Folienkondensator Beschriftung

#5472282
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Hallo,
Ich weiß, dass es schon mehrer Threads darüber gibt, aber keinen der zu 
meinem Problem passt (auch konnte ich im Internet nichts dazu finden) :
Es geht um einen Yamaha RX-E810 Vollverstärker.
Dieser hat einen Serienfehler -> FolKo C8 kaputt.
Könnte aber auch was anderes sein -> C5 oder die CPU - deswegen möchte 
ich nicht wie wild alles tauschen :).
Der C8 sieht leicht gläsrig aus, innen wie zerbrochen/veronnen (wie 
sieht ein defekter FolKo aus ? )
Laut einem anderen Forum soll er 0,022µF haben - er hat 0,004µF (Messung 
mit meinem Komponententester)
Trotzdem würde ich lieber die Beschriftung entziffern - C5 gleich dazu :

C5: P103J
    100L (bin mir nicht sicher ob die 1 nicht ein senkrechter Strich 
ist)

C8: 223K
    630L
    •  •      meiner Meinung nach ein 223nF Folko (wäre aber dann 10x 
höher als die Angaben des Forums) SPannungsfestigkeit : 630V (hier 
stimmen meine Annahmen mit dem Forum überein)

Bei C5 kann ich mir nichts zusammenreimen (hab in einer Code Tabelle 
nachgesehen - sollte 10nF haben - hat 130nF )

Danke im Voraus.
LG
Gast #5472283
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A. P. schrieb:
> C8: 223K
>     630L
>     •  •      meiner Meinung nach ein 223nF Folko (wäre aber dann 10x

Nein, die Wertangabe ist genauso zu lesen, wie die Ringe bei 
Widerständen.
223 bedeutet 22000pF, also 22nF. Einen Kondensator mit dreistelliger 
Wertangabe wirst du kaum finden.
#5472287
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super danke - jetzt bin ich klüger.
Sollte ich vielleicht für C8 einen Folko mit höhere Spannungsfestigkeit 
nehmen (kann das ein Grund für den Serienfehler sein)
Foto von C5 ist ein bisschen schwer - Platine ausbauen - dauert etwas.
Also genaue Angabe von C5 : P103J
                            |00L
Danke und LG
Gast #5472298
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Was ist denn C5 für eine Bauart?
Könnte auf der anderen Seite auch etwas draufstehen?


Bei C8 reicht eine bessere Qualität.
Wenn er "gläsrig" aussieht, tippe ich auf Rifa/Metall-Papier. Die 
scheint es ja öfter zu zerlegen.
#5472320
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Kleines Problem : neben dem FolKo ist ein printTrafo - Handykamera 
brauch ich bei einem Chinahandy gar nicht erst probieren.
Hab zwar noch eine 18Mp Kamera - Objektiv gefühlt einen halben Meter 
ausgefahren  - supermakro - sobald ich abdrücke, verwackel ich alles - 
nochmal probieren kann ich heute nicht - bald Besuch.
Sorry.
LG
Gast #5472325
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Joachim B. schrieb:
> Folie gewickelt -> gibt einen induktiven Anteil

Ist das wahr?

Ich hatte ein Dokument dazu (Jahre her) mal so verstanden, daß diese 
Induktivität durch - sozusagen - "bifilarität" der Konstruktion 
aufgehoben wird. Und die wirksame Induktivität bei Folienkondensatoren 
eine reine Frage der Länge der Anschlüsse ist.

Das ist also Quatsch, und es gibt bei geschlossenem Wickel (trotz 
insgesamt zweier Metallschichten) diese weitere L?

Kennt jemand vielleicht ein Dokument, in dem dies umfassend geklärt ist?

Sorry wg. d. Einmischung, danke für etwaige Hilfe.  :)
#5472329
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A. P. schrieb:
> Hallo,
> Ich weiß, dass es schon mehrer Threads darüber gibt, aber keinen der zu
> meinem Problem passt (auch konnte ich im Internet nichts dazu finden) :
> Es geht um einen Yamaha RX-E810 Vollverstärker.
> Dieser hat einen Serienfehler -> FolKo C8 kaputt.
> Könnte aber auch was anderes sein -> C5 oder die CPU - deswegen möchte
> ich nicht wie wild alles tauschen :).
> Der C8 sieht leicht gläsrig aus, innen wie zerbrochen/veronnen (wie
> sieht ein defekter FolKo aus ? )
> Laut einem anderen Forum soll er 0,022µF haben - er hat 0,004µF (Messung
> mit meinem Komponententester)




Tausche den gegen einen 22 nF Kondensator.
Wenn er "typische" für das Yamaha Netzteil ist: achte auf die erhöhte 
Spannung Festigkeit.
#5472378
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>Bei C5 kann ich mir nichts zusammenreimen (hab in einer Code Tabelle
>nachgesehen - sollte 10nF haben - hat 130nF )

130n - kaum möglich. Das ist ein 10nF, und mir ist noch nicht ein C 
untergekommen, der plötzlich das zehnfache hat.

>...
>Foto von C5 ist ein bisschen schwer - Platine ausbauen - dauert etwas.

Ach. Und wie haste die gemessen? Doch nicht etwa im eingebauten Zustand. 
Da braucht man sich nicht wundern, wenn man Mist mißt.

>Kleines Problem : neben dem FolKo ist ein printTrafo - Handykamera
>brauch ich bei einem Chinahandy gar nicht erst probieren.
>Hab zwar noch eine 18Mp Kamera - Objektiv gefühlt einen halben Meter
>ausgefahren  - supermakro - sobald ich abdrücke, verwackel ich alles -
>nochmal probieren kann ich heute nicht - bald Besuch.

So ein Quatsch. Gestern/heute ist bestes Sonnenscheinwetter - da musste 
Dich schon ganz schön anstrengen, um das Bild sichtbar verwackeln zu 
können ...
#5472401
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A. P. schrieb:
> C8: 223K
>     630L
>     •  •      meiner Meinung nach ein 223nF Folko

Sicher nicht, er hat 22 und 3 Nullen, also 22000pF also 22nF,
und K heisst +/-10% Toleranz (deine Messwerte liegen ausserhalb, also 
kaputt wenn du richtig gemessen hast, damit
A. P. schrieb:
> sollte 10nF haben - hat 130nF
scheint es ja noch Probleme zu geben)
und 630V hält er aus.

http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.13.2

Da du durchsichtig sagst und NATÜRLICH kein Bild mitlieferst, würde ich 
vermuten daß es sich um einen Funkenststörkondensator an 230V~ handelt. 
Wenn der kaputt ist, ist es nicht so schlimm (kann aber rauchen und 
qualmen), man ersetzt ihn dann gegen einen FUNK 22nF von Reichelt.

A. P. schrieb:
> C5: P103J
>     100L

Dasselbe Muster 10 und 3 Nullen, 10nF, +/-5%, 100V. Das P kann für 
Polypropylen stehen, ist aber nicht sicher und ein Bild hast du 
NATÜRLICH nicht gemacht.
#5472443
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A. P. schrieb:
> Es geht um einen Yamaha RX-E810 Vollverstärker.
> Dieser hat einen Serienfehler -> FolKo C8 kaputt.

Hi,
wieso Serienfehler, woher kommt diese Info?
Gibt der Hersteller selbst keinen "Workaround" dazu?


wenn oben das richtige Schaltbild ist,
erkenne dort die Kapazitätsangabe für C8 nicht.
Soll das nun 0,1 uF heißen?

Außerdem sollten wohl die Bauteile, die gelb eingekreist sind, nicht 
separat einzeln getauscht werden, so verstehe ich das.

(Würde die Finger davon lassen.)

ciao
gustav

P.S.: OK. DSGVO verlangt Quelle: Bitteschööön:
http://www.hifi-forum.de/bild/yamaha-rx-e810-rx-e410-schematic-detail-main2-standby-control-circuit_449562.html
Angehängte Dateien:
Gast #5472529
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Dank des Schaltplanes kann die Blinddiagnose präzisiert werden.
Das "gläsrige" Aussehen kommt daher, weil es Styroflexkondensatoren 
sind. Da steht auch so gut wie nie ein Herstellername/Logo drauf.

C5 ist noch in Ordnung.
(Für eine vernünftige Messung muss man halt wenigstens einen Anschluss 
auslöten).

C8 muss ersetzt werden. Ein X2 Entstörkondensator mit 22nF wäre eine 
gute Wahl.
#5472567
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L. Luke schrieb:
> und es gibt bei geschlossenem Wickel (trotz
> insgesamt zweier Metallschichten) diese weitere L?

ich gehe davon aus, sonst könnten alle gewickelt sein und der 
zusätzliche Schritt, schneiden und parallelisieren wäre überflüssig und 
verteuert nur.

gewickelt
https://i.ebayimg.com/images/g/v9IAAOSwtJZXWYH9/s-l1600.jpg

geschnitten, parallelisiert nach wickeln
https://asset.conrad.com/media10/isa/160267/c1/-/de/460737_BB_00_FB/epcos-b32560-j3104-k-mkt-folienkondensator-radial-bedrahtet-100-nf-250-vac-10-75-mm-l-x-b-x-h-9-x-32-x-61-mm-1.jpg
Gast #5472665
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komisch weil das ja wohl kein SNT ist, oder doch?
Dass man einen Tr. so als AC-Schalter verschalten muß, ist schon mal 
klar! Nur sind mir solche NT-Schaltungen eher noch nicht im 
professionellen Konsumer-Bereich und in der Neuzeit vorgekommen.
#5472667
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hinz schrieb:
> Wieso komisch? So macht man das wenn man einen MOSFET als AC-Schalter
> verwendet.

klar.

Was mir noch nicht so ganz einleuchtet ist der Sinn hinter diesem ganzen 
C-Netzteil, dem Flipflop und diesem Mosfet. Mir erscheint das unnötig 
kompliziert.

Warum nehmen die nicht einfach einen stinknormalen Flyback-Regler um 
galvanisch getrennte Standby-Spannung zu erzeugen und schalten von dort 
aus dann das Relais für den Leistungstransformator wenn das Gerät 
eingeschaltet wird?
Gast #5472669
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Gerd E. schrieb:

> Was mir noch nicht so ganz einleuchtet ist der Sinn hinter diesem ganzen
> C-Netzteil, dem Flipflop und diesem Mosfet. Mir erscheint das unnötig
> kompliziert.
>
> Warum nehmen die nicht einfach einen stinknormalen Flyback-Regler um
> galvanisch getrennte Standby-Spannung zu erzeugen und schalten von dort
> aus dann das Relais für den Leistungstransformator wenn das Gerät
> eingeschaltet wird?

Ohne Relaisklacken ist halt was besonderes...
Gast #5472685
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Gerd E. schrieb:
> hinz schrieb:
>> Ohne Relaisklacken ist halt was besonderes...
>
> Nö, hier haben die doch genau so ein Relais drin mit dem sie den
> Leistungstransformator schalten: RY1, links unten sekundärseitig die
> Spule, Rechts oben der Kontakt.

Stimmt, muss also ein anderer Schnickschnack sein. Die beiden 
Optokoppler werden wohl die Erklärung liefern...
#5473041
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L. Luke schrieb:
> A. P. schrieb:
>> sobald ich abdrücke, verwackel ich alles
>
> Äh - Stativ und/oder "Zeitzünder"?

Ja - hatte leider keine Zeit mehr.

Michael B. schrieb:
> A. P. schrieb:
>> C8: 223K
>>     630L
>>     •  •      meiner Meinung nach ein 223nF Folko
>
> Sicher nicht, er hat 22 und 3 Nullen, also 22000pF also 22nF,
> und K heisst +/-10% Toleranz (deine Messwerte liegen ausserhalb, also
> kaputt wenn du richtig gemessen hast, damit
> A. P. schrieb:
>> sollte 10nF haben - hat 130nF
> scheint es ja noch Probleme zu geben)
> und 630V hält er aus.
>
> http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.13.2
>
> Da du durchsichtig sagst und NATÜRLICH kein Bild mitlieferst, würde ich
> vermuten daß es sich um einen Funkenststörkondensator an 230V~ handelt.
> Wenn der kaputt ist, ist es nicht so schlimm (kann aber rauchen und
> qualmen), man ersetzt ihn dann gegen einen FUNK 22nF von Reichelt.
>
> A. P. schrieb:
>> C5: P103J
>>     100L
>
> Dasselbe Muster 10 und 3 Nullen, 10nF, +/-5%, 100V. Das P kann für
> Polypropylen stehen, ist aber nicht sicher und ein Bild hast du
> NATÜRLICH nicht gemacht.

Super danke für die Erklärung.

Karl B. schrieb:
> Hi,
> wieso Serienfehler, woher kommt diese Info?
> Gibt der Hersteller selbst keinen "Workaround" dazu?

Ist ein Serienfehler -> Foren, Blogs usw.
Denke nicht, dass Yamaha 10 Jahre später eine Lösung anbietet :D
Hab das Teil geschenkt bekommen.



>Da du durchsichtig sagst und NATÜRLICH kein Bild mitlieferst, würde >ich
>vermuten daß es sich um einen Funkenststörkondensator an 230V~ >handelt.
>Wenn der kaputt ist, ist es nicht so schlimm (kann aber rauchen und
>qualmen), man ersetzt ihn dann gegen einen FUNK 22nF von Reichelt.

Ist ein Einschaltkondensator.

der schreckliche Sven schrieb:
> C8 muss ersetzt werden. Ein X2 Entstörkondensator mit 22nF wäre eine
> gute Wahl.

Hat der Vorteile gegenüber einem normalen (nur aus Interesse).
Fotos gibts morgen - bin heute nicht mehr dazugekommen.

Ich habe überlegt, ob ich hier oder im Hifi Forum schreiben soll - denke 
aber, dass ihr mehr Ahnung von Elektronik habt (geht ja mehr um die 
Folkos)

DAnke für eure vielen Antworten.
LG
PS : FolKos kann man nicht verpolen ?
#5473082
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A. P. schrieb:
>> C8 muss ersetzt werden. Ein X2 Entstörkondensator mit 22nF wäre eine
>> gute Wahl.
>
> Hat der Vorteile gegenüber einem normalen (nur aus Interesse).

Ja, X2-Kondensatoren halten spezifizierte Impuls-Überspannungen aus und 
sind zu einem gewissen Grad selbstheilend. Sie sind für Verbindungen 
zwischen den Phasen von Netzspannung vorgeschrieben. Du wirst sie aber 
nicht in 630V finden, sondern üblich wären z.B. 275VAC. Das ist aber die 
normale Nennspannung, bei kurzen Impulsen halten die bis 2,5kV aus (das 
sagt das X2).

Yamaha hat hier mit 630V eine höhere Spannung als üblicherweise anliegt 
(230VAC) genommen, und "hofft" damit für kurze Überspannungsimpulse 
ausreichend gerüstet zu sein. Ich hab aber meine Zweifel ob das 
heutzutage für ein Neugerät zulässig wäre. Und wie man sieht scheint das 
Ding ja in dieser Dimensionierung auch eine Schwachstelle zu sein.

Ich würde also auf jeden Fall einen X2 nehmen. Du musst aber auch 
schauen daß Du einen findest der von der Größe her da reinpasst.

> PS : FolKos kann man nicht verpolen ?

Nein, die haben keine vorgegebene Polung und können in beide Richtungen 
verwendet werden.
#5473459
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A. P. schrieb:
> Soll ich den 1. oder 2. nehmen ?

Hi,
versuche den mit der besseren Klimaverträglichkeit laut Aufdruck (Foto) 
zu nehmen.
z.B.
".....
Elektronische Geräte:
Die Angabe der Klimafestigkeit für elektronische Geräte erfolgt
folgenderweise:
Klimafestigkeit: 15  55  04 IEC/EN 60068-1
-15°C +55°C 4 Tage bei 93% rel. Feuchte 40°C

Für Deinen X2 mindestens:
25/100/21

Also, was noch nicht erwähnt wurde, manchmal werden Konds. als X2 
verkauft ohne Aufdruck.
Der Aufdruck muss drauf sein. Denn die eine Bedingung wurde noch nicht 
genannt: Die Konds dürfen nicht platzen und das metallisierte Material 
im Gerät herumfliegen. Siehe Bild. Das war der berühmt-berüchtigte 
"RiFa" und kein X2-Aufdruck drauf.

ciao
gustav
Angehängte Dateien:
#5473732
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Joachim B. schrieb:
> Andrew T. schrieb:
> Und du fragst dennoch zig Mal nach.
>
> das ist seine Spezialität, jedenfalls vor Infos liefern ;)
>
> A. P. schrieb:
> das ist was anderes - Foto kommt gleich.
>
> wann?
>
> Beitrag "Oszilloskope"
> Beitrag "Lötstationen"
> Beitrag "AC/DC Wandler Arten"

Danke, ist mir aufgefallen.

Wenn er den übrigen Teil seines Lebens genauso gestaltet, wird ihn die 
Frage ob er 3 oder 4 lagiges Toilettenpapier nimmt wohl jetzt noch 
beschäftigen.

Scnr
#5473745
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Andrew T. schrieb:
> A. P. schrieb:
>>
>> Klimafestigkeit sollte bei beiden passen ?
>>
>> LG
>
> Hast du sonst noch ein Luxus Problem die Reparatur deines im normalen
> Zimmer stehenden Gerätes endlich auszuführen?
>
> Da steht die Lösung deines Kondensator Themas bereits Dutzendfach im
> Web, ebenso die Lösung.
>
> Und du fragst dennoch zig Mal nach.
>
> Mach das Ding fertig, und gut ist.

Ich frag nur, weil Karl B. was davon geschrieben hat.

Ozsilloskop hab ich mir noch keines gekauft.
Mein Netzteil ist noch nicht auf der Platine - da ist irgendwas schief 
gelaufen - wenn ich die Komponenten so zusammenlöte funktioniert es.
Über die Lötstation hab ich doch schon eine Bewertung geschrieben.

UNd ja ich weiß, dass ich nerve - will nur auf NUmmer sicher gehen.
LG
#5473785
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A. P. schrieb:
> hier der c8

eindeutig 22n und 630V= :)

wobei heute 630V etwas knapp sind, mit 10% zulässiger Überspannung und 
2xSQR(2) als Vpp brauchen wir schon über 700V

also ein 22nF mit 1500V= wäre besser und da schau guck, andere fanden 
das auch:
https://www.aaaa-electronic.de/products.php?Kondensator-Yamaha-Verstaerker-Reparatur-Netzteil-22nF-0-022-F-1500V-10-2-Stueck
#5473830
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hinz schrieb:
> Joachim B. schrieb:
>> als Vpp brauchen wir schon über 700V
>
> Nur ist Vpp hier nicht relevant.

sicher, mir war so als wenn ich Kondensatornetzeil las....

ist aber egal, es geht sich hier doch um Netzspannung?
ist die Prüfspannung nicht eh auf 1500V deswegen auch der gefundene Link 
mit 22nF und 1500V, auch wenn augenscheinlich weniger reichen würde, wen 
juckts wenn der Kondensator spannungsfester ist?

hochverehrter hinz, worum geht es dir?
Ich gönne jedem den Längsten, wenn ihm hilft!
Gast #5473836
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Joachim B. schrieb:
> hinz schrieb:
>> Joachim B. schrieb:
>>> als Vpp brauchen wir schon über 700V
>>
>> Nur ist Vpp hier nicht relevant.
>
> sicher, mir war so als wenn ich Kondensatornetzeil las....

Da ist eben nicht Vpp relevant.


> hochverehrter hinz, worum geht es dir?
> Ich gönne jedem den Längsten, wenn ihm hilft!

Froschpillen alle?
#5473888
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@Joachim B. (jar)

>> Froschpillen alle?>
>was soll das?

Was soll was?
Erst jemanden doof anmachen:

> hochverehrter hinz, worum geht es dir?
> Ich gönne jedem den Längsten, wenn ihm hilft!

Und dann den Beleidigten spielen. Da solltest Du erstmal Dich selbst 
fragen, was das sollte ...
Gast #5473922
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Joachim B. schrieb:
> L. Luke schrieb:
>> und es gibt bei geschlossenem Wickel (trotz
>> insgesamt zweier Metallschichten) diese weitere L?
>
> ich gehe davon aus, sonst könnten alle gewickelt sein und der
> zusätzliche Schritt, schneiden und parallelisieren wäre überflüssig und
> verteuert nur.

Nun, das ist zugegeben ein deutliches Indiz. Doch kein "Beweis".  ;-)
Ich finde leider keine Dokumente mit eindeutiger Erklärung. Schade.

Joachim B. schrieb:
> 2xSQR(2) als Vpp

Hier geht es aber nicht z.B. um einen Koppelelko eines Verstärkers 
(Halbbrücke) mit nur einer Rail, bei dem wegen Vp+Vp nun eben Vpp
anliegt (einfach gesagt: Die gesamte Railspannung, nicht die halbe)
- sondern der C muß die Spannung eben in beiden Richtungen aushalten.
Sonst nichts, und das ist no problem für ungepolte Cs, bzw. ist das
doch immer der Fall bei Wechselspannung.

A. P. schrieb:
> X2 mit 310v

!
Gast #5474040
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A. P. schrieb:
> super danke - dann hol ich mir morgen den
> 
https://www.lauermann.at/Kondensatoren/Folien-Kondensatoren/22nF-275VAC-X2-RM-15K-MKTKondensator::3912.html
> Ich meld mich wieder wenns funktioniert.
> LG

Halte dich nicht mit den Kondensatoren auf.
Nimm welche mit den Werten, es braucht kein X2 zu sein.

Ich habe hier eine ähnliche YAMAHA Kiste stehen (RX-V450).
Dachte auch, diese C als defekt gefunden zu haben und aus der 
Bastelkiste getauscht.
Kein Erfolg.

Um sicher zu gehen, habe ich diesen Original-C noch über ebay gekauft.
Leider auch noch kein Erfolg.
Danach noch die Halbleiter auf der Power-Platine getauscht.
R geprüft.
Kein Erfolg.
Im Hi-Fi Forum findet man mehr darüber zu diesem Fehler und 
Leidensgenossen.
Hier hatte ich meine Platine wiedergefunden:

http://www.hifi-forum.de/viewthread-220-4373.html#3

Hab erst mal aufgegeben. Der Besitzer wollte das Teil auch nicht zurück.
Bleiben noch die Optokoppler.
Müßte ich aber dann zum vierten mal die ganze Platine wieder auslöten.

Mistkonstruktion!
Gast #5474094
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michael_ schrieb:
> Mistkonstruktion!

Das mag vielleicht sogar zutreffen. (Und ist auch ein Grund
für angesäuerte Laune.) Aber die bei Dir fehlende Funktion
steht ja trotzdem in keinerlei Widerspruch zu:

der schreckliche Sven schrieb:
> Ein X2 Entstörkondensator mit 22nF wäre eine gute Wahl.

Das trifft also weiterhin uneingeschränkt zu.

Wieso sollte er gerade jetzt, wo er sich endlich für einen
(und den richtigen) Kondensator entschieden hat, nun plötzlich
das Ergebnis über Bord werfen?

michael_ schrieb:
> Halte dich nicht mit den Kondensatoren auf.

Etwa, um jetzt noch Zeit zu sparen? Verstehe ich nicht, den Tipp.
#5474098
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@ michael_
Ich dachte auch zuerst, dass ich mir einfach einen billigen 700v - 1500v 
(oder was es halt gibt ) kauf - dann hab ich bemerkt, dass der X2 
billiger ist. Geschäft ist auch nicht weit weg - morgen Vormittag gehts 
Richtung Baden :) - komm wahrscheinlich eh mit einem Kofferraum voll 
zurück xD.
Ein Tipp - schau dir auch mal C4 oder C5 an (kommt auf dein Modell an).
Ist laut meinen Recherchen auch eine Schwachstelle.

michael_ schrieb:
> Mistkonstruktion!

Als ich die das erste Mal aufgemacht habe, traute ich meinen Augen nicht 
- statt Kabelbindern (sind zwar auch drin) werden Einziehdrähte, die auf 
einer Platine aufgelötet sind verwendet !
Nächte Fehlkonstruktion : Die Platine mit C8 lässt sich nicht einfach 
ausbauen - nein - vorher ein Kabel auslöten - kann sich Yamaha keinen 1 
Cent Stecker leisten ?????
Ich glaub die Entwickler bei Yamaha waren besoffen (sorry für die 
Ausdrucksweise) !!!
Ebenso die PC2002M PA Enstufe - wüsste nicht, wie ich da was ausbaue 
(wollte ich schon zum Reinigen machen).
LG
Gast #5474108
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A. P. schrieb:
> L. Luke schrieb:
>> Etwa, um jetzt noch Zeit zu sparen? Verstehe ich nicht, den Tipp.
>
> Ich denke er meint, (...)

Ja, mir kam zwischenzeitlich auch der eine oder andere Gedanke, wie
@michael_ das vielleicht gemeint haben könnte. Meine Vermutung war,
daß ich das nicht wortwörtlich auffassen hätte müssen / sollen. Eher
so zwischen den Zeilen: "Auch die Kondensatoren werden es wohl nicht
bringen, denn da liegt bestimmt noch mehr im argen, und / deshalb..."

Die Idee hätte mir auch früher kommen können. Dennoch stehe ich zu
meiner obigen Grundaussage, daß man gern X2 (oder Y2) Kondensatoren
einsetzen darf an solcher Stelle.  ^^
Gast #5474214
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A. P. schrieb:
> Nächte Fehlkonstruktion : Die Platine mit C8 lässt sich nicht einfach
> ausbauen - nein - vorher ein Kabel auslöten - kann sich Yamaha keinen 1
> Cent Stecker leisten ?????

Bei mir ist die Platine über 10 Lötstifte mit der Hauptplatine verlötet.
Von der muß man alle Schrauben lösen und dann das schwere Gerät irgend 
wie wackelig auf die Kante stellen.
Damit man löten kann. Ich dachte auch, das muß ein Stecker sein und habe 
ganz schön dran rum gewackelt :-(

L. Luke schrieb:
> Die Idee hätte mir auch früher kommen können. Dennoch stehe ich zu
> meiner obigen Grundaussage, daß man gern X2 (oder Y2) Kondensatoren
> einsetzen darf an solcher Stelle.  ^^

Kannst du machen. Aber man muß nicht schlauer als der Hersteller sein.
Und dann passt es mechanisch nicht.
Weißt wieviel größer ein 3kV C gegenüber einem 630V C ist?
Oder gar als Y2? Falls es sowas gibt.

Ich hatte mir dann diese gekauft, da original.

ebay 292536068557
#5474258
Lesenswert?

Achso, du hast ihn dir wegen der Größe gekauft.

michael_ schrieb:
> Bei mir ist die Platine über 10 Lötstifte mit der Hauptplatine verlötet.
> Von der muß man alle Schrauben lösen und dann das schwere Gerät irgend
> wie wackelig auf die Kante stellen.
> Damit man löten kann. Ich dachte auch, das muß ein Stecker sein und habe
> ganz schön dran rum gewackelt :-(

Bei mir wars genau umgekehrt - ich hätte fast einen ca. 15 Poligen 
Stecker ausgelötet (zumindest den Versuch gestartet )

hinz schrieb:
> Mit passendem CTR?

Ich habe gerade bemerkt, dass meine viel kleiner sind, CTR muss ich mir 
noch anschauen - hatte die viel größer in Erinnerung.

LG
PS : Geh jetzt den FolKo kaufen - 1,h 30 min Fahrt :)

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