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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik KORAD vs Voltcraft


Autor: pelzfrucht (Gast)
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Nabend,

ich bin auf der suche nach einem "preiswerten" aber zugleich 
einigermaßen qualitativen Labornetzteil.

Nachdem ich mich Intensiv mit Labornetzteilen unter 130 € unter Achtung 
meiner Wünsche (0-30 V; 0-5 A) auseinander gesetzt habe, bin ich nun bei 
folgenden zwei "kleben" geblieben:

VOLTCRAFT LPS1305
https://www.conrad.de/de/labornetzgeraet-einstellb...

und
KORAD KA3005P
https://www.reichelt.de/Labornetzgeraete/KA3005P/3...

Funktionell zieht es mich zu dem Korad. Die Speicher Funktionen und die 
Computer Anbindung sind nett und vorallem der Speicher sicherlich auch 
hilfreich, allerdings ist es kein absolutes Muss. Da ich aber Korad 
nicht kenne, Voltcraft namentlich dagegen schon - bin ich mir unsicher.
Denn das Voltcraft genügt meinen grundlegenden Ansprüchen genauso und 
die 3 verschiedenen Regler zur Einstellung gefallen mir besser als beim 
Korad.

Das Korad hatte anfangs wohl ziemlich schwere Kinderkrankheiten, die 
inzwischen aber vollständig behoben sein sollen. Das Modell auf dem 
reichelt Link ist die aktualisierte Revision.

Leider lässt sich zum genannten Voltcraft Modell garnichts an 
Testberichten im Internet finden.

Ich hoffe ihr könnt mir da helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.
Da ich Schüler bin, sitzt das Geld bei mir nicht unbedingt locker und 
ich möchte (Montagsmodelle gibt es zwar immer, aber trotzdessen) nicht 
ein Gerät kaufen das in absehbarer Zeit schon wieder irreperabel defekt 
geht.

Vielen Dank im Vorraus!

Grüße
pelzfrucht

: Verschoben durch Moderator
Autor: Hp M. (nachtmix)
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Wann braucht man schon mal 30V 5A?

Ich würde mir für das Geld lieber zwei oder drei nicht gar so starke 
Netzteile zulegen, dann kann man auch mal zwei verschiedene oder eine 
symmetrische Spannung herstellen oder 60V oder parallelschalten um 6A zu 
bekommen.
Z.B. hiermit:
https://www.pollin.de/p/regelbares-labornetzgeraet...

R oder C werden aber auch so etwas haben.


pelzfrucht schrieb:
> Computer Anbindung sind nett und vorallem der Speicher sicherlich auch
> hilfreich, allerdings ist es kein absolutes Muss

Braucht man auch sehr selten, weil man das programmieren müsste und dann 
auch an den Prüflingen Meßgeräte mit Schnittstellen benötigt, die 
irgendwie programmiert werden müssen.
Diesen Aufwand schenkt man sich beim Basteln gerne, und wenn man 
wirklich mal die Strom - Spannungskennlineie einer Halogenlampe 
aufnehmen will oder so etwas, dann kann man die Knöpfe auch von Hand 
drehen und die Meßwerte auf einen Zettel schreiben um sie anschliessend 
in die Tabellenkalkulation einzugeben.

: Bearbeitet durch User
Autor: Olaf (Gast)
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> Wann braucht man schon mal 30V 5A?

Braucht man selten, allerdings zumindest zum Korad wage ich zu behaupten 
das es dies auch kaum dauerhaft liefern kann. Jedefenfalls nicht 
3.3V/5A. Der Aufbau entspricht eher dem was man frueher als 2-3A 
verkauft haette.

Die Moeglichkeit beim Korad verschiedene Spannungen fest 
einzuprogrammieren fand ich beim kauf auch cool. Allerdings muss ich 
zugeben das man das selten bis garnicht nutzt. Was man aber andauern 
nutzt ist die Moeglichkeit den Ausgang abzuschalten! Schoen ist es auch 
das man den Ausgangsstrom einstellen kann ohne die Ausgaenge kurz 
zuschliessen!
Ansonsten muss ich leider sagen das bei meinem Korad jetzt nach 2Jahren 
der Encoder anfaengt rumzusprinnen!

Voltcraft ist IMHO kein Hersteller sondern die Eigenmarke unter der 
Conrad den Billigkram verhoekert den er bei Dutzenden Herstellern in der 
Welt einkauft. Das kann mal so und mal so ausgehen. Andererseits ist ein 
linear geregeltes Labornetzteil kein Hexenwerk. Das sollte man auch als 
Anfaenger relativ schnell repariert bekommen.

Oh..und ich fand den Luefter im Korad EXTREM nervig und hab der Kiste 
deshalb einen eigenen Luefterregler verpasst. Das ist natuerlich auch 
ein Vorteil von Netzteilen die nur 2A koennen. Die haben erst garkeinen 
Luefter.

Olaf

Autor: Stefan Us (stefanus)
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Diese Kombination mit coarse/fine Potentiometer (falls es denn Potis 
sind) finde ich nicht gut. Potis neigen im Alter dazu, zu wackeln und zu 
rauschen. Wenn sich dann der coarse Regler nach "oben" verstellt, 
grillst du deine Schaltung.

Mein neues Netzteil hat digitale Drehgeber, die finde ich richtig 
praktisch. Ich hoffe, sie halten auch lange. Es von Korad, bin damit 
immer noch zufrieden. Siehe 
Beitrag "Rezension Labornetzteil QJ3005T 30V 5A"

Inzwischen stinken sie auch nicht mehr. oder ich selbst habe den geruch 
angenommen und merke es daher nicht mehr :-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Olaf (Gast)
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> Mein neues Netzteil hat digitale Drehgeber, die finde ich richtig
> praktisch.

Wie ich oben schrieb, gerade der Encoder meines Korad hat jetzt den 
Geist aufgegeben und was glaubst du wohl wie der jetzt rumspringt.

Am besten ist vermutlich ein lineargeregeltes Netzteil mit Poti wo man 
das Poti ausbaut und durch ein gutes 10Gang-Poti ersetzt. Das ist aber 
auch nicht billig!

Olaf

Autor: 6a66 (Gast)
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Olaf schrieb:
> Braucht man selten,

Ob man das braucht oder nicht weiss nur der TO. Ich brauche ab und an 
24V 3A oder auch mal 8V 10A. Da hätte ich dann gern EIN Netzteil das 
beides kann. Und das habe ich. Kann 60V 10A (mit Einschränkungen): 
Manson HCS3404. Und kommt mir jetzt nicht mit Restwelligkeit. Die sind 
im 24V Industriebereich schnurz.

Ob Du jetzt bei Conrad oder Reichelt kaufst ist egal, dürften beide für 
Hobby anwendungen (Schüler) reichen. Von Pollin würde ich die Finger 
lassen da der auch mal Restposten unbekannter Qualität verkauft und ob 
in die Kategorie auch das Netzteil gehört kann Dir nur der Pollin sagen 
(und ob er das wird bezweifle ich).

rgds

Autor: Blackbird (Gast)
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Brauchen kann man alles ;)
Aber wann und wie oft?

Wenn der TO im Hinterstübchen den Gedanken hat, damit auch mal einen 
Akku laden zu wollen, dann kann ich mir die 30V und 5A erklären.

Sonst reichen wirklich 0 bis 15V und 0 bis 0,5A, die aber rippel- und 
brummarm (-frei), dauerkurzschlussfest und lineargeregelt. Spannungs- 
und Stromkonstantmodus, sehr gut bedienbar, übersichtliche Frontplatte, 
genügend Platz für die Buchsen (nicht zu eng) und einen Schalter für die 
Ausgangsspannung. Die geregelte Spannung solte keine Überschwinger bei 
Lastwechseln haben und auch keine beim Ab- und Einschalten.

Zum Akkuladen oder Versuche mit mehr Strombedarf kann man was Anderes 
nehmen, ohne diesen Aufwand.

Aber für Mikrocontroller- Audio- und andere Kleinschaltungen ist das 
schon passender, finde ich. Schließlich wurde die Frage im 
Mikrocontroller-Forum gestellt.

Blackbird

Autor: Bernhard D. (pc1401)
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Olaf schrieb:
>> Mein neues Netzteil hat digitale Drehgeber, die finde ich richtig
>> praktisch.
>
> Wie ich oben schrieb, gerade der Encoder meines Korad hat jetzt den
> Geist aufgegeben und was glaubst du wohl wie der jetzt rumspringt.

Waren wohl zu sehr kostenoptimiert :-o

> Am besten ist vermutlich ein lineargeregeltes Netzteil mit Poti wo man
> das Poti ausbaut und durch ein gutes 10Gang-Poti ersetzt. Das ist aber
> auch nicht billig!

Ist vielleicht auch Geschmackssache. Ich finde die getrennte Grob / 
Feineinstellung praktisch, man hat beides: Schnelle und feinfühlige 
Einstellbarkeit. Bei den 10 Gang Potis kann man sich einen Wolf kurbeln.

Natürlich sind Potentiometer nicht für die Ewigkeit, aber der Ersatz ist 
meist keine große Aktion.

Gruß,
Bernhard

Autor: Detlev T. (detlevt)
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Ich habe das Korad KA3005P. Die Möglichkeit, das Gerät über die 
Schnittstelle zu steuern, habe ich allerdings noch nicht genutzt, wollte 
mir die Option aber offen halten. Wer das nicht braucht, kommt mit dem 
KA3005D noch billiger weg.

Zur Lebensdauer des Encoders kann ich (noch) nichts sagen. Mein erstes 
Gerät war schon am zweiten Tag defekt (fehlerhafte Anzeige), wurde von 
Reichelt aber sehr schnell ersetzt. In der Preisklasse muss man mit so 
etwas leider rechnen.

Der Grund für meine Entscheidung war damals, dass man ein µC 
gesteuertes, linear(!) geregeltes Netzteil bekommt. Das ist sonst gar 
nicht so einfach zu finden.

Meine Meinung nach (noch geringer) bisheriger Benutzung:
Pro:
- Digitale Einstellung, mehrere Speicher (So toll finde ich  Potis 
nicht)
- Optional Overvoltage oder Overcurrent Protection. Das heißt, bei 
Überschreiten der Grenzen wird nicht geregelt, sondern ganz 
abgeschaltet. Also quasi eine elektronische Sicherung. Ein tolles 
Feature!

Contra:
- o.a. Qualitätsmangel beim ersten Gerät
- Ausgang nicht über Relais geschaltet, nur durch Regelung. Dadurch 
können beim Einschalten Transienten entstehen, die eine Schaltung killen 
können. Man darf das Netzteil also erst nach dem Einschalten 
anschließen!

Trotzdem: Ich kann das Gerät empfehlen.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Bernhard D. schrieb:
> Natürlich sind Potentiometer nicht für die Ewigkeit, aber der Ersatz ist
> meist keine große Aktion.

Das gleiche trifft für Drehgeber zu.

Autor: pelzfrucht (Gast)
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Moin,

danke für eure Antworten.

Es keimte die Frage auf 'was der TO denn vorhat.

Nun, konkret such ich ein Netzteil "für alles". Um es blöd auszudrücken.

Die 30 V benötige ich um gelgentlich Glühlampen die hier rumsegeln zu 
betreiben,

die 5 A (bei ungefähr 12 Volt) sind wünschenswert um relativ 
Energiehungrige Schaltungen für's Auto betreiben zu können.
Auch wenn sich 5 A viel anhört, seit gewiss, Energie Sparen hat einen 
hohen Stellenwert ;)

Und ansonsten wäre es natürlich auch schön den einen oder anderen Akku 
zu laden. Wobei wir hier eher von 3,7 V Akkus sprechen. Dafür ist das 
größere Netzteil natürlich nicht notwendig.

------------------

Wie ich euren Antworten entnehme, scheinen die Potis der Regler ja eine 
generelle Schwachstelle zu sein. Die könnte ich austauschen, und hier 
denke ich würde die Lock Funktion des Korad Netzteil auch behilflich 
sein. Einstellen, Sperren und Schaltung in Betrieb nehmen. Ein defekter 
Poti würde hier nichts kaputt regeln.

Das Voltcraft Netzteil hat eine Übertemperatur-Abschaltung.
Das gibt mir in gewisser weise ein Gefühl von Sicherheit.
Berechtigt? Ist es überhaupt gängig das ein Netzteil mal zu heiß wird 
oder wird hier eher minderwertige Bauweise "vertuscht"?
Beim Korad und einigen anderen Netzteilen lese ich nichts von einer 
Abschaltung bei Überhitzung.

Grüße
pelzfrucht

Autor: René H. (Firma: Herr) (hb9frh)
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Hp M. schrieb:
> 
https://www.pollin.de/p/regelbares-labornetzgeraet...

Da fehlt die Erde, was die anderen beiden bieten.

Ich würde das Voltcraft nehmen, wäre meine Auswahl so.

Bei Labornetzteilen zu sparen, finde ich allerdings nicht gut.

Grüsse,
René

Autor: Harald (Gast)
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pelzfrucht schrieb:
> ich bin auf der suche nach einem "preiswerten" aber zugleich
> einigermaßen qualitativen Labornetzteil.

http://www.statron.de/details/330
188€ UVP

Ist für den Preis qualitativ hochwertig, vor allem, wenn Du das hier 
nicht willst:

Olaf schrieb:
> der Encoder anfaengt rumzusprinnen!

Detlev T. schrieb:
> In der Preisklasse muss man mit so
> etwas leider rechnen.

Detlev T. schrieb:
> Dadurch
> können beim Einschalten Transienten entstehen, die eine Schaltung killen

Autor: Martin HR (horo)
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pelzfrucht schrieb:
> die 5 A (bei ungefähr 12 Volt) sind wünschenswert um relativ
> Energiehungrige Schaltungen für's Auto betreiben zu können.
> Auch wenn sich 5 A viel anhört, seit gewiss, Energie Sparen hat einen
> hohen Stellenwert ;)

Dafür würde ich ein kurzschlussfestes Festspannungsnetzteil zusätzlich 
verwenden. Wenn der Ausgangsstrom nicht einstellbar sein soll, tut es 
ein einfaches Schaltnetzteil 12V/5A mit Hohlstecker für externe 
Festplatten, Monitore, etc. aus der Restekiste.

Ciao, Martin

Autor: Klaus I. (klauspi)
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pelzfrucht schrieb:
> Die 30 V benötige ich um gelgentlich Glühlampen die hier rumsegeln zu
> betreiben,

Zwei einfache Labornetzteile wie RNG-1502 für 25-40 EUR. Oder ein 
einfaches und ein höherwertiges dieser Klasse 15V/2A.

> die 5 A (bei ungefähr 12 Volt) sind wünschenswert um relativ
> Energiehungrige Schaltungen für's Auto betreiben zu können.

Dafür zusätzlich ein stabilisiertes Festspannungsnetzteil oder wie die 
Teile auch heißen. Die Dinger mit denen man früher die CB-Funke zuhause 
mit Strom versorgt hat.

Autor: pelzfrucht (Gast)
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Martin H. schrieb:
> Dafür würde ich ein kurzschlussfestes Festspannungsnetzteil zusätzlich
> verwenden. Wenn der Ausgangsstrom nicht einstellbar sein soll, tut es
> ein einfaches Schaltnetzteil 12V/5A mit Hohlstecker für externe
> Festplatten, Monitore, etc. aus der Restekiste.
>
> Ciao, Martin

Hi,

Bisher hab ich es so gelöst, aber ich bin damit mehr als unzufrieden. 
Und da ich mir ein Labornetzteil wünsche um meinen Hobbys und Arbeiten 
nachzugehen, soll halt ein jenes her ;)

Trotzdem Danke für den Vorschlag.

Grüße
pelzfrucht

Autor: pelzfrucht (Gast)
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Moin,

ohne hetzen zu wollen :D
Die Bestellung sollte wenn möglich heute Abend noch rausgehen.

Vielleicht könnt ihr noch auf diesen Punkt eingehen:

> Das Voltcraft Netzteil hat eine Übertemperatur-Abschaltung.
> Das gibt mir in gewisser weise ein Gefühl von Sicherheit.
> Berechtigt? Ist es überhaupt gängig das ein Netzteil mal zu heiß wird
> oder wird hier eher minderwertige Bauweise "vertuscht"?
> Beim Korad und einigen anderen Netzteilen lese ich nichts von einer
> Abschaltung bei Überhitzung.

Und abschließend ob ihr nun direkt das Voltcraft oder das Korad Netzteil 
nehmen würdet.

René H. schrieb:
> Ich würde das Voltcraft nehmen, wäre meine Auswahl so.
Das ist ne Ansage :)

Grüße
pelzfrucht

Autor: Detlev T. (detlevt)
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Ich würde das Korad (wieder) kaufen. Voltcraft ist auch keine 
Super-Marke, da kann man die gleichen Probleme haben, die zusätzlichen 
Funktionen sprechen für das KA3005P. Wenn man die Lüftungsschlitze nicht 
zumacht, sehe ich keine Überhitzungsgefahr.

Wenn du etwas wirklich Solides willst, dann nimm lieber das o.g. 
Netzteil von Statron.

Autor: Anja (Gast)
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Hallo,

ich habe inzwischen 4 Korad (2 mit Schnittstelle / 2 ohne).
Ich nutze sowohl den Speicher (meistens) als auch die Steuerung über 
RS232 (für automatisierte Messungen).
Wobei die mitgelieferte Software nur bedingt brauchbar ist.

Im großen und ganzen bin ich zufrieden, auch wenn ich bereits an einem 
Gerät den Encoder tauschen mußte und an einem anderen den Lüfter der 
anfing stark zu rattern.

Überschwinger beim Einschalten sind bei mir wenige 100mV, außer (selten) 
wenn man mit dem Netzschalter im Abschaltvorgang zu einem bestimmten 
Zeitpunkt sofort wieder einschaltet.


pelzfrucht schrieb:
> Die Bestellung sollte wenn möglich heute Abend noch rausgehen.

Die Wahrscheinlichkeit daß eines der Korad Netzteile am "Black Friday" 
zu einem günstigeren Preis angeboten wird ist relativ hoch.
Ein KA3005D konnte ich für 54,95 EUR ergattern.

Zum Voltcraft kann ich nichts sagen.

Gruß Anja

Autor: Olaf (Gast)
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> RS232 (für automatisierte Messungen).
> Wobei die mitgelieferte Software nur bedingt brauchbar ist.

Stimmt, es lohnt sich was eigenes zu schreiben.
Ist dir auch aufgefallen das man Ausgang des Netzteils Stoerungen sehen 
kann wenn man etwas ueber USB ins Netzteil uebertraegt oder ist das nur 
bei meinem so?

> Im großen und ganzen bin ich zufrieden, auch wenn ich bereits an einem
> Gerät den Encoder tauschen mußte

Weisst du zufaellig noch welchen Typ du als Ersatz gekauft hast? Dann 
kann ich mir den schonmal kaufen ohne die Kiste vorher aufzuschrauben.

> an einem anderen den Lüfter der
> anfing stark zu rattern.

Ist das nicht der Normalfall bei den Teilen? Ich hab einen kleinen 
Regler davorgebaut. Jetzt werden er nur noch hochgefahren wenn man mehr 
wir 100mA oder so zieht. Damit ist das Netzteil bei meinen Anwendungen 
meistens unhoerbar.

Olaf

Autor: Stefan Us (stefanus)
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> Jetzt werden er nur noch hochgefahren wenn man mehr
> wir 100mA oder so zieht.

Beim QJ3005T läuft der Lüfter mit minimaler Drehzahl und schaltet nur 
auf volle Drehzahl um, wenn das Netzteil mit mindestens 1A belastet 
wird.

Überschwinger beim Ein- und Ausschalten konnte ich bei diesem Modell 
übrigens nicht feststellen.

Autor: Anja (Gast)
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Hallo,

Den Tip für den Encoder habe ich von hier:
Beitrag "Re: Labornetzteil Korad KA3005D - Drehimpulsgeberfunktion defekt"

also Conrad 700701 Encoder 5 V/DC 0.001 A 360 ° ALPS STEC12E0

Als Lüfter habe ich letztendlich einen geregelten Arctic F8TC verbaut.
Der ist zwar nicht ganz so leistungsfähig wie der originale aber dafür 
sehr leise.

https://www.reichelt.de/Gehaeuseluefter-80-110-mm/...;

Gruß Anja

Autor: Old Papa (old-papa)
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Wenn es um Netzteile geht, gibt es wohl immer die gleichen Mechanismen:
1. Der TE stellt ein paar Links zu preiswerten Modellen zur Diskussion.
2. Die Kollegen Bedenkenträger greifen ein: Taugt kaum was, Transienten, 
Potis sind Mist....
3. Jetzt folgen Vorschläge zu wirklich guten aber teuren Geräten 
(Statron, HP usw.), doch der TE wollte ja offenbar preiswert.
4. Wer jetzt noch Pollin ins Rennen wirft, bekommt gleich "Ramsch" um 
die Ohren gehauen. Obwohl sehr wahrscheinlich die preiswerten alle vom 
selben Fließband purzeln, nur alle drei Tage (Stunden?) wird das Logo 
gewechselt.

Ich habe Jahrzehnte mit Eigenbaunetzteilen gearbeitet, natürlich mit 
Potis und ja, manchmal hat auch eins "gekratzt". Hauptsächlich, wenn ich 
monatelang kein Poti bewegt habe. Ein paar beherzte Dreher und alles war 
wieder für Wochen im Lot. Mehrgangpotis (Draht oder Leitplastik) sind 
eine feine Sache, doch man kurbelt sich nen Wolf. Encoder gibbet nur in 
Verbindung mit digitaler Steuerung, auch hier kann es zu 
Spannungssprüngen kommen. Die Digitalik kann einen Schluckauf haben und 
billige Encoder sind schlimmer als Kohlepotis!

Ich bin ja gut ausgestattet, dennoch würde ich intuitiv wohl zum Korad 
greifen.

Old-Papa

Autor: G. H. (schufti)
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gerade wenn man aufs Geld schauen muss/will kann man mit den Modulen
https://www.banggood.com/search/ruideng.html
und etwas Eigeninitiative was ganz brauchbares auf die Beine stellen.

Dazu gibt es noch das OpenDPS Projekt für alternative Firmware....

Autor: Bjoern Wieck (Gast)
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Das Korad KA3005P habe ich hier seit längeren im Einsatz.

Erfahrungen:

1. Der Drehencoder ist bei mir nach ca. halben Jahr auch unpräzise 
geworden > nach Austausch gegen einen von ALPS ist seitdem Prima.

2. Der Lüfter ist Laut. Seit ich nen 47µF Elko dazu parallel geschaltet 
habe hört man im Leerlauf das PWM-Knurren nicht mehr.

3. Die ganzen Funktionen wie Speicher  OVP  OCP usw benutze ich schon 
seit geraumer Zeit nicht. Für mich währe wohl das KA3005D die bessere 
Wahl gewesen wenn es denn diese Praktische ON/OFF Funktion am Ausgang 
hätte.

4. Dauerlast bei 5A über Stunden mit UOut >10V führten bisher nicht zum 
Ausfall. Natürlich kommt hinten dann Saharawind raus aber kein Wunder 
bei den kompakten Abmessungen.

5. Aufpassen muss man bei Anwendungen mit begrenzten Strom. Bei 
eingeschaltetem Ausgang ist ein 1000µF Elko parallel zu den Buchsen der 
sich erst mal ohne Begrenzung entläd bevor die Stromgegelung greift. Bei 
den Geräten mit ON/OFF Button passiert das nicht sofern die Last im OFF 
Modus angeschlossen wird.

Fazit:

Würd ich mir wieder kaufen. Der Preis ist für diese Leistung einfach 
unschlagbar.

Autor: Detlev T. (detlevt)
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Old P. schrieb:
> 2. Die Kollegen Bedenkenträger greifen ein: Taugt kaum was, Transienten,
> Potis sind Mist....
Manche Beiträge kritisierst du hier sicher zu recht. Negative 
Erfahrungen sollte man aber trotzdem weitergeben. Und auch die 
Erfahrung, dass Qualität meistens auch etwas kostet.

> 3. Jetzt folgen Vorschläge zu wirklich guten aber teuren Geräten
> (Statron, HP usw.), doch der TE wollte ja offenbar preiswert.
Das stimmt so nicht:
pelzfrucht schrieb:
> ich bin auf der suche nach einem "preiswerten" aber zugleich
> einigermaßen qualitativen Labornetzteil.

Autor: someone (Gast)
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Das Korad kostet nicht viel und ist zudem auch noch günstig. 
Programmierbar muss es meines Erachtens nach nicht sein, das ist dann 
eher ein Gimmick bzw. für automatisierte Anwendungen interessant. Der 
Lüfter nervt etwas, aber man hat so ein Netzteil ja nicht den ganzen Tag 
an. Also alles eher weniger problematisch, zumal bei diesem Preis. Die 
Bedienung ist überraschend durchdacht, kein Vergleich zu Geräten mit 
Grob- und Feineinstellung über Potis, die ja wohl der größte Mist ist, 
den die Menschheit je erdacht hat. Da ist man dann immer schon am 
Anschlag der Feineinstellung und will ein kleines bißchen mehr Spannung 
oder Strom geben, dann muß man erstmal wieder mit der Grobeinstellung 
jonglieren. Ätzend!
Keine Ahnung, wie zuverlässig der Drehencoder ist, aber ich sehe keinen 
großen Grund, warum der in nächster Zeit kaputtgehen sollte. Man dreht 
da ja nicht millivoltweise die Spannung von 0 auf 30V hoch, sondern 
stellt das stellenweise ein. Dadurch wird nicht so viel gedreht und der 
Encoder sollte etwas länger leben. Aber klar, das ganze Netzteil ist mit 
Billigkomponenten vollgestopft, anders ist der Preis auch nicht machbar. 
Man wünscht sich oft, dass hier und da ein Euro mehr ausgegeben werden 
könnte, um das Netzteil viel besser zu machen (Lüfter etc.), aber da 
kann man dann gleich reihum gehen und das Spiel so lange treiben, bis 
man eines der teuren Netzteile gebaut hat. Gönn dir einfach das 
nicht-programmierbare Modell (die Presets kann man ja AFAIK trotzdem 
ändern) und kaufe Dir vom ersparten Geld andere Sachen, z.B. vernünftige 
Kabel und Klemmen.
Wenn du später mehr willst, dann kannst du dir dann immer noch ein 
teures Netzteil kaufen, man hat irgendwann sowieso gern mehrere davon.
Nur eine Empfehlung muss ich dir noch geben: Zum Laden von Akkus 
besorgst du dir sinnvollerweise ein Ladegerät. Ein versehentliches 
falsches Anschließen des Akkus dürfte insbesondere billige 
Labornetzgeräte nachhaltig zerstören, die mögen es nämlich nicht so 
gern, wenn da der Ausgang mit Strom versorgt wird.

Autor: Bjoern Wieck (Gast)
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someone schrieb:
> Nur eine Empfehlung muss ich dir noch geben: Zum Laden von Akkus
> besorgst du dir sinnvollerweise ein Ladegerät. Ein versehentliches
> falsches Anschließen des Akkus dürfte insbesondere billige
> Labornetzgeräte nachhaltig zerstören, die mögen es nämlich nicht so
> gern, wenn da der Ausgang mit Strom versorgt wird.

Beim Korad legiert dann die 1N5400 die parallel zum Ausgang liegt durch 
und wenn man das nicht schnell genug merkt dann geht eine der 
Leiterbahnen an der Anschlussplatine in den super-slow-blow mode ;)

Autor: pelzfrucht (Gast)
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Moin,

Vielen Vielen Dank für eure Mühe.

ich schmeiß nochmal ein drittes in die Runde:

https://www.elv.de/labornetzgeraet-hcs-3102-1-36-v...

Manson HCS 3102

Liegt sowieso schon mehr als ein bisschen über den Budget.
Aber nach diesem Test:
https://www.elv.de/Labornetzger%C3%A4t-Manson-HCS-...

Soll es ja nicht schlecht sein.
Was haltet ihr von diesem Manson Netzteil?

Entschuldigt :)
Aber wie gesagt, als Schüler kann ich mir einen Griff tief ins Klo nicht 
sonderlich leisten. Denn 120 (oder in diesem Fall 140) sind schon eine 
Stange Geld. Aber ich möchte sie dann wenigstens gut angelegt wissen, so 
das ich ein Netzteil habe das mich die nächsten Jahre begleitet.

Vielen Dank für eure Mühe

Grüße
pelzfrucht

Autor: Bjoern Wieck (Gast)
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pelzfrucht schrieb:
> Manson HCS 3102

Kommt nicht unter 1V? echt??

Schaltnetzteil mit den Störungen die es schon selber erzeugt muss man 
nicht unbedingt im Labor haben. Ist aber nur meine persönliche Meinung.

Autor: Stromer (Gast)
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Poti oder Encoder wäre mir egal, aber es müssen mindestens 2 vorhanden 
sein, Strom und Spannung.
Ein Rädchen umschaltbar für alles, das nervt mich tierisch, damit mag 
ich nicht arbeiten. Für mich wäre deshalb das Korad aus dem Rennen. Aber 
auch das ist natürlich eine ganz subjektive Meinung.

Autor: Detlev T. (detlevt)
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pelzfrucht schrieb:
> ich schmeiß nochmal ein drittes in die Runde:

Ich habe schlechte Erfahrungen mit einem Manson-Netzteil, Typ weiß ich 
leider nicht mehr. Das hat einen analogen Steuereingang, der dann 
offenbar intern mit nur 8-Bit gewandelt wurde. 256 Werte Fullscale? 
Faktisch unbrauchbar.

Wenn es um den Preis geht: Von Korad gibt es auch das KA3005D ohne 
Digitalschnittstelle, die man meistens sowieso nicht braucht. 89€ bei 
Reichelt.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Das Gerät käme vielleicht noch in Frage. Ich kenne es allerdings nicht 
aus eigener Erfahrung und kann auch nichts zum Versender sagen.

http://komerci.de/shop/product_info.php?products_i...

Autor: Olaf (Gast)
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<Korad>
> Der Lüfter nervt etwas, aber man hat so ein Netzteil ja
> nicht den ganzen Tag an.

Also mich hat er bereits nach 1min genervt und es gibt ja Leute die 
wollen das Teil als Ladegeraet verwenden und haben es dann vielleicht 
sogar ueber Nacht laufen.

> Also alles eher weniger problematisch, zumal bei diesem Preis. Die
> Bedienung ist überraschend durchdacht, kein Vergleich zu Geräten mit

Das stimmt allerdings. Ich hab auch Zugriff auf edelste Agilentware und 
finde deren Bedienung eine Zumutung.

<Manson>
Die Dinger sind Mist! Erstens will man als Entwickler von ganz wenigen 
Ausnahmen mal abgesehen kein Schaltnetzteil auf dem Tisch haben. Ich 
moechte mich naemlich nicht frage ob meine Schaltung noch kacke ist oder 
ob es noch das Netzteil ist. Und die Korads die ich bisher gesehen habe 
stoeren kraeftig. Zweitens haben sie auch einen lustigen Fehler. Sie 
zeigen irgendwann eine viel zu hohe Ausgangsspannung an.

Ich muss allerdings auch zustimmen das man die Maengel beim Korad nicht 
zu kritisch sehen sollte. Das Dingen kostet schliesslich fast nichts und 
die Probleme lassen sich abstellen. Wem das nicht passt das kann ja 
gerne 1000-2000Euro nach Agilent ueberweisen und sich mit deren 
Bedienkonzept rumaergern.

Olaf

Autor: Peter M. (r2d3)
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Bjoern Wieck schrieb:
> 4. Dauerlast bei 5A über Stunden mit UOut >10V führten bisher nicht zum
> Ausfall. Natürlich kommt hinten dann Saharawind raus aber kein Wunder
> bei den kompakten Abmessungen.

Mein Korad KA3005D konnte nur circa 3A liefern.
Erst als ich die Alibikühlplatte gegen einen Strangkühlkörper getauscht 
hatte, lieferte es auch 5A. Einen Lüfterthermostatschalter habe ich auch 
verbaut. Die Umrüstungskosten betrugen geschätzt etwa EUR 10,-.

Der Drehgeber ging kaputt, manche im Forum haben es geschafft, ihn 
irgendwie zu reparieren, diesen Pfennigsartikel gibt es bei Reichelt.

Der weiche Ein/Aus-Schalter, das gut ablesbare Display in Verbindung mit 
der bequemen Einstellbarkeit per Drehgeber machen das Korad attraktiv.

Die Lüftergeräusche disqualifizieren das Korad bei mir als Dauerläufer, 
trotz Einbau eines Thermostatschalters.

Ich habe mir daher für EUR 100,- zusätzlich noch ein anderes 
Linearnetzteil mit Ringkerntrafo und Abgriffen in 4V-Stufen zugelegt - 
lüfterlos.

: Bearbeitet durch User
Autor: Stefan Us (stefanus)
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Man sollte vielleicht erwähnen, dass es viele 3005er Modelle von Korad 
und Komerci gibt, deren Eigenschaften offensichtlich selbst in den 
wesentlichen Punkten nicht gleich sind.

Beim Modell QJ3005 konnte ich alle hier genannten Mängel nicht 
feststellen, bis auf den lauten Lüfter (aber das nur ab 1 Ampere). In 
meiner oben zittierten rezension habe ich einige Oszilloskop-Bilder 
hochgeladen, wo man den Ripple und das kritische Anlauf-Verhalten gut 
sehen kann.

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Olaf schrieb:

> Ich muss allerdings auch zustimmen das man die Maengel beim Korad nicht
> zu kritisch sehen sollte. Das Dingen kostet schliesslich fast nichts und
> die Probleme lassen sich abstellen. Wem das nicht passt das kann ja
> gerne 1000-2000Euro nach Agilent ueberweisen und sich mit deren
> Bedienkonzept rumaergern.
>
> Olaf

Brauchbar sind auch die Netzteile von TTi. Die sind neu noch dreistellig 
im Preis und gebraucht auch für Schüler erschwinglich.

Autor: Thomas L. (ics1702)
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wie wäre es denn mit einem gebrauchtem Netzteil. Da bekommst du 
vielleicht hochwertigere Geräte zu dem gleichen Preis.

Oder ganz alte Voltcraft Geräte wie Digi 35, die wurden früher von 
Statron gebaut und sind einfach aufgebaut und leicht zu reparieren. Die 
bekommst du für unter 40€ bei ebay. Da ist dann noch Geld für ein gutes 
Multimeter, oder einen besseren Lötkolben drin :-)
Aber da nicht die CPU Version, sondern die mit den beiden Potis.
Allerdings schafft das Digi 35 nur 2,5A, aber dafür längs geregelt und 
ganz ohne Lüfter mit großem Kühlkörper.



Gruß Thomas

Autor: juergen (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Diese Kombination mit coarse/fine Potentiometer (falls es denn
> Potis
> sind) finde ich nicht gut. Potis neigen im Alter dazu, zu wackeln und zu
> rauschen. Wenn sich dann der coarse Regler nach "oben" verstellt,
> grillst du deine Schaltung.
>
> Mein neues Netzteil hat digitale Drehgeber, die finde ich richtig
> praktisch. Ich hoffe, sie halten auch lange. Es von Korad, bin damit
> immer noch zufrieden. Siehe
> Beitrag "Rezension Labornetzteil QJ3005T 30V 5A"
>
> Inzwischen stinken sie auch nicht mehr. oder ich selbst habe den geruch
> angenommen und merke es daher nicht mehr :-)

Ich verstehe es einfach nicht. Ein Fachmann von deiner Qualität holt 
sich so was ins Haus und gibt sich mit einem solchen Produkt 
zufrieden???
Bei den Beiträgen mir völlig unverständlich!!!

M. E. wäre es für Dich eine Kleinigkeit, ein Super-LNG selber zu bauen,
ganz speziell nach deinen Wünschen. Man bedenke die viele Zeit, die man 
(oftmals) täglich vor einem solchen Gerät verbringt.


Entschuldigung. Ging nicht anders.

Autor: Olaf (Gast)
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> Oder ganz alte Voltcraft Geräte wie Digi 35, die wurden früher von
> Statron gebaut und sind einfach aufgebaut und leicht zu reparieren.

So ein Dingen hab ich auch noch in der Ecke rumstehen. Da springt 
mittlerweile auch das Poti. Reparatur ist etwas doof weil da so ein 
Doppelpoti drin ist.

Olaf

Autor: Stefan Us (stefanus)
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> Ich verstehe es einfach nicht. Ein Fachmann von deiner
> Qualität holt sich so was ins Haus

Ich bin kein Fachmann. Nur sekundärer Hobbyelektroniker, primär 
Familienvater.

Ok, ich habe "Kommunikationselektroniker Fachrichtung 
Telekommunikationstechnik" (das passt in kein Formular) gelernt, aber 
das ist lange her.

Autor: Anja (Gast)
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Hallo,

Stefan U. schrieb:
> Beim Modell QJ3005 konnte ich alle hier genannten Mängel nicht
> feststellen,


Stefan U. schrieb:
> und das kritische Anlauf-Verhalten gut
> sehen kann.

Auch in Extremsituationen?
Beim Wiedereinschalten wenn die Elko-Spannung gerade so am abklingen ist 
und der Prozessor noch keinen Reset hat?

Olaf schrieb:
> Ist dir auch aufgefallen das man Ausgang des Netzteils Stoerungen sehen
> kann wenn man etwas ueber USB ins Netzteil uebertraegt oder ist das nur
> bei meinem so?
Ist mir noch nicht aufgefallen. Die mitgelieferte Software habe ich 
gleich entsorgt. Die Eigensoftware läuft über RS232 (FTDI-Konverter).
Ich habe aber auch noch nicht direkt danach gesucht.
Gibt es da Oszi-Bilder? Sind das wirklich Störungen auf der 
Ausgangsspannung oder Übersprechen vom USB direkt ins Oszi?
Meßaufbau mit geschirmten Leitungen? oder fliegende Verdrahtung?

Gruß Anja

Autor: michael_ (Gast)
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Man kauft sich eben eines und versucht dann mit den Macken 
zurechtzukommen.

Aber 30V/5A ist doch eh nur für grobe Sachen.
Damit speist man Motoren, Heizungen, NF-Verstärker, Lichterketten oder 
zur Not lädt man einen Akku.
Bei 5A nimmt man doch sowieso 12V oder 24V als Festspannungsnetzteil.

Aber für Schaltungen, welche bei 5,5V abrauchen, nimmt man sowas nicht.
Entweder bau ich da einen Spannungsregler ein oder benutze ein 
Steckernetzteil.
In der Kiste habe ich welche mit 5V, 6V, 9V, 12V und 1A. Das reicht für 
fast alle Anwendungen. Da raucht auch nichts bei Kurzschluß.

Ach so, ich bin stolzer Besitzer von zwei ELV-NT mit 30V und 3/5A.
Nur um dämlichen Bemerkungen vorzubeugen.

Autor: Gerd E. (robberknight)
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michael_ schrieb:
> Aber für Schaltungen, welche bei 5,5V abrauchen, nimmt man sowas nicht.
> Entweder bau ich da einen Spannungsregler ein oder benutze ein
> Steckernetzteil.

Das spricht dann aber gegen Dein Labornetzteil. Zu laut, zu kompliziert 
zu bedienen, zu unsauber?

Wenn ich irgendetwas teste, neu aufbaue etc. mache ich das immer mit 
meien Labornetzteilen. Die sind viel bequemer und schneller zu verwenden 
als jeder Spannungsregler oder Steckernetzeil.

> In der Kiste habe ich welche mit 5V, 6V, 9V, 12V und 1A. Das reicht für
> fast alle Anwendungen. Da raucht auch nichts bei Kurzschluß.

Auch da ist mir das Labornetzteil lieber. Denn da kann ich ganz genau 
einstelen wo das Stromlimt für diese Schaltung sein soll.
Der Spannungsregler oder das Steckernetzteil begrenzen nur recht grob 
und da kann ein falsch beschalteter kleiner Transistor etc. schon lange 
durch sein auch wenn das Steckernetzteil noch deutliche mehr liefern 
könnte.

Autor: F. Fo (foldi)
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Olaf schrieb:
> Die Moeglichkeit beim Korad verschiedene Spannungen fest
> einzuprogrammieren fand ich beim kauf auch cool.

Das ist ja hauptsächlich gedacht (bei meinem Manson), um damit zu laden.
Habe ich aber auch nur im Anfang ausprobiert.
Die 12V und die 5V habe ich auch schaltbar gemacht.

Autor: F. Fo (foldi)
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juergen schrieb:
> M. E. wäre es für Dich eine Kleinigkeit, ein Super-LNG selber zu bauen,
> ganz speziell nach deinen Wünschen.

Alles was man zu einem akzeptablen Preis kaufen kann, sollte man nicht 
selbst bauen. Mein Meinung.
Ich baue nur das was es so nicht gibt oder so teuer ist, dass sich das 
selbst bauen lohnt.

Autor: michael_ (Gast)
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Gerd E. schrieb:
> Die sind viel bequemer und schneller zu verwenden
> als jeder Spannungsregler oder Steckernetzeil.

Klar, und dann das endlose Gemecker mit Überschwingern usw.

Gerd E. schrieb:
> Auch da ist mir das Labornetzteil lieber. Denn da kann ich ganz genau
> einstelen wo das Stromlimt für diese Schaltung sein soll.
> Der Spannungsregler oder das Steckernetzteil begrenzen nur recht grob
> und da kann ein falsch beschalteter kleiner Transistor etc. schon lange
> durch sein auch wenn das Steckernetzteil noch deutliche mehr liefern
> könnte.

Glaub mir, ich hab genug Jahrzehnte Elektronik auf dem Buckel.
Stell du nur genau ein und vertrau darauf, dass dein 10A NT auch das 
macht was du willst.
Und das für 50 EUR.
Ein kleiner Transistor macht mich nicht arm :-)
Ein 7805 begrenzt genug, außerdem fließen bei mir in Logikschaltungen 
keine so hohen Ströme.

Ich frage mich sowieso, wozu man eine regelbare Spannung braucht.
3,3V, 5V, 12V als Festspannung reichen für fast alle Fälle.

Autor: F. Fo (foldi)
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michael_ schrieb:
> Ich frage mich sowieso, wozu man eine regelbare Spannung braucht.
> 3,3V, 5V, 12V als Festspannung reichen für fast alle Fälle.

Ich war schon froh, als ich mit OpAmps anfing, dass ich da dran drehen 
konnte.
Sicher, ein Poti hätte es auch getan.
Aber im Allgemeinen gebe ich dir recht.

Autor: Zeno (Gast)
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@TO
Also die Programmiermöglichkeit benötigst Du nur, wenn Du irgendwelche 
Testreihen automatisch laufen lassen willst. Im Privatbereich kommt das 
aber eher selten oder besser gesagt gar nicht vor.
Bedenke auch wenn so viel Funktionalität für so wenig Geld angeboten 
wird, dann müssen die an anderer Stelle sparen. Ich kenne das Gerät zwar 
nicht, aber ich wäre da vorsichtig.

Das Voltcraft macht erst mal einen guten Eindruck. Die getrennten Regler 
für Strom und Spannung finde ich gut. Ob man allerdings noch mal eine 
Feineinstellung für Spannung bei einem Labornetzteil braucht wage ich 
mal zu bezweifeln. Ich habe das bisher bei meinem nicht vermisst.

Ich würde lieber Wert auf einen stabilen Aufbau mit nicht zuviel 
Schnickschnack legen. Ich habe übrigens dieses Labornetzteil 
https://www.conrad.de/de/labornetzgeraet-einstellb.... 
DAs Gerät leistet mir seit 5 Jahren gute Dienste. Strom und Spannung 
lassen sich mit den 2 Wendelpotentiometern sehr gut einstellen. Der 
Hersteller stellt schon seit sehr vielen Jahren (ich kenne diesen 
Hersteller seit 40Jahren) Netzgeräte her. Ich habe von diesem Hersteller 
schon verschiedene Labornetzgeräte u.a.a.Hochspannungslaborgeräte 
beruflich genutzt und die haben immer sehr zuverlässig funktioniert.

Einziges Mango aus Deiner Sicht dürfte der Preis von 190€ sein. Aber es 
ist gut angelegtes Geld und Du wirst lange Freude an dem Gerät haben. 
Wenn Du das Teil nicht vorgestern haben muß, dann warte doch noch etwas. 
Es ist ja gar nicht mehr so lange bis Weihnachten - vielleicht sponsert 
der eine oder andere Dein Vorhaben.

Autor: Stefan Us (stefanus)
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> Auch in Extremsituationen?
> Beim Wiedereinschalten wenn die Elko-Spannung gerade so am abklingen
> ist und der Prozessor noch keinen Reset hat?

Das habe ich nicht getestst. Ehrlich gesagt sollte man generell Geräte 
in diesen Momenten nicht wieder einschalten. Die Chance, daß es dabei 
kaputt geht ist hoch.

> Man kauft sich eben eines und versucht dann mit den Macken
> zurechtzukommen.

Genau. Wenn man sich ein makelloses Gerät nicht leisten kann oder will, 
ist es gut, die Haken zu kennen und zu berücksichtigen.

Ich benutze meine Labornetzteile auch eher selten. Meistens verwende ich 
Steckernetzteile (teils mit nachgeschaltetem Linear Regler), oder das 
Netzteil das bereits im gerät vorhanden ist.

: Bearbeitet durch User
Autor: Olaf (Gast)
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> Ist mir noch nicht aufgefallen. Die mitgelieferte Software habe ich
> gleich entsorgt. Die Eigensoftware läuft über RS232 (FTDI-Konverter).
> Ich habe aber auch noch nicht direkt danach gesucht.

Das laesst sich dann sowieso nicht vergleichen. Ich hab den 
USb-Anschluss gemeint, also Konverter von Korad im Netzteil.

> Gibt es da Oszi-Bilder? Sind das wirklich Störungen auf der
> Ausgangsspannung oder Übersprechen vom USB direkt ins Oszi?

Ja, hab ich hier schon mal vor 1-2Jahren irgendwo gepostet.

Olaf

Autor: Old Papa (old-papa)
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michael_ schrieb:
>
> Ich frage mich sowieso, wozu man eine regelbare Spannung braucht.
> 3,3V, 5V, 12V als Festspannung reichen für fast alle Fälle.

Warum sind hier immer einige der Meinung, ihr ganz persönlicher 
(beschränkter?) Horizont wäre der Nabel der Welt? Klar, für irgendwelche 
Arduino- oder LED-Experimente recht das vielleicht, für ernsthafte 
Elektronikbastelei und -entwicklung braucht man schon etwas 
individuellere Möglichkeiten.
Bevor man aus seiner Sammlung Steckernetzteile was passendes 
rausgefummelt hat, hat der Kollege mit dem LNT längst Spannung und Strom 
bereitgestellt. Und ja, beim Einschalten solcher LNT kann es 
Überschwinger geben. Darum stöpselt man als vernünftiger Mensch seine 
Schaltung auch erst ans LNT, wenn es Power-ON und eingestellt ist. Noch 
besser: man stellt zunächst den Strom geringer ein und beobachtet auf 
den Anzeigen die Stromaufnahme (welche Wandwarze hat eigentlich 
Anzeigen?). Ist alles wie erwartet, kann man den Strom erhöhen (bei 
welcher Wandwarze kann Strom eingestellt werden?).
Eigentlich ist es für erste Experimente angehender Elektroniker immer 
reizvoll gewesen, sich zunächst ein LNT selber zu bauen. Schaltungen 
dazu gibt es zu Millionen im weltweiten Netz. Nicht alle taugen was, 
doch dazu befasst man sich nach und nach mit der Materie und lernt. Ja, 
man lernt auch aus Misserfolgen....

Old-Papa

Autor: Stefan Us (stefanus)
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Labornetzteile finde ich sehr praktisch, um zu testen, wie 
batteriebetriebene Schaltungen auf unterschiedliche 
Versorgungsspannungen reagieren.

Autor: Blackbird (Gast)
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Ein LNT ist ein "Hilfsgerät". Kein Statussymbol und auch nicht der 
Mittelpunkt alles Seins.
Es soll absolut zuverlässig sein, keine Macken haben und leicht und 
intiutiv zu bedienen sein.
Im Mittelpunkt steht die Schaltung, das Experiment!

Privat und im Beruf sind mir, meinen Freunden und Kollegen sehr viele 
verschiedene LNTs aller namhafter Hersteller über den "Weg gelaufen".

Für kleinere Schaltungen wurden immer die kleinsten, robustesten und 
einfach zu bedienende Geräte verwendet, keine Universalboliden.
Für Endtests und "Massenversorgung" kamen dann andere LNTs zum Einsatz.

Aber wenn der TO nur "grobe" Sachen versorgen will, ist ein billiges 
30V/5A LNT genau richtig.

Blackbird.

Autor: Old Papa (old-papa)
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Blackbird schrieb:
> Ein LNT ist ein "Hilfsgerät". Kein Statussymbol und auch nicht der
> Mittelpunkt alles Seins.

Zustimmung!

> Es soll absolut zuverlässig sein, keine Macken haben und leicht und
> intiutiv zu bedienen sein.
> Im Mittelpunkt steht die Schaltung, das Experiment!

Richtig, darum muss das LNT auch gut funktionieren. Für mich hat ein 
ordentliches LNT den gleichen Stellenwert wie ein ordentlicher Oszi.
Ich habe einfach keine Lust stundenlang nach einem Fehler in einer neu 
entwickelten Schaltung zu suchen, um am Ende festzustellen, dass das 
billige Netzteil (z.B. Wandwarze) die Schaltung mit Ripple und Spikes 
versorgt.

> Für kleinere Schaltungen wurden immer die kleinsten, robustesten und
> einfach zu bedienende Geräte verwendet, keine Universalboliden.
> Für Endtests und "Massenversorgung" kamen dann andere LNTs zum Einsatz.

Wenn man hat, genau so.

> Aber wenn der TO nur "grobe" Sachen versorgen will, ist ein billiges
> 30V/5A LNT genau richtig.

Eben... ;-)

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
Autor: Klaus I. (klauspi)
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Old P. schrieb:
> Ich habe einfach keine Lust stundenlang nach einem Fehler in einer neu
> entwickelten Schaltung zu suchen, um am Ende festzustellen, dass das
> billige Netzteil (z.B. Wandwarze) die Schaltung mit Ripple und Spikes
> versorgt.

Da der TO ja explizit auch auf Verwendung im KFZ-Bereich hingewiesen 
hat, würde ich eher dazu tendieren für die unterschiedlichen 
Anwendungsbereiche auch unterschiedliche Netzteile zu kaufen.

Wenn schon die Ripple und Spikes bei einem einfachen 12V/5A Netzgerät 
die Schaltung stören, will ich soetwas auch nicht im Auto eingebaut 
haben.

Es wäre halt deutlich günstiger mehrere dedizierte Netzteile zu kaufen, 
anstatt eine eierlegende Wollmichsau für alle möglichen Bereiche. Aber 
gut, wenn der TO so viel Schotter übrig hat, möchte ich auch nicht davon 
abraten. Gewisse zweifel habe ich aber, ob die zwei genannten Geräte die 
Aufgaben wirklich so gut abdecken wie gewünscht.

Autor: juergen (Gast)
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Stefan U. schrieb:

> Ich bin kein Fachmann.

Doch, doch...bist du schon!

In Deiner Rezension hast Du jede Menge, teilweise erhebliche 
Unzulänglichkeiten festgestellt (die Liste könnte ich um etliche Punkte 
noch erweitern), aber dann in diesem Thread Zufriedenheit über das Gerät 
geäußert. Das verstehe ich nicht!

Ich will das Gerät ja gar nicht schlecht reden. Für einen Schüler mit 
wenig Geld vielleicht genau das richtige, aber doch nicht für dich?? 
Wozu so viele Kompromisse eingehen?

Deine pro-Argumente für ein neues Gerät sind auch nicht so leicht 
nachzuvollziehen.

Was ist daran so schwierig, zwei Potis beim alten LNG zu erneuern?
Dann läuft die Kiste wieder für drei Jahrzehnte.
Wenn die analoge Anzeige für die Spannung ungenau ist, warum nicht 
einfach eine digitale parallel dazu einfügen? Kostet doch kaum noch was 
heutzutage,
ebenso der Printrafo für die Versorgung...alles nicht so recht 
nachvollziehbar. Günstigere Meßbereiche für die Anzeigen kann man sich 
nach eigenen Wünschen einrichten...ohne viel Aufhebens...wenn man schon 
mal kein ganz neues Gerät von Grund auf bauen will.

440uF am Ausgang...so was kann man nicht tolerieren!

Autor: juergen (Gast)
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Old P. schrieb:
Mittelpunkt steht die Schaltung, das Experiment!
>
> Richtig, darum muss das LNT auch gut funktionieren. Für mich hat ein
> ordentliches LNT den gleichen Stellenwert wie ein ordentlicher Oszi.

>
> Old-Papa

Das ist genau meine Ansicht!


Wenn man nichts da hat in der Art, lohnt es sich immer, ein LNG selber 
zu bauen. Das ist dann für ein ganzes Leben. Andere Geräte kauft man 
besser.

Autor: juergen (Gast)
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Zeno schrieb:

> Ich würde lieber Wert auf einen stabilen Aufbau mit nicht zuviel
> Schnickschnack legen. Ich habe übrigens dieses Labornetzteil
> https://www.conrad.de/de/labornetzgeraet-einstellb....


Aus meiner Erfahrung möchte ich dazu noch sagen:
Es müssen nicht unbedingt 5A sein! Ich bin bisher immer mit max. 3A gut 
ausgekommen.

Autor: Christian K. (Gast)
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Ich habe das KORAD KA3005P jetzt schon mehrere Jahre und halte es für 
ein mittelmässig gutes Netzteil.

Ich habe das Netzteil am Anfang ausgiebig getestet und keine wirklichen 
Schwächen festgestellt.

Spannung und Strom Specification wird eingehalten, auch über längere 
Zeit.

Das Regelverhalten bei Lastwechseln ist mittel. Ich habe ein 
Schaltnetzteil als LNT mit schlechterem Verhalten und ein vollständig 
lineares LNT mit besserem. (Höhe des Over/undershoots und Ausregelzeit)

Die Bedienung ist o.k.

Beim ein/aus schalten des Ausgangs habe ich keine schädlichen 
Transienten gesehen.

Die USB Schnittstelle habe ich schon genutzt um Ladekurven von Akkus 
aufzunehmen (mit der mitgelieferten SW).

Bei mir ist das das Netzteil das ich hauptsächlich benutzte und würde es 
mit Rücksicht auf den Kaufpreis auch empfehlen.

Autor: F. Fo (foldi)
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juergen schrieb:
> Aus meiner Erfahrung möchte ich dazu noch sagen: Es müssen nicht
> unbedingt 5A sein! Ich bin bisher immer mit max. 3A gut ausgekommen.

Kann im Kfz Bereich auch mal deutlich mehr sein.
Weiß gerade nicht was sich so ein Sitzmotor rein schraubt, aber wenn ein 
150 Kilomann drauf sitzt, kann das sicher auch mehr als 5 Ampere sein.

Autor: Zeno (Gast)
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juergen schrieb:
> Zeno schrieb:
>
>> Ich würde lieber Wert auf einen stabilen Aufbau mit nicht zuviel
>> Schnickschnack legen. Ich habe übrigens dieses Labornetzteil
>> https://www.conrad.de/de/labornetzgeraet-einstellb....
>
> Aus meiner Erfahrung möchte ich dazu noch sagen:
> Es müssen nicht unbedingt 5A sein! Ich bin bisher immer mit max. 3A gut
> ausgekommen.

Das mit den 5A hat sich seinerzeit so ergeben. Ich wollte ein 
zuverlässiges und robustes Gerät haben. Ich habe bewußt ein Gerät 
gewählt, welches zur Einstellung von Spannung und Strom Wendelpotis 
verwendet, da diese i.d.R. zuverlässig arbeiten. Wenn wirklich mal eines 
kaputt gehen sollte, was bei mir (auch bei anderen Geräten) bisher nicht 
vorgekommen ist, ist es schnell getauscht.
Zudem habe ich mit Geräten dieses Herstellers schon während meiner 
Studienzeit und auch beruflich viel zu  tun gehabt. Da sich die Geräte 
immer als sehr zuverlässig und robust erwiesen haben, habe ich mich halt 
dafür entschieden und es bisher auch nicht bereut.

Autor: Thomas L. (ics1702)
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Olaf schrieb:
>> Oder ganz alte Voltcraft Geräte wie Digi 35, die wurden früher von
>> Statron gebaut und sind einfach aufgebaut und leicht zu reparieren.
>
> So ein Dingen hab ich auch noch in der Ecke rumstehen. Da springt
> mittlerweile auch das Poti. Reparatur ist etwas doof weil da so ein
> Doppelpoti drin ist.
>
> Olaf

es gibt auch eine Version mit einfachen Potis.

Gruß Thomas

Autor: Christian K. (Gast)
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Hier wird viel Unsinn über das Korad KA3005D geschrieben wie z.B.

-) Überschwinger beim Einschalten des Ausgangs der die angeschlossenen 
Schaltungen killt,

-) kann keine 5A dauerhaft liefern

-) schlechtes Regelverhalten

Ich kann das alles nicht bestätigen und habe ein paar Messungen 
angehangen...

Autor: Peter M. (r2d3)
Datum:

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Christian K. schrieb:
> -) kann keine 5A dauerhaft liefern

Christian, schließ mal das KA3005D bei knapp über 0V kurz.

Ich kann diesen Fehler nicht mehr reproduzieren, seit ich das Gerät 
umgebaut habe.

Autor: Anja (Gast)
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Christian K. schrieb:
> Überschwinger beim Einschalten des Ausgangs der die angeschlossenen
> Schaltungen killt,

Dann mach mal folgende Einstellung:
3,3V Spannung 0,6A Maximalstrom bei 10 Ohm Last (oder Leerlauf).
und dann den Ausgang einschalten.

Ich habe dabei regelmäßig ca 0,5V Überschwinger (bei 5,1A 
Strombegrenzung seltsamerweise nicht). Wobei 0.5V noch nicht unbedingt 
kritisch sind wenn man nicht gerade eine LED ohne Vorwiderstand dran 
hängt.

Ich behaupte mal: wenn ich nur genügend lange teste schaffe ich das mit 
anderen (günstigen) Netzteilen auch.

Gruß Anja

Autor: Olaf (Gast)
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> -) kann keine 5A dauerhaft liefern

Ich halte meine Kritik dahingehend aufrecht. Allerdings nicht in dem 
Sinne das es 5A garnicht liefern koennte oder auch nicht mal fuer 2-3h. 
Aber ich wuerde da nichts anschliessen was dauerhaft einen so grossen 
Strom entnimmt wenn ich nicht im selben Raum bin. Also zum Beispiel als 
Ladegeraet missbrauchen das ueber Nacht laeuft. Zum einen weil dem 
Geraet dazu IMHO etwas Reserven fehlen und zum anderen weil es aktiv 
gekuehlt wird.

Was Ueberschwinger angeht ist mir da bisher auch noch nichts 
aufgefallen, aber das kann auch sehr von der Last abhaengen.

> Bei mir ist das das Netzteil das ich hauptsächlich benutzte und würde es
> mit Rücksicht auf den Kaufpreis auch empfehlen.

Das ist auch meine Meinung. Fuer den Kaufpreis ist es absolut zu 
empfehlen. Und es deckt sicher auch 95% meiner Anwendungen ab. Aber 
sicher gibt es hier auch ein paar Miesepeter die sogar bemaengeln das 
man fuer 100Euro kein 4-Quadranten-Netzteil bekommt. :)

BTW: Ein Schwachpunkt der mir schonmal bei einer Entwicklung aufgefallen 
ist: Es ist relativ empfindlich auf EMV Einstrahlung. Es ist bei einer 
ungeschickt funktionierenden Schaltung <BG> die ordentlich abstrahlt, 
moeglich das es beliebige Spannungen und Stroeme einstellt. In einer 
EMV-Kabine wuerde ich es also eher nicht einsetzen.

Olaf

Autor: Old Papa (old-papa)
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Olaf schrieb:

> Ich halte meine Kritik dahingehend aufrecht. Allerdings nicht in dem
> Sinne das es 5A garnicht liefern koennte oder auch nicht mal fuer 2-3h.
> Aber ich wuerde da nichts anschliessen was dauerhaft einen so grossen
> Strom entnimmt wenn ich nicht im selben Raum bin. Also zum Beispiel als
> Ladegeraet missbrauchen das ueber Nacht laeuft. Zum einen weil dem
> Geraet dazu IMHO etwas Reserven fehlen und zum anderen weil es aktiv
> gekuehlt wird.

Auch mein Rigol DP832 wird aktiv gekühlt, das lass ich öfter über Nacht 
an.
Selbst superteure Profigeräte werden heute mitunter aktiv gekühlt. Das 
wäre für mich kein Kriterium, außer, die Kühlung ist selbst dann noch 
schwachbrüstig. Passive Kühlung, hoher Strom und kleine Abmessungen 
schließen sich bei einem Linearregler nun mal gegenseitig aus ;-)

> BTW: Ein Schwachpunkt der mir schonmal bei einer Entwicklung aufgefallen
> ist: Es ist relativ empfindlich auf EMV Einstrahlung. Es ist bei einer
> ungeschickt funktionierenden Schaltung <BG> die ordentlich abstrahlt,
> moeglich das es beliebige Spannungen und Stroeme einstellt. In einer
> EMV-Kabine wuerde ich es also eher nicht einsetzen.

EMV-Kabine ist wohl nicht ganz das, was der TE möchte ;-) (ja, reine 
Vermutung)

Old-Papa

Autor: Olaf (Gast)
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> EMV-Kabine ist wohl nicht ganz das, was der TE möchte ;-) (ja, reine
> Vermutung)

Das ist mir schon klar. Ich wollte es nur mal so allgemein gesagt haben. 
:-)

Was mich manchmal etwas nervt: Ich hätte diese Schraubklemmen wo man 
auch schonmal einen einzelnen Draht drunter stecken kann, netter 
gefunden. Aber auch da kann man natuerlich selber Hand anlegen wenn es 
einen zu sehr stoert.

Olaf

Autor: Old Papa (old-papa)
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Olaf schrieb:
>
> Was mich manchmal etwas nervt: Ich hätte diese Schraubklemmen wo man
> auch schonmal einen einzelnen Draht drunter stecken kann, netter
> gefunden. Aber auch da kann man natuerlich selber Hand anlegen wenn es
> einen zu sehr stoert.
>
> Olaf

Hmmm,
alle meine Eigenbauten und auch das Rigol haben sowas, genutzt habe ich 
das noch nie. Das liegt vielleicht an den rund einhundert Kabeln, die 
auf diversen Haken in der Werkstatt hängen ;-) Im Ernst: in früher 
Jugend habe ich auch mal mit blanken Drähten an Klemmen gefummelt, meist 
war dann genau das die Fehlerursache.
Viel lieber sind mir heute Buchsen, in die man auch "Sicherheitsstecker" 
stöpseln kann. Leider ist auch das noch nicht bei allen Geräten so.

Old-Papa

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

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Old P. schrieb:
> Hmmm,
> alle meine Eigenbauten und auch das Rigol haben sowas, genutzt habe ich
> das noch nie. Das liegt vielleicht an den rund einhundert Kabeln, die
> auf diversen Haken in der Werkstatt hängen ;-) Im Ernst: in früher
> Jugend habe ich auch mal mit blanken Drähten an Klemmen gefummelt, meist
> war dann genau das die Fehlerursache.

Mir geht das ähnlich. Die Geräte haben das hier (fast) alle, aber im 
täglichen Doing reichen 4 Kabel, , je ein Paar rot udn schwarz. Ein Paar 
beide Enden 4 mm Stecker (ob 4mm  "oldschool" oder moderne 
Sicherheitsstecker, ist je nach gusto), das andere Paar einseitig 4mm 
Stecker, andere Seite isolierte Krokodilklemmen.e
Die Kabel ca. 1m lang, damit das LNG vernünftig auf dem Arbeitstisch 
stehen neben den anderen Meßgeräten.


> Viel lieber sind mir heute Buchsen, in die man auch "Sicherheitsstecker"
> stöpseln kann. Leider ist auch das noch nicht bei allen Geräten so.

Ja, diese Kombinations-Einbaubuchsen sind ok.  Andererseits habe ich 
hier solide Hirschmann 4mm Standardbuchsen und die PKI mi Schraubrändel 
im Einsatz. Beides ist seit 20 Jahren so solide, das ich es nicht 
austauschen werde für die kommenden 20 Jahre (Spannungen liegen eh unter 
20 V DC, somit keine sicherhheitstechnische Notwendigkeit).

Autor: Stefan Us (stefanus)
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> Ich hätte diese Schraubklemmen wo man auch schonmal einen einzelnen
> Draht drunter stecken kann, netter gefunden.

Einige Korad 3005er Modelle haben solche Klemmen. Für die Anderen 
schlage ich Büschelstecker  zur Befestigung vor. Du steckst einen Draht 
in die viel zu große Buchse und dann noch einen Büschelstecker zum 
festklemmen dazu.

https://www.conrad.de/de/bueschelstecker-stecker-g...

Autor: Ics1702 (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Ich hätte diese Schraubklemmen wo man auch schonmal einen
> einzelnen Draht drunter stecken kann, netter gefunden.
>
> Einige Korad 3005er Modelle haben solche Klemmen. Für die Anderen
> schlage ich Büschelstecker  zur Befestigung vor. Du steckst einen Draht
> in die viel zu große Buchse und dann noch einen Büschelstecker zum
> festklemmen dazu.
>
> https://www.conrad.de/de/bueschelstecker-stecker-g...

Oder die Stecker 
benutzenhttps://www.reichelt.de/?ARTICLE=100781&PROVID=278...

Autor: Detlev T. (detlevt)
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Olaf schrieb:
> Was Ueberschwinger angeht ist mir da bisher auch noch nichts
> aufgefallen, aber das kann auch sehr von der Last abhaengen.

Da ich das Thema aufgebracht habe: Bevor ich mir das NT gekauft habe, 
habe ich mir diverse Videos auf Youtube darüber angesehen und in einem 
wurde dieser Effekt beobachtet. Das mag ein Einzelfall gewesen sein. 
Trotzdem empfehle ich beim Einschalten der Netzspannung das NT von der 
Schaltung getrennt zu lassen und für das Einschalten der Versorgung der 
Schaltung nur den On/Off Button zu verwenden.

Meine Begründung: Das Gerät hat kein Relais, dass die Ausgänge erst 
zuschaltet, wenn die Regelung arbeitet. Daher kann beim Einschalten der 
Versorgung alles mögliche passieren. Das ist nur eine Vorsichtsmaßnahme, 
mehr nicht. Wie ich schon vorher geschrieben habe: Das NT ist als 
solches brauchbar und bekommt meine Empfehlung.

: Bearbeitet durch User
Autor: Stefan Us (stefanus)
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Fragen zu den Geräten mit USB Schnittstelle:

Sind das USB-UART Schnittstellen?
Kann man dort die aktuellen Messwerte (Spannung/Strom) auslesen um z.B. 
die Stromaufnahme einer Schaltung über längere Zeit aufzuzeichnen?

Autor: Old Papa (old-papa)
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Detlev T. schrieb:
> Trotzdem empfehle ich beim Einschalten der Netzspannung das NT von der
> Schaltung getrennt zu lassen und für das Einschalten der Versorgung der
> Schaltung nur den On/Off Button zu verwenden.
> Meine Begründung: Das Gerät hat kein Relais, dass die Ausgänge erst
> zuschaltet, wenn die Regelung arbeitet. Daher kann beim Einschalten der
> Versorgung alles mögliche passieren. Das ist nur eine Vorsichtsmaßnahme,
> mehr nicht.

Ja, das gehört eigentlich zum Grundwissen eines angehenden 
Elektronikers!

Stefan U. schrieb:
> Fragen zu den Geräten mit USB Schnittstelle:
>
> Sind das USB-UART Schnittstellen?
> Kann man dort die aktuellen Messwerte (Spannung/Strom) auslesen um z.B.
> die Stromaufnahme einer Schaltung über längere Zeit aufzuzeichnen?

Mit der mitgelieferten Software wahrscheinlich. Welches Protokoll 
verwendet wird? Null Ahnung, habe das Teil ja nicht. Hier im Forum wurde 
aber schon einiges dazu geschrieben (wenn ich richtig erinnere).

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
Autor: Bernd B. (bbrand)
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Stefan U. schrieb:
> Sind das USB-UART Schnittstellen?
> Kann man dort die aktuellen Messwerte (Spannung/Strom) auslesen um z.B.
> die Stromaufnahme einer Schaltung über längere Zeit aufzuzeichnen?

Ich habe zwar das Korad mit USB-Schnittstelle, habe diese aber noch nie 
benutzt. Wie dem auch sei, das Netzteil wird auch von Sigrok unterstützt 
und laut der Sigrok-Dokumentation kann man sowohl Soll- als auch 
Istwerte von Strom und Spannung auslesen:

https://sigrok.org/wiki/Korad_KAxxxxP_series

Gruß,
Bernd

Autor: Stefan Us (stefanus)
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Interessant, auf dieser Seite ist das Übertragungsprotokoll erklärt und 
auch meine Frage, ob es sich um eine USB-UART Schnittstelle handelt. 
Dankeschön.

Autor: Christian K. (Gast)
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Anja schrieb:
> Dann mach mal folgende Einstellung:
> 3,3V Spannung 0,6A Maximalstrom bei 10 Ohm Last (oder Leerlauf).
> und dann den Ausgang einschalten.

Das kann ich bestätigen, wenn die Strombegrenzung zwischen 1A und 2A 
eingestellt ist sehe ich auch diesen Überschwinger.

(Achtung: Das hochfrequente überlagerte Störsignal kommt nicht aus dem 
Korad Netzteil sondern von meinem USB Netzteil mit dem der Raspi 
versorgt wird auf dem ich diesen Text schreibe...)

Autor: Anja (Gast)
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Hallo,

du hast wohl keine richtig geschirmten Adapter für die Kontaktierung?

https://www.digikey.de/product-detail/de/pomona-el...

Gruß Anja

Autor: Christian K. (Gast)
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Weil schon mal gerade alles rumstand habe ich auch mal mein Voltcraft 
DPS-4005PFC getestet...

Da schaltet anscheinend ein Relais den Ausgang ein (zumindest hört man 
ein Klacken).

Trotzdem ist da ein Überschwinger und sogar noch höher als beim Korad...

Autor: Christian K. (Gast)
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Auch noch interessant:

Lastwechsel: 0A -> 5A @ 3.3V

Direkter Vergleich: Korad KA3005 vs. Voltcraft DSP-4005

Der Korad bricht 500mV ein, der Voltcraft fast bis auf 0V

Autor: F. Fo (foldi)
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Einbrechen ist immer noch besser als Überschießen.
Muss das auch mal beim Manson NEP 6303 testen.

Autor: F. Fo (foldi)
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Alter Schwede! Bisher dachte ich mein Netzgerät ist
ganz in Ordnung, aber bei 3,3 Volt und 1,5A geht es von 1,9V bis 4,5V 
ab.
So gesehen, für sensible Sachen, echt Schrott.

Autor: Anja (Gast)
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Hallo,

ich habe hier nochmal eine Messung von einem klassischen Linearnetzteil 
RPS2305 mit Zeigerinstrumenten und LM741-Regler.

Das Einschalten läuft sehr sanft. Aber beim Ausschalten mit 5V ohne Last 
ergibt sich bis zu 6V Überschwinger :-(

Gruß Anja

Autor: F. Fo (foldi)
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Wir kommen zu ganz neuen Erkenntnissen.

Autor: Kabarett-Besucher (Gast)
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pelzfrucht schrieb:
> ich bin auf der suche nach einem "preiswerten" aber zugleich
> einigermaßen qualitativen Labornetzteil.

Vielen Dank für den schönen Lacher.

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