Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Labornettgerät mit 10A Regelung


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von Henry P. (biotechnik)


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Hallo liebe Community.

Ich bin neu hier und suche etwas Rat und Hilfe.
Ich soll im Rahmen meines Praktikums ein Labornetzteil bauen und bin 
selber noch Anfänger.
Das elektronisches Grundverständnis ist vorhanden (gelernter 
Elektroniker für Betriebstechnik und studiere nun aber kein E-Technik) 
aber mittlerweile treffe ich auf meine Grenzen.
Das Netzteil soll 0/1..30V und bis 0…10A regeln können.
Ich habe schon diverse Schaltung im Internet gefunden aber nicht so 
wirklich was meinen Ansprüchen entspricht. Anspruch war auch ich soll 
nichts neues Erfinden, sondern wenn möglich nur Verbessern.
Als Voraussetzung habe ich einen Ringkerntransformator der mir 65V-16A 
ausgibt und die will ich jetzt in regeln können.
Anbei sende ich meinen einen Versuch um das zu realisieren. Nagelt mich 
nicht hier drauf fest ich bin offen für andere Schaltpläne und für 
Verbesserung.
Mein Problem bei an diesem Schaltplan ist das ich zwar die Spannung bis 
1,25V runter regeln kann aber den Strom nicht weiter regeln kann:/
Des Weiteren muss ich für 10A noch einen Transistor parallel dazu 
schalten.

Bei Schaltung_3 kann ich das auch so erweitern das ich einfach noch zwei 
BD249 dazu schalte auf 6A zu kommen? Würde das auch schon reichen?

Bitte somit um Rat und Hilfe.
Danke schon mal im vor raus.

von Nico .. (nico123)


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Bist Du dir im Klaren darüber, dass Du ein Netzteil entwickeln willst 
was im Worst-Case soviel Verlustleistung in Form von Wärme 
abtransportieren muss, dass Du damit deine Wohnung heizen kannst (mit 
deinem Trafo sind das ca. 900W Verlustleistung!!!)? Das wird so nicht 
funktionieren!

von Henry P. (biotechnik)


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ja darüber bin ich mir im klaren.
es kann auch nur 6 ampere haben. für den ich das bauen soll, dem ist das 
egal ob im worst-case fall die wohnung damit beheizt wird:D

von Vn N. (wefwef_s)


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Henry P. schrieb:
> dem ist das
> egal ob im worst-case fall die wohnung damit beheizt wird:D

Klar, denn die Transistoren werden sterben, bevor der Raum sich 
nennenswert erwärmen kann.
Diese Leistung rein Linear zu regeln ist Wahnsinn.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Die Schaltungen 1 und 2 sind ein kleiner Witz: da wird die BE-Strecke 
eines Transistors (oder gar mehrerer Transistoren) als Regler verwendet. 
Das funktioniert bestenfalls so lala. Auf jeden Fall ist das dann kein 
Nettgerät, nicht mal ein Netzgerät, das so einen Namen mitsamt Vorsatz 
"Labor" verdienen würde.

Der 3. Schaltung mit dem legendären 723 gebe ich mehr Chancen. 
Allerdings ist der Aufbau dieser Schaltung durchaus trickreich. Im 
Handumdrehen hast du da einen ziemlich starken Störsender....

von A.Max S. (amf)


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Henry P. schrieb:
> Als Voraussetzung habe ich einen Ringkerntransformator der mir 65V-16A
>
> ausgibt und die will ich jetzt in regeln können.

Wenn Du zwingend diesen Trafo benutzen musst, würde ich das 2 stufig 
aufbauen:
einen geschalteten Vorregler, der die Spannung sinnvoll reduziert, und 
das verlustarm.

Diesem schaltest Du einen Linearregler nach.
Damit umgehst Du die "900W Heizung".

Wesentlich angenehmer für Anfänger ist aber: Ein Trafo, der sekundär 
eine 36V Wicklung (15A) hat, vorzugsweise mit Anzapfung bei ca. 20V.

Dann eine Netzteilschaltung nach Funkschau 12/1973 -- ist hier im forum 
mehrfach erwähnt worden. Und diese ist im Oriignaltext gut erklärt und 
für Anfänger sehr nachbausicher und nachvollziehbar. Ebenfalls ist der 
Strom präzise ab 20mA...10A regelbar.

Sie hat zudem den zusätzlichen Vorteil, das sie präzise ab 0V regeln 
kann -- beim 723 ist das nur mit deutlichem Mehraufwand möglich.

von (prx) A. K. (prx)


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Lothar Miller schrieb:
> Handumdrehen hast du da einen ziemlich starken Störsender....

Wieso kommt sowas eigentlich immer gebündelt? Jahrelang kommt niemand 
auf die Idee, den 723 in ungewohnter Emitterschaltung zu betreiben - und 
nun gleich zwei innerhalb weniger Tage. Als ob es bei derart dicken 
Bertas jetzt noch auf die 2V oder so ankäme.

von Dennis (Gast)


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Irgendwie erinnert dieser Thread schon etwas an vergangene Glanzstücke 
:-)

Beitrag "Amper hoch skillen?"

Wenig bis gar keine Ahung von der Materie, aber gleich als erstes 
Projekt einen 10A Netzteil bauen wollen...

von (prx) A. K. (prx)


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Dennis schrieb:
> Wenig bis gar keine Ahung von der Materie, aber gleich als erstes
> Projekt einen 10A Netzteil bauen wollen...

Aus eigener Anschauung kann ich dir sagen, dass darin eine gewisse Logik 
liegt. Denn um die Absurdität dessen zu erkennen benötigt man genau das, 
was man eben nicht hat: Erfahrung.

von A.Max S. (amf)


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A. K. schrieb:
> Jahrelang kommt niemand
> auf die Idee, den 723 in ungewohnter Emitterschaltung zu betreiben - und
> nun gleich zwei innerhalb weniger Tage.

Möglicherweise, weil der 723 seinen 40sten Geburtstag (oder ist's gar 
der 50ste ?) feiert  -- sozusagen  um das IC zu ehren ?
:-)

SCNR


A. K. schrieb:
> Dennis schrieb:
>> Wenig bis gar keine Ahung von der Materie, aber gleich als erstes
>> Projekt einen 10A Netzteil bauen wollen...
>
> Aus eigener Anschauung kann ich dir sagen, dass darin eine gewisse Logik
> liegt. Denn um die Absurdität dessen zu erkennen benötigt man genau das,
> was man eben nicht hat: Erfahrung.


Mein erstes größeres Projekt war ein 0...30V 12A Linearnetzteil.
Ich habe daran sehr viel an Erfahrung gewonnen - Und seitdieser 
lehrreiche nZeit weitere 35 Jahre Freude an der Elektronikentwicklung 
behalten.

von Harald W. (wilhelms)


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A. K. schrieb:
> Dennis schrieb:
>> Wenig bis gar keine Ahung von der Materie, aber gleich als erstes
>> Projekt einen 10A Netzteil bauen wollen...
>
> Aus eigener Anschauung kann ich dir sagen, dass darin eine gewisse Logik
> liegt. Denn um die Absurdität dessen zu erkennen benötigt man genau das,
> was man eben nicht hat: Erfahrung.

Macht man das bei Medizinern eigentlich auch so? Gleich im ersten
Semester eine Herzoperation, damit man gleich merkt, worauf man
sich einlässt? Die Mediziner haben da ja einen Vorteil: Da werden
die Fehler eingebuddelt, während "Netzteilleichen" meist jahrelang
im Keller rumstehen, bevor man sich endgültig entschliesst, sie
wegzuwerfen. :-)
Gruss
Harald

von Jan (Gast)


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Hallo,


Henry P. schrieb:
> Als Voraussetzung habe ich einen Ringkerntransformator der mir 65V-16A
> ausgibt und die will ich jetzt in regeln können.

wenn schon solch ein Trafo existiert warum dann nicht gleich ein 
Netzteil mit 0-60V / 10A ?

allerdings solltest du dich als erstes um die Dimensionierung / Auswahl 
der Leistungstransistoren kümmern. Datenblätter wälzen, entscheiden wie 
viele der Transitoren du parallel schalten mußt und wie groß der 
Kühlkörper werden muß. Mit Zwangslüftung geht sowas. Wenn du dann die 
Dimensionen kennst, kommt die Regelung dran. Aber ohne Hilfsspannung 
wirst du wohl nicht herum kommen wenn du echte 0V Ausgangsspannung haben 
möchtest. Aber das passt bestimmt noch in das doppelte 19"-Gehäuse rein 
welches du brauchst..

Gruß
Jan

von Henry P. (biotechnik)


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>Dann eine Netzteilschaltung nach Funkschau 12/1973 -- ist hier im forum
>mehrfach erwähnt worden. Und diese ist im Oriignaltext gut erklärt und
>für Anfänger sehr nachbausicher und nachvollziehbar. Ebenfalls ist der
>Strom präzise ab 20mA...10A regelbar.

danke für den tip. ich werde mir das gleich mal angucken.

ich habe mir schon gedacht, das es meine fähigkeiten einbißchen 
übersteigt und werde meinen leiter etwas anderes vorschlagen, was 
vielleicht nicht ganz so schwierig ist, sonst geht vielleicht der 
lerneffekt abhanden wenn man an der planung schon scheiter.

>Mein erstes größeres Projekt war ein 0...30V 12A Linearnetzteil.

wie lange hast du für die planung gebraucht?

des weiteren habe ich den schaltungsaufbau so gefunden und es soll wohl 
auch funktionieren nur mit 6 ampere regelung halt, was nicht schlimm 
wäre.
sprich die schaltung ist nur in multisim nachgebaut worden.

von Henry P. (biotechnik)


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>allerdings solltest du dich als erstes um die Dimensionierung / Auswahl
>der Leistungstransistoren kümmern. Datenblätter wälzen, entscheiden wie
>viele der Transitoren du parallel schalten mußt und wie groß der
>Kühlkörper werden muß. Mit Zwangslüftung geht sowas. Wenn du dann die
>Dimensionen kennst, kommt die Regelung dran. Aber ohne Hilfsspannung
>wirst du wohl nicht herum kommen wenn du echte 0V Ausgangsspannung haben
>möchtest. Aber das passt bestimmt noch in das doppelte 19"-Gehäuse rein
>welches du brauchst..

ich wollte vier 2n3055 parallelschalten damit ich auf die 10A komme.
ich möchte erstmal nur das es theoristisch funktioniert.
für die negative zusatzspannung habe ich noch einen trafo der einen 
mittelabgriff hat um einen negative zusatzspannung zu erzeugen, das 
sollte nun nicht das problem sein.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Harald Wilhelms schrieb:
> während "Netzteilleichen" meist jahrelang im Keller rumstehen,
> bevor man sich endgültig entschliesst, sie wegzuwerfen. :-)
Und dann tauchen sie nochmal auf und geistern hier rum...  :-/
Wie im Beitrag "Schaltung gefunden."

von Maus Drahtlos (Gast)


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Jan schrieb:
> Ringkerntransformator der mir 65V-16A

Kanonen gegen Spatzen?

Rechne mal was die benötigten Teile noch kosten und was Du wirklich 
brauchst. Wahrscheinlich ein Labornetzgerät 0 - 15 V DC / 0 - 3 A DC
MIT Überstromabschaltung und Anzeige =50€ ?

von Henry P. (biotechnik)


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>Rechne mal was die benötigten Teile noch kosten und was Du wirklich
>brauchst. Wahrscheinlich ein Labornetzgerät 0 - 15 V DC / 0 - 3 A DC
>MIT Überstromabschaltung und Anzeige =50€ ?

den hat er rumliegen, deswegen soll ich den verwenden.

von A.Max S. (amf)


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Henry P. schrieb:
> ich wollte vier 2n3055 parallelschalten damit ich auf die 10A komme.
>
> ich möchte erstmal nur das es theoristisch funktioniert.

Falscher Ansatz.

Theoretisch funktioniert es mit 2 Stück 2N3055, da diese bei je 5A genug 
Stromverstärkung haben und über die Treiberstufe aufgesteuert werden 
können.
Praktisch verstirbt das mit 2 oder 4 2n3055 nach wenigen Augneblicken, 
da deren SOAR nicht ausreicht.
Bei (meinem) 0-30V 12A NT waren 12 2N3055 nötig, um auch worst case 
abzufangen (Kurzschluß bei Maximalstrom).

Bei deinem Trafo 65 V wird die Situation derart kritisch, das die SOA 
der 2N3055 praktisch Null ist.
D.h. Es geht SO nicht. Du kannst nur mit anderen Transistoren arbeiten 
(2N3773, etc. wäre bei genügend parallel evtl. noch machbar, aber sicher 
mehr als 15 Stück)..


Beherzige meinen Hinweis, nimm einen anderen Trafo, vorzugsweise mit 
Anzapfung. Also 2x18V 15A, oder wenn Du so ein Teil fertigen läßt 
0-20-36V 15A.

Wenn das alles zu teuer erscheint, dann solltest du mal überlegen ob Du 
(da Du oben schreibst Du MUSST sowas im Rahmen Deiner Arbeit entwickeln)
mit Deinem Beauftrager aushandeln kannst:
a.) es reicht eine kleinere Variante, die kostengünstiger ist. Damit 
wäre die Machbarkeit (d.h. das Du das machen kannst) bewiesen.
b.) wenn für einen Versuch so ein Gerät benötigt wird: man kauft so ein 
Gerät fertig -- gebraucht so ab 150 Euro, komplett im Gehäuse, 
Industrieausführung. D.h. überlebt im bio-Labor .-)
Ist sicher günstiger, als das Du xy Stunden Arbeit reinsteckst bis der 
Bolide zuverlässig läuft.

von Udo S. (urschmitt)


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Henry P. schrieb:
> ich wollte vier 2n3055 parallelschalten damit ich auf die 10A komme.
> ich möchte erstmal nur das es theoristisch funktioniert.

Dann rechne mal.
Du hast nach Gleichrichtung und Glättung also 60*1,4 also etwas mehr als 
80V
Wenn du jetzt also 1,5V einstellst und dann 10A ziehst, dann fallen am 
Regeltransistor 78,5V ab bei 10A sind das nach P=U*I 785W.

Rechne eher mit 850-900W.
Das muss dein Netzteil abkönnen.
Jetzt bist du dran: Rechne mal was du für ein Kühlkörper brauchst und 
wie viele 2N3055 oder besser 2N3772, wobei du mal prüfen musst ob die 
mindestens 90V abkönnen.

von Jan (Gast)


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Hallo Henry,

Henry P. schrieb:
> ich wollte vier 2n3055 parallelschalten

Der 2N3055 fällt aus weil er nur 60V max. Collector-Emitter Voltage hat.
Du hast aber ca. 90V hinter den Glättungs-Elkos.

Du solltest da Transistoren nehmen mit Uce max. 120-150V.

Dann nicht den Max. Strom des Transistors ansetzen sondern die max. 
mögliche Verlustleistung. Beim 2N3055 sind dies 115W... nach Datenblatt.
Mit Sicherheitfaktor würde ich dem aber nicht mehr als 90W aufbürden.
Das macht dann 10 Transistoren parallel.. Soll ja auch 
Dauerkurzschlußfest sein so ein Labornetzteil.

Gruß
Jan

von Udo S. (urschmitt)


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Dir muss klar sein, daß ein Trafo mit 60V Mist ist, da die Spannung am 
Siebelko viel zu hoch ist.
besser wäre hier ein 32-35V Trafo mit einem Mittelabgriff bei 15V auf 
den die Elektronik bei niedrigen Ausgangsspannungen umschaltet.

von A.Max S. (amf)


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Jan schrieb:
> ansetzen sondern die max.
>
> mögliche Verlustleistung. Beim 2N3055 sind dies 115W... nach Datenblatt.
>
> Mit Sicherheitfaktor würde ich dem aber nicht mehr als 90W aufbürden.

Dein Faktor reicht nicht.
Eben das ist deswegen falsch, denn schau mal ins SOA Diagramm des 
Datenblattes.
Die 90 Watt kannst du dem 2n3055 nur zumuten, wenn U c e wie gross ist?

Bei Kurzschluss fallen (36V Trafo vorausgesetzt) jedoch ca. 45V..50V 
zwischen C und E ab.
SOA sagt dann?
Was fällt dir auf?
Eben.

von A.Max S. (amf)


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Udo Schmitt schrieb:
> Dir muss klar sein, daß ein Trafo mit 60V Mist ist, da die Spannung am
> Siebelko viel zu hoch ist.
> besser wäre hier ein 32-35V Trafo mit einem Mittelabgriff bei 15V auf
> den die Elektronik bei niedrigen Ausgangsspannungen umschaltet.

Danke für die Bestätigung meines trafo-Vorschlages.


@ Henry:

für die weitere diskussion solltest du bitte ggfs. mal final festlegen, 
ob nun 6 oder 10A gebaut werden sollen -- einfach, damit wir das nicht 
mehrfach rechnen müssen .-)

von Henry P. (biotechnik)


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also der trafo hat noch eine zweiten wicklungsabgriff mit 2x26V 3A aber 
nur.
die stromstärke soll größer als 3A sein und deswegen würden 6A auch 
schon reichen.

>Wenn das alles zu teuer erscheint, dann solltest du mal überlegen ob Du
>(da Du oben schreibst Du MUSST sowas im Rahmen Deiner Arbeit entwickeln)

das ist nur noch ein zusätzlicher teil. die anderen beiden teile habe 
ich schon fertig und funktionieren auch theoritsch in multsim.
ich wollte jetzt eigentlich auch nur wissen ob es theoretisch möglich 
ist dieses zu bauen.
außerdem ist hier dadurch eine schöne diskussion entfacht, woraus ich 
auch schon lernen kann, was möglich ist und was nicht.

was aber nicht so hilfreich ist hier, sind die leute die nur meckern und 
einen für dumm halten. jeder hat mal angefangen und ich gucke gerade, ob 
das was für mich ist weil das eigentlich nicht so in mein fachgebiet 
reinfällt. es interessiert mich und will erfahrungen sammeln.

aber mich interessiert aber trotzdem was geht und was nicht geht.

von A.Max S. (amf)


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Schön, dann haben wir doch nun all Deine fragen beantwortet - oder?



> außerdem ist hier dadurch eine schöne diskussion entfacht

Nun, Du verstehst DESHALB evtl. das wir diese Diskussion hier schon im 
forum ca. 50x geführt haben, und wir uns freuen wenn Leute die was 
lernen wollen (das ist ok) auch mal die bereits bestehenden Threads 
gründlich durcharbeiten -- bevor sie ein NT aufplanen und in 
Fragestellunge laufen, die bereits vielfach erklärt wurden.


> was aber nicht so hilfreich ist hier, sind die leute die nur meckern und
> einen für dumm halten.

Ich kann aus dem obigen nicht erkennen, das Dich irgendjemand als DUMM 
behandelt bzw. gehalten hat.


Es wurden Dir vielmehr von ALLEN Telnehmern sehr sachliche Hinweise 
gegeben über das WO, WARUM und WIESO.

Was Du jedoch nicht erwarten kannst, das Dich hier jemand zart an der 
Hand nimmt und zum 51sten Mal den Erklärbären mimt.  Life is no 
picknick.

von Harald W. (wilhelms)


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Henry P. schrieb:

> Die anderen beiden teile habe
> ich schon fertig und funktionieren auch theoritsch in multsim.

Das besagt wenig, denn bei den meisten Schaltungen, speziell Netzteil-
Schaltungen ist nicht allein der Schaltplan wichtig, sondern viel
wichtiger ist der richtige Aufbau und die richtige Auswahl der
Bauelemente. So etwas kann man aber nicht simulieren.

> ich wollte jetzt eigentlich auch nur wissen ob es theoretisch möglich
> ist dieses zu bauen.

Theoretisch haben wir seit mindestens 20 Jahren Fusionskraftwerke
zur billigen Stromerzeugung. :-)

> außerdem ist hier dadurch eine schöne diskussion entfacht, woraus ich
> auch schon lernen kann, was möglich ist und was nicht.

Wobei nicht alle im Forum geäusserten Meinungen richtig sein müssen.

> Jeder hat mal angefangen. es interessiert mich und will erfahrungen sammeln.

Da fängt man aber nicht gerade mit einem 10A-Netzteil an.
Gruss
Harald
PS: Durch Deine schlechte Rechtschreibung sind Deine Beiträge nur
schwer zu lesen und zu verstehen; das fördert nicht unbedingt die
Hilfsbereitschaft. Ausserdem zieht man da gewisse Rückschlüsse auf
Deine sonstigen Kenntnisse...

von Jan (Gast)


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Hallo Henry,

Henry P. schrieb:
> sind die leute die nur meckern

dann bist du hier falsch in diesem Forum.. Das hat sich hier leider so 
eingebürgert das jeder meint er ist der schlauste.. Meckern gehört 
scheinbar dazu..
Ist auch leider so das sich jeder interessante Thread über kurz oder 
lang in gegenseitigem Niedermachen auflöst...
also warten wir es mal ab...

Gruß
Jan

von oszi40 (Gast)


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Henry P. schrieb:
> die stromstärke soll größer als 3A sein und deswegen würden 6A auch
> schon reichen.

Wie oben schon stand muß der Trafo mehr Strom aushalten als Du brauchst. 
Bei der Kühlkörper-Berechnung darfst Du nicht glauben daß 25 Grad 
reichen! Es gibt auch Sommer und Wärmestau im Gehäuse...
Nicht ganz neu, aber bildend F.9.1. Labornetzteile: 
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.9.1

von Udo S. (urschmitt)


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Jan schrieb:
> ann bist du hier falsch in diesem Forum.. Das hat sich hier leider so
> eingebürgert das jeder meint er ist der schlauste.. Meckern gehört
> scheinbar dazu..

Jan, du meckerst hier nur rum, gib besser sachliche Tipps! :-)

von Henry P. (biotechnik)


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Ich danke euch trotzdem für die Hilfe.
Ich werde denn meinen Leiter verkünden, was ich auch schon bei der 
Planung gemerkt habe, dass es noch eine Nummer zu groß für mich ist.

>Das besagt wenig, denn bei den meisten Schaltungen, speziell Netzteil-
>Schaltungen ist nicht allein der Schaltplan wichtig, sondern viel
>wichtiger ist der richtige Aufbau und die richtige Auswahl der
>Bauelemente. So etwas kann man aber nicht simulieren.

Aber der richtig Aufbau nützt mir nichts, wenn die Schaltung nicht mal 
theoritsch funktioniert.
Hast du denn ein paar T0ips für den richtigen Aufbau?

von oszi40 (Gast)


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Henry P. schrieb:
> Hast du denn ein paar Tipps für den richtigen Aufbau?

Schau Dir an, wie Profis das seit Jahrzehnten gemacht haben.
http://www.statron.de/produkte/gleichspannungsregler

von A.Max S. (amf)


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Schau mal hier:

Beitrag "Projekt: Labornetzteil 0-40V 10A"

und insbesondere hier:

Beitrag "Schaltplan für ordentliches Labornetzteil"

Im zweiten thread die Aufbauhinweise von Gerhard und Andrew  beherzigen.

> Ich danke euch trotzdem für die Hilfe.
> Ich werde denn meinen Leiter verkünden, was ich auch schon bei der
> Planung gemerkt habe, dass es noch eine Nummer zu groß für mich ist.

Nein, zu groß ist das nicht für dich.
Es kommt jedoch nun darauf an, inwieweit Du bereit bist:

1. einen anderen Trafo zu nutzen. Das solltest Du mit Deinem Leiter (?) 
verhandeln, Argumente für das  "WARUM" hast du ja nun genug.
2. und wie weit du bereit bist, Dich anleiten zu lassen. Auch da gibt es 
hier ja genug Hilfe.

Wenn Du 1 und 2. bereit bist erfolgreich durchziehen, dann klappt das 
mit dem Labornetzgerät binnen kurzer Zeit. D.h. noch im Januar .-)

von Henry P. (biotechnik)


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>1. einen anderen Trafo zu nutzen. Das solltest Du mit Deinem Leiter (?)
>verhandeln, Argumente für das  "WARUM" hast du ja nun genug.

Da kann ich leider nicht weiter verhandeln weil ich die Teile nutzen 
soll, die mir vorgegeben sind. :(

>2. und wie weit du bereit bist, Dich anleiten zu lassen. Auch da gibt es
>hier ja genug Hilfe.

Hilfe nehme ich gerne an. :)

von Harald W. (wilhelms)


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Henry P. schrieb:
>>1. einen anderen Trafo zu nutzen. Das solltest Du mit Deinem Leiter (?)
>>verhandeln, Argumente für das  "WARUM" hast du ja nun genug.
>
> Da kann ich leider nicht weiter verhandeln weil ich die Teile nutzen
> soll, die mir vorgegeben sind. :(

Da bleibt m.E. als einzige Alternative, den Trafo umzuwickeln.
Man könnte zwar theoretisch einen Schalt-Vorregler verwenden,
aber dann wirds noch komplizierter. Vermutlich sind selbst
Deinem Lehrer die Zusammenhänge zwischen Eingangs-, Ausgangs-
spannung und Verlustleistung so nicht ganz klar. Hast Du Dich
denn inzwischen informiert, was "zweiter Durchbruch" bzw. "SOA"
bedeuten?
Gruss
Harald

von A.Max S. (amf)


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Henry P. schrieb:
> Hilfe nehme ich gerne an. :)

Dann schau jetzt mal in Dein email-Postfach .-)

von Henry P. (biotechnik)


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>Deinem Lehrer die Zusammenhänge zwischen Eingangs-, Ausgangs-
>spannung und Verlustleistung so nicht ganz klar.

Was ich eher glaube, dass er sich keine Gedanken über die Ausführung und 
Ralisierung gemacht hat. Das war eher so: "Hier hast ein Trafo, das sind 
die Vorgaben und nun mach mal."


>Da bleibt m.E. als einzige Alternative, den Trafo umzuwickeln.
>Man könnte zwar theoretisch einen Schalt-Vorregler verwenden,
>aber dann wirds noch komplizierter.

Das wäre wohl etwas aufwendig.
Was könntet Ihr denn vorschlagen, was im Bereich des Machbaren wäre für 
diesen Trafo?

von Harald W. (wilhelms)


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Henry P. schrieb:

> Was könntet Ihr denn vorschlagen, was im Bereich des Machbaren wäre für
> diesen Trafo?

Für ein 30V/10A-Netzgerät wäre ein Trafo mit ca. 33V/16A angebracht.
Gruss
Harald

von Udo S. (urschmitt)


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Henry P. schrieb:
> Was könntet Ihr denn vorschlagen, was im Bereich des Machbaren wäre für
> diesen Trafo?

Machbar ist alles, auch ein 0-60V 10A Netzteil.
Nur sinnvoll ist es eher nicht, und ein 0-30V ist schon gar nicht 
sinnvoll, weil du mindestens 50V bei höchster Ausgangsspannung 
verschenkst, was zu zusätzlichen und völlig unnötigen 500W 
Verlustleistung im Vollastfall führt.

von A.Max S. (amf)


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Henry P. schrieb:
> Das wäre wohl etwas aufwendig.
> Was könntet Ihr denn vorschlagen, was im Bereich des Machbaren wäre für
> diesen Trafo?

Da wäre der Vorschlag, das Du das Weitere in den Bereich der PN 
verlegst,
sofern Du Deine Aufgabenstellung in Deinem Praktikum in kurzer Zeit mit 
einem funktionsfähigen Einzelstück abzuschließen gedenkst.

Da jegliche weitere Diskussion in diesem Thread lediglich dazu führt 
noch mehr , widerstrebende, nicht zielführende Meinungen zu generieren.
Kurz: Du verlierst nur noch Zeit, gewinnst aber keine weitere nützliche 
Erkenntnis.

von Ulrich (Gast)


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Wenn es nur darum geht etwas theoretisch zu entwerfen ist die Vorgabe 
mit dem 60V Trafo gar nicht so schlimm. Da kann man sogar recht viel 
dran lernen.
Entwerfen kann man dafür auch einen Regler für 0-30 V und 10 A. Wobei es 
gar nicht einfach ist da auch 10 A bei dem Trafo zu erreichen. Die 
logische Folgerung aus dem Entwurf wird dann aber eher sein, das man 
doch besser einen passenden Trafo (z.B. 30 V und 20 A) besorgt.

Will man das wirklich mit dem Trafo durchziehen braucht man entweder 
wirklich viele relativ große Transistoren oder halt den Vorregler als 
Schaltregler. Selbst eine Lineare Regelung in 2 Stufen wäre noch nicht 
so abwegig - zeigt aber vor allem wie unpassend der Trafo ist.

Was man mit den Trafo machen könnte wäre eher ein Netzteil für 0-60 V 
und vielleicht 6-8 A. Wegen der Leistung könnte man sich auch mit einer 
2 A Version begnügen, auch da wird man wohl schon Transistoren parallel 
schalten müssen - der Aufwand beim Entwurf ist also fast der selbe, nur 
halt weniger Leistungselektronik parallel.

von Stilz (Gast)


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Viel einfacher waere es einen Variac vorzuschalten und mit dem die 
Grobregelung vorzunehmen.

von Harald W. (wilhelms)


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Stilz schrieb:
> Viel einfacher waere es einen Variac vorzuschalten und mit dem die
> Grobregelung vorzunehmen.

Du meinst, einen Stelltrafo? Der dürfte wohl teurer sein wie ein
neuer Netztrafo.
Gruss
Harald

von Gert (Gast)


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Hallo,
versuch es damit:
Ebay-Artikel Nr. 290562266184
Habe mir damit ein pikfeines Labornetzteil gebaut. Es hat alle noch so 
brutalen Belastungen klaglos überstanden und bringt locker 15A. Die 
aktive Kühlung war im Lieferumfang.

von Gert (Gast)


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Hier ist übrigens noch eine seit Monaten an einer Solaranlage erprobte 
Ladereglerschaltung, die auch als Regelnetzteil verwendung findet. Die 
ist schon im Dauerbetrieb mit 25A Ladestrom gelaufen und nicht mal 
handwarm geworden. R5 u. R6 sind aus Hongkong und mit Alu-Rippen auf 
Kühlblech geschraubt. Das Ganze ist lüftergekühlt (PC Gehäuselüfter ca 
10 cm Durchm.).

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