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Forum: Haus & Smart Home ESP8266/Thread-Steckdose - lohnt sich das?


Autor: Schaufelbagger (Gast)
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Hallo Miteinander,

ich spiele seit einiger Zeit mit dem Gedanken mein Haus zum "Smart-Home" 
aufzurüsten.
Da ich keine Unsummen in Hard & vor allem Software investieren möchte, 
suche ich schon längere Zeit immer wieder nach günstigen, oder 
wenigstens durch eine gewisse anpassbarkeit zukunftssichere 
Alternativen.
Jetzt bin ich durch die Maker Faire auf eine Kickstarter-Geschichte 
gestoßen weiß aber nicht so recht ob sich das lohnt

https://www.kickstarter.com/projects/1444187967/unoswu-smart-socket-for-iot-thread-esp8266-atmega

Ist da Eigenbau nicht günstiger?
Soweit sieht das Ding O.K aus, muss ich da noch was beachten bezüglich 
Sicherheit?

Autor: OSILayer8 (Gast)
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Schaufelbagger schrieb:
> Ist da Eigenbau nicht günstiger?

Wenn man es selber programmieren kann, ja. Wenn nicht, nein?

Schaufelbagger schrieb:
> Soweit sieht das Ding O.K aus, muss ich da noch was beachten bezüglich
> Sicherheit?

Naja, da man den Code nicht kennt? Was soll man dazu sagen? Jaein?
Der ESP8266 ist nicht als das 'massentaugliche' Gerät bekannt...

Das sieht eher nach Geldmacherei aus...

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

nimm doch existierende:
https://www.itead.cc/smart-home.html

Umprogrammieren des ESP8266 ist bei Bedarf recht unproblematisch 
möglich.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Gerhard-gs68 (Gast)
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Hallo vorab wir haben die Steckdose entwickelt, zum Code Beispiele 
werden wir offenlegen. Die Grundidee ist eine Schaltbare Steckdose zu 
haben mit 5V Spannungsversorgung  so das man eigentlich Projekte ganz 
einfach anflanschen kann.  Nun kann man noch verschiedene 
Microcontroller mit ins Gehäuse packen (die wichtigsten Pins sind 
aussenden zugänglich).

Warum ist das so teuer: die eigentliche Steckdose wird in Deutschland in 
kleinen Stückzahlen gefertigt, das verbaute AC/DC Modul ist auch kein 
Schnäppchen, an den Earl Bird Angeboten verdienen wir nach Abzug 
kickstarter Gebühr nichts.

Gerhard

Autor: Gerhard-gs68 (Gast)
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Hallo

Nochmal  Gerhard vom Team der Steckdose

Michael U. schrieb:
> nimm doch existierende:
> https://www.itead.cc/smart-home.html

Das ist bezüglich der Schaltfunktion ein recht ähnliches Produkt 
allerdings ist es bei weitem nicht so einfach andere Controller zu 
verwenden und Sein Projekt direkt zu integrieren (Aussen keine 
Microcontroller Pins verfügbar)

Gerhard

Autor: Martin (M.) (Gast)
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Autor: Dennis S. (sixeck)
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Gerhard-gs68 schrieb:
> Warum ist das so teuer: die eigentliche Steckdose wird in Deutschland in
> kleinen Stückzahlen gefertigt, das verbaute AC/DC Modul ist auch kein
> Schnäppchen, an den Earl Bird Angeboten verdienen wir nach Abzug
> kickstarter Gebühr nichts.

D.h die werden noch teurer?

Autor: Lars R. (lrs)
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WIFI ist ungeeignet dafür. Verbraucht zu viel Strom.

Davon abgesehen: Funktioniert 50+x WIFI-Geräte gleichzeitig am 
Standardrouter gut?

Autor: Gerhard-gs68 (Gast)
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Dennis S. schrieb:
> Gerhard-gs68 schrieb:
> Warum ist das so teuer: die eigentliche Steckdose wird in Deutschland in
> kleinen Stückzahlen gefertigt, das verbaute AC/DC Modul ist auch kein
> Schnäppchen, an den Earl Bird Angeboten verdienen wir nach Abzug
> kickstarter Gebühr nichts.
>
> D.h die werden noch teurer?

Ein bißchen, vielleicht 10%. Mittelfristig wollen wir, wenn die Kampagne 
erfolgreich ist eine Lieferkette für größere Stückzahlen aufsetzen. 
Damit wird es deutlich billiger und wir können auch ein bißchen was 
verdienen.


Ciao
Gerhard

Autor: Gerhard-gs68 (Gast)
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Lars R. schrieb:
> WIFI ist ungeeignet dafür. Verbraucht zu viel Strom.
>
> Davon abgesehen: Funktioniert 50+x WIFI-Geräte gleichzeitig am
> Standardrouter gut?

Genau deshalb wollen wir für die Steckdose anstelle Wifi/esp8266 auch 
einen Thread compatiblen Controller anbieten. Planung ist aktuell der TI 
CC2538 mit OpenThread. SiLabs hat auch sehr gute Thread compatible 
Controller aber OpenThread läuft noch nicht.

Ciao
Gerhard

Autor: zu teuer (Gast)
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Gerhard-gs68 schrieb:
> Hallo vorab wir haben die Steckdose entwickelt, zum Code Beispiele
> werden wir offenlegen. Die Grundidee ist eine Schaltbare Steckdose zu
> haben mit 5V Spannungsversorgung  so das man eigentlich Projekte ganz
> einfach anflanschen kann.  Nun kann man noch verschiedene
> Microcontroller mit ins Gehäuse packen (die wichtigsten Pins sind
> aussenden zugänglich).
>
> Warum ist das so teuer: die eigentliche Steckdose wird in Deutschland in
> kleinen Stückzahlen gefertigt, das verbaute AC/DC Modul ist auch kein
> Schnäppchen, an den Earl Bird Angeboten verdienen wir nach Abzug
> kickstarter Gebühr nichts.
>
> Gerhard

Gerhard, das Projekt ist ok, aber der Preis einfach unrealistisch, 
meiner Meinung viel zu teuer, rechtfertigt auch nicht, weil ihr teuer 
einkaufen müsst. Wieso nehmt ihr nicht Kontakt auf zu einem 
Funksteckdosen Hersteller, der hat die Spritztechnik und Werkzeuge 
fertig, das Innenleben auch, nur den Empfänger müsst ihr liefern. Solche 
Sets gibt es ab 3.95/Stck! im Verkauf, d.h. der Einkauf liegt bei unter 
2.50 EUR/Stck.

ESP8266 hin ESP8266 her, Wifi verbraucht wirklich viel Strom. Das ist 
nicht mehr zeitgemäss in der Öko Strom Politik. Bei von 500mA bis zu 
700mA Standby und 10 schaltbaren Steckdosen sind das 5-7A, immerhin 
(P=U*I) 28W (7*4) in einer Stunde. Hochgerechnet auf einen Tag 0.67 kW. 
Schein und Wirkleistung der Netzteile nicht inbegriffen.

Das Projekt ist zum scheitern verurteilt, bevor es anläuft. Sry.
Aber einer muss es dir sagen. Sonst ist man hier immer frei raus.
Aber in dem Fall halten sich komischerweise alle bedeckt in dem Thread.

Nimm eine andere Funktechnik, 433 oder 8xx oder BLE, aber bitte kein 
Wifi, was Apple HomeKit macht spricht gegen Energierichtlinien, aber da 
reget sich keiner auf.

Autor: Gerhard-gs68 (Gast)
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zu teuer schrieb:
> Gerhard, das Projekt ist ok, aber der Preis einfach unrealistisch,
> meiner Meinung viel zu teuer, rechtfertigt auch nicht, weil ihr teuer
> einkaufen müsst. Wieso nehmt ihr nicht Kontakt auf zu einem
> Funksteckdosen Hersteller, der hat die Spritztechnik und Werkzeuge
> fertig, das Innenleben auch, nur den Empfänger müsst ihr liefern. Solche
> Sets gibt es ab 3.95/Stck! im Verkauf, d.h. der Einkauf liegt bei unter
> 2.50 EUR/Stck.
> ESP8266 hin ESP8266 her, Wifi verbraucht wirklich viel Strom. Das ist
> nicht mehr zeitgemäss in der Öko Strom Politik. Bei von 500mA bis zu
> 700mA Standby und 10 schaltbaren Steckdosen sind das 5-7A, immerhin
> (P=U*I) 28W (7*4) in einer Stunde. Hochgerechnet auf einen Tag 0.67 kW.
> Schein und Wirkleistung der Netzteile nicht inbegriffen.

Ich geb Dir Recht das Ding ist teuer. Wir haben versucht was Du 
vorgeschlagen hast. Ist aber nicht so leicht, es sprechen nicht viele 
mit Dir, wenn Du sagst ich nimm dann so 200 bis 1000 Stück ab. Übrig 
blieb ein kleiner Hersteller der selber nicht Standard Steckdosen baut 
und in ähnlichen Preisregionen vertreibt.

Zum Thema Wifi geb ich Dir auch recht ist nicht die richtige Technologie 
(deshalb haben wir auch einen deutlich genügsameren Thread - vermaschtes 
Netz - compatiblen Controller als Alternative). Den ESP8266 kennt halt 
jeder und jedermann kann ihn in der Arduino IDE programmieren.

Der Usecase für die Dose soll sein das jemand der sich selber noch nicht 
an Netzspannung rantraut gefahrlos experimentieren kann.

Ciao
Gerhard

Autor: Lars R. (lrs)
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Gerhard-gs68 schrieb:
> Lars R. schrieb:
>> WIFI ist ungeeignet dafür. Verbraucht zu viel Strom.
>>
>> Davon abgesehen: Funktioniert 50+x WIFI-Geräte gleichzeitig am
>> Standardrouter gut?
>
> Genau deshalb wollen wir für die Steckdose anstelle Wifi/esp8266 auch
> einen Thread compatiblen Controller anbieten. Planung ist aktuell der TI
> CC2538 mit OpenThread.

CC2538 sieht teuer aus. Habt Ihr gegen den NRF52 getestet und evaluiert? 
Der unterstützt BLE und das Nordic-Protokoll. BLE für das Smartphone und 
zum Nordic-Protokoll hat die Arduino-Landschaft bereits reichlich Code, 
Beispiele und Module und WIFI-Gateways. Wahrscheinlich wird bald 
Micropython drauf laufen... Arduino sollte mit dem Primo offiziell 
kommen.

Beim Preis muss man die Relation und die Komponenten genau ansehen. Ein 
defektes chines. Modul wird weggeworfen. Bei einem Modul vom deutschen 
Hersteller verlangt man Garantie. Ein wertiges Relais kostet schnell 1-3 
EUR mehr. Ein paar beim chinesischen Produkt weggesparte oder billigere 
Bauteile ebenso. Ein "800mA@5V power supply" kostet auch. Besser wär's 
vielleicht, es ginge ganz ohne teures power supply.

Vielleicht ist sogar eine Variante ohne Relais interessant. Einen 
weiteren uC (ATmega32U4) auf dem PCB braucht es IMHO nicht.

...moment...

Sehe ich das richtig, dass EIN Smart socket 72EUR kostet? Dachte erst 9 
oder 11...

...und für 210EUR gibt es 3 Stück? Mhh...

Autor: zu teuer (Gast)
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Gerhard-gs68 schrieb:
> Zum Thema Wifi geb ich Dir auch recht ist nicht die richtige Technologie
> (deshalb haben wir auch einen deutlich genügsameren Thread - vermaschtes
> Netz - compatiblen Controller als Alternative). Den ESP8266 kennt halt
> jeder und jedermann kann ihn in der Arduino IDE programmieren.
>
> Der Usecase für die Dose soll sein das jemand der sich selber noch nicht
> an Netzspannung rantraut gefahrlos experimentieren kann.
>
> Ciao
> Gerhard


https://www.kickstarter.com/projects/1444187967/unoswu-smart-socket-for-iot-thread-esp8266-atmega#prototype-slide-7200

Wenn ich mir die Bilder ansehe, sehe ich ein 800mA Netzteil an dem ein 
USB Ausgang ist, an dem ein Modul aussen angehängt werden kann.
Man kann drei verschiedene Module innen fest einstecken, dazu muss man 
das Gehäuse aufschrauben.

Ein Reisenetzteil mit 1,2 A und 5 V kostet bei Pollin 2.95 EUR,
http://www.pollin.de/shop/dt/NzE2ODQ2OTk-/Stromversorgung/Netzgeraete/Steckernetzgeraete/USB_Reisenetzteil_5_V_1_2_A_Mini_USB.html

eine Funksteckdose 3.95 - 4.95

http://www.pollin.de/shop/dt/NTAzOTQ0OTk-/Haustechnik_Sicherheitstechnik/Hausautomation/Funksteckdosen/Ersatz_Funksteckdose.html


Eine Unit kostet bei der Campagne über 70 EUR.

Wo ist das realistisch?

Sry, aber du musst da ganz schnell runter von der Vorstellung, dass das 
gebraucht und gekauft wird. Kein Mensch tut sich ein schwarzes Urgestein 
in das Wohnzimmer, damit er das vom Sessel aus bedienen kann.

Der Bastler, der sich selber nicht an Niederspannung rantraut, verwendet 
ein USB Ladegerät und schaltet damit LED oder dimmt RGBs. Der sich 
rantraut verwendet eigene hergestellte Platinen, er hat auch ein Labor 
Schaltnetztteil auf dem Tisch stehen, er arbeitet mit Trenntrafos ..

mach dich nicht unklücklich mit dem Projekt.

Autor: zu teuer (Gast)
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OSILayer8 schrieb:
> Schaufelbagger schrieb:
>> Ist da Eigenbau nicht günstiger?
>
> Wenn man es selber programmieren kann, ja. Wenn nicht, nein?
>
> Schaufelbagger schrieb:
>> Soweit sieht das Ding O.K aus, muss ich da noch was beachten bezüglich
>> Sicherheit?
>
> Naja, da man den Code nicht kennt? Was soll man dazu sagen? Jaein?
> Der ESP8266 ist nicht als das 'massentaugliche' Gerät bekannt...
>
> Das sieht eher nach Geldmacherei aus...

Jetzt mal Butter zu den Fischen,
Wenn "Schauffelbagger" nichts mit "Schauffelberger" zu tun hat
dann esse ich einen Unit.

Mensch Gerhard, hast du sowas nötig?

Autor: rw (Gast)
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Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Weiter oben wurde gefragt, ob 50 WLAN Clients an einem Standard Router 
ordentlich funktionieren.

Hat jemand damit schon mal praktische Erfahrung gemacht?

Ich habe da auch Bedenken. Wenn meine Tochter ihre ganze Clique zu uns 
einlädt, läuft unser WLAN nicht mehr so richtig rund. Wobei ich nicht 
weiß, was für Sauereien die Apps auf deren Smartphones machen.

Autor: F-Moulder (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Hat jemand damit schon mal praktische Erfahrung gemacht?
Ja, das geht durchaus. Datendurchsatz hängt natürlich von der Leistung 
des Routers/APs ab. Würde aber bei solchen Nenngrößen von 20 Clients+ 
nicht die Hand für eine FritzBox in's Feuer legen.

zu teuer schrieb:
> Eine Unit kostet bei der Campagne über 70 EUR.
>
> Wo ist das realistisch?

Unter dem Vergleich mit den ITead Produkten und den sicherlich höheren 
Kosten wenn man nicht gleich 10k in Auftrag gibt.
Bei den ITead Produkten konnte ich einige Fotos vom inneren sehen (nicht 
vom Hersteller) auf denen es scheint als wäre der Fokus nicht auf 
Betriebssicherheit gelegt worden.(Kondensatornetzteil, Leiterbahngrößen 
für 230V etc)


Letztendlich ist die ITead Steckdose und nur die kann man eigentlich als 
Vergleich heranziehen, nicht darauf ausgelegt das Teil Softwareseitig zu 
modifizieren. Externe Hardware kann man auch vergessen, das scheint bei 
dem SWU ja anders.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Die Idee, an das Ding externe Hardware anschließen zu wollen, macht es 
halt deutlich aufwendiger, weil für die externe Hardware logischerweise 
deutlich höhere Anforderungen in Sachen galvanische Trennung von der 
Netzspannung vorliegen.

Die üblichen Funksteckdosenkonstruktionen benötigen das nicht und können 
daher problemlos mit Kondensatornetzteilen o.ä. betrieben werden, und 
auch mit geringeren Isolationsanforderungen für die die Netzspannung 
schaltenden Bauelemente (Relais, Triac, whatever).

Die Designentscheidung, da externe Hardware dranhängen zu wollen, macht 
das ganze unnötig teuer. Ansteuerbar ist es ja per Funk/WLAN, was für 
eine perfekte galvanische Trennung sorgt, und der Vorteil, kein 
zusätzliches 5-EUR-Steckernetzteil zu benötigen, der ist, äh, 
überschaubar (Ich schreib's nochmal: "5-EUR-Netzteil").

Autor: zu teuer (Gast)
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Autor: zu teuer (Gast)
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Um auf die Frage zurückzukommen "ESP8266/Thread-Steckdose - lohnt sich 
das?"

Nein aus meiner Sicht nicht!

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

F-Moulder schrieb:
> Unter dem Vergleich mit den ITead Produkten und den sicherlich höheren
> Kosten wenn man nicht gleich 10k in Auftrag gibt.
> Bei den ITead Produkten konnte ich einige Fotos vom inneren sehen (nicht
> vom Hersteller) auf denen es scheint als wäre der Fokus nicht auf
> Betriebssicherheit gelegt worden.(Kondensatornetzteil, Leiterbahngrößen
> für 230V etc)
Meine ITead-Steckdose hat einen Schaltwandler. Ob der von der Trennung 
genügt kann ich im Moment nicht beurteilen. Die zulässige Scahltleisung 
sollte man auch im Auge behalten, das Relais ist zumindest recht 
"zierlich".

> Letztendlich ist die ITead Steckdose und nur die kann man eigentlich als
> Vergleich heranziehen, nicht darauf ausgelegt das Teil Softwareseitig zu
> modifizieren. Externe Hardware kann man auch vergessen, das scheint bei
> dem SWU ja anders.

sagen wir es so: GND, Vcc, Tx und Rx sind auf Lötpunkten. GPIO0 ist auf 
dem verbauten Taster. Man kommt also ohne sonderliche Verrenkungen ran, 
um sowohl die Scahltung sozusagen offLine zu speisen und zu 
programmieren.

Da bei mir sowieso auf die ESP8266 ein MQTT-Client und OTA-Update 
raufkommt, habe ich genau einmal ausschrauben müssen.

GPIO15 ist auf der Leituerplatte noch recht gut erreichbar, da ist in 
eine noch ein 433MHz OOK-Sender reingewandert. Damit habe ich eine 
ESP-Steckdose im Zimmer und der reicht dann an die handelsüblichen 
Funksteckdosen weiter.

Wozu soll ich an eine schaltbare Steckdose an den ESP externe Sachen 
ranhängen wollen? Intern spielt das Thema Netztrennung keine wirkliche 
Rolle. Kondensatornetzteile für einen ESP sind zwar machbar, die 
Wirkleistungsaufnahme des China-Wandlers in den ITead ist aber merklich 
kleiner.

Ich werden den Webserver noch raufspielen, dann kann ich per 
Weboberfläche die Steckdosen-Codes hinterlegen und ändern und muß nicht 
neu flashen, wenn sich was ändert.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: zu teuer (Gast)
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Gerhard-gs68 schrieb:
>
> Der Usecase für die Dose soll sein das jemand der sich selber noch nicht
> an Netzspannung rantraut gefahrlos experimentieren kann.
>

Gerhard, mach einen Usecase folgender Richtung:

Nimm deine Thread Idee ( die ist ok! ) , verknüpfe das mit einem offenen 
433  8xx  xxx Gateway und nutze dabei die auf dem Markt bereits 
erhältlichen billigen Funksteckdosen.

- Sorgenfrei wegen 230V Anbindung
- die sehen auch besser aus
- der Baker kann für sich selber entscheiden, welche er verwenden will
- kein teuer angefertigtes umgebautes Netzeil
- man kann mit Kleinspannung arbeiten und noch mehr Adaptier
  Möglichkeit damit schaffen ( ADC Steckleiste, Tischgerät )
- du packst deinen Thread in ein einfaches "Thread Plug In" Netzteil
- kannst ggfs auch auf das Netzteil verzichten, wenn du
  deinen "Thread  Plugin BOX" von aussen extern versorgst oder
  dem Baker dies als Einstiegsvariante anbietest und das mit
  Zusatz "integriertes / externes Netzteil" anbieten

usw

( Vieleicht sollte man das selber auf Kickstarter machen? )

Startpreis: 9.90 EUR nur den Thread ( Einkauf 2- 4 EUR )
Option Netzteil adaptierbar: + 5 EUR
Option Funksteckdose : 3.95 EUR
Option APP : 0,95 EUR
Baker Komplett mit gedruckter Anleitung : 19.95 EUR

Autor: Gerhard-gs68 (Gast)
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Vielen Dank für Eure Ausführungen.  Werden wir uns mal durch den Kopf 
gehen lassen. Was dürfte denn nun so ein Teil Eurer Meinung nach kosten?

Vielen Dank
Gerhard

Autor: Gerhard-gs68 (Gast)
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zu teuer schrieb:
> Vieleicht sollte man das selber auf Kickstarter machen? )
>  Startpreis: 9.90 EUR nur den Thread ( Einkauf 2- 4 EUR ) Option
> Netzteil adaptierbar: + 5 EUR
> Option Funksteckdose : 3.95 EUR
> Option APP : 0,95 EUR
> Baker Komplett mit gedruckter Anleitung : 19.95 E

Interessant mit welchen Stückzahlen kalkuliert Du diese Preise?

Ciao
Gerhard

Autor: Martin (M.) (Gast)
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Gerhard-gs68 schrieb:
> Was dürfte denn nun so ein Teil Eurer Meinung nach kosten?

Es sollte entweder günstiger sein als ein bestehendes Produkt,
oder mehr Funktionen haben als ein bestehendes Produkt.
Nur weil es keine Funksteckdose mit Seifenblasenmaschine gibt,
heißt es aber noch lange nicht, das so etwas verkauft werden kann.

Billiger als bestehende Produzenten könnt ihr wohl nicht werden.
Daher braucht ihr mehr Funktionen.

Was genau sind diese?

Eigentlich würde ich noch früher mit der Fragerei anfangen wollen:

Was gibt es schon zu kaufen, was euren Funktionsumfang teilweise 
beinhaltet?
Wie teuer sind solche Geräte?
Warum sind die unterschiedlich teuer?

Was soll euer Gerät mehr / besser können?
Gibt es dafür einen Markt?
Wie bekomme ich heraus, ob es dafür einen Markt gibt?
Wie groß ist dieser Markt?
Bin ich mir mit der vorherigen Antwort sicher?

Haben meine Kunden durch mein Gerät einen monetären Mehrwert?
Wenn ja, auf dem Gerät anzeigen lassen!
Kann sich das Gerät durch seine Arbeit selbst bezahlt machen?
Wenn ja, auf die Packung schreiben.


Jede Frage ist eine Woche Arbeit und die Antwort ne gute Seite lang.


Dafür gibt es BWLer.
Die haben den Markt geschaffen, jetzt müssen wir es auch ihnen 
überlassen ihn zu bewerten.

Autor: Tr (Gast)
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Gerhard-gs68 schrieb:
> Interessant mit welchen Stückzahlen kalkuliert Du diese Preise?

Also DAS würde mich auch mal interessieren!?
Bei jedem hier vorgestellten Projekt werden solche Preise genannt und 
Abzocke unterstellt. Als kleines Start-Up hat man doch gar keinen Zugang 
zu diesen Konditionen. Erleuchte uns, wie geht das?

Oder lieber "zu teuer", ist das nur Gelaber? Den Eindruck könnte man 
gewinnen, denn wieso bist du nicht selbst mit so einem Produkt am Markt?

Autor: Dauergast (Gast)
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Gerhard-gs68 schrieb:
> Was dürfte denn nun so ein Teil Eurer Meinung nach kosten?

http://www.fablabshop.de/wifi-smart-socket-esp8266.html

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Dauergast schrieb:
> http://www.fablabshop.de/wifi-smart-socket-esp8266.html

So sehen professionelle und seriöse Onlineshops aus:

> Verfügbarkeit: sofort lieferbar

... Einen Artikel in den Warenkorb gepackt ...

> * Der Artikel kann in der gewünschten Menge nicht geliefert
> werden. Die verbleibenden 1 werden nachgeliefert.

Autor: Gerhard-gs68 (Gast)
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Dauergast schrieb:
>> Was dürfte denn nun so ein Teil Eurer Meinung nach kosten?
>
> http://www.fablabshop.de/wifi-smart-socket-esp8266.html

Hallo Dauergast und Martin werde versuche Eure beiden Antworten 
gemeinsam zu beantworten. Das Sonoff Produkt haben wir uns angeschaut. 
Ist aber nicht genau das was wir wollten.

Wir wollten neben der Möglichkeit einfach verschiedene Controller 
ESP8266-WIFI, CC2538-Thread ... einzusetzen auch die Pins dieser 
Controller zugänglich machen und eine sichere 5V/3.3V Versorgung bieten, 
so das man einfach zusätzliche Sensoren etc. anschliessen kann ... Bei 
Thread kann die Steckdose auch als Router fungieren. Das wäre der 
Differentiator gegen die Sonoff Lösung.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage braucht der Markt sowas, wir 
selber wollen sowas einsetzen, sonst wäre die Idee nicht entstanden. Uns 
ist schon klar, das das bestenfalls ein sehr kleiner Markt ist - daher 
auch mit niedrigen Stückzahlen kalkuliert. Das Feedback auf der 
Makerfaire in Berlin war ziemlich überwiegend positiv - aber viellicht 
sagt man da nicht immer was man denkt. Die Kickstarter Kampagne ist für 
uns der Test ob sowas fliegt.  Momentan schaut es ja nicht danach aus, 
deshalb denken wir gerade nach ob wir noch ein paar Rewards mit 
günstigeren Preisen (so um die 40Euro) mit Made in China 
hinterherschieben. Da sind wir uns auch sicher das man das hinkriegen 
kann.

Ciao
Gerhard

Autor: Dauergast (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> ... Einen Artikel in den Warenkorb gepackt ...
>> * Der Artikel kann in der gewünschten Menge nicht geliefert werden

Ups, dann sind die wohl inzwischen alle bei mir ;-)

Mal im Ernst ... Du bekommst die korrekte Information, sobald der 
Artikel im Warenkorb ist - das ist schon mal wesentlich besser als bei 
vielen "professionellen" Versandhäusern.

Daß die Verfügbarkeit mit "sofort lieferbar" angegeben ist, betrachte 
ich bei einem Shop, von dem ganz sicher niemand leben kann, als 
Schönheitsfehler.

Autor: Lars R. (lrs)
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@Gerhard:
Es ist schwierig, in diesem Umfeld eine solch hohe Marge zu erzielen. 
Dabei ist es unerheblich, ob die Marge bei Euch oder Euren Lieferanten 
hängen bleibt.

> Das Feedback auf der
> Makerfaire in Berlin war ziemlich überwiegend positiv - aber viellicht
> sagt man da nicht immer was man denkt.

Es ist eine Frage der richtigen Deutung. Die Äußerung "gefällt mir 
nicht; das ist Mist" gibt es in diesem Zusammenhang praktisch nicht.

Auf Eurer Kickstarter-Seite wird als Anwendungsbeispiel eine kleine 
LED-Tischlampe für einen Smartplug im Wert von 72 EUR zzgl. Versand 
gezeigt.
Aktuell kann man dafür eine 8-Watt-Lampe ca. 3,5 Jahre lang 
kontinuierlich zusätzlich brennen lassen (0.3EUR/kWh; hab ich mich 
verrechnet?). Dh, ich brauche die Lampe mindestens 4 Jahre lang gar 
nicht ausschalten und es ist dennoch nicht teurer als mit Verwendung des 
Smart plug, der ebenfalls Strom benötigt. Wie lang gebt Ihr Garantie? ;)

Was gibt es aktuell nicht oder nur wenig:
. Smart plugs mit NRF52
. Smart plugs mit genauen Angaben zum Energieverbrauch
. Smart plugs mit Eignung für 16A
. Platinen als Upgrade-Kit für die 5-Euro-Dosen von Pollin
. Smart plugs auf Basis der Pollin-Dosen (Pollin-Dose im Einkauf)


Nun schreibst Du, dass Ihr ggf. auch für 40 EUR kostendeckend verkaufen 
könnt. Überhaupt relevant ist das ist leider nur zu einem Teil. Der 
andere genauso wichtige Teil ist: Wer kauft dies von Euch für 40 EUR?

Erschwerend kommt hinzu, dass auf die importierten Geräte häufig keine 
USt anfällt.

In Anbetracht der Marktsituation finde ich persönlich ca. 10EUR/Stück 
ok, ggf. zzgl. Eigenleistung.

Tr schrieb:
> Gerhard-gs68 schrieb:
>> Interessant mit welchen Stückzahlen kalkuliert Du diese Preise?
>
> Also DAS würde mich auch mal interessieren!?
> Bei jedem hier vorgestellten Projekt werden solche Preise genannt und
> Abzocke unterstellt. Als kleines Start-Up hat man doch gar keinen Zugang
> zu diesen Konditionen. Erleuchte uns, wie geht das?

Du hast das Problem erkannt. Auf die bisher von Gerhard versuchte und 
kalkulierte Art und Weise geht es nicht.


Dauergast schrieb:
> Gerhard-gs68 schrieb:
>> Was dürfte denn nun so ein Teil Eurer Meinung nach kosten?
>
> http://www.fablabshop.de/wifi-smart-socket-esp8266.html

Auch "nur" China-Import, oder?

https://www.aliexpress.com/item/2016-New-Itead-Smart-Wifi-Socket-Wireless-Remote-Control-Socket-Smart-Home-Plug-Timer-Automation-Control/32731224657.html
https://www.itead.cc/smart-socket-eu.html

Autor: Dauergast (Gast)
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Lars R. schrieb:
>> http://www.fablabshop.de/wifi-smart-socket-esp8266.html
> Auch "nur" China-Import, oder?

Ja, klar, aber ohne Zoll und/oder Einfuhrumsatzsteuer (bei mehr als 1 
Stk. aus China) und der Lieferzeit von zwei Tagen ein durchaus 
akzeptabler Preis - oft zahlt man ja das 3-6fache.

Der Punkt ist, daß das Sonoff-Teil ungefähr die gleichen Möglichkeiten 
bietet, zusätzliches Zeugs dranzupappen, sei es Funk, BT, Sensoren oder 
sonstwas, außdem Mesh-Möglichkeiten des ESP - der fast fünffache Preis 
für UnoSWU ist daher unrealistisch.

30€ käme - mit ordentlichem AC/DC-Wandler (Meanwell z.B.) - in den 
interessanten Bereich für IoT-Bastler. Bei (Teil-)Herstellung in .de ist 
das allerdings wohl utopisch.

Autor: zu teuer (Gast)
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Gerhard-gs68 schrieb:
> zu teuer schrieb:
>> Vieleicht sollte man das selber auf Kickstarter machen? )
>>  Startpreis: 9.90 EUR nur den Thread ( Einkauf 2- 4 EUR ) Option
>> Netzteil adaptierbar: + 5 EUR
>> Option Funksteckdose : 3.95 EUR
>> Option APP : 0,95 EUR
>> Baker Komplett mit gedruckter Anleitung : 19.95 E
>
> Interessant mit welchen Stückzahlen kalkuliert Du diese Preise?
>
> Ciao
> Gerhard

Keines wegs wollte ich dir auf die Füsse stampfen - auf die Finger 
klopfen aber schon.

Gerhard, du bist doch kein Startup Unternehmen und genug und auch 
langjährig erfahren, solltest also das Preisspiel und Ansatz im Kopf 
haben:

1 Stck und es wird bei einem namenhaften deutschen OnlineHändler 
eingekauft
ab 3 Stck wird es noch billiger, da ist Spielraum für eine grössere 
Marge.
Noch nicht gerechnet. Kickstarter Gebühr. Braucht es dazu Kickstarter?

Jetzt spiele ich tatsächlich mit dem Gedanken, dass auf Kickstarter zu 
stellen und dem Baker die Anforderung zu überlassen als Option ( Thread 
Auswahl ) und nehme die "Dash Button" Idee gleich mit..
..nein, das braucht keiner, der Bastelspass liegt viel mehr darin, das 
selber zu machen.

Lars hat Recht.
Die Kampagne zeigt eine LED Lampe die angesteckt ist an einem dicken 
Urgestein und auch noch in schwarz, das Teil kostet ab 70 EUR.
Von dem mal ausgehend:

Schauh dir mal Parce an: http://www.parce.de/
Das wäre jetzt ein "WifiLampenSwitch" Vergleich.
Die Rückrufaktion jetzt mal aussen vor.
Die sind mit einem billig Netzteil/billig Board auf die Nase gefallen.
Und rudern derzeit mächtig, aber die werden wieder aufstehen mit neuem 
Parce one v2 und noch besser sein.

Design? Ist doch nicht schlecht
Kontrast? Passt irgendwie
Nutzen`? Apple Homekit fähig
Preis? Nagle mich nicht fest, liegt bei 70 - 80 EUR ?
Wird es gekauft? Ja
Warum? Works with Apple HomeKit

Den Markt den du erobern willst mit einer 70 EUR Unit,
der Markt braucht das nicht, zumindest nicht für den Preis.
Einer muss es dir ja so sagen. Gerne auch bei einem Cappu :)

Autor: zu teuer (Gast)
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Lars R. schrieb:
> Was gibt es aktuell nicht oder nur wenig:
> . Smart plugs mit NRF52
> . Smart plugs mit genauen Angaben zum Energieverbrauch
> . Smart plugs mit Eignung für 16A
** > . Platinen als Upgrade-Kit für die 5-Euro-Dosen von Pollin
> . Smart plugs auf Basis der Pollin-Dosen (Pollin-Dose im Einkauf)

**
Das sollte man mal angehen.
Holger hat es bereits realisiert.
Ich weiss jetzt nicht genau, welchen Kostenstand er investiert hat,
aber dürfte hier nachzulesen sein. Finde nur den Thread nicht gleich.

> Dauergast schrieb:
>> Gerhard-gs68 schrieb:
>>> Was dürfte denn nun so ein Teil Eurer Meinung nach kosten?
>>
>> http://www.fablabshop.de/wifi-smart-socket-esp8266.html
>
> Auch "nur" China-Import, oder?
>
> https://www.aliexpress.com/item/2016-New-Itead-Sma...
> https://www.itead.cc/smart-socket-eu.html

Ganz ehrlich?
Finde die 14,50 EUR nicht überzogen.
China 11.47 EUR, wenn man 3 Stck bezieht, ist Einfuhrumsatz fällig,
kostet das Stck dann 13,64 EUR. Der Versand aus China, lassen wir das 
mal kostenlos sein. Den 1 EUR soll er haben, dafür dann Ansprechpartner 
für Garantie, Rücksendung ist ein Verkäufer in Deutschland. Passt doch?.

Allerdings im Bezug auf die 3.95 / 4.95 EUR Funk Steckdose von Pollin,
dem ein Modul und passenden Trafo verpasst ( ? ) bewegen wir uns in 
einem Bereich der es günstiger ermöglichen kann. @Holger welche Kosten 
waren das?

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

zu teuer schrieb:
> Allerdings im Bezug auf die 3.95 / 4.95 EUR Funk Steckdose von Pollin,
> dem ein Modul und passenden Trafo verpasst ( ? ) bewegen wir uns in
> einem Bereich der es günstiger ermöglichen kann. @Holger welche Kosten
> waren das?

habe ich ein Exemplar hier und ein Bekannter hat 2 umgebaut. 
Kondensatornetzteil prinzipiell unverändert, Kondensaor vergrößert, um 
die Stromaufnahme des ESP irgendwie in den Griff zu bekommen. Aus den 
24V per China-StepDown mit "Anlaufschaltung" die 3,3V gemacht.
Inzwischen sind die kleinen China-Wandler auf 5V oder 3,3V aufgetaucht.
Hilft nur bedingt, müßte man auf SSR umsteigen, 5V Relais mit geeigneten 
Kontakten sind seltener als 24V.

Die jetzige Kombination aus ITead Steckdose mit nachgerüsteten 433MMHz 
OOK-Sender für die Pollin-Dosen ist praktisch und preiswert.
Ähnliches haben ja auch Lidl und Aldi als Set angeboten, Steckdose mit 
WLAN-Bridge und 433MHz Funksteckdosen.
Nachteil dort: kein sinnvoller Eingriff möglich (µC, WLAN-Modul).

Preis ist in jedem Fall ein Kriterium, Baukästen als 
EierlegndeWollMilchSau haben keinen großen Markt, da sie nut Leute mit 
Kenntnissen und Lust am Basteln ansprechen.
Der große Rest will kostengünstig bis billg und Plug&Play.

Was bezahlbar zur Zeit völlig fehlt: Energiemessung. Ich habe einige 
EC3000 im Einsatz, Stückpreis zwischen 10 und 15€. Verblüffend genau und 
zuverlässig. Ähnliches als Zwischenstecker oder als Zusatz in den 
Schaltsteckdosen und als (Hutschienen-)Modul  fehlt in Bezahlbar völlig.
Wenn ich ein Haus baue, leiste ich mir vermutlich 20 Stück zu 70€.
Wenn ich sowas in der Wohnung nachrüsten will, wären mir 700€ für 10 
Stück zuviel. So groß ist absehbar der erziehlbare Nutzen noch nicht.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Joachim B. (jar)
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Schaufelbagger schrieb:
> Jetzt bin ich durch die Maker Faire auf eine Kickstarter-Geschichte
> gestoßen weiß aber nicht so recht ob sich das lohnt

ich weiss das auch nicht, steuerbare Funk Steckdosen gibt es billigst 
wie Sand am Meer, alle kranken an dem Grundverbrauch z.T. bis zu 2W!

Nun jede Steckdose mit einem Wlan Modul und Stromversorgung auszustatten 
scheint mir kaum günstiger, OK evtl kann man den Grundverbrauch auf 0,1W 
drücken, aber das mal 50-100 Steckdosen im Haus und immer on?

Wenn dann schien es mir sinnvoller in jede Dose Steuerleitung zu legen 
und die Dosen per bistabilem Relais (Verbrauch nur im Schaltmoment) oder 
Optotriac (Verbrauch nur bei ON) und Steuerleitung zu schalten.

Die Frage ist also lohnt für was?

Momentan steuere ich nur meine Rolladen per Funk, jeder Rolladen hat 
einen Funkempfänger, wohlwissend um die Grundlast, sparte aber die 
Neuverkabelung.

Wenn ich die Stromleitungen UP lege kann ich die Steuerleitungen auch 
gleich legen.

Autor: zu teuer (Gast)
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http://www.pollin.de/shop/dt/ODY5ODQ0OTk-/Haustechnik_Sicherheitstechnik/Hausautomation/Funksteckdosen/Funkdimmer_Set_DAYCOM_FSW_131D.html

Ah.. Das kannte ich noch nicht!

Beim stöbern jetzt entdeckt. Soll keine Werbung werden.

Gibt es etwas vergleichbares? Das sind Einbausets in eine vorhandene 
u.p. Dose? Als Einbaueinheit in eine Deckenlampe / Stehlampe?

Maße ohne Befestigungslaschen (LxBxH): 50x50x30 mm

@Lars
Hattest du das gemeint mit 5 EUR "Dose" ?

Gibt es ein Innenleben Bild davon?

Autor: Gerhard-gs68 (Gast)
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Dauergast schrieb:
> 30€ käme - mit ordentlichem AC/DC-Wandler (Meanwell z.B.) - in den
> interessanten Bereich für IoT-Bastler. Bei (Teil-)Herstellung in .de ist
> das allerdings wohl utopisch.

da kommen wir mit 35€ für unseren UnoSWU-C (C=China) fast hin ...


zu teuer schrieb:
> Schauh dir mal Parce an: http://www.parce.de/
> Das wäre jetzt ein "WifiLampenSwitch" Vergleich.
> Die Rückrufaktion jetzt mal aussen vor.
> Die sind mit einem billig Netzteil/billig Board auf die Nase gefallen.
> Und rudern derzeit mächtig, aber die werden wieder aufstehen mit neuem
> Parce one v2 und noch besser sein.
>
> Design? Ist doch nicht schlecht
> Kontrast? Passt irgendwie
> Nutzen`? Apple Homekit fähig
> Preis? Nagle mich nicht fest, liegt bei 70 - 80 EUR ?
> Wird es gekauft? Ja
> Warum? Works with Apple HomeKit

Danke für die Info sehr interessant. Ist uns bei der Recherche glatt 
durch die Lappen gegangen.

So einen Rückruf wie Parce jetzt hat wollen wir unter allen Umständen 
vermeiden, deshalb die Idee das in Deutschlad zu machen (ist aber auch 
keine 10% Garantie). Wir haben inzwischen mal kalkuliert was der UnoSWU 
(oder möglichst ähnlich) in China mit gutem AC/DC Wandler Modul kosten 
würde und kommen jetzt auf 35Euro (ich weis immer noch zu teuer).

An Apple Home Kit ist auch eine interessante Idee, verstehe ich richtig 
das das eine satte Marge von über 100% ausmacht, dann sollten wir das 
wohl ins Program nehmen.

Ciao
Gerhard

Autor: zu teuer (Gast)
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Gerhard-gs68 schrieb:
> Danke für die Info sehr interessant. Ist uns bei der Recherche glatt
> durch die Lappen gegangen.

Das darf aber normal nicht passieren.

>
> So einen Rückruf wie Parce jetzt hat wollen wir unter allen Umständen
> vermeiden, deshalb die Idee das in Deutschlad zu machen (ist aber auch
> keine 10% Garantie). Wir haben inzwischen mal kalkuliert was der UnoSWU
> (oder möglichst ähnlich) in China mit gutem AC/DC Wandler Modul kosten
> würde und kommen jetzt auf 35Euro (ich weis immer noch zu teuer).

Wo liegt eigentlich der Hauptkostenfaktor in deiner Rechnung?
Die Steckdoseneinheit? CE, FCC andere Abnahmen?

>
> An Apple Home Kit ist auch eine interessante Idee, verstehe ich richtig
> das das eine satte Marge von über 100% ausmacht, dann sollten wir das
> wohl ins Program nehmen.

Stell dir das mal nicht zu einfach vor:
Kannst du die ( Beacon ) Application dafür programmieren?
Hast du "Bonjeur" Erfahrung?

Setzt weiter voraus:
-> NDA mit Apple
-> Apple Vertrag
-> Royality Abgabe
-> u.a.
-> u.v.m.

Und wenn du schon am recherchieren bist, darf der nicht fehlen:
http://oberon.ch/

btw: Parce steht links daneben.

Helfe doch gerne, dich von deiner "Urgestein Kickstarter" Idee 
abzubringen.
Setze das Konzept neu auf, dann kommt auch positives Echo.
Das mit der Thread Idee würde ich aber im Hinterkopf behalten,
die ist im Ansatz nicht schlecht;
du brauchst dazu einen bequemeren Weg für den Baker, der Mehrkosten 
neutral zu anderen Threads bleiben soll(te). Dann ist es wirklich ein 
gutes Kickstarter Projekt.


Und schauh dir die Videos an.
https://oberonhap.com/
-> HomeKit Door Lock Prototype Demo
-> HomeKit Light Bulb Prototype Demo

Das sind Profis die schon lange im Geschäft sind.
Du brauchst in dieser Richtung noch einiges, auch das sagt dir hier 
keiner, aber ich sags dir frei raus.

Jetzt sind wir von der Eingangsfrage sehr weit weg gekommen, on von der 
Thread Idee auch. Jetzt brauchst du einen Mittelweg.

Autor: zu teuer (Gast)
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Gerhard-gs68 schrieb:
> An Apple Home Kit ist auch eine interessante Idee, ...

...
Youtube-Video "Homekit demo: The Candy House"

wups und schon geht es zum SDK BLE

https://www.nordicsemi.com/eng/Products/Bluetooth-low-energy/nRF5-SDK-for-HomeKit

und BLE sollte in einem deiner Threads nicht fehlen.

Autor: Gerhard-gs68 (Gast)
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zu teuer schrieb:
> Wo liegt eigentlich der Hauptkostenfaktor in deiner Rechnung?
> Die Steckdoseneinheit? CE, FCC andere Abnahmen?

Die Steckdoseneinheit incl. CE kommt von einem Elektroniker in 
Deutschland. Das ist der (mit Abstand) größte Kostenblock. Im Vergleich 
zu günstigen China Bestellungen schlägt heir auch schon die Mwst. zu 
buche. Der Rest ist übersichtlich.

zu teuer schrieb:
>> An Apple Home Kit ist auch eine interessante Idee, verstehe ich richtig
>> das das eine satte Marge von über 100% ausmacht, dann sollten wir das
>> wohl ins Program nehmen.
>
> -> Apple Vertrag
> -> Royality Abgabe
> -> u.a.
> -> u.v.m.

Bin gerade schlauer geworden nachdem mir jemand bezgl Homekit diesen 
Link geschickt hatte: 
http://www.foxnews.com/us/2016/10/03/is-apple-losing-smart-home-battle.html 
und hab Thema gleich wieder beerdigt aber vielleicht unterhält sich 
UnoSWU beim nächsten mal mit Alexa, mal schauen?

zu teuer schrieb:
> Du brauchst in dieser Richtung noch einiges, auch das sagt dir hier
> keiner, aber ich sags dir frei raus.
>
> Jetzt sind wir von der Eingangsfrage sehr weit weg gekommen, on von der
> Thread Idee auch. Jetzt brauchst du einen Mittelweg.

Mit dem Mittelweg hast Du wohl recht, denn mit Steckdosen Profis können 
und wollen wir nicht konkurrieren.

Ciao
Gerhard

Autor: Joachim B. (jar)
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Gerhard-gs68 schrieb:
> Hallo vorab wir haben die Steckdose entwickelt, zum Code Beispiele
> werden wir offenlegen. Die Grundidee ist eine Schaltbare Steckdose zu
> haben

wie hoch ist der Verbrauch?

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

ich schreibe mal als Vergelich meine Messungen:
Sonoff-Steckdose: Ruhe 0,6W aktiv 1,2W
Eigenbauversuch mit ESP und Kondensatornetzteil: 1,3W (immer)
handelsübliche 433MHz-Steckdose: 0.4W (immer).

Bei den Kondensatormnetzteilen bleibet die Wirkleistung konstannt, weil 
entweder das Relais den Strom verheizt oder die 24V Z-Diode.

Ein Versuch mit den 230V/5V China-Wandler und einem 2A SSR steht noch 
aus.

1 Watt sind rund 9kWh im Jahr, also um 3€.
Macht bei 12 Stück 3€ im Monat, wäre mir den Luxus wert.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Dauergast (Gast)
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Michael U. schrieb:
> Sonoff-Steckdose: Ruhe 0,6W aktiv 1,2W
> Eigenbauversuch mit ESP und Kondensatornetzteil: 1,3W (immer)
> handelsübliche 433MHz-Steckdose: 0.4W (immer).

Sonoff-Steckdose (andere FW) : 0,6 / 1.0W
ESP, Kondensatornetzteil, SSR: 1,2 / 1,2W
ESP, Meanwell IRM-03-3.3, SSR: 0,4 / 0,4W

Ein vernünftiges AC/DC-Modul anstelle eines Kondensatornetzteils 
amortisiert sich also nach ~2 Jahren, von eventuellen gesundheitlichen 
Vorteilen mal abgesehen :-)

Autor: Joachim B. (jar)
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Dauergast schrieb:
> Ein vernünftiges AC/DC-Modul anstelle eines Kondensatornetzteils
> amortisiert sich also nach ~2 Jahren

das mag für einzelne Steckdosen stimmen wer es braucht!

Michael U. schrieb:
> Macht bei 12 Stück 3€ im Monat, wäre mir den Luxus wert.

auch das ist richtig!

Schaufelbagger schrieb:
> ich spiele seit einiger Zeit mit dem Gedanken mein Haus zum "Smart-Home"
> aufzurüsten.

liest sich aber wie JEDE Steckdose und bei 50-100 Steckdosen im Haus 
sieht die Rechnung anders aus.

Auch kann ich nicht jede Steckdose mit 16A Schaltelemente bestücken, 
muss mir aber im klaren sein das alles angeschlossen werden kann, vom 
Heizlüfter bis zum Wasserkocher oder eine Kochplatte, die Staubsauger 
der 2000W Klasse sterben ja langsam aus, so der Plan!

Autor: heinz (Gast)
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Es gibt doch nur wenige Möglichkeiten und man sollte seine 
Konzept/StartUp doch 100% darauf ausrichten.

1.) Life-Style Produkt:
- DESIGN !!!!
- Apple, Amazon Alexa und Cortana integration
- Cloud - Anbindung
- minimale Funktionen (Power an/aus, Energieverbrauch messen)
-> Nichts für die echten Nerds(Cloud) -> hoher Preis möglich, gute Marge

2.) für die Nerds
- akzeptabler Preis, muss ja mit dem selber bauen konkurrieren
- FHEM Anbindung
- auch als Bausatz, z.B nur Platine+Gehäuse, dann kann ja jeder selber 
rechnen ob sich der Einkauf der Komponenten lohnt
- transparenter Aufbau -> OpenHardware, offener Quellcode
- gängige Anschlüsse sicher nach außen geführt

3.) in der Industrie
- robust und guter Support
- CAN-Bus usw.

Stromverbrauch und Sicherheit darf natürlich bei keiner dieser 
Möglichkeiten missachtet werden.

imo

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Hauptproblem bei 230V Geschichten ist doch der sichere Aufbau.
Gehäuse mit Klemmen in/out als Vorschaltgerät zum irgendwo nachrüsten.
Hutschienengehäuse mit 230V Schalter oder/und potenzialfreien Kontakt 
für beliebiges Schaltmodul.
Steckdose als Zwischenstecker.

Spannungsversorgung mit 230V/5V Wandler, 5V-3,3V linear-Regler, ESP8266 
mit OpenCollector Relaistreiber und SSR-Steuerausgang.

5V weil bisher besser fertig beschaffbar und weil brauchbare 5V Relais 
noch beschaffbar sind.

Leistungsmessung als Modul, zum ESP mit Optokopplern wenn man unbedingt 
Netztrennung dort haben will.
Das Modul sollte in allen Varianten bestückbar sein und auch in jeder 
Variante wahlweise ohne bestücktes Schaltmodul machbar sein.

Firmware mit Webbrowser-Config und Firmware-Update über Browser.
Wechsel in AP-Mode, wenn Client nicht klappt um die EInstellungen machen 
zu können.

Protokoll ist mir egal solange MQTT dabei ist. MQTT erledigt in diesem 
Umfeld soviel alleine, daß ich es nicht mehr missen möchte.
Warum soll ich z.B. in FHEM Watchdogs oder andere keepAlive-Mechanismen 
einbauen, wenn sich der MQTT-Broker darum alleine kümmert?

Webconfig bei MQTT so, daß ich dort Topic,Message und QoS festlegen kann 
und alles ist erledigt. Dahin baue ich gerade mein ESP-Sammelsurium um.

Problem ist da jedesmal das Gehäuseproblem. Selbst ich will keinen 
Drahtverhau mit Netzspannung rumliegen haben.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Lars R. (lrs)
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Dauergast schrieb:
> Michael U. schrieb:
>> Sonoff-Steckdose: Ruhe 0,6W aktiv 1,2W
>> Eigenbauversuch mit ESP und Kondensatornetzteil: 1,3W (immer)
>> handelsübliche 433MHz-Steckdose: 0.4W (immer).
>
> Sonoff-Steckdose (andere FW) : 0,6 / 1.0W
> ESP, Kondensatornetzteil, SSR: 1,2 / 1,2W
> ESP, Meanwell IRM-03-3.3, SSR: 0,4 / 0,4W
>
> Ein vernünftiges AC/DC-Modul anstelle eines Kondensatornetzteils
> amortisiert sich also nach ~2 Jahren, von eventuellen gesundheitlichen
> Vorteilen mal abgesehen :-)

Interessante Daten. Danke. Es hängt doch aber vom ESP8266/WIFI ab, oder?

Wenn das SSR 15mA auf der Schaltseite benötigt und der Funk-IC im 
Empfangsmodus ebenso 15mA, so ist der Verbrauch insgesamt 
0.03A*3.3V=0.1W. Demnach sollten sich Verluste am Kondensatornetzteil in 
absoluten Zahlen auch relativieren, wenn nur der Bedarf der Schaltung 
gering genug ist.

Den klassischen 433MHz-Dosen vertrauche ich nicht. Es fehlt die 
Zugangskontrolle, die Zustandsabfrage und weitere Komfortfunktionen. 
Habe schon gesehen, wie sich 433MHz-Dosen ohne mein Zutun anschalten. 
Daher finde ich nur NRF51/NRF52 oder ESP32 interessant. NRF51/NRF52 wird 
im Empfangsmodus mit relativ niedrigen Verbräuchen angegeben

Teilweise wird der NRF52 mit 5mA im Empfangsmodus angegeben und es gibt 
auch SSR mit 8mA; zusammen 13mA. Man braucht die mAs nicht einzeln 
zählen, aber 15mA oder 30mA ist nochmal ein Unterschied.

Den Staubsauger hat man typischerweise nicht an der WIFI-Dose aber 
beispielsweise die Steuerung von Pumpen wäre durchaus interessant. Das 
macht das SSR teurer. Vielleicht mit Bestückungsoptionen?
http://www.sprut.de/electronic/ssr/ssr.htm

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

ESP8266 hat ca. 85mA Stromaufnahme sozusagen in Ruhe.
ca. 130mA wenn WLAN-Traffic, dabei Spitzen bis 350mA.

433/868MHz OOK oder FSK sind da kaum zu ereichen.
RFM02 will ca. 14mA beim Senden, der Empfänger ist sparsamer. WLAN ist 
aber sozusagen immer aktiv,

433/868MHz FSK mit RFM12B o.ä. könnte Rückmeldung, Quittung und 
ausreichende Sicherheit wohl bieten. Dann käme eben eine Bridge zum WLAN 
dazu.
Eine pro Zimmer oder pro Verteilung usw.
Oder als Bridge einen RFM12B + Mega328 + ENC28J60 wenn jemand ein 
LAN-Kabel haben will.

Ein altes NetIO mit aktuellem 5V-Steckernetzteil loegt dann auch bei 
1,2W. Habe ich letztens ausgegraben, lief hier wohl 3 Jahre 24/7 mit 
wohl dreifachen Stromverbrauch mit 8V Netzteil und dem 7805, aber mit 
der modifizierten U.Radig-Software absolut zuverlässig und stabil.

Das sind aber alles unkritische Sachen, weil Netztspannung da kein 
Problem ist, wird ja alles mit 5V oder 3,3V betrieben.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Lars R. (lrs)
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Michael U. schrieb:
> 433/868MHz FSK mit RFM12B o.ä. könnte Rückmeldung, Quittung und
> ausreichende Sicherheit wohl bieten. Dann käme eben eine Bridge zum WLAN
> dazu.

Zum RFM12B muss meiner Ansicht noch ein uC dazu, z.B. für die 
Zugangskontrolle. Sonst könnte man gleich die klassische 433MHz-Dose 
unverändert nutzen.

> Eine pro Zimmer oder pro Verteilung usw.
> Oder als Bridge einen RFM12B + Mega328 + ENC28J60 wenn jemand ein
> LAN-Kabel haben will.

Wie jeder mag.


Kannst Du die typischen Reichweiten dieser Ansätze miteinander 
vergleichen?:
. Klassische 433MHz-Dose
. 433MHz RFM12B
. NRF2401+


Grüße
Lars

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Lars R. schrieb:
> Zum RFM12B muss meiner Ansicht noch ein uC dazu, z.B. für die
> Zugangskontrolle. Sonst könnte man gleich die klassische 433MHz-Dose
> unverändert nutzen.

ja, µC ist bei mir meist ein Tiny45.
beim nRF2401+ wohl auch? Meine liegen immernoch in der Tüte...
Der RFM12 war Beispiel wegen der Status-Rückmeldug usw.

> Kannst Du die typischen Reichweiten dieser Ansätze miteinander
> vergleichen?:
> . Klassische 433MHz-Dose
> . 433MHz RFM12B
> . NRF2401+

Nicht wirklich...
Altbau, 1. Stock, kleine 3-Raum-Wohnung, also kleine Entfernungen.
Wände teilweise Rabitz, teilweise Ständerbau mit Gipskarton.
Funkdosen sind in kurzen Entfernungen (max. 5m).
RFM12 auch im Keller, also 2 Decken und vielleicht 8m Entfernung.
Einer im Gefrierfach, ca. 4m, 2 Wände und der Kühlschrank.
Die RFM sind nur Sensoren, also reine Sender mit kurzer Sendezeit.
Batterielaufzeit um die 1-1,5 Jahre mit irgendewelchen 
Pollin-Li-3V-Zellen.
Gefriefach eine CR2032, hält ca. 8 Monate durch, war eigentlich nur ein 
Test vor ein paar Jahren...

Umfeld ist hier aber gut belegt mit 433/868MHz Kram, auch aus der 
Nachbarschaft kommt da noch etliches durch.
Für die klassischen Funksteckdosen sende ich das Kommando von meiner 
Bridge generell 4x, bisher gab es da so nie eine Fehlschaltung.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Lars R. (lrs)
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Michael U. schrieb:
> Hallo,
>
> Lars R. schrieb:
>> Zum RFM12B muss meiner Ansicht noch ein uC dazu, z.B. für die
>> Zugangskontrolle. Sonst könnte man gleich die klassische 433MHz-Dose
>> unverändert nutzen.
>
> ja, µC ist bei mir meist ein Tiny45.
> beim nRF2401+ wohl auch? Meine liegen immernoch in der Tüte...

nRF24L01+   Sende/Empfangsmodule 2.4 GHz
nRF51       nRF24L01+ und kleiner uC
nRF52       nRF24L01+ und NFC und uC (leistungsfähiger als nRF51)


> Der RFM12 war Beispiel wegen der Status-Rückmeldug usw.
>
>> Kannst Du die typischen Reichweiten dieser Ansätze miteinander
>> vergleichen?:
>> . Klassische 433MHz-Dose
>> . 433MHz RFM12B
>> . NRF2401+
>
> [Einige Infos]

Danke.

Autor: zu teuer (Gast)
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Gerhard-gs68 schrieb:
>
> Bin gerade schlauer geworden nachdem mir jemand bezgl Homekit diesen
> Link geschickt hatte:
> http://www.foxnews.com/us/2016/10/03/is-apple-losi...
> und hab Thema gleich wieder beerdigt aber vielleicht unterhält sich
> UnoSWU beim nächsten mal mit Alexa, mal schauen?
>

Nein wird es nicht.
Sry auch das ist zu weit entfernt von der Machbarkeit und der 
Kickstarter Idee. Alexa Anwendungen sind ein ganz anderes Thema. Du 
könntest jetzt auch noch versuchen, ein Bewegungsszenario über HI Tech 
Kameras einzubringen, auch das wäre eine ganz andere Richtung.

Hier soll nicht der Eindruck aufkommen, dass man dich für nicht fähig 
kategoriert, sondern eher , das Konzept das du aufstellst, besser 
gesagt, aufgestellt hast, kippt und wird vermischt, durch, sry, 
unzureichende Recherche vorab des Projekts.

Gerhard mach nicht den Fehler und forme jetzt die Ur Idee mit neuen 
Ideen - stimme eher die BOM auf ein Ideal für den Baker ab und bleib dem 
Projektkern ( sicheren 230 V Potz für den Laien )  treu.

Oder breche es ab und setze es mit neuen MaßStäben ganz neu auf.
Oder splitte es in in abhängig aufgeteilten Projekten

-> Deine Ur Idee ( sicheren 230 V Potz für den Laien )
-> Deine Thread Idee ( adaptierbar für den Potz )
-> Alexa, FaceScan, und andere Sensoric
   auch adaptierbar oder in Ergänzung zu den Threads


Dann bewegen wir uns aber in eine andere Richtung, es sieht dann so aus, 
wenn ein Arduino Konzept mit Sensoric Threads "neu erfunden" werden 
will.
Das ist aber ein ganz anderes Konzept. Und sei gewarnt, der Markt ist 
voll damit.

Deine Ur Idee jedoch - ehrlich gesagt - fehlt in dem Baukastenprinzip.
Der Zusammenbau und Preis muss stimmen, dann passt es.

Autor: Oliver S. (phetty)
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Michael U. schrieb:
> Was bezahlbar zur Zeit völlig fehlt: Energiemessung. Ich habe einige
> EC3000 im Einsatz, Stückpreis zwischen 10 und 15€. Verblüffend genau und

https://www.itead.cc/sonoff-pow.html

Gibts demnächst auch auf esp-basis. Wie genau das misst wird man dann 
sehen.

Autor: F-Moulder (Gast)
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Lars R. schrieb:

> Aktuell kann man dafür eine 8-Watt-Lampe ca. 3,5 Jahre lang
> kontinuierlich zusätzlich brennen lassen (0.3EUR/kWh; hab ich mich
> verrechnet?). Dh, ich brauche die Lampe mindestens 4 Jahre lang gar
> nicht ausschalten und es ist dennoch nicht teurer als mit Verwendung des
> Smart plug, der ebenfalls Strom benötigt. Wie lang gebt Ihr Garantie? ;)

@Lars R.
Wenn es für manche mit 8-Watt kognitiver Leuchtkraft einen "smarten" Weg 
des ausschaltens geben würde... ;)

Autor: Rumpelpumpel (Gast)
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Wie seht ihr das eigentlich mit den Funkzulassungen?

Für die veranschlagten Kosten und den Stückzahlen ist da keine Messung 
mit drin.

Oder verkauft Ihr ohne Funkmodul und überlast ihr das dem Kunden?

Ich frage mich, warum noch keiner was gegen die Sonoff und ESPs 
unternommen hat. Da hat doch nix eine Zulassungen für die EU.

Autor: Klaus (Gast)
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Rumpelpumpel schrieb:
> Ich frage mich, warum noch keiner was gegen die Sonoff und ESPs
> unternommen hat. Da hat doch nix eine Zulassungen für die EU.

http://www.esp8266.com/wiki/doku.php?id=esp8266-module-family

Wenn du in diesem Dokument mal runterscrollst, findest du sowohl FCC als 
auch CE Zulassungen für einige der ESP Module. Ich meine auch irgendwo 
das ganze Prüfprotokoll der FCC Zulasung gesehen zu haben. Die Regeln 
für CE sind sehr ähnlich, an manchen Stellen etwas laxer. Und es ist 
IMHO inzwischen so, daß der Anzeiger die Kosten der Prüfung zu tragen 
hat, wenn der Test ok ist, der Prüfling sich an die Normen hält. Da wird 
dann wohl keiner sinnlos Geld versenkt haben.

MfG Klaus

Autor: Lars R. (lrs)
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Rumpelpumpel schrieb:
> Ich frage mich, warum noch keiner was gegen die Sonoff und ESPs
> unternommen hat. Da hat doch nix eine Zulassungen für die EU.

Weil es keinen vorladbaren Hersteller gibt, sondern nur ca. 10000 
Online-Shops, bei denen es finanziell für Anwälte nichts zu holen gibt.

Klaus schrieb:
> http://www.esp8266.com/wiki/doku.php?id=esp8266-module-family
>
> Wenn du in diesem Dokument mal runterscrollst, findest du sowohl FCC als
> auch CE Zulassungen für einige der ESP Module. Ich meine auch irgendwo
> das ganze Prüfprotokoll der FCC Zulasung gesehen zu haben.

Es gibt inzwischen mehrere Videos, in denen stolz gezeigt wird, wie das 
ESP01 mit PCB-Antenne in städischen Gebieten Reichweiten in der 
Größenordnung Kilometer erreicht. Ist das CE-konform?
Es werden vor allem solche Module verwendet, auf die sich das obige 
Prüfprotokoll gerade nicht bezieht.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Lars R. schrieb:
> Es gibt inzwischen mehrere Videos, in denen stolz gezeigt wird, wie das
> ESP01 mit PCB-Antenne in städischen Gebieten Reichweiten in der
> Größenordnung Kilometer erreicht. Ist das CE-konform?

das möchte ich hier erst in Real sehen bevor ich es glaube.

> Es werden vor allem solche Module verwendet, auf die sich das obige
> Prüfprotokoll gerade nicht bezieht.

Die -01 und -03 werden keine haben, weil sie nicht abgeschirmt sind und 
sich gut stören lassen. Ein Leitungen zwischen einem üblichen 
elektronischen Halogentrafo und den Lampen sorgen noch in 15cm 
Entfernung zum -01 dafür, der er keinen Connect zustande bringt.
Ein -07 oder -12 schafft das auch 2cm neben der Leitung.

Bei allen anderen Parametern wird es kaum Unterschiede geben, es ist der 
gleiche Chip, die gleiche Antenne usw.

Im Vergleich zu anderen WLAN-Geräten hier benehmen die ESP sich 
praktisch nicht anders als Handy, Notebook, Tablett usw.
Auch die Sonoff nicht, sie dürfte aber ähnlich der -01 Module 
empfindlicher auf Störungen von Außen reagieren.

Gruß aus Berlin
Michael

: Bearbeitet durch User
Autor: Lars R. (lrs)
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Hallo Michael,

das klingt gut.

ESP32 unterstützt BLE. Mit dem IC sollte demnach auch etwas ähnliches 
wie das NRF24L01-Protokoll möglich sein. Bisher haben 
Espressif-Mitarbeiter (sprite) dazu jedoch noch keinen Bedarf gesehen.

Preislich und auch bzgl. Zuverlässigkeit (geschirmtes Modul incl. uC) 
wird vermutlich ein ESP32-Modul als NON-WIFI-Variante gut abschneiden.

Grüße
Lars

Autor: Klaus (Gast)
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Lars R. schrieb:
> Es gibt inzwischen mehrere Videos, in denen stolz gezeigt wird, wie das
> ESP01 mit PCB-Antenne in städischen Gebieten Reichweiten in der
> Größenordnung Kilometer erreicht. Ist das CE-konform?

Von Reichweite steht in keiner Norm etwas drin. Und wenn die Gegenstelle 
ein standard AP ist, sendet der genauso stark zurück wie der ESP, sonst 
gibts keine Verbindung.

MfG Klaus

Autor: Rumpelpumpel (Gast)
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Ich beziehe mich hier besonders auf 
http://www.etsi.org/technologies-clusters/technologies/regulation-legislation/red

Da wäre es erstmal interessant, ob die Module an sich konform sind.

Zweitens ist es nach der RED so, dass wenn du eine Funksteckdose mit 
Modul verkaufst, die ganze Funksteckdose wieder der RED entsprechen 
muss. Ein reiner Verweis auf das "zertifizierte" Modul klappt nicht.

Interessant ist, dass hier nicht mehr die Niederspannungsrichtlinie noch 
die EMV-Richtlinie gilt, sondern dass ein Funkendes oder Funk 
empfangendes Gerät nach der RED auszulegen ist.

Das gilt übrigends auch für RFID-Geräte.

Es ist sogar im Moment so, dass eine ganze Maschine unter die RED fällt, 
auch wenn man nur einen RFID-Leser anbaut. Dies muss dann in gänze allen 
Anforderungen der RED genügen. Dazu laufen zwar gerade "Verhandlungen", 
ob das wirklich der Sinn der ganzen Sache sein soll. Auch Induktive 
Näherungsschalter würden per Definition unter die RED fallen. Ist mir 
allerdings gerade entfallen, wie dort der Stand der Interpretation ist.

Autor: Lars R. (lrs)
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Klaus schrieb:
> Und wenn die Gegenstelle
> ein standard AP ist, sendet der genauso stark zurück wie der ESP, sonst
> gibts keine Verbindung.

Gutes Argument.


Rumpelpumpel schrieb:
> Wie seht ihr das eigentlich mit den Funkzulassungen?
>
> Für die veranschlagten Kosten und den Stückzahlen ist da keine Messung
> mit drin.
>
> Oder verkauft Ihr ohne Funkmodul und überlast ihr das dem Kunden?

Rumpelpumpel schrieb:
> Ich beziehe mich hier besonders auf
> 
http://www.etsi.org/technologies-clusters/technologies/regulation-legislation/red

Danke für die Information.

Falls Deine Frage auch an mich gerichtet war:
Für mich sehe ich eine Möglichkeit zum Verkauf spontan nur bei einem 
Upgrade-Kit für beispielsweise die Pollin-Funksteckdosen. Das müsste der 
Kunde dann selbst um/einbauen. Pollin wechselt von Zeit zu Zeit das 
Sortiment. Das wäre zu berücksichtigen.

Man kann sich dann überlegen, ob sich der Kunde die Funkmodule nicht 
auch noch gleich selbst kaufen möchte. Ich müsste das Auflöten des 
Moduls schließlich auch berechnen. Und in einem größeren Maßstab müsste 
ich die Module erst zum Bestücker schicken.

Damit sind wir beim nächsten Punkt: Mindestabnahmenge. Das Produkt soll 
für deutlich unter 10 EUR inkl. USt. verkauft werden. Zumindest ich kann 
mich dann nicht mit "1Stück pro Kunde" befassen.

Früher oder später wird es das selbe Teil auch mit ESP32 oder NRF52 für 
1,50EUR weniger aus China geben. Allein schon wegen der fehlenden Ust.

Vorteile der hier angebotenen Variante sind ggf. wertigere Bauteile 
(Relais), Ansprechpartner, Einflussnahme auf Entwicklung, Verfügbarkeit.

Ich kann mir gut vorstellen, dass so zu verkaufen. Es stellt sich jedoch 
für mich bereits die Frage, ob sich dieser Ansatz auf +-0 trägt und ob 
es dafür überhaupt genug Interesse gibt. Die Notwendigkeit zur 
Durchführung von EMV-Prüfungen für verschiedenste Einbauvarianten sehe 
ich dann bei mir als Hersteller und Verkäufer jedoch nicht mehr. Erst 
recht nicht, wenn sich der Kunde das Funkmodul selbst kauft.

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Lars R. schrieb:
> Für mich sehe ich eine Möglichkeit zum Verkauf spontan nur bei einem
> Upgrade-Kit für beispielsweise die Pollin-Funksteckdosen. Das müsste der
> Kunde dann selbst um/einbauen. Pollin wechselt von Zeit zu Zeit das
> Sortiment. Das wäre zu berücksichtigen.

wie ist das gemeint? Als Austausch-Leiterplatte für die jeweilige 
Funksteckdose? Also Gehäuse + Setcker/Steckdose weiternutzen?
Oder auch Bauteile weiternutzen, also rauslöten und auf Deinem Modul 
bestücken?
Wie willst Du die Stromversorgung lösen?

> Man kann sich dann überlegen, ob sich der Kunde die Funkmodule nicht
> auch noch gleich selbst kaufen möchte. Ich müsste das Auflöten des
> Moduls schließlich auch berechnen. Und in einem größeren Maßstab müsste
> ich die Module erst zum Bestücker schicken.

Du hast die Platzfrage, also Stromversorgung, Modul, Relais incl. 
Kriechstrecken usw. usw. schon mal abgeschätzt?

> Damit sind wir beim nächsten Punkt: Mindestabnahmenge. Das Produkt soll
> für deutlich unter 10 EUR inkl. USt. verkauft werden. Zumindest ich kann
> mich dann nicht mit "1Stück pro Kunde" befassen.

Das halte ich zur Zeit für mehr als ambitioniert um nicht zu sagen 
illusorisch...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: zu teuer (Gast)
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Lars R. schrieb:

..
> Damit sind wir beim nächsten Punkt: Mindestabnahmenge. Das Produkt soll
> für deutlich unter 10 EUR inkl. USt. verkauft werden. Zumindest ich kann
> mich dann nicht mit "1Stück pro Kunde" befassen.

Kleine Berichtigung,
es muss lauten inkl. MwSt.
USt ist die Steuer die das Unternehmen an den Fiskus zahlt
MwSt ist die Steuer die der Verbraucher an den Fiskus zahlt

Der Unternehmer zieht die MwSt vom Kunden in seiner Rechnung ein
Je nachdem welchen Turnus er hat ( 1/12, 3/12, 12/12 )
verrechnet er dann in seiner Umsatzvorsteueranmeldung dann
die VSt ( Vorsteuer ) und zahlt dann seine USt.

VSt ist die Steuer, die der Anbieter dann geltend machen,
wenn er selbst für sein Geschäft einkauft und MwSt zahlen muss.

>
> Früher oder später wird es das selbe Teil auch mit ESP32 oder NRF52 für
> 1,50EUR weniger aus China geben. Allein schon wegen der fehlenden Ust.

MwSt.

> Ich kann mir gut vorstellen, dass so zu verkaufen.


Ja ich auch schon ne ganze Weile;

Max junior hat noch nicht reagiert auf meine Mails,
darum wird das auch im Frühjahr selbst realisiert mit dem neuem von 
espressif. Vermutlich aber schon eher.

Kickstarter scheint mir dafür genau richtig zu sein, mal sehen. Der neue 
liegt schon lange hier, auch einige Module. Ist angenehm damit und die 
neue SDK macht riesen Spass.

Er ist belastbar und BLE ist traumhaft. Sehr stabil, mit "Now technic" 
auch sehr stromsparend dann nach dem ersten connect, dazu braucht es 
dann keinen erneuten pass über router bei weiteren talks mit den 
clienten.

Die technic ist auch für BLE nicht uninteressant.

Autor: zu teuer (Gast)
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Gerhard-gs68 schrieb:
> .. update..

Gerhard, besteht die Chance das update vom 4.10 auch der Allgemeinheit 
zugänglich zu machen? Wie sollen denn die zukünftigen Supporter von der 
neuen Ausgangssituation erfahren, um dann eventuell das Projekt auch zu 
supporten? Oder ist das update nicht relevant?

Autor: Lars R. (lrs)
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Hallo,

Michael U. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>> Für mich sehe ich eine Möglichkeit zum Verkauf spontan nur bei einem
>> Upgrade-Kit für beispielsweise die Pollin-Funksteckdosen. Das müsste der
>> Kunde dann selbst um/einbauen. Pollin wechselt von Zeit zu Zeit das
>> Sortiment. Das wäre zu berücksichtigen.
>
> wie ist das gemeint? Als Austausch-Leiterplatte für die jeweilige
> Funksteckdose? Also Gehäuse + Setcker/Steckdose weiternutzen?

Ja.

> Oder auch Bauteile weiternutzen, also rauslöten und auf Deinem Modul
> bestücken?

Eher nicht.

> Wie willst Du die Stromversorgung lösen?

Kondensatornetzteil + China Mini DCDC Stepdown. Wahrscheinlich muss man 
Aufwand in das Energiemanagement stecken. Wahrscheinlich gibt es deshalb 
noch keine stromsparende Lösung aus China.

>> Man kann sich dann überlegen, ob sich der Kunde die Funkmodule nicht
>> auch noch gleich selbst kaufen möchte. Ich müsste das Auflöten des
>> Moduls schließlich auch berechnen. Und in einem größeren Maßstab müsste
>> ich die Module erst zum Bestücker schicken.
>
> Du hast die Platzfrage, also Stromversorgung, Modul, Relais incl.
> Kriechstrecken usw. usw. schon mal abgeschätzt?

Bisher habe ich nur auf die Kosten geschaut. Prinzipiell finde ich auch 
Varianten mit geringer Schaltleistung (zB 200Watt) interessant, dann 
fallen Relais und Kühlung klein aus. Wichtig ist (mir), dass die 
Steuerseite und auch die Schaltseite mit Sicherungen versehen sind. Wird 
dann an der 200Watt-Variante 1kW betrieben, so reagiert die Sicherung.

>> Damit sind wir beim nächsten Punkt: Mindestabnahmenge. Das Produkt soll
>> für deutlich unter 10 EUR inkl. USt. verkauft werden. Zumindest ich kann
>> mich dann nicht mit "1Stück pro Kunde" befassen.
>
> Das halte ich zur Zeit für mehr als ambitioniert um nicht zu sagen
> illusorisch...

Das sehe ich genauso. Habe nur philosophiert. Mir fehlt die Zeit und die 
Routine um das auszutesten. Allenfalls ist vielleicht das 
Energiemanagement ein Alleinstellungsmerkmal. Dann müsste die Firmware 
des uC geschützt sein (demnach kein ESP32).
...oder es reicht vielleicht als Anreiz für ein Community-Projekt...

Jedenfalls habe ich bis jetzt noch kein Argument gefunden, warum es 
nicht mit <0.1 Watt pro Funkschalter funktionieren sollte.


Grüße
Lars

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo

Lars R. schrieb:
> Kondensatornetzteil + China Mini DCDC Stepdown. Wahrscheinlich muss man
> Aufwand in das Energiemanagement stecken. Wahrscheinlich gibt es deshalb
> noch keine stromsparende Lösung aus China.

das war auch meine Variante, habe ich auch hier im Forum mal irgendwo 
veröffentlicht.
Beitrag "ESP8266 mit Kondensatornetzteil"

Da gewinnt schon die Sonoff-Steckdose mit ihrem 230V/5V Schaltwandler.
Ein SSR könnte das noch etwas verbessern, habe ich aber bisher nicht 
getestet.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Lars R. (lrs)
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Hallo,

Michael U. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>> Kondensatornetzteil + China Mini DCDC Stepdown. Wahrscheinlich muss man
>> Aufwand in das Energiemanagement stecken. Wahrscheinlich gibt es deshalb
>> noch keine stromsparende Lösung aus China.
>
> das war auch meine Variante, habe ich auch hier im Forum mal irgendwo
> veröffentlicht.
> Beitrag "ESP8266 mit Kondensatornetzteil"

Habe ich durchgelesen. Interessantes Projekt.

> Da gewinnt schon die Sonoff-Steckdose mit ihrem 230V/5V Schaltwandler.

Eventuell kann man auf 40V/48V gehen, um das Kondensatornetzteil 
günstiger auszulegen. Letztlich bleibt das Problem der ESP8266/das WIFI.

Grüße
Lars

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Lars R. schrieb:
> Eventuell kann man auf 40V/48V gehen, um das Kondensatornetzteil
> günstiger auszulegen. Letztlich bleibt das Problem der ESP8266/das WIFI.

das hätte mein China-StepDown nicht gekommt.
230V/5V AC/DC in Mini wie die Chinesen es machen wäre wegen noch 
beschaffbarer 5V Relais möglich. Die 3,3V für den ESP mit AMS1117 o.ä. 
sind da nicht das Problem.
230V/3,3V AC/DC sind inzwischen auch schon aus China beschaffbar, da 
wäre dann aber nur ein SSR noch sinnvoll.

Im Moment gefällt mir die Bridge-Lösung besser: Sonoff Steckdose mit 
zusätzlichen 433MHz OOK-Sender für normale Funkseckdosen.
Dann reicht z.B. ein ESP für wahlweise einen oder mehrere Räume.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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> Im Moment gefällt mir die Bridge-Lösung besser

Um eine WLAN Steckdose ordentlich sparsam zu machen muss man wohl darauf 
verzichten, dass sie ständig empfangsbereit ist.

Wenn man einen Server hat, dann könnte die Steckdose alle 1-2 Sekunden 
dort anfragen, ob ein Schaltbefehl in der Warteschlange steht und ihn 
dann ausführen. Dazwischen könnte das WLAN Modul Energiesparmodi nutzen.

Aber wenn schon ein zentraler Server eingesetzt wird, kann man dann auch 
gleich auf billigere Funkmodule zurückgreifen, wie das einige bekannte 
Markenprodukte längst tun.

Für eine einzelne Steckdose mag WLAN attraktiv sein, aber für ein ganzes 
Haus sicher nicht. Besonders nicht für mich, denn dann müsste ich darauf 
verzichten, meinen Internet Anschluss nachts aus zu schalten - was ich 
unter anderem tue, um Strom zu sparen.

Ich habe einige WLAN und Ethernet Module in der Bastelkiste liegen. Die 
WLAN Module, weil sie so schön billig waren und die Ethernet-Module, 
weil ich viele Monate in deren FW Entwicklung gesteckt hatte. Ich hoffte 
daraus mal ein gewinnbringendes Geschäft zu machen.

Aber mir fällt einfach keine sinnvolle Anwendung ein, die es nicht schon 
preisgünstig gibt.

Sicher, ein paar embedded Webserver habe ich in reale Anwendungen 
eingebaut und sie erfüllen dort auch ihren Zweck. Aber das sind alles 
industrielle Anwendungen, wo der Stromverbrauch vollkommen egal war. Man 
hätte dort genau so gut einen Raspberry Pi oder einen Mini-PC verwenden 
können.

> Jedenfalls habe ich bis jetzt noch kein Argument gefunden, warum es
> nicht mit <0.1 Watt pro Funkschalter funktionieren sollte.

Weil eine aktive (erreichbare) WLAN Schnittstelle einfach mehr Strom 
verbraucht. Das gilt für verkabeltes Ethernet ebenso.

Selbst ein Smartphone mit Whatsapp/Skype/Threema nimmt im Standby mehr 
Strom auf. Den kannst du nur reduzieren, indem du die WLAN Schnittstelle 
deaktivierst, dann funktionieren diese Apps aber nicht mehr. Und glaube 
mir, die Hersteller von Smartphones haben sich eine Menge einfallen 
lassen, um den Stromverbrauch zu minimieren.

: Bearbeitet durch User
Autor: Lars R. (lrs)
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Stefan U. schrieb:
>> Jedenfalls habe ich bis jetzt noch kein Argument gefunden, warum es
>> nicht mit <0.1 Watt pro Funkschalter funktionieren sollte.
>
> Weil eine aktive (erreichbare) WLAN Schnittstelle einfach mehr Strom
> verbraucht. Das gilt für verkabeltes Ethernet ebenso.

Wie ich weiter oben schrieb, das nRF52 SoC wird mit 5mA für TX und RX 
angegeben. Bereits verfügbare, günstige nRF51-Module sollten ähnlich 
liegen.

Das SSR nimmt weitere 8mA. Dazu eine WLAN-Bridge.

Arduino und micropython für nRF51 gibt es bereits. Was fehlt (zumindest 
habe ich das noch nicht gesehen), sind dazu passende Arduino- oder 
micropython-Libraries für das Nordic-Protokoll.

Ich suche eine langfristige und vielfältig verwendbare Lösung. Unter 
anderem verwende ich im Moment 8Watt-Lampen. Zukünfig vielleicht auch 
5Watt-Lampen oder mit LEDs noch weniger. Ebenso würde ich gern 
verschiedene Sensoren realisieren (dh ohne Relais). Daher finde 0.6Watt 
Standby-Verbrauch oder 1.3Watt im geschalteten Zustand nicht akzeptabel.

Die Variante "433MHz-Dosen + WIFI-Bridge" ist elegant und bei Bedarf 
kann man die Dosen unverändert weiter verwenden. Für mich hat der Ansatz 
zu wenig Funktion, Sicherheit und Zuverlässigkeit sowie zu hohen 
Verbrauch.

Eine bessere Lösung kann ich aber im Moment auch nicht bieten, weil beim 
nRF5x die micropython- und Arduino-Libraries noch nicht vorhanden sind. 
Für das SDK fehlt mir Zeit und Lust.

Und bzgl. des ESP32 ist noch nicht einmal klar, ob er überhaupt jemals 
geeignet sein wird. Bisher wurde alles abseits von BLE verneint und es 
ist selten, dass Espressif etwas verneint, was theoretisch irgendwie 
zukünftig funktionieren könnte. Dh, da kommt in naher Zeit wohl nichts.

Autor: Lars R. (lrs)
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Michael U. schrieb:
Beitrag "ESP8266 mit Kondensatornetzteil"
> Die Stromaufmahme des ESP8266 in Ruhe ist ca. 80-90mA, beim
> Datentransfer ca. 120mA mit Spitzen bis 300mA.

Stefan U. schrieb:
> Um eine WLAN Steckdose ordentlich sparsam zu machen muss man wohl darauf
> verzichten, dass sie ständig empfangsbereit ist.
>
> Wenn man einen Server hat, dann könnte die Steckdose alle 1-2 Sekunden
> dort anfragen, ob ein Schaltbefehl in der Warteschlange steht und ihn
> dann ausführen. Dazwischen könnte das WLAN Modul Energiesparmodi nutzen.

In einem Kommentar auf Hackaday wurde ich auf Folgendes aufmerksam 
gemacht:
http://www.espressif.com/sites/default/files/9b-esp8266-low_power_solutions_en_0.pdf

und letztlich auch:
http://bbs.espressif.com/viewtopic.php?t=133 und
https://en.wikipedia.org/wiki/Delivery_Traffic_Indication_Message

Die Argumentation ist Folgende:
Der ESP8266-IC geht zwischen zwei WIFI beacons in light-sleep (modem aus 
und CPU aus) und wacht rechtzeitig vor dem nächsten beacon wieder auf. 
Auf diese Weise verliert der ESP8266 die WIFI-Verbindung nicht, 
verbraucht aber durchschnittlich lediglich ca. 1mA und bleibt 
unmittelbar für Wifi-Pakete ansprechbar.

Weiterhin liese sich bei einer Erhöhung der Beacon-Intervall (die 
vermutlich mit einer Erhöhung der Latenz des WLAN-Netzes einher geht) 
der Verbrauch des EPS8266 noch weiter senken.

Für Batterie-betriebene Applikationen klingt das IMHO interessant. Für 
den Betrieb am Kondensatornetzteil würden wohl noch ausreichend 
dimensionierte Kondensatoren vor dem DCDC-Konverter benötigt.

Hat jemand von Euch diesen Ansatz bereits probiert und verifiziert?

Edit: ...oder könnte man doch zwischen DCDC und ESP8266 eine kleine 
Akkuzelle haben, die kontinuierlich mit 2-3mA vom Kondensatornetzteil 
geladen wird?

: Bearbeitet durch User
Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Die von Espressif gelieferte Firmware kann das jedenfalls nicht. Wer 
fühlt sich imstande, den "nackten" Chip zu programmieren?

Der Light-Sleep Modus eignet sich nicht. Da verliert das Modul zwar 
nicht die Anmeldung am AP, aber es ist von außen nicht erreichbar.

Ein Akku, der hunderte male pro Stunde geladen und entladen wird, dürfte 
in wenigen Tagen völlig verschlissen sein. Wenn schon, dann muss das ein 
Kondensator sein. Der wird allerdings wohl kaum in eine Glühlampe passen 
und man bräuchte noch einen Spannungswandler dahinter. Denn der ESP will 
ja stabile 3,3V sehen, bei 500mA - wohlgemerkt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Lars R. (lrs)
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Stefan U. schrieb:
> Die von Espressif gelieferte Firmware kann das jedenfalls nicht. Wer
> fühlt sich imstande, den "nackten" Chip zu programmieren?

Es ist im SDK. Es wird von micropython unterstützt: 
http://docs.micropython.org/en/v1.6/unix/library/esp.html

Zu Arduino liefert google einige Treffer

> Der Light-Sleep Modus eignet sich nicht. Da verliert das Modul zwar
> nicht die Anmeldung am AP, aber es ist von außen nicht erreichbar.

Genau das habe ich jedoch anders verstanden. Das ES8266 wacht je nach 
WLAN-Einstellungen 3-10x pro Sekunde auf. Und falls der AP dann etwas 
hat, so wird dies auch empfangen.

> Ein Akku, der hunderte male pro Stunde geladen und entladen wird, dürfte
> in wenigen Tagen völlig verschlissen sein.

Der Akku wäre praktisch fast immer voll. Er soll nur kurzfristig als 
Stromlieferant dienen, damit das Kondensatornetzteil entsprechend klein 
und effizient ausgelegt werden kann.

> Wenn schon, dann muss das ein
> Kondensator sein.

Das mag sein.

> Der wird allerdings wohl kaum in eine Glühlampe passen
> und man bräuchte noch einen Spannungswandler dahinter.

Noch ein Spannungswandler dahinter wäre IMHO ungünstig. Es gibt jedoch 
verschiedene Akkus mit verschiedenen Zellspannungen. Vom DCDC würden die 
3.3V kommen.

> Denn der ESP will
> ja stabile 3,3V sehen, bei 500mA - wohlgemerkt.

Ein 0.1F (Gold)cap kostet ca. 3 Euro und hat eine Größe von ca. 1cm x 
1cm.

: Bearbeitet durch User
Autor: Wolfgang (Gast)
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Lars R. schrieb:
> Edit: ...oder könnte man doch zwischen DCDC und ESP8266 eine kleine
> Akkuzelle haben, die kontinuierlich mit 2-3mA vom Kondensatornetzteil
> geladen wird?

Warum gleich einen Akku, der dann nach vielleicht nach 
größenordnungsmäßig 1000 Lade-Entladezyklen hin ist. Hundert mal pro 
Stunde wirst du ihn sowieso nicht Laden und Entladen können, selbst bei 
Schnellladung nicht. Man wird also nur Teilzyklen fahren können.

Als Zwischending würde ich mir mal die SuperCaps angucken. Dafür 
müsstest du die Ladung pro Zyklus abschätzen. Auch muss man sich 
überlegen, wie man mit der abnehmenden Spannung bei Entladung umgeht. 
Entweder man hängt einen kleinen DCDC-Wandler dran oder man wäre auf die 
zulässige Versorgungsspannungstoleranz begrenzt.
https://www.digikey.de/product-search/de/capacitors/electric-double-layer-capacitors-edlc-supercapacitors/131084?k=supercap

Autor: Wolfgang (Gast)
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Lars R. schrieb:
> Ein 0.1F (Gold)cap kostet ca. 3 Euro und hat eine Größe von ca. 1cm x
> 1cm.

Wenn du bei den Gold-Caps, z.B. einem EECF5R5H474 von Panasonic ins 
Datenblatt guckst, wirst du mit Ernüchterung feststellen, dass die nie 
und nimmer 500mA liefern können. Als empfohlener Entladestrom 
(Recommended discharge current) steht da eher etwas von 1mA oder 
weniger.
http://industrial.panasonic.com/cdbs/www-data/pdf/RDG0000/ABC0000C56.pdf

Autor: Lars R. (lrs)
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Angenommen, bei 3.3V genügen in einer Sekunde durchschnittlich 3mA zur 
Erledigung aller Aufgaben. Der Strombedarf für das Empfangen ist mit 
60mA angegeben, für das Senden mit 180mA.
Lassen sich peaks von 300+ mA bereits mit normalen (low esr) caps 
abdecken? Wie lang werden 300mA benötigt?

Zum Akku ein gedankliches Beispiel:
Ein AA Akku hat ca. 2000mAh. Der Ladestrom beträgt konstant 4mA. Der 
Entladestrom beträgt in einer Sekunde durchschnittlich 3mA. Innerhalb 
einer Sekunde beträgt der Entladestrom sehr kurzfristig 300mA. Kann man 
das überhaupt als Entlade-Zyklus betrachten?

Danke für den Hinweis bzgl. Supercaps.

Wie verhalten sich typische, billige DCDC-Konverter? In dem Moment, in 
dem der ESP8266 den Strom zieht und die Spannung des Kondensators fällt, 
liefert das Kondensatornetzteil weiter an den DCDC. Dieser ist jedoch 
auf Eingangsseite strombegrenzt; ebenso beim Laden des Kondensators 
hinter dem DCDC.

Edit:
Mit einem zweiten, zusätzlichen DCDC wäre der Aufbau wie folgt:

Kondensatornetzteil
|
DC Spannung 0 (zB. 24V)
|
DCDC Konverter1
|
DC Spannung 1 (zB. 6V)
|
Akku der Kondensator
|
DCDC Konverter2
|
DC Spannung 2 (=3.3V)
|
ESP8266 (und Relais)


Gegen den Kondensator spricht eventuell, dass er als Energiespeicher 
vielleicht doch zu klein bzw. zu teuer ist. Das muss man noch 
ausrechnen.
Ich habe kein Problem damit, wenn ich den ESP mangels Energievorrat 
nicht stundenlang 60x pro Minute ansprechen kann. Aber vielleicht 
benötigt man pro Kontakt zum ESP je nach Anwendung doch 100+ mA für eine 
Sekunde oder länger. Ebenso wäre das Booten und erst recht das 
Programmieren mit nur knapp dimensionierten Kondensator schwierig.

: Bearbeitet durch User
Autor: Joachim B. (jar)
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Michael U. schrieb:
> Hallo,
>
> nimm doch existierende:
> https://www.itead.cc/smart-home.html

danke für den Tipp, kam heute an, mal sehen!

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

@Lars R. (lrs):
kann man sicher noch um ein paar Wandler erweitern...
Vielleicht habe ich den tread auch nicht komplett gelesen.

Meine Testlösung:
Beitrag "ESP8266 mit Kondensatornetzteil"

inzwischen gegen itead Sonoff getauscht, sind etwas sparsamer wegen des 
230VAC/5VDC Stepdown.

@Joachim B. (jar): meine beiden Steckdosen laufen bisher, eigene 
Firmware auf dem ESP als MQTT-Client. Eine hat inzwischen noch einen 
kleinen 433MHz OOK-Sender verpasst bekommen und spielt so gleich Bridge 
für 4 normale Funksteckdosen. Im Moment gefällt mir diese Lösung ganz 
gut.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Lars R. (lrs)
Datum:

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Michael U. schrieb:
> Hallo,
>
> @Lars R. (lrs):
> kann man sicher noch um ein paar Wandler erweitern...
> Vielleicht habe ich den tread auch nicht komplett gelesen.
>
> Meine Testlösung:
> Beitrag "ESP8266 mit Kondensatornetzteil"

Hallo,

es geht darum, dass eine sofort reagierende WLAN-Steckdose mit ESP8266 
und inkl. SSR nur noch ca. 0,05 Watt verbraucht. Nicht 1,3 Watt und 
nicht 0,6Watt.

Es geht nicht darum, viele Wandler zu haben. Ziel ist es, den 
kurzfristig hohen Energiebedarf bei einer Anfrage aus einem 
Energievorrat zu decken, den ein sehr klein ausgelegtes 
Kondensatornetzteil kontinuierlich auflädt.

Viele Grüße,
Lars

Autor: Karll (Gast)
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Gibt es da eigentlich eine billige Lösung dafür?
Eine markttaugliche, mit sämtlichen Prüfungen usw. ???
So was würde ich schon länger suchen.
Könnte man super mit einem Raspi 3 ansteuern.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Lars R. schrieb:
> es geht darum, dass eine sofort reagierende WLAN-Steckdose mit ESP8266
> und inkl. SSR nur noch ca. 0,05 Watt verbraucht. Nicht 1,3 Watt und
> nicht 0,6Watt.

welche Btriebsweise des ESP8266 willst Du dazu nutzen?
Der ESP8266 nimmt bei bestehendem WLAN-Connect ca. 80mA im Schnitt auf.
Das sind also rund 0,26W. Wie willst Du auf die 0,05W kommen?
Unter 0,2W ist auch bei geringerer Betriebsspannung wohl nicht zu 
kommen.

"Sofort reagierend" und irgendwelche Sleep-Modi dürften sich vermutlich 
ausschließen?

Mesungen im Zusammenspiel mit einem SSR habe ich noch nicht gemacht, das 
Zeug liegt noch rum...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Lars R. (lrs)
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Michael U. schrieb:
> Hallo,
>
> Lars R. schrieb:
>> es geht darum, dass eine sofort reagierende WLAN-Steckdose mit ESP8266
>> und inkl. SSR nur noch ca. 0,05 Watt verbraucht. Nicht 1,3 Watt und
>> nicht 0,6Watt.
>
> welche Btriebsweise des ESP8266 willst Du dazu nutzen?

Light sleep. Siehe:

http://hackaday.com/2016/11/11/esp8266-lullaby/#comment-3267110 (letzter 
Absatz in diesem Kommentar)

http://hackaday.com/2016/11/11/esp8266-lullaby/#comment-3267195 (letzter 
Absatz in diesem Kommentar)


http://www.espressif.com/sites/default/files/9b-esp8266-low_power_solutions_en_0.pdf
http://bbs.espressif.com/viewtopic.php?t=133
https://en.wikipedia.org/wiki/Delivery_Traffic_Indication_Message


Viele Grüße
Lars

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

vielen Dank für die Links,
das muß ich mir mal in Ruhe anschauen und mit rumspielen.

Gruß aus Berlin
Michael

: Bearbeitet durch User
Autor: Lars R. (lrs)
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...gerade gesehen:
Ein Zero Cross SSR für 89 Cent von Reichelt
https://www.reichelt.de/Solid-State-Relais/S26M-D02/3/index.html?ACTION=3&LA=2&ARTICLE=15447

...Snubber-Circuit muss dazu.

Viele Grüße
Lars

Autor: Robert L. (lrlr)
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hier mal was "fertiges" gefunden

Ebay-Artikel Nr. 322315899088

kann dazu jemand was sagen (effizienz, sicherheit)

danke

Autor: Lars R. (lrs)
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Robert L. schrieb:
> hier mal was "fertiges" gefunden
>
> Ebay-Artikel Nr. 322315899088
>
> kann dazu jemand was sagen (effizienz, sicherheit)
>
> danke

Zu dem Modul habe ich leider nichts. Aber in diesem 
Beitrag "Re: ESP8266 mit Kondensatornetzteil" gibt es einen Link 
zu einem Test des Hi-Link und weiter unten im Thread wird die Sicherheit 
besprochen. -> Dh, allein für das Netzteil 130mW. Dazu Relais und 
ESP8266.

Die Sicherheit von Relais wurde kürzlich hier besprochen:
Beitrag "Unglaublich was die Arduino-Gemeinde da vorgesetzt bekommt"

Die Sicherheit von Netzteilen wurde gestern hier besprochen:
Beitrag "Günstige China-Netzteil für Eigenbauprojekte"

Autor: Jan L. (ranzcopter)
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Robert L. schrieb:
> hier mal was "fertiges" gefunden
>
> Ebay-Artikel Nr. 322315899088
>
> kann dazu jemand was sagen (effizienz, sicherheit)
>
> danke

wurde u.a. mal hier diskutiert/vorgestellt:

https://www.symcon.de/forum/threads/29560-ESP8266-ESP12-WiFi-WLan-Relay-IOT-Unterputz-Montage-m%C3%B6glich-(-Schalterdosen-AKTOR)

Autor: wendelsberg (Gast)
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Lars R. schrieb:
> Ein 0.1F (Gold)cap kostet ca. 3 Euro und hat eine Größe von ca. 1cm x
> 1cm.

Und hat laut DB eine Lebensdauer von bestenfalls 5000-7000h, also nicht 
mal ein Jahr.
<ironie Die sollte man dann auf jeden Fall steckbar machen.>

wendelsberg

Autor: Lars R. (lrs)
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wendelsberg schrieb:
> Lars R. schrieb:
>> Ein 0.1F (Gold)cap kostet ca. 3 Euro und hat eine Größe von ca. 1cm x
>> 1cm.
>
> Und hat laut DB eine Lebensdauer von bestenfalls 5000-7000h, also nicht
> mal ein Jahr.

Danke für den Hinweis.

Rechnung:
Laut Datenblatt wacht das ESP8266 (3.3V) im Lightsleep alle 100ms für 
3ms auf. Für diese 3ms setzte ich einmal 200mA an.

Allerdings soll das ESP8266 gelegentlich auch etwas tun.
Ein Beispiel:
200mA*3.3V*100ms= 66mWs

Aluminiumkondensator im Kondensatornetzteil 1000uF, 40V bis 6V: 782mWs

So ok?

Autor: Joachim B. (jar)
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Lars R. schrieb:
> Aluminiumkondensator im Kondensatornetzteil 1000uF, 40V bis 6V: 782mWs
>
> So ok?

wie denn?

1000µF = 1mF = 1mAs/V * V² wären mWs nur kann ich grad deinen 
Überlegungen nicht folgen

Autor: Lars R. (lrs)
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Joachim B. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>> Aluminiumkondensator im Kondensatornetzteil 1000uF, 40V bis 6V: 782mWs
>>
>> So ok?
>
> wie denn?
>
> 1000µF = 1mF = 1mAs/V * V² wären mWs nur kann ich grad deinen
> Überlegungen nicht folgen

Meine Überlegung war, ein Kondensatornetzteil für einen geringen Strom 
bei 40...48V DC auszulegen und den gelegentlichen Strombedarf des 
ESP8266 aus einem Kondensator zu bedienen. Die Zeit, die ein ESP am 
Stück Senden/Empfangen kann, ist dann eben begrenzt.

Autor: Reiches (Gast)
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Wieviele Beiträge werden über das Thema noch aufgemacht?
Es wurde doch schon alles durchgekaut.
Warum nimmt niemand die Forumssuche her?

Beitrag "ESP8266 mit Kondensatornetzteil"

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