Ich wollte mal fragen was ihr so bis etwa 300€ empfehlen könnt. Die max. Frequenz ist mir nicht so wichtig, ich hatte lieber viele Funktionen z.B. selbst eigene Kurvenformen abspielen zu können(wie heist diese Funktion?).
Diese Teile hier
aliexpress.com/item/1005005562934616.html
scheinen einiges zu bieten oder meint ihr lieber etwas bekanntes von Rigol?
Ab 2 Stück gibt 8% Rabatt hat vielleicht jemand Interesse 1 mit zu bestellen?
Wenn man so sieht, was es sonst zuweilen auf Aliexpress alles für Fake gibt, würde ich dem nicht für was Preisintensives über den Weg trauen. In einer Telegram-Gruppe zeigte neulich jemand eine vorgebliche 4-TB-SSD, auf der "amsung" als Hersteller stand – alles wie bei Samsung, nur überall säuberlich das "S" weggemacht. Funktionierte natürlich – rein gar nicht.
Ich würde es irgendwo kaufen, wo man es auch problemlos zurückgeben kann bei Nichtgefallen.
Mit dem FE FY6900 kann man schon relativ viel anstellen. Wie immer bei den low-cost Gerätem vom Chinamann bekommt man relativ viel für's Geld, muß aber manchmal etwas improvisieren und mit irgendwelchen Markengeräten im 4-stelligen Bereich kann das natürlich nicht konkurrieren.
Für den Arbitrary-Bereich gibt es mehrere Speicher, in denen die wave-Form mit 8192 aufeinanderfolgenden Werten im Bereich von 0 bis 16383 gespeichert werden.
Ich habe mit dem Rigol DG1022 gute Erfahrungen gemacht. In der aktuellen Version DG1022Z überschreitet es allerdings Dein Budget um ziemlich genau 100 € (Endverbraucherpreis).
Welche maximale Ausgangsspannung soll es denn sein ?
Das ist ja auch nicht unwichtig...
Davon abgesehen würde ich i. Low Cost Bereich entweder auch den schon mehrfach genannten fy6900 (ich habe das Vorgängermodell 6800) oder aber etwas hochwertiger von Rigol den DG812 (der ist zum DG992 Patchbar) vorschlagen.
Werde jetzt mal Test zusammensuchen und vergleichen, ich denke das das Rigol ausgereifter sein wird. Ich möchte auf jedenfall ein Gerät mit Ziffernblock, da das einfach viel schneller einzustellen ist als wenn man jede Ziffer mit dem Drehrad eingeben oder blättern muss.
ich denke das das
Rigol ausgereifter sein wird. Ich möchte auf jedenfall ein Gerät mit
Ziffernblock, da das einfach viel schneller einzustellen ist als wenn
man jede Ziffer mit dem Drehrad eingeben oder blättern muss.
Zu dem FY 6900 gibt es eine Software, mittels derer du ganz bequem alle Parameter am PC einstellen kannst. USB-Verbindung vorausgesetzt.
249 .- Eus mit kompletten technischen Daten sowie Datenblaettern und das aus DE!
Schick Reichelt die Bestellung und den Link davon nach China. Der kuckt dann bloed.
Ich selbst benutze fuer sowas lieber eine Bastelloesung, da es m.E. fuer taugliche Messungen onehin ein tieferes Verstaendnis erfordert. Zum Bleistift:
generieren. Habe gerade mal eine entsprechende Signalform zum FY6900
hochgeladen und diesen ans Oszi angeschlossen. Die eingestellten 50 Hz
entsprechen einer Motordrehzahl von 3000 U/min.
Solche Signale stellen aber auch keinerlei Herausforderung an den
Signalgenerator dar, so dass dafür schon der billige FY6900 absolut
oversized ist.
mit irgendwelchen Markengeräten im 4-stelligen Bereich kann das
natürlich nicht konkurrieren.
So riesig sind die Unterschiede gar nicht einmal. Die technischen Daten
des FY6900 übertreffen teilweise diejenigen der Einstiegsmodelle von
Keysight, Tektronix und anderer Topmarken (Preise so um die 1000 €)
sogar. Allerdings sind die Markengeräte mechanisch solider aufgebaut und
fliegen nicht schon beim leichtem Anhusten vom Tisch.
und fliegen nicht schon beim leichtem Anhusten vom Tisch.
Uebertreibst du da nicht etwas? Solche "Markengeraete" insbesondere aeltere und gebraucht (was man sich so leisten kann) sind auch bockschwer (wahrscheinlich damit man sie ungefaehrdet anhusten kann). Falls sich da einige angesammelt haben, bereut man den Kauf spaetestens nach ein paar Umzuegen. DAS ist der grosse Vorteil einer Bastelloesung, wenn man sowas sowas nur selten braucht. RP2040 Pico wiegt nuescht und man lernt was dabei.
scheinen einiges zu bieten oder meint ihr lieber etwas bekanntes
von Rigol?
Auch Rigol ist da sicher nur die Einstiegsklasse. Ich selber hab z.B einen DG4062. Der ist dir aber sicher zu teuer und deine Ansprueche sind ja auch eher gering.
Frag dich aber vorher mal wie du denn dein Signal in den Generator reinbekommst. Das laeuft uebrlicherweise so das du eine Messung mit deinem Oszi machst, die Daten abspeicherst und dann da reinlaedst.
Die Vorstellung das koennte einfach so mit einem USB-Stick klappen kannst du dir aber abschminken. Das klappt wenn ueberhaubt nur wenn beides vom selben Hersteller kommt. Aber selbst dann es sein das du so eine Kurve noch editieren moechtest. Due moechtest ja sicherlich das deine Daten genau eine Umdrehung der Kurbewelle wiedergeben damit es kein Sprung im Signal gibt.
Ich hab das z.b von Hameg HMO2022 --> Rigol DG4062 ueber ein Stueck selbstgeschriebene Software geloest das die Daten passend umformatiert.
Wenn man sowas einmal hat dann ist das aber richtig geil. .-)
Setzt aber natuerlich voraus das Schnittstelle und Datenformat deines Signalgenerators gut dokumentiert ist! Und das ist es worauf du beim kauf achten solltest. Und eventuell noch wie gross der Speicher fuer deine Daten ist. Obwohl das heutzutage vermutlich nicht mehr so das Problem ist.
Die chinesische Kiste die du da aufgetan hast mag okay sein, aber
liess dir vorher die Doku dazu durch und frage ob du mit den Infos
da drin, oder deren mitgelieferte Software, genau das leisten kannst.
Die ist totaler Schrott! Das muss man alles selber neu programmieren,
dann geht es vielleicht.
Nein, die ist kein Schrott.
Ich benutze die regelmäßig, was mir das umständliche Hangeln durch Menüs erspart.
Mit ein paar Mausklicks sind alle Einstellungen erreichbar.
Kannst du mit der Software
Kurvenformen
die du vorher z.B als CSV eingelesen hast in den Generator reinladen?
Habe ich noch nicht gemacht, aber ich kann Files laden. Wie die aussehen müssen weiß ich gegenwärtig nicht. Bin auch zu faul das nachzuschauen, denn diesen Generator hat der TO ja eh schon ausgeschlossen. Wozu also der Aufwand.
und fliegen nicht schon beim leichtem Anhusten vom Tisch.
Uebertreibst du da nicht etwas? Solche "Markengeraete" insbesondere
aeltere und gebraucht (was man sich so leisten kann) sind auch
bockschwer (wahrscheinlich damit man sie ungefaehrdet anhusten kann).
Deswegen schrieb ich ja "fliegen NICHT schon beim leichtem Anhusten vom
Tisch".
Die haben aber nicht die vom TE geforderte Zifferntastatur. Eine solche
ist mitunter ganz praktisch, wenn man eine krumme Frequenz wie bspw.
14745600 Hz eingeben möchte. Mit dem Rad und den Cursortasten ist das
schon eine recht mühselige Angelegenheit.
In meinem Umfeld tauchen solche Zahlenmonster nur sehr selten auf,
weswegen damals beim Kauf des Funktionsgenerators die Zifferntastatur
für mich keine Priorität hatte.
Übrigens: Wer Wert auf große Markennamen legt, bekommt den FY6900
prinzipiell auch von Wavetek, das ist (oder war¹) DER Hersteller von
Funktionsgeneratoren:
Allerdings geht das Gerät weg wie warme Semmeln, weswegen es derzeit
ausverkauft ist ;-)
─────────────
¹) Gibt es die Firma eigentlich noch unter diesem Namen, oder wurden die
Markenrechte – wie so viele andere auch – nach China verkauft? Beim
Anblick der Webseite scheint mir eher letzteres der Fall zu sein ;-)
Werde jetzt mal Test zusammensuchen und vergleichen, ich denke das das
Rigol ausgereifter sein wird. Ich möchte auf jedenfall ein Gerät mit
Ziffernblock, da das einfach viel schneller einzustellen ist als wenn
man jede Ziffer mit dem Drehrad eingeben oder blättern muss.
Du solltest Dein Wunschgerät auf alle Fälle in Ruhe durchtesten können. Bestelle nur bei Händlern, deren Rücksendeadresse bekanntermaßen auch in D ist. Versand aus Hamburg, klingt nicht gut! Rücksendungen nach China dürften aufwendiger sein.
Selber gefallen mir die genannten Geräte nicht richtig. Da haben sie zwar ein Drehrad, aber beim Durchstimmen wird bei jeder kleinen Frequenzänderung das Ausgangssignal unterbrochen. Fatal, wenn man für Prüfzwecke zwei Signale mit veränderlicher, leichter, manueller Frequenzabweichung erzeugen will. NF-Signale werden "zerklackt".
Auch die Eingabe per Tastatur ist nicht immer elegant gelöst.
Probiere daher alles aus.
ist mitunter ganz praktisch, wenn man eine krumme Frequenz wie bspw.
14745600 Hz eingeben möchte. Mit dem Rad und den Cursortasten ist das
schon eine recht mühselige Angelegenheit.
Dafür gibt es die Software.
Oben mal ein Bild derselben. Am Schieber unter der Frequenzanzeige kannst du auch mit selbigem kontinuierlich die Frequenz "schieben".
Da haben sie
zwar ein Drehrad, aber beim Durchstimmen wird bei jeder kleinen
Frequenzänderung das Ausgangssignal unterbrochen
Ich weiß nicht welches Gerät du damit meinst, den FY6900 ganz sicher
nicht.
Meiner¹ zeigt diesen Effekt schon (gerade ausprobiert), das ist mir aber
noch nie aufgefallen und hat mich deswegen auch nie gestört.
Yalu X. schrieb:
ist mitunter ganz praktisch, wenn man eine krumme Frequenz wie bspw.
14745600 Hz eingeben möchte. Mit dem Rad und den Cursortasten ist das
schon eine recht mühselige Angelegenheit.
Dafür gibt es die Software.
Schon klar, aber es ist eben auch schön, alle Einstellungen halbwegs
effizient direkt am Gerät vornehmen zu können, ohne erst einen PC
anzuschleppen, die Kabelverbindung herzustellen und die Software zu
starten. Ich bin deswegen auch kein Freund von USB-Oszis, aber das ist
natürlich Geschmackssache.
────────────
¹) Firmware V1.3.1, hast du evtl. eine neuere?
Ich benutze meinen sogen. Werkstattrechner, an welchem ich auch ein USB-Oszilloskope angeschlossen habe.
Da habe ich noch mehr Gedöns dran hängen, z.B. auch ein USB-Mikroskope.
Dafür gibt es die Software.
Oben mal ein Bild derselben. Am Schieber unter der Frequenzanzeige
kannst du auch mit selbigem kontinuierlich die Frequenz "schieben".
Alleine, daß als Dezimaltrennung ein Punkt statt eines Kommas beanstandet wird, zeigt mir, daß hier nicht objektiv beurteilt wird. Der Punkt als Dezimaltrennung ist im engl.-Raum Standard. Nur in Dschland trennt man mit Komma.
Also vielen dank nochmal. Hier muss ja kein Streit darüber ausbrechen.
Für mich ist eben die Bedienbarkeit auch ohne PC wichtig. Zudem hat das PSG9080 ein größeres Display und 480x320 anstatt 320x240 Pixel.
Das Steuerprotokoll ist aber auch auf der Homepage des Hersteller veröffentlicht und für den Rückseitigen Anschlus TTL-Anschluß gibt es ein BT Modul womit man das ganze auch über einen Handy-App steuern könnte.
Die Signale kann man mit der Maus am PC malen und speichern. Das Format selber wird vermutlich sehr einfach sein um es auch im Tabellenkalkulationsprogramm editiert werden kann.
Da der Preis über 150€ liegt wollte ich es eh nicht direkt in China bestellen.
Habs jetzt auch über Netto für 233€ und 14 Tage Rückgaberecht bestellt.
Habs jetzt auch über Netto für 233€ und 14 Tage Rückgaberecht bestellt.
Gut.
Anfang des Jahres hatte ich ein SDG2042x getestet.
Ein deutlicher Schwachpunkt war, daß der Drehgeber bei "normaler" Drehgeschwindigkeit garnicht reagiert hat: schööön laaangsaaam drehen, max. 3-4 Impulse/s. Nerv!
Ein weiteres Beispiel ist zum Beispiel die Verstellung des Ausgangsoffset. Beginnend bei +1 V soll in 100 mV Schritten auf -1 V gestellt werden. Bis auf +0,1 V geht alles gut. Dann wird in 10 mV Schritten auf 0,01 V reduziert und danach in 1 mV Schritten auf 0,000. Schon blöd.
Im negativen Bereich gelandet wird dann konstant in 1 mV Schritten weiter reduziert. Das ist alles andere, als was man als Benutzer erwarten würde. Es hätte die Schrittweite von 100 mV nicht geändert werden dürfen.
Vielleicht ist die Software besser geworden, bei mir gab es immer Fehler, weil die Einstellungen nie so ausgeführt wurden wie erwartet/gewünscht. Das Gerät ging zum Händler zurück.
Teste das vielleicht auch bei dem Gerät, was Du bestellt hast.
Wie immer bei den low-cost Gerätem vom Chinamann bekommt
man relativ viel für's Geld, muß aber manchmal etwas
improvisieren und mit irgendwelchen Markengeräten im
4-stelligen Bereich kann das natürlich nicht konkurrieren.
Sofern einem Trigger-, Synchronisier- und Modulierbarbarkeit, "noise floor", "spurious resonances", "harmonic distortion", "frequency- und amplitude-accuracy", "jitter" und die ganzen anderen Zungenbrecher total wumpe sind, bekommt man relativ viel Spielzeug vom Chinamann.
Mir wäre aber z.B. ein gebrauchter Agilent 33120A (mit "Unmatched Purity and Precision") für € 289.- etwa 1000-mal lieber als eines dieser Spielzeuge aus Fernost. Erst recht, da ich mir den Seitenblick auf PathWave et al. nicht verkneifen könnte - und ich im professionellen Bereich sicher auf eine Kalibrierbarkeit Wert legen müsste.
Immer vorausgesetzt ich bräuchte einen Arbiträrgenerator - was bisher nur sehr selten der Fall war. Sonst würde ich mir ggf. eher einen anständigen Funktions- oder gar (analogen) Sinus-Generator in meinem Hobby-Messpark wünschen.
Mir wäre aber z.B. ein gebrauchter Agilent 33120A (mit "Unmatched Purity
and Precision") für € 289.- etwa 1000-mal lieber
Das war auch mein Hinweis an den TE, aber der ist ihm wohl zu altmodisch.
Hatte schon überlegt, mir für den Preis selbst einen zuzulegen, aber wie du schon schreibst, eigentlich braucht man arbitrary waveform selten genug, und Sinus/Rechteck etc. habe ich.
Hallo,
in der Casa Sand****r arbeitet ein AWG2021 seit Jahren treu und brav. Wenn du Glück hast, geht er in den USA auf Ebay um 250EUR ueber den Stapel...Versand natuerlich Extra.
Vorteil:
x) das Graffel hat einen RIESEN Bildschirm, was die Erzeugung der Aergernisse wesentlich erleichtert
x) es gibt eine Zweikanaloption
x) es gibt DSP Option
x) massive Peak to Peak Ausgangsspannung
Nachteile:
x) NUR 50 Ohm (kein HiZ modus, lies umrechnen oder 50 Ohm R Luette bauen)
x) KEINESFALLS AWG2020 kaufen, weil Kondis lecken
x) Meiner wird bald verrecken, weil das Gehäuse intern iwie blockiert ist und die PSU abkackt
x) keine Schaltbilder, AFAIK auch nicht bei Hakan H. Die Aergernisgeneratoren liefen bei SonyTek, weil in Japan ASIC-Designs schneller abschreibbar waren und von dort bekam Hakan H keine Docs.
Noch etwas: durch das Netz geistert ein Bild eines AWG2021 der von einem Wahnsinnigen per FPGA mit einem Farb-LCD gepimpt wurde. Ich habe dazu aber keinerlei Daten bekommen, auch auf Nachfrage.
ja wir war das Ding zu altmodisch, da ich mit einem grafischen Display einfach viel mehr Infos auf einem Blick habe ohne mich da erst in andere Menüpunkte durchzuhangel. Eine 12 Segment VFD Anzeige kann das eben nicht. Auch war die Präzision für mich nicht entscheidend. Aber ich spreche euch das Ding ja nicht ab. Mir bot es von der Bedienbarkeit und Display einfach zu wenig.
Mir wäre aber z.B. ein gebrauchter Agilent 33120A (mit "Unmatched Purity
and Precision") für € 289.- etwa 1000-mal lieber als eines dieser
Spielzeuge aus Fernost.
Meinst du das verratzte Gerät auf Ebay, bei dem der Tragegriff und der
Drehknopf fehlen? ;-)
Der 33120A hat gegenüber den Billigheimern aus China immerhin einen
verzerrungsärmeren Sinus und vermutlich auch weniger Rauschen auf dem
Signal. Aber bei fast allen anderen Parametern merkt man dem Ding doch
deutlich sein Alter an. Zudem hat es nur einen Kanal. Dann müsste noch
geklärt werden, ob die Software von damals überhaupt noch auf einem
aktuellen Windows läuft.
Ich bisher nur 2-3x. Das waren dann aber auch Faelle wo es sehr
darauf ankam wie ich die beiden Kanaele abhaengig voneinander
syncronisieren konnte. Bei meinem DG4062 musste ich da schon
ganz schoen tricksen. Soll heissen, es ist nicht sicher ob
einem diese funktionalitaet wirklich hilft und man nicht besser
faehrt dann zwei Funktionsgeneratoren zu haben.
Bei meinem DG4062 musste ich da schon
ganz schoen tricksen.
Also mein DG1022 hat einen Sync-Modus, dass beide Kanäle die selbe Zeitbasis nutzen. Funktioniert natürlich nur, wenn beide Wellenformen die gleiche Anzahl an Samples haben.
Mir wäre aber z.B. ein gebrauchter Agilent 33120A (mit "Unmatched Purity
and Precision") für € 289.- etwa 1000-mal lieber als eines dieser
Spielzeuge aus Fernost.
So einen suche ich auch. Aber mal eine Frage: Der HP hat ja nur 12 Bit Auflösung, die einfachen Siglent/Rigol haben 14 Bit, und inzwischen gibt es auch Geräte mit 16 Bit Auflösung. Merkt man das in der Praxis?
So einen suche ich auch. Aber mal eine Frage: Der HP hat ja nur 12 Bit
Auflösung, die einfachen Siglent/Rigol haben 14 Bit, und inzwischen gibt
es auch Geräte mit 16 Bit Auflösung. Merkt man das in der Praxis?
Kommt darauf an, ob man den Unterschied merken möchte oder nicht ;-)
Ich habe mit dem FY6900 mal ein Rampensignal (blau) generiert, das wegen
der Quantisierung des DAC zu einem Treppensignal wird, dessen Stufen
1 LSB hoch sind. Bei der eingestellten Spitze-Spitze-Amplitude von 5V
ist 1 LSB = 5V / 2^14 = 0,305mV.
Bei einem zweiten Rampensignal (gelb) habe ich die letzten beiden Bits
der Samples auf 0 gesetzt, so dass die resultierende Vertikalauflösung
auf 12 Bit reduziert wird. Die Stufenhöhe ist nun 4 LSB = 1,22mV.
Normalerweise gehen die Stufen bei 14 Bit vollständig und bei 12 Bit
fast vollständig im Rauschen unter. Das Rauschen setzt sich zusammen aus
dem des FY6900 und dem des TDS2014, die beide nicht gerade für ihre
Rauscharmut bekannt sind.
Aktiviert man am Oszi die Mittelung über 128 Werte, verschwindet das
Rauschen weitgehend, und man kann in beiden Fällen die Stufen deutlich
erkennen. Hier würde eine Erhöhung der Auflösung auf 16 Bit vermutlich
noch eine Verbesserung bringen.
Immer vorausgesetzt ich bräuchte einen Arbiträrgenerator - was bisher
nur sehr selten der Fall war. Sonst würde ich mir ggf. eher einen
anständigen Funktions- oder gar (analogen) Sinus-Generator in meinem
Hobby-Messpark wünschen.
Hatte schon überlegt, mir für den Preis selbst einen zuzulegen, aber wie
du schon schreibst, eigentlich braucht man arbitrary waveform selten
genug, und Sinus/Rechteck etc. habe ich.
Naja, da kommt es sehr auf die Anwendungen an die man hat und vor allem auch ob man überhaupt die realen Einsatzmöglichkeiten eines AWG erkennt.
Das wofür ich die AWG mittlerweile sehr häufig (beruflich und hobbymäßig) nutze ist für die Entwicklung von Auwerteschaltungen/Software um REAL vorkommende Sensorausgangssignale (mit allen Störungen etc., ohne das der Sensor samt zu messender Größe jedes mal komplett vorhanden/betrieben/laufen muss) zu simulieren.
Vor allem auch da es so zu 100 Reproduzierbar ist und man sich nicht fragen muss ob eine Verhaltensänderung jetzt durch meine Anpassung oder nur durch Änderungen von Aussen kommen!
Man darf ja nicht vergessen das man für den erhalt der realen Signale nicht nur den Sensor selbst braucht. Man braucht auch die Messgröße und den Einfluss von aussen wie die reale Umgebung. Spätestens ausserhalb des Hobbybereichs auch die Störeinstrahlung in der Messkammer oder die ESD Entladung am DUT.
Und egal ob es sich da um die Anwendung des TO (ein Kurbelwellensignal eines laufenden Motors), einem EMG Signal, oder gar einem Durchflusssensor an einer 50m^3/h Pumpe mitten in einem Industriepark handelt ist das einfach eine RIESIGER Fortschritt in Arbeitserleichterung und Reproduzierbarkeit.
Da werden dann die Signale (ein paar repräsentative Beispiele) am echten DUT mit dem Skope aufgezeichnet, als Datenstream exportiert, von mir Analysiert damit ich weiß was am Ende der Auswertung raukommen muss und dann jederzeit bei Bedarf, völlig ohne DUT, in den AWG eingespielt um damit zu arbeiten.
Funktioniert es dann mit allen Samples wie gewünscht wird natürlich mit dem Realen DUT unter realen Bedingungen weiter ausgiebig getestet.
Seit dem ich das so mache musste ich beim Test am realen Aufbau aber noch nicht einmal weiter nacharbeiten!
Wie immer bei den low-cost Gerätem vom Chinamann bekommt
man relativ viel für's Geld, muß aber manchmal etwas
improvisieren und mit irgendwelchen Markengeräten im
4-stelligen Bereich kann das natürlich nicht konkurrieren.
Sofern einem Trigger-, Synchronisier- und Modulierbarbarkeit, "noise
floor", "spurious resonances", "harmonic distortion", "frequency- und
amplitude-accuracy", "jitter" und die ganzen anderen Zungenbrecher total
wumpe sind, bekommt man relativ viel Spielzeug vom Chinamann.
Also
Trigger-, Synchronisier- und Modulierbarbarkeit,
haben sicher die meisten der Chinagerät.
So auch meine (privaten) DG812 (mod.) als auch mein FY6800 haben eingänge für Trigger und Sinc auf der Rückseite.
Der FY6800 hat getrennte Eingänge für die Signale Trigger, Sync und VCO sowie einen Trigger Out. (Aber jeweils nur einen, nicht pro Kanal)
Der DG812 hat für beide Kanäle je eine Buchse, die dann jeweils auf ein Signal parametriert werden kann.
Modulation ist bei beiden Geräten sowohl intern (das Signal aus CH2 moduliert CH1) als auch über den externen Eingang möglich.
Hinsichtlich
"frequency-accuracy"
hat der Rigol hat einen gesonderten Eingang für 10Mhz Referenzfrequenz auf der Rückseite auf den Umgeschaltet werden kann. Hat man eine bessere Ref- Quelle als die interne im Labor hängt es nur von dieser ab...
Der FY6800 (und ich nehme einfach mal an der 6900 auch nicht) hat keinen Ref-Eingang so das ohne Umbau hier die tatsächlich nur mäßig genaue interne Referenz maßgeblich ist. Sicher deutlich schlechter als jeder gebrauchte Marken-DDS. Aber immer noch um Größenordnungen Genauer und vor allem Stabiler als jeder Analoger Generator.
Wobei hier, anders als z.B. bei einem RF Signalgenerator, das nur für sehr wenige Anwendungen überhaupt eine Rolle spielen dürfte.
(Ja, es gibt Anwendungen wo das relevant ist, dann muss man halt schauen...)
"spurious resonances", "harmonic distortion",
"jitter"
Das sind Dinge die schon auf Grund des Funktionsprinzip eines DDS mit der diskreten zeitlichen Auflösung eine immanente Schwachstelle dieser Technik sind.
Aber auch da gibt es natürlich so einige Unterschiede. Aber auch hier kochen die Markenhersteller, inbesondere bei 20+ JAhre alten Geräten, nur mit Wasser.
(BTW: Einer der Hautpunterschiede des hier um Thread genannten FY6900 zu dem von mir eingesetzten FY6800 soll ein durch Sowftwaretricks mit der Zeitbasis deutlich verringerter Jitter sein. Mangels 6900 kann ich da selbst aber nicht vergleichen)
Das Selbe gilt aus dem fast selben Grund für die
"amplitude-accuracy",
Wo die Spannung nur in Form von Diskreten Werten vorliegt sind Verzerrungen unausweichlich.
Wie sich die 2 Bit mehr Auflösung der ~100 Euro Klasse billiggeräte im Vergleich zu den alten Markengeräten auswirken wurde ja oben schon gepostet. Im 300Euro Bereich sind auch 16 Bit Auflösung vertreten, also vier bit oder um den Faktor 16 kleinere Treppenstufen als bei den alten 12Bittern.
Das ist aber definitiv ein Bereich wo auch der
"noise floor"
eine wichtige Rolle spielt.
Ein Punkt wo die meisten alten Markengeräte ab Fabrik sicher deutlich punkten können. Bei einem vergleich der Geräte im Neuzustand müsste man dann mal genau schauen wie sich die beiden Faktoren im Gesamtspiel auf das Ergebnis auswirken.
Man darf aber nicht Vergessen das die "alten Markengeräte" halt "alt" sind! Also definitiv schon Alterungseffekte bei den Bauteilwerten vorliegen und man das Vorleben ja gar nicht kennt. Man im schlimmsten Fall man ein Gerät mit verborgenem Defekt oder im verbastelten Zustand/nach Reparatur mit minderwertigeren Bauteilen bekommt das deutlich stärker rauscht als im Datenblatt spezifiziert.
Man kann natürlich auch Glück haben und bekommt eines dessen Ausgangssignal noch nahezu in der Qualität ist wie es war als das Gerät aus der Fabrik gekommen ist. Und damit voll innerhalb der Datenblattspezifikationen die, das gilt definitiv für die Markengeräte, sehr viel Umfangreicher und ehrlicher sind als bei den Low-Cost Chinageräten.
Generell gilt dabei einfach:
Man muss schauen was man braucht und danach wählt man das Werkzeug aus.
Die Chinageräte haben ihre Vorteile und teilweise Funktionen die für den Hobbygebrauch bezahlbare Markengebrauchtgeräte (noch) nicht haben.
Dafür haben diese Markengebrauchtgeräte wieder andere Vorteile wie z.b. teilweise einen höheren maximalen Ausgangsspannungspegel oder auch schlicht bei Geräten im tadellosen Zustand genauer definierte Specs.
Und ein Gerät nutzt einem nichts wenn es nicht das bietet was man braucht.
Egal ob Marken- oder Günstiggerät.
Habe ich noch nicht gemacht, aber ich kann Files laden. Wie die aussehen
müssen weiß ich gegenwärtig nicht. Bin auch zu faul das nachzuschauen,
denn diesen Generator hat der TO ja eh schon ausgeschlossen. Wozu also
der Aufwand.
Der Aufwand "könnte" sinnvoll sein weil ja auch andere Leute mitlesen die das ggf. interessieren könnte bzw. später über die Google Suche nach bestimmten Begriffen hier hereinstolpern. Oder sich der TO auf Grund des Threadverlaufs doch noch einmal Gedanken zur Notwendigkeit einer Tastatur macht. Deshalb kann es sinn machen eine einmal aufgeworfene Frage auch im Thread zu klären.
Wenn man aber die Antwort gerade nicht kennt und auch gerade keine Zeit/Lust/wasauchimmer hat um das selbst auszuprobieren ist das natürlich auch völlig Ok ;-)
Aber um das zu beantworten:
Ja, man kann in den FY6900 (&6800) eigene Kurvenformen als CSV laden.
(In die von mir Erwähnten DG8xx natürlich auch.)
In dem von CA geposteten Screenshot wäre die Option wohl im Reiter Waveform. (Zumindest in der 6800er Software ist die Schaltfläche da)
Also Signale mit dem Skope Aufzeichnen oder in anderen Programmen (wie Matlab oder auch nur Excel) erstellen lassen und dann mit dem Generator als reales Signal wiedergeben geht.
Allerdings ist zumindest die Software für den 6800er da recht Buggy. Kein echtes Problem wenn man die Bugs kennt da man die dann problemlos umgehen kann, aber ohne das Wissens flucht man ganz schön.
Die kann zum beispiel nicht einmal die per Malen im Programm selbst erzeugten Waveforms als CSV speichern und unverändert einlesen.
Man muss die Zeilen in der CSV entweder ums eins verschieben oder aber die letzte Zeile löschen (bin mir gerade unsicher, aber eins von beiden ist es definitiv) damit das klappt.
Ob das in der 6900er SW auch noch so ist weiß ich nicht, die arbeitet nicht mit meinem 6800er
Auch muss eine bestimmte Anzahl Datenpunkte da sein (8192, GLAUBE aber die hälfte, viertel etc ging auch).
ich für meinen Fall brauche 2 Kanäle um damit z.B. ein 60-2 Signal
Kurbelwellensensors und ein weiteren Impuls für die 1 Zylinder Erkennung
ausgeben soll
Das ist natürlich allemal ein Argument für 2 Kanäle.
aber auch dieses Teil hat einen Bildschirm.
Auch Logikanalysatoren hatten fast immer Bildschirme, trotzdem ließen sich sich auch schon vor Jahrzehnten immer besser vom Computer mit einem großen Monitor aus bedienen. Den Patterngenerator füttert man vorzugsweise mit CSV- oder ähnlichen Dateien (oder halt mit Traces vom LA, ähnlich wie es hier für den Arbiträrgenerator mit Oszi-Traces beschrieben wurde). Insofern wäre mir an deiner Stelle ein gutes PC-Interface und insbesondere Import-Schnittstellen für gängige Datenformate wichtiger als ein schickes Display direkt am Gerät.
Preislich schwer zu schlagen, das gibts ja nicht mal beim Räuber-Express billiger. Impressum zeigt aber nach Fernost. Bei Reichelt gibts ´ne richtige Garantie. Fuer Firmen besser. Da fallen die Mehrkosten auch nicht so ins Gewicht. Das YTE932E schaut mit dem ganzen Kabelzubehoer nach einem sehr interessanten Angebot aus. Wenn ich sowas oefter brauchen wuerde, kaeme ich in Versuchung. Danke fuer die Empfehlung.
Ich hab noch zwei andere wichtige Punkte die man vor dem kauf
pruefen sollte. .-)
Lautstaerke! Wie schon erwaehnt, ich selber hab einen DG4062.
Der ist hyperkrasslaut! Da hatte man wirklich NULL Bock den
einzuschalten. Ich hab dem Luefter deshalb eine Temperaturegelung
verpasst.
Bedienung. Auch das find ich beim DG4062 nicht besonder intuitiv.
Also mal vom Wunschgeraet schauen ob es bei Youtube 1-2 Videos
gibt die man sich vorher anschauen kann.
(BTW: Einer der Hautpunterschiede des hier um Thread genannten FY6900 zu
dem von mir eingesetzten FY6800 soll ein durch Sowftwaretricks mit der
Zeitbasis deutlich verringerter Jitter sein. Mangels 6900 kann ich da
selbst aber nicht vergleichen)
Je billiger das Gerät, desto höher die Chance, dass es keinen Lärm
macht, denn auch Lüfter kosten Geld ;-)
Die Funktion hat irgendwo eine Lautheits-Spitze knapp ueber Murks. :-)
Die Teile muessen ja im Zweifel einiges an Leistung verbraten
und das auch noch ueber einen breiten Frequenzbereich. Das man
da einen Luefter verwendet ist zu verstehen. Nur wieso man
es nicht fuer notwendig haelt dann einen NTC an die sowieso schon
vorhandene CPU zu machen, seufz.
Hab das Teil gestern bekommen. Gefällt mir sehr gut. Das Teil läuft mit csv Dateien, dort wird nur die erste Spalte benutzt. In der ersten Zeile steht der chinesische Herstellername juntek, danach stehen in jeder fortlaufenden Zeile der nächste Wert in V z.B. 0,200 steht für 200mV oder -0,200 für -200mV. Anbei ein Beispiel für eine Rechteck Wechselspannung mit einer Pause zwischen dem Polaritätswechsel. Je nach dem wie lange das Sample sein soll füllt man mit Nullen auf. Hier also 8 Samples, insgesamt sind 8192 möglich.
Es gibt 100 Speicherplätze wo man solche Muster ablegen kann.
ich habe mir das kleine Rigol DG1022Z auch mal bestellt welches man ja noch aufbohren könnte.
Trotz des kleineren Display und der niedrigeren Auflösung bietet es mehr Infos, da es viel kleinere Schriften als das PSG9080 verwendet. Das Durchblättern der Signalkurven wird mit kleinen Vorschaubildchen und Kategorien (Automotiv, Medic, Math,....vereinfacht, die Bedienung ist auch angenehmer da man durch mehr Tasten, Funktionen wie das Aufrufen der Standartsignalformen (Sinus, Rechteck, Sägezahn,... und Arb direkt mit einer Taste erreicht. Interessant wäre es wenn es für die eigenen Signalformen auf Vorschaubilder generieren würde und man diese in die Kategorien schieben könnte. Zudem gibt zusätzlich noch einen Anschluss für einen USB-Stick/Laufwerk und einen Netzwerkanschluss. Die Arb Signalenformen kann es allerdings nur bis 10 MHz wiedergeben.
Mit dem wär das auch gegangen. Einziger Unterschied ist Kurvenbeschreibung mit einer Textdatei. Nur 2MHz, aber ein Kurbelwellensignal ist eher langsamer.
Beitrag "[V] PCGU1000"
mir ist schon klar das es für ein Kurbelwellensignal ein nicht ganz so gutes Gerät sein muss. Nur wenn ich das Geld in ein Werkzeug investiere dann darf es ruhig etwas mehr können als momentan benötigt.