Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Projektleiter wider Willen


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von Falk B. (falk)


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@F. Fo (foldi)

>Vielleicht zieht man den Studenten vor, weil seine Einschätzung ja
>vielleicht doch näher an der Wahrheit ist und Daniel alles grundsätzlich
>viel zu vorsichtig und zu teuer angeht?

Die "Wahrheit" kennt keiner, sprich, das Projekt ist noch nicht fertig.

Kann sein, daß der Plan von Daniel zu sehr Robert Bosch-mäßig 
aufgeblasen ist. Es kann aber auch sein, daß der Diplomand das zu sehr 
bastlermäßig sieht.

> Seine Fachkenntnisse stellt
>niemand in Frage,

Das würde ich nicht so einfach sagen. Schau dir diverse Aussagen an.

> weshalb er auch ein Auge drauf haben soll.

Er soll den Rettungsanker spielen und wenn er Pech hat den Sündenbock.

>Jetzt nicht böse sein, aber du hast nicht die Eier, obwohl du doch der
>Fachmann bist und auch noch der einzige, dort mal Klartext zu reden und
>zur Not auch auf den Tisch zu hauen.

Was bringt das? Er ist Schütze Arsch im letzten Glied, hat kaum 
Vertrauen und Rückhalt durch seinen Chef.

>Was machst du stattdessen?
>Anfangs hört es sich an, als wolltest du einen Rat, aber mittlerweile
>diskutierst du hier das, was du dich nicht traust in deiner Firma zu
>besprechen.

Das hat er doch schon! Lesen! Es bringt aber nix, weil das viel zu 
vorsichtig deutsch ist.

von Ordner (Gast)


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Falk B. schrieb:
>>Jetzt nicht böse sein, aber du hast nicht die Eier, obwohl du doch der
>>Fachmann bist und auch noch der einzige, dort mal Klartext zu reden und
>>zur Not auch auf den Tisch zu hauen.
>
> Was bringt das? Er ist Schütze Arsch im letzten Glied, hat kaum
> Vertrauen und Rückhalt durch seinen Chef.

Hä, woraus leitest du das ab?
Er ist seit mehreren Jahren als einziger(?) HW-Entwickler an Bord, mit 
Verantwortung für mindestens zwei Produkte. Wenn Cheffe da kein 
Vertrauen hätte, wäre er schon längst vom Cheffe gefeuert worden. Und 
wenn Cheffe einen Neuen an ein Projekt lässt, weil der einzige (?) 
HW-Entwickler nicht genug Zeit hat, dann ist das eher ein Zeichen von 
Unterstützung als von fehlendem Rückhalt.

Ein anderer Cheffe hätte ohne einen neuen Mitarbeiter und Rücksicht auf 
menschliche Verluste den Projektstart durchgepeitscht - schon vor 1.5 
Jahren, als das Neuprodukt erstmals an die Triebdüse herangetragen 
wurde.

von Falk B. (falk)


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@Ordner (Gast)

>> Was bringt das? Er ist Schütze Arsch im letzten Glied, hat kaum
>> Vertrauen und Rückhalt durch seinen Chef.

>Hä, woraus leitest du das ab?

Aus vielen Aussagen seinerseits. Lies den Thread.

>Er ist seit mehreren Jahren als einziger(?) HW-Entwickler an Bord, mit
>Verantwortung für mindestens zwei Produkte.

Die aber alle nur elektrisches "Beiwerk" in einer Metallfabrik sind!

>Wenn Cheffe da kein
>Vertrauen hätte, wäre er schon längst vom Cheffe gefeuert worden.

Er braucht ein Lakaien, der den elektrischen Kram macht.

> Und
>wenn Cheffe einen Neuen an ein Projekt lässt, weil der einzige (?)
>HW-Entwickler nicht genug Zeit hat, dann ist das eher ein Zeichen von
>Unterstützung als von fehlendem Rückhalt.

Wenn du meinst.

>Ein anderer Cheffe hätte ohne einen neuen Mitarbeiter und Rücksicht auf
>menschliche Verluste den Projektstart durchgepeitscht - schon vor 1.5
>Jahren, als das Neuprodukt erstmals an die Triebdüse herangetragen
>wurde.

Du musst es wissen.

von Ordner (Gast)


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Falk B. schrieb:
> @Ordner (Gast)
>
>>> Was bringt das? Er ist Schütze Arsch im letzten Glied, hat kaum
>>> Vertrauen und Rückhalt durch seinen Chef.
>
>>Hä, woraus leitest du das ab?
>
> Aus vielen Aussagen seinerseits. Lies den Thread.

Hab ich - und ich halte an meine Frage fest!

von F. F. (foldi)


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Falk B. schrieb:
> Das hat er doch schon!

Aber zu zaghaft.

Trotzdem möchte ich erstmal zu Daniel sagen, dass er auf jeden Fall 
kritikfähig ist.

Nur, wenn ich Projektleiter bin, dann leite ich auch das Projekt.
Sollte der Chef dann Fragen, "Haben Sie das mit Herrn ... 
abgesprochen?",  würde ich sagen, "Das brauche ich nicht, der hat das so 
zu machen wie ich sage, denn Sie haben mich als Projektleiter bestimmt!"
Das sagt mein einmal deutlich und setzt die Frage dahinter, "Das haben 
Sie doch oder wollen Sie nun nicht mehr, dass ich das Projekt leite?"
Dann muss er klar sagen was Sache ist und danach verhält man sich.
Wenn er dann schwammig wird, lehnt man, "unter diesen Umständen", die 
Projektleitung ab und grinst sich eins, wenn das Ding an die Wand fährt.

von oszi40 (Gast)


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F. F. schrieb:
> "unter diesen Umständen",

Klingt gut,wir kennen aber nur die Hälfte der Umstände. Es könnte sein, 
daß diese Metallbude DRINGEND etwas mehr Elektronik braucht, um die 
nächsten Jahre am Markt zu bleiben? Schon Goethe sagte jedoch: "Mit dem 
Wissen wachsen die Zweifel". Dann sind wir wieder bei EMV-Themen usw. 
wie weiter oben diskutiert und bezweifelt.

von Sidney Wolf (Gast)


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Vor ein paar Jahren gab es auch so eine Geschichte, damals ging es um 
Beleuchtung, vielleicht kommt Dir die Situation ganz verschieden vor, 
aber Deine Beiträge lesen sich für mich genau so wie damals, deshalb 
bist Du eindeutig ein Teil Deines eigenes Problems und sei es nur, das 
Du Dir die falschen Arbeitgeber aussuchst.

Bosch war doch super, warum bist Du da weggegangen? Ich wette, die 
Arbeitsweise war dort strukturierter, was vielleicht besser zu Dir 
passt.

Die Situation insgesamt ist schlecht, Du machst Dir aber auch wegen 
Kleinigkeiten zu viele Gedanken. Chaos gehört dazu und man muss lernen, 
damit umzugehen.

Und schon der Titel "Projektleiter wieder Willen" ist komisch. 
Unabhängig von der Geschichte, warum hast Du keine Lust, ein Projekt zu 
leiten?

Jetzt bist Du 40. Was ist, wenn Dir das mit 50 passiert? Willst Du Dir 
dann auch abends im Bett liegen und Dir Gedanken machen, weil ein 
Student Dir auf der Nase tanzt?

Ich kann keine Rat-Schläge austeilen was man machen soll, aber ein paar 
Gedanken würde ich mir an Deiner Stelle schon machen. Und komm nicht auf 
die Idee, Dich wieder artig wie ein Kofferträger für das Kommentar zu 
bedanken.

von Daniel D. (daniel1976d)


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Zur Zeit haben wir eine hierarchiefreie Projektleitung was auch so 
gewollt ist. Werde das kommende Woche aber abklaeren.
Faehrt das Projekt an die Wand wird man fragen warum ich nicht zu 
hierarchischen Methoden gegriffen habe und es mir anhaengen.

Klar ihr kennt die Leute nicht. Wuerde es zum offenen Konflikt zwischen 
dem QA und mir kommen wuerde der QA aussteigen und/oder das Projekt 
sogar sabotieren.

LG

von Daniel D. (daniel1976d)


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Hallo... dachte ich melde mich noch mal.

Heute hatte ich ein 4 Augen Meeting mit meinem Chef. Er hat mir gesagt 
das Projekt muss letztendlich zu einem fertigen Produkt führen.

Der Zeitplan ist einzuhalten. Ende des Jahres Prototype...

Nur für den Konfliktfall Diplomant will rechts, ich will links.. müssen 
wir uns irgendwie einigen.

Finanziell ist man auch gewillt alles notwendige zu unternehmen...

Es wird garantiert noch genug schief gehen aber da müssen wir jetzt 
durch...

Ansonsten der QA arbeitet schon am Schaltplan.

LG

von Falk B. (falk)


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@Daniel Duesentrieb (daniel1976d)

>Ansonsten der QA arbeitet schon am Schaltplan.

Das ist das kleinste Problem. Viel wichtiger ist ein gescheites KONZEPT 
incl. FMEA (was kann wie schief gehen?) und (Stress)Test. Jaja, das ist 
ganz unaustralisch, wird sich aber später bezahlt machen, wenn man nicht 
total blauäuig in die ernsten Probleme rasselt.

Viel Glück.

von Nop (Gast)


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Daniel D. schrieb:

> Der Zeitplan ist einzuhalten. Ende des Jahres Prototype...

Mit etwas Puffer hast Du also noch 4 Monate Zeit, um Dir einen Job zu 
suchen.

von Andreas B. (buyman)


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Du musst also jetzt den Zeitplan einhalten, den dein Diplomand 
verbrochen hat.

Imho bleibt bleibt dir jetzt nix anderes Übrig als deinen Chef beim Wort 
zu nehmen und ausreichend externe Ressourcen auf das Projekt zu werfen. 
Macht ers nicht, kannst du dir ja denken an welcher Position du dich 
befindest und was von seinen Zusagen zu halten ist.

von Jack (Gast)


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Daniel D. schrieb:
> Heute hatte ich ein 4 Augen Meeting mit meinem Chef.

Du hattest also eine Märchenstunde beim Chef.

> Nur für den Konfliktfall Diplomant will rechts, ich will links.. müssen
> wir uns irgendwie einigen.

"Sie machen das schon." Woher nur kenne ich den Spruch? Dein Chef hat 
sich von dem Problem distanziert und wäscht seine Hände in Unschuld.

Vielleicht glaubt dein Chef er hat ein Problem erfolgreich delegiert. In 
Wahrheit steht er nicht hinter dir und hat eine Zeitbombe gelegt. Die 
wird dir mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann um die Ohren fliegen.

Was willst du machen? Aussitzen und hoffen dass der wahrscheinliche Fall 
eines Konflikts mit dem Diplomanden nicht Eintritt?

Im Fall eines potentiellen Konflikts mit dem Diplomanden ihm immer recht 
geben um den Konflikt zu vermeiden?

Den Konflikt ausfechten wenn er kommt? Wie?

Den Konflikt jetzt herbeiführen und zur Eskalation bringen?

Nur beim letzte Punkt hast du zum Teil die Geschehnisse in der Hand. 
Wenn du dir zum Beispiel jetzt den Diplomanden deutlich zur Brust nehmen 
würdest und der Diplomand selber sich daraufhin beim Chef beschwert, 
dann ist es erst einmal der Diplomand der den Chef stört. Du kannst 
behaupten du wolltest das untereinander klären, aber der Diplomand 
wollte nicht.

Bei so einer Eskalation siehst du an der Reaktion deines Chefs wie 
dicker er mit dem Diplomand ist und wie weit er bereit ist dir den Dolch 
in den Rücken zu rammen.

Oh, es gibt noch eine Möglichkeit bei der du die Kontrolle hast:
> Nop schrieb:
>> Mit etwas Puffer hast Du also noch 4 Monate Zeit, um Dir einen Job zu
>> suchen.

Daniel D. schrieb:
> Finanziell ist man auch gewillt alles notwendige zu unternehmen...

Das wird man erst sehen wenn es daran geht Geld auszugeben. Wie gesagt, 
Märchenstunde.

> da müssen wir jetzt
> durch...

Fatalismus? Macht jemand Kreuzchen fürs Business-Bullshit-Bingo?

> Ansonsten der QA arbeitet schon am Schaltplan.

Das soll in der Industrie millionenfach vorkommen.

von HeuteNichtSoWichtig (Gast)


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Mir wollte auch vor Jahren mal mein damaliger ChefChef=GF ein 
unangenehmes Projekt aufdrücken.
Da muß man auch mal Nein sagen - und im gleichen Satz einen möglichen 
Weggang bewußt ansprechen.

Dort ging das in etwas so:
-->wir / Ihre Abteilung hat ja im Moment nicht so viel zu tun ...
"Druck aufbauen - stimmte nicht - Arbeit war genug da."

-->Abteilung XY hat Auftrag für Projekt YZ
(Wahrheit:"Gefählich - Personensicherheit - für mich leicht fachfremd - 
Tödliches Fiasko gut möglich - haufenweise Hasardeure in der Abteilung"

Ich sinngemäß:
-->"Falls in meiner Abteilung entgegen meiner Eischötzung nichts zu tun 
sein sollte - und sie meinen ich wäre Obsolet - sagen Sie das doch bitte 
ehrlich. Dieses Projekt werde ich nicht betreuen oder leiten. Fragen Sie 
ggfs. Kollegen B - für den ist das eventuell etwas.

--> Nein nein - natürlich sind sie nicht entbehrlich...



Nein sagen - muß und kann man lernen. Spätestens nach zu viel 
schlaflosen Nächten macht man keine solchen Klimmzüge mehr.

Besonder bei Sachen - die einem richtig auf die Füße fallen können.
Bei anderem kann man ja ruhig seine zu starke Hilfsbereitschaft ausleben 
und ggfs. ausnutzen lassen.
Aber nicht bei Personensicherheit.

von Ordner (Gast)


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Jack schrieb:
>> Ansonsten der QA arbeitet schon am Schaltplan.
>
> Das soll in der Industrie millionenfach vorkommen.

Ja so wurde auch die Apple II Power Supply von kalifornischen Hausfrauen 
in Stückarbeit zusammengedengelt. 
http://www.righto.com/2012/02/apple-didnt-revolutionize-power.html zu 
Ref. [83] bevor die Fertigung nach HongKong ausgelagert wurde.

von Cerberus (Gast)


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Daniel D. schrieb:
> Ansonsten der QA arbeitet schon am Schaltplan.

Gibts denn schon ein Pflichtenheft? Eigentlich muss erst mal ein
Lastenheft auf den Tisch, aber manchmal soll man auch was auf Zuruf
entwickeln und dann wird einfach ein Dokumentationsschritt
übersprungen.

von Jack (Gast)


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Ordner schrieb:
> Jack schrieb:
>>> Ansonsten der QA arbeitet schon am Schaltplan.
>>
>> Das soll in der Industrie millionenfach vorkommen.
>
> Ja so wurde auch die Apple II Power Supply von kalifornischen Hausfrauen
> in Stückarbeit zusammengedengelt.
> http://www.righto.com/2012/02/apple-didnt-revoluti... zu
> Ref. [83] bevor die Fertigung nach HongKong ausgelagert wurde.

Du verwechselst Fertigung mit Entwicklung.

von Joachim B. (jar)


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Sidney Wolf schrieb:
> Ich kann keine Rat-Schläge austeilen

wolltest du auch nicht denke ich,

man teilt keine "Rat-Schläge" aus, das kommt von schlagen und wird 
selten angenehm empfunden.

Man könnte evtl. einen Rat geben, aber "Rat-Schlag" doch nicht.

von Daniel D. (daniel1976d)


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OK, wollte mich nochmals kurz melden...

Der Diplomand hat jetzt zwei Planinen gemacht und diese bestellt. Hab da 
natuerlich drueber geschaut und sollte ok sein. Jedoch ist es nicht das 
gleiche wenn man es selber macht. Einige Dinge die ich vorgeschlagen 
habe und die auch erprobt sind hat er nicht umgesetzt. OK, ich hab fuer 
mich entschieden das ich ihn einmal darauf aufmerksam mache und ihn 
danach laufen lasse.

Dann waren wir zusammen auf einer Elektronikmesse und danach kam er dann 
mit der Idee die Fertigung 'In-House' machen zu wollen. Jemand sollte 
doch mal durchrechnen ob das eventuell guensteiger ist oder wenigstens 
kostenneutral. Wie ich das Management kenne wird seine Idee auf 
wohlwollende Ohren treffen. Ich weiss gar nicht wohin mit so einer 
Bestueckungsmachine... die stellt man sicher nicht in einer dreckigen 
Fabrikhalle auf...


Lange Rede, kurzer Sinn... und das beste am Schluss.

Ich kuendige am 18/9, wenn mein Chef aus dem Urlaub kommt. Habe was 
anderes gefunden, mehr Koorporate, groesser, mit Abteilungen, Prozessen, 
usw. Der Job wird garantiert stressiger aber die Firma macht nur 
elektonische Produkte.

Sollte nicht mehr mein Problem sein aber zur Zeit sind folgende Dinge / 
Projekte offen:

Muss noch etwas in LabVIEW programmieren. Program ist einfach aber die 
zu steuernde Machine is a bitch.

Dann einen Programmer: Hardware ist fertig. Funktion und GUI muss noch 
getestet werden. Kalibrierung muss noch gemacht werden. Ist nicht schwer 
braucht aber Einarbeitung und Hintergrundwissen / Geschichte.

Und dann haben wir fuer ca. 40.000 Dollar Testequipment gekauft. Zur 
Zeit bin ich der einzige das weiss wie es funktioniert.

Und dann mein Libelingsprojekt mit dem Dilomanden. Auch hier wurde 
etliches (25.000 Dollar) angeschafft.

Liebe Gruesse..... und nochmals Danke an alle...

von F. F. (foldi)


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Ob du dann zufriedener bist? Ich hoffe das für dich.
Die größten Probleme sehe ich bei dir selbst und deine Unzufriedenheit 
hat auch was mit der persönlichen Abneigung gegen den neuen Kollegen zu 
tun, zumal er aus deinem Gefühl heraus bevorzugt wird.
Eigentlich ist es doch schön, wenn so "frisches Blut" auch einmal die 
Chance bekommt, etwas zu machen.
Warum hat man dich wohl zu seiner Seite gestellt? Damit es nicht schief 
geht.

Berichte dann mal (nach einem halben Jahr) von der neuen Firma, wie es 
dort läuft!

von Daniel D. (daniel1976d)


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Hallo foldi... erstmal Danke fuer deine Wuensche...

Die groesste Unzufriedenheit ruehrt eher aus der Tatsache das wenn ich 
gefragt werde und sage wir sollen rechts rum gehen und der Student sagt 
links (was ok ist), ich von meinem Manager gegrillt werde und meine 
Entscheidung bis aufd Blut verteidigen muss... Und viele Entscheidungen 
gerad am Anfang des Projektes basieren auf Erfahrungen, reden mit 
anderen Leuten usw. Diese Entscheidungen sind halt schwer zu begruenden. 
Speziell wenn der Diplomand im Meeting neben dir sitzt und dauernd 
sagt... ne das kann ich mir aber ueberhaupt nicht vorstellen das das so 
lange dauert... und dein Manager immer freudig nickt wenn er den Mund 
aufmacht. Wenn es was technisches ist weiss ich schon zu argumentieren.
Es ging soweit das ich die email eines deutschen Kollegen meinen Manager 
vorlegen musste und er diese durch Google Translator uebersetzen liess.

Nun gut, wahrlich bin ich auch nicht ganz unschuldig und vieleicht ist 
es auch auch ein Mentalitaetsproblem. Wie vieleicht schon berichtet wird 
hier gerne einfach mal mit was angefangen und dann gesehen wie es 
klappt. Treten Probleme auf werden diese halt waehrend des Projektes 
geloest.... Hauptsache es bewegt sich was. Weiss nicht ob ich das mal 
erwaenht habe. Als ich unseren EOL Tester neu aufgesetzt habe hat die 
Planung Wochen gedauert aber die Implementierung nur ein paar Tage. 
Super, fand jedoch fast keine Beachtung. Haette die Produktion 14 Tage 
gestanden, ich mit Raendern unter den Augen, usw, dann waere das noch 
heute Gespraech und ich ein Supermann...
Da werd ich mich anpassen muessen... nicht immer die ideale Loesung zu 
finden.

Ja werde berichten....

: Bearbeitet durch User
von Klaus I. (klauspi)


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Servus Daniel,

ich glaube nicht, dass es zwingend ein geographisches 
"Mentalitaetsproblem" ist. Dergleichen kann Dir auch in good old Germany 
passieren.

Aber auch aus solchen Geschichten kann man wohl lernen.

Drücke Dir für den neuen Job auf jedem Fall die Daumen.

Klaus

von klausi (Gast)


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Daniel D. schrieb:
> Ich kuendige am 18/9, wenn mein Chef aus dem Urlaub kommt. Habe was
> anderes gefunden, mehr Koorporate, groesser, mit Abteilungen, Prozessen,
> usw

Na super gratuliere. Mir hat's auch gut getan, wie ich aus meinem ersten 
Klitschenjob gewechselt habe. Mehr Lohn, weniger Stress, dafür mehr 
Prozesse. Du wirst höchstwahrscheinlich das Gegenteil erleben, ein 
Konzern wo alle Entscheidungen sehr lange dauern und es eine Mühle von 
Prozessen ist. Aber ich bin zufrieden kann sonst auch einige andere 
Dinge machen, zB Weiterbildung.

Daniel D. schrieb:
> Haette die Produktion 14 Tage gestanden, ich mit Raendern unter den
> Augen, usw, dann waere das noch heute Gespraech und ich ein Supermann...
Klar das klingt nach Mentalität. Lange, sorgfältige Planung ist eben 
typisch deutsch, wenn dann noch alles funktioniert, sogar langweilig.
Ein Hauruck Typ, der gleich alles implementiert und dann 3 Wochen 
Feuerwehr spielt, hat mehr Ansehen, auch wenn alles teurer war - leider.
Aber ein moderneres, besseres Mgmt als wie in der Klitsche - auch im 
Känguruland - weiss das hoffentlich auch.

Heutzutage macht man nicht mehr "Management By Exception". Da gibt's 
bessere Methoden.

von Nop (Gast)


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Daniel D. schrieb:

> Ich kuendige am 18/9, wenn mein Chef aus dem Urlaub kommt.

Sehr gut, das ist IMO die richtige Konsequenz. Dann kann der Chef jetzt 
seinen protegierten, unerfahrenen Diplomanden machen lassen, aber ohne 
die Möglichkeit, die Schuld für dessen unausgereifte Vorschläge auf Dich 
abzuwälzen.

> Und dann haben wir fuer ca. 40.000 Dollar Testequipment gekauft. Zur
> Zeit bin ich der einzige das weiss wie es funktioniert.

Ist das mit Kündigung und Neuanfang so, daß dazwischen noch ein oder 
zwei Wochen Zeit für eine Übergabe sind? Zwar ist das dann nicht mehr 
Deine Sorge, aber denk dran, die Welt ist klein, und man sieht sich oft 
genug zweimal.

von Daniel D. (daniel1976d)


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Danke erstmal...

OK, Kündigungsfrist ist 4 Wochen. In denen kann eine Übergabe 
stattfinden. Die Frage ist nur an wen?

Der Diplomand ist hochgradig beschäftigt... seine normale Arbei plus 
seine Diplomarbeit. Ansonsten ist da keiner... alle anderen sind 
mechanical Engineers.
Anzeige schalten geht schnell aber der Bewerbungsprozess dauert bei der 
Firma recht lang. Agent, Anzeige, Vorstellungsgespräch beim Agent, 
Vorstellungsgespräch bei uns, Eignungstest, Gespräch mit CEO und dann 
Gesundheitscheck... Ich glaube den Neuen werde ich nicht mehr treffen. 
Ist aber auch so gewünscht denke ich...
Bleibt doch nur der Diplomand... :)

Meinem jetzigen Chef werde ich wohl nicht mehr über den Weg laufen da er 
2018 in Rente geht.

Dem Diplomand wahrscheinlich auch nicht da sein bester Freund die Stelle 
von meinem jetzigen Chef bekommt. Und er wäre dumm solch eine Position 
in der er  Narrenfreiheit hat zu verlassen...

: Bearbeitet durch User
von Nop (Gast)


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Daniel D. schrieb:

> Ansonsten ist da keiner... alle anderen sind mechanical Engineers.

Wenn die Firma bei ihrer Personalplanung für kritische Dinge nicht den 
Busfaktor einbezieht, ist die Abwägung des Managements eben, daß 
Kostenersparnis das Risiko wert ist. Dann dürfen sie nicht jaulen, wenn 
sich das Risko auch mal manifestiert.

> Anzeige schalten geht schnell aber der Bewerbungsprozess dauert bei der
> Firma recht lang.

Kein Busfaktor und dann noch unfähig, selbst bei einer geordneten 
Kündigung schnell zu reagieren. Naja, Deinen Schilderungen nach wundert 
mich das jetzt nicht. Wenn ich mal tippen soll, dauert der Prozeß auch 
deswegen so lange, weil die Firma jemanden mit guter Qualifikation und 
Erfahrung, aber geringen Gehaltsvorstellungen sucht. Dieselbe Art von 
"Fachkräftemangel" wie überall.

> Bleibt doch nur der Diplomand... :)

Der hat sich zwar gerne als Überflieger präsentiert, dann aber geschickt 
den Rückzug gemacht, daß er sich auf seine Abschlußarbeit konzentrieren 
muß, wodurch der Ball dann immer bei Dir gelandet ist.

Der Diplomand hat dann die unangenehme Wahl, entweder mal seinen 
Sprüchen gemäß zu performen, was er aber nicht kann (sonst hätte er das 
schon gemacht), oder seinem Chef knallhart "nein" zu sagen, worunter 
sein Status als Protegé leiden dürfte.

Und der Chef könnte lernen, daß der Krug solange zum Brunnen geht, bis 
er bricht.

von Falk B. (falk)


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@Daniel Duesentrieb (daniel1976d)

>gleiche wenn man es selber macht. Einige Dinge die ich vorgeschlagen
>habe und die auch erprobt sind hat er nicht umgesetzt. OK, ich hab fuer
>mich entschieden das ich ihn einmal darauf aufmerksam mache und ihn
>danach laufen lasse.

Sinnvoll.

>Dann waren wir zusammen auf einer Elektronikmesse und danach kam er dann
>mit der Idee die Fertigung 'In-House' machen zu wollen.

Die haben viele! Da ist viel "haben wollen" und Bastlertrieb dabei.

>Jemand sollte
>doch mal durchrechnen ob das eventuell guensteiger ist oder wenigstens
>kostenneutral.

Sollte man. Wird aber die Euphorie nicht bremsen.

> Wie ich das Management kenne wird seine Idee auf
>wohlwollende Ohren treffen.

Siehe oben.

>> Ich weiss gar nicht wohin mit so einer
>Bestueckungsmachine... die stellt man sicher nicht in einer dreckigen
>Fabrikhalle auf...

Damit allein ist es ja nicht getan, man braucht die ganze Linie. 
Lotpastendrucker, Bestückungsautomat, Reflowofen. Hab ich was vergessen? 
Auch ja, eine Nase mit Know How, der den ganzen Kram bedient und den 
Prozess stabil hält.
Mal sehen ob sie auch die Platinen selber herstellen wollen. ;-)

>Ich kuendige am 18/9, wenn mein Chef aus dem Urlaub kommt. Habe was
>anderes gefunden, mehr Koorporate, groesser, mit Abteilungen, Prozessen,
>usw. Der Job wird garantiert stressiger aber die Firma macht nur
>elektonische Produkte.

Naja, ob DAS eine sinnvolle Perspektive ist? Mehr Stress?

Good luck anyway

von Didi (Gast)


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Daniel D. schrieb:
> Dem Diplomand wahrscheinlich auch nicht da sein bester Freund die Stelle
> von meinem jetzigen Chef bekommt.

Das sind die aufschlussreichsten zwei Zeilen im ganzen Thread.

von Nop (Gast)


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Daniel D. schrieb:

> Dem Diplomand wahrscheinlich auch nicht da sein bester Freund die Stelle
> von meinem jetzigen Chef bekommt.

OMFG, das hatte ich ganz überlesen. Sei dankbar, daß Du von dem Laden 
wegkommst, denn spätestens in der Konstellation wärest Du nur noch 
Fußabtreter in der Vetternwirtschaft.

von Daniel D. (daniel1976d)


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Hab ich das weiter oben nicht schon mal erwähnt? Vieleicht nicht 
deutlich genug...

Mehr Stress ist vielleicht nicht das richtige Wort... ich erwarte mehr 
zielgerichtete Arbeit.

Viele Dinge die jetzt mache werden ja gar nicht gesehen. Letztens ist 
eine Maschine ausgefallen. Mein Chef registriert das aber einen Tag 
später lief alles wieder. Was aber dahintersteckt interessiert ihn 
nicht. Läuft und die Welt ist für ihn in Ordnung...

von Le X. (lex_91)


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Daniel D. schrieb:
> Mein Chef registriert das aber einen Tag
> später lief alles wieder. Was aber dahintersteckt interessiert ihn
> nicht. Läuft und die Welt ist für ihn in Ordnung...

Ist ja auch gut so dass sich der Chef nicht für jedes Klein-Klein 
interessiert. Der hat (hoffentlich) wichtigeres zu tun als sich 
stundenlang anzuhören wie genau du die Maschine repariert hast.

Das einzige was für dich wichtig ist: Klar Kommunizieren dass es 
Probleme gab und du Zeit/Ressourcen aufwenden musstest um diese zu 
lösen.

von Daniel D. (daniel1976d)


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Jepp... nein es wäre nur noch schlimmer gekommen... besser jetzt gehen.

Wir hatten das schon im Departement Meeting... Mein noch Chef lobhuddelt 
seinen zukünftigen Nachfolger. Dieser lobhuddelt den Diplomand und 
dieser erzählt wie toll die beiden sind... Alle haben sich lieb..

von Dirk B. (dirkb2)


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Daniel D. schrieb:
> Alle haben sich lieb..

Dann ist doch gut.
Die müssen sich halt nur entscheiden, wer auf die Tür darf, wenn der 
Kahn gegen den Eisberg fährt.

von Falk B. (falk)


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@ Daniel Duesentrieb (daniel1976d)

>Viele Dinge die jetzt mache werden ja gar nicht gesehen. Letztens ist
>eine Maschine ausgefallen. Mein Chef registriert das aber einen Tag
>später lief alles wieder. Was aber dahintersteckt interessiert ihn
>nicht. Läuft und die Welt ist für ihn in Ordnung...

Nobody cares how it works as long as it works.

von Falk B. (falk)


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@ Le X. (lex_91)

>Ist ja auch gut so dass sich der Chef nicht für jedes Klein-Klein
>interessiert. Der hat (hoffentlich) wichtigeres zu tun als sich
>stundenlang anzuhören wie genau du die Maschine repariert hast.

Jain. Der Chef sollte es aber wertschätzen, wenn seine Leuten den Laden 
am laufen halten, vor allem wenn es NICHT immer in Feuerwehraktionen 
ausartet.

von Daniel D. (daniel1976d)


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Ist schon gut das ich gehe...

Die jetzige Situation, dann die bevorstehende Situation (zukuenftiger 
Chef und Diplomand)...
Die zwei sind auch recht schlau, in der Firma kann man das nicht sehen.


Werde so gut es geht meine Dinge fertig machen und dann uebergeben. Wenn 
da keiner ist ist es nicht meine Schuld.

Jedenfalls kann ich sagen ich habe die Sachen ordentlich abgewickelt und 
gut ist. Wobei es letzendlich auch egal ist... gemeckert wird so oder 
so.

Ich hoffe das ich in Zukunft das Forum mehr um technische Belange 
konsultieren werde und nicht um firmeninterne Politik...

Liebe Gruesse,

: Bearbeitet durch User
von Klaus I. (klauspi)


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Daniel D. schrieb:

> Werde so gut es geht meine Dinge fertig machen und dann uebergeben. Wenn
> da keiner ist ist es nicht meine Schuld.

Ja, blos keinen Streß deswegen. Bei mir hat mich sogar noch der 
Vorgesetzte auf vielfältige Art und Weise an einer sinnvollen Übergabe 
gehindert. Keine Ahnung, was in dem Kerl vorgegangen ist. 
Sicherheitshalber hat er sich noch die letzten drei Wochen mit mir 
ungeplant frei genommen :oD

> Jedenfalls kann ich sagen ich habe die Sachen ordentlich abgewickelt und
> gut ist. Wobei es letzendlich auch egal ist... gemeckert wird so oder
> so.

Jepp und bevorzugt über Personen, die nicht mehr da sind und sich wehren 
könnten.


> Ich hoffe das ich in Zukunft das Forum mehr um technische Belange
> konsultieren werde und nicht um firmeninterne Politik...

Blos nicht! Ansonsten wird noch Deine Fachkompetenz bis ins Detail 
nachverfolgt und erörtert ;o)

Leg Dir hier einen neuen Benutzernamen zu und ansonsten wünsche ich Dir 
viel Erfolg!

Grüße
Klaus

von Jan K. (jan_k)


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Vertrag ist unterschrieben?

Falls ja - herzlichen Glückwunsch, guter Zeitpunkt. Wird eh nur alles 
schlimmer da bei euch. Falls nein - hau rein und mach das schnell ;)

von Rückenwind (Gast)


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Denke an eine gute und sauebere Übergabe, die am besten mit einem Plan 
dokumentiert ist.
Dann kann dir tatsächlich niemand mehr etwas nachsagen.

von klausi (Gast)


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Ach, komm schon!
Ich würde da noch ein paar Gemeinheiten in den Code einbauen, die nur du 
wieder lösen kannst. Nicht absichtlich, versteht sich

von Daniel D. (daniel1976d)


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Haha... das wäre sicher lustig...

Ich bin mir nicht sicher ob die überhaupt jemand anderes suchen / 
einstellen werden. Übergabe gibt es ja wahrscheinlich keine, da die 
Suche eines Kandidaten recht viel Zeit verschlingt.

Also muss der Diplomand doch ran.

Ich denke das war der eigentliche Plan. Diplomand fit machen und wenn 
der soweit ist (Diplom in der Tasche, ein wenig Erfahrung wie HW und SW 
geht) dann hätte man mich rausgeekelt. Denn zwei Leute braucht man auf 
der Position nicht...

Nun gut, kommt jetzt aufs gleiche heraus nur jetzt bestimme ich den 
Zeitpunkt und der ist zur Zeit denkbar schlecht.

Die größte Schwachstelle im Betrieb ist der EOL Tester. Unser Core 
Produkt läuft da und spätestens am 2. Tag muss der wieder laufen. Man 
kann es per Hand machen aber das ist Wahnsinn.
Derjenige der die Programmierung gemacht hat kennt die Maschine recht 
gut aber nicht wie alles verdrahtet ist...

Keine Panik sowas mache ich nicht.. ;)

von Klaus I. (klauspi)


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klausi schrieb:
> Ach, komm schon!
> Ich würde da noch ein paar Gemeinheiten in den Code einbauen, die nur du
> wieder lösen kannst. Nicht absichtlich, versteht sich

Lustiger Gedanke - Aber meistens wirklich unnötig. Wozu künstlich eine 
kleine Falle einbauen, wo die Typen ohnehin blind durch ein Minenfeld 
irren?

von Nop (Gast)


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klausi schrieb:

> Ich würde da noch ein paar Gemeinheiten in den Code einbauen, die nur du
> wieder lösen kannst. Nicht absichtlich, versteht sich

"Wo man nicht mehr lieben kann, da soll man - vorübergehn!" (Nietzsche)

von Daniel D. (daniel1976d)


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Klaus I. schrieb:
> Lustiger Gedanke - Aber meistens wirklich unnötig. Wozu künstlich eine
> kleine Falle einbauen, wo die Typen ohnehin blind durch ein Minenfeld
> irren?

Das denke ich mir auch... daher lieber ein fuer alle angenehmer Schnitt. 
Wie schon mal gesagt, oft sieht man sich zweimal im Leben. Ich denke das 
wird nicht passieren aber man weiss nie so genau.

Und hier funktionert alles mit Referenzen. Es gibt kein Arbeitszeugnis, 
man gibt den Namen und Kontaktdaten seines letzten Vorgestzen an und der 
potentielle neue Arbeitgeber ruft diesen an... Also man brauch immer 
jemanden der etwas gutes ueber einen erzaehlen kann...


Heute morgen kam einer meiner netten Kollegen und hat mir mitgeteilt das 
wir in 2 - 3 Wochen ein paar Tests durchfuehren wollen. Super, das werde 
ich wohl noch machen. Die Auswertung der Messergebnisse passt 
wahrscheinlich nicht mehr so ganz... Ups.

Liebe Gruesse

von Klaus I. (klauspi)


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Daniel D. schrieb:
> Klaus I. schrieb:
>> Lustiger Gedanke - Aber meistens wirklich unnötig. Wozu künstlich eine
>> kleine Falle einbauen, wo die Typen ohnehin blind durch ein Minenfeld
>> irren?
>
> Das denke ich mir auch... daher lieber ein fuer alle angenehmer Schnitt.
> Wie schon mal gesagt, oft sieht man sich zweimal im Leben. Ich denke das
> wird nicht passieren aber man weiss nie so genau.

Wie gesagt, die haben ihr Fett weg auch wenn sie es jetzt noch nicht 
wissen. Zu allzu viel Engagement beim Abschluss möchte ich auch nicht 
raten. Wer geht ist ohnehin erstmal der Sündenbock für alles mögliche. 
Egal ob man damit überhaupt etwas zu tun hatte oder nicht.

Will heißen: Außerordentliches Engagement nur für die neue Stelle und 
nicht für die alte. Letzteren fällt sicherlich urplötzlich einiges ein, 
was sie die ganze Zeit verbummelt haben - Keine Gnade!

Versuch einfach einen sauberen Abschluß hinzubekommen


> Und hier funktionert alles mit Referenzen. Es gibt kein Arbeitszeugnis,
> man gibt den Namen und Kontaktdaten seines letzten Vorgestzen an und der
> potentielle neue Arbeitgeber ruft diesen an... Also man brauch immer
> jemanden der etwas gutes ueber einen erzaehlen kann...

Jo, gibt es in der Schweiz auch öfters (sogar wenn man eine Wohnung 
mieten möchte). Hat sicherlich Vor- und Nachteile aber erklärt auch den 
Werdegang eines gewissen Kollegen von Dir ;o)

Ein Hoch auf die Zehenatmer! ;o)

von Falk B. (falk)


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@ Klaus I. (klauspi)

>> Ich würde da noch ein paar Gemeinheiten in den Code einbauen, die nur du
>> wieder lösen kannst. Nicht absichtlich, versteht sich

>Lustiger Gedanke - Aber meistens wirklich unnötig. Wozu künstlich eine
>kleine Falle einbauen, wo die Typen ohnehin blind durch ein Minenfeld
>irren?

Eben. Ich war auch mal in einen ähnlichen Situation. Hab dann ganz 
ordentlich alles aufgeschrieben und übergeben, im festen Wissen, daß die 
Chaoten es so oder so vergeigen, egal wie gut die Übergabe ist. War dann 
auch so, wie ich viel später indirekt erfahren habe ;-)

von F. F. (foldi)


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Rückenwind schrieb:
> Denke an eine gute und sauebere Übergabe, die am besten mit einem Plan
> dokumentiert ist.
> Dann kann dir tatsächlich niemand mehr etwas nachsagen.

Als Arbeitnehmer machst du das was die sagen was du tun sollst. Sagen 
sie nichts von einer Übergabe, machst du die auch nicht.
Dann können die dein Wissen nachträglich kaufen.

von Daniel D. (daniel1976d)


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Stimmt...

Wenn mir keiner was von Übergabe sagt dann findet halt keine statt.

Wahrscheinlich ist mein Chef mehr daran interessiert das ich meine 
offenen Projekte so schnell wie möglich abschließe.

LG

von Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)


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Es wird nicht besser, es wird nur anders. Viel Erfolg auf der neuen 
Stelle.

von klausi (Gast)


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Klaus I. schrieb:
> klausi schrieb:
>> Ach, komm schon!
>> Ich würde da noch ein paar Gemeinheiten in den Code einbauen, die nur du
>> wieder lösen kannst. Nicht absichtlich, versteht sich
>
> Lustiger Gedanke - Aber meistens wirklich unnötig. Wozu künstlich eine
> kleine Falle einbauen, wo die Typen ohnehin blind durch ein Minenfeld
> irren?

klar! In meinem letzten Betrieb wars auch so - riesiges Minenfeld, da 
hätten meine Gemeinheiten auch nichts zusätzliches gebracht ;-)

Daniel D. schrieb:
> Stimmt...
>
> Wenn mir keiner was von Übergabe sagt dann findet halt keine statt.
>
> Wahrscheinlich ist mein Chef mehr daran interessiert das ich meine
> offenen Projekte so schnell wie möglich abschließe.

Auch volle Zustimmung.
Nicht dass ich das böse meine, aber: Daniel, du scheinst mir so ein Typ 
zu sein, der ja alles richtig machen will, sich selbst kein 
Sterbenswörtchen zu sagen traut, da ja andere böse werden könnten.
Kennst du das Wort "Moralapostel"? Das sind Leute, die niemals bei Rot 
über die Strasse gehen würden - rein psychologisch, hypothetisch - ohne 
dich zu kennen, käme das deinem Typ ziemlich  nahe.
Würde mir für den neuen Job auch etwas "Hornhaut" zulegen - das hilft - 
um auch gleich mehr respektiert zu werden.
Einfaches Beispiel: Nicht gleich zu allem Ja und Amen sagen. Aber 
vielleicht: Naja, aber.. intellektuell kritisch und hinterfragend sein, 
aber objektiv bleiben.
Mein Gratistipp heute aus meiner jahrelangen Erfahrung ;-)
Gruss,
klausi

von Daniel D. (daniel1976d)


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Hi klausi,

Danke fuer die konstruktiven Worte.

Ja da hast du wahrscheinlich nicht ganz Unrecht.

Von der von dir beschriebenen Hornhaut ist mir hier einiges abhanden 
gekommen, keine Frage.

Hat aber wahrscheinlich damit zu tun das ich bei den banalsten Dingen 
immer Gegenwind bekommen habe. Manchmal denke ich schon aus purer Lust 
Dinge schwierig zu machen. Wenn ich dann schon mal etwas durchgesetzt 
habe, hatte ich lustigerweise sogar recht. Vieleicht ist es das...


Musste vor 6 Wochen ein neues Feature unseres EOL Tester durchsetzen. 
Das Ding kann jetzt erkennen ob die Firmware veraltet ist und Flasht 
automatisch die aktuelle Firmware. Das Feature hat ca. 1000 Dollar 
gekostet.

Davor habe ich mit meinem Chef bestimmt 20 emails hin und her gesendet 
und musste persoenlich in seinem Buero antanzen um das Feature zu 
verteidigen. Er hat immer berechnet das nur n Boards betroffen sind und 
ich diese ja auf meinem Schreibtisch eben mal umflashen koennte. Kosten 
waeren die gleichen.

Ich hab drauf bestanden und irgendwann hat er ja gesagt.

2 Wochen spaeter haben wir herausgefunden das unser Fertiger keine 
weiteren Aenderung implementieren wird, da er seine Firma schliesst. Die 
Anzahl der Boards die nun umprogrammiert werden muessen hat sich somit 
um den Faktor 15 erhoet.

Leider nur ein Beispiel von vielen...

LG

von klausi (Gast)


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Super! Das klingt toll! Jeder würde doch so einen Mitarbeiter wie dich 
haben, der sich gerne ein paar kleine Verbesserungen ausdenkt, die am 
Schluss enorm viel bringen.

Leider gibt's viele unfähige Chefs, so wie deinen (bald Ex Chef). Der 
sieht erstmal mal nur die $1000. Diskutiert lieber Ewigkeiten rum. 
Unverständlich.
Das das aber viele Tausende $ bringt, an das denkt der nicht. 
Wahrscheinlich dann noch minutengenau die Anwesenheit der Mitarbeiter 
kontrollieren (nennt man auch Micromanagement).
So erreichst du bei den Mitarbeitern genau das Gegenteil von Motivation. 
Solche Leute lernen leider nur, wenn man sie ins offene Messer laufen 
lässt.

Nur Mut, ein guter Chef weiss dein Engagement zu schätzen. Ein guter 
Chef kennt auch die "Six Myths About Pay": 
http://maaw.info/ArticleSummaries/ArtSumPfeffer98.htm

Hauptpunkt: Chefs wollen gerne möglichst geringe Personalkosten. Sie 
vergessen oft eine Variable in der Gleichung: Produktivität.
Oder: Personalkosten sind oft nur ein kleiner Teil des Ganzen.

von Daniel D. (daniel1976d)


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Das kann ja alles der Diplomand bald machen...

Jetzt rennt er rum und will brechende Federn mit Dehnungsmessstreifen 
analysieren... Mein Gott, der sollte sich besser um seine Diplomarbeit 
kümmern..

LG

von Cyblord -. (cyblord)


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Daniel D. schrieb:
> Das kann ja alles der Diplomand bald machen...
>
> Jetzt rennt er rum und will brechende Federn mit Dehnungsmessstreifen
> analysieren... Mein Gott, der sollte sich besser um seine Diplomarbeit
> kümmern..

Du wirkst etwas verbittert... Der Mensch ist halt motiviert.

von Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)


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Du hast doch schon die Reißleine gezogen. Also was solls, das Schicksal 
der Firma leiegt doch nicht in deiner Hand. Sauber abtreten, keine 
verbrannte Erde hinterlassen und freundlich zu den exkollegen bleiben.

von Daniel D. (daniel1976d)


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Sorry sollte nicht so hart rüberkommen.
Das war unter dem Gesichtspunkt das er nun schon ab und zu mal jammert 
das es recht viel ist..

Übergabe, usw wird natürlich sauber gemacht. Soviel Professionalität 
muss schon sein.

LG

von Klaus I. (klauspi)


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Daniel D. schrieb:
> Übergabe, usw wird natürlich sauber gemacht. Soviel Professionalität
> muss schon sein.

Klar, aber bitte nicht übertreiben. Konzentrier Dich lieber auf die neue 
Stelle.

Mir wurde vom Vize-Chef nach meiner Kündigung auch ins Gewissen geredet, 
man wäre jetzt mit meiner Performance nicht mehr zufrieden. Das fand ich 
sehr lustig, eigentlich habe halt dann nur das gemacht was der 
Abteilungsleiter gesagt hat. An soetwas wie Übergabe hat dieser gar 
nicht gedacht, läuft ja alles von alleine…

Habe als Nachfolger einen super Kollegen vorgeschlagen und zugesichert, 
dass ich alles machen werde das der Laden weiterläuft. War aber nicht 
interessant. Zum Ende hat er nur noch gemeint, ich soll noch mal kurz 
zusammenschreiben wie hier im Labor alles läuft. Alles klar, oder?

Mit dem Vize-Chef habe ich noch ausgiebig meine Kündigung gefeiert. Und 
weil der Wirt des Irish Pubs die Geschichten so lustig fand, blieben wir 
noch lange nach der Polizeistunde im Lokal. Der Vize-Chef hat nach vier 
Monaten eine neue Stelle angetreten.

von klausi (Gast)


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Leider gibt's immer noch zuviele Leute, die Probleme einer Organisation 
als eigene aufnehmen. Sehr ich tagtäglich.

In Wirklichkeit führt das ja nur zu negativen Effekten:

1. Organisationsprobleme sind Chefprobleme
2. Nimmt man die zu sich, macht man sich selbst das Leben schwer, man 
wird für alle zum Depp
3. Wird einem dafür nicht mal gedankt
4. Werden auch dann zukünftig alle Probleme bei dir abgeladen
5. Sollte es wider Erwarten trotzdem funktionieren: das Lob wird der 
Chef bekommen

Ausnahmen gibt's:
Du hast einen sehr guten (und auch untätigen) Chef, der das belohnt, zu 
schätzen weiss

Wie könnte er sich denn verkaufen, wenn er sagt: ja.. diese 
Organisationsprobleme etc hat eigentlich mein MA gelöst...  Dann kommen 
Chef-Chef langsam Zweifel..

von F. F. (foldi)


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Daniel D. schrieb:
> Jetzt rennt er rum und will brechende Federn mit Dehnungsmessstreifen
> analysieren...

Ich lach mich tot. Gut dass du da weg bist.
Daniel, es gibt so Leute wie dich, die können es, erklären es und alles 
kommt so, wie du es voraus gesagt hast, aber man hört immer und immer 
wieder auf die "Lautsprecher" und Schaumschläger.
Wechsel so lange, bis du bei den richtigen Leuten bist.

von Falk B. (falk)


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@F. Fo (foldi)

>Daniel, es gibt so Leute wie dich, die können es, erklären es und alles
>kommt so, wie du es voraus gesagt hast, aber man hört immer und immer
>wieder auf die "Lautsprecher" und Schaumschläger.

Das ist leider fast überall so. Der einsame Rufer in der Wüste.

von klausi (Gast)


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Falk B. schrieb:
> Das ist leider fast überall so. Der einsame Rufer in der Wüste.

Aber warum?  Das hat doch schon einen psychischen Hintergrund:

zB dem Deutschen zeigen wirs! Und wenn er doch mal recht hat, kriegen 
wir das gar nicht mit.
Oder bestimmte Chefs haben sowas von wenig Aussenwahrnehmung. Dem kannst 
du es 20x erzählen,  hilft das nix. Er hört nur auf sich.

von Le X. (lex_91)


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klausi schrieb:
> Aber warum?  Das hat doch schon einen psychischen Hintergrund:

Ja hat es.

Der "einsame Rufer" ist meist nicht der Held für den er sich hält 
sondern ein kleiner Angestellter der das Große Ganze weder kennt noch 
bewerten kann aber sich selbst für den Held der Arbeit hält.

Es mag zwar schick sein Managern und Personalern generelle Unfähigkeit 
zu unterstellen, grad hier in diesem Forum.
Oft beruht diese Einschätzung aber einfach nur auf einem simplen, nur 
allzu menschlichen Trugschluß: Die eigene soziale Gruppe wird erhöht 
während andere als minderwertig wahrgenommen werden.

Da fällt mir mein Spezl aus der Produktion letztens ein: "Die 
Großkopferten in der Entwicklung tun den ganzen Tag nichts und fragen 
kann man die auch nichts".
Selbes Phänomen nur sind hier wir Entwickler der unfähige "Feind" und 
der Bandarbeiter der edle Retter des Betriebes.

Es gibt aber Abhilfe: nennt sich Reflektion.

: Bearbeitet durch User
von Nop (Gast)


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Le X. schrieb:

> Selbes Phänomen nur sind hier wir Entwickler der unfähige "Feind" und
> der Bandarbeiter der edle Retter des Betriebes.

Eine andere Abhilfe ist es, mal mit diesen Leuten zu REDEN. Ich entsinne 
einen Fall bei BMW, wo ein Bandarbeiter einige tausend Euro Prämie für 
einen Verbesserungsvorschlag bekommen hat, der schlichtweg darin 
bestand, ein überflüssiges Bodenblech wegzulassen.

Das hatte wohl in einer früheren Entwurfsphase mal eine Funktion, dann 
hat sich was geändert, die Funktion fiel weg, aber das ist keinem 
aufgefallen, und das Blech blieb im CAD-Programm.

Die Leute in der Produktion mögen nicht studiert haben, aber sie sehen 
die Dinge aus einem anderen Blickwinkel, und deswegen fallen ihnen 
mitunter Sachen auf, die das Engineering übersieht. Und seien es Sachen, 
die gleichwertig sind, aber eine Realisierung verursacht weniger 
Arbeitsaufwand bei der Produktion als eine andere.

von Daniel D. (daniel1976d)


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Danke nochmals fuer die netten Worte... :)

Heute morgen ein email erhalten das er mit den Dehnungsmessstreifen kein 
Stueck weiter ist... bleibt es an mit haengen. :)

: Bearbeitet durch User
von Martin S. (sirnails)


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Schön - Du hast die Kurve gekriegt!

In meiner alten Firma hatte ich eine ähnliche Situation. Mein Ex-Chef 
war irgendwie von Frauen so angetan; die können alles besser, machen 
alles besser, und wenn Frauen mehr in technischen Berufen wären, dann 
würde es einen Technologieschub geben. Irgend ein nicht überwundener 
Ödipus-Komplex halt.

Er hatte eine MAin - nennen wir sie Juliane; in die war er förmlich 
verliebt. Sie war dumm wie 5m Feldweg, aber er hatte an ihr so einen 
Narren gefressen.

Sie wurde schwanger (KFZ-Mechatronikerin als Elektrotechnik-Techniker 
angestellt) und war weg. Die vakante Stelle wurde dann mit mir besetzt - 
zumal er für Neuentwicklungen Unterstützung von einem EIng wollte.

Das alles lief solange gut, bis er eines morgens mir gegenüber komisch 
wurde. Gut - ich war nicht mehr sonderlich motiviert, weil ich eh nur 
irgendwelche Handlangertätigkeiten machen sollte. Den Rest musste er 
selbst machen, oder hat bis ins kleinste Detail vorgegeben, wie etwas zu 
machen ist, weil er einen ausgeprägten Kontrollzwang hatte. 
Selbstständiges Arbeiten war dort überhaupt nicht möglich, denn der Chef 
war ein ganz ganz übler Vertreter der Sorte "Nur wie ich das mache, ist 
es gut." Selbst wenn ich dann sagte: So läuft das nicht. Das kann so auf 
Dauer nicht gut gehen, weil Sie falsche Annahmen treffen und das Bauteil 
XYZ in der Realität das gar nicht überlebt" wurde ich ignoriert, obwohl 
ich allzu oft recht damit hatte.

Wie dem auch sei ... nachdem er über Tage hinweg immer komischer wurde, 
ahnte ich schon etwas: Juliane will zurückkommen.

Sie kam dann auch tatsächlich wieder. Von heute auf morgen hat sie sich 
breit gemacht, hat alle Kompetenz an sich gerissen und hatte sozusagen 
des Chefs Segen. Ständig hat sie irgendwelche Bockmiste gebaut (z.B. 
eine sehr eilige Expressbestellung einfach mal in die Schweiz statt 
innerhalb von Deutschland geschickt - das sollte man doch merken, wenn 
man für eine Sendung nach Deutschland eine Ausfuhranmeldung macht????), 
Geräte falsch aufgebaut, Protokolle für die TS14949 vergessen, ganze 
Chargen mit falschen Geräteetiketten (bei baugleichem Gehäuse) 
etikettiert u.v.m.

Nichts, was sie tat, änderte etwas daran, dass sie des Chefs Liebling 
war.

Zu kündigen war die beste Entscheidung meines Lebens. Ich bereue es 
keine Sekunde.

Manchmal ist so eine sich ändernde Situation genau der Arschtritt, den 
man braucht. Es ist erstaunlich, wie lange man ausgesprochen unzufrieden 
mit seiner Arbeit sein kann, bis man endlich die notwendige Konsequenz 
zieht.

Und eines habe ich gelernt: Wann immer es neben dir eines Chefs Liebling 
gibt, hat man immer verloren. Egal was man macht. Und ist man in so 
einem Betrieb: Schnell wegrennen. Alles andere hilft nichts.

von Qwertz (Gast)


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Daniel D. schrieb:
> bleibt es an mit haengen. :)

Aber nicht mehr lange... :-)
Glückwunsch zum Ausstieg bei der Klitsche und zum Wechsel, es kann ja 
nur besser werden!

von Nop (Gast)


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Das mit den Dehnungsstreifen wird so trivial NIE funktionieren. Von der 
Kraft auf die Dehnung zu rechnen ist einfach, aber er will ja offenbar 
aus der Dehnung die Kraft haben.

Das Herumjackeln wird zu höheren Meß-Schwankungen führen, und um das 
auszugleichen, wird er das System steifer machen. Das hilft 
vordergründig, aber dadurch wird es mathematisch gesehen noch schlechter 
konditioniert, und er wird sich Eigenwerte nahe null einfangen, was die 
Meßungenauigkeiten nur noch verstärkt.

Dann wird er beim Lösen der Gleichungssysteme numerisch scheitern und 
völlig absurde Ergebnisse mit immensen Scherkräften rauskriegen. Die 
Lösung dazu lautet Singulärwert-Abschneidung, und spätestens wenn Du ihm 
das erzählst, wird sein Kopf explodieren.

Übrigens hatten die Stories aus der Firma ja beträchtlichen 
Unterhaltungswert, der künftig dann fehlen wird. ;-)

von Qwertz (Gast)


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Nop schrieb:
> Übrigens hatten die Stories aus der Firma ja beträchtlichen
> Unterhaltungswert, der künftig dann fehlen wird. ;-)

Stimmt, das hatten sie wirklich. Quasi Dilbert in Down Under.

von Daniel D. (daniel1976d)


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Danke nochmals... speziell fuer die Geduld bis hier durchzuhalten...

Im Nachhinein muss ich ja selber lachen... aber wenn man in der 
Situation ist, ist es nicht so lustig.

> Wann immer es neben dir eines Chefs Liebling gibt, hat man immer verloren. > 
Egal was man macht. Und ist man in so einem Betrieb: Schnell wegrennen.
> Alles andere hilft nichts.

Dummerweise bin nicht nur ich in der Situation, sondern meine Frau auch. 
Ihr Chef hat eine neue Sekretaerin und diese ist Chefs Liebling und sie 
macht sich sehr sehr breit... nun gut bei mir ist es ja nur noch 
begrenzt. Aber das ist eine andere Baustelle.

Nop schrieb:
> Dann wird er beim Lösen der Gleichungssysteme numerisch scheitern und
> völlig absurde Ergebnisse mit immensen Scherkräften rauskriegen. Die
> Lösung dazu lautet Singulärwert-Abschneidung, und spätestens wenn Du ihm
> das erzählst, wird sein Kopf explodieren.

Ich musste so lachen ... Selbst mein Kopf explodiert ... aber mal sehen 
wie wir das hinkriegen. Haben hier ja 5 Maschbauer rumsitzen. Da wird ja 
wohl einer dabei sein der Ahnung hat ?!?

Keine Panik... werde bis zum letzten Tag berichten... wenigstens etwas 
lustiges fuer die Nachwelt.

LG

von Daniel D. (daniel1976d)


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Ach ja wir reden ueber Blattfedern... wenn das wichtig ist.

von Nop (Gast)


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Daniel D. schrieb:
> Ach ja wir reden ueber Blattfedern... wenn das wichtig ist.

Oh-oh. Klingt übel, weil steifes System. Die haben die unangenehme 
Eigenschaft, daß die Rechnung von Kraft auf Dehnung numerisch gutartig 
ist, umgedreht aber fies.

Ist ja auch logisch, denn "steifes System" heißt ja nix anderes, als daß 
eine große Kraft nur eine kleine Wegdistanz bewirkt. Man multipliziert 
also mit einem kleinen Wert nahe null. Umgedreht muß man durch eben 
diesen kleinen Wert dividieren, und das ist numerisch gesehen nicht so 
toll.

von Daniel D. (daniel1976d)


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Danke..

Na ja, das sollte nicht wirklich mein Problem sein. Ich stell nur die 
Messtechnik zur Verfuegung... :)

Situation ist die, das wir an einem Anhaenger insgesamt 4 Blattfedern 
haben. Rechts  links  vorn / hinten... und die hinteren Blattfedern 
brechen oft an einer bestimmten Stelle.

So wie es aussieht will der verantwortliche Mitarbeiter an dieser Stelle 
an der vorderen und hinteren Blattfeder ein paar Dehnungsmesstreifen 
anbringen um so vergleichen zu koennen.

LG

von Pandur S. (jetztnicht)


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Ist ja auch logisch, denn "steifes System" heißt ja nix anderes, als daß
eine große Kraft nur eine kleine Wegdistanz bewirkt. Man multipliziert
also mit einem kleinen Wert nahe null. Umgedreht muß man durch eben
diesen kleinen Wert dividieren, und das ist numerisch gesehen nicht so
toll.


Nee. das ist in der Praxis gut machbar. Einfach rueckwaerts statisch 
kalibrieren. DMS aufkleben, einen sehr empfindlichen Lock-in verwenden, 
und mal eine Reihe durchgehen 0, 5, 10, 15, 20, 25, 30kg oder aehnlich.
Mit einem Lock-in kann man sehr rauscharm bis in die nV runter messen. 
Bei einem Frequenzbereich ungleich DC muss man sich vielleicht etwas 
mehr anstrengen.

Ja. ohne Lock-in gibt's fast nur Rauschen.

: Bearbeitet durch User
von Daniel D. (daniel1976d)


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Halloechen...

Wollte mich nochmal kurz melden.

So, am Montag Kuendigung eingereicht. Mein Chef war reichlich kuehl.
Eine Uebergabe wurde noch nicht besprochen bzw organisiert. Bisher soll 
ich weiter an meinen Projekten arbeiten plus einen Testbericht 
verfassen.

Ich hab mich gestern Abend kurz mit dem Diplomaden unterhalten...

Nun ist auch vieles klarer. Geplant ist das mein Chef 2018 in Rente 
geht.
Dann wird unser jetziger Plant Manager diese Position uebernehmen und 
der Diplomand wird seine zweite Hand. (In)offiziell waere er dann 
Engineering Manager. Plant Manager und Diplomnad sind bestens 
befreundet.

LG

von F. F. (foldi)


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Dann war der Absprung gerade richtig.

von Falk B. (falk)


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@ Daniel Duesentrieb (daniel1976d)

>Dann wird unser jetziger Plant Manager diese Position uebernehmen und
>der Diplomand wird seine zweite Hand. (In)offiziell waere er dann
>Engineering Manager. Plant Manager und Diplomnad sind bestens
>befreundet.

Und dann geht der Spaß erst richtig los, denn dann ist der Dipolmand, 
der in der Praxis nie wirklich was solides geleistet hat, dafür aber 
immer "tolle" Ideen hatte, Chef, und wird mit seiner hemdsärmeligen Art 
für viel Spaß bei seinen Leuten sorgen.

Das Peter-Prinzip ist allgegenwärtig und gnadenlos.

: Bearbeitet durch User
von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Daniel D. schrieb:
> So, am Montag Kuendigung eingereicht.

Gratulation!

Jetzt beginnt dein wichtigster Zeitabschnitt in der Firma. Verkünde 
überall, vom Chef bis zu Kloputzer, dass das eine tolle Firma ist, in 
der du eine tolle Zeit hattest. Das du bedauerst zu gehen, aber die 
äußeren Umstände mit deiner Frau (denk dir was aus) ...

Jetzt ist die Zeit für Legendenbildung. Sieh zu, dass du Kontrolle 
darüber bekommst.

Verkünde weiterhin, dass die Übergabe läuft. Dass ABC und XYZ schon 
jetzt bescheid wissen wie man was macht - ganz egal ob das stimmt, ob 
was übergeben wurde oder nicht.

Wichtig ist nicht die Wahrheit, sondern was in den Köpfen der Leute 
hängenbleibt. Das sollte sein: DD hat alles übergeben, DD findet die 
Firma ganz toll. DD hat sich bis zur letzten Minute gekümmert.

Dann gehst du am letzten Tag rum, verabschiedest dich von jedem, 
erzählst jedem wie toll die Übergabe mit XYZ und ABC gelaufen ist, das 
man sich sicher wiedersehen wird, nimmst deinen Karton und ziehst mit 
einem Grinsen und fröhlichen Liedchen auf den Lippen ab.

Zuhause ziehst du dir ein gutes Bier rein, schreist einmal laut FUCK 
YOU, und gut ist.

> Mein Chef war reichlich kuehl.

Schön freundlich bleiben und ihm ab jetzt nur sagen, dass die Übergabe 
läuft, er eine tolle Firma hat und du nur wegen der äußeren Umstände 
"Sie wissen ja, meine Frau ...".

> Eine Uebergabe wurde noch nicht besprochen bzw organisiert.

Wie gesagt, dann simuliere eine. Behaupte schon ab morgen, dass 
Übergaben laufen und ab nächster Woche, dass welche stattgefunden haben. 
Notfalls wedelst du mit etwas Papier das du geschrieben hast und 
erzählst der Putzfrau wie man das Licht am Teststand einschaltet.

> Bisher soll
> ich weiter an meinen Projekten arbeiten plus einen Testbericht
> verfassen.

Mach.

> Ich hab mich gestern Abend kurz mit dem Diplomaden unterhalten...

Wünsch ihm Glück für seine Zukunft.

> Dann wird unser jetziger Plant Manager diese Position uebernehmen und
> der Diplomand wird seine zweite Hand. (In)offiziell waere er dann
> Engineering Manager. Plant Manager und Diplomnad sind bestens
> befreundet.

Der Diplomand muss selber wissen für wen er sich bückt und den Arsch ... 
Wir verstehen uns. Das du in der Firma in den nächsten Wochen 
verbreitest wie toll du die Freundschaft zwischen Diplomand und Plant 
Manager findest versteht sich von selbst. Toll wie dick die Zwei sind. 
Würde dich nicht wundern wenn die gemeinsam aufsteigen wenn der Chef in 
Rente geht.

Alles immer nach dem Motto, ein bisschen Spaß muss sein.

von Daniel D. (daniel1976d)


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Das gefällt mir... ?

Ich bin schon guter Laune und dein Vorschlag gefällt mir sehr gut. 
Besser so als verbittert rumzulaufen. Nützt ja jetzt sowieso nichts 
mehr.
Ich habe heute Nachmittag zufällig meinen Chef getroffen. Ich glaube der 
nimmt das sportlich... Aber kann auch Fassade sein.

Gerüchte sagen das dem Diplomanden die Hose flattert, denn ihm ist klar 
das man ihn wegen der Übergabe fragen wird.

Wie gesagt... kein Stress...

von Klaas Klever (Gast)


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Hannes versteht das Spiel. Klasse!
Dazu noch ein sauberes Übergabe Protokoll, dass zum Abschluss an alle 
beteiligten Mitspieler geschickt wird.

von klausi (Gast)


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Ach, am Schluss noch alle in den A.... kriechen wäre zwar nicht meine 
Methode, aber warum nicht.

Hab's anders gemacht: in der Klitsche wo ich vorher war, hatte ich das 
Chaos oft angesprochen. Und ich mich ins Zeug gelegt und bis zum Schluss 
normal/sauber gearbeitet. In das Minenfeld brauchte ich nicht zusätzlich 
noch eine Gemeinheit einbauen.
Hatte offen gesagt, dass ich nun bei meinem Profil ein weit besseres 
Angebot hatte.
Zum Schluss hab ich denen noch viel Glück gewünscht. Auch andere 
Kollegen haben gekündigt, mehrere.
Mein Timing war perfekt, ein Kollege hat 1 Woche vor mir gekündigt, ich 
sendete meine Kündigung noch schön genau vor dem Monatsletzten 
eingeschrieben an die Firma, zum Schluss genoss ich noch fast 4 Wochen 
Urlaub und Überzeitabbau.
Firma gibt's nicht mehr wurde übernommen, bzw die Muttergesellschaft für 
viel Geld die Verbindlichkeiten und Schulden übernommen (Aktiva und 
Passiva) und 3 Monate nach mir sind einige Chefs auch gegangen worden 
oder sind gegangen.

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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klausi schrieb:
> Ach, am Schluss noch alle in den A.... kriechen wäre zwar nicht meine
> Methode, aber warum nicht.

Das ist kein Arschkriechen, das ist einen gepflegten Abgang machen. 
Arschkriechen ist das was der Diplomand mit dem Plant Manager macht, 
oder macht der Plant Manager es mit dem Diplomanden? :)

Beitrag #5150227 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Smile (Gast)


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Daniel D. schrieb:
> ?

Kraaas, wie hast Du Gesicht hinbekommen?

von Daniel D. (daniel1976d)


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Hab vom Handy geschrieben...


Obwohl der Laden so bekloppt ist und ich bei meinem Manager auch nicht 
wirklich sicher bin, will ich gepflegt abtreten.

Fallen gibt es genug... und selbst wenn ich dem Diplomand alles 
ordentlich uebergebe wird der panisch rumrudern...


Denn hier herrscht gerade voll das Chaos...

Um dem Diplomand die Arbeit ein wenig zu erleichtern hat unser Manager 
ihm erlaubt einen Tag in der Woche von zu Hause aus zu arbeiten. Nun ist 
unser CEO aus dem Urlaub zurueck und hat das rueckgaengig gemacht. Man 
kann sich vorstellen wie motiviert der jetzt ist....

Egal, ich zaehl meine Tage... :)

von F. F. (foldi)


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Du bist doch schon gar nicht mehr da und ob du irgendwas ordentlich 
übergibst oder nicht,  sollte dir egal sein. Du machst noch gerade mal 
das, was du machen sollst und musst. Wenn sie dir nicht sagen, dass du 
eine Übergabe vorbereiten sollst und dir nicht die Zeit und freie Hand 
geben, scheiß drauf.
Nicht  dein Problem.

von klausi (Gast)


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F. F. schrieb:
> scheiß drauf.
> Nicht  dein Problem

So sehe ich das auch!
Du wirst doch hoffentlich nicht auch noch Samariter spielen für die 
Firma?
...
Die sollen zusammen mit ihrem Chaos untergehen, lass doch ihnen den 
Lerneffekt - sie wissen es sowieso besser als du. Sinkende Schiffe soll 
man verlassen, und tote Gäule nicht reiten.

von Pandur S. (jetztnicht)


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Bei irgendwelchen Rettungsaktionen auf Vorauszahlung bestehen....

von Cyblord -. (cyblord)


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Also nach kompletter Lektüre sehe ich die Rolle des TE nicht so positiv 
wie der Rest hier anscheinend.

Daniel D. schrieb:
> Der Diplomand hat jetzt zwei Planinen gemacht und diese bestellt. Hab da
> natuerlich drueber geschaut und sollte ok sein. Jedoch ist es nicht das
> gleiche wenn man es selber macht.

Das klingt als wärst du unfähig Arbeiten zu delegieren. Es tut dir 
förmlich weh wenn es nicht so gemacht wird wie DU willst.

> Einige Dinge die ich vorgeschlagen
> habe und die auch erprobt sind hat er nicht umgesetzt. OK, ich hab fuer
> mich entschieden das ich ihn einmal darauf aufmerksam mache und ihn
> danach laufen lasse.

Ein PL sollte eben kein Micromanagement machen. Wenn du dem Diplomanden 
die Arbeit nicht zutraust, musst du ihn mehr kontrollieren und im 
Zweifel Dinge verbindlich vorgeben. Das ist dann aber keine Arbeit eines 
PL sondern eines Betreuers/Ausbilder. Musst halt dann beides sein. Aber 
nicht Wischi-Waschi nach dem Motto: "Er kanns nicht aber ich lass es mal 
höhöhö".

> Dann waren wir zusammen auf einer Elektronikmesse und danach kam er dann
> mit der Idee die Fertigung 'In-House' machen zu wollen. Jemand sollte
> doch mal durchrechnen ob das eventuell guensteiger ist oder wenigstens
> kostenneutral. Wie ich das Management kenne wird seine Idee auf
> wohlwollende Ohren treffen. Ich weiss gar nicht wohin mit so einer
> Bestueckungsmachine... die stellt man sicher nicht in einer dreckigen
> Fabrikhalle auf...

OMG jemand außer dir hatte eine Idee und suchst Gründe es nicht 
umzusetzen anstatt Möglichkeiten der Realisierung -> ganz schlechter 
Stil.
Entweder es gibt gewichtige sachliche Argumente dagegen -> vortragen und 
gut ist. Aber ein gejammer wie "die stellt man sicher nicht in einer 
dreckigen Fabrikhalle auf..." ist ja peinlich.

Alles in allem merkt man deutlich dass du absolut ungeeignet als PL 
bist. Ich denke viele deiner Probleme sind hausgemacht und sind nicht 
die Schuld des Chefs oder der Firma.
Du siehst ja auch, du wirst anscheinend nicht besonders vermisst.

von Daniel D. (daniel1976d)


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Dann hast du anscheinend nicht wirklich alles gelesen...

Ja du hast schon recht wenn du da eine Menge Gejammer siehst..

Situation in der Firma ist zusammenfassend die:

Ich sag rechts und begründe es. Diplomand sagt links. Ja er sagt das 
vielleicht auch "lauter und mein Chef sagt ... ok links. Weil es ist was 
er hören will egal ob es technisch Sinn macht.

Dann vergiss bitte nicht die Wirkung von ständiger Wiederholung. Die 3 
Lenker verbringen jeden Arbeitstag mindestens 2 Stunden am Tag 
miteinander. Ich seh meinen Manager oft nur 15 Minuten pro Woche.

Dinge vorgeben? Siehe oben.. Ich bin PL mit höchstens beratender 
Funktion, mehr nicht.

Und das mit der Fabrikhalle war nur ein Beispiel welches ich auch nur 
hier aufgeführt habe. Machen wir es einfach. Die Linie wäre max 5 Wochen 
im Jahr am  laufen. Danach hätten wir Lagerung was wir aber nicht 
wollen... Das sollte als Begründung doch reichen..

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Daniel D. schrieb:
> Dann hast du anscheinend nicht wirklich alles gelesen...

Doch doch.

> Ich sag rechts und begründe es. Diplomand sagt links. Ja er sagt das
> vielleicht auch "lauter und mein Chef sagt ... ok links. Weil es ist was
> er hören will egal ob es technisch Sinn macht.

Wenn du keine Entscheidungen treffen darfst bist du auch kein PL.
Oder hat der Diplomand einfach bessere Argumente? Denn deine Argumente 
schienen bislang nicht so fundiert.

> Dinge vorgeben? Siehe oben.. Ich bin PL mit höchstens beratender
> Funktion, mehr nicht.

Also einfach kein PL. Warum machst du dir dann sorgen? Wenn du nur 
beraten sollst aber die anderen die Entscheidungen treffen ist es auch 
nicht dein Problem. Dazu muss man sich auch mal auf die Hinterbeine 
stellen und das so kommunizieren. Ich bin auch PL und ich würde niemals 
für etwas die Verantwortung übernehmen das ist gar nicht entschieden 
habe oder entscheiden darf. Das macht auch niemand.

>
> Und das mit der Fabrikhalle war nur ein Beispiel welches ich auch nur
> hier aufgeführt habe.

Ein Beispiel welches aber schön gezeigt hast, dass du nur rumzickst 
anstatt valide Argumente anzuführen.

> Machen wir es einfach. Die Linie wäre max 5 Wochen
> im Jahr am  laufen. Danach hätten wir Lagerung was wir aber nicht
> wollen... Das sollte als Begründung doch reichen..
Warum kam die Begründung dann nicht sofort sondern erst irgendein 
Unsinn? Machst du das bei deinem Chef auch so? Natürlich wird man so 
nicht ernst genommen.
Und warum eigentlich "einfach"? Du sollst die Idee nicht so einfach wie 
möglich abschmettern, sondern wohlwollend erwägen und durchdachte 
Argumente für deine Entscheidung anbringen.

Es ist doch so, du hast Gedanklich schon zwei Lager: DU und alle anderen 
wie Chef und Diplomand.
Die küngeln nur und haben sowieso nur doofe Ideen. Genau auf diesem 
Standpunkt bist du. Daraus leiten sich alle Handlungen deinerseits ab.
Sozial ebenfalls isoliert wie es scheint. Alle anderen kommunizieren 
viel und offen miteinander. Du sehr selten und wenn dann Gemecker und 
Gezeter.
Mit so jemandem kann man nicht arbeiten. Ich denke nicht dass du im 
neuen Job mehr Glück hast. Du findest sicher schnell wieder ein paar 
böse Leute die ins gegnerische Lager verorten kannst.

: Bearbeitet durch User
von Klaus I. (klauspi)


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Cyblord -. schrieb:
> Daniel D. schrieb:
>> Machen wir es einfach. Die Linie wäre max 5 Wochen
>> im Jahr am  laufen. Danach hätten wir Lagerung was wir aber nicht
>> wollen... Das sollte als Begründung doch reichen..
> Warum kam die Begründung dann nicht sofort sondern erst irgendein
> Unsinn?

Die meisten Leute können das aus dem Geschriebenen herauslesen. Und 
jetzt nerve bitte jemand anderen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Klaus I. schrieb:

> Und
> jetzt nerve bitte jemand anderen.
Spinnst du?

1.) Ich rede gar nicht mit dir!

2.) Ist hier jetzt nur noch eine einzige Meinung erlaubt?

: Bearbeitet durch User
von Niemand (Gast)


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Jetzt kommt hier doch noch ein Quer- oder Andersdenker > Cyblord ---- 
(cyblord)
Kannst oder willst du die glasklare Situation nicht verstehen?
Alle User hier sind sich mit dem TO einig - nur du nicht?!

Wie will man als einziges und "kleines" Elektroniker-"Licht" seiner 
Führung aus großkopferten Vetternwirtschaftlern Moral und Manieren 
beibringen, wenn die das selber nicht kapieren?

Einer hat es dort wohl nun erst kapiert, wenn er dem Jungsprutz 
(Diplomanden) den Homeoffice-Tag strich.

Gegen unfähige Führungs- wie Fachleute und deren Handlanger kommt man 
nicht an, nur mit so einer Kündigung! Und nun hat es wohl doch einer, 
wenn auch recht spät kapiert.

Alle anderen Kasperle machen ihre sinnfreien Spielchen dort fröhlich 
weiter.
In so einem Laden macht es keinen Sinn seinen Status festigen oder 
durchsetzen zu wollen.

Das Prinzip der Vetternwirtschaft lässt sich nicht so einfach 
reparieren, dazu muß es erst richtig und gewaltig krachen gehen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Niemand schrieb:
> Jetzt kommt hier doch noch ein Quer- oder Andersdenker > Cyblord ----
> (cyblord)
> Kannst oder willst du die glasklare Situation nicht verstehen?
> Alle User hier sind sich mit dem TO einig - nur du nicht?!

Ja die Einigkeit hier ist geradezu herzerweichend. Aber aus dem 
Ausführungen des TE kann ich das, wie gesagt, so nicht nachvollziehen. 
Und dabei kennen wir die Geschichte der Andern Seite noch nicht mal.

> Wie will man als einziges und "kleines" Elektroniker-"Licht" seiner
> Führung aus großkopferten Vetternwirtschaftlern Moral und Manieren
> beibringen, wenn die das selber nicht kapieren?

Natürlich könnte es sein dass sich wirklich alle anderen mittels 
Vetternwirtschaft gegen den TE verschworen haben und permanent die 
falschen Entscheidungen treffen und die gute und richtigen 
Entscheidungen des TE einfach ignorieren.
Natürlich könnte man in diesem Szenario nicht viel ausrichten.

Nur es wäre halt auch möglich dass sie das alles doch nicht so darstellt 
in Wirklichkeit. Denn die Ausführungen des TE machen auf mich absolut 
keinen souveränen Eindruck und bestärken meinen Verdacht, er könnte das 
Problem sein und eben nicht alle anderen.

von Klaus I. (klauspi)


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Natürlich ist die Darstellung des TO hier einseitig und stellt nicht die 
gesamte Historie oder Probleme detailliert da, so wie es Herr cyblord 
gerne hätte.
Andererseits ist jetzt das Gegenteil herauslesen zu wollen eher im 
Bereich Wahnvorstellungen anzusiedeln.

von Daniel D. (daniel1976d)


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Natürlich ist meine Darstellung einseitig und subjektiv...

Ich bin auch nicht der Meinung das mein Weg der einzig richtige Weg ist 
und ich die Weisheit mit dem Löffel gefressen habe. Wahrscheinlich bin 
ich auch nur ein ganz durchschnittlicher Ingenieur.

Aber die Konstellation dieser 3er Gruppe steuert und lenkt den 
technischen Bereich wie sie wollen. Stimmt schon in dieser Gruppe bin 
wahrscheinlich ich das Problem.

Und zum Projektleiter.. wurde auch schon gesagt das ich bestimmt wurde. 
Ich habe immer Ressourcen und verfügbare Zeit bemängelt. Habe Plan B 
ausgearbeitet welcher auf heftige Kritik gestoßen ist. Natürlich hätte 
ich ablehnen können aber dann hätte ich ich direkt meinen Hut nehmen 
können.

Natürlich kann man überall das Haar in der Suppe finden.. aber es ist 
müßig das zu diskutieren...

von Cyblord -. (cyblord)


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Klaus I. schrieb:

> Natürlich ist die Darstellung des TO hier einseitig und stellt nicht die
> gesamte Historie oder Probleme detailliert da, so wie es Herr cyblord
> gerne hätte.

Warum so hämisch? Es ist natürlich dass man von einer Person nur eine 
Seite der Geschichte hört, aber genau darum sollte man dieser Seite 
nicht uneingeschränkt glauben, auch wenn sie das eigene Weltbild 
vielleicht stützt.

Argumentativ hast du meinen Ausführungen bisher nichts entgegenzusetzen. 
Nur hämische Unflätigkeiten.

> Andererseits ist jetzt das Gegenteil herauslesen zu wollen eher im
> Bereich Wahnvorstellungen anzusiedeln.

Warum denn Wahnvorstellungen? Ich denke sein Chef würde hier genau das 
Gegenteil schreiben. Und wer hätte dann Recht?

von Klaus I. (klauspi)


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Cyblord -. schrieb:
> Warum so hämisch? Es ist natürlich dass man von einer Person nur eine
> Seite der Geschichte hört, aber genau darum sollte man dieser Seite
> nicht uneingeschränkt glauben, auch wenn sie das eigene Weltbild
> vielleicht stützt.

"Warum so hämisch" fragte cyblord :oD

Ach, jetzt weißt Du schon was ich glaube und was mein Weltbild ist?

> Argumentativ hast du meinen Ausführungen bisher nichts entgegenzusetzen.

Klar, argumentativ hast Du auch noch nichts sinnvolles gebracht. 
Abgesehen von den verwirrten Spekulationen eines frustrierten 
Individuums.

>> Andererseits ist jetzt das Gegenteil herauslesen zu wollen eher im
>> Bereich Wahnvorstellungen anzusiedeln.
>
> Warum denn Wahnvorstellungen? Ich denke sein Chef würde hier genau das
> Gegenteil schreiben.

Soso, du denkst dir das so und dann ist es auch so? – QED

Hast Du heute zuviel Zeit?

Ich nicht, deswegen EOD

von Daniel D. (daniel1976d)


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Hallo Cyblord... Natürlich könnte es auch alles anders sein wie von mir 
beschrieben usw. Du kannst es nicht prüfen und das ist natürlich 
schade..

Nehm  doch einfach an es ist so wie von mir beschrieben dann könntest du 
doch wenigstens ein paar konstruktive Tips zum guten geben... wenn es 
mir nicht hilft dann wenigstens vielleicht irgendjemand anderem... 
eventuell mal später


Oder bist du eventuell mein Chef... Kategorisch ersteinmal Gegen alles, 
speziell wenn es von mir kommt

: Bearbeitet durch User
von Feldstecher (Gast)


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> Sozial ebenfalls isoliert wie es scheint. Alle anderen kommunizieren
> viel und offen miteinander. Du sehr selten und wenn dann Gemecker und
> Gezeter.
> Mit so jemandem kann man nicht arbeiten.
Sprichst du grad von Cyblord?!

Oh, sorry, du bists ja...

von Feldstecher (Gast)


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Zur Uebergabe, du kannst ja ein paar Termine ansetzen "Uebergabe Projekt 
xy" mit Chef in Copy. Das Weitere muss dann vom Diplomanden oder Chef 
ausgehen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Klaus I. schrieb:
> "Warum so hämisch" fragte cyblord :oD

Ja, und? Die Antwort?

> Ach, jetzt weißt Du schon was ich glaube und was mein Weltbild ist?
Ich schrieb "vielleicht". Es macht den Eindruck als passe dir die 
Geschichte des TE sehr gut in dein Weltbild.

> Klar, argumentativ hast Du auch noch nichts sinnvolles gebracht.
> Abgesehen von den verwirrten Spekulationen eines frustrierten
> Individuums.

Ohne Beleidigungen geht es nicht? Was soll das?

> Soso, du denkst dir das so und dann ist es auch so? – QED

Ich gebe es zu bedenken. Was ist daran so verkehrt? Was hast du für ein 
komischen Diskussionsstil? Redest du im echten Leben auch so?

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Daniel D. schrieb:
> Hallo Cyblord... Natürlich könnte es auch alles anders sein wie von mir
> beschrieben usw. Du kannst es nicht prüfen und das ist natürlich
> schade..

Jeder hat nun mal seine eigene Sicht auf die Dinge. ich sage ja nicht 
dass du lügst.
Aber was denkst du wie würde dein Chef oder der Diplomand die Geschichte 
erzählen? Und würden die dann aus deiner Sicht lügen?

> Nehm  doch einfach an es ist so wie von mir beschrieben dann könntest du
> doch wenigstens ein paar konstruktive Tips zum guten geben... wenn es
> mir nicht hilft dann wenigstens vielleicht irgendjemand anderem...
> eventuell mal später

Ich denke das habe ich schon.

> Oder bist du eventuell mein Chef... Kategorisch ersteinmal Gegen alles,
> speziell wenn es von mir kommt

Bisher habe ich nur von dir gelesen dass alle Ideen und alle Umsetzungen 
des Diplomanden total doof sind. Und alle Entscheidungen des Chefs 
sowieso. Vielleicht musst du dich in dieser Hinsicht auch mal an der 
eigenen Nase packen. Gingst du WIRKLICH objektiv mit Vorschlägen dieser 
beiden um?
Hast du dich wirklich bemüht das Projekt umzusetzen und mit den beiden 
Zusammenzuarbeiten oder hast du die Situation vielleicht auch 
willentlich eskalieren lassen weil du den Eindruck hattest nicht genug 
gehört zu werden?

> Zur Uebergabe, du kannst ja ein paar Termine ansetzen "Uebergabe Projekt
> xy" mit Chef in Copy. Das Weitere muss dann vom Diplomanden oder Chef
> ausgehen.

Wieso das? Wer einen Termin macht muss sich auch kümmern.

: Bearbeitet durch User
von Qwertz (Gast)


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Cyblord als Projektleiter wäre für mich ein sofortiger Kündigungs- oder 
zumindest Versetzungsgrund. Himmelherrgott nochmal, ist der Mann 
verbohrt!

von Cyblord -. (cyblord)


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Qwertz schrieb:
> Cyblord als Projektleiter wäre für mich ein sofortiger Kündigungs- oder
> zumindest Versetzungsgrund.

Keine Sorge. Dich würde niemand aufhalten.
Aber meistens gehen gerade solche vollmundigen Schreihälse wie du, als 
letztes und buckeln noch bis zum bitteren Ende. Hunde die bellen usw.

: Bearbeitet durch User
von Qwertz (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Keine Sorge. Dich würde niemand aufhalten.
> Aber meistens gehen gerade solche vollmundigen Schreihälse wie du, als
> letztes und buckeln noch bis zum bitteren Ende. Hunde die bellen usw.

Was ist denn mit dir los? Irgendwas muss wohl vorgefallen sein, so 
aggressiv liest man dich selten. Aber keine Sorge, ich nehme es nicht 
persönlich.

von Cyblord -. (cyblord)


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Qwertz schrieb:
> Was ist denn mit dir los? Irgendwas muss wohl vorgefallen sein, so
> aggressiv liest man dich selten. Aber keine Sorge, ich nehme es nicht
> persönlich.

Bei "verbohrt" hört der Spaß halt auf ;-) Wer will schon verbohrt sein?

von klausi (Gast)


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Ach.. der "Cyblord".. nicht der Rede wert ;-)

Vorschlag: bei der Klitsche wird ja gleich eine wunderbare Stelle frei. 
Warum bewirbst du dich nicht einfach, fangst dort an zu arbeiten und 
erzählst uns dann, wie es war. Dann kannst du deine Schnauze wieder 
aufreissen.

von Mogli (Gast)


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Cybohrt

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Daniel D. schrieb:
> Dann hast du anscheinend nicht wirklich alles gelesen...

Nicht aufregen. Dass macht Cyblord immer so. Eigentlich hat er keine 
Meinung. Wenn die Mehrheit A sagt, sagt er B. Sagt die Mehrheit B sagt, 
sagt er A. So bekommt er den gewünschten Streit und freut sich. Mehr 
steckt da nicht hinter. Schon gar nicht eine intelligente Leistung oder 
ein durchdachtes Argument.

von Falk B. (falk)


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@ Hannes Jaeger (pnuebergang)

>Nicht aufregen. Dass macht Cyblord immer so. Eigentlich hat er keine
>Meinung. Wenn die Mehrheit A sagt, sagt er B. Sagt die Mehrheit B sagt,
>sagt er A. So bekommt er den gewünschten Streit und freut sich.

In der Tat. Eine Art von Anti-Angela . . .

>Mehr
>steckt da nicht hinter. Schon gar nicht eine intelligente Leistung oder
>ein durchdachtes Argument.

Hauptsache man ist im Gespräch!!! 8-0

von F. F. (foldi)


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Sapperlot W. schrieb:
> Bei irgendwelchen Rettungsaktionen auf Vorauszahlung bestehen....

Und satt  bezahlen lassen. Da muss für das halbe Jahr, wo die dich 
noch immer für ein paar Stunden brauchen werden, dein Jahresbrutto netto 
raus kommen.

von F. F. (foldi)


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Cyblord -. schrieb:
> Daniel D. schrieb:
>> Dann hast du anscheinend nicht wirklich alles gelesen...
>
> Doch doch.

Aber vielleicht nicht alles verstanden?

Die Vetternwirtschaft überlesen?

Sicher,  Daniel, und das hat er nicht nur von mir zu hören bekommen, 
hätte auch ab und zu mal stärker auftreten müssen und seine Position 
durchsetzen müssen. Aber was soll er machen, wenn der "nächste" Chef in 
den Startlöchern steht und der Diplomand der beste Kumpel vom neuen Chef 
ist?

von F. F. (foldi)


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klausi schrieb:
> Warum bewirbst du dich nicht einfach, fangst dort an zu arbeiten und
> erzählst uns dann, wie es war.


Kann er nicht, weil er ein Ein-Mann-Betrieb ist und schon allein deshalb 
zu lange weg vom Leben "da draußen" ist.

von Daniel D. (daniel1976d)


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Danke Cyblord... ich werd mir deine konstruktiven Kommentare nehmen und 
dann ist doch alles ok...

Wie gesagt an manchen Dingen bin ich wahrscheinlich auch nicht ganz 
unschuldig. Ich werde in einer ruhigen Minute diesen Thread nochmals 
durchgehen und nach eventuellen Fehlern meinerseits durchforsten. Ich 
bin ja noch im lernfähigen Alter.

Ich habe gestern nochmals mit einem Kollegen gesprochen. Wir wissen was 
wir in Elektronik erreichen wollen jedoch nicht wie.
Ich habe einen Weg aufgezeigt und der wurde in der Luft zerrissen. Teuer 
und zu lang bzw weiß ich es nicht genau denn es wurde nicht weiter 
diskutiert.
Ein vernünftiges Meeting, 60 Minuten, ausreichend Kaffee und Plätzchen 
und die Sache wäre aus der Welt. Aber so funktioniert die Firma nicht. 
Mein Chef fordert Info an, nicht mehr wie ein DinA4 Blatt, dann 
schließen sich die Herren (CEO, mein Chef, seine 2. Hand / Nachfolger 
und neuerdings der Diplomand) zur Diskussion ein. Und nach nach 15 
Minuten gibt es eine Entscheidung.
Ich hab roadmaps für unsere Produkte gemacht, Produkte kompatibel 
zueinander gemacht, Architekturen aufgezeigt ... alles abgeperlt...

Never mind... no worries. Wie der Australier sagt.

LG

von klausi (Gast)


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Über 300 Antworten.. jetzt ist dann aber bald mal Schluss. Ist ja die 
ewig gleiche Leier.
Schreib dich mal jetzt noch ein paar Wochen krank und fang frisch bei 
der neuen Firma an. Ende und aus.

von Markus (Gast)


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klausi schrieb:
> Über 300 Antworten.. jetzt ist dann aber bald mal Schluss. Ist ja die
> ewig gleiche Leier.

Genau das ist Cyblord wohl auch aufgefallen. Sorry, aber was ist das für 
ein PL, der in einem anonymen Kummerkasten nahezu 100 Einträge über sein 
Leid verfaßt?

von Cyblord -. (cyblord)


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F. F. schrieb:
> Die Vetternwirtschaft überlesen?

Eine solche Vetternwirtschaft kann man sich sehr leicht einbilden, wenn 
man so wieso schon der Meinung ist, alle hätten sich gegen einen 
verschworen.

> Aber was soll er machen, wenn der "nächste" Chef in
> den Startlöchern steht und der Diplomand der beste Kumpel vom neuen Chef
> ist?

Beim Geld hört die Freundschaft auf, sagt man. Warum sollte der 
Diplomand auf Teufel komm raus unterstützt werden, wenn er der Firma und 
damit dem Chef wirklich schadet? Ich glaube das nicht.

Dem Chef gefallen halt die Ideen und sie sind vielleicht in 
erfrischender Gegenpol zum ständig zu abwiegelnden PL.
Chefs mögen es, wenn jemand ihre Ideen ernst nimmt und ernsthaft 
versucht sie möglich zu machen, anstatt sie pauschal abzuschmettern.

Und dann wird der Diplomand halt Chef. Shit happens. Das würde mich auch 
stören, selbst wenn ich den gut leiden könnte. Niemand will übergangen 
werden. Aber mit dem Problem des TE hat das eigentlich wenig zu tun.
Vorgesetzte tragen viel mehr Verantwortung und als PL ist man da fein 
raus.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Cyblord -. schrieb:
> Beim Geld hört die Freundschaft auf, sagt man. Warum sollte der
> Diplomand auf Teufel komm raus unterstützt werden, wenn er der Firma und
> damit dem Chef wirklich schadet? Ich glaube das nicht.

Dann sei herzlich willkommen in der Realität von internen 
Firmenhierarchien und Beziehungsgeflechten :-)

Persönliche Präferenzen spielen in praktisch allen Verhältnissen in 
Firmen eine zentrale Rolle. Dafür sind wir Menschen.

Und das heisst natürlich auch, dass gerade bei kleineren Firmen oftmals 
Ideen durchkommen, die im besten Fall nur suboptimal sind.
Und man schadet dem Unternehmen natürlich, indem man nicht den besten 
Vorschlag umsetzt.

Ich hätte hier auch nie jemanden eingestellt, dessen Nase mir nicht 
passt - da hätte er fachlich noch so gut sein können. Ich muss 
schließlich jeden Tag mit ihm arbeiten und auskommen.

Der Personalverantwortliche der Firma Wirtgen sagte mir damals auch ganz 
klar: "Ein neuer Mitarbeiter muss vor allem Fachlichen auch menschlich 
passen. Es hilft mir nichts, wenn ich ein Genie habe, das mir das Team 
sprengt."

Bzgl. des OPs:
Ich denke auch, dass Daniel nicht wirklich glücklich mit einer 
PL-Position ist und da mehr oder weniger reingedrängt wurde. Aber er hat 
letztendlich die richtigen Schlüsse gezogen und wenn er in der neuen 
Firme einen guten Entwicklerjob erhält, wird das schon klappen.

: Bearbeitet durch Moderator
von Cyblord -. (cyblord)


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Chris D. schrieb:
> Und das heisst natürlich auch, dass gerade bei kleineren Firmen oftmals
> Ideen durchkommen, die im besten Fall nur suboptimal sind.
> Und man schadet dem Unternehmen natürlich, indem man nicht den besten
> Vorschlag umsetzt.

Wie immer geht es halt ums verkaufen. Ein sehr guter Vorschlag verliert, 
wenn er schlecht verkauft wird. Ein nicht so guter Vorschlag kommt durch 
weil der Vortragende es besser verkauft oder dem Chef sympathischer ist.
Das hat mit Vetternwirtschaft noch lange nichts zu tun.
Das ist, wie du sagst, menschlich.
Entspricht aber nicht der extrem Bevorzugung welche uns der TE hier 
glauben machen will.

> Ich hätte hier auch nie jemanden eingestellt, dessen Nase mir nicht
> passt - da hätte er fachlich noch so gut sein können. Ich muss
> schließlich jeden Tag mit ihm arbeiten und auskommen.

Nur falls derjenige nur Müll vorschlägt, hättest du ihn sicher auch 
nicht eingestellt oder behalten, selbst wenn dir seine Nase noch so gut 
gefällt oder?

von Feldstecher (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Entspricht aber nicht der extrem Bevorzugung welche uns der TE hier
> glauben machen will.
Fakt ist, dass es solche Situationen gibt. Es gibt sogar Mobbing am 
Arbeitsplatz und sexuelle Belaestigung. Alles voellig irrational.
Deine Beweisfuehrung, es kann nicht sein, weils das nicht gibt, geht 
also ins Leere.
Du kannst das ja auch halten wie du willst, aber eine Argumentation auf 
Basis einer Umkehrung der Argumente ist schon boeswillig.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Cyblord -. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Und das heisst natürlich auch, dass gerade bei kleineren Firmen oftmals
>> Ideen durchkommen, die im besten Fall nur suboptimal sind.
>> Und man schadet dem Unternehmen natürlich, indem man nicht den besten
>> Vorschlag umsetzt.
>
> Wie immer geht es halt ums verkaufen. Ein sehr guter Vorschlag verliert,
> wenn er schlecht verkauft wird. Ein nicht so guter Vorschlag kommt durch
> weil der Vortragende es besser verkauft oder dem Chef sympathischer ist.

Das "oder" ist dabei wichtig. Als jemand, der - ich vermute es einfach 
mal - vielleicht nicht so viel Talent in der Präsentation hat, dürfte es 
Daniel schwer gehabt haben, dem offenbar sehr enthusiastischen Naturell 
des Diplomanden etwas entgegenzusetzen.

Kommt dann noch eine Grundsympathie hinzu, wird es nochmal schwerer.

Das hängt aber auch stark vom Chef selbst ab, ob jemand damit 
durchkommt. Ich persönlich würde vermutlich eher Daniels ruhigen Ton als 
den des Diplomanden mögen und bin eher für eine konservative 
Einschätzung zu haben als für ein reingeplatztes "Mache ich für die 
Hälfte!".

Deswegen tut man Daniel mMn Unrecht, wenn man sagt, dass es in der neuen 
Firma nicht besser laufen wird und letztendlich er das Problem ist.
Neue Firma, neues Spiel. Sitzt dort ein Chef wie ich, könnte er dort mit 
seiner Art zu einem hochgeschätzten Mitarbeiter mit sehr viel 
Einflussnahme auf zukünftige Entwicklungen werden.

Es hängt meiner Erfahrung nach da zu viel von äußeren Umständen ab, als 
dass man sagen könnte, "Daniels Typ" wäre dafür nicht geeignet.

> Nur falls derjenige nur Müll vorschlägt, hättest du ihn sicher auch
> nicht eingestellt oder behalten, selbst wenn dir seine Nase noch so gut
> gefällt oder?

Ja, das sicher nicht :-) Sympathie etc. kann schlechte Vorschläge 
natürlich nur bis zu einem gewissen Grad "kompensieren".

Ich denke aber auch nicht, dass Daniel nur Müll vorgeschlagen hat. 
Meiner Einschätzung nach lag sein "Angebot" deutlich näher an der 
Realität als das das Diplomanden.

Das Wichtigste ist aber: Daniel hat seinen Seelenfrieden zurück 
(unbezahlbar!) und in der neuen Firma mit seiner Art sicherlich auch 
eine neue Chance.

: Bearbeitet durch Moderator
von Le X. (lex_91)


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Feldstecher schrieb:
> Fakt ist, dass es solche Situationen gibt. Es gibt sogar Mobbing am
> Arbeitsplatz und sexuelle Belaestigung. Alles voellig irrational.

Das ist überhaupt nicht irrational.
Außer man betrachtet den Mensch als rationales Wesen. Aber diese Annahme 
ist falsch.

Tatsache ist halt dass wir hunderttausende von Jahren Evolution hinter 
uns haben und diese Jahre haben uns ein bestimmtes Sozialverhalten 
eingeimpft, ob wir wollen oder nicht. Tief in uns sind wir immer noch 
Tiere die von Baum zu Baum klettern und mit seltsamen Ritualen ihren 
Platz im Rudel sichern und Ausbauen wollen.

Unsere Psyche konnte leider mit der enormen technischen und 
gesellschaftlichen Entwicklung der letzten 3000 Jahre nicht 
schritthalten. Deswegen verfallen wir, angeblich moderne Menschen, immer 
wieder in alte, tierische Verhaltensmuster.
Auch wenn Technokraten das gerne verleugnen mögen, die Realität ist eine 
andere.

Und hier schlagen wir wieder die Brücke zum ursprünglichen Thema:
Ein jeder Angestellte, Projektleiter und Firmenchef muss sich im Klaren 
sein dass das Zwischenmenschliche wichtiger ist als das reine Fachliche.
Wenn ich als PL nicht spüre was der Chef hören will oder von mir 
verlangt dann kann ich einpacken. Da können meine Argumente noch so 
begründet sein, wenn ich immer die Spaßbremse bin bin ich unerwünscht.
Deswegen ist es aus Personalersicht auch wichtiger dass du ins Team 
passt und keinen Unfrieden stiftest.
Das Kellerkind-Genie mit seiner technischen Inselbegabung hat halt Pech 
gehabt.

Wenn wir uns mal zu gefühl- und instinktlosen Robotern weiterentwickelt 
haben schaut die Sache anders aus.
Dann sind die Vollnerds im Vorteil. Freut euch schon mal...


PS: hiermit
Le X. schrieb:
> Da können meine Argumente noch so
> begründet sein, wenn ich immer die Spaßbremse bin bin ich unerwünscht.

Will ich keinen dazu animieren Probleme zu verschweigen und dem Chef 
genau das zu erzählen was er hören will. Aber der Ton macht die Musik.
Ich kann ein "geht nicht, ist kacke" in den Raum schmeißen.
besser ist es aber ich versuche Auswege und Alternativen aufzuzeigen und 
konstruktiv mitzuarbeiten so dass der Plan des Chefs doch noch gelingt. 
Denn der hat sich eh schon entschieden, den werd ich nicht mehr 
umstimmen.

In Daniels Fall könnte das so aussehen dass er den Diplomanden auf 
Denkfehler hinweist und ihn unterstützt und die Probleme gemeinsam mit 
ihm löst.

: Bearbeitet durch User
von Feldstecher (Gast)


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Le X. schrieb:
> Das ist überhaupt nicht irrational.
> Außer man betrachtet den Mensch als rationales Wesen. Aber diese Annahme
> ist falsch.
Du widersprichst mir nur scheinbar. Meine Aussage war ja gerade dass der 
Mensch nicht rational funktioniert, deshalb kommt es zu solchen 
Situationen. Und da hilft auch das beste Verhandlungsgeschick dann nicht 
mehr. Die Vorstellung, dass man durch eigene Faehigkeit vor soetwas 
gefeit sei (Cyblord), ist falsch. Daher die Sympathie fuer den TE, es 
koennte jedem passieren.

Der Ausgangspunkt in diesem Thread war ja, dass der TE potentiell den 
Kopf hinhalten muss fuer die Fehlentscheidung der Vorgesetzten, die den 
Diplomanten gegen den TE ausspielen. Sicherlich nicht boeswillig (Denn 
sie wissen nicht was sie tun...).

von Cyblord -. (cyblord)


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Feldstecher schrieb:
> Und da hilft auch das beste Verhandlungsgeschick dann nicht
> mehr. Die Vorstellung, dass man durch eigene Faehigkeit vor soetwas
> gefeit sei (Cyblord), ist falsch.

Das habe ich gar nicht behauptet.

> Daher die Sympathie fuer den TE, es
> koennte jedem passieren.

Ja es könnte jedem passieren, aber ist es hier auch wirklich passiert?

> Der Ausgangspunkt in diesem Thread war ja, dass der TE potentiell den
> Kopf hinhalten muss fuer die Fehlentscheidung der Vorgesetzten, die den
> Diplomanten gegen den TE ausspielen.

Nur lassen viele Aussage des TE an diesem Szenario zweifeln.

von Feldstecher (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Ja es könnte jedem passieren, aber ist es hier auch wirklich passiert?
Bewiesen ist gar nichts...

von klausi (Gast)


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Chris D. schrieb:
> dürfte es Daniel schwer gehabt haben, dem offenbar sehr enthusiastischen
> Naturell des Diplomanden etwas entgegenzusetzen.
>
> Kommt dann noch eine Grundsympathie hinzu, wird es nochmal schwerer.
>
> Das hängt aber auch stark vom Chef selbst ab, ob jemand damit
> durchkommt.

Ganz genau. Unternehmen sind sehr komplexe soziotechnische Systeme. Wer 
mal Systemtheorie im Studium hatte, weiss, dass eben selbst kleine 
Schwankungen grosse, chaotische Auswirkungen haben können.  Da brauchts 
nicht viel.

Eben, da kanns plötzlich sein dass Daniel in der nächsten Firma 
plötzlich super reinpasst, da es nicht nur fachlich, sondern auch 
persönlich passt. Höchstwahrscheinlich passt aber irgendeine andere 
interne oder externe Variable nicht. (kein System ist 100% perfekt)

Nur soviel: man kann nicht sagen es wird besser oder schlechter, man 
kann nur sagen,es wird anders.

von Oliver S. (oliverso)


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Bei der Vorgeschichte von Daniel, die ja nun (teilweise) auch hier im 
Forum nachzulesen ist, wirds auch bei der nächsten Firma nicht passen.

Natürlich spielen Beziehungen auch in Firmen immer eine Rolle. Nur, 
warum hat Daniel denn niemals eine gute Beziehung zu seinem Chef? An der 
Stelle klemmt es leider zu häufig.

Oliver

von Qwertz (Gast)


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Oliver S. schrieb:
> Natürlich spielen Beziehungen auch in Firmen immer eine Rolle. Nur,
> warum hat Daniel denn niemals eine gute Beziehung zu seinem Chef? An der
> Stelle klemmt es leider zu häufig.

Das liegt aber nicht in erster Linie an Daniel, sondern am generellen 
Mentalitätsunterschied zwischen Menschen aus Deutschland und Australien. 
Deutsche Gründlichkeit und Gewissenhaftigkeit versus hemdsärmelige und 
planlose Herangehensweise.

von Oliver S. (oliverso)


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Tja, und nu?

Er ist ja nicht erst seit gestern in down under, sondern schon eine 
ganze Weile.

Oliver

von Olaf B. (Firma: OBUP) (obrecht)


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Qwertz schrieb:
> Deutsche Gründlichkeit und Gewissenhaftigkeit versus hemdsärmelige und
> planlose Herangehensweise.

Letzteres gibt es auch in D - und nicht zu wenig.

Warum laufen so viele (Gross-) Projekte gegen die Wand?

mfg

Olaf

von klausi (Gast)


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Olaf B. schrieb:
> Warum laufen so viele (Gross-) Projekte gegen die Wand?
>
> mfg
> Olaf

Da gibt's eine berühmte Top 10 Liste von Faktoren zum Misserfolg. 
Meistens liegt das Problem intern, nicht am Markt oder Konkurrenz. Auch 
ist oft die pure Arroganz des Managements.

Qwertz schrieb:
> sondern am generellen Mentalitätsunterschied zwischen Menschen aus
> Deutschland und Australien.
Das könnte schon etwas ausmachen. Vor allem wenn Daniel dort der einzige 
Deutsche dort in der Firma ist.

von Roland F. (rhf)


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Hallo,

> Ja es könnte jedem passieren, aber ist es hier auch wirklich passiert?

und

> Nur lassen viele Aussage des TE an diesem Szenario zweifeln.

Stimmt, was wirklich passiert ist weiß keiner. Und außerdem ist es 
völlig irrelevant: die alleinige_ und _ausschließliche Verantwortung 
für die jetzige Situation trägt der Vorgesetzte von Daniel. Und niemand 
anders, schon gar nicht Daniel.

Nehmen wir mal an, Daniel wäre eine fachliche Vollpfeife. Dann wäre es 
die Aufgabe des Vorgesetzten gewesen sich von Daniel zu trennen. Hat er 
aber nicht getan. Ein Grund könnte sein das der Vorgesetzte das nicht 
erkannt hat. Das wäre ein Zeichen für Inkompetenz des Vorgesetzten bei 
der Mitarbeiterführung und damit eindeutig die Schuld des 
Vorgesetzten.

Nehmen wir mal an das Daniel fachlich absolut kompetent ist, aber in 
menschlicher Hinsicht "inkompatibel" (also nicht teamfähig, 
unkommunikativ, nicht durchsetzungsfähig, u.s.w). Vielleicht hat er 
außerdem die "Begabung" im richtigen Augenblick immer da Falsche zu 
sagen oder zu tun.
Dann hätte der Vorgesetzte das erkennen und sich entweder von Daniel 
trennen müssen oder (wenn auf Daniels Eignung nicht verzichtet werden 
kann) dafür sorgen müssen das Daniel ein für ihn passendes Arbeitsumfeld 
erhält. Das hat der Vorgesetzte nicht getan, was wäre wiederum ein 
Zeichen für die Inkompetenz des Vorgesetzten bei der Mitarbeiterführung 
und damit eindeutig die Schuld des Vorgesetzten ist.

Du hast mehrfach vorgebracht das vielleicht die "kleinliche" Art von 
Daniel dazu geführt hat, das sein Vorgesetzter eher auf die Worte eines 
Diplomanden hört als auf die seines Entwicklungsingenieur. Was ist von 
einem Vorgesetzten zu halten der sich von einem unerfahrenen Neulich so 
einwickeln lässt? Wenn der Vorgesetzte Daniel so misstraut, würde ich 
zumindest erwarten, das er sich zusätzlich eine dritte Meinung einholt 
und die Beteiligten damit konfrontiert. Das hat er offensichtlich nicht 
getan, was wiederum ein eindeutiges Zeichen für seine Inkompetenz ist.


So wie ich es verstanden habe, geht der Vorgesetzte im nächsten Jahr in 
Rente und hat sein Nachfolge wohl schon selbst geregelt. Fatal! Der 
Vorgesetzte des Vorgesetzten hätte einschreiten und diese Art von 
"Nachfolgeregelung" sofort unterbinden müssen. Man hätte dafür sorgen 
müssen das jemand von außen die Nachfolge antritt (nach den bisherigen 
Fehlentscheidungen des Vorgesetzten kann man davon ausgehen, das auch 
die "Nachfolgeregelung" in einer Katastrophe endet). Aber auch das ist 
nicht erfolgt, was wiederum einen Rückschluss auf die Inkompetenz der 
Führungskräfte zulässt.

Unter diesen Gesichtspunkten ist Daniels Entscheidung den Arbeitsplatz 
zu wechseln nur zu gut zu verstehen und völlig richtig.

rhf

von Retro N. (retronerd)


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Olaf B. schrieb:
> Qwertz schrieb:
>> Deutsche Gründlichkeit und Gewissenhaftigkeit versus hemdsärmelige und
>> planlose Herangehensweise.
>
> Letzteres gibt es auch in D - und nicht zu wenig.
>
> Warum laufen so viele (Gross-) Projekte gegen die Wand?
>
Weil es leider zu viele sog. Projektleiter gibt, die mit ihrer Aufgabe 
völlig überfordert sind und denen im Laufe des Projektes die Kontrolle 
entgleitet.  Das wird dann entweder zu spät registriert oder noch bis 
kurz vor dem Crash nach oben schön geredet.

Die Ursachen sind immer die gleichen, weil
- PMs oft fachfremd und inhaltlich außerstande sind, selbständig 
kritische Pfade oder Abhängigkeiten zu erkennen,
- oft nicht mal die elementaren Projektmanagement-Regeln geläufig sind,
- weil kein enger Kontakt zwischen PM und Devs stattfindet (Stichwort 
Agilität),
- sie keine Erfahrung mit grossen Projekt haben,
- Aufgaben nicht sinnvoll delegiert werden
- der Zeit-, Budget und Leistungsaufwand komplett unterschätzt wird,
- Projekte nicht ausreichend voraus geplant werden,
- es vielen PMs am Verständnis zur Analyse und strukturiertem Arbeiten 
fehlt.

Man könnte die Liste fast endlos fortsetzen.

von Olaf B. (Firma: OBUP) (obrecht)


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Retro N. schrieb:
> Weil es leider zu viele sog. Projektleiter gibt, die mit ihrer Aufgabe
> völlig überfordert sind und denen im Laufe des Projektes die Kontrolle
> entgleitet.

Bedeutet aber doch, dass die Vorgesetzten genauso unfähig sind, wenn sie 
dieses Dilemma nicht erkennen & gegensteuern!

mfg

Olaf

von Retro N. (retronerd)


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Olaf B. schrieb:
> Retro N. schrieb:
>> Weil es leider zu viele sog. Projektleiter gibt, die mit ihrer Aufgabe
>> völlig überfordert sind und denen im Laufe des Projektes die Kontrolle
>> entgleitet.
>
> Bedeutet aber doch, dass die Vorgesetzten genauso unfähig sind, wenn sie
> dieses Dilemma nicht erkennen & gegensteuern!
>
> mfg
>
> Olaf

So ist es, das liegt am Peter-Prinzip:
https://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Prinzip

von Daniel D. (daniel1976d)


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Cyblord... könntest du mich wissen lassen wo du Ungereimtheiten in 
meinen Ausagen siehst... vieleicht kann ich helfen Dinge klarzustellen.

Oliver... Also meine ganze Karriere ist hier nicht abgebildet. Probleme 
dieser Art traten seit ca 2013 auf.
Ich habe vorher in Deutschland, Singapur, wieder in Deutschland und seit 
2006 in Australien gearbeitet ohne große Zwischenfälle...

Ok, Wochenende... LG

von Tassilo H. (tassilo_h)


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> Oliver... Also meine ganze Karriere ist hier nicht abgebildet.

Aber du weisst schon, daß man mit etwa 10 Sek. googeln deinen Realnamen, 
damit dann deinen Lebenslauf und deinen australischen Arbeitgeber 
findet?

(Ich war nur neugierig, was ihr da baut - RVs offenbar).

von Retro N. (retronerd)


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Tassilo H. schrieb:
>> Oliver... Also meine ganze Karriere ist hier nicht abgebildet.
>
> Aber du weisst schon, daß man mit etwa 10 Sek. googeln deinen Realnamen,
> damit dann deinen Lebenslauf und deinen australischen Arbeitgeber
> findet?
>
> (Ich war nur neugierig, was ihr da baut - RVs offenbar).
Ei jei jei...
Und auch u.a. den QA-Manager mit Realnamen, ja und das Internet vergisst 
ja bekanntlich auch nix.

von Qwertz (Gast)


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Retro N. schrieb:
> Ei jei jei...
> Und auch u.a. den QA-Manager mit Realnamen, ja und das Internet vergisst
> ja bekanntlich auch nix.

Macht doch nichts. Erstens ist er in Kürze dort eh weg und zweitens darf 
man ja wohl noch ehrlich seine Erfahrungen in der Öffentlichkeit 
schildern, das kann einem keiner verbieten (Diktaturen etc. mal 
ausgenommen). Ich finde es gut vom Threadersteller.

von Daniel D. (daniel1976d)


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Tassilo H. schrieb:
> Aber du weisst schon, daß man mit etwa 10 Sek. googeln deinen Realnamen,
> damit dann deinen Lebenslauf und deinen australischen Arbeitgeber
> findet?

Nein das war mir nicht bekannt. Versuche da gerade ein paar Dinge zu 
aendern.

Danke

von Markus (Gast)


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Daniel D. schrieb:
> Nein das war mir nicht bekannt. Versuche da gerade ein paar Dinge zu
> aendern.

Vor allem solltest Du Dir den nächsten Arbeitgeber besser aussuchen:
Die ersten drei Arbeitgeber waren Global Player, die letzten drei kleine 
Fricke-Buden. Normalerweise wechselt man von kleinen zu großen Firmen, 
umgekehrt eher selten.

von Daniel D. (daniel1976d)


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Nachher ist man immer schlauer. Aus heutiger Sicht hätte ich bei dem 
Global hier in Aus bleiben sollen. Leider gab es dort massiven 
Stellenabbau und ich habe kalte Füße bekommen wobei kein Grund gegen 
war...
Ich hoffe das es jetzt besser wird denn die jetzige Firma ist zwar ein 
global Player aber wird hier in Aus wie eine kleine Klitsche geführt.

von genervt (Gast)


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Daniel D. schrieb:
> Tassilo H. schrieb:
> Aber du weisst schon, daß man mit etwa 10 Sek. googeln deinen Realnamen,
> damit dann deinen Lebenslauf und deinen australischen Arbeitgeber
> findet?
>
> Nein das war mir nicht bekannt. Versuche da gerade ein paar Dinge zu
> aendern.
>
> Danke

Der Milchbubi auf dem einen 4-er Foto ist der Studi?

von Markus (Gast)


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genervt schrieb:
> Der Milchbubi auf dem einen 4-er Foto ist der Studi

Das ist doch fast 2 Jahre alt, damals war der Studi doch noch gar nicht 
an Bord?

Wobei mit 4.000 Mitarbeitern weltweit ist das keine kleine Klitsche und 
die Abläufe und Prozesse sollten professionell organisiert sein. Was 
sagt denn das deutsche Stammhaus zu dem Chaos oder fällt es denen nicht 
auf?
Das könnte dann ein Grund sein, Dich abzuservieren: Man möchte keinen 
deutschen Aufpasser vor Ort haben.

von Daniel D. (daniel1976d)


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Oh Gott...

Nun ist das Kind ja wohl letzendlich in den Brunnen gefallen... Bin 
immer noch geschockt wie einfach die Zusammenhaenge Benutzername und 
weitere Informationen im Internet zu finden sind. Habe versucht einiges 
rauszunehmen aber wie schon gesagt das Internet vergisst nicht...

Wer ist denn der Milchbubi? Von links... Nr. 1, 2, 3, 4? Da will ich 
jetzt aber wissen... bevor ich aufloese wer wer ist...

von Cyblord -. (cyblord)


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Daniel D. schrieb:
> Wer ist denn der Milchbubi? Von links... Nr. 1, 2, 3, 4? Da will ich
> jetzt aber wissen... bevor ich aufloese wer wer ist...

Na da ist nur einer: Zweiter von Links.
Wer du bist ist klar. Steht ja dabei.

: Bearbeitet durch User
von genervt (Gast)


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Die Rennleitung sollte den Thread jetzt ins Nirvana schieben, schade, 
aber besser so.

von Markus (Gast)


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Daniel D. schrieb:
> Wer ist denn der Milchbubi?

Er meint wohl den Grünweg, 2 v.l. bei der Entgegennahme irgendeines 
Preises.

Naja, den Beiträgen im Internet ist nix dramatisches zu entnehmen, und 
daß Deine Firma sich die Mühe macht Dir hinterherzuspionieren, ist doch 
arg unwahrscheinlich.

von Martin S. (sirnails)


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Also jetzt scheint man nicht mehr viel darüber zu finden :-)

von Cyblord -. (cyblord)


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Martin S. schrieb:
> Also jetzt scheint man nicht mehr viel darüber zu finden :-)

Du suchst falsch. Man findest nach wie vor alles.

von Martin S. (sirnails)


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Gut - dann suche ich falsch. Aber wenn man es nicht sofort findet, dann 
tun das andere auch nicht.

von Daniel D. (daniel1976d)


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Siehste ...

Ich kenn das Bild, wusste aber nicht mehr das die Namen dabeistehen.
Macht jetzt auch nichts mehr. Moechte die realen Namen aber hier 
trotzdem nicht verwenden...

Mein Chef, Nr. 3 von links
Sein zukuenftiger Nachfolger, Nr. 2 von links (30 Jahre alt)
Einer der Machbauer, Nr. 4 von links

Der Diplomand ist nicht mit auf dem Bild. Er ist seit ca. 3.5 Jahren bei 
der Firma. Hat als ungelernter Handlanger angefangen, ist dann in 
Qualitaet gerutscht und macht ein Fernstudium welches bald zu Ende sein 
wird. Er ist der beste Freund von dem zukuenftigen Nachfolger.
Sein Ziel waere ein Prototype wie folgt:
Youtube-Video "CREDO Promotional Video"

Man laesst uns weitgehenst schalten und walten wie wir wollen. Speziell 
solange die Zahlen stimmen und das ist der Fall. Prozesse, Projektarbeit 
usw. folgen ueberhaupt nicht dem deutschen Vorbild.




LG

von Martin S. (sirnails)


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Daniel D. schrieb:
> Siehste ...

Also gut. Mit den Infos von hier findet man tatsächlich mehr. Ohne diese 
Info hätte ich das allerdings nicht herausgefunden. Entsprechend: 
Solange hier jetzt nicht irgendeine Kohlbirne einen der vier Namen 
nennt, wird man vermutlich auch zukünftig nichts finden. Zumal man dann 
erstmal auf Deutsch mit Deinem Pseudonym suchen müsste.

Wie dem auch sei - Schwamm drüber. Die finden das hier eh nicht, und 
wenn doch, wird es sie nicht interessieren.

von Cyblord -. (cyblord)


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Daniel D. schrieb:
> Ich kenn das Bild, wusste aber nicht mehr das die Namen dabeistehen.
> Macht jetzt auch nichts mehr. Moechte die realen Namen aber hier
> trotzdem nicht verwenden...

Ja alles halb so wild. Ist jetzt nicht dramatisch.

> Man laesst uns weitgehenst schalten und walten wie wir wollen. Speziell
> solange die Zahlen stimmen und das ist der Fall. Prozesse, Projektarbeit
> usw. folgen ueberhaupt nicht dem deutschen Vorbild.

Die werben sogar mit "German Engineering" wie ich auf der Website 
gesehen habe. Damit meinen die wohl dich. Was machen die jetzt? Haben 
die noch mehr deutsche Ings? ;-)

Beitrag #5154976 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Wühlhase (Gast)


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Ich habs auch nicht gefunden. Hab jetzt zwar auch nicht so intensiv 
gesucht, zu wenig Zeit, dennoch...

Also entspannt euch. :)

von Daniel D. (daniel1976d)


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Ok... 2 elektronische Produkte.

Eins wurde in Deutschland entwickelt, eins in Neuseeland. Daher 
vieleicht german engineered. Wir applizieren das Deutsche Produkt nur...

Nein, ich war der einzige Deutsche...

: Bearbeitet durch User
von Qwertz (Gast)


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Daniel D. schrieb:
> Der Diplomand ist nicht mit auf dem Bild. Er ist seit ca. 3.5 Jahren bei
> der Firma. Hat als ungelernter Handlanger angefangen, ist dann in
> Qualitaet gerutscht

So eine Karriere wäre in Deutschland wohl eher nicht möglich. Klingt ja 
fast so unwahrscheinlich wie vom Tellerwäscher zum Millionär.

von Daniel D. (daniel1976d)


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Ja... das geht hier in DU.

Hier ist es oft wichtiger wen man kennt.

von Falk B. (falk)


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@ Qwertz (Gast)

>> Der Diplomand ist nicht mit auf dem Bild. Er ist seit ca. 3.5 Jahren bei
>> der Firma. Hat als ungelernter Handlanger angefangen, ist dann in
>> Qualitaet gerutscht

>So eine Karriere wäre in Deutschland wohl eher nicht möglich. Klingt ja
>fast so unwahrscheinlich wie vom Tellerwäscher zum Millionär.

Vom UNGELERNTEN HAndlanger zum Diplomanden (Ingenieur?) in 3,5 Jahren? 
Lächerlich!

Wobei, es gibt auch in D-Land den Ingenier bei der IHK. Das ist KEIN 
DIPLOM-Ingenieur und auch keine Hochschulstudium, eher sowas wie 
Techniker, wird aber als Ingenieur verkauft. Es lebe der 
Etikettenschwindel!

von Cyblord -. (cyblord)


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Falk B. schrieb:
> Wobei, es gibt auch in D-Land den Ingenier bei der IHK. Das ist KEIN
> DIPLOM-Ingenieur und auch keine Hochschulstudium, eher sowas wie
> Techniker, wird aber als Ingenieur verkauft. Es lebe der
> Etikettenschwindel!

Moment, es gibt doch das hier auch vielzitierte Ing-Gesetz und da steht 
drin wer sich in D Ingenieur nennen darf und da steht vom IHK Ing gar 
nichts. Einzige nicht akademische Ausnahme ist dort der "Bergführer".

Hat sich da was geändert?

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Daniel D. schrieb:
> Ja... das geht hier in DU.
> Hier ist es oft wichtiger wen man kennt.

Hinweis: das war weltweit so, ist weltweit so und wird auch weltweit so 
bleiben, solange der Mensch ein soziales Wesen mit "Claneigenschaften" 
ist :-)

Beziehungen sind das A und O im Leben. Sei es privat, sei es beruflich.

Falk B. schrieb:
> Vom UNGELERNTEN HAndlanger zum Diplomanden (Ingenieur?) in 3,5 Jahren?
> Lächerlich!

Warum? Wie lange benötigt man hier in DE bis zum Bachelor - waren das 
nicht auch 7 Semester? Zumal er seine Dipl.-Arbeit ja offenbar erst noch 
schreiben muss.

> Wobei, es gibt auch in D-Land den Ingenier bei der IHK. Das ist KEIN
> DIPLOM-Ingenieur und auch keine Hochschulstudium, eher sowas wie
> Techniker, wird aber als Ingenieur verkauft. Es lebe der
> Etikettenschwindel!

Auf Titel darf man eh nicht allzu viel geben. Sage ich mal so als 
Dipl.-Inf. mit Ingenieurtätigkeit :-)

von Markus (Gast)


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Vom Handlanger zum Geschäftsführer mag ungewöhnlich sein, andererseits 
gibt es genügend Leute, die als Azubi anfingen, ein Studium anhängten 
und Jahre später Abteilungsleiter oder höheres sind.

von Falk B. (falk)


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@Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite

>> Vom UNGELERNTEN HAndlanger zum Diplomanden (Ingenieur?) in 3,5 Jahren?
>> Lächerlich!

>Warum? Wie lange benötigt man hier in DE bis zum Bachelor - waren das
>nicht auch 7 Semester? Zumal er seine Dipl.-Arbeit ja offenbar erst noch
>schreiben muss.

Hallo? Dann reden wir nicht von der gleichen Sache. Ein UNGELERNTER hat 
nach meiner Definition KEINERLEI Berufsausbildung, also einer, der nach 
der 10, Klasse raus ist und als Helfer irgendwo gearbeitet hat. Und der 
geht gleich ohne Abitur ins Studium und ist dann fit? Glaub ich nicht so 
ganz.

>> Wobei, es gibt auch in D-Land den Ingenier bei der IHK. Das ist KEIN
>> DIPLOM-Ingenieur und auch keine Hochschulstudium, eher sowas wie
>> Techniker, wird aber als Ingenieur verkauft. Es lebe der
>> Etikettenschwindel!

>Auf Titel darf man eh nicht allzu viel geben. Sage ich mal so als
>Dipl.-Inf. mit Ingenieurtätigkeit :-)

Mit so einer Einstellung trägt man zur Verwässerung der 
Begrifflichkeiten bei, bis am Ende nur noch ein sinnentleerter 
Worthülsenbrei rauskommt.
Die Politik läßt grüßen.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Falk B. schrieb:
> @Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
>
>>> Vom UNGELERNTEN HAndlanger zum Diplomanden (Ingenieur?) in 3,5 Jahren?
>>> Lächerlich!
>
>>Warum? Wie lange benötigt man hier in DE bis zum Bachelor - waren das
>>nicht auch 7 Semester? Zumal er seine Dipl.-Arbeit ja offenbar erst noch
>>schreiben muss.
>
> Hallo? Dann reden wir nicht von der gleichen Sache. Ein UNGELERNTER hat
> nach meiner Definition KEINERLEI Berufsausbildung, also einer, der nach
> der 10, Klasse raus ist und als Helfer irgendwo gearbeitet hat. Und der
> geht gleich ohne Abitur ins Studium und ist dann fit? Glaub ich nicht so
> ganz.

Warum sollte er kein Abitur haben?

Für die meisten ist ein Ungelernter erstmal jemand, der nach der Schule 
nichts weiter gelernt hat. Wenn er dann berufsbegleitend studiert hat 
(k.A. ob und wie das in AUS möglich ist), passt das zeitlich doch 
durchaus in den Rahmen. Aber Näheres dazu kann wohl nur Daniel sagen.

>>Auf Titel darf man eh nicht allzu viel geben. Sage ich mal so als
>>Dipl.-Inf. mit Ingenieurtätigkeit :-)
>
> Mit so einer Einstellung trägt man zur Verwässerung der
> Begrifflichkeiten bei, bis am Ende nur noch ein sinnentleerter
> Worthülsenbrei rauskommt.

Ingenieur wird man mEn nicht durch den Titel sondern das, was man kann. 
Das oftmals erwähnte Gütesiegel des "deutschen Diplom-Ingenieurs" sehe 
ich ehrlich gesagt bei meinen hauptsächlich industriellen 
Kundenkontakten nicht. Auf der anderen Seite sind dann da Leute, die mit 
einer einfachen Ausbildung schlicht genial auf ihrem Gebiet sind.

Meine Erfahrung ist: entweder ist man Ingenieur und hat diese Art der 
analytischen Denkweise verinnerlicht - oder eben nicht. Und das ist 
meiner Beobachtung nach ziemlich unabhängig von einem Studium und man 
kann das auch nicht lernen. Es muss Teil von einem sein.

Mich hat übrigens noch nie ein Kunde nach meinen Titeln gefragt - die 
dürften nicht einmal wissen, dass ich überhaupt studiert habe.

Die interessiert das auch nicht. Die interessiert nur die Lösung ihres 
Problems - was dann allerdings oftmals einer Ingenieurstätigkeit gleich 
kommt.

Nicht falsch verstehen: ich will damit keineswegs die Leistung eines 
durchgezogenen Studiums im MINT-Bereich schmälern. Wer vorher schon 
Ingenieur war, wird dadurch sicherlich profitieren.

Aber als Kriterium für den Satz "Ich bin Ingenieur." ist mir das zu 
wenig.

: Bearbeitet durch Moderator
von Falk B. (falk)


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@Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite

>Warum sollte er kein Abitur haben?

Reine Vermutung.

>> Mit so einer Einstellung trägt man zur Verwässerung der
>> Begrifflichkeiten bei, bis am Ende nur noch ein sinnentleerter
>> Worthülsenbrei rauskommt.

>Ingenieur wird man mEn nicht durch den Titel sondern das, was man kann.

Praktisch ja, was die Bezeichnung angeht nein! Auch ein sehr fitter 
Techniker, der ggf. praktisch mehr drauf hat als ein schlechter 
Ingenieur ist und bleibt sachlich ein Techniker.

>Das oftmals erwähnte Gütesiegel des "deutschen Diplom-Ingenieurs" sehe
>ich ehrlich gesagt bei meinen hauptsächlich industriellen
>Kundenkontakten nicht. Auf der anderen Seite sind dann da Leute, die mit
>einer einfachen Ausbildung schlicht genial auf ihrem Gebiet sind.

Siehe oben.

>Meine Erfahrung ist: entweder ist man Ingenieur und hat diese Art der
>analytischen Denkweise verinnerlicht - oder eben nicht. Und das ist
>meiner Beobachtung nach ziemlich unabhängig von einem Studium und man
>kann das auch nicht lernen. Es muss Teil von einem sein.

Trotzdem ist es fatal, daraus den Schluß zu siehen, die Bezeichnung 
Ingenieur beliebig zu  verteilen oder gar keine Bezeichnungen mehr zu 
verteilen. So wie einige Leute die mittlerweile arg verzerrte 
Notengebung (alles unter 2.0 ist praktisch durchgefallen) komplett 
abschaffen würden.

>Mich hat übrigens noch nie ein Kunde nach meinen Titeln gefragt - die
>dürften nicht einmal wissen, dass ich überhaupt studiert habe.

Darum geht es gar nicht, wir sind ja keine titelgeilen Ösis ;-)
Aber es geht schon darum, daß es nicht in totaler Beliebigkeit der 
Begriffe endet! Denn es gibt auch die andere Seite. Welche Spezies ist 
wohl häufiger anzutreffen? Der geniale Autodidakt, der auch ohne formale 
Bildung und Abschlüsse was zustande bringt oder der fauler Nichtskönner, 
der sich ger mit schönen Titeln und Abschlußzeugnissen schmückt? Siehe 
Abiturientenquote von 60% und die gewaltig angestiegenen 
Studentenzahlen.

Anderes Beispiel. Willst du jeden selbsternannten Quacksalber als 
Mediziner zulassen und auf die Menschheit loslassen? Auch auf dich? Und 
Dr. Postel war da noch einer der harmlosen Fälle!

von Pandur S. (jetztnicht)


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> Anderes Beispiel. Willst du jeden selbsternannten Quacksalber als
Mediziner zulassen und auf die Menschheit loslassen?

Es gibt leider auch ernannte Quacksalber. Aerzte, die haben auf einem 
U-toob eine Operation gesehen und probieren sie dann auch - weil trivial 
& einfach in der Infrastruktur.

von Pandur S. (jetztnicht)


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Fazit : Man sollte den Benutzernamen hin und wieder wechseln.

von klausi (Gast)


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Falk B. schrieb:
> Darum geht es gar nicht, wir sind ja keine titelgeilen Ösis ;-)

Mach mal halblang ;-)

Klar, man kann's übertreiben, aber zumindest ist ein akad. Grad etwas, 
was man vorweisen kann. Man hat ein langes Studium erfolgreich 
abgeschlossen. Ist ja auch was. Ich zB weiss schon gerne, mit wem ichs 
zu tun habe.

Hättet ihr gerne einen Autodidakt als Arzt - ja gutes Bsp vorher. Oder 
euren Anwalt?

Brauchts überhaupt dann noch Universitäten?
.. können ja abgeschafft werden?!

In der Regel gibt's ja eine Gauss Kurve, auch für Ings genauso wie für 
Leute, die eine Ausbildung haben. Aussagen mit n = 1 sind idR bedingt 
tauglich.

von Zacker_6000 (Gast)


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Sapperlot W. schrieb:
> Fazit : Man sollte den Benutzernamen hin und wieder wechseln.

Ist der Ruf erst ruiniert, bleibt nur IBN im Kongo.

Das ist sehr anstrengend und man arbeitet in 3 Schichten. 1 Schicht 
Inbetriebnahme, 1 Schicht den Rohr verlegen und 1 Schicht mit freier 
Auswahl Saufen oder Schlägerei.

Gehalt entspricht netto was 10 Endwiggler Brutto in einem halben 
Berufsleben bei der Zackerbude brutto verdienen.

von Neuer Name (Gast)


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Zacker_6000 schrieb:
> Sapperlot W. schrieb:
> Fazit : Man sollte den Benutzernamen hin und wieder wechseln.
>
> Ist der Ruf erst ruiniert, bleibt nur IBN im Kongo.
> Das ist sehr anstrengend und man arbeitet in 3 Schichten. 1 Schicht
> Inbetriebnahme, 1 Schicht den Rohr verlegen und 1 Schicht mit freier
> Auswahl Saufen oder Schlägerei.
>
> Gehalt entspricht netto was 10 Endwiggler Brutto in einem halben
> Berufsleben bei der Zackerbude brutto verdienen.

Klingt ja fast so, als könne man sich mit dem Forum hier seine Karriere 
ruinieren!

von Daniel D. (daniel1976d)


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Na ich hoffe mal nicht...
Wobei einige Leute hier sehr neugierig sind... Lange Rede kurzer Sinn. 
Die Verbindung meines Usernames zu mir bekomme ich nicht mehr aus dem 
Internet. Schon recherchiert und mit dem besagten Dienst kommuniziert. 
Nun gut das Kind ist in den Brunnen gefallen. Wenn ich diesen Thread 
loeschen lasse so muesste ich alle meine Threads loeschen lassen. Ich 
denke das ist zu aufwendig.

Selbst ich weiß nicht alles über unseren Diplomand.. Als er in der 
Produktion war ist er mir nicht aufgefallen. Man sah sich mal in der 
Kantine aber das wars. Irgendwann war er plötzlich im Bereich Qualität. 
Wareneingang prüfen, Returns, Garantieleistungen, usw. Vor ca. 6 Monaten 
wurde er Abteilungsleiter im Bereich Qualität.

Ich weiß das er Abitur hat, schon in einer Bank gearbeitet hat, als 
irgendetwas anderes gearbeitet hat, als Koch gearbeitet hat, 
Mikroelektronik und IC Design studiert hat. Hat dies aber abgebrochen 
und nun normale Elektrotechnik (Bachelor). Er ist ca. 30.

Nun ein wenig zu Berufen hier in DU.

Viele Leute hier haben gar keine Berufsausbildung. Verkäufer, 
Fabrikarbeiter, Lager, Maler, Maschinisten, einfache Bürotätigkeiten, 
usw,

Es gibt Klempner, Elektriker (Sparkies), Schreiner, Frisör, Koch, 
medizinisches Personal, usw. Aber insgesamt wesentlich weniger 
Lehrberufe wie wir das haben. Oft wird eine Lehre als unwichtig, Geld- 
und Zeitverschwendung abgetan.

Dann Studium... bitte nicht mit uns vergleichen. Hier ist das Big 
Business. Da kostet ein komplettes Studium mal eben 50000-75000 und es 
studieren wesentlich mehr als überhaupt benötigt werden. Viele kommen 
nur zum Studium hierher.

Und fuer viele Dinge gibt es Zertfikate... 3 Monate lange Kurse, die 
einem helfen. Aber auch hier muss man erstmal Geld auf den Tisch legen.

Auch ist es moeglich mit Gartenarbeit genausoviel zu verdienen wie ein 
Ingenieur. Ist hier schon alles ein wenig anders.

LG

: Bearbeitet durch User
von Daniel D. (daniel1976d)


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Noch ein kleiner Nachtrag ...

Wie vermutet wird der Diplomand meine Stelle uebernehmen... Ist nur noch 
eine Frage das der CEO zustimmt...

LG

von klausi (Gast)


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Na, scheint dir ja Spass zu machen in DU. Hast dir ja selbst ausgesucht 
;-)

Würde nur runtergehen,wenn mir ein Top Gehalt angeboten würde.

von Qwertz (Gast)


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klausi schrieb:
> Würde nur runtergehen,wenn mir ein Top Gehalt angeboten würde.

Ich selbst dann nicht, bleibe lieber im schönen Deutschland.

von Markus (Gast)


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Was hat Dich eigentlich nach Australien verschlagen? Die Liebe? Oder 
bist Du so begeistert von Land&Leute?

von Falk B. (falk)


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@ Qwertz (Gast)

>> Würde nur runtergehen,wenn mir ein Top Gehalt angeboten würde.

>Ich selbst dann nicht, bleibe lieber im schönen Deutschland.

Das Land, in dem du gut und gern lebst. Mal sehen wie lange noch . . .

von Falk B. (falk)


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@Daniel Duesentrieb (daniel1976d)

>Ich weiß das er Abitur hat, schon in einer Bank gearbeitet hat, als
>irgendetwas anderes gearbeitet hat, als Koch gearbeitet hat,
>Mikroelektronik und IC Design studiert hat. Hat dies aber abgebrochen
>und nun normale Elektrotechnik (Bachelor). Er ist ca. 30.

Naja, das ist schon ein "wenig" anders als ungelernt.

>Viele Leute hier haben gar keine Berufsausbildung. Verkäufer,
>Fabrikarbeiter, Lager, Maler, Maschinisten, einfache Bürotätigkeiten,
>usw,

Für viele dieser Tätigkeiten reicht ein Anlernen im Job, aber . . .

>Es gibt Klempner, Elektriker (Sparkies), Schreiner, Frisör, Koch,
>medizinisches Personal,

Für sowas BRAUCHT es solide Grundlagen, die man NICHT einfach mal so 
lernt, wenn man anderen Leuten über die Schulter schaut. Learning by 
doing funktioniert da nur sehr begrenzt.

>usw. Aber insgesamt wesentlich weniger
>Lehrberufe wie wir das haben. Oft wird eine Lehre als unwichtig, Geld-
>und Zeitverschwendung abgetan.

Total hirnrissig. Wie kriegen die vernünftiges Personal? Alles 
eingeflogen?

>Dann Studium... bitte nicht mit uns vergleichen. Hier ist das Big
>Business. Da kostet ein komplettes Studium mal eben 50000-75000 und es
>studieren wesentlich mehr als überhaupt benötigt werden.

Ist hier nicht anders, nur daß das alles der Staat bezahlt. Stichwort 
Akademikerschwemme.

>Und fuer viele Dinge gibt es Zertfikate... 3 Monate lange Kurse, die
>einem helfen. Aber auch hier muss man erstmal Geld auf den Tisch legen.

>Auch ist es moeglich mit Gartenarbeit genausoviel zu verdienen wie ein
>Ingenieur.

Klingt nach Sozialismus ;-)

> Ist hier schon alles ein wenig anders.

Steht halt alles auf dem Kopf! Auch die Einkommenspyramide ;-)

von Oliver S. (oliverso)


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Falk B. schrieb:
>>Auch ist es moeglich mit Gartenarbeit genausoviel zu verdienen wie ein
>>Ingenieur.
>
> Klingt nach Sozialismus ;-)

Eher nach Mangel an guten Gärtnern.

Oliver

von Heiner (Gast)


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Ihr wisst schon, das Australien eine Sträflingskolonie ist?

lg. Heiner

von Nop (Gast)


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Oliver S. schrieb:

> Eher nach Mangel an guten Gärtnern.

Kein Wunder, bei den ganzen giftigen Viechern und Pflanzen da ist 
Gärtnern bestimmt lebensgefährlich.

von Cyblord -. (Gast)


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Nop schrieb:
> Kein Wunder, bei den ganzen giftigen Viechern und Pflanzen da ist
> Gärtnern bestimmt lebensgefährlich.

Weil mein Kleiner die Sendung gerne schaut:

http://www.spiegel.de/kultur/tv/peppa-wutz-folge-in-australien-wegen-spinnen-verharmlosung-gestoppt-a-1166155.html

von Maik S. (yellowbird)


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Le X. schrieb:
> Da fällt mir mein Spezl aus der Produktion letztens ein: "Die
> Großkopferten in der Entwicklung tun den ganzen Tag nichts und fragen
> kann man die auch nichts".
> Selbes Phänomen nur sind hier wir Entwickler der unfähige "Feind" und
> der Bandarbeiter der edle Retter des Betriebes.

Oh ja,

würde der Entwickler etwas entwickeln, was der Planer bauen lassen könnt 
hätte der Fertigung die Maschinen um die Finanz und die QS 
zufriedenzustellen.

Nebenan arbeiten immer nur die faulen Idioten...

Ich veranstalte hier(tm) regelmäßig Workshops. Ein Großteil der 
Tätigkeit besteht darin einfach mal beide Seiten zu Wort kommen zu 
lassen... 90% aller Probleme entstehen in der Kommunikation...

von Le X. (lex_91)


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Maik S. schrieb:
> 90% aller Probleme entstehen in der Kommunikation...

Genau, kann man nicht oft genug sagen.
Durch mangelhafte Kommunikation mit Abteilungen abseits der reinen 
Entwicklung kommt es dann zu den Szenarien die wir hier auch tagtäglich 
im Forum erleben:
Alle doof nur ich nicht. Personaler doof, Vorgesetzter doof, Chef 
sowieso doof, Marketing doof, BWL-Tante doof...

Ich plädiere daher für mehr Sozialkompetenz und weniger Fachidioten.

von Cyblord -. (cyblord)


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Le X. schrieb:
> Genau, kann man nicht oft genug sagen.
> Durch mangelhafte Kommunikation mit Abteilungen abseits der reinen
> Entwicklung kommt es dann zu den Szenarien die wir hier auch tagtäglich
> im Forum erleben:
> Alle doof nur ich nicht. Personaler doof, Vorgesetzter doof, Chef
> sowieso doof, Marketing doof, BWL-Tante doof...

Und wie passt jetzt diese Erkenntnis zur vorgeschriebenen Lehrmeinung 
dieses Thread. Nämlich dass der TE vorbehaltlos recht hat und alle 
anderen in seiner Abteilungen unerträgliche Idioten sind und nur durch 
Vetternwirtschaft vorankommen?

von Le X. (lex_91)


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Cyblord -. schrieb:
> Und wie passt jetzt diese Erkenntnis zur vorgeschriebenen Lehrmeinung
> dieses Thread. Nämlich dass der TE vorbehaltlos recht hat und alle
> anderen in seiner Abteilungen unerträgliche Idioten sind und nur durch
> Vetternwirtschaft vorankommen?

Naja, ist doch nachvollziehbar.
Mir würde es auch nicht gefallen wenn ich liebgewonnene Filterblasen 
verlieren würde. Sich gegenseitig auf die Schulter klopfen und zusammen 
ne Runde jammern macht viel mehr Spaß.

von Niemand (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Daniel D. schrieb:
>> Ja... das geht hier in DU.
>> Hier ist es oft wichtiger wen man kennt.
Nicht nur Wen man kennt, sondern wie man mit Dem kann.

> Hinweis: das war weltweit so, ist weltweit so und wird auch weltweit so
> bleiben, solange der Mensch ein soziales Wesen mit "Claneigenschaften"
> ist :-)
Mal eine andere Sichtweise: der Mensch ist ein von Hause aus ein eher 
faules "Tier", denn wenn es um wichtige oder neue Dinge geht, verlässt 
er sich lieber auf sichere "Erfahrungen" als auf Prüfung und Suche eines 
Kompetenten und Zuverlässigen, die AZ lassen grüßen.
Mit sozial hat das wohl eher weniger zu tun, denn dann gäbe es nicht 
solche Fälle wie hier, wo man einen MA auf das Abstellgleis rangiert!
Zu Clans braucht man auch nicht viel zu schreiben, die funktionieren nur 
nach Innen, im Außenverhältnis bekommen so manche Claner echte Probleme 
mit der öffentlichen Realtität.

> Beziehungen sind das A und O im Leben. Sei es privat, sei es beruflich.
Ja klar, es gibt auch ein Sprichwort: Beziehungen schaden nur dem 
welcher keine hat.
Mit Beziehungen kann man aber auch ganz schön baden gehen, da ist das 
Vertrauen durch persönlichen Kontakt meist größer als die Skepsis für 
die fachlich korrekte Leistung.

Zum eigentlichen Problem fällt mir nun vllt. doch auf, dass der TO sich 
wohl sehr oft hier im Forum den Rat holen muß. Oder ist es vllt. doch 
eher ein wenig fehlende Selbstsicherheit oder fehlende Kontakte im Job 
intern?

Als Ing. hat man ja nun nicht gerade auf gleicher Ebene sehr viele 
"Kollegen" um beruflich ein gutes Team zu bilden?

So wie sich das hier liest, könnte man vermuten, dass der Daniel eher 
ein Einzelkämpfer im Job ist, noch dazu als Nicht-Einheimischer.

Könnten das nicht eventuell die Barrieren sein, die ihn laufend 
begleiten?

Wenn man dann noch einen typisch deutschen Arbeitsstil fährt, welchen 
die dortigen Entscheider nicht so recht mögen? einem dann intern der 
Zusammenhalt unter Kollegen und auch der Smaltalk mit ihnen fehlt, wird 
sich das Problem eventuell weiter fortsetzen?

Die in einem anderen Thread von ihm angesprochenen Backstabbler kommen 
mir auch recht bekannt vor.

Ohne interne echte Kontakte zu anderen Mitarbeitern oder Kollegen wird 
man sehr schnell ans Messer geliefert.
Da wird auch nie ein Hinweis kommen, dass man irgendwo schon negativ auf 
der Abschußliste steht, oder dass andere Typen sich zu weit aus dem 
Fenster lehnen können weil man selber zum Sündenbock wird.

Solche Um- und Mißstände gibt es aber auch hier in DE, und das nicht nur 
in den Positionen von Ings.

von Daniel D. (daniel1976d)


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Danke für deine Worte...

Von der Seite hab ich das noch nie betrachtet. Die Firma funktioniert 
schon ein bisschen so als wären wir alle in kleinen Boxen. Arbeitspakete 
werden verteilt und dann jeder zurück in seine Box. Jedoch haben die 
Maschinenbauer sehr viel mehr Interaktion da sie an ähnlichen Themen 
arbeiten, sich gegenseitig helfen, usw.

Der Diplomand hat in dem Moment den entscheidenden Vorteil das er sich 
im Maschinenbau auch wohlfühlt und seine Nase reinsteckt. Das nervt die 
andern Maschinenbauer oft ein wenig aber vom Management und anderen 
Kollegen wird er als "Hans Dampf in allen Gassen" wahrgenommen.

Ich kann nicht sagen das ich unbeliebt bin. Aber der Diplomand tritt 
sehr viel mehr in Erscheinung, hat immer was zu sagen plus seine 
unschlagbar guten Kontakte zu wichtigen Entscheidungsträgern. Zusätzlich 
der Fakt das ich immer der Ausländer mit dieser komischen Arbeitsweise 
bin.

Einige wichtige Punkte auf die ich in Zukunft achten sollte... Nicht 
alle Punkte kann ich beeinflussen aber muss auf die achten die sich 
beeinflussen lassen.

LG

von klausi (Gast)


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Daniel D. schrieb:
> Einige wichtige Punkte auf die ich in Zukunft achten sollte... Nicht
> alle Punkte kann ich beeinflussen aber muss auf die achten die sich
> beeinflussen lassen.

Ganz genau. Alles andere wäre verschwendete Energie.

Verstehe oft die Kasper oder alte Omas nicht, die sich andauernd übers 
Wetter beschweren, im Sommer ist's zu heiss, im Winter zu kalt... Bla 
bla. Geistig unterbelichtet. Das kann ein Einzelner nicht beeinflussen! 
Gut Omas haben wenigstens etwas zu reden im Smalltalk.

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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klausi schrieb:
> Verstehe oft die Kasper oder alte Omas nicht,

Dann hast du noch was zu lernen.

> die sich andauernd übers
> Wetter beschweren, im Sommer ist's zu heiss, im Winter zu kalt... Bla
> bla. Geistig unterbelichtet. Das kann ein Einzelner nicht beeinflussen!

Es ist ein Ventil. Solche Ventile hat jeder. Die brauchen wir, um nicht 
verrückt zu werden, gerade wegen der Dinge die wir nicht beeinflussen 
können.

Du hast sicher auch solche Ventile. Wenn man die einzeln betrachten 
würde, würdest du auch als geistig unterbelichtet erscheinen.

von Markus (Gast)


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Daniel D. schrieb:
>
> Die Firma funktioniert
> schon ein bisschen so als wären wir alle in kleinen Boxen. Arbeitspakete
> werden verteilt und dann jeder zurück in seine Box. Jedoch haben die
> Maschinenbauer sehr viel mehr Interaktion da sie an ähnlichen Themen
> arbeiten, sich gegenseitig helfen, usw.

Das ist überall so ;-)

von Daniel D. (daniel1976d)


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Hi,

Gerade die E-Mail erhalten das der Diplomand offiziell mein Nachfolger 
wird und ich an ihn übergeben werde.

Geplant ist das ich ein Dokument erstelle das die Projekte kurz umreißt. 
Status, offene Dinge, Probleme, Empfehlungen, usw.
Bei Empfehlungen werde ich mich jedoch etwas zurückhalten, denn diese 
wurden ja fast 4 Jahre ignoriert...

Der Diplomand hat auch schon geschrieben das er sich unbedingt mit mir 
treffen will um die Übergabe zu besprechen und zu planen... Na ja, es 
sind genau noch 5.5 Tage.

Ach ja, und ein Abschlussgespräch soll es auch noch geben...

LG

von Mampf F. (mampf) Benutzerseite


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Daniel D. schrieb:
> Der Diplomand hat auch schon geschrieben das er sich unbedingt mit mir
> treffen will um die Übergabe zu besprechen und zu planen... Na ja, es
> sind genau noch 5.5 Tage.

Schade ist nur, dass du dich wohl nicht mehr daran freuen kannst, dass 
sie sich selbst in die Scheiße geritten haben mit dem überambitionierten 
grünschnäbligen Diplomanten ...

Oder wirst du noch Kontakte zur Firma aufrecht erhalten, damit du dich 
über deren Probleme informieren und dich darüber freuen kannst? :)

von Cyblord -. (cyblord)


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Ich dachte der Diplomand wäre für höheres Berufen. Aber dann gibt's ja 
gar
keinen HW-Entwickler mehr.

Ich verstehe wirklich nicht, wie man nach Jahren im Unternehmen und als 
einziger(!) HW-Entwickler sich dermaßen die Butter vom Brot nehmen lässt 
nur weil man irgendwelche Vetternwirtschaft vermutet.

Entweder der Diplomand wäre als weiterer HW-Entwickler gehandelt worden, 
dann hättest du dir Chancen auf die Beförderung machen können, oder der 
Diplomand sollte befördert werden und du wärst weiterhin der alleine 
HW-Entwickler gewesen.

Eigentlich hattest du alle Trümpfe in der Hand und hast trotzdem den 
Tisch leergefegt.

: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


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@ Daniel Duesentrieb (daniel1976d)

>Geplant ist das ich ein Dokument erstelle das die Projekte kurz umreißt.
>Status, offene Dinge, Probleme, Empfehlungen, usw.
>Bei Empfehlungen werde ich mich jedoch etwas zurückhalten, denn diese
>wurden ja fast 4 Jahre ignoriert...

Kann man machen. Man kann es aber auch anders herum tun.

Ich war vor langer Zeit mal in einer ähnlichen Situation. Bei meinem 
Abgang hab ich alles schön aufgeschrieben, im festen Wissen, daß die 
Chaoten daraus eh nix Gescheits machen werden. Viele Jahre später erfuhr 
ich um drei Ecken, daß es genau so kam. DAS ist wahre Größe! ;-)

>Ach ja, und ein Abschlussgespräch soll es auch noch geben...

So Long and thanks for all the fish ;-)

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Daniel D. schrieb:
> Gerade die E-Mail erhalten das der Diplomand offiziell mein Nachfolger
> wird und ich an ihn übergeben werde.

Läuft doch.

> Geplant ist das ich ein Dokument erstelle das die Projekte kurz umreißt.

Kurz ist gut.

> Status, offene Dinge, Probleme, Empfehlungen, usw.
> Bei Empfehlungen werde ich mich jedoch etwas zurückhalten, denn diese
> wurden ja fast 4 Jahre ignoriert...

Immer schön freundlich bleiben. Nimm deine alten Empfehlungen und knall 
sie alle schön raus. Wenn du Spaß haben möchtest formuliere sie so knapp 
wie möglich, mit vielen Abkürzungen, Fachbegriffen, Laborslang und, wenn 
du es drauf hast, Business-Bullshit hoch Drei.

> Der Diplomand hat auch schon geschrieben das er sich unbedingt mit mir
> treffen will um die Übergabe zu besprechen und zu planen... Na ja, es
> sind genau noch 5.5 Tage.

Das lässt sich doch managen. Unbedingt zustimmen und klar sagen dass du 
das selbstverständlich gerne machst und für ganz wichtig hältst. Den 
Termin auf den letzten Tag, so 1500, 1600 Uhr legen und im Eiltempo 
deine Empfehlungen durchackern. Reden, Reden, Reden.

> Ach ja, und ein Abschlussgespräch soll es auch noch geben...

Lass es über dich ergehen. Zu allem was sie sagen einfach nicken, auch 
wenn es falsch ist, und immer schön freundlich bleiben. Deren Meinung 
wirst du durch Diskussionen und Argumente nicht ändern können. Wenn sie 
dir zum Abschied nochmal Unrecht tun wollen scheiß drauf. Hauptsache 
schnell raus.

von длинний зелёний тролль (Gast)


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Nicht vergessen zu Erwaehnen, dass du gegen Entgelt gerne mal aushilfst. 
Im Sinne von 1000$ pro Tag und angebrochene Tage werden voll verrechnet.

von Martin S. (sirnails)


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Hannes J. schrieb:
> Daniel D. schrieb:
>> Gerade die E-Mail erhalten das der Diplomand offiziell mein Nachfolger
>> wird und ich an ihn übergeben werde.
>
> Läuft doch.
>
>> Geplant ist das ich ein Dokument erstelle das die Projekte kurz umreißt.
>
> Kurz ist gut.
>
>> Status, offene Dinge, Probleme, Empfehlungen, usw.
>> Bei Empfehlungen werde ich mich jedoch etwas zurückhalten, denn diese
>> wurden ja fast 4 Jahre ignoriert...
>
> Immer schön freundlich bleiben. Nimm deine alten Empfehlungen und knall
> sie alle schön raus. Wenn du Spaß haben möchtest formuliere sie so knapp
> wie möglich, mit vielen Abkürzungen, Fachbegriffen, Laborslang und, wenn
> du es drauf hast, Business-Bullshit hoch Drei.
>
>> Der Diplomand hat auch schon geschrieben das er sich unbedingt mit mir
>> treffen will um die Übergabe zu besprechen und zu planen... Na ja, es
>> sind genau noch 5.5 Tage.
>
> Das lässt sich doch managen. Unbedingt zustimmen und klar sagen dass du
> das selbstverständlich gerne machst und für ganz wichtig hältst. Den
> Termin auf den letzten Tag, so 1500, 1600 Uhr legen und im Eiltempo
> deine Empfehlungen durchackern. Reden, Reden, Reden.
>
>> Ach ja, und ein Abschlussgespräch soll es auch noch geben...
>
> Lass es über dich ergehen. Zu allem was sie sagen einfach nicken, auch
> wenn es falsch ist, und immer schön freundlich bleiben. Deren Meinung
> wirst du durch Diskussionen und Argumente nicht ändern können. Wenn sie
> dir zum Abschied nochmal Unrecht tun wollen scheiß drauf. Hauptsache
> schnell raus.

Sehr schön! Genau so macht man das!

Die werden sich nicht ändern und wenn die Erkenntnis dort kommt, nicht 
entschuldigen.

Also: Ein Anhang in Ehre. Freundlich und professionell.

von Niemand (Gast)


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Irgendwie ist hier nicht ganz mit bedacht wurden, dass ein fachliche 
Größe die Segel streichen mußte, gegen die Umstände wie sie überall 
herrschen.

Des Chefs liebstes Kind ist sein Lakaie, da kann man machen was man 
will.

Oder man sucht sich Gleichgesinnte in der Firma, am Besten Kollegen oder 
gar Vorgesetzte, und klärt die Situation mal nüchtern dort an und etwas 
ab?
Gegensteuern ist immer wie eine kleine Rebellion, aber nur so bekommt 
man Klarheit was wirklich gewollt wird.

Einem Jungspund kann man nämlich mangels Lebens- und Berufserfahrung 
nicht so die großen Vorwürfe machen, eher den Chefs und Leitern in dem 
Laden.
Nur die denken sich dann auch, wenn der Daniel seinen Arbeitsplatz nicht 
richtig verteidigt hat er wohl eben keine wirkliche Beziehung zur Firma?
Dann kann man auch gut auf ihn verzichten, und so ist es dann gekommen.

Was die Zukunft bringt interessiert doch erst mal nicht so dolle, denn 
fachlich Hellsehen können die ganzen Vettern-Wirtschaftler nicht 
wirklich.

Daniel, hast du mal rückblickend in den Laden mit den LED-Scheinwerfern 
deinen dortigen Nachfolger angefragt, oder wie es dort nach dir weiter 
ging?
Mit Bilanz ziehen kann man seine Entscheidungen dann im Nachhinein 
entweder rechtfertigen, oder als kleinen Fehler erkennen, aus denen man 
lernen oder sie ignorieren kann.

Denn nicht immer wird nach einem solchen Abgang dort die ganze Firma 
zusammenbrechen, oder einem echt nachtrauern. Allein die Erkenntnis 
sollte man sich vllt. dann später mal einholen, so wie das Falk 
anführte.

Für sich selber ist das dann nämlich auch wieder Lehrgeld, was man 
zahlen mußte, denn Vorteile bringt einem das absolut keine.
Es sollte in der Zukunft dann positiver weitergehen, aber macht es das 
dann auch immer so?

Die ganzen Ratschläge von Außen Für und Wider, so z.B. Cyblord, es lässt 
sich aus der Distanz schon schön Schwadronieren, aber hat mal einer von 
euch in einem fremden Land die dortige Sprache beachtet, macht die erste 
Hürde und kostet auf Dauer auch etwas Belastung, dann die dortige 
Mentalität als Deutscher, dann die Klüngelei unter den fremden Freunden. 
Dann kam dann noch das Wunschdenken dazu und fertig ist der Salat den 
man dann gern von einem Anderen angerührt bekommt, der mehr auf 
Linientreue gibt.
Ist schon so seit Jahrhunderten und wird sich nicht großartig ändern, 
wenn man die menschliche Seele nicht weiß zu manipulieren.
Das können meist am Besten die Lowperformer und Labertaschen bis 
Traumtänzer. Immer schön um die Entscheider herumschwänzeln, die Arbeit 
nicht mal halb hinbekommen, aber immer dolle ins Rohr der Chefs blasen 
und dort präsent sein.
Fachliche Leistungen werden nicht wirklich anerkannt oder akzeptiert von 
kalten "gefühlslosen" Mitarbeitern die nur Ihren Job gut machen.
Ist hier in DE auch nicht anders, auch nicht unter rein Einheimischen.

Das Problem sind unfähige Führungsleute, die zunehmend abhängig von 
Lakaien entscheiden. So richtig Krachen geht es meist nie dabei, das 
Systenm weiß sich immer irgendwie daraus zu erholen, und ist es nur auf 
dem Rücken von neuen Dienern.

Den Abgang dort kann man machen wie man gerade gelaunt ist, denn wahre 
Größe bekommt nicht durch Schauspielerei. Gerade heraus die letzten Tage 
noch was versuchen zu klären könnte vllt. auch noch etwas bringen? Hängt 
aber wohl sehr an der Gegenseite und deren Position dazu.
Sollte man vllt. mal versuchen dazu ein Feedback zu bekommen, so als 
Abschlußwertung der verkorksten Chefs. Vllt. bekommt man ja auch ganz 
andere Fakten zu hören, Geschichten die man noch gar nicht wußte?
Gab hier ja auch schon genug solcher Fälle, wo dann Erbsenzählerei ans 
Tageslicht kam.
Oder war das nicht sogar schon bei ihm mal der Fall?

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