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Forum: Fahrzeugelektronik Elektrisch oder nicht, das ist die Frage


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Autor: Reisender (Gast)
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Aufsatz über die zukünftige Praktikabilität von Elektrofahrzeugen aus 
Chile aus der Sicht des potenziellen Benutzers:

https://ludens.cl/philo/electric.html

Autor: Susi Sorglos (Gast)
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Reisender schrieb:
> Benutzers:

Benutzer heißt, daß er nicht im Hochhaus wohnt und täglich eine 
Lademöglichkeit in der Nähe hat. Damit scheiden heute schon >50% der 
städtischen Mieter als Kunden aus.

Autor: Sven S. (schrecklicher_sven)
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Reisender schrieb:
> Elektrofahrzeugen aus
> Chile

Da werden Autos gebaut?

Und Du hast das alles gelesen - und verstanden?

Autor: Joachim B. (jar)
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wer ist Manfred?
"What should we do now, that Manfred has demolished electric cars?"
und wo sind in dem Text neue Erkenntnisse?

: Bearbeitet durch User
Autor: ic_cus (Gast)
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> and it also includes potentially safety-improving but complex and expensive
> systems such as ABS brakes.

Soso...

Autor: Hausbesitzer (Gast)
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Hallo

"Benutzer heißt, daß er nicht im Hochhaus wohnt und täglich eine
Lademöglichkeit in der Nähe hat. Damit scheiden heute schon >50% der
städtischen Mieter als Kunden aus."

Ein absolut wichtiger Punkt, der auch auf so manch anderes zutrifft was 
zukünftige (Träume?) der Energienutzung und Mobilität betrifft.

Durch Interesse, Fleiß aber auch glückliche Umstände und den Zufall 
können wir (als Familie) uns ein Haus leisten.
Das ist aber, gerade für einen "einfachen" Facharbeiter wie mir eben 
alles andere als Selbstverständlich und wäre in der direkten (25 km 
Radius)Umgebung meines Arbeitgebers auch unbezahlbar- somit pendele ich 
(übrigens überwiegend mit mit den ÖPNV) zu allen Uhrzeiten und auch an 
Sonn- und Feiertagen, um eben nicht in irgendwelchen 
"Menschenmassenhaltungbatterien" das nun mal zeitlich beschränkte Leben 
verbringen zu müssen - viele können sich aber nicht mal das leisten 
obwohl sie teilweise körperlich härter und mehr Stunden arbeiten als 
ich.

Außerdem ist es ja auch noch "böse" wenn es nach so manchen 
"Umweltaktivisten" gehen würde in einen (eigenen) Haus zu leben, anstatt 
zusammengepfercht in einer teuren Wohnung, in einer Parkplatzferien und 
den ab den mittleren 1990er Jahren immer gleich aussehenden 
Vorstadtwohnungsgebieten oder noch schlimmer in den schon angesprochenen 
Hochhäusern mit (in Deutschland, Frankreich, GB...) leider meist 
entsprechenden sozialen Umfeld (Das Hochhäuser nicht generell schlecht 
sein müssen zeigt die Türkei, im gewissen Maße die USA und auch die 
Bürohochhäuser...).

Um wieder etwas näher zum Thema zu kommen:
Wo bekommt man denn heute ein vollwertiges (!) Familienauto für 10000 - 
15000 Euro in der Elektroausführung, bzw. ein Gebrauchtwagen für unter 
4000 Euro für den Fahranfänger oder jemanden den ein Fahrzeug ausreicht 
das ihn von A nach B bring und vielleicht noch zweimal die HU 
übersteht?!
Leider nicht im Elektrobereich.

Zurück zur Zeit von vor den 1950er (auf Europa bezogen)? - Der einfache 
und auch bessere Arbeiter und Angestellte soll gefälligst wieder nur mit 
den Fahrrad fahren bzw. den ÖPNV nutzen ?!
Und das unter ganz anderen sonstigen Bedienungen und (gerechtfertigten) 
Ansprüchen...

Nein Danke - wer es so will kann es gerne so machen, soll aber alle 
anderen gefälligst in Ruhe lassen und nicht einschränken.

Hausbesitzer

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Hausbesitzer schrieb:

> "Benutzer heißt, daß er nicht im Hochhaus wohnt und täglich eine
> Lademöglichkeit in der Nähe hat. Damit scheiden heute schon >50% der
> städtischen Mieter als Kunden aus."
>
> Ein absolut wichtiger Punkt, der auch auf so manch anderes zutrifft was
> zukünftige (Träume?) der Energienutzung und Mobilität betrifft.

Dabei liesse sich dieses Problem einfach lösen: Tankstellen werden zu
Ladestationen umgebaut und man tauscht leere gegen volle Batterien.
Technisch ist das kein Problem (Man braucht "intelligente" Batterien
mit eingebautem, verplombten µC). Das einzige Problem ist die Kompa-
bilität und da müsste der Gesetzgeber regulierend eingreifen. Bei
anderen Ersatzteilen wie Reifen, Startbatterien o.ä greift doch auch
eine markenübergreifende Austauschbarkeit.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Harald W. schrieb:
> Dabei liesse sich dieses Problem einfach lösen: Tankstellen werden zu
> Ladestationen umgebaut und man tauscht leere gegen volle Batterien.

Typische Märchenwelt von Jemandem, der überhaupt nicht nachgedacht 
hat...

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Michael B. schrieb:

> Typische Märchenwelt von Jemandem, der überhaupt nicht nachgedacht
> hat...

Das muss ausgerechnet ein laberkopp sagen...

Autor: Christian R. (supachris)
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Ich frage mich immer, wann es aus der Mode gekommen ist, auch mal 
zwischen Schwarz und Weiß zu denken.
Dass nicht jeder ein Elektroauto haben will/soll/kann und das auch 
nicht sofort sollte doch eigentlich völlig klar sein. Da wo es 
sinnvoll ist und wo die Möglichkeit gegeben ist, sollte man es fördern 
bzw. Anreize setzen.

Aber das Argumentieren in Schwarz/Weiß ist halt viel einfacher und wenn 
man weiß wo der Feind steht, hat der Tag ja auch viel mehr Struktur.

Autor: Ralf L. (ladesystemtech)
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Harald W. schrieb:
> Das muss ausgerechnet ein laberkopp sagen...

Im Prinzip hat der Laberkopp aber recht. Es ist nicht leicht jedesmal 
den Akku zu tauschen, dabei sind die Probleme schon vorprogrammiert. Am 
besten ist es, den Akku im Fahrzeug zu belassen.

Hausbesitzer schrieb:
> "Benutzer heißt, daß er nicht im Hochhaus wohnt und täglich eine
> Lademöglichkeit in der Nähe hat. Damit scheiden heute schon >50% der
> städtischen Mieter als Kunden aus."

Christian R. schrieb:
> Da wo es
> sinnvoll ist und wo die Möglichkeit gegeben ist, sollte man es fördern
> bzw. Anreize setzen.

Genau. Es gibt (leider) noch nicht so viele Elektroautos, aber das hat 
auch den Vorteil, dass die Ladeinfrastruktur und die Ladeerfahrung in 
Ruhe wachsen kann um am Ende ein perfektes Ladeprodukt auf die Beine 
stellen zu können. Wie auch immer das aussehen mag.

Wenn in 10 oder 20 Jahren alle ein Elektroauto haben müssen, wird es 
auch für Jedermann ein funktionierendes Ladekonzept geben, da bin ich 
sehr zuversichtlich, denn die Entwicklung geht weiter.

Autor: Hamsterbacke (Gast)
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Michael B. schrieb:
> Harald W. schrieb:
>> Dabei liesse sich dieses Problem einfach lösen: Tankstellen werden zu
>> Ladestationen umgebaut und man tauscht leere gegen volle Batterien.
>
> Typische Märchenwelt von Jemandem, der überhaupt nicht nachgedacht
> hat...

So ist es. Diese "alles kein Problem" Leute trifft man leider immer 
öfter und auch immer mehr auf Entscheiderebene.

Die eh schon nicht viel taugende Batterie im Auto zu belassen ist auf 
jeden Fall das kleinere Übel.

Autor: zitter_ned_aso (Gast)
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Akku an der Tankstelle wechseln?

Wie soll das gehen? Sogar bei PKW's würde so ein Ding ein paar Hundert 
Kilo wiegen.

Und bei LKW's? ;-)

Autor: Clodius (Gast)
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Harald W. schrieb:
> Dabei liesse sich dieses Problem einfach lösen: Tankstellen werden zu
> Ladestationen umgebaut und man tauscht leere gegen volle Batterien.
> Technisch ist das kein Problem (Man braucht "intelligente" Batterien
> mit eingebautem, verplombten µC). Das einzige Problem ist die Kompa-
> bilität und da müsste der Gesetzgeber regulierend eingreifen.

Vielleicht solltest du gelegentlich mal nachdenken bevor du 
irgendwelchen Schwachsinn postest. Oder dich einfach mal informieren. Um 
bei der Marke für unser ganzes deutsches Volk den Akku zu tauschen 
müsste man das Fahrzeug zu großen Teilen zerlegen. Der Akku sitzt als 
große Einheit  flächig verteilt auf der Bodenplatte und füllt mit seiner 
Struktur Hohlräume, z.B. unter den Sitzen. Außerdem wiegt er mehrere 
100kg.

Selbst wenn es irgendwann mal einen austauschbaren Akku geben sollte, 
möchte ich ungern meinen teuer bezahlten und gepflegten Akku gegen ein 
ausgelutschtes Teil tauschen.

Autor: Hamsterbacke (Gast)
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Ralf L. schrieb:
> Wenn in 10 oder 20 Jahren alle ein Elektroauto haben müssen...

Habe so meine Zweifel, ob da alle Länder mit ziehen werden. Während wir 
hier unsere unsere Kohlekraftwerke still legen und abwracken, werden an 
anderer Stelle Kohlekraftwerke neu gebaut. Das macht Sinn.

Die Leute sollen wegen der Umwelt statt dem Auto das Fahrrad nutzen, 
während man sich in der kommerziellen Luftfahrt an jährlich 2-stelligen 
Zuwachsraten erfreut. Übelste Heuchelei der ganz besonderen Art.

Christian R. schrieb:
> Da wo es sinnvoll ist und wo die Möglichkeit gegeben ist, sollte man
> es fördern bzw. Anreize setzen.

Stimmt, sinnvoll ist auf jeden Fall eine Förderung der kommerziellen 
Luftfahrt, wo bis zum heutigen Tag für Kerosin Null Steuern gezahlt 
werden. Das nenn ich doch mal einen vernünftigen steuerlichen Anreiz. 
Aus der Düse ungefiltert hinaus den Dreck. Wenn der Tank leer ist, 
werden wieder 20 Tonnen nachgefüllt.

Autor: zitter_ned_aso (Gast)
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Clodius schrieb:
> Der Akku sitzt als
> große Einheit  flächig verteilt auf der Bodenplatte und füllt mit seiner
> Struktur Hohlräume, z.B. unter den Sitzen.

Tja, für diese veralteten Fahrzeuge muss es dann eine neue Abwrackprämie 
geben ;-) Ist doch logisch.

Autor: Clodius (Gast)
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Ralf L. schrieb:
> Wenn in 10 oder 20 Jahren alle ein Elektroauto haben müssen, wird es
> auch für Jedermann ein funktionierendes Ladekonzept geben, da bin ich
> sehr zuversichtlich, denn die Entwicklung geht weiter.

Träume mal schön weiter. Das mag vielleicht ansatzweise auf dem Dorf 
funktionieren, wo jeder seine eigene Garage / Stellplatz und dort seine 
Ladesteckdose hat. Doch wie soll das in der Großstadt funktionieren? Von 
der nicht ausreichenden Kapazität der Stromnetze will ich gar nicht 
reden. Die Deutschen schaffen es nicht mal, eine Stromtrasse von Nord 
nach Süd zu bauen, wie soll das erst in der Stadt funktionieren, wenn 
jeder Eigentümer gegen die Ladesäule vor seinem Haus klagt. Wer 
übernimmt die Kosten für diese Säulen und das aufreißen der Fußwege? 
Wenn das auf die Stromkosten umgelegt wird, dann wird das (E-)Autofahren 
für die meisten Menschen unbezahlbar.

Autor: Ralf L. (ladesystemtech)
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Hamsterbacke schrieb:
> Die Leute sollen wegen der Umwelt statt dem Auto das Fahrrad nutzen,

Da wo es angebracht ist, sollte das möglich sein, ja. Ältere oder 
adipöse Menschen dürfen selbstverständlich das E-Bike benutzen.

Clodius schrieb:
> Doch wie soll das in der Großstadt funktionieren?

Wenn die Autos wegen einer hohen Batteriekapazität (Technologiesprung) 
zwangsläufig eine Reichweite von 500km oder mehr haben (200km sind aus 
meiner Sicht völlig ausreichend), dann müssen ja nicht alle Fahrzeuge 
gleichzeitig an die Ladesäule. Da reicht ein Aufladen einmal pro Woche, 
das kann auch während des Einkaufsbummels automatisch mit erledigt 
werden.

Clodius schrieb:
> Träume mal schön weiter.

Wir zwei beide werden uns in spätestens 20 Jahren wieder sprechen.  :-)

Clodius schrieb:
> möchte ich ungern meinen teuer bezahlten und gepflegten Akku gegen ein
> ausgelutschtes Teil tauschen.

Akkus können in der Zukunft nur geleast werden, was auch sinnvoll ist, 
weil dann keine Austauschkosten anfallen. Da muss bei einigen Menschen 
aber noch am Greif- Loslasszyklus gearbeitet werden. Man haftet ja auch 
nicht an 'seinem' Benzin an und hortet es. Man will es ja schließlich im 
thermischen Fahrzeug verbrennen um vorwärts zu kommen.  :-)

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Ralf L. schrieb:
> Wenn die Autos wegen einer hohen Batteriekapazität (Technologiesprung)
> zwangsläufig eine Reichweite von 500km oder mehr haben

Das ist aber im Moment ein frommer Wunsch und durch keinerlei 
Perspektiven gestützt. Bessere Speicher werden seit Beginn der 
Batterietechnologie erforscht, lassen aber weiter auf sich warten. Sich 
also auf nebulöse Hoffnungen zu stützen, bringt nichts.

Autor: zitter_ned_aso (Gast)
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Ralf L. schrieb:
> Akkus können in der Zukunft nur geleast werden

OK, d.h. alle Autohersteller benutzen dann die gleichen Akkus 
(Abmessungen, etc.)?

Oder gibt es dann an der Tankstelle zwei dutzend verschiedene Akkus für 
alle Fahrzeugtypen? Und genauso viele starke Männer, die diese 300 kg 
schwerge Kisten hin und her schleppen?


Das wird lüstig.



Ralf L. schrieb:
> Man haftet ja auch
> nicht an 'seinem' Benzin an und hortet es.

apropos haften. wer haftet dann für die Schäden an so einem Akku? Z.B. 
bei einem Unfall?

Autor: Reiner Wein (Gast)
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Leute....

Es ist vorbei

Seht aus dem Fenster: Das Wetter ist hin, das Klima im Ganzen ist es.
Niemand ist mehr in der Lage mit der Änderung seines Verhaltens noch 
Irgendetwas zu bewirken. Es ist 5 nach 12.

Aus.

Autor: zitter_ned_aso (Gast)
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Ralf L. schrieb:
> Akkus können in der Zukunft nur geleast werden

Und wann in der Zukunft? Die E-Fahrzeuge, die jetzt hergestellt werden, 
sind dafür nicht ausgelegt.

Irgendwann soll es dann also heißen "Ab jetzt werden die leeren Akkus 
gegen die vollen getauscht" und dann? Was machen wir mit den "alten" 
E-Fahrzeugen? Die dafür nicht ausgelegt sind?  Auch verschrotten?

Autor: Sven S. (schrecklicher_sven)
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Clodius schrieb:
> Selbst wenn es irgendwann mal einen austauschbaren Akku geben sollte,
> möchte ich ungern meinen teuer bezahlten und gepflegten Akku gegen ein
> ausgelutschtes Teil tauschen.

So etwas ähnliches gab es schon einmal, und zwar an den Römerstraßen. Da 
konnte man nach einer Wegstrecke von jeweils ca. 4 Stunden die Pferde 
wechseln. Eigene Pferde? Diesen Unsinn hat sich wohl kein Reisender 
angetan.
In Zukunft, wenn es auswechselbare Akkus mit ausreichender Energiedichte 
gibt, wird der nicht mehr gekauft, sondern geleast, und damit nur die 
verbrauchte Energie und Akkulebensdauer bezahlt.

Autor: zitter_ned_aso (Gast)
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Sven S. schrieb:
> In Zukunft, wenn es auswechselbare Akkus mit ausreichender Energiedichte
> gibt

Genau! Dann können wir über das Ende vom Verbrennungsmotor nachdenken. 
Aber mit Sicherheit nicht jetzt.

Autor: zitter_ned_aso (Gast)
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Reiner Wein schrieb:
> Niemand ist mehr in der Lage mit der Änderung seines Verhaltens noch
> Irgendetwas zu bewirken.

Genau.

https://www.duda.news/welt/skolstrejk-foer-klimatet-streik-statt-schule/attachment/kina-klima-demonstrantin-greta-jeder-kann-unheimlich-viel-tun/

Greta demonstriert gegen Erderwärmung. Fällt was auf?

Autor: Harald W. (wilhelms)
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zitter_ned_aso schrieb:

> Akku an der Tankstelle wechseln?
>
> Wie soll das gehen? Sogar bei PKW's würde so ein Ding ein paar Hundert
> Kilo wiegen.

Krane wurden schon vor über tausend Jahren erfunden.

> Und bei LKW's? ;-)

Da nimmt man mehrere Akkublöcke in Standardgröße. Es gab übrigens
schon um ca. 1970 Versuche, den VW-Bulli zu elektrifizieren. Der
Pritschen-Bully hatte damals unterhalb der Ladefläche ein ver-
schlossenes Fach in der Grösse von ca. 1m x 1m x 0,5m mit rechts
und links je einer Tür. Da passte ein Bleibatterieblock hinein.
Man schob den frischen Batterieblock von der einen Seite hinein
und auf der anderen Seite den entladenen hinaus. Für Stadtauslie-
ferungen war auch die Batteriekapazität ausreichend.

Ich denke schon, das es für ein Batteriewechselsystem schon noch
das eine oder andere Problem gibt. Diese technischen Probleme sind
aber m.E. alle lösbar. Schliesslich gibts genug schlaue Ingenieure
hier im Forum. :-) Ein schwer zu lösendes Problem ist allein die
Standartisierung von Grösse und Anschlüssen. Da ist die Politik
gefragt. Und es wäre ja nicht das erste Mal, das gute, techniche
Lösungen allein aus politischen Gründen nicht verwirklicht werden.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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zitter_ned_aso schrieb:

> wer haftet dann für die Schäden an so einem Akku? Z.B. bei einem Unfall?

Der Schuldige, bzw. dessen Versicherung genauso, wie bei Unfällen
heutzutage auch. Ich bin z.B. mal mit einem Meßgerät im Kofferraum
quer durch Deutschland zur Reparatur gefahren. Wäre mir da einer
von hinten in den Kofferraum gerauscht, hätte er, bzw. seine Ver-
sicherung 150.000 Euro bezahlen müssen. So ist nun mal die Rechts-
lage. Wie bereits gesagt: es gibt zwar Probleme, aber die sind lösbar.

Autor: Ralf L. (ladesystemtech)
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Matthias S. schrieb:
> Das ist aber im Moment ein frommer Wunsch und durch keinerlei
> Perspektiven gestützt.

Ralf L. schrieb:
> 200km sind aus
> meiner Sicht völlig ausreichend

zitter_ned_aso schrieb:
> Oder gibt es dann an der Tankstelle zwei duzend verschiedene Akkus für
> alle Fahrzeugtypen? Und genauso viele starke Männer, die diese 300 kg
> schwere Kisten hin und her schleppen?

... wenn nicht sogar vier duzend und mehr. Die Bauweise muss nicht 
standardisiert werden. Jeder Fahrzeughersteller hat da sein eigenes 
Konzept. Der Akku wird in der Werkstatt ausgetauscht und zwar nur dann, 
wenn er kaputt ist oder nur noch unter 75% seiner Nennkapazität 
aufweist.
Es ist wie bei den Pfandflaschen, irgendwann geht mal eine 
Glaspfandflasche zu Bruch oder eine Plastikflasche hat eine Riss, erst 
dann werden sie ausgetauscht.

Autor: zitter_ned_aso (Gast)
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Wir können nicht überall Ladesäulen installieren also brauchen wir 
austauschbare Akkus (mit gleichen Abmessungen).

Da wir sie nicht haben, brauchen wir erst mal doch die Ladesäulen. 
(neben jedem Parkplatz)

Dann, wenn die Akkus endlich mal normiert sind und alle Autohersteller 
zusammenarbeiten, dann brauchen wir keine Ladesäulen mehr und können 
Akkus an der Tanke tauschen.


Das ist ja richtig gut durchdacht. Fast genauso gut wie mit der 
"Energiewende"

Autor: Harald W. (wilhelms)
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zitter_ned_aso schrieb:

> Da wir sie nicht haben, brauchen wir erst mal doch die Ladesäulen.
> (neben jedem Parkplatz)

Das sieht bestimmt lustig aus, wenn auf den Bürgersteigen alle fünf
Meter eine Ladesäule steht. :-) Und das ist auch nicht kompatibel mit
der heutigen Smartphonegeneration die mit Blick aufs Display durch
die Strassen läuft und regelmäßig die Ladesäulen umrennen würde.

Autor: Clodius (Gast)
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Sven S. schrieb:
> So etwas ähnliches gab es schon einmal, und zwar an den Römerstraßen. Da
> konnte man nach einer Wegstrecke von jeweils ca. 4 Stunden die Pferde
> wechseln. Eigene Pferde? Diesen Unsinn hat sich wohl kein Reisender
> angetan.

Ok, das wird wahrscheinlich der einzig vernünftige Ansatz sein, um mit 
aktueller Technologie Reichweiten von 1000km oder mehr hinzubekommen. 
Allerdings glaube ich nicht dran, denn die flächendeckenden 
Austauschstationen müssten für alle möglichen Fahrzeuge die geladenen 
Akkus vorrätig haben. Das man sich auf ein paar wenige Akku-Typen 
einigt, glaube ich auch nicht. Schließlich kann Hersteller D nicht mehr 
gegen Hersteller P mit mehr Reichweite wegen der höheren Kapazität 
protzen.
Alternativ müsste man die kompletten Fahrzeuge tauschen.

> In Zukunft, wenn es auswechselbare Akkus mit ausreichender Energiedichte
> gibt, wird der nicht mehr gekauft, sondern geleast, und damit nur die
> verbrauchte Energie und Akkulebensdauer bezahlt.

Schon jetzt haben die Akkus eine Energiedichte erreicht, welche einem 
Angst macht. Mag sein, dass ich da rückständig bin, aber ich möchte 
keinen Akku in meinem Auto haben, dessen Historie ich nicht kenne. Wie 
wurde er geladen, welche mechanischen Belastungen wurde er ausgesetzt, 
etc. pp. Wenn man diesen Wert irgendwann einmal verzehntfacht, fahren 
auf den Straßen hochexplosive Bomben rum. Gerade bei größeren Unfällen 
oder der Schnellladung von ausgelutschten Zellen mit geschwächtem 
Separator sehe ich große Gefahren. Schließlich reicht eine Zelle, welche 
thermisch durchgeht um eine Kettenreaktion auszulösen. Wenn das beim 
Laden in der eigenen Garage passiert, ist vermutlich nicht nur Auto und 
Garage weg.

Autor: Christian R. (supachris)
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Die LiIon Akku Technik ist doch aufgrund der begrenzten Ressourcen 
sowieso nur eine Übergangstechnologie. Wenn ivh raten müsste würde ich 
für danach eher auf irgendwas mit Brennstoffzellen tippen.
Man sollte sich zunächst mal auf die Bereiche konzentrieren wo es Sinn 
hat und leicht umsetzbar ist: Lieferdienste in den Städten. Da ließen 
sich schnell enorme Mengen Abgase (lokal) einsparen und die 
Lebensqualität steigern. Dann vielleicht Taxis usw, die haben wie 
Lieferer genug Zeit und Platz zum Laden und brauchen keine 500km 
Reichweite.
Ein batterielektrisches Auto für alle und überall ist genauso Quatsch 
wie einfach weiter machen mit fetten SUVs mit Verbrennern. Aber 
Kompromisse und sachliche Debatten sind ja gerade out, auf allen Seiten.

: Bearbeitet durch User
Autor: Verbohrter Skeptiker (Gast)
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Nach allem was in diesem Forum über die Praktikalität der eFahrzeuge 
schon diskutiert wurde kommt man nicht umhin sich über eFahrzeugtechnik 
Gedanken zu machen.

Im Vergleich zum Benziner/Diesel scheint der praktische Betrieb solcher 
Fahrzeuge doch noch etwas umständlich zu sein. Viele praktische 
Herausforderungen um das eFahrzeug herum für den täglichen Betrieb für 
den Betreiber müssen augenscheinlich noch angegangen werden. Die Frage 
des "Wie" des täglichen Betriebs von eFahrzeugen scheint für viele 
potenzielle Benutzer immer noch nicht adäquat gelöst zu sein. Man 
braucht nur an die unzähligen auf der Strasse geparkten KFZs in 
Großstädten zu denken. Wie soll da das "Nachfüllproblem" wirklich in 
einer bezahlbaren und praktisch möglichen Weise gelöst werden?

Dabei scheint eine wirklich akzeptable Lösung zum Problem des 
"Nachfüllen" noch nicht gefunden zu sein. Alle im Forum bis jetzt 
diskutierten Nachfüllkonzepte weisen Vor- und Nachteile auf die das 
"eTanken" auf ganze Sicht problematisch machen.

Auch ist es noch noch sicher, ob die notwendigen Hauptrohstoffe für 
eFahrzeuge auf Jahrhunderte gedeckt werden können. Die Rohstoffe für die 
Akkus sind höchstwahrscheinlich auch (noch) nicht wiederverwendbar und 
ähnlich begrenzt wie fossile Vorkommen. Inwieweit der Abbau von Lithium 
Bolivien und andere Vorkommens Gegenden ruinieren werden ist ein anderes 
Thema. Der Größabbau wird höchstwahrscheinlich beträchtliche soziale 
Spannungen und Ungerechtigkeiten nebst schwerer Umweltschäden in diesen 
Ländern verursachen. Inwieweit die notwendigen raren Rohstoffe in 
ethisch akzeptabler Form und ausreichenden Mengen von "schwierigen" 
Ländern in Afrika und sonstwo bezogen werden kann steht auch auf einem 
anderen Blatt. Diese internationalen Probleme lassen sich D intern 
nämlich nicht lösen.

Ganz gleich welche Erfindungen man auf dem Gebiet der Akkutechnik machen 
wird, bleibt immer die Frage offen inwieweit die Erde uns die 
notwendigen Rohstoffe in ausreichender Menge für die gesamte Menschheit 
langfristig zur Verfügung stellen kann und inwieweit die anfallenden 
Probleme der Massen Wiederverwendbarkeit und deren Entsorgung gelöst 
werden können. Hier kommt wieder zulicht, wie unglaublich praktisch 
fossile Treibstoffe wirklich sind. Wenn nur nicht die damit anfallenden 
Probleme wären...

Wenn auch die derzeitigen Anstrengungen der Industrie in ihrer 
selbsternannten Autorität praktisch brauchbare und hoffentlich 
bezahlbare eFahrzeuge zu entwickeln, sehr löblich sind, bekommt man 
trotzdem den Eindruck, daß derzeit das Pferd immer noch von hinten 
aufgezäumt wird. Trotz derzeit gut funktionierender eFahrzeugtechnik 
stellt das jedoch nur eine Teillösung dar.  Man versucht krampfhaft eine 
Alternativlösung zu erfinden und verläßt sich darauf, daß die damit 
zusammenhangenden Infrastruktur Notwendigkeiten wie durch Zauberei 
gelöst werden können. Ob diese Strategie richtig ist muß sich erst noch 
herausstellen und ob vorsichtige Euphorie gerechtfertigt ist, wird sich 
auch erst noch beweisen müssen. Obwohl eFahrzeuge sich in begrenzten 
Nischenanwendungen natürlich schon bewiesen haben bedeutet das nicht, 
daß eFahrzeuge auf breiter Ebene auch dann Sinn haben.

Weiterhin, ist noch die Bewertung der Brandsicherheit der Akkus noch 
nicht ausreichend geklärt. Wie jüngste Berichte in den Nachrichten 
aufzeigen, gibt es da noch Unklarheiten inwieweit das Verhalten der 
Akkus bei Unfällen akzeptabel ist. Tesla mußte diesbezüglich leider 
schon gewisse Enttäuschungen hinnehmen.

Auch ist es immer noch nicht ausreichend klar woher die wirklich enormen 
Energiemengen kommen werden die beim fossilen Energieträger aus dem 
Bankkonto der Erdölvorräte kommt. So viele AKWs und Kohle- und 
Wasserkraftwerke werden wir gar nicht bauen können um den Fortfall des 
fehlenden Energiebeitrag fossiler Energieträger aufheben zu können. Wind 
und Solar kann man im Gesamtbild auch nicht übermäßig ernst nehmen. Dann 
kommt die unersättliche langsame Vergrößerung des Stromverbrauchs durch 
die zunehmende Verbreitung von Datennetzen, IT Geschäftspraktiken und 
IoT hinzu die langsam wie Krebs die Energiekapazität fortwährend 
einschränken.

Die praktische, kommerzielle Verwertung der Kernfusion wird bestimmt 
auch noch sehr lange auf sich warten lassen müssen weil deren Technik 
einfach noch viel zu aufwendig, komplex und sündteuer ist. Allen 
Anstrengungen und Investitur zum Trotz, bis KF durchführbar und 
ökonomisch werden wird, werden viele von uns höchstwahrscheinlich nicht 
mehr erleben. Man wird sehen müssen was die Franzosen auf dieser Ebene 
erreichen werden.

Auch wenn unerwarterweise das große Energiebereitstellungsproblem in 
akzeptabler Form gelöst werden könnte, bleiben immer noch die 
astronomisch teuren Investitionen die gemacht werden müßten um die 
Verteilung dieser Energie praktisch, sicher und bequem der Allgemeinheit 
zugänglich zu machen, so daß "Nachfüllen" effizient möglich sein wird. 
Das derzeitige Stromnetz und Kapazität ist jedenfalls nicht realistisch 
fähig die notwendigen zusätzlichen Energiemengen zu liefern.

Man wird auf weiter Ebene wahrscheinlich große Opfer bringen müssen um 
die notwendigen Umstellungen überhaupt erfolgreich finanzieren zu 
können. Ob das in der zu erwartenden Zeit überhaupt realistisch wäre, 
ist noch unklar.

Sicher wird man abwarten müssen wie diese Herausforderungen und Probleme 
für die breite Masse angegangen und gelöst werden können. So gesehen, 
stellt das derzeitige Verbrennungsmotorfahrzeug ein extrem bequemes, 
bewährtes und zuverläßiges einzigartiges Fortbewegungsmittel dar welches 
schwer zu überbieten ist.

Naja, wir werden ja sehen wie sich die Lage weiterhin entwickeln wird. 
Wir leben in einer spannenden Zeit mit vielen Herausforderungen auf 
allen Ebenen. Man wird wahrscheinlich gut tun, die Hoffnungen auf rasche 
Lösung dieser Herausforderungen allerdings nicht allzu hoch zu 
schrauben. Die Enttäuschung könnte nämlich eventuell sehr groß sein...

Autor: oszi40 (Gast)
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Clodius schrieb:
> aktueller Technologie Reichweiten von 1000km oder mehr hinzubekommen

Ein Akku mit großer Kapazität braucht auch ausreichend Ladezeit und 
Strooom.
Wenn dann alle zum Feierabend zu Hause laden, geht uns bald das Licht 
aus. Gleichzeitigkeitsfaktor!

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Schauen wir doch mal, wie in einem anderen Thread bereits angemerkt, wie 
sich der Hyundai Nexo bewährt. Nachdem Daimler-Benz jahrzehntelang 
Forschungsgelder für die Brennstoffzelle kassiert hat, ohne irgendwas 
taugliches zustande zu bringen, bauen die Koreaner das 
Brennstoffzellenauto in Serie:
https://www.adac.de/der-adac/motorwelt/reportagen-berichte/auto-innovation/fahrbericht-hyundai-nexo/

Ist allerdings noch obere Mittelklasse bzw. untere Oberklasse und damit 
recht teuer. Wenn sich die Kiste bewährt, könnte das eine echte 
Alternative werden.

: Bearbeitet durch User
Autor: Harald W. (wilhelms)
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Clodius schrieb:

> Austauschstationen müssten für alle möglichen Fahrzeuge die geladenen
> Akkus vorrätig haben. Das man sich auf ein paar wenige Akku-Typen
> einigt, glaube ich auch nicht.

Eigentlich hat es eine solche Standardisierung doch schon auf vielen
Gebieten gegeben, z.B. Gasflaschen, Paletten, Startakkus und vieles
mehr. Warum sollte das mit Akkus für Fahrzeuge nicht klappen? Mög-
lcherweise würde sich da auch die Bauweise von Autos ändern, z.B.
das man einen "Keller" unterhalb des Bodenblechs hat, wo ein Akku
von hinten nach vorn eingeschoben werden kann.

> Schon jetzt haben die Akkus eine Energiedichte erreicht, welche einem
> Angst macht.

Und die Energiedichte im Benzintank macht Dir keine Angst?

> Mag sein, dass ich da rückständig bin, aber ich möchte
> keinen Akku in meinem Auto haben, dessen Historie ich nicht kenne.

Wieso? An der Wechselstation bezahlst Du nur die verbrauchten kWh.
Der Preis dafür beinhaltet die Miete. Der Computer im Akku sorgt
für korrekte Abrechnung. Ist der Akku alt, muss er von der Wechsel-
station ausgesondert werden.

Autor: eric (Gast)
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Auch wenn es heute noch viele Gegenargumente gibt, ist es doch der Lauf 
der  technischen Entwicklung, Mechanik durch Elektronik zu ersetzen.

Letztlich besteht das Auto dann nur noch aus
Karosserie
Akku
ein oder mehrere Motoren
Computer, der alle heute noch mit immensem mechanischen Aufwand 
betriebenen Steuerungen per Software löst.

Das Auto wird dann nur noch einen Bruchteil des heutigen Preises kosten 
und in jedem Entwicklungsland gefertigt werden, nur nicht mehr in D.

So wie in der Vergangenheit geschehen bei Unterhaltungselektronik, 
Optik, Schiffbau und einiges mehr.

Autor: A. S. (achs)
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Harald W. schrieb:
> Der Computer im Akku sorgt
> für korrekte Abrechnung.

Gibt es ein Beispiel, wo ein Gerät für 20k€ in Minuten getauscht wird? 
Mietautos wären sowas, aber da ist die Miete auch deutlich höher.

Autor: A. S. (achs)
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Wobei, ... Noch ist das ganze ja abstrus. Wenn einer ein Auto mit 30l 
Verbrauch fahren möchte, warum nicht? Wer weiss, ob der Hummer nicht 30 
Jahre hält und nur 30.000 in der Zeit bewegt wird. Oder warum soll 100km 
Pendeln in Aygo besser sein als mit dem Hummer dahin zu ziehen. Die 
einzige ehrliche Antwort: Sprit teuer, Energie teuer, Autos teuer. Dann 
kaufen die Leute EAutos und fahren weniger. Die momentanen rund 5€ pro 
100km Subvention vom Staat reichen halt noch nicht.

Autor: Stephan S. (outsider)
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Ralf L. schrieb:
> Wenn die Autos wegen einer hohen Batteriekapazität (Technologiesprung)
> zwangsläufig eine Reichweite von 500km oder mehr haben (200km sind aus
> meiner Sicht völlig ausreichend), dann müssen ja nicht alle Fahrzeuge
> gleichzeitig an die Ladesäule. Da reicht ein Aufladen einmal pro Woche,
> das kann auch während des Einkaufsbummels automatisch mit erledigt
> werden.

Ich hatte jetzt 7 Monate lang einen e-Golf 300 und bin anderer Meinung. 
Reell (auch nur wenn man nicht auf die Autobahn fährt) sind von den 300 
km NEFZ gut 200 km zu machen. Um den Akku zu schonen, sollte man aber 
nicht über 85% aufladen, also nur noch 170 km. Wenn der Akku mal 6 Jahre 
alt ist und nur noch 80% hat gehen weitere 35 km verloren, also noch 135 
km übrig. Bis Null fährt man aber nicht. Einerseits weil ab etwa 80 km 
Restreichweite die Leistung beginnt zu sinken, was insbesondere dann 
nervt wenn irgendwann nicht mal mehr die Heizung geht. Realistisch kann 
man also von den 300 NEFZ km uneingeschränkt dauerhaft nur 50-100 km 
uneingeschränkt fahren. Und das auch nur wenn man nicht auf die Autobahn 
fährt. Wenn ich mal zu meinen Eltern muss und wieder zurück, bräuchte 
ich 120 km. Wenn ich dort noch mal kurz in die nächste Kleinstadt will, 
weitere 40 km. Also mir war das auf Dauer definitiv zu wenig. Das war 
ein netter Test und der E-Antrieb an sich ist ok. Aber von einmal die 
Woche laden kann da niemals die Rede sein. Zumal ich selbst nach einer 
30 km Fahrt schon wieder laden müsste um eine halbwegs brauchbare 
Reichweite im Akku zu haben wenn ich das Auto spontan mal schnell 
brauchen sollte. Das Fazit aus diesem 7-Monatigen Test war, dass ich 
erst dann wieder über ein E-Auto nachdenke, wenn es mindestens 80 kWh 
Akku hat. Netto. Also knapp das 3-Fache wie der e-Golf.

> Akkus können in der Zukunft nur geleast werden, was auch sinnvoll ist,
> weil dann keine Austauschkosten anfallen. Da muss bei einigen Menschen
> aber noch am Greif- Loslasszyklus gearbeitet werden. Man haftet ja auch
> nicht an 'seinem' Benzin an und hortet es. Man will es ja schließlich im
> thermischen Fahrzeug verbrennen um vorwärts zu kommen.  :-)

Leasing mag nicht jeder. Man hat zwar den Vorteil, dass man immer eine 
bestimmte vertraglich festgelegte Qualität mit rum fährt, aber das 
bezahlt man auch ziemlich teuer. Ne alte Kiste für 1000 Euro kaufen und 
dann noch 2-3 TÜV Perioden mit minimalstem Aufwand zu erhalten könnte 
man dann vergessen. Man muss sich doch nur mal die Leasingraten der 
Akkus ansehen bei Autos die (obwohl nicht wechselbar) der Akku nicht 
gekauft, sondern geleast wird. Die Akkumiete für 12.500 km/a kostet 
(noch aktuell?) 79 Euro pro Monat. Für das Geld fahre ich mit dem Diesel 
schon 15.000 pro Jahr. Und dann hätte ich beim E-Auto noch nicht mal den 
Strom bezahlt...

Autor: Michael B. (alter_mann)
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Harald W. schrieb:
> Eigentlich hat es eine solche Standardisierung doch schon auf vielen
> Gebieten gegeben, z.B. Gasflaschen, Paletten, Startakkus und vieles
> mehr.

Erkläre das den Druckerherstellern und ihren Patronen/Kartuschen.
Und Du hast keine Ahnung von Starterbatterien und Paletten.

Autor: Hängend an einem Faden... (Gast)
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Hier ein Praxisbericht der NHTSA über die kommende neue elektronische 
Fahrzeugtechnik:

https://www.nhtsa.gov/sites/nhtsa.dot.gov/files/documents/13502_812576_steerbywire.pdf

Autor: michael_ohl (Gast)
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Das Wechselkonzept für Akkus hat es schon gegeben und die Firma 
Betterplace ist daran gescheitert. Die beiden Fahrzeuge mit dem 
Wechselakkusystem gibt es noch einer davon ist der Kangoo ZE. Renault 
hat für diese Fahrzeuge anfangs ausschließlich Mietakkus angeboten. Nun 
gibt es den auch zu kaufen - auch Nachträglich und viele wollen ihren 
Akku jetzt kaufen anstelle von - monatlich 50-120€ zu zahlen.

Wenn jeder sein Auto abends an eine Steckdose anschließt und über Nacht 
die 5-7kWh nachlädt die für den Durchschnittlichen Arbeitsweg von 30km 
nötig sind passiert genau - nichts mit unserem Stromnetz weil in 20-30 
Jahren bis das alle machen der passende Ausbau kein Problem ist.

Ich fahre mit meinem Kangoo ZE seit 4 Jahren täglich in Hamburg zu 
meinen Kunden. Vor 4 Jahren hab ich den Kangoo mit 10.000km erworben im 
Moment hat der 92.000km auf dem Tacho - die Batterie ist bei ungefähr 
75%. Verschließteile sind außer Reifen noch nicht zu tauschen gewesen.

Ich kann nicht zu Hause laden nur in der Firma dir Reichweite reicht von 
gut 110km im Sommer bis 80km im Winter. Dank vieler Lademöglichkeiten in 
Hamburg gibt es Tage mit 200 gefahrenen Kilometern.

mfG
Michael

Autor: Stephan S. (outsider)
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Wie viel Garantie gibt es auf den Akku des Kangoo? Bei vielen frühen 
Herstellern waren es 80% auf 8 Jahre, aktuell meist 70% auf 8 Jahre. Da 
sieht es ja aus als ob du schon ein Garantiefall wärst, oder es in Kürze 
wirst. Das ist der Punkt der mir noch immer am meisten Sorgen macht bei 
der kommenden E-Mobilität. Nachdem ich selbst 7 Monate elektrisch 
gefahren bin, sehe ich eigentlich nirgends mehr Probleme die sich nicht 
relativ schnell und einfach lösen ließen. Aber weniger als 80% Akku 
finde ich inakzeptabel. Insbesondere auch deshalb, weil ich von einem 
Auto erwarte dass ich es mit relativ überschaubaren Aufwand an 
Verschleißteilersatz für mindestens 15 Jahre nutzen kann. Wenn jetzt die 
Autos schon nach 5 Jahren unter 80% sind und mit 8-10 Jahren bei 60-70%, 
sind sie für mich nicht mehr sinnvoll nutzbar und da die Akkus auf 
absehbare Zeit noch ein sehr teures Ersatzteil sein werden (meine 35,8 
kWh kosten im Tausch 16.000 Euro!), sind die Autos dann mit 8 Jahren 
kaum noch was wert, mit 10-12 Jahren praktisch nur noch die Ersatzteile 
wert die man noch ausschlachten könnte.


Dieses Problem sehe ich erst dann gelöst, wenn entweder Akkus viel 
langlebiger werden, oder wenn eine neue Akkutechnologie extrem viel 
günstigere Akkus möglich macht. In 10 Jahren werden vielleicht 80-150 
kWh Standard sein und so ein Akku dürfte nicht mehr kosten als sagen wir 
mal 3000 Euro dass es sich lohnen würde den in einem 10 Jahre alten Auto 
noch zu ersetzen. Aktuell sind wir von diesen Preisen pro kWh noch 
extrem weit weg und auf LiIon Basis ist auch nicht mehr so viel Luft 
drin was die Preise überhaupt fallen könnten. Die E-Auto Fanatiker 
behaupten zwar man braucht nicht mehr als die 31,5 kWh netto, aber das 
bedeutet so einen enormen Komfortverlust, den sich die wenigsten Leute 
antun wollen. Für ein paar Leute die pendeln, ein Zweitauto haben und 
ein Eigenheim mit Lademöglichkeit kann das zutreffen. Aber halt nicht 
für die Masse an Leuten.

Autor: Michael O. (michael_o)
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So lange der Akku bei Renault gemietet ist wird der bei 75% getauscht. 
Nur Nissan hat bis heute ein vernünftiges Angebot gemacht die 22kWh 
Batterien für 2500€ gegen neue zu tauschen. Andere Hersteller verkaufen 
lieber Autos als die eh schon knappen Akkus und haben deshalb Preise zum 
abgewöhnen. Mitsubishi ruft für den 18,5kWh allen Ernstes 18000€ auf. 
Renault will gar nicht liefern Tesla will 50000€ für den 100kWh aus dem 
Model S usw.

Noch fehlt ein Zweitmarkt.

MfG
Michael

Autor: Günter Lenz (Gast)
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Vielleicht ist das hier ja noch eine Alternative
Ein Normales Fahrrad macht ja bei Sauwetter kein Spaß.
Hier sitzt man wenigstens schön geschützt. Heizung
braucht man da auch nicht, beim Strampeln wird man
ja warm.

Youtube-Video "Umweltfreundlich: SAT.1-Reporterin testet Velomobil „Milan“"

Autor: MaWin (Gast)
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eric schrieb:
> Auch wenn es heute noch viele Gegenargumente gibt, ist es doch der Lauf
> der  technischen Entwicklung, Mechanik durch Elektronik zu ersetzen.
>
> Letztlich besteht das Auto dann nur noch aus Karosserie
> Akku

Schon heute besteht ein Auto vor allem aus Kinkerlitzchen um sich von 
Nachbars Auto abzuheben. Blaue Beleuchtung, Spoiler hier und da, 
Mittelkonsole mit Knöpfchen und Sitze mit Memory und Ventilator, Dach 
mit Glas,  Carbonloook hier und Chromleistchen da, dafür gibt die 
Kundschaft Geld aus.


> ein oder mehrere Motoren
> Computer, der alle heute noch mit immensem mechanischen Aufwand
> betriebenen Steuerungen per Software löst.
>
> Das Auto wird dann nur noch einen Bruchteil des heutigen Preises kosten
> und in jedem Entwicklungsland gefertigt werden, nur nicht mehr in D.
>
> So wie in der Vergangenheit geschehen bei Unterhaltungselektronik,
> Optik, Schiffbau und einiges mehr.

Warum geben eigentlich immer mehr Leute die keine blasse Ahnung haben 
ihren Sermon ab ?

Zu viel jokes gelesen ? 
https://www-users.cs.york.ac.uk/susan/joke/crash.htm

E-Autos werden teurer sein
https://www.zeit.de/mobilitaet/2019-01/elektromobilitaet-vw-preisanstieg-elektroauto-co2-grenzwerte

Und gerade die Akkus alles andere als einfach (und standardisierbar 
austauschbar) denn gerade der Akku ist es, der due Fahrleistungen 
ausmacht. Akkus müssen geheizt und gekühlt werden, Elekrtomotore werden 
auch Wasserkühlung haben, und man wird das für die Innenraumheizung 
nutzen wollen.

Also alles miteinander mit Rohren und Schläuchen verbunden.

Autor: Röhry (Gast)
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Günter Lenz schrieb:
> Vielleicht ist das hier ja noch eine Alternative
> Ein Normales Fahrrad macht ja bei Sauwetter kein Spaß.
> Hier sitzt man wenigstens schön geschützt. Heizung
> braucht man da auch nicht, beim Strampeln wird man
> ja warm.
>
> Youtube-Video "Umweltfreundlich: SAT.1-Reporterin testet Velomobil
> „Milan“"

Ein altes Modell....


Unsere Straßen sind in einem so schlechten Zustand, dass man sie mit 
einem normalen Fahrrad schon nicht befahren kann ohne Unfälle zu 
provozieren.

Dann noch mit einer Rennkiste? Nein Danke. Hier nicht in NRW!

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Günter Lenz schrieb:
> Vielleicht ist das hier ja noch eine Alternative
> Ein Normales Fahrrad macht ja bei Sauwetter kein Spaß.
> Hier sitzt man wenigstens schön geschützt. Heizung
> braucht man da auch nicht, beim Strampeln wird man
> ja warm.
>
> https://www.youtube.com/watch?v=J-BR2WxEemo

Hehe, eine coole Sache :-) Ich habe mal ein ähnliches Gefährt fahren 
dürfen. Es ist wirklich verblüffend. Da sind selbst für relativ 
Untrainierte flach in der Tat 50-60 km/h dauerhaft ohne Probleme drin, 
das wäre also schon ideal für den Stadtverkehr. In Großstädten würde ich 
dann aber solche Radfahrer und Autos trennen, sonst ist das in der Tat 
zu gefährlich.

Das zeigt wieder, wie überragend wichtig eine aerodynamische Form bei 
Fahrrädern ist. Das Ganze kann man natürlich auch noch etwas 
komfortabler gestalten (komplette klare Haube, Sitzfederung) - und für 
Steigungen einen normalen Zusatzmotor+Akku.

So etwas könnte ich mir auch gut als Zweisitzer vorstellen. Vielleicht 
nicht ganz so flach für bessere Übersicht und Ein- und Ausstieg.

Autor: Beißickel Reider (Gast)
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Chris D. schrieb:

>
> Das zeigt wieder, wie überragend wichtig eine aerodynamische Form bei
> Fahrrädern ist.

...und bei den Radfahrern selbst auch! Wie viele habe ich schon gesehen, 
die sich durch Konsum von Eistee, Chips und Schokolade eine ideale 
Tropfenform antrainiert haben. (Schmale Schultern, breite Füße)

Autor: Röhry (Gast)
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>In Großstädten würde ich
> dann aber solche Radfahrer und Autos trennen, sonst ist das in der Tat
> zu gefährlich.
>

Hallo? Das sind Fahrräder und die müssen die Radwege benutzen! Ob die 
geeignet sind oder nicht ist völlig egal. Ich habe schon mit den 
Polizisten eine halbe Stunde diskutieren müssen ob der Pflicht sie 
benutzen zu müssen!

Diese flotten Räder haben einen sehr großen Wendekreis, mal schnell 
einen Bogen um ein Hindernis machen? Unmöglich! Wartung, Reparatur, 
Belüftung, geräuschdämmung... etc...

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Beißickel Reider schrieb:
> Chris D. schrieb:
>
>>
>> Das zeigt wieder, wie überragend wichtig eine aerodynamische Form bei
>> Fahrrädern ist.
>
> ...und bei den Radfahrern selbst auch! Wie viele habe ich schon gesehen,
> die sich durch Konsum von Eistee, Chips und Schokolade eine ideale
> Tropfenform antrainiert haben. (Schmale Schultern, breite Füße)

Das stimmt - im Zuge der Pedelec-Schwemme nimmt das wohl eher noch zu 
:-/

Röhry schrieb:
> Hallo? Das sind Fahrräder und die müssen die Radwege benutzen! Ob die
> geeignet sind oder nicht ist völlig egal. Ich habe schon mit den
> Polizisten eine halbe Stunde diskutieren müssen ob der Pflicht sie
> benutzen zu müssen!

Ja, das ist ein Problem. Langfristig wird es darauf hinauslaufen, dass 
Räder bspw. Busspuren benutzen oder wirklich eine Fahrspur nur für Räder 
freigegeben wird. Bei dem Radwegegewürge in vielen deutschen Städten 
wird einem das Umsteigen nicht gerade schmackhaft gemacht. Dass es auch 
anders geht, zeigen Städte wie Kopenhagen, generell die Niederlande oder 
auch Städte wie Leer.

> Diese flotten Räder haben einen sehr großen Wendekreis, mal schnell
> einen Bogen um ein Hindernis machen? Unmöglich!

Ja, diese Formen sind sicher nicht das Ende der Fahnenstange. Man kann 
so etwas sicherlich auch mit einem engen Wendekreis bauen.

> Wartung, Reparatur,
> Belüftung, geräuschdämmung... etc...

Das ist aber alles nichts, das nicht lösbar wäre.

Und das Schöne: im Prinzip kann daran jeder ein seiner Garage basteln - 
sowohl an neuen Modellen als auch selber reparieren.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Hellmania (Gast)
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Akku wechseln klingt nach einer guten Idee, und die technischen Probleme 
lassen sich vielleicht lösen. Aber der Akkupack ist eben das Bauteil, 
an dem sich Elektroautos noch differenzieren können. Das zu 
standardisieren ist ganz sicher nicht im Interesse der Hersteller.

Und es hat einfach keinen großen Vorteil. Mit den aktuell gebauten 
350kW-Ladern kann man 400km in 15 Minuten laden. Viel schneller würde 
ein Akkutausch auch nicht gehen. Wieso sich also den ganzen Aufwand 
antun, wenn es eine simple, fast genauso gute Lösung bereits gibt?

Clodius schrieb:
> Doch wie soll das in der Großstadt funktionieren? Von
> der nicht ausreichenden Kapazität der Stromnetze will ich gar nicht
> reden.

Mittelschnelle (50 kW) Ladestationen an öffentlichen Parkplätzen. Eine 
Stunde laden reicht dann wieder für eine durchschnittliche 
Wochenfahrleistung. Dafür muss man nicht viel aufbuddeln. Alternativ 
Carsharing nutzen.

100% Durchdringung werden wir wahrscheinlich in den nächsten 20 Jahren 
damit sicher nicht sehen. Würde allenfalls mit 30-50% in 2030 rechnen. 
Das heißt die meisten Stadtbewohner fahren immer noch einen Verbrenner.

Autor: A. S. (achs)
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Hellmania schrieb:
> Alternativ Carsharing nutzen.

Carsharing ist wie WG. Hat super Vorteile, viel billiger, tolle 
Gemeinschaft, ...

Autor: Teenage Queen (Gast)
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A. S. schrieb:
> Hellmania schrieb:
>> Alternativ Carsharing nutzen.
>
> Carsharing ist wie WG. Hat super Vorteile, viel billiger, tolle
> Gemeinschaft, ...

Niemand macht sauber, keiner tankt, jeder fährt.

Autor: Michael O. (michael_o)
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Gibt ja noch ein paar mehr Probleme beim Car Sharing. Die Dinger stehen 
im Innenstadtbereich und nicht da wo ich sie brauchen könnte. Selbst in 
Hamburg ist schon der Flughafen mitten in der Stadt nicht mehr zum 
Gebiet gehörig. Deshalb läuft dann auch die Zeit weiter wenn man damit 
nach Norderstedt, Buxtehude, Bergedorf oder sonst wohin Außerhalb fährt.
Für die Kosten kann ich alle meine Autos locker unterhalten und die 
stehen alle genau da wo ich sie haben will mit vollem Kühlschrank im 
Sommer, meinem Fahrrad drin oder sauber und ordentlich wie ich meinen 
Mercedes mag.

Versuche ein Auto zu leihen um mit dem Wohnwagen in den Urlaub zu fahren 
funktionieren in der Praxis genau so wenige wie mit dem 1,2to Anhänger 
nach Neumünster zum E-Schrott Recyclen.

Da wo man darf gibt's auch Busse, U-Bahn und S-Bahn wozu dann noch ein 
Auto?

MfG
Michael

Autor: Stephan S. (outsider)
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Teenage Queen schrieb:
> A. S. schrieb:
>> Hellmania schrieb:
>>> Alternativ Carsharing nutzen.
>>
>> Carsharing ist wie WG. Hat super Vorteile, viel billiger, tolle
>> Gemeinschaft, ...
>
> Niemand macht sauber, keiner tankt, jeder fährt.

Immer wieder ist was kaputt, meist vom selben rücksichtslosen Nutzer 
verursacht, der es aber nicht zugeben will oder noch nicht mal selbst 
realisiert hat was er angestellt hat und alle dürfen jedes mal dafür 
bezahlen. Freundschaften gehen kaputt, Leute sind unzufrieden, ...

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
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Michael O. schrieb:
> Gibt ja noch ein paar mehr Probleme beim Car Sharing. Die Dinger stehen
> im Innenstadtbereich und nicht da wo ich sie brauchen könnte. Selbst in
> Hamburg ist schon der Flughafen mitten in der Stadt nicht mehr zum
> Gebiet gehörig. Deshalb läuft dann auch die Zeit weiter wenn man damit
> nach Norderstedt, Buxtehude, Bergedorf oder sonst wohin Außerhalb fährt.
> Für die Kosten kann ich alle meine Autos locker unterhalten und die
> stehen alle genau da wo ich sie haben will mit vollem Kühlschrank im
> Sommer, meinem Fahrrad drin oder sauber und ordentlich wie ich meinen
> Mercedes mag.
>
Naja der Flughafen ist nicht mitten in der Stadt, und er hat ne 
Sonderzone für Carsharing, allerdings hast du recht bestimmte Gebiete 
sind ausgeschlossen grade im Umland (z.b. LA/Norderstedt), und das sind 
genau die bereiche wo die Abdeckung eigentlich wichtig wehre, bei mir 
z.b. gibt es auch eine Sonderzone da stehen jeden Tag 20-30 von den 
Kisten rum, aber erweitert wird das nicht trotz scheinbaren bedarf, und 
was sinnvoll wehre wenn man mit den Kisten die Stadt wekseln dürfte z.b. 
Berlin/Hamburg beide haben die gleichen Anbieter aber Rüber fahren geht 
nicht.

Hab das auch lange genutzt mit den SMARTs war es auch ok, jetzt haben 
sie auf die großen Kisten umgestellt, aber warum in der City oder 
Kurzstrecke nen BMW oder dicken Mercedes fahren das ist total der 
Quatsch.

@Teenage Queen wenn du tankst bekommst Guthaben kenne viele Studenten 
die das so für lau nutzen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Hyper Mario (Gast)
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Michael O. schrieb:
> Gibt ja noch ein paar mehr Probleme beim Car Sharing. Die Dinger stehen
> im Innenstadtbereich und nicht da wo ich sie brauchen könnte.

Wenn man nicht im sog. Geschäftsgebiet wohnt bist du halt kein Kunde.

> Selbst in
> Hamburg ist schon der Flughafen mitten in der Stadt nicht mehr zum
> Gebiet gehörig.

Was nicht stimmt. Haben sogar eigene Parkplätze am Flughafen. Ist aber 
uninteressant da die S-Bahn unten in den Flughafen reinfährt und man 
direkt in die Abflughalle hochfährt.

> Deshalb läuft dann auch die Zeit weiter wenn man damit
> nach Norderstedt, Buxtehude, Bergedorf oder sonst wohin Außerhalb fährt.

Wenn du das regelmäßig machst ist Car sharing keine Lösung für dich.

> Für die Kosten kann ich alle meine Autos locker unterhalten und die
> stehen alle genau da wo ich sie haben will mit vollem Kühlschrank im
> Sommer, meinem Fahrrad drin oder sauber und ordentlich wie ich meinen
> Mercedes mag.

Schön für dich, Car Sharing ist nun mal keine Universallösung.

Mit den Kosten für Car Sharing könnte ich nicht mal die Strafzettel 
zahlen die ich früher hatte ;-).


> Da wo man darf gibt's auch Busse, U-Bahn und S-Bahn wozu dann noch ein
> Auto?

Weil die nicht überall fahren, man mal was zu transportieren hat, es 
ausserhalb der rush hour schneller geht etc. Ich stell die Dinger immer 
auf dem Parkplatz vom Supermarkt ab und fahr dann mit der Bahn weiter. 
Die sind schnell weg und es freut sich der nächste das er keine Einkäufe 
schleppen muss.

Jetzt gibt es auch noch CleverShittle. Wasserstoffauto zum 1/3 des 
Taxipreises. Absolut super, die Fahrer haben voll zu tun und die 
Taxilobby (die sich dem ridesharing immer verweigert hat) guckt in die 
Röhre.
Die Fahrer sagen übrigens das Sie 400-500 km mit einer Tankfüllung 
fahren (im Winter! und für wenig Geld), mach das mal elektrisch.


Es gibt auch noch Stadtrad als bike sharing, das deckt noch mehr Lücken 
ab.


K. J. schrieb:
> jetzt haben sie auf die großen Kisten umgestellt,

Also ich fahre mit Drive Now BMW i3 elektro. Alternativ Mini und max. 
X1. Car2go habe ich auch, die Smarts sind auch reichlich vorhanden. Aber 
bevor ich die lauten Wackelkisten fahre setze ich mich lieber in den 
Bus.

Vorher war ich übrigens bei Stadtauto Greenwheels etc.

> Berlin/Hamburg beide haben die gleichen Anbieter

und auch Wien Amsterdam Düsseldorf Seattle etc. pp kannst du dich 
reinsetzen und losfahren.  Das ist ja der Sinn, das man die Fernstrecke 
nicht mit Individualverkehr macht. U.a. deshalb wird das auch gefördert 
und du kannst auf öffentlichen umsonst parken.

Autor: Freud (Gast)
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Hyper Mario schrieb:
> Jetzt gibt es auch noch CleverShittle

Heißen die wirklich so? ;)

Autor: Hyper Mario (Gast)
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Freud schrieb:
> Heißen die wirklich so? ;)

Ich kaufe ein u und streiche ein i ;-).

Autor: Bio Holzfahrrad CO2 neutral, der Kopf auch (Gast)
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Reisender schrieb:
> Aufsatz über die zukünftige Praktikabilität von Elektrofahrzeugen aus
> Chile aus der Sicht des potenziellen Benutzers:
>
> https://ludens.cl/philo/electric.html

Bitte auch an die Minderheiten im Land denken. Ich habs mal auf 
alemannisch übersetzt

Autor: Bio Holzfahrrad CO2 neutral, der Kopf auch (Gast)
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Die Mieten und Energiekosten wachsen schneller, als man wohnen kann. Und 
die Straßen verschwinden schneller, als man fahren kann.

Auch wer eins der untauglichen E-Cars erwerben will, muss sich bitte 
beeilen!

Dänische Firma soll neue Radwege in Berlin planen

https://www.tagesspiegel.de/sport/liveblog/der-fahrrad-blog-des-tagesspiegel-elf-radfahrer-starben-2018-im-berliner-verkehr/19996818.html

Die eine Presse druckte früher Fakten. Heute wird lieber rumgedruckst.

Nur die schmutzige Presse setzt den Punkt aufs i:

Berlin will, dass die Dänen für sie Radwege bauen *Kosten 2 Millionen 
Euro pro Kilometer*

https://www.journalistenwatch.com/2019/03/16/berlin-daenen-radwege/

> Jetzt soll eine dänische Firma die Stadt so umbauen, dass sie
> wie Kopenhagen aussieht und weitestgehend autofrei wird.
> Fahrräder sollen die flächenmäßig viel größere Stadt dominieren.

Luja, sag i da nur.
Luja.

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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Stephan S. schrieb:

>
> Ich hatte jetzt 7 Monate lang einen e-Golf 300 und bin anderer Meinung.
> Reell (auch nur wenn man nicht auf die Autobahn fährt) sind von den 300
> km NEFZ gut 200 km zu machen. Um den Akku zu schonen, sollte man aber
> nicht über 85% aufladen,
Völig überflüssig nachdem das Auto den Akku eh nie über 90% SOC lädt. 
Die Anzeige im Kombi hat wenig mit dem realen Ladezustand zu tun.
> also nur noch 170 km. Wenn der Akku mal 6 Jahre
> alt ist und nur noch 80% hat gehen weitere 35 km verloren, also noch 135
> km übrig. Bis Null fährt man aber nicht. Einerseits weil ab etwa 80 km
> Restreichweite die Leistung beginnt zu sinken, was insbesondere dann
> nervt wenn irgendwann nicht mal mehr die Heizung geht.
Das macht nur der e-Golf. VW kann nunmal keine E-Autos bauen.
> Realistisch kann
> man also von den 300 NEFZ km uneingeschränkt dauerhaft nur 50-100 km
> uneingeschränkt fahren.
Was zum Pendeln auch völlig ausreicht. Wenn man dann doch weiter fährt 
kann man zum einen voll laden (Wenn man das nicht schon vorher gemacht 
hat) und auch den Akku leerer fahren wenn man sich vorher eine Ladesäule 
raussucht.

Autor: Hyper Mario (Gast)
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Bio Holzfahrrad CO2 neutral, der Kopf auch schrieb:
> Nur die schmutzige Presse setzt den Punkt aufs i:

Die erzählen dir alle einem vom Pferd. Egal ob Sie mal 4. Gewalt waren 
oder die neuen Typen die ihr Geschreibsel zu Geld machen wollen.

Nur die Lügenschwerpunkte sind verschieden.

Autor: Michael O. (michael_o)
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Nach vier Jahren und 92000km E-Auto fahren glaube ich von der Golf 
Geschichte kein Wort. Bei meinen beiden Kangoo ZE mit jetzt 92000km und 
69000km Laufleistung fehlt schon einiges von den 22kWh aber für 80km 
reicht es auch im Tiefsten Winter mit Heizung.
Und wenn ich Strom brauche fahre ich auch bis 0 Restreichweite und noch 
5km weiter.

MfG
Michael

Autor: bis 0 Restreichweite und noch 5km weiter (Gast)
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Oh Michael schrieb:
> Nach vier Jahren und 92000km E-Auto fahren glaube ich von der Golf
> Geschichte kein Wort. Bei meinen beiden Kangoo ZE mit jetzt 92000km und
> 69000km Laufleistung fehlt schon einiges von den 22kWh aber für 80km
> reicht es auch im Tiefsten Winter mit Heizung.
> Und wenn ich Strom brauche fahre ich auch bis 0 Restreichweite und noch
> 5km weiter.
>
> MfG
> Michael

Das glaube ich dir aufs Wort.

Leider gibt es immer noch Leute, die nicht die Grünen wählen. Und DIE 
können leider nicht "bis 0 Restreichweite und noch 5km weiter" fahren.



Was die Welt doch ungerecht ist. Vor allem für die Träumer ^^

Autor: bis 0 Restreichweite und noch 5km weiter (Gast)
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Was das für Leute sind, die voller Stolz schreiben, dass sie für zig 
zehntausende Euro "80km mit Heizung" fahren können, dazu spare ich mir 
besser die Worte.

Autor: Michael_Ohl (Gast)
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Die zig Tausend Euro waren genau 10000€ + 5000€ Batteriemiete über 4 
Jahre, 1000€Stromkosten, 250€Reparaturen, 70€ TÜV und 100€ Inspektionen, 
330€ für Winterreifen mit Felgen und 310€ für neue Sommerreifen. 
Gekauft zweijährig mit unter 10000km Laufleistung jetzt 92000km war das 
nein bis zum Sommer in der Gesamt Betrachtung billigstes Auto.
Im Sommer kam ein zweiter Kangoo ZE dazu. 6Jahre alt mit 60000km inkl. 
Kaufbatterie für nahezu unerschwingliche 3500€ außer etwas Heizkleber 
für den Außenspiegel, 4 Blinker Birnen und TÜV + 10€ Nachprüfgebühr hat 
der zwei neue Reifen für 155€ bekommen ist aber auch nur 10000km seit 
letztem Sommer gefahren.
Wer glaubt ich sei ein unverbesserlicher Ökospinner, dem sei gesagt das 
ich seit 22.2.2019auch noch eine neue C-Klasse T-Modell mit Euro 6d temp 
Diesel fahre.
Damit kann ich Wahlweise 200km/h oder 1400km mit einer Tankfüllung 
fahren.
Der hat jetzt 2000km auf dem Tacho. Von den Kosten wird der immer übel 
dastehen dank fast 50k€ Anschaffungspreis.
Meine Frau fährt noch einen i20 Benziner mit jetzt 65000km.
Das nicht alle grün wählen, ist sicher mehr Teil des Problems als Teil 
der Lösung unserer Probleme.
Wenn sich Lindner hinstellt und den Schülern sagt sie sollten den 
Klimaschutz den Profis überlassen bekomme ich das würgen bei so viel 
Arroganz der Schnarchsäcke.
Wenn sich Merkel lustig macht in dem sie die Schüler lobt weil sie ihre 
Arbeit machen komme ich mir sehr verhöhnt von ihr vor.
Ich finde auch sehr viel Schwachsinn bei den Grünen aber die Groko 
verzockt in jeder Beziehung unsere Zukunft.

MfG
Michael

Autor: bis 0 Restreichweite und noch 5km weiter (Gast)
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Michael_Ohl schrieb:

> Wer glaubt ich sei ein unverbesserlicher Ökospinner

Ja genau.

Michael O. schrieb:

> Und wenn ich Strom brauche fahre ich auch bis 0 Restreichweite und noch
> 5km weiter.
>
> MfG
> Michael

Wo sollen hier noch Missverständnisse sein?

Autor: Nee Du (Gast)
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Reiner Wein schrieb:
> Leute....
>
> Es ist vorbei
>
> Seht aus dem Fenster: Das Wetter ist hin, das Klima im Ganzen ist es.
> Niemand ist mehr in der Lage mit der Änderung seines Verhaltens noch
> Irgendetwas zu bewirken. Es ist 5 nach 12.
>
> Aus.

Dann mach das: AUS!
Keiner der apokalyptischen Schwafelköpfchen hat bisher aus lauter 
Einsicht seinem Leben ein Ende gesetzt.
Das wäre aber die einzige Konsequenz. Gerade auch für die CO2-Bilanz.

Es nervt einfach. Je älter man wird, desto mehr von denn Experten 
herbeigelaberte Weltuntergänge erlebt man - Atomkrieg, Waldsterben, 
Milleniumsbug.
Und Freitag sollte ab sofort in "Tag der absoluten Schwarmdummheit" 
umbenannt werden.
Hysterie hilft nicht. Das war so, das ist so und das bleibt so.

Autor: Verbrennerverein (Gast)
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Durch die vielen Ladestationen werden wir im Elektrosmog versinken!

Beitrag #5776102 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: oszi40 (Gast)
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> CleverShittle

CleverShittle und Leihräder haben den kleinen Nachteil, daß sie kaum in 
gutem Zustand UND zur rechten Zeit am rechten Ort zu finden sind. Das 
trifft auf Rom, Brüssel und Berlin genauso zu. Es gibt manche 
Eigenschaften, die man nicht durch sinnlose Überzeugungsversuche 
verbessern kann.

Autor: Romdroht (Gast)
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oszi40 schrieb:

> Das trifft auf Rom, Brüssel und Berlin genauso zu.

Warum musst du ausgerechnet in Rom, Brüssel und Berlin Rad fahren?

Autor: N. K. (bennjo)
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Hallo Allerseits,

da hier ja viel über die Praxistauglichkeit von E-Autos gesprochen wird, 
muss ich nach ca. 6 Monaten E-Auto mal meinen Senf dazu abgeben.

Unser Profil: Wir sind eine Familie mit 2 Kindern. Ich fahre täglich ca. 
17km zur Arbeit und 17km zurück. Weiterhin müssen ab und zu die Kinder 
herumkutschiert oder der Familieneinkauf, Baumarkt etc... erledigt 
werden. Häufig fahren wir übers Wochenende ins ca. 80km entfernte Elsass 
und machen dort dann noch einen Tages-Ausflug mit dem Auto. Ich bin ab 
und zu geschäftlich innerhalb DE auf Fahrten mit bis zu 600km/Tag 
unterwegs. Weiterhin fahren wir mindestens 1x im Jahr eine längere 
Strecke in den Urlaub.

Wir hatten davor einen A4 Diesel. Dieser hatte gefühlt eine quasi 
unendliche Reichweite. Wir vermissen ihn nicht!


Unser Auto hat eine 85kWh Batterie. Diese fährt man alltäglich zwischen 
20% und 80%. Damit kommt man im Winter-Betrieb auf ca. 200km real 
nutzbare Reichweite für den Kurzstrecken-Alltag. Auf Langstrecke kann 
man die 100% ausnutzen. Dann sind es eher 350km je nach Fahrweise und 
Geschwindigkeit.


Das ganze ist etwas kompliziert, da es nicht zuletzt auch auf die 
Akkutemperatur ankommt. Hier vor allem auch darauf, ob man jeden Tag nur 
eine kürzere Strecke zur Arbeit und zurück, oder länger auf der Autobahn 
unterwegs ist. Eigentlich ganz ähnlich wie beim Verbrenner - der mag es 
ja auch nicht, wenn er nie richtig auf Temperatur kommt. Die 
Heizung/Sitzheizung/Lenkradheizung spielt in der Praxis auch bei tiefen 
Temperaturen übrigens fast überhaupt keine Rolle.


Ich kann am Büro an einer Ladedose laden. Dies dauert mit dem 11kw Lader 
des Autos immer deutlich kürzer als meine Arbeitszeit. Ab und zu nutze 
ich auch öffentliche Ladesäulen - aber eigentlich nur, wenn ich sowieso 
dort parken wollte.


Ich hatte mir zu Anfang für "Notfälle" eine Schuko-Dose vorne ans Haus 
montiert - brauche ich aber praktisch nie. Ist aber für den Staubsauger 
sehr praktisch ;-)


Wenn man eine Langstrecke vor sich hat, schaut man, dass man mit 
geladenem Akku losfährt. Dann reicht für 90% aller Entfernungen ein 
einzelner 20min DC-Schnell-Lade-Stop. Dort ist das Laden sowieso kein 
Thema.


Insgesamt kann ich sagen, dass das Laden viel weniger ein Thema ist, als 
ich zunächst angenommen hatte. Ich lade mittlerweile häufig 3 Tage 
hintereinander gar nicht, obwohl ich es am Arbeitsplatz ohne Aufwand 
könnte.


Klar, man muss etwas vorausschauender agieren und kann nicht mal eben 
mit dem fast leeren Auto eine 500km Strecke aufbrechen. Aber wenn man 
ehrlich ist:
A) Stellt man das Auto nicht leer ohne zu laden irgendwo ab.
B) Wie oft fährt man wirklich komplett spontan 500km weit?


Zum Thema Energie-Bilanz: Wir haben eine Solaranlage auf dem Dach 
unseres Bürogebäudes. Diese liefert von April bist September tagsüber 
mehr Energie, als unser Gebäude benötigt. Damit fahre ich also im Sommer 
quasi CO2-Neutral. Im Winter aus dem Netz sind es laut 
www.energy-charts.de irgendwo um die 45% Regenerativ - wobei auch da 
manchmal Tage dabei sind, an denen die PV Anlage das Auto lädt. 
Insgesamt gehe ich davon aus, dass ich zu ca. 75% CO2-neutral unterwegs 
bin.


Das Auto benötigt - bei zugegeben eher sportlicher Fahrweise - im 
Schnitt ca. 28kWh/100km - entspricht ca. 2.8l Diesel (9.8kWh/l). Ich 
gehe davon aus, dass es in etwa gleich viel Energie kostet, den Strom 
zur Steckdose bzw. den Diesel zur Tankstelle zu bringen.


Zum Thema Netz und Erzeugung: Ich fahre ca. 2000km/Monat. Bei 
28kWh/100km entspricht das ca. 560kWh/Monat. Wenn man davon ausgeht, 
dass zukünftig viele - wie ich - Tagsüber zwischen 7:00 und 17:00 Laden, 
verteilen sich diese 560kWh auf ca 20 Werktage a 10h -> Ergibt eine 
mittlere Ladeleistung von 2,8kW je Auto. Hochgerechnet auf 10 MIO 
Fahrzeuge wären dass 28GW zusätzliche Leistung Tagsüber. Derzeit sind in 
DE leicht über 200GW installierte Leistung am Netz. Weiterhin muss man 
sagen, dass ich eher viel und auch kein sparsames Auto fahre. Im Schnitt 
liegen wir also mit meiner Beispielrechnung eher am oberen Ende.


Mein Fazit nach 6 Monaten im Winter: Ganz klar Praxistauglich. Ich bin 
noch kein einziges Mal mit leerem Akku liegen geblieben. Klar, 1-2 Mal 
musste ich am Zielort schon nach einer Schuko-Dose suchen - aber damit 
kann ich leben. Und meine Schuko-Dose zuhause hätte ich mir sparen 
können. Andererseits ist das auch ein guter Beweis dafür, dass die 
Infrastruktur für E-Autos eigentlich schon da ist - wer von euch hat 
sich schon eine Wasserstoff-Zapfsäule in seinem Vorgarten aufgestellt?

Gruß,
Nikias

Beitrag #5778998 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #5779010 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: irgendwer (Gast)
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N. K. schrieb:

Was du schreibst list sich wie das Werbeprospekt eines E-Car 
Herstellers. Wir wissen doch alle, das das nicht stimmt.

Wer von uns hat denn ein Bürogebäude mit Solar, wo er umsonst tanken 
kann?

Wer kann überhaupt an der Arbeitsstelle tanken?

Wer hat eine eigene Garage?

... die meisten doch wohl eher nicht! Also erspare es uns, davon zu 
berichten, dass du das ganze Jahr am Strand in der Sonne liegen kannst; 
das ist nicht die Regel und das weißt du auch ganz genau.

Nur ein auszug aus deinem Werbepamphlet, das dich aber verrät.

> Zum Thema Energie-Bilanz: Wir haben eine Solaranlage auf dem Dach
> unseres Bürogebäudes. Diese liefert von April bist September tagsüber
> mehr Energie, als unser Gebäude benötigt. Damit fahre ich also im Sommer
> quasi CO2-Neutral.

So so, du fährst also CO2-neutral. Und bist ganz stolz darauf.

Ist dir schon zu Ohren gekommen, wer von dem CO2 alles lebt? Es sind die 
Pflanzen, die das CO2 brauchen. Wie Menschen und Tiere den Sauerstoff 
brauchen.

Ohne CO2 keine Pflanzen
Ohne Pflanzen keine Photosynthese
Ohne Photosynthese keinen Sauerstoff

Von mir aus erfreue dich an deinen gedanklichen Trugschlüssen. Aber 
verschone uns mit dem Gesülze. Mittlerweile hat es sich nämlich schon 
bis ganz nach unten rumgesprochen, dass das Klimamodell nur ein 
Ablasshandel ist.

Beitrag #5779437 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: A. S. (achs)
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N. K. schrieb:
> Ich bin ab
> und zu geschäftlich innerhalb DE auf Fahrten mit bis zu 600km/Tag

Dann musst Du ihn doch 2 mal zwischendurch aufladen, und bei schlechtem 
Wetter >2 Mal, oder?

Autor: Bienenretter (Gast)
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bis 0 Restreichweite und noch 5km weiter schrieb im Beitrag #5776102:
> Spring endlich! Du Sack.

Vorsicht!
Zureden zum Suizid kann einen einige Jahre in den Bunker bringen.

Nee Du schrieb:
> Hysterie hilft nicht

Genau, dafür hilft manuelles Blüten bestäuben.

Da wir bereits 80% der Insekten den Garaus gemacht haben und die Bienen 
auch schon einen Hau weg haben, wirst du zum Hungerlohn im kommenden 
Frühling zum manuellen Bestäuben der Apfelbäume eingeteilt. Q-Tips und 
kleine Bürstchen für den Blütenstaub musst du selber mitbringen. Bist du 
fit und hast unter 70kg? Oder bist du fett, vollgefressen und 
selbstgefällig, kennst dich dafür aber in allem aus?

Autor: irgrendwer (Gast)
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A. S. schrieb:
> N. K. schrieb:
>> Ich bin ab
>> und zu geschäftlich innerhalb DE auf Fahrten mit bis zu 600km/Tag
>
> Dann musst Du ihn doch 2 mal zwischendurch aufladen, und bei schlechtem
> Wetter >2 Mal, oder?

dont feed the troll

https://sciencefiles.org/2019/03/20/klimawandel-das-milliarden-geschaft-daten-und-fakten/

^^

Autor: Mike B. (mike_b97) Benutzerseite
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Reisender schrieb:
> Aufsatz über die zukünftige Praktikabilität von Elektrofahrzeugen
> aus
> Chile aus der Sicht des potenziellen Benutzers:
>
> https://ludens.cl/philo/electric.html

" At 1.3 Euro per liter"

Ein Chilene der in Chile mit € rechnet?

Autor: irgrendwer (Gast)
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Bienenretter schrieb:

> Da wir bereits 80% der Insekten den Garaus gemacht haben und die Bienen
> auch schon einen Hau weg haben, wirst du zum Hungerlohn im kommenden
> Frühling zum manuellen Bestäuben der Apfelbäume eingeteilt. Q-Tips und
> kleine Bürstchen für den Blütenstaub musst du selber mitbringen. Bist du
> fit und hast unter 70kg? Oder bist du fett, vollgefressen und
> selbstgefällig, kennst dich dafür aber in allem aus?

Das ist leider nur ein Trugschluss. Ein ganz gefährlicher Trugschluss.

Ich habe es gerade erlebt. Ich meine, es war bis gestern von der 
Jahreszeit her noch Winter. Es kann noch schneien. Den ganzen April 
sogar noch, ohne dass dabei irgend etwas Besonderes wäre.

Und was sah ich gerade, bzw. hörte, gesehen habe ich erstmal gar nichts, 
geglaubt noch viel weniger? Ein Summen wie 1000 Modellhubschrauber. 
Unter dem nächsten Baum dasselbe. Bienen- oder wespenähnliche Insekten 
tun so, als würden sie die Blüten bestäuben? Welche Blüten? Das was vom 
Winter noch übrig geblieben ist. Es waren Tausende. Und dann habe ich 
sie auch gesehen. Keine Hummeln, aber auch keine Mücken. So groß wie 
Wespen.

Was ich damit sagen will ist, dass Monsanto & Co die Insekten nicht 
ausgerottet haben (obwohl ich nichts dagegen hätte), sondern die 
übertriebene Spritzerei auf den Feldern überall hat die guten Insekten 
ausgerottet, und dafür viele durch fast nichts mehr einzudämmende, 
absolut harte Brocken "ausgesetzt". Das Wort "ausgesetzt" ist nicht 
wörtlich zu nehmen. Es hat aber dieselbe Bedeutung.

Falls das Spritzen auf den Äckern jemals wieder beendet sein wird, und 
bei uns hat es schon stark nachgelassen, werden die Insekten sich 
vermehren. Und zwar sprunghaft, so ist die Natur. Insekten, die den 
Giften bisher getrotzt haben, sind die Sieger, und schaffen die 
Nachkommen: Ihresgleichen. Schädlinge, die sich schütteln wie ein nass 
gewordener Hund, wenn sie mit Fliegengift besprüht werden, und geradeso 
weiterfliegen. DAS ist die Realität. Wer es nicht glauben will, soll 
einfach abwarten und zusehen. Wenn der Kopf nicht glauben will, die 
Augen werden es dann schon melden ...

Autor: Arno (Gast)
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irgendwer schrieb:
> N. K. schrieb:
>
> Was du schreibst list sich wie das Werbeprospekt eines E-Car
> Herstellers. Wir wissen doch alle, das das nicht stimmt.

Weil ja nicht stimmen kann, was nicht sein darf?

> Ist dir schon zu Ohren gekommen, wer von dem CO2 alles lebt? Es sind die
> Pflanzen, die das CO2 brauchen. Wie Menschen und Tiere den Sauerstoff
> brauchen.
>
> Ohne CO2 keine Pflanzen
> Ohne Pflanzen keine Photosynthese
> Ohne Photosynthese keinen Sauerstoff

Und ohne verrottete Pflanzen, die zu Kohle/Öl/Gas geworden sind, anstatt 
aufgegessen oder verbrannt zu werden, wäre der Sauerstoff gleich wieder 
zu CO2 gebunden worden.

MfG, Arno

Autor: Mike B. (mike_b97) Benutzerseite
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irgrendwer schrieb:
> Und was sah ich gerade, bzw. hörte, gesehen habe ich erstmal gar nichts,
> geglaubt noch viel weniger? Ein Summen wie 1000 Modellhubschrauber.
> Unter dem nächsten Baum dasselbe. Bienen- oder wespenähnliche Insekten
> tun so, als würden sie die Blüten bestäuben?

Du sollst auch nicht glauben sondern wissen! ;-)

Kannst du dir vielleicht vorstellen, dass die nach dem Winter evtl. 
Hunger haben könnten weil die Reserven zur Neige gehen?

Bienen sagt man fliegen ab 10°C Aussentemparatur raus, und dann suchen 
sie nach jeder Blüte die sich da bieten könnte
Hummel fliegen bereits ab 5°C raus, und sie haben bereits mehr Glück als 
die Bienen, denn sie finden jetzt schon die Taubnessel in der Blüte 
(lila, sehr klein) die sie ernten können/wollen.
Die Bienen gehen da nicht ran, die halten sich jetzt eher an Krokusse 
und vor allem Weide, wenn sie in guten Lagen schon blüht.

: Bearbeitet durch User
Autor: irgrendwer (Gast)
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Arno schrieb:

> Und ohne verrottete Pflanzen, die zu Kohle/Öl/Gas geworden sind, anstatt
> aufgegessen oder verbrannt zu werden, wäre der Sauerstoff gleich wieder
> zu CO2 gebunden worden.

Du bist derselebe Spezialist wie N. H. Habt ihr zusammen die Schule 
geschwäünzt?
C=Kohlenstoff.
CO2 ist das Verbrennungsprodukt von C.
Pflanzenverrottung=Verbrennung von Kohlenstoff=Bildung von CO2.

Mein Gott. Das wissen sogar meine kinder. Hoffe ich jedenfalls. Gut, 
dass ich nicht weiß, wo die alle rumlaufen. Vielleicht würden die auch 
so einen Stuss verzapfen ;)

Autor: irgrendwer (Gast)
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@Mike B.  ach so, die haben Hunger gehabt. Na da bin ich froh, dass sie 
mich nicht entdeckt haben, da wäre ich glatt erledigt gewesen ;-) So 
viele waren das.

Dass es tatsächlich Bienen gewesen sein können, hätte ich nicht 
vermutet. Im Sommer und Herbst habe ich kaum welche gesehen. Und jetzt, 
fast noch im Winter so viele. Und zwar bei jedem Baum. Nöö, das 
übersteigt meine Vorstellungskraft. Ich kann mich mit diesem Thema nicht 
befassen.

Autor: Boot-Taniker (Gast)
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Mike B. schrieb:

> Die Bienen gehen da nicht ran, die halten sich jetzt eher an Krokusse....

Heißen die in der Mehrzahl "Kroken"?

Der Krake, die Kraken. Der Krokus, die Kroken.

Autor: loeti2 (Gast)
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Boot-Taniker schrieb:
> Heißen die in der Mehrzahl "Kroken"?

Nee, Krokanten ;-)

Autor: irgrendwer (Gast)
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loeti2 schrieb:
> Boot-Taniker schrieb:
>> Heißen die in der Mehrzahl "Kroken"?
>
> Nee, Krokanten ;-)

Also lacht oder nicht, ich bin der Meinung, das waren schon die neuen 
Elektrobienen.

Wire geschrieben, es klang wie tausend kleine Elektrohubschrauber. Sowas 
kann doch kein Zufall sein, oder? Und dann noch am Rande des Winters. 
Das müssen elektrobienen gewesen sein

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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irgrendwer schrieb:
> loeti2 schrieb:
>> Boot-Taniker schrieb:
>>> Heißen die in der Mehrzahl "Kroken"?
>>
>> Nee, Krokanten ;-)
>
> Also lacht oder nicht, ich bin der Meinung, das waren schon die neuen
> Elektrobienen.
>
> Wire geschrieben, es klang wie tausend kleine Elektrohubschrauber. Sowas
> kann doch kein Zufall sein, oder? Und dann noch am Rande des Winters.
> Das müssen elektrobienen gewesen sein

Das waren möglicherweise Elektreusen (auch wenn jetzt wieder einige 
GenderInn*_en ausflippen). "Elektrobienen" ist sexistisch ...
(Emanzetten jetzt beruhigt?)

Beitrag #5780507 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: irgrendwer (Gast)
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Ach jetzt hört doch auf mit dem M*st. Man muss sich schämen für euer 
Unwissen. Es gibt sie! Youtube-Video "NewBees"


Und das sind die Befürworter:
https://www.ecowoman.de/images/stories/Natur_und_Umwelt/With_special_support_of_760.jpg

Alles Firmen, die sich um die Umwelt und unsere Zukunft Gedanekn machen

Autor: Arno (Gast)
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irgrendwer schrieb:
> Arno schrieb:
>
>> Und ohne verrottete Pflanzen, die zu Kohle/Öl/Gas geworden sind, anstatt
>> aufgegessen oder verbrannt zu werden, wäre der Sauerstoff gleich wieder
>> zu CO2 gebunden worden.
>
> Du bist derselebe Spezialist wie N. H. Habt ihr zusammen die Schule
> geschwäünzt?
> C=Kohlenstoff.
> CO2 ist das Verbrennungsprodukt von C.
> Pflanzenverrottung=Verbrennung von Kohlenstoff=Bildung von CO2.

Und deswegen wird daraus Braunkohle->Steinkohle->Erdöl+Erdgas, wo dann 
wieder Kohlenstoff ohne Sauerstoff darin enthalten ist?

MfG, Arno

Autor: irgrendwer (Gast)
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Arno schrieb:
> irgrendwer schrieb:
>> Arno schrieb:
>>
>>> Und ohne verrottete Pflanzen, die zu Kohle/Öl/Gas geworden sind, anstatt
>>> aufgegessen oder verbrannt zu werden, wäre der Sauerstoff gleich wieder
>>> zu CO2 gebunden worden.
>>
>> Du bist derselebe Spezialist wie N. H. Habt ihr zusammen die Schule
>> geschwäünzt?
>> C=Kohlenstoff.
>> CO2 ist das Verbrennungsprodukt von C.
>> Pflanzenverrottung=Verbrennung von Kohlenstoff=Bildung von CO2.
>
> Und deswegen wird daraus Braunkohle->Steinkohle->Erdöl+Erdgas, wo dann
> wieder Kohlenstoff ohne Sauerstoff darin enthalten ist?

Du hast in der Schule nicht aufgepasst, mein Lieber.

Ein Verbindung mit Sauerstoff ist eine Verbrennung, Verrottung, 
Vergammelung ... wie auch immer. Eine Oxydation eben, die Energie 
FREISETZT (daher ist ein Feuer ja auch heiß). Um den Sauerstoff aus dem 
Verbrennungsprodukt wieder zu lösen, muss Energie REINGESTECKT werden, 
Redoxydation genannt. Und jetzt kannst du uns erklären, wie der 
Sauerstoff aus den organischen Verbrennungsprodukten (Asche) wieder 
rauskommen soll. Überlege aber erst. Natur (Chemie) reagiert fast immer 
richtungsbezogen, in Richtung des kleinsten Widerstands (nie fließt der 
Fluss bergauf). Rost, genau wie CO2, ist auch ein Verbrennungsprodukt. 
Nur mit eisen statt Kohlenstoff. Schon mal freies Eisen in der Natur 
gesehen? NÖ..? Schon mal Rost i.d. freien Natur gesehen? JAAAAAA KLAR! 
aha. Und so läuft der Hase. Nicht nach den grünenn Pfeifen. Sondern nach 
der Pfeife der Natur ;-)

Autor: Bienenretter (Gast)
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irgrendwer schrieb:
> das waren schon die neuen Elektrobienen.

Würde mich wundern, denn die Chinesen wären die ersten, die 
Elektrobienen auf den Markt brächten. Statt dessen bestäuben sie selber:
https://www.wwf-jugend.de/public_migrated/public/album_photo/13/33/01/130e1_7812.jpg?c=f515
https://cityfarmaugsburg.files.wordpress.com/2012/11/448x0-uxcvvemz1.jpg

Die Spargelernte beginnt übrigens eben. So früh wie noch nie.
Anzeichen gibt es ohne Ende, jedoch ist die Ignoranz extrem wie nie.

Autor: Mike B. (mike_b97) Benutzerseite
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Boot-Taniker schrieb:
> Mike B. schrieb:
>
>> Die Bienen gehen da nicht ran, die halten sich jetzt eher an Krokusse....
>
> Heißen die in der Mehrzahl "Kroken"?
>
> Der Krake, die Kraken. Der Krokus, die Kroken.

Wenn überhaupt dann ist die Mehrzahl nicht Kroken sondern Kroketten!

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Mike B. schrieb:
> Boot-Taniker schrieb:
>> Mike B. schrieb:
>>
>>> Die Bienen gehen da nicht ran, die halten sich jetzt eher an Krokusse....
>>
>> Heißen die in der Mehrzahl "Kroken"?
>>
>> Der Krake, die Kraken. Der Krokus, die Kroken.
>
> Wenn überhaupt dann ist die Mehrzahl nicht Kroken sondern Kroketten!

Das ist dann aber Diminutiv. Und feminin.

Also eigentlich niedlich bis lecker ...

Autor: Framulestigo (Gast)
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Kroküsse, nicht zu verwechseln mit Krokoküssen, nach denen bekanntlich 
die Krokotränen fließen.

(Auf chinesisch übligens Kloküsse)

Autor: Mike B. (mike_b97) Benutzerseite
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Percy N. schrieb:
>>> "Der Krokus"
>> Wenn überhaupt dann ist die Mehrzahl nicht Kroken sondern Kroketten!
>
> Das ist dann aber Diminutiv. Und feminin.
>
> Also eigentlich niedlich bis lecker ...

nö, das müsste "Die Bäume" als Mehrzahl von "Der Baum" ja auch feminin 
sein
isses aber nicht, weil das sind dann "Die BäumInnen", zusammen aber 
politisch korrekt "Die Baumenden" ;)

Ob die hungernden Afrikaner auch solche Luxus-Porbleme mit ihrer Sprache 
haben?

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Autor: Mike B. (mike_b97) Benutzerseite
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irgrendwer schrieb:
> Ach jetzt hört doch auf mit dem M*st. Man muss sich schämen für
> euer
> Unwissen. Es gibt sie! Youtube-Video "NewBees"

das ist menschliche Dummheit hoch vier
1) die Menschen sind zu dämlich, ihr profitgeiles Handeln im 
Zusammenhang mit Insektiziden u.a. auf Risiken für die Umwelt 
abzuschätzen
2) die Menschen sind zu dämlich, ihr profitgeiles Handeln auf Basis 
neuerer Erkenntnisse zu überdenken und umzustellen
3) die Menschen vernichten die Natur welche im Falle der Insekten zur 
Bestäubung eine absolute Grundlage der eigenen Ernährung und müsse die 
Aufgabe selbst übernehmen
4) die Menschen entwickeln unter hohem Aufwand und Resourcen Maschinen, 
die diese Aufgabe übernehmen und bringen damit noch zusätzlich 
Massenvernichtungswaffen für Wespen u.ä. insektenfressenden Insekten in 
die Umwelt,
Vögeln und Mäusen u.s.w. wird das Stück metall/Plastik wahrscheinlich 
auch schwer im Magen liegen

eine Reihe Fehler durch noch mehr Fehler korrigieren....

Hilfe, wann schafft die Natur endlich die Menscheit ab?

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Autor: Elektrofurz (Gast)
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Stand jetzt in der Wirtschaftswoche.

Autor: Mike B. (mike_b97) Benutzerseite
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Elektrofurz schrieb:
> Stand jetzt in der Wirtschaftswoche.

"schon nach zehn Minuten sei man sich einig gewesen" dass das wieder 
ein schöner Punkt ist wo man den Staat mal wieder schön abziehen kann, 
Stichwort Abwrackprämie
den Rest "der guten Stunde" haben sich ausgehandelt wer wann was 
fordert, schließlich gehts ja um Arbeitsplätze

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Autor: Apokalypse (Gast)
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Mike B. schrieb:
> eine Reihe Fehler durch noch mehr Fehler korrigieren....

So wie man die Folgen von zu viel Komplexität mit noch mehr Komplexität 
bekämpft.

Mike B. schrieb:
> Hilfe, wann schafft die Natur endlich die Menscheit ab?

Keine Panik, das kommt so sicher wie das Amen in der Kirche.

Nur ein Szenario: Ein Supervirus (noch infektiöser wie Ebola) entsteht 
irgendwo auf diesem Globus und durch unsere dämliche Rumjetterei 
verbreiten wir diesen Virus in kürzester Zeit auf der ganzen Welt. Wer 
den Krankenhausbetrieb zu "Normalzeiten" kennt, kann sich denken, was 
dann abgehen wird. Das schlecht bezahlte Pflegepersonal wird sicher 
weiterhin gerne zur Arbeit gehen, um paar Tage später selber tot 
umzufallen.

Autor: Mike B. (mike_b97) Benutzerseite
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Apokalypse schrieb:
> und durch unsere dämliche Rumjetterei
> verbreiten wir diesen Virus in kürzester Zeit auf der ganzen Welt

dämlich in Bezug auf die Möglichkeit, dies absichtlich oder fahrlässig 
tun zu können
Wieviele Staaten haben jetzt schon A-Bomben?
Und wieviele Leute sitzen in diesen Staaten in 3-4 Schichten rund um die 
Uhr an dem entscheidenden Knöpfchen, eine dieser Raketen "von der Leine 
zu lassen"?
Eine reicht und schon bricht die Hölle los, weil dann wahrscheinlich 
sämtliche Militärcomputer auf der Welt innerhalb von Minuten auf "DefCon 
1" springen.
Die Anzahl der Möglichkeiten nimmt rapide zu, ebenso bei dem Supervirus, 
und irgendwann schlägt die Statistik zu und wir bomben uns zurück in die 
Steinzeit, übrig bleibt entweder mit Glück Mad Max oder mit Pech ein 
Planet der Affen.

glücklich kann sich dann der schätzen, der in der Nähe von Primärzielen 
lebt, dem wirds erst hell, dann laut, dann ganz kurz ganz heiß und dann 
hat er/sie es überstanden

: Bearbeitet durch User
Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Elektrofurz schrieb:
> Stand jetzt in der Wirtschaftswoche.

Aha - 'Brennstoffzelle bis 2030 nicht serienreif' :-O

Das muss man den Japanern und Koreanern aber sagen - die können doch 
nicht einfach Autos damit auf den Markt bringen, wenn die drei Chefs aus 
DE das verneinen. Was hat Daimler Benz eigentlich mit all den 
Forschungsgeldern für 'Fuel Cell' gemacht? Schokohasen gekauft? Oder 
doch eher Gummibärchen für die Vorstandsitzungen?

Autor: W.S. (Gast)
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Harald W. schrieb:
> Dabei liesse sich dieses Problem einfach lösen: Tankstellen werden zu
> Ladestationen umgebaut...

O heilige Blindheit!

Hat denn schon mal jemand von euch daran gedacht, was man außer der 
Batterie noch so im Auto braucht?

Etwa einen MOTOR ?

Konkret einen Elektromotor...
...der eben nicht wie die Dinger in der Industrie für 150 kW 
Motorleistung ne ganze Tonne wiegen darf (wegen des Eisens), sondern 
eher weniger als die Hälfte?

Und was ist da schönes drin? Neodym und andere eher recht seltene Erden. 
Falls jemand in seinem Vorgarten eine Neodym-Ader entdeckt, könnte er 
damit reich werden.

Ist aber nicht. Das Zeugs IST selten und wenn man mal von dessen 
Preisen absieht, dann reicht das keineswegs für die Motorisierung der 
Menschheit aus.

Da ist ein schlichter Verbrennungsmotor, der hauptsächlich aus Alu und 
Eisen besteht, die weitaus bessere Wahl, wenn man pro Jahr einige 
Millionen Autos bauen will.

Und die Energiegewinnung aus mitgeführtem Brennstoff, der allenfalls ein 
paar Kilo Blech oder Plasticht braucht, um darin abgefüllt zu werden, 
und der allenfalls ne Minute braucht, um wieder aufgefüllt zu werden, 
ist auch bei weitem die beste Versorgung eines Fahrzeuges, was nicht wie 
ne Lokomotive ausschließlich auf vordefiniertem Schienenweg fährt.

Beim Öffentlichen sieht das anders aus. Mit Straßenbahnen, O-Bussen, S- 
und U-Bahnen hat man die Möglichkeit, die Energie aus Stromschienen oder 
Kontakten an den Haltestellen zu beziehen. Und diese kann im Kraftwerk 
erzeugt werden, was für seine Generatoren Fremderregung und eben viel 
Eisen einsetzen kann - und auf Seltene-Erden weitgehend verzichten kann.

So herum, Leute.

Allenfalls sollte man darüber nachdenken, wie man auf sinnvolle Weise 
einen Benzin-Ersatz zuwege kriegt. Methanol wäre fast ideal - ist jedoch 
zu giftig. Eher schon Äthanol und Propanol. Immerhin konnte man schon in 
den 30er Jahren in Buna bei Halle aus Kohle und Kalk oder so Azetylen 
erzeugen und daraus Butadien und schließlich Gummi. Vielleicht wäre 
heutzutage sowas wie CO2-Absorber und daneben ein Growian denkbar, wo 
CO2 aus der Luft absorbiert und per Elektroenergie vom Growian zu 
Propanol gemacht wird...?

W.S.

Autor: Michael O. (michael_o)
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Neodynmagnete sind gut für Spielzeugmotore. Festplatten, Floppys und 
Lüfter funktionieren gut mit den Spielsachen. Ordentliche Motoren 
verwenden Spulen im Rotor und im Stator. Nur so kann ein Motor auch bei 
hoher Drehzahl einen guten Wirkungsgrad erzielen dank Feldschwächung und 
anderer Möglichkeiten die mit Permanentmagneten utopisch sind.
Und 1000kg für 150kW gab es vor 100 Jahren mal heute sind wir bei 
deutlich unter 100kg.
Was im Dieselmotor an Legierungsbestandteilen im Aluminium und im Stahl 
vorkommt findet man sicher auch nicht im Chemiebaukasten.

Growiane haben wir hier im Norden schon reichlich. Batterieautos fahren 
damit ganz erstaunlich weit. Meine beiden schon zusammen 160000km weit.


MfG
Michael

Autor: mover (Gast)
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Michael O. schrieb:

> Und 1000kg für 150kW gab es vor 100 Jahren mal heute sind wir bei
> deutlich unter 100kg.

Ja ja, spielzeugmotore auf denen etwas von 100kW steht gibts zweifellos 
auch mit 500 gramm Gewicht.
Für einen konventionellen Asychronmotor sind die 1000kg aber nach wie 
vor aktuell. Das Teil:
https://www.js-technik.de/media/image/5c/52/f6/m1-280s-8_8p_37kw_b5.jpg
hat nur 37kw, Gewicht: 560kg.
100 kg wiegen schon Anker und Welle um bei maximal 3000, häufiger aber 
1500 oder weniger rpm, die leistung aus dem Motor heraus zu bekommen.

Autor: Michael O. (michael_o)
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Schwer zu beurteilen warum der so schwer ist. Der 11kW Generator in 
meinem Schiff wiegt zusammen mit den 2Zylinder Diesel komplett mit 
Zweikreiskühlung keine 200kg davon etwa 50kg der Generator.

MfG
Michael

Autor: Michael O. (michael_o)
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Der Motor meines Kangoo ZE, der nach Angabe von Conti bis zu 70kW 
leistet wiegt 70kg. Im Kangoo ist die Dauerleistung des Wassergekühlten 
Motors auf 44kW begrenzt. Beim Ampelstart sieht man aber auch Werte bis 
60kW kurzzeitig.

MfG
Michael

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Michael O. schrieb:
> Der Motor meines Kangoo ZE, der nach Angabe von Conti bis zu 70kW
> leistet wiegt 70kg. Im Kangoo ist die Dauerleistung des Wassergekühlten
> Motors auf 44kW begrenzt. Beim Ampelstart sieht man aber auch Werte bis
> 60kW kurzzeitig.

Eben. So etwas ist problemlos möglich - auch ganz ohne seltene Erden.

Michael O. schrieb:
> Schwer zu beurteilen warum der so schwer ist.

Das ist sogar ganz einfach, wenn man eine stationäre (und daher 
natürlich nicht gewichtsoptimierte) luftgekühlte(!), alte 
Asynchronmaschine, die seit >50 Jahren so gebaut wird, mit einer 
wassergekühlten Neuentwicklung dieses Jahrtausends vergleicht ;-)

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Akkugurke (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Das ist sogar ganz einfach, wenn man eine stationäre (und daher
> natürlich nicht gewichtsoptimierte) luftgekühlte(!), alte
> Asynchronmaschine, die seit >50 Jahren so gebaut wird, mit einer
> wassergekühlten Neuentwicklung dieses Jahrtausends vergleicht ;-)

100 Punkte !

Das Problem ist nicht der Motor, sondern der elende Akku.

Groß, schwer, teuer, wenig Kapazität und geringe Haltbarkeit.
Leidet zudem bei Hitze und schwächelt bei Kälte.
Und eben mal auftanken ist auch nicht :(

Autor: Mike B. (mike_b97) Benutzerseite
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direkte(re) Umwandlung von chemischer (Kraftstoff) in elektrische 
Energie gibt es auch in D schon etwas länger
Youtube-Video "Stelzer Motor - Sensation im Deutschen Museum vorgestellt."

Autor: ABX (Gast)
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Akkugurke schrieb:
> Groß, schwer, teuer, wenig Kapazität und geringe Haltbarkeit.
> Leidet zudem bei Hitze und schwächelt bei Kälte.
> Und eben mal auftanken ist auch nicht :(

Naja. Groß ist kein Problem, den baut man sowieso in den Unterboden ein. 
Schwer, geht so. Klar, netto kommen je nach Kapazität vielleicht 300-500 
kg dazu. Aber dank Rekuperation, guter Gewichtsverteilung und niedrigem 
Schwerpunkt tut das auch nicht wirklich weh. Haltbarkeit ist absolut 
kein Problem, 1000 Vollzyklen-Äquivalente hält der locker, das macht ein 
paar hunderttausend Kilometer - also quasi ein typisches Autoleben. 
Probleme mit Hitze und Kälte kann man mit vernünftigen thermischen 
Management lösen. Und mit den 350kW-Säulen ist man ziemlich nah an "mal 
eben auftanken" dran.

Autor: Ing. (Gast)
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ABX schrieb:
> Naja. Groß ist kein Problem, den baut man sowieso in den Unterboden ein.
> Schwer, geht so. Klar, netto kommen je nach Kapazität vielleicht 300-500
> kg dazu. Aber dank Rekuperation, guter Gewichtsverteilung und niedrigem
> Schwerpunkt tut das auch nicht wirklich weh. Haltbarkeit ist absolut
> kein Problem, 1000 Vollzyklen-Äquivalente hält der locker, das macht ein
> paar hunderttausend Kilometer - also quasi ein typisches Autoleben.
> Probleme mit Hitze und Kälte kann man mit vernünftigen thermischen
> Management lösen. Und mit den 350kW-Säulen ist man ziemlich nah an "mal
> eben auftanken" dran.

Man kann nicht jeden mit Argumenten überzeugen.

Frauchen muss noch was einkaufen, ich geh schon mal die Pferde satteln.

Autor: Jean Claude Juhnke (Gast)
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ABX schrieb:

> Naja. Groß ist kein Problem, den baut man sowieso in den Unterboden ein.
> Schwer, geht so. Klar, netto kommen je nach Kapazität vielleicht 300-500
> kg dazu. Aber dank Rekuperation, guter Gewichtsverteilung und niedrigem
> Schwerpunkt tut das auch nicht wirklich weh. Haltbarkeit ist absolut
> kein Problem, 1000 Vollzyklen-Äquivalente hält der locker, das macht ein
> paar hunderttausend Kilometer - also quasi ein typisches Autoleben.
> Probleme mit Hitze und Kälte kann man mit vernünftigen thermischen
> Management lösen. Und mit den 350kW-Säulen ist man ziemlich nah an "mal
> eben auftanken" dran.

Sag mal hast du eigentlich kein Schamgefühl? Die einzelnen Akkus von 
eCars sind so schwer wie vor vor ein paar Jahren ganze Autos, 700 kg. 
Nur jemand, dem die Umwelt sch***egal ist, kann so daher reden wie du, 
@ABX. Schäm dich, du Umwelts**!

Autor: AkkuFlopp (Gast)
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ABX schrieb:
> Groß ist kein Problem, den baut man sowieso in den Unterboden ein.

Genau, und dann so, dass man nie wieder an den Akku ran kommt. Hat man 
nach 2 Jahren + 1 Tag ein Problem mit dem Akku, fliegt die ganze Karre 
auf den Müll. Wird der Industrie sicher sehr gefallen. Umwelt - wen 
interessiert das denn?

> Haltbarkeit ist absolut kein Problem, 1000 Vollzyklen-Äquivalente
> hält der locker...

Mein 2 Jahre alter Li-Akku (0,2C Lade/Entladestrom, 90%/30% Nutzung) hat 
nach ca. 60 Zyklen nur noch 10Ah von ursprünglich 15Ah. Entweder werden 
in den Laboren Wunder-Akkus unter Laborbedingungen mit Rückenwind 
getestet, oder es gibt für den Normalsterblichen nur Dreck zu kaufen.

> Aber dank Rekuperation, guter Gewichtsverteilung und niedrigem
> Schwerpunkt tut das auch nicht wirklich weh.

1,5 - 2,5 Tonnen Fahrzeuggewicht bei durchschnittlich 70-80kg Nutzlast 
im Fahrersitz tut weh. Zwar nur im Kopf, dafür aber richtig.

> Probleme mit Hitze und Kälte kann man mit vernünftigen thermischen
> Management lösen.

Klar, im Winter heizt man die Karre rund um die Uhr, die Energie 
entnimmt man sinnigerweise dem Akku. Ein Kühlsystem für den Akku braucht 
es dann auch noch. Wie viel Gimmik will man eigentlich noch in ein Auto 
einbauen (von den Kosten mal ganz abgesehen)?

Autor: Ing. (Gast)
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>
> 1,5 - 2,5 Tonnen Fahrzeuggewicht bei durchschnittlich 70-80kg Nutzlast
> im Fahrersitz tut weh. Zwar nur im Kopf, dafür aber richtig.
>

Äh, was hat das mit Elektro zu tun?


> Probleme mit Hitze und Kälte kann man mit vernünftigen thermischen
> Management lösen.
>
> Klar, im Winter heizt man die Karre rund um die Uhr, die Energie
> entnimmt man sinnigerweise dem Akku. Ein Kühlsystem für den Akku braucht
> es dann auch noch. Wie viel Gimmik will man eigentlich noch in ein Auto
> einbauen (von den Kosten mal ganz abgesehen)?


Schon mal an einem halbwegs aktuellem Verbrenner geschraubt? Da ist so 
viel Gelumpe zur Abgasreinigung verbaut, dass man den eigentlichen Motor 
nur erahnen kann.

Autor: Ing. (Gast)
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AkkuFlopp schrieb:
> Mein 2 Jahre alter Li-Akku (0,2C Lade/Entladestrom, 90%/30% Nutzung) hat
> nach ca. 60 Zyklen nur noch 10Ah von ursprünglich 15Ah. Entweder werden
> in den Laboren Wunder-Akkus unter Laborbedingungen mit Rückenwind
> getestet, oder es gibt für den Normalsterblichen nur Dreck zu kaufen.

Deine Erfahrung ist für uns natürlich wesentlich glaubwürdiger, als 
irgendwelche Datenblätter oder Praxis aus vielen Jahren tausender 
Teslafahrer.

Autor: Erich (Gast)
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AkkuFlopp schrieb:
> Autor:
>
>         AkkuFlopp (Gast)

Unglaublich, wie sich hier die E-Auto-Gegner ereifern.
Schlimmer als es damals vom Übergang der wiehernden Pferde war.

Jeder das sowas schreibt oder antwortet wie   AkkuFlopp (Gast)
gibt damit zu erkennen, daß er noch niemals mit 'nem E-Auto (mit-) 
gefahren ist.
Und der Vergleich mit irgendwelchen Bastelakkus, lachhaft.
Ich habe E-Auto seit 3 Jahren und konnte bisher noch keine Änderung der 
Reichweite feststellen, gleiche Umgebungstemperatur vorausgesetzt.
Ich habe jetzt gute 60.000 km gefahren in 3 Jahren.

AkkuFlopp schrieb:
> Genau, und dann so, dass man nie wieder an den Akku ran kommt.

Beweisst meine obige Aussage.

Den Akku kann man aus dem Boden entnehmen indem das Fahrzeug auf der 
Hebebühne steht, mit 'nem Gabelstabler nach unten raus.
Wenn es einmal nötig sein wird, vielleicht in weiteren 4-6 Jahren.
Und dann ist er noch nutzbar als Heim-Energiespeicher für die 
Solaranlage und hat noch 70% seiner ursprünglichen Kapazität.

Das Fahrzeuggewicht ist nahezu sekundär, weil die (Bewegungs-) Energie 
beim Verzögern und Bremsen zu >= 60% zurückgewonnen wird.
So stelle ich in der Praxis keinen Mehrverbrauch fest, ob ich alleine 
oder mit 5 Personen fahre.
Auch ist es nahezu egal ob ich 50km auf ebener Strecke fahre oder ob 
zwischendrin ein Hügel ist mit 200m Höhe rauf und wieder runter. In 
beiden Fällen gleichmäßige und gemäßigte Fahrweise vorausgesetzt.
Man sollte darauf achten, nicht zu stark abzubremsen, weil die 
Rekuperationsleistung irgendwo begrenzt ist und bei stärkerem Bremsen 
dann doch die Bremsscheiben Hitze erzeugen. Bei meinem Fahrzeug ist die 
Rekuperation ungefähr 2/3 der spezifizierten Antriebsleistung.

Gruss

Autor: Thomas R. (sunnyingtom)
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zitter_ned_aso schrieb:
> Akku an der Tankstelle wechseln?
>
> Wie soll das gehen? Sogar bei PKW's würde so ein Ding ein paar Hundert
> Kilo wiegen.
>
> Und bei LKW's? ;-)

Stapler können ihre Akkus schneller wechseln wie Sprit auftanken.
Stell dir nun vor, daß es außer Stapler auch Autos gibt.

https://www.youtube.com/watch?v=f4n99cmvcNg
https://www.youtube.com/watch?v=noCtoJcIKto

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Ing. schrieb:
> Da ist so
> viel Gelumpe zur Abgasreinigung verbaut, dass man den eigentlichen Motor
> nur erahnen kann.

Geht auch dauernd kaputt. Jeder Autoschrauber, den ich kenne, flucht 
über Abgasrückführung, Dieselpartikelfilter und Turbomist.

Autor: Ing. (Gast)
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Matthias S. schrieb:
> Geht auch dauernd kaputt. Jeder Autoschrauber, den ich kenne, flucht
> über Abgasrückführung, Dieselpartikelfilter und Turbomist.

Kann ich nur zustimmen, wobei die Haltbarkeit ist so gewollt. Mit 
heutigen CAD und Fertigungsmöglichkeiten könnte man besseres erreiche. 
Aber wie sollen die OEMs die ganzen Wasserköpfe so gut entlohnen, wenn 
die Autos 30+ Jahre halten?

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Susi Sorglos schrieb:
> und täglich eine
> Lademöglichkeit in der Nähe hat.

Du musst nicht jeden Tag laden wenn Du nicht jeden Tag 300km fährst.

Fährst Du jeden Abend tanken? Ich fahr da vielleicht einmal im Monat 
hin. Oder ich warte bis die gelbe Lampe leuchtet dann fährt automatisch 
meine Frau tanken. Ich war schon ewig nicht mehr tanken!

Autor: irgendwAIR (Gast)
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Ing. schrieb:
>>
>> 1,5 - 2,5 Tonnen Fahrzeuggewicht bei durchschnittlich 70-80kg Nutzlast
>> im Fahrersitz tut weh. Zwar nur im Kopf, dafür aber richtig.
>>
>
> Äh, was hat das mit Elektro zu tun?

Ich würde sagen, du musst einer dieser, äh, Grünen sein. Stimmts?


> Schon mal an einem halbwegs aktuellem Verbrenner geschraubt? Da ist so
> viel Gelumpe zur Abgasreinigung verbaut, dass man den eigentlichen Motor
> nur erahnen kann.

Äh, was hat das mit Elektro zu tun?

Autor: irgendwAIR (Gast)
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Bernd K. schrieb:

> Du musst nicht jeden Tag laden wenn Du nicht jeden Tag 300km fährst.

Woher weißt du denn, wer alles nicht 300km fahren muss, jeden Tag?

Eine Frechheit, was du dir da erlaubst.

Autor: irgendwAIR (Gast)
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Ing. schrieb:

> Aber wie sollen die OEMs die ganzen Wasserköpfe so gut entlohnen, wenn
> die Autos 30+ Jahre halten?

Was soll das denn? Früher ging es auch.

Früher war die Gier auch noch nicht so grenzenlos. Heute verkauft man 
ganze Erdteile für dumm, dreht ihnen Elektroautos an, bei fortschreitend 
kollabierender "Biostromversorgung", und lässt die Menschen dann in 
ihrem Scherbenhaufen mit blutenden Füßen stehen.

Autor: irgendwAIR (Gast)
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Mike B. schrieb:
> direkte(re) Umwandlung von chemischer (Kraftstoff) in elektrische
> Energie gibt es auch in D schon etwas länger
> https://www.youtube.com/watch?v=0eLzM-dK9DQ

Ja und?

Glaubt wirklich jemand ernsthaft, auch nur einem der Volksbetrüger in 
Washington, Brüssel oder Beling ginge es um die Verbesserung der Luft? 
Diesen sauberen Damen und Herren geht es nur um eins: GELD !!!! Eigenes 
Geld.

Autor: AkkuFlopp (Gast)
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Erich schrieb:
> Und der Vergleich mit irgendwelchen Bastelakkus, lachhaft.

Dieser sog. Bastelakku kostete knapp 1.000 Euro und arbeitet in einen 
Elekrofahrzeug. Und dort wird Strom uns Spannung geloggt und nicht nach 
einer Ladung eine sagenhafte Reichweite vorgegaukelt, um Ende aus dem 
Lautsprecher zu hören: "Sie werden ihr Zeil nicht erreichen".

Tesla beliefert mich leider nicht mit seinen Wunderakkus, deshalb muss 
ich von teuren "Bastelakkus" auf die in Elektrofahrzeugen verbauten 
Akkus schließen. Fazit: Taugt nix!

Also gibt es offensichtlich "gute" Li-Akkus für die E-Autos und alle 
anderen auf der Welt verkauften Li-Akkus sind Dreck. Auch nett.

> Deine Erfahrung ist für uns natürlich wesentlich glaubwürdiger,
> als irgendwelche Datenblätter...

Wer nach den umfangreichen und weltweiten Abgasbetrügereien noch mit 
Datenblättern ankommt, dem ist nicht mehr zu helfen. Der glaubt sicher 
auch noch an den Weihnachtmann und die unbefleckte Empfängnis.

> Mit heutigen CAD...

... kann man die Versottung der AGR-Ventile bedingt durch zu niedrige 
Temperaturen sicher verhindern. OMG

Autor: irgendwAIR (Gast)
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20.03.2019

Post zieht 460 E-Scooter aus dem Verkehr

Batterie fing Feuer

Die Post reagiert damit auf zwei Brände in fast fabrikneuen Fahrzeugen 
dieses Typs im vergangene November: Kurz nacheinander fing zunächst in 
Singen in Baden-Württemberg ein Streetscooter Feuer, elf Tage später 
passierte am 14. November dasselbe in Teuchern, Ortsteil Runthal, im 
Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt. Die Feuerwehr hatte Probleme, den 
Brand in den Griff zu bekommen, da hochgiftige Fluorwasserstoffe 
austraten.

„Die Brände gingen jeweils von der Batterie aus“, sagte Post-Sprecher 
Andreas Edenhofer dem vom MDR produzierten ARD-Magazin. „Ursächlich sind 
mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Vorlieferanten nicht durchgeführte 
Verbindungsschweißungen in den Traktionsbatterien.“ Die Post habe 
daraufhin eine interne Untersuchung eingeleitet – und stufte am Ende 460 
Fahrzeuge des Typs als potenziell brandgefährlich ein.

http://www.dnn.de/Region/Mitteldeutschland/Post-zieht-460-E-Scooter-aus-dem-Verkehr

****

Und nun?
Die erste Gemeinde hat bereits reagiert: Oberwie­sen­thal
Hier der Bürger­meister Mirko Ernst bei der Einweihung des Deutschen 
Offenbarungseids.
https://static.hitradio-rtl.de/cms/_processed_/e/c/csm_afceae84c6ac34da76c2e82de19c18a38444a1de_b5e60e43e7.jpg

Autor: irgendwAIR (Gast)
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Die Feuerwehren stehen gegenüber von Bränden bei Elektroautos vor 
erheblichen Problemen. Löschen geht im Gegensatz zu Benzinern oder 
Dieselfahrzeugen fast nicht. In den Batterien stecken – selbst wenn sie 
entladen sind – erhebliche Mengen an Energie bei Spannungen zwischen 600 
und 800 Volt. Wenn die losgehen, ist fast nichts mehr zu löschen. Die 
einzelnen Zellen sind zwar durch Bleche voneinander getrennt, brennende 
Zellen können sich jedoch stark aufheizen, dass sie ihre Nachbarzellen 
so erhitzen, dass die auch anfangen zu brennen. Daher können bei 
Batterien noch eine längere Zeit danach immer wieder Brände aufflackern. 
Für die Feuerwehrleute heißt es im Zweifel: in Deckung gehen. Sie können 
lediglich versuchen, mit viel Wasser zu kühlen. Nicht einfach, weil die 
Batterie nicht gut zugänglich in einem stabilen geschlossenen 
Blechbehälter im Wagenboden sitzt.

Den Traum für Feuerwehrleute gibt es zwar bereits: Einen Lösch-Container 
für brennende Elektroautos mit bis zu 10.000 Liter Wasser, in dem das 
brennende Auto ertränkt werden kann.

https://www.eike-klima-energie.eu/2019/03/29/abgebranntfeuer-und-flamme-beim-elektroauto/


Wo das Löschwasser entsorgt werden kann, ist übrigens noch nicht 
geklärt. Denn das ist dann extrem schwermetallhaltig und muss als 
Sondermüll entsorgt werden.

Böden, in die das schwermetallhaltige Löschwasser eingesickert ist, 
müssen abgetragen und ebenfalls als Sondermüll entsorgt werden.

Die Kanalisation, in die schwermetallhaltiges Löschwasser gelaufen ist, 
muss nach der deutschen Rechtsordnung gereinigt werden.

Auch die Luft im Umfeld des Brandes nimmt natürlich Gifte auf und muss 
daher ebenfalls großflächig entsorgt werden.

Die Traumtänzer und E-Car Jubelperser werden bald wach. Aus der Traum, 
zurück auf den Boden der Tatsachen. "Aufstehen Michel, du musst an die 
Arbeit fahren" .... ja wie, fahren? WOMIT denn? Es gibt ja keine Autos 
mehr und die DB ist ...... lange schon Pleite! (Deutschland, im Jahr des 
Herrn 2025)

Autor: irgendwAIR (Gast)
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Bei Brand in Runthal trat hochtoxischer und ätzender Fluorwasserstoff 
aus

https://www.mz-web.de/sachsen-anhalt/feuerfalle-warum-elektroautos-fuer-feuerwehren-im-ernstfall-ein-grosses-problem-sind-31926640

Fluorwasserstoff ist FLUSSSÄURE!!
Flusssäure wird, zunächst völlig unbemerkt, von der Haut absorbiert und 
frisst dann den Knochen weg. Die Schmerzen kommen erst, wenn es schon 
lange zu spät ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Fluorwasserstoff

Nette Zukunft, muss ich sagen. Das wird erst noch was werden.

Autor: ABX (Gast)
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Jean Claude Juhnke schrieb:
> Sag mal hast du eigentlich kein Schamgefühl? Die einzelnen Akkus von
> eCars sind so schwer wie vor vor ein paar Jahren ganze Autos, 700 kg.
> Nur jemand, dem die Umwelt sch***egal ist, kann so daher reden wie du,
> @ABX. Schäm dich, du Umwelts**!

Ich bin mir ja ziemlich sicher, dass das Sarkasmus ist. Für den 
unwahrscheinlichen Fall, dass du tatsächlich "Materialaufwand" mit 
"Umweltschaden" gleichsetzt, sei nur gesagt, dass du bei einem 
Verbrenner gut und gerne mal eine Tonne höchst umweltschädliches 
Material pro Jahr verheizt und damit noch umweltschädlichere Abgase 
freisetzt.

AkkuFlopp schrieb:
> Genau, und dann so, dass man nie wieder an den Akku ran kommt. Hat man
> nach 2 Jahren + 1 Tag ein Problem mit dem Akku, fliegt die ganze Karre
> auf den Müll. Wird der Industrie sicher sehr gefallen. Umwelt - wen
> interessiert das denn?

Natürlich kommt man noch dran.

AkkuFlopp schrieb:
> Mein 2 Jahre alter Li-Akku (0,2C Lade/Entladestrom, 90%/30% Nutzung) hat
> nach ca. 60 Zyklen nur noch 10Ah von ursprünglich 15Ah. Entweder werden
> in den Laboren Wunder-Akkus unter Laborbedingungen mit Rückenwind
> getestet, oder es gibt für den Normalsterblichen nur Dreck zu kaufen.

Wenn man einen Akku größtmöglich misshandelt passiert das. Macht man bei 
Elektroautos aber nicht. Da werden sie sehr schonend betrieben und 
halten entsprechend lange.

AkkuFlopp schrieb:
> 1,5 - 2,5 Tonnen Fahrzeuggewicht bei durchschnittlich 70-80kg Nutzlast
> im Fahrersitz tut weh. Zwar nur im Kopf, dafür aber richtig.

Wird bei Verbrennern aber problemlos akzeptiert, obwohl da das Gewicht 
wegen fehlender Rekuperation noch mehr weh tut.

AkkuFlopp schrieb:
> Klar, im Winter heizt man die Karre rund um die Uhr, die Energie
> entnimmt man sinnigerweise dem Akku. Ein Kühlsystem für den Akku braucht
> es dann auch noch. Wie viel Gimmik will man eigentlich noch in ein Auto
einbauen (von den Kosten mal ganz abgesehen)?

Im Stand muss man nichts beheizen, woher hast du denn so einen 
Schwachsinn? Das tolle "Gimmik" Kühlsystem hast du heute im Auto schon. 
Dazu noch eine Menge Abgasreinigung mit unzähligen Steuergeräten und 
sauteuren Verschleißteilen.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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AkkuFlopp schrieb:
> Mein 2 Jahre alter Li-Akku (0,2C Lade/Entladestrom, 90%/30% Nutzung) hat
> nach ca. 60 Zyklen nur noch 10Ah von ursprünglich 15Ah. Entweder werden
> in den Laboren Wunder-Akkus unter Laborbedingungen mit Rückenwind
> getestet, oder es gibt für den Normalsterblichen nur Dreck zu kaufen.

Mein Roller aus dem Reich der Mitte hat jetzt 100 volle Zyklen drauf 
(etwa 400 flache) und bisher 0% (in Worten: NULL) Reichweitenverlust. 
Ich bin normalsterblich.

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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irgendwAIR schrieb:

> Wo das Löschwasser entsorgt werden kann, ist übrigens noch nicht
> geklärt. Denn das ist dann extrem schwermetallhaltig und muss als
> Sondermüll entsorgt werden.

Wo sollen den die Schwermetalle herkommen?

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Bernd K. schrieb:

> Ich bin normalsterblich.

Woher willst Du das jetzt schon wissen?

;-)

Autor: Michael O. (michael_o)
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Stimmt natürlich mit der geringen Haltbarkeit. Meine beiden Kangoo ZE 
erfüllen alle Vorurteile. Werden erst seit 6Jahren beide täglich 
geladen. Haben beide schon fast keine Kapazität mehr - 88% bei 92000km 
der eine 87% bei 71000km der andere. Kommen im Winter nur 80km weit am 
Stück im Sommer nur 110km in der Stadt - auf der Landstraße sind es 
20-30km mehr. Da die Autos für den Batteriewechsel zusammen mit 
Betterplace konstruiert wurden, dauert der Ausbau der Batterie 1,5 
Minuten. In der Zeit hat der Mechaniker beim Verbrenner das Werkzeug 
ausgepackt.
Die Beschleunigung ist auch wirklich schlecht es überholen mich dauernd 
irgend welche 200PS Autos an der Ampel.

Es gibt derzeit wirklich einige Probleme mit E-Autos. Das erste Problem 
ist die meist mehr als 12Monate Lieferzeit. So lange hat man vor 
30Jahren mal auf einen Mercedes warten müssen ;-)
Das Zweite Problem hat nur Tesla gelöst - die Ladesäulendichte und 
Funktion.
Das letzte mir bekannte Problem ist das in einigen Jahren, wenn die 
Batterie mal wirklich unter 70% ist und man eigentlich eine neue möchte, 
die Zellen schon lange nicht mehr gebaut werden. Da die Autohersteller 
auch keinerlei Interesse am verkauf von Akkus ohne Auto haben könnte es 
schwierig werden Ersatz zu bekommen.

MfG
Michael

Autor: Clodius (Gast)
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irgendwAIR schrieb:
> Den Traum für Feuerwehrleute gibt es zwar bereits: Einen Lösch-Container
> für brennende Elektroautos mit bis zu 10.000 Liter Wasser, in dem das
> brennende Auto ertränkt werden kann.

Ob das ein Traum ist, möchte ich mal in Frage stellen. Zumindest für 
mich und viele meiner Kameraden ist es eher ein Alptraum. In Zeiten, wo 
viele Gemeinden nicht mal genug Geld für eine vernünftige 
Schutzausrüstung haben, werden diese so einen Container samt passendem 
Wechsellader für eine knappe halbe Million kaufen. Da das Auto dort 
mehrere Tage drin bleiben muss, sollte man zur Redundanz gleich zwei 
kaufen. Ach so, hat sich jemand mal überlegt, wie das brennende Auto 
dort rein kommt? Ok, es gibt Kräne, doch diese gehören noch nicht zur 
Standardbeladung eines üblichen Hilfeleistungslöschfahrzeuges.

Die örtliche Auto-Manufaktur (stellen nach Protzkarren jetzt 
Protz-E-Karren her) haben ein paar solcher Container im Werksgelände 
verteilt. Im Falle eines Akku-Brandes sollen die Mitarbeiter der 
Produktion sich einen Stapler schnappen und das brennende Fahrzeug darin 
versenken. Das ganze ohne Atem- und Hitzeschutz. Das ist 
mega-durchdacht...

Autor: Ing. (Gast)
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Schon amüsant diese Diskussion!

Erinnert mich an meine Experimente mit neuronalen Netzen. Die 
Ergebnisse, die da rauskamen waren auch ziemlich inkonsistent.

Autor: Elektrofuzzi (Gast)
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AkkuFlopp schrieb:
> Also gibt es offensichtlich "gute" Li-Akkus für die E-Autos und alle
> anderen auf der Welt verkauften Li-Akkus sind Dreck. Auch nett.

Die an Normalsterbliche verkauften Lixx-Akkus tragen seltsamerweise 
nicht mal ein Herstellungsdatum, obwohl die Dinger auch durch Lagern 
altern.

Möglicherweise hat dir der Chinamann überalterte Akkus oder 2. Wahl 
Akkus angedreht. Oder es hat ein besonders gewitzter Geschäftemacher 
irgendwelchen auf der Müllhalde abgekippten Ausschuß wieder eingesammelt 
und in Umlauf gebracht. Dass Akkus ohne Herstellungsdatum im Handel 
sind, ist ein Unding. Aber mal wieder hält alles die Füße still.

Aus Insiderquellen verlautet, dass bei den in E-Fahrzeugen verbauten 
Zellen mehr Kapazität steckt als angegeben und man anfangs NICHT die 
volle Kapazität nutzt. Man kompensiert den stetigen Kapazitätsverlust 
damit, dass man eben stetig mehr von der Reserve-Kapazität mit nutzt. So 
gaukelt man dem Verbraucher vor, dass die Akkus (zumindest die ersten 
1-2 Jahre) kaum Kapazitätsverlust haben. Wenn dann der SPÜRBARE 
Kapazitätsverlust beginnt, ist die Garantie rum und der Verbraucher hat 
die Arschkarte. Der interessierte Verbraucher muss nur mal die 
angegebene Kapazität und das Akkugewicht ins Verhältnis setzen.

Autor: Michael O. (michael_o)
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Natürlich ist beim Akku für das Auto nicht Netto = Brutto. Die 22kWh 
Batterien hätten nach anderen Messmethoden knapp 30kWh. Wieviel Fake 
Akkus am Markt sind weiß doch wohl jeder nach einem halben Tag. Firepro 
5Ah 18650 gibt auch noch mehr Kapazität auf der Herstellerangabe. Das 
Problem ist halt nur, das eine zu 2/3 mit Sand gefüllte Zelle wohl kaum 
die doppelte Kapazität der Pansonic, NEC, Sony oder LG Spitzenzelle 
haben wird.

MfG
Michael

Autor: AkkuFlopp (Gast)
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ABX schrieb:
> Wenn man einen Akku größtmöglich misshandelt passiert das.

Ein sehr interessanter Reflex, der einem bei besonders ideologisch 
verblendeten Zeitgenossen immer wieder begegnet. Obwohl ich BEHUTSAMSTE 
NUTZUNG erwähne (0,2C Lade/Entladestrom, 90%/30% Nutzung, 60 Zyklen in 2 
Jahren), gilt der Akku sofort als größtmöglichst misshandelt.

Wenn ein Leuchtmittel nach 2 Stunden defekt ist, war natürlich der Strom 
schlecht oder zu alt, oder die Venus stand ungünstig zum Jupiter. Dass 
das Leuchtmittel nichts taugt, kann natürlich nicht sein. Denn in Zeiten 
von billig und noch billiger und Made in China ist natürlich nur noch 
allerfeinste Massenware in handverlesener Qualität am Markt.

Michael O. schrieb:
> Wieviel Fake
> Akkus am Markt sind weiß doch wohl jeder nach einem halben Tag.

Es geht nicht um Fake-Zellen, sondern um Markenzellen Made in China. Die 
Kapazität der Zellen entsprach neu den Angaben im Datenblatt, die 
Angaben zum Kapazitätsverlust bei Nutzung und Alterung sind jedoch frei 
erfunden.

Autor: ABX (Gast)
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AkkuFlopp schrieb:
> Ein sehr interessanter Reflex, der einem bei besonders ideologisch
> verblendeten Zeitgenossen immer wieder begegnet. Obwohl ich BEHUTSAMSTE
> NUTZUNG erwähne (0,2C Lade/Entladestrom, 90%/30% Nutzung, 60 Zyklen in 2
> Jahren), gilt der Akku sofort als größtmöglichst misshandelt.

Inzwischen ist ja völlig klar, dass du hier nur trollst. Du spielst den 
völlig weltfremden Spinner, der noch nie ein technisches Gerät bedient 
hat und deshalb nicht wissen kann, dass auch innerhalb der Lebensdauer 
Defekte auftreten können. Die aber wiederum in der Garantie abgedeckt 
sind. Oder willst du ernsthaft behaupten, sämtliche Autohersteller 
würden die Batterie 10 Mal innerhalb der Garantie austauschen, und kein 
Kunde würde davon etwas mitbekommen? Das kauft dir doch keiner ernsthaft 
ab.

Autor: Michael O. (michael_o)
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Ich glaube eher das da jemand was ganz anderes verwechselt. China und 
Markenzellen. Ich glaube da findet sich kein Markenhersteller für 
brauchbare Zellen. Die sucht man besser in Japan, Korea oder Taiwan. In 
China werden Lithium Ferrum Akkus gebaut, deren Anforderungen an die 
Fertigungstechnik einige 10ner Potenzen geringer ausfallen. Selbst die 
Dieselmotore für Schulbusse haben bei denen noch Euro 3.
Da wo fremdes Know How dazukommt können die Chinesen richtig was aber 
die Eigengewächse angeht sieht es eher mau aus.

MfG
Michael

Autor: Erich (Gast)
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Autor: irgendwAIR (Gast)
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ABX schrieb:

> Im Stand muss man nichts beheizen, woher hast du denn so einen
> Schwachsinn? Das tolle "Gimmik" Kühlsystem hast du heute im Auto schon.
> Dazu noch eine Menge Abgasreinigung mit unzähligen Steuergeräten und
> sauteuren Verschleißteilen.

Genau so ist es. Während der Fahrt kann man den Akku wieder aufladen. 
Man muss natürlich den Aufpreis in Kauf nehmen und die optionale 
Lichtmaschine mit bestellen.

Autor: irgendwAIR (Gast)
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Bernd K. schrieb:

> Mein Roller aus dem Reich der Mitte hat jetzt 100 volle Zyklen drauf
> (etwa 400 flache) und bisher 0% (in Worten: NULL) Reichweitenverlust.
> Ich bin normalsterblich.

Huawei, stimmts?
Ihre Software haben die im Griff. Fährt ja niemand wirklich den Akku 
leer (wer will denn schieben ^^)

Autor: irgendwAIR (Gast)
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Fabian F. schrieb:
> irgendwAIR schrieb:
>
>> Wo das Löschwasser entsorgt werden kann, ist übrigens noch nicht
>> geklärt. Denn das ist dann extrem schwermetallhaltig und muss als
>> Sondermüll entsorgt werden.
>
> Wo sollen den die Schwermetalle herkommen?

Ernste Frage?

http://www.google.de/search?hl=de&source=hp&biw=&bih=&q=akku+schwermetalle&btnG=Google-Suche&gbv=1

Autor: irgendwAIR (Gast)
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Die Unterhaltung ist absurd.

Wer Markenakkus in China erwartet, erwartet auch versteuerte 
Markenzigaretten in Albanbien.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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irgendwAIR schrieb:
> Huawei, stimmts?
> Ihre Software haben die im Griff. Fährt ja niemand wirklich den Akku
> leer (wer will denn schieben ^^)

Nein, ein umgelabelter ugbest. Der Akku scheint von einer Firma namens 
Shenzen BlueRose konfektioniert worden zu sein und die bauen dort 
3.400mAh Panasonic Zellen ein laut Aussagen im betreffenden Forum von 
Leuten die den schonmal zerlegt haben.

Ich kann ihn leer fahren bis der Motorcontroller bei 3V pro Zelle 
abschaltet (konfigurierbar). So simpel und direkt wie das verschaltet 
ist sehe ich keine Möglichkeit im ersten Jahr ungenutzte Kapazität zu 
verstecken. Der Motorcontroller ist ein simples Teil von Lingbo und 
kommuniziert nicht mit dem BMS.

Autor: irgendwAIR (Gast)
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Bernd K. schrieb:

> Ich kann ihn leer fahren bis der Motorcontroller bei 3V pro Zelle
> abschaltet (konfigurierbar). So simpel und direkt wie das verschaltet
> ist sehe ich keine Möglichkeit im ersten Jahr ungenutzte Kapazität zu
> verstecken. Der Motorcontroller ist ein simples Teil von Lingbo und
> kommuniziert nicht mit dem BMS.

Wir wollen uns doch nichts vormachen. Moderne Akkus gehen kaputt, weil 
sie kaputt gehen sollen: Per uC-Vorgabe nach einer Laufzeit x. Betrug am 
kunden ist die Regel und nicht die Ausnahme.

Autor: ABX (Gast)
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irgendwAIR schrieb:
> Wer Markenakkus in China erwartet, erwartet auch versteuerte
> Markenzigaretten in Albanbien.

SK, CATL und BYD kann man sehr wohl als renommierte Marken bezeichnen.

Autor: AkkuFlopp (Gast)
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irgendwAIR schrieb:
> Wer Markenakkus in China erwartet, erwartet auch versteuerte
> Markenzigaretten in Albanbien.

Der Begriff Markenakku ist tatsächlich sehr dehnbar. Das kann einfach 
nur ein Label sein, oder eben ein Hersteller, der seine Akkus unter 
seinem Firmennamen vertreibt. Kann genau so gut ein bekannter Hersteller 
aus Japan oder Südkorea sein, der längst in China fertigen lässt. Was 
man am Ende für eine Qualität erhält, weiß man, wenn man die Dinger 
einige Jahre nutzt. Garantie gibt es sowieso keine. Hat man 
Qualitätsprobleme mit den Zellen, wurden selbige natürlich "größtmöglich 
misshandelt". Diesen irren Reflex hat sich bereits der Kunde selber 
antrainiert.

Mir scheint, dass bei den Akkus für E-Autos ein ganz anderes Rad gedreht 
wird. Da gehen etliche Mrd. Dollar über den Tisch, da wird folglich eine 
ganz andere Qualität produziert als bei dem Consumerzeugs, das 
baldmöglichst krepieren und in der Mülltonne verschwinden soll.

"Die Volksrepublik will die Herstellung von Speichern für Elektroautos 
dominieren und züchtet Weltklasse-Anbieter wie CATL heran."

https://bizz-energy.com/china_greift_sich_den_akku_markt

"Dieses Jahr gab Volkswagen bekannt, dass CATL neben LG und Samsung den 
Zuschlag für ihre Batteriebestellung im Gesamtwert von 48 Milliarden 
Dollar bekommen hatte."

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/bmw-partner-wie-catl-zu-chinas-groesstem-batteriezellen-hersteller-wurde/22766260.html?ticket=ST-4601443-PoYvlbnQsE7rVHbbNBsc-ap6

Autor: test (Gast)
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irgendwAIR schrieb:
> Wer Markenakkus in China erwartet, erwartet auch versteuerte
> Markenzigaretten in Albanbien.

China ist nicht nur der 1€ inkl. Versand Kram von eBay.
Dort gibt es auch richtige Firmen die gegen richtiges Geld richtige 
Produkte liefern. Und dort gibts auch richtige Innovation, die können 
auch mehr als nur kopieren.

Autor: AkkuFlopp (Gast)
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"Richtige Produkte" sehe ich hier nur im Bereich B2B (wo es um richtig 
Geld geht), bei B2C kenne ich nur DJI (Drohnen) und diese Sachen sind 
erstaunlicherweise richtig gut.

Wenn ich mir hingegen die schwindsüchtigen und klapprigen 
Billig-Tischbohrmaschinen in den Baumärkten anschaue, wird mir übel. Wie 
man für solchen Schrott Ressourcen, Rohstoffe und Energie verschwenden 
kann, ist mir ein Rätsel. Das gilt für nahezu alles, was auch nur 
ansatzweise nach Maschinen, Mechanik oder Werkzeugen aussieht. In den 
einschlägigen Maschinenbau-Foren kann man Bilder sehen, da kriegt man 
einen Affen.

Autor: test (Gast)
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AkkuFlopp schrieb:
> "Richtige Produkte" sehe ich hier nur im Bereich B2B (wo es um
> richtig Geld geht), bei B2C kenne ich nur DJI (Drohnen)

LED Leuchtmittel (ich bin davon überzeug da die ganze Innovation dazu 
aus China kam), E-Zigaretten, Lötkolben (z.B. TS100, was Weller und Co. 
da an Akkulötkolben haben ist dagegen lächerlich) usw.
Und ich vermute mal noch viele andere Sachen die uns gar nicht so 
bewusst sind. Smartphone Chipsätze vermutlich (OK, wohl eher B2B).

Jedenfalls sind die Chinesen nicht so unfähig wie weiter oben behauptet. 
Das das Steckernetzteil für 1€ inkl. Versand (oder die 8000mAh 18650er) 
absoluter Schrott ist hat andere Gründe.

Autor: AkkuFlopp (Gast)
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test schrieb:
> Das das Steckernetzteil für 1€ inkl. Versand (oder die 8000mAh 18650er)
> absoluter Schrott ist hat andere Gründe.

Und die wären?

Du kennst die Gründe, warum der chinesische Staatsapparat Mrd. an 
Dollars zuschießt, um die Welt mit übelstem Schrott zu überfluten? Dann 
lass es uns wissen.

> (oder die 8000mAh 18650er) absoluter Schrott

Das ist kein Schrott, sondern VORSÄTZLICHER BETRUG !
Auch als Gutmensch sollte man die Dinge beim Namen nennen können.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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irgendwAIR schrieb:
> Wir wollen uns doch nichts vormachen. Moderne Akkus gehen kaputt, weil
> sie kaputt gehen sollen: Per uC-Vorgabe nach einer Laufzeit x

Ja, wie gesagt, zum Glück hab ich in meinem Fahrzeug ganz normale 
handelsübliche Panasonic-Zellen drin, ohne irgendwelchen Hokuspokus, 
ganz chinesisch pragmatisch.

Autor: test (Gast)
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AkkuFlopp schrieb:
> test schrieb:
>> Das das Steckernetzteil für 1€ inkl. Versand (oder die 8000mAh 18650er)
>> absoluter Schrott ist hat andere Gründe.
>
> Und die wären?

Weil, wenn man das für 1€ inkl. Versand kauft und dabei noch alle dran 
verdienen, wie kann man dann erwarten das das sorgfältig entwickelt und 
qualitativ gefertigt wurde? Natürlich nur mit hochwertigen 
Markenkomponenten.
Das ist also der Grund, man hat weniger bezahlt als der Hersteller 
bezahlen müsste um das in vernünftig zu bauen. Also bekommt man Schrott.


Jedenfalls ist der Grund NICHT das es in China niemand kann.

Autor: ACDC (Gast)
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irgendwAIR schrieb:
> In den Batterien stecken – selbst wenn sie
> entladen sind – erhebliche Mengen an Energie bei Spannungen zwischen 600
> und 800 Volt.

Oh Mann.

Akku leer. Keine Energie mehr Drin.
Dann bekommst du die noch nicht mal mit Grillanzündern zum brennen.

300 bis 400V ist zur Zeit die Spannung. Und keine 600 oder 800.

Autor: AkkuFlopp (Gast)
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test schrieb:
> Weil, wenn man das für 1€ inkl. Versand kauft und dabei noch alle dran
> verdienen...

Du glaubst im Ernst, dass da jemand was daran verdient?

Wenn die Sendung in Frankfurt aus dem Flieger ausgeladen wird, muss 
selbige vom Zoll kontrolliert werden und bekommt noch einen netten 
grünen Aufkleber*. Dann werden die Sendungen sortiert und verladen, 
wieder ausgeladen, neu sortiert und am Ende vom Postboten ausgetragen. 
Nicht mal dafür wird der eine Euro reichen.

*: 
https://c7.alamy.com/comp/KX47R8/deutsche-post-von-zollamtlicher-behandlung-befreit-aufkleber-KX47R8.jpg

Autor: irgendwAIR (Gast)
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Chinas Regiende streiten mit denen der USA. Aber in einem sind sie sich 
gleich: In ihrer geistigen Armut.

Youtube-Video "Bernd der Bus - Chinas neue Wunderwaffe"

Autor: F*ck the Lithium (Gast)
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Autor: irgendwAIR (Gast)
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F*ck the Lithium schrieb:
> 
https://www.welt.de/wirtschaft/article191316757/Innolith-Die-neue-Superbatterie-aus-Deutschland.html

"der Traum vom billigen, sicheren, leistungsfähigen Stromspeicher für 
die Elektromobilität spornt immer mehr Forscher zu Höchstleistungen an."

Dabei übersehen sie, dass die Herstellung der "billigen, sicheren, 
leistungsfähigen Stromspeicher" mehr Probleme, Leid und Schmutz 
erzeugt als das, was die demnach (Umkehrschluss) teuren, unsicheren, 
leistungsschwachen Produkte ersetzen soll.

Und vor allen Dingen übersehen sie eins: Die aktuellen Produkte, Auto 
mit Verbrennungsmotor genannt, sind alles andere als "teure, unsichere 
und leistungsschwachen Produkte".

Autor: N. K. (bennjo)
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Hallo Allerseits,

an der Stelle muss ich mich dann auch mal wieder zurück melden.

Zum Thema "unsichere" Produkte. Ich hatte mich letztes Jahr für unser 
Elektroauto entschieden, weil mir das KBA für meinen 2009er A4 TDI mit 
einer Zwangsstilllegung gedroht hat. Nachdem mir AUDI hierfür 
schriftlich keinerlei Garantien 
(Motorhaltbarkeit/Verbrauch/Leistung/Einhaltung von Abgasvorschriften) 
geben wollte, hatte ich mich geweigert das EA-189 "Update" durchführen 
zu lassen. Wortlaut des KBA in etwa: Ihr Fahrzeug ist **nicht 
verkehrssicher** und muss daher stillgelegt werden.

Der A4 - der sicher noch für 2-3 Jahre gut gewesen wäre - steht seitdem 
abgemeldet auf einem Privatgrundstück. Meine Klage gegen VW ist am 
Landgericht Karlsruhe anhängig. Ich kann derzeit nur hoffen, dass VW 
letztendlich doch zur Verantwortung gezogen wird.

Ganz ehrlich: Nach dieser Geschichte kommt für mich kein Verbrenner mehr 
in Frage. Wir sind mit dem Elektroauto - wie oben beschrieben - sehr 
zufrieden. Möglichst bald tauschen wir auch den Benziner meiner Frau. 
Sie will ihr Auto nicht mehr fahren und das Risiko so etwas wie mit dem 
A4 in ein paar Jahren nochmal zu erleben, will ich nicht mehr tragen.

Gruß,
Nikias

: Bearbeitet durch User
Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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irgendwAIR schrieb:
> F*ck the Lithium schrieb:
>>
> 
https://www.welt.de/wirtschaft/article191316757/Innolith-Die-neue-Superbatterie-aus-Deutschland.html
>
> "der Traum vom billigen, sicheren, leistungsfähigen Stromspeicher für
> die Elektromobilität spornt immer mehr Forscher zu Höchstleistungen an."
>
> Dabei übersehen sie, dass die Herstellung der "billigen, sicheren,
> leistungsfähigen Stromspeicher" mehr Probleme, Leid *und Schmutz*
> erzeugt

Woher weisst Du das?

Vielleicht erklärst Du uns bspw. den Aufbau einer Innolith-Zelle, damit 
wir deren Umweltschädlichkeit nachvollziehen können.

> Und vor allen Dingen übersehen sie eins: Die aktuellen Produkte, Auto
> mit Verbrennungsmotor genannt, sind alles andere als "teure, unsichere
> und leistungsschwachen Produkte".

Im Vergleich zum elektrischen Antrieb sind sie das. Nur haben wir im 
Moment als Gesamtpaket noch nichts Besseres, weil es eben an guten 
elektrischen Speichern mangelt.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Chris D. schrieb:
> Innolith-Zelle

Oh, schon wieder ein neuer Wunderakku, ein "Durchbruch" in der 
Akkuforschung der niemals das Licht der Welt erblicken wird? Diese 
Meldungen kommen ja jetzt schon fast alle 3 Monate und irgendwann lässt 
die Wirkung nach.

> den Aufbau einer Innolith-Zelle

Wie soll er den Aufbau einer Zelle beschreiben über die man nichts 
findet außer den Namen der Geschäftsführer die angeblich früher auch 
schon Akku-Startups in die Pleite gefahren haben und jetzt anscheinend 
neue Gelder für ihr neues "Projekt" brauchen und daher mit viel Tamtam 
und ohne jegliche nähere Details zur angeblichen Erfindung eine neue 
Akku-Durchbruch-Sau durchs Dorf treiben?

: Bearbeitet durch User
Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Bernd K. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Innolith-Zelle
>
> Oh, schon wieder ein neuer Wunderakku, ein "Durchbruch" in der
> Akkuforschung der niemals das Licht der Welt erblicken wird? Diese
> Meldungen kommen ja jetzt schon fast alle 3 Monate und irgendwann lässt
> die Wirkung nach.

Das stimmt :-)

Es ändert allerdings nichts daran, dass es durchaus mehr Batterietypen 
als die Lithium-basierenden gibt, darunter auch richtig gute 
Primärzellen.

>> den Aufbau einer Innolith-Zelle
>
> Wie soll er den Aufbau einer Zelle beschreiben über die man nichts
> findet

Eben. Dafür weiss er offenbar schon sehr viel über deren Umweltbilanz 
:-}

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Chris D. schrieb:
>>> den Aufbau einer Innolith-Zelle
>>
>> Wie soll er den Aufbau einer Zelle beschreiben über die man nichts
>> findet
>
> Eben. Dafür weiss er offenbar schon sehr viel über deren Umweltbilanz
> :-}

Vermutlich hat er sich auf existierende Zellen bezogen. Die 
hypothetische Wunderzelle aus ferner Zukunft von der niemand wissen kann 
aus was sie besteht hast Du ins Spiel gebracht. Du hättest ihn nach real 
existierenden Zellen fragen sollen.

Edit: Ich sehe gerade er hat tatsächlich selbst den Link auf das 
"Wunder" gepostet. Das hab ich natürlich nicht angeklickt und nicht 
gelesen denn ich gehe nicht davon aus daß der Stand der Technik heute 
ein anderer ist als noch letzte Woche und auch nicht daß man 
ausgerechnet einen "welt.de"-Artikel lesen muss um über den Stand der 
Technik informiert zu werden und auch sein Anreißer-Zitat gab keinen 
Hinweis darauf dass dort irgendwas relevantes zu lesen sei.

: Bearbeitet durch User
Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Bernd K. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>>>> den Aufbau einer Innolith-Zelle
>>>
>>> Wie soll er den Aufbau einer Zelle beschreiben über die man nichts
>>> findet
>>
>> Eben. Dafür weiss er offenbar schon sehr viel über deren Umweltbilanz
>> :-}
>
> Vermutlich hat er sich auf existierende Zellen bezogen. Die
> hypothetische Wunderzelle aus ferner Zukunft von der niemand wissen kann
> aus was sie besteht hast Du ins Spiel gebracht.

Nein, ich spreche nicht von dieser Wunder-Zelle sondern von bereits 
existierenden Batterietypen - insbesondere im Bereich der offenen 
Batteriesysteme. Ein gutes Beispiel ist die Magnesium-Luft-Batterie. Die 
kann man sich sogar problemlos selbst zu Hause aufbauen.

Dieser Batterietyp hat eine deutlich höhere Kapazität als geschlossene 
Li-Systeme und ist nicht umweltproblematisch. Dazu gibt es die Rohstoffe 
praktisch unbegrenzt (Meerwasser enthält etwa 1,5g Magnesium/Liter).

Probleme gibt es im Moment noch mit der Wiederaufladbarkeit.

Meiner Meinung ist das aber eigentlich kein Problem - vorausgesetzt, man 
löst sich von der Vorstellung, dass die Batterie wiederaufladbar sein 
muss.

Eine reine Primärzelle hat physikalisch/chemisch erhebliche Vorteile: 
sie ist nicht nur viel einfacher im Aufbau, sondern hat auch eine noch 
höhere Kapazität. Wenn die Produkte sich leicht entfernen und einfach 
eine neue Batterie einsetzen lässt (und das ist bei den Mg/O-Batterien 
der Fall), dann fällt auch die komplette Ladeinfrastruktur mit 
Ladesäulen etc. weg.

Die Energie wird dann chemisch in entsprechenden Fabriken (bisher 
Raffinerien) gespeichert und wie bisher auch zu den Tankstellen 
gefahren.

Die heutigen Tankstellen dienen dann quasi als Batterietauscher mit 
ähnlichen Betankungszeiten wie im Moment auch.

Den Elektrolyt könnten die Tankstellen dann problemlos vor Ort aus den 
entsprechenden Salzen und Wasser herstellen und ebenso verbrauchten 
Elektrolyt auffangen und durchaus regenerieren.

Alle oben angesprochenen Verfahrensschritte funktionieren bereits und 
setzen auf bewährte Technik.

Ich war 2016 an der Uni Bonn, um mir da die Fortschritte in diesem 
Bereich anzusehen. Dort ging es in einem Förderprojekt um 
Wiederaufladbarkeit, aber dort sagte mir ein Doktorant: verzichtet man 
auf diese, dann wäre dieser Batterietyp quasi sofort einsatzfähig.

Und: das alles würde keine teuren Infrastrukturinvestitionen erfordern.

Das Ladesäulennetz wird mMn viel zu früh gebaut, ohne sich die 
Alternativen genauer angesehen zu haben. Obiges Konzept würde es 
schlicht überflüssig machen.

Aber mit so einer Primärzelle auf simpler Küchentisch-Technik lässt sich 
natürlich nur begrenzt Geld verdienen.

Autor: ABX (Gast)
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irgendwAIR schrieb:
> Dabei übersehen sie, dass die Herstellung der "billigen, sicheren,
> leistungsfähigen Stromspeicher" mehr Probleme, Leid und Schmutz
> erzeugt als das, was die demnach (Umkehrschluss) teuren, unsicheren,
> leistungsschwachen Produkte ersetzen soll.

Eben nicht. Sie verursachen sehr viel weniger von alledem.

Chris D. schrieb:
> Aber mit so einer Primärzelle auf simpler Küchentisch-Technik lässt sich
> natürlich nur begrenzt Geld verdienen.

Also das was du beschreibst klingt nach einer hoch komplexen Industrie 
mit einer riesigen und teuren Infrastruktur, die perfekt für die 
Ölgiganten wäre.

Dagegen ist ein flächendeckendes Ladenetzwerk ein Witz.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Chris D. schrieb:
> Aber mit so einer Primärzelle auf simpler Küchentisch-Technik lässt sich
> natürlich nur begrenzt Geld verdienen.

Die wäre sicher nicht mit Küchentisch-Technik gebaut. 
Küchentisch-Technik bei Primärzellen wäre ein Apfel und zwei 
Blechstreifen und das ist nicht unbedingt das was man bekommt wenn man 
ne industriell gefertigte Primärzelle kauft.

Chris D. schrieb:
> Wenn die Produkte sich leicht entfernen und einfach
> eine neue Batterie einsetzen lässt (und das ist bei den Mg/O-Batterien
> der Fall),

Du bräuchtest immer noch schweres Gerät um den zu wechseln und von Hand 
hebst Du den nicht vom Boden auf, oder wie hoch war die Energiedichte 
bei dem Prototypen den man Dir da gezeigt hat, wie groß war er und was 
hat er gewogen? Was verstehst Du unter leicht?

Der müsste genormt und für alle Fahrzeuge der gleichen Größenklasse (es 
gibt auch Motorräder und Roller aber auch LKW und Reisebusse) gleich 
sein und auf gleiche Weise zu entriegeln, zu entnehmen und wieder 
einzusetzen sein. Bevor sich alle Fahrzeughersteller freiwillig darauf 
einigen friert die Hölle zu, das müsste schon gesetzlich erzwungen 
werden und sobald ein Staat anfängt Gesetze für technische 
Konstruktionen zu machen wird halbgarer suboptimaler Mist herauskommen.

> Wenn die Produkte sich leicht

Unter "leicht" verstehe ich etwas das nicht größer ist als ein 
Aktenkoffer, nen bequemen Tragegriff hat, von dem man in jeder Hand eins 
tragen kann ohne dabei zusammenzubrechen. In LiIon wären so ein gerade 
noch tragbarer Kofferakku ungefähr 2kWh, zwei davon reichen ungefähr für 
100km auf nem Motorroller (siehe auch Gogoro). Du müsstest mindestens 
die zehnfache Energiedichte erreichen um damit mit einem KFZ 
(Kleinwagen) ein bisschen rumfahren zu können.

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Autor: AkkuFlopp (Gast)
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Bernd K. schrieb:
> Du bräuchtest immer noch schweres Gerät um den zu wechseln und von Hand
> hebst Du den nicht vom Boden auf, oder wie hoch war die Energiedichte
> bei dem Prototypen den man Dir da gezeigt hat, wie groß war er und was
> hat er gewogen? Was verstehst Du unter leicht?

Ein Akkutausch hätte was, dazu mal paar meiner Überlegungen:

Habe hier eine durchschnittlich große Tankstelle hinterm Haus. Jede 
Nacht kommt ein Tankwagen vom Typ schwerer Sattelschlepper und lässt 
seinen kompletten Inhalt (40.000 Liter) in die Tanks im Boden laufen.

Wenn nun jeder Kunde 50 Liter tankt, ist der Tankinhalt des schweren 
Sattelschleppers bereits nach 800 Kunden aufgebracht. Die Tanke hat 16 
Stunden geöffnet, sind also 50 tankende Kunden pro Stunde.

Lassen wir den fiktiven Wechsel-Akku eines E-Autos mal 60 kWh haben und 
500 kg wiegen, müsste man pro Arbeitstag 800 Akkus anliefern, das wären 
400 Tonnen bzw. 20 LKW-Ladungen (schwerste Fahrzeuge).

Natürlich könnte man sich auch die Lieferung von 800 Akkus sparen und 
stattdessen an einem Tag 800 Akkus wieder aufladen.

Wenn ein Akku zum Laden eine Stunde benötigt, sollte ein Tag 800 Stunden 
haben. Da dem nicht so ist, muss man 50 Akkus vorrätig haben + 50 
Ladestationen und selbige parallel betreiben können. 50 Akkus x 60 kWh 
wären 3.000 kW Anschlussleistung, die eine Steckdose nicht so ohne 
weiteres hergeben wird.

Die benötigte Technik, um bei 50 Autos den Fahrakku gleichzeitig aus- 
und wieder einzubauen käme noch hinzu, ebenso 50 Mitarbeiter. Die größte 
Autowerkstatt, die ich bisher von innen sah, hatte 12 Hebebühnen. Das 
war schon ein richtig großer Laden.

Achja, ein Akkutausch darf dann alles in allem nur 72 Sekunden dauern.
Habe ich alles richtig gerechnet?

Dass man mit dem 500 kg Wechsel-Akku nur halb so weit kommen wird wie 
mit 50 Liter Sprit, soll in dem Zusammenhang mal nicht interessierten.

Autor: ACDC (Gast)
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@AkkuFlop
wir brauchen deine Wechseltankstellen nicht.
Wir laden zu Hause.
Selbst für Langstrecke brauchen wir das nicht.
Und wie wir haben 50% der Autofahrer eine Möglichkeit daheim zu laden.
Also kannst du deine Rechnung anpassen.
Wenn jetzt noch 25% auf Arbeit laden.....

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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ACDC schrieb:
> Und wie wir haben 50% der Autofahrer eine Möglichkeit daheim zu laden.

Das ist wohl die Vorstellung eines behüteten Bürgers auf dem Lande. Die 
meisten Leute wohnen in Städten und laden dann mit dem Kabel aus dem 
Küchenfenster der Mietwohnung, oder wie?

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Matthias S. schrieb:
> Das ist wohl die Vorstellung eines behüteten Bürgers auf dem Lande. Die
> meisten Leute wohnen in Städten und laden dann mit dem Kabel aus dem
> Küchenfenster der Mietwohnung, oder wie?

Wenn es schnelladefähige Akkus gäbe die man in 10 Minuten (meinetwegen 
auch 15 min) wieder komplett volldonnern könnte und die dann wieder ne 
Woche halten könnte ich mich damit arrangieren einmal die Woche dort hin 
zu fahren und kurz nen Kaffee zu trinken. Auch bei längeren 
Autobahn-Touren mach ich alle paar Stunden mal ne kurze Pause und 
vertrete mir die Füße.

Autor: test (Gast)
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Bernd K. schrieb:
> Wenn es schnelladefähige Akkus gäbe

Gibt es doch, ist nur nicht gut für die Lebensdauer des Akku.

Und nicht billig, deswegen teilen sich bei den Tesla Superchargern 
mehere Autos die Ladeleistung (voll Power gibts nur wenn man alleine am 
Verbund steht).


Ist halt doch nicht ganz so einfach wie man es gerne hätte. Aber man 
kann ja immer noch die Verlängerungsleitung aus dem Fenster hängen 
lassen.
Fragt sich nur wie das rein rechtlich ist wenn Fussgänger im Gewirr der 
ganzen Verlängerungsleitungen stürzen?

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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test schrieb:
> Fragt sich nur wie das rein rechtlich ist wenn Fussgänger im Gewirr der
> ganzen Verlängerungsleitungen stürzen?

Ausserdem - was ist mit Vandalismus, Stromdiebstahl etc.? Es haben 
sicher keine 50% der Autofahrer die Möglichkeit, ihr Auto zuhause zu 
laden - diese Behauptung ist einfach falsch.

Beitrag #5799257 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Platzhirsch (Gast)
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test schrieb:
> Und nicht billig, deswegen teilen sich bei den Tesla Superchargern
> mehere Autos die Ladeleistung (voll Power gibts nur wenn man alleine am
> Verbund steht).

Ist ja mal interessant!

Und es hat noch kein Platzhirsch die anderen Teslas mit der Keule 
verjagt, weil er die Ladeleistung des Superchargers nicht mit anderen 
Hirschen teilen wollte?

Autor: Platzhirsch (Gast)
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test schrieb:
> Aber man kann ja immer noch die Verlängerungsleitung aus dem
> Fenster hängen lassen.

Und den Akku dann in 10 Minuten "volldonnern" wollen.
Das Kabel und die Steckdose hinterm Küchenfenster möchte ich sehen.

Einen Akku in 10 Minuten "vollzudonnern" heisst den Akku zu zerstören.
Wollen wir die Welt nun auch noch mit Akkus vermüllen?

Autor: AkkuFlopp (Gast)
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ACDC schrieb:
> wir brauchen deine Wechseltankstellen nicht.
> Wir laden zu Hause.

Schön für dich. Du hast aber schon mitbekommen, dass du nicht alleine 
auf der Welt bist?

Im Übrigen sind das nicht meine Wechseltankstellen, sondern es waren 
meine Überlegungen dazu.

Autor: test (Gast)
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Platzhirsch schrieb:
> Und den Akku dann in 10 Minuten "volldonnern" wollen.
> Das Kabel und die Steckdose hinterm Küchenfenster möchte ich sehen.

Die Amis haben dafür spezielle Adapter. Mit denen holen sie sich (per 
zwei Verlangerungskabel) 2x120V aus unterschiedlichen Stromkreisen, dann 
haben sie am Adapter ihre 240V Steckdose. Dann gehts per 
Verlangerungskabel zum Tesla. Mit diesem System bekommen sie dann über 
Nacht genug Strom ins Auto um den nächsten Tag zu schaffen ;-)

Autor: Monimaus (Gast)
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AkkuFlopp schrieb:
> Die benötigte Technik, um bei 50 Autos den Fahrakku gleichzeitig aus-
> und wieder einzubauen käme noch hinzu, ebenso 50 Mitarbeiter. Die größte
> Autowerkstatt, die ich bisher von innen sah, hatte 12 Hebebühnen. Das
> war schon ein richtig großer Laden.

Wenn deine Tanke 16 Stunden geöffnet hat, arbeiten die Leute in zwei 
Schichten, also braucht man 100 Mitarbeiter. Ich schätze alleine die 
Lohnkosten pro Monat auf 1/4 Mio. Euro.

Was sollte der reine Akkutausch kosten?

Autor: A. K. (prx)
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Michael O. schrieb:
> Das Zweite Problem hat nur Tesla gelöst - die Ladesäulendichte und
> Funktion.

Die Dichte ist ein geringeres Problem als die Funktion. Die Subventionen 
und die Preisstruktur scheinen dazu zu führen, dass es wirtschaftlich 
interessant ist, Ladesäulen hinzustellen, aber uninteressant, ob sie 
auch funktionieren.

So sind etliche defekt, oder funktionieren nicht richtig, oder reagieren 
nicht auf die viele jener Karten, die sie offiziell akzeptieren.

Und dieser Tage: Per App die Ladung starten, auf Aufforderung das Kabel 
reinstecken - klappt. Stunden später sagt die App des Stromanbieters, 
die Ladung sei längst beendet. Die App zum Auto sieht das jedoch völlig 
anders, es werde weiterhin geladen.

Vor Ort gibt später die Säule dem Auto recht, es werde geladen. Aber 
weder per App noch per Karte kriegt man diesen Zustand beendet. Die 
Säule stellt sich stur. Damit ist das Kabel blockiert und man kommt 
nicht weg. Erst nach Entsperrung des Säule per Hotline-Anruf gehts 
weiter.

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Beitrag #5799440 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: AkkuFlopp (Gast)
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Monimaus schrieb:
> Was sollte der reine Akkutausch kosten?

Bei den anvisierten 72 Sekunden müsste man mit 1 Euro gut hinkommen.

Autor: ACDC (Gast)
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Matthias S. schrieb:
> ACDC schrieb:
>> Und wie wir haben 50% der Autofahrer eine Möglichkeit daheim zu laden.
>
> Das ist wohl die Vorstellung eines behüteten Bürgers auf dem Lande.

Jo,
Hab ja auch nur von 50% geredet.
Kann ich doch nix für, wenn jemand in der Stadt wohnt.
Wozu braucht der überhaupt nen Auto?

Hier im Ort könnte für jedes Auto eine feste Lademöglichkeit auf dem 
üblichen Parkplatz geschaffen werden.

Autor: A. K. (prx)
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ACDC schrieb:
>> Das ist wohl die Vorstellung eines behüteten Bürgers auf dem Lande.
>
> Kann ich doch nix für, wenn jemand in der Stadt wohnt.
> Wozu braucht der überhaupt nen Auto?

Um damit aus der lauten schmutzigen Stadt aufs Land zu fahren.

Autor: A. K. (prx)
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NB: Logische Folge eines E-Autos: Fahrer steigt von Ganzjahresreifen auf 
Sommerreifen um. Die Ganzjahresreifen sind zu laut. ;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Monimaus (Gast)
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AkkuFlopp schrieb:
> Monimaus schrieb:
>> Was sollte der reine Akkutausch kosten?
>
> Bei den anvisierten 72 Sekunden müsste man mit 1 Euro gut hinkommen.

Mach mal besser noch 2 Nullen dran, dann wird ein Schuh draus.
Dann erkennst du auch, dass der Akkutausch eine Schnapsidee ist.

Autor: Monimaus (Gast)
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A. K. schrieb:
> Um damit aus der lauten schmutzigen Stadt aufs Land zu fahren.

Genau andersrum wird ein Schuh draus: Das größte Problem in der Stadt 
sind die Pendler. Die nett auf dem Land wohnen und in der Stadt arbeiten 
wollen. Würden die bei ihrer gelobten Landluft bleiben, hätten die 
Städter ein gewaltiges Problem weniger.

Autor: A. K. (prx)
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Monimaus schrieb:
>>> Kann ich doch nix für, wenn jemand in der Stadt wohnt.
>>> Wozu braucht der überhaupt nen Auto?
>>
>> Um damit aus der lauten schmutzigen Stadt aufs Land zu fahren.
>
> Genau andersrum wird ein Schuh draus: Das größte Problem in der Stadt
> sind die Pendler. Die nett auf dem Land wohnen und in der Stadt arbeiten
> wollen. Würden die bei ihrer gelobten Landluft bleiben, hätten die
> Städter ein gewaltiges Problem weniger.

Das beantwortet nicht die gestellte Frage: Weshalb man als Städter 
unbedingt ein eigenes Auto benötigt.

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Autor: test (Gast)
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A. K. schrieb:
> Das beantwortet nicht die gestellte Frage: Weshalb man als Städter
> unbedingt ein eigenes Auto benötigt.

Evtl. gibts da doch tatsächlich welche, die haben ein Leben ausser 
Arbeit und Wohnung ;-)


Wobei ich mich mit Großstädten nicht auskenne, evtl. ist es dort 
tatsächlich nicht üblich sein Stadtbezirk zu verlassen.

Autor: ACDC (Gast)
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test schrieb:
> A. K. schrieb:
>> Das beantwortet nicht die gestellte Frage: Weshalb man als Städter
>> unbedingt ein eigenes Auto benötigt.
>
> Evtl. gibts da doch tatsächlich welche, die haben ein Leben ausser
> Arbeit und Wohnung ;-)
>
> Wobei ich mich mit Großstädten nicht auskenne, evtl. ist es dort
> tatsächlich nicht üblich sein Stadtbezirk zu verlassen.

Okay.
Also der Städter lebt und arbeitet in der Stadt und braucht dann ein 
eigenes Auto um alle 2 oder 3 oder 4 Wochen aufs Land zu fahren?

Geht das nicht auch mit der Bahn?

Ein Auto kostet rund 500€ im Monat.

Damit kommt man 200km mit dem Taxi und noch weiter mit der Bahn.

Autor: A. K. (prx)
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test schrieb:
> Evtl. gibts da doch tatsächlich welche, die haben ein Leben ausser
> Arbeit und Wohnung ;-)

ÖPNV funktioniert in der Stadt besser als auf dem Land. Weshalb man 
damit in grossen Städten ganz gut rum kommt. So jedenfalls meine 
Erfahrung.

> Wobei ich mich mit Großstädten nicht auskenne, evtl. ist es dort
> tatsächlich nicht üblich sein Stadtbezirk zu verlassen.

In Grosstädten ist es zu den Hauptverkehrszeiten allgemein üblich, zu 
stehen. Wahlweise in vollen Bussen und Bahnen - oder im Stau.

Autor: A. K. (prx)
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ACDC schrieb:
> Also der Städter lebt und arbeitet in der Stadt und braucht dann ein
> eigenes Auto um alle 2 oder 3 oder 4 Wochen aufs Land zu fahren?
>
> Geht das nicht auch mit der Bahn?

Nicht, wenn man zum Erholungs-Wochenende "nur das nötigste" mitschleppen 
muss.

Autor: ACDC (Gast)
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A. K. schrieb:
> ACDC schrieb:
>> Also der Städter lebt und arbeitet in der Stadt und braucht dann ein
>> eigenes Auto um alle 2 oder 3 oder 4 Wochen aufs Land zu fahren?
>>
>> Geht das nicht auch mit der Bahn?
>
> Nicht, wenn man zum Erholungs-Wochenende "nur das nötigste" mitschleppen
> muss.

Gut.
dann rechtfertigt der Städter das eigene Auto damit.
Dann rechtfertigt der Ländler das eigene Auto mit der Arbeit in der 
Stadt ;)

Autor: A. K. (prx)
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ACDC schrieb:
> Dann rechtfertigt der Ländler das eigene Auto mit der Arbeit in der
> Stadt ;)

Das kann schon bei der Arbeit im übernächsten Nachbardorf nötig werden, 
und beim Alltagseinkauf. Nicht immer klappt das mit der Symmetrie.

: Bearbeitet durch User
Autor: test (Gast)
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ACDC schrieb:
> Ein Auto kostet rund 500€ im Monat.

Das geht wesentlich billiger, wenns nur darum geht etwas zu haben was 
junger als 5 Jahre ist und zuverlässig funktioniert.

Luxus und Spielerei (Türgriffe die automatisch ausfahren wenn man sich 
dem Auto nährt o.ä.)  kostet aber natürlich extra.

Autor: ACDC (Gast)
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test schrieb:
> ACDC schrieb:
>> Ein Auto kostet rund 500€ im Monat.
>
> Das geht wesentlich billiger, wenns nur darum geht etwas zu haben was
> junger als 5 Jahre ist und zuverlässig funktioniert.
>
> Luxus und Spielerei (Türgriffe die automatisch ausfahren wenn man sich
> dem Auto nährt o.ä.)  kostet aber natürlich extra.

Wenn es keine absolute Schrottkarre ist, geht nix unter 200€ im 
Gesamten.

Es geht auch mehr als 500.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Platzhirsch schrieb:
> Und den Akku dann in 10 Minuten "volldonnern" wollen.
> Das Kabel und die Steckdose hinterm Küchenfenster möchte ich se

Du verstehst es nicht: Wenn man an der Steckdose laden kann muss man 
nicht schnelladen, zuhause steht das Auto stundenlang ungenutzt in der 
gegend herum, mindestens die ganze Nacht, oftmals auch tagsüber. Da 
kostet das Laden keine Zeit.

Nur wenn man extra irgendwo hinfahren muss (wie beim Tanken auch) sollte 
es so schnell wie möglich gehen. Wenn man an seiner Laterne keine 
Steckdose hat ist man auf Schnelladung angewiesen, man fährt an die 
Stromtanke, tankt den Akku voll, bezahlt und fährt wieder weg. 30 
Minuten ist schon über der Schmerzgrenze, 10 Minuten wäre wahrscheinlich 
akzeptabel.

Meine Modellbauakkus knall ich mit 6C oder mehr in 10 Minuten voll und 
riskiere daß sie früher den Geist aufgeben weil das kein großer 
Kostenfaktor ist. Bei teuren KFZ-Akkus wagt das niemand solange die das 
nicht auch längerfristig aushalten würden. Ich warte auf den KFZ-Akku 
der sich schadlos in 10 Minuten auf 100% laden lässt. Ersatzweise warte 
ich auf eine Steckdose am Straßenrand wo ich nachts langsam laden kann.

Platzhirsch schrieb:
> Einen Akku in 10 Minuten "vollzudonnern" heisst den Akku zu zerstören.

Ich schrieb "wenn es schnelladefähige Akkus GÄBE", also einen Akku den 
ich in 10 Minuten volldonnern kann OHNE ihn zu zerstören! Besser 
aufpassen beim Lesen!

: Bearbeitet durch User
Autor: test (Gast)
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Bernd K. schrieb:
> Ich schrieb "wenn es schnelladefähige Akkus GÄBE",

Gibt es aber nicht. Genauso wenig gibt es Antigravitationsmodule 
(fliegende Autos würden bei Staus helfen) oder mobile Kernfusion von 
Wasserstoff (Wasser tanken wäre super billig und grün).
Es gibt viele Dinge die supertoll wären wenn es sie dann gäbe, macht 
aber keinen Sinn da hier jetzt drüber zu reden. Weil es gibt diese 
Sachen halt einfach nicht.

Autor: Np R. (samweis)
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Hier noch ein interessanter Artikel:
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/auto-verkehr/klimabilanz-wie-oeko-sind-elektroautos-tatsaechlich-16126527.html

Die Studie ist von interessierter (klimaaktivistischer) Seite in Auftrag 
gegeben worden und sicher nicht zu Ungunsten des Elektroautos gerechnet.

Ich entnehme die folgenden Informationen:
- Heutige Elektroautos stoßen (einschließlich Fertigung und 
Stromerzeugung) um 3 - 50% weniger CO2 aus als Verbrenner.
Gut.
- 3% bei Annahme des Strommixes von 2016, 50% bei Annahme von 100% 
Ökostrom.
Schlecht - 100% wird es prinzipbedingt nicht geben können.
- Den Rechnungen wurde ein fiktives Golf-ähnliches E-Fahrzeug mit 
geringer Reichweite (ca. 200km) und (zumindest heute) utopischem 
Verbrauch zugrunde gelegt, das ebenso wie seine 
Verbrenner-Vergleichsfahrzeuge nach 150tkm verschrottet werden soll.
Hm, ich habe gerade meinen alten Diesel für knapp 5000€ verhökert. 
13Jahre alt und mit 260tkm - dabei hatte ich ein schlechtes Gewissen ihn 
"so früh" schon abzugeben. Werden Autos tatsächlich mit im Schnitt 
150tkm verschrottet? Oder muss man diese weltfremde Annahme treffen, 
damit die E-Autos nicht so schlecht erscheinen?
- Das E-Auto soll 80tkm brauchen, bis es seinen größeren Klima-Footprint 
aus der Fertigung gegenüber einem Diesel wieder aufgeholt hat. Das hört 
sich ja noch attraktiv an.
Aber dann steht da, dass bei Kleinwagen das E-Auto nach 2-3 Jahren im 
Vorteil ist, bei größeren Autos dagegen erst nach 4-6 Jahren.
Wie jetzt? Die ganze obige Rechnung mit "3 bis 50%" basiert doch auf 
einem fiktiven Kompakten. Beim Vergleich mit einem größeren 
"Luxus-Diesel" schaut's also erheblich schlechter aus, d.h. auf 
Langstrecken bringt das E-Auto dem Klima nichts und kostet den Fahrer 
nur Zeit und Nerven mit seinen 200km Reichweite.

Ich bin also ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Ich hätte nicht gedacht, 
dass es so schlecht ausschaut...

Ja, ich weiß. 200km reichen vollkommen. Es sei denn, ich wohne in 
Örnsköldsvik oder in Windhoek. Aber macht nix - wir Deutschen retten das 
Klima ja im Alleingang.


P.S.: Sorry - ich sehe gerade, dass man für den Artikel jetzt zahlen 
soll. Ich habe den Artikel komplett gelesen, bevor er Bezahl-Artikel 
wurde. Sicher gibt's die Ergebnisse der Studie auch noch sonst wo zum 
nachlesen...

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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A. K. schrieb:
>> Evtl. gibts da doch tatsächlich welche, die haben ein Leben ausser
>> Arbeit und Wohnung ;-)
>
> ÖPNV funktioniert in der Stadt besser als auf dem Land. Weshalb man
> damit in grossen Städten ganz gut rum kommt. So jedenfalls meine
> Erfahrung.
>
>> Wobei ich mich mit Großstädten nicht auskenne, evtl. ist es dort
>> tatsächlich nicht üblich sein Stadtbezirk zu verlassen.
>
> In Grosstädten ist es zu den Hauptverkehrszeiten allgemein üblich, zu
> stehen. Wahlweise in vollen Bussen und Bahnen - oder im Stau.

Du hast doch mehrmals betont, dass es unterschiedliche "Rezepte" für die 
KFZ-Nutzung gibt, die nun mal individuell verschieden sind.

Würdest du das bitte auch für "Städter" gelten lassen?

Es gibt auch in Städten Ecken, in denen der ÖPNV nicht so gut erreichbar 
ist. (Ich kutschiere öfter mal meine ü80-Ma).  Es gibt auch in Städten 
Leute, die abends unter der Woche UND am Wochenende öfter mal die Stadt 
verlassen (Mein Junior, zum Sport). Es gibt sogar Städter, die nach 
"draußen" pendeln (Ich nicht, und, gut, anderherum gibt's öfter). Es 
gibt in Städten auch grüne Bereiche, so mit kleinen Häusern und Gärten - 
und wer dort wohnt, braucht auch öfter mal Transportkapazitäten (das 
passt jetzt wieder auf mich). Also, ich müsste ohne mein Auto nicht 
verhungern, aber nur zum Spaß hab' ich das nicht. Und zur Arbeit fahre 
ich gar nicht damit - deshalb stehe ich auch eher selten im Stau.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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test schrieb:
> Bernd K. schrieb:
>> Ich schrieb "wenn es schnelladefähige Akkus GÄBE",
>
> Gibt es aber nicht. Genauso wenig gibt es Antigravitationsmodule

So ein bescheuerter Vergleich. Das eine ist nach aktuellem Wissen 
generell unmöglich, das andere nur noch ein Problem der technischen 
Umsetzung.

Autor: Clodius (Gast)
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A. K. schrieb:
> Das beantwortet nicht die gestellte Frage: Weshalb man als Städter
> unbedingt ein eigenes Auto benötigt.

Weil ich keine Stunde Arbeitsweg je Richtung haben möchte, wenn ich mit 
den öffentlichen Verkehr fahre, wo ich mit dem Auto gerade mal 15 
Minuten brauche. Da steige ich lieber in mein SUV...

Wobei der Städter im allgemeinen eher genügsamer ist. Während das Landei 
mit dem Q7 vorfährt, reicht dem Städter der Q5 oder wenn er auf Öko 
macht, der Q3. Mit E-Auto sieht es aber mangels Ladeinfrastruktur 
schlecht aus. Es macht sich nicht gut, das Starkstromkabel aus dem 
Küchenfenster im 5. Stock hängen zu lassen.

test schrieb:
> ACDC schrieb:
>> Ein Auto kostet rund 500€ im Monat.
>
> Das geht wesentlich billiger, wenns nur darum geht etwas zu haben was
> junger als 5 Jahre ist und zuverlässig funktioniert.

Naja, wenn ich mir die Kosten der aktuellen E-Karren ansehe, dann dürfte 
vielleicht der Renault Zoe in diese Klasse fallen.
Das ist auch der Grund, warum die obige Rechnung für Batteriewechsel und 
so vom Milchmädchen stammen. Die wenigsten Leute in meinem Umfeld, mich 
eingeschlossen, geben mehr als 500€ für ein Auto aus. Für einen 
Verbrenner wohlgemerkt und all inklusiv. Ein E-Auto ist für die meisten 
illusorisch.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Np R. schrieb:
> und kostet den Fahrer
> nur Zeit und Nerven mit seinen 200km Reichweite.

500km ist Stand der Technik heute. Und wir planen hier auch vorwiegend 
die Zukunft, weniger die Vergangenheit. Was führt Dich zu der Annahme 
daß die Reichweite in Zukunft sich wieder halbieren soll?

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Np R. schrieb:
> und kostet den Fahrer
> nur Zeit und Nerven mit seinen 200km Reichweite.

500km ist Stand der Technik heute, im Stadtverkehr sogar noch mehr. Und 
wir planen hier auch vorwiegend die Zukunft, weniger die Vergangenheit. 
Was führt Dich zu der Annahme daß die Reichweite in Zukunft sich wieder 
halbieren soll?

Autor: Np R. (samweis)
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Bernd K. schrieb:
> Was führt Dich zu der Annahme
> daß die Reichweite in Zukunft sich wieder halbieren soll?

Das ist nicht meine Annahme.
Es geht um die Annahmen der Studie, die in dem Artikel diskutiert wird.
Dort wird mit den Klima-Kosten der Fertigung eines Autos mit 200km 
Reichweite gerechnet. Mit 500km Reichweite (also 2,5mal so großem Akku) 
wären diese kosten erheblich höher, denn gerade der Akku ist es, der 
hier die Bilanz vermiest.
Aber selbst mit dem 200km-Akku sieh es bei näherem Hinsehen recht trübe 
aus.

Autor: Np R. (samweis)
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Matthias L. schrieb:
> Du hast doch mehrmals betont, dass es unterschiedliche "Rezepte" für die
> KFZ-Nutzung gibt, die nun mal individuell verschieden sind.

Ich denke, dies ist des Pudels Kern:
Es mag Menschen geben, die in der Stadt wohnen und gar kein Auto 
brauchen.
Einige von denen kaufen sich dann ein E-Auto und sind stolz, so 
"umweltbewusst" zu sein (umweltbewusst wären sie gewesen, wenn sie auf 
die Gurke ganz verzichtet hätten).
Oder sie wohnen auf dem Dorf, haben einen eigenen Schnellladeanschluss 
und fahren mit dem Tesla zur Bäckerei. Sie sind nämlich der Bäcker.
Andere Menschen können aber ihr Mobilitätsproblem weder mit ÖPNV noch 
mit E-Auto lösen.

Irgendwie scheint der Deutsche doch genetisch bedingt sozialistisch 
veranlagt sein. Seine eigene Lösung muss immer auch für alle anderen 
passen.

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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Bernd K. schrieb:
> 500km ist Stand der Technik heute, im Stadtverkehr sogar noch mehr.

500 km? Real oder "bis zu"? Da wird ein E-Auto tatsächlich interessant 
(eigentlich schon ab 300 km realer Reichweite). Als ich meinen Touran 
gekauft habe, war bei den damals aktuell real kaufbaren Autos das 
magische Dreieck bezahlbar-praktisch-elektrisch noch nicht auflösbar, 
jedenfalls hab' ich nichts passendes gefunden.

Welche aktuell kaufbaren Modelle meinst du denn?

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Autor: test (Gast)
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Bernd K. schrieb:
> test schrieb:
> Bernd K. schrieb:
> Ich schrieb "wenn es schnelladefähige Akkus GÄBE",
>
> Gibt es aber nicht. Genauso wenig gibt es Antigravitationsmodule
>
> So ein bescheuerter Vergleich. Das eine ist nach aktuellem Wissen
> generell unmöglich, das andere nur noch ein Problem der technischen
> Umsetzung.

Der Unterschied ändert aber nix daran das beides schlicht und einfach 
nicht vorhanden ist.

Was real absehbar ist (zumindest in de), ist das in 20-30 Jahren 
tatsächlich üblicherweise Lademöglichkeiten an den Parkplätzen vorhanden 
sind.
Denn AFAIK (bitte korrigieren wenn ich falsch liege) ist es 
vorgeschrieben bei Neubauten Lademöglichkeiten vorzusehen.

DAS ist dann Realität über die man reden kann. Im Gegensatz zu 
irgendwelchen Fantasieakkus die es evtl. mal geben könnte.

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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Matthias L. schrieb:
> Bernd K. schrieb:
>> 500km ist Stand der Technik heute, im Stadtverkehr sogar noch mehr.
>
> 500 km? Real oder "bis zu"? Da wird ein E-Auto tatsächlich interessant
> (eigentlich schon ab 300 km realer Reichweite). Als ich meinen Touran
> gekauft habe, war bei den damals aktuell real kaufbaren Autos das
> magische Dreieck bezahlbar-praktisch-elektrisch noch nicht auflösbar,
> jedenfalls hab' ich nichts passendes gefunden.
>
> Welche aktuell kaufbaren Modelle meinst du denn?

Der Kia E-Niro mit der großen Batterie schafft real min. 300km. 
Typischerweise um die 390km. Bei guten Bedingungen auch 430km.
Kostet ~38000€
Ein Touran mit vergleichbarer Ausstattung und 150kW-Motor kostet 35000€. 
Mit den 2000€ E-Auto-Prämie tun die sich also nicht viel. Außerdem gibts 
bei Kia 7 Jahre Garantie auf das ganze Auto (inkl. Batterie). Ich würde 
also sagen die sind schon in dem "magischen Dreieck" angekommen.
Nicht in allen Fahrzeugklassen, aber in der Kompaktklasse auf alle 
Fälle.

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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Wirklich interessant, danke!

Mit dem Touran allerdings nicht zu vergleichen - 450 l Stauraum bei 
umgelegter Rücksitzbank ist nicht so ganz das selbe wie 834 l OHNE 
umgelegte Sitze und 1.980 l mit umgelegten Sitzen. Und ich hab' knapp 
unter 30.000 bezahlt, dafür hat er zwar nicht allen Furz und Feuerstein, 
aber schon das eine oder andere Schmankerl.

Schon der Golf (7) hat 380 Liter mit Rücksitzen und 1.270 Liter bei 
umgelegten Sitzen.

Der Polo auch nur unwesentlich weniger, und der ist mit 1.0 TSI mit 70 
kW / 95 PS, mehr als ausreichend motorisiert und kostet als Schaltwagen 
17.200 Euro.

Also so ein bisschen Äpfel und Birnen sind in dem direkten Vergleich des 
Kia E-Niro schon dabei, vor allem was das Preis-Nutzen-Verhältnis für 
mich angeht. Aber nach dem direkten Vergleich hatte ich ja auch gar 
nicht gefragt, sondern nach einem realen E-Auto, und das ist 
beantwortet, danke!

Naja, ich werd' ja nicht jünger. Den Touran werde ich fahren solange es 
geht und der nächste darf dann gerne wieder kleiner sein und da ist 
sowas durchaus eine Alternative.

Autor: Michael_Ohl (Gast)
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Ich fahre nun seit mehr als 4 Jahren auch Elektrisch durch die Stadt. 
Ich wohne 500m neben dem Hamburger Flughafen. Allein um in die Firma mit 
öffentlichen Verkehrsmitteln zu kommen würde ich 1 Stunde und 20Minuten 
für 15km brauchen, weil Halstenbek nicht zu Hamburg gehört gibt es keine 
vernünftige Verbindung.
Die Fahrten zu meinen Kunden von Hollenstedt bis Bad Bramstedt und von 
Elmshorn bis Ahrensburg lasse ich mal Außen vor - so alt wird kein 
Schwein.
Vor vier Jahren waren die 22kWh und gut 100km noch normal. Dann kamen 
40kWh Autos mit gut 200km+ nun ist die 60kWh Klasse mit 300km+ dran. Nun 
kann man gut Hochrechnen wann der eigene Bedarf zu decken geht, wenn 
nicht noch ein großer Anhänger fürs Pferd, Boot oder Campen dazukommt. 
Bei so etwas sehe ich auch noch länger den Diesel im Spiel und habe 
meinen gerade durch ein Euro 6d temp Modell ersetzt.

MfG
Michael

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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Michael_Ohl schrieb:

> nicht noch ein großer Anhänger fürs Pferd, Boot oder Campen dazukommt.
> Bei so etwas sehe ich auch noch länger den Diesel im Spiel und habe
> meinen gerade durch ein Euro 6d temp Modell ersetzt.

auf der E-Car tech gabs einen schiebenden 1,8t Anhänger mit eigenem 
Motor der die Last des Anhängers auf ~0 reduziert hat. Bis nach Sizilien 
fährt man damit nicht, aber den Einkauf vom Möbelhaus oder den 300km 
Umzug kriegt man damit durchaus hin.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Bernd K. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Aber mit so einer Primärzelle auf simpler Küchentisch-Technik lässt sich
>> natürlich nur begrenzt Geld verdienen.
>
> Die wäre sicher nicht mit Küchentisch-Technik gebaut.
> Küchentisch-Technik bei Primärzellen wäre ein Apfel und zwei
> Blechstreifen und das ist nicht unbedingt das was man bekommt wenn man
> ne industriell gefertigte Primärzelle kauft.

So, nach dem schönen WE wieder da :-)

Das Schöne an diesen Mg/O-Batterien: die sind in der Tat so einfach 
aufgebaut. Man benötigt dafür keine speziellen Materialien oder 
spezielle Elektroden. Das Magnesium kann in der Tat einfach als Block, 
Platte oder Blech verwendet werden. Das ist einer der großen Vorteile, 
wenn man auf Wiederaufladbarkeit verzichtet.

> Chris D. schrieb:
>> Wenn die Produkte sich leicht entfernen und einfach
>> eine neue Batterie einsetzen lässt (und das ist bei den Mg/O-Batterien
>> der Fall),
>
> Du bräuchtest immer noch schweres Gerät um den zu wechseln und von Hand
> hebst Du den nicht vom Boden auf, oder wie hoch war die Energiedichte
> bei dem Prototypen den man Dir da gezeigt hat, wie groß war er und was
> hat er gewogen? Was verstehst Du unter leicht?

Der Prototyp dort war einer, der wiederaufladbar sein sollte und 
deswegen natürlich ganz anders aussah als das, was man als Primärzelle 
erhalten würde.

Bei einer reinen Primärzelle würde man an der "Tanke" nur den alten 
Elektrolyten absaugen oder ablaufen lassen. Danach 
Magnesiumplatten-/Bleche wie auch immer einsetzen und frischen 
Elektrolyten auffüllen.

> Der müsste genormt und für alle Fahrzeuge der gleichen Größenklasse (es
> gibt auch Motorräder und Roller aber auch LKW und Reisebusse) gleich
> sein und auf gleiche Weise zu entriegeln, zu entnehmen und wieder
> einzusetzen sein. Bevor sich alle Fahrzeughersteller freiwillig darauf
> einigen friert die Hölle zu, das müsste schon gesetzlich erzwungen
> werden und sobald ein Staat anfängt Gesetze für technische
> Konstruktionen zu machen wird halbgarer suboptimaler Mist herauskommen.

Wie gesagt ginge es nur um Metallplatten. Da sollte sich schon eine 
(oder auch mehrere) Normen finden lassen. Heutiger Sprit ist ja auch 
genormt.

> Unter "leicht" verstehe ich etwas das nicht größer ist als ein
> Aktenkoffer, nen bequemen Tragegriff hat, von dem man in jeder Hand eins
> tragen kann ohne dabei zusammenzubrechen. In LiIon wären so ein gerade
> noch tragbarer Kofferakku ungefähr 2kWh, zwei davon reichen ungefähr für
> 100km auf nem Motorroller (siehe auch Gogoro). Du müsstest mindestens
> die zehnfache Energiedichte erreichen um damit mit einem KFZ
> (Kleinwagen) ein bisschen rumfahren zu können.

Man könnte die Elemente durchaus aufteilen, bspw. in 5kg-Portionen.

So wie er mir damals sagte, haben die reinen Magnesium/Luft-Primärzellen 
eine Energiedichte von etwa 2500Wh/kg, d.h. mit 5kg käme man schon etwa 
100km weit (hier im Forum kursieren 10-15kWh pro 100km, was braucht so 
ein Tesla M3?). Mit Einschüben von vielleicht 5kg könnte man leben. Mit 
einem entsprechenden Wechselsystem unter der Haube sollte man die 
(mehreren) Einschübe schon innerhalb weniger Sekunden bis Minuten 
wechseln können. Das Betanken/Ablassen des Elektrolyten könnte dann 
parallel erfolgen.

Und das Angenehme: keine giftigen Substanzen. Alles wäre problemlos 
lager- und transportierbar. Der Reservekanister bestünde aus ein paar 
Magnesiumblechen ;-)

Mit 5-6kg/100km läge man gewichtsmäßig auch im Bereich heutiger 
Verbrenner bzgl. der Versorgung der Tankstellen. Da würde sich also 
nicht so viel ändern.

ABX schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Aber mit so einer Primärzelle auf simpler Küchentisch-Technik lässt sich
>> natürlich nur begrenzt Geld verdienen.
>
> Also das was du beschreibst klingt nach einer hoch komplexen Industrie
> mit einer riesigen und teuren Infrastruktur, die perfekt für die
> Ölgiganten wäre.

Ganz im Gegenteil. Die Herstellung von bspw. Magnesium ist keine 
Geheimwissenschaft. Das kann jeder durchführen, der genug Energie und 
Meerwasser vor Ort hat, also bspw. auch afrikanische Länder. Aber auch 
hier wäre das an unseren Küsten kein Problem. Der Transport wäre 
ungefährlich und die Handhabung sehr sicher.

Der große Vorteil ist ja eben, dass ich die Energie dort speichern kann, 
wo ich sie erzeuge, und sie nicht mühsam verteilen muss.

> Dagegen ist ein flächendeckendes Ladenetzwerk ein Witz.

Naja. Alleine die dafür nötige Kupfermenge stellt erhebliche 
Investitionen dar. Vom Aufreißen der Straßen, Verteilerstationen usw. 
mal ganz abgesehen.
Außerdem muss der Strom auch irgendwo herkommen.

Da ist es viel sinnvoller, die Energie in Metallform zu speichern, wo 
und wenn sie vorhanden ist und wie bisher auch mit LKW an die 
Tankstellen zu bringen, also die vorhandene Infrastruktur weiter zu 
nutzen.

Natürlich muss man da noch weiter forschen und es wird auch dort genug 
Probleme geben.

Insbesondere die großflächige Versorgung von Elektrofahrzeugen (inkl. 
Schwerlastbereich) erscheint mir so aber deutlich machbarer als in ein 
Netz zu investieren, das vielleicht gar nicht notwendig ist.

Das erscheint mir als übereilter Schnellschuss.

Autor: Monimaus (Gast)
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A. K. schrieb:
> Das beantwortet nicht die gestellte Frage: Weshalb man als Städter
> unbedingt ein eigenes Auto benötigt.

Was heißt unbedingt? Brauchst du unbedingt 6 Wochen Urlaub im Jahr?
Was wäre ohne 6 Wochen Urlaub? Würdest du tot umfallen?

Hier gehört ein Stellplatz in der TG zur Wohnung dazu. Nichts würde 
besser, wenn ich mein dort stehendes Auto weggeben würde. Ich müsste mir 
für die notwendigen Fahrten ein Auto mieten, müsste mich nach den 
Miet-Terminen richten. Außerdem benötige ich ein universelles Auto 
(Kombi mit Anhängerkupplung). Ich müsste ein Auto nehmen, das gerade 
verfügbar ist (übermotorisierte Protzkiste?). Damit wäre ich unflexibel 
und teuer wäre das ganze noch dazu. Ein spontanes Privatleben wäre dann 
auch Geschichte.

Oder sollten die Städter auf eigene Autos verzichten, damit die Pendler 
freie Fahrt haben und in der Stadt reichlich Parkplätze vorfinden?

Autor: ABX (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Ganz im Gegenteil. Die Herstellung von bspw. Magnesium ist keine
> Geheimwissenschaft. Das kann jeder durchführen, der genug Energie und
> Meerwasser vor Ort hat, also bspw. auch afrikanische Länder. Aber auch
> hier wäre das an unseren Küsten kein Problem. Der Transport wäre
> ungefährlich und die Handhabung sehr sicher.

Und was genau hindert nun jemanden daran, das umzusetzen, wenn doch 
alles so einfach ist? So wie du es beschreibst könnte jedes kleine 
Startup den großen Wurf landen.

Chris D. schrieb:
> Naja. Alleine die dafür nötige Kupfermenge stellt erhebliche
> Investitionen dar. Vom Aufreißen der Straßen, Verteilerstationen usw.
> mal ganz abgesehen.

Eher Alu, nicht Kupfer.

Davon abgesehen muss man nur sehr wenig tatsächlich neu verlegen. Und 
dass so etwas möglich ist zeigt der Ausbau an Solar vor 10 Jahren.

Chris D. schrieb:
> Außerdem muss der Strom auch irgendwo herkommen.

Und bei Magnesium wird einfach freie Energie geerntet?

Autor: michael_ohl (Gast)
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Jede andere Form Energie zu Speichern ist gegenüber Lithium Akkus von 
der Energie Bilanz um Klassen schlechter.
Bei einem Ladefaktor von 0,95 sind diesen Akkus die Verluste kleiner als 
bei jeder anderen Akkutechnologie.
Metalle in Säure zu lösen und anschließend zu regenerieren kommt im 
Labor auf 30% Wirkungsgrad. Was daran jetzt besser sein soll als Strom 
in einer Aufladbaren Zelle zu speichern wenn ich dazu auch noch Teile 
schleppen und Laugen oder sauren umpumpen muss erschließt sich mir so 
gar nicht.
Immer wenn es passt stecke ich einen Stecker in eine Steckdose oder eine 
Ladesäule und gehe meiner Arbeit nach oder Einkaufen oder spazieren.
Eine Prozedur die länger als ein paar Sekunden dauert wäre mir eher 
lästig.
Und wenn ich 600km weit fahren will, nehme ich ein Fahrzeug das dazu 
passt und warte nicht 5 mal an einer Ladestation.

mfG
Michael

Autor: T. N. (technick2)
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Susi Sorglos schrieb:
> Damit scheiden heute schon >50% der
> städtischen Mieter als Kunden aus.

Die haben aber zu einem Drittel gar kein Auto und der andere Teil hat 
eine Möglichkeit beim Arbeitgeber oder sonst wo. Es braucht halt die 
Ladestationen.

Oder man nimmt einen Hybrid. Der braucht keine Steckdose.

Es müsste eben mal durchgeschaut werden, wer wo wohnt, wo arbeitet, wie 
weit er weg ist und welche Fahrten er hat.

Dann ließe sich gut berechnen, wieviele Elektrofahrzeuge die Stadt 
verkraftet, wieviele Ladestationen es braucht und was sonst noch 
politisch passieren muss.

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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T. N. schrieb:
> Oder man nimmt einen Hybrid. Der braucht keine Steckdose.

Richtig - aber so besonders viel scheint der andererseits auch nicht zu 
bringen - ich hatte neulich mal die Gelegenheit, in einem Yaris-Taxi 
mitzufahren. Da war ein schickes Display drin, was den Energiefluss 
visualisierte - und den Spritverbrauch anzeigte. Der lag bei 
sanft-komfortabler Fahrweise bei 6,5l/100km. Das fand ich jetzt nicht so 
beeindruckend.

Mein Benzin-Touran nimmt im Schnitt echte 7,4l/100km bei ähnlich sanfter 
Fahrweise - aber der ist im Vergleich zum Yaris eine rollende 
Schrankwand, da ist der Liter mehr nicht sooo viel.

Gut, die Stichprobe n=1 ist natürlich alles andere als repräsentativ.

Autor: A. K. (prx)
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Ein Hybrid mit etwas Zwischenspeicher profitiert massgeblich dann, wenn 
dieser Zwischenspeicher in signifikantem Umfang per Rekuperation gefüllt 
wird. Wenn also vergleichsweise häufig gebremst wird. Das ist bei 
stop-and-go innerhalb von Ortschaften weit ausgeprägter als ausserhalb 
und ist zudem vom individuellen Fahrstil abhängig.

Ausserdem sind nicht alle Hybride gleich. Nicht jeder Hybrid kann per 
Steckdose geladen werden und hat eine Akkukapazität, die einen 
wesentlichen Teil der Alltagsfahrten völlig ohne Spritverbrauch aus der 
Steckdose abdecken kann. Im Idealfall wird Sprit nur für relativ seltene 
Langstrecken benötigt - solche Fahrzeuge sind aber aufgrund des effektiv 
doppelten Inventars recht komplex und teuer.

: Bearbeitet durch User
Autor: Matthias L. (limbachnet)
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A. K. schrieb:
> Ein Hybrid mit etwas Zwischenspeicher profitiert massgeblich dann, wenn
> dieser Zwischenspeicher in signifikantem Umfang per Rekuperation gefüllt
> wird. Wenn also vergleichsweise häufig gebremst wird. Das ist bei
> stop-and-go innerhalb von Ortschaften weit ausgeprägter als ausserhalb
> und ist zudem vom individuellen Fahrstil abhängig.

Ist IMHO logisch und nachvollziehbar. Da die Taxifahrt in Berlin war 
(Außenbezirk in die Innenstadt) und auch nachts viele Ampeln nicht 
abgeschaltet werden, gab's schon einige Ampelstops - und die Fahrweise 
erschien mir auch Rekuperations-freundlich. Deshalb war ich ja so 
enttäuscht, da hätte ich mit größerem Spar-Effekt gerechnet.

Aber, wie gesagt, n=1. Und wie der Taxifährer fährt, wenn er alleine im 
Auto sitzt, das weiß ich natürlich auch nicht...

Autor: AkkuFlopp (Gast)
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A. K. schrieb:
> Im Idealfall wird Sprit nur für relativ seltene
> Langstrecken benötigt - solche Fahrzeuge sind aber aufgrund des effektiv
> doppelten Inventars recht komplex und teuer.

Leider, denn der Plug-in-Hybrid würde auch unserer Autoindustrie sicher 
gut gefallen. Denn die Lobbyisten haben ausgehandelt, dass der volle 
Akku nicht in den 100km-Verbrauch mit eingerechnet wird. Als direkte 
Folge hat eine fette Karre dann einen sagenhaften Spritverbrauch von 1,5 
Liter auf 100km. Was dann den Flottenverbrauch gewaltig nach unten 
schönt.

Für jede so geschönte Karre kann man eine ungeschönte Protzkarre bauen 
und verkaufen. Denn 10 Liter + 1,5 Liter durch 2 Fahrzeuge gibt 5,5 
Liter für die Flotte.

Autor: LeBandere (Gast)
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A. K. schrieb:
> Ein Hybrid mit etwas Zwischenspeicher profitiert massgeblich dann, wenn
> dieser Zwischenspeicher in signifikantem Umfang per Rekuperation gefüllt
> wird.

Das habe ich auch mal gedacht, denn zurückholen kann man ja nur, was mal 
reinbeschleunigt wurde. Beim gleichmäßigen Fahren ist das ziemlich null.

Der echte Hybrid funktioniert aber anders:

Der Verbrennungsmotor wird in einem anderen Betriebsmodus gefahren, der 
es ihm gestattet, weniger zu verbrauchen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Atkinson-Kreisprozess

und vor allem hier:
http://www.priuswiki.de/index.php?title=Atkinson-Zyklus

Da der Drehzahlbereich viel enger ist und die Drehmomentkurve steiler 
abfällt, muss der Elektromotor ausgleichend helfen. Das kann über 
verschiedene Getriebevariationen erfolgen.

Hier ein Beispiel für das eCVT / HSD:
Youtube-Video "Toyota Hybrid System"

Im Endeffekt wird der Motor in einem günstigen Bereich betrieben und 
überschüssige Energie, die gerade nicht gebraucht wird, in den Akku 
geschickt und später genutzt. Das ist der Hauptenergiefluss. Das 
Bremsennutzen ist nur ein Teilaspekt.

Hier kann man das Zusammenspiel von Verbrenner und E-Motor gut sehen:
Youtube-Video "Function of the Toyota HSD part II,  drive a Toyota Yaris hybrid vehicle in a useful way"

Abgesehen davon, dass der Typ zu schnell fährt, ist das Video sehr gut 
gemacht.

Autor: michael_ohl (Gast)
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Wenn ich mit einem Fahrzeug auskommen müsste, würde ich den Mercedes 
C300de oder E300de Plug in Diesel Hybrid fahren. Ich fide das Konzept 
weit überzeugender als das Toyota Prinzip beim Hybrid.
Die tägliche Berufspendelei sollt natürlich innerhalb der 50km 
elektrischer Reichweite gehen, dann braucht es den Verbrenner nur für 
lange Strecken. Auf der BAB kann der E-Motor als Booster noch fast 100PS 
beim Beschleunigen beisteuern.
Wenn Sie den noch als C180de bringen würden fände ich den sehr 
brauchbar.
So lebe ich mit einem C1800TD und zwei Kangoo ZE.

mfG
Michael

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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LeBandere schrieb:
> Hier kann man das Zusammenspiel von Verbrenner und E-Motor gut sehen:
> Youtube-Video "Function of the Toyota HSD part II,  drive a Toyota Yaris
> hybrid vehicle in a useful way"

Der Akku wird ja mal richtig gefoltert, so schnell wie sich der 
Ladebalken rauf und runter bewegt schätze ich daß der in wenigen Minuten 
von voll nach leer und von leer nach voll gehen kann. Die einzige 
Möglichkeit die ich mir vorstellen kann wie das zu realisieren ist wäre 
den Akku zwanzig mal so groß zu machen und nur zwischen 80...85% SOC zu 
betreiben und das dann als 0...100% anzuzeigen. Oder wie wird das 
technisch realisiert?

Autor: Np R. (samweis)
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michael_ohl schrieb:
> würde ich den Mercedes
> C300de oder E300de Plug in Diesel Hybrid fahren.

Über 200kg extra, die man überall mit hin nimmt - aber dafür 150 - 160l 
weniger Platz für das, was man eigentlich mitnehmen wollte.
Für die Limousine ist das IMHO ein Killer-Kriterium.

Und wenn ich Kombi fahren wollte, würde mich die Stufe im Laderaumboden 
stören.

Autor: Arrrghhh (Gast)
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michael_ohl schrieb:
> C300de

michael_ohl schrieb:
> Wenn ich mit einem Fahrzeug auskommen müsste, würde ich den Mercedes
> C300de oder E300de Plug in Diesel Hybrid fahren. Ich fide das Konzept
> weit überzeugender

Ja klar, das Auto hat bis zu 700Nm, macht 250km/h und verbaucht laut 
Text nur 1,6l / 100km. Nee, ist klar.

Ich zitiere mal:

"Allerdings lässt sich das Zusatzgewicht von rund 300 Kilogramm, die das 
PHEV-Modul inklusive aller Nebenaggregate wiegt, nicht verleugnen."

"Am Übergang von der Rekuperationsbremse hin zur hydraulischen müssen 
die Mercedes-Ingenieure bis zum Marktstart Mitte nächsten Jahres noch 
feilen. Das klappt nicht immer geschmeidig. Vor allem beim langsamen 
Heranrollen an einen Stau oder einer Parklücke, führt die abrupte 
Verzögerung zu unerwünschtem Kopfnicken der Insassen."

Ein echt tolles Auto! Und dank Zusatz-Elektro auch noch in der Steuer 
günstig. Betrügerischer an der Umwelt geht es kaum.

Autor: AkkuFlopp (Gast)
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Arrrghhh schrieb:
> Ja klar, das Auto hat bis zu 700Nm, macht 250km/h und verbaucht laut
> Text nur 1,6l / 100km. Nee, ist klar.

> Ein echt tolles Auto! Und dank Zusatz-Elektro auch noch in der Steuer
> günstig. Betrügerischer an der Umwelt geht es kaum.

Und trotz fettem Verbrenner unter der Haube ein E im Kennzeichen.
Da ham die Lobbyisten die Entscheider mal wieder richtig eingeseift.

Wieso macht man eigentlich nicht noch bisschen mehr Akku ans Auto, so 
dass man die 100km Distanz knackt? Dann könnte man eine fette 
Verbrenner-Kiste mit 0 Liter Verbrauch bewerben. Oder würden dann einige 
Zeitgenossen den Schwindel bemerken?

Autor: Michael_Ohl (Gast)
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Für morgens zur Arbeit und abends nach Hause sollten die 50km natürlich 
schon reichen damit das Konzept Sinnvoll ist. Bei mir würde es das mit 
je 15km pro Weg tun. Und das heißt dann die Woche über abends zu Hause 
oder am Tag in der Firma zu laden. Und wenn das vom Arbeitgeber 
gefördert wird, kann so ein Auto Geld sparen und die Umwelt in der Stadt 
entlasten.
Die 1,6 Liter sind natürlich für niemanden relevant. Beim täglichen 
Pendeln unterhalb der 50km Marke ist der Verbrauch bei angemessener 
Fahrweise 0 Liter. Beim Besuch der Familie 500km weiter ist der 
Verbraucht zwischen 5 und 10 Liter Diesel je nachdem wie schwer der 
Gasfuß ist.
Die 1,6 Liter sind gewürfelt wie bei jedem Hybrid.
Für mich macht das aber mehr Sinn als wie der Mitsubishi einen SUV mit 
Benzinmotor + E-Motor und einen Verbrauch von 8-12Liter auf der BAB zu 
haben es sei denn das kommt nur ein mal im Jahr vor.
Noch bescheuerter finde ich den Kollegen der sich gerade einen Mazda SUV 
gekauft hat und sich freut, wenn der unter 10 Liter Superbenzin braucht.
Fällt aber bei mindestens einem Long distant Flug  im Jahr auch nicht 
mehr so auf.

MfG
Michael