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Forum: Fahrzeugelektronik Elektrisch oder nicht, das ist die Frage


Autor: Reisender (Gast)
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Aufsatz über die zukünftige Praktikabilität von Elektrofahrzeugen aus 
Chile aus der Sicht des potenziellen Benutzers:

https://ludens.cl/philo/electric.html

Autor: Susi Sorglos (Gast)
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Reisender schrieb:
> Benutzers:

Benutzer heißt, daß er nicht im Hochhaus wohnt und täglich eine 
Lademöglichkeit in der Nähe hat. Damit scheiden heute schon >50% der 
städtischen Mieter als Kunden aus.

Autor: Sven S. (schrecklicher_sven)
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Reisender schrieb:
> Elektrofahrzeugen aus
> Chile

Da werden Autos gebaut?

Und Du hast das alles gelesen - und verstanden?

Autor: Joachim B. (jar)
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wer ist Manfred?
"What should we do now, that Manfred has demolished electric cars?"
und wo sind in dem Text neue Erkenntnisse?

: Bearbeitet durch User
Autor: ic_cus (Gast)
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> and it also includes potentially safety-improving but complex and expensive
> systems such as ABS brakes.

Soso...

Autor: Hausbesitzer (Gast)
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Hallo

"Benutzer heißt, daß er nicht im Hochhaus wohnt und täglich eine
Lademöglichkeit in der Nähe hat. Damit scheiden heute schon >50% der
städtischen Mieter als Kunden aus."

Ein absolut wichtiger Punkt, der auch auf so manch anderes zutrifft was 
zukünftige (Träume?) der Energienutzung und Mobilität betrifft.

Durch Interesse, Fleiß aber auch glückliche Umstände und den Zufall 
können wir (als Familie) uns ein Haus leisten.
Das ist aber, gerade für einen "einfachen" Facharbeiter wie mir eben 
alles andere als Selbstverständlich und wäre in der direkten (25 km 
Radius)Umgebung meines Arbeitgebers auch unbezahlbar- somit pendele ich 
(übrigens überwiegend mit mit den ÖPNV) zu allen Uhrzeiten und auch an 
Sonn- und Feiertagen, um eben nicht in irgendwelchen 
"Menschenmassenhaltungbatterien" das nun mal zeitlich beschränkte Leben 
verbringen zu müssen - viele können sich aber nicht mal das leisten 
obwohl sie teilweise körperlich härter und mehr Stunden arbeiten als 
ich.

Außerdem ist es ja auch noch "böse" wenn es nach so manchen 
"Umweltaktivisten" gehen würde in einen (eigenen) Haus zu leben, anstatt 
zusammengepfercht in einer teuren Wohnung, in einer Parkplatzferien und 
den ab den mittleren 1990er Jahren immer gleich aussehenden 
Vorstadtwohnungsgebieten oder noch schlimmer in den schon angesprochenen 
Hochhäusern mit (in Deutschland, Frankreich, GB...) leider meist 
entsprechenden sozialen Umfeld (Das Hochhäuser nicht generell schlecht 
sein müssen zeigt die Türkei, im gewissen Maße die USA und auch die 
Bürohochhäuser...).

Um wieder etwas näher zum Thema zu kommen:
Wo bekommt man denn heute ein vollwertiges (!) Familienauto für 10000 - 
15000 Euro in der Elektroausführung, bzw. ein Gebrauchtwagen für unter 
4000 Euro für den Fahranfänger oder jemanden den ein Fahrzeug ausreicht 
das ihn von A nach B bring und vielleicht noch zweimal die HU 
übersteht?!
Leider nicht im Elektrobereich.

Zurück zur Zeit von vor den 1950er (auf Europa bezogen)? - Der einfache 
und auch bessere Arbeiter und Angestellte soll gefälligst wieder nur mit 
den Fahrrad fahren bzw. den ÖPNV nutzen ?!
Und das unter ganz anderen sonstigen Bedienungen und (gerechtfertigten) 
Ansprüchen...

Nein Danke - wer es so will kann es gerne so machen, soll aber alle 
anderen gefälligst in Ruhe lassen und nicht einschränken.

Hausbesitzer

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Hausbesitzer schrieb:

> "Benutzer heißt, daß er nicht im Hochhaus wohnt und täglich eine
> Lademöglichkeit in der Nähe hat. Damit scheiden heute schon >50% der
> städtischen Mieter als Kunden aus."
>
> Ein absolut wichtiger Punkt, der auch auf so manch anderes zutrifft was
> zukünftige (Träume?) der Energienutzung und Mobilität betrifft.

Dabei liesse sich dieses Problem einfach lösen: Tankstellen werden zu
Ladestationen umgebaut und man tauscht leere gegen volle Batterien.
Technisch ist das kein Problem (Man braucht "intelligente" Batterien
mit eingebautem, verplombten µC). Das einzige Problem ist die Kompa-
bilität und da müsste der Gesetzgeber regulierend eingreifen. Bei
anderen Ersatzteilen wie Reifen, Startbatterien o.ä greift doch auch
eine markenübergreifende Austauschbarkeit.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Harald W. schrieb:
> Dabei liesse sich dieses Problem einfach lösen: Tankstellen werden zu
> Ladestationen umgebaut und man tauscht leere gegen volle Batterien.

Typische Märchenwelt von Jemandem, der überhaupt nicht nachgedacht 
hat...

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Michael B. schrieb:

> Typische Märchenwelt von Jemandem, der überhaupt nicht nachgedacht
> hat...

Das muss ausgerechnet ein laberkopp sagen...

Autor: Christian R. (supachris)
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Ich frage mich immer, wann es aus der Mode gekommen ist, auch mal 
zwischen Schwarz und Weiß zu denken.
Dass nicht jeder ein Elektroauto haben will/soll/kann und das auch 
nicht sofort sollte doch eigentlich völlig klar sein. Da wo es 
sinnvoll ist und wo die Möglichkeit gegeben ist, sollte man es fördern 
bzw. Anreize setzen.

Aber das Argumentieren in Schwarz/Weiß ist halt viel einfacher und wenn 
man weiß wo der Feind steht, hat der Tag ja auch viel mehr Struktur.

Autor: Ralf L. (ladesystemtech)
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Harald W. schrieb:
> Das muss ausgerechnet ein laberkopp sagen...

Im Prinzip hat der Laberkopp aber recht. Es ist nicht leicht jedesmal 
den Akku zu tauschen, dabei sind die Probleme schon vorprogrammiert. Am 
besten ist es, den Akku im Fahrzeug zu belassen.

Hausbesitzer schrieb:
> "Benutzer heißt, daß er nicht im Hochhaus wohnt und täglich eine
> Lademöglichkeit in der Nähe hat. Damit scheiden heute schon >50% der
> städtischen Mieter als Kunden aus."

Christian R. schrieb:
> Da wo es
> sinnvoll ist und wo die Möglichkeit gegeben ist, sollte man es fördern
> bzw. Anreize setzen.

Genau. Es gibt (leider) noch nicht so viele Elektroautos, aber das hat 
auch den Vorteil, dass die Ladeinfrastruktur und die Ladeerfahrung in 
Ruhe wachsen kann um am Ende ein perfektes Ladeprodukt auf die Beine 
stellen zu können. Wie auch immer das aussehen mag.

Wenn in 10 oder 20 Jahren alle ein Elektroauto haben müssen, wird es 
auch für Jedermann ein funktionierendes Ladekonzept geben, da bin ich 
sehr zuversichtlich, denn die Entwicklung geht weiter.

Autor: Hamsterbacke (Gast)
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Michael B. schrieb:
> Harald W. schrieb:
>> Dabei liesse sich dieses Problem einfach lösen: Tankstellen werden zu
>> Ladestationen umgebaut und man tauscht leere gegen volle Batterien.
>
> Typische Märchenwelt von Jemandem, der überhaupt nicht nachgedacht
> hat...

So ist es. Diese "alles kein Problem" Leute trifft man leider immer 
öfter und auch immer mehr auf Entscheiderebene.

Die eh schon nicht viel taugende Batterie im Auto zu belassen ist auf 
jeden Fall das kleinere Übel.

Autor: zitter_ned_aso (Gast)
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Akku an der Tankstelle wechseln?

Wie soll das gehen? Sogar bei PKW's würde so ein Ding ein paar Hundert 
Kilo wiegen.

Und bei LKW's? ;-)

Autor: Clodius (Gast)
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Harald W. schrieb:
> Dabei liesse sich dieses Problem einfach lösen: Tankstellen werden zu
> Ladestationen umgebaut und man tauscht leere gegen volle Batterien.
> Technisch ist das kein Problem (Man braucht "intelligente" Batterien
> mit eingebautem, verplombten µC). Das einzige Problem ist die Kompa-
> bilität und da müsste der Gesetzgeber regulierend eingreifen.

Vielleicht solltest du gelegentlich mal nachdenken bevor du 
irgendwelchen Schwachsinn postest. Oder dich einfach mal informieren. Um 
bei der Marke für unser ganzes deutsches Volk den Akku zu tauschen 
müsste man das Fahrzeug zu großen Teilen zerlegen. Der Akku sitzt als 
große Einheit  flächig verteilt auf der Bodenplatte und füllt mit seiner 
Struktur Hohlräume, z.B. unter den Sitzen. Außerdem wiegt er mehrere 
100kg.

Selbst wenn es irgendwann mal einen austauschbaren Akku geben sollte, 
möchte ich ungern meinen teuer bezahlten und gepflegten Akku gegen ein 
ausgelutschtes Teil tauschen.

Autor: Hamsterbacke (Gast)
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Ralf L. schrieb:
> Wenn in 10 oder 20 Jahren alle ein Elektroauto haben müssen...

Habe so meine Zweifel, ob da alle Länder mit ziehen werden. Während wir 
hier unsere unsere Kohlekraftwerke still legen und abwracken, werden an 
anderer Stelle Kohlekraftwerke neu gebaut. Das macht Sinn.

Die Leute sollen wegen der Umwelt statt dem Auto das Fahrrad nutzen, 
während man sich in der kommerziellen Luftfahrt an jährlich 2-stelligen 
Zuwachsraten erfreut. Übelste Heuchelei der ganz besonderen Art.

Christian R. schrieb:
> Da wo es sinnvoll ist und wo die Möglichkeit gegeben ist, sollte man
> es fördern bzw. Anreize setzen.

Stimmt, sinnvoll ist auf jeden Fall eine Förderung der kommerziellen 
Luftfahrt, wo bis zum heutigen Tag für Kerosin Null Steuern gezahlt 
werden. Das nenn ich doch mal einen vernünftigen steuerlichen Anreiz. 
Aus der Düse ungefiltert hinaus den Dreck. Wenn der Tank leer ist, 
werden wieder 20 Tonnen nachgefüllt.

Autor: zitter_ned_aso (Gast)
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Clodius schrieb:
> Der Akku sitzt als
> große Einheit  flächig verteilt auf der Bodenplatte und füllt mit seiner
> Struktur Hohlräume, z.B. unter den Sitzen.

Tja, für diese veralteten Fahrzeuge muss es dann eine neue Abwrackprämie 
geben ;-) Ist doch logisch.

Autor: Clodius (Gast)
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Ralf L. schrieb:
> Wenn in 10 oder 20 Jahren alle ein Elektroauto haben müssen, wird es
> auch für Jedermann ein funktionierendes Ladekonzept geben, da bin ich
> sehr zuversichtlich, denn die Entwicklung geht weiter.

Träume mal schön weiter. Das mag vielleicht ansatzweise auf dem Dorf 
funktionieren, wo jeder seine eigene Garage / Stellplatz und dort seine 
Ladesteckdose hat. Doch wie soll das in der Großstadt funktionieren? Von 
der nicht ausreichenden Kapazität der Stromnetze will ich gar nicht 
reden. Die Deutschen schaffen es nicht mal, eine Stromtrasse von Nord 
nach Süd zu bauen, wie soll das erst in der Stadt funktionieren, wenn 
jeder Eigentümer gegen die Ladesäule vor seinem Haus klagt. Wer 
übernimmt die Kosten für diese Säulen und das aufreißen der Fußwege? 
Wenn das auf die Stromkosten umgelegt wird, dann wird das (E-)Autofahren 
für die meisten Menschen unbezahlbar.

Autor: Ralf L. (ladesystemtech)
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Hamsterbacke schrieb:
> Die Leute sollen wegen der Umwelt statt dem Auto das Fahrrad nutzen,

Da wo es angebracht ist, sollte das möglich sein, ja. Ältere oder 
adipöse Menschen dürfen selbstverständlich das E-Bike benutzen.

Clodius schrieb:
> Doch wie soll das in der Großstadt funktionieren?

Wenn die Autos wegen einer hohen Batteriekapazität (Technologiesprung) 
zwangsläufig eine Reichweite von 500km oder mehr haben (200km sind aus 
meiner Sicht völlig ausreichend), dann müssen ja nicht alle Fahrzeuge 
gleichzeitig an die Ladesäule. Da reicht ein Aufladen einmal pro Woche, 
das kann auch während des Einkaufsbummels automatisch mit erledigt 
werden.

Clodius schrieb:
> Träume mal schön weiter.

Wir zwei beide werden uns in spätestens 20 Jahren wieder sprechen.  :-)

Clodius schrieb:
> möchte ich ungern meinen teuer bezahlten und gepflegten Akku gegen ein
> ausgelutschtes Teil tauschen.

Akkus können in der Zukunft nur geleast werden, was auch sinnvoll ist, 
weil dann keine Austauschkosten anfallen. Da muss bei einigen Menschen 
aber noch am Greif- Loslasszyklus gearbeitet werden. Man haftet ja auch 
nicht an 'seinem' Benzin an und hortet es. Man will es ja schließlich im 
thermischen Fahrzeug verbrennen um vorwärts zu kommen.  :-)

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Ralf L. schrieb:
> Wenn die Autos wegen einer hohen Batteriekapazität (Technologiesprung)
> zwangsläufig eine Reichweite von 500km oder mehr haben

Das ist aber im Moment ein frommer Wunsch und durch keinerlei 
Perspektiven gestützt. Bessere Speicher werden seit Beginn der 
Batterietechnologie erforscht, lassen aber weiter auf sich warten. Sich 
also auf nebulöse Hoffnungen zu stützen, bringt nichts.

Autor: zitter_ned_aso (Gast)
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Ralf L. schrieb:
> Akkus können in der Zukunft nur geleast werden

OK, d.h. alle Autohersteller benutzen dann die gleichen Akkus 
(Abmessungen, etc.)?

Oder gibt es dann an der Tankstelle zwei dutzend verschiedene Akkus für 
alle Fahrzeugtypen? Und genauso viele starke Männer, die diese 300 kg 
schwerge Kisten hin und her schleppen?


Das wird lüstig.



Ralf L. schrieb:
> Man haftet ja auch
> nicht an 'seinem' Benzin an und hortet es.

apropos haften. wer haftet dann für die Schäden an so einem Akku? Z.B. 
bei einem Unfall?

Autor: Reiner Wein (Gast)
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Leute....

Es ist vorbei

Seht aus dem Fenster: Das Wetter ist hin, das Klima im Ganzen ist es.
Niemand ist mehr in der Lage mit der Änderung seines Verhaltens noch 
Irgendetwas zu bewirken. Es ist 5 nach 12.

Aus.

Autor: zitter_ned_aso (Gast)
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Ralf L. schrieb:
> Akkus können in der Zukunft nur geleast werden

Und wann in der Zukunft? Die E-Fahrzeuge, die jetzt hergestellt werden, 
sind dafür nicht ausgelegt.

Irgendwann soll es dann also heißen "Ab jetzt werden die leeren Akkus 
gegen die vollen getauscht" und dann? Was machen wir mit den "alten" 
E-Fahrzeugen? Die dafür nicht ausgelegt sind?  Auch verschrotten?

Autor: Sven S. (schrecklicher_sven)
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Clodius schrieb:
> Selbst wenn es irgendwann mal einen austauschbaren Akku geben sollte,
> möchte ich ungern meinen teuer bezahlten und gepflegten Akku gegen ein
> ausgelutschtes Teil tauschen.

So etwas ähnliches gab es schon einmal, und zwar an den Römerstraßen. Da 
konnte man nach einer Wegstrecke von jeweils ca. 4 Stunden die Pferde 
wechseln. Eigene Pferde? Diesen Unsinn hat sich wohl kein Reisender 
angetan.
In Zukunft, wenn es auswechselbare Akkus mit ausreichender Energiedichte 
gibt, wird der nicht mehr gekauft, sondern geleast, und damit nur die 
verbrauchte Energie und Akkulebensdauer bezahlt.

Autor: zitter_ned_aso (Gast)
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Sven S. schrieb:
> In Zukunft, wenn es auswechselbare Akkus mit ausreichender Energiedichte
> gibt

Genau! Dann können wir über das Ende vom Verbrennungsmotor nachdenken. 
Aber mit Sicherheit nicht jetzt.

Autor: zitter_ned_aso (Gast)
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Reiner Wein schrieb:
> Niemand ist mehr in der Lage mit der Änderung seines Verhaltens noch
> Irgendetwas zu bewirken.

Genau.

https://www.duda.news/welt/skolstrejk-foer-klimatet-streik-statt-schule/attachment/kina-klima-demonstrantin-greta-jeder-kann-unheimlich-viel-tun/

Greta demonstriert gegen Erderwärmung. Fällt was auf?

Autor: Harald W. (wilhelms)
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zitter_ned_aso schrieb:

> Akku an der Tankstelle wechseln?
>
> Wie soll das gehen? Sogar bei PKW's würde so ein Ding ein paar Hundert
> Kilo wiegen.

Krane wurden schon vor über tausend Jahren erfunden.

> Und bei LKW's? ;-)

Da nimmt man mehrere Akkublöcke in Standardgröße. Es gab übrigens
schon um ca. 1970 Versuche, den VW-Bulli zu elektrifizieren. Der
Pritschen-Bully hatte damals unterhalb der Ladefläche ein ver-
schlossenes Fach in der Grösse von ca. 1m x 1m x 0,5m mit rechts
und links je einer Tür. Da passte ein Bleibatterieblock hinein.
Man schob den frischen Batterieblock von der einen Seite hinein
und auf der anderen Seite den entladenen hinaus. Für Stadtauslie-
ferungen war auch die Batteriekapazität ausreichend.

Ich denke schon, das es für ein Batteriewechselsystem schon noch
das eine oder andere Problem gibt. Diese technischen Probleme sind
aber m.E. alle lösbar. Schliesslich gibts genug schlaue Ingenieure
hier im Forum. :-) Ein schwer zu lösendes Problem ist allein die
Standartisierung von Grösse und Anschlüssen. Da ist die Politik
gefragt. Und es wäre ja nicht das erste Mal, das gute, techniche
Lösungen allein aus politischen Gründen nicht verwirklicht werden.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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zitter_ned_aso schrieb:

> wer haftet dann für die Schäden an so einem Akku? Z.B. bei einem Unfall?

Der Schuldige, bzw. dessen Versicherung genauso, wie bei Unfällen
heutzutage auch. Ich bin z.B. mal mit einem Meßgerät im Kofferraum
quer durch Deutschland zur Reparatur gefahren. Wäre mir da einer
von hinten in den Kofferraum gerauscht, hätte er, bzw. seine Ver-
sicherung 150.000 Euro bezahlen müssen. So ist nun mal die Rechts-
lage. Wie bereits gesagt: es gibt zwar Probleme, aber die sind lösbar.

Autor: Ralf L. (ladesystemtech)
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Matthias S. schrieb:
> Das ist aber im Moment ein frommer Wunsch und durch keinerlei
> Perspektiven gestützt.

Ralf L. schrieb:
> 200km sind aus
> meiner Sicht völlig ausreichend

zitter_ned_aso schrieb:
> Oder gibt es dann an der Tankstelle zwei duzend verschiedene Akkus für
> alle Fahrzeugtypen? Und genauso viele starke Männer, die diese 300 kg
> schwere Kisten hin und her schleppen?

... wenn nicht sogar vier duzend und mehr. Die Bauweise muss nicht 
standardisiert werden. Jeder Fahrzeughersteller hat da sein eigenes 
Konzept. Der Akku wird in der Werkstatt ausgetauscht und zwar nur dann, 
wenn er kaputt ist oder nur noch unter 75% seiner Nennkapazität 
aufweist.
Es ist wie bei den Pfandflaschen, irgendwann geht mal eine 
Glaspfandflasche zu Bruch oder eine Plastikflasche hat eine Riss, erst 
dann werden sie ausgetauscht.

Autor: zitter_ned_aso (Gast)
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Wir können nicht überall Ladesäulen installieren also brauchen wir 
austauschbare Akkus (mit gleichen Abmessungen).

Da wir sie nicht haben, brauchen wir erst mal doch die Ladesäulen. 
(neben jedem Parkplatz)

Dann, wenn die Akkus endlich mal normiert sind und alle Autohersteller 
zusammenarbeiten, dann brauchen wir keine Ladesäulen mehr und können 
Akkus an der Tanke tauschen.


Das ist ja richtig gut durchdacht. Fast genauso gut wie mit der 
"Energiewende"

Autor: Harald W. (wilhelms)
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zitter_ned_aso schrieb:

> Da wir sie nicht haben, brauchen wir erst mal doch die Ladesäulen.
> (neben jedem Parkplatz)

Das sieht bestimmt lustig aus, wenn auf den Bürgersteigen alle fünf
Meter eine Ladesäule steht. :-) Und das ist auch nicht kompatibel mit
der heutigen Smartphonegeneration die mit Blick aufs Display durch
die Strassen läuft und regelmäßig die Ladesäulen umrennen würde.

Autor: Clodius (Gast)
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Sven S. schrieb:
> So etwas ähnliches gab es schon einmal, und zwar an den Römerstraßen. Da
> konnte man nach einer Wegstrecke von jeweils ca. 4 Stunden die Pferde
> wechseln. Eigene Pferde? Diesen Unsinn hat sich wohl kein Reisender
> angetan.

Ok, das wird wahrscheinlich der einzig vernünftige Ansatz sein, um mit 
aktueller Technologie Reichweiten von 1000km oder mehr hinzubekommen. 
Allerdings glaube ich nicht dran, denn die flächendeckenden 
Austauschstationen müssten für alle möglichen Fahrzeuge die geladenen 
Akkus vorrätig haben. Das man sich auf ein paar wenige Akku-Typen 
einigt, glaube ich auch nicht. Schließlich kann Hersteller D nicht mehr 
gegen Hersteller P mit mehr Reichweite wegen der höheren Kapazität 
protzen.
Alternativ müsste man die kompletten Fahrzeuge tauschen.

> In Zukunft, wenn es auswechselbare Akkus mit ausreichender Energiedichte
> gibt, wird der nicht mehr gekauft, sondern geleast, und damit nur die
> verbrauchte Energie und Akkulebensdauer bezahlt.

Schon jetzt haben die Akkus eine Energiedichte erreicht, welche einem 
Angst macht. Mag sein, dass ich da rückständig bin, aber ich möchte 
keinen Akku in meinem Auto haben, dessen Historie ich nicht kenne. Wie 
wurde er geladen, welche mechanischen Belastungen wurde er ausgesetzt, 
etc. pp. Wenn man diesen Wert irgendwann einmal verzehntfacht, fahren 
auf den Straßen hochexplosive Bomben rum. Gerade bei größeren Unfällen 
oder der Schnellladung von ausgelutschten Zellen mit geschwächtem 
Separator sehe ich große Gefahren. Schließlich reicht eine Zelle, welche 
thermisch durchgeht um eine Kettenreaktion auszulösen. Wenn das beim 
Laden in der eigenen Garage passiert, ist vermutlich nicht nur Auto und 
Garage weg.

Autor: Christian R. (supachris)
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Die LiIon Akku Technik ist doch aufgrund der begrenzten Ressourcen 
sowieso nur eine Übergangstechnologie. Wenn ivh raten müsste würde ich 
für danach eher auf irgendwas mit Brennstoffzellen tippen.
Man sollte sich zunächst mal auf die Bereiche konzentrieren wo es Sinn 
hat und leicht umsetzbar ist: Lieferdienste in den Städten. Da ließen 
sich schnell enorme Mengen Abgase (lokal) einsparen und die 
Lebensqualität steigern. Dann vielleicht Taxis usw, die haben wie 
Lieferer genug Zeit und Platz zum Laden und brauchen keine 500km 
Reichweite.
Ein batterielektrisches Auto für alle und überall ist genauso Quatsch 
wie einfach weiter machen mit fetten SUVs mit Verbrennern. Aber 
Kompromisse und sachliche Debatten sind ja gerade out, auf allen Seiten.

: Bearbeitet durch User
Autor: Verbohrter Skeptiker (Gast)
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Nach allem was in diesem Forum über die Praktikalität der eFahrzeuge 
schon diskutiert wurde kommt man nicht umhin sich über eFahrzeugtechnik 
Gedanken zu machen.

Im Vergleich zum Benziner/Diesel scheint der praktische Betrieb solcher 
Fahrzeuge doch noch etwas umständlich zu sein. Viele praktische 
Herausforderungen um das eFahrzeug herum für den täglichen Betrieb für 
den Betreiber müssen augenscheinlich noch angegangen werden. Die Frage 
des "Wie" des täglichen Betriebs von eFahrzeugen scheint für viele 
potenzielle Benutzer immer noch nicht adäquat gelöst zu sein. Man 
braucht nur an die unzähligen auf der Strasse geparkten KFZs in 
Großstädten zu denken. Wie soll da das "Nachfüllproblem" wirklich in 
einer bezahlbaren und praktisch möglichen Weise gelöst werden?

Dabei scheint eine wirklich akzeptable Lösung zum Problem des 
"Nachfüllen" noch nicht gefunden zu sein. Alle im Forum bis jetzt 
diskutierten Nachfüllkonzepte weisen Vor- und Nachteile auf die das 
"eTanken" auf ganze Sicht problematisch machen.

Auch ist es noch noch sicher, ob die notwendigen Hauptrohstoffe für 
eFahrzeuge auf Jahrhunderte gedeckt werden können. Die Rohstoffe für die 
Akkus sind höchstwahrscheinlich auch (noch) nicht wiederverwendbar und 
ähnlich begrenzt wie fossile Vorkommen. Inwieweit der Abbau von Lithium 
Bolivien und andere Vorkommens Gegenden ruinieren werden ist ein anderes 
Thema. Der Größabbau wird höchstwahrscheinlich beträchtliche soziale 
Spannungen und Ungerechtigkeiten nebst schwerer Umweltschäden in diesen 
Ländern verursachen. Inwieweit die notwendigen raren Rohstoffe in 
ethisch akzeptabler Form und ausreichenden Mengen von "schwierigen" 
Ländern in Afrika und sonstwo bezogen werden kann steht auch auf einem 
anderen Blatt. Diese internationalen Probleme lassen sich D intern 
nämlich nicht lösen.

Ganz gleich welche Erfindungen man auf dem Gebiet der Akkutechnik machen 
wird, bleibt immer die Frage offen inwieweit die Erde uns die 
notwendigen Rohstoffe in ausreichender Menge für die gesamte Menschheit 
langfristig zur Verfügung stellen kann und inwieweit die anfallenden 
Probleme der Massen Wiederverwendbarkeit und deren Entsorgung gelöst 
werden können. Hier kommt wieder zulicht, wie unglaublich praktisch 
fossile Treibstoffe wirklich sind. Wenn nur nicht die damit anfallenden 
Probleme wären...

Wenn auch die derzeitigen Anstrengungen der Industrie in ihrer 
selbsternannten Autorität praktisch brauchbare und hoffentlich 
bezahlbare eFahrzeuge zu entwickeln, sehr löblich sind, bekommt man 
trotzdem den Eindruck, daß derzeit das Pferd immer noch von hinten 
aufgezäumt wird. Trotz derzeit gut funktionierender eFahrzeugtechnik 
stellt das jedoch nur eine Teillösung dar.  Man versucht krampfhaft eine 
Alternativlösung zu erfinden und verläßt sich darauf, daß die damit 
zusammenhangenden Infrastruktur Notwendigkeiten wie durch Zauberei 
gelöst werden können. Ob diese Strategie richtig ist muß sich erst noch 
herausstellen und ob vorsichtige Euphorie gerechtfertigt ist, wird sich 
auch erst noch beweisen müssen. Obwohl eFahrzeuge sich in begrenzten 
Nischenanwendungen natürlich schon bewiesen haben bedeutet das nicht, 
daß eFahrzeuge auf breiter Ebene auch dann Sinn haben.

Weiterhin, ist noch die Bewertung der Brandsicherheit der Akkus noch 
nicht ausreichend geklärt. Wie jüngste Berichte in den Nachrichten 
aufzeigen, gibt es da noch Unklarheiten inwieweit das Verhalten der 
Akkus bei Unfällen akzeptabel ist. Tesla mußte diesbezüglich leider 
schon gewisse Enttäuschungen hinnehmen.

Auch ist es immer noch nicht ausreichend klar woher die wirklich enormen 
Energiemengen kommen werden die beim fossilen Energieträger aus dem 
Bankkonto der Erdölvorräte kommt. So viele AKWs und Kohle- und 
Wasserkraftwerke werden wir gar nicht bauen können um den Fortfall des 
fehlenden Energiebeitrag fossiler Energieträger aufheben zu können. Wind 
und Solar kann man im Gesamtbild auch nicht übermäßig ernst nehmen. Dann 
kommt die unersättliche langsame Vergrößerung des Stromverbrauchs durch 
die zunehmende Verbreitung von Datennetzen, IT Geschäftspraktiken und 
IoT hinzu die langsam wie Krebs die Energiekapazität fortwährend 
einschränken.

Die praktische, kommerzielle Verwertung der Kernfusion wird bestimmt 
auch noch sehr lange auf sich warten lassen müssen weil deren Technik 
einfach noch viel zu aufwendig, komplex und sündteuer ist. Allen 
Anstrengungen und Investitur zum Trotz, bis KF durchführbar und 
ökonomisch werden wird, werden viele von uns höchstwahrscheinlich nicht 
mehr erleben. Man wird sehen müssen was die Franzosen auf dieser Ebene 
erreichen werden.

Auch wenn unerwarterweise das große Energiebereitstellungsproblem in 
akzeptabler Form gelöst werden könnte, bleiben immer noch die 
astronomisch teuren Investitionen die gemacht werden müßten um die 
Verteilung dieser Energie praktisch, sicher und bequem der Allgemeinheit 
zugänglich zu machen, so daß "Nachfüllen" effizient möglich sein wird. 
Das derzeitige Stromnetz und Kapazität ist jedenfalls nicht realistisch 
fähig die notwendigen zusätzlichen Energiemengen zu liefern.

Man wird auf weiter Ebene wahrscheinlich große Opfer bringen müssen um 
die notwendigen Umstellungen überhaupt erfolgreich finanzieren zu 
können. Ob das in der zu erwartenden Zeit überhaupt realistisch wäre, 
ist noch unklar.

Sicher wird man abwarten müssen wie diese Herausforderungen und Probleme 
für die breite Masse angegangen und gelöst werden können. So gesehen, 
stellt das derzeitige Verbrennungsmotorfahrzeug ein extrem bequemes, 
bewährtes und zuverläßiges einzigartiges Fortbewegungsmittel dar welches 
schwer zu überbieten ist.

Naja, wir werden ja sehen wie sich die Lage weiterhin entwickeln wird. 
Wir leben in einer spannenden Zeit mit vielen Herausforderungen auf 
allen Ebenen. Man wird wahrscheinlich gut tun, die Hoffnungen auf rasche 
Lösung dieser Herausforderungen allerdings nicht allzu hoch zu 
schrauben. Die Enttäuschung könnte nämlich eventuell sehr groß sein...

Autor: oszi40 (Gast)
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Clodius schrieb:
> aktueller Technologie Reichweiten von 1000km oder mehr hinzubekommen

Ein Akku mit großer Kapazität braucht auch ausreichend Ladezeit und 
Strooom.
Wenn dann alle zum Feierabend zu Hause laden, geht uns bald das Licht 
aus. Gleichzeitigkeitsfaktor!

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Schauen wir doch mal, wie in einem anderen Thread bereits angemerkt, wie 
sich der Hyundai Nexo bewährt. Nachdem Daimler-Benz jahrzehntelang 
Forschungsgelder für die Brennstoffzelle kassiert hat, ohne irgendwas 
taugliches zustande zu bringen, bauen die Koreaner das 
Brennstoffzellenauto in Serie:
https://www.adac.de/der-adac/motorwelt/reportagen-berichte/auto-innovation/fahrbericht-hyundai-nexo/

Ist allerdings noch obere Mittelklasse bzw. untere Oberklasse und damit 
recht teuer. Wenn sich die Kiste bewährt, könnte das eine echte 
Alternative werden.

: Bearbeitet durch User
Autor: Harald W. (wilhelms)
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Clodius schrieb:

> Austauschstationen müssten für alle möglichen Fahrzeuge die geladenen
> Akkus vorrätig haben. Das man sich auf ein paar wenige Akku-Typen
> einigt, glaube ich auch nicht.

Eigentlich hat es eine solche Standardisierung doch schon auf vielen
Gebieten gegeben, z.B. Gasflaschen, Paletten, Startakkus und vieles
mehr. Warum sollte das mit Akkus für Fahrzeuge nicht klappen? Mög-
lcherweise würde sich da auch die Bauweise von Autos ändern, z.B.
das man einen "Keller" unterhalb des Bodenblechs hat, wo ein Akku
von hinten nach vorn eingeschoben werden kann.

> Schon jetzt haben die Akkus eine Energiedichte erreicht, welche einem
> Angst macht.

Und die Energiedichte im Benzintank macht Dir keine Angst?

> Mag sein, dass ich da rückständig bin, aber ich möchte
> keinen Akku in meinem Auto haben, dessen Historie ich nicht kenne.

Wieso? An der Wechselstation bezahlst Du nur die verbrauchten kWh.
Der Preis dafür beinhaltet die Miete. Der Computer im Akku sorgt
für korrekte Abrechnung. Ist der Akku alt, muss er von der Wechsel-
station ausgesondert werden.

Autor: eric (Gast)
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Auch wenn es heute noch viele Gegenargumente gibt, ist es doch der Lauf 
der  technischen Entwicklung, Mechanik durch Elektronik zu ersetzen.

Letztlich besteht das Auto dann nur noch aus
Karosserie
Akku
ein oder mehrere Motoren
Computer, der alle heute noch mit immensem mechanischen Aufwand 
betriebenen Steuerungen per Software löst.

Das Auto wird dann nur noch einen Bruchteil des heutigen Preises kosten 
und in jedem Entwicklungsland gefertigt werden, nur nicht mehr in D.

So wie in der Vergangenheit geschehen bei Unterhaltungselektronik, 
Optik, Schiffbau und einiges mehr.

Autor: A. S. (achs)
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Harald W. schrieb:
> Der Computer im Akku sorgt
> für korrekte Abrechnung.

Gibt es ein Beispiel, wo ein Gerät für 20k€ in Minuten getauscht wird? 
Mietautos wären sowas, aber da ist die Miete auch deutlich höher.

Autor: A. S. (achs)
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Wobei, ... Noch ist das ganze ja abstrus. Wenn einer ein Auto mit 30l 
Verbrauch fahren möchte, warum nicht? Wer weiss, ob der Hummer nicht 30 
Jahre hält und nur 30.000 in der Zeit bewegt wird. Oder warum soll 100km 
Pendeln in Aygo besser sein als mit dem Hummer dahin zu ziehen. Die 
einzige ehrliche Antwort: Sprit teuer, Energie teuer, Autos teuer. Dann 
kaufen die Leute EAutos und fahren weniger. Die momentanen rund 5€ pro 
100km Subvention vom Staat reichen halt noch nicht.

Autor: Stephan S. (outsider)
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Ralf L. schrieb:
> Wenn die Autos wegen einer hohen Batteriekapazität (Technologiesprung)
> zwangsläufig eine Reichweite von 500km oder mehr haben (200km sind aus
> meiner Sicht völlig ausreichend), dann müssen ja nicht alle Fahrzeuge
> gleichzeitig an die Ladesäule. Da reicht ein Aufladen einmal pro Woche,
> das kann auch während des Einkaufsbummels automatisch mit erledigt
> werden.

Ich hatte jetzt 7 Monate lang einen e-Golf 300 und bin anderer Meinung. 
Reell (auch nur wenn man nicht auf die Autobahn fährt) sind von den 300 
km NEFZ gut 200 km zu machen. Um den Akku zu schonen, sollte man aber 
nicht über 85% aufladen, also nur noch 170 km. Wenn der Akku mal 6 Jahre 
alt ist und nur noch 80% hat gehen weitere 35 km verloren, also noch 135 
km übrig. Bis Null fährt man aber nicht. Einerseits weil ab etwa 80 km 
Restreichweite die Leistung beginnt zu sinken, was insbesondere dann 
nervt wenn irgendwann nicht mal mehr die Heizung geht. Realistisch kann 
man also von den 300 NEFZ km uneingeschränkt dauerhaft nur 50-100 km 
uneingeschränkt fahren. Und das auch nur wenn man nicht auf die Autobahn 
fährt. Wenn ich mal zu meinen Eltern muss und wieder zurück, bräuchte 
ich 120 km. Wenn ich dort noch mal kurz in die nächste Kleinstadt will, 
weitere 40 km. Also mir war das auf Dauer definitiv zu wenig. Das war 
ein netter Test und der E-Antrieb an sich ist ok. Aber von einmal die 
Woche laden kann da niemals die Rede sein. Zumal ich selbst nach einer 
30 km Fahrt schon wieder laden müsste um eine halbwegs brauchbare 
Reichweite im Akku zu haben wenn ich das Auto spontan mal schnell 
brauchen sollte. Das Fazit aus diesem 7-Monatigen Test war, dass ich 
erst dann wieder über ein E-Auto nachdenke, wenn es mindestens 80 kWh 
Akku hat. Netto. Also knapp das 3-Fache wie der e-Golf.

> Akkus können in der Zukunft nur geleast werden, was auch sinnvoll ist,
> weil dann keine Austauschkosten anfallen. Da muss bei einigen Menschen
> aber noch am Greif- Loslasszyklus gearbeitet werden. Man haftet ja auch
> nicht an 'seinem' Benzin an und hortet es. Man will es ja schließlich im
> thermischen Fahrzeug verbrennen um vorwärts zu kommen.  :-)

Leasing mag nicht jeder. Man hat zwar den Vorteil, dass man immer eine 
bestimmte vertraglich festgelegte Qualität mit rum fährt, aber das 
bezahlt man auch ziemlich teuer. Ne alte Kiste für 1000 Euro kaufen und 
dann noch 2-3 TÜV Perioden mit minimalstem Aufwand zu erhalten könnte 
man dann vergessen. Man muss sich doch nur mal die Leasingraten der 
Akkus ansehen bei Autos die (obwohl nicht wechselbar) der Akku nicht 
gekauft, sondern geleast wird. Die Akkumiete für 12.500 km/a kostet 
(noch aktuell?) 79 Euro pro Monat. Für das Geld fahre ich mit dem Diesel 
schon 15.000 pro Jahr. Und dann hätte ich beim E-Auto noch nicht mal den 
Strom bezahlt...

Autor: Michael B. (alter_mann)
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Harald W. schrieb:
> Eigentlich hat es eine solche Standardisierung doch schon auf vielen
> Gebieten gegeben, z.B. Gasflaschen, Paletten, Startakkus und vieles
> mehr.

Erkläre das den Druckerherstellern und ihren Patronen/Kartuschen.
Und Du hast keine Ahnung von Starterbatterien und Paletten.

Autor: Hängend an einem Faden... (Gast)
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Hier ein Praxisbericht der NHTSA über die kommende neue elektronische 
Fahrzeugtechnik:

https://www.nhtsa.gov/sites/nhtsa.dot.gov/files/documents/13502_812576_steerbywire.pdf

Autor: michael_ohl (Gast)
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Das Wechselkonzept für Akkus hat es schon gegeben und die Firma 
Betterplace ist daran gescheitert. Die beiden Fahrzeuge mit dem 
Wechselakkusystem gibt es noch einer davon ist der Kangoo ZE. Renault 
hat für diese Fahrzeuge anfangs ausschließlich Mietakkus angeboten. Nun 
gibt es den auch zu kaufen - auch Nachträglich und viele wollen ihren 
Akku jetzt kaufen anstelle von - monatlich 50-120€ zu zahlen.

Wenn jeder sein Auto abends an eine Steckdose anschließt und über Nacht 
die 5-7kWh nachlädt die für den Durchschnittlichen Arbeitsweg von 30km 
nötig sind passiert genau - nichts mit unserem Stromnetz weil in 20-30 
Jahren bis das alle machen der passende Ausbau kein Problem ist.

Ich fahre mit meinem Kangoo ZE seit 4 Jahren täglich in Hamburg zu 
meinen Kunden. Vor 4 Jahren hab ich den Kangoo mit 10.000km erworben im 
Moment hat der 92.000km auf dem Tacho - die Batterie ist bei ungefähr 
75%. Verschließteile sind außer Reifen noch nicht zu tauschen gewesen.

Ich kann nicht zu Hause laden nur in der Firma dir Reichweite reicht von 
gut 110km im Sommer bis 80km im Winter. Dank vieler Lademöglichkeiten in 
Hamburg gibt es Tage mit 200 gefahrenen Kilometern.

mfG
Michael

Autor: Stephan S. (outsider)
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Wie viel Garantie gibt es auf den Akku des Kangoo? Bei vielen frühen 
Herstellern waren es 80% auf 8 Jahre, aktuell meist 70% auf 8 Jahre. Da 
sieht es ja aus als ob du schon ein Garantiefall wärst, oder es in Kürze 
wirst. Das ist der Punkt der mir noch immer am meisten Sorgen macht bei 
der kommenden E-Mobilität. Nachdem ich selbst 7 Monate elektrisch 
gefahren bin, sehe ich eigentlich nirgends mehr Probleme die sich nicht 
relativ schnell und einfach lösen ließen. Aber weniger als 80% Akku 
finde ich inakzeptabel. Insbesondere auch deshalb, weil ich von einem 
Auto erwarte dass ich es mit relativ überschaubaren Aufwand an 
Verschleißteilersatz für mindestens 15 Jahre nutzen kann. Wenn jetzt die 
Autos schon nach 5 Jahren unter 80% sind und mit 8-10 Jahren bei 60-70%, 
sind sie für mich nicht mehr sinnvoll nutzbar und da die Akkus auf 
absehbare Zeit noch ein sehr teures Ersatzteil sein werden (meine 35,8 
kWh kosten im Tausch 16.000 Euro!), sind die Autos dann mit 8 Jahren 
kaum noch was wert, mit 10-12 Jahren praktisch nur noch die Ersatzteile 
wert die man noch ausschlachten könnte.


Dieses Problem sehe ich erst dann gelöst, wenn entweder Akkus viel 
langlebiger werden, oder wenn eine neue Akkutechnologie extrem viel 
günstigere Akkus möglich macht. In 10 Jahren werden vielleicht 80-150 
kWh Standard sein und so ein Akku dürfte nicht mehr kosten als sagen wir 
mal 3000 Euro dass es sich lohnen würde den in einem 10 Jahre alten Auto 
noch zu ersetzen. Aktuell sind wir von diesen Preisen pro kWh noch 
extrem weit weg und auf LiIon Basis ist auch nicht mehr so viel Luft 
drin was die Preise überhaupt fallen könnten. Die E-Auto Fanatiker 
behaupten zwar man braucht nicht mehr als die 31,5 kWh netto, aber das 
bedeutet so einen enormen Komfortverlust, den sich die wenigsten Leute 
antun wollen. Für ein paar Leute die pendeln, ein Zweitauto haben und 
ein Eigenheim mit Lademöglichkeit kann das zutreffen. Aber halt nicht 
für die Masse an Leuten.

Autor: Michael O. (michael_o)
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So lange der Akku bei Renault gemietet ist wird der bei 75% getauscht. 
Nur Nissan hat bis heute ein vernünftiges Angebot gemacht die 22kWh 
Batterien für 2500€ gegen neue zu tauschen. Andere Hersteller verkaufen 
lieber Autos als die eh schon knappen Akkus und haben deshalb Preise zum 
abgewöhnen. Mitsubishi ruft für den 18,5kWh allen Ernstes 18000€ auf. 
Renault will gar nicht liefern Tesla will 50000€ für den 100kWh aus dem 
Model S usw.

Noch fehlt ein Zweitmarkt.

MfG
Michael

Autor: Günter Lenz (Gast)
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Vielleicht ist das hier ja noch eine Alternative
Ein Normales Fahrrad macht ja bei Sauwetter kein Spaß.
Hier sitzt man wenigstens schön geschützt. Heizung
braucht man da auch nicht, beim Strampeln wird man
ja warm.

Youtube-Video "Umweltfreundlich: SAT.1-Reporterin testet Velomobil „Milan“"

Autor: MaWin (Gast)
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eric schrieb:
> Auch wenn es heute noch viele Gegenargumente gibt, ist es doch der Lauf
> der  technischen Entwicklung, Mechanik durch Elektronik zu ersetzen.
>
> Letztlich besteht das Auto dann nur noch aus Karosserie
> Akku

Schon heute besteht ein Auto vor allem aus Kinkerlitzchen um sich von 
Nachbars Auto abzuheben. Blaue Beleuchtung, Spoiler hier und da, 
Mittelkonsole mit Knöpfchen und Sitze mit Memory und Ventilator, Dach 
mit Glas,  Carbonloook hier und Chromleistchen da, dafür gibt die 
Kundschaft Geld aus.


> ein oder mehrere Motoren
> Computer, der alle heute noch mit immensem mechanischen Aufwand
> betriebenen Steuerungen per Software löst.
>
> Das Auto wird dann nur noch einen Bruchteil des heutigen Preises kosten
> und in jedem Entwicklungsland gefertigt werden, nur nicht mehr in D.
>
> So wie in der Vergangenheit geschehen bei Unterhaltungselektronik,
> Optik, Schiffbau und einiges mehr.

Warum geben eigentlich immer mehr Leute die keine blasse Ahnung haben 
ihren Sermon ab ?

Zu viel jokes gelesen ? 
https://www-users.cs.york.ac.uk/susan/joke/crash.htm

E-Autos werden teurer sein
https://www.zeit.de/mobilitaet/2019-01/elektromobilitaet-vw-preisanstieg-elektroauto-co2-grenzwerte

Und gerade die Akkus alles andere als einfach (und standardisierbar 
austauschbar) denn gerade der Akku ist es, der due Fahrleistungen 
ausmacht. Akkus müssen geheizt und gekühlt werden, Elekrtomotore werden 
auch Wasserkühlung haben, und man wird das für die Innenraumheizung 
nutzen wollen.

Also alles miteinander mit Rohren und Schläuchen verbunden.

Autor: Röhry (Gast)
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Günter Lenz schrieb:
> Vielleicht ist das hier ja noch eine Alternative
> Ein Normales Fahrrad macht ja bei Sauwetter kein Spaß.
> Hier sitzt man wenigstens schön geschützt. Heizung
> braucht man da auch nicht, beim Strampeln wird man
> ja warm.
>
> Youtube-Video "Umweltfreundlich: SAT.1-Reporterin testet Velomobil
> „Milan“"

Ein altes Modell....


Unsere Straßen sind in einem so schlechten Zustand, dass man sie mit 
einem normalen Fahrrad schon nicht befahren kann ohne Unfälle zu 
provozieren.

Dann noch mit einer Rennkiste? Nein Danke. Hier nicht in NRW!

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Günter Lenz schrieb:
> Vielleicht ist das hier ja noch eine Alternative
> Ein Normales Fahrrad macht ja bei Sauwetter kein Spaß.
> Hier sitzt man wenigstens schön geschützt. Heizung
> braucht man da auch nicht, beim Strampeln wird man
> ja warm.
>
> Youtube-Video "Umweltfreundlich: SAT.1-Reporterin testet Velomobil „Milan“"

Hehe, eine coole Sache :-) Ich habe mal ein ähnliches Gefährt fahren 
dürfen. Es ist wirklich verblüffend. Da sind selbst für relativ 
Untrainierte flach in der Tat 50-60 km/h dauerhaft ohne Probleme drin, 
das wäre also schon ideal für den Stadtverkehr. In Großstädten würde ich 
dann aber solche Radfahrer und Autos trennen, sonst ist das in der Tat 
zu gefährlich.

Das zeigt wieder, wie überragend wichtig eine aerodynamische Form bei 
Fahrrädern ist. Das Ganze kann man natürlich auch noch etwas 
komfortabler gestalten (komplette klare Haube, Sitzfederung) - und für 
Steigungen einen normalen Zusatzmotor+Akku.

So etwas könnte ich mir auch gut als Zweisitzer vorstellen. Vielleicht 
nicht ganz so flach für bessere Übersicht und Ein- und Ausstieg.

Autor: Beißickel Reider (Gast)
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Chris D. schrieb:

>
> Das zeigt wieder, wie überragend wichtig eine aerodynamische Form bei
> Fahrrädern ist.

...und bei den Radfahrern selbst auch! Wie viele habe ich schon gesehen, 
die sich durch Konsum von Eistee, Chips und Schokolade eine ideale 
Tropfenform antrainiert haben. (Schmale Schultern, breite Füße)

Autor: Röhry (Gast)
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>In Großstädten würde ich
> dann aber solche Radfahrer und Autos trennen, sonst ist das in der Tat
> zu gefährlich.
>

Hallo? Das sind Fahrräder und die müssen die Radwege benutzen! Ob die 
geeignet sind oder nicht ist völlig egal. Ich habe schon mit den 
Polizisten eine halbe Stunde diskutieren müssen ob der Pflicht sie 
benutzen zu müssen!

Diese flotten Räder haben einen sehr großen Wendekreis, mal schnell 
einen Bogen um ein Hindernis machen? Unmöglich! Wartung, Reparatur, 
Belüftung, geräuschdämmung... etc...

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Beißickel Reider schrieb:
> Chris D. schrieb:
>
>>
>> Das zeigt wieder, wie überragend wichtig eine aerodynamische Form bei
>> Fahrrädern ist.
>
> ...und bei den Radfahrern selbst auch! Wie viele habe ich schon gesehen,
> die sich durch Konsum von Eistee, Chips und Schokolade eine ideale
> Tropfenform antrainiert haben. (Schmale Schultern, breite Füße)

Das stimmt - im Zuge der Pedelec-Schwemme nimmt das wohl eher noch zu 
:-/

Röhry schrieb:
> Hallo? Das sind Fahrräder und die müssen die Radwege benutzen! Ob die
> geeignet sind oder nicht ist völlig egal. Ich habe schon mit den
> Polizisten eine halbe Stunde diskutieren müssen ob der Pflicht sie
> benutzen zu müssen!

Ja, das ist ein Problem. Langfristig wird es darauf hinauslaufen, dass 
Räder bspw. Busspuren benutzen oder wirklich eine Fahrspur nur für Räder 
freigegeben wird. Bei dem Radwegegewürge in vielen deutschen Städten 
wird einem das Umsteigen nicht gerade schmackhaft gemacht. Dass es auch 
anders geht, zeigen Städte wie Kopenhagen, generell die Niederlande oder 
auch Städte wie Leer.

> Diese flotten Räder haben einen sehr großen Wendekreis, mal schnell
> einen Bogen um ein Hindernis machen? Unmöglich!

Ja, diese Formen sind sicher nicht das Ende der Fahnenstange. Man kann 
so etwas sicherlich auch mit einem engen Wendekreis bauen.

> Wartung, Reparatur,
> Belüftung, geräuschdämmung... etc...

Das ist aber alles nichts, das nicht lösbar wäre.

Und das Schöne: im Prinzip kann daran jeder ein seiner Garage basteln - 
sowohl an neuen Modellen als auch selber reparieren.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Hellmania (Gast)
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Akku wechseln klingt nach einer guten Idee, und die technischen Probleme 
lassen sich vielleicht lösen. Aber der Akkupack ist eben das Bauteil, 
an dem sich Elektroautos noch differenzieren können. Das zu 
standardisieren ist ganz sicher nicht im Interesse der Hersteller.

Und es hat einfach keinen großen Vorteil. Mit den aktuell gebauten 
350kW-Ladern kann man 400km in 15 Minuten laden. Viel schneller würde 
ein Akkutausch auch nicht gehen. Wieso sich also den ganzen Aufwand 
antun, wenn es eine simple, fast genauso gute Lösung bereits gibt?

Clodius schrieb:
> Doch wie soll das in der Großstadt funktionieren? Von
> der nicht ausreichenden Kapazität der Stromnetze will ich gar nicht
> reden.

Mittelschnelle (50 kW) Ladestationen an öffentlichen Parkplätzen. Eine 
Stunde laden reicht dann wieder für eine durchschnittliche 
Wochenfahrleistung. Dafür muss man nicht viel aufbuddeln. Alternativ 
Carsharing nutzen.

100% Durchdringung werden wir wahrscheinlich in den nächsten 20 Jahren 
damit sicher nicht sehen. Würde allenfalls mit 30-50% in 2030 rechnen. 
Das heißt die meisten Stadtbewohner fahren immer noch einen Verbrenner.

Autor: A. S. (achs)
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Hellmania schrieb:
> Alternativ Carsharing nutzen.

Carsharing ist wie WG. Hat super Vorteile, viel billiger, tolle 
Gemeinschaft, ...

Autor: Teenage Queen (Gast)
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A. S. schrieb:
> Hellmania schrieb:
>> Alternativ Carsharing nutzen.
>
> Carsharing ist wie WG. Hat super Vorteile, viel billiger, tolle
> Gemeinschaft, ...

Niemand macht sauber, keiner tankt, jeder fährt.

Autor: Michael O. (michael_o)
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Gibt ja noch ein paar mehr Probleme beim Car Sharing. Die Dinger stehen 
im Innenstadtbereich und nicht da wo ich sie brauchen könnte. Selbst in 
Hamburg ist schon der Flughafen mitten in der Stadt nicht mehr zum 
Gebiet gehörig. Deshalb läuft dann auch die Zeit weiter wenn man damit 
nach Norderstedt, Buxtehude, Bergedorf oder sonst wohin Außerhalb fährt.
Für die Kosten kann ich alle meine Autos locker unterhalten und die 
stehen alle genau da wo ich sie haben will mit vollem Kühlschrank im 
Sommer, meinem Fahrrad drin oder sauber und ordentlich wie ich meinen 
Mercedes mag.

Versuche ein Auto zu leihen um mit dem Wohnwagen in den Urlaub zu fahren 
funktionieren in der Praxis genau so wenige wie mit dem 1,2to Anhänger 
nach Neumünster zum E-Schrott Recyclen.

Da wo man darf gibt's auch Busse, U-Bahn und S-Bahn wozu dann noch ein 
Auto?

MfG
Michael

Autor: Stephan S. (outsider)
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Teenage Queen schrieb:
> A. S. schrieb:
>> Hellmania schrieb:
>>> Alternativ Carsharing nutzen.
>>
>> Carsharing ist wie WG. Hat super Vorteile, viel billiger, tolle
>> Gemeinschaft, ...
>
> Niemand macht sauber, keiner tankt, jeder fährt.

Immer wieder ist was kaputt, meist vom selben rücksichtslosen Nutzer 
verursacht, der es aber nicht zugeben will oder noch nicht mal selbst 
realisiert hat was er angestellt hat und alle dürfen jedes mal dafür 
bezahlen. Freundschaften gehen kaputt, Leute sind unzufrieden, ...

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
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Michael O. schrieb:
> Gibt ja noch ein paar mehr Probleme beim Car Sharing. Die Dinger stehen
> im Innenstadtbereich und nicht da wo ich sie brauchen könnte. Selbst in
> Hamburg ist schon der Flughafen mitten in der Stadt nicht mehr zum
> Gebiet gehörig. Deshalb läuft dann auch die Zeit weiter wenn man damit
> nach Norderstedt, Buxtehude, Bergedorf oder sonst wohin Außerhalb fährt.
> Für die Kosten kann ich alle meine Autos locker unterhalten und die
> stehen alle genau da wo ich sie haben will mit vollem Kühlschrank im
> Sommer, meinem Fahrrad drin oder sauber und ordentlich wie ich meinen
> Mercedes mag.
>
Naja der Flughafen ist nicht mitten in der Stadt, und er hat ne 
Sonderzone für Carsharing, allerdings hast du recht bestimmte Gebiete 
sind ausgeschlossen grade im Umland (z.b. LA/Norderstedt), und das sind 
genau die bereiche wo die Abdeckung eigentlich wichtig wehre, bei mir 
z.b. gibt es auch eine Sonderzone da stehen jeden Tag 20-30 von den 
Kisten rum, aber erweitert wird das nicht trotz scheinbaren bedarf, und 
was sinnvoll wehre wenn man mit den Kisten die Stadt wekseln dürfte z.b. 
Berlin/Hamburg beide haben die gleichen Anbieter aber Rüber fahren geht 
nicht.

Hab das auch lange genutzt mit den SMARTs war es auch ok, jetzt haben 
sie auf die großen Kisten umgestellt, aber warum in der City oder 
Kurzstrecke nen BMW oder dicken Mercedes fahren das ist total der 
Quatsch.

@Teenage Queen wenn du tankst bekommst Guthaben kenne viele Studenten 
die das so für lau nutzen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Hyper Mario (Gast)
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Michael O. schrieb:
> Gibt ja noch ein paar mehr Probleme beim Car Sharing. Die Dinger stehen
> im Innenstadtbereich und nicht da wo ich sie brauchen könnte.

Wenn man nicht im sog. Geschäftsgebiet wohnt bist du halt kein Kunde.

> Selbst in
> Hamburg ist schon der Flughafen mitten in der Stadt nicht mehr zum
> Gebiet gehörig.

Was nicht stimmt. Haben sogar eigene Parkplätze am Flughafen. Ist aber 
uninteressant da die S-Bahn unten in den Flughafen reinfährt und man 
direkt in die Abflughalle hochfährt.

> Deshalb läuft dann auch die Zeit weiter wenn man damit
> nach Norderstedt, Buxtehude, Bergedorf oder sonst wohin Außerhalb fährt.

Wenn du das regelmäßig machst ist Car sharing keine Lösung für dich.

> Für die Kosten kann ich alle meine Autos locker unterhalten und die
> stehen alle genau da wo ich sie haben will mit vollem Kühlschrank im
> Sommer, meinem Fahrrad drin oder sauber und ordentlich wie ich meinen
> Mercedes mag.

Schön für dich, Car Sharing ist nun mal keine Universallösung.

Mit den Kosten für Car Sharing könnte ich nicht mal die Strafzettel 
zahlen die ich früher hatte ;-).


> Da wo man darf gibt's auch Busse, U-Bahn und S-Bahn wozu dann noch ein
> Auto?

Weil die nicht überall fahren, man mal was zu transportieren hat, es 
ausserhalb der rush hour schneller geht etc. Ich stell die Dinger immer 
auf dem Parkplatz vom Supermarkt ab und fahr dann mit der Bahn weiter. 
Die sind schnell weg und es freut sich der nächste das er keine Einkäufe 
schleppen muss.

Jetzt gibt es auch noch CleverShittle. Wasserstoffauto zum 1/3 des 
Taxipreises. Absolut super, die Fahrer haben voll zu tun und die 
Taxilobby (die sich dem ridesharing immer verweigert hat) guckt in die 
Röhre.
Die Fahrer sagen übrigens das Sie 400-500 km mit einer Tankfüllung 
fahren (im Winter! und für wenig Geld), mach das mal elektrisch.


Es gibt auch noch Stadtrad als bike sharing, das deckt noch mehr Lücken 
ab.


K. J. schrieb:
> jetzt haben sie auf die großen Kisten umgestellt,

Also ich fahre mit Drive Now BMW i3 elektro. Alternativ Mini und max. 
X1. Car2go habe ich auch, die Smarts sind auch reichlich vorhanden. Aber 
bevor ich die lauten Wackelkisten fahre setze ich mich lieber in den 
Bus.

Vorher war ich übrigens bei Stadtauto Greenwheels etc.

> Berlin/Hamburg beide haben die gleichen Anbieter

und auch Wien Amsterdam Düsseldorf Seattle etc. pp kannst du dich 
reinsetzen und losfahren.  Das ist ja der Sinn, das man die Fernstrecke 
nicht mit Individualverkehr macht. U.a. deshalb wird das auch gefördert 
und du kannst auf öffentlichen umsonst parken.

Autor: Freud (Gast)
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Hyper Mario schrieb:
> Jetzt gibt es auch noch CleverShittle

Heißen die wirklich so? ;)

Autor: Hyper Mario (Gast)
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Freud schrieb:
> Heißen die wirklich so? ;)

Ich kaufe ein u und streiche ein i ;-).

Autor: Bio Holzfahrrad CO2 neutral, der Kopf auch (Gast)
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Reisender schrieb:
> Aufsatz über die zukünftige Praktikabilität von Elektrofahrzeugen aus
> Chile aus der Sicht des potenziellen Benutzers:
>
> https://ludens.cl/philo/electric.html

Bitte auch an die Minderheiten im Land denken. Ich habs mal auf 
alemannisch übersetzt

Autor: Bio Holzfahrrad CO2 neutral, der Kopf auch (Gast)
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Die Mieten und Energiekosten wachsen schneller, als man wohnen kann. Und 
die Straßen verschwinden schneller, als man fahren kann.

Auch wer eins der untauglichen E-Cars erwerben will, muss sich bitte 
beeilen!

Dänische Firma soll neue Radwege in Berlin planen

https://www.tagesspiegel.de/sport/liveblog/der-fahrrad-blog-des-tagesspiegel-elf-radfahrer-starben-2018-im-berliner-verkehr/19996818.html

Die eine Presse druckte früher Fakten. Heute wird lieber rumgedruckst.

Nur die schmutzige Presse setzt den Punkt aufs i:

Berlin will, dass die Dänen für sie Radwege bauen *Kosten 2 Millionen 
Euro pro Kilometer*

https://www.journalistenwatch.com/2019/03/16/berlin-daenen-radwege/

> Jetzt soll eine dänische Firma die Stadt so umbauen, dass sie
> wie Kopenhagen aussieht und weitestgehend autofrei wird.
> Fahrräder sollen die flächenmäßig viel größere Stadt dominieren.

Luja, sag i da nur.
Luja.

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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Stephan S. schrieb:

>
> Ich hatte jetzt 7 Monate lang einen e-Golf 300 und bin anderer Meinung.
> Reell (auch nur wenn man nicht auf die Autobahn fährt) sind von den 300
> km NEFZ gut 200 km zu machen. Um den Akku zu schonen, sollte man aber
> nicht über 85% aufladen,
Völig überflüssig nachdem das Auto den Akku eh nie über 90% SOC lädt. 
Die Anzeige im Kombi hat wenig mit dem realen Ladezustand zu tun.
> also nur noch 170 km. Wenn der Akku mal 6 Jahre
> alt ist und nur noch 80% hat gehen weitere 35 km verloren, also noch 135
> km übrig. Bis Null fährt man aber nicht. Einerseits weil ab etwa 80 km
> Restreichweite die Leistung beginnt zu sinken, was insbesondere dann
> nervt wenn irgendwann nicht mal mehr die Heizung geht.
Das macht nur der e-Golf. VW kann nunmal keine E-Autos bauen.
> Realistisch kann
> man also von den 300 NEFZ km uneingeschränkt dauerhaft nur 50-100 km
> uneingeschränkt fahren.
Was zum Pendeln auch völlig ausreicht. Wenn man dann doch weiter fährt 
kann man zum einen voll laden (Wenn man das nicht schon vorher gemacht 
hat) und auch den Akku leerer fahren wenn man sich vorher eine Ladesäule 
raussucht.

Autor: Hyper Mario (Gast)
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Bio Holzfahrrad CO2 neutral, der Kopf auch schrieb:
> Nur die schmutzige Presse setzt den Punkt aufs i:

Die erzählen dir alle einem vom Pferd. Egal ob Sie mal 4. Gewalt waren 
oder die neuen Typen die ihr Geschreibsel zu Geld machen wollen.

Nur die Lügenschwerpunkte sind verschieden.

Autor: Michael O. (michael_o)
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Nach vier Jahren und 92000km E-Auto fahren glaube ich von der Golf 
Geschichte kein Wort. Bei meinen beiden Kangoo ZE mit jetzt 92000km und 
69000km Laufleistung fehlt schon einiges von den 22kWh aber für 80km 
reicht es auch im Tiefsten Winter mit Heizung.
Und wenn ich Strom brauche fahre ich auch bis 0 Restreichweite und noch 
5km weiter.

MfG
Michael

Autor: bis 0 Restreichweite und noch 5km weiter (Gast)
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Oh Michael schrieb:
> Nach vier Jahren und 92000km E-Auto fahren glaube ich von der Golf
> Geschichte kein Wort. Bei meinen beiden Kangoo ZE mit jetzt 92000km und
> 69000km Laufleistung fehlt schon einiges von den 22kWh aber für 80km
> reicht es auch im Tiefsten Winter mit Heizung.
> Und wenn ich Strom brauche fahre ich auch bis 0 Restreichweite und noch
> 5km weiter.
>
> MfG
> Michael

Das glaube ich dir aufs Wort.

Leider gibt es immer noch Leute, die nicht die Grünen wählen. Und DIE 
können leider nicht "bis 0 Restreichweite und noch 5km weiter" fahren.



Was die Welt doch ungerecht ist. Vor allem für die Träumer ^^

Autor: bis 0 Restreichweite und noch 5km weiter (Gast)
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Was das für Leute sind, die voller Stolz schreiben, dass sie für zig 
zehntausende Euro "80km mit Heizung" fahren können, dazu spare ich mir 
besser die Worte.

Autor: Michael_Ohl (Gast)
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Die zig Tausend Euro waren genau 10000€ + 5000€ Batteriemiete über 4 
Jahre, 1000€Stromkosten, 250€Reparaturen, 70€ TÜV und 100€ Inspektionen, 
330€ für Winterreifen mit Felgen und 310€ für neue Sommerreifen. 
Gekauft zweijährig mit unter 10000km Laufleistung jetzt 92000km war das 
nein bis zum Sommer in der Gesamt Betrachtung billigstes Auto.
Im Sommer kam ein zweiter Kangoo ZE dazu. 6Jahre alt mit 60000km inkl. 
Kaufbatterie für nahezu unerschwingliche 3500€ außer etwas Heizkleber 
für den Außenspiegel, 4 Blinker Birnen und TÜV + 10€ Nachprüfgebühr hat 
der zwei neue Reifen für 155€ bekommen ist aber auch nur 10000km seit 
letztem Sommer gefahren.
Wer glaubt ich sei ein unverbesserlicher Ökospinner, dem sei gesagt das 
ich seit 22.2.2019auch noch eine neue C-Klasse T-Modell mit Euro 6d temp 
Diesel fahre.
Damit kann ich Wahlweise 200km/h oder 1400km mit einer Tankfüllung 
fahren.
Der hat jetzt 2000km auf dem Tacho. Von den Kosten wird der immer übel 
dastehen dank fast 50k€ Anschaffungspreis.
Meine Frau fährt noch einen i20 Benziner mit jetzt 65000km.
Das nicht alle grün wählen, ist sicher mehr Teil des Problems als Teil 
der Lösung unserer Probleme.
Wenn sich Lindner hinstellt und den Schülern sagt sie sollten den 
Klimaschutz den Profis überlassen bekomme ich das würgen bei so viel 
Arroganz der Schnarchsäcke.
Wenn sich Merkel lustig macht in dem sie die Schüler lobt weil sie ihre 
Arbeit machen komme ich mir sehr verhöhnt von ihr vor.
Ich finde auch sehr viel Schwachsinn bei den Grünen aber die Groko 
verzockt in jeder Beziehung unsere Zukunft.

MfG
Michael

Autor: bis 0 Restreichweite und noch 5km weiter (Gast)
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Michael_Ohl schrieb:

> Wer glaubt ich sei ein unverbesserlicher Ökospinner

Ja genau.

Michael O. schrieb:

> Und wenn ich Strom brauche fahre ich auch bis 0 Restreichweite und noch
> 5km weiter.
>
> MfG
> Michael

Wo sollen hier noch Missverständnisse sein?

Autor: Nee Du (Gast)
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Reiner Wein schrieb:
> Leute....
>
> Es ist vorbei
>
> Seht aus dem Fenster: Das Wetter ist hin, das Klima im Ganzen ist es.
> Niemand ist mehr in der Lage mit der Änderung seines Verhaltens noch
> Irgendetwas zu bewirken. Es ist 5 nach 12.
>
> Aus.

Dann mach das: AUS!
Keiner der apokalyptischen Schwafelköpfchen hat bisher aus lauter 
Einsicht seinem Leben ein Ende gesetzt.
Das wäre aber die einzige Konsequenz. Gerade auch für die CO2-Bilanz.

Es nervt einfach. Je älter man wird, desto mehr von denn Experten 
herbeigelaberte Weltuntergänge erlebt man - Atomkrieg, Waldsterben, 
Milleniumsbug.
Und Freitag sollte ab sofort in "Tag der absoluten Schwarmdummheit" 
umbenannt werden.
Hysterie hilft nicht. Das war so, das ist so und das bleibt so.

Autor: Verbrennerverein (Gast)
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Durch die vielen Ladestationen werden wir im Elektrosmog versinken!

Autor: bis 0 Restreichweite und noch 5km weiter (Gast)
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Reiner Wein schrieb:
> Leute....
>
> Es ist *vorbei*
>
> Seht aus dem Fenster: Das Wetter ist hin, das Klima im Ganzen ist es.


Spring endlich! Du Sack.

Autor: oszi40 (Gast)
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> CleverShittle

CleverShittle und Leihräder haben den kleinen Nachteil, daß sie kaum in 
gutem Zustand UND zur rechten Zeit am rechten Ort zu finden sind. Das 
trifft auf Rom, Brüssel und Berlin genauso zu. Es gibt manche 
Eigenschaften, die man nicht durch sinnlose Überzeugungsversuche 
verbessern kann.

Autor: Romdroht (Gast)
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oszi40 schrieb:

> Das trifft auf Rom, Brüssel und Berlin genauso zu.

Warum musst du ausgerechnet in Rom, Brüssel und Berlin Rad fahren?

Autor: N. K. (bennjo)
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Hallo Allerseits,

da hier ja viel über die Praxistauglichkeit von E-Autos gesprochen wird, 
muss ich nach ca. 6 Monaten E-Auto mal meinen Senf dazu abgeben.

Unser Profil: Wir sind eine Familie mit 2 Kindern. Ich fahre täglich ca. 
17km zur Arbeit und 17km zurück. Weiterhin müssen ab und zu die Kinder 
herumkutschiert oder der Familieneinkauf, Baumarkt etc... erledigt 
werden. Häufig fahren wir übers Wochenende ins ca. 80km entfernte Elsass 
und machen dort dann noch einen Tages-Ausflug mit dem Auto. Ich bin ab 
und zu geschäftlich innerhalb DE auf Fahrten mit bis zu 600km/Tag 
unterwegs. Weiterhin fahren wir mindestens 1x im Jahr eine längere 
Strecke in den Urlaub.

Wir hatten davor einen A4 Diesel. Dieser hatte gefühlt eine quasi 
unendliche Reichweite. Wir vermissen ihn nicht!


Unser Auto hat eine 85kWh Batterie. Diese fährt man alltäglich zwischen 
20% und 80%. Damit kommt man im Winter-Betrieb auf ca. 200km real 
nutzbare Reichweite für den Kurzstrecken-Alltag. Auf Langstrecke kann 
man die 100% ausnutzen. Dann sind es eher 350km je nach Fahrweise und 
Geschwindigkeit.


Das ganze ist etwas kompliziert, da es nicht zuletzt auch auf die 
Akkutemperatur ankommt. Hier vor allem auch darauf, ob man jeden Tag nur 
eine kürzere Strecke zur Arbeit und zurück, oder länger auf der Autobahn 
unterwegs ist. Eigentlich ganz ähnlich wie beim Verbrenner - der mag es 
ja auch nicht, wenn er nie richtig auf Temperatur kommt. Die 
Heizung/Sitzheizung/Lenkradheizung spielt in der Praxis auch bei tiefen 
Temperaturen übrigens fast überhaupt keine Rolle.


Ich kann am Büro an einer Ladedose laden. Dies dauert mit dem 11kw Lader 
des Autos immer deutlich kürzer als meine Arbeitszeit. Ab und zu nutze 
ich auch öffentliche Ladesäulen - aber eigentlich nur, wenn ich sowieso 
dort parken wollte.


Ich hatte mir zu Anfang für "Notfälle" eine Schuko-Dose vorne ans Haus 
montiert - brauche ich aber praktisch nie. Ist aber für den Staubsauger 
sehr praktisch ;-)


Wenn man eine Langstrecke vor sich hat, schaut man, dass man mit 
geladenem Akku losfährt. Dann reicht für 90% aller Entfernungen ein 
einzelner 20min DC-Schnell-Lade-Stop. Dort ist das Laden sowieso kein 
Thema.


Insgesamt kann ich sagen, dass das Laden viel weniger ein Thema ist, als 
ich zunächst angenommen hatte. Ich lade mittlerweile häufig 3 Tage 
hintereinander gar nicht, obwohl ich es am Arbeitsplatz ohne Aufwand 
könnte.


Klar, man muss etwas vorausschauender agieren und kann nicht mal eben 
mit dem fast leeren Auto eine 500km Strecke aufbrechen. Aber wenn man 
ehrlich ist:
A) Stellt man das Auto nicht leer ohne zu laden irgendwo ab.
B) Wie oft fährt man wirklich komplett spontan 500km weit?


Zum Thema Energie-Bilanz: Wir haben eine Solaranlage auf dem Dach 
unseres Bürogebäudes. Diese liefert von April bist September tagsüber 
mehr Energie, als unser Gebäude benötigt. Damit fahre ich also im Sommer 
quasi CO2-Neutral. Im Winter aus dem Netz sind es laut 
www.energy-charts.de irgendwo um die 45% Regenerativ - wobei auch da 
manchmal Tage dabei sind, an denen die PV Anlage das Auto lädt. 
Insgesamt gehe ich davon aus, dass ich zu ca. 75% CO2-neutral unterwegs 
bin.


Das Auto benötigt - bei zugegeben eher sportlicher Fahrweise - im 
Schnitt ca. 28kWh/100km - entspricht ca. 2.8l Diesel (9.8kWh/l). Ich 
gehe davon aus, dass es in etwa gleich viel Energie kostet, den Strom 
zur Steckdose bzw. den Diesel zur Tankstelle zu bringen.


Zum Thema Netz und Erzeugung: Ich fahre ca. 2000km/Monat. Bei 
28kWh/100km entspricht das ca. 560kWh/Monat. Wenn man davon ausgeht, 
dass zukünftig viele - wie ich - Tagsüber zwischen 7:00 und 17:00 Laden, 
verteilen sich diese 560kWh auf ca 20 Werktage a 10h -> Ergibt eine 
mittlere Ladeleistung von 2,8kW je Auto. Hochgerechnet auf 10 MIO 
Fahrzeuge wären dass 28GW zusätzliche Leistung Tagsüber. Derzeit sind in 
DE leicht über 200GW installierte Leistung am Netz. Weiterhin muss man 
sagen, dass ich eher viel und auch kein sparsames Auto fahre. Im Schnitt 
liegen wir also mit meiner Beispielrechnung eher am oberen Ende.


Mein Fazit nach 6 Monaten im Winter: Ganz klar Praxistauglich. Ich bin 
noch kein einziges Mal mit leerem Akku liegen geblieben. Klar, 1-2 Mal 
musste ich am Zielort schon nach einer Schuko-Dose suchen - aber damit 
kann ich leben. Und meine Schuko-Dose zuhause hätte ich mir sparen 
können. Andererseits ist das auch ein guter Beweis dafür, dass die 
Infrastruktur für E-Autos eigentlich schon da ist - wer von euch hat 
sich schon eine Wasserstoff-Zapfsäule in seinem Vorgarten aufgestellt?

Gruß,
Nikias

Beitrag #5778998 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #5779010 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: irgendwer (Gast)
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N. K. schrieb:

Was du schreibst list sich wie das Werbeprospekt eines E-Car 
Herstellers. Wir wissen doch alle, das das nicht stimmt.

Wer von uns hat denn ein Bürogebäude mit Solar, wo er umsonst tanken 
kann?

Wer kann überhaupt an der Arbeitsstelle tanken?

Wer hat eine eigene Garage?

... die meisten doch wohl eher nicht! Also erspare es uns, davon zu 
berichten, dass du das ganze Jahr am Strand in der Sonne liegen kannst; 
das ist nicht die Regel und das weißt du auch ganz genau.

Nur ein auszug aus deinem Werbepamphlet, das dich aber verrät.

> Zum Thema Energie-Bilanz: Wir haben eine Solaranlage auf dem Dach
> unseres Bürogebäudes. Diese liefert von April bist September tagsüber
> mehr Energie, als unser Gebäude benötigt. Damit fahre ich also im Sommer
> quasi CO2-Neutral.

So so, du fährst also CO2-neutral. Und bist ganz stolz darauf.

Ist dir schon zu Ohren gekommen, wer von dem CO2 alles lebt? Es sind die 
Pflanzen, die das CO2 brauchen. Wie Menschen und Tiere den Sauerstoff 
brauchen.

Ohne CO2 keine Pflanzen
Ohne Pflanzen keine Photosynthese
Ohne Photosynthese keinen Sauerstoff

Von mir aus erfreue dich an deinen gedanklichen Trugschlüssen. Aber 
verschone uns mit dem Gesülze. Mittlerweile hat es sich nämlich schon 
bis ganz nach unten rumgesprochen, dass das Klimamodell nur ein 
Ablasshandel ist.

Beitrag #5779437 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: A. S. (achs)
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N. K. schrieb:
> Ich bin ab
> und zu geschäftlich innerhalb DE auf Fahrten mit bis zu 600km/Tag

Dann musst Du ihn doch 2 mal zwischendurch aufladen, und bei schlechtem 
Wetter >2 Mal, oder?

Autor: Bienenretter (Gast)
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bis 0 Restreichweite und noch 5km weiter schrieb:
> Spring endlich! Du Sack.

Vorsicht!
Zureden zum Suizid kann einen einige Jahre in den Bunker bringen.

Nee Du schrieb:
> Hysterie hilft nicht

Genau, dafür hilft manuelles Blüten bestäuben.

Da wir bereits 80% der Insekten den Garaus gemacht haben und die Bienen 
auch schon einen Hau weg haben, wirst du zum Hungerlohn im kommenden 
Frühling zum manuellen Bestäuben der Apfelbäume eingeteilt. Q-Tips und 
kleine Bürstchen für den Blütenstaub musst du selber mitbringen. Bist du 
fit und hast unter 70kg? Oder bist du fett, vollgefressen und 
selbstgefällig, kennst dich dafür aber in allem aus?

Autor: irgrendwer (Gast)
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A. S. schrieb:
> N. K. schrieb:
>> Ich bin ab
>> und zu geschäftlich innerhalb DE auf Fahrten mit bis zu 600km/Tag
>
> Dann musst Du ihn doch 2 mal zwischendurch aufladen, und bei schlechtem
> Wetter >2 Mal, oder?

dont feed the troll

https://sciencefiles.org/2019/03/20/klimawandel-das-milliarden-geschaft-daten-und-fakten/

^^

Autor: Mike B. (mike_b97) Benutzerseite
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Reisender schrieb:
> Aufsatz über die zukünftige Praktikabilität von Elektrofahrzeugen
> aus
> Chile aus der Sicht des potenziellen Benutzers:
>
> https://ludens.cl/philo/electric.html

" At 1.3 Euro per liter"

Ein Chilene der in Chile mit € rechnet?

Autor: irgrendwer (Gast)
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Bienenretter schrieb:

> Da wir bereits 80% der Insekten den Garaus gemacht haben und die Bienen
> auch schon einen Hau weg haben, wirst du zum Hungerlohn im kommenden
> Frühling zum manuellen Bestäuben der Apfelbäume eingeteilt. Q-Tips und
> kleine Bürstchen für den Blütenstaub musst du selber mitbringen. Bist du
> fit und hast unter 70kg? Oder bist du fett, vollgefressen und
> selbstgefällig, kennst dich dafür aber in allem aus?

Das ist leider nur ein Trugschluss. Ein ganz gefährlicher Trugschluss.

Ich habe es gerade erlebt. Ich meine, es war bis gestern von der 
Jahreszeit her noch Winter. Es kann noch schneien. Den ganzen April 
sogar noch, ohne dass dabei irgend etwas Besonderes wäre.

Und was sah ich gerade, bzw. hörte, gesehen habe ich erstmal gar nichts, 
geglaubt noch viel weniger? Ein Summen wie 1000 Modellhubschrauber. 
Unter dem nächsten Baum dasselbe. Bienen- oder wespenähnliche Insekten 
tun so, als würden sie die Blüten bestäuben? Welche Blüten? Das was vom 
Winter noch übrig geblieben ist. Es waren Tausende. Und dann habe ich 
sie auch gesehen. Keine Hummeln, aber auch keine Mücken. So groß wie 
Wespen.

Was ich damit sagen will ist, dass Monsanto & Co die Insekten nicht 
ausgerottet haben (obwohl ich nichts dagegen hätte), sondern die 
übertriebene Spritzerei auf den Feldern überall hat die guten Insekten 
ausgerottet, und dafür viele durch fast nichts mehr einzudämmende, 
absolut harte Brocken "ausgesetzt". Das Wort "ausgesetzt" ist nicht 
wörtlich zu nehmen. Es hat aber dieselbe Bedeutung.

Falls das Spritzen auf den Äckern jemals wieder beendet sein wird, und 
bei uns hat es schon stark nachgelassen, werden die Insekten sich 
vermehren. Und zwar sprunghaft, so ist die Natur. Insekten, die den 
Giften bisher getrotzt haben, sind die Sieger, und schaffen die 
Nachkommen: Ihresgleichen. Schädlinge, die sich schütteln wie ein nass 
gewordener Hund, wenn sie mit Fliegengift besprüht werden, und geradeso 
weiterfliegen. DAS ist die Realität. Wer es nicht glauben will, soll 
einfach abwarten und zusehen. Wenn der Kopf nicht glauben will, die 
Augen werden es dann schon melden ...

Autor: Arno (Gast)
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irgendwer schrieb:
> N. K. schrieb:
>
> Was du schreibst list sich wie das Werbeprospekt eines E-Car
> Herstellers. Wir wissen doch alle, das das nicht stimmt.

Weil ja nicht stimmen kann, was nicht sein darf?

> Ist dir schon zu Ohren gekommen, wer von dem CO2 alles lebt? Es sind die
> Pflanzen, die das CO2 brauchen. Wie Menschen und Tiere den Sauerstoff
> brauchen.
>
> Ohne CO2 keine Pflanzen
> Ohne Pflanzen keine Photosynthese
> Ohne Photosynthese keinen Sauerstoff

Und ohne verrottete Pflanzen, die zu Kohle/Öl/Gas geworden sind, anstatt 
aufgegessen oder verbrannt zu werden, wäre der Sauerstoff gleich wieder 
zu CO2 gebunden worden.

MfG, Arno

Autor: Mike B. (mike_b97) Benutzerseite
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irgrendwer schrieb:
> Und was sah ich gerade, bzw. hörte, gesehen habe ich erstmal gar nichts,
> geglaubt noch viel weniger? Ein Summen wie 1000 Modellhubschrauber.
> Unter dem nächsten Baum dasselbe. Bienen- oder wespenähnliche Insekten
> tun so, als würden sie die Blüten bestäuben?

Du sollst auch nicht glauben sondern wissen! ;-)

Kannst du dir vielleicht vorstellen, dass die nach dem Winter evtl. 
Hunger haben könnten weil die Reserven zur Neige gehen?

Bienen sagt man fliegen ab 10°C Aussentemparatur raus, und dann suchen 
sie nach jeder Blüte die sich da bieten könnte
Hummel fliegen bereits ab 5°C raus, und sie haben bereits mehr Glück als 
die Bienen, denn sie finden jetzt schon die Taubnessel in der Blüte 
(lila, sehr klein) die sie ernten können/wollen.
Die Bienen gehen da nicht ran, die halten sich jetzt eher an Krokusse 
und vor allem Weide, wenn sie in guten Lagen schon blüht.

: Bearbeitet durch User
Autor: irgrendwer (Gast)
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Arno schrieb:

> Und ohne verrottete Pflanzen, die zu Kohle/Öl/Gas geworden sind, anstatt
> aufgegessen oder verbrannt zu werden, wäre der Sauerstoff gleich wieder
> zu CO2 gebunden worden.

Du bist derselebe Spezialist wie N. H. Habt ihr zusammen die Schule 
geschwäünzt?
C=Kohlenstoff.
CO2 ist das Verbrennungsprodukt von C.
Pflanzenverrottung=Verbrennung von Kohlenstoff=Bildung von CO2.

Mein Gott. Das wissen sogar meine kinder. Hoffe ich jedenfalls. Gut, 
dass ich nicht weiß, wo die alle rumlaufen. Vielleicht würden die auch 
so einen Stuss verzapfen ;)

Autor: irgrendwer (Gast)
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@Mike B.  ach so, die haben Hunger gehabt. Na da bin ich froh, dass sie 
mich nicht entdeckt haben, da wäre ich glatt erledigt gewesen ;-) So 
viele waren das.

Dass es tatsächlich Bienen gewesen sein können, hätte ich nicht 
vermutet. Im Sommer und Herbst habe ich kaum welche gesehen. Und jetzt, 
fast noch im Winter so viele. Und zwar bei jedem Baum. Nöö, das 
übersteigt meine Vorstellungskraft. Ich kann mich mit diesem Thema nicht 
befassen.

Autor: Boot-Taniker (Gast)
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Mike B. schrieb:

> Die Bienen gehen da nicht ran, die halten sich jetzt eher an Krokusse....

Heißen die in der Mehrzahl "Kroken"?

Der Krake, die Kraken. Der Krokus, die Kroken.

Autor: loeti2 (Gast)
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Boot-Taniker schrieb:
> Heißen die in der Mehrzahl "Kroken"?

Nee, Krokanten ;-)

Autor: irgrendwer (Gast)
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loeti2 schrieb:
> Boot-Taniker schrieb:
>> Heißen die in der Mehrzahl "Kroken"?
>
> Nee, Krokanten ;-)

Also lacht oder nicht, ich bin der Meinung, das waren schon die neuen 
Elektrobienen.

Wire geschrieben, es klang wie tausend kleine Elektrohubschrauber. Sowas 
kann doch kein Zufall sein, oder? Und dann noch am Rande des Winters. 
Das müssen elektrobienen gewesen sein

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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irgrendwer schrieb:
> loeti2 schrieb:
>> Boot-Taniker schrieb:
>>> Heißen die in der Mehrzahl "Kroken"?
>>
>> Nee, Krokanten ;-)
>
> Also lacht oder nicht, ich bin der Meinung, das waren schon die neuen
> Elektrobienen.
>
> Wire geschrieben, es klang wie tausend kleine Elektrohubschrauber. Sowas
> kann doch kein Zufall sein, oder? Und dann noch am Rande des Winters.
> Das müssen elektrobienen gewesen sein

Das waren möglicherweise Elektreusen (auch wenn jetzt wieder einige 
GenderInn*_en ausflippen). "Elektrobienen" ist sexistisch ...
(Emanzetten jetzt beruhigt?)

Beitrag #5780507 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: irgrendwer (Gast)
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Ach jetzt hört doch auf mit dem M*st. Man muss sich schämen für euer 
Unwissen. Es gibt sie! Youtube-Video "NewBees"


Und das sind die Befürworter:
https://www.ecowoman.de/images/stories/Natur_und_Umwelt/With_special_support_of_760.jpg

Alles Firmen, die sich um die Umwelt und unsere Zukunft Gedanekn machen

Autor: Arno (Gast)
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irgrendwer schrieb:
> Arno schrieb:
>
>> Und ohne verrottete Pflanzen, die zu Kohle/Öl/Gas geworden sind, anstatt
>> aufgegessen oder verbrannt zu werden, wäre der Sauerstoff gleich wieder
>> zu CO2 gebunden worden.
>
> Du bist derselebe Spezialist wie N. H. Habt ihr zusammen die Schule
> geschwäünzt?
> C=Kohlenstoff.
> CO2 ist das Verbrennungsprodukt von C.
> Pflanzenverrottung=Verbrennung von Kohlenstoff=Bildung von CO2.

Und deswegen wird daraus Braunkohle->Steinkohle->Erdöl+Erdgas, wo dann 
wieder Kohlenstoff ohne Sauerstoff darin enthalten ist?

MfG, Arno

Autor: irgrendwer (Gast)
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Arno schrieb:
> irgrendwer schrieb:
>> Arno schrieb:
>>
>>> Und ohne verrottete Pflanzen, die zu Kohle/Öl/Gas geworden sind, anstatt
>>> aufgegessen oder verbrannt zu werden, wäre der Sauerstoff gleich wieder
>>> zu CO2 gebunden worden.
>>
>> Du bist derselebe Spezialist wie N. H. Habt ihr zusammen die Schule
>> geschwäünzt?
>> C=Kohlenstoff.
>> CO2 ist das Verbrennungsprodukt von C.
>> Pflanzenverrottung=Verbrennung von Kohlenstoff=Bildung von CO2.
>
> Und deswegen wird daraus Braunkohle->Steinkohle->Erdöl+Erdgas, wo dann
> wieder Kohlenstoff ohne Sauerstoff darin enthalten ist?

Du hast in der Schule nicht aufgepasst, mein Lieber.

Ein Verbindung mit Sauerstoff ist eine Verbrennung, Verrottung, 
Vergammelung ... wie auch immer. Eine Oxydation eben, die Energie 
FREISETZT (daher ist ein Feuer ja auch heiß). Um den Sauerstoff aus dem 
Verbrennungsprodukt wieder zu lösen, muss Energie REINGESTECKT werden, 
Redoxydation genannt. Und jetzt kannst du uns erklären, wie der 
Sauerstoff aus den organischen Verbrennungsprodukten (Asche) wieder 
rauskommen soll. Überlege aber erst. Natur (Chemie) reagiert fast immer 
richtungsbezogen, in Richtung des kleinsten Widerstands (nie fließt der 
Fluss bergauf). Rost, genau wie CO2, ist auch ein Verbrennungsprodukt. 
Nur mit eisen statt Kohlenstoff. Schon mal freies Eisen in der Natur 
gesehen? NÖ..? Schon mal Rost i.d. freien Natur gesehen? JAAAAAA KLAR! 
aha. Und so läuft der Hase. Nicht nach den grünenn Pfeifen. Sondern nach 
der Pfeife der Natur ;-)

Autor: Bienenretter (Gast)
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irgrendwer schrieb:
> das waren schon die neuen Elektrobienen.

Würde mich wundern, denn die Chinesen wären die ersten, die 
Elektrobienen auf den Markt brächten. Statt dessen bestäuben sie selber:
https://www.wwf-jugend.de/public_migrated/public/album_photo/13/33/01/130e1_7812.jpg?c=f515
https://cityfarmaugsburg.files.wordpress.com/2012/11/448x0-uxcvvemz1.jpg

Die Spargelernte beginnt übrigens eben. So früh wie noch nie.
Anzeichen gibt es ohne Ende, jedoch ist die Ignoranz extrem wie nie.

Autor: Mike B. (mike_b97) Benutzerseite
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Boot-Taniker schrieb:
> Mike B. schrieb:
>
>> Die Bienen gehen da nicht ran, die halten sich jetzt eher an Krokusse....
>
> Heißen die in der Mehrzahl "Kroken"?
>
> Der Krake, die Kraken. Der Krokus, die Kroken.

Wenn überhaupt dann ist die Mehrzahl nicht Kroken sondern Kroketten!

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Mike B. schrieb:
> Boot-Taniker schrieb:
>> Mike B. schrieb:
>>
>>> Die Bienen gehen da nicht ran, die halten sich jetzt eher an Krokusse....
>>
>> Heißen die in der Mehrzahl "Kroken"?
>>
>> Der Krake, die Kraken. Der Krokus, die Kroken.
>
> Wenn überhaupt dann ist die Mehrzahl nicht Kroken sondern Kroketten!

Das ist dann aber Diminutiv. Und feminin.

Also eigentlich niedlich bis lecker ...

Autor: Framulestigo (Gast)
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Kroküsse, nicht zu verwechseln mit Krokoküssen, nach denen bekanntlich 
die Krokotränen fließen.

(Auf chinesisch übligens Kloküsse)

Autor: Mike B. (mike_b97) Benutzerseite
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Percy N. schrieb:
>>> "Der Krokus"
>> Wenn überhaupt dann ist die Mehrzahl nicht Kroken sondern Kroketten!
>
> Das ist dann aber Diminutiv. Und feminin.
>
> Also eigentlich niedlich bis lecker ...

nö, das müsste "Die Bäume" als Mehrzahl von "Der Baum" ja auch feminin 
sein
isses aber nicht, weil das sind dann "Die BäumInnen", zusammen aber 
politisch korrekt "Die Baumenden" ;)

Ob die hungernden Afrikaner auch solche Luxus-Porbleme mit ihrer Sprache 
haben?

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Autor: Mike B. (mike_b97) Benutzerseite
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irgrendwer schrieb:
> Ach jetzt hört doch auf mit dem M*st. Man muss sich schämen für
> euer
> Unwissen. Es gibt sie! Youtube-Video "NewBees"

das ist menschliche Dummheit hoch vier
1) die Menschen sind zu dämlich, ihr profitgeiles Handeln im 
Zusammenhang mit Insektiziden u.a. auf Risiken für die Umwelt 
abzuschätzen
2) die Menschen sind zu dämlich, ihr profitgeiles Handeln auf Basis 
neuerer Erkenntnisse zu überdenken und umzustellen
3) die Menschen vernichten die Natur welche im Falle der Insekten zur 
Bestäubung eine absolute Grundlage der eigenen Ernährung und müsse die 
Aufgabe selbst übernehmen
4) die Menschen entwickeln unter hohem Aufwand und Resourcen Maschinen, 
die diese Aufgabe übernehmen und bringen damit noch zusätzlich 
Massenvernichtungswaffen für Wespen u.ä. insektenfressenden Insekten in 
die Umwelt,
Vögeln und Mäusen u.s.w. wird das Stück metall/Plastik wahrscheinlich 
auch schwer im Magen liegen

eine Reihe Fehler durch noch mehr Fehler korrigieren....

Hilfe, wann schafft die Natur endlich die Menscheit ab?

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Autor: Elektrofurz (Gast)
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Stand jetzt in der Wirtschaftswoche.

Autor: Mike B. (mike_b97) Benutzerseite
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Elektrofurz schrieb:
> Stand jetzt in der Wirtschaftswoche.

"schon nach zehn Minuten sei man sich einig gewesen" dass das wieder 
ein schöner Punkt ist wo man den Staat mal wieder schön abziehen kann, 
Stichwort Abwrackprämie
den Rest "der guten Stunde" haben sich ausgehandelt wer wann was 
fordert, schließlich gehts ja um Arbeitsplätze

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Autor: Apokalypse (Gast)
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Mike B. schrieb:
> eine Reihe Fehler durch noch mehr Fehler korrigieren....

So wie man die Folgen von zu viel Komplexität mit noch mehr Komplexität 
bekämpft.

Mike B. schrieb:
> Hilfe, wann schafft die Natur endlich die Menscheit ab?

Keine Panik, das kommt so sicher wie das Amen in der Kirche.

Nur ein Szenario: Ein Supervirus (noch infektiöser wie Ebola) entsteht 
irgendwo auf diesem Globus und durch unsere dämliche Rumjetterei 
verbreiten wir diesen Virus in kürzester Zeit auf der ganzen Welt. Wer 
den Krankenhausbetrieb zu "Normalzeiten" kennt, kann sich denken, was 
dann abgehen wird. Das schlecht bezahlte Pflegepersonal wird sicher 
weiterhin gerne zur Arbeit gehen, um paar Tage später selber tot 
umzufallen.

Autor: Mike B. (mike_b97) Benutzerseite
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Apokalypse schrieb:
> und durch unsere dämliche Rumjetterei
> verbreiten wir diesen Virus in kürzester Zeit auf der ganzen Welt

dämlich in Bezug auf die Möglichkeit, dies absichtlich oder fahrlässig 
tun zu können
Wieviele Staaten haben jetzt schon A-Bomben?
Und wieviele Leute sitzen in diesen Staaten in 3-4 Schichten rund um die 
Uhr an dem entscheidenden Knöpfchen, eine dieser Raketen "von der Leine 
zu lassen"?
Eine reicht und schon bricht die Hölle los, weil dann wahrscheinlich 
sämtliche Militärcomputer auf der Welt innerhalb von Minuten auf "DefCon 
1" springen.
Die Anzahl der Möglichkeiten nimmt rapide zu, ebenso bei dem Supervirus, 
und irgendwann schlägt die Statistik zu und wir bomben uns zurück in die 
Steinzeit, übrig bleibt entweder mit Glück Mad Max oder mit Pech ein 
Planet der Affen.

glücklich kann sich dann der schätzen, der in der Nähe von Primärzielen 
lebt, dem wirds erst hell, dann laut, dann ganz kurz ganz heiß und dann 
hat er/sie es überstanden

: Bearbeitet durch User
Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Elektrofurz schrieb:
> Stand jetzt in der Wirtschaftswoche.

Aha - 'Brennstoffzelle bis 2030 nicht serienreif' :-O

Das muss man den Japanern und Koreanern aber sagen - die können doch 
nicht einfach Autos damit auf den Markt bringen, wenn die drei Chefs aus 
DE das verneinen. Was hat Daimler Benz eigentlich mit all den 
Forschungsgeldern für 'Fuel Cell' gemacht? Schokohasen gekauft? Oder 
doch eher Gummibärchen für die Vorstandsitzungen?

Autor: W.S. (Gast)
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Harald W. schrieb:
> Dabei liesse sich dieses Problem einfach lösen: Tankstellen werden zu
> Ladestationen umgebaut...

O heilige Blindheit!

Hat denn schon mal jemand von euch daran gedacht, was man außer der 
Batterie noch so im Auto braucht?

Etwa einen MOTOR ?

Konkret einen Elektromotor...
...der eben nicht wie die Dinger in der Industrie für 150 kW 
Motorleistung ne ganze Tonne wiegen darf (wegen des Eisens), sondern 
eher weniger als die Hälfte?

Und was ist da schönes drin? Neodym und andere eher recht seltene Erden. 
Falls jemand in seinem Vorgarten eine Neodym-Ader entdeckt, könnte er 
damit reich werden.

Ist aber nicht. Das Zeugs IST selten und wenn man mal von dessen 
Preisen absieht, dann reicht das keineswegs für die Motorisierung der 
Menschheit aus.

Da ist ein schlichter Verbrennungsmotor, der hauptsächlich aus Alu und 
Eisen besteht, die weitaus bessere Wahl, wenn man pro Jahr einige 
Millionen Autos bauen will.

Und die Energiegewinnung aus mitgeführtem Brennstoff, der allenfalls ein 
paar Kilo Blech oder Plasticht braucht, um darin abgefüllt zu werden, 
und der allenfalls ne Minute braucht, um wieder aufgefüllt zu werden, 
ist auch bei weitem die beste Versorgung eines Fahrzeuges, was nicht wie 
ne Lokomotive ausschließlich auf vordefiniertem Schienenweg fährt.

Beim Öffentlichen sieht das anders aus. Mit Straßenbahnen, O-Bussen, S- 
und U-Bahnen hat man die Möglichkeit, die Energie aus Stromschienen oder 
Kontakten an den Haltestellen zu beziehen. Und diese kann im Kraftwerk 
erzeugt werden, was für seine Generatoren Fremderregung und eben viel 
Eisen einsetzen kann - und auf Seltene-Erden weitgehend verzichten kann.

So herum, Leute.

Allenfalls sollte man darüber nachdenken, wie man auf sinnvolle Weise 
einen Benzin-Ersatz zuwege kriegt. Methanol wäre fast ideal - ist jedoch 
zu giftig. Eher schon Äthanol und Propanol. Immerhin konnte man schon in 
den 30er Jahren in Buna bei Halle aus Kohle und Kalk oder so Azetylen 
erzeugen und daraus Butadien und schließlich Gummi. Vielleicht wäre 
heutzutage sowas wie CO2-Absorber und daneben ein Growian denkbar, wo 
CO2 aus der Luft absorbiert und per Elektroenergie vom Growian zu 
Propanol gemacht wird...?

W.S.

Autor: Michael O. (michael_o)
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Neodynmagnete sind gut für Spielzeugmotore. Festplatten, Floppys und 
Lüfter funktionieren gut mit den Spielsachen. Ordentliche Motoren 
verwenden Spulen im Rotor und im Stator. Nur so kann ein Motor auch bei 
hoher Drehzahl einen guten Wirkungsgrad erzielen dank Feldschwächung und 
anderer Möglichkeiten die mit Permanentmagneten utopisch sind.
Und 1000kg für 150kW gab es vor 100 Jahren mal heute sind wir bei 
deutlich unter 100kg.
Was im Dieselmotor an Legierungsbestandteilen im Aluminium und im Stahl 
vorkommt findet man sicher auch nicht im Chemiebaukasten.

Growiane haben wir hier im Norden schon reichlich. Batterieautos fahren 
damit ganz erstaunlich weit. Meine beiden schon zusammen 160000km weit.


MfG
Michael

Autor: mover (Gast)
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Michael O. schrieb:

> Und 1000kg für 150kW gab es vor 100 Jahren mal heute sind wir bei
> deutlich unter 100kg.

Ja ja, spielzeugmotore auf denen etwas von 100kW steht gibts zweifellos 
auch mit 500 gramm Gewicht.
Für einen konventionellen Asychronmotor sind die 1000kg aber nach wie 
vor aktuell. Das Teil:
https://www.js-technik.de/media/image/5c/52/f6/m1-280s-8_8p_37kw_b5.jpg
hat nur 37kw, Gewicht: 560kg.
100 kg wiegen schon Anker und Welle um bei maximal 3000, häufiger aber 
1500 oder weniger rpm, die leistung aus dem Motor heraus zu bekommen.

Autor: Michael O. (michael_o)
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Schwer zu beurteilen warum der so schwer ist. Der 11kW Generator in 
meinem Schiff wiegt zusammen mit den 2Zylinder Diesel komplett mit 
Zweikreiskühlung keine 200kg davon etwa 50kg der Generator.

MfG
Michael

Autor: Michael O. (michael_o)
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Der Motor meines Kangoo ZE, der nach Angabe von Conti bis zu 70kW 
leistet wiegt 70kg. Im Kangoo ist die Dauerleistung des Wassergekühlten 
Motors auf 44kW begrenzt. Beim Ampelstart sieht man aber auch Werte bis 
60kW kurzzeitig.

MfG
Michael

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Michael O. schrieb:
> Der Motor meines Kangoo ZE, der nach Angabe von Conti bis zu 70kW
> leistet wiegt 70kg. Im Kangoo ist die Dauerleistung des Wassergekühlten
> Motors auf 44kW begrenzt. Beim Ampelstart sieht man aber auch Werte bis
> 60kW kurzzeitig.

Eben. So etwas ist problemlos möglich - auch ganz ohne seltene Erden.

Michael O. schrieb:
> Schwer zu beurteilen warum der so schwer ist.

Das ist sogar ganz einfach, wenn man eine stationäre (und daher 
natürlich nicht gewichtsoptimierte) luftgekühlte(!), alte 
Asynchronmaschine, die seit >50 Jahren so gebaut wird, mit einer 
wassergekühlten Neuentwicklung dieses Jahrtausends vergleicht ;-)

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Akkugurke (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Das ist sogar ganz einfach, wenn man eine stationäre (und daher
> natürlich nicht gewichtsoptimierte) luftgekühlte(!), alte
> Asynchronmaschine, die seit >50 Jahren so gebaut wird, mit einer
> wassergekühlten Neuentwicklung dieses Jahrtausends vergleicht ;-)

100 Punkte !

Das Problem ist nicht der Motor, sondern der elende Akku.

Groß, schwer, teuer, wenig Kapazität und geringe Haltbarkeit.
Leidet zudem bei Hitze und schwächelt bei Kälte.
Und eben mal auftanken ist auch nicht :(

Autor: Mike B. (mike_b97) Benutzerseite
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direkte(re) Umwandlung von chemischer (Kraftstoff) in elektrische 
Energie gibt es auch in D schon etwas länger
Youtube-Video "Stelzer Motor - Sensation im Deutschen Museum vorgestellt."

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