Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Gibt es aktuell einen Fachkräftemangel im MINT-Bereich?


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von Maximilian F. (Gast)


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Wie sind EURE persönlichen Erfahrungen? (Bitte kein Trolling)

von Frank B. (misophonie)


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Maximilian F. schrieb:
> Wie sind EURE persönlichen Erfahrungen? (Bitte kein Trolling)

Im IT-Bereich auf jeden Fall....den Rest kann ich nicht beurteilen...

von hehe! (Gast)


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Nein gibt es nicht, zumindest nicht aus Konzernsicht.

von Bimbo. (Gast)


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Nein. Es gibt eine Überakademisierung. Wir brauchen mehr Handwerker als 
Bacheloretten.

von Dussel (Gast)


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Wenn kleine bis mittlere Firmen einen guten Master für eine passende 
Stelle ablehnen, offensichtlich nein. Selber im Umfeld direkt erlebt.

von Frank B. (misophonie)


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Dussel schrieb:
> Wenn kleine bis mittlere Firmen einen guten Master für eine
> passende
> Stelle ablehnen, offensichtlich nein. Selber im Umfeld direkt erlebt.

Ist mir auch schon passiert...ich habe einen sehr guten Master und die 
ausgeschriebene Stelle passte perfekt für mich. 2 Stunden später am 
selben Tag bekam ich eine Absage mit einem Standardtext per Mail. Zum 
Kotzen!

von Bimbo. (Gast)


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Frank B. schrieb:
> Ist mir auch schon passiert...ich habe einen sehr guten Master und die
> ausgeschriebene Stelle passte perfekt für mich. 2 Stunden später am
> selben Tag bekam ich eine Absage mit einem Standardtext per Mail. Zum
> Kotzen!

Ging mir ähnlich, zweimal nach folgendem Schema: Beworben, noch am 
selben Tag ein Telefoninterviev, was vielversprechend verlief. Am 
nächsten Tag dann eine trockene, fast schon unhöfliche Absage wegen 
Belanglosigkeiten per E-mail.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Maximilian.

Maximilian F. schrieb:
> Wie sind EURE persönlichen Erfahrungen? (Bitte kein Trolling)

Nach meiner persönlichen Erfahrung nicht. Dazu ist es nach eigener 
Erfahrung zu schwer, eine passende Stelle zu finden.

Ich kann mir schon vorstellen, dass einige Firmen durchaus Probleme 
haben, ihren Bedarf zu decken. Aber das liegt halt daran, dass sie nur 
mit den besten 10% etwas anfangen können. Und von denen gib es eben nur 
10% im Angebot.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von hehe! (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Aber das liegt halt daran, dass sie nur
> mit den besten 10% etwas anfangen können.

Nein, dass liegt daran, dass sie schlechte Gehälter bieten.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Hehe.

hehe! schrieb:
> Bernd W. schrieb:
>> Aber das liegt halt daran, dass sie nur
>> mit den besten 10% etwas anfangen können.
>
> Nein, dass liegt daran, dass sie schlechte Gehälter bieten.

Nein. Sie können nicht mehr an Gehalt zahlen, weil sie dann noch 
stärkere Probleme damit haben, gegenüber China, Indien oder Malysia 
konkurenzfähig zu bleiben.

Es gibt die Todesspirale der Leistungsgesellschaft:
Es muss die Leistung gesteigert werden, um Konkurenzfähig gegenüber dem
Ausland zu bleiben
Dadurch fallen Leute weg, weil sie nicht Leistungsfähig genug sind.
Die Leistung muss von den Verbliebenen alleine geschafft werden.
Zusätlich müssen über Staat und Sozialabgaben die schon ausgefallenen
finanziert werden, um politische Ruhe zu garantieren.
Wegen der dadurch höheren Leistungsanforderungen fallen noch mehr Leute 
Weg...
Und so dreht sich das ganze im Kreis.

Ich persönlich habe das füher auch mal anders gesehen, und es war ein
langer und schmerzvoller Reifeprozess, die bittere Realität zu
aktzeptieren.


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von Bussy (Gast)


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> Nein. Sie können nicht mehr an Gehalt zahlen, weil sie dann noch
Wer ist Sie?

> stärkere Probleme damit haben, gegenüber China, Indien oder Malysia
> konkurenzfähig zu bleiben.
Nicht jede Klitsche steht mit Schiena im Wettbewerb. "Globalisierung" 
ist auch so eine Fatamorgana von der immer fantasiert wird. Das ist real 
nur eine Ausrede um die Löhne zu drücken und meist OHNE zwingenden 
Grund. Dahinter steht nur eines: Mehr Profit. Unternehmensgewinne sind 
seit den letzen 20 Jahren explodiert, mit gleichzeitigem Abbau der 
Arbeitnehmerrechte, so wenig Unternehmen die nach Tarif zahlen wie noch 
nie, Zeitarbeitspest,...
Globalen Wettbewerb gibt es schon seit es die ersten Schiffe gibt.

> Es gibt die Todesspirale der Leistungsgesellschaft:
> Es muss die Leistung gesteigert werden, um Konkurenzfähig gegenüber dem
> Ausland zu bleiben
So pauschal völliger Quatsch.

> ...
> Und so dreht sich das ganze im Kreis.
Wenn man so schlicht denkt sieht das so aus.

> Ich persönlich habe das füher auch mal anders gesehen, und es war ein
> langer und schmerzvoller Reifeprozess, die bittere Realität zu
> aktzeptieren.
Du machst immmer den selben Fehler: Von deinem persönlichen Trauma auf 
die Allgemeinheit zu schliessen.

von A. K. (prx)


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In den Foren dieser MINT-Site gibt es jedenfalls einen erheblichen 
Mangel an Fachkräften aller Art. Von besonders qualifizierten 
Fachkräften ganz zu schweigen.

: Bearbeitet durch User
von Wissender (Gast)


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A. K. schrieb:
> In den Foren dieser MINT-Site gibt es jedenfalls einen erheblichen
> Mangel an Fachkräften aller Art. Von besonders qualifizierten
> Fachkräften ganz zu schweigen.

Das Problem ist dass es mich nur einmal gibt.

von hehe! (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Nein. Sie können nicht mehr an Gehalt zahlen, weil sie dann noch
> stärkere Probleme damit haben, gegenüber China, Indien oder Malysia
> konkurenzfähig zu bleiben.

Wer einem Entwickler nicht mehr Geld zahlen kann, der sollte mal sein 
Geschäftsmodell überdenken, vieleicht braucht ihn die Wirtschaft nicht?

Ich würde niemals bei einer Firma als Entwickler arbeiten, bei der die 
Höhe  mein Gehalt über die Konkurrenzfähigkeit entscheidet. Das ist ein 
absolutes Ausschlusskriterium!

Beitrag #5755781 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Kontext Bewahrer (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Maximilian F. schrieb:
>> Wie sind EURE persönlichen Erfahrungen?
>
> Nach meiner persönlichen Erfahrung nicht. Dazu ist es nach eigener
> Erfahrung zu schwer, eine passende Stelle zu finden.

Dazu muss wissen, das die persönliche Erfahrung eines B.W. die eines 
Bummelstudenten aus den Neunzigern ist. Keine besonders gepflegte 
Erscheinung, dazu adipös wie man anhand der google Bildersuche leicht 
überprüfen kann.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Gibt es aktuell einen Fachkräftemangel im MINT-Bereich?

In Teilbereichen , aber man ist nicht bereit die auch angemessen zu 
bezahlen , es gibt unverschämte Gehaltswünsche wie 30 K€ BRUTTO und 
sowas ...

Geht garnicht !!!

von Rick M. (rick-nrw)


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Re: Gibt es aktuell einen Fachkräftemangel im MINT-Bereich?


Also -  versuchen wir ganz sachlich an das Thema anzugehen!

Fachkräftemangel !!!



Was ist eine Fachkraft ?

Ingenieur oder Facharbeiter oder ich habe mal etwas von Fachkraft 
gelesen, ..



Also, welche Firma sucht sucht wirklich?

Ja, richtig - keine wirklich, die keinen findet!!!!

Der Rest sucht ala mimimi HILFE! wir finden keinen - zu teuer, viel zu 
teuer, viel zu teuer - das muss sein!!!

Bullshit!!!

von Dr.Who (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> es gibt unverschämte Gehaltswünsche wie 30 K€ BRUTTO und
> sowas ...

Gehaltswünsche werden doch von den Bewerbern verlangt.
Arbeitgeber machen nur unverschämte Gehaltsangebote,
oder sehe ich das falsch?

Manche wollen für nen Elektrotechniker 12,50€ zahlen und
andere 19-21€ (Zeitarbeit), also eine ziemliches Missverhältnis.
Auf Zeit wird da dann auch gespielt. Bei den Lohnverhandlungen
zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern knirscht es auch oft,
was ein klares Signal mangelnder Wertschätzung ist.
Halt nur Humankapital mit dem man gar nicht auf gleicher Augenhöhe
verkehrt.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Gehaltswünsche werden doch von den Bewerbern verlangt.
> Arbeitgeber machen nur unverschämte Gehaltsangebote,
> oder sehe ich das falsch?

Entscheidend ist was BEZAHLT wird , und da liegt der Gehalt meistens 
deutlich unter 30 K€ ...

von Rick M. (rick-nrw)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Entscheidend ist was BEZAHLT wird , und da liegt der Gehalt meistens
> deutlich unter 30 K€ ...

Als was?

Wenn mir als Ing. als  Angebot  30k€/a gezahlt werden soll hilft nur 
eins!


Der Mittelfinger !!!


Macht es doch mal!


Vielen Dank! Aber wir passen wohl nicht zusammen!

Tschüss, auf besser nicht auf Wiedersehen!

Melden SIE sich nie mehr wieder!

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Als was?

Als Dipl Ing ...

> Wenn mir als Ing. als  Angebot  30k€/a gezahlt werden soll hilft nur
> eins!


> Der Mittelfinger !!!

Hilft auch nicht , es gibt zu wenige Jobs ...


> Macht es doch mal!

Keine gute Idee , für sowas ist eigentlich die Staatsanwaltschaft 
zuständig ...


> Vielen Dank! Aber wir passen wohl nicht zusammen!

> Tschüss, auf besser nicht auf Wiedersehen!

> Melden SIE sich nie mehr wieder!

Und , da warten die nächsten 100 die auch was suchen ...

IST SO !!!

von Dr.Who (Gast)


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Rick M. schrieb:
> Was ist eine Fachkraft ?

Für gewöhnlich jemand mit abgeschlossener Berufsausbildung eines
Berufsverbandes. Berufspraxis ist damit ja eingeschlossen.

Bei Ingenieuren, die nur nach dem Abitur ein berufsspezifisches Studium 
absolviert haben, ist dieses Prädikat kontrovers, weil ja überwiegend
theoretisches Wissen vermittelt und abgeprüft wurde. Es fehlt für eine 
vollwertige Fachkraft langjährige praktische Berufserfahrung.
Wenn Erfahrung erlangt wurde, wäre ein Ing. eine Fachkraft und
gar kein Thema.

Rick M. schrieb:
> Der Rest sucht ala mimimi HILFE! wir finden keinen - zu teuer, viel zu
> teuer, viel zu teuer - das muss sein!!!
>

Die Firmen sollten mal anhand belastbarer Zahlen nachweisen,
was sie so vollmundig verkünden. Der Job soll ja schließlich
nachhaltig sein und nicht schon von Anfang an auf der Kippe
stehen. Wenn man sich verschuldet oder Verantwortung z.B. durch
eine Familiengründung übernimmt, sollte man schon ein Perspektive
haben, die aber oft gar nicht vorhanden ist.
Da hilft auch nicht  gebetsmühlenartiges Gejammer, dass die
Bewerber zu teuer sind.
Die Wirtschaft hat schon genug Vorteile, die fast an Planwirtschaft
erinnern.
Richtige Anreize findet man in Jobangeboten doch so gut
wie gar nicht.
Das Zustandekommen scheitert doch schon an der Kommunikation
Firma -> Bewerber.

von Fülling (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> In Teilbereichen , aber man ist nicht bereit die auch angemessen zu
> bezahlen , es gibt unverschämte Gehaltswünsche wie 30 K€ BRUTTO und
> sowas ...
>
> Geht garnicht !!!

Hallo,

auch mal ein wenig Pessimismus von mir:
Ich habe das Gefühl, dass viele Absolventen nicht mehr arbeitsfähig 
sind. Es studieren immer mehr ET, die völlig ungeeignet sind für das 
Fach und vor allem den Beruf.
Siehst Du das ähnlich?
Deshalb auch solche Gehälter für entsprechende Kandidaten.

Grüße
Fülling

von hehe! (Gast)


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Fülling schrieb:
> Deshalb auch solche Gehälter für entsprechende Kandidaten.

Dann würde es aber auch höhere Gehälter für gute Absolventen geben, aber 
das ist nicht der Fall.

von Fülling (Gast)


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Was ich als alter Knacker nicht verstehe, warum heute jeder auf die 
Universität rennt. Es sind doch nur noch wenige, die durch ein Studium 
viel Geld verdienen.

Grüße
Fülling

von Jesus (Gast)


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Fülling schrieb:
> Was ich als alter Knacker nicht verstehe, warum heute jeder auf die
> Universität rennt. Es sind doch nur noch wenige, die durch ein Studium
> viel Geld verdienen.
>
> Grüße
> Fülling

Ja, aber das Geld ist immer noch mehr als wenn du nur eine Ausbildung 
hättest.

Es gibt keine Alternative hier in Deutschland.

Die fetten Jahre sind vorbei!

von Dr.Who (Gast)


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Fülling schrieb:
> Es sind doch nur noch wenige, die durch ein Studium
> viel Geld verdienen.

Propaganda.
Beste Jobaussichten kontra Ernüchterung.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Deshalb auch solche Gehälter für entsprechende Kandidaten.

Die Gehälter gelten für über 90 % der Personengruppe ...

Das einzige was zählt sind BEZIEHUNGEN , habe die Erfahrung gemacht ...

Finger weg vom MINT Studium , kann ich nur sagen !

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Beste Jobaussichten kontra Ernüchterung.

Vergiss die besten Jobaussichten , die gibt es schon seit über 20 Jahren 
nicht mehr in diesem Bereich !

von Fülling (Gast)


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Jesus schrieb:
> Fülling schrieb:
> Was ich als alter Knacker nicht verstehe, warum heute jeder auf die
> Universität rennt. Es sind doch nur noch wenige, die durch ein Studium
> viel Geld verdienen.
> Grüße
> Fülling
>
> Ja, aber das Geld ist immer noch mehr als wenn du nur eine Ausbildung
> hättest.
> Es gibt keine Alternative hier in Deutschland.
> Die fetten Jahre sind vorbei!

Das stimmt kaum noch. Der TE bekommt mit 30 Jahren 40k€/a mit einem 
Master. Damit hat er das geringste Gehalt von den Angestellten im KMU. 
Das halte man sich mal vor Augen!
Mein Neffe hat 2867€ netto im Monat mit einer Ausbildung, auch 30 Jahre 
alt.
Das erreicht ein Master vom Schlage des TEs heute nicht mehr.

Grüße
Fülling

von Fülling (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Vergiss die besten Jobaussichten , die gibt es schon seit über 20 Jahren
> nicht mehr in diesem Bereich !

Hallo,

dann frage ich Dich: Wieso rennen alle auf die Universität, wieso 
studieren so viele mit ET sicher ins Verderben?

Grüße
Fülling

von Jesus (Gast)


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Fülling schrieb:
> Das stimmt kaum noch. Der TE bekommt mit 30 Jahren 40k€/a mit einem
> Master. Damit hat er das geringste Gehalt von den Angestellten im KMU.
> Das halte man sich mal vor Augen!
> Mein Neffe hat 2867€ netto im Monat mit einer Ausbildung, auch 30 Jahre
> alt.
> Das erreicht ein Master vom Schlage des TEs heute nicht mehr.
>
> Grüße
> Fülling


Ja, du scheinst wohl (leider) recht zu haben mit deiner Aussage.

Ein Trauerspiel ist das hier...

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> dann frage ich Dich: Wieso rennen alle auf die Universität, wieso
> studieren so viele mit ET sicher ins Verderben?

Wurde gute PROPAGAND gemacht

Und nicht wenige haben das auch geglaubt !

von Fülling (Gast)


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Ok, kann sein.
Ich bin nicht mehr so informiert, meinst Du, es wird in den kommenden 
Jahren noch schlimmer? 80% Arbeitlosenquote unter Mint-Studierten? Heute 
schon bei 50%, so ein Bekannter von mir.

Grüße
Fülling

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Ich bin nicht mehr so informiert, meinst Du, es wird in den kommenden
> Jahren noch schlimmer? 80% Arbeitlosenquote unter Mint-Studierten? Heute
> schon bei 50%, so ein Bekannter von mir.

Also besser wird es GARANTIERT nicht ...

von Dr.Who (Gast)


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Fülling schrieb:
> dann frage ich Dich: Wieso rennen alle auf die Universität, wieso
> studieren so viele mit ET sicher ins Verderben?

Erfolgsdruck, den die Eltern durch ihre eigene Lebenserfahrung
an ihre Brut weiter geben. Ein Leben in Wohlstand ist dabei
der nachvollziebare Hintergedanke.
Das die das Beste für ihr Kind wollen, kann man ihnen ja nicht
verübeln.

Verlässliche Prognosen, die einem bei der Berufswahl unterstützen,
scheint es nicht zu geben, dafür gibts aber reichlich Propaganda
ohne jede Garantie.

Das konnten die Hochschulen und die Wirtschaft schon immer.
Wenn die Wirtschaftslobby Bedarf heuchelte, inbesondere wenn denen
die Akademiker zu teuer wurden, dann soll der Staat mal für billigen
Nachschub sorgen, ohne das es den Firmen was kostet.

Die materiellen Aussichten werden natürlich verschwiegen was der
Manipulation Tür und Tor öffnet.
Ob Vakanzen überhaupt fair Real sind, wissen nur die, die sie in
Umlauf gebracht haben.

von Fülling (Gast)


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Neulich von einem Bekannten gehört, er ist Übungsleiter an einer 
Universität.
Die meisten Masterande beherrschen keine Prozent- und Bruchrechnug. 
Scheitern an prozentualen Angaben in ihrer
Master-Thesis.
Mal ehrlich, wie wollen die irgendwo unterkommen?

Grüße
Fülling

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Neulich von einem Bekannten gehört, er ist Übungsleiter an einer
> Universität.
> Die meisten Masterande beherrschen keine Prozent- und Bruchrechnug.
> Scheitern an prozentualen Angaben in ihrer
> Master-Thesis.
> Mal ehrlich, wie wollen die irgendwo unterkommen?

Habe ähnliche ERFAHRUNGEN gemacht ...

Mit BEZIEHUNGEN geht ALLES , wirklich ALLES !!!

von Fragender (Gast)


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Warum habt ihr dann nicht eure Beziehungen benutzt? oder wart ihr nicht 
in der Lage Bekannteschaten zu schließen über die Jahre hinweg, die ihr 
in euer berufsleben "investiert" habt (oft ja min. 5 Jahre)?!?!?

von Fülling (Gast)


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Fragender schrieb:
> Warum habt ihr dann nicht eure Beziehungen benutzt? oder wart ihr nicht
> in der Lage Bekannteschaten zu schließen über die Jahre hinweg, die ihr
> in euer berufsleben "investiert" habt (oft ja min. 5 Jahre)?!?!?

Kein wirkliches Interesse am ET-Beruf. Nur wegen hohen Gehaltsausdichten 
ET studiert. Dann passieren eben solche „Fehler“. So gesehen bei 
Verwandten.

Grüße
Fülling

von Maximilian F. (Gast)


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Keine Trollerei, bitte.
Ich bin verzweifelt Leute. Bekomme nur Absagen nach den VGs. 35 
Gespräche und nur Absagen, ich verstehe es nicht.

von Dr.Who (Gast)


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Fragender schrieb:
> Warum habt ihr dann nicht eure Beziehungen benutzt? oder wart ihr nicht
> in der Lage Bekannteschaten zu schließen über die Jahre hinweg, die ihr
> in euer berufsleben "investiert" habt (oft ja min. 5 Jahre)?!?!?

Auf welcher Grundlage soll denn da eine Beziehung geknüpft werden
und welches Interesse an so einem Netzwerk sollten Partner in der
Wirtschaft haben? Mit dem Forum hier ist das ja nicht vergleichbar,
da hier ja alles anonym abläuft und freiwillig ist. Da nimmt sich
auch jeder die Zeit, die er dafür frei hat.
Ich kenne da ein paar Leute von früher und hatte mal in der Firma
angerufen, wo ich erfuhr, dass die Leute immer noch da sind, aber
ansonsten wurden die abgeblockt.
Bewerbungen wären ja eine Möglichkeit, aber wenn keine Leute
eingestellt werden, oder man selbständig ist, dann geht der Versuch
ein Netzwerk aufzubauen oder in eins rein zu kommen meist ins Leere.
Das kann auch daran liegen, dass man kaufmännisch nicht ausgebildet
ist und man sich nicht verkaufen kann.
Irgend welche sinnvolle Ideen?

von Maximilian F. (Gast)


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Macht es Sinn, ein Bewerbungstraining zu absolvieren?

von Dr.Who (Gast)


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Maximilian F. schrieb:
> Ich bin verzweifelt Leute. Bekomme nur Absagen nach den VGs. 35
> Gespräche und nur Absagen, ich verstehe es nicht.


Hast du dich nur beworben oder vorher mal Kontakt aufgenommen,
quasi bei den Firmen die Klinken geputzt?
Das kann einen Unterschied machen und dich aus der Masse hervor
heben. Ein Paar mal habe ich damit überraschenderweise Erfolg
gehabt. Allerdings muss man da auch viel Misserfolg wegstecken
können. Das kann ganz schön nerven.

von Kalle (Gast)


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Maximilian F. schrieb:
> Macht es Sinn, ein Bewerbungstraining zu absolvieren?

Nach 35 Absagen macht es nur noch Sinn, umzusatteln. Vertriebsingenieur 
zum Beispiel. Da ist die Bezahlung zwar nicht so gut aber besser als 
nichts.

von Maximilian F. (Gast)


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Einladungen bekommt man viele in ET, aber die VGs kann man nicht 
schaffen.
Mann bekommt zum Teil erst Zusagen nach dem VG und die Bitte, noch etwas 
zu warten und dann 2 Wochen die Absage.
In der Zeit kann man andere nicht zusagen und hat dann nichts.
Das wird bewusst so gemacht, damit man nichts bekommt. Insider-Info vom 
Bekannten.

von Dr.Who (Gast)


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Maximilian F. schrieb:
> Macht es Sinn, ein Bewerbungstraining zu absolvieren?

Absolvieren bedeutet ja etwas zu lernen und das nachzuweisen.
Bei solchen Kursen ist das nur ein Training ohne Prüfung.

Wenn du Defizite hast, ohne zu wissen, was, dann kann das
was bringen, aber das hilft natürlich nicht, wenn der Interviewer
dich aus unnachvollziehbaren Gründen nicht leiden kann.
Das kann am Benehmen, an der Kleidung oder den Fragen/Antworten
liegen und bei dem nächsten Arbeitgeber kann alles wieder anders
sein.
Was aber vielleicht helfen könnte, wäre ein Job-Pate.
Das sollen Leute sein die als Beistand beim VG Hilfestellung leisten
sollen, falls der Gesprächspartner etwas zu omnipotent ist und
Bewerber regelrecht verheizt. Das kann dann wirklich nur ein
erfahrener Spezialist managen, der auch Verhandeln kann, quasi
wie ein Moderator oder Schlichter.
Von solchen Job-Paten habe ich schon mal was gelesen, aber man
muss wohl im Amt seinen Fallmanager fragen, ob man einen bekommen
kann. Würde mich nicht wundern, wenn die auf Dauer ausgebucht sind.

So ein Bewerbungstraining dauert nicht lang und neue Erkenntnisse
kann man ja immer etwas erhalten, von dem man bisher nichts wusste.

von Maximilian F. (Gast)


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Noch was:
Ich werde häufig im VG zu meiner Wohnsituation befragt, scheint Usus zu 
sein. Ich. In 31 und wohne noch zur Zeit bei meinen Eltern. Habe das 
auch so gesagt. Wirkt das vielleicht insgeheim selektierend?

von Denon (Gast)


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ja

von Maximilian F. (Gast)


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Maximilian F. schrieb:
> Noch was:
> Ich werde häufig im VG zu meiner Wohnsituation befragt, scheint Usus zu
> sein. Ich. In 31 und wohne noch zur Zeit bei meinen Eltern. Habe das
> auch so gesagt. Wirkt das vielleicht insgeheim selektierend?

Klar, aber dann sagt man auch nicht die Wahrheit, sondern lügt...

von Maximilian F. (Gast)


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der erste Maximilian F. mit der Wohnsituation ist ein FAAAAKE!

von Maximilian F. (Gast)


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Was soll das, du Troll.
Ist ja gut.

von Maximilian F. (Gast)


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Danke soweit, ich habe noch viel zu lernen.

Leider besitze ich noch keinen Führerschein, sodass mich meine Mutter zu 
den VGs bringen muss.
Die Sekretärin an der Pforte hat wohl gesehen, dass ich mit meiner 
Mutter gewartet habe.
Wird auch diese Sekretärin befragt nach dem VG? Ob der Bewerber z. B. 
Freundlich war?

von Alf (Gast)


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> Aber das liegt halt daran, dass sie nur
> mit den besten 10% etwas anfangen können.

Etwas anfangen wollen.
Das Angebot an Bewerbern ist eben zu groß.

von Maximilian F. (Gast)


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Hallo Alf,

wird man im VG aussortiert, wenn man keinen Führerschein hat?

von Alf (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Das einzige was zählt sind BEZIEHUNGEN , habe die Erfahrung gemacht ...
>
> Finger weg vom MINT Studium , kann ich nur sagen !

Stimme dir zu.
Aber was empfiehlst du als Alternative zum MINT-Studium?

von Alf (Gast)


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Maximilian F. schrieb:
> wird man im VG aussortiert, wenn man keinen Führerschein hat?

Höchtwahrscheinlich ja.

von Denon (Gast)


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Alf schrieb:
> Etwas anfangen wollen.
> Das Angebot an Bewerbern ist eben zu groß.

Irgendwelche Heinis aus der BWL haben wahrscheinlich ausgerechnet das es 
sinnvoller ist nur einen perfekten Bewerber einzustellen. Da muss man 
keine Einarbeitungszeit usw. bezahlen.
Das bis dahin nicht geleistete müssen ebene andere zusätzlich leisten. 
Außer die aus der HR, die beantragen ein Betriebspsychologen weil sie 
nicht verstehen warum sie keiner mag und nichts rund läuft.
Ruckzuck hat man für die Lackaffen dann auch noch 6 stellige 
Jahresbeträge ausgegeben und 0 Nutzen davon getragen (finden keine 
Bewerber!!!!)

Das ist meiner Meinung nach das wahre Problem.

von Maximilian F. (Gast)


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Alf schrieb:
> Maximilian F. schrieb:
> wird man im VG aussortiert, wenn man keinen Führerschein hat?
>
> Höchtwahrscheinlich ja.

Bescheuert! Die VGs in ET haben irgendwie am wenigsten mit ET selbst zu 
tun.

von Maximilian F. (Gast)


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Ich verstehe nicht, warum es den Arbeitgeber interessieren soll, ob ich 
mit 31 noch zu Hause bei den Eltern wohne. Das ist doch für die 
Tätigkeit im Job irrelevant.

von Dr.Who (Gast)


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Maximilian F. schrieb:
> Ich verstehe nicht, warum es den Arbeitgeber interessieren soll, ob ich
> mit 31 noch zu Hause bei den Eltern wohne. Das ist doch für die
> Tätigkeit im Job irrelevant.

Das ist nur Smalltalk und dient dazu, dich in Verlegenheit zu
bringen.
Wenn du auf eine Konfrontation nicht richtig reagierst, dann
könnte man daraus schließen, dass du auch im Job nicht parierst.
So was kann man aber trainieren. Mit Lebenserfahrung kommt das
von ganz allein.

von hehe! (Gast)


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Ist doch eher die Frage, was man von jemanden erwarten kann, der im 
hohen Alter immer noch bei Mammi wohnt.

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Maximilian F. schrieb:
> Hallo Alf,
>
> wird man im VG aussortiert, wenn man keinen Führerschein hat?

Du solltest zumindest den Anschein einer Führernatur haben, wenn es auch 
nur zum Schein ist.

MfG

: Bearbeitet durch User
von Ingenieur (Gast)


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Jesus schrieb:
> Die fetten Jahre sind vorbei!

Das höre ich schon viele Jahre, ja Jahrzehnte, aber zu merken ist davon 
rein gar nichts. Im Gegenteil geht es immer weiter und besser.

von A. K. (prx)


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Jesus schrieb:
> Die fetten Jahre sind vorbei!

Schaun wir mal.
https://www.dge.de/presse/pm/so-dick-war-deutschland-noch-nie/

von Mark B. (markbrandis)


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A. K. schrieb:
> Jesus schrieb:
>> Die fetten Jahre sind vorbei!
>
> Schaun wir mal.
> https://www.dge.de/presse/pm/so-dick-war-deutschland-noch-nie/

😀 😀 😀

: Bearbeitet durch User
von Kontext Bewahrer (Gast)


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Maximilian F. schrieb:
> Ich verstehe nicht, warum es den Arbeitgeber interessieren soll, ob ich
> mit 31 noch zu Hause bei den Eltern wohne. Das ist doch für die
> Tätigkeit im Job irrelevant.

Damit zeigt man das man ein Nesthocker ist, der sich nichts anderes 
vorstellen kann, als an den gedeckten Tisch zu setzen.
Ingenieure braucht man aber um Neues Projekte und Abteilungen 
aufzubauen, da ist so eine Veränderungsfürchtende Bequemlichkeit 
äusserst hinderlich.

Und die die nachfrage nach der Wohnsituation ist eigentlich nur die 
Überleitung zum Angebot des AG zur Umzugsunterstützung.

von Kontext Bewahrer (Gast)


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Maximilian F. schrieb:
> wird man im VG aussortiert, wenn man keinen Führerschein hat?

Nein im VG wird garnicht sortiert, das macht man i.d.Regel vorher. Und 
es üblich das der AG in den Anstellungsvertrag eine Verpflichtung zum 
Erwerb der  Fahrerlaubniss in den ersten Jahr der Anstellung aufnimmt. 
Damit kann man dann während der Kernarbeitszeiten zur Fahrschule 
entschwinden und ggf. die Kosten der Fahrausbildung von der Steuer 
absetzen. BTDT

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Maximilian.


Maximilian F. schrieb:

> Bescheuert! Die VGs in ET haben irgendwie am wenigsten mit ET selbst zu
> tun.

Weil hierzulande nur noch wenig direkt mit Elektrotechnik gemacht wird. 
Standardkram für Konsumer ist nach Südostasien ausgelagert.
Was gebliben ist, ist absolut hochtechnischer Spezialkram und 
Konsumerkram der in irren Stückzahlen produziert wird, und wo Du Dir in 
der Produktion darum auch keinen Fehler mehr leisten kannst. Dafür 
brauchst Du aber nur die allerbesten. Dann kommen noch ein paar in 
Verwaltung und Führung unter (Die Buchhalter und Unteroffizierstypen) 
und der Rest geht leer aus, weil Du dafür in erster Linie ungelernte 
Kräfte und ein paar Handwerker brauchst.

Und auch von den ungelernten kannst Du wiederum nur die allerbesten 
gebrauchen.

Achja, es gibt noch ein paar "Traditionsunternehmen", die von Ihrer 
Reputation leben. Aber auch die klingt langsam aber sicher ab.

Jede Leistungsgesellschaft ist auch eine Verlierergesellschaft, weil nur 
die wenigsten zu den Gewinnern gehören.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von Kontext Bewahrer (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Jede Leistungsgesellschaft ist auch eine Verlierergesellschaft, weil nur
> die wenigsten zu den Gewinnern gehören.

Schwachsinn!
Wenn einer den Nobelpreis gewinnt , weil er den Computertomographen 
erfunden hat, gewinnen immer noch alle weil damit das Gesundheitswesen 
revolutioniert wird.

Ebenso steuerfinanziertes Schulbildung, Studium, Rente, 
Sozialversicherung, Infrastruktur, ... .

Wer prstout nicht an den gesellschaftlichen Gewinn partizipieren will, 
muss sich schon eine Lendenschurz aus Hasenfell ums Gemächt binden und 
im Wald von Moos und Baumrinde leben- Andernfalls ist das Gerede -ich 
bin der Verlierer der Gesellschaft- pure Heuchelei.

von MaWin (Gast)


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Maximilian F. schrieb:
> Wie sind EURE persönlichen Erfahrungen? (Bitte kein Trolling)

Experten fehlen, ganz klar, sieht man ja am Stand der Technik, es 
funktioniert meistens ja eher nicht, nichtmal Grundlagen werden erfüllt.

Aber Fachidioten gibt es genug, gefühlt jeder zweite meint ja nach dem 
er Computerspiele spielt er würde was von Computern verstehen.

von Ingenieur (Gast)


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Kontext Bewahrer schrieb:
> Schwachsinn! Wenn einer den Nobelpreis gewinnt , weil er den
> Computertomographen erfunden hat, gewinnen immer noch alle weil damit
> das Gesundheitswesen revolutioniert wird.

Nein, alle gewinnen sicher nicht. Bei gesellschaftlichen Entwicklungen 
gibt es immer Gewinner und Verlierer, das war schon immer so und wird 
auch immer so sein. Wer das abstreitet, verkennt die Realität.

Bernd hat schon in gewisser Weise recht, es zählt im Job in erster Linie 
eine bestimmte Leistung, wie auch immer die aussieht und beurteilt wird. 
Wer diese aber dauerhaft nicht bringen kann, wird aussortiert, was für 
ein Unternehmen ökonomisch auch sinnvoll ist; nicht aber unbedingt für 
die Gesellschaft. Wenn es am Ende zu viele Verlierer gibt, leiden alle 
darunter.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Stimme dir zu.
> Aber was empfiehlst du als Alternative zum MINT-Studium?

Handwerker sind immer gesucht ...

War ernst gemeint !

von qwertz (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>> Stimme dir zu.
>> Aber was empfiehlst du als Alternative zum MINT-Studium?
>
> Handwerker sind immer gesucht ...
>
> War ernst gemeint !

Das Handwerk wird von billigen Polen unterwandert.
Ein normaler Handwerker verdient auch nicht mehr als 12€/h.
Lohnt sich nur mit Schwarzarbeit.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Das Handwerk wird von billigen Polen unterwandert.
> Ein normaler Handwerker verdient auch nicht mehr als 12€/h.
> Lohnt sich nur mit Schwarzarbeit.

Immer noch besser als bei den Ingenieuren

von Akademikär (Gast)


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Hier sind die ABSOLVENTENzahlen aller Ingenieure seit 2005 gegeben. Wer 
da noch meint, dass es keine Absolventenschwemme gibt, der hat sie nicht 
mehr alle.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/247927/umfrage/absolventen-in-der-faechergruppe-ingenieurwissenschaften-an-deutschen-hochschulen/
40000 Absolventen in 2005, alleine in 2017 47000 Master. Wie viele 
machen nur den Bachelor?
https://www.bmbf.de/de/zahlen-und-fakten-zur-europaeischen-studienreform-in-deutschland-1041.html 
(Siehe "Übergang von Bachelor-Absolventen in das Masterstudium" )
Hier steht: 77% an Unis und 53% an FH machen noch ihren Master. Gehen 
wir also mal von 40% aus, die nur den Bachelor machen. kommen zu den 
47000 Master Absolventen noch 30000 Bachelor-Absolventen hinzu. Also 
kann man sagen, dass 2017 ca. 77000 Absolventen in den Arbeitsmarkt 
strömen und im Vergleich dazu waren es nur 40000 in 2005. Also nahezu 
eine Verdopplung in 10 Jahren.

Wird sicher etwas durch das Bachelor/Master System verzerrt. Deshalb 
muss man sich auch die Anfängerzahlen ansehen:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/181643/umfrage/studienanfaenger-an-hochschulen-nach-faechergruppen/
Noch 2005 gab es nur 67.370 Ingenieur-Erstsemester, 2017 schon 141.150. 
Das ist eine Steigerung von ca. 110%, oder einfacher: Eine Verdopplung!

Sowohl Anfänger als auch Absolventen haben sich also verdoppelt, wenn 
meine einfachen Rechnungen stimmen.


Aber Studienanfänger verlassen sich lieber auf sowas wie Ingenieur.de 
(Einer Seite vom VDI Verlag GmbH):
https://www.ingenieur.de/karriere/bildung/hochschule/zu-wenig-hochschulabsolventen-in-deutschland/

"Zu wenig Hochschulabsolventen in den Natur-und 
Ingenieurwissenschaften".

Das ganze ist dann im OECD-Vergleich! In anderen Ländern dient das 
Studium zum Teil aber auch als Berufsausbildung (Dort gibt es meist kein 
so breites Angebot, dass dem Dualem Ausbildungssystem gleicht). 
Akademiker in Deutschland wollen aber auch in höheren Positionen 
beschäftigt werden. Ansonsten reicht die Ausbildung aus. Hier wird also 
das Bild deutlich verzerrt. Jedenfalls, wenn man davon ausgeht, dass 
Akademiker auch weiterhin in akademischen Berufen beschäftigt werden 
sollen und nicht als Facharbeiter den Azubis Konkurrenz machen sollen.

Ein Satz trifft es nach wie vor am besten: Augen auf bei der Berufswahl!

Es ist und bleibt ein Markt. Und wenn du nun 10 Melonen hast, aber nur 5 
Leute je eine kaufen, dann bleiben 5 übrig. Egal wie gut sie sind.

Ähnlich bei Ingenieuren: Zu viele Absolventen und zu wenige Stellen. Es 
bleiben welche übrig. Und ja, es gibt mehr Stellen als arbeitslose 
Ingenieure. Aber man kann eben nicht jede Stelle mit Absolventen 
besetzen, ganz im Gegenteil, die meisten setzen (mehrjährige) 
Berufserfahrung voraus.

Zusammenfassend: Ja es gibt einen Mangel. Aber nicht bei den 
Absolventen.

von Dipl Ing ( FH) (Gast)


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So ein pauschaler und dummer Beitrag ...

Du musst dir die einzelnen Studiengänge ansehen und die dann vergleichen 
... Da hat es sicher keine Verdoppelung gegeben !!!

ZB gibt es aktuell rund 90000 Studenten im Maschinenbau, vor 10 Jahren 
waren es rund 80000 ... Das ist jetzt keine so dramatische Steigerung

Dass es absolut mehr Studenten gibt, liegt am anderen System und an der 
Vielzahl der neuen Studiengänge

Akademikär schrieb:
> Hier sind die ABSOLVENTENzahlen aller Ingenieure seit 2005
> gegeben. Wer
> da noch meint, dass es keine Absolventenschwemme gibt, der hat sie nicht
> mehr alle.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Und ja, es gibt mehr Stellen als arbeitslose Ingenieure.

So ein Unfug ...

> Aber man kann eben nicht jede Stelle mit Absolventen
> besetzen, ganz im Gegenteil, die meisten setzen (mehrjährige)
> Berufserfahrung voraus.

Und nach 10 Jährige Berufserfahrung ist man zun alt für den Deutschen
Arbeitsmarkt ...

> ZB gibt es aktuell rund 90000 Studenten im Maschinenbau

Das bedeutet pro Jahr fast 20 000 Absolventen

Wie viele Maschinebauingenieure sind in DE tätig ???

Die Maschinenbauindustrie in Deutschland beschäftigte im vergangenen 
Jahr rund 191.000 Ingenieure. Das war ein Zuwachs von rund 8000 Personen 
im Vergleich zur vorangegangenen Umfrage im Jahr 2013.

https://www.it-production.com/allgemein/maschinenbau-ist-wichtigste-branche-fuer-ingenieure/

Das macht gerade knappe 10 Jahrgänge aus ...

Also 10 Jahre im Job , wenn überhaupt und DANACH ???

5 Minuten Recherche , mehr sind es nicht ...

von Udo S. (beobachter)


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Bimbo. schrieb:
> Nein. Es gibt eine Überakademisierung. Wir brauchen mehr
> Handwerker als
> Bacheloretten.

Ach was. Wozu braucht es teure Akademiker mit langjähriger Ausbildung 
nebst hoher Abbrecherquote, wenn der IT-Fachkräftemangel so viel 
einfacher und viel schneller zu lösen ist:

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Missing-Link-Migration-in-die-Industrie-4-0-Fluechtlinge-als-Software-Entwickler-gegen-4310106.html?seite=all

Die mehr als 5000 überwiegend begeisterten Kommentare zu diesem 
Fachartikel sprechen nun wirklich eine eindeutige Sprache. Hier ein 
kurzer Auszug der eigentlichen Idee dahinter:

"Riechert hat im Jahr 2015 in Berlin die erste Programmierschule nur für 
Flüchtlinge gegründet. AsylbewerberInnen erhalten schnell und 
unkompliziert ein dreimonatiges Training in den wichtigsten 
Programmiersprachen. Die Kompetenzen die für die Entwicklung der 
Industrie 4.0. relevant sind. Von Java zu Python, von Internet of Things 
(IoT) zu Netzwerksicherheit, von Seminaren zur Datenschutzgrundordnung 
bis zu Roboteranwendungen – alle Kurse sind strikt auf die Bedürfnisse 
des aktuellen Arbeitsmarkts ausgerichtet, um möglichst schnell den 
wachsenden Bedarf an Software-Entwicklern für deutsche Unternehmen zu 
stillen."


Wir können also das dt. Informatikstudium ab sofort auf ein knappes 
halbes Semester eindampfen und somit endlich die hohe Nachfrage der dt. 
Wirtschaft nach ECHTEN IT-Fachkräften zügig und allumfassend bedienen.

Hurra Deutschland, die Zukunft wird rosig!

von Insider (Gast)


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Udo S. schrieb:
> Ach was. Wozu braucht es teure Akademiker mit langjähriger Ausbildung
> nebst hoher Abbrecherquote, wenn der IT-Fachkräftemangel so viel
> einfacher und viel schneller zu lösen ist:
>
> 
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Missing-Link-Migration-in-die-Industrie-4-0-Fluechtlinge-als-Software-Entwickler-gegen-4310106.html?seite=all

Man beachte das erste Bild im Artikel von Frau Riechert. Der Hals sieht 
wie abgeschnitten aus, offenbar ist das eine Fotomontage. Man hat 
einfach einen Kopf auf einen Körper montiert, allerdings sehr 
unfachmännisch.

Beitrag #5757253 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Wissender (Gast)


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Die Leite müssen willig und billig sein.

von Mike B. (mike_b97) Benutzerseite


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Alle die mit ja oder nein sauber auf die Frage des to antworten möchten 
bitte Branche, Spezifikation (Software, Elektroniker, Maschinenbauer, 
...) und Region dazuschreiben.

von qwerty (Gast)


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Maximilian F. schrieb:
> Gibt es aktuell einen Fachkräftemangel im MINT-Bereich?

Nein. Es ist ein Märchen um die Preise zu drücken.

von Angeber (Gast)


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Es gibt keinen Mangel. Ich war 8 Monate auf Suche, trotz sehr gutem 
Lebenslauf. Meine Bekannten sind teilweise immer noch arbeitslos bzw. 
bei Sklavenhändlern.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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qwerty schrieb:
> Maximilian F. schrieb:
>> Gibt es aktuell einen Fachkräftemangel im MINT-Bereich?
>
> Nein. Es ist ein Märchen um die Preise zu drücken.

Ähh, die Wirkungskette ist dir aber klar, oder?

von Dr.Who (Gast)


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qwerty schrieb:
> Es ist ein Märchen um die Preise zu drücken.

Eher die Löhne und Gehälter, denn bei den anderen Kosten
ist kaum Sparpotenzial.

von Albert Sonborn (Gast)


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Angeber schrieb:
> Es gibt keinen Mangel. Ich war 8 Monate auf Suche, trotz sehr
> gutem
> Lebenslauf. Meine Bekannten sind teilweise immer noch arbeitslos bzw.
> bei Sklavenhändlern.

Das ist doch klar. Wenn man eine halbe stunde zu spät zum 
Vorstellungsgespräch kommt, nach Schweiß stinkt, und dann, anstatt sich 
zu entschuldigen, noch rassistische Witze über die afrikanische 
Empfangsdame macht, braucht man sich nicht zu wundern, wenn man keinen 
Jobangebot kriegt.

Ich bin immer pünktlich zum Vorstellungsgespräch erschienen, habe mich 
davor über das Unternehmen informiert und habe im Gespräch Interesse 
gezeigt. Deshalb gab es bei mir nie Probleme, schnell eine neue Stelle 
zu finden.

Dafür sind sich die heutigen Studenten und Absolventen zu schade, nur 
protestieren und das eigene Versagen kaschieren, das können die.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Albert Sonborn schrieb:
> Ich bin immer pünktlich zum Vorstellungsgespräch erschienen, habe mich
> davor über das Unternehmen informiert und habe im Gespräch Interesse
> gezeigt. Deshalb gab es bei mir nie Probleme, schnell eine neue Stelle
> zu finden.

Irgendwie biste dann aber auch wieder sehr schnell aus der neuen Stelle 
"removed" geworden!

von Dr.Who (Gast)


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Albert Sonborn schrieb:
> Das ist doch klar. Wenn man eine halbe stunde zu spät zum
> Vorstellungsgespräch kommt, nach Schweiß stinkt, und dann, anstatt sich
> zu entschuldigen, noch rassistische Witze über die afrikanische
> Empfangsdame macht, braucht man sich nicht zu wundern, wenn man keinen
> Jobangebot kriegt.

So was von vorgeschoben, schreibt man wohl, wenn einem nichts
besseres einfällt?

von Kontext Bewahrer (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Nein, alle gewinnen sicher nicht. Bei gesellschaftlichen Entwicklungen
> gibt es immer Gewinner und Verlierer, das war schon immer so und wird
> auch immer so sein. Wer das abstreitet, verkennt die Realität.

Was hat beispielsweise ein Absolvent auf Jobsuche zu verlieren?
Was gewinnt einer mit 50k Job? was einer mit 80k Job?
Wenn man schon den hinkenden Vergleich zwischen Glücksspiel und 
Berufsleben heranzieht, dann muss man schon eingestehen das es große und 
kleine Gewinner gibt. Und unter den kleinen Gewinner maulen einige, das 
es unfair wäre.

> Bernd hat schon in gewisser Weise recht, es zählt im Job in erster Linie
> eine bestimmte Leistung, wie auch immer die aussieht und beurteilt wird.

Ja und die wird eben im Verhältniss vergütet, hohe Leistung - hoher 
Verdienst, geringe Leistung - geringer Verdienst -> grosse und kleine 
Gewinner eben.

> Wer diese aber dauerhaft nicht bringen kann, wird aussortiert, was für
> ein Unternehmen ökonomisch auch sinnvoll ist;

Nein, es finden sich sehr wohl auch Minderleister in den Unternehmen - 
wenn es gerecht zugeht, in den unteren Gehaltsgruppen.

> nicht aber unbedingt für
> die Gesellschaft.

Es gibt neben den gewinnorientierenden Unternehmen den 
nichtkommerziellen Sektor wie Gesundheitswesen in der jeder der 
arbeitsfähig ist seinen Anteil
an für die Gesellschafts nützlicher Arbeit leisten kann.
Die wenigsten werden von der Gesellschaft ausgegrenzt und "aktiv auf 
Abstand" gehalten. Viel weniger als die, die sich das Etikett 
"Verlierer" freiwillig auf die Stirn kleben um sozusagen "unter falscher 
Flagge" ihre Brötchen einzuwerben.
Youtube-Video "Monty Python - Ex Leper"

von Wissender (Gast)


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Ein Handwerksgeselle lacht über Pimmelgehälter. Die wohnen mit 30 längst 
in der eigenen Hütte.

von Jörg (Gast)


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Wissender schrieb:
> Ein Handwerksgeselle lacht über Pimmelgehälter. Die wohnen mit 30
> längst in der eigenen Hütte.

Korrekt, kenne sojemanden. Der ist handwerklich hochbegabt. 60k/a mit 
29.
Mittlerweile halte ich MINT-Studenten für total planlos. Studieren in 
den finanziellen Selbstmord.

Jörg

von Mark B. (markbrandis)


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Jörg schrieb:
> Korrekt, kenne sojemanden. Der ist handwerklich hochbegabt. 60k/a mit
> 29.

Statistik mit N=1 ist irrelevant.

> Mittlerweile halte ich MINT-Studenten für total planlos. Studieren in
> den finanziellen Selbstmord.

Quatsch.

von Wissender (Gast)


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Jörg schrieb:
> Wissender schrieb:
>> Ein Handwerksgeselle lacht über Pimmelgehälter. Die wohnen mit 30
>> längst in der eigenen Hütte.
>
> Korrekt, kenne sojemanden. Der ist handwerklich hochbegabt. 60k/a mit
> 29.
> Mittlerweile halte ich MINT-Studenten für total planlos. Studieren in
> den finanziellen Selbstmord.
>
> Jörg

Richtig. Finanziell ist das ein Fiasko. Den entgangenen Lohn während des 
Studiums holt man nie mehr auf.

von Gfrjiohff (Gast)


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Leistung und Gehalt hängen immer zusammen. Schaut man sich zum Beispiel 
die Gehaltsentwicklung der Managergehälter an, so haben diese sich seit 
dem Fusionsversuch Daimler Chrysler verdoppelt. Das lag nicht am Neid 
der Deutschen auf die unverschämten Amerikaner, sondern weil sie 
spunghaft einfach doppelte Arbeit leisteten.

Also mal ehrlich, die Leute welche die Leistung von Ingenieuren messen, 
sind nicht gerade geistige Überflieger. Viele Ingenieure programmieren 
und basteln seit ihrer frühen Jugend, und werden dann von jemandem 
bewertet der entweder aus der Technik draußen ist, oder mal ne Vorlesung 
über c besucht hat.
Sogar an den Unis sind circa 50% der Profs ... naja sie leben zumindest 
nicht mehr für ihr Fach, haben nichts zu unterrichten und verteilen 
Noten welche sie besser gewürfelt hätten. Gott sei dank nicht alle, aber 
circa die Hälfte schon. So zumindest die Aussage einiger Professoren aus 
den guten Kernfächern in privaten Gesprächen.

Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich dass es weder die Leistung, noch 
das können ist was einen erfolgreich sein lässt. Zum Beispiel kenne ich 
einen Ingenieur bei Daimler welcher zwar nicht schlecht, aber ganz 
sicher kein Überflueger ist. Er konnte sich in der Abteilung am längsten 
halten, ist aber jetzt nicht gerade sonderlich leistungsstark. Dafür hat 
seine Frau als BWL rein in der Abteilung Personalverantwortung.

Für meinen Teil programmiere ich seit ich 18 bin und auch wenn ich nicht 
immer alles richtig mache so bin ich doch immer mit bei den Besten 
dabei.
Die Aussage von den Personalverantwortlichen beim Rausschmiss... wir 
sorgen dafür das immer ein paar Leute auf dem Markt sind ... Also in den 
kommenden Projekten werde ich absichtlich Schrott programmieren weil ich 
eigentlich nur von offenen Stellen, nicht von einem erfolgreichen 
Prodikt profitiere.

von Dr.Who (Gast)


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Wissender schrieb:
> Ein Handwerksgeselle lacht über Pimmelgehälter.

Handwerk ist nicht gleich Handwerk. Beim Klempner mag man das glauben,
beim Elektriker nicht.

> Die wohnen mit 30 längst in der eigenen Hütte.

Dann hat der Handwerker geerbt oder viel Eigenleistung rein gesteckt.
Wie Finanziert wurde weiß dabei doch auch keiner, denn von Abgezahlt
ist ja nicht die Rede. Also mal ein bisschen auf dem Teppich bleiben.

von Achim (Gast)


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Wissender schrieb:
> Ein Handwerksgeselle lacht über Pimmelgehälter. Die wohnen mit 30 längst
> in der eigenen Hütte.

So ist es.
Andere sind mit 28 mit ihrem Master in Elektrotechnik fertig und hangeln 
sich von einem Arbeitsvermittler zu nächsten, heuern bei einer Klitsche 
für 35k an oder arbeiten fachfremd für noch weniger um Hartz-IV zu 
vermeiden.
Nur hier im Forum werden immer die wenigen Einzelfälle genannt wo es 
besser läuft.

von Le X. (lex_91)


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Achim schrieb:
> So ist es.
> Andere sind mit 28 mit ihrem Master in Elektrotechnik fertig und hangeln
> sich von einem Arbeitsvermittler zu nächsten, heuern bei einer Klitsche
> für 35k an oder arbeiten fachfremd für noch weniger um Hartz-IV zu
> vermeiden.

Gut, wenn man die fleißigen Top-Verdiener unter den Handwerkern mit dem 
"Bodensatz" der Ingenieurszunft vergleicht dann kommt natürlich ein das 
Weltbild stützendes Ergebnis dabei heraus.

Vergleicht man aber den IGM-40h-Ingenieur mit dem kleinen Gesellen bei 
Gas-Wasser-Scheiße Meier, der seinen Betrieb grad so über Wasser halten 
kann sieht das Ergebnis eher anders aus.

Fairerweise sollte man also genau aufpassen, wen man mit wem vergleicht.

: Bearbeitet durch User
von Achim (Gast)


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Dr.Who schrieb:
> Dann hat der Handwerker geerbt oder viel Eigenleistung rein gesteckt.
> Wie Finanziert wurde weiß dabei doch auch keiner, denn von Abgezahlt
> ist ja nicht die Rede. Also mal ein bisschen auf dem Teppich bleiben.

Wenn auch nicht ganz abbezahlt.
Da ist wieder jemand, der den Zinseszins nicht verstanden hat.

von Achim (Gast)


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Le X. schrieb:
> Vergleicht man aber den IGM-40h-Ingenieur

Die wenigsten Ingenieure haben einen IGM-Vertrag. Und die, die keinen 
haben,  würde ich nicht alle als Bodensatz bezeichnen. Also bitte 
realistisch bleiben.

> Fairerweise sollte man also genau aufpassen, wen man mit wem vergleicht.

Ja, dann fasse mal an deine eigene Nase und vergleiche mit einem 
durchschnittlichem Ingenieur und einem durchschnittlichem 
Facharbeiter/Handwerker.

von A. F. (artur-f) Benutzerseite


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Bei mir kommen im Monat so um die 3-4 Anfragen via XING und Linkedin 
rein. Jede zweite ist sowas von daneben. Es liegt daran, dass die 
Recruiter nicht vom Fach sind. Also bleiben höchstens zwei Anfragen die 
einigermaßen passen. Vor vier Jahren sah es waren es viel mehr. Woran 
das jetzt liegt, kann ihc nicht sagen.

von A. K. (prx)


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Gfrjiohff schrieb:
> die Gehaltsentwicklung der Managergehälter an, so haben diese sich seit
> dem Fusionsversuch Daimler Chrysler verdoppelt.

Hatte sich das Gehalt auch aus Sicht von Chrysler verdoppelt, oder nur 
aus Sicht von Daimler? US-Manager hatten damals einen "kleinen" 
Vorsprung vor den Deutschen.

: Bearbeitet durch User
von Kontext Bewahrer (Gast)


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Wissender schrieb:
> Richtig. Finanziell ist das ein Fiasko. Den entgangenen Lohn während des
> Studiums holt man nie mehr auf.

Mumpitz, zumindest was Ing.-wissenschaften betrifft. Beispielrechnungen 
zeigen das der Lohnunterschied nach 20 Jahren aufgeholt ist, also mit 
Ende Dreißig.

von Dussel (Gast)


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Gerade bei BMW im BEreich Forschung und Entwicklung:
Stellen für Absolventen: 0
Stellen für Berufserfahrene: 16
Praktika und Abschlussarbeiten: 171

Es besteht ein Praktikantenmangel (Verschwörungstheoretiker würden jetzt 
sagen, dass das am Geld liegt o.o).

von F. B. (finanzberater)


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Frank B. schrieb:
> Dussel schrieb:
>> Wenn kleine bis mittlere Firmen einen guten Master für eine
>> passende
>> Stelle ablehnen, offensichtlich nein. Selber im Umfeld direkt erlebt.
>
> Ist mir auch schon passiert...

Nicht nur einmal...

von F. B. (finanzberater)


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Bernd W. schrieb:
> Nein. Sie können nicht mehr an Gehalt zahlen, weil sie dann noch
> stärkere Probleme damit haben, gegenüber China, Indien oder Malysia
> konkurenzfähig zu bleiben.

Vielleicht haben auch die Aktionäre etwas gegen höhere Gehälter. Höhere 
Gehälter würden direkt den Gewinn und meine Dividende schmälern. Nur die 
großen Konzerne können sich die hohen Gehälter leisten, weil sie die 
Kosten aufgrund ihrer Marktmacht an die Zulieferer weitergeben können, 
indem sie die Preise drücken, was dann notwendigerweise zu niedrigeren 
Gehältern bei den Zulieferern führen muss.

von Achim (Gast)


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Kontext Bewahrer schrieb:
> Mumpitz, zumindest was Ing.-wissenschaften betrifft. Beispielrechnungen
> zeigen das der Lohnunterschied nach 20 Jahren aufgeholt ist, also mit
> Ende Dreißig.

Na dann rechne mal vor. Ich bin gespannt. Aber den Zinseszins mit einer 
konservativen Rendite von 8% p.a. am Aktienmarkt nicht vergessen.
Mag ja sein, dass viele Ingenieure mit Ende 30 etwas mehr auf der 
monatlichen Gehaltsabrechnung stehen haben als ein gleichaltriger 
Handwerker. Aber in Bezug auf die ganze Lebenszeit sagt das nun nicht 
viel aus. Der Handwerker konnte ja schon viel früher anfangen sein Geld 
anzulegen.

Desweiteren ist es als Handwerker viel einfacher sich selbstständig zu 
machen und in Gehaltsregionen vorzudringen an die über 90% der 
Ingenieure gar nicht denken können.

von F. B. (finanzberater)


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Rick M. schrieb:
> Der Mittelfinger !!!
>
>
> Macht es doch mal!

Bosch hat mir damals mit 5-6 Jahren Berufserfahrung ein Gehalt von um 
die 50k geboten. Habe geantwortet, von Bosch hätte ich aber etwas mehr 
erwartet. Absage.

von Toni Tester (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Nein. Sie können nicht mehr an Gehalt zahlen, weil sie dann noch
> stärkere Probleme damit haben, gegenüber China, Indien oder Malysia
> konkurenzfähig zu bleiben.

Na, da freuen sich aber die potentiellen Mitarbeiter und Angestellten, 
wenn die eigenen Arbeitsplätze "sicher" (frei nach N. Blüm) sind und man 
sich vom Nettogehalt vielleicht fast schon eine eigene 30-m²-Wohnung 
leisten kann, statt permanent im Freien schlafen zu müssen.
Ernsthaft: Man möge sich bitte einmal den exorbitanten Anteil der 
Lohnnebenkosten vergegenwärtigen und dann im Rahmen eines 
Realitätsabgleichs gegenprüfen, für was beispielsweise die Lohnsteuer 
eingesetzt wird (so halte beispielsweise ich eine Erhöhung des 
Rüstungsetats nur für bedingt sinnvoll, wenn Milliardenbeträge für 
Beraterhonorare ausgegeben werden und wir endlich (!) über Kampfanzüge 
für Schwangere verfügen, aber gleichzeitig kein einziges 
Fahr-/Flug-/Schwimmzeug überhaupt mehr bewegt werden kann)). Sinngemäß 
möge man beispielsweise eine Kosten-/Nutzenrechnung für die eingezahlten 
Sozialversicherungsbeiträge aufstellen (ich weiß ja nicht, was bei Euch 
so rauskommt, aber ich würde beispielsweise im absoluten, theoretischen 
Bestfall maximal meine eingezahlten Rentenversicherungsbeiträge wieder 
rausbekommen; ein Plus wäre nur bei deutlicher Überschreitung der 
statistischen Lebensdauer zu erwarten - wohlgemerkt, dass bis dahin 
nicht noch weitere unvorhergesehene "Optimierungen" vorgenommen werden, 
wie beispielsweise die bereits einmal von einem Politikdarsteller 
angedachte Umstellung auf ein aktienbasiertes Modell).
Die von Dir angedachten "Low-Cost-Länder" mögen teilweise einen 
geringeren Lebensstandard und eine geringere soziale Absicherung als wir 
hier aufweisen; allerdings leisten wir uns den fragwürdigen Luxus, Geld 
für wirklich objektiv Sinnloses und zahlreiche Vorhaben fragwürdiger 
Sinnhaftigkeit aus dem Fenster zu werfen - ein Luxus, der uns im 
globalisierten Umfeld irgendwann auf die Füße fallen wird.
Hervorragende Beispiele sind auch die schieren Unmengen an Nutznießern 
dieses Systems; beispielsweise der Zahl der Bundestagsmandate, der Zahl 
der ÖR-Sendeanstalten (einschließlich entsprechender Pensionsforderungen 
ehemaliger Funktionäre und Mitarbeiter - der Hauptgrund, warum "die GEZ" 
langfristig weder abgeschafft noch massiv reformiert werden kann) usw.

> Es gibt die Todesspirale der Leistungsgesellschaft:
> Es muss die Leistung gesteigert werden, um Konkurenzfähig gegenüber dem
> Ausland zu bleiben
> Dadurch fallen Leute weg, weil sie nicht Leistungsfähig genug sind.
> Die Leistung muss von den Verbliebenen alleine geschafft werden.
> Zusätlich müssen über Staat und Sozialabgaben die schon ausgefallenen
> finanziert werden, um politische Ruhe zu garantieren.
> Wegen der dadurch höheren Leistungsanforderungen fallen noch mehr Leute
> Weg...
> Und so dreht sich das ganze im Kreis.

Tatsache ist, es gibt viele, die innerlich gekündigt haben oder 
tatsächlich "hauptberufliche Hartzer" sind - würde ich wohl auch so 
machen, wenn ich mit einem 40-Stunden-Job nur zwei, drei Euro mehr 
erzielen könnte als mit dem bequemen Liegen in der sozialen Hängematte. 
Was bedeutet das nun - ist das Lohnniveau (speziell im Blick auf die z. 
B. eklatant steigenden Mieten) zu niedrig, ist das Sozialhilfeniveau zu 
hoch, oder ist es eine Mischung daraus? - Auch hier zeigt sich wieder 
die Verknüpfung zu den grotesk hohen Lohnnebenkosten.
Und diese steigen natürlich, je mehr Menschen sich aus dem System 
verabschieden, weil sie nicht mehr können oder einfach keinen Bock mehr 
haben - absolut verständlich.
Womit die Zahl der "Leistungsträger" sinkt - ein Teufelskreis. Soweit 
hast Du das vollkommen richtig erkannt.

Dass die abgeforderte Leistung permanent steigt, vermag ich nun jedoch 
nicht zu erkennen; vielmehr halten sich nach meiner Einschätzung die 
erreichten Fortschritte in der geografischen Ausbreitung sozialer und 
gewerkschaftlicher Gewinne mit den neuen Forderungen nach permanenter 
Erreichbarkeit und flexiblen Überstundenmodellen im Mittel ganz passabel 
die Waage. Klitschen und asoziale Chefs gibt es immer; aber im Gegenzug 
gibt es auch viele soziale, familienfreundliche KMUs und Konzerne.

Und damit sind wir wieder bei den (leistungslosen) Nutznießern des 
Systems und den überbordenden Lohnnebenkosten bzw. der allgemeinen 
enormen finanziellen Belastung durchschnittlicher Haushalte: Meiner 
Meinung nach könnte Deutschland heute hervorragend dastehen, wenn man 
nicht Entwicklungen wie die leistungslose, quotenbasierte Gleichstellung 
oder die unkritische Aufnahme von "Flüchtlingen" zugelassen und 
gefördert hätte, sondern stattdessen an einer Verringerung der Gräben 
und Unterschiede zwischen den Mitgliedern der Gesellschaft (statt der 
stattdessen erfolgten Vertiefung und Verschärfung) gearbeitet hätte, 
beispielsweise mittels einer seit Langem überfälligen Vereinheitlichung 
der sozialen Systeme (KV, RV usw.) für Angestellte, Selbständige und 
Beamte. Damit wäre das System nicht nur deutlich "gerechter", sondern 
man würde auch die mentalen Gräben und entsprechende Frustrationen 
effizient bekämpfen bzw. vorbeugen.

- gut; jedes Volk hat ja die Regierung, die es verdient, und das heute 
zu bewundernde Resultat wurde in Jahrzehnte langen Anstrengungen 
mühevoll vom Michel herbei gewählt; also alles gut. Im Gegenteil - die 
Wahlerfolge beispielsweise der Grünen sagen ja eindeutig aus, dass 
Michel den status quo noch deutlich verschärfen und intensivieren will: 
Etwaige Steigerungen der Lebenshaltungskosten sind ausdrücklich 
erwünscht, solange nur "Bio", "fair trade" oder "aus artgerechter 
Haltung" auf den Produkten steht (ich verweise auf das neue 
Tierhaltungssiegel), der Anteil regenerativer Energien weiter erhöht 
wird (denn wer hat schon je einmal etwas gegen die Umlage gesagt?) oder 
die Bau- und Sanierungsauflagen für Immobilien auch in diesem Jahr 
wieder einmal in Folge angezogen werden und damit die Wohnkosten erneut 
ein gutes Stück verteuern werden.
Und während z. B. Dieselfahrzeuge mittlerweise die Ausgeburt des Teufels 
darstellen (und Leute, die sich kein E-Auto zzgl. entsprechender 
Immobilie zur Ladung über Nacht leisten können, eben auf 
Benzin-Direkteinspritzer zurückgreifen müssen), leben uns ja die grünen 
Spitzenpolitiker in schöner Regelmäßigkeit vor, dass es offenbar 
vollkommen okay ist, mehrmals im Jahr Interkontinentalflüge mit der 
gesamten Familie aus Urlaubs- und Erholungsgründen in Anspruch zu 
nehmen.

von F. B. (finanzberater)


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hehe! schrieb:
> Dann würde es aber auch höhere Gehälter für gute Absolventen geben, aber
> das ist nicht der Fall.

Nein, das geht nicht. Um des Betriebsfriedens willen müssen alle 
Gehälter innerhalb einer gewissen Spanne liegen. Ich habe das ja in 
unserer Klitsche mitbekommen, wie es die Low-Performer angekotzt hat, 
wenn sie erfahren haben, dass der High-Performer ein paar Euro mehr 
verdient. Viele Low-Performer sehen sich selbst nämlich gar nicht als 
Low-Performer.

von Kontext Bewahrer (Gast)


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Achim schrieb:

> Mag ja sein, dass viele Ingenieure mit Ende 30 etwas mehr auf der
> monatlichen Gehaltsabrechnung stehen haben als ein gleichaltriger
> Handwerker. Aber in Bezug auf die ganze Lebenszeit sagt das nun nicht
> viel aus. Der Handwerker konnte ja schon viel früher anfangen sein Geld
> anzulegen.

Zeige mir den Handwerker der sein erstes Geld in Aktien anlegen kann.

Wenn man nicht gerade den Laden von der Mischpoche übernimmt, muss ein 
Handwerker sein Geld erst mal in die eigene Firma investieren, 
beispielsweise Firmenwagen und sonstige Investkredite.

von Le X. (lex_91)


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tldr

von F. B. (finanzberater)


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Maximilian F. schrieb:
> Noch was:
> Ich werde häufig im VG zu meiner Wohnsituation befragt, scheint Usus zu
> sein. Ich. In 31 und wohne noch zur Zeit bei meinen Eltern. Habe das
> auch so gesagt. Wirkt das vielleicht insgeheim selektierend?

Bestimmt. Wenn ich im VG nach Hobbys gefragt werde und sage, ich laufe 
gern spazieren, dann wirkt das auch negativer als wie wenn ich sagen 
würde, ich fahre gerne in Urlaub. Es wird dann immer gefragt, ob ich 
alleine spazieren laufe und Sport treibe. Wenn du dann sagst ja, dann 
hast du verloren => Einzelgänger und nicht teamfähig. Halt die typische 
Vulgärpsychologie von BWL-studierten HobbypsychologInnen. Sind ja 
meistens Frauen kurz nach dem BWL-Diplom. Bei denen kommst du halt als 
31-jähriger Mann, der noch bei den Eltern wohnt, auch nicht als 
richtiger Mann rüber.

von Wissender (Gast)


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Ich würde Bungee Jumping und Wingsuits als Hobby angeben.

von Antwortender (Gast)


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Achim schrieb:
> Le X. schrieb:
>> Vergleicht man aber den IGM-40h-Ingenieur
>
> Die wenigsten Ingenieure haben einen IGM-Vertrag. Und die, die keinen
> haben,  würde ich nicht alle als Bodensatz bezeichnen. Also bitte
> realistisch bleiben.
>
>> Fairerweise sollte man also genau aufpassen, wen man mit wem vergleicht.
>
> Ja, dann fasse mal an deine eigene Nase und vergleiche mit einem
> durchschnittlichem Ingenieur und einem durchschnittlichem
> Facharbeiter/Handwerker.


Aber wenn man ehrlich ist, ist ein Gehalt von <35k als Masterabsolvent 
vom Bodensatz auch nicht so weit entfernt.

Das durchschnittliche Einstiegsgehalt liegt (je nach Erfassung) bei +/- 
45k. Natürlich ziehen die IGM/IGBCE-ler nach oben, aber wie richtig 
genannt wurde, ist das eine Mindeheit. Um nun trotzdem auf die 45k zu 
kommen, liegen die anderen folglich bei 40-45 (geschätzt), wenn man 
jetzt unter 35 liegt, ist das also schon sehr schlecht.

von F. B. (finanzberater)


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Gfrjiohff schrieb:
> Also in den
> kommenden Projekten werde ich absichtlich Schrott programmieren weil ich
> eigentlich nur von offenen Stellen, nicht von einem erfolgreichen
> Prodikt profitiere.

So sieht's aus, so funktioniert die Arbeitswelt. Als Selbständiger wäre 
man doch ein Idiot, wenn man höchste Qualität abliefert. Nein, es muss 
gerade gut genug sein, so dass die Fehler bei der Abnahme nicht entdeckt 
werden. So erfährt man noch Bewunderung, wie schnell und produktiv man 
gearbeitet hat. Werden die Fehler dann später vom Kunden im 
Produktivbetrieb entdeckt, erhält man mit hoher Wahrscheinlichkeit noch 
einen Folgeauftrag, um seine eigenen Bugs zu fixen. So lief das 
jedenfalls in unserer Klitsche. Welchen Schrott die Freelancer bei uns 
zusammen gefrickelt haben, wurde erst entdeckt, als sie schon wieder weg 
waren. Folgeauftrag gab es in dem Fall nicht, da sie schon wieder an 
anderen Projekten gearbeitet haben. Auf Nachbesserung wurden sie aber 
auch nicht verklagt.

von Karriere - und Magendurchbruch (Gast)


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Gfrjiohff schrieb:
> Also in den kommenden Projekten werde ich absichtlich Schrott
> programmieren weil ich eigentlich nur von offenen Stellen, nicht von
> einem erfolgreichen Prodikt profitiere.

Machen heute eh schon viele, wobei das meiste aus Unvermögen, 
BWLer-Reinpfuschen und Kapitaldruck passiert.
Trotzdem ist heute fast alles aus der Industrie Schrott bei auch noch 
stark verzögerter Auslieferung, noch nicht mal mehr Bananenqualität, 
weil es nix mehr zu reifen gibt, sondern eigentlich nur noch Recycling 
und Restart helfen, betrifft Mechanik, Elektronik und Software.
Im Prinzip hatte die Industrie ihren Peak Mitte der 90er.
Seitdem geht es dank Rohstoffknappheit, weggallopierenden Kapitalmärkten 
und auf absoluter Kante nähen mittels Simulationssoftware und günstiger 
Rechenpower talwärts.

von Jörg (Gast)


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Ich kenne keine MINT-Studierten in meiner Umgebung (Söhne von 
Mitarbeitern), die keine Problemfälle sind. Von denen ist keiner 
vernünftig untergekommen. Alles Zeitarbeitsscheixe...
Frage mich echt, wann mal jemand an Unis Amok läuft. Die ruinieren doch 
echt Leben.

von Jörg (Gast)


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Wen es interessiert: Uni Duisburg produziert die höchste 
Arbeitslosenquote unter ET-Masterabsolventen.
Gesicherte Quelle, glaubt‘s oder nicht

von Wissender (Gast)


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Jörg schrieb:
> Wen es interessiert: Uni Duisburg produziert die höchste
> Arbeitslosenquote unter ET-Masterabsolventen.
> Gesicherte Quelle, glaubt‘s oder nicht

Sag ich doch. Wasted Generation. Die Alten habe das Land regelrecht 
geplündert und verkommen lassen. Die Hinterlassenschaften sind nichts 
als Schulden.

von Jo S. (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Die Maschinenbauindustrie in Deutschland beschäftigte im vergangenen
> Jahr rund 191.000 Ingenieure.

Fahrzeugbau
Energietechnik
Prüfdienste
usw.

von Zocker_55 (Gast)


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> Re: Gibt es aktuell einen Fachkräftemangel im MINT-Bereich?

Nein !

Was hat das eine mit dem anderen zu tun ?

Zwischen sogenannten Fachkräften und Ingenieuren liegen Welten.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Ich kenne keine MINT-Studierten in meiner Umgebung (Söhne von
> Mitarbeitern), die keine Problemfälle sind.

Sowas soll schon vorkommen ...

> Von denen ist keiner vernünftig untergekommen. Alles Zeitarbeitsscheixe...

Ohne adequate Beziehungen ist es auch schwierig bis unmöglich ...

> Frage mich echt, wann mal jemand an Unis Amok läuft. Die ruinieren doch
> echt Leben.

Vermutlich kommt noch , hoffentlich aber nicht ...

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Das durchschnittliche Einstiegsgehalt liegt (je nach Erfassung) bei +/-
> 45k.

Stimmt nicht ...

Es sind deutlich weniger !

> Natürlich ziehen die IGM/IGBCE-ler nach oben, aber wie richtig
> genannt wurde, ist das eine Mindeheit.

5 % ???

> Um nun trotzdem auf die 45k zu
> kommen, liegen die anderen folglich bei 40-45 (geschätzt), wenn man
> jetzt unter 35 liegt, ist das also schon sehr schlecht.

Mehr als 90 % sind also sehr schlecht ...

von A. F. (artur-f) Benutzerseite


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Toni Tester schrieb:
> leben uns ja die grünen
> Spitzenpolitiker in schöner Regelmäßigkeit vor, dass es offenbar
> vollkommen okay ist, mehrmals im Jahr Interkontinentalflüge mit der
> gesamten Familie aus Urlaubs- und Erholungsgründen in Anspruch zu
> nehmen.

Ne ne, da sind die anderen die Fliegen. Die grünen Politiker fliegen nur 
aus Gründen der Nachhaltigkeit mit, weil sonst einige unbelegte Plätze 
in Flieger unnötig die Umwelt verschmutzen würden.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Gerade bei BMW im BEreich Forschung und Entwicklung:
> Stellen für Absolventen: 0
> Stellen für Berufserfahrene: 16
> Praktika und Abschlussarbeiten: 171

> Es besteht ein Praktikantenmangel (Verschwörungstheoretiker würden jetzt
> sagen, dass das am Geld liegt o.o).

Die müssen SPAREN ...

Vor einigen Jahren ging es BMW DEUTLICH besser

von Wissender (Gast)


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Es ist kein Geld da

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Korrekt, kenne sojemanden. Der ist handwerklich hochbegabt. 60k/a mit
> 29.

So macht man das !!!

> Mittlerweile halte ich MINT-Studenten für total planlos. Studieren in
> den finanziellen Selbstmord.

Ist leider so , die meisten Profs spielen mit ...

> Richtig. Finanziell ist das ein Fiasko. Den entgangenen Lohn während des
> Studiums holt man nie mehr auf.

Die Meisten holen es nie auf ( 80-90 % ), muss richtig heissen ...

von Jörg (Gast)


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Wissender schrieb:
> Jörg schrieb:
> Wen es interessiert: Uni Duisburg produziert die höchste
> Arbeitslosenquote unter ET-Masterabsolventen.
> Gesicherte Quelle, glaubt‘s oder nicht
>
> Sag ich doch. Wasted Generation. Die Alten habe das Land regelrecht
> geplündert und verkommen lassen. Die Hinterlassenschaften sind nichts
> als Schulden.

Du scheinst wirklich Ahnung zu haben.
Aber was ist mit der Smartphone-Generation, also die jetzigen 10- bis 
20-Jährigen? Die haben doch einen Wissensstand von 1-Jährigen. Habe das 
selbst getestet: selbst gute Gymnasiasten können nur Dinge auswendig! 
Diese Kultulosen wussten nicht mal, dass das Abgefragte Bruchrechnung 
heißt.
Diese Deppen werden keine Jobs mehr bekommen!

Aufreger Ende
Aufreger Ende

von Ingenieur (Gast)


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Toni Tester schrieb:
> Etwaige Steigerungen der Lebenshaltungskosten sind ausdrücklich
> erwünscht, solange nur "Bio", "fair trade" oder "aus artgerechter
> Haltung" auf den Produkten steht (ich verweise auf das neue
> Tierhaltungssiegel), der Anteil regenerativer Energien weiter erhöht
> wird (denn wer hat schon je einmal etwas gegen die Umlage gesagt?) oder
> die Bau- und Sanierungsauflagen für Immobilien auch in diesem Jahr
> wieder einmal in Folge angezogen werden und damit die Wohnkosten erneut
> ein gutes Stück verteuern werden.

Das alles halte ich für sinnvoll, und bin auch bereit, mehr dafür 
auszugeben, wenn es nachhaltiges Wirtschaften bedeutet. Das ist es mir 
und vielen Anderen dann auch wert!

Ansonsten würden wir wohl immer noch Eier aus Käfighaltung verspeisen, 
auch hier hat sich Bio mit höheren Preisen völlig zu recht durchgesetzt.

von Ingenieur (Gast)


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F. B. schrieb:
> Bei denen kommst du halt als 31-jähriger Mann, der noch bei den Eltern
> wohnt, auch nicht als richtiger Mann rüber.

Und das vollkommen zu recht!
Selbständiges, eigenverantwortliches Arbeiten (natürlich in gewissen 
Grenzen) ist bei Ingenieuren ausdrücklich erwünscht. Verzogene, 
unselbständige Muttersöhnchen braucht wirklich kein Arbeitgeber.

von Wissender (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Bei denen kommst du halt als 31-jähriger Mann, der noch bei den Eltern
>> wohnt, auch nicht als richtiger Mann rüber.
>
> Und das vollkommen zu recht!
> Selbständiges, eigenverantwortliches Arbeiten (natürlich in gewissen
> Grenzen) ist bei Ingenieuren ausdrücklich erwünscht. Verzogene,
> unselbständige Muttersöhnchen braucht wirklich kein Arbeitgeber.

Ich würde die Mami zum Vorstellungsgespräch mitnehmen. Das kommt 
bestimmt gut an.

von Auch Ing (Gast)


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Um solche Weiber richtig zu verunsichern, sage ich gerne im VG: „24, 
ledig und bisher noch nie eine Beziehung gehabt“.
Konnte mir das aber auch aufgrund meiner Qualifikationen erlauben.
Macht manchmal Spaß, sich als High-Performer nicht anzupassen ;-)

von Ingenieur (Gast)


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Auch Ing schrieb:
> Um solche Weiber richtig zu verunsichern, sage ich gerne im VG: „24,
> ledig und bisher noch nie eine Beziehung gehabt“.

Oje, ich glaube, du hast im Leben schon so Einiges verpasst. Fachidiot 
mit Inselbegabung?

von Mike B. (mike_b97) Benutzerseite


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Karriere - und Magendurchbruch schrieb:
> Im Prinzip hatte die Industrie ihren Peak Mitte der 90er.
> Seitdem geht es dank Rohstoffknappheit, weggallopierenden Kapitalmärkten
> und auf absoluter Kante nähen mittels Simulationssoftware und günstiger
> Rechenpower talwärts.

Der hochgelobten Globalisierung sei Dank!
Preiset die Göttin des Kapitalismus: die freie Marktwirtschaft all über 
all!

Wobei der supererfolgreiche Oberkapitalist Mr. Trump als Führer der 
super-oberkapitalistischen Weltmacht USA in Form von 
Handelskriegen/Zöllen zu Gunsten von "America first" in diese ach so 
super freie Marktwirtschaft eingreifen muss, weil irgendwie irgendwas 
doch falsch zu laufen scheint.

Wer die historische Dimension der Ironie darin entdeckt kriegt ein 
Bienchen ins Muttiheft.

von hehe! (Gast)


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F. B. schrieb:
> Bosch hat mir damals mit 5-6 Jahren Berufserfahrung ein Gehalt von um
> die 50k geboten. Habe geantwortet, von Bosch hätte ich aber etwas mehr
> erwartet. Absage.

Das hast du bis heute nicht verkraftet und wenn du es angenommen 
hättest, hättest du jetzt noch einen Job.

Wann war "damals"?

von Laut gedacht (Gast)


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Vielleicht, liebe Kollegen, sollten wir uns mal in Stellen mit 
Personalverantwortung vorwagen und da dann mehr Ingenieure und dafür 
weniger Schwafelköppe einstellen. Ingenieure und Unternehmen würden 
gleichermaßen profitieren.

von Kontext Bewahrer (Gast)


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Laut gedacht schrieb:
>

Laut gedacht schrieb:
> Vielleicht, liebe Kollegen, sollten wir uns mal in Stellen mit
> Personalverantwortung vorwagen

Ein Ingenieur hat keine Personalführung im Studium, also kann er das 
nicht.

von Laut gedacht (Gast)


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Kontext Bewahrer schrieb:
> Ein Ingenieur hat keine Personalführung im Studium, also kann er das
> nicht.

Ich gebe zu bedenken: Um einen Furz zu lassen muss man auch nicht 
Flatulenz studiert haben. Und nicht jeder der Flatulenz studiert hat, 
kann deshalb gut furzen.

:)

von Ingenieur (Gast)


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Laut gedacht schrieb:
> Und nicht jeder der Flatulenz studiert hat, kann deshalb gut furzen.

Mich würde es mittlerweile nicht mehr wundern, wenn das irgendwo als 
Master angeboten wird.

von Dennis D. (Gast)


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Leute, studiert kein MINT!!!

Totale Einstellungsstopps überall im ET-Bereich.
Ich komme nirgendwo mehr rein selbst mit meinem 1.0-Masterabschluss.
Beim kompletten Jahrgang sieht es so aus! Selbst Jahrgangsbeste sind im 
Eimer.

von Mark B. (markbrandis)


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Dennis D. schrieb:
> Leute, studiert kein MINT!!!
>
> Totale Einstellungsstopps überall im ET-Bereich.
> Ich komme nirgendwo mehr rein selbst mit meinem 1.0-Masterabschluss.
> Beim kompletten Jahrgang sieht es so aus! Selbst Jahrgangsbeste sind im
> Eimer.

Geh spielen, kleiner Troll.

von Bussy (Gast)


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Wissender schrieb:
> Es ist kein Geld da

Heute habe ich ne Stellenanzeige gesehen das stand drinn dass sie nur 
Bacherlors suchen, gleichzeit war die Stelle als Werkstudentenstelle 
ausgeschrieben.
=> Wir zahlen nix suchen aber HÄÄÄÄNDÄÄÄÄRINGÄÄÄND.

Neulich hat mich so ein Vogel kontaktiert bei dem ich mich vor Monaten 
mal aus versehen beworben hatte und ich dann ablehnte weil das Angebot 
mieserabel war und praktisch eine neu gegründete 1-Mann-Bude die GROSSES 
vor hatte.
Der hat mich ernsthaft um Rat gefragt wo er billiges Personal finden 
kann, er weiss nicht mehr weiter. Das ist KEIN Witz!

von Wissender (Gast)


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Bei Bacheloretten heisst dass die nichts können.

Bei Masteranden sagt man dass diese überqualifiziert und zu teuer sind.

von Peter (Gast)


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Wissender schrieb:
> Bei Bacheloretten heisst dass die nichts können.
>
> Bei Masteranden sagt man dass diese überqualifiziert und zu teuer sind.

Besser kann man es nicht ausdrücken!

Peter

von Anonymus (Gast)


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Also ich habe bisher dieses Thread nur passiv konsumiert, bin aber 
ehrlich gesagt mittlerweile echt schockiert.

Ich bin zwat kein E-Techniker, aber als Maschinenbauer auch ein MINtler. 
Und bei uns (gemeint ist Maschinenbau) sind Tarif-Jobs natürlich auch 
sehr selten/schwer zu bekommen, aber es steigen doch sehr viele mit 40k+ 
als Masterabsolvent ein. Das wird auch durchaus von den Firmen bezahlt, 
die von den KMUs eher zu den kleinen zählen.

Und ja, es gibt auch viele Zeitarbeitsfirmen, die aber doch recht viele 
(Wort ist sicher Ansichtssache) Absolventen einstellen. Dort verdient 
man aber auch um 45 (hatte solche Verträge auch vorliegen).

Ich bin echt schockiert, dass es bei E-Technik so schlimm aussehen soll, 
das habe ich passiv (über Kommilitonen, bzw. Maschinenbauer im 
Software/E-Technik bereich) so nicht mitbekommen.

Aber vielen Dank für die Insights von "reinen" E-Technikern.

von Laut gedacht (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Mich würde es mittlerweile nicht mehr wundern, wenn das irgendwo als
> Master angeboten wird.

Gut möglich; An der Hochschule Merseburg kann man immerhin schon seinen 
Master in angewandter Sexualwissenschaft machen.

https://www.hs-merseburg.de/studium/studiengaenge/angewandte-sexualwissenschaft/

von Laut gedacht (Gast)


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... evtl. gibt's da Flatulenz als Wahlpflichtfach.

von Wissender (Gast)


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von Mike B. (mike_b97) Benutzerseite


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Dennis D. schrieb:

> Ich komme nirgendwo mehr rein selbst mit meinem 1.0-Masterabschluss.
> Beim kompletten Jahrgang sieht es so aus! Selbst Jahrgangsbeste sind im
> Eimer.

Jahrgangsbeste können also tatsächlich einen besseren Abschluss als 1.0 
haben, uih!

von Laut gedacht (Gast)


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Mike B. schrieb:
> Dennis D. schrieb:
>
>> Ich komme nirgendwo mehr rein selbst mit meinem 1.0-Masterabschluss.
>> Beim kompletten Jahrgang sieht es so aus! Selbst Jahrgangsbeste sind im
>> Eimer.


Wenn man nirgendwo mehr rein kommt, hilft ein Master in 
Sexualwissenschaft der HS Merseburg weiter.

von Mike B. (mike_b97) Benutzerseite


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Bussy schrieb:

> Der hat mich ernsthaft um Rat gefragt wo er billiges Personal finden
> kann, er weiss nicht mehr weiter. Das ist KEIN Witz!

Ich will ja nicht drauf rumreiten, aber auch hier rieche ich ganz stark 
die Globalisierung durch mit ihrem weltweitem Lohnwettbewerb.

Weil, als MINT'ler ist man nicht mehr allein auf der Welt und die 
Chinesen bauen inzwischen z.B. auch komplizierte Siemens-Medizintechnik, 
Roboter, Autos, Mondrover, uvm..

Wie mag das jetzt zu dem Dauerton "Die zahlet nix!" passen, der hier 
ständig laut summt?
hmmm, mal überlegen...

von Mark B. (markbrandis)


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Anonymus schrieb:
> Also ich habe bisher dieses Thread nur passiv konsumiert, bin aber
> ehrlich gesagt mittlerweile echt schockiert.

Kein Grund dazu.

> Ich bin zwat kein E-Techniker, aber als Maschinenbauer auch ein MINtler.
> Und bei uns (gemeint ist Maschinenbau) sind Tarif-Jobs natürlich auch
> sehr selten/schwer zu bekommen, aber es steigen doch sehr viele mit 40k+
> als Masterabsolvent ein. Das wird auch durchaus von den Firmen bezahlt,
> die von den KMUs eher zu den kleinen zählen.
>
> Und ja, es gibt auch viele Zeitarbeitsfirmen, die aber doch recht viele
> (Wort ist sicher Ansichtssache) Absolventen einstellen. Dort verdient
> man aber auch um 45 (hatte solche Verträge auch vorliegen).
>
> Ich bin echt schockiert, dass es bei E-Technik so schlimm aussehen soll,
> das habe ich passiv (über Kommilitonen, bzw. Maschinenbauer im
> Software/E-Technik bereich) so nicht mitbekommen.

Die Lage ist natürlich nicht so schlecht wie von manchen hier behauptet 
wird.

> Aber vielen Dank für die Insights von "reinen" E-Technikern.

Nein, das sind Trolle. Bitte nicht drauf reinfallen.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Jörg schrieb:
> Frage mich echt, wann mal jemand an Unis Amok läuft. Die ruinieren doch
> echt Leben.

As frag ich mich auch!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Bussy schrieb:
> Der hat mich ernsthaft um Rat gefragt wo er billiges Personal finden
> kann, er weiss nicht mehr weiter. Das ist KEIN Witz!

Wie immer:
Dumm fragen kostet halt  nix!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>> Gerade bei BMW im BEreich Forschung und Entwicklung:
>> Stellen für Absolventen: 0
>> Stellen für Berufserfahrene: 16
>> Praktika und Abschlussarbeiten: 171
>
>> Es besteht ein Praktikantenmangel (Verschwörungstheoretiker würden jetzt
>> sagen, dass das am Geld liegt o.o).
>
> Die müssen SPAREN ...
>
> Vor einigen Jahren ging es BMW DEUTLICH besser

Denke eher die wollen der "Öffentlichkeit"  (Firmeninterne sind damit 
gemeint) halt die "Saubere" Firma vorführen.
Die Praktika sind def. keine wo Leistung gebracht werden muß.
Sind echt chillige tätigkeiten die die Damen und Herren "MA" in Spe 
machen.
Ziel ist halt Personen mit den passenden "Background" in die Firma rein 
zubringen.
Is halt ned mehr wie in den alten Zeiten, wo man einfach so mal Leute in 
die Firma hieven konnte.
Heute muß da ein gewisse Form von "Recht und Ordnung" eingehalten 
werden.

Alles klar?

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Leute, studiert kein MINT!!!

> Totale Einstellungsstopps überall im ET-Bereich.
> Ich komme nirgendwo mehr rein selbst mit meinem 1.0-Masterabschluss.
> Beim kompletten Jahrgang sieht es so aus! Selbst Jahrgangsbeste sind im
> Eimer.

So neu sind diese Erkentnisse ja wieder nicht ...

Bei den Maschienenbauern schaut es auch nicht viel besser aus übrigens !

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Wissender schrieb:
> Ich würde die Mami zum Vorstellungsgespräch mitnehmen. Das kommt
> bestimmt gut an.

Wenn sie optisch was hermacht, warum ned!

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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nicht lesenswert
> Heute muß da ein gewisse Form von "Recht und Ordnung" eingehalten
> werden.

Ist schon klar ...

Bei BMW kommt auf eine REAL existierende Stelle mindestens 500 eher 1000 
und mehr Bewerber ...

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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nicht lesenswert
> Die Lage ist natürlich nicht so schlecht wie von manchen hier behauptet
> wird.

Leider doch !!!

von Umstandskrämer (Gast)


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nicht lesenswert
> Die Lage ist natürlich nicht so schlecht wie von manchen hier behauptet
> wird.

Und nicht so gut wie von anderen behauptet wird.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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A. F. schrieb:
> Toni Tester schrieb:
>> leben uns ja die grünen
>> Spitzenpolitiker in schöner Regelmäßigkeit vor, dass es offenbar
>> vollkommen okay ist, mehrmals im Jahr Interkontinentalflüge mit der
>> gesamten Familie aus Urlaubs- und Erholungsgründen in Anspruch zu
>> nehmen.
>
> Ne ne, da sind die anderen die Fliegen. Die grünen Politiker fliegen nur
> aus Gründen der Nachhaltigkeit mit, weil sonst einige unbelegte Plätze
> in Flieger unnötig die Umwelt verschmutzen würden.

Muss einfach daran denken:
https://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/stadtrat-muenchen-sti639026/reisestatistik-muenchner-stadtverwaltung-gruenen-fliegen-haeufigsten-6265766.html

Ja die Mega-Moralisten des städtischen Besitzbürgertums die sich selbst 
als "links" definieren und immer die "political correctness" vor sich 
hertragen wie die Katholiken die Monstranz bei der 
Karfreitagsprozession.

Einfach zum reinh...n.

von Vergleichender (Gast)


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Umstandskrämer schrieb:
>> Die Lage ist natürlich nicht so schlecht wie von manchen hier
> behauptet
>> wird.
>
> Und nicht so gut wie von anderen behauptet wird.

In jedem Forum gibt es spezifische Meinungen und auch ihre spezifischen 
Trolle.

Hier heißt es, >45k ist schon sie Ausnahme für ET, im WIWI Forum heißt 
es, wer mit <60-70k nach dem Master einsteigt verkaut sich unter Wert.

Die Wahrheit lieht wohl irgendwo dazwischen. Und ja ich weiß, dass ET 
und WIWI verschiedene Studiengänge sind mit unterschiedlichen Aussichten

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Hier heißt es, >45k ist schon sie Ausnahme für ET,

vielleicht 1-5 % kommen in diesem Bereich an , BRUTTO natürlich !!!


> im WIWI Forum heißt
> es, wer mit <60-70k nach dem Master einsteigt verkaut sich unter Wert.

Könnten einige Wenige in diesem Bereich landen , Viele sind es 
vermutlich nicht !!!

von Rupertuper (Gast)


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Kopie aus dem Thread:"Ständig Jobwechsel, kein richtiger Job - Ingenieur 
lebt im Auto"
Youtube-Video "Ingenieur lebt Vollzeit in seinem Auto | Leben im Auto Q&A | Folge 1"

von Wissender (Gast)


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Rupertuper schrieb:
> Kopie aus dem Thread:"Ständig Jobwechsel, kein richtiger Job -
> Ingenieur
> lebt im Auto"
> Youtube-Video "Ingenieur lebt Vollzeit in seinem Auto | Leben im Auto
> Q&A | Folge 1"

Wie kann sich der überhaupt ein Auto leisten?

von Rupertuper (Gast)


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Wissender schrieb:
> Rupertuper schrieb:
>> Kopie aus dem Thread:"Ständig Jobwechsel, kein richtiger Job -
>> Ingenieur
>> lebt im Auto"
>> Youtube-Video "Ingenieur lebt Vollzeit in seinem Auto | Leben im Auto
>> Q&A | Folge 1"
>
> Wie kann sich der überhaupt ein Auto leisten?

Stimmt, da ist noch optimierungsbedarf. Das Gehirn entnehmen und direkt
an die Fertigung anschließen. Den restlichen menschlichen Müll zu Salami 
verhackstücken und verkaufen ....

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Rupertuper schrieb:
> Den restlichen menschlichen Müll zu Salami
> verhackstücken und verkaufen ....

Heh, schon vergessen wie die Leute ganz Böse wurden als die Pferd statt 
Rind in der Raviolifüllung hatten?

Und du willst jetzt MINT`ler Neuronengewebe in die Salami mixen!

Sei Vorsichtig, das kann ganz böse ausgehen!

von Rupertuper (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Rupertuper schrieb:
>> Den restlichen menschlichen Müll zu Salami
>> verhackstücken und verkaufen ....
>
> Heh, schon vergessen wie die Leute ganz Böse wurden als die Pferd statt
> Rind in der Raviolifüllung hatten?
>
> Und du willst jetzt MINT`ler Neuronengewebe in die Salami mixen!
>
> Sei Vorsichtig, das kann ganz böse ausgehen!

MINT`ler - Hirn != Neuronengewebe...

von Marius (Gast)


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Wie viel Zeit sollte zwischen Abschluss Master und erster Job liegen?
Ich bekomme den Einstieg nicht hin. Ist der Master nach 6 Monaten 
Arbeitslosigkeit wertlos?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Marius schrieb:
> Ist der Master nach 6 Monaten
> Arbeitslosigkeit wertlos?

Ja!

von Laut gedacht (Gast)


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Marius schrieb:
> Wie viel Zeit sollte zwischen Abschluss Master und erster Job
> liegen?
> Ich bekomme den Einstieg nicht hin. Ist der Master nach 6 Monaten
> Arbeitslosigkeit wertlos?

Ja. Mußte jetzt nochmal machen. Ich empfehle einen Master an der HS 
Merseburg.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Wie viel Zeit sollte zwischen Abschluss Master und erster Job liegen?
> Ich bekomme den Einstieg nicht hin. Ist der Master nach 6 Monaten
> Arbeitslosigkeit wertlos?

Eigentlich ab dem ersten Tag sehr oft nicht wertlos , würde null 
bedeuten ...

Geht eher ins negativ , nur so zum Info ...

Überqualifiziert , BAFÖGSchulden , etc ...

von Laut gedacht (Gast)


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Das ist aber kein Problem: Ehrenamtliches und hobbymäßiges Engagement 
auf dem Gebiet wird angerechnet und du brauchst das Modul "Werkstatt 1: 
Praxis, Forschung, Selbsterfahrung" nicht mehr. Du kannst natürlich 
freiwillig teilnehmen, damit dir im Vorstellungsgespräch niemand 
vorwerfen kann, du hättest dich durch dein Studium gepimmelt. Dann 
bleibt nur noch der Theorieteil in "Lebenslaufbegleitende sexuelle 
Bildung". Am Ende wird's noch mal knifflig: Da musst du herausfinden 
welches der 60 Geschlechter du hast und dazu eine Masterarbeit aus ein 
paar Büchern in der Bibliothek mit möglichst wenig Rechtschreibfehler 
abschreiben. Nach all den Mühen erwartet dich dafür aber auch kein so 
trostloses Ingenieursleben.

von Le X. (lex_91)


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Kurze Durchsage aus der Realität:

Ich (ETler) kann mir momentan meine Stelle aussuchen wie ich lustig bin.
Generell kann sich hier in Süddeutschland jeder seine Stelle mehr oder 
weniger aussuchen. Die Firmen stellen ein wie blöde und zahlen sogar 
noch Prämien wenn man ihnen Leute vermittelt.

: Bearbeitet durch User
von Kontext Bewahrer (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Marius schrieb:
>> Ist der Master nach 6 Monaten
>> Arbeitslosigkeit wertlos?
>
> Ja!

Ja,nee iss Klar, so wie der Grundschulabschluss wertlos wird, wenn man 
mal 6 Monate nicht mit der Hand schreibt, im Kopf rechnet oder Goethe 
liesst ...

von Wissender (Gast)


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Marius schrieb:
> Wie viel Zeit sollte zwischen Abschluss Master und erster Job
> liegen?
> Ich bekomme den Einstieg nicht hin. Ist der Master nach 6 Monaten
> Arbeitslosigkeit wertlos?

Quatsch.

von Dipl. Ing. (TU) (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb
> Bei den Maschienenbauern

Absicht oder einfach nur ungebildet?

von Wissender (Gast)


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Dipl. Ing. (TU) schrieb:
> Dipl Ing ( FH ) schrieb
>> Bei den Maschienenbauern
>
> Absicht oder einfach nur ungebildet?

Das sind Bauern, die Maschienen anbauen.

von Dipl. Ing. (TU) (Gast)


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Le X. schrieb:
> Kurze Durchsage aus der Realität:
>
> Ich (ETler) kann mir momentan meine Stelle aussuchen wie ich lustig bin.
> Generell kann sich hier in Süddeutschland jeder seine Stelle mehr oder
> weniger aussuchen. Die Firmen stellen ein wie blöde und zahlen sogar
> noch Prämien wenn man ihnen Leute vermittelt.

Du meinst mit Stelle wohl den Sitzbereich im Warteraum vom Amt?

von Le X. (lex_91)


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Dipl. Ing. (TU) schrieb:
> Du meinst mit Stelle wohl den Sitzbereich im Warteraum vom Amt?

Gehts dir durch Verzapfen von solchem realitätsfernen Unsinn irgendwie 
besser?
Kommst du so besser mit deinem Leben zurecht?

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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>> Dipl Ing ( FH ) schrieb
>> Bei den Maschienenbauern

> Absicht oder einfach nur ungebildet?

> Das sind Bauern, die Maschienen anbauen.

Wohl noch nie was vom " Tippfehler " gehört ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Tippfehler

Viel Spass beim Weiterbilden !!!

von Kontext Bewahrer (Gast)


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Dipl. Ing. (TU) schrieb:

>> Ich (ETler) kann mir momentan meine Stelle aussuchen wie ich lustig bin.
>
> Du meinst mit Stelle wohl den Sitzbereich im Warteraum vom Amt?

Nö, richtige Arbeitsstellen; die gibt es, weiß auch die 
"Clienten-Beraterin" im Job-Center.
Deshalb hört sie Dir und Konsorten nicht mehr zu, wenn ihr die 
mittelalterliche Klageweise von "zu alt zu Arbeiten, zu jung zum 
Sterben," anstimmt um ne Frühverrentung oder ein weiteres Krisen-Opfer 
Bespassungs Seminar auf Steuerkosten abzuschnorren.

von Dirk (Gast)


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Le X. schrieb:
> Kurze Durchsage aus der Realität:
>
> Ich (ETler) kann mir momentan meine Stelle aussuchen wie ich lustig bin.
> Generell kann sich hier in Süddeutschland jeder seine Stelle mehr oder
> weniger aussuchen. Die Firmen stellen ein wie blöde und zahlen sogar
> noch Prämien wenn man ihnen Leute vermittelt.

Ja wers glaubt.

von Kontext Bewahrer (Gast)


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Dirk schrieb:
>> Ich (ETler) kann mir momentan meine Stelle aussuchen wie ich lustig bin.

>
> Ja wers glaubt.

Ja wers glaubt nimmt sich die Stelle, wer es nicht glaubt muss halt 
weiter von Almosen leben bis er erschlagen wird oder tot liegen bleibt. 
SCNR

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Anonymus schrieb:
> Also ich habe bisher dieses Thread nur passiv konsumiert, bin aber
> ehrlich gesagt mittlerweile echt schockiert.

85% der Beiträge stammen von ein- und denselben Gestalten, die in jedem 
Thread gebetsmühlenartig ihre Mantras über den Übergang des Abendlandes 
wiederholen.

Leider ist das Forum aus diesem Grund ziemlich unbrauchbar geworden.

von HelmutA (Gast)


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Le X. schrieb:
> Kurze Durchsage aus der Realität:
>
> Ich (ETler) kann mir momentan meine Stelle aussuchen wie ich lustig bin.
> Generell kann sich hier in Süddeutschland jeder seine Stelle mehr oder
> weniger aussuchen. Die Firmen stellen ein wie blöde und zahlen sogar
> noch Prämien wenn man ihnen Leute vermittelt.

Die Auswahl ist hier bei uns im Süden groß, korrekt. Aber eingestellt 
werden hier nur wenige.
Sohn vom Arbeitskollegen nur Absagen mit ET-Master. Würde MINT heute 
nicht mehr studieren, verdiene aber noch gut.

von Kontext Bewahrer (Gast)


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HelmutA schrieb:

> Die Auswahl ist hier bei uns im Süden groß, korrekt. Aber eingestellt
> werden hier nur wenige.

Das bringt der Mangel so mit sich, wo keine Fachkraft anklopft sondern 
lieber bei Muttern von Almosen lebt, kann man auch keine einstellen.

Wobei die Willkommensparties für Neuangestellte sind in Süddeutchen 
Konzernen inzwischen monatliche Routine geworden.

von Elektrofan (Gast)


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> Gibt es aktuell einen Fachkräftemangel ...

Ja, überall.
Besonders auch bei denen, die dem Volk diese Legende schon seit
mindestens 40 Jahren regelmässig -und gut dafür bezahlt-
um die Ohren hauen.  ;-)

von Wissender (Gast)


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Es gibt einen FLACHkräftemangel

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Es gibt einen FLACHkräftemangel

Ja , 25 Jahre Alt 5 Jahre Berufserfahrung im relevanten Bereich , 
natürlich nicht mehr als 25 K€ BRUTTO natürlich !!!

von Detektor (Gast)


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Elektrofan schrieb:
>> Gibt es aktuell einen Fachkräftemangel ...
>
> Ja, überall.
> Besonders auch bei denen, die dem Volk diese Legende schon seit
> mindestens 40 Jahren regelmässig -und gut dafür bezahlt-
> um die Ohren hauen.  ;-)

Ach Michi...

von Dipl-Ing (TH) (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>> Es gibt einen FLACHkräftemangel
>
> Ja , 25 Jahre Alt 5 Jahre Berufserfahrung im relevanten Bereich ,
> natürlich nicht mehr als 25 K€ BRUTTO natürlich !!!

Also bei uns gibt es schon einen spürbaren Mangel an Bewerben mit 
folgendem Profil:

-Einsteiger mit Masterabschluss (Note: gut), Alter entsprechend zwischen 
25-29, keine Berufserfahrung vorhanden
-Englisch fließend
-Praktikum

idealerweise:
Auslandssemester oder das Praktikum war im Ausland

Gehalt je nach Stelle zwischen 55-65k im ersten Jahr, bei jährlichen 
Personalgesprächen, in denen auch das Gehalt bei guter Leistung erhöht 
wird.


Gruß
aus der Industrie und nicht aus der ARGE-Filterblase

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Also bei uns gibt es schon einen spürbaren Mangel an Bewerben mit
> folgendem Profil:

Weniger als 100 Bewerber pro Stelle oder wie darf man  es verstehen ???

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Elektrofan schrieb:
> Ja, überall.
> Besonders auch bei denen, die dem Volk diese Legende schon seit
> mindestens 40 Jahren regelmässig -und gut dafür bezahlt-
> um die Ohren hauen.  ;-)

Volk,
was ist das?

von Dipl-Ing (TH) (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>> Also bei uns gibt es schon einen spürbaren Mangel an Bewerben
> mit
>> folgendem Profil:
>
> Weniger als 100 Bewerber pro Stelle oder wie darf man  es verstehen ???

Es kommt nicht nur auf die reine Anzahl an Bewerbern an, sondern auf 
geeignete. Wir fordern eindeutig einen Masterabschluss in der 
Stellenausschreibung, trotzdem erhalten wir viele Bewerbungen, mit nur 
einem Bachelorabschluss. In VGs (wird ca. 5min auf Englisch geführt) 
zeigt sich auch, dass viele über ein Mittelstufenenglisch aktuell nicht 
verfügen. An Bewerbern, die die Anforderungen (siehe oben) erfüllen 
haben wir ca. 3 pro Stelle, können damit aber nicht alle Stellen 
besetzen, da diese auch oft andere Zusagen haben und dann nicht umziehen 
wollen/ an einen anderen Ort wollen (wir sind in NRW)/...

Mal in Zahlen:
Insgesamt erhalten wird ca. 30 Bewerbungen pro Stelle mit dem obigen 
Profil, davon ca. 5 mit falschen Studiengang, bzw. Anschreiben, das 
einfach ein Copy-Paste ist ohne auf die Stelle einzugehen. ca. 5 mit 
Bacheloarabschluss und ca. 10 mit einer Note schlechter als 3.0

Von den verbleibenden 10 haben 3 nie ein Praktikum oder eine 
Werkstudentenstelle je gemacht.

ca. 6 werden zum VG eingeladen, 3 sind wirklich gut, denen bieten wir 
~60k an, die haben entsprechend das obige Profil und mit etwas Glück 
kommt einer von denen zu uns.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Dipl-Ing (TH) schrieb:
> Also bei uns gibt es schon einen spürbaren Mangel an Bewerben mit
> folgendem Profil:
>
> -Einsteiger mit Masterabschluss (Note: gut), Alter entsprechend zwischen
> 25-29, keine Berufserfahrung vorhanden
> -Englisch fließend
> -Praktikum
>
> idealerweise:
> Auslandssemester oder das Praktikum war im Ausland

Jo, damit sind die "Aufsteiger" schon ausgeschlossen!

von Dipl-Ing (TH) (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Dipl-Ing (TH) schrieb:
>> Also bei uns gibt es schon einen spürbaren Mangel an Bewerben mit
>> folgendem Profil:
>>
>> -Einsteiger mit Masterabschluss (Note: gut), Alter entsprechend zwischen
>> 25-29, keine Berufserfahrung vorhanden
>> -Englisch fließend
>> -Praktikum
>>
>> idealerweise:
>> Auslandssemester oder das Praktikum war im Ausland
>
> Jo, damit sind die "Aufsteiger" schon ausgeschlossen!

Warum?
Abi mit 19
Ende Ausbildung: 22
Ende Studium:27
Jahrespraktikum: 28
Länger studiert: 29

Außerdem ist das Alter nicht zwingend. Zwingend ist nur der 
Masterabschluss und fließend Englisch

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