Forum: Offtopic Ebay macht jetzt alle Privatverkäufer zu Sklaven


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von Percy N. (vox_bovi)


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Rainer Z. schrieb:
> Du sprichst es selbst aus. Der Ärger mit dem eigenen Mandanten. Beide
> ärgern sich. Anwalt und Mandant. Mein Reden. Es. Lohnt. Sich. Nicht.
Dir ist aber schon klar, dass das die Folgen der von Dir eingebrachten 
Honorarvereinbarung sind? Bei Abrechnung nach RVG, wie von mir 
angegeben, entsteht dieses Problem gerade nicht.
Was hingegen das Risiko der Kahlheit des Gegners betrifft: § 4 II RVG, 
wenn man den Mandanten streicheln möchte (Ich finde die Norm skandalös).

> Percy N. schrieb:
>
>> Es ist nicht mein Fall.
>
> Doch, Dein Beispiel:
> Percy N. schrieb:
>
>> Darf ich Dich bitte um, sagen wir mal, 60 bis 80 Euro schröpfen? Du
>> wirst die Sache gleich anders sehen.

Das hiet
Wollvieh W. schrieb:
> Telefonat mit einer zwar mit mir bekannten, aber nicht gut befreundeten
> Anwältin: Für 70 Euro Streitwert arbeitet kein Anwalt nach
> Gebührenordnung, sondern nur mit Honorarvertrag. Woraus ich konkludent
> schloß, daß sie auch nicht wollte. :)

scheinst Du nonchalant übersehen zu haben ...

von Hardy F. (hardyf)


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Gustav K. schrieb:
> Deshalb habe ich eben meine bei Hood eingestellten Artikel wieder
> entfernt, war eine Schnapsidee.

Warum ?

Bank-Überweisungen der Käufer sind möglich.
Habe ich eben bei mir noch mal nachgeschaut.

Leider ist wirklich tote Hose dort.

von Ralf X. (ralf0815)


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Rainer Z. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Weil es ihr Beruf ist. Ärzte behandeln Patienten zumeist mit ungewissem
>> Ausgang ...
>
> Vorweg, damit es keine Missverständnisse gibt: (1)Ich bin NICHT Anwalt.
> (2)Habe aber im Bekanntenkreis Anwälte, auch sehr engagierte.

1: Sehr glaubhaft
2: Sehr unwahrscheinlich

> Nun ja, Ärzte retten Leben, sorgen sich um die Gesundheit ihrer
> Patienten. Das sind aber andere und höherwertigere Rechtsgüter.

Auch hier einfacher Unfug.
Oft genug ist der RA für den Patienten wichtiger als der Arzt, wenn es 
z.B. um die Durchsetzung einer Kostenübernahme für eine Behandlung geht.
Ohne Kostenübernahme ist auch bei Ärzten oft einfach Schicht.

> Anwälte sollen 10,00 Euro-Forderungen durchsetzen? Wie albern ist das?

Deine "sehr engagierten RA" sind entweder saublöd, oder halten Dich 
dafür..
Rufe mal einen (x-beliebigen) Kostenrechner für Zivilsachen (auf 
RVG-Basis)  auf und tippe dort einmal 1,-€ Streitwert und einmal 500,-€ 
Streitwert ein.
Fällt Dir was auf?

> Es nutzt der Gesundheit keines der Beteiligten. Wenn es um eine
> eindeutige Forderung gegen freche Zahlungsverweigerer geht, mögen es die
> Beteiligten in dem von Dir genannten 70,00-Euro-Fall tun. Von mir aus.

Glaubst Du echt, kein RA übernimmt einen 500,-€ Fall?

> Es geht hier nicht um eine rasch formulierte Mahnung, sondern um einen
> Rechtsstreit vor Gericht. Da lassen es Richter schon gerne ein Dutzend
> mal in der Korrespondenz hin- und herlaufen. Die Anwälte machen dann
> lange Zähne. Und ihre Mandanten auch, denn es ist jedes Mal mit
> Besprechungen, Urlaub nehmen und Zeitaufwand zum Anwaltstermin
> verbunden.

Du reimst Dir zurecht, was Dir in den Kram passt!
Schau Dir lieber mal an, was ein Haus-/Zahnarzt für seine Leistungen von 
der GKV bekommt und auch klarkommen muss.

> Kommt mal in der Realität an.

Warum befolgst Du Deinen Ratschlag selber nicht? :-)

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Euer Privatkrieg driftet irgendwie ab und hat mit dem Thema so gar 
nichts zu tun....
Aber ebay hat wohl schon wieder ein paar Sachen umgestellt. Natürlich 
wie immer zum schlechten :-)

Geht man auf Verkaufen -> aktiv kamen immer die von einem angebotenen 
Artikel (wie der button "aktiv" auch intuitiv vermuten lässt). Jetzt 
kommt da erst mal oberlehrerhaftes Gesülze ("Empfohlene Artikelmerkmale 
hinzufügen", "Preisvorschlag senden", "Wiedereinstellen" und weiterer 
Unfug)

Editiert man die Artikelbeschreibung, ist die Versandkosteneinstellung 
weg und man bekommt den netten Hinweis das da was nicht stimmt...
Ich glaube die laufen gerade Amok dort.

von Ralf X. (ralf0815)


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H.Joachim S. schrieb:
> Euer Privatkrieg driftet irgendwie ab und hat mit dem Thema so gar
> nichts zu tun....

Da Du weder zitiert, noch ausgesprochen hast, wen Du überhaupt meist, 
kann ich Dir nur empfehlen, das EP noch einmal zu lesen, zu verstehen, 
worauf das alles aufbaut.

> Aber ebay hat wohl schon wieder ein paar Sachen umgestellt. Natürlich
> wie immer zum schlechten :-)

Je älter die Menschen werden, desto eher wird JEDE aufgezwungene 
Veränderung als schlecht empfunden.
Grundsätzlich ist das aber auch bei jungen Menschen zu beobachten.
Natürlich korrelierend mit dem sinkenden IQ. :-)

> Geht man auf Verkaufen -> aktiv kamen immer die von einem angebotenen
> Artikel (wie der button "aktiv" auch intuitiv vermuten lässt). Jetzt
> kommt da erst mal oberlehrerhaftes Gesülze ("Empfohlene Artikelmerkmale
> hinzufügen", "Preisvorschlag senden", "Wiedereinstellen" und weiterer
> Unfug)

Jede Umstellung bringt auch temporäre Änderungen mit, die SO nicht 
gewollt sind oder auch von den Machern falsch beurteilt wurden.
Im Prinzip ist das bei vielen politischen Entscheidungen so, egal ob 
Gesetze, Förderungen, oder sonst etwas.
Oder in "kleinen" Foren wie MC.net.
Halbswegs schlaue Leute weisen auf die Probleme/Fehler hin und lassen 
den Machern auch mal etwas Zeit, das zu berichtigen.
Quengler reagieren natürlich anders.

> Editiert man die Artikelbeschreibung, ist die Versandkosteneinstellung
> weg und man bekommt den netten Hinweis das da was nicht stimmt...

Hat Du Dir auch die Sekunde gemerkt, wo das bei Deimem ganz (lebens-) 
wichtigem privaten Angebot der Fall war?

> Ich glaube die laufen gerade Amok dort.

Aber klar doch...
Solche dummen Sprüche alleine bei ebay kenne seit ebay die deutsche 
Plattform von Alando übernahm.
Über 20 Jahre Gröhlerei insb. von VK bei jeder Änderung, egal ob privat 
oder gewerblich.
Und egal ob im (damaligen) guten Sicherheits- oder Powersellerforum von 
ebay in den 00er Jahren musste ich mich immer wieder wundern, wie blöd 
auch viele Händler sind.

Bist DU heute darauf angewiesen, einen Artikel schnellstens über 
ebay zu verhökern?
Kann man mehr zu Deinem Problem erfahren?

: Bearbeitet durch User
von H.Joachim S. (crazyhorse)


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@Ralf irgendwas:
Du bist mein Held.
Du hast mir die Augen geöffnet.
Ich bin stolz mit dir in Kontakt zu sein.
Du taugst als CEO von irgenwas ganz grossem.

von Ralf X. (ralf0815)


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H.Joachim S. schrieb:
> @Ralf irgendwas:
> Du bist mein Held.
Sorry, glaube ich nicht.
> Du hast mir die Augen geöffnet.
Das auch nicht.
> Ich bin stolz mit dir in Kontakt zu sein.
Das erst recht nicht.
> Du taugst als CEO von irgenwas ganz grossem.
Naja, da bist Du (und ich) verspätet und die Grösse passt nicht ganz, 
aber ansonsten ok. *gg

von Richard H. (richard_h27)


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Ralf X. schrieb:
> Schau Dir lieber mal an, was ein Haus-/Zahnarzt für seine Leistungen von
> der GKV bekommt und auch klarkommen muss.

Der Hausarzt kann leicht zum Notarzt werden.

von Ralf X. (ralf0815)


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Richard H. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Schau Dir lieber mal an, was ein Haus-/Zahnarzt für seine Leistungen von
>> der GKV bekommt und auch klarkommen muss.
>
> Der Hausarzt kann leicht zum Notarzt werden.

Ja und?
Was möchtest Du damit aussagen?

Jeder in DE ist gesetzlich zur Nothilfe im Rahmen seiner Fähigkeiten 
verpflichtet.
Gewisse Berufe besonders.
RA können (mW) ein Zwangsmandat zugewiesen bekommen (Pflichtverteidger), 
ich konnte zum Schöffen und/oder Laienrichter/Gutachter berufen werden, 
usw..
Finde ich auch gut so, auch wenn es mir nicht immer passte.

Und dabei gibt es eben auch Fälle, wo juristisch darüber entschieden 
wird, welche ärtzliche (mögliche) Leistung einem Patienten von wem 
zugestanden wird.

: Bearbeitet durch User
von Wollvieh W. (wollvieh)


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Ralf X. schrieb:

> Je älter die Menschen werden, desto eher wird JEDE aufgezwungene
> Veränderung als schlecht empfunden.

Aufgezwungene Veränderungen sind immer schlecht. Sonst würde man sie ja 
von selbst vornehmen, um Nachteile des Bestehenden zu vermeiden.
Sinnloser Zwang wird nur von Kleinkindern toleriert. Aber bei immer mehr 
Erwachsenen gibt es dasselbe Verhalten, alles für gut zu halten, wenn es 
von Autoritäten angeordnet wird.

Rainer Z. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Da der Gegner diese
>> Honorarforderung aber nur in Höhe der RVG-Sätze zu erstatten braucht,
>> ist gerade hier der Ärger mit dem Mandanten vorprogrammiert.
>
> That's the point! Hier für Nichtjuristen leider schwer darzustellen,
> obwohl ich es zum Verständnis gerne täte.

Das ist sowohl hier im Faden als auch sonst im Leben viel zu häufig zu 
beobachten: Daß die Leute so absolut gar nicht wissen, was sie alles 
nicht wissen. Geistig auf dem Stand von Dreijährigen, die Pirat, 
Astronaut und Feuerwehrmann gleichzeitig in Perfektion sein können.

Von den meisten dieser Dunning-Kruger-Opfer wird man bereits für das 
Erklären von Tatsachen angefeindet. Seit den Querdenkern weiß es nun 
wirklich jeder, wie vernagelt diese Leute sind. Und es gibt sie eben 
nicht nur bei Corona, sondern bei praktisch allen Themen des Alltags. Es 
fällt nur immer weniger Leuten auf, weil dazu wenigstens geringfügig 
größere Kenntnisse nötig sind.

Die einen ignorieren standhaft, daß es Corona gibt, die anderen, 
besonders hier, ignorieren, daß es unterhalb eines gewissen Betrages in 
Deutschland keinen Rechtsweg gibt.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Ralf X. schrieb:
> Deine "sehr engagierten RA" sind entweder saublöd, oder halten Dich
> dafür..
> Rufe mal einen (x-beliebigen) Kostenrechner für Zivilsachen (auf
> RVG-Basis)  auf und tippe dort einmal 1,-€ Streitwert und einmal 500,-€
> Streitwert ein.
> Fällt Dir was auf?

Bingo! Die Gebühren sind von 0,01 bis 500,00 Euro gleich. Boah!
Dann hättest Du aber auch gleich sagen können, wie hoch die 
gesetzlichen Gebühren gemäß dem Vergütungsverzeichnis sind. Ich hole es 
hier nun doch nach. Aber abgekürzt, Ralf X. kann ja Einwände erheben, 
wenn er meint, die Beträge würden nicht stimmen.

Der Anwalt wird zunächst außergerichtlich tätig (Mahnung). Er bekommt 
eine Geschäftsgebühr + Postpauschale + USt., gesamt 83,54 Euro.

Der Anwalt wird vor Gericht tätig. Er bekommt eine Verfahrens- und 
Terminsgebühr, die außergerichtliche Geschäftsgebühr wird hälftig 
angerechnet. Er bekommt incl. Postpauschale und USt. gesamt 122,87 Euro.

Damit ist die gesamte Tätigkeit einschließlich Besprechung (auch 
mehrere), Schreiben (alle), Gerichtstermin (auch mehrere) abgegolten!

Eine Autowerkstatt arbeitet dafür max. 2 Stunden.

Die Gerichtsgebühren betragen (3,0 Gebühren) 105,00 Euro. Vorschuss!

Dann sind es insgesamt 311,41 Euro.

ABER: Dafür ist der Anwalt 0 km gefahren. Wenn der Gegner in einem 
anderen Ort wohnt und der Anwalt reisen muss, kommen 0,30 Euro je km 
plus ein Abwesenheitsgeld zwischen 25,00 und 70,00 Euro hinzu. Oder es 
wird am Gerichtsort ein zweiter Anwalt tätig.

Im günstigsten Fall leben Käufer und Verkäufer im gleichen Ort und 
dies hat auch ein Amtsgericht, so dass keine Fahrtkosten entstehen. Wie 
realistisch das bei ebay ist, wisst ihr.

Also mindestens 311,41 Euro incl. Gerichtskosten. Kann man für eine 
500,00 Euro-Forderung machen. Aber für 70,00 Euro? Wenn's schief geht, 
darf man zusätzlich die Anwaltskosten der Gegenseite (mindestens 206,41 
Euro) erstatten. Dann wären wir bei über 500,00 Euro Kosten.

Und es kommt noch besser: Der Richter wird das persönliche Erscheinen 
der Parteien anordnen. Hier gibt's zwar Wege, dieses zu vermeiden, aber 
das wird Dich einen Tag Urlaub und weitere Kosten verursachen. Wenn der 
Gegner erscheint und Du gehst baden, darfst Du auch seine Auslagen 
erstatten (Reisekosten, Verdienstausfall).

Natürlich kannst Du den Rechtsstreit gewinnen. Nun hat aber, oh Wunder 
bei ebay, der Gegner keine Kohle. Und nun?

Hier darf Schreihals und Möchtegernrealist Ralf weitermachen.

von DANIEL D. (Gast)


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Ebay ist schon die allerletzte Kotz Webseite, es funktioniert 
mittlerweile so dermaßen schlecht, dass man schon geistig beschränkt 
sein muss um diese Webseite in Schutz zu nehmen.

Ich kenne keine Webseite wo man dermaßen oft eine Fehlermeldung bekommt 
wenn man auf die überflüssige Scheiße klickt, welche andauernd irgendwo 
aufploppt. Dinge welche ein interessieren sind dermaßen verschachtelt 
und versteckt. Und belanglose Belehrungs Scheiße welche einen auf dem 
Sack geht nimmt extrem viel Raum ein.

Also mir fehlt die Empathie für Leute welche diese Webseite für gut 
befinden, oder diesen grotesken Müll in Schutz nehmen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Rainer Z. schrieb:
> Meine persönliche Meinung: Bei entfernten Verkäufern (> 100 km) ist
> Rechtsstreit erst im dreistelligen Eurobereich zweckmäßig.

Rainer Z. schrieb:
> Also mindestens 311,41 Euro incl. Gerichtskosten. Kann man für eine
> 500,00 Euro-Forderung machen

Aha. Wo fängt denn "dreistellig" an? Und ab welchem Verhältnis 
Gegenstandswert/Kosten wird das Ganze sinnvoll?
Und warum sind die ÖPNV-Unternehmen, die ihre "erhöhten 
Beförderungsentgelte" gern durch überteuerte Inkassounternehmen 
einziehen lassen, noch nicht pleite?

Dass hier vom Mahnverfahren die Rede war, hast Du auch, sicherlich nur 
der Übersichtlichkeit halber, unter den Tisch fallen lassen; dass hier 
wesentlich geringere Gebühren anfallen, hat gewiss keine Rolle gespielt 
(ebenso wie § 4 II RVG).

Siehe hierzu

https://www.mahngerichte.de/verfahrenshilfen/kostenrechner/?sm=300%2c00&svg=1&sv=300%2c00&rag=1&am=1&ust=19-19&vbg=1&vb=300%2c00#kostenrechner

Die Ausführungen zum Streitverfahren gehen nicht nur an der Praxis 
vorbei, sondern ignorieren schon § 495 a ZPO.
Falls tatsächlich mündlich verhandelt werden sollte, wofür zumindest ein 
Beteiligter in erheblichem Maße Langeweile verspüren muss, lässt sich 
das persönliche Erscheinen des Klägers zumeist vermeiden, ebenso 
Reisekosten. Zudem sollte ein Blick in § 141 ZPO, insbesondere Abs III, 
weiterhelfen.

Auch wird der kahle Beklagte zumeist anderes zu tun haben, als 
ausgerechnet eine teuere mündliche Verhandlung zu erzwingen.

Weiterhin dürfte ein Blick in § 276 ZPO niemandem schaden.

Ob das Ganze für den RA attraktiv ist, liegt ganz  wesentlich an der 
Befindlichkeit des Mandanten: wer sich umständlich in 
Nebensächlichkeiten verliert, dafür aber jede wesentliche Information 
einzeln aus der Nase ziehen lässt, der kostet übermäßig viel Zeit. 
Bbesonders nett wird es, wenn diesee Mandant auch noch genau zu wissen 
glaubt,  was wann wie zu tun ist und den RA eigentlich nur als 
Skribenten benötigt ...
Das gilt aber auch für fünfstellige Gegenstandswerte.
Wenn also ein RA eine bestimmte Sache für einen bestimmten Mandanten nur 
gegen Stundenhonorar übernehmen mag, dann mag das andere Ursachen haben, 
als man zunächst vermutet.

Wollvieh W. schrieb:
> Aufgezwungene Veränderungen sind immer schlecht. Sonst würde man sie ja
> von selbst vornehmen, um Nachteile des Bestehenden zu vermeiden.
Das beginnt bekanntlich mit der Geburt: seither musstest Du selbst 
atmen, mussstest Dir Deinen Lebensunterhalt durch Nuckeln erarbeiten, 
schreien, wenn die Windel voll war ...
Way war das Leben dich vorher einfach gewesen!

> Sinnloser Zwang wird nur von Kleinkindern toleriert.
Ach, wirklich?
> Aber bei immer mehr
> Erwachsenen gibt es dasselbe Verhalten, alles für gut zu halten, wenn es
> von Autoritäten angeordnet wird.

Ich weiß nicht,  wie alt Du bist. Nach meiner Erinnerung wurde damals 
die Einführung der Anschnallpflicht im Auto von sehr vielen 
"Erwachsenen" als Eingriff in ihre Freiheit betrachtet.

: Bearbeitet durch User
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Percy N. schrieb:
> Wo fängt denn "dreistellig" an? Und ab welchem Verhältnis
> Gegenstandswert/Kosten wird das Ganze sinnvoll?
Darf jeder für sich nach seiner Schmerzgrenze und/oder Vernunft, 
Risikobereitschaft, Erfolgsaussicht entscheiden.

> § 495 a ZPO
Ändert genau NULL an den Gebühren. Erspart ggfls. mündliche Verhandlung 
und damit nur die weiteren Auslagen, sicher ist das nicht, über 
Verfahren nach § 495a ZPO entscheidet der Richter alleine.

> § 141 ZPO, insbesondere Abs III
Das meinte ich oben mit "Hier gibt's zwar Wege, dieses zu vermeiden", 
aber dann muss trotzdem ein Vertreter erscheinen, ggfls. der instruierte 
Anwalt. Nachtrag zu den Fahrtkosten (0,30 Euro/km): Berechnet werden die 
tatsächlich gefahrenen Kilometer, nicht nur die Entfernungskilometer.

> Mahnverfahren
DAS ist einen VERSUCH WERT! Was aber, wenn der Schuldner das wunderbar 
vorbereitete rosa Papier mit zwei einfachen Kreuzen und seinem 
Kaiser-Wilhelm versehen zum Mahngericht zurückschickt? Dann bleibt es 
beim Beschriebenen, wenn der Anspruch weiterverfolgt werden soll, auch 
bei den Gebühren. Mit dem Zusatzaufwand für das vorgeschaltete 
Mahnverfahren.

> ÖPNV-Unternehmen, ... Inkassounternehmen
Massengeschäft. Mit Glück kriegt das ÖPNV-Unternehmen vielleicht im 
DURCHSCHNITT die normalen Fahrpreise noch rein? Eher machen sie Verlust 
und machen's gar alleine zur Abschreckung potentieller Schwarzfahrer? 
Könnte ich mir glatt vorstellen. Hast Du Zahlen? Ich nicht.

von Percy N. (vox_bovi)


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Rainer Z. schrieb:
> Ändert genau NULL an den Gebühren. Erspart ggfls. mündliche Verhandlung
> und damit nur die weiteren Auslagen,

Aber die Terminsgebühr gibt es gleichwohl?

Rainer Z. schrieb:
> § 495a ZPO entscheidet der Richter alleine.

Auch das hast Du nicht verstanden.

Aber der Richter wird nach Möglichkeit bestrebt sein, eine mdl 
Verhandlung zu vermeiden. Ja, das Gesetz sieht vor, dass das Gericht 
stets ind ständig eine gütliche Einigung anstreben soll - was am besten 
vis a vis geht. Genau das umgeht aber § 495 a ZPO. Dir steht es 
natürlich frei, eine mdl Verhandlung zu erzwingen; aber dann solltest Du 
nicht über die zwangsläufigen Folgen jammern.

Rainer Z. schrieb:
> Was aber, wenn der Schuldner das wunderbar vorbereitete rosa Papier mit
> zwei einfachen Kreuzen und seinem Kaiser-Wilhelm versehen zum
> Mahngericht zurückschickt?
Darüber kannst Du Dir dann abschließend klar werden, wenn es passiert. 
Du hast ein halbes Jahr Zeit. Und Du brauchst auch jetzt noch keinen RA.
Dumm wird es alkerdings, wenn der Anteagsgegner die Durchführung des 
streitigen Verfahrens beantragt, was aber so gut wie nie geschieht - 
dank der unzutreffenden Rechtsbelehrung auf dem Mahnbescheid weiß kaim 
jemand, dass das überhaupt geht. Es sei denn, man habe mittlerweile die 
Vordrucke geändert.
>  Dann bleibt es beim Beschriebenen, wenn der
> Anspruch weiterverfolgt werden soll, auch bei den Gebühren.
Nur, wenn Du einen RA einschaltest. Und auch dann nur, wenn das volle 
Programm durchgezogen wird, was in Verfahren vor Amtsgerichten die 
Ausnahme ist, wie Dir aus Deiner umfassenden Erfahrung sicherlich 
geläufig ist.
> Mit dem
> Zusatzaufwand für das vorgeschaltete Mahnverfahren.
Ich selbst schätze Mahnverfahren auch nicht besonders, wenngleich ich 
eine vierstellige Anzahl von Verfahren nach Widerspruch bearbeitet habe. 
Sie sind auf jeden Fall nützlich, um kostengünstig zu einem 
vollstreckbaren Titel zu kommen, insbesondere auch um ein 
Schlichtungsverfahren zu umgehen.

Aber auch das weißt Du sicherlich viel besser ...

Mit einem liegst Du aber sicherlich richtig: Das Begehren, einen 
Anspruch von 3,80 Euro gerichtshängig zu machen, wird beim RA auf wenig 
Gegenliebe stoßen. Wenn der nicht völlig neu im Geschäft ist, weiß er 
vorher, dass er sich hinterher auch noch mit dem Mandanten um die 
Erforderlichkeit jeder einzelnen Fotokopie streiten darf.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Percy N. schrieb:
> Aber die Terminsgebühr gibt es gleichwohl?

Schau mal ins VV Nr. 3404 Abs. 1 Ziff. 1, da ist's ausdrücklich 
geregelt. Ich denke außerdem, Du weißt es sogar, warum also Deine 
Provokationen? Willst Du meine juristischen Skills abchecken oder was 
sollen die Spielchen hier?

Und komm' mir jetzt nicht mit Anträgen auf Erlass eines 
Versäumnisurteils oder dergleichen Ausnahmen. Diese Ausnahmen gibt es 
außerhalb der Verfahren nach § 495a ZPO auch, sind also keine 
Besonderheit des 495 a-Verfahrens.

Im Übrigen habe ich hier meinen Standpunkt zum Streiten über geringe 
Streitwerte und das Kostenrisiko hier vertreten und es mit einer 
Darstellung der Kosten nun der Forengemeinde auch erläutert, damit es 
jeder selbst einschätzen und entscheiden mag.

Ein juristischer Gelehrtenstreit im µC-Forum ist am falschen Orte. Sorry 
möche ich den anderen hier sagen, es ging schon zu weit.

Ich will noch an die frische Luft.
Einen schönen Sonntag wünsche ich.

von DANIEL D. (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> Ein juristischer Gelehrtenstreit im µC-Forum ist am falschen Orte. Sorry
> möche ich den anderen hier sagen, es ging schon zu weit.

Also diese ganzen Rechts Laberreien hier andauernd überlese ich meistens 
direkt. Und was der gute Percy N. schreibt lese ich noch seltener. Das 
ist meistens total unverständlich wie er es formuliert, dann ist für 
mich fast nie ersichtlich worauf er überhaupt hinaus will. Und dann 
schreibt er ja auch oft den gleichen Kram. Sowas wie "du verstehst mich 
eh nicht" oder irgendeine Behauptung sein gegenüber hätte keine Ahnung. 
Oder Vergleiche richtig schlechte Vergleiche.

Weiter oben wurden ja eBays Änderungen kritisiert, und das wurde dann 
mit dem Vergleich Leute die sich gegen Veränderung stellen, wären 
irgendwas negatives altbackenes ich habe es mittlerweile vergessen. Aber 
was will man denn mit so einem dummen Vergleich, der ist so sehr Kontext 
befreit und Inhaltsleer, dass man sogar, mit genau dem gleichen 
Vergleich, jemanden schlecht reden könnte der gegen die Einführung des 
Sklavenhandels, oder irgendwas anderes ebenso doofes Protestiert.

Viele Leute schreiben hier Dinge welche für mich persönlich Erkenntnisse 
bringen, wo man sich denkt gut dass man diesen Text gelesen hat. Percy N 
seine Texte gehören für mich persönlich aus den oben genannten Gründen 
nicht dazu.

von Percy N. (vox_bovi)


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Rainer Z. schrieb:
> Und komm' mir jetzt nicht mit Anträgen auf Erlass eines
> Versäumnisurteils oder dergleichen Ausnahmen. Diese Ausnahmen gibt es
> außerhalb der Verfahren nach § 495a ZPO auch, sind also keine
> Besonderheit des 495 a-Verfahrens.

Es sind vor allem keine Ausnahmen, auch wenn Du das noch so gern 
möchtest:

Justizstatistik Amtsgerichte 2019

Insgesamt:
- Streitige Urteile.     224 755
- Anerkenntnisurteile.   126 633
- Versäumnisurteile.  192 180

Kaufsachen:
- Streitige Urteile.   26 840
- Anerkenntnisurteile. 11637
- Versäumnisurteile 37434

Das bedeutet: bei den hier interessierenden Streitigkeiten aus 
Kaufverträgen wurden vor den Amtgerichten 2019 fast zwei Drittel durch 
"Ausnahmen" wie Versäumnis- oder Anerkenntnisurteile entschieden.
Wen willst Du hier veralbern?

Und, wie Dir möglicherweise entgangen ist (sonst hättest Du es ja gewiss 
erwähnt): Bei der Ausnahmeerscheining Anerlenntnisurteil entfällt auch 
noch ein großer Teil der Gerichtskosten.

> Im Übrigen habe ich hier meinen Standpunkt zum Streiten über geringe
> Streitwerte und das Kostenrisiko hier vertreten und es mit einer
> Darstellung der Kosten nun der Forengemeinde auch erläutert, damit es
> jeder selbst einschätzen und entscheiden mag.
Dein Anliegen in allen Ehren, aber dafür wären zutreffende Angaben 
sicherlich dienlich gewesen. Beliebige Gemeinplätze werden hier schon 
zur Genüge kolportiert.
Ach ja: die Quelle zum obigen Zahlenwerk,

https://www-genesis.destatis.de/genesis/online?operation=previous&levelindex=1&step=1&titel=Ergebnis&levelid=1621165655468&acceptscookies=false#abreadcrumb

hatte ich kürzlich hier schon gepostet, wimre.
Es steht aber natürlich jedem frei, amtliche Quellen zu ignorieren, um 
die eigene Weltsicht nicht zu gefährden.

von Richard H. (richard_h27)


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DANIEL D. schrieb:
> Viele Leute schreiben hier Dinge welche für mich persönlich Erkenntnisse
> bringen, wo man sich denkt gut dass man diesen Text gelesen hat. Percy N
> seine Texte gehören für mich persönlich aus den oben genannten Gründen
> nicht dazu.

Daniel D. seine Grammatik ist mir kein persönliches Vorbild.

von Hardy F. (hardyf)


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Richard H. schrieb:
> seine Grammatik ist mir kein persönliches Vorbild

Wir sind hier nicht in der Schule....

von Gustav K. (hauwech)


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Ralf X. schrieb:
> Bei der Frage nach dem "letzten Preis" spielt immer der/die Ton/Musik
> eine entscheidende Rolle.

Nö. Wenn in meinen Angebot 100 Euro steht, dann heißt das 100 Euro.
Nicht mehr und nicht weniger.

Wenn einem Interessenten das zu viel ist, soll er nach anderen Angeboten 
schauen. Gebrauchtes gibt es verschieden gut erhalten, dann soll er den 
Artikel runtergerockt kaufen, der ist dann bedeutend billiger. Aber 
nein, man will den feinen Artikel zum runtergerockten Preis. Mit der 
Klientel habe ich nichts zu tun, da wäre mir selbst der Tritt in den 
Hintern zu viel Arbeit.

von Gustav K. (hauwech)


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Hardy F. schrieb:
> Gustav K. schrieb:
>> Deshalb habe ich eben meine bei Hood eingestellten Artikel wieder
>> entfernt, war eine Schnapsidee.
>
> Warum ?
>
> Bank-Überweisungen der Käufer sind möglich.
> Habe ich eben bei mir noch mal nachgeschaut.
>
> Leider ist wirklich tote Hose dort.

Du hast es doch in deinem letzten Satz bereits richtig erkannt. Und tote 
Hose gilt für Zahlung MIT PayPal. OHNE PayPal (also mit Überweisung) 
hast du tote Hose zum Quadrat. Das ist verplemperte Zeit.

Es bleiben EINZIG die "Was ist letzte Preis" Plattformen. Das habe ich 
jetzt kapiert. Vorbeikommen, anschauen, prüfen, bar bezahlen und 
mitnehmen. So wie im Ladengeschäft. Und nach der Bezahlung ist eine 
Rückgabe nicht mehr möglich. Nur so wird noch ein Schuh draus.

Auf diese Art und Weise kann man aber eher ein Kinderfahrrad loswerden, 
weil ein Kinderfahrrad auch lokal nachgefragt wird. Eine teure 
Weller-Lötstation in neuwertigem Zustand braucht hier im Umfeld niemand. 
Hier konnte die Reichweite von Ebay punkten. Aber wenn die Lötstation 
verspielt und vermurkst zurück kommt, habe ich da auch nichts von - 
außer dem Schaden.

: Bearbeitet durch User
von DANIEL D. (Gast)


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Gustav K. schrieb:
> Auf diese Art und Weise kann man aber eher ein Kinderfahrrad loswerden,
> weil ein Kinderfahrrad auch lokal nachgefragt wird. Eine teure
> Weller-Lötstation in neuwertigem Zustand braucht hier im Umfeld niemand.
> Hier konnte die Reichweite von Ebay punkten. Aber wenn die Lötstation
> verspielt und vermurkst zurück kommt, habe ich da auch nichts von -
> außer dem Schaden.

Ich hatte es schon mehrfach das Leute sehr weite Strecken gefahren sind. 
Also 2 Stunden Anfahrt und das für Artikel unter 200€.

von Percy N. (vox_bovi)


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Richard H. schrieb:
> Daniel D. seine Grammatik ist mir kein persönliches Vorbild.

Dafür ist er in anderer Hinsicht offenbar hochbegabt:
Er liest nicht, was ich schreibe, weil er es nicht versteht, oder 
umgekehrt, er versteht nicht, was ich schreibe, weil er es nicht liest, 
weiß aber gleichwohl, dass ich geschrieben habe, dass er mich eh nicht 
versteht. Nur schreibt er leider nicht, wo ich das geschrieben habe. 
Schade. Ich hätte es gern auch gewusst.

Aber vielleicht weiß Daniel D. es auch nicht, weil er auch das nicht 
gelesen hat. So ganz genau ging das aus dem recht individuell 
strukturierten Text nicht hervor.

: Bearbeitet durch User
von DANIEL D. (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Aber vielleicht weiß Daniel D. es auch nicht, weil er auch das nicht
> gelesen hat. So ganz genau ging das aus dem recht individuell
> strukturierten Text nicht hervor.

Natürlich weiß ich es nicht, alles andere würde meine Lebenszeit 
verschwenden. Dann verstehen wir uns gegenseitig nicht, das ist schon ok 
so.

von Percy N. (vox_bovi)


Lesenswert?

DANIEL D. schrieb:
> Natürlich weiß ich es nicht, alles andere würde meine Lebenszeit
> verschwenden.

Dann sieh bitte davon ab, irgend welche Behauptungen darüber 
aufzustellen, was ich angeblich geschrieben habe. Danke.

von Gustav K. (hauwech)


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DANIEL D. schrieb:
> Ich hatte es schon mehrfach das Leute sehr weite Strecken gefahren sind.
> Also 2 Stunden Anfahrt und das für Artikel unter 200€.

Da musst du aber sehr seltene Sachen oder Raritäten anbieten.

Aber es bleibt nichts anderes übrig, als sich auf die "Was ist letzte 
Preis" Plattformen zu begeben. Dann abwarten, was passiert. Meine Sachen 
müssen auch nicht morgen verkauft sein.

Im Netz fand ich eine Bewertung zu Hood, die das beschreibt, was oft 
genannt wurde. Daran denken, dass die Zahlen auch frei erfunden sein 
können.

von Soul E. (Gast)


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Gustav K. schrieb:

> Da musst du aber sehr seltene Sachen oder Raritäten anbieten.

Als Händler mit Katalogware wirst Du wohl oder übel den am besten 
besuchten Marktplatz wählen und die kundenfreundlichsten Bedingungen 
bieten müssen, um da mitmischen zu können.

Als Privatanbieter mit relativ seltenen Artikeln dürfte es eher egal 
sein wo Du sie listest. Wer danach sucht landet früher oder später bei 
Dir -- mangels Alternativen.

von Soul E. (Gast)


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Ralf X. schrieb:
> H.Joachim S. schrieb:
(...)
>> Aber ebay hat wohl schon wieder ein paar Sachen umgestellt. Natürlich
>> wie immer zum schlechten :-)
>
> Je älter die Menschen werden, desto eher wird JEDE aufgezwungene
> Veränderung als schlecht empfunden.
> Grundsätzlich ist das aber auch bei jungen Menschen zu beobachten.
> Natürlich korrelierend mit dem sinkenden IQ. :-)

Nun, früher passten fünf Artikel untereinander ins Browserfenster. Jetzt 
sind es noch anderthalb. Generell ist die Webseite fast nur noch im 
Vollbild benutzbar.

Früher ging man unter "Mein Ebay" auf "Verkaufen" und bekam eine 
kompakte tabellarische Übersicht über laufende und beendete Auktionen. 
Für Käufe war eine ähnliche Darstellung vorhanden. Jetzt landet man 
erstmal auf eine Hinweisseite mit lieb gemeinten Vorschlägen zur 
Umsatzsteigerung. Da darf man dann nach unten scrollen und nochmal 
explizit am Rand auf "Aktiv" oder "Verkauft" klicken.

Früher gab es kleine Symbole für "Rechnung geschickt", "als bezahlt 
markiert", "Zahlung erhalten", "Artikel verschickt", "Bewertung 
erhalten/abgegeben", die im Laufe des Fortschrittes ihre Farbe von 
Hellgrau nach orange änderten. Jetzt gibt teilweise kleingedruckte 
Hinweise im Fliesstext, teilweise fehlen die Informationen in der 
Übersicht komplett.

Früher wurde neben dem Artikel direkt die Sendungsnummer und die 
Postleitzahl angezeigt. Jetzt darf man einmal nach rechts scrollen und 
dann auf "Sendungsverfolgung anzeigen" klicken um an die Info zu 
gelangen.


Da muss man weder alt noch von sinkendem IQ befallen sein um das als 
vermurkst und unpraktisch anzusehen.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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> Ebay macht jetzt alle Privatverkäufer zu Sklaven
to late

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Wollvieh W. schrieb:
> die anderen,
> besonders hier, ignorieren, daß es unterhalb eines gewissen Betrages in
> Deutschland keinen Rechtsweg gibt.
LOL, Du erzählst Unsinn bzw. verwechselst mal wieder Äpfel mit Birnen.
Wenn sich eine Klage wegen 1 Euro nicht lohnt dann kann man sie trotzdem 
vor Gericht bringen (z.B. aus Prinzip) - die Klage lohnt sich dann "nur" 
finanziell nicht, das ist ein feiner Unterschied ... ob das Gericht dann 
die Klage aus anderen Gründen nicht zuläßt, ist wieder eine ganz andere 
Frage :-)
Die Mindestsumme spielt dabei keinerlei Rolle, siehe auch
https://www.ergo.de/de/rechtsportal/oft-nachgefragt/mindestbetrag-fuer-klageverfahren

LOL, andere kritisieren, aber selbst zweideutigen Unsinn erzählen - Du 
hast Dich wirklich blamiert bis auf die Knochen :-)

von Hardy F. (hardyf)


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Robert K. schrieb:
> Wenn sich eine Klage wegen 1 Euro nicht lohnt dann kann man sie trotzdem
> vor Gericht bringen (z.B. aus Prinzip) - die Klage lohnt sich dann "nur"
> finanziell nicht, das ist ein feiner Unterschied ...

Es soll Leute geben, die haben mit ihrer Lebenszeit anderes zu tun, als

Prinzipien zu reiten...

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Hardy F. schrieb:
> Es soll Leute geben, die haben mit ihrer Lebenszeit anderes zu tun, als
>
> Prinzipien zu reiten...
korrekt ... aber Unsinn erzählen und keiner sagt was dagegen kann es 
auch nicht sein, oder?

von Ralf X. (ralf0815)


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Soul E. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> H.Joachim S. schrieb:
> (...)
>>> Aber ebay hat wohl schon wieder ein paar Sachen umgestellt. Natürlich
>>> wie immer zum schlechten :-)
>>
>> Je älter die Menschen werden, desto eher wird JEDE aufgezwungene
>> Veränderung als schlecht empfunden.
>> Grundsätzlich ist das aber auch bei jungen Menschen zu beobachten.
>> Natürlich korrelierend mit dem sinkenden IQ. :-)
>
> Nun, früher passten fünf Artikel untereinander ins Browserfenster. Jetzt
> sind es noch anderthalb. Generell ist die Webseite fast nur noch im
> Vollbild benutzbar.
> [....]

Bei solchen Dingen gebe ich Dir absolut recht.
Das betrifft nicht nur ebay, ebay-Kleinanzeigen, Amazon & Co, sondern 
z.B. auch die meisten Medienseiten, usw.
Einerseits möchte man immer mehr Werberaum schaffen, dazu aber auch die 
Verweilzeit und die notwendigen Klicks erhöhen, um damit die 
Bewertung/Ranking durch Alexa & Co nach oben zu treiben, was dann wieder 
direkten Einfluss auf die Werbeeinnahmen hat.
Zumindest hoffen die Betreiber darauf.
Und die Amis scheinen da eh anders zu ticken und schmerzbefreit zu sein.

Mitte der 00er Jahre hörte der damalige Vorstand von ebay-DE (damals für 
für ganz Europa zusständig) um GF Stefan Groß-Selbeck noch auf die 
Kritik der deutschen/europäischen User und setzte sich über viele 
Weisungen aus den USA hinweg.
Spätestens mit der Schaffung der Briefkastenfirma ebay S.à r.l. als 
ebay-Europasitz zum Erhalt der Bankenlizenz für Paypal machten die Amis 
Tabularasa und setzten alle "Rebellen" in Kleinmachnow auf die Strasse.

Aber andersrum machen ja selbst Medien wie z.B. Spiegel/SPON und WELT 
den Unsinn mit, der den Marketingleuten heute scheinbar an der Uni 
beigebracht wird.
Auch wenn die (ehemaligen?) User aufs heftigste protestieren und die 
Zahlen bei Alexa und Co einbrechen.

Momentan nutze ich für die Verkaufsplattformen einen grossen Monitor mit 
Pivotfunktion hochkant.
Und wenn die dauernden Änderungen mal wieder zur Ruhe kommem, werde ich 
wieder FF-Erweiterungen mit den entsprechenden eigenen und fremden 
Scripten nutzen, die MIR die Seite(n) so gestalten, wie ich es gerne 
habe.

von Ralf X. (ralf0815)


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Hardy F. schrieb:
> Robert K. schrieb:
>> Wenn sich eine Klage wegen 1 Euro nicht lohnt dann kann man sie trotzdem
>> vor Gericht bringen (z.B. aus Prinzip) - die Klage lohnt sich dann "nur"
>> finanziell nicht, das ist ein feiner Unterschied ...
>
> Es soll Leute geben, die haben mit ihrer Lebenszeit anderes zu tun, als
> Prinzipien zu reiten...

Als Unternehmer war ich immer so ein "Prinzipienreiter" und es hat 
sich auch bei Kleinstbeträgen an sich immer ausgezahlt.
Warum ein Kunde seine Schulden auch nach freundlichem 
Erinnerungsschreiben und ebenfalls freundlichen (kostenpflichtigen) 
Mahnung nicht bezahlt, ist sehr unterschiedlich, oft erfährt man es auch 
nicht.
Tatsache ist aber, dass man einen Kunden, der einem etwas schuldet, erst 
einmal verloren hat.
Der lässt sich nämlich nicht mehr blicken und generiert keinen weiteren 
Umsatz oder Gewinn.
Treibt man die Schulden per Mahnbescheid/GVZ oder Prozess ein, kommt 
danach ein Grossteil der Kunden zurück.
Und so ähnlich läuft das selbst im Freundes-/Bekanntenkreis ab, es 
scheint vielen der förmliche Stein vom Herzen zu fallen, wenn das 
Problem erledigt ist.

Nebenbei hat man bis zu einem Mahnbescheid oder Klage (mit oder ohne RA) 
ja auch selber vorher schon einiges investiert, auch bei einem 
Kleinbetrag.
Und die werden dann selbstverständlich auch aufsummiert und im 
gesetzlichen in Rechnung gestellt.

Absolut lachhaft ist die hier kursierende Aussage, dass sich kein RA bei 
70,-€ Streitwert (also von quasi null bis 500,-) bei Abrechnung nach RVG 
finden lässt.
Viele Feld- und Wiesen-RA lecken sich die Hände danach.

von Percy N. (vox_bovi)


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Ralf X. schrieb:
> Absolut lachhaft ist die hier kursierende Aussage, dass sich kein RA bei
> 70,-€ Streitwert (also von quasi null bis 500,-) bei Abrechnung nach RVG
> finden lässt.
> Viele Feld- und Wiesen-RA lecken sich die Hände danach.

Vor ein paar Jahren musste mein Hausarzt für einen Versicherer ein 
Formular über mich ausfüllen, Umfang vier Seiten. Dafür bekam er 26 
Euro. Er hat nicht einmal eine Viertelstunde dafür gebraucht.

Der MB über 13,70 Euro, den die Schreibkraft des RA in drei Minuten 
erledigt, bringt diesem 49 Euro Gebühren plus 9.80 Euro 
Kommunikationsauslagenpauschale. Netto.

von Ralf X. (ralf0815)


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Percy N. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Absolut lachhaft ist die hier kursierende Aussage, dass sich kein RA bei
>> 70,-€ Streitwert (also von quasi null bis 500,-) bei Abrechnung nach RVG
>> finden lässt.
>> Viele Feld- und Wiesen-RA lecken sich die Hände danach.
>
> Vor ein paar Jahren musste mein Hausarzt für einen Versicherer ein
> Formular über mich ausfüllen, Umfang vier Seiten. Dafür bekam er 26
> Euro. Er hat nicht einmal eine Viertelstunde dafür gebraucht.
>
> Der MB über 13,70 Euro, den die Schreibkraft des RA in drei Minuten
> erledigt, bringt diesem 49 Euro Gebühren plus 9.80 Euro
> Kommunikationsauslagenpauschale. Netto.

Naja, die meisten ebay-Privatverkäufer können sich kaum vorstellen, dass 
dafür jemand sogar gewerblich/freiberuflich arbeitet. :-)

von (prx) A. K. (prx)


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Percy N. schrieb:
> Vor ein paar Jahren musste mein Hausarzt für einen Versicherer ein
> Formular über mich ausfüllen, Umfang vier Seiten. Dafür bekam er 26
> Euro. Er hat nicht einmal eine Viertelstunde dafür gebraucht.

Ein IGM-Beamter wird auch fürs Däumchendrehen bezahlt. Ein Arzt nur, 
wenn er als Angestellter arbeitet, statt eine eigene Praxis zu betreiben 
(oder wenn er die Versicherung bescheisst).

: Bearbeitet durch User
von Gustav K. (hauwech)


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Soul E. schrieb:
> Früher gab es...

Früher gab es bei Ebay ausschließlich Auktionen und nach Beendigung 
derselbigen wurde einem die eMail-Adresse des Gewinners übermittelt - 
Fertig. Alles andere (u.a. die Bezahlung) machte man unter sich aus. 
Dann lief das System so nach und nach aus dem Ruder.

Aber egal, dank neuem und alternativlosem Bezahlsystem für private 
Anbieter ist Ebay für mich mausetot, mausetoter geht nicht.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Gustav K. schrieb:
> dank neuem und alternativlosem Bezahlsystem für private
> Anbieter ist Ebay für mich mausetot, mausetoter geht nicht.

das war für mich schon seit etlichen Jahren tot.
Nämlich als die Kleinanzeigen aufkamen und jeder Artikel
kostenlos eingestellt werden konnte.

von Cyblord -. (cyblord)


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Gustav K. schrieb:
> Früher gab es bei Ebay ausschließlich Auktionen und nach Beendigung
> derselbigen wurde einem die eMail-Adresse des Gewinners übermittelt -
> Fertig. Alles andere (u.a. die Bezahlung) machte man unter sich aus.
> Dann lief das System so nach und nach aus dem Ruder.

Ja das war halt früher. Früher ist nicht heute. Ewig gestriges 
lamentieren.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Cyblord -. schrieb:
> Ewig gestriges lamentieren.

bei den Kleinanzeigen funktioniert das doch auch

von Cyblord -. (cyblord)


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● Des I. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Ewig gestriges lamentieren.
>
> bei den Kleinanzeigen funktioniert das doch auch

Ist ja auch genau das Konzept welches auch im Namen auftaucht: 
Kleinanzeigen. Letztlich ein digitale Kopie des alten analogen Konzepts.

eBay selbst wollte halt in den letzten Jahren hin zum vollständigen 
eCommerce Marktplatz mit kompletter Abwicklung. Das ist nun mal heute 
auch von den meisten gewünscht. Bestellen mit einem Klick, Zahlen mit 
einem Klick, Retoure mit einem Klick. . Keine Diskussionen per eMail, 
keine Bankdaten austauschen kein ewiges Warten ob und wann Renter am 
anderen Ende es schafft zu seiner Bankfiliale zu trippeln um dort den 
Mitarbeiter mit einer manuellen Überweisung zu nerven.

Die Pionierzeit des eCommerce ist eben vorbei. Das ganze muss heute 
gestrafft ablaufen. Und die Mehrheit will das. Ich selbst nutze eBay 
auch gerne als vollwertigen eShop, d.h. einfach zum Bestellen bei 
richtigen Shops. Und dort will ich genau diese einfache Handhabung wie 
Zahlen mit einem Klick usw.

Nur ein paar ewig gestrige wollen jetzt unbedingt zurück in die 
Auktions-Steinzeit. Die Mehrheit nicht.

von Maik .. (basteling)


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Ebay ist zum Verkaufen kostspieliger Sammlungsstücke schon problematisch 
geworden.
Die Erwartungshaltung der Käufer steigt teilweise ins unverschämte.
Ein Hobbyverkäufer ist kein Amazon prime Sklave.

Trotz klarer Angabe : 4 Tage Bearbeitungszeit und eindeutig privaten 
Sammlungsverkelinerungs - Schätzen

- machen die Leute sofort einen Fall auf - auch wenn sie grade erst 
bezahlt haben oder mit langer Postlaufzeit im Ausland sitzen und die 
Waren nach ner Woche nicht dort ist.

Wünschen einen Versand - obwohl sie noch nichteinmal die Vorkasse 
bezahlt haben - und machen auch gleich einen "habe meinen Artikel nicht 
erhalten" Fall auf.

Die Käufer werden immer dreister. Es ist zum .... Götz von Berlichingen

Dann noch von ebay das Geld quasi per Vormundschaft verwaltet zu 
bekommen.

Nö.

Ich werd jetz nochmal letztmalig einen großen Berg Kram mit 7 Tagen 
laufzeit inserieren, und danach erstmal abwarten - was andere für 
Erfahrungen damit machen.


Ich glaub ich stell mich wenn Corona vorbei ist mit einem großen Stand 
auf einen Sammlermarkt - und verteile es nach Nasenfaktor an die 
Nicht-ebay Geier für eine Drittel des Wertes.

von Cyblord -. (cyblord)


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Maik .. schrieb:

> - machen die Leute sofort einen Fall auf - auch wenn sie grade erst
> bezahlt haben oder mit langer Postlaufzeit im Ausland sitzen und die
> Waren nach ner Woche nicht dort ist.

Gegen Assi Verhalten, von beiden Seiten, kann eBay doch wenig tun. Was 
sie tun können, tun sie doch: Man kann Fälle eröffnen, Geld wird 
treuhänderisch verwaltet usw.
Was wäre denn dein Konzept dagegen?

> Wünschen einen Versand - obwohl sie noch nichteinmal die Vorkasse
> bezahlt haben - und machen auch gleich einen "habe meinen Artikel nicht
> erhalten" Fall auf.

Von Käufer wird in erster Linie verlangt dass er zahlt. Hat er noch 
nicht gezahlt, bringt ihm auch kein Fall etwas. Es ist ja offensichtlich 
dass er nicht bezahlt hat (übrigens auch ein Vorteil eines integrierten 
Bezahlsystems).

> Die Käufer werden immer dreister. Es ist zum .... Götz von Berlichingen

Diese dreisten Käufer wirst du auf jeder Plattform haben. Da es nun mal 
an den Käufern liegt und nicht an der Plattform.

> Dann noch von ebay das Geld quasi per Vormundschaft verwaltet zu
> bekommen.
Hat Vorteile, siehe oben.

> Ich glaub ich stell mich wenn Corona vorbei ist mit einem großen Stand
> auf einen Sammlermarkt - und verteile es nach Nasenfaktor an die
> Nicht-ebay Geier für eine Drittel des Wertes.

Große Worte von jemanden der trotz dieser ganzen Bedenken immer noch 
sein Zeug bei eBay einstellt. Anspruch und Wirklichkeit sind da meistens 
etwas weit auseinander.

von Maik .. (basteling)


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ach - was soll ich dazu sagen - Cyblord - Du bist mein Held

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Maik .. schrieb:

> Ach lieber Cyblord, wenn Du eins kannst - ist das Leute doof von der
> Seite anmachen. Beim Rest habe ich so meine Zweifel.

Also ich bin sehr sachlich auf deine Ausführungen eingegangen. Schade 
dass du nicht in der Lage bist dies zu erwidern.

> Dir sei versichert - alle paar Jahre mache ich so eine Aktion mit
> Europalette Elektroschätzen in den Kofferraum und
> Elektroniksammlermarktverschenkung mit ein paar Sammlerfreunden...

Glaube ich dir. Nur wenn das reichen würde, bräuchtest du eBay nicht und 
müsstest dich damit nicht rumschlagen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Maik .. schrieb:
> Die Käufer werden immer dreister. Es ist zum .... Götz von Berlichingen

Nur zu, hab Mut!

von Cyblord -. (cyblord)


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Percy N. schrieb:
> Maik .. schrieb:
>> Die Käufer werden immer dreister. Es ist zum .... Götz von Berlichingen
>
> Nur zu, hab Mut!

Also das berühmte Götz-Zitat lautet: "er kann mich im Arsche lecken".

D.h. Maik wollte hier sagen:

"Die Käufer werden immer dreister. Es ist zum er kann mich im Arsche 
lecken"

Irgendwie stimmt da was nicht. Vielleicht ist Maik, was Zitate angeht, 
nicht die hellste Kerze im Leuchter?

: Bearbeitet durch User
von Gustav K. (hauwech)


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Cyblord -. schrieb:
> Bestellen mit einem Klick, Zahlen mit
> einem Klick, Retoure mit einem Klick...

... und Betrügen mit einem Klick.

> Keine Diskussionen per eMail

Genau, und bitte keinen Diskussionen nach vollendetem Betrug.
Sondern stillhalten und den Verlust abschreiben.

Man sollte den Spieß mal rumdrehen, dann würde die "die Mehrheit will 
das" -Fraktion ganz schnell die Fresse halten und den Schwanz einziehen. 
Aber der moderne und fortschrittliche Mensch sieht nicht mehr das Ganze, 
sondern nur noch seinen Vorteil.

von Percy N. (vox_bovi)


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Cyblord -. schrieb:
> Also das berühmte Götz-Zitat lautet: "er kann mich im Arsche lecken".

Ich weiß  ...

Cyblord -. schrieb:
> D.h. Maik wollte hier sagen:
> "Die Käufer werden immer dreister. Es ist zum er kann mich im Arsche
> lecken"

Vielleicht aber auch nur "Es ist zum im Arsche lecken."
Grammatisch ist das etwas überzeugender.

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Gustav K. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Bestellen mit einem Klick, Zahlen mit
>> einem Klick, Retoure mit einem Klick...
>
> ... und Betrügen mit einem Klick.

Warum sollte das Betrügen innerhalb des eBay System leichter sein als 
Ohne? Gerade Kleinanzeigen strotzt vor Betrügern. Vom realen Leben mal 
ganz abgesehen.
Wie gesagt, durch das Fall-System und die treuhänderische Verwaltung des 
Geldes wird Betrug gerade erschwert.
Auch die Frage an dich: Was wäre die Lösung um den Betrug einzudämmen?

> Genau, und bitte keinen Diskussionen nach vollendetem Betrug.
> Sondern stillhalten und den Verlust abschreiben.
Was hilft dir eine E-Mail Diskussion mit einem Betrüger?

> Man sollte den Spieß mal rumdrehen, dann würde die "die Mehrheit will
> das" -Fraktion ganz schnell die Fresse halten und den Schwanz einziehen.

Jeder ist in gleichem Maße von Betrug bedroht auf diesen Plattformen. 
Und du musst einfach mal deutlich zeigen, wie oben bereits gefragt, 
warum ein geschlossenes eCommerce System Betrüg gerade begünstigt und 
nicht, wie es soll, eindämmt.

: Bearbeitet durch User
von Gustav K. (hauwech)


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Maik .. schrieb:
> Die Erwartungshaltung der Käufer steigt teilweise ins unverschämte.
> Die Käufer werden immer dreister.

Tja, wenn man den Käufern einen Jagdschein ausstellt, muss man sich 
nicht wundern, wenn sie selbigen mit großer Freude nutzen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Percy N. schrieb:
> Vielleicht aber auch nur "Es ist zum im Arsche lecken."
> Grammatisch ist das etwas überzeugender.

Aber auch um einiges verstörender.

von Gustav K. (hauwech)


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Maik .. schrieb:
> Ich glaub ich stell mich wenn Corona vorbei ist mit einem großen Stand
> auf einen Sammlermarkt - und verteile es nach Nasenfaktor an die
> Nicht-ebay Geier für eine Drittel des Wertes.

Das wird auch keine befriedigende Lösung sein, weil die Geier dann bei 
dir zu 1/3 des Wertes einkaufen, um deine Sachen dann mit richtig Gewinn 
zu verkaufen. So kann man mit Schrauben handeln, aber nicht mit 
Wertgegenständen oder seltenen Sammlerstücken.

von Gustav K. (hauwech)


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Maik .. schrieb:
> Ach lieber Cyblord, wenn Du eins kannst - ist das Leute doof von der
> Seite anmachen.

Das ist nichts neues, darin ist er der Größte.

Habe ihm schon mehrmals geraten, er soll wo anders spielen, aber die 
Kinder auf dem Spielplatz lassen ihn nicht in den Sandkasten.

Aber wieso ziehst du deinen berechtigtem Kommentar zurück?
Spätfolgen einer strengen Erziehung?

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Maik .. schrieb:

> Ich glaub ich stell mich wenn Corona vorbei ist mit einem großen Stand
> auf einen Sammlermarkt - und verteile es nach Nasenfaktor an die
> Nicht-ebay Geier für eine Drittel des Wertes.

Das muß dann aber schon ein Spezialmarkt für das Spezialsammelgebiet 
sein, damit überhaupt jemand was kauft. Außer eben professionelle 
Aufkäufer, die den Wert einschätzen können. Mit Elektronikkram kann man 
sich selbst in einer Großstadt hinstellen und wird kaum Käufer mit 
Eigenbedarf für eine schon erwähnte Weller Entlötstation oder 
sechsstellige Multimeter finden, selbst wenn man für die Geräte nur den 
Preis einer Löt- oder Meßspitze verlangt.

> Die Käufer werden immer dreister. Es ist zum .... Götz von Berlichingen

Du meinst wohl das bis zur Euroumstellung geltende "Arschlecken 5 
Mark!", das bei Ebay in Form der Streitgebühr nun auch schon über 19 
Euro kostet.

von DANIEL D. (Gast)


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Blablabla die meisten Leute wollen blabla. Wenn die Leute genau das 
wollen kaufen Sie bei Amazon. Viele Leute kaufen Dinge bei Ebay weil sie 
dort auch Dinge verkaufen. Wenn die Verkäufer vergrault werden, 
vergraulen sie auch immer Käufer. Das werden nicht wenige sein.

Und die Leute welche das oben genannte wollen kaufen einfach bei Amazon, 
und wenn ebay zu einem zweiten Amazon wird ist es überflüssig wie ein 
Pfropf. Und wird einfach daran scheitern.

von Cyblord -. (cyblord)


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DANIEL D. schrieb:
> Und die Leute welche das oben genannte wollen kaufen einfach bei Amazon,
> und wenn ebay zu einem zweiten Amazon wird ist es überflüssig wie ein
> Pfropf. Und wird einfach daran scheitern.

Wieso darf es denn keine 2 großen eCommerce Seiten geben? Es wird doch 
immer bemängelt wenn ein Konzern wie Amazon ein Monopol besitzt. Nun 
hier hat eBay inzwischen eine vergleichbare Wettbewerbsplattform. Aber 
nun ist es nicht recht, weil es darf nur ein Amazon geben?

Und wer trotzdem eine völlig unregulierte Plattform will kann 
Kleinanzeigen nutzen.

: Bearbeitet durch User
von DANIEL D. (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Wieso darf es denn keine 2 großen eCommerce Seiten geben? Es wird doch
> immer bemängelt wenn ein Konzern wie Amazon ein Monopol besitzt. Nun
> hier hat eBay inzwischen eine vergleichbare Wettbewerbsplattform. Aber
> nun ist es nicht recht, weil es darf nur ein Amazon geben?

Klar darf es das, nur Ebay wird halt daran scheitern weil die Idee dumm 
ist. Es werden haufenweise Shops verschwinden. Der Unterschied ist halt 
Amazon ist auch selbst ein Händler, eBay kann den Händler nicht das 
aufzwingen, was Amazon selbst als Händler macht.

Es ist einfach vornherein zum Scheitern verurteilt. Und das was ebay 
stark und groß gemacht hat wird komplett vernichtet.

von Soul E. (Gast)


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DANIEL D. schrieb:

> Klar darf es das, nur Ebay wird halt daran scheitern weil die Idee dumm
> ist. Es werden haufenweise Shops verschwinden. Der Unterschied ist halt
> Amazon ist auch selbst ein Händler, eBay kann den Händler nicht das
> aufzwingen, was Amazon selbst als Händler macht.

Amazon handelt kaum noch, Amazon ist primär Marktplatz-Betreiber. Und da 
will ebay halt auch hin, bzw ist schon. Viele Leute, die nicht schon 
seit 1999 dabei sind, wissen gar nicht dass man da auch Dinge ersteigern 
kann. Die kennen nur auf kaufen klicken, Paypal zahlen, und bei 
Nichtgefallen zurückschicken.

> Es ist einfach vornherein zum Scheitern verurteilt. Und das was ebay
> stark und groß gemacht hat wird komplett vernichtet.

Das wurde immer weniger und ist bald ganz weg, richtig. Auktionen von 
Privatanbietern findet man dann auf hood.de. Da ist heute so wenig los 
wie 1999 bei ebay, aber das dürfte sich bald ändern.

Umgekehrt, als Kommerzieller bei hood verkaufen lohnt überhaupt nicht, 
denn da gucken die Leute zuerst bei ebay oder Amazon. Siehe 
Beitrag "Re: Ebay macht jetzt alle Privatverkäufer zu Sklaven"

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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DANIEL D. schrieb:
> ist es überflüssig wie ein
> Pfropf.

Kleines Bildungsintermezzo: Es heißt "überflüssig wie ein Kropf".

https://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=%C3%BCberfl%C3%BCssig%20wie%20ein%20Kropf%20sein&suchspalte%5B%5D=rart_ou

von Percy N. (vox_bovi)


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Kara B. schrieb:
> Kleines Bildungsintermezzo: Es heißt "überflüssig wie ein Kropf".

Mc.net ist ein mutmaßlich unerschöplicher Quell idiomatischer Kapriolen. 
Die deutsche,Sprache scheint für viele Neuland zu sein. Das hat dann 
natürlich Folgen:

DANIEL D. schrieb:
> Das ist meistens total unverständlich wie er es formuliert, dann ist für
> mich fast nie ersichtlich worauf er überhaupt hinaus will.

Wahrscheinlich wird jemand diesen Beitrag zum Anlasser nehmen, "Tagetes" 
zu reden. Nur zu ...

von Hardy F. (hardyf)


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Percy N. schrieb:
> Wahrscheinlich wird jemand diesen Beitrag zum Anlasser nehmen, "Tagetes"
> zu reden. Nur zu ...

Warum schreibst du es nicht richtig ? :)

Oder muss erstmal mit dir jemand Tacheles reden.... ?

:)

: Bearbeitet durch User
von DANIEL D. (Gast)


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Kara B. schrieb:
> DANIEL D. schrieb:
>
>> ist es überflüssig wie ein
>> Pfropf.
>
> Kleines Bildungsintermezzo: Es heißt "überflüssig wie ein Kropf".
> 
https://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=%C3%BCberfl%C3%BCssig%20wie%20ein%20Kropf%20sein&suchspalte%5B%5D=rart_ou

Ist doch vollkommen egal kommt doch auf das Gleiche hinaus, Pfropf ist 
ebenfalls eine Bezeichnung von einigen Geschwüren und Krankheiten. Und 
in dem Sinne überflüssig.

Aber freut mich dass ihr eure Minderwertigkeitskomplexe mit belangloser 
Klugscheißerei verbessern konntet.

Und ich bleibe dabei eBay wird sich schaden indem es versucht Amazon 
nachzueifern.  Das ebay plus was es mal gab keine Ahnung ob es das noch 
gibt war ja ebenfalls so ein Ding Amazon Prime nach zu machen.

Percy N. Bevor ich meine Lebenszeit mit dir verschwende, gibt es 100 
andere Dinge die ich eher machen werde. Mein Text scheint sich ja sehr 
verärgert zu haben, irgendwie unverständlich wenn ich doch so doof bin 
und  Unrecht habe und so weiter :)

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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DANIEL D. schrieb:
> Ist doch vollkommen egal

Genau, Bildung ist (dir) vollkommen egal. Falls dich die Bedeutung von 
Pfropf interessieren sollte ein zusätzliches Bildungsangebot für dich:

https://www.dwds.de/wb/Pfropf


DANIEL D. schrieb:
> Aber freut mich dass ihr eure Minderwertigkeitskomplexe mit belangloser
> Klugscheißerei verbessern konntet.

Schön, dass dich das freut. Dein nicht vorhandener 
Minderwertigkeitskomplex hat dich jedenfalls veranlasst, auf deinem 
Fehler weiter herumzureiten.

von DANIEL D. (Gast)


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Kara B. schrieb:
> Schön, dass dich das freut. Dein nicht vorhandener
> Minderwertigkeitskomplex hat dich jedenfalls veranlasst, auf deinem
> Fehler weiter herumzureiten.

Ich sehe das nicht wirklich als Fehler, bin ich gezwungen Sprichwörter 
zu nutzen? Und was kann ich denn dafür wenn es dir nicht bekannt ist, 
dass man damit auch Geschwüre, Knoten voller Eiter, und was weiß ich 
betiteln kann. Aber wenn ich jetzt hier einen Fehler gemacht habe von 
mir aus. Dann bin ich halt zu doof dafür meine Sätze so zu formulieren, 
das nicht sichergestellt ist, dass eventuell eine Ähnlichkeit zu 
irgendwelchen Sprichwörtern vorhanden ist. Man möge mir dieses schwere 
Makel meiner Unbildung verzeihen.

von Percy N. (vox_bovi)


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DANIEL D. schrieb:
> Ist doch vollkommen egal kommt doch auf das Gleiche hinaus, Pfropf ist
> ebenfalls eine Bezeichnung von einigen Geschwüren und Krankheiten. Und
> in dem Sinne überflüssig.

Bei manchen vielleicht auch der Kopf ...

DANIEL D. schrieb:
> Percy N. Bevor ich meine Lebenszeit mit dir verschwende, gibt es 100
> andere Dinge die ich eher machen werde.
Offenkundig ...
> Mein Text scheint sich ja sehr
> verärgert zu haben, irgendwie unverständlich wenn ich doch so doof bin
> und  Unrecht habe und so weiter :)
Das kann ich nicht wissen, aber ich habe Spaß!

DANIEL D. schrieb:
> Ich sehe das nicht wirklich als Fehler, bin ich gezwungen Sprichwörter
> zu nutzen?
Neon, warum? Du schaffstxes ja nicht einmal mit Redensarten.
>  Und was kann ich denn dafür wenn es dir nicht bekannt ist,
> dass man damit auch Geschwüre, Knoten voller Eiter, und was weiß ich
> betiteln kann.
Kann man bestimmt. Nur passt das dann idiomatisch nicht so recht in 
diesem Zusamnenhang.
> Aber wenn ich jetzt hier einen Fehler gemacht habe von
> mir aus. Dann bin ich halt zu doof dafür meine Sätze so zu formulieren,
> das nicht sichergestellt ist, dass eventuell eine Ähnlichkeit zu
> irgendwelchen Sprichwörtern vorhanden ist.
Keine Sorge, Du schaffst es problemlos, alles Erdenkliche nicht 
sicherzustellen.
>  Man möge mir dieses schwere
> Makel meiner Unbildung verzeihen.
Ach wo, Deine Unbildung ist makellos. Nur das Gendern ist an dieser 
Stelle etwas übertrieben.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Hardy F. schrieb:
> Warum schreibst du es nicht richtig ?

Ich wollte ausnahmsweise von allen verstanden werden.
Auch von dem, der meine Beiträge zwar nicht liest, aber kommentiert.

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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DANIEL D. schrieb:
> Blablabla die meisten Leute wollen blabla. Wenn die Leute genau
> das
> wollen kaufen Sie bei Amazon. Viele Leute kaufen Dinge bei Ebay weil sie
> dort auch Dinge verkaufen. Wenn die Verkäufer vergrault werden,
> vergraulen sie auch immer Käufer. Das werden nicht wenige sein.

Blödsinn!
Ich kaufe (oder ersteigere) bei ebay, weil ich dort (oft) die grössere 
Auswahl und die besseren Preise bekomme.
Und bei Amazon kaufe ich überwiegend Dinge, wo ich eine absolut 
unkomplizierte und verlässliche Rückgabemöglichkeit und Erstattung haben 
möchte.
DAS sind meine Kriterien und danach entscheide ich.
Mit dem Verkauf eigener Ware als Privat-VK hat das nicht das geringste 
zu tun.

Aber was interesiert Dich das eigentlich?
Wie gross ist Dein prozentualer Einkommensanteil durch "Privat"verkäufe, 
dass Dir ebay dermassen am Herzen liegt?
(Wobei scheinbar sehr viele "private" Händler hier vertreten sind...

> Und die Leute welche das oben genannte wollen kaufen einfach bei Amazon,
> und wenn ebay zu einem zweiten Amazon wird ist es überflüssig wie ein
> Pfropf. Und wird einfach daran scheitern.

Naja, ich kaufe mehr bei lidl, als im Aldi, ist aber auch ~150m Einweg 
näher, Zweiweg sogar sogar über 500m, wenn man alle Regeln befolgt, sich 
aber traut, mitten auf der Bundesstrasse zu wenden.
Meine Nachbarinnen fahren lieber zum Aldi.
Wer man beiden sollte nun abgeschafft werden?

Was ist mit REWE, Edeka & Co?
Da müsstest Du doch mindestens 5 Kennen abschaffen wollen, aber wer 
sollte bleiben?
Kleiner Tipp: Deine gebrauchten Waren kannst Du bei keinem von denen 
verhökern.
Welcher Bau- und/oder Gartenmakt sollte überleben?

Sorry, wenn es etwas hart klingen mag, aber Du kommst mir einfach 
strohdumm vor.
Amazon diktiert in weiten Bereichen den Onlinehandel, wir sollten froh 
sein, solange es wenigstens einen nennenswerten Konkurrenten gibt.

Es wäre auch nett, wenn Du mal Dein Rechtschreibkorrekturprogram gegen 
ein gutes wechseln würdest.
Vieles von Dir ist wirklich nur mit Würgen oder Unverständnis zu lesen.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Ralf X. schrieb:
> Es wäre auch nett, wenn Du mal Dein Rechtschreibkorrekturprogram gegen
> ein gutes wechseln würdest.
> Vieles von Dir ist wirklich nur mit Würgen oder Unverständnis zu lesen.

Das liegt eher an der defizitären Interpunktion.

von Ralf X. (ralf0815)


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Percy N. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Es wäre auch nett, wenn Du mal Dein Rechtschreibkorrekturprogram gegen
>> ein gutes wechseln würdest.
>> Vieles von Dir ist wirklich nur mit Würgen oder Unverständnis zu lesen.
>
> Das liegt eher an der defizitären Interpunktion.

Dem "Pfropf" hätte auch die beste Interpunktion nicht auf die Sprünge 
helfen können. :-)

von Ralf X. (ralf0815)


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Soul E. schrieb:
> DANIEL D. schrieb:
>
>> Klar darf es das, nur Ebay wird halt daran scheitern weil die Idee dumm
>> ist. Es werden haufenweise Shops verschwinden. Der Unterschied ist halt
>> Amazon ist auch selbst ein Händler, eBay kann den Händler nicht das
>> aufzwingen, was Amazon selbst als Händler macht.
>
> Amazon handelt kaum noch, Amazon ist primär Marktplatz-Betreiber.

Naja, der förmliche Zwang von Amazon ggü. den "Händlern", die Ware bei 
Amazon zu lagern und von Amazon versenden zu lassen, ist auf jeden Fall 
luktrativer.
Und was dann über Amazon-Töchter verkauft wird, ist noch 
undurchsichtiger.
Dass Amazon da diverse auch illegale Methoden verwendet hat, wurde 
i.m.A. oft genug nachgewiesen.

Ich merke es selber immer wieder, wie Amazon meine Suchen filtert, die 
KI bei denen ist eben auch noch nicht perfekt.
Eingeloggt bekomme ich auf jeden Fall nicht die günstigen Angebote, die 
ich  völlig cookiebefreit und über Proxy bekomme.

> Und da
> will ebay halt auch hin, bzw ist schon. Viele Leute, die nicht schon
> seit 1999 dabei sind, wissen gar nicht dass man da auch Dinge ersteigern
> kann. Die kennen nur auf kaufen klicken, Paypal zahlen, und bei
> Nichtgefallen zurückschicken.

Viele sind auch vor 10 Jahren noch als Ver- und Ersteigerer zu ebay 
gekommen.
Aber der Markt ändert sich wahnsinnig schnell.

>> Es ist einfach vornherein zum Scheitern verurteilt. Und das was ebay
>> stark und groß gemacht hat wird komplett vernichtet.
>
> Das wurde immer weniger und ist bald ganz weg, richtig. Auktionen von
> Privatanbietern findet man dann auf hood.de. Da ist heute so wenig los
> wie 1999 bei ebay, aber das dürfte sich bald ändern.

Warum und in welche Richtung?
Hood.de existiert seit über 20 Jahren und hatte schon bessere Zeiten.

> Umgekehrt, als Kommerzieller bei hood verkaufen lohnt überhaupt nicht,
> denn da gucken die Leute zuerst bei ebay oder Amazon.

Absolut richtig.

von DANIEL D. (Gast)


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Ralf X. schrieb:
> Was ist mit REWE, Edeka & Co?
> Da müsstest Du doch mindestens 5 Kennen abschaffen wollen, aber wer
> sollte bleiben?
> Kleiner Tipp: Deine gebrauchten Waren kannst Du bei keinem von denen
> verhökern.
> Welcher Bau- und/oder Gartenmakt sollte überleben?

Rewe ist z.b. ein Vollsortimenter, und Aldi ist ein Discounter mit 
eingeschränkter Auswahl. Deswegen ergänzen sich Rewe und Aldi und werden 
oft nebeneinander gebaut z.B.

Wenn Aldi jetzt zu Rewe werden wollte oder umgekehrt. Wäre es halt zum 
Scheitern verurteilt. Aber mit wem rede ich hier. Und im Edeka hast du 
deutlich mehr regionale Sachen.

Aber ja es ist ja die beste Idee wenn Händler ihre Stärken aufgeben 
welche sie groß gemacht haben, und dafür dann ein zweites Amazon werden 
wollen.

Die ganzen Ebay Händler müssen dann halt die Logistik, und Knechtschaft 
und was Amazon sich so alles aufgebaut hat nachahmen. Und gleichzeitig 
noch Kohle an ebay abdrücken. Werden die bestimmt alle machen und alles 
wird besser werden.

Und blablabla heul heul Pfropf Fropf, und ihr erwartet jetzt ernsthaft, 
dass ich so ein minderbemittelte Geheule über belanglosen Scheiß ernst 
nehme.

von Percy N. (vox_bovi)


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Ralf X. schrieb:
> Dem "Pfropf" hätte auch die beste Interpunktion nicht auf die Sprünge
> helfen können. :-)

Wohl wahr, aber auch die Rechtschreibkorrektur hätte diese Gelegenheit 
nicht "beim Tropfe packen" können ;-)

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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DANIEL D. schrieb:
> Die ganzen Ebay Händler müssen dann halt die Logistik, und Knechtschaft
> und was Amazon sich so alles aufgebaut hat nachahmen. Und gleichzeitig
> noch Kohle an ebay abdrücken. Werden die bestimmt alle machen und alles
> wird besser werden.

Das geschieht doch schon seit vielen Jahren und offenbar leben die 
Händler und ebay recht gut damit.

Wie ein anderer Forist hier schon schrieb:
Die Allermeisten sehen ebay schon lange nicht mehr als Auktionsplattform 
sondern als Marktplatz. Man kauft etwas sofort und zahlt bequem und 
schnell.
All das ist mit Auktionen nicht zu machen.

Ich kaufe dort auch viel ein (bei Amazon praktisch gar nicht), schaue 
aber auch immer im Impressum, ob der Händler das nicht vielleicht auf 
seiner eigenen Seite günstiger anbietet.

Offenbar hat sich das Auktionsmodell überlebt.

Bisher habe ich - bis auf eine Ausnahme - nur gute Erfahrungen mit ebay 
und auch ebay Kleinanzeigen gemacht. Die Ausnahme war ausgerechnet der 
erste Kauf bei ebay - 60 DM für ein nicht vorhandenes Handy :-}

DANIEL D. schrieb:
> Aber ja es ist ja die beste Idee wenn Händler ihre Stärken aufgeben
> welche sie groß gemacht haben, und dafür dann ein zweites Amazon werden
> wollen.

Sag das mal Lidl. Gleiches Geschäftsmodell wie Aldi, sogar fast 
identisches Sortiment - und es funktioniert offenbar.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Die Gebühren für den Onlinehandel machen diesen offenbar immer noch
interessanter als Miete/Pacht für ein Ladenlokal.

Eine Halle im Industriegebiet ist bei gleichem Geld viel grösser
als der Schopp in der FuGeZo.

Beim Onlinehandel fällt halt sonst auch vieles weg,
wenn man direkt aus dem Lagerhaus verkauft.


Planungssicherheit,
denn es werden in meinem nächst gelegenen "Dorf"
die Autos wieder aus einem guten Teil der Innenstadt verbannt.
AUSGERECHNET jetzt, wo all diese Läden zu sterben drohen.

Erst waren es normale Strassen, dann in den 80ern Fussgängerzone,
Ende der 90er konnten doch wieder Autos rein.
Aber mal jaaah nicht länger als 3Min parken!!!

Jetzt wieder "Vollzone"

Wer will bei solchem Hickhack eigentlich überhaupt
noch etwas mit 'nem Ladenlokal zu tun haben?

von Karl B. (gustav)


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Hi,
bei A*mazon verlangt die neuerdings vorgeschriebene 
Zwei-Faktor-Identifizierung beim Anmelden das Abschreiben und das 
Eingeben eines ellenlangen Strings ins neu aufgemachte Browserfeld, den 
man per SMS zugeschickt bekommt.
Oder man muss sich erst ein Smartphone kaufen, um den gesendeten Link 
"anzutippen".
A*mazon rechnet offenbar damit, dass alle ein Smartphone besitzen.
Es gibt zwar das "Rücksetzen" auf alte Login-Maske, aber beim nächsten 
Mal ist das Problem wieder da.
Dann sollten sie lieber nur einen Tancode mit ein paar Ziffern oder so 
auf das Handy senden.
Hat übrigens gedauert, bis ich das mit dem Link-Abschreiben 
herausgefunden hatte.
Sonst wäre ein Login auf A*mazon und ein Bestellen damit für mich 
gestorben gewesen. So kann man die Kunden auch rausekeln.
Bei E*bay kommt jetzt immer ein Kaptcha,
und jeder Login-Versuch erscheint in den Nachrichten.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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● Des I. schrieb:
> Wer will bei solchem Hickhack eigentlich überhaupt
> noch etwas mit 'nem Ladenlokal zu tun haben?

Dafür gibt es diese großartigen Ladenzentren. Anteil der Läden mit 
Einwegklamotten > 80%.

Was will man mehr? Shoppen ist eh nur was für Frauen, könnte man meinen. 
Jedenfalls aus Sicht der "Immobolienentwickler". Und Kultur macht keinen 
Umsatz, also benötigt auch keine Sau einen "urbanen Erlebnisraum".

von Gustav K. (hauwech)


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Chris D. schrieb:
> bei Amazon praktisch gar nicht[s]

Geht mir ebenso. Denn es wurde schon sehr früh berichtet, dass Amazon 
ein ganz übler Laden ist. Aktuell werden den Verkäufern durch den Entzug 
des Einkaufswagens die Verkaufspreise diktiert, wie vor Tagen im ÖRTV 
berichtet wurde. Wie kann man nur so auf den Hund gekommen sein, um mit 
einem Kauf dort dieses System noch zu unterstützen. Nur damit eine 
einzelne Person irgendwann zum Gigamilliardär wird. Unglaublich!

> schaue aber auch immer im Impressum, ob der Händler das nicht
> vielleicht auf seiner eigenen Seite günstiger anbietet.

Ich orientiere mich ausschließlich an den Bewertungen. Wenn einer eine 
5-stellige Anzahl Artikel verkauft hat und immer noch 100% stehen hat, 
dann will das was heißen. Erstens keinen Schrott und zweitens kulant bei 
Problemen. Und gerne zahle ich mehr, weil ich daran interessiert bin, 
dass es einen solchen Anbieter auch morgen noch gibt.

Zur Alternative Händler mit eigenem Shop:

Fake-Akku im geöffnetem Orginal-Blister für richtig Kohle gekauft. 
Rückgabe war wegen Überweisung nicht möglich. Meine neg. Bewertung ist 
nie bei seinen Bewertungen aufgetaucht. NIE WIEDER! Da lobe ich mir 
Ebay, denn wenn ich schreibe: "Übelster Schrott, Finger weg", dann steht 
das auch dort.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Gustav K. schrieb:
> Da lobe ich mir
> Ebay, denn wenn ich schreibe: "Übelster Schrott, Finger weg", dann steht
> das auch dort.

Ich kann mir nicht helfen, aber mir erscheinen die Bewertungen bei ebay 
auch repräsentativer. Liegt vermutlich daran, dass von der Möglichkeit 
der Bewertung dort (aus alter Gewohnheit?) eher Gebrauch gemacht wird 
als bei Amazon. Dort bin ich selten, aber zudem nicht bereit, mir die 
Mühe einer "Rezension" zum Produkt zu machen.

Und Rezensionen lesen? Da sind eher die negativen hilfreich. Die sind es 
dann tatsächlich, besonders wenn sich negative Erfahrungen decken.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Und ist es neu, dass ebay-Bewertungen nun bis zu 500 Zeichen haben 
können? Fiel mir bei der letzten Bewertung auf. Das würde ich begrüßen. 
Auf dümmliche Allgemeinplätze wie "1A-Verkäufer, gerne wieder" kann ich 
verzichten.

von Gustav K. (hauwech)


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Chris D. schrieb:
> Offenbar hat sich das Auktionsmodell überlebt.

Der wirkliche Grund ist eher, dass Ebay dieses Format selbst geköpft 
hat. Denn private Verkäufer konnten irgendwann ihre gebrauchten Artikel 
per SofortKauf einstellen. Da war ich sofort mit dabei. Wer mal einen 
Artikel für 1 Euro eingepackt und zur Post getragen hat, weiß warum. 
Damit war die Auktion Geschichte.

von Cyblord -. (cyblord)


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Gustav K. schrieb:
> Der wirkliche Grund ist eher, dass Ebay dieses Format selbst geköpft
> hat. Denn private Verkäufer konnten irgendwann ihre gebrauchten Artikel
> per SofortKauf einstellen. Da war ich sofort mit dabei. Wer mal einen
> Artikel für 1 Euro eingepackt und zur Post getragen hat, weiß warum.
> Damit war die Auktion Geschichte.

Niemand zwingt dich einen Artikel ab 1 EUR einzustellen. Die Lösung 
dafür ist ein höherer Startpreis. Und nicht die Sofort-Kaufen Option.

Komisch dass es heute auf eBay noch sehr viele Auktionen gibt. Warum 
kann es keine zwei Modelle geben und jeder hat die Wahl welches er 
nutzen will?

: Bearbeitet durch User
von Gustav K. (hauwech)


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Rainer Z. schrieb:
> Liegt vermutlich daran, dass von der Möglichkeit
> der Bewertung dort (aus alter Gewohnheit?) eher Gebrauch gemacht wird
> als bei Amazon.

Bei Amazon blicke ich es nicht, die 1, 2, 3, oder 4 Sterne Bewertungen 
aufzurufen. Irgendwie sind die schlechten Bewertungen nicht verfügbar. 
Ich sehe immer nur die 5 Sterne Bewertungen. Geht das nur mir so?

von Soul E. (Gast)


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Gustav K. schrieb:

> Der wirkliche Grund ist eher, dass Ebay dieses Format selbst geköpft
> hat. Denn private Verkäufer konnten irgendwann ihre gebrauchten Artikel
> per SofortKauf einstellen. Da war ich sofort mit dabei. Wer mal einen
> Artikel für 1 Euro eingepackt und zur Post getragen hat, weiß warum.

In USA gab es dafür die "bid reserve". Da konnte man einen Mindestpreis 
angeben, unterhalb dessen man sich den Verkauf vorbehält. So konnten die 
Auktionen bei einem Euro starten und der Verkäufer musste trotzdem nicht 
unter Wert verkaufen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Soul E. schrieb:

> In USA gab es dafür die "bid reserve". Da konnte man einen Mindestpreis
> angeben, unterhalb dessen man sich den Verkauf vorbehält. So konnten die
> Auktionen bei einem Euro starten und der Verkäufer musste trotzdem nicht
> unter Wert verkaufen.

Ist halt widersinnig. Warum sollte man ein Produkt zu einem Startpreis 
einstellen zu dem man nicht bereit ist zu verkaufen?

: Bearbeitet durch User
von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Cyblord -. schrieb:
> Soul E. schrieb:
>
>> In USA gab es dafür die "bid reserve". Da konnte man einen Mindestpreis
>> angeben, unterhalb dessen man sich den Verkauf vorbehält. So konnten die
>> Auktionen bei einem Euro starten und der Verkäufer musste trotzdem nicht
>> unter Wert verkaufen.
>
> Ist halt widersinnig. Warum sollte man ein Produkt zu einem Startpreis
> einstellen zu dem man nicht bereit ist zu verkaufen?

Der Sinn erschließt sich mir auch nicht wirklich. Aber "Mindestpreis 
nicht erreicht" meine ich auch schon bei ebay.de öfter gesehen zu haben.

Cyblord -. schrieb:
> Komisch dass es heute auf eBay noch sehr viele Auktionen gibt.

Ja, aber es sind doch schon erheblich weniger als früher.

> Warum
> kann es keine zwei Modelle geben und jeder hat die Wahl welches er
> nutzen will?

Richtig. Und offenbar entscheiden sich die meisten für Festpreis.

Ist ja nichts Schlimmes - nur der Lauf der Dinge.

von Thomas W. (goaty)


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Bei Auktion ab ein Euro verkauft man halt auch weniger begehrte Sachen 
und oft steigert es sich dann am Ende doch ein wenig hoch.
Bei Sofortkauf ist auch die Option 'Preisvorschlag' gut, um potentielle 
Käufer einen Anreiz zu geben.

von Ralf X. (ralf0815)


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Chris D. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Soul E. schrieb:
>>
>>> In USA gab es dafür die "bid reserve". Da konnte man einen Mindestpreis
>>> angeben, unterhalb dessen man sich den Verkauf vorbehält. So konnten die
>>> Auktionen bei einem Euro starten und der Verkäufer musste trotzdem nicht
>>> unter Wert verkaufen.
>>
>> Ist halt widersinnig. Warum sollte man ein Produkt zu einem Startpreis
>> einstellen zu dem man nicht bereit ist zu verkaufen?
>
> Der Sinn erschließt sich mir auch nicht wirklich. Aber "Mindestpreis
> nicht erreicht" meine ich auch schon bei ebay.de öfter gesehen zu haben.

International ist der "reserve price" in Auktionen eine absolut gängige 
Massnahme und wurde von ebay.de auch unmittelbar nach der Übernahme von 
Alando eingeführt.
Der Bieter bekommt dabei den Mindestpreis nicht mitgeteilt, sondern nur, 
dass einer existiert, solange der noch nicht erreicht ist.

In vielen "Kulturen" fordert der niedrige Startpreis die potentieller 
Bieter heraus, sichert den Anbieter aber vor einem (zu) 
verlustbehafteten Verkauf ab.
Aus diesem Grund werden für das Setzen des Mindestpreises i.d.R. 
allerdings auch höhere Gebühren eingefordert.
Oft aber immer noch unter den Gebühren für Festpreisangebote.

Der "deutschen Mentalität" liegt so ein Angebotsformat gar nicht und 
stiess bei ebay.de schon immer auf breite Ablehnung.

von Thorsten M. (pappkamerad)


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Ralf X. schrieb:
> In vielen "Kulturen" fordert der niedrige Startpreis die potentieller
> Bieter heraus, sichert den Anbieter aber vor einem (zu)
> verlustbehafteten Verkauf ab.
Mir ist auch schon öfter aufgefallen, dass Auktionen mit höherem 
Startpreis sich schwer tun, in Gang zu kommen. "Wenn niemand drauf 
bietet kanns ja nichts sein". Beim Sofortkauf steht man m.E. nicht vor 
diesem Problem. Also die Motivation hinter einem Mindestzuschlag versteh 
ich, trotzdem finde ich das als potentieller Bieter eine Zumutung und 
hab auf sowas keine Lust. Zumindest sollte der Mindestzuschlag 
öffentlich sein. Dann können trotzdem noch ein paar Spaßbieter unter dem 
Mindestzuschlag bieten, vielleicht ist der Verkäufer am Schluss doch 
bereit es unter dem Limit abzugeben.

von Soul E. (Gast)


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Früher, bei ebay.com, stand dann unter dem aktuellen Auktionspreis 
"Reserve not met". Den Mindestpreis selber hatte man nicht erfahren, nur 
ob er bereits erreicht wurde oder nicht.

Damals hatte ich für ebay.com und ebay.de noch jeweils eigene Accounts. 
Später irgendwann (um 2000?) konnte man dann mit dem deutschen Account 
auch die USA-Seite nutzen.

Paypal hatte auch mal Konkurrenz, da gab es noch BidPay. Damit konnte 
man auch bei den Verkäufern zahlen, die nur "Cheque or Money Order" 
akzeptierten.

von Asko B. (dg2brs)


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Hallo,

bei Euren Diskussionen über Ebay nanntet Ihr auch
Hood.de. Das kannte ich bisher gar nicht.
Also mal reingeschaut, und, genau das gefunden
was ich gerade suchte. Und das auch noch zu
einem Preis den ich mir eh vorstellte.
(Sofortkauf)

Danke!

Solch Thread ist also doch zu irgendwas nütze.    ;-)


Gruss Asko

von Percy N. (vox_bovi)


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Thorsten M. schrieb:
> Mir ist auch schon öfter aufgefallen, dass Auktionen mit höherem
> Startpreis sich schwer tun, in Gang zu kommen. "Wenn niemand drauf
> bietet kanns ja nichts sein".

Derartige Auktionen für rational gesteuert zu halten war mE noch nie 
angebracht.

Manche der Beiträge in diesem Thread legen auch nahe, dass das 
Suchtpotential keinesfalls unterschätzt werden sollte.

von Ralf X. (ralf0815)


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Thorsten M. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> In vielen "Kulturen" fordert der niedrige Startpreis die potentieller
>> Bieter heraus, sichert den Anbieter aber vor einem (zu)
>> verlustbehafteten Verkauf ab.
> Mir ist auch schon öfter aufgefallen, dass Auktionen mit höherem
> Startpreis sich schwer tun, in Gang zu kommen. "Wenn niemand drauf
> bietet kanns ja nichts sein". Beim Sofortkauf steht man m.E. nicht vor
> diesem Problem. Also die Motivation hinter einem Mindestzuschlag versteh
> ich, trotzdem finde ich das als potentieller Bieter eine Zumutung und
> hab auf sowas keine Lust.

Ich sag doch: Nichts für die "Deutsche Mentalität". :-)
Weltweit sind die Auktionsgestaltungmöglichkeiten einfach unendlich und 
haben sich Urzeiten vor dem Internet entwickelt.

> Zumindest sollte der Mindestzuschlag
> öffentlich sein.

Für die, die auf solche Reize stehen, würde damit jede Motivation 
fehlen, ein Gebot abzugeben.

> Dann können trotzdem noch ein paar Spaßbieter unter dem
> Mindestzuschlag bieten, vielleicht ist der Verkäufer am Schluss doch
> bereit es unter dem Limit abzugeben.

Spassbieter hat ein Auktionshaus nun gar nicht gern.
Welchen Grund sollte es haben, so ein Angebotsformat zu offerieren?

von Ralf X. (ralf0815)


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Soul E. schrieb:
> Damals hatte ich für ebay.com und ebay.de noch jeweils eigene Accounts.
> Später irgendwann (um 2000?) konnte man dann mit dem deutschen Account
> auch die USA-Seite nutzen.

Naja, Alando wurde erst 1999 gegründet und Ende 1999 an ebay verkauft.
Dass es ein paar Tage dauerte, bis die Accounts im ebay-System miteinder 
verbunden wurden, sollte an sich jeder verstehen.

von DANIEL D. (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Ich kaufe dort auch viel ein (bei Amazon praktisch gar nicht), schaue
> aber auch immer im Impressum, ob der Händler das nicht vielleicht auf
> seiner eigenen Seite günstiger anbietet.

Das mache ich grundsätzlich genauso, teilweise habe ich sogar das Gefühl 
dass Händler damit ihre Reichweite erhöhen wollen um Kunden zu fischen.

> Sag das mal Lidl. Gleiches Geschäftsmodell wie Aldi, sogar fast
> identisches Sortiment - und es funktioniert offenbar.

Naja Lidl war halt auch schon immer ein Discounter. Genauso wie Aldi.

Ich finde Amazon und eBay sind verschieden. Amazon ist durch seinen 
Service stark geworden. Und Ebay durch seine Auswahl an Produkten. Ob 
die Pläne von Ebay funktionieren wird sich zeigen, wenn sie ihre 
Produktauswahl einbüßen, was sie ja durch den Wegfall von privaten 
Verkäufern ohnehin schon haben, könnte der Schaden größer wie der Nutzen 
sein.

Möglicherweise werden einige Händler einfach Mondpreise ansetzen, um 
Leute auf ihre eigenen Internetshops zu locken, und möglichen Schaden 
durch den ebay Service Zwang dadurch kompensieren. Grundsätzlich will 
ein Händler ja zufriedene Kunden haben damit sie wiederkommen. Aber ob 
sie auch gerne die gesamte Entscheidungsmacht übertragen halte ich für 
fraglich.

Wenn ebay seine große Stärke die extreme Auswahl noch mehr einbüßt, wird 
es sicher nicht davon profitieren. Die schlechte Nachricht verbreitet 
sich immer sehr viel schneller wie die gute Nachricht.

von Percy N. (vox_bovi)


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DANIEL D. schrieb:
> Naja Lidl war halt auch schon immer ein Discounter. Genauso wie Aldi.

Ach ja?
Lidl gibt es seit mindestens 1862 als Südfrüchtehandlung.
1973 wurde auf Discounter umgestellt.

Die erste Discount'-Filiale unter dem Nanen Aldi wurde 1962 eröffnet; 
schon vorher hatte Albrecht über 110 SB-Läden.

"Schon immer" scheint für manche recht dehnbar zu sein.

von DANIEL D. (Gast)


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Percy N. schrieb:
> "Schon immer" scheint für manche recht dehnbar zu sein.

Das sind ja nicht mal 4 Jahrzehnte, als ob sie Gestern erst umgestellt 
hätten.

von Percy N. (vox_bovi)


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DANIEL D. schrieb:
> Das sind ja nicht mal 4 Jahrzehnte

Von 1862 bis 1973?

Manches scheint jetzt deutlich leichter erklärbar ...

von DANIEL D. (Gast)


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Percy N. schrieb:
> DANIEL D. schrieb:
>
>> Das sind ja nicht mal 4 Jahrzehnte
>
> Von 1862 bis 1973?
> Manches scheint jetzt deutlich leichter erklärbar ...

Stimmt es sind sogar über vier Jahrzehnte seit dem Lidl ein Discounter 
ist. Naja es erklärt immer noch nicht, warum du zwanghaft über 
belanglose Scheiße diskutieren musst. Echt sonderbares verhalten.

Gewöhn dir das doch einfach ab, dann musst du dir auch nicht ab und zu 
anhören, wie überflüssig deine Worte sind.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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DANIEL D. schrieb:
> Die schlechte Nachricht verbreitet
> sich immer sehr viel schneller wie die gute Nachricht.

Und sie hält sich länger, in jedem einzelnen und dementsprechend im 
kollektiven Gedächtnis.
Ich halte es (bisher) genauso wie offensichtlich viele andere hier: ebay 
ja, Amazon nein. Und dazu eben tatsächlich das Phänomen: bei ebay 
eingenommenes Geld (paypal) Geld wird auch dort wieder ausgegeben. Ich 
habe noch nie "echtes" Geld auf mein paypal-Konto überwiesen und auch 
noch nie zurück. So ein bisschen ein Spielgeldkonto.
Ich weiss, ist blöd so. Da es aber nebenbei mit kleinen Umsätzen läuft 
ist es ok so. Fällt aber in Zukunft wohl weg.

von Percy N. (vox_bovi)


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DANIEL D. schrieb:
> Stimmt es sind sogar über vier Jahrzehnte seit dem Lidl ein Discounter
> ist.

So langsam wird mir manches etwas klarer.
Wieso der 1862 schon bestehende Laden Lidl schon immer ein Discounter 
gewesen sein soll, allerdings nicht.

Aber erzähl gern mehr davon.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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LOL, lustiger Thread hier :-))
Privatverkäufer, die sich über Käuferverhalten beschweren, sich aber 
selbst als Käufer dann im Gegenzug genauso asozial verhalten.
Privatverkäufer, die vor Neid platzen weil sie nicht den großen Reibach 
wie andere machen mit Ihren Sammel-Gebrauchtwaren.
Privatverkäufer, die verlustfrei durchs Leben wandeln wollen und anderen 
armen Schluckern gar nichts gönnen.
Leute, bewerbt Euch und sucht Euch einen besseren Job :-)
Ist doch angeblich so einfach ?!
Der jährliche Gehaltsthread zeigt was möglich ist - ansonsten seid Ihr 
Loser - und dann findet Euch auch mal damit ab!

von Gustav K. (hauwech)


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Robert K. schrieb:
> LOL, lustiger Thread hier :-))

Lustig ist der Thread nur für Leute, die nichts in der Birne haben und 
nichts - aber auch gar nichts kapieren.

Fand bei heise.de einen sehr informativen Artikel über Amazon. U.a 
laufen gerade min. 3 kartellrechtliche Verfahren gegen diese Plattform. 
Aber wen interessiert das schon. Hauptsache "Schrei vor Glück - oder 
schicks zurück". Händler sind dort mittlerweile zu besserem Nutzvieh 
mutiert und der Käufer findet es toll, nennt es einen prima Service.

"Händler, die über Amazon verkaufen, stellen dem Onlinehandelsriesen 
laut einer Umfrage des Bundesverbands Onlinehandel (BVOH) ein miserables 
Zeugnis aus. So sei es für 78 Prozent eine schlechte bis bestenfalls 
schwierige Partnerschaft; lediglich 4 Prozent sprachen demnach von einer 
guten bis sehr guten Partnerschaft."

https://www.heise.de/news/Umfrage-unter-Haendlern-Amazon-kein-guter-Partner-6019088.html

In den Kommentaren zum Artikel wird dann schon mal der Vergleich 
zwischen Freier(Käufer), Hure(Verkäufer) und Zuhälter(Amazon), bemüht. 
Und so daneben ist der Vergleich nicht mal.

Der Freier freut sich, dass die Hure nichts zu melden hat. Total 
begeistert ist der Freier vom Service des Zuhälters. Denn wenn dem 
Freier das Frischfleisch nicht frisch genug war, kann er problemlos sein 
Geld zurück verlangen. Also wenn das mal kein prima Service ist!

von Cyblord -. (cyblord)


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Warum bekommen hier Psychos wie Gustav eine Plattform?

von H-G S. (haenschen)


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Cyblord -. schrieb:
> Warum bekommen hier Psychos wie Gustav eine Plattform?

Hatte ich hüstel geschrieben dass es Hoffnung gibt das zehnte Produkt 
noch zu erhalten vom ebay Kleinanzeigen Kauf ? Mittlerweile steht wohl 
fest das es nicht mehr kommt und der Typ mich nur zweimal verarscht hat. 
Damit ich mir Hoffnung mache ... sagte beim ersten Mal dass der 
Großbrief zu ihm zurück gekommen sei, ob ich es wohl nicht abgeholt 
hätte. Dabei sind unsere Briefpostdamen recht kompetent. Ist aber ein 
charismatischer freundlich schreibender Typ - das muss man ihm schon 
lassen. Wenn man dem sein Geschreibsel liest möchte man ihm die 20 Euro 
schenken!

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Cyblord -. schrieb:
> Komisch dass es heute auf eBay noch sehr viele Auktionen gibt.

Ja.

Ich habe, seit dem Biet-o-matik nicht mehr funktioniert, nichts mehr 
ersteigert.

: Bearbeitet durch User
von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Gestern und heute kamen weitere Droh-Nachrichten dass dort bald für mich 
die Lichter ausgehen. Irgendwo im Kleingedruckten stand auch ein weitere 
Gebühr für die Nutzung der Versandetikettenfunktion - na gut, die 
braucht es nun auch nicht mehr um mich von der Zustimmung weiter 
abzuschrecken.
Die scheinen die Kröten wirklich wohldosiert zu verteilen, meine Frau 
(die noch weniger mit ebay als ich macht) hat noch keinerlei Infos über 
eine Umstellung erhalten.
Probehalber habe ich heute einen neuen Artikel eingestellt, ging alles 
wie immer.
Der ebay-Hals ist triefend fett genug, mehr gibt's von mir nicht. 
Irgendwann ist wegschmeissen billiger als dort verkaufen.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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macht doch süsse Katzenvideos mit Links zu eurem eigenen Web-Schopp.
Dann könnt Ihr Eure Bedingungen selbst bestimmen

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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ist schon traurig, wenn man auf Ebay gehaltsmäßig als Zusatzverdienst 
angewiesen ist :-)
Kümmert Euch stattdessen besser um Eure Entohnung als Arbeitnehmer :-)

von H-G S. (haenschen)


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Ebay-Kleinanzeigen hat noch einen großen Makel: man kann kaum richtig in 
den Ergebnissen sortieren/suchen! Wenn man da was finden will hat man 
kaum eine Chance weil tausende Ergebnisse hintereinander kommen. Das 
sieht aus wie eine riesige Mülltonne wo alle Inserate nach einiger Zeit 
verschwinden weil keiner sie je findet ohne genaue Bezeichnung.

Ist das der Preis der Kostenlosigkeit ? Dazu noch die ständig eingefügte 
Werbung die man anschauen muss weil sie wie ein Inserat aussieht.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Robert K. schrieb:
> ist schon traurig, wenn man auf Ebay gehaltsmäßig als Zusatzverdienst
> angewiesen ist :-)
> Kümmert Euch stattdessen besser um Eure Entlohnung als Arbeitnehmer :-)

und wenn ich noch 5mal soviel verdiene,
mache ich mit Onlineverkäufen weiter.

nur eben schon seit vielen Jahren nicht mehr in der Bucht

von Karl B. (gustav)


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Na ja,
da wird schon einiges abgezogen direkt.
Steuer. Da brauch ich mich nicht mehr drum zu kümmern.
Mit Adressaufklebern habe ich noch nicht ausprobiert, weil Drucker wohl 
nicht geeignet. Aber da wird dann afaik schon das verbilligte Porto 
berechnet.
Insofern kein spürbarer Verlust, wenn E*bay da evtl. mitkassiert.
Benutze E*bay oder E*bay Kleinanzeigen als Plattform, um jemandem mit 
Sachen, die hier nur herumstehen und verstauben, noch eine Freude machen 
zu können.
Große Gewinnerwartungen habe ich da nicht. Hauptsache die Abwicklung 
geht problemlos über die Bühne.
Was vielleicht für die gewerblichen Anbieter verbesserungsbedürftig ist,
wäre die Portoberechnung, wenn man mehrere Artikel aus dem Shop erwerben 
möchte. Die "Kasse" ist einfach grottenschlecht programmiert. Als Käufer 
muss ich mir die Webadresse merken, sonst lande ich unter Umständen mit 
dem Backbutton auf einer ganz anderen Seite.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Soul E. (Gast)


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Karl B. schrieb:

> Große Gewinnerwartungen habe ich da nicht. Hauptsache die Abwicklung
> geht problemlos über die Bühne.

Genau da liegt der Hase im Pfeffer. Das Problem sind nicht die 11% 
Provision, die ebay nun statt der früher üblichen 10%, 8%, 4% oder 2% 
kassiert. Das sind halt Gebühren für deren Service.

Das Problem ist die Zahlungabwicklung über ebay. Du bekommst Dein Geld 
erst wenn der Käufer ebay mitgeteilt hat, dass er mit der Ware zufrieden 
ist. Seine Meinung zählt, nicht Deine. Leider haben heute viele Käufe 
die Erwartungshaltung, dass sie im Internet alles zur Ansicht bestellen 
und bei Nichtgefallen zurückgeben können. Wenn Du an so einen gerätst 
hast Du den Ärger: Du darfst die um die Rückabwicklung kümmern, ein 
zweites Mal Porto zahlen um Deine Ware zurückzubekommen, und zahlst noch 
Bearbeitungsgebühren für die Problemlösung.

von Karl B. (gustav)


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Hi,
der "Score" bezieht aber auch die Retourenquote mit ein.
Dabei wird nicht unterschieden, ob Retoure gerechtfertigt war oder 
nicht.
Z.B. wenn falsche Konfektionsgröße angegeben war, und Kleider nicht 
passen.
Wenn zu viel Retouren, dann kann der Kunde auch gesperrt werden.
So verstehe ich das.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Soul E. (Gast)


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Bei ebay gibt es keinen "score". Käufer können ausschließlich gut 
bewertet werden. Schlechte Bewertungen sind nur für Verkäufer möglich. 
Du kannst einzelne Käufer namentlich ausschließen, oder generell alle 
die zuviel Vermerke wegen Nichtzahlens haben, das ist alles.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


Angehängte Dateien:

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Jetzt wird es ernster :-), "wie gewohnt" wäre es aber eben nicht mehr.
Den ersten Mist spüre ich sogar schon, Rückerstattung einer 
Falschlieferung dauert viel länger. Samstags wurde Eingang der 
Rücksendung und Rückerstattung bestätigt, bei mir ist aber immer noch 
nichts angekommen.
Was für ein Mistladen....

von Hardy F. (hardyf)


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H.Joachim S. schrieb:
> Samstags wurde Eingang der
> Rücksendung und Rückerstattung bestätigt, bei mir ist aber immer noch
> nichts angekommen.

Die Banken arbeiten Samstag und Sonntag absolut nicht....
Das kommt dann erst Montags wieder in die Gänge

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Ja und? Ich hatte per paypal bezahlt, und ebenso schnell wie bezahlt war 
auch eine evtl. Rückerstattung da.
Ich glaube der guten Frau, bei der ich schon mehrfach gekauft habe, dass 
sie die Rückerstattung eingeleitet hat. Als gewerbliche Verkäuferin hat 
sie sich wohl den neuen Bedingungen gebeugt.
Da das Geld jetzt den Umweg über ebay nimmt, geht es allen schlechter.
Sie versuchen eben den alten Witz: so schnell über den Tisch ziehen, 
dass die Reibungshitze als Nestwärme empfunden wird.
Pfui pfui.
Alles nur für ebay gut, der Rest ist Geschwurbel. Ich hoffe nur, dass 
denen die Sache auf die Füsse fällt. Weniger Verkäufer, weniger Käufen, 
weniger Kohle.

von Percy N. (vox_bovi)


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Hardy F. schrieb:
> Die Banken arbeiten Samstag und Sonntag absolut nicht....

Wirklich? Was war das nur für ein Laden, in dem ich verschiedentlich 
sonnabends Geld geholt habe?

von Hardy F. (hardyf)


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Percy N. schrieb:
> Wirklich? Was war das nur für ein Laden, in dem ich verschiedentlich
> sonnabends Geld geholt habe?

Diese besch**erte Antwort zeigt, das du aus Spaß an der Freude 
Minuspunkte sammelst.
Eine andere Formulierung dazu spare ich mir.

Samstag und Sonntag buchen die allermeisten Banken nicht....

von Karl B. (gustav)


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Hi,
soweit mir bekannt, kann man die Überweisungsintervalle selber vorher 
angeben.
Zitat:
"...3. Zeitplan für Auszahlungen auswählen
Je nach Verfügbarkeit können Auszahlungen täglich oder wöchentlich
veranlasst werden. Im Verkäufer-Cockpit Pro im Tab Zahlungen oder in
Mein eBay unter Zahlungen können Sie Ihren Zeitplan für
Auszahlungen anpassen und die Auszahlungsaktivitäten sehen..."
/Zitat
Also Abrechnung, sprich Gutschrift auf Referenzkonto einmal pro Woche 
oder... Dass das Geld dann nicht mehr so blitzartig zur Verfügung steht, 
wie ehemals bei der Paypal-Zahlweise, kann man sich gut vorstellen.
(Komisch. Paypal wurde doch erst durch Ebay favorisiert, jetzt plötzlich 
nicht mehr.)
Früher habe ich immer drauf gewartet, wann Geld bei Paypal eingegangen 
war,
also manchmal innerhalb von Minuten, dann erst wurde Ware verschickt.
(Zug-um-Zug-Geschäft nennt man das wohl im Handelsrecht.)
Jetzt signalisiert einem E*bay, "bitte Ware verschicken". Und weg ist 
sie.
Die tatsächliche Gutschrift war eineinhalb Wochen später auf dem 
Referenzkonto.
Wird Paypal als Zahlmethode verwendet - ja, die gibt es auch noch-, dann 
werden zwei Transaktionsnummern vergeben. Das habe ich schon 
herausgefunden.


ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Karl B. schrieb:
> Die tatsächliche Gutschrift war eineinhalb Wochen später auf dem
> Referenzkonto.
> Wird Paypal als Zahlmethode verwendet - ja, die gibt es auch noch-, dann
> werden zwei Transaktionsnummern vergeben. Das habe ich schon
> herausgefunden.
sehr schlecht, wenn das Geld erst Wochen später eintrifft.
Zu Hood oder ebay kleinanzeigen wechseln ... aber das macht ja kaum 
einer, warum auch immer?

von Tim D. (Gast)


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Irgendwie funktioniert bei Ebay kaum noch was:

Bei der Verkaufen-Übersicht erscheinen die Inhalte nur noch nach jedem 
dritten Aufruf, sonst Fehlermeldung

Verstoß melden -> Fehlermeldung. Das seit 2 Wochen (heute scheint es 
wieder zu gehen). Auf von mir gemeldete Verstöße wurde übrigens in all 
den Jahren noch nie reagiert, die Angebote sind dann weiter online.

Auf dem Handy suche ich vergebens eine Möglichkeit den Ebay-Shop eines 
Händlers aufzurufen. Es gibt einfach keinen Link dahin.

Heute wollte ich einen Gesamtbetrag anfordern -> Fehlermeldung. Nach dem 
ich das mehrfach wiederholt habe, habe ich dann bei Ebay angerufen. Der 
Mitarbeiter konnte oder wollte mir nicht sagen woran es liegt. Ich 
sollte dann einen Artikel aus dem Warenkorb nehmen und es einfach 
nochmal probieren. Ich sagte ihm dass ich den Artikel dann ja aber 
kaufen würde, wenn der Verkäufer zustimmt, der andere Artikel ja aber 
gar nicht berücksichtigt wäre. Es erfolgte eine längere Diskussion mit 
dem Ebay-Mitarbeiter, der überhaupt nicht verstehen wollte, warum ich 
das nicht machen will, aber gleichzeitig meinte, er wolle mich nicht 
dazu drängen. Es ging dabei nicht um ein paar Euro, sondern um knapp 900 
Euro. Er meinte ich könne ja den Kauf widerrufen wenn was schiefgeht. 
Unmöglich finde ich das.

Ich wurde übrigens nicht darauf angesprochen, dass ich der neuen 
Zahlungsabwicklung noch nicht zugestimmt habe. Ich dachte das kommt 
jetzt gleich, als der Mitarbeiter sagte, er schaue mal in mein Konto ob 
alles in Ordnung sei. Dann meinte es wäre alles in Ordnung. Auch per 
E-Mail wurde ich seit dem 28. nicht mehr erinnert.

Der Laden ist krank. Vor 10 oder 15 Jahren war es aber keineswegs 
besser, falls das jemand glaubt.

von Michael B. (laberkopp)


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Karl B. schrieb:
> (Komisch. Paypal wurde doch erst durch Ebay favorisiert, jetzt plötzlich
> nicht mehr.)

So komisch ist das nicht.
Früher gehörte PayPal zu eBay, heute nicht mehr (dazwischen galt ein 
langandauernder Vertrag).

Es ist halt alles gier-gesteuert, BWL hat die Macht, Vernunft ist nicht 
angesagt.

: Bearbeitet durch User
von DANIEL D. (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Es ist halt alles gier-gesteuert, BWL hat die Macht, Vernunft ist nicht
> angesagt.

Qualität kostet, kosten schmälern den Gewinn.

von Gustav K. (hauwech)


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Soul E. schrieb:
> Das Problem ist die Zahlungabwicklung über ebay. Du bekommst Dein Geld
> erst wenn der Käufer ebay mitgeteilt hat, dass er mit der Ware zufrieden
> ist. Seine Meinung zählt, nicht Deine. Leider haben heute viele Käufe
> die Erwartungshaltung, dass sie im Internet alles zur Ansicht bestellen
> und bei Nichtgefallen zurückgeben können. Wenn Du an so einen gerätst
> hast Du den Ärger: Du darfst die um die Rückabwicklung kümmern, ein
> zweites Mal Porto zahlen um Deine Ware zurückzubekommen, und zahlst noch
> Bearbeitungsgebühren für die Problemlösung.

Beinahe genau den Punkt getroffen. Es fehlt der Fall, wo der Käufer 
deinen neuen Artikel verspielt zurück schickt und du selbigen nun nicht 
mehr als Neu verkaufen kannst. Da kann der Schaden schnell mal 3-stellig 
sein, auf dem du sitzen bleibst. Oder der Käufer schickt dir seinen 
alten und defekten Artikel zurück und behält den neuen. Und holt 
natürlich noch sein Geld zurück. Dank dümmlichem Bezahlsystem jederzeit 
möglich.

H.Joachim S. schrieb:
> Als gewerbliche Verkäuferin hat
> sie sich wohl den neuen Bedingungen gebeugt.

Wer weiterhin online verkaufen will, MUSS sich dem neuen System beugen 
und sich unterwerfen. Zumal heute kein Kunde mehr per Vorab-Überweisung 
zahlen will. Das ist Geschichte. Heute will sich der Kunde einen Artikel 
mal ansehen und bei Nichtgefallen zurück schicken. Schrei vor Glück, 
oder schick's zurück - ist das Mantra der Neuzeit. Die Verkäufer sind 
die Dummen. Würden die Verkäufer diese Bezahl- und Rückzahlsysteme nicht 
akzeptieren, würde das Ganze so nicht laufen. Dummerweise kommt von den 
Käufern das Geld (und die Provisionen) und das ist nun mal die Referenz.

Dass Plattformen wie Amazon den Verkäufern die Verkaufspreise diktieren, 
ist nochmal eine ganz andere Nummer. Wie man sich solch einem Diktat 
unterwerfen kann, ist mir ein Rätsel. Zumal dieses Diktat vom reichste 
Mann der Welt kommt.

von Karl B. (gustav)


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Gustav K. schrieb:
> Dass Plattformen...

Hi,
die althergebrachte Alternative war -> Inserat in der Zeitung.
Und warten auf Telefonanruf.
Mit den "Plattformen" ist doch ein potenziell riesiges Publikum 
entstanden, was sonst nur auf den Leserkreis der Zeitung, die vielleicht 
wie das kostenlose "Wochenblatt" nur einmal wöchentlich erschien, 
beschränkt war.
Und die Verkaufschancen sind dann größer.
Das sollte man nicht vergessen.

ciao
gustav

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Karl B. schrieb:
> Hi,
> die althergebrachte Alternative war -> Inserat in der Zeitung.
> Und warten auf Telefonanruf.
> Mit den "Plattformen" ist doch ein potenziell riesiges Publikum
> entstanden, was sonst nur auf den Leserkreis der Zeitung, die vielleicht
> wie das kostenlose "Wochenblatt" nur einmal wöchentlich erschien,
> beschränkt war.
> Und die Verkaufschancen sind dann größer.
> Das sollte man nicht vergessen.
>
> ciao
> gustav

Die Inserate gegen Gebühr der Wochenzeitungen sind größtenteils durch 
Ebay Kleinanzeigen abgedeckt, bis auf wenige Regionen wo es Ebay 
Kleinanzeigen quasi nicht gibt und die Wochenzeitungen mit kostenlosen 
Inseraten gegengesteuert haben. Das macht auch Sinn, weil es sich um 
lokale Angebote handelt, die anders nicht zu verkaufen sind.
Bei Ebay will man einen größeren Käuferkreis erreichen, weil der Artikel 
selten oder spezifisch ist.
Dummerweise erkennen die privaten Verkäufer vor lauter Gier nicht, daß 
Hood als Alternative die gleichen Chancen bietet nur mit den besseren 
Verkaufsbedingungen - ich werde deshalb künftig nur noch Hood für die 
wenigen Verkäufe nutzen und lieber auf ein paar Euro mehr an Gewinn 
verzichten. Die Pauschalgebühr bei möglichen Streitfällen (die ja nur 
den Verkäufer trifft, den Käufer aber nicht) schmeckt mir überhaupt 
nicht.
Von "Plattform" zu reden ist deshalb falsch - Ebay und Amazon sind 
Quasi-Monopole geworden ... leider!

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Robert K. schrieb:
> Die Inserate gegen Gebühr der Wochenzeitungen

ist allenfalls noch was für Computer-Verweigerer.

Ich hab heute noch den Spruch einer Nachbarin (zu ihrem Mann) im Ohr:

>> -Nee, Vaddi, da wollnwer mal gaaarnich' mit anfangen.

von Tim D. (Gast)


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Hat Ebay eine Bildverbesserung eingeführt? Sämtliche Artikelfotos 
erscheinen mir seit heute so brillant.

von Cyblord -. (cyblord)


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Soul E. schrieb:
> Das Problem ist die Zahlungabwicklung über ebay. Du bekommst Dein Geld
> erst wenn der Käufer ebay mitgeteilt hat, dass er mit der Ware zufrieden
> ist. Seine Meinung zählt, nicht Deine.

Stimmt aber nicht. eBay überweist den Betrag ca 2 Tage nach der Zahlung 
durch den Käufer. Jetzt schon einige male ausprobiert.

von Soul E. (Gast)


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Eine Rückerstattung an den Käufer wird Dir sollgestellt und mit der 
nächsten Rechnung von Deinem Konto abgebucht, oder halt mit anderen 
offenen Zahlungen verrechnet.

"Auch eBay kann Ihrem Käufer eine Rückerstattung beispielsweise als 
Ergebnis eines eBay-Käuferschutzfalls oder eines Zahlungsstreitfalls 
ausstellen. Wenn eBay einem Käufer eine Rückerstattung gewährt, können 
wir den gesamten Betrag von Ihren verfügbaren Auszahlungsbeträgen 
abziehen.

(...) Wenn der angegebene Betrag dafür nicht ausreicht, um die Kosten 
der Rückerstattung zu decken, wird der Betrag von Ihrem Auszahlungskonto 
oder Ihrer bei eBay hinterlegten Zahlungsmethode (Kreditkarte oder 
Bankkonto) bezahlt. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre 
Kreditkarteninformationen und Bankdaten immer auf dem neuesten Stand 
sind, um eine Fehlbelastung zu vermeiden."

https://www.ebay.de/help/selling/managing-returns-refunds/rckerstattungen-im-rahmen-der-zahlungsabwicklung?id=5182


D.h. Du hast das Geld zwar, aber es gehört Dir noch nicht. Klar, man 
könnte natürlich die ebay-Lastschrift widerrufen oder das Bankkonto 
auflösen. Aber da wird es dann schnell aufwendig.

von Cyblord -. (cyblord)


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Soul E. schrieb:
> D.h. Du hast das Geld zwar, aber es gehört Dir noch nicht. Klar, man
> könnte natürlich die ebay-Lastschrift widerrufen oder das Bankkonto
> auflösen. Aber da wird es dann schnell aufwendig.

Diese Ansicht ist Unsinn, aber sei dir gegönnt. eBay kann dir natürlich 
Dinge in Rechnung stellen, jeder kann das. Egal ob mit oder ohne 
Lastschrift. Auch eine Rechnung samt späterem Inkassozirkus kann dir 
ganz schön Ärger bereiten. Wo ist da groß der Unterschied zur 
Lastschrift. Du widerrufst und hast genau das gleiche Problem wie mit 
einer normalen Rechnung.

Also nach deiner Logik gehört dir dein Geld nie, da immer jemand 
Anspruch darauf erheben kann und dir Rechnungen schreiben und dich 
verklagen kann.

Was eben komplett falsch war ist die Aussage:

> Du bekommst Dein Geld
> erst wenn der Käufer ebay mitgeteilt hat, dass er mit der Ware zufrieden
> ist.

Das stimmt definitiv nicht. Das ist eines der Märchen die hier 
verbreitet werden um eBay schlecht zu machen.

Und was nicht geht: Sich ständig über Betrüger auf eBay zu beschweren 
und als Käufer den maximalen Schutz zu wollen, aber dann als Verkäufer 
über die Mechanismen zu meckern.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Cyblord -. schrieb:
> Also nach deiner Logik gehört dir dein Geld nie, da immer jemand
> Anspruch darauf erheben kann und dir Rechnungen schreiben und dich
> verklagen kann.

Genau genommen ist es völlig gleichgültig,  wem Geld gehört oder wer es 
beanspruchen kann, weil es kaum durchsetzbar ist, es gegen etwas 
Brauchbares oder Nützliches einzutauschen.

von Arnold B. (arnold_b)


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Es gibt zwar schlechte Verkäufer aber viel mehr schlechte Käufer.
Der Käufer kann bei EBay machen was er will.
Die Käufer sind die größeren Betrüger.

von Gustav K. (hauwech)


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Arnold B. schrieb:
> Der Käufer kann bei EBay machen was er will.

Stimmt, das Problem ist aber nicht Ebay, sondern diese üblen 
Bezahlsysteme, die dem Käufer die Macht geben, dem Verkäufer auf der 
Nase herum zu tanzen und ihn zum Hanswurst zu machen.

Wenn bei mir einer was kauft und per Überweisung zahlt, kann niemand 
außer mir das Geld zurück erstatten. Ebay oder Bezahlsysteme sind 
draußen und haben nichts zu melden. Das lasse ich mir niemals aus der 
Hand nehmen, vorher geht die Welt unter!

von Cyblord -. (cyblord)


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Gustav K. schrieb:
> Wenn bei mir einer was kauft und per Überweisung zahlt, kann niemand
> außer mir das Geld zurück erstatten. Ebay oder Bezahlsysteme sind
> draußen und haben nichts zu melden. Das lasse ich mir niemals aus der
> Hand nehmen, vorher geht die Welt unter!

Aber, wie oben beschrieben, überweist eBay das Geld nach kurzer Zeit. 
D.h. ab da hast DU die Kontrolle über das Geld. Nur ist das ja auch 
wieder nicht recht.

von Soul E. (Gast)


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Cyblord -. schrieb:

> Aber, wie oben beschrieben, überweist eBay das Geld nach kurzer Zeit.
> D.h. ab da hast DU die Kontrolle über das Geld. Nur ist das ja auch
> wieder nicht recht.

Aber im Falle einer Reklamation buchen sie es per Lastschrift wieder 
zurück. Dann must Du tätig werden um die Kontrolle zurückzuerlangen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Soul E. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>
>> Aber, wie oben beschrieben, überweist eBay das Geld nach kurzer Zeit.
>> D.h. ab da hast DU die Kontrolle über das Geld. Nur ist das ja auch
>> wieder nicht recht.
>
> Aber im Falle einer Reklamation buchen sie es per Lastschrift wieder
> zurück. Dann must Du tätig werden um die Kontrolle zurückzuerlangen.

Ja aber du hast die Kontrolle und kannst zurück buchen. Der Rechtstreit 
ist aber der gleiche am Ende. Denn egal ob die erst mal per Lastschrift 
versuchen das Geld zu holen oder nicht. Die werden auf Zahlung des 
offenen Betrages bestehen und das ganze mit Inkasso durchziehen. Also 
der Effekt der Lastschrift sehe ich als gering an.

Entscheidend ist dass eBay als Treuhänder in der Mitte sitzt und dir an 
das Geld will. Das übt den großen Druck auf die Verkäufer aus. Gibt aber 
dem Käufer eben die Sicherheit, die er z.B. auch von Amazon kennt. Und 
die will der Käufer heute haben.

: Bearbeitet durch User
von H-G S. (haenschen)


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Also ich hatte da dieses gekaufte Produkt von Ebay Kleinanzeigen, von 
dem ich hoffte es würde doch noch kommen, nachdem der Verkäufer sagte es 
sei zu ihm zurück geschickt worden von der Post. Er schrieb dass er es 
nochmal verschicken würde doch es kam nicht. Irgendwann schrieb ich den 
Verkäufer an dass es nicht kam und fragte wie er es verschickt hat. Nach 
kurzer Zeit hat er einfach das Geld per Paypal zurück überwiesen - ohne 
etwas zu sagen. Vielleicht hat er gespürt dass ich ihn bald an die 
Betreiber der Webseite verpetzen würde. Oder er hat mich vorher verpetzt 
und als Idioten dargestellt der nicht mal seine Post am Paketshop 
abholen kann.

von DANIEL D. (Gast)


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Arnold B. schrieb:
> Es gibt zwar schlechte Verkäufer aber viel mehr schlechte Käufer.
> Der Käufer kann bei EBay machen was er will.
> Die Käufer sind die größeren Betrüger.

Genau so sieht es nämlich aus ich habe sehr viel mehr Zeug bei Ebay 
gekauft wie verkauft. Aber Probleme hatte ich bisher fast nur mit 
Käufern. Und das ist auch der Grund warum ich dort nicht mehr verkaufen 
werde.

von Gustav K. (hauwech)


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Cyblord -. schrieb:
> Aber, wie oben beschrieben, überweist eBay das Geld nach kurzer Zeit.
> D.h. ab da hast DU die Kontrolle über das Geld.

Du raffst es mal wieder nicht: Es geht nicht um die Zahlung, es geht 
ausschließlich um die Rückzahlung. Ob eine Zahlung irgendwo paar Tage 
rumgammelt, ist mir so wurscht, wie in China ein Stuhl umfällt.

Es geht um die Fälle, wo sich ein Käufer meinen Artikel in den Hintern 
steckt um ihn mir dann zurückzuschicken und sich seine Kohle zurück 
buchen lässt. DAS GEHT GAR NICHT, mein Konto ist kein SB-Laden!

Soul E. schrieb:
> Aber im Falle einer Reklamation buchen sie es per Lastschrift wieder
> zurück.

Endlich, ein Sehender unter den Blinden!

> Dann must Du tätig werden um die Kontrolle zurückzuerlangen.

Da kannst du keine Kontrolle zurückzuerlangen, denn Ebay wird sich 
i.d.R. auf die Seite des Käufers schlagen, Stichwort Käuferschutz. 
Amazon macht es vor. Die Rechtsprechung sieht hier vor, dass du den 
Käufer verklagen kannst, wenn dir durch seinen Kauf und seine 
Rücksendung ein Schaden entstanden ist. Ein schlechter Scherz der ganz 
besonderen Art.

von Cyblord -. (cyblord)


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Gustav K. schrieb:
> Du raffst es mal wieder nicht: Es geht nicht um die Zahlung, es geht
> ausschließlich um die Rückzahlung. Ob eine Zahlung irgendwo paar Tage
> rumgammelt, ist mir so wurscht, wie in China ein Stuhl umfällt.

Dazu habe ich bereits in den Posts weiter oben genug geschrieben. Du 
musst auch mal lernen sinnerfassend zu lesen. Nicht nur unflätig 
rumätzen und immer das gleiche Schnattern wie ein Tattergreis. Wer soll 
dich denn so ernst nehmen?

von Gustav K. (hauwech)


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Cyblord -. schrieb:
> Dazu habe ich bereits in den Posts weiter oben genug geschrieben.

Großartige Antwort!

Ich habe noch weiter oben ebenfalls genug dazu geschrieben. Aber Du 
musst auch mal lernen sinnerfassend zu lesen. Nicht nur unflätig 
rumätzen und immer das gleiche Schnattern wie ein Tattergreis. Wer soll 
dich denn so ernst nehmen?

von Michael B. (laberkopp)


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So geht es eBay heute:

https://www.it-recht-kanzlei.de/viewComment.php?nid=10007

Gustav K. schrieb:
> Wenn bei mir einer was kauft und per Überweisung zahlt, kann niemand
> außer mir das Geld zurück erstatten. Ebay oder Bezahlsysteme sind
> draußen und haben nichts zu melden. Das lasse ich mir niemals aus der
> Hand nehmen, vorher geht die Welt unter!

Tja, warum sollte ich dir Geld schicken ? Üblich war seit 
Menschengedenken immer "erst die Ware, dann das Geld", denn mit Geld 
kann man viel anfangen es kann schnell verschwinden, Ware ist sehr 
speziell und nicht so leicht zu verwerten. Erst mit dem Einzug von eBay 
hat sich diese Reihenfolge im Online-Business geändert. Seit dem konnte 
ein dubioser Anbieter das Geld einsacken und einfach nichts schicken. 
Bei Privatverkäufen lag laut Gesetz das Versandrisiko auf Seiten den 
Käufers. Rechtlich hatte er keine Handhabe, er musste beweisen, daß der 
Verkäufer nichts verschickt hat.

Natürlich zahlt man die Vorkasse nur über PayPal oder nun eBay-direkt wo 
eine Rückerstattung möglich ist. Natürlich sind Verkäufer wie du damit 
draussen. Niemand überweist dir Geld für das er keine Ware bekommt.

Das Problem an eBay ist nicht PayPal oder deren neue Eigenabwicklung, 
das hätte man sich schon zu Beginn von eBay gewünscht. Das Problem ist 
die Gebührenhöhe. Früher lagen die maximalen Verkaufsgebühren bei 3% 
maximal 15 EUR, dann 10 % exkl. Porto bei privat maximal 199 EUR, nun 
0.35+11% inkl. Porto bis 2000 EUR dann 2%. Und die Versandkosten in die 
Provision mit reinzurechnen ist wohl dem deutschen Zoll geschuldet, der 
auch frech die Versandkosten aus dem Ausland mit in die zu leistende 
Zahlung im Inland reinrechnet. Fängt ein krimineller mit solchen 
illegalen Machenschaften an, zieht das natürlich gleich die nächsten 
Gierigen an. Und das Problem sind die 19 EUR Steitfallgebühr.

https://www.ue-ei-stammtisch.de/index.php?thread/22578-ebay-neue-zahlungsabwicklung-konsequenzen-f%C3%BCr-private-verk%C3%A4ufer-und-k%C3%A4ufer/

eBay ist jetzt so teuer oder manchmal teurer in der Provision als 
Amazon. Warum sollte man da nicht zu Amazon wechseln, die sind viel 
grösser, haben viel mehr Kundschaft, ein grösseres Publikum ?

Ok, die Nachteile von Amazon sind ähnlich wie bei Hood oder 
eBay-Kleinanzeigen: Mieserable Suche, unzulägliche 
Artikelbeschreibungen, gefakte Bewertungen. Und Amazon leidet ebenso wie 
eBay an manipulierter Suche, so daß Privatverkäufe nur noch ganz ganz 
hinten landen oder gar nicht mehr in der Suche auftauchen weil nur 
Profiseller vorne gerankt werden.

Ich habe vor 10 Jahren über eBay verkauft und im Schnitt ca. 50-100 
Aufrufe der Artikel vor einem Verkauf gehabt. Letztes Jahr nur noch 5-10 
Seitenaufrufe und keinen Verkauf mehr, selbst für Artikel ab 1 EUR. 
Insofern tut es nicht weh, die Aufforderung von eBay zur Kontoumstellung 
einfach verstreichen zu lassen, man verkauft dort als privater eh kaum 
noch was weil man absichtlich vom Suchalgorithmus hinten angestellt 
wird. Ich hoffe, daß tun Millionen von Leuten, damit eBay merkt, wie 
viele sie verloren haben.

Leider ist eBay-Kleinanzeigen nicht viel billiger als eBay.

Aber eBay-Kleinanzeigen mit PayPal zu verwenden statt deren gieriger 
Eigenanwicklung ist derzeit das günstigste mit Käuferschutz.

Amazon: 1,06 € Angebotsgebühr, 1,14 € Verkaufsgebühr, 15% Provision auch 
vom Porto
eBay aktuell: 0.35+11% bis 2000 EUR, ab dann +2% auch vom Porto
eBay-Kleinanzeigen: 0.35+4.5% auch vom Porto
eBay-Kleinanzeigen mit PayPal bezahlen: 0.35+2.49% auch vom Porto
eBay-Kleinanziegen mit PayPal als Freund (oder abholen): 0

eBay-Kleinanzeigen ist also dämlich, doppelt so hohe Gebühren als PayPal 
zu kassieren.

Alle sind kriminell, in dem sie das Porto mit reinrechnen. DAS war ein 
Hauptgrund, warum man bisher bei eBay günstigere Angebote fand als im 
überteuerten Amazon.

: Bearbeitet durch User
von Soul E. (Gast)


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Michael B. schrieb:

> eBay ist jetzt so teuer oder manchmal teurer in der Provision als
> Amazon. Warum sollte man da nicht zu Amazon wechseln, die sind viel
> grösser, haben viel mehr Kundschaft, ein grösseres Publikum ?

Früher habe ich gelegentlich ausgelesene Bücher und CDs auf Amazon 
weiterverkauft. Die bekamen seinerzeit 20% (oder 25%?) des Kaufpreises 
als Provision, dazu bekam man drei Euro für den Versand. Alles was an 
Porto über diesen drei Euro hinausging hatte man selber zu tragen. 
Gerade bei dicken Fachbüchern, die gerne mal über 2 kg wiegen, ging also 
nochmal was vom Verkaufspreis ab. Der Vorteil war aber, man erreichte 
jeden der bei Amazon nach dem Buch suchte.

Amazon war für mich durch als sie ihre Regeln zur Identifikation 
geändert hatten. Ich sollte eine beglaubigte Kopie meines 
Personalausweises einschicken und zu belegen dass ich ich bin. 
Wohlgemerkt nicht vor der ersten Transaktion, sondern nachdem ich da 16 
Jahre als Kunde und 12 Jahre als (gelegentlicher) Verkäufer aktiv war. 
Dazu dann eine Meldebescheinigung und Kopien der Stromrechnungen der 
letzten drei Monate um zu belegen dass ich da wohne wo ich wohne, und 
für die Amazon seit 2001 bekannte Bankverbindung wollten sie auch noch 
Belege. Alles mit Hinweis auf die geänderte Gesetzeslage in der EU und 
deren Sicherheitsrichtlinie, die derartige Nachweise für alle Verkäufer 
fordere. Für meine zehn Euro Umsatz pro Quartal war mir das den Aufwand 
nicht wert, daher habe ich 2017 mein Verkäuferkonto schließen lassen.


Amazon hat übrigens 2009 "Bezahlung nach Versand" eingeführt, also das 
was uns heute von Ebay wegtreibt. Auch da wurde die Zahlung 
zurückgebucht (bzw mit späteren Zahlungen verrechnet) wenn sich ein 
Anlass zur Rückerstattung ergab.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Michael B. schrieb:
> Tja, warum sollte ich dir Geld schicken ? Üblich war seit
> Menschengedenken immer "erst die Ware, dann das Geld", denn mit Geld
> kann man viel anfangen es kann schnell verschwinden, Ware ist sehr
> speziell und nicht so leicht zu verwerten.
Dieser Grundsatz gilt bei Kauf im Geschäft bzw. Kauf vor Ort. Bei 
Versandhandel gilt dieser Grundsatz eingeschränkt (Nachnahmegebühr).
Vorkasse hatte sich bei Versandhandel in Deutschland im Prinzip 
durchgesetzt.

> Erst mit dem Einzug von eBay
> hat sich diese Reihenfolge im Online-Business geändert. Seit dem konnte
> ein dubioser Anbieter das Geld einsacken und einfach nichts schicken.
Stell Dir vor, das war auch schon vor Ebay-Zeiten so ... Du bekamst dann 
eben einen Ziegelstein anstelle der Ware.

> Bei Privatverkäufen lag laut Gesetz das Versandrisiko auf Seiten den
> Käufers. Rechtlich hatte er keine Handhabe, er musste beweisen, daß der
> Verkäufer nichts verschickt hat.
Du mußt ja nicht bei privaten Verkäufern kaufen, keiner zwingt Dich dazu 
- Abholung und Barzahlung bei Abbholung ist meistens auch noch möglich.

>
> Natürlich zahlt man die Vorkasse nur über PayPal oder nun eBay-direkt wo
> eine Rückerstattung möglich ist.
Auch das konnte der private Verkäufer verhindern, indem er kein PayPal 
anbot ... auch das wurde dann leider durch Ebay irgendwann verhindert.

> Natürlich sind Verkäufer wie du damit
> draussen. Niemand überweist dir Geld für das er keine Ware bekommt.
Richtig, und das ist ein Grund zu einer anderen Verkaufsplattform zu 
wechseln.

> Das Problem an eBay ist nicht PayPal oder deren neue Eigenabwicklung,
> das hätte man sich schon zu Beginn von eBay gewünscht.
Aber nur als Käufer und nicht als privater Verkäufer. Als Käufer (und 
ich hatte solche Versuche, die sich einfach nicht mehr meldeten wegen 
fehlenden Paypal) kann man sich dann prima Ware erschleichen und über 
Paypal Geld zurück fordern und der private Verkäufer hat dann einfach 
den Verlust bzw. Ärger.
Gewerblich sieht wohl etwas anders aus - ich denke da gibt es dann von 
Paypal andere Konditionen.

> Das Problem ist
> die Gebührenhöhe. Früher lagen die maximalen Verkaufsgebühren bei 3%
> maximal 15 EUR, dann 10 % exkl. Porto bei privat maximal 199 EUR, nun
> 0.35+11% inkl. Porto bis 2000 EUR dann 2%. Und die Versandkosten in die
> Provision mit reinzurechnen ist wohl dem deutschen Zoll geschuldet, der
> auch frech die Versandkosten aus dem Ausland mit in die zu leistende
> Zahlung im Inland reinrechnet.
nein, das Problem sind nicht die Ebay Gebühren, sondern die 
Streitfall-Pauschale und die trägt eben nur der private Verkäufer allein 
und nicht anteilig der Käufer - damit sind Streitfälle geradezu 
vorprogrammiert!

> Fängt ein krimineller mit solchen
> illegalen Machenschaften an, zieht das natürlich gleich die nächsten
> Gierigen an. Und das Problem sind die 19 EUR Steitfallgebühr.
richtig, und die trägt nur der private Verkäufer und damit ist Ebay so 
gut wie tot, was höherpreisige Artikel von privat anbelangt - nur noch 1 
Euro Gelumpe,Konvolute, etc. macht jetzt noch über Ebay Sinn.

> eBay ist jetzt so teuer oder manchmal teurer in der Provision als
> Amazon. Warum sollte man da nicht zu Amazon wechseln, die sind viel
> grösser, haben viel mehr Kundschaft, ein grösseres Publikum ?
Unsinn, die haben ein Publikum ähnlich wie ebay.

> Ok, die Nachteile von Amazon sind ähnlich wie bei Hood oder
> eBay-Kleinanzeigen: Mieserable Suche, unzulägliche
> Artikelbeschreibungen, gefakte Bewertungen. Und Amazon leidet ebenso wie
> eBay an manipulierter Suche, so daß Privatverkäufe nur noch ganz ganz
> hinten landen oder gar nicht mehr in der Suche auftauchen weil nur
> Profiseller vorne gerankt werden.
Amazon ist gut in Bezug auf Neuware und auch das Publikum will dort kein 
Gebraucht-Gelumpe - das war immer die Ebay-Domäne.

> Ich habe vor 10 Jahren über eBay verkauft und im Schnitt ca. 50-100
> Aufrufe der Artikel vor einem Verkauf gehabt. Letztes Jahr nur noch 5-10
> Seitenaufrufe und keinen Verkauf mehr, selbst für Artikel ab 1 EUR.
weil Dein 1 Euro Gelumpe mit Versand dann viel zu teuer wird!
Ich würde ja auch mal mitdenken?
Welcher Käufer will sich sowas antun?
Logisch, die besten Zeiten von Ebay sind lange, lange vorbei.


> Insofern tut es nicht weh, die Aufforderung von eBay zur Kontoumstellung
> einfach verstreichen zu lassen, man verkauft dort als privater eh kaum
> noch was weil man absichtlich vom Suchalgorithmus hinten angestellt
> wird.
richtig und die meisten Privaten checken die Preise für Ihren 
Gebraucht-Schrott sowieso nicht ganz ... die meinen, Sie hätten 
"Schätze", hahaha, dabei ist es nur Schrott und die meisten sind zu 
dämlich das Ganze als Konvolut zu verkaufen.


> Ich hoffe, daß tun Millionen von Leuten, damit eBay merkt, wie
> viele sie verloren haben.
die Hoffnung stirbt zuletzt.

> Leider ist eBay-Kleinanzeigen nicht viel billiger als eBay.
Hood ist doch viel besser.

> Aber eBay-Kleinanzeigen mit PayPal zu verwenden statt deren gieriger
> Eigenanwicklung ist derzeit das günstigste mit Käuferschutz.
Barzahlung bei Abholung ist der Käuferschutz und auch der 
Verkäuferschutz.
Als privater Verkäufer ist man nicht gewerblich und kann sich Inkasso, 
usw. eben nicht leisten.

> Amazon: 1,06 € Angebotsgebühr, 1,14 € Verkaufsgebühr, 15% Provision auch
> vom Porto
> eBay aktuell: 0.35+11% bis 2000 EUR, ab dann +2% auch vom Porto
> eBay-Kleinanzeigen: 0.35+4.5% auch vom Porto
> eBay-Kleinanzeigen mit PayPal bezahlen: 0.35+2.49% auch vom Porto
> eBay-Kleinanziegen mit PayPal als Freund (oder abholen): 0
was ist mit Hood?


> eBay-Kleinanzeigen ist also dämlich, doppelt so hohe Gebühren als PayPal
> zu kassieren.
ebay-Kleinanzeigen ist außerdem regional orientiert - es wird schwierig 
dort überregional was zu finden - dazu hat kein Käufer Lust umständliche 
Einstellungen vorzunehmen.

> Alle sind kriminell, in dem sie das Porto mit reinrechnen. DAS war ein
> Hauptgrund, warum man bisher bei eBay günstigere Angebote fand als im
> überteuerten Amazon.
Bei Ebay haben dann gierige Verkäufer einfach überhöhten Versand 
angesetzt, um an den Schweinepreisen der Versender auch noch mal kräftig 
mitzuverdienen.
Das ist dann genauso armseelig!
Problem ist nicht die neue Gebühr von Ebay auf den Gesamtpreis 
(Auktion+Versand), sondern die absurde Streitfallpauschale!

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Robert K. schrieb:
> was ist mit Hood?

Zu faul zum Suchen ?

Hood ist zwar für private Verkäufer noch immer kostenlos (mit 1 Bild), 
aber seit dem gewerbliche Verkäufer dort vergrault werden, lohnt sich 
das Einstellen noch weniger als zuvor, die kritische Masse sinkt weiter.

https://sellercamp.de/kein-kostenloses-verkaufen-mehr-auf-hood-de/

> ebay-Kleinanzeigen ist außerdem regional orientiert - es wird schwierig
> dort überregional was zu finden - dazu hat kein Käufer Lust umständliche
> Einstellungen vorzunehmen.

Uff, unter Ort "Deutschland" einzutragen ist für dich unzumutbar ?

> Problem ist nicht die neue Gebühr von Ebay auf den Gesamtpreis
> (Auktion+Versand), sondern die absurde Streitfallpauschale!

Die auch, aber wenn ein Hermes-Päckchen 4.30 kostet,
hat man bisher als Porto bei eBay 4.30 eingetragen,
und wird nun (4.30*1.11)+0.35 = 5.12 EUR eintragen,
und man muss mindestens Hermes Päckchen wählen weil
man anders keinen Versandbeleg für Waren bekommt,
also sind die 5.12 auch die Mindestversandkosten.
Es wird nichts mehr billiger geben über eBay als für
6.12 EUR.

Das wird nicht jedem Käufer schmecken, aber anders kann
man Verluste nicht vermeiden.

Die Streitfallpauschale setzt dem Fass natürlich die Krone auf.

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Michael B. schrieb:
> So geht es eBay heute:
>
> https://www.it-recht-kanzlei.de/viewComment.php?nid=10007
>

Hübsches Meinungsbild. Aber da schreiben halt nur die denkenden 
Menschen, die für die Wirtschaft noch nie eine Rolle gespielt haben. 
Vermutlich genügen Ebay nach Pareto die Handyhüllen- und 
Displayschutzfolienverkäufer, um sämtliche Privatverkäufe der letzten 
Jahre aufzuwiegen.

> Tja, warum sollte ich dir Geld schicken ? Üblich war seit
> Menschengedenken immer "erst die Ware, dann das Geld", denn mit Geld
> kann man viel anfangen es kann schnell verschwinden, Ware ist sehr
> speziell und nicht so leicht zu verwerten. Erst mit dem Einzug von eBay
> hat sich diese Reihenfolge im Online-Business geändert. Seit dem konnte
> ein dubioser Anbieter das Geld einsacken und einfach nichts schicken.
> Bei Privatverkäufen lag laut Gesetz das Versandrisiko auf Seiten den
> Käufers. Rechtlich hatte er keine Handhabe, er musste beweisen, daß der
> Verkäufer nichts verschickt hat.

Es ist prinzipiell leichter, einen Geldbetrag zurückzubekommen als eine 
Ware. Vor allem wenn man auf dem selben Zustand wie vorher besteht. 
Schon allein um aus den Auktionen keinen kostenlosen Kauf zur Ansicht zu 
machen, ist deshalb Vorkasse nötig.

In einem funktionierenden Staat ist das auch kein Problem, nur 
verabschiedet sich Deutschland immer mehr davon.

Zum Thema Nachnahmebetrug:
Vor über 20 Jahren habe ich mal auf dem Sperrmüll zwei merkwürdige 
Dekorationsobjekte gefunden. Schwarze Plastikquader mit aufmodellierten 
und beedruckten Knöpfen, die offensichtlich eine Videokamera und einen 
Videorekorder darstellen sollten. Man konnte denken, das waren halt 
Dekoartikel für ein Möbelhaus (wer kennt sie nicht aus Ikea ua., die 
leeren Fernseher und Monitore mit aufgeklebten Bildern und hohle 
Bücherattrappen.)

Aber warum waren die Klötze dann in zwei Hälften zu öffnen und innen 
lag, mit angearbeiteten Kunststoffnasen festgeklemmt, jeweils ein 
Liter-Tetrapack mit Wasser? Noch dazu waren sie jeweils in einem exakt 
passenden, neutralen Versandkarton mit Bläschenfolie. Vielleicht hat die 
ja jemand bei einem Gewinnspiel "gewonnen" und gegen eine kleine 
"Gewinnbearbeitungsgebühr" erhalten?

: Bearbeitet durch User
von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Michael B. schrieb:
> Hood ist zwar für private Verkäufer noch immer kostenlos (mit 1 Bild),
> aber seit dem gewerbliche Verkäufer dort vergrault werden, lohnt sich
> das Einstellen noch weniger als zuvor, die kritische Masse sinkt weiter.
Ist doch super - solange das nur Gewerbliche betrifft, haben private 
Verkäufer sogar einen Vorteil dort.

Michael B. schrieb:
> Uff, unter Ort "Deutschland" einzutragen ist für dich unzumutbar?
Irrtum, gar nichts eintragen unter PLZ oder Ort, dann geht es ... okay, 
es geht - kann man sich überlegen, ob es besser ist.

Michael B. schrieb:
> Die auch, aber wenn ein Hermes-Päckchen 4.30 kostet,
> hat man bisher als Porto bei eBay 4.30 eingetragen,
> und wird nun (4.30*1.11)+0.35 = 5.12 EUR eintragen,
> und man muss mindestens Hermes Päckchen wählen weil
> man anders keinen Versandbeleg für Waren bekommt,
> also sind die 5.12 auch die Mindestversandkosten.
> Es wird nichts mehr billiger geben über eBay als für
> 6.12 EUR.
Das stimmt so nicht, weil es Anbieter gibt die unversicherten 
Briefversand anbieten - also auch doch muß vielleicht noch irgendwie 
gehen?
Und selbst wenn Du jetzt 5.12 Euro anstelle von 4.30 Euro zahlt, wird 
Dich das kaum umbringen - Du kannst ja Deinen Trödel im Konvolut 
verkaufen, dann geht es für mehr als 1 Euro weg und die Mehrkosten für 
das Hermes Paket jucken Dich dann nicht weiter.

Michael B. schrieb:
> Die Streitfallpauschale setzt dem Fass natürlich die Krone auf.
Das ist für mich der absolute GAU und sowas lockt leider die falschen 
Käufer geradezu an - insofern ist Ebay als Privatverkäufer nur noch für 
den letzten Schrott was.
Und ich hatte schon mal bei den wenigen Verkäufen von mir vor dieser 
Regelung Spezies, die überteuert was bei mir ersteigerten und sich dann 
einfach nicht mehr meldeten gescheige denn zahlten - weil Paypal fehlte 
und sie damit Ihre Betrugsmasche nicht abziehen konnten, vermute ich 
mal.
Auf solche Käufer kann ich nun wirklich verzichten, dann lieber billiger 
verkaufen und weg damit.

von Soul E. (Gast)


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Robert K. schrieb:

> Das stimmt so nicht, weil es Anbieter gibt die unversicherten
> Briefversand anbieten - also auch doch muß vielleicht noch irgendwie
> gehen?

Anbieten kannst Du was Du willst. Aber wenn der Käufer behauptet, seine 
Ware nicht bekommen zu haben, dann bekommt er sein Geld zurück. Ohne 
Diskussion. Wer das nicht will versendet mit Nachweis.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Robert K. schrieb:
> weil Paypal fehlte
> und sie damit Ihre Betrugsmasche nicht abziehen konnten, vermute ich
> mal.

Vermutest du, kann schon sein.
Wahrscheinlicher ist aber, dass der Käufer nicht die 2 zusätzlichen 
Banktage warten wollte eh es verschickt wird. Die einen mögen das 
prinzipiell nicht (alles muss schnell sein :-) ), oft genug ist aber 
wirklich dringender (Ersatzteile, Geschenke, Urlaub unerwartet vor der 
Tür, was weiss ich).
Und wenn man dann sieht: kein paypal, dauert im günstigsten Fall 3, eher 
4 Tage (mit Wochenende dazwischen noch mehr) eh die Ware bei mir ist, 
kauf ich halt woanders, auch wenn es nen € mehr kostet. Selten sind 
Waren solche Raritäten dass dem Käufer nichts anderes übrigbleibt als 
auf deine Bedingungen einzugehen.
Alles in allem hatte ich durchweg positive Erfahrungen mit ebay - am 
anderen Ende sitzen auch nur Menschen. Ich glaube die Mär von den 
überall wie Zecken lauernden Betrügern nicht. Natürlich gibts die, aber 
bei weitem nicht so wie hier dargestellt.

Die "Schlichtungsgebühr" ist natürlich eine Vorlage erster Klasse um 
Gesocks nur dafür anzulocken. Es bleibt einem ja gar keine Wahl. Deckel 
drauf, aus die Maus.
Heute bekam ich übrigens wieder ein nette Nachricht, wie schnell man 
umstellen kann und es danach wie gewohnt weitergehen könne :-)

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Soul E. schrieb:
> Anbieten kannst Du was Du willst. Aber wenn der Käufer behauptet, seine
> Ware nicht bekommen zu haben, dann bekommt er sein Geld zurück. Ohne
> Diskussion. Wer das nicht will versendet mit Nachweis.
Und genau deswegen ist Paypal nicht gut für den privaten Verkäufer - der 
Käufer weiß was unversicherter Versand bedeutet, läßt sich darauf ein 
und wenn er nichts bekommt (oder eben auch doch), dann fordert er sein 
Geld zurück und bekommt es auch zurück, obwohl er das Risiko vorher 
ausdrücklich in Kauf genommen hat.

H.Joachim S. schrieb:
> Vermutest du, kann schon sein.
> Wahrscheinlicher ist aber, dass der Käufer nicht die 2 zusätzlichen
> Banktage warten wollte eh es verschickt wird.
Warum bietet er dann mit? Kann oder will er nicht lesen?
Wahrscheinlich ist es pure Doofheit, aber auch dann könnte man sich ja 
anstandshalber mal melden? ... aber nein, gar keine Antwort - leider der 
neue Trend.

> Die einen mögen das
> prinzipiell nicht (alles muss schnell sein :-) ), oft genug ist aber
> wirklich dringender (Ersatzteile, Geschenke, Urlaub unerwartet vor der
> Tür, was weiss ich).
Mag sein, mag nicht sein - ist mir umgekehrt auch schon passiert; dann 
habe ich mich entschuldigt und ggf. dem Verkäufer seine Angebotsgebühr 
erstattet.

> Und wenn man dann sieht: kein paypal, dauert im günstigsten Fall 3, eher
> 4 Tage (mit Wochenende dazwischen noch mehr) eh die Ware bei mir ist,
> kauf ich halt woanders, auch wenn es nen € mehr kostet.
In meinem Fall war es eine Lötstation - ich fand das Verhalten des 
Käufers ziemlich daneben und ich bin mir sicher, wenn ich Paypal 
angeboten hätte, wäre es erst richtig böse geworden ... solche Käufer 
haben leider bisweilen ganz anderes im Sinn.

> Waren solche Raritäten dass dem Käufer nichts anderes übrigbleibt als
> auf deine Bedingungen einzugehen.
Wieso, er sieht doch, privater Verkäufer ... und da kann man es ja 
versuchen.
Keiner macht einen Aufstand wegen eines Nichtverkaufs - schon gar nicht 
bei geringen Summen.

> Alles in allem hatte ich durchweg positive Erfahrungen mit ebay - am
> anderen Ende sitzen auch nur Menschen. Ich glaube die Mär von den
> überall wie Zecken lauernden Betrügern nicht. Natürlich gibts die, aber
> bei weitem nicht so wie hier dargestellt.
Natürlich klappt es zu 80 bis 90% mit dem Verkauf ... das galt aber auch 
umgekehrt als Käufer bei Kauf per Vorkasse ohne Paypal - ich hatte nur 
zweimal Ärger mit unversicherten Sendungen, die nicht ankamen, das kann 
man getrost verschmerzen, zumal ich unversichert auch wollte.
Mag sein, daß man weiterhin Glück hat mit dem Verkauf; aber mit der 
jetzigen Regelung (Streitfallgebühr nur zur Lasten des Verkäufers) ist 
doch klar wie der Hase laufen wird.

> Die "Schlichtungsgebühr" ist natürlich eine Vorlage erster Klasse um
> Gesocks nur dafür anzulocken. Es bleibt einem ja gar keine Wahl. Deckel
> drauf, aus die Maus.
Genau das befürchte ich; kaufen ja, aber verkaufen lieber nicht mehr bei 
Ebay.

> Heute bekam ich übrigens wieder ein nette Nachricht, wie schnell man
> umstellen kann und es danach wie gewohnt weitergehen könne :-)
Vielleicht wird es Ebay ja doch noch merken und erneut eine Änderung 
machen, man darf gespannt sein.

von Soul E. (Gast)


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Robert K. schrieb:
> Soul E. schrieb:
>> Anbieten kannst Du was Du willst. Aber wenn der Käufer behauptet, seine
>> Ware nicht bekommen zu haben, dann bekommt er sein Geld zurück. Ohne
>> Diskussion. Wer das nicht will versendet mit Nachweis.
> Und genau deswegen ist Paypal nicht gut für den privaten Verkäufer - der
> Käufer weiß was unversicherter Versand bedeutet, läßt sich darauf ein
> und wenn er nichts bekommt (oder eben auch doch), dann fordert er sein
> Geld zurück und bekommt es auch zurück, obwohl er das Risiko vorher
> ausdrücklich in Kauf genommen hat.

Nicht nur Paypal. Mit der Zahlungsabwicklung durch ebay gilt das für 
alle Zahlungsarten. Auch wenn Ebay Dir Dein Geld bereits überwiesen hat, 
holen sie es trotzdem per Lastschrift zurück wenn zugunsten des Käufers 
entschieden wurde.

von Wollvieh W. (wollvieh)


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H.Joachim S. schrieb:

> Heute bekam ich übrigens wieder ein nette Nachricht, wie schnell man
> umstellen kann und es danach wie gewohnt weitergehen könne :-)

Das absolut Unverschämteste an diesen gefühlt drei Dutzend Nachrichten 
der Form "Stellen sie jetzt um oder wir schießen Sie Hund in den Kopf!" 
(Oder ware es "Ihren Hund"?) ist ja, daß man auf keine einzige davon 
antworten kann. Ebay geriert sich da wie ein Autist bzw. die 
"psychopaths with zero degrees of empathy", wie mal eine Studie über das 
Gebahren von Unternehmen feststellte.

von Cyblord -. (cyblord)


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Wollvieh W. schrieb:
> Das absolut Unverschämteste an diesen gefühlt drei Dutzend Nachrichten
> der Form "Stellen sie jetzt um oder wir schießen Sie Hund in den Kopf!"
> (Oder ware es "Ihren Hund"?) ist ja, daß man auf keine einzige davon
> antworten kann. Ebay geriert sich da wie ein Autist bzw. die
> "psychopaths with zero degrees of empathy", wie mal eine Studie über das
> Gebahren von Unternehmen feststellte.

Mit wem oder was willst du denn da jetzt diskutieren? Und über was? eBay 
stellt um. Denkst du die machen eine Ausnahme weil irgendein Hirni mit 
ganz speziellen Problemen das nicht so gut findet?

von Soul E. (Gast)


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Wollvieh W. schrieb:

> Das absolut Unverschämteste an diesen gefühlt drei Dutzend Nachrichten
> der Form "Stellen sie jetzt um oder wir schießen Sie Hund in den Kopf!"
> (Oder ware es "Ihren Hund"?) ist ja, daß man auf keine einzige davon
> antworten kann.

Da steht ein Computer, der schickt automatisch Nachrichten an alle 
Adressen aus seiner Datenbank. Da sitzt kein Mensch dahinter, der 
irgendwas liest, eintippt oder mental bewertet. Und erst recht keiner 
der irgendwelche Antworten entgegennimmt und beantwortet.

Freitext-Fragen sind bei ebay ohnehin nicht vorgesehen. Du landest immer 
wieder in deren Hilfesystem mit den "Grundsätzen", oder halt in den im 
System implementierten Prozessen (Kauf, Rückgabe, Reklamations-"Fall").

Mal schauen ob sich der Datenbank-Programmierer die Mühe gemacht hat, 
den Worten Taten folgen zu lassen, und den Server tatsächlich alle 
aktuellen Angebote abschießen lässt. Die filtern und bewerten ist eine 
Menge SQL-Code, und wenn man sich da vertut ärgert man diejenigen welche 
schon umgestellt haben.

von Percy N. (vox_bovi)


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Seit Ferrero die Rezeptur geändert hat, schmeckt Nuttela noch schlimmer 
als vorher; eigentlich sollte man das nicht mehr kaufen.

Wollen wir uns die nächsten 750 Beiträge zur Abwechslung darüber 
unterhalten?

von H.Joachim S. (crazyhorse)


Angehängte Dateien:

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Ja, die nächste Drohstufe :-).
Mehr Pulver haben sie dann aber wirklich nicht mehr.

Schade dass man keine Interna erfährt, wie das so insgesamt läuft. Aber 
wahrscheinlich machen dennoch ausreichend Leute einfach weiter als wäre 
nichts.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Die ändern ihre AGB.

Bei jeder kostenpflichtigen Mitgliedschaft hätte
man ein ausserordentliches Kündigungsrecht,
könnte aus einem ansonsten vielleicht bis Jahresende
laufenden Vertrag z.z. aussteigen.

Die machen "Dich" bei ebay also auch nur darauf aufmerksam,
deine Tätigkeit dort zu überdenken und den Schluss zu ziehen

"ich mache weiter"
oder
"ich höre dort auf"

So einfach ist das.

nun hört doch endlich auf darüber herum zu heulen.

kannst ja dann mal sehen, wie das ist,
alternativ ein örtliches Ladenlokal zu eröffnen.

Und wenn jetzt "alle" zu Hood rennen,
wird das dort auch nicht lange so bleiben wie es war.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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● Des I. schrieb:
> kannst ja dann mal sehen, wie das ist,
> alternativ ein örtliches Ladenlokal zu eröffnen.

Gutes Argument. Dazu freiere Zeiteinteilung für den online-Shop, kein 
ewiges Gequatsche mit den unentschlossenen Kunden, die auch noch handeln 
wollen...

Leider weiß ebay das und nimmt inzwischen fies hohe Provisionen für 
vergleichsweise wenig Kosteneinsatz je Auktion, weil es perfekt 
automatisiert ist. Und echte Konkurrenz ist leider nicht in Sicht.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Warum spielt man da mit?

von Mucky F. (mucky-f)


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Winfried J. schrieb:
> Warum spielt man da mit?

Naja, Ebay hat eine X%-Provision, Preise ich ein, Versandkosten auch.

Versandkosten kann ich jetzt wohl frei gestalten, da wird Ebay kaum 
etwas dagegen haben. Die verdienen ja daran.

Ein Disput kostet mich einen 20er wenn ich darauf eingehe? Es hat sich 
aber noch nie einer beschwert, ganz im Gegenteil. Das Risiko halte ich 
für eher gering.

Also was soll's? Selber schau ich mir das erstmal an, dann verkaufe ich 
evtl. weiter (privaten Kram).


Übrigens:
Kaufen bei eBey ist bei mir eher selten, bei Amezon nie (außer 1x wo es 
das nirgends anders gab). Da gehe ich immer zu den Webshops der 
Anbieter.

Wenn das nicht geht halt Alibaba (wg.- verteilen und warum sollen die 
Amis noch mitverdienen wo das Zeug eh von dort kommt?). Die Ami Firmen 
sind mir auch  schlicht unsympathisch.

Habe auch nur Fujitsu Computer (weil die mal in Deutschland gefertigt 
hatten, incl. Betriebsrat) und Nokia Handies aus dem gleichen Grund.

von Andrea B. (stromteam)


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Wir sind auch als Verkäufer bei eBay raus.
Die gestrige Aufforderung zur Umstellung wurde von gmail als Spam 
eingestuft.
KI ?

von Michael B. (laberkopp)


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Andreas B. schrieb:
> Wir sind auch als Verkäufer bei eBay raus.
> Die gestrige Aufforderung zur Umstellung wurde von gmail als Spam
> eingestuft.

Ihr seid nicht die einzigen, siehe
https://www.onlinehaendler-news.de/online-handel/marktplaetze/132900-ebay-kaempft-sich-mit-geringen-verlusten-durch-die-coronakrise

eBay sieht nur, wie Amazon & Co. davon ziehen.

Die einzige Reaktion des neuen CEO: Preis anheben, damit wenigstens die 
nächste Quartalsbilanz höher ausfällt.

Ob hinterher alles im Dutt ist, interessiert ihn nicht.

von Ralf X. (ralf0815)


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Michael B. schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Wir sind auch als Verkäufer bei eBay raus.
>> Die gestrige Aufforderung zur Umstellung wurde von gmail als Spam
>> eingestuft.
>
> Ihr seid nicht die einzigen, siehe
> 
https://www.onlinehaendler-news.de/online-handel/marktplaetze/132900-ebay-kaempft-sich-mit-geringen-verlusten-durch-die-coronakrise
>
> eBay sieht nur, wie Amazon & Co. davon ziehen.
>
> Die einzige Reaktion des neuen CEO: Preis anheben, damit wenigstens die
> nächste Quartalsbilanz höher ausfällt.
>
> Ob hinterher alles im Dutt ist, interessiert ihn nicht.

Erinnert stark an die Enttäuschung der Ehefrau des Bankdirektors, die 
auch den Immobilienspekulanten hätte bekommen können, wenn sie die 
Entwicklung vorausgesehen hätte.
Also ich meine nicht die angebliche CEO-Reaktion, sondern Deine!

von Gustav K. (hauwech)


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Mucky F. schrieb:
> Ein Disput kostet mich einen 20er wenn ich darauf eingehe?
Sicher, dass man dich da fragen wird?

Könnte mir aber auch vorstellen, dass die "Strafe" erst wirksam wird, 
wenn man bei der Rücknahme Stress macht. Hat jemand genauere Infos?

> Das Risiko halte ich für eher gering.

Bei der Kauferei zur Ansicht habe ich als Verkäufer alle Arschkarten 
auf der Hand, während der Käufer alle Trümpfe auf der Hand hat und zur 
Krönung noch einen Jagdschein.

Winfried J. schrieb:
> Warum spielt man da mit?

Gute Frage. Weil man es gewohnt ist, immer alles zu akzeptieren?
Und weil andere wissen, was gut für einen ist?

von Gustav K. (hauwech)


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Rainer Z. schrieb:
> ● Des I. schrieb:
>> kannst ja dann mal sehen, wie das ist,
>> alternativ ein örtliches Ladenlokal zu eröffnen.
>
> Gutes Argument. Dazu freiere Zeiteinteilung für den online-Shop, kein
> ewiges Gequatsche mit den unentschlossenen Kunden, die auch noch handeln
> wollen...

Im Ladenlokal kommt der Käufer nicht paar Tage später angeschissen, 
stellt dir den gekauften und verspielten Artikel auf den Tisch und will 
sein Geld wieder. Hat sich sozusagen ein Gerät "ausgeliehen" und ist 
nicht bereit, dafür eine Leihgebühr zu bezahlen. Diese Nummer kann der 
Käufer nur Online abziehen.

Nebenbei: Ein Einzelkämpfer in meinem Umfeld hat sich mal für einen 
Auftrag teure Messtechnik "ausgeliehen" und nach der Inbetriebnahme und 
dem Abgleich der Geräte wieder zurück geschickt. Ich hörte noch: Ich bin 
doch nicht blöd und kaufe das Zeug ...

Kann man gut finden, muss es aber nicht.

von Kybernetiker X. (kybernetiker)


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Hat wer von euch schon Erfahrung mit Verkaufen auf Aliexpress gemacht?

Aliexpress ist viel größer und günstiger als Ebay.

Natürlich eignet sich Aliexpress nicht für den Verkauf von gebrauchten 
Produkten. Eher Produkte in größerer Stückzahl. Also Platinenhersteller 
und Elektroniker unter euch: PCB Platinen in größerer Stückzahl 
herstellen lassen, bestücken lassen und auf Aliexpress verticken. Die 
Provision müsste da viel geringer sein.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Kybernetiker X. schrieb:
> Aliexpress ist viel größer und günstiger als Ebay.
>
> Natürlich eignet sich Aliexpress nicht für den Verkauf von gebrauchten
> Produkten.
und damit kannst Du Verkauf vergessen, es sei denn Du hast ein Gewerbe 
(das den Verkauf des Artikels aufgrund Deines Gewerbes mit abdeckt).

> Eher Produkte in größerer Stückzahl. Also Platinenhersteller
> und Elektroniker unter euch: PCB Platinen in größerer Stückzahl
> herstellen lassen, bestücken lassen und auf Aliexpress verticken. Die
> Provision müsste da viel geringer sein.
B2P? Schwieriges Geschäft.
Wenn es nur um PCB geht, melde Dich doch bei www.pcbway.com an und 
vertick es als shared project.
Da gibt es dann 10% Provision, wenn Deine PCB ein Blockbuster wird :-)

: Bearbeitet durch User
von Mark T. (bitts)


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Mit den neusten Änderungen hat der Laden sehr viele Leute verschreckt. 
Da es keine gleichwertige Alternative gibt, meinen die wohl, dass sie es 
sich leisten können, wenn es nicht ohnehin ihr Ziel ist, die privaten VK 
loszuwerden.
Ich würde denen per Email mitteilen, dass man die neuen Bedingungen 
nicht akzeptiert und die Portalbenutzung einstellt, wenn diese nicht 
zurückgenommen werden. Da sonst alle Nase lang nach der Meinung der 
Nutzer gefragt wird, kann man wohl davon ausgehen, dass diese 
Rückmeldung auch im Sinne der Betreiber ist.
Im Impressum ist der Kontakt
    impressum@ebay.de
zu finden. Man muss also nicht lange nach einem Kanal suchen.


Ich werde dort nichts nach den aktuellen Bedingungen verkaufen und meine 
bisher zahlreichen Einkäufe werden dadurch sicherlich auch geringer 
ausfallen.

von Ralf X. (ralf0815)


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Mark T. schrieb:
> Ich würde denen per Email mitteilen, dass man die neuen Bedingungen
> nicht akzeptiert und die Portalbenutzung einstellt, wenn diese nicht
> zurückgenommen werden.
> [...]
> Ich werde dort nichts nach den aktuellen Bedingungen verkaufen und meine
> bisher zahlreichen Einkäufe werden dadurch sicherlich auch geringer
> ausfallen.

Und selber teilst DU das denen nicht mit?
Und andere sollen die Portalnutzung einstellen, aber selber willst DU 
dort zumindest weiter (verringert) einkaufen?

von Mark T. (bitts)


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Das war schlecht formuliert.
Ich habe es denen schon mitgeteilt und die Einstellung der 
Portalbenutzung meinte ich auf den Verkauf bezogen.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


Angehängte Dateien:

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emails an diesen Laden bewirken gar nichts.
Austrocknen ist das einzige was hilft. Weder verkaufen noch kaufen.
Ein paar Sachen hab ich noch drin, aber das sind ja nur noch rund 2 
Wochen.
Und wenn ich bei einem Verkäufer die volle Latte der Bezahlmöglichkeiten 
sehe kaufe ich da nicht auch wenn es das beste Angebot ist.
Natürlich ist der eigene Beitrag eine nicht messbare Winzigkeit, bei 
Hunderttausenden oder Millionen sieht es aber anders aus. Und so kann 
jeder für sich entscheiden was er stillschweigend oder notgedrungen 
mitmacht oder eben auch nicht.
In Zahlen geht's für mich um durchschnittlich 50€ im Monat Verkauf und 
Kauf - Hobby/Portokasse. Aber auch diese Kleinigkeit sind 10€/Monat für 
ebay.
Falls die Frage aufkommt: Ist das Kunst oder kann das weg? Ja, kann weg.

von Mark T. (bitts)


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Eine einzelne Email nutzt natürlich nix, aber wenn das sehr viele machen 
würden, dann könnte es etwas bewirken. Austrocknung funktioniert ja auch 
nicht, wenn man es alleine macht.

Ebay war eine feine Sache und eine gleichwertige Alternative gibt es 
nicht. Da ich ungern Sachen, die noch benutzbar sind, wegschmeiße, war 
ich froh über den Laden. Wenn ich demnächst mehr Sachen entsorge, weil 
ich sie nicht mehr loswerde, kaufen andere vielleicht mehr über die 
Plattform, was mir stinken würde, da es die Nachhaltigkeit weiter 
reduziert und die falschen Leute reicher macht.

von Emma Z. (em_ma)


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Mark T. schrieb:
> Ebay war eine feine Sache und eine gleichwertige Alternative gibt es
> nicht. Da ich ungern Sachen, die noch benutzbar sind, wegschmeiße, war
> ich froh über den Laden. Wenn ich demnächst mehr Sachen entsorge, weil
> ich sie nicht mehr loswerde, kaufen andere vielleicht mehr über die
> Plattform, was mir stinken würde, da es die Nachhaltigkeit weiter
> reduziert und die falschen Leute reicher macht.

Du hast eine interessante Philosophie und wenn man über deine Worte 
nachdenkt, hast du recht.

Ebay streitet zwar technische Probleme ab, das Problem liegt aber nicht 
bei den Browsern. Ich probiere fast alle aus, das Ergebnis bleibt das 
gleiche: DNS-Serverprobleme der eBay-Website! Bezahlt man für so etwas 
20 % Gebühren?!

: Bearbeitet durch User
von Mark T. (bitts)


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Ich habe inzwischen eine Antwort auf meine höfliche Email an das 
Auktionshaus erhalten. Neben den erwarteten Textblöcken habe ich auch 
vom Abwimmler selbst formulierten Text erhalten, dem ich entnehmen kann, 
dass er sich mein Profil angesehen hat.
Es schadet sicher nicht, wenn möglichst viele andere Kunden ihren Unmut 
dem Laden mitteilen würden.

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Ich finde die Idee schon absurd, daß ein Unternehmen bei einer so 
einschneidenden Änderung für seine Kunden nicht erreichbar ist außer 
über die Impressumsadresse, die für ganz andere Zwecke gedacht ist.

Vielleicht schreibe ich denen ja mal, daß sie mich am Abend besuchen 
können, aber Unternehmen sind Psychopathen. Die Kunden können also nur 
hoffen, daß ihr Gesamtverhalten wirtschaftlich gesehen eine Änderung der 
Geschäftspolitik nötig macht.

von Michael B. (laberkopp)


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Wollvieh W. schrieb:
> daß ihr Gesamtverhalten wirtschaftlich gesehen eine Änderung der
> Geschäftspolitik nötig macht.

Mir schicken sie jedenfalls reihenweise Nachrichten, daß ich doch jetzt 
mit 70% Rabatt einstellen könnte, wenn ich doch deren neue 
Verkaufsabsicklung akzeptieren würde,
schon 70% Rabatt, jedoch nur auf die 11% Auktionsgebühr, also nur noch 
3.3%, aber nicht den 35ct Grundgebühr und natürlich kein Wort auf 
Rücknahme der 19 EUR Streitfallgebühr.

Da können sie sich noch so lange wundern, warum ich mein Konto nicht 
umstelle und nichts mehr über die verkaufe, es war ja schon zuvor nicht 
mehr lukrativ, als man als Privatanbieter nur noch ganz hinten oder auch 
mal gar nicht mehr in den Suchergebnissen auftauchte.

von Mark T. (bitts)


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Irgendwie ist es absurd, aber das sind viele Dinge auf den ersten Blick.
Wenn das Unternehmen keine andere sinnvolle Möglichkeit zur 
Kontaktaufnahme anbietet, ist es der einzig logische Weg.

Ich vermute aber, dass die allermeisten Leute nur in Foren und den 
sozialen Medien untereinander die Köppe heiß reden, letztlich aber die 
meisten Leute den Änderungen zustimmen werden und das Unternehmen so gut 
wie nichts davon mitbekommen wird.
Wenn das auch dieses Mal so laufen wird, dann muss man sagen, dass die 
aus unternehmerischer Sicht die richtigen Entscheidungen getroffen 
haben.

von H-G S. (haenschen)


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Ohmann ... gerade sah ich das perfekte Angebot auf ebay in den 
Suchergebnissen dort. Nach dem Sortieren der Ergebnisse war es weg! Ich 
vermute dass da Profis Spezial-Programme benutzen und ständig nach neuen 
Inseraten zu bestimmten Themen scannen. Sobald dann was aufpiept wird es 
schnell durchgesehen und wenn es günstig von einem Trottel ist wird es 
schnell gekauft. Vermutlich stellen sie es dann teuer wieder ein um die 
Preise hochzutreiben.

von Cyblord -. (cyblord)


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H-G S. schrieb:
> Ohmann ... gerade sah ich das perfekte Angebot auf ebay in den
> Suchergebnissen dort. Nach dem Sortieren der Ergebnisse war es weg!

Du willst doch nichts von eBay kaufen. Ist doch ein schlimmer Laden. 
Bleib stark!

> Ich
> vermute dass da Profis Spezial-Programme benutzen und ständig nach neuen
> Inseraten zu bestimmten Themen scannen.

Es gibt genug freie Tools für eBay die jeder Drittklässler bedienen 
kann. Aber wenn sich für eueren Rentner-Stammtisch
> Profis Spezial-Programme
besser anhört, dann spricht da natürlich nichts dagegen.

> Sobald dann was aufpiept wird es
> schnell durchgesehen und wenn es günstig von einem Trottel ist wird es
> schnell gekauft. Vermutlich stellen sie es dann teuer wieder ein um die
> Preise hochzutreiben.

Günstig zu kaufen und teurer zu verkaufen ist eigentlich die Grundidee 
jeden Kaufmanns. Scheint inzwischen in bestimmten Verschwörungskreisen 
und bei Verschwörungsgreisen als anrüchig zu gelten.

von Anja Zoe C. (zoe)


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Mark T. schrieb:
> Da ich ungern Sachen, die noch benutzbar sind, wegschmeiße, war
> ich froh über den Laden.

War bei mir genauso; Alte Ausgaben von (hauptsächlich) Modellbau und 
Oldtimerzeitschriften, die immer wieder mal von Sammlern gesucht wurden. 
Für einen Euro plus Porto ist das zwar ein jämmerlicher Stundenlohn 
gewesen (fotografieren, dokumentieren, einstellen, verpacken, 
versenden), aber ein gewisser Idealismus, dass man die Dinge eben nicht 
einfach in den Müll wirft. Ich war selber auch schon froh, solch eher 
seltenen Dinge zu bekommen.

Nur, jetzt lohnt es sich gar nicht mehr, und ein einzelner Käufer der 
dann meint reklamieren zu müssen kostet dann mal eben den Gegenwert von 
25 verkauften Heften.

Das positive dabei ist, daß meine Schachteln mit den Heften dann keinen 
Platz mehr wegnehmen und ich mir doch etwas Zeit erspare. Auch wenn mir 
manchmal das Herz blutet. Ist denn eine FTZ Bescheinigung für einen 
Sender aus den 60ern was wert? Für viele nicht, für einen Sammler der 
genau diese Fernsteuerung hat, offenbar schon.

Nunja, o tempore o mores. Das ist wohl der aktuelle Zeitgeist.

von Gustav K. (hauwech)


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Mark T. schrieb:
> Es schadet sicher nicht, wenn möglichst viele andere Kunden ihren Unmut
> dem Laden mitteilen würden.

Deinen Unmut interessiert niemanden. Wenn du wirklich und konsequent 
deinen Unmut ausdrücken willst, dann kündige deinen Account. Alles 
andere sind Sandkastenspiele auf Kindergarten-Niveau.

Bei Ebay zählt einzig, ob am Ende des Monats die Kasse stimmt.
Und wie man im Vergleich zu Amazon dasteht.

99.9% der Verkäufer werden sich unterwerfen und umstellen, da bin ich 
mir ziemlich sicher. So wie sich selbige dem Käuferschutz unterworfen 
haben, den sie sogar noch bezahlen.

von Mark T. (bitts)


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Wenn ich mein Konto kündigen würde, würde das ebenso niemanden 
interessieren, da, wie du selbst schreibst, 99,9% das Spielchen 
mitmachen und es ebay, wie fast jedem anderen Unternehmen auch, nur auf 
die eigene Kasse ankommt.

Würden dagegen sehr viele Leute eine Rückmeldung geben und ihr Konto 
nicht umstellen, könnte das etwas bewirken. Die Chancen dafür sind 
zugegebenermaßen extrem gering. Solange das nicht durch die 
Mainstreammedien gepeitscht wird, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass 
die das aussitzen werden. Außerdem scheint es auch so zu sein, dass die 
meisten derer, die sich in Foren beschweren, letztlich doch einknicken 
und nicht mal bereit sind, eine email zu verfassen. Letzteres ist 
allerdings auch ein Henne-Ei-Problem, denn die meisten gehen davon aus, 
dass es nichts bringt, weil sie meinen, dass Andere nichts unternehmen, 
sodass sie selbst inaktiv bleiben.

Es ist schade, aber nicht schlimm. Es gibt wesentlich wichtigeres.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Ich werde mein Konto auch nicht löschen.

es ruht.

Könnte ja sein, dass man irgendwann mal etwas benötigt,
das man nur über diesen Wege bekommen kann

oder dass einem etwas zuläuft,
das man das doch mal darüber versuchen will zu verkaufen.

von Maik .. (basteling)


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Mich hat der ebay Kundenservice diese Woche angerufen - ob sie mir bei 
der Umstellung auf die neue Zahlungsabwicklung helfen können.

Scheinbar merken sie es doch, wenn von heute auf morgen vierstellige 
monatliche Umsätze aufhören und nix mehr gelistet wird. Ich bin da aber 
auch ein sehr guter Kunde. Auch im Kaufverhalten.

(ich entrümple über die Coronazeit Nebenarme meiner historischen 
Techniksammlung - da ist eine Menge Zeugs mit mindestens dreistelligen 
Einzelzuschlagpreisen dabei)

Dem ebay - Mitarbeiter habe ich meinen Unmut nett und freundlich 
kundgetan - ebenso wie meine Absicht - andere Verkaufsmöglichkeiten zu 
priorisieren. Er will es angeblich intern weiterleiten.

Interessanterweise war er sich bei der Kontaktemailadresse für die 
Unternehmensführung nicht sicher welche jetzt richtig ist...


--> Also - die merken das scheinbar schon schnell wenn nix mehr läuft,
ich werde zunächst nicht umstellen.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Maik .. schrieb:
> Mich hat der ebay Kundenservice diese Woche angerufen

da gehts schon los, die müssen meine Nummer garnicht wissen.

von Anja Zoe C. (zoe)


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Maik .. schrieb:
> Mich hat der ebay Kundenservice diese Woche angerufen - ob sie mir bei
> der Umstellung auf die neue Zahlungsabwicklung helfen können.

Sehr hilfsbereit. Wenn sie allerdings "Langläufer" von Dir nicht mehr 
verlängert haben, weil Du noch nicht unterschrieben hast, darfst Du die 
alle wieder neu einstellen.

Alleine das hindert mich daran, dort weiterzumachen.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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99,9% die aktiv bleiben glaube ich nicht. Ich tippe eher auf ca. 90%, 
immer noch genug um mit den gestiegenen Preisen am Ende mehr zu erlösen.
Aber das ist ja auch ein Einmaleffekt, irgendwann braucht man wieder 
mehr Kunden.
Praktisch alle, die unverschuldet in den "Genuss" der Schlichtungsgebühr 
bzw deren Androhung kommen (eh Alter, zahl mein Geld zurück, sonst musst 
du noch mehr berappen) werden nach dem ersten Fall verschwinden. Und 
diese Fälle werden enorm zunehmen, mit Ansage.
Provision auf Versandkosten wird keinen Bestand haben, dazu gibt es 
keinerlei rechtliche Grundlage, fällt also rel. zeitnah wieder weg.
Wie sieht die Ertragslage nach einem Jahr dann aus? Börsen und Aktionäre 
lieben steigende Erträge, reagieren aber im Gegenzug auf Stagnation oder 
gar Minus heftiger.

von Mark T. (bitts)


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Es ist interessant, von solchen Aktivitäten seitens ebay zu lesen, aber 
fünfstellige Jahresumsätze dürften nur sehr wenige Mitglieder im 
Privatbereich haben, weshalb wahrscheinlich auch nur sehr wenige in den 
"Genuss" so einer intensiven "Unterstützung" kommen werden.

Da der "Kundenservice" nicht mal die richtige Nummer der 
Geschäftsleitung kennt, ist ziemlich offensichtlich, dass es gar keinen 
vorgesehenen Kanal für Rückmeldungen von Kunden an die Verantwortlichen 
gibt. Die Zahl der "Beschwerden" müsste daher schon sehr groß sein, 
damit sie vielleicht doch etwas bewirken. Das wird, wie man auch an der 
Reaktion hier im Forum und an dem Erfahrungsbericht erkennen kann, nicht 
passieren.

Der Drops ist damit vermutlich gelutscht.

Die, die sich der Willkür des Ladens tatsächlich nicht unterwerfen 
wollen, werden sich andere Wege suchen oder den Online-Verkauf praktisch 
einstellen.
Die erwähnten "Langläufer" sind außerdem ein Grund, warum man nicht 
einfach wieder anfängt, selbst wenn es sich irgendwann mal wieder 
bessern sollte.

von DANIEL D. (Gast)


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Mark T. schrieb:
> Der Drops ist damit vermutlich gelutscht.
> Die, die sich der Willkür des Ladens tatsächlich nicht unterwerfen
> wollen, werden sich andere Wege suchen oder den Online-Verkauf praktisch
> einstellen.
> Die erwähnten "Langläufer" sind außerdem ein Grund, warum man nicht
> einfach wieder anfängt, selbst wenn es sich irgendwann mal wieder
> bessern sollte.

Weiter oben habe ich ja mal geschrieben dass die Stärke von Ebay das 
extrem umfangreiche Angebot ist oder war? Ist jetzt halt die Frage wie 
sehr die Stärken leiden werden, ob es geringfügig oder doch stärker 
ausgeprägt sein wird. Was die Preise angeht ist ebay zumindestens Amazon 
voraus zumindest habe ich das Gefühl. Verkaufen werde ich da auch nichts 
mehr und umstellen werde ich da auch nichts. Und kaufen nur wenn es 
anderes nicht geht, oder keinen Sinn ergibt.

von Mark T. (bitts)


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Der Vorteil von ebay gegenüber amazon ist für mich als Käufer, dass man 
eine wesentlich bessere Suche und eine noch erträgliche Transparenz hat. 
Man kann meistens relativ schnell erkennen, wer einem was verkaufen 
will, was ich bei a. nur sehe, wenn ich einen Artikel in den Warenkorb 
lege und den Kauf fast ganz abschließe. Auch die Suchfilter 
funktionieren um Welten besser, auch wenn man z.B. nicht danach filtern 
kann, dass man z.B. nur einen deutschen oder EU-internen VK haben 
möchte.
Weiterhin habe ich e. dem a. bisher immer bevorzugt, weil a. für mich 
die schlimmere Zecke war.

Das alles ändert sich für mich als Käufer vermutlich nicht. Da ich davon 
ausgehe, dass auch der überwiegende Teil der privaten VK weitermacht, 
werden sich wahrscheinlich nur die Preise etwas erhöhen und sonst kaum 
etwas ändern.

Allerdings hat e. schon vor Wochen oder Monaten das Benutzerinterface 
umgekrempelt, sodass ich bei jedem Anmelden erst ein Captcha lösen soll 
und die die Seiten sind wieder mal unübersichtlicher geworden.
Auf Anfrage hieß es, ich solle Chrome als Browser benutzen.

Es gibt in letzter Zeit mehrere Gründe, woanders zu kaufen und zu 
verkaufen.

von Typnr4 E. (typnr4_e)


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Schöne neue eBay Welt! so möchte der Konzern gern seine immer dreisteren 
Methoden zur Gewinnmaximierung verkaufen. Jetzt ist aktuell die 
Übernahme der Geldflußkontrolle (natürlich für eine Gebühr) dran. Warum 
erinnert mich das Prinzip nur an Schutzgelerpressung? und ist das nicht 
eine Erfindung der M**** die sollten vielleicht mal über 
Urheberrechssverletzung nachdenken🤣
Nun andererseits "nett, moralisch, rücksichtvoll oder einfach anständig" 
sein ist schon länger keine Basis mehr auf der erfolgreich eine 
gewinnorientierte Firma überleben kann. Ich bin glücklicherweise schon 
zu alt um den Chrash noch zu erleben der unweigerlich am Ende dieser 
Entwicklung stehen muß daher halte ich es mit den weisen Worten der Cree 
Indianer. Zitat: "Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss 
vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man 
Geld nicht essen kann"  das betrifft natürlich nicht nur eBay sondern 
ist inzwischen Allgemeintrend.
Das wirklich Dumme daran ist aber bedauerlicherweise, das einmal 
getroffne Maßnahmen nur sehr schwer wieder zurückgenommen werden können 
selbst wenn eingesehen wird das sie falsch sind(dafür ist die Welt der 
KI und algorhitmen nicht vorgesehen).........In solchen Fällen wir 
leider nur wild darüber nachgedacht Korrekturen zu finden die ein 
weitermachen unterstützen....... Ganz mythologisch gedacht ist das leben 
der Menschen sicher der Natur untergeordnet und die hat auch ein 
Imunsystem das sich wehrt wenn von Menschen geschaffene Systeme am Ende 
den Planeten bedrohen.
Stichwort: Reduktion durch Selbstvernichtung/Ensorgung.
Zugegeben ein weiter Bogen den ich da spanne aber der Zusammenhang ist 
nicht mehr leugbar.

von Cyblord -. (cyblord)


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Typnr4 E. schrieb:
> Stichwort: Reduktion durch Selbstvernichtung/Ensorgung.
> Zugegeben ein weiter Bogen den ich da spanne aber der Zusammenhang ist
> nicht mehr leugbar.

Das ist schlicht und einfach das typische "früher war alles besser" 
Geschwurbel von alten Leuten. Dazu noch ein bisschen: "Es wird bald 
alles zugrunde gehen".
Lächerlich und natürlich falsch.
Die Welt geht nicht unter wenn eine Verkaufsplattform die komplette 
Bezahlabwicklung übernimmt. Das ist sogar der Normalfall. Bei eBay sieht 
die Historie halt etwas anders aus, das ist alles.
Von dort den Bogen zum Untergang der Gesellschaft zu spannen ist platt 
und schlicht. Etwas für alte Simpel.

von Mark T. (bitts)


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Früher war vieles besser, aber natürlich nicht alles. Von den 
Ereignissen eines einzelnen Unternehmens auf den Weltuntergang zu 
schließen, ist natürlich überzogen, aber es ist ein weiteres Beispiel 
dafür, dass es bescheidene Entwicklungen gibt.
Dass die aktuellen Ereignisse jemanden mit Lebenserfahrung daran 
erinnern, dass viel schief läuft, würde ich demjenigen nicht vorwerfen, 
sondern ernsthaft darüber nachdenken, genauso, wie man auch die Zeichen 
der anderen Generationen nicht einfach als jugendlichen Unsinn abtun 
sollte.

Ich habe mein Bergfest schon hinter mir, aber ich bin lange nicht so 
alt, dass ich halbwegs sicher sein kann, den "Weltuntergang" nicht mehr 
zu erleben. Ich halte inzwischen fast alles für möglich, aber nicht 
alles für wahrscheinlich.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Mark T. schrieb:
> Ich habe mein Bergfest schon hinter mir, aber ich bin lange nicht so
> alt, dass ich halbwegs sicher sein kann, den "Weltuntergang" nicht mehr
> zu erleben.

Weltuntergang, weil ebay seine Preise ändert? Geht's noch?

von H-G S. (haenschen)


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Ihr braucht gar nicht weiter zu diskutieren, denn solange Dumme das 
Geschäft stützen wird sich nichts ändern. Wenn Kindchen sagt "los, 
gleich bei Amazon bestellen" dann hat der Ami sein Ding erfolgreich 
durchgezogen und die Kinder in seinem Einflussbereich nach allen Regeln 
der Kunst gehirngewaschen. Er hat ja kompletten Zugriff auf die Kleinen, 
dank der Filme und Spiele die er produziert und an uns exportiert. Man 
kann dem gar nicht entkommen - seht euch nur die Regale zB. im 
Mediamarkt an.

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