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Forum: Offtopic Berger Lahr Karten-Belegung


Autor: Lukas L. (numbo)
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Ich suche Belegungen zu folgenden Karten von Berger Lahr / Electronics:

D548.02 RS (Ausgang: 3x 25polige Stecker)
D500.00 RS (SchrittmotorTreiberKarte)

Diese sind verbaut in einer Kim500

Mfg

Autor: Thorsten O. (Firma: mechapro GmbH) (ostermann) Benutzerseite
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Hallo Lukas,

ich könnte dir ein Handbuch für die KIK 500 anbieten. Darin ist ein 
Leistungsteil D550 erwähnt.

Bei Bedarf bitte per E-Mail melden: info(at)mechapro(punkt)de

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann

Autor: Lukas L. (numbo)
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Für die D548.02 RS (Ausgang: 3x 25polige Stecker) hat keiner was ?

Mir würde auch die Ausgangsbelegung einer Posab 2000 reichen.

Mfg

Autor: Lukas L. (numbo)
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EDIT:

Ich habe nun Belegungen für D500, D550, D548, Kim500(bzw. Kim 5.x.x) 
gefunden.
Wer sie braucht bitte eine E-Mail an mich.

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Lukas L. schrieb:
> EDIT:
>
> Ich habe nun Belegungen für D500, D550, D548, Kim500(bzw. Kim 5.x.x)
> gefunden.
> Wer sie braucht bitte eine E-Mail an mich.

Hey, ich habe auch die KIM500 ohne Anleitung und würde mich über 
Unterlagen aller Art sehr freuen.

Mich interessiert auch, wie die Stecker für die Motoren genau heißen und 
wo man die bekommen kann. Ich bin drauf und drann, da "normale" 
Harting-Stecker drann zu bauen, aber original rockt ;-)

Autor: Lukas L. (numbo)
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EDIT:
Leider landen bei mir immer wieder Mails im Spam-Ordner. Deshalb kann es 
durchaus vorkommen, dass ich diese nicht sofort sehe / übersehe. Evtl. 
einfach nochmal probieren :)
Inhaltsverzeichnis meiner Unterlagen habe ich mit angehängt

: Bearbeitet durch User
Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Oh je, diesmal hab ich die Antwort verpasst...

Ich kann alles gebrauchen, was zum Anschluss und Betrieb der KIM500 
wichtig ist. Und da ich die Berger Lahr Anleitungen kenne weiß ich, dass 
die Infos nicht immer dort stehen, wo man sie erwartet...

Wenn das Inhaltsverzeichnis die Seitenzahlen her gibt, müssten das knapp 
70 Seiten sein... Ich bin auch bereit, für das Scannen / Fotografieren 
einen kleinen Obulus zu zahlen ;-)

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Ich habe die kim mittlerweile zum laufen bekommen, habe aber jetzt das 
Problem, dass eine der d500 nicht will, es leuchten Überspannung und 
Unterspannung gleichzeitig schwach. Weiß jemand, ob das reparabel ist?

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Ich hab' mal einen Kompletten Satz Motoren, Treiberkarten und Netzteil 
bekommen. Nix ging. Dann hab' ich sämtliche Tantal-Kondensatoren 
getauscht. Danach gingen meine Karten alle fehlerfrei.

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Danke für den Tipp, ich hätte aus dem Bauch raus eher auf die Elkos 
getippt, aber ich bin da auch kein Profi. Die Investition hält sich ja 
im Rahmen, also werd ich das auch mal versuchen.

Eine Liste der Kondensatoren hat du wohl nicht mehr, oder? Einen 
Schaltplan (beschriftet) der karten hab ich leider nicht und ob die 
Dinger alle noch lesbar beschriftet sind ?!?

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Keine Liste, kein Schaltplan. Aber wenn du was nicht mehr lesen kannst, 
ich hab' hier noch eine Karte, bei der ich nachsehen könnte.

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Vielen Dank für das Angebot, aber das ist hoffentlich nicht nötig, da 
ich in der KIM ja noch 2 heile Karten hab, bei denen ich abgucken kann 
;-)

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Nach Tausch aller Tantals und der Hälfte der Elkos (die andere Hälfte 
kam mit falschem Rastermaß) leuchtet sie wieder grün, Hurra! Nochmals 
vielen Dank für den Tip!

Ob sie denn auch funktionieren zeigt sich, wenn ich neue Motor-Stecker 
eingebaut und neue Kabel gebaut hab.

Wie stehen denn so die Chancen, dass sie wirklich wieder funktioniert, 
wenn sie betriebsbereit leuchtet, gibt es da Erfahrungen?

Autor: Claus M. (energy)
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Worum geht es hier eigentlich?

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Es geht um Berger Lahr Treiberkarten (D500) für 5-Phasen Schrittmotore

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Sönke M. schrieb:
> Nach Tausch aller Tantals und der Hälfte der Elkos (die andere Hälfte
> kam mit falschem Rastermaß) leuchtet sie wieder grün, Hurra! Nochmals
> vielen Dank für den Tip!
>
> Ob sie denn auch funktionieren zeigt sich, wenn ich neue Motor-Stecker
> eingebaut und neue Kabel gebaut hab.
>
> Wie stehen denn so die Chancen, dass sie wirklich wieder funktioniert,
> wenn sie betriebsbereit leuchtet, gibt es da Erfahrungen?

Meine haben nach dem Tausch funktioniert. Vertrau' dem grünen Licht.

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Ich muss nochmal fragen, diesmal geht es um die Eingangs-Signale.

Ich hab mir die Karte D548.02 auch mal vorgenommen, gereinigt und die 
Elkos getauscht. Das Bereitschafts-Signal der D500-Karten wird auch bis 
zum Controller (Eding-CNC mit Benezan BOB) durchgeleitet, aber ich seh 
keine flackernden Lämpchen auf der Karte, wenn ich an der Steuerung 
fahre.

Vom BOB hab ich +5V an +Takt, Pul an -Takt, nochmal +5V an +Richtung und 
Dir an -Richtung angeschlossen. Ena am BOB und Tor an der Kim sind nicht 
angeschlossen und es ist auch noch kein Motor angeschlossen.

Hab ich was falsch gemacht oder vergessen oder ist noch was defekt?

Ach ja, und am Netzteil der Kim leuchten 2grün, 2rot, 2grün. Die von 
aussen zugänglichen Sicherungen sind heil, die im NT hab ich noch nicht 
getestet und alle D500 leuchten nur grün.

Wo fang ich an zu suchen?

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Niemand eine Idee? Ich meine eigentlich, dass das Teil richtig 
angeschlossen ist. Zumindest würde eine benezan beast genau so 
angeschlossen werden.

Trotzdem tut sich nichts. Kein Plan...

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Ich hab' jetzt meine Unterlagen nicht parat, was ich so in Erinnerung 
hab', gibt's Eingänge für dir, step, home?, full/half, enable. Häng 
einfach mal ein Labornetzteil drann und einen passenden stepper. Wenn 
enable aktiv ist (mit Strippen entsprechend verbinden), dann muss Strom 
auf'm stepper sein. Spürt man, wenn man an ihm dreht. Wenn es so ist, 
dann mal mit Strippen weiter spielen, an step halten, mal mit dir=1 und 
dir=0 und so weiter. Zum Probieren kannst du die Motorspannung mit der 
Versorgungsspannung gleich setzen, die stepper müssen ja keine Leistung 
bringen.

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Vielen Dank für die schnellen Tipps, aber müssten nicht die Lämpchen an 
der D548 blinken, wenn Signale ankommen?

Ich bin nicht sicher, ob die D548 so wie die modernen Treiber 
angeschlossen werden muss, oder ob die doch andere Pegel braucht. 
Grundsätzlich frisst sie ja von 3-24V alles als High und darunter als 
low, aber ich weiß eben nicht, ob die Signale eines modernen BOB so dazu 
passen, oder ob z.B. die negativen Eingänge zusätzlich oder 
ausschließlich auf gnd gelegt werden müssen, oder ob noch pullup oder 
pulldown widerstände rein müssen.

Wenn die Lämpchen nicht blinken müssen, probiere ich mit den Motoren 
weiter, ein direktes Messen an den Motor-Anschlüssen hat aber nichts 
angezeigt. Weder im Stillstand, noch wenn die Achse verfahren werden 
soll, also signale raus gehen müssten.

Enable gibt es in dem Sinnen nicht, es gibt den TOR eingang, der muss 
aber low sein, damit die Signale verarbeitet werden, also quasi anders 
rum, als enable. Dann gibt es noch den Einstellbaren Spezial-Eingang, 
den man mit einem modernen BOB wohl nicht sinnvoll nutzen kann, und den 
Bereitschafts-Kontakt, der auch korrekt funktioniert und auch von der 
Eding-Steuerung erkannt wird.

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Also, ich hab' nur Unterlagen für die D500 und die D550. Danach muß
Tor auf high sein,
Reset auf high sein,
Stomnullung auf high sein
damit der stepper sich bei Takt drehen kann.
Wobei die D500 Eingänge hat, die nur gegen Gnd zu schalten sind (interne 
pullups), die D550 aber eingebaute Optokoppler hat, die zum steuern eine 
passende Spannung brauchen. Die Leds sind nur Kontrollleds über die 
Befindlichkeit der Karte, im Normalfall leuchtet nur die grüne. Die 
roten sind Störungen.
Vielleicht hat die D548 auch intern Optokoppler, die eine angelegte 
Spannung zum steuern brauchen. Verfolge doch mal die Steuerleitung auf 
der Karte vom Stecker aus, was da so an Bauteilen kommt. Oder messe mal 
vom pin aus zu Gnd. Wenn da eine Spannung anliegt, dann könnte ein 
kurzschließen gegen Gnd passen, wenn nix zu messen ist, könnte das der 
Eingang zu einem Optokoppler sein.

: Bearbeitet durch User
Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Danke für deine Mühen.

Die D548 ist "nur" die Schnittstelle für die Eingänge zu den 3 D500 in 
der KIM. Bei mir die D548.02 mit Optokopplern. Die hat eigene (gelbe) 
Kontrolleuchten für Schritt und Richtung, Tor und den wählbaren Eingang. 
Ich hab ein Bild gefunden:

https://compart.company/parts/image/cache/catalog/016/C_016_010_1-800x800_0.JPG

In der Anleitung zur KIM steht für TOR: High - gesperrt, Low - frei.

Aber ich hab so meine Probleme mit den Begrifflichkeiten bei den alten 
BergerLahr Anleitungen.

Einen passenden Ausgang für TOR gibt es nicht am BOB, ich könnte ihn 
testweise aber mit dauerhaftem Signal belegen.

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Wenn ich das richtig sehe, hast du dieses BOB, diese D548 und 3x D500. 
Da wäre doch die D548 überflüssig. Du kannst doch das BOB direkt an die 
D500er anschließen. Wenn ich die Bedienungsanleitung von den BOB richtig 
interpretiere hast du am Ausgang für Takt und Richtung einen open 
collector. Das heißt für mich +Takt ist der Kollektor, der kommt bei der 
D500 an den Takt, Signalground wird verbunden. Das Gleiche mit Dir. Tor 
wird bei der D500 unbeschaltet gelassen, genauso Reset und Stromnullung. 
Die werden durch den internen pullup auf high gehalten. Wenn du trotzden 
die D548 verwenden willst, müssten deren Eingänge 5V kompatibel sein. 
Die D550 gibt es zumindest in 2 Versionen, mit 24V und 5V 
Optokopplereingängen. Wenn die 5V kompatibel ist, dann müsstest du die 
+5V vom BOB auf +Takt (+Pul) und Takt vom BOB auf -Takt von der D548 
schalten. Genau so hast du es ja schon gemacht. Wenn nix blinkt, reicht 
vielleicht die Spannung nicht. Findest du die Optos auf der Karte und 
dann die Vorwiderstände von den Optos?

Ehrlich gesagt, ich würde möglichst wenig von dem alten Zeugs verwenden. 
Also nur Netzteil und die D500er. Hast du die Anschlußunterlagen zu den 
D500ern?

: Bearbeitet durch User
Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Nochmals vielen Dank für Deine Recherchen.

Ich hab auch nochmal nachgesehen: Signale werden von 3,5V bis 30V als 
high erkannt.

Ich werd mir also nochmal die D548 vornehmen und untersuchen und wenn da 
nichts zu finden ist, versuche ich es ohne.

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Ok, es war die Sicherung auf der D548, die natürlich in der Anleitung 
nirgends erwähnt wird. Jetzt leuchten alle Lämpchen gelb!

Wenn ich jetzt die Steuerung anschließe und verfahre, blinkert die 
Richtungs-LED, wenn ich nach minus fahre, sie bleibt aber aus, wenn ich 
nach plus fahre. Die Takt-LED leuchtet dauerhaft so wie die TOR- und die 
USER-defined-LED.

Ich hab das Kabel schon 3 mal überprüft, das sollte in Ordnung sein. Am 
Ausgang der KIM kann ich allerdings nichts messen, was ich aber auch 
nicht wirklich erwartet habe. Ich werde jetzt wohl einen Motor anklemmen 
müssen...

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Hast du die richtigen pins der parallelen für Richtung und step 
definiert? Du kannst natürlich auch mit einer 9V Batterie die Eingänge 
der D548 bedienen. Damit solltest du alle Leds mal zum Leuchten bringen 
können.

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Ich glaube, bei der eding cnc kann ich das nicht einstellen, aber ich 
guck mal. Ich hab mittlerweile auch eiNen Motor angeschlossen, aber da 
tut sich auch gar nichts. Kein Haltemoment, keine Bewegung, nicht mal 
das typische Fiepen.

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Was passiert, wenn du die D548 heraus ziehst? Dann müsste die D500 
offene Eingänge haben, die pullups wirken, reset, Stromnullung und Tor 
sind high und der Motor sollte dadurch bestromt sein.

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Korrekt!

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Ok, die Invertier-Schalter auf der D548 waren alle gesetzt...

Nachdem ich das geändert habe, sind alle LEDs aus und der Motor 
blockiert, soweit so gut, aber jetzt hab ich 2 neue Probleme:

1. Der Motor lässt sich nur sehr langsam in eine Richtung bewegen. Bei 
schnelleren Bewegungen bleibt er stehen. Das ist aber nicht das typische 
stallen, da es geräuschlos ist. Überhaupt gibt es kein Fiepen, oder was 
man sonst so erwartete, was die Motoren an der alten CNC3000 für 
Geräusche gemacht haben. Zudem geht die D500 rythmisch in Überspannung. 
Auch bei langsameren Steuerfrequenzen.

2. Nicht ganz so wichtig: Ich wollte das Enable-Signal über TOR nutzen, 
und somit die Endstufen über die Sicherheitsschaltung (Ladungspumpe) 
verzögert einschalten. Aber egal, wie ich das Signal an der Eding 
definiere, ob PNP oder NPN jeweils Active on oder off und auch die 
Polung schon getauscht, es tut sich nichts am Eingang der D548.

zum ersten Problem hab ich mal ein Video hochgeladen:
Youtube-Video "27. Dezember 2018"

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Du hast schon die passenden stepper dazu? Also die mit den 5 Spulen?

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Ja, 5 Spulen, 10 Adern.

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Steck mal die D500 um, um zu sehen, ob alle 3 Karten dieses Verhalten 
zeigen.
Evtl hast du einen Kabeldreher zwischen Motor und Anschluß. Ich denke, 
hier ist es wichtig, dass die Spulenanfänge auch da angeschlossen 
werden, wo sie vorgeschrieben sind. Bei den bipolaren dreht sich nur die 
Laufrichtung um, bei den 5-spuligen ist das anders. Ich hab' 
Berger-Stepper mit den entsprechend farbigen Litzen. Da kann dann nix 
passieren.

: Bearbeitet durch User
Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Vielen Dank für die Vorschläge!
Das umstecken der Karten brachte nichts. Die Kabel hab ich mehrfach 
kontrolliert. Auch nichts. Aber das Ändern der Jumper auf dem Bob hat 
was gebracht:
Youtube-Video "28. Dezember 2018"
Das sieht schon gar nicht schlecht aus, bis auf die Fehler im 
Stillstand. Vielleicht wird da noch die Stromabsenkung fehlgeleitet.
Und was mich noch wundert, ist die langsame Geschwindigkeit des Morors, 
wobei die dem Geräusch nach an der alten Steuerung ähnlich war. Ich hab 
da aber schon auf mehr gehofft...

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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So gesehen könnten die Karten ja dann in Ordnung sein, wäre ja schon 
großer Zufall, wenn alle den gleichen Fehler gaben. Wegen der 
Geschwindigkeit, meine Motoren haben 500 steps, wenn ich auf halbstep 
schalte, dann 1000 steps/U. Die üblichen stepper haben 200 steps und bei 
halbstep 400 steps/U. Was man hört ist ja ein step, wenn der Motor sich 
aber nicht so weit dreht, wirkt es langsamer. Ich muss mal die 
Bedienungsanleitung wegen der Störung lesen, wenn mir was dazu auffällt, 
melde ich mich nochmal.

Kannst du mal mit einem Oszi die Motorspannung am Netzteil betrachten, 
ob du einen Zusammenhang zwischen Überspannungsstörung und Spannung am 
NT erkennst? Sind vielleicht die Siebelkos ranzig?

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Überspannung wird angezeigt, u.a. wenn ein Kabelbruch zu einer 
Motorwicklung vorliegt. Mal alle Spulen vom Stecker aus durchmessen.

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Die Spulen haben alle 1,1 Ohm inkl. Kabel, also eigentlich so, wie es 
bei den Motoren auch sein soll (1 Ohm ohne Kabel). Ein Oszi hab ich 
leider nicht.

Der Fehler tritt auch nur noch im Stand auf, weshalb ich ein Kabel ohne 
enable / Stromabsenkung gestrickt habe und das Bob entsprechend 
gejumpert habe, aber auch das hat nichts geändert, auch wenn der Fehler 
jetzt vielleicht nicht mehr ganz so oft auftritt, aber das kann auch an 
den anderen Einstellungen liegen:

Mit höheren zulässigen Vorschüben und Beschleunigungen geht der Motor 
dann doch auf Geschwindigkeiten, die schon utopisch für meine kleine 
Fräse sind. Wenn nur dieser Fehler nicht wäre... Ich hab es auch mit nur 
einer eingesteckten D500 versucht, ändert aber auch nichts. Ich könnte 
noch versuchen die "Stromabsenkung im Stand" auf der D500 zu 
deaktivieren, aber ich glaub, das hab ich schon versucht.

Ich bin nah dran, eine andere Steuerung, also den PC-Teil, zu testen, 
aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass es daran liegt, wenn 
von dort nur die Step und Dir Signale kommen.

Zu blöd, dass mein bei Berger Lahr keinen mehr fragen kann...

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Hast du Unterlagen zu der D500? Da stehen die Anforderungen für die 
Stromversorgung drin. Es wird in bestimmten Situationen Strom ins NT 
zurück gespeist. Das kann zur Überspannungsanzeige führen. Wie das 
verhindert wird, ist da beschrieben.
Was noch sein kann, du hast doch die Steckverbindungen getauscht. Ist da 
ein Fehler unterlaufen, dass zwischen Karte und Buchse eine 
Unterbrechung ist. Dieses gleichmäßige Auftreten passt schon zu einer 
Unterbrechung von Karte zur Spule. Du könntest im Einzelschritt mal 
Spannung an den Spulen messen. Es sollten ja alle Spulen mal Spannung 
bekommen. Bzw., wenn Überspannung leuchtet, müsste eine Spule nix 
bekommen.

Autor: Sönke M. (alte-socke)
Datum:

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Vielen Dank für deine Geduld! Die Anleitung zur D500 müsste ich 
eigentlich irgendwo haben, muss ich suchen. In der Anleitung zur KIM500 
steht sowas jedenfalls nicht. Die Lötungen hab ich kontrolliert, aber es 
kann sein, dass mit den alten Kabeln in der KIM was ist, ich werd morgen 
mal messen.

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Bei Überspannung werden die Karten stromlos geschaltet (hab' ich noch 
gelesen), das könnte das Messen behindern. Dann hilft vielleicht an der 
Steckkartenbuchse die einzelnen Spulen durchzuklingeln, um alle Kabel 
und Verbindungen zu prüfen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Sönke M. (alte-socke)
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So, die Kabel hatte ich schon geprüft, die sind in Ordnung, trotzdem 
fehlt an der ersten Spule im Stillstand die Spannung. Ich hab die Kabel 
direkt an der Platine, wo auf der anderen Seite die D500 angesteckt ist, 
abgezogen und gemessen: auch da fehlt die Spannung an den oberen 
Anschlüssen.

Das ist mit allen D500 auf allen Steckplätzen so. Entweder das muss so 
sein, oder die D500 haben alle einen Defekt, oder es liegt an der 
Platine.

Ich muss das später nochmal bei laufendem Motor testen, falls das 
überhaupt geht.

Das war jetzt auf die Schnelle ohne Fehlermeldung gemessen, weil wir 
noch weg müssen, vielleicht schaffe ich heute Abend noch was...

: Bearbeitet durch User
Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Wieder etwas mehr Information, die mir aber nicht weiter hilft:

Das vorher beschriebene Verhalten ist immer im Stand vorhanden. Wenn 
gefahren wird, liegt aber an allen Spulen Spannung an (auf AC messbar).
Dabei ist mir noch etwas aufgefallen: Ohne Kabel und Motor dran, konnte 
ich den Fehler nicht mehr forcieren. Nur mit Kabel dran, war auch nichts 
zu machen. Mit Motor dran sieht es anfangs auch gut aus, aber nach ein 
paar Minuten geht das Problem wieder los.

Jetzt die neue Info: Sobald ich den Motor abziehe, also nur das lange 
Anschlusskabel dran habe, ist der Fehler weg. Stecke ich den Motor 
wieder an, ist der Fehler sofort wieder da. Und das ist bei allen 3 
Motoren so. Ich dachte, es liegt vielleicht am Motor, oder nur daran, 
dass der Motor warm ist, aber auch mit einem anderen, kalten Motor ist 
der Fehler sofort nach dem Anstecken wieder da.

Die Anleitung zur D500 hab ich bisher nicht gefunden. Falls Du sie als 
Datei hast, würde ich mich über eine Kopie freuen ;-)

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Mir fallen jetzt 2 Dinge auf.

Sönke M. schrieb:
> da fehlt die Spannung an den oberen
> Anschlüssen.

Die ersten Anschlüsse der Karten sind die Anfänge aller Spulen, die 
folgenden 5 Anschlüsse sind die Enden aller Spulen.

Sönke M. schrieb:
> liegt aber an allen Spulen Spannung an (auf AC messbar)

Im Stillstand liegt an den Spulen DC an, zwar als PWM aber DC. Gut, 
durch die Induktion kann dadurch vielleicht ein AC werden, das hab' ich 
nicht ausprobiert.
Aber hast du die Motoren richtig angeschlossen? Nicht dass du die Spulen 
nacheinander an die pins angeschlossen hast.

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Danke Dir! Ich hab die Motoren nach den Aderfarben und Pin-Nummern 
angeschlossen, so wie es Inder Anleitung der KIM steht. Aber ich sehe da 
auch das größte Fehlerpotential. Ich schau mir mal die Anleitung der 
D500 an, vielleicht finde ich da was.

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Tja, auch nach mehfachem durchklingeln der Leitungen und anstarren der 
Farben und vergleichen mit den Anleitungen, finde ich da keinen Fehler.

Ich hab jetzt die Verbindungsplatine (D520) zwischen D500 und den 
Anschlusskabeln ausgebaut und durchgemessen, aber auch da ist nichts zu 
finden. Kein Grund, warum im Stand nur 4 der Spulen Spannung haben.

Kann es sein, dass es an den D500 liegt, und die trotzdem grünes Licht 
geben? Wobei ja beim Fahren alles ok ist, auch wenn sehr langsam 
gefahren wird gibt es keine Aussetzer oder Haker.

Nachdem ich sie jetzt wieder zusammen gebaut habe, leuchtet die mittlere 
D500 nicht mehr grün :-(. Und an der dritten, an der ich die ganze Zeit 
teste, ist alles wie vorher, nur dass sie jetzt zusätzlich ab und an in 
Überlast geht. Entweder ich habe etwas falsch angeschlossen, oder es 
liegt an der Erde, die ich jetzt mit dem Motor verbunden habe. Die war 
vorher nur mit der Maschine verbunden, da aber der Motor abgebaut ist, 
dachte ich, dass es daran liegen könnte...

Ach ja, und immer noch auf den Spulen 2-4 die 73V, auf Spule 1 nix (im 
Stand). An allen Anschlüssen, auch an dem, wo die Karte jetzt nicht mehr 
leuchtet...

>>Sönke M. schrieb:
>> da fehlt die Spannung an den oberen
>> Anschlüssen.
>
>Die ersten Anschlüsse der Karten sind die Anfänge aller Spulen, die
>folgenden 5 Anschlüsse sind die Enden aller Spulen.

Ich meinte die Anschlüsse auf der D520 Platine, und da sind die 
Spulenanschlüsse immer nebeneinander und alle 5 übereinander.

>>Sönke M. schrieb:
>> liegt aber an allen Spulen Spannung an (auf AC messbar)
>
>Im Stillstand liegt an den Spulen DC an, zwar als PWM aber DC. Gut, durch die 
Induktion kann dadurch vielleicht ein AC werden, das hab' ich nicht ausprobiert.
>Aber hast du die Motoren richtig angeschlossen? Nicht dass du die Spulen 
nacheinander an die pins angeschlossen hast.

Wie gesagt, auf der D520 werden sie nacheinander angeschlossen. Und die 
AC-Messung habe ich nur bei laufendem Motor gemacht, und da ist an allen 
Spulen Spannung. Für heute reichts, sonst reisst mir meine Frau noch den 
Kopf ab ;-)

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Höchste Zeit alles für 2 Tage zur Seite zu legen und etwas Anderes zu 
machen. Wenn du dann entspannt und zufrieden über andere Erfolge bist 
dasProjekt wieder hervor holen und dich wundern warum plötzlich alles 
wie von selbst geht. ;)

Namaste

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Wenn du mal wieder Lust hast, weiter zu forschen, du hast ja jetzt in 
der Anleitung ein timing Diagram drin. Da erkennt man, das es durchaus 
Stellungen gibt, wo nur 4 Spulen bestromt werden. Hast du die 
Möglichkeit prellfrei Einzelschritte auszulösen? ZB. mit deiner 
CNC-Steuerung? Dann könntest du nach einer Stromnullung (Spulen 1 bis 4 
bestromt, Spule 5 ohne Strom, bei Vollschritteinstellung) nacheinander 
die Spulenbestromung gemäß timingtabelle durch gehen.
Übrigens, die gleiche Bestromung hast du auch beim Einschalten, alle, 
bis auf Spule 5, sind bestromt.

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Ja, ich bleib am Ball... dann weiß ich jetzt ja, dass die D500 und die 
D520 zumindest was das „nur 4 Spulen unter Spannung“ betrifft in Ordnung 
„waren“.
Ich messe gleich mal weiter. Mich wundert nur, dass jetzt noch Überlast 
dazu gekommen ist und dass der Fehler nur mit angestecktem Motor 
auftaucht, nach dem Abstecken weg ist, und nach erneutem Anstecken 
wieder da ist. Das spricht schon sehr für einen Verkabelungsfehler, nur 
wie oft soll ich das noch kontrollieren?!?

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Sönke M. schrieb:
> Das spricht schon sehr für einen Verkabelungsfehler, nur
> wie oft soll ich das noch kontrollieren?!?

vielleicht alles wieder abbauen und nach einem Tag Pause wieder neu 
aufbauen?
Vielleicht hat auch dein Netzteil einen Fehler, der nicht durch die Leds 
angezeigt wird. Oder die Leitung vom NT zu den Karten.
Übrigens, ein Abtrennen und Anschließen des Motors wenn die Karte unter 
Spannung steht, sollte man nicht tun.

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Tja, ich wollte jetzt messen, hab dazu auf vollschritt umgestellt und 
prompt kommt kein Fehler mehr !?!

Kann das sein?

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Selbstheilung durch Handauflegen (bewegen korrodierter 
Steck/Schaltkontakte) Eine bewährte Reparaturmethode.

Beitrag "Ganz klar du hast dich blindgesucht"

Namaste

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Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Na prima! Dann kannst du dir überlegen, ob du das Mäuseklavier gleich 
gegen ein neueres Modell austauschst. Wenn bei mir mal was rum spinnt, 
hab' ich jetzt mal einen Hinweis, wo ich das Suchen anfange.

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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@ Winfried:
Nein, es ist tatsächlich so: Halbschritt an der D500 eingestellt, kommt 
der Überspannungsfehler, bei Vollschritt aber nicht.

Dabei hab ich nirgends gelesen, dass die RDM 5913 kein Halbschritt 
können.

@Michael:
Ich will den Tag mal nicht vor dem Abend loben und werde das Verhalten 
weiter vorsichtig beobachten, aber es würde zum verkorksten 2018 passen 
und lässt auf 2019 hoffen, auch wenn ich die eine D500 reparieren muss, 
ich hab zum Glück alle Kondensatoren 3x bestellt...

BTW muss ich mal erwähnen, dass bleifreies Lot der letzte Dreck ist!

: Bearbeitet durch User
Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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das muss auch nicht sein, es genügt das di/dt  und damit die 
Selbstinduktion(speziell im Leehrlauf) größer als die 
Überspannungstoleranz der Karte ist. Motor und Karte können zwar 
kombiniert werden, aber nicht in allen Modi und mit allen Parametern.

Namaste

: Bearbeitet durch User
Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Ich habe irgendwo weiter oben etwas von nur 4 bestromten Spulen gelesen.

Kann es sein dass bei Halbschritt Motorspulen im Leerlauf betrieben 
werden?
Die würden logischerweise hohe Spannungen induzieren welche den 
Überspannungsschutz aktivieren, wenn ja solltest du an die mal versuchen 
eine ohmsche Grundlast zu jeder Spule dazu zu schalten. Alternativ mit 
einem geringen Gegenstrom beaufschlagen falls möglich.

Jedenfalls ist der Leerlauf einer Spule im Motor gleichbedutend mit dem 
Generatorbetrieb im Leerlauf und kann auch zur Zerstörung der 
Motorisolation führen so etwas sollte in jedem Betriebszustand vermieden 
werden!

Namaste

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Die Überspannungsled leuchtet nur bei Lauf des Motors, im Stillstand 
nicht? Ich müsste jetzt mein Sofa verlassen, um nachzuschauen. Ich 
glaube aber, dass bei Halbschritt mehr Spulen pro step umgepolt werden. 
Das kann die Spannungsspitzen erzeugen, die bei Vollschritt einfach 
niedriger sind. In der Anleitung zur D500 ist doch eine Beschreibung 
drin, wie man das NT ertüchtigen kann, diese Spitzen zu vermeiden. In 
der Einfachversion mit einem fetten Widerstand. Schau doch mal dein NT 
an, was da eingebaut wurde. Das wird ja auch von Berger sein, da wird 
dann evtl. was elektronisches drin sein. Vielleicht ist dieser Teil 
defekt und du erkennst verschmortes?

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Die Überspannungs-LED leuchtet nur im Stand. Aber ich werd mir das 
Netzteil mal genauer ansehen. Ist ja alles org. Berger Lahr, sollte also 
zueinander passen.

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Wenn die leuchtet, werden nach meinem Kenntnisstand die Spulen stromlos 
und das Relais fällt ab. Kannst du im Stillstand den Motor mit der Hand 
drehen?

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Wenn die Leuchte gerade leuchtet, ja. Sonst nicht. Wie im Video zu 
sehen, schaltet die ja immer an und aus im Stand.

: Bearbeitet durch User
Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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dann ist die Leerlauspannunf  des Netzteils schon zu hoch, also 
unbelastet spendier dem Netzteil eine Grundlast. von 5-10% der Nennlast 
und schauob die nenneingangspannung passt fals es ein ungeregeltes ist.
Namaste

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Ich messe im Leerlauf 73V. Laut Doku soll die D500 ab 85V in 
Überspannung gehen. Das tut sie aber nur im Halbschritt-Betrieb.

Laut Doku darf der Leitungswiderstand nicht höher als der 
Wicklungswiderstand sein. Gibt es da dann keine Probleme? Ich schau auf 
alle Fälle mal ins Netzteil. Hätte ich schon lange gemacht, wenn man da 
einfacher dran kommen würde.

Ich hätte aber auch kein Problem, nur den Vollschritt-Betrieb zu nutzen, 
wenn der zuverlässig funktioniert.

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Ich hab das Netzteil geöffnet. Die Schmauchspuren unter der Abdeckung 
sehen schon verdächtig aus. Wie finde ich jetzt noch raus, was das mal 
für Bauteile waren?

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Mal so grob den Hut in den Ring, das waren mal die Tranzorbdioden fürden 
Überspannungsschutz, sie sollten den Rest schützen in dem sie in 
selbstauopfernder Weise die Sicherungen auslösen. den ersten Teil haben 
sie wohl einmalbewältigt  und ein Pfuscher hat die Sicherungen ernert 
aber den Überspannungschutz nicht.

Namaste

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Ich tippe auf Widerstände in der von berger gerne verwendeten Bauform. 
Ich schau mal in den Keller, da könnte so ein Nt rum liegen.
Diese Dioden, sind die nicht auf der D500?

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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So, es sind Widerstände, 100 Ohm, br, schw, br. Das jetzt nur die 
verbrannt sind und nach Austausch wieder alles passt, glaube ich jetzt 
nicht, soll dich aber von einem Versuch nicht abhalten. Die auf dem Bild 
erkennbaren Dioden in dieser keramischen Bauform haben als 
'Diodenabfallspannung' 0,48V. Bei den kleinen kann man bei Verpolung 
auch 2,4V messen, das wird mit der Beschaltung zusammen hängen. Wenn das 
mit der Reparatur nicht klappt, dann gehe doch einfach wie in der 
Anleitung zur D500 vor und baue 2 Lastwiderstände ein. Die Berechnung 
dazu ist angegeben. Heizt dann halt bisschen die Werkstatt. Oder halt 
die angegebene elektronische Variante (heizt weniger). Die im NT 
verbaute Schaltung könnte die auch erwähnte 'Energierückspeisung über 
Wechselrichter' sein, aber da gibt es ja kein Schaltbild.

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Wow, ob mein Netzteil auch mal so sauber war? Aber gut, ich hab für die 
komplette KIM500 nur 50€ bezahlt, da kann man ein paar Mängel 
akzeptieren ;-)

Super, dann schau ich mal, was die Dioden so sagen und tausch die im 
Zweifel gleich mit aus. Die Elektrolyt-Kondensatoren hab ich sowieso 
immer auf dem Austausch-Zettel.

Vielen Dank für die Hilfe, ich melde mich, sobald ich da weiter gekommen 
bin!

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Was ich so einfach nach den von oben sichtbaren Leiterbahnen sagen kann, 
wird der kleine Trafo links oben von der sekundären 50V~ über diese 
Widerstände versorgt. Der schaut bei dir ja auch ziemlich dunkel aus. 
Aber mal sehen, ich wünsch' dir Glück.

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Also die Widerstände hab ich raus, dabei haben sie sich dann komplett 
zerlegt... Die Dioden haben bei mir die gleichen Spannungen. Was mir 
aber suspekt vorkommt, ist der kleine Travo: Der hat auf der Seite 
aussen mit den 4 Kontakten zwischen 90 und 110 Ohm, aber auf der inneren 
Seite mit den 3 Kontakten kann ich gar keinen Durchgang feststellen. 
Kannst Du das vielleicht an deinem Exemplar mal vergleichen?

Wenn ich den Travo ersetzen muss, müsste ich ihn dann abwickeln und 
Wicklungen zählen, oder kann man anders feststellen, was das für einer 
ist?

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Ich hab' mal versucht mir ein Bild zu machen, wie das alles zusammen 
hängt. Der kleine Trafo wird über die, bei dir explodierten Widerstände, 
von den Wechselstromanschlüssen des Trafos gespeist. Also mit 100V. 
Sekundär erzeugt der kleine Trafo dann wohl Hilfspannungen mit einer 
Halbwelle (die beiden kleineren Dioden, eine für jede Abteilung), die 
dann jeweils an Basis und Emitter der beiden Leistungstransistoren 
gehen. Diese wiederum können, wenn sie leitend sind, die 
Gleichspannungsseite über die dickeren Dioden mit der Wechselstomseite 
verbinden. Das ist dann wohl diese Rückspeisung der Energie. So gesehen 
ist der kleine Trafo nur ein Netztrafo mit 2 gleichen 
Ausgangsspannungen. Jetzt wollte ich einfach mal diese Spannungen 
messen, schalte dazu das Netzteil ans Netz und patsch, eine der beiden 
kleinen Sicherungen ist von dieser Welt gegangen. Das NT lag bei mir 
schon Jahre rum und wurde nicht benutzt. Da sind wohl auch die 2 Tantals 
oder andere Elkos futsch. Jetzt muss ich auch Fehlersuche betreiben. 
Wenn ich weiter gekommen bin, dann kann ich vielleicht noch die 
Spannungen und die Phasenlage ermitteln. Die ist nach meinem eher 
kleinen Verständnis auch wichtig. Ich warte jetzt, bis die fetten Elkos 
leer sind und löt mal die Tantal aus...

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Oha, das tut mir leid.

Ich hab den Trafo mal raus operiert, um sauber messen zu können:

Auf der Seite mit 4 Anschlüssen messe ich zwischen den oberen beiden 
Pins 94 Ohm und zwischen den unteren beiden Pins 106 Ohm. Alle anderen 
Kombinationen haben keinen Durchgang, also keine Änderung gegenüber dem 
eingebauten Zustand.

Ich hab ja noch die org. Steuerung, vielleicht sollte ich da mal rein 
gucken, evtl. kann ich da was ausschlachten...

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Ich hab' das Zerlegen schon begonnen, einer der 100µ40V gibt kein 
Lebenszeichen. Dein Trafo schaut ja ziemlich verbrannt aus, wie 
überlastet und dann hat's die Rs mitgerissen. Ich bin guter Hoffnung, 
dass ich bald das NT wieder unter Spannung setzen kann und dann die 
Spannungen am kleinen Trafo messen kann. Und auch die Phasenlage, also 
wo die Wicklungsanfänge liegen müssen. Aber vielleicht kannst du im 
ausgebauten Zustand erkennen, aus welcher Richtung die Drähte heraus 
kommen, dass du den Wicklungssinn erkennst.

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Eine Sache wundert mich noch, du schriebst, dass die zerstörten 
Widerstände 100 Ohm haben, aber wenn ich an den gleichen Wideständen 
darunter messe, sind es knapp 6 kiloohm. Naja, ich schau mal nach dem 
Farbcode, der wird ja wohl stimmen. Vielleicht sind die anderen 
Widerstände auch gegrillt worden?

: Bearbeitet durch User
Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Leider hat es die hauchdünnen Drähte schon beim Ablösen der Isolierung 
zerrissen. Ich schau morgen mal mit ner Lupe, ob man die 
Wicklungsrichtung trotzdem noch deuten kann.

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Neue Erkenntnisse bezüglich des Trafos. Wenn ich an der primären Seite 
(auf den Bildern die rechte, mit nur einem Spulenanschluß eine 
Gleichspannung anlege, plus oben, dann gibt es auf der sekundären Seite 
einen Puls mit Plus aus den unteren Anschlüssen. Das bei beiden Spulen 
links. Das heißt für mich, primär Spulenanfang am oberen pin, sekundär 
Spulenanfang jeweils an den unteren pins der einzelnen Spulen. Das passt 
soweit zu meiner Theorie, dass die sekundären Spulen Hilfsspannungen mit 
jeweils einer Halbwelle liefern, da die folgenden Schaltungen verdreht 
angeschlossen sind. Die Kathode der Dioden führen mal zum Spulenanfang, 
mal zum Spulenende. Die Spannungsmessung folgt...

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Cool, ich bin auch etwas weiter gekommen, wenn man denn mal richtig 
musst, haben die Widerstände auch die 100 Ohm, die sie haben sollen. 
Welche Leistung müssen die ab können? Kleine 0,6watt hab ich da...

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Ich denke, die verbauten Bonbons haben 0,5W., wenn überhaupt.
Hab' mal geforscht, 1/3 Watt haben die.

: Bearbeitet durch User
Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Klasse, wieder mal ein großes Danke für deine vielen Mühen!

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Die Elkos getauscht, 7A-Sicherung (es steht zumindest eine 7A auf diesen 
kleinen, eingelöteten Sicherungen drauf) hingefummelt. Nochmal mit dem 
Komponententester alles gecheckt und siehe da, einer der TIP 160 hat 
einen Schluß zwischen C und E. Das war wohl die Folge vom kaputten Elko 
und die Sicherung flog wohl zu spät. Jetzt dauert's noch, bis ich einen 
Ersatz gefunden hab'. Wobei, der Transistor ist ausgebaut, eigentlich 
kann ich einschalten. Ich trink' mir mal bisschen Mut an..

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Die Transistoren wollte ich auch noch testen, wie macht man das am 
einfachsten?

Die Kondensatoren laden bei mir alle auf und geben auch Spannung wieder 
ab, von daher denke ich, dass die noch ok sind.

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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So grob mit einem Diodentester. Zwischen Basis und Kollektor/Emitter 
sind ja auch Dioden.

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Ok, das krieg ich hin!

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Stimmt es eigentlich, dass man die Motoren nicht stromlos drehen sollte 
(sind ja kurbeln dran), weil die generierte Spannung die Endstufen 
zerstören kann?
Oder ist genau der Teil, der hier kaputt ist für die Ableitung der 
generierten Ströme zuständig? Wäre das also eine Shunt-Schaltung? Ja ich 
bin kein gelernter Elektriker...

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Ohne dem kaputten Tip160 hab' ich mich jetzt mal getraut, das NT wieder 
einzuschalten. Es ist auch nix weiter unerwartetes passiert. Am kleinen 
Trafo liegen primär 90V~ an, sekundär jeweils genau 13V~. Gemessen bei 
unbelasteten Ausgängen des NT. Wenn man das jetzt auf einen 230V Trafo 
umrechnet, bräuchtest du einen, der 2x 33V liefert. Oder einen der 110V 
Abgriffe hat und dabei 2x 15,9V liefert. Nach meiner unverbindlichen 
Ansicht sollte dann dieser Trafo als Austausch möglich sein, wenn die 
Wicklungssinne entsprechend eingehalten werden.

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Klasse, vielen Dank wieder für deine Hilfe! Den Wicklungssinn werde ich 
wohl nur selbst herausfinden können. Ich bestelle mir einfach ein paar 
Modelle, und dann schauen wir mal...
Meine Transistoren scheinen so weit ok zu sein, auch da werden wir 
sehen, wenn das ganze wieder zusammen gebaut ist. Ganz genau könnte ich 
das wohl nur ausgebaut messen.

Aber da fällt mir ein, bzw wurde beim Suchen gerade in Erinnerung 
gerufen: Wenn Du ohne Abnehmer misst, misst Du dann nicht die 
Leerlaufspannung, die meist höher ist, als die Nenn-Spannung? Also wenn 
ich von 90% Wirkungsgrad ausgehe, was ich jetzt so aufgeschnappt habe, 
müsste ein 2 x 30V Trafo ja passen, und die gibt es auch tatsächlich zu 
kaufen ;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Sönke M. schrieb:
> Wenn Du ohne Abnehmer misst, misst Du dann nicht die
> Leerlaufspannung, die meist höher ist, als die Nenn-Spannung?

Es fehlt nur ein Transistor. Der Trafo liefert den Basisstrom jetzt nur 
für einen Transistor. Beide Spulen liefern gemessen die gleiche 
Spannung. Da scheint nicht so viel Last drauf zu sein. Wenn dein 
Ersatz-Trafo kleinere Spannungen liefert, müsste der Basisstrom auch 
kleiner sein. Dann ist vielleicht die Wirkung der 
Überspannungsunterdrückung etwas geringer. Aber es dürfte nix 
explodieren. Probier mal aus!

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Ja, ich hab mal einen bestellt, ist auch der einzige, den ich auf die 
Schnelle bei den üblichen Verdächtigen gefunden habe.

Weißt du, oder jemand anders, etwas zum oben geschilderten Thema 
Schrittmotor stromlos drehen, wegen induzierter Spannungen?
Werden die wie Überspannungen abgebaut, oder können die die Endstufen 
beschädigen?

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Ich weiß nix dazu, zumindest nix genaues. Bei einem anderen Aufbau von 
mir, mit stepper und treiber und AVR-Kontroller, ergibt es bei 
abgeschalteter Versorgung durch Drehen am stepper eine parasitäre 
Stromversorgung. Das heißt, die Powerled am Kontroller fängt das 
Leuchten an. Es wird also in die Versorgungsleitung rückgespeist.

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Michael K. schrieb:
> Wenn ich an der primären Seite
> (auf den Bildern die rechte, mit nur einem Spulenanschluß eine
> Gleichspannung anlege, plus oben, dann gibt es auf der sekundären Seite
> einen Puls mit Plus aus den unteren Anschlüssen.

Bei meinem neuen Trafo anders rum: Strompuls primäre Seite plus oben, 
gibt bei den sekundären Spulen einen Puls mit ebenfalls plus oben. Da 
der neue Trafo größer ist, muss ich den sowieso über kurze Kabel 
anbinden, kann ich jetzt einfach die primäre seite anders herum 
anschließen, oder ist das zu einfach gedacht?

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Richtig gedacht. Du kannst ja mal verfolgen: der linke Transistor hängt 
an der +70V (Kollektor, meine ich mich zu erinnern) und mit dem Emitter 
an der Anode der dicken Diode und von dort geht es über die obere der 
kleinen Sicherungen zum Sekundäranschluß. Nach meinen Überlegungen 
müssen die Überspannungen dann eingespeist werden, wenn an diesem 
Wechselspannungsanschluß auch Spannung anliegt. Das müsste dann die 
positive Halbwelle sein. Das wäre der positive Puls am kleinen Trafo. 
Verfolge die Leitung dort hin. Ich glaube, das war der obere Anschluß. 
Damit der Transistor zu dem Zeitpunkt leitend wird, braucht es den 
Basisstrom. Den bekommt er, wenn am dem linken 100müElko Pluspol eine 
positive Halbwelle vom Trafo kommt.  Die müsste aus dem unteren Anschluß 
raus kommen. Die kleine Diode, mit der Kathode am oberen Ende der Spule 
passt auch dazu. Diese Verschaltung entspricht auch mein Versuch mit 
einer 9V Batterie die gleichphasigen Pulse zu ermitteln.

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Danke für die Erklärung. Dann werde ich es so versuchen. Einen Platz für 
den größeren Trafo zu finden, ist gar nicht so einfach, ich werde ihn 
wohl unter der Platine vor den großen Elkos platzieren. Langsam wird’s 
spannend...

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Ich würde erst mal die primäre Seite anschließen und sekundär die 
Wechselspannung kontrollieren.

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Genau das hatte ich vor, und dann Puff, sind die neu eingelöteten 
Wiederstände wieder durch geknallt. Richtig mit Feuerwerk...

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Die Zeit für Feuerwerk ist eigentlich nicht mehr. Jetzt ist parallel zum 
Trafo noch dieser rote C. Der könnte ja auch defekt sein und könnte 
einen Kurzschluß verursachen. Ist dein neuer Trafo im Verhältnis zum 
alten recht groß? Das der einfach mehr Strom zieht? Mir ist leider nicht 
klar, was diese R+C+L Kombination bewirken soll. Ich könnte bei meinem 
NT mal mit dem Oszi schau'n, was primär an dem Trafo an Spannungsform 
ankommt. Ein reiner Sinus wird's nicht sein.

Diese Platine ist von der Qualität her an der untersten Grenz 
angesiedelt. Da macht Aus- und Einlöten keinen Spaß. Ist das bei dir 
auch so? Ratz fatz fallen die Lötaugen ab.

: Bearbeitet durch User
Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Ja, meine beste Strategie ist erst die Entlötpumpe zu benutzen, dann 
nochmal heizen und mit Pressluft den Rest rauspusten. Das kühlt auch 
gleich das Bauteil. So hab ich alle easy raus bekommen. Nur beim ersten 
widerstand, wo ich es nur mit der Pumpe versucht habe, hat es ein Auge 
samt Büchse raus gerissen.

Momentan bin ich an einer anderen Baustelle und überlege, das Netzteil 
weiter zu zerlegen, um die Platine ganz raus zu bekommen, nur wo der 
Fehler liegt, weiß ich dann ja immer noch nicht...

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Ich hab mal paar Teile durchgemessen:

drei der 4 Keramik-Dioden sind hin, (was für welche sind das?)
eine der 2 kleinen Sicherungen ist durch.

Um den WIMA zu testen, muss ich die Platine erstmal wieder lösen.

Der neue Trafo hat auf der Sekundär-Seite 90-95 Ohm, also ähnlich wie 
der org. Primärseite ist ähnlich, da kann ich es beim org. nicht mehr 
messen.

Aber vielleicht hab ich auch den Bock geschossen: Ich kann nicht sicher 
sagen, ob die Kabel, die an die Sekundär-Seite des Trafos kommen, beim 
Test nicht mit dem Blechgehäuse Kontakt hatten. Die waren ja noch nicht 
dran, aber das hätte doch "nur" den Trafo zerschiessen können, oder?

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Das ist natürlich Quatsch, die Kabel waren ja gar nicht dran am Trafo. 
Also kann auf den losen Kabeln ja eigentlich auch keine Spannung sein, 
oder?

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Naja, lose Kabel sind Antennen. Vielleicht hat Einstreuung deine 
Transistoren leitend gemacht. Dann floß Strom zur falschen Zeit 
(Halbwelle) und die Ladung aus dem Elko ging in die Spule zurück, mit 
entsprechendem Strom. Ein Kurzschließen der offenen Leitungen wäre 
sicherer gewesen.  Ja, ja, hinterher schreibt sich das leicht. Ersatz 
für die dicken Dioden findest du bei Schaltnetzteilen, Schottkydioden. 
Hoher Strom, hohe Spannungsspitzen. Die kleinen wird man auch durch 
Schottky ersetzen können. Die kleine Sicherung hatte bei mir eine '7' 
aufgestempelt. Ich hab' die durch eine normale 7A Glassicherung mit 
angelöteten Drähten ersetzt.

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Ich hab so gar kein Gefühl für die Dioden, ausm Bauch für die großen 
100V 10A und für die kleinen 100V 5A ?

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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100V für die großen wäre nach meinem Bauch zu knapp. Kannst du keine 
Bezeichnungen entziffern?
Bei den kleinen passen die 100V und von der Baugröße her würde ich von 
3A ausgehen. Ich glaube! das sind reine Gleichrichter für den 
Basisstrom, der paar mA hat. Vielleicht noch bisschen Impulsspitzen 
dazu, dann glaube ich wieder, 2A sollten dicke reichen.

Autor: Sönke M. (alte-socke)
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Ich bau die mal aus, so eingebaut sehe ich nur 1N...24, wobei die Punkte 
irgendwas sein können. Naja, dank gecanelter Flüge kann ich heute und 
morgen nichts machen. Sonst hätte ich das Zeug eben bestellt und könnte, 
wenn ich wieder da bin, gleich weiter basteln :-D

Bei Reichelt finde ich auf die Schnelle bei 10A oder 5A nichts, was über 
100V geht. Ausser was dreibeiniges...

: Bearbeitet durch User
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