Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Gutes aktuelles Schaltregler IC für Leistungs Step Up


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Dangerous Rick (Gast)


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Ich plane als endgültiges Projekt ein Step UP WAnder von 24V => 60V mit 
2KW Leistung.
Auf dem Weh dort hin, als Anfänger will ich natürlich bereits mit den 
dafür passenden Komponenten anfangen zu lernen.
Natürlich anfangs mit wenigen Watt..

Fragen zur gewünschten Frequenz sind natürlich wenig zielführend bei 
einem Anfänger.
Vermutlich währen maximal 500KHz realistisch.
Da aber auch der Standbystrom bzw bei geringer LAst gering sein soll, 
wären vermutlich deutlich niedrigere Frequenzen Sinnvoll von vielleicht 
maximal 100KHz?!


Das IC sollte natürlich moglichst hoch integriert sein, also leicht zu 
beschalten aber auch aktuell sein, was die Abschaltugn bei Überlast etc 
angeht(wobei es in diesem Fall für die Solaranwendung vermutlich gar 
nicht so wichtig ist, aber zwecks weiterer nutzugn des ICs, natürlich 
interessant.

: Verschoben durch Admin
von KArl Fred M. (Gast)


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ach ja, geil, wäre natürlich THT Bauform
Es gibt aber bestimmt interessantere Bausteine als den TL494?

von Mark S. (voltwide)


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hast Du noch mehr Nicks im Angebot?

von Dangerous Rick (Gast)


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sorry, war ein anderer Browser

von Dangerous Rick (Gast)


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tut aber auch nichts zur Sache, kannst du helfen?!

Beitrag #7089302 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Mark S. (voltwide)


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Aufwärtswandler in dieser Leistungsklasse habe ich nie entwickelt. Vorab 
ist  die Topologie festzulegen. Am einfachsten erscheint auf den ersten 
Blick der Wandler mit Speicherdrossel, dürfte aber bei näherer 
Betrachtung in dieser Leistungsklasse uninteressant sein. Also eher so 
etwas wie ein Vorwärtswandler oder LLC-Converter. Interessant wäre die 
Frage wie stabil die Ausgangsspannung sein soll, d.h. ob ein 
ungeregelter Wandler ausreicht. Erst dann kann man einen 
Ansteuerbaustein wählen.
Von THT wirst Du Dich wohl verabschieden müssen, wenn es um neuere 
Bausteine geht.

von Stefan F. (Gast)


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Ich würde erstmal klären, welchem Anwendungszweck das Gerät dienen soll 
und dann die sich daraus ergebenen Anforderungen zusammen tragen. 
Einfach nur mit viel Power schieß man nämlich eher einen groben Bock, 
als etwas nützliches zu bauen.

Beitrag #7089313 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dangerous Rick (Gast)


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Es wird lediglich die Akkuspannung auf die erforderliche Spannung für 
den GRID Inverter gewandelt, also wie gesagt, keine hohen Ansprüche an 
die Spannungsquelle.
Ich habe hier 4x 1500W Cjhina Wandler leigen, die aber kaum mehr als 
700W dauerhaft vertragen, aus denen würde ich dann die Kerne nehmen und 
1 zu 1 übernehmen mit Wickung und arallel schalten, wie in einem anderen 
Threat bereits mal erwähnt.
HSo wurde es bei einem der Wandler, der etwas besser funktioniert bis 
1KW gemacht

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Dangerous Rick schrieb:
> Es wird lediglich die Akkuspannung auf die erforderliche Spannung
> für den GRID Inverter gewandelt

Klingt nach Unsinn. Ein Schaltwandler (mit 2kW!) um die Eingangsspannung 
für einen 2. Schaltwandler bereit zu stellen. Richtig macht man das so, 
daß man den 2. Wandler gleich auf die Akkuspannung auslegt.

2kW klingt auf jeden Fall nach Gegentakt-Flußwandler. Kein Mensch würde 
so etwas als Stepup bauen.

von Alex -. (alex796)


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Axel S. schrieb:
> Richtig macht man das so, daß man den 2. Wandler gleich auf die
> Akkuspannung auslegt.

Nicht unbedingt. Erst Recht nicht bei einem Wechselrichter, bei dem die 
DC Spannung im Zwischenkreis für die Regelung von Wirkleistung (und gff. 
Blindleistung) verwendet wird.

Eine bekannte Zwischenkreisspannung macht die Regelung einfacher.

Und die Spannung von 60V hochzupushen ist ebenfalls einfacher als sie 
von 24V hochzupushen.

Für 24V -> 60V würde ich bei 2kW einen einfachen interleaved boost 
converter wählen. Mosfets in der Spannungsklasse haben gute 
Schalteigenschaften, da sind 100kHz durchaus machbar. 500kHz halte ich 
für optimistisch, da sollte man eine andere Topologie wählen, bei der 
man weich schaltet. Das ist aber kein Anfängerprojekt.

Boost converter mittels einem PWM Chip diskret aufbauen.

Axel S. schrieb:
> Kein Mensch würde so etwas als Stepup bauen.

Doch, ich :) weil der Spannungshub zu gering ist, um einen 
transformator-basierten Wandler zu verwenden. Der Transformator kommt 
erst bei höheren Spannungen ins Spiel, wo bei simplen boost converter 
der Tastgrad steil wird. 24V->60V ist ein Kinderspiel. Vor allem bei 
lächerlichen 2kW.

: Bearbeitet durch User
von MaWin (Gast)


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Dangerous Rick schrieb:
> sorry, war ein anderer Browser

Immer wieder erstaunlich, wie wenig Arsch die Kinder heute in der Hose 
haben.

Dangerous Rick schrieb:
> Ich plane als endgültiges Projekt ein Step UP WAnder von 24V =>
> 60V mit 2KW Leistung.
> Auf dem Weh dort hin, als Anfänger

Uff, als Anfänger.

Sollte man wissen, dass step up den Ferritkern nur halb ausnutzt, d.h. 
die Spule für 2kW ist doppel so gross wie nötig, das geht ins Geld und 
grosse Spulen erlauben keine so hohen Frequenzen was die Spulen noch 
grösser macht. Wer unbedingt will: UC3842 ist ein geeigneter IC, zur 
Strom-Messung verwendet man bei den Strömen keinen shunt sondern einen 
Stromwandlertrafo.

Besser sind Flusswandler, also durchaus dein TL494 aber besser SG3525.

Für Anfänger gehen die von kleinen Leistungen bei denen es nicht so laut 
knallt bis hin zu grossen Leistungen weil externe MOSFETs beliebig 
dimensionierbar sind. Die Platinenfläche wird halt grösser als mit 
modernem SMD.

Wenn man niedrigen Standby haben will sind die nicht so geeignet, aber 
ein zweiter Schaltregler parallel hilft dann, der 0.1V mehr liefert und 
sauber strombegrenzt ist, im einfachsten Fall wie MC34063 aber es gibt 
noch stromsparendere (was wohl keinen Sinn macht, die Gleichricherdioden 
sekundär werden mehr als Mikroampere zurückfliessen lassen, eventuell 
ein aktiver Gleichrichter).

Es gibt auch die Möglichkeit, 4 mal 500W Wandler parallel aufzubauen.

Wenn die Quelle aber kein Akku (Spannungsquelle) sondern ein Solarpanel 
direkt ist (Stromquelle) sind die Chips nicht so geeignet, man bräuchte 
MPPT, Profis nutzen dann einen DSP.

von Peter D. (peda)


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100A auf einer Platine habe ich noch nie probiert, mir sind aber schon 
bei 10A Leiterzüge abgebrannt.
Ich könnte mir 8 Lagen a 70µ parallel vorstellen.

von Dangerous Rick (Gast)


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Axel S. schrieb:
> Klingt nach Unsinn.

Das ist schön. Ist aber die Anforderung.
Die Frage war nicht ob du es sinnvoll findest....
Wenn du eine bessere Lösung hast bring sie vorbei, ich bezweifle aber 
das du die hast...

von Andre G. (andgst01)


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Peter D. schrieb:
> Ich könnte mir 8 Lagen a 70µ parallel vorstellen.

Viel Spaß beim Löten!

von Dangerous Rick (Gast)


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MaWin schrieb:
> Es gibt auch die Möglichkeit, 4 mal 500W Wandler parallel aufzubauen.

Diese möglichkeit steht auch im Raum und ist schon angedacht, ja.
Erst recht, da man dann die Einzelnen Stufen nach Bedarf zuscahlten kann 
um so die Verluste bei niedrigem Bedarf zu reduzeiren, so ist auch Plan 
B mit den chinawandler, bis der eigene Wandler funktioniert

von Mark S. (voltwide)


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Peter D. schrieb:
> 100A auf einer Platine habe ich noch nie probiert, mir sind aber schon
> bei 10A Leiterzüge abgebrannt.
> Ich könnte mir 8 Lagen a 70µ parallel vorstellen.

Es gibt KFZ-Audioendstufen, die tatsächlich >1kW zu leisten vermögen, 
von daher ist das nicht so völlig aus der Welt.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Innenlagen haben aber normalerweise nur 18um, aufgekupfert wird außen! 
Da ist aber bei 105um normalerweise auch Schluß.

100A als Anfänger, naja, vergeß es. Ich sehe schon die gewellten 
Leiterbahnen. Wenn, dann Massivkabel.

Wenn der Wandler nicht regelt, sondern fest übersetzt, kann die 
sekundäre MPPT arbeiten. Sollte klappen, ausprobieren.

von Dangerous Rick (Gast)


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Bitte Eingangspost lesen.
"100A als Anfänger, naja, vergeß es"
MPPT ist unbedeutent, darum geht es hier nicht, (MPPT ist abgeschaltet)
Bitte keien Nebendiskussionen und gutmgemeinte Ratschläge,
Bislang läuft der Threat erfreulich Sachlich und Themenbezogen
Auch wenn die drumherum Geschichte, Anfänger etc, eigentlich agr nichts 
zu Sache tut, aber einige dieses Drumherum Füllwerk  erwarten, wozu auch 
immer.



Abdul K. schrieb:
> 100A als Anfänger, naja, vergeß es. Ich sehe schon die gewellten
> Leiterbahnen. Wenn, dann Massivkabel.
>
> Wenn der Wandler nicht regelt, sondern fest übersetzt, kann die
> sekundäre MPPT arbeiten. Sollte klappen, ausprobieren.

von Peter D. (peda)


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Mögliche Kupferdicken 12-210µm innen, 30-400µm außen:

https://www.multi-circuit-boards.eu/leiterplatten-design-hilfe/oberflaeche/leiterbahn-kupferdicke.html

Berechnung der Strombelastbarkeit:

https://www.multi-circuit-boards.eu/leiterplatten-design-hilfe/oberflaeche/leiterbahn-strombelastbarkeit.html

Die 100A sind auch sehr optimistisch betrachtet (83% Wirkungsgrad) und 
340W Verlust möchten erstmal abgeführt werden.

Es wird wohl mehrere Versuche brauchen, ehe nichts mehr explodiert.

von MaWin (Gast)


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Peter D. schrieb:
> Mögliche Kupferdicken 12-210µm innen, 30-400µm außen:

Spielt aber keine Rolle, er wird wohl keine Massenproduktion starten, da 
kann er gut mit Kupferdraht/Blech arbeiten.

Zumal er nach

Dangerous Rick schrieb:
> anfangen zu lernen.
> Natürlich anfangs mit wenigen Watt..

den wenigen Watt wohl aufgeben wird.

500kHz bei 166A sind ein veritabler Mittelwellensender.

von Max M. (Gast)


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Dangerous Rick schrieb:
> Ich plane als endgültiges Projekt ein Step UP WAnder von 24V => 60V mit
> 2KW Leistung.
http://schmidt-walter-schaltnetzteile.de/smps/aww_smps.html
Gehen wir mal von dem aus was der Rechner da rauswirft, also eine 8uH 
Drossel, dann bist Du bei 114A Peak und 100A eff.
Bei 50Khz.

> als Anfänger
Klar.
Solche Projekte kommen immer von Anfängern.

> Vermutlich währen maximal 500KHz realistisch.
Niemals!
Schon die 50Khz aus dem Rechner halte ich für grenzenlos optimistisch.
Du musst riesige Mosfets treiben, das braucht fette Treiber mit enormen 
Peakströmen in die Gates. Und das begrenzt eben drastisch die 
Schaltfrequenz.
Und Du brauchst eine Synchrongleichrichtung weil Du sonst bereits ca. 
50W nur über die Gleichrichterdiode in Wärme umsetzt.
Niedrigere Schaltfrequenzt bedeutet aber eine drastisch größere Drossel 
wenn die im nicht lückenden Betrieb bleiben soll und gehst Du mit der 
Induktivität runter, in den lückenden Betrieb, gehen Deine Schaltströme 
drastisch rauf.
Das bedeutet dann wiederum größere Mosfets.

Alleine die Pulsströme werden Deine Elkos überlasten, von dem EMI 
Feuerwerk das ein hart geschaltetes Step Up Netzteil verursacht mal ganz 
zu schweigen.

> Da aber auch der Standbystrom bzw bei geringer LAst gering sein soll,
> wären vermutlich deutlich niedrigere Frequenzen Sinnvoll von vielleicht
> maximal 100KHz?!
Nein, moderne ICs bieten Pulse Skipping und andere Goodies für 
Schwachlast.
Dein ganzer Ansatz funzt so nicht.
In der Theorie sieht ein stepup einfach aus.
Ist er bei kleinen Leistungen auch.
Ein einphasiger, hart geschalteter Stepup bei 2KW...
Schau Dir mal die Peakströme an mit denen Du da hantierst.
Das wird alles desaströs groß und bekommt sehr unschöne parasitäre 
Eigenschaften die an jeder Schaltflanke rumstänkern. Also geht man in 
der Frequenz runter, was die Bauteile aber wiederum noch viel größer 
macht.

Alleine der Strommesswiderstand (114A!!).
Will das Regler IC z.B. 0,5V für Imax, dann sind das schon 57W peak, ca. 
30W dauer, nur für den Widerstand. Nix Drahtwickel R. Die haben zuviel 
Induktivität. Schon die Induktivität von 2cm Zuteiltung werden Dir 
Probleme bereiten bei 114A.
Also ein mOhm Shunt + eine Verstärkerschaltung, die nicht schwingt, die 
aber trotzdem schnell genug ist.
Die Probleme bei einer falsch gewählten Topologie überollen Dich und 
führen nur dazu das Du alles wegwerfen kannst und mit einer anderen 
Topologie von vorne anfangen.

Ab ca. 150W werden simple Step Up Wandler recht unerfreulich.
Für 2KW würde ich persönlich ein LLC Designen.
Sinusförmiger Stromverlauf, wenig Störungen und wenig Verluste in den 
Halbleitern.
Da kann ich Dir den ICE2HS01G von Infineon empfehlen.
Unsicher bin ich mir ob fullbridge (doppelte Halbleiter, halbe Mosfet 
Spannung, einfache prim Wicklung) oder halfbridge (doppelte Mosfet 
Spannung, doppelte prim Wicklung)
Definitiv synch Gleichrichtung und die beim ICE2H01G einzustellen ist 
ein riesen Spaß.

Beschaff Dir die Aplikationsschriften, lese und verstehe das DB.
Und wenn Du das geschafft hast, wovon ich keinesfalls ausgehe, kannst Du 
Dir dann ja mal das Know How aneigenen einen Leistungstransformator zu 
dimensionieren, den Du Dir selber wickelst.
Denn fertig bekommst Du in der Leistungsklasse garnichst von der Stange.

Aber das ist eine vergifteter Rat, weil ich mir zu 99,999% sicher bin 
das Du daran scheiterst.
Ein LLC ist definitiv nichts für Anfänger.
2KW ist definitiv nichts für anfänger.
Bekomme mal 20W hin und finde Deine Optimierungen um den auf min 90% eff 
zu bringen.

100Mhz Oszi ist das Minimum und Du solltest es bedienen und die 
Messungen auch interpretieren können.
Und Du brauchst eine 2KW Last, ein 2KW Labornetzteil, Kistenweise 
Halbleiter, Schutzbrille, Gehörschutz mehr Geld für Bauteile als Dich 5 
fertige 2KW Wandler kosten würden und sowohl sehr viel Zeit als auch 
Durchhaltevermögen.

von Dangerous Rick (Gast)


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"Dir dann ja mal das Know How aneigenen einen Leistungstransformator zu
dimensionieren, den Du Dir selber wickelst."
Wie gesagt, die Spuen fertig gewickelt liegen hier bereits...

"2KW ist definitiv nichts für anfänger."
War auch nicht die Frage, die Anfangsschaltungen werden kleiner(Siehe 
Eingangspost)

2KW Last, 1,8KW Labornetztein, kisten an Hochleistungs Fets etc, liegen 
hier...

Aber so weit ist das Projekt nicht es hat Zeit, wie gesagt, derzeit 
laufen hier 4x1800W Wandler die aber dauer nur um 700W Schaffen, 
parallel

von MiWi (Gast)


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Peter D. schrieb:
> 100A auf einer Platine habe ich noch nie probiert, mir sind aber schon
> bei 10A Leiterzüge abgebrannt.
> Ich könnte mir 8 Lagen a 70µ parallel vorstellen.

geht schon... 4 Lagen a 210u und entsprechend breit... wir rumpeln da 
bei einem Durtycyle von 1/4 und 400A drüber... dt ist deutlich messbar 
aber kein Problem, selbst bei normalem FR4.
Das Ein- und Auskoppeln vom Strom auf/von der Platine ist tricky.

Billig wird`s jedenfalls nicht.

Da der TO aber vom Anfängerstatus spricht... keine Sorge, das wird 
sowieso nicht fertig.

Und selbst wenn er einmal anfangen wird - das was ihm all das um die 
Ohren geflogene Material kosten wird, von der Verfügbarkeit und 
Messtechnik abgesehen - wird das Projekt irgendwann sanft auslaufen 
lassen.

von Peter D. (peda)


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Dangerous Rick schrieb:
> für die Solaranwendung

Welcher Wechselrichter ist das denn, der bei 60V schon 2kW schaffen 
soll?

Ich hab mir mal welche für 2kW angesehen, die arbeiten zwar ab 55-380V, 
nur verkraften die max 10A Eingangsstrom.
Wechselrichter großer Leistung fühlen sich erst bei 300-600V so richtig 
wohl.

von MiWi (Gast)


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Abdul K. schrieb:
> Innenlagen haben aber normalerweise nur 18um, aufgekupfert wird außen!
> Da ist aber bei 105um normalerweise auch Schluß.
>

viel Cu auch auf den Innenlagen ist Standard bei entsprechenden 
Fertigern, auch in D.
LZ sind zur Zeit halt wie bei allem länger als sonst. Teurer ist`s 
auch... aber er will ja unbedingt...

von Max M. (Gast)


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Dangerous Rick schrieb:
> Wie gesagt, die Spuen fertig gewickelt liegen hier bereits...

Du kennst Deine Schaltfrequenz noch nicht, weißt nicht ob lückend oder 
nicht lückend, kennst damit Deine Peakströme nicht, aber hast schon 
Spulen gewickelt?

Dann zeig doch mal was Du da gewickelt hast, welche Fets Du einsetzen 
willst und welche Schaltung Du verwendest.

Dangerous Rick schrieb:
> derzeit
> laufen hier 4x1800W Wandler die aber dauer nur um 700W Schaffen,
> parallel

Also wenn 4x1800W Wandler im Parallelbetrieb nur 700W schaffen, dann 
sind das keine 1800W Wandler sondern 700W/4 = 175W Wandler.
Sie erreichen also 1/10tel der projektierten Leistung.

Hast Du denn je versucht zu verstehen warum das so ist?
Was hast Du gemessen und wo hast Du gemessen?
Wie hoch ist der Wirkungsgrad?

Ich erwarte von einem Netzteil das es 120% der projektierten Leistung 
bringt ohne abzukoffern.

von Dangerous Rick (Gast)


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Jepp

von Nope (Gast)


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Dangerous Rick schrieb:
> MaWin schrieb:
>> Es gibt auch die Möglichkeit, 4 mal 500W Wandler parallel aufzubauen.
>
> Diese möglichkeit steht auch im Raum und ist schon angedacht, ja.
> Erst recht, da man dann die Einzelnen Stufen nach Bedarf zuscahlten kann
> um so die Verluste bei niedrigem Bedarf zu reduzeiren, so ist auch Plan
> B mit den chinawandler, bis der eigene Wandler funktioniert

Du hältst vier Witzwandler parallel für ein Interleaved Konzept?

Dangerous Rick schrieb:
> "Dir dann ja mal das Know How aneigenen einen Leistungstransformator zu
> dimensionieren, den Du Dir selber wickelst."
> Wie gesagt, die Spuen fertig gewickelt liegen hier bereits...

Verstehst nicht den Unterschied zwischen reinem Drosselwandler und
isoliertem mit Trafo? Oder allgemein von Spule zu Trafo? Oder was
soll dieses "wie gesagt" ausdrücken?

> "2KW ist definitiv nichts für anfänger."
> War auch nicht die Frage, die Anfangsschaltungen werden kleiner(Siehe
> Eingangspost)

Ach ehrlich? Du willst obwohl

> 2KW Last, 1,8KW Labornetztein, kisten an Hochleistungs Fets etc, liegen
> hier...

tatsächlich eine mehrmonatige bis -jährige (eher letzteres, fehlen
doch offenbar entscheidende Grundlagen) gründliche "Ausbildung" zum 
"Schaltwandler-Crack" machen? Glaube ich nicht, weil:

Dangerous Rick meinte im Beitrag #7089747:
> MPPT ist unbedeutenD, darum geht es hier nicht (MPPT ist abgeschaltet).
> Bitte keine Nebendiskussionen und gutgemeinte Ratschläge.
> Bislang läuft der Thread erfreulich sachlich und themenbezogen.
> Auch wenn die drumherum Geschichte, Anfänger etc, eigentlich gar nichts
> zu Sache tut, aber einige dieses Drumherumfüllwerk erwarten, wozu auch
> immer.

Na, siehste.

Solche absolut naiven Träumer hatten wir hier schon unzählige.

Auch wenn es "verschwendet" ist:

Ich würde in der Tat ebfs. einen LLC wählen.

Und nicht nur wegen des schon genannten, sondern weil man ohne die
Anforderung "in/out muß isoliert" mittels ca. 1:1,8...2 Übersetzung
die U_out auf die U_ein draufpacken und so den Wandler auf nur 2/3
des ansonsten nötigen max. Leistungsdurchsatzes von Drosselwandler
oder bei Vollisolation auslegen könnte.

Also eine Mischung von Gegentakt-Flußwandler und "U_in einkopplung"
wie beim einfachen Step-Up-Prinzip, nur mit viel, viel geringeren
Spitzen- und auch Dauerströmen.

Interleaved Synchronous Boost wäre nur meine zweite Wahl.

Aber das ist alles graue Theorie, wenn ich das ganz streßfrei ganz
alleine machen würde... hier sehe ich keine adäquate Lösung. Der
TO naiv wie unwissend und doch hartköpfig ohne Ende... eieiei.

von Nope (Gast)


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Peter D. schrieb:
> Dangerous Rick schrieb:
>> für die Solaranwendung
>
> Welcher Wechselrichter ist das denn, der bei 60V schon 2kW schaffen
> soll?

Wahrscheinlich sind da auch vier ca. 1800VApmpo China-WR angedacht.

Eingangs seriell (12V nominell, 15V max. * 4 = 60VDC), und ausgangs
parallel (wahrscheinlich läßt er einen der µC die Sinustabelle für
alle vier erzeugen...).

von Christoph Z. (rayelec)


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Ich denke, die "Naivität" liegt darin, dass sich solche Wandler nicht 
einfach hochskalieren lassen. Bei diesen Leistungen treten - völlig 
unabhängig von  der Topologie - Effekte auf, die man nicht erwartet und 
auch nicht kennt. Der Lerneffekt besteht dann darin, x-mal verkohlte und 
gesprengte Leistungshalbleiter wechseln zu müssen!

Wir hatten das mal: Netzteil mit 3x400VAC input und 5V/600A Output. Man 
konnte das Teil x-mal einschalten und es lief dann stundenlang, beim 
x+1. mal gab es beim Einschalten einen Knall, die Sicherungen im Keller 
waren draussen und die MOSFETs hatten Löcher oder fehlende (verdampfte) 
Beine.
Reparatur jedes mal 2h, dann hoffen, einschalten und messen...
Sowas tut man sich nicht an wenn man nicht muss und v.a. nicht, wenn man 
die gesuchte Lösung fertig kaufen kann!

P.S. die Ursache dieses einen Fehlers war die Softstartschaltung, welche 
nicht bei jedem Start beide Halbbrücken symmetrisch startete. Zuerst 
bekam manchmal eine Halbbrücke 3-4 Impulse bevor die andere startete. 
Das trieb den Trafo in die Sättigung und...Wumms!!

von Dangerous Rick (Gast)


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"Du hältst vier Witzwandler parallel für ein Interleaved Konzept?"
Jepp, so funktioneirt es ja bislang auch super.

"Solche absolut naiven Träumer hatten wir hier schon unzählige."
au Backe, was ist in deienr Entwicklung scheif gelaufen? haha
Hast du den Eingangspost eigentlich gelesen und verstanden?
Oder bist du eifnach nur schwer depri?

Ich ahbe chon ganz andere Projekte auf die beineg estellt, nur mit 
Schaltwandler hab ich noch nicht gemacht, habe aber tatächlich mit 
Leistungselektronik zu tun und nein, damit meine ich nicht Hifi...

" wenn ich das ganz streßfrei ganz
alleine machen würde..."
Ich glaube kaum ds du da was gehsceites rausbekommen würdet, Die meisten 
im Forum sind ja schon mit dem Bau eines analogen Labornetzteils 
überfordert, da die sich vor geballtem Wissen zu keinen endgültigen 
Konzept durchringen können und am Ende kommt auch ncihnts bessres raus, 
als das was sie selber immer kritisieren.

"
Wahrscheinlich sind da auch vier ca. 1800VApmpo China-WR angedacht.
"
Tja, wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fre.... halten.
War das jetzt dein Tipp welches IC ich benutzen sollte?!
Thema verfehlt

"Der Lerneffekt besteht dann darin, x-mal verkohlte und
gesprengte Leistungshalbleiter wechseln zu müssen!"
Jepp, davon gehe ich aus, ist aber auch nicht schlimm, das gehört 
dazu.Selbst wenn es beui den jethzigen 4 Parallel bleibt, hab ich was 
dazu gelernt.
Also alles in Butter. Die Depri Einstellung von den anderen hier geht 
echt auf keine Kuhhaut, manche sollten echt mal in Therapie haha

"Zuerst
bekam manchmal eine Halbbrücke 3-4 Impulse bevor die andere startete."
Das verhindern einige ICs, damit es erst gar nicht zu diesem Effekt 
kommen kann.
Und genau deshalb frage ich anch Erfahrungswerten, guter einfacher 
solcher ICs.


Aber ich bedanke mich bei den die hilfreiche Antworten gegeben haben
Den Anderen empfehle ich dringend mal URlaub doer eine Threapie oder 
eifnach mal an eurer Einstellung zu arbeiten. Ihr könnt mir nciht 
erzählen das ihr ein  glückliches Leben führt

von Dangerous Rick (Gast)


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P.S. ich könnte die heir leigenden 1,8KW Wandler auche infach etwas 
optimeiren, dann wrden die die 1,8KW auch dauerhaft bei 24V Input 
vertragen, aber mir geht es eben um den Eigenbau

von Peter D. (peda)


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Christoph Z. schrieb:
> P.S. die Ursache dieses einen Fehlers war die Softstartschaltung, welche
> nicht bei jedem Start beide Halbbrücken symmetrisch startete.

Ich hab da gute Erfahrungen mit dem ATtiny261 gemacht. Man kann da eine 
Rampe für die PWM als Softstart einprogrammieren. Zusätzlich hat er eine 
Schnellabschaltung in Hardware, d.h. der Analog-Komparator kann alle 
PWM-Ausgänge von T1 abschalten. Die Schaltschwelle habe ich einstellbar 
gemacht, indem eine PWM von T0 über ein RC-Glied auf den anderen 
Komparatoreingang geführt wird. Auch die Totzeit für die negierten 
Ausgänge ist getrennt einstellbar. Und der interne Brown-Out-Reset ist 
bei Spannungseinbrüchen sehr zuverlässig.

Man muß zwar ein Programm schreiben, hat aber den Vorteil, daß alles 
sehr flexibel einstellbar ist. Man kann also ganz ohne ständiges 
Rumlöten die Funktion schrittweise optimieren. Z.B. die PID-Parameter 
kann man bequem im EEPROM ändern. Und man kann zusätzliche Modi zur 
Inbetriebnahme und Fehlersuche vorsehen, z.B. Auftrennung des 
Regelkreises usw.

Mit dem Softstart von fertigen ICs habe ich auch schlechte Erfahrungen 
gemacht. Die nutzen einen Kondensator, der im Fehlerfall nicht 
vollständig entladen wird und somit der Softstart unterbleibt.

von MiWi (Gast)


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Dangerous Rick schrieb:
> Ich plane als endgültiges Projekt ein Step UP WAnder von 24V => 60V mit
> 2KW Leistung.
> Auf dem Weh dort hin, als Anfänger will ich natürlich bereits mit den
> dafür passenden Komponenten anfangen zu lernen.
> Natürlich anfangs mit wenigen Watt..
>
> Fragen zur gewünschten Frequenz sind natürlich wenig zielführend bei
> einem Anfänger.
> Vermutlich währen maximal 500KHz realistisch.
> Da aber auch der Standbystrom bzw bei geringer LAst gering sein soll,
> wären vermutlich deutlich niedrigere Frequenzen Sinnvoll von vielleicht
> maximal 100KHz?!
>
>
> Das IC sollte natürlich moglichst hoch integriert sein, also leicht zu
> beschalten aber auch aktuell sein, was die Abschaltugn bei Überlast etc
> angeht(wobei es in diesem Fall für die Solaranwendung vermutlich gar
> nicht so wichtig ist, aber zwecks weiterer nutzugn des ICs, natürlich
> interessant.

Um mal auf Deine Ausgangsfrage zurück zu kommen, die aus verständlichen 
Gründen gründlichst ignoriert wurde:

Nimm irgendeinen schnell ARM und programmiere Deinen Krempel, LPC5000 
oder sowas, die gibts auch in LQFP.

Dann "reichen" ausreichend schnelle Gatetreiber, mehrere schnelle ADCs 
für zB. synchrone Strommessungen, "der Rest" ist Software.

PS - Du wirst die Qualität Deiner Tipperei deutlich verbessern müssen 
wenn Du brauchbaren Code schreiben willst, Compiler sind da etwas 
anspruchsvoller als das was Du den aktuellen Lesern Deiner Texte 
zumutest.

von MaWin (Gast)


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Dangerous Rick schrieb:
> Wie gesagt, die Spuen fertig gewickelt liegen hier bereits...

Dann brauchst du auch noch DEN GENAU ZUR SPULE PASSENDEN Schaltregler, 
von der Topologie und Frequenz her.

Da du davon nichts im 1. Beitrag erzählt hast, ordnen wir aber alles in 
das Reich einer sprühenden Phantasie ein.

von Profi (Gast)


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Dangerous Rick schrieb:
> Das IC sollte natürlich moglichst hoch integriert sein, also leicht zu
> beschalten aber auch aktuell sein

NE555

von Dangerous Rick (Gast)


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@ Peter D. (peda)
Schön das es hier auch normale Menschen gibt die den Eingangstxt lesen 
können und beim Thema bleiben.
Danke, den Tiny schaue ich mir mal an :-)

"von MaWin (Gast)"
Du Held, ich hatte doch gesagt ich habe hier fertige Wandler liegen, 
also habe ich auch die fertigen gewickelten Spulen hier.Wenn du schon so 
dumme Andeutungen absondern musst, les erstmal meine beiträge richtig 
durch
Mit welcher Frequenz die Wandler arbeiten werde ich natürlich vorher 
noch testen, und ja ein geeigneten Osci mit 1GB/S hab ich hier auch 
leigen udn nein auch da brauchst du mir nichts vom Reich der Träume 
unterstellen.
Was stimmt mit dir nicht?

Und wie gesagt, könnte ich auch eifnach die Vorhandenen "Tunen" was ohne 
großen Aufwand möglich wäre, aber nicht mein Anliegen ist.

Von daher ist so ein Wandler bei weitem nicht ao aufwendig wie er von 
vielen hier dargestellt wird.

Sicher iste s auch nciht gerade ein Klacks, aber einige hier verrennen 
sich wieder in übertriebenen Perfektionismus.

So, bin hier raus

von Mark S. (voltwide)


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Dangerous Rick schrieb:
> So, bin hier raus
Ich auch!

von MaWin (Gast)


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Dangerous Rick schrieb:
> So, bin hier raus

Und schon wieder ist ein Gastname von karl_fred verbrannt, und schon 
wieder braucht er einen neuen.

von Gunnar F. (gufi36)


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bin ich der einzige, dem dieser Typ hier genauso vorkommt wie ölop/teox 
in dem Fred?
Beitrag "non magntic Resistor bei Röhrenamp"

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Profi schrieb:
> NE555

Den habe ich vor einigen Tagen beim A-Team gesehen...

von alle Klar (Gast)


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>Auf dem Weh dort hin, als Anfänger will ich natürlich bereits mit den
>dafür passenden Komponenten anfangen zu lernen.


>Ich ahbe chon ganz andere Projekte auf die beineg estellt, nur mit
>Schaltwandler hab ich noch nicht gemacht, habe aber tatächlich mit
>Leistungselektronik zu tun und nein, damit meine ich nicht Hifi...

qed

Es kann aber auch sein, dass ein Troll durch einen Troll übernommen 
wurde. Rein orthographisch kann das durchaus sein.

von (Gast)


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"Hallo Forum, ich möchte ein Youtube als Projekt programmieren, vorerst 
beschränkt auf FullHD und maximal 2mio Usern. 4k kann später. Ich hab 
schon mal in visual basic eine Dialogbox mit animation gemacht. Auf dem 
Weh dort hin, als Anfänger will ich natürlich bereits mit den
dafür passenden Komponenten anfangen zu lernen.
Natürlich anfangs mit weniger Usern.. Soll auf WinXP, davon hab ich 
kistenweise Kisten herumstehen.

Welche gute aktuelle Programmiersprache könnt ihr mir empfehlen? Und wie 
krieg ich Kreditkarten

"

von Axel R. (axlr)


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Ich hab mal sowas von TI gesehen. gabs auch mal ne App-Note, wo der 
Strom etwas gröber ausgelegt war. Finde ich aber gerade nicht.
Ich hab jetzt nach "interleaved boost" geschaut:
https://www.ti.com/lit/an/snva335a/snva335a.pdf

von Max M. (Gast)


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Dangerous Rick schrieb:
> P.S. ich könnte die heir leigenden 1,8KW Wandler auche infach etwas
> optimeiren, dann wrden die die 1,8KW auch dauerhaft bei 24V Input
> vertragen, aber mir geht es eben um den Eigenbau

Du meinst die China 1800W Wandler die real nicht mal ein Zehntel dieser 
Leistung bringen?
Und DU willst die 'etwas optimieren' um die zehn mal leistungsfähiger zu 
machen?
Um 3% Effizienz ohne grundsätzlich andere Schaltung rauszuholen muss man 
sich schon richtig anstrengen.
Dazu müsste man dann aber genau verstehen was da passiert und an welcher 
Stellschraube man drehen muss.
Ganz weit ausserhalb Deiner Möglichkeiten, wie es scheint.

Poste mal das DB von den Wandlern und ein paar Fotos.
Die 1800W ergeben sich wahrscheinlich aus der max. Spannung der Fets mal 
dem max Strom der Fets und das alles aufaddiert und großzügig 
aufgerundet.
Ganz nach China Art. 'Jedes Kettenglied kann 100kg halten, die Kette hat 
100 Glieder also ist das eine 10.000kg Kette'

Interleaved bedeutet das die 4 Wandler alle von einem gemeinsamen IC 
gesteuert werden, das die Arbeitstakte so legt das sie sich möglichst 
perfekt überschneiden, um die Rippleströme zu minimieren.
4 separate Wandler nach Prinzip Hoffnung vor sich hintackern zu lassen 
und darauf zu vertrauen das die sich wenigstens die Leistung halbwegs 
gleichmässig teilen ist kein interleaved, das ist 0815 Bastel.

Dangerous Rick schrieb:
> Danke, den Tiny schaue ich mir mal an :-)
Oh ja, bitte tu das 😂🤣😂
Jetzt programmiert er sich einen direkt MCU gesteuerten 2KW Stepup.
Das wird ja immer besser 😍

von Nope (Gast)


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Gunnar F. schrieb:
> bin ich der einzige, dem dieser Typ hier genauso vorkommt wie ölop/teox
> in dem Fred?
> Beitrag "non magntic Resistor bei Röhrenamp"

Es gibt schon einige Parallelen, doch diese zwei Pappenheimer sind
imho nicht identisch.

Aber mach' Dir am besten einfach selbst ein genaueres Bild:

Beitrag "Amidon Eisenpulver und andere, was ist billiger?"

(Mein pers. Bild erinnert übrigens an Sarah Connor kurz nach dieser
bekannten Maschendrahtrüttelszene in vollkommener Verzweiflung:

100% unbekömmliches Grillgut & Alternativverwertung ausgeschlossen.)

Max M. schrieb:
> das DB von den Wandlern

Sowas gibt es nicht von Blligst-China-Switchern, vermutlich der da:
https://www.google.com/search?client=opera&q=1800W+Step+Upo&sourceid=opera&ie=UTF-8&oe=UTF-8

Max M. schrieb:
> China 1800W Wandler die real nicht mal ein Zehntel dieser
> Leistung bringen

Die Rechnung "vier schaffen zusammen nur 700W" kam jedoch von Dir.
Übertreibungen wie schlecht die wohl sind sind imho ganz unnötig,
es sind halt bestimmt nicht mal Synchronwandler (und entsprechend
ineffizient).

Max M. schrieb:
> Interleaved bedeutet das die 4 Wandler alle von einem gemeinsamen IC
> gesteuert werden, das die Arbeitstakte so legt das sie sich möglichst
> perfekt überschneiden, um die Rippleströme zu minimieren.

Daß er das versteht, bezweifle ich leider ernsthaft.

> 4 separate Wandler nach Prinzip Hoffnung vor sich hintackern zu lassen
> und darauf zu vertrauen das die sich wenigstens die Leistung halbwegs
> gleichmässig teilen ist kein interleaved, das ist 0815 Bastel.

Ob die wohl wenigstens CV+CC sind? Manche scheinen es zu sein:

https://www.thebackshed.com/forum/ViewTopic.php?TID=11075

http://techie007.3utilities.com/resources/thebackshed/QS-4884CCCV-1800W%20schematic.png

Max M. schrieb:
> Jetzt programmiert er sich einen direkt MCU gesteuerten 2KW Stepup.

Nee, falls er CV+CC Wandler hat, soll er die gefälligst behalten.

Bei allem Spaß: Alles, was er nach dieser "4fach Drosselektomie"
aus den Ls zaubern könnte wäre weit schlechter als "original".

Welcher WR das sein soll, würde mich aber trotzdem interessieren.

von Max M. (Gast)


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Nope schrieb:
> Welcher WR das sein soll, würde mich aber trotzdem interessieren.

Da steht bestimmt nur '60 bis xxx V Input, bis zu 2KW Out'
Das die 2KW bei 60Vin gelten, steht da wahrscheinlich nicht.

Nope schrieb:
> Die Rechnung "vier schaffen zusammen nur 700W" kam jedoch von Dir.
Dangerous Rick schrieb:
> derzeit
> laufen hier 4x1800W Wandler die aber dauer nur um 700W Schaffen,
> parallel

Klingt für mich wie beschreiben und wurde nie richtiggestellt.
Auch ein 1800W Wandler der nur 700W schafft, ist grottig und nicht mit 
ein paar Handgriffen zu 'tunen'
Auch wenn das für den Anfänger TO natürlich ein Klacks ist.
Man muss ja nur die Amper hochskillen 🤣

von Dangerous Rick (Gast)


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So, nochmal Feedback.
Also das mit dem Tiny sehe ich ehrlich gesagt nicht, da der scheinbar 
nicht speziell dafür ggeignet ist.
Hatte nur das hier gefunden, aber das ist eine deutlich kleineere 
Leistungsklasse.
http://ww1.microchip.com/downloads/en/DeviceDoc/current_supply.pdf


Und für den letzten Deppenkomentar..
Der Wandler schafft auch mehr als 700W ich habe heri auch einend er 
schafft dauer um 1KW, bräuchte aber nur etwas mehr kühlung und evtl 
etwas aufwand für einen feiteren Fet ggfl eein doer zwei Kerne on Top, 
dann fürde er sicher auch 1,5KW schaffen, dauerhaft.

Und ja, mnur oib grottig oder nicht war nicht die Frage..
Wenn du nicht völölig bekifft wärst, hättest du gelesen das es ein wenig 
asnpruchsvolles Projekt ist.
Also die Spannung muss nicht mal irre stabil sein und auch der 
Wirkungsgrad ist erstmal zweitrangig.

Also verstehe erstmal was mein Eingangspost meint und dann sondeer 
deinen Kommentar ab, der nur irgendwie bedeutungslos ist, da du 
vermutlich selber noch nie was auf die kettet bekommen hast, sonst 
würdest du nicht sowas schreiben,´ :-)
Sind eher die Schergen ind er Firma die nur ausführende Kraft sind

Ich hoffe du hast keine Kinder...


Und wieder raus

von Tilo R. (joey5337) Benutzerseite


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Dangerous Rick schrieb:
> MaWin schrieb:
>> Es gibt auch die Möglichkeit, 4 mal 500W Wandler parallel aufzubauen.
>
> Diese möglichkeit steht auch im Raum und ist schon angedacht, ja.
> Erst recht, da man dann die Einzelnen Stufen nach Bedarf zuscahlten kann
> um so die Verluste bei niedrigem Bedarf zu reduzeiren, so ist auch Plan
> B mit den chinawandler, bis der eigene Wandler funktioniert

Wenn mehrere Stufen parallel geschaltet werden sollen, dann müssen die 
synchronisiert werden. Im Idealfall so phasenverschoben, dass sie der 
Reihe nach Strom liefern (Begriffe: interleaved, multiphase).
Ganz schlecht ist, wenn mehrere Wandler auf unterschiedlichen aber 
ähnlichen Frequenzen arbeiten, weil dann Schwebungen auftreten.

von Max M. (Gast)


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Dangerous Rick schrieb:
> Wenn du nicht völölig bekifft wärst

Nun wisch Dir mal den Speichel vom Gesicht und bekomm keinen 
Herzinfarkt.
Der Einzige der Deinen Eingangspost nicht verstanden hat bist Du selbst.

Du willst also einen 24V zu 60V Wandler mit 2KW bauen und hast schon 
Drosseln gewickelt.
Du kannst aber trotz mehrfacher Nachfrage nicht erzählen in welcher 
Schaltungstopologie und trotz sehr detailierter Erklärungen begreifst Du 
garnicht warum Dir all diese Fragen gestellt werden die Du nicht 
beantworten kannst und warum man dir sagt das du mit diesem Ansatz 
scheitern wirst.

Aber das das alles ja ein Klacks ist und mit Leichtigkeit von Dir 
gewuppt wird weil das alles ja total easy ist, das weißt du ganz genau, 
weil Du der Geile bist, der über der Physik steht.
Nicht das Du sowas mal gemacht hättest oder auch nur die Schaltung 
Deiner China Tröten verstanden hättest, aber dahergeplappert ist sowas 
schnell.

Ausser heiße Luft kam da nichst.
Wow, Du hast irgendwelche Spulen gewickelt.
X Windungen auf irgendeinen Kern, ohne was über Ströme, Magnetisierung, 
Frequenz, Kernverluste, Wicklungsverluste, Skin Effekt etc. pp. zu 
wissen oder auch nur eine Vorstellung davon zuzulassen was Du alles 
nicht weißt.
Fotos gibts keine, Daten gibts keine, nur (imaginäre) Kisten voll mit 
'Hochleistungsfets' ohne Typnr. und fantastischen Equipment das Du in 
Deiner gut ausgestatteten Werkstatt hortest.

Dir fehlen die allereinfachsten Grundlagen zu Schaltreglern und statt 
die zu lernen und die angebotenen Informationen und Erfahrungen dankend 
anzunehmen wirst Du ausfallend wie ein bockiges Kind.

Dangerous Rick schrieb:
> da du
> vermutlich selber noch nie was auf die kettet bekommen hast, sonst
> würdest du nicht sowas schreiben,´ :-)
> Sind eher die Schergen ind er Firma die nur ausführende Kraft sind
Falsch mein kleiner Bub.
Seit >20J erfolgreich selbsständig als Elekronik Entwickler.
Aber mach Dir nichts draus.
Die große Fresse wird nach genug Rückschlägen von ganz alleine kleiner.

Dangerous Rick schrieb:
> Ich hoffe du hast keine Kinder...
Nein, tatsächlich nicht und ich bin sehr froh darüber.
Damit ist mir viel erspart geblieben.
Z.B. so ein Balg wie Du.

von MaWin (Gast)


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Max M. schrieb:
> Wow, Du hast irgendwelche Spulen gewickelt.

Nein, er denkt sie aus noch funktionierenden chinesischen 
Wechselrichtern zu entnehmen die mit 2kW beworben werden aber nur 700W 
schaffen, bei ihm mit seinem  geilomatischem Intellekt müssten sie dann 
doch 2kW auf Dauer aushalten.

Egal in welchem thread er mit welchem neuen Gastnamen auftritt, seine 
komplette Ahnungslosigkeit und Selbstüberschätzung kann er nie 
verbergen.

von Peter D. (peda)


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Dangerous Rick schrieb:
> Hatte nur das hier gefunden, aber das ist eine deutlich kleineere
> Leistungsklasse.
> http://ww1.microchip.com/downloads/en/DeviceDoc/current_supply.pdf

Der ATtiny15L stammt ja auch aus der richtig alten Mottenkiste (22 Jahre 
alt). Mit kein SRAM, 3-level Hardwarestack, max 1,6MHz, nur 1 
PWM-Ausgang ist der völlig ungeeignet. Er war der Beginn der 
ATtiny-Reihe und verschwand auch schnell wieder. RAM-less/Hardwarestack 
war schon damals ne total bescheuerte Idee.

von Max M. (Gast)


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MaWin schrieb:
> Nein, er denkt sie aus noch funktionierenden chinesischen
> Wechselrichtern zu entnehmen die mit 2kW beworben werden aber nur 700W
> schaffen, bei ihm mit seinem  geilomatischem Intellekt müssten sie dann
> doch 2kW auf Dauer aushalten.

Das ist ja noch besser.
Immer wenn man meint man hätte den Abgrund der Dumheit seines Gegenübers 
ausgeleuchtet, tut sich ein Abgrund im Abgrund auf.

Auch diese Leute haben Wahlrecht und dürfen Kinder in die Welt setzen.
Also falls sich noch jemand fragen sollte warum die Welt so abgefuckt 
ist...

von Hermann S. (diphtong)


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Max M. schrieb:
> Dangerous Rick schrieb:
>> Ich plane als endgültiges Projekt ein Step UP WAnder von 24V => 60V mit
>> 2KW Leistung.
> http://schmidt-walter-schaltnetzteile.de/smps/aww_smps.html
> Gehen wir mal von dem aus was der Rechner da rauswirft, also eine 8uH
> Drossel, dann bist Du bei 114A Peak und 100A eff.
> Bei 50Khz.
>
>> als Anfänger
> Klar.
> Solche Projekte kommen immer von Anfängern.
>
>> Vermutlich währen maximal 500KHz realistisch.
> Niemals!
> Schon die 50Khz aus dem Rechner halte ich für grenzenlos optimistisch.
> Du musst riesige Mosfets treiben, das braucht fette Treiber mit enormen
> Peakströmen in die Gates. Und das begrenzt eben drastisch die
> Schaltfrequenz.

Versteh ich jetzt nicht warums nicht gehen sollte. Ich treib ne 
Vollbrücke mit zwei SKM300GB125 IGBT Modulen über einen GDT mit einer 
Vollbrücke aus 4x IRFZ24 als Treiber für die Gates. Frequenz bis 120kHz. 
Ist allerdings ein LC Schwingkreis, schaltet also (zumindest bei 
Resonanz) weich.
Mit MosFETs sollte doch eine Frequenz von 50kHz machbar sein?


>
> Alleine die Pulsströme werden Deine Elkos überlasten, von dem EMI
> Feuerwerk das ein hart geschaltetes Step Up Netzteil verursacht mal ganz
> zu schweigen.



>> Da aber auch der Standbystrom bzw bei geringer LAst gering sein soll,
>> wären vermutlich deutlich niedrigere Frequenzen Sinnvoll von vielleicht
>> maximal 100KHz?!
> Nein, moderne ICs bieten Pulse Skipping und andere Goodies für
> Schwachlast.
> Dein ganzer Ansatz funzt so nicht.
> In der Theorie sieht ein stepup einfach aus.
> Ist er bei kleinen Leistungen auch.
> Ein einphasiger, hart geschalteter Stepup bei 2KW...
> Schau Dir mal die Peakströme an mit denen Du da hantierst.
> Das wird alles desaströs groß und bekommt sehr unschöne parasitäre
> Eigenschaften die an jeder Schaltflanke rumstänkern. Also geht man in
> der Frequenz runter, was die Bauteile aber wiederum noch viel größer
> macht.
>
> Alleine der Strommesswiderstand (114A!!).

Ja deswegen wie schon erwähnt Strommesswandler.

> Will das Regler IC z.B. 0,5V für Imax, dann sind das schon 57W peak, ca.
> 30W dauer, nur für den Widerstand. Nix Drahtwickel R. Die haben zuviel
> Induktivität. Schon die Induktivität von 2cm Zuteiltung werden Dir
> Probleme bereiten bei 114A.
> Also ein mOhm Shunt + eine Verstärkerschaltung, die nicht schwingt, die
> aber trotzdem schnell genug ist.
> Die Probleme bei einer falsch gewählten Topologie überollen Dich und
> führen nur dazu das Du alles wegwerfen kannst und mit einer anderen
> Topologie von vorne anfangen.
>
> Ab ca. 150W werden simple Step Up Wandler recht unerfreulich.
> Für 2KW würde ich persönlich ein LLC Designen.
> Sinusförmiger Stromverlauf, wenig Störungen und wenig Verluste in den
> Halbleitern.
> Da kann ich Dir den ICE2HS01G von Infineon empfehlen.
> Unsicher bin ich mir ob fullbridge (doppelte Halbleiter, halbe Mosfet
> Spannung, einfache prim Wicklung) oder halfbridge (doppelte Mosfet
> Spannung, doppelte prim Wicklung)
> Definitiv synch Gleichrichtung und die beim ICE2H01G einzustellen ist
> ein riesen Spaß.
>
> Beschaff Dir die Aplikationsschriften, lese und verstehe das DB.
> Und wenn Du das geschafft hast, wovon ich keinesfalls ausgehe, kannst Du
> Dir dann ja mal das Know How aneigenen einen Leistungstransformator zu
> dimensionieren, den Du Dir selber wickelst.
> Denn fertig bekommst Du in der Leistungsklasse garnichst von der Stange.
>
> Aber das ist eine vergifteter Rat, weil ich mir zu 99,999% sicher bin
> das Du daran scheiterst.
> Ein LLC ist definitiv nichts für Anfänger.
> 2KW ist definitiv nichts für anfänger.
> Bekomme mal 20W hin und finde Deine Optimierungen um den auf min 90% eff
> zu bringen.

Schon wieder das...hackt doch nicht immer drauf rum wenn einer Anfänger 
ist, deswegen frägt er ja. Und was soll der Schmarrn mit "erstmal klein 
anfangen"...das ist ja langweilig😜
Hab auch als Anfänger einen 10kW+ Induktionsschmelzofen gebaut, bin zwar 
ein paar mal auf die Nase gefallen...aber er funktioniert 
schlussendlich.


> 100Mhz Oszi ist das Minimum und Du solltest es bedienen und die
> Messungen auch interpretieren können.

Habs auch mit nem billigen DSO203 geschafft

> Und Du brauchst eine 2KW Last, ein 2KW Labornetzteil, Kistenweise
> Halbleiter, Schutzbrille, Gehörschutz mehr Geld für Bauteile als Dich 5
> fertige 2KW Wandler kosten würden und sowohl sehr viel Zeit als auch
> Durchhaltevermögen.

Zeit und Durchhaltevermögen sind natürlich unabdingbar, aber darum gehts 
doch...Spass an der Freude

Arbeite dich erstmal in die Theorie ein...Leistungsberechnung, Treiber, 
etc.
https://www.mikrocontroller.net/articles/Treiber

https://www.mikrocontroller.net/articles/FET#Beispiel_zur_Bauteiledimensionierung

https://www.mikrocontroller.net/articles/Transformatoren_und_Spulen

Dann hast du mal nen ungefähren Anhaltspunkt was deine Halbleiter können 
müssen.
Die Ansteuerung selbst wird dann wahrscheinlich das Einfachere sein.

: Bearbeitet durch User
von Max M. (Gast)


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Hermann S. schrieb:
> Hab auch als Anfänger einen 10kW+ Induktionsschmelzofen gebaut

Sicher mit dem selbstschwingenden Royer.
Ganz andere Baustelle.

Hermann S. schrieb:
> Ich treib ne
> Vollbrücke mit zwei SKM300GB125 IGBT Modulen über einen GDT mit einer
> Vollbrücke aus 4x IRFZ24 als Treiber für die Gates. Frequenz bis 120kHz.
> Ist allerdings ein LC Schwingkreis, schaltet also (zumindest bei
> Resonanz) weich.
Resonanzwandler sind eine ganz andere Nummer.
Gerade wenn es noch ein Royer ist der immer perfekt auf Resonanz 
schwingt, wenn er denn schwingt.
Und der Induktiuonsofen richtet auch nicht gleich also entfallen Dioden 
und Elko Probleme.

> Mit MosFETs sollte doch eine Frequenz von 50kHz machbar sein?
Klar, aber eben nicht mit einem Mosfet der einen hart geschalteten 
einstufigen 24V zu 60V 2KW Wandler befeuert.

Mit einer GSR600 sind Drehzahlen von 16.000U/min drin.
Mit einem Schiffsdiesel eben nur so 250U/min.

Auch für Dich:
Schau Dir Sperrwandler an
Rechne die Peakströme aus
Ermittle anhand der Datenblätter vieviele schaltfeste Low ESR Elkos Du 
parallelschalten musst um nicht deren max. Peak werte zu reissen.
Klar, mit einer Badewanne voll Elkos geht das.

Dann such eine Sperrdiode die das kann und die trotzdem schnell ist und 
die 2KW/60V= 34A x 1,2V Vf (geschätzt) = 40W Verlustleistung abführt + 
Schaltverluste + 4facher Peakstrom Belastbarkeit.

Dann schau dir die Sperrschichtkapazität an und rechne mal was der Fet 
da alleine in die Diode reinackert bei hohen Schaltfrequenzen.

Dann schau Dir die Gate Kapazität des Fets an und rechne was der Gate 
Treiber da reinackern muss wenn der den schnell genug auf und zu 
bekommen will das der nicht an den Schaltflanken verglüht.

Und dann versuch das EMI mässig in den Griff zu bekommen, wenn Du einen 
hart schaltenden 2KW Sperrwandler gebaut hast der wenigstens 85% 
Leistung hat und damit nicht mehr als 300W Verlustleistung in Wärme 
produziert, die du schleunigst von den Halbleitern weg bekommen musst.

Und alles das wenn Du bis zuletzt nicht in der Lage bist nur deine 
Schaltnetzteiltopologie zu benennen oder zu begreifen das es DCM und CCM 
gibt und die Wahl ganz erheblichen Einfluss auf das weitere Vorgehen 
hat.

1 stufige 2KW Sperrwandler sind nicht unmöglich, aber es gibt weit 
bessere Topologien für sowas.

Hermann S. schrieb:
> Habs auch mit nem billigen DSO203 geschafft
Resonanzwandler sind eine ganz andere Nummer.
Das DSO203 ist besser als sein Ruf. Hatte ich selbst.
8Mhz Bandbreite.
Ziemlich furchtbare Bedienung aber es hat seinen Reiz.

Wenn man aber hart geschalteten Sperrwandler baut, muss man sehen was da 
wirklich im ns Bereich passiert und nicht nur das was ein Oszi mit zu 
geringer Bandbreite daraus macht.
Fluke 123 (20MHZ) gegen Fluke 192 (60Mhz) war schon ein deutlicher 
Unterschied.
Mit TEK720A wars dann sogar gut zu triggern.

1-2% Verlustleistung mehr oder weniger bei 20W machen nix.
Bei 2KW sind das 20-40W also hilft prinzip Hoffnung eher nicht.

von komprimat (Gast)


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ist doch sowieso nix lieferbar

von Alex -. (alex796)


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Max M. schrieb:
> und die 2KW/60V= 34A x 1,2V Vf (geschätzt)

Nimm du erstmal den Tastgrad mit rein in deine Verlustleistungen :)

von Max M. (Gast)


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Ist ganz viel lieferbar.
Die Kunst ist eben das zu verwenden das man auch gerade kaufen kann.

von Max M. (Gast)


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Alex -. schrieb:
> Max M. schrieb:
>> und die 2KW/60V= 34A x 1,2V Vf (geschätzt)
>
> Nimm du erstmal den Tastgrad mit rein in deine Verlustleistungen :)

Dann zitiere doch erstmal richtig.
Max M. schrieb:
> 2KW/60V= 34A x 1,2V Vf (geschätzt) = 40W Verlustleistung abführt +
> Schaltverluste + 4facher Peakstrom Belastbarkeit.

Effektiv sind es 34A.
Das die Peak deutlich mehr können muss hat für die Wärmeentwicklung 
keine Auswirkung.
Die 1,2V sind ja auch nicht fix, sondern grob die effektive Vf über der 
Stromverlauf gemittelt.
Peak ist die Verlustleistung brutal, spielt aber für die Wärmeableitung 
überhaupt keine Rolle.
Was an Schaltverlusten dazu kommt hängt von zu vielen Dingen ab.

von Hermann S. (diphtong)


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Ne kein Royer, ist ein Vollbrücken Flusswandler, der über einen uC 
gesteuert (bzw. geregelt) wird.
Der läuft nur bei voller Leistung auf Resonanz...Leistungsregelung quasi 
über die Frequenz. Also in den seltensten Fällen ideal weich schaltend. 
Ich kann den aber nicht ständig auf Resonanz laufen lassen, da sonst zum 
Teil v.a. im Leerlauf viel zu viel Strom fliesst (Serienschwingkreis). 
Den SKMs ist das egal...aber meiner Sicherung nicht😜 Das ist 
wahrscheinlich der Grund, warum Anfangs die mickrigen TO-247 IGBTs 
verreckt sind.

Hatte auch schon überlegt, die Brücke immer auf Resonanz laufen zu 
lassen und die Leistung auch über einen Buck zu steuern...aber das wäre 
ein rechtes Monstrum und schon ein Projekt für sich allein.
Da wäre ne phase-shift Ansteuerung der 2 Brücken einbacher und besser 
ohne Zusatzaufwand.


Aber btt: was würde denn bei so einem Boost converter gegen den Einsatz 
eines z.B. SKM Moduls sprechen? Mal abgesehen von der Verlustleistung, 
die man sich bei jedem Transistor eh gesondert anschauen muss.

: Bearbeitet durch User
von Max M. (Gast)


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Hermann S. schrieb:
> warum Anfangs die mickrigen TO-247 IGBTs
> verreckt sind.

IGBTs bekommt man nicht schnell wieder zu.
Der große Nachteil gegenüber MosFets.
120Khz ist damit ziemlich sportlich m.E.

Hermann S. schrieb:
> Aber btt: was würde denn bei so einem Boost converter gegen den Einsatz
> eines z.B. SKM Moduls sprechen?
Das man IGBTs eben nicht schnell zubekommt und die damit bei max Strom 
gaaaanz langsam zumachen und brutal viel Energie verheizen.

Hermann S. schrieb:
> Ich kann den aber nicht ständig auf Resonanz laufen lassen, da sonst zum
> Teil v.a. im Leerlauf viel zu viel Strom fliesst (Serienschwingkreis).
> Den SKMs ist das egal...aber meiner Sicherung nicht😜
Im Leerlauf sollte der Strom aber im wesentlichen innerhalb des 
Resonanzkkreises zirkulieren und nicht aus dem Netz gezogen werden.
Scheint also nicht so recht zu funktionieren.

Der Resonanzfall ändert sich mit der Last und ist nicht fix an einem 
Punkt.
Das ist ja gerade das was am Royer so sexy ist.
Der regelt das ganz alleine nach dem Lastkreis aus.

Direkt MCU gesteuerte Schaltnetzteile sind meist ... suboptimal.

Ich vermute die hast nie wirklich gemessen warum die IGBTs 
kaputtgegangen sind und Deine SKM Module sind einfach nun so fett 
überdimensioniert das es trotzdem hält?
Resonanz ohne Last ist auch ganz schick.
Resonanzüberhöhung bis dann irgendwas nachgibt und endlich die Energie 
abnimmt.

Aber klar.
Wenn man sich um all diese Details nicht kümmer, einem der Wirkungsgrad 
egal ist, man einfach vielfach überdimensionierte Halbleiter nimmt und 
soviel Platz wie es eben braucht, dann sind Schaltnetzteile garnicht so 
schlimm zu bauen ;-)

von Hermann S. (diphtong)


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Max M. schrieb:
> Hermann S. schrieb:
>> warum Anfangs die mickrigen TO-247 IGBTs
>> verreckt sind.
>
> IGBTs bekommt man nicht schnell wieder zu.
> Der große Nachteil gegenüber MosFets.
> 120Khz ist damit ziemlich sportlich m.E.

Ja ist sportlich für IGBTs, im DB sind auch nur max. 100kHz für 
Schwingkreiswandler angegeben. Allerdings hatte ich mal eine Seite 
besucht (hab leider vergessen welche, war irgend eine von einem SSTC 
Fan), da hat einer mit verschiedenen IGBT´s in SSTCs mit verschiedenen 
Frequenzen Versuche durchgeführt. Das maximum lag irgendwo bei ~250kHz. 
Hat mich auch sehr verwundert.

> Hermann S. schrieb:
>> Aber btt: was würde denn bei so einem Boost converter gegen den Einsatz
>> eines z.B. SKM Moduls sprechen?
> Das man IGBTs eben nicht schnell zubekommt und die damit bei max Strom
> gaaaanz langsam zumachen und brutal viel Energie verheizen.
>
> Hermann S. schrieb:
>> Ich kann den aber nicht ständig auf Resonanz laufen lassen, da sonst zum
>> Teil v.a. im Leerlauf viel zu viel Strom fliesst (Serienschwingkreis).
>> Den SKMs ist das egal...aber meiner Sicherung nicht😜
> Im Leerlauf sollte der Strom aber im wesentlichen innerhalb des
> Resonanzkkreises zirkulieren und nicht aus dem Netz gezogen werden.
> Scheint also nicht so recht zu funktionieren.

Ja der zirkuliert im Schwingkreis und wird dort zum Teil verheizt.
Wenn er nix aus dem Netz ziehen würde, wärs ja ein Perpetuum mobile.

> Der Resonanzfall ändert sich mit der Last und ist nicht fix an einem
> Punkt.
Stimmt, das regelt meine Regelung aus. Die ist zwar nicht perfekt, 
funktioniert aber ganz gut.

> Das ist ja gerade das was am Royer so sexy ist.
> Der regelt das ganz alleine nach dem Lastkreis aus.

Ja nur kann man mit einem Royer eben gar nix steuern oder Regeln. Ausser 
man kann die Eingangsspannung steuern/regeln.

> Direkt MCU gesteuerte Schaltnetzteile sind meist ... suboptimal.
>
> Ich vermute die hast nie wirklich gemessen warum die IGBTs
> kaputtgegangen sind und Deine SKM Module sind einfach nun so fett
> überdimensioniert das es trotzdem hält?
> Resonanz ohne Last ist auch ganz schick.
> Resonanzüberhöhung bis dann irgendwas nachgibt und endlich die Energie
> abnimmt.
Da war gar keine Zeit zu messen...3s dann haben sich die in Rauch 
aufgelöst.
Meine Vermutung: Anfangsfrequenz ist 120 kHz...dann wird die Frequenz 
runtergeregelt, bis zur eingestellten Leistung oder bis zur 
Resonanzfrequenz (je nachdem was früher eintritt). In der Zeit, in der 
der Wandler nicht auf Resonanz läuft, hab ich z. T. hartes Schalten. Das 
werden die nicht verkraftet haben?!
Resonanzüberhöhung kann eigentlich nicht vorkommen, vorher schaltet die 
Steuerung ab, wenn der Strom zu hoch wird, bzw. er regelt die Frequenz 
wieder hoch (ausser ich bin im manuellen Modus). Und ne Schutzschaltung 
an den IGBTs verhindert auch deren ableben (hätte ich vll. bei den 
TO-247 Kleinkram schon einbauen sollen).

> Aber klar.
> Wenn man sich um all diese Details nicht kümmer, einem der Wirkungsgrad
> egal ist, man einfach vielfach überdimensionierte Halbleiter nimmt und
> soviel Platz wie es eben braucht, dann sind Schaltnetzteile garnicht so
> schlimm zu bauen ;-)

Stimmt zum Teil. Wirkungsgrad war mir nicht wichtig (eigentlich gar 
nicht).
Ob die IGBTs jetzt sooo überdimensioniert sind in der Leistungsklasse?
Platz war mir allerdings schon wichtig...hab alles inkl. Wasserkühlung 
in einem normalen Computergehäuse untergebracht -> aber da muss noch ein 
gescheites Gehäuse her.
Ja vll. fehlts an den Feinheiten...aber hey...ich habs zum Laufen 
gebracht ;P

: Bearbeitet durch User
von Alex -. (alex796)


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Okay, gerne mit ganzem Zitat. Das macht die Sache aber nicht besser:
Max M. schrieb:
> Max M. schrieb:
>> 2KW/60V= 34A x 1,2V Vf (geschätzt) = 40W Verlustleistung abführt +
>> Schaltverluste + 4facher Peakstrom Belastbarkeit.
>
> Effektiv sind es 34A.
Nur weil am Ausgang 2kW/60V = 34A fließen, heißt es noch lange nicht, 
dass durch den (einen/mehrere) Leistungshalbleiter ebenfalls 2kW/60V=34A 
fließen. Wie soll das physikalisch gehen? Das widerspricht dem Prinzip 
eines SCHALTwandlers.
Der Laststrom wird zerhakt und teilt sich über die Leistungshalbleiter 
entsprechend der Tastgrade auf, und der Strom fließt nur durch den (die) 
Schalter, wenn er eingeschaltet ist. Per Definition muss der Strom durch 
dein Schaltelement effektiv geringer sein, als der Laststrom.
Das weiß jeder, der Leistungselektronik und Stromverläufe durch 
Schaltelemente in Schaltwandlern versteht. Der Rest versteht es eben 
nicht.

Ich kann folgendes Buch empfehlen:
https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-030-43881-4

von Max M. (Gast)


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Alex -. schrieb:
> Nur weil am Ausgang 2kW/60V = 34A fließen, heißt es noch lange nicht,
> dass durch den (einen/mehrere) Leistungshalbleiter ebenfalls 2kW/60V=34A
> fließen. Wie soll das physikalisch gehen? Das widerspricht dem Prinzip
> eines SCHALTwandlers.

Also wenn 34A AUSGANGSSEITIG auf den 60V gezogen werden, müssen die 
nicht in jedem Fall durch die Diode des Sperrwandlers?
Interessant...

Alex -. schrieb:
> Per Definition muss der Strom durch
> dein Schaltelement effektiv geringer sein, als der Laststrom.
Also wenn auf der 60V Seite 2KW = 34A gezogen werden, ist nach Deiner 
Ansicht der Strom durch den Mosfet der diese 2KW + Verlustleistung aus 
24V holt, kleiner als 34A?

Das ist mal wirklich spannend.
Also in meinem Universum sind 24V * 34A = 816W.
Woher kommen dann die fehlenden 1184W die auf der 60V Seite gezogen 
werden?
Perpetum Mobile?
Dann muss man ja aufpassen das die Kühlkörper nicht vereisen, wenn die 
>1KW an Energie aus der Umgebung ziehen 😂🤣😂

> Das weiß jeder, der Leistungselektronik und Stromverläufe durch
> Schaltelemente in Schaltwandlern versteht. Der Rest versteht es eben
> nicht.
Na, dann ist ja alles klar Du super Experte 😂😂😂

von Stefan S. (chiefeinherjar)


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Alex -. schrieb:
> Der Laststrom wird zerhakt und teilt sich über die Leistungshalbleiter
> entsprechend der Tastgrade auf, und der Strom fließt nur durch den (die)
> Schalter, wenn er eingeschaltet ist. Per Definition muss der Strom durch
> dein Schaltelement effektiv geringer sein, als der Laststrom.

... stehe ich hier auf dem Schlauch oder verwechselst du Step-Down (das, 
was du meinst) mit dem Step-Up-Converter (den der TO will)?!

Bei einem StepUp-Converter ist der Eingangsstrom (und damit der Strom 
durch das Schaltelement) noch größer als der Ausgangsstrom.

Bei 60V Ausgangsspannung und einer Ausgangsleistung fließen 33,333 (also 
ca. 34) Ampere ausgangsseitig.
Bei 24 Volt (und 100% Wirkungsgrad!) fließen 83 Ampere eingangsseitig.

EDIT:Max war offenbar schneller und ich stehe wohl nicht auf dem 
Schlauch...

: Bearbeitet durch User
von Max M. (Gast)


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Hermann S. schrieb:
> Da war gar keine Zeit zu messen...3s dann haben sich die in Rauch
> aufgelöst.

😂😂😂
Ja, das Leid des Schaltnetzteilentwicklers.
Einschalten, BUMM, Schade ...😥

Der Trick ist es ein Setup zu finden in dem man die wesentlichen Abläufe 
leistungslos testen und optimieren kann und dann langsam hochzufahren.
Auch damit hat man dann noch genug Ärger.

Hermann S. schrieb:
> Meine Vermutung: Anfangsfrequenz ist 120 kHz...dann wird die Frequenz
> runtergeregelt, bis zur eingestellten Leistung oder bis zur
> Resonanzfrequenz (je nachdem was früher eintritt).
Wie hoch ist die Resonanzfrequenz?

> In der Zeit, in der
> der Wandler nicht auf Resonanz läuft, hab ich z. T. hartes Schalten. Das
> werden die nicht verkraftet haben?!
Aber hartes Schalten ohne Leistung.
Das hätten die verkraftet.
Ich denke eher Du hast die Totzeiten viel zu klein. Gerade für 120Khz.
Der obere IGBT wird ausgeschaltet, was aber nicht schnell geht, weil 
IGBT, der im Ersatzschaltbild ein Bipolarer Leistungstransistor mit 
Mosfet Darlington Vorstufe ist.
Die Basis des Leistungstransistors läuft also gemütlich über den Emitter 
leer.
Nun schaltet der untere IGBT aber schon auf, weil das schnell geht und 
schon hast Du schönste Crossconduction.
Solltest Du ganz deutlich sehen können mit dem Oszi.
WENN es schnell genug ist.
Ein DSO203 mit 8Mhz Bandbreite und ein träger Stromwandler machen da 
vielleicht nur einen kleinen Gnubbel aus dem großen Strom Peak.

> Resonanzüberhöhung kann eigentlich nicht vorkommen, vorher schaltet die
> Steuerung ab, wenn der Strom zu hoch wird, bzw. er regelt die Frequenz
> wieder hoch (ausser ich bin im manuellen Modus). Und ne Schutzschaltung
> an den IGBTs verhindert auch deren ableben (hätte ich vll. bei den
> TO-247 Kleinkram schon einbauen sollen).
Resonanzüberhöhung über den Strom sehen?
Und wo sitzt die Sicherung die immer abkoffert?

Ich vermute die fetten Module überleben die Crossconduktion.
Verbraten zwar fett Wärme, aber das können die groben Klötze ja gut.
Im unbelasteten Resonanzfall steigt die Spannung so hoch bis die 
Schutzbeschaltung die IGBTs aufsteuert und die Energie kurzschliesst.
Vermutung. Kenne Deine Schaltung nicht.

Wonach regelst Du ab, wenn die Soll Leistung hoch ist aber keine Last in 
der Induktionsschleife steckt und bis auf Resonanz runtergeregelt wird 
um doch endlich mal auf Soll Leistung zu kommen?

Wird die Energie nicht abgenommen steigt die Spannung sehr schnell.
Mit schneller Regelung haben die MCU Teile immer ihre Sorgen.

Hermann S. schrieb:
> Ja vll. fehlts an den Feinheiten...aber hey...ich habs zum Laufen
> gebracht ;P
Ja, das stimmt.
Aber schau Doch doch trotzdem nochmal die Schaltzeiten an und messe, 
auch die Spannung an den IGBTs.
Fliegt Dir ja hier nichts mehr auseinander.

Royer kann man auch regeln, gerade wenn es Induktionsheizungen sind.
Impulspaketsteuerung.

von Alex -. (alex796)


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Stefan S. schrieb:
> ... stehe ich hier auf dem Schlauch oder verwechselst du Step-Down (das,
> was du meinst) mit dem Step-Up-Converter (den der TO will)?!
Jap, Asche auf mein Haupt. Ich hatte tatsächlich einen Buck im Kopf, 
obwohl ein Boost richtig wäre.
> Bei einem StepUp-Converter ist der Eingangsstrom (und damit der Strom
> durch das Schaltelement) noch größer als der Ausgangsstrom.
Korrekt
> Bei 60V Ausgangsspannung und einer Ausgangsleistung fließen 33,333 (also
> ca. 34) Ampere ausgangsseitig.
> Bei 24 Volt (und 100% Wirkungsgrad!) fließen 83 Ampere eingangsseitig.
Korrekt.

Allerdings ändert das nichts an meinem ursprünglichen Argument/Einwand, 
dass der Tastgrad den effektiven Strom durch den Schalter (und auch die 
Diode) beeinflusst. 2kW/60V=34A ausgangsseitig ist meiner Ansicht nicht 
der effektive Strom, der durch den Schalter fließt und entsprechend darf 
der nicht in die Verlustleistungsberechnung mittels 34A*1,2V mit 
eingehen. Das ist falsch.

Vereinfachte Berechnung:
Vin=24V
Vout=60V
Pout=2kW
Iin=2kW/24V=84A
D=1-Vin/Vout=0,6
Isw_rms = Iin*sqrt(D) = 84A*sqrt(0,6)=65A
IDiode_rms=sqrt(Iin^2-Isw_rms^2) = 53A

Aber natürlich richtig, dass es ein Boost ist, und kein Buck. Das war 
mein Fehler. Beim Rest bleibe ich bei meiner Meinung.

Gruß,

: Bearbeitet durch User
von Max M. (Gast)


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Alex -. schrieb:
> 2kW/60V=34A ausgangsseitig ist meiner Ansicht nicht
> der effektive Strom, der durch den Schalter fließt und entsprechend darf
> der nicht in die Verlustleistungsberechnung mittels 34A*1,2V mit
> eingehen. Das ist falsch.

Oh Mann ....
Jetzt wurstest Du auch noch Verlustleistungsrechnung Diode und Schalter 
zusammen.
34A x 1,2V ist die DIODE, DIODE, DIODE und da MUSS der Strom durch, wenn 
er auf die 60V Seite will.
Und das ist auch nur der effektive. Der Peakstrom ist weit höher.
Was stimmt nicht bei Dir, Du Schaltnetzteilexperte mit Buchempfehlung?

Und ja, Du hast völlig Recht, es fliessen keine 34A durch den Schalter.
Das ist sehr viel mehr, weil es ein BOOST Wandler ist.
Und solange Boost Wandler von niedriger nach hoher Spannung wandeln und 
solange P=U x I ist, solange ist auch der Strom auf der Eingangsseite 
höher, weil da das U kleiner ist, das P aber Pout + Verlustleistung.
Einfach, oder?

So, und nun schreibst Du das Boost Wandler Kapitel aus Deiner 
Buchempfehlung 12mal ab und baust ja vieleicht auch mal selbst einen.

von Hermann S. (diphtong)


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Max M. schrieb:
> Hermann S. schrieb:
>> Da war gar keine Zeit zu messen...3s dann haben sich die in Rauch
>> aufgelöst.
>
> 😂😂😂
> Ja, das Leid des Schaltnetzteilentwicklers.
> Einschalten, BUMM, Schade ...😥

Haha ha genau so wars

> Der Trick ist es ein Setup zu finden in dem man die wesentlichen Abläufe
> leistungslos testen und optimieren kann und dann langsam hochzufahren.
> Auch damit hat man dann noch genug Ärger.

Am Netzteil bei 30 V war noch alles gut. An den gleichgerichteten 230 V 
dann nicht mehr.
Man könnte natürlich nen Stelltrafo für owas verwenden, hab ich mir aber 
gespart...hat halt 2 Sätze IGBTs gekostet😜

> Hermann S. schrieb:
>> Meine Vermutung: Anfangsfrequenz ist 120 kHz...dann wird die Frequenz
>> runtergeregelt, bis zur eingestellten Leistung oder bis zur
>> Resonanzfrequenz (je nachdem was früher eintritt).
> Wie hoch ist die Resonanzfrequenz?

~70 kHz

>> In der Zeit, in der
>> der Wandler nicht auf Resonanz läuft, hab ich z. T. hartes Schalten. Das
>> werden die nicht verkraftet haben?!
> Aber hartes Schalten ohne Leistung.
> Das hätten die verkraftet.
> Ich denke eher Du hast die Totzeiten viel zu klein. Gerade für 120Khz.

Hab 500ns Totzeit drin.

> Der obere IGBT wird ausgeschaltet, was aber nicht schnell geht, weil
> IGBT, der im Ersatzschaltbild ein Bipolarer Leistungstransistor mit
> Mosfet Darlington Vorstufe ist.
> Die Basis des Leistungstransistors läuft also gemütlich über den Emitter
> leer.
> Nun schaltet der untere IGBT aber schon auf, weil das schnell geht und
> schon hast Du schönste Crossconduction.
> Solltest Du ganz deutlich sehen können mit dem Oszi.
> WENN es schnell genug ist.
> Ein DSO203 mit 8Mhz Bandbreite und ein träger Stromwandler machen da
> vielleicht nur einen kleinen Gnubbel aus dem großen Strom Peak.
>
>> Resonanzüberhöhung kann eigentlich nicht vorkommen, vorher schaltet die
>> Steuerung ab, wenn der Strom zu hoch wird, bzw. er regelt die Frequenz
>> wieder hoch (ausser ich bin im manuellen Modus). Und ne Schutzschaltung
>> an den IGBTs verhindert auch deren ableben (hätte ich vll. bei den
>> TO-247 Kleinkram schon einbauen sollen).
> Resonanzüberhöhung über den Strom sehen?
Naja nicht direkt, ich schalte halt ab, wenn mehr als 20A fliessen, also 
bevor es zu einem "Resonanzunfall" kommt. Wobei ich die Grenze jetzt 
auch nicht kenne.

> Und wo sitzt die Sicherung die immer abkoffert?
Im Sicherungskasten. Aber mit der Abschaltung bei Überstrom, bzw. mit 
der Regelung passiert das nicht mehr.

> Ich vermute die fetten Module überleben die Crossconduktion.
> Verbraten zwar fett Wärme, aber das können die groben Klötze ja gut.
> Im unbelasteten Resonanzfall steigt die Spannung so hoch bis die
> Schutzbeschaltung die IGBTs aufsteuert und die Energie kurzschliesst.
> Vermutung. Kenne Deine Schaltung nicht.

Im Leerlauf komme ich gar nicht bis auf RF, da wird der Strom viel zu 
hoch (kommt aber auchdrauf an was ich für eine Spule dran hängen hab).
Wenn beide IGBTs einer Brücke leitend wären, würde die Schutzschaltung 
sofort anspringen, was sie auch tut (hatte mit der Totzeit schon mal 
gespielt).
Im Endefekt ist es diese Schaltung:
https://www.joretronik.de/Web_NT_Buch/Kap13_4/Kapitel13_4.html
(Bild 13.3.2 E)
In der Treiber- und Leistungsstufe hab ich allerdings andere 
Transistoren und die Ansteuerung mit einem STM32.

> Wonach regelst Du ab, wenn die Soll Leistung hoch ist aber keine Last in
> der Induktionsschleife steckt und bis auf Resonanz runtergeregelt wird
> um doch endlich mal auf Soll Leistung zu kommen?


Primär nach dem Strom. Hab nen Strommesswandler am 50 Hz Eingang zur 
Strommessung und einen am Inverterausgang mit Komparator zur 
Phasenmessung.
Die Leistung regel ich über den Eingangsstrom. Über die Phasenmessung 
wird nur geschaut, wann ich auf Resonanz bin, bzw. Ob ich mich auf 
kapazitiver oder induktiver seite befinde. Wenn jetzt die Sollleistung 
so hoch ist, dass er die nicht erreichen kann, bleibt er auf der RF 
stehen.

> Wird die Energie nicht abgenommen steigt die Spannung sehr schnell.
> Mit schneller Regelung haben die MCU Teile immer ihre Sorgen.
Jap das hab ich bemerkt, war auch nicht einfach mit der Regelung.

> Hermann S. schrieb:
>> Ja vll. fehlts an den Feinheiten...aber hey...ich habs zum Laufen
>> gebracht ;P
> Ja, das stimmt.
> Aber schau Doch doch trotzdem nochmal die Schaltzeiten an und messe,
> auch die Spannung an den IGBTs.
> Fliegt Dir ja hier nichts mehr auseinander.

Meinst Du die Gatespannung? Guter Hinweis das mit dem langsamen 
Ausschalten, werds mir bei Gelegenheit mal anschauen wie steil die 
Flanken sind, soweit möglich.


> Royer kann man auch regeln, gerade wenn es Induktionsheizungen sind.
> Impulspaketsteuerung.
Stimmt das würde in dem Fall gehen.

: Bearbeitet durch User
von Max M. (Gast)


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Hermann S. schrieb:
> Im Endefekt ist es diese Schaltung:
Das ist kein Resonanzwandler.
Es gibt ein L bzw, die Primärwicklung, aber keinen resonanzbestimmenden 
C.
Gleichrichtung, Puffer Elkos, Folien C gegen Spitzen und dann die 
Vollbrücke die die Spule treibt.
Nix Resonanz.
Hart geschaltete Brücke.

Das ist eine brutale 'ich trete Dir auf den Kopf bis Du lachst' 
Schaltung, bei der ein eingangsseitiger Gate Treiber ohne jede Kenntniss 
der Ausgangsseite IGBTs auf und zu macht.
Die IGBTs sind nur auf die Art geschützt das bei ansteigen der Gate 
Spannung wegen überlastung des bipolaren Transistors für den Rest des 
Zyklus ein Thyristor dichtmacht.
Keine Regelung jedweder Form.
Keine Feedback Schleife.
Keine Snubber.

Die ganze Sicherheit besteht darin so fette IGBT Klötze zu nehme das 
eher die Haussicherung kommt als der IGBT.
1200V / 200A
990A für 10ms.
Problem mit Silizium erschlagen 😆

Und da Deine ganze Ansteuerung scheinbar völlig anders aussieht und Du 
auf Resonanz fährst ist Deine Schaltung was völlig anderes.

Hermann S. schrieb:
> das mit dem langsamen
> Ausschalten, werds mir bei Gelegenheit mal anschauen wie steil die
> Flanken sind, soweit möglich.

Messe den Strom zwischen den oben und unteren IGBTs oder schau nach dem 
Strom der Brücke, beides an der ansteigenden Flanke der Gate 
Ansteuerung.

Und mal mal Deine Schaltung auf.
Der Rehmann Panzer funktioniert nämlich nur weil der Gate Driver 
Transformer schon mehr Leistung überträgt als so manch 
Kleinleistungsnetzteil.

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Dangerous Rick schrieb:
> Wenn du nicht völölig bekifft wärst, hättest du gelesen das es ein wenig
> asnpruchsvolles Projekt ist.
> Also die Spannung muss nicht mal irre stabil sein und auch der
> Wirkungsgrad ist erstmal zweitrangig.

Ich finde, so ein 2 kW-Aufwärtswandler-Projekt sollte heutzutage doch 
schon in der Grundschule vierte Klasse locker möglich sein mit den heute 
gebotenen Hilfsmitteln wie Smartphone und Foren...


mfg

von Hermann S. (diphtong)


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Max M. schrieb:
> Hermann S. schrieb:
>> Im Endefekt ist es diese Schaltung:
> Das ist kein Resonanzwandler.
> Es gibt ein L bzw, die Primärwicklung, aber keinen resonanzbestimmenden
> C.
Doch den gibts, der steckt in der Teslaspule. Und bei mir ist der eben 
extra, klar dass der in dem Schaltplan nicht drin ist. Um genauer zu 
sein: Hab am Ausgang der Vollbrücke einen Trafo mit 20 Windungen Primär 
(aus 26x0,5mm CuL), Kern: 4x TX63/38/25 3E25, Sekundärwicklung ist ein 
8mm Kupferrohr durch den Trafo gesteckt. Den Resonanz-C hab ich aus 
China, 2µF, 500VRMS, 650ARMS. Spule ist mit Schneidringanschlüssen 
angeschlossen und kann gewechselt werden...entweder verschiedene Spulen 
oder ich kann auch den Schmelztiegel (8kg, Graphit mit ~6µH Spule) 
anschließen.
IGBT-Brücke, , Gleichrichter, Eingangstyristor, Schwingkreiskondensator 
und Schwingkreisspule sind Wassergekühlt.

> Gleichrichtung, Puffer Elkos, Folien C gegen Spitzen und dann die
> Vollbrücke die die Spule treibt.
> Nix Resonanz.
> Hart geschaltete Brücke.

Wie oben schon erklärt...doch Resonanz.

> Das ist eine brutale 'ich trete Dir auf den Kopf bis Du lachst'
> Schaltung, bei der ein eingangsseitiger Gate Treiber ohne jede Kenntniss
> der Ausgangsseite IGBTs auf und zu macht.
> Die IGBTs sind nur auf die Art geschützt das bei ansteigen der Gate
> Spannung wegen überlastung des bipolaren Transistors für den Rest des
> Zyklus ein Thyristor dichtmacht.
Ja das ist die Schutzschaltung, die soll ja auch nix regeln, nur die 
IGBT´s abschalten, wenn die überlastet werden. Die schließt dann die 
Gates über den Thyristor kurz, wenn Vce,sat zu groß wird, aus welchem 
Grund auch immer.
Der STM erkennt dann, wenn die Gates kurzgeschlossen sind und schaltet 
die komplette Steuerung ab.

> Keine Regelung jedweder Form.
> Keine Feedback Schleife.
> Keine Snubber.

Hab doch auch schon erklärt, dass ich eine Strom- und Phasenregelung 
drin hab, die läuft über den STM. Der ist in der Schaltung natürlich 
auch nicht drin, aber das hatte ich ja schon geschildert, dass meine 
Ansteuerung etwas anders aussieht.

> Die ganze Sicherheit besteht darin so fette IGBT Klötze zu nehme das
> eher die Haussicherung kommt als der IGBT.
> 1200V / 200A
> 990A für 10ms.
> Problem mit Silizium erschlagen 😆

Ja..robuste Technik ;-P Und genau so wollte ich das zum Schluss 
auch...lieber überdimensioniert, als auf Kante genäht und immer Angst 
haben zu müssen. Wie Du ja schon geschrieben hast, ist die Regelung 
nicht einfach und es kann schnell mal zur Resonanzüberhöhung kommen, das 
Verkraftet das Teil auch, vorher löst die Sicherung im Schaltschrank 
aus.
Aber wie schon erwähnt...hab ich die Schutzschaltung auch schon zum 
Auslösen gebracht. Da hätte es mir vll. die IGBTs zerlegt, bevor die 
Sicherung geflogen wäre?!

> Und da Deine ganze Ansteuerung scheinbar völlig anders aussieht und Du
> auf Resonanz fährst ist Deine Schaltung was völlig anderes.

Ja das hab ich ja auch geschrieben...dass der Leistungs- und Treiberteil 
im großen und Ganzen so aussieht, meine Ansteuerung jedoch völlig 
anders.
Und die Tesla-Schaltung läuft auch auf Resonanz, nur muss man die 
Resonanzfrequenz halt selbst einstellen.

> Hermann S. schrieb:
>> das mit dem langsamen
>> Ausschalten, werds mir bei Gelegenheit mal anschauen wie steil die
>> Flanken sind, soweit möglich.
>
> Messe den Strom zwischen den oben und unteren IGBTs oder schau nach dem
> Strom der Brücke, beides an der ansteigenden Flanke der Gate
> Ansteuerung.
Da wirds schon schwierig...ich komme mit meinem fetten Strommesskopf 
nicht über die Stromführenden Aluschienen. Hmm...ne kleine 
Rogowski-Spule wär da super.

> Und mal mal Deine Schaltung auf.
> Der Rehmann Panzer funktioniert nämlich nur weil der Gate Driver
> Transformer schon mehr Leistung überträgt als so manch
> Kleinleistungsnetzteil.

Puh...da brauch ich ein Weilchen.
GDT ist aus einem TX42/26/13 3E25, 20 Windungen verdrillt. Primär in 
2-fachen Querschnitt als die 4x Sekundär.

: Bearbeitet durch User
von Hermann S. (diphtong)



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Hier mal Bilder. Gehäuse brauch ich noch ein anderes, das gefällt mir so 
nicht und ich bring die Steuerung nicht mehr unter.
Die Halogrnlampe ist der Ladewiderstand für die Elkos. Ganz praktisch, 
sieht man wenn die voll sind.

von Peter D. (peda)


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In NF-Verstärkern sieht man auch oft einen einfachen ungeregelten 
Gegentaktwandler, um den schweren 50Hz Trafo zu sparen. Den Endstufen 
macht es nichts aus, wenn die Spannung unter Last etwas nachgibt.
Der Solarwechselrichter wird ja auch nicht exakt 60V benötigen, sondern 
einen weiten Eingangsspannungsbereich haben.

Ich hab sowas mal für 100W gebaut: 24V, Gegentaktzerhacker, Trafo, 
Synchrongleichrichter, Stepdownregler 0..6A.
Nur der Stepdownregler mußte gekühlt werden. Der Trafo macht die 
Isolation, da auf 5kV floatend.

von Max M. (Gast)


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Hermann S. schrieb:
> Bilder
Schöner Aufbau, bis auf die verrosteten Schrauben ;-)

Hermann S. schrieb:
> 10kW+ Induktionsschmelzofen
Du sagts der macht 10KW?
Dreiphasig 230V+N oder einphasig?

von Hermann S. (diphtong)


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Danke 😄 ja die waren auch mal blank...hatte aber da keine verzinkten 
verwendet.

Derzeit läuft der auf 230V einphasig, Betrieb bis 20A. Hatte ihn aber 
schon mal mit 3x 230V Drehstrom versuchsweise betrieben (ohne N), darauf 
hab ich ihn auch ausgelegt (also Elkos, Trafo, etc.) Aber den 3-phasen 
Netzfilter krieg ich auch nicht mehr unter. Drehstrombetrieb wirds dann 
mit dem neuen Gehäuse geben, das wird dann ein 600x400x250 
Schaltschrank.

Aber ehrlichgesagt...eigentlich reicht die Leistung an 230V. Da krieg 
ich ne 20mm Stahlstange binnen ca. 1min. auf einer länge von 100 mm auf 
Schmelztemperatur. Das is schon sehr geil...schafft in der Zeit auf die 
Fläche auch kein Autogen (naja...ausser vll. man hat spezielle Brenner 
und ne Flaschenbatterie).

: Bearbeitet durch User
von Max M. (Gast)


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Schönes Projekt!
Historisch während des Bauens gewachsen, vermute ich, deswegen etwas 
sparsam dokumentiert.
Aber wer hat schon Bock auf Doku. Man selbst weiß ja wie es funzt ;-)

Nutzt Du das beruflich oder ist das Hobby?
Was außer Stahl lässt sich direkt damit bearbeiten?
Was geht da so alles im Graphit(?) Schmelztiegel?

Ich finde sowas ziemlich geil, habe aber eigentlich keinen Bedarf an 
einem Induktionsheizer.

von Hermann S. (diphtong)


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Max M. schrieb:
> Schönes Projekt!
> Historisch während des Bauens gewachsen, vermute ich, deswegen etwas
> sparsam dokumentiert.
> Aber wer hat schon Bock auf Doku. Man selbst weiß ja wie es funzt ;-)

Haha ja da hast Recht😁 Wobei ich hab schon gut mit Fotos dokumentiert, 
die liegen aufm Rechner.
Ja ist während des Aufbauens mehrfach etwas geändert worden. Anfangs war 
ein anderer Kühlblock verbaut, auf dem je 4 TO-247 oder wahlweise 4 
sot-223 verbaut werden konnten. Auch wurde anfangs jeder Brückenzweig 
separat über jew. einen GDT und mcp14e10 angesteuert. Wollte den dann 
immer auf Resonanzfrequenz laufen lassen und über Phasenverschiebung die 
Leistung steuern. Das hat der STM aber irgendwie nicht gepackt (ist nur 
n bluepill), hatte immer ziemlich heftige und unvorhersehbare Sprünge in 
der Phase, bzw. die Phase hat sich ohne Vorwarnung immer umgedreht...als 
ob er im CCR Register irgendwas durcheiander wirft.
Als dann die FGH25T120SMD 2x verreckt sind, hab ich mir in ebay 2 von 
diesen Semikron Modulen bestellt und auch die Treiberschaltung umgebaut 
mit neuem Kühlblock, jetzt eben nur noch ein GDT mit fetter Treiberstufe 
und Leistungsregelung über Frequenz.
Anfangs war auch sogar ein selbstgebauter Schwingkreiskondensator aus 
hunderten Schichten PP und Alufolie. Der hatte aber ein Problem bei 
hoher Leistung, die eingeschlossene Luft verursachte, dass sich die 
Kondensatorschichten zusammengezogen haben, konnte man durchs 
Plexiglasgehäuse sogar sehen dass sich im inneren was bewegt. War auch n 
fieses Geräusch...wie Kavitationin der Hydraulik.


> Nutzt Du das beruflich oder ist das Hobby?
Reines Hobby. Hatte in der Arbeit vor ca 2 Jahren ne Schulung übers 
Giessen...der Trainer war n ziemlich krasser Typ und hat mich mit seiner 
Hobbygiesserei ziemlich angefixt😄

> Was außer Stahl lässt sich direkt damit bearbeiten?
Eigentlich jedes Metall. Nur nicht so gut wie Eisen, bzw. dauert dann 
länger. Wobei Eisen über der Curietemperatur auch nichtmehr so viel 
Leistung aufnimmt wie darunter.


> Was geht da so alles im Graphit(?) Schmelztiegel?
Vorzugsweise NE-Metalle (ausser Titan). Eisen/Stahl im Graphittiegel 
geht zwar auch, jedoch mit erhöhtem Verschleiss des Tiegels, da sich 
Graphit im Eisen löst.
Bei Titan muss man ganz aufpassen, das reagiert mit so ziemich allem, da 
brauchts dann was spezielles und Schutzgas/Vakuum.

> Ich finde sowas ziemlich geil, habe aber eigentlich keinen Bedarf an
> einem Induktionsheizer.
Naja...Bedarf...besser haben als brauchen😄
Hab damit schon einige gehärtete Stahlwellen ausgeglüht, auch schon 
Schmiedeversuche gemacht und hartgelötet. Gegossen hab ich allerdings 
noch nix, lediglich den Tiegel mal warmlaufen lassen.

Wenns dich interessiert...schick mal ne pn, dann kann ich dir auch noch 
n paar bilder schicken.

: Bearbeitet durch User
von Olaf (Gast)


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Ich möchte noch mal auf den Anfang zurück kommen und nach eurer Meinung 
fragen:

Macht es überhaupt Sinn (im Sinne von ist das realistisch 
erfolgversprechend, sich mit dem Schaltregler basteln zu befassen, wenn 
man überschaubare Ahnung (vor allem mathematsch / theoretisch) hat? Ist 
ein intimeres Wissen zu Stabilität und Regelung nicht notwendige Basis? 
Topologien....Kerne.... da wird mir schwindelig und ich denke an 
Henne/Ei bei den Problemen. Wie soll ich ein Problem beseitigen, wenn 
ich nciht mal in der Lage bin es zu benennen ;-))

Ich habe einmal das Internet durchforstet - man findet da zum 
allergrößten Teil halt prinzip-Schaltungen.
Ein konkretes Projekt, also ein Projekt was seine Stolpersteine nicht 
verbirgt, ist mir da noch nicht untergekommen.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Man fängt bei den Beispielschaltungen der Hersteller an und tastet sich 
ins die Wildnis vor. Hauptschule reicht erstmal.

von Stefan F. (Gast)


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Olaf schrieb:
> Macht es überhaupt Sinn sich mit dem Schaltregler basteln zu
> befassen, wenn man überschaubare Ahnung hat?

Das kommt auf deine Ziele an. Wenn du sie nur zur Stromversorgung von 
etwas spannendem brauchst, dann würde ich sagen: nein.

Wenn du dich mehr mit den Details der Spannungsregler befassen willst, 
würde ich sagen: ja.

von Max M. (Gast)


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Olaf schrieb:
> ist das realistisch
> erfolgversprechend, sich mit dem Schaltregler basteln zu befassen

Ja.
Anhand der Applikationsschriften der Hersteller ist das 
erfolgversprechend.
Erstmal bei Leistungen <100W und Schaltfrequenzen <150Khz bleiben.
Weniger ist mehr, sonst erstickt die Freude am Basteln an der Summe der 
Probleme.

Jede Topologie kann etwas Spezielles gut und einiges andere eben nicht.
Es empfiehlt sich vor dem Basteln herauszufinden was man eigentlich will 
und welche Topologie das kann.
Und ob man überhaupt über das Equipment verfügt das Gebastel dann auch 
messen zu können.

Wissen und Erfahrung kommt dann schon, wenn man am Ball bleibt.

von temp (Gast)


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Das ganze Vorhaben ist doch ziemlicher Blödsinn. Wenn du 24V aus dem 
Akku hast, dann nimm einen Wechselrichter der das mit 24V kann. Victron 
Multiplus 2 z.B. Der kann Einspeisen und Akku laden in einem Gerät. Und 
da wird auch gehalten was versprochen wurde. Klar für umsonst gibt es 
das nicht. Aber 4 China Wandler und 4 China Einspeisewandler gibt es 
auch nicht für umsonst. Und Lehrgeld bei einem 2kW Wandler ist auch zu 
bezahlen. Wirkungsgradüberlegungen kommen da auch noch dazu. Beim 
Victron gibt es Garantie und die nötigen Zertifikate hat der auch um ihn 
in D am Netz zu hängen.

von Hermann S. (diphtong)


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Hermann S. schrieb:
> Max M. schrieb:
>> Hermann S. schrieb:
>>> warum Anfangs die mickrigen TO-247 IGBTs
>>> verreckt sind.
>>
>> IGBTs bekommt man nicht schnell wieder zu.
>> Der große Nachteil gegenüber MosFets.
>> 120Khz ist damit ziemlich sportlich m.E.
>
> Ja ist sportlich für IGBTs, im DB sind auch nur max. 100kHz für
> Schwingkreiswandler angegeben. Allerdings hatte ich mal eine Seite
> besucht (hab leider vergessen welche, war irgend eine von einem SSTC
> Fan), da hat einer mit verschiedenen IGBT´s in SSTCs mit verschiedenen
> Frequenzen Versuche durchgeführt. Das maximum lag irgendwo bei ~250kHz.
> Hat mich auch sehr verwundert.

Hab gerade durch Zufall die Seite wieder gefunden:
https://kaizerpowerelectronics.dk/tesla-coils/drsstc-design-guide/igbts/

Die betreiben IGBT´s bis 327 kHz...(Liste in der Mitte der Seite)

von Max M. (Gast)


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Hermann S. schrieb:
> IGBT´s bis 327 kHz

>>ZCS Inverters
Zero Current Switching
Die Schaltzeiten werden mit sinkendem Strom kürzer.
Kein Strom = Keine Leistung, selbst wenn der langsam ist.

von Hermann S. (diphtong)


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Max M. schrieb:
> Hermann S. schrieb:
>> IGBT´s bis 327 kHz
>
>>>ZCS Inverters
> Zero Current Switching
Ja...ist doch üblich bei Resonanzwandlern, dass man im Nulldurchgang 
schaltet?! Daher kommen ja auch die hohen Frequenzen, weil Ein- und 
Ausschaltverluste wegfallen und nur noch der ON-Verlust da ist, welcher 
auch noch Sinusförmig ist.

> Die Schaltzeiten werden mit sinkendem Strom kürzer.
Du meinst die Ein- und Ausschaltzeit? -Die sollte ja dann, wenn im 
Nulldurchgang geschaltet wird, maximal klein sein?!

> Kein Strom = Keine Leistung, selbst wenn der langsam ist.
Wie meinst Du das?

von Max M. (Gast)


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Hermann S. schrieb:
> ist doch üblich bei Resonanzwandlern
Die Info Resonanzwandler gehört aber untrennbar zu der genannten hohen 
Schaltfrequenz.
Das wollte ich damit nur betonen.

Hermann S. schrieb:
>> Die Schaltzeiten werden mit sinkendem Strom kürzer.
> Du meinst die Ein- und Ausschaltzeit? -Die sollte ja dann, wenn im
> Nulldurchgang geschaltet wird, maximal klein sein?!
Das Gate des IGBT kann nicht aktiv geleert werden wie beim Mosfet.
Der IGBT ist vom Ersatzschaltbild ein kleinsignal Mosfet, der einen 
bipolaren Transistor ansteuert.
Die freien Ladungsträger des bipo müssen nach Sperren des Ansteuerfets 
über den Emitter abfliessen, deshalb sperrt der so langsam.
Je geringer der Laststrom ist, umso schneller ist das passiert.
Ja, im Strom Null sind die Zeiten minimal, daher die hohe mögliche 
Schaltfrequenz.
WENN man denn wirklich im Strom null ist und das ist nur bei perfekter 
Resonanz der Fall und das auch nur zu einem kurzen Moment.

Hermann S. schrieb:
>> Kein Strom = Keine Leistung, selbst wenn der langsam ist.
> Wie meinst Du das?
Selbst wenn der IGBT gemützliche 200ns zum sperren braucht, ist eben 0A 
x 200V = 0W

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