AkkuFlopp schrieb:> Monimaus schrieb:>> Was sollte der reine Akkutausch kosten?>> Bei den anvisierten 72 Sekunden müsste man mit 1 Euro gut hinkommen.
Mach mal besser noch 2 Nullen dran, dann wird ein Schuh draus.
Dann erkennst du auch, dass der Akkutausch eine Schnapsidee ist.
A. K. schrieb:> Um damit aus der lauten schmutzigen Stadt aufs Land zu fahren.
Genau andersrum wird ein Schuh draus: Das größte Problem in der Stadt
sind die Pendler. Die nett auf dem Land wohnen und in der Stadt arbeiten
wollen. Würden die bei ihrer gelobten Landluft bleiben, hätten die
Städter ein gewaltiges Problem weniger.
Monimaus schrieb:>>> Kann ich doch nix für, wenn jemand in der Stadt wohnt.>>> Wozu braucht der überhaupt nen Auto?>>>> Um damit aus der lauten schmutzigen Stadt aufs Land zu fahren.>> Genau andersrum wird ein Schuh draus: Das größte Problem in der Stadt> sind die Pendler. Die nett auf dem Land wohnen und in der Stadt arbeiten> wollen. Würden die bei ihrer gelobten Landluft bleiben, hätten die> Städter ein gewaltiges Problem weniger.
Das beantwortet nicht die gestellte Frage: Weshalb man als Städter
unbedingt ein eigenes Auto benötigt.
A. K. schrieb:> Das beantwortet nicht die gestellte Frage: Weshalb man als Städter> unbedingt ein eigenes Auto benötigt.
Evtl. gibts da doch tatsächlich welche, die haben ein Leben ausser
Arbeit und Wohnung ;-)
Wobei ich mich mit Großstädten nicht auskenne, evtl. ist es dort
tatsächlich nicht üblich sein Stadtbezirk zu verlassen.
test schrieb:> A. K. schrieb:>> Das beantwortet nicht die gestellte Frage: Weshalb man als Städter>> unbedingt ein eigenes Auto benötigt.>> Evtl. gibts da doch tatsächlich welche, die haben ein Leben ausser> Arbeit und Wohnung ;-)>> Wobei ich mich mit Großstädten nicht auskenne, evtl. ist es dort> tatsächlich nicht üblich sein Stadtbezirk zu verlassen.
Okay.
Also der Städter lebt und arbeitet in der Stadt und braucht dann ein
eigenes Auto um alle 2 oder 3 oder 4 Wochen aufs Land zu fahren?
Geht das nicht auch mit der Bahn?
Ein Auto kostet rund 500€ im Monat.
Damit kommt man 200km mit dem Taxi und noch weiter mit der Bahn.
test schrieb:> Evtl. gibts da doch tatsächlich welche, die haben ein Leben ausser> Arbeit und Wohnung ;-)
ÖPNV funktioniert in der Stadt besser als auf dem Land. Weshalb man
damit in grossen Städten ganz gut rum kommt. So jedenfalls meine
Erfahrung.
> Wobei ich mich mit Großstädten nicht auskenne, evtl. ist es dort> tatsächlich nicht üblich sein Stadtbezirk zu verlassen.
In Grosstädten ist es zu den Hauptverkehrszeiten allgemein üblich, zu
stehen. Wahlweise in vollen Bussen und Bahnen - oder im Stau.
ACDC schrieb:> Also der Städter lebt und arbeitet in der Stadt und braucht dann ein> eigenes Auto um alle 2 oder 3 oder 4 Wochen aufs Land zu fahren?>> Geht das nicht auch mit der Bahn?
Nicht, wenn man zum Erholungs-Wochenende "nur das nötigste" mitschleppen
muss.
A. K. schrieb:> ACDC schrieb:>> Also der Städter lebt und arbeitet in der Stadt und braucht dann ein>> eigenes Auto um alle 2 oder 3 oder 4 Wochen aufs Land zu fahren?>>>> Geht das nicht auch mit der Bahn?>> Nicht, wenn man zum Erholungs-Wochenende "nur das nötigste" mitschleppen> muss.
Gut.
dann rechtfertigt der Städter das eigene Auto damit.
Dann rechtfertigt der Ländler das eigene Auto mit der Arbeit in der
Stadt ;)
ACDC schrieb:> Dann rechtfertigt der Ländler das eigene Auto mit der Arbeit in der> Stadt ;)
Das kann schon bei der Arbeit im übernächsten Nachbardorf nötig werden,
und beim Alltagseinkauf. Nicht immer klappt das mit der Symmetrie.
ACDC schrieb:> Ein Auto kostet rund 500€ im Monat.
Das geht wesentlich billiger, wenns nur darum geht etwas zu haben was
junger als 5 Jahre ist und zuverlässig funktioniert.
Luxus und Spielerei (Türgriffe die automatisch ausfahren wenn man sich
dem Auto nährt o.ä.) kostet aber natürlich extra.
test schrieb:> ACDC schrieb:>> Ein Auto kostet rund 500€ im Monat.>> Das geht wesentlich billiger, wenns nur darum geht etwas zu haben was> junger als 5 Jahre ist und zuverlässig funktioniert.>> Luxus und Spielerei (Türgriffe die automatisch ausfahren wenn man sich> dem Auto nährt o.ä.) kostet aber natürlich extra.
Wenn es keine absolute Schrottkarre ist, geht nix unter 200€ im
Gesamten.
Es geht auch mehr als 500.
Platzhirsch schrieb:> Und den Akku dann in 10 Minuten "volldonnern" wollen.> Das Kabel und die Steckdose hinterm Küchenfenster möchte ich se
Du verstehst es nicht: Wenn man an der Steckdose laden kann muss man
nicht schnelladen, zuhause steht das Auto stundenlang ungenutzt in der
gegend herum, mindestens die ganze Nacht, oftmals auch tagsüber. Da
kostet das Laden keine Zeit.
Nur wenn man extra irgendwo hinfahren muss (wie beim Tanken auch) sollte
es so schnell wie möglich gehen. Wenn man an seiner Laterne keine
Steckdose hat ist man auf Schnelladung angewiesen, man fährt an die
Stromtanke, tankt den Akku voll, bezahlt und fährt wieder weg. 30
Minuten ist schon über der Schmerzgrenze, 10 Minuten wäre wahrscheinlich
akzeptabel.
Meine Modellbauakkus knall ich mit 6C oder mehr in 10 Minuten voll und
riskiere daß sie früher den Geist aufgeben weil das kein großer
Kostenfaktor ist. Bei teuren KFZ-Akkus wagt das niemand solange die das
nicht auch längerfristig aushalten würden. Ich warte auf den KFZ-Akku
der sich schadlos in 10 Minuten auf 100% laden lässt. Ersatzweise warte
ich auf eine Steckdose am Straßenrand wo ich nachts langsam laden kann.
Platzhirsch schrieb:> Einen Akku in 10 Minuten "vollzudonnern" heisst den Akku zu zerstören.
Ich schrieb "wenn es schnelladefähige Akkus GÄBE", also einen Akku den
ich in 10 Minuten volldonnern kann OHNE ihn zu zerstören! Besser
aufpassen beim Lesen!
Bernd K. schrieb:> Ich schrieb "wenn es schnelladefähige Akkus GÄBE",
Gibt es aber nicht. Genauso wenig gibt es Antigravitationsmodule
(fliegende Autos würden bei Staus helfen) oder mobile Kernfusion von
Wasserstoff (Wasser tanken wäre super billig und grün).
Es gibt viele Dinge die supertoll wären wenn es sie dann gäbe, macht
aber keinen Sinn da hier jetzt drüber zu reden. Weil es gibt diese
Sachen halt einfach nicht.
Hier noch ein interessanter Artikel:
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/auto-verkehr/klimabilanz-wie-oeko-sind-elektroautos-tatsaechlich-16126527.html
Die Studie ist von interessierter (klimaaktivistischer) Seite in Auftrag
gegeben worden und sicher nicht zu Ungunsten des Elektroautos gerechnet.
Ich entnehme die folgenden Informationen:
- Heutige Elektroautos stoßen (einschließlich Fertigung und
Stromerzeugung) um 3 - 50% weniger CO2 aus als Verbrenner.
Gut.
- 3% bei Annahme des Strommixes von 2016, 50% bei Annahme von 100%
Ökostrom.
Schlecht - 100% wird es prinzipbedingt nicht geben können.
- Den Rechnungen wurde ein fiktives Golf-ähnliches E-Fahrzeug mit
geringer Reichweite (ca. 200km) und (zumindest heute) utopischem
Verbrauch zugrunde gelegt, das ebenso wie seine
Verbrenner-Vergleichsfahrzeuge nach 150tkm verschrottet werden soll.
Hm, ich habe gerade meinen alten Diesel für knapp 5000€ verhökert.
13Jahre alt und mit 260tkm - dabei hatte ich ein schlechtes Gewissen ihn
"so früh" schon abzugeben. Werden Autos tatsächlich mit im Schnitt
150tkm verschrottet? Oder muss man diese weltfremde Annahme treffen,
damit die E-Autos nicht so schlecht erscheinen?
- Das E-Auto soll 80tkm brauchen, bis es seinen größeren Klima-Footprint
aus der Fertigung gegenüber einem Diesel wieder aufgeholt hat. Das hört
sich ja noch attraktiv an.
Aber dann steht da, dass bei Kleinwagen das E-Auto nach 2-3 Jahren im
Vorteil ist, bei größeren Autos dagegen erst nach 4-6 Jahren.
Wie jetzt? Die ganze obige Rechnung mit "3 bis 50%" basiert doch auf
einem fiktiven Kompakten. Beim Vergleich mit einem größeren
"Luxus-Diesel" schaut's also erheblich schlechter aus, d.h. auf
Langstrecken bringt das E-Auto dem Klima nichts und kostet den Fahrer
nur Zeit und Nerven mit seinen 200km Reichweite.
Ich bin also ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Ich hätte nicht gedacht,
dass es so schlecht ausschaut...
Ja, ich weiß. 200km reichen vollkommen. Es sei denn, ich wohne in
Örnsköldsvik oder in Windhoek. Aber macht nix - wir Deutschen retten das
Klima ja im Alleingang.
P.S.: Sorry - ich sehe gerade, dass man für den Artikel jetzt zahlen
soll. Ich habe den Artikel komplett gelesen, bevor er Bezahl-Artikel
wurde. Sicher gibt's die Ergebnisse der Studie auch noch sonst wo zum
nachlesen...
A. K. schrieb:>> Evtl. gibts da doch tatsächlich welche, die haben ein Leben ausser>> Arbeit und Wohnung ;-)>> ÖPNV funktioniert in der Stadt besser als auf dem Land. Weshalb man> damit in grossen Städten ganz gut rum kommt. So jedenfalls meine> Erfahrung.>>> Wobei ich mich mit Großstädten nicht auskenne, evtl. ist es dort>> tatsächlich nicht üblich sein Stadtbezirk zu verlassen.>> In Grosstädten ist es zu den Hauptverkehrszeiten allgemein üblich, zu> stehen. Wahlweise in vollen Bussen und Bahnen - oder im Stau.
Du hast doch mehrmals betont, dass es unterschiedliche "Rezepte" für die
KFZ-Nutzung gibt, die nun mal individuell verschieden sind.
Würdest du das bitte auch für "Städter" gelten lassen?
Es gibt auch in Städten Ecken, in denen der ÖPNV nicht so gut erreichbar
ist. (Ich kutschiere öfter mal meine ü80-Ma). Es gibt auch in Städten
Leute, die abends unter der Woche UND am Wochenende öfter mal die Stadt
verlassen (Mein Junior, zum Sport). Es gibt sogar Städter, die nach
"draußen" pendeln (Ich nicht, und, gut, anderherum gibt's öfter). Es
gibt in Städten auch grüne Bereiche, so mit kleinen Häusern und Gärten -
und wer dort wohnt, braucht auch öfter mal Transportkapazitäten (das
passt jetzt wieder auf mich). Also, ich müsste ohne mein Auto nicht
verhungern, aber nur zum Spaß hab' ich das nicht. Und zur Arbeit fahre
ich gar nicht damit - deshalb stehe ich auch eher selten im Stau.
test schrieb:> Bernd K. schrieb:>> Ich schrieb "wenn es schnelladefähige Akkus GÄBE",>> Gibt es aber nicht. Genauso wenig gibt es Antigravitationsmodule
So ein bescheuerter Vergleich. Das eine ist nach aktuellem Wissen
generell unmöglich, das andere nur noch ein Problem der technischen
Umsetzung.
A. K. schrieb:> Das beantwortet nicht die gestellte Frage: Weshalb man als Städter> unbedingt ein eigenes Auto benötigt.
Weil ich keine Stunde Arbeitsweg je Richtung haben möchte, wenn ich mit
den öffentlichen Verkehr fahre, wo ich mit dem Auto gerade mal 15
Minuten brauche. Da steige ich lieber in mein SUV...
Wobei der Städter im allgemeinen eher genügsamer ist. Während das Landei
mit dem Q7 vorfährt, reicht dem Städter der Q5 oder wenn er auf Öko
macht, der Q3. Mit E-Auto sieht es aber mangels Ladeinfrastruktur
schlecht aus. Es macht sich nicht gut, das Starkstromkabel aus dem
Küchenfenster im 5. Stock hängen zu lassen.
test schrieb:> ACDC schrieb:>> Ein Auto kostet rund 500€ im Monat.>> Das geht wesentlich billiger, wenns nur darum geht etwas zu haben was> junger als 5 Jahre ist und zuverlässig funktioniert.
Naja, wenn ich mir die Kosten der aktuellen E-Karren ansehe, dann dürfte
vielleicht der Renault Zoe in diese Klasse fallen.
Das ist auch der Grund, warum die obige Rechnung für Batteriewechsel und
so vom Milchmädchen stammen. Die wenigsten Leute in meinem Umfeld, mich
eingeschlossen, geben mehr als 500€ für ein Auto aus. Für einen
Verbrenner wohlgemerkt und all inklusiv. Ein E-Auto ist für die meisten
illusorisch.
Np R. schrieb:> und kostet den Fahrer> nur Zeit und Nerven mit seinen 200km Reichweite.
500km ist Stand der Technik heute. Und wir planen hier auch vorwiegend
die Zukunft, weniger die Vergangenheit. Was führt Dich zu der Annahme
daß die Reichweite in Zukunft sich wieder halbieren soll?
Np R. schrieb:> und kostet den Fahrer> nur Zeit und Nerven mit seinen 200km Reichweite.
500km ist Stand der Technik heute, im Stadtverkehr sogar noch mehr. Und
wir planen hier auch vorwiegend die Zukunft, weniger die Vergangenheit.
Was führt Dich zu der Annahme daß die Reichweite in Zukunft sich wieder
halbieren soll?
Bernd K. schrieb:> Was führt Dich zu der Annahme> daß die Reichweite in Zukunft sich wieder halbieren soll?
Das ist nicht meine Annahme.
Es geht um die Annahmen der Studie, die in dem Artikel diskutiert wird.
Dort wird mit den Klima-Kosten der Fertigung eines Autos mit 200km
Reichweite gerechnet. Mit 500km Reichweite (also 2,5mal so großem Akku)
wären diese kosten erheblich höher, denn gerade der Akku ist es, der
hier die Bilanz vermiest.
Aber selbst mit dem 200km-Akku sieh es bei näherem Hinsehen recht trübe
aus.
Matthias L. schrieb:> Du hast doch mehrmals betont, dass es unterschiedliche "Rezepte" für die> KFZ-Nutzung gibt, die nun mal individuell verschieden sind.
Ich denke, dies ist des Pudels Kern:
Es mag Menschen geben, die in der Stadt wohnen und gar kein Auto
brauchen.
Einige von denen kaufen sich dann ein E-Auto und sind stolz, so
"umweltbewusst" zu sein (umweltbewusst wären sie gewesen, wenn sie auf
die Gurke ganz verzichtet hätten).
Oder sie wohnen auf dem Dorf, haben einen eigenen Schnellladeanschluss
und fahren mit dem Tesla zur Bäckerei. Sie sind nämlich der Bäcker.
Andere Menschen können aber ihr Mobilitätsproblem weder mit ÖPNV noch
mit E-Auto lösen.
Irgendwie scheint der Deutsche doch genetisch bedingt sozialistisch
veranlagt sein. Seine eigene Lösung muss immer auch für alle anderen
passen.
Bernd K. schrieb:> 500km ist Stand der Technik heute, im Stadtverkehr sogar noch mehr.
500 km? Real oder "bis zu"? Da wird ein E-Auto tatsächlich interessant
(eigentlich schon ab 300 km realer Reichweite). Als ich meinen Touran
gekauft habe, war bei den damals aktuell real kaufbaren Autos das
magische Dreieck bezahlbar-praktisch-elektrisch noch nicht auflösbar,
jedenfalls hab' ich nichts passendes gefunden.
Welche aktuell kaufbaren Modelle meinst du denn?
Bernd K. schrieb:> test schrieb:> Bernd K. schrieb:> Ich schrieb "wenn es schnelladefähige Akkus GÄBE",>> Gibt es aber nicht. Genauso wenig gibt es Antigravitationsmodule>> So ein bescheuerter Vergleich. Das eine ist nach aktuellem Wissen> generell unmöglich, das andere nur noch ein Problem der technischen> Umsetzung.
Der Unterschied ändert aber nix daran das beides schlicht und einfach
nicht vorhanden ist.
Was real absehbar ist (zumindest in de), ist das in 20-30 Jahren
tatsächlich üblicherweise Lademöglichkeiten an den Parkplätzen vorhanden
sind.
Denn AFAIK (bitte korrigieren wenn ich falsch liege) ist es
vorgeschrieben bei Neubauten Lademöglichkeiten vorzusehen.
DAS ist dann Realität über die man reden kann. Im Gegensatz zu
irgendwelchen Fantasieakkus die es evtl. mal geben könnte.
Matthias L. schrieb:> Bernd K. schrieb:>> 500km ist Stand der Technik heute, im Stadtverkehr sogar noch mehr.>> 500 km? Real oder "bis zu"? Da wird ein E-Auto tatsächlich interessant> (eigentlich schon ab 300 km realer Reichweite). Als ich meinen Touran> gekauft habe, war bei den damals aktuell real kaufbaren Autos das> magische Dreieck bezahlbar-praktisch-elektrisch noch nicht auflösbar,> jedenfalls hab' ich nichts passendes gefunden.>> Welche aktuell kaufbaren Modelle meinst du denn?
Der Kia E-Niro mit der großen Batterie schafft real min. 300km.
Typischerweise um die 390km. Bei guten Bedingungen auch 430km.
Kostet ~38000€
Ein Touran mit vergleichbarer Ausstattung und 150kW-Motor kostet 35000€.
Mit den 2000€ E-Auto-Prämie tun die sich also nicht viel. Außerdem gibts
bei Kia 7 Jahre Garantie auf das ganze Auto (inkl. Batterie). Ich würde
also sagen die sind schon in dem "magischen Dreieck" angekommen.
Nicht in allen Fahrzeugklassen, aber in der Kompaktklasse auf alle
Fälle.
Wirklich interessant, danke!
Mit dem Touran allerdings nicht zu vergleichen - 450 l Stauraum bei
umgelegter Rücksitzbank ist nicht so ganz das selbe wie 834 l OHNE
umgelegte Sitze und 1.980 l mit umgelegten Sitzen. Und ich hab' knapp
unter 30.000 bezahlt, dafür hat er zwar nicht allen Furz und Feuerstein,
aber schon das eine oder andere Schmankerl.
Schon der Golf (7) hat 380 Liter mit Rücksitzen und 1.270 Liter bei
umgelegten Sitzen.
Der Polo auch nur unwesentlich weniger, und der ist mit 1.0 TSI mit 70
kW / 95 PS, mehr als ausreichend motorisiert und kostet als Schaltwagen
17.200 Euro.
Also so ein bisschen Äpfel und Birnen sind in dem direkten Vergleich des
Kia E-Niro schon dabei, vor allem was das Preis-Nutzen-Verhältnis für
mich angeht. Aber nach dem direkten Vergleich hatte ich ja auch gar
nicht gefragt, sondern nach einem realen E-Auto, und das ist
beantwortet, danke!
Naja, ich werd' ja nicht jünger. Den Touran werde ich fahren solange es
geht und der nächste darf dann gerne wieder kleiner sein und da ist
sowas durchaus eine Alternative.
Ich fahre nun seit mehr als 4 Jahren auch Elektrisch durch die Stadt.
Ich wohne 500m neben dem Hamburger Flughafen. Allein um in die Firma mit
öffentlichen Verkehrsmitteln zu kommen würde ich 1 Stunde und 20Minuten
für 15km brauchen, weil Halstenbek nicht zu Hamburg gehört gibt es keine
vernünftige Verbindung.
Die Fahrten zu meinen Kunden von Hollenstedt bis Bad Bramstedt und von
Elmshorn bis Ahrensburg lasse ich mal Außen vor - so alt wird kein
Schwein.
Vor vier Jahren waren die 22kWh und gut 100km noch normal. Dann kamen
40kWh Autos mit gut 200km+ nun ist die 60kWh Klasse mit 300km+ dran. Nun
kann man gut Hochrechnen wann der eigene Bedarf zu decken geht, wenn
nicht noch ein großer Anhänger fürs Pferd, Boot oder Campen dazukommt.
Bei so etwas sehe ich auch noch länger den Diesel im Spiel und habe
meinen gerade durch ein Euro 6d temp Modell ersetzt.
MfG
Michael
Michael_Ohl schrieb:> nicht noch ein großer Anhänger fürs Pferd, Boot oder Campen dazukommt.> Bei so etwas sehe ich auch noch länger den Diesel im Spiel und habe> meinen gerade durch ein Euro 6d temp Modell ersetzt.
auf der E-Car tech gabs einen schiebenden 1,8t Anhänger mit eigenem
Motor der die Last des Anhängers auf ~0 reduziert hat. Bis nach Sizilien
fährt man damit nicht, aber den Einkauf vom Möbelhaus oder den 300km
Umzug kriegt man damit durchaus hin.
Bernd K. schrieb:> Chris D. schrieb:>> Aber mit so einer Primärzelle auf simpler Küchentisch-Technik lässt sich>> natürlich nur begrenzt Geld verdienen.>> Die wäre sicher nicht mit Küchentisch-Technik gebaut.> Küchentisch-Technik bei Primärzellen wäre ein Apfel und zwei> Blechstreifen und das ist nicht unbedingt das was man bekommt wenn man> ne industriell gefertigte Primärzelle kauft.
So, nach dem schönen WE wieder da :-)
Das Schöne an diesen Mg/O-Batterien: die sind in der Tat so einfach
aufgebaut. Man benötigt dafür keine speziellen Materialien oder
spezielle Elektroden. Das Magnesium kann in der Tat einfach als Block,
Platte oder Blech verwendet werden. Das ist einer der großen Vorteile,
wenn man auf Wiederaufladbarkeit verzichtet.
> Chris D. schrieb:>> Wenn die Produkte sich leicht entfernen und einfach>> eine neue Batterie einsetzen lässt (und das ist bei den Mg/O-Batterien>> der Fall),>> Du bräuchtest immer noch schweres Gerät um den zu wechseln und von Hand> hebst Du den nicht vom Boden auf, oder wie hoch war die Energiedichte> bei dem Prototypen den man Dir da gezeigt hat, wie groß war er und was> hat er gewogen? Was verstehst Du unter leicht?
Der Prototyp dort war einer, der wiederaufladbar sein sollte und
deswegen natürlich ganz anders aussah als das, was man als Primärzelle
erhalten würde.
Bei einer reinen Primärzelle würde man an der "Tanke" nur den alten
Elektrolyten absaugen oder ablaufen lassen. Danach
Magnesiumplatten-/Bleche wie auch immer einsetzen und frischen
Elektrolyten auffüllen.
> Der müsste genormt und für alle Fahrzeuge der gleichen Größenklasse (es> gibt auch Motorräder und Roller aber auch LKW und Reisebusse) gleich> sein und auf gleiche Weise zu entriegeln, zu entnehmen und wieder> einzusetzen sein. Bevor sich alle Fahrzeughersteller freiwillig darauf> einigen friert die Hölle zu, das müsste schon gesetzlich erzwungen> werden und sobald ein Staat anfängt Gesetze für technische> Konstruktionen zu machen wird halbgarer suboptimaler Mist herauskommen.
Wie gesagt ginge es nur um Metallplatten. Da sollte sich schon eine
(oder auch mehrere) Normen finden lassen. Heutiger Sprit ist ja auch
genormt.
> Unter "leicht" verstehe ich etwas das nicht größer ist als ein> Aktenkoffer, nen bequemen Tragegriff hat, von dem man in jeder Hand eins> tragen kann ohne dabei zusammenzubrechen. In LiIon wären so ein gerade> noch tragbarer Kofferakku ungefähr 2kWh, zwei davon reichen ungefähr für> 100km auf nem Motorroller (siehe auch Gogoro). Du müsstest mindestens> die zehnfache Energiedichte erreichen um damit mit einem KFZ> (Kleinwagen) ein bisschen rumfahren zu können.
Man könnte die Elemente durchaus aufteilen, bspw. in 5kg-Portionen.
So wie er mir damals sagte, haben die reinen Magnesium/Luft-Primärzellen
eine Energiedichte von etwa 2500Wh/kg, d.h. mit 5kg käme man schon etwa
100km weit (hier im Forum kursieren 10-15kWh pro 100km, was braucht so
ein Tesla M3?). Mit Einschüben von vielleicht 5kg könnte man leben. Mit
einem entsprechenden Wechselsystem unter der Haube sollte man die
(mehreren) Einschübe schon innerhalb weniger Sekunden bis Minuten
wechseln können. Das Betanken/Ablassen des Elektrolyten könnte dann
parallel erfolgen.
Und das Angenehme: keine giftigen Substanzen. Alles wäre problemlos
lager- und transportierbar. Der Reservekanister bestünde aus ein paar
Magnesiumblechen ;-)
Mit 5-6kg/100km läge man gewichtsmäßig auch im Bereich heutiger
Verbrenner bzgl. der Versorgung der Tankstellen. Da würde sich also
nicht so viel ändern.
ABX schrieb:> Chris D. schrieb:>> Aber mit so einer Primärzelle auf simpler Küchentisch-Technik lässt sich>> natürlich nur begrenzt Geld verdienen.>> Also das was du beschreibst klingt nach einer hoch komplexen Industrie> mit einer riesigen und teuren Infrastruktur, die perfekt für die> Ölgiganten wäre.
Ganz im Gegenteil. Die Herstellung von bspw. Magnesium ist keine
Geheimwissenschaft. Das kann jeder durchführen, der genug Energie und
Meerwasser vor Ort hat, also bspw. auch afrikanische Länder. Aber auch
hier wäre das an unseren Küsten kein Problem. Der Transport wäre
ungefährlich und die Handhabung sehr sicher.
Der große Vorteil ist ja eben, dass ich die Energie dort speichern kann,
wo ich sie erzeuge, und sie nicht mühsam verteilen muss.
> Dagegen ist ein flächendeckendes Ladenetzwerk ein Witz.
Naja. Alleine die dafür nötige Kupfermenge stellt erhebliche
Investitionen dar. Vom Aufreißen der Straßen, Verteilerstationen usw.
mal ganz abgesehen.
Außerdem muss der Strom auch irgendwo herkommen.
Da ist es viel sinnvoller, die Energie in Metallform zu speichern, wo
und wenn sie vorhanden ist und wie bisher auch mit LKW an die
Tankstellen zu bringen, also die vorhandene Infrastruktur weiter zu
nutzen.
Natürlich muss man da noch weiter forschen und es wird auch dort genug
Probleme geben.
Insbesondere die großflächige Versorgung von Elektrofahrzeugen (inkl.
Schwerlastbereich) erscheint mir so aber deutlich machbarer als in ein
Netz zu investieren, das vielleicht gar nicht notwendig ist.
Das erscheint mir als übereilter Schnellschuss.
A. K. schrieb:> Das beantwortet nicht die gestellte Frage: Weshalb man als Städter> unbedingt ein eigenes Auto benötigt.
Was heißt unbedingt? Brauchst du unbedingt 6 Wochen Urlaub im Jahr?
Was wäre ohne 6 Wochen Urlaub? Würdest du tot umfallen?
Hier gehört ein Stellplatz in der TG zur Wohnung dazu. Nichts würde
besser, wenn ich mein dort stehendes Auto weggeben würde. Ich müsste mir
für die notwendigen Fahrten ein Auto mieten, müsste mich nach den
Miet-Terminen richten. Außerdem benötige ich ein universelles Auto
(Kombi mit Anhängerkupplung). Ich müsste ein Auto nehmen, das gerade
verfügbar ist (übermotorisierte Protzkiste?). Damit wäre ich unflexibel
und teuer wäre das ganze noch dazu. Ein spontanes Privatleben wäre dann
auch Geschichte.
Oder sollten die Städter auf eigene Autos verzichten, damit die Pendler
freie Fahrt haben und in der Stadt reichlich Parkplätze vorfinden?
Chris D. schrieb:> Ganz im Gegenteil. Die Herstellung von bspw. Magnesium ist keine> Geheimwissenschaft. Das kann jeder durchführen, der genug Energie und> Meerwasser vor Ort hat, also bspw. auch afrikanische Länder. Aber auch> hier wäre das an unseren Küsten kein Problem. Der Transport wäre> ungefährlich und die Handhabung sehr sicher.
Und was genau hindert nun jemanden daran, das umzusetzen, wenn doch
alles so einfach ist? So wie du es beschreibst könnte jedes kleine
Startup den großen Wurf landen.
Chris D. schrieb:> Naja. Alleine die dafür nötige Kupfermenge stellt erhebliche> Investitionen dar. Vom Aufreißen der Straßen, Verteilerstationen usw.> mal ganz abgesehen.
Eher Alu, nicht Kupfer.
Davon abgesehen muss man nur sehr wenig tatsächlich neu verlegen. Und
dass so etwas möglich ist zeigt der Ausbau an Solar vor 10 Jahren.
Chris D. schrieb:> Außerdem muss der Strom auch irgendwo herkommen.
Und bei Magnesium wird einfach freie Energie geerntet?
Jede andere Form Energie zu Speichern ist gegenüber Lithium Akkus von
der Energie Bilanz um Klassen schlechter.
Bei einem Ladefaktor von 0,95 sind diesen Akkus die Verluste kleiner als
bei jeder anderen Akkutechnologie.
Metalle in Säure zu lösen und anschließend zu regenerieren kommt im
Labor auf 30% Wirkungsgrad. Was daran jetzt besser sein soll als Strom
in einer Aufladbaren Zelle zu speichern wenn ich dazu auch noch Teile
schleppen und Laugen oder sauren umpumpen muss erschließt sich mir so
gar nicht.
Immer wenn es passt stecke ich einen Stecker in eine Steckdose oder eine
Ladesäule und gehe meiner Arbeit nach oder Einkaufen oder spazieren.
Eine Prozedur die länger als ein paar Sekunden dauert wäre mir eher
lästig.
Und wenn ich 600km weit fahren will, nehme ich ein Fahrzeug das dazu
passt und warte nicht 5 mal an einer Ladestation.
mfG
Michael
Susi Sorglos schrieb:> Damit scheiden heute schon >50% der> städtischen Mieter als Kunden aus.
Die haben aber zu einem Drittel gar kein Auto und der andere Teil hat
eine Möglichkeit beim Arbeitgeber oder sonst wo. Es braucht halt die
Ladestationen.
Oder man nimmt einen Hybrid. Der braucht keine Steckdose.
Es müsste eben mal durchgeschaut werden, wer wo wohnt, wo arbeitet, wie
weit er weg ist und welche Fahrten er hat.
Dann ließe sich gut berechnen, wieviele Elektrofahrzeuge die Stadt
verkraftet, wieviele Ladestationen es braucht und was sonst noch
politisch passieren muss.
T. N. schrieb:> Oder man nimmt einen Hybrid. Der braucht keine Steckdose.
Richtig - aber so besonders viel scheint der andererseits auch nicht zu
bringen - ich hatte neulich mal die Gelegenheit, in einem Yaris-Taxi
mitzufahren. Da war ein schickes Display drin, was den Energiefluss
visualisierte - und den Spritverbrauch anzeigte. Der lag bei
sanft-komfortabler Fahrweise bei 6,5l/100km. Das fand ich jetzt nicht so
beeindruckend.
Mein Benzin-Touran nimmt im Schnitt echte 7,4l/100km bei ähnlich sanfter
Fahrweise - aber der ist im Vergleich zum Yaris eine rollende
Schrankwand, da ist der Liter mehr nicht sooo viel.
Gut, die Stichprobe n=1 ist natürlich alles andere als repräsentativ.
Ein Hybrid mit etwas Zwischenspeicher profitiert massgeblich dann, wenn
dieser Zwischenspeicher in signifikantem Umfang per Rekuperation gefüllt
wird. Wenn also vergleichsweise häufig gebremst wird. Das ist bei
stop-and-go innerhalb von Ortschaften weit ausgeprägter als ausserhalb
und ist zudem vom individuellen Fahrstil abhängig.
Ausserdem sind nicht alle Hybride gleich. Nicht jeder Hybrid kann per
Steckdose geladen werden und hat eine Akkukapazität, die einen
wesentlichen Teil der Alltagsfahrten völlig ohne Spritverbrauch aus der
Steckdose abdecken kann. Im Idealfall wird Sprit nur für relativ seltene
Langstrecken benötigt - solche Fahrzeuge sind aber aufgrund des effektiv
doppelten Inventars recht komplex und teuer.
A. K. schrieb:> Ein Hybrid mit etwas Zwischenspeicher profitiert massgeblich dann, wenn> dieser Zwischenspeicher in signifikantem Umfang per Rekuperation gefüllt> wird. Wenn also vergleichsweise häufig gebremst wird. Das ist bei> stop-and-go innerhalb von Ortschaften weit ausgeprägter als ausserhalb> und ist zudem vom individuellen Fahrstil abhängig.
Ist IMHO logisch und nachvollziehbar. Da die Taxifahrt in Berlin war
(Außenbezirk in die Innenstadt) und auch nachts viele Ampeln nicht
abgeschaltet werden, gab's schon einige Ampelstops - und die Fahrweise
erschien mir auch Rekuperations-freundlich. Deshalb war ich ja so
enttäuscht, da hätte ich mit größerem Spar-Effekt gerechnet.
Aber, wie gesagt, n=1. Und wie der Taxifährer fährt, wenn er alleine im
Auto sitzt, das weiß ich natürlich auch nicht...
A. K. schrieb:> Im Idealfall wird Sprit nur für relativ seltene> Langstrecken benötigt - solche Fahrzeuge sind aber aufgrund des effektiv> doppelten Inventars recht komplex und teuer.
Leider, denn der Plug-in-Hybrid würde auch unserer Autoindustrie sicher
gut gefallen. Denn die Lobbyisten haben ausgehandelt, dass der volle
Akku nicht in den 100km-Verbrauch mit eingerechnet wird. Als direkte
Folge hat eine fette Karre dann einen sagenhaften Spritverbrauch von 1,5
Liter auf 100km. Was dann den Flottenverbrauch gewaltig nach unten
schönt.
Für jede so geschönte Karre kann man eine ungeschönte Protzkarre bauen
und verkaufen. Denn 10 Liter + 1,5 Liter durch 2 Fahrzeuge gibt 5,5
Liter für die Flotte.
A. K. schrieb:> Ein Hybrid mit etwas Zwischenspeicher profitiert massgeblich dann, wenn> dieser Zwischenspeicher in signifikantem Umfang per Rekuperation gefüllt> wird.
Das habe ich auch mal gedacht, denn zurückholen kann man ja nur, was mal
reinbeschleunigt wurde. Beim gleichmäßigen Fahren ist das ziemlich null.
Der echte Hybrid funktioniert aber anders:
Der Verbrennungsmotor wird in einem anderen Betriebsmodus gefahren, der
es ihm gestattet, weniger zu verbrauchen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Atkinson-Kreisprozess
und vor allem hier:
http://www.priuswiki.de/index.php?title=Atkinson-Zyklus
Da der Drehzahlbereich viel enger ist und die Drehmomentkurve steiler
abfällt, muss der Elektromotor ausgleichend helfen. Das kann über
verschiedene Getriebevariationen erfolgen.
Hier ein Beispiel für das eCVT / HSD:
https://www.youtube.com/watch?v=jNuixuVhc5E
Im Endeffekt wird der Motor in einem günstigen Bereich betrieben und
überschüssige Energie, die gerade nicht gebraucht wird, in den Akku
geschickt und später genutzt. Das ist der Hauptenergiefluss. Das
Bremsennutzen ist nur ein Teilaspekt.
Hier kann man das Zusammenspiel von Verbrenner und E-Motor gut sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=0oYsfOzU45A
Abgesehen davon, dass der Typ zu schnell fährt, ist das Video sehr gut
gemacht.
Wenn ich mit einem Fahrzeug auskommen müsste, würde ich den Mercedes
C300de oder E300de Plug in Diesel Hybrid fahren. Ich fide das Konzept
weit überzeugender als das Toyota Prinzip beim Hybrid.
Die tägliche Berufspendelei sollt natürlich innerhalb der 50km
elektrischer Reichweite gehen, dann braucht es den Verbrenner nur für
lange Strecken. Auf der BAB kann der E-Motor als Booster noch fast 100PS
beim Beschleunigen beisteuern.
Wenn Sie den noch als C180de bringen würden fände ich den sehr
brauchbar.
So lebe ich mit einem C1800TD und zwei Kangoo ZE.
mfG
Michael
LeBandere schrieb:> Hier kann man das Zusammenspiel von Verbrenner und E-Motor gut sehen:> Youtube-Video "Function of the Toyota HSD part II, drive a Toyota Yaris> hybrid vehicle in a useful way"
Der Akku wird ja mal richtig gefoltert, so schnell wie sich der
Ladebalken rauf und runter bewegt schätze ich daß der in wenigen Minuten
von voll nach leer und von leer nach voll gehen kann. Die einzige
Möglichkeit die ich mir vorstellen kann wie das zu realisieren ist wäre
den Akku zwanzig mal so groß zu machen und nur zwischen 80...85% SOC zu
betreiben und das dann als 0...100% anzuzeigen. Oder wie wird das
technisch realisiert?
michael_ohl schrieb:> würde ich den Mercedes> C300de oder E300de Plug in Diesel Hybrid fahren.
Über 200kg extra, die man überall mit hin nimmt - aber dafür 150 - 160l
weniger Platz für das, was man eigentlich mitnehmen wollte.
Für die Limousine ist das IMHO ein Killer-Kriterium.
Und wenn ich Kombi fahren wollte, würde mich die Stufe im Laderaumboden
stören.
michael_ohl schrieb:> C300demichael_ohl schrieb:> Wenn ich mit einem Fahrzeug auskommen müsste, würde ich den Mercedes> C300de oder E300de Plug in Diesel Hybrid fahren. Ich fide das Konzept> weit überzeugender
Ja klar, das Auto hat bis zu 700Nm, macht 250km/h und verbaucht laut
Text nur 1,6l / 100km. Nee, ist klar.
Ich zitiere mal:
"Allerdings lässt sich das Zusatzgewicht von rund 300 Kilogramm, die das
PHEV-Modul inklusive aller Nebenaggregate wiegt, nicht verleugnen."
"Am Übergang von der Rekuperationsbremse hin zur hydraulischen müssen
die Mercedes-Ingenieure bis zum Marktstart Mitte nächsten Jahres noch
feilen. Das klappt nicht immer geschmeidig. Vor allem beim langsamen
Heranrollen an einen Stau oder einer Parklücke, führt die abrupte
Verzögerung zu unerwünschtem Kopfnicken der Insassen."
Ein echt tolles Auto! Und dank Zusatz-Elektro auch noch in der Steuer
günstig. Betrügerischer an der Umwelt geht es kaum.
Arrrghhh schrieb:> Ja klar, das Auto hat bis zu 700Nm, macht 250km/h und verbaucht laut> Text nur 1,6l / 100km. Nee, ist klar.> Ein echt tolles Auto! Und dank Zusatz-Elektro auch noch in der Steuer> günstig. Betrügerischer an der Umwelt geht es kaum.
Und trotz fettem Verbrenner unter der Haube ein E im Kennzeichen.
Da ham die Lobbyisten die Entscheider mal wieder richtig eingeseift.
Wieso macht man eigentlich nicht noch bisschen mehr Akku ans Auto, so
dass man die 100km Distanz knackt? Dann könnte man eine fette
Verbrenner-Kiste mit 0 Liter Verbrauch bewerben. Oder würden dann einige
Zeitgenossen den Schwindel bemerken?
Für morgens zur Arbeit und abends nach Hause sollten die 50km natürlich
schon reichen damit das Konzept Sinnvoll ist. Bei mir würde es das mit
je 15km pro Weg tun. Und das heißt dann die Woche über abends zu Hause
oder am Tag in der Firma zu laden. Und wenn das vom Arbeitgeber
gefördert wird, kann so ein Auto Geld sparen und die Umwelt in der Stadt
entlasten.
Die 1,6 Liter sind natürlich für niemanden relevant. Beim täglichen
Pendeln unterhalb der 50km Marke ist der Verbrauch bei angemessener
Fahrweise 0 Liter. Beim Besuch der Familie 500km weiter ist der
Verbraucht zwischen 5 und 10 Liter Diesel je nachdem wie schwer der
Gasfuß ist.
Die 1,6 Liter sind gewürfelt wie bei jedem Hybrid.
Für mich macht das aber mehr Sinn als wie der Mitsubishi einen SUV mit
Benzinmotor + E-Motor und einen Verbrauch von 8-12Liter auf der BAB zu
haben es sei denn das kommt nur ein mal im Jahr vor.
Noch bescheuerter finde ich den Kollegen der sich gerade einen Mazda SUV
gekauft hat und sich freut, wenn der unter 10 Liter Superbenzin braucht.
Fällt aber bei mindestens einem Long distant Flug im Jahr auch nicht
mehr so auf.
MfG
Michael
Michael_Ohl schrieb:> wenn der unter 10 Liter Superbenzin braucht.
Eben! Die Spritfresser haben es ja einfach mit kleinen Verbesserungen
oder gar einem Zusatzmotor ihre gigantischen Verbäuche runterzurechnen.
Wirklich sparend ist nur ein reines Elektrofahrzeug mit sehr kleinem
Akku, soweit der umweltfreundlich gefahren wird und ein Umdenken. Nur
der Weg, der gar nicht mit dem Auto gefahren wird, ist wirklich
CO2-frei:
https://www.mikrocontroller.net/topic/472518?goto=new#5807308
Michael_Ohl schrieb:> Noch bescheuerter finde ich den Kollegen der sich gerade einen Mazda SUV> gekauft hat und sich freut, wenn der unter 10 Liter Superbenzin braucht.
Ganz so einfach ist das auch wieder nicht, es kommt auf den jährlichen
Verbrauch an. Ich kann eine große und über motorisierte Kiste wenig und
ein kleines Auto viel fahren, kommt unter dem Strich aufs gleiche raus.
Die Tage meinte jemand, er nutzt sein Auto jährlich 100.000 km und er
benötigt deshalb auch jedes Jahr ein neues Auto. Seine Neuwägen erfüllen
dadurch immer die neueste Abgasnorm, also mache er alles richtig. Und
wenn der Tank leer ist, wird er eben wieder aufgefüllt. Es interessiert
ja auch niemanden, ob man jeden Tag an der Tanke vorfährt und 100 Liter
reinlaufen lässt.
Derselbe zeigt aber auf Leute, die ihr Auto 20 Jahre lang fahren und
dann gerade mal 100.000 km auf dem Tacho haben. Das sind dann die üblen
Umweltsünder, die weg gehören.
AkkuFlopp schrieb:> Derselbe zeigt aber auf Leute, die ihr Auto 20 Jahre lang fahren und> dann gerade mal 100.000 km auf dem Tacho haben. Das sind dann die üblen> Umweltsünder, die weg gehören.
Tatsache ist aber, dass die mit ihrem Auto die Umwelt pro Jahr erheblich
weniger verschmutzen. Und das, weil sie z.B. sehr viel Fahrrad fahren
und nur die langen Distanzen mit dem Auto. Das ist also insgesamt
allemal besser, als der Dauernutzer aus deinem Beispiel.
Mein 10 Jahre alter Ford verbraucht nur einen halben Liter mehr Benzin,
als der moderne Ford gleicher Bauart, den meine Frau überwiegend fährt.
Er hat einen KAT und laut Fahrzeugschein auch praktisch dieselben
Abgaswerte.
Ich sehe nicht, wie sehr der die Umwelt mehr verschmutzen sollte.???
Der hat jetzt 90.000 drauf. Momentan werden etwa noch 6000 km im Jahr
gefahren und zwar konkret die langen Fahrten zum Möbelmarkt (30km), zum
Baumärkt / Gartencenter (16km) und was ich zweimal die Woche zum Verein
fahre (26km). Alles Distanzen, wo das Auto meistens mit 60 .. 70km/h
fährt und sehr effektiv arbeitet. Ich verfahre für nicht einmal 500,-
Euro Benzin im Jahr.
Dazu kommen aber die Fahrten zum Einkaufen zu Freunden und zum
Sportverein von insgesamt fast 3000km, die ich mit dem Alltags-Fahrrad
fahre (Tacho gezählt).
Die Fahrten zur Arbeit laufen mit der Bahn, wären aber 7500km.
Wenn ich alles mit dem Auto machen würde, hätte ich auch 18000!
Wozu?
Wenn es passt sind die Alternativen zum Auto sicher oft aus ökologischer
Sicht besser.
Meine beiden Kangoo ZE fahren derzeit 15000km / Jahr und mein Mercedes
Diesel auch etwa 15000km.
Wenn ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Firma fahre brauche ich
90 Minuten für die 15km. Wenn es mal wieder etwas später wird, fährt im
Gewerbegebiet gar kein Bus mehr und am Wochenende dauert die Fahrt dann
zwei Stunden.
Mit dem Auto geht es in 20-30 Minuten, am Wochenende auch mal in unter
15Minuten. Die etwa 100km täglich zu Kunden im Hamburger Umfeld währen
ohne Auto undenkbar und mit Teilweise 50-100kg Werkzeug oder Material
unlösbar.
Im Urlaub möchte ich auf den Caravan nicht verzichten und viele
Wochenenden in 150km Entfernung ohne Bahnverbindung verbringen. Dazu
kommen noch etwa 4 Familienbesuche in 500km Entfernung sowie mehrere
Fortbildungen pro Jahr.
Natürlich wäre fast alles mit einem Auto möglich, das dann alle paar
Jahre ersetzt wird.
Ich hänge aber an meinen Autos und fahre die eigentlich auch gern
länger. Früher gern auch mal 13Jahre lang einen Terrano II und mehrere
Zweitwagen. Der letzte Diesel musste wegen Euro 5 seinen Platz räumen,
der Terrano ist wegen 1000DM Steuern getauscht worden.
Bei solchen Haltedauern kann man passende Auto parallel fahren. Einen
Verbrenner in der Stadt möchte ich jedenfalls nicht mehr fahren zumal
ich den Strom für das E-Auto nicht immer zahlen muß.
MfG
Michael
Michael_Ohl schrieb:> Einen> Verbrenner in der Stadt möchte ich jedenfalls nicht mehr fahren zumal> ich den Strom für das E-Auto nicht immer zahlen muß.
Das ist eine interessante Haltung, ich muss aber einschränkend
hinzufügen:
1) die meisten werden ihren Strom durchaus selber zahlen müssen
2) die Anschaffung eines Elektroaustos ist teuer - umso teurer, je
wniger gefahren wird
3) wer verreist, der hat automatisch nur ein Auto dabei und das muss
überall hin und rein - auch in die Städte
Positiver Beitrag schrieb:> 1) die meisten werden ihren Strom durchaus selber zahlen müssen
Auch daran denken, dass die heutige Mineralölsteuer* irgendwann
Fahrstromsteuer heißen wird und das elektrische Fahren dann grandios
teuer machen wird. Oder ist jemand so naiv zu glauben, dass der Staat
auf diese gewaltige Einnahmequelle verzichten wird (siehe z.B. Soli)?
*: 41 Mrd. Euro (2017), knapp 90% stammen von Benzin und Diesel.
https://www.welt.de/wirtschaft/article173181909/Mineraloelsteuer-Einnahmen-auf-hoechstem-Stand-seit-14-Jahren.html
Wer glaubt, dass man mit tonnenschweren und überpotenten E-Autos nun
wieder ungeniert in den Städten die Straßen verstopfen kann, sollte sich
in acht nehmen. Die Feinstaubdiskussion steht schon in den Startlöchern.
Und ich sehe schon die nächsten Fahrverbote und eine neue
Verschrottungswelle für tonnenschwere E-Autos anrollen.
Michael_Ohl schrieb:> Einen Verbrenner in der Stadt möchte ich jedenfalls nicht mehr fahren> zumal ich den Strom für das E-Auto nicht immer zahlen muß.
Also wenn ich ein E-Auto (das meinem Kombi entspricht) nicht selber
bezahlen muss, nehme ich auch eines. Vorausgesetzt, es kommt auch jemand
für den Tausch an Elektronik/Akku auf. Repariert wird ja sicher nichts
mehr. Denn es ist so eine Macke von mir, ein Auto länger als 10 Jahre
fahren zu wollen.
Gibt es eigentlich Reparaturanleitungen für diese modernen Fahrzeuge, so
wie dies früher mal der Fall war? Oder ist alles Betriebsgeheimnis und
muss man zahlen, was die Vertragswerkstatt sehen will?
Positiver Beitrag schrieb:> AkkuFlopp schrieb:>> Derselbe zeigt aber auf Leute, die ihr Auto 20 Jahre lang fahren und>> dann gerade mal 100.000 km auf dem Tacho haben. Das sind dann die üblen>> Umweltsünder, die weg gehören.>> Tatsache ist aber, dass die mit ihrem Auto die Umwelt pro Jahr erheblich> weniger verschmutzen. Und das, weil sie z.B. sehr viel Fahrrad fahren> und nur die langen Distanzen mit dem Auto. Das ist also insgesamt> allemal besser, als der Dauernutzer aus deinem Beispiel.
Tatsache ist aber auch, dass Leute in einen A380 einsteigen, der mal
eben 250 Tonnen Kerosin getank hat und man nun 10 Stunden lang mit dem
Schub aus vier Düsen die Umwelt massiv schädigt. Aber ein A380 ist ja
ein moderner Flieger und hat auch vier sparsame Triebwerke. Also alles
im grünen Bereich. Nach dem Rückflug (nochmal 250 Tonnen Kerosin) wieder
zuhause angekommen geht man dann grün wählen.
AkkuFlopp schrieb:> Also alles im grünen Bereich.> Nach dem Rückflug (nochmal 250 Tonnen Kerosin) wieder> zuhause angekommen geht man dann grün wählen.
Dazu passt:
"Doppelmoral - Die grünen Vielflieger und der Klimaschutz"
"Jeder Bürger bekommt nur noch ein begrenztes Budget an Flugreisen,
praktisch drei Klima-Joker pro Jahr. Wenn die aufgebraucht sind, kostet
jeder weitere Flug Strafgebühren. Ziel - so Janecek in einem
Zeitungsinterview wörtlich:"
"Die Lust-Vielfliegerei muss eingedämmt werden."
"Ein Vorschlag, der bei Janeceks Parteikollegen für Entsetzen sorgt.
Nicht nur, weil er Wähler vergrätzen könnte. Sondern weil sie selbst
gerne und regelmäßig fliegen, wie unsere Recherchen ergeben."
https://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste-vom-21-03-2019/gruene-vielflieger.html
Genau der Grund, warum Schüler nun endlos die Schule zwänzen müssen.
Weil keine Sau die Umwelt schützen will. Nur im Heucheln überbietet
jeder jeden.
AkkuFlopp schrieb:> Tatsache ist aber auch, dass Leute in einen A380 einsteigen, der mal> eben 250 Tonnen Kerosin getank hat
Die Frage ist, wieviel Treibstoff verbaucht würde, wenn die alle Auto
fahren würden. 10h Flug wären immerhin ca. 5000km, also 300l je Person,
bei 800 Fluggästen demnach 240.000l. Könnten 200 Tonnen sein und nur
100, wenn immer 2 Leute im Auto sitzen. Hinzu kommt noch, dass die
Flugreisenden auch noch Benzin verbummeln. Sagen wir 50 Tonnen Benzin?
Könnte man sagen, das Fliegen 3x mehr verbaucht, als individuales
Autofahren?
Dann frage ich mich, wie es billiger sein kann. Wenn ich von hier nach
Südfrankreich fliege, kostet mich das hin und zurück 300,-. Mein Auto
ist teurer. Schon von der Abnutzung her.
Haben Flugzeuge weniger Abnutzung? Wie kann Fliegen so viel billliger
sein?
Nachdenklicher schrieb:> Wie kann Fliegen so viel billliger> sein?
Naja, einer der Faktoren ist eben die o.a. Mineralölsteuer. Würde
Kerosin im Flugverkehr besteuert, relativieren sich auch ganz schnell
die Preise fürs Fliegen.
Und die andere Frage ist, was du da in Südfrankreich machst. Nur fürs
Vergnügen? Oder fürs Geschäft? In beiden Fällen ist nicht einzusehen,
warum das billig sein sollte. Fürs Geschäft gibts heute ein weltweites
Netz (Internet scheint sich ja durchzusetzen) und Vergnügen gibts auch
in der Nähe.
Matthias S. schrieb:> Und die andere Frage ist, was du da in Südfrankreich machst. Nur fürs> Vergnügen? Oder fürs Geschäft?
Natürlich zum Urlaub auf der eigenen Yacht.
Und nun?
Das ist jetzt verwerflich, weil "bonzenhaft", und man könnte ja auch im
Laser auf dem nahen Baggersee segeln?
Ich denke eher, man müsste sich mal generell überlegen, wie viele
Schadstoffe und wie viel CO2 man bei jeder Arbeitsstunde ausstösst.
Die Energie, die man da verbrät... für EDV, Maschinen, Gebäudeheizung...
Dazu die Materialien, die für die hergestellten Produkte verbraucht
werden - und die Energie und Rohstoffe, die wiederum zu deren
Herstellung nötig sind.
Wenn jeder nur 20 oder 15h pro Woche arbeiten würde statt 35 oder 40+,
könnte diese Umweltbelastung deutlich reduziert werden. Der Wohlstand
natürlich auch. Von allen.
So gesehen ist der Yachtie in Südfrankreich doch grüner als jeder Grüne.
P.S.: Er arbeitet nicht, stösst keine Schadstoffe aus und verringert
seinen Wohlstand durch die horrenden Liegeplatzpreise am Mittelmeer. Da
kann er das Geld auch nicht mehr für andere umweltschädliche Produkte
ausgeben.
Np R. schrieb:> Wenn jeder nur 20 oder 15h pro Woche arbeiten würde statt 35 oder 40+,> könnte diese Umweltbelastung deutlich reduziert werden.
Nicht selten ist die Umweltbelastung in der Freizeit aber höher als in
der Arbeit. Ist es also nicht eher so, dass man zur Reduktion der
Umweltbelastung mehr arbeiten sollte, und zwar ohne Urlaub? Keine
Urlaubsflieger, keine Motorboote, keine die Landschaft zerstörenden
Skianlagen, ... ;-)
Ok, andersrum geht natürlich auch. Wenn jeder so wenig verdient, dass
man nicht mal nach Malle kommt und sich kein Auto leisten kann.
Nachdenklicher schrieb:> Könnte man sagen, das Fliegen 3x mehr verbaucht, als individuales> Autofahren?
Nein. Die deutschen Fluglinien haben 2015 ca. 3,55l Kerosin/
(Passagier*100km) verbraucht. Also ca. halb so viel wie im PKW.
> Dann frage ich mich, wie es billiger sein kann. Wenn ich von hier nach> Südfrankreich fliege, kostet mich das hin und zurück 300,-. Mein Auto> ist teurer. Schon von der Abnutzung her.>> Haben Flugzeuge weniger Abnutzung? Wie kann Fliegen so viel billliger> sein?
Außerdem ist die Luftlinie immer kürzer als die Auto-Stecke. z.B von
Berlin nach Barcelona sind es 1500km mit dem Flugzeug und 1850km mit dem
Auto.
Dann kommt der Steuervorteil von Kerosin und der geringere Verschleiß
und Maut dazu. Von da lohnt sich Auto fahren frühestens bei 3, eher bei
4 Personen im Auto.
A. K. schrieb:> Nicht selten ist die Umweltbelastung in der Freizeit aber höher als in> der Arbeit.
Das wäre ja ein Armutszeugnis für Deine Arbeitsproduktivität.
Die Flugzeuge, Motorboote, Skianlagen usw. werden ja nicht während der
Freizeit geschaffen sondern durch die Arbeitszeit.
A. K. schrieb:> Ok, andersrum geht natürlich auch. Wenn jeder so wenig verdient, dass> man nicht mal nach Malle kommt und sich kein Auto leisten kann.
Ja, genau das ist der Weg. Wenn der Wohlstand erst genügend gesunken
ist, erübrigen sich viele Produkte auch ganz von selbst. Wenn es keine
genügend große kritische Masse mehr gibt, die sich diese
umweltschädlichen Produkte, SUVs usw. überhaupt leisten kann, werden sie
nicht mehr gebaut.
Das verantwortungsvolle Deutschland hat ja die Weichen bereits
entsprechend gestellt.
Leider ziehen die Anderen noch nicht richtig mit. Vor allem die blöden
Schwellenländer wollen immer noch mehr Wohlstand...
Ja, glauben die denn, dass sie durch ein fettes Hybrid-SUV das Klima
retten werden? Der Eselskarren könnte vielleicht das Klima retten, aber
den will keiner.
Fabian F. schrieb:> Nein. Die deutschen Fluglinien haben 2015 ca. 3,55l Kerosin/> (Passagier*100km) verbraucht. Also ca. halb so viel wie im PKW.
Das ist aber "schön" gefärbt.
In der Regel fährt man nicht mal 3000km an einem Wochenende.
Freitags nach Mallorca und Sonntags zurück kommt aber öfter vor.
Np R. schrieb:> Der Eselskarren könnte vielleicht das Klima retten, aber> den will keiner.
Der würde das Problem gleich an mehreren Fronten lösen. Weil dann ein
Grossteil der Menschheit verhungert. Die übrig bleibenden können sich
danach wieder etwas Umweltzerstörung leisten.
A. K. schrieb:> Der würde das Problem gleich an mehreren Fronten lösen. Weil dann ein> Grossteil der Menschheit verhungert. Die übrig bleibenden können sich> danach wieder etwas Umweltzerstörung leisten.
Eben - und genau das ist es, was Greta nicht versteht.
"The house is on fire" sagt sie.
Na und? Das ist doch völlig wurscht. Es kommt nur darauf an, auf welcher
Seite des Feuers man steht.
Kiribati und Bangladesch saufen ab.
Und in Deutschland und Schweden ist man ehrlich betroffen.
(Hat aber eigentlich andere Probleme. So werden in manchen Regionen
Schwedens gerade dringend Aushilfs-Hebammen gesucht für die
Sommermonate, wenn die "richtigen" Hebammen in den Urlaub fliegen.
Geboten wird der Urlaubsvertretung freie Anreise, freie Unterkunft und
95000 SEK/Monat. Mit den ca. 9000 Euro/Monat bezahlt die dann ihren
Volvo CrossCountry.)
ACDC schrieb:> Fabian F. schrieb:>> Nein. Die deutschen Fluglinien haben 2015 ca. 3,55l Kerosin/>> (Passagier*100km) verbraucht. Also ca. halb so viel wie im PKW.>> Das ist aber "schön" gefärbt.> In der Regel fährt man nicht mal 3000km an einem Wochenende.> Freitags nach Mallorca und Sonntags zurück kommt aber öfter vor.
Das Kurztrips mit dem Flugzeug hirnverbrannter Blödsinn sind, war nicht
die Frage. Nur warum Flugzeug so viel billiger ist als Auto fahren. Auch
wenn Kerosin normal besteuert wäre, wären solche Strecken mit dem
Flugzeug billiger.
Vor allem wenn man noch einen 2t Wohnwagen durch die Gegend schleppt.
Sinvoller wäre freilich mit dem Zug zu fahren oder auf solche Trips
komplett zu verzichten soweit möglich.
Matthias S. schrieb:> ACDC schrieb:>> Und wie wir haben 50% der Autofahrer eine Möglichkeit daheim zu laden.>> Das ist wohl die Vorstellung eines behüteten Bürgers auf dem Lande. Die> meisten Leute wohnen in Städten und laden dann mit dem Kabel aus dem> Küchenfenster der Mietwohnung, oder wie?
Ich war kürzlich in Paris, da sind schon jetzt in jeder (Neben-)Strasse
so 2-4 Ladestationen.
Der Zustand in Deutschland ist nur noch peinlich.
Gruß
Axel
Fabian F. schrieb:> Nur warum Flugzeug so viel billiger ist als Auto fahren. Auch> wenn Kerosin normal besteuert wäre, wären solche Strecken mit dem> Flugzeug billiger.
Da kommen noch mehr Faktoren dazu neben den nicht vorhandenen Steuern.
Überlege mal was passieren würde, wenn
- jedes Auto mit 5 Leuten belegt wäre (ist in etwa die Dichte wie im
Flugzeug) -> 1 l/100km
- das Auto im Monat 600 Stunden fahren würde, statt nur 30 -> 600.000
km/a
- das Auto auf Effizienz ohne Schnickschnack getrimmt wäre (10.000 €
statt 30.000-60.000 €, longlife Service, Steuerkette statt Riemen, ein
Ölwechsel alle 50 Mm, robuster Motor mit nur der notwendigen Leistung,
auf Laufleistung optimierte Reifen)
Damit wäre ein Auto nach einem Jahr aufgearbeitet, ein bis 2 größere
Verschleißteilaustausche nötig. Damit würde man dann vielleicht bei
25.000 € für Anschaffung, Wartung, Versicherung und Steuer landen. Also
gut 4 Cent/km. Mit (versteuertem) Sprit wäre man dann bei knapp 6 Cent
pro Personenkilometer.
Wenn ein Anbieter eine solche Flotte laufen lassen würde, bekäme er in
großen Stückzahlen Material und Service sogar noch ein ganzes Stück
günstiger, sodass man vielleicht sogar auf 3 Cent/Personenkilometer
käme.
Man geht gedanklich immer von dem aus, was man als Normalsterblicher so
für Material und Service bezahlt, das wäre aber nicht nötig. Beispiel:
Bremse einmal komplett bei Audi, 4x Scheiben und Klötze kostet etwa 1000
€. Gute ATE Bremsen bekomme ich am freien Markt für 170 inkl. Steuer.
Audi kauft sie vielleicht für die Hälfte ein. Dann noch nen Lehrling
oder Gesellen, der 3 Sätze pro Tag wechselt und schon hat ne Firma für
150 statt für 1000 Euro die Reparatur.
Axel L. schrieb:> Ich war kürzlich in Paris, da sind schon jetzt in jeder (Neben-)Strasse> so 2-4 Ladestationen.
In Deutschland sind die auch langsam aufgewacht. Seit 2017 kommt der
ausbau der Ladesäulen gut vorran:
https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/statistik/Deutschland/
Inzwischen gibt es auch in D schon über 40.000 Ladepunkte an rund 15000
Standorten.
Axel L. schrieb:> Ich war kürzlich in Paris, da sind schon jetzt in jeder (Neben-)Strasse> so 2-4 Ladestationen.>> Der Zustand in Deutschland ist nur noch peinlich.
Für den aktuellen Bestand an E-Fahrzeugen reichen die öffentlichen
Ladepunkte locker aus. Schau mal hier:
https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/
Was jedoch peinlich ist, ist die Zerklüftung an Tarifen. Es gleiche
einem Glücksspiel ob man Strom bekommt oder nicht mit der Ladekarte die
man gerade nutzt und was man dann dafür bezahlen muss. Außerdem ist es
peinlich, dass die meisten PKW Hersteller die Autos nicht so bauen, dass
sie die bereitgestellte Ladeleistung (in der Regel 22 kW AC) auch nutzen
könnten. 3,6 oder 7,2 kW sind die Regel, manchmal 11 kW, ziemlich selten
mehr.
Axel L. schrieb:> Ich war kürzlich in Paris, da sind schon jetzt in jeder (Neben-)Strasse> so 2-4 Ladestationen.
Letzthin wurde es im Elsass recht interessant, überhaupt eine
verwendbare Ladestation zu finden.
Christijan schrieb:> Für den aktuellen Bestand an E-Fahrzeugen reichen die öffentlichen> Ladepunkte locker aus.
Ladestationen zu bauen ist eine Sache, sie zuverlässig zu betreiben eine
andere.
> die bereitgestellte Ladeleistung (in der Regel 22 kW AC)
CHAdeMO 50kW findet man auch ab und zu. Dumm ist allerdings, dass manche
Hersteller aus einem Drehstromanschluss nur eine Phase ziehen.
Christijan schrieb:> Was jedoch peinlich ist, ist die Zerklüftung an Tarifen. Es gleiche> einem Glücksspiel ob man Strom bekommt oder nicht mit der Ladekarte die> man gerade nutzt und was man dann dafür bezahlen muss.
Inzwischen kann man eigentlich so gut wie jede Ladesäule mit einem
Smartphone entsperren. Ist in der Regel nicht der optimale Tarif, aber
Strom gibt's zumindest. Der Markt konglomeriert aber gerade. Die
tausenden von Anbieter Fusionieren immer mehr und schließen sich zu
Netzwerken zusammen. Ich denke in 2-3 jahren dürfte es warscheinlich auf
eine Handvoll Anbieter zusammengeschrumpft sein, mit denen man
Europaweit laden kann.
Außerdem ist es
> peinlich, dass die meisten PKW Hersteller die Autos nicht so bauen, dass> sie die bereitgestellte Ladeleistung (in der Regel 22 kW AC) auch nutzen> könnten. 3,6 oder 7,2 kW sind die Regel, manchmal 11 kW, ziemlich selten> mehr.
Lobbyarbeit. Die Ladesäulenhersteller und Ölriesen träumen von einer
Welt in der die Autos gar keine internen Ladegeräte haben und alle die
DC-Ladesäulen nutzen. Dafür machen die penetrant Werbung bei den OEMs.
Grundsätzlich reicht aber die Kombination aus 5kW internen Ladegerät +DC
laden völlig aus.
mit 5kw Lädt man über Nacht rund 300km Reichweite nach. Das dürfte für
>95% der Anwender ausreichen. Wenn man regelmäßig mehr braucht hängt man
sich eben eine 10kW-DC-LS in die Garage oder bestellt ein größeres
Ladegerät ins Auto als Option.
Anstatt 2*22kW LS aufzustellen wäre es viel besser 12*3,6kW
aufzustellen. Ich finde da gehen die Ladesäulen einfach völlig am Bedarf
vorbei.
Bei uns steht man P&R auch eine 22kW Ladesäule. Komplett schwachsinnig.
Die Autos stehen da min. 9-10 Stunden lang rum.
Fabian F. schrieb:> Inzwischen kann man eigentlich so gut wie jede Ladesäule mit einem> Smartphone entsperren.
Zumindest kann man es versuchen. Es kann aber sein, dass nur der erste
Teil davon funktioniert, d.h. der Start des Ladevorgangs. Während man
den zweiten Teil mit der Hotline aushandeln muss und das Auto so lange
an der Ladesäule festgekettet ist.
So richtig stabil ist das alles noch nicht. Man lernt noch.
> Ist in der Regel nicht der optimale Tarif, aber> Strom gibt's zumindest.
Wobei es sein kann, dass der Ladevorgang einfach mal abbricht. Sei es
wirklich, sei es scheinbar, weil das Smartphone eine vorzeitige
Beendigung des Ladevorgangs anzeigt, während die Säule noch läd. Wenn
dann die Verbindung des Smartphones zum Auto ähnlich instabil ist (diese
Hersteller lernen auch noch), und man deshalb auch von dort nicht auf
Stand gehalten wird, hat das was von Glückspiel.
Fabian F. schrieb:> Bei uns steht man P&R auch eine 22kW Ladesäule. Komplett schwachsinnig.> Die Autos stehen da min. 9-10 Stunden lang rum.
Kein Schwachsinn, da doch eh nur 2 oder mehr Tonnen schwere SUVs gebaut
(und gekauft) werden
Monimaus schrieb:> Würden die bei ihrer gelobten Landluft bleiben, hätten die> Städter ein gewaltiges Problem weniger.
Erzähle das den Politikern, die billige Gewerbeflächen anbieten, weshalb
Firmen gerne mitten in die Stadt ziehen, wo sie ihrer Programmierer
preisgünstig unterbringen können. Auf dem Land darf nur flach gebaut
werden, wegen der Optik.
Ergebnis: Alle Entwickler fahren jeden Tag zwischen 30 und 80km.
Der Firma ist es egal. Sie spart etliche Tausender an Baukosten und
Mieten.
Gugu schrieb:> "Or a solar plant, which took more energy to make than it will ever> generate in its lifetime?" Schwachsinn, wie auch der restliche Text.
Dazu ein paar Fakten:
Monokristalline Zellen produzieren in der Tat nie soviel Strom, wie ihre
Erzeugung kostet. -> Nur für die Raumfahrt und Wüstenanwendungen
tauglich.
Polykristalline Zellen sind energtisch neutral bis leicht positv und
amorphe Zellen ganz klar positiv. Demgegenüber stehen subventionierte
Erschließung von Gasvorkommen und Atomkraft.
Ein Beispiel: Die Fassaden von Banken und Bürotürmen kosten beim Bau
z.T. 200,- den Quadradmeter. Eine amorphe Zelle aus beschichtetem Glas
keine 100,-. Das würde sich also schon lohnen.
Andreas F. schrieb:> Ein Beispiel: Die Fassaden von Banken und Bürotürmen kosten beim Bau> z.T. 200,- den Quadradmeter.
Hast Du die Kosten für die Installation derselben schon rausgerechnet
oder lagern die Banken ihre Goldreserven an der Außenfassade oder aus
welchem Material bestehen die?
Andreas F. schrieb:> Dazu ein paar Fakten:>> Monokristalline Zellen produzieren in der Tat nie soviel Strom, wie ihre> Erzeugung kostet. -> Nur für die Raumfahrt und Wüstenanwendungen> tauglich.>> Polykristalline Zellen sind energtisch neutral bis leicht positv und> amorphe Zellen ganz klar positiv. Demgegenüber stehen subventionierte> Erschließung von Gasvorkommen und Atomkraft.
Woher nimmst du diese "alternativen Fakten" denn? Wikipedia sieht das
anders, und verweist auch auf Quellen:
Die Energetische Amortisationszeit von Photovoltaikanlagen ist der
Zeitraum, in dem die Photovoltaikanlage die gleiche Energiemenge
geliefert hat, die während ihres gesamten Lebenszyklus benötigt wird;
für Herstellung, Transport, Errichtung, Betrieb und Rückbau bzw.
Recycling.
Sie beträgt derzeit (Stand 2013) zwischen 0,75 und 3,5 Jahren, je nach
Standort und verwendeter Photovoltaiktechnologie. Am besten schnitten
CdTe-Module mit Werten von 0,75–2,1 Jahren ab, während Module aus
amorphem Silizium mit 1,8 bis 3,5 Jahren über dem Durchschnitt lagen.
Mono- und multikristalline Systeme sowie Anlagen auf CIS-Basis lagen bei
etwa 1,5 bis 2,7 Jahren. Als Lebensdauer wurde in der Studie 30 Jahre
für Module auf Basis kristalliner Siliziumzellen und 20 bis 25 Jahren
für Dünnschichtmodule angenommen, für die Lebensdauer der Wechselrichter
wurden 15 Jahre angenommen.[90] Bis zum Jahr 2020 wird eine
Energierücklaufzeit von 0,5 Jahren oder weniger für südeuropäische
Anlagen auf Basis von kristallinem Silizium als erreichbar
angesehen.[91]
Bei einem Einsatz in Deutschland wird die Energie, die zur Herstellung
einer Photovoltaikanlage benötigt wird, in Solarzellen in etwa zwei
Jahren wieder gewonnen. Der Erntefaktor liegt unter für Deutschland
typischen Einstrahlungsbedingungen bei mindestens 10, eine weitere
Verbesserung ist wahrscheinlich.[92] Die Lebensdauer wird auf 20 bis 30
Jahre geschätzt. Seitens der Hersteller werden für die Module im
Regelfall Leistungs-Garantien für 25 Jahre gegeben. Der energieintensiv
hergestellte Teil von Solarzellen kann 4- bis 5-mal wiederverwertet
werden.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Photovoltaik#Energetische_Amortisation)
Der Andere schrieb:> Fabian F. schrieb:>> Bei uns steht man P&R auch eine 22kW Ladesäule. Komplett schwachsinnig.>> Die Autos stehen da min. 9-10 Stunden lang rum.>> Kein Schwachsinn, da doch eh nur 2 oder mehr Tonnen schwere SUVs gebaut> (und gekauft) werden
Auch ein 3t SUV braucht auf dem 15-20km Pendelstrecke nicht mehr als
5-6kWh. Bei 9h Aufenthaltsdauert an einem typischen P&R würden demnach
650W Ladeleistung reichen. Mit einem 2*22kW Anschluss könnte man also
auch rund 60 Autos laden anstatt nur zwei. Da bräuchte man anstatt der
klobigen 32A Ladekabel auch nur 5*0,5mm².
Nachdenklicher schrieb:> also 300l je Person, bei 800 Fluggästen demnach 240.000l.
Kenne keine Airline, die den A380 in dieser Touri-Bestuhlung beordert
hat. I.d.R. sind da 3 Klassen hineingepfercht, unterm Strich also eher
400-500 Personen.
> Die Frage ist, wieviel Treibstoff verbraucht würde, wenn die alle Auto> fahren würden.
Wenn wir künftig alle zur Arbeit fliegen (morgens hin und abends
zurück), wird dies sicher auch sehr umweltfreundlich sein. Denn was
wäre, wenn die alle mit dem Auto fahren würden.
Christijan schrieb:> Der energieintensiv hergestellte Teil von Solarzellen kann> 4- bis 5-mal wiederverwertet werden.
Uups, wie will man denn die hauchdünnen und extrem bruchempfindlichen
und mit der Glasscheibe vergossenen Solarzellen wiederverwerten? Habe
mich mal an einem Panel mit Glasbruch versucht - keine Chance.
AkkuFlopp schrieb:> Uups, wie will man denn die hauchdünnen und extrem bruchempfindlichen> und mit der Glasscheibe vergossenen Solarzellen wiederverwerten? Habe> mich mal an einem Panel mit Glasbruch versucht - keine Chance.
Der Klebstoff wird verbrannt, Glas und Zellen getrennt, Das Metall
runtergeschmolzen. Dann wird das Silizium eingeschmolzen. Das kann man
3-4 mal machen bevor zu viel Phosphor im Si ist. Dann muss das Si
aufbereitet werden. Das braucht aber alles weniger Energie als Silizium,
Glas und Metall aus Erzen zu gewinnen.
Positiver Beitrag schrieb:> Dazu kommen aber die Fahrten zum Einkaufen zu Freunden und zum> Sportverein von insgesamt fast 3000km, die ich mit dem Alltags-Fahrrad> fahre (Tacho gezählt).
Erinnert mich an meine Studentenzeit:
Allein die täglichen Fahrten zur Uni (10km) lagen bei 3000km,
Einkaufsfahrten vom Wohnort in die Stadt (6km) bei 1000km und der Rest
nochmal in der Größenordnung. Der Alltagsfahrradtacho hatte in
Hochzeiten knapp 5000km/Jahr. War damals Teil meines Rad-Trainings, das
netto allein schon auf 12.000 bis 18.000km/Jahr im kam, zusätzlich zu
den Rennen.
Allerdings bin ich auch über 10.000km mit dem Auto zum Studienort
gependelt und sicher nochmal so weit zu den Rennen gefahren. Radsport
ist nicht automatisch umweltfreundlich.
Verbohrter Skeptiker schrieb:> Wie jüngste Berichte in den Nachrichten> aufzeigen, gibt es da noch Unklarheiten inwieweit das Verhalten der> Akkus bei Unfällen akzeptabel ist. Tesla mußte diesbezüglich leider> schon gewisse Enttäuschungen hinnehmen.
Die Akku-Thematik ist ein echtes Problem. Ich glaube aber, dass die
grundsätzlich nicht unsicherer sein müssen, als das mitschleppen
größerer Mengen brennbaren Benzins. Und der Umstand, dass Elektro
effektiver ist, lässt auch den Bedarf für die Energie schrumpfen,
insbesondere in den Städten, wo die Lademöglichkeiten vorhanden sind und
man durch Absenken der Geschwindigkeiten auch nochmal viel Einsparen
kann. Als Beispiel sei mal auf die Niederlande verweisen, wo sie
erfolgreich immer mehr Stadtteile komplett Autofrei gestalten. Bei
entsprechend überragenden Luftverhältnissen.
Np R. schrieb:> Wenn es keine> genügend große kritische Masse mehr gibt, die sich diese> umweltschädlichen Produkte, SUVs usw. überhaupt leisten kann, werden sie> nicht mehr gebaut.
Sorry, aber was geilt ihr euch die ganze Zeit an den SUVs auf? Aber ok,
die meisten Menschen brauchen ein klares Feindbild.
Die meisten aktuellen Modelle dieser Fahrzeugklasse sind nicht schwerer
und spritfressender als ein vergleichbarer Kombi. Da in den neuen
Modellen bessere Motoren und leichtere Materialien verbaut sind, ist die
Bilanz sogar besser.
Mein aktueller PKW (ein Mittelklasse-SUV) wiegt 100kg weniger als der
vergleichbare Vorgänger (Kompakt-Van) und verbraucht dank sparsamer
3-Zylinder-Technik ungefähr 8l in der Stadt und 5,5l auf der Autobahn
bei moderater Fahrweise. Das sind immerhin 15% weniger als der
Vorgänger. Ich könnte in der Stadt vermutlich noch mehr sparen, doch das
nervige Start/Stop wird gleich nach dem Anlassen deaktiviert...
Ja und hätte man die weiterentwickelte Technik nicht dazu genutzt immer
größere und Schwerere Autos zu bauen wäre auch ein positiver Effekt für
die Umwelt dabei raus gekommen.
Meine neue C-Klasse hat sehr genau die gleiche Größe wie mein I30CRDI
davor verbraucht aber weniger.
In der Gesamt Bilanz hat der CO2 Ausstoß im Verkehr aber leider nicht
abgenommen.
Ich haben oben gesagt, das ich einen Teil des Strom für meine E-Auto
nicht bezahlen muss, nicht aber das ich die Autos nicht bezahlt habe.
Waren aber eher nicht so teuer. Der erste war ein Kangoo ZE maxi, zwei
Jahre alt für 10k€ hat mich in den letzten 4 Jahren noch etwa 5000€
Batteriemiete gekostet und jetzt habe ich die Batterie aus dem
Mietvertrag für 2000€ gekauft. Hatte beim Kauf 10000km und hat jetzt
93000km auf dem Tacho. Nummer zwei auch ein Kangoo ZE in kurz habe ich
letztes Jahr für 3500€ inkl. Batterie gekauft, hatte 60000km gelaufen
und ist jetzt bei 72000km. So teuer ist da jetzt nicht, aber für die
45000€ die für einen Hyundai Kona mit der 64kWh Batterie gezahlt werden,
habe ich mir lieber einen C-Klasse Daimler vor die Tür gestellt. Bei dem
kostet die Finanzierung nur die hälfte.
MfG
Michael
Fabian F. schrieb:> Das braucht aber alles weniger Energie als Silizium,> Glas und Metall aus Erzen zu gewinnen.
Glas und Silizium aus Erz gewinnen ist ganz sicher enorm aufwändig:-)
Zumindest ahne ich jetzt, woher der Name "Glashütte" kommt ... lol
SUV-Fahrer schrieb:> Da in den neuen> Modellen bessere Motoren und leichtere Materialien verbaut sind, ist die> Bilanz sogar besser.
Man kann sich die Wahrheit auch schönreden.
Ein SUV hat eine deutlich größere Stirnfläche und durch die Form auch
einen schlechteren CW Wert. -> Mehrverbrauch
Die besseren Motore gibt es übrigens auch für Kombis oder Limusinen.
Vergleichen wir doch mal die anderen Daten:
Ein Audi Q3 gegen ein A4 Avant jeweils mit dem kleinen Benziner mit 150
PS:
1
Q3 A4
2
Leergewicht 1535-1570 1395-1490 kg
3
Verbrauch 5,7 - 6,3 5,2 - 5,4 l/100km
4
Ladevolumen 530-1535 415-1510 l
Und dabei ist der Q3 das neuere Auto gegenüber dem A4 Avant.
Erich schrieb:> ja, dazu muss man wissen daß
Sorry, ich habe nicht die SUVs als tolle Autos die wenigers Sprit
brauchen hochgejubelt. Ich habe nur 2 relativ gut vergleichbare
Fahrzeuge irgendeines "Premium"-Herstellers verglichen um den "Quatsch"
von 'SUV-Fahrer' zu widerlegen.
Das Ganze darfst du gerne mit BMW oder Mercedes wiederholen, das
Ergebnis wird das gleiche sein.
SUV-Fahrer schrieb:> Die meisten aktuellen Modelle dieser Fahrzeugklasse sind nicht schwerer> und spritfressender als ein vergleichbarer Kombi.
Die sogenannten "cross-over" vielleicht, aber die Klassiker gehen klar
in Richtung 2 Tonnen und darüber. Hinzu kommt, dass die nicht gerade
aerodynamisch sind. Der Clou ist natürlich, dass dort Sicherheit und
Tempo gesetzt wird und daher entsprechende Motoren eingebaut werden, die
mehr verbrauchen und die Fahrer fahren sie auch aus.
Dass die demnächst aussterben, sehe ich auch nicht. Im Gegenteil: Es
kommen sogar plugin-Hybride und reine Elektro-SUVs verstärkt auf den
Markt. Insbesondere auch von neuen Anbietern. Der Markt verlangt sie
offenbar in ausreichender Zahl.
SUV-Fahrer schrieb:> Die meisten aktuellen Modelle dieser Fahrzeugklasse sind nicht schwerer> und spritfressender als ein vergleichbarer Kombi. Da in den neuen> Modellen bessere Motoren und leichtere Materialien verbaut sind, ist die> Bilanz sogar besser.
Ein neues Auto mit einem Vorgänger zu vergleichen ist natürlich billig.
Vergleichen wir doch mal Autos aus gleichen Baujahren:
Mercedes GLE 350d 4matic: Verbrauch kombiniert: 6,4l
Der entsprechende Kombi E 350d 4matic, Verbrauch 6,3l bei gleichzeitig
erheblich besseren Fahrleistungen.
Mit geringfügig schlechteren Fahrleistungen kannst Du einen E220d 4matic
fahren - der braucht dann aber auch nur 4,9l.
Ähnlich sieht's beim GLC aus.
Beim X5 xdrive30d: 6,0l, Der gleich motorisierte 5er braucht 5,3l bei
erheblich besseren Fahrleistungen.
Vorteil des SUVs: erheblich höhere Anhängelast. Klar, das Ding ist ja
auch schwerer. Aber wie viele der SUV-Fahrer ziehen wirklich 3,5t?
Die angebliche Wintertauglichkeit ist m.E. Einbildung. Allrad gibt's
auch bei der Limousine, und der hohe Schwerpunkt ist bei Glätte eher
kontraproduktiv.
SUV-Fahrer schrieb:> Sorry, aber was geilt ihr euch die ganze Zeit an den SUVs auf?
Weil es hier um Elektroautos geht. Da sind die SUVs die natürlichen
Antagonisten. Beide werden viel in der Stadt gefahren. Ein E-Auto macht
da Sinn. Ein SUV eher nicht. Und Langstrecke möchte ich nicht mit einem
SUV rumpeln. Eher mit einer Limousine.
Np R. schrieb:> SUV-Fahrer schrieb:>> Sorry, aber was geilt ihr euch die ganze Zeit an den SUVs auf?> Weil es hier um Elektroautos geht. Da sind die SUVs die natürlichen> Antagonisten. Beide werden viel in der Stadt gefahren. Ein E-Auto macht> da Sinn. Ein SUV eher nicht. Und Langstrecke möchte ich nicht mit einem> SUV rumpeln. Eher mit einer Limousine.
Was beweist, dass so ein Stadtgeländewagen (SUV) zu nichts zu gebrauchen
ist. Trotzdem sind die Leute geil auf diese Kisten. Prognosen zufolge
wird der Marktanteil in paar Jahren bei 50% liegen.
Was sagt uns das über den deutschen Autofahrer?
Heute mal wieder in der aktuellen "Auto Motor Sport" geschmökert und
paar Zahlen notiert:
So ein Lithium-Fahrakku soll bei der Herstellung eine Menge CO2
erzeugen. Als einziger Hersteller hat LG Zahlen genannt. Die Herstellung
von einem 100 KW/h Fahrakku soll 14 Tonnen CO2 freisetzen. M.W. werden
die Teslas mit solchen Kalibern bestückt.
Um diese Menge CO2 im praktischen Fahrbetrieb zu erzeugen, kann man mit
einem Golf TDI knapp 120.000 km fahren.
Bei Strommix von 2017 wurde bei der Erzeugung von 1 KW/h Strom 489 Gramm
CO2 freigesetzt. Ein E-Golf benötigt bei sparsamer Fahrweise 14,3 KW/h
pro 100 km, bedingt durch den Strommix emittiert er also 70g CO2 pro 100
km. Beim Golf TDI von oben sind es 119 g/km.
Nun muss man den CO2-Anteil, der bei der Herstellung des Akkus
freigesetzt wird noch mit einrechnen. Da ich nicht weiß, welche
Akku-Kapazität im E-Golf verbaut ist und mein Rechenschieber gerade
klemmt, die Frage: Wann überholt der E-Golf den Golf TDI?
AkkuFlopp schrieb:> So ein Lithium-Fahrakku soll bei der Herstellung eine Menge CO2> erzeugen. Als einziger Hersteller hat LG Zahlen genannt. Die Herstellung> von einem 100 KW/h Fahrakku soll 14 Tonnen CO2 freisetzen. M.W. werden> die Teslas mit solchen Kalibern bestückt.
An deiner Stelle würde ich mal die Einheiten korrekt schreiben, wenn ich
in einem solchen Forum ansatzweise Ernst genommen werden möchte. Das
wovon du redest sind kWh, nicht KW/h.
> Um diese Menge CO2 im praktischen Fahrbetrieb zu erzeugen, kann man mit> einem Golf TDI knapp 120.000 km fahren.
Und was bringt diese Aussage jetzt? Um einen sinnvollen Vergleich zu
ziehen müsstest du noch einbeziehen:
- Energie, die für Förderung, Transport und Herstellung des Diesel bis
es im Tank landet
- Energie und Ressourcenaufwand die zur Herstellung des Dieselmotors mit
seinen vielen tausend Teilen nötig ist, viel komplexeres Getriebe,
Kupplung, Abgasanlage (Platin!) und das Ganze dem E-Motor gegenüber
stellen
> Bei Strommix von 2017 wurde bei der Erzeugung von 1 KW/h Strom 489 Gramm> CO2 freigesetzt. Ein E-Golf benötigt bei sparsamer Fahrweise 14,3 KW/h> pro 100 km, bedingt durch den Strommix emittiert er also 70g CO2 pro 100> km. Beim Golf TDI von oben sind es 119 g/km.
Mit dem Unterschied dass jedes einzelne meiner 214 Solarmodule aufm Dach
pro Jahr genug Strom für etwa 2000 km erzeugt, die man direkt in den
Akku speichern kann. Beim Verbrenner brauchst zwangsläufig
Flüssigbrennstoff, der in erster Linie aus Erdöl stammt, und selbst wenn
man ihn regenerativ herstellen würde, eine enorme Energieverschwendung
wäre.
Aber auch interessant: selbst wenn man Braunkohle oder Erdöl im
Kraftwerk verfeuert und ins E-Auto lädt, hat man weniger davon
verbraucht als wenn man es zu Benzin oder Diesel umwandelt und im
Verbrenner tankt. Die ausgestoßenen Schadstoffe sind auch geringer, weil
Kraftwerke viel effektiver und billiger filtern als PKW.
> Nun muss man den CO2-Anteil, der bei der Herstellung des Akkus> freigesetzt wird noch mit einrechnen. Da ich nicht weiß, welche> Akku-Kapazität im E-Golf verbaut ist und mein Rechenschieber gerade> klemmt, die Frage: Wann überholt der E-Golf den Golf TDI?
Garnicht. Beim e-Golf wurde die Entwicklung vor 2 Jahren gestoppt. Er
ist mittlerweile überholt und beim Golf 8 wird es keine E-Version mehr
geben. VW bringt ein komplett neues Auto auf den Markt. Angeblich außen
so groß wie ein Polo, innen Platz wie im Passat. Das bezweifle ich noch
etwas, aber auf jeden Fall ist die Raumnutzung besser als bei
Verbrennern. Den neuen wird es mit 48, 62 und 83 kWh Akku geben, was für
WLTP Reichweiten von 330, 430 und 550 km reichen wird. Die Ladeleistung
geht beim kleinen und mittleren Akku bis 100 kW, beim großen bis 125 kW.
Preislich geht's bei gut 25.000 Listenpreis los. Ab dann wird die
Situation langsam richtig Fahrt aufnehmen, weil dann viele Gründe die
jetzt noch gegen das E-Auto sprechen entfallen werden.
Stephan S. schrieb:> Aber auch interessant: selbst wenn man Braunkohle oder Erdöl im> Kraftwerk verfeuert und ins E-Auto lädt, hat man weniger davon> verbraucht als wenn man es zu Benzin oder Diesel umwandelt und im> Verbrenner tankt. Die ausgestoßenen Schadstoffe sind auch geringer, weil> Kraftwerke viel effektiver und billiger filtern als PKW.
Aber nur, wenn es in DE oder Skandinavien steht, wo enge Richtlinien
herrschen. Das Problem ist aber, dass wir Strommangel haben und schon
jetzt Strom aus Norwegen und vor allem auch Tschechien kaufen. Die
Bayern beziehen sehr viel von dort. Die Tschechen sind schlau und
verkaufen uns den Strom, den sie im Osten des Landes aus der Slowakei
importieren. Diese kriegen dafor mehr Strom aus Ungarn, Rumänien etc.
Wir haben also einen großen Stromverschiebebahnhof nach Westen.
Momentan erzeugt jedes weitere kw, das hier mehr verbraucht wird, eine
halbe kw die in einem dreckigen Braunkohlekraftwerk in Südosteuropar
erzeugt wird. Dieses halbe, macht aber 18x mehr Dreck, als das schöne
grüne halbe, das hier aus Ökostrom kommt.
Aber demnächst haben wir ja Nordstream2 und sehr viel Russengas, das wir
oder andere in Gaskraftwerken abfeuern können.
Ich empfehle nebenbei Kraftwärmekopplungen: Die Heizen und machen Strom.
Dann macht auch das teuere Gas Sinn und den Strom kann man ins Auto
tanken!
Kraftwerkskenner schrieb:> Stephan S. schrieb:>> Aber auch interessant: selbst wenn man Braunkohle oder Erdöl im>> Kraftwerk verfeuert und ins E-Auto lädt, hat man weniger davon>> verbraucht als wenn man es zu Benzin oder Diesel umwandelt und im>> Verbrenner tankt. Die ausgestoßenen Schadstoffe sind auch geringer, weil>> Kraftwerke viel effektiver und billiger filtern als PKW.>> Aber nur, wenn es in DE oder Skandinavien steht, wo enge Richtlinien> herrschen. Das Problem ist aber, dass wir Strommangel haben und schon> jetzt Strom aus Norwegen und vor allem auch Tschechien kaufen. Die> Bayern beziehen sehr viel von dort. Die Tschechen sind schlau und> verkaufen uns den Strom, den sie im Osten des Landes aus der Slowakei> importieren. Diese kriegen dafor mehr Strom aus Ungarn, Rumänien etc.> Wir haben also einen großen Stromverschiebebahnhof nach Westen.
Hat sich das kürzlich so stark geändert? Hier sieht es noch anders herum
aus:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/180862/umfrage/stromaustauschsaldo-deutschlands-nach-partnerlaendern/
Unterm Strich exportiert Deutschland seit 15 Jahren mehr Strom als es
erzeugt:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/153533/umfrage/stromimportsaldo-von-deutschland-seit-1990/> Ich empfehle nebenbei Kraftwärmekopplungen: Die Heizen und machen Strom.> Dann macht auch das teuere Gas Sinn und den Strom kann man ins Auto> tanken!
Wo das möglich ist, ist das natürlich eine richtig gute Sache, weil es
den Gesamtwirkungsgrad ganz massiv erhöht. Aber geheizt werden muss
immer weniger. Wegen immer energieeffizienterem Gebäudebestand und wegen
immer wärmeren Wintern. Und wenn ich die Fernwärmepreise hier in meiner
Stadt ansehe, bleibe ich doch lieber dabei direkt Erdgas zu verbrennen.
Man könnte denken, dass die Fernwärme nur ein Abfallprodukt ist, wird
dann aber so teuer verkauft, dass man mit Gastherme billiger weg kommt.
In meinem Fall etwa 25% teurer als Gas. Offensichtlich ist der Betrieb
eines Fernwärmenetzes sehr viel teurer als der Betrieb des Gasnetzes.
Oder die Anbieter nutzen ihre lokale Monopolstellung schamlos aus...
Stephan S. schrieb:> Mit dem Unterschied dass jedes einzelne meiner 214 Solarmodule aufm Dach> pro Jahr genug Strom für etwa 2000 km erzeugt
Viele Eigengeimbesitzer haben eine Solaranlage auf dem Dach und
versprechen sich Synergieen mit einem Elektroauto. Nur wird das Auto
nicht zuhause seit, wenn die Sonne scheint.
Kraftwerkskenner schrieb:> Aber demnächst haben wir ja Nordstream2 und sehr viel Russengas, das wir> oder andere in Gaskraftwerken abfeuern können.
Gleich danach fangen wir mit Nordstream3 an, dann aber aus Kupfer. So
können die Russen auch die Wandlung für uns übernehmen und wir werden
CO2 frei.
AkkuFlopp schrieb:> Was sagt uns das über den deutschen Autofahrer?
Was sagt uns das über unsere grünen Mitbürger?
Den anderen vorschreiben wollen wie sie zu leben haben und sich selbst
einen Dreck dran halten.
Stephan S. schrieb:> Mit dem Unterschied dass jedes einzelne meiner 214 Solarmodule aufm Dach> pro Jahr genug Strom für etwa 2000 km erzeugt, die man direkt in den> Akku speichern kann.
Bloß gut, dass die Solarmodule bei der Herstellung keine Energie
brauchen. Der ökologische Fußabdruck eines Solarmoduls beträgt ca. 88g
CO2/kWh. Je nach Studie auch mehr oder weniger. Chinesische Module,
welche aktuell über 80% Marktanteil haben, liegen da noch deutlich
schlechter.
> Und was bringt diese Aussage jetzt? Um einen sinnvollen Vergleich zu> ziehen müsstest du noch einbeziehen:>> - Energie, die für Förderung, Transport und Herstellung des Diesel bis> es im Tank landet
Zum Glück entstehen bei Transport und Verteilung der elektrischen
Energie keine Verluste. Auch die Ladung des Akkus erfolgt Co2-neutral...
> - Energie und Ressourcenaufwand die zur Herstellung des Dieselmotors mit> seinen vielen tausend Teilen nötig ist, viel komplexeres Getriebe,> Kupplung, Abgasanlage (Platin!) und das Ganze dem E-Motor gegenüber> stellen
Man sollte aber den CO2-Fußabdruck des E-Motors auch nicht außer acht
lassen. Allein die Gewinnung der seltenen Erden frisst viel Energie.
Kraftwerkskenner schrieb:> Ich empfehle nebenbei Kraftwärmekopplungen: Die Heizen und machen Strom.
Ergibt dort am meisten Sinn, wo der Wärmebedarf nicht weit entfernt ist
und das Wärmenetz dementsprechend wenig Aufwand darstellt. Was besonders
auf Gebäudekomplexe von Unternehmen zutrifft, die mit KWK z.B. über
Gasdiesel eine Basislast des eigenen Strombedarfs abdecken und mit der
Abwärme je nach Bedarf heizen oder kühlen.
Henrik schrieb:> Viele Eigengeimbesitzer haben eine Solaranlage auf dem Dach und> versprechen sich Synergieen mit einem Elektroauto. Nur wird das Auto> nicht zuhause seit, wenn die Sonne scheint.
Ausser wenn man nicht mit dem Auto zur Arbeit fährt, sondern mit Bahn
oder Fahrrad, aber dort sehr befriedigt aufs Handy schaut, um dem
heimischen Ladevorgang per Dachkraftwerk zuzusehen.
SUV-Fahrer schrieb:> Man sollte aber den CO2-Fußabdruck des E-Motors auch nicht außer acht> lassen. Allein die Gewinnung der seltenen Erden frisst viel Energie.
Naja, das relativiert sich schnell, wenn man sieht, was heute an Krams
bei den Verbrennern mit eingebaut wird. Du findest ja meistens den Motor
zwischen den ganzen Zusatzaggregaten nicht mehr.
A. K. schrieb:> Ausser wenn man nicht mit dem Auto zur Arbeit fährt, sondern mit Bahn> oder Fahrrad, aber dort sehr befriedigt aufs Handy schaut, um dem> heimischen Ladevorgang per Dachkraftwerk zuzusehen.
Quasi win win Sotuation, die Grünen sind glücklich und die
Automobilindustrie bleibt am Leben.
Henrik schrieb:> Quasi win win Sotuation, die Grünen sind glücklich und die> Automobilindustrie bleibt am Leben.
Und die Versicherung ist nicht minder glücklich, denn da muss er jetzt
Kohle nachlegen. Weil die anfangs geplante km-Leistung weit
überschritten wird, E-Fahren macht Spass.
SUV-Fahrer schrieb:> AkkuFlopp schrieb:>> Was sagt uns das über den deutschen Autofahrer?>> Was sagt uns das über unsere grünen Mitbürger?> Den anderen vorschreiben wollen wie sie zu leben haben...
Das hat mit grün absolut gar nichts zu tun.
Du vergiftest die Luft, die ich zum Atmen brauche.
Kacke ich in deinen Essen?
Ich nehme einen Schlauch, das eine Ende kommt in das Auspuffrohr deines
fetten SUVs, das andere Ende kommt in deinen Hals. Dann kannst du von
mir aus jedes Jahr 100.000 km mit deinem fetten Hobel fahren.
AkkuFlopp schrieb:> Ich nehme einen Schlauch, das eine Ende kommt in das Auspuffrohr deines> fetten SUVs, das andere Ende kommt in deinen Hals. Dann kannst du von> mir aus jedes Jahr 100.000 km mit deinem fetten Hobel fahren.
Solch ein geistiger Schiss kann nur von einem Grünen kommen.
Also ICH kauf mir erst dann einen neuen größeren EssJuhWie.
wenn mein Nachbar auch einen hat.
Aber ganz egal, ob ein E-Auto Vorteile hat oder nicht,
ob die Akkus heute noch zu teuer sind,
die Reichweite zu gering,
die CO2-Bilanz negativ,
und was sonst noch.
Es ist einfach die allgemeine technische Entwicklung,
Mechanik durch Elektronik, Hardware durch Software zu ersetzen.
Und wenn wir das nicht tun, machen es andere.
Hoffentlich haben wir dann noch das Geld,
um bei ihnen zu kaufen.
A. K. schrieb:> E-Fahren macht Spass.
Ich muss zugeben, das macht es wirklich. Ich durfte vor ein paar Jahren
mal die alten NiCd Hobel aus Frankreich fahren (E-Twingo und Saxo
Electrique) und es macht wirklich Spass, diese Beschleunigung und das
praktisch geräuschlose Fahren zu erleben.
eric schrieb:> Also ICH kauf mir erst dann einen neuen größeren EssJuhWie.> wenn mein Nachbar auch einen hat.
Ätsch, meiner EssJuh-Vieh wiegt 100kg mehr und braucht mehr Sprit.
>> Aber ganz egal, ob ein E-Auto Vorteile hat oder nicht,> ob die Akkus heute noch zu teuer sind,> die Reichweite zu gering,> die CO2-Bilanz negativ,> und was sonst noch.>> Es ist einfach die allgemeine technische Entwicklung,> Mechanik durch Elektronik, Hardware durch Software zu ersetzen.> Und wenn wir das nicht tun, machen es andere.
Weil man verschweigt, daß die teure Elektronik solcher Fahrzeuge im
Fehlerfall sehr teuer zum reparieren ist. Ein Benziner oder Diesel ist
da teilweise doch viel billiger zu reparieren. Möchte mal wissen was so
die (gestresste) Leistungselektronik eines eAutos ersatzteilmäßig
kostet. Da nichts auf die Dauer hält muß man spätestens nach Ablauf der
Herstellergarantie mit teuren Reparaturen rechnen und das betrifft nicht
einmal die dann schwachen oder schadhaften Batteriebänke. Ob das alles
wirklich Vorteile für den Konsumenten sind, ist zweifelhaft. Nach
typisch acht Jahren ist bei den meisten Herstellern Schluß mit
irgendwelchen Garantien. Und bei Batterien sind wahrscheinlich die
Wieselklausen dementsprechend.
Ich wage zu behaupten, wenn nicht alle Umstände zum Betrieb eines eAutos
günstig zusammenfallen, so daß Laden gut zugänglich ist, macht der
Betrieb eines EAutos höchstwahrscheinlich mehr zu schaffen. Und 15 Min.
Schnellladung ist auf die Dauer auch nicht sehr Akkufreundlich.
Irgendwie schneiden da konvenzionelle Kraftstoffe da doch besser ab.
Man wird ja sehen wie man mit zig Abermillionen eAutos zurechtkommen
wird. Solange eAutos noch Nischenprodukte sind, hat man da andere
Probleme. Auch bin ich nicht so recht überzeugt, daß genug Strom für
eine große Anzahl von eFahrzeugen tatsächlich umweltfreundlich erzeugt
werden kann. Wenn zuverläßige Kernfusion eine Realität wäre, würde ich
es etwas positiver sehen. Und Kernfusion ist immer noch konstant
Jahrzehntelang in der absehbaren Zukunft. Solange aber Kohle und Gas zur
Erzeugung von Strom herangezogen wird, bleibe ich wirklich skeptisch.
Wind und Solar können auch nur einen kleinen Teil dazu beitragen.
Abgesehen davon verbraucht die wachsende IT Infrastruktur langsam aber
sicher immer mehr Strom.
Eigentlich finde ich diesen Trend von Mechanik zu Nur Elektronik schade
auch wenn es zur Zeit schon so ist. Die besseren Konsumergeräte wie
VCRs, Tonbandgeräte, Kasettenrecorder und was der Dinge mehr ist,
namhafter Hersteller, waren manchmal eine wahre mechanische Augenweide
an komplizierter Konstruktion und Verarbeitung. Man muß sich nur einmal
die Verarbeitungsqualität und Toleranzen einer VCR Kopftrommel zu
Gesicht führen um zu wissen was ich meine. Jahrzehntelang konnten diese
Geräte ohne tägliche SW Upgrades und Cloudanbindung zuverläßig ihre
Besitzer erfreuen. Welcome to the world of daily software upgrades,
instability and permanent dependence.
Komischerweise konnten viele dieser damaligen Gerätschaften auf die
heute vielfach so hinabgesehen wird, jahrelang ohne irgendwelche Mucken
ihre Besitzer erfreuen - und wenn notwendig gab es Service Handbücher
und noch Ersatzteile was von den meisten kontemporären Gerätschaften
nicht oft behaupten kann. Was mich betrifft liebe ich noch gut
durchdachte und ausgeführte Mechanik. Mein DUAL Plattenspieler
funktioniert nach 40 Jahren immer noch gut ohne Cloudanbindung und
tägliche SW Upgrades. Meine mit uC ausgerüstete Stereo Anlage aus den
90er Jahren ebenso. Mein Kasettenrecorder hat drei uC drin. Die laufen
auch alle ohne Cloudanbindung. Damals war man eben sorgfältiger im
Design. Heute sind viele Elektronikgeräte beim Konsumenten reifend und
bei ihm das Versuchslabor der Geräte.
Ob die heutige Generation moderner Gerätschaften wirklich
bedienungsfreundlicher sind, darüber kann man streiten.
Ob Touchscreens wirklich ergonomischer wie gut durchdachte dedizierte
Kontroll Elemente sind, darüber läßt sich auch streiten. Wirkliche
Kontrollelemente lassen sich auch in der Dunkelheit fühlen und
betätigen. Bei Touchscreens muss man immer hinschauen. Ob das wirklich
immer ein Vorteil ist. Bei manchen heutigen Fahrzeugen mit TFT/TS
Konsumerschnittstellen muß man immer hinschauen was Bedienung während
der Fahrt erschwert. Steuerelemente die man ohne hinschauen betätigen
kann sind hier doch ein Vorteil. Auch Sprach Schnittstellen sind da
nicht unbedingt ein Vorteil.
Soweit also für das "Bessersein" von Elektronik. Sicherlich ein sehr
streitbare Thematik. Ob man diese Mankos mit noch mehr SW und KI
nennenswert verbessern kann ist auch fraglich. Abgesehen gehen mir diese
immer alleswissende Computerstimmen langsam aber sicher auf die Nerven.
Ich kann Stimmen wie z.B. Von Siri, Alexa und Co. schon nicht mehr
hören. Computer mit Sprachschnittstellen sind für mich eine wirkliche
Zumutung.
Der kommende (Zwangs) Trend zur Cloudanbindung und der immer gläsener
werdende Konsument sollte zu denken geben.
Überhaupt finde ich, daß der heutige typische Konsument sich viel zu
viel mit IT Objekten aller Art abgibt und speziell in Zusammenhang mit
sozialen Medien viel wertvolle Zeit vergeudet. (Dazu zählt auch dieses
werte Forum:-) ) Man scheint ja hier vielfach sehr viel Zeit zu
verbringen...
Aber, naja, die heutige Welt weiß ja alles besser...
>> Hoffentlich haben wir dann noch das Geld,> um bei ihnen zu kaufen.
Bestimmt:-) wenn nicht freiwillig dann andersweitig...
Querkopf schrieb:> Eigentlich finde ich diesen Trend von Mechanik zu Nur Elektronik schade> auch wenn es zur Zeit schon so ist.
Bei den Uhren ist diese Entwicklung schon ein paar Jahrzehnte durch. Es
gibt Nischenhersteller mit eindrucksvoller Mechanik, der Rest
unterscheidet sich mehr von aussen als von innen. Für Uhrenfans ein
Desaster, der Rest der Welt ists zufrieden.
SUV-Fahrer schrieb:>> Bloß gut, dass die Solarmodule bei der Herstellung keine Energie> brauchen. Der ökologische Fußabdruck eines Solarmoduls beträgt ca. 88g> CO2/kWh. Je nach Studie auch mehr oder weniger. Chinesische Module,> welche aktuell über 80% Marktanteil haben, liegen da noch deutlich> schlechter.
Die Werte schwanken so, weil der CO2-Fußabdruck von Solarpaneln in
erster linie von dem für die Produktion verwendeten Strom abhängt. Mit
steigenden EE-Anteil im Strommix sinkt also auch der CO2-Fußabdruck der
Solarmodule. Aber auch mit den aktuellen 88g wär der CO-Austoß eines
E-Autos mit Solarstrom geladen ca. 16g/km. Mal eben Faktor 10 besser als
die Verbrennerfraktion.
>> Zum Glück entstehen bei Transport und Verteilung der elektrischen> Energie keine Verluste.
Wenig. Der Wirkungsgrad des Stromnetzes in D ist ca. 94%. In Gegenden
mit viel dezentraler Versorgung auch höher. Bei Diesel/Benzin sind es
eher 80-85%.
>Auch die Ladung des Akkus erfolgt Co2-neutral...
Ja? Aus meinen Akkus kommt kein CO2 bei laden?
> Man sollte aber den CO2-Fußabdruck des E-Motors auch nicht außer acht> lassen. Allein die Gewinnung der seltenen Erden frisst viel Energie.
Die meisten E-Atutos haben keine permanenterregten Motoren, Ergo auch
kein Neodym.
Auch Cobalt in den Akkus ist kein muss.
Selbst wenn beides verwendet wird, kann beides recycelt werden.
In Verbrennern ist hingegen Yttrium, Platin, Cobalt und Molybdän. Das
Platin wird dabei buchstäblich in die Luft geblasen.
Henrik schrieb:> Viele Eigengeimbesitzer haben eine Solaranlage auf dem Dach und> versprechen sich Synergieen mit einem Elektroauto. Nur wird das Auto> nicht zuhause seit, wenn die Sonne scheint.
Für die Umwelt spielt das überhaupt keine Rolle, ob der Strom tagsüber
direkt in mein Auto direkt geht, oder tagsüber in die Nachbarschaft und
ich stattdessen den Strom Nachts aus dem Netz hole, den sonst tagsüber
ein Kraftwerk hatte erzeugen müssen. Unterm Strich wurden durch die PV
weniger fossile Brennstoffe verheizt und das ist es was zählt.
Einen finanziellen Vorteil hab ich trotzdem, weil ein gewisser
Eigenanteil trotzdem genutzt werden kann. An etwa 140 Tagen im Jahr muss
ich nicht arbeiten und manche Verbraucher laufen eh 24/7 als Grundlast
und einiges kann ich per Zeitschaltuhr oder automatischer Steuerung auf
Zeiten verschieben in denen eigenerzeugter Strom da ist. Bei mir ist das
der Fall mit Waschmaschine und Laden vom Pedelec Akku. Das macht nicht
die Welt aus, aber immerhin ein bisschen was. Da ich so nahe zu meinem
Arbeitsplatz gezogen bin, dass ich zu Fuß hin gehe, könnte ich sogar
tagsüber das Auto laden. Aber den Vorteil haben natürlich die wenigsten.
SUV-Fahrer schrieb:> Bloß gut, dass die Solarmodule bei der Herstellung keine Energie> brauchen. Der ökologische Fußabdruck eines Solarmoduls beträgt ca. 88g> CO2/kWh. Je nach Studie auch mehr oder weniger. Chinesische Module,> welche aktuell über 80% Marktanteil haben, liegen da noch deutlich> schlechter.
Kannst du sagen woher du die Zahl nimmst, die du hier einfach so in den
Raum wirfst? Mir erscheint diese Zahl unplausibel. Ich habe
monokristalline Module, die eher lange brauchen sich energetisch zu
amortisieren. Somit liegt man bei etwa 2 Jahren. Dafür habe ich 25 Jahre
Produktgarantie. Wenn man mal davon ausgeht, dass die Module mindestens
30 Jahre arbeiten und laut der Leistungsgarantie noch fast 90% nach 25
Jahren haben, wird 1 kWp über 30.000 kWh erzeugen.
Aber selbst wenn die 88 g/kWh stimmen würden: mit 1 kWh fährt ein E-Auto
etwa 6 km. Das heißt man käme auf weniger als 15 g CO2/100km.
Stephan S. schrieb:> Kannst du sagen woher du die Zahl nimmst, die du hier einfach so in den> Raum wirfst? Mir erscheint diese Zahl unplausibel.
Bitte schön...
http://www.sonnenenergie.de/sonnenenergie-redaktion/SE-2016-01/Layout-fertig/PDF/Einzelartikel/SE-2016-01-s030-Photovoltaik-CO2_Fussabdruck_von_Solarstrom.pdfStephan S. schrieb:> Aber selbst wenn die 88 g/kWh stimmen würden: mit 1 kWh fährt ein E-Auto> etwa 6 km. Das heißt man käme auf weniger als 15 g CO2/100km.
Hinzu kommen die oben genannten 14 Tonnen CO2 für die Herstellung des
Akkus.
AkkuFlopp schrieb:> So ein Lithium-Fahrakku soll bei der Herstellung eine Menge CO2> erzeugen. Als einziger Hersteller hat LG Zahlen genannt. Die Herstellung> von einem 100 KW/h Fahrakku soll 14 Tonnen CO2 freisetzen. M.W. werden> die Teslas mit solchen Kalibern bestückt.>> Um diese Menge CO2 im praktischen Fahrbetrieb zu erzeugen, kann man mit> einem Golf TDI knapp 120.000 km fahren.Fabian F. schrieb:>>Auch die Ladung des Akkus erfolgt Co2-neutral...> Ja? Aus meinen Akkus kommt kein CO2 bei laden?
Bei der Ladung des Akkus wird aber ein gewisser Teil der Energie nicht
im Akku gespeichert sondern in Wärme umgewandelt. Ist natürlich von
Akkutechnologie und Ladegeschwindigkeit abhängig, ein paar Gramm CO2
sind es sicher auch.
SUV-Fahrer schrieb:> Hinzu kommen die oben genannten 14 Tonnen CO2 für die Herstellung des> Akkus.
Die 14t sind eine Hochrechnung aus einer 2016er Studie über den 24kWh
Akku des Ford Focus elecric, dessen Design von 2012 ist. Anzunhemen,
dass der CO2 Footprint inzwischen niedriger ist.
Außerdem ist die hochrechnung an sich schon zweifelhaft. Nachdem nur 45%
der Emmisionen von der Zellfertigung selbst und 20% von der
Rohstoffbeschaffung stammen, kann man nicht einfach annehmen dass ein 4*
so großer Akku auch 4 mal so viel Emmisionen hat. Das ignoriert
Skaleneffekte komplett.
> AkkuFlopp schrieb:>> So ein Lithium-Fahrakku soll bei der Herstellung eine Menge CO2>> erzeugen. Als einziger Hersteller hat LG Zahlen genannt. Die Herstellung>> von einem 100 KW/h Fahrakku soll 14 Tonnen CO2 freisetzen. M.W. werden>> die Teslas mit solchen Kalibern bestückt.>>>> Um diese Menge CO2 im praktischen Fahrbetrieb zu erzeugen, kann man mit>> einem Golf TDI knapp 120.000 km fahren.
Klassischer Äpfel/Birnen vergleich. Zum einen ignoriert das die
Einsparung an CO2 die beim Bau eines E-Motors vs. Verbrenners anfallen,
zum anderen Sind ein Golf TDI und ein Model S wohl kaum vergleichbare
Fahrzeuge.
Wenn man die entsprechende Oberklasselimusine mit >250kW Motor
gegenüberstellt, die um die 250g CO2/km ausstößt, sind es nur noch
56000km. Eine Fahrleistung die Autos in dem Segment meistens in einem
Jahr fahren.
> Fabian F. schrieb:>>>Auch die Ladung des Akkus erfolgt Co2-neutral...>> Ja? Aus meinen Akkus kommt kein CO2 bei laden?>> Bei der Ladung des Akkus wird aber ein gewisser Teil der Energie nicht> im Akku gespeichert sondern in Wärme umgewandelt. Ist natürlich von> Akkutechnologie und Ladegeschwindigkeit abhängig, ein paar Gramm CO2> sind es sicher auch.
Bei E-Autos wird der Verbrauch ab Steckdose bei Verwendung des internen
Ladegerätes angegeben. Die Ladeverluste sind da also schon enthalten.
Fabian F. schrieb:> SUV-Fahrer schrieb:>>> Hinzu kommen die oben genannten 14 Tonnen CO2 für die Herstellung>> des Akkus.>> Die 14t sind eine Hochrechnung aus einer 2016er Studie über den 24kWh> Akku des Ford Focus elecric, dessen Design von 2012 ist.
Andere Zahlen sind nicht verfügbar, denn die Hersteller halten sich
bedeckt. Warum wohl?
> Anzunhemen, dass der CO2 Footprint inzwischen niedriger ist.
Dann verwundert, dass die Hersteller nicht mit besseren Zahlen
auftrumpfen, sondern sich die Hersteller allesamt bedeckt halten.
Und klar, alles wird besser, man muss nur zuwarten. Immer mehr Flugzeuge
sind in der Luft und vergiften selbige, die Türken nehmen eben den
weltgrößten Flughafen in Betrieb, wir bauen in Berlin ein ähnliches
Monster, Frankfurt soll ein weiteres Terminal bekommen, München einen
dritte Startbahn usw. Nebenbei werden unsere Autos immer schwerer und
größer, und haben immer mehr Leistung. Alles wird besser...
> Klassischer Äpfel/Birnen vergleich [...] zum anderen sind ein> Golf TDI und ein Model S wohl kaum vergleichbare Fahrzeuge.
Sicher, ein Golf TDI bringt meinen Arsch von A nach B, zur Not mit 150
PS. Zu was diesen Tesla?
Doch andere Zahlen sind bekannt. Elon Musk hat sich nach der 14to
Aussage damit gewehrt, das er die Ökostromrechnung für die
Batterieproduktion veröffentlicht hat. Tesla kauft Solar und Windstrom
für die Batterieproduktion.
Dazu kommt eine ständige Berechnung von Strom aus dem deutschen Mix, der
kommt aber aus keiner öffentlichen Ladesäule die werden durchweg mit
Ökostrom betrieben.
Die Leute aus meinem Bekanntenkreis die ihr Auto zu Hause laden kaufen
dort auch alle Ökostrom ein bei uns in der Firma setzten wir eine 100kW
Solaranlage zur Verbesserung der Ökobilanz ein usw.
Dazu kommt noch das auch bei allen anderen de Strom von Jahr zu Jahr
grüner wird. Das können wir von unseren Verbrennern dank Fracking und
Ölschiefersänden jetzt nicht gerade behaupten.
mfG
Michael
AkkuFlopp schrieb:> Sicher, ein Golf TDI bringt meinen Arsch von A nach B, zur Not mit 150> PS. Zu was diesen Tesla?
Das tut ein Testroller auch bleibt trotzdem ein hirnrissiger Vergleich.
Ein passender Vergleich zum Golf wäre z.B ein E-Golf?
Nachdem der aber keine 4t CO2 für die Batterie investiert macht sich das
nicht so schön in der Schlagzeile.
Die Batteriehersteller haben keine neuen Daten veröffentlicht, weil es
ein riesen Aufwand ist das überhaupt zu bestimmen. Wir sollten für eine
ISO Zertifizierung bei uns in der Firma auch Mal den CO2 Ausstoß
dokumentieren. Das hat 4 Mannjahre Aufwand produziert bis man die ganzen
Lieferketten bis zum Anfang verfolgt hat. Und wir haben nicht Mal viel
Produktion. Bei einer Firma wie LG oder Panasonic wäre das eine
Mammutaufgabe..
Querkopf schrieb:> Möchte mal wissen was so> die (gestresste) Leistungselektronik eines eAutos ersatzteilmäßig> kostet.
Die kostet erstaunlich wenig. Die Transistoren, mit denen die 6
Phasen-Umrichtung geregelt wird, sind Dank der E-Autos so billig
geworden, dass man sie sogar für andere Leistungsumsetzer einsetzt, die
weniger Watt brauchen. Die liegen im Bereich unter 1,- das Stück!
Die Elektronik ist insgesamt mit das Billigste an der Geschichte. Wer
schon mal neue Dieseleinspritzdüsen oder einen Turbolader bezahlt hat,
weiß wovon ich rede.
Eloman schrieb:> Die liegen im Bereich unter 1,- das Stück!
Das hindert die Box in der sie eingebaut sind aber nicht daran einen der
Automobilbranche angemessenen stolzen Preis einzunehmen bei dessen
Kenntnisnahme man nur so mit den Ohren schlackert.
Michael_O schrieb:> der kommt aber aus keiner öffentlichen Ladesäule die werden durchweg mit> Ökostrom betrieben.
Da bin ich jetzt aber ernsthaft neugierig...
Meint das wirklich: Wenn man nachts laden möchte, aber zu wenig Wind
weht um alle zu bedienen... bricht dann die Ladung wirklich wegen
Strommangel ab?
Und welche Kapazitäten hat das? D.h. könnte man wirklich Millionen
e-Autos mit Ökostrom laden?
Diese Ökostrom e-Auto Sache scheint mir eher mit dem Fahren mit alten
Frittierfett vergleichbar... klappt nur solange es wenige gibt die das
tun.
https://www.welt.de/wirtschaft/energie/plus192223147/E-Autos-Strom-an-der-Ladesaeule-oft-teurer-als-Sprit.html
===
Für mickrige 5,04 Kilowattstunden (kWh) musste er 3,84 Euro bezahlen.
Das klingt nicht viel – ist es aber, wenn man weiß, dass er mit fünf
Kilowattstunden gerade einmal 30 Kilometer weit fahren kann. 100
Kilometer würden bei diesem Preis etwa zwölf Euro kosten. Doch wie kann
das sein?
Eine Kilowattstunde Strom kostet für Verbraucher selbst im Hochpreisland
Deutschland maximal 30 Cent. Wer das hochrechnet, kommt auf einen
100-Kilometer-Betrag von 4,50 Euro. Nicht so an den Ladesäulen.
Die Wemag verlangt 39 Cent je kWh. Hinzu kommt eine Gebühr von 1,39 Euro
pro Ladevorgang, plus 50 Cent für die SMS, mit der das Laden gestartet
wird. Macht 3,84 Euro.
===
Verarsche schrieb:> Hinzu kommt eine Gebühr von 1,39 Euro> pro Ladevorgang, plus 50 Cent für die SMS
Das ist allerdings der Gipfel der Lächerlichkeit, ebenso das Gehampel
mit den ganzen unzähligen Clubs in denen man Mitglied sein muss um
überall laden zu können, man könnte meinen EC-Kartenzahlung wäre noch
nicht erfunden worden.
Man stelle sich vor man müsse bei Esso oder Aral erst einen Account
anlegen bevor man dort tanken kann und der Zapfsäule jedesmal erstmal
eine SMS schicken bevor der Rüssel Benzin ausspuckt. In Schweden steckt
man einfach seine ganz normale EC-Karte oder Kreditkarte rein (auch
ausländische) und die Pumpe schaltet sich an, man muss nicht mal mehr in
den Shop latschen um zu bezahlen.
Zum Glück ist das aber kein technisches Problem sondern nur eine
höchstwahrscheinlich mittelfristig heilbare akute Geisteskrankheit der
verantwortlichen BWL-Krawatten, vermutlich ausgelöst durch akuten
Wettbewerbermangel und übertriebenen bewußtseinverändernden
Substanzmissbrauch.
test schrieb:> Da bin ich jetzt aber ernsthaft neugierig...>> Meint das wirklich: Wenn man nachts laden möchte, aber zu wenig Wind> weht um alle zu bedienen... bricht dann die Ladung wirklich wegen> Strommangel ab?
System nicht verstanden oder absichtich dumm gestellt? Es geht darum wer
das Geld erhält. Die Ökostromanbieter müssen mindestens so viel Strom
einspeisen wie sie verkaufen. Zeitlich kann man das in Deutschland
zumindest noch nicht eingrenzen, aber in Summe muss es am Ende des
Monats stimmen. Wenn man also Ökostrom kauft, muss der Anbieter auch die
Kapazität dafür schaffen. Abgesehen besteht vor allem Nachts oft ein
Ökostromüberschuss, weil viele Industrieverbraucher wegfallen, aber
trotzdem Wind weht.
In den USA gibt es auch schon Ansätze wie man die Stromkunden dazu
bringt die Energie dann zu beziehen, wenn Überschuss besteht, indem es
Tageszeit-abhänige Preise gibt.
> Und welche Kapazitäten hat das? D.h. könnte man wirklich Millionen> e-Autos mit Ökostrom laden?
Wenn alle Kunden Ökostrom kaufen würden, müssten die Anbieter auch
nachziehen, also ja.
> Diese Ökostrom e-Auto Sache scheint mir eher mit dem Fahren mit alten> Frittierfett vergleichbar... klappt nur solange es wenige gibt die das> tun.
Die Anzahl der Pommesbuden kann man nicht beliebig erhöhen. Die Anzahl
der Windräder, Solarpanels und Akkus hingegen schon. Ist nur eine Frage
des Geldes.
Bernd K. schrieb:> Verarsche schrieb:>> Hinzu kommt eine Gebühr von 1,39 Euro>> pro Ladevorgang, plus 50 Cent für die SMS>> Das ist allerdings der Gipfel der Lächerlichkeit, ebenso das Gehampel> mit den ganzen unzähligen Clubs in denen man Mitglied sein muss um> überall laden zu können, man könnte meinen EC-Kartenzahlung wäre noch> nicht erfunden worden.
Das Problem bei Ladesäulen sind die geringen Beträge und die
verhältnismäßig hohen Kartengebühren in D.
Für Leute die oft oder überwiegend öffentlich Laden gibt es aber schon
Anbieter bei denen man akzeptable Preise für das Laden an den meisten
Ladesäulen zahlt. Solche Blüten wie in dem Artikel oben sind meistens
Konstrukte von Stadtwerken.
Mittelfristig wird mit V2G die Abrechnung der Ladevorgänge eh vom Auto
übernommen. Dann zahlt man unterwegs auch z.B. mit dem Stromanbieter den
man zu Hause auch hat. Die Deutschen sind halt immer besonders langsam
und Rückständig was so was angeht.
Bernd K. schrieb:> Das hindert die Box in der sie eingebaut sind aber nicht daran einen der> Automobilbranche angemessenen stolzen Preis einzunehmen bei dessen> Kenntnisnahme man nur so mit den Ohren schlackert.
Genauso, wie es mittlerweile bei Elektronikboxen der derzeitigen
Verbrenner Spezis gibt, die die Dinger reparieren können, wird es Spezis
geben, die Leistungselektroniken der E-Autos instandsetzen. Wir haben
das schon vor Jahren mit defekten Curtiscontrollern gemacht, als DC
Motoren in E-Autos Standard waren.
Curtis hat da auch probiert, die Dinger zuzukleben und unreparierbar zu
machen, aber wo ein Hochpreissegmant ist, ist auch ein Weg, es zu
umgehen.
Fabian F. schrieb:> System nicht verstanden oder absichtich dumm gestellt? Es geht darum wer> das Geld erhält. Die Ökostromanbieter müssen mindestens so viel Strom> einspeisen wie sie verkaufen. Zeitlich kann man das in Deutschland> zumindest noch nicht eingrenzen, aber in Summe muss es am Ende des> Monats stimmen.
Das meint also Ökostrom ist nur möglich dank der Atom- u.
Kohlekraftwerke. Darauf wollte ich ganz dumm hinaus.
Also können wir die Ökostromverarsche hier bitte rauslassen?
Und wenn mans ernst meint mit dem Öko dann ginge es tatsächlich, einfach
den Strom abschalten wenns nicht genug gibt. Die Ökos nehmen den
Komfortverlust doch sicher gerne in Kauf, ich meine der Umwelt zuliebe.
Aber vom Komfort der Atom- u. Kohlekraftwerke zu profitieren und dann
von Öko zu faseln -> Schwachsinn. E-Autos gehen nicht Öko, die brauchen
konventionelle Kraftwerke die dafür sorgen das die Ladesäulen jederzeit
funktionieren. Gerade wenn die Anzahl der e-Autos sich erhöht. Und mehr
Solar/Wind ist keine Lösung weil man den Strom nicht speichern kann.
test schrieb:> Aber vom Komfort der Atom- u. Kohlekraftwerke zu profitieren und dann> von Öko zu faseln -> Schwachsinn. E-Autos gehen nicht Öko, die brauchen> konventionelle Kraftwerke die dafür sorgen das die Ladesäulen jederzeit> funktionieren. Gerade wenn die Anzahl der e-Autos sich erhöht. Und mehr> Solar/Wind ist keine Lösung weil man den Strom nicht speichern kann.
Wenn man Millionen von E-Autos mit Akkus hat kann den also den Strom
nicht speichern. interessant.
Du hast das System immer noch nicht verstanden. Wenn die
Ökostromanbieter Strom verkaufen, müssen sie ihn auch liefern. Wenn die
Kapazität des Netztes ausgeschöpft ist, man aber trotzdem mehr Ökostrom
verkaufen will, muss man andere Wege finden. Z.B durch Speicherung als
H2 oder Methan, Akkus oder eben durch gezielte Entnahme des Stroms. All
diese Dinge kosten Geld. Und das bezahlt man eben mit dem Ökostrom.
Die Auslastung der Ladesäulen lässt sich auch hervorragend über den
Preis regeln. Wenn der Strom von 16-19 Uhr 0,50€/kWh kostet und von
23:00-5:00 nur 0,20€ werden die Leute sich schon die Mühe machen den
Ladetimer zu stellen.
Auch hier sind die Ausländer wieder weiter. In den USA gibt es schon
länger intelligente Ladesäulen die stündlich neue Preise übertragen
bekommen und dann das Auto so günstig wie möglich laden.
Eloman schrieb:> Querkopf schrieb:>> Möchte mal wissen was so>> die (gestresste) Leistungselektronik eines eAutos ersatzteilmäßig>> kostet.>> Die kostet erstaunlich wenig. Die Transistoren, mit denen die 6> Phasen-Umrichtung geregelt wird, sind Dank der E-Autos so billig> geworden, dass man sie sogar für andere Leistungsumsetzer einsetzt, die> weniger Watt brauchen. Die liegen im Bereich unter 1,- das Stück!> Die Elektronik ist insgesamt mit das Billigste an der Geschichte.
Du glaubst offensichtlich noch an den Weihnachtsmann !
Bei meiner Verbrennerkiste (deutscher Hersteller) ging mal die
ABS-Warnleuchte an, die Reparatur sollte mal eben knapp 3.500 Euro
kosten. In Wirklichkeit war nur ein Sensor am ABS defekt, der auch nur
paar Euro kostete. Kann man allerdings nicht wissen, wenn das Auto eine
einzige BlackBox ist und der Mann vom Service meint, man REPARIERE NACH
VORGABEN DES HERSTELLERS. Den Sensor* konnte ich selber beschaffen und
einbauen, das ganze war vor 8 Jahren und die Kiste fahre ich heute immer
noch.
So läuft das Spiel. Schau dir mal die Autohaus-Paläste in den größeren
Städten an, die finanzieren selbige durch das Auslöten von Transistoren
für 1 Euro?
*: Den Sensor gibt es vom Hersteller übrigens nicht einzeln zu kaufen.
Man darf sich den ganzen ABS-Block für 1000 Euro gönnen, dann hat man
seinen neuen Sensor. Da es den ABS-Block nur noch in einer neueren
Version gab, durfte man sich auch noch ein neues Steuergerät für
ebenfalls 1000 Euro gönnen. Als Arbeitszeit für den (völlig unnötigen)
aufwändigen Aus- und Einbau des ABS-Block waren nochmals 600 Euro
fällig. Dazu noch Kleinteile und auf alles die MwSt., dann hat man ganz
links eine 3 stehen. Überlege immer noch, ob ich über diese unglaubliche
Geschichte ein Buch schreiben soll. Man kann es auch ganz einfach Betrug
nennen, der tagtäglich tausendfach stattfindet.
Jetzt kommen die Elektro-Jünger und meinen, mit dem E im Kennzeichen
wird alles anders. Wie kann man nur so grenzenlos dumm sein.
Fabian F. schrieb:> Die Ökostromanbieter müssen mindestens so viel Strom> einspeisen wie sie verkaufen. Zeitlich kann man das in Deutschland> zumindest noch nicht eingrenzen, aber in Summe muss es am Ende des> Monats stimmen. Wenn man also Ökostrom kauft, muss der Anbieter auch die> Kapazität dafür schaffen.
In der aktuellen Auto Motor Sport war zu lesen, dass eine Menge "grauer
Strom" mit Zertifikaten grün gewaschen wird. Auf die schnelle fand ich
nur einen Artikel aus dem Handelsblatt, der aber möglicherweise nicht
mehr aktuell ist (von 2010):
"Das Milliardengeschäft mit dem Abgashandel"
"Der 2005 gestartete Handel mit europäischen Emissionszertifikaten hat
sich zu einem Milliardengeschäft entwickelt. Spekulanten,
Energiekonzerne und Kriminelle bereichern sich hemmungslos an
CO2-Zertifikaten und Ökoenergie - die Leidtragenden sind Stromkunden und
Steuerzahler."
"Auch die Energiekonzerne mischen kräftig mit. Mithilfe günstig
eingekaufter Emissionsrechte etikettieren sie schmutzigen, weil mit viel
CO2-Ausstoß produzierten Strom in Ökostrom um - ohne dass auch nur eine
einzige Kilowattstunde mehr Ökostrom produziert wird."
http://www.gegenwind-saarland.de/Presse/100905-HB---Das-Milliardengeschaeft-mit-dem-Abgas-Handel.pdf
Hat jemand aktuellere Informationen?
Fabian F. schrieb:> Es geht darum wer das Geld erhält.
Es geht auf dieser Welt ausschließlich darum, wer welches Geld erhält!
Fabian F. schrieb:> Wenn man Millionen von E-Autos mit Akkus hat kann den also den Strom> nicht speichern. interessant.
Hier wird das super fast Charge als Lösung gefeiert. Und da ist nix mit
speichern.
Für deine Idee (e-Autos als Speicher für Wind/Solar) braucht es
Ladeanschlüsse an jedem Stellplatz (Arbeit und Zuhause). Und die
Bereitschaft der Fahrer zu akzeptieren das
a) Der Akku nich immer vollgeladen wird
b) Der Fahrer ausserplanmässige Fahrten anmelden muss (damit der Akku
ausnahmsweise vollgeladen wird)
c) Der Akku früher verschleißt.
Ändert aber JETZT nix daran das der Luxus Ökostrom nur dank
Kohle/Kernkraft funktioniert.
Irgendwelche Fantasien über die Zukunft (Ökostrom als Wasserstoff
speichern, e-Autos am Netzt ala Speicher) ändern daran jetzt nix.
Wie einfach war das Tanken damals noch mit Flüssigtreibstoff.
Bis alle Eure erwähnten Probleme in zufriedenstellender Weise gelöst
werden können muß noch viel Wasser die Donau runterfließen...
Irgendwie habe ich den Eindruck man stellt sich alles zu einfach vor.
Natürlich muß ein Anfang gemacht werden, aber bis dahin wird es noch
viele frustrierende Probleme für manche Benutzer geben. Bis dahin wäre
"flüssiger" Strom doch alltagstauglicher.
Übergangsphasen wie diese sind halt immer schwierig und zu lange
dauernd.
AkkuFlopp schrieb:> http://www.gegenwind-saarland.de/Presse/100905-HB---Das-Milliardengeschaeft-mit-dem-Abgas-Handel.pdf>> Hat jemand aktuellere Informationen?>> Fabian F. schrieb:>> Es geht darum wer das Geld erhält.>> Es geht auf dieser Welt ausschließlich darum, wer welches Geld erhält!
1. Man kann das über die Wahl des Stromanbieters beeinflussen. Es gibt
diverse Stromanbieter die ihre CO2 Zertifikate nicht verkaufen.
2. Selbst wenn die Anbieter Kohlestrom mit CO2-Zertifikaten
"Reinwaschen", müssen sie Geld ausgeben und das Zertifikat steht einem
anderen potentiellen CO2-Emmittenten nicht mehr zur Verfügung. In Summe
wird also irgendwo CO2 eingespart.
test schrieb:> Hier wird das super fast Charge als Lösung gefeiert. Und da ist nix mit> speichern.
Das ist eine bekloppte Lösung die vor allem von den Deutschen forciert
wird. Die Schweden und Niederländer sind da z.B. viel pragmatischer und
stellen lieber tausende low-power Ladesäulen auf, als 300kW
DC-ladesäulen.
>> Für deine Idee (e-Autos als Speicher für Wind/Solar) braucht es> Ladeanschlüsse an jedem Stellplatz (Arbeit und Zuhause). Und die> Bereitschaft der Fahrer zu akzeptieren das> a) Der Akku nich immer vollgeladen wird
Bei den ~300km Reichweite der aktuellen Modelle dürfte es für die
meisten kein Problem sein auf 80-100km davon zu verzichten. Wenn man
doch los muss reicht ein Knopfdruck in der App um das Auto voll zu
laden.
> c) Der Akku früher verschleißt.
Viele würden durch reinen Fahrbetrieb die Verschleißgrenze ihres Akkus
nie erreichen. Wenn man einen finanziellen ausgleich für die Nutzung,
bzw. einen Vorteil aus der Eigennutzung hat, ist das kein Problem den
Akku zu nutzen.
> Ändert aber JETZT nix daran das der Luxus Ökostrom nur dank> Kohle/Kernkraft funktioniert.> Irgendwelche Fantasien über die Zukunft (Ökostrom als Wasserstoff> speichern, e-Autos am Netzt ala Speicher) ändern daran jetzt nix.
Mit dem Argument könnte man überhaupt nie irgendetwas ändern, wenn man
nicht von einem Tag auf den anderen komplett umstellen kann.
Hirnverbrannter Schwachsinn
test schrieb:> Hier wird das super fast Charge als Lösung gefeiert. Und da ist nix mit> speichern.
Das macht man dem Akku und Wirkungsgrad zuliebe nur wenns auf
Langstrecken mal pressiert. Ansonsten lädt man meist langsam daheim oder
beim Arbeitgeber.
> Für deine Idee (e-Autos als Speicher für Wind/Solar) braucht es> Ladeanschlüsse an jedem Stellplatz (Arbeit und Zuhause). Und die> Bereitschaft der Fahrer zu akzeptieren das> a) Der Akku nich immer vollgeladen wird
Macht man sinnvollerweise eh nur dann wenn man weiß dass man gleich
danach auf die komplette Reichweite angewiesen ist.
> b) Der Fahrer ausserplanmässige Fahrten anmelden muss (damit der Akku> ausnahmsweise vollgeladen wird)> c) Der Akku früher verschleißt.
Wenn man das Netz nur stabilisiert indem man überflüssigen Strom
entnimmt, nicht aber zurück gibt, verschleißt der Akku nicht zusätzlich.
Irgendwann müsste man ihn ja eh laden.
> Ändert aber JETZT nix daran das der Luxus Ökostrom nur dank> Kohle/Kernkraft funktioniert.> Irgendwelche Fantasien über die Zukunft (Ökostrom als Wasserstoff> speichern, e-Autos am Netzt ala Speicher) ändern daran jetzt nix.
Ja, ist aktuell so. Aber wo ist das Problem? Warum sollte man nicht die
Lücken die es beim unsteten und nicht planbaren aber vorhersehbaren
Ökostrom gibt mit den Kraftwerken mit fossilen Brennstoffen füllen? Man
müsste den Betreibern halt attraktivere Bedingungen schaffen, dass sichs
für die Kraftwerksbetreiber auch lohnt den Lückenbüßer zu machen.
Stephan S. schrieb:> Wenn man das Netz nur stabilisiert indem man überflüssigen Strom> entnimmt, nicht aber zurück gibt, verschleißt der Akku nicht zusätzlich.> Irgendwann müsste man ihn ja eh laden.
Das was entnommen wird muss man irgendwann nachladen, je mehr desto
mehr. Und je mehr Ah man im Laufe des Lebens hineinlädt desto mehr
Verschleiß (tiefe Zyklen verschleißen mehr als flache Zyklen, je tiefer
desto mehr).
Aber wenn man für die Dienstleistung des Energiepufferns angemessen(!)
entlohnt würde vom Netzbetreiber der dadurch Pumpspeicherwerke und
ähnliche Anlagen nicht bauen muss wäre das sicher ein Deal den viele
gerne machen würden.
Edit:
Habs noch mal gelesen. Jetzt erst sehe ich wie Du das gemeint hast, ja,
in dem Fall hast Du recht.
Bernd K. schrieb:> Susi Sorglos schrieb:>> und täglich eine>> Lademöglichkeit in der Nähe hat.>> Du musst nicht jeden Tag laden wenn Du nicht jeden Tag 300km fährst.>> Fährst Du jeden Abend tanken? Ich fahr da vielleicht einmal im Monat> hin. Oder ich warte bis die gelbe Lampe leuchtet dann fährt automatisch> meine Frau tanken. Ich war schon ewig nicht mehr tanken!
Ach so ja, genau. Wer braucht schon eine Ladesäule, wenn er eine Frau
hat.
irgendwAIR schrieb:> Ing. schrieb:>>> Aber wie sollen die OEMs die ganzen Wasserköpfe so gut entlohnen, wenn>> die Autos 30+ Jahre halten?>> Was soll das denn? Früher ging es auch.
Heute muss man Investoren bei der Stange halten. Es ist wichtiger, dass
die Investoren glücklich sind, als dass es die Kunden sind. Mann muss
also die Kunden nur so glücklich machen, dass die Investoren glauben,
Gewinn machen zu können.
Stephan S. schrieb:> Ja, ist aktuell so. Aber wo ist das Problem? Warum sollte man nicht die> Lücken die es beim unsteten und nicht planbaren aber vorhersehbaren> Ökostrom gibt mit den Kraftwerken mit fossilen Brennstoffen füllen?
Das Problem ist AFAIK das Atom-/Fossilkraftwerke nun überhaupt nicht
dafür geeignet sind ständig hoch-/runtergefahren zu werden.
Die Priorität muss halt sein, Wege zu finden Strom sinnvoll und im
grossen Maßstab zwischenzuspeichern. (Alle e-Autos die gerade zufällig
am Netz hängen als gigantischen Pufferakku zu nutzen wäre ja z.B. eine
Idee)
Und/Oder den Bedarf sinnvoll zu steuern. (Die Ladung aller e-Autos die
zufällig am Netz hängen passend zu steuern ist ja auch ne Idee)
test schrieb:> Das Problem ist AFAIK das Atom-/Fossilkraftwerke nun überhaupt nicht> dafür geeignet sind ständig hoch-/runtergefahren zu werden.
Gaskraftwerke können das sehr gut und sind deshalb in genau dieser
Betriebsart im Einsatz.
KKWs können in Grenzen lastabhängig gedrosselt werden, auch wenn sie für
Lastwechsel nicht optimiert sind. Andernfalls wäre in Frankreich längst
Land unter, da dort auch Mittellast aus KKWs kommt. Es ist allerdings
ökonomisch ungünstig, weil die Betriebskosten nur wenig von der Höhe der
Stromproduktion abhängen. Weshalb es günstiger ist, den Strom ggf auch
unter Wert zu verkaufen, als ihn zu drosseln.
Wenn man sich durch https://www.energy-charts.de/power_de.htm klickt,
kann man gut erkennen, dass in D auch Braun- und Steinkohle in deutlich
ausgeprägten Tageszyklen produziert, die Steinkohle aber nur bis
Donnerstag.
Fabian F. schrieb:> Bei den ~300km Reichweite der aktuellen Modelle dürfte es für die> meisten kein Problem sein auf 80-100km davon zu verzichten. Wenn man> doch los muss reicht ein Knopfdruck in der App um das Auto voll zu> laden.
Wie, wenn ich einen Anruf bekomme, ist das Auto in 1 Minute voll
geladen?
>> c) Der Akku früher verschleißt.>> Viele würden durch reinen Fahrbetrieb die Verschleißgrenze ihres Akkus> nie erreichen. Wenn man einen finanziellen ausgleich für die Nutzung,> bzw. einen Vorteil aus der Eigennutzung hat, ist das kein Problem den> Akku zu nutzen.
Kommt entscheidend darauf an, wie lange man künftig ein und dasselbe
Auto nutzen können wird. Wenn weiterhin alles auf eine Haltbarkeit von 2
Jahren optimert wird, mag das mit der Verschleißgrenze des Akkus kein
Thema mehr sein. Denn vorher wirft man die ganze Karre auf den Müll.
> b) Der Fahrer ausserplanmässige Fahrten anmelden muss
Dann ist es zur Genehmigung einer Fahrt auch nicht mehr weit. Damit wäre
den Energieversorgern auch der Standort eines jeden Fahrzeuges bekannt
und es ließen sich sicherlich eine Unmenge interessanter Informationen
gewinnen, wer wann wo läd und warum. Und sicher wird man die Daten
gewinnbringend veräußern wollen. Denn wir haben ja alle nichts zu
verbergen.
Verarsche schrieb:> Für mickrige 5,04 Kilowattstunden (kWh) musste er 3,84 Euro bezahlen.> Das klingt nicht viel – ist es aber, wenn man weiß, dass er mit fünf> Kilowattstunden gerade einmal 30 Kilometer weit fahren kann. 100> Kilometer würden bei diesem Preis etwa zwölf Euro kosten.
Wenn ich mit meinem Verbrenner 100 km weit fahre, drücke ich ungefähr 5
Euro an Mineralölsteuer ab. Diese Steuer bringt dem Fiskus jährlich ca.
40 Mrd. Euro, die für die Instandhaltung der Verkehrsinfrastruktur
dringend benötigt werden. Dieses Geld muss weiterhin fließen, außer wir
schaffen es, bei der Verkehrsinfrastruktur eine Art Selbstheilung
einzuführen.
Also kommen zu den 12 Euro noch 5 Euro Stromsteuer hinzu, macht dann 17
Euro pro 100 gefahrene Kilometer. Ob Elektro nicht an allen Ecken und
Enden schöngerechnet wird?
Olm schrieb:> Das tut ein Testroller auch ...
Was bitte ist ein Testroller ?
AkkuFlopp schrieb:> Wenn weiterhin alles auf eine Haltbarkeit von 2> Jahren optimert
Wenn du dich öfter auf dein Handy setzt, um damit herumzufahren, wird es
wahrscheinlich auch keine 2 Jahre halten.
> Denn vorher wirft man die ganze Karre auf den Müll.
Man kann Akkus auf verschiedene Ziele optimieren. Bei Handys ist es
erstens das Volumen, zweitens das Gewicht, während die Lebensdauer 3
Jahre nicht wesentlich überschreiten muss. Auto-Akkus werden anders
optimiert.
> Damit wäre den Energieversorgern auch der Standort eines> jeden Fahrzeuges bekannt
Von Tracking ist man beim E-Auto System jetzt schon nicht weit weg, denn
das Auto hält Kontakt mit einem Hersteller-Server über Mobilfunk. Ob es
fährt oder läd. Beim Ladevorgang kommt eben auch der Stromanbieter dazu.
Zum Vergleich: Bei Verbrennern kommt ein Mobilfunkkontakt auch
allmählich hinzu und Positionsdaten ergeben sich aus der Tankrechnung
per Bezahlverfahren, denn die wenigsten werden in bar zahlen (um sich
damit verdächtig zu machen ;-). Es ist nur nicht so häufig.
Dann hätten wir natürlich noch die Fahrzeugerkennung per Cam, der es
völlig egal ist, ob die Karre Strom, Methan, Diesel oder Wasser tankt.
Ergo: Die Daten fallen an, offen ist nur, was man damit macht. Gemäss
DSGVO sind sie zu löschen, wenn sie nicht (mehr) für Abrechnung benötigt
werden, gemäss Seehofer sollen Beamte jedweder Art unbegrenzt damit
glücklich werden und gemäss Facebook jeder der dafür zahlt. Auch bei
Verbrennern.
AkkuFlopp schrieb:> Ob Elektro nicht an allen Ecken und Enden schöngerechnet wird?
Das ist wohl unstrittig. Irgendwann wird der Strom an der Säule
wesentlich teurer als bisher, und der aus dem heimischen Dachkraftwerk
wird vielleicht mit einer Eigenverbrauchssteuer weit jenseits der USt
belegt.
Für die aktuelle Generation von Autos ist das aber ohne Belang, die ist
dann schon mehr als 2 Jahre alt und landet deiner Vorhersage gemäss auf
dem Müll. Die Entscheidung für das nächste Fahrzeug kann also völlig neu
erfolgen.
test schrieb:> Die Priorität muss halt sein, Wege zu finden Strom sinnvoll und im> grossen Maßstab zwischenzuspeichern. (Alle e-Autos die gerade zufällig> am Netz hängen als gigantischen Pufferakku zu nutzen wäre ja z.B. eine> Idee)
Soweit ich die aktuelle Ladetechnologie verstanden habe, liefern die
Ladesäulen 230/400V AC und in den Fahrzeugen steckt ein entsprechender
Laderegler mitsamt Gleichrichter und ggf. Schaltregler für die HV-Akkus.
Bitte korrigiert mich, wenn die Ladesteckdosen direkt auf den Akku
gehen.
Damit läßt sich aber die Funktion Pufferspeicher nicht realisieren ohne
dass die komplette Akku-/Ladeelektrik im Fahrzeug umgerüstet werden
müsste. Hinzu kommt natürlich noch die einspeisefähige Ladereglung in
der Wallbox (oder wo auch immer das Fahrzeug geladen wird). Sicher ist
das kein Ding der Unmöglichkeit, doch sollte die Industrie mal langsam
in die Spur kommen.
Jens P. schrieb:> Soweit ich die aktuelle Ladetechnologie verstanden habe, liefern die> Ladesäulen 230/400V AC und in den Fahrzeugen steckt ein entsprechender> Laderegler mitsamt Gleichrichter und ggf. Schaltregler für die HV-Akkus.
Bis 22 kW ist es normaler Haushaltsdrehstrom, einphasig mit bis zu 7,4
kW genutzt, oder dreiphasig. Darüber ist es DC, ob CCS Typ 2 oder
CHAdeMOs.
Jens P. schrieb:> Bitte korrigiert mich, wenn die Ladesteckdosen direkt auf den Akku> gehen.
Beim Schnelladen ist das so. Dort wird das Ladegerät der "Zapfsäule"
verwendet.
Beim normalen Laden wird das Ladegerät im Auto verwendet. Das
"Ladegerät" ist hier einfach nur ein Verlängerungskabel um das Auto an
die Steckdose anzuschließen. Die Elektronik in diesem Kabel ist nur
Sicherheit (Schütz, FI, Info ans Auto über die max. möglichen Watt).
Diese "Alle gerade parkenden Autos als großer Buffer" Idee ist eh
Zukunftsmusik. Bevor man damit anfangen kann müssen erstmal alle
Parkplätze einen Stromanschluss haben. Und das wird noch sehr sehr lange
dauern. Aber irgendwann muss man ja anfangen. Und wir sind gerade in
dieser Anfangsphase.
Nur mal zur Wiederholung für mein Verständnis:
1. E-Autos braucht man nicht jeden Tag zu laden. Also werden sie auch
nicht angeschlossen.
2. E-Autos sollen als dezentraler Riesenpuffer im Netz herhalten.
Wie 2. funktionieren soll, wenn die Autos laut 1. nicht "angekabelt"
werden, verstehe ich nicht.
Michael B. schrieb:> Wie 2. funktionieren soll, wenn die Autos laut 1. nicht "angekabelt"> werden, verstehe ich nicht.
Tja, dann braucht man eben einen Nutzungszähler, der den
hin-und-her-strom misst und vergütet.
Oder aber man hat nur statisch 60% aller Fahrzeuge am Netz, abzüglich
Überlappung also irgendwas zwischn 30% und 90% Abdeckung, wobei bei 30%
sicher 90% der Kapa zur Verfügung steht und bei 90% rund 30%.
Wir brauchen also mindestens die 3-Fache Kapazität in den Autos, wie wir
als Puffer haben müssen.
Michael B. schrieb:> Wie 2. funktionieren soll, wenn die Autos laut 1. nicht "angekabelt"> werden, verstehe ich nicht.
Lösung: E-Autos, die als Puffer dienen sollen, werden soweit es die
Infrastruktur zulässt angeschlossen.
Die Bereitstellung als Puffer wird eine Vergütung enthalten, die auch
von der Bereitstellungszeit abhängen wird. Daher hat der Besitzer ein
Interesse daran, es auch dann anzuschliessen, wenn nichts passiert.
Michael B. schrieb:> Nur mal zur Wiederholung für mein Verständnis:> 1. E-Autos braucht man nicht jeden Tag zu laden. Also werden sie auch> nicht angeschlossen.
Für Leute in Mietskasernen ohne festen KFZ-Stellplatz. Die Laden nur
wenn nötig.
> 2. E-Autos sollen als dezentraler Riesenpuffer im Netz herhalten.
Für die ca. 25.000.000 Fahrzeuge die einen festen Stellplatz haben. Wenn
die je 10kWh Akku zum Puffern und 10kWh zum getimten laden zur verfügung
stellen, kann man die Windstromproduktion einer ganzen Woche speichern.
Alles was es dazu braucht ist eine Ladestation oder Auto mit
Wechselrichter. Für Chademo und Tesla gibt es das schon, für CCS kommt
es auch bald.
AkkuFlopp schrieb:>> Wie, wenn ich einen Anruf bekomme, ist das Auto in 1 Minute voll> geladen?
Dann fährt man mit den 80% die man im Akku hat los und hält unterwegs
10min an einem 130kW-Lader an. Wenn so gehetzt ist, dass das zu viel
Verzögerung ist, sollte man seine Lebensentscheidungen überdenken.
> Kommt entscheidend darauf an, wie lange man künftig ein und dasselbe> Auto nutzen können wird. Wenn weiterhin alles auf eine Haltbarkeit von 2> Jahren optimert wird, mag das mit der Verschleißgrenze des Akkus kein> Thema mehr sein.
Ein typischer 60kWH Akku aktueller E-Autos hält >300.000km. Das ereichen
etliche Autos in 20 Jahren nicht. Da kann man ohne praktische Einbußen
leicht 50% des Akkulebens für Pufferspeicherung verwenden.
>> b) Der Fahrer ausserplanmässige Fahrten anmelden muss
Hab ich nicht gesagt->korrekt Zitieren. Abgesehen davon reicht es dem
Auto zu sagen wann man los will. Wenn man paranoid ist klemmt man eben
die Telematik-ECU ab.
Fabian F. schrieb:> Da kann man ohne praktische Einbußen> leicht 50% des Akkulebens für Pufferspeicherung verwenden.
Zudem ist das eine Kostenrechnung. Die Bereitstellung wird nicht für
Umme sein, d.h. der Betrieb des Fahrzeugs wird dadurch günstiger.
test schrieb:> b) Der Fahrer ausserplanmässige Fahrten anmelden muss (damit der Akku> ausnahmsweise vollgeladen wird)
Der Ladevorgang wird heute schon ferngesteuert. So passt der Fahrer des
gelegentlich erwähnten Leafs per eigenem Programm bereits heute den
Ladevorgang an die Leistung des Dachkraftwerks an, unter
Berücksichtigung des Ladezustands von Auto und stationärem Stromspeicher
und wassweisichnochallem. Dies ist auch genauso fernkonfigurierbar wie
die elektrischen Jalousien.
Michael B. schrieb:> Nur mal zur Wiederholung für mein Verständnis:> 1. E-Autos braucht man nicht jeden Tag zu laden. Also werden sie auch> nicht angeschlossen.> 2. E-Autos sollen als dezentraler Riesenpuffer im Netz herhalten.>> Wie 2. funktionieren soll, wenn die Autos laut 1. nicht "angekabelt"> werden, verstehe ich nicht.
Das sind zwei komplett unterschiedliche Ideen die es so gibt. (Meinem
Verständnis nach)
1. OK, Lademöglichkeiten sind ein Problem. Aber kein Problem... Fast
Charge (in 10min. voll ohne den Akku zu töten) wird schon kommen.
2. OK, Lademöglichkeiten sind ein Problem. Aber kein Problem...
Lademöglichkeiten auf allen Parkplätzen werden schon kommen.
Im Moment haben wir beides nicht*) (jedenfalls nicht für alle) und es
wird an beiden Lösungen gearbeitet.
*) Ja, Fast Charge existiert. Ist aber AFAIK nicht als alleinige
Tankmöglichkeit vorgesehen. Das geht auf die Lebensdauer des Akku.
A. K. schrieb:> Die Bereitstellung als Puffer wird eine Vergütung enthalten, die auch> von der Bereitstellungszeit abhängen wird. Daher hat der Besitzer ein> Interesse daran, es auch dann anzuschliessen, wenn nichts passiert.
So wird es sein und dann geht wieder das Hauen und Stechen um die Dosen
los. Verdammt, ich habe übers Wochenende keine Dose gefunden, jetzt geht
mir eine Menge Geld durch die Lappen. Und ich ahne schon einen neuen
Straftatbestand ...
Nebenbei: Laden und Puffern beißt sich doch gegenseitig. Dann blockieren
die Autos tagelang den Stellplatz vor der Dose, weil sie die Kohle fürs
Puffern einsacken wollen. Und was machen nun die Leute, die ihre Karre
laden wollen?
Am Ende braucht es für alle draußen stehenden Autos getrennte Dosen für
Laden und Puffern. Bin auch mal gespannt, wer die Dosen alle
instandhalten will. Wenn ich so an den Zustand der früheren
Telefonhäuschen denke...
Die vielen überall rumhängenden Kupferkabel werden sicher auf eine Menge
böser Buben mit passende Kneifzange in der Hose unwiderstehlich wirken.
Flaschensammeln war dann mal.
Fabian F. schrieb:> AkkuFlopp schrieb:>> Wie, wenn ich einen Anruf bekomme, ist das Auto in 1 Minute voll>> geladen?> Dann fährt man mit den 80% die man im Akku hat los und hält unterwegs> 10min an einem 130kW-Lader an.
Der 130kW-Lader wartet sicher gerade auf mich.
> Abgesehen davon reicht es dem Auto zu sagen wann man los will.
Genau das habe ich eben nicht vor. Ich will los wenn ich los will. Das
ist u.a. auch der ganz große Vorteil eines eigenen PKWs. Der wartet
nämlich 24 Stunden am Tag auf mich. Schlüssel rum und los gehts.
Spontanität ist scheinbar für viele ein Fremdwort geworden.
Fabian F. schrieb:> Die Anzahl der Pommesbuden kann man nicht beliebig erhöhen. Die Anzahl> der Windräder, Solarpanels und Akkus hingegen schon.
Ist eher eine Frage der Widerstände. Die Stromtrassen, die Energie von
Nord nach Süd transportieren sollen, kommen nicht in die Gänge, weil die
Leute die Hochspannungsleitungen nicht Überland haben wollen und in der
Erde auch nicht. Die Spargel überall in der Landschaft erfreuen sich
auch wachsender Beliebtheit.
AkkuFlopp schrieb:> So wird es sein und dann geht wieder das Hauen und Stechen um die Dosen> los. Verdammt, ich habe übers Wochenende keine Dose gefunden, jetzt geht> mir eine Menge Geld durch die Lappen. Und ich ahne schon einen neuen> Straftatbestand ...
So ausgiebig, wie du jede Suppe nach Haaren durchforstest, wird sie
kalt, bevor du sie essen kannst. ;-)
Fabian F. schrieb:>> Kommt entscheidend darauf an, wie lange man künftig ein und dasselbe>> Auto nutzen können wird. Wenn weiterhin alles auf eine Haltbarkeit von 2>> Jahren optimert wird, mag das mit der Verschleißgrenze des Akkus kein>> Thema mehr sein.> Ein typischer 60kWH Akku aktueller E-Autos hält >300.000km. Das ereichen> etliche Autos in 20 Jahren nicht.
Wo gibt es denn entsprechende Langzeit-Erfahrung mit modernen E-Autos?
Die gibt es noch nicht einmal seit 20 Jahren.
> Da kann man ohne praktische Einbußen leicht 50% des Akkulebens für> Pufferspeicherung verwenden.
Wenn man viel fährt, muss man das Auto früher durch ein neues ersetzen,
wenn man wenig fährt, sinkt durch erhöhte Nutzung des Akkus der Restwert
des Fahrzeugs. Das müsste dann durch das Geld, das man für die Nutzung
bekommt, mindestens ausgeglichen werden.
In Shanghai soll ein Tesla Akku gefloppt sein, ein Video geistert durch
die Medien. Allerdings scheint mir die Sache nicht ganz sauber zu sein,
denn wer hält schon minutenlang sein Smartphone vor einen
Überwachungsmonitor und wartet, dass es endlich brennt ...
https://www.youtube.com/watch?v=sAQlLu5ttOk
Rolf M. schrieb:>> Ein typischer 60kWH Akku aktueller E-Autos hält >300.000km. Das ereichen>> etliche Autos in 20 Jahren nicht.>> Wo gibt es denn entsprechende Langzeit-Erfahrung mit modernen E-Autos?> Die gibt es noch nicht einmal seit 20 Jahren.
Das deutsche Durschnittsauto fährt 13000km/Jahr. Wenn die Batterie 10
Jahre lebensdauer hat, kommen also nur 130.000km zusammen. Nachdem
eingie Vielfahrer den Schnitt nach oben treiben, gibt es im Gegenzug
viele die noch weniger fahren. Meine Eltern fahren z.b. nur ca.
9000km/jahr.
Das ist bei Akkus nicht anders als bei vielen anderen Produkten. Müsste
man sie systematisch in vielen Exemplaren in Echtzeit unter
Nennbedingungen auf die vorgesehene Lebensdauer testen, ohne dabei
Extrapolation oder erheblich beschleunigte Alterung einsetzen zu können,
hätten wir heute die Flash-Technik von vor 5 Jahren in den brandneuen
SSDs.
Soll heissen: Lebensdauer- und Alterungsanalyse findet nicht in Echtzeit
statt, sondern erheblich beschleunigt. Bei Akkus, Autos und SSDs.
Rolf M. schrieb:> Wo gibt es denn entsprechende Langzeit-Erfahrung mit modernen E-Autos?
In elektrisch betriebenen Gapelstaplern z.B.? Von denen haben wir 8
Stück im Lager am rumgurken. Ok, wirklich fahren tun immer nur 3-5, die
anderen sind an der Ladeeinrichtung, in der Wartung oder beim Service /
TÜV.
Die aber, welche fahren, mchen 4-6h am Stück, immer so 50km je Schicht,
inklusive Verladearbeit und die ist nicht ohne. Gehoben werden so
200-500kg, das ist schon wie ein Fünftel Auto beschleunigen. Weil die
ständig heben, ist das nochmal soviel, wie das fahren selber würde ich
sagen.
Die haben 500Ah an Kapazität, wurden glaube ich, noch nie getauscht,
durchschnittliche Distanz >50.000km, einige haben > 70.000km in knapp 7
Jahren -> 7000 Betriebsstunden.
Fabian F. schrieb:> Das deutsche Durschnittsauto fährt 13000km/Jahr. Wenn die Batterie 10> Jahre lebensdauer hat, kommen also nur 130.000km zusammen.
Das ist aber dann die Frage, OB sie wirklich die Lebensdauer hat, wenn
sie so viel geladen und entladen wird.
Mir sind Akkus bekannt, die bei langsamer und seltener Ladung /
Entladung mit 25% / 75% über 20 Jahre gehalten haben, während dieselbe
Typ bei häufigem und schnelle Laden gerade 10 packen. Nutzt man den
Akku mit hohem Strom und entleert ihn stark zwischen 10% und 90%, sind
es keine 5 Jahre.
Ich hatte oben das Beispiel mit den Staplerbatterien gebracht: Wenn man
sich die parallel denkt und ausreichende Leistung mit 50kWh
zusammenpackt, kriegt man es sicher hin, die 10 Jahre zu betreiben,
allerdings nur eben bei halber Nennkapazität des Akkus.
Leider hinter Paywall, daher nur Zusammenfassung gelesen.
Die Kernfrage für mich ist: Gibts es irgendwo eine real existierende
Lösung für den Müll? Oder ist das ein Verweis auf eine irgendwann
vielleicht bestehende Lösung, für die jemand erst einmal viel Geld
braucht?
A. K. schrieb:> Die Kernfrage für mich ist: Gibts es irgendwo eine real existierende> Lösung für den Müll? Oder ist das ein Verweis auf eine irgendwann> vielleicht bestehende Lösung, für die jemand erst einmal viel Geld> braucht?
Na gut, ich löse auf:
Die Forscher vom Institut für Festkörper-Kernphysik haben für ihr
Konzept des Dual Fluid Reaktors ein internationales Patent erhalten
(PCT/DE2012/000957). Damit ist aber noch nicht gesagt, dass tatsächlich
alles so funktioniert, wie es die Berliner Wissenschaftler am grünen
Tisch berechnet haben. Bislang wurden keinerlei Experimente zum DFR
durchgeführt, noch ist das alles Theorie.
„Eine erste Studie, die die Machbarkeit und Sicherheit des Dual Fluid
Reaktors belegen könnte, dürfte mindestens vier Millionen Euro kosten“,
schätzt Ruprecht, „die Entwicklung eines Teststands, mit dem sich die
praktische Machbarkeit des Dual Fluid Konzepts demonstrieren ließe,
würde mindestens 20 Millionen Euro erfordern.“
Doch dieses Geld haben die Forscher nicht. Und selbst wenn es keine
finanzielle Hürde gäbe – in Deutschland ist der Bau eines neuen
Kernkraftwerks derzeit politisch undenkbar. Auch wenn dies inhärent
sicher sein sollte.
Und auf dem internationalen Parkett haben die vornehmlich deutschen
DFR-Forscher durchaus mit Konkurrenz zu kämpfen. So setzt inzwischen
auch TerraPower auf ein Reaktorkonzept mit Flüssigsalz. Und Bill Gates
wird es nicht an 20 Millionen für einen Demonstrator mangeln.
Wenn Bill Gates damit Erfolg hat, dann würde ich ihm vielleicht sogar
DOS und Windows 3x/9x verzeihen ;-). Bis dahin wünsche ich ihm mehr
Glück, als der Suche nach einer Endlagerung bisher beschieden ist.
Ich verabschiedete mich von der Kerntechnik in den 80ern mit dem Motto,
man möge wiederkommen, wenn man beim Müll mehr hat als schöne Aussichten
und bunte Prospekte. Bis jetzt konnte ich diese Einstellung problemlos
über die Zeit retten.
Mich würde auch eher interessieren welche praktischen Lösungen für das
von der EU, mit immer neuen Forderungen an CO2 Reduktion beschlossene,
ändern der Verkehrsinfrastruktur noch möglich sind.
Bis jetzt ist in Sicht das das Auto 2.0 Elektrisch fährt, von Außen ein
SUV ist, innen ein Kleinwagen und zum Ausgleich für 0kg Anhängelast
43000€ kostet bei 300km Reichweite.
Mein Diesel lag bei 46000, kostet aber nur halb so viel als monatliche
Finanzierung, kommt 1400km Solo und 750km mit 1600kg an der
Anhängekupplung und kostet solo 5-6€ / 100km während meine beide Kangoo
ZE zwischen 17 und 22kWh eher leicht teurer unterwegs sind.
Selbst die nächste und übernächste Generation bringt keine gebrauchten
Autos für unter 5000€ mit der sich weniger betuchte eine Urlaubsfahrt an
die Adria leisten können.
Vielleicht ist das Ziel ja auch nur die ärmeren zur CO2 Reduktion zu
bringen damit die Flugreisen und Kreuzfahrten nicht eingeschränkt werden
müssen.
mfG
Michael
michael_ohl schrieb:> Mich würde auch eher interessieren welche praktischen Lösungen für das> von der EU, mit immer neuen Forderungen an CO2 Reduktion beschlossene,> ändern der Verkehrsinfrastruktur noch möglich sind.> Bis jetzt ist in Sicht das das Auto 2.0 Elektrisch fährt, von Außen ein> SUV ist, innen ein Kleinwagen und zum Ausgleich für 0kg Anhängelast> 43000€ kostet bei 300km Reichweite.> Mein Diesel lag bei 46000, kostet aber nur halb so viel als monatliche> Finanzierung, kommt 1400km Solo und 750km mit 1600kg an der> Anhängekupplung und kostet solo 5-6€ / 100km während meine beide Kangoo> ZE zwischen 17 und 22kWh eher leicht teurer unterwegs sind.
Und pustet seine Abgase den Radfahrern dahinter um die Nase. Klar, dass
man billiger ist, wenn man seinen eigenen Dreck einfach entsorgt.
Ich bin immer noch der Meinung, dass die Abgase der Autos grundsätzlich
durch den eigenen Innenraum gepustet werden sollten. Dann bräuchte man
keine weiteren Abgasgrenzwerte mehr, die Autos wären dann sauber.
> Selbst die nächste und übernächste Generation bringt keine gebrauchten> Autos für unter 5000€ mit der sich weniger betuchte eine Urlaubsfahrt an> die Adria leisten können.> Vielleicht ist das Ziel ja auch nur die ärmeren zur CO2 Reduktion zu> bringen damit die Flugreisen und Kreuzfahrten nicht eingeschränkt werden> müssen.
Die Armen ohne Autos müssen das derzeit einatmen. Und auch vorrangig die
Folgen des CO2 Ausstosses tragen.
Gruß
Axel
Am besten fangen wir bei den Krankenwagen an das senkt die Kosten in
Gesundheitswesen ungemein.
Die Heizung Deiner Wohnung bläst Ihre Abgase genau wo hin? Und falls es
eine Wärmepumpe ist, wird der passende Teil der Kraftwerksabgase auch
durch Dein Wohnzimmer geleitet?
Auf der Autobahn sind jetzt nicht ganz so viele Fahrräder unterwegs. Und
in der Stadt fahre ich fast ausschließlich mit meinen beiden Kangoo ZE
Elektrisch.
Das ganz gebundene CO2 im Boden war mal in der Luft und hat damals dem
leben auf der Erde auch nicht so viel geschadet. Wenn die gesamte
Biomasse des Planeten als Erdöl im Boden liegt ist es auch nicht mehr so
weit her mit der Grünen Natur.
Außer CO2 bringen wir dann noch NOX im Verkehr aus, das Zerfällt aber
nach wenigen Stunden wieder zu N2 und O2 und Feinstaub. Da kommen wir
aber nicht gegen die Natur an, die mir gerade mit ihrem Pollenflug manch
einem den Tag versaut.
mfG
Michael
michael_ohl schrieb:> Die Heizung Deiner Wohnung bläst Ihre Abgase genau wo hin? Und falls es> eine Wärmepumpe ist, wird der passende Teil der Kraftwerksabgase auch> durch Dein Wohnzimmer geleitet?
Ach komm Axel S. doch nicht mit solchem Gelumpe, er hängt halt gern
seinen Vergasungsphantasien nach - weißt schon - damals in der guten
Alten Zeit.
michael_ohl schrieb:> Am besten fangen wir bei den Krankenwagen an das senkt die Kosten in> Gesundheitswesen ungemein.> Die Heizung Deiner Wohnung bläst Ihre Abgase genau wo hin? Und falls es> eine Wärmepumpe ist, wird der passende Teil der Kraftwerksabgase auch> durch Dein Wohnzimmer geleitet?> Auf der Autobahn sind jetzt nicht ganz so viele Fahrräder unterwegs. Und> in der Stadt fahre ich fast ausschließlich mit meinen beiden Kangoo ZE> Elektrisch.> Das ganz gebundene CO2 im Boden war mal in der Luft und hat damals dem> leben auf der Erde auch nicht so viel geschadet. Wenn die gesamte> Biomasse des Planeten als Erdöl im Boden liegt ist es auch nicht mehr so> weit her mit der Grünen Natur.> Außer CO2 bringen wir dann noch NOX im Verkehr aus, das Zerfällt aber> nach wenigen Stunden wieder zu N2 und O2 und Feinstaub. Da kommen wir> aber nicht gegen die Natur an, die mir gerade mit ihrem Pollenflug manch> einem den Tag versaut.>> mfG> Michael
Ich fasse Deine Replik auf meinen Vorschlag mal so zusammen, dass Du die
Abgase Deines Verbrenners nicht einatmen möchtest.
Dir also durchaus klar ist, dass der Radfahrer hinter Dir und die
Fussgänger um Dich rum, das möglicherweise auch nicht wollen. Und nein,
auch nicht die Leute, die an einer Autobahn leben.
Womit Deine ganzen aufgezählten Vorteile des Verbrenners verpuffen.
Und das ist eben genau der Sinn des E-Autos. Damit nicht nur die Nutzer
was davon haben, sondern die Nichtnutzer nicht weiter im bisherigen
Ausmass geschädigt werden.
Gruß
Axel
Fabian F. schrieb:> Das deutsche Durschnittsauto fährt 13000km/Jahr. Wenn die Batterie 10> Jahre lebensdauer hat, kommen also nur 130.000km zusammen.
Von der kalendarischen Alterung hast du schon mal gehört?
Wenn denn die Batterie eine Lebensdauer von 10 Jahren hat, wie lange war
nochmal die Garantie auf die Batterie?
michael_ohl schrieb:> Bis jetzt ist in Sicht das das Auto 2.0 Elektrisch fährt, von Außen ein> SUV ist, innen ein Kleinwagen und zum Ausgleich für 0kg Anhängelast> 43000€ kostet bei 300km Reichweite.
Dann schau dir mal die Nutzlast von so einer 2.5 Tonnen Kiste an, da
bekommst du einen Anfall. Im Vergleich das E-Radl: 20 kg Fahrzeuggewicht
und 80 kg Nutzlast.
> Vielleicht ist das Ziel ja auch nur die ärmeren zur CO2 Reduktion zu> bringen damit die Flugreisen und Kreuzfahrten nicht eingeschränkt werden> müssen.
Flugreisen und Kreuzfahrten legen satt zu, du liegst 100% richtig.
Axel L. schrieb:> Ich bin immer noch der Meinung, dass die Abgase der Autos grundsätzlich> durch den eigenen Innenraum gepustet werden sollten. Dann bräuchte man> keine weiteren Abgasgrenzwerte mehr, die Autos wären dann sauber.
+1, gleiches gilt für Flugzeuge, die seltsamerweise immer außen vor
bleiben. Selbst die gute Greta hat die dämliche Rumfliegerei nicht auf
dem Schirm.
AkkuFlopp schrieb:> Wenn denn die Batterie eine Lebensdauer von 10 Jahren hat, wie lange war> nochmal die Garantie auf die Batterie?
Üblich sind 8 Jahre und 160-200 Mm, bei Tesla, Nissan, Hyundai, VW,
Renault.
AkkuFlopp schrieb:> Selbst die gute Greta hat die dämliche Rumfliegerei nicht auf> dem Schirm.
die wird mittlerweile selber in der welt rumjetten. sie wird kaum mit
dem paddelboot zur papstaudienz rudern
A. K. schrieb:> Statt bloss über E-Autos zu meckern: Da stecken Jobs drin. Etliche> Firmen suchen Leute für diese Sparte.
Wenn die aber genau so schlecht zahlen wie die Tochter vom Stern, welche
hier 50km entfernt (Richtung polnische Grenze) Akkus baut, brauchen die
sich über mangelndes Interesse der potentiellen Mitarbeiter nicht
wundern.
Da lohnt sich der Job nicht mal, wenn man vor Ort wohnt. Vom pendeln
ganz zu schweigen...
rudi ratlos schrieb:> AkkuFlopp schrieb:>> Selbst die gute Greta hat die dämliche Rumfliegerei nicht auf>> dem Schirm.>> die wird mittlerweile selber in der welt rumjetten. sie wird kaum mit> dem paddelboot zur papstaudienz rudern
Nein, sie ist mit dem Zug gefahren.
Jetzt stell Dich in die Ecke zum Schämen.
Gruß
Axel
michael_ohl schrieb:> Das ganz gebundene CO2 im Boden war mal in der Luft und hat damals dem> leben auf der Erde auch nicht so viel geschadet.
Nee, es war in den Bäumen und nicht etwa in der Luft. Durch das Wachstum
der Bäume, sank der CO2-Gehalt in der Luft und aus dem Meer konnte viel
abgegast werden. Nun, da die Wälder verbrannt werden, gelingt aber die
Rückspeisung in die Meere nicht mehr, weil diese sehr viel wärmer
geworden sind und wärmeres Wasser weniger Gas halten kann.
Wie haben also wegen Menschenhand sehr viel mehr CO2 in der Atmo.
Um den Fakt kommt man nicht herum.
Vor den Bäumen muss das CO2 auch irgend wo gewesen sein. Außerdem
sollten wir mal langsam anfangen auch das CO2 in Kreislaufprozesse
einzubringen. Einige nutzen wir ja schon recht lange z.B. Kalk (NACO)
erst zu Natriumhydroxyd zu brennen und als Putz wider an die Wand zu
schmieren wo es sich das CO2 zurückholt um fest zu werden oder im
Kreislauftauchgerät wo Lithiumhydroxyd zu Lithiumcarbonat wird und damit
das CO2 auf der Atemluft bindet.
Wenn man das CO2 aus solchen Prozessen mit H2 unter Druck an
Metallkatalysatoren vorbeileitet, entstehen sehr lustige Verbindungen
von Benzol bis Stearin fehlt nur noch das DESERTEC oder ein ordentliches
Geothermalkraftwerk und wir können Richtung 0-CO2 Emission ohne rollende
Verzichtserklärungen kommen.
Für die Stadt finde ich meine E-Autos aber brauchbar genug - nur besteht
mein leben nicht nur aus Stadtfahrten.
mfG
Michael
Axel L. schrieb:> rudi ratlos schrieb:>> die wird mittlerweile selber in der welt rumjetten. sie wird kaum mit>> dem paddelboot zur papstaudienz rudern>> Nein, sie ist mit dem Zug gefahren.
Uups, Entfernung Schweden -> Rom wären mal eben 2.242,47 km LUFTLINIE.
Das sind mit der Bahn eher 3.000 km. Das Mädel ist echt tapfer.
AkkuFlopp schrieb:> Damit wäre den Energieversorgern auch der Standort eines jeden Fahrzeuges> bekannt und es ließen sich sicherlich eine Unmenge interessanter> Informationen gewinnen, wer wann wo läd und warum. Und sicher wird man die> Daten gewinnbringend veräußern wollen. Denn wir haben ja alle nichts zu> verbergen.
Dir ist bekannt, dass europaweit bereits seit einem Jahr eCall für alle
Neuwagen Pflicht ist? Damit hat das Auto unahbängig von
Ausstattungsmerkmalen oder Antribsart permanent seine Position, eine
Mobilfunkverbindung und ein Mikrofon im Innenraum zur Verfügung.
michael_ohl schrieb:> Außer CO2 bringen wir dann noch NOX im Verkehr aus, das Zerfällt aber> nach wenigen Stunden wieder zu N2 und O2 und Feinstaub.
Na, der Feinstaub kommt ja nun einmal nicht aus dem NOx. Er entsteht
mitunter damit gemeinsam aus derselben Quelle (Auto), was dann dazu
führt, bei epidemiologischen Betrachtungen beides in einen Topf zu
werfen oder nur eines zu messen und auf das andere zurück zu schließen.
- Was natürlich in der Dieseldebatte ziemlich blöde ist, denn ein Diesel
(ohne AdBlue) stösst zwar mehr NOx aus als ein Benziner, hat aber im
Gegensatz zum Benziner einen Partikelfilter.
In der Praxis ist das egal, denn Diesel und Benziner fahren ja auf
denselben Straßen. Viel NOx bedeutet dann auch viel Feinstaub (weil
offenbar hohe Verkehrsdichte).
Wenn aber Feinstaub für Menschen schädlicher ist als NOx, dann hilft es
nicht, mit dem Finger auf den Diesel zu zeigen.
michael_ohl schrieb:> Kalk (NACO)> erst zu Natriumhydroxyd zu brennen und als Putz wider an die Wand zu> schmieren wo es sich das CO2 zurückholt
Nur gut, dass dies ein Elektronik-Forum ist und kein Chemie-Forum....
CaCO3 -> CaO + CO2
Deshalb heißt der "Kalk" nämlich Kalk und nicht Natron.
michael_ohl schrieb:> Das ganz gebundene CO2 im Boden war mal in der Luft und hat damals dem> leben auf der Erde auch nicht so viel geschadet.
Das ist allerdings richtig. Die ursprünglich wahrscheinlich etwa 10% CO2
haben das Leben erst ermöglicht.
Ob ein damaliger "Umweltschützer", der 1 Milliarde Jahre lang voller
Freude den unberührten, jungfräulichen Planeten hätte betrachten dürfen,
aber seine Freude an der neuen Entwicklung gehabt hätte?
"Igitt, jetzt fängt mein schöner Planet auch noch an zu schimmeln!"
Es ist ja alles eine Frage des Standpunktes.
Von unserem eigenen Standpunkt heute aus betrachtet, würden uns die 10%
CO2 jedenfalls schlecht bekommen.
michael_ohl schrieb:> Vor den Bäumen muss das CO2 auch irgend wo gewesen sein.
Ja, sehr viel früher, bevor die Welt starb bewaldet war, war ein
Grossteil davon in der Luft, aber die Fauna war eine andere. Noch früher
war unser Planet eine unbewohnbare Wüste und erst die Eisenbakterien im
Meer und die Stromatoliten haben angefangen, sie bewohnbar zu machen,
indem sie das CO2 entfernt haben.
Rolf M. schrieb:> Dir ist bekannt, dass europaweit bereits seit einem Jahr eCall für alle> Neuwagen Pflicht ist? Damit hat das Auto unahbängig von> Ausstattungsmerkmalen oder Antribsart permanent seine Position, eine> Mobilfunkverbindung und ein Mikrofon im Innenraum zur Verfügung.
Ist mir bekannt und ich frage mich, wer sich heute solch einen Neuwagen
kauft. Wahrscheinlich die gleichen Ignoranten, die sich auch eine Alexa
ins Wohn- oder Schlafzimmer stellen.
Np R. schrieb:> Wenn aber Feinstaub für Menschen schädlicher ist als NOx, dann hilft es> nicht, mit dem Finger auf den Diesel zu zeigen.
Stimmt, deshalb zeigt man neuerdings auch auf die Straßenbahn und den
gesamten ÖPNV:
"Feinstaub gilt als viel gesundheitsschädlicher als Stickoxide. Die
Sachverständigenorganisation Dekra hat festgestellt: In unterirdischen
Bahnhöfen atmen Passagiere eine erhebliche Dosis Feinstaub ein - viel
mehr als an einer vielbefahrenen Kreuzung."
https://www.focus.de/auto/news/abgas-skandal/ueberraschende-messungen-doppelter-tagesgrenzwert-soviel-feinstaub-schlucken-sie-in-der-u-bahn_id_8932224.html
Ich sehe schon das Fahrverbot für den ÖPNV kommen.
Ob man sich nicht doch besser einen Gaul mit 1 PS anschaffen sollte?
Mit x.x sec. von 0 auf 100 ist dann allerdings nichts mehr.
AkkuFlopp schrieb:> Ob man sich nicht doch besser einen Gaul mit 1 PS anschaffen sollte?
Bloss nicht, der Gaul kackt dir auf die Straße und wieder sterben
tausende an Feinstaub. Am Ende hast du Gaulverbot.
Der ist gut: "Wenn es mal nicht um Stickoxide, sondern um Feinstaub
geht, wird das Stuttgarter Neckartor, angeblich "Deutschland
schmutzigste Kreuzung", ein Luftkurort im Vergleich zu einer
U-Bahn-Station."
Fabian F. schrieb:> Klassischer Äpfel/Birnen vergleich. Zum einen ignoriert das die> Einsparung an CO2 die beim Bau eines E-Motors vs. Verbrenners anfallen,> zum anderen Sind ein Golf TDI und ein Model S wohl kaum vergleichbare> Fahrzeuge.> Wenn man die entsprechende Oberklasselimusine mit >250kW Motor> gegenüberstellt, die um die 250g CO2/km ausstößt, sind es nur noch> 56000km.
Das ist jetzt aber auch eine klassische Milchmädchenrechnung.
Während die Oberklasse Limusine in der Regel auf der Autobahn mit >150
an mir vorbeirauscht, überhole ich mit meinem Popelgolf der EA-189
Betrugsklasse regelmäßig Tesla S und X Fahrzeuge, weil die im
Windschtten von LKWs Strom sparen.
Wenn du die Leistung der Teslas auch nur ansatzweise ausreizen willst
geht die Reichweite völlig in den Keller. Vor allem auch noch im Winter
oder bei > 30°C und Sonnenschein.
Sihe dazu auch der Test mit einem Tesla auf der Nordschleife, bei der
der Tesla meines Wissens nach einer halben Runde die Leistung wegen
Überhitzen des Systems abgeregelt hat.
Und was den Verbrauch angeht. Zumindest von den Verbrauchskosten her
sind E-Autos nicht unbedingt günstiger. Da gabs mal ein witzigen
Vergleich Tesla Model X gegen Volvo V90 Diesel. Jeweils für 20 Euro
"getankt".
Und der Volvo ist wahrlich kein Aerodynamik oder Sparwunder.
Fabian F. schrieb:> Die Deutschen sind halt immer besonders langsam> und Rückständig was so was angeht.
Vieleicht könnte man das auch als gesundes Misstrauen bezeichnen seinen
Geldbeutel nicht in die Cloud stellen zu wollen.
Nicht falsch verstehen, ich bin nicht grundsätzlich gegen E-Autos, nur
ist mir die erzielbare Energiedichte von Akkus in Relation zu Gewicht
und Kosten zu niedrig.
Und dieser Schwachsinn dann als E-Autos erst mal Monster SUVs
rauszubringen ist genauso Unfug, wie die verlogene Verbrauchsrechnerei
der Hybride mit dem WLTP Zyklus. Aber genau diese Riesenkarren werden
dann staatlich mit Milliarden gefördert (Neue Firmenwagen
Steuervorteile).
Statt dessen könnte man dieses Geld auch in die Entwicklung von
Erzeugung synthetischen Methan/Ethans aus (überschüssiger) Solar oder
Windenergie verwenden. Deren Energiedichte, Transportierbarkeit und
Lagerbarkeit ist deutlich höher als die von Akkus, Strom oder
Wasserstoff.
Die Förderung von E-Autos endet bei 60 T€, was geförderten Monstern
Grenzen setzt und weshalb der Tesla 3 je nach Mondphase mal Förderung
erhält und mal keine.
Wie VOX kürzlich eindrucksvollbewiesen hat kann der Volvo jedenfalls
eins richtig gut - saufen wie ein Loch. Die haben ein vergleichsfahrt
Hamburg - Berlin mit max 130 vs Vollgas gefahren. Vollgas war 20Minuten
eher da mußte aber Nachtanken und hat also mehr als 70Liter gebraucht,
der andere zwischen 50 und 60 Liter Superbenzin.
ich habe die Tour zwei Wochen vorher mit meinem C180DT mit Vmax =
130km/h gefahren und mit gut 30 Litern hin und zurück gekommen und das
mit deutlich günstigerem Diesel.
mfG
Michael
AkkuFlopp schrieb:> Ist mir bekannt und ich frage mich, wer sich heute solch einen Neuwagen> kauft.
Wahrscheinlich jeder der ein Auto braucht. Was willst Du machen wenn der
Scheiß gesetzlich vorgeschrieben ist, wo willst Du eins ohne diese
Funktion herbekommen?