Guten Morgen,
wie der Titel des Threads schon sagt, würde mich mal eure Meinung und
Einschätzung zur Zukunft der Automobilindustrie interessieren, v.a.
derjenigen, die in der Branche arbeiten und bereits einige Hypes
miterlebt haben.
Mittlerweile haben die meisten ja mitbekommen, dass
autonomes/automatisiertes Fahren und die Elektromobilität (inkl.
Vernetzung) die großen Trends in der Branche sind. Jedoch mache ich mir
ein wenig Gedanken, wie es in der Zukunft aussehen wird insbesondere
bzgl. Arbeitsplatzsicherheit.
In diesem Artikel (Seite 2) sagt der Prof. auch, dass gerade in
Verbindung mit der Elektromobilität bis zu 20% der Arbeitsplätze
wegfallen werden.
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/stefan-bratzel-zur-zukunft-der-autoindustrie-die-chancen-fuer-deutsche-hersteller-stehen-50-50/13875718.html
Letztens hat auch mein Chef gemeint, dass es Einschätzungen gibt, die
sagen, dass aufgrund des automatisierten Fahrens bis zu 30% der
Arbeitsplätze in Zukunft wegfallen würden, da weniger Autos
produziert/abgesetzt werden. Andererseits habe ich auch mal ein
Interview eines Profs. gelesen, der auf diesem Gebiet mit Daimler
arbeitet und er meinte, dass es frühestens in 20-30 Jahren
vollautomatisiertes Fahren möglich und verfügbar sein wird.
All diese Einschätzungen sind ja durchaus nachvollziehbar, da zum einen
wegen der Elektromobilität einige Bauteile wegfallen/ersetzt werden
durch verschleißärmere bzw. leichter applizierbare.
Zum anderen könnte sich auch der Status des Autos mit dem
automatisierten Fahren verändern. Es ist ja klar, dass das Auto ein
Statussymbol ist und die Leute bereit sind dafür einiges an Geld auf den
Tisch zu legen, was insbesondere den deutschen Premiumhersteller zugute
kommt. Jedoch sind ja auch einige Leute einfach an einer
Mobilitätslösung interessiert, die einen von A nach B, zB von zuhause
zur Arbeit, bringt. Wenn nun vollautomatisiertes Fahren möglich wäre und
ich ein Auto morgens bestelle und dieses autonom mich von zuhause abholt
und mich zur Arbeit fährt, dann würde ich (und wahrscheinlich einige
andere auch), diese Dienstleistung in Anspruch nehmen und vllt auf ein
eigenes Auto verzichten.
Deshalb würde mich mal eure Meinung interessieren, wie ihr die
Entwicklung einschätzt und wie es jobtechnisch in Zukunft aussehen
könnte.
ich halt selbst 30% für deutlich zu wenig!!
Wenn selbstfahrende Autos kommen braucht man ganz erheblich weniger.
Nur wenige werden sich dann noch ein eigenes kaufen.
Wozu auch, wenn man fürn Appel und n Ei in die Stadt gefahren wird, der
Lohn für den Fahrer entfällt ja...
also mit gut 50% sieht das sicher realischtischer aus.
Gerade ältere Leute ab 65 werden kein eigenes Auto mehr haben.
Generell sieht es für D zappenduster aus..wenn die chnesen oder Inder
und danach die Afrikaner loslegen,´...
Wieviele es sein werden wird man später erst sagen können wenn es soweit
ist.
Jedoch ist ja durch die Automatisierung beim Band ect schon etliche
Stellen weggekommen und nur für einzelene Sachen gibt es noch Leute die
was zusammenbauen...
Jedoch wenn selbstfahrende Auto kommen wird sich einiges eh ändern.
Taxen/Bus werden die Computer dann wohl übernehmen da die Firma so auch
viel Geld spart.
Jedoch ob des immer Sinnvoll ist so ne andere Sache.
Wie war des damals mit der Hängebahn die Vollautomatisch gefahren ist
und denn gabs einen Unfall weil ein Müllauto auf der Straße stand und
die ihren Job gemacht haben... seitdem wollte kaum einer noch damit
Fahren und die haben wieder einen Fahrer reingesetzt der nur im Notfall
eingreifen soll..
Aber auch Essenlieferungen oder Paketedienste könnten ihre Fahrer
dadurch ersetzten da so die Kunden selbst ihre Sachen rausholen können
und vorher per Handy ne Nachricht bekommen das in x Minuten ihre Sache
vor der Türe steht...
Aber je mehr Automatisiert wird, braucht man immer weniger Leute für die
ganzen Aufgaben wodurch es nacher immer weniger Arbeit geben wird.
Jedoch je mehr Technik desso mehr kann auch mal Ausfallen und da wir von
so mancher Technik abhänig sind.. (Strom zb)
Zudem wird es da noch Hacker geben die Versuchen was zu Manipulieren....
Die Welt wird wohlhabender und immer mehr Leute können sich
Individualverkehr leisten, Autos werden also immer mehr gebaut, jedoch
nicht unbedingt von BMW sondern eher von Gheely.
Trotzdem sollte Rationalisierung zu immer weniger Arbeitskräften in der
Produktion führen. Die F+E arbeitet aber an Akkus und automatischem
Fahren, jedoch nicht unbedingt bei VW, sondern eher Panasonic und Tesla.
Bei JohnDeere wird man früher automatisch übers Feld fahren, und
Pfirsicherntemaschinen werden mehr Elektromotoren haben als jedes Auto.
Es gibt also genug Jobs für Gute Ings, wer jedoch noch Mami fragen muss
was er arbeiten soll ist im Job unbrauchbar.
Sonja schrieb:> Wozu auch, wenn man fürn Appel und n Ei in die Stadt gefahren wird, der> Lohn für den Fahrer entfällt ja...
Ach was...der wird durch Dividenden für die Aktionäre aufgefressen.
Das Kostensenkungen in der Produktion automatisch auch billigere
Produkte nach sich ziehen..naja, kann man glauben. Muß man aber nicht.
Ob das mit dem autonomen Fahren wirklich so kommt wie mancher
"Zukunftsforscher" sich das ausmalt...ich würde mich dem oben genannten
anschliessen, nicht in den nächsten 20 Jahren.
Die andere Frage, die kaum erörtert wird, ist, ob die Kunden das
überhaupt kaufen werden.
Es gab doch mal irgend so ein Comic, wo ein heute lebender Mensch
eingefroren und 100 Jahre vergessen wurde. Diese zukünftige Welt war
voller fetter, nichtsnutziger Fressmaschinen ohne jede Spur von Bildung,
jegliche Form rudimentärer Anleitung auf ein Bildchen und jede zu
treffende Entscheidung auf das Drücken maximal zwei verschiedener Knöpfe
reduziert.
Ach richtig...Idiocrazy hieß der. Mir scheint der Hype ums autonome
Fahren irgendwie eine solche Gesellschaft zu unterstützen. :(
Also meine Glaskugel sagt, dass Scotty alle Arbeitsplätze
wegrationalisieren wird. Er hört auf der Enterprise auf und macht sich
selbstständig in der Transportbranche.
Das Einzige, was recht sicher gesagt werden kann, ist dass Deutschland
künftig in der Automobilbranche immer weniger zu sagen haben wird. Wenn
selbstfahrende Autos kommen, wird keiner der deutschen Hersteller so
stark davon profitieren, wie die neuen aufstrebenden Märkte. Auch bei
den Elektroautos kommt es mir manchmal vor, als wollte man sie
hierzulande eher aufhalten, als vorwärtsbringen. Die meisten deutschen
Automobilhersteller behandeln dieses Thema recht stiefmütterlich.
Nostredamus schrieb:> Die meisten deutschen> Automobilhersteller behandeln dieses Thema recht stiefmütterlich.
Tja, solange es kaum Kunden dafür gibt....
genervt schrieb:> Tja, solange es kaum Kunden dafür gibt....
Die wird es ohne Zwang auch nicht geben, weil:
-Autofahren dem Fahrer (manchmal) auch Freude macht
-weil er sich einen Busfahrschein kaufen kann, wenn er gefahren werden
will
MfG Paul
1 Liter Diesel hat ca. 10kWh.
50 Liter Diesel haben ca. 500kWh.
50 Liter Diesel kosten ca. 50EUR inkl. staatlicher Abgaben.
Von den 50EUR sind ca. 30EUR staatliche Abgaben. Ohne diese Abgaben
kosten die 50Liter Diesel demnach ca. 20EUR.
Ein Tesla S soll mit 70kWh-Akku eine Reichweite von bis zu 442 km haben.
Das ist das Energieäquivalent von 7 Liter Diesel.
1. Vergleich der Verbräuche:
Angenomme 50% Wirkungsgrad für den Dieselmotor im Winter inkl. Heizung
und 100% für den el. Antrieb.
100* (7*2)/442=> Das Dieselfahrzeug müsste 3L/100km verbrauchen.
Folgerung: Baut man ein Dieselfahrzeug ähnlich flach und windschnittig
und nutzt es ebenso "vorsichtig", so sollte ein Verbrauch von 3 bis 3.5
Litern möglich sein. Aktuell ist man davon gar nicht mehr so weit
entfernt.
2. Relation der Kosten:
April 2016: Die kWh Akku kostet nur noch 190USD-> 200EUR. 70kWh->14000
EUR
Für 14000EUR erhalte ich 35000 Liter abgabenfreien Diesel. Mit besagten
3L Verbrauch entspricht dies einer Laufleistung von über 1Mio km allein
für die Kosten des Akkus. Da hat das Elektroauto noch keine einzige kWh
aus der PV-Anlage getankt, die sich auch nicht kostenlos von selbst auf
das Hausdach montiert.
3. Diesel ist nicht abgabenfrei
Angenommen, alle fahren elektrisch. Wo kommen die Steuereinnahmen dann
her? Wie sieht die Tendenz aus in Anbetracht von Smartmeter, zunehmender
staatlicher Kontrolle über die private PV-Anlage, usw?
4. Elektroauto-Akku zur Stabilisierung des Stromnetzes
kein Kommentar
5. Folgerung:
Die Ölstaaten werden bis zum letzen Tropfen niemals mehr für eine 1kWh
Öl verlangen (können), als was eine kWh beispielsweise aus Solar inkl.
aller Fertigungs- Herstellungs-, Speicherungs- und Transportaufwände
kostet.
6. Folgerung:
Die Frage ist demnach zunächst nicht, welche Energie ein Auto
verbraucht, sondern wie viel davon. Wenn die kWh irgendwann so teuer
ist, dass sich Öl (auch Rapsöl und Gas) nicht mehr lohnt, so müssen wir
uns auch überlegen, womit wir überhaupt im Winter heizen und das Wasser
warm machen wollen. Au weia! Dann brauchen wir uns über Elektromobilität
so oder so keinen Kopf mehr zerbrechen; entweder, weil wir dann genügend
Energie für alles haben oder weil uns dann selbst zum Heizen die Energie
fehlt.
7. Konsequenzen für Anschaffungen:
Berufstätige (auch beim Staat angestellte) kaufen zumeist nicht werktags
zwischen 9 und 17 Uhr ein, sondern abends oder am Wochenende. Selbiges
gilt für Ausflüge.
Wenn sich nun jeder nach 17 Uhr oder am Wochenende ein geeignetes,
großes Fahrzeug leiht, um in der Woche mit einem kleineren,
verbrauchsarmeren Fahrzeug zu pendeln, wo ist da der Vorteil? Diese
Fahrzeuge stehen dann in der Woche tagsüber genauso herum, dann nur eben
beim Vermieter.
Warum sollte sich ein solches Vorgehen in Zukunft rechnen/sinnvoll sein,
wenn es dies aktuell nicht tut/nicht ist. Welche Rolle spielt es für die
Rentabilität der Geschäftsmodelle, ob ich selbst am Steuer sitze oder
nicht und ob der Motor Diesel oder elektrische Energie verbraucht?
ich gebe zu bedenken, dass sich mit dem vollautomatisierten Autofahren
auch beim Bus/Bahnverkehr einiges ändern wird
Denn wenn dem Auto-FAHRER gerade auf Langstrecken die "Last" der
ständigen Fahrzeugbedienung abgenommen wird, wird er eher das flexible
und trotzdem bequeme Verkehrsmittel Auto wählen.
Für den Fahrer selbst stellte ja das Bahn-/Busfahren bisher auch eine
von ihm unüberwachte "vollautomatisierte" Leistung dar.
Er bleibt jedoch mit dem Auto weiterhin flexibel, solange im Auto
optional weiterhin manuelle Bedienelemente eingebaut bleiben. (siehe
originales "Total Recall" als Arnie die Fahrerpuppe aus dem Taxi
"deplatziert")
Somit schlägt er zwei Fliegen mit einer Klappe.
Insofern wird es eine Bewegung HIN zum Auto geben.
Gut, es wird weiterhin Geschäftsleute geben, die beim Fahren am
Rechner/am Telefon/schriftlich arbeiten wollen und müssen, diese werden
weiterhin die Bahn wählen.
Nicht umsonst hat das Energiesteuergesetz das Mineralölsteuergesetz
abgelöst. Wegfallende Kraftstoffsteuereinnahmen könnten einfach durch
"Stromsteuern" ersetzt werden.
asdf schrieb:> Nicht umsonst hat das Energiesteuergesetz das Mineralölsteuergesetz> abgelöst. Wegfallende Kraftstoffsteuereinnahmen könnten einfach durch> "Stromsteuern" ersetzt werden.
Oh, oh! Das ist hier aber gar nicht gern gesehen -es könnet als Kritik
aufgefasst werden. Gestern erst wurde ein entsprechender Beitrag von mir
mit dazugehörigem Link gelöscht.
MfG Paul
Mike B. schrieb:> Insofern wird es eine Bewegung HIN zum Auto geben.
Wenn es das vollautomatisierte Fahren auch ohne Passagier gibt (und erst
dann ist grossflaechiges Carsharing erst denkbar), dann koennten
ploetzlich auch Kinder Autofahren, was eine zusaetzliche Belastung
fuer die Strassen darstellt. Auch Leerfahrten sind zusaetzliche
"Personenkilometer".
Urbane Regionen sind aber heute schon enorm staubelastet. Es kann also
gut sein, dass der Oeffentliche Verkehr sogar deutlich attraktiver wird.
Auch die autonomen Autos müssen gebaut und entwickelt werden und solange
es Menschen gibt, werden die auch individuell fahren wollen.
Schon JETZT ist es ja so, dass Viele die könnten, die Bahn und ÖPNV
meiden, weil sie von den anderen nicht angequatscht oder angestunken
werden wollen!
Schon mal ein Leihauto gehabt? Man hat immer einen zusätlzichen Aufwand,
es zu holen und zurückzubringen, bekommt Ärger mit verbeutelten Türen
und Unfallfolgen. Das kostet Zeit!
Und die shared Autos sind die Schlimmsten! Die stinken wie die Pest und
sind voller Pilze und Bazillen von anderen. Leute die shard Autos fahren
sind noch kränker, als die die Bus fahren und sich anstecken!
Ich fahre meine alte Schluppe und kann selber entscheiden, wann ich
tanke und ob ich es reparieren lasse! Es ist ausserdem sehr
wirtschaftlich, das Auto zu fahren und ständig 30 Cent abzusetzen. Und
ich fahre die Kiste alleine. Sie richt nach mir und ich kann meine CDs
drin liegen lassen, meine Notfallkiste, eine Flasche Wasser und mein
Verbandzeugs, meine Medikamente und alles!
Das alles geht bei einen Leihwagen nicht!
Gerade die Alten, die Geld haben, kaufen sich lieber einen eigenen
kleinen Elektrowagen.
Die sind übrigens durchaus gute Energiespeicher, wenn man eine
Solaranlage hat und die Sonne stark scheint!
Rechter schrieb:> Gerade die Alten, die Geld haben, kaufen sich lieber einen eigenen> kleinen Elektrowagen.>> Die sind übrigens durchaus gute Energiespeicher, wenn man eine> Solaranlage hat und die Sonne stark scheint!
Dann zähl nochmal nach, in welchen Monaten Du die meisten kWhs für
Licht, Backofen, warme Bäder und Duschen sowie Heizung verbrauchst und
wann Du für jede verfügbare kWh im E-Auto dankbar bist, damit Du während
der Fahrt nicht drin fest frierst.
...glücklicherweise werden die PKW-Diesel auch immer kleiner. Bald kann
ein kleiner 3-Zylinder 0.8L Diesel für kleines Geld in den Keller. 10%
Biodiesel-kombatibel ist der ja auch schon. Dann bekommt endlich jeder
ein Micro-BHKW zum akzeptablen Preis und mit hohem el. Wirkungsgrad
(notfalls für die Wärmepumpe). Für Holzöfen bliebe der Stirling.
Entwickelt nur keiner, weil nicht gewünscht.
Es geht um die kostenlose Solarenergie, die man dann auffangen kann,
wenn sie anfällt.
Global geht es um die Speicherung von Enerie, weil die AKWs permanent
laufen und der Stromverbrauch schwankt. In den Morgenstunden und
Abstunden verbutzeln die Leute den meisten Strom. Nachts laufen die
Kraftwerke und die Pumpspeicherwerke müssen es auffangen. Deshalb haben
viele ja nach wie vor billigen Nachtstrom und die Firmen bekommen
günstige Tarif für ihren Strom ausserhalb der Stosszeiten. Beispiel ist
ein Alu/Metallschmelze in der Nähe. Die werfen die volle Öfenkapazität
erst ab 9.00 morgens an, wenn die Meisten aus dem Haus sind und fahren
gegen 17.00 die Kapazität runter. Die fahren 80% des Tages mit
Billigstrom. Nachts läuft die andere Schicht ab 22.00 bis 5.00 mit 90%
der Zeit Billigstrom! Die zahlen etwa 30% dessen, was wir Normales
zahlen.
Das alles ist der Fall, weil Strom sehr ungleichmässig anfällt und das
Speichern sehr aufwändig ist. Z.B. beziehen wir einen großen Anteil des
Stroms inzwischen aus Ländern wie Norwegen, die viele Pumpspeicherwerke
haben und uns die Tagesspitzen abfangen. Zu entsprechenden Preisen!
Wenn man in D noch ein paar mehr Akkus am Netz hätte, wäre das schon von
Vorteil und E-Autos können solche "Akkus" sein. Sicher nicht zu 100%
aber sicher mehr als 10%. Und das wäre bei 50 Mio E-Autos eine ganze
Menge.
Es gibt z.B. viele Solarbetreiber, die für 6000,- Euro eine
Speichereinrichtung kaufen. Das ist schon die Differenz zum E-Auto. Bei
mir funktioniert das prächtig! Ich lade, wenn ich Solarstrom habe oder
am Netz, wenn es billig ist - also tagsüber. Das geht in der Firma und
Daheim, jenachdem wo ich bin.
asdf schrieb:> Wegfallende Kraftstoffsteuereinnahmen könnten einfach durch> "Stromsteuern" ersetzt werden.
Gibt es doch schon längst. Die Abgabenlast sieht bei elektrischer
Energie aktuell ähnlich aus wie die beim Benzin. Stromsteuer,
Märchensteuer, EEG-Umlage und Konzession...machen etwa zwei Drittel
dessen aus, was man an Ende zu bezalen hat.
Rechter schrieb:> Auch die autonomen Autos müssen gebaut und entwickelt werden und> solange> es Menschen gibt, werden die auch individuell fahren wollen.
Das ist mir schon klar, aber wie anfangs erwähnt, würde sich die Anzahl
an abgesetzten Autos verringern. Sprich es würden weniger Autos
produziert/enwickelt werden.
> Schon JETZT ist es ja so, dass Viele die könnten, die Bahn und ÖPNV> meiden, weil sie von den anderen nicht angequatscht oder angestunken> werden wollen!
Das denke ich nicht. Der Hauptgrund ist eher der, dass es Bahn/ÖPNV eher
unpraktisch ist, v.a. weil man sich an die Fahrzeiten anpassen muss und
meistens auch umsteigen muss und deshalb vieles unpraktisch wird
(Wartezeit auf den entsprechenden Anschlusszug/-bus)
> Schon mal ein Leihauto gehabt? Man hat immer einen zusätlzichen Aufwand,> es zu holen und zurückzubringen, bekommt Ärger mit verbeutelten Türen> und Unfallfolgen. Das kostet Zeit!>> Und die shared Autos sind die Schlimmsten! Die stinken wie die Pest und> sind voller Pilze und Bazillen von anderen. Leute die shard Autos fahren> sind noch kränker, als die die Bus fahren und sich anstecken!
Dies ist wahrlich ein Gegenargument. Jedoch könnte ich mir vorstellen,
dass es ein Zweiklassensystem wird: die breite Masse wird sich mit
(automatisiertem) Carsharing zufrieden geben müssen und die
wohlhabenderen werden ihre Luxus-Autos kaufen/fahren. Das System würde
auch Sinn für die Autohersteller machen: hohe Margen werden sie durch
den Verkauf von Luxus-Autos machen, was heute schon der Fall ist, und
aber gleichzeitig als Mobilitätsdienstleister agieren und
Carsharing-Dienste anbieten.
Nichtsdestotrotz werden schlussendlich weniger Autos abgesetzt.
> Ich fahre meine alte Schluppe und kann selber entscheiden, wann ich> tanke und ob ich es reparieren lasse! Es ist ausserdem sehr> wirtschaftlich, das Auto zu fahren und ständig 30 Cent abzusetzen. Und> ich fahre die Kiste alleine. Sie richt nach mir und ich kann meine CDs> drin liegen lassen, meine Notfallkiste, eine Flasche Wasser und mein> Verbandzeugs, meine Medikamente und alles!>> Das alles geht bei einen Leihwagen nicht!
Naja falls die Mehrheit der Menschen autonomes Carsharing in Anspruch
nehmen würden und die Autohersteller dadurch merken, dass mit
klassischen Autos nicht mehr soviel Geld gemacht werden kann und sich
deshalb dazu entschliessen weniger Autos für Privatkäufer zu bauen und
dementsprechend die Preise steigen (z.B. um Faktor 2), dann wird dir
wahrscheinlich auch nichts anderes bleiben.
VonAnachB schrieb:> Deshalb würde mich mal eure Meinung interessieren, wie ihr die> Entwicklung einschätzt und wie es jobtechnisch in Zukunft aussehen> könnte.
Ändert sich nix, autonomes Fahren wird noch lange Zeit ein
Nischenprodukt bleiben und auch nur reibungslos klappen, wenn alle
Fahrzeuge damit ausgerüstet sind. Dann könnte man auf Kraftfahrstraßen
und Autobahnen über artreinen Betrieb nachdenken. Kein Hersteller kann
es sich erlauben, wenn es knallt, Schadensansprüche in Milliarden
abzudrücken, okay VW vielleicht schon. :-)
Die größte Krise der Autobauer ist, dass die fossile Energie zu teuer
wird und sich Otto-Normmal-Verbraucher kein klassisches Neuzeitauto
inkl. Unterhalt mehr leisten kann.
Die Entwicklung wird vermehrt auf Kabinenroller spätestens in den
nächsten 20 Jahren umschwenken, die nur die ein Viertel wiegen und max.
ein Fünftel des Luftwiderstandes bieten. Alle anderen schweren Karossen
sind in der Serienproduktion zum Tode verurteilt. Und Elektro wirds auch
nicht richten, Stromerzeugung und Verteilung ungelöste bis nicht
vollständig lösbare Probleme in den Dimensionen, die dann gebraucht
werden, wenn die Konsumenten aller Welt umschwenken würden/müssten.
Die Menschheit hat ein gravierendes Problem, ihr Primärenergiebedarf ist
um Faktoren zu hoch und lässt sich nie mit im Leben noch nicht mal
ansatzweise mit regenerativen Energien decken.
Und der Primärenergiebedarf steigt weiter wegen Lebenstandardsteigerung
in den Schwellenländern und immer mehr Überbevölkerung. Und der
Individualverkehr spielt beim Verbrauch ein immense Rolle. Also muss
reduziert werden.
Das ist die Zukunft und nicht irgendwelche selbstfahrende Autos im
Happy-Phantasialand.
Das ist alles nur Marketingag, Bauernfängerei und Beschäftigungstherapie
für die Ingenieur- und Informatikerheere.
Lars R. schrieb:> ...glücklicherweise werden die PKW-Diesel auch immer kleiner. Bald kann> ein kleiner 3-Zylinder 0.8L Diesel für kleines Geld in den Keller.
Schön und gut aber bei ausgebauten Kellern gibt es es Lrämproblem. Ich
brauche keine Gesumme um die Ohren! Meine Heizung nutzt Gas und das
rauscht nur angenehm im Nachbarraum. Außerdem brauchst Du dafür wieder
steuerbefreites Sonderdiesel und das musst Du Dir auch wieder holen.
Kostet Zeit und Geld.
Ein Gas-KW, der Strom macht, wäre da schon eher mein Fall!
Ich habe das aber durchgerechnet und es lohnt sich nicht!
Strom und Gas sind momentan sehr billig! Wir beziehen alles über die
unabhängig Firma "Bürger-Gas" und die kaufen den Strom z.B. in Norwegen.
Ist super billig. Erheblich günstiger, als bei Yellow. Und wenn man
Strom UND Gas bei denen kauft ist es nochmal günstiger. Haben letztens
erst wieder die Tarife gesenkt und zum 1.11 wird es nochmal billiger!
Wenn es mal wieder harte Winter gibt, nehme ich mir so einen Blockheizer
mit Gas-Betrieb! Der kann dann die Stromrechnung senken und macht mir
den Hobbraum kostenlos warm. Das Mehr an Gas zahlt zur Hälfte das
Finanzamt, weil ich das absetzen kann :-)
Rechter schrieb:> Es geht um die kostenlose Solarenergie, die man dann auffangen kann,> wenn sie anfällt.
Ich stimme Dir zu, dass mit aktuell verfügbarer Technologie über 24h,
ggf 72h gepuffert werden kann. Aber nicht über den Jahresverlauf und
erst recht nicht ökonomisch sinnvoll. Solang ich die Geräte und
großindustriellen Anlagen zur Überbrückung der kalten Jahreszeit, wo der
Löwenanteil des Bedarfs an kWh sowohl el. als auch in Wäme anfällt,
überbrücken muss, kann ich mir zusätzliche, teure Geräte zur
Überbrückung der Sommernächte (wenn ohnehin der Bedarf relativ gering
ist) auch sparen.
Gerade im Sommer, wenn ich wenige kWhs benötige, ist es mir weniger
wichtig, wenn die elektrischen kWhs weniger effizient (bespielsweise mit
unnötiger Abwärme) produziert werden. Wichtiger sind die Kosten dann,
wenn der Bedarf hoch ist.
Dass das aktuelle System die Kosten verschleiert und zur Miete wohnende
Krankenschwestern das Stromnetz und das Kohlekraftwerk für die
Solaranlagenbesitzer mitbezahlen, steht auf einem anderen Blatt. Wenn Du
nur im Winter el. Strom beziehst, sollte Dich die kWh 2 EUR kosten. Das
wäre gerecht. Ok, so ist es nicht und es solle jeder für sich
wirtschaftlich sinnvoll im Rahmen der aktuellen Bedingungen handeln.
Aber man braucht nicht noch stolz drauf sein, die Volkswirtschaft zu
ruinieren.
> Es gibt z.B. viele Solarbetreiber, die für 6000,- Euro eine> Speichereinrichtung kaufen.
Dafür gibt es 132.000 kWh in Öl. (bei 50cent/Liter)
Lars R. schrieb:> Dass das aktuelle System die Kosten verschleiert und zur Miete wohnende> Krankenschwestern das Stromnetz und das Kohlekraftwerk für die> Solaranlagenbesitzer mitbezahlen, steht auf einem anderen Blatt.
Volle Zustimmung. Das ist die schreiende Ungerechtigkeit, aber die
Nutznießer schreiben sich noch auf ihre Fahnen, was sie doch Gutes tun.
:((
MfG Paul
(Ja, lösch's nur wieder! -und wenn es bis Dahin nur EINER lesen konnte,
es war besser als KEINER)
VonAnachB schrieb:>> Schon JETZT ist es ja so, dass Viele die könnten, die Bahn und ÖPNV>> meiden, weil sie von den anderen nicht angequatscht oder angestunken>> werden wollen!>> Das denke ich nicht. Der Hauptgrund ist eher der, dass es Bahn/ÖPNV eher> unpraktisch ist, v.a. weil man sich an die Fahrzeiten anpassen muss und> meistens auch umsteigen muss und deshalb vieles unpraktisch wird> (Wartezeit auf den entsprechenden Anschlusszug/-bus)
Car sharing-Auto kann auch nicht vor jeder Tür stehen. Wie lang bist Du
bereit auf das Auto zu warten? Weist Du überhaupt selbst im Voraus, wann
genau Du losfahren wirst? Wenn Du Dich festlegst, bist Du ähnlich
gebunden, wie mit den Öffentlichen. Ggf. ist das Fz auch gerade nur in
bestimmten Zeitfenstern (zu akzeptablen Kosten) verfügbar.
Wenn Du es für einen halben Tag buchst und das jeder so macht: Das
kannst du heute auch schon fast haben.
Lars R. schrieb:>> Es gibt z.B. viele Solarbetreiber, die für 6000,- Euro eine>> Speichereinrichtung kaufen.>> Dafür gibt es 132.000 kWh in Öl. (bei 50cent/Liter)
... eben! und mit dem auto-akku habe ich den kostenlos
habs mir ja durchgerechnet - das e auto lohnt für mich
ich setze das von der steuer ab und kassiere den vorteil als
privatvorteil. ich habe mir den listenpreis hochrechnen lassen und den
maximalen preisvorteil als steuerstattung auszahlen lassen - zudem
konnte der händler das auto so ohne rabatt verkaufen und hat dafür
meinen alten privaten erhöht in zahlung genommen, was ich nicht
versteuern muss
das auto ist so letztlich wirschaftlich
asdf schrieb:> Nicht umsonst hat das Energiesteuergesetz das> Mineralölsteuergesetz> abgelöst. Wegfallende Kraftstoffsteuereinnahmen könnten einfach durch> "Stromsteuern" ersetzt werden.
das StromSteuergesetz gibt es trotzdem noch, das ist nicht im EnStG
enthalten
Das mit dem autonomen Carsharing wird vielleicht auch ein Fluch werden.
Entweder wird es so extrem teuer dass du dir auch ein eigenes Auto
leisten kannst oder es wird etwas extrem billiges, mit jetziger ÖPNV
Qualität, Wartezeiten, überall Werbung weil ja noch ein weiterer
Betreiber dazwischen Gewinn machen will.
Und dass 30% weniger Autos gebraucht werden halte ich für ausgemachten
Humbug! Wenn, dann muss man die Qualität der Autos mit einbeziehen. Dem
Einzelnen kann man natürlich Verreckerkarren aufs Auge drücken, die nach
der Garantiezeit Sang und Klanglos aufgeben, bei einem Carsharer, der
tausende Autos abnimmt lässt sich das nicht so einfach machen und die
Hersteller müssen wirklich Langzeitqualität liefern. Sieht man ja bei
Bussen und LKWs, 500.000km sind da nichts.
Und dann sind noch die ganzen bahngeplagten Bahnbenutzer. Ich behaupte
mal: Den Service der Bahn kriegt jeder autonome Carsharer locker hin.
Meine Glaskugel sagt, dass in Deutschland mehr als 30% der Jobs in der
Automobilindustrie wegfallen werden weil die deutsche Autoindustrie die
Elektromobilität verpennen wird. Noch heute werden in Deutschland mehr
Gelder in die Forschung der Verbrenner gesteckt um den Wirkungsgrad
erfolglos ein paar hundertstel Prozent zu steigern, anstatt gleich die
Forschung von Batterien und Elektroantrieben vorranzutreiben.
Stattdessen wird lieber von Tesla eingekauft anstatt was selber zu
entwickeln. Sieht man auch an den Stellenausschreibungen. Ingenieure für
Motorprüfstände und für die Entwicklung von Motorsteuergeräte für
Verbrenner werden gesucht. Für Elektromobilität gibt es kaum Stellen.
Meine Glaskugel sagt, dass die Chinesen die deutsche Autoindustrie
schneller überholen wird als diese das registrieren kann.
Die Chinesen gehen kein Risko ein, die erfinden nichts selber. Wenn die
Chinesen etwas bauen, dann nur, wenn es woanders erfunden wurde und dort
etabliert und erfolgreich ist. Das bedeutet, die Elektroautos müssen
erstmal in den USA (oder sonstwo) erfolgreich sein, damit die Chinesen
auch aufspringen. Es könnte ja auch sein, dass Elektromobilität und/oder
autonomes Fahren floppt. Im Übrigen sind das zwei unabhängige Dinge.
Deutschland sehe ich so oder so am absteigenden Ast, völlig unabhängig
von der Automobilindustrie. Zu hohe Steuern, Energiepreise,
Umweltauflagen, Löhne (durch zu hohe Lebenshaltungskosten).
Ausserdem stellt China auch Autos mit Verbrennungsmotoren her. Und
solange die Qualität chinesischer Produkte nicht (west)europäisches,
nordamerikanisches, oder japanisches/südkoreanisches Niveau erreicht,
werden sich die anderen Autohersteller wohl keine Sorgen machen müssen.
Auch ist fraglich, wie lange der Lohnvorteil in China noch bestehen
bleibt. Im Gegensatz zu Deutschland steigen die Löhne in China nämlich
und es ist denkbar, dass sich das Lohnniveau in China in 10-20 Jahren an
das von "entwickelten" Ländern angeglichen hat.
Tasg schrieb:> Die Chinesen gehen kein Risko ein, die erfinden nichts selber. Wenn die> Chinesen etwas bauen, dann nur, wenn es woanders erfunden wurde und dort> etabliert und erfolgreich ist.
Das war einmal. Die holen ganz schnell auf. In den 80ern hat man auch
über die Japaner gesagt die könnten nur kopieren. Heute sind sie die
Innovationstreiber.
Zukunftsforscher schrieb:> Meine Glaskugel sagt, dass in Deutschland mehr als 30% der Jobs in> der Automobilindustrie wegfallen werden weil die deutsche Autoindustrie> die Elektromobilität verpennen wird.
E-Autos sind Luxusgüter, solange da keine Aussicht auf Änderung besteht,
wird da keiner einen Run drauf machen...
Es lohnt sich derzeit noch, die Optimierung der Verbrenner zu forcieren.
Steigt mal in einen BYD, Geely, Great Wall oder Chery ein. Die neuste
Generation ist besser verarbeitet als jeder Ami Schlitten.
In den Ostküsten-Städten geht kaum ein Chinese mit unter 600€ monatlich
nachhause (wovon ca. 80% netto noch ankommen).
Die steigenden Löhne sind deren großes Problem, denn dort wird sehr viel
noch von Hand mit Man power gemacht. Es geht systembedingt aber auch
nicht anders, da können keine 7% arbeitslos sein.
Die Exporteure haben sich doch lange aus China verabschiedet weil zu
teuer. Dort geblieben sind nur Leute, die mit dem Markt massiv Gewinn
machen wie VW. In China wird es 2020 eine halbe Milliarde Menschen im
Mittelstand geben, die rufbedingt heiss auf deutsche Produkte wie Adidas
sind.
Und die deutschen OEMs setzen ja auch auf car sharing bzw autonomes
Fahren. Selbst VW hat angekündigt einen riesigen Zulieferer schaffen zu
wollen, der ihre fertig-entwickelten Verbrenner und Getriebe vertickt.
So schliesst sich nämlich der Kreis, die wissen auch bescheid.
Warum sollen steigende Löhne ein Problem sein? Höhere Löhne könnten auch
eine Chance sein (mehr Konsum, mehr Arbeitsplätze). Ausserdem bedeutet
Automatisierung ja nicht gleich Arbeitslosigkeit. Es können auch
woanders wieder neue Arbeitsplätze geschaffen werden (Dienstleistung,
Entwicklung).
Laut Wikipedia arbeiten dort immer noch ca. 30% in der Landwirtschaft.
Das ist schon hart verglichen mit dem ~1% in der USA.
Das mag sein, dass höhere Löhne eine Chance sind. Aber nicht wenn deine
Produktion kaum bis gar nicht automatisiert ist, die weltweite
Konkurrenz aber schon. Da gibt es 40 OEMs im Markt, aber alle
einheimischen haben ne kleine Stückzahl und sind staatlich getrieben.
Nur VW und GM mit ihren Stückzahlen nehmen sich ca 30% vom Markt.
Nicht nur die 30% in der Landwirtschaft sind hart, sondern in China gibt
es neben Geister-Städten und -Autobahnen auch Geister-Unternehmen. Die
haben nichts zutun, kommen aber zur Arbeit und werden bezahlt, aus
Gründen der Wirtschaft und um den Sozialfrieden.
Ich sehe haufenweise riesige neue Gebäude leer stehen, manchmal
eindutzend den gleichen Types nebeneinander, wo man keine Klimaanlage
aussen sieht, also keiner wohnt. Keine Ahnung, wie lange das noch gut
gehen kann. Irgendwann mal kann der Staat auch nicht mehr stützen.
Die Chinesen wollen westliche Waren, so kann man natürlich keinen
Binnenkonsum schaffen. Auch einer der Gründe, warum Deutschland so gut
läuft, weil die Ausländer glauben, dass die Produkte immer noch besser
sind.
Und andere nette Beispiele: in China tankt keiner selbst sein Auto,
selbst in fastfood-ketten bringt keiner das Tablett weg und fast niemand
interessiert sich für effizienz oder verbesserung. Dann wird sich halt
jedes Mal für ein Teil gebückt oder noch besser ständig ins Lager
gerannt.
GLY schrieb:> Die Chinesen wollen westliche Waren, so kann man natürlich keinen> Binnenkonsum schaffen. Auch einer der Gründe, warum Deutschland so gut> läuft, weil die Ausländer glauben, dass die Produkte immer noch besser> sind.
Das Thema gehen die Chinesen doch schon massiv an. Chinesische
Investoren kaufen deutsche Unternehmen auf. Die Chinesen bekommen ihre
westliche Ware und China funktionierende Firmen - aus chinesischer Sicht
eine perfekte Win-Win Situation.
Und die Rohstoffe kommen von chinesischen Firmen in Afrika ...
Das abgeschwächte Wirtschaftswachstum in China hat für viele
afrikanische Länder katastrophale Folgen. Besonders die
Rohstoffexporteure trifft es hart - im vergangenen Jahr sind die
afrikanischen Ausfuhren um fast 40 Prozent eingebrochen.
Korrekt, aber mir ist bisher keine "Stromsteuer" für Fortbewegungszwecke
bekannt, daher der Einwand.
Elektromobilität: Wurde den "Gutmenschen" schon einmal eine
"Well-2-Wheel" Bilanz zu Elektrofahrzeugen mit derzeitigem Strommix in
Deutschland präsentiert? Sowie eine Lebenszyklusbetrachtung hinsichtlich
Schadstoffe (Produktion->Entsorgung)? Mit dem Wegfall des Atomstroms,
der Renaissance der Braunkohle und der gleichzeitigen Stagnation
erneuerbarer Energien, wäre da nicht der Diesel prädestiniert um den CO2
Output im Individualverkehr zu minimieren? Von den Kühlcontainern ohne
Abgasnachbehandlung ganz zu schweigen. Fragen über Fragen.
> Es lohnt sich derzeit noch, die Optimierung der Verbrenner zu forcieren.
Da wird nichts mehr optimiert. Da wird nur noch sinnlos Geld verbrannt.
Da haben noch zuviele Leute Angst ihre Kompetenz würde obolet werden.
Deshalb wird nichts Neues (Elektro) gemacht. Eine ideale Chance für die
Chinesen.
Optimiert wird bei den Verbrennern bestenfalls das Marketing und die
Verarsche der Kunden. Der Wirkungsgrad der Verbrenner ist nunmal
physikalisch bedingt sehr schlecht und die Herstellung der Verbrenner
ist teuer.
https://www.youtube.com/watch?v=5V7DvFFBLJg
Paul schrieb:> Deshalb wird nichts Neues (Elektro) gemacht. Eine ideale Chance für die> Chinesen.
Dir ist schon klar, wie alt "Elektro" schon ist?
Oje....
Paul schrieb:> Da wird nichts mehr optimiert
Schwätzer.
Bei Elekttoautos wird nichts mehr optimiert. Da werden nur noch frech
Steuerfördermittel abgezockt. Da haben noch zuviele Leute nicht
begriffen dass Elektro schon vor 115 Jahren durch Verbrenner überflügelt
wurde. Viele Leute haben aber seitdem nichts gelernt. Eine ideale Chance
für Dummschwätzer.
Optimiert wird bei den Elektromotoren bestenfalls die steuerliche
Förderung und ewige Werbeversprechen gegenüber den Kunden. Das
Mitschleppen von Akkus ist nunmal physikalisch bedingt sehr schlecht und
Strom aus Akkus ist immer teuer.
Wer aus überschüssigem Strom erst Wasser in Wasserstoff, dann Methan aus
Wasserstoff und dann Methanol gewinnt durch Verbinden mit CO2, der hat
umweltneutral hocheffektiven Treibstoff, bei dem alle bisherigen
Infrastrukturen (Erdgasleitungen und -Speicher, Tanklager und Tankwagen,
Tanks und Verbrennermotoren) nicht weggeschmissen werden muss.
Paul schrieb:> Dummschwätzer nix verstanden
Kannst ja deine innovativen Beratertätigkeiten der Automobilindustrie
anbieten, die brauchen bestimmt noch eine Stammtischmaulhure, die ihnen
erzählt, was sie verkaufen können.
Ich denk nicht, dass die Folgen schon abschaetzbar sind.
Selbstfahrendes Carsharing ? Vielleicht. Dann mit Bewertung wie beim
AirBnb, du willst ja keinen Anonymen deinen Wagen vollkotzen lassen.
Denn Alk trinken waehrend der Fahrt ist ja wieder erlaubt, da alles
Beifahrer sind...
Welches Leitsystem laesst denn deinen Wagen fahren ? Dein Wagen kann ja
nicht entscheiden wen er einsteigen lassen wuerde.
Ich denke die Zukunft ist rosig, denn es ist genuegend Geld da zu
entwickeln. Auch wenn am Ende Google zB Benz kauft, gibt es trotzdem
viel zu tun.
Man sollte sich von der Vorstellung loesen, es gaebe eine
zukunftssichere Technologie. Je spezialisierter eine Technologie ist,
desto hoeher ist die Change irgendwann abgeloest zu werden. Deswegen
sollte man genuegend breit aufgestellt sein und bleiben.
Solange kein besserer Energiespeicher als dieser Lithium-Ionen-Akku
entwickelt wird, sehe ich auch keine Chance für Elektroautos. Entgegen
aller Befürchtungen werden die fossilen Rohstoffe (Öl, Kohle) wohl doch
nicht in nächster Zeit ausgehen. Sollte es irgendwann mal nicht mehr
genug davon geben, kann man ja flüssige Brennstoffe durch Solarenergie
auch aus Luft synthetisieren.
As-I-Roved-Out schrieb:> Zum Nachlesen die Labertasche schlechthin:> http://www.n-tv.de/wirtschaft/Die-grossen-Irrtuemer-der-Autoindustrie-article18658501.html
Warum die Labertasche? Ich finde eher Labertaschen diejenigen die
ständig über die tolle Zukunft der selbstfahrenden Autos erzählen. Wer
braucht selbstfahrende Autos? Richtig, bis auf ein Paar Anwendungen so
gut wie niemand. Nur die Autoindustrie die Gewinne maximieren will. Was
wir wirklich dringend brauchen wären neue Antriebe ohne
Umweltverschmutzung und ohne Barberei die schon seit mehr als 100 Jahren
passiert dass der Dreck, und somit auch großer Anteil der Energie,
einfach durch den Auspuff entsort wird. Dazu braucht man noch eine ganz
neue Infrastruktur. Da gibt es wirklich nachholbedarf als diesen
blödsinnigen Autopiloten.
Die Auflösung der Kameras und überhaupt die Erfassung der Sensoren ist
überhaupt nicht so weit dass man hier ernsthaft über Autopilot-Funktion
nachdenken kann, ganz zu schweigen von der künstlichen Logik die auch
moralische Entscheidungen treffen muss.
Wie wäre es mit einer universellen und günstigen Lösung des
Bremsassistenten für LKW's dass hässiliche Auffahrunfälle mit der Tötung
einer ganzen Familie verhindert werden? Und wie wäre es z.B. mit der
Rostbeseitigung? Viele neue Modelle haben Rostprobleme weil BWL-ler hier
bis zum Centbruchteil alles weggespart wurde.
Fazit: Es gibt hier so viel Nachholbedarf dass man sich mit dem
Autopiloten-Quatsch erst nicht auseinander setzen muss. Viele Autos
haben mittlerweile so feine Joystick-Hebelchen zum Antippen so dass man
den Eindruck bekommmt, der moderne Fahrer kann sich gar nicht mehr
bewegen und liegt kraflos auf seiner Barre.
Kai A. schrieb:> Aber auch Essenlieferungen oder Paketedienste könnten ihre Fahrer> dadurch ersetzten da so die Kunden selbst ihre Sachen rausholen können> und vorher per Handy ne Nachricht bekommen das in x Minuten ihre Sache> vor der Türe steht...
Du hast einerseits doch ein Beispiel gennant wo niemand mit so einem
vollautomatisiertem Bus fahren wollte, und hier meinst du dass
Paketdienst ohne Fahrer funktionieren soll? Hast du überhaupt schon
gesehen wo so ein Paket-Transporter überall parken muss um in der Stadt
Pakete auszuliefern? Nie im Leben wird das eine blöde Autopilot-Kiste
hinbekommen. Man kann einer Blödkiste sagen sie soll geradeaus fahren,
und mit viel Glück und ohne Menschen und Gegenstände auf der Fahrbahn
geht es gut, aber in der Stadt wo die Umgebung extrem dynamisch ist,
wird so etwas garantiert in die Hose gehen.
Gästchen schrieb:> Hast du überhaupt schon> gesehen wo so ein Paket-Transporter überall parken muss um in der Stadt> Pakete auszuliefern? Nie im Leben wird das eine blöde Autopilot-Kiste> hinbekommen. Man kann einer Blödkiste sagen sie soll geradeaus fahren,> und mit viel Glück und ohne Menschen und Gegenstände auf der Fahrbahn> geht es gut, aber in der Stadt wo die Umgebung extrem dynamisch ist,> wird so etwas garantiert in die Hose gehen.
Vor allem müssten sie dann permanent gegen die StVO verstoßen, denn die
Paketfahrer parken - natürlich - auch im absoluten Halteverbot. Weil es
anders oft gar nicht machbar ist. Und da sagt auch keiner etwas, weil
alle wissen, dass es nur so geht.
Aber: kein Hersteller wird sich auf dieses rechtliche Glatteis wagen.
In anderen Threads haben wir ja schon sehr oft auftretende Situationen
diskutiert, in denen autonome Fahrzeuge versagen, weil ihnen implizites
Wissen fehlt (Baustellen, Gesten usw.).
Gästchen schrieb:> Man kann einer Blödkiste sagen sie soll geradeaus fahren,> und mit viel Glück und ohne Menschen und Gegenstände auf der Fahrbahn> geht es gut, aber in der Stadt wo die Umgebung extrem dynamisch ist,> wird so etwas garantiert in die Hose gehen.
Etwas differenzierter:
Selbst wenn das Parken etc. so funktioniert, dass die "Zivilisten"
gefahrlos "ihre" Sendungen be- und entladen können: Gerade in der Stadt
kann es dabei durchaus passieren (wahrscheinlich sogar in der
überwiegenden Mehrzahl der Fälle), dass das Vehikel ein gutes Stück weit
weg von der Wohnung des Zivilisten parkt.
- Use Case "Essen auf Rädern": Der/die 80jährige freut sich über die
zusätzliche Bewegung, wenn das Essen nun nicht mehr an die Tür geliefert
wird
- Use Case "Paketdienst": Wer kennt das nicht - gerade bei sperrigen
Paketen ab 10kg freut man sich über jeden zusätzlichen Schritt, den man
das Paket schleppen darf - insbesondere bei beengten Verhältnissen (Man
darf das Paket zwischen der Hauswand und dem zugeparkten Gehweg
durchjonglieren)
=> Ergo wären Stadtmenschen schön blöd, auf den Fahrer, der die Ware bis
zur Haustür liefert, verzichten zu wollen. Auf dem Land dürfte dieses
Problem geringer sein, dafür ergeben sich eben andere, z. B. die
größeren Abstände bzw. längeren Strecken und damit die Herausforderung,
das sinnvoll zeitlich und logistisch zu koordinieren (Während der
"normale" Paketfahrer das Paket auch hinterlegen kann, wenn niemand
daheim ist, muss hier zwingend jemand zuhause sein, d. h. präferierte
Anlieferzeiten dürften werktags von 18 bis 20 Uhr sein. Funktioniert
aber auch nicht immer, da es ja nicht wenige Schichtarbeiter o. ä.
gibt).
Gästchen schrieb:> Was> wir wirklich dringend brauchen wären neue Antriebe ohne> Umweltverschmutzung und ohne Barberei die schon seit mehr als 100 Jahren> passiert dass der Dreck, und somit auch großer Anteil der Energie,> einfach durch den Auspuff entsort wird.
Dreierlei hohle Phrasen kommen nur von zwei Grüppchen:
Freie-Energie-Phantasten oder Ökofaschisten. Du bist letzteres?
Gästchen schrieb:> As-I-Roved-Out schrieb:>> Zum Nachlesen die Labertasche schlechthin:>>> http://www.n-tv.de/wirtschaft/Die-grossen-Irrtuemer-der-Autoindustrie-article18658501.html>> Warum die Labertasche? Ich finde eher Labertaschen diejenigen die> ständig über die tolle Zukunft der selbstfahrenden Autos erzählen. Wer> braucht selbstfahrende Autos? Richtig, bis auf ein Paar Anwendungen so> gut wie niemand. Nur die Autoindustrie die Gewinne maximieren will.
ICH brauche das. Jeden Morgen und Abend im Stau wäre damit wesentlich
angenehmer zu gestalten, ausserdem würde der Verkehr wesentlich besser
fliessen. Noch besser wäre natürlich eine Verpflichtung der Firmen,
Home-Office zu erlauben, aber in Deutschland glaube ich da eher an das
selbstfahrende Auto.
> Was> wir wirklich dringend brauchen wären neue Antriebe ohne> Umweltverschmutzung und ohne Barberei die schon seit mehr als 100 Jahren> passiert dass der Dreck, und somit auch großer Anteil der Energie,> einfach durch den Auspuff entsort wird. Dazu braucht man noch eine ganz> neue Infrastruktur. Da gibt es wirklich nachholbedarf als diesen> blödsinnigen Autopiloten.
Ja, aber auch dsas wird wesentlich einfacher sein, wenn man den Leuten
die Herrschaft über das Lenkrad wegnimmt.
> Die Auflösung der Kameras und überhaupt die Erfassung der Sensoren ist> überhaupt nicht so weit dass man hier ernsthaft über Autopilot-Funktion> nachdenken kann, ganz zu schweigen von der künstlichen Logik die auch> moralische Entscheidungen treffen muss.
Wieso das denn nicht ? Schliesslich kann man parallel mehrere Kameras
einbauen, die Dinge sehen, die Du nicht mal ahnen kannst. Von
Möglichkeiten wie Kommunikation zwischen den Autos gar nicht zu reden.
> Wie wäre es mit einer universellen und günstigen Lösung des> Bremsassistenten für LKW's dass hässiliche Auffahrunfälle mit der Tötung> einer ganzen Familie verhindert werden?
Gibt es alles, ist in neuen LKW meines Wissens auch vorgeschrieben.
> Und wie wäre es z.B. mit der> Rostbeseitigung? Viele neue Modelle haben Rostprobleme weil BWL-ler hier> bis zum Centbruchteil alles weggespart wurde.
Rost ist doch längst kein Thema mehr. Die letzten Autos habe ich wegen
Motorproblemen, steigenden Wartungskosten und Unzuverlässigkeit oder
schlechten Abgaswerten (rote Plakette) weggeworfen, da hatten die noch
kein Rost.
Gruss
Axel
genervt schrieb:> Dreierlei hohle Phrasen kommen nur von zwei Grüppchen:> Freie-Energie-Phantasten oder Ökofaschisten. Du bist letzteres?
Keine Ahnung was für eine Gruppierung du dir ausgedacht hast, aber
abgesehen von deinen feigen Beleidigungen (dein Wort "Ökofaschist") ist
dein Beitrag fernab jeglicher Argumentation und somit bist du in der
"Grüppchen" der Nerds die nur noch hinter ihre angeblicher Anonymität
auf dicke Hose machen dürfen.
Axel L. schrieb:> ICH brauche das. Jeden Morgen und Abend im Stau wäre damit wesentlich> angenehmer zu gestalten, ausserdem würde der Verkehr wesentlich besser> fliessen. Noch besser wäre natürlich eine Verpflichtung der Firmen,> Home-Office zu erlauben, aber in Deutschland glaube ich da eher an das> selbstfahrende Auto.
Wen interessiert das was DU brauchst? Wenn du zu faul zum Autofahren
bist, warum fährst du nicht mit Zug oder Bus? Und warum sollte bitte der
Verkehr besser fliessen? Wenn die Autobahnen über ihre Kapazitäten
überlastet sind, dann sitzt du in deiner Karre so oder so, außerdem kann
ein echter Fahrer sehr wohl gefährliche Situationen besser regeln als
irgendwelche Kameras die zwischen LKW's und Autobahnschildern nicht
unterscheiden können. Ich denke, so viel Arbeit muss für dich als Fahrer
schon sein wenn du ein Fahrzeug führen willst und nicht halb ohnmächtig
irgendwo rumschlafen.
Axel L. schrieb:> Ja, aber auch dsas wird wesentlich einfacher sein, wenn man den Leuten> die Herrschaft über das Lenkrad wegnimmt.
Was soll daran bitte einfacher sein, kannst du es mir erklären? Die
Konzerne könnten mehr in die Hochtechnologien investieren, stattdessen
werden Aktionäre durchgefüttert und Gewinne maximiert, denkst du nicht
dass es seit mehr als 100 Jahren das barbarische Verschwendungsprinzip
der Verbrennung und Zuqualmen sich nicht langsam ändern sollte?
Axel L. schrieb:> Wieso das denn nicht ? Schliesslich kann man parallel mehrere Kameras> einbauen, die Dinge sehen, die Du nicht mal ahnen kannst. Von> Möglichkeiten wie Kommunikation zwischen den Autos gar nicht zu reden.
Bekommst du nicht gelegentlich auch Nachrichten mit? Der vorletzte
Testa-Unfall ist genau so passiert dass die Elektronik nicht zwischen
einem LKW und einem Autobahnschild unterscheiden konnte, und das bei
guten Sichtverhältnissen. Wie soll bitte ein System ein Kind am
Straßenrand sicher von einer Mülltonne unterscheiden? Ganz zu schweigen
von Licht/Witterungsverhältnissen.
Axel L. schrieb:> Gibt es alles, ist in neuen LKW meines Wissens auch vorgeschrieben.
Was denkst du denn warum diese Unfälle immer noch passieren? Richtig,
weil es immer noch LKW's ohne diese Systeme gibt. Das ist doch gerade
die Aufgabe es möglich zu machen dass LKW's es haben. Nur neue Fahrzeuge
damit auszurüsten kann jeder Idiot.
Axel L. schrieb:> Rost ist doch längst kein Thema mehr. Die letzten Autos habe ich wegen> Motorproblemen, steigenden Wartungskosten und Unzuverlässigkeit oder> schlechten Abgaswerten (rote Plakette) weggeworfen, da hatten die noch> kein Rost.
Dann bist du einfach nicht auf dem Laufenden. Rostprobleme haben nämlich
zugenommen weil man die Qualität abgebaut hat, lies mal gelegentlich die
Autoforen oder Autozeitschriften.
>Wer braucht selbstfahrende Autos? Richtig, bis auf ein Paar Anwendungen so
gut wie niemand. Nur die Autoindustrie die Gewinne maximieren will.
Ich nehm auch eins. Der Begriff "Auto" ist bisher naemlich noch nicht
"auto", so ganz nebenbei. Nur weil eine Vorstufe eines autonomen Systems
bei diesem Tesla einen Unfall gebaut hat, heisst das nicht, dass sich
die Technologie nicht weiterentwickelt.
Ersten kann man den Verkehr fluessiger machen, und
Zweitens die Autos auch besser auslasten. Die muessen naemlich nicht 95%
der Zeit rumstehen. Stichwort Amortisation
Gästchen schrieb:> genervt schrieb:>> Dreierlei hohle Phrasen kommen nur von zwei Grüppchen:>> Freie-Energie-Phantasten oder Ökofaschisten. Du bist letzteres?>> Keine Ahnung was für eine Gruppierung du dir ausgedacht hast, aber> abgesehen von deinen feigen Beleidigungen (dein Wort "Ökofaschist") ist> dein Beitrag fernab jeglicher Argumentation und somit bist du in der> "Grüppchen" der Nerds die nur noch hinter ihre angeblicher Anonymität> auf dicke Hose machen dürfen.
Na, dann führe einfach mal aus, was du unter "neue Antriebe ohne
Umweltverschmutzung" verstehst. Am besten so, dass man als Ingenieur
keinen mentalen Brechreiz davon bekommt.
Oh D. schrieb:> die Technologie nicht weiterentwickelt.
Das muss aber kein Segen sein. Ein Fluch durch neue Abhängigkeiten
ist viel wahrscheinlicher.
> Ersten kann man den Verkehr fluessiger machen, und
Wobei es damit allein ja nicht getan ist, auch Irrtümer im
Straßenverkehr könnten verhindert werden. Die Kommunen können dann
ihre Bussgeld-Dienststellen auflösen, weil dann kaum noch Geld in
die öffentlichen Kassen gespült würden.
> Zweitens die Autos auch besser auslasten.
In der urbanen Gesellschaft wird das kaum zu realisieren sein,
weil dafür der notwendige reservierbare Parkraum gar nicht
verfügbar gemacht werden kann.
Wie sollen außerdem Kosten für Reparaturen auf die Nutzer
verteilt werden?
> Die muessen naemlich nicht 95%> der Zeit rumstehen. Stichwort Amortisation
Das ist Luxusdenke versus Nutzungsdenke. Die Öffis sind da deutlich
unflexibler und werden das in Zukunft auf Dauer auch bleiben.
Oh D. schrieb:>>Wer braucht selbstfahrende Autos? Richtig, bis auf ein Paar Anwendungen so> gut wie niemand. Nur die Autoindustrie die Gewinne maximieren will.>> Ich nehm auch eins. Der Begriff "Auto" ist bisher naemlich noch nicht> "auto", so ganz nebenbei. Nur weil eine Vorstufe eines autonomen Systems> bei diesem Tesla einen Unfall gebaut hat, heisst das nicht, dass sich> die Technologie nicht weiterentwickelt.> Ersten kann man den Verkehr fluessiger machen, und> Zweitens die Autos auch besser auslasten. Die muessen naemlich nicht 95%> der Zeit rumstehen. Stichwort Amortisation
Mag sein, dass die Selbstfahr-Union die Zukunft ist.
Für meine Zwecke bleibt es aber bei meinem Individual-Auto, weil meine
tägliche Verbindung derzeit gar nicht über so ein System darstellbar
ist.
Wird ja gerade so getan, dass man das nehmen müsste! Und gehe ich an die
Küste geht die Karre auch mal schön mit damit ich mobil bleibe.
VonAnachB schrieb:> In diesem Artikel (Seite 2) sagt der Prof. auch, dass gerade in> Verbindung mit der Elektromobilität bis zu 20% der Arbeitsplätze> wegfallen werden.
Die Bandarbeiter die in Kurzarbeit gehen tun mir schon irgendwie Leid,
aber: Juckt das uns Software-Entwickler in irgendeiner Art und Weise?
Du entwickelst ein Motorsteuergerät. Hat die Stückzahl dieses
Motorsteuergerätes irgendeinen Einfluss auf die nötige Anzahl der
Software-Entwickler um das Ding zu entwickeln?
Im Gegenteil - ich sehe rosige Zeiten für mich kommen. Ich entwickle
derzeit im Bereich E-Mobilität, und ob die Gesamtzahl an produzierten
Autos runter gehen könnte oder nicht ist mir komplett egal - da es so
sicher ist wie das Amen in der Kirche, dass die Zahl der Modelle mit
E-Antrieb hochgehen wird. Ergo werden mehr Entwickler für E-Autos
benötigt, insbesondere den Bereich Software.
Axel L. schrieb:> Gibt es alles, ist in neuen LKW meines Wissens auch vorgeschrieben.
Bremsassistenten können prinzipbedingt nicht funktionieren.
Da bei normalem Abstand noch nicht gebremst wird, sondern erst bei
geringerem, wird in einer Kolonne die nötige Verzögerung von LKW zu LKW
immer stärker, es addieren sich Verzögerungswerte bis zu dem Moment, wo
ein schwer beladener oder technisch schwacher das nicht mehr leisten
jann und auffährt. Derselbe Grund wie heute, derselbe Grund warum sich
bei dichtem fliessenden Verkehr Staus bis zum Stillstand bilden.
Chaostheorie.
>> Und wie wäre es z.B. mit der Rostbeseitigung? Viele neue Modelle haben>> Rostprobleme weil BWL-ler hier bis zum Centbruchteil alles weggespart>> wurde.> Rost ist doch längst kein Thema mehr.
Bei deinen alten Karren aus den 90ern mag das so gewesen sein, moderne
PKW rosten wieder wie Sau.
Gästchen desinformiert wenigstens nicht so gnadenlos wie du.
VonAnachB schrieb:> In diesem Artikel (Seite 2) sagt der Prof. auch, dass gerade in> Verbindung mit der Elektromobilität bis zu 20% der Arbeitsplätze> wegfallen werden.
"Stefan Bratzel. Der Autoxperte leitet das Center of Automotive
Management an der FHDW Bergisch Gladbach."
Oh jemine, wenn das so ein Experte sagt muss es ja stimmen, ne? Und dann
auch noch der Oberboss dort, die haben von der Materie meist am
wenigsten Ahnung. Verwaltungsaugust Bratzel versucht sich in
Weisssagungen muss das richtig heissen.
Ist sein Kollege mit der Glaskugel Dudenhöfer krank? Sonst gibt der doch
immer den "Ich-Sag-Euch-Jetzt-Mal-Die-Auto-Zukunft-vorraus"-Onkel?
Diese ganzen Prognosen sind fürn Arsch besonders wenn man sich bisherige
Prognosen anschaut, die waren alle falsch.
Ende der 80er war die Zukunft das Wasserstoffauto, dann die
Brennstoffzelle, dazwischen der Diesel (LOL) und noch einige
Microsensationen jetzt die Elektrokarre. Die wird sicher einen gewissen
Anteil erobern, aber radikal die Branche umkrempeln wie es hier manche
schlichte Gemüter vorraussagen (lineares Denken, damit fliegt man bei
Prognosen immer auf die Schnautze, müsste ein Experte eigentlich wissen)
wird nicht passieren, selbst bei einer Akkurevolution und selbst die
blieb bisher aus.
genervt schrieb:> Na, dann führe einfach mal aus, was du unter "neue Antriebe ohne> Umweltverschmutzung" verstehst. Am besten so, dass man als Ingenieur> keinen mentalen Brechreiz davon bekommt.
Na ganz einfach. Unter "neuen Antrieben" verstehe ich genau das was in
den letzten mehr als 100 Jahren nicht entwickelt wurde. Stattdessen hat
man sich bequem auf dem steinalten Prizip der Verbrennung ausgeruht und
die Kohle kassiert bzw. weiter Aktionäre gefuttert. Alleine schon die
Zeitspanne zeigt einem dass hier so gut wie nichts entwickelt wurde,
nach wie vor wird die meiste Energie per Auspuff entsort (nennt sich
Barberei) und damit sogar die Umwelt verpestet. Klar ist die Entwicklung
der neuen Technologien teuer, aber genau dafür könnte man diese
astronomisch hohe Gewinne verwenden anstatt es in private Taschen der
Aktionäre zu leiten.
Ich glaube du musst auch kein Ingenieur sein um zu verstehen was ich
meine.
MaWin schrieb:> Bei deinen alten Karren aus den 90ern mag das so gewesen sein, moderne> PKW rosten wieder wie Sau.> Gästchen desinformiert wenigstens nicht so gnadenlos wie du.
Vielen dank für den Hinweis MaWin.
Ich kann deine Aussage unterschreiben. Hatte selbst einen A4 aus 96-er
Baujahr, vollverzinkt, keinerlei Rost. Heute ist er, wie BWL-ler das
nennen "bis zur Gürtellinie" verzinnt, oben wird Rost zugelassen. Die
meisten Autohersteller haben heute vermehrt Rostprobleme weil BWL-ler
ausgerechnet haben dass dieser Rost eben später als in den ersten 3
Jahren kommt und es ist billiger hier und auf Kulanz zu lackieren (und
nicht alle Privatkunden melden sich) als alle Autos mit einem geeigneten
Rostschutz zu versehen. Selbst Rostschutz an den Schrauben (da gibt es
verschiedene Grade) wird heute weggespart und eine neu gekaufte Schraube
setzt bereits nach ein Paar Monaten Rost zu.
Klaus Klapp schrieb:> Diese ganzen Prognosen sind fürn Arsch besonders wenn man sich bisherige> Prognosen anschaut, die waren alle falsch.
Ha, ha, ha, das stimmt. Die waren nicht nur falsch sondern auch dumm.
Wie war das damals mit fliegenden Autos im Jahre 2000? LOL
> .. aber genau dafür könnte man diese astronomisch
hohe Gewinne verwenden anstatt es in private Taschen
der Aktionäre zu leiten.
Wow, so etwas Nutzloses, diese geldgeilen Aktionaere.
Ausser es sei natuerlich deine Rentenkasse, die irgendwoher
einen Gewinn ziehen muss. Dann waeren's dann eben diese
nutzlosen Rentner, die die Wirtschaft belasten, indem sie
Gewinne abziehen.
:-)
Gästchen schrieb:> Na ganz einfach. Unter "neuen Antrieben" verstehe ich genau das was in> den letzten mehr als 100 Jahren nicht entwickelt wurde.
Das würde mich jetzt aber auch interessieren. Hmm was hätte man da.....
ah ich habs ein Antigravitationsantrieb wurde z.B. nicht entwickelt,
oder wie wäre es mit ein Warp-Antrieb.
xxx schrieb:> Das würde mich jetzt aber auch interessieren. Hmm was hätte man da.....> ah ich habs ein Antigravitationsantrieb wurde z.B. nicht entwickelt,> oder wie wäre es mit ein Warp-Antrieb.
In 100 Jahren könnte man z.B. einen der alternativen Antriebe tauglich
für den Massenmarkt entwickelt. Heute geniessen diese Antriebe nur ein
Nischendasein. Oder wahlweise ein ganz neues Antriebskonzept entwickelt
oder glaubst du dass die Forschung in 100 Jahre unbedingt stehen bleiben
muss? Da brauchst du mit deinem Warp/Antigravitationsgetrolle erst gar
nicht ankommen.
Gästchen schrieb:> einen der alternativen Antriebe
Bitte ein Beispiel würde mich tatsächlich interessieren, ich kenne keine
alternative Antriebe (Verbrennungsmotoren mit Gas sind schon
Massentauglich, Elektro gibt es auch und ist auch Massentauglich).
Allenfalls ein Ionenantrieb. Da laesst man dann Ionen, zB Quecksilber,
mit fast Lichtgeschwindigkeit raus. Da gibts eigentlich schon fuer
Raumschiffe. Jetzt kan mans fuer Autos erweitern
Jeder, der schonmal von der Hindenburg gehört hat, sollte sich 2 mal
überlegen, ob er ein Wasserstoffauto braucht. Im Vergleich zu Erdgas/LPG
ist Wasserstoff einfach nochmal mindestens um den Faktor 10 schwerer zu
handeln. Eine undichte Gasleitung führt selten zu einer Explosion, eine
undichte Wasserstoffleitung explodiert. Außerdem ist Wasserstoff extrem
flüchtig, was zu erheblichen Speicherverlusten führt.
Das sinnvollste Konzept für Individualmobilität ist derzeit ein Hybrid
am besten ein kleiner Verbrenner, der am optimalen Betriebspunkt
durchläuft und der Rest wird in/mit einem Akku gepuffert. Wenn man da
jetzt noch eine leichte Karosse drum baut sind 3 l realistich. (vgl.
Toyota Prius)
Aber die Deutschen Hersteller haben das Prinzip pervertiert, hier werden
Schwere Karossen mit schweren Akkus mit dem Elektromotor zu sportlichen
Höchstleistungen gebracht. Mit Energieeinsparung hat das nichts zu tun.
Und alle die meinen ein Auto müsse voll elektrisch Fahren:
Gesamtbetrachtet kann man den gleichen Effeckt auch erreichen, wenn wir
elektrisch Heizen und das gesparte Heizöl im Auto verbrennen. Denkt mal
nach, warum es noch keiner gefordert hat!
Karl schrieb:> Und alle die meinen ein Auto müsse voll elektrisch Fahren:> Gesamtbetrachtet kann man den gleichen Effeckt auch erreichen, wenn wir> elektrisch Heizen und das gesparte Heizöl im Auto verbrennen. Denkt mal> nach, warum es noch keiner gefordert hat!
Vielen Dank Karl für die Ausführungen: aber bitte überlaste nicht die
Leute die (so wortwörtlich) "keinen einzigen alternativen Antrieb
kennen", das kann für sie schnell in den Stress übergehen.
Softwareentwickler schrieb im Beitrag #4730932:
> Ich als Softwareentwickler habe nichts zu befürchten. Für die Ings sieht> es schlecht aus.
Na, wenn du für 8,50€/h auskommst, dann ist ja alles in Butter.
Der Beruf mit Zukunft, ist Beamter im multikulturellen Königreich
Neu-Teutonia.
Nun, wenn man sich die Entwicklung z. B. in der Elektrotechnik ansieht,
dann ist auf dem Fahrzeugsektor wirklich nicht viel passiert. Vergaser
wurde durch Einspritzer ersetzt, der Rest war eigentlich nur
immerwährendes Finetuning, was nach weit über 100 Jahren zwar ein
ordentliches Niveau erreicht hat, sich aber nicht substantiell vom
Motorwagen unterscheidet.
Eine echte Revolution hat es nicht gegeben, und damit meine ich nicht,
dass man in den Verbrennungsmotor nun Wasserstoff giesst oder den
vierten Katalysator einbaut, der noch ein bischen mehr Dreck
rausfiltert.
Ich denke da eher an sowas wie das I-Phone, welches die Mobilfunkgeräte
grundlegend verändert hat.
Allerdings denke ich, dass das recht schnell kommen wird, wenn die
Technik erst soweit ist. Auch beim I-Phone mussten Touch Displays eine
gewisse Qualität erreichen, damit das funktionieren konnte.
Beim Auto sehe ich das bei der Rechenleistung, Software und Sensoren.
Wenn die ersten Autos autonom fahren können und zugelassen werden,
werden die Preise sehr schnell fallen. Und sobald E-Autos preislich mit
den Verbrennern mithalten können, werden die zunehmend in den Metropolen
vorgeschrieben werden. Das wird dann sehr schnell kippen. Eigentlich ist
die Frage nicht, ob das kommt, sondern wann das kommt.
Gruss
Axel
Karl schrieb:> Und alle die meinen ein Auto müsse voll elektrisch Fahren:> Gesamtbetrachtet kann man den gleichen Effeckt auch erreichen, wenn wir> elektrisch Heizen und das gesparte Heizöl im Auto verbrennen. Denkt mal> nach, warum es noch keiner gefordert hat!
Weil beim Verbrennen von Heizöl die Effizienz (Übergang der bei der
Verbrennung frei werdenden Energie auf das Wasser) ca. 90 Prozent
beträgt.
Es gibt nichts effizienteres als die dezentrale Erzeugung der
gewünschten Energieform vor Ort. Das minimiert die Transportverluste und
den Aufwand für Infrastruktur.
Weiterhin wird leider tatsächlich wieder mehr elektrisch geheizt,
nämlich mit Wärmepumpen. Insbesondere von jenen, die im Sommer mit Solar
das Wasser warm machen.
Sinnvoll ist es demnach, zu Hause den Strom für ein Elektroauto im
Winter durch das Verbrennen von Heizöl zu erzeugen und im Sommer durch
die Solaranlage. Vielleicht könnte man sogar mit dem Extender des Autos
das Haus beheizen und den Storm für das Haus bereit stellen. Dies alles
wird nicht gemacht, weil damit vielen Industrien und auch dem Staat
jährliche Einnahmen von vielen Milliarden entgehen.
Lars R. schrieb:> Sinnvoll ist es demnach, zu Hause den Strom für ein Elektroauto im> Winter durch das Verbrennen von Heizöl zu erzeugen und im Sommer durch> die Solaranlage. Vielleicht könnte man sogar mit dem Extender des Autos> das Haus beheizen und den Storm für das Haus bereit stellen. Dies alles> wird nicht gemacht, weil damit vielen Industrien und auch dem Staat> jährliche Einnahmen von vielen Milliarden entgehen.
Das setzt voraus, dass du Eigenheimbesitzer bist und zwar so, dass du
mindestens eine Doppelhaushälfte mit Garage hast, die mit einer
Absauganlage ausgerüstet ist und den Kühler unkompliziert an deinen
Warmwasserkreislauf hängen kannst, Wirkunggrad???? ect...
Schau dich mal um: Leute, die sich das leisten können, kümmern die
Energiekosten nicht so wirklich.
E-Autos sind was für die Stadt, aber da scheitert es an der
Eigenheimquote, die meisten sind Mietsklaven und wohnen im
Mehrfamilenbunker, jetzt geh da mal in die Tiefgarage und suche eine
Steckdose...
Axel L. schrieb:> Ich denke da eher an sowas wie das I-Phone, welches die Mobilfunkgeräte> grundlegend verändert hat.
Das I-Phone war nix neues, es wurde nur erfolgreich vermarktet.
genervt schrieb:> Lars R. schrieb:>> Sinnvoll ist es demnach, zu Hause den Strom für ein Elektroauto im>> Winter durch das Verbrennen von Heizöl zu erzeugen und im Sommer durch>> die Solaranlage. Vielleicht könnte man sogar mit dem Extender des Autos>> das Haus beheizen und den Storm für das Haus bereit stellen. Dies alles>> wird nicht gemacht, weil damit vielen Industrien und auch dem Staat>> jährliche Einnahmen von vielen Milliarden entgehen.>> Das setzt voraus, dass du Eigenheimbesitzer bist und zwar so, dass du> mindestens eine Doppelhaushälfte mit Garage hast, die mit einer> Absauganlage ausgerüstet ist und den Kühler unkompliziert an deinen> Warmwasserkreislauf hängen kannst, Wirkunggrad???? ect...
Wenn die Mieter in der Stadt nicht mehr die Stromleitungen für die
Solaranlagenbesitzer auf dem Land quer finanzieren müssten, wären wir
bereits einen Schritt weiter. Win-Win für (diese) "beiden" Seiten.
Davon abgesehen: Ein technisches Problem sehe ich auch in der
Mietwohnung nicht. In einigen Städten gibt es bereits die Pflicht, für
jede neue Mietwohnung auch Autostellflächen zu schaffen, typischerweise
in Form von Doppelparkern im "Keller". Teils hat bereits jede
Mietwohnung ihre eigene Beleuchtung für die eigene Kellerzelle und die
eigene Dose im Waschraum. Eine eigene Dose am eigenen Stellplatz ist das
kleinste Problem.
In vielen Miethäusern wird mit Öl geheizt. Ein kompakter Extender könnte
zum Anschluss an die Kreisläufe des Hauses vielleicht sogar aus dem Auto
entfernt werden. Selbst wenn nicht, wo ist das Problem, wenn die
Leitungen einmal liegen?
Die für einen Mieter anteiligen Solarerträge sind eben nur für besonders
sparsame Autos relevant oder es kann eben nicht jede Wohnung einen
Solaranteil zum Laden des Autos erhalten.
Beide Maßnahmen ersetzen nicht jeden Verbrenner und nicht jede
Heizungsanlage. Aber beide Maßnahmen steigern volkswirtschaftlich die
Effizienz und optimieren den Verbrauch. Aktuell passiert in praktisch
allen Bereichen das Gegenteil. Wir sind noch nicht mal soweit (auch und
insbesondere in Mietwohnungen), dass bei der Verbrennung von Gas und Öl
wenigstens der Strombedarf des Hauses gedeckt wird. Diese Technologie
(billige Mikro-BHKW) wurde nie effektiv gefördert und auch
privatwirtschaftlich hat niemand zielstrebig in solche Entwicklung
investiert, weil sich seit Jahrzehnten ständig die gesetzlichen
Rahmenbedingungen ändern.
Lars R. schrieb:> Wenn die Mieter in der Stadt nicht mehr die Stromleitungen für die> Solaranlagenbesitzer auf dem Land quer finanzieren müssten, wären wir> bereits einen Schritt weiter. Win-Win für (diese) "beiden" Seiten.
Macht doch euren Strom selber... wie? Geht nicht? ;)
Lars R. schrieb:> In vielen Mietshäusern wird mit Öl geheizt. Ein kompakter Extender> könnte zum Anschluss an die Kreisläufe des Hauses vielleicht sogar aus> dem Auto entfernt werden. Selbst wenn nicht, wo ist das Problem, wenn> die Leitungen einmal liegen?
Wo wohnst du eigenltich? Auf sowas lässt sich kein
Vermieter/Eigentümergesellschaft ein, das weiss man eigentlich, mit
etwas Lebenserfahrung.
genervt schrieb:> Lars R. schrieb:>> Wenn die Mieter in der Stadt nicht mehr die Stromleitungen für die>> Solaranlagenbesitzer auf dem Land quer finanzieren müssten, wären wir>> bereits einen Schritt weiter. Win-Win für (diese) "beiden" Seiten.>> Macht doch euren Strom selber... wie? Geht nicht? ;)
"Verboten" wäre die richtige Antwort. Genauer: Es ist verboten, es so zu
tun, dass es günstiger ist, als der Bezug aus dem Netz. Deshalb bezieht
der Solaranlagenbesitzer nur im Winter und speist ggf. im Sommer noch
ein. Genau so ist es von allen gewollt.
> Lars R. schrieb:>> In vielen Mietshäusern wird mit Öl geheizt. Ein kompakter Extender>> könnte zum Anschluss an die Kreisläufe des Hauses vielleicht sogar aus>> dem Auto entfernt werden. Selbst wenn nicht, wo ist das Problem, wenn>> die Leitungen einmal liegen?>> Wo wohnst du eigenltich? Auf soetwas lässt sich kein> Vermieter/Eigentümergesellschaft ein, das weiss man eigentlich, mit> etwas Lebenserfahrung.
Meine Lebenserfahrung beinhaltet, für welche Dinge bereits Vorschriften
und Gesetze erlassen wurden und was Vermieter inzwischen alles bereit
stellen müssen. Natürlich ist das nichts für die Umrüstung von
Altbauten. Die Frage ist doch, was wäre eine volkswirtschaftlich
sinnvolle/wünschenswerte Situation. Schwierig ist technisch lediglich
der Anschluss an den Wärmekreislauf des Hauses.
Lars R. schrieb:> Diese Technologie> (billige Mikro-BHKW) wurde nie effektiv gefördert und auch> privatwirtschaftlich hat niemand zielstrebig in solche Entwicklung> investiert, weil [...]
Das ist ein interessanter Punkt. Allerdings seh ich den Grund dafuer in
oekonomischen Betrachtungen. Fuer ein Mikro-BHKW ist auch ein gewisser
Verwaltungs- und Wartungsaufwand noetig. Und das bei "Mikro"-Einnahmen.
Man kann den Verbrenner nicht auf die Brennerleistung auslegen, sonst
hat man ein teures Ungetuem im Keller, das immer nur in niedriger
Teillast lauft. Hat man parallel einen Brenner fuer die Spitzenlasten,
dann geht einem wieder ein Teil der Energie verloren.
Ich halte es nicht fuer ganz aus der Weise, aber die Energiekosten sind
halt im Vergleich zu den Anschaffungs- und Arbeitskosten noch zu gering.
Zumal durch Waermepumpen ja auch eine Verbesserung in der Heizeffizienz
erzielt wird.
Tommi schrieb:> Lars R. schrieb:>> Diese Technologie>> (billige Mikro-BHKW) wurde nie effektiv gefördert und auch>> privatwirtschaftlich hat niemand zielstrebig in solche Entwicklung>> investiert, weil [...]>> Das ist ein interessanter Punkt. Allerdings seh ich den Grund dafuer in> oekonomischen Betrachtungen.
Modulierende BHKW gibt es bereits Das BHKW müsste auf einen besonderes
hohen el. Wirkungsgrad ausgelegt werden. Falls dann die Heizleistung
nicht genügt, könnte der Strom einfach verheizt oder noch effizienter in
eine billige Wärmepumpe gesteckt werden. Jedoch hat es bereits diese
Entwicklung (Optimierung auf hohe el. Wirkungsgrad) nie gegeben, weil
keiner weiß ab welchem Freibetrag man morgen EEG und Stromsteuer auf
selbst verheizten Strom bezahlen muss.
> Fuer ein Mikro-BHKW ist auch ein gewisser> Verwaltungs- und Wartungsaufwand noetig.
Technisch sollte möglich sein, was auch beim PKW geht.
> Und das bei "Mikro"-Einnahmen.
Ökonomisch sinnvoll sollte es auch ganz ohne Einnahmen sein.
Mir ist immer wieder völlig unklar, wie sehr sich Viele auf den
Automarkt stürzen!
Autos bauen heisst Mechanik, Motor und Metall und nicht Elektronik. Die
Elektronik kommt aus dem Ausland. Das meiste, was mal über VDO und Bosch
gemacht wurde, wird heute in China produziert und nur noch z.T. in
Deutschland entwickelt. Auch da geht es mehr Richtung Tschechien,
Slowakei und vor allem Rumänien! (VDO lässt fast 40% in Osteuropa
entwickeln).
Der Rest ist Software und die kommt über die Boschniederlassungen in
Indien!
Wer sich hier im Lande als Autobauer betätigen will, muss Maschinenbau
machen und Motoren entwickeln. Ansonsten geht es ab zum Dienstleister
und / oder den zuarbeitenden Pseudoabteilungen wie IAV (VW), PE
(Porsche), MB-Tech (Daimler) bzw AE (Audi).
Dort sitzen massenhaft 30jährige Billigentwickler, die gerade das
Nötigste können und alle paar Jahre steigt einer zum Teamleiter auf,
weil der aktuelle Teamleiter die Branche wechselt und woanders
Teamleiter wird. Jeder 15te etwa packt es dort zu einem Leiter oder
Projektmanager und darf sich über einen sicheren Job freuen, muss dafür
aber 90% Zettelarbeit machen und spezifizieren.
Ansonsten ist man "resident engineer", also Leihschaaf bei den "Wölfen"
im Hause des Autraggebers.
Wer in der Autobranche Karriere machen will, muss BWL machen und dort
die Finanzen und den Einkauf belegen. DA gibt es Geld zu verdienen.
Meine Bekannte ist jetzt 24, 3 Jahre im Job und kassiert über 50.000
brutto als strategic buyer, indem sie für einen Autokonzern die
Stahlpreise im Auge behält und sich in China den billigsten Lieferanten
ausguckt!
Beitrag "Wer arbeitet für Opel?"
Thomas W. schrieb:> Mir ist immer wieder völlig unklar, wie sehr sich Viele auf den> Automarkt stürzen!
Das kann ich dir erklären, der Grund könnte z.B. das hier sein:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/who-92-prozent-aller-menschen-leiden-unter-dreckluft-a-1114135.html
Heißt im Klartext: von diesem primitiven Prinzip der Verbrennung der
inzwischen mehr als 100 Jahre alt ist, müssten wir längst weg sein, aber
die Zeit wurde einfach verpennt. Stattdessen wurde sogar das Gewicht
erhöht und Leistung gesteigert. Angenommen würde man nur in
Ballungsgebieten die Mobilität auf Elektrokonzepte umstellen, alleine
das würde schon die Luftqualität in Städten enorm verbessern die derzeit
eine Katastrophe ist: wer in der Stadt wohnt, der weiß das. Die
Schulmedizin geht mittlerweile davon aus dass die meisten
"Zivilisationskrankheiten" primär mit dieser Luftverschmutzung zu tun
haben da hier das Immunsystem oft "falsch reagiert".
Und klar sind die Autos kompliziert, aber was entschuldigt das? Nichts.
Schau dir z.B. die Gewinnspanne beim Motoröl: da wird 25€/Liter kassiert
und für ca. 5€/Liter eingekauft. Genau das Gleiche für Ersatzteile:
gleiche Teile kann man bei Zuliferern besorgen für einen Bruchteil des
Preises, ohne Firmenlogo. Ich möchte wetten dass die Gewinnspanne bei
einem ganzen Auto sehr noch ist, sprich: es wird ordentlich Geld
kassiert. Daher zieht der Argument "Autos sind komplex" nicht, hier wird
auch ordentlich berappelt.
VonAnachB schrieb:> Letztens hat auch mein Chef gemeint, dass es Einschätzungen gibt, die> sagen, dass aufgrund des automatisierten Fahrens bis zu 30% der> Arbeitsplätze in Zukunft wegfallen würden, da weniger Autos> produziert/abgesetzt werden.
Bei solchen Aussagen braucht man erst nicht nach Begründungen zu fragen:
meist ist nur heisse Luft bzw. Kaffesatz-Leserei dahinter, irgendwo hat
irgendjemand was gesagt und weil es ein Chef ist muss es stimmen. Mit
rein logischen Argumenten könnte man leicht genau den Gegenteil
beweisen, aber sachliche Diskussionen sind in solchen Throllthemas wie
"Industrie 4.0" oder "Autonome Fahrzeuge" sind eh nicht erwünscht. Genau
hier liegt diese "verschwommene Linie" zu BWL. :)
>Jeder, der schonmal von der Hindenburg gehört hat, sollte sich 2 mal
überlegen, ob er ein Wasserstoffauto braucht. Im Vergleich zu Erdgas/LPG
ist Wasserstoff einfach nochmal mindestens um den Faktor 10 schwerer zu
handeln. Eine undichte Gasleitung führt selten zu einer Explosion, eine
undichte Wasserstoffleitung explodiert. Außerdem ist Wasserstoff extrem
flüchtig, was zu erheblichen Speicherverlusten führt.
Ist nicht ganz so. Die Hindenburg war mit einer hohen Wahrscheinlichkeit
ein Anschlag.
Wasserstoff in einem Auto ist viel sicherer als Benzin, da bei einem
Unfall keine Lache davon liegenbleibt. Es geht einfach nach oben weg,
und fort ist es. Allerdings nicht in einem geschlossenen Raum.
.. "eine undichte Wasserstoffleitung explodiert" ist natuerlich auch
Quatsch. Es geht raus und weg ist es. Eine Explosion kann es erst in
einem geschlossenen Volumen geben, wenn das Verhaeltnis zwischen 4 und
75% liegt. Und einen Zuendfunken braucht man auch.
Lu R. schrieb:> Gästchen schrieb:>> Ich möchte wetten dass die Gewinnspanne bei>> einem ganzen Auto sehr noch ist, sprich: es wird ordentlich Geld>> kassiert. Daher zieht der Argument "Autos sind komplex" nicht, hier wird>> auch ordentlich berappelt.>> Nope>> https://www.welt.de/wirtschaft/article118779825/So-viel-verdienen-die-Autohersteller-pro-Fahrzeug.html
Schau Dir mal das Institut "CAR – Center Automotive Research" und dessen
Führung an und dann bewertest Du diese Studie und ihre Aussagekraft
nochmal neu ;-)
Natürlich ist die Gewinnmarge erheblich höher, aber die Unternehmen
müssen nach außen hin ordentlich jammern, um kommende Lohnverhandlungen
günstig zu gestalten.
Wieviel da drin ist, sieht man deutlich an den Abschlägen auf die
Listenpreise, die uns hier immer ins Haus flattern.
Das ist natürlich auch ein Problem für E-Konkurrenz: die Preise für
Verbrenner lassen sich sehr leicht nach unten korrigieren, sollten die
E-Autos wirklich irgendwann einmal konkurrenzfähig werden - was aber in
nächster Zeit eher nicht passieren wird.
Für den normalen Autonutzer hat der E-Antrieb keine erkennbaren Vorteile
- im Gegenteil schneidet er bei praktisch allen Anforderungen schlechter
ab.
Natürlich kauft dann niemand diese Autos.
Annehmbar wäre für viele wohl ein Hybrid: innerstädtisch
elektrobetrieben, außerhalb und als Arbeitspferd als Verbrenner.
Gästchen schrieb:> Thomas W. schrieb:>> Mir ist immer wieder völlig unklar, wie sehr sich Viele auf den>> Automarkt stürzen!>> Das kann ich dir erklären, der Grund könnte z.B. das hier sein:> http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/who-92-prozent-aller-menschen-leiden-unter-dreckluft-a-1114135.html> Heißt im Klartext: von diesem primitiven Prinzip der Verbrennung
Wer soetwas schreibt, ist ungebildet. Daran ist nichts primitiv, im
Gegenteil. Primitiv ist allenfalls Elektro.
An Elektro hat man über viele Jahrzehnte geforscht. Dabei ist seit ca.
100 Jahren nichts heraus gekommen. Deshalb hat man es bisher gelassen.
Als zuverlässige Energiebereitstellung gibt es für uns in D neben der
Kernspaltung nur die Verbrennung. Die Energiedichte vom Akku ist nicht
ausreichend. Selbst die Synthese von Brennstoffen aus Solar im Sommer
zur Verbrennung im Winter ist in unseren Breitengraden und mit unseren
Nebenkosten auf absehbare Zeit zu teuer. Forschen: Ja. Mit Gewalt in den
Markt drücken: Bitte nein.
Man kann die Verbrennung quasi verbieten, dann ist elektro interessant.
Anschließend kann man fragen, warum nicht schon längst auf elektro
umgestellt wurde. Antwort: Weil Verbrennung bisher noch nicht verboten
war.
Niemand interessierte sich für effiziente Autos. Windschnittige Autos
gibt es seit über 100 Jahren. Wo ist die gesetzliche Regelung für den
maximalen cw-Wert für PKW-Neuwagen? Es gibt lediglich weitestgehend
unrealistische Tests. Von allen so gewollt, von allen mit dem Geldbeutel
und mit der Wählerstimme so entschieden.
Es heißt, jeder hat gewusst, dass die Verbrauchszahlen der Turbos
unrealistisch sind. Trotzdem hat kaum noch jemand wartungsarme, haltbare
Sauger gekauft. Nun kommen Einzelne wieder einmal hervor und sagen, man
hätte dies und jenes müssen.
Nun geht es bei dem Elektroauto mit den Fantasiezahlen weiter (2 Tonnen,
500+xPS, 75kWh, 400+x km Reichweite). Mit diesen Zahlen wird die
prinzipielle Tauglichkeit reiner Elektroautos begründet. Fahrt doch in
Tests den Diesel so wie den Tesla: Langstrecke mit "geringer"
Geschwindigkeit ohne Vollgasorgien, vorausschauend und um jeden halben
Tropfen geizend. Wird nicht gemacht, langweilig. Es kämen bei einem
aktuellen Diesel-PKW keine 4L Verbrauch heraus.
Zum Verbrauch im Stop&Go und Stau: Volkswirtschaftlich ist nicht der
Verbrauch im Stop&Go kritisch, sondern die verlorene Zeit. Wie wäre es
mit mehr Fahrverboten (so wie früher) oder mit "fast lanes" für voll
besetze Fahrzeuge oder mit mehr Maut. Oder mit der Benutzung der Busspur
für PKW mit 7 Insassen? Stattdessen soll der Elektrosmart und der Tesa
auf der Busspur fahren. Sonderrechte für Reiche. Ideologie mit Gewalt
erzwingen. Beides widerlich.
> inzwischen mehr als 100 Jahre alt ist, müssten wir längst weg sein, aber> die Zeit wurde einfach verpennt. Stattdessen wurde sogar das Gewicht> erhöht und Leistung gesteigert. Angenommen würde man nur in> Ballungsgebieten die Mobilität auf Elektrokonzepte umstellen, alleine> das würde schon die Luftqualität in Städten enorm verbessern die derzeit> eine Katastrophe ist: wer in der Stadt wohnt, der weiß das. Die> Schulmedizin geht mittlerweile davon aus dass die meisten> "Zivilisationskrankheiten" primär mit dieser Luftverschmutzung zu tun> haben da hier das Immunsystem oft "falsch reagiert".
Viele Menschen wollen in Stadtzentren wohnen. Deshalb sind dort die
Mieten höher. Alternativ wohnst Du ausserhalb und nutzt park&ride.
Willst Du, dass in der Stadt alle elektrisch fahren, damit im Umland
verstärkt Kohlekraftwerke die Luft verschmutzen? Ich bin dagegen, das
ist ungerecht.
Schalt doch alle Kohlekraftwerke ab und lass und schauen, wo wir
bleiben.
Mein Eindruck ist, Du hast keine Ahnung davon, wie viel Energie
Deutschland verbraucht. In welchen Formen. In welchen Sektoren und
Industrien. In welchen Regionen. Und wie viel in welchen Monaten. Du
hast meinem Eindruck nach dieses Wissen nicht und trotzdem machst Du
Vorschläge, wie die Dinge zu handhaben seien.
Chris D. schrieb:>> Natürlich ist die Gewinnmarge erheblich höher, aber die Unternehmen> müssen nach außen hin ordentlich jammern, um kommende Lohnverhandlungen> günstig zu gestalten.>> Wieviel da drin ist, sieht man deutlich an den Abschlägen auf die> Listenpreise, die uns hier immer ins Haus flattern.
In einem Dacia oder Hyundai ist nicht mehr viel Marge. Allein die
Überführungsgebühren des Autohauses betragen bis zu 10% vom Listenpreis.
Die Wartungen der ersten 4 Jahre weitere 7-10% vom Listenpreis.
Die von die erwähnten Modelle sind Volumenmodelle. Vollgestopft mit
Business-Optionen (überteuerte Software und ein wenig Elektronik). Es
steht ein hoher Listenpreis, der einen tatsächlichen hohen Wert des
Fahrzeugs suggeriert. Darauf kann dann viel Nachlass gegeben werden;
ggf. auch 1%-Leasings. Beim Motor dieser Modelle besteht wenig bis keine
Auswahl. Es handelt sich um ein Modell mit den geringen Gewährleistungs-
und Garantiekosten für den Hersteller.
Lars R. schrieb:> In einem Dacia oder Hyundai ist nicht mehr viel Marge. Allein die> Überführungsgebühren des Autohauses betragen bis zu 10% vom Listenpreis.> Die Wartungen der ersten 4 Jahre weitere 7-10% vom Listenpreis.
Naja, es gibt nicht nur die Hersteller im untersten Segment :-)
> Die von die erwähnten Modelle sind Volumenmodelle. Vollgestopft mit> Business-Optionen (überteuerte Software und ein wenig Elektronik). Es> steht ein hoher Listenpreis, der einen tatsächlichen hohen Wert des> Fahrzeugs suggeriert.
Nicht wirklich. Unsere Angebote beziehen sich fast nur auf die
Nutzfahrzeugsparte, also Caddy aufwärts. Da interessieren sich die
Kunden (ich auch) kaum für Elektronikschnickschnack, entsprechend wenig
findet sich dort.
Aber selbst bei diesen gibt es sehr ordentliche Rabatte. Ich hatte
damals beim Citroen-LKW 25% auf den Listenpreis, selbst bei meinen
Sonderwünschen (Rundumverglasung, Metallic etc.). Heute bekäme ich sogar
30%.
> Darauf kann dann viel Nachlass gegeben werden;> ggf. auch 1%-Leasings. Beim Motor dieser Modelle besteht wenig bis keine> Auswahl. Es handelt sich um ein Modell mit den geringen Gewährleistungs-> und Garantiekosten für den Hersteller.
Ja, die üblichen "Vertreterkombis" gibt es natürlich auch - da stimmt
das mit den ganzen Zusatzoptionen auf jeden Fall.
Trotzdem dürften die Prozentzahlen dieser "unabhängigen" Studie
ordentlich zu Gunsten der Automobilbauer geschönt worden sein.
Sonst wäre es auch eine Armutserklärung für das jeweilige Management :-)
> Wer soetwas schreibt, ist ungebildet. Daran ist nichts primitiv, im> Gegenteil. Primitiv ist allenfalls Elektro.
Aha, an Verbrennung ist nichts primitiv dass Dreck hinaus geschleudert
wird und jeder der es anders sieht ist ungebildet, war das Ironie? Mit
primitiv meinte ich einen sehr niedrigen Wirkungsgrad des
Verbrennungsprinzip und einer Tatsache dass hier die meiste Energie
einfach als Abwärme entsorgt wird. Primitiver geht es kaum.
> An Elektro hat man über viele Jahrzehnte geforscht. Die Energiedichte vom > Akku
ist nicht ausreichend...
Lieber Mitforist, eine Forschung kann nur so gut sein wie ihre
Finanzierung. Wenn du dir anschaust wohin die Gewinne der Autokonzerne
geflossen sind, wirst du sehen dass hier für Forschung sehr wenig getan
wurde, ist auch klar dass ein Großkonzern heute ähnlich wie eine Bank
funktioniert und dadurch ganz andere Prioritäten setzt.
> Viele Menschen wollen in Stadtzentren wohnen. Deshalb sind dort die> Mieten höher. Alternativ wohnst Du ausserhalb und nutzt park&ride.> Willst Du, dass in der Stadt alle elektrisch fahren, damit im Umland> verstärkt Kohlekraftwerke die Luft verschmutzen? Ich bin dagegen, das> ist ungerecht.
Oh ja, und endlich sind wir beim Thema „ungebildet“ angekommen, genau
das habe ich von dir erwartet.
Wenn also theoretisch die Stadt „elektrisch“ fahren würde (was unter
anderem enorme Lebensqualitätsteigerung für Bewohner bedeuten würde)
haben die Kraftwerke natürlich mehr Last zu tragen. Da aber ein
Kraftwerk eine zentrale Energiequelle darstellt, ist es hier viel
einfacher und effektiver Abgase mit einer großen Filteranlage
unschädlich zu machen als wenn man es bei jedem Auto einzeln versuchen
würde, was zuletzt sogar in höheren Verbrauch resultiert. Im Endeffekt
würde die Abgasbelastung in ihrer Abgasbilanz sogar sinken.
> Mein Eindruck ist, Du hast keine Ahnung davon, wie viel Energie> Deutschland verbraucht. In welchen Formen. In welchen Sektoren und> Industrien. In welchen Regionen.
Mein Eindruck ist eher dass du mit deiner Vermutung auf dem Holzweg
bist. Wer nur Sprüche über die Bildung andere klopft sitzt nicht selten
in einem Glashaus, was auch dein Posting gut aufzeigt.
Oh D. schrieb:> Ist nicht ganz so. Die Hindenburg war mit einer hohen Wahrscheinlichkeit> ein Anschlag.
Gibt es dazu eine Verschwörungstheorie?
> Wasserstoff in einem Auto ist viel sicherer als Benzin, da bei einem> Unfall keine Lache davon liegenbleibt. Es geht einfach nach oben weg,> und fort ist es. Allerdings nicht in einem geschlossenen Raum.> .. "eine undichte Wasserstoffleitung explodiert" ist natuerlich auch> Quatsch. Es geht raus und weg ist es. Eine Explosion kann es erst in> einem geschlossenen Volumen geben, wenn das Verhaeltnis zwischen 4 und> 75% liegt. Und einen Zuendfunken braucht man auch.
Jetzt fang nochmal neu an zu denken und geh da mal nicht von einem Auto
aus sondern von 10 Mio. und denke auch an die Infrastruktur.
Den gleichen Gedankengang machen jetzt alle die Elektroautos in großen
massen wollen. Einfach eine Ladesäule an den Laternenmast? Geht bei
einer Laterne, bei einem Straßenzug mit 30 Laternen kommen da schnell
mal 600 kW.
Und noch was zu den Gedankengängen das Haus zur Heizung mit dem Auto zu
verbinden, ein Hast ist im durchschnitt etwa 50 Jahre, ein Auto 5 Jahre,
d.h. auf eine Generation Haus kommen 10 Generationen Auto. Wie will man
das technisch synchron halten? Und wer jetzt sagt nur bei Neubau, wir
haben 40 Mio Wohnungen in Dtl. und 400.000 Neubauten, d.h. in 100 Jahren
wäre man durch (1% p.a.) da ist heutige Technik schon wieder alt.
Und noch an die Leute, die meinten wir machen seit 100 Jahren mit
Verbrennungsmotoren, da müsste man mal was neues Erfinden, erstens
scheint ihr die Atomkraft verpasst zu haben und 2 haben wir davor
100.000 Jahre nur Muskelkraft und offene Verbrennung gekannt. Ich denke
die letzten 100 Jahre haben da schon deutliche Fortschritte gebracht.
Und an der Fusion wird ja auch noch gearbeitet. Um einen neuen
Quantensprung nach vorn zu machen braucht es einen neuen Einstein, den
kann man nicht einfach mit Geld produzieren.
Chris D. schrieb:> Nicht wirklich. Unsere Angebote beziehen sich fast nur auf die> Nutzfahrzeugsparte, also Caddy aufwärts. [...] Ich hatte> damals beim Citroen-LKW 25% auf den Listenpreis, selbst bei meinen> Sonderwünschen (Rundumverglasung, Metallic etc.). Heute bekäme ich sogar> 30%.
Aha, Nutzfahrzeuge. Interessant, danke. Davon habe ich kaum Kenntnis.
Es hat viele Effekte, wenn der Listenpreis nirgens noch etwas mit der
Realität zu tun hat. Ich stecke in den steuerlichen Betrachtungen gerade
nicht drin...
Nachteilig ist es für die Privatnutzung des Firmenwagens.
Dem Unternehmen kann man eine günstige Leasingrate vorrechnen.
Irgendetwas ist noch mit der Abschreibung und Buchhaltung...
> Trotzdem dürften die Prozentzahlen dieser "unabhängigen" Studie> ordentlich zu Gunsten der Automobilbauer geschönt worden sein.
Einverstanden.
Gästchen schrieb:>> Wer soetwas schreibt, ist ungebildet. Daran ist nichts primitiv, im>> Gegenteil. Primitiv ist allenfalls Elektro.>> Aha, an Verbrennung ist nichts primitiv dass Dreck hinaus geschleudert> wird und jeder der es anders sieht ist ungebildet, war das Ironie?
Nein.
> Mit> primitiv meinte ich einen sehr niedrigen Wirkungsgrad des> Verbrennungsprinzip und einer Tatsache dass hier die meiste Energie> einfach als Abwärme entsorgt wird. Primitiver geht es kaum.
Für die vollständige Betrachtung zum Elektroauto sieht es kaum besser
aus.
>> An Elektro hat man über viele Jahrzehnte geforscht. Die Energiedichte vom >
Akku
> ist nicht ausreichend...>> Lieber Mitforist, eine Forschung kann nur so gut sein wie ihre> Finanzierung. Wenn du dir anschaust wohin die Gewinne der Autokonzerne> geflossen sind, wirst du sehen dass hier für Forschung sehr wenig getan> wurde, ist auch klar dass ein Großkonzern heute ähnlich wie eine Bank> funktioniert und dadurch ganz andere Prioritäten setzt.
Akku-Forschung ist historisch kein Gebiet der Automobilhersteller. Die
sind weitestgehend auch für die Mineralöl-Verarbeitung nicht
verantwortlich.
Ein aktuelles Verbrennerfahrzeug der Mittel- oder Oberklasse fährst Du
wahrscheinlich nicht. Aber vielleicht hast Du ein teures Smartphone oder
etwas anderes in der Richtung?
Morgen kommt jemand, der so etwas nicht gekauft hat. Er wird sich
beschweren, das Konzerne wie Apple und Samsung Dein Geld heute nicht so
eingesetzt haben, wie ER sich das vorstellt. Und Du wirst sagen, er hat
Recht. Denn das Selbe nimmst Du Dir im hier und jetzt heraus.
>> Viele Menschen wollen in Stadtzentren wohnen. Deshalb sind dort die>> Mieten höher. Alternativ wohnst Du ausserhalb und nutzt park&ride.>> Willst Du, dass in der Stadt alle elektrisch fahren, damit im Umland>> verstärkt Kohlekraftwerke die Luft verschmutzen? Ich bin dagegen, das>> ist ungerecht.>> Oh ja, und endlich sind wir beim Thema „ungebildet“ angekommen, genau> das habe ich von dir erwartet.> Wenn also theoretisch die Stadt „elektrisch“ fahren würde (was unter> anderem enorme Lebensqualitätsteigerung für Bewohner bedeuten würde)> haben die Kraftwerke mehr Last zu tragen.
So viel habe ich hier doch noch gar nicht geschrieben. Ich habe nichts
dagegen, wenn in der Stadt elektrisch gefahren wird. Wir wollen aber
auch eine Rechnung aufstellen bzgl. der erforderlichen und verbrauchten
Energiemengen, der forderlichen Speicherkapazitäten und Infrastruktur,
sowie der Kosten. Und mein Eindruck ist weiterhin, dass Du gar nicht
siehst, das dies erforderlich ist. Ganz zu schweigen von der Fähigkeit,
dies auch nur im Ansatz durchzuführen. Erst dann hätten wir einmal eine
ernsthafte Diskussionsgrundlage jenseits von "Ich_wünsch_mir_was".
Wir können uns auch herwünschen, dass wir ab 2020 alles beliebig
ineffizient mit Kernfusion betreiben. Vielleicht geht das sogar, wenn
wir absofort nur noch eine Scheibe Brot pro Tag essen und alle
Anstrengung dafür aufwenden.
> Da aber ein> Kraftwerk eine zentrale Energiequelle darstellt, ist es hier viel> einfacher und effektiver Abgase mit einer großen Filteranlage> unschädlich zu machen als wenn man es bei jedem Auto einzeln versuchen> würde, was zuletzt sogar in höheren Verbrauch resultiert.
Das ist aber nicht der Fall. Kohlekraftwerke emitieren hohe Mengen
Quecksilber, andere Schwermetalle und teilweise radioaktiv belastetes
Material. Die Filtermechanismen sind teuer und machen den Strom noch
teurer. Zumal sich auch die teuren Filter nicht mehr über das ganze Jahr
sondern nur noch über wenige Wintermonate amortisieren müssen. Nichts
ist teurer, als große industrielle Anlagen, die nicht ausgelastet
werden.
Im Endeffekt
> würde die Abgasbelastung in ihrer Abgasbilanz sogar sinken.>>> Mein Eindruck ist, Du hast keine Ahnung davon, wie viel Energie>> Deutschland verbraucht. In welchen Formen. In welchen Sektoren und>> Industrien. In welchen Regionen.>> Mein Eindruck ist eher dass du mit deiner Vermutung auf dem Holzweg> bist.
Das weitere von Dir vorgebrachte Argument bestätigt meinen Eindruck.
Gästchen schrieb:>> Wer soetwas schreibt, ist ungebildet. Daran ist nichts primitiv, im>> Gegenteil. Primitiv ist allenfalls Elektro.>> Aha, an Verbrennung ist nichts primitiv dass Dreck hinaus geschleudert> wird und jeder der es anders sieht ist ungebildet, war das Ironie? Mit> primitiv meinte ich einen sehr niedrigen Wirkungsgrad des> Verbrennungsprinzip und einer Tatsache dass hier die meiste Energie> einfach als Abwärme entsorgt wird. Primitiver geht es kaum.
Du musst allerdings auch den gesamten Weg, den die Energie von ihrer
Erzeugung bis hin zum Reifen nimmt, betrachten. Bereits an der Steckdose
hast Du keine 50% der Primärenergie mehr. Und nur weil man die
Verbrennung vom Zylinder hin zum Kraftwerk verlagert, wird sie nicht
weniger primitiv.
Solar- und Windenergie haben wir nur deswegen, weil das massiv
subventioniert wird.
> Lieber Mitforist, eine Forschung kann nur so gut sein wie ihre> Finanzierung. Wenn du dir anschaust wohin die Gewinne der Autokonzerne> geflossen sind, wirst du sehen dass hier für Forschung sehr wenig getan> wurde, ist auch klar dass ein Großkonzern heute ähnlich wie eine Bank> funktioniert und dadurch ganz andere Prioritäten setzt.
Forschung kann vor allem nur so gut sein wie es die Physik zulässt.
Die Energiedichte einer geschlossenen Batterie kann rein physikalisch
nicht die von bspw. Benzin haben, einfach weil ein Energieträger
(Sauerstoff) dort nicht mitgeführt werden muss. Weiterhin hat man Lade-
und Entladeverluste. Und man fährt natürlich deshalb auch viel unnützen
Ballast durch die Gegend.
Interessant wäre die Brennstoffzelle, aber auch dort müsste man den
Brennstoff erst passend veredeln. Ideal wäre bspw. Methanol: die gesamte
Infrastruktur könnte erhalten bleiben, Verbrenner würden mit wenig bis
keinem Umstellunsgaufwand Methanol tanken, E-Mobile mit Brennstoffzelle
ebenfalls.
> Wenn also theoretisch die Stadt „elektrisch“ fahren würde (was unter> anderem enorme Lebensqualitätsteigerung für Bewohner bedeuten würde)> haben die Kraftwerke natürlich mehr Last zu tragen. Da aber ein> Kraftwerk eine zentrale Energiequelle darstellt, ist es hier viel> einfacher und effektiver Abgase mit einer großen Filteranlage> unschädlich zu machen als wenn man es bei jedem Auto einzeln versuchen> würde, was zuletzt sogar in höheren Verbrauch resultiert. Im Endeffekt> würde die Abgasbelastung in ihrer Abgasbilanz sogar sinken.
Es bleibt aber die Tatsache, dass nur 50% der Primärenergie das
Kraftwerk überhaupt verlassen und beim Transport/Umwandlung noch einiges
verbraten wird. Flüssigtreibstoffe lassen sich eben deutlich
energiesparender an jede beliebige Stelle transportieren.
So deutlich sehe ich den höheren Gesamtwirkungsgrad der akkubetriebenen
Fahrzeuge jetzt nicht. Mal von deren Nachteilen in der Nutzbarkeit ganz
abgesehen (was für die meisten ausschlaggebend sein dürfte).
E-Mobile mit der heutigen Batterietechnik (die man wirkich primitiv
nennen kann) werden ein Nischenprodukt bleiben, Prämie hin, Prämie her.
Die Käufer können durchaus rechnen.
Chris D. schrieb:> Schau Dir mal das Institut "CAR – Center Automotive Research" und dessen> Führung an und dann bewertest Du diese Studie und ihre Aussagekraft> nochmal neu ;-)
Unabhängig von der Herkunft der Informationen kenne ich, mit Ausnahme
von Porsche (und warum sind die dann eigentlich die einzigen die NICHT
jammern?), keine anderslautenden Zahlen.
Und ich halte eine Argumentation, die auf "die lügen halt" und nicht auf
konkreten Beweisen basiert für nicht haltbar. Das geht dann schon in die
Richtung von Verschwörungstheorien.
"Die Sachlage ist so und so."
"Nein, die Zahlen sind alle falsch!"
"Aha, wie kommst du darauf?"
"Na die Regierung lügt doch, eben um ihre Verschwörung zu schützen!
Deswegen gibt's auch keine echten Zahlen..."
"Aha..."
Lu R. schrieb:> Chris D. schrieb:>> Schau Dir mal das Institut "CAR – Center Automotive Research" und dessen>> Führung an und dann bewertest Du diese Studie und ihre Aussagekraft>> nochmal neu ;-)>> Unabhängig von der Herkunft der Informationen kenne ich, mit Ausnahme> von Porsche (und warum sind die dann eigentlich die einzigen die NICHT> jammern?), keine anderslautenden Zahlen.
Woher stammen denn diese Zahlen?
> Und ich halte eine Argumentation, die auf "die lügen halt" und nicht auf> konkreten Beweisen basiert für nicht haltbar. Das geht dann schon in die> Richtung von Verschwörungstheorien.
Wie gesagt: ich kenne die Rabatte, die uns hier seit Jahren angeboten
werden. Und die stimmen so gar nicht mit den geringen Margen überein,
die dort erwähnt werden.
Jemand oder auch ein offenbar nicht unabhängiges Institut, der/das ein
offensichtliches Interesse daran hat, Gewinne möglichst kleinzureden,
würde ich in der Tat nicht ohne Überprüfung glauben. Insbesondere, wenn
mir hier ständig gute Gegenargumente in Form von Angeboten diverser
Hersteller auf dem Tisch liegen.
5% Gewinnmarge würde bedeuten, dass man gerade so profitabel arbeitet.
Dazu passen übrigens auch die Lohnabschlüsse und Boni der Beschäftigen
(denen ich das absolut gönne) nicht.
Karl schrieb:> Und noch was zu den Gedankengängen das Haus zur Heizung mit dem Auto zu> verbinden, ein Hast ist im durchschnitt etwa 50 Jahre, ein Auto 5 Jahre,> d.h. auf eine Generation Haus kommen 10 Generationen Auto. Wie will man> das technisch synchron halten?
Die Überlegung dazu beruht auf folgenden Annahmen:
. Ein Haus kann sich über viele Monate des Jahres selbst mit
Wassererwärmung UND Strom aus Solar versorgen.
. Prinzipiell und abgesehen von gesetzlichen Vorschriften wäre ein BHKW
für das Haus sinnvoll, um den Heizbedarf, den Warmwasserbedarf und den
Strombedarf dezentral aus Verbrennung zu decken. Die Belastung der
Infrastruktur durch das Haus wird minimiert oder entfällt ganz.
. Das BHKW ist mit Anschaffungskosten verbunden. Das BHKW amortisiert
sich nicht, wenn auch eine Solaranlage installiert wird. Ebenso
amortisiert sich BHKW nicht, wenn eine teure Wärmepumpe installiert wird
(mit Erdkreislauf, speziellem Kältemittel, Wartung, usw).
. Die Komponenten des BHKW sind pinzipiell in einem E-Auto mit Extender
enthalten. Sogar ungefähr mit den richtigen Leistungen und mit den
selben Optimierungszielen der Technik.
Was muss "technisch synchron" gehalten werden?
Die Steckdose: kein Problem
Die Abluft für den Extender des Autos: Machbar
Anschluss an den Warmwasserkeislauf sowie die Anforderungen an den
Warmwasserkreislauf: Auf den ersten Blick nicht trivial aber technisch
kein Problem. Notfalls mit Wärmetauscher. Auf Wasser basierende
Heizköper laufen dann ideal ohnehin nur bei 30-40Grad. Die Differenz
wäre groß genug.
Wo genau siehst Du denn die prinzipielle Schwierigkeit? Der Anschluss
von 50 Jahre alten Heizkörpern an aktuelle Heizkessel ist auch kein
Problem.
> Und wer jetzt sagt nur bei Neubau, wir> haben 40 Mio Wohnungen in Dtl. und 400.000 Neubauten, d.h. in 100 Jahren> wäre man durch (1% p.a.) da ist heutige Technik schon wieder alt.
Ich hatte bereits geschrieben, dass mein Vorschlag nicht die Lösung für
alle ist. Es muss doch nicht jeder Vorschlag die ultimative Lösung für
jede Person und jedes Szenario sein.
Regenerative Energie fällt dezentral und jahreszeitabhängig an. Dazu
passt am besten eine dezentrale, auf Verbrennung basierte Versorgung für
alles. In jedem anderen Fall muss bereits allein bei der Infrastruktur
100% bezahlt werden für 10-20% Nutzung. Vom Vorhalten der
Leistungen/Kapazitäten noch nicht gesprochen.
Lars R. schrieb:> Karl schrieb:> . Prinzipiell und abgesehen von gesetzlichen Vorschriften wäre ein BHKW> für das Haus sinnvoll, um den Heizbedarf, den Warmwasserbedarf und den
Das ist nur sinnvoll wenn man es dezentral haben will und kostet auch
entsprechend (Investition, Wartung).
Eine Brennwerttherme hat z.B. um die 100 Prozent Wirkungsgrad, d.h. die
Energie wird nahezu vollständig in Warmwasser gewandelt. Wenn man nun
ein paar kW Strom produzieren möchte muss mehr Gas (oder was auch immer)
verbrannt werden, andernfalls hast man weniger Warmwasser.
xxx schrieb:> Lars R. schrieb:>> Karl schrieb:>> . Prinzipiell und abgesehen von gesetzlichen Vorschriften wäre ein BHKW>> für das Haus sinnvoll, um den Heizbedarf, den Warmwasserbedarf und den>> Das ist nur sinnvoll wenn man es dezentral haben will und kostet auch> entsprechend (Investition, Wartung).
Ja. Aber der aktuelle Zustand ist einfach nicht richtig. Im Sommer
einspeisen oder selbst versorgen und im Winter mit der Wärmepumpe sogar
noch mit Strom heizen und dann 5Cent/kWh Erzeuger- und
Unterhaltungkosten für das Kraftwerk und die Infrastruktur zu Grunde
legen. Ich möchte weniger Verzerrung und mehr Gerechtigkeit.
Ein Stromanschluss sollte beispielsweise Größenordnung 1000EUR pro Jahr
kosten. Dabei inklusive ist beispielsweise im Sommer 200 kWh pro Monat
und im Winter 50kWh pro Monat. Oder/und der kWh-Preis für Strom ist
monatsabhängig.
Aktuell ist das einfach nur eine ganz miese Nummer.
Lars R. schrieb:> Ein Stromanschluss sollte beispielsweise Größenordnung 1000EUR pro Jahr> kosten. Dabei inklusive ist beispielsweise im Sommer 200 kWh pro Monat> und im Winter 50kWh pro Monat. Oder/und der kWh-Preis für Strom ist> monatsabhängig.
Kommt bestimmt alles noch... dank smartmeter. Wünsche werden manchmal
auch wahr, ob das dann alles besser wird (und fairer, bezahlbarer,...)
bezweifle ich.
xxx schrieb:> Lars R. schrieb:>> Ein Stromanschluss sollte beispielsweise Größenordnung 1000EUR pro Jahr>> kosten. Dabei inklusive ist beispielsweise im Sommer 200 kWh pro Monat>> und im Winter 50kWh pro Monat. Oder/und der kWh-Preis für Strom ist>> monatsabhängig.>> Kommt bestimmt alles noch... dank smartmeter. Wünsche werden manchmal> auch wahr, ob das dann alles besser wird (und fairer, bezahlbarer,...)> bezweifle ich.
Bin mir nicht sicher, ob monatliche kWh-Preise in absehbarer Zeit
kommen. Für mich ist es schon auffällig, wie sehr solche Überlegungen
bei den Smartmeter-Diskussionen vermieden werden. Dies käme auch einem
polischen Schuldeingeständnis bzgl der Nutzung von Mrds von
Fördergeldern gleich. Geschäfts- und Betriebs-Modelle zu Solaranlagen
und Wärmepumpeninstallationen würden zusammen brechen.
Es ist vielmehr ideologisch ein bestimmer Zustand (Solar auf dem Dach
und Wärmepumpe am Stromnetz) gewünscht und dazu haben alle ihren
finanziellen Teil beizutragen, wie auch beim Elektroauto...
schneiden sich die Hersteller da nicht 'ne gute "Verdienst-Scheibe" ab,
wenn durch automatisiertes Fahren die Reparaturen ausbleiben?
Zumindest, wenn es denn mal vernünftig sitzt und die Testphase durch
ist?
Du möchtest also für 1500 kWh 1000 €, wofür man jetzt ca. 400 € zahlt.
Das macht es natürlich für alle besser. Übrigens brauchen die Haushalte
nur 1/4 des Stroms. Und die Jahreszeitlichen Schwankungen belasten die
netze kaum, die Täglichen Schwankungen sind da das größere Problem! Du
hast völlig falsche Vorstellungen. Und zu guter letzt, Solarstrom ist in
Deutschland ein teures Experiment, volkswirtschaftlich ist das nicht, da
rechnet sich nur Windkraft.
Karl schrieb:> Du möchtest also für 1500 kWh 1000 €, wofür man jetzt ca. 400 € zahlt.
Es war nur ein Beispiel ohne große Überlegung.
Du kannst auch Netzausbau und inzwischen sogar Betrieb und Unterhaltung
von Gaskraftwerken mit Steuermitteln bezahlen und von Deinem Lohn
abziehen.
> Das macht es für alle besser. Übrigens brauchen die Haushalte> nur 1/4 des Stroms.
Auch Konzerne würden gern BHKWs fahren. Längst "verboten". "Verboten" in
dem Sinne, dass auch auf selbst erzeugten und verbrauchten Strom die
Abgaben für Infrastruktur und Solar zu zahlen sind.
> Und die Jahreszeitlichen Schwankungen belasten die> netze kaum, die Täglichen Schwankungen sind da das größere Problem!
Warte es ab, bis die Wärmepumpeninstallationen weiter zu nehmen und die
dezentrale Wärmeerzeugung aus Öl und Gas noch weiter zu Tode reguliert
wird.
> Du> hast völlig falsche Vorstellungen.
Warum?
> Und zu guter letzt, Solarstrom ist in> Deutschland ein teures Experiment, volkswirtschaftlich ist das nicht,
Der dezentrale Verbrauch von dezentral erzeugtem Solarstrom ist
sinnvoll. Alles andere nicht.
> da> rechnet sich nur Windkraft.
Die Windkraft rechnet sich auch nur bei dezentralem Verbrauch. Die kWh
Strom im Süden ohne AKWs müsste mit den realen Kosten belegt werden. Es
müssten mehr Autowerke und andere Großverbraucher aus dem Süden in den
Norden. Widerstand gegen beides: unermesslich groß.
...Im Südwesten ist die kWh aus Frankreich real und mittelfristig nun
einmal günstiger als die kWh aus dem Norden. Und wenn wir einmal so weit
sind... Das ist auch nicht gewollt...
Lars R. schrieb:> Auch Konzerne würden gern BHKWs fahren. Längst "verboten". "Verboten" in> dem Sinne, dass auch auf selbst erzeugten und verbrauchten Strom die> Abgaben für Infrastruktur und Solar zu zahlen sind.
Nein, es ist nicht Verboten, es ist für Konzerne einfach
unwirtschaftlich. Die EEG-Umlage auf Eigenverbrauch gibt es erst seit
2014, davor hatten die Konzerne 100 Jahre Zeit selbst Strom zu
produzieren. Warum sie es nicht gemacht haben? Weil es sich
wirtschaftlich nicht lohnt. Ein Automobilhersteller stellt Autos her und
keinen Strom, das macht der Stromerzeuger, nennt sich Arbeitsteilung und
bringt wirtschaftliche Vorteile.
Die Umlage auf Eigenstrom behebt doch nur den Mangel, den du eben den
Anlagenbesitzern zum Vorwurf gemacht hast. Im Sommer verdienen Sie Geld
und im Winter belasten sie das Netz. Die Umlage sorgt für den aufgleich.
Inselanlagen, die nicht von dem "Netz" profitieren sind davon auch
ausgenommen. Und die Konzerne, die viel Strom brauchen sind eh
weitgehend von der EEG-Umlage befreit und bei Eigennutzung würden sie
noch weniger Zahlen. Das BHKW ist für den Konzern einfach zu teuer, der
kauft große Mengen Strom direkt beim Erzeuger, mit oder ohne EEG.
Karl schrieb:> Lars R. schrieb:>> Auch Konzerne würden gern BHKWs fahren. Längst "verboten". "Verboten" in>> dem Sinne, dass auch auf selbst erzeugten und verbrauchten Strom die>> Abgaben für Infrastruktur und Solar zu zahlen sind.>> Nein, es ist nicht Verboten, es ist für Konzerne einfach> unwirtschaftlich. Die EEG-Umlage auf Eigenverbrauch gibt es erst seit> 2014, davor hatten die Konzerne 100 Jahre Zeit selbst Strom zu> produzieren. Warum sie es nicht gemacht haben?
Strom aus dem Netz war hinreichend günstig; ggf. auch schon quer
subventioniert; sei dahin gestellt.
> Die Umlage auf Eigenstrom behebt doch nur den Mangel, den du eben den> Anlagenbesitzern zum Vorwurf gemacht hast. Im Sommer verdienen Sie Geld> und im Winter belasten sie das Netz. Die Umlage sorgt für den aufgleich.
Ein BHKW-Betreiber speist im Sommer nichts ein.
> Inselanlagen, die nicht von dem "Netz" profitieren sind davon auch> ausgenommen. Und die Konzerne, die viel Strom brauchen sind eh> weitgehend von der EEG-Umlage befreit und bei Eigennutzung würden sie> noch weniger Zahlen.
So kommen wir nicht weiter. Ich schrieb weiter oben schon: Wenn sich die
die gesetzlichen Rahmenbedingungen jedes Jahr derart massiv und nicht
vorhersehbar ändern (wir Du selbst schreibst), kann ich weder
Entwicklungen noch Anschaffungen mit Abschreibungen auf 20+x Jahre
kalkulieren.
Lars R. schrieb:> Ein BHWK-Betreiber speist im Sommer nichts ein.
Ein BHKW-Betreiber nutzt das Netz um seine Spitzen und Zeiten wo das
BHKW nicht läuft abzudecken. Dafür die Umlage. Wenn er das nicht
braucht, kann er eine Inselanlage machen und zahlt auch nichts!
Lars R. schrieb:> Wenn sich die> die gesetzlichen Rahmenbedingungen jedes Jahr derart massiv und nicht> vorhersehbar ändern (wir Du selbst schreibst), kann ich weder> Entwicklungen noch Anschaffungen mit Abschreibungen auf 20+x Jahre> kalkulieren.
Für Bestandsanlagen gilt Bestandsschutz, die kann man also auf 20 Jahre
abschreiben. Für Neuinvestitionen, wurde im Voraus angekündigt, das es
sich ändern wird. Der Gesetzgeber ist nicht das Problem. Du hast die
Grundlagen der Marktwirtschaft nicht verstanden, das ist das Problem.
P.S. mit den 20 Jahren Abschreibungszeit hast ein weiteres Problem
aufgezeigt. Warum sollte sich z.B. ein Autobauer der noch nicht mal
weiß, wo er in 5 Jahren produziert die Fixkosten (Abschreibung) eines
Kraftwerkes ans bein binden, wenn er die Leistung flexibel über den
Strommarkt einkaufen kann?
Karl schrieb:> Für Bestandsanlagen gilt Bestandsschutz, die kann man also auf 20 Jahre> abschreiben. Für Neuinvestitionen, wurde im Voraus angekündigt, das es> sich ändern wird. Der Gesetzgeber ist nicht das Problem. Du hast die> Grundlagen der Marktwirtschaft nicht verstanden, das ist das Problem.
Zu großzügig. Planung, Bau und Inbetriebnahme meiner Anlagen mache ich
in 30 Tagen? Und was ist mit Investionen in Entwicklungen?
Karl schrieb:> P.S. mit den 20 Jahren Abschreibungszeit hast ein weiteres Problem> aufgezeigt. Warum sollte sich z.B. ein Autobauer der noch nicht mal> weiß, wo er in 5 Jahren produziert die Fixkosten (Abschreibung) eines> Kraftwerkes ans bein binden, wenn er die Leistung flexibel über den> Strommarkt einkaufen kann?
"Ein Autobauer" weiß ungefähr, wo er in 5 Jahren produziert. "Er"
kommuniziert nur nicht heute, welches Werk er in 5 Jahren dicht machen
möchte.
Generell finde ich es auch interessant, dass die deutschen Firmen mal
nicht kläglich hinterherhinken wenn es um den digitalen Wandel geht.
Das hätte ihnen aber auch ganz schnell das Genick brechen können. Ich
glaube das wird eine echt gefährliche Zeit für Autobauer. Ein unsicheres
Fahrverhalten bei den Autopiloten kann ganz schnell riesen Schaden für
die Marke anrichten
Lars R. schrieb:> Die Überlegung dazu beruht auf folgenden Annahmen:> [...]> . Die Komponenten des BHKW sind pinzipiell in einem E-Auto mit Extender> enthalten. Sogar ungefähr mit den richtigen Leistungen und mit den> selben Optimierungszielen der Technik.
Ein Auto ist auf etwa 3000 Betriebsstunden ausgelegt, das sind 125 Tage
Dauerbetrieb, dann ist der Motor fertig. Vermutlich ist das bei E-Autos
so aehnlich. In dieser Hinsicht unterscheiden sich Autos von
Baumarktakkuschraubern wenig, sie sind ein Kompromiss aus Lebensdauer
und Kosten.
Oder anders ausgedrueckt, auf die Idee kommen die gleichen Leute, die
auch den Akku im E-Auto als Netzpuffer einsetzen wollen...
PS: Ein gemeiner Smart haelt sogar nur 100.000km
In Deutschland ist die Elektronikbranche sogar hinter den Bauern
angesiedelt.
Und die Bauern bekommen zudem noch Subventionen (wer in der richtigen
Gegend wohnt mindestens 25k Netto/Jahr+, kenne ein gesamtes Dorf wo das
so ist sprich die wären ohne Förderung alle überflüssig)
Der deutsche Staat saugt Jungunternehmer derartig aus das es für sie
nicht wirklich attraktiv ist Unternehmen in Deutschland auszubauen -- in
absolut keinem Bereich (ich spreche hier aus eigener Erfahrung, wir
bauen im Ausland aus und arbeiten in Deutschland mit Minimalbesetzung!).
Die Autoindustrie wird früher oder später auch in Taiwan und China
landen, TSMC ist extrem wichtig für Taiwan und der Staat schaut schon
das er genug Leute in diesen Bereich bringt. Schaue ich mir die
schaltbaren Steckdosen an, die Chipsätze kommen zu 90% aus Taiwan.
Chips sind billig und das ist was die Autoindustrie will... alles
billig.
0815 Software die überall gleich ist und Ressourcen benötigt wandert
früher oder später als IP Block Ressource-schonend in einen Chip rein.
Deutschland wird von alten Idioten regiert die besser Kaisers und Co
über Wasser halten als die innovative Industrie hier wirklich aktiv zu
fördern welche tausende von Arbeitsplätze schaffen könnten.
Selbst wenn man hier Arbeitsplätze schafft wird man hier von diversen
staatlichen Stellen wie Dreck behandelt (daher haben wir auch aufgehört
in Deutschland zu investieren).
Elektronik hat in Deutschland nur einen minimalen Stellenwert, maximal
wenn ein beschissener Politiker vor einem fertigen Produkt (das dann
erst recht überwiegend im Ausland entwickelt wurde) steht zählt es etwas
-- wohlgemerkt nur solange die Kamera drauf zeigt danach ist's wieder
wertlos für die Politik.
Tommi schrieb:> Lars R. schrieb:>> Die Überlegung dazu beruht auf folgenden Annahmen:>> [...]>> . Die Komponenten des BHKW sind pinzipiell in einem E-Auto mit Extender>> enthalten. Sogar ungefähr mit den richtigen Leistungen und mit den>> selben Optimierungszielen der Technik.> Ein Auto ist auf etwa 3000 Betriebsstunden ausgelegt, das sind 125 Tage> Dauerbetrieb, dann ist der Motor fertig. Vermutlich ist das bei E-Autos> so aehnlich. In dieser Hinsicht unterscheiden sich Autos von> Baumarktakkuschraubern wenig, sie sind ein Kompromiss aus Lebensdauer> und Kosten.> Oder anders ausgedrueckt, auf die Idee kommen die gleichen Leute, die> auch den Akku im E-Auto als Netzpuffer einsetzen wollen...
Interesannter Einwand. Danke. Dauerbetrieb wie beim Heizkessel ist nicht
erforderlich, aber 3000 Betriebsstunden sind zu wenig. Habe gerade
überschlagen: ab 10.000 wäre gut.
Chris D. schrieb:> https://www.welt.de/wirtschaft/article118779825/So-viel-verdienen> die-Autohersteller-pro-Fahrzeug.html> Schau Dir mal das Institut "CAR – Center Automotive Research" und dessen> Führung an und dann bewertest Du diese Studie und ihre Aussagekraft> nochmal neu ;-)
Ja, habe ich neu bewertet. Die Gewinne kommen mir sehr klein vor. Der
Grund sind die 10-15%-Rabatte die du nicht selten auf Neuwagen bekommst,
also da stimmt etwas nicht. Offensichtlich wird hier versucht die
Gewinnspanne kleinzureden sonst wären solche Rabatte gar nicht möglich.
Gästchen schrieb:> Der> Grund sind die 10-15%-Rabatte die du nicht selten auf Neuwagen bekommst,> also da stimmt etwas nicht.
Was bitteschön hat der Rabatt auf den Listenpreis eines Neuwagens mit
der Gewinnspanne zu tun? Denkst du tatsächlich der Hersteller errechnet
den Listenpreis mit einer Gewinnmarge von 5 % und gibt dir darauf
Rabatt? Der Listenpreis ist ein feuchter Wunschtraum des Herstellers,
was er gerne bekommen würde. Danach kommt der Markt und Zeigt ihm, was
er bekommt.
Lars R. schrieb:> Für die vollständige Betrachtung zum Elektroauto sieht es kaum besser> aus.
Von deiner „vollständiger Betrachtung“ haben wir bis jetzt nicht viel
gesehen.
Lars R. schrieb:> Akku-Forschung ist historisch kein Gebiet der Automobilhersteller. Die> sind weitestgehend auch für die Mineralöl-Verarbeitung nicht> verantwortlich.
Wo habe ich Bitte Akku-Forschung erwähnt?
Lars R. schrieb:> Ein aktuelles Verbrennerfahrzeug der Mittel- oder Oberklasse fährst Du> wahrscheinlich nicht. Aber vielleicht hast Du ein teures Smartphone oder> etwas anderes in der Richtung?
Aus welchem Grund sollte ich das nicht tun? Ich kann nur das kaufen was
Automobilindustrie anbietet, ich habe keine Entwicklungsabteilung für
Autos. Keine Ahnung was mit deiner Glaskugel passiert ist, hast du es
fallen gelassen?
Lars R. schrieb:> So viel habe ich hier doch noch gar nicht geschrieben. Ich habe nichts> dagegen, wenn in der Stadt elektrisch gefahren wird. Wir wollen aber> auch eine Rechnung aufstellen bzgl. der erforderlichen und verbrauchten> Energiemengen, der forderlichen Speicherkapazitäten und Infrastruktur,> sowie der Kosten. Und mein Eindruck ist weiterhin, dass Du gar nicht> siehst, das dies erforderlich ist. Ganz zu schweigen von der Fähigkeit,> dies auch nur im Ansatz durchzuführen. Erst dann hätten wir einmal eine> ernsthafte Diskussionsgrundlage jenseits von "Ich_wünsch_mir_was".
Also du versteckst dich weiterhin im Geschwurbel und redest dauernd von
Rechnungen der Energiemengen die du selbst nicht aufstellst. Ich habe
dir mit einem einfachen Beispiel erklärt was ich meine, du redest hier
von Fantasie-Bilanzen die du selbst nicht im Ansatz belegen würdest.
Lars R. schrieb:> Das ist aber nicht der Fall. Kohlekraftwerke emitieren hohe Mengen> Quecksilber, andere Schwermetalle und teilweise radioaktiv belastetes> Material. Die Filtermechanismen sind teuer und machen den Strom noch> teurer. Zumal sich auch die teuren Filter nicht mehr über das ganze Jahr> sondern nur noch über wenige Wintermonate amortisieren müssen. Nichts> ist teurer, als große industrielle Anlagen, die nicht ausgelastet> werden.
Schon wieder bist du auf Kohlenkraftwerke fixiert. Warum? Was ist mit
regenerativen Energien die du aus deiner Betrachtung weggelassen hast?
Und gerade du willst hier über die Bildung der anderen schwadronieren,
schon witzig.
Aber selbst wenn man bei deinen geliebten Kohlekraftwerken bleibt, die
lokale/stationäre Verarbeitung der Abgase ist viel effizienter als wenn
man es versucht bei jedem Fahrzeug einzeln durchzuführen, was übrigens
durch immer höhere Euro-Normen kaum mehr zu schaffen ist, was wiederrum
den Verbrauch erhöht. Dazu noch verteilt man diese Abgase gleichmäßig
überall und konzentriert sie gar in Ballungszentren wie Städte. Ist ein
KAT bei einem Auto nicht teuer? Ist ein Partikelfilter nicht teuer? Das
Teuerste an der Geschichte ist Unmweltschäden die so gut wie unbezahlbar
sind.
> Das weitere von Dir vorgebrachte Argument bestätigt meinen Eindruck.
Na dann zählen wir mal die Tatsachen auf:
1.Du wirfst den anderen mangelhafte Bildung vor und bringst keine
sachlichen Argumente
2.Du lässt aus deiner Betrachtung regenerative Energien raus
3.Du vergisst dass stationäre Abgasbehandlung viel höheren Wirkungsgrad
hat als wenn man es auf 10 Millionen Autos verteilt.
Was für einen Eindruck soll ich bitte von dir haben?
Gästchen schrieb:> 3.Du vergisst dass stationäre Abgasbehandlung viel höheren Wirkungsgrad> hat als wenn man es auf 10 Millionen Autos verteilt.
Kann sein, aber ich bin mir sicher das die Normen für Filter in Autos
werden schneller und regelmäßiger geändert (Stichwort: Euro 4, Euro 5,
usw.) als für Kraftwerke - schließlich man muss doch die Industrie
schonen...
Frage bei Interesse Chris D., ob er Dir seinen Ansatz weiter
aufschlüsselt.
Den Energieverbrauch, aufgeschlüsselt nach Art und Region, für einen
windschwachen Dezember (dh Nachbarn haben nix zu vergeben, ohne
EU-Wunschdenken) und dazu den Ausblick und Abschätzung (realistisch)
Trassenkosten und Kosten Regenerativ->Synthese rechne ich hier nicht
mehr vor. Muss ich zu weit vorn anfangen. Ggf. jemand anderes.
Grüße
Lars
xxx schrieb:> Elekroautos gibt es schon seeeeeehr lange (z.B. Thin City ?)
Aber bis sie praxistauglich und erwschwinglich werden wird es auch
seeeeeeeer lange dauern.
Karl schrieb:> Denkst du tatsächlich der Hersteller errechnet> den Listenpreis mit einer Gewinnmarge von 5 % und gibt dir darauf> Rabatt?
Gewöhnt euch dran auf die Beiträge zu antworten die auch an euch
gerichtet sind. Wenn jeder kreuz und quer schreibt wird es immer
unübersichtlicher.
Nein, natürlich glaube ich das nicht und weiß selbst was Listenpreis
ist. Die Neuwagenrabatte habe ich nur als Indiz erwähnt, weiter oben im
Thread habe ich noch erwähnt dass die Automobilhersteller bei
Ersatzteilen bzw. Pflegemittel nicht selten 300-400%-ge Gewinne fahren.
Deshalb bleibe ich dabei dass ich an die im Link erwähnte Gewinne von
ein Paar Prozent eher nicht glaube, kommt mir doch sehr niedrig vor. Die
Automobilhersteller sparen an jedem Cent. Ich weiß z.B. dass einige von
denen ihre Bleche von billigen Stanzereien in Detroyt beziehen: hier
noch mehr Gewinn rauszuquetschen wird's schwierig.
Aber belassen wir es dabei: du glaubst es und ich nicht.
Lars R. schrieb:> Den Energieverbrauch, aufgeschlüsselt nach Art und Region, für einen> windschwachen Dezember (dh Nachbarn haben nix zu vergeben, ohne> EU-Wunschdenken) und dazu den Ausblick und Abschätzung (realistisch)> Trassenkosten und Kosten Regenerativ->Synthese rechne ich hier nicht> mehr vor. Muss ich zu weit vorn anfangen. Ggf. jemand anderes.
Ich habe auch nicht damit gerechnet dass du das kannst bzw. das machst
worin du den Anderen Unwissen vorwirfst. Du versteckst dich immer noch
hinter deinen immaginären Kostenrechnereien; hier geht es ums Prinzip.
Regenerative Energien sind einfach immer da und werden den Aufwand
früher oder später decken. Selbst wenn sie nur einen Teil des
Strombedarfs decken, nur wenn es den Wind oder Sonne gibt, ist es schon
eine Entlastung (wenn auch zum Teil) für die gesamte Energiebilanz.
Keine Ahnung was du da groß rechnen willst oder es nur vorgaukelst.
Lars R. schrieb:> aber 3000 Betriebsstunden sind zu wenig. Habe gerade> überschlagen: ab 10.000 wäre gut.
Mein Lupo 3L 1,2TDI hat überschlagen 10000 Stunden drauf und läuft noch
perfekt bei der AU.
500tkm und angenommen 50km/h Durschnitt.
Gästchen schrieb:> Karl schrieb:>> Denkst du tatsächlich der Hersteller errechnet>> den Listenpreis mit einer Gewinnmarge von 5 % und gibt dir darauf>> Rabatt?>> Nein, natürlich glaube ich das nicht und weiß selbst was Listenpreis> ist. Die Neuwagenrabatte habe ich nur als Indiz erwähnt, weiter oben im> Thread habe ich noch erwähnt dass die Automobilhersteller bei> Ersatzteilen bzw. Pflegemittel nicht selten 300-400%-ge Gewinne fahren.
Wie hast Du die denn berechnet ? Gewinn ist nicht die Differenz von
Einkauf und Verkauf, da geht noch einiges anderes von ab.
> Deshalb bleibe ich dabei dass ich an die im Link erwähnte Gewinne von> ein Paar Prozent eher nicht glaube, kommt mir doch sehr niedrig vor.
Nun, die Bilanzen der Automobilhersteller sind öffentlich, kann jeder
nachsehen. Wenn der Gewinn höher wäre, als er ausgewiesen wird, müsste
das Geld irgendwo auftauchen.
Gruss
Axel
Gästchen schrieb:> Nein, natürlich glaube ich das nicht und weiß selbst was Listenpreis> ist. Die Neuwagenrabatte habe ich nur als Indiz erwähnt, weiter oben im> Thread habe ich noch erwähnt dass die Automobilhersteller bei> Ersatzteilen bzw. Pflegemittel nicht selten 300-400%-ge Gewinne fahren.
Sind doch alles Aktiengesellschaften, da kannst du dann nachschauen,
was da hängenbleibt.
Lars R. schrieb:> Frage bei Interesse Chris D., ob er Dir seinen Ansatz weiter> aufschlüsselt.
Welchen Ansatz meinst Du?
Und wem gegenüber soll ich den aufschlüsseln?
Ich stehe gerade auf dem Schlauch :-)
Axel L. schrieb:> Wie hast Du die denn berechnet ? Gewinn ist nicht die Differenz von> Einkauf und Verkauf, da geht noch einiges anderes von ab.
Klar doch, aber rechne doch selbst: Motoröl-5€/Liter im Einkauf und
25€/Liter im Verkauf. Keine Ahnung was do hier noch abziehen willst, es
wird wohl trotzdem ungefähr beim 300-400% Gewinn bleiben.
Axel L. schrieb:> Nun, die Bilanzen der Automobilhersteller sind öffentlich, kann jeder> nachsehen. Wenn der Gewinn höher wäre, als er ausgewiesen wird, müsste> das Geld irgendwo auftauchen.
Ja, "irgendwo" ist gut. Das Geld kann auch genau so "irgendwohin"
ausgegeben werden.
Cha-woma M. schrieb:> Und mehr als 50% stimmen beim Spiegel zu!
Bei der suggestiven Antwortauswahl auch kein Wunder. Abgesehen davon,
ist die klassische SPON-Leserschaft rot-grün angehaucht.
Gästchen schrieb:> xxx schrieb:>> Elekroautos gibt es schon seeeeeehr lange (z.B. Thin City ?)>> Aber bis sie praxistauglich und erwschwinglich werden wird es auch> seeeeeeeer lange dauern.
Oh, den Think City finde ich praxistauglich: Reichweite 160 km,
Höchstgeschwindigkeit 120 km/h (0-50 in angemessener Beschleunigung,
danach etwas langsamer). Gebraucht gibt es diese Fahrzeuge immer wieder
mal für 6000 - 10000 Euro. Und es ist kein "primitiver" Verbrenner.
D. I. schrieb:> Cha-woma M. schrieb:>> Und mehr als 50% stimmen beim Spiegel zu!>> Bei der suggestiven Antwortauswahl auch kein Wunder.
Ja, das habe ich mir auch gedacht.
Gäbe es einen Punkt
[X] Der Elektromobilität gehört sicherlich die Zukunft, aber mit
blödsinnigen Verboten erreicht man nichts
dann hätte der sicherlich 95% Zustimmung erhalten.
Cha-woma M. schrieb:> Und mehr als 50% stimmen beim Spiegel zu!Chris D. schrieb:> [X] Der Elektromobilität gehört sicherlich die Zukunft, aber mit> blödsinnigen Verboten erreicht man nichts
Nur wenn Geld keine Rolle spielt, gehört der Elektromobilität die
Zukunft (eigentlich wie bei der Energiewende, wie hies es damals,
"...Strom wird deshalb nicht teurer..." und jetzt ist in Deustchland
beim Strompreis auf Rang 2, nur in Dänemark kostet Strom etwas mehr.
Ende der 60er-Jahre gab es viele Zukunftsvisionen:
- Städte auf dem Mond
- Jedes Auto mit kleinem Kernreaktor
- Fliegende Autos
- Roboter in Haushalt übernehmen alle Arbeiten
- Roboter in der Industrie machen Arbeit überflüssig
- und, und, und ...
Was ist in den jetzt knapp 50 Jahren davon wahr geworden? Einzig mit
großer Einschränkung die Roboter in der Industrie. Hier sind
Arbeitsplätze verloren gegangen, in manchen Bereichen waren das sicher
auch gesundheitsschädliche oder zumindest unangenehme Arbeiten. Die
Vision deshalb nicht mehr arbeiten zu müssen (oder zu dürfen) erscheint
mir trotzdem noch immer zu phantastisch. Auch die Roboter müssten
konstruiert, programmiert und gewartet werden. Zu einem Teil hat es also
eine Verschiebung hin zu höher qualifizierten Tätigkeiten gegeben.
Wohin der Weg der Kraftfahrzeuge in den nächsten 30 Jahren führt ist
meiner Meinung nach nicht solide vorhersagbar. Fahrzeugassistenzsysteme
helfen Unfälle oder überhaupt Schäden zu vermeiden, aber autonomes
Fahren über Landesgrenzen oder über Kontinente hinweg universell
alltagstauglich zu machen wird noch lange Zeit brauchen und zunächst
einmal eine Unmenge an Manpower verschlingen. Damit ist auch der
begrenzende Faktor genannt: Der Entwicklungsaufwand vom unterstützen
Fahren zum autonomen Fahren ist doch erheblich. Ich bin mir nicht sicher
das es für die Industrie wirtschaftlich ist alle Ressourcen in diese
Richtung einzusetzen. Die Firmen wollen schließlich Autos verkaufen und
wir sind es gewohnt genau zum gewünschten Zeitpunkt in unser Auto zu
steigen, ohne Wartezeit oder Vorausplanung. Was im Stadtbereich noch
halbwegs funktionieren könnte (bei entsprechenden Überkapazitäten) ist
im ländlichen Bereich sicher problematisch.
Ich glaube daher 30 % ist eine etwas zu heftige Schätzung (dabei bin
ich SW-Entwickler und Optimist).
xxx schrieb:> Cha-woma M. schrieb:>> Und mehr als 50% stimmen beim Spiegel zu!>> Chris D. schrieb:>> [X] Der Elektromobilität gehört sicherlich die Zukunft, aber mit>> blödsinnigen Verboten erreicht man nichts>> Nur wenn Geld keine Rolle spielt, gehört der Elektromobilität die> Zukunft
Mit "Zukunft" meine ich nicht die nahe Zukunft :-)
Wir werden noch eine ganze Weile Verbrenner haben (müssen).
Einen wirklichen Durchbruch halte ich mit reiner Akkutechnologie auch
für ziemlich ausgeschlossen. Da hilft nur so etwas wie die
Brennstoffzelle - und zwar auf Basis einfach zu
transportierender/lagernder Energieträger wie bspw. Methanol.
> (eigentlich wie bei der Energiewende, wie hies es damals,> "...Strom wird deshalb nicht teurer..." und jetzt ist in Deustchland> beim Strompreis auf Rang 2, nur in Dänemark kostet Strom etwas mehr.
Wobei man schon fairerweise sagen sollte, dass die zukünftigen Kosten
bspw. der Kernenergie noch nicht einmal abschätzbar sind und auch nicht
wirklich eingepreist sind. Die werden wohl auch auf keiner Stromrechnung
jemals auftauchen :-/
Dabei geht es weniger darum, welche Technik man entwickeln und in einem
Auto einbauen müsste: intelligente Kameras? Superschlaue Sensoren?
Radarerkennung? Und dahinter ein Superrechner, der all die Daten
auswertet? Alles lösbar. Doch wirklich perfekt wird ein autonomes Auto
erst funktionieren, wenn auch alle anderen Verkehrsteilnehmer sich
vollautonom fortbewegen; wenn also ihre Fortbewegungsmittel über
vollkommen stabile Datenverbindungen miteinander kommunizieren können -
und sich gegenseitig die notwendigen Signale geben: und zwar nicht bloß
Autos, sondern idealerweise auch Motorräder oder Fahrräder.
frager schrieb:> ...und sich gegenseitig die notwendigen Signale geben: und zwar nicht bloß> Autos, sondern idealerweise auch Motorräder oder Fahrräder.
Ich fände es schön, wenn man dann die ausgedienten Motorräder und auch
die Fahrräder in unbewohnten Gegenden des Planeten auswildert, so daß
sie auf ihre alten Tage noch ein freies Leben führen können, so wie die
Mustangs in der Prärie.
Wenn ich diese Idee bei den Grünen anbringe, finde ich bestimmt viele
Befürworter.
;)
MfG Paul
Die Zukunft der Autofahrerei wird ganz sicher nicht durch neue
Technologien enschieden. Um die derzeitigen Probleme zu lösen bedarf es
viel umfassenderer und grundlegenderer Maßnahmen als Investitionen in
den derzeit am heißesten aufgeblasenen Hype.
Solange wir unsere grundsätzliche Einstellung zu uns selbst und unserer
Umwelt nicht kollektiv ändern und die einzig wahre physikalische Einheit
der Euro ist, solange wird jede neue Technik ein bisheriges Problem
lösen und wenigstens zwei weitere schaffen, wobei diese wahrscheinlich
erst Jahre oder Jahrzehnte später überhaupt erkannt werden.
Ich bin gewiss kein grünroter Träumer. Es ist aber nunmal so, daß
a) kein ewiges Wachstum möglich ist
b) der Vorteil steigender Arbeitsentlastung durch Maschinen (nicht nur
Fabrikautomation, es fäng schon z.B. bei Smartphones an, siehe:
http://www.ingenieur.de/Themen/Forschung/Smartphones-lassen-Menschen-emotional-abstumpfenhttp://www.sonntagsblatt.de/news/aktuell/2013_29_03_01.htmhttp://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/verlernen-wir-durch-das-smartphone-die-kunst-zu-warten-2015050834794)
führt nicht zu mehr Zeit, die die Menschen sinnvoll nutzen können. Eher
degenerieren immer mehr Menschen in HIV vor sich hin und sind nach ein
paar Jahren zu nichts mehr sinnvoll zu gebrauchen. Außer vielleicht um
Überproduktion alimentiert zu verkonsumieren...eine Perversion dessen,
was der Mensch eigentlich sein sollte. Wenn das nur einen kleinen Teil
der Gesellschaft betrifft ist das zumindest im großen Ganzen kein
Problem. Bei steigender Tendenz irgendwann jedoch schon.
Bisher konnte man solche Probleme relativ einfach lösen, bzw. lösten
sich diese Probleme durch Kriege, Naturkatastrophen oder
Wirtschaftskrisen mehr oder weniger selber, indem das System schmerzhaft
in gewisser Weise auf einen früheren Zustand zurückgesetzt wurde. Heute
ist selbst das schwieriger. Z.B. ein Krieg hier in Europa (wo wir gerade
zumindest kein Überbevölkerungsproblem haben außer daß, das momentan
künstlich importiert wird) hätte wohl kaum einen ähnlichen Effekt wie
vor hundert Jahren.
Ewiges Wachstum ist natürlich nicht möglich. Allerdings ist auf dem
Planeten noch Wachstum möglich, wenn man die vorhandenen Ressourcen
effizienter benutzt. Silizium ist beispielsweise nahezu unbegrenzt
vorhanden, also könnte man auch nahezu unbegrenzt Solarzellen
herstellen. Diese Solarzellen könnte man sinnvoll über den Planeten
verteilt platzieren (irgendwo scheint die Sonne ja immer) und die
elektrische Leistung dort hintransportieren (mit Aluminiumdraht), wo sie
benötigt wird. Ausserdem könnte man durch die Solarenergie auch flüssige
Brennstoffe wie z.B. Methanol herstellen, also könnte man sie auch
teilweise speichern.
Bisher benötigten die Eliten auf diesem Planeten viele Menschen für
landwirtschaftliche Erzeugnisse, Produktion von Gütern,
Dienstleistungen, etc.. Da diese Tätigkeiten aber zunehmend von
Maschinen übernommen werden können, benötigen die Eliten deutlich
weniger Menschen, die solche "einfachen" Tätigkeiten übernhemen und eher
welche, die solche Maschinen entwickeln. Deswegen werden die Eliten auch
versuchen, die Bevölkerung zu reduzieren.
Tasg schrieb:> Bisher benötigten die Eliten auf diesem Planeten viele Menschen für> landwirtschaftliche Erzeugnisse, Produktion von Gütern,> Dienstleistungen, etc.. Da diese Tätigkeiten aber zunehmend von> Maschinen übernommen werden können, benötigen die Eliten deutlich> weniger Menschen, die solche "einfachen" Tätigkeiten übernhemen und eher> welche, die solche Maschinen entwickeln. Deswegen werden die Eliten auch> versuchen, die Bevölkerung zu reduzieren.
Wird Deutschland deshalb gerade "mit Menschen beschenkt"? Für jeden, der
nach Europa kommt, werden in Afrika und dem nahen Osten zwei neue
geboren. Einen Versuch, die Bevölkerung zu reduzieren, kann ich
nirgendwo erkennen. Das einzige Land von dem ich weiß, daß es aktiv
Bevölkerungsreduktion betrieben hat, ist China. Und die haben damit
aufgehört.
Und bis auf das mit den flüssigen Brennstoffen ist dein obiger
Post-Bitte um Verzeihung-Blödsinn. Wo willst du Kühe grasen lassen,
wieviel Wald und insbesondere Regenwald abholzen, Wohnraum vernichten,
Ackerflächen anbauen, wenn du die Welt mit Solarzellen vollpflasterst?
Ozeane machen das Unterfangen nicht leichter. Die Energie "einfach
irgendwohin transportieren" ist technisch auch nur in begrenztem Umfang
möglich-was meinst du, warum Desertec gescheitert ist?
Davon abgesehen sondern Photovoltaikanlagen allerlei Gifte ab, während
sie in der Landschaft stehen, von den Chemieabfällen die während der
Produktion anfallen reden wir da noch gar nicht.
Wühlhase schrieb:> was meinst du, warum Desertec gescheitert ist?
Wegen der Politik ?
> die Bevölkerung zu reduzieren
Da trägst du ja nach Kräften zu bei.
Guck dir mal die Erde in Google Earth an: Unendliche Weiten, Platz für
100000x mehr Menschen schon alleine auf dem Festland, noch mehr dann auf
dem Wasser. Auch Platz für Agrar, und Platz für Wälder, und Platz für
Solarkollektoren ohne Ende.
Man muss nur wollen und sich die Mühe machen.
Wir haben das Problem, in der Zeit des Kapitalismus zu leben.
Theoretisch heisst es, er erfüllt die Wünsche der Menschen und
prodiziert das, was am dringdsten benötigt wird. In der Praxis die
Hochburg der Zocker und Spieler die keinen Finger rühren für mehr
Wohlstand solange die Umverteilung die Waren bei ihnen abliefert.
Würde der Kapitalismus wirklich liefern, was am dringendsten benötigt
wird, müsste man keine spendenfinanzierte UNHCR Rettungsaktionen auf
Haiti machen, sondern der Kapitalismus würde dort gleich nach Erdbeben
oder Wirbelsturm Häuser bauen, Fabriken einrichten, und Wohlstand
schaffen. Tut er aber nicht, er lässt die Menschen verrecken, damit ist
klar, daß die angeblichen Vorzüge einfach nur gelogen sind.
Ja, um Wüsten zu besiedeln braucht es erst mal Wasser, haben wir endlos
im Meer muss aber entsalzen werden, dazu braucht man Energie, haben wir
endlos von der Sonne, muss man nur nutzen, aber dazu muss man erst mal
was bauen. Die Afrikaner haben nicht Werkzeug und Rohstoffe dazu, und
diejenigen, die die Möglichkeit hätten, gönnen sich nach Porsche,
Pferden, Yacht und Flugzeug lieber SpaceX Raketen. Geld ist also auch
genug da, das wird ja bei Bedarf einfach gedruckt, aber meist unsinnig
verwendet.
Und dann kommen taube Nüsse wie du und fragen, warum Afrikaner nach
Europa wollen.
Ja, hier haben wir hunderte von Jahren funktionierende Ackerwirtschaft
mit Be- und Entwässerung und Pflege humöser Schichten erarbeitet (woran
man erkennt, daß nicht mal Kriege diese Infrastruktur so schnell
zerstören), das ist alles nicht ohne Arbeit und Know How entstanden. Es
fehlt bloss an Leuten, die arbeiten. Du gehörst offensichtlich auch
nicht dazu, sondern zu den Jammerern.
Michael B. schrieb:> Wir haben das Problem, in der Zeit des Kapitalismus zu leben.> Theoretisch heisst es, er erfüllt die Wünsche der Menschen und> prodiziert das, was am dringdsten benötigt wird. In der Praxis die> Hochburg der Zocker und Spieler die keinen Finger rühren für mehr> Wohlstand solange die Umverteilung die Waren bei ihnen abliefert.>> Würde der Kapitalismus wirklich liefern, was am dringendsten benötigt> wird, müsste man keine spendenfinanzierte UNHCR Rettungsaktionen auf> Haiti machen, sondern der Kapitalismus würde dort gleich nach Erdbeben> oder Wirbelsturm Häuser bauen, Fabriken einrichten, und Wohlstand> schaffen. Tut er aber nicht, er lässt die Menschen verrecken, damit ist> klar, daß die angeblichen Vorzüge einfach nur gelogen sind.
Das ist kein Problem, welches dem Kapitalismus an sich anzuheften ist.
Aber du bist nicht der einzige, der die eigentliche Problematik auf
Haiti erkannt hat:
http://www.achgut.com/artikel/die_neue_alte_lehre_aus_hurrikan_matthew
Michael B. schrieb:> Würde der Kapitalismus wirklich liefern, was am dringendsten benötigt> wird, müsste man keine spendenfinanzierte UNHCR Rettungsaktionen auf> Haiti machen, sondern der Kapitalismus würde dort gleich nach Erdbeben> oder Wirbelsturm Häuser bauen, Fabriken einrichten, und Wohlstand> schaffen. Tut er aber nicht, er lässt die Menschen verrecken, damit ist> klar, daß die angeblichen Vorzüge einfach nur gelogen sind.
Richtig- Nur Putin kann uns retten....
Michael B. schrieb:> Guck dir mal die Erde in Google Earth an: Unendliche Weiten, Platz für> 100000x mehr Menschen schon alleine auf dem Festland, noch mehr dann auf> dem Wasser. Auch Platz für Agrar, und Platz für Wälder, und Platz für> Solarkollektoren ohne Ende.
Na dann fange mal mit deinem Vorgarten an.
Was soll's, Spinner gibt es überall. In Japan und Indien treten sich die
Leute schon gegenseitig auf die Füße - nicht aus bösem Willen, sondern
wegen Überfüllung. Logo, Japan hat ja genug Platz... bloß eben derart
bergig-felsig, so daß eben dort (entgegen Google) wirklich kaum einer
leben kann.
Knalltüten!
W.S.
Ich sehe hier ziemlich schwarz. Obwohl ich in die Innovations- und
Konkurrenzfähigkeit der deutschen Autoindustrie glaube, steht doch alles
gegen sie:
- China verbietet ab 2030 Verbrenner. In China machen die deutschen
Automobilhersteller mehr Umsatz, als in Deutschland. Das wird wehtun.
- Es ist unklar, welchen Teil ihrer internationalen Marktanteile
deutsche Automobilhersteller im Elektroauto-Markt halten werden können.
- Selbst wenn (!) es 100% wären, so erfordert die Herstellung von
Elektromotoren weniger und andere Spezialisten.
- Selbst wenn (!) es 100% wären, so kontrolliert vor allem China (teils
über Afrika) die Rohstoffe für die Batterieherstellung, sowie die
Batterieherstellung selbst. Es wird also ein geringerer Teil der
Lieferketten - auch für europäische Autos - auf Europa entfallen.
- Zunehmender Protektionismus des wichtigen Marktes USA.
- Autonomes Fahren ist zwar noch eine absolute Zukunftsvision. Doch es
werden aller Voraussicht nach werden es nicht deutsche Softwarefirmen
sein, welche hier die Software stellen werden.
- Junge Leute kaufen zunehmend weniger Autos.
In der Automobilbranche würde ich heute nicht mehr arbeiten wollen.
Die Abschlüsse sind alleine nicht das Problem, es kommt von den
Belegschaften bei OEM und Zulieferer nur dafür einfach viel zu wenig.
Seit der Jahrtausendwende ist der Schlendrian drin, ohne das
Zeitarbeitsmodell wäre die Lage heute noch viel zugespitzter.
Kretschmann hat recht, man wird sich deutlich strecken müssen, vorher
muss der mittlerweile fettgefressene Schwabe dafür aber erstmal auf Diät
gesetzt werden.
War es wirklich nötig dafür einen 3 Jahre alten Thread aus der
Versenkung zu holen?
Iro schrieb:> - China verbietet ab 2030 Verbrenner. In China machen die deutschen> Automobilhersteller mehr Umsatz, als in Deutschland. Das wird wehtun.
Die deutschen Hersteller sind auch in China Marktführer und können wegen
ihrer Stückzahl ganz anders kalkulieren. Zudem haben sie den Vorteil
gewachsener Strukturen, Infrastruktur und einen guten Service.
Und in China ist das Auto noch mehr Statussymbol als bei uns. Die leben
lieber in einer winzigen Wohnung als auf den Benz zu verzichten. Ähnlich
Südländer bei uns, aber Chinesen mögen keine Gebrauchtwagen.
Warum bieten die Deutschen Hersteller dann bisher kaum Elektro, sondern
höchstens PHEV dort an? Weil Elektro noch ein Verlustgeschäft für alle
ist. Auch für Tesla, obwohl sie 360k Fahrzeuge dieses Jahr verkaufen
wollen. Darum bietet NIO ja auch nur in China an, aber noch nicht
Europa, weil sie laut eigener Aussage noch nicht genug Stückzahl haben.
Das ist für VW viel einfacher.
Auch die Gesetzgebung der EU wird ab 2030 kaum Verbrenner mehr erlauben.
Darum peilt Volkswagen ja Stand heute an 2025 die letzte
Verbrenner-Generation zu entwickeln.
Iro schrieb:> - Es ist unklar, welchen Teil ihrer internationalen Marktanteile> deutsche Automobilhersteller im Elektroauto-Markt halten werden können.> - Selbst wenn (!) es 100% wären, so erfordert die Herstellung von> Elektromotoren weniger und andere Spezialisten.
Jaja in den 1980ern hieß man wird gegen die Japaner verlieren, in den
1990ern waren es die Koreaner und seit über 10 Jahren redet man von den
Chinesen. Trotzdem hat VW auch dieses Jahr seinen Marktanteil dort auf
18,5% weiter gesteigert. Pack die Glaskugel ein und bring Fakten oder
lass es sein.
Ach und nur so nebenbei: Tesla und chinesische Hersteller wie Geely
nutzen auch die Steuergeräte, das Kombiinstrument, die Bremsen, das
elektrische Schiebedach, die Matrix LED Leuchten usw. von Hella, Conti,
Webasto und Bosch. Das sind keine Eigenentwicklungen.
Iro schrieb:> - Selbst wenn (!) es 100% wären, so kontrolliert vor allem China (teils> über Afrika) die Rohstoffe für die Batterieherstellung, sowie die> Batterieherstellung selbst.
1. Noch kontrollieren die Südkoreaner und Japaner den Markt.
2. Der Kobaltanteil wird stetig reduziert und das größte
Chemie-Unternehmen der Welt (BASF) wird Deutschland helfen vorne dabei
zu sein:
https://www.basf.com/global/de/media/news-releases/2018/06/p-18-224.html
3. Für Lithium hat Deutschland glücklicherweise einen Deal mit Bolivien
abgeschlossen:
Geplant ist ein Produktionsbeginn im Jahr 2021 und eine Förderung über
70 Jahre. Der Rohstoff wird in einem komplizierten Verfahren gewonnen
und für die Batterien in Elektroautos gebraucht. Daher wird Lithium auch
als das "weiße Gold" bezeichnet. Geplant sind in Uyuni zwei große
Lithiumanlagen, Deutschland mit ACISA steht hier in direkter Konkurrenz
zu chinesischen Firmen.
Geplant wurde die erste Anlage von dem Thüringer Unternehmen k-utec. Sie
soll pro Jahr rund 15.000 Tonnen Lithiumkarbonat produzieren, während
die ACISA-Anlage auf 40.000 bis 50.000 Tonnen Lithiumhydroxid kommen
soll. Mit so einer Menge lassen sich Batterien für geschätzt bis zu
einer Million Elektroautos mit mehr als 300 Kilometern Reichweite bauen.
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_84935586/deutschland-bekommt-lithium-aus-bolivien-.html
4. Altmaier sorgt für lokale Batterieentwicklung und Fertigung sobald
die interessanten Stückzahlen kommen, VW und Northvolt planen z.B. ab
2023 die Produktion in großer Stückzahl in Salzgitter (Pilotlinien
laufen schon):
BMW, BASF und Varta sind auch dabei:
https://m.manager-magazin.de/unternehmen/energie/batteriezellen-konsortium-varta-bmw-basf-bilden-zweite-eu-gigafactory-a-1285531.html
Und das dritte geförderte Konsortium sind Peugeot/Opel und der
französische Batteriehersteller Saft (Total Tochter).
Iro schrieb:> - Autonomes Fahren ist zwar noch eine absolute Zukunftsvision. Doch es> werden aller Voraussicht nach werden es nicht deutsche Softwarefirmen> sein, welche hier die Software stellen werden.
So wie die Gesetze aktuell sind wird es gar keine Firma werden. Das wird
noch Jahre dauern, aber Deutschland ist mit dabei:
https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/autonomes-fahren-leitfaden-fuer-behoerden/
Aber so schnell wird sich das nicht durchsetzen. Besonders nicht in
Ländern mit einem chaotischen Verkehr.
https://m.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/volkswagen-roboterautos-sind-zu-teuer-und-kein-geschaeftsmodell-a-1256467.html
Wenn es kommt, sind die deutschen Hersteller aber vorbereitet:
https://www.kfz-betrieb.vogel.de/autonomes-fahren-in-hamburg-bislang-erfolgreich-a-865686/
Wem gehört wohl der beste Kartenanbieter auf dem Markt?
https://www.sueddeutsche.de/auto/allianz-gegen-google-was-audi-bmw-und-daimler-mit-dem-kartendienst-here-vorhaben-1.3201868Iro schrieb:> - Junge Leute kaufen zunehmend weniger Autos.> In der Automobilbranche würde ich heute nicht mehr arbeiten wollen.
Vielleicht in der Großstadt. Auf dem Land fahren heute mindestens so
viele wie vor 10 Jahren, eher mehr. Die Zahl der zugelassenen Autos ist
ja steigend. Und bedenke: In China haben sehr viele Leute auf dem Land
noch gar kein Auto. In Indien, Malaysia, Indonesien und Afrika haben
noch weniger Leute ein Auto. Selbst wenn die kein eigenes Auto mehr
wollen, so müssen noch 100te Millionen von Fahrzeugen gebaut werden,
damit diese Leute zur Arbeit kommen. Ein riesiger Markt, den VW mit MOIA
und WeShare erobern wird.
NurMut schrieb:> Ein riesiger Markt, den VW mit MOIA> und WeShare erobern wird.
Momentan sehe ich nur Fridays For Future Deutschland erobern und CDU
inkl. CSU + SPD wie ein Spielball vor sich hertreiben.
Und dieser intellektuelle Nachwuchs wird bestimmt nicht für die
Autoindustrie anschaffen gehen wollen, im Gegenteil, sie werden alles
tun, um sie aus Deutschland zu vergraulen. VW wird wohl in nicht
allzuferner Zukunft in China sein und auch China gehören. Vielleicht
nehmen die noch paar Deutsche mit, die bei klarem Verstand sind, der
Rest hier macht ne Bauernrepublik auf.
Im Stau gewesen dank Triple F! schrieb:> Und dieser intellektuelle Nachwuchs wird bestimmt nicht für die> Autoindustrie anschaffen gehen wollen, im Gegenteil, sie werden alles> tun, um sie aus Deutschland zu vergraulen.
Wieviele wählen grün? Bundesweit höchstens jeder Fünfte. Sie brauchen
aber eine absolute Mehrheit, um Entscheidungen treffen zu können, die
etwas ändern. Eine Koalition mit SPD oder CDU führt nur zu: weiter so.
Im Stau gewesen dank Triple F! schrieb:> VW wird wohl in nicht allzuferner Zukunft in China sein und auch China> gehören.
VW ist schon in China, was auch gut, wichtig und richtig ist. Die
Volumenmodelle für den chinesischen Markt werden zwar in Deutschland
entwickelt, aber in China produziert (wobei manche Komponenten aus
Deutschland geliefert werden).
VW wird aber höchstwahrscheinlich nicht China gehören. Die Familien
Piech und Porsche haben ihren Anteil vor kurzem von 51 auf über 53%
aufgestockt. Zudem ist VW für Investoren wegen dem VW Gesetz weniger
attraktiv, weil das Land mit seiner 20% Beteiligung und dem Vetorecht
jede Entscheidung blockieren kann. Darum hat Geely ja Daimler Aktien
gekauft und nicht BMW oder VW.
Im Stau gewesen dank Triple F! schrieb:> Und dieser intellektuelle Nachwuchs wird bestimmt nicht für die> Autoindustrie anschaffen gehen wollen, im Gegenteil, sie werden alles> tun, um sie aus Deutschland zu vergraulen.
Wieso auch?
Was hat die Generation Praktikum vom Auto:
- zu wenig Geld um sich ein Auto zu kaufen
- Spritpreise steigen
- Umweltzonen, die ein neues und damit treures Auto erfordern
- Stau
- Baustellen
- fehlende oder teure Parkplätze
- hohe Wartungskosten (aktiver Reifendrucksensor usw.)
Ich denke, die Wirtschaft inkl. Automobilindustrie und die Politik haben
an viele Stellen einfach versagt. Das liegt daran, dass jeder Geld
rauszieht. Durch Lobbygetriebene Gesetzesänderungen werden von der
Industrie kontinuierlich steigende Sicherheits- und Umweltstandards
gefordert, damit man immer wieder etwas neues verkaufen kann. Irgendwann
wollen die Menschen einfach nicht mehr Geld für weniger Service
zahlen...
Um ein Automobil zu bauen benötigt es mehr wie nur den Motor und das
Getriebe. Die Karosserie muss verwindungssteif, Aufschlag-nachgiebig,
leicht usw. sein. Das Fahrwerk muss Unebenheiten, Schlaglöcher,
Lenkbewegungen usw. ausgleichen...die Liste geht noch weiter.
Vielleicht hat die deutsche Autoindustrie da Erfahrung dafür oder
vielleicht auch Patente, sodass sie den Verlust des Verbrennungs-Motors
übersteht und weltweit als Spitzenprodukt bestehen kann.
Stefan H. schrieb:> Wieso auch?>> Was hat die Generation Praktikum vom Auto:>> - zu wenig Geld um sich ein Auto zu kaufen> - Spritpreise steigen> - Umweltzonen, die ein neues und damit treures Auto erfordern> - Stau> - Baustellen> - fehlende oder teure Parkplätze> - hohe Wartungskosten (aktiver Reifendrucksensor usw.)
So habe ich es noch nicht gesehen, interessant. Ja, da ist die Industrie
wohl mit Schuld dran durch den Hals nicht vollbekommen, Mondpreise für
ihre Kisten verlangen und auch bei der EU-Lobby nicht genug Druck
gemacht, die Schwachsinnsabgasrichtlinien zu kippen. Wobei da auch
wieder den Hals nicht vollbekommen dabei war, weil ja ne neue Abgasnorm
ein Verkaufsargument ist, aber nicht weiter als bis Mittag gedacht
worden ist.
So hat nur noch ein Bruchteil der Jugend ein Verständis, wie geil ein
Auto sein kann. So ist es ein Luxusgut für den Nachwuchs geworden, bald
fast schon wie ein Privatflugzeug.
Und die noch teurer batteriegespeisten Kisten mit Fern-Ost-Elektrik- und
Elektronik werden das sicher nicht zum Besseren bewegen. Gerade wenn die
Jugend dann noch die Sauerei mit Lithium und den seltenen Erden auf den
Schirm bekommt. Aber die wollen ja auch den Kapitalismus gleich mit
abschaffen.
Verständlich, wenn man als Generation P von diesem nur in den Arsch
gefickt worden ist.
Im Stau gewesen dank Triple F! schrieb:> So hat nur noch ein Bruchteil der Jugend ein Verständis, wie geil ein> Auto sein kann.
Das wäre doch positiv, dann sind in Zukunft die Straßen nicht mehr so
voll, und ich kann mit Freude weiterfahren.
> So ist es ein Luxusgut für den Nachwuchs geworden, bald> fast schon wie ein Privatflugzeug.
Jetzt übertreibst du aber maßlos.
Im Stau gewesen dank Triple F! schrieb:> Und dieser intellektuelle Nachwuchs wird bestimmt nicht für die> Autoindustrie anschaffen gehen wollen, im Gegenteil, sie werden alles> tun, um sie aus Deutschland zu vergraulen.
Der erste Schritt wurde heute ja schon getan: Die SUV-Cash Cow wird
höher besteuert. Das wird zu sinkenden Absatzzahlen und damit geringeren
Gewinnen der Autokonzerne führen. Ein weiterer Sargnagel für VW & Co.
Ingenieur schrieb:> Das wäre doch positiv, dann sind in Zukunft die Straßen nicht mehr so> voll, und ich kann mit Freude weiterfahren.
Deine Straßen werden mehr ne Buckellöcherpiste sein, wenn sie deinen
IGM-Hobel nicht vorher schon angesteckt oder dich beim Ampelstopp aus
der eingeworfenen Seitenscheibe rausgezerrt haben, und dich als
Ressourcensünder ans Kreuz nageln oder noch schlimmeres.
NurMut schrieb:> Auch die Gesetzgebung der EU wird ab 2030 kaum Verbrenner mehr erlauben.> Darum peilt Volkswagen ja Stand heute an 2025 die letzte> Verbrenner-Generation zu entwickeln.
Mal die Daten des Audi E-Tron mit einem Tesla S verglichen ? Reichweite
E-Tron 400 km gegenüber Tesla S mit 630 km. Bei fast gleicher
Akkukapazität. Das ist der Vorsprung durch Technik, nur nicht bei VAG.
Das ist ein Witz. Tesla hat gerad einen Akku mit 1,6 Mio km Lebensdauer
vorgestellt. Da spielt die Musik. Das ist wie mit dem Hasen und dem
Igel.
>> Ach und nur so nebenbei: Tesla und chinesische Hersteller wie Geely> nutzen auch die Steuergeräte, das Kombiinstrument, die Bremsen, das> elektrische Schiebedach, die Matrix LED Leuchten usw. von Hella, Conti,> Webasto und Bosch. Das sind keine Eigenentwicklungen.
Diese Steuergeräte sind Beifang, die kauft man möglichst billig zu, weil
sie nicht wichtig sind. Die Motoren machen den Unterschied in der
Reichweite.
> 1. Noch kontrollieren die Südkoreaner und Japaner den Markt.
Tja.
> 2. Der Kobaltanteil wird stetig reduziert und das größte> Chemie-Unternehmen der Welt (BASF) wird Deutschland helfen vorne dabei> zu sein:> https://www.basf.com/global/de/media/news-releases/2018/06/p-18-224.html>
Ja, bei den Teslas. Die haben deutlich weniger Kobalt als alle
angenommen hatten.
>> 4. Altmaier sorgt für lokale Batterieentwicklung und Fertigung sobald> die interessanten Stückzahlen kommen, VW und Northvolt planen z.B. ab> 2023 die Produktion in großer Stückzahl in Salzgitter (Pilotlinien> laufen schon):
Sorry, aber wenn jemand Altmeier zitieren muss, muss ich lachen. Und die
planen in vier Jahren. Was soll das für ein Witz sein? Da sind die
Konkurrenten schon bei der dritten Generation.
> BMW, BASF und Varta sind auch dabei:> https://m.manager-magazin.de/unternehmen/energie/batteriezellen-konsortium-varta-bmw-basf-bilden-zweite-eu-gigafactory-a-1285531.html
Na, schauen wir mal. Aber deutsche Chemie ist da tatsächlich ganz gut
dabei.
>> So wie die Gesetze aktuell sind wird es gar keine Firma werden. Das wird> noch Jahre dauern, aber Deutschland ist mit dabei:
Nein, Deutschland ist nicht dabei. Und die Gesetze woanders sind eben
anders. Das gleiche Spiel wie oben. Deutschland ist einfach zu spät.
> https://m.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/volkswagen-roboterautos-sind-zu-teuer-und-kein-geschaeftsmodell-a-1256467.html
Warum erinnert mich das an Nokia ? Smartphones sind zu teuer und kein
Geschäftsmodell.
>> Wenn es kommt, sind die deutschen Hersteller aber vorbereitet:>> https://www.kfz-betrieb.vogel.de/autonomes-fahren-in-hamburg-bislang-erfolgreich-a-865686/
Damit hast Du wirklich den Vogel abgeschossen. Ein Testgelände, wo
demnächst tatsächlich 10 Ampeln stehen. Besser kann man den enormen
Rückstand der deutschen Hersteller eigentlich nicht aufzeigen.
Wurde hier glaube ich schon mal genannt: Waymo schafft 11000 Meilen,
bevor der Fahrer eingreifen muss, bei Mercedes liegt dieser Wert bei 1,5
Meilen. Beides jeweils in Kalifornien. Das passt dann auch zu den 10
Ampeln auf der Teststrecke in Deutschland.
Und erklärt, warum man kein Geschäft sieht. Mit 1,5 Meilen würde ich
auch kein Geschäft sehen.
>> Wem gehört wohl der beste Kartenanbieter auf dem Markt?> https://www.sueddeutsche.de/auto/allianz-gegen-google-was-audi-bmw-und-daimler-mit-dem-kartendienst-here-vorhaben-1.3201868
"Der Dienstleister, der den drei Herstellern gemeinsam gehört, vermisst
deshalb die Welt neu - und fordert Google heraus."
Tja, da wird doch ganz klar, wer der beste Kartenanbieter ist. Doch wohl
der, der herausgefordert wird. Und der Trend geht eher zu Google Car in
den Autos. Was wohl auch daran liegt, dass die deutschen Hersteller noch
kein vernünftiges Geschäftsmodell für ihre Karten haben. Für die ersten
drei Jahre als Firmenwagen werden die Here-Karten noch mitgeordert,
danach wird Google Car genutzt.
Als Deutscher, der drei Kinder hat, würde ich Deinen Optimismus ja
wirklich gerne teilen. Aber alles, was für die deutschen Hersteller
spricht, ist Vergangenheit. Und die war ja nicht schlecht, wenn man mal
von ein paar kleinen Schummeleien absieht.
Gruß
Axel
Axel L. schrieb:> Mal die Daten des Audi E-Tron mit einem Tesla S verglichen ? Reichweite> E-Tron 400 km gegenüber Tesla S mit 630 km. Bei fast gleicher> Akkukapazität. Das ist der Vorsprung durch Technik, nur nicht bei VAG.> Das ist ein Witz. Tesla hat gerad einen Akku mit 1,6 Mio km Lebensdauer> vorgestellt. Da spielt die Musik. Das ist wie mit dem Hasen und dem> Igel.
Diese 1,6 Mio Lebensdauer Akkus sind Prototypen, nicht industrialisiert.
VW hat auch Pilotlinien in Salzgitter. Schau dir die
Zulassungsstatistiken der letzten Monate an.
Im August wurden jeweils mehr i3, e-Gölfe und e-tron in Deutschland
zugelassen als Model 3. Model S und X braucht man gar nicht erwähnen.
Dabei ist das Model 3, ein in den USA produziertes Fahrzeug innerhalb
von zwei Wochen abholbereit in Europa. Siehe Tabelle:
https://www.electrive.net/2019/09/04/emobility-dashboard-august-5-001-reine-elektro-pkw/
Ach du denkst das war nur den Monat so? Dann schauen wir im Juli,
gleiches Bild:
https://www.electrive.net/2019/08/03/emobility-dashboard-juli-5-963-reine-elektro-pkw/
Du denkst das sei nur in Deutschland so? Dann schauen wir uns den
zweitgrößten europäischen Markt für Elektroautos an (Norwegen):
Die meisten Neuzulassungen konnte im August der VW e-Golf auf sich
verbuchen. Von dem Modell kamen insgesamt 1.083 Exemplare neu auf die
Straßen. Erst mit deutlichem Abstand folgt das Tesla Model 3 (649).
https://www.electrive.net/2019/09/12/norwegen-verzeichnet-4-713-neue-elektro-pkw-im-august/
Der e-tron wurde in Europa seit seiner Einführung jeden Monat häufig
verkauft als das Tesla Model S und X zusammen!
Warum ist das so? Schlechter Service, keine verfügbaren Ersatzteile,
keine Werkstätten:
https://www.elektroauto-news.net/2019/nextmove-tesla-storniert-bestellung-wert-5-millionen-euro/Axel L. schrieb:> Diese Steuergeräte sind Beifang, die kauft man möglichst billig zu, weil> sie nicht wichtig sind. Die Motoren machen den Unterschied in der> Reichweite.
Hiermit disqualifizierst du dich für jede Diskussion. Wenn das so simpel
wäre Bremsen, Matrix LED Leuchten, Kombi usw zu entwickeln, würden nicht
alle bei deutschen Tier1 kaufen. Warum hat Tesla wohl Grohmann
geschluckt?!
Axel L. schrieb:> Ja, bei den Teslas. Die haben deutlich weniger Kobalt als alle> angenommen hatten.
Nein! Panasonic hat seinen Kobaltanteil reduziert. Tesla hat noch keine
eigenen Lithium Zellen in ihren Serien-Fahrzeugen.
Axel L. schrieb:> Sorry, aber wenn jemand Altmeier zitieren muss, muss ich lachen. Und die> planen in vier Jahren. Was soll das für ein Witz sein? Da sind die> Konkurrenten schon bei der dritten Generation.
Altmaier heißt der Mann. Weißt du wann die Chinesen mit Zellen
angefangen haben? Die sind auch noch nicht solange dabei. Zinsen sind
niedrig, besser spät als ewig abhängig. Bei Feststoffakkus ist das
Rennen auch noch offen.
Axel L. schrieb:> Nein, Deutschland ist nicht dabei. Und die Gesetze woanders sind eben> anders. Das gleiche Spiel wie oben. Deutschland ist einfach zu spät.
Niemand ist dabei. Es gibt heute kein autonom fahrendes Auto. Sobald es
regnet oder der Nebel kommt ist auch Waymo am Ende. Und Waymo kann ohne
traditionelle Hersteller schon gar nicht. Siehe Tesla, die brauchten 15
Jahre und hoffen dieses Jahr lächerliche 360k Fahrzeuge produzieren (mit
mehrere Mrd. Verlust!). Das ist kein Vergleich mit 30 Mio Fahrzeugen von
Toyota, VW und GM, die hohe Gewinne aufweisen. Die drei müssen noch
lange produzieren bis auch nur ein Drittel der Welt mobil ist.
Axel L. schrieb:> Damit hast Du wirklich den Vogel abgeschossen. Ein Testgelände, wo> demnächst tatsächlich 10 Ampeln stehen. Besser kann man den enormen> Rückstand der deutschen Hersteller eigentlich nicht aufzeigen.> Wurde hier glaube ich schon mal genannt: Waymo schafft 11000 Meilen,> bevor der Fahrer eingreifen muss, bei Mercedes liegt dieser Wert bei 1,5> Meilen. Beides jeweils in Kalifornien. Das passt dann auch zu den 10> Ampeln auf der Teststrecke in Deutschland.> Und erklärt, warum man kein Geschäft sieht. Mit 1,5 Meilen würde ich> auch kein Geschäft sehen.
Niemand ist dabei. Es gibt heute kein autonom fahrendes Auto. Sobald es
regnet oder der Nebel kommt ist auch Waymo am Ende. Und die Gesetze in
der EU geben es auch nicht her.
Axel L. schrieb:> Der Dienstleister, der den drei Herstellern gemeinsam gehört, vermisst> deshalb die Welt neu - und fordert Google heraus."> Tja, da wird doch ganz klar, wer der beste Kartenanbieter ist.
Der beste Anbieter ist Here von Daimler, Audi und BMW, steht doch im
verlinkten Artikel:
Dahinter steckt die größte Kartendatenbank der Welt: Vor knapp einem
Jahr kauften Audi, BMW und Daimler die Navigationssparte von Nokia. 80
Prozent aller Autos, die in Europa und Nordamerika mit integriertem
Navigationssystem fahren, nutzen die Here-Karten.
Ich bin da sehr skeptisch wg. der Elektromobilität.
In der BRD wird aus der Kernenergie und der Kohle ausgestiegen. Parallel
sollen Millionen Elektroautos geladen werden. Und die Windenergie geht
am Stock.
Aber dafür hat der Hosenanzug ja nun den Klimapakt geschmiedet. Es läuft
super.
Danilo schrieb:> In der BRD wird aus der Kernenergie und der Kohle ausgestiegen. Parallel> sollen Millionen Elektroautos geladen werden. Und die Windenergie geht> am Stock.>> Aber dafür hat der Hosenanzug ja nun den Klimapakt geschmiedet. Es läuft> super.
Wenn das nächste Hirn verteilt, drängle Dich bitte nach vorne und
verpiss Dich nicht wie gewöhnlich.
Danilo schrieb:> In der BRD wird aus der Kernenergie und der Kohle ausgestiegen. Parallel> sollen Millionen Elektroautos geladen werden. Und die Windenergie geht> am Stock.
Was würde wohl passieren, wenn alle 60 Millionen Autos in Deutschland
gleichzeitig tanken fahren? Das totale Chaos, was niemand mit Verstand
erwartet, aber von der Elektromobilität erwartet man es.
Etwas Allgemeinwissen für dich:
Womit heizen Sie? Vielleicht mit Strom? Nein, natürlich nicht, werden
Sie sagen. Wer heizt denn noch mit Strom? Dabei ist egal, ob Öl, Gas
oder Holzpellets - Ihre Heizung braucht dennoch Strom. Etwa für die
Steuerelektronik in der Heizung oder in der Raumsteuerung, in den
elektronischen Heizkörperventilen, für den Innen- und/oder
Außenthermostat, die Umwälzpumpen …
Und das geht noch weiter, denn es braucht viel mehr Strom, um Ihren
Energieträger (Öl, Gas oder Holz) zu Ihnen nach Hause zu bringen! Häufig
wird in diesem Zusammenhang von "grauer Energie" gesprochen. Sie steckt
bereits im Produkt, bevor Sie dieses überhaupt benutzen.
Warum der Blick auf den Graustrom? Nun, weil wir davon eine Menge sparen
werden, wenn wir mit E-Autos fahren. Oft hört man: Es gibt nicht genug
Strom für Elektroautos. Bei flüchtiger Betrachtung logisch: Elektroautos
verbrauchen im Schnitt zwischen 15 und 20 Kilowattstunden (kWh) Strom
pro 100 Kilometer (km). Dieses hochgerechnet auf ca. 12.500 km pro Jahr
und multipliziert mit ca. 41 Millionen Fahrzeugen ergibt die Summe von
fast 100 Milliarden Kilowattstunden Strom, die benötigt werden.* Gehen
da nicht bald alle Lichter aus, wenn Millionen an Elektroautos abends um
18 Uhr geladen werden?
Auch Benzin und Diesel fallen weder vom Himmel, noch wachsen sie an der
Tankstelle. Beides sind ebenfalls hochindustrielle Produkte, die
erzeugt/produziert, verarbeitet, gelagert und transportiert und verkauft
werden müssen.
Laut einer Anfrage des Department of Energy in den USA von 2009 werden
in einer Raffinerie rund 1,585 Kilowattstunden für die Erzeugung eines
Liters an Kraftstoff benötigt (wenn auch nicht nur Strom). Sehr genau
bestätigt wird diese Angabe durch die GEMIS-Datenbank. Für den
Durchschnittsverbrauch von sieben Litern auf 100 km kämen alleine an
dieser Stelle mehr als 11 Kilowattstunden zusammen. Dies würde
ausreichen, um mit einem Elektrofahrzeug 50-80 Kilometer weit zu fahren.
Klingt verrückt, stimmt aber. Alleine der Stromverbrauch zur Herstellung
der Kraftstoffe entspricht also schon einem nennenswerten Anteil des
Stromverbrauches eines Elektroautos. Anders formuliert: Die Hälfte des
Stroms, die ein E-Auto braucht, geht beim Verbrenner in den Treibstoff.
Aber die Raffinerie muss ja irgendwie an den Rohstoff Öl kommen, d.h.
das Rohöl muss zur Raffinerie transportiert werden und das geht in
Europa zumeist via Pipeline. Die Total-Raffinerie in Leuna wird zum
Beispiel mit Rohöl aus Russland versorgt. Ein Beispiel: Die
südeuropäische Pipeline, die von der Hafenanlage in Marseille in das
Rhein-Neckar-Gebiet verläuft und div. Raffinerien mit Rohöl versorgt
(769 km). Um das Rohöl über diese Strecke zu transportieren braucht es
mächtige Pumpen mit Leistungsaufnahmen zwischen 1600 und 2200 kW sind
nötig, insgesamt 34 Stück. Der Jahresstromverbrauch soll bei 100
Gigawattstunden (gWh) liegen.
Beispielrechnung: Der durchschnittliche Stromverbrauch eines
Elektroautos liegt inklusive Ladeverlusten bei 17,5 kWh pro 100 km; bei
12.500 km pro Jahr also bei knapp 2200 kWh. 100 GWh entsprechen
100.000.000 Kilowattstunden. Dieser Stromverbrauch entspricht dem
Verbrauch von mehr als 45.000 Elektrofahrzeugen. Und das ist nur eine
Pipeline. Viele weitere durchziehen Europa, Asien, die ganze Welt. Der
Stromverbrauch ist enorm.
https://edison.handelsblatt.com/e-hub/so-viel-strom-brauchen-autos-mit-verbrennungsmotor/20826274.html
@NurMut (Gast):
> Was würde wohl passieren, wenn alle 60 Millionen Autos in> Deutschland gleichzeitig tanken fahren?
Die Gleichzeitigkeit ist relativ irrelevant, es könnten ja auch alle
ca. 40 Millionen(?) Haushalte in Deutschland synchron vor
der Tagesschau ihren Wasserkocher anschmeissen ...
> Laut einer Anfrage des Department of Energy in den USA von 2009> werden in einer Raffinerie rund 1,585 Kilowattstunden für die> Erzeugung eines Liters an Kraftstoff benötigt
Durch die Zahl der Nachkommastellen ist die Glaubwürdigkeit
der Aussage schon belegt ... ;-)
---
Nur mal so'n Gedanke:
Angenommen, das derzeitige überwiegend individual-basierte
Vehrkehrssystem, -egal, ob die Blechkisten mit Batterie, Diesel oder
mit aus Strom gewonnenen Wasserstoff fahren-
wäre für das Klima "tödlich".
Wie realistisch wäre es unter den aktuellen real-'demokratischen'
Verhältnissen, eben dieses Verkehrssystem wirklich zu ändern?
Irgend ein paar Steuern bzw. Abgaben (natürlich nur für Normal-Ottos,
aber niemals für die "Wirtschaft", wg. der Arbeitsplätze bzw. Wachstum)
zu erhöhen, geht immer!
Elektrofan schrieb:> Durch die Zahl der Nachkommastellen ist die Glaubwürdigkeit> der Aussage schon belegt ... ;-)
weil...? Aber dafür gibt es ja noch die zweite Quelle als Bestätigung.
Du bist aber gerne willkommen noch einen Beitrag zu formulieren, dieses
Mal vielleicht sogar mit Zahlen und Quellen, der die Aussage wirklich
entkräftet. Ob mit oder ohne Smiley ist eigentlich nicht so wichtig...
Wühlhase schrieb:> Das Kostensenkungen in der Produktion automatisch auch billigere> Produkte nach sich ziehen..naja, kann man glauben. Muß man aber nicht.
komischer Weise bei Farb-TV klappte das (OK nicht bei Loewe), ein PKW
dürfte heute eigentlich voll Industrieprodukt nur 3000,-€ kosten.
Warum alleine ein Steuergerät für den PKW 2000,-€ kosten soll bleibt
(k)ein Rätsel.
Die Gier der Manager und Aktionäre kennt keine Grenzen.
NurMut schrieb:> Etwas Allgemeinwissen für dich:
Vielen Dank für den sehr guten und fundierten Beitrag, das meine ich
ehrlich (kein Sarkasmus).
Es ist bewundernswert, wie viel Zeit und Arbeit du hineinsteckst, die
Beiträge der Grantler und Miesmacher auf oder sogar unter
Stammtisch-Niveau mit Fakten zu widerlegen. Bitte weiter so!
Joachim B. schrieb:> Warum alleine ein Steuergerät für den PKW 2000,-€ kosten soll bleibt> (k)ein Rätsel.> Die Gier der Manager und Aktionäre kennt keine Grenzen.
Und wieder jemand, der unter Wirtschaft nur die nächste Kneipe versteht.
Es gibt nur einen einzigen relevanten Preis. Und das ist der, den der
Kunde bereit ist zu bezahlen. Unabhängig von den realen Kosten.
Das bedeutet also in deinem Weltbild, daß es offenbar genug Deppen gibt,
die bereit sind, diesen Preis zu bezahlen.
Joachim B. schrieb:> Warum alleine ein Steuergerät für den PKW 2000,-€ kosten soll bleibt> (k)ein Rätsel.> Die Gier der Manager und Aktionäre kennt keine Grenzen.
1. Welches Steuergerät und welches Modell? Da gibt es sehr große
Unterschiede.
2. Zitat: Die Kosten für ein neues Motorsteuergerät liegen je nach
Fahrzeugtyp zwischen 600-2000 Euro. Zu diesen Kosten kommen dann noch
Arbeitskosten von 200-300 Euro. Damit zählt das Motorsteuergerät mit zu
den teuersten Ersatzteilen in einem Fahrzeug.
@NurMut: arbeitest Du im Automotiv? Deine Beiträge sind zumindest
sachlich.
Aber ist es nicht so, dass die ganze Autoindustrie eine Art von
Strukturkrise erlebt? Die Meldungen von den Bossen sind beängstigend,
egal ob die Conti, Bosch oä sie verkünden.
Beispielhaft in den nächsten Tagen wird Continental verkünden, was sie
mit Betriebsräten vereinbart haben. Es werden auf jeden Fall
Arbeitsplätze wegfallen, Kurzarbeit wird eingeführt (in einigen
Standorten) und 40std Verträge werden auf 35std reduziert.
Jetzt meine Frage, ist es erst der Anfang oder nach diesen Einschnitten
wird sich die Lage beruhigen?
co2fresser schrieb:> Jetzt meine Frage, ist es erst der Anfang oder nach diesen Einschnitten> wird sich die Lage beruhigen?
Das fragst du am besten deine Glaskugel, wer soll diese Frage denn
seriös beantworten können? Da kannst du auch gleich nach den Lottozahlen
der nächsten Woche fragen. Lass dich einfach überraschen, et kütt wie et
kütt, und den Optimismus nicht verlieren. :-)
Henry G. schrieb:> Nur mal so zur Info, wo das alles hingehen soll:
Anders können wohl auch bald 10, später dann 12 Milliarden und mehr
Menschen nicht friedlich koexistieren. Im gegenwärtigen System würde das
in einem nie dagewesenen Holocaust enden und am Ende womöglich die
Selbstausrottung des Menschen stehen.
co2fresser schrieb:> Aber ist es nicht so, dass die ganze Autoindustrie eine Art von> Strukturkrise erlebt?
Während 2007 als es mit dem Smartphone losging noch 120 Mio Kameras
verkauft wurden, waren es letztes Jahr nur noch 15 Mio Kameras und 1,5
Mrd Smartphones. Dieses Jahr kommen Smartphones sogar mit 3-4
eingebauten Kameras auf den Markt, die Qualität wird immer besser. Leica
verkauft nun weniger Kameras an Endkunden und dafür mehr an bspw.
Huawei. Deswegen wird bei Leica aber nicht weniger, sondern mehr Umsatz
und Gewinn gemacht. Die Mitarbeiter verdienen nicht weniger. So what?
Das Beispiel ist natürlich nicht übertragbar auf die Automobilindustrie.
Es wird große Veränderungen geben. Beispielsweise werden kleinere auf
Verbrennungsmotoren spezialisierte Zulieferer pleite gehen (z.B.
Optibelt) oder auf neue Produkte umstellen müssen. Das Gute ist: Sie
haben voraussichtlich noch mindestens 7 Jahre Zeit, eher mehr. Viele
Entwicklungsländer und teilweise auch Schwellenländer scheitern ja schon
an der Wasserversorgung, also bis dort ein für Elektrofahrzeuge stabiles
Netz existiert, vergeht noch viel Zeit.
Die Fahrzeughersteller hingegen müssen ihre Geschäftsmodelle überdenken,
denn Elektrofahrzeuge werden:
1. Deutlich weniger Wartung benötigen
2. Viel höhere Laufleistungen erreichen
3. Wegen der Konnektivität, den Touchscreens und Updates nicht so
schnell Altbacken wirken. D.h. manche Kunden tauschen nach 12 Jahren
fast nur die Leistungselektronik, Batterie und fahren wieder 300 tkm.
Das heißt die Hersteller werden in den bestehenden Märkten den gleichen
Kunden viel seltener Autos verkaufen als bisher Verbrenner. Wie kann man
das nun abfangen? VW hat einen Ökostromanbieter namens Elli gegründet,
bringt alleine dieses Jahr 2000 Stromer in Berlin per WeShare für
Carsharing auf die Straße, betreibt in Hannover und Hamburg mit MOIA
einen Dienst der weltweit riesige Umsätze generieren kann, vertreibt
Ladeboxen unter Marktpreis (ID. Charger), wird Batteriezellen selbst
produzieren und hat zahlreiche Finanzierungen sowie Leasingflotten über
die VW Financial Services laufen. Parallel teilt man seine Baukästen mit
Ford und jedem der will, um die Stückzahlen zu senken.
Richtig, in Deutschland wird man weniger Stromer als Verbrenner
verkaufen, aber global betrachtet ist der Anteil der Fahrzeuge selbst in
China viel niedriger als bei uns. Noch niedriger in Indonesien,
Malaysia, Indien und Afrika. Selbst wenn du dort wenige Neufahrzeuge
unterbringst, so sind Carsharing und Leasing definitiv Optionen.
Mobilität, egal ob Auto oder Schiene, lässt auch andere
Wirtschaftsbereiche florieren. Beispielsweise gehen Leute viel öfter
auswärts essen, wenn per Uber, MOIA, Didi oder andere Apps kurz ein
günstiges Fahrzeug gerufen werden kann und kein Parkplatz gesucht werden
muss.
co2fresser schrieb:> Beispielhaft in den nächsten Tagen wird Continental verkünden, was sie> mit Betriebsräten vereinbart haben. Es werden auf jeden Fall> Arbeitsplätze wegfallen, Kurzarbeit wird eingeführt (in einigen> Standorten) und 40std Verträge werden auf 35std reduziert.
Nach 6 unglaublichen Rekordjahren geht es wieder etwas bergab, aber in
den 90ern war es viel schlimmer. VW ist damals um Kündigungen zu
vermeiden, auf 30h Stunden runtergegangen. Wirtschaft ist Mittel zum
Zweck. Es gab für jede Krise Lösungen und es wird wieder so sein. Oder
will hier jemand wirklich beim Bäcker oder Maurer Dienstleistung gegen
Dienstleistung tauschen? Ich programmier dir dein Garagentor und du
mauerst mir...
co2fresser schrieb:> Jetzt meine Frage, ist es erst der Anfang oder nach diesen Einschnitten> wird sich die Lage beruhigen?
Bis 1971 wurden in Deutschland über doppelt so viele Kinder geboren wie
danach. Babyboomer genannt. Diese gehen nun in Rente. Vorruhestand und
Altersteilzeit kommen noch dazu. Das ist ein riesiger Vorteil für
deutsche Unternehmen. Du musst kaum oder gar nicht entlassen, um dieses
zwischenzeitliche Tief zu überbrücken, weil eh jedes Jahr tausende
verschwinden und du höchstens die Hälfte nachbesetzt.
Beispielsweise Indien und Afrika wollen sich ähnlich entwickeln wie
China seit den 80ern. Auf der Welt gibt es noch genug
Wachstumspotential.
Man darf nicht vergessen: Die genannten Unternehmen haben noch Gewinne.
Sie sind nur nicht mehr so hoch wie vor paar Jahren.
Markus B. schrieb:> Ich habe auch eine Frage:> Warum ist das E-Auto "besser" als das Wasserstoff-Auto?
Nur etwa 4% des Wasserstoffs kommen per Elektrolyse aus erneuerbaren
Energien. Dabei gibt es große Verluste, so dass das direkte Laden eines
normalen Elektroautos die dreifache Reichweite ermöglicht hätte. Es gibt
Anwendungsgebiete für Wasserstoff, beispielsweise für Züge, wenn
beispielsweise mehr Wind- und Solarenergie erzeugt als gebraucht wird
und Deutschland den Strom umsonst ins Ausland umleitet bzw. sogar Geld
dafür bezahlt. Aber nicht für Pkw.
Ich zitiere:
Werde Wasserstoff getankt, der bei Produktionsprozessen als chemisches
Abfallprodukt entstanden sei, dann sei dieser Wasserstoff „nicht
CO2-frei“ und habe „zum Teil eine höhere CO2-Last als konventionelle
Kraftstoffe“ wie Benzin oder Diesel, so Diess. Wenn man dagegen den
Wasserstoff regenerativ produziere, dann sei man auf eine „sehr
ineffiziente“ Herstellungsmethode angewiesen, die viel Strom verbrauche.
Für die gleiche gefahrene Strecke brauche man deshalb „drei Mal so viele
Windmühlen“, also drei Mal so viel regenerativ erzeugten Strom. Die
Folge: „Wenn 100 Kilometer mit dem Elektroauto zehn Euro kosten, kosten
sie mit Wasserstoff 30 Euro“, so Diess.
https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/iaa2019/iaa-vw-chef-herbert-diess-ueber-wasserstoff-autos-das-ist-einfach-unsinn-/25009062.html
Elektrofan schrieb:> Die Gleichzeitigkeit ist relativ irrelevant, es könnten ja auch alle> ca. 40 Millionen(?) Haushalte in Deutschland synchron vor> der Tagesschau ihren Wasserkocher anschmeissen ...
Bei den Wasserwerken ist dieser Effekt sehr real. Etwa bei der
Toilettenpause im WM-Endspiel bei deutscher Beteiligung. Allerdings kann
man Wasser besser speichern.
Ähnliche Effekte treten auch beim Stromverbrauch auf. Sie sind aber
überwiegend vorhersehbar und daher einplanbar.
Elektrofan schrieb:> Wie realistisch wäre es unter den aktuellen real-'demokratischen'> Verhältnissen, eben dieses Verkehrssystem wirklich zu ändern?
Irgendwann wird der Zwang zu Veränderungen ganz undemokratischer Fakt.
Das ist dann allerdings der "no-deal exit" des Verkehrs. Mit deal ists
sanfter, aber nicht jedem genehm.
A. K. schrieb:> Ähnliche Effekte treten auch beim Stromverbrauch auf. Sie sind aber> überwiegend vorhersehbar und daher einplanbar.
Darum gibt es Vehicle2Grid. Vereinfacht gesagt: Die Ladesäule fragt
quasi das Kraftwerk, ob es jetzt noch 150kW in den Audi e-tron schieben
darf. Wenn die Leistung nicht ausreicht, werden in der Umgebung
Elektoautos, die bidirektional Laden können und vom Besitzer gegen
finanzielle Entschädigung dafür freigeschaltet wurden, um das Netz an
gewissen Tagen und Zeiten zu stützen, hinzugezogen. Wenn das nicht
ausreicht, wird die Ladesäule den Ladevorgang nicht beginnen. Das ist
schon in eine ISO gegossen und erste Ladesäulen sowie Fahrzeuge bieten
das an.
So könnten Millionen von rumstehenden Elektroautos als Pufferspeicher
genutzt werden, anstatt unseren Nachbarn überschüssigen Strom umsonst zu
geben und dafür noch Entschädigung zu zahlen, wie es aktuell ist. Noch
ist die Anzahl der Elektrofahrzeuge dafür aber natürlich zu gering.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Vehicle_to_Gridhttps://en.m.wikipedia.org/wiki/ISO_15118