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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?


Autor: Guest (Gast)
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Hallo,

wenn man mit Mitte 30 seine 2500 netto als Single hat, würdet ihr das 
Gehalt für ein Leben mit normalen Ansprüchen(Auto, eigene Wohnung, 
Reisen) für ausreichbar halten - und dann mit der allgemeinen 
Lohnentwicklung dieses Niveau dauerhaft haltbar ist ?

Wäre damit ein Auto, kleine Eigentumswohnung im Ballungsraum, 1 - 2 
Urlaube gut zu finanzieren und trotzdem noch ein gutes Leben möglich ?

Ich stelle deshalb mal die Frage um besser abschätzen zu können - wie 
weit ich noch die Leiter hochkrabbeln muss, oder mal sagen kann jetzt 
ist es gut so - einfach nur noch arbeiten und gut leben.

Autor: Name H. (hacky)
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Nun, die allgemeine Lohnentwicklung.. wer kann das abschaetzen. Jetzt 
grad.
Die Loehne bleiben gleich, die Kosten fuer die Lebenshaltung gehen 
runter, da Deflation, wird's eigentlich immer besser.
Sonst kann man immer noch die kosten senken. Anstelle eine Woche 
Malediven fuer 500 Euro plus 100 pro Tag, eine Woche Baden am Baggersee, 
eine Wurst braten.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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Mit 3000 netto kann man 4 Personen, 2 Autos und ein Haus in einer 
Kleinstadt unterhalten. Naja, plus Kindergeld.
2k5 für einen Single ist beinah luxuriös.

Autor: oszi40 (Gast)
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Guest schrieb:
> kleine Eigentumswohnung

Kommt ganz darauf an wo. immobilienscout24.de Es gibt Leute mit 
10k/Monat, die sich kein Eigentum leisten können, weil sie ihr Geld 
anders verbraten.

Autor: c.m. (Gast)
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Ich hab 2700 netto und lebe gut davon (1k€/monat geht mindestens aufs 
Sparbuch). Hab allerdings kein Auto, fahre nicht in Urlaub, und wohne 
recht günstig.

Autor: digit (Gast)
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Naja kommt ganz drauf an.

Ich habe ähnlich viel zur Verfügung und komm super klar.

Ich teile mein Geld immer in 3 Pools auf also ich habe einen Teil für 
Fixkosten (Miete Strom Internet Benzin essen usw) , einen Teil für 
Investments/Spaaren (bei mir aktuell etwas etf's, eine immobilie und 
spaare grad noch für ein neuen gebrauchten) und der letze pool ist rein 
für Konsum.

Wenn du abzüglich Fixkosten/investments (achja kauf dir bitte kein 
Wohneigentum ist finanziell gesehen ziemlich doof) um die 500 für Konsum 
hast reicht das locker um entspannt zu leben sind immerhin 6000euro im 
Jahr. Klar 2x im Jahr urlaub geht damit nur wenn du nicht gerade 5 
sterne dubai willst und Stammkunde bei Louis Vuitton wirst du damit auch 
nicht aber ein Lebenswertes leben hast du trotzdem.

Autor: A. K. (prx)
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Guest schrieb:
> Gehalt für ein Leben mit normalen Ansprüchen(Auto, eigene Wohnung,
> Reisen) für ausreichbar halten

Normale Ansprüche gibt es nicht wirklich.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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digit schrieb:

> Ich teile mein Geld immer in 3 Pools auf

Ja, so ein Swimmingpool kostet viel Geld, insbesondere, wenn man
ihn bei den derzeitigen Temperaturen auch noch beheizen will.
Da werden die 2500€ nicht reichen.

Autor: Mitarbeiter (Gast)
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Wie soll man sagen ob das reicht, wenn man deine Lebenshaltungskosten 
nicht kennt?

Wenn du in durchschnittlicher Lage wohnst, kannst du (bisschen 
Eigenkapital und Bank-macht-mit vorausgesetzt) für 1000€ eine 
Hausfinanzierung tilgen und hast dann 1500€ zum leben. Davon musst du 
halt alles andere bezahlen dann.

Wenn du nicht für 5000€ irgendwo "fancy" in Urlaub fahren willst jedes 
Jahr oder jedes Wochenende 100€ im Club versäufst oder ständig neue 
trendige teuere Markenkleidung kaufst..

Vom Auto mal ganz zu schweigen...

von 2500€ kann man denke ich als Single prima leben. Große Sprünge sind 
nicht drin.

Aber wir kennen dich nicht, daher kann hier keiner sagen ob das FÜR DICH 
gilt... Musst du halt Peter Zwegat mäßig mal deine Ausgaben neben die 
Einnahmen aufs Flipchart schreiben und sehen ob was übrig bleibt oder 
nicht.

Autor: A. S. (achs)
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Ein Auto ist von Aygo bis E-Klasse völlig "normal". Die Kosten variieren 
dabei von 100€/Monat bis weit über 1000€. 3-Zimmer einfach und 4 Zimmer 
München sind auch "normal".

Autor: Sepp (Gast)
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Kommt drauf an, wo!

Um München rum ist's auch in einer Kleinstadt nicht üppig (aber als 
Single auch dort OK, je nachdem, was du unter "normlen" Ansprüchen 
verstehst),
in MekPom hingegen fürstlich.
(Im Bezug auf Wohnen / allg. Lebenshaltung)

Also: Mehr input, oder nur grtrolle.

Jens M. schrieb:
> Mit 3000 netto kann man 4 Personen, 2 Autos und ein Haus in einer
> Kleinstadt unterhalten. Naja, plus Kindergeld.
> 2k5 für einen Single ist beinah luxuriös.

Je nachdem, wo die Kleinstadt ist...
Versuch das mal z.B. in Erding, da klappt das nicht.

Autor: Frank B. (misophonie)
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Ich würde damit gut auskommen. Ich habe aber leider eine anspruchsvolle 
Freundin, der ich schon 1000 Euro Taschendgeld geben muss.

Aber da du wahrscheinlich ein hässlicher Vogel mit Buckel bist, kommt 
das für dich eh nicht in Frage...

Autor: Achim (Gast)
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Sieh zu, dass sich das Gehalt mit der Zeit entwickelt. Sonst bist du in 
20 Jahren auf selbem Niveau.

Und das singleleben kann schneller zu Ende sein als einem lieb ist!

Autor: J. T. (chaoskind)
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Frank B. schrieb:
> Ich habe aber leider eine anspruchsvolle Freundin, der ich schon 1000
> Euro Taschendgeld geben muss.

Bei so viel Kohle sollte man darüber nachdenken, ob es ne Freundin oder 
ne Professionelle ist.
SCNR

Autor: troll_hunter (Gast)
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> oder mal sagen kann jetzt
> ist es gut so - einfach nur noch arbeiten und gut leben.

Ja, bleib Single bis zum Renteneintritt in gut 30 Jahren.
Interessante Lebensplanung. :-D

Btw   Geschätzte Trollwahrscheinlichkeit: > 90 Prozent

Autor: Achim (Gast)
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Frank B. schrieb:
> Ich würde damit gut auskommen. Ich habe aber leider eine
> anspruchsvolle Freundin, der ich schon 1000 Euro Taschendgeld geben
> muss.
> Aber da du wahrscheinlich ein hässlicher Vogel mit Buckel bist, kommt
> das für dich eh nicht in Frage...

Da ist eine nutte billiger. Nur so als Tipp.

Autor: Amateur (Gast)
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Die Frage ist unsinnig!

Eine eindeutige Antwort darauf kann nur lauten: "Das kommt darauf an".

Ich kenne Leute, die mit 800 Euronen pro Monat gut klar kommen.
Der Ex von Fräulein Mercedes bekommt 4500 K€ pro Tag;)
Keine Ahnung, was der seiner Freundin zahlen muss, damit sie die 
Mundwinkel hoch bekommt. Seine Villa wird aber wohl schon abbezahlt sein 
und der Butler muss sich mit 400€ über Wasser halten...

Aber wie bereits gesagt: Das kommt darauf an.
Mitten in München oder am Stadtrand von Ober-Unter-Hinter.
40 m² Wohnfläche oder 140 m². Hinterhof oder Beste Lage.
Kenntnisse in der Benutzung eines Besens oder RaumpflegerIn.
Urlaub in Balkonien oder 2-mal auf die Osterinseln plus 1-mal St. 
Moritz.
Ruhiger Fernseh- bzw. Computerabend oder Remmy-Demmy nonstop.
Usw.

Autor: Zoltan (Gast)
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Ich kriege 2.800 Euro und ziehe jetzt zum 1.3. um.

Meine Miete steigt von 410 warm auf 890 warm. Dafür eine EG-Wohnung mit 
Terrasse und eigenem Garten.

Zusätzlich dazu zahle ich 750 Euro im Monat für mein Auto (Kredit, 
Benzin, Vollkasko, Steuer).

Ich bin ebenfalls single und bin gespannt, ob ich mit diesen horrenden 
Summen auskomme.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Frank B. schrieb:
> Ich würde damit gut auskommen. Ich habe aber leider eine anspruchsvolle
> Freundin, der ich schon 1000 Euro Taschendgeld geben muss.
>
> Aber da du wahrscheinlich ein hässlicher Vogel mit Buckel bist, kommt
> das für dich eh nicht in Frage...

Diese beiden Aussagen zusammen getätigt entbehren nicht einer gewissen 
Ironie.

Autor: ohweh (Gast)
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allein meine Yacht braucht schon 3000€ Strom im Monat.
Wie soll ich da hinkommen?

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Guest schrieb:
> wenn man mit Mitte 30 seine 2500 netto als Single hat, würdet ihr das
> Gehalt für ein Leben mit normalen Ansprüchen(Auto, eigene Wohnung,
> Reisen) für ausreichbar halten

Ja, Peter Hartz sagt, 424 EUR + Miete + Krankenversicherung, also ca. 
900 EUR, wären ausreichend.

> Wäre damit ein Auto, kleine Eigentumswohnung im Ballungsraum, 1 - 2
> Urlaube gut zu finanzieren und trotzdem noch ein gutes Leben möglich ?

Im Prinzip ja. 2500 EUR Netto ist mehr als der Durchschnitt, es sollte 
dir also reichen. ABer jeder ist anders, für den einen bedeutet urlaub 
Kreuzfahrtschiff, für den anderen Australien und Tonga, und der dritte 
ist mit der Ostsee zufrieden. Were bei Ryan-Air günstig einkauft, und 
nach der Saison am Mittelmeer unterkommt, kann dort billiger leben als 
dieselbe Zeit hier in Deutschland.

Wer aber ein gutes Leben will, ist normalerweise anspruchsvoller als der 
Durchschnitt. Er denkt primär an sich, und nicht an eine Familie mit 
Kindern. Von 2500 single Netto kann eine 2-köpfige Familie nicht leben, 
auch wenn man die veränderte EKSt und das Kindergeld hinzuzählt.

> und dann mit der allgemeinen Lohnentwicklung dieses Niveau dauerhaft haltbar ist 
?

Normalerweise steigt der Lohn geringer als die Teuerungsrate. Das sieht 
man meistens daran, daß die Alten weniger verdienen als ihre Kinder, 
wenn diese erst mal im Beruf stehen.

> Ich stelle deshalb mal die Frage um besser abschätzen zu können - wie
> weit ich noch die Leiter hochkrabbeln muss, oder mal sagen kann jetzt
> ist es gut so - einfach nur noch arbeiten und gut leben.

Deutschland gehört zu den Niedriglohnländern, Bundesdeutsche haben nur 
geringes Vermögen und niedrigen Rentenanspruch wenn man Europa 
betrachtet. Dafür haben wir die höchsten Abgaben und derzeit eine 
Immobilienblase. Das führt dann auch zur geringsten Lebenserwartung in 
der EU.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Bruttoinlandsprodukt_pro_Kopf
https://www.mikrocontroller.net/attachment/387850/Rentenniveau_EU.jpg

Was es früher für 2000 EUR gab, erfordert heute 4000 EUR, nur die Löhne 
sind nicht mit gestiegen. Betrachte mal die Autopreise, die Stromkosten 
(Elektro-Autos), und eben die Immobilienpreise.

Gegenüber Luxemburgern, Isländern, Schweizern, Amerikanern, Iren, bist 
du mit 2500 arm.

Man kann ein armes und sparsames Leben ohne Familie damit führen, auch 
mit Auto und Wohneigentum, aber besser auf dem Lande als in einem 
Ballungsraum.

Autor: teekanne (Gast)
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Ich habe als Student Anfang 2000er ganz komfortabel von 1000 Euro 
gelebt, reichte auch für paar Reisen oder Kleidungsstücke.

Autor: Jens (Gast)
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Mitarbeiter schrieb:
> von 2500€ kann man denke ich als Single prima leben. Große Sprünge sind
> nicht drin.

Nur mal so als Randbemerkung. Es gibt genug Leute, die von 2k5€ eine 
Familie mit Kindern unterhalten müssen. Haus oder ETW sind dabei in den 
allermeisten Gegenden eine Illusion. Ok, vielleicht in irgendwelchen 
Nestern in Brandenburg oder McPomm. Aber auch dort wollen die Banken 
dank Basel III 30% Eigenkapital sehen, lieber mehr. Bleibt noch mieten, 
doch selbst im tiefsten Sachsen sind Durchschnittsmieten im Bestand von 
6-7€ normal und bei Neuvermietungen werden 10€ und mehr aufgerufen. Die 
sonstigen Lebenshaltungskosten sind nicht geringer, dafür aber der 
Verdienst.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Jens schrieb:
> Aber auch dort wollen die Banken
> dank Basel III 30% Eigenkapital sehen, lieber mehr.

Wäre das so, hätte niemand mehr Wohneigentum. Bei aktuell 600k für ein 
Haus in der Pampa, heiße das 180k Eigenkapital. Das ist utopisch. Die 
meiste machen direkt 100% Finanzierung. Wenn die Nebenkosten durch 
Eigendkapital bezahlt werden können, macht das jede Bank mit Handkuss 
und rotem Teppich.
Ob das SINNVOLL ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

Autor: Lothar M. (zwickel)
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Frank B. schrieb:
> Ich würde damit gut auskommen. Ich habe aber leider eine anspruchsvolle
> Freundin, der ich schon 1000 Euro Taschendgeld geben muss.
>
> Aber da du wahrscheinlich ein hässlicher Vogel mit Buckel bist, kommt
> das für dich eh nicht in Frage...

....sagt der hässliche Vogel, der 1000€ abdrücken muss, um seine 
Freundin zu halten.

Umgekehrt sollte es gehen, ein Freundin die dein Singleleben versüsst.

2,5k würden bei mir gerademal für die Basics reichen, damit wollte ich 
nicht leben.

Autor: Abklatscher (Gast)
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Jens schrieb:
> Es gibt genug Leute, die von 2k5€ eine
> Familie mit Kindern unterhalten müssen.

Mit heirat bleibt mehr netto vom Brutto, vorausgesetzt man setzt das 
Projekt Zusammenleben nicht gegen die Wand.

Autor: Frank B. (misophonie)
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Lothar M. schrieb:
> Frank B. schrieb:
>> Ich würde damit gut auskommen. Ich habe aber leider eine anspruchsvolle
>> Freundin, der ich schon 1000 Euro Taschendgeld geben muss.
>>
>> Aber da du wahrscheinlich ein hässlicher Vogel mit Buckel bist, kommt
>> das für dich eh nicht in Frage...
>
> ....sagt der hässliche Vogel, der 1000€ abdrücken muss, um seine
> Freundin zu halten.
>
> Umgekehrt sollte es gehen, ein Freundin die dein Singleleben versüsst.
>
> 2,5k würden bei mir gerademal für die Basics reichen, damit wollte ich
> nicht leben.

Ich sehe gut aus. Habe gute Kleidung und einen guten Body. Wer bei den 
Weibern oben mitspielen will, muss denen halt was bieten...

Meine Freundin sieht aus wie ein Model, da musst du schon was auffahren. 
Ich habe richtig viele Neider in meinem Bekanntenkreis.

Dafür bekomme ich wenn ich will zweimal am Tag Sex...was will man 
mehr...

Autor: Abklatscher (Gast)
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Frank B. schrieb:
> Dafür bekomme ich wenn ich will zweimal am Tag Sex...was will man
> mehr...

...bspw. ungestört im Schaukelstuhl gekühltes Bier geniessen, statt den 
schwitzenden Statisten beim angetäuschten Klimax zu geben.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Frank B. schrieb:
> Ich sehe gut aus. Habe gute Kleidung und einen guten Body. Wer bei den
> Weibern oben mitspielen will, muss denen halt was bieten...
>
> Meine Freundin sieht aus wie ein Model, da musst du schon was auffahren.
> Ich habe richtig viele Neider in meinem Bekanntenkreis.
>
> Dafür bekomme ich wenn ich will zweimal am Tag Sex...was will man
> mehr...

Ich sehe dich gerade bildlich vor mir: 55, ohne Haare, Jogginanzug, 
Adiletten und auf H4.

Außerdem hat ja sogar Trump ein Model. Und Sarkozy. Da bist du in guter 
Gesellschaft. Die werden dafür eigentlich auch nur belächelt weil jeder 
weiß was vor sich geht.

Dann lieber ein ehrliches Callgirl.

: Bearbeitet durch User
Autor: Bimbo. (Gast)
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2500€ netto? Das ist mehr, als der Durchschnittssdeutsche verdient und 
dann natürlich noch single. Also: JA.

München o.ä. evtl. etwas knapp, aber ansonsten: Sofort Eingentum kaufen 
und die Miete niemanden in den Rachen schmeissen.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Guest schrieb:
> wenn man mit Mitte 30 seine 2500 netto als Single hat, würdet ihr das
> Gehalt für ein Leben mit normalen Ansprüchen(Auto, eigene Wohnung,
> Reisen) für ausreichbar halten - und dann mit der allgemeinen
> Lohnentwicklung dieses Niveau dauerhaft haltbar ist ?

Kommt drauf an:
- Auto alle 5Jahre ein Gebrauchtwagen mit 10 Jahren und 100000 km auf 
der
  Uhr.
- Wohnung mit 35 Jahren kaufen (Appartment 35-50 qm) und dann pèu a pèu 
um
  10qm up-graden".
- Reisen mit Rucksack oder mit Compaktcamper.

Dann sind 2500€ für einem Single ausreichen!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Cyblord -. schrieb:
> Außerdem hat ja sogar Trump ein Model. Und Sarkozy. Da bist du in guter
> Gesellschaft. Die werden dafür eigentlich auch nur belächelt weil jeder
> weiß was vor sich geht.

Ähh?
Was ist mit Dem und seiner Angetrauten:
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/michelle-muentefering-frau-des-ehemaligen-spd-vorsitzenden-auf-bundestagskurs-11887642.html


Was ist da vorgegangen?

Autor: Roland L. (roland2)
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Michael B. schrieb:
> Von 2500 single Netto kann eine 2-köpfige Familie nicht leben,
> auch wenn man die veränderte EKSt und das Kindergeld hinzuzählt

die meisten 2-köpfigen Familien müssen ohne Kindergeld auskommen, 
Kinderehen sind hierzulande noch die Ausnahme.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Cha-woma M. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Außerdem hat ja sogar Trump ein Model. Und Sarkozy. Da bist du in guter
>> Gesellschaft. Die werden dafür eigentlich auch nur belächelt weil jeder
>> weiß was vor sich geht.
>
> Ähh?
> Was ist mit Dem und seiner Angetrauten:
> 
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/michelle-muentefering-frau-des-ehemaligen-spd-vorsitzenden-auf-bundestagskurs-11887642.html
>
>
> Was ist da vorgegangen?

Was schon. Immer das gleiche. Manchmal reicht wohl das Netto aus. Ganz 
ohne Weißes Haus und Atomkoffer. Der Body kanns hier wohl nicht gewesen 
sein. Und die ist jetzt auch kein Model.

Allerdings würde mich das bei Sara Wagenknecht und Lafontaine viel mehr 
interessieren.

Und du vergisst wohl die Meike Kohl (heißt die Tante so?). Es geht ja 
immer noch abartiger wenns um die Kohle geht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Abklatscher (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Ich sehe dich gerade bildlich vor mir: 55, ohne Haare, Jogginanzug,
> Adiletten und auf H4.
>
> Außerdem hat ja sogar Trump ein Model.

Auch Models gibt's wie Wertpapier von Triple-A bis Single-D  ;-)
http://www.ugly.org/2016/men/men-new-faces?limitstart=0

Beim TO tippe ich mal auf Modell Tubbs: 
http://www.ugly.org/2016/men/men-new-faces/1363-tubbs

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Roland L. schrieb:
> die meisten 2-köpfigen Familien müssen ohne Kindergeld auskommen,

Ja, danke, mach 4-köpfig, 2-kindrig draus.

Autor: Gunnar F. (gufi36)
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Guest schrieb:
> Wäre damit ein Auto, kleine Eigentumswohnung im Ballungsraum, 1 - 2
> Urlaube gut zu finanzieren und trotzdem noch ein gutes Leben möglich ?

Du brauchst genau 2.736,00€ pro Monat.

Kannst Du im Internet nachlesen!

Autor: Nachlassverwalter (Gast)
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Nein, sie reichen nicht dauerhaft. Eine Einzelzelle im Seniorenheim 
liegt gerne über diesem Betrag.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Cyblord -. schrieb:
> Allerdings würde mich das bei Sara Wagenknecht und Lafontaine viel mehr
> interessieren.

Wieso?

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Cha-woma M. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Allerdings würde mich das bei Sara Wagenknecht und Lafontaine viel mehr
>> interessieren.
>
> Wieso?

Weil Lafontaine innen wie aussen, häßlich wie die Nacht ist. Da hilft 
nicht mal Wenden.

Autor: MaWin (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Wäre das so, hätte niemand mehr Wohneigentum. Bei aktuell 600k für ein
> Haus in der Pampa, heiße das 180k Eigenkapital. Das ist utopisch. Die
> meiste machen direkt 100% Finanzierung

Das ist - nicht ohne Grund - den Banken inzwischen verboten. Allerdings 
besteht die Vermutung, dass Banken gerne beim Selbstbetrug der Kunden 
mitmachen und das 400k Haus für 600k in die Bücher nehmen um dann 400k 
auszuzahlen. So kommen dann auch solche angeblichen Hausohantasiepreise 
zu Stande. Dank deutschem Gesetz bekommt dann die Bank in 10 Jahren das 
Haus und der Kunde hat immer noch 200k Schulden.

Wer in der Vergangenheit nicht mal 30% zusammenkratzen konnte, hat auch 
keine Aussicht die 100% jemals zusammenzubekommen, geschweige denn die 
zusätzlichen Zinsen.

Er kann sich also einfach keine 600k Villa leisten. Punkt.

Es gibt auch genügend Häuser die bundesweit baubar sind für 180000, und 
genügend Grundstücke die man nicht kaufen muss sondern auf Erbpacht 
gehen.

Für jemanden der nichtmal 50k zusammenkratzen kann sind aber nichmal die 
finanzierbar.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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MaWin schrieb:
> Er kann sich also einfach keine 600k Villa leisten. Punkt.

600k Villa? Du hast echt keine Ahnung was grade bei Immobilien abgeht.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Frank B. schrieb:
> Ich würde damit gut auskommen. Ich habe aber leider eine anspruchsvolle
> Freundin, der ich schon 1000 Euro Taschendgeld geben muss.

Dafür könntest du auch täglich einen Quicki im Laufhaus bekommen.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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F. B. schrieb:
> Frank B. schrieb:
>> Ich würde damit gut auskommen. Ich habe aber leider eine anspruchsvolle
>> Freundin, der ich schon 1000 Euro Taschendgeld geben muss.
>
> Dafür könntest du auch täglich einen Quicki im Laufhaus bekommen.

Plus: Man muss die Ische nicht die restlichen 23 Stunden pro Tag 
ertragen.

Autor: Denon (Gast)
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verdiene ähnlich
2650
-800 (Kredit EGW)
-350 (Essen&Trinken)
-100 (Strom, Internet, Handy)
-150 (Auto & restliche Versicherungen)
-250 (Sparvertrag)
=1000 (Rest)

Davon geht Freizeit, Urlaub und Co weg.
Klamotten muss ich mir auch davon kaufen.
Aber reicht locker & leicht, bleibt am Jahresende noch gut was übrig 
(für ne Sondertilgung).

Autor: Anand (Gast)
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Denon schrieb:

> -350 (Essen&Trinken)

10,- am Tag? Bist du Selbstversorger oder Bauer?


> -150 (Auto & restliche Versicherungen)

Ich hatte mal 160,- bei 17.000 km im Jahr, wobei ich an dem 20 Jahre 
altem Wagen alles selber gemacht habe.

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Cyblord -. schrieb:
> MaWin schrieb:
>> Er kann sich also einfach keine 600k Villa leisten. Punkt.
>
> 600k Villa? Du hast echt keine Ahnung was grade bei Immobilien abgeht.

Gibt es. Zu dem Preis. Halt nicht in beliebten Gegenden, klar.

Autor: Bimbo. (Gast)
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Anand schrieb:
> 10,- am Tag? Bist du Selbstversorger oder Bauer?

Wieso, das kommt bei uns zu zweit auch ungefähr hin. Vermutlich weil wir 
jenseits von Kakao und Kaffee nur Leitungswasser trinken und versuchen 
wie möglich frisch und selber zu kochen. Morgens 3€ für Brötchen und 
dann 7-10€ für den Einkauf.

Autor: Garanka Naria (Gast)
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Guest schrieb:
> wenn man mit Mitte 30 seine 2500 netto als Single hat, würdet ihr das
> Gehalt für ein Leben mit normalen Ansprüchen(Auto, eigene Wohnung,
> Reisen) für ausreichbar halten - und dann mit der allgemeinen
> Lohnentwicklung dieses Niveau dauerhaft haltbar ist ?

Nein, man braucht 2550,-!

Mann Junge, wenn du das nicht selber ausrechnen kannst, dann tust du mir 
leid. Tu uns einen Gefallen und bleib weg von der embedded Technik. 
Solche Unfähigen wie dich brauchen wir nicht.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Anand schrieb:
> Denon schrieb:
>
>> -350 (Essen&Trinken)
>
> 10,- am Tag? Bist du Selbstversorger oder Bauer?

Nein, er beherrscht schlicht die geheimen Künste des Selberkochens, des 
Haushaltsbuchführens und des Erstellens einer Essensliste inkl. des 
darauffolgenden Wocheneinkaufs.

Und für einen alleine ist das noch viel.

400€ benötigen wir beide(!) hier pro Monat (inkl. Getränke und 
Drogeriekrams) und da ist noch Luft für guten Wein (ok, ist hier bei den 
Winzern an Rhein/Mosel sehr günstig) und ab und zu essen gehen.

Autor: Denon (Gast)
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Anand schrieb:
> 10,- am Tag? Bist du Selbstversorger oder Bauer?

50-70€ für den Wocheneinkauf im Lidl. Essen kostet doch nichts
(Anmerken möchte ich das ich aber kaum Süßkram und ähnliches kaufe)

Da bleibt sogar noch genug übrig um sich ein Döner zu leisten oder Essen 
zu gehen.

-
Ich tanke einmal im Monat für ca. 70€ voll.
Mein Golf ist letztes Jahr 30 geworden :)

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Mark B. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> MaWin schrieb:
>>> Er kann sich also einfach keine 600k Villa leisten. Punkt.
>>
>> 600k Villa? Du hast echt keine Ahnung was grade bei Immobilien abgeht.
>
> Gibt es. Zu dem Preis. Halt nicht in beliebten Gegenden, klar.

Kann sein. Darum gehts aber nicht. Sondern darum dass man unter 600k 
nichts mehr bekommt was den Namen Haus noch verdient.

Autor: Anand (Gast)
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Denon schrieb:
> Da bleibt sogar noch genug übrig um sich ein Döner zu leisten oder Essen
> zu gehen.

Bei dem Budget, nennt man dann das schick essen gehen.

Recht armselig dieses Deutschland.

Autor: Denon (Gast)
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Zum Scheißen langt's ;)

Autor: MaWin (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> 600k Villa? Du hast echt keine Ahnung was grade bei Immobilien abgeht

Nun, 90% der in Ballungsräumen gehanddlten Immobilien gdhen an 
gewerbliche Käufer, die bezahlen die vor Steuern, im Vergleich zu einem 
Privatkunden also zum halben Preis.

Privatkunden gibt es auch, wir haben genug Milliardäre und obere 
zehntausend die nicht wissen wohin mit ihrem Geld weil am Kapitalmarkt 
mit Geld kein Geld zu verdienen ist.

Aber Normalbürger ? 600k sind nicht für Normalbürger, 600k bedeutet 3k 
Kaltmiete, man müsste mindestens 12k verdienen um bei 3k Miete nicht an 
Überforderung zu sterben.

Wir wissen aber auch, dass es Fussballer und Politiker, 
ÖR-Rundfunkintendanten und andere gibt, für die diese 12k kein Problem 
sind. Überlasse die überteuerten Unterkünfte denen.

Ein ältere Bekannte hat sich gerade ein Haus gekauft. Als nun Single 
nicht so gross, nur 68m2 Wfl, das kostete 50k, mit 3000m2 Grundstück. 
Kein Neubau, aber man kann drin wohnen, taten die Vorbesitzer ja auch. 
Passe also mal deine Wunschträume an dein Einkommen an. Wer Häuser 
ablehnt, weil sie keine hippen bodentiefen Fenster haben oder rosarote 
Kacheln im Bad, der hat ein Luxusproblem.

Autor: Roland L. (roland2)
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MaWin schrieb:
> Ein ältere Bekannte hat sich gerade ein Haus gekauft. Als nun Single
> nicht so gross, nur 68m2 Wfl, das kostete 50k, mit 3000m2 Grundstück.
> Kein Neubau, aber man kann drin wohnen

will man in der Gegend auch wohnen, wenn man nicht dort geboren ist?
Bei mir hier würde das Grundstück schon das 100-fache kosten.

Autor: sBronco (Gast)
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jammern auf hohem Niveau, es gibt Familien die leben von 2500 Netto.

Autor: Roland L. (roland2)
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sBronco schrieb:
> jammern auf hohem Niveau, es gibt Familien die leben von 2500 Netto.

die Frage war ja nicht, ob man damit leben kann, sondern:

Guest schrieb:
> Wäre damit ein Auto, kleine Eigentumswohnung im Ballungsraum, 1 - 2
> Urlaube gut zu finanzieren und trotzdem noch ein gutes Leben möglich ?

Autor: MaWin (Gast)
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Roland L. schrieb:
> will man in der Gegend auch wohnen, wenn man nicht dort geboren ist?

Klar, wohnen dort wo andere Urlaub machen. Sie arbeitet aber noch, als 
Kindergärtnerin

> Bei mir hier würde das Grundstück schon das 100-fache kosten.

ICH würde in Manhatten nicht wohnen wollen.

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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Guest schrieb:
> Wäre damit ein Auto, kleine Eigentumswohnung im Ballungsraum, 1 - 2
> Urlaube gut zu finanzieren und trotzdem noch ein gutes Leben möglich ?

Was für ein Auto? Duster oder Audi A8?


Kleine Eigentumswohnung - wie groß 30m², 80m², ... Warum 
Eigentumswohnung (selbstgenutzt)? an wen willst du die mal vererben?

1-2 Urlaube - Eifel, Meckpomm, .. Bauernhof außer der Saison?

Gutes Leben - 1x pro Monat zum Italiener - Pizza + Glas Rotwein für 15€?

Ja, man kann davon gut leben, in teuren Städten (München, Stuttgart, 
...) wird es schwieriger davon richtig gut zu leben.
Da frisst das Dach überm Kopf viel weg.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Cyblord -. schrieb:
> Weil Lafontaine innen wie aussen, häßlich wie die Nacht ist. Da hilft
> nicht mal Wenden.

?????????????

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Rick M. schrieb:
> Guest schrieb:
>> Wäre damit ein Auto, kleine Eigentumswohnung im Ballungsraum, 1 - 2
>> Urlaube gut zu finanzieren und trotzdem noch ein gutes Leben möglich ?
>
> Was für ein Auto? Duster oder Audi A8?
Duster neu, Audi A8 als Ü10 mit 300000km auf der Uhr!
> Kleine Eigentumswohnung - wie groß 30m², 80m², ... Warum
> Eigentumswohnung (selbstgenutzt)? an wen willst du die mal vererben?
Unter dem Regim "H-IV" ist die Eigentumswohnung das "Vermögen" welches 
man nicht "aufbrauchen" muß!
Also schon ein Argument für eine selbstgenutzte Eigentumswohnung. 
Geldvermögen kann man nur in "Bar" vor den Klauen der Sozial-Mafia 
verbergen!
>
> 1-2 Urlaube - Eifel, Meckpomm, .. Bauernhof außer der Saison?
Kann auch schön sein!
>
> Gutes Leben - 1x pro Monat zum Italiener - Pizza + Glas Rotwein für 15€?
???????
>
> Ja, man kann davon gut leben, in teuren Städten (München, Stuttgart,
> ...) wird es schwieriger davon richtig gut zu leben.
Man muß seinen Lebensmittelpunkt halt nicht in solche Regionen legen!
> Da frisst das Dach überm Kopf viel weg.
Man muß nur wissen wie man auch dort günstig unter kommt!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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MaWin schrieb:
> Nun, 90% der in Ballungsräumen gehanddlten Immobilien gdhen an
> gewerbliche Käufer, die bezahlen die vor Steuern, im Vergleich zu einem
> Privatkunden also zum halben Preis.

????????????

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Cyblord -. schrieb:
> Kann sein. Darum gehts aber nicht. Sondern darum dass man unter 600k
> nichts mehr bekommt was den Namen Haus noch verdient.

Wer ein EFK (Einfamilienhaus) sich anschafft, der sollte es nicht als 
Rendite- oder Kapitalanlage machen!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Anand schrieb:
> Ich hatte mal 160,- bei 17.000 km im Jahr, wobei ich an dem 20 Jahre
> altem Wagen alles selber gemacht habe.

Ähh, bei so einer Möhre hätte jede Werkstattrechnung  wohl den 
Verkaufspreis um 2-5fache übertroffen!

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Jens M. schrieb:
> Mit 3000 netto kann man 4 Personen, 2 Autos und ein Haus in einer
> Kleinstadt unterhalten. Naja, plus Kindergeld.

Wo? In Rumänien? MeckPom? Du erzählst grandiosen Bullshit!


> 2k5 für einen Single ist beinah luxuriös

Das sind Peanuts! Bist du in Polen groß geworden oder einfach 
Dauerhartzer? Du bist der perfekte Arbeitsidiot, der sich noch selber 
einredet, er verdient zu viel. Man man man, kein Wunder das DE bei PISA 
so schlecht abschneidet.

Autor: Bimbo. (Gast)
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Henry G. schrieb:
> Das sind Peanuts! Bist du in Polen groß geworden oder einfach
> Dauerhartzer? Du bist der perfekte Arbeitsidiot, der sich noch selber
> einredet, er verdient zu viel. Man man man, kein Wunder das DE bei PISA
> so schlecht abschneidet.

Mach bitte eine eigene Beispielrechnung, warum man als Single mit 2500€ 
nicht hinkommt. Danke.

Autor: Bestaetiger (Gast)
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Henry G. schrieb:
> Wo? In Rumänien? MeckPom?

In jeder mittelgroßen deutschen Stadt. Natürlich auch in Kleinstädten.

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Autor: Bimbo. (Gast)
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Henry G. schrieb im Beitrag #5741501:
> Miete mit allen Kosten in einer nicht Vollassi-Gegend 1000+€
> (2-Raumwohnung).
> 500+€ Essen, Haushaltswaren, Hobby, Handy usw., 500+€ einfaches Auto mit
> allem drum und dran. Bleiben max. 500€ für Kleidung, Kredite (Möbel, PC,
> Waschmaschine, Mietkaution. eventuell Bafög, KfW), Kultur, Sparen, und
> die ganzen Dinge die noch so alle anfallen. Schämt ihr Muttersöhnchen
> eigentlich nicht, solche Pimmelgehälter auch noch schön zu reden? Kein
> Anspruch, keine Ehre? KiK und LIDL Schnäppchenjäger-Hobbyisten?

1000€ habe ich auch in Berlin nicht gezahlt. Vor 4 Jahren neuer 
Mietvertrag in Berlin-Karlshorst, 61qm, 570€ warm. Sehr schöne Gegend. - 
430€

Handy? 1€ Grundgebühr im Monat ;) - ich lasse mich nur anrufen, zu Hause 
Whatsapp Wifi.
Essen keine 10€ pro Tag (selber Kochen!).
Und wie häufig kaufst du Haushaltswaren nach? Ein paar Schwämme und 
Spüle
kosten kein Geld.

Und was ist ein einfaches Auto "mit allem drum und dran". Wie auch 
immer, ich brauch kein Auto in einer Großstadt. -500€

Kredite für Möbel, PC, Waschmaschine? Falschen Finanzplaner. Mein Bafög 
habe ich - als dann die Mitteilung kam - auf einem Schlag zurückgezahlt: 
Schuldenfrei.

Kleidung? Sind keine 500€ im Monat.

Und nicht vergessen: wir reden hier von können. Wie man sieht geht das 
sehr wohl, man muss halt nicht auf dem hohen Konsumross leben.

Wenn man hingegen ein Auto mit allem drum und dran, in einer hippen 
Gegend, einem 40€ Handyvertrag, drei mal die Woche schick essen geht, 
sich unnötig viele Dinge auf Kredit kauft - ja dann reichen 2000€ netto 
nicht aus.

Und stell dir vor, man zieht zusammen mit der Freundin. Dann sinds 
zusammen schnell 4000€ netto, die Miete bleibt aber die gleiche..

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Wo habe ich 500€ für Kleidung ALLEINE geschrieben? Du pickst dir da 
jetzt deinen Quatsch zurecht!

Beitrag #5741526 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Autor: Ingenieur (Gast)
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Michael B. schrieb:
> Normalerweise steigt der Lohn geringer als die Teuerungsrate.

Nicht im IG Metalltarif, da ist es umgekehrt. Da gibt es üblicherweise 
Inflationsausgleich plus Produktivitätszuwachs.

> Das sieht
> man meistens daran, daß die Alten weniger verdienen als ihre Kinder,
> wenn diese erst mal im Beruf stehen.

??? Ich verstehe nicht, was du meinst. Die höchsten Gehälter werden 
statistisch mit einem Lebensalter um die 50 erreicht. Da kann kein 
Berufsanfänger mithalten, nicht einmal annähernd.

Zur eigentlichen Frage: Ja, 2500 € sollten als Single dauerhaft 
ausreichen. Das mit der Eigentumswohnung solltest du aber noch einmal 
überdenken, wenn du keine Kinder planst, somit entfallen ja die Erben, 
und du bist nicht so immobil und damit unflexibel. Investiere das 
gesparte Geld dafür lieber langfristig in Aktienfonds, dann wirst du 
auch nicht bis zum regulären Renteneintrittsalter arbeiten müssen.

Autor: Arno (Gast)
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Ich halte 2500€ netto für gut auskömmlich für einen Single. Allerdings 
wird es nicht für eine kleine Eigentumswohnung von 120m^2 in München 
Innenstadt, jedes Jahr einen neuen A6/E-Klasse, jedes Jahr zwei Wochen 
St. Moritz, eine Woche Las Vegas mit First Class-Flug und zwei Wochen 
Kreuzfahrt reichen, sondern maximal für eines oder zwei dieser Extreme.

Ein schöner Vergleich ist für mich immer der TVöD. Für 
Uni-Diplom-Absolventen in E13 schauen, das gilt von Flensburg bis 
Garmisch, und liegt bei 39h-Woche in Erfahrungsstufe 2 (nach einem Jahr) 
knapp unter 2500€, in Erfahrungsstufe 3 (nach drei Jahren) knapp 
darüber.

Michael B. schrieb:
> Normalerweise steigt der Lohn geringer als die Teuerungsrate. Das sieht
> man meistens daran, daß die Alten weniger verdienen als ihre Kinder,
> wenn diese erst mal im Beruf stehen.

Das halte ich bei 2500€ netto langfristig für ein Gerücht - seit 1990 
sind in Deutschland eigentlich sämtliche Tariflöhne stärker gestiegen 
als die Inflation. (Nicht jedes Jahr, natürlich). Dazu kommt noch, dass 
die meisten Menschen in der Gehaltsklasse mit steigender Erfahrung 
mehr/anspruchsvollere Aufgaben übernehmen, in ihrer Arbeit so viel 
besser werden, dass sie besser bezahlt werden, und/oder gelegentlich 
doch mal "wegbefördert" werden auf besser bezahlte Stellen.

Bei einem Straßenkehrer oder Paketausfahrer mit knapp über Mindestlohn 
sieht das anders aus, aber darüber reden wir bei 2500€ netto ja nicht 
mehr.

Rick M. schrieb:
> Kleine Eigentumswohnung - wie groß 30m², 80m², ... Warum
> Eigentumswohnung (selbstgenutzt)? an wen willst du die mal vererben?

Das kann ich nur für mich persönlich beantworten: Ist hier billiger als 
eine gleich große Mietwohnung, ich lebe rund 25% günstiger als vor 
meinem Umzug bei gleicher Wohnfläche und deutlich besserem Zustand des 
Hauses. Und ich kann viel mehr selbst machen, erneuern, renovieren als 
ich das in einer Mietwohnung könnte (wenn auch immer noch deutlich 
weniger als im eigenen Haus).

Bei der Betrachtung der aktuell sicher hohen Kaufpreise sollte man auch 
die aktuell niedrigen Zinsen nicht vergessen. Irgendwer rechnete mir mal 
vor, dass Neubauten in den 90ern dank hoher Zinsen in Summe genauso 
teuer waren wie heute.

Cha-woma M. schrieb:
> Unter dem Regim "H-IV" ist die Eigentumswohnung das "Vermögen" welches
> man nicht "aufbrauchen" muß!
> Also schon ein Argument für eine selbstgenutzte Eigentumswohnung.

Auch wenn ich deiner Wortwahl nicht folgen möchte, hast du in der Sache 
Recht. Zumindest bis zu wimre 70m^2 oder 80m^2 Wohnfläche für Singles.

MfG, Arno

Autor: J. S. (pbr85)
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Achim schrieb:
> Frank B. schrieb:
>> Ich würde damit gut auskommen. Ich habe aber leider eine
>> anspruchsvolle Freundin, der ich schon 1000 Euro Taschendgeld geben
>> muss.
>> Aber da du wahrscheinlich ein hässlicher Vogel mit Buckel bist, kommt
>> das für dich eh nicht in Frage...
>
> Da ist eine nutte billiger. Nur so als Tipp.

Wieso denkst du, seine Freundin wäre keine Nutte? Die Beschreibung 
klingt doch nach einer. Oder alternativ nach einem üblen Parasiten.

: Bearbeitet durch User
Autor: J. S. (pbr85)
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Ein vorweg: Das was du hier ablieferst ist keine Rechnung, sondern 
einfach nur selbstherrliches Geschwätz.

Henry G. schrieb im Beitrag #5741526:

>
> Mach bitte eine eigene Beispielrechnung, warum man als Single mit 2500€
> nicht hinkommt. Danke.
>
> Miete mit allen Kosten in einer nicht Vollassi-Gegend 1000+€
> (2-Raumwohnung).
Kann man vielleicht noch so stehen lassen. Einem Herrenmenschen deiner 
Sorte kann man natürlich nicht zu muten, in einer Assigegend zu wohnen.

Henry G. schrieb im Beitrag #5741526:


> 500+€ Essen, Haushaltswaren, Hobby, Handy usw., 500+€ einfaches Auto mit
> allem drum und dran. Bleiben max. 500€ für Kleidung, Kredite (Möbel, PC,
> Waschmaschine, Mietkaution. eventuell Bafög, KfW), Kultur, Sparen, und
> die ganzen Dinge die noch so alle anfallen. Schämt ihr Muttersöhnchen
> eigentlich nicht, solche Pimmelgehälter auch noch schön zu reden? Kein
> Anspruch, keine Ehre? KiK und LIDL Schnäppchenjäger-Hobbyisten?

Aha, also ungefähr 1,5k€ im Monat (!) hauptsächlich für Konsum, der hier 
größtenteils auch einfach nur hirnlos ist. Und als ob viele der hier 
aufgezählten Sachen auch noch monatlich angeschafft werden müssen. 500+€ 
für ein "einfaches Auto". Du bist schon ein ganz toller Hecht, der 
glaubt, er werde als Mensch um so besser, je höher er seine Ansprüche 
stelle. Was für ein degenerierter Schwachsinn.

> Schämt ihr Muttersöhnchen
> eigentlich nicht, solche Pimmelgehälter auch noch schön zu reden? Kein
> Anspruch, keine Ehre? KiK und LIDL Schnäppchenjäger-Hobbyisten?

Deine sogenannte "Ehre" und dein "Anspruch" sind nichts weiter als eine 
hirnlose Unfähigkeit mit Geld umzugehen. Ein Konsumzombie. Gepaart mit 
einem Menschenbild, das eigentlich nur als Trollen durchgehen könnte. 
Traurigerweise meinst du das aber anscheinend ernst.

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Autor: späteinsteiger (Gast)
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Das Problem an 2500 sind doch die horrenden Mietkosten in allen 
Ballungsgebieten ausserhalb des Ostens, in HE/BW/BY mietet man 
realistisch nicht unter 1000 kalt, ausser die Firma ist wie man selbst 
auch in der Pampa, da wäre das natürlich ein super Gehalt. Sobald man 
aber in den entsprechenden (Metropol)Regionen lebt kann man sich 
entscheiden billiger zu mieten und mehr Geld für die Anfahrt mit Bus & 
Bahn auszugeben, oder teurer zu mieten und näher zu leben. Am Ende also 
keine Ersparnis, nur mehr Zeit fürs Pendeln aus der Umgebung 
verplempert.

Zur Frage wieso 50k/2500 netto wenig sind gab es doch neulich eine gute, 
längere Antwort: Beitrag "Re: Embedded Firmen in NRW gesucht"
- es mag vielleicht zum Leben reichen, aber nur wenn man nicht an die 
Rente denkt...

Autor: Planlos (Gast)
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Hmm, wie machen das nur die >>50% die von Igm oder ähnlichem nur träumen 
können?

Autor: Le X. (lex_91)
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Frank B. schrieb:
> Ich würde damit gut auskommen. Ich habe aber leider eine anspruchsvolle
> Freundin, der ich schon 1000 Euro Taschendgeld geben muss.

Meine bringt bringt ihr eigenes IGM mit.
Dadurch sind solche Geldthemen recht entspannt und bergen kein 
Konfliktpotential.

späteinsteiger schrieb:
> Zur Frage wieso 50k/2500 netto wenig sind gab es doch neulich eine gute,
> längere Antwort: Beitrag "Re: Embedded Firmen in NRW gesucht"
> - es mag vielleicht zum Leben reichen, aber nur wenn man nicht an die
> Rente denkt...

Als ich noch bei 2,5k€ (als Single) lag hat es gereicht um:
- ein angenehmes Leben zu führen (also mit gelegentlich schick Essen 
gehen, Kino, Konzerte, etc.pp.)
- den Kredit für die ETW abzuzahlen (Tilgung in etwa in Höhe der hier 
üblichen Mieten)
- das Auto zu erhalten bzw. (leider) mal zu erneuern
- Urlaube (min. eine Fernreise + Städtetrips / Festivals)
Und trotzdem fanden sich noch ein paar hundert Euro für die 
Altersvorsorge.

Sorry, ich versteh dein Problem nicht.

: Bearbeitet durch User
Autor: FH-Sepp (Gast)
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Was ist bitte los mit euch?

Ich habe genau 2580€ netto und wohne mit meiner Freundin zusammen. Es 
teilt sich wie folgt auf:

- 470€ Anteil an Miete inkl Nebenkosten, Strom und Internet
- 200€ Anteil Lebensmittel und Haushaltsutensilien
- 265€ Monatskarte Bahn
- 50€ Lebensmittel in der Arbeit
- 50€ Abos (Handy, Netflix, Dazn, Amazon Prime)
- 15€ privat Haftpflicht und ADAC Plus
- 350€ Luxus (Urlaub, Skifahren, Sportgeräte, Essen gehen)

- 500€ ETF
- 500€ Tagesgeld

Bekomme dann noch jährlich etwa 2000€ Steuerrückerstattung und ca 3000€ 
Urlaub un Weihnachtsgeld, davon werden Kleidung, Unterhaltungselektronik 
und Geschenke bezahlt.

Weiterhin habe ich einen 450€ Job, da bekomme ich ca 400€/Monat. Das 
kommt aber komplett aufs Tagesgeld.

Und nein, ich habe weder Auto noch Berufsunfähigkeitsversicherung, da 
ich beides für Geldverschwendung in meiner Position halte.

Beitrag #5741654 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: ich bins (Gast)
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MaWin schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> 600k Villa? Du hast echt keine Ahnung was grade bei Immobilien abgeht
>
> Nun, 90% der in Ballungsräumen gehanddlten Immobilien gdhen an
> gewerbliche Käufer, die bezahlen die vor Steuern, im Vergleich zu einem
> Privatkunden also zum halben Preis.

Ich weis nicht wo du wohnst, aber was du schreibst weicht von der 
Realität, in der ich lebe gewaltig ab. In einer Gegend, die in den 
Länderfinanzausgleich einzahlt, (und damit auch noch den großen 
traurigen Rest finanziert) kostet selbst auf dem Dorf <2000 Einwohner 
der m² Bauplatz um die 200€.
Eine halbwegs sinnvolle Grundstücksgröße beginnt bei 500m². Damit sind 
mal locker 100k + Nebenkosten weg. Und bis ein in brauchbarem Standard 
gebautes Haus steht, sind dann locker 500k weg. Traurig aber wahr.

Und trotzdem gehen die Bauplätze weg wie sie erschlossen werden. Es 
ist kaum zu glauben. Wir fragen uns schon lange, wie da die 
Finanzierungen aussehen, denn das sind in aller Regel privat erstellte, 
freistehende EFH.

Im Übrigen finde ich es zwar lobenswert, wenn einer sparsam oder 
bescheiden (für sich) lebt. Aber 2500€ Netto für einen tollen Lohn zu 
halten ist ein Witz. Und für einen Akademiker geradezu absurd.
Aber genau diese Denk- und Handlungsweise ist es, was zu der 
vorherrschenden Situation führt. Kein Eigentum oder Vermögen (im 
internationalen Vergleich) dafür mieten und sich abhängig machen.
Die Eliten haben echt leichtes Spiel...

Autor: Jens (Gast)
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Ok ok. Ich gebs zu. Ich wohne in einer Assi Gegend. Wir haben zusammen 
4000€ netto, 10 Jahre gespart und uns ein Haus in einer Assigegend 
gekauft (nur Neubauten mit Familien, die alle ähnlich verdienen). Wir 
haben zwar jetzt kaum noch Schulden und keine Miete, aber hey - es ist 
nicht Hamburg Blankenese oder Berlin Prenzlauer Berg. Also so ein 
richtiges Assiviertel.

Ich SCHÄME mich, das kannst du dir gar nicht vorstellen. Auch wenn wir 
im Monat gut 1800€ zur Seite legen können. Als Single hätt es da nur für 
eine ETW in einer AssiStadt gereicht (z.B. Bremen, Oldenburg, Münster 
(etwas mehr) oder XYZ).

Autor: ich bins (Gast)
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Jens schrieb:
> Ok ok. Ich gebs zu. Ich wohne in einer Assi Gegend. Wir haben zusammen
> 4000€ netto, 10 Jahre gespart und uns ein Haus in einer Assigegend
> gekauft (nur Neubauten mit Familien, die alle ähnlich verdienen). Wir
> haben zwar jetzt kaum noch Schulden und keine Miete, aber hey - es ist
> nicht Hamburg Blankenese oder Berlin Prenzlauer Berg.

Was willst du damit sagen? Offensichtlich hast du doch "alles" richtig 
gemacht! Da gibt es diesbezüglich weder was zum Schämen, noch passt dein 
Sarkasmus ins Bild.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Kommt auf deinen Lebenswandel an.

Wenn du gerne Fratzen machst, Porsche, Weltreisen, Bungalow, ... wird es 
etwas eng mit 2500,- €.

Wenn du allerdings auf der Stufe von F.B. dahinvegetieren willst reicht 
die Hälfte.

Autor: Thomas S. (thschl)
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wohne bei Mamma und Pappa, hab meine 3K komplett für mich. Kann damit 
öfters mal in die FKK Oase um die Ecke gehen und lass es mir sonst gut 
gehen. Warum soll ich mir für später was aufheben und jetzt Klimmzüge am 
Brotkasten machen..

Autor: Al-Koholoida (Gast)
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bitte daran denken: 2500€ netto sind im jahr 2019 eine solide summe, die 
frage ist ob man auch in 10+ jahren damit in Deutschland zufrieden ist 
(die antwort ist NEIN)

Autor: EGS_TI (Gast)
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Guest schrieb:
> Wäre damit ein Auto, kleine Eigentumswohnung im Ballungsraum, 1 - 2
> Urlaube gut zu finanzieren und trotzdem noch ein gutes Leben möglich ?

Willkommen im Hamsterrad!

Wie wäre es mit einem Leben in Freiheit?

Autor: Anand (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Anand schrieb:
> Ich hatte mal 160,- bei 17.000 km im Jahr, wobei ich an dem 20 Jahre
> altem Wagen alles selber gemacht habe.


> Ähh, bei so einer Möhre hätte jede Werkstattrechnung  wohl den
> Verkaufspreis um 2-5fache übertroffen!

Relative Vergleiche ggü. PKW Wert sind an dieser Stelle Unsinn. 
Entscheidend sind die Absolutkosten und da schneiden „neue“ Autos eher 
schlechter ab, Stichwort Obsoleszenz. Die 160,- sind all in, also 
Versicherung, Steuern, Wertverlust, Wartung, Reparatur, Sprit. Hatte es 
knapp 5 Jahre. Habe inzwischen ein neueres Auto, mit den Kosten komme 
ich nicht mal annähernd in die Gegend...

Autor: Ich (Gast)
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FH-Sepp schrieb:
> - 470€ Anteil an Miete inkl Nebenkosten, Strom und Internet

Da lebst du aber günstig oder in einer sehr kleinen Wohnung.

Zocker_54 schrieb:
> Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?
>
> Kommt auf deinen Lebenswandel an.
>
> Wenn du gerne Fratzen machst, Porsche, Weltreisen, Bungalow, ... wird es
> etwas eng mit 2500,- €.
>
> Wenn du allerdings auf der Stufe von F.B. dahinvegetieren willst reicht
> die Hälfte.

Inbetriebnahme, 10 Monate Kongo, Angola oder Saudische Wüste ist halt 
sehr gut für den Geldbeutel, aber ungünstig für das Privatleben.

Nur wenn man mit seinem derzeitigen Gehalt zufrieden ist, wird man es in 
5 Jahren nicht mehr sein. Man sollte sich ständig verbessern, wenn es 
auch nur etwas ist.

Autor: Peter P. (el_peter)
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Meine Frau und ich verdienen zusammen 6400€ netto. Mit Kind evtl 4900€.

Ein Wohnungskauf (>110qm) in Stuttgart und näherer Umgebung ist damit 
nicht möglich. 50k Erspartes vorhanden.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Ingenieur schrieb:
>> Normalerweise steigt der Lohn geringer als die Teuerungsrate.
>
> Nicht im IG Metalltarif, da ist es umgekehrt. Da gibt es üblicherweise
> Inflationsausgleich plus Produktivitätszuwachs.

Nennt man Reallohnverlust

https://www.sueddeutsche.de/geld/realloehne-in-deutschland-fuer-die-beschaeftigten-bleibt-am-ende-nichts-1.1847185

Peter P. schrieb:
> Meine Frau und ich verdienen zusammen 6400€ netto. Mit Kind evtl 4900€.

Bitte, wenn ihr schon Geschichten erfindet, dann wenigstens mit passend 
hingelogenen Zahlen.

Ein Jahr sparen und ihr seid bei 100k Eigenkapital, in weniger als 10 
Jahren wäre jeglicher Kredit abbezahlt.

Autor: teekanne (Gast)
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Das Median-Nettogehalt in Deutschland liegt unter 2000 Euro, und von 
Hungertoten habe ich noch nichts gehört. Sollte also reichen.

Erschwert wird diese Diskussion dadurch, dass Beschäftigte in Elektronik 
& IT in teuren Großstädten leben. Hier sind Gehälter unter 3000 netto 
eher mau.

Autor: Roland L. (roland2)
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Michael B. schrieb:
> Peter P. schrieb:
>> Meine Frau und ich verdienen zusammen 6400€ netto. Mit Kind evtl 4900€.
>
> Bitte, wenn ihr schon Geschichten erfindet, dann wenigstens mit passend
> hingelogenen Zahlen.

sollte wohl 4600 statt 6400 heißen, also kein Grund zum Aufregen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Peter P. (el_peter)
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Ist eigentlich die Wahrheit.. 4900€ netto wenn Frau daheim.

wohnung Stuttgart 800.000€ / 2000€ Sparrate = 400 monate = 35 Jahre.

Lächerlich.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Bitte, wenn ihr schon Geschichten erfindet, dann wenigstens mit passend
> hingelogenen Zahlen.
stimmt, alles sehr fragwürdig - die Story vom TO ist sowieso eine Ente.

> Ein Wohnungskauf (>110qm) in Stuttgart und näherer Umgebung ist damit
> nicht möglich. 50k Erspartes vorhanden.
>Ist eigentlich die Wahrheit.. 4900€ netto wenn Frau daheim.
>wohnung Stuttgart 800.000€ / 2000€ Sparrate = 400 monate = 35 Jahre.
>Lächerlich.
Bist Du mit der Region verheiratet ?
Merkst Du nicht, daß das nur lohnt solange Du am Schaffen bist?
Später, wenn die Rente kommt einfach umziehen - so einfach ist das.
.... wie dumm trotz Top-Verdienst kann man hier eigentlich sein?

Autor: ohne Account (Gast)
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> Das Median-Nettogehalt in Deutschland liegt unter 2000 Euro, und von
> Hungertoten habe ich noch nichts gehört. Sollte also reichen.
daran erkennt man den Trend - Deutschland wird zum Mindestlohnland.

> Erschwert wird diese Diskussion dadurch, dass Beschäftigte in Elektronik
> & IT in teuren Großstädten leben. Hier sind Gehälter unter 3000 netto
> eher mau.
widerspricht Deiner Aussage oben, wo der Median bei unter 2000 Euro 
liegt - HighTech gibts nur in Süddeutschland und ggf. noch NRW; und da 
werden auch die entprechenden Gehälter gezahlt; der Rest der BRD sieht 
anders aus.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Peter P. schrieb:
> wohnung Stuttgart 800.000€

?!?

https://www.immobilienscout24.de/expose/84130922
https://www.immobilienscout24.de/expose/108661639
https://www.immobilienscout24.de/expose/109958110

Klar, erfüllen alle deinen Anspruch nicht.
(meinen auch nicht, Zentrum Stuttgart, und dann Wohnung statt Haus, wie 
blöd muss man sein...)

Für 800000 würde ich auch was bekommen wollen
https://www.immobilienscout24.de/expose/108908151
https://www.immobilienscout24.de/expose/105527168
https://www.immobilienscout24.de/expose/107620770

Wenn du aber nur 'ne anständige Wohnung mit 110m2 suchst
https://www.immobilienscout24.de/expose/87911375
reichen offenkundig 680000 weniger.
Anstatt daß ihr euch beide also für 4900 pro Monat verkauft,
könntet ihr einfach mit halb so hohem Gehalt (25 Jahre lang)
in einer anständigen Gegend besser leben.

Autor: Bestaetiger (Gast)
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ohne Account schrieb:
> und ggf. noch NRW

Eher NDS als NRW. Hamburg evtl. noch.

Autor: Heinz R. (heijz)
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Peter P. schrieb:
> Meine Frau und ich verdienen zusammen 6400€ netto. Mit Kind evtl 4900€.
>
> Ein Wohnungskauf (>110qm) in Stuttgart und näherer Umgebung ist damit
> nicht möglich. 50k Erspartes vorhanden.

Na das ist wohl doch etwas hoch gegriffen.
WIe lange habt Ihr gebraucht um die 50k anzusparen?

Bei 6400 netto stehen vermutlich auch noch Firmenwagen incl. Tankkarte 
vor der Türe
Ich lebe ca. 30km von Stuttgart mit dem halben Gehalt als Single sehr 
gut
Aber man muss halt auch mal was selber machen, keine Putzfrau, kein 
Gärtner,  nicht die Winterreifen aufziehen lassen weil man sich die 
Finger nicht mehr dreckig machen will...

Autor: Bimbo. (Gast)
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Peter P. schrieb:
> Meine Frau und ich verdienen zusammen 6400€ netto. Mit Kind evtl 4900€.
>
> Ein Wohnungskauf (>110qm) in Stuttgart und näherer Umgebung ist damit
> nicht möglich. 50k Erspartes vorhanden.

Ich finde bei Immoscout eine Wohnung für 430.000€. Bei 2000€ Rate/Monat 
wären das 18 Jahre.

Autor: flo (Gast)
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Bimbo. schrieb:
> Ich finde bei Immoscout eine Wohnung für 430.000€. Bei 2000€ Rate/Monat
> wären das 18 Jahre.

Da fehlen bei der Rechnung vermutlich die Zinsen oder der 
Inflationsausgleich oder etwas in der Richtung...

Autor: Jo S. (Gast)
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Peter P. schrieb:
> Meine Frau und ich verdienen zusammen 6400€ netto.
>
> Ein Wohnungskauf (>110qm) in Stuttgart und näherer Umgebung ist damit
> nicht möglich. 50k Erspartes vorhanden.

Das ist leicht verständlich. Es fehlt an Eigenkapital.

Die 50k reichen vermutlich nicht einmal, um die Kaufnebenkosten zu 
bezahlen. Man braucht aber vom reinen Kaufpreis mindestens 20% EK.

Peter P., du kannst dir leicht ausrechnen, bis zu welchen Kaufpreis du 
eine Finanzierung bekommen kannst.

Autor: Jo S. (Gast)
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Heinz R. schrieb:
> Peter P. schrieb:
>> Meine Frau und ich verdienen zusammen 6400€ netto.
>> Ein Wohnungskauf (>110qm) in Stuttgart und näherer Umgebung ist damit
>> nicht möglich. 50k Erspartes vorhanden.
>
> Na das ist wohl doch etwas hoch gegriffen.
Nein!
> Ich lebe ca. 30km von Stuttgart mit dem halben Gehalt als Single sehr
> gut ...
... im schuldenfreien eigenem Haus   ;)

Evtl. bekommst du mit dem halben Gehalt eher eine Darlehenszusage, als 
Peter P. mit dem doppelten Gehalt.

Autor: Bimbo. (Gast)
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Die Frage ist doch: Warum hat man nur 50k, wenn man auch nur darüber 
nachdenkt etwas zu kaufen?

flo schrieb:
> Da fehlen bei der Rechnung vermutlich die Zinsen oder der
> Inflationsausgleich oder etwas in der Richtung...

Inflationsausgleich? So ein Quatsch. Eher die Kaufnebenkosten. Natürlich 
versucht man privat ohne Makler zu kaufen (das sind alles Verbrecher, 
noch so ein Bullshitjob) und hat natürlich mehr 50k angesparrt..

Autor: ohne Account (Gast)
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> Eher NDS als NRW. Hamburg evtl. noch
okay, je nach Region kann das stark variieren.

> Meine Frau und ich verdienen zusammen 6400€ netto. Mit Kind evtl 4900€.
>
das kann stimmen wegen Ehegattensplitting und besserer Steuerklasse.
D.h. Ihr verdient als Ehepaar weit über dem Durchschnitt (der bei <2k 
pro Person liegt) und damit sollte sparen möglich sein?
Mich würden wirklich mal Eure Mietkosten interessieren; alles andere ist 
ja mehr oder weniger innerhalb der BRD.

> Ein Wohnungskauf (>110qm) in Stuttgart und näherer Umgebung ist damit
> nicht möglich.
siehe Beispiele oben, offenbar selbst in dieser Region noch möglich?
Weiterhin stellt sich die Frage, ob das sinnvoll ist - spätestens bei 
Renteneintritt wohl nicht mehr?
Du bekommst in anderen Regionen Deutschlands, wo nicht so gut entlohnt 
wird bzw. es keine Arbeit gibt, viel mehr fürs Geld.

> 50k Erspartes vorhanden.
Wie lange habt Ihr dafür gebraucht?
Wenn Ihr 6400€ netto verdient und nicht gerade 4000€ Miete bezahlt 
sollte das relativ fix gehen?
Vermutlich lebt Ihr ziemlich feudal und deshalb die geringe Sparquote - 
kann das sein?

> Die Frage ist doch: Warum hat man nur 50k, wenn man auch nur darüber
> nachdenkt etwas zu kaufen?
Die Frage ist wie lange haben sie dafür bei einem Lohn weit über 
Durchschnitt eigentlich gebraucht?

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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ohne Account schrieb:
> Wie lange habt Ihr dafür gebraucht?
> Wenn Ihr 6400€ netto verdient und nicht gerade 4000€ Miete bezahlt
> sollte das relativ fix gehen?
> Vermutlich lebt Ihr ziemlich feudal und deshalb die geringe Sparquote -
> kann das sein?

Selbst mit 1000 EUR im Monat Sparrate sind das über 4 Jahre. Und man 
spart ja nicht ausschließlich für das Haus. Man hat auch noch andere 
Anschaffungen, z.B. Autos.
Und langfristig mehr als 1000 EUR weg zu legen ist auch mit 6400 Netto 
nicht so einfach.

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Autor: Ingenieur (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Und langfristig mehr als 1000 EUR weg zu legen ist auch mit 6400 Netto
> nicht so einfach.

Da widerspreche ich aber. Das sollte auf jeden Fall mindestens drin 
sein, wenn hier nicht gerade noch vier oder mehr Kinder im Spiel sind.
Ich lege mit weniger Netto wesentlich mehr auf die Seite.

Autor: Nonhedonist (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Und langfristig mehr als 1000 EUR weg zu legen ist auch mit 6400 Netto
> nicht so einfach.

Was?

Bei 6400 Euro netto, hätte ich ne Sparquote >=50%

Von den 4800 die wir zur Zeit netto haben, legen wir ~1800€ dauerhaft 
zur Seite.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Selbst mit 1000 EUR im Monat Sparrate sind das über 4 Jahre.
Ich gehe von 3 bis 4k aus und bei 6,4k ist das auch möglich.

> Und man spart ja nicht ausschließlich für das Haus. Man hat auch noch
> andere Anschaffungen, z.B. Autos.
das kauft man ja nicht jedes Jahr neu?
Für Sparziele muß man eben Opfer bringen.

> Und langfristig mehr als 1000 EUR weg zu legen ist auch mit 6400 Netto
> nicht so einfach.
Das glaube Dir sogar - als Gutverdiener hat man offenbar sparen nie 
gelernt; nur so ist das zu erklären.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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> das kauft man ja nicht jedes Jahr neu?

Natürlich nicht. Aber man hat direkt 15k-25k Kosten. Bei einem Sparziel 
von 50k haut das schon rein. Und 2 Personen = 2 Autos. Du merkst?
Und dabei hat man da ja noch keinen Protz und Luxus. Das sind ja Autos 
der unteren Mittelklasse.


ohne Account schrieb:
>> Und langfristig mehr als 1000 EUR weg zu legen ist auch mit 6400 Netto
>> nicht so einfach.
> Das glaube Dir sogar - als Gutverdiener hat man offenbar sparen nie
> gelernt; nur so ist das zu erklären.

Es ist tatsächlich so, wenn mehr Geld da ist, gibt man auch mehr aus.
Wir haben >7k und da ist auch bei 1k Sparen Schluss. Sonst langts nicht.

: Bearbeitet durch User
Autor: ohne Account (Gast)
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> Natürlich nicht. Aber man hat direkt 15k-25k Kosten. Bei einem Sparziel
> von 50k haut das schon rein. Und 2 Personen = 2 Autos. Du merkst?
das nennt man über die Verhältnisse leben. Ein gebrauchtes Auto gibt's 
auch schon für 5k und weniger und gehen wir mal von einer TÜV-Sterberate 
von 5 Jahren aus, dann sind selbst 2 oder 3 Autos kein Thema mehr.
Kein Median-Verdiener könnte sich sonst noch ein Auto leisten :->
Wenn überhaupt ist die Miete ein Knackpunkt - daran kann man nichts 
ändern.

> Es ist tatsächlich so, wenn mehr Geld da ist, gibt man auch mehr aus.
> Wir haben >7k und da ist auch bei 1k Sparen Schluss. Sonst langts nicht.
Ich habe mal eine Zeit lang knapp über Mindestlohn verdient - selbst da 
waren 500 Euro Sparquote im Monat drin.

Bleibt zu hoffen, daß Dir 'Armut' im Leben erspart bleibt - sonst drohen 
Dir ja bei <5k im Monat Schulden?

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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ohne Account schrieb:
>> Natürlich nicht. Aber man hat direkt 15k-25k Kosten. Bei einem Sparziel
>> von 50k haut das schon rein. Und 2 Personen = 2 Autos. Du merkst?
> das nennt man über die Verhältnisse leben. Ein gebrauchtes Auto gibt's
> auch schon für 5k und weniger

Alles ausser 5k Schrottkarren sind "über die Verhältnisse leben"?
Nochmal: Das sind Autos der Golf-Klasse. Und meistens noch "junge 
gebrauchte". Null Luxus aus meiner Sicht.
Was ist mit den Massen an E-Klasse, Q7 und 5er BMWs auf der Straße? Was 
machen DIE dann?

>> Es ist tatsächlich so, wenn mehr Geld da ist, gibt man auch mehr aus.
>> Wir haben >7k und da ist auch bei 1k Sparen Schluss. Sonst langts nicht.
> Ich habe mal eine Zeit lang knapp über Mindestlohn verdient - selbst da
> waren 500 Euro Sparquote im Monat drin.
>
> Bleibt zu hoffen, daß Dir 'Armut' im Leben erspart bleibt - sonst drohen
> Dir ja bei <5k im Monat Schulden?

Das funktioniert auch andersrum. Weniger Geld -> weniger Ausgaben. Ich 
habe übrigens keine Schulden, somit sehe ich da kein Problem. U.a auch 
deshalb weil ich so Dinge wie Auto in Bar zahle und keine Konsumkredite 
aufnehme. Aber das drückt natürlich das Sparkonto.

: Bearbeitet durch User
Autor: Nonhedonist (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Wir haben >7k und da ist auch bei 1k Sparen Schluss. Sonst langts nicht.

1k Wohnen
1,5k Lebenshaltung
1k Sparen

was macht ihr mit den restlichen 42k im Jahr?

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Nonhedonist schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Wir haben >7k und da ist auch bei 1k Sparen Schluss. Sonst langts nicht.
>
> 1k Wohnen
> 1,5k Lebenshaltung

Träumer.

Autor: MaWin (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Und langfristig mehr als 1000 EUR weg zu legen ist auch mit 6400 Netto
> nicht so einfach

?!? Wohin sonst mit der Kohle ? Man kann eine dermassene Summe doch 
nicht einfach verprassen. Dazu müsste man jeden Tag Koks bis Oberkante 
Unterlippe nehmen. 640 EUR müssten für Essen und Bekleidung reichen, 640 
für das Auto, na gut, die haben 2 solcher überdurchschnittlich teuren 
Leasing-Luxusschlitten, bleibt die Miete (die bei eigener Immobilie 
entfällt) die eben nicht 4000 betragen sollte, sondern sagen wir 1000.
Was machst du mit den übrigen 3400 EUR im Monat, ausser zu sparen ?

Autor: Bimbo. (Gast)
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Hier kann niemand mit Geld umgehen, wenn sogar bei 7k netto keine 1000€ 
gespart werden können. 1000€ spare ich bei 2000€ netto, wenn wir zu 
zweit knapp 3000€ netto haben.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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MaWin schrieb:
> Was machst du mit den übrigen 3400 EUR im Monat, ausser zu sparen ?

Man könnte meinen hier schreiben nur Studenten die von Bafög leben.

1k reicht vielleicht für ne Kaltmiete wenn man einigermaßen günstig 
wohnt. Nebenkosten kommen da aber noch in nicht unerheblicher Menge 
drauf.

1,5k für den Rest? Also NK Tel, Internet, Netflix+Amazon, Lebensmittel, 
Kleidung, Vereine, Freizeit, Hobby. Wie soll das gehen?
Allein meine Amazon-Kreditkarte weist jeden Monat >1k aus.

: Bearbeitet durch User
Autor: ohne Account (Gast)
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> Null Luxus aus meiner Sicht.
ein Neuwagen für 25k ist für mich Luxus und mit Elektromobilität wird es 
für die Autoindustrie auch sehr spannend, weil sie genau wissen, daß sie 
diese astronomischen Gewinnspannen in Zukunft trotz allen Marketingsgags 
nicht mehr bringen werden können.

> Was ist mit den Massen an E-Klasse, Q7 und 5er BMWs auf der Straße? Was
> machen DIE dann?
Das ist unterschiedliches Klientel: Unternehmer, Selbstständige, 
Clanfamilien, usw., usw. die auch mal >20k im Monat verdienen; es gibt 
eben auch Leute, die besser als so mancher TOP-Mintler verdienen, andere 
Berufssparten - da bist Du in deren Welt mit Deinen <100k im Jahr eben 
für die ein armes Schwein.

> Ich habe übrigens keine Schulden, somit sehe ich da kein Problem.
die unmögliche Frage ist ja, was Du machst, wenn etwas Unerwartertes 
passiert und das Unglück seinen Lauf nimmt? Könnte ja auch mal sein?
Schulden macht nicht jeder freiwillig.
Z.B. Kündigung - dann hast Du knapp über 1 Jahr ALG1 und dann?
Kannst ja mal testweise probieren, ob Du überhaupt mit H4 klarkommen 
würdest?!

Autor: djm (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Wie soll das gehen?

Keine Hobbies
Keine Familie
Heizen nur bis knapp überm Erfrierungstod
Minderwertiges Fleisch vom Discounter
Nebenbei noch Flaschensammeln

Geht schon.

Autor: Bimbo. (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> 1,5k für den Rest? Also NK Tel, Internet, Netflix+Amazon, Lebensmittel,
> Kleidung, Vereine, Freizeit, Hobby. Wie soll das gehen?

Tel / Internet = 25€
Netflix / AMazon = 0€ - habe ich nicht
Lebensmittel = 300€ (selber kochen)
Kleidung = 60€ (z.B. pro Monat eine Hose / t-shirt -> reduziert 
natürlich)
Vereine = 5€
Freizeit = 0€
Hobbys = 20€ (meine Sachen habe ich bereits alle hier. natürlich braucht 
man mal Ersatzteile, aber teure Hobbys habe ich nicht, wie Golfclub, 
Yachthafen, Reisen nach Timbuktu, Oldtimer,...)

Autor: Le X. (lex_91)
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Cyblord -. schrieb:
> Allein meine Amazon-Kreditkarte weist jeden Monat >1k aus.

Das war nen Tick zu offensichtlich getrollt.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Bimbo. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> 1,5k für den Rest? Also NK Tel, Internet, Netflix+Amazon, Lebensmittel,
>> Kleidung, Vereine, Freizeit, Hobby. Wie soll das gehen?
>
> Tel / Internet = 25€

Das ist in der Tat möglich. Aber nicht wenn man mind. 400 MBit/s will. 
Und ich will.

> Netflix / AMazon = 0€ - habe ich nicht

Nur nichts gönnen. Spart man sich auch gleich den TV.

> Lebensmittel = 300€ (selber kochen)

Gut Essen kann man so nicht. Für Tag Pasta mit Tomatensauce wird es 
natürlich reichen.

> Kleidung = 60€ (z.B. pro Monat eine Hose / t-shirt -> reduziert
> natürlich)

Rumlaufen wie ein Penner will auch nicht jeder. Und auf Arbeit schon 
dreimal nicht.

> Vereine = 5€
> Freizeit = 0€
> Hobbys = 20€

Ja das passt ins Bild.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Lebensmittel = 300€ (selber kochen)
im Monat?
das sind 9,67 Euro pro Tag - dafür kann man ja schon fast jeden Tag 
essen gehen.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Le X. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Allein meine Amazon-Kreditkarte weist jeden Monat >1k aus.
>
> Das war nen Tick zu offensichtlich getrollt.

Ich wünschte es wäre so. Aber die letzten paar Monate war das 
tatsächlich so. Wenn mal ein paar Monate hintereinander ne größere 
Anschaffung fällig wird, ist das eben so. Ich hoffe hier allerdings 
mittelfristig auf Besserung.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Nur nichts gönnen. Spart man sich auch gleich den TV.
GEZ mußt Du trotzdem zahlen, macht deshalb keinen Sinn.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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ohne Account schrieb:
>> Lebensmittel = 300€ (selber kochen)
> im Monat?
> das sind 9,67 Euro pro Tag - dafür kann man ja schon fast jeden Tag
> essen gehen.

Wo und mit wieviel Personen? Vergleichen wir Single Haushalte und 
Familien? Ist "essen gehen" = Dönerbude? Selbst da sind 5 Euro weg. 
Bleiben 4,67 für den restlichen Tag für 1 Person. Geht aber wird eng und 
gesund wirds auch nicht.

>> Nur nichts gönnen. Spart man sich auch gleich den TV.
> GEZ mußt Du trotzdem zahlen, macht deshalb keinen Sinn.

Zum Glück muss ich nur zahlen und werde nicht auch noch zum gucken 
gezwungen.

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Autor: ohne Account (Gast)
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> Wo und mit wieviel Personen?
1 Person; bei 2 Personen wird es etwas knapp, da geht dann nur Imbiss.

> Vergleichen wir Single Haushalte und
> Familien? Ist "essen gehen" = Dönerbude?
die 9,67 Euro ist ja ein Tagesbudget - 6 Tage Erbsensuppe, dann reicht 
es für die ganze Familie am 7 Tag auch für's normale Restaurant - 
Hummer&Co. könnte natürlich das Budget überziehen, das ist klar :-)
Da hilft vielleicht noch ein VHS Kochkurs :-)

Autor: Bimbo. (Gast)
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Ach, mein Fernseher steht seit geraumer Zeit auf dem Dachboden. Evtl. 
sollte ich den mal an jemanden verkaufen, der daran gerne seine Zeit 
verschwendet.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Zum Glück muss ich nur zahlen und werde nicht auch noch zum gucken
> gezwungen.
Wenn ich schon zum Staats-TV gezwungen werde, will ich das ÖR wenigstens 
auch genießen :-)

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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ohne Account schrieb:
> die 9,67 Euro ist ja ein Tagesbudget - 6 Tage Erbsensuppe, dann reicht
> es für die ganze Familie am 7 Tag auch für's normale Restaurant -

Du weißt wirklich wie du dein Sparkonzept schmackhaft verkaufen kannst. 
Im wahrsten Sinne des Wortes. Also ich bin noch nicht restlos überzeugt 
muss ich zugeben.

Ich glaube im Knast lebt man besser und das für lau. Wäre das nicht eine 
Alternative?

Also Frage an die Experten: Wie kommt man möglichst einfach direkt in 
den Knast ohne großen Aufwand?

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Autor: Gerd (Gast)
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6.8K netto im Monat zu zweit = 40K im Jahr sparen!
Und nach 10 Jahren (=mind. 500K auf der hohen Kante) kauft man sich sein 
Haus cash und die Bank schaut blöd aus der Wäsche.
So haben wir das auch gemacht... und dabei haben wir nicht billig oder 
schlecht gelebt.... aber verschwenderisch waren wir eben auch nicht. 
Meine Frau und ich haben in 10 Jahren umgerechnet 350.000 Euro gespart 
(und das war von 1990 bis 2000 - da waren die Gehälter noch deutlich 
niedriger).

Entweder man schafft es vorher ein paar Jahre lang sich etwas(!) 
einzuschränken und die Kohle beiseite zu legen, oder man zahlt am Ende 
das doppelte und muss sich 20-30 Jahre lang einschränken und immer 
Schiss haben, dass was dazwischen kommt und die Kohle mal nicht reicht. 
Und seit dem Kauf wurde wieder kräftig gespart.....

Und ihr glaubt gar nicht was das für ein schönes Gefühl ist, seit Anfang 
an im komplett bezahlten Haus zu hocken und das Cash-konto wird jeden 
Monat dicker ..... und die ganzen Nachbarn drumherum zahlen schon 15 
Jahre lang ab und haben nochmal 10-15 Jahre vor sich.... und am Ende 
haben sie wg. der Zinsen ihr Haus 2x bezahlt.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Gerd schrieb:

> So haben wir das auch gemacht... und dabei haben wir nicht billig oder
> schlecht gelebt.... aber verschwenderisch waren wir eben auch nicht.
> Meine Frau und ich haben in 10 Jahren umgerechnet 350.000 Euro gespart
> (und das war von 1990 bis 2000 - da waren die Gehälter noch deutlich
> niedriger).

Ob nun vorher oder nachher sparen ist egal. Irgendwo muss es rausgespart 
werden.

Und 350k bringen dich heute in ein dein eigenes Gartenhaus.
Hast du vor 10 Jahren angefangen auf 350k zu sparen, hast du heute immer 
noch nicht genug für dein Haus weil du 600k latzen must.
So einfach funktioniert das nicht.

> Jahre lang ab und haben nochmal 10-15 Jahre vor sich.... und am Ende
> haben sie wg. der Zinsen ihr Haus 2x bezahlt.

Nur ist das bei den aktuellen Zinsen nicht mehr so das große Thema wie 
noch vor 15 Jahren.

: Bearbeitet durch User
Autor: Bimbo. (Gast)
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Wer 2500€ netto verdient und 800€ Warmmiete zahlt, dazu 300€ für Essen 
(damit meine ich kein Restaurant, das ist Freizeit) + 200€ für sonstige 
Nebenkosten (Intrnet usw.) hat 1200€ übrig.

Das reicht locker für Hobbys, Kleidung, Freizeit und etwas zurücklegen. 
Da darfst du theoretisch pro Tag 40€ ausgeben. ALso jeden Tag gut essen 
gehen.

Wer hohe Ansprüche hat, muss natürlich malochen und mehr Geld verdienen. 
Und man stelle sich vor, man lebt zu zweit mit der Freundin. Dann zahlt 
man auf einmal nur noch ca. 800€ statt 1300€ Lebenshaltungskosten und 
spart wieder 500€.

Alles Spinner hier.

Autor: Gerd (Gast)
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>Und 350k bringen dich heute in ein dein eigenes Gartenhaus.
a) naja, in München vielleicht
b) dafür lagen auch unsere Gehälter locker 30% unter den heutigen. Von 
daher gleicht sich das aus.

>Ob nun vorher oder nachher sparen ist egal. Irgendwo muss es rausgespart
werden.
NEIN - gewaltiger Unterschied! Aber den siehst Du erst, wenn Du es mal 
geschafft hast.

>Nur ist das bei den aktuellen Zinsen nicht mehr so das große Thema wie
noch vor 15 Jahren.
Das stimmt, heute ist es etwas einfacher, aber dafür sind die Preise 
auch entsprechend gestiegen. Das passiert eigentlich immer: gibt es mehr 
Kohle wg. irgendwelcher Förderungen.... steigen die Preise. Am Ende muss 
man sich immer gleich hoch strecken.

Autor: Le X. (lex_91)
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Gerd schrieb:
> Und ihr glaubt gar nicht was das für ein schönes Gefühl ist, seit Anfang
> an im komplett bezahlten Haus zu hocken und das Cash-konto wird jeden
> Monat dicker ..... und die ganzen Nachbarn drumherum zahlen schon 15
> Jahre lang ab und haben nochmal 10-15 Jahre vor sich.... und am Ende
> haben sie wg. der Zinsen ihr Haus 2x bezahlt.

In den 10 Jahren in denen du deine 350k angespart hast habt ihr doch 
bestimmt auch irgendwo gewohnt, oder?
Habt ihr da Miete bezahlt?
Dann revidiert sich die Zinseinsparung wieder ganz schnell.

Ich sah das immer so: wenn man schon vorhat Wohneigentum zu erwerben 
dann möglichst früh um möglichst viele unnütze Mietzahlungen zu sparen.

Autor: MaWin (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Das ist in der Tat möglich. Aber nicht wenn man mind. 400 MBit/s will.
> Und ich will.

Autsch. Damit du deine Unsinnsbeiträge zu zigtausenden pro Sekunde 
raushauen kannst ? 400MBit reicht für eine ganze Firma. Aber es muss 
auch fehlgeleitete Irre geben die glauben alles zu benötigen was nur 
irgendwo beworben wurde.

Bimbo. schrieb:
> Tel / Internet = 25€

So einen Anbieter würde ich auch gerne finden, Easybell liefert bei mir 
leider nicht. Wer ist das ?

Cyblord -. schrieb:
> Und 350k bringen dich heute in ein dein eigenes Gartenhaus

Spinner.

Cyblord -. schrieb:
>> Lebensmittel = 300€ (selber kochen)
>
> Gut Essen kann man so nicht

Du wolltest sagen, DU kannst dein selbstgekochtes nicht essen. So ist 
das halt, wenn man nix kann.

Jedenfalls ist selber kochen erheblich besser als Industriefrass, und 
besser als Restaurant - bei dem weisst du nämlich nicht wie es in der 
Küche zugeht.

Autor: Römische Dekadenz (Gast)
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Unglaublich, wie dekadenz-geschädigt viele hier sind. Ist ja richtig 
gefährlich😐

Autor: Bimbo. (Gast)
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MaWin schrieb:
> So einen Anbieter würde ich auch gerne finden, Easybell liefert bei mir
> leider nicht. Wer ist das ?

Ich habe O2 Internet Flat und Telefon Flat. Ich zahle nochmal 10€ drauf 
für EU Telefonflat.

Autor: teekanne (Gast)
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Römische Dekadenz schrieb:
> Unglaublich, wie dekadenz-geschädigt viele hier sind. Ist ja richtig
> gefährlich😐

Ja, schon irre.

Über 6000 Euro Netto-Einkommen, aber nichts sparen können - da gehen 
Menschen vor lauter Wohlstand elementare Überlebensfähigkeiten verloren.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Le X. schrieb:
> Ich sah das immer so: wenn man schon vorhat Wohneigentum zu erwerben
> dann möglichst früh um möglichst viele unnütze Mietzahlungen zu sparen.

Kann man aber auch anders sehen, wenn man sehr günstig zur Miete wohnt 
wie ich zum Beispiel (ca. 7€/qm kalt):

Wenn man schon vorhat Wohneigentum zu erwerben, dann eher spät, um 
möglichst viele unnütze Zinszahlungen an eine Bank zu sparen, und beim 
Ansparen maximal vom Zinseszins-Effekt zu profitieren.

Oder aber man kauft gar keine Immobilie, das bedeutet nämlich weder das 
Lebensglück schlechthin noch zwingend ein kluges Investment, auch wenn 
das hier immer so dargestellt wird.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Bimbo. (Gast)
> Datum: 20.02.2019 11:03

> Hier kann niemand mit Geld umgehen,

Da ist was dran !

> wenn sogar bei 7k netto keine 1000€ gespart werden können.

Offensichtlich haben sich hier die beteiligten Schuhe angezogen die
ein paar Nummern zu Groß waren. Wie aber der Dicke Mayer schon sagte;
Hauptsache gut gelebt.

> 1000€ spare ich bei 2000€ netto,

Bist du mit F.B. verwandt ?

> wenn wir zu zweit knapp 3000€ netto haben.

Sind ja Einkommen wie beim Discounter an der Kasse !

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Ingenieur schrieb:
> Kann man aber auch anders sehen, wenn man sehr günstig zur Miete wohnt

Ja WENN. Wenn deine Tante Eier hätte, wäre sie dein Onkel.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Ingenieur schrieb:
> Kann man aber auch anders sehen, wenn man sehr günstig zur Miete wohnt
>
> Ja WENN. Wenn deine Tante Eier hätte, wäre sie dein Onkel.

Ist ja bei mir Realität und keine bloße Theorie - oder findest du 7€/qm 
Kaltmiete viel? Wir reden hier ja nicht von einem zugig-feuchten 
Kellerloch.
Wenn du mehr zahlen solltest, kann ich ja nichts dafür.

Autor: Peter P. (el_peter)
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teekanne schrieb:
> Römische Dekadenz schrieb:
> Unglaublich, wie dekadenz-geschädigt viele hier sind. Ist ja richtig
> gefährlich😐
>
> Ja, schon irre.
> Über 6000 Euro Netto-Einkommen, aber nichts sparen können - da gehen
> Menschen vor lauter Wohlstand elementare Überlebensfähigkeiten verloren.

Es war nie die Rede davon dass wir nicht sparen.
Wir geben zusammen monatlich:
1200€ miete nk
600€ essen kantine restaurant netflix etc
250€ Kfz tank versicherung
drogerie aus.

Urlaub (welch krasser Luxus in 2019 kostet auch ca 1500€ p.p.)

Aktuelle Sparrate: 2500€ ca.

Wenn sie nun mit 31 schwanger wird bleiben noch 1.700€ sparrate. Damit 
ist ohne eigenkapital keine verschissene Wohnung in Stuttgart möglich.

Thema: kein eigenkapital angespart bla.

Beide aus unterer Mittelschicht, ich nachfahre von kriegsflüchtlingen 
ohne eigentum, erste akademiker in familie.

Also sagt mir: wie soll man sich selbst mit 6k eine Wohnung leisten wenn 
man kinder plant. Lolz.

Autor: Arno (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Oder aber man kauft gar keine Immobilie, das bedeutet nämlich weder das
> Lebensglück schlechthin noch zwingend ein kluges Investment, auch wenn
> das hier immer so dargestellt wird.

Es hilft jedenfalls beim Problem, nicht sparen zu können... das Geld an 
die Bank geht ja zuverlässig vom Konto ab.

teekanne schrieb:
> Über 6000 Euro Netto-Einkommen, aber nichts sparen können - da gehen
> Menschen vor lauter Wohlstand elementare Überlebensfähigkeiten verloren.

Wobei hier ja (wenn man ehrlich ist) mehr "nicht sparen wollen" als 
"nicht sparen können" vertreten ist. Von 400MBit/s-Internet bis alle 
zwei Jahre Neuwagen der sogenannten Premium-Hersteller kaufen, und zwar 
alles gleichzeitig und sofort.

Und "nicht sparen wollen" finde ich ja nun auch nicht generell schlimm 
oder gar verboten. Nur die Konsequenz daraus sollte bitte jeder selbst 
tragen und das Heulen von wegen "mein Gehalt reicht nicht" (zumindest 
jenseits des Median-Einkommens) aufhören. Danke.

Vollkommen unabhängig davon ob es zum Leben reicht sind 2500€ netto IMHO 
in Teilen Deutschlands kein gutes Ingenieurgehalt. Aber das war ja auch 
nicht die Frage.

MfG, Arno

Autor: Le X. (lex_91)
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Peter P. schrieb:
> Also sagt mir: wie soll man sich selbst mit 6k eine Wohnung leisten wenn
> man kinder plant. Lolz.

Wer sagt denn das man das soll?

Eine ETW in Stuttgart ist Luxus.
Kinder sind Luxus, zumindest aber ein sehr teurer Spaß.
Wenn man also nicht weit überdurchschnittlich verdient muss man halt 
Prioritäten setzen welchen Luxus man sich gönnen mag.
Das sollte jetzt nichts neues sein dass für einen Normalsterblichen 
nicht alles drin ist.

: Bearbeitet durch User
Autor: Ich (Gast)
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Zocker_54 schrieb:
>> wenn sogar bei 7k netto keine 1000€ gespart werden können.
>
> Offensichtlich haben sich hier die beteiligten Schuhe angezogen die
> ein paar Nummern zu Groß waren. Wie aber der Dicke Mayer schon sagte;
> Hauptsache gut gelebt.

Es gibt welche, die kommen als Single auch mit 10k€/Monat netto nichts 
aus und machen noch ständig Schulden für Schwachsinn.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Peter P. schrieb:
> Beide aus unterer Mittelschicht, ich nachfahre von kriegsflüchtlingen
> ohne eigentum, erste akademiker in familie.

Schreibe ruhig die Wahrheit: Unterschicht.

> Also sagt mir: wie soll man sich selbst mit 6k eine Wohnung leisten wenn
> man kinder plant. Lolz.

Das, was Le X. dazu geschrieben hat, plus: Einfach mal 10 Jahre sparen, 
dann hast du dein Eigenkapital zusammen. Es muss im Leben doch nicht 
immer alles jetzt und sofort geben, manche Dinge muss man sich eben hart 
erarbeiten, wenn man sie unbedingt möchte. Und wie bereits erwähnt nicht 
alles auf einmal, das ist völlig überzogenes Anspruchsdenken von Leuten, 
die noch wenig geleistet haben im Leben.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Arno schrieb:
> Es hilft jedenfalls beim Problem, nicht sparen zu können... das Geld an
> die Bank geht ja zuverlässig vom Konto ab.

Einen Fondssparplan oder einen Dauerauftrag kannst du dir in wenigen 
Minuten selbst einrichten, daher lasse ich das als Argument nicht 
gelten.

Autor: Arno (Gast)
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Peter P. schrieb:
> Aktuelle Sparrate: 2500€ ca.
>
> Wenn sie nun mit 31 schwanger wird bleiben noch 1.700€ sparrate.

Also 20000€ bis 30000€ pro Jahr. Das ist ja nicht schlecht.

> Damit
> ist ohne eigenkapital keine verschissene Wohnung in Stuttgart möglich.

Ohne Eigenkapital ist eine (selbstgenutzte) Wohnung zu finanzieren ist 
eh eine Scheiß-Idee ;) Sorry, blöder Spruch, muss aber sein.

Peter P. schrieb:
> Beide aus unterer Mittelschicht, ich nachfahre von kriegsflüchtlingen
> ohne eigentum, erste akademiker in familie.
>
> Also sagt mir: wie soll man sich selbst mit 6k eine Wohnung leisten wenn
> man kinder plant. Lolz.

Abwarten, Eigenkapital ansparen, Baukindergeld beantragen... In eurem 
Fall lohnt sich vielleicht sogar Bau-Riester. In 4-5 Jahren habt ihr das 
Eigenkapital für eine Eigentumswohnung von einer halben Million Euro 
zusammen, mit sicheren Arbeitsverträgen könnt ihr dann ja auch weitere 
20 Jahre abzahlen. Vielleicht bricht bis dahin der Immobilienmarkt auch 
zusammen, dann habt ihr nicht 20% sondern 50% Eigenkapital und es kann 
los gehen.

Oder umziehen. Zwei neue Jobs suchen und in eine Gegend ziehen, in der 
Wohnungen eher 2000€-3000€/m^2 kosten als 5000€-10000€/m^2: 
https://www.immobilienscout24.de/Suche/S-T/Wohnung-Kauf/Baden-Wuerttemberg/Pforzheim/-/-/100,00-?enteredFrom=result_list 
- nur nicht die eventuellen Pendelkosten vergessen.

Aber ich gebe dir ein Stück weit Recht: Mit Erbschaft/Geld der Eltern 
geht das (wie so vieles) sehr viel einfacher und billiger. Das ist IMHO 
der wesentliche Grund dafür, dass die Vermögens-Ungleichheit in 
Deutschland so massiv zunimmt.

MfG, Arno

Autor: ich bins (Gast)
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Peter P. schrieb:
> Also sagt mir: wie soll man sich selbst mit 6k eine Wohnung leisten wenn
> man kinder plant. Lolz.

Wenn man dir das erklären muss, hilft es dir trotzdem nicht, da du es 
umzusetzen nicht in der Lage wärst.

Ob man in seinem Leben mal in Wohneigentum leben möchte, insbesondere 
im eigenen Haus, sollte man allerspätestens mit 20 Jahren wissen - und 
entsprechend handeln. Ob es dann klappt steht auf einem ganz anderen 
Blatt. Aber wenn man nicht weis was man will, dann wird es 
höchstwahrscheinlich nie klappen.

Genauso wenig wie wenn nichts da ist, keine Erbschaft etc. zu erwarten, 
aber mit 18 in die eigene Mietwohnung gezogen werden muss. Kann man 
machen, ist aber halt zu 95% sicher, dass man dann niemals Wohneigentum 
haben wird.

Autor: Arno (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Arno schrieb:
>> Es hilft jedenfalls beim Problem, nicht sparen zu können... das Geld an
>> die Bank geht ja zuverlässig vom Konto ab.
>
> Einen Fondssparplan oder einen Dauerauftrag kannst du dir in wenigen
> Minuten selbst einrichten, daher lasse ich das als Argument nicht
> gelten.

Der ist aber auch in wenigen Minuten geändert oder abgestellt, anders 
als die Raten für ein Eigenheim.

Aber das sollte gar kein Argument sein, sondern eine Feststellung: Ein 
Eigenheim zwingt zum Sparen (außer vielleicht sogenannte Superreiche). 
Sehr viel stärker als ein Sparplan oder ein Dauerauftrag.

Liest man in jedem Vergleich Mieter-Eigentümer, die besseren davon 
vergleichen auch Menschen in ansonsten der gleichen finanziellen 
Situation.

MfG, Arno

Autor: Peter P. (el_peter)
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Alles gut Freunde. Wollte nur mal klarstellen, dass selbst 6k als 
Familie nicht ausreichen können um Familie, Kinder, Urlaub und 
Wohneigentum zu gründen ohne Eigenkapital.

Schon verrückt.

Ps. Eine Wohnung wäre ein Traum aber ich setze uns erst mal das Ziel 
150k zu sparen.. in der hoffnung dass die mitpreise nicht noch mehr 
durch die decke gehen.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Peter P. schrieb:
> Alles gut Freunde. Wollte nur mal klarstellen, dass selbst 6k als
> Familie nicht ausreichen können um Familie, Kinder, Urlaub und
> Wohneigentum zu gründen ohne Eigenkapital.

Leider wahr!

Da helfen alle Phantasierechnungen der Studenten- und Asketenfraktion 
nichts.

> Ps. Eine Wohnung wäre ein Traum aber

Naja. Eine ETW vereint alle Nachteile von Mieten und Hauskauf in einem.

: Bearbeitet durch User
Autor: Hjghb (Gast)
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Le X. schrieb:
> Wer sagt denn das man das soll?
>
> Eine ETW in Stuttgart ist Luxus.
> Kinder sind Luxus, zumindest aber ein sehr teurer Spaß.

Über ETW in Stuttgart kann man streiten, aber ich bin der Meinung beides 
sollte für Akademiker völlig normal sein.
Hartz4ler etc. können sich das auch leisten. Also irgendwas ist doch 
völlig verdreht in diesem Land.

Autor: Arno (Gast)
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Hjghb schrieb:
> Le X. schrieb:
>> Wer sagt denn das man das soll?
>>
>> Eine ETW in Stuttgart ist Luxus.
>> Kinder sind Luxus, zumindest aber ein sehr teurer Spaß.
>
> Über ETW in Stuttgart kann man streiten, aber ich bin der Meinung beides
> sollte für Akademiker völlig normal sein.

Ist es doch auch, nicht nur für Akademiker, sondern auch für viele 
Fachkräfte. Nur nicht in den ersten Jahren nach Job-Eintritt, wenn man 
noch keine Zeit hatte, Eigenkapital anzusparen, und auch keins 
geerbt/familiär angeboten bekommt.

> Hartz4ler etc. können sich das auch leisten. Also irgendwas ist doch
> völlig verdreht in diesem Land.

Hartz4ler können sich keine Eigentumswohnung leisten. Millionen 
Arbeitnehmer mit Einkommen über Hartz 4 in Stuttgart auch nicht.

Cyblord -. schrieb:
> Peter P. schrieb:
>> Ps. Eine Wohnung wäre ein Traum aber
>
> Naja. Eine ETW vereint alle Nachteile von Mieten und Hauskauf in einem.

...und die Vorteile einer Wohnung mit den Vorteilen von Wohneigentum.

MfG, Arno

Autor: Hjghb (Gast)
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Arno schrieb:
> Hartz4ler können sich keine Eigentumswohnung leisten. Millionen
> Arbeitnehmer mit Einkommen über Hartz 4 in Stuttgart auch nicht.

Ob ich die Wohnung mühsam abbezahlen muss (oder Miete zahlen) oder es 
von dem Staat bezahlt bekomme, wo ist der Unterschied in der 
Lebensqualität?

Autor: Dumm, dümmer, deutsch (Gast)
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Le X. schrieb:
>
> Eine ETW in Stuttgart ist Luxus.
> Kinder sind Luxus, zumindest aber ein sehr teurer Spaß.
> Wenn man also nicht weit überdurchschnittlich verdient...

Ohne die (richtigen) Kinder geht es aber auch nicht und wenn Deutschland 
zu großen Teilen zu einem Realnettoniedriglohnland verkommt, dass Kinder 
für immer mehr, nicht nur gefühlt, sondern auch real, zu einer 
gravierenden finanziellen Belastung inkl. verkorkster Kindheit wegen 
Geldmangel führen, dann wird dieses Land eben vor die Hunde gehen. Die 
neuen Fachkräfte werden dies nicht lösen, abseits derer Problembären, 
kosten ebenfalls mind. 2/3 dem Steuerzahler die nächsten 50 Jahr mehr 
als sie einbringen. Beschleunigen also noch das Ende der Deutschland-AG. 
Unserem oberen Arbeitnehmerdrittel und gut situierten Selbständigen ist 
das Hemd aka Aktiendepot auch näher als die Hose, man denkt ebenfalls 
dort auch nur von morgens bis mittags, also keine Rettung vorm Abgrund.

Autor: teekanne (Gast)
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Hjghb schrieb:
> Ob ich die Wohnung mühsam abbezahlen muss (oder Miete zahlen) oder es
> von dem Staat bezahlt bekomme, wo ist der Unterschied in der
> Lebensqualität?

Natürlich keine.

Und das beste: H4 steht jedem zu.
Worauf warten du und Millionen andere?

Vielleicht, weil von 400 Euro monatlich unter ständiger Ächtung zu leben 
nicht so dolle lustig ist.

Autor: Hjghb (Gast)
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teekanne schrieb:
> Und das beste: H4 steht jedem zu.
> Worauf warten du und Millionen andere?

Für immer mehr Leute rentiert sich arbeiten nicht mehr.

> Vielleicht, weil von 400 Euro monatlich unter ständiger Ächtung zu leben
> nicht so dolle lustig ist.

Komischerweise fahren genau solche Leute die dicksten Autos, von Ächtung 
kann man in vielen Fällen nicht sprechen.

Autor: Arno (Gast)
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Hjghb schrieb:
> Arno schrieb:
>> Hartz4ler können sich keine Eigentumswohnung leisten. Millionen
>> Arbeitnehmer mit Einkommen über Hartz 4 in Stuttgart auch nicht.
>
> Ob ich die Wohnung mühsam abbezahlen muss (oder Miete zahlen) oder es
> von dem Staat bezahlt bekomme, wo ist der Unterschied in der
> Lebensqualität?

1) Du musst dein Vermögen (einschließlich PKW über 7500€) nicht 
verbrauchen
2) Du darfst selbst entscheiden, wie groß deine Wohnung sein soll
3) Du darfst selbst entscheiden, welche Wohnung du wählst
4) Du hast keine regelmäßigen Termine mit irgendjemandem, der dir 
Auflagen gibt, wie du zu leben hast und welche Informationen/Daten du 
ihm zu übermitteln hast

Wenn das für dich keinen Unterschied in der Lebensqualität bedeutet, 
frag google, wie du zur nächsten Außenstelle der "Agentur für Arbeit" 
kommst, und beantrage dort Hartz IV.

MfG, Arno

Autor: sorry (Gast)
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keine chance

Autor: Hjghb (Gast)
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Arno schrieb:
> 1) Du musst dein Vermögen (einschließlich PKW über 7500€) nicht
> verbrauchen

Für viele Menschen ist das schon Realität, obwohl sie arbeiten. In 
meinem persönlichen Fall nicht, OK.

> 2) Du darfst selbst entscheiden, wie groß deine Wohnung sein soll

Bei der aktuellen Wohnsituation ist das inzwischen auch schon nur noch 
sehr begrenzt gültig.

> 3) Du darfst selbst entscheiden, welche Wohnung du wählst

Siehe Punkt 2). Ich persönlich hatte ebenfalls kaum Spielraum.

> 4) Du hast keine regelmäßigen Termine mit irgendjemandem, der dir
> Auflagen gibt, wie du zu leben hast und welche Informationen/Daten du
> ihm zu übermitteln hast

Hab ich doch in der Arbeit auch ständig: regelmäßige Termine, Auflagen 
wie ich den Tag zu verbringen habe etc.
>
> Wenn das für dich keinen Unterschied in der Lebensqualität bedeutet,
> frag google, wie du zur nächsten Außenstelle der "Agentur für Arbeit"
> kommst, und beantrage dort Hartz IV.

Ich spekuliere eher damit das Land zu verlassen. Etwas konkretes hat 
sich bisher nur noch nicht ergeben.

Autor: sysda (Gast)
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in Trollhättan ja
in DE nö

Autor: Nonhedonist (Gast)
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Wer es mit >6k€ netto im Monat nicht schafft sich Wohneigentum zuzulegen 
obwohl er das möchte, hat einfach ein mächtiges Ausgabenproblem sonst 
nichts.
Wir (2 Erwwachsene + 2 Kinder, ~57k Haushaltsnetto im Jahr. 
Alleinverdiener) leben wahrlich nicht asketisch, aber auch nicht 
verschwenderisch und es reicht locker das 350k Haus zu bedienen (100% 
Finanzierung mit ordentlicher EK-Rücklage) und Rücklagen zu bilden. Ja, 
wir haben Netflix, schnelles Internet, gehen noch ins Restaurant essen 
und in Urlaub. Ok, wir haben nur ein Auto, das reicht uns aber auch.
Bei manchen hier ist jedes Maß verloren gegangen oder ich kann nur noch 
Mitleid mit Stuggis empfinden :D

Autor: Ingenieur (Gast)
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Nonhedonist schrieb:
> Bei manchen hier ist jedes Maß verloren gegangen oder ich kann nur noch
> Mitleid mit Stuggis empfinden :D

Das sowieso.

Autor: Jo S. (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> findest du 7€/qm Kaltmiete viel?

Das ist halt dann in dieser Region eine übliche Miete - in Oberfranken 
kein Problem. In Bayern beginnen die Kaltmieten ab 4€.

Autor: MaWin (Gast)
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Arno schrieb:
> Aber ich gebe dir ein Stück weit Recht: Mit Erbschaft/Geld der Eltern
> geht das (wie so vieles) sehr viel einfacher und billiger

Natürlich.

Wer nicht auf Kredit sondern mit Vermögen kauft, muss nicht der Bank ein 
zweites Haus/Auto abgeben, ok beim aktuellen Zins etwas weniger.

Wer also das Haus was er braucht weil er heiratet und Kinder kriegt von 
den Eltern bezahlt bekommt, wie das in vielen Ländern wie Griechenland 
und China seit ewiger Zeit aus gut erlerntem Grund üblich ist, der kann 
selbst sparen um seinen Kindern dann 2 Häuser zu kaufen. So vermehrt man 
Vermögen. Nicht ohne Grund sind die Leute in Zypern und Griechenland 
reicher als wir Deutschen nach dem Reset von 1945. Selber schuld, kann 
ich nur sagen.

Da darf man eben nicht gleich wen  man 18 ist ausziehen wollen und sein 
Geld in den Rachen der Vermieter werfen, obwohl das Zimmer bei den 
Eltern leer steht.

Dem thread nach zu urteilen lebt man woanders in Deutschland sogar vom 
halben Einkommen erheblich besser als man selbst vom gut bezahlten Job 
in Stuttgart (oder München) leben kann.

Autor: Jo S. (Gast)
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Autor: Jo S. (Gast)
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Autor: Jo S. (Gast)
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Zwischenergebnis:
Ja, man kann mit 2,5k€ als Single auch auf Dauer überleben.  ;)  :)
Und man muß nicht mal zwangsweise in abgelegenen Gegenden wohnen, man 
kann soger im Umland einer sehr starken Wirtschaftsregion, wie z.B. 
Erlangen leben.
Nochmal: 7€ Kaltmiete, jetzt, im Jahre 2019.

Der studierte Herr Ingenieur Qwertz kann das bestätigen, er ist ein 
lebendes Beispiel.   ;)   :)

Autor: Ingenieur (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Der studierte Herr Ingenieur Qwertz kann das bestätigen, er ist ein
> lebendes Beispiel.   ;)   :)

Schreibt der denn noch hier? Ich glaube nicht. ;)

Ich glaube, der von mir sehr geschätzte Kollege Jo S. weiß zu viel.

Autor: Jo S. (Gast)
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Werter Kollege Ing. Qwertz,

man kann nie zuviel wissen.

Es gibt aber Leute, die meinen, alles wissen zu müssen, auch solche 
Sachen, die ihnen überhaupt gar nichts angehören.   ;)

Wir verstehen uns.

Mit freundlichen Grüssen

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Römische Dekadenz schrieb:
> Unglaublich, wie dekadenz-geschädigt viele hier sind. Ist ja richtig
> gefährlich😐

Dekandenzgeschädigt sind natürlich immer nur die Arbeitnehmer. ;-)

Autor: Ingenieur (Gast)
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Arno schrieb:
> Der ist aber auch in wenigen Minuten geändert oder abgestellt, anders
> als die Raten für ein Eigenheim.

Das stimmt, dann hat man aber null Disziplin und einen eher schwachen 
Charakter.

> Aber das sollte gar kein Argument sein, sondern eine Feststellung: Ein
> Eigenheim zwingt zum Sparen (außer vielleicht sogenannte Superreiche).
> Sehr viel stärker als ein Sparplan oder ein Dauerauftrag.

Für mich macht das keinen Unterschied. Es ist sogar eher so, dass ich 
mich teilweise dazu überwinden muss, mir auch mal im Hier und Jetzt 
ordentlich was zu gönnen, sonst würde ich wohl noch mehr 
sparen/investieren als eh schon.

> Liest man in jedem Vergleich Mieter-Eigentümer, die besseren davon
> vergleichen auch Menschen in ansonsten der gleichen finanziellen
> Situation.

Wer's braucht, kann natürlich auch "Zwangssparen" als Vorteil einer 
Immobilienfinanzierung ansehen. Ist aber aus meiner Sicht irgendwie 
Käse.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Es gibt aber Leute, die meinen, alles wissen zu müssen, auch solche
> Sachen, die ihnen überhaupt gar nichts angehören.   ;)
>
> Wir verstehen uns.

Leider nein. Das da oben ist nicht einmal ein richtiger deutscher Satz.

Autor: Bestaetiger (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Es ist tatsächlich so, wenn mehr Geld da ist, gibt man auch mehr aus.

Nicht wenn man noch große Anschaffungen wie ein Haus plant. Wenn man 
dann nur lächerliche 1000 von 6400 beiseite legen kann, zeigt das sehr 
deutlich, dass einer oder beide sehr schwach sind (höchstwahrscheinlich 
eine Sucht).

Autor: Ingenieur (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Es ist tatsächlich so, wenn mehr Geld da ist, gibt man auch mehr aus.

Für dich mag das gelten, für mich und viele andere Mitbürger aber nicht. 
Wenn mehr Geld da ist, wird halt mehr gespart.

Autor: Michael M. (michaelm)
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Name H. schrieb:
> Die Loehne bleiben gleich, die Kosten fuer die Lebenshaltung gehen
> runter, da Deflation, wird's eigentlich immer besser.

Zeig uns doch mal bitte, wo wir z.Zt. eine Deflation haben.

Hilfestellung: https://www.goldsilber.org/wahre-inflation.php
2010+2011 passte die Aussage... ^^

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Deflation ist nichts Gutes. Das würgt dir sofort die Wirtschaft ab.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Henry G. schrieb:
> Deflation ist nichts Gutes. Das würgt dir sofort die Wirtschaft ab.

Die, die Schulden haben, behaupten das, weil Deflation ihre Erwartung 
abwürgt, die Schulden durch Infaltion geringer werden zu lassen.

In der Praxis ist Deflation nichts Schlimmes, sondern direkte Umsetzung 
von Produktivitätssteigerungen ohne Abzocke.

Daß dabei wirtschaftliche Kennzahlen wie Umsatz, Gewinne, BSP, nicht von 
alleine steigen, mag BWL Dummköpfe irritieren, zeigt aber nur wie wenig 
aussagekräftig diese Zahlen sind.

Hey hey, ich verdiene ab morgen doppelten Lohn, muss aber das doppelte 
für Haus, Brötchen bezahlen, ist kein Wirtschaftswachstum und kein 
Anwachsen von Reichtum, auch wenn alle Zahlen höher sind.

Aber bis ein BWLer das begreift.....

Autor: Michael M. (michaelm)
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Henry G. schrieb:
> Deflation ist nichts Gutes. Das würgt dir sofort die Wirtschaft ab.

Und? Hattest du das 2010 + 2011 sofort gemerkt? ;-)

Ich vermute, dass du es nicht gemerkt hast, wie fast jeder andere Mensch 
auch, denn die Verbraucherpreise waren ja im gleichen Zeitraum  -wie 
"gewohnt"- um 1,2 bzw. 2,5%-Punkte gestiegen.
Noch dazu war das BIP, also die Produktivität, außergewöhnlich hoch. NUR 
die Geldmenge "M3" wurde nicht so hoch aufgeblasen.

Da hatten wohl die "maßgebenden Experten" (die das Ganze steuern) ein 
wenig das Ziel verfehlt...

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael M. (michaelm)
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Michael B. schrieb:
> Aber bis ein BWLer das begreift.....

:-D

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Michael M. schrieb:

> Und? Hattest du das 2010 + 2011 sofort gemerkt? ;-)
>

Hahahahahahaha, du hast noch nicht mal begriffen, was eine richtige 
Deflation ist. Wenn du keine Ahnung hast, dann sei doch einfach still. 
Oder hattest du um 2011 rum einen signifikanten und anhaltenden Rückgang 
des Preisniveaus für Güter und Dienstleistungen bemerkt? Wenn ja, dann 
bist du offensichtlich der einzige gewesen.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Michael B. schrieb:
> Henry G. schrieb:
>> Deflation ist nichts Gutes. Das würgt dir sofort die Wirtschaft ab.
>
> Stuss ...
>
> Aber bis ein BWLer das begreift.....

Alles falsch. Btw, ich bin Ingenieur M.Sc.(TU). Kleiner, du musst noch 
viel lernen, einfach "Expertenwissen" von irgendwo her nachsabbeln 
bringt keine Punkte.

Autor: Michael M. (michaelm)
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Henry G. schrieb:
> du hast noch nicht mal begriffen, was eine richtige
> Deflation ist. Wenn du keine Ahnung hast, dann sei doch einfach still.

Ich wusste garnicht, Henry, dass wir schon soo enge Freunde sind, so 
dass du nach drei Sätzen meinen Wissenstand exakt kennst... ;-)

Außerdem, solange du hier NICHT Ober- oder Chef-Moderator bist, werde 
ich genau das zum besten geben, was meine Meinung ist. DU verbietest mir 
sicher nicht das Wort....

: Bearbeitet durch User
Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Michael M. schrieb:
> Henry G. schrieb:
>> du hast noch nicht mal begriffen, was eine richtige
>> Deflation ist. Wenn du keine Ahnung hast, dann sei doch einfach still.
>
> Ich wusste garnicht, Henry, dass wir schon soo enge Freunde sind, so
> dass du nach drei Sätzen meinen Wissenstand exakt kennst... ;-)
>
> Außerdem, solange du hier NICHT Ober- oder Chef-Moderator bist, werde
> ich genau das zum besten geben, was meine Meinung ist. DU verbietest mir
> sicher nicht das Wort....

1+1=3 ist keine Meinung sondern Unfug!

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Henry G. schrieb:
> Hahahahahahaha, du hast noch nicht mal begriffen, was eine richtige
> Deflation ist. Wenn du keine Ahnung hast, dann sei doch einfach still.
> Oder hattest du um 2011 rum einen signifikanten und anhaltenden Rückgang
> des Preisniveaus für Güter und Dienstleistungen bemerkt? Wenn ja, dann
> bist du offensichtlich der einzige gewesen.

Ich bemerke ständig eine Deflation, wenn ich mir Preise von 
Elektronibauteilen und Computerkrams angucke.
Und es hat zwar den ehemals damit satte Gewinne einfahrenden Firmen wie 
Valvo oder Fairchild nicht gefallen, aber ich als Kunde kann nicht 
meckern.

Bei Dienstleitungen hingegen habe ich noch keine Firma gefunden, die 
nicht auch ständig Wege und Mittel sucht, um dieselbe Arbeitsleistung 
ständig immer billiger bekommen zu wollen, und dazu erst deutsche 
Arbeitnehmer zur Zeitarbeit zwingt, dann ausländische Arbeitnehmer als 
Subunterneher nutz, und  sicher auch nicht davor zurückschrecken 
Häftlinge zur Strafarbeit zu verdonnern, wenn es nur billiger wird.
https://www.fr.de/wirtschaft/gefangene-schuften-europaeische-modelabels-11036889.html

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Michael B. (laberkopp)
> Datum: 20.02.2019 19:36

> und  sicher auch nicht davor zurückschrecken
> Häftlinge zur Strafarbeit zu verdonnern, wenn es nur billiger wird.

Im Irak hatten wir Koreaner und Chinesen, Strafgefangene, welche ihre 
Haftzeit durch abarbeiten verkürzen konnten.

10 Jahre Umerziehungslager konnten dann durch 5 Jahre Auslandsarbeit 
aufgefangen werden.

Und da hat Zucht und Ordnung geherrscht bei den Knackis. Da hat keiner 
gestreikt oder das Maul aufgerissen. Abgehauen ist auch keiner.

Ist also nicht neu, aber die Asiaten sind uns darin ebenfalls voraus.

Autor: und jetzt du (Gast)
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Warum fällt hier nicht ein einziges Mal das Wort "Inflation"?

Der Kreditbetrag ist innerhalb der Zinsbindung 100 % kalkulierbar. 
Gleichbleibende Raten, jahrelang. Durch Sondertilgung gibt es auch noch 
die Möglichkeit, die Höhe der Restschuld bei Ende der Zinsbindung zu 
steuern.

Und die Inflation frisst ganz automatisch einen Teil der Kreditschuld 
bzw. dämpft den Effekt von Zinsen. Die EZB strebt z. B. 2 % Inflation p. 
a. an. Der Zinssatz vieler Finanzierungen heute liegt da deutlich 
drunter.

Keine Schulden zu haben, ist daher ziemlich blöd. Wenn es um sinnvolle 
Verschuldung geht, z. B. um eine Immobilie zu kaufen.

Stattdessen liefert man sich dem Vermieter aus: Mieterhöhungen, 
Kündigung wegen Eigenbedarf, verschleppte Renovierungen, etc.

Aber mit 60 über die Mini-Rente und die Mieten aufregen. In Deutschland 
fehlt es echt an finanziellen Grundkenntnissen .

Autor: Ingenieur (Gast)
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und jetzt du schrieb:
> Wenn es um sinnvolle Verschuldung geht, z. B. um eine Immobilie zu
> kaufen.

Das ist nicht automatisch sinnvoll, schon gar nicht bei den derzeit 
völlig übertriebenen Kaufpreisen von Immobilien.

Ich empfehle dir mal das Buch von Gerd Kommer zu lesen: "Kaufen oder 
mieten? Wie Sie für sich die richtige Entscheidung treffen".
Review z.B. hier: 
https://finanzrocker.net/review-gerd-kommer-kaufen-oder-mieten/

und jetzt du schrieb:
> Aber mit 60 über die Mini-Rente und die Mieten aufregen.

Wenn ich mit 60 noch Mieter bin, werde ich meine Miete jedenfalls aus 
der Portokasse zahlen können. Mini-Rente wird auch nicht der Fall sein. 
Warum wird immer unterstellt, dass ein Mieter nichts in andere 
Anlageklassen investiert und alles verpulvert?

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Ingenieur schrieb:
> Warum wird immer unterstellt, dass ein Mieter nichts in andere
> Anlageklassen investiert und alles verpulvert?

Da eine Immobilie i.A. die 20-fache Jahres(kalt)miete kostet, der 
Durchschnittsdeutsche 80 wird und ab 20 in einer eigenen Unterkunft 
lebt, heisst das nichts anderes als daß dieser Mensch das 3-fache dessen 
für Miete ausgegeben hat, als derjenige, der bar kauft. Und selbst 
gegenüber demjenigen der auf Kredit kauft, ist es immer noch das 1.5 bis 
2-fache.

Da die Immobilie die normalerweise teuerste Anschaffung im Leben eines 
Bürgers ist, heisst das nichts anderes als daß der Mieter gar nicht mehr 
so viel Geld übrig haben kann, um sich angemessen um seine 
Altersversorgung zu kümmern, denn er hat sie an den Vermieter bezahlt.

Es ist also keine Unterstellung, sondern simples Rechenergebnis. Warum 
zweifeln Leute die Wahrheit eigentlich immer an ?

Autor: Nonhedonist. (Gast)
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Michael B. schrieb:
> Es ist also keine Unterstellung, sondern simples Rechenergebnis. Warum
> zweifeln Leute die Wahrheit eigentlich immer an ?

Weil es nicht die Wahrheit ist und du einfach nicht rechnen kannst, vor 
dir laufen ja sogar die Milchmädchen weg. Aber dass du einfach nen 
Batscher weg hast, beweist du ja häufig genug. Bekommst offensichtlich 
zu wenig Sonne in deiner norddeutschen Tiefebene.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Michael B. schrieb:
> Da die Immobilie die normalerweise teuerste Anschaffung im Leben eines
> Bürgers ist, heisst das nichts anderes als daß der Mieter gar nicht mehr
> so viel Geld übrig haben kann, um sich angemessen um seine
> Altersversorgung zu kümmern, denn er hat sie an den Vermieter bezahlt.

Im Gegenteil, er hat sehr viel mehr Geld übrig für seine Altersvorsorge, 
nur steckt die eben nicht im Beton. Über die Jahrzehnte hatte er die 
Möglichkeit, sein Geld langfristig in besser rentierende Investments wie 
zum Beispiel Aktien(fonds) zu stecken, welches sich dank 
Zinseszins-Effekt extrem vermehrt hat. Dabei gibt es praktisch auch kaum 
Kaufnebenkosten und die Bank geht ziemlich leer aus.

> Es ist also keine Unterstellung, sondern simples Rechenergebnis. Warum
> zweifeln Leute die Wahrheit eigentlich immer an ?

Weil es nicht die Wahrheit ist, und du mindestens einen Denkfehler hast. 
Außerdem plenkst du.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Was soll diese ganze Phantomdiskussion? Kein Geld oder zuwenig davon?
Einfach in den Gehaltsthread gehen, da verdienen sich die Leute dumm und 
dusselig!

Entweder ist dieser Thread hier pure Panikmache oder im Gehaltsthread 
wird gelogen, dass sich die Balken biegen :-)

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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djm schrieb:
> Minderwertiges Fleisch vom Discounter
Da hol ich mir doch lieber das Wild vom Straßenrand:
Fasan, Hase, Kaninchen, Amsel auch Katze und Hund sind ned schlecht!
> Nebenbei noch Flaschensammeln
Soll Leute geben die finanzieren damit ihre jährliche 4-wöchige 
Trecking-Reise!
>
> Geht schon.
Jo!!!!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Bürovorsteher schrieb:
> Entweder ist dieser Thread hier pure Panikmache oder im Gehaltsthread
> wird gelogen, dass sich die Balken biegen :-)

Balken im I-Net?

Autor: Realist (Gast)
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Michael B. schrieb:
> Da die Immobilie die normalerweise teuerste Anschaffung im Leben eines
> Bürgers ist, heisst das nichts anderes als daß der Mieter gar nicht mehr
> so viel Geld übrig haben kann, um sich angemessen um seine
> Altersversorgung zu kümmern, denn er hat sie an den Vermieter bezahlt.

Ich vermiete mehrere Wohnungen in anderen Städten und wohne selbst zur 
Miete in einer Stadt mit über 200k Einwohnern. Meine Warmmiete für eine 
2-Zimmer-Wohnung beträgt knapp über 400 EUR monatlich und ich komme 
schnell zu Fuß zur Arbeit. Da ich den Arbeitgeber schon mehrfach 
gewechselt habe, passt mein Gehalt. Darum könnte ich es hier bis zur 
Rente aushalten. Ich sehe mich nun schon paar Jahre nach einer 
Eigentumswohnung um, aber alle die preislich passen, haben ein Hausgeld 
von über 250 EUR monatlich, oft sogar über 300 EUR monatlich. Das 
Hausgeld enthält nicht nur die Nebenkosten, sondern auch nicht umlegbare 
Kosten (Grundsteuer, Verwalter, Reparaturen, Instandhaltungsrücklage, 
...). Wenn ich in so einen 70er Jahre Massivbau mit über 300 EUR 
Hausgeld ziehe, dann habe ich die Umzugskosten erst nach 10 Jahren 
wieder drinnen. Vor allem müsste ich für die meisten Wohnungen nun das 
Auto oder die Straßenbahn nehmen. Das addiert auf die 300 EUR Hausgeld 
komme ich fast schon auf meine aktuelle Warmmiete.

Ich schaue auch nach Häusern. Da gibt es zwar keine Verwaltergebühr, 
aber ich müsste jeden Tag aus einem Vorort mit dem Auto fahren. Zudem 
deutlich mehr Grundsteuer zahlen. Ein neues Dach (35k), die 
Heizungsanlage (>8k) oder ein neues Bad (6k) können schon ordentlich 
kosten verursachen.

Fazit: Nicht jegliches Wohneigentum führt zu deutlich weniger Kosten. 
Wenn ich in Rente gehe, will ich flexibel sein. Ich bevorzuge für die 
Rente eher Ostsee, Portugal oder Österreich anstelle eines deutschen 
Vororts.

Beitrag #5744504 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Justin C. (towika)
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Frank B. schrieb:
> Ich würde damit gut auskommen. Ich habe aber leider eine anspruchsvolle
> Freundin, der ich schon 1000 Euro Taschendgeld geben muss.
>
> Aber da du wahrscheinlich ein hässlicher Vogel mit Buckel bist, kommt
> das für dich eh nicht in Frage...


Wahrscheinlich bist Du der häßliche Vogel, wenn Du Dir Deine Freundin 
für 1000 Euro kaufen mußt...

Zum Thema: Es kommt immer auch darauf an, welche Ansprüche man hat und 
wo man wohnt. Wurde ja schon mehrfach gesagt. Und auch wenn man sich mit 
2500 Euro begnügt, weil man Single ist und seine Ansprüche selbst 
definieren kann, kann es dann schon knapp werden, sobald Frau und Kind 
mit eigenen Wünschen und Vorstellungen dazu kommen. Mehr Platz, Wohnen 
in Schul- oder Zentrumsnähe, PEKIP, Kita, Hobbys der Kinder, 
Verdienstausfall des Partners wegen Kindern, größeres Auto, höhere 
Urlaubskosten, such es Dir aus.

2500 Euro als Single sind ok. Wenn man sich aber darauf ausruht, weil es 
im Moment reicht, könnte man es später mal knapp werden.

Autor: Le X. (lex_91)
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Hey, Kaufen vs. Mieten, das gabs ja noch nie.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Michael B. schrieb:
> Henry G. schrieb:
>> Hahahahahahaha, du hast noch nicht mal begriffen, was eine richtige
>> Deflation ist. Wenn du keine Ahnung hast, dann sei doch einfach still.
>> Oder hattest du um 2011 rum einen signifikanten und anhaltenden Rückgang
>> des Preisniveaus für Güter und Dienstleistungen bemerkt? Wenn ja, dann
>> bist du offensichtlich der einzige gewesen.
>
> Ich bemerke ständig eine Deflation, wenn ich mir Preise von
> Elektronibauteilen und Computerkrams angucke.
> ...

Du hast nicht verstanden was Deflation ist, du hast es einfach nicht 
verstanden.

Autor: Der Aufschwung kommt bei den Menschen an (Gast)
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teekanne schrieb:
> Das Median-Nettogehalt in Deutschland liegt unter 2000 Euro, und von
> Hungertoten habe ich noch nichts gehört. Sollte also reichen.


https://www.lifepr.de/inaktiv/ing-diba-ag/ING-Studie-Finanzielle-Lage-verschaerft-sich-Fast-jeder-dritte-Deutsche-ohne-Ersparnisse/boxid/740509

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Ingenieur schrieb:
> Im Gegenteil, er hat sehr viel mehr Geld übrig für seine Altersvorsorge
> nur steckt die eben nicht im Beton.

Blödsinn, das hat sein Vermieter.

> Weil es nicht die Wahrheit ist, und du mindestens einen Denkfehler hast.

Du denkst offenkundig gar nicht.

> Außerdem plenkst du.

Wer inhaltlich nichts zu melden hat, glaubt Formfehler zu finden.

Nonhedonist. schrieb:
> Weil es nicht die Wahrheit ist und du einfach nicht rechnen kannst, vor
> dir laufen ja sogar die Milchmädchen weg.

Armer Irrer, du rechnest erst gar nicht und lässt dich gar von einem 
Milchmädchen abzocken.

: Bearbeitet durch User
Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Henry G. (gtem-zelle)
> Datum: 21.02.2019 16:15

> Du hast nicht verstanden was Deflation ist, du hast es einfach nicht
> verstanden.

Interessiert das jemanden ?

Autor: Jo S. (Gast)
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Henry G. schrieb:
> Du hast nicht verstanden was Deflation ist, du hast es einfach nicht
> verstanden.

Auch die Gelehrten streiten um die richtige Definition. Sind die Preise 
entscheidend oder doch die Geldmenge, wenn ja, welche?

Autor: Jo S. (Gast)
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Zocker_54 schrieb:
> Interessiert das jemanden ?

Ja. 2.500€ netto Geldwert, Kaufkraft, Inflation (offizielle, 
tatsächliche, personenbezogene)

Autor: Arno (Gast)
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Michael B. schrieb:
> Ingenieur schrieb:
>> Warum wird immer unterstellt, dass ein Mieter nichts in andere
>> Anlageklassen investiert und alles verpulvert?
>
> Da eine Immobilie i.A. die 20-fache Jahres(kalt)miete kostet, der
> Durchschnittsdeutsche 80 wird und ab 20 in einer eigenen Unterkunft
> lebt, heisst das nichts anderes als daß dieser Mensch das 3-fache dessen
> für Miete ausgegeben hat, als derjenige, der bar kauft. Und selbst
> gegenüber demjenigen der auf Kredit kauft, ist es immer noch das 1.5 bis
> 2-fache.

Und der durchschnittliche Instandhaltungsaufwand für eine Immobilie sind 
2% des Wertes pro Jahr. Nach 60 Jahren hat der Kreditkäufer also ein 
Haus für sich, eins für die Bank und 1,2 Häuser Instandhaltung bezahlt.

MfG, Arno

Autor: Jo S. (Gast)
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Arno schrieb:
> Und der durchschnittliche Instandhaltungsaufwand für eine Immobilie sind
> 2% des Wertes pro Jahr.

Das erzählt man den Mietern, damit ihr krankhafter Neid abgemildert 
wird. Oder um eine kräftige Mieterhöhung zu rechtfertigen.   ;)  :)

Autor: Ingenieur (Gast)
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Michael B. schrieb:
> Ingenieur schrieb:
>> Im Gegenteil, er hat sehr viel mehr Geld übrig für seine Altersvorsorge
>> nur steckt die eben nicht im Beton.
>
> Blödsinn, das hat sein Vermieter.

Der hat vielleicht auch viel Geld, das gönne ich ihm gerne. Immobilien 
sind ja nicht in jedem Fall schlecht als Anlageform, aber derzeit bei 
den völlig überhöhten Preisen schon, da nützen auch niedrige Zinsen 
nichts.

Noch mal für dich zum Mitmeißeln: Ich zahle eine sehr günstige 
Bestandsmiete und muss kein teures Immobiliendarlehen abzahlen. Dadurch 
habe ich ein hohe Sparquote von über 50%, was monatlich im Schnitt ca. 
2500 bis 3000 € ausmacht. Dieses Geld investiere ich langfristig in 
Aktienfonds auf weltweite Indices. Das ist im Wesentlichen für die 
Altersvorsorge gedacht, daher langfristig und dadurch vom 
Zinseszins-Effekt begünstigt. Ob da der Vermieter mithalten kann mit 
seiner effektiven Rendite von vielleicht 2%?

>> Weil es nicht die Wahrheit ist, und du mindestens einen Denkfehler hast.
> Du denkst offenkundig gar nicht.

Das tue ich, und zwar im Gegensatz zu dir sogar vor dem Schreiben.

>> Außerdem plenkst du.
> Wer inhaltlich nichts zu melden hat, glaubt Formfehler zu finden.

Die kann man auch finden, wenn man inhaltlich etwas zu melden hat.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Arno schrieb:
>> Und der durchschnittliche Instandhaltungsaufwand für eine Immobilie sind
>> 2% des Wertes pro Jahr.
>
> Das erzählt man den Mietern, damit ihr krankhafter Neid abgemildert
> wird. Oder um eine kräftige Mieterhöhung zu rechtfertigen.   ;)  :)

https://www.wiwo.de/finanzen/immobilien/rendite-von-immobilien-private-vermietung-macht-selten-reich/20415816-all.html

Aus dem Artikel:
"Ein nennenswertes Einkommen erwirtschaften die wenigsten der privaten 
Vermieter. 53 Prozent der privaten Kleinvermieter nehmen jährlich 
weniger als 5000 Euro netto durch Mietzahlungen ein. Dazu zählen auch 
7,4 Prozent, die mit ihren Mietobjekten sogar einen Verlust erleiden. 
28,3 Prozent verdienen zwischen 5000 und 10.000 Euro durch Vermietung. 
Weniger als jeder fünfte kommt netto auf Mietgewinne von 10.000 und mehr 
im Jahr. In der Summe haben 22 Prozent der Vermieter ein monatliches 
Haushaltsnettoeinkommen unterhalb des Medians aller Haushalte, das heißt 
der einkommensschwächeren Hälfte der Bevölkerung.
„Das Bild des reichen Vermieters, der armen Mietern gegenübersteht, ist 
also eher eine Ausnahme als die Regel“, sagt Voigtländer vom IW."

Autor: Bussy (Gast)
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In ein Haus steckst du ein Leben lang Geld rein wenn es zeitgemässen 
Standards entsprechen soll. Wenn es vermietet wird musst du da noch 
schneller hinterher sein weil sonst keiner einzieht ausser es ist in 
einer Boomregion wo du das letzte Loch teuer vermieten kannst.

Die Häuser hier in der Nachbarschaft sind schon z.T. das dritte mal 
generalrenivert worden, aktuell eine Bude vier Häuser weiter, der 
Besitzer ist 70 und macht jetzt alles altersgerecht, Dach kam vor zwei 
Jahren drauf, Wintergarten ist auch schon der zweite dran, letzt Woche 
wurde der Garten gerodet damit er weniger Arbeit hat, Bäder waren vor 
ca. 5 Jahren drann.....
Hier und da hat er noch ein paar Fenster erneuert weil die letzten neuen 
doch nicht so doll waren.
Nachbarain die ihr Haus direkt an der Strasse hat hat letztes Jahr 
nochmal alle ca 8 Jahre alten Fenster wieder rausgerissen und durch noch 
schalldämmendere ersetzt weil hier der Verkehr deutlich zugenommen hat 
seit nebenan ein Neubaugebiet ausgewiesen wurde, demnächst kommt auch 
noch Tangente dazu was nochmal den Verkehr erhöht.

Tja Leute so ne Bude ist ein Geldgrab. Wer glaubt mit dem einmaligen 
Kaufpreis hat man niemehr kosten der hat keine Ahnung. Steht die Bude 
erst mal geht das endlos weiter. Bei einer komplett neuen Bude 
vielleicht erst in 10-20 Jahren aber auch schon vorher ist immer was: 
Terasse zu klein/unpraktisch, Zaun am Arsch oder unmodern, die Alte will 
nen Pool, der Alte nen fetten Monstergrill, Wintergarten, Dachumbau. 
Wenn Kinder draussen sind steht der erste Umbau an.....

Das ist ein Fass ohne Boden, ausser die Bude verrottet, gibts hier 
gegegnüber, da ist der Teich 20 Jahre alt und ein Schlammloch, 
Brennessel 2m hoch, Effeu das ganze Garagendach überwuchter und dadurch 
undicht....

Autor: MaWin (Gast)
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Arno schrieb:
> Und der durchschnittliche Instandhaltungsaufwand für eine Immobilie sind
> 2% des Wertes pro Jahr.

Meinst du, der Mieter zahlt das nicht sondern die gönnerhafte 
Hausvermietungsgesellschaft ?

Mann Mann, wie realitätsverweigernd hier manche argumentieren.

Autor: Realist (Gast)
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MaWin schrieb:
> Meinst du, der Mieter zahlt das nicht sondern die gönnerhafte
> Hausvermietungsgesellschaft ?

Instandhaltungsrücklagen können genau wie Reparaturen oder die Kosten 
für den Hausverwalter nicht auf den Mieter umgelegt werden. Darum zahlt 
das der Vermieter.

Autor: Heinz R. (heijz)
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Ingenieur schrieb:
> Dadurch
> habe ich ein hohe Sparquote von über 50%, was monatlich im Schnitt ca.
> 2500 bis 3000 € ausmacht.

Keine Ahnung was Du verdienst, ich schaffe so was bei weitem nicht
Aber ehrlich gesagt, ich will es auch gar nicht, weil mein Ziel ist es 
nicht, der stinkereiche alte Knacker im Rollstuhl zu sein, sondern ich 
lebe im "Jetzt"

Ich gebe viel Geld für Hobbies, Autos, ... aus, kaufe zugegeben viel 
Elektronik-Schwachsinn
Wenn ich mir meinen Renten-Bescheid anschaue denke ich, ja, davon kann 
ich leben, ist das Auto halt nicht mehr 2 Jahre alt und geleast

Für was eigentlich sparen?

Habt Ihr so dermaßen Angst vor schlechten Zeiten?
Ich behaupte mal, auch wenn es ganz hart auf hart kommt, Deutschland vor 
dem Ruin steht, werden die die 45 Jahre in die Rentenversicherung 
einbezahlt haben und bislang zumindest überdurchschnittlich verdient 
haben nicht verhungern

Autor: Arno (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Arno schrieb:
>> Und der durchschnittliche Instandhaltungsaufwand für eine Immobilie sind
>> 2% des Wertes pro Jahr.
>
> Das erzählt man den Mietern, damit ihr krankhafter Neid abgemildert
> wird. Oder um eine kräftige Mieterhöhung zu rechtfertigen.   ;)  :)

Das erzählt "man" den Immobilienkäufern nicht, damit sie trotzdem 
kaufen, die Banken und die Bauwirtschaft ankurbeln, Grunderwerbssteuer 
und Maklercourtage bezahlen. Ist aber über 60 Jahre ein ziemlich 
realistischer Prozentsatz.

Ingenieur schrieb:
> „Das Bild des reichen Vermieters, der armen Mietern gegenübersteht, ist
> also eher eine Ausnahme als die Regel“, sagt Voigtländer vom IW."

Da muss man natürlich aufpassen, was der gute Lobbyist vom IW da 
vergleicht. Es gibt sicherlich viel mehr kleine, "arme" Vermieter als 
große, "reiche", aber die großen, "reichen" 
Vermieter/Wohnungsbaugesellschaften haben vermutlich wesentlich mehr 
Wohnungen, ergo auch mehr Mieter.

Realist schrieb:
> MaWin schrieb:
>> Meinst du, der Mieter zahlt das nicht sondern die gönnerhafte
>> Hausvermietungsgesellschaft ?
>
> Instandhaltungsrücklagen können genau wie Reparaturen oder die Kosten
> für den Hausverwalter nicht auf den Mieter umgelegt werden. Darum zahlt
> das der Vermieter.

Danke. Natürlich zahlt der Vermieter das auch nicht aus Geld, das vom 
Himmel fällt, sondern aus der Kaltmiete - wenn die ausreicht. Das ist 
sein wirtschaftliches Risiko.

Heinz R. schrieb:
> Ingenieur schrieb:
>> Dadurch
>> habe ich ein hohe Sparquote von über 50%, was monatlich im Schnitt ca.
>> 2500 bis 3000 € ausmacht.
>
> Keine Ahnung was Du verdienst,

Das ist doch nicht so schwierig auszurechnen - wenn "über 50%" ca. 
2500-3000€ sind, wird das so um und bei beachtlichen 5000€ liegen ;)

> Für was eigentlich sparen?

Meine persönliche Antwort (und das ist eine sehr persönliche Sache) 
ist zweiteilig:

1) Mir fehlt nichts, das ich mir mit "mehr Geld ausgeben" beschaffen 
könnte. Wozu eine größere Wohnung? Ein 
neueres/größeres/schnelleres/schickeres Auto? Öfter mal ein neues 
Mobiltelefon? Jeden Tag ins Restaurant gehen?
2) Damit ich in ca. zwölf Jahren frei entscheiden kann, was ich mit 
meiner - statistisch - zweiten Lebenshälfte anfange. Mich auf das 
Fahrrad setzen und nach Sizilien fahren. Den Rucksack packen und ein 
Jahr in Asien verbringen. Ins Boot setzen und um die Ostsee paddeln. Mit 
Freunden an alten Autos schrauben oder Häuser renovieren. An KiCad 
mitentwickeln. Elektronik und Firmware entwickeln, auf die ich Lust habe 
- gegen Geld, wenn es mir jemand anbietet, kostenlos und 
OpenHardware/OpenSource, wenn nicht. Nochmal etwas anderes studieren. 
Was weiß ich. Und wenn ich in zwölf Jahren so richtig, richtig gern 
jeden Morgen ins Büro gehe, kann ich ja immer noch dort weiterarbeiten 
:)

Wenn ich Ziel 2) nicht hätte, würde ich vermutlich trotzdem nicht mehr 
Geld ausgeben, allenfalls viel Geld spenden. Und ja, ich nehme auch 
jetzt möglichst sechs Wochen Urlaub pro Jahr und gönne mir Dinge.

Heinz R. schrieb:
> Ich behaupte mal, auch wenn es ganz hart auf hart kommt, Deutschland vor
> dem Ruin steht, werden die die 45 Jahre in die Rentenversicherung
> einbezahlt haben und bislang zumindest überdurchschnittlich verdient
> haben nicht verhungern

Das nehme ich auch an, wenn ich so auf meine Rentenbescheide 
(gesetzliche und Betriebsrente) schaue - da reichen wahrscheinlich auch 
deutlich weniger als 45 Jahre.

Und wenn du gern Geld ausgibst, ist das ja auch völlig in Ordnung. Muss 
ja nicht jeder sparen.

MfG, Arno

Autor: Realist (Gast)
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Heinz R. schrieb:
> Habt Ihr so dermaßen Angst vor schlechten Zeiten?

Es geht nicht darum mit 67 dreifach abgesichert zu sein. Es geht darum 
frühestmöglich finanziell unabhängig zu sein. Wenn die Firma dann den 
Bach runtergeht, muss man sich nicht mit 50 beim Jobcenter melden und 
seine Rücklagen aufbrauchen, sondern kann eine Weltreise machen, sich an 
den Strand in Portugal oder Thailand legen und einfach entspannt leben. 
Wenn es zu langweilig wird, kann man nebenbei was verdienen.

Manche Leute brauchen nicht viel. Wenn man 4000 verdient und davon 2000 
zurücklegt, lebt man ja nicht unbedingt sparsam, sondern gibt mehr Geld 
als die meisten anderen aus.

Viele verstehen den Zinseszins nicht. Sonst wüssten sie dass man 
theoretisch mit 40 in Rente kann, auch ohne Erbe. Dafür braucht man aber 
disziplin.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Ingenieur schrieb:
> Noch mal für dich zum Mitmeißeln: Ich zahle eine sehr günstige
> Bestandsmiete und muss kein teures Immobiliendarlehen abzahlen.

Oh, gerne gemeisselt.
Bei deiner 2-Zimmer Butze wäre auch der Kredit nicht teuer gewesen, 
schliesslich lautet die übliche Finanzierung: Zahle so viel für den 
Kredit, wie sonst für die Miete.
Wer Äpfel mit Birnen, oder bei dir Kirschen mit Kokosnüssen vergleicht, 
lügt halt.

Ingenieur schrieb:
> 53 Prozent der privaten Kleinvermieter nehmen jährlich
> weniger als 5000 Euro netto durch Mietzahlungen ein.

Natürlich, jeder Sack Zement, jeder Wasserhahn für's eigene Haus geht 
erstmal von den Mieteinnahmen ab, die sind doch nicht blöd.

Ingenieur schrieb:
> 53 Prozent der privaten Kleinvermieter nehmen jährlich
> weniger als 5000 Euro netto durch Mietzahlungen ein.

Natürlich, der wohl häufigste private Vermieter ist der Untervermieter 
oder Feirenwohnung/AirBnB Vermieter.

Ingenieur schrieb:
> „Das Bild des reichen Vermieters, der armen Mietern gegenübersteht, ist
> also eher eine Ausnahme als die Regel“, sagt Voigtländer vom IW."

Tja ja, die armen Wohnungsbaugesellschaften, die stellen den weit 
überwiegenden Anteil der Vermietwohnungen.

Bussy schrieb:
> In ein Haus steckst du ein Leben lang Geld rein wenn es zeitgemässen
> Standards entsprechen soll.

Nicht mehr oder weniger, als ein Mieter, der dem Vermieter die Miete 
bezahlt, von der er das Haus erhält und renoviert. Oder wenn man sich 
ansieht, was Mieter so zahlen (es ist je nicht der Geld der Vermiter): 
Der private Hausbesitzer macht es meist billiger (es ist ja sein Geld).

40 Jahre wohnen im abbezahlten Haus kostet mich ca. 24000 Instandhaltung 
(Dach, Fenster, Dämmung, Strom) und 110000 Nebenkosten (vor allem 
Heizung, Versicherung inkl. Strom excl.). Derweil hat das Haus ca. 
250000 an Wert gewonnen.

Aber rechnet euch ruhig eure Miete schön.
https://www.focus.de/immobilien/mieten/zdfzoom-berichtet-teuer-modernisieren-und-mieter-abkassieren-das-geschaeft-der-wohnungsgesellschaften_id_8979514.html

: Bearbeitet durch User
Autor: Ingenieur (Gast)
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Michael B. schrieb:
> schliesslich lautet die übliche Finanzierung: Zahle so viel für den
> Kredit, wie sonst für die Miete.

Nur für dumme Leute. Mit der Strategie zahlst du ja ewig und drei Tage 
ab, da kaum Tilgung dabei ist.

Erwähnte ich schon, dass die Kaufpreise derzeit völlig jenseits von Gut 
und Böse sind? Das musst du mit einer günstigen Bestandsmiete 
vergleichen, das gesparte Geld geht ins langfristige Aktiendepot.

Wo soll da jetzt der Fehler im Konzept sein? Warum sollte ich so blöd 
sein, und mir aktuell eine überteuerte Immobilie inklusive saftigen 
Kaufnebenkosten ans Bein binden, wenn ich das Geld gewinnbringender 
anlegen kann?

Eine Frage habe ich noch: Was ist besser, kaufen oder mieten? ;-)

Autor: Ingenieur (Gast)
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Realist schrieb:
> Heinz R. schrieb:
>> Habt Ihr so dermaßen Angst vor schlechten Zeiten?
>
> Es geht nicht darum mit 67 dreifach abgesichert zu sein. Es geht darum
> frühestmöglich finanziell unabhängig zu sein. Wenn die Firma dann den
> Bach runtergeht, muss man sich nicht mit 50 beim Jobcenter melden und
> seine Rücklagen aufbrauchen, sondern kann eine Weltreise machen, sich an
> den Strand in Portugal oder Thailand legen und einfach entspannt leben.
> Wenn es zu langweilig wird, kann man nebenbei was verdienen.

Danke, das hätte ich so ähnlich ebenfalls geantwortet. Finanzielle 
Unabhängigkeit ist auch mein Ziel. Ein dekadentes Leben in Saus und 
Braus wäre eh nicht meins, nur ab und an ein wenig Luxus, sowie die 
Freiheit zu haben, manche Dinge einfach zu tun und andere nicht tun zu 
müssen.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Ingenieur schrieb:
> Nur für dumme Leute. Mit der Strategie zahlst du ja ewig und drei Tage
> ab, da kaum Tilgung dabei ist.

Nicht bei aktuellen Niedrigzinsen, da kann man in 10 Jahren durch sein.

> Erwähnte ich schon, dass die Kaufpreise derzeit völlig jenseits von Gut
> und Böse sind?

In Ballungsräumen natürlich, dort wird derzeit auch nicht Kaufpreis=20 
Jahresmieten eingehalten, die lange gültige Formel zu der man kauft. 
Aber dort, wo demnächst die Leute hinziehen, auf dem Land, gibt es so 
was immer noch.

> Das musst du mit einer günstigen Bestandsmiete vergleichen,

Nein, denn wer im Bestand wohnt, hätte schon damals, also vor der 
Immobilienblase, kaufen können.
Du lügst dir deine falsche Welt zusammen, daß es nur so kracht. Miete 
'von vor 20 Jahren' mit Kaufpreis 'von heute im Ballungsraum' zu 
vergleichen ist abstrus.

> das gesparte Geld geht ins langfristige Aktiendepot.

So wie bei TUI ?

> Eine Frage habe ich noch: Was ist besser, kaufen oder mieten? ;-)

Immer kaufen.
Selbst bei Mietwerkzeugen bin ich vom Versuch, durch Miete Geld zu 
sparen, runter. Es lohnt einfach nicht.

Autor: Gerd (Gast)
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Mmm, micht stört, dass hier für und wider immer nur mit Geld abgewogen 
wird.
Was für mich um einiges mehr zählt ist Lebensgefühl. Habe mein Haus im 
Speckgürtel einer Großstadt. Hier ist es ruhig und die Uhren drehen 
langsamer, wenn es sein muss, bin ich in der Großstadt in 15 Min. 
Autofahrt (zu Stoßzeiten 30 Min).
Da gibt es aber immer weniger Grund zu - warum soll ich dahin außer für 
Oper oder Kino. Gestresste Menschen, Verkehr, Lärm, Dreck brauche ich 
nicht unbedingt. Hier lebe ich in meinem Haus, kann Filme und Musik so 
laut hören wie ich will, habe keinen im Haus der mich nervt. Die Kinder 
sind permanent draußen und spielen im Grünen oder mit anderen 
Nachbarkindern, fahren mit dem Fahrrad zur Schule und bleiben geerdet 
und normal. So viele Kinder aus der Großstadt haben heute psychische 
Probleme...... wer da noch wg. des Geldes in der Stadt wohnen bleibt, 
ist kein verantwortungsvoller Vater/Mutter sondern denkt rein 
egoistisch.
Das alles ist mit Geld nicht aufzuwiegen. Gut, vielleicht habe ich am 
Ende sogar weniger Geld als ein Mieter. Das weiß man ja erst hinterher. 
Dafür habe ich aber garantiert das angenehmere Leben geführt und für die 
Kinder die bestmöglichsten Vorraussetzungen geschaffen. Nie nie nie 
würde ich diesen Schritt rückgängig machen wollen und wieder in eine 
Mietwohnung ziehen (naja, vielleicht mit 75 oder 80, wenn mir das Haus 
zu beschwerlich wird). Ich würde sogar fast sagen, ich bereue, das nicht 
schon eher gemacht zu haben - allerdings hätte ich dann evtl. nicht so 
eine tolle Nachbarschaft, daher ist alles gut so.

Autor: Nonhedonist (Gast)
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Michael B. schrieb:
> 40 Jahre wohnen im abbezahlten Haus kostet mich ca. 24000 Instandhaltung
> (Dach, Fenster, Dämmung, Strom)

40 Jahre und nur 24k Instandhaltung? Wohnst du in einer 10m² Hobbithöhle 
oder was? Nimm deine Pillen alter Mann.
Und natürlich kämpft man bei einer Immobilie von Tag 1 an gegen den 
Wertverlust, das Einzige was an Wert gewinnen kann ist das Grundstück, 
das Gebäude eher nicht. Oder was glaubst du warum das Finanzamt dich im 
Normalfall nur 2% über 50 Jahre vom Gebäudewert abschreiben lässt?
Aber Diskussionen mit dir sind so sinnlos, wie einem Affen das Rauchen 
beizubringen. Du bist das fleischgewordene Beispiel eines 
prototypdeutschen Finanzlegasthenikers.

Autor: Realist (Gast)
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Michael B. schrieb:
> 40 Jahre wohnen im abbezahlten Haus kostet mich ca. 24000 Instandhaltung
> (Dach, Fenster, Dämmung, Strom) und 110000 Nebenkosten (vor allem
> Heizung, Versicherung inkl. Strom excl.). Derweil hat das Haus ca.
> 250000 an Wert gewonnen.

1. Sind 24000 viel zu wenig. In 40 Jahren musst du mindestens einmal 
Fenster (10k), Dach (30k) und Heizung (15k) machen. Normalerweise auch 
Bäder (10k) und Küche (6k). Wenn du das nicht machst, steigt auch nichts 
im Wert.

2. Solche Wertsteigerungen sind nicht garantiert (siehe Immobilienmarkt 
in Spanien).
Irgendwann kauft keiner dieser energiefressenden Häuser aus den 70ern 
mehr. Irgendwann sind auch die KfW-70 Häuser aus den 2000er Jahren 40 
Jahre alt und werden entsprechend bevorzugt.

3. Wenn du nun 71k Instandhaltung und 110k Nebenkosten bezahlt hast, 
also 181k in 40 Jahren, dann sind das 4500 im Jahr oder fast 400 im 
Monat. Das ist in vielen Kleinstädten die Warmmiete für eine 
3-Zimmer-Wohnung. Dabei ist der Kaufpreis vom Haus noch gar nicht 
berücksichtigt.

4. Bedenke den Bevölkerungsrückgang. 2050 wird es in Deutschland bei der 
aktuellen Geburten- und Sterberate voraussichtlich weniger als 70 Mio 
Menschen geben (oder noch viel mehr Zuwanderer). D.h. es ist nicht mehr 
so viel Wohnraum notwendig. Gerade dann verlieren ländliche 
energiefressende Häuser deutlich an Wert bzw. werden wie in den neuen 
Bundesländern unverkäuflich.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Michael B. schrieb:
> Nein, denn wer im Bestand wohnt, hätte schon damals, also vor der
> Immobilienblase, kaufen können.

Hätte, genau, Konjunktiv. Wenn er aber nicht hat, aus welchen Gründen 
auch immer, dann ist das jetzt die Realität. Genau wie eine günstige 
Bestandsmiete, wenn er zum Beispiel vor 10 Jahren irgendwo ein Objekt 
gemietet hat und jetzt noch dort wohnt. Du lügst dir deine falsche Welt 
zusammen, daß es nur so kracht.

> Miete
> 'von vor 20 Jahren' mit Kaufpreis 'von heute im Ballungsraum' zu
> vergleichen ist abstrus.

Nimm 10 Jahre und der Vergleich passt ungefähr zu meiner Situation, und 
die ist Realität. Warum streitest du sie ab, nur weil sie dir nicht in 
den Kram passt?

Michael B. schrieb:
>> Eine Frage habe ich noch: Was ist besser, kaufen oder mieten? ;-)
>
> Immer kaufen.

Danke, diese Antwort hatte ich von dir fast erwartet. Sie zeigt sehr 
schön, wie festgefahren und falsch deine Meinung ist. Allein schon das 
"immer" disqualifiziert dich als ernstzunehmenden Diskussionspartner.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Michael B. schrieb:
>> Eine Frage habe ich noch: Was ist besser, kaufen oder mieten? ;-)
>
> Immer kaufen.

Das sehe ich (im eigenen Haus wohnend) etwas anders.

Die ganze Rechnung kippt schon in dem Moment, wo es bspw. in einer 
anderen Gegend ein deutlich besseres/interessanteres Jobangebot gibt 
oder man schlicht zu seinem neuen Partner ziehen möchte. Dann wird das 
Eigenheim sehr schnell ein Klotz am Bein.

Ebenso natürlich, wenn es zur Scheidung etc. kommt.

Ich liebe unser eigenes Haus und dass wir hier machen können, was wir 
wollen (inkl. Unternehmen einrichten, Klavier spielen um 22 Uhr usw. 
:-).

Aber es kann in 40 Jahren einfach zu viel im Leben passieren, als dass 
man jedem ein Eigenheim empfehlen könnte.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Axel L. (axel_5)
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Realist schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> 40 Jahre wohnen im abbezahlten Haus kostet mich ca. 24000 Instandhaltung
>> (Dach, Fenster, Dämmung, Strom) und 110000 Nebenkosten (vor allem
>> Heizung, Versicherung inkl. Strom excl.). Derweil hat das Haus ca.
>> 250000 an Wert gewonnen.
>
> 1. Sind 24000 viel zu wenig. In 40 Jahren musst du mindestens einmal
> Fenster (10k), Dach (30k) und Heizung (15k) machen. Normalerweise auch
> Bäder (10k) und Küche (6k). Wenn du das nicht machst, steigt auch nichts
> im Wert.
Man sollte diese Preise nicht aus der Zeitung nehmen, sowas geht 
wesentlich billiger. Ansonsten gilt natürlich immer, dass alle diese 
Massnahmen der Mieter die auch bezahlen würde. Entweder über 
Mietsteigerungen oder der Kaltmiete. Da kommen dann auch diese 
exorbitanten Preise her. Ist ja klar, dass wenn der Mieter die neuen 
Fenster zahlen muss, die nicht besonders billig werden. Eher im 
Gegenteil, doppelt verglaste Fenster durch doppelt verglaste ersetzen, 
kann man nicht umlegen, wenn die durch dreifach verglaste ersetzt 
werden, schon.


>
> 2. Solche Wertsteigerungen sind nicht garantiert (siehe Immobilienmarkt
> in Spanien).
> Irgendwann kauft keiner dieser energiefressenden Häuser aus den 70ern
> mehr. Irgendwann sind auch die KfW-70 Häuser aus den 2000er Jahren 40
> Jahre alt und werden entsprechend bevorzugt.

Naja, da warten so manche aber schon lange drauf. Hier werden einem die 
aus den Händen gerissen.

>
> 3. Wenn du nun 71k Instandhaltung und 110k Nebenkosten bezahlt hast,
> also 181k in 40 Jahren, dann sind das 4500 im Jahr oder fast 400 im
> Monat. Das ist in vielen Kleinstädten die Warmmiete für eine
> 3-Zimmer-Wohnung. Dabei ist der Kaufpreis vom Haus noch gar nicht
> berücksichtigt.
>
Was denn nun, drei Zimmer Wohnung oder Haus ?


> 4. Bedenke den Bevölkerungsrückgang. 2050 wird es in Deutschland bei der
> aktuellen Geburten- und Sterberate voraussichtlich weniger als 70 Mio
> Menschen geben (oder noch viel mehr Zuwanderer). D.h. es ist nicht mehr
> so viel Wohnraum notwendig. Gerade dann verlieren ländliche
> energiefressende Häuser deutlich an Wert bzw. werden wie in den neuen
> Bundesländern unverkäuflich.
Das wird auch chon seit Jahren gepredigt das Gegenteil ist eingetreten.

Gruß
Axel

Autor: Axel L. (axel_5)
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> 53 Prozent der privaten Kleinvermieter nehmen jährlich
> weniger als 5000 Euro netto durch Mietzahlungen ein.

5000€ NETTO ist schon ordentlich Geld, das muss man erstmal 
erwirtschaften. Und der Satz besagt auch, dass 47% mehr als das 
einnehmen.

Gruß
Axel

Autor: Ingenieur (Gast)
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Axel L. schrieb:
> 5000€ NETTO ist schon ordentlich Geld, das muss man erstmal
> erwirtschaften.

Ordentlich Geld? Das ist doch lächerlich wenig, weniger als 417 € im 
Monat.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Axel L. schrieb:
> Und der Satz besagt auch, dass 47% mehr als das einnehmen.

Bei den 53% sind übrigens auch etliche dabei, die Verlust machen. Aber 
das passt dir ja nicht ins Konzept.

Autor: Arno (Gast)
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Axel L. schrieb:
>> 53 Prozent der privaten Kleinvermieter nehmen jährlich
>> weniger als 5000 Euro netto durch Mietzahlungen ein.
>
> 5000€ NETTO ist schon ordentlich Geld, das muss man erstmal
> erwirtschaften. Und der Satz besagt auch, dass 47% mehr als das
> einnehmen.

Ist allerdings - wenn ich das richtig verstehe - Umsatz, nicht Gewinn. 
Ich nehme an, nur Kaltmiete - davon gehen Instandhaltungen/Reparaturen, 
Verwaltergebühren und ggf. Maklerprovision bei Neuvermietung sowie 
natürlich Kreditzinsen wenn vorhanden ab. Und wenn die Wohnung mal ein 
halbes Jahr leer steht, ist der Gewinn weg.

Aber vor allem ist in dem Satz eine Einschränkung auf "private 
Kleinvermieter" (wie auch immer definiert). Das klingt ein wenig nach 
"jeder unter 6000€/a Einnahmen ist privater Kleinvermieter, davon haben 
53% weniger als 5000€/a".

MfG, Arno

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Nonhedonist schrieb:
> Nimm deine Pillen alter Mann.

Beleidige dich selber.

Realist schrieb:
> 1. Sind 24000 viel zu wenig.

Nope, real. Aber gerade bei dir geht es ja nicht um Realität, sondern 
deine eigene verwunschene (Alp)traumwelt.

Realist schrieb:
> 3. Wenn du nun 71k Instandhaltung und 110k Nebenkosten bezahlt hast,
> also 181k in 40 Jahren, dann sind das 4500 im Jahr oder fast 400 im
> Monat. Das ist in vielen Kleinstädten die Warmmiete für eine
> 3-Zimmer-Wohnung.

Natürlich. Bloss ist es keine 3-Zimmer Wohnung im Arbeiterlagerregal, 
sondern ein Objekt für das man heute ca. 1k5 Miete hinlegen müsste. Und 
waren es keine 71k die du hier einfach erfindest weil du offenkundig 
keine blasse Ahnung vom realen Leben hast. Natürlich ist man als 
Hausbesitzer nicht so dumm, zur aktuellen Zeit Handwerker zu 
beauftragen, sondern hat die meisten Sachen vor 10 Jahren in der 
Flautezeit machen lassen (Dach, Dämmung) oder selbst gemacht (Küche, 
Bad).


Ingenieur schrieb:
> Wenn er aber nicht hat...

...ist er dumm gewesen.

Realist schrieb:
> Solche Wertsteigerungen sind nicht garantiert

Nö, wurden aber real erreicht. Bei deinen Aktien sind Wertsteigerungen 
auch nicht garantiert, garantiert ist da nur, daß jede Firma eines Tages 
pleite ist und ihre Aktien nichts mehr wert sind. Die Theorie, den DAX 
(in dem Dividenden drin sind und immer die leistungsfähigsten Firmen 
aufgeführt werden, andere werden aussortiert bevor sie pleite sind) 
schlagen zu können ist nichts anderes als masslose Selbstüberschätzung, 
und der DAX steigt schon lange nicht mehr. Selbst Banken machen ihr Geld 
mit Beton und überlassen die Verluste am Aktienmarkt den Privatpersonen.

Ingenieur schrieb:
> die ist Realität. Warum streitest du sie ab,

Ich streite nicht deine Realität ab, einer muss ja dumm sein, sondern 
die Vergleichbarkeit von uralten Mietpreisen mit aktuellen Kaufpreisen 
die du hier vorführst und mit dem du nur deine eigene Dummheit 
präsentierst.

Ingenieur schrieb:
> Bei den 53% sind übrigens auch etliche dabei, die Verlust machen

Ja und nein. Niemand würde etwas machen, bei dem er Verlust macht. Da 
lässt man das Objekt lieber leer stehen und setzt nur auf die 
Wertsteigerung. Aber was man gerne macht, sind gute 
Abschreibungsmöglichkeiten zu nutzen, und die hat man mit 
Vermietungsobjekten.

Autor: Axel L. (axel_5)
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Ingenieur schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Und der Satz besagt auch, dass 47% mehr als das einnehmen.
>
> Bei den 53% sind übrigens auch etliche dabei, die Verlust machen.

Ja, 7%. Das dürfte deutlich weniger sein als bei Aktien.

> Aber das passt dir ja nicht ins Konzept.
Welches Konzept ? Ich bin an ein paar Wohnungen gekommen, und überlege, 
was ich damit mache.

Ich suche noch ein Konzept und dazu nutze ich auch die Beiträge hier. 
Ich bin eigentlich gegen Immobilien zur Vermietung als Geldanlage und 
will mir den Stress nicht antun, allerdings muss ich zugeben, dass der, 
von dem ich die Wohnungen habe, damit extrem gut gefahren ist.

Gruß
Axel

Autor: Axel L. (axel_5)
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Arno schrieb:
> Axel L. schrieb:
>>> 53 Prozent der privaten Kleinvermieter nehmen jährlich
>>> weniger als 5000 Euro netto durch Mietzahlungen ein.
>>
>> 5000€ NETTO ist schon ordentlich Geld, das muss man erstmal
>> erwirtschaften. Und der Satz besagt auch, dass 47% mehr als das
>> einnehmen.
>
> Ist allerdings - wenn ich das richtig verstehe - Umsatz, nicht Gewinn.
> Ich nehme an, nur Kaltmiete - davon gehen Instandhaltungen/Reparaturen,
> Verwaltergebühren und ggf. Maklerprovision bei Neuvermietung sowie
> natürlich Kreditzinsen wenn vorhanden ab. Und wenn die Wohnung mal ein
> halbes Jahr leer steht, ist der Gewinn weg.
>
> Aber vor allem ist in dem Satz eine Einschränkung auf "private
> Kleinvermieter" (wie auch immer definiert). Das klingt ein wenig nach
> "jeder unter 6000€/a Einnahmen ist privater Kleinvermieter, davon haben
> 53% weniger als 5000€/a".
>
> MfG, Arno

Nein, das ist Gewinn vor Steuern. Die Studie kann man im Original 
nachlesen hier: 
https://www.hausundgrund-verband.de/fileadmin/root/media/downloads/2017/Gutachten_Perspektiven_fuer_private_Kleinvermieter.pdf


Und unter "private Kleinvermieter" fassen die alle nicht gewerblichen 
Vermieter zusammen.

Gruß
Axel

: Bearbeitet durch User
Autor: Axel L. (axel_5)
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Ingenieur schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> 5000€ NETTO ist schon ordentlich Geld, das muss man erstmal
>> erwirtschaften.
>
> Ordentlich Geld? Das ist doch lächerlich wenig, weniger als 417 € im
> Monat.

Die durchschnitlliche Rente liegt bei 1500€ und maximal bei 2500€. Da 
sind 417€ / Monat ordentlich Geld.

Gruß
Axel

Autor: ohne Account (Gast)
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> Die durchschnitlliche Rente liegt bei 1500€ und maximal bei 2500€. Da
> sind 417€ / Monat ordentlich Geld.
das sehe ich genauso, weil das Geld monatlich reinkommt.
Ingenieur (Gast), Deine komische Wertanlage mit Indexfonds bringt 
jedenfalls 0 Euro im Monat - sonst müßtest Du sie auflösen?
Nach Deinem Konzept gibt es einmal im Jahr eine magere Ausschüttung an 
Dividende?
Du hast zwar eine Wertsteigerung, aber die Auszahlung gibt's erst nach 
20 Jahren?
Genau deswegen sind auch die ganzen Immobilien-Aktien hoch im Kurs und 
werden es auch bleiben.

Autor: Nonhedonist (Gast)
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Michael B. schrieb:
> Ingenieur schrieb:
>> Wenn er aber nicht hat...
>
> ...ist er dumm gewesen.

Nicht jeder hockt 40 Jahre lang einsam und verlassen in der 
norddeutschen Pampa weil er zu wenig Mutterliebe bekommen hat.

ohne Account schrieb:
> das sehe ich genauso, weil das Geld monatlich reinkommt.
> Ingenieur (Gast), Deine komische Wertanlage mit Indexfonds bringt
> jedenfalls 0 Euro im Monat - sonst müßtest Du sie auflösen?
> Nach Deinem Konzept gibt es einmal im Jahr eine magere Ausschüttung an
> Dividende?
> Du hast zwar eine Wertsteigerung, aber die Auszahlung gibt's erst nach
> 20 Jahren?
> Genau deswegen sind auch die ganzen Immobilien-Aktien hoch im Kurs und
> werden es auch bleiben.

Ach S. B., du armer Tropf wirst es auch nie mehr lernen, hockst im 
goldenen Alter rum und feierst dich wie dein Bruder im Geister F. B. 
über jeden ct-Erfolg. Sad.

Autor: Arno (Gast)
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ohne Account schrieb:
> ...und zitierte:
>> Die durchschnitlliche Rente liegt bei 1500€ und maximal bei
>> 2500€. Da
>> sind 417€ / Monat ordentlich Geld.

Kommt immer darauf an, womit man es vergleichen oder wozu in Bezug 
setzen will.

ohne Account schrieb:
> das sehe ich genauso, weil das Geld monatlich reinkommt.

In welchem Rhythmus das Geld eingeht, ist doch (in sinnvollen Grenzen) 
sekundär für die Frage, ob es viel ist. Oder sind 100€ pro Woche für 
dich mehr Geld als 5200€ pro Jahr?

ohne Account schrieb:
> Ingenieur (Gast), Deine komische Wertanlage mit Indexfonds bringt
> jedenfalls 0 Euro im Monat - sonst müßtest Du sie auflösen?
> Nach Deinem Konzept gibt es einmal im Jahr eine magere Ausschüttung an
> Dividende?
> Du hast zwar eine Wertsteigerung, aber die Auszahlung gibt's erst nach
> 20 Jahren?

Ich nehme an, wenn Ingenieur von Indexfonds spricht, meint er 
börsengehandelte Indexfonds, sogenannte ETFs (Exchange Traded Funds). 
Die Anteile daran kann man jederzeit verkaufen, muss auch nicht alle 
Anteile auf einmal verkaufen und damit Wertsteigerungen (oder Verluste) 
realisieren. Die Ausschüttungen der zugrunde liegenden 
Aktien/Anleihen/... werden je nach Anbieter direkt wieder investiert 
oder 1x bis 12x jährlich ausgezahlt.

Zum Beispiel ein ausschüttender DAX-ETF wie: 
https://www.comstage.de/Products/ProductDetails.aspx?p=146224046&suppressMobile=true 
(schnell per Suchmaschine gefunden, keine Empfehlung).

Wenn du 10.000€ darin anlegst, hast du ungefähr 100 Anteile zu je 100€ 
(heute sind es 105€, daher "ungefähr"). Der Fondsanbieter kauft dann von 
deinen 10.000€ für 1018€ SAP-Aktien, für 878€ Linde-Aktien ... für 70€ 
ThyssenKrupp-Aktien (also ca. 5 Stück zu je ca. 14€). ThyssenKrupp hat 
2018 pro Aktie 15Ct Dividende bekommen, du bekommst also aus dem ETF 
75Ct Dividende aus ThyssenKrupp-Aktien. Um den Verwaltungsaufwand zu 
reduzieren, werden alle Dividenden bei diesem ETF einmal jährlich 
ausgezahlt, 2018 waren das 3,02€ pro Anteil am 21.08. - also 302€ (vor 
Steuern) für dich.

Wenn ThyssenKrupp aus dem DAX fällt und dafür ein anderes Unternehmen 
einsteigt, verkauft der ETF die 5 Aktien und kauft dafür Aktien des 
"neuen" Unternehmens.

In zehn Jahren sind deine 100 ETF-Anteile vielleicht 13.000€ Wert. Du 
kannst problemlos 20 Anteile verkaufen, hast immer noch 10.400€ 
investiert und 2600€ bekommen. Plus die Dividenden der 10 Jahre 
natürlich. Du kannst monatlich, quartalsweise oder jährlich verkaufen, 
du kannst sogar wöchentlich verkaufen, alles möglich. Nur ganze Anteile 
sollten es sein, und zu oft verkaufen wird teuer, weil bei jedem Verkauf 
Gebühren bei deiner Bank anfallen - ab 7€ pro Kauf/Verkauf ist aktuell 
am Markt möglich.

ohne Account schrieb:
> Genau deswegen sind auch die ganzen Immobilien-Aktien hoch im Kurs und
> werden es auch bleiben.

Worauf beziehst du dein "deswegen"? Auf die monatliche Ausschüttung? 
Oder ist das Ironie, die ich nicht erkenne?

MfG, Arno

Autor: Ingenieur (Gast)
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ohne Account schrieb:
> Du hast zwar eine Wertsteigerung, aber die Auszahlung gibt's erst nach
> 20 Jahren?

So habe ich es geplant, genau - wobei der Zeitraum auch 15 oder 25 Jahre 
sein können. Solange soll sich das Geld ja schön mit Zinseszins 
vermehren. Wenn ich monatliche Zahlungen wie Dividenden habe, werden die 
eh wieder investiert. Derzeit habe ich monatlich mehr als genug 
Einnahmen, da brauche ich keinen Cashflow aus meiner Anlage. Das ändert 
sich erst in der Auszahlungsphase.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Arno schrieb:
> Ich nehme an, wenn Ingenieur von Indexfonds spricht, meint er
> börsengehandelte Indexfonds, sogenannte ETFs (Exchange Traded Funds).

Genau so ist es, und zwar weltweite Indices, um möglichst breit zu 
diversifizieren. Der DAX als Index ist mir mit 30 deutschen Aktien für 
meine Anlagestrategie viel zu eng gefasst.

Autor: ohne Account (Gast)
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> ... Sad.
traurig ist Deine Nicknamewahl - das sagt schon alles, irgendein armes 
Workholic-Wesen ohne eigene Firma oder aber Dienstleister, der keinen 
Dummen mehr findet, LOL.

> In welchem Rhythmus das Geld eingeht, ist doch (in sinnvollen Grenzen)
> sekundär für die Frage, ob es viel ist. Oder sind 100€ pro Woche für
> dich mehr Geld als 5200€ pro Jahr?
Der Wochenvergleich ist schlecht gewählt - ein Jahr kann 52 oder 53 
Wochen enthalten und ja bei 53 Wochen wäre dann die wöchentliche 
Auszahlung besser!
Darüberhinaus ist wöchentliche Auszahlung nicht üblich.
Dein Lohngehalt bekommst Du ja auch monatlich ausgezahlt!
Würdest Du lieber ein einmaliges Jahresgehalt bevorzugen? Ich jedenfalls 
nicht - niemand würde sowas machen, wenn es um Entlohnung für Arbeit 
geht!

> So habe ich es geplant, genau - wobei der Zeitraum auch 15 oder 25 Jahre
> sein können. Solange soll sich das Geld ja schön mit Zinseszins
> vermehren.
Deine Anlagestrategie hat einen Haken, aber den erkennst Du gar nicht, 
weil Du ja in Geld ersäufst ?!

> Wenn ich monatliche Zahlungen wie Dividenden habe, werden die
> eh wieder investiert. Derzeit habe ich monatlich mehr als genug
> Einnahmen, da brauche ich keinen Cashflow aus meiner Anlage.
Du hast aber keine monatlichen Auszahlungen bei Deiner Anlageform - dazu 
müßtest Du andere Anlagen wählen, die auch wirklich monatlich auszahlen.
Du hast thesaurierende Anlagen gewählt mit Auszahlung irgendwann in 
ferner Zukunft bei Abverkauf.
Du könntest auch alles auf irgendwelche Wachstumsaktien setzen - das 
wäre fast das Gleiche bzw. besser, wenn monatliche Ausschüttung für Dich 
keine Rolle spielt.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Kommt immer darauf an, womit man es vergleichen oder wozu in Bezug
> setzen will.
Lohngehalt und Besteuerung in der BRD, was sonst?

> Worauf beziehst du dein "deswegen"? Auf die monatliche Ausschüttung?
nein