0.23 kV AC schrieb:> Ich will den Fehlerstromschutzschalter "hinter" einer Steckdose prüfen,> d.h. den RCD auslösen,
Ich würde dazu die Prüftaste verwenden.
0.23 kV AC schrieb:> auf welche Features (und deren Eingeschaften) ist noch zu achten?
Ich bin mit dem Fluke T150 sehr zufrieden. Das Teil hat alle Funktionen,
die Du erwähnst, einschliesslich einer Widerstandsmessung, und ist sehr
robust. Für mich hätte der T110 eigentlich gereicht; da ich zusätzlich
ein Multimeter besitze und insofern auf die Digitalanzeige und die
Widerstandsmessung hätte verzichten können, aber es ist ganz praktisch,
nur ein Gerät mit auf die Baustelle nehmen zu müssen.
Andreas S. schrieb:> Ich bin mit dem Fluke T150 sehr zufrieden.
Ich auch. Zuerst hatte ich den Duspol von Benning. Bei dem war mir das
Kabel zu starr. Der Fluke ist auch insgesamt handlicher.
Ein Sicherheitsmerkmal des T150 ist das Spannungen >50 V AC, >120 V DC
auch bei leeren Batterien erkannt werden.
Danke, ich gucke sie mir mal näher an.
Bei Fluke ist der Name Programm ("T150" -> 150 Euro), "duspol digital"
ca. 80 Euro.
150 Euro kann ich nicht rechtfertigen, wenn auch die Hälfte für einen
Luxus-RCD-Test reicht.
Hubert M. schrieb:> Um einen RCD korrekt zu messen braucht es eigentlich ein> Installationsmessgerät
Der TO möchte lediglich testen, ob der RCD auslöst, und kann dafür 150,-
Euro für einen Fluke T150 nicht rechtfertigen. Ob da der Tip mit dem
Installationsmessgerät für einen 1000er zielführend ist?
Thomas F. schrieb:> Es gäbe noch Peaktech für 60€. Ich bin damit zufrieden.
Kann man bei dem Peaktech auch die dicken Meßspitzen für Steckdosen
abschrauben? Beim Fluke geht das, so dass man damit auch an engen
Stellen, z.B. im Verteiler, messen kann. Finde ich praktisch.
Harald W. schrieb:> 0.23 kV AC schrieb:>>> Ich will den Fehlerstromschutzschalter "hinter" einer Steckdose prüfen,>> d.h. den RCD auslösen,>> Ich würde dazu die Prüftaste verwenden.
Ich benutze als Schnelltest einen in einem Stecker eingebauten
Widerstand den ich in die Steckdose stecke.
Harald W. schrieb:> Ich würde dazu die Prüftaste verwenden.
Dann weisst du, ob der FI/RCD funktioniert, aber nicht, ob diese
Steckdose fehlerstromgesichert ist.
Warum nur? schrieb:> Ich benutze als Schnelltest einen in einem Stecker eingebauten> Widerstand den ich in die Steckdose stecke.
Nimm einen 7,5k Widerstand baue den in einen Stecker. Dieser Widerstand
lässt 30mA über den PE abfließen. Wenn der RCD auslöst ist gut. Die
zuschaltbare Last ist nicht wirklich für RCD-Test vorgesehen, wenn
dieser auch auslösen wird.
Die Auslösezeit hast du zwar immer noch nicht ermittelt, scheint ja auch
nicht wichtig zu sein.
Warum nur? schrieb:> Ich benutze als Schnelltest einen in einem Stecker eingebauten> Widerstand den ich in die Steckdose stecke.
Und der funktioniert auch bei möglichen 207 Volt an der Steckdose? Wenn
ja fließen bei 230 Volt bzw. möglichen 253 Volt mehr als 30mA. Der Test
ist daher unzuverlässig. Wenn nein ist er auch unzuverlässig.
Alopecosa schrieb:> Offtopic aber imho wichtig zu wissen für "Bestandsgeräte">> https://www.fluke.com/de-de/support/sicherheitsmitteilungen/tpt-recall
Das Austauschprogramm habe ich auch in Anspruch genommen. Hat
reibungslos funktioniert.
0.23 kV AC schrieb:> 150 Euro kann ich nicht rechtfertigen, wenn auch die Hälfte für einen> Luxus-RCD-Test reicht.
Preisvorstellungen gehören in den Eröffnungsthread.
Den T150 gibt es bei Voelkner für ca. 135,- Euro. Bei aktuell 10% Rabatt
auf Fluke sind es noch ca. 120,- Euro.
Bei eBay findet man oft welche um die 100,- Euro. Auf eBay-Kleinanzeigen
gab es vor kurzem einen für 80,- Euro, frisch aus dem Austauschprogramm.
Jörg R. schrieb:>> Ich benutze als Schnelltest einen in einem Stecker eingebauten>> Widerstand den ich in die Steckdose stecke.> Und der funktioniert auch bei möglichen 207 Volt an der Steckdose?
Ich fürchte, du hast das Wort "Schnelltest" überlesen.
Um festzustellen, ob diese Steckdose an einem FI hängt, kann man so
einen Stecker benutzen. Um den FI zu testen, drückt man auf dessen
Test-Taste.
Wenn man mehr will, braucht man passendes Equipment und muss das
entsprechende Geld rechtfertigen können oder ordentlich selber basteln.
Letzteres wäre natürlich auch unzuverlässig.
S. R. schrieb:> Um den FI zu testen, drückt man auf dessen Test-Taste.
Ja, aber solche Vorschläge werden hier im Forum mit Minuspunkten
bewertet. Hier gilt: Nur was teuer ist, kann auch gut sein. :-(
Harald W. schrieb:> Nur was teuer ist...
...wird minusbewertet...und Fluke darf man schon gar nicht nennen. Dabei
sind der T150 und auch die kleineren Brüder gute Geräte.
Harald W. schrieb:> ...hier...
...muss es vor allem billig sein.
Eure Posts bringen leider niemandem etwas. Ignorieren spart Ärger und
vor allem Zeit für wichtigeres.
Ich habe den Benning duspol digital gekauft (75 Euro im Baumarkt).
Der FI löst nicht aus! Nicht draussen, nicht im Bad, nirgends. Duspol
vibriert und leuchtet.
Per Prüftaste spielt der FI jedoch mit.
Ob N und PE dasselbe sind und der FI nur Deko, oder ich zu blöd, wird
sich hoffentlich morgen rausstellen, dann gucke ich mal unter die Haube.
N'Abend.
Frage1:
Ist das überhaupt ein 30mA-FI?
Frage2:
Hast du den Duspol auch zwischen L und Schutzleiterbügel gehalten?
Wenn 2*ja dann kann man noch vermuten daß die Steckdose
genullt-gepfuscht wurde
Ich habe auch einen Duspol 1000 vom Benning.
Der Vibrator belasten den Stromkreis entsprechend wenn beide knöpfe
gedrückt werden.
Wichtig ist, den Duspol gegen Phase und PE setzen und beide knöpfe
drücken.
Der FI muss auslösen.
Falls er das nicht tut, schau mal ob du ausversehen einen 300mA anstatt
30mA FI eingebaut hast.
Verdrahtung überprüfen ob FI richtig nach Schaltbild angeschlossen ist.
Dann bitte noch den N prüfen nach dem FI ob der mit dem PE verbunden
ist.
Da würde der FI auch nichts merken.
L N hier darf der N mit PE gebrückt sein
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L N
Sogenannbter FI N und der darf nicht mit PE gebrückt sein.
Also alle Leitungen die über FI laufen müssen auf den FI N
Ansonsten fällt mir noch Metrawatt Meßgerät ein. Damit lässt sich der FI
auber prüfen sogar mit Protokoll.
Nachtrag:
Bei alten Instalationen wo es keinen Schutzleiter gab wurden
die Steckdosen klassisch genullt.
Also Steckdosen mit klassischer Nullung
funktioniert der FI ebenfalls nicht.
Heute findet man alles mögliche bei der Hausinstallation.
Alt, gemischt und wenn man glück hat was neues.
Kommt halt darauf an wie alt, das Haus ist und ob die Elektrotechnik
auf dem neusten Stand ist.
0.23 kV AC schrieb:> Ich habe den Benning duspol digital gekauft (75 Euro im Baumarkt).
Wenn Du öfter Arbeiten an der Netzinstallation machen willst, war das
vernünftig.
> Der FI löst nicht aus! Nicht draussen, nicht im Bad, nirgends.
Ich habe mir damals eine Glühlampe, zwei Taster und einen dicken
Widerstand zusammengebastelt, um meine Steckdosen zu testen.
Die Glühlampe nur, damit ich etwas Last auf den Stronkreis bekomme.
Die beiden Taster schalten je einen Pol über ca. 7 kOhm auf den
Schtuzleiter, da ich ja nicht weiß, welcher der beiden die Phase ist.
Das sind natürlich Umschalter und so verdrahtet, dass bei Betätigung
beider Taster kein Kurzschluß entsteht.
Falls keine Auslösung erfolgt, fallen am Widerstand 7 Watt an - also
darf der ruhig groß sein. Der ursprünglich mechanische Duspol, wie ich
ihn aus der Handwerksleere kenne, soll angeblich einen PTC gehabt haben.
Damit habe ich keine Info der Ausösezeit, aber zuverlässig geht / geht
nicht.
Danke für die Erläuterungen, das war auch meine Befürchtung: N und PE
liegen nach dem FI zusammen.
Die Leitung vom duspol könnte tatsächlich noch etwas flexibler sein,
aber für 3x im Jahr wird's reichen...
Andreas S. schrieb:> Thomas F. schrieb:>> Es gäbe noch Peaktech für 60€. Ich bin damit zufrieden.Andreas S. schrieb:> Kann man bei dem Peaktech auch die dicken Meßspitzen für Steckdosen> abschrauben?
Ja, geht.
Harald W. schrieb:> Ich würde dazu die Prüftaste verwenden.
Ich auch.
0.23 kV AC schrieb:> Dann weisst du, ob der FI/RCD funktioniert, aber nicht, ob diese> Steckdose fehlerstromgesichert ist.
Der TO hat ja auch geschrieben, dass er den RCD testen möchte, also
passt das schon.
Um die Steckdose zu prüfen, würde ich einfach eine Glühlampe zwischen L
und Erde klemmen. Dann muss der RCD sofort abschalten.
0.23 kV AC schrieb:> N und PE liegen nach dem FI zusammen.
Das kann nicht funktionieren, dann würde der RCD immer sofort auslösen,
sobald du einen Verbraucher einschaltest. Es sei denn, PE ist falsch
beschriftet weil nicht geerdet, das wäre aber ganz übler Pfusch.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Das kann nicht funktionieren, dann würde der RCD immer sofort auslösen,> sobald du einen Verbraucher einschaltest. Es sei denn, PE ist falsch> beschriftet weil nicht geerdet, das wäre aber ganz übler Pfusch.
Die Aussage ist so auch nicht richtig!
Vor dem FI ist der N mit dem PE verbunden. In der Regel im
Schaltschrank.
Wenn der N nach dem FI auch noch mit PE verbunden wird, löst der FI
nicht aus, da der Summenstrom gleich bleibt.
Der FI löst dann aus, wenn das was Oben reingeht, irgendwo unterwegs
verloren geht und nicht mehr über den N zurück kommt.
Deshalb gibt es ja extra eine Klemme FI-N. Die PE's der Verbraucher
werden ganz normal auf den PE Klemmen geführt.
Wenn zum Bsp. die Leuchten nicht mit Ausgehn sollen klemmt man
diese ganz normal auf N Klemme an. Der rest auf FI-N.
Wie ich oben schon mal geschrieben hatte:
> Wenn 2*ja dann kann man noch vermuten daß die Steckdose
genullt-gepfuscht wurde
Es kommt LEIDER auch heute noch vor daß ein Elektrickser eine Steckdose
genullt anschließt, also den ankommenden PE abklemmt und dafür den N mit
auf die Schutzleiterbügel legt. Dann ist die Steckdose "repariert" und
der Kunde zufrieden denn der FI löst nicht mehr aus wenn er sein Gerät
mit Iso-Fehler reinsteckt.
Ich kann mir immer mehr vorstellen daß das beim TE genau so gemacht
wurde...
@ von der nixwois (Gast)
28.04.2020 17:04
> Vor dem FI ist der N mit dem PE verbunden. In der Regel im
Schaltschrank.
Im TN-C-S richtig. Im TT grob falsch.
> Wenn der N nach dem FI auch noch mit PE verbunden wird, löst der FI
nicht aus, da der Summenstrom gleich bleibt.
Er löst dauernd aus. Weil der Strom der über L(Netz)-FI-L(Last) vorwärts
fliest sicht auf dem Rückweg aufteilt in einen Teil N(Last)-FI-N(Netz)
und einen Teil N(Last)-PE
Den N(Last) mit PE zu verbinden löst einen FI meistens aus, selbst wenn
auf dem Stromkreis gar kein L aktiv ist reicht schon eine minimale
Potentialverschiebung in anderne stromkreisen aus.
> Der FI löst dann aus, wenn das was Oben reingeht, irgendwo unterwegs
verloren geht und nicht mehr über den N zurück kommt.
Absolut richtig.
> Deshalb gibt es ja extra eine Klemme FI-N. Die PE's der Verbraucher
werden ganz normal auf den PE Klemmen geführt.
Absolut richtig.
Nur leider paßt das was du sonst geschrieben hast nicht dazu.
> Wenn zum Bsp. die Leuchten nicht mit Ausgehn sollen klemmt man
diese ganz normal auf N Klemme an. Der rest auf FI-N.
Grob falsch. Die Leuchten auf FI-L und nicht-FI-N zu klemmen führt
sicher zur Auslösung
Gerade bei Voelkner gesehen...
Angebot Benning DUSPOL, 76,- Euro
Es steht aber nicht dabei wie lange das Angebot gilt.
https://www.voelkner.de/products/422664/Benning-DUSPOL-digital-Zweipoliger-Spannungspruefer-CAT-III-1000-V-CAT-IV-600V-LCD-Vibration-Akustik.htmlhttps://youtu.be/k2F4RQZFcCs
Der funktioniert auch ohne Batterien, jedenfalls die Spannungsmessung an
einer Steckdose. Ich finde das ist ein Sicherheitsmerkmal.
Das ist keine Empfehlung an den TO, nur ein Hinweis. Mir war beim Duspol
das Kabel leider zu starr.
Ein Vorteil des T150 im Vergleich zum Duspol ist die Möglichkeit der
Einhandbedienung, wenn z.B. Steckdosen auf Spannung getestet werden
sollen. Die beiden Bedienteile lassen sich zusammenstecken. Das geht
beim Duspol nicht. Bei den hier anderen verlinkten habe ich es nicht
überprüft.
> Der funktioniert auch ohne Batterien, jedenfalls die Spannungsmessung an
einer Steckdose. Ich finde das ist ein Sicherheitsmerkmal.
Das ist aus dem Grund sogar Produktnorm, daß ein zweipoliger
SPannungsprüfer immer ohne Hilfsspannung anzeigen muß wenn an den
Prüfspitzen gefährliche Spannung liegt.