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Forum: HF, Funk und Felder Radiobasteln - Was hat 2018 noch Aussicht auf Erfolg ?


Autor: Ralf (Gast)
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Hallo zusammen,

ich würde gerne mal mit meinem Sohn einen Radio "zusammenstecken". 
Leider sind aber alle MW-Sender in D-Land abgeschaltet, sodas ein MW 
Radiobausatz wenig aussicht auf Erfolg hat.

Mein Versuch ein TDA7000 für ein UKW Radio zu bekommen habe ich auch 
aufgegeben. Wobei das auch schon viel zu kompliziert ist.

Hat jemand in den letzten Monaten mal ein Radion selbst zusammengesteckt 
und war damit erfolgreich?


Gruß
Ralf

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Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Ralf schrieb:
> ein Radion selbst zusammengesteckt

UKW und 'Zusammenstecken' funktioniert auch nur mit viel Glück. Die 
parasitären Induktivitäten und Kapazitäten machen den Spass schnell 
zunichte.
Kurzwelle und NDB Band (190-535 kHz) werden aber noch benutzt.
https://en.wikipedia.org/wiki/Non-directional_beacon

Damit kann man auch Peilen üben.

Autor: oszi40 (Gast)
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Ralf schrieb:
> zusammengesteckt

SDR RTL2832U mal gründlich nachlesen.
Besteht aus USB-Stick, Fernbedienung und Antenne. Preis <20€

Autor: Günter Lenz (Gast)
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Ralf schrieb:
>Leider sind aber alle MW-Sender in D-Land abgeschaltet, sodas ein MW
>Radiobausatz wenig aussicht auf Erfolg hat.

Jeden Sonntag auf 6070kHz  11:00 bis 12:00 Uhr gibt es noch einen
AM-Sender in deutscher Sprache. Ob die Sendeleistung für einen
Detektorempfänger ausreicht, müste man mal ausprobieren, ich
schätze aber mal mit einer  HF-Transistorstufe und 10m langen
Drahtantenne und Erde müßte es schon funktionieren. Dann gibt es
noch auf Langwelle AM-Sender (198kHz), aber nicht auf Deutsch.

Wenn der Aufwand ein klein wenig größer sein darf, ist
aber auch noch überschaubar, dann schau mal hier:

http://www.box73.de/product_info.php?products_id=3309

Autor: Christian K. (Gast)
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Was hast Du an Werkzeug, Messgeräte und welche Erfahrung hast Du? Muß ja 
nicht ein Radio sein. Wie alt ist dein Sohn?

Mit den Infos kann man besser raten.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Ralf schrieb:
> Leider sind aber alle MW-Sender in D-Land abgeschaltet, sodas ein MW
> Radiobausatz wenig aussicht auf Erfolg hat.

Ein Detektorempfänger wird's natürlich nicht mehr tun (es sei denn,
du betreibst deinen eigenen Sender dafür ;-), aber abends auf
Mittelwelle kann man schon noch was hören.  Habe gerade mal ein altes
Taschenradio aus der Kiste geholt (TR2010, Basis ist ein A283D alias
TDA1083), wenn man über die Mittelwelle dreht, ist schon einiges zu
hören.  Man sollte sich natürlich von Computern und anderen Störquellen
etwas fern halten.

Wenn du also gewillt bist, mit derartigen ICs was zu bauen (TDA440
geht sicher genauso), dann solltest du da schon was hin bekommen können.

Autor: Hannes J. (pnuebergang)
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Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Naja, einen Geradeausempfänger mit nur einem Transistor in der HF
würde ich mir nicht mehr antun.  Der hat auch früher schon nur den
Ortssender empfangen.  (Der letzte Aliexpress-Link scheint sowas zu
sein.)

Autor: oszi40 (Gast)
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Hannes J. schrieb:
> so billig dass ich alle bestellen würde

Mehrfach bestellen ist keine Kunst. Interessanter wird der Abgleich. 
Sicher ist vieles vorabgeglichen, aber bei UKW reicht eine verbogene 
Spule.

Autor: Andreas R. (daybyter)
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Könnte man evtl einen Empfänger für KW Amateurfunk basteln?

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Andreas R. schrieb:
> Könnte man evtl einen Empfänger für KW Amateurfunk basteln?

Ist schwieriger als Mittelwellenrundfunk: Amateurfunk benutzt keine
(Zweiseitenband-)Amplitudenmodulation, sondern SSB oder CW (getasteter
Träger).  Zum Demodulieren muss man daher noch mit einem zweiten
Lokaloszillator mischen (der so genannte BFO).

Man könnte einen Direktmischempfänger oder auch ein Audion bauen.
Audions waren gerade in der Röhrenzeit recht beliebte Empfänger im
Amateurfunk.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: oszi40 (Gast)
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Jörg W. schrieb:
> Audions waren gerade in der Röhrenzeit recht beliebte Empfänger

Transistor-Audion als Bausatz ging auch ganz gut, im letzten 
Jahrtausend, als es noch deutsche Mittelwellensender gab.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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oszi40 schrieb:

> Transistor-Audion als Bausatz ging auch ganz gut, im letzten
> Jahrtausend, als es noch deutsche Mittelwellensender gab.

Naja, wenn man aber früher™ mit einem Audio Afu gehört hat, der mit
damals meist weniger als 100 W gesendet hat, dann sollte man doch
auch nach wie vor kilowattstarke ausländische Mittelwellensender
abends damit empfangen können, oder?

Autor: Christian K. (Gast)
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Ist halt die Frage ob bei der heutigen Verbreitung von drahtlosen 
Kommunikationstechniken Du noch jemanden mit einem einfachen Empfänger 
für Audio beeindrucken kannst. Evt. kannst Du mit einem uP ala Arduino 
oder Raspi mit etwas interessanter Hardware mit weniger Aufwand mehr 
Begeisterung erzielen.

Autor: Andreas R. (daybyter)
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Es gab doch vor kurzem diesen Wettbewerb, aus 4 Widerständen, 4 
Kondensatoren und nem fpga Board nen Radioempfänger zu basteln. Das ist 
auch schon wieder Herausforderung...

https://forums.xilinx.com/t5/Xcell-Daily-Blog/Antt...

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Andreas R. schrieb:
> nem fpga Board

Naja, aber anfängertauglich ist das nicht wirlich …

Autor: Ronny S. (ic_tester)
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Ralf schrieb:
> Mein Versuch ein TDA7000 für ein UKW Radio zu bekommen habe ich auch
> aufgegeben.

Hallo Ralf,
falls den doch noch suchen solltest.

Schicke mir mal eine PN.

Gruß ic_tester

Autor: Ralf B. (Firma: Scorptech) (mad_scorp)
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Ist ja irgendwie schade...

Ich hab damals überhaupt angefangen mich für Elektrotechnik zu 
interessieren, als mein Papa mir eine Diode und einen kleinen Ohrhöhrer 
in die Hand gedrückt hat und gesagt hat "halt mal an die Wasserleitung". 
Und oh wunder, Radio kam aus dem Hörer.

Was könnte man den heute mit ähnlichem "Aha-Effekt" machen? Ich frage 
auch wegen meinem Sohn.

Ansonsten sorry an den TE für den hijack. Ich wünsche dir viel Erfolg 
und Spaß mit deinem Sohn und dem Elektronikbasteln, auch wenn es 
vielleicht mit dem Radio nichts wird.

Autor: Andreas R. (daybyter)
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Wär das evtl was?

Ebay-Artikel Nr. 282220580905

CD9088 ist auch noch ein ähnliches IC.

Autor: Hannes J. (pnuebergang)
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oszi40 schrieb:
> Mehrfach bestellen ist keine Kunst. Interessanter wird der Abgleich.
> Sicher ist vieles vorabgeglichen, aber bei UKW reicht eine verbogene
> Spule.

Oh Hilfe, es könnte etwas schwieriger werden. Nein, das können wir dem 
Fragesteller natürlich nicht zumuten.

Meine Fresse, da machen sich die Herren bei Bausätzen für 4 Euro ins 
Höschen, verlangen modernste Spitzenqualität und 100% Erfolgsgarantie. 
Angst sich die lackierten Fingernägelchen abzubrechen?

Autor: Possetitjel (Gast)
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Hannes J. schrieb:

> oszi40 schrieb:
>> Mehrfach bestellen ist keine Kunst. Interessanter wird
>> der Abgleich. Sicher ist vieles vorabgeglichen, aber
>> bei UKW reicht eine verbogene Spule.
>
> Oh Hilfe, es könnte etwas schwieriger werden.

Wäre es Dir möglich, mal mit dem arroganten Scheiss
aufzuhören?

UKW ist UNGLEICH komplizierter als LW/MW/KW.

Autor: Possetitjel (Gast)
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Ralf B. schrieb:

> Ich hab damals überhaupt angefangen mich für Elektrotechnik
> zu interessieren, als mein Papa mir eine Diode und einen
> kleinen Ohrhöhrer in die Hand gedrückt hat und gesagt hat
> "halt mal an die Wasserleitung".
> Und oh wunder, Radio kam aus dem Hörer.

Ging mir ähnlich.

Ich fand es sehr faszinierend, dass ich durch fast
dieselben Experimente zur E-Technik gekommen bin wie
mein Vater 40 Jahre vorher.


> Was könnte man den heute mit ähnlichem "Aha-Effekt"
> machen? Ich frage auch wegen meinem Sohn.

Funktechnik ist schon ganz gut; Mittelwelle ist zwar
aus der Mode, aber es gibt ja noch Lang- und Kurzwelle.

Detektor würde ich nur notfalls versuchen; mit einem
Audion mit 2 Transistoren kommt man aber schon ganz
schön weit.
Vielleicht wäre auch ein (ganz!) einfacher Direktmischer
eine Option, aber da habe ich keine Erfahrungen. 4066
sollte als Mischer taugen; der NF-Teil ist nicht kompliziert.
Der Oszillator ist allerding ein Problem; der sollte einfach,
aber trotzdem stabil sein.

Autor: Robert M. (r0bm)
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KW-Radiobausatz Junior 1 von HB9KOC

http://www.box73.de/product_info.php?products_id=3242

Autor: Possetitjel (Gast)
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Christian K. schrieb:

> Ist halt die Frage ob bei der heutigen Verbreitung
> von drahtlosen Kommunikationstechniken Du noch jemanden
> mit einem einfachen Empfänger für Audio beeindrucken
> kannst.

Das stimmt zwar -- aber die allerwenigsten haben ein
Bewusstsein dafür, dass Funkwellenausbreitung nicht
auf die Entfernung zum nächsten Handymast beschränkt
ist.

Die Faszination besteht ja darin, dass man OHNE
Infrastruktur weltweit kommunizieren kann, einfach
Punkt-zu-Punkt.

Autor: Andreas R. (daybyter)
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https://m.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/yps-extr...

Mein Aha Erlebnis. Eigenbau Radio im ersten Yps Heft.

Leider hab ich mein Radio (und Heft) irgendwann entsorgt. Nicht wie der 
Verkäufer von dem Artikel...  :-(

Autor: Murmelchen (Gast)
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Hallo,

hier der Verweis auf ein, wie ich finde, sehr schönes und damit auch 
fast schon ein bisschen altmodisches Radiobastelbuch.

Zwar in (einfacher) englischer Sprache verfasst, aber das muss ja
keine unüberwindbare Hürde bedeuten.

https://www.mikroe.com/ebooks/radio-receivers-from...


Mit besten Grüßen

Murmelchen

Autor: Ralf (Gast)
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Hallo,

danke für Eure Antworten. An den vielen Kommentaren sieht man das das 
Thema doch noch viele beschäftigt.

Ich fasse mal zusammen:

FPGA und SDR sind zwar interessant, aber viel zu kompliziert für ein 
"Aha-Erlebnis"

UKW scheint aufgrund der hohen Frequenzen auch eher zur Glücksache zu 
werden.

Fertige Bausätze sind für ein "Aha" auch zu kompliziert.

Erfahrung und Equipment ist zwar vorhanden, aber es geht ja genau darum, 
mit wenig Bauteilen einen Sender zu empfangen.

Hat denn Jemand mal eine Schaltung (z.B. Audion) in der letzten Zeit 
aufgebaut und getestet?

Gruß
Ralf

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Ralf schrieb:
> Fertige Bausätze sind für ein "Aha" auch zu kompliziert.

Sehe ich nicht unbedingt so.

Ich würde persönlich aber einen Superhet mit IC (TCA440, TDA1083)
vorziehen vor einem Audion.  Die Empfangsergebnisse dürften insgesamt
besser ausfallen.  Bezüglich der ICs: die DDR-Varianten A244D und
A283D bekommt man recht problemlos; bei Bedarf gibt's die hier sicher
auch von Forenteilnehmern gegen aufgerundetes Porto.

Autor: Achim B. (bobdylan)
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Wenns was kosten darf: Von Kosmos gibts es eine Neuauflage vom 
Radiomann.

Kann aber "in die falsche Richtung" gehen: Vati kauft Sohnemann eine 
Modellbahn, spielt aber ausschließlich selber damit...

Autor: Langdrahthörer (Gast)
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Günter Lenz schrieb:
> Jeden Sonntag auf 6070kHz  11:00 bis 12:00 Uhr gibt es noch einen
> AM-Sender in deutscher Sprache.

Je nach Flugplan hat es zwischen 118 MHz und 138 MHz noch AM-Sender, 
allerdings in Englisch.

Autor: Feldstecher (Gast)
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Oder doch einen kleinen Sender? Empfangsgeraete hat man ja zur Genuege 
daheim (auch MW).

Autor: Sven D. (sven_la)
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Burkhard Kainka hat eine einfache und gut funktionierende 
Audionschaltung vorgestellt. http://www.b-kainka.de/bastel3.htm

Viel Spass beim Basteln :-)

Autor: Langdrahthörer (Gast)
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Sven D. schrieb:
> Burkhard Kainka hat eine einfache und gut funktionierende
> Audionschaltung vorgestellt. http://www.b-kainka.de/bastel3.htm

Hm, wo gibt's heute noch Drehkos zu kaufen ...

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Langdrahthörer schrieb:

> Hm, wo gibt's heute noch Drehkos zu kaufen ...

http://www.oppermann-electronic.de/html/drehkos.html

Autor: Edi M. (edi-mv)
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Wer sich für den Eigenbau von Radioschaltungen "wie früher" 
interessiert:

Es lohnt sich !
Tags empängt man auf Mittelwelle fast nichts, aber nach Einbruch der 
Dunkelheit kann man auf Senderjagd gehen, auch mit einfachen Geräten ist 
heute wiedeer dserh guiter Fernempfang möglich, ohne Störungen durch 
starke deutsche Ortssender. Ebenso auf Kurzwelle.

Zwecks Schaltungen: Fündig wird man bei z. B. bei Jogi, B. Kainka und 
Wumpus:
http://www.jogis-roehrenbude.de/
http://www.b-kainka.de/
http://www.welt-der-alten-radios.de/detektor-baupr...

Ich habe ebenfalls sehr viele alte Schaltungen, teils selbst mal gebaut.
Einige habe ich gerade online gestellt.

http://edi.bplaced.net/?Edi%60s_Specials___Transis...

(Zu beachten: Einige Schaltungen funktionieren nur mit den historischen 
Transistoren ! Die sind gelegentlich aber noch zu bekommen)

http://edi.bplaced.net/?Bauanleitungen

Drehkos bekommt man z. B. bei Jan Wuesten
http://die-wuestens.de/

Oder bei Ebay- ich habe vor kurzem 2 sehr große Kartons Drehkos aller 
möglichen Bauarten für wenige Euro erworben.

: Bearbeitet durch User
Autor: Ralph B. (rberres)
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Jörg W. schrieb:
> Ich würde persönlich aber einen Superhet mit IC (TCA440, TDA1083)
> vorziehen vor einem Audion.

Das kann man als zweiten oder dritten Schritt machen. Aber für den 
absoluten Anfänger ist das eher nichts.

Da wäre die Reihenfolge Diodenempfänger, Audionempfänger als Einkreiser

Dann ein Zweikreiser ( also Audion mit HF Vorstufe ) und erst dann einen 
Superhet mit nur einer ZF Stufe. Später dann mehrere ZF Stufen.

Der Kosmos Radiomann war kein schlechter Experimentierkasten für solche 
Zwecke.

Ralph Berres

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Ralph B. schrieb:
> Da wäre die Reihenfolge Diodenempfänger, Audionempfänger als Einkreiser

Audion mit Transistoren habe ich als nicht sonderlich stabil in
Erinnerung.

Diodenempfänger konnte man nur für Ortssender benutzen, und die gibt's
nicht mehr.

Autor: Ralph B. (rberres)
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Jörg W. schrieb:
> Audion mit Transistoren habe ich als nicht sonderlich stabil in
> Erinnerung.

Es gibt auch Schaltungen mit Feldeffekttransistoren. Die gehen besser.

Jörg W. schrieb:
> Diodenempfänger konnte man nur für Ortssender benutzen, und die gibt's
> nicht mehr.

In den Abendstunden geht damit mehr als du glaubst. Allerdings benötigt 
man hier in der Tat eine hinreichend lange Antenne und eine gute Erde.

Ralph Berres

Autor: DH1AKF W. (wolfgang_kiefer) Benutzerseite
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Auf einen in der ehemaligen DDR sehr bekannten Buchautor möchte ich 
hinweisen: Martin Selber (Pseudonym).
Seine drei Elektronik- Bücher gibt es als Reprint:

http://www.funkverlag.de/3-in-1.html

Ich habe damals als Schulkind sehr viel von diesen Schriften gelernt.
Manche der dargestellten Experimente sind mit minimalem Aufwand 
realisierbar, und erzeugen immer noch das "Aha!"- Erlebnis.

: Bearbeitet durch User
Autor: Possetitjel (Gast)
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Jörg W. schrieb:

> Ralph B. schrieb:
>> Da wäre die Reihenfolge Diodenempfänger, Audionempfänger
>> als Einkreiser
>
> Audion mit Transistoren habe ich als nicht sonderlich
> stabil in Erinnerung.

Was soll "stabil" in dem Kontext bedeuten?

Als Schüler hatte ich einen Polytronic-Baukasten (falls
den zufällig jemand kennt); mein Vater hatte mir eine
Ferritantenne dafür gebastelt und ein Mittelwellenaudion
mit Rückkopplung entworfen (zwei Transistoren).

In den Nachtstunden waren BBC und "Radio Tirana" und
solche Sachen kein Problem.
Schwierigkeiten mit der Stabilität der Abstimmung sind
mir nicht erinnerlich. Man hätte nur einen Feintrieb
für den Dreko brauchen können...

Hmm. Jetzt werde ich unsicher: Waren es vielleicht
doch DREI Transistoren? Mehr aber auf keinen Fall; mehr
waren im Kasten nicht drin.

Autor: michael_ (Gast)
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DH1AKF K. schrieb:
> Seine drei Elektronik- Bücher gibt es als Reprint:
>
> http://www.funkverlag.de/3-in-1.html

Ich bin damals mit dem ersten Buch geimpft worden.
Seitdem weiß ich, dass die Erde eigentlich ein Draht ist.

Aber Vorsicht! Das ist nur ein eBook!

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Possetitjel schrieb:
> Was soll "stabil" in dem Kontext bedeuten?

Thermisch.

Vielleicht bezieht sich das eher auf die Stabilität der Rückkopplung
im CW/SSB-Betrieb.  So übermäßig genau habe ich es nicht mehr in
Erinnerung.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Manfred Scheer (Gast)
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habe vor 40 jahren ukw empfänger mit 2 transistoren gebaut..hat auf 
anhieb funktioniert...bauanleitung "praktiker"...hat auch tolle streifen 
auf den tv-bildschirm gezaubert...
anmerkung: pendelaudion...gibts auch von burkhard kainka...mit einem 
transistor...

Autor: Manfred Scheer (Gast)
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diese schaltung hat sogar mit bc 237 funktioniert..
erfolg hat man bei den streifen am fernseher gesehen..für 99 mhz ö3 
musste man nur die spule nachjustieren...
für am hatte mir der nasse zeigefinger genügt...2 km luftlinie zum 500 
kw sender bisamberg..kein wunder das ich mich für elektronik 
interessierte...

Autor: DH1AKF W. (wolfgang_kiefer) Benutzerseite
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michael_ schrieb:
> Aber Vorsicht! Das ist nur ein eBook!

Entschuldigung! - Das hatte ich übersehen. Bei mir steht es im Regal...

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Hallo Ralf,
Bei mir war "AHA" ein astabiler Multivibrator (Gegentaktblinker).
Der macht es sicher auch heut noch.
Die Radios hab ich mir dann selbst vorgenommen.

Namaste

Autor: Possetitjel (Gast)
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Jörg W. schrieb:

> Possetitjel schrieb:
>> Was soll "stabil" in dem Kontext bedeuten?
>
> Thermisch.

Okay.


> Vielleicht bezieht sich das eher auf die Stabilität der
> Rückkopplung im CW/SSB-Betrieb.  So übermäßig genau habe
> ich es nicht mehr in Erinnerung.

Ah, das gibt Sinn -- das wird sich auf Afu bezogen haben.
Das ist stabilitätsmäßig nochmal eine andere Hausnummer.
Bei normalem Broadcast-Hörrundfunk sind mir wie schon
angemerkt keine Stabilitätsprobleme aufgefallen.

Autor: Manfred Scheer (Gast)
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hatte ich auch...bausatz von wersi auf der messe...zur elektronischen 
orgel hat leider das geld nicht gereicht...hehe...

Autor: M.A. S. (mse2)
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Achim B. schrieb:
> Wenns was kosten darf: Von Kosmos gibts es eine Neuauflage vom
> Radiomann.

Wo denn? Bei Kosmos finde ich nichts dergleichen...

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Possetitjel schrieb:
> das wird sich auf Afu bezogen haben. Das ist stabilitätsmäßig nochmal
> eine andere Hausnummer.

Insbesondere natürlich, da man für CW/SSB ganz leicht über den
Schwingungseinsatz hinweg kommen muss, ohne dass das Teil zum
dauerhaften Sender wird.

Autor: Mitleser (Gast)
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Autor: Udo R. (blackbird)
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Freundliches "Hallo" in die Runde!

Ist schon interessant (für mich) hier mitzulesen.
Habe auch mal mit einem Kristalldetektor angefangen und auf dem Kristal 
mit der Nadel rumgepiekt. Ja, den Ortssender gabt es damals noch.

Nun zur Sache: Den original Kosmos Bausatz (B. Kainka)"electronic - 
AM/FM Radio" mit "20 Experimenten" habe ich und würde den auch (gegen 
aufgerundete Portokosten) an wirklich "Wissenshungrige" gern 
weiterreichen und zur Post bringen.

Ich werde den (schon aufgebauten) Zustand morgen mal testen und wenn 
gewünscht, das Ergebnis und Fotos hinzufügen.

MfG Udo

Autor: Ronny S. (ic_tester)
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Udo R. schrieb:
> Den original Kosmos Bausatz (B. Kainka)"electronic -
> AM/FM Radio" mit "20 Experimenten" habe ich und würde den auch (gegen
> aufgerundete Portokosten) an wirklich "Wissenshungrige" gern
> weiterreichen und zur Post bringen.


Hallo,
das wäre doch sicher was für den Thread Ersteller.

Wenn man das hier alles liest, bekommt man richtig Lust auch mal wieder 
einen Empfänger auf die Gute Altmodische Art zu bauen.

Gruß ic_tester

: Bearbeitet durch User
Autor: Andreas R. (daybyter)
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Wär cool, wenn ein Funkamateur noch nen Test/Piratensender aufmachen 
würde... ^^

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Andreas R. schrieb:
> Wär cool, wenn ein Funkamateur noch nen Test/Piratensender aufmachen
> würde.

Warum gerade ein Funkamateur?

Illegal ist das für jeden, Afu-Prüfung hin oder her.

Autor: michael_ (Gast)
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R. S. schrieb:
> Wenn man das hier alles liest, bekommt man richtig Lust auch mal wieder
> einen Empfänger auf die Gute Altmodische Art zu bauen.

Möchte ich auch.
Hoffentlich erlebe ich das noch :-)

Aber eigentlich ist der Weg das Ziel.
Und da würde ich das in Baugruppen machen.

Erst mal NF.
Und dann lohnt nur UKW.

Erst mal so einen vorabgeglichenen UKW-Tuner von Pollin für 5EUR.
Richtig mit Drehko.
Und eine ZF mit einem IC und Piezofilter.
Evtl. einen Stereodekoder.

Den Drehko kann man dann später auch noch für AM-Experimente nehmen.
Die Baugruppen kann man später durch andere ersetzen.

Alles schön nacheinander.

Vollkommen diskret schafft man nicht, als auch neue mit 
Prozessorsteuerung.

Autor: Ronny S. (ic_tester)
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michael_ schrieb:
> Möchte ich auch.
> Hoffentlich erlebe ich das noch :-)

Hallo,

also ich wäre dabei eventuell findet sich ja noch der eine oder andere.

Gruß ic_tester

Autor: Andreas R. (daybyter)
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Sammelbestellung?

Autor: Ronny S. (ic_tester)
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Andreas R. schrieb:
> Sammelbestellung?

Wäre dabei wie gesagt.

Neuen Thread aufmachen ? Radio Projekt 2018 wer macht mit ? im Markt 
oder wo ?

Gruß ic_tester

Autor: Andreas R. (daybyter)
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Erstmal Schaltung mit Stückliste machen?

Autor: michael_ (Gast)
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Quatsch! Keine Klubbildung.
Jeder sollte seinen Weg finden.

Und nimmt, was man hat.

Einen NF wirst du wohl zusammenkriegen.
Eine ZF möchte ich nach electronica 240/243 (A225 o.ä.) aufbauen.

Analoge Tuner sind vorhanden, bis hin zum Röhrentuner mit Variometer.

IC bekommt man aus Schlachtungen von Küchen-, Bad- oder Werberadios.
Leider haben die oft eine Einchip-Lösung.

Autor: Ronny S. (ic_tester)
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michael_ schrieb:

> Schlachtungen

Auch ein nettes Konzept.

Also jeder der Lust hat besorgt sich einer Tuner seiner Wahl und eine 
universal Platine und baut einen Empfänger auf so wie er ihn haben 
möchte.

Stellt dann den Tuner seiner Wahl vor und sein Konzept was er am Ende in 
seinem eigenen Projekt erreichen möchte ?

Habe ich Dich da so richtig verstanden ?

Na mal sehen was noch so an Vorschlägen kommt.

Gruß ic_tester

Autor: dolf (Gast)
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R. S. schrieb:
> Na mal sehen was noch so an Vorschlägen kommt.

pollin.de hat sowohl nen einfachen ukw tuner als auch einen vierfach 
drehko im angebot.

bei oppermann-electronic.de rein schauen ob es dort passende zf filter 
gibt.
mfg

Autor: Possetitjel (Gast)
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michael_ schrieb:

> Quatsch! Keine Klubbildung.

???
Du musst Dich ja nicht beteiligen, wenn Du keine Lust
hast, aber lass' doch die anderen machen...


> Jeder sollte seinen Weg finden.

...und muss sich als Einzelkämpfer durch's Unterholz
schlagen?

Autor: Ronny S. (ic_tester)
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dolf schrieb:
> pollin.de hat sowohl nen einfachen ukw tuner als auch einen vierfach
> drehko im angebot.

Hallo,
danke für den Tipp.

Ja der UKW Tuner wäre Interessant und Anschlussbelegung ist bei Pollin 
auch hinterlegt.
Der Frequenzbereich geht zwar nur 87,5 bis 104 MHz sollte man aber 
ändern können.

Gruß ic_tester

Autor: Ralph B. (rberres)
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Mitleser schrieb:
> http://www.ukwfm.de/antiquariat/rbfj.html

Das wäre ein Buch für einen ( fast ) Anfänger.

Leute

fangt nicht gleich mit UKW an.

Einchiplösungen bringen kein Lerneffekt. Und UKW ist für einen Anfänger 
mit zu viel Hürden verbunden, da er die ganzen parasitären Effekte nicht 
überschauen kann. Einen AM Mittelwellenempfänger oder von mir aus einen 
Kurzwellenempfänger in den unteren Bändern hat als Einstieg schon genug 
Hürden.

UKW kann man sich dran trauen, wenn man mal auf KW einen Superhet zum 
laufen bekommen hat. Hier meine ich nicht die Einchiplösungen ala TBA440 
oder was es so gab, sondern wirklich ausschließlich mit diskreten 
Bauelementen und diskreten selbstgewickelten Spulen für die 
Schwingkreise und Bandfilter.

Wer das geschafft hat ist in HF Technik schon einigermasen Sattelfest.

Ralph Berres

Autor: Andreas R. (daybyter)
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Braucht man aber wieder einen zuverlässigen Sender, damit man mit dem 
Empfänger ein Erfolgserlebnis hat.

Ich hab schon gegrübelt, ob man evtl hier paar Leute findet, die dicht 
genug beieinander wohnen, um sich irgendwie per Funk zu verbinden. Aber 
das dann wiederum legal zu bekommen, dürfte kaum möglich sein.

Autor: Hannes J. (pnuebergang)
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Possetitjel schrieb:
> Wäre es Dir möglich, mal mit dem arroganten Scheiss
> aufzuhören?
>
> UKW ist UNGLEICH komplizierter als LW/MW/KW.

Zwar hast du dir die Mühe gemacht auf einen Gast-Nick zu wechseln, aber 
nicht, dir mal die vorgeschlagenen Bausätze anzusehen. Zu vier einfachen 
Klicks hat es nicht gereicht. Also schauen wir mal:

>> 
https://de.aliexpress.com/item/Wireless-Stereo-FM-...

Anzahl der Abgleichpunkte: Null, nix. Nicht mal verbiegbare Spulen. 
Einfach sauber zusammenlöten, Batterien rein, fertig. Ohhhhhhhhh, dieses 
ungleich kompliziertere UKW, (bibber, zitter, Angst), jaaaaa, wahnsinnig 
kompliziert.

>> 
https://de.aliexpress.com/item/Free-Shipping-AM-FM...

Null Abgleichpunkte. Wahnsinn. UNGLEICH komplizierter sagst du?

Mal so im Allgemeinen, weil ich gerade in Fahrt bin. Warum lassen solche 
Typen wie du sich so einfach die Hosen ausziehen? Vier Klicks und du 
hättest deine Fakten zusammen gehabt, aber nein, erst mal den Willi 
raushängen lassen.

Da ist nichts kompliziert. Das sind Bausätze, mit denen Generationen von 
chinesischen Schülern an Elektronik rangeführt werden.

Machen wir weiter:

>> 
https://de.aliexpress.com/item/FM-Micro-SMD-Radio-...

Keine Abgleichpunkte. Auch hier sorgfältig zusammenbauen, Batterie 
einlegen, Spaß haben.

Wer die Spulen nicht gerade mit dem Vorschlaghammer plättet ...

>> 
https://de.aliexpress.com/item/AM-Radio-Kit-Learni...

Unser Spezialfall. Kein UKW, als per Definition UNGLEICH leichter. 
Irrwitzigerweise ist dieser nicht-UKW-Bausatz der schwierigste unter den 
Bausätzen und etwas kompliziert abzugleichen. Moment, was sagtest du, 
kann nicht sein? Ist aber so.

Der hat auch dem Herrn Amateurfunker nicht gefallen. Hätte er nicht 
rumgemosert, sondern nett gefragt, hätte ich mir die Mühe gemacht ein 
besseres rauszusuchen.

Wobei, das hätte er auch selber machen können. Das haben dann auch die 
anderen nicht verstanden, das waren Beispiele:

>> Weitere Bausätze kannst du dir gerne selber heraussuchen.

Wer die Beispiele nicht mochte, war herzlich eingeladen andere 
rauszusuchen. Aber nein, es wird nur gejammert.

Autor: Gu. F. (mitleser)
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Ich habe den hier vor Jahren mit meinem Sohnemann gebaut.
http://www.b-kainka.de/bastel58.htm

Funtkionert heute noch tadellos. Nachts sind immer noch jede Menge 
Sender empfangbar. Als Antenne dienen 1m Draht..

Autor: korax (Gast)
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DH1AKF K. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Aber Vorsicht! Das ist nur ein eBook!
>
> Entschuldigung! - Das hatte ich übersehen. Bei mir steht es im Regal...

Das eBook? :-)

Autor: W.S. (Gast)
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Jörg W. schrieb:
> Illegal ist das für jeden, Afu-Prüfung hin oder her.

Ich sehe das ein wenig anders - und zwar so: Da ja nun zumindest in D 
die Mittelwelle komplett aufgegeben worden ist, wäre es durchaus ein 
richtiges Ziel, zumindest den Funkamateuren einen geregelten Zugang eben 
auf die MW zu verschaffen.

Nicht als Pirat, sondern als regulärer Nutzer.

Wie das dann nun mit den gesendeten Inhalten zu regeln wäre, ist m.E. 
diskutabel. Denkbar wäre, daß alles an selbst erstellten Sprachinhalten 
möglich sein sollte, also auch Diskussionen über Dinge, die auch 
außerhalb der FA-Szene von Interesse sind und für musikalische Inhalte 
könnte man andenken, evtl. die Inhalte des Ö.R. Rundfunks zu spiegeln.

Aber dafür wäre viel Lobbyarbeit vonnöten - ich weiß: Wunsch-Denken 
meinerseits.



Ralf schrieb:
> Erfahrung und Equipment ist zwar vorhanden, aber es geht ja genau darum,
> mit wenig Bauteilen einen Sender zu empfangen.

Da bleibt nur das Audion. Und weil man heutzutage wohl keinen Kopfhörer 
mit der damaligen 2k Impedanz mehr kriegt, kommt beim Basteln zuvor noch 
der kleine NF-Verstärker dran.

Nun, per Audion und einem längeren Draht aus dem Fenster geht auch 
heutzutage noch was auf MW und KW - jedenfalls abends. Aber dafür 
brauchst du Bauteile, wie eben Drehko's im 100..500pF Bereich, 
Lochraster-LP und sonstige Bauteile in bedrahteten Gehäusen - aber keine 
IC's, die alles machen.

Vorschlag: Geh zur nächsten Hamrad an den Bodensee und nimm deinen 
Sprößling mit auf den Flohmarkt. Und steck genug Bargeld in kleinen 
Scheinen ein....

W.S.

Autor: Ralf (Gast)
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Gu. F. schrieb:
> Ich habe den hier vor Jahren mit meinem Sohnemann gebaut.
> http://www.b-kainka.de/bastel58.htm
>
> Funtkionert heute noch tadellos. Nachts sind immer noch jede Menge
> Sender empfangbar. Als Antenne dienen 1m Draht..

Kannst Du kurz erklären wie das mit der Abstimmung funktioniert? Was für 
einen Ferritstab hast Du verwendet und wie viele Windungen hast Du 
gewickelt? (Anzapfung wo ?) Das geht aus der Seite bei B. Kainka nicht 
hervor.
Wozu wird der 300pF DrehKo benötigt, wenn mit dem Ferritstab abgestimmt 
wird?

Empfängst Du damit KW?

Gruß
Ralf

Autor: Ralph B. (rberres)
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W.S. schrieb:
> zumindest den Funkamateuren einen geregelten Zugang eben
> auf die MW zu verschaffen.

Funkamateure ist das 160m Band zugewiesen.

W.S. schrieb:
> die auch
> außerhalb der FA-Szene von Interesse sind und für musikalische Inhalte
> könnte man andenken, evtl. die Inhalte des Ö.R. Rundfunks zu spiegeln.

Funkamateure dürfen auf ihren Bändern grundsätzlich keine 
Rundfunkaussendungen abstrahlen.

Der Inhalt der Aussendung ist auf Amateurfunk basierende Themen zu 
beschränken, dessen Wichtigkeit so gering ist, das eine Übermittlung per 
Draht ( gemeint ist Telefon ) nicht in Betracht kommt. Das Zitat stammt 
aus dem Afunkgesetz aus dem Jahre 1979.

Das wird heute sicherlich nicht mehr so heis gegessen wie im Gesetz 
vorgegeben. ( Ich bin mir auch nicht sicher, ob das entschärft worden 
ist ). Aber Musiksendungen sind nach wie vor verboten.

Das ist schon aus Gemarechtlichen Gründen eine Tretmine.

der Deutsche Radio Amateur Club strahlt übrigens auf einer 
KW-Rundfunkfrequenz regelmäßig Rundfunk aus. Dafür hat er die gleiche 
Prozedur durchlaufen wie jeder Rundfunksender auch, und hat eine Lizenz 
für diese Frequenz erworben.

Ralph Berres

Rundfunkaussendungen müssen von den Landesmedienanstalten genehmigt 
werden, und sind an strenge Auflagen gebunden. ( z.B. müssen regelmäßig 
Nachrichten  übermittelt werden, die von allgemeiner Interesse sind ).

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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W.S. schrieb:
> Nicht als Pirat, sondern als regulärer Nutzer.

Kannst du praktisch jetzt schon haben, musst halt eine Sendelizenz
beantragen.  Letztlich funktioniert ja Radio DARC auf diese Weise.

Man könnte da bestenfalls darauf hin arbeiten, die bürokratischen
Hürden zu reduzieren.

Autor: Daniel (Gast)
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Hallo Ralf,

hier ein gut funktionierendes Kurzwellenaudion:

http://www.b-kainka.de/bastel3.htm
http://www.b-kainka.de/bast36.jpg



Hier andere HF-Bastelprojekte von Herrn Kainka:

http://www.b-kainka.de/HF.htm



Schau dir mal diese ICs an:

TDA1572
(AM-Superhet-IC)

NE612
(Mischer mit Oszillator z.B. für Superhet oder Direktmischer)

TA7642
(supereinfaches AM-Empfänger-IC)
https://web.archive.org/web/20090411065932/http://...


Falls du keine Bezugsquellen mehr findest, habe von allen dreien noch 
ein paar über.

Autor: aminox86 (Gast)
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Alles gut und schön, aber ohne die speziellen ICs geht da wohl nix. Vor 
einiger Zeit habe ich ´mal probiert, mit einem gewöhnlichen PLL-IC einen 
FM-Demodulator aufzubauen, herausgekommen ist der auf dem Foto 
abgebildete UKW-Rundfunkempfänger. Der Empfänger ist nach dem Prinzip 
des Doppelsupers ausgeführt, da das verwendete PLL-IC (CD4046) nur 
Frequenzen unterhalb 1,2MHz sicher verarbeiten kann. Mit einem 
Laborkabel am Eingang lassen sich stärkere Sender gut empfangen, an 
einer ausgewachsenen UKW-Antenne bin ich mit der Empfangsleistung des 
Versuchsaufbaus sehr zufrieden.
Und weil es so schön geklappt hat, habe ich gleich noch den 
entsprechenden Stereodekoder entworfen. Der Dekoder verwendet das 
Schalterprinzip zur Trennung der Stereokanäle. Auch hier habe ich einen 
CD4046 eingesetzt, um das Multiplexsignal zurückzugewinnen.
Der Versuchsaufbau arbeitet zufriedenstellend, allerdings ist der 
Filteraufwand wegen des prinzipbedingten Rauschens beim Dekodieren 
erheblich.

Autor: Ralf (Gast)
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Daniel schrieb:
> TA7642
> (supereinfaches AM-Empfänger-IC)
> 
https://web.archive.org/web/20090411065932/http://...

Das IC gib es sogar noch beim großen C. Hab ich mir erst mal bestellt 
:-)

Danke für den Tipp.

Gruß
Ralf

Mal gespannt was noch alles für Vorschläge kommen :-)

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Ralf schrieb:
> Mal gespannt was noch alles für Vorschläge kommen :-)

Ein „richtiges“ Audion, eins mit Röhren. ;-)

Falls du mal Gelegenheit hast, einen Funk-Flohmarkt zu besuchen, in
aller Regel findet man dort Leute, die mit kleinen russischen
Batterieröhren handeln, so genannte „Bleistiftröhren“ (weil sie so
dünn sind wie ein Bleistift).  Die kann man aus einer Zelle (NiMH)
heizen, für die Anodenspannung genügen 8 in Reihe geschaltete
6LR61-Batterien (9-V-Block).

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Günter Lenz (Gast)
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Ralf schrieb:
>Kannst Du kurz erklären wie das mit der Abstimmung funktioniert? Was für
>einen Ferritstab hast Du verwendet und wie viele Windungen hast Du
>gewickelt? (Anzapfung wo ?) Das geht aus der Seite bei B. Kainka nicht
>hervor.

Du mußt erst mal verstanden haben was Hochfrequenz ist.
Spule und Drehko bilden einen Schwingkreis. Welche
Frequenz möchtest du empfangen? Je mehr Windungen du
auf den Ferritstab bringst und je größer die Kapazität
des Kondensators, um so niedriger wird die Resonanzfrequenz.
Die Frequenz kann man messen oder berechnen. Bei Kurzwelle
reichen schon wenige Windungen, so 10 bis 20 Windungen auf
einen Plastikspulenkörper 2cm Durchmesser ohne Ferritkern.
Die Anzapfung ist ein Kompromiss, wenn die nachfolgende
Stufe ein Transistor ist so etwa 10:1. Wenn die Anzapfung
weniger Windungen hat, wird die Güte und Trennschärfe
besser aber das Signal wird schwächer. Wenn die nachfolgende
Stufe eine Röhre ist, ist garkeine Anzapfung nötig, weil
die Eingangsimpedanz einer Röhre hochohmig ist.
Wenn dir Keine Frequenzmeßgeräte zur verfügung stehen, mußt
du mal etwas experimentierfreudig sein und verschidene
Spulen ausprobieren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Schwingkreis

Autor: Possetitjel (Gast)
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Hannes J. schrieb:

> Possetitjel schrieb:
>> Wäre es Dir möglich, mal mit dem arroganten Scheiss
>> aufzuhören?
>>
>> UKW ist UNGLEICH komplizierter als LW/MW/KW.
>
> Zwar hast du dir die Mühe gemacht auf einen Gast-Nick
> zu wechseln,

Ich wiederhole meine Frage: Wäre es Dir EVENTUELL in
näherer Zukunft möglich, diesen arroganten Scheiss zu
unterlassen?

Ich schreibe seit Jahren unter diesem Namen.


> aber nicht, dir mal die vorgeschlagenen Bausätze
> anzusehen.

Warum sollte ich? Ich habe von UKW allgemein gesprochen,
nicht von irgend einem Bausatz.


> Anzahl der Abgleichpunkte: Null, nix. Nicht mal verbiegbare
> Spulen. Einfach sauber zusammenlöten, Batterien rein,
> fertig. Ohhhhhhhhh, dieses ungleich kompliziertere UKW,
> (bibber, zitter, Angst), jaaaaa, wahnsinnig kompliziert.

Oh. Entschuldigung. Ich konnte ja nicht wissen, dass Du der
King auf dem Schulhof bist, weil Du "HTML programmieren"
kannst. Da kann Linus natürlich einpacken.

Um Kinder bzw. Jugendliche für Elektronik und Funktechnik
zu interessieren, sind hochintegrierte Spezial-ICs meiner
Meinung nach Kacke. Mischer, OPVs, Transistorarrays,
ggf. Analogschalter sind okay, die vereinfachen die
Arbeit und haben dennoch eine einfach erklärbare Funktion
und Wirkungsweise.

Ein spulenloser Empfänger ist einfach Scheiss.


> Null Abgleichpunkte. Wahnsinn. UNGLEICH komplizierter
> sagst du?

Natürlich sage ich das -- weil ich nicht vom stumpfsinnigen
Zusammenlöten ausgehe, sondern von der Chance zum Verstehen.

Und auch die Tatsache, dass man bestimmte Bauelemente
selbst anfertigen kann (= eine Spule wickeln), kann
faszinierend sein. Man kann eine private Zeitreise zurück
zu Rühmkorff und Hertz machen.

Das 2-Transistor-Audion, das mir mein Vater aufgemalt
hatte, habe ich erstmal auch nicht verstanden. Da das
aber alles diskrete Bauelemente waren, konnte ich damit
herumexperimentieren und sehen, was passiert. Einige
Zeit später, als älterer Schüler, hatte ich die Funktions-
weise ziemlich vollständig begriffen.

Mach das mal mit einem spulenlosen FM-Stereoradio.

Autor: Langdrahthörer (Gast)
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Jörg W. schrieb:
> Langdrahthörer schrieb:
>
>> Hm, wo gibt's heute noch Drehkos zu kaufen ...
>
> http://www.oppermann-electronic.de/html/drehkos.html


Edi M. schrieb:
> Drehkos bekommt man z. B. bei Jan Wuesten
> http://die-wuestens.de/


michael_ schrieb:
> Erst mal so einen vorabgeglichenen UKW-Tuner von Pollin für 5EUR.
> Richtig mit Drehko.


Danke, hab echt schon bedauert, die Schlachtereste aus der Jugend vor 
Jahren entsorgt zu haben.

Autor: dolf (Gast)
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Günter Lenz schrieb:
> Wenn die nachfolgende
> Stufe eine Röhre ist, ist garkeine Anzapfung nötig, weil
> die Eingangsimpedanz einer Röhre hochohmig ist

ist die nachfolgende stufe ein j-fet dann ist die anzapfung auch nicht 
nötig und man kann mit geringer betriebsspanung arbeiten.
außerdem kann man ja auch noch ne koppelwicklung benutzen.

Autor: dolf (Gast)
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Jörg W. schrieb:
> in
> aller Regel findet man dort Leute, die mit kleinen russischen
> Batterieröhren handeln

pollin.de handelt mit denen auch.
ein bf545 (a b c) tut´s auch und benötigt zum betrieb keine 
heizleistung.

Autor: Radiobastler (Gast)
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b-kainka ist auf jeden Fall eine sehr gute Anlaufstelle! Das oben 
beschriebene Audion funktioniert wirklich erstaunlich gut und es macht 
Spaß mit der Rückkopplung und dem Drehkondensator auf Sendersuche zu 
gehen. Ebenfalls toll ist der DRM Direktmischer. Mit einer Hand voll 
Bauteilen und 10m Draht bekommt man so (mit PC-Unterstützung) einen 
glasklaren Empfang hin.

Ich hatte früher den Kosmos XN 3000, da waren auch reichlich viele 
Radioschaltungen drin, die ausgehend vom einfachen Detektor über 
Audion-Schaltungen zu komplexeren Empfangsschaltungen gingen. Allerdings 
alles LW/MW und analog.

Autor: Ga Gast (Gast)
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Matthias S. schrieb:
> UKW und 'Zusammenstecken' funktioniert auch nur mit viel Glück.

Funktioniert sehr gut. UKW-Pendler - einfach und sauber

Possetitjel schrieb:
> UKW ist UNGLEICH komplizierter als LW/MW/KW.

Nonsens!

Ralph B. schrieb:
> Leute fangt nicht gleich mit UKW an.

Aber sicher doch - Nur UKW zum Anfang!
Das ist kein Hexenwerk und nach dem UKW-Radio kommt gleich der erste 
einfachste Sender, ein Transistoroszi mit Varicap-Modulation und schon 
haste einen Transceiver.

Die Detektorzeiten sind ohne Tagsender vorbei.

Und :KW ist stinklangweilig seitdem nur noch China und DARC sein 
Werbeprogramm da hat und Amateurfunk erfordert mindestens 
Morsekenntnisse bzw. ein BFO und ist auch nicht sooo prickelnd wenn die 
Geisteskranken Ihre Mantras absingen CQ contest CQ contest usw...

Autor: dolf (Gast)
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Daniel schrieb:
> TDA1572
> (AM-Superhet-IC)
>
> NE612
> (Mischer mit Oszillator z.B. für Superhet oder Direktmischer)
>
> TA7642

tca440/a244d
leistungsfähiger am empfänger mit rel einfacher beschaltung.
die zf ist am ausgang verfügbar.
das war mein erster am super für ndr2 radio luxemburg rias und sfb.

Autor: Ga Gast (Gast)
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Ach ja, Drehkos kannste Dir bei UKW auch sparen, da tuts ein Messingkern 
oder ein Minitrimmer genauso

Autor: Ralph B. (rberres)
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Ga Gast schrieb:
> wenn die
> Geisteskranken Ihre Mantras absingen CQ contest CQ contest usw...

Vielleicht solltest du dich mal in der Wortwahl zügeln.

Nur weil dich Amateurfunk nicht interessiert, sind das noch lange keine 
Geisteskranke.

Ralph Berres

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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aminox86 schrieb:
> Vor
> einiger Zeit habe ich ´mal probiert, mit einem gewöhnlichen PLL-IC einen
> FM-Demodulator aufzubauen

Für den nächsten Empfänger schau dir mal LM7000 oder LM7001 an. Braucht 
einen 7,2MHz Quarz und beinhaltet PLL für AM und FM inkl. Vorteiler. 
Günstig bei Reichelt zu kriegen.

Autor: Andreas R. (daybyter)
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Hier sind u.a. die Formeln für die Spule drin:

http://www.jogis-roehrenbude.de/Detektor/Detektortechnik.htm

Autor: Ga Gast (Gast)
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Ralph B. schrieb:
> Nur weil dich Amateurfunk nicht interessiert, sind das noch lange keine
> Geisteskranke.

Ups - voll ins Wespennest gestochen? Hab selbst ein DL-Kennzeichen und 
halte diejenigen Contest-Kollegen die am Wochenende die Bänder 
stundenlang mit Ihren Mantras zustopfen zumindest für verhaltensgestört 
- was gegen Meinungsfreiheit?

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Ga Gast schrieb:
> was gegen Meinungsfreiheit?

Meinungsfreiheit ist das eine, Beleidigungen das andere.

Dass du keine Conteste magst, ist dir als Meinung unbenommen.

Dass du die, die das mögen, deshalb als Idioten hinstellst, grenzt
an Beleidigung.

Autor: Ronny S. (ic_tester)
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Hallo,

es sind ja nun schon einige schöne Ansätze und Vorschläge hier gekommen.

Auch Interessante Links waren dabei.

Auch zwei Bilder von einem Aufbau, von aminox86 waren dabei.

Ich weiß zwar nicht ob für Thread Starter nun schon was passendes dabei 
war.

Ich selber schwanke allerdings auch noch zwischen im Moment 3 
Möglichkeiten.

>>  Empfänger mit PLL IC aufbauen

>>  von Pollin fertigen UKW Tuner nutzen

>>  von Pollin TV Karte und Radio Karte kaufen und den Tuner davon nutzen

Also am besten würde mir ja eigentlich die Möglichkeit 3 zusagen.


Gruß ic_tester

Autor: Ga Gast (Gast)
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Nein. Beleidigung ist etwas persönliches. Wer sich angesprochen fühlt 
ist hier selbst Schuld - ich schrieb wohlgemerkt von echten 
Fr5equenzbesetzer.

Selbst der "durchgeknallter Staatsanwalt" wohl gemerkt auf der 
persönlichen Ebene ist durchaus von der Meinungsfreiheit gedeckt. 
Recherchier, es ist OK.

Autor: Possetitjel (Gast)
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Ga Gast schrieb:

> Matthias S. schrieb:
>> UKW und 'Zusammenstecken' funktioniert auch nur mit
>> viel Glück.
>
> Funktioniert sehr gut. UKW-Pendler - einfach und sauber

Pendler ist eine Dreckschleuder.


> Possetitjel schrieb:
>> UKW ist UNGLEICH komplizierter als LW/MW/KW.
>
> Nonsens!

Na, dann stell' doch mal einen nachbausicheren
FM-UWK-Empfänger mit, sagen wir, 3 Transistoren vor.

Randbedingungen:
- Wald-und-Wiesen-Transistoren (BC546, 2N3904,...)
- Standard-Bauteile (ggf. bis auf den Dreko)
- breadboardtauglich
- klare Schaltungsstruktur --> Funktion jedes
  Bauteil sollte sich mit wenigen Worten leicht
  verständlich erklären lassen.

Viel Erfolg!


> Ralph B. schrieb:
>> Leute fangt nicht gleich mit UKW an.
>
> Aber sicher doch - Nur UKW zum Anfang!

Quark.

Es hat meiner Meinung nach überhaupt keinen Sinn, etwas,
was ich in viel besserer Qualität im Ramschladen kaufen
kann, mit viel Mühe selbst zu bauen.

Der Reiz beim Selbstbauen kommt durch das Modifizieren,
Experimentieren und Verstehen zu Stande.

Autor: Possetitjel (Gast)
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R. S. schrieb:

>>>  Empfänger mit PLL IC aufbauen
>
>>>  von Pollin fertigen UKW Tuner nutzen
>
>>>  von Pollin TV Karte und Radio Karte kaufen und den
>>>  Tuner davon nutzen
>
> Also am besten würde mir ja eigentlich die Möglichkeit 3
> zusagen.

Und was ist da der Reiz an der Sache? -- Ich frage im
vollen Ernst.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Possetitjel schrieb:
> breadboardtauglich

Bei VHF sollte man wohl eher „Manhattan Style“ als Breadboard nehmen.

Ich würde aber auch nicht zu VHF für einen ersten Versuch raten.

Beitrag #5306529 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Thomas K. (Firma: Draht_Igel) (magnoval)
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Auch wenns ne Drecksschleuder ist, der Aufbau ist simpel, und zum 
Experimentieren und Verstehen gut geeignet..

Beitrag #5306545 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Thomas K. schrieb:
> Verstehen

Naja, ein Superhet ist wohl einfacher zu Verstehen als ein
Pendelaudion.  Nur aufwändiger zu bauen.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Ronny S. (ic_tester)
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Possetitjel schrieb:
>> Also am besten würde mir ja eigentlich die Möglichkeit 3
>> zusagen.
>
> Und was ist da der Reiz an der Sache? -- Ich frage im
> vollen Ernst.

Mich würden da die zusätzlichen Möglichkeiten dran reizen bei dem 
Projekt mit dem Tuner von einer alten Radio und TV Karte.

Display Anzeige,Frequenzanzeige, Scan, RDS um nur ein paar Dinge zu 
nennen.

Größerer Empfangsbereich,ja man muss dann natürlich auch was am Tuner 
ändern,
zumindest am TV Teil.Als Beispiel schmalere ZF oder aber umbau um ein 
LNB zu speisen.

Also Interessant würde ich das schon finden so mal ein Empfänger 
aufzubauen und einfach mal sehen was alles machbar ist.

Gruß ic_tester

Autor: Ga Gast (Gast)
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Possetitjel schrieb:
> Na, dann stell' doch mal einen nachbausicheren
> FM-UWK-Empfänger mit, sagen wir, 3 Transistoren vor.

ja, ja - was der Bauer nicht kennt...

Bitteschön 2 Transistoren - so ziemlich das was ich zuerst baute, 
allerdings kleiner (Tic-Tac-Dose mit Kristallhörer)

http://www.b-kainka.de/Weblog/HF/UKWpendler.html

Autor: Ga Gast (Gast)
Datum:

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einfach - jetz noch ein Senderchen mit 1 Transistor dazu und passt 
beides großzügig in eine Zigarettenschachtel.

3-Transistor-Transceiver - ist Dir das Wald-und-Wiese genug?

Autor: herbert (Gast)
Datum:
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Ralf schrieb:
> Mein Versuch ein TDA7000 für ein UKW Radio zu bekommen habe ich auch
> aufgegeben. Wobei das auch schon viel zu kompliziert ist.

Nix ist kompliziert. Platine kannst haben und den Chip gibt es bei 
Reichelt.

73 de herbert

Beitrag #5306581 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Ga Gast (Gast)
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Thomas K. schrieb:
> Auch wenns ne Drecksschleuder ist, der Aufbau ist simpel, und zum
> Experimentieren und Verstehen gut geeignet..

Japp, sehr gut geeignet und muss auch keine Dreckschleuder sein. 
Pendlerfrequenz niedrig halten und vllt. eine Vorstufe dazu - Der 
perfekte Einstieg in die Funktechnik.

Beitrag #5306617 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Ralf (Gast)
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Hallo zusammen,

ich freue mich sehr über alle konstruktiven Beiträge und die rege 
Beteiligung hier! Ich hab mir so schon den einen oder anderen 
interessanten Gedanken abholen können.

Was ich aber total schade finde ist dieses parallel im Thread geführte 
gegenseitige angefrotzel!
Ich würde mir für das Forum hier ein wenig mehr vom HAM-Spirit wünschen 
wo dem es freundlich und sachlich zugeht!

Also, bitte ab hier wieder sachliche Beiträge zum Thema "Radiobasteln".

Vielen Dank!

Ralf

Beitrag #5306763 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: michael_ (Gast)
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Ga Gast schrieb:
> Japp, sehr gut geeignet und muss auch keine Dreckschleuder sein.
> Pendlerfrequenz niedrig halten und vllt. eine Vorstufe dazu - Der
> perfekte Einstieg in die Funktechnik.

Na klar sind das Dreckschleudern!
Vor allem stören die nicht nur auf einer Frequenz wie ein Audion, 
sondern versauen das ganze Band.
In meiner Kindheit Anfang der 60' -ziger wurde gesagt, die sind 
verboten.
Damals waren die Strafen auch rigoroser.
Sowas einem Anfänger zu empfehlen ist einfach krank.
Ein Anfänger hat auch kaum ein Erfolgserlebnis.

R. S. schrieb:
> zumindest am TV Teil.Als Beispiel schmalere ZF oder aber umbau um ein
> LNB zu speisen.

Du hast aber auch gar nicht gar keine Ahnung.

Jörg W. schrieb:
> Falls du mal Gelegenheit hast, einen Funk-Flohmarkt zu besuchen, in
> aller Regel findet man dort Leute, die mit kleinen russischen
> Batterieröhren handeln, so genannte „Bleistiftröhren“ (weil sie so
> dünn sind wie ein Bleistift).

Auf dem normalen Flohmarkt habe ich deutsche RFT Röhrn zum Schnäppchen 
ergattert. Die warten auf eine Anwendung.

Aber woher hast du den Begriff Bleistiftröhre?
Mein Vater schwärmte davon, in der Zeit wo für Bastler solche Klumpen 
wie die AL4 üblich war. Handelsüblich waren die da garnicht.

Wurde sicher in der Zeit entwickelt, wo das Volk noch Wunderwaffen 
brauchte.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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michael_ schrieb:
> Auf dem normalen Flohmarkt habe ich deutsche RFT Röhrn zum Schnäppchen
> ergattert. Die warten auf eine Anwendung.

Die brauchen aber insgesamt mehr Leistung und für einen sinnvollen
Betrieb oft mehr Anodenspannung.

E*8*-Röhren habe ich auch noch 'ne Kiste voll.

> Aber woher hast du den Begriff Bleistiftröhre?

Kann ich dir nicht sagen, die heißen halt so.  7 mm Durchmesser, der
reine Kolben ist 32 mm lang (ohne Drähte und Pumpstutzen).

Autor: Ronny S. (ic_tester)
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michael_ schrieb:
> R. S. schrieb:
>> zumindest am TV Teil.Als Beispiel schmalere ZF oder aber umbau um ein
>> LNB zu speisen.
>
> Du hast aber auch gar nicht gar keine Ahnung.

Okay wenn Du das so sagst wird das schon seine Richtigkeit haben , oder 
?

Tuner aus der Reihe FM1216 ist auf der Pollin Karte verbaut.

Ansteuerung über I2C und Datenblatt gibt es auch dafür.

Wenn Du Dir jetzt mal die Mühe machst und Tante Google nutzt.

Hier mal ein Link als Beispiel.

http://www.kh-gps.de/fm1216_2.htm

Findest ausreichend Info zu dem Tuner und unter anderem auch beide oben 
erwähnten Möglichkeiten.

Sowie noch viele weiteren Interessante Sachen was schon alles mit so 
eine Tuner gebaut wurde.

Gruß ic_tester

: Bearbeitet durch User
Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Eine kleine Ablenkung:

So sieht eine Mikrowellen Bleistift Triode aus. Diese Art Von Verstärker 
Elemente zeichnen sich durch extrem hohe Steilheit und Verstärkung auch 
bei sehr hohen Frequenzen aus. Ausgangsleistung als Verstärker oder 
Oszillator bei 1Ghz liegt um 1-2W.

Das Röhrensystem ist in Planarbauweise ausgeführt. Die Kathode ist 
perfekt flach und vom Gitter nur durch einige Micron kleine Abstände 
entfernt. Gemeinsam allen diesen Trioden ist, daß sie ausnahmslos in 
grounded Grid Verstärkerschaltung eingestzt werden um genügend 
Entkopplung zwischen Ein- und Ausgang zu gewährleisten.

Damit bauten früher Funkamateure auch sogenannte Pumposzillatoen für den 
Einsatz bei parametrischen Diodenverstärkern extrem niedriger 
Rauschzahl.

Ein größerer Bruder, ein Paar von 2C39, schafft bei 1296Mhz noch 100Wpep 
Ausgangsleistung. Diese Triode hatte eine Steilheit von 100mA/Volt.

Ich baute mir früher mal einen 432Mhz SSB Verstärker mit 40W 
Ausgangsleistung. Natürlich müssen alle diese Verstärkerelemente mit 
genügend Luftdurchsatz und geeignetem Gebläse gut gekühlt werden. Hat 
jahrelang ausgezeichnet und mit guter Linearität funktioniert. 
Verstärkung war etwas größer wie 6dB. 600V Betriebspannung. 
Arbeitspunktstabilisierung mit Transistor Stabilisator in der 
Cathodenschaltung. Die Eingangsleistung wurde über ein Anpassnetzwerk in 
die Cathode eingespeist.

Es machte früher viel Spaß mit dieser Technik zu arbeiten. Ist halt was 
für Mechaniker unter den Amateuren weil man da oft mit Topfkreisen 
gearbeitet hat.

Wer sich an dieser Technik interessiert, findet in älteren UKW 
Berichten, Karl Weiner UHF Vorlage, Dubus, informative Beiträge.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Gerhard O. schrieb:
> So sieht eine Mikrowellen Bleistift Triode aus.

Ist aber etwas anderes.

Die Röhren, die ich meine, siehst du hier zum Beispiel:

http://www.dl0hbs.de/bilder/mas/dl8dtl-2.jpg

(Ich glaube, den Bauteilaufwand hat bei der Minimal Art Session
bislang noch keiner unterbieten können.  Aber das gehört jetzt nicht
in diesen Thread.)

Autor: Ronny S. (ic_tester)
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Gerhard O. schrieb:
> Eine kleine Ablenkung:

Na das war doch mal eine nette und auch Interessante Ablenkung.

Ja Röhren sind schon eine feine Sache.

Hier mal ein Link werden zwar die meisten schon kennen, aber für die 
anderen sicher auch mal Interessant.

http://www.jogis-roehrenbude.de/Leserbriefe/Ruedig...

Gruß ic_tester

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Jörg W. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> So sieht eine Mikrowellen Bleistift Triode aus.
>
> Ist aber etwas anderes.
>
> Die Röhren, die ich meine, siehst du hier zum Beispiel:
>
> http://www.dl0hbs.de/bilder/mas/dl8dtl-2.jpg
>
> (Ich glaube, den Bauteilaufwand hat bei der Minimal Art Session
> bislang noch keiner unterbieten können.  Aber das gehört jetzt nicht
> in diesen Thread.)

Ach, jetzt verstehe ich. Diese Art Spezialröhren kenne ich sogar sehr 
gut. Ich baute früher mit solchen Röhren mehrstufige quarzgesteuerte UKW 
Sender für 144Mhz im 2-3W Bereich mit Gegentakt Endstufe auf. Die hatten 
alle 6.3V Heizung und mußten mit Spezialklammern gekühlt werden - Genau 
wie Transistoren. Ohne Kühlung wurden die fast zum Schmelzen heiß.

: Bearbeitet durch User
Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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R. S. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Eine kleine Ablenkung:
>
> Na das war doch mal eine nette und auch Interessante Ablenkung.
>
> Ja Röhren sind schon eine feine Sache.
>
> Hier mal ein Link werden zwar die meisten schon kennen, aber für die
> anderen sicher auch mal Interessant.
>
> http://www.jogis-roehrenbude.de/Leserbriefe/Ruedig...
>
> Gruß ic_tester

Toller Link - Danke!

Hier ein paar Radio Links:
Senderbau:
Youtube-Video "Rough Science 7 Time and Transmitters"
Empfängerbau:
Youtube-Video "Rough Science 1 Mediterranean Mystery"

Jonathan Hare Creative Science Seite:
http://www.creative-science.org.uk/jph.html
http://www.creative-science.org.uk/main.html
http://www.creative-science.org.uk/TV.html

http://www.creative-science.org.uk/tv1.html
http://www.creative-science.org.uk/radio.html

Hier ein kompletter Nachbau von mir vom Philips EE20 Mittelwellen 
Empfänger vor sechs Jahren hier im Forum vorgestellt. Funktioniert sehr 
gut. Am Abend mit Aussenantenne ist das Band voller Sender. Auch die 
Lochplatte ist selber hergestellt.
Beitrag "Re: Welcher Elektronikbaukasten für 10 Jährigen"

: Bearbeitet durch User
Autor: Possetitjel (Gast)
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R. S. schrieb:

> Mich würden da die zusätzlichen Möglichkeiten dran
> reizen bei dem Projekt mit dem Tuner von einer alten
> Radio und TV Karte.
>
> Display Anzeige,Frequenzanzeige, Scan, RDS um nur ein
> paar Dinge zu nennen.

So in Richtung "Funküberwachung"?! Okay, kann ich zum
Teil nachvollziehen. Danke.

Autor: Possetitjel (Gast)
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Ga Gast schrieb:

> Possetitjel schrieb:
>> Na, dann stell' doch mal einen nachbausicheren
>> FM-UWK-Empfänger mit, sagen wir, 3 Transistoren vor.
>
> ja, ja - was der Bauer nicht kennt...
>
> Bitteschön 2 Transistoren

So. Und jetzt bitte noch eine anfängertaugliche
Erklärung, wie die erste Stufe funktioniert.

Und nicht schummeln! Nichts wichtiges weglassen!

Autor: C. A. Rotwang (Gast)
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Possetitjel schrieb:

>> Bitteschön 2 Transistoren
>
> So. Und jetzt bitte noch eine anfängertaugliche
> Erklärung, wie die erste Stufe funktioniert.
>
> Und nicht schummeln! Nichts wichtiges weglassen!

Brauchbare Erklärungsmodelle zeichnen sich aber gerade durch Weglassen 
aus. Das nennt man dann nicht "Schummeln" sondern Altersgerechte 
Pädagogik.

Andernfalls müsste man sich vor Start des Radiobastelkurs die 
Zertifikate über die Hochschulreife der Kursteilnehmer vorlegen lassen.

Wobei es aber auch stimmt, die Schaltung mit weniger Tranistoren muss 
nicht die einfachere sein. Weder Erklärungstechnisch noch was die 
Nachbausicherheit betrifft.

Autor: Gu. F. (mitleser)
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Ralf schrieb:
> Kannst Du kurz erklären wie das mit der Abstimmung funktioniert?

Abgestimmt wird mit dem Drehko. Die Spule hab ich über eine leere 
Klorolle gewickelt.
Wenn ich dran denk mach ich abends mal ein Photo.

Autor: michael_ (Gast)
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Jörg W. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Auf dem normalen Flohmarkt habe ich deutsche RFT Röhrn zum Schnäppchen
>> ergattert. Die warten auf eine Anwendung.
>
> Die brauchen aber insgesamt mehr Leistung und für einen sinnvollen
> Betrieb oft mehr Anodenspannung.

Das Schnäppchen ist die DF669.

https://www.radiomuseum.org/tubes/tube_df669.html

Da waren gleich 6Stck. in der Packung und ich habe nur den Preis für 
eine Röhre bezahlt :-)
Eine schöne HF-Röhre.

Autor: michael_ (Gast)
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Bei Jogi kann man sich genug Anregung holen.

http://www.jogis-roehrenbude.de/Leserbriefe/Enrico...

http://www.jogis-roehrenbude.de/Leserbriefe/KW-Aud...

http://www.jogis-roehrenbude.de/Leserbriefe/Vinzen...

Transistorschaltungen gibt es auch.

R. S. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> R. S. schrieb:
>>> zumindest am TV Teil.Als Beispiel schmalere ZF oder aber umbau um ein
>>> LNB zu speisen.
>>
>> Du hast aber auch gar nicht gar keine Ahnung.
>
> Okay wenn Du das so sagst wird das schon seine Richtigkeit haben , oder
> ?
>
> Tuner aus der Reihe FM1216 ist auf der Pollin Karte verbaut.

Mich hat nur die Erwähnung von einem LNB gewundert.
Neue SAT-Empfänger haben da ja nur noch einen Minichip.

Autor: Daniel (Gast)
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Ralf schrieb:
> Daniel schrieb:
>> TA7642
>> (supereinfaches AM-Empfänger-IC)
>>
> 
https://web.archive.org/web/20090411065932/http://...
>
> Das IC gib es sogar noch beim großen C. Hab ich mir erst mal bestellt
> :-)
>
> Danke für den Tipp.

Der TA7642 ist für LW und MW super. Die Spule benötigt noch nicht mal 
eine hohe Güte.
Allerdings empfängt man tagsüber je nach Lage höchstens 3 bis 4 Sender. 
Gegen Abend werden es dann deutlich mehr (hier ca. 30 Sender 
empfangbar).


Falls du Zeit und Lust hast, kannst du kapatitätsarme Wabenspulen 
wickeln:
https://www.google.de/search?q=wabenspule&client=f...
http://www.raimund-hilz.homepage.t-online.de/Radio...

Das vergrößert den möglichen Abstimmbereich mit einem Drehko enorm.

Autor: Ralf (Gast)
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Daniel schrieb:
> Falls du Zeit und Lust hast, kannst du kapatitätsarme Wabenspulen
> wickeln

Danke für den Tipp, ich würd mich für den Anfang aber schon über einen 
Sender freuen :-)

Gruß
Ralf

Autor: Daniel (Gast)
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Hier kannst du das kostenlose Programm "Mini-Ringkernrechner" 
runterladen.

http://www.dl0hst.de/mini-ringkern-rechner.htm

Damit kannst du auch Schwingkreise (L und C) und Luftspulen 
berechnen (was sehr praktisch ist).


Ralf schrieb:
> Danke für den Tipp, ich würd mich für den Anfang aber schon über einen
> Sender freuen :-)

Das wird euch mit dem TA7642 für LW und MW sogar auf einem Steckbrett 
gelingen.


Auch den Zeitzeichensender DCF77 auf 77,5kHz kann man damit empfangen 
(falls man das möchte).


Viel Spaß beim Basteln!

Autor: OS (Gast)
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Du kannst mal mit ganz was einfachen anfangen, wie z.B eine Pendel 
Empfänger.

http://www.b-kainka.de/Weblog/HF/UKWpendler.html

Einfache Schaltung, bescheidene Leistung, aber es funktioniert.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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OS schrieb:
> Pendel Empfänger

Ist ja auch im Thread noch gar nicht diskutiert worden …

Autor: michael_ (Gast)
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OS schrieb:
> Du kannst mal mit ganz was einfachen anfangen, wie z.B eine Pendel
> Empfänger.
>
> http://www.b-kainka.de/Weblog/HF/UKWpendler.html
>
> Einfache Schaltung, bescheidene Leistung, aber es funktioniert.

Hörst du damit Radio?
Im Beispiel ist der Sender 27km entfernt.
Und dann noch mit 100KW.

Fällt hier für 99% aus.

Autor: OS (Gast)
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michael_ schrieb:
> Hörst du damit Radio?
> Im Beispiel ist der Sender 27km entfernt.
> Und dann noch mit 100KW.
>
> Fällt hier für 99% aus.

Es ging hier auch nicht um eine Lösung für den Dauereinsatz.
Wollte auch nur noch den Link zu Kainka einbringen. Hier gibt es noch 
mehr Vorschläge.
Wenn dem TE der TDA7000 schon zu aufwendig ist was dann?

Autor: Ronny S. (ic_tester)
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Hallo,

mal wieder ein interessanter Link.

http://www.trelewska.keepfree.de/radios.htm

Gruß ic_tester

Autor: Ralf (Gast)
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OS schrieb:
> Wenn dem TE der TDA7000 schon zu aufwendig ist was dann?

Der TA7000 ist mir nicht zu Aufwändig. Es sollte nur für den AHA-Effekt 
nicht so integriert sein :-)

Gruß
Ralf

Autor: herbert (Gast)
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Ralf schrieb:
> Der TA7000 ist mir nicht zu Aufwändig. Es sollte nur für den AHA-Effekt
> nicht so integriert sein :-)

Man kann  auch das Blockschaltbild so erklären, dass es zu deinem 
gewünschten "aha" Effekt kommt. Im übrigen bringt der praktische Betrieb 
in Form einer guten Frequenzstabilität dann auch deutlich mehr Spaß als 
bei einem Empfänger der ständig weis Gott wo hinläuft.

Autor: Langdrahthörer (Gast)
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michael_ schrieb:
> Hörst du damit Radio?
> Im Beispiel ist der Sender 27km entfernt.
> Und dann noch mit 100KW.
>
> Fällt hier für 99% aus.

Wie, in .de nur 1% hat einen 100kW Sender näher als 27 km? Glaub ich 
nicht, da schon in der Multimillionenstadt ein 100kW Brüller mitten im 
Zentrum hockt:
http://www.ukwtv.de/cms/deutschland/berlin-brandenburg.html

Also notfalls auf den nächsten Hügel radeln und mit ner Teleskopantene 
rumhören, spätestens dann sollte einer reinknallen.

Beitrag #5307707 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Possetitjel (Gast)
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Ralf schrieb:

> OS schrieb:
>> Wenn dem TE der TDA7000 schon zu aufwendig ist was dann?
>
> Der TA7000 ist mir nicht zu Aufwändig. Es sollte nur für
> den AHA-Effekt nicht so integriert sein :-)

Hmm. -- Interessant wäre, was Dir so zur Verfügung steht:
- Sind Doppeldrehkos beschaffbar?
- Hast Du einen brauchbaren Signalgenerator?
- Hast Du eine Messmöglichkeit für Induktivitäten?
- Nachweismöglichkeit für HF-Spannung?
- Messmöglichkeit für Frequenzen?


Im Groben stehen fünf Konzepte zur Auswahl:
- Detektorempfänger,
- Geradeausempfänger (Audion),
- Pendelempfänger,
- Direktmischer,
- Superhet.


Superhet ist als Einstieg Blödsinn; beim Nachbau eines
vollintegrierten Supers lernt man nix, und einen diskreten
bekommt man nicht zum Spielen.

Für den Pendelempfänger gilt ähnliches; das ist ein
Kampfbastler-Konzept.

Detektorempfänger kann man versuchen; allerdings sehe ich
die Chance, tatsächlich etwas zu hören, als ziemlich
beschränkt an. Gute Hochantenne und gute Erde sind immer
sehr hilfreich -- aber auch nicht ungefährlich: "...und
vergessen sie nicht, ihre Antenne zu erden"!

Geradeausempfänger ist leistungsfähiger, als gemeinhin
vermutet wird; das Konzept ist gutartig, und die heutigen
Transistoren sind -- verglichen mit der Anfangszeit --
überragend.
Das Problem liegt letztlich im Abgleich des Schwingkreises.
(Ein hochohmiges HF-Voltmeter und ein Dipper sind stark zu
empfehlen.) Kann man aber mit Geduld durchaus bewältigen.
  Die gute Nachricht ist, dass man mit einem einzigen
Schwingkreis auskommt, die schlechte, dass man eine Schwing-
spule, eine Ankoppelspule und eine Rückkoppelspule haben
will.

Mit meinem heutigen Wissen scheint mir der Direktmischer
am verlockensten. Die Baugruppen haben klare Funktion,
einfachen Aufbau und lassen sich leicht nacheinander in
Betrieb nehmen. Das einzige Problem, für das ich keine
Lösung habe, ist der notwendige Gleichlauf zwischen
Oszillator- und Vorkreis :/

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Possetitjel schrieb:
> Das einzige Problem, für das ich keine Lösung habe, ist der notwendige
> Gleichlauf zwischen Oszillator- und Vorkreis :/

Das ist doch eigentlich nur ein Problem beim Super: gerade bei
Mittelwelle, wo man ein Band von 1:3 überstreichen muss und sich
die Oszillatorfrequenz dazu wie 2:4 verhält.

Beim Direktmischer sind Vorkreis und Oszillator doch auf einer
Frequenz.

Nachteil beim Direktmischer und Standard-AM ist, dass man den
Oszillator stabil genug haben muss, dass er mit dem Träger des
empfangenen Senders keine hörbaren Interferenztöne ergibt.

Im Prinzip ist bei Mittelwelle ein einfacher Vorkreis sowieso
scheunentorbreit, den braucht man doch nur ganz grob nachstimmen.

Beitrag #5307796 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: michael_ (Gast)
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Possetitjel schrieb:
> Für den Pendelempfänger gilt ähnliches; das ist ein
> Kampfbastler-Konzept.

Ja, klingt erst mal einfach.
Das gleiche gilt für Reflexempfänger.

Possetitjel schrieb:
> Detektorempfänger kann man versuchen;

Ich hab mal nachgesehen.

225 KHz  Polen       1000KW
639 KHz  Tschechien   750KW
954 KHz  Tschechien   200KW
183 KHz  Felsberg Saar   Wohnt da jemand? Mit 1KW sollte da ein Detektor 
gehen.

Diese konnte ich jetzt mit einem SONY WE hören.
Abends geht es aber bestimmt besser.

Am PC mußte ich aber den Monitor ausschalten, hat gestört wie sau!

Possetitjel schrieb:
> Geradeausempfänger ist leistungsfähiger, als gemeinhin
> vermutet wird; das Konzept ist gutartig, und die heutigen
> Transistoren sind -- verglichen mit der Anfangszeit --
> überragend.

Gutartig kaum, wegen Schwingneigung. Nichts für Anfänger.
Was meinst du für ein Konzept mit nur einem Kreis?

Autor: Ronny S. (ic_tester)
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Possetitjel schrieb:
> Hmm. -- Interessant wäre, was Dir so zur Verfügung steht:
> - Sind Doppeldrehkos beschaffbar?
> - Hast Du einen brauchbaren Signalgenerator?
> - Hast Du eine Messmöglichkeit für Induktivitäten?
> - Nachweismöglichkeit für HF-Spannung?
> - Messmöglichkeit für Frequenzen?
>

Hallo,
okay ich weiß die Fragestellung war eigentlich in erster Line für Ralf 
gedacht.
Würde hier aber gerne trotzdem mal zu Antworten und dann mal was 
erfragen wollen.
Die oben genanten Anforderungen an Messmöglichkeiten hätte ich.

Ein schöner Aufbau mit Röhren fällt im Moment bei mir leider aus, da ich 
leider keine mehr hier habe.

> Im Groben stehen fünf Konzepte zur Auswahl:
> - Detektorempfänger,
> - Geradeausempfänger (Audion),
> - Pendelempfänger,
> - Direktmischer,
> - Superhet.

Welches der 5 Konzepte würdet Ihr denn bevorzugen ? Die Vor und 
Nachteile wurden ja nun schon häufiger erwähnt.

Oder auf welches Konzept könnte man sich einigen wenn mehrere mal wieder 
einen Empfänger bauen wollen würden.

Gruß ic_tester

Autor: Daniel (Gast)
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R. S. schrieb:
>> Im Groben stehen fünf Konzepte zur Auswahl:
>> - Detektorempfänger,
>> - Geradeausempfänger (Audion),
>> - Pendelempfänger,
>> - Direktmischer,
>> - Superhet.
>
> Welches der 5 Konzepte würdet Ihr denn bevorzugen ? Die Vor und
> Nachteile wurden ja nun schon häufiger erwähnt.

Für AM :
-rückgekoppeltes Audion (Direktmischer klingt hier furchtbar)

Für SSB :
-Direktmischer
(-oder rückgekoppeltes Audion mit überdrehter Rückkopplung)

Für SSB mit höherem Aufwand:
-Superhet + Produktdetektor

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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R. S. schrieb:
> Ein schöner Aufbau mit Röhren fällt im Moment bei mir leider aus, da ich
> leider keine mehr hier habe.

Wenn's nur das ist, eine EF80 und eine ELirgendwas könnte ich dir
gern abtreten.  Habe genug davon in der Kiste.

Autor: Possetitjel (Gast)
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Jörg W. schrieb:

> Possetitjel schrieb:
>> Das einzige Problem, für das ich keine Lösung habe,
>> ist der notwendige Gleichlauf zwischen Oszillator-
>> und Vorkreis :/
>
> Das ist doch eigentlich nur ein Problem beim Super:
> gerade bei Mittelwelle, wo man ein Band von 1:3
> überstreichen muss und sich die Oszillatorfrequenz
> dazu wie 2:4 verhält.
>
> Beim Direktmischer sind Vorkreis und Oszillator doch
> auf einer Frequenz.
>
> Im Prinzip ist bei Mittelwelle ein einfacher Vorkreis
> sowieso scheunentorbreit, den braucht man doch nur
> ganz grob nachstimmen.

Du hast Recht; ich bin ein Depp.

Ich hatte ein ganz falsches Bild im Kopf. Die Selektion
kommt ja beim Direktmischer vom Tiefpass, also ist die
Güte vom Vorkreis wurscht; die sollte im Gegenteil nicht
zu hoch sein.
Wenn man Vorkreis und Oszillatorkreis identisch aufbaut,
sollte der Gleichlauf allemahl gut genug sein.


> Nachteil beim Direktmischer und Standard-AM ist, dass
> man den Oszillator stabil genug haben muss, dass er
> mit dem Träger des empfangenen Senders keine hörbaren
> Interferenztöne ergibt.

Stimmt, danke. Das erklärt zwanglos, warum Direktmischer
für Hörrundfunk nicht üblich sind :)

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Possetitjel schrieb:
> Das erklärt zwanglos, warum Direktmischer für Hörrundfunk nicht üblich
> sind :)

Yep. :)

Der Vorkreis ist dort eigentlich nur nötig, damit man den Eingang
nicht hoffnungslos mit Müll übersteuert.  Wenn man direkt am Eingang
den Mischer hat, kann man den Vorkreis auch wegfallen lassen.  Den
braucht man nur dann, wenn man noch eine Vorstufe spendieren will.

Autor: Possetitjel (Gast)
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michael_ schrieb:

> Possetitjel schrieb:
>> Für den Pendelempfänger gilt ähnliches; das ist ein
>> Kampfbastler-Konzept.
>
> Ja, klingt erst mal einfach.
> Das gleiche gilt für Reflexempfänger.

Stimmt. Danke. Der fehlt noch in meiner Liste.


> Possetitjel schrieb:
>> Geradeausempfänger ist leistungsfähiger, als gemeinhin
>> vermutet wird; das Konzept ist gutartig, und die heutigen
>> Transistoren sind -- verglichen mit der Anfangszeit --
>> überragend.
>
> Gutartig kaum, wegen Schwingneigung. Nichts für Anfänger.
> Was meinst du für ein Konzept mit nur einem Kreis?

Naja, eben ein Einkreiser, "0V1". Schwingkreisspule auf
Ferritstab als Antenne, Koppelwicklung, Rückkoppelwicklung.
Erster Transistor bildet die Audionstufe, der zweite den
NF-Verstärker.
Da nur ein Schwingkreis vorhanden ist, hat das Ding auch
keine Neigung zu wilden Schwingungen -- lediglich zu stark
angezogene Rückkopplung führt zum Pfeifen.

Autor: Ronny S. (ic_tester)
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Jörg W. schrieb:
> Wenn's nur das ist, eine EF80 und eine ELirgendwas könnte ich dir
> gern abtreten.  Habe genug davon in der Kiste.


Hallo Jörg,
komme ich gerne bei Gelegenheit drauf zurück auf Dein nettes Angebot.
Könnten ja dann tauschen hab noch ein paar BLY93C hier zu liegen.

Gruß und Danke

Autor: Possetitjel (Gast)
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Daniel schrieb:

>> Welches der 5 Konzepte würdet Ihr denn bevorzugen ? Die
>> Vor und Nachteile wurden ja nun schon häufiger erwähnt.
>
> Für AM :
> -rückgekoppeltes Audion (Direktmischer klingt hier furchtbar)

Schwerwiegendes Argument.

Man müsste mal über eine zuschaltbare automatische Scharf-
abstimmung mittels PLL nachdenken.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Possetitjel schrieb:
> Man müsste mal über eine zuschaltbare automatische Scharf- abstimmung
> mittels PLL nachdenken.

Kanonen auf Spatzen … Dann kann man lieber einen Si570 oder sowas
als LO benutzen.

Autor: Ronny S. (ic_tester)
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Possetitjel schrieb:
> Man müsste mal über eine zuschaltbare automatische Scharf-
> abstimmung mittels PLL nachdenken.

Könnte man da auch eine Kapazitätsdiode für nutzen,oder wäre das hier in 
dem Fall unangebracht dann.

Gruß ic_tester

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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R. S. schrieb:
> Possetitjel schrieb:
>> Man müsste mal über eine zuschaltbare automatische Scharf-
>> abstimmung mittels PLL nachdenken.
>
> Könnte man da auch eine Kapazitätsdiode für nutzen,oder wäre das hier in
> dem Fall unangebracht dann.

Womit willst du diese denn ansteuern?

Bei FM ging das in der AFC nur dadurch, dass der FM-Diskriminator
einen Gleichspannungsanteil bekommt, wenn das Signal nicht in der
Mitte der Diskriminatorkennlinie „ankommt“.

Kurz nachgedacht: die Schwebungsfrequenz zwischen dem empfangenen
AM-Träger und dem LO kannst du nicht nutzen, da sie keine Aussage
darüber enthält, in welche Richtung der LO gedriftet ist.

Autor: Possetitjel (Gast)
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Jörg W. schrieb:

> Possetitjel schrieb:
>> Man müsste mal über eine zuschaltbare automatische
>> Scharfabstimmung mittels PLL nachdenken.
>
> Kanonen auf Spatzen …

Klar -- aber eine selbstgedrechselte Kanone :-)

Ich dachte an etwas Nachrüstbares mit einem 4046 oder
so.


> Dann kann man lieber einen Si570 oder sowas als LO
> benutzen.

Das geht natürlich auch.

Autor: Ronny S. (ic_tester)
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Jörg W. schrieb:
> Womit willst du diese denn ansteuern?

Okay bei FM war das AFC und bei AM war das doch AFR oder verwechsel ich 
da gerade was.Dachte da kann man Kapazitätsdiode für einsetzen.

Gruß ic_tester

Autor: W.S. (Gast)
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Ralph B. schrieb:
> Funkamateure ist das 160m Band zugewiesen.
>
> W.S. schrieb:
>> die auch
>> außerhalb der FA-Szene von Interesse sind und für musikalische Inhalte
>> könnte man andenken, evtl. die Inhalte des Ö.R. Rundfunks zu spiegeln.
>
> Funkamateure dürfen auf ihren Bändern grundsätzlich keine
> Rundfunkaussendungen abstrahlen.

Ralph, den IST-Zustand kenne ich. Den brauchst du nicht zu repetieren. 
Meine Gedanken kreisten um eine Veränderung eben dieses Ist-Zustandes.

Ist dir jetzt dieses klar geworden? Immerhin erleben wir gerade einen 
erheblichen Umbruch gerade im IST-Zustand des Rundfunks, wo 
jahrzehntelange Dinge, für die wir alle Geld zahlen, aufgelassen werden 
und an ihrer ehemaligen Stelle ein Vakuum hinterlassen. Da ist das 160m 
Band ein doch eher bescheidener Witz dagegen.

Kurzum, bei solchen tiefgreifenden Einschnitten bzw. Weglassungen von 
Rundfunk halte ich eine öffentliche Diskussion um eine angemessene 
Erweiterung des Amateurfunkwesens für ausgesprochen angebracht.

W.S.

Autor: Possetitjel (Gast)
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Jörg W. schrieb:

> Kurz nachgedacht: die Schwebungsfrequenz zwischen
> dem empfangenen AM-Träger und dem LO kannst du nicht
> nutzen, da sie keine Aussage darüber enthält, in
> welche Richtung der LO gedriftet ist.

Guter Punkt -- aber da bin ich nicht sicher. Auch
bei exakter Frequenzgleichheit kann der Phasenwinkel
zwischen empfangenem Träger und VCO postiv oder
negativ sein; das entscheidet darüber, ob der VCO
nach oben oder nach unten gezogen wird.

Müsste ich mal in Ruhe bedenken.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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W.S. schrieb:
> angemessene
> Erweiterung des Amateurfunkwesens

Aber es kann doch jeder auf diesem Planeten einen Internet Radiosender 
betreiben. Kostet so gut wie nix, Prüfung oder Lizenzgebühren fallen 
auch weg, es sitzt dir nur die GEMA im Nacken.

Autor: michael_ (Gast)
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Possetitjel schrieb:
> Naja, eben ein Einkreiser, "0V1". Schwingkreisspule auf
> Ferritstab als Antenne, Koppelwicklung, Rückkoppelwicklung.
> Erster Transistor bildet die Audionstufe, der zweite den
> NF-Verstärker.
> Da nur ein Schwingkreis vorhanden ist, hat das Ding auch
> keine Neigung zu wilden Schwingungen -- lediglich zu stark
> angezogene Rückkopplung führt zum Pfeifen.

Da du beim Vergleich vom Super auf einen Geradeausempfänger gekommen 
bist, bin ich von einem ausgewachsenen Geradeausempfänger ausgegangen.
Also mindestens eine HF-Vorstufe und Doppeldrehko.
Geht.

Auch wenn das Buch alt ist, für Anfänger ist Das Große Radiobastelbuch 
eine Goldgrube.

ebay 192446046352

Für Röhren sowieso.
Auch ein Transistor-Geradeausempfänger ist da drin.
Dazu ein einfacher AM-Super mit nur einer ZF-Stufe.

Den hab ich mir damals nachgebaut. Alle HF-Spulen selbst gewickelt.
Auch abgeglichen ohne heutige Meßmöglichkeiten.

Autor: W.S. (Gast)
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Ralf schrieb:
> Kannst Du kurz erklären wie das mit der Abstimmung funktioniert? Was für
> einen Ferritstab hast Du verwendet und wie viele Windungen hast Du
> gewickelt? (Anzapfung wo ?) Das geht aus der Seite bei B. Kainka nicht
> hervor.
> Wozu wird der 300pF DrehKo benötigt, wenn mit dem Ferritstab abgestimmt
> wird?
>
> Empfängst Du damit KW?

Das ist ein Geradaus-Empfänger, der mit dem Drehko abgestimmt ist. Mit 
dem Ferritstab wird hier garnichts abgestimmt. Das würde übrigens auch 
nicht gehen, denn die Induktivität ändert sich nur recht wenig, wenn man 
die Spule auf dem Stab herumschiebt.

Die Windungsanzahl hängt vom Ferritstab und dem gewünschten 
Empfangsbereich ab. Ich vermute mal, daß hier die Wahl auf einen 
Ferritstab fiel, weil man damit erstens bei starken MW-Sendern direkt 
empfangen kann, ohne eine lange Drahtantenne anschließen zu müssen - und 
zweitens, weil der Ferritstab schön groß ist, so daß man gut drauf 
wickeln kann. Das ist bei den zumeist recht miniaturisierten 
Bandfilter-Spulen viel komplizierter, denn dort sind die Spulenkörper 
viel kleiner und man braucht auch viel dünneren Draht, der eben auch 
viel leichter reißt.

Und zur Induktivität: Die Formel kenst du ja, also setze als Frequenz 
mal 480 kHz und als C eben 300 pF an.

Wieso fragst du das eigentlich (Zitat: "Erfahrung und Equipment ist zwar 
vorhanden..")?

Leg dir ein L/C-Meter zu, entweder das von AADE (Komparator als 
Oszillator und PIC als Auswertung der Schwingfrequenz) oder den hier im 
Forum viel diskutierte AVR-Universal-Bauteil-Tester. Damit kannst du die 
Induktivität messen. (sowas ist übrigens auch gut für einen Gang über 
den Flohmarkt).

Für KW würde ich dennoch keinen Ferritstab nehmen, sondern einen älteren 
(und größeren) Bandfilter-Spulenkörper. Dazu einen Drehko im 100..150 
pF-Bereich.

W.S.

Autor: W.S. (Gast)
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Matthias S. schrieb:
> einen Internet Radiosender

Gerade dieses eben NICHT !!!!!!!!!!!

Es geht um's Leben auf den aufgelassenen Bändern - und zwar um etwas, 
das den zahlenden Rundfunkhörern zugeneigt ist - nicht darum, ob und wie 
sich andere Leute diese Bänder unter den Nagel reißen. z.B. für's 
Überhorizont-Radar und ähnliches.

Natürlich kann man sich auch auf's Briefmarkensammeln konzentrieren.

W.S.

Beitrag #5308366 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Tobi (Gast)
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W.S. schrieb:
> Überhorizont-Radar und ähnliches.

Wobei der Woodpecker (DUGA-3) schon ein sehr beeindruckendes Bauwerk ist 
:-)

siehe:
http://pripyat.de/chernobyl2.htm

Autor: Jetzt ist G. (hacky)
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> Radiobasteln - Was hat 2018 noch Aussicht auf Erfolg ?
und
> ich würde gerne mal mit meinem Sohn einen Radio "zusammenstecken".

Kommt auf den Sohn und die eigenen Moeglichkeiten an. Was offensichtlich 
machbar ist, ist zB Satellitentracking. Oder GPS/Glonas/Galileo selbst 
decodieren, oder ueber einen Amateursatelliten senden.

Autor: dolf (Gast)
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Ralf schrieb:
> ich würde gerne mal mit meinem Sohn einen Radio "zusammenstecken".
> Leider sind aber alle MW-Sender in D-Land abgeschaltet, sodas ein MW
> Radiobausatz wenig aussicht auf Erfolg hat.

brd-land ist nicht der nabel der welt.
was willst du genau zusammenschrauben?
am l-m-k oder ukw fm?

Autor: Gstorix (Gast)
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michael_ schrieb:
> In meiner Kindheit Anfang der 60' -ziger wurde gesagt, die sind
> verboten.

Echt? Die Störstrahlung scheint ja sooo schlimm gar nicht - jedenfalls 
ists kein HVerbotsgrund bei Funkgongs, Kfz- und 
Garagentoröffner(remote-control automobile-lock receiver)

https://www.edn.com/design/other/4385716/The-miracle-circuit

http://www.dg1sfj.de/index.php/funk/geraete/76-fun...

IMHO wird nichts so heiß gegessen und als Bastelei unschlagbar einfach!

Autor: Gstorix (Gast)
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dolf schrieb:
> am l-m-k

genau ツ

Autor: Ralf (Gast)
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dolf schrieb:
> was willst du genau zusammenschrauben?
> am l-m-k oder ukw fm?

Es soll wenige Bauteile enthalten und Verständlich sein. Am liebsten 
eine Antenne, eine Spule und eine Diode + Kristallohrhöhrer

Autor: michael_ (Gast)
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Gstorix schrieb:
> michael_ schrieb:
>> In meiner Kindheit Anfang der 60' -ziger wurde gesagt, die sind
>> verboten.
>
> Echt? Die Störstrahlung scheint ja sooo schlimm gar nicht - jedenfalls
> ists kein HVerbotsgrund bei Funkgongs, Kfz- und
> Garagentoröffner(remote-control automobile-lock receiver)

Die waren damals noch nicht erfunden!

Autor: Gstorix (Gast)
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Autor: Gstorix (Gast)
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michael_ schrieb:
> Die waren damals noch nicht erfunden!

Auch bloß Pendler.

Autor: Daniel (Gast)
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Ralf schrieb:
> dolf schrieb:
>> was willst du genau zusammenschrauben?
>> am l-m-k oder ukw fm?
>
> Es soll wenige Bauteile enthalten und Verständlich sein. Am liebsten
> eine Antenne, eine Spule und eine Diode + Kristallohrhöhrer

Dann musst du, glaube ich, dem Kristallohrhörer noch einen Widerstand 
und einen Kondensator parallelschalten.

Als Alternative zum Kristallohrhörer kann man auch PC-Speaker verwenden, 
dann haben alle was davon :)
Eventuell muss man die Diode und den PC-Speaker dann an einer Anzapfung 
der Spule anschließen, damit sich Ausgangs- und Eingangswiderstand 
wieder vertragen.

Autor: M.A. S. (mse2)
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Daniel schrieb:
> Dann musst du, glaube ich, dem Kristallohrhörer noch einen Widerstand
> und einen Kondensator parallelschalten.

Widerstand reicht.
Der muss aber sein, sonst baut man mit der Diode und dem 
Kristallohrhöhrer eine Einbahnstraßen-Sackgasse.  ;)

Autor: Ronny S. (ic_tester)
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Gstorix schrieb:
> bitteschön: der Detektorworkshop
>
> http://www.dl4zao.de/_downloads/Detektorradio_Workshop.pdf

Hallo Gstorix,

ich sage mal Danke für den Interessanten Link.

Ralf schrieb:
> Es soll wenige Bauteile enthalten und Verständlich sein. Am liebsten
> eine Antenne, eine Spule und eine Diode + Kristallohrhöhrer

Hallo Ralf,

dann sollte der Link von Gstorix genau das richtige sein für Dich und 
Deinen Sohn.

Gruß ic_tester

Autor: dolf (Gast)
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Ralf schrieb:
> Es soll wenige Bauteile enthalten und Verständlich sein. Am liebsten
> eine Antenne, eine Spule und eine Diode + Kristallohrhöhrer

das wird eng da es kaum noch leistungsstarke am modulierte sender gibt.
da muss man schon etwas mehr aufwand treiben.
ich hab 2009 noch mal nen einfachen super mit a244d/tca440 gebaut nur um 
mal zu schauen was auf mittelwelle noch sendet.
der empfänger war mit ner 200mm ferritantenne ausgestattet und am abend 
konnte man etliche sender hören.
viele sender allerdings mit kräftigen schwunderscheinungen obwohl der 
empfänger eine schwundregelung hatte.
der stärkste sender war damals deutschlandfunk.
mein lieblingssender war im den 80ern aber radio luxemburg auf 1440khz.
er ruhe wie mittlerweile viele andere am lmk rundfunksender auch in 
frieden.

Autor: Ralf (Gast)
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R. S. schrieb:
> dann sollte der Link von Gstorix genau das richtige sein für Dich und
> Deinen Sohn.

Ja, der Workshop wäre PERFEKT! Genau so ein Detektorempfänger schwebte 
mit ja vor,
ABER
Hier schliesst sich der Kreis: Kann ich in Deutschland 2018 mit einem 
einfachen Detektorempfänger überhaupt noch was hören? Egal was? Nur 
Abends? Auch OK. Hauptsache Radio. Sprache ist egal!

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Ralf schrieb:
> Kann ich in Deutschland 2018 mit einem einfachen Detektorempfänger
> überhaupt noch was hören?

Vermutlich nur mit einer sehr guten Antenne (viel Draht in der Luft).

Mittelwellenrundfunk hat einen Wellenlängenbereich von ca. 200 bis
600 Meter, solange dein Draht also noch nicht wenigstens 100 m lang
ist, dürfte eine Verlängerung immer mit einer Verbesserung des
empfangenen Signals einher gehen.

Als Erde taugt bei Mittelwelle durchaus die berühmte Wasserleitung.
PE von der Steckdose im Prinzip auch.  Der Störnebel, den die
allgegenwärtigen Schaltnetzteile dort einkoppeln, dürfte für einen
Detektorempfänger keine große Rolle spielen.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Autor: B e r n d W. (smiley46)
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Eventuell wäre dieser KW-Detektor interessant:
Beitrag "Re: Antennenanpassung (Spule wickeln) für Mittelwellenempfänger"

Kann erstmal als einfacher Detektor aufgebaut werden. Später kommt dann 
der Q-Multiplier dran. Durch die Anzapfungen kann man gut 
experimentieren wie z.B. die Antenne unterschiedlich ankoppeln. Anstatt 
Kopfhöhrer gehen auch aktive Computerlautsprecher.

Autor: Ronny S. (ic_tester)
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Ralf schrieb:
> Kann ich in Deutschland 2018 mit einem
> einfachen Detektorempfänger überhaupt noch was hören?

Hallo Ralf,

Also ich kenne ja Deinen Standort nicht, aber ich würde mal sagen teste 
es doch einfach mal mit einem normalen Empfänger. Ob Du auf Mittelwelle 
etwas rein bekommst.Das selbe kannst ja auf Kurzwelle auch machen.


Gruß ic_tester

Autor: Daniel (Gast)
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Ralf schrieb:
> Ja, der Workshop wäre PERFEKT! Genau so ein Detektorempfänger schwebte
> mit ja vor,
> ABER
> Hier schliesst sich der Kreis: Kann ich in Deutschland 2018 mit einem
> einfachen Detektorempfänger überhaupt noch was hören? Egal was? Nur
> Abends? Auch OK. Hauptsache Radio. Sprache ist egal!

Ich habe mal eine große Loopantenne zum Detektor umfunktioniert (D = 2m 
ohne zusätzliche LD-Antenne oder Erde). Damit konnte man abends Radio 
China International (irgendwo bei ca. 15MHz) gut empfangen. Dann noch 
einen arabischen Sender ziemlich bescheiden, das wars (mit hochohmigem 
Kopfhörer).


Wenn Du einen TA7642 benutzt, so wie hier:
http://www.intheorystudios.com/Joomla/index.php?op...
benötigst du keine Antenne und keine Erde, wenn die Spule als 
Rahmenantenne
http://www.elektronik-labor.de/Labortagebuch/0217Antenne.jpg
http://www.elektronik-labor.de/Labortagebuch/Tageb...
ausgeführt ist (was ich sehr empfehlen würde).
Auf LW/MW kannst du damit Abends etliche Sender empfangen. Das liegt 
v.a. daran, dass der IC die "Empfangsenergie" bereitstellt (den 
Schwingkreis entdämpft).
Dann benötigt man nicht mehr die Energie zwischen Langdrahtantenne und 
Erde.

Autor: Daniel (Gast)
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PS: statt einer solchen Rahmenantenne kannst du natürlich auch einen 
Ferritstab verwenden:
http://file2.npage.de/014314/65/bilder/bfo_(14).jpg

(altes Sperrmüll-Radio schlachten -> daraus den Ferritstab und den 
Drehkondensator gewinnen)

Autor: Andreas R. (daybyter)
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Das hier sieht auch machbar aus:

http://electronics-diy.com/fm-broadcast-receiver.php

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Ist "super-regenerative" nicht lediglich das englische Wort für ein
Pendelaudion?

Autor: Gstorix (Gast)
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Japp, Pendler und da war der Thread ja auch schon früher

Autor: michael_ (Gast)
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Daniel schrieb:
> Ich habe mal eine große Loopantenne zum Detektor umfunktioniert (D = 2m
> ohne zusätzliche LD-Antenne oder Erde). Damit konnte man abends Radio
> China International (irgendwo bei ca. 15MHz) gut empfangen. Dann noch
> einen arabischen Sender ziemlich bescheiden, das wars (mit hochohmigem
> Kopfhörer).

Vielleicht.

Aber für Anfänger ist der Detektor tot.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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michael_ schrieb:
> Daniel schrieb:
>> Ich habe mal eine große Loopantenne zum Detektor umfunktioniert (D = 2m
>> ohne zusätzliche LD-Antenne oder Erde). Damit konnte man abends Radio
>> China International (irgendwo bei ca. 15MHz) gut empfangen. Dann noch
>> einen arabischen Sender ziemlich bescheiden, das wars (mit hochohmigem
>> Kopfhörer).
>
> Vielleicht.
>
> Aber für Anfänger ist der Detektor tot.

Hier ist auch ein Pendler in der ZF drin - und der lenkt ein Flugzeug!

http://www.bennettavionics.com/nav122.html

: Bearbeitet durch User
Autor: Andreas R. (daybyter)
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http://www.b-kainka.de/bastel118.htm

http://www.vk2zay.net/article/235

Das könnte doch auch ein lohnendes Bastelprojekt sein?

Baut man Sender+ Empfänger hat man nicht das Problem mit fehlenden 
Sendern?
Bastelt man sich so ein Arduino WLan ist die Brücke zur Computerzeit 
geschlagen?
Und anscheinend kann man hier mit nem gängigen Oszi was sehen?

: Bearbeitet durch User
Autor: Ronny S. (ic_tester)
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Hallo,

habe einen ca. 6 Jahre alten Beitrag im Netz gefunden.Das wäre ein 
nettes Projekt.

Okay jetzt nicht für Ralf und seinen Sohn geeignet aber schon 
Interessant.

Youtube-Video "Panoramaempfänger für Kurzwelle"

Gruß ic_tester

Autor: dolf (Gast)
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R. S. schrieb:
> Okay jetzt nicht für Ralf und seinen Sohn geeignet

????
so so nicht geeignet...
also ein weiterer sinnloser einwurf.
von beitrag kann ja wohl nicht die rede sein!
6 setzen.

Autor: dolf (Gast)
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Ralf schrieb:
> Ja, der Workshop wäre PERFEKT! Genau so ein Detektorempfänger schwebte
> mit ja vor,
> ABER
> Hier schliesst sich der Kreis: Kann ich in Deutschland 2018 mit einem
> einfachen Detektorempfänger überhaupt noch was hören? Egal was?

das frag ich mich auch grade und hab daher meine hf kiste mal 
durchsucht.
ich werde mir wie annodunsemal nen einfachsuper mit dem tca440/a244d 
zusammenschrauben.
zf lc und piezofilter sind reichlich vorhanden und ne oszillatorspule 
hab ich auch noch gefunden.
mal sehen was auf mittelwelle so noch los ist.
hier schon mal der schaltplan
mfg

Autor: Detektor Fan (Gast)
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Ralf schrieb:
> Ja, der Workshop wäre PERFEKT! Genau so ein Detektorempfänger schwebte
> mit ja vor,
> ABER
> Hier schliesst sich der Kreis: Kann ich in Deutschland 2018 mit einem
> einfachen Detektorempfänger überhaupt noch was hören? Egal was?



dolf schrieb:

> das frag ich mich auch grade und hab daher meine hf kiste mal
> durchsucht.
> ich werde mir wie annodunsemal nen einfachsuper mit dem tca440/a244d
> zusammenschrauben.

dolf schrieb:
> ich hab 2009 noch mal nen einfachen super mit a244d/tca440 gebaut nur um
> mal zu schauen was auf mittelwelle noch sendet.

Wo wär dann der Unterschiede zu dem Aufbau aus 2009 ?

Ein Einfach Super ist auch 2018 noch kein Detektorempfänger !

Thema verfehlt 6 setzen

Autor: dolf (Gast)
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Detektor Fan schrieb:
> Ein Einfach Super ist auch 2018 noch kein Detektorempfänger !
>
> Thema verfehlt 6 setzen

spieglein spieglein....

der primitive detektor ist tot!
es macht keinen sinn ein totes pferd reiten zu wollen.
das ding kannst knicken...mega tot.
die noch verbliebenen am sender sind in weit weit weg angesiedelt und 
auch meist nicht so leistungsstark.
da reicht ein primitiver lc schwingkreis mit diode zur demodulation halt 
nicht mehr aus.
da kommt man ohne hilfsenergie nicht mehr weit.
der einfachsuper hat da aber ausreiichende reserven um noch halbwegs 
empfangen zu könnnen.
hängt natürlich auch von der antenne ab -->bester hf verstärker und so.

Autor: Daniel (Gast)
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dolf schrieb:
> die noch verbliebenen am sender sind in weit weit weg angesiedelt und
> auch meist nicht so leistungsstark.
> da reicht ein primitiver lc schwingkreis mit diode zur demodulation halt
> nicht mehr aus.
> da kommt man ohne hilfsenergie nicht mehr weit.

Gab es nicht früher Projekte wie "Radiohören mit einer Zitrone", bei 
denen mit Hilfe der elektrolytischen Spannung einer Zitrone (bzw. deren 
Säure) die Diodenschwellspannung angehoben wurde?

Vielleicht könnte das ja helfen?!

Autor: Daniel (Gast)
Datum:
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Wenn die Schwellenspannung der Diode tatsächlich das Hauptproblem sein 
sollte, vielleicht könnte auch ein
ALD110800
(QUAD/DUAL N-CHANNEL ZERO THRESHOLD™ EPAD® PRECISION MATCHED PAIR MOSFET 
ARRAY)
weiterhelfen...

Autor: dolf (Gast)
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Daniel schrieb:
> Vielleicht könnte das ja helfen?!

nö.
selbst wenn die schwellspannung fast zu null würde fehlt einfach die 
verstärkung.
die zeit der leistungsstarken am sender ist halt vorbei.
.und aus.

Autor: B e r n d W. (smiley46)
Datum:
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Möglicherweise ist es doch einen Versuch wert. Hab gerade mit einem 
Drahtring, zwei Drehkondensatoren und einem Signlverfolger einen 
Detektorempfänger zusammengesteckt. Es kommen auf MW ca. 10 Sender, 
davon 8 relativ laut. Der Signalverfolger muss nur 1/4 aufgedreht 
werden, was auf einige mV NF-Signal hindeutet.

Die Spule hat einige Windungen zu viel, wodurch das obere Ende bei ca. 
1400kHz erreicht ist. Vermutlich gibt es oben noch 1-2 weitere Sender.

Dann noch ein Versuch mit einer kleineren Spule auf Kurzwelle. Der 
Abstimmbereich lag bei 3,3 - 10 MHz. Im 41m Band sind zwei Sender zu 
unterscheiden, auf 49m nichts. Kann aber an der Antenne liegen, mit 
Antennentuner sähe die Sache vermutlich anders aus.

Dann noch ein Versuch, den Meßsender auf 3,5 MHz eingestellt und die 
Klemme auf das isolierte Kabel am Schwingkreis geklemmt. Beim Drehen 
über den 80m CW-Bereich sind tatsächlich einige Stationen klar zu hören, 
z.B. HA8QZ. Der Signalverfolger muss jetzt jedoch 50% aufgedreht werden. 
Die primitivste Version eines Direktmischdetektors.

Autor: Andreas R. (daybyter)
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Ja wo bist Du denn so lokalisiert? Welchen Sender empfängst Du denn da 
z.B. ?

Autor: B e r n d W. (smiley46)
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> Ja wo bist Du denn so lokalisiert?
Süddeutschland.

Schau dir auf Uni-Twente die Mittelwelle an:
http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/

Die aktive Antenne hat keine Spannungsverstärkung. Kommt da ein Sender 
mit S9+30, das entspricht ~1,5mV, sollte auch was hörbar sein. Mit 
meinen >40m Draht inclusive Resonanzüberhöhung kommen manche Sender mit 
200-300mVpp, gemessen mit dem Oszilloskop direkt am Schwingkreis.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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B e r n d W. schrieb:
> ~1,5mV, sollte auch was hörbar sein

Halt nicht mit dem klassischen Detektor, der ja nur einen
"Blechkopfhörer" (magnetischer Hörer mit Blechmembran) hatte.

Wenn man NF-Verstärkung hinzufügt, sieht das natürlich wieder anders
aus.

Autor: B e r n d W. (smiley46)
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> "Blechkopfhörer"

Ein Detektor mit einem Schwingkreis und Blechkopfhörer wäre nicht 
selektiv genug, um 10 Sender einigermaßen voneinander zu trennen. Dazu 
wird der Schwingkreis zu stark bedämpft.

Autor: Andreas R. (daybyter)
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Ok... > 40m Antenne ist ja auch ne Ansage. Wüsst nicht, wo ich die hier 
unterbringen soll... :(

Autor: Fpga K. (fpgakuechle) Benutzerseite
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Andreas R. schrieb:
> Ok... > 40m Antenne ist ja auch ne Ansage. Wüsst nicht, wo ich die hier
> unterbringen soll... :(

Als lockeres drahtknäuel auf dem fussboden verteilt? Oder wie ein langer 
Spagheti zum Trocknen auf den wäscheständer trappiert? Oder aufewickelt 
auf einen schuhkarton als Rahmenantenne (Richtwirkung beachten) ?

Autor: Günter Lenz (Gast)
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Andreas Rückert schrieb:
>Ok... > 40m Antenne ist ja auch ne Ansage. Wüsst nicht, wo ich die hier
>unterbringen soll... :(

Raus auf einem Acker und mit einem Drachen hochziehen lassen.
Dann noch 40m Radiale auf dem Boden verteilen.

Autor: Fpga K. (fpgakuechle) Benutzerseite
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So, hab heute gegen 19:30 auf 'ner Handfunke mit Breitbandempfänger mal 
den MW Bereich durchgekurbelt und bin mehrmals fündig geworden. 
Empfängerstandort: Rand Münchner Becken, Mehrfamilienhaus innen; 
Antenne: Funkgerätinterne Ferritantenne ca 40 mm Lang, Empfänger Kenwood 
TH-F7 (Doppel super Empfindlichkeit auf MW 2,24 µV (bei 10 db S/N)


kHz
o533,5 spanisch ?
0538,8 tschechicher Handball ?
0580 spanisch ?
0635 catalanisch ?
0755 italianish ?
0935 italienisch ?
0955 polnisch ?
1010 geklimper
1030 kirchenmusik
1059 engl. pop
1089 engl. text
1152 spanisch
1188 Ungarisch
1215 Brit Pop
1310 Geige
1400 BBC asian network
1550 beatles strawberry fields Safron Green (London) 1548 mit 97,5 kW


Mittels
http://www.mediumwaveradio.com/uk.php

wurde 1215 als 200kW Sender im UK und 1550 als 97,5 KW Sender auch im UK 
identifiziert.

Beim Durchkurbeln hab ich mir nicht besonders viel Mühe gegeben also 
bspw. nicht ständig die Antenne rotiert um die Richtwirkung optimal zu 
nutzen. Insbesonders der Empfang der starken englischen Sender macht 
m.E. Mut das heute noch AM-Sender auf MW Empfangbar sind.

: Bearbeitet durch User
Autor: Andreas R. (daybyter)
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Ganz herzlichen Dank für Deine Mühe!

Autor: michael_ (Gast)
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Mach doch bitte deinen Test nochmal mit einem Detektor oder einem 
anderen Einkreiser.
Darum geht es hier.

Autor: dolf (Gast)
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Fpga K. schrieb:
> Insbesonders der Empfang der starken englischen Sender macht
> m.E. Mut das heute noch AM-Sender auf MW Empfangbar sind.

sagt ja auch keiner das es keine mehr gibt.
nur die richtig leistungsstarken sind abgewickelt worden.
das dein super was empfängt ist klar der hat genug reserven.
hab platine fertig ab damit ins ätzbad und morgen dann das bestücken.
wird ein neunkreiser mit piezofilter spf455h5 und tca440.
mal schauen was da noch so empfangbar ist.
ach ja antenne 200mm ferritantenne dazu ein 2*330pf luftdrehko.

Autor: Karl B. (gustav)
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Hi,
wer sagt denn, dass auf Mittelwelle nichts los sei:


https://www.radioeins.de/programm/sendungen/medien...

"...Mit 1680 kW erzeugt sie die mit Abstand höchste Sendeleistung, die 
noch von einem Mittelwellensender in Europa abgestrahlt wird...."
Bei dem Sender tritt zeitweise sogar der gefürchtete 
"Radio-Luxemburg-Effekt" auf. Das heißt, dass die reflektierenden 
Schichten mit der Modulation dieses Senders "zugemüllt" werden, so dass 
dieser Sender auch auf anderen Frequenzen zu hören ist und damit andere 
Stationen stört.
Für mich ein skrupelloser Nutzer der Jonosphäre. Ich denke, aus den 
Zeiten wären wir endgültig raus, wo sich die Sender gegenseitig mit 
Leistung zuschrieen.
Solt arbeitet aber glücklicherweise nachts nicht mehr.
Aber die Bodenwelle ist tagsüber sogar noch in den Niederlanden zu 
hören.
Kleiner Test mit dem SDR Uni Twente NL

http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/

ciao
gustav

Autor: Ronny S. (ic_tester)
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dolf schrieb:
> wird ein neunkreiser mit piezofilter spf455h5 und tca440.
> mal schauen was da noch so empfangbar ist.

Hallo dolf,

würdest eventuell mal ein paar Details von deinem Neunkreiser vorab 
bereitstellen.

Neunkreiser mit 2 Zwischenfrequenzstufen ?

Vorwärts-Schwundregelung  ?

Rückwärts-Schwundregelung  ?

Gruß ic_tester

Autor: Ingo D. (ingo2011)
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Hi Ralf,

ist mir mal über den Weg gelaufen:

https://www.wikihow.com/Create-a-Simple-AM-Radio

Den "Schaltplan" sieht man im Video, bei ca. 2:50 Min.

Gruß Ingo

Autor: dolf (Gast)
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R. S. schrieb:
> würdest eventuell mal ein paar Details von deinem Neunkreiser vorab
> bereitstellen.

eingangskreis auf 200mm ferritantenne luftisolierter drehko 2*330pf.
acht zf kreise davon 2 lc und sechs im kompakt piezofilter spf455h5
eine zf 455khz.
abwärtsregelung hf vorstufe und zf stufe.
entspricht der schaltung aus dem datenblatt.

Autor: Fpga K. (fpgakuechle) Benutzerseite
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dolf schrieb:
> Fpga K. schrieb:
>> Insbesonders der Empfang der starken englischen Sender macht
>> m.E. Mut das heute noch AM-Sender auf MW Empfangbar sind.
>
> sagt ja auch keiner das es keine mehr gibt.
> nur die richtig leistungsstarken sind abgewickelt worden.
> das dein super was empfängt ist klar der hat genug reserven.

Überschätz mal die kleine für 140 MHz Amateurfunk optimierte Handfunke 
nicht.
Ich schätze die ergebnisse im Mittelwellenbereich für AM sind ganz gut 
auf einen Direktempfänger übertragbar.
Die Vorteile eines Mischers liegen in der Trennschärfe  also in der 
Auswahl zweier Frequenztechnisch nah beianander liegenden Sender; und in 
der "Aufbereitung" für Frequenzdemodulation

Die Situation heute ist ne andere, da gibt es wenige Sender die man auch 
noch gut mit einer Richtantenne wie den Ferritstab "aussortieren" kann.
Und wenn es wie bei Durchkurbeln erkennbar nur 1 bis 2 interessante 
(Weil englischsprachige) Sender gibt, dann kann man auch den HF+Teil und 
Demosudulator auf Fixfrequenz auslegen. Also Trimmer-C statt 
Mehrfach-Dreko.
Da heut bauteile nix mehr kosten wirds auch nicht unwesentlich teurer 
als ein  durchstimmbares Radio und man hat den ganzen Kuddelmuddel mit 
der Abstimmung nicht mehr oder weniger.

Autor: B e r n d W. (smiley46)
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Hab gestern abend nochmal einen Testlauf durchgeführt, diesmal jedoch 
mit einer 1N60 Germaniumdiode und einem Kopfhörer 2x2000 Ohm.
Schaltung ansonsten wie hier:
Beitrag "Re: Radiobasteln - Was hat 2018 noch Aussicht auf Erfolg ?"

7 Stationen konnten bequem empfangen werden. Das NF-Signal lag meist 
zwischen 50 und 100 mVpp, gemessen mit dem Oszilloskop parallel zum 
Kopfhörer.

Zwei der Stationen aus UK (und eine schwache) zeigen einen Art Nachhall, 
offensichtlich werden mehrere Sender in Gleichwelle betrieben. Oft 
werden Fußballspiele übertragen, gestern gab es einen Boxkampf.

IMO ist zu erwarten, daß die Lautstärke bei halber Antennenlänge (20m) 
um Faktor 4 zurückgeht. Darunter können einzelne Sender zwar noch 
nachgewiesen werden, jedoch wird es zu anstrengend, dem Inhalt zu 
folgen.

Zum Schluss möchte ich noch mit der Variante 
Q-Multiplier/Dioden-Detektor experimentieren.

Autor: Frank (Gast)
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B e r n d W. schrieb:
> diesmal jedoch
> mit einer 1N60 Germaniumdiode und einem Kopfhörer 2x2000 Ohm.

Ob man mit einem hochohmigen Kristallohrhörer noch deutlich mehr Sender 
gehört hätte?

https://de.wikipedia.org/wiki/Kristallohrh%C3%B6rer

Autor: Langdrahthörer (Gast)
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Frank schrieb:
> B e r n d W. schrieb:
>> diesmal jedoch
>> mit einer 1N60 Germaniumdiode und einem Kopfhörer 2x2000 Ohm.
>
> Ob man mit einem hochohmigen Kristallohrhörer noch deutlich mehr Sender
> gehört hätte?
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Kristallohrh%C3%B6rer

Wenn man sich Gedanken macht wie man dem Schwingkreis das Arbeiten 
leichter macht indem man die elektrische Last durch den Ohrhörer 
verringert, sollte man über eine (FET)-Stufe zum Entkoppeln nachdenken:
https://de.wikipedia.org/wiki/Detektorempf%C3%A4ng...

Das sollte den Bastelaufwand nur gering vergrössern und erspart die 
Suche nach einem besonders hochohmigen Ohrhörer.

Autor: B e r n d W. (smiley46)
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> noch deutlich mehr Sender gehört hätte?

Hab beides, die sind ähnlich empfindlich. Nur die balanced armature 
Kopfhörer sind deutlich empfindlicher.
https://en.wikipedia.org/wiki/Headphones#Balanced_armature

Autor: Gästchen (Gast)
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Fpga K. schrieb:
> kHz
> o533,5 spanisch ?
> 0538,8 tschechicher Handball ?
> 0580 spanisch ?
> 0635 catalanisch ?
> 0755 italianish ?
> 0935 italienisch ?
> 0955 polnisch ?
> 1010 geklimper
> 1030 kirchenmusik
> 1059 engl. pop
> 1089 engl. text
> 1152 spanisch
> 1188 Ungarisch
> 1215 Brit Pop
> 1310 Geige
> 1400 BBC asian network
> 1550 beatles strawberry fields Safron Green (London) 1548 mit 97,5 kW

Habe gestern die Langwelle getestet und durch Horrormeldungen der 
Digitaltrolle hier im Forum habe ich auch geglaubt dass es dort nix zu 
empfangen. Ich war aber erstaunt dass es dort viele Sender gibt, und 
einige liefern starkes Signal. Gut, auf Deutsch war nix da, aber 
ansosten war das Band voll.
Auf Mittelwelle übrigens habe ich letzte Tage zwei Sender in Deutsch 
empfangen können.

Autor: W.S. (Gast)
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Ich sag dazu mal was ganz anderes, nämlich: ich hab soeben mal den guten 
AR7030 angeworfen und gehört, was sich da so tut.

Resultat:
ab 12 kHz bis zum DCF77 ist es ruhig,
ab 30 kHz nur der übliche atmosphärische Mist mit etwa S2..3,
DCF77 mit S6.
ab 90 kHz breitbandige Störungen S4.
135.5 kHz kommt mit S9+10 rein
ab 140 kHz steigen die Störungen bis S7
225 kHz (Solec Kujawski, 1.2 MW) kommt mit S9+10 rein
darüber steigt der Störnebel auf S7 bis MW
MW und gesamte KW bis über 13 MHz Störnebel S7..S9, da hört man tagsüber 
von den MW-Sendern nur wenig im Störnebel und prinzipbedingt von den 
KW-Radiostationen gar nichts.

Alles in AM mit 9 kHz BW gehört. In SSB mit nur 2.2 kHz sieht es ein 
wenig besser aus, aber an wirklichen Empfang ist nicht zu denken.

So hört sich das hier bei mir zur Zeit (mittags!) an. Da wird man 
tagsüber mit keinem Radio glücklich werden. Am späten Abend sieht das 
etwas besser aus, da scheinen einige Gerätschaften in der Umgebung 
ausgeschaltet zu sein. Dann kommt sogar auf der MW was rein, die ist 
praktisch voll von Sendern, die mit S6..S7 reinkommen.

Kurzum, zumindest bei mir hier (Berlin) ist es schlichtweg MAU. Und 
SOOOO interessant ist das Konzert der diversen Schaltnetzteile und 
sonstiger Dreckschleudern nun auch nicht.

Ja, wir sind jetzt so weit, daß man sich wie Robin Hood mit 
Pfeil&Bogen&Antennenstrippe, Akku und Radio in Brandenburgische Wälder 
verziehen muß, um Radio zu hören. Neuerdings würde ich dazu ne UZI 
empfehlen - wegen der Wölfe.

W.S.

Autor: Kai (Gast)
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W.S. schrieb:
> So hört sich das hier bei mir zur Zeit (mittags!) an. Da wird man
> tagsüber mit keinem Radio glücklich werden. Am späten Abend sieht das
> etwas besser aus,

Die Überreichweite auf LW und MW setzt erst gegen Abend ein.

Hier hört man tagsüber auf MW z.B. nur einen einzige Sender 
(tschechisch?).

Nach Einbruch der Dämmerung sind es bestimmt 20 Sender, wobei manchmal 
zwei auf der gleichen Frequenz senden (um sie zu trennen, muss man die 
Ferritantenne um 90 Grad drehen).

Es sind viele englische Sender dabei. MW ist in GB wohl seit dem 2. 
Weltkrieg ein vielgenutzter Frequenzbereich, auch für kleinere 
Lokalstationen und wird dort noch häufig verwendet. So weit mir bekannt 
auch spontan, um Großveranstaltungen zu übertragen (der Veranstalter 
stellt dann wohl für die Dauer der Veranstaltung extra einen Sender auf 
und lässt sich vorher eine Frequenz zuweisen?!).

Autor: M.A. S. (mse2)
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W.S. schrieb:
> Ja, wir sind jetzt so weit, daß man sich wie Robin Hood mit
> Pfeil&Bogen&Antennenstrippe, Akku und Radio in Brandenburgische Wälder
> verziehen muß, um Radio zu hören. Neuerdings würde ich dazu ne UZI
> empfehlen - wegen der Wölfe.

Vielleicht treffen wir uns ja mal dort, wenn Du Radio hörst und ich 
versuche, die Milchstraße zu sehen. (Ist im Prinzip das selbe Problem: 
in diesem Falle Licht-Verschmutzung...)

Autor: Karl (Gast)
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W.S. schrieb:

> ... den guten AR7030 ...

Was ist mit dem Seewetterbericht aus Pinneberg aus 147,3 kHz? Kein 
Empfang?

Autor: Sven D. (sven_la)
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Kai schrieb:
> MW ist in GB wohl seit dem 2.
> Weltkrieg ein vielgenutzter Frequenzbereich, auch für kleinere
> Lokalstationen und wird dort noch häufig verwendet. So weit mir bekannt
> auch spontan, um Großveranstaltungen zu übertragen (der Veranstalter
> stellt dann wohl für die Dauer der Veranstaltung extra einen Sender auf
> und lässt sich vorher eine Frequenz zuweisen?!).

Das sind Stationen mit max. 1 Watt Strahlungsleistung wimre. Die BBC 
Sendeanlagen auf MW werden in der letzten Zeit auch immer weniger.

Autor: M.N. (Gast)
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Auf 162 kHz kann man ganz gut den Radio-Luxemburg-Effekt hören.
Der (phasenmodulierte) Leerträger wird durch mindestens zwei 
französische Stationen (234 kHz und ???) moduliert.

Autor: W.S. (Gast)
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Karl schrieb:
> Was ist mit dem Seewetterbericht aus Pinneberg aus 147,3 kHz? Kein
> Empfang?

Mittags garnix.
Jetzt (nach 20.00 Uhr) kommt er mit etwa S6 rein, die umgebenden 
Störungen sind zwischen S5 und S6. Man kann's grad so dekodieren, aber 
so alle 20..30 Zeichen gibt's nen Ausrutscher.

W.S.

Autor: B e r n d W. (smiley46)
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Mein letzter Versuch.

Mit dem Signalverfolger war zwischen dem Diodendetektor und dem Emitter 
des Transistors kaum ein Lautstärkeunterschied zu hören. Wird ein 
Kopfhörer benutzt, ist die Lautstärke am Transistor sogar größer, da der 
Emitter für die NF eine relativ niedrige Ausgangsimpedanz darstellt. 
Deshalb hab ich auf die Germaniumdiode verzichtet. Die Schaltung ist mit 
7 Bauteilen, Stromversorgung und Kopfhörer sehr einfach gehalten. R1 
(470 Ohm) war notwendig, da die Rückkopplung ohne ihn ein bistabiles 
Verhalten gezeigt hat.  Da die Spule keine Anzapfung benötigt, könnte 
stattdessen auch eine handelsübliche Induktivität mit 180µH verwendet 
werden. Die einstellbare Spannungsversorgung von ca. 1V wird mit 0,3mA 
belastet.

Mit Q-Multiplier sind die Empfangsergebnisse natürlich deutlich besser. 
Vor allem nimmt die Lautstärke der schwachen Sender zu. Gestern um 
Mitternacht konnte ich 25 Stationen aufnehmen, heute um 20:30 sogar 34 
Stationen. Sobald im Osten Amerikas die Sonne untergeht, müssten auch 
von dort einige Stationen zu hören sein.

Autor: Fpga K. (fpgakuechle) Benutzerseite
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B e r n d W. schrieb:
> Mit Q-Multiplier sind die Empfangsergebnisse natürlich deutlich besser.
> Vor allem nimmt die Lautstärke der schwachen Sender zu. Gestern um
> Mitternacht konnte ich 25 Stationen aufnehmen, heute um 20:30 sogar 34
> Stationen. Sobald im Osten Amerikas die Sonne untergeht, müssten auch
> von dort einige Stationen zu hören sein.

Sehr gut, bau ich mir am Wochenende nach, hab jetzt auf die schnelle 
aber nur einen BC557B zur Hand hat dann halt nur halbe Stromverstärkung.

Ich hab mal weiter mit der Hamdfunke das MW-Band gescannt und bin weiter 
auf der Such nach Senderlisten. Die listet noch einige, allerdings 
unklar welchen Datums:
http://www.mediumwave.de/
Jedenfalls hab ich damit noch einen weiteren starken Sender 
identifizieren Können -> Cluji in Rumänien.

Also Stationen mit einigen hundert kW kann auch noch in ca. 1000 km 
Entfernungen hören, in den alten Radiobüchern steht was von 300 km 
Schgluss für die Bodenwelle. Aber vielleicht ist es ja die Raumwelle mit 
der man heutzutage in D MW empfängt.
KHz       kW
540  1680  S8  HU,Solt (S Budapest)    Magyar Rádió       700 km
588  600    Madrid          

936  600  S0  UA.Lwiv          
955  200  S8  CZ, Dobrochov?? 
1152  950  S9  RO,Cluji    Romania    1000 km
1188  300    HU, Marcali    Magyar Rádió       
1222    S8  UK, various i.e. Moorside    Virgin FM      
  
1341  100  S3  UK R Ulster    J258619  Lisnagarvey      
1458  125  S3  UK,   Brookmans Park  TL259050   Sunrise Radio      
1548  97,5  S2  UK,   Saffron Green    TQ216977  Capitol Gold    Liegt andere Sender drüber  1200 km
Hab mal abends im City-Büro gelauscht, also da sind in M auch massive 
Störungen zu hören wie von B berichtet. Ausserhalb in der Kleinstadt ist 
dann wieder alles normal im atmosphärischen Rauschen.

Autor: B e r n d W. (smiley46)
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Senderliste für MWW
http://fmscan.org/main.php?sort=khz
http://www.mwlist.org/mwlist_quick_and_easy.php

Senderliste KW mit Zeit.
http://www.short-wave.info/index.php
http://www.primetimeshortwave.com/time.txt

Nachtrag zu den Empfangsversuchen. Mit diesem Empfänger konnten ich 75 
Stationen hören, bei 8 weiteren war ein Sender feststellbar, die 
Modulation jedoch unverständlich.
Beitrag "verbessertes Ten-Tec Audion"

Dieses Gerät ist deutlich empfindlicher und trennschärfer, als die 
einfache Schaltung, der Schaltungsaufwand entspricht schon fast einem 
Superhet.

Autor: Detektor Fan (Gast)
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Wollte mal fagen wie weit denn so euro Bauvorhaben bis jetzt so sind.

Viele Tests wurde ja von  B e r n d W. (smiley46) gemacht und auch gut 
beschrieben.

Von dolf der neunkreiser würde mich ja auch reizen.
Gibt da schon was neues drüber Bilder vom Aufbau oder so.

Autor: Andreas R. (daybyter)
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Bei mir sind heute mal 100 Induktivitäten mit 6,8 uh gelandet. Quarz für 
Sender und Empfänger fehlt noch.

Autor: B e r n d W. (smiley46)
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Dolf:
> ich werde mir wie annodunsemal nen einfachsuper mit dem
> tca440/a244d zusammenschrauben.
Fpga Kuechle:
> Sehr gut, bau ich mir am Wochenende nach
Andreas:
> Bei mir sind heute mal 100 Induktivitäten mit 6,8 uh gelandet

Gibts schon einen "First Sound"?

: Bearbeitet durch User
Autor: Stefan A. (vinylsound)
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Tut mir leid dass ich in diesen Thread jetzt reinplatze aber hätte kurz 
eine Frage zu diesen IC Bausteinen die man aus alten Radios erbeuten 
kann.

Und zwar sind die in modernen Radios mit digitaler Tastenabstimmung 
immernoch verbaut? Und ist es möglich diese dann auch per Drehpoti mit 
Kapazitäsdiode abzustimmen?

Autor: W.S. (Gast)
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Stefan A. schrieb:
> Und zwar sind die in modernen Radios mit digitaler Tastenabstimmung
> immernoch verbaut?

Vor jeder weiteren Frage steht das Nennen der konkreten IC-Bezeichnung. 
Sonst wird nur ein heilloses Rätselraten draus.

W.S.

Autor: B e r n d W. (smiley46)
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Hallo Stefan

Inzwischen gibt es möglicherweise Radios mit DAB+ oder UKW-Chips, welche 
in Handys integriert sind, für die das nicht mehr gilt. 
Digitaltechnologien halten Einzug.

Jedoch die meisten, von welchen du einen Empfänger-IC "erbeuten" 
möchtest, haben eben einen hochintegrierten Empfänger, manche sogar mit 
integriertem NF-Verstärker. Dann gibt es einen PLL-Baustein und einen 
kleinen Mikrocontroller. In den 90ern bis 2010er Jahren haben sich zwar 
die Bezeichnungen der ICs geändert, der grunsätzliche Aufbau 
Superhet/PLL ist jedoch geblieben.

Abgestimmt wird dabei praktisch immer mit Kapazitätsdioden. Ob diese von 
einer PLL oder einem Poti angesteuert werden, ist prinzipiell egal. Eine 
PLL ist fest über einstellbare Teilfaktoren an eine Quarzfrequenz 
gekoppelt und driftet daher nur minimal weg. Bei einem freischwingenden 
Oszillator muss dagegen einige Mühe aufgewendet werden, um die Drift auf 
ein erträgliches Maß zu minimieren.

Gruß, Bernd

Autor: michael_ (Gast)
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B e r n d W. schrieb:
> Abgestimmt wird dabei praktisch immer mit Kapazitätsdioden.

Nö!
Ich habe mal meine Schlachteplatinen durchgesehen.

- SA2003/ CD2003/ TA8164P
- UTC7613AP
- DBL1011
- TDA7010
- ULN2204A-2B/ A283D/ TDA1083
usw.

Einfach mal die Datenblätter einsehen, da erfährt man mehr.

Wer den FuA 5/90 hat, da ist ein FM-ZF mit dem A225+A4510 samt Platine 
beschrieben.
Sollte alles haben, was der TO will.
Werd ich wohl selber mal aufbauen.

Stefan A. schrieb:
> Und zwar sind die in modernen Radios mit digitaler Tastenabstimmung
> immernoch verbaut? Und ist es möglich diese dann auch per Drehpoti mit
> Kapazitäsdiode abzustimmen?

Sehr unkonkrete Frage.
Was hast du und was willst du?

Autor: RADIOBASTELN (Gast)
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2018 kann man noch einige sinnvolle Radios basteln.

1. UKW-Tuner von Pollin, ZF-Stufe/Ratiodetektor diskret oder per IC.

2. Esp8266 und VS1053 gibt ein schönes Internetradio

3. Für 20 Euro bei Strey ein UKW/DAB-Modul kaufen, Docs und SDK gibt es 
kostenlos gegen NDA.

Autor: Fpga K. (fpgakuechle) Benutzerseite
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B e r n d W. schrieb:

> Fpga Kuechle:
>> Sehr gut, bau ich mir am Wochenende nach

> Gibts schon einen "First Sound"?

Keine First Sound, aber "First Simu" und "first Zerleg", siehe Bild.

Für den Drehko einen UKW-Tuner geordert und reversibel in Drehko, PCB 
und Kasterl zerlegt:
https://www.pollin.de/p/fm-tuner-rft-4413-13-02-601026
Da erste Mal das ich eine Lötspitze als Meisel vermisst habe, das 
Kasterl war schon gut zusammengelötet.

Die Ferritantenne aus selben Haus:
https://www.pollin.de/p/ferrit-antennenstab-250440
Hier auch erst mal den "störenden C abgekötet und das Drähtchen mit 
Heisskleber fixiert. Rätselraten über die Induktivität, Multimeter sagt 
880 µH was mir a bisserl viel scheint.

Und damit man nicht ins Blaue bastelt, Spicesimu vorbereitet. Jetzt 
brauchts nur noch ein Wochenende mit "schlechtem Wetter"!


Für spätere Versuche beim Pollin ein paar preiswerte Röhren mitgenommen:
https://www.pollin.de/p/roehre-1sh24b-1j24b-190076

Und beim Funkamateur-shop ein paar integrierte Sachen:
http://www.box73.de/index.php?cPath=82_84_279

Autor: michael_ (Gast)
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Fpga K. schrieb:
> Die Ferritantenne aus selben Haus:
> https://www.pollin.de/p/ferrit-antennenstab-250440
> Hier auch erst mal den "störenden C abgekötet und das Drähtchen mit
> Heisskleber fixiert. Rätselraten über die Induktivität, Multimeter sagt
> 880 µH was mir a bisserl viel scheint.

Ist ja auch für eine DCF Funkuhr.

Autor: Stefan A. (vinylsound)
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michael_ schrieb:
>
> Stefan A. schrieb:
>> Und zwar sind die in modernen Radios mit digitaler Tastenabstimmung
>> immernoch verbaut? Und ist es möglich diese dann auch per Drehpoti mit
>> Kapazitäsdiode abzustimmen?
>
> Sehr unkonkrete Frage.
> Was hast du und was willst du?

Ich will einen IC wie TDA7000 oder ähnlich, um einen kleinen uKW 
Empfänger zu basteln. Sollte schon Sender empfangen aber die 
Empfangsleistung muss nicht gerade gut sein es geht mir eher ums 
Basteln.

Jetzt di Frage wo ich ihn ausbauen kann sind die in neueren billigen 
Radios wie z.B.

https://www.amazon.com/gp/aw/d/B01MXK4N0V/ref=mp_s...

auch noch verbaut ider nur in älteren? Ich weiß natürlich dass man es 
vorher nicht sicher sagen kann ohne den Schaltplan zu kennen was drinnen 
ist, aber meine Frage bezieht sich ob solche ICs grundsätzlich noch 
verbaut werden oder bereits durch komplett digitale neuere ersetzt 
wurden.

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