamera ist eine Olympus E-M1 markIII. Kein anderer Olympususer koennte die mal eben bedienen weil praktisch alles von mir anders eingestellt ist. :-D Also Fotogeschaeft! Und nicht am Samstag sondern wenn die da keine Zeit haben. Und eine SD-Karte mitnehmen. Damit Probe fotografieren. Wenigstens drei unterschiedliche Kameras ausprobieren. Dann zuhause Bilder kritisch betrachten, ein paar Test im Internet lesen und dann erst zurueck und dort kaufen. Erstmal nur ein Objektiv kaufen, aber ein besseres! Vorher ueberlegen welche Brennweite oder Brennweitenbereich einem wichtig ist. Vanye
Vanye R. schrieb: > Die blenden dir die scharfen > und unscharfen Stellen farbig markiert ins Bild ein wenn man das > einschaltet. Und wenn das nicht reicht dann koennen sie den mittleren > Teil eines Bildes auch noch vergroessern. Das kann die K-1, wie jede andere DSLR auch, nicht im Sucher, sondern nur auf dem Rückseitendisplay. Und das ist nur ein Notbehelf. Etwas ältere Menschen müssen eine Lesebrille rauskramen, um auf diesem Display etwas sehen zu können, und bei ungünstigen Umgebungsbedingungen (Helles, diffuses Licht) sieht man auf dem Display gar nichts. Da ist ein elektronischer Sucher deutlich überlegen. Einerseits hat der i.d.R. eine höhere Auflösung als die üblichen Rückseitendisplays, andererseits sieht man in den eben mit dem auf Ferne focussierten Auge, so daß das Lesebrillenthema entfällt. Dazu stört Umgebungslicht nicht. Und wenn man die Kantenhervorhebung und den Zoom kombiniert, ist manuelles Focussieren unendlich viel besser als mit jeder Schnittbildmattscheibe. Dazu kommt noch, daß man --zumindest bei Nikon und manchen Objektiven-- den sogenannten "focus throw" konfigurieren kann. Da die Objektive auch beim manuellen Focussieren den AF-Motor nutzen, lässt sich der Drehwinkel einstellen, um den der Focusring gedreht werden muss, um den kompletten Focusbereich zu überstreichen. Das geht bis zu 720° - also zwei vollständige Drehungen des Rings. Das ergibgt butterweiches und extrem feines Focussieren ... (mir sind 720° zu viel, ich belasse es bei auch schon großzügigen 360°)
Danke für Eure vielen guten Erfahrungsgedanken. Das ist ja ein richtiges Minenfeld. Was mich an den modernen Kameras etwas stört sind die vielen (unzähligen) Einstellmöglichkeiten. Auch bei der G12 ist das für mich manchmal ein Problem. Wenn man es lange Zeit nicht braucht, vergisst man oft das Gelernte. Zumindest geht es mir so. Aber vielleicht kann man sich bei allen diesen Kameras alles so einstellen, dass man die wichtigsten Einstellungen mit dem Drehknopf oben voreinstellen kann. Bei der G12 geht das. Es ist wahrlich eine Umstellung wenn man die Kameras der "Altzeit" gewöhnt ist. Muss jetzt weg.
Gerhard O. schrieb: > Was mich an den modernen Kameras etwas stört sind die vielen > (unzähligen) Einstellmöglichkeiten. Die zwingt einen niemand zu nutzen. Man sucht sich die Betriebsart aus, die dem entspricht, was man gewohnt ist, und lässt die anderen links liegen. Gut, ein paar Basics sind klar: RAW, nicht jpeg, und kein automatischer Weißabgleich, wobei das bei RAW nicht so schlimm ist. Empfindlichkeit auf den niedrigsten sinnvoll handhabbaren Wert, nur bei Bedarf hochdrehen, dann aber wieder runter. Irgendwelche Effekte, Filmpresets - muss nicht die Kamera machen, das kann man viel später am Computer machen.
Hippelhaxe schrieb: >> Full Frame Sensor, damit sich die Brennweite der >> angeflanschten Objektive nicht ändert > > Hmm. > Also, den Punkt würde ich nach meinen eigenen Erfahrungen > nicht überbewerten. > Wir verwenden alte M42-Objektive an APS-C-Kisten von Pentax > (u.a. eine Pentax-Kx), und ich finde, man gewöhnt sich > relativ schnell um. Ein 50er ergibt halt den Bildwinkel > eines 80mm-Porträtobjektives an Kleinbild. Hier ebenso, M42x1-Objektive von der Practica an einer inzwischen wohl auch schon 15 Jahre alten Sony-DSLR. Das 200er Tele ist dann schon ein halbes Fernrohr. ;-)
Jörg W. schrieb: > Das 200er Tele ist dann schon ein > halbes Fernrohr. ;-) Ich kann mich noch erinnern, das ein 130mm Objektiv an der Praktika auch schon recht groß bzw. lang war. Ich hatte für die Minolta ein variables Sigma 210mm Objektiv, das teilweise wirklich nützlich war (konnte ja auch AF)- aber dafür etwas kleiner als das statische 130mm Objektiv an der Praktika. Hinsichtlich der Bildqualität musste man nicht viel vermissen, allenfalls wenn man das Gras wachsen hören wollte im übertragenen Sinne.
> Das kann die K-1, wie jede andere DSLR auch, nicht im Sucher, sondern > nur auf dem Rückseitendisplay. Und das ist nur ein Notbehelf. Wie du vielleicht in derselben Nachricht gelesen haben koenntest habe ich auch noch eine Oly E-M1. Und ich hab sogar noch eine weitere von Panasonic, also keine vorschnellen Schluesse ziehen. .-) Die Darstellung des Schaerfebereichs im Sucher ist bei denen so gut das es eigentlich sogar besser ist wie bei der K1 weil man beim durchfokussieren sieht wie der Schaerfebereich durchs Bild wandert. Dazu kommt noch das diese Kameras dann (auf Wunsch) bei abgeblendeten Objektiven die Helligkeit hochziehen. Aber wie schon gesagt lohnt das meistens nicht. Ich adaptiere nur relativ spezielle Linsen. (10-17Fish, 200/2.5, 31er) Sonst sind moderne Linsen deutlich besser und koennen dann auch noch spezielle Sachen. (z.B Fokusstacking in der Kamera) > kompletten Focusbereich zu überstreichen. Das geht bis zu 720° - also > zwei vollständige Drehungen des Rings. Das ergibgt butterweiches und > extrem feines Focussieren ... Das geht bei jedem modernen Objektiv mit entkoppelten Focus so, wo ein Motor dreht. Muss einen aber nicht unbedingt gefallen. > Gut, ein paar Basics sind klar: RAW, nicht jpeg, und kein automatischer > Weißabgleich, wobei das bei RAW nicht so schlimm ist. Da bist du veraltet. Sowohl bei meiner Pentax wie auch der Olympus ist die interne Rawentwicklung in der Kamera bereits so gut das ich in 99% der Faelle nur noch die Jpegs verwende und wann ich das letzte mal echt am Weissabgleich rumgefummelt habe weiss ich jetzt auch nicht mehr. Ich habe zwar immer zwei Karten in den Kameras so das ich die Raws haette, aber braucht man heute nur noch seltenst. Ernsthaft ausentwickelt hab ich mit der K5IIs zuletzt, aber das ist heute kaum noch notwendig. > Irgendwelche Effekte, Filmpresets - muss nicht die Kamera machen, das > kann man viel später am Computer machen. Das ist eine Frage des Geschmacks. Ich mache viel SW und da macht das die Kamera weil ich im Sucher beurteilen will wie die Bildwirkung ist. Aber das kann man natuerlich anders sehen. > Das 200er Tele ist dann schon ein halbes Fernrohr. ;-) Mein Pentax 200/2.5 ist an MFT schon ein ganzes Fernrohr. Weil aber der Stabi in der Olympus so ganz erstaunlich gut ist, geht das problemlos aus der Hand. Zumal man dann ja auch auf 50Bilder/s stellen kann. Zehn Stueck sind dann immer scharf. Nervt nur hinterher beim auswaehlen.... Ueberhaubt, Bildstabilisierung in modernen Kameras gehoert zu den Verbesserungen die man nie mehr missen will. Vanye
Vanye R. schrieb: > Das geht bei jedem modernen Objektiv mit entkoppelten Focus so, wo ein > Motor dreht. Mit über die Kamera einstellbarer Drehcharakteristik? Nö. Vanye R. schrieb: > Da bist du veraltet. Oder Deine Ansprüche sind andere.
Moin, Wem es interessiert, hier ein Zwischenbericht: Bin immer noch nicht dazugekommen Abzüge zu machen, obwohl ich das mit dem Meopta jederzeit nachholen könnte. Folgend ist ein Zwischenbericht über die Senkrecht-Einstellungen des DURST M606 Kopfs: Zur Zeit rüste ich den Durst M606 nach, den ich aus der Bucht bestellt hatte und leider beim Versand etwas beschädigt wurde. Siehe auch den Bericht hier: Beitrag "Re: [V] Trennstelltrafo aus DDR Zeiten Typ LTS 002" Dem Kopf selber ist glücklicherweise nichts Ernstliches bzgl. Geometrie passiert. Ich habe aber keine originale vertikale Führung, ausser einer zweiten Meopta Magnafax Type. Um den passend zu machen, stellte ich mir mittels Drehbank und Fräsmaschine eine geeignete drehbare kompatible Kopfbefestigung her, was mir auch gelang. Da diese Arbeiten kritisch bezüglich der senkrecht Projektion sind, suchte ich nach einer praktischen Methode, um die System-Planheit jederzeit nachweisen zu können. Das Ziel ist, einerseits eine einigermassen akzeptable Planheit des optischen Systems zu gewährleisten und sie jederzeit vergleichen zu können. Da meine Objektiv von guter Qualität sind, möchte ich bestmögliche Schärfe über die gesamte Abzugsoberfläche erreichen. Sicherlich, das Abstoppen des Objektivs hilft mit der Tiefenschärfe. Aber auch das weist Grenzen auf. Dazu gibt es verschiedene Methoden, wie z.B. parallele Spiegel mit unendlicher Reflektion oder irgendetwas mit Laser. Ich entschied mich für Letzteres nach der Fadenkreuz Laser-Methode. Ich bestellte mir daraufhin einen solchen 5mW Laser von AZ. Für eine einstellbare Montierung verwende ich eine zufällig vorhandene selbst hergestellte eloxierte zylindrische Laser Aluaufhängung von einem früherem Arbeitsprojekt, das überlebte. Der 10mm Laser wird durch einen Gewinde-Feststellring mit einem Gummiring zwischen Laser und Körper gehalten und lässt sich nach Feststellen in allen Richtungen mit Nylonmadenschreiben zum Justieren bewegen und festlegen. Der Gummiring fungiert hier als kardanische Aufhängung mit engem Bewegungsspielraum. Am zugeordneten Ende des Laserkörpers befinden sich im Winkel von 120 Grad zueinander drei 4mm Madenschrauben mit Inbus-Innenkopf um die Achse des Laserstrahls genau justieren zu können. Der Laser schielte leider etwas von der Fabrik her und daher machten sich die Einstellmöglichkeiten als angenehm bemerkbar. (Eine Drehung des Laserkopfs von 360 Grad bewirkte anfangs einen Strahlzirkel von 12cm Durchmesser über 2m Distanz). Mit den Einstellschrauben war es möglich die Exzentrizität des Lasers vorerst auf +/-3mm über 2m zu verringern. Das genügt mir erstmal für richtungsweisende Untersuchungen. Am W.E. probierte ich die Anordnung erstmalig aus. Zwei Untersuchungen müssen durchgeführt werden. Zuerst muß die Orientierung des 606 Kopfes bestimmt und ggf. eingestellt werden und ferner muß auch die Orthogonalität des Helikoid geführten Einstellring und Plattformaufhängung überprüft werden. Da dafür vom Hersteller keinerlei Einstellmöglichkeiten vorgesehen wurden, wäre hier ein Problem unangenehm. Da könnte man nur mit Unterlagstreifen behutsame Korrekturen erzielen. Als Referenzstandard dient meine stählerne einstellbare Abzugmaske. Also dient nicht die hölzerne Grundplatte direkt als Referenz für den montierten Laser, sondern nur die Maskenplattform. Die Laser Grundplatte erhält zentrisch einen kleinen Magneten, um eine reproduzierbare Auflage zu garantieren. Das Objektiv, entferne ich für diese Messung, um die Reflexion der in der Negativbühne vorhandenen unteren Glasplatte ausnützen zu können. Da sich über der Negativbühne beim 606 gleich der untere Kondensator befindet, verdecke ich die Oberseite der Glasplatte mit einem schwarzen Kartonstück. Auf der Lasermündungsöffnung ist eine kleine Kartonauflage aufgesteckt, welche die Reflexion des Fadenkreuz darstellen soll. (Die Verlängerung der effektiven Strahlentfernung hat auch den Vorteil, die Winkelempfindlichkeit zu verdoppeln). Wenn nun diese Messanordnung korrekt platziert wurde, sieht man auf der Laserkartonscheibe das reflektierte Fadenkreuz das hoffentlich die Scheibe nicht (ganz) verfehlt;-) Jetzt braucht man nur mit einer Madenschraube auf dem Meopta Schlitten für die Höheneinstellung die axiale Abweichung auf Null stellen und festlegen. Die Vorwärts/Achtern Orientierung lässt sich momentan nur durch passende Unterlagsstreifen der Meopta Kopfführung ändern. Unerwartet war der Kopf aber schon zufällig ziemlich günstig orientiert. Der Strahl-Ablagefehler betrug in beiden Achsenrichtungen gleich weniger als 2mm über eine Gesamtstrahllänge von 1m. Eine genaue Projektion einer 35mm Negativmaske mit 36x24cm ergab auch so eine Ungleichheit von unter 1mm in beiden Achsen von der Senkrechten. Bin also erstmalig ganz zufrieden. Für die Objektiv Planheit muss ich erst eine Spiegel Vorrichtung fabrizieren. Einfach für den Anfang wäre eine Glasplatte die mit Gummibändern am Fokusring hängt, oder irgendetwas Gedrehtes. Wird sich schon ergeben. Bericht folgt. So. Das sind meine jüngsten Abenteuer;-) Danke fürs Lesen und hoffe es hat Euch interessiert. Gruß, Gerhard
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Hallo! In der Hobbyfotografie plagen sich nur noch ganz wenige analog herum. Der Zugewinn an Kreativität mittels einer guten Bearbeitungssoftware lassen alle Möglichkeiten in der Dunkelkammer alt aussehen. Aber alles hat ein Recht auf Nostalgie und eingefleischtes. Man darf die Bilder nur nicht kaputtbearbeiten. Das geht aber sehr schnell, wo lügen anfängt und man das auch sehen kann. MfG
Herbert Z. schrieb: > Der Zugewinn an Kreativität mittels einer guten Bearbeitungssoftware > lassen alle Möglichkeiten in der Dunkelkammer alt aussehen. Der Zugewinn an Fakes allerdings auch
> In der Hobbyfotografie plagen sich nur noch ganz wenige analog herum. > Der Zugewinn an Kreativität mittels einer guten Bearbeitungssoftware Das war frueher so. Seit ein paar Jahren ist analog wieder in. Ist wie mit der LP. :) Vanye
Dieses "JBWeld" scheint ja deutlich besser als UHU Endfest zu sein: Wenn man das ausgehaertete Werkstueck auch noch spanend bearbeiten kann ist das eine ganz andere Welt als UHU Endfest.
> Dieses "JBWeld" scheint ja deutlich besser als UHU Endfest zu sein:
Das ist auch meine Erfahrung. Allerdings 24h aushaertezeit.
Stabilit Express war aehnlich gut, nur schneller, als es noch gab. :-(
Vanye
Thomas W. schrieb: > Dieses "JBWeld" scheint ja deutlich besser als UHU Endfest zu > sein: Wenn > man das ausgehaertete Werkstueck auch noch spanend bearbeiten kann ist > das eine ganz andere Welt als UHU Endfest. Moin, kann man. Es laesst sich nach Aushärtung gut bearbeiten und ist fest. Sogar Gewinde halten einigermassen. JBWeld beinhaltet Eisenstaub. Das erhöht die Festigkeit. Was den geklebten Negativträger betrifft, werden die Oberflächen noch bearbeitet, sodaß nach dem Lackieren keine Unebenheiten sichtbar bleiben. Der verwendete JBWeld weist Vier Minuten Standzeit auf und 24h Totalaushärtung. Die kurze Standzeit erfordert die einzelnen Phasen des Klebens aufzuteilen. Gerhard
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