Forum: Offtopic Ebay macht jetzt alle Privatverkäufer zu Sklaven


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Wollvieh W. (wollvieh)


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https://www.borncity.com/blog/2021/01/27/ebay-neue-zahlungsabwicklung-ab-28-2-2021-fr-private-verkufer/

Der genaue Termin wird dem jeweiligen Opfer wohl individuell mitgeteilt. 
Aber insgesamt gibt es jetzt auch für Privatverkäufer nur noch die 
Option, als Ebay-Sklave zu deren Bedingungen zu arbeiten. Die da nicht 
nur 11% Gebühren auf das Porto (und den Warenwert natürlich) lauten, 
sondern auch sämtliche Hirnfürze bezüglich Käuferrechten. D.h. man muß 
zwar die Ware verschicken, erhält aber kein Geld, wenn man einen 
querulatorischen Käufer erwischt - wofür die Wahrscheinlichkeit recht 
hoch ist.

Das war's dann also mit Ebay.

Ich muß mal meinen Hood-Account suchen. Allerdings sprüht einem dort 
nicht gerade das blühende Leben entgegen. Die Suche nach Hameg 
beispielsweise liefert drei Treffer. Und es gibt keine Möglichkeit, die 
Preise verkaufter Artikel anzusehen. Was vor allem daran liegen dürfte, 
daß dort keine Artikel verkauft werden.

: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (oliverso)


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Seit Amazon sollte sich eigentlich herumgesprochen haben, daß für den 
Erfolg solch einer Plattform nur eins zählt: zufriedene Käufer. Denn die 
bringen das Geld.

Der unendliche Beschiß mancher Privatverkäufer muß denen einfach so 
lange auf die Füße fallen, bis die es auch kapiert haben.

Wem das nicht passt, muß ja nicht. Verkauf dein Zeug halt woanders.

Oliver

von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Ich mache die Versandkosten immer teurer, und für unter 5€ verkaufe ich 
nichts mehr. Aber ja meine suche nach einer Alternative war auch eher 
ernüchternd.

Und der Hass auf ebay ist groß. Die Gebühren, die Website, die vielen 
dummen E-mails mit "Tipps" zur Umsatz Steigerung, und das 
Schlechterstellen von Verkäufern.

Und PayPal hasse ich auch.

: Bearbeitet durch User
von Sven L. (sven_rvbg)


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Ich habe seit Jahren nicht mehr bei ebay verkauft, nicht wegen ebay, 
sondern wegen immer bescheuerterer Käufer, die was gebraucht für ganz 
wenig Geld kaufen, aber meinen etwas neues zu bekommen.

Ebay Kleinanzeigen, mit persönlicher Abholung und ganz selten mal mit 
Versand ist für mich privat eine echte Alternative. Kosten tu's auch 
nichts.

Ich muss auch nicht durch den Verkauf von Gebrauchtkrempel mit Zwang 
reich werden, meinen Lebensunterhalt verdiene ich auf Arbeit!

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Die Überweisungen sollen vermutlich direkt auf das Konto wegen der 
Zahlungstransparenz, auch zu Fahndungszwecken und Umsetzung einer neuen 
Steuerregelung der EU.

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Der letzte Vorstoß von Ebay, zur Bank zu werden, wurde 2012 noch von der 
Bafin gestoppt. Aber offenbar haben die jetzt soviel Geld mit 
Wirecard-Optionen verdient, daß niemand mehr übrig ist, der das 
Tagesgeschäft macht.

Als Käufer kann ich Ebay nun auch nicht mehr nutzen, da ich den 
Verkäufern nicht mehr ihr Geld überweisen kann.

von Icke ®. (49636b65)


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ebay gibt sich schon seit vielen Jahren redlich Mühe, die lästigen 
Privatverkäufer loszuwerden. Nachdem sich diese auch vom drastischen 
Anheben der Provision, Paypalzwang und anderen Schikanen nicht 
abschrecken ließen, wird halt neues Geschütz aufgefahren. Ich verkaufe 
ohnehin nur noch sehr wenig über ebay, dann halt gar nix mehr...

von Ben S. (bensch123)


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Ich kaufe höchstens auf Ebay. Wenn ich dort verkaufe, dann parallel zu 
den Kleinanzeigen zzgl. der dortigen Gebühren. Sind aber in der Regel 
nicht mehr als ein Verkauf pro Jahr für Kleinkram.

: Bearbeitet durch User
von Le X. (lex_91)


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Icke ®. schrieb:
> Ich verkaufe
> ohnehin nur noch sehr wenig über ebay, dann halt gar nix mehr...

Das dürfte eine Win-Win-Situation sein.

Ebay hat die dauernörgelnden Privatverkäufer los die zwar 
betreuungsintensiv sind, allerdings kaum Kohle reinbringen.
Die Privatverkäufer sind das böse Ebay los und müssen sich nicht mehr 
jeden Tag damit rumärgern.

Das eine Firma nach 20 Jahren mal das Geschäftsmodell wechselt ist ja 
legitim.
Mit ebay-kleinanzeigen wurde ohnehin eine Alternative geschaffen, das 
ist mittlerweile das was ebay früher für Privatverkäufr war (+ 
kostenfrei). Ich nutze es häufig sowohl als Kunde als auch als 
Verkäufer.

Ich sehe also das Problem nicht.

von (prx) A. K. (prx)


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Wollvieh W. schrieb:
> nur noch die
> Option, als Ebay-Sklave zu deren Bedingungen zu arbeiten

Der Begriff Sklave ist zwar mittlerweile sehr beliebt für alle 
Geschäfts- und Arbeitsbeziehungen, bei denen man nicht selbst am 
längeren Hebel sitzt. Aber wieso man gezwungen sein sollte, als 
Privatverkäufer bei ebay zu handeln, erschliesst sich mir nicht.

Wobei der inflationäre Gebrauch des Begriffs die übliche Folge hat: Er 
verliert an Wert und der Nutzer an Respekt.

: Bearbeitet durch User
von Thomas W. (goaty)


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Seit wann gibt es Gebühren auf das Porto ?

von Matthias S. (dachs)


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Habe ich das richtig verstanden?

Man soll das Porto direkt bei Ebay kaufen und dann darauf noch Gebühren 
bezahlen?
Reicht denen der (sicher massive) Preisnachlass von DHL und Co. nicht 
als Gewinn?

Matthias

von Icke ®. (49636b65)


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Thomas W. schrieb:
> Seit wann gibt es Gebühren auf das Porto ?

Seit findige Verkäufer einen Teil des Artikelpreises auf das Porto 
umgelagert haben, um Gebühren zu sparen.

von Dieter W. (dds5)


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Icke ®. schrieb:
> findige Verkäufer einen Teil des Artikelpreises auf das Porto
> umgelagert haben, um Gebühren zu sparen.

Das kommt den Händlern mit kostenlosem Versand massiv zugute.
Bei denen sind die Versandkosten sowieso im Artikel eingepreist und wenn 
man x verschiedene Artikel beim gleichen Händler kauft bezahlt man 
(versteckt) auch x mal Porto für eine einzige Sendung.

von Gustav K. (hauwech)


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Man hat bei der Einführung des Online-Handels nicht bedacht (oder 
verdrängt), dass es einen schwarzen Peter gibt, auf den weder der 
Verkäufer, noch der Käufer scharf ist. Konkret: Erst die Ware, oder erst 
das Geld.

Früher musste der Käufer erst überweisen und dann hoffen, dass er was 
bekommt. Und dann hoffen, dass der Artikel auch noch der Beschreibung 
entspricht. Das haben viele Verkäufer ausgenutzt und den Leuten Mist 
angedreht. Bei der Rückgabe war man dann Bittsteller (selbst erlebt). 
Lief es dumm, war nach der Rücksendung der Artikel UND das Geld weg. 
Ebay war außen vor, denn die stellen nur die Plattform.

Heute sitzt wegen PayPal der Kunde am längeren Hebel und die Verkäufer 
sind arme Schweine. Da kauft sich einer eine teure Kamera oder ein 
teures Fernglas, spielt damit 2 Wochen, schickt es zurück und bekommt 
sein Geld wieder. Der Verkäufer kann den Artikel nun als gebraucht 
anbieten und bleibt auf dem Schaden sitzen. Und davon wird rege Gebrauch 
gemacht. Der Initiator der grandiosen Fehlentwicklung war ganz eindeutig 
Amazon.

Oliver S. schrieb:
> Seit Amazon sollte sich eigentlich herumgesprochen haben, daß für den
> Erfolg solch einer Plattform nur eins zählt: zufriedene Käufer. Denn die
> bringen das Geld.

Genau auf den Punkt gebracht.

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Thomas W. schrieb:
> Seit wann gibt es Gebühren auf das Porto ?

Ebay schreibt dazu: "Die Verkaufsprovision wird als Prozentsatz des 
Gesamtbetrags der Transaktion plus EUR 0,35 pro Bestellung berechnet. 
Die variable Verkaufsprovision beträgt pro Artikel 11% für den Anteil 
des Gesamtbetrags bis zu einer Höhe von EUR 1.990,00 und 2% für den 
Anteil des Gesamtbetrags über EUR 1.990,00.

Der Gesamtbetrag des Verkaufs umfasst den Artikelpreis, alle 
Bearbeitungsgebühren, die Kosten für den vom Käufer gewählten 
Versanddienst, die Umsatzsteuer und alle weiteren anfallenden Gebühren."


Auch nett: "Wenn ein Streitfall (z.B. bei einer Rückbelastung) aufgrund 
der eBay-Grundsätze gegen Sie entschieden wird, erheben wir pro 
Streitfall eine Streitfallgebühr in Höhe von EUR 19,04.". Damit lohnen 
sich Reklamationen und Beschwerden jetzt immer. Der Verkäufer wird in 
jedem Fall eine Lösung finden um diese Kosten zu vermeiden.

So langsam ist das Getrolle im Idiotenforum wieder das kleinere Übel.

: Bearbeitet durch User
von Gustav K. (hauwech)


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Wollvieh W. schrieb:
> Der genaue Termin wird dem jeweiligen Opfer wohl individuell mitgeteilt.

Ich erhielt gestern die Mail mit dem Datum 28.05.2021. Bin seit Anfang 
an dabei und "durfte" als privater Anbieter meine Schätze noch ohne 
PayPal anbieten. Aber ab dem Termin ist dann auch für mich Ende.

Nur was sind die Alternativen? Bei Hood geht so gut wie nichts, mit den 
Kleinanzeigen hat man kaum eine Reichweite. Abholung ist oft nervig 
wegen der Terminabsprache. Versand fällt bei den Kleinanzeigen flach, 
denn hier zeigt sich wieder das zentrale Problem: Erst Geld oder erst 
Ware. Und es wimmelt dort nur so von Betrügern.

Was auch nervt: Der Preis ist 100 Euro, dann kommt einer und bietet 20 
Euro. Da schwillt mir der Kamm. Da war der SofortKauf bei Ebay eine gute 
Sache. Kaufe oder lasse es. Und für Raritäten war die Auktion eine super 
Angebotsform.

Icke ®. schrieb:
> ebay gibt sich schon seit vielen Jahren redlich Mühe, die lästigen
> Privatverkäufer loszuwerden.

Interessanter Gedanke. Wird wohl tatsächlich so sein, dass der Handel 
mit Neuware bedeutend mehr Kohle bringt als die ursprüngliche Auktion 
von Gebrauchtware. Ebay für private Anbieter ist wohl Geschichte.

Also die Schätze in den Mülleimer?

von Gustav K. (hauwech)


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Soul E. schrieb:
> Auch nett: "Wenn ein Streitfall (z.B. bei einer Rückbelastung) aufgrund
> der eBay-Grundsätze gegen Sie entschieden wird, erheben wir pro
> Streitfall eine Streitfallgebühr in Höhe von EUR 19,04.". Damit lohnen
> sich Reklamationen und Beschwerden jetzt immer. Der Verkäufer wird in
> jedem Fall eine Lösung finden um diese Kosten zu vermeiden.

Ich schrieb ja schon, dass die Verkäufer ganz arme Schweine sind. Das 
lässt sich offensichtlich unbegrenzt steigern. Verhält sich wie die nach 
oben offene Richterskala.

von Le X. (lex_91)


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Tatsächlich dürfte ebay-kleinanzeigen zu 95% ein adäquater Ersatz sein 
für das was ebay Anfang der 2000er mal war: eine Plattform um 
gelegentlich altes Gerümpel und gebrauchte Spielzeugs/Kleidung 
loszuwerden. Ein Online-Flohmarkt.

Gustav K. schrieb:
> Versand fällt bei den Kleinanzeigen flach,
> denn hier zeigt sich wieder das zentrale Problem: Erst Geld oder erst
> Ware. Und es wimmelt dort nur so von Betrügern.

Und was passiert wenn du diesen Gedanken konsequent weiterdenkst?
Dann landest du auch wieder irgendwann bei Käufer-/Verkäuferschutz, 
Versicherungen, Paypal und ausufernden Regulierungen. Also bei ebay 2.0.

Entweder du willst eine unregulierte Plattform, einen echten Flohmarkt. 
Oder du willst es nicht. Was aber nicht geht ist diese Rosinenpickerei.
Mir scheint es als wollen zwar viele die Reichweite und Features von 
ebay nutzen und als semi-professionelle Verkäufer auftreten, 
gleichzeitig aber nicht die Pflichten eines "richtigen" Händlers 
eingehen. Das geht halt nicht.

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Le X. schrieb:
> Entweder du willst eine unregulierte Plattform, einen echten Flohmarkt.
> Oder du willst es nicht. Was aber nicht geht ist diese Rosinenpickerei.
> Mir scheint es als wollen zwar viele die Reichweite und Features von
> ebay nutzen und als semi-professionelle Verkäufer auftreten,
> gleichzeitig aber nicht die Pflichten eines "richtigen" Händlers
> eingehen. Das geht halt nicht.

Im Prinzip richtig. Das bisherige Modell fand ich allerdings ok, wonach 
der Verkäufer die Zahlungsabwicklung selbst in der Hand hat, und PayPal 
nutzen kann, oder aber was anderes.
Die neue Zahlungsrichtlinie ist schon ein Ärgernis.

Und wer bei eBay Kleinanzeigen Geld per Vorkasse überweist, der möchte 
betrogen werden. Dafür ist die Plattform nicht da. Es ist eine LOKALE 
Geld gegen Waren Plattform. Für Abholer.

: Bearbeitet durch User
von H-G S. (haenschen)


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Ja, ein Monopol ist selten schön ... manche sind ja richtig hart 
erkämpft worden, also mit viel Verlust und viel Investition am Anfang 
über lange Zeit, damit man die Konkurrenz zerstört und entfernt.

: Bearbeitet durch User
von Gtx F. (gtx-freak)


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Als gewerblicher Händler kotzt man aber genau so so über die 
Streifallgebühren. Hast Du einen unseriösen Käufer der der lauten macht 
und nicht an einer klärung interessiert ist - nur stänkern will - zahlst 
Du als Händler die Kohle. Na danke!

... und bei ebay-kleinezeigen wird ja auch gerda ein 
"ebay-bezahlservice" eingeführt. so von wegen Käuferschutz und so.
Ist der gleiche kram. NOCH freiwillige, ein Schelm wer da böses denkt.

von Thorsten M. (pappkamerad)


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Cyblord -. schrieb:
> Und wer bei e[]Bay Kleinanzeigen Geld per Vorkasse überweist, der möchte
> betrogen werden. Dafür ist die Plattform nicht da. Es ist eine LOKALE
> Geld gegen Waren Plattform. Für Abholer.

Seh ich nicht so, hatte dort noch nie Probleme. Per Banküberweisung auf 
ein deutsches Konto, dann hat man schon mal die Mittel eines Rechtsstaat 
an der Hand (und noch wichtiger, der Verkäufer weiß das auch). Davor ein 
kurzes Telefonat, um die Seriösität des Verkäufers abzuchecken...

Gtx F. schrieb:
> ... und bei ebay-kleinezeigen wird ja auch gerda ein
> "ebay-bezahlservice" eingeführt. so von wegen Käuferschutz und so.
> Ist der gleiche kram. NOCH freiwillige, ein Schelm wer da böses denkt.

Ist e-bay-kleinanzeigen nicht erst verkauft worden? Dann soll das über 
kurz oder lang wohl auch Ertrag abwerfen.

von Matthias L. (limbachnet)


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Cyblord -. schrieb:
> Es ist eine LOKALE
> Geld gegen Waren Plattform. Für Abholer.

Darauf ist's ausgerichtet, stimmt. Trotzdem hat's bei meinen paar 
Angeboten dort nie lange gedauert, bis die erste Frage nach den 
Versandmöglichkeiten kam...

von Gustav K. (hauwech)


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Le X. schrieb:
> Und was passiert wenn du diesen Gedanken konsequent weiterdenkst?
> Dann landest du auch wieder irgendwann bei Käufer-/Verkäuferschutz,
> Versicherungen, Paypal und ausufernden Regulierungen. Also bei ebay 2.0.

Da ist was dran. Käufer- und Verkäuferschutz sind die Folge von 
Betrügereien. Ob es aber eine Lösung ist, den Käufer an den langen Hebel 
zu setzen? Und Ebay rückt in die Position des Richters und entscheidet 
in Streitfällen. Entschieden wird dann nach Gutsherrenart (oder 
gewürfelt) und das geht gar nicht!

> Was aber nicht geht ist diese Rosinenpickerei.

Dann habe ich also die letzten 20 Jahre als privater Verkäufer von 
wertigen gebrauchten Artikeln Rosinen gepickt. Mag sein. Immerhin habe 
ich ein 100%-Profil bei einer 4-stellige Anzahl von Verkäufen. Denn ICH 
habe es nicht nötig, meine Mitmenschen zu bescheißen.

Cyblord -. schrieb:
> Und wer bei eBay Kleinanzeigen Geld per Vorkasse überweist, der möchte
> betrogen werden. Dafür ist die Plattform nicht da. Es ist eine LOKALE
> Geld gegen Waren Plattform. Für Abholer.

Dort kann man vielleicht ein runtergerocktes Kinderfahrrad für'n Zehner 
loswerden. Für hochwertige, hochpreisige und seltene Artikel taugt die 
Plattform nicht. Schon alleine wegen sehr geringen Reichweite und der 
Unmenge an Billigheimer, die da unterwegs sind. Zudem kann es bei der 
Abholung von hochpreisigen Artikeln auch mal paar auf den Schädel geben. 
Da muss man nicht haben.

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Soul E. schrieb:

> So langsam ist das Getrolle im Idiotenforum wieder das kleinere Übel.

Ich finde es kraß, wieviele Dummköpfe hier die Erpressung durch einen 
Monopolisten gutheißen. Ist ja bei Themen wie Tesla, Google, Apple 
dasselbe.

von Cyblord -. (cyblord)


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Gustav K. schrieb:

> Dort kann man vielleicht ein runtergerocktes Kinderfahrrad für'n Zehner
> loswerden. Für hochwertige, hochpreisige und seltene Artikel taugt die
> Plattform nicht. Schon alleine wegen sehr geringen Reichweite und der
> Unmenge an Billigheimer, die da unterwegs sind.

Merkwürdiges Argument. Wenn man Abholung will geht halt nur lokal. Mit 
dem Preis hat das wenig zu tun. Allein wenn man bedenkt wie viele Autos 
auf diese Art verkauft werden.

> Zudem kann es bei der
> Abholung von hochpreisigen Artikeln auch mal paar auf den Schädel geben.
> Da muss man nicht haben.

Oh je, du lebst wohl in ständiger Angst vor deinem Schatten. Da ist es 
wohl besser du machst einfach gar keine Geschäfte. Ist am sichersten.

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Wollvieh W. schrieb:

> Ich finde es kraß, wieviele Dummköpfe hier die Erpressung durch einen
> Monopolisten gutheißen. Ist ja bei Themen wie Tesla, Google, Apple
> dasselbe.

Ich finde es kraß (sic) wieviele (sic) Dummköpfe hier von Monopolist 
schwafeln ohne jede Ahnung.

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Nun ja, ebay hat halt mittlerweile eine gewisse Monopolstellung 
erreicht. Atrada, Alando, Ricardo und wie sie alle hiessen wurden 
gefressen, und jetzt ist das halt der Haufen mit der größten Reichweite. 
Da kommt Quoka nicht ran, ebay Kleinanzeigen nicht, und unser Marktforum 
auch nicht.

von Gustav K. (hauwech)


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Thorsten M. schrieb:
> Seh ich nicht so, hatte dort noch nie Probleme. Per Banküberweisung auf
> ein deutsches Konto, dann hat man schon mal die Mittel eines Rechtsstaat
> an der Hand (und noch wichtiger, der Verkäufer weiß das auch).

habe nur ein einziges Mal dort gekauft (gebrauchte Digitalkamera für 60 
Euro) und wegen der Entfernung schicken lassen. War gleich ein Griff ins 
Klo. Sah alles sehr seriös aus, der Mailkontakt ebenso. Der Sensor hatte 
einen Farbfehler, die Kamera war unbrauchbar und damit wertlos. Davon 
stand natürlich nichts im Angebot. Der Verkäufer war danach nicht mehr 
für mich zu sprechen. Ich sehe es als Lehrgeld, das passiert mir nicht 
nochmal.

Dann willst du den Rechtsstaat bemühen?
Jeder Rechtsanwalt wird dich auslachen und weg schicken.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Gustav K. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Und wer bei eBay Kleinanzeigen Geld per Vorkasse überweist, der möchte
>> betrogen werden. Dafür ist die Plattform nicht da. Es ist eine LOKALE
>> Geld gegen Waren Plattform. Für Abholer.
>
> Dort kann man vielleicht ein runtergerocktes Kinderfahrrad für'n Zehner
> loswerden. Für hochwertige, hochpreisige und seltene Artikel taugt die
> Plattform nicht. Schon alleine wegen sehr geringen Reichweite und der
> Unmenge an Billigheimer, die da unterwegs sind.

Kann ich nicht bestätigen. Ich habe dort bisher mehrere 
Industriemaschinen, Werkzeuge, höherwertige Elektronik, reichlich Möbel 
und auch unser Tandem erstanden, alles von privat. Mittlerweile ist das 
noch vor ebay meine Wahl, wenn ich etwas Gebrauchtes suche.

> Zudem kann es bei der
> Abholung von hochpreisigen Artikeln auch mal paar auf den Schädel geben.
> Da muss man nicht haben.

Das ist hier noch nie passiert. Ganz im Gegenteil waren sowohl Verkäufer 
als auch Abholer bisher sehr freundlich und hilfsbereit (Bereitstellung 
von Stapler, Geduld bzgl. Abholtermin etc.).

Auch der Versand war bisher immer problemlos. Bei PayPal-Zahlung 
übernimmt man die Gebühr und fertig.

: Bearbeitet durch Moderator
von Cyblord -. (cyblord)


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Gustav K. schrieb:
> Dann willst du den Rechtsstaat bemühen?
> Jeder Rechtsanwalt wird dich auslachen und weg schicken.

Das ist natürlich auch Unsinn. Es gibt genug Zivilrechtliche Mittel mit 
denen man theoretisch wieder an sein Geld kommen kann. Auch ohne Anwalt. 
Und auch das Strafrecht muss man nicht bemühen.
Nur oftmals sind das dann Leute ohne Geld. Da ist nichts zu holen.
Oder es handelt es sich um prof. betrogene die ihr Konto dafür 
hergegeben haben. Da steht man dann in der Schlange mit 500 
geschädigten. Am Ende bekommt man auch nichts.
Also in der Praxis schwierig. Allgemein niemals Vorkasse mit 
Überweisung. Aber schon gar nie nicht bei eBay Kleinanzeigen. Diese 
Zahlungsart verrät die dümmsten der Dummen.

: Bearbeitet durch User
von Gustav K. (hauwech)


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Cyblord -. schrieb:
> Allein wenn man bedenkt wie viele Autos auf diese Art verkauft werden.

Ein schlechteres Beispiel konntest du nicht finden? Erstens kannst du 
ein Auto nicht per Postpaket verschicken, zweitens ist ein gebrauchtes 
Auto ein Artikel, den es im Überfluss gibt und den mal an jeder Ecke 
nach geworfen bekommt. Bei einem hochwertigen und seltenen Mikroskop von 
Zeiss verhält sich das anders.

Cyblord -. schrieb:
> Oh je, du lebst wohl in ständiger Angst vor deinem Schatten.

Schon mal an die vielen Frauen gedacht, die privat bei Ebay verkaufen 
und die mit einer Abholung so ihre Probleme haben. Oder schaffst du es 
nicht, über deinen Tellerrand zu blicken?

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Gustav K. schrieb:

> Nur was sind die Alternativen? Bei Hood geht so gut wie nichts, mit den
> Kleinanzeigen hat man kaum eine Reichweite. Abholung ist oft nervig
> wegen der Terminabsprache. Versand fällt bei den Kleinanzeigen flach,
> denn hier zeigt sich wieder das zentrale Problem: Erst Geld oder erst
> Ware. Und es wimmelt dort nur so von Betrügern.

Daher war das Bewertungssystem in der Anfangszeit so gut und wichtig.
Wenn da dreimal von verschiedenen Leuten steht "zickt rum", dann ist
das mehr wert als irgendwelche Sternchen, die nach Gefühl vergeben 
werden
(Versandzeit, haha.)

> Was auch nervt: Der Preis ist 100 Euro, dann kommt einer und bietet 20
> Euro. Da schwillt mir der Kamm. Da war der SofortKauf bei Ebay eine gute
> Sache. Kaufe oder lasse es. Und für Raritäten war die Auktion eine super
> Angebotsform.

Das ist ja leider alles schon über 5 Jahre Geschichte. Bei Auktionen
bildet Ebay keinen Marktpreis mehr ab. Mal kriegt man 100 Euro, mal 1.
Für denselben Artikel im Abstand weniger Tage. Dagegen war Sofortkauf
mit Preisvorschlag, seit das keine Strafgebühr mehr kostete, recht gut.
Aber dort kommen schon lange keine Leute mehr. Neulich habe ich eine
Steuerung nach einem Jahr endlich verkauft bekommen. Zuletzt als Auktion
mit 90 Euro Startpreis hatte sie 0 Gebote. Dann für 120 Euro Sofortkauf
mit Preisvorschlag eingestellt und sie wurde sofort gekauft. Muß man
nicht verstehen.

Aber die Deutschen können nicht handeln. Bei dem 100-Euro-Beispiel
bietet einer dann 82 Euro und das ist sein Endpreis. Kommt man mit
87 oder 90 Euro als Gegenvorschlag, wird der trotzig abgelehnt.
Und dann gibt es Bieter, ich vermute aus anderen Kulturkreisen, die
bieten erstmal 20. Anfangs habe ich noch mit Gegenvorschlägen von
90 oder 85 versucht zu zeigen, wo das Zielgebiet liegt, aber dann
kommt halt 22. Lohnt nicht, überhaupt darauf zu reagieren.

Die meisten Angebote haben heute weniger Besucher als früher Bieter.
Man stellt etwas ein, und nach 30 Tagen haben es deutschlandweit 10, 20
Leute angeschaut. Lächerlich. Dafür darf Ebay eben auch keine 10% 
Gebühren
nehmen, weil keine Leistung mehr erbracht wird.

> Icke ®. schrieb:
>> ebay gibt sich schon seit vielen Jahren redlich Mühe, die lästigen
>> Privatverkäufer loszuwerden.
>
> Interessanter Gedanke. Wird wohl tatsächlich so sein, dass der Handel
> mit Neuware bedeutend mehr Kohle bringt als die ursprüngliche Auktion
> von Gebrauchtware. Ebay für private Anbieter ist wohl Geschichte.

Das ergibt sich ja schon rein rechnerisch. 100 Artikel im Monat
bringen mehr Umsatz wie 5. Dazu kommt, daß sich die Anzahl der 
Verkäufer,
die ja als einzige der Vertragspartner von Ebay sind, massiv verringert.
Dann gilt Pareto, schmeiß 80% raus und du hast nur 20% Umsatz verloren.

> Also die Schätze in den Mülleimer?

Leider ja. Ich erlebe das auf bestimmten Sammelgebieten. Historische
Regionen. Da gab es vor 10 Jahren immer wieder "Konvolute", ein 
herrliches
Wort übrigens, das ich erst durch Ebay kennenlernte. Jemand hat meist 
aus
dem Nachlaß eines Verstorbenen Bücher, Dokumente, Plaketten, Andenken
eingestellt. Da waren Schätze dabei, die für Heimatforscher Raritäten
waren. Ein Festabzeichen von 1900. Bierdeckel genauso. Alles Kleinkram,
von dem vor Ebay niemand wußte, daß er wertvoll ist, sowohl in Geld als
auch in Geschichte. Als Beispiel ging mal eine Ansichtskarte "Inneres
der Synagoge in Augsburg" für um die 200 Euro weg. War vermutlich eines
von wenigen noch existierenden Exemplaren in der Welt.

Für Bücher, Briefmarken, Münzen, Miliariasammler gibt es eigene 
Plattformen, weil da genug konzentrierter Bedarf dahinter ist. Aber 
alles was bunt gestreut ist, landet nun wieder im Müll. Wer nur einen 
Haushalt aufzulösen hat, meldet sich doch nicht einmalig auf 12 
Plattformen an.

Gerade Ebay war doch der Grund für Enkel, wieder mit ihren Großeltern zu
reden. "Halt, nicht wegwerfen, ich stell das bei Ebay rein." Meinen 
Eltern habe ich so vor fast 20 Jahren mal eine neue gebrauchte 
Kaffeemaschine gekauft. Die mußte eine bestimmte niedrige Höhe haben, um 
unter den Küchenschrank zu passen. Wir haben sie dann für 1 Mark plus 7 
Mark Versand bekommen, und der Verkäufer mußte auch noch danke sagen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Gustav K. schrieb:

> Schon mal an die vielen Frauen gedacht, die privat bei Ebay verkaufen
> und die mit einer Abholung so ihre Probleme haben. Oder schaffst du es
> nicht, über deinen Tellerrand zu blicken?

Und denkt auch mal jemand an die Kinder? Wie lächerlich willst du dich 
eigentlich noch machen?

Niemand MUSS über eBay Kleinanzeigen verkaufen und niemand MUSS auf 
Abholung bestehen. Es ist einfach nur maximal dämlich über eBay 
Kleinanzeigen per Überweisung einzukaufen.

von Matthias S. (dachs)


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Cyblord -. schrieb:
> Allgemein niemals Vorkasse mit
> Überweisung. Aber schon gar nie nicht bei eBay Kleinanzeigen. Diese
> Zahlungsart verrät die dümmsten der Dummen.

Meine Oma hatte für solche ein Sprichwort parat: Was ich selber denk und 
tu, das traue ich auch anderen zu.

Meine Erfahrungen mit Vorkasse mit Überweisung sind durchweg positiv.

Wollvieh W. schrieb:
> Aber die Deutschen können nicht handeln. Bei dem 100-Euro-Beispiel
> bietet einer dann 82 Euro und das ist sein Endpreis. Kommt man mit
> 87 oder 90 Euro als Gegenvorschlag, wird der trotzig abgelehnt.

Das ist ja auch kompletter Unfug, welchen Unterschied machen die 5 EUR?

Cyblord -. schrieb:
> Und denkt auch mal jemand an die Kinder? Wie lächerlich willst du dich
> eigentlich noch machen?

+1

Matthias

von Matthias S. (dachs)


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Cyblord -. schrieb:
> Es ist einfach nur maximal dämlich über eBay
> Kleinanzeigen per Überweisung einzukaufen.

Vergessen: -1

Matthias

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Gustav K. schrieb:

> Da ist was dran. Käufer- und Verkäuferschutz sind die Folge von
> Betrügereien. Ob es aber eine Lösung ist, den Käufer an den langen Hebel
> zu setzen? Und Ebay rückt in die Position des Richters und entscheidet
> in Streitfällen. Entschieden wird dann nach Gutsherrenart (oder
> gewürfelt) und das geht gar nicht!

Das alte Bewertungssystem war das einzige, was da einigermaßen 
funktioniert hat. Entspricht genau dem Steinzeitverhalten des Menschen: 
Soziale Reputation.

Vor ausgefeilten Betrügern hat das natürlich auch nicht geschützt. Und 
auch bei einem Schlamper, der mal so, mal so handelt, müssen erst einige 
auf die Nase fallen, bevor sie die anderen warnen können. Aber in der 
Summe hat das funktioniert.

Vor allem weil die Bewertung ein natürlichsprachiger Satz war, und nicht 
irgendwelcher Ami-Sternchenkram zum Ankreuzen a la Multiple-Scheiß-Test. 
Da ließen sich mehr Nuancen rauslesen als aus einem deutschen 
Arbeitszeugnis.

Seit Ebay die Bewertungsmöglichkeit von Käufern gestrichen hatte, war 
das Bewertungssystem damit tot. Mich hat beispielsweise mal einer 
betrogen, indem er ein Gerät gekauf hat, das Display mit seinem defekten 
vertauschte und das ganze ungefragt an mich zurücksendete. Dann hat er 
gemerkt, daß ihm die Sendungsnummer nichts hilft bei Ebay, weil er per 
Überweisung gezahlt hatte. So hatte ich wenigstens Geld und (durch den 
Austausch und schlechte Verpackung total beschädigte und wertlose) Ware. 
Ich bin mir sicher, das hat der jahrelang systematisch bei jedem Kauf 
gemacht, daß er den Verkäufer betrogen hat. War halt nicht mehr möglich, 
das in den Bewertungen mitzuteilen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Matthias S. schrieb:
> Meine Erfahrungen mit Vorkasse mit Überweisung sind durchweg positiv.

Was auch vollkommen ok ist. Es taugt nur später dann nicht, um zu zeigen 
wie schlecht Kleinanzeigen ist. Weil es quasi sehenden Auges falsch 
verwendet wurde.
Ich bin normalerweise der Erste der gegen übertriebene Vorsicht beim 
Online-Kauf wettert. Ich kaufe und verkaufe seit der ersten Stunde bei 
eBay. Davor schon bei Ricardo und Co.

Nur haben sich die prof. Betrüger aktuell sehr gut auf eBay 
Kleinanzeigen eingeschossen. Das ist halt quasi noch der Wilde Westen 
des Online-Shoppings. Ohne Käuferschutz, ohne Netz und doppelten Boden. 
Wer um das Risiko weiß und es trotzdem eingeht, ok.

von Gustav K. (hauwech)


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Wollvieh W. schrieb:
> Aber die Deutschen können nicht handeln.

Als Deutscher will ich nicht handeln!

Weil da Psychologie, Sympathie und andere Faktoren mitspielen. Dann 
zahlt der eine für das paar Schuhe 100 Euro und der andere 200 Euro. Was 
soll das? Deswegen gab es in der jüngeren Geschichte viel böses Blut und 
es wurde in der Folge viel Blut vergossen. Der Bund Spargel kostet 5 
Euro, wem das zu teuer ist, soll was anderes essen.

Außerdem: Wenn ich einen Artikel für 100 Euro anbiete, dann wollen die 
Leute nur 80 Euro bezahlen. Biete ich den gleichen Artikel für 50 Euro 
an, wollen die Leute nur 40 Euro bezahlen. Welche unreifen Gelüste 
werden da eigentlich befriedigt?

von Thorsten M. (pappkamerad)


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Cyblord -. schrieb:
> Nur oftmals sind das dann Leute ohne Geld. Da ist nichts zu holen.

Es geht darum, dass sich die Person auf der anderen Seite eindeutig 
identifizieren lässt.

In der Praxis sieht es eher so aus, dass Verkäufer nicht so scharf auf 
eine Überweisung sind, weil sie Angst haben, ihre Kontodaten 
rauszugeben. Wer es tut zeigt damit in gewisser Weise schon seine 
Seriösität.

> Oder es handelt es sich um prof. betrogene die ihr Konto dafür
> hergegeben haben. Da steht man dann in der Schlange mit 500
> geschädigten.

Wenn man auf ein Angebot mit neuem IIphone, aktuelles Modell zum halben 
Preis, reinfällt, sicher. Aber wenn ich einen Seitenspiegel für den 
Oldtimer brauche, ist das nicht gerade wahrscheinlich. Da hilft halt 
immer mitdenken.

> Allgemein niemals Vorkasse mit
> Überweisung. Aber schon gar nie nicht bei e[]Bay Kleinanzeigen.

Ja, künstliche Intelligenzen können sich natürlich nicht auf den 
gesunden Menschenverstand verlassen. Da hilft bei Onlinekäufen nur Kauf 
auf Rechnung. (Bis halt das Inkassoschreiben vom Zahlungsdienstleister 
kommt.)

Gustav K. schrieb:
> War gleich ein Griff ins
> Klo. Sah alles sehr seriös aus, der Mailkontakt ebenso. Der Sensor hatte
> einen Farbfehler, die Kamera war unbrauchbar und damit wertlos.

Das ist eine ganz andere Thematik, hat mit der Zahlungsweise nichts zu 
tun. Man kann sich halt nur auf die Bilder verlassen, und es gibt auch 
Artikel, die man eher nicht gebraucht kauft.

> Dann willst du den Rechtsstaat bemühen?

Wenn es sich um einen offensichtlichen Betrug handelt, ja.

von Cyblord -. (cyblord)


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Thorsten M. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Nur oftmals sind das dann Leute ohne Geld. Da ist nichts zu holen.
>
> Es geht darum, dass sich die Person auf der anderen Seite eindeutig
> identifizieren lässt.

Wie soll das mit der Identifizierung gehen? Konto und Name müssen nicht 
zusammen passen.
Und wenn du betrogen wurdest, hilft dir das Konto nichts. Siehe oben.

> In der Praxis sieht es eher so aus, dass Verkäufer nicht so scharf auf
> eine Überweisung sind, weil sie Angst haben, ihre Kontodaten
> rauszugeben. Wer es tut zeigt damit in gewisser Weise schon seine
> Seriösität.

Eben nicht. Mit der Überweisungsmasche zocken ganzen Banden viel Geld 
ab. Das ist ein gefährlicher Trugschluss. Es finden sich genug Leute die 
ihr Konto gegen ein paar Prozent hergeben. Das hilft dir am Ende aber 
nichts.

> Wenn man auf ein Angebot mit neuem IIphone, aktuelles Modell zum halben
> Preis, reinfällt, sicher. Aber wenn ich einen Seitenspiegel für den
> Oldtimer brauche, ist das nicht gerade wahrscheinlich. Da hilft halt
> immer mitdenken.

Wieso sollte das so sein? Betrüger die gar keine Ware haben müssen die 
nicht noch extra auffällig billig anbieten.

> Ja, künstliche Intelligenzen können sich natürlich nicht auf den
> gesunden Menschenverstand verlassen. Da hilft bei Onlinekäufen nur Kauf
> auf Rechnung. (Bis halt das Inkassoschreiben vom Zahlungsdienstleister
> kommt.)

Nein, alles andere. PayPal, KK, Lastschrift, Amazon Pay alles ok. Nur 
bei Vorkasse bist du automatisch der Mops wenn es dich erwischt.

von Gustav K. (hauwech)


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Chris D. schrieb:
> Auch der Versand war bisher immer problemlos. Bei PayPal-Zahlung
> übernimmt man die Gebühr und fertig.

Genau das zentrale Problem. Den schwarzen Peter will man stets beim 
Handelspartner sehen. Als Verkäufer habe ich die Arschkarte, wenn der 
Käufer Käuferschutz beantragt und sich via PayPal sein Geld zurück holt. 
Dann ist Geld und Ware weg.

Nüchtern betrachtet ist der Onlinehandel eine Totgeburt. Das 
funktioniert nur, weil die Verkäufer still halten und gute Mine zum 
bösen Spiel machen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Gustav K. schrieb:
> Nüchtern betrachtet ist der Onlinehandel eine Totgeburt. Das
> funktioniert nur, weil die Verkäufer still halten und gute Mine zum
> bösen Spiel machen.

Ja wird sich nicht durchsetzen. Ist nur so eine Phase. Du hast den 
Schuss echt nicht gehört.

von Ben S. (bensch123)


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Gustav K. schrieb:
> Für hochwertige, hochpreisige und seltene Artikel taugt die
> Plattform nicht.

Ich habe schon sehr viele hochwertige, hochpreisige und seltene Artikel 
gekauft oder verkauft. Diese dann aber immer mit Abholung.

Gustav K. schrieb:
> Zudem kann es bei der
> Abholung von hochpreisigen Artikeln auch mal paar auf den Schädel geben.
> Da muss man nicht haben.

Du scheinst ja schlechte Erfahrungen gemacht zu haben.

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Ben S. schrieb:
> Gustav K. schrieb:
>> Zudem kann es bei der
>> Abholung von hochpreisigen Artikeln auch mal paar auf den Schädel geben.
>> Da muss man nicht haben.
>
> Du scheinst ja schlechte Erfahrungen gemacht zu haben.

Denkst du, ohne schwere Kopfverletzung würde jemand solch einen Unsinn 
schreiben wie Gustav?

von Ben S. (bensch123)


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Wollvieh W. schrieb:
> Aber die Deutschen können nicht handeln. Bei dem 100-Euro-Beispiel
> bietet einer dann 82 Euro und das ist sein Endpreis. Kommt man mit
> 87 oder 90 Euro als Gegenvorschlag, wird der trotzig abgelehnt.

Ganz im Gegenteil. Die Leute wollen immer dreist verhandeln, auch wenn 
man dick und fett schreibt: Festpreis! Kein Verhandlungsspielraum!

von Percy N. (vox_bovi)


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Wollvieh W. schrieb:
> Aber die Deutschen können nicht handeln.
Zumindest sind sie nicht durchweg Schlitzohren
> Bei dem 100-Euro-Beispiel
> bietet einer dann 82 Euro und das ist sein Endpreis.
Wäre es Dir lieber, er hätte seinen letzten Preis verheimlicht und 
stattdessen nur 75 Euro geboten?
> Kommt man mit
> 87 oder 90 Euro als Gegenvorschlag, wird der trotzig abgelehnt.
Es muss wohl den Beteiligten überlassen bleiben, wer wen warum für 
trotzig hält, nur weil man keine gemeinsame Preisvorstellung finden 
konnte.

von Ben S. (bensch123)


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Cyblord -. schrieb:
> Niemand MUSS über eBay Kleinanzeigen verkaufen und niemand MUSS auf
> Abholung bestehen. Es ist einfach nur maximal dämlich über eBay
> Kleinanzeigen per Überweisung einzukaufen.

Irgendwann wird es mich auch erwischen, aber bisher ging das immer gut. 
Wobei ich das nur bis zu einem gewissen betrag mache und bei gutem 
Bauchgefühl.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Gustav K. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Auch der Versand war bisher immer problemlos. Bei PayPal-Zahlung
>> übernimmt man die Gebühr und fertig.
>
> Genau das zentrale Problem. Den schwarzen Peter will man stets beim
> Handelspartner sehen. Als Verkäufer habe ich die Arschkarte, wenn der
> Käufer Käuferschutz beantragt und sich via PayPal sein Geld zurück holt.
> Dann ist Geld und Ware weg.

Und dann belegt der Verkäufer den Versand (des berühmten Ziegelsteines) 
und das Geld bleibt. Soll heißen: Risiko hast Du beim Handel immer. 
Ansonsten muss man eben Geld gegen Ware tauschen.

> Nüchtern betrachtet ist der Onlinehandel eine Totgeburt. Das
> funktioniert nur, weil die Verkäufer still halten und gute Mine zum
> bösen Spiel machen.

Nicht wirklich. Ich mache sowohl als Verkäufer als auch Käufer im 
Onlinehandel praktisch nur gute Erfahrungen.

Es ist sogar so, dass ich nur durch Online-Angebote überhaupt auf viele 
gute Angebote aufmerksam werde, die sonst an mir vorbeigegangen wären.

von Ben S. (bensch123)


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Chris D. schrieb:
> Es ist sogar so, dass ich nur durch Online-Angebote überhaupt auf viele
> gute Angebote aufmerksam werde, die sonst an mir vorbeigegangen wären.

So ist es. 2/3 meiner Einrichtung ist gebraucht gekauft bei den 
Kleinanzeigen. Und ich kaufe keinen minderwertigen Müll. Ikea kommt mir 
nicht ins Haus.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Ben S. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Niemand MUSS über eBay Kleinanzeigen verkaufen und niemand MUSS auf
>> Abholung bestehen. Es ist einfach nur maximal dämlich über eBay
>> Kleinanzeigen per Überweisung einzukaufen.
>
> Irgendwann wird es mich auch erwischen, aber bisher ging das immer gut.
Bei mir exakt genau so.
> Wobei ich das nur bis zu einem gewissen betrag mache und bei gutem
> Bauchgefühl.
Ich habe geradexeine Verhandlung abgebrochen. Der Soaßvogel wollte doch 
tatsächlich keine Überweisung,  sondern bestand auf PayPal Freunde & 
Familie.
Warum verlangt er nicht gleich Bargeld morgens um vier im Mülleimer am 
Eingang zum Friedhof (Achttung: keine Polizei, sonst ...) ?

von Ben S. (bensch123)


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Percy N. schrieb:
> Ich habe geradexeine Verhandlung abgebrochen. Der Soaßvogel wollte doch
> tatsächlich keine Überweisung,  sondern bestand auf PayPal Freunde &
> Familie.
> Warum verlangt er nicht gleich Bargeld morgens um vier im Mülleimer am
> Eingang zum Friedhof (Achttung: keine Polizei, sonst ...) ?

Als Verkäufer mache ich das genauso. Dafür bin ich > 10 Jahre 
angemeldet, hatte schon mehrere tausend Anzeigen online und habe 
bestmögliche Bewertungen. Da gehen manche das Risiko ein - mache ich bei 
anderen in diesem Fall aber auch so.

Vorletztes Jahr habe ich einen modernen Sessel mit hydraulic Funktion 
abgeholt, den ich durch Zufall entdeckt habe. Der Verkäufer wollte den 
ursprünglich mehrere 1000€ teuren Sessel loswerden, weil dieser nicht 
mehr zur Einrichtung passt 🤣.

Ich habe den dann für einen winzigen Bruchteil ergattert.

: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (oliverso)


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Sven L. schrieb:
> Ich habe seit Jahren nicht mehr bei ebay verkauft, nicht wegen ebay,
> sondern wegen immer bescheuerterer Käufer, die was gebraucht für ganz
> wenig Geld kaufen, aber meinen etwas neues zu bekommen.

Ich kaufe immer seltener bei Privatverkäufern, nicht wegen ebay, sondern 
wegen immer bescheuerteren Verkäufern, die absolut funktionsfähige 
neuwertige Ware, nur einmal gebraucht, leider Rechnung nicht mehr 
vorhanden, zu >80% vom Neupreis, mit unscharfen oder gleich mit 
Katalogbildern anbieten, und dann Schrott liefern. Ganz toll sind die 
immer häufiger zu findenen uralten "vom Verkäufer generalüberholt" oder 
"Neu - sonstige"-Sachen, wo der einmal mit dem Staubtuch drübergewischt 
hat.

Biete deinen Kram mit ehrlicher Beschreibung an, dann gibts auch keine 
Probleme mit den Käufern.

Oliver

: Bearbeitet durch User
von Ben S. (bensch123)


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Oliver S. schrieb:
> Ganz toll sind die
> immer häufiger zu findenen uralten "vom Verkäufer generalüberholt" oder
> "Neu - sonstige"-Sachen, wo der einmal mit dem Staubtuch drübergewischt
> hat.

Das ist wie mit Immobilien. Bei Worten wie "modernisiert" und 
"vollständig kernsaniert" sollte man hellhörig  werden. Am Ende heißt 
das dann, dass die überall den alten hochwertigen Parkett rausgerissen 
und billiges Laminat krum und schief verlegt haben.

Was ich da alles gesehen habe ...

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Ben S. schrieb:
> Das ist wie mit Immobilien. Bei Worten wie "modernisiert" und
> "vollständig kernsaniert" sollte man hellhörig  werden.

Noch schlimmer ist allerdings sowas wie: "Für kreative Heimwerker". Dann 
fehlt sicher das Dach.

von Ben S. (bensch123)


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Cyblord -. schrieb:
> Noch schlimmer ist allerdings sowas wie: "Für kreative Heimwerker". Dann
> fehlt sicher das Dach.

Da weiß man aber wenigstens sofort was Sache ist. Aber viele verwechseln 
die Wörter "saniert" und "modernisiert" mit "etwas renoviert (nach 
unserem absurden Geschmack)".

von Thorsten M. (pappkamerad)


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Cyblord -. schrieb:
> Wie soll das mit der Identifizierung gehen?

Die Polizei kann das. Aber das hast selbst du verstanden.

> Mit der Überweisungsmasche zocken ganzen Banden viel Geld
> ab. Das ist ein gefährlicher Trugschluss. Es finden sich genug Leute die
> ihr Konto gegen ein paar Prozent hergeben. Das hilft dir am Ende aber
> nichts.
>
>> Wenn man auf ein Angebot mit neuem IIphone, aktuelles Modell zum halben
>> Preis, reinfällt, sicher. Aber wenn ich einen Seitenspiegel für den
>> Oldtimer brauche, ist das nicht gerade wahrscheinlich. Da hilft halt
>> immer mitdenken.
>
> Wieso sollte das so sein? Betrüger die gar keine Ware haben müssen die
> nicht noch extra auffällig billig anbieten.

Doch, weil es da schnell gehen muss. So Konten fliegen relativ schnell 
auf. Wenn sie dann gerade mal 1000EUR zusammenhaben, lohnt der Aufwand 
und das Risiko für Banden nicht. Bei Einzeltätern ist das anders, aber 
auch da gilt, dass die aufs schnelle Geld aus sind und der Zeitraum, in 
dem sowas funktioniert eher kurz ist.

> Nein, alles andere. PayPal, KK, Lastschrift, Amazon Pay alles ok. Nur
> bei Vorkasse bist du automatisch der Mops wenn es dich erwischt.
Der Verzicht auf Vorkasse schützt dich halt nur vor genau der einen 
Gefahr, dass der Verkäufer den Vollbetrug begeht, also den Artikel gar 
nicht hat. Es schützt nicht vor kaputter Ware, nicht vor mieser 
Qualität, nicht vor Teillieferungen usw.
Die Überweisung schützt da auch nicht, ist aber wie gesagt ein Indikator 
für Seriösität.

von Ben S. (bensch123)


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Thorsten M. schrieb:
> Doch, weil es da schnell gehen muss. So Konten fliegen relativ schnell
> auf.

Deswegen auch schauen, wie lange ein Konto aktiv ist. In meinem Fall >10 
und >5 Jahre. Ich habe zwei Accounts, weil ich teilweise mehr Anzeigen 
online hatte als ich durfte ;).

von Michael B. (laberkopp)


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Wollvieh W. schrieb:
> Der genaue Termin wird dem jeweiligen Opfer wohl individuell mitgeteilt.

Ich hab ihn noch nicht.

Aber ich verkaufe praktisch nichts mehr über eBay.

Es lohnt sich nicht mehr, seit dem Biet-o-matik nicht mehr geht, gibt es 
kaum noch Kundschaft.

Man könnte meinen, daß es damit als Käufer ideal ist, keine Konkurrenz 
beim Bieten, aber die festgesetzen Mindestpreise sind so hoch, daß sich 
auch das nicht lohnt (hab neulich einen M9x0.75 
Gewindebohrer/Schneideisen dort von privat gekauft, und nach einiger 
Zeit festgestellt, daß der beim kommerziellen Versender noch ein paar 
cent billiger gewesen wäre).

Inzwischen geht bei Privatverkauf wohl alles über eBay-KLeinanzeigen, 
was nichts mit eBay zu tun hat. Abholung war immer problemlos.  Die 
haben inzwischen sogar ein sicherees Bezahlsysdtem, damit man sich dort 
auch auf Versand einlassen kann (früher hab ich jedem dort erst mal 
vorgegaukelt, ich würde es abholen kommen, wenn das dann angeblich nicht 
ging, wusste ich, daß es ein Betrüger war, war so zu 90%). Leider ist 
dort die Suchfunktion unter aller Sau.

von Ben S. (bensch123)


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Michael B. schrieb:
> (hab neulich einen M9x0.75
> Gewindebohrer/Schneideisen dort von privat gekauft, und nach einiger
> Zeit festgestellt, daß der beim kommerziellen Versender noch ein paar
> cent billiger gewesen wäre).

Junge, das ist das erste was ich verlange oder schaue. Marke? Was kostet 
das neu? Was ist der günstigte Neupreis?

von Cyblord -. (cyblord)


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Michael B. schrieb:
> Es lohnt sich nicht mehr, seit dem Biet-o-matik nicht mehr geht, gibt es
> kaum noch Kundschaft.

Kann ich nicht bestätigen. Habe gerade einiges an alten Eval Boards und 
Debuggern verkauft. Richtig gut damit kassiert. War positiv überrascht.

Nur vieles ist heutzutage sehr billig. Das kann man schlecht verkaufen. 
0815 Consumer-Elektronik oder auch Spielzeug. Aber eben auch Werkzeug. 
Das liegt nicht an eBay, aber dort merkt man es.

: Bearbeitet durch User
von Ben S. (bensch123)


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Cyblord -. schrieb:
> Nur vieles ist heutzutage sehr billig.

Das nicht, aber du hast bei allem Billigkonkurrenz. Du kannst dir eine 
Flott Tischbohrmaschine kaufen oder eben die Parkside vom Aldi. Die 
Parkside gibts dann zu tausenden bei Ebay.

Meine Erfahrung ist, solange du einen hohen aber angemessenen Betrag 
forderst wird diesen auch irgendwann einer akzeptieren. Dauert halt 
länger. Daher mache ich auch nur konsequent Festpreis und kommuniziere 
das auch so.

: Bearbeitet durch User
von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Michael B. schrieb:

> Es lohnt sich nicht mehr, seit dem Biet-o-matik nicht mehr geht, gibt es
> kaum noch Kundschaft.

Wieso geht Biet-o-matic nicht mehr? Bei mir funktionierte das Add-on 
gestern noch einwandfrei.

https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/bid-o-matic-be/

: Bearbeitet durch User
von Dietmar S. (didi2)


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Wollvieh W. schrieb:
> 
https://www.borncity.com/blog/2021/01/27/ebay-neue-zahlungsabwicklung-ab-28-2-2021-fr-private-verkufer/
>
> Der genaue Termin wird dem jeweiligen Opfer wohl individuell mitgeteilt.

Ebay hatte schon immer ein Talent die Nutzer mit unliebsamen Änderungen 
zu verärgern. Zum Glück habe ich noch keine solche Mitteilung bekommen. 
Immerhin kann man jetzt (seit ein paar Tagen?) endlich mal mehr als nur 
ein paar Buchstaben bei der Bewertung schreiben. Das war wirklich 
dringend notwendig.

> Ich muß mal meinen Hood-Account suchen.

Das ist tot, toter am totesten. Mich wundert dass es die überhaupt noch 
gibt.

von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Ich finde man merkt deutlich dass die interessanten Sachen bei Ebay 
immer weniger werden. Und das billig Ramsch Zeug wo eine Million mal das 
gleiche Produkt angeboten wird immer mehr.

Bei Käufern gibt es genauso viele Betrüger wie bei Verkäufern, und 
deswegen sollte es ein faires System sein und nicht zuungunsten der 
einen oder anderen Seite.

Am schlimmsten finde ich dass es sich überhaupt nicht mehr lohnt 
Kleinkram zu verkaufen. Dann zahlt man praktisch nur noch Gebühren, oder 
man hat ein horrendes Risiko wegen unversichertem Versand. Dann werden 
in Zukunft halt die Dinge einfach in Müll wandern mir doch egal, von den 
paar Euros wird man ja nicht reich.

Aber kaufen werde ich dann auch dort nichts mehr. Die Suche ist eh pure 
Kotze, dadurch dass sie wie bei Amazon wo ich schon lange nicht mehr 
kaufe, eine Mehrfachauswahl pro Aktion zulassen, geht die Übersicht 
Verkäufer komplett verloren.

Ebay wird einfach immer schlechter, und diese Werbung mit verkauf dein 
Zeug bei Ebay ergibt überhaupt keinen Sinn. Bei diesen Gebühren haben 
doch immer weniger Leute Lust diese Seite zu nutzen.

von Gustav K. (hauwech)


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DANIEL D. schrieb:
> Bei Käufern gibt es genauso viele Betrüger wie bei Verkäufern, und
> deswegen sollte es ein faires System sein und nicht zuungunsten der
> einen oder anderen Seite.

Du versuchst die Quadratur des Kreises. Es gibt einen schwarzen Peter 
und es gibt zwei Handelsparteien. Keiner von beiden will den schwarzen 
Peter haben.

Die Lösung war bisher der Käuferschutz und der Verkäuferschutz. Wer 
genau hinschaut, wird bemerken, dass man keinen Schritt weiter ist.

Entweder der Verkäufer schickt einen "Stein", oder der Käufer reklamiert 
und schickt einen "Stein" zurück. Wie lautete nochmal deine Lösung?

von Wollvieh W. (wollvieh)


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DANIEL D. schrieb:

> Am schlimmsten finde ich dass es sich überhaupt nicht mehr lohnt
> Kleinkram zu verkaufen. Dann zahlt man praktisch nur noch Gebühren, oder
> man hat ein horrendes Risiko wegen unversichertem Versand.

Ja, daß die Warensendung de facto abgeschafft wurde, stört schon gar 
nicht mehr, weil man sie aufgrund der Käuferstruktur eh nicht mehr 
benutzen konnte. Also bleibt einem als billigste Versandart das 
Hermes-Päckchen für mittlerweile 4,30. Wenn man weniger als ein Drittel 
Versandkosten zahlen will, ist alles unter 10, 15 Euro Müll.

Ich weiß noch wie ich mal eine Anzahl Spezialschlüssel für 1-3 Euro das 
Stück und einen Euro Versand verkauft habe. Die Käufer haben sich 
gefreut, weil sie keine 10 Euro beim Hersteller zahlen mußten, und ich 
hatte sogar noch einen exorbitanten Zusatzgewinn, weil das Porto ein 
paar Cent billiger war und passende Briefumschläge eh bei mir rumlagen. 
Am Ende ist das natürlich Liebhaberei, aber sie hat funktioniert und war 
bequemer als bei Regen Pfandflaschen sammeln.

Das war ja auch das geniale an Ebay in der Anfangszeit, daß man wirklich 
alles bekam. Einen Kurbelgriff für eine 50 Jahre alte 
Handbrotschneidemaschine. Ich habe mal einen Deckel für einen 
VDE-0701-Prüfer aus den 70ern gefunden und dann für sagenhafte 4 Euro 
verscherbelt. Ich tröste mich damit, daß der Käufer nun wieder ein 
geschütztes Gerät mit Kurzanleitung im Deckel hat. :)

Was ich überhaupt nicht verstehe ist, daß Hood niemals funktioniert hat. 
Selbst mit einem Tausendstel der Benutzer von Ebay müßte da doch 
wenigstens ein kleiner Markt entstehen. Und damals in der Hochzeit hat 
Ebay auch schon massive Gebührenerhöhungen und andere Sperenzchen 
eingeführt, die die Leute weggetrieben haben.

Aber die Suche nach "Funktionsgenerator" liefert dort genau einen 
Treffer. Wobei ich solche Sachen auch schon bei Ebay eingestellt und 
0-10 Besucher in einem Monat bekommen habe. So schlecht ist Hood dann 
allemal, und am Ende ohne Gebühren.

von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Gustav K. schrieb:
> Entweder der Verkäufer schickt einen "Stein", oder der Käufer reklamiert
> und schickt einen "Stein" zurück. Wie lautete nochmal deine Lösung?

Es gab schon längst eine Lösung und zwar das faire Bewertungssystem. Wer 
zu blöd ist danach zu schauen ist selbst schuld. Aber das war ja das 
erste was man kaputt gemacht hat.

Von was ist das denn für eine dumme denke, als ob Leute einen Stein 
verschicken, und dann einen neuen Account machen. Und es wäre doch so 
einfach mit Personalausweis Post was auch immer Leute zu verifizieren, 
welche sich als private Verkäufer anmelden.

Und jetzt erklär mir mal bitte wie dann noch einer effizient täglich 
Steine verschicken will. Und Rücknahme gibt es nur für gewerbliche 
Verkäufer, und wer das gewerblich macht der kann sich auch Gedanken 
machen, wie er seine Probleme löst um sein Geld zu verdienen.

: Bearbeitet durch User
von Gustav K. (hauwech)


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Dieter D. schrieb:
> Die Überweisungen sollen vermutlich direkt auf das Konto wegen der
> Zahlungstransparenz, auch zu Fahndungszwecken und Umsetzung einer neuen
> Steuerregelung der EU.

Davon kann man ausgehen.

Wer heute noch 500er gebunkert hat, muss die Scheine erst auf seinem 
Konto einzahlen, wenn er sie vom Automaten gewechselt haben möchte. 
Damit werden dann auch Omas einst unsichtbare Scheine aus dem 
Sparstrumpf sichtbar. Was der tiefere Sinn der Sache ist, kann sich 
jeder an 5 Fingern abzählen.

von Gustav K. (hauwech)


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DANIEL D. schrieb:
> Es gab schon längst eine Lösung und zwar das faire Bewertungssystem.

Im Ernst? Von gefakten Bewertungen und Rachebewertungen noch nie was 
gehört? Und wieso ist das kaputt gemacht worden? Bewerten kann man noch 
heute, mache ich jede Woche. Und ja, Geld negativ zu bewerten ist 
aberwitzig, denn Geld stinkt nicht.

> Von was ist das denn für eine dumme denke, als ob Leute einen Stein
> verschicken, und dann einen neuen Account machen.

Wieso einen neuen Account machen? Du verkaufst einen neuen 4-Takt 
Stern-Modellmotor, der Käufer reklamiert und schickt einen Stein zurück. 
Wer will denn wem was beweisen? Momentan sind die Dinge so eingerichtet, 
dass der Käufer kostenlos einen neuen 4-Takt Sternmotor erworben hat (so 
ein Ding kostet 4-stellig) und der Verkäufer hat einen neuen Stein. Klar 
kann man so 'ne Nummer nicht laufend abziehen, aber einmal geht immer, 
wenn man viele Jahre anständig war. Das wird dich mit deinem neuen Stein 
aber kaum trösten.

> Und Rücknahme gibt es nur für gewerbliche Verkäufer ...

Ja klar, von was träumst du sonst noch nachts? Wenn ich mich als Käufer 
darauf berufe, dass z.B. die Artikelbeschreibung abweicht, dann darf 
auch ein privater Anbieter sein Zeug zurück nehmen. Da kann er im 
Angebot 1000 mal schreiben, Rücknahme ausgeschlossen. Ist schlicht und 
ergreifend unwirksam. Und wenn du nicht spurst, macht dir Ebay Beine. 
Habe ich schon mehrmals durchgezogen, wenn private Anbieter meinten, 
mich verarschen zu müssen.

Allerdings ist dazu die Zahlung per PayPal erforderlich. Und da sind wir 
wieder bei dem schon mehrmals von mir genannten schwarzen Peter. Das ist 
der Trumpf, der sticht. Und der liegt auf der Hand des Käufers.

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Gustav K. schrieb:

> (...) Und wieso ist das kaputt gemacht worden? Bewerten kann man noch
> heute, mache ich jede Woche. Und ja, Geld negativ zu bewerten ist
> aberwitzig, denn Geld stinkt nicht.

Hast Du schonmal versucht, einen Käufer negativ zu bewerten? Er darf 
das, Du (als Verkäufer) nicht. Früher galt gleiches Recht für alle, 
mittlerweile werden Käufer klar bevorzugt.


> (...) Wenn ich mich als Käufer
> darauf berufe, dass z.B. die Artikelbeschreibung abweicht, dann darf
> auch ein privater Anbieter sein Zeug zurück nehmen. Da kann er im
> Angebot 1000 mal schreiben, Rücknahme ausgeschlossen. Ist schlicht und
> ergreifend unwirksam.

Das nennt sich dann Betrug und darüber entscheidet in Deutschland ein 
Gericht. Ohne entsprechendes Urteil muss ein privater Anbieter erstmal 
überhaupt nichts zurücknehmen.

> Allerdings ist dazu die Zahlung per PayPal erforderlich. Und da sind
> wir wieder bei dem schon mehrmals von mir genannten schwarzen Peter.
> Das ist der Trumpf, der sticht. Und der liegt auf der Hand des Käufers.

Das ist ein komplett anderes Thema. Mit dem sogenannten "Käuferschutz" 
maßt sich ebay bzw Paypal an, bei Bedarf eine Zahlung einzubehalten. An 
dem Rechsverhältnis zwischen Verkäufer und Käufer ändert sich dadurch 
überhaupt nichts. D.h. Du kannst ihm eine Mahnung schicken und danach 
einen gerichtlichen Mahnbescheid erwirken und vollstrecken lassen -- 
genauso wie wenn er per Banküberweisung nicht bezahlt hätte.

von Dirk L. (garagenwirt)


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Meine Ebay Aktivitäten sind seit langer Zeit auf Kaufen begrenzt.
Verkaufen tue ich nur noch bei Kleinanzeigen, hier akzeptiere ich nur 
Überweisung.
Dies wird auch in Anspruch genommen. Mache ich als Käufer ebenso.
Wobei man ganz klar seine Grenzen abstecken muss. Wer bei einem frisch 
angemeldeten Acount ein teures Smartphone "günstig" kauft wird wohl in 
die Röhre schauen.
Wenn der Verkäufer aber bereits Jahre angemeldet ist, bereits viele 
Anzeige geschaltet hatte und man kauft etwas im Bereich bis 50~100 Euro 
sollte sich das Risiko in Grenzen halten.
Eine teure Uhr im 4stelligen Bereich wollten auch ein paar Experten per 
PayPal bezahlen, abgelehnt! Nur Abholung mit Barzahlung akzeptiert und 
hat auch funktioniert. Geldscheinprüfer von Safescan vorhanden um 
Falschgeld auszuschließen.
Käufer haben übrigens die Kleinanzeigen für sich entdeckt.
Habe in der letzten Zeit viele Sachen einer Haushaltsauflösung so 
verkauft.
Da gingen die Pakete dann nach Irland, Rumänien, Österreich und 
Griechenland.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Hat denn noch irgendjemand diese "Ebay-Mail" bekommen?
Ich bin seit 1.4.1999 bei Ebay, da gab es einige Paradigmenwechsel, doch 
diese Mail kenne ich nicht. Habe ich vielleicht auch übersehen.
Ich verkaufe allerdings kaum noch, kaufe nur.

Old-Papa

von Icke ®. (49636b65)


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Old P. schrieb:
> Hat denn noch irgendjemand diese "Ebay-Mail" bekommen?

Jep. Bei dir kommt sie auch noch, die meinen es ernst.

von Rene K. (xdraconix)


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Aus meiner Sicht als Gewerbetreibender mit Verkäufen über Hodd, Ebay, 
Ebay-Kleinanzeigen und Amazon Marketplace mit Business Acc.:


Zuerst einmal:

DANIEL D. schrieb:
> Und PayPal hasse ich auch.

Ist zu klassicher Überweisung als Verkäufer die beste, schnellste und 
einzigste Alternative für den Onlinehandel.

Ich habe schon einiges über PayPal umgesetzt und hatte bis dato (in den 
letzten ~10 Jahren) noch nicht einen Problemfall.

PayPal ist extrem weit verbreitet und meine Kunden bezahlen zu 90% 
darüber.


Zum Thema Ebay:

Das ist immer ein Zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite braucht 
man eine sehr große Reichweite -> die bietet nun mal nur EBay und 
Amazon.

Man muss natürlich seinen Verkaufspreis an die Kosten anpassen. Das ist 
der Preis den man eben für die Reichweite bezahlen muss. Thats the deal! 
Ich könnte mich natürlich auch mit meinen Produkten auf die Straße zu 
einem Flohmarkt setzen, da wären die Umsätze sicherlich um einiges 
geringer weil eben die Reichweite fehlt. Andere Plattformen wie Hood 
etc.. verlangen auch Provisionen, aber deren Reichweite ist extrem 
klein. Die Käufe welche ich über Hood abwickel sind im einsellen 
Prozentbereich - da lohnt sich nicht mal die Arbeit es dort 
einzustellen.

Zum Thema Ebay-Kleinanzeigen:

In den letzten zwei Jahren sind die Verkäufe über Ebay-Kleinanzeigen um 
ein vielfaches gestiegen. Ich gehe aktuell davon aus das ich ca 3/4 
meiner verkäufe über diese Plattform mache. Was mich persönlich eher 
überrascht hat, da ich Ebay-Kleinanzeigen eher eine kleine Reichweite 
zugetraut habe. Aber selbst Verkäufe ins europäische Ausland läuft 
darüber sehr gut. Die Kosten bei Kleinanzeigen ist ja nun genau 0€ für 
mich (Was mich persönlich sehr freut)


Entweder geht man eben diese Preise mit, oder man hängt Zettel in den 
örtlichen Aldi - kann man sich eben aussuchen.

von Ben S. (bensch123)


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Rene K. schrieb:
> Die Kosten bei Kleinanzeigen ist ja nun genau 0€ für
> mich (Was mich persönlich sehr freut)

Wie kann das sein? Als gewerblicher zahlt man dort doch auch seinen 
Beitrag? Das ist zumindest mein letzter Kenntnisstand.

: Bearbeitet durch User
von Rene K. (xdraconix)


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Ben S. schrieb:
> Wie kann das sein? Als gewerblicher zahlt man dort doch auch seinen
> Beitrag? Das ist zumindest mein letzter Kenntnisstand.

Nein, muss man nicht.

Für gewerbliche Verkäufer entstehen die gleichen Kosten wie für Private 
Verkäufer auch. 50 Anzeigen im Monat sind kostenlos und ab der 51. 
bezahlt man ~1€ (ich glaube 95cent sind es aktuell) je Anzeige. Das 
bezahlt aber der gewerbliche und der private gleich. Als gewerblicher 
hast du nur die Auskunftspflicht.

von Oliver S. (phetty)


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Kleinanzeigen gehört trotz des Namens seit einiger Zeit nicht mehr zum 
Bay-Konzern sondern einem skandinavischen Investor.

von Michael B. (laberkopp)


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Oliver S. schrieb:
> Kleinanzeigen gehört trotz des Namens seit einiger Zeit nicht mehr
> zum Bay-Konzern sondern einem skandinavischen Investor.

Ja, und der neue Besitzer gibt sich Mühe, das System zu verbessern. Das 
wichtigste, die Betrugsplattform abzuschaffen mit dem neuen 
Bezahlsystem. Dazu zumindest nun ein paar Rubriken. Aber es ist noch ein 
weiter Weg bis zur Übersichtlichlichkeit von eBay. Zumal die meisten 
Verkäufer das Wort Kleinanzeige zu wörtlich nehmen und nur ein paar 
Worte zum verkauften Gegenstand schreiben, als ob jedes Wort was kosten 
würde.

Rene K. schrieb:
> In den letzten zwei Jahren sind die Verkäufe über Ebay-Kleinanzeigen um
> ein vielfaches gestiegen. Ich gehe aktuell davon aus das ich ca 3/4
> meiner verkäufe über diese Plattform mache.

Schlimm.

Ja, die Kunden laufen in Scharen eBay davon, weil sie dort nicht mehr 
finden, was sie suchen. Sie ersticken in abertausenden Angeboten von 
immer demselben Ramsch nur von unterschiedlichen Namen aber vermutlich 
demselben Händler.
Bei eBay gibt es nur noch kommerzielle Anbieter mit nahezu 
betrügerischen Angeboten (ein Artikel wird angeboten, in 3 Farben, dazu 
gibt es ein Anschlusskabel als vierte Variante die halt billig ist, 
damit der Artikel als billig vorne gelistet wird).
Kein Kunde hat auf diesen Suchmaschinenbetrug Bock.

Geh weg.

eBay-Kleinanzeigen ist jetzt schon unübersichtlich genug.

Die Leute sind nicht ohne Grund von eBay geflohen, Wegen der Händler. 
Nun laufe nicht hinterher. Wenn man was von einem Händler kaufen will, 
guckt man immer noch bei Amazon oder eBay oder wenn man sie herausfindet 
auch gerne auf dessen eigener Homepage in der Hoffnung daß dort die 
Artikel um die gesparte eBay Provision günstiger sind.

Ihr seid das Probelm, nicht die Lösung. EBay hat euch gern und alle 
privaten Anbieter schon nachhaltig vergrault.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Michael B. schrieb:
> Oliver S. schrieb:
>
>> Kleinanzeigen gehört trotz des Namens seit einiger Zeit nicht mehr
>> zum Bay-Konzern sondern einem skandinavischen Investor.
>
> Ja, und der neue Besitzer gibt sich Mühe, das System zu verbessern.

Wenn man bedenkt, dass Adevinta den größten Teil des Kaufpreises, 
nämlich 6,7 Mrd USD, nicht bar, sondern mit eigenen Aktien bezahlt hat, 
so dass ebay ninmehr Großaktionär von Adevinta ist, relativiert sich das 
Ganze.

von Jörg S. (joerg-s)


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Rene K. schrieb:
>> Und PayPal hasse ich auch.
> Ist zu klassicher Überweisung als Verkäufer die beste, schnellste und
> einzigste Alternative für den Onlinehandel.
Die Diskussion hatten wir ja letztens schon. Mit Echtzeitüberweisung ist 
das mit dem "schnellste" auch bei Überweisungen gegeben. Hatte vor ein 
paar Wochen tatsächlich noch ein Angebot bei eBay wo ich per Überweisung 
zahlen konnte. 2 Stunden nach der Überweisung hatte ich schon die 
Versandbestätigung. Kann also auch mit (Echtzeit)Überweisung gut und 
schnell gehen :)

Zum Thema:
Hab früher auch sehr sehr viel über eBay ge- und verkauft. Die Zeiten 
sind auch bei mir vorbei. Private Verkäufe jetzt zu 100% bei eBay 
Kleinanzeigen. Und kaufe dort auch sehr viel. Auch mit Versand und 
Vorkasse. Bisher (klopf auf Holz) Null Probleme.

von Jörg S. (joerg-s)


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Michael B. schrieb:
> Ja, und der neue Besitzer gibt sich Mühe, das System zu verbessern.
Das erste was ich ändern würde wäre das man alte (deaktivierte) Anzeigen 
noch aufrufen kann. Super nervig das das nicht geht.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Jörg S. schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> Ja, und der neue Besitzer gibt sich Mühe, das System zu verbessern.

Oha, "neuer Inhaber" wusste ich noch nicht.

> Das erste was ich ändern würde wäre das man alte (deaktivierte) Anzeigen
> noch aufrufen kann. Super nervig das das nicht geht.

Naja, das würde aber die Server bald überlaufen lassen. Andererseits: 
für einen eventuellen Rechtsstreit wäre das schon gut. Ich vermute, 
intern werden abgelaufene Inserate noch lange gespeichert, auch für 
solche Fälle. Die Rausgabe der Daten muss aber sehr wahrscheinlich ein 
Richter/Staatsanwalt anordnen.

Old-Papa

von Jörg S. (joerg-s)


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Ich sage ja nicht für ewig, aber ne Woche wäre schon gut.

von Percy N. (vox_bovi)


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: Bearbeitet durch User
von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Ich finde die Tatsache das Verkäufer die kosten von PayPal und co nicht 
mehr auf die Kunden abwälzen dürfen nicht gerecht. Früher konnte ich 
Geld sparen indem ich bei einigen Shops per Überweisung bezahlt habe. 
Jetzt wird es einfach auf alle umgewälzt und der Shop wird dazu 
gezwungen.

Es erschließt sich mir nicht warum ein Shop nicht angebotene 
Serviceleistungen anderer Unternehmen, nach seinem Ermessen bepreisen 
darf. Wenn ich das zu teuer finde muss ich da ja nicht kaufen. Diese 
Gesetze haben PayPal erst so groß gemacht, ohne wäre es deutlich anders 
was das Bezahlen von Produkten angeht.

von Cyblord -. (cyblord)


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DANIEL D. schrieb:
> Ich finde die Tatsache das Verkäufer die kosten von PayPal und co nicht
> mehr auf die Kunden abwälzen dürfen nicht gerecht. Früher konnte ich
> Geld sparen indem ich bei einigen Shops per Überweisung bezahlt habe.
> Jetzt wird es einfach auf alle umgewälzt und der Shop wird dazu
> gezwungen.

Es war eigentlich noch nie gute Sitte, PayPal- oder eBay Gebühren auf 
den Käufer abzuwälzen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Cyblord -. schrieb:
> Es war eigentlich noch nie gute Sitte, PayPal- oder eBay Gebühren auf
> den Käufer abzuwälzen.

Man kann es natürlich auch einpreisen ...

von Michael B. (laberkopp)


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DANIEL D. schrieb:
> Ich finde die Tatsache das Verkäufer die kosten von PayPal und co nicht
> mehr auf die Kunden abwälzen dürfen nicht gerecht.

Dürfen sie. Sie müssen bloss ihren eigenen WebSHop aufmachen.
Und sie müssen den Gegenstand mit zumindest einer üblichen Bezahlmethode 
ohne Zusatzkosten anbieten,
nicht Artikelpreis 10 EUR, bei Bezahlung: bar+1EUR, PayPal+2EUR, 
Überweisung+3EUR, so dass man ihn nie für 10 EUR kriegen könnte.

Bei eBay hat halt der Preis gleich zu sein, egal welcher Bezahlweg.

Die meistens sind aber zu ful, ihren eigenen WebShop aufzumachen, und 
zahlen lieber die ca. 10% Provision je nach Handelsplattform, weil sie 
glaiben, das wäre billiger. Stimmt bei vielen der mies administrierbaren 
WebShops wohl auch. Viele sind inzwischen ja sogar zu faul, die Ware 
anzufassen, und lassen ab Lager Amazon ausliefern.

von Dieter W. (dds5)


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Dietmar S. schrieb:
> Immerhin kann man jetzt (seit ein paar Tagen?) endlich mal mehr als nur
> ein paar Buchstaben bei der Bewertung schreiben. Das war wirklich
> dringend notwendig.

So schön wie das ist, dafür merkt sich das Eingabefeld früher 
geschriebene Texte nicht mehr und man fängt immer wieder bei Null an.
Klar kann man sich auch eine Datei mit Standard-Bewertungstexten anlegen 
aber dann jedes mal c&p macht auch keinen Spaß.

von Cyblord -. (cyblord)


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Percy N. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Es war eigentlich noch nie gute Sitte, PayPal- oder eBay Gebühren auf
>> den Käufer abzuwälzen.
>
> Man kann es natürlich auch einpreisen ...

Kann man. Nur nimmt man sowieso immer so viel wie man für das Produkt 
kriegen kann.
Und bei einer Auktion sieht es wieder ganz anders aus.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Cyblord -. schrieb:
>
> Es war eigentlich noch nie gute Sitte, PayPal- oder eBay Gebühren auf
> den Käufer abzuwälzen.

Doch, genau so funktioniert Kapitalismus (und auch jeder andere *ismus). 
Wie anders soll das auch gehen? Soll man was verkaufen und draufzahlen?

Selbstverständlich preist man auch solche Gebühren mit ein.

Old-Papa

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Michael B. schrieb:
> DANIEL D. schrieb:
>> Ich finde die Tatsache das Verkäufer die kosten von PayPal und co nicht
>> mehr auf die Kunden abwälzen dürfen nicht gerecht.
>
> Dürfen sie. Sie müssen bloss ihren eigenen WebSHop aufmachen.

Damit verstoßen sie aber gegen die AGB von Paypal und können dort ggf 
gesperrt werden. Paypal schreibt explizit vor, dass die Gebühren der 
Empfänger zu tragen hat.

von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Michael B. schrieb:
> Dürfen sie. Sie müssen bloss ihren eigenen WebSHop aufmachen.
> Und sie müssen den Gegenstand mit zumindest einer üblichen Bezahlmethode
> ohne Zusatzkosten anbieten,
> nicht Artikelpreis 10 EUR, bei Bezahlung: bar+1EUR, PayPal+2EUR,
> Überweisung+3EUR, so dass man ihn nie für 10 EUR kriegen könnte.

Stimmt da habe ich mich wohl geirrt das war wohl nur eine Klage, welche 
aber nicht durchgekommen ist. Aber PayPal untersagt Zusatzgebühren, also 
kommt es auf das Gleiche hinaus. Es ist nicht möglich Paypal mit einem 
Aufschlag von 3% z.b. als zusätzliches Bezahlsystem zur Überweisung 
anzubieten.

von Cyblord -. (cyblord)


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Old P. schrieb:
> Doch, genau so funktioniert Kapitalismus (und auch jeder andere *ismus).
> Wie anders soll das auch gehen? Soll man was verkaufen und draufzahlen?

Das was du sagst funktioniert nur gewerblich so klar und einfach. Beim 
Privatverkauf von gebrauchten Sachen, und dann vielleicht noch per 
Auktion, sieht die Sache anders aus.

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


Angehängte Dateien:

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Soul E. schrieb:
> gesperrt werden. Paypal schreibt explizit vor, dass die Gebühren der
> Empfänger zu tragen hat.

Wie kommt da wohl die PayPal Fee zustande ?

von Percy N. (vox_bovi)


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Michael B. schrieb:
> Wie kommt da wohl die PayPal Fee zustande ?

Du kannst ja petzen, wenn Du möchtest. Ob dadurch Deine Leiterplatten 
beim nächsten Mal blliger werden?

Paypal dürfte das völlig egal sein; denen geht es nur darum, dass sie 
ihre Gebühren unmittelbar einbehalten dürfen.

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Old P. schrieb:
> Jörg S. schrieb:
>> Das erste was ich ändern würde wäre das man alte (deaktivierte) Anzeigen
>> noch aufrufen kann. Super nervig das das nicht geht.
>
> Naja, das würde aber die Server bald überlaufen lassen. Andererseits:
> für einen eventuellen Rechtsstreit wäre das schon gut. Ich vermute,
> intern werden abgelaufene Inserate noch lange gespeichert, auch für
> solche Fälle. Die Rausgabe der Daten muss aber sehr wahrscheinlich ein
> Richter/Staatsanwalt anordnen.

Die gelöschten oder deaktivierten Inserate sind intern noch jahrelang 
verfügbar, die Bilder sind auch von aussen noch erreichbar, wenn man die 
URL hat, ggf. aus dem Verlauf.

Wenn ich mit einem VK auf Kleinanzeigen in Kontakt trete, öffne ich die 
Anzeige aber eh in einem neuen Tab und speicher die Seite ab, wenn sich 
ein Erfolg abzeichnet.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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DANIEL D. schrieb:
> Stimmt da habe ich mich wohl geirrt das war wohl nur eine Klage, welche
> aber nicht durchgekommen ist. Aber PayPal untersagt Zusatzgebühren, also
> kommt es auf das Gleiche hinaus. Es ist nicht möglich Paypal mit einem
> Aufschlag von 3% z.b. als zusätzliches Bezahlsystem zur Überweisung
> anzubieten.

Letzte Woche keine Nachrichten verfolgt?

Der BGH hat in in letzter Instanz entschieden, dass die PayPal-Gebühren 
durchaus an die Käufer weitergegeben werden dürfen:

https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2021/2021067.html

von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Chris D. schrieb:
> Der BGH hat in in letzter Instanz entschieden, dass die PayPal-Gebühren
> durchaus an die Käufer weitergegeben werden dürfen:

Ja und das Gericht behauptet auch man dürfe Microsoft Keys und andere 
Dinge verkaufen. Und die Anbieter schreiben trotzdem in ihre Verträge 
rein dass man es nicht darf, was ist denn jetzt geltend. Außerdem sitzt 
PayPal am längeren Hebel und kann einfach Verkäufer für seinen Dienst 
ausschließen.

von Percy N. (vox_bovi)


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DANIEL D. schrieb:
> Außerdem sitzt PayPal am längeren Hebel und kann einfach Verkäufer für
> seinen Dienst ausschließen.

Begreife: das ist PayPal völlig wurscht!
Denen geht es lediglich darum, sich gleich bei der Transaktion ein Stück 
hen vom Kuchen abschneiden zu dürfen, und zwar zu Lasten des 
Zahlungsempfängers. Ob und in welchem Umfang dieser das an den Schuldner 
weiterbelastet, ist PayPal schnurzpiepegal; die haben ihre Knete ja 
schon.

: Bearbeitet durch User
von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:
> Begreife: das ist PayPal völlig wurscht!
> Denen geht es lediglich darum, sich gleich bei der Transaktion ein Stück
> hen vom Kuchen abschneiden zu dürfen, und zwar zu Lasten des
> Zahlungsempfängers. Ob und in welchem Umfang dieser das an den Schuldner
> weiterbelastet, ist PayPal schnurzpiepegal; die haben ihre Knete ja
> schon.

Völliger Schwachsinn. Kein Bezahldienst der Welt will dass die Kosten an 
die Kunden weitergeleitet werden. Meinst du irgendeiner würde Paypal 
benutzen wenn es überall 3% mehr kosten würde damit zu bezahlen.
Wenn es denen egal ist, warum schreiben sie es dann in ihre 
Geschäftsbedingungen?

Es ergibt überhaupt keinen Sinn was du sagst. Je mehr Leute diesen 
Dienst benutzen, desto mehr können Sie die Händler aus nehmen.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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DANIEL D. schrieb:
> Und die Anbieter schreiben trotzdem in ihre Verträge
> rein dass man es nicht darf, was ist denn jetzt geltend.

Es ging im Verfahren um einen Anbieter, der die Paypal-Gebühren an den 
Kunden durchreichte, verklagt von der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren 
Wettbewerbs. Der Hintergrund der Klage sind Gesetze, die unter 
bestimmten Voraussetzungen Zusatzgebühren untersagen. Es ging dabei 
nicht um Paypal-Vertragsbedingungen.

Was zwischen Paypal und dem Anbieter vertraglich geregelt ist, müssen 
diese beiden unter sich ausmachen. Wenn darin Zusatzgebühren nicht 
zulässig sind, und das nicht strittig ist, dann ist der Fall klar. Und 
so scheint es bisher zu sein.

von (prx) A. K. (prx)


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Percy N. schrieb:
> Begreife: das ist PayPal völlig wurscht!

Mitnichten. "Als Händler dürfen Sie Ihren Kunden für die Nutzung der 
PayPal-Dienste keine Aufschläge oder "Servicegebühren", höhere 
Versandkosten im Vergleich zu anderen Zahlungsmethoden oder sonstige 
Gebühren berechnen."

https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/useragreement-full

von Marek N. (bruderm)


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Meine Abenteuer mit eBay-Kleinanzeigen:

1.
"Noch da?"
- "Ja, ich bin noch da."
schweigen

2.
"Was is letzte preis"

3.
"Ich hab kein Geld willst du Dickpics?"
WTF?

4. Mein Favorit: Hatte nen Gitarrenverstäker eingestellt (nix besonders, 
10 W-Schuhkarton)
"Funktioniert der noch?"
- "Denke schon. Wenn man den einschaltet, leuchtet der und wenn man 
Volume voll aufdreht rauscht es. Hab keine Klampfe mehr zum 
Ausprobieren, aber du kannst ja deine mitbringen und probespielen."
"Was probespielen?"
- "Deine Gitarre"
"Ich brauch den für mein Schlagzeug!"
facepalm

Oft habe ich den Eindruck, dass geschenkt noch zu teuer ist. Die Leute 
vereinbaren einen Termin und kommen dann nicht zum Abholen. Manchmal 
denke ich, dass die nur die Adresse haben wollen, um auszukundschaften, 
ob es sich lohnt, mal wegen was ganz anderem einzusteigen.

von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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(prx) A. K. schrieb:
> Es ging im Verfahren um einen Anbieter, der die Paypal-Gebühren an den
> Kunden durchreichte, verklagt von der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren
> Wettbewerbs. Der Hintergrund der Klage sind Gesetze, die unter
> bestimmten Voraussetzungen Zusatzgebühren untersagen. Es ging dabei
> nicht um Paypal-Vertragsbedingungen.

Nein es ging um das Endergebnis, und wie dieses zustande kommt ist 
vollkommen egal. Ob es nun durch Gesetze oder durch fragliche 
vertragliche Regelungen erreicht wird macht da nicht wirklich einen 
Unterscheid.

von Ben S. (bensch123)


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Marek N. schrieb:
> "Ich hab kein Geld willst du Dickpics?"
> WTF?

Den hatte ich noch nicht.

von Percy N. (vox_bovi)


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DANIEL D. schrieb:
> Völliger Schwachsinn.

Dass Du keinen blassen Schimmer von der Rechtslage hast, sollte Dich 
nicht veranlassen, unverschämt zu werden.

In der Sache selbst solltest Du darüber nachdenken, welche Folgen es 
wohl hat, dass es ausschließlich vom Willen des Zahlenden abhängt, waa 
Paypal mit dem Geld machen darf, aber andererseits Paypaö mit dem 
Zahlungsempfänger vereinbaren kann,  dass Zahlungsentgelte einbehalten 
werden dürfen.

DANIEL D. schrieb:
> Wenn es denen egal ist, warum schreiben sie es dann in ihre
> Geschäftsbedingungen?

Damit sie ihren Teil inabhängig von der Leistungsbestimmung des 
Zahlenden einbehalten dürfen. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

DANIEL D. schrieb:
> Es ergibt überhaupt keinen Sinn was du sagst.

Doch, schon.  Nur bist Du bisher nicht in der Lage gewesen, ihn zu 
erfassen, warum auch immer.

Aber dafür hast Du immerhin ein schön großes Maul; das tröstet 
vielleicht über manches hinweg.

von (prx) A. K. (prx)


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DANIEL D. schrieb:
> Nein es ging um das Endergebnis,

Im Ergebnis bedeutet es, dass ein Unternehmen mit Zusatzgebühren nicht 
gegen BGB/UWG verstösst, mehr nicht. Im Unterschied zu Paypal untersagt 
der Zahlungsdienstleister für Sofortüberweisungen den Berichten zufolge 
bisher nicht die Weitergabe von Gebühren, da sind Gebühren also nun 
zulässig.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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(prx) A. K. schrieb:
> Mitnichten. "Als Händler dürfen Sie Ihren Kunden für die Nutzung der
> PayPal-Dienste keine Aufschläge oder "Servicegebühren", höhere
> Versandkosten im Vergleich zu anderen Zahlungsmethoden oder sonstige
> Gebühren berechnen."

Und eine Wirkung im Außenverhältnis ergibt sich woraus?

von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:
> Dass Du keinen blassen Schimmer von der Rechtslage hast, sollte Dich
> nicht veranlassen, unverschämt zu werden.

Wenn der Kunde eine andere Zahlungsmethode wählt bezahlt er am Ende das 
gleiche, wie wenn er die Ware über Paypal bezahlt hätte. Und jetzt 
erklär mir mal wo da die Kosten auf den Kunden umgelegt werden.

Der Verkäufer trägt alleine die Kosten. Wenn der Kunde mit PayPal 
bezahlt, verdient er viel weniger. Da muss man nicht wirklich studiert 
haben um das zu verstehen.

Dein Schwachsinn wird nicht besser wenn du mir irgendwas unterstellst. 
Interessiert mich eh nicht, wenn keine nachvollziehbare Argumentation 
dahinter ist.

von Percy N. (vox_bovi)


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DANIEL D. schrieb:
> Nein es ging um das Endergebnis, und wie dieses zustande kommt ist
> vollkommen egal.

Das Endergebnis lautet: Du hast keine Ahnung.

von (prx) A. K. (prx)


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Percy N. schrieb:
> Und eine Wirkung im Außenverhältnis ergibt sich woraus?

Der Google-Übersetzer für "Juristisch" vs "Deutsch" fehlt noch.

von Percy N. (vox_bovi)


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(prx) A. K. schrieb:
> Der Google-Übersetzer für "Juristisch" vs "Deutsch" fehlt noch.

Soll heißen: darauf kann sich der Käuferxein Ei braten ...

von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:
> DANIEL D. schrieb:
>
>> Nein es ging um das Endergebnis, und wie dieses zustande kommt ist
>> vollkommen egal.
>
> Das Endergebnis lautet: Du hast keine Ahnung.

Nein das Ergebnis lautet du hast du es aufgegeben deinen Schwachsinn 
argumentativ zu begründen, und alles was dir bleibt ist deinen Gegenüber 
zu diffamieren.

Soll ich mich jetzt darüber ärgern, oder dich bemitleiden?

von Percy N. (vox_bovi)


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Percy N. schrieb:
> Das Endergebnis lautet: Du hast keine Ahnung.

DANIEL D. schrieb:
> Dein Schwachsinn wird nicht besser wenn du mir irgendwas unterstellst.
> Interessiert mich eh nicht, wenn keine nachvollziehbare Argumentation
> dahinter ist.

Die Tatsache, dass Du das eine oder andere nicht nachvollziehen kannst, 
steht meiner Einschätzung Deiner Kompetenz nicht entgegen. Deine 
Umgangsformen auch nicht.

von (prx) A. K. (prx)


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Percy N. schrieb:
> Soll heißen: darauf kann sich der Käuferxein Ei braten ...

Na, genau das hatte ich doch oben geschrieben.

von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:
> Begreife: das ist PayPal völlig wurscht!
> Denen geht es lediglich darum, sich gleich bei der Transaktion ein Stück
> hen vom Kuchen abschneiden zu dürfen, und zwar zu Lasten des
> Zahlungsempfängers. Ob und in welchem Umfang dieser das an den Schuldner
> weiterbelastet, ist PayPal schnurzpiepegal; die haben ihre Knete ja
> schon.

Hier noch mal totaler Müll zusammengefasst. Anders kann ich das leider 
nicht beschreiben.
Besser du beleidigst mich weiterhin einfach nur, das ist auf jeden Fall 
weniger peinlich wie das wirre Zeug welches ich gerade zitiert habe. 
Wenn auch nicht gerade wirklich ruhmreich.

von Percy N. (vox_bovi)


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(prx) A. K. schrieb:
> Im Unterschied zu Paypal untersagt der Zahlungsdienstleister für
> Sofortüberweisungen den Berichten zufolge bisher nicht die Weitergabe
> von Gebühren, da sind Gebühren also nun zulässig.

Das kann ich dem oben verlinkten Text so nicht entnehmen.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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DANIEL D. schrieb:
> Nein es ging um das Endergebnis, und wie dieses zustande kommt ist
> vollkommen egal. Ob es nun durch Gesetze oder durch fragliche
> vertragliche Regelungen erreicht wird macht da nicht wirklich einen
> Unterscheid.

Doch, es macht einen Unterschied. Wenn der Verkäufer die PayPal-Gebühren 
dem Käufer (der auch ein Verbraucher sein darf) aufschlägt, unterfällt 
es nicht § 270a BGB und ist nicht wettbewerbswidrig, d.h. gesetzlich 
ERLAUBT. Der Verbraucher kann sich dagegen nicht wehren.

Welche Mittel PayPal gegen den Verkäufer aus dem Vertrag hat, steht auf 
einem anderen Blatt.

Verständlicherweise hat PayPal ein Interesse daran, dass die Zahlung für 
den KÄUFER über Paypal nicht teurer wird als per Überweisung oder 
Kreditkarte, um die Akzeptanz dieses Zahlungsweges nicht zu gefährden.

von (prx) A. K. (prx)


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Percy N. schrieb:
> (prx) A. K. schrieb:
>> Im Unterschied zu Paypal untersagt der Zahlungsdienstleister für
>> Sofortüberweisungen den Berichten zufolge bisher nicht die Weitergabe
>> von Gebühren, da sind Gebühren also nun zulässig.
>
> Das kann ich dem oben verlinkten Text so nicht entnehmen.

Das steht da auch nicht drin ;-). Es steht nur drin, dass es nicht mehr 
gesetzlich verboten ist.

DPA: "Die Sofort GmbH, die seit 2014 zur schwedischen Klarna-Gruppe 
gehört, hat nach eigenen Angaben keinen Einfluss darauf, in welcher Form 
Unternehmen die Kosten für die Sofortüberweisung an ihre Kunden 
weitergeben.", zitiert z.B. von
https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/bgh-billigt-extra-gebuehr-fuers-online-bezahlen-mit-paypal-co/150/32549/412013

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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(prx) A. K. schrieb:
> Das steht da auch nicht drin. ;-)

Damit bleibt kediglich übrig, dass ein Verstoß gegen § 270 a BGB nicht 
vorliegt. Punkt.
Über mehr scheint der BGH nicht entschieden zu haben, warum auch?

Der Volltext der Entscheidung liegt zur Zeit leider noch nicht vor.

von (prx) A. K. (prx)


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Percy N. schrieb:
> Über mehr scheint der BGH nicht entschieden zu haben, warum auch?

Genau das hatte ich oben ja geschrieben. ;-)

Brauchst dich nicht mit mir zu zoffen, bloss weil Daniel es nicht 
kapiert hat und dein Blutdruck dies widerspiegelt ;-). Ich hatte dir nur 
in einem Punkt widersprochen: dass es Paypal egal sei. Das ist es 
eindeutig nicht.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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(prx) A. K. schrieb:
> Brauchst dich nicht mit mir zu zoffen, bloss weil Daniel es nicht
> kapiert hat und dein Blutdruck dies widerspiegelt ;-). Ich hatte dir nur
> in einem Punkt widersprochen: dass es Paypal egal sei. Das ist es
> eindeutig nicht.

Sagen wir mal so: Paypal hat kein rechtlich geschütztes Interesse an 
dieser AGB-Bestimmung, deren Wirksamkeit zudem fraglich sein dürfte; 
siehe aber

https://www.it-recht-kanzlei.de/ueberblick-surcharging-verbot.html

"Im Falle von PayPal ist zusätzlich zu berücksichtigen, dass PayPal die 
Berechnung entsprechender Entgelte durch den Händler im Rahmen seiner 
AGB ausdrücklich verbietet (vgl. 
https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/useragreement-full?locale.x=de_DE#receive-payment):

"Als Händler dürfen Sie keinen Aufschlag für die Nutzung der 
PayPal-Dienste erheben, einschließlich, aber nicht beschränkt auf 
zusätzliche "Dienstleistungsgebühren", höhere Versandkosten im Vergleich 
zu den Versandkosten bei Verwendung anderer Zahlungsmethoden oder andere 
zusätzliche Gebühren, die Sie Ihren Kunden für die Nutzung der 
PayPal-Dienste berechnen. Das Verlangen von Aufschlägen ist eine 
verbotene Aktivität."

Bei einem Verstoß gegen diese Vorgabe droht PayPal drastische Maßnahmen 
(vgl. 
https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/useragreement-full?locale.x=de_DE#restricted-activities1) 
an. Unabhängig von der Frage, ob eine solche Regelung in AGB nach 
deutschem Recht überhaupt wirksam ist, sollten Händler auch dies bei 
Ihrer Risikoabwägung berücksichtigen.:

von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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(prx) A. K. schrieb:
> Brauchst dich nicht mit mir zu zoffen, bloss weil Daniel es nicht
> kapiert hat und dein Blutdruck dies widerspiegelt ;-). Ich hatte dir nur
> in einem Punkt widersprochen: dass es Paypal egal sei. Das ist es
> eindeutig nicht.

Was heißt nicht kapiert mir ist es vollkommen egal. Fakt ist die 
gesamten Kosten werden immer auf die Verkäufer umgewälzt. Dann ist 
PayPal so sehr verbreitet dass ich einen Shop es nicht leisten kann 
diesen Bezahldienst auszuschließen. Das führt meiner Meinung nach dazu 
das alles überall einige Prozent teurer ist damit man den unnötigen 
PayPal Pfropf mit ernährt.

DANIEL D. schrieb:
> Michael B. schrieb:
>
>> Dürfen sie. Sie müssen bloss ihren eigenen WebSHop aufmachen.
>> Und sie müssen den Gegenstand mit zumindest einer üblichen Bezahlmethode
>> ohne Zusatzkosten anbieten,
>> nicht Artikelpreis 10 EUR, bei Bezahlung: bar+1EUR, PayPal+2EUR,
>> Überweisung+3EUR, so dass man ihn nie für 10 EUR kriegen könnte.
>
> Stimmt da habe ich mich wohl geirrt das war wohl nur eine Klage, welche
> aber nicht durchgekommen ist. Aber PayPal untersagt Zusatzgebühren, also
> kommt es auf das Gleiche hinaus. Es ist nicht möglich Paypal mit einem
> Aufschlag von 3% z.b. als zusätzliches Bezahlsystem zur Überweisung
> anzubieten.

Hier ein Beitrag weiter oben von mir. Weil ich ja angeblich alles nicht 
verstehe? Ich weiß überhaupt nicht was ihr mir hier erzählen wollt.

von Gustav K. (hauwech)


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Soul E. schrieb:
> Das nennt sich dann Betrug und darüber entscheidet in Deutschland ein
> Gericht. Ohne entsprechendes Urteil muss ein privater Anbieter erstmal
> überhaupt nichts zurücknehmen.

Eben aus dem Dornröschenschlaf erwacht? Als Käufer bekomme ich ein 
Ticket von Ebay, das klebe ich auf die Schachtel und schicke dir deinen 
Krempel zurück. In dem Moment, wo du die Sendung entgegen nimmst (oder 
dein Nachbar), überweist mir PayPal mein Geld zurück - und zwar von 
deinem Konto. Noch Fragen, Hauser?

Soul E. schrieb:
> Das ist ein komplett anderes Thema. Mit dem sogenannten "Käuferschutz"
> maßt sich ebay bzw Paypal an, bei Bedarf eine Zahlung einzubehalten.

> Die Zahlung wird nicht einbehalten, sondern mir zurück überwiesen.

Soul E. schrieb:
> An dem Rechsverhältnis zwischen Verkäufer und Käufer ändert sich dadurch
> überhaupt nichts.

Dein Rechtsverhältnis kannst du dir in die Haare schmieren. Entweder du 
akzeptierst die Ebay-Regeln, oder du bist draußen. Und bei Ebay machen 
sie eine Flasche Schampus auf, weil sie wieder einen zickigen 
Privatverkäufer weniger haben.

Das Dumme an der ganzen Geschichte ist, dass der Käuferschutz geradezu 
zum Missbrauch einlädt. Am Ende steht immer Aussage gegen Aussage. 
Entweder die Dame am Telefon entscheidet, oder ein Script auf dem 
Server. Natürlich i.d.R. zu Gunsten des Käufers. Denn der bringt die 
Kohle ins System. Rechtsprechung, die den Namen verdient, ist beim 
Onlinehandel nicht vorgesehen. Das sollte man sich immer vor Augen 
halten, wenn man online kauft.

von (prx) A. K. (prx)


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DANIEL D. schrieb:
> Das führt meiner Meinung nach dazu
> das alles überall einige Prozent teurer ist damit man den unnötigen
> PayPal Pfropf mit ernährt.

So ist es. Allerdings geschieht das auch bei Barzahlung, denn Geld 
druckt oder presst sich nicht kostenlos. Solange ich mit Bargeld zahle, 
musst du dafür blechen, selbst wenn du seit Corona keinen Geldschein 
mehr in der Hand hattest.

Bei bargeldlosen Zahlungsverkehr reduzieren sich die Kosten des 
Bargelds, dafür entstehen andere. Auch Überweisungen sind nicht durchweg 
kostenlos, nur ist es dort nicht der Verkäufer, sondern die Bank. Per 
Formular kostet es oft, manchmal auch auch bei Online-Überweisungen. Und 
die Transaktionskosten bei seiner Bank legt der Verkäufer natürlich auf 
den Produktpreis um.

: Bearbeitet durch User
von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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(prx) A. K. schrieb:
> Bei bargeldlosen Zahlungsverkehr reduzieren sich die Kosten des
> Bargelds, dafür entstehen andere. Auch Überweisungen sind nicht durchweg
> kostenlos, nur ist es dort nicht der Verkäufer, sondern die Bank. Per
> Formular kostet es oft, manchmal auch auch bei Online-Überweisungen. Und
> die Transaktionskosten bei seiner Bank legt der Verkäufer natürlich auf
> den Produktpreis um.

Ja das ist richtig. Bei der Kartenzahlung im Supermarkt kassiert auch 
die Bank mit ab. Grundsätzlich sehe ich sogar eine Berechtigung für 
Paypal, wenn man Dinge aus dem Ausland kaufen will z.b. Mir missfällt es 
nur wenn dieser Dienst, auf unnötigerweise bei bestimmten Shops für 
Verteuerung sorgt.

von (prx) A. K. (prx)


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DANIEL D. schrieb:
> unnötigerweise bei bestimmten Shops für Verteuerung sorgt.

Wenn Du einen Zahlungsweg nutzt, der für den Verkäufer geringere 
Nebenkosten hat, muss er weniger Nebenkosten auf den Preis umlegen. Dein 
Verhalten kann also den Preis beeinflussen.

von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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(prx) A. K. schrieb:
> Wenn Du einen Zahlungsweg nutzt, der für den Verkäufer geringere
> Nebenkosten hat, muss er weniger Nebenkosten auf den Preis umlegen. Dein
> Verhalten kann also den Preis beeinflussen.

Ja da hast du vollkommen recht. Nur denke ich ist der Einfluss sehr 
gering, da am Ende alles in einem Topf landet.

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Jörg S. schrieb:
> Ich sage ja nicht für ewig, aber ne Woche wäre schon gut.

Das hat in den Papierblättern "Flohmarkt" und "Sperrmüll" früher ja auch 
funktioniert, daß man die Anzeigen noch nach einer Woche lesen konnte, 
die wurden nicht mit selbstlöschender Tinte gedruckt.

: Bearbeitet durch User
von Dirk L. (garagenwirt)


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Marek N. schrieb:
> Meine Abenteuer mit eBay-Kleinanzeigen:
>
> 1.
> "Noch da?"
> - "Ja, ich bin noch da."
> *schweigen*
Kenne ich auch zu genüge
>
> 2.
> "Was is letzte preis"
Jaja, kenne ich auch, wenns mir zu blöd wird, Nutzer sperren und auf den 
nächsten warten
> 3.
> "Ich hab kein Geld willst du Dickpics?"
> WTF?
Den kannte ich noch nicht, mal schauen wie die Fotos sind...
> 4. Mein Favorit: Hatte nen Gitarrenverstäker eingestellt (nix besonders,
> 10 W-Schuhkarton)
> "Funktioniert der noch?"
> - "Denke schon. Wenn man den einschaltet, leuchtet der und wenn man
> Volume voll aufdreht rauscht es. Hab keine Klampfe mehr zum
> Ausprobieren, aber du kannst ja deine mitbringen und probespielen."
> "Was probespielen?"
> - "Deine Gitarre"
> "Ich brauch den für mein Schlagzeug!"
> *facepalm*
Cool... Tja, Schulbildung ist nicht mehr das was es mal war
> Oft habe ich den Eindruck, dass geschenkt noch zu teuer ist. Die Leute
> vereinbaren einen Termin und kommen dann nicht zum Abholen. Manchmal
> denke ich, dass die nur die Adresse haben wollen, um auszukundschaften,
> ob es sich lohnt, mal wegen was ganz anderem einzusteigen.

Ich waerte immer noch auf den einen oder anderen Abholer, der sich nie 
mehr gemeldet hat.
Beste selbst erlebte Story:
100 Betonplatten 30x30x8 zu verschenken. Mussten selbst aufgenommen und 
aus dem Garten transportiert werden.
2 Jungspunde melden sich aus 40km Entfernung. Ja wir wollen die Platten 
haben. Danach folgen mindestens 5 Telefonate, wir fahren gleich los, wir 
sind jetzt losgefahren, wir brauchen noch 30 Minuten, wir sind gleich 
da.
Kommen natürlich spät nachmittags als es schon dunkel war und 
Gartenbeleuchtung war nicht mehr möglich.
Gezeigt wo man die Platten herschieben muss um sie auf den Hänger zu 
verfrachten.
Ja ok, wir fahren dann mal mit dem Auto rum (um von hinten an den Garten 
zu kommen) sind halt noch 50-60 Meter über eine Wiese...
Mit Taschenlampe bewaffnet gehe ich mit meinem Hund hinter dem Garten in 
Lauerstellung um die Jungs einzuweisen.
Kommt keiner
Kommt keiner
Kommt keiner
Mit einmal sehe ich noch die Rückleuchten eines Miniaturanhängers unten 
an der Ampel um die Ecke huschen.
Denke noch ob das wohl die 2 waren?
Piiiiiiieeeeeeeep SMS
Sorry, meine schwangere Freundin hat grade angerufen. Sie liegt in den 
Wehen, ich muss sofort ins Krankenhaus.
Meine Schwester und ich haben uns halb tot gelacht, naja, nächsten Tag 
habe ich die Dinger auf meinem Hänger verladen und zum Bauschutt 
entsorgt.
Nur blöd das mal für solche Idioten Zeitfenster einrichtet und sich die 
Beine in den Bauch steht wenn sie noch nicht einmal den Arsch in der 
Hose haben um zu sagen: Sorry, haben uns das anders vorgestellt, möchten 
wir nicht haben.

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Oliver S. schrieb:
> Der unendliche Beschiß mancher Privatverkäufer muß denen einfach so
> lange auf die Füße fallen, bis die es auch kapiert haben.

Richtig so. Vor allem, wenn man nach den verkauften Artikeln des 
"privaten" Verkäufers schaut und feststellt, dass es schon das 5. 
Ei-Phone diesen Monat ist.

von Gustav K. (hauwech)


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Rene K. schrieb:
> DANIEL D. schrieb:
>> Und PayPal hasse ich auch.
>
> Ist zu klassicher Überweisung als Verkäufer die beste, schnellste und
> einzigste Alternative für den Onlinehandel.

Wundert mich etwas, dass du als Händler PayPal so hoch hältst.

Klar, das geht gut und schnell und die Kunden wollen es. Aber damit 
haben sie auch den Trumpf auf der Hand, mit deiner neuen und teuren 
Kamera zu spielen und sie dir danach verspielt zurückzuschicken. Und du 
kannst zuschauen, wie man den Kaufpreis von deinem Konto abbucht. Kein 
Problem damit?

von (prx) A. K. (prx)


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Gustav K. schrieb:
> Klar, das geht gut und schnell und die Kunden wollen es.

Für mich als Kunde ist die Zahlungsmethode ein wesentliches Kriterium, 
nicht nur bei eBay. Da darf es auch etwas teurer sein, als bei Vorkasse 
und einem mir nicht gut vertrauten Anbieter. Wenn ich damit nicht 
alleine stehe, und das Angebot höher ist als die Nachfrage, dann regelt 
Darwin den Rest.

M.a.W: Auch mancher Käufer preist den Zahlungsweg ein, nicht nur der 
Verkäufer.

: Bearbeitet durch User
von Gustav K. (hauwech)


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DANIEL D. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Begreife: das ist PayPal völlig wurscht!

> Völliger Schwachsinn. Kein Bezahldienst der Welt will dass die Kosten an
> die Kunden weitergeleitet werden. Meinst du irgendeiner würde Paypal
> benutzen wenn es überall 3% mehr kosten würde

Die 3% sind doch längst im Zahlbetrag eingepreist. Kann man z.B. oft bei 
Anbietern sehen, die parallel zu ihrem Internet-Shop noch einen 
Ebay-Shop betreiben. Hier sind die Artikel oft um die Ebay-Gebühren 
teurer.

Wenn Leute mit Karte zahlen, ist auch eine Transaktionsgebühr fällig. 
Beim Bäcker eine Brezel mit Karte bezahlt, kann schon mal 50 Cent für 
die Kartenzahlung kosten. Das ist dann einen Tick mehr als 3%. Achja, 
wer kauft schon eine einzelne Brezel.

von (prx) A. K. (prx)


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Gustav K. schrieb:
> Achja, wer kauft schon eine einzelne Brezel.

Schlechtes Beispiel. Brezeln gehen weit öfter einzeln weg als Äpfel.

von (prx) A. K. (prx)


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Gustav K. schrieb:
> Beim Bäcker eine Brezel mit Karte bezahlt, kann schon mal 50 Cent für
> die Kartenzahlung kosten.

Ich halte diese Werte für realistischer: 
https://www.bezahlexperten.de/ratgeber/kartenzahlung-kosten-haendler/

von Percy N. (vox_bovi)


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von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Gustav K. schrieb:
> Die 3% sind doch längst im Zahlbetrag eingepreist. Kann man z.B. oft bei
> Anbietern sehen, die parallel zu ihrem Internet-Shop noch einen
> Ebay-Shop betreiben. Hier sind die Artikel oft um die Ebay-Gebühren
> teurer.
> Wenn Leute mit Karte zahlen, ist auch eine Transaktionsgebühr fällig.
> Beim Bäcker eine Brezel mit Karte bezahlt, kann schon mal 50 Cent für
> die Kartenzahlung kosten. Das ist dann einen Tick mehr als 3%. Achja,
> wer kauft schon eine einzelne Brezel.

Nicht wirklich. Wie gesagt bevor PayPal seine Nutzungsbedingungen 
dementsprechend angepasst hatte, gab es Internetshops wo es um 3% 
günstiger war mit Vorkasse zu bezahlen. Und die Gebühren für die 
Kartenzahlung im Supermarkt sind Centbeträge.

Toll 3 % weniger bezahlen würde mir gefallen, anstelle über Umwege das 
dumme PayPal mitzufinanzieren. Wenn die Händler die Kosten weitergeben 
dürften wie sie wollten, da bin ich mir sicher könnte man günstiger 
einkaufen. Zumindestens war es mal so dass ich z.B in der Mindfactory 
für eine PayPal Bestellung 3% mehr bezahlen musste. Es ist ja wohl 
logisch dass das heutzutage einfach auf alle umgewälzt wird. Was ist 
denn schon 3% von allem was man im Internet bestellt. In meinen Augen 
ist es verdammt viel für einen dermaßen überflüssiges Unternehmen.

von (prx) A. K. (prx)


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Percy N. schrieb:
> Dann schau mal hier:

Und in diesem Heuhaufen soll ich die Stecknadel suchen?

von Ralf X. (ralf0815)


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DANIEL D. schrieb:
> Toll 3 % weniger bezahlen würde mir gefallen, anstelle über Umwege das
> dumme PayPal mitzufinanzieren. Wenn die Händler die Kosten weitergeben
> dürften wie sie wollten, da bin ich mir sicher könnte man günstiger
> einkaufen. Zumindestens war es mal so dass ich z.B in der Mindfactory
> für eine PayPal Bestellung 3% mehr bezahlen musste. Es ist ja wohl
> logisch dass das heutzutage einfach auf alle umgewälzt wird. Was ist
> denn schon 3% von allem was man im Internet bestellt. In meinen Augen
> ist es verdammt viel für einen dermaßen überflüssiges Unternehmen.

Was für eine absurde Diskussion (nicht nur von Dir).
Viele Kosten, die der Unternehmer ggü. dem Endkunden gerade im 
Onleinegeschäft einpreisen muss und ergo von jedem K mitgetragen werden, 
gehen weit darüber hinaus, als was die Paypal-Umlage ausmacht, wobei 
diese i.d.R. weit unter 3% liegt.
JEDER Zahlvorgang erzeugt beim Händler Kosten, sei es durch Gebühren 
oder Aufwand.
Wenn nun PP den Händler etwas mehr kostet (tatsächlich?), macht das 
heute unterm Strich für den K noch weniger aus, wahrscheinlich 
erheblich unter 1%.
Auch wenn ein paar VK das anders sehen.

Paypal hat den Zahlungsverkehr einschliesslich Verwaltung stark 
vereinfacht, also in dieser Hinsicht für den VK und K verbilligt, andere 
Finanzdienstleister haben zwar nachgezogen/nachgebessert, aber PP hat 
die Sache zumindest beschleunigt.

Das ganze übrigens aus heutiger Sicht und für heute!
In den 00-Jahren sah die Sache ganz anders aus, als PP von ebay gekauft 
wurde und in meinen Augen kriminell von Luxemburg die europäische 
Bankenlizens erhielt (ALLE anderen EU-Staaten lehnten ab!), womit ebay 
auch von LU gezwungen wurde, die EU-Zentralen von ebay und PP als 
Briefkastenfirmen von DE und UK nach LU zu verlegen und dort seine 
Steuern zu zahlen.

von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Ralf X. schrieb:
> Was für eine absurde Diskussion (nicht nur von Dir).

Was ist daran absurd, wenn man als Kunde entscheiden will wofür man sein 
Geld ausgibt? Und was gibt es daran nicht zu verstehen dass es 
Bezahldienste gibt die sehr viel günstiger sind, ja sogar kostenlos für 
das Handelsunternehmen, und eben auch welche die hohe Gebühren 
verlangen. Wenn dir das alles egal ist kannst du mir ja gerne Geld 
überweisen einfach so.

Und welchen Vorteil hat denn bitte paypal, gegenüber einem herkömmlichen 
Konto und online Banking außer dass es horrende Summen Geld kostet.

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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DANIEL D. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Was für eine absurde Diskussion (nicht nur von Dir).
>
> Was ist daran absurd, wenn man als Kunde entscheiden will wofür man sein
> Geld ausgibt? Und was gibt es daran nicht zu verstehen dass es
> Bezahldienste gibt die sehr viel günstiger sind, ja sogar kostenlos für
> das Handelsunternehmen, und eben auch welche die hohe Gebühren
> verlangen. Wenn dir das alles egal ist kannst du mir ja gerne Geld
> überweisen einfach so.

E steht Dir doch völlig frei, Dir einen Händler zu suchen, der kein PP 
anbietet.
Oder keine KK-Zahlung, oder keine Abbuchung, keine Bedienung von 
Pädagogen oder Audi-Ings, keine Kulanz, keine Hotline, keine faire 
Behandlung der MA, etc..
Mach Dich einfach auf die Suche nach einem Händler, der keine 
Mischkalkulation macht und Dir persönlich ein besonders lukratives und 
indiviuelles Angebot unterbreitet. *hihi

Ich glaube, nicht erst seit diesem Thread, dass Du ein wenig weltfremd 
bist.

von Percy N. (vox_bovi)


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(prx) A. K. schrieb:
> Und in diesem Heuhaufen soll ich die Stecknadel suchen?

Ein Heuhaufen von vielleicht fünf Positionen? Wie unterscheidest Du 
Deine Finger?
Siehe 2. Privatgirokonten; Postenpreis 0.50 €.
Bei der Deutschen Bank gibts das für lau, aber die hat es vorgezogen, 
ihr Filialnetz auszudünnen. Und ihre Kreditzinsen sind noch 
unfreundlicher.

DANIEL D. schrieb:
> Und die Gebühren für die Kartenzahlung im Supermarkt sind Centbeträge.

Stimmt, die Haspa zB belastet dem Karteninhaber 50 Cent pro 
Zahlungsvorgang, s.o.

von Gustav K. (hauwech)


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Gustav K. schrieb:
> Beim Bäcker eine Brezel mit Karte bezahlt, kann schon mal 50 Cent für
> die Kartenzahlung kosten.

Das war das Negativbeispiel in einer Sendung über Geld&Co. Im 
Durchschnitt liegen die Gebühren (noch?) darunter. Habe die Info aber 
nicht auf die Schnelle gefunden, um sie hier zu verlinken. Wobei ich mit 
Suchen im Netz eh kein Händchen habe. Deshalb vielen Dank an Percy N., 
der das für mich nachholte:

Percy N. schrieb:
> Dann schau mal hier:
> 
https://www.haspa.de/de/home/services-und-hilfe/support-faq/preisuebersichten-konditionen.html

: Bearbeitet durch User
von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:
> Stimmt, die Haspa zB belastet dem Karteninhaber 50 Cent pro
> Zahlungsvorgang, s.o.

Und wen interessiert das man kann ja dann einfach die Bank wechseln. Und 
kann dadurch trotzdem noch bei allen Shops einkaufen und Geld sparen.

Ralf X. schrieb:
> E steht Dir doch völlig frei, Dir einen Händler zu suchen, der kein PP
> anbietet.

Okay also kann ich nirgendwo mehr kaufen super. Oder vielleicht noch bei 
Amazon. Naja ich glaube man versteht mich einfach nicht hier. Dann ist 
es euch halt egal wohin überflüssigerweise Geld verschwindet, aufgrund 
von monopolartige Unternehmen mit fragwürdigen Verträgen. Und ich finde 
es halt dumm und ihr versteht es nicht.

Vermutlich hätte ich studiert haben müssen, um die Offenbarungen zu 
verstehen, dass doch eh alles egal ist.

: Bearbeitet durch User
von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Ralf X. schrieb:
> E steht Dir doch völlig frei, Dir einen Händler zu suchen, der kein PP
> anbietet.
> Oder keine KK-Zahlung, oder keine Abbuchung, keine Bedienung von
> Pädagogen oder Audi-Ings, keine Kulanz, keine Hotline, keine faire
> Behandlung der MA, etc..
> Mach Dich einfach auf die Suche nach einem Händler, der keine
> Mischkalkulation macht und Dir persönlich ein besonders lukratives und
> indiviuelles Angebot unterbreitet. *hihi
> Ich glaube, nicht erst seit diesem Thread, dass Du ein wenig weltfremd
> bist.

Völlig weltfremd ist es zu glauben das paypal nötig wäre, oder die 
Kosten für diese Dienst einen Mehrwert für einen seriösen Internetshop, 
und dessen Kunden darstellen.

von Percy N. (vox_bovi)


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DANIEL D. schrieb:
> Und wen interessiert das man kann ja dann einfach die Bank wechseln. Und
> kann dadurch trotzdem noch bei allen Shops einkaufen und Geld sparen.

Soweit die Theorie.

Ich glaube Dir aber gern, dass Dir diese Möglichkeit ohne Verlust an 
Bequemlichkeit offen steht.

Und da Du das Maß aller Dinge bist, muss das dann natürlich allgemein 
gelten, nicht wahr?

: Bearbeitet durch User
von Wollvieh W. (wollvieh)


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Paypal wird hier von manchen angepriesen wie Schuhe mit Klettverschluß.

Andere lernen einmal im Leben Schuhebinden und können es dann. Vor allem 
dann sinnvoll, wenn ein Klettverschluß pro Schließvorgang Gebühren 
kostet.

Ich kann jetzt nicht nur nicht mehr bei Ebay verkaufen, sondern auch 
nichts mehr kaufen. Aber das ist dann wie mit den Smartphones: Wenn 
genügend Idioten und Arschlöcher ihre Daten Google und Apple in den 
Rachen werfen, haben die Vernünftigen das Nachsehen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Wollvieh W. schrieb:
> Paypal wird hier von manchen angepriesen wie Schuhe mit Klettverschluß.
>
> Andere lernen einmal im Leben Schuhebinden und können es dann. Vor allem
> dann sinnvoll, wenn ...
... man weiß,  dass Schuhe mit Klettverschlüssen absoluter Mist sind, 
weil der Schuh sich nicht verformen kann wie bei einer Schnürung.

Das bedeutet freilich nicht, dass alke geschnürten Schuhe orthopädisch 
wertvoll wären.

von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:
> Und da Du das Maß aller Dinge bist, muss das dann natürlich allgemein
> gelten, nicht wahr?

Wieso können doch alle weiterhin per Paypal kaufen. Ich würde halt nur 
gern per Vorkasse bezahlen und davon auch die Kostenersparnis nutzen. 
Was in der Realität sogar schon vorhanden war.

Aber das von dir wieder nur wirres Zeug kommt war ja zu erwarten.

von Percy N. (vox_bovi)


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DANIEL D. schrieb:
> Aber das von dir wieder nur wirres Zeug kommt war ja zu erwarten.

Da magst Du Recht haben; schließlich ist Watzlawick der Überzeugung,  es 
sei dasjenige kommuniziert worden, was der Empfänger verstanden hat. 
Manchmal kann da halt nur Blödsinn herauskommen.

von (prx) A. K. (prx)


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Percy N. schrieb:
> Siehe 2. Privatgirokonten; Postenpreis 0.50 €.

Es geht hier im Thread um die Transaktionskosten auf der Seite des 
Händlers, die dieser entweder in den Preis einrechnet, oder an den 
Kunden durchreicht.

Es geht nicht um die möglichen Kosten, die der Kunde von seiner Bank 
aufs Auge gedrückt bekommt. Ein Händler wird kaum ein Privatkonto mit 
50¢ pro Posten verwenden, um die Brezel für 80¢ abzurechnen. Ein Kunde, 
der das tut, ist selber schuld. Der kann sich den Zahlungsweg und die 
Bank aussuchen.

> Ein Heuhaufen von vielleicht fünf Positionen?

5 Files mit jeweils <n> Positionen. Ich hätte das, was ich suche, dort 
auch nicht gefunden. Mein Link oben nannte Kosten, denen Händler ins 
Auge sehen, die bargeldlos abrechnen.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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(prx) A. K. schrieb:
> Es geht hier im Thread um die Transaktionskosten auf der Seite des
> Händlers, die dieser entweder in den Preis einrechnet, oder an den
> Kunden durchreicht.
> Es geht nicht um die möglichen Kosten, die der Kunde von seiner Bank
> aufs Auge gedrückt bekommt.

Das greift zu kurz. Für den Kunden ist es durchaus interessant, ob er 
für jeden Kleckerbetrag 50 Cent an seine Hausbank abdrücken darf, wenn 
er seine Einkäufe einzeln direkt an den Händler bezahlt, oder ob er 
durch die Händler volumenbezogen mit den durchgereichten PayPal-Gebühren 
belastet wird. Auf Deutsch: mir ist es egal, welcher Gauner mir in die 
Tasche greift, solange er weniger erbeutet als der andere.

(prx) A. K. schrieb:
> 5 Files mit jeweils  Positionen.
Da einfach mit "Preisaushang" anzufangen ist vermutlich zu banal.
> Ich hätte das, was ich suche, dort auch
> nicht gefunden.
Warum auch, wenn. Du Dich nicht für die Perspektive des Kunden 
interessierst?
> Mein Link oben nannte Kosten, denen Händler ins Auge
> sehen, die bargeldlos abrechnen.
Dafür sind dann nette Leute wie Herr Marsalek zuständig ...

Und vergiss nicht: wir sprachen über die Bezahlung von Brezeln und/oder 
Äpfeln, also alltäglichen Einkäufen im Supermarkt.  Da konkurriert nicht 
nur für den Händler der Bargeldlogistiker preislich mit dem ZDL, sondern 
für den Kibdem auch das bequeme, aber gefahrenträchtige Bargeld mit dem 
vergleichsweise teuren, aber nachvollziehbaren Plastkgeld.

von Le X. (lex_91)


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DANIEL D. schrieb:
> oder die Kosten für diese Dienst einen Mehrwert für einen seriösen
> Internetshop, und dessen Kunden darstellen.

Der Mehrwert für den Shop wäre, dass Kunden weiter bei ihm einkaufen 
anstatt zum nächsten Händler zu gehen.

von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Le X. schrieb:
> Der Mehrwert für den Shop wäre, dass Kunden weiter bei ihm einkaufen
> anstatt zum nächsten Händler zu gehen.

Jetzt nehmen wir mal an es wäre so wie vorher. Also ein Internetshop 
darf die Gebühren von Bezahldiensten auf die Kunden abwälzen. Wie es mal 
bei dem Shop Mindfactory war. Der Preis für ein Produkt mit den 
Bezahldienst Paypal ist dann vermutlich wie bei anderen Händlern auch. 
Zusätzlich kann der Shop aber Kunden fischen mit einem niedrigeren 
Preis. Dann kann er ja die Kunden die gerne mit PayPal bezahlen wollen 
anlocken, weil er diesen bezahlt Dienst anbietet, und ein Preis bietet 
wie andere Händler auch. Und zusätzlich kann er noch mehr Kunden 
anlocken, welche sich die Arbeit einer Vorkasse Überweisung machen um 
noch mehr Geld zu sparen.

Wie gesagt das hat es gegeben, bis PayPal seine Geschäftsbedingungen 
angepasst hatte.

Wäre es so wie vorher müsste PayPal sehr viel mehr über seine kosten mit 
anderen Bezahldienste konkurrieren. So ist es ein friss oder stirb für 
den Händler. Dem Kunde ist es egal weil im Endeffekt zahlt er ja immer 
das gleiche.

von Gustav K. (hauwech)


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Percy N. schrieb:
> "Als Händler dürfen Sie keinen Aufschlag für die Nutzung der
> PayPal-Dienste erheben..."

Das einem Händler vorzuschreiben, ist ja mal 'ne grobe Nummer.
Und gleichzeitig eine Luftnummer von besonderer Güte.

Die Gebühren werden eingepreist und fertig. Ich beziehe meinen Artikel 
von meinem Lieferanten zu einem Preis X und dann kommt noch meine Marge 
Y drauf. Wer will mir denn da raus rechnen, ob da 3% Gebühren für den 
PayPal-Dienst mit drin sind? Ein zahnloser Tiger der besonderen Art.

Am Beispiel dieser Vorschrift kann man aber gut sehen, welchen Geist man 
aus der Flasche gelassen hat. Die Bezahldienste werden einem irgendwann 
vorschreiben, wann man auf den Lokus zu gehen hat. Aber klar, 
Bequemlichkeit geht vor.

von Maik .. (basteling)


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Durch diese Klauseln werden zuerst die Händler (Privat wie gewerblich) 
und im Endeffekt deren Kunden durch höhere Preise geschädigt.

Aus meiner Sicht müsste hier regulatorisch eingegriffen werden.

(Da der Staat aber an einer höheren Inflation interessiert ist - werden 
die  da wahrscheinlich so lange wie möglich die Finger von lassen)

Als gern per Überweisung zahlender Kunde habe ich einen finanziellen 
Nachteil, wenn ich das gleiche wie ein Kreditkarten / paypal oder 
anderer Räuberdienstkunde bezahlen soll.


Bezüglich ebay werde ich wohl die nächsten Wochen eine große finale 
Entrümpelungsaktion durchführen - noch mit der Überweisungszahlung 
meines uralten Kundenkontos. Danach werde ich mal schauen- ob die mich 
an die Füße packen können.

von Gustav K. (hauwech)


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DANIEL D. schrieb:
> Bei der Kartenzahlung im Supermarkt kassiert auch die Bank mit ab.

Um so verwunderlicher, dass im Supermarkt heute schon jeder zweite mit 
Karte zahlt. So zumindest mein Eindruck an der Kasse. Offensichtlich 
zahlt man gerne. Dort, wo schon viel Kohle ist, soll noch mehr hin.

Macht seit der Einführung von Negativzinsen wohl auch nichts mehr aus. 
Die ersten Banken führen nun schon Negativzinsen für das Girokonto ein. 
Und zum Girokonto gibt es m.W. keine Alternative. Kein Arbeitgeber wird 
deshalb wieder die Lohntüte einführen. Dann heißt es auch hier: Zahlen.

Statt dem Unwort Negativzinsen kann man übrigens immer öfter das Unwort 
Strafzinsen lesen kann. Strafe wofür ???

von Percy N. (vox_bovi)


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Gustav K. schrieb:
> Das einem Händler vorzuschreiben, ist ja mal 'ne grobe Nummer.
> Und gleichzeitig eine Luftnummer von besonderer Güte.
> Die Gebühren werden eingepreist und fertig.

Und schon befolgst Du die Vorgabe von Paypal: wenn Du einpreist, erhebst 
Du keinen Aufschlag für die Nutzung eines bestimmten Zahlungsweges ...

Und da dieses Agio alle Kunden trifft, ist es Paypal auch egal.

von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Gustav K. schrieb:
> Um so verwunderlicher, dass im Supermarkt heute schon jeder zweite mit
> Karte zahlt. So zumindest mein Eindruck an der Kasse. Offensichtlich
> zahlt man gerne. Dort, wo schon viel Kohle ist, soll noch mehr hin.

Die Kosten für die Kartenzahlung im Supermarkt sind aber so gering, das 
es im Grunde kein Unterschied macht zur Bargeldzahlung. Irgendwie eine 
monatliche Grundgebühr und dann noch 0,25% vom Betrag, wenn ich das 
nicht wieder vergessen habe. Im Vergleich dazu verlangt Paypal pro 
Transaktion pauschal 35 Cent plus 2 Prozent vom Betrag.

prx A. K. Hatte weiter oben einen Link gepostet wo die Kosten von einem 
Dienstleister beispielhaft aufgeführt waren.

: Bearbeitet durch User
von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Wollvieh W. schrieb:
> 
https://www.borncity.com/blog/2021/01/27/ebay-neue-zahlungsabwicklung-ab-28-2-2021-fr-private-verkufer/
wenn ich das richtig interpretiere, geht Zahlung ohne Paypal immer noch?

Wollvieh W. schrieb:
> Aber insgesamt gibt es jetzt auch für Privatverkäufer nur noch die
> Option, als Ebay-Sklave zu deren Bedingungen zu arbeiten. Die da nicht
> nur 11% Gebühren auf das Porto (und den Warenwert natürlich) lauten,
> sondern auch sämtliche Hirnfürze bezüglich Käuferrechten. D.h. man muß
> zwar die Ware verschicken, erhält aber kein Geld, wenn man einen
> querulatorischen Käufer erwischt - wofür die Wahrscheinlichkeit recht
> hoch ist.
wo genau steht das denn? - wenn der Käufer noch nichts bezahlt hat, kann 
ich das als Verkäufer monieren und verschicke auch erst einmal nichts.
Daß Ebay natürlich mitverdienen will ist bekannt, das ist nun mal keine 
Stiftung für private Verkäufer.

Wollvieh W. schrieb:
> Ich muß mal meinen Hood-Account suchen. Allerdings sprüht einem dort
> nicht gerade das blühende Leben entgegen. Die Suche nach Hameg
> beispielsweise liefert drei Treffer.
LOL, Hood war mal gut, jetzt ist es eine Zero-Plattform auch dank 
Ebay-Kleinanzeigen ... und Ebay-Kleinanzeigen gehören auch zu Ebay.

Pech für Dich als privater Verkäufer, Du wirst nicht den Reibach machen 
und das ist gut so; geh mal schön arbeiten :-)

Beitrag #6652290 wurde vom Autor gelöscht.
von Percy N. (vox_bovi)


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DANIEL D. schrieb:
> Die Kosten für die Kartenzahlung im Supermarkt sind aber so gering, das
> es im Grunde kein Unterschied macht zur Bargeldzahlung. Irgendwie eine
> monatliche Grundgebühr und dann noch 0,25% vom Betrag, wenn ich das
> nicht wieder vergessen habe. Im Vergleich dazu verlangt Paypal pro
> Transaktion pauschal 35 Cent plus 2 Prozent vom Betrag.

Rechne doch einfach mal nach, wie teuer die genannte Brezel sein muss, 
damit Paypal im Vergleich zum P6istenpreis der Haspa (50 cent) teurer 
wird ...

> prx A. K. Hatte weiter oben einen Link gepostet wo die Kosten von einem
> Dienstleister beispielhaft aufgeführt waren.

Nur haben die wenig mit den Kosten der Kartenzahlung für den Kunden zu 
tun.

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Robert K. schrieb:

> wenn ich das richtig interpretiere, geht Zahlung ohne Paypal immer noch?

Als Käufer zahlst Du wie Du willst.  Aber Du zahlst an Ebay, nicht an 
den Verkäufer.
>
> Wollvieh W. schrieb:
(...)
>> sondern auch sämtliche Hirnfürze bezüglich Käuferrechten. D.h. man muß
>> zwar die Ware verschicken, erhält aber kein Geld, wenn man einen
>> querulatorischen Käufer erwischt - wofür die Wahrscheinlichkeit recht
>> hoch ist.

> wo genau steht das denn? - wenn der Käufer noch nichts bezahlt hat, kann
> ich das als Verkäufer monieren und verschicke auch erst einmal nichts.

Ebay teilt Dir mit dass der Käufer bezahlt hat und Du die Ware versenden 
sollst. Nachdem der Käufer den Erhalt derselben bestätigt hat überweist 
Ebay Dir dein Geld (mit der nächsten Monatsabrechnung). Wenn nun der 
Käufer meint mit der Ware unzufrieden zu sein, dann bekommt er von Ebay 
über den Käuferschutz sein Geld zurück. Und Dir zieht man es in der 
nächsten Rechnung wieder ab, zuzüglich EUR  19,02 Fallpauschale. 
Selbstverständlich hast Du trotzdem einen gültigen Vertrag mit dem 
Käufer und Anspruch auf die Zahlung. Du musst aber ein gerichtliches 
Mahnverfahren erwirken um Deinen Anspruch durchzusetzen.

: Bearbeitet durch User
von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Soul E. schrieb:
> Als Käufer zahlst Du wie Du willst.  Aber Du zahlst an Ebay, nicht an
> den Verkäufer.
Habe ich als Käufer so noch nicht gemerkt und ab 15.2. sollen ja die 
neuen Zahlungsbedingungen gelten?
Bisher gingen meine Zahlungen immer an das jeweilige Verkäuferkonto und 
nicht auf das Ebay-Konto, wenn ich z.B. per Überweisung anstelle von 
Paypal zahle.
Ich vermute allerdings, daß es dann eben nur den Verkäufer trifft, weil 
Ebay jetzt Einsicht auf die Kontodaten des Verkäufers hat, deswegen die 
Änderung, der Du als Verkäufer zustimmst?
Volle Kontrolle von Ebay was die Verkaufstransaktion betrifft.
Für den Käufer gilt aber weiterhin das Konto des Verkäufers, ändert sich 
nichts ... sonst könnte ja Ebay gleich als Bank auftreten?
Allerdings kann Ebay jetzt Gebühren beim Verkauf direkt einziehen (was 
vorher nur bedingt ging) und das sieht man dann als Verkäufer auch in 
den Kontobewegungen und bei Ebay-Abrechnungen selbst.
Im Prinzip übernimmt Ebay die Rolle von Paypal, was den Käuferschutz 
anbelangt.

Soul E. schrieb:
> Ebay teilt Dir mit dass der Käufer bezahlt hat und Du die Ware versenden
> sollst. Nachdem der Käufer den Erhalt derselben bestätigt hat überweist
> Ebay Dir dein Geld (mit der nächsten Monatsabrechnung).
Gut, als privater Verkäufer habe ich schon lange nichts mehr bei Ebay 
verkauft, das wäre dann ein Nachteil.

> Wenn nun der
> Käufer meint mit der Ware unzufrieden zu sein, dann bekommt er von Ebay
> über den Käuferschutz sein Geld zurück. Und Dir zieht man es in der
> nächsten Rechnung wieder ab, zuzüglich EUR  19,02 Fallpauschale.
Okay, die Fallpauschale ist natürlich der Wahnsinn schlechthin - Game 
over für betroffene Privatverkäufer sozusagen.
Du kannst aber auch noch den Käufer bewerten und somit fliegt der als 
schwarzes Schaf auch irgendwann mal raus, wenn der Käufer öfter auf so 
einen Trip ist.

> Selbstverständlich hast Du trotzdem einen gültigen Vertrag mit dem
> Käufer und Anspruch auf die Zahlung. Du musst aber ein gerichtliches
> Mahnverfahren erwirken um Deinen Anspruch durchzusetzen.
So ist das eben als privater Verkäufer - dann muß man eben ein Gewerbe 
anmelden, wenn man meint als Privater gewerblich verkaufen zu wollen und 
mit Gebrauchtteil den großen Reibach zu starten.
Was die tolle Alternative Kleinanzeigen anbelangt: das macht nur in 
einer Großstadt + Einzugsraum überhaupt Sinn ... und auch die werden 
nachziehen.

So wird eben mehr im Müll landen, die Gesellschaft will es ja so haben.

von Gustav K. (hauwech)


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Maik .. schrieb:
> Durch diese Klauseln werden zuerst die Händler (Privat wie gewerblich)
> und im Endeffekt deren Kunden durch höhere Preise geschädigt.

Sämtliche in der Wertschöpfungskette anfallenden Kosten trägt am Ende 
der Kunde. Wer sonst? Ist wie bei den Versicherungen: Je höher die 
Schaden, je höher die Prämie. Der Profit der Versicherung bleibt 
konstant.

> (Da der Staat aber an einer höheren Inflation interessiert ist - werden
> die  da wahrscheinlich so lange wie möglich die Finger von lassen)

Das hast du richtig erkannt. Und je höher der Endpreis, der höher die 
MwSt. Ein Grund mehr, die Finger von zu lassen.

> Bezüglich ebay werde ich wohl die nächsten Wochen eine große finale
> Entrümpelungsaktion durchführen - noch mit der Überweisungszahlung
> meines uralten Kundenkontos.

Hier genau das gleiche. Nur ist es bei mir kein Gerümpel, sondern es 
sind wahre Schätze. An manchen Schätzen hätte ich mich gerne noch länger 
erfreut, aber jetzt müssen die Sachen weg. Denn auf Ebay-Kleinanzeigen 
und "was ist letzte Preis" habe ich keinen Bock. Ebenso auf ein 
Bezahlsystem, wo sich die Leute ihr Geld zurück holen und ich auf dem 
Schaden sitzen bleibe.

von Gustav K. (hauwech)


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Percy N. schrieb:
> Und schon befolgst Du die Vorgabe von Paypal: wenn Du einpreist, erhebst
> Du keinen Aufschlag für die Nutzung eines bestimmten Zahlungsweges ...

Achso, jetzt verstehe ich. Man soll den Betrag X nicht ausweisen, den 
der Kunde ZUSÄTZLICH bezahlt, wenn er das Bezahlsystem Y nutzt. Ganz 
schön raffiniert. Dass hier der Gesetzgeber zuschaut, spricht nicht für 
selbigen. Fällt wahrscheinlich unter klein klein, damit will man sich in 
Zeiten großer Probleme nicht aufhalten.

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Robert K. schrieb:
> Soul E. schrieb:
>> Als Käufer zahlst Du wie Du willst.  Aber Du zahlst an Ebay, nicht an
>> den Verkäufer.
> Habe ich als Käufer so noch nicht gemerkt und ab 15.2. sollen ja die
> neuen Zahlungsbedingungen gelten?

Nein. Die Verkäuferkonten werden nach und nach umgestellt, mit hat man 
z.B. den 28.05. als verpflichtenden Termin genannt. Bis dahin muss ich 
meinen (privaten) Account schließen, oder halt die neuen Bedingungen 
akzeptieren.

> Bisher gingen meine Zahlungen immer an das jeweilige Verkäuferkonto und
> nicht auf das Ebay-Konto, wenn ich z.B. per Überweisung anstelle von
> Paypal zahle.

So war das früher, und so ist es zur Zeit noch für die Verkäufer, welche 
nicht auf das neue System umgestellt sind.


> Allerdings kann Ebay jetzt Gebühren beim Verkauf direkt einziehen (was
> vorher nur bedingt ging) und das sieht man dann als Verkäufer auch in
> den Kontobewegungen und bei Ebay-Abrechnungen selbst.
> Im Prinzip übernimmt Ebay die Rolle von Paypal, was den Käuferschutz
> anbelangt.

Mit "einziehen" meinst Du "einbehalten", dann ist das korrekt. Früher 
hat ebay eine Rechnung über die anfallenden Gebühren geschickt, die 
beglichen werden musste. Demnächst kann ebay den Betrag einfach 
einbehalten, und kann zusätzlich noch bis zum Auszahlungstag am Ende des 
Monats mit Deinen Verkaufserlösen wirtschaften.


> Du kannst aber auch noch den Käufer bewerten und somit fliegt der als
> schwarzes Schaf auch irgendwann mal raus, wenn der Käufer öfter auf so
> einen Trip ist.

Du kannst den Käufer bewerten, allerdings können Verkäufer an Käufer 
schon seit einigen Jahren keine schlechten Bewertungen mehr vergeben. 
Das geht nur umgekehrt. Und eine gute Bewertung in Zusammenhang mit 
einem Warnhinweis im Text stellt einen Verstoß gegen die AGB dar und 
wird gelöscht.


> So wird eben mehr im Müll landen, die Gesellschaft will es ja so haben.

Darauf läuft es hinaus. Am Handel mit Gebrauchtware hat keiner 
Interesse, der kurbelt weder die Wirtschaft an noch erhöht er das 
Bruttosozialprodukt.

von Gustav K. (hauwech)


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Soul E. schrieb:
> Robert K. schrieb:
>> wenn ich das richtig interpretiere, geht Zahlung ohne Paypal immer noch?
> Als Käufer zahlst Du wie Du willst.  Aber Du zahlst an Ebay, nicht an
> den Verkäufer.

Kann dbzgl. nur von meinem Uralt-Privat-Account berichten: Ich wurde - 
im Gegensatz zu gewerblichen Anbietern - nicht gezwungen, PayPal 
anzubieten. Bei mir gibt es nach wie vor nur Überweisung oder Abholung. 
Und die Überweisung geht direkt auf mein Konto. Ich sehe als Absender 
die Bankverbindung des Käufers. Gebühren fallen dabei keine an. Das wird 
nun Ende nächsten Monats vorbei sein.

von Gustav K. (hauwech)


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Soul E. schrieb:
> Die Verkäuferkonten werden nach und nach umgestellt, mit hat man
> z.B. den 28.05. als verpflichtenden Termin genannt. Bis dahin muss ich
> meinen (privaten) Account schließen, oder halt die neuen Bedingungen
> akzeptieren.

Nicht das Kind mit dem Bade ausschütten. Akzeptiere die neuen 
Bedingungen und profitiere weiterhin beim Kauf. Denn als Käufer hast du 
alle Trümpfe auf der Hand. Verkaufen kannst du allerdings knicken.

>> So wird eben mehr im Müll landen, die Gesellschaft will es ja so haben.
>
> Darauf läuft es hinaus. Am Handel mit Gebrauchtware hat keiner
> Interesse, der kurbelt weder die Wirtschaft an noch erhöht er das
> Bruttosozialprodukt.

Nicht die Gesellschaft will das so haben, sondern eine handvoll 
Entscheider ganz oben. Die einen sitzen in der Wirtschaft, die anderen 
beim Staat. Denn jeder Gebrauchtkauf verhindert einen Neukauf, so die 
Mächtigen in der Wirtschaft. Und dem Staat entgeht bei jedem 
Gebrauchtkauf die MwSt, so die Entscheider in der Politik. Umwelt- und 
Ressourcenschutz interessiert ganz oben nicht wirklich jemanden. 
Wachstum braucht das Land und die Kassen müssen klingeln.

von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Im Prinzip ist es ja Egal da Ebay eh schon Tot ist, und aus Mangel an 
Aktionen von gebrauchter Ware, auch dementsprechend wenig Kundschaft da 
ist.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Soul E. schrieb:
> Nein. Die Verkäuferkonten werden nach und nach umgestellt, mit hat man
> z.B. den 28.05. als verpflichtenden Termin genannt. Bis dahin muss ich
> meinen (privaten) Account schließen, oder halt die neuen Bedingungen
> akzeptieren.
richtig, den Termin hatte ich auch.
Da ich aber hauptsächlich bei Ebay was kaufe, kann ich Dir versichern, 
daß bis heute (11.4.) offensichtlich 'noch' jeder Verkäufer sein eigenes 
Konto hat an welches ich dann zahle.
Wie das nach dem 28.5. aussieht, wird sich dann ja zeigen.

> So war das früher, und so ist es zur Zeit noch für die Verkäufer, welche
> nicht auf das neue System umgestellt sind.
betrifft also ist erster Linie die Verkäufer und in jeden Fall nicht den 
Käufer.

> Mit "einziehen" meinst Du "einbehalten", dann ist das korrekt. Früher
> hat ebay eine Rechnung über die anfallenden Gebühren geschickt, die
> beglichen werden musste. Demnächst kann ebay den Betrag einfach
> einbehalten, und kann zusätzlich noch bis zum Auszahlungstag am Ende des
> Monats mit Deinen Verkaufserlösen wirtschaften.
Schon klar, das ist nun mal deren Geschäftsmodell - die wollen 
verdienen.
Und was jetzt die sogenannten Alternativen anbelangt, das sind auch 
keine Wohltäter oder Stiftungen ... die ziehen natürlich nach.

> Du kannst den Käufer bewerten, allerdings können Verkäufer an Käufer
> schon seit einigen Jahren keine schlechten Bewertungen mehr vergeben.
Okay, das kann sein - da hatte in der Tat mal so einen Fall.

> Das geht nur umgekehrt. Und eine gute Bewertung in Zusammenhang mit
> einem Warnhinweis im Text stellt einen Verstoß gegen die AGB dar und
> wird gelöscht.
Du kannst aber den Käufer für zukünftige Auktionen bei Dir sperren, das 
geht noch :-)
Als privater Verkäufer bist Du eben ein armes Schwein, wenn es ein 
Käufer darauf anlegt, reine Glückssache.

> Darauf läuft es hinaus. Am Handel mit Gebrauchtware hat keiner
> Interesse, der kurbelt weder die Wirtschaft an noch erhöht er das
> Bruttosozialprodukt.
schlechte Entwicklung, wo doch 'Nachhaltigkeit' so in ist.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Gustav K. schrieb:
> Kann dbzgl. nur von meinem Uralt-Privat-Account berichten: Ich wurde -
> im Gegensatz zu gewerblichen Anbietern - nicht gezwungen, PayPal
> anzubieten. Bei mir gibt es nach wie vor nur Überweisung oder Abholung.
> Und die Überweisung geht direkt auf mein Konto. Ich sehe als Absender
> die Bankverbindung des Käufers. Gebühren fallen dabei keine an. Das wird
> nun Ende nächsten Monats vorbei sein.
na ja, dann ist es eben vorbei, na und?

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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DANIEL D. schrieb:
> Im Prinzip ist es ja Egal da Ebay eh schon Tot ist, und aus Mangel an
> Aktionen von gebrauchter Ware, auch dementsprechend wenig Kundschaft da
> ist.
das liegt leider an der Raffgier der Gesellschaft insgesamt. Es gibt 
genug private Verkäufer, die unbedingt den Reibach machen wollen und 
umgekehrt natürlich ebenso viele unehrliche Käufer und Miesepeter.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Gustav K. schrieb:
> Nicht das Kind mit dem Bade ausschütten. Akzeptiere die neuen
> Bedingungen und profitiere weiterhin beim Kauf. Denn als Käufer hast du
> alle Trümpfe auf der Hand. Verkaufen kannst du allerdings knicken.
Verkaufen geht auch noch, allerdings wird es zum Glücksspiel wenn die 
schwarzen Schafe überhand nehmen.
Die Frage ist welchen Schutz man als Verkäufer bei Ebay noch hat?
Das wäre dann mal eine Frage an Ebay, sofern Du da verkaufst.
Und die Alternativen? Pech gehabt, je nachdem wo Du wohnst.

> Nicht die Gesellschaft will das so haben, sondern eine handvoll
> Entscheider ganz oben.
Falsch, die Gesellschaft stimmt schweigend zu, die Mehrheit der 
Gesellschaft will doch verar***t werden.

> Die einen sitzen in der Wirtschaft, die anderen
> beim Staat.
es gibt viele Beamte oder Beamten-ähnliche Jobs und solche Leute ticken 
eben auch völlig anders und die sind in der Mehrheit.

> Denn jeder Gebrauchtkauf verhindert einen Neukauf, so die
> Mächtigen in der Wirtschaft.
na und, juckt das die Mehrheit, wenn sie ein paar Euronen mehr zahlen?
Schaue Dir mal den jährlichen Gehaltsthread hier an ... alles klar, 
oder?!

> Und dem Staat entgeht bei jedem
> Gebrauchtkauf die MwSt, so die Entscheider in der Politik. Umwelt- und
> Ressourcenschutz interessiert ganz oben nicht wirklich jemanden.
> Wachstum braucht das Land und die Kassen müssen klingeln.
Der Staat hier will eben immer mitverdienen - deswegen MwSt oder noch 
besser Doppelsteuer - MwSt auf eine andere Steuer (Ölpreis, etc.).
Der Staat hierzulande will auch keine Kleinselbstständigen; deswegen 
u.a. auch aktuelle Gesundheits-Gesetzgebung. Der Staat hier will mehr 
Angestellte und mehr Konsumenten haben.
Alles gut also im Sinne des Staates und was den Resourcenschutz 
anbelangt, da wird einfach noch an einer neuen Steuer gebastelt ... 
alles gut, also ... soviel zum Zynismus :-)

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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na ja, wenn Ebay unbedingt die privaten Verkäufer weg haben will ... ich 
werde mal bei Ebay nachfragen wegen dieser 'Kostenpauschale'?
Seht es positiv - wozu gibt es hier eine Rubrik Markt?
Wahrscheinlich werde ich dann hier in Zukunft einiges an Elektroteilen 
verkaufen und der Rest wandert dann eben in die Tonne, weg mit Schaden.

von Ralf X. (ralf0815)


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Robert K. schrieb:
> Der Staat hier will eben immer mitverdienen - deswegen MwSt oder noch
> besser Doppelsteuer - MwSt auf eine andere Steuer (Ölpreis, etc.).

Wäre es Dir lieber, wenn jede einzelne Abgabe/Gebühr extra auf einem 
Beleg ausgegeben werden muss?
Also z.B. bei Sprit (Benzin) statt Nettopreis, in dem 65,45  ct/l 
enthalten sind, zzgl. 19% MwSt, dann die Energiesteuer direkt von 65,45 
ct/l auf 77,89 ct/l angehoben wird, aber dann die MwSt nicht mehr auf 
diesen Preisbestandteil erhoben wird.

Kennst Du einen Staat weltweit, in dem der USt-/MwSt-Aufschlag technisch 
anders als in DE gehandhabt wird?
Oder hast Du lediglich nicht verstanden, dass das weltweiter Usus ist, 
der die Abrechnung vereinfacht?

Robert K. schrieb:
> Der Staat hierzulande will auch keine Kleinselbstständigen; deswegen
> u.a. auch aktuelle Gesundheits-Gesetzgebung. Der Staat hier will mehr
> Angestellte und mehr Konsumenten haben.

Kannst Du das auch irgendwie näher erläutern/begründen?

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Ralf X. schrieb:
> Robert K. schrieb:
>> Der Staat hierzulande will auch keine Kleinselbstständigen; deswegen
>> u.a. auch aktuelle Gesundheits-Gesetzgebung. Der Staat hier will mehr
>> Angestellte und mehr Konsumenten haben.
>
> Kannst Du das auch irgendwie näher erläutern/begründen?

Ich kann die Erläuterung übernehmen: Es geht um diese Plandemie mit 
diesem eigentlich nicht existente Corona-Virus. Die Patienten auf den 
Intensivstationen wurden nämlich nicht durch ein Virus krank, sondern 
durch 5G-Strahlen. Jetzt will Bill Gates auch noch alle impfen, 
eigentlich Nano-Gedankenkontroll-Chips spritzen. Das ist auch der Grund 
für den Chip-Mangel bei der Automobilindustrie. Weil eben die 
Halbleiterhersteller für die "Impfung" produzieren müssen. ;)

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Ralf X. schrieb:
> Wäre es Dir lieber, wenn jede einzelne Abgabe/Gebühr extra auf einem
> Beleg ausgegeben werden muss?
Dir ist offenbar die aktuelle Gesetzgebung nicht klar.
Bereits vor Corona mußte Dir der Bäcker für ein Brötchen einen Beleg 
ausstellen ausstellen, wenn Du den verlangst!
Wie im Supermarkt steht Dir als Kunde grundsätzlich der Beleg zu und Du 
bist als Kleinselbstständiger gesetzlich dazu verpflichtet worden den 
gleichen Aufwand zu führen wie beim Supermarkt.
Auch wenn das Brötchen nur 10 Cents kostet. Über diese Gesetzesänderung 
(vor Corona) hatten sich viele Kleinselbstständige zurecht aufgeregt ... 
offenbar alles schon vergessen.

> Also z.B. bei Sprit (Benzin) statt Nettopreis, in dem 65,45  ct/l
> enthalten sind, zzgl. 19% MwSt, dann die Energiesteuer direkt von 65,45
> ct/l auf 77,89 ct/l angehoben wird, aber dann die MwSt nicht mehr auf
> diesen Preisbestandteil erhoben wird.
natürlich wird die MwSt immer auf den Gesamtpreis erhoben und wenn die 
andere Steuer bereits eingepreist ist, dann ist das eine Steuer auf die 
Steuer und das kannst auch gerne nachlesen, da gibt es genug zu im 
Internet.

> Kennst Du einen Staat weltweit, in dem der USt-/MwSt-Aufschlag technisch
> anders als in DE gehandhabt wird?
einige wenige Länder gibt es, die haben gar keine MwSt. Wieder andere 
haben statt 2 Mehrwertsteuersätzen (19%, 7%) noch mehr 
MwSt.-sätze.(Polen z.B. 3, usw.)

> Oder hast Du lediglich nicht verstanden, dass das weltweiter Usus ist,
> der die Abrechnung vereinfacht?
nur weil das im Rahmen der Globalisierung so Usus ist, ist das noch 
lange nicht gut! Als Globalisierungsgegner bin ich eben anderer Meinung.


> Robert K. schrieb:
>> Der Staat hierzulande will auch keine Kleinselbstständigen; deswegen
>> u.a. auch aktuelle Gesundheits-Gesetzgebung. Der Staat hier will mehr
>> Angestellte und mehr Konsumenten haben.
>
> Kannst Du das auch irgendwie näher erläutern/begründen?
Was meinst Du denn wer am Ende der Krise seinen Laden noch offen haben 
wird?
Das Ganze ist ein Eliminierungsprozeß zugunsten von Großunternehmen - 
wie bei den Landwirten schon vorher!

von Ralf X. (ralf0815)


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Stefan H. schrieb:
> Ich kann die Erläuterung übernehmen: Es geht um diese Plandemie mit
> diesem eigentlich nicht existente Corona-Virus. Die Patienten auf den
> Intensivstationen wurden nämlich nicht durch ein Virus krank, sondern
> durch 5G-Strahlen. Jetzt will Bill Gates auch noch alle impfen,
> eigentlich Nano-Gedankenkontroll-Chips spritzen. Das ist auch der Grund
> für den Chip-Mangel bei der Automobilindustrie. Weil eben die
> Halbleiterhersteller für die "Impfung" produzieren müssen. ;)

Danke für die plausible und verständliche Erklärung. :-)
Das erklärt auch die Einzelfälle, in denen es nach der Impfung 
vereinzelt zu Trombosen kam.
Nicht alle Impfhersteller verwenden die hochwertigen Nanochips..

von Ralf X. (ralf0815)


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Robert K. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Wäre es Dir lieber, wenn jede einzelne Abgabe/Gebühr extra auf einem
>> Beleg ausgegeben werden muss?
> Dir ist offenbar die aktuelle Gesetzgebung nicht klar.
> Bereits vor Corona mußte Dir der Bäcker für ein Brötchen einen Beleg
> ausstellen ausstellen, wenn Du den verlangst!

Natürlich.
Wäre anders ja auch ein absolutes Unding.
Aber die enthaltene Energiesteuer, Erdölbevorratungsabgabe, CO2-Steuer 
müssen selbst die grossen Mineralölunternehmen ggü. dem Endkunden nicht 
auflisten, sondern lediglich die MwSt.

> Wie im Supermarkt steht Dir als Kunde grundsätzlich der Beleg zu und Du
> bist als Kleinselbstständiger gesetzlich dazu verpflichtet worden den
> gleichen Aufwand zu führen wie beim Supermarkt.

Ja, eine Buchhaltung musste ich schon Anfang der 80er in meinem ersten 
Kleingewerbe machen.
Scheinbar ist der böse Staat der Meinung, dass man ohne Buchhaltung 
nicht die passenden Steuern, Sozialabgaben, etc. ausrechnen kann.
Und dass man auf Verlangen einen Beleg aushändigt, ist doch wohl auch 
selbstverständlich.

> Auch wenn das Brötchen nur 10 Cents kostet. Über diese Gesetzesänderung
> (vor Corona) hatten sich viele Kleinselbstständige zurecht aufgeregt ...
> offenbar alles schon vergessen.

Die Gesetzesänderung zu Anfang 2020 betraf lediglich Kleingewerbe, die 
schon über elektronische Kassensysteme mit Bondrucker verfügen.
DIESE müssen seither immer einen Bon ausdrucken.
Gut so!

>> Also z.B. bei Sprit (Benzin) statt Nettopreis, in dem 65,45  ct/l
>> enthalten sind, zzgl. 19% MwSt, dann die Energiesteuer direkt von 65,45
>> ct/l auf 77,89 ct/l angehoben wird, aber dann die MwSt nicht mehr auf
>> diesen Preisbestandteil erhoben wird.
> natürlich wird die MwSt immer auf den Gesamtpreis erhoben und wenn die
> andere Steuer bereits eingepreist ist, dann ist das eine Steuer auf die
> Steuer und das kannst auch gerne nachlesen, da gibt es genug zu im
> Internet.

Das Internet ist eben schon lange von dummen Menschen geflutet.
Wenn der deutsche Staat auf den Liter Benzin 78 ct kassieren möchte, ist 
es doch abrechnungsmässig praktisch, dass in 65,45 ct zzgl. MwSt 
aufzuteilen.
Dann muss der VK nur noch angeben, dass der Endbetrag 19% MwSt (= ~24 
ct) enthält.
Stell Dir vor, das wäre anders, z.B. bei einem Benzinpreis von 1,489 €/l 
und 78 ct Energiesteuer/l, auf die keine MwSt erhoben werden:
DANN würde die enthaltene MwSt nur noch rund 11,32 ct/l, bzw. 7,6% 
betragen.
Lass das mal einen "Kleingewerbetreibenden" ausrechnen.
Und das am besten bei einem Lebensmittelkrämer, der auch Kaffee, 
Tabakwaren und Alkohol verkauft!

>> Kennst Du einen Staat weltweit, in dem der USt-/MwSt-Aufschlag technisch
>> anders als in DE gehandhabt wird?
> einige wenige Länder gibt es, die haben gar keine MwSt. Wieder andere
> haben statt 2 Mehrwertsteuersätzen (19%, 7%) noch mehr
> MwSt.-sätze.(Polen z.B. 3, usw.)

Du verstehst nicht einmal den Satzbestandteil " technisch anders als 
in DE gehandhabt wird"?
Um die jeweilige Höhe der Steuer geht es dabei nicht.

>> Oder hast Du lediglich nicht verstanden, dass das weltweiter Usus ist,
>> der die Abrechnung vereinfacht?
> nur weil das im Rahmen der Globalisierung so Usus ist, ist das noch
> lange nicht gut! Als Globalisierungsgegner bin ich eben anderer Meinung.

Falsch.
Das hat nicht das geringste mit Globalisierung zu tun, sondern war 
bereits vor hundert Jahren so und dient lediglich der Vereinfachung der 
Rechnungsstellung.
Auch für den kleinen Krauter.

: Bearbeitet durch User
von Wollvieh W. (wollvieh)


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DANIEL D. schrieb:
> Im Prinzip ist es ja Egal da Ebay eh schon Tot ist, und aus Mangel an
> Aktionen von gebrauchter Ware, auch dementsprechend wenig Kundschaft da
> ist.

In der Tat. Daher macht es auch keinen Sinn, jetzt in den Keller zu 
gehen und schnell noch alles einzustellen, was man verkaufen will. Davon 
wird in 2 Monaten das meiste nämlich immer noch unverkauft sein. Wenn 
man es unbedingt loswerden will, kann man allerdings Auktionen ab 1 Euro 
machen, das klappt schon noch meistens. Allerdings bleibt es auch bei 
dem 1 Euro.

Wer nachschauen will: Alte Nadler Epson LQ 570 wurden in letzter Zeit 
einmal für 139 und einmal für 159 Euro als Sofortkaufen verkauft. Und 
einmal für 15,20 Startpreis als Auktion.

von Ralf X. (ralf0815)


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Robert K. schrieb:
>> Robert K. schrieb:
>>> Der Staat hierzulande will auch keine Kleinselbstständigen; deswegen
>>> u.a. auch aktuelle Gesundheits-Gesetzgebung. Der Staat hier will mehr
>>> Angestellte und mehr Konsumenten haben.
>>
>> Kannst Du das auch irgendwie näher erläutern/begründen?
> Was meinst Du denn wer am Ende der Krise seinen Laden noch offen haben
> wird?
> Das Ganze ist ein Eliminierungsprozeß zugunsten von Großunternehmen -
> wie bei den Landwirten schon vorher!

Sorry, mir war nicht klar, dass Du das an den Corona-Regelungen fest 
machst.
Du glaubst also wirklich, dass man sich weiterhin auch bei hohen 
Infektionszahlen z.B. in Kneipen, etc. vergnügen können sollte?

Und was ist mit den kleinen Landwirten?
Sollte man denen bis zu einer gewissen Grösse Käfighaltung erlauben?
Oder verstärkten Gifteinsatz, Gülle ins Grundwasser, etc.?

von Maik .. (basteling)


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Wollvieh W. schrieb:
.. Daher macht es auch keinen Sinn, jetzt in den Keller zu
> gehen und schnell noch alles einzustellen, was man verkaufen will. Davon
> wird in 2 Monaten das meiste nämlich immer noch unverkauft sein. ...

ganz so pessimistisch sehe ich das jetzt nicht.
Bei mir stapeln sich noch diverse Sammlerschätze, in den letzten Monaten 
habe ich auch schon einiges  bei ebay wegbekommen. In der tat läuft es 
zäh - wenn man es nicht wegschenken will. Aber es geht. Vor allem 
Sitzfleisch ist nötig. Dann steht das im Zweifel noch 6 Wochen im Regal 
- wo es vorher schon 15 Jahre war. Teils haben sich die Preise 
reduziert, andere Sachen sind teurer geworden. Die Wochen des womöglich 
bald verstärkten Lockdowns kann man natürlich noch nutzen - um feine 
Dinge an den Mann zu bringen. Ich intensiviere das zumindest grade.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Ralf X. schrieb:
> Natürlich.
> Wäre anders ja auch ein absolutes Unding.
es würde zu kompliziert wegen der Umprogrammierung der Kassensysteme, 
prinzipiell wäre es möglich ... vielleicht kommt es ja nochmal.

> Aber die enthaltene Energiesteuer, Erdölbevorratungsabgabe, CO2-Steuer
> müssen selbst die grossen Mineralölunternehmen ggü. dem Endkunden nicht
> auflisten, sondern lediglich die MwSt.
richtig, aber die großen Unternehmen könnten es ohne größere Probleme, 
wenn es technisch möglich ist und vom Staat verlangt würde.

> Ja, eine Buchhaltung musste ich schon Anfang der 80er in meinem ersten
> Kleingewerbe machen.
> Scheinbar ist der böse Staat der Meinung, dass man ohne Buchhaltung
> nicht die passenden Steuern, Sozialabgaben, etc. ausrechnen kann.
nein, um's Ausrechnen ging es dabei nicht, sondern um mögliche 
Steuerumgehung durch Kleinbetriebe ... auch wenn es nur ein paar Cents 
sein mögen.

> Und dass man auf Verlangen einen Beleg aushändigt, ist doch wohl auch
> selbstverständlich.
das wird aber in der Regel nicht verlangt - oder verlangst Du von Deinem 
Bäcker einen Kaufbeleg über 10 Cents ?

> Die Gesetzesänderung zu Anfang 2020 betraf lediglich Kleingewerbe, die
> schon über elektronische Kassensysteme mit Bondrucker verfügen.
> DIESE müssen seither immer einen Bon ausdrucken.
> Gut so!
mehr Papier und weniger Nachhaltigkeit, mehr Bürokratie, mehr Kosten für 
den Endkunden, der jetzt 15 bis 20 Cents für's Brötchen zahlt ... gut so 
):

>>> Also z.B. bei Sprit (Benzin) statt Nettopreis, in dem 65,45  ct/l
>>> enthalten sind, zzgl. 19% MwSt, dann die Energiesteuer direkt von 65,45
>>> ct/l auf 77,89 ct/l angehoben wird, aber dann die MwSt nicht mehr auf
>>> diesen Preisbestandteil erhoben wird.
>> natürlich wird die MwSt immer auf den Gesamtpreis erhoben und wenn die
>> andere Steuer bereits eingepreist ist, dann ist das eine Steuer auf die
>> Steuer und das kannst auch gerne nachlesen, da gibt es genug zu im
>> Internet.
Tja, denkst Du unser Staat ist doof und will kein Geld aus 
Doppelbesteuerung haben? Irrtum, 12 Mrd. sind es.
Das ist die Wirklichkeit:
https://www.t-online.de/finanzen/geld-vorsorge/steuern/id_77086002/zweifach-besteuerung-bringt-dem-fiskus-12-milliarden-ein.html
So schröpft man den dummen Bürger und der findet das am Ende auch noch 
gut ):

> Lass das mal einen "Kleingewerbetreibenden" ausrechnen.
> Und das am besten bei einem Lebensmittelkrämer, der auch Kaffee,
> Tabakwaren und Alkohol verkauft!
Das Problem bei Kleingewerbetreibenden ist die Gier des Staates und der 
Krankenkassen.
Ein guter Staat würde seinen Bürgern die paar Cents schenken, aber da 
wir nicht mehr reich sind, geht das nicht mehr ... nur dann sollte man 
es auch zugeben.


> Du verstehst nicht einmal den Satzbestandteil " technisch anders als
> in DE gehandhabt wird"?
> Um die jeweilige Höhe der Steuer geht es dabei nicht.
Schon mal was von Zwergstaaten gehört. In Andorra zahlst Du 0% MwSt ... 
geht also auch.

> Falsch.
> Das hat nicht das geringste mit Globalisierung zu tun, sondern war
> bereits vor hundert Jahren so und dient lediglich der Vereinfachung der
> Rechnungsstellung.
> Auch für den kleinen Krauter.
Die Globalisierung schadet Kleingwerbetreibenden und als typisches 
Beispiel nenn ich mal die Schweiz - da gibt es in einer größeren Stadt 
eben nur einmal Lidl und nur einmal Aldi und ansonsten viele kleine 
Läden - sowas wird in Deutschland zugunsten der Handelskonzerne 
ausradiert, hier hofiert der Staat die Großkonzerne und sonst nichts.

von H-G S. (haenschen)


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Stefan H. schrieb:
> Jetzt will Bill Gates auch noch alle impfen,
> eigentlich Nano-Gedankenkontroll-Chips spritzen. Das ist auch der Grund
> für den Chip-Mangel bei der Automobilindustrie. Weil eben die
> Halbleiterhersteller für die "Impfung" produzieren müssen.

Elons Gehirn-verdrahteter Affe spielt vergnügt Pong mit seinem 
Implantat.

von Ralf X. (ralf0815)


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Wollvieh W. schrieb:
> Wer nachschauen will: Alte Nadler Epson LQ 570 wurden in letzter Zeit
> einmal für 139 und einmal für 159 Euro als Sofortkaufen verkauft. Und
> einmal für 15,20 Startpreis als Auktion.

Naja, die beiden hochpreisigen Verkäufe sind ja auch ganz offensichtlich 
Schwarzverkäufe privatgewerblicher Händler.
Die wissen eben, wie es bei ebay läuft.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Ralf X. schrieb:
> Sorry, mir war nicht klar, dass Du das an den Corona-Regelungen fest
> machst.
> Du glaubst also wirklich, dass man sich weiterhin auch bei hohen
> Infektionszahlen z.B. in Kneipen, etc. vergnügen können sollte?
Das Leben ist Risiko - wir können ja auch ab morgen die Autobahnen dicht 
machen, wenn die Jahresbilanz bei den Verkehrstoten nicht mehr stimmt.
>
> Und was ist mit den kleinen Landwirten?
> Sollte man denen bis zu einer gewissen Grösse Käfighaltung erlauben?
siehe Schweiz, da geht es und hier nicht.
Wenn der Großbauer nach Fläche subventioniert wird, dann entsteht genau 
so ein Mist.

> Oder verstärkten Gifteinsatz, Gülle ins Grundwasser, etc.?
gerade das ist ja das Ergebnis der Großbauern und dem Wegfall 
kleinbäuerlicher Betriebe.
In der Menge + der größeren Fläche ist der Gifteinsatz viel billiger.

von Ralf X. (ralf0815)


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Robert K. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Natürlich.
>> Wäre anders ja auch ein absolutes Unding.
> es würde zu kompliziert wegen der Umprogrammierung der Kassensysteme,
> prinzipiell wäre es möglich ... vielleicht kommt es ja nochmal.

Sorry, der Kleinsthändler hatte und hat weiterhin seine "Handkasse" und 
keine Probleme mit der Regelung ab 2020.
Richtig ist, dass es bei einigen elektronischen Asbachuralt-Systemen der 
elektronischen Kassensystemen Probleme mit einem gesetzeskonformen 
FW-Update gab, wozu es allerdings auch Übergangfristen gab und keine 
Maulerei, wenn da mal etwas nicht klappte.

>> Aber die enthaltene Energiesteuer, Erdölbevorratungsabgabe, CO2-Steuer
>> müssen selbst die grossen Mineralölunternehmen ggü. dem Endkunden nicht
>> auflisten, sondern lediglich die MwSt.
> richtig, aber die großen Unternehmen könnten es ohne größere Probleme,
> wenn es technisch möglich ist und vom Staat verlangt würde.

WENN ein Kleinkrämer über ein elektronisches Kassensystem verfügt, 
wäre/ist es auch ort möglich, das zu integrieren.

>> Ja, eine Buchhaltung musste ich schon Anfang der 80er in meinem ersten
>> Kleingewerbe machen.
>> Scheinbar ist der böse Staat der Meinung, dass man ohne Buchhaltung
>> nicht die passenden Steuern, Sozialabgaben, etc. ausrechnen kann.
> nein, um's Ausrechnen ging es dabei nicht, sondern um mögliche
> Steuerumgehung durch Kleinbetriebe ... auch wenn es nur ein paar Cents
> sein mögen.

Richtig, die Bonausdruckpflicht bei vorhandenem elektronischen 
Kassensystem wurde eingeführt, um die nachträgliche Löschung von 
Umsatzbeträgen zu erschweren.
Und da geht es i.A. eben nicht um nur "Cents".

>> Und dass man auf Verlangen einen Beleg aushändigt, ist doch wohl auch
>> selbstverständlich.
> das wird aber in der Regel nicht verlangt

Da hat sich bis 2020 mancher Krämer, Bäcker, Gastronom gefreut..

> - oder verlangst Du von Deinem
> Bäcker einen Kaufbeleg über 10 Cents ?

Nein.
Aber heute erwarte ich von ihm, dass er mir diesen anbietet und schon 
vorher ausgedruckt hat.
Ausser, er führt immer noch nur eine Handkasse.

>> Die Gesetzesänderung zu Anfang 2020 betraf lediglich Kleingewerbe, die
>> schon über elektronische Kassensysteme mit Bondrucker verfügen.
>> DIESE müssen seither immer einen Bon ausdrucken.
>> Gut so!
> mehr Papier und weniger Nachhaltigkeit, mehr Bürokratie, mehr Kosten für
> den Endkunden, der jetzt 15 bis 20 Cents für's Brötchen zahlt ... gut so
> ):

Für einen gesetzeskonformen Bon reichen wenige cm Bonrolle für 0,00xx ct 
Materialaufwand.
Wenn daraus Dein Bäcker einen Preisaufschlag konstruiert, hat er wohl 
vorher die Umsatzsteuer unterschlagen, den Material-, Energie- und 
Arbeitseinsatz als Schwund geltend gemacht und seine EKSt nahe null 
gebracht.

>>>> Also z.B. bei Sprit (Benzin) statt Nettopreis, in dem 65,45  ct/l
>>>> enthalten sind, zzgl. 19% MwSt, dann die Energiesteuer direkt von 65,45
>>>> ct/l auf 77,89 ct/l angehoben wird, aber dann die MwSt nicht mehr auf
>>>> diesen Preisbestandteil erhoben wird.
>>> natürlich wird die MwSt immer auf den Gesamtpreis erhoben und wenn die
>>> andere Steuer bereits eingepreist ist, dann ist das eine Steuer auf die
>>> Steuer und das kannst auch gerne nachlesen, da gibt es genug zu im
>>> Internet.
> Tja, denkst Du unser Staat ist doof und will kein Geld aus
> Doppelbesteuerung haben? Irrtum, 12 Mrd. sind es.
> Das ist die Wirklichkeit:
> 
https://www.t-online.de/finanzen/geld-vorsorge/steuern/id_77086002/zweifach-besteuerung-bringt-dem-fiskus-12-milliarden-ein.html
> So schröpft man den dummen Bürger und der findet das am Ende auch noch
> gut ):

Und nochmal und immer wieder:
Es ist doch völlig wurscht, ob der "böse Staat" für einen Artikel einen 
bestimmten Betrag zzgl. MwSt verlangt oder die dann nicht erhobene 
MwSt von Anfang an einpreist.
Nur dass die erste Variante das Leben eben einfacher macht.

>> Lass das mal einen "Kleingewerbetreibenden" ausrechnen.
>> Und das am besten bei einem Lebensmittelkrämer, der auch Kaffee,
>> Tabakwaren und Alkohol verkauft!
> Das Problem bei Kleingewerbetreibenden ist die Gier des Staates und der
> Krankenkassen.

Ops, jetzt sind auch die Krankenkassen noch schuld?
Wenn der (unheimlich subventionierte!) Sockelbetrag nicht bezahlt werden 
kann, steht dem aufstrebenden Kleingewerbetreibende auch die BA offen!

> Ein guter Staat würde seinen Bürgern die paar Cents schenken, aber da
> wir nicht mehr reich sind, geht das nicht mehr ... nur dann sollte man
> es auch zugeben.

Welche "paar Cents"?
Wenn Du mit dem Gewerbe nichts verdienst, solltest Du es lassen.
Auch auch hier noch einmal: die BA steht Dir offen.
Ferner gibt es immer noch die Kleinstgewerberegelung des (UStG) § 19 mit 
der Befreiung.
Und auch für die Einkommenssteuer gibt es Grenzen, unter denen Du 
absolut nichts zahlen musst.

>> Du verstehst nicht einmal den Satzbestandteil " technisch anders als
>> in DE gehandhabt wird"?
>> Um die jeweilige Höhe der Steuer geht es dabei nicht.
> Schon mal was von Zwergstaaten gehört. In Andorra zahlst Du 0% MwSt ...
> geht also auch.

Dann zieh doch um! :-)

>> Falsch.
>> Das hat nicht das geringste mit Globalisierung zu tun, sondern war
>> bereits vor hundert Jahren so und dient lediglich der Vereinfachung der
>> Rechnungsstellung.
>> Auch für den kleinen Krauter.
> Die Globalisierung schadet Kleingwerbetreibenden und als typisches
> Beispiel nenn ich mal die Schweiz - da gibt es in einer größeren Stadt
> eben nur einmal Lidl und nur einmal Aldi und ansonsten viele kleine
> Läden - sowas wird in Deutschland zugunsten der Handelskonzerne
> ausradiert, hier hofiert der Staat die Großkonzerne und sonst nichts.

Ich zitiere mal statista.de:
"Die Migros-Gruppe war mit einem Marktanteil von rund 36 Prozent im Jahr 
2018 das führende Unternehmen im Detailhandel in der Schweiz gefolgt von 
Coop. Die Denner AG ist – gemessen am Umsatz – das drittgrößte 
Unternehmen in diesem Segment in der Schweiz.
Gemeinsam hielten die beiden großen Genossenschaften Migros und Coop im 
Jahr 2018 einen Anteil von rund 69 Prozent am Detailhandel in der 
Schweiz. Zum Vergleich: Die deutschen Discounter Aldi und Lidl, welche 
in den vergangenen Jahren in der Schweiz stetig expandierten, kamen 
zusammen nur auf einen Marktanteil von unter acht Prozent."

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/368538/umfrage/marktanteile-der-fuehrenden-unternehmen-im-lebensmittelhandel-in-der-schweiz/

Kann es sein, dass Du auch solche Dinge einfach nicht blickst, oder als 
möglicher Reichsbürger vorsätzlich verfälschend darstellst?

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


Lesenswert?

Ralf X. schrieb:
> Sorry, der Kleinsthändler hatte und hat weiterhin seine "Handkasse" und
> keine Probleme mit der Regelung ab 2020.
> Richtig ist, dass es bei einigen elektronischen Asbachuralt-Systemen der
> elektronischen Kassensystemen Probleme mit einem gesetzeskonformen
> FW-Update gab, wozu es allerdings auch Übergangfristen gab und keine
> Maulerei, wenn da mal etwas nicht klappte.
die Erneuerung der Asbachuralt-Systeme kostet auch Geld und das Ganze 
ist eben auch ein mehr an Bürokratie, die man natürlich hinnimmt, weil 
man glaubt der Endverbraucher zahlt wie immer.

> WENN ein Kleinkrämer über ein elektronisches Kassensystem verfügt,
> wäre/ist es auch ort möglich, das zu integrieren.
ja natürlich, kostet ja auch keine Zeit mal eben sowas zu integrieren.
Für ein Großunternehmen ist mehr Bürokratie kein Thema.

> Richtig, die Bonausdruckpflicht bei vorhandenem elektronischen
> Kassensystem wurde eingeführt, um die nachträgliche Löschung von
> Umsatzbeträgen zu erschweren.
> Und da geht es i.A. eben nicht um nur "Cents".
das Geld hätte unser "reicher" Staat den armen Krämern ja auch mal 
schenken können? Zumal bei Großunternehmen die Steuergeschenke mehr als 
üppig sind.
Aber das ist natürlich zuviel verlangt, der Doppelmoral sei Dank.

>> das wird aber in der Regel nicht verlangt
>
> Da hat sich bis 2020 mancher Krämer, Bäcker, Gastronom gefreut..
wie gesagt, "reicher" Staat, der bei Großunternehmen wie ... beide Auge 
zudrückt -> Doppelmoral.

> Nein.
> Aber heute erwarte ich von ihm, dass er mir diesen anbietet und schon
> vorher ausgedruckt hat.
> Ausser, er führt immer noch nur eine Handkasse.
ich nicht, vor allen Dingen nicht bei lächerlichen 10 Cents ):


> Für einen gesetzeskonformen Bon reichen wenige cm Bonrolle für 0,00xx ct
> Materialaufwand.
natürlich sind es immer nur 0,00xx ct, deswegen immer schön noch eine 
Regelung mehr.

> Wenn daraus Dein Bäcker einen Preisaufschlag konstruiert, hat er wohl
> vorher die Umsatzsteuer unterschlagen, den Material-, Energie- und
> Arbeitseinsatz als Schwund geltend gemacht und seine EKSt nahe null
> gebracht.
tja, von irgendwas will der auch leben. 0,00xx ct hier mehr 0,0x ct für 
den Transport mehr, usw., unnötige Kosten, die ganz schnell exponentiell 
wachsen.



> 
https://www.t-online.de/finanzen/geld-vorsorge/steuern/id_77086002/zweifach-besteuerung-bringt-dem-fiskus-12-milliarden-ein.html
>> So schröpft man den dummen Bürger und der findet das am Ende auch noch
>> gut ):
>
> Und nochmal und immer wieder:
> Es ist doch völlig wurscht, ob der "böse Staat" für einen Artikel einen
> bestimmten Betrag zzgl. MwSt verlangt oder die dann nicht erhobene
> MwSt von Anfang an einpreist.
> Nur dass die erste Variante das Leben eben einfacher macht.
es geht in dem Artikel darum, daß eben nicht korrekt netto gerechnet 
wird, sondern die Mehrwehrsteuer auf andere Steuern, die Bestandteil des 
Produktpreises sind zusätzlich aufgeschlagen wird und das ist eine 
Doppelbesteuerung (Steuer auf eine Steuer), die Du partout nicht 
nachvollziehen kannst. Das sind 12 Mrd. Mehrgewinn aus der 
Doppelbesteuerung.


> Ops, jetzt sind auch die Krankenkassen noch schuld?
> Wenn der (unheimlich subventionierte!) Sockelbetrag nicht bezahlt werden
> kann, steht dem aufstrebenden Kleingewerbetreibende auch die BA offen!
Du mußt den Nachweis erbringen und wenn der Steuerbescheid nicht 
vorliegt, dann wird eben der Höchstsatz angenommen. Natürlich steht Dir 
eine Rückforderung des zu hoch bezahlten Beitrags zu, aber Vorkasse mußt 
Du erst mal leisten.
Richtig, deswegen lohnt Selbstständigkeit in der Regel nicht.


> Welche "paar Cents"?
> Wenn Du mit dem Gewerbe nichts verdienst, solltest Du es lassen.
> Auch auch hier noch einmal: die BA steht Dir offen.
Blödsinn, so was weiß man gerade am Anfang nicht und deshalb gibt es ja 
auch genug Dumme, die nachher verschuldet sind und abhartzen.

> Ferner gibt es immer noch die Kleinstgewerberegelung des (UStG) § 19 mit
> der Befreiung.
haha, das ist dann wie bei der GEZ Befreiung am Ende :-)

> Und auch für die Einkommenssteuer gibt es Grenzen, unter denen Du
> absolut nichts zahlen musst.
wie bei jeden Staat, da ist unser "reicher" Staat nichts besonders ... 
im Gegenteil.


> Dann zieh doch um! :-)
tja, im Gegensatz zu unserem "reichen" Staat sind die nicht deppert - 
die lassen nicht jeden rein, da mußt Du schon üppig Kohle mitbringen, 
dann bist Du Willkommen und sonst nicht.

> Ich zitiere mal statista.de:
> "Die Migros-Gruppe war mit einem Marktanteil von rund 36 Prozent im Jahr
> 2018 das führende Unternehmen im Detailhandel in der Schweiz gefolgt von
> Coop. Die Denner AG ist – gemessen am Umsatz – das drittgrößte
> Unternehmen in diesem Segment in der Schweiz.
> Gemeinsam hielten die beiden großen Genossenschaften Migros und Coop im
> Jahr 2018 einen Anteil von rund 69 Prozent am Detailhandel in der
> Schweiz. Zum Vergleich: Die deutschen Discounter Aldi und Lidl, welche
> in den vergangenen Jahren in der Schweiz stetig expandierten, kamen
> zusammen nur auf einen Marktanteil von unter acht Prozent."
tja warum wohl, weil die Schweiz Ihre Ureinwohner entsprechend schützt - 
die wollen keine Auslandsunternehmen in Ihrem Land, richtig so!

> Kann es sein, dass Du auch solche Dinge einfach nicht blickst, oder als
> möglicher Reichsbürger vorsätzlich verfälschend darstellst?
Keine Ahnung ob Du nur in 1st class Hotels residierst oder vor lauter 
Geld blind durch die Gegend läuft.
Ich habe u.a. privat in der Schweiz bei jemanden übernachtet, der ein 
Computergeschäft hatte - in Deutschland hätte der mit dem Sortiment was 
er anbot sofort wieder dicht machen können.
Das ist eben der Unterschied, in Deutschland ist die Gesamtkonkurrenz 
(auch durch das Ausland) weitaus größer (kein Protektionismus wie in der 
Schweiz) und der Staat erstickt Selbstständigkeit nicht schon zu Beginn.
Hier können Auslandsfirmen (z.B. Tesla) Umweltauflagen locker umgehen 
und von den Löhnen wollen wir lieber gar nicht reden.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Robert K. schrieb:
> unnötige Kosten, die ganz schnell exponentiell wachsen.

Warum sollten sie das tun?

von (prx) A. K. (prx)


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Percy N. schrieb:
> Warum sollten sie das tun?

Weil man mit diesem Begriff die Leute erschrecken kann. Ist zwar 
theoretisch nicht völlig falsch, weil 100 Zwischenstationen mit 1% des 
bis dahin aufgelaufenen Betrages ganz schön ins Geld gehen, aber hier 
effektiv irrelevant.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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(prx) A. K. schrieb:
> . Ist zwar theoretisch nicht völlig falsch, weil 100 Zwischenstationen
> mit 1% des bis dahin aufgelaufenen Betrages ganz schön ins Geld gehen,

Ist trotzdem falsch, weil die 0,00x cent für Transport nicht anteilig 
auf die 0 00x Cent für Zahlungsweg erhoben werden,  sondern unanhängig 
davon und absolut.

Wenn 100 Zwischenhändler ihre Margen und ihre Kosten aufschlagen, sieht 
das freilich anders aus, aber davon war ja gerade nicht die Rede. (Das 
hindert freilich zB adidas nicht daran, ihre Treter mit astronomischen 
Margen zu vertreiben, weil sie mal eben sämtliche Zwischenhändler 
ausgeschaltet haben. Aber der Kunde ist ja froh und stolz, 300 Euro für 
ein Paar 20-Euro-Sneaker hinlegen zu dürfen - im Ghetto geht das fast 
als S-Klasse durch)

(prx) A. K. schrieb:
> Weil man mit diesem Begriff die Leute erschrecken kann.
Wie hoch ist denn derzeit der 7-Tage- R-Wert für Einzelhandelspreise?

von Thorsten M. (pappkamerad)


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Ralf X. schrieb:
> Für einen gesetzeskonformen Bon reichen wenige cm Bonrolle für 0,00xx ct
> Materialaufwand.
> Wenn daraus Dein Bäcker einen Preisaufschlag konstruiert, hat er wohl
> vorher die Umsatzsteuer unterschlagen, den Material-, Energie- und
> Arbeitseinsatz als Schwund geltend gemacht und seine EKSt nahe null
> gebracht.

So seh ich das auch. Verschwendung auf ganzer Linie. Nicht der Ausdruck 
pro "Brötchen" (unter 4 EUR geht hier in der Regel keiner aus dem 
Bäcker), sondern die riesen Bons am Besten noch mit "Gutschein" für 5ct 
Preisnachlass für den nächsten Einkauf mit einem Einkaufswert von 
mindestens 10EUR, gültig in KW 12. Aber zumindest kennt man dann noch 
den Namen der hübschen Verkäuferin: "Kassierer 7".

Und das größte Argument der Bäcker war dann noch, dass das Thermopapier 
ja Sondermüll wäre. Das Altpapier ruiniert, wenn fehlgeworfen... Nun, 
wer hat sich denn für Thermopapierdrucker entschieden? Wars der Kunde 
oder das Finanzamt? :-)

von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Thorsten M. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Für einen gesetzeskonformen Bon reichen wenige cm Bonrolle für 0,00xx ct
>> Materialaufwand.
>> Wenn daraus Dein Bäcker einen Preisaufschlag konstruiert, hat er wohl
>> vorher die Umsatzsteuer unterschlagen, den Material-, Energie- und
>> Arbeitseinsatz als Schwund geltend gemacht und seine EKSt nahe null
>> gebracht.
>
> So seh ich das auch. Verschwendung auf ganzer Linie. Nicht der Ausdruck
> pro "Brötchen" (unter 4 EUR geht hier in der Regel keiner aus dem
> Bäcker), sondern die riesen Bons am Besten noch mit "Gutschein" für 5ct
> Preisnachlass für den nächsten Einkauf mit einem Einkaufswert von
> mindestens 10EUR, gültig in KW 12. Aber zumindest kennt man dann noch
> den Namen der hübschen Verkäuferin: "Kassierer 7".
>
> Und das größte Argument der Bäcker war dann noch, dass das Thermopapier
> ja Sondermüll wäre. Das Altpapier ruiniert, wenn fehlgeworfen... Nun,
> wer hat sich denn für Thermopapierdrucker entschieden? Wars der Kunde
> oder das Finanzamt? :-)

Naja schonmal daran gedacht dass es vielleicht auch zusätzlicher 
Arbeitsaufwand ist? Das zusätzliche Geräte gekauft werden müssen? Das 
ganze nur als bisschen Papier zu betrachten wird der Sache nicht 
gerecht.

Ich finde es überflüssig, und bezweifle das Bäckerreibesitzer reich 
wurden durch Schwarzgeld. Ich könnte mir vorstellen das an ganz anderen 
Ecken Geld verschwunden ist, nur das es bei Bäcker jetzt auf einmal 
auffällt, das dort der Bon Drucker steht.

von Percy N. (vox_bovi)


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Nur so zum Spaß zwischendurch lese man §§ 368, 369 BGB.

Beitrag #6653048 wurde vom Autor gelöscht.
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