Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Gibt es aktuell einen Fachkräftemangel im MINT-Bereich?


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von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Auslandssemester oder das Praktikum war im Ausland

Es sind meistens die , die sich sowas LEISTEN konnten , sagt nichts aus 
...

von Ich (Gast)


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Dipl-Ing (TH) schrieb:
> Warum?
> Abi mit 19
> Ende Ausbildung: 22
> Ende Studium:27
> Jahrespraktikum: 28
> Länger studiert: 29
>
> Außerdem ist das Alter nicht zwingend. Zwingend ist nur der
> Masterabschluss und fließend Englisch

Also überzogene Anforderungen. Also doch kein Fachkräftemangel.

von Bachelor (Gast)


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Ich schrieb:
> Dipl-Ing (TH) schrieb:
>> Warum?
>> Abi mit 19
>> Ende Ausbildung: 22
>> Ende Studium:27
>> Jahrespraktikum: 28
>> Länger studiert: 29
>>
>> Außerdem ist das Alter nicht zwingend. Zwingend ist nur der
>> Masterabschluss und fließend Englisch
>
> Also überzogene Anforderungen. Also doch kein Fachkräftemangel.

Also bei mir machten die Leute mit 17/18 Abi, die sind wohl alle so mit 
25 mit dem Studium fertig (inkl. 1 Jahr work and travel).

Und dass man für 60k Einstiegsgehalt (!) etwas höhere Forderungen hat, 
finde ich jetzt auch eher normal

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Und dass man für 60k Einstiegsgehalt (!) etwas höhere Forderungen hat,
> finde ich jetzt auch eher normal

Fürchte das die Liste der geforderten Qualifikationen etwas daneben ist 
...

Was solls ...

von Mikromurks (Gast)


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> Es kommt nicht nur auf die reine Anzahl an Bewerbern an, sondern auf
> geeignete. Wir fordern eindeutig einen Masterabschluss in der
> Stellenausschreibung, trotzdem erhalten wir viele Bewerbungen, mit nur
> einem Bachelorabschluss.
daran erkennst Du die Diskrepanz - okay, Du natürlich nicht.

> In VGs (wird ca. 5min auf Englisch geführt)
> zeigt sich auch, dass viele über ein Mittelstufenenglisch aktuell nicht
> verfügen. An Bewerbern, die die Anforderungen (siehe oben) erfüllen
> haben wir ca. 3 pro Stelle, können damit aber nicht alle Stellen
> besetzen, da diese auch oft andere Zusagen haben und dann nicht umziehen
> wollen/ an einen anderen Ort wollen (wir sind in NRW)/...
also selbstproduzierter Mangel!
Dann müßt Ihr den geeigneten Bewerber eben mehr bieten als sie ohnehin 
schon bei der Konkurrenz bekommen?!
Das ist lächerlich - eine Klitsche sucht und kann selbst nichts bieten 
außer dem Standard.


> Mal in Zahlen:
> Insgesamt erhalten wird ca. 30 Bewerbungen pro Stelle mit dem obigen
> Profil, davon ca. 5 mit falschen Studiengang, bzw. Anschreiben, das
> einfach ein Copy-Paste ist ohne auf die Stelle einzugehen. ca. 5 mit
> Bacheloarabschluss und ca. 10 mit einer Note schlechter als 3.0
tja, auch die suchen eben einen gutbezahlten Job bzw. werden von der 
ARGE aufgefordert sich auf alles und nichts zu bewerben.
Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert - soviel zu den 
Auswahlvoraussetzungen bzw. euren Umgang mit potentiellen Bewerbern.

> Von den verbleibenden 10 haben 3 nie ein Praktikum oder eine
> Werkstudentenstelle je gemacht.
Ähm, ja - ich suche auch noch den Elektro-Porsche für 1000 Euro.
Sonst noch Wünsche?

> ca. 6 werden zum VG eingeladen, 3 sind wirklich gut, denen bieten wir
> ~60k an, die haben entsprechend das obige Profil und mit etwas Glück
> kommt einer von denen zu uns.
Siehst Du, eben doch kein Mangel - alle Stellen am Ende besetzt.
Du hast ein typisches Beispiel für Überschuß an Bewerbern gebracht und 
merkst es nicht einmal.
Was die Eignung anbelangt würde ich mich mal an den Hersteller, sprich 
Uni oder FH wenden, wenn die Euch nur Ausschuß liefert?!

von Dipl-Ing (TH) (Gast)


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Mikromurks schrieb:

>> ca. 6 werden zum VG eingeladen, 3 sind wirklich gut, denen bieten wir
>> ~60k an, die haben entsprechend das obige Profil und mit etwas Glück
>> kommt einer von denen zu uns.
> Siehst Du, eben doch kein Mangel - alle Stellen am Ende besetzt.
> Du hast ein typisches Beispiel für Überschuß an Bewerbern gebracht und
> merkst es nicht einmal.
> Was die Eignung anbelangt würde ich mich mal an den Hersteller, sprich
> Uni oder FH wenden, wenn die Euch nur Ausschuß liefert?!

Nein, mit etwas Glück bekommen wir einen, oft genug gehen wir leer aus. 
Und ja es stimmt. Mit den Gehältern, die andere AGs denen zahlen (>70k 
zum Einstieg) können wir nicht mithalten. Es ist aber auch ein Kreislauf 
(ja, für jede Firma) mit guten Leuten ist man konkurrenzfähiger und kann 
höhere Gehälter zahlen, wodurch man wieder bessere Leute bekommt.

von Mikromurks (Gast)


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> Außerdem ist das Alter nicht zwingend. Zwingend ist nur der
> Masterabschluss und fließend Englisch
natürlich ist Alter zwingend - maximal 29 Jahre.
Ihr könntet Umsteiger/Altsemester mit BE bekommen, die mehr verdienen 
möchten - wollt Ihr aber auch nicht, einfach nur dumm.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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Leute über 30 kommen natürlich überhaupt nicht in Frage wenn ich es 
richtig sehe

Habe kein Beileid mit Eurem Laden ...

von Bachelor (Gast)


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Mikromurks schrieb:
>> Außerdem ist das Alter nicht zwingend. Zwingend ist nur der
>> Masterabschluss und fließend Englisch
> natürlich ist Alter zwingend - maximal 29 Jahre.
> Ihr könntet Umsteiger/Altsemester mit BE bekommen, die mehr verdienen
> möchten - wollt Ihr aber auch nicht, einfach nur dumm.

Also jetzt verstehe ich das Forum hier nicht.

Zum einen heißt es hier oft genug, >50k ist die absolute Ausnahme und 
jetzt ist eine Firma, die "nur" 60k für Absolventenpositionen ohne BE 
zahlt selber schuld, dass sie mit so niedrigen Gehältern keine 
Berufsanfänger bekommt?!?!?

von Bussy (Gast)


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Dipl-Ing (TH) schrieb:
> ca. 6 werden zum VG eingeladen, 3 sind wirklich gut, denen bieten wir
> ~60k an, die haben entsprechend das obige Profil und mit etwas Glück
> kommt einer von denen zu uns.

Und wo ist jetzt der Mangel? Was willst du uns mitteilen?

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Zum einen heißt es hier oft genug, >50k ist die absolute Ausnahme und
> jetzt ist eine Firma, die "nur" 60k für Absolventenpositionen ohne BE
> zahlt selber schuld, dass sie mit so niedrigen Gehältern keine
> Berufsanfänger bekommt?!?!?

Lies es einmal durch was die für 60 K€ wollen ...

Vergiss es , wenn es überhaupt stimmt was der Typ von sich gibt ...

von Mikromurks (Gast)


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> Mit den Gehältern, die andere AGs denen zahlen (>70k
> zum Einstieg) können wir nicht mithalten. Es ist aber auch ein Kreislauf
> (ja, für jede Firma) mit guten Leuten ist man konkurrenzfähiger und kann
> höhere Gehälter zahlen, wodurch man wieder bessere Leute bekommt.
Das Defizit bei Euch besteht darin, daß pauschale Kriterien als 
Auswahlkriterien angesetzt und deshalb automatisch gute Leute 
ausgegrenzt bzw. gar nicht erkannt werden.
Ihr habt nicht verstanden, daß eine Vergleichbarkeit aufgrund von 
Föderalismus, etc. 'heute' gar nicht mehr gegeben ist und deshalb eine 
völlig andere Strategie notwendig ist.
Das ist Festhalten an Uralt-Konzepten wie im Sozialismus; in dem System 
leben wir ja hier in der BRD, auch wenn's anders heißt.

von Bachelor (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>> Zum einen heißt es hier oft genug, >50k ist die absolute
> Ausnahme und
>> jetzt ist eine Firma, die "nur" 60k für Absolventenpositionen ohne BE
>> zahlt selber schuld, dass sie mit so niedrigen Gehältern keine
>> Berufsanfänger bekommt?!?!?
>
> Lies es einmal durch was die für 60 K€ wollen ...
>
> Vergiss es , wenn es überhaupt stimmt was der Typ von sich gibt ...


Die wollen einen Absolventen mit einem leicht überdurchschnittlichen 
Profil, an meiner Uni ist ein Schnitt von ca. 2,5 im Master 
durchschnittlich (inkl. der Masterarbeit).

Ein Fachpraktikum ist bei mir an der Uni Pflicht, also hat das jeder der 
Absolventen hier (viele FHs haben ja auch ein Praxissemester). Dieses 
Kriterium erfüllen also auch sehr viele.
Mit Erasmus und Auslandsbafög machen auch recht viele ein 
Auslandssemester (und das ist ja wohl nur idealerweise).
Englisch sollte ein Masterabsolvent eh fließend beherrschen.

Nach NRW ziehen wäre jetzt auch kein Ende des Lebens.

Also für mich sind das normale Anforderungen für ein Gehalt, was 
verdächtig nach IG Metall/BCE klingt.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Das ist Festhalten an Uralt-Konzepten wie im Sozialismus; in dem System
> leben wir ja hier in der BRD, auch wenn's anders heißt.

UNFÄHIGE PERSONALABTEILUNG , kommt schon mal vor , kein Einzelfall ...

von Mikromurks (Gast)


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> Lies es einmal durch was die für 60 K€ wollen ...
das ist okay, aber ich muß dann Auswahlkriterien insgesamt überarbeiten 
- das ist nicht erfolgt, weil man erwartet, daß einem die Brathähnchen 
in den Mund fliegen nur weil das Gehalt hoch angesetzt ist.
Altbackene Vorstellungen.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Mit Erasmus und Auslandsbafög machen auch recht viele ein
> Auslandssemester (und das ist ja wohl nur idealerweise).

So viele sind es ja auch nicht ...

Und es sind auch nicht immer die Besten die sowas machen , sondern die 
die sich sowas leiten können ...

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> UNFÄHIGE PERSONALABTEILUNG , kommt schon mal vor , kein Einzelfall ...

ACHTUNG, das ist vom Fake Fake Dipl Ing ( FH )
und nicht vom echten, wahren, grossen

Beitrag #5759572 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5759579 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Mikromurks (Gast)


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> Zum einen heißt es hier oft genug, >50k ist die absolute Ausnahme und
> jetzt ist eine Firma, die "nur" 60k für Absolventenpositionen ohne BE
> zahlt selber schuld, dass sie mit so niedrigen Gehältern keine
> Berufsanfänger bekommt?!?!?
Ist sie auch, weil sie auch, weil sie Berufserfahrene aufgrund des 
Alters automatisch ausgrenzt - die Top-Leute fangen bei der Konkurrenz 
für 70k und mehr an; diese Zielgruppe bekommen sie sowieso nicht.
Die Firma hat irrealistische Vorstellungen und wie viele Firmen kein 
richtiges Einstellungskonzept.

Beitrag #5759585 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Mikromurks (Gast)


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> 70k ist Wahnsinn, kriegst du nur mit Beziehungen!!
da gebe ich Dir recht und in dem Fall sind es auch Beziehungen.

> 20k ist realistisch!!!
kann man je nach Region so sagen; das ist dann das Gehalt für externe 
Bewerber ohne BE, die man ja gar nicht kennt.

von Dipl-Ing (TH) (Gast)


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Mikromurks schrieb:
>> Zum einen heißt es hier oft genug, >50k ist die absolute
> Ausnahme und
>> jetzt ist eine Firma, die "nur" 60k für Absolventenpositionen ohne BE
>> zahlt selber schuld, dass sie mit so niedrigen Gehältern keine
>> Berufsanfänger bekommt?!?!?
> Ist sie auch, weil sie auch, weil sie Berufserfahrene aufgrund des
> Alters automatisch ausgrenzt - die Top-Leute fangen bei der Konkurrenz
> für 70k und mehr an; diese Zielgruppe bekommen sie sowieso nicht.
> Die Firma hat irrealistische Vorstellungen und wie viele Firmen kein
> richtiges Einstellungskonzept.

Ich glaube ich muss hier mal kurz was klarstellen.
Das Profil mit dem entsprechenden Gehalt ist ein Einsteigergehalt auf 
einer entsprechenden Einsteigerposition.

Ja, wir zahlen nach Tarif. Berufserfahrene werden natürlich auch 
eingestellt, aber eben nicht auf Einsteigerstellen (Berufserfahrene auf 
Einsteigerstellen zu setzen finde ich persönlich auch fragwürdig, 
unabhängig, dass das vorgehen meines Arbeitgebers hier schon massiv 
kritisiert wurde, was man ja darf, durch konstruktive Kritik verbessert 
man sich)

Berufserfahrene bekommen aufgrund ihrer Erfahrungsstufe in der 
Tariftabelle auch mehr Gehalt. Die Spanne ist aber schwer einzuschätzen, 
da es dann von der entsprechenden Position und der BE abhängt (beginnt 
ab 60k, bei <1 Jahr BE, ja, das ist kein Gewinn zu 0 Jahren BE; und 
steigert sich bis auf fast 100k in der höchsten Tarifstufe, bzw. höher 
im AT Band)

von Marten Morten (Gast)


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Dipl-Ing (TH) schrieb:
> Von den verbleibenden 10 haben 3 nie ein Praktikum oder eine
> Werkstudentenstelle je gemacht.

Also seid ihr nicht bereit auch nur einen müden Euro in die Einarbeitung 
oder Weiterbildung zukünftiger Mitarbeiter zu stecken. Wie lange dauert 
ein einfaches Praktikum? 6 Wochen. Ihr seit nicht bereit einem 
Mitarbeiter 6 Wochen Einarbeitung zusätzlich zur normalen Einarbeitung 
zu geben?

Ihr seid ebenfalls nicht bereit Mitarbeitern einen Englischkurs zu 
spendieren.

Lieber monatelang weiter suchen und über Fachkräftemangel jammern ...

Dazu kommt, dass eure Anforderungen nicht durchdacht sind.

Ich meine, dir ist schon klar, dass ihr auch deshalb 1/3 Bewerber ohne 
betriebliche Erfahrung bekommt, weil ihr auf einem Master besteht? Wenn 
die, wie vermutlich von euch gewünscht, an einer Uni und mit 
wissenschaftlichem Bezug ihren Master gemacht haben, dann kann es schon 
mal schlecht mit betriebliche Erfahrung aussehen.

Genauso kann es schlecht mit betriebliche Erfahrung aussehen wenn Zeit 
und Geld knapp waren, sie schnell fertig werden mussten und sich einfach 
keine brauchbare Werkstudentenstelle(†) finden lies. Ihr lehnt also 
Absolventen ab, die schnell, zügig und zielgerichtet studiert habe.

Aber Hauptsache über den selbst gemachten Fachkräftemangel klagen.
____________
† Nebenbei, wie viele Werkstudentenstelle bietet ihr selber eigentlich 
an?

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> 70k ist Wahnsinn, kriegst du nur mit Beziehungen!! 20k ist
> realistisch!!!

> Keine normale Anforderungen! Heutige FHler können NICHTS mehr. Schlechte
> Ausbildung und UNMOTIVIERT, da sie wissen, dass es keine Stellen ohne
> BEZIEHUNGEN GIBT!!

> FAKE! Das ist eine Fanganzeige!

> ACHTUNG, das ist vom Fake Fake Dipl Ing ( FH )
> und nicht vom echten, wahren, grossen

ALLES vom FAKE Dipl Ing ( FH )

von Dipl-Ing (TH) (Gast)


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Marten Morten schrieb:
> Dipl-Ing (TH) schrieb:
>> Von den verbleibenden 10 haben 3 nie ein Praktikum oder eine
>> Werkstudentenstelle je gemacht.
>
> Ich meine, dir ist schon klar, dass ihr auch deshalb 1/3 Bewerber ohne
> betriebliche Erfahrung bekommt, weil ihr auf einem Master besteht? Wenn
> die, wie vermutlich von euch gewünscht, an einer Uni und mit
> wissenschaftlichem Bezug ihren Master gemacht haben, dann kann es schon
> mal schlecht mit betriebliche Erfahrung aussehen.
>
Viele THs/FH haben Pflichtpraktika/Praxissemester, man kann also keinen 
Master ohne machen

 __________
> † Nebenbei, wie viele Werkstudentenstelle bietet ihr selber eigentlich
> an?

Da bei uns in direkter Nähe keine Uni/FH ist, haben wir aktuell nur 5 
Werksstudenten (hatten schonmal 8) bei 16h/Woche und 15€/Stunde.
Praktikanten haben wir jedes Jahr ca. 20 (vergütet zu 1400€ bei 
35h/Woche; 35h stunden deswegen, da wir Tarifgebunden sind)

von Mikromurks (Gast)


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> Ich glaube ich muss hier mal kurz was klarstellen.
> Das Profil mit dem entsprechenden Gehalt ist ein Einsteigergehalt auf
> einer entsprechenden Einsteigerposition.
Ihr macht schon den ersten Fehler indem Ihr Master mit Minimum 2.0 als 
Eingangsvorrausetzung macht, obschon genau diese Leute sich was besseres 
suchen und das auch können - den Luxus kann man sich als Großfirma 
leisten und ansonsten nicht, nicht im Föderalismus der 
Unvergleichbarkeit.

> Berufserfahrene bekommen aufgrund ihrer Erfahrungsstufe in der
> Tariftabelle auch mehr Gehalt. Die Spanne ist aber schwer einzuschätzen,
> da es dann von der entsprechenden Position und der BE abhängt
ja schön und gut, die BE ist immer sehr spezifisch und bei viel Pech 
nützt Dir die bisherige BE gar nichts, dann bist Du auf dem Stand eines 
Berufseinsteigers.

Euch fehlt ein solides Einstellungskonzept und mir fällt auf, daß Ihr 
nicht wißt, wen Ihr eigentlich mit Eurer Stellenanzeige ansprechen 
wollt, weil Ihr Altkonzepte weiterführt ohne sie auf die heutige Zeit zu 
hinterfragen.
Okay, aber ich mache hier sicherlich keine Unternehmensberatung - auch 
wenn es sehr traurig ist.

von Bachelor (Gast)


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Ich kenne den Dipl-Ing (TH) und dessen Firma war nicht, aber "gut" meint 
an der Uni/FH 2,5 oder besser, und das schaffen im Master schon einige

von Mikromurks (Gast)


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> Da bei uns in direkter Nähe keine Uni/FH ist, haben wir aktuell nur 5
> Werksstudenten (hatten schonmal 8) bei 16h/Woche und 15€/Stunde.
> Praktikanten haben wir jedes Jahr ca. 20 (vergütet zu 1400€ bei
> 35h/Woche; 35h stunden deswegen, da wir Tarifgebunden sind)
finde ich schon ganz üppig bezahlt, wobei das je nach Region eben völlig 
unterschiedlich ausfällt.
Vielleicht ist ja Euer Problem auch die Tarifbindung - auch sowas kann 
Einstellungen verhindern.
Ein staatliches Versagen - leider.

von Mikromurks (Gast)


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> Ich kenne den Dipl-Ing (TH) und dessen Firma war nicht, aber "gut" meint
> an der Uni/FH 2,5 oder besser, und das schaffen im Master schon einige
ein Master in Bayern mit 2,5 und ein Master in Bremen mit 2,5 hat 
sicherlich einen anderen Stellenwert?
Und genau da fängt das Problem schon an und dann kommt noch die 
Tarifbindung als Zusatzproblem hinzu.

von Wissender (Gast)


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Ein Bachelor in Bayern entspricht einem Master in Bremen oder Berlin.

von Henry G. (gtem-zelle)


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Wissender schrieb:
> Ein Bachelor in Bayern entspricht einem Master in Bremen oder Berlin.

Ein Uni Bachelor in Bayern entspricht einem FH-Master in Berlin. Ein 
TU-Berlin Bachelor (MINT) ist dagegen so ziemlich das Brutalste, was du 
in DE studieren kannst.

: Bearbeitet durch User
von Wissender (Gast)


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Ein Master in Bayern entspricht vermutlich einer Promotion in Berlin.

von Bussy (Gast)


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Macht doch diesen Schwachsinnthread endlich dicht und ähnliche in 
Zukunft auch sofrt. Das ist doch immer der selbe Arbeitslose der diesen 
Idiotensammelhtread anzettelt.


Gebt mir mal Adminrechte dann mache ich das.

von Alita (Gast)


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Bussy schrieb:
> Macht doch diesen Schwachsinnthread endlich dicht und ähnliche in
> Zukunft auch sofrt. Das ist doch immer der selbe Arbeitslose der diesen
> Idiotensammelhtread anzettelt.
>
> Gebt mir mal Adminrechte dann mache ich das.

So wie im dritten Reich, "Es gibt keine Judenvergasung".
Das ist immer der selbe Jude der da vergast wird =)...

Bussy, du hast auch noch ganz andere Qualitäten.

Ich bin der Meinung dass es wesentlich mehr arbeitslose sind als man 
annimmt.
Es dauert relativ lange bis man merkt, dass man mit seinem E-Technik 
Studium mitten im Leben eigentlich vor dem Nichts steht, und dass dann 
publik macht.

Es geht darum, ein realistisches Bild zu zeichnen. Bei vielen 
Studiengängen gibt es zum Beispiel einen NC weil genau solche 
Situationen
umgangen werden sollen.
Millionen von Menschen denen man weiß macht, etwas nützliches für die 
Gesellschaft tuen zu können, welche dann aber am Ende einfach nur Harz 4 
Empfänger werden.
Und warum ?? Geldgier und billige Arbeitskräfte.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Dipl-Ing (TH)

Dipl-Ing (TH) schrieb:

> Es kommt nicht nur auf die reine Anzahl an Bewerbern an, sondern auf
> geeignete. Wir fordern eindeutig einen Masterabschluss in der
> Stellenausschreibung, trotzdem erhalten wir viele Bewerbungen, mit nur
> einem Bachelorabschluss.

Klar. Bevor ich Harze, bewerbe ich mich auch auf Stellen, die thematisch 
passen, wenn auch das Detail nicht stimmt. Wird ja auch allgemein so 
empfohlen, wenn ca. 20% formal passen, soll man sich bewerben.
Es sind sowieso schon wenig Stellen, wo die 20% passen.

> In VGs (wird ca. 5min auf Englisch geführt)
> zeigt sich auch, dass viele über ein Mittelstufenenglisch aktuell nicht
> verfügen.

In meiner Abi Klasse hatten sehr viele derer, die Physik Leistung 
gewählt hatten, Englisch abgewählt. Man kann nicht alle Kurse belegen. 
Viele überschneiden sich auch zeitlich. Hängt an der aktuellen Schule.



> Mal in Zahlen:
> Insgesamt erhalten wird ca. 30 Bewerbungen pro Stelle mit dem obigen
> Profil, davon ca. 5 mit falschen Studiengang, bzw. Anschreiben, das
> einfach ein Copy-Paste ist ohne auf die Stelle einzugehen.

Was hat Du gegen ein Copy-Paste Anschreiben? Das zeigt doch nur, dass 
der Bewerber nicht viel Federlesens mit Formalkram macht und daher ein 
zupackender Typ ist. ;O)


> ca. 5 mit
> Bacheloarabschluss und ca. 10 mit einer Note schlechter als 3.0

Ihr könntet die ja für kleines Geld mal antesten. Vielleicht sind sie 
brauchbar.

>
> Von den verbleibenden 10 haben 3 nie ein Praktikum oder eine
> Werkstudentenstelle je gemacht.

Wie das? Als ich studiert habe, waren Praktika zwingend als 
Diplomvorleistung vorgeschrieben. Ausnahmen nur für Leute mit 
einschlägigem Facharbeiterbrief.

> ca. 6 werden zum VG eingeladen, 3 sind wirklich gut, denen bieten wir
> ~60k an, die haben entsprechend das obige Profil und mit etwas Glück
> kommt einer von denen zu uns.

Viele Ingenieure arbeiten für weniger als 30-40k. Macht Abstriche an 
euren Anforderungen und zahlt auch weniger. Dann bekommt ihr bestimmt 
welche. Es ist üblich, dafür befristete Verträge zu geben. Wenn die 
Leute brauchbar sind, verlängert Ihr die natürlich und zahlt auch 
passend.

Ich habe 2011 bis 2014 ziemlich erfolglos mit 10 Jahren Berufserfahrung 
für
zuerst 30k, dann 20k und zum Schluss für 15k (für den Einstieg) gesucht
und nichts gefunden. Jetzt arbeite ich als Facharbeiter, weil ich vor 
dem Studium einen Facharbeiterbrief gemacht habe. Und ich kenne 
dutzende, denen es ähnlich geht. Und ohne Facharbeiterbrief arbeiten die 
oft als Hilfskräfte.

Wenn Ihr wirklich so extreme Anforderungen habt, habt Ihr natürlich ein 
Problem, unter Normalsterblichen die passenden Leute zu finden.
In diesem Falle solltet Ihr aber entweder ausdrücklich keine Absolventen 
nehmen (aber eventuell Quereinsteiger aus einer anderen Branche), oder 
wenn Ihr Absolventen wollt, müsstet Ihr die selber einarbeiten. Aber 
dann müsst Ihr auch nicht mehr zahlen als die üblichen 30k dafür.

Was also ist bei euch so krum?

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

: Bearbeitet durch User
von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Es sind meistens die , die sich sowas LEISTEN konnten , sagt nichts aus
> ...

Oder noch schlimmer, für die gibt`s Stipendien oder der "Deutsche 
Akademische Austauschdienst" zahlt.
Vitamin B und Parteibuch sind dafür nur nötig!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Wissender schrieb:
> Ein Master in Bayern entspricht vermutlich einer Promotion in Berlin.

?????
Würde mal auf die Promotion 0,nix geben!
Und selbst bei  den "Mastern" sind mir ziemliche Zweifel in letzter Zeit 
gekommen.

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> und Parteibuch sind dafür nur nötig!

Nicht auszudenken, wie erfolgreich dein Leben mit Parteibuch hätte 
verlaufen.

Und jetzt mußt du dir deine offenbar erbärmliche Frickelexistenz mit 
Lebenslügen rechtfertigen.

Was hättest du nur in Zeiten ohne Internet gemacht? Da hätte dir nicht 
mal dein Frisuer zugehört.

von Dussel (Gast)


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Es wäre einfach mal gut, wenn Firmen und Absolventen (am Besten unter 
neutraler Aufsicht, gute Presse oder so) relevante Informationen 
offenlegen würden.
Dann könnte mal mal sehen, wer recht hat.
Oder es wird mal bei den Firmen nachgefragt, warum qualifizierte 
Absolventen nicht genommen wurden.

So ist das nur ein anonymes und trollanfälliges hin und her. Beide 
Seiten suchen und beide Seiten finden nichts.

von J. W. (nuernberger)


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"am Besten unter neutraler Aufsicht, gute Presse oder so"

Genau, wir brauchen mehr Überwachung und Kontrolle, damit nicht jeder 
machen kann was er will, und durch Unwahrheit andere benachteiligt.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Bernd W. schrieb:
> Wenn Ihr wirklich so extreme Anforderungen habt, habt Ihr natürlich ein
> Problem, unter Normalsterblichen die passenden Leute zu finden.
> In diesem Falle solltet Ihr aber entweder ausdrücklich keine Absolventen
> nehmen (aber eventuell Quereinsteiger aus einer anderen Branche), oder
> wenn Ihr Absolventen wollt, müsstet Ihr die selber einarbeiten. Aber
> dann müsst Ihr auch nicht mehr zahlen als die üblichen 30k dafür.
>
> Was also ist bei euch so krum?

Krum ist vllt. bei dir die Sicht der Dinge.
Du gehst von der naiven Vorstellung aus, dass Firmen Leute suchen wenn 
eine Stellenanzeige geschaltet wird.
Das da dann "Entscheider" in der Firma sitzen, die dann ganz andere 
Absichten haben scheint dir ganz unvorstellbar.

von Dipl-Ing (TH) (Gast)


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Bernd W. schrieb:
>
> Wenn Ihr wirklich so extreme Anforderungen habt, habt Ihr natürlich ein
> Problem, unter Normalsterblichen die passenden Leute zu finden.
> In diesem Falle solltet Ihr aber entweder ausdrücklich keine Absolventen
> nehmen (aber eventuell Quereinsteiger aus einer anderen Branche), oder
> wenn Ihr Absolventen wollt, müsstet Ihr die selber einarbeiten. Aber
> dann müsst Ihr auch nicht mehr zahlen als die üblichen 30k dafür.
>
> Was also ist bei euch so krum?
>
> Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
> http://www.dl0dg.de

Ein Masterabschluss besser als 2,5 und ein Praktikum oder eine 
Werksstudentenstelle (muss logischerweise wie überall nicht in dem 
Fachthema sein) und fließendes Englisch sind extreme Anforderungen?

Und wenn wir WENIGER als jetzt im Tarif zahlen dann kommen mehr?

Also, (fast) jeder Uni/FH Absolvent benutzt hächstens 10% seinen Wissens 
aus den Vorlesungen und muss am Anfang in die spezifischen 
Besonderheiten einer Firma eingearbeitet werden. Das ist ein Punkt, der 
sich von selbst versteht.

Mit dem Gehalt können wir nicht runter (wollen wir auch nicht; "if you 
pay bananas you get monkeys"), da der Betriebsrat sowas verhindert 
(zwecks Lohndumping-bekämpfung). Und wie gesagt, Tarif können und wollen 
wir gerne zahlen, nur halt nicht bis 70k für Absolventen.

Bewerber mit BE bekommen eh mehr, wenn die BE gemäß der Tätigkeit und 
dem Tarifvertrag als Erfahrung zählt (logischerweise zählt BE als Bäcker 
nicht für eine Stelle als Entwickler, als Extrembeispiel)

von Dussel (Gast)


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Wäre es vielleicht sinnvoll, diese Stelle hier zu nennen?
Vielleicht liest es ja ein geeigneter Bewerber?
(Oder sind alle potentiellen Leser/Internetnutzer von vorneherein 
ungeeignet ;)

von F. B. (finanzberater)


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Jörg schrieb:
> Ich kenne keine MINT-Studierten in meiner Umgebung (Söhne von
> Mitarbeitern), die keine Problemfälle sind. Von denen ist keiner
> vernünftig untergekommen. Alles Zeitarbeitsscheixe...
> Frage mich echt, wann mal jemand an Unis Amok läuft. Die ruinieren doch
> echt Leben.

Ex-Kollege von mir aus der insolventen Klitsche mit reichlich 
Berufserfahrung hat einen neuen Job. Wurde gleich weiterverliehen an 
einen IGM-Konzern und ist deswegen jetzt schon wieder auf Jobsuche.

von F. B. (finanzberater)


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Mike B. schrieb:
> Weil, als MINT'ler ist man nicht mehr allein auf der Welt und die
> Chinesen bauen inzwischen z.B. auch komplizierte Siemens-Medizintechnik,
> Roboter, Autos, Mondrover, uvm..

Ganz richtig. Bei E-Autos, Batterien und Autonomem Fahren sind sie euch 
schon uneinholbar voraus. Deswegen bin ich dort auch umfangreich 
investiert. Ebenso bei ein paar deutschen High-Tech-Klitschen, die an 
die Chinesen liefern und teilweise schon von ihnen aufgekauft wurden.

Beitrag #5760025 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Cha-woma.

Cha-woma M. schrieb:

>> Wenn Ihr wirklich so extreme Anforderungen habt, habt Ihr natürlich ein
>> Problem, unter Normalsterblichen die passenden Leute zu finden.
>> In diesem Falle solltet Ihr aber entweder ausdrücklich keine Absolventen
>> nehmen (aber eventuell Quereinsteiger aus einer anderen Branche), oder
>> wenn Ihr Absolventen wollt, müsstet Ihr die selber einarbeiten. Aber
>> dann müsst Ihr auch nicht mehr zahlen als die üblichen 30k dafür.
>>
>> Was also ist bei euch so krum?
>
> Krum ist vllt. bei dir die Sicht der Dinge.
> Du gehst von der naiven Vorstellung aus, dass Firmen Leute suchen wenn
> eine Stellenanzeige geschaltet wird.

Nein, es ist mir schon klar, dass vielfach andere Absichten 
dahinterstehen.
Nur dann läd man die Leute nicht zu einem Vorstellungsgespräch ein. Ok, 
ich war oft genug in Vorstellungsgesprächen, wo ich mir hinterher 
dachte, die wollten nur mal sehen, wie so einer aussieht. So eine 
Anreise zu einem Bewerbungsgespräch kostete mir aber oft Geld und Zeit 
für eine Fahrt durch halb Europa. :(

> Das da dann "Entscheider" in der Firma sitzen, die dann ganz andere
> Absichten haben scheint dir ganz unvorstellbar.

Doch. Aber dann hätte das das der "Dipl-Ing (TH)" auch so darlegen 
sollen. Nach seinen Ausführungen waren die fraglichen Anzeigen 
ernstgemeint. ;O)


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von Ingenieur (Gast)


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Le X. schrieb:
> Kurze Durchsage aus der Realität:
>
> Ich (ETler) kann mir momentan meine Stelle aussuchen wie ich lustig bin.
> Generell kann sich hier in Süddeutschland jeder seine Stelle mehr oder
> weniger aussuchen. Die Firmen stellen ein wie blöde und zahlen sogar
> noch Prämien wenn man ihnen Leute vermittelt.

Jetzt übertreibst du aber ein wenig!

Beitrag #5760063 wurde von einem Moderator gelöscht.
von hehe! (Gast)


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Henry G. schrieb:
> TU-Berlin Bachelor (MINT) ist dagegen so ziemlich das Brutalste, was du
> in DE studieren kannst.

Ich tu mich grad schwer damit einzuschätzen, ob er das vieleicht doch 
ernst meint?

von hehe! (Gast)


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F. B. schrieb:
> Ganz richtig. Bei E-Autos, Batterien und Autonomem Fahren sind sie euch
> schon uneinholbar voraus.

D.h. du hast keine Bosch-Aktien?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Bussi Bär schrieb im Beitrag #5760063:
> Mein Gott macht denn endlich mal einer den Thread zu? Das Gesabbel is ja
> nicht auszuhalten.

Dann spring halt!

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Dipl-Ing (TH)

Dipl-Ing (TH) schrieb:

>> Wenn Ihr wirklich so extreme Anforderungen habt, habt Ihr natürlich ein
>> Problem, unter Normalsterblichen die passenden Leute zu finden.
>> In diesem Falle solltet Ihr aber entweder ausdrücklich keine Absolventen
>> nehmen (aber eventuell Quereinsteiger aus einer anderen Branche), oder
>> wenn Ihr Absolventen wollt, müsstet Ihr die selber einarbeiten. Aber
>> dann müsst Ihr auch nicht mehr zahlen als die üblichen 30k dafür.
>>
>> Was also ist bei euch so krum?
>>
>> Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
>> http://www.dl0dg.de
>
> Ein Masterabschluss besser als 2,5 und ein Praktikum oder eine
> Werksstudentenstelle (muss logischerweise wie überall nicht in dem
> Fachthema sein) und fließendes Englisch sind extreme Anforderungen?

Ein Masterabschluss besser als 2,5 sollte zu finden sein. 
Werkstudentenstelle oder Praktikum ist meines Wissens Voraussetzung zur 
Zulassung zur Diplomprüfung. Wer ein Diplom hat, hat folglich auch ein 
Praktikum.
Fließendes Englisch sprechen ist tatsächlich im MINT Bereich eher 
selten, Weil Leute mit sprachlicher Begabung selten MINT studieren. 
Allerdings können wohl fast alle MINTler fließend Englisch lesen. ;O)


>
> Und wenn wir WENIGER als jetzt im Tarif zahlen dann kommen mehr?

Nur wenn ihr zugleich eure Anforderungen runterschraubt.
Euer Problem sind Eure Anforderungen, nicht das Geld was Ihr zahlen 
wollt.

>
> Also, (fast) jeder Uni/FH Absolvent benutzt hächstens 10% seinen Wissens
> aus den Vorlesungen und muss am Anfang in die spezifischen
> Besonderheiten einer Firma eingearbeitet werden. Das ist ein Punkt, der
> sich von selbst versteht.

Vermutlich ist es doch etwas mehr?

>
> Mit dem Gehalt können wir nicht runter (wollen wir auch nicht; "if you
> pay bananas you get monkeys"), da der Betriebsrat sowas verhindert
> (zwecks Lohndumping-bekämpfung).

Naja. Seh es mal anders herum. Wenn es nur noch Monkeys gibt, dann 
brecht eure Anforderungen halt auf Monkey Niveau runter.
Vermutlich ist der Pool zu einer solchen Ausbildung geeigneter Leute in 
Deutschland komplett ausgeschöpft.
Da hilft dann auch mehr Ausbilden nicht, das ist richtig. Bleibt euch 
nur, Leute von der Konkurenz abzuwerben.

> da der Betriebsrat sowas verhindert
> (zwecks Lohndumping-bekämpfung).

Euer Betriebsrat ist in dieser Hinsicht also genauso hinter dem 
Mond...;O)
Es gäbe genug, die mit Diplom in der Tasche als Auslieferfahrer 
arbeiten.

> Und wie gesagt, Tarif können und wollen
> wir gerne zahlen, nur halt nicht bis 70k für Absolventen.

Das Problem sind Eure Anforderungen, nicht das Geld.

> Bewerber mit BE bekommen eh mehr, wenn die BE gemäß der Tätigkeit und
> dem Tarifvertrag als Erfahrung zählt (logischerweise zählt BE als Bäcker
> nicht für eine Stelle als Entwickler, als Extrembeispiel)

Das ist klar. Das ist ja ein beliebtes Spiel in Produktionsabteilungen. 
Das sind nur Leute mit Facharbeiterbriefen aus branchenfernen Berufen, 
damit man sie als ungelernte Kräfte einstellen kann. Nur die Leitung und 
bestimmte Aufgaben werden mit passenden Facharbeitern besetzt.

Nochmal: Das Problem sind Eure Anforderungen, nicht das Geld.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von hehe! (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Fließendes Englisch sprechen ist tatsächlich im MINT Bereich eher
> selten, Weil Leute mit sprachlicher Begabung selten MINT studieren.

What do you do for a living???

von Dussel (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Fließendes Englisch sprechen ist tatsächlich im MINT Bereich eher
> selten, Weil Leute mit sprachlicher Begabung selten MINT studieren.
> Allerdings können wohl fast alle MINTler fließend Englisch lesen. ;O)
Würde ich nicht sagen. Fließend heißt nicht, stilistisch unfehlbar. Da 
bin ich der Meinung, dass das die Mehrheit, wenn nicht sogar die Meisten 
können.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Windbeutel.

Windbeutel schrieb im Beitrag #5760025:

> Was ist denn das für ein Stuß? Wer zu faul zu echter Arbeit ist und
> sich lieber in einem Büro den Hintern breitsitzen möchte, der studiert.
> Weil keiner mehr arbeiten will, studiert eben jeder, der mit Hängen und
> Würgen das Abitur geschafft hat.

So ähnlich hat das einer meiner Ex Chefs mal gesagt. Wer keinen 
vernünftigen Ausbildungsplatz bekommen hat, muss halt studieren.

Persönlich habe ich festgestellt, dass ich handwerklich etwas 
ungeschickt bin. Gleichzeitig lobten mich meine Meister wegen meiner 
guten theoretischen Kenntnisse und rieten mir zum Studium....im 
nachhinein war das für die die billigste Methode, mich loszuwerden.

> Daß die Millionen "Absolventen" nachher
> zu fünfzigst um einen Arbeitsplatz buhlen, so weit hat die Überlegung
> trotz Abitur nicht gereicht!

Auch das ist richtig und wurde schon 2008 in den Medien verbreitet:
https://www.deutschlandfunk.de/mehr-akademiker-aber-nicht-mehr-jobs.680.de.html?dram:article_id=37194


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

: Bearbeitet durch User
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo hehe.

hehe! schrieb:

> What do you do for a living???

The only way is to follow my gifts. But i am not gifted at languages.
Bad example: 
https://www.mikrocontroller.net/wikifiles/a/ab/HierarchicalSchematicsAsBuildingblocksAtKiCad_RevC-EN_06May2015.pdf
Many thanks to leo.org ;O)

Of course i would try for a job, where english is a hard requirement, 
but i would not expect to get the job or stay long at this job.
Every month work is a month away from social welfare.

With friendly greetings: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von F. B. (finanzberater)


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Dipl-Ing (TH) schrieb:
> Anschreiben, das einfach ein Copy-Paste ist ohne auf die Stelle einzugehen.

Kein Eingehen auf die Stelle im Anschreiben ist also ein KO-Kriterium. 
Ihr lebt doch noch hinterm Mond.

BAHN SCHAFFT ANSCHREIBEN ERFOLGREICH AB

Wird das Bewerbungsanschreiben jetzt zum Auslaufmodell?

Die Deutsche Bahn hat die Bewerbung auf Azubi-Stellen vereinfacht, 
fordert kein Anschreiben mehr - und hat prompt deutlich mehr Bewerber. 
Auch andere Firmen gehen inzwischen diesen Weg.

https://www.wiwo.de/erfolg/trends/bahn-schafft-anschreiben-erfolgreich-ab-wird-das-bewerbungsanschreiben-jetzt-zum-auslaufmodell/24059836.html

von F. B. (finanzberater)


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Dipl-Ing (TH) schrieb:
> -Einsteiger mit Masterabschluss (Note: gut), Alter entsprechend zwischen
> 25-29, keine Berufserfahrung vorhanden

Dies ist nebenbei Altersdiskriminerung und strafbar.

von Ich (Gast)


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hehe! schrieb:
> D.h. du hast keine Bosch-Aktien?

Von Bosch gibts keine Aktien.

von Zoltan (Gast)


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Die Zahl der Studierenden und auch der bestandenen Prüfungen steigt in 
Deutschland seit Jahren an. Das führt aber nicht zu einem Überangebot an 
Absolventen. Im Gegenteil - die hohe Nachfrage nach qualifizierten 
Fachkräften sorgt weiterhin für hohe Gehälter von Berufseinsteigern mit 
Hochschulabschluss", erklärt Dr. Sebastian Dettmers, Geschäftsführer bei 
StepStone.

von hehe! (Gast)


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Ich schrieb:
> hehe! schrieb:
>> D.h. du hast keine Bosch-Aktien?
>
> Von Bosch gibts keine Aktien.

Ja, das war die Steilvorlage für den Finanzgott. ;)

Hätte er wissen können, aber offenbar kennt er sich am Aktienmarkt doch 
nicht so gut aus, wie er immer vorgibt. :D

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Die Zahl der Studierenden und auch der bestandenen Prüfungen steigt in
> Deutschland seit Jahren an. Das führt aber nicht zu einem Überangebot an
> Absolventen. Im Gegenteil - die hohe Nachfrage nach qualifizierten
> Fachkräften sorgt weiterhin für hohe Gehälter von Berufseinsteigern mit
> Hochschulabschluss", erklärt Dr. Sebastian Dettmers, Geschäftsführer bei
> StepStone.

Stimmt nicht , vorsichtig gesagt ...

von Tomate (Gast)


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Stimmt auch nicht. Das ist so als ob Milka erklären würde, dass 
Schokolade die gesündeste Ernährung auf der Welt ist. Nicht nur 
offensichtlich falsch, sondern der Erklärer befindet sich auch in einem 
Interessenkonflikt. Man könnte jetzt ja sagen Milka ??? 
Schokoladenprofies ??? Die müssen es ganz sicher wissen :) ich lach mich 
schlapp

von Dr No (Gast)


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Es wäre schon ziemlich seltsam, wenn alle Studiengäng NCs bräuchten , 
die E-Techniker und Informatiker aber nicht..
.

von Kontext Bewahrer (Gast)


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Dr No schrieb:
> Es wäre schon ziemlich seltsam, wenn alle Studiengäng NCs
> bräuchten ,
> die E-Techniker und Informatiker aber nicht..
> .

Wenn es keinen NC gibt, heisst es nicht, das ein NC nicht sinnvoll wäre. 
Deutschland ist eben ein reiches Land das es sich leisten kann, wenn 
"die Falschen" den Hörsaal verstopfen.

In der DDR war das nicht so, da wurden alle Studienplätze zentral 
vergeben, respektive nur der AG konnte einen Arbeiter zum Studium 
delegieren - falls dem AG ein entsprechendes Kontigent zur Verfügung 
stand.

von Le X. (lex_91)


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Ingenieur schrieb:
> Le X. schrieb:
>> Kurze Durchsage aus der Realität:
>>
>> Ich (ETler) kann mir momentan meine Stelle aussuchen wie ich lustig bin.
>> Generell kann sich hier in Süddeutschland jeder seine Stelle mehr oder
>> weniger aussuchen. Die Firmen stellen ein wie blöde und zahlen sogar
>> noch Prämien wenn man ihnen Leute vermittelt.
>
> Jetzt übertreibst du aber ein wenig!

Hi Qwertz,

ja, vielleicht etwas.
Aber bei weitem nicht so stark wie die Fraktion die hier tagtäglich das 
Gegenteil behauptet.

von Kurt (Gast)


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Fließend English, ist doch kein Kriterium für einen guten Entwickler, 
kann ich nicht nachvollziehen, zumal in Zeiten von Google Translator, 
dies auch nicht mehr so wichtig ist. Ist halt auch so eine Hype, der aus 
der Globalisierung entstanden ist. Für jemanden der ständig auf 
Dienstreise gehen muss, mag es anders aussehen.

von sdfsdf (Gast)


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Zoltan schrieb:
> hohe Nachfrage nach qualifizierten
> Fachkräften sorgt weiterhin für hohe Gehälter von Berufseinsteigern mit
> Hochschulabschluss

Leute mit Hochschulabschluss sind keine Fachkräfte! Es sind Spezialisten 
oder Experten!

Begreift das endlich und informiert euch!

Beitrag #5760525 wurde von einem Moderator gelöscht.
von F. B. (finanzberater)


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Kurt schrieb:
> Fließend English, ist doch kein Kriterium für einen guten Entwickler,

Doch, ist zwingend notwendig, wenn das Team so wie in meiner Ex-Klitsche 
zu 90 % aus Billigausländern besteht, die kein Deutsch sprechen. Oder 
wenn Aufträge aus Kostengründen ins Ausland vergeben werden, so wie von 
einem ehemaligen Kunden meiner Ex-Klitsche, einem bekannten deutschen 
Maschinenbauer.

Ich hatte kürzlich sogar eine Telefongespräch mit der Hotline einer 
Bosch-Tochterfirma. Habe mit zwei Frauen gesprochen, die mit ihrem 
ausländischen, osteuropäischen Akzent kaum zu verstehen waren. Kurze 
Internetrecherche ergab, dass weite Teile nach Polen ausgelagert sind. 
Kommt beim Kunden sicher gut an, wenn er den Supportmitarbeiter nicht 
versteht.

von Le X. (lex_91)


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F. B. schrieb:
> Kurt schrieb:
>> Fließend English, ist doch kein Kriterium für einen guten Entwickler,
>
> Doch, ist zwingend notwendig,

Da hat der F.B. sogar mal recht, wenn auch nicht aus den von ihn 
genannten Gründen.

Einen Entwickler ohne saubere Englischkentnisse muss man im Jahr 2019 
wirklich nicht mehr ernst nehmen.
Die Internationalität der Teams ist mit ein Grund, aber bei Weitem nicht 
der einzige.

von Wissender (Gast)


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Naja, die Asiaten sprechen aber auch kein Oxford-Englisch.

von Kontext Bewahrer (Gast)


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Kurt schrieb:
> Fließend English, ist doch kein Kriterium für einen guten Entwickler,
> kann ich nicht nachvollziehen

Meine Kinder haben ab 3. Klasse Englisch in der Grund-Schule. Da kann 
ich nicht nachvollziehen, das ein Hochschulabsolvent und 
Ingenieursanwärter rum mault er kann kein Englisch.

von Wissender (Gast)


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Finanzberatwr

Schon mal HUYA INC. gesehen, der Kurs geht gerade durch die Decke!

von Thomas1 (Gast)


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Henry G. schrieb:
> Ein Uni Bachelor in Bayern entspricht einem FH-Master in Berlin. Ein
> TU-Berlin Bachelor (MINT) ist dagegen so ziemlich das Brutalste, was du
> in DE studieren kannst.


Besser als das ist ein Diplom von der TU Dresden.

von Thomas1 (Gast)


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Wissender schrieb:
> Naja, die Asiaten sprechen aber auch kein Oxford-Englisch.


Inder kann man schwer verstehen, wenn die "Englisch" reden.

von Wissender (Gast)


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Thomas1 schrieb:
> Henry G. schrieb:
>> Ein Uni Bachelor in Bayern entspricht einem FH-Master in Berlin. Ein
>> TU-Berlin Bachelor (MINT) ist dagegen so ziemlich das Brutalste, was du
>> in DE studieren kannst.
>
> Besser als das ist ein Diplom von der TU Dresden.

Glaub ich nicht. Die Arbeitsproduktivität im Osten ist nur 80% von der 
im Westen. Stand so zumindestens vor ein paar Tagen im Spiegel.

von Le X. (lex_91)


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Thomas1 schrieb:
> Inder kann man schwer verstehen, wenn die "Englisch" reden.

Nur die lowcost-Inder in den Callcentern oder die Unittest-Sklaven.

Ein richtiger Entwickler aus Indien spricht in der Regel auch ein 
sauberes, gut verständliches Englisch.

von Wissender (Gast)


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von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Wissender schrieb:
> Hier eine Studie. Bayern liegt wahrscheinlich bei 120%
>
> 
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/161005/umfrage/produktivitaetsabstand-in-der-deutschen-wirtschaft-2008/

Du musst unterscheiden zwischen Arbeitsproduktivität von Betrieben und 
Arbeitnehmern.

Obiges vergleicht die Produktivität von Betrieben.

von Wissender (Gast)


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Der Osten ist weit abgeschlagen. Statt blühender Landschaften wächst 
dort nur die AfD

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ost-Firmen-sind-deutlich-weniger-produktiv-article20887516.html

von Wissender (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Wissender schrieb:
>> Hier eine Studie. Bayern liegt wahrscheinlich bei 120%
>>
>>
> 
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/161005/umfrage/produktivitaetsabstand-in-der-deutschen-wirtschaft-2008/
>
> Du musst unterscheiden zwischen Arbeitsproduktivität von Betrieben und
> Arbeitnehmern.
>
> Obiges vergleicht die Produktivität von Betrieben.

Aber die Arbeitsproduktivität der Betriebe ergibt sich doch im 
Wesentlichen aus der Summe der Arbeitsproduktivität der Arbeitnehmer. 
Die eingesetzten Maschinen und Anlagen sind doch in der Regel die 
Gleichen.

von Wissender (Gast)


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Sorry, das sollte natürlich kein Ossi-Bashing sein. Ich habe nur 
Statistiken und die Mainstream-Presse zitiert.

von Kurt (Gast)


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Ich sagte fließend English, nicht gar keine Englischkenntnisse. Bei 
fließend geh ich von einem sehr guten English aus, bei dem das nahezu 
komplette Vokabular beherrscht wird. Im übrigen maul ich nicht rum, ich 
habe nur Kritik geübt und ich kann auch English, wenn auch nur guter 
Durchschnitt. Ich kenne hervorragende Entwickler die aber nur stockend 
English sprechen.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Wissender schrieb:
> Aber die Arbeitsproduktivität der Betriebe ergibt sich doch im
> Wesentlichen aus der Summe der Arbeitsproduktivität der Arbeitnehmer.

Nein, dazu gehört bspw. auch das gesamte wirtschaftliche Umfeld eines 
Betriebes. Wenn Du in der Pampa wohnst, hast Du bspw. einfach höhere 
Beschaffungskosten beim Material, als wenn Du fünf Stahlgroßhändler in 
30km Umkreis hast.

> Die eingesetzten Maschinen und Anlagen sind doch in der Regel die
> Gleichen.

Da wäre ich mir nicht so sicher. Wenn die Finanzdecke nicht stimmt oder 
auch einfach das Scoring der Region bei der Kreditvergabe schlecht ist 
(und das kann durchaus ohne eigenes Verschulden so sein), dann wird die 
nächste Generation an Maschinen eben deutlich später angeschafft.

Und wenn die neue Maschine um 20% verkürzte Zykluszeiten hat, dann 
fehlen diese bei der Produktivität.

usw.

von Kontext Bewahrer (Gast)


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Bernd W. schrieb:

> The only way is to follow my gifts. But i am not gifted at languages.
> Bad example:

Die Ansichten eines B.W hinsichtlich Talent und Begabung unterscheiden 
sich ja erheblich vom Rest der Menschheit.

Keiner der gesund ist, braucht ein besonderes Talent um eine Sprache zu 
erlernen, Menschen mit Sprachbegabung fällt es lediglich leichter und 
dadurch können sie dutzende Sprachen ohne besondere Zeitaufwendungen 
oder Anstrengung erlernen. Bei Normalsterblichen dagegen reicht es eben 
nur für 3 bis zum Real-Schulende (Ortssprache, Hochdeutsch, Englisch als 
Verkehrssprache)

Wer die Begabung eines Normalsterblichen als Begründung für einen 
Sprachsausfall heranzieht sucht in Wirklichkeit nur ein Feigenblatt für 
seine Anstrengungsvermeidung und Bequemlichkeit.

von Jeschke (Gast)


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Mokn Leute,

wegen dem NC:
Wäre auch dafür, gerade im MINT-Bereich. Ist schon krass, was 
mittlerweile abgeht. Es gibt unheimlich viele, die ungeeignet sind und 
im ersten Semester durch alle Klausuren fallen. Danach kämpfen sie sich 
durch das Studium.
Halte diese Entwicklung für gefährlich!

Jeschke

von Wissender (Gast)


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Nach meiner Erfahrung sind die Maschinen im Osten neuerer als im Westen 
weil die Fabriken im Osten neu gebaut worden sind. Auch die Autobahnen 
sind häufig besser als im Westen. Trotzdem hängt der Osten noch immer 
hinterher obwohl milliardenschwere Subventionen geflossen sind.

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Le X. schrieb:
> Hi Qwertz,
>
> ja, vielleicht etwas.
> Aber bei weitem nicht so stark wie die Fraktion die hier tagtäglich das
> Gegenteil behauptet.

Was bedeutet es denn konkret, Du "könntest jede Stelle aussuchen"?

von Zocker_55 (Gast)


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Geht hier wieder die Post ab ?

Wo ist hier die gemeinsame Schnittmenge zum Fachkräftemangel ?

von Wissender (Gast)


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Zocker_55 schrieb:
> Geht hier wieder die Post ab ?
>
> Wo ist hier die gemeinsame Schnittmenge zum Fachkräftemangel ?

Es gibt hauptsächlich ein Problem mit dem Matching von Arbeitgebern und 
Arbeitnehmern.

Jemand müsste ein Tinder für den Arbeitsmarkt erfinden.

von Zocker_55 (Gast)


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> Autor: Wissender (Gast)
> Datum: 06.03.2019 10:50

> Jemand müsste ein Tinder für den Arbeitsmarkt erfinden.

Wer ist Tinder ?

Ist das mehr als Stabsfeldwebel ?

von Hans (Gast)


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Kontext Bewahrer schrieb:
> Meine Kinder haben ab 3. Klasse Englisch in der Grund-Schule. Da kann
> ich nicht nachvollziehen, das ein Hochschulabsolvent und
> Ingenieursanwärter rum mault er kann kein Englisch.

Es heißt Grundschule und dass ein Hochschulabsolvent...
Du solltest an deinen Deutschkenntnissen arbeiten.

P.S. Englisch habe ich während meines ganzen Studiums nicht gebraucht. 
Weit über Schulkenntnisse hinaus komme ich deshalb damit nicht.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Kontext Bewahrer.

Kontext Bewahrer schrieb:
> Bernd W. schrieb:
>
>> The only way is to follow my gifts. But i am not gifted at languages.
>> Bad example:
>
> Die Ansichten eines B.W hinsichtlich Talent und Begabung unterscheiden
> sich ja erheblich vom Rest der Menschheit.

Weil irgendwelche Hochbegabten dem Rest der Menscheit einzureden 
versuchen, es wäre sinnvoll, ihnen nachzueifern. Das ist aber lediglich 
Arrogant.

> Wer die Begabung eines Normalsterblichen als Begründung für einen
> Sprachsausfall heranzieht sucht in Wirklichkeit nur ein Feigenblatt für
> seine Anstrengungsvermeidung und Bequemlichkeit.

Wenn es Mühe macht, etwas zu erlernen, dann hat es keinen Sinn, das 
weiter zu verfolgen. Weil man wird mit ach und Krach nur 
durchschnittliche Ergebnisse erzielen, und das langt halt nicht.

Und wenn man ein paar Monate nichts damit zu tun hatte, ist es wieder 
weg.

Ich kann nicht für mein Restleben die gleiche Leistungsdichte erbringen 
wie in Schule oder Studium. Irgendwann war Schluss, und es erfolgte ein 
psychischer Zusammenbruch.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Hans.

Hans schrieb:

> P.S. Englisch habe ich während meines ganzen Studiums nicht gebraucht.

Ich sehr wenig.

Zu ein paar Sachen, die mich interessierten, fand sich einiges gutes nur 
Englischsprachig (z.B. das ARRL Handbuch). Und Internet war damals noch 
nicht.

> Weit über Schulkenntnisse hinaus komme ich deshalb damit nicht.

Ich auch nicht. Mit der Aussprache habe ich ein riesen Problem. 
Schriftlich geht ein bisschen. Wörterbücher sei Dank. Datenblätter und 
Fachtexte aus dem Internet lesen trainiert etwas.

Mit dem Hören und Verstehen ist das so eine Sache. Den 
Nachrichtensprecher verstehe ich recht gut. Aber wenn dann ein Politiker 
interviewt wird, verstehe ich nur noch 2/3, und wenn ein "Mann von der 
Strasse" interviewt wird, ist es aus.

Ich denke, dass ist das Maximum, was ein normalbegabter Erreichen kann.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von Ingenieur (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Ich kann nicht für mein Restleben die gleiche Leistungsdichte erbringen
> wie in Schule oder Studium. Irgendwann war Schluss, und es erfolgte ein
> psychischer Zusammenbruch.

Ich mag deine selbstkritischen, realistischen Einschätzungen. Ein sehr 
angenehmer Gegenpol zu den vielen Leuten (auch hier im Forum), die ach 
wie überzeugt von sich sind und sich als geistige Elite und Krone der 
Schöpfung fühlen.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Le X. schrieb:
> Ein richtiger Entwickler aus Indien spricht in der Regel auch ein
> sauberes, gut verständliches Englisch.

?????????????????????????
Weist du überhaupt wo "Indien" liegt?

von Wissender (Gast)


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von Mikromurks (Gast)


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> Ich mag deine selbstkritischen, realistischen Einschätzungen. Ein sehr
> angenehmer Gegenpol zu den vielen Leuten (auch hier im Forum), die ach
> wie überzeugt von sich sind und sich als geistige Elite und Krone der
> Schöpfung fühlen.
selbst wenn er Englisch fließend könnte, würde er eine Absage bekommen 
im obigen Suchfall, weil er durch Altersraster fällt und die 
Tarifbindung das Übrige negative bewirkt.
Also kann man sich eine solche Bewerbung sparen.

von Mikromurks (Gast)


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Dipl.-Ing.(FH) hat schon recht, es geht um Beziehungen - der Rest ist 
reine Show nach außen.

von Henry G. (gtem-zelle)


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Kontext Bewahrer schrieb:
> Dr No schrieb:
>> Es wäre schon ziemlich seltsam, wenn alle Studiengäng NCs
>> bräuchten ,
>> die E-Techniker und Informatiker aber nicht..
>> .
>
> Wenn es keinen NC gibt, heisst es nicht, das ein NC nicht sinnvoll wäre.
> Deutschland ist eben ein reiches Land das es sich leisten kann, wenn
> "die Falschen" den Hörsaal verstopfen.


Der NC würde die falschen Leute durchlassen und die richtige ausfiltern. 
Dies ist aber später die Aufgabe der BWL-Personaler!

von Wissender (Gast)


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Henry G. schrieb:
> Der NC würde die falschen Leute durchlassen und die richtige ausfiltern.
> Dies ist aber später die Aufgabe der BWL-Personaler!

Wahre Worte. Das ist richtige Einstellung!

von Karriere - und Magendurchbruch (Gast)


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Jeschke schrieb:
> Mokn Leute,
>
> wegen dem NC:
> Wäre auch dafür, gerade im MINT-Bereich. Ist schon krass, was
> mittlerweile abgeht. Es gibt unheimlich viele, die ungeeignet sind und
> im ersten Semester durch alle Klausuren fallen. Danach kämpfen sie sich
> durch das Studium.
> Halte diese Entwicklung für gefährlich!
>
Wieso? Drückt am Ende nur die Einstiegsgehälter und erhöht die Anzahl 
der nötigen Bewerbung. Und die Ingenieurdienstleister und Firmen 
brauchen mehr digitalen Space, um die Bewerberkolonnen zu managen.
Von guten IGM-Gehältern kann man sich eh langsam verabschieden, abseits 
von Konzernen bekommen alle IGM-gebundene Firmen langsam so einen großen 
Kostendruck, der nicht mehr wie früher weitergeben werden kann, also 
Stellenabbau, Schließung, Outsourcing an fremde oder eigene neue 
gegründete Firmen ohne Tarifbindung. Kann man noch auf Knien rutschen, 
wenn die in Deutschland trotz seiner finanziellen Standortnachteile 
sind. Die 20er werden hart, entbehrungsreich und schicksalsweisend für 
Deutschlands Arbeitnehmer werden. Und wir MINTler werden die einzigen 
sein, die Deutschland vor einem Abrutschen in ein rohstoffloses und 
nicht konkurrenzfähiges Schwellenland retten können.

von ich mal wieder (Gast)


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Wissender schrieb:
> Es gibt hauptsächlich ein Problem mit dem Matching von Arbeitgebern und
> Arbeitnehmern.
>
> Jemand müsste ein Tinder für den Arbeitsmarkt erfinden.

Mit hässlichen Fotos - Chef sucht Sklaven?

von Knasti (Gast)


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Und Fotos bitte mit Krawatte und Anzug - die Gefängniskluft mit welcher 
der Kapitalismus die Insassen markiert.

von Wissender (Gast)


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von Realistischer (Gast)


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Kontext Bewahrer schrieb:
> In der DDR war das nicht so,

Und was hat es der DDR gebracht? Gibt es sie noch? Wohin ziehen die 
Leute?

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Magenproblem.

Karriere - und Magendurchbruch schrieb:

> Und wir MINTler werden die einzigen
> sein, die Deutschland vor einem Abrutschen in ein rohstoffloses und
> nicht konkurrenzfähiges Schwellenland retten können.

Wovon träumst Du eigentlich Nachts? Du verkennst einfach, das wir hier 
in Deutschland einfach schon Mengenmäßig zu wenige sind, um mit China 
oder Indien mitzuhalten. Deutschland hat ca. 83 Millionen Einwohner, 
Indien aber z.B. 1,3 Milliarden und China ebenfalls 1,3 Milliarden.

Das ist alleine von der Marktmacht für Deutschland alleine auf Dauer 
nicht zu stemmen. Allenfalls bei viel Glück mit dem Resteuropa im 
Verbund.
China und bald auch Indien werden mit der (billigen) Personalmacht 
langfristig jede Branche, die irgendwie bedeutsam erscheint, übernehmen 
können.

Entweder durch aufkaufen, oder indem sie die aktuelle Technologie 
obsolet machen.

Unbewusst scheinst Du diese Tatsache aber zu erkennen, daher Dein 
Magenproblem. ;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

: Bearbeitet durch User
von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Bernd W. schrieb:
> Deutschland hat ca. 83 Millionen Einwohner,
> Indien aber z.B. 1,3 Milliarden und China ebenfalls 1,3 Milliarden.

Dieses "mehr = besser" ist ja einmal an Unsinnigkeit nicht zu 
überbieten. In Indien sind noch immer 70% in der Landwirtschaft tätig 
und China ist wichtigster Käufer deutscher Produkte, die es 
offensichtlich nicht selbst besser herzustellen vermag.

: Bearbeitet durch User
von Wissender (Gast)


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David S. schrieb:
> Bernd W. schrieb:
>> Deutschland hat ca. 83 Millionen Einwohner,
>> Indien aber z.B. 1,3 Milliarden und China ebenfalls 1,3 Milliarden.
>
> Dieses "mehr = besser" ist ja einmal an Unsinnigkeit nicht zu
> überbieten. In Indien sind noch immer 70% in der Landwirtschaft tätig
> und China ist wichtigster Käufer deutscher Produkte, die es
> offensichtlich nicht selbst besser herzustellen vermag.

Wenn die Bevölkerungszahl soviel aussagen würde dann wäre Indien kein 
Entwicklungsland. Es gibt außerdem auch keine namhafte indische 
Produkte.

Beitrag #5761426 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5761432 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo David.

David S. schrieb:

>> Deutschland hat ca. 83 Millionen Einwohner,
>> Indien aber z.B. 1,3 Milliarden und China ebenfalls 1,3 Milliarden.
>
> Dieses "mehr = besser" ist ja einmal an Unsinnigkeit nicht zu
> überbieten. In Indien sind noch immer 70% in der Landwirtschaft tätig

Was sich aber stetig ändert.....Zeitfrage.
Auch bei der deutschen Wehrmacht im zweiten Weltkrieg waren 60% aller 
Fahrzeuge pferdebespannt. ;O)

> und China ist wichtigster Käufer deutscher Produkte, die es
> offensichtlich nicht selbst besser herzustellen vermag.

Dabei handelt es sich aber oft in erster Linie um "Luxusgüter", die zwar 
qualitativ hochwertig sein mögen, aber nicht unbedingt 
Spitzentechnologie darstellen. Vergleichbar mit französicher oder 
italienischer Mode hierzulande. Ausserdem fertigen viele der "deutschen" 
Firmen dafür schon selber in China.

Wenn man in China nicht im Zweifel in der Lage wäre, 
"Spitzentechnologie" zu erzeugen, hätten sie kaum erfolgreich Mondsonden 
oder bemannte Raumkapseln starten können. Siehe 
https://de.wikipedia.org/wiki/Raumfahrt_der_Volksrepublik_China


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Wissender.

Wissender schrieb:

> Wenn die Bevölkerungszahl soviel aussagen würde dann wäre Indien kein
> Entwicklungsland.

Indien ist definitiv kein Entwicklungsland. eigentlich ist es schon 
deutlich mehr als ein Schwellenland.

Wenn ich nach Fachartikeln google, erhalte ich oft zu 1/3-2/3 Artikel 
aus indischen Universitäten.

> Es gibt außerdem auch keine namhafte indische
> Produkte.

Sie scheinen auch so genug zu verkaufen. ;O) Ich habe öfters 
Transistoren mit dem Stempel "Made in India", und letztens hatte ich 
eine kleine SPS in der Hand, die "Made in India" war. Noname, aber 
funktionierend und günstig.


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von Bussi Bär (Gast)


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Bernd W. schrieb:

> Indien aber z.B. 1,3 Milliarden und China ebenfalls 1,3 Milliarden.
Und davon 98% arme Bauern. Die Bevölkerungszahl sagt absolut nix aus.

Deutschland hat für 93 Mrd Zeug nach China exportiert, Grossteil davon 
Autos, Maschinen und man höre und staune IT-Produkte auf Platz drei.


> China und bald auch Indien werden mit der (billigen) Personalmacht
> langfristig jede Branche, die irgendwie bedeutsam erscheint, übernehmen
> können.
China hat gerade ein Wachstumsproblem, nur noch 6-6.5%.
Die erste Pleitewelle zieht schon über die Wirtschaftsmetropolen.
China will deshalb die Märkte weiter öffnen d.h. D. wird noch mehr 
dorthin exportieren, d.h. wir stützen erst mal deren Wirtschaft.


Du hast absolut keinen Plan von Volkswirtschaften. China = gross, 
Deutschland = klein also muss China gewinnen, so denken Milchmädchen.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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A. F. schrieb:
> Toni Tester schrieb:
>> leben uns ja die grünen
>> Spitzenpolitiker in schöner Regelmäßigkeit vor, dass es offenbar
>> vollkommen okay ist, mehrmals im Jahr Interkontinentalflüge mit der
>> gesamten Familie aus Urlaubs- und Erholungsgründen in Anspruch zu
>> nehmen.
>
> Ne ne, da sind die anderen die Fliegen. Die grünen Politiker fliegen nur
> aus Gründen der Nachhaltigkeit mit, weil sonst einige unbelegte Plätze
> in Flieger unnötig die Umwelt verschmutzen würden.

Für die gilt`s auf jedem Fall:
https://www.focus.de/politik/deutschland/katharina-schulze-flugreisen-kritik-wird-fuer-gruene-zum-boomerang_id_10334707.html

von Wissender (Gast)


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Diese Dame ist bereits öfters aufgefallen

https://youtu.be/wxj3hbGSAt8

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Wissender.

Wissender schrieb im Beitrag #5761432:

> Das vierte Narrativ ist, Einwanderer beförderten die Innovation. Dabei
> war die große Zeit der europäischen Innovationen des 18. und 19.
> Jahrhunderts eine Zeit der kulturellen Homogenität der Nationalstaaten.

Was Quatsch ist. Im 18. Jahrhundert gab es zwar (absolutistische) 
Nationalstaaten, aber irgendwie noch keinen großen "Sinn" für 
"Nationen".
Der bildete sich sehr, sehr langsam erst ab der napoleonischen Besatzung 
an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert.

Im 18. Jahrhundert wurde munter die Staatszugehörigkeit gewechselt 
(solange man nicht Leibweigener war) wie heute die Firmen. An 
Niederrhein bis ca. Duisburg sprach man Niederländisch, Schottische 
Adelige dienten in französischen Armeen, deutsche und schwedische in 
Russischen. Das britische Königshaus war mit dem Hanoverschen verbunden. 
Hessische Truppen kämpften auf britischer Seite in Amerika gegen 
Franzosen, Amerikaner und Indianer.
Keinen interessierte dabei groß eine "Nationalität".

> „In der Zeit der europäischen Pionierleistungen war Europa vom
> Christentum und der Aufklärung geprägt.

Aufklärung und Christentum widerspricht sich aber auch oft.....;O)
Es gab übrigens schon lange vorher technische "europäische 
Pionierleistungen", über die aber heute wenig bekannt ist, weil sie als 
technische Banalität für eine christlich geprägte Geschichtsschreibung 
zu profan waren. Einiges kommt jetzt erst wieder zu Tage, da sich 
interessierte Historiker mit einschlägigen Fachleuten verbinden und alte 
Akten und Fachbücher durcharbeiten, die vorher dem schöngeistigen 
kultürlichen verschriebenen Historikern zu langweilig oder profan waren.

Und im 19. Jahrhunder war die Nationalstaatsidee in Preußen und anderen 
deutschen Staaten eine Idee, mit der man versuchte, den republikanischen 
bzw. demokratischen Gedanken gegen die Monarchie zu treiben. Aber damals 
schon arbeiteten italienische "Gastarbeiter" beim Tunnel- und Brückenbau 
für die ersten Eisenbahnen, oder als Architekten für Prachtbauten. 
Deutsche
Gastarbeiter halfen in der britischen Wirtschaft der viktorianischen 
Zeit Doyle schreibt in seinen Sherlock Holms Geschichten von deutschen 
Kindermädchen oder Hausangestellten und von einem deutschen Ingenieur, 
der, in prekärer Lage auf Arbeitssuche von Betrügern hereingelegt wurde. 
Das Gegenstück dazu schrieb Max Eyth 1899 in seinem deutlich 
autobiographisch geprägte Werk" hinter Pflug und Schraubstock". Darin 
beschreibt er auch seine eigene (und auch die einiger Kollegen) 
beschwerliche Suche nach einer
Arbeitsstelle um 1862 (Erinnerung: Der amerikanische Bürgerkrieg ist in
vollem Gange, und Bismark wird preußischer Ministerpräsident) Aber 
vieleicht ist es ja mal interessant zu lesen, wie ähnlich vieles vor 150
Jahren war: http://gutenberg.spiegel.de/buch/hinter-pflug-und-...
Runterscrollen, das Gedicht ist dem damaligen Zeitgeist geschuldet.
Krupp spionierte die Erzeugung von gutem Stahl in Großbritannien aus, 
weil man es hier in Deutschland noch nicht hinbekam. Die auch im 
deutschen gebräuchlichen Wörter "Cowper" für "Winderhitzer" oder 
"Roots-Gebläse" für eine Kreiskolbenpumpe sind direkt von ihren 
britischen Erfindern abgeleitet. Das Wort "Support" für den 
Werkzeugschlitten einer Drehbank ist ursprünglich ein englischer Begriff 
dafür, so wie der Begriff "Lünette" für einen Setzstock eigentlich aus 
dem französischen kommt.
Später gab es dann neben polnischen und französischen Gastarbeitern in 
deutschen Kohlengruben im Ruhrgebiet dort auch irische Gastarbeiter und 
auch Bergwergsunternehmer.

Das ging alles hin und her und kreuz und quer und befruchtete sich 
gegenseitig. Ich habe jetzt hier bewusst Kunst und Musik aussen vor 
gelassen, weil die sind erstens offensichtlich und zweitens habe ich da 
nur wenig Ahnung von. Ebenso habe ich nichts über den 
Bömisch-Östereichisch-Ungarischen Bereich geschrieben, eben weil ich 
darüber auch nicht genug weiss, um konkrete Beispiele ohne große 
Recherche zu machen. Aber ein kurzes Beispiel die "Whitehead" (!) Werft 
in Öestereich-Ungarn irgendwo im heutigen Kroatien, auf der die ersten 
Torpedos entwickelt wurden, und die von einem Engländer gegründet wurde.

Noch überhaupt nicht gesprochen habe ich hier von den USA, die als 
Schmelztiegel und Technologieführer mit Innovationskraft unbestritten 
sind (auch wenn sie sich z.Z. selber mit dem "schmelztiegel" ein Problem 
selber einreden zu haben)


Die angesprochene nationale und kulturelle Homogenität hat es damals 
nicht gegeben. Es war immer ein Austausch. Allerdings muss man dafür 
halt schon die Scheuklappen ablegen und hinschauen.

Ein ganz altes traditionelles Verfahren für diesen kulturellen Austausch 
ist übrigens die "Walz" der Handwerksburschen.

> Und noch heute sind wirklich
> multikulturelle Gesellschaften, etwa in Südamerika und auf dem indischen
> Subkontinent, nicht für ihre Innovationskraft bekannt.“

Das sie hier "wenig" Markt haben, hat nichts mit mangelnder 
Innovationskraft zu tun. Sie bedienen andere Märkte bzw. tauchen hier 
nicht als "südafrikanisch" oder "indisch" auf, weil sie Zulieferer sind.
Und sprichst Du Zulieferern wie es sie hier im Sauerland oder Bergischem 
zu dutzenden gibt, auch die Innovationskraft ab?

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Bussi Bär.

Bussi Bär schrieb:

> China hat gerade ein Wachstumsproblem, nur noch 6-6.5%.
> Die erste Pleitewelle zieht schon über die Wirtschaftsmetropolen.
> China will deshalb die Märkte weiter öffnen d.h. D. wird noch mehr
> dorthin exportieren, d.h. wir stützen erst mal deren Wirtschaft.

;O) Abhängigkeiten sind oft in beide Richtungen gegeben.


> Du hast absolut keinen Plan von Volkswirtschaften. China = gross,
> Deutschland = klein also muss China gewinnen, so denken Milchmädchen.

Wir sind nicht schlauer als Chinesen oder Inder. Und ich bekomme die 
Entwicklung ja schon seit 25 Jahren mit, und sehe, wie die aufholen.
Es geht dabei nicht um "gewinnen", sondern dass eine derartig große 
Bevölkerung auch irgendwann einmal einen adäquaten Anteil an der 
Weltwirtschaft haben wird. Und der wird mit Sicherheit viel größer sein 
als jetzt.

Und Du vergisst z.b. noch Malaysia oder Indonesien.


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von Dr.Who (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Und Du vergisst z.b. noch Malaysia oder Indonesien.

Das zählt wohl ganz lapidar zu Asien, wo ja auch der größte
Teil unserer Billigkleidung und anderer Produkte produziert
werden. Ein indisches oder chinesisches Label in Europa zu
schützen würde kaum gehen weil das dann zu viel kostet.
Das überlässt man den lokalen Importeuren.

von Farin U. (farin_u86)


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Ich lebe mit meiner Frau und Sohn in der Naehe von Melbourne und bekomme 
von meist englischen Personalvermittlern ca. alle 3 Monate eine Anfrage 
ob ich mir vorstellen koennte in Deutschland zu arbeiten.

Liegt ja irgendwie auf der Hand da ich sprachlich, arbeitsrechtlich und 
-technisch damit keine Probleme haette. Doch wenn es an das Eingemachte 
(Geld) geht, loest sich deren Begeisterung schnell in Luft auf.

Umzugskosten, dann muss der Verdienst meiner Frau (~ 75% meines 
Verdienstes) irgendwie halbwegs kompensiert werden und mein Sohn 
braeuchte wahrscheinlich Privatschule, da sein Deutsch wenigstens am 
Anfang nicht gut genug waere.

von F. B. (finanzberater)


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Wissender schrieb:
> Finanzberatwr
>
> Schon mal HUYA INC. gesehen, der Kurs geht gerade durch die Decke!

Kein Geld mehr, bin voll investiert. Aber mein chinesischer Geheimtipp 
geht auch durch die Decke. Plus 50 % in zwei Monaten. Und heute 
Veröffentlichung vorläufiger positiver Geschäftszahlen für das letzte 
Geschäftsjahr. Jetzt geht es bald richtig ab.

: Bearbeitet durch User
von Karriere - und Magendurchbruch (Gast)


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Bernd W. schrieb:

> Entweder durch aufkaufen, oder indem sie die aktuelle Technologie
> obsolet machen.
>
> Unbewusst scheinst Du diese Tatsache aber zu erkennen, daher Dein
> Magenproblem. ;O)

Du müsstest auch Magenprobleme haben, denn dein Szenario bedeutet 
vorzeitige Aufgabe und gleichzeitig quasi Existenzvernichtung 
Deutschlands.
Wie sollen sich Deutschlands fast bald 100 Millionen Bürger auf engster 
Fläche ernähren, heizen und wohnen, wenn sie kein international 
werthaftiges Geld mehr für jegliche Importe haben? Selbst als billige 
Werkbank braucht uns dann Asien nicht mehr.
Das gäbe ein Armageddon erster Güte, sowas kann man auch nur geduldig 
hinnehmen, wenn man mit seinem Leben schon abgeschlossen hat, oder nur 
noch vielleicht max. 25 Jahre bis zum natürlichen Tod rumbringen muss.

von Hans (Gast)


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> Schon mal HUYA INC. gesehen,

Was ist das für eine Klitsche? Nie gehört. Kann morgen Pleite sein.

von Maximilian F. (Gast)


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Karriere - und Magendurchbruch schrieb:

> Du müsstest auch Magenprobleme haben, denn dein Szenario bedeutet
> vorzeitige Aufgabe und gleichzeitig quasi Existenzvernichtung
> Deutschlands.
> Wie sollen sich Deutschlands fast bald 100 Millionen Bürger auf engster
> Fläche ernähren, heizen und wohnen, wenn sie kein international
> werthaftiges Geld mehr für jegliche Importe haben? Selbst als billige
> Werkbank braucht uns dann Asien nicht mehr.
> Das gäbe ein Armageddon erster Güte, sowas kann man auch nur geduldig
> hinnehmen, wenn man mit seinem Leben schon abgeschlossen hat, oder nur
> noch vielleicht max. 25 Jahre bis zum natürlichen Tod rumbringen muss.

Unsere zugewanderten Kulturbereicherer und Fachkräfte strotzen nur so 
vor Innovationskraft. Sie werden Deutschland erretten. VW hatte doch 
versprochen ALLE zugewanderten Fachkräfte sofort aufzusaugen.

von Maximilian F. (Gast)


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"Migranten statt Leiharbeiter - was ist wirklich los bei VW in Zwickau?"

https://wsz-online.blogspot.com/2017/08/auslander-statt-leiharbeiter-was-ist.html

von Wissender (Gast)


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Hans schrieb:
>> Schon mal HUYA INC. gesehen,
>
> Was ist das für eine Klitsche? Nie gehört. Kann morgen Pleite sein.

Das ist das chinesische Pedant zu youtube!

5.5 Millarden Dollar Marktkapitalisierung!

Rasantes Wachstum!

Der kommende Highflyer!

von Wissender (Gast)


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von Gerne auch (Gast)


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Dipl-Ing (TH) schrieb:
> Also bei uns gibt es schon einen spürbaren Mangel an Bewerben mit
> folgendem Profil:
>
> -Einsteiger mit Masterabschluss (Note: gut), Alter entsprechend zwischen
> 25-29, keine Berufserfahrung vorhanden
> -Englisch fließend
> -Praktikum
>
> idealerweise:
> Auslandssemester oder das Praktikum war im Ausland
>
> Gehalt je nach Stelle zwischen 55-65k im ersten Jahr, bei jährlichen
> Personalgesprächen, in denen auch das Gehalt bei guter Leistung erhöht
> wird.
Utopisch, vor allem auch die Englischkenntnisse. Kannst du mit reinem 
(Hoch-)Schulwissen selbst heute komplett vergessen. Selbst ein 
Auslandssemester bringt nicht den gesamten Wortschatz, gerade mal daß 
man die Vorlesungen versteht. Und je nach Land, wenn nicht gerade native 
english, ist das Englisch dort eine Katastrophe. Selbst bei den Profs.
Klar, diese Leute gibts, die ihr sucht, aber dann zu höherem Preis.

Ein zutreffender Kandidat, den ich kannte, mit Note sehr gut ist im 
grenznahen Ausland um 72k eingestiegen, jedoch haben ihm tägliches 
Landstraßenpendeln >60km, wöchentlich 2-3 -tägige Flugreisen zur 
deutschen Filiale und die darunter leidende Fernbeziehung deutlich 
gesundheilich zugesetzt und er sagte mir auch, daß er mit diesem Streß 
nicht klarkommt. Was draus geworden ist weiß ich leider nicht. Fand ich 
sehr traurig: Verheiztes Talent.

Ein anderer Kandidat gleichen Kalibers hat es besser erwischt und ist 
noch höher, auch im grenznahen Ausland, eingestiegen. Bei besseren 
Bedingungen und vor allem weniger Streß. Genauen Betrag weiß ich nicht 
mehr, nur daß es merklich höher war. Kann schon gut 80k oder drüber 
gewesen sein. Das habe ich mir nicht ausgedacht, sondern längere Zeit 
und gerne mit beiden zusammengearbeitet und nach ihrem Weggang mal 
wieder gesehen und eben darüber geredet.
Beides schon vor >5 Jahren. Und da winkt ihr heute immernoch mit 65k 
max. und beteuert einen Mangel? Verstehe ich nicht.

Btw: Mir wurde schon glaubhaft zugetragen, daß ein guter Bäcker 
(Meister?) locker die 60-65k Marke in ebenjenem grenznahen Ausland 
erreichen kann. Ein Haus in 5-10 Jahren mühelos abgezahlt. Warum sich 
dann den Streß als Ing. für diesen gleichen Betrag geben müssen?

> Gruß
> aus der Industrie und nicht aus der ARGE-Filterblase
Hmm, selbstüberschätzende Arroganz? Träum nur schön weiter von deinen 
passenden und vor allem billigen Bewerbern. Träumen kostet ja nichts.

Jemand hat es mal sehr anschaulich so ähnlich ausgedrückt: Man stelle 
sich vor, man sucht in der Internetbörse einen VW Golf, also ein 
'Brot-und-Butter' Auto. Da gibts vielleicht über 100k im Angebot. Jetzt 
kommen natürlich Baujahr, Farbe und Ausstattungsmerkmale dazu:

Jünger als 6 Jahre: Noch 30k
Blau soll er sein: Noch 10k
Klima soll er haben: 6k
Standheizung: 3k
Alus dabei: 500
Schiebedach: 30
Und jetzt noch Hängerkupplung: NULL!

Und daraus leite ich die allgemeine Aussage ab:

"Es gibt einen Mangel an VW Golf in Deutschland!"

Finde den Fehler.

von Gerne auch (Gast)


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Bussi Bär schrieb:
> Bernd W. schrieb:
>
>> Indien aber z.B. 1,3 Milliarden und China ebenfalls 1,3 Milliarden.
> Und davon 98% arme Bauern. Die Bevölkerungszahl sagt absolut nix aus.
Nach deiner groben Schätzung und wenn ich richtig gerechnet habe wären 
dann nur 26 Mill. Leute dort qualifiziert. Totaler Unsinn. Alleine 
Shenzhen, die boomende Elektronikhauptstadt und Sonderwirtschaftszone, 
von der Teile des Forums hier leben, hat das in  etwa schon an 
Einwohnern.

Sehen wir mal nach.
https://de.wikipedia.org/wiki/Volksrepublik_China#Urbanisierung,_Ballungsgebiete_und_St%C3%A4dte
Wir lesen:
"... Darauf folgte eine Phase des schnellen Wachstums der Städte, so 
dass im Jahre 2013 etwa 730 Millionen Menschen bzw. 53,7 % der 
Bevölkerung des Landes in Städten lebten. Die Auslöser hierfür waren die 
Effizienzsteigerungen in der Landwirtschaft, die Menschen in Tätigkeiten 
mit niedriger Produktivität freisetzte, und die Industrialisierung, die 
Menschen zu Tätigkeiten mit höherer Produktivität anzog. Somit war die 
Urbanisierung ein wichtiger Faktor zum Wirtschaftswachstum in den 
vergangenen Jahrzehnten. Bis 2020 wird ein Wachstum der Urbanisierung 
auf insgesamt 60 Prozent erwartet. ... Heute existieren in der 
Volksrepublik China 15 Megastädte, in denen insgesamt über 260 Millionen 
Menschen leben, und mehr als 150 Millionenstädte."

Wir lernen: Lesen bildet und - vorausgesetzt man ist willens, das 
gelesene zu verstehen - bringt meist auch Erkenntnis über die Realität.

Fakt ist: China holt zum großen Sprung aus. Indien braucht auch nicht 
mehr lange.

> Deutschland hat für 93 Mrd Zeug nach China exportiert, Grossteil davon
> Autos, Maschinen und man höre und staune IT-Produkte auf Platz drei.
>
>
>> China und bald auch Indien werden mit der (billigen) Personalmacht
>> langfristig jede Branche, die irgendwie bedeutsam erscheint, übernehmen
>> können.
Korrekt.

> China hat gerade ein Wachstumsproblem, nur noch 6-6.5%.
> Die erste Pleitewelle zieht schon über die Wirtschaftsmetropolen.
> China will deshalb die Märkte weiter öffnen d.h. D. wird noch mehr
> dorthin exportieren, d.h. wir stützen erst mal deren Wirtschaft.
>
>
> Du hast absolut keinen Plan von Volkswirtschaften. China = gross,
> Deutschland = klein also muss China gewinnen, so denken Milchmädchen.
Du hat absolut keinen Plan von einem sozialistischen Land, in dem 
mehrere Megastädte - Stichwort bei *tube: Ordos - aus dem Boden 
gestampft werden um die Wirtschaft am Laufen zu halten. In einem 
westlichen Land schon im Denkansatz utopisch. Klar ist das auf pump, 
aber bei denen funktioniert vieles anders. Der Zusammenbruch wurde schon 
vor Jahren herbeigeredet, aber nichts ist passiert. Das sind Asiaten 
(anderes Denkschema) und Kommunisten bzw. Sozialisten (andere Auffassung 
von Staat und Nation).
Und so kannst du mit deiner westlichen Arroganz dir nichtmal im Ansatz 
vorstellen, zu was die zukünftig in der Lage sein werden.

Warum kaufen die haufenweise deutsche und westliche Firmen und 
Technologie ein? Weil die uns damit gerne helfen wollen? Wo lebst du?

Hast du mal wahrgenommen, daß sie auch militärisch gerade ganz 
ordentliche Eigenentwicklungen präsentieren? Nein? Na dann: Schlaf schön 
weiter.

Wohl gemerkt: Wir reden hier erstmal nur von China. Indien ist nochmal 
eine eigene Hausnummer.

Aber pssst! Schön weiterschlafen.

von Gerne auch (Gast)


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Noch eins. Tut mir wirklich leid hier soviel zitieren zu müssen, aber es 
bildet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Volksrepublik_China#Bildung
"... 2001 hat die Volksrepublik China einen Alphabetisierungsgrad von 98 
Prozent der Bevölkerung erreicht. Seit 2009 belegt China in den Top Ten 
der Ergebnis-Tabellen der PISA-Studien regelmäßig Spitzenplätze. ... Das 
Gao Kao bezeichnet die Abschlussprüfung im chinesischen Sekundarsystem, 
das ein Studium an Universitäten ermöglicht. Diese Prüfung ist die 
Abschlussprüfung der zwölfjährigen Schulbildung und vergleichbar mit dem 
Abitur in Deutschland. ... Die Bildungsausgaben in der Volksrepublik 
China sind seit 2005 deutlich gestiegen. 2012 wurden bereits 4,11 
Prozent des Bruttoinlandsproduktes in den Bildungsbereich investiert. 
Damit lag China in etwa gleichauf mit Deutschland; beide Länder 
allerdings deutlich unter dem Jahresdurchschnitt der OECD von 5,3 
Prozent. 2015 betrugen die Bildungsausgaben nach offiziellen Angaben 
bereits 4,26 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. ... 2014 waren bereits 
42 Millionen Chinesen an Universitäten eingeschrieben. Zum Vergleich: In 
Deutschland studieren knapp drei Millionen Menschen, europaweit sind es 
20 Millionen. ... Die Volksrepublik ist in absoluten Zahlen damit die 
größte Hochschulnation der Welt.
 Vor allem in den technischen und naturwissenschaftlichen Fächern wurde die Forschung und Internationalisierung vorangetrieben: Die meisten anerkannten Patente kamen 2015 aus China (825.136), gefolgt von den USA (571.612) und Japan (328.436). In dieser Folge verlagern ausländische Unternehmen neben der Produktion zunehmend ihre Forschung und Entwicklung ebenfalls nach China. 
 ... "

Sonst noch Fragen?



Auch ein interessantes Detail:

"... Galt Deutschland für chinesische Auslandsstudierende, aufgrund 
eines allgemein positiven Deutschlandbildes in China, vor wenigen Jahren 
als bevorzugtes und besonders sicheres Zielland, so hat sich diese 
Wahrnehmung nach Angaben des Deutschen Akademischen Austauschdienstes im 
Zuge der deutschen Flüchtlingspolitik, terroristischer Anschläge und dem 
Sexualmord an einer chinesischen Studentin in Dessau (2016) gewandelt. 
..."

von ich mal wieder (Gast)


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MINT Fachkräftemangel:

Unterscheiden wir mal zwischen

Dem riesigen MINT-Fachkräftemangel des VDI oder anderer 
Arbeitgeberverbände,
jetzt hier und heute und dem erwartetem Mangel in den nächsten 20 
Jahren.

Dem gefühlten kaum vorhandenen Mangel an Fachkräften aus eigener 
subjektiver Erfahrung, jetzt hier und heute.

Und dem Mangel an sichtbaren Stellenangeboten von Firmen außerhalb der 
Zeitarbeit (Ferschau, Frundel, ...)

von Mark W. (kram) Benutzerseite


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Ab 27:30 sagt Rico auch etwas zum Fachkraefemangelmaerchen.

Youtube-Video "Rico Albrecht: Wirksame Argumentationslinien für politische Debatten"

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Gerne auch schrieb:
> Fakt ist: China holt zum großen Sprung aus.

Nee, der Grosse Sprung fand im China der Fünfziger statt, die Folge war 
eine der grössten Hungerkatastrophen: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Sprung_nach_vorn

> Indien braucht auch nicht
> mehr lange.

Der Denkfehler liegt in der Annahme, das die fortschreitende 
Industralisierung der Dritten Welt zu galoppierenden Arbeitslosenzahlen 
und Niedergang in der Ersten führen würde. Das missachtet die 
Binnennachfrage in der ersten Welt. Ebenso die gesamte 
Nachkriegsgeschichte Japans, Europas und überhaupt. Von einem 
Wirtschaftswachstum profitieren auch die Nachbarländer, wenn nicht der 
Globus überhaupt.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Mark W. schrieb:
> Ab 27:30 sagt Rico auch etwas zum Fachkraefemangelmaerchen.
>
> Youtube-Video "Rico Albrecht: Wirksame Argumentationslinien für
> politische Debatten"

Jajaja, alle Ideologen und Demagogen geben Argumentationslinien aus, das 
war und ist von K. Marx über J. Goebbels bis zu kleinen Winkeladvokaten 
im amerikanischen "bible belt" nicht anders. Über den Wahrheitsgrhalt 
sagt das nichts im geringsten aus.
Insbesonders weil es denen nicht um Wahrheit sondern um Macht, 
respektive zahlenden Kunden geht. Auf neudeutsch "Dummenfang".

von Gerne auch (Gast)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> Gerne auch schrieb:
>> Fakt ist: China holt zum großen Sprung aus.
>
> Nee, der Grosse Sprung fand im China der Fünfziger statt, die Folge war
> eine der grössten Hungerkatastrophen:
Okay, war vielleicht ungünstig von mir ausgedrückt. Ich will keinesfalls 
den Kommunismus verteidigen oder so. Im Gegenteil! Aber meinst du nicht, 
die hätten einiges aus den alten Fehlern gelernt und machen es heute 
anders? Soll nicht heißen sie machen es heute gut, aber anders um ihre 
Ziele zu verwirklichen.

>> Indien braucht auch nicht
>> mehr lange.
>
> Der Denkfehler liegt in der Annahme, das die fortschreitende
> Industralisierung der Dritten Welt zu galoppierenden Arbeitslosenzahlen
> und Niedergang in der Ersten führen würde. Das missachtet die
> Binnennachfrage in der ersten Welt.
Hmm, Binnennachfrage, da war doch was, mal sehen...
Im Jahr 2017 und davor:
https://archiv.wirtschaftsdienst.eu/jahr/2017/12/der-deutsche-leistungsbilanzueberschuss/
"... Seit 2011 weist Deutschland ununterbrochen den weltweit höchsten 
Leistungsbilanzüberschuss auf. ... Im Fokus stehen dabei regelmäßig 
Handlungsempfehlungen zur Stärkung der öffentlichen und privaten 
Investitionen sowie des Reallohnwachstums in Deutschland. ... So kommt 
die Europäische Kommission im Rahmen ihres Makroökonomischen 
Ungleichgewichteverfahrens seit 2014 Jahr für Jahr zu dem Ergebnis, dass 
in Deutschland aufgrund des Umfangs und Fortbestands des 
Leistungsbilanzüberschusses makroökonomische Ungleichgewichte bestehen. 
In diesem Zusammenhang empfiehlt sie Deutschland regelmäßig, Maßnahmen 
zur Stärkung der Binnennachfrage und des Wachstumspotenzials der 
Wirtschaft durchzuführen. Ähnlich argumentiert der Internationale 
Währungsfonds, nach dessen Einschätzung der deutsche 
Leistungsbilanzüberschuss "erheblich stärker als durch mittelfristige 
Fundamentaldaten und wünschenswerte Wirtschaftspolitik gerechtfertigt" 
ist. Auch das US-amerikanische Finanzministerium hat Deutschland in den 
letzten Jahren – zuletzt im Oktober 2017 – dazu aufgefordert, die 
Binnenwirtschaft mit fiskalischen Maßnahmen zu stimulieren. ..."

Im Jahr 2018:
https://www.welt.de/finanzen/article179897050/Handelsueberschuesse-Der-IWF-stellt-Deutschland-an-den-Pranger.html
"... Ein Report des Internationalen Währungsfonds kritisiert 
Deutschlands Handelsüberschüsse: Sie seien so groß, dass sie die 
Stabilität der Weltwirtschaft bedrohen. Der Bericht scheint Trumps 
Vorbehalte gegenüber Deutschland allesamt zu bestätigen. ... Als 
Hauptgrund sehen die IWF-Ökonomen die Sparpolitik Berlins. Würde 
Deutschland seinen fiskalischen Spielraum ausschöpfen und mehr Geld etwa 
für Investitionen ausgeben, würde sich das Problem verkleinern. Rund ein 
Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung könnten Bund und Länder mehr 
ausgeben. ... Außerdem mahnen die Experten des Währungsfonds eine 
Erhöhung des Rentenalters an. Die würde dazu führen, dass die Menschen 
weniger sparen müssen. Ein höherer Konsum würde ebenfalls das Plus im 
Außenhandel verkleinern.
Aber nicht nur die Politik wird für den Überschuss verantwortlich 
gemacht. Auch die deutschen Konzerne bekommen Kritik vom IWF. Sie 
würden viel zu hohe Sparquoten aufweisen und damit die Unwucht 
verschärfen. Höhere Löhne, höhere Steuern oder mehr Investitionen 
könnten diesen Überschuss abbauen helfen. ..."

Im Jahr 2019:
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/wirtschaftswachstum-iwf-korrigiert-prognose-erneut-nach-unten/23891742.html
"... Aber auch in der Eurozone rumort es. In Deutschland habe die 
Diskussion um Dieselfahrverbote das Wirtschaftsklima abgeschwächt. In 
Italien herrschten Sorgen um die Stabilität der Staatshaushalte und des 
Finanzsektors - das habe die Binnennachfrage geschwächt."

> Ebenso die gesamte
> Nachkriegsgeschichte Japans, Europas und überhaupt. Von einem
Was hat das mit der heutigen Zeit zu tun? Du meinst, es muß erst Krieg 
geben, um wieder Wachstum zu generieren? Na dann prost.
> Wirtschaftswachstum profitieren auch die Nachbarländer, wenn nicht der
> Globus überhaupt.
Das Wachstum ist im stetigen Sinkflug, siehe auch vorgenannte Quellen, 
u.a. auch mit der Folge, daß die Binnennachfrage sinkt durch sinkende 
Reallöhne und schlechte Bezahlung von Fachkräften, was in DE schon seit 
über 20 Jahren der Fall ist und womit wir hier wieder beim Threadthema 
sind. Länder die nicht so stark am Export hängen können das auch besser 
verkraften als z.B. Deutschland. Klar ist z.B. China eine starke 
Exportnation, aber durch ihre Besonderheiten können die mal locker 
flockig Maßnahmen ergreifen, die im Westen vollkommen undenkbar sind. 
Indien funktioniert auch wieder ganz anders.

von Bussi Bär (Gast)


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Gerne auch schrieb:
> Sonst noch Fragen?

Zieh dir mal VWL-Grundlagen rein dann weisst du warum deine Argumente 
Milchmädchenfantasien sind. Ich habe jetzt keinen Bock und Zeit das 
alles runterzuleiern, meistens ist das bei Ing. sowieso sinnlos weil es 
nicht kapieren  (wollen).

von Thomas1 (Gast)


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Realistischer schrieb:
> Kontext Bewahrer schrieb:
>> In der DDR war das nicht so,
>
> Und was hat es der DDR gebracht? Gibt es sie noch? Wohin ziehen die
> Leute?


In der DDR wurden Handwerker und Facharbeiter besser bezahlt als 
Ingenieure.

von Thomas1 (Gast)


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China ist bei einigen Branchen an Deutschland vorbei gezogen z.b. 
Elektroautos, Luft- u. Raumfahrttechnik.

von xiu xiu (Gast)


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Thomas1 schrieb:
> China ist bei einigen Branchen an Deutschland vorbei gezogen z.b.
> Elektroautos, Luft- u. Raumfahrttechnik.

Trotzdem gelten dort $800 Brutto noch immer als gutes Gehalt. Es dauert 
Jahrzehnte, bis ganz China auf westlichem Niveau angekommen ist.

von Wissender (Gast)


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>
> In der DDR wurden Handwerker und Facharbeiter besser bezahlt als
> Ingenieure.

Das gibt es im Westen auch, selbst schon erlebt. Dummer Mechaniker mit 
Hauptschulabschluss geht mit 60k nach Hause, der Ingenieur mit 40k.

Der Ingenieur muss dann für den Mechaniker eine Anleitung erstellen wie 
man ein Gerät in Betrieb nimmt. Der Mechaniker kann nämlich kein 
Englisch und ist strohdumm.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> In der DDR wurden Handwerker und Facharbeiter besser bezahlt als
> Ingenieure.

Das ist doch der Fall im vereinten Deutschland ...

von Wissender (Gast)


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Wissender schrieb:
> Das gibt es im Westen auch, selbst schon erlebt. Dummer Mechaniker mit
> Hauptschulabschluss geht mit 60k nach Hause, der Ingenieur mit 40k.

Der Mechaniker wohnte übrigens im eigenen Haus, der Ingenieur zur Miete. 
Verkehrte Welt.

von Axel Zucker (Gast)


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xiu xiu schrieb:
> Es dauert
> Jahrzehnte, bis ganz China auf westlichem Niveau angekommen ist.

Wenn uberhaupt, weil die Chinesen mit steigenden Lohnkosten ihren 
Wettbewerbsvorteil (billiger Preis) verlieren bzw. der sich zum Nachteil 
wendet (billige Qualität).

von Mikromurks (Gast)


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> Trotzdem gelten dort $800 Brutto noch immer als gutes Gehalt. Es dauert
> Jahrzehnte, bis ganz China auf westlichem Niveau angekommen ist.
Du hast es nicht kapiert was Lebenshaltungskosten bedeuten - Deine 50k 
Jahresgehalt werden z.B. in der Schweiz etwas anders bewertet als in 
Deutschland.

@Autor: Gerne auch (Gast)
gut, daß Du das mal gebracht hast - anderseits ist es eine zwecklose 
Aufklärungskampagne, weil die Teilnehmer größtenteils Ignoranten oder 
aber spätpubertiernde 18 Jährige sind, die sich großartig vorkommen und 
zu einer Diskussion nicht befähigt sind.
Man kennt die Leute hier nicht und sie wollen auch unerkannt bleiben - 
das ist wie Schall und Rauch.
Völlig egal was Du schreibst, da gibt es keine Selbstreflektion; nur 
Lagerdenken.

von Wissender (Gast)


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von Wissender (Gast)


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Bei meinem Team ist es genauso:

Diejenigen die wir kriegen können wollen wir nicht.
Und diejenigen die wir wollen kriegen wir nicht.

Die Quadratur des Kreises!

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Diejenigen die wir kriegen können wollen wir nicht.
> Und diejenigen die wir wollen kriegen wir nicht.

> Die Quadratur des Kreises!

UND ES WIRD SCHLIMMER GARANTIERT !!!

von ich mal wieder (Gast)


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xiu xiu schrieb:
> rotzdem gelten dort $800 Brutto noch immer als gutes Gehalt. Es dauert
> Jahrzehnte, bis ganz China auf westlichem Niveau angekommen ist.

Das ist gut so für China!
Die sind noch hungrig auf mehr!

Die haben was Kosumgüter angeht noch Nachholbedarf

von Gerne auch (Gast)


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Thomas1 schrieb:
> China ist bei einigen Branchen an Deutschland vorbei gezogen z.b.
> Elektroautos, Luft- u. Raumfahrttechnik.
Richtig. Die Landung der Mondmission am 3. Januar dieses Jahr.
Ganz nettes Detail, was Herr Lesch hier ab ca. 1:30 erzählt:
Youtube-Video "Was will China auf dem Mond? | Harald Lesch"
Sie sind erstmal auf der Rückseite gelandet, dann noch am tiefsten Punkt 
des Mondes und dann noch genau an einer sehr schwierigen Stelle: Dem 
'von Kármán-Krater'. Eine Meisterleistung als Vorläufer noch kommender 
Missionen.

Da lesen wir:
https://en.wikipedia.org/wiki/Von_K%C3%A1rm%C3%A1n_(lunar_crater)#Exploration
"The site has symbolic as well as scientific value. Theodore von Kármán 
was the PhD advisor of Qian Xuesen, the founder of the Chinese space 
program."

Und:
https://en.wikipedia.org/wiki/Theodore_von_K%C3%A1rm%C3%A1n
"Theodore von Kármán ... was a Hungarian-American mathematician, 
aerospace engineer, and physicist who was active primarily in the fields 
of aeronautics and astronautics. He is responsible for many key advances 
in aerodynamics, notably his work on supersonic and hypersonic airflow 
characterization. He is regarded as the outstanding aerodynamic 
theoretician of the twentieth century."

Nun, habe mal gehört, daß der chinesische Lehrling erst richtig gut ist, 
wenn er seinen Meister bzw. dessen Arbeit perfekt kopieren kann. Man 
könnte dies als eine Art Hommage an den Meister werten. Man könnte 
allerdings auch vermuten daß es heißt: 'Wir treten euch bald kräftig in 
die Seite.' Je nachdem aus welchem Blickwinkel man es betrachtet.

Und Indien ist nahe dran:
2018
https://www.golem.de/news/raumfahrt-indische-raumfahrtagentur-schiesst-31-satelliten-ins-all-1811-137998.html
"Die indische Raumfahrtagentur ISRO hat eine Rakete mit 31 Satelliten an 
Bord gestartet. An den eigenen Rekord kommt die ISRO damit jedoch nicht 
heran. ... Für das kalifornische Unternehmen Planet brachte die Rakete 
16 Cubesats in den Orbit. ... Betrieben werden die Satelliten unter 
anderem von Berlin aus."

2017
https://www.golem.de/news/raumfahrt-104-satelliten-auf-einen-streich-1702-126198.html
"Eine indische Rakete hat einen neuen Weltrekord aufgestellt. Mit einem 
Start hat sie 104 Satelliten in den Orbit gebracht. ... Freilich waren 
die meisten dieser Satelliten sehr klein, aber der Bedarf nach 
Satelliten dieser Größe steigt ständig. ... Ihr geringes Gewicht führte 
dabei schnell zu immer neuen Rekorden in der Zahl der gestarteten 
Satelliten. Es gab einen regelrechten Wettlauf. Im November 2013 
startete eine amerikanische Minotaur-1-Rakete 29 Satelliten, zwei Tage 
später flogen 33 Satelliten an Bord einer russischen Dnepr mit. Im 
Januar 2014 transportierte eine Antares-Rakete 33 Satelliten und einen 
Raumtransporter zur ISS. Den letzten Rekord stellte im Juni 2014 wieder 
eine russische Dnepr-Rakete mit 37 Satelliten auf."

Aber ja: Die Musik spielt hier in DE. Dort in Asien gibts nur arme, 
unfähige Bauersleute.

von Hans (Gast)


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von Wissender (Gast)


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von Hans (Gast)


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> Diejenigen die wir kriegen können wollen wir nicht.
> Und diejenigen die wir wollen kriegen wir nicht.

> Die Quadratur des Kreises!

Den Job, den ich kriegen kann will ich nicht
Den Job, den ich nicht will kriege ich
;)


Nein. Mittlerweile ist es echt so dass ich fast alles arbeiten würde.
15€/h trotz abgeschlossenem E-Technik Studium, so sieht die Realität bei 
mir aus. Trotz bundesweiter Bewerbungen. Da verdient ein Bäcker mehr.

von Gerne auch (Gast)


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xiu xiu  schrieb:
> Trotzdem gelten dort $800 Brutto noch immer als gutes Gehalt. Es dauert
> Jahrzehnte, bis ganz China auf westlichem Niveau angekommen ist.
Dort bekommst du für den Yuan aber sehr viel mehr Glasnudeln als hier 
für die gleichwertigen 13 Cent. Die Mietwohnung liegt so um 60$. Dir ist 
auch das nichtssagende Detail entgangen, daß sie in den letzten 30, eher 
20 Jahren in Lichtgeschwindigkeit ihr Land entwickelt haben. Dieses 
Wachstum ist eher exponentiell zu bewerten und geht munter so weiter. 
Die bauen gerade das modernste Eisenbahnnetz der Welt auf, u.a. mit 
eigenen High-Speed-Zügen. Hier haben wir effektiv 20% Schienennetz 
verloren. Die erschließen ihr Land nachhaltig für kommendes Wachstum und 
Wohlstand. Mal eben eine Stadt für 20 Mill. Einwohner in wenigen Jahren 
aufs freie Feld gestellt. Und das nicht nur einmal, sondern mehrfach. 
Mal eben 700 kleinere Berge für die nächste Stadt wegplaniert. Geht 
einfach so.

Wenn die Partei heute sagt: "Wir bauen eine neue Stadt".  Dann fragen 
die Ingenieure und Architekten: "Wohin?" Und die Fahrer der Beton-LKW 
regen sich auf, warum sie so lange schon Schlange stehen müssen um die 
Ladung loszuwerden.

Das heißt längst nicht, daß die Entwicklungen alle gut sind, doch die 
Richtung stimmt.

Aber lesen wir nochmal nach:
https://de.wikipedia.org/wiki/Volksrepublik_China#Einkommen_und_Verteilung
"... Gemäß dem World Wealth Report stieg die Anzahl der 
US-Dollar-Millionäre in China 2016 auf 719.400. In dieser Statistik sind 
314 Milliardäre enthalten. Damit gehört die Volksrepublik China hinter 
den USA, Japan, Großbritannien und Deutschland zu den fünf Ländern mit 
den meisten Millionären auf der Welt. Viele von ihnen stammen aus 
Hongkong sowie Macao und waren bereits vor der Rückgabe dieser beiden 
ehemals sogenannten Vertragshäfen an China Millionäre. Gemessen an der 
Bevölkerungsdichte lebten 2016 in Hongkong so viele Dollar-Millionäre 
wie nirgends sonst auf der Welt. ..."

Mancher kapiert es eben nicht.

Mikromurks schrieb:
> Du hast es nicht kapiert was Lebenshaltungskosten bedeuten - Deine 50k
> Jahresgehalt werden z.B. in der Schweiz etwas anders bewertet als in
> Deutschland.
Richtig. Zusammenhänge erkennen, verstehen und bewerten: Grundaufgabe 
des Ingenieurs.

> @Autor: Gerne auch (Gast)
> gut, daß Du das mal gebracht hast - anderseits ist es eine zwecklose
Danke, gerne :)

> Völlig egal was Du schreibst, da gibt es keine Selbstreflektion; nur
> Lagerdenken.
Fürchte ich auch. Da tut eine 'Marktbereinigung' not :D

von Fabian Suse (Gast)


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Och Leute,
dieses Forum hat mich bis kurzem noch extrem demotiviert und sogar ein 
wenig depressiv gemacht.
Kurz vor meinem Abschluss habe ich nämlich, ich weiß nicht mehr warum, 
dieses Forum für die Zukunftprognose genutzt.
Wie auch immer. Ich habe exakt 4 Bewerbungen geschrieben und 3  IGM 
Zusagen bekommen. Zwei der vier Stellen waren im Portal der lokalen 
Arbeitsagentur vorzufinden.
Die haben sich gefreut, dass sich überhaupt qualifizierte Arbeitskräfte 
bewerben.
Gehalt bei 35h jeweils immer über 52k in
Brandenburg.
Fachlich gibt es weitaus bessere als mich, man muss sich nur ein wenig 
gut verkaufen können, gepflegtes Äußeres, sich gut mit den Interviewern 
verstehen/sympathisieren. Beim Bewerbungsgespräch beteiligen sich immer 
Mitarbeiter des zukünftigen Teams - mit denen müsst ihr gut auskommen, 
ganz einfach.

Also eine Botschaft an alle Normalos hier: lasst euch bloß nicht negativ 
von diesem Forum beeinflussen. Es ist schrecklich und deprimierend.
Und von wegen Erfahrung im jeweiligen Gebiet, man muss jeden verdammten 
Mitarbeiten mehr oder weniger einarbeiten. Während meiner Praktikumszeit 
wurden ca. 5 Leute eingestellt. Alle wurden nach Plan von anderen 
Mitarbeitern ausgiebig eingearbeitet.
Man kommt hier als Neuling an und will sich ein wenig informieren und 
nach 1h Lesezeit dachte ich, dass ich doch gleich Harz4 beantragen hätte 
können.
Das entspricht nicht der Wahrheit und ist schon ganz schön fies von den 
jeweiligen Personen hier!

Grüße

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Man kommt hier als Neuling an und will sich ein wenig informieren und
> nach 1h Lesezeit dachte ich, dass ich doch gleich Harz4 beantragen hätte
> können.

Besser als unter der Brücke ...

> Das entspricht nicht der Wahrheit und ist schon ganz schön fies von den
> jeweiligen Personen hier!

LEIDER doch !

von Wissender (Gast)


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Hoffnung ist ein gutes Frühstück, aber ein schlechtes Abendbrot.

Sir Francis Bacon

von Zocker_55 (Gast)


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> Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
> Datum: 08.03.2019 16:16

Genau so ein Dummschwätzer wie F.B. !

von Thomas1 (Gast)


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von Axel Zucker (Gast)


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von Zocker_55 (Gast)


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> Autor: Axel Zucker (Gast)
> Datum: 08.03.2019 16:58

> Geht ne Tür zu, geht irgendwo eine neue auf.

Auch wenn es nur eine Toilettentür ist !

von Jo S. (Gast)


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Fabian Suse schrieb:
> Ich habe 4 Bewerbungen geschrieben und 3 IGM Zusagen bekommen.
> Gehalt bei 35h jeweils immer über 52k in Brandenburg.

Gratuliere, sehr gut!
Wie weit von Berlin entfernt? Die Berliner sind die übelsten Jammerer 
hier im Forum.  :)

> Die haben sich gefreut, dass sich überhaupt qualifizierte Arbeitskräfte
> bewerben.

Also doch Fachkräfte-, Ingenieurmangel.   ;)

> Fachlich gibt es weitaus bessere als mich, man muss sich nur ein wenig
> gut verkaufen können, gepflegtes Äußeres, sich gut mit den Interviewern
> verstehen/sympathisieren. Beim Bewerbungsgespräch beteiligen sich immer
> Mitarbeiter des zukünftigen Teams - mit denen müsst ihr gut auskommen,
> ganz einfach.
>
Das sind einfache Grundregeln, die manche nicht verstehen oder nicht 
verstehen wollen.

> Man kommt hier als Neuling an und will sich ein wenig informieren und
> nach 1h Lesezeit dachte ich, dass ich doch gleich Harz4 beantragen hätte
> können.
> Das entspricht nicht der Wahrheit und ist schon ganz schön fies von den
> jeweiligen Personen hier!
>
Es gibt ein paar Dauerfrustrierte. Allgemein kann man schon wertvolle 
Infos bekommen. Wenn man längere Zeit mitliest, kennt man die 
Problemfälle, die man dann einfach ignoriert.   :)

Bleib uns im Forum erhalten und beteilige dich aktiv!

Schöne Grüße aus dem (teils) sonnigen Bayern.

   Jo S.

von Benno (Gast)


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Dussel schrieb:
> Wenn kleine bis mittlere Firmen einen guten Master für eine passende
> Stelle ablehnen, offensichtlich nein. Selber im Umfeld direkt erlebt.

Ja, dito! Beispiel eine eine Firma aus Hannover und eine aus Gleichen.
Die hat hier sogar ne Stelle geschaltet. Keine Reaktion auf den Eingang 
der Bewerbung. Keine Rückmeldung. Kein Garnichts. Komplett armselig was 
momentan läuft. Die Arroganz der Firmen wächst und wächst.

Stellenanzeigen werden offenbar nur geschaltet, um den Mint-Mangel 
vorzutäuschen.

von Thomas1 (Gast)


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Zocker_55 schrieb:
>> Geht ne Tür zu, geht irgendwo eine neue auf.
>
> Auch wenn es nur eine Toilettentür ist !


Nur Gendertoiletten.

von Karriere - und Magendurchbruch (Gast)


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Axel Zucker schrieb:

>
> Geht ne Tür zu, geht irgendwo eine neue auf.

Insgesamt gehen aber, hier zumindest, mehr Türen zu als auf, aber das 
liegt in der Natur der Sache.

von Gerne auch (Gast)


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Axel Zucker schrieb:
> Thomas1 schrieb:
>> 7000 Stellen werden bei VW abgebaut
>
> BMW:
> 2000 neue Stellen Dingolfing
> ...
> 5000 neue Stellen München
>
> Geht ne Tür zu, geht irgendwo eine neue auf.
Ein Anzeichen von Konjunktur! - Aber nur für Umzugsunternehmen und 
Immobilieninvestoren. Und auch nur falls die neuen Stellen echt sein 
sollten.

von Gerne auch (Gast)


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Thomas1 schrieb:
> Zocker_55 schrieb:
>>> Geht ne Tür zu, geht irgendwo eine neue auf.
>>
>> Auch wenn es nur eine Toilettentür ist !
>
>
> Nur Gendertoiletten.
YMMD!! Alle beide! Danke. :D

von Maximilian F. (Gast)


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Krass, dass der Versager "Dipl Ing ( FH )" hier noch immer aktiv ist. 
Der hat doch schon vor 10 Jahren hier und im Uni-Protokolle-Forum und 
Studies-Online getrollt. Wird das dem nicht langweilig?

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Gerne auch schrieb:
> Dort bekommst du für den Yuan aber sehr viel mehr Glasnudeln als hier
> für die gleichwertigen 13 Cent. Die Mietwohnung liegt so um 60$. Dir ist
> auch das nichtssagende Detail entgangen, daß sie in den letzten 30, eher
> 20 Jahren in Lichtgeschwindigkeit ihr Land entwickelt haben. Dieses
> Wachstum ist eher exponentiell zu bewerten und geht munter so weiter.

Die Mär vom sagenhaften Ausland wieder.

Die Wanderungsbilanz spricht eine ganz andere Sprache: reiche Chinesen 
wandern in den Westen aus, signifikante Migrationsbewegungen vom Westen 
nach China fallen mir hingegen nicht ein.

Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass niemand, der sich China 
schönredet, es dort lange aushalten würde.

von Gerne auch (Gast)


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David S. schrieb:
> Gerne auch schrieb:
>> Dort bekommst du für den Yuan aber sehr viel mehr Glasnudeln als hier
>> ...
>> Wachstum ist eher exponentiell zu bewerten und geht munter so weiter.
>
> Die Mär vom sagenhaften Ausland wieder.
Die Mär von der eigenen übersteigerten Ahnung wieder.

> Die Wanderungsbilanz spricht eine ganz andere Sprache: reiche Chinesen
> wandern in den Westen aus, signifikante Migrationsbewegungen vom Westen
> nach China fallen mir hingegen nicht ein.
Jo, Bankenaufsicht und wenig Plan: Die bekommen ihr vieles Geld nämlich 
nicht raus. Der Staat hält dort die Kralle drauf. Was willst du uns mit 
der Nebelkerze Wanderungsbilanz jetzt genau sagen? Die schotten sich 
auch wirksam ab. Hat es denen geschadet? Also im Sinne des Wachstums. 
Müssen sie andere Kulturen integrieren und alimentieren oder ist es 
andersrum?

> Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass niemand, der sich China
> schönredet, es dort lange aushalten würde.
Naja, manche fast 20 Jahre.

von Gerne auch (Gast)


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Fabian Suse schrieb:
> Och Leute,
> dieses Forum hat mich bis kurzem noch extrem demotiviert und sogar ein
> wenig depressiv gemacht.
Willkommen im Leben!

> Kurz vor meinem Abschluss habe ich nämlich, ich weiß nicht mehr warum,
> dieses Forum für die Zukunftprognose genutzt.
Uiiuiiui, so ganz ohne Vortraining - phuuh, harte Nummer.

> Wie auch immer. Ich habe exakt 4 Bewerbungen geschrieben und 3  IGM
> Zusagen bekommen.
Glückwunsch! Das meine ich ehrlich! Schön daß es dich vielleicht in der 
Heimat hält.

> Die haben sich gefreut, dass sich überhaupt qualifizierte Arbeitskräfte
> bewerben.
Würde mich da aber schon mal fragen, warum das so ist? An was oder wem 
liegt das, wenn sich niemand anbietet?

> Gehalt bei 35h jeweils immer über 52k in
> Brandenburg.
Und hier fehlen ein paar exakte Angaben: Als was hast du angefangen? 
Mechatroniker? IT-Fachelektroniker? Techniker, Bachelor oder Master? So 
ist nur eine sehr ungenaue Wurfpeilung deiner Angaben möglich.

> Fachlich gibt es weitaus bessere als mich, man muss sich nur ein wenig
> gut verkaufen können, gepflegtes Äußeres, sich gut mit den Interviewern
> verstehen/sympathisieren. Beim Bewerbungsgespräch beteiligen sich immer
> Mitarbeiter des zukünftigen Teams - mit denen müsst ihr gut auskommen,
> ganz einfach.
Glückwunsch auch zu deinen allerersten bestandenen Bewerbungsrunden. 
Mancher hier im Forum hat da mglw. schon einige mehr durch, was die 
Leute dann zu einigen ungewohnten Aussagen rührt.

> Also eine Botschaft an alle Normalos hier: lasst euch bloß nicht negativ
> von diesem Forum beeinflussen. Es ist schrecklich und deprimierend.
Jo, so sieht es manchmal aus, wenn man sich traut einen Schritt auf die 
Straße des Lebens zu wagen.

> ...
> Alle wurden nach Plan von anderen
> Mitarbeitern ausgiebig eingearbeitet.
Das ist eben nicht richtig einzuordnen, wenn du so ungenaue Angaben über 
dein Profil machst. Einen Helfer an der Waschstraße kann man innerhalb 2 
Tagen ausgiebig einarbeiten. Habe von Ings eines seeehr großen dt. 
Konzerns gehört, die osteurop. Ings ausgiebig eingearbeitet haben, weil 
diese dann ihre Aufgaben übernehmen sollten sobald das neue Werk in 
Osteuropa fertiggestllt ist. Damit mußte der deutsche Ing seinen eigenen 
Arbeitsplatz wegmigrieren.

> Das entspricht nicht der Wahrheit und ist schon ganz schön fies von den
> jeweiligen Personen hier!
Na das klingt mir eher nach Snowflake. Meinst du wirklich, daß du schon 
erwachsen bist?

Das klingt mir sehr nach 'noch Eierschale hinter den Ohren'. Hast du 
eine Ahnung was eine eigene Wohnung oder 'Wohnklo mit Küche' kostet oder 
bist du noch daheim oder inner Studentenbude? Diverse Versicherungen, 
KFZ, GEZ, Familiengründung, Kinderbetreuung, usw. usf.
Hast du eine Ahnung was es kostet eine ganze Wohnung ordentlich 
einzurichten? Mit Möbeln die nicht nach Spanplatte stinken und dir und 
deiner Familie die Gesundheit ruinieren? Das ist kein Luxus sondern 
etwas Lebensqualität. Was kostet ein gutes Bett, eine 
Schlafzimmereinrichtung, eine ordentliche Couch, Kinderzimmer, 
Küchenmöbel. Da bist du locker 20k los. Weißt du was ein Umzug kostet - 
so mit ganzer Familie und so - und was es heißt sowas durchzustehen? 
Können das 52k, vielleicht auch 60k und darüber kompensieren wenn du 
davon die monatlichen Fixkosten bestreiten mußt? 52.000 p.a. sind grob 
rund 2.600 netto im Monat. Das kann alleine gutgehen, aber schnell 
kommen Dinge dazwischen, wodurch du mit dem anfangs erstmal viel 
klingenden Einkommen im Detail dann doch ins Schlingern gerätst. Und 
daran hast nichtmal du selber Schuld.

Ich glaube, du hast überhaupt keinen Überblick welchen bunten Strauß von 
Kosten und ungebetenen Überraschungen das Leben und Vater Staat so für 
dich bereit halten.
Nimm doch einfach mal Papier und Stift - nicht Tablet! - und trage die 
Posten zusammen, die real so auf dich zukommen. Das ist einfachste 
Rechnung: Monatlich, jährlich, in ein paar Jahren. Vielleicht ein Auto, 
Urlaub, Hochzeit, aber auch was jeden Monat so regulär anfällt. 
Komplett, nichts auslassen oder schönrechnen! Dann schau mal nach, was 
von deinen viell. 2.600,- netto noch übrig bleibt. Davon legst du dann 
nochwas zurück für Anzahlung von viell. eigenem Haus oder Wohnung. Dann 
nimm mal den Preis eines Mid-Range Hauses oder Wohnung in deiner Gegend, 
bei dem die nächsten 20-30 Jahre Ruhe ist mit Bauarbeiten, und einen 
Kreditrechner deiner Bank oder Sparkasse und rechne das durch. Die 
Rechner machen das sehr anschaulich. Du wirst sehen, wie deine 52k und 
evtl. Zuwächse in ein paar Jahren plötzlich verdampfen. Und dann rede 
nochmal hier mit.

Der Bankberater, der dir irgendwann mal bei Kreditanfrage 
gegenübersitzt, wird dich dann auch freundlich mitleidig belächeln. 
Erstmal wegen deiner Anfrage bei deinem Einkommen, dann wegen deinem 
geheimen Score-Wert, den nur er sehen kann. Und dann noch, weil er sein 
eigenes Einkommen kennt.

Es geht hier weder um jammern noch um schlechtreden, sondern um ganz 
reale Kosten im Jahr 2019 und Perspektiven für Menschen die Fachkräfte 
sind, die sich ein Leben, hoffentlich mit Familie, aufbauen und erhalten 
wollen.

von Gerne auch (Gast)


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Hier ist eine dreiteilige Doku vom WDR namens "Ungleichland". Keine 
Verschwörungstheorien oder Ideologien, wobei man aber vorsichtig sein 
sollte, da mit dem Begriff "Gerechtigkeit" gerade ein Framing von 
diversen Leuten und Seiten betrieben wird. Naja, die ganzen Folgen sind 
recht informativ und auch den Immo-Unternehmer finde ich ziemlich 
ehrlich und mutig, über seinen Reichtum zu reden, sich zu präsentieren 
und begleiten zu lassen. Hut ab!

Da taucht nun ein Familienvater auf, der Ing. beim großen grünen S in 
Leipzig ist, dazu noch im Betriebsrat. Der Betrieb wurde aber zur 
Schließung freigegeben. Er rückt im 1. Teil bei ca. 12:00 min und im 2. 
Teil bei ca. 17:40 min und 21:20 min ins Bild.
1. Teil
Youtube-Video "So ist das Leben eines deutschen Millionärs - Ungleichland (1/3): Reichtum  | WDR Doku"
2. Teil
Youtube-Video "Welche Chancen haben unsere Kinder? - Ungleichland (2/3): Chancen | WDR Doku"
3. Teil
Youtube-Video "Die Reichen und Mächtigen: Wer regiert Deutschland? - Ungleichland (3/3): Macht | WDR Doku"

Zu den Fakten:

- Ehepaar, 2 Kinder, beide arbeiten
- Mittelschicht: zwischen 3.000 und 5.000 EUR pro Monat (netto) 
verfügbar
- Leben in Leipzig, billiger Osten, Stadtgebiet
- kamen erst mit 30 Jahren in die Lage, überhaupt an Altersvorsorge zu 
denken
- jetzt, Ende 30, ist an sowas absolut nicht mehr zu denken
- Eigentumswohnung für 450.000 EUR ist völlig utopisch zu finanzieren
- es ist sogar fraglich, ob sie den Eigenanteil für den Kredit gestemmt 
bekommen
- jetzt bricht perspektivisch sein Einkommen weg, wodurch sie sich schon 
nicht mehr die jetzige Wohnung leisten können

Nach der Einkommensdefinition der Mittelschicht sollte das gesamte 
Familieneinkommen sehr grob folgendermaßen liegen:

60.000 - 102.000 brutto p.a.
5.000 - 8.500 brutto p.M.
2.945 - 4.830 netto p.M.

Sollte er Tarif bekommen, liegt er ja schon über 60.000 und wenn sie 
dazuverdient, mglw. Teilzeit, liegt sie viell. bei 20-25.000, sind sie 
also in der Liste im Mittelfeld, vielleicht sogar höher, wenn er höheren 
IGM Tarif bekommt. Heißt also, daß die Familie selbst mit über 80.000, 
viell. 90.000 EUR p.a. nicht im Ansatz in der Lage ist weder an eine 
eigene Wohnung noch an ein eigenes Haus zu denken. Im billigen Osten! 
Mit Tarif! Es funktioniert einfach nicht. Wer nicht geerbt hat, hat 
keine Chance. Hatten die überhaupt ein Auto? Größeren Urlaub? Neuestes 
Smartphone-Gadget? Und hier wird gesagt, 60 oder 65k wäre viel als Ing. 
Selbst für den Einstieg ist das also ziemlich lachhaft. Ein echter 
Treppenwitz. Wie will man damit dann noch die Binnennachfrage 
stimulieren? Die viel gelobte private Rentenvorsorge? Alles das 
verpufft. Deutschland und seine Wirtschaft verbauen sich gerade so 
richtig nachhaltig die eigene Zukunft für einige Generationen.

Zieht eure eigenen Schlüsse.

====
Btw.: In meiner Gegend werden gerade ein paar schnöde 20-40 Jahre alte 
Einfamilienhäuser zwischen 400.000 (Dorf) und 660.000 EUR (mittlere 
Stadt) von der lokalen Bank offeriert. Nix Besonderes, alte Kästen, 
teils mit ELW. Plus ca. 10% Nebenkosten für die Transaktion. Prost 
Mahlzeit! Die reguläre Nutzungsdauer von Wohnimmobilien wird mit 80 
Jahren angegeben, haben also schon 1/3 bis 1/2 ihrer Lebensdauer rum.

von Markus (Gast)


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> Diverse Versicherungen, KFZ, GEZ, Familiengründung, Kinderbetreuung, usw. usf.

Mich betrifft es zwar nicht mehr da ich weg bin (und dadurch nicht mehr 
Rundfunkpflichtig), aber www.rundfunk-frei.de immerhin noch besser als 
überhaupt nichts dagegen zu tun.

von Marius (Gast)


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Axel Zucker schrieb:
> Thomas1 schrieb:
>> 7000 Stellen werden bei VW abgebaut
>
> BMW:
> 2000 neue Stellen Dingolfing
> 
https://www.br.de/nachrichten/bayern/bmw-in-dingolfing-plant-2000-neue-stellen-in-der-e-mobilitaet,RIdcqBc
>
> 5000 neue Stellen München
> 
https://www.tz.de/muenchen/stadt/milbertshofen-am-hart-ort43344/5000-neue-jobs-bei-bmw-so-aendert-sich-milbertshofen-am-hart-9515877.html
>
> Geht ne Tür zu, geht irgendwo eine neue auf.

Nur zu schlechteren Konditionen ... Geil!

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Gerne auch schrieb:

> Mit Tarif! Es funktioniert einfach nicht. Wer nicht geerbt hat, hat
> keine Chance. Hatten die überhaupt ein Auto? Größeren Urlaub? Neuestes
> Smartphone-Gadget? Und hier wird gesagt, 60 oder 65k wäre viel als Ing.
> Selbst für den Einstieg ist das also ziemlich lachhaft.

Ich  weiss ja nicht, also mein Leben hat den Dreißigern wunderbar 
funtkioniert. Ohne Smartphone, ohne größere Auto, ohne Smartphone 
Gadget, ohne Altersvorsorge, ohne Häuslebau.

Sorry aber das ist Jammern auf ganz hohem Niveau. Und nicht nur Jammern 
das hört sich fast wie das Winseln um einen Gnadenbrat während eines 
Hungerwinters an. Faktische Grundlage für diese Weltuntergangsstimmung:
eine Sendereihe des MDR ...

So langsam gehen einem die Argumente aus, will man den Osten in Sachen 
Soli-erhalt verteidigen.
Dieses "Auch Mit Tarif funktioniert nicht" ist keinem zu vermitteln, da 
ist bald nichts anderes als ein zynisches "Eure sogenannte 'Armut' kotzt 
uns an" und Schulterzucken zu erwarten.

von Gerne auch (Gast)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> Ich  weiss ja nicht, also mein Leben hat den Dreißigern wunderbar
> funtkioniert. Ohne Smartphone, ohne größere Auto, ohne Smartphone
> Gadget, ohne Altersvorsorge, ohne Häuslebau.
Man liest von dir, was draus geworden ist. Damals™ hat das Brötchen auch 
noch 10 oder 20 Pfennig gekostet, als du bis 40 noch bei Muttern gewohnt 
hast.

> Sorry aber das ist Jammern auf ganz hohem Niveau. Und nicht nur Jammern
> das hört sich fast wie das Winseln um einen Gnadenbrat während eines
> Hungerwinters an. Faktische Grundlage für diese Weltuntergangsstimmung:
> eine Sendereihe des MDR ...
>
> So langsam gehen einem die Argumente aus, will man den Osten in Sachen
> Soli-erhalt verteidigen.
Sorry, aber das ist ja mal ganz weit am Thema vorbei! Hast du überhaupt 
kognitiv erfaßt, um was es eigentlich geht? Es war vom WDR, soweit zu 
deiner Ingenieurskunst des Lesens. Und es ging in keinster Weise um den 
lange schon obsoleten Soli. In den Sendungen gings natürlich auch um den 
Westen: Köln und Düsseldorf, wo die gleichen Probleme vorzufinden sind. 
Aber da kommst du erst recht mit dem gelobten Ingenieursgehalt nicht 
hin.

Du hast nichtmal im Ansatz verstanden, um was es geht! Haupsache 
dümmlich schwafeln.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Gerne auch schrieb:
> Du hast nichtmal im Ansatz verstanden, um was es geht! Haupsache
> dümmlich schwafeln.

Doch, doch ich habe verstanden worum es dir geht: "Die bösen anderen 
nehmen die lieben ganz anderen das Geld zu leben weg."

Und nur andersrum wäre es gerecht,
"Die lieben ganz Anderen nehmen den bösen Anderen das Geld weg."

Lass mal gut sein und mal weiter mit deiner Kinderkacke Möchtegern 
Traumschlösser. Bringt zwar keinen näher ans Glück, aber fördert die 
durchblutungen gewisser Hirnareale.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Magendurchbruch.

Karriere - und Magendurchbruch schrieb:

> Du müsstest auch Magenprobleme haben, denn dein Szenario bedeutet
> vorzeitige Aufgabe und gleichzeitig quasi Existenzvernichtung
> Deutschlands.

Vorzeitig? Diese Entwicklung ist mir jedenfalls in den 80ern schon 
Aufgefallen. Vermutlich hast Du da noch zufrieden in deiner 
Nationalstolz Hängematte geschaufelt.

Natürlich bedeutet das auch für mich wirtschaftliche Probleme, Aber ich 
habe mich viel länger psychisch darauf vorbereitet, und die Fallhöhe ist 
bei Dir größer.

> Wie sollen sich Deutschlands fast bald 100 Millionen Bürger auf engster
> Fläche ernähren, heizen und wohnen, wenn sie kein international
> werthaftiges Geld mehr für jegliche Importe haben? Selbst als billige
> Werkbank braucht uns dann Asien nicht mehr.

Langsam dämmert es Dir. Das was Du an Zerfall überall siehst, und als 
Fehler der Politik deutest, sind dagegen viel mehr schon die Anfänge der 
Folgen dieser Entwicklung. Und Du wirst dem kaum etwas entgegen zu 
setzen haben.

Kleiner setzten ist die Devise. Viel kleiner.

> Das gäbe ein Armageddon erster Güte, sowas kann man auch nur geduldig
> hinnehmen, wenn man mit seinem Leben schon abgeschlossen hat, oder nur
> noch vielleicht max. 25 Jahre bis zum natürlichen Tod rumbringen muss.

Sag mal, was Erwartest Du eigentlich? Auch Rom und das britische 
Empirium sind untergegangen. Nix währt ewig, aber Du träumst immer noch 
vom 1000 jährigen Reich.

Im Geschichtsunterricht genau sowenig aufgepasst wie im 
Physikunterricht? Nicht den Erzählungen von Eltern, Onkeln und Tanten 
zugehört? Und das untereinander und mit der Realität verglichen? Dafür 
auf die Märchen von Motivationstrainern hereingefallen?

In dem ganzen sind natürlich starke Zufallskomponenten. Und Auch China 
oder Indien werden irgendwann genau so zerfallen wie Rom oder wir. Was 
uns natürlich nicht weiter hilft.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

: Bearbeitet durch User
von Gerne auch (Gast)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> Gerne auch schrieb:
>> Du hast nichtmal im Ansatz verstanden, um was es geht! Haupsache
>> dümmlich schwafeln.
>
> Doch, doch ich habe verstanden worum es dir geht: "Die bösen anderen
> nehmen die lieben ganz anderen das Geld zu leben weg."
Unsinn.
> Und nur andersrum wäre es gerecht,
> "Die lieben ganz Anderen nehmen den bösen Anderen das Geld weg."
Daß du ziemliches geistiges Dünnbrot von dir gibst ist dir offenbar 
nicht bewußt. Ich kann dich leider nicht mehr ernst nehmen und blende 
dich jetzt aus. Sorry, aber besser für uns beide.

von Ingenieur (Gast)


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Ich verstehe die angeblichen Probleme und die Jammerei hier überhaupt 
nicht. Als Ingenieur verdient man in Deutschland im Konzern wirklich 
richtig gut, da bleibt nach den Fixkosten ordentlich was übrig, womit 
man entweder teuren Hobbys frönen oder sehr viel Geld für die Zukunft 
zurücklegen bzw. investieren kann. Wenn es so weiterläuft, brauche ich 
in 15 Jahren gar nicht mehr arbeiten und kann mein Leben auf gehobenem 
Niveau nur aus meinem Vermögen finanzieren.

von A. Nahles (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Ich verstehe die angeblichen Probleme und die Jammerei hier überhaupt
> nicht. Als Ingenieur verdient man in Deutschland im Konzern wirklich
> richtig gut, da bleibt nach den Fixkosten ordentlich was übrig, womit
> man entweder teuren Hobbys frönen oder sehr viel Geld für die Zukunft
> zurücklegen bzw. investieren kann. Wenn es so weiterläuft, brauche ich
> in 15 Jahren gar nicht mehr arbeiten und kann mein Leben auf gehobenem
> Niveau nur aus meinem Vermögen finanzieren.

Da ja auch jeder Ingenieur im Konzern (lies: Schlaraffenland) arbeitet.

Was hast du geraucht Kollege?

von Ingenieur (Gast)


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A. Nahles schrieb:
> Da ja auch jeder Ingenieur im Konzern (lies: Schlaraffenland) arbeitet.

Sehr viele tun dies.

von Gerne auch (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Ich verstehe die angeblichen Probleme und die Jammerei hier überhaupt
> nicht.
Bezahlter VDI-Troll? Oder bist du das, Finanzexperte?

> Als Ingenieur verdient man in Deutschland im Konzern wirklich
> richtig gut, da bleibt nach den Fixkosten ordentlich was übrig, womit
Jo, "man". Du hast Familie? Weißt was das heißt?
> man entweder teuren Hobbys frönen
Ah ja. Erfahrungsgemäß korreliert die Leistungsfähigkeit der meisten 
High-Preformer und Überflieger ziemlich eng mit den Marktpreisen von: 
Alkohol \ Koka*n \ Ritalin \ "Saunaclub". Wahlweise alles zusammen ist 
schon ein teures Hobby.

> oder sehr viel Geld für die Zukunft
> zurücklegen bzw. investieren kann.
Doch der Finanzexperte, wußte ichs doch.

> Wenn es so weiterläuft, brauche ich
> in 15 Jahren gar nicht mehr arbeiten und kann mein Leben auf gehobenem
> Niveau nur aus meinem Vermögen finanzieren.
Jo, "meinem". Also doch keine Familie. Fang heute schonmal an dich davon 
zu verabschieden, weil der Staat dich dann zur Finanzierung der Alten- 
oder Pflegeheimplätze deiner Eltern heranziehen wird, weil deren Rente 
dafür nicht reicht. Basispreis für was Ordentliches ca. 3.500,- pro 
Monat pro Person (Pflege). Oder du pflegst natürlich selbst neben deinem 
Ingenieursjob und deiner Finanzverwaltung. Kannst du sicher. Und keine 
Angst: Die kommen dahinter, wo du das liegen hast. In der Verwertung von 
Immobilien sind sie auch ziemlich gut :)

Bernd W. schrieb:
> Natürlich bedeutet das auch für mich wirtschaftliche Probleme, Aber ich
> habe mich viel länger psychisch darauf vorbereitet, und die Fallhöhe ist
> bei Dir größer.
Sehr schön ausgedrückt mit der Fallhöhe. Als Techniker wissen wir: 
Fallhöhe und Energie des Aufschlages auf dem Boden der Realität hängen 
direkt proportional zusammen.

von Zocker_55 (Gast)


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> Autor: Ingenieur (Gast)
> Datum: 09.03.2019 10:58

> Wenn es so weiterläuft, brauche ich in 15 Jahren gar nicht mehr arbeiten
> und kann mein Leben auf gehobenem Niveau nur aus meinem Vermögen
> finanzieren.

Dachte ich auch mal, machte Inbetriebnahme und wollte mit 50 Aufhören. 
Aber dann wollte die Frau noch einen neuen Benz, natürlich AMG, die 
Tochter was aus München, in Frankreich war eine Jagd zu verpachten und 
ein Freund hat
mir sein Wochenendhaus in der Normandie angeboten.

Nun ja dann sagte ich mir hörst halt mit 55 auf. Aber dann denkt man 
sich, na ja, noch eine Million und ich ging dann bis 60.

So ging das weiter. Heute bin ich in Rente und gehe immer noch. Nicht 
unbedingt wegen dem Geld, natürlich kann ich den Hals nicht voll 
bekommen, aber was soll ich denn den ganzen Tag machen.

Außerdem hat Maserati einen Geländewagen herausgebracht.

von Wissender (Gast)


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Liest sich wie Grimms Märchen

von Zocker_55 (Gast)


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> Autor: Wissender (Gast)
> Datum: 09.03.2019 15:17

> Liest sich wie Grimms Märchen

Soll es auch.

Damit liege ich hier im Forum voll im Trend.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Gerne auch schrieb:
> 3.500,- pro
> Monat pro Person (Pflege).

Wobei du aber auch die Rente und die Pflegeversicherung wieder Abziehen 
mußt.
Also so an die 1000€ an Eigenbeteiligung bleiben dann aber immer noch. 
Die man dann aus dem Vermögen der Alten, oder einfach wg. Regress 
rückgriff auf die Kinder zahlen muß.

von Fabian Suse (Gast)


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Gerne auch schrieb:
> Fabian Suse schrieb:
> Och Leute,
> dieses Forum hat mich bis kurzem noch extrem demotiviert und sogar ein
> wenig depressiv gemacht.
>
> Willkommen im Leben!
>
> Kurz vor meinem Abschluss habe ich nämlich, ich weiß nicht mehr warum,
> dieses Forum für die Zukunftprognose genutzt.

> (...)
Hallo,
Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass man als frischer Absolvent 
nach dem Studium keine Angst zu haben braucht auf der Straße zu landen 
oder für <40k anfangen zu müssen.
Ich habe übrigens mit einem Bachelor an einer FH abgeschlossen. Leider 
sind bei uns die Immobilienpreise auch astronomisch, aber dagegen kann 
man erst mal nichts tun.
Grüße

von T. K. (Gast)


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Fabian Suse schrieb:
> Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass man als frischer Absolvent
> nach dem Studium keine Angst zu haben braucht auf der Straße zu landen
> oder für <40k anfangen zu müssen.

Rede kein Blödsinn hier. Ein Kollege von mir hat nach seinem Master in 
Energietechnik nichts gefunden und eine Ausbildung angefangen. Er hat 
letztes Jahr seine Berufsausbildung als Metallbauer abgeschlossen. Ich 
kenne auch viele andere, die in ihre alten Ausbildungsberufe nach dem 
Studium zurückgegangen sind.

Beitrag #5765148 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Fabian Suse (Gast)


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T. K. schrieb:

>
> Rede kein Blödsinn hier. Ein Kollege von mir hat nach seinem Master in
> Energietechnik nichts gefunden und eine Ausbildung angefangen. Er hat
> letztes Jahr seine Berufsausbildung als Metallbauer abgeschlossen. Ich
> kenne auch viele andere, die in ihre alten Ausbildungsberufe nach dem
> Studium zurückgegangen sind.

Würdest du sagen, dass es eher an deinen Kollegen liegt oder mit dem 
derzeitigen Arbeitsmarkt zusammenhängt?
Vermutlich eher letzteres. Da kann ich nur sagen, dass es, zumindest in 
meiner Region (Brandenburg), meiner subjektiven Ansicht nach nicht so 
ist =)
Grüße

von F. B. (finanzberater)


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Ingenieur schrieb:
> A. Nahles schrieb:
>> Da ja auch jeder Ingenieur im Konzern (lies: Schlaraffenland) arbeitet.
>
> Sehr viele tun dies.

Nicht mehr lange.

Flächendeckender Stellenabbau

Nicht nur bei VW, sondern in der gesamten Hochleistungswirtschaft werden 
gutbezahlte Stellen gestrichen.

Billig-Büchsen um teure Batterien herum aus Asien – so was geht auch mit 
weniger Leuten.

https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/stellenabbau-bei-vw-deutschland-auf-dem-weg-zur-pizza-wirtschaft/

von T. K. (Gast)


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Fabian Suse schrieb:
> Würdest du sagen, dass es eher an deinen Kollegen liegt oder mit dem
> derzeitigen Arbeitsmarkt zusammenhängt?

Das lag definitiv nicht am Kollegen. Er war keine Pfeife, sondern er 
hatte es wirklich drauf. Leider hatte er wenig Glück bei der 
Arbeitssuche gehabt, sodass er irgendwann damit aufgehört hat. Wir 
kommen aus der Problemecke NRW.

MfG

von Wissender (Gast)


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T. K. schrieb:
> Ein Kollege von mir hat nach seinem Master in
> Energietechnik nichts gefunden und eine Ausbildung angefangen

Mit einer Ausbildung hat er wenigstens was Solides. Master braucht doch 
keiner.

Beitrag #5765181 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Fabian Suse (Gast)


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Dann hat sich dein Kollege bestimmt dagegen entschieden, sich noch in 
anderen Bundesländern zu bewerben.
Ich bin ehrlich, ich würde wahrscheinlich auch nicht Freunde und Familie 
für den Job zurücklassen...

Grüße

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Wissender schrieb im Beitrag #5765181:
> Sowas gibt es häufig, z.B. Juristen die nichts finden und daher eine
> Bäckerlehre anfangen.

Was nimmst du eigentlich an "Substanzen" zu dir um solche Vorstellungen 
entwickeln zu

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Wissender schrieb:
> Mit einer Ausbildung hat er wenigstens was Solides. Master braucht doch
> keiner

Loriot:
Youtube-Video "Loriot: Jodelschule "da hat man was, da hat man sein Jodel-Diplom""

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