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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Fachkräftemangel und so / aktuell in "Elektronikpraxis"


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Autor: Visitor (Gast)
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"Zudem sollten ältere Beschäftigte als Rentner weiterarbeiten, sagte 
Kegel. «Wir müssen auch den einen oder anderen begeistern, doch ein 
bisschen länger zu machen."

Man sollte mal mit 50+ versuchen, sich als Ingenieur zu bewerben, ist 
hoffnungslos! Zu teuer diese Erfahrenen, womit das obige Zitat an der 
Realität weit vorbei geht! Man sucht billige Arbeitskräfte, weshalb man 
lieber Ingenieure frisch von der Uni nimmt, besonders gerne welche aus 
dem Ausland, ideal für Lohndumping!

Wenn man es nicht nötig hat, ältere, erfahrene Ingenieure einzustellen, 
dann kann in dem Bereich auch kein Fachkräftemangel herrschen, einfache 
Logik!
Das Manager Magazin hat es mal sehr schön auf den Punkt gebracht:

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/das-maerchen-vom-fachkraeftemangel-a-1136647.html

Autor: Manfred (Gast)
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Visitor schrieb:
> "Zudem sollten ältere Beschäftigte als Rentner weiterarbeiten, sagte Kegel.
> «Wir müssen auch den einen oder anderen begeistern, doch ein
> bisschen länger zu machen."
>
> Man sollte mal mit 50+ versuchen, sich als Ingenieur zu bewerben, ist 
hoffnungslos!

Tetxverständnis ungenügend: "als Rentner weiterarbeiten" ist etwas 
anderes als "sich .. zu bewerben"!

Aus dem eigenen (ehemaligen) Umfeld:

Was passiert, ist anders gelagert: Firmen werden umstrukturiert ohne 
Ende, ausfallende Mitarbeiter (Unfalltod, Krankheit) werden nicht 
ersetzt. Der Laden wird mal wieder verkauft, neue Führung = neue Ideen, 
weitere Einsparungen am Personal könnten helfen blah blah blah.

Langjährig erfahrene Mitarbeiter, Know-how-Träger der Bude, kommen zu 
der Ansicht, dass man in diesem Umfeld nicht mehr ordentlich arbeiten 
kann. "Ordentlich arbeiten" bedeutet, Projekte in angemessener Zeit zum 
Ende zu führen und / oder neue Dinge anfangen zu dürfen.

Macht keine Spaß mehr, Windmühlenflügel sind schmerzhaft, also ganz 
schnell weg da - sogar mit Abschlag bei der Rente, bevor man im Kopf 
abdreht.

Wenn die Firmen wirklich Mangel hätten und die Führung nicht so 
dusselig wäre, könnte sie etwas ändern. Tut sie nicht, mal sehen, wie 
lange der Laden noch überlebt.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> Man sollte mal mit 50+ versuchen, sich als Ingenieur zu bewerben, ist
> hoffnungslos!

Die Grenze liegt eher bei 40 + ...

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Was neues:

"
Falls sich nichts Wesentliches mehr an dem nun vorliegenden Entwurf 
ändert, wird das geplante Gesetzeswerk weit über das Ziel hinausgehen, 
den Fachkräftemangel zu lindern. In ihrer jüngsten halbjährlichen 
„Engpassanalyse“ stellte die Bundesagentur für Arbeit jedoch zum 
wiederholten Male klar, dass „von einem generellen Fachkräftemangel in 
Deutschland weiterhin nicht gesprochen werden“ könne.
"

Aus:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article183929666/Einwanderungsgesetz-So-will-die-Regierung-den-Zuzug-von-Ungelernten-erleichtern.html

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>> Man sollte mal mit 50+ versuchen, sich als Ingenieur zu bewerben, ist
>> hoffnungslos!
>
> Die Grenze liegt eher bei 40 + ...

Wobei ich dazu sagen muss, dass es bei mir nicht am Alter liegt. Ich bin 
einfach ein jämmerlicher Versager. Meine Mutter hat mir immer vom 
Studium abgeraten, aber ich wollte ja nicht hören.

Autor: Uwe M. (drosiusingolf)
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Manfred schrieb:
> Tetxverständnis ungenügend: "als Rentner weiterarbeiten"

Du nennst es ungenügendes Textverständnis, ich habe lediglich 
weitergedacht, denn hier liegt Realitätsverweigerung des Autors vor, der 
im Irrglauben lebt, die Ingenieure arbeiten einfach weiter als Rentner. 
Der nette Arbeitgeber priorisiert schließlich die älteren Arbeitnehmer 
im Vergleich zu frischen, viel billigeren Absolventen oder gar 
ausländischen Fachkräften. Viele ältere Ingeneure werden schon vorher 
rausgemobbt, da zu teuer, kenne persönlich einige Fälle. Wir leben 
schließlich im Zeitalter des Lohndumpings! Und was werden diese 
Arbeitslosen machen? Sich freuen und die Freizeit genießen? 
Mitnichten!!! Sie müssen sich bewerben, weil die Rentenabschläge zu hoch 
wären, wobei gleichzeitig das auf 46% gesunkene Rentenniveau noch 
zusätzlich die Lage verschlimmert.

Und ja, hier bei mikrocontroller.net habe ich genug Fälle gelesen, wo 
eine Bewerbung ab 40+ schwierig wird.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Uwe M. schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Tetxverständnis ungenügend: "als Rentner weiterarbeiten"

Tipp von mir an euch beide:
Beleuchtet eure Höhlen mal richtig aus!

Autor: Ich (Gast)
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Uwe M. schrieb:
> Und ja, hier bei mikrocontroller.net habe ich genug Fälle gelesen, wo
> eine Bewerbung ab 40+ schwierig wird.

Eine Bewerbung mit
25 - keine Erfahrung - muss man alles zeigen - maximal leihen
30 - zu wenig Erfahrung - eher leihen
40 - noch nicht genug Erfahrung - schon zu teuer - billig leihen
50 - zu viel Erfahrung -  zu teuer - schlauer als der Junior-Chef

Es ist immer schwierig!

Autor: Uwe M. (drosiusingolf)
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Ich schrieb:
> 25 - keine Erfahrung - muss man alles zeigen - maximal leihen
> 30 - zu wenig Erfahrung - eher leihen
> 40 - noch nicht genug Erfahrung - schon zu teuer - billig leihen
> 50 - zu viel Erfahrung -  zu teuer - schlauer als der Junior-Chef

Klasse! Schon damals als Jungingenieur gab es das realistische 
Sprichwort: Der ideale Ingenieur ist nicht älter als 25, hat 20 Jahre 
Berufserfahrung und fordert nicht mehr als EG 4. Heute ist aber das 
Lohndumping extrem geworden, bin daher froh, schon im Ruhestand zu 
leben! Und wenn durch ein Einwanderungsgesetz qualifizierte 
Arbeitskräfte statt Analphabeten in Massen kommen, dann wird diese große 
Konkurrenz so richtig finanziell ausgenutzt.....

: Bearbeitet durch User
Autor: Unwicht (Gast)
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Ist es eigentlich nicht möglich im Alter einfach nicht viel Geld zu 
verlangen? Dann wird man auch nicht zu teuer.

Oder macht man sich dadurch suspekt und der Arbeitgeber denkt, man sei 
zu schlecht?

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Unwicht schrieb:
> Ist es eigentlich nicht möglich im Alter einfach nicht viel Geld
> zu
> verlangen? Dann wird man auch nicht zu teuer.
>
> Oder macht man sich dadurch suspekt und der Arbeitgeber denkt, man sei
> zu schlecht?

Also wenn ich mir die verqueren Ansichten der vielen Altchen hier im 
Forum angucke dann wundern mich die Vorbehalte der Arbeitgeber kein 
Stück.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
> Datum: 15.11.2018 19:48

> > Man sollte mal mit 50+ versuchen, sich als Ingenieur zu bewerben, ist
> > hoffnungslos!

> Die Grenze liegt eher bei 40 + ...

Dummes Zeug.

Kenne einen der hat mit 80 + keine Probleme.

Autor: Kolumbus auf andere Art und Weise (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Was neues:
>
> "
> Falls sich nichts Wesentliches mehr an dem nun vorliegenden Entwurf
> ändert, wird das geplante Gesetzeswerk weit über das Ziel hinausgehen,
> den Fachkräftemangel zu lindern. In ihrer jüngsten halbjährlichen
> „Engpassanalyse“ stellte die Bundesagentur für Arbeit jedoch zum
> wiederholten Male klar, dass „von einem generellen Fachkräftemangel in
> Deutschland weiterhin nicht gesprochen werden“ könne.
> "
>
> Aus:
> https://www.welt.de/politik/deutschland/article183...

Beim Pakt und Co. geht es nur darum, dass sich der Deutsche für die 
massive Überbevölkerung in Afrika und Teilen von Asiens opfern soll, 
finanziell, durch Landaufgabe und schließlich sich selbst durch 
Verdrängung.

Autor: Haha (Gast)
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Kolumbus auf andere Art und Weise schrieb:
> und schließlich sich selbst durch
> Verdrängung.

Alles klar...und was soll das bewirken? Ihr glaubt doch nicht, dass 
diese Buschmänner eine Industrienation führen können? Gewisse 
Ausländersorten haben sich bis zum heutigen Tag in Deutschland nicht 
anpassen können, obwohl sie hier auf die Welt gekommen sind und immer 
noch nicht richtig Deutsch sprechen können. Und dann noch Afrikaner im 
Massen erholen...ja ne ist klar.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Haha schrieb:
> Kolumbus auf andere Art und Weise schrieb:
>> und schließlich sich selbst durch
>> Verdrängung.
>
> Alles klar...und was soll das bewirken?

Deutschland als global Player aus dem Weg zu räumen. Die deutschen sind 
zu intelligent und gut, das will man einfach nicht. Grüne, SPD, CDU, 
FDP, teile der Linken sind alle in der Atlantikbrücke ausgesucht, 
ausgebildet und gefördert worden, auch ein Klaus Kleber. Wie sagte 
Kissinger einst: "Die sind zu weiß, fleißig und intelligent, die können 
uns gefährlich werden." Nicht zu vergessen das 
angelsächsische/US-Bestreben eine wirtschaftliche und friedliche Einheit 
Europas, vor allem Deutschland, mit Russland zu unterbinden und zu 
zerstören.


Wer mal wissen möchte, wie die Macher überm Teich so über uns denken:

Youtube-Video "STRATFOR: US-Hauptziel war es immer, Bündnis Deutschland + Russland zu verhindern"


https://www.nachdenkseiten.de/?p=41456

Autor: prolet (Gast)
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Jetzt weiß man zumindest einmal, aus welchen braunen Tiefen des 
Internets Henry seine kruden Verschwörungen hernimmt.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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prolet schrieb:
> Jetzt weiß man zumindest einmal, aus welchen braunen Tiefen des
> Internets Henry seine kruden Verschwörungen hernimmt.

braun, krude, Verschwörung...jetzt fehlt noch Antisemit, Aluhut, Nazi, 
Fake News ...habe ich was vergessen? Aber bitte bloooß nicht auf den 
Inhalt eingehen!

Autor: Marx W. (Gast)
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Haha schrieb:
> Kolumbus auf andere Art und Weise schrieb:
>> und schließlich sich selbst durch
>> Verdrängung.
>
> Alles klar...und was soll das bewirken? Ihr glaubt doch nicht, dass
> diese Buschmänner eine Industrienation führen können? Gewisse
> Ausländersorten haben sich bis zum heutigen Tag in Deutschland nicht
> anpassen können, obwohl sie hier auf die Welt gekommen sind und immer
> noch nicht richtig Deutsch sprechen können.

Du bist durch und durch ein Chauvinist und Rassist!

> Und dann noch Afrikaner im
> Massen erholen...ja ne ist klar.

Schau mal wieder in einen Öffi, da hocken 1/3 Nordafrikaner drin!

Autor: prolet (Gast)
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Henry G. schrieb:
> Aber bitte bloooß nicht auf den
> Inhalt eingehen!

Welche Inhalte? Feindliche Mächte im Parlament, gesteuert von den USA, 
wollen die unbescholtenen Deutschen unterdrücken, weil diese die 
auserwählte und überlegene Rasse sind. Haben wir alles schon in den 
1930ern gehört.

Autor: Qwertz (Gast)
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Marx W. schrieb:
> Schau mal wieder in einen Öffi, da hocken 1/3 Nordafrikaner drin!

Nicht im Bayerischen Wald.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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prolet schrieb:
> Henry G. schrieb:
>> Aber bitte bloooß nicht auf den
>> Inhalt eingehen!

> Welche Inhalte? Feindliche Mächte im Parlament, gesteuert von den USA,
> wollen die unbescholtenen Deutschen unterdrücken, weil diese die
> auserwählte und überlegene Rasse sind. Haben wir alles schon in den
> 1930ern gehört.

Hier originale Zitate mit Quellen:

https://freddyweb4.wordpress.com/entlarvende-historische-zitate/

Lässt sich alles überprüfen.

Nur mal drei:

"Wir werden Hitler den Krieg aufzwingen, ob er will oder nicht!”
Churchill 1936

"Ich werde Deutschland zermalmen.“
Roosevelt, 1932 (!)

"Es wird die polnische Armee sein, die in Deutschland am ersten Tage des 
Krieges einfallen wird.“
Erklärung des polnischen Botschafters in Paris am 15.8.1939

Das entschuldigt natürlich keine der Verbrechen der Nazis, aber es lässt 
sich besser einordnen, warum der Mainstream immer weiter gegen Russland 
hetzt und provoziert.

Autor: Regensburger double cheese (Gast)
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Henry G. schrieb:
> Deutschland als global Player aus dem Weg zu räumen.
Ein normale Gebaren unter befreundeten Staaten. Dein Deutschland ist da 
nicht anders, nur können Sie's halt nicht (und konnten es auch nie). Die 
verblödete Ex- Hauptstadt der DDR schon gar nicht.


> Die deutschen sind
> zu intelligent und gut, das will man einfach nicht.
Was man ja daran sehen kann wie leicht Sie sich mit Hurrageschrei in 
ein, zwei Weltkriege haben treiben lassen und auch sonst jeden Dreck der 
von oben kommt fressen. Sei es nun Kosovo, Afghanistan, Jugoslavien, 
Iraq, Lybien Ägypten, oder derzeit Ukraine/Syrien. "Deine" deutschen 
sind dumm wie Brot, wählen  die Agentin immer wieder und glauben (oder 
zumindest fressen) auch sonst alles was die Medien so ablassen.

> Grüne, SPD, CDU,
> FDP, teile der Linken sind alle in der Atlantikbrücke ausgesucht,
> ausgebildet und gefördert worden, auch ein Klaus Kleber.

und? Die Tatsache das diese Typen ohne Widerstand hochkommen ist 
entscheidend. Deutschland China Russland würden/werden es nicht anders 
machen.

> Wie sagte
> Kissinger einst: "Die sind zu weiß, fleißig und intelligent, die können
> uns gefährlich werden."
Der hat auch was von "Dominostein Theorie" über Vietnam gelabert damit 
er einen Grund hatte da zu morden. Ein Psychopath.

> Nicht zu vergessen das
> angelsächsische/US-Bestreben eine wirtschaftliche und friedliche Einheit
> Europas, vor allem Deutschland, mit Russland zu unterbinden und zu
> zerstören.

Das ist wohl jedem klar der jemals was anderes gesehen hat als Produkte 
aus TV Lobotomieanstalten. Die meisten davon halten schön den Mund, weil 
Sie entweder profitieren oder keine Nachteile wollen.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Regensburger double cheese schrieb:
> ...

Korrekt, das ist aber keine Rechtfertigung. Lieber Handel mit Russland, 
Europa und China als sich von einer verrückten Elite aus Übersee zum 
dritten Mal in den Weltkrieg stützen zu lassen. Die Hurra-Grünen/SPD/CDU 
würden ja am liebsten sofort gegen Russland losschlagen. Die angeblich 
so intelligenten Deutschen lassen sich immer noch wie dumme Lämmer in 
den Krieg treiben, wenn man es will.

: Bearbeitet durch User
Autor: Marx W. (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Nicht im Bayerischen Wald.

Doch!

Autor: Manfred (Gast)
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Uwe M. schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Tetxverständnis ungenügend: "als Rentner weiterarbeiten"
> Du nennst es ungenügendes Textverständnis,

Ich habe mich an den wörtlichen Text gehalten: "Wir müssen auch den 
einen oder anderen begeistern, doch ein bisschen länger zu machen." Für 
mich heisst das, anstatt in Rente zu gehen, noch eine Weile zu bleiben, 
bitte zu bleiben.

> ich habe lediglich
> weitergedacht, denn hier liegt Realitätsverweigerung des Autors vor, der
> im Irrglauben lebt, die Ingenieure arbeiten einfach weiter als Rentner.

So ist sein Text zu verstehen.

> Der nette Arbeitgeber priorisiert schließlich die älteren Arbeitnehmer
> im Vergleich zu frischen, viel billigeren Absolventen oder gar
> ausländischen Fachkräften.

Wenn er wirklich echten Mangel hätte, würde der Arbeitgeber genau das 
tun wollen.

> Viele ältere Ingeneure werden schon vorher
> rausgemobbt, da zu teuer, kenne persönlich einige Fälle.

Damit hast Du vollkommen recht. Lese bitte meinen Beitrag bis zum Ende, 
habe ich das nicht sinngemäß gleichartig formuliert?

> Wir leben
> schließlich im Zeitalter des Lohndumpings! Und was werden diese
> Arbeitslosen machen? Sich freuen und die Freizeit genießen?
> Mitnichten!!! Sie müssen sich bewerben, weil die Rentenabschläge zu hoch
> wären, wobei gleichzeitig das auf 46% gesunkene Rentenniveau noch
> zusätzlich die Lage verschlimmert.

Das kommt auf die individuelle Situation an, der eine oder andere nimmt 
noch sein Arbeitslosengeld mit und ist zufrieden, sich dem System 
endlich entzogen zu haben.

Autor: Revisionist (Gast)
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Die Zitate sind ALLE gefälscht, weil sie so gut in eine Weltsicht 
passen.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Revisionist schrieb:
> Die Zitate sind ALLE gefälscht, weil sie so gut in eine Weltsicht
> passen.

Nö, wird dir jeder seriöse Historiker bestätigen. Mit Weltsicht hat das 
nix zu tun. Das wird in Yale und Havard sogar ganz offiziell gelehrt.

http://www.voltairenet.org/IMG/pdf/Sutton_Wall_Street_and_Hitler-5.pdf

Autor: mastermind (Gast)
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Kann hier mal bitte ein Mod durchfegen! Was gewisse Gestalten hier 
wieder absondern geht (a) weit am Thema vorbei und (b) auf keine Kuhhaut 
mehr. Dass gerade „Henry“ mit solchen Äußerungen hier auffällt, dürfte 
allerdings wenig überraschend sein. Rechte Propaganda und 
Verschwörungstheorien haben hier aber absolut nichts verloren.

Autor: Revisionist (Gast)
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Henry G. schrieb:
> Revisionist schrieb:
>> Die Zitate sind ALLE gefälscht, weil sie so gut in eine Weltsicht
>> passen.
>
> Nö, wird dir jeder seriöse Historiker bestätigen. Mit Weltsicht hat das
> nix zu tun. Das wird in Yale und Havard sogar ganz offiziell gelehrt.
>
> http://www.voltairenet.org/IMG/pdf/Sutton_Wall_Str...


Toll, jetzt kommst Du mit noch mehr obskurer Literatur, um deine Zitate 
zu untermauern, die auch von einer schlechten Parodie eines 
James-Bond-Bösewichts stammen können.
Und unter Harvard und Yale machst du es auch nicht.

Merkst Du noch was? Du bist der typische Fakenews-Verbreiter und hast es 
wohl nötig.

Autor: Kolumbus auf andere Art und Weise (Gast)
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mastermind schrieb:
> Rechte Propaganda und
> Verschwörungstheorien haben hier aber absolut nichts verloren.

Du bist entweder geistig einfach gestrickt und man hat dich damit in 
deiner Komfortzone erwischt oder du willst die anderen Leute, aus 
welchen Intentionen auch immer, für dumm verkaufen. Letzteres wäre 
schlimmer bis hin zu absolut bösartig.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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mastermind schrieb:
> Kann hier mal bitte ein Mod durchfegen! Was gewisse Gestalten hier
> wieder absondern geht (a) weit am Thema vorbei und (b) auf keine Kuhhaut
> mehr.

Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die 
Wahrheit die Schuhe anzieht.

Mark Twain



> ... Rechte Propaganda und
> Verschwörungstheorien haben hier aber absolut nichts verloren.

Du kannst das gerne überprüfen. Nix Propaganda, nix 
Verschwörungstheorie. Ich finde es nur fahrlässig den Rechtsradikalen 
historische und belegte Fakten für ihre obskuren Ideologien zu 
überlassen. Du kannst gerne auch in Archiven der FAZ die Zitate 
nachschauen. Ob du die Wahrheit zur Lüge erklärst, ist eigentlich 
irrelevant.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Revisionist schrieb:

>
> Merkst Du noch was? Du bist der typische Fakenews-Verbreiter und hast es
> wohl nötig.

Sutton ist ein Standardwerk. Du erkennst doch gar keine Fake-News.

Autor: Liebgold (Gast)
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mastermind schrieb:

> allerdings wenig überraschend sein. Rechte Propaganda und
> Verschwörungstheorien haben hier aber absolut nichts verloren.

Uiuiui, ein wenig Bildung würde dir ganz gut tun, lieber Mastermind. 
Vielleicht solltest du mal Hannah Arendt lesen.

Autor: Transistor (Gast)
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> der typische Fakenews-Verbreiter

Naja, die größte Fakenews in letzter Zeit war bei genauerem Hinschauen 
die angebliche "Hetzjagt" in Chemnitz, einem kleinen letztlich 
unbedeutenden (alltäglichen) Scharmützel wie er in jeder Stadt täglich 
x-mal vorkommt, der zuvor wohl eine Provokation zweier Neubürger 
ausgelöst wurde.

Youtube-Video "Hase du bleibst hier! „Es gab keinen Mob, keine Hetzjagd und keine Pogrome“"

Das ganze wurde dann vom ZDF Seibert sofort aufgegriffen und als Beweis 
von Rechtsradikalität in Chemnitz hochstilisiert. Auf diesen Zug 
sprangen die allermeisten Medien sofort auf und schon war die Fake-Story 
vom angeblichen hetzjagenden ausländerfeindlichen Straßenmob in aller 
Munde. Auf diesen nicht mehr aufzuhaltenden Zug sprangen dann auch noch 
große Teile der Auslandspresse auf. Der Mord an dem Deutsch-Kubaner (die 
eigentliche brutale Gewalttat) geriert völlig ins Hintertreffen.

Auf TE ist nun der Vorfall noch einmal genauer beleuchtet zu lesen:

"»Das 19 Sekunden lange Video ist um 16.52 Uhr am Tatsonntag in der 
letzten Etappe unseres Trauerzugs kurz vor dem Erreichen des 
Daniel-Tatortes aufgenommen worden«, berichtet Kathrin B. über die 
Entstehung der kurzen Videosequenz. »Es war sehr eng geworden auf dem 
Trauerzug, weshalb die Frauen in die Mitte des Zuges genommen wurden. 
Und es gab auch keine ausländerfeindlichen Rufe. Nichts Rechtsradikales. 
Aus der Ferne haben wir ‚Wir sind das Volk‘ gehört. Kurz nachdem wir 
angeblich, wie es später hieß, eine Blockade durchbrochen hatten, die es 
gar nicht gegeben hatte.«

Thomas B. fährt fort: »Kathrin hatte zu spät das Handy aus der Tasche 
gezogen, weshalb die 19 Sekunden tatsächlich nicht authentisch das 
gesamte Geschehen nahe der Bushaltestelle darstellen. Denn 
vorausgegangen war der Videoaufzeichnung eine böse Provokation gegenüber 
uns Trauernden. Durch zwei junge Migranten, die zunächst an der 
Bushaltestelle gestanden hatten und eigentlich aussahen wie wir.«

Kathrin B.: »Sie waren aggressiv auf uns zugekommen und hatten uns 
angepöbelt und wohl auch, aber eben schwer verständlich, ‚Verpisst euch‘ 
gerufen. So haben wir das in Erinnerung.«

»Dann kam es zu einem körperlichen Kontakt mit den beiden, wobei einem 
unserer Freunde der Inhalt eines Bierbechers über seine Kleidung und 
wohl auch ins Gesicht geschüttet wurde.« Weil Kathrin B. erschrocken 
»jetzt kracht’s aber« gedacht hatte, sei die Handy-Kamera angeschaltet 
worden.

Kathrin B. befürchtete, dass auch Thomas B. in Richtung der aggressiv 
auftretenden Migranten losstarten würde und rief ihm auf dem Video 
deutlich vernehmbar zu: »Hase, Du bleibst hier!«

Kathrin B.: »Es war möglicherweise nicht der einzige Angriff von 
Migranten auf unseren Trauerzug, denn aus der Ferne war schon 
Drohgeschrei in wohl arabischer Sprache zu hören. Allerdings: 
‚Stinkefinger‘, von denen andere Trauerzugteilnehmer später berichteten, 
haben wir am Ort des provokativen Geschehens nicht erkennen können. Aber 
auch keine ‚Hetzjagden‘ oder gar ‚Menschenjagden‘! Wir sind auch bereit, 
unsere Aussage eidesstattlich zu versichern.«

Am Abend dann hatte Kathrin B. ihr Kurzvideo in ihrer eigentlich 
geschlossenen »Bürger«-Gruppe des Social Media-Dienstes Whats-App 
eingestellt. Noch ungeklärt ist, wie die »Antifa-Zeckenbiss«-Akteure 
Kathrin B.s 19-Sekunden-Video erhalten haben, um es mit Zeit Online als 
Pseudo-»Menschenjagd-Video« polit-medial explodieren zu lassen."

Herr Maaßen kannte diese Umstände wohl sehr viel eher als wir alle und 
hat seine Ansicht darauf begründet öffentlich gemacht. Doch diese 
Darstellung passte wohl jenen nicht, die ein Interesse daran haben das 
Zuwanderung auch kritisch hinterfragt und Fakten offen gelegt werden. 
Herr Maaßen wurde geschasst.

Wer sich dann noch wundert, dass den sog. Volksparteien die Wähler 
davonlaufen, dem ist nicht mehr zu helfen.

Autor: Denker (Gast)
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Gibt's eigentlich irgendwo ein Dokument wie der "Fachkräftemangel" 
überhaupt ermittelt wurde?

a) z.B VDI über durchschnittliche Mitglieder und Hochrechnungen (und 
ausgehend von Mitgliederumsatzerwartungen/Wachstumserwartungen)?
b) durchschnittliche Steuererwartung von Fachkräften und der 
dementsprechenden Hochrechnung?
c) telefonische Umfragen?
c) Glaskugel?

Wenn ein Unternehmen keine passenden Bewerber findet heißt das noch 
nicht das es einen Fachkräftemangel gibt, sondern dass sich Bewerber und 
Unternehmen noch nicht gefunden haben. Selbst wenn sie sich nicht finden 
kann man ja immer noch für Spezialaufgaben an andere Firmen outsourcen.

Ein richtiger Fachkräftemangel wäre es wenn es in Ballungszentren 
wirklich viele freie Stellen gibt (kann ich nicht bewerten da ich nicht 
suche).

Was ich bezüglich Punkt b) aber beobachtet habe sind die 
Einkommensteuern, und diese sind selbst in diversen Ländern mit 
niedrigen Einkommen zum Teil auch viel niedriger.
Was Deutschland hier mit EU-Ausländern betreibt ist im Grunde Diebstahl 
- ausgebildete Fachkräfte in's Land locken, dann abzocken (die meisten 
Zuwanderer haben ja keine Ahnung vom Steuersystem) und zum Schluss mehr 
oder weniger links liegen lassen. Wer in Deutschland keine Ausbildung 
genossen hat und zugezogen ist - und dennoch hohe Steuern zahlt wird vom 
Staat betrogen.
Ich gehe hier lediglich von ausgebildeten EU-Migranten aus (nicht von 
"angeblichen" Fachkräften die das Sozialsystem belasten).

Autor: Gemangelter (Gast)
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Der VDI hat das so gemacht:

Anzahl gemeldeter offener Stellen mal Spezialfaktor.

Also:

Unternehmen Maier und Müller AG sucht promovierten Supermann. Nicht 
älter als 25, 20 Jahre Berufserfahrung, davon 15 Jahre Erfahrung mit den 
hauseigenen Tools, 400 Euro Basis. Das Unternehmen schreibt die Stelle 
aus. 6 Personalvermittler sehen das und suchen mit gleichem Profil nun 
ebenfalls. Nun gibt es gesamt 7 Stellenausschreibungen. Das wird mit 
dann mit dem Spezialfaktor multipliziert. Es fehlen also 49 Ingenieure. 
Der Faktor wurde irgendwann auf 5 heruntergesetzt. Es fehlen aktuell 
also nur noch 35 Ingenieure.

Autor: Mangelwirtschaft (Gast)
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Wir haben auch gerade einen Mangel an einen erfahrenen Testingenieur, 
der sowohl Hardware als auch Software verifizieren und validieren, auch 
nach bestimmten FuSi Normen.

Da müsste schon eine andere Firma in der gleichen Region insolvent 
werden oder die Stelle müsste bei uns deutlich höher bezahlt werden, 
damit der zu uns rüberwechselt.


Es gibt tatsächlich einige Stellen, wo man keine Leute bekommt. Welche 
Erfahrung haben andere Firmen damit gemacht und wie wurde das gelöst?

Autor: Konzerndrohne (Gast)
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Denker schrieb:
> Gibt's eigentlich irgendwo ein Dokument wie der "Fachkräftemangel"
> überhaupt ermittelt wurde?

Wozu? Es war doch niemals Ziel einen "Fachkräftemangel" zu ermitteln 
oder nachzuweisen.

Es ist nur das Ziel, möglichst viele Bewerber im Markt zu haben, damit 
die Preise unten bleiben.

Die einzigen Unternehmen, die "Fachkräftemangel" haben, sind die 
Unternehmen, die nicht bereit sind, angemessene Löhne für die Stellen 
zu zahlen, die sie gerne besetzten würden.

Autor: Konzerndrohne (Gast)
Datum:

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Mangelwirtschaft schrieb:
> oder die Stelle müsste bei uns deutlich höher bezahlt werden,
> damit der zu uns rüberwechselt.

So wichtig, scheint es ja nicht zu sein, wenn ihr das nicht zu zahlen 
bereit seid.

Autor: Mangelwirtschaft (Gast)
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Konzerndrohne schrieb:
> Mangelwirtschaft schrieb:
>> oder die Stelle müsste bei uns deutlich höher bezahlt werden,
>> damit der zu uns rüberwechselt.
>
> So wichtig, scheint es ja nicht zu sein, wenn ihr das nicht zu zahlen
> bereit seid.


Hängt damit zusammen, dass die Stelle ERA15 in NRW ist für jemanden mit 
mindesten 5 Jahren Berufserfahrung.

AT-Vertrag bekommen hier nur die Teamleiter und Geschäftsführer nach 
mindestens 10 Dienstjahren.

Dann geht er halt nach Bayern und bekommt 100K mit der gleichen 
ERA-Stufe.

Autor: Mangelwirtschaft (Gast)
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Außerdem würde das die Entwicklungskosten so dermaßen aus dem Ruder 
treiben, dass ein Breakeven über den Produktzyklus überhaupt nicht mehr 
erreicht werden kann.

Eher sind wir näher dran, das Projekt zu liquidiren, aber das ist auch 
nicht so leicht, weil da schon über 1 Million € Entwicklungskosten drin 
steckt.

Autor: Konzerndrohne (Gast)
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Mangelwirtschaft schrieb:
> Hängt damit zusammen, dass die Stelle ERA15 in NRW ist für jemanden mit
> mindesten 5 Jahren Berufserfahrung.

15 gibts in NRW nicht.

Autor: Konzerndrohne (Gast)
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Mangelwirtschaft schrieb:
> Außerdem würde das die Entwicklungskosten so dermaßen aus dem Ruder
> treiben, dass ein Breakeven über den Produktzyklus überhaupt nicht mehr
> erreicht werden kann.
>
> Eher sind wir näher dran, das Projekt zu liquidiren, aber das ist auch
> nicht so leicht, weil da schon über 1 Million € Entwicklungskosten drin
> steckt.

Na also, wie ich gesagt hab: Dann ist es wohl nicht so wichtig.

Autor: Denker (Gast)
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Mangelwirtschaft schrieb:
> Wir haben auch gerade einen Mangel an einen erfahrenen Testingenieur,
> der sowohl Hardware als auch Software verifizieren und validieren, auch
> nach bestimmten FuSi Normen.
>
> Da müsste schon eine andere Firma in der gleichen Region insolvent
> werden oder die Stelle müsste bei uns deutlich höher bezahlt werden,
> damit der zu uns rüberwechselt.
>
> Es gibt tatsächlich einige Stellen, wo man keine Leute bekommt. Welche
> Erfahrung haben andere Firmen damit gemacht und wie wurde das gelöst?

"Testingenieur", entweder man sucht einen teuren Entwickler oder man 
lernt da jemanden an. Für solche Arbeiten habe ich in meinem Unternehmen 
sogar meinen Vater angelernt (und der war vorher in der Gastronomie).
Wo ein Wille da ein Weg.

Dafür reicht im übrigen ein Fachinformatiker.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Transistor schrieb:
> Auf diesen Zug
> sprangen die allermeisten Medien sofort auf und schon war die Fake-Story
> vom angeblichen hetzjagenden ausländerfeindlichen Straßenmob in aller
> Munde. Auf diesen nicht mehr aufzuhaltenden Zug sprangen dann auch noch
> große Teile der Auslandspresse auf. Der Mord an dem Deutsch-Kubaner (die
> eigentliche brutale Gewalttat) geriert völlig ins Hintertreffen.

Der Hr. Seifert ist ein CDU-Mitglied. Der gesamte ÖR wird durch die 
SPD/Union domieniert. Quasi das letzte Relikt was die Parteienlandschaft 
der 60`ziger noch abbildet.


Transistor schrieb:
> Wer sich dann noch wundert, dass den sog. Volksparteien die Wähler
> davonlaufen, dem ist nicht mehr zu helfen.

Was heute sich alles "Volkspartei" so halt nennt!

Vllt. mal die Def. von unserer ERSATZ-Monarchin zu Gemüte führen:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article162407512/Das-Volk-ist-jeder-der-in-diesem-Lande-lebt.html

Autor: Marx W. (Gast)
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Manchmal wünschte ich mir die Fanfare der Ufa-Wochenschau zurück:

500000 MINT-Stellen sind unbesetzt:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/fachkraeftemangel-500-000-offene-stellen-in-der-mint-branche-15909831.html

Autor: Der Abt mit der Peitsche (Gast)
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Marx W. schrieb:
> Manchmal wünschte ich mir die Fanfare der Ufa-Wochenschau zurück:
>
> 500000 MINT-Stellen sind unbesetzt:
>
> 
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/fachkraeftemangel-500-000-offene-stellen-in-der-mint-branche-15909831.html

Und es fehlen Frauen. (Zitat)

Lebt überhaupt noch wer hier in Deutschland?

Autor: Urghs (Gast)
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Jaja, die Systemedien und die privatgeldabhängigen Medien blasen wieder 
ins gemeinsame Horn, alle Autochthonen studieren locken und Land fluten, 
um die enstandenen Lücken im Niedriglohnsektor zu füllen. Der 
Einheitsmindestlohn unter 10 Euro für alle ist der große Traum des 
Großkapitalanlegers.

Autor: Prost Mahlzeit (Gast)
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Man kann es der Journalistin nicht übelnehmen. Sie ist zwar unglaublich 
schnell im Kopf und engagiert, manche Zusammenhänge versteht man aber 
erst durch Erfahrung, und diese etwas besondere Erfahrung kann so eine 
junge Dame noch nicht haben.

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarland/eine-ganz-normale-schuelerin-mit-bachelor-abschluss_aid-6829648

Autor: Jochen (Gast)
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Ääähemmmm ...

Heute gibts sogar mal ein Video zum Mangel. Thomas vom VDE stottert den 
ET-Ingenieur-Absolventen-Mangel zurecht.

... ääähemmmm ....

https://www.elektroniknet.de/video/e-technik-warum-brechen-so-viele-studierende-ab-1665-video.html

Aäähemmmm!

----------------

Das Elektroauto kostet viele Jobs. Bei den Akademikern sind besonders 
die Ingenieure bei Dienstleistern betroffen. Schon ab 2020 wird das 
E-Auto mehr Jobs vernichten, als zu erschaffen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/deutschland-e-autos-kosten-bis-2035-mehr-als-100-000-jobs-iab-studie-a-1241919.html

Autor: Mangelei (Gast)
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Autor: Cerberus (Gast)
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Mangelei schrieb:
> Die Ingenieurslücke vergrößert sich

Was haben die ganzen Links mit Ingenieuren zu tun?
Gar nichts. Den Branchen fehlt es an passenden billigen Bewerbern,
weil die Branchen strukturbedingt und materiell unattraktiv sind.
Wenn man bessere Anreize, z.B. mit attraktiven Einkommen bieten
würde, könnte man dem entgegen wirken.
Freie Getränke oder ein Früchtekorb sind halt nicht nach jedem
Geschmack.
Nur, macht man das? Nein, man sucht weiter anreizlos mit
blutleeren Jobbeschreibungen nach dem Gießkannenprinzip
und treibt Bewerber verschleißträchtig und gebetsmühlenartig
mit Vorstellungsgesprächen, die wie Verhöre abgehalten werden
und dann in Angebote des Bewerbers enden, die der Arbeitgeber
annehmen oder ablehnen kann, in die Perspektivlosigkeit.
Da muss man sich nicht wundern.

Autor: Linkschleuder (Gast)
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https://www.der-postillon.com/2018/04/mysterioeser-lehrlingsschwund.html

Definition: "Zustand, bei dem sich Arbeitgeber darüber beklagen, ohne 
faire Arbeitsbedingungen kein Personal mehr zu finden."

Autor: Akkumann (Gast)
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Claymore schrieb:
> Bei einer Gesamtzahl von 1 Mio. sind 10.000 tatsächlich Einzelfälle.
> Gerade mal 1%.

würde jedes hunderste passagierflugzeug aus dem himmel fallen, würde 
sicher keiner von einzelfällen sprechen.

Autor: Der 2. WIXXER (Gast)
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Bei "MINT" muss ich immer an so Pfefferminzdrops denken, bin ich 
abartig?

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Wixxer.

Der 2. WIXXER schrieb:
> Bei "MINT" muss ich immer an so Pfefferminzdrops denken, bin ich
> abartig?

Nur wenn du die Pfefferminzdrops wirklich magst. ;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Cerberus schrieb:
> Mangelei schrieb:
>> Die Ingenieurslücke vergrößert sich
>
> Was haben die ganzen Links mit Ingenieuren zu tun?

Ironie ist für dich ein Fremdwort!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Akkumann schrieb:
> Claymore schrieb:
>> Bei einer Gesamtzahl von 1 Mio. sind 10.000 tatsächlich Einzelfälle.
>> Gerade mal 1%.
>
> würde jedes hunderste passagierflugzeug aus dem himmel fallen, würde
> sicher keiner von einzelfällen spreche

Doch die Propagandisten der Fluggesellschaften!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Der 2. WIXXER schrieb:
> Bei "MINT" muss ich immer an so Pfefferminzdrops denken, bin ich
> abartig?

Nein, ungebildet, dein dein MINT schreibt sich Mint (Farbe)!

Aber da wir ja in Zeiten des "Refugee" Welcom leben, mal was für die die 
mal wieder ned wissen was so läuft:

https://www.welt.de/politik/deutschland/article185527326/Arbeitsmigranten-Sachverstaendigenrat-will-Einwanderungsgesetz.html

Autor: Der 2. WIXXER (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Nein, ungebildet, dein dein MINT schreibt sich Mint (Farbe)!
Du kannst meine Gedanken lesen, beunruhigend.
Wie du jetzt auf Linux Mint kommst, ist mir schleierhaft.
"Mein" MINT ist schon o.k. Informiere dich.

Ich mag keine Pfeffidrops.

Autor: Qwertz (Gast)
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Der 2. WIXXER schrieb:
> Ich mag keine Pfeffidrops.

Und was ist mit "Berliner Luft"?

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Der 2. WIXXER schrieb:
> Cha-woma M. schrieb:
>> Nein, ungebildet, dein dein MINT schreibt sich Mint (Farbe)!
> Du kannst meine Gedanken lesen, beunruhigend.
> Wie du jetzt auf Linux Mint kommst, ist mir schleierhaft.
> "Mein" MINT ist schon o.k. Informiere dich.
>
> Ich mag keine Pfeffidrops.

" Drogen – mit Pfeffi und Wodka-Mate wird auf die Nase Koks angestoßen, 
zurück auf der Toilette gibt’s Keta und während der Afterhour noch einen 
Joint. "

https://mindzone.info/aktuelles/substanz-drogen-warnungen/drogen-studie-so-wird-in-berliner-clubs-gezogen-und-geschluckt/

Vllt. ist der Pfeffi nach deinem Geschmack?
https://www.berliner-luft.berlin/

Autor: Marx W. (Gast)
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DRAMATISCHER MANGEL, laut FAZ!
Wer wissen will was aktuell "händeringend" gesucht ist kann es hier 
erfahren:

https://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/beruf/fachkraefteengpass-fliesenleger-kraftfahrer-und-fleischer-werden-knapp-16008018.html

Autor: Standing K.O. (Gast)
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"Helfen bald die Geflüchteten?"

Ja,  sie sorgen dafür, dass bei Sozialarbeitern, Feuerwehr, Sanitätern, 
Krankenhäusern, Messerherstellern, Gefängniswärtern und Bestattern keine 
Unterbeschäftigung eintritt.
Wenn unsere Exportindustrie mitsamt Euro die Hufe streckt, sind wir 
erledigt. Schon heute ist kein Geld da und die staatlichen Institutionen 
und Infrastruktur am Ende. Durch den Einlass der Flüchtlinge erhöhen wir 
die Reibungsverluste in der Gesellschaft massiv, gerade in einem 
Nachtwächterstaat wie Deutschland. Derweil lügen und manipulieren die 
Medien professioneller und heftiger als der Propagandaapparat des 
tausendjährigen Reichs und der der DDR zusammen.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Standing K.O. schrieb:
> Schon heute ist kein Geld da

So ein Quatsch, es ist genügend Geld bei Bund und Ländern vorhanden. 
Sogar für solchen Unsinn wie Baukindergeld.

Autor: NurZuBesuch (Gast)
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Es gibt mal wieder einen VDI-Ingenieurmonitor. Es gibt kaum was neues, 
man multipliziert immer noch die Stellen der Arbeitsagentur mit dem 
Faktor 5 (Den man übrigens bereits 2012 ermittelt hat) und 
vernachlässigt Doppelanzeigen durch Personaldienstleister oder 
versteckte Arbeitslosigkeit.

In der Fahrzeugtechnik sank wohl der Mangel, auch im Metallbau.

https://www.zeit.de/campus/2018/06/ingenieure-karriere-beruf-chef

https://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/rente/252-000-antraege-allein-2018-rente-mit-63-boomt-mit-drastischen-folgen-fuer-deutschland_id_10258585.html

Fast schon Satire:
"Brunel verzeichnet trotz Ingenieur-Engpässen ein Einstellungsplus"

https://www.b4bschwaben.de/b4b-nachrichten/augsburg_artikel,-brunel-setzt-in-augsburg-auf-zusammenarbeit-mit-betrieben-_arid,253961.html

Autor: Cragy Wägy (Gast)
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Der ein und andere erkennt vielleicht den Thread, aus dessen Kontext ich 
diese Zeile gerissen habe.
Warum habe ich das getan?
Sie repräsentiert ganz gut, was auch zum Thema "Fachkräftemangel" 
gehört.
Wie gesagt - nur "repräsentiert" im Sinne von stellvertretend und nicht 
ganz konkret gegen C/C++

Ob man etwas im Prinzip kann - z.B. objektorientiert denken - 
interessiert keinen - es muss genau Standard "X" fundiert beherrscht 
werden, mit GENAU dem Spezialwissen zum Themengebiet "Y" und dann noch 
bereit sein, zu unterem Einstiegsgehalt zu arbeiten um alle 2 Jahre über 
50 oder 100 Euro verhandeln zu können.
In meinen Augen ist der Fachkräftemangel ein Pseudomangel - genährt 
durch den Unwillen von Industrie an sich Fähige auch den speziellen 
Anfordrungen einer konkreten Tätigkeit zu bringen/schulen.

Autor: HG Dicht (Gast)
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Das der Fachkräftemangel eine Erfindung ist wurde nun schon hinreichend, 
auch in diesem Forum, bewiesen. Das ist doch nichts neues?
Auch das Firmen die Ressource Arbeitskraft natürlich billig haben wollen 
ist auch nicht so neu.

Was mich wundert ist diese Empörung und Lethargie wie sie der TO 
beispielhaft darstellt.
D’schland will KI, will E-Autos, will Umwelttechnologien aber ist nicht 
bereit dafür zu bezahlen. Beispielhaft sieht man das an den 
Universitäten. Als Professor beginnt man als „Junior“ mit ~A11 nach 10 
Jahren Ausbildung?
Selbst Piloten, Lokführer und Kindergartenangestellte streiken derzeit 
für mehr Lohn und Aufwertung Ihrer Arbeit. Ingenieure und 
Wissenschaftler nicht, auf keinen Fall auffallen.

Deshalb:
- Organisiert euch in Gewerkschaften und kämpft gemeinsam für mehr Lohn. 
Nur so sind wir stark ggü. der Lobbyarbeit von Industrie und Politik.

- Bewerbt euch jedes Jahr auf eine höhere Stelle auch in einer anderen 
Firma und auch in einer neuen Stadt. Im schlimmsten Fall bekommt ihr ein 
sehr gutes Angebot (=+25% mehr), dann könnt ihr euch immer noch 
überlegen ob der Umzug lohnt. Marktwirtschaft!

- Fordert aktiv ein höheres Gehalt ein. „Was muss ich machen um xxx zu 
bekommen“. Seid erfolgreich und fordert nachdrücklich euren vereinbarten 
Lohn ein. Betrügt man euch, dann sucht euch was Anderes. Eine 
Neubesetzung kostet den Arbeitgeber mehr als man denkt!

Ihr Ingenieure seid das Rückgrat der deutschen Exportweltmeisterschaft 
und Besserwisserei! Ich beobachte leider viel zu oft wie schlechte 
Manager, "Kommunikationsexperten" und Politiker die Techniker ausnutzen 
und sich dabei noch brüsten. „Durch meine erfolgreiche Führung….“. Siehe 
Diesel-Skandal, Berlin-21 und LTE-5G Debatte.
Folglich lernen die wahren Leistungsträger das sich Leistung nicht lohnt 
und verkümmern in der o.g. Lethargie oder im Burn-Out. Lasst es nicht 
soweit kommen!

Autor: Legnam (Gast)
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Denen fällt auch nix neues ein ... Neue VDE-Studie zur KI und dem 
Ingenieur-Mangel.

"VDE sieht Fachkräftemangel als größte Konjunkturbremse"
https://www.elektroniknet.de/elektronik/embedded/vde-sieht-fachkraeftemangel-als-groesste-konjunkturbremse-163986.html

"»In den kommenden zehn Jahren werden in Deutschland deutlich über 
100.000 junge E-Ingenieure mehr benötigt, als hierzulande ausgebildet 
werden«, erklärt Ansgar Hinz. "

Autor: Hüter ohne Schafe (Gast)
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Den einzigen Mangel den es bald geben wird, sind Soldaten. Die deutsche 
Schafherde wird unbarmherzig von einigen Kräften zum totalen Abgrund 
gedrängt und merkt es nicht.

Autor: Ich (Gast)
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Früher wurden Ingenieure "händeringend" gesucht. Mittlerweile werden sie 
"verzweifelt" gesucht.

Frage an die verzweifelt gesuchten Ingenieure: Wie äußert sich die 
Verzweiflung der Suchenden, was sind Eure Erlebnisse?

Autor: F. B. (finanzberater)
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Ich schrieb:
> Frage an die verzweifelt gesuchten Ingenieure: Wie äußert sich die
> Verzweiflung der Suchenden, was sind Eure Erlebnisse?

Also der DAX-Konzern, bei dem ich im Sommer letzten Jahres ein 
Vorstellungsgespräch hatte und eine Absage bekommen habe, der versucht 
heute immer noch verzweifelt, diese Stelle zu besetzen. Die 
Stellenanzeige auf Stepstone wird seither regelmäßig neu eingestellt, 
zuletzt wieder vor drei Tagen. Ein Personalvermittler hat mir letzten 
Sommer diese Stelle auch angeboten, allerdings hatte ich mich damals 
schon selbst darauf beworben.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Bin allerdings kein Ingenieur, sondern Informatiker.

Autor: Gas Gerd (Gast)
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F. B. schrieb:
> Ich schrieb:
>> Frage an die verzweifelt gesuchten Ingenieure: Wie äußert sich die
>> Verzweiflung der Suchenden, was sind Eure Erlebnisse?
>
> Also der DAX-Konzern, bei dem ich im Sommer letzten Jahres ein
> Vorstellungsgespräch hatte und eine Absage bekommen habe, der versucht
> heute immer noch verzweifelt, diese Stelle zu besetzen. Die
> Stellenanzeige auf Stepstone wird seither regelmäßig neu eingestellt,
> zuletzt wieder vor drei Tagen. Ein Personalvermittler hat mir letzten
> Sommer diese Stelle auch angeboten, allerdings hatte ich mich damals
> schon selbst darauf beworben.

Einige Kreise nutzen anstelle der Fantasie-Faktoren die Dauer der 
Ausschreibungen um sich ihre Statistiken zum Fachkräftemangel zu 
zimmern. Die wären ja schön blöd da jemanden einzustellen. Die warten 
auf jemanden wie Gas Gerd 2.0 der den ganzen Quatsch glaubt und 
durchgreift. Ihr Pfeifen seid nämlich zu teuer und einige geben sogar 
Widerworte, ja glaubt man's :P

Autor: Gas Gerd (Gast)
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Da isses alles nochmal kindgerecht erklärt:
https://wollmilchsau.de/glossar/fachkraeftemangel/


> Was kann man gegen den Fachkräftemangel tun?
>
> Gerade im IT-Bereich ist oftmals ein Outsourcing ins Ausland die Antwort auf den 
nationalen Fachkräftemangel. Eine Auslagerung steht jedoch nicht in allen Fällen 
zur Debatte, da insbesondere Tätigkeiten aus dem Dienstleistungssektor wie z.B. im 
medizinischen Bereich häufig einer starken Kundennähe bedürfen. Hier muss zu 
anderen Mitteln gegriffen werden.
>
> Unternehmensinterne Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel
>
> - Erhöhung der Arbeitszeiten
> - Qualifizierung von Fachkräften im Unternehmen
> - Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland
> - Erhöhung der Produktivität durch Digitalisierung
> - Flexibilisierung der Arbeitszeit für eine bessere Vereinbarkeit von Familie 
und Beruf
> - Implementierung vielfältiger Anreizsysteme für Fachkräfte wie z.B. finanzielle 
Incentives, regelmäßige Weiterbildungen, weitreichende Handlungsspielräume oder 
andere Benefits

Leider kann man nämlich nicht alle eure Jobs nach Lampukistan auslagern, 
deshalb muss man so viele wie möglich wegrationalisieren (Erhöhung der 
Produktivität durch Digitalisierung) und den paar die man nicht los wird 
zumindest die Hölle heiß machen (Erhöhung der Arbeitszeiten) und 
zusätzliche Aufgaben auf's Auge drücken (weitreichende 
Handlungsspielräume). Ein paar Arbeitssklaven aus fernen Ländern 
einfliegen (Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland) schadet sicher 
nicht, die lernen euren Job und machen ihn morgen vielleicht billiger.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Aktuell zu Thema:
> Backereisterben:


Weder aktuell -Bäckereibetriebe sterben seit Jahrzehnten- noch zum Thema 
- Elektronikpraxis

Bäckereibetriebe (alt Bundesgebiet): 1957: 55000  - 2017: 11347

https://www.handelsdaten.de/branchen/baeckereien

Autor: Kreuzlümmel (Gast)
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Ich schrieb:
> Frage an die verzweifelt gesuchten Ingenieure: Wie äußert sich die
> Verzweiflung der Suchenden, was sind Eure Erlebnisse?

Nach drei Monaten bekommt man die erste Antwort und evt. Einladung zum 
VG,
beim "agilen" Konzern. So sieht der Mangel aktuell aus.

Selbst per Dienstleister wie Ferchau,... dauert es ewig bis man mal was 
angeboten bekommt. Dauerhaft ausgeschriebene Stellen gibt es viele das 
heisst aber nicht, dass auch wirklich jemand gesucht wird.
Wenn irgenwann mal wirklich jemand gebraucht wird hat man genug Bewerber 
auf Halde die man dann innerhalb einer Woche antanzen lassen und schnell 
einstellen kann. Die Zeit dazwischen werden nur Profile auf Halde 
gesammelt, in der Firma, beim Vermittler, beim Dienstleister.

Das ist MEINE Erfahrung, selbst die kleinsten Pissbuden machen das 
mittlerweile so. Früher kannte man sowas nur als Freelancer, Vermittler 
sammeln erst mal dein Profil und wenn sich was ergibt ergibt sich halt 
was, irgendwann in eine paar Wochen/Monaten.

Erst letzte Woche in KA in einem Vorstellungsgespräch auf eine feste 
Stelle: Ja die Stelle ist eigentlich noch gar nicht genehmigt, wir 
brauchen die Leute erst ab Herbst, wenn überhaupt. Vor ein paar Wochen 
in FR das selbe.

Als Freelancer hingegen habe ich innerhalb weniger Tage ein neues 
Projekt und genau das werde ich auch weiterhin machen, da reicht ein 
Anruf und nächste Woche gehts los. Ich fahr doch nicht mehr durch halb 
Deutschland nur um einen festen Job zu betteln. Wenn da mal wieder nach 
einem Projekt ein Angebot auf eine feste Stelle kommt wird zugesagt, 
bevor ich weiterhin meine Zeit mit Bewerbungen und 
Vorstellungsgesprächen verplempere.

Ist total irre derzeit, dazu das surreale Geplärre vom "Mangel". Sowas 
gibts auch nur im bekloppten Deutschland.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Gas Gerd schrieb:
> Ihr Pfeifen seid nämlich zu teuer und einige geben sogar
> Widerworte, ja glaubt man's :P

Auf die Frage, warum ich mich ausgerechnet auf die ausgeschriebene 
Stelle beworben hätte, gab ich unter anderem zur Antwort, dass es sich 
um einen großen Konzern handelt und ich deswegen mit einem 
überdurchschnittlichen Gehalt rechne. An ihren Visagen war deutlich zu 
erkennen, dass ihnen diese Antwort nicht gefallen hat.

Autor: Peter P. (el_peter)
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F. B. schrieb:
> Gas Gerd schrieb:
> Ihr Pfeifen seid nämlich zu teuer und einige geben sogar
> Widerworte, ja glaubt man's :P
>
> Auf die Frage, warum ich mich ausgerechnet auf die ausgeschriebene
> Stelle beworben hätte, gab ich unter anderem zur Antwort, dass es sich
> um einen großen Konzern handelt und ich deswegen mit einem
> überdurchschnittlichen Gehalt rechne. An ihren Visagen war deutlich zu
> erkennen, dass ihnen diese Antwort nicht gefallen hat.

Gott bist du dumm.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Peter P. schrieb:
> Gott bist du dumm.

Dumm sind nur die Personaler, wenn sie meinen, dass sich irgendjemand 
bewirbt, nur weil er die Firma so toll findet. Du hast es wohl nötig, 
den Personalern in den Arsch zu kriechen, nur um den Job zu bekommen?

Autor: Wissender (Gast)
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F. B. schrieb:
> Peter P. schrieb:
>> Gott bist du dumm.
>
> Dumm sind nur die Personaler, wenn sie meinen, dass sich irgendjemand
> bewirbt, nur weil er die Firma so toll findet. Du hast es wohl nötig,
> den Personalern in den Arsch zu kriechen, nur um den Job zu bekommen?

Man muss den Personalern Honig ums Maul schmieren

Autor: F. B. (finanzberater)
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Wissender schrieb:
> Man muss den Personalern Honig ums Maul schmieren

In der Tat. Ich sage ja immer, die Personaler wollen belogen werden. 
Aber ich habe sowas nicht nötig. Das ist doch erbärmlich, den 
Personalern den Speichel zu lecken, nur um einen Job zu bekommen.

Autor: Wissender (Gast)
Datum:

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F. B. schrieb:
> Wissender schrieb:
>> Man muss den Personalern Honig ums Maul schmieren
>
> In der Tat. Ich sage ja immer, die Personaler wollen belogen werden.
> Aber ich habe sowas nicht nötig. Das ist doch erbärmlich, den
> Personalern den Speichel zu lecken, nur um einen Job zu bekommen.

Am besten sagt man, dass man sich ausserordentlich geehrt fühlen würde 
für so eine herausragende Firma arbeiten zu dürfen.

Autor: Zocker_55 (Gast)
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> Autor: Peter P. (el_peter)
> Datum: 07.04.2019 18:39

> > F. B. schrieb:
>
> > Gott bist du dumm.

Da ist was dran !

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Autor: Axel Zucker (Gast)
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Naja, H4 afassen ist halt bequemer und die meisten haben eh keinen Plan 
was sie mit Ihrem Leben anfangen sollen:


https://www.dihk.de/ressourcen/downloads/ausbildungsumfrage-2018.pdf 
S.18

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Axel Zucker schrieb:
> Naja, H4 afassen ist halt bequemer und die meisten haben eh keinen Plan
> was sie mit Ihrem Leben anfangen sollen:
>
> https://www.dihk.de/ressourcen/downloads/ausbildungsumfrage-2018.pdf
> S.18

?????????????

Wo ist da jetzt der Zusammenhang?

Autor: ja mei (Gast)
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Autor: Drohne (Gast)
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ja mei schrieb:
> 
https://www.focus.de/finanzen/boerse/millionenschwere-abfindungspakete-waehrend-mittelstand-mitarbeiter-sucht-wollen-dax-konzerne-baby-boomer-loswerden_id_10594878.html
>
> der fachkräftemangel ist schon so groß, dass konzerne ihre alten
> mitarbeiter rausdrängen

Konzernangestellte sind doch garnicht in den Mittelstand vermittelbar.

Autor: Kreuzlümmel (Gast)
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ja mei schrieb:
> der fachkräftemangel ist schon so groß, dass konzerne ihre alten
> mitarbeiter rausdrängen

Sind halt alle zu teuer, Nachschulen lohnt auch nicht, also schaut man 
dass man sie los wird.
Kein Plan von aktueller Technik, Gehalt am oberen Limit ohne gross noch 
was produktives zu leisten, eher so ne Art verwalten von Altlasten und 
Bock auf was neues haben sie sowieso nicht, sind verwöhnt und faul 
geworden durch jahrelange 37,5h/w dann 35h/w (Beamter haben 41h/w) aber 
jammern gleichzeitig über die "hohe" Belastung, bekommen aber jede 
Minute Überstunden als Freizeitausgleich. Und die hohen Boni, auf die 
muss man immer so viel Steuern zahlen, in der Kantine gibts Freitags 
keine drei Gerichte zur Auswahl und Steak gibts auch nur noch alle 2 
Wochen, wegen sowas rennen die dann gleich zum Betriebsrat oder 
Gewerkschafter der ne Demo deshalb anleiern soll.
Sowas gehört in Rente, geistig-moralisch sind da ja alle schon dort, der 
Betrieb ist quasi das Altersheim mit Beschäftigungstherapie.

Autor: Drohne (Gast)
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Kreuzlümmel schrieb:
> in der Kantine gibts Freitags
> keine drei Gerichte zur Auswahl

Oje! Wo gibts denn nur 3 Gerichte und Freitags weniger Auswahl??? :(

Autor: Ingenieur (Gast)
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Kreuzlümmel schrieb:
> Gehalt am oberen Limit ohne gross noch was produktives zu leisten, eher
> so ne Art verwalten von Altlasten und Bock auf was neues haben sie
> sowieso nicht, sind verwöhnt und faul geworden durch jahrelange 37,5h/w
> dann 35h/w (Beamter haben 41h/w) aber jammern gleichzeitig über die
> "hohe" Belastung, bekommen aber jede Minute Überstunden als
> Freizeitausgleich.

Das klingt doch nach einem Traumjob, oder etwa nicht? Viel Geld für 
wenig Leistung, wer wünscht sich das nicht? Ich denke, ich bin auf dem 
besten Weg dahin, nur mit dem Jammern habe ich es nicht so, sehe die 
Dinge lieber positiv. ;)

Autor: IGM ruinierte die Industrie (Gast)
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Früher gab es sogar Pünktlichkeitsprämien für das pünktliche und 
nüchterne Erscheinen am Werkstor.

Autor: Ingenieur (Gast)
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IGM ruinierte die Industrie schrieb:
> Früher gab es sogar Pünktlichkeitsprämien für das pünktliche und
> nüchterne Erscheinen am Werkstor.

Das ist in Zeiten von flexibler Gleitzeit und Home Office ja wohl etwas 
überholt...

Autor: F. B. (finanzberater)
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F. B. schrieb:
> Also der DAX-Konzern, bei dem ich im Sommer letzten Jahres ein
> Vorstellungsgespräch hatte und eine Absage bekommen habe, der versucht
> heute immer noch verzweifelt, diese Stelle zu besetzen. Die
> Stellenanzeige auf Stepstone wird seither regelmäßig neu eingestellt,
> zuletzt wieder vor drei Tagen.

Stellenanzeige auf Stepstone wurde vor 6 Tagen wieder neu eingestellt.

Autor: Finanzgott (Gast)
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F. B. schrieb:
>Stellenanzeige auf Stepstone wurde vor 6 Tagen wieder neu eingestellt.

Warum interessiert dich  das eigentlich?

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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F. B. schrieb:
> Also der DAX-Konzern, bei dem ich im Sommer letzten Jahres ein
> Vorstellungsgespräch hatte und eine Absage bekommen habe, der versucht
> heute immer noch verzweifelt, diese Stelle zu besetzen. Die
> Stellenanzeige auf Stepstone wird seither regelmäßig neu eingestellt,
> zuletzt wieder vor drei Tagen.

Die suchen immer wieder einen, weil
- mehr als nur einer gebraucht wird
- immer wieder einer wechselt
- Marktanalyse der Bewerber
- ....

Ingenieur schrieb:
> IGM ruinierte die Industrie schrieb:
>> Früher gab es sogar Pünktlichkeitsprämien für das pünktliche und
>> nüchterne Erscheinen am Werkstor.
>
> Das ist in Zeiten von flexibler Gleitzeit und Home Office ja wohl etwas
> überholt...

Was die Pünktlichkeit angeht ja, Nüchtern .....

Autor: F. B. (finanzberater)
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Rick M. schrieb:
> Die suchen immer wieder einen, weil
> - mehr als nur einer gebraucht wird
> - immer wieder einer wechselt

Die Abteilung hat laut Abteilungsleiter ca. 20 Mitarbeiter. Kann also 
nicht sein, dass sie alle zwei Wochen einen neuen Mitarbeiter suchen.

Autor: Finanzberater-Berater (Gast)
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F. B. schrieb:
> Ich schrieb:
>> Frage an die verzweifelt gesuchten Ingenieure: Wie äußert sich die
>> Verzweiflung der Suchenden, was sind Eure Erlebnisse?
>
> Also der DAX-Konzern, bei dem ich im Sommer letzten Jahres ein
> Vorstellungsgespräch hatte und eine Absage bekommen habe, der versucht
> heute immer noch verzweifelt, diese Stelle zu besetzen. Die
> Stellenanzeige auf Stepstone wird seither regelmäßig neu eingestellt,
> zuletzt wieder vor drei Tagen. Ein Personalvermittler hat mir letzten
> Sommer diese Stelle auch angeboten, allerdings hatte ich mich damals
> schon selbst darauf beworben.

Zum Teil wird nur über Personalvermitler besetzt, da verlängerte 
Probezeit. Du verdienst dann, speziell am Anfang, weniger, da das Gehalt 
beim Dienstleister erst ansteigt. Wenn du dann übernommen wirst, 
bekommst du wieder erst mal am Anfang weniger Gehalt (Boni, 
Sonderzahlungen, ect.). Man spart also Geld, wenn man dich so 
beschäftigt. Da du dich dort selbst beworben hast, kann es schon an den 
Kosten gelegen haben.

F. B. schrieb:
> Gas Gerd schrieb:
>> Ihr Pfeifen seid nämlich zu teuer und einige geben sogar
>> Widerworte, ja glaubt man's :P
>
> Auf die Frage, warum ich mich ausgerechnet auf die ausgeschriebene
> Stelle beworben hätte, gab ich unter anderem zur Antwort, dass es sich
> um einen großen Konzern handelt und ich deswegen mit einem
> überdurchschnittlichen Gehalt rechne. An ihren Visagen war deutlich zu
> erkennen, dass ihnen diese Antwort nicht gefallen hat.

Das ist zwar ehrlich, aber keine besonders gute Motivation. Du solltest 
die Frage her damit beantworten, was du fürs Unternehmen leisten kannst. 
Nach dem Motto: Ich kann XXX und sie suchen ja auch XXX. Was für ein 
Zufall! Zusätzlich kann ich auch noch ... Und langfristig ist XXX ja 
sowieso interessant und in Ihrem Unternehmen stark vertreten!

F. B. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Also der DAX-Konzern, bei dem ich im Sommer letzten Jahres ein
>> Vorstellungsgespräch hatte und eine Absage bekommen habe, der versucht
>> heute immer noch verzweifelt, diese Stelle zu besetzen. Die
>> Stellenanzeige auf Stepstone wird seither regelmäßig neu eingestellt,
>> zuletzt wieder vor drei Tagen.
>
> Stellenanzeige auf Stepstone wurde vor 6 Tagen wieder neu eingestellt.

Man hat dich also vergessen. Woher weisst du, dass sie verzweifelt 
versuchen die Stelle zu besetzen?

F. B. schrieb:
> Rick M. schrieb:
>> Die suchen immer wieder einen, weil
>> - mehr als nur einer gebraucht wird
>> - immer wieder einer wechselt
>
> Die Abteilung hat laut Abteilungsleiter ca. 20 Mitarbeiter. Kann also
> nicht sein, dass sie alle zwei Wochen einen neuen Mitarbeiter suchen.

Vielleicht studiert der Wunschkandidat noch? :-) Wenn er dann mal fertig 
ist, wird die Stelle mit ihm sicher besetzt.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Finanzberater-Berater schrieb:
> Das ist zwar ehrlich, aber keine besonders gute Motivation. Du solltest
> die Frage her damit beantworten, was du fürs Unternehmen leisten kannst.
> Nach dem Motto: Ich kann XXX und sie suchen ja auch XXX. Was für ein
> Zufall! Zusätzlich kann ich auch noch ... Und langfristig ist XXX ja
> sowieso interessant und in Ihrem Unternehmen stark vertreten!

Gehalt war nur einer von vier Punkten, die ich genannt habe. Als ersten 
Punkt habe ich schon genannt, dass die Stelle fachlich sehr gut zu 
meiner bisherigen Berufserfahrung passen würde.


> Man hat dich also vergessen.

Nein, vergessen hat man mich nicht. Habe ja eine Absage bekommen, in der 
es hieß, dass meine fachliche Ausbildung und meine praktischen 
Erfahrungen außer Zweifel stehen würden, dass man aber 
bedauerlicherweise anderen Personen aufgrund ihrer Qualifikationen den 
Vorrang gewähren müsste.


> Woher weisst du, dass sie verzweifelt versuchen die Stelle zu besetzen?

War ironisch gemeint. So groß kann die Verzweiflung nicht sein, wenn 
sich nach einem Jahr immer noch kein passender Bewerber gefunden hat. 
Mindestens so lange ist die Stellenanzeige schon online. Und als 
DAX-Unternehmen werden sie nicht unter fehlenden Bewerberzahlen leiden.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Finanzberater-Berater schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Rick M. schrieb:
>>> Die suchen immer wieder einen, weil
>>> - mehr als nur einer gebraucht wird
>>> - immer wieder einer wechselt
>>
>> Die Abteilung hat laut Abteilungsleiter ca. 20 Mitarbeiter. Kann also
>> nicht sein, dass sie alle zwei Wochen einen neuen Mitarbeiter suchen.
>
> Vielleicht studiert der Wunschkandidat noch? :-) Wenn er dann mal fertig
> ist, wird die Stelle mit ihm sicher besetzt.

Denkbar!
Aber auch das man halt  "Projekte" hat die man nicht haben will.
Da ist dann "wird haben keine Leute" immer gut als Grund warum man das 
Projekt nicht will!

Autor: Gas Gerd (Gast)
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Autor: Entwicklungsingenieur (Gast)
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Aktuell bei Spiegel Plus:

Studienabbrecher sind für Unternehmen besonderes heiß begehrt.

Wie geil ist das denn? Ich grinse seitdem ich das gelesen habe vor mich 
hin am Arbeitsplatz (leider kein mobiles Arbeiten heute).

Autor: Ingenieur (Gast)
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Entwicklungsingenieur schrieb:
> Studienabbrecher sind für Unternehmen besonderes heiß begehrt.

Das glaube wer will, ich jedenfalls nicht.

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Entwicklungsingenieur.


Entwicklungsingenieur schrieb:
> Aktuell bei Spiegel Plus:
>
> Studienabbrecher sind für Unternehmen besonderes heiß begehrt.
>
> Wie geil ist das denn? Ich grinse seitdem ich das gelesen habe vor mich
> hin am Arbeitsplatz (leider kein mobiles Arbeiten heute).

thema Studienabbrecher:
Das war schon Anfang der 90er so. Es wurde überall versucht, Studenten 
mit Vordiplom aber ohne abgeschlossenes Studium zu bekommen.
Die können auch nicht wesentlich weniger als "fertige", sind aber 
deutlich billiger. Vor allem bleiben sie billig, wenn sie irgendwo schon 
ein paar Jahre aus dem Studium raus sind. Dafür war dann mit Diplom 1995 
überhaupt nichts zu bekommen.

Tatsächlich hätte ich auch besser damals das Studium abgebrochen. Ich 
hätte mir eine Menge verschleissender Klausurschlachten erspart.

Etwas wichtiges wird dabei aber unterschlagen: Die "Abbrecher" hat man 
tunlichst selber zum Abbrechen überredet. Es zählen nicht Leute, die von 
selber abgebrochen haben oder die rausgeprüft wurden.

Zur Frühverrentung:
Ich kenne persönlich keinen, der wirklich "freiwillig" mit 63 in Rente 
gegangen ist. Im allgemeinen haben sie die Rente mit 63 gewählt, weil es 
das kleinere Übel im Vergleich zur Dauerarbeitlosigkeit war, oder weil 
es gesundheitlich nicht mehr ging, oder weil sie einfach zu alt für eine 
sich zu schnell ändernde Welt waren. Eigentlich hätten alle lieber einen 
"normalen" Job gehabt, statt eine Rente mit 63.

Jede Leistungsgesellschaft ist auch immer eine 
Überforderungsgesellschaft.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

Autor: La Nef des fous - Pilote (Gast)
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Bernd W. schrieb:
> Etwas wichtiges wird dabei aber unterschlagen: Die "Abbrecher" hat man
> tunlichst selber zum Abbrechen überredet. Es zählen nicht Leute, die von
> selber abgebrochen haben oder die rausgeprüft wurden.

Mumpitz!

Autor: Ingenieur (Gast)
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Bernd W. schrieb:
> Jede Leistungsgesellschaft ist auch immer eine
> Überforderungsgesellschaft.

Hieß der Spruch nicht bisher:
"Jede Leistungsgesellschaft ist auch immer eine Verlierergesellschaft."?

Autor: La Nef des fous - Pilote (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Bernd W. schrieb:
>> Jede Leistungsgesellschaft ist auch immer eine
>> Überforderungsgesellschaft.
>
> Hieß der Spruch nicht bisher:
> "Jede Leistungsgesellschaft ist auch immer eine Verlierergesellschaft."?

Und der Ursprung jener Phrase war dann:

"Wo Licht, da auch Schatten"

Weshalb manche aus freien Stücken im lichtlosen Keller hocken bleiben 
und die Sonne scheuen, denn (nur) "Nachts sind alle Katzen grau".

Amen

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Ingenieur.

Ingenieur schrieb:

>> Jede Leistungsgesellschaft ist auch immer eine
>> Überforderungsgesellschaft.
>
> Hieß der Spruch nicht bisher:
> "Jede Leistungsgesellschaft ist auch immer eine Verlierergesellschaft."?

Steht irgendwo in den Forumsregeln, das ich verpflichtet bin, immer den 
gleichen Spruch zu verwenden?

Egal, das ist ja auch kein Widerspruch. Wenn ich überfordert bin, bin 
ich auch Verlierer. Und erzähl mir nix anderes, ich kenne das aus 
eigener Erfahrung.

Also: Eine Leistungsgesellschaft ist immer auch eine 
Überforderungsgesellschaft und damit eine Verlierergesellschaft.

Warum? Weil in einer Leistungsgesellschaft der Wettbewerb die 
Leistungsanforderungen so hoch treibt, bis viele wegen Überforderung 
nicht mithalten können!

Wenn es bei Dir anders ist, sei froh und mecker nicht rum.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo La Nef des fous - Pilote

La Nef des fous - Pilote schrieb:

>> Etwas wichtiges wird dabei aber unterschlagen: Die "Abbrecher" hat man
>> tunlichst selber zum Abbrechen überredet. Es zählen nicht Leute, die von
>> selber abgebrochen haben oder die rausgeprüft wurden.
>
> Mumpitz!

Nein. Das hat den gleichen Grund wie das man bessere Chancen hat schnell 
einen neuen Job zu finden wenn man sich ungekündigt aus einer Stelle 
heraus bewirbt als wenn man schon gekündigt ist: Keiner will jemanden, 
der offensichtlich versemmelt hat.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

Autor: La Nef des fous - Pilote (Gast)
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Bernd W. schrieb:
> Warum? Weil in einer Leistungsgesellschaft der Wettbewerb die
> Leistungsanforderungen so hoch treibt, bis viele wegen Überforderung
> nicht mithalten können!

Mumpitz, auch in der Leistungsgesellschat gibt es das Recht auf 
Nichts-Tun.
Man muß halt nur den richtigen Arsch in der Hose haben, dieses 
Grundrecht auch ohne Gewissensbisse auszuüben.

Also macht Euch locker, ist eh gleich Wochenende.

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo La Nef des fous - Pilote

La Nef des fous - Pilote schrieb:

>>> Jede Leistungsgesellschaft ist auch immer eine
>>> Überforderungsgesellschaft.
>>
>> Hieß der Spruch nicht bisher:
>> "Jede Leistungsgesellschaft ist auch immer eine Verlierergesellschaft."?
>
> Und der Ursprung jener Phrase war dann:
>
> "Wo Licht, da auch Schatten"

Das Licht gibt es aber nur für die, die auch mithalten können, bzw. die, 
die das Licht auch aushalten können.

> Weshalb manche aus freien Stücken im lichtlosen Keller hocken bleiben
> und die Sonne scheuen, denn (nur) "Nachts sind alle Katzen grau".

Es ist nie eine freie Entscheidung. Freier Wille ist eine Illusion. Für 
jeden.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

Autor: Ingenieur (Gast)
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Bernd W. schrieb:
> Steht irgendwo in den Forumsregeln, das ich verpflichtet bin, immer den
> gleichen Spruch zu verwenden?

Nein, aber das sollte vielleicht noch in die Forumsregeln aufgenommen 
werden. ;)

> Wenn ich überfordert bin, bin ich auch Verlierer. Und erzähl mir nix
> anderes, ich kenne das aus eigener Erfahrung.

Überforderung kann dich aber auch zu Höchstleistungen motivieren, und 
irgendwann ist es keine Überforderung mehr. Das funktioniert freilich 
nur mit etwas Ehrgeiz und wenn das gesteckte Ziel nicht jenseits des 
Erreichbaren liegt.

> Wenn es bei Dir anders ist, sei froh und mecker nicht rum.

Ich meckere ja gar nicht. Ich gebe dir sogar teilweise recht. Menschen 
sind verschieden, nicht alle können die beruflichen Maßstäbe gleich gut 
erfüllen. Allerdings gibt es auch verschiedene Berufe mit völlig 
unterschiedlichen Anforderungsprofilen, normalerweise sollte sich da für 
fast jeden etwas finden; wird allerdings nicht immer gut bezahlt.

Autor: La Nef des fous - Pilote (Gast)
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Bernd W. schrieb:
> Nein. Das hat den gleichen Grund wie das man bessere Chancen hat schnell
> einen neuen Job zu finden wenn man sich ungekündigt aus einer Stelle
> heraus bewirbt als wenn man schon gekündigt ist: Keiner will jemanden,
> der offensichtlich versemmelt hat.

Doch, gerade diese Erfahrung macht den Studienabbrecher begehrenswert. 
Wer weiss wie "versemmeln" funktioniert, hütet sich das nächste Mal mglw 
davor.

So wie bei den Holzfällern, der beste ist der mit einer Narbe am Leib. 
Der ohne Narbe weiß womöglich nicht um die Gefahren des Baum fällens, 
der mit vielen ist unfähig aus Fehlern zu lernen...

Autor: La Nef des fous - Pilote (Gast)
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Bernd W. schrieb:
>> Weshalb manche aus freien Stücken im lichtlosen Keller hocken bleiben
>> und die Sonne scheuen, denn (nur) "Nachts sind alle Katzen grau".
>
> Es ist nie eine freie Entscheidung. Freier Wille ist eine Illusion. Für
> jeden.

Jajaja glaubt man weiter an des Schicksal, das dir von Geburt an das 
Scheitern und Leiden an den Fuß gekettet hat...

Man ist immer frei in der Entscheidung, man kann für sich die bessere 
Option unter vielen wählen.
Oder für die schlechtere, wenn man meint irgendwann für die 
Selbstkasteiung von Mutti einen grossen Keks extra zu bekommen...

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Ingenieur.

Ingenieur schrieb:

> Nein, aber das sollte vielleicht noch in die Forumsregeln aufgenommen
> werden. ;)
>
>> Wenn ich überfordert bin, bin ich auch Verlierer. Und erzähl mir nix
>> anderes, ich kenne das aus eigener Erfahrung.
>
> Überforderung kann dich aber auch zu Höchstleistungen motivieren, und
> irgendwann ist es keine Überforderung mehr.

Doch. Erfahrungsgemäß sollte man etwas als Beruf nicht ausüben, wenn es 
zu viel Kraft und Energie kostet. Ab einem gewissen Punkt gibt es kein 
Training mehr, sondern nur noch Verschleiss.

Als Hobby, fein Dosiert und mit vielen Pausen, wäre es möglicherweise 
aber ok.


> Das funktioniert freilich
> nur mit etwas Ehrgeiz

Ehrgeiz ist einer der gefährlisten Punkte, an denen man jemanden Packen 
kann, wenn man ihn manipulieren möchte. Darum ist dort Misstrauen immer 
angesagt.

> und wenn das gesteckte Ziel nicht jenseits des
> Erreichbaren liegt.

Das läßt sich oft vorher nicht gut Einschätzen.

> Allerdings gibt es auch verschiedene Berufe mit völlig
> unterschiedlichen Anforderungsprofilen,

Du vergisst, dass es mit zunehmender Automatisierung und Digitalisierung
ein immer größeres Kontingent von Leuten gibt, deren handwerkliche, 
körperliche und  kognitive Fähigkeiten sowie die psychische 
Belastungsfähigkeit für die meisten aktuellen Jobs nicht ausreicht.

> normalerweise sollte sich da für
> fast jeden etwas finden; wird allerdings nicht immer gut bezahlt.

Es ist oft schwer genug, überhaupt etwas zu finden.


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

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Hallo La Nef des fous - Pilote

La Nef des fous - Pilote schrieb:

>> Es ist nie eine freie Entscheidung. Freier Wille ist eine Illusion. Für
>> jeden.
>
> Jajaja glaubt man weiter an des Schicksal, das dir von Geburt an das
> Scheitern und Leiden an den Fuß gekettet hat...

Kein Schicksal, sondern Zufall. ;O)
Ist für das Ergebnis aber auch Egal.

Wegen dem freien Willen siehe Libet-Experiment:
https://de.wikipedia.org/wiki/Libet-Experiment



Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
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Autor: La Nef des fous - Pilote (Gast)
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Bernd W. schrieb:
>> Allerdings gibt es auch verschiedene Berufe mit völlig
>> unterschiedlichen Anforderungsprofilen,
>
> Du vergisst, dass es mit zunehmender Automatisierung und Digitalisierung
> ein immer größeres Kontingent von Leuten gibt, deren handwerkliche,
> körperliche und  kognitive Fähigkeiten sowie die psychische
> Belastungsfähigkeit für die meisten aktuellen Jobs nicht ausreicht.

Und du vergisst, das gerade im nichtautomatisierbareb Bereich 
Beschäftigte gesucht werden, beispielsweise HeilPraxisassistenz und 
Pflege.
Und jeder der sich selbst das Bett und Frühstück machen kann, kann das 
auch für andere tun, also in der Pflege seinen Unterhalt verdienen.
Oder die klassischen Handwerksberufe wie "Kleine Brötchen backen" oder 
"Bierflasche öffnen und mit einem freundlichen Wort dem Gast im 
Biergarten auf den Tisch stellen". Oder der klassische Telekomiker 
"Störungsmeldung aufnehmen, in Datenbank eintragen, anschliessend "Nicht 
speichern" ;-)

Autor: La Nef des fous - Pilote (Gast)
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Bernd W. schrieb:
> Wegen dem freien Willen siehe Libet-Experiment:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Libet-Experiment

Klar, auch die Chemtrail-Fans, Mondlandungsleugner und 
FreieEnergie-Spezies zählen locker 66 Experimente auf warum nichts so 
ist wie es ist.

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo La Nef des fous - Pilote.

La Nef des fous - Pilote schrieb:

>> Nein. Das hat den gleichen Grund wie das man bessere Chancen hat schnell
>> einen neuen Job zu finden wenn man sich ungekündigt aus einer Stelle
>> heraus bewirbt als wenn man schon gekündigt ist: Keiner will jemanden,
>> der offensichtlich versemmelt hat.
>
> Doch, gerade diese Erfahrung macht den Studienabbrecher begehrenswert.
> Wer weiss wie "versemmeln" funktioniert, hütet sich das nächste Mal mglw
> davor.

Keiner den ich kenne, ist freiwillig gescheitert. Alle haben dagegen 
angekämpft, egal was die Ursachen waren, und haben verloren.

Warum sollte das beim nächstenmal besser Funktionieren? Du überschätzt 
Lernfähigkeit. Oder bei Dir waren die Gründe für ein Scheitern immer 
eher trivial. Was für mich den Rückschluss zuliesse, dass Du ein Bruder 
Leichtfuss sein könntest, oder einfach nur sehr arrogant.

>
> So wie bei den Holzfällern, der beste ist der mit einer Narbe am Leib.
> Der ohne Narbe weiß womöglich nicht um die Gefahren des Baum fällens,
> der mit vielen ist unfähig aus Fehlern zu lernen...

Die meisten Leute, die ich kenne und die beruflich gefährliche Sachen 
machen, machen dass, weil ihnen kaum etwas anderes überig bleibt, ausser 
zu Harzen. Sie Wissen, dass es eigentlich jenseits ihrer Fähigkeiten 
liegt, aber daraus zu "lernen" und es sein zu lassen, würde 
wirtschaftlichen und psychischen Ruin bedeuten. Anders machen geht auch 
nicht, weil es jenseits iher Möglichkeiten ist.

Ok, es bleiben ein paar Psychopathen, die einfach keine Angst kennen. 
Manche Jobs in der Wirtschaft können nur von solchen Leuten dauerhaft 
ausgeübt werden. Siehe 
https://de.wikipedia.org/wiki/Psychopathie#Psychopathie_in_Wirtschaft_und_Unternehmen

Für mich gilt:
Es gibt kaum etwas Deprimierenderes, als an die Grenzen meiner 
Fähigkeiten zu stossen und zu erkennen, wie eng das Gefängnis ist und 
dass es für mich kein Ausserhalb gibt.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

Autor: La Nef des fous - Pilote (Gast)
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Bernd W. schrieb:
> Warum sollte das beim nächstenmal besser Funktionieren? Du überschätzt
> Lernfähigkeit.

Nöh, jeder der laufen kann, hat bewiesen das er lernfähig ist. Lernfähig 
heisst eben, das man es nach dem Scheitern nochmal versucht, aber eben 
auf modifizierte Art und weise. Wie Edison schon sagte, Erfinden ist 1% 
Inspiration und 99% Transpiration. Wobei Edison keiner war der 
Transpiration scheute.

> Oder bei Dir waren die Gründe für ein Scheitern immer
> eher trivial. Was für mich den Rückschluss zuliesse, dass Du ein Bruder
> Leichtfuss sein könntest, oder einfach nur sehr arrogant.

Lieber arrogant als gar kein Selbstvertrauen und sich vom Mitleid 
anderer abhängig machen.

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo La Nef des fous - Pilote.

La Nef des fous - Pilote schrieb:

>> Du vergisst, dass es mit zunehmender Automatisierung und Digitalisierung
>> ein immer größeres Kontingent von Leuten gibt, deren handwerkliche,
>> körperliche und  kognitive Fähigkeiten sowie die psychische
>> Belastungsfähigkeit für die meisten aktuellen Jobs nicht ausreicht.
>
> Und du vergisst, das gerade im nichtautomatisierbareb Bereich
> Beschäftigte gesucht werden, beispielsweise HeilPraxisassistenz und
> Pflege.

Heilpaktiker? Halte ich jetzt irgendwie nicht für einen so wirklich 
seriösen Beruf. Das was daran seriös war, ist in die Schulmedizin und in 
die Physiotherapie aufgenommen worden.

Geblieben sind Bachblüten und andere Schamanenpraxis.
So einen Job kann nicht jeder machen, dazu gehört entweder selber an den 
Kram zu glauben oder sehr unfrerfrohren so etwas schauspielern zu 
können.

> Und jeder der sich selbst das Bett und Frühstück machen kann, kann das
> auch für andere tun, also in der Pflege seinen Unterhalt verdienen.

Ich schlafe seit Jahrzehnten auf einer Decke auf dem Boden. Frühstücken 
tue ich nicht, den Tee trinke ich so zwischen Waschen und Zäneputzen. 
Weil mir Kochen zu aufwändig ist, esse ich vieles einfach roh.....so zu 
leben ist auch billiger. Dann kann ich mir mehr Abstriche am Lohn 
erlauben. Steigert die Konkurenzfähigkeit.
Nur so zu leben macht halt auf Dauer sozial inkompetent. Ok, vieleicht 
war ich das ja schon immer. Das müssten andere beurteilen. Aber ändern 
an der Situation würde das nichts.

Nein. Für Pflege, egal ob Kinder, Kranke oder Alte würde mir jedes 
Feingefühl fehlen. Ich bin nicht wirklich ein angenehmer Mensch.

Mir fehlt handwerkliches Geschick. Darum habe ich ja auch nach der Lehre 
studiert. Aber um den passenden Job auszuüben, fehlt mir langfristig 
dann doch die Intelligenz, und mit meinen Mitmenschen habe ich es auch 
nicht so.


> Oder die klassischen Handwerksberufe wie "Kleine Brötchen backen" oder
> "Bierflasche öffnen und mit einem freundlichen Wort dem Gast im
> Biergarten auf den Tisch stellen".

Habe ich schon mal gemacht. Dazu muss man soziale Kompetenz haben. Sonst 
ist die Konkurenz immer besser und man selber aus dem Spiel.

> Oder der klassische Telekomiker
> "Störungsmeldung aufnehmen, in Datenbank eintragen, anschliessend "Nicht
> speichern" ;-)

Die meisten Hotlines arbeiten mittlerweile aus dem Ausland. Wenn das 
hierzulande gemacht wird, nur als Verlegenheitslösung für ein paar 
Monate.
Habe ich übrigens auch schon gemacht.

Ich gehöre eigentlich überall zu dem Mittelmaß, dass nicht gebraucht 
wird. Ok, ich habe mich jetzt irgendwie mal wieder durchgemogelt und 
nehme irgendeinem, der eigentlich besser als ich wäre, den Job weg 
(irgendwie macht das vor die Wand laufen auf Dauer auch asozial). Also 
bleibe ich und versuche mein bestes, bis es wer merkt und ich wieder 
rausgeschmissen werde.

Leute, die sozial geschmeidiger sind als ich, schaffen es oft gut mit 
Harzen durchzukommen. Dazu fehlt mir aber die Kompetenz, und ehrlich 
gesagt, es ist mir auch zu langweilig.


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo La Nef des fous - Pilote.

La Nef des fous - Pilote schrieb:

> Nöh, jeder der laufen kann, hat bewiesen das er lernfähig ist. Lernfähig
> heisst eben, das man es nach dem Scheitern nochmal versucht, aber eben
> auf modifizierte Art und weise.

Die Leute, die immer und wieder probieren, und nicht einsehen, dass sie 
unfähig sind, halte ich für Witzfiguren.

Die Unterlassensalternative ist meistens die sinnvollere.

> Wie Edison schon sagte, Erfinden ist 1%
> Inspiration und 99% Transpiration. Wobei Edison keiner war der
> Transpiration scheute.

Der Spruch von Edison ist zwar richtig, aber Edison selber ist ein 
schlechtes Beispiel, weil er weder was von "Inspiration" noch von 
"Transpiration" hatte, sondern ein geschickter Geschäftsmann war.
Das ist zwar auch eine Fähigkeit, die Inspiration und Mühe erfordert, 
aber schon auf eine andere Art, als damit eigentlich Ausgedrückt wird.


> Lieber arrogant als gar kein Selbstvertrauen und sich vom Mitleid
> anderer abhängig machen.

Es ist schon wichtig, sich seiner Grenzen bewusst zu sein, auch wenn es 
deprimiert. Weil immer wieder vor die Grenzen zu laufen ist zusätzlich 
schmerzhaft.



Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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La Nef des fous - Pilote schrieb:

>> Wegen dem freien Willen siehe Libet-Experiment:
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Libet-Experiment
>
> Klar, auch die Chemtrail-Fans, Mondlandungsleugner und
> FreieEnergie-Spezies zählen locker 66 Experimente auf warum nichts so
> ist wie es ist.

Dir ist der Unterschied zwischen Wissenschaft und Pseudowissenschaft 
aber schon klar?

https://de.wikipedia.org/wiki/Pseudowissenschaft

Das Libet Experiment ist wissenschaftlich durchaus anerkannt, auch wenn 
man das Ergebnis vielleicht nicht ganz versteht bzw. es verschieden 
interpretieren kann.


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

: Bearbeitet durch User
Autor: Ghost (Gast)
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Autor: ÜberrebÜ (Gast)
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Ghost schrieb:
> Jetzt lösen sich die Fachkräfte sogar schon in Luft auf:
>
> https://www.berliner-akzente.de/job_karriere/ghosting-im-job-94372.php
> 
https://www.mdr.de/nachrichten/wirtschaft/inland/Job-ghosting-bewerber-versetzen-arbeitgeber-100.html

Wow! Unter 1% der Bewerber betriebt Ghosting. Dafür ein Artikel. Da 
sieht man mal, wie maßlos übertrieben wird mit dem Fachkräftemangel ...

Autor: Ghost (Gast)
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ÜberrebÜ schrieb:
> Wow! Unter 1% der Bewerber betriebt Ghosting. Dafür ein Artikel. Da
> sieht man mal, wie maßlos übertrieben wird mit dem Fachkräftemangel ...

Wie immer aufgebauscht und dahinter mal wieder banales: Ein Bewerber 
schreibt 10 Bewerbungen, 5 lassen nie wieder von sich hören, 5 laden zum 
Gespräch, 3 sagen ab, 2 machen ein Angebot, für eines entscheidet er 
sich und sagt das andere halt nicht ab. Vielleicht Absicht weil der Chef 
im Gespräch Schaum vorm Mund hatte, vielleicht Faulheit, vielleicht 
Vergesslichkeit, vielleicht schon im Umzugsstress oder vielleicht 
einfach zu viel um die Ohren. Heißt jetzt neu eben Ghosting on the Job.

Bemerkenswert auch die Qualitätsmedian: Irgendwo erscheint der Artikel 
und schon blasen 10 andere ins gleiche Horn und fühlen sich auch zu 
einem Artikel genötigt. Irgendeiner plappert den Mist vor und 10 
plappern ihn simultan nach. Journalismus scheint sich heute offenbar auf 
wortreiche Auskleiden dessen zu beschränken was bei dpa und Co. über den 
Ticker läuft.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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"Auch die Arbeitsagenturen beobachten "Ghosting"."

Och, die alte Kamele, das sollte doch bekannt sein das das Amt manchen 
kräftigst in den ** treten muß das die mal beim Arbeitsmarkt 
vorbeischauen, von Vorbereitung auf das Einstellungsgespräch ganz 
schweigen:
Youtube-Video "7 Tage -- Arbeitsagentur | 2017 | DOKU [GER]"

Autor: Malneblödefrage (Gast)
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Ach?

Wenn Firmen Stellen ausschreiben, die nicht existieren, dann ist es 
egal.

Aber wenn die Bewerber nicht zum Vorstellungsgespräch erscheinen, dann 
ist es ein Problem und das Ministerium für Neusprech hat auch schon 
einen abwertenden Begriff zum framen: Ghosting.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Malneblödefrage schrieb:

> Aber wenn die Bewerber nicht zum Vorstellungsgespräch erscheinen, dann
> ist es ein Problem und das Ministerium für Neusprech hat auch schon
> einen abwertenden Begriff zum framen: Ghosting.

Nee, der Ministeriumsbegriff dafür heisst "VNP" - "Verpissen nach Plan" 
oder auch "Sack und Mast" - aber Ungediente können das nicht wissen.

Autor: Legobauingenieur (Gast)
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ÜberrebÜ schrieb:
> 
https://www.mdr.de/nachrichten/wirtschaft/inland/Job-ghosting-bewerber-versetzen-arbeitgeber-100.html
>
> Wow! Unter 1% der Bewerber betriebt Ghosting. Dafür ein Artikel. Da
> sieht man mal, wie maßlos übertrieben wird mit dem Fachkräftemange

Mache ich inzw. auch so. Kurzfristig was besseres gefunden -> Pech für 
andere Firma. Wenn die auch immer auf dem hohen Ross daherkamen oder 
sich erst nach Monaten melden, melde ich mich bei denen auch nicht mehr. 
Ist halt ein Geben und Nehmen, das müssen die arroganten Arschfirmen 
halt erst wieder mühsam erlernen, Lernen durch Schmerzen heisst hier 
meine Devise.
Ich lass mir auch immer brav den Vertrag schicken, wenn sich im Laufe 
des Prozesses herausstellt, dass das doch ne Scheissfirma ist und lass 
die sauber auflaufen.
So ner Pissbude im Raum KA habe ich artig zugesagt als ich das mickrige 
Gehaltsangebot bekommen habe und man gönnerhaft das tolle Angebot 
unterbreitete und auch noch so durch die Blume von sich gab man solle 
froh sein überhaupt für die Klitsche arbeiten zu dürfen. Ja Massa ich 
danken dir und laufe rückwärts mit 100x den Kotau machend aus dem Raum. 
Was glauben diese Scheissfirmen eigentlich was wir für Zeiten haben? Da 
werden sich einige Firmen noch sehr wundern, den die miesen Firmen 
sprechen sich schnell rum, ist der Ruf erst mal am Arsch werden die es 
sehr sehr schwer haben in Zeiten des Internet wo man selbst zu der 
kleinsten Klitsche irgendwo Erfahrungswerte von Exmitarbeitern bekommen 
kann.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Legobauingenieur schrieb:
> Was glauben diese Scheissfirmen eigentlich was wir für Zeiten haben?

Du scheinst mir sehr frustriert und verbittert zu sein, liege ich damit 
richtig?

Autor: Ghost (Gast)
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Autor: lol (Gast)
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OMG der FKM ... Den gibt´s bestimmt, aber das hat halt Gründe.

- Unattraktive Region
- Unattraktives Unternehmen

Große Konzerne werden den FKM niemals haben

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