Nachdem ich unlängst ein halbes Dutzend defekter Personenwaagen auf einmal in einem einzigen Elektroschrottbehälter gefunden habe, ist mir aufgefallen, wie häufig mir solche ziemlich modernen Machwerke in kaputter Form begegnen. Meist die Bauform Glasplatte mit LCD-Display dahinter und 4x Dehnmeßstreifen an den Ecken. Vom Alter her keine 10, eher 5 und teils sogar nach Platinendatum nur knapp über 2 Jahre alt. Der häufigste Fehler ist: Man tut Batterien rein und es passiert nichts. Bestromung mit Labornetzteil und ein paar Zehntel über voller Batteriespannung ändert auch nichts. Hinstellen und draufspringen, jodeln, klopfen und treten auch nicht. Nun schalten sich die meisten Waagen ja dadurch ein, daß sie belastet werden. D.h. irgendwas muß ständig im Hintergrund die Weizensteinbrücke auswerten. Was wohl bedeutet, wenn ein Dehnmeßstreifen wegen mieser Qualität ausfällt, wird die Waage deshalb gar nicht mehr angehen? Ein Exemplar hatte mal einen Erschütterungszünder, äh -sensor, zum Einschalten. So eine Feder im Röhrchen. Da war der Anschlußdraht abgebrochen. Nach Reparatur tat die wieder. Aber das war die Ausnahme, bei allen anderen tut sich nix und normalerweise ist auch kein Fehler sichtbar. Klar, Haarriß unter Silikon oder Epoxy wäre auch nicht zu sehen. Kann man denn allgemein per Widerstandsmessung an der Platine rausfinden, ob sich einer der Meßstreifen oder seine Verkabelung verabschiedet haben? Schaltpläne gibts nicht, und meist sieht man nichtmal die Leiterbahnen richtig. Und mit welchem Vodoo werden die Waagen aufgeweckt? Ein gewisser Anteil geht genau einmal an, wenn man die Batterie(n) einlegt. Oder wenn eine Taste für Einheitenumstellung vorhanden ist, führt die auch zum Aufwachen. Eine Soehnle stieg dann mit raketenartiger Geschwindigkeit von 0 auf 180 kg, was auch die Belastungsgrenze ist (Standardwaagen bis 180 kg, meine Fresse werden die Leute fett!) Als ich auf der Platine rumdrückte, ging sie plözlich auf 0. Da scheint irgendwo ein Haarriß oder eine kalte Lötstelle zu sein, auch wieder ein seltener Kandidat, aus dem vielleicht noch was zu machen ist. Aber die meisten schweigen. Jemand Bastelerfahrung damit?
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Wollvieh W. schrieb: > Nachdem ich unlängst ein halbes Dutzend defekter Personenwaagen auf > einmal in einem einzigen Elektroschrottbehälter gefunden habe, ist mir > aufgefallen, wie häufig mir solche ziemlich modernen Machwerke in > kaputter Form begegnen. Diebstahl.
Wow sind das vieeeele Worte.. Probierst doch mal mit ZWEI! "wägezellen durchmessen" Und die tippst du am besten, in das Suchfeld einer Suchmaschine deiner Wahl ein. :)
Nun, so ne olle Waage kostet nichmal nen zehner... Wenn die zwei Jahre hält bin ich voll zufrieden. Ansonsten: wägezellen durchmessen!
> ist mir aufgefallen, wie häufig mir solche ziemlich modernen > Machwerke in kaputter Form begegnen. Dehnungsmesstreifen ueberlastet und gerissen. :) Vanye
Vanye R. schrieb: > Dehnungsmesstreifen ueberlastet und gerissen. :) Da würde auch der Alu/Feder-Körper, nicht mehr elastisch reagieren. Eher billiger Schrott, der bei normaler Belastung, die Grätsche gemacht hat. Ich denke, das muss nicht mal reißen, nur die Hülle undicht werden... Besser ICH Google das mal. ;D
BWLer getriebene Optimierung hat die Grenzen der Physik überdehnt.
Ja mai, das ist halt Consumer-Scheiss und kein Präzessionsmessinstrument. Man rechne mal nach, 1kg Messgenauigkeit auf 100 kg Gesamt ist ein 1% Genauigkeit. Dann lieber eine vom Arzt, die kostet zwar, aber dafür hat sie auch eine garantierte Genauigkeit. * https://www.test.de/koerperfettwaage-test-4645874-0/ * https://www.spiegel.de/tests/elektronik/stiftung-warentest-koerperanalysewaagen-im-test-a-2b905579-f0f0-46de-8542-1c29c49164fc Toller Titel bei Stiftung Warentest -"manche leisten sich fette Messfehler" ;-)
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Ich hab mir eine sprechende Waage gekauft. Leider sagt die immer "Geht runter, ihr zwei Deppen!"
Bradward B. schrieb: > Dann lieber eine vom Arzt, die kostet zwar, aber dafür hat sie auch eine > garantierte Genauigkeit. Wer will den Wert denn so genau wissen? Für die allermeisten ist die Hoffnung, daß das Billigteil falsch anzeigt, ja kein Bug, sondern ein Feature. Oliver
Wollvieh W. schrieb: > Der häufigste Fehler ist abgerissener Draht unte dem Silikon an einer Wäägezelle, weil die beweglich gelaget sind und die Leute die Waagen über den Boden schieben, es geht auch gern der Plastikfuss der Wäägezelle ab. Teo D. schrieb: > Probierst doch mal mit > "wägezellen durchmessen" Offenkundig ist er kein Bastler sondern nur ein Knauserer. Bradward B. schrieb: > Titel bei Stiftung Warentest -"manche leisten sich fette Messfehler" ;-) Sag das aber mal nicht den alten mechanischen Personenwaagen auch von Söhnle und ähnlicher 'deutscher Qualität': je nach Untergrund, von Teppich bis Fliesen und Aufstellposition gern mal 10kg Unterschied. Dagegen ist der chinesische 10€ Kram ein Genauigkeitswunder.
> Wer will den Wert denn so genau wissen? Für die allermeisten ist die > Hoffnung, daß das Billigteil falsch anzeigt, ja kein Bug, sondern ein > Feature. Hehe, guter Spruch. Ja, aber es gibt manche die betreiben Ringen/Judo/Boxen/... nach Gewichtsklasse und da geht es vor dem Ring auf die Waage. Blöd wenn man mit einer Bantam-Statur in die Sumo-Klasse rutscht ;-) https://youtu.be/6RVTLgT7K6A?t=11 OK, dazu braucht man keine Waage, da genügt ne geputzte Brille ;-) > Sag das aber mal nicht den alten mechanischen Personenwaagen auch von > Söhnle und ähnlicher 'deutscher Qualität': je nach Untergrund, von > Teppich bis Fliesen und Aufstellposition gern mal 10kg Unterschied. > Dagegen ist der chinesische 10€ Kram ein Genauigkeitswunder. Gewicht messen ist halt auch eine Wissenschaft, auch zu Zeiten der mechanischen Messung hiess es, geh zum Arzt wenn du ne genaue Messung brauchst. Und zum Opa in seinen Krämerladen kam regelmäßig der Eichdienst und pappte (nach Prüfung) sein Eichsiegel auf die Gewichte. Such mal bei ner Personenwaage die Eichmarke ... https://www.digitalwaagen-shop.de/xtcommerce/Medizinische-Waagen/Professionelle-geeichte-Personenwaage::394.html Schau, die hat sogar eine ausrichtbare Standfläche, da kommt der Eich-mann mit der Wasserwaage. Apropo Wasserwaage: https://www.youtube.com/watch?v=-MwCJpEuC44
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Wollvieh W. schrieb: > ann man denn allgemein per Widerstandsmessung an der Platine > rausfinden, ob sich einer der Meßstreifen oder seine Verkabelung > verabschiedet haben? Aufmachen, Leitungen zu den DMS ablöten, messen. Brauchst du dazu eine genauere Anleitung? Schrauben sind in der Regel linksrum zu drehen um sie zu lösen. Das warme Ende des Lötkolbens ist nicht das Griffstück mit Heizfunktion für die kalte Bude. Zum messen des Widerstandes braucht man ein Multimeter.
> Zum messen des Widerstandes braucht man ein Multimeter. Sollte man beim DMS nicht noch die Vierleitermessung erklären ??? https://ueba.elkonet.de/wbt/%C3%9Cberspannungsschutz/%C3%9Cberspannungsschutz/MSR_Technik/Dehnungsmessstreifen+in+der+W%C3%A4getechnik+(Vier_+und+Sechsleitermessung)-p-163606.html
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Das scheint ja wirklich ein absoluter Serienfehler zu sein. Wir hatten auch ein paar Waagen davon, alles gleich: Nach ein paar Jahren unter Spannung, bei eingelegten Batterien liegen, dabei wenig Benutzung Totalausfall, wie oben beschrieben. Ob dies so gewollt ist? mfg
Der TO hat die "getesteten" Exemplare nach eigenen Angaben aus einem Schrottsammelbehälter gezogen, was soll man da erwarten ?! So ein Behälter steht bei Wind und Wetter draußen, die Kids aus dem Block tanzen drauf, alle Köter heben das Bein ... nicht jede Elektronik wird "Urinfest" ausgelegt ... SCNR
Bradward B. schrieb: > Man rechne mal nach, 1kg Messgenauigkeit auf 100 kg Gesamt ist ein 1% > Genauigkeit. Ja und? Ist doch ausreichend genau, zumal Leute mit 100kg +/-1kg bei einer Durchnittsgröße von 1,8m eh zu, Entschuldigung, fett sind. Wenn das Teil z.B. immer zuviel anzeigt, dürfte es trotzdem für die meisten völlig ausreichend sein, weil man die Tendenz trotzdem sieht, wenn man das Teil regelmäßig benutzt.
Bradward B. schrieb: > Ja, aber es gibt manche die betreiben Ringen/Judo/Boxen/... nach > Gewichtsklasse und da geht es vor dem Ring auf die Waage. Blöd wenn man > mit einer Bantam-Statur in die Sumo-Klasse rutscht ;-) Die verwenden i.d.R auch keine Billigwaage vom Discounter.
Wollvieh W. schrieb: > Nun schalten sich die meisten Waagen ja dadurch ein, daß sie belastet > werden. D.h. irgendwas muß ständig im Hintergrund die Weizensteinbrücke > auswerten. Nö. Dafür gibt es Beschleunigungs-Sensoren mit Alarm Ausgang.
Bradward B. schrieb: > Man rechne mal nach, 1kg Messgenauigkeit auf 100 kg Gesamt ist ein 1% > Genauigkeit. > Dann lieber eine vom Arzt, die kostet zwar, aber dafür hat sie auch eine > garantierte Genauigkeit. Ist doch scheißegal, ob du ein Kilo mehr oder weniger wiegst. Für manche sind allerdings kleinste Veränderungen von Interesse, die von solchen Waagen durchaus erfasst werden. Wenn es nur nach mir ginge, bräuchte mein Haushalt keine Waage. Denn ich weiß auch ohne Waage, dass ich seit 30 Jahren ein bisschen Übergewicht habe. Sowas fühlt man doch! Andererseits kippe ich nicht gleich um, wenn mal zwei Mahlzeiten ausfallen.
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>> Ja, aber es gibt manche die betreiben Ringen/Judo/Boxen/... nach >> Gewichtsklasse und da geht es vor dem Ring auf die Waage. Blöd wenn man >> mit einer Bantam-Statur in die Sumo-Klasse rutscht ;-) > Die verwenden i.d.R auch keine Billigwaage vom Discounter. Grad mal auf https://ringen-kampfrichter.info/ausbildung/kampfrichterausbildung/was-ist-beim-wiegen-zu-beachten/ nachgeschlagen "Nur geeichte Waagen mit Schiebegewichten oder Digitalwaagen, Kontrolle der Eichfrist (mindestens gültig bis zum 31.12. des Wettkampfjahres), für Digitalwaagen muss ein schriftlicher Nachweis über die gültige Eichung vom Hersteller/Eichamt vorliegen." BTW, wer kennt noch "Säulenwaage mit Laufgewichten": https://global.museum-digital.org/object/2037326 > Ist doch scheißegal, ob du ein Kilo mehr oder weniger wiegst. Hehe, frag mal die Kleinen: https://image.brigitte.de/10216784/t/h6/v7/w1440/r0/-/baby-waage-r.jpg
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Bradward B. schrieb: > BTW, wer kennt noch "Säulenwaage mit Laufgewichten": > https://global.museum-digital.org/object/2037326 Kenn ich vom Arzt (als Kind, also ich, nicht der Arzt 😁). Meine Großeltern hatten eine Küchenwaage nach diesem Prinzip.
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Bradward B. schrieb: > wer kennt noch "Säulenwaage mit Laufgewichten": Ich hatte "Säulenwaage mit Luftgewichten" gelesen. :-))
Nemopuk schrieb: > Wollvieh W. schrieb: >> Nun schalten sich die meisten Waagen ja dadurch ein, daß sie belastet >> werden. D.h. irgendwas muß ständig im Hintergrund die Weizensteinbrücke >> auswerten. > > Nö. Dafür gibt es Beschleunigungs-Sensoren mit Alarm Ausgang. Die natürlich nicht in solchen Waagen verwendet werden. Du hast offenbar nie eine aufgemacht. Nemopuk schrieb: > Für manche sind allerdings kleinste Veränderungen von Interesse, die von > solchen Waagen durchaus erfasst werden. Heute schon gut geschissen ? > Wenn es nur nach mir ginge, bräuchte mein Haushalt keine Waage. Also mich interessiert schon welches Porto aufs Paket muss oder ob mein Koffer unters Freigepäck beim Linienflug fällt. Wenn du nie was verschickst und nie verreist, mag man keine hinreichend genaue Waage brauchen.
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Michael B. schrieb: > Heute schon gut geschissen ? Menschen, die gerade an einer Krebserkrankung rumknapsen, und versuchen, wieder ein paar Gramm mehr Fett auf die Rippen zu bekommen, sind glücklicherweise zu geschwächt, um Dir für so einen Kommentar angemessen die Fresse zu polieren.
Teo D. schrieb: > Wow sind das vieeeele Worte.. Die vielen Worte waren deshalb nötig, weil dadurch sämtliche "Einwände", die hier im Dutzend vorgebracht wurden, bereits entkräftet sind. > "wägezellen durchmessen" Und die tippst du am besten, in das Suchfeld > einer Suchmaschine deiner Wahl ein. :) Warum soll ich dort nicht "Waage reparieren" eintippen? Das würde mein Problem doch lösen? Teo D. schrieb: > Da würde auch der Alu/Feder-Körper, nicht mehr elastisch reagieren. > Eher billiger Schrott, der bei normaler Belastung, die Grätsche gemacht > hat. > Ich denke, das muss nicht mal reißen, nur die Hülle undicht werden... Bei Waagen, die zwar funktionieren, aber ein paar Kilo mehr oder weniger wie eine andere anzeigen, dürfte das der Fall sein. Da sie nur selten Nullpunkt- und Steigungsabgleich anbieten sind die tatsächlich für die Meßwelt verloren. :) Augenscheinlich sind die meisten Waagen aber in gutem Zustand, gerade was die Kabelverklebungen, Lötungen etc. anbelangt. Also in die Badewanne mitgenommen wurden die wenigsten. Nick schrieb: > Wollvieh W. schrieb: >> ann man denn allgemein per Widerstandsmessung an der Platine >> rausfinden, ob sich einer der Meßstreifen oder seine Verkabelung >> verabschiedet haben? > > Aufmachen, Leitungen zu den DMS ablöten, messen. > > Brauchst du dazu eine genauere Anleitung? Ja. Du erklärst mir jetzt, welche Werte die vier Meßgeräte anzeigen müssen, während ich die von Dir genannten Gewichte in der ebenfalls von Dir dargelegten Reihenfolge auflege, damit ich die defekten und intakten Sensoren erkenne. Meine Fresse. Falls doch schonmal jemand so eine Waage untersucht hat, bitte ich um Hinweise.
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Wollvieh W. schrieb: > Ja. Du erklärst mir jetzt, welche Werte die vier Meßgeräte anzeigen > müssen, Fang mal einfach an und prüf, ob sich alle 4 DMS ohne Belastung gleich verhalten. Und zwar rein resistiv. Vorher noch überprüfen, ob die Brückenschaltung (des DMS) an allen 4 mit gleicher Spannung versorgt wird. Das ist je eine Spannungsmessung und vier Widerstandsmessungen (wenn du die 4 Eckpunkte der Brücke rausgefunden hast). Ich sags dir gleich: Die Farben der Zuleitungen kenne ich nicht. Das geht sogar mit nur einem Messgerät, ausser man will sich absichtlich dumm stellen.
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Wollvieh W. schrieb: > Bei Waagen, die zwar funktionieren, aber ein paar Kilo mehr oder weniger > wie eine andere anzeigen, dürfte das der Fall sein. .... In einer oberbayrischen Stadt gab es zum Stadtfest vom Kranturm Banjeejumping. Dazu wurde die Personen vorher gewogen. Eine Frau schaffte es die Waage zu manipulieren, so dass diese gute 5kg zu wenig anzeigte. Daher stoppte der Sprung voraus nicht 10m über dem Boden, sondern 5m unter dem Boden. Der Kopf schlug am Boden auf, Genickbruch mit sofortiger Todesfolge.
Dieters Geschichten aus dem S-Bahn-Zimmer.
Im Schrottcontainer habe ich auch schon öfters Waagen gesehen. Meistens gehen Waagen mit so Schnick-Schnack, wie Fettmessung und ähnlichem Unsinn kaputt. Ganz bescheuerte Modelle gehen nicht über in die Gewichtsanzeige, weil die Fettmessung mit den Elektrodenflächen einen Error vermeldet. Was auch unterschätzt wird, welchen dynamische Kraftstoß eine Waage erleidet, wenn mehr draufgehüpft wird, vor allem auf eine Ecke, anstelle vorsichtig sich auf die Mitte zu stellen. Herunterfalle auf die Messfüße mögen diese auch nicht. Es gibt auch Personen, die halten die Waage für kaputt, wenn diese falsche Werte anzeigt oder nicht mehr geht. Auf den Verdacht, es könne eine leere Batterie sein, kommen die gar nicht. Immerhin hat schon mal eine Person nach einem USB-Anschluss zum Aufladen gesucht und nicht gefunden. Sie bekam von mir den Tip, dass das eine moderne Waage wäre mit Wireless Charging. Dort, wo das Symbol sei müsse das Ladepad drauf gelegt werden. Wenn das nicht zum Erfolg führe, müsse sie schauen, ob der Akku oder eine Batterie tauschbar wäre. Wenn kein Akku sondern eine Batterie drin wäre, dann habe sie ein gefälschtes Markenprodukt gekauft. ;o)
H. H. schrieb: > Dieters Geschichten aus dem S-Bahn-Zimmer. Die Geschichte ist wahr! Die Dame war vom Eichamt, Abteilung Briefwaagen. Wegen übergewichtigkeit wurde sie aber versetzt in die Abteilung Prüfgewichte für Schwerlastaufzüge. Um es ihren Kollegen zu beweisen, manipulierte sie die Waage. Damit das alles rechtssicher war, sprang sie sogar selbst unter notarieller Aufsicht. Posthum wurde ihr Büro in den Souterrain verlegt und sie hat den Darwin-Award bekommen. Ich schwöre!
Wheat: Weizen Stone: Stein Whetstone: Schleifstein Die Wheatstone-Brücke (oft fälschlicherweise Weizensteinbrücke) ist eine präzise Messschaltung zur Bestimmung unbekannter elektrischer Widerstände.
Wenn ich nich recht erinnere, ist beim Bau einer elektrischen Waage die Elektrik nur ein Teilproblem. Oft wird unterschätzt, wie kritisch die "mechanische Verbindung zum DMS" ist, die zu einem für die Auswertung geiegneten Elektrischen Signal (oder Widerstand) führt. Da wird ein Riesentrara um das richtige "Kleben von DMS" gemacht. Also wenn man den DMS wiederverwenden will, sollte man auch diesbezüglich einen Plan haben. * Beitrag "DMS kleben oder klemmen?" * Beitrag "DMS Auswertung, Instrumentenverstärker Ad620 Problem" * Beitrag "@Maschinenbauer, DMS" * https://www.mikrocontroller.net/attachment/279645/HBM.pdf
Dieter D. schrieb: > In einer oberbayrischen Stadt gab es zum Stadtfest vom Kranturm > Banjeejumping. H. H. schrieb: > Dieters Geschichten aus dem S-Bahn-Zimmer. Naja, man findet folgendes, aus 2010, wenn auch nicht mit "einer Frau" und leider ohne Anmeldung bei der SZ nicht wirklich lesbar https://www.sueddeutsche.de/muenchen/oberschleissheim-paerchen-verunglueckt-bei-bungee-sprung-1.440638
Klaus F. schrieb: > Naja, man findet folgendes, aus 2010, Aus noch früherer Zeit findet man auch etwas über Wölfe und Mädchen mit roten Kopfbedeckungen. Dieter macht dann daraus "in der S-Bahn vom Wolf angefallen".
Mal gucken, ob ich bei der Haushaltsauflösung meiner Mom noch eine mechanische Waage mit Zeiger finde. Die hat es Jahrzehnte lang ohne Batteriewechsel getan, und wird vermutlich noch mich überleben, wenn sie keiner vorher wegschmeißt :-)
Gerald B. schrieb: > Mal gucken, ob ich bei der Haushaltsauflösung meiner Mom noch eine > mechanische Waage mit Zeiger finde. Bei manufactum kannst Du sowas notfalls auch neu kaufen. Allerdings solltest Du, bevor Du Dir die Preise ansiehst, auf eine stabile Sitzposition achten. Vor allem bei der hier: https://www.manufactum.de/wunder-personenwaage-a10422/
Bradward B. schrieb: > Ja mai, das ist halt Consumer-Scheiss und kein > Präzessionsmessinstrument. wozu ein Präzessionsmessinstrument, man will doch das Gewicht messen und nicht die Präzession
Harald K. schrieb: > eine mechanische Waage mit Zeiger Es gibt auch bezahlbare, bester Preis (leider) beim Buchhändler https://www.amazon.de/ADE-Personenwaage/dp/B0029ZND2Q?th=1
Klaus F. schrieb: > Naja, man findet folgendes, aus 2010, ... Dies ist nicht der Vorfall. Gesucht nach einem Link hatte ich auch schon. Oftmals sind solche Nachrichten nicht mehr zu finden, wegen des Rechts auf Vergessen.
Harald K. schrieb: > bevor Du Dir die Preise ansiehst, auf eine stabile > Sitzposition achten. Die Waage ist EMP-fest. Das kostet halt etwas. Alles im grünen Bereich.
H. H. schrieb: > etwas über Wölfe und Mädchen mit roten Kopfbedeckungen https://www.youtube.com/shorts/rQ7iXfATRMs
Walter S. schrieb: > Bradward B. schrieb: >> Ja mai, das ist halt Consumer-Scheiss und kein >> Präzessionsmessinstrument. > > wozu ein Präzessionsmessinstrument, man will doch das Gewicht messen und > nicht die Präzession Och bei Herrn Mars (ca 19555 Jahre) und Frau Venus (ca. 29000) bestimmt die Masse respektive deren Verteilung schon wie sie wg. der Präzession durch den raum torkeln ;-) OK, Scherz beiseite, die Genauigkeitsanforderungen an Personenwaagen sind IMHO reichlich unrealistisch weil schon das Aufstehgewicht im Laufe einer Woche um 1 bis 2 kg schwankt. Temperaturabhängigkeit von Materialen wäre auch so ein Ding. Insofern ist eine Genauigkeit von besser als ± 1 kg schon anspruchsvoll und von Billiggeräten nicht zu erwarten, die 100g-Teilung (weniger als Tasse Kaffee) also bestenfalls Rauschen.
Dieter D. schrieb: > Klaus F. schrieb: >> Naja, man findet folgendes, aus 2010, ... > > Dies ist nicht der Vorfall. Gesucht nach einem Link hatte ich auch > schon. Oftmals sind solche Nachrichten nicht mehr zu finden, wegen des > Rechts auf Vergessen. Da Du ja relativ häufig meinst, mehr als Google & Co zu wissen, hast Du Dich mal bei "wer wird Millionär" beworben? Oder nehmen die Dich nicht, weil Du zuviel weisst?
Dieter D. schrieb: > Wheat: Weizen > Stone: Stein > Whetstone: Schleifstein und es fehlt noch Flintstone: Feuerstein
Walter S. schrieb: > wozu ein Präzessionsmessinstrument, man will doch das Gewicht messen und > nicht die Präzession Dazu musst Du Dir nur die Rezessionen ansehen.
>> wozu ein Präzessionsmessinstrument, man will doch das Gewicht messen und >> nicht die Präzession > > Dazu musst Du Dir nur die Rezessionen ansehen. Lieber Rezension statt Rezession Ach was, heute lern ich Klingon: https://youtu.behttps://youtu.be/MA_v0YMPN9c?list=RDMA_v0YMPN9c&t=89
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Bradward B. schrieb: > weil schon das Aufstehgewicht im Laufe einer Woche um 1 bis 2 kg schwankt. Bereits über den Tag schwankt das Gewicht bereits erheblich. Wer in der Früh nach Piss & Shit sein Gewicht misst und nächsten Tag am Abend nach einer ordentlichen Schweinshaxe & drei Maß auf die Waage steigt, hat erstmal einen schweren Schock weg.
Dieter D. schrieb: > Bereits über den Tag schwankt das Gewicht bereits erheblich. Bei einer Personenwaage ist eher die Wiederholgenauigkeit gefragt und nicht die absolute Genauigkeit. Zur Wiederholgenauigkeit gehört auch das Wiegen in der Früh. Vorzugsweise nach Erleichterung. Ob das real jetzt 1 kg mehr oder weniger ist, ist nicht so wichtig.
> Wer in der > Früh nach Piss & Shit sein Gewicht misst und nächsten Tag am Abend nach > einer ordentlichen Schweinshaxe & drei Maß auf die Waage steigt, hat > erstmal einen schweren Schock weg. Ja mei, wie sagt mer hier so schee: „I gangat gern auf d’Kampenwand, wann i mit meiner Wamp’n kannt’ " https://de.wikipedia.org/wiki/Kampenwand
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Kalibrierug im RAM, bei leerer Batterie hat man eine defekte Waage. Wir hatten mal so eine, war nicht billlig.
Wollvieh W. schrieb: > Nachdem ich unlängst ein halbes Dutzend defekter Personenwaagen auf > einmal in einem einzigen Elektroschrottbehälter gefunden habe, ist mir > aufgefallen, wie häufig mir solche ziemlich modernen Machwerke in > kaputter Form begegnen. > ... Sind meistens Feuchtigkeitsschäden. Die Waagen werden feucht oder nass, die permanent anliegende Gleichspannung tut ihr übriges. Dauert gar nicht lange bis das sparsame Kuper weg ist...
Klaus F. schrieb: > Naja, man findet folgendes, aus 2010, > wenn auch nicht mit "einer Frau" > und leider ohne Anmeldung bei der SZ nicht wirklich lesbar Hier vollständig, aber nicht zu Dieters Geschichte passend. Gerald B. schrieb: > Mal gucken, ob ich bei der Haushaltsauflösung meiner Mom noch eine > mechanische Waage mit Zeiger finde. Die hat es Jahrzehnte lang ohne > Batteriewechsel getan, Habe ich noch im Schrank, im Gegensatz zur elektronischen LCD schaltet die sich nicht zur Unzeit ab. Aber trotzdem ist das digitale Ding irgendwie komfortabler. Bradward B. schrieb: > OK, Scherz beiseite, die Genauigkeitsanforderungen an Personenwaagen > sind IMHO reichlich unrealistisch weil schon das Aufstehgewicht im Laufe > einer Woche um 1 bis 2 kg schwankt. Ich hatte am Nachmittag eine mechanische Soehnle aus der Ecke gezogen, um einen Karton zu wiegen. Gleich selbst mal drauf, wiege ich 1..1,5kg weniger als auf der elektronischen. > Temperaturabhängigkeit von > Materialen wäre auch so ein Ding. Insofern ist eine Genauigkeit von > besser als ± 1 kg schon anspruchsvoll und von Billiggeräten nicht zu > erwarten, Gelumpe und Pfusch, die Temperaturdrift elektronischer Komponenten ist gut beherrschbar und kompensiert sich bei einer Widerstandsbrücke sowieso. Typisch befinden sich derartige Waagen im Haushalt, da hat die Temperatur nur geringe Änderungen. Stabilität: Ich habe 2016 über Ali eine 500g Waage gekauft, 0,1g Auflösung für 4,21 €uro. Im November gab es bei Lidl "Präzionswaagen" 250g mit 0,01g Auflösung zu 4,99 €uro. Der Vergleich beider zeigt keinerlei unerwartete Abweichungen und auch gegen die 2kg-Küchenwaage, deutlich älter, gibt es nichts zu meckern. Andrea B. schrieb: > Kalibrierug im RAM, bei leerer Batterie hat man eine defekte Waage. Das habe ich mal von einer Dr. Oetker Küchenwaage gelesen, bei der kein Batteriewechsel vorgesehen gewesen sein soll.
Manfred P. schrieb: > Das habe ich mal von einer Dr. Oetker Küchenwaage gelesen, bei der kein > Batteriewechsel vorgesehen gewesen sein soll. Wenn die solarbetrieben ist, macht das Sinn lol
> Stabilität: Ich habe 2016 über Ali eine 500g Waage gekauft, 0,1g > Auflösung für 4,21 €uro. Im November gab es bei Lidl "Präzionswaagen" > 250g mit 0,01g Auflösung zu 4,99 €uro. Der Vergleich beider zeigt > keinerlei unerwartete Abweichungen und auch gegen die 2kg-Küchenwaage, > deutlich älter, gibt es nichts zu meckern. Ich bezweifle, das diese "Mehl- und Eierwaage" auch wie angepriesen als "Goldwaage" taugt wie die Angabe von 0.01 g Auflösung sugerieren soll. Als simpler Test, es müsste ein Wassertropfen (ca. 0.1 g) als Abweichung angezeigt werden. Zum Vergleich: ein Cent-stück wiegt 2.3 g.
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Dieter D. schrieb: > nach einer ordentlichen Schweinshaxe & drei Maß noch hier im Forum schreibt ...
Bradward B. schrieb: > Ich bezweifle, das diese "Mehl- und Eierwaage" auch wie angepriesen als > "Goldwaage" taugt wie die Angabe von 0.01 g Auflösung sugerieren soll. Habs geprüft. Die tun exakt das was versprochen wird und das bereits schon vor ~15J. > Als simpler Test, es müsste ein Wassertropfen (ca. 0.1 g) als Abweichung > angezeigt werden. Zum Vergleich: ein Cent-stück wiegt 2.3 g. Da die Anzeige SW mäßig beruhigt wird, ist evtl. ein "Anstupsen" notwendig, wenn der Gewichtsunterschied sehr klein ist. PS: Ungeeichte Prüfgewichte in DE gefertigt, gibts für rel. kleines Geld. <30€ für einen Satz mit ~100g Gesamtgewicht.
Manfred P. schrieb: > Das habe ich mal von einer Dr. Oetker Küchenwaage gelesen, bei der kein > Batteriewechsel vorgesehen gewesen sein soll. Genau DIE habe ich ! "0 - 1998 g" Sogar noch Verpackung dazu, allerdings keine Anleitung mehr. Auf Verpackung steht u.a. "Ausgestattet mit Lithium-Batterie. (Kein Wechsel)" "10 Jahre Garantie auf Waage und Batterie" Alleinvertrieb LEIFHEIT AG Kaufdatum unbekannt. Aber schon sehr alt- Preisschild "59.00" von OBI. Vermutlich, nein, bestimmt 59.- DM. Und die Waage tut immer noch. Ok, eher weniger benutzt bei mir (Männerhaushalt), paarmal pro Jahr. Gehäuse hat unten zwei Schräubchen zum Öffnen, aber bisher keine Notwendigkeit.
Bradward B. schrieb: > Ich bezweifle, das diese "Mehl- und Eierwaage" auch wie angepriesen als > "Goldwaage" taugt wie die Angabe von 0.01 g Auflösung sugerieren soll. Die verlinkte Waage kommt fast mit einer geeichten Waage eines Goldschmiedes mit. Ich selber nutze sie fast ausschliesslich zum Abwiegen von Medikamenten weit unterhalb von 1 g. Voltarenkapselinhalte und Generika kann ich mir damit gut dosieren. Als Maximalgewicht verträgt die Waage 500 g über Tara, misst da aber immer noch mit fünf Stellen, also auf theoretische 10 mg, wobei die Messungen wiederholbar sind und minimalste Schwankungen aufweisen. Quasi 50.000 zu 1. ------ In meinem Bestand befinden sich reichlich zugeflogene digitale Küchenwaagen, idR. 5 kg + Tara, Anzeige 1 g. Keine unterscheidet sich von anderen um mehr als 1 g, auch nicht von dem Gewicht, dass im SB/Discounter gemessen wurde. Egal ob lidl-Modell für 4,99 oder Soenle für 40,-. Lächerliche Unterschiede. Quasi 5.000 zu 1 an Genauigkeit. Sobald es aber um Personenwaagen geht, scheint es nur noch Schund zu geben. Mehrere Kilo Unterschied kein Thema, gravierende Differenzen bei Wiederholungsmessungen und besonders toll, wenn man man angeblich nach dem heftigen Stuhlgang 1,5 kg zugenommen hat.
Meine wichtigste privat genutzte Waage ist eine Soehnle Personenwaage bis 150kg und 0,1kg Auflösung. Damit kann man auch bei größeren Anlagen die eingefüllte F-Gasmenge hinreichend genau bestimmen oder auch beim Umfüllen von einer Propangasflasche in die andere. Da reichen die 0,1kg Auflösung, bei Kleinanlagen muß dann die betriebliche CPS ran (100kg, 0,015% +/-10gr Auflösung)
> Sobald es aber um Personenwaagen geht, scheint es nur noch Schund zu > geben. > Mehrere Kilo Unterschied kein Thema, gravierende Differenzen bei > Wiederholungsmessungen Scheint mir eher ein mechanisches als ein elektrisches Problem zu sein. Es ist halt nicht einfach den "Messteller" einer Plattformwaage so aufzuhängen, das er nicht verklemmt/-kantet, wenn eine Person da draufsteigt und die Wägezelle a-symmetrisch belastet. Bei der klassischen Balkenwaage mit Massevergleich als Messprinzip haste solche Probleme eher nicht.
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Bradward B. schrieb: > Es ist halt nicht einfach den "Messteller" einer Plattformwaage so > aufzuhängen, das er nicht verklemmt/-kantet, wenn eine Person da > a-symmetrisch draufsteigt. Der ist einfach am Alublock angeschraubt. Da gibt es keine Mechanik! Und zwar die Füße, jeder einzeln an seinem Block, vier Wägezellen... Alu-Blöcke die sich minimal verbiegen, mehr is da nich. Daher glaube ich diesem "Bericht" schlichtweg einfach NICHT! Ralf X. schrieb: > Sobald es aber um Personenwaagen geht, scheint es nur noch Schund zu > geben. > Mehrere Kilo Unterschied kein Thema, gravierende Differenzen bei > Wiederholungsmessungen und besonders toll Wahr wohl eher ein "Griff ins Klo", der hier großflächig über die gesamte Branch ausgekippt wurde?!
>> Es ist halt nicht einfach den "Messteller" einer Plattformwaage so >> aufzuhängen, das er nicht verklemmt/-kantet, wenn eine Person da >> a-symmetrisch draufsteigt. > > Der ist einfach am Alublock angeschraubt. Da gibt es keine Mechanik! > Und zwar die Füße, jeder einzeln an seinem Block, vier Wägezellen... > Alu-Blöcke die sich minimal verbiegen, mehr is da nich. Berechtigter Einwand, aber auch bei so einer simplen mechanischen Verbindung wie zwischen Dehnmessstreifen und Block gibt es Qualitätsunterschiede. Das beginnt bei der Auswahl des Klebestoffes und geht weiter mit Vorbereitung der Kontaktstelle und Aushärten des Ganzen. Nach meiner Erfahrung ist es mit der Genauigkeit der Personenwaagen nicht weit her. Selbst bei perfektem Untergrund (bspw. Steinfußboden) ist bei den Consumer-Waage keine Genauigkeit von 100g oder so zu erwarten, auch wenn das gross in der Anleitung steht. Realistischer ist da eher der Bereich +/- 1 kg. Und wenn man es ganz genau wissen will muss man auch noch die unterschiedliche Erdbeschleunigung einbeziehen. Da sollen je nach Höhenlage bein einen durchschnittlichen Mannsbild schon mal bis zu 50g ausmachen. https://www.eichamt-sg2.ch/Gravitationszonen%20der%20Schweiz%20V1[1].2%20Jo.pdf
Bradward B. schrieb: > Und wenn man es ganz genau wissen will muss man auch noch die > unterschiedliche Erdbeschleunigung einbeziehen. Da sollen je nach > Höhenlage bein einen durchschnittlichen Mannsbild schon mal bis zu 50g > ausmachen Das Gravitationsfeld hat überhaupt keinen (zumindest bei klassischer Betrachtung) Einfluss auf die Masse. Die Waage verkauft dir aber Gewichtskraft als Masse...
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Bradward B. schrieb: > Berechtigter Einwand, aber auch bei so einer simplen mechanischen > Verbindung wie zwischen Dehnmessstreifen und Block gibt es > Qualitätsunterschiede. Das beginnt bei der Auswahl des Klebestoffes und > geht weiter mit Vorbereitung der Kontaktstelle und Aushärten des Ganzen. Was heißt hier "Block"? Eigentlich ist das bei den Körperwaagen nur ein Stanzteil aus dickerem Blech mit aufgeklebtem DMS, wie das hier: https://www.amazon.de/W%C3%A4gezellen-Gewichtssensor-DIY-Vollbr%C3%BCcke-Produkttext-W%C3%A4gezelle-Badezimmer-Wiegesensor-Sensorwaage-Mini-Wandler/dp/B0DD3MYLRX?smid=A3L688HPULQYUK&th=1 Solange das Material ein einigermaßen lineares Elastizitätsverhalten hat, ist auch das Meßergebnis einigermaßen linear. Das sollte auch ohne hochgezüchtetem Material machbar sein, so dass selbst stark unsymmetrische Belastung dann keinen größeren Meßfehler bewirkt (sind ja üblicherweise 4 solche Zellen unter der Waage, deren Meßwerte dann einfach zusammengezählt werden) > Nach meiner Erfahrung ist es mit der Genauigkeit der Personenwaagen > nicht weit her. Selbst bei perfektem Untergrund (bspw. Steinfußboden) > ist bei den Consumer-Waage keine Genauigkeit von 100g oder so zu > erwarten, auch wenn das gross in der Anleitung steht. Realistischer ist > da eher der Bereich +/- 1 kg. Reicht ja auch für die meisten Fälle des Consumers ...
Nachdem bei immer mehr Leuten die Wampe den Blick auf die Anzeige versperrt, soll es bald nur noch Waagen geben, die mit einer App auf dem Smartphone abgelesen werden können. So einfache Waagen für unter 20 Euronen würden nur noch Aluhutträger kaufen. Taugt die Prognose was?
Dieter D. schrieb: > Nachdem bei immer mehr Leuten die Wampe den Blick auf die Anzeige > versperrt, soll es bald nur noch Waagen geben, die mit einer App auf dem > Smartphone abgelesen werden können. So einfache Waagen für unter 20 > Euronen würden nur noch Aluhutträger kaufen. Taugt die Prognose was? Nö, nicht wirklich. Bei den MäckFress Läden in denen – wie Otto Waalkes es einst so treffend formulierte: ›Das was in den Körper hinein geht ist schlechter als das was heraus kommt‹ – bei denen wird es bebilderte Anleitungen geben, wie man sich um 90° (Obacht, nicht Celsius) verdreht auf die Waage stellt und seitwärts nur noch die ersten beiden der drei Stellen vor dem Komma abliest. Fünf Sekunden Beschreibungen bei Insta sind in der Vorbereitung.
Dieter D. schrieb: > soll es bald nur noch Waagen geben, die mit einer App auf dem > Smartphone abgelesen werden können. Kann man dann das Gewicht des Handies abziehen? Mit einer Verbindung zum Internetz lässt sich doch der Typ des Handies ermitteln und somit ist das Gewicht bekannt. Das ist schon in Planung und der Eckpunkt "dazu brauchts ein Abo" ist bereits festgenagelt. Pro Abo werden übrigens 100 g vom Körpergewicht abgezogen um den offensichtlichen Verlust von Hirnmasse auszugleichen.
Nick schrieb: > Pro Abo werden übrigens 100 g vom Körpergewicht abgezogen um den > offensichtlichen Verlust von Hirnmasse auszugleichen. Du willst Verlust ausgleichen, indem du noch mal was abziehst? Hast du mal über eine Karriere als Politiker nachgedacht?
Nick schrieb: > und somit ist das Gewicht bekannt. Wie bekommst Du das Gewicht für das Flipcase heraus? Nicht alle sind leicht.
Nick schrieb: > Kann man dann das Gewicht des Handies abziehen? Mit einer Verbindung zum > Internetz lässt sich doch der Typ des Handies ermitteln und somit ist > das Gewicht bekannt. Es ist ja auch super relevant, ob man 200g oder 210g subtrahiert. Wie viel wiegt eigentlich eine Batterie-Ladung? Wenn ich auf der Waage stehend schwitze, kann ich dann beim Abnehmen zuschauen?
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> Wenn ich auf der Waage stehend schwitze, kann ich dann beim Abnehmen > zuschauen? Man kann sich mit einem Kuchenteller auf die Waage stellen und damit wunderbar beweisen, das man beim "Torte essen", entgegen der Behauptung der Schulmedizin, nicht zunimmt ...
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J. T. schrieb: > Du willst Verlust ausgleichen, indem du noch mal was abziehst? Hast du > mal über eine Karriere als Politiker nachgedacht? Nee, Vakuum hat in der Luft negatives Gewicht, besser Auftrieb.
D.h. dort wiegen, wo der Luftdruck am hoechsten sein muesste. Also bei Hochdruckwetter am Toten Meer ud fuer den kleinen Geldbeutel an der Nordsee oder der Ostsee.
Nick schrieb: > Nee, Vakuum hat in der Luft negatives Gewicht, besser Auftrieb. Ahhh, und ich hab mich schon immer gewundert, warum so mancher, überhaupt aufrecht stehen kann... Es gibt Dinge, so simpel, da kommste einfach nich drauf. ;D
Nick schrieb: > Nee, Vakuum hat in der Luft negatives Gewicht, besser Auftrieb. Das Vakuum selbst sicher, da haste mich :D. Dabei vergisst du aber, dass so ein Vakuum ja einen geeigneten "Druckkörper" braucht, um erhalten zu bleiben. Die Gewichtskraft von Druckkörper und Vakuum zusammen liegt wieder über der, die ein gleich großes Volumen Luft verursachen würde. Darum hat sich Vakuum ja auch nie als Auftriebsmedium für Luftschiffe durchsetzen können :D
J. T. schrieb: > Das Vakuum selbst sicher, da haste mich :D. Also bist Du auch für das Waagen-Abo geeignet. Denn das ist genauso unsinnig wie der Abzug von Gewicht bei Hirnmassen-Verlust. :-)) Nix für ungut, irgendwie muss das Abo ja verkauft werden. Handyhüllen kosten natürlich Aufpreis.
Nick schrieb: > Also bist Du auch für das Waagen-Abo geeignet. Denn das ist genauso > unsinnig wie der Abzug von Gewicht bei Hirnmassen-Verlust. > :-)) Heyhey, das ist jetzt aber unfair, schließlich war ich der erste, der auf die Unsinnigkeit hinwies: J. T. schrieb: > Du willst Verlust ausgleichen, indem du noch mal was abziehst?
J. T. schrieb: > Heyhey, das ist jetzt aber unfair, schließlich war ich der erste, der > auf die Unsinnigkeit hinwies: Mir war das schon klar, dass das unsinnig ist. Und unfair sollte das von mir nicht gewesen sein.
Nick schrieb: > Mir war das schon klar, dass das unsinnig ist. > Und unfair sollte das von mir nicht gewesen sein. Alles gut, ich hab es auch mehr als Rumblödelei gesehen 👍
Bradward B. schrieb: > und damit wunderbar beweisen, Sehr gute Idee. Nur schützen lassen können wir die Idee jetzt leider nicht mehr. Das funktioniert nicht nur mit Kuchen, sondern auch mit der Cola-Flasche, die es gerade bei Edeka noch heute im Sonderangebot gibt.
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